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Rede des Stadtkämmerers zur Einbringung des Haushalts
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
K.1 Rede des Stadtkämmerers
zur Einbringung des Haushalts
Hinweis: Die Haushaltsrede ist nur in Kombination mit
dem zugehörigen Foliensatz verständlich.
Es gilt das gesprochene Wort.
Die Folien finden sich in einem kleinen Format an den
entsprechenden Stellen im Text und nochmals im
Großformat für das Detailstudium nach dem Text der
Haushaltrede.
Produkthaushalt 2014
Zwischen Wandel und Kontinuität
Nürnbergs erster Produkthaushalt 2014:
• Positives Planergebnis: 22,8 Mio. €
• Keine Neuverschuldung, sondern Nettotilgung:
6,7 Mio. €
• Investitionen 2014-2017: 727,3 Mio.€
Nürnbergs erster Produkthaushalt 2014
mit positivem Planergebnis und weiterem Schuldenabbau!
Stadtrat
25. September 2013
Finanzreferat
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
liebe Kolleginnen und Kollegen auf der
Referentenbank, im ehrenamtlichen Stadtrat und von
der Nürnberger Presse,
meine sehr geehrten Damen und Herren auf der Zuschauertribüne,
vielleicht erinnern Sie sich noch an den Werbeslogan
vor vielen Jahren „Raider heißt jetzt Twix, sonst ändert
sich nix“. Angewandt auf den nunmehr vorgelegten
ersten Produkt-Haushaltsplanentwurf 2014 stimmt
dieser Satz zum einen und zum anderen gar nicht.
Unsere Zahlen haben sich in den letzten Jahren
kontinuierlich verbessert
Stabile Ergebnisse - Einstieg in den Schuldenabbau
Die Haushaltszahlen der letzten Stadtratsperiode
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 2
- 17,6
66,1
13,3 15,6 19,2 15,3 22,8 Jahresergebnis
Nettoneuverschuldung
2009 2010 2011 2012 2013 2014
65,1 48,5 2,7 12,3 - 6,7
Planjahre
in Mio. Euro
3,4
31,2
2008
- 12,1 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
- 1,9 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
Was stimmt ist, dass wir trotz des neuen Namens und
der neuen Form auch für 2014 die Aufwärtslinie beim
Ergebnis und beim Thema „Einstieg in den Schuldenabbau“ halten können. Und die Zahlen sind ja bekanntlich das Wichtigste im Haushalt. Damit deutlich wird,
was ich mit Aufwärtslinie meine und was wir erreicht
haben seit 2010, habe ich Ihnen auf Folie 2 mal die
beiden wesentlichen Zahlen seit 2008, also für die
gesamte Stadtratsperiode, die wir gemeinsam zu verantworten haben, mitgebracht. Und da sehen Sie beim
Jahresergebnis, dass wir mit Ausnahme des Finanzkrisenjahres 2009 immer positive Haushaltsergebnisse
erzielen konnten. Und dies mit aufsteigender Tendenz.
War es 2008 nur ein knapper Überschuss von 3,4 Mio.
€, haben wir seit 2010 konstant zweistellige Ergebnisse, die von Jahr zu Jahr ein Stück besser geworden
sind. Beim 2013-Ergebnis wird die Frage, ob wir die
15,3 Mio. € erreichen oder übertreffen, wesentlich von
der Gewerbesteuer abhängen, aber davon später mehr.
Aber jetzt kennen Sie auch schon das Zielergebnis für
366
2014 mit 22,8 Mio. €, mit dem wir erstmals die 20-Mio.
€-Grenze überschreiten können. Insgesamt haben wir,
wenn 2013 und 2014 kommt wie geplant, in der Stadtratsperiode ein Plus von 72 Mio.€ erwirtschaftet und
das ist schon sehr positiv.
