K.1 Haushaltsrede des Stadtkämmerers
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
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Rede zur Einbringung
des Nürnberger
Stadthaushalts 2019
Hinweis: Die Haushaltsrede ist nur in Kombination
mit dem zugehörigen Foliensatz verständlich.
Es gilt das gesprochene Wort.
Die Folien finden sich in einem kleinen Format an
den entsprechenden Stellen im Text und nochmals
im Großformat für das Detailstudium nach dem Text
der Haushaltrede.
Nürnbergs Stadthaushalt 2019
Stark unter Druck durch immer neue
Herausforderungen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen aus dem
Stadtrat, der Verwaltung und der Presse,
liebe Zuhörerinnen und Zuhörer,
im letzten Jahr war meine Haushaltsrede und letztendlich der Haushaltsplanentwurf geprägt von den
drei Begriffen „Stabilisieren, Investieren, Digitalisieren“. Die letzten beiden sind als prägende Merkmale
geblieben, mit dem Stabilisieren des Haushalts ist es
allerdings schon wieder schwieriger geworden. Da
stellt sich gleich zu Beginn die immer wieder aktuelle
Frage: „Wie gibt es das, die Steuereinnahmen sprudeln doch immer noch, warum wird es denn jetzt wieder schlechter und nicht endlich besser?“
Wir haben Ihnen auf die erste Folie mal die wesentlichen Einflussfaktoren auf unseren Haushalt geschrieben. Dabei werden Sie feststellen, dass nur
eine Seite stabilisierend wirkt, die anderen drei Seiten erhöhen den Druck.
Ohne Zweifel helfen die gute Einnahmesituation, die
Zahlen sehen Sie gleich, und ein ordentlicher Finanzausgleich. Auch neue Förderprogramme des Freistaats Bayern und des Bundes unterstützen unsere
Arbeit. Besonders geholfen hat sicher das 5 Mrd.€-
Paket des Bundes, das im Nürnberger Haushalt
2019 konkret mit 44,7 Mio. € enthalten ist. Aber, und
so haben wir das im Städtetag immer beurteilt, dieses Paket ist der notwendige Ausgleich für zusätzliche Aufgaben der Kommunen, die uns der Bund in
der Vergangenheit aufgelegt hat und bedeutet einen
Ausgleich für dadurch entstandene Defizite.
Jetzt geht es aber um die Finanzierung der Zukunftsaufgaben und deswegen kann das 5 Mrd. €-Paket
nicht das letzte Wort gewesen sein.
Aktuell zeichnet sich ja eine konkrete Förderung der
Digitalisierung der Schulen durch Bund und Freistaat
Stadtkämmerer Harald Riedel
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ab, wobei die Höhe noch unsicher ist, die Schul- und
Finanzverwaltung arbeiten aktuell daran. Daneben
sind drei Themen auf Bundesebene relevant:
die Entscheidung, wie es bei der Grundsteuer weitergeht, da soll im Dezember ein Vorschlag des Finanzministeriums auf dem Tisch liegen. Für uns geht es
dabei um 120 Mio. € pro Jahr, die Forderung des
Städtetags ist klar, die Grundsteuer weiter als stabile
Einnahme der Kommunen zu erhalten.
Die bereits beschlossene Abschaffung der erhöhten
Gewerbesteuerumlage Deutsche Einheit/Solidarpakt
Ost. Diese bringt uns ab 2020 30 Mio. € pro Jahr
mehr und ist in unserer Finanzplanung schon so enthalten. Der Städtetag kämpft darum, dass das auch
so bleibt, weil einige Länder die Abschaffung rückgängig machen wollen.
Und dann nimmt demnächst die auf Basis des Koalitionsvertrags gebildete Kommission „Gleichwertige
Lebensverhältnisse“ ihre Arbeit auf und in dieser soll
das Altschuldenproblem der Kommunen diskutiert
werden. Dabei steht bisher leider die Lösung der
Kassenkreditproblematik in Nordrhein-Westfalen im
Vordergrund. Wenn der Bund sich allerdings darauf
beschränkt, nur diese zu lösen, haben wir in Nürnberg gar nichts davon, weil wir keine Kassenkredite
haben. Und wir würden dann auf unseren strukturwandelbedingten Schulden sitzen bleiben, während
andere entschuldet werden. Unser OBM und ich thematisieren das auf Städtetagsebene wieder, aber es
würde helfen, wenn auch Sie Ihre Bundestagsabgeordneten für dieses Thema sensibilisieren.
Weil, und das zeigt die Folie, wir jede Entlastung
brauchen, um den Druck der anderen drei Seiten zu
kompensieren. Da ist zum einen die Kostenseite, die
hohen Tarif- und Gehaltssteigerungen, aber auch
eine inzwischen deutliche Baupreisentwicklung. Verschärfend in bestimmten Segmenten ist auch das enger werdende Fachkräfteangebot, das uns zwingt,
über das Thema außertarifliche Zulagen nachzudenken.
Dann sehen Sie auf der rechten Seite den Druck bei
den Investitionen, ausgelöst durch einen nicht nachlassenden Schul- und Kinderbetreuungsbereich, die
Erfordernisse der Verkehrswende und, dies wird im
aktualisierten Szenario sichtbar, die nicht enden wollenden Bedarfe bei unserer Infrastruktur und zwar bei
allen Teilen, ob Straßen, Brücken oder Gebäuden.
Und quasi als Überbau des Ganzen spüren wir alle
die steigenden Erwartungen unserer Bürgerinnen
und Bürger, die sichtbare Abnahme von Geduld gegenüber der Stadt. Dazu die Erfordernisse der wachsenden Stadt im Wohnungsbau, Bildungsbereich
und bei unseren Dienststellen. Parallel dazu die Notwendigkeit, beim Thema Digitalisierung unseren Anspruch auf eine moderne Stadt und eine leistungsfähige Stadtverwaltung zu erfüllen.
Jetzt könnte man draußen sagen, was jammert der
Kämmerer da rum, solche Herausforderungen hat es
schon immer gegeben, dann muss der Stadtrat eben
priorisieren und die Verwaltung soll wie früher auch
sparen, dann ist das doch in den Griff zu kriegen.
Ich denke, wir werden das wie bisher gemeinsam in
den Griff kriegen. Aber wir wissen alle auch, dass das
klassische Kostenreduzieren durch Stellenstreichungen und Verschieben so wie damals nicht mehr wirklich Sinn macht.
Investitionen aufzuschieben, das haben wir in den
Kommunen in Deutschland lange genug gemacht,
deswegen diagnostizierte die KfW zuletzt einen wieder ansteigenden Stau von 160 Mrd. €, insbesondere
bei Schulen und Kinderbetreuung sowie bei der Verkehrsinfrastruktur. Wir arbeiten in Nürnberg seit einem Jahrzehnt unsere Investitionsaufgaben ab und
ein Ende ist nicht abzusehen. Aber jetzt zu stoppen
geht nicht, weder bei Schulen noch bei Kindergärten
noch bei Brücken noch bei Verwaltungsgebäuden.
