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Vorbericht
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
V o r b e r i c h t
zu den Sonderhaushaltsplänen 2014
der kommunalen Stiftungen (Gruppe A)
1. Allgemeines
Die unter der Verwaltung der Stadt Nürnberg stehenden sieben kommunalen Stiftungen
dienen satzungsgemäß sozialen Zwecken, dem Gesundheitswesen, der Bildung und
Erziehung, der Jugend- und Altenhilfe, der Wissenschaft und Forschung sowie der Kunst
und Kultur.
2. Entwicklung gegenüber den Vorjahren
Worauf die wesentlichen Veränderungen gegenüber dem Vorjahr zurückzuführen sind,
ergibt sich aus der Kurzkommentierung der folgenden Aufwands- und Ertragspositionen:
Die privatrechtlichen Leistungsentgelte (Miet- und Pachterträge, Erbbauzinsen, Holzverkauf) liegen mit 2.129 TEUR (2013: 2.111 TEUR) in etwa auf dem Vorjahresniveau.
Bei den Finanzerträgen in Höhe von 797 TEUR (2013: 869 TEUR) ist eine Verringerung
gegenüber dem Vorjahr um 11 % zu verzeichnen. Sie verringern sich insbesondere
aufgrund der niedrigeren Nominalverzinsung bei der Neuanlage von Wertpapieren.
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen liegen mit 968 TEUR (2013: 860
TEUR) um rund 12 % über dem Vorjahr. Die Abweichung zum Vorjahr ist darin begründet,
dass für bestimmte Instandhaltungsmaßnahmen Planwerte erfasst werden für die bislang
Rückstellungen gebildet wurden. Außerdem sind die Verwaltungskosten für die Stiftungen
aufgrund eines vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband geforderten
verursachungsgerechteren Verteilungsschlüssels gestiegen.
Die Ausrichtungsmittel (Transferaufwendungen) liegen aufgrund der höheren
Sachaufwände und niedrigeren Finanzerträge mit insgesamt 861 TEUR um rund 9 %
unter dem Vorjahresansatz (949 TEUR). Die Erfüllung der verschiedenen Stiftungszwecke
ist dennoch voll gewährleistet.
Für Zinsaufwendungen für Kredite sind bei der Heilig-Geist-Spital-Stiftung in 2014 3 TEUR
(2013: 23 TEUR) erforderlich. In 2013 war die Ablösung eines Kredites eingeplant.
In 2014 werden Wertpapiere im Nennwert von 2.683 TEUR zur Rückzahlung fällig (2013:
3.078 TEUR). Dieser Betrag wird wieder in Wertpapieren angelegt.
Zur ordentlichen Schuldentilgung sind bei der Heilig-Geist-Spital-Stiftung 2014
Aufwendungen von 19 TEUR (2013: 169 TEUR) erforderlich. In 2013 wurde eine
außerordentliche Schuldentilgung zur Ablösung eines Kredites eingeplant.
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Zum Vermögenserhalt werden Gewinne in Höhe von 483 TEUR erwirtschaftet und im
Rahmen der Ergebnisverwendung den Kapitalerhaltungsrücklagen zugeführt.
3. Stiftungsvermögen
Die Entwicklung des Vermögens aller rechtsfähigen Stiftungen im Jahre 2012 ist im
Rechenschaftsbericht sowie in den Anlagenspiegeln zu den Schlussbilanzen 2012
dargestellt. Im Rahmen der laufenden Vermögensbewirtschaftung wird das jeweilige
Grundstockvermögen der einzelnen Stiftungen in seinem Bestand erhalten.
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