Und die untere Zeile zeigt, dass sich diese Entwicklung
tatsächlich auch auf die Zahlen der Neuverschuldung
bzw. jetzt endlich Nettotilgung ausgewirkt hat. Mussten
wir uns in den Jahren 2008 bis 2011 noch jeweils deutlich zweistellig neuverschulden, haben wir uns im Jahr
2012 im Kernhaushalt noch leicht um 2,7 Mio. € verschuldet, aber inklusive der steuerfinanzierten Eigenbetriebe bereits um 12,1 Mio. € entschuldet. Man soll ja
den Tag nicht vor dem Abend loben, aber wenn es gut
läuft, dann haben wir eine Chance, etwas ähnliches
auch in 2013 zu schaffen. Das wissen wir am Jahresende. Wichtig heute ist, dass ich Ihnen einen Haushalt
vorlegen kann, der im Kernhaushalt eine Nettotilgung
von 6,7 Mio. € möglich macht, einschließlich der steuerfinanzierten Eigenbetriebe immer noch von 1,9 Mio. €!
Warum dadurch weniger: weil wir bei NüBad den Bau
des Langwasserbads maßgeblich in 2014 kreditfinanzieren müssen.
Damit erstes Fazit: Unser Haushalt hat sich in den
letzten Jahren strukturell deutlich verbessert! Aber, und
das sage ich bereits jetzt, diese Linie fortzusetzen in
der nächsten Periode ist wie in der Vergangenheit ein
Ziel, das uns alle sehr herausfordern wird.
Nürnberg legt den ersten Produkthaushalt vor
Input Leistungserstellung Output Outcome
Womit?
►Personal
►Sachmittel
►Geld
Wie?
► Prozesse
► Strukturen
Was?
► Leistung
► Produkt
Wozu?
► Wirkung
► Ergebnis
Messung mit Hilfe von Zielen und Kennzahlen
bis zum Haushalt 2013 ab dem Haushalt 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 3
Haushalt im Wandel
Wir haben uns auf den Weg gemacht zu einer neuen Steuerung
Jetzt zur Form und die hat sich wiederum deutlich verändert! Wir haben ja immer wieder berichtet in den
letzten Jahren über unser Projekt Produkthaushalt, jetzt
haben wir die erste Fassung, die liegt heute auf Ihrem
Tisch und ich versichere Ihnen, es war wie bei allen
großen Projekten knapp am Schluss, deswegen bitte
ich Sie um Verständnis. Es ist wie häufig, Sie denken
sich, „hätten die das nicht schneller schaffen können“,
unsere Verwaltung ist aber heilfroh, dass wir die Punktlandung überhaupt hinbekommen haben. Ich denke, wir
haben ab heute Zeit, uns gemeinsam einzuarbeiten, die
Termine stehen für die vertiefende Information der
Fraktionen, Gruppen und Einzelstadträte. Ich schicke
voraus, dieser Produkt-Haushaltsplanentwurf ist noch
nicht perfekt, viele Formatierungen schaffen wir erst für
die endgültige Version des dann von Ihnen beschlossenen Haushalts im Dezember, da wird aktuell noch
intensiv gearbeitet und viele inhaltliche Punkte können
wir erst Schritt für Schritt in den nächsten Jahren realisieren. Dazu gehören die vollständige Darstellung aller
Kennzahlen, das sind rund 10.000 und das macht die
Herausforderung deutlich. Es ist also noch Stückwerk,
aber wir haben uns auf den Weg gemacht. Herzlichen
Dank an alle, die mitgeholfen haben, zwar hatten wir in
der Querschnittsverwaltung die Federführung, aber alle
Geschäftsbereiche haben intensiv mitgearbeitet.
Worum geht es bei diesem neuen Produkthaushalt, das
nochmal in aller Kürze: Er soll uns helfen, ganz konkret
in den Zahlen mehr zu erfahren über das, was wir mit
dem uns anvertrauten Steuergeld leisten und bewirken.
Bisher hatten wir alleine die Abbildung der Inputs, also,
das was wir an Geld und Personal einsetzen, künftig
wird auch dargestellt, welche Produkte und Leistungen
wir erbringen. Das Ganze dann im Endausbau versehen mit meß- und vergleichbaren Zielen und Kennzahlen, die dem Stadtrat zeigen, wo es vorangeht und wo
es schwieriger ist.