Und um das alles umzusetzen, brauchen wir Leute
im Planungs- und Baubereich, aber nicht nur dort.
Und die Digitalisierung verschieben geht auch nicht,
da würden wir uns lächerlich machen und nicht nur
das, es würde das Vertrauen in die staatliche Leistungsfähigkeit verloren gehen. Es steht sowieso
schon fast täglich in der Zeitung, dass die deutschen
Verwaltungen im internationalen Vergleich und gegenüber der Privatwirtschaft im Hintertreffen sind. Es
geht eher um einen Kraftakt beim Aufholen, aber das
kostet zunächst mal Geld und braucht auch wieder
Leute, die das umsetzen.
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Und, liebe Kolleginnen und Kollegen, wir haben eine
andere Diskussionslage im Land als vor 10 oder 20
Jahren. Dazu habe ich Ihnen auf dieser Folie ein Zitat
aus der Wirtschaftswoche mitgebracht, also einer
Publikation, die eher wirtschaftsfreundlich ist und
nicht dafürsteht, einem ausufernden Staat das Wort
zu reden. Dieses Zitat bezieht sich auf Aussagen des
damals neuen Bundesinnenministers, auch er ein
Mitglied nicht etwa einer linken, sondern einer eher
bürgerlich-konservativen Partei.
Ich denke, wir alle sind uns einig, dass wir hier in
Nürnberg bestimmte Fehler, die dort als neoliberal
beschrieben werden, nicht gemacht haben. Wir haben keine Beteiligungen verkauft und wir haben eine
kontinuierliche Jugend-, Sozial-, Teilhabe- und Bildungspolitik zur Stabilisierung unserer Stadtgesellschaft gemacht. Aber die Schlussfolgerung, die da
getroffen wird, gilt dennoch auch für unsere Politik,
so wie ich Ihre Diskussionen und Entscheidungen im
letzten Jahr wahrgenommen habe. Sie wollen eine
handlungs- und leistungsfähige Stadtverwaltung und
Sie sind entschlossen, die anstehenden Herausforderungen als Stadtrat anzugehen. Dies auch, um
den gesellschaftlichen und politischen Konsens der
Mitte in den letzten Jahrzehnten zu wahren und zu
sichern gegenüber den andernorts sichtbaren Erosionen.
Und weil ich meine Aufgabe als Kämmerer dieser
Stadt darin sehe, diesen politischen Auftrag dann
auch haushaltsmäßig umzusetzen und zu sichern,
lege ich Ihnen heute einen Haushaltsplanentwurf
2019 vor, der von all diesen Herausforderungen geprägt ist und gleichzeitig den Spagat schafft, genehmigungsfähig zu sein.
Damit komme ich zu den konkreten Zahlen für 2019
und die erste Zahl zeigt Ihnen schon, was ich mit steigendem Druck meine. Wir konnten für 2018 noch ein
Plus von 28,5 Mio. € planen, im Entwurf für 2019
sinkt dies auf ein Plus von gerade noch 0,4 Mio. €,
also im Prinzip gerade noch eine schwarze Null.
Auch der Cashflow aus der Verwaltungstätigkeit, das
sind die flüssigen Mittel, die aus dem Verwaltungshaushalt übrigbleiben, um Investitionen zu finanzieren, geht zurück von 103,2 Mio. € auf 94,8 Mio. €,
wesentliche Ursache ist der Anstieg der Personalkosten.
Die Investitionen ziehen wir 2019 nochmal weiter
hoch auf 187 Mio. € aus städtischen Mitteln, allein
diese Summe zeigt die Entwicklung, vor 15 Jahren
lag sie meist deutlich unter 100 Mio. €.
Und weil dann eben die knapp 95 Mio. € Cashflow
nicht zur Finanzierung reichen, müssen wir uns auch
2019 wieder mit 39,5 Mio. € neu verschulden, den
Rest können wir aus unserem guten Kassenbestand
bezahlen. Damit können wir die Verschuldung unter
40 Mio. € halten, das war das Ziel, das wir schaffen
wollten, als wir die schwere Entscheidung zur Erhöhung der Hebesätze bei der Grund- und Gewerbesteuer gemeinsam getroffen haben.
Auch die folgende Folie zeige ich Ihnen jedes Jahr,
um die langfristigen Auswirkungen unserer Entscheidungen zu verdeutlichen. Und diese zeigt den Druck,
der auf dem Haushalt liegt, zum ersten Mal seit 2014
liegen Einnahmen und Ausgaben wieder knapp aufeinander, das ist haushaltsmäßig schlecht. Die Hoffnung ist, dass wir diese Entwicklung durch unterjährig sparsames Wirtschaften im Ergebnis wieder etwas auseinanderdrücken können.
Das ist das Ziel, aber man darf sich nichts vormachen: hätten wir einen Einbruch bei den Steuereinnahmen, wir wären ergebnismäßig schnell in einem
deutlichen Defizit, auch wenn wir aktuell durchaus in
der Lage sind, eine Krise kassenmäßig und aufgrund
unserer hohen Ergebnisrücklage in der Bilanz von
knapp 135 Mio. € haushaltsrechtlich zu überstehen.
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Wie werden sich die Erträge und Ausgaben nach der
Planung konkret entwickeln?
Die Erträge steigen um 1,9 v.H. auf 2,1 Mrd. €, maßgeblich geprägt von den Steuereinnahmen, die um
4,2 v.H. erstmals auf über eine Milliarde in der Planung hochgehen.
Die Gewerbesteuer steigt in der Planung um 3,2 v.H.
auf 484 Mio. €. Sie sehen auf Folie 7, dass wir in
2018 bereits jetzt im September den Planansatz von
469 Mio. € übertroffen haben. Das ist beruhigend und
gibt uns etwas Puffer, falls in den letzten Monaten
noch Rückschläge drohen, was durchaus ja schon
mal der Fall war. Dies insbesondere deswegen, weil
wir es inzwischen bundesweit mit einem sehr hohen
Niveau an Vorauszahlungen der Unternehmen zu
tun haben. Mit dem Plan von 484 Mio. € bleiben wir
leicht unter der Fortschreibung des 2018-Planansatzes auf Basis der Steuerschätzung, insgesamt also
ein vorsichtig-positiver Ansatz.
Stark steigt die Einkommensteuer mit einem Plus
von 8,3 v.H. von 301 Mio. € auf 326,7 Mio. €. Hier
können wir davon profitieren, dass wir in der Hochrechnung 2018 erwarten, dass wir fast 320 Mio. €
einnehmen und damit von einem deutlich höheren
Sockel weiterplanen können.
