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Steuererträge

Haushalt 2018 · Band 1 · Seiten 47–48 · Seiten 47–48 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.5.1 Steuererträge Die Ansätze der Steuererträge basieren im Wesentli￾chen auf den Ergebnissen der Steuerschätzungen vom November 2017. Ein Risiko bei allen Steuerertragsarten ist und bleibt wie in den Vorjahren die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und Deutschland. Die Steuererträge steigen in der Planung 2018 gegen￾über der Vorjahresplanung um 7,3 % oder 66,2 Mio. €. Die Gewerbesteuer ist mit geplanten 469,0 Mio. € oder einem Anteil von 48,2 % an den Steuererträgen mit Abstand die wichtigste Steuerertragsquelle. Der Ansatz für 2018 wurde gegenüber dem Vorjahresplanwert um 29,0 Mio. € erhöht. Darin enthalten sind rund 20,0 Mio. € Mehrerträge aufgrund der ab 2018 wirksa￾men Hebesatzerhöhung. Der Gewerbesteueransatz ist trotz sorgfältiger Planung dennoch immer mit besonde￾ren Risiken im Hinblick auf die wirtschaftliche Entwick￾lung verbunden. Deutlich in den Planwerten zulegen kann abermals der sogenannte „Gemeindeanteil an der Einkommenssteu￾er“ mit erwarteten 301,0 Mio. €. Dieser steigt gegen￾über dem Vorjahresplanwert um 17,0 Mio. € oder 6,0 %. Auch der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer steigt in 2018 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rund 15,3 Mio. €. Er enthält neben der Steigerung durch die Steuerschätzung vor allem die Bundesentlastung für Kommunen in Höhe von 5,0 Mrd. € für 2018, die mit einem Anteil von 2,8 Mrd. € über einen höheren Ge￾meindeanteil an der Umsatzsteuer ausgeschüttet wird. Der Umsatzsteuer-Härteausgleich entfällt ab dem Jahr 2018, so dass der Ansatz auf null gesetzt wurde. Die Grundsteuer B wurde insbesondere aufgrund der ab 2018 wirksamen Hebesatzerhöhung gegenüber dem Vorjahr um 6,0 Mio. € angehoben. Hunde- und Zweit￾wohnungssteuer bewegen sich weitgehend auf der Höhe der Vorjahresplanwerte. Auf der folgenden Seite finden Sie eine grafische Dar￾stellung der Entwicklung der Steuererträge seit 1999. Die erste Tabelle zeigt die Entwicklung der absoluten Werte in den einzelnen Steuerarten. Bei einer Indexie￾rung der Werte mit dem Basisjahr 1999 zeigen sich deutliche Unterschiede. Danach sind die Steuern ins￾gesamt um circa 71,5 % gestiegen, wobei sich die Gewerbesteuer als wichtigste Steuerart und die Ein￾kommensteuer in letzter Zeit eher parallel entwickelt haben. Obgleich sie von der absoluten Höhe für Nürn￾berg eher nachgeordnete Bedeutung hat, ist die Um￾satzsteuer, gemessen am Index, am stärksten gestie￾gen. Dies ist auch auf die bereits erwähnten Sonderef￾fekte zurück zu führen. Plan Plan Ist (in T€) 2018 2017 2016 Grundsteuer A -270 -260 -285 Grundsteuer B -120.000 -114.000 -115.280 Gewerbesteuer -469.000 -440.000 -435.768 Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer -301.000 -284.000 -275.292 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -79.760 -64.500 -51.305 Umsatzsteuer Härteausgleich 0 -1.180 -1.180 Hundesteuer -1.650 -1.600 -1.676 Zweitwohnungssteuer -800 -700 -813 insgesamt -972.480 -906.240 -881.599 43 Steuererträge insgesamt Gewerbesteuer Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer Grundsteuer A und B Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 0 200.000 400.000 600.000 800.000 1.000.000 1.200.000 Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Plan Plan 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 in T€ Entwicklung der Steuererträge: Absolute Werte seit 1999 Steuererträge insgesamt Gewerbesteuer Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer Grundsteuer A und B Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 50,0 100,0 150,0 200,0 250,0 300,0 350,0 400,0 Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Plan Plan 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 in % Entwicklung der Steuererträge: Indexierte Werte seit 1999 44

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