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 4
Der bisherige Haushalt
Viele Einzelzahlen, eindimensional in der Betrachtung
367
Und ein zweiter Effekt, den wir erzielen wollen, ist die
bessere Transparenz, die uns auch der Stadtrat als Ziel
aufgegeben hat. Die bisherige Abbildung des Haushalts
hatte den Nachteil der vielen Zahlen, die sehr verstreut
und häufig ohne direkten Bezug zu den Leistungen
vorlagen. Das war etwas für die wenigen Haushaltsspezialisten in den Fraktionen, die sich da über Jahre
reingewühlt hatten. Folie 5 zeigt das neue Produktdatenblatt, das es in dieser Perfektion in diesem Haushalt
2014 leider noch nicht gibt, das aber in den nächsten
Jahren sicher Schritt für Schritt Realität wird. Alle wichtigen Infos zu Dienststelle, Produkten, Leistungen,
Zielen, Kennzahlen und Haushaltsbudgets auf zwei
Seiten.
Der neue Produkthaushalt
als Versuch einer klareren und übersichtlicheren Darstellung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 5
Ziele und
Kennzahlen!
Die wichtigsten
Produktinfos
kompakt auf
zwei Seiten!
Also so richtig profitieren wird erst der nächste Stadtrat
der Periode 2014 – 2020. Aber es ist gut, dass wir mit
Ihnen ab heute die ersten Erfahrungen sammeln und
diese dann wiederum Stück für Stück zur Optimierung
einsetzen. Sie alle leisten damit ein Stück Pionierarbeit
für die Zeit nach 2014. Ich sehe diesen Produkthaushalt
quasi in der direkten Linie der Einführung der dezentralen Budgetverantwortung in den Neunzigern und der
Doppik im Jahr 2005, also ein weiterer Schritt in der
Tradition innovativer Nürnberger Haushaltspolitik!
Jetzt aber zu den Zahlen, die Sie sicher mit Spannung
erwarten!
Rückblick: Jahresergebnis 2012 besser als erwartet
mit Schuldenabbau bei Kernhaushalt und steuerfinanzierten Eigenbetrieben
Jahresergebnis 2012
Deutlich positives Jahresergebnis – inkl. steuerfinanzierte
Eigenbetriebe Einstieg in den Schuldenabbau
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 6
Erzielter Überschuss von 19,2 Mio. Euro nach geplanten 12,3 Mio. Euro
Ergebnisrücklage nach Ergebnisverwendung über der Schwelle von 100 Mio. Euro:
101,7 Mio. Euro nach 81,5 Mio. Euro im Jahr 2011
Inklusive der überwiegend steuerfinanzierten Eigenbetriebe ist ein Abbau der Verschuldung
um 12,1 Mio. Euro gelungen
Wie immer erst nochmal der Blick zurück, auch beim
Haushalt gilt „Zukunft braucht Herkunft“! Wir haben
2012 einen Überschuss von 19,2 Mio. € erzielt, also
unseren Plan von 12,3 Mio. € deutlich übertroffen.
Damit übersteigt unsere Ergebnisrücklage erstmals seit
Einführung der Doppik die 100 Mio. €-Schwelle, nämlich genau 101,7 Mio. €. Das heißt, unser Eigenkapital
verbessert sich und damit unsere Reserven für kommende, schlechtere Zeiten. Das ist gut, aber auch notwendig und richtig fett ist es nicht: wir hatten in der
Vergangenheit auch schon mal Jahresverluste im oberen zweistelligen Millionenbereich. Das kommt hoffentlich nie mehr wieder, aber sicher kann man nicht sein.
Demnach ist dieses Polster kein Grund zum Zurücklehnen!
Gewerbesteuereinnahmen 2013 laufen gut
200.000 €
220.000 €
240.000 €
260.000 €
280.000 €
300.000 €
320.000 €
340.000 €
360.000 €
380.000 €
400.000 €
420.000 €
440.000 €
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aktueller Gewerbesteuerverlauf
Der Planansatz scheint erreichbar
2012
Verlauf 2013
2010
Planansatz 2014
Planansatz 2013
2011
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 7
Das aktuelle Jahr 2013 läuft bisher plangemäß bei den
Einnahmen. Am wichtigsten wie immer die Gewerbesteuer. Sie sehen auf Folie 7, dass wir Anfang September mit einem Soll von 407 Mio. € fast schon den Planansatz von 414 Mio. € erreicht haben. Aber auch hier
ist Vorsicht geboten. Sie sehen an dem Knick der 2012-
Kurve von September auf Oktober, dass da immer noch
was passieren kann und dass das noch nicht in trocke368
nen Tüchern ist. Aber es gibt Anlass zur Annahme,
dass es dieses Jahr gelingt.