Leicht ansteigend die Grundsteuer auf geplante
121,3 Mio.€, während die Umsatzsteuer gegenüber
2018 in der Planung leicht zurückgeht. Das liegt daran, dass im Rahmen des 5 Mrd.-Paketes des Bundes ein Teil des zusätzlichen Umsatzsteueranteils
des Bundes ab 2019 auf einen höheren KdU-Anteil
des Bundes umgelegt wird. Es findet also quasi eine
aufkommensneutrale Umschichtung von der Umsatzsteuerbeteiligung zur KdU statt.
Stabil bleiben die Zuweisungen und Zuschüsse,
wichtigster Posten darin wie bisher die Schlüsselzuweisungen, die wir mit 221 Mio. € und einer Steigerung um 1,8 v.H. vorsichtig fortgeschrieben haben.
Die endgültige Höhe ist Ergebnis der Finanzausgleichsverhandlungen mit dem Freistaat im Oktober,
die endgültige Zahl erfahren wir dann im Dezember.
Die Leistungsentgelte steigen auf 121,2 Mio. € oder
5,4 v.H. Maßgeblich verantwortlich dafür der Ausbau
der Kinderbetreuung und die Entgelte für die neuen
Plätze, aber auch in der neu organisierten Essensverpflegung. Dazu kommen Gebührenanhebungen
bei Kitas und beim Tiergarten.
Leicht rückgängig um 3,4 v.H. sind die Kostenerstattungen und Umlagen, obgleich die Erstattungen des
Freistaats Bayern um 4,7 v.H. auf 83,6 Mio. € steigen. Ursache ist der Rückgang der KdU-Erstattungen des Bundes aufgrund sinkender Fallzahlen bei
den Asylbewerbern. Ebenso leicht rückgängig die Erstattung für die Grundsicherung im Alter. Deutlich
rückgängig ist auch die Erstattung des Bezirks, weil
Ausgaben im Bereich Hilfe zur Pflege und zur Gesundheit künftig direkt vom Bezirk verausgabt werden.
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Damit komme ich zu den ordentlichen Aufwendungen, die um 3,4 v.H. auf nunmehr etwas über 2 Mrd.
€ steigen. An dieser Stelle werden wir sehen, wie
sich der oben beschriebene Druck auf den Haushalt
ganz konkret auf der Ausgabenseite auswirkt.
Die Personalausgaben sind dabei für den größten
Teil des Anstiegs verantwortlich. Diese steigen um
7,6 v.H. auf knapp 667 Mio. €. Wesentlich dabei der
Anstieg der Aktivpersonalkosten um 7,3 v.H auf
567,3 Mio. €. Hier schlägt sich die Tarifanhebung von
3,09 v.H. und die geschätzte Anhebung der Beamtenbesoldungen um 3 v.H. nieder. Ein Teil der weiteren Steigerung geht auf die vorgeschlagenen Stellenschaffungen für 2019 zurück, auf die ich gleich
noch gesondert eingehen werde. Daneben steigen
auch die Versorgungsleistungen für unsere Pensionisten um 9,5 v.H., insbesondere aufgrund der notwendig gewordenen Rückstellungen aufgrund der erwarteten Besoldungsanhebungen.
Die Sachaufwendungen steigen um 7,6 v.H. auf 268
Mio. €. Darin enthalten ist ein Anstieg für Gebäudeunterhalt und -technik, aber auch die Erstattungen an
den Eigenbetrieb SÖR für dessen Personal- und
Sachausgaben, u.a. in den Bereichen Fuhrparkmanagement bzw. der Kfz-Werkstatt oder aber auch bei
der Grünflächen- und Spielplatzpflege.
Die Abschreibungen steigen aufgrund des steigenden Gebäudebestandes um 3,3 v.H. auf 110,9 Mio.
€.
Sehr positiv und zuletzt fast ein kleiner Trend ist,
dass die Transferaufwendungen leicht sinken auf
873,5 Mio. €. Diese sind wesentlich von den Sozialausgaben in Höhe von 738,6 Mio. € definiert, die nur
um 0,9 v.H. steigen. Darin enthalten sind die Zuschüsse an soziale Einrichtungen, insbesondere
Kitas freier Träger, diese steigen um 4,8 v.H. auf
127,2 Mio. €. Bereits erwähnt habe ich die leicht sinkenden Ausgaben im Bereich KdU-SGB II und
Grundsicherung im Alter. Für KdU-Kosten für anerkannte Flüchtlinge sind 30 Mio. € angesetzt (Vorjahr
37 Mio. €), diese wurden bis 2018 vom Bund erstattet, für 2019 haben wir deutliche Signale aus Berlin
erhalten, dass dies analog so kommen wird.
Die Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz steigen um 6,1 v.H. aufgrund der Ansätze für
Krankenkosten und verlängertem Leistungsbezug
auf 72,7 Mio. €. Sie sinken jedoch im Bereich der Sozialbetreuung und der Heimunterbringung aufgrund
des Rückgangs der minderjährigen Flüchtlinge.
Deutlich ansteigend ist die Bezirksumlage um 9,6
v.H. auf 200,6 Mio. €, dies ist im wesentlichen mitverursacht durch die Übernahme der Hilfe zur Pflege mit
knapp 7 Mio. €.
Die weiteren Transferaufwendungen sinken um 7,3
v.H. auf 134,9 Mio. €. Diese beinhalten insbesondere
Zuschüsse und Verlustausgleiche an Eigenbetriebe
und Töchter. So steigt der Zuschuss an das Staatstheater um 1,5 Mio. €, jedoch konnten die Verlustausgleiche an die städtischen Töchter aufgrund des
geplanten und im MIP enthaltenen Rückkaufs von
wbg-Anteilen von der StWN in entsprechendem Maß
deutlich zurückgefahren werden. Diese Maßnahme
werden wir dem Stadtrat im Oktober, also noch vor
den Haushaltsberatungen zum Beschluss vorlegen,
im Haushaltsplan ist sie bereits enthalten.
Relativ stabil bewegen sich die sonstigen ordentlichen Aufwendungen, die sich nur um 1 v.H. auf 121,5
Mio. € erhöhen. Wesentliche Posten darin sind Mieten und Pachten für Immobilien sowie konsumtive
Ausgaben im Investitionsbereich.
Die Folie 10 zeigt Mehraufwendungen, die in den gerade erläuterten Zahlen enthalten sind und die zei456
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gen sollen, in welchen Bereichen wir mehr Geld ausgeben. Es ist eine breite Themenauswahl, beginnend
mit den Ausgaben für die Ausgleichsflächen Artenschutz, um bei dem Thema Wohnbauflächen voranzukommen. Der steigende Bauunterhalt an Schulen,
die Kulturhauptstadtbewerbung, die notwendige Erhöhung der Vergütung für Tagespflegepersonen, die
von Ihnen beschlossene Erhöhung der Unterstützung für unsere Sportvereine, höhere Kosten für unser Beihilfecenter, Beratungskosten für die Herausforderung IT/Digitalisierung bis hin zur Europawahl
2019.
