Anlagevermögen
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
F.4.1 Anlagevermögen
Wie der Grafik zu entnehmen ist, weist das städtische
Anlagevermögen entsprechend der Investitionstätigkeit
in den letzten Jahren einen deutlichen Trend nach oben
auf.
Die tatsächliche Entwicklung des Anlagevermögens in
den Jahren 2017 und 2018 wird stark von den bilanziellen Aktivierungen abhängen. Hier sind gegenüber den
dargestellten Werten noch deutliche Verschiebungen
zu erwarten, die unter anderem auf den Baufortschritt
im Vergleich zu den angesetzten Mitteln zurückgeführt
werden können.
Investitionen in den Jahren 2018 - 2021
Die städtischen Investitionen werden im Mittelfristigen
Investitionsplan (MIP) festgeschrieben und wirken sich
mittelbar auf den Ergebnishaushalt aus. Sie belasten
das Ergebnis in den Folgejahren durch Abschreibungen
und durch die finanzierungsbedingten Zinsaufwendungen. Ferner entstehen bei neuen Einrichtungen dauerhaft zusätzliche Betriebskosten (Personal, Unterhalt
etc.).
Der Mittelfristige Investitionsplan wird mit seinem zugehörigen Investitionsprogramm ausführlich im Band 1,
Gliederungspunkt J behandelt. Auf die Ausführungen
dort wird verwiesen.
Im MIP-Zeitraum 2018 bis 2021 wurden insbesondere
folgenden Maßnahmen fortgeschrieben (die in den
Klammerzusätzen dargestellten Zahlen beziehen sich
nur auf den MIP-Zeitraum):
Neubau Feuerwache 1 (33,9 Mio. €),
Kreuzungsfreier Ausbau Frankenschnellweg
(139,7 Mio. €),
Erneuerung der Hafenbrücken (95,2 Mio. €),
Schulkomplex BBS: Neubau (ÖÖP, 24,9 Mio. €),
Grundschule und Hort Am Thoner Espan
(24,9 Mio. €) und
U-Bahn Linie 3 Südwest, Bauabschnitt 2.2
(14,5 Mio. €).
Es wurden weitere Maßnahmen in den MIP aufgenommen, wie beispielsweise:
Stadtgrabenstützmauer (4,0 Mio. €)
Brücke Hügelstraße über MDK (5,0 Mio. €)
Konrad-Adenauer-Brücke (5,7 Mio. €)
Brücke Rothenburger Straße (6,1 Mio. €)
Künstlerhaus - 3. Bauabschnitt (25,9 Mio. €)
KiHo Weiltinger Straße (4,5 Mio. €)
2,89 2,99 3,08 3,18 3,24
3,40 3,50 3,58
4,19 4,28
4,42 4,47
2,00
2,50
3,00
3,50
4,00
4,50
5,00
Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
in Mrd. €
Restbuchwerte Anlagevermögen zum 31.12.
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Maiacher Straße (Öffentlich-Private-Partnerschaft -
ÖPP, 40,0 Mio. €)
Schwerpunkt in der Zukunft werden auch die anstehenden Großprojekte im Kulturbereich (Neubau Konzertsaal, Sanierung Opernhaus, Sanierung Meistersingerhalle) sowie weitere Maßnahmen aus dem Paket „Bildung
und Betreuung“ sein. In der Rubrik „Sonstiges“ sind u.a.
IT-Projekte, aber auch die Kapitalerhöhung der NürnbergMesse enthalten.
In den beiden folgenden Grafiken werden zum einen
die Investitionsschwerpunkte mit den Bruttoinvestitionen und zum anderen mit dem städtischen Finanzierungsanteil dargestellt.