Wir haben Ihnen dann auch noch den Planansatz für
2014 eingetragen, nämlich 427,6 Mio. €. Das entspricht
der Steuerschätzungsprognose vom Mai 2013. Dieser
Ansatz ist hoch, wir haben lange diskutiert, ob der realistisch ist, halten ihn aber für erreichbar, wenn man das
Gros der Wirtschaftsprognosen als Basis anerkennt,
auch wenn ein Restrisiko wie immer bleibt.
Im laufenden Jahr konnten wir bereits viel zusätzlich finanzieren
Was ist schon drin?
In 2013 haben wir bereits schon eine Menge zusätzlich finanziert
Schule (1,749 Mio. Euro)
Lehr- und Unterrichtsmittel im Rahmen der Auslagerung "Mittelschule
Herrschelplatz“ 233.00 €
• Restaurierungsarbeiten von Kunstwerken für die Eröffnung der Kunstvilla
155.000 €
• Volksschule Zugspitzstr. 100.000 €
• Martin-Behaim -Gymnasium Wasserschaden 200.000 €
• Städtebaulicher Wettbewerb Züricher Str. 100.000 €
• Neubau einer Dreifachturnhalle an der VS Uhlandstr. 495.000 €
• Neubau Mittagsbetreuung Fischbacher Hauptstr. 118 61.000 €
• Flachdach Melanchthon -Gymnasium 405.000 €
Kinderbetreuung (367 TEuro)
• Vorziehen von Mitteln für den Bau einer Kinderkrippe in der Neunhofer Hauptstr.
26 200.000 €
• Umbau Kinderhort Leerstetter Str. 61.000 €
• Erweiterung und Sanierung des Kinderhorts in der Grundschule Hermann-KolbStr. 53 106.000 €
Stadtentwicklung/Sonstiges (900 TEuro)
• Mehrkosten Umbau Stadtbibliothek z.B. Sicherung des Eröffnungstermins
200.000 €
• Finanzierung Gewerbeflächengutachten von WiF 100.000 €
• Vorziehung von Sanierungsmaßnahmen diverser Regenwassereinleitungen
gem. BayWG (Bescheid UwA) 600.000 € 8
Verkehr (2,409 Mio. Euro)
Zusätzliche Mittel zur Finanzierung Äußere Bayreuther Straße
zwischen Kilianstraße und Ziegelstein: Radweg 349.000 €
Erstellung einer 3-D Animation und Öffentlichkeitsarbeit im
Zusammenhang mit der Altstadtquerung (Straßenbahn) 60.000 €
SÖR Winterdienstmehrkosten 2.000.000 €
Brücken (1,112 Mio. Euro)
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Maxbrücke gem.
Sanierungsprogramm 130.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Götzenweg gem.
Sanierungsprogramm 129.000 €
• Vorziehung von zusätzlichen Mitteln zur Sanierung des Heisterstegs
gem. Sanierungsprogramm 583.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Ludwig-Erhard-Brücke
gem. Sanierungsprogramm 200.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Friedrich Löffler Str.
gem. Sanierungsprogramm 70.000 €
Verwaltung (687 TEuro)
Vorziehung von Mitteln zur Einführung einer GPS-gestützten
Vermessungstechnik 327.000 €
• Rechenzentrums Stöpselgasse 360.000 €
An dieser Stelle zeige ich Ihnen, was wir dieses Jahr
bereits alles zusätzlich finanzieren konnten, weil die
Einnahmesituation gut ist und wir insgesamt vernünftig
wirtschaften.