Und damit bin ich bei der angekündigten Erläuterung
der Mehrausgaben durch Stellenschaffungen und
des Vorschlags, den ich im Oktober dem POA vorlegen werde. Die Geschäftsbereiche haben in diesem
Jahr insgesamt 428,56 Vollzeitstellen beantragt.
Diese hohe Zahl an Anträgen unterstreicht den
Druck, der auf unserer Verwaltung aufgrund der zu
Beginn meiner Rede geschilderten Situation lastet.
Dementsprechend wurde die Mehrzahl dieser Anträge vom Organisationsamt auch für nachvollziehbar begutachtet. Wir haben dann gemeinsam in mehreren Runden zum Teil auf Referentenebene die Situation diskutiert, auch vor dem Hintergrund, dass
das Zurückstellen von Stellenschaffungen bedeutet,
dass die Aufgaben, die damit verbunden sind, bei einer Neubeantragung im nächsten Jahr dann frühestens im Sommer 2020 angepackt werden können.
Also Bedarf formuliert Mitte 2018, Besetzung und
Einarbeitung Mitte 2020, vollwertiger Einsatz dann
ab 2021. Vor diesem Hintergrund habe ich mich dazu
entschlossen, das Problem jetzt anzugehen, die
überwiegende Zahl der beantragten Stellen auch zur
Schaffung in 2019 vorzuschlagen. Das heißt, die
Dienststellen bekommen jetzt schnell Personal und
können arbeiten.
Um diese Strategie auch finanziell in den Griff zu bekommen, schlage ich dem POA aber vor, bei den
Stellen einen Personaldoppelhaushalt vorzulegen.
Das bedeutet, dass wir 2020 nur noch sehr eingeschränkt Stellenschaffungen zulassen. Die Kategorien sind dabei „vollständig gedeckt“, „neue Einrichtungen im Bereich Kinderbetreuung und Schule“ und
„unabdingbare Sonderfälle“. Mit diesem Vorgehen
soll quasi über die zwei Jahre ein Durchschnitt an
Stellenschaffungen erreicht werden, der insgesamt
verkraftbar ist.
Folie 12 visualisiert unseren Vorschlag für 2019:
Im Stellendeckel schaffen wir 81 Stellen, davon
knapp 68 ungedeckt. Und unser Stellendeckel von
30 Stellen pro Jahr würde über die zwei Jahre gerechnet knapp eingehalten. Allerdings muss ehrlicherweise erwähnen, dass nach bisheriger Rechnung
weitere Kategorien eigentlich dazu zu rechnen wären. So die Kategorie „Gesetzliche Anforderungen“,
in der wir 15,41 Vollkraftstellen vorschlagen. Im Bereich „Kinderbetreuung“ schaffen wir insgesamt
84,78 Stellen, in der „Kategorie Schule und Bildung“
20,19 Stellen. In der Kategorie „Flüchtlinge“ werden
7,75 Stellen vorgeschlagen. Es gibt ein neues Sonderpaket „wachsende Stadt“ mit 15,32 Stellen und
ein Sonderpaket „Digitalisierung“ mit 62,5 Stellen.
Dies alles bedeutet die Schaffung von knapp 347
Stellen, davon 270 ungedeckt.
Im Sonderpaket „Wachsende Stadt“ sind Stellenschaffungen zum Thema Flächenmanagement im
Artenschutz, Umweltplanung, Baugenehmigungen
und Fallzahlensteigerungen bei den Bürgerdienststellen und dem Personalamt erfasst.
In der Kategorie Digitalisierung werden insgesamt
22,5 Stellen jetzt zur Begutachtung vorgeschlagen
mit Schwerpunkten im Onlinebüro und der zentralen
IT. Gerade letzteres ist vor dem Hintergrund einer unerledigten IT-Maßnahmenliste, die insgesamt 390
Maßnahmen umfasst, dringend geboten. Ansonsten
könnten keine neuen Maßnahmen begonnen werden. Auch dezentral werden wir vor dem Hintergrund
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der IT-Sicherheit und der Einführung der elektronischen Akte in großen Dienststellen und Eigenbetrieben wie SÖR und dem Jugend- und dem Sozialamt
schnell Personal bereitstellen müssen. Wir werden
jedoch ein Paket von 40 Stellen mit Sperrvermerk bis
zum Vorliegen des Ergebnisses des Strategieprojektes IT/-Digitalisierung versehen und diese Stellen
dann zentral und dezentral zuteilen.
Um all dies personalwirtschaftlich und finanziell zu
stemmen, schlagen wir vor, insgesamt 29,5 Stellen,
davon 9,5 Stellen im Bereich Hochbau und 20 Stellen
im Bereich Digitalisierung, bis Frühjahr 2020 zu sperren und erst dann zu besetzen, dies vermindert die
Mehrkosten im Haushalt 2019 um 1,25 Mio. €.
Daneben werden wir insgesamt 86 befristete Stellen
verlängern und 102 Stellen entfristen, so dass wir
auch hier dem Wunsch des Stadtrats nach einer Verringerung der befristeten Stellen auch vor dem Hintergrund des enger werdenden Bewerbermarkts
nachkommen.
Kolleginnen und Kollegen, all dies ist nur zu verantworten vor dem Hintergrund des Aufgabendrucks,
dem Beschluss eines Personaldoppelhaushalts mit
den entsprechenden Einschränkungen für 2020 und
dem Ziel, dass wir den Aufbau an Personal, den wir
jetzt unbestritten brauchen, insbesondere im Bereich
Digitalisierung, ab Mitte des nächsten Jahrzehnts
wieder versuchen, abzubauen. Dazu dient der Aufbau des neuen Bereichs Digitalisierung, IT und Prozessmanagement, der künftig konsequent Optimierungs- und Effizienzpotentiale durch Digitalisierung
in der Beratung mit den Dienststellen gemeinsam heben soll. Wir brauchen das spätestens dann auch
personalwirtschaftlich, wenn die geburtenstarken
Jahrgänge in Ruhestand gehen. Damit gehen die
Ziele Digitalisierung und Personalplanung langfristig
Hand in Hand, auch im Sinne unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die wir jetzt und künftig alle brauchen.
Damit komme ich zur zweiten, immer noch größer
werdenden Herausforderung „Investitionen“. Folie 13
zeigt die Verdoppelung seit 2008 von 514,9 Mio. €
auf nunmehr 1,18 Mrd. € für die Jahre 2019 – 2022.
Da steckt natürlich auch ein Stück Preisentwicklung
drin, aber eben insbesondere eine Mengenentwicklung. Auch bei den städtischen Mitteln haben wir eine
Verdoppelung von 344 Mio. € auf 709,7 Mio. €.