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Investitionsschwerpunkte 2018 bis 2021: Bruttoinvestitionen
Im Zeitraum 2018 bis 2021 wird mit Bruttoinvestitionen (dargestellt werden ausschließlich investive Bestandteile) in
Höhe von 1,05 Mrd. € gerechnet. Dieser Betrag verteilt sich im Einzelnen auf die folgenden Investitionsschwerpunkte:
Investitionsschwerpunkte 2018 bis 2021: Städtische Mittel
Im Zeitraum 2018 bis 2021 werden für die Bruttoinvestitionen in Höhe von 606,5 Mio. € städtische Mittel (investiv) zur
Finanzierung eingeplant. Die städtischen Mittel verteilen sich im Einzelnen auf die folgenden Investitionsschwerpunkte:
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In der nachfolgenden Grafik werden die Inhalte der beiden vorstehenden Grafiken nochmals in einer Gesamtschau
dargestellt:
Investitionsschwerpunkte 2018 bis 2021 (investive Bestandteile)
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2019 2020 2021 2022 ff.
2016 25.412 - - -
2017 16.634 21.928 - -
2018 205.966 64.460 60.395 60.000 2)
Summe 247.762 86.388 60.395 60.000
Nachrichtlich:
im Mittelfristigen Finanzplan
vorgesehene Kreditaufnahmen
117.000 119.500 100.000
Neue Verpflichtungsermächtigungen laut Haushaltssatzung:
205.966.000 €
64.460.000 €
60.395.000 €
60.000.000 €
390.821.000 €
Übersicht
über die aus Verpflichtungsermächtigungen
2) Zur Sicherung ihrer Zukunftsfähigkeit hat die Nürnberg Messe GmbH ein umfangreiches Investitionsprogramm mit einem
Gesamtvolumen von 315 Mio € erstellt (sog. „Masterplan Immobilie“). Als Finanzierungsmittel sind neben einem Eigenanteil der Nürnberg
Messe GmbH Bareinlagen der beiden Hauptgesellschafter vorgesehen. Der Freistaat Bayern und die Stadt Nürnberg wollen daher den
„Konsortialvertrag betreffend die Eigenkapitalausstattung der NürnbergMesse GmbH durch Bareinlagen“ abschließen (vgl. beiliegenden
Stadtratsbeschluss vom 25.01.2017). Wesentlicher Inhalt des Konsortialvertrages sind paritätische Bareinlagen in einem Gesamtvolumen
von 200 Mio. € in einem Zeitraum von 2018 bis 2027. Die Bareinlagen sollen in jährlichen Tranchen von bis zu 10 Mio € je
Hauptgesellschafter als Zuzahlungen in das Eigenkapital i.S. von § 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB geleistet werden. Analog zum Vorgehen beim
Freistaat Bayern müssen die Zahlungen bis 2027 auch im städtischen Haushalt durch Verpflichtungsermächtigungen abgesichert werden.
voraussichtlich fällig werdenden Auszahlungen
1) Durch einen Beschluss des Stadtrats zum Haushaltsvollzug 2018 wird sichergestellt, dass die hier ausgewiesenen bzw. im Vollzug
bewilligten Verpflichtungsermächtigungen, mit Ausnahme der U-Bahnansätze, der Ansätze für Schulen, Kindertagesstätten, der
Kapitalerhöhung NürnbergMesse und den Ausbau des Frankenschnellwegs nur bis zur Hälfte freigegeben werden können.
Die Verpflichtungsermächtigungen aus Vorjahren, die nicht in Anspruch genommen wurden („freigegeben wurden“), werden erneut
veranschlagt und bedürfen der Beschlussfassung durch den Stadtrat.
Verpflichtungsermächtigungen im
Haushaltsplan
des Jahres 1)
Voraussichtlich fällige Auszahlungen in
1.000 €
Als Verpflichtungsermächtigung bezeichnet man eine im Haushaltsplan veranschlagte Ermächtigung, die es ermöglicht, Verpflichtungen für
Investitionen oder Investitionsfördermaßnahmen einzugehen, die erst in späteren Haushaltsjahren zu Auszahlungen führen.
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