Wir haben für Schulmaßnahmen insgesamt 1,7 Mio. €
zusätzlich geleistet, für Kinderbetreuung 367 T€, für
Stadtentwicklung und Verkehr 1,3 Mio. €, für Brücken
1,1 Mio. € und für Verwaltungsthemen 687 T€. Und ich
habe letzte Woche 2 Mio. € Nachfinanzierung für die
Winterdienstmehrkosten 2012/2013 genehmigt. Warum: wir haben jedes Jahr eine Vereinbarung, dass
SöR versucht, solche Mehrkosten soweit möglich bis
Jahresende aus dem Budget zu erwirtschaften. Wenn
sie es nicht schaffen, kommen sie nochmal zur Kämmerei. Dieses Jahr haben wir uns so geeinigt, dass
SöR 900.000 € selbst erwirtschaftet, den Rest übernimmt der Stadthaushalt. Würden wir das nicht tun,
müßte SöR massive Abstriche beim Straßenunterhaltsund -sanierungsprogramm machen. Das ist weder im
Sinne des Stadtrats noch der Bürgerinnen und Bürger.
Es war in 2013 finanzpolitisch eine Situation, die für uns
alle leichter ist, für die Fachreferate, die ein akutes
Problem auch mal schnell gelöst kriegen, für mich als
Stadtkämmerer, weil ich nicht immer „nein“ sagen
muss, und für den Oberbürgermeister und Sie als
Stadträtinnen und Stadträte, weil nicht jede Ausgabe
als Konfliktfrage bei Ihnen landet. Wichtig ist: wir bewegen uns bei diesen zusätzlichen Aufgaben immer im
Rahmen der Ziele, die der Stadtrat uns vorgegeben hat
und im Rahmen der Grenzen der Haushaltsgenehmigung. Dazu gehört, wenn immer möglich, keine Neuverschuldung auch in 2013. Das ist trotz dieser Mehrausgaben zu schaffen. Gleichzeitig bitte ich Sie schon
jetzt darum, den Umstand, dass wir viele Themen quasi
schon vorneweg erledigen, dann nicht zum Anlass
nehmen, hinten ab 2014 übermäßig draufzusatteln.
Diese gemeinsame Disziplin muss sein!
Bei den Töchtern überwiegen die positiven Ausblicke
• Sparkasse: stabile Entwicklung, Gewinnausschüttung wie erwartet.
• Klinikum weiterhin mit Ergebnisrisiken aufgrund der Rahmenbedingungen der
Krankenhausfinanzierung.
• StWN: N-ERGIE stabil mit hohen Investitionen durch die Energiewende.
VAG: Stadttarif zeigt positive Ergebniswirkung, aber ebenfalls hoher Investitionsdruck
durch rollendes Material.
• Messe: Rekordgeschäftsjahr (2012) hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis aufgrund
positiver Entwicklung des operativen Geschäftes.
• Flughafen: Kapitalzuführung und Restrukturierung laufen. Geschäftsführerwechsel im
November 2013.
• wbg: Ergebnisseitig stabile Mittelfristplanung; steigende Kapitalbindung aufgrund
Herausforderungen am Wohnungsmarkt.
• NOA-Leitlinien NOA 2015 beschlossen. JobPlan Stadt ist erfolgreich angelaufen.
Restrukturierungsmaßnahmen zeigen im laufenden Geschäftsjahr ergebnisseitig Wirkung.
• Noris inklusion: Verlustverringerung aufgrund erfolgreicher Entgeltverhandlungen.
Investitionsbedarf im Bereich eigener Immobilien.
• NüBad: Schwimmzentrum Langwasser als vorerst letzte Großinvestition.
• NüSt: Vorbereitungen für die Umsetzung des Investitions- und Zukunftskonzepts laufen.
Beteiligungen und Eigenbetriebe
Die Entwicklungen unserer Töchter
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 9
Zur Darstellung der Frage, wo stehen wir finanziell jetzt
in 2013 gehört unter dem Konzerngedanken auch die
Zusammenschau der Entwicklung in unseren Töchtern
und Eigenbetrieben. Auch hier überwiegt der positive
Ausblick. Die Sparkasse zeigt eine stabile Ergebnisentwicklung und trägt mit ihrer Ausschüttung auch zu
den Haushalten 2013 und 2014 bei. Das Klinikum
rutschte ja 2012 wieder in die Verlustzone, der Ausblick
ist so, dass dies 2013 mit großen Anstrengungen vermieden werden kann. Bei der StWN liefert die N-Ergie
stabile Ergebnisse, verbunden mit der Herausforderung
wachsenden Liquiditätsbedarfs aufgrund der Investitionen in Netze und Energiewende. Das VAG-Ergebnis
stabilisiert sich, auch hier ist hoher Investitionsdruck in
den nächsten Jahren da, Sie haben dies über die Presse mitverfolgt. Die Messe ist aktuell sicher unsere Vorzeigetochter hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis,
369
gleichwohl stehen auch hier Herausforderungen durch
Wettbewerb und Sanierungsdruck an. Beim Flughafen
laufen Kapitalzuführung und Restrukturierung, wir bekommen einen neuen Geschäftsführer im November.