Die bekannten Tortenstücke zeigen die Schwerpunkte. Brutto sind es Straßenbau, Wege und Plätze
mit 275,6 Mio. €. Maßgeblich hier sicher der Frankenschnellweg. Die Schulen folgen mit 159,5 Mio. €,
der ÖPNV mit 157,4 Mio. € und dann schon die Brücken mit 139 Mio. €, gefolgt von der Kultur mit 71,17
Mio. € und der Kinderbetreuung mit 39,4 Mio. €. Im
Block „Sonstiges“ stecken die Kapitalerhöhung
Messe, der Rückkauf von wbg-Anteilen, Kosten für
IT-Software, Pauschalen für Grundstückskäufe und
Stadterneuerungsmaßnahmen.
Bei den städtischen Mitteln liegen die Brücken vorne,
weil wir da fast ohne Fördermittel arbeiten, gefolgt
von den Schulen, dem ÖPNV, dem Straßenbau, der
Kultur, der Feuerwehr, der Kinderbetreuung und den
Grün- und Spielplätzen.
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Die großen Positionen, die die Veränderungen im
neuen MIP prägen sind die Fortschreibung des Frankenschnellwegs, hier aktualisiert an die Preisentwicklung und die Kostensteigerung durch die Verzögerung, die Feuerwache 1, die Bertolt-BrechtSchule, die heute noch auf der Tagesordnung ist, die
Schule am Thoner Espan, die neue Schule in der
Maiacher Straße, das Verkehrsleitsystem Messe und
die Erhöhung der Radwegepauschale auf 3 Mio. €.
Neue Positionen sind der Anteilsrückkauf von wbgAnteilen in Höhe von 85 Mio. €. Wie gesagt, dies legen wir Ihnen im Oktober zum Beschluss vor. Mit dieser Maßnahme führen wir der StWN wichtige Liquidität für ÖPNV und Energieinvestitionen zu, bekommen weiteren Einfluss auf die wbg beim Thema Wohnungspolitik und sparen im Gegenzug für einige
Jahre den sonst notwendigen Verlustausgleich an
die StWN ein. Eine nach aktueller Einschätzung für
Stadt, StWN und wbg vorteilhafte Maßnahme im Gesamtkonzern Stadt.
Im Weiteren enthält der MIP die notwendige Erneuerung des Stellwerks Eberhardshof, die langersehnte
Sanierung des sogenannten Tucherbräu am Opernhaus, Umbau und Sanierung der Äußeren Laufer
Gasse für das Einwohneramt, den Umbau des Bauhofs für das Umweltamt, Sanierungen am Westfriedhof, die Lehrküche an der B7, den Eigenbetrag zum
Lärmschutz an der A 73 und die Ersatzinvestition für
den Bücherbus der Stadtbibliothek.
Die Folge dieses Investitionshaushalts ist der Anstieg der Verschuldung des Kernhaushalts auf geplant 1,48 Mrd. € und einschließlich der Eigenbetriebe auf insgesamt knapp 1,9 Mrd. €. Und Sie wissen es längst, ich kann Ihnen nicht versprechen,
dass wir diese Entwicklung umdrehen, es wird leider
weiter nach oben gehen bei den Schulden. Und den
Grund zeige ich Ihnen jetzt!
Es ist ein wenig wie mit dem Hasen und dem Igel, je
mehr wir tun bei den Investitionen, umso mehr neue
notwendige Projekte tauchen auf. Folie 17 zeigt die
Zahl der Bauprojekte, die wir aktuell in unsere Planungen einbeziehen müssen. Es sind insgesamt
368, davon schon 146 im aktuellen MIP ohne die
Pauschalen. Dazu haben wir 90 Projekte im BIC-Verfahren, also Projekte die beplant und bepreist werden müssen, bevor sie zur Umsetzung in den MIP
kommen. Neu hinzu kam in diesem Jahr die sogenannte Vor-BIC-Liste von 132 neuen Projekten aus
dem Schul-, Jugend- und Sozialbereich. Hierbei handelt es sich vermehrt um Sanierungsprojekte bei in
die Jahre gekommenen Schulen und Kitas.
Keine Sorge, Sie müssen das nicht lesen können.
Die Folie 18 soll Ihnen einfach mal einen optischen
Eindruck der Masse an anstehenden Projekten in unseren Listen zeigen, die dann Basis der Kapazitätsund Finanzplanungen sind. Es ist schier erschlagend. Und es ist natürlich auch Ergebnis unserer
besseren Einsicht in Sanierungsnotwendigkeiten unserer Gebäude durch die HVE-Schule des Kollegen
Gsell in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Und
es ist konkrete Planung der Abarbeitung unseres Sanierungsstaus für unsere städtische Infrastruktur. Ich
wage zu behaupten, dass wir hier im interkommunalen Vergleich mit vorne liegen. Wir wissen, wo wir
was tun müssen und wir gehen es auch an. Weil es
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keinen Sinn hat, es noch mehr zu schieben. Es wird
sowieso das ganze nächste Jahrzehnt brauchen, um
das abzuarbeiten. Viele Maßnahmen, die hier verzeichnet sind, kommen also erst in Jahren dran. Aber
wir haben es erfasst, aktualisieren ständig und können es auch mit der Kapazitätsplanung abstimmen.
Und das ist der Grund, dass ich mich entschieden
habe, Ihnen vorzuschlagen, dass wir nicht abbremsen, sondern offensiv weiterarbeiten. Deswegen haben der Kollege Ulrich und ich gemeinsam weitere
Maßnahmen der wbg-kommunal zugeteilt, die nochmal deutlich wachsen wird. Und all dies ist der Grund,
dass wir das Hochbauamt jetzt bis an die Grenze der
organisatorisch verkraftbaren Kapazitäten aufstocken wollen. Weil wir das sonst nicht bearbeiten können und all diese Projekte dann als unerledigte Investitionsschulden an die nächste Generation weitergeben.
Vor dem Hintergrund dieser Rahmenbedingungen
und dem Umstand, dass es schwierig ist, diese im
bisherigen Zeithorizont des „Szenarios 2026“ abzuarbeiten und zu finanzieren, lege ich Ihnen heute ein
zeitlich erweitertes „Szenario 2030“ vor, also für die
nächsten 12 Jahre ab 2019 gerechnet. Diese Zeitschiene entspricht dann auch der ersten Fassung
des „Szenarios 2026“, das ich ja im Herbst 2014 für
die Jahre 2015-2026 gerechnet habe. Wir bleiben
also dabei, dass wir uns mit diesen Szenariovarianten gemeinsam einen Blick in die weitere Zukunft unseres Haushalts leisten wollen, um unserer Verantwortung für die langen Linien der Haushalts- und damit auch der Stadtpolitik gerecht zu werden.
An den Grundlagen der Rechnung hat sich nichts geändert. Wir schreiben auch die Einnahmen und Ausgaben des Haushalts unter bestimmten Annahmen
fort. Auch im „Szenario 2030“ gehen wir von einer
insgesamt positiven Entwicklung der Einnahmensituation aus. Würde sich diese kurzfristig oder auch längerfristig deutlich verschlechtern, stünde vieles hier
dargestellte zur Debatte und müsste neu diskutiert
werden.
