Ziele und Schwerpunkte der Stadtpolitik
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F.2 Ziele und Schwerpunkte der Stadtpolitik
„Nürnberg soll eine Stadt für alle sein - getragen von
einer solidarischen Stadtgesellschaft, die urbanes Leben nachhaltig gestaltet.“
Als Ergebnis der Kommunalwahl im März 2014 wurden
unter dem Titel „Nürnbergs Zukunft gemeinsam gestalten“ von den beiden größten Stadtratsfraktionen folgende Schwerpunkte für die Stadtratsperiode 2014 bis
2020 benannt:
Bildung, Betreuung und Schulpolitik
Soziale Gerechtigkeit und Inklusion/Integration
Stadtentwicklungsfragen/Stadtgestaltungsfragen
Verkehrsfragen
Wohnungsbau und Flächenpolitik
Das soziale und solidarische Nürnberg
Senken der Arbeitslosigkeit
Stadtökologie
Nachhaltige wirtschaftliche Entwicklung
Solide Haushaltspolitik
Ein attraktives Kulturleben
Anhaltend hohe öffentliche Sicherheit und
Sauberkeit
(aus: Präambel: Nürnbergs Zukunft gemeinsam gestalten - Vereinbarung zwischen SPD und CSU für die
Stadtratsperiode 2014 - 2020, Juni 2014).
Für das Einzelthema „Haushalt, Finanzen und Investitionen“ wurden im Rahmen der Vereinbarung folgende
Punkte festgelegt:
„Der städtische Haushalt ist seit 2010 positiv.
2012 gelang der Einstieg in eine moderate
Schuldentilgung. Beide Kooperationspartner
streben eine Fortführung der soliden Haushaltspolitik an. Ziel bleibt ein jeweils ausgeglichener Haushalt und eine Begrenzung der
Neuverschuldung und wenn möglich darüber
hinaus eine Reduzierung der Verschuldung.
Die vom Nürnberger Stadtrat geplanten Investitionen reichen weit über den aktuellen mittelfristigen Investitionsplan und die kommende
Stadtratsperiode hinaus. Die Vertragspartner
bekennen sich zur Umsetzung der im „Szenario 2026“ (dies ist eine nicht politisch gewichtete Liste mit bisher bekannten Objekten. Die
Priorisierung erfolgt jährlich in den MIPBeratungen. Die Liste ist eine Anlage dieses
Vertrags) enthaltenen Projekte in den Bereichen Schulneubauten und -sanierungen, der
weitere Ausbau von Krippen und Horten, den
benannten ÖPNV-, Straßen- und Brückenmaßnahmen sowie den im Bereich der Kultur
und Umwelt wichtigen Projekten. Die Finanzierung der bereitzustellenden Eigenmittel soll
weitgehend aus dem laufenden Haushalt gewährleistet werden, auch eine Priorisierung
oder Streckung der Realisierung ist gegebenenfalls zu prüfen, um eine Nettoneuverschuldung zu vermeiden.
Sollten im Rahmen der Abarbeitung der Investitionsliste (Szenario 2026) Finanzierungsprobleme auftauchen, ist eine vorübergehende
Nettokreditaufnahme nicht ausgeschlossen.“
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