Auch von meiner Seite als Beteiligungsreferent nochmal herzlichen Dank an die beiden scheidenden Geschäftsführer, H. Krüger und H. Marx, die in den letzten
beiden Jahren wichtige Weichen gestellt haben für eine
Gesundung. Wir sehen in den aktuell laufenden Untersuchungen mit Unterstützung Externer, dass wir es mit
solch wuchtigen, externen Entwicklungen am Markt zu
tun haben, die von einem Flughafen mittlerer Größe wie
unserem nicht komplett kompensiert werden können.
Die wbg liefert ebenfalls stabile Gewinne und hat den
Auftrag, diese in den nächsten Jahren verstärkt zur
Bewältigung der Probleme auf dem Wohnungsmarkt
einzusetzen. Die NoA-Sanierung ist unter dem neuen
Geschäftsführer im letzten Jahr deutlich vorangekommen. Nach der Planung ist 2014 kein zusätzlicher Verlustausgleich mehr notwendig. Auch die noris inklusion
(früher wfb) konnte zuletzt einen geringeren Verlust
erreichen. Und unser NürnbergBad-Eigenbetrieb organisiert aktuell seine letzte Großinvestition, dann haben
wir innerhalb von 10 Jahren das komplette Bädersanierungsprogramm erfolgreich abgeschlossen. Ich denke,
es ist keine Übertreibung, wenn wir sagen, dass wir in
Zeiten, in denen andere Bäder schließen, eine Bäderlandschaft für unsere Bürger, für die Vereine, für die
Schulen geschaffen haben, die sich sehen lassen kann.
Dies alles mit Augenmaß, es gibt ja viele Väter, den
damaligen Kämmerer Maly, der die ersten Untersuchungen in Gang gebracht hat, der Kollege Brehm und
ich haben auch ein wenig geschoben im damals neuen
Bäder-Werkausschuss, fortgesetzt von den Kolleginnen
Heinrich und Böhm und dann die Umsetzung unter
Bürgermeister Förther mit seinen Werkleitern Friedmann und jetzt Lächele. Ein solches Programm hat
unser NüSt noch vor sich, die neue Werkleitung versucht aktuell, die notwendigen Planungen zu konkretisieren und auch finanziell beherrschbar zu machen.
Konjunkturelle Erholung in Deutschland
Die aktuelle Wirtschaftslage
Konjunkturelle Erholung in Deutschland!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 10
ifo-Geschäftsklimaindex seit Mai gestiegen
Stütze für die Konjunkturerwartung ist die robuste deutsche Binnenkonjunktur sowie ein
Abzeichnen des Endes der Rezession in den wichtigen Eurostaaten
Anstieg des BIP im 2. Quartal 2013 um 0,7 %, für 2014 wird aktuell mit 1,8% Wachstum
gerechnet
Aber wohin steuert die Weltwirtschaft? Schwaches Wachstum in den wichtigen
Schwellenländern (u.a. Brasilien, China, Indien) verdunkelt die Aussichten.
Quellen: ifo Institut, München; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim
Und damit zum Haushalt 2014, dessen Zahlen wie in
der Vergangenheit natürlich auf vielen Annahmen über
die künftige Entwicklung basieren, u.a. die konjunkturellen Perspektiven, weil letztendlich fast alle Einnahmepositionen unseres Haushalts an der wirtschaftlichen
Entwicklung hängen. Das sind eben nicht nur die Gewerbesteuer oder die Einkommensteuer, sondern auch
unsere Einnahmen in den Bädern und Museen. Die
Perspektive ist gebremst positiv, Basis ist die robuste
deutsche Binnenkonjunktur. Sie sehen, die Kurven der
beiden Indizes gehen wieder nach oben, auch der
ZEW-Konjunkturindex bewegt sich auf hohem Niveau
ebenfalls nochmal leicht nach oben seit August. Das
Bruttoinlandsprodukt ist im zweiten Quartal wieder um
0,7 v.H. gestiegen und auch für den Arbeitsmarkt sind
die Prognosen durchaus stabil. Aber natürlich gibt es
Risiken für unsere exportorientierte Unternehmen in der
Region: was macht die europäische Staatsschuldenkrise, ist sie überwunden oder schläft sie nur? Und die
Schwellenländer, in den vergangenen Jahren Wachstumslokomotiven, schwächeln. Aktuell rechnen die
Wirtschaftsforschungsinstitute für 2014 dennoch mit
einem Wachstum von 1,8 % in Deutschland!