Aufgrund der veränderten Zeitschiene ist das aktuelle „Szenario 2030“ mit dem letztjährigen nur schwer
vergleichbar. Es zeigt aber schon, dass sich die Ausgangsbasis sowohl auf der Einnahmenseite als auch
auf der Ausgabenseite verschlechtert hat.
Die Steuerertragslinie hat sich aufgrund der letzten
Steuerschätzung etwas nach unten verschoben. Und
die Linie der Personal- und Versorgungsaufwendungen hat sich aufgrund des letzten Tarifabschlusses
und der Stellenschaffungen erhöht. Dazu kommen
die nochmals deutlich erhöhte Anzahl der Investitionsprojekte insbesondere bei Schulen und Kinderbetreuung. Dies verbunden mit aktualisierten Kostenschätzungen wie etwa beim Frankenschnellweg, der
Bertolt-Brecht-Schule und dem Volksbad. Aufgenommen wurden auch veränderte Fördersummen
wie etwa beim Zeppelinfeld.
Damit komme ich zum Ergebnis der aktualisierten
und zeitlich verlängerten Rechnung. Die errechnete
Unterfinanzierung beträgt 512 Mio. € und ist gegenüber dem Vorjahresergebnis leicht erhöht, allerdings
über einen längeren Zeitraum gerechnet. Damit
würde sich die Neuverschuldung auch in der neuen
Prognose in einer Größenordnung von jährlich 40
Mio. € bewegen. Allerdings wird dieser Wert nur erreicht, wenn es ab dem Jahr 2025 im Rahmen der
Digitalisierung zu deutlichen Effizienzsteigerungen
kommt. Das heißt, die vorgelegte Rechnung beinhaltet also eine sog. „Digitalisierungsrendite“ ab dem
Jahr 2025.
Die vorliegende Prognoserechnung zeigt auch, dass
ein deutlicher Wirtschaftsabschwung, verbunden mit
Einnahmeverlusten, in jedem Fall zu einer deutlichen
Erhöhung des Finanzierungsdefizits führen würde.
Bereits ein einmaliger Einnahmenrückgang von 50
Mio. € zu Beginn des nächsten Jahrzehnts könnte,
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wenn er in den Folgejahren nicht überkompensiert
wird, zu einer Verdoppelung des Finanzierungsdefizits über 10 Jahre führen.
Die Bruttoinvestitionen steigen auf 3,93 Mrd. €, die
städtischen Mittel auf 2,29 Mrd. €. Wichtig wie bisher
ist, dass die angesetzten Investitionssummen bei
neuen Projekten auf Erfahrungswerten des Finanzreferates beruhen und nicht auf belegten Kostenberechnungen.
Folie 21 zeigt die Aufteilung des Investitionspaketes
auf die einzelnen Fachbereiche. Wir investieren rund
1,2 Mrd. € in Schulen, 279 Mio. € in Kinderbetreuung
und damit 1,5 Mrd. € in Bildung insgesamt. Wir verbauen 760 Mio. € für Straßen, 215 Mio. € in Brücken
und 329 Mio. € im ÖPNV. Insgesamt würden wir damit 1,3 Mrd. € in Verkehrsinfrastruktur investieren.
Und die geschätzten Investitionen in die Kultur betragen 508 Mio. €.
Damit, liebe Kolleginnen und Kollegen investieren wir
fast volle 4 Mrd. € in die Verbesserung der Lebensqualität unserer Bürgerinnen und Bürger!
Ich komme zum Fazit:
Der städtische Haushalt bleibt unter Druck durch die
Herausforderungen der Stadtgesellschaft. In der
kurzfristigen Perspektive 2019 schaffen wir in der
Planung ein ausgeglichenes Haushaltsergebnis. Die
Neuverschuldung bleibt knapp unter 40 Mio. €. Der
Investitionshaushalt steigt weiter an und bleibt dauerhaft entsprechend der Berechnungen des neuen
„Szenarios 2030“ über das gesamte nächste Jahrzehnt hoch.
Ich bedanke mich bei der gesamten Verwaltung für
die gute Zusammenarbeit bei der Erstellung des
Haushaltsplanentwurfs 2019. Der Oberbürgermeister, die Bürgermeister, die Referentenkolleginnen
und -kollegen und natürlich das Referat für Finanzen,
Personal, IT und Organisation stehen Ihnen für Gespräche zum Haushalt 2019 in den nächsten Wochen jederzeit zur Verfügung.
Herzlichen Dank an Sie alle für die Aufmerksamkeit
in der letzten Stunde.
Nürnberg, 19. September 2018
Harald Riedel, Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg
461
Nürnbergs Stadthaushalt 2019
Stark unter Druck durch immer neue Herausforderungen
Stadtrat
19. September 2018
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
462
Einflussfaktoren unseres Haushalts
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 2
Steigende Erwartungen der
Bürgerinnen und Bürger
Stabile/steigende
Einnahmen/
Noch gute Wirtschaftslage
Haushalt
der Stadt Nürnberg
Erneuerungsbedürftige
Infrastruktur
Erhöhter Zeitdruck bei
Investitionen in Schulen
und Kinderbetreuung
Wachsende Stadt
Umsetzung der Mobilitätsund Verkehrswende
Baupreisentwicklung
Fachkräftemangel
Ordentlicher
Finanzausgleich/
Neue Förderprogramme im
Bildungsbereich
Digitalisierung
Tarif- und
Gehaltssteigerungen
463
Ein Zitat:
„Zu lange wurde im Bereich staatlichen Handelns in einem
ökonomisierten Denken fast nur auf Effizienz und schmale
Verwaltung geachtet (9).
Jetzt müsse dieses neoliberale Danken ersetzt werden durch
einen sichtbaren und spürbaren Staat.“
WirtschaftsWoche 22, 25.5.2018
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
464
3
<>
<>
<>
<>
+28,5 +0,4
103,2 94,8
177,9 187,0
35,5 39,5
Der Nürnberger Haushalt in Zahlen (in Mio. €)
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 4
Jahresergebnis
Cashflow aus der Verwaltungstätigkeit
Städtische Mittel Investitionen
geplante Nettoneuverschuldung
Plan 2018 Entwurf 2019
465
1,1
1,3
1,5
1,7
1,9
2,1
2,3
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Plan Plan
Ordentliche Erträge Ordentliche Aufwendungen
(in Mrd. €)
Die langfristige Entwicklung der ordentlichen
Erträge und Aufwendungen
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 5
103,7 103,3 102,4 103,2 100,7 93,8 103,2 102,8 102,2 99,1 102,3 102,9 102,9 102,4 100,9
Aufwandsdeckungsgrad = ordentliche Erträge im Verhältnis zu den ordentlichen Aufwendungen (in %)
466
Die Ertragsseite 2019
Ordentliche Erträge
2.059,6 Mio. € (+ 1,9 %)
Steuererträge
1.013,2 Mio. €
(+ 4,2 %)
davon Gewerbesteuer
484,0 Mio. € (+ 3,2 %)
Einkommensteuer
326,7 Mio. € (+ 8,5 %)
Grundsteuer
121,6 Mio. € (+ 1,1 %)
Umsatzsteuer
78,4 Mio. € (- 2,1 %)
Zuweisungen und
Zuschüsse
498,9 Mio. € (+ 0,1 %)
davon Schlüsselzuweisungen
221,0 Mio. €
(+ 1,8 %)
Leistungsentgelte
121,2 Mio. € (+ 5,4 %)
davon öffentlichrechtlich
78,1 Mio. € (+ 8,1 %)
Kostenerstattungen
und Umlagen
323,4 Mio. € (- 3,4 %)
davon
vom Land
83,6 Mio. € + 4,7 %)
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
467
6
Planansatz 2018
200.000
220.000
240.000
260.000
280.000
300.000
320.000
340.000
360.000
380.000
400.000
420.000
440.000
460.000
480.000
500.000
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Planansatz 2019
Aktueller Gewerbesteuerverlauf
Verlauf bis September sehr positiv
2015
2013
2017
2012
2016
2014
T€
Aktueller Verlauf 2018
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 7
468
Die Ertragsseite 2019
Ordentliche Erträge
2.059,6 Mio. € (+ 1,9 %)
Steuererträge
1.013,2 Mio. €
(+ 4,2 %)
davon Gewerbesteuer
484,0 Mio. € (+ 3,2 %)
Einkommensteuer
326,7 Mio. € (+ 8,5 %)
Grundsteuer
121,6 Mio. € (+ 1,1 %)
Umsatzsteuer
78,4 Mio. € (- 2,1 %)
Zuweisungen und
Zuschüsse
498,9 Mio. € (+ 0,1 %)
davon Schlüsselzuweisungen
221,0 Mio. €
(+ 1,8 %)
Leistungsentgelte
121,2 Mio. € (+ 5,4 %)
davon öffentlichrechtlich
78,1 Mio. € (+ 8,1 %)
Kostenerstattungen
und Umlagen
323,4 Mio. € (- 3,4 %)
davon
vom Land
83,6 Mio. € + 4,7 %)
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
469
8
Die Aufwandsseite 2019
Ordentliche Aufwendungen
2.040,7 Mio. € (+ 3,4 %)
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
666,8 Mio. € (+ 7,6 %)
davon
Aktivpersonalkosten
567,3 Mio. € (+ 7,3 %)
Versorgungsaufwendungen
99,5 Mio. € (+ 9,5 %)
Sachaufwendungen
268,0 Mio. € (+ 7,6 %)
Abschreibungen
110,9 Mio. € (+ 3,3 %)
Transferaufwendungen
873,5 Mio. € (- 0,5 %)
davon Sozialtransferaufwendungen*
738,6 Mio. € (+ 0,9 %)
darunter
Bezirksumlage
200,6 Mio. € (+ 9,6 %)
davon Weitere
Transferaufwendungen
(z.B. für Verlustausgleiche)
134,9 Mio. € (- 7,2 %)
Sonstige ordentliche
Aufwendungen
121,5 Mio. € (+ 1,0 %)
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 9
*) mit Bezirksumlage
470
Mehraufwendungen im Haushalt 2019
Eine Auswahl von Beispielen für Anpassungen der verschiedenen Budgets
Angabe von konsumtiven Mehraufwänden
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 10
Ausgleichsflächen Artenschutz 5.512.000 €
Bauunterhalt an Schulen 1.739.000 €
Kulturhauptstadtbewerbung 712.334 €
Vergütungen Tagespflegepersonen 567.300 €
Unterstützung Sportvereine (insgesamt auf 1,1
Mio. € p.a., hier Erhöhung konsumtiver Anteil) 525.000 €
Unterhaltsausgleich VAG 480.000 €
Miet-/Pachterträge (Wegfall von Erträgen) 350.000 €
Erstattungen für Beihilfecenter 319.000 €
Beratung Digitalisierung 300.000 €
Aufwände aus der Mittagsbetreuung 279.990 €
Konsumtive Erstausstattung der B7 250.000 €
Erstattungen NüBad 245.000 €
Europawahl 2019 215.300 €
471
Stellenschaffungen 2019
Ein Doppelstellenplan für 2019/2020
Hohe Anzahl an Anträgen von den Dienststellen (428,56 Vollkraftstellen)
Hoher, nachvollziehbarer Druck auf Verwaltung
Entsprechend hohe Begutachtung durch OrgA
Doppelstellenplan, um einerseits eine rasche Besetzung mit Mitarbeiterinnen
und Mitarbeitern sicherzustellen und andererseits die Anzahl von
Neuschaffungen für 2020 zu begrenzen
Einige Besetzungs-Sperrvermerke bis 2020 zur Entlastung des Haushalts
2019 (1,25 Mio. €)
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
472
11
Stellenschaffungen 2019
Ein Doppelstellenplan für 2019/2020
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 12
Kategorie (VK-Stellen) Insgesamt davon „ungedeckt“
Stellendeckel 81,03 67,81
„Gedeckte“ Schaffungen 59,66 -
Gesetzliche Anforderungen 15,41 15,41
Kinderbetreuung 84,78 81,21
Bildung/Schule 20,19 20,19
Flüchtlinge 7,75 7,75
Sonderpaket „Wachsende Stadt“ 15,32 15,32
Sonderpaket „Digitalisierung“ 62,50 62,50
Summe 346,64 270,19
473
Das „Hochfahren“ des Mittelfristigen Investitionsplanes in Nürnberg seit 2008
Zahlenangaben jeweils
Gesamtsumme Vier-Jahresplan
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 13
465,4 483,3 456,3
514,9
683,6
732,9
682,5 689,3 705,8
748,8
815,4 797,1
935,3
1.045,6
1.180,0
250,8
301,6 289,7
344,4
464,0 464,0
419,3 429,3 420,3 394,4 421,4
505,1 531,2
606,5
709,7
-
200,0
400,0
600,0
800,0
1.000,0
1.200,0
1.400,0
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan Plan
in Mio. €
Investitionsansätze im Mittelfristigen Investitionsplan
Bruttoinvesititionen Städtische Mittel
474
Allgemeiner
Hochbau; 4,70
Brücken; 134,72
Feuerwehr; 26,87
Grün- und
Spielplätze; 19,24
Kinderbetreuung;
21,93
Schulen; 95,87
Sonstige; 193,07
Sport, Freizeit und
Kultur; 47,59
Straßenbau,
Radwege, Plätze;
74,01
ÖPNV; 91,70
Allgemeiner Hochbau;
4,70 Brücken; 139,02
Feuerwehr; 30,17
Grün- und Spielplätze;
20,46
Kinderbetreuung;
39,41
Schulen; 159,50
Sonstige; 284,19
Sport, Freizeit und
Kultur; 71,17
Straßenbau, Radwege,
Plätze; 275,60
ÖPNV; 157,35
Investitionsschwerpunkte 2019-2022
in Mio. €
Stand: Entwurf 2019
Investive Bestandteile des MIP 2019-2022
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 14
1,18 Mrd. €
710 Mio. €
Städtische Mittel
Bruttoinvestitionen
475
Wesentliche Änderungen MIP 2019-2022
Im MIP-Zeitraum 2019 bis 2022 wurden insbesondere folgende Maßnahmen
fortgeschrieben (die in den Klammerzusätzen dargestellten Zahlen beziehen sich nur auf
den MIP-Zeitraum):
Kreuzungsfreier Ausbau Frankenschnellweg (187,0 Mio. €),
Neubau Feuerwache 1 (39,0 Mio. €),
Schulkomplex BBS: Neubau (ÖÖP, 19,8 Mio. €),
Grundschule und Hort Am Thoner Espan (19,4 Mio. €),
Maiacher Straße Neubau Schulen, Hort (ÖPP, 14,8 Mio. €),
Verkehrsleitsystem Messe/Stadion/Arena (10 Mio. €) und
Erhöhung der Radwegepauschale von jährlich 1,125 Mio. € auf 3,0 Mio. €.
Es wurden weitere Maßnahmen in den MIP aufgenommen, wie beispielsweise:
Anteilsrückkauf von wbg-Anteilen (85,0 Mio. €),
Erneuerung Stellwerk Eberhardshof (13,7 Mio. €),
Sanierung Gaststätte am Kartäusertor (4,8 Mio. €),
Umbau und Dachsanierung Äußere Laufer Gasse 19-27 (2,6 Mio. €, konsumtiv),
Umbau Bauhof 2 (2,5 Mio. €, konsumtiv),
Westfriedhof, Dachsanierung Aussegnungshalle und Urnentempel (1,4 Mio. €, konsumtiv),
Westfriedhof, Sanierung der Urnennischenwände und Treppen (1,2 Mio. €, konsumtiv),
B7, Äußere Bayreuther Straße 61, Groß- und Lehrküchen (900 T€),
Lärmschutz A73 (900 T€) und
BCN Bücherbus Fahrbibliothek (500 T€).
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
476
15
Die aktuelle Schuldenübersicht
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 16
Stand: Entwurf 2019
0,86 0,86
0,91 0,93 0,95 0,94 0,97
1,01
1,06
1,18
1,27 1,27 1,26
1,30 1,30
1,36
1,40
1,44
1,48
0,89 0,89
0,94
0,97
1,01 1,02
1,05
1,09
1,14
1,26
1,35 1,33 1,32
1,37 1,37
1,43
1,47
1,51
1,54
1,38
1,38 1,40
1,42
1,47
1,63
1,66 1,66
1,69
1,79
1,85
1,81 1,78 1,80
1,77 1,79 1,81
1,85
1,89
0,80
1,00
1,20
1,40
1,60
1,80
2,00
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Ist
Prognose
Entwurf
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019
n Mrd. €
Schuldenstand
Kernstadt (ohne Eigenbetriebe mit ÖPP/ÖÖP) Stadt mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben Stadt mit allen Eigenbetrieben
477
Wir haben 368 Projekte in der „Pipeline“
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 17
MIP
ohne Pauschalen
BIC
132 Vor-BIC
90
146
OBM 0
2. BM 48
3. BM 30
Ref. I/II 11
Ref. III 4
Ref. IV 8
Ref. V 21
Ref. VI 17
Ref. VII 4
Übergreifend 3
OBM 1
2. BM 50
3. BM 6
Ref. I/II 3
Ref. III 1
Ref. IV 5
Ref. V 21
Ref. VI 3
Ref. VII 0
3. BM 69
Ref. V 47
Schnittstellenprojekte 16
478
Unsere bearbeiteten Projekte
als optische Impression (nicht zum lesen!) nur unsere „Vor-BIC-Liste“
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
479
18
„Szenario 2030“
Die Ergebnisse der Überarbeitung für den Betrachtungszeitraum 2019-2030
Neue Basis ist der aktuelle mittelfristige Finanzhaushalt mit dem aktuellen MIP
2019-2022, der Betrachtungszeitraum beginnt damit ab dem Jahr 2019.
Der Szenariozeitraum wurde bis zum Jahr 2030 verlängert.
Die Investitionsmaßnahmen wurden entsprechend der BIC und Vor-BIC-Liste
und der Kapazitätsplanung des Hochbauamtes, sowie weiterer verfügbarer
Informationen fortgeschrieben. Dies betrifft insbesondere den Schulbereich mit
einer Vielzahl neuer Sanierungs- und Neubaumaßnahmen.
Aktualisierte Kostenschätzungen, wie z.B. beim Frankenschnellweg, der
Bertolt-Brecht-Schule oder dem Volksbad wurden eingearbeitet.
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 19
Stand: Entwurf 2019
480
Das aktualisierte Gesamtergebnis
Szenariozeitraum 2019-2030
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 20
512,9 Mio. €
aktuell errechnete Unterfinanzierung
474,2 Mio. € (Szenario 2018-2026)
3,93 Mrd. €
Bruttoinvestitionen
2,96 Mrd. € (Szenario 2018-2026)
2,29 Mrd. €
städtische Mittel Investitionen
1,65 Mrd. € (Szenario 2018-2026)
Stand: Entwurf 2019
481
Fast 4 Mrd. € Zukunftsinvestitionen für
Lebensqualität in unserer Stadt !
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation 21
513 Mio. €
Finanzierungsdefizit
760 Mio. €
Investitionen in
Straßen
1.196 Mio. €
Investitionen in
Schulen
508 Mio. €
Investitionen in Kultur,
Sport und Freizeit
329 Mio. €
Investitionen in
den ÖPNV
215 Mio. €
Investitionen in
Brücken
279 Mio. €
Investitionen in
Kinderbetreuung
Angabe: Bruttoinvestitionen
2019-2030
Stand: Entwurf 2019
482
Nürnberger Haushalt mit großen Herausforderungen
Ausgeglichenes Jahresergebnis 2019
Nettoneuverschuldung unter 40 Mio. €
weiterhin sehr hohes Investitionsniveau
insbesondere in Bildung und Infrastruktur
Bis 2030 4 Mrd. € Investitionen für Lebensqualität
Referat für Finanzen, Personal, IT und Organisation
483
22
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Referat für Finanzen, Personal, IT
und Organisation
Theresienstr. 7
90403 Nürnberg
Harald Riedel
+49 (0)9 11 / 2 31-23 20
ref.ii@stadt.nuernberg.de
http://www.stadtfinanzen.nuernberg.de
484