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← Haushaltsplan 2014 – 02_Rechtsfaehige_Stiftungen

Vorbericht

Haushalt 2014 · Seiten 62–63 · Seiten 62–63 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

V o r b e r i c h t zu den Sonderhaushaltsplänen 2014 der allgemeinen Stiftungen (Gruppe B) 1. Allgemeines Die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehenden elf allgemeinen Stiftungen dienen satzungsgemäß sozialen und medizinischen Zwecken, der Bildung und Erziehung, der Kinder- und Jugendhilfe sowie die Förderung der Tierhilfe und des Tierschutzes. 2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren: Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind, ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen: Die privatrechtlichen Leistungsentgelte (Miet- und Pachterträge, Erbbauzinsen) liegen mit 1.984 TEUR (2013 1.861 TEUR) um 6,6 % über dem Vorjahresansatz. Die Finanzerträge wurden mit 6.630 TEUR (2013 6.838 TEUR) um rund 3,0 % niedriger veranschlagt. Aufgrund der derzeitigen Niedrigzinsphase am Kapitalmarkt wird davon ausgegangen, dass durch die Anlage von Wertpapieren niedrigere Kapitalzinsen als in den Vorjahren und damit weniger Finanzerträge erwirtschaftet werden. Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 1.632 TEUR (2013: 1.326 TEUR) um rund 23 % über dem Vorjahresansatz. Ursächlich dafür sind der voraussichtlich höhere Personalkostenanteil an den Verwaltungskosten für die Stiftungen und die anfallenden Gebäudeunterhaltsmaßnahmen bei der Sigmund-Schuckert-Stiftung und bei der Stiftung Lokalstudienfonds. Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen aufgrund der gestiegenen Sachaufwendungen mit insgesamt rund 4.026 TEUR um rund 10 % unter dem Vorjahresansatz (4.489 TEUR). Die Erfüllung der verschiedenen Stiftungszwecke ist dennoch gewährleistet. In 2014 werden Wertpapiere im Nennwert von 9.449 TEUR (Vorjahr 12.250 TEUR) zur Rückzahlung fällig. Diese Gelder sollen wieder in Wertpapieren angelegt werden. Zum Vermögenserhalt werden Gewinne in Höhe von 2.170 TEUR (Vorjahr 2.254 TEURO) erwirtschaftet und im Rahmen der Ergebnisverwendung den Kapitalerhaltungsrücklagen zugeführt. 306 3. Stiftungsvermögen Die Entwicklung des Vermögens aller rechtsfähigen Stiftungen im Jahre 2012 ist im Rechenschaftsbericht sowie in den Anlagenspiegeln zu den Schlussbilanzen 2012 dargestellt. Im Rahmen der laufenden Vermögensbewirtschaftung wird das jeweilige Grundstockvermögen der einzelnen Stiftungen in seinem Bestand erhalten. 307

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