Was bedeutet das für den Haushalt 2014? Zunächst die
vier großen Zahlen, die ich Ihnen wie jedes Jahr vorneweg präsentiere, um eine erste Einschätzung zu
geben, wohin die Reise geht.
370
Der Haushalt in Zahlen
Die wichtigsten vier Schlüsselkennzahlen
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 11
Jahresüberschuss/
-defizit
Cashflow
aus
Verwaltungs
-tätigkeit
Städtische
Mittel
Investitionen
Nettokreditaufnahme
bzw. Tilgung
Geplantes Jahresergebnis 2014 deutlich verbessert
Der Haushalt in Zahlen
Jahresergebnis
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 12
+22,8 Mio. €
Jahresergebnis nach Konsolidierung
+13,0 Mio. Euro
Planwert 2013
Das geplante Jahresergebnis kennen Sie bereits: 22,8
Mio. €, damit positiv und noch einmal deutlich verbessert gegenüber dem Plan 2013!
-80.000.000 €
-60.000.000 €
-40.000.000 €
-20.000.000 €
0 €
20.000.000 €
40.000.000 €
60.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Planwerte der
Jahresergebnisse
Jahresergebnisse im Ist
Unsere Jahresergebnisse seit 2005
Die Jahresergebnis Plan und Ist im Vergleich
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 13
Folie 13 zeigt die Entwicklung seit 2005. Da sehen Sie
nochmal, dass wir bis auf 2007 und 2009 fast immer
positive Ergebnisse im Ist hatten, aber erst seit 2012
dies auch im Plan darstellen können. Interessant auch,
dass wir quasi im Zweijahresrhythmus im Ist sehr nah
am Plan sind und dann wieder auseinandergeklafft
sind. Für 2013 ist unser Ehrgeiz, dass wir es jetzt
zweimal hintereinander schaffen, mit dem Ist sehr nahe
dran zu sein, Ausreißer nach oben nehmen wir immer
gerne hin.
Cashflow relativ konstant
Der Haushalt in Zahlen
Cashflow aus Verwaltungstätigkeit
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 14
+ 56,7 Mio. €
Cashflow aus laufender Verwaltungstätigkeit nach
Konsolidierung
+61,4 Mio. Euro
Planwert 2013
Damit zum Cashflow aus der Verwaltungstätigkeit, Sie
kennen das inzwischen, das ist das Geld, das wirklich
auf dem Konto übrigbleibt, um unsere Investitionen zu
bezahlen. Dieser Cashflow ist leicht geringer als im
Plan 2013, weil in 2014 Rückstellungen ergebniswirksam aufgelöst werden. Sie verbessern zwar unser
Ergebnis, bedeuten aber keinen wirklichen Geldfluss.
Auf der anderen Seite verschlechtern gestiegene Versorgungszahlungen unsere Liquidität, aber nicht unser
Ergebnis. Der Cashflow bewegt sich aber zum zweiten
Mal in einer Größenordnung von 60 Mio. € und damit in
einer vertretbaren Höhe, auch wenn es dauerhaft das
Ziel sein müßte, mindestens 100 Mio. € zu haben, um
unseren immer weiter ansteigenden Investitionsberg zu
schultern, aber dazu später mehr.
Investitionsniveau weiter hoch
Der Haushalt in Zahlen
Der Mittelfristige Investitionsplan
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 15
429,2 Mio. €
Städtische Mittel investiv im Mittelfristigen Investitionsplan für
2014-2017
420,3 Mio. €
Planwert 2013-2016
Denn die Zahl von 429 Mio. € an städtischen Mitteln für
die nächsten vier Jahre im MIP zeigt, dass dieser Druck
nicht nachlässt, aber das wissen Sie genau wie ich, da
371
sie all diese Projekte ja in Ihren Ausschüssen und im
Stadtrat auf den Weg bringen. Auch da ein leichter
Anstieg gegenüber dem letzten MIP, gleichzeitig dürften wir hier tatsächlich unsere Grenzen erreichen. Und
zwar die finanziellen, aber auch unsere kapazitativen.
Nicht nur das Hochbauamt ächzt, auch insgesamt fahren wir in den wesentlich betroffenen Referaten wie
Schule und Jugend am Limit dessen, was noch steuerbar ist. Denn jedes einzelne Projekt muss ja ordentlich
vorgeplant und richtig dimensioniert sein, eine Herkulesaufgabe. Vielleicht zwei Zahlen: wir haben aktuell
106 Projekte im BIC-Verfahren, darunter 18, für die die
wbg-k projektiert ist und über 70 Hochbauprojekte, die
einzeln im MIP aufgelistet sind, Pauschalen noch gar
nicht mitgerechnet. Das bedeutet, dass auch die Entlastung durch die Aufteilung nach konventioneller Erstellung im Hochbauamt, die Unterstützung durch die
wbg-kommunal und durch PPP erstmal administriert
werden muss. Das ist und bleibt eine unsere wesentlichen Herausforderungen in den nächsten Jahren! Weil
die Kurve oben bleibt, Folie 16 zeigt, dass das Bruttoniveau auch im neuen MIP über 700 Mio. € beträgt.
- €
100.000.000 €
200.000.000 €
300.000.000 €
400.000.000 €
500.000.000 €
600.000.000 €
700.000.000 €
800.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Unsere Investitionsplanungen seit 2005
Die Vierjahres-Zeiträume im Vergleich
Gesamtinvestitionen
Investitionen des Vierjahres-MIPZeitraumes
seit 2007 nur investiv
Städtische Mittel
Trennung investiv und
konsumtiv
Effekt:
Rückgang ca. 34 Mio. Euro
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 16
Verschuldung im Kernhaushalt und mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben sinkt
Der Haushalt in Zahlen
Nettotilgung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 17
6,7 Mio. € Cashflow aus Finanzierungstätigkeit = Nettotilgung (Kernstadt)
1,9 Mio. € Nettotilgung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
12,3 Mio. € Nettoneuverschuldung (Kernstadt)
oder 9,5 Mio. € Nettoneuverschuldung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
Planwerte 2013
Und jetzt zu der Zahl, die unter den zehntausenden von
Zahlen zu Recht oder zu Unrecht am meisten Beachtung findet: die wesentliche Änderung sehen Sie links
oben. Da steht dieses Jahr erstmals „Nettotilgung“ und
nicht Nettoneuverschuldung. Darauf haben wir in den
letzten Jahren gemeinsam hingearbeitet, es ist eine
wichtige Botschaft in die Bürgerschaft! Dass die Stadt
nämlich tatsächlich im Plan in der Lage ist, eine leichte
Entschuldung darzustellen. Es ist nicht viel, diese 6,7
Mio. € im Kernhaushalt, aber auch da ist wohl die Richtungsänderung entscheidend. Allerdings wie oben
schon gesagt, inklusive NüBad und den anderen steuerfinanzierten Eigenbetrieben sind es nur noch 1,9 Mio.
€, insbesondere wegen der Kreditaufnahme für das
Langwasserbad.
Eckdaten 2014
Die wesentlichen Zahlen im Überblick
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 18
Ordentliche Erträge 1.574,8 Mio. Euro + 4,1% 1.512,7 Mio. Euro
Ordentliche Aufwendungen 1.535,0 Mio. Euro + 3,6% 1.482,0 Mio. Euro
Überschuss Jahresergebnis 22,8 Mio. Euro + 75,6% 13,0 Mio. Euro
Steuereinnahmen 824,1 Mio. Euro + 3,9% 793,2 Mio. Euro
Nettotilgung 6,7 Mio. Euro Nettoneuverschuldung: 12,3 Mio. Euro
Investitionen (städt. Mittel MIP inv.) 90,4 Mio. Euro - 18,3% 110