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Zusammenfassung und Ausblick (vom September 2017)

Haushalt 2018 · Band 1 · Seiten 75–76 · Seiten 75–76 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.9 Zusammenfassung und Ausblick (vom September 2017) Zwei bedeutsame Faktoren bestimmen den Haushaltsplanentwurf für das Jahr 2018: Das sind zum einen die anhaltend guten Rahmenbedingungen der Konjunktur und damit direkt verbunden unsere Steuererträge. Mit einem Planwert von 972,5 Mio. € nähern wir uns mit einem Plus von 7,3% der Schallgrenze von einer Milliarde Steuererträgen pro Jahr. Auch die in 2017 beschlossene Anpassung der Hebesätze bei Gewerbe￾und Grundsteuer trägt zu diesem Wachstum bei. Der zweite Faktor sind – wie bereits in den Vorjahren – unsere Investitionen. Hier haben wir die magische Summe von einer Milliarde €, bezogen auf den Vierjahreszeitraum der Mittelfristigen Investitions￾planung, heuer erstmalig überschritten. Auch hier zeigt die Entwicklung abermals ein deutliches Plus, 8,1% bei den besagten Bruttoinvestitionen und sogar 13,8% bei den städtischen Mitteln. Bezogen auf das 2018 fallen die Zuwächse sogar noch deutlicher aus. Diese beiden Faktoren zeigen:  Wir arbeiten Maßnahmen und Projekte unseres „Szenarios 2026“ ab  und wir schaffen dies mit einem stabilisierten, positiv geplanten Haushalt. Zur Verdeutlichung führe ich zwei weitere steuerungsrelevante Kennzahlen an:  Unser Jahresabschluss hat sich mit einem Planwert von 28,2 Mio. € deutlich positiv entwickelt.  Auch die Neuverschuldung ist mit geplanten 35,5 Mio. € wieder deutlich unter die Grenze von 50 Mio. € gesunken. Hier zeigt sich die bereits öfter getroffene Aussage in Zusammenhang mit dem Szenario 2026: Trotz Hebesatzanpassung und Sparmaßnahmen innerhalb der Verwaltung werden wir in den nächsten Jahren mit einer gewissen Neuverschuldung leben müssen, wenn wir die vorgenommenen Investitionen in Infrastruktur und Bildung in einem vertretbaren Zeithorizont umsetzen wollen. Leitlinien wie „Investieren“ und „Stabilisieren“ müssen – dem Zeitgeist folgend – um das Thema „Digitalisieren“ ergänzt werden. Die Digitalisierung unseres Leben macht selbstverständlich auch vor der Verwaltung nicht halt und schlägt sich dort in unseren Investitionen nieder. Die fortschreitende Ausstattung unserer Gebäude mit WLAN und der Ausbau der IT an den Schulen sind dabei nur zwei Beispiele. Und auch der Haushalt wird, wie bereits im Vorwort beschrieben, zunehmend „digitaler“ und „interaktiver“. Doch trotz aller IT und Digitalisierung, ohne personelle Ressourcen wird es auch in Zukunft nicht gehen. Wenn wir unsere hochgesteckten Ziele erreichen, unser anspruchsvolles Bauprogramm abarbeiten wollen, brauchen wir unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Auch dem Thema Stellenschaffungen kommt daher in diesem Jahr eine besondere Bedeutung zu. Mit dem vorgelegten Entwurf für den Haushalt 2018 verfolgt die Stadt Nürnberg weiter ihren Weg, verantwortungsvoll die notwendigen Investitionen für die Zukunft der Stadt umzusetzen und qualitativ hochwertige Dienstleistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu erbringen. Nürnberg, im September 2017 Harry Riedel, Stadtkämmerer Nürnberg 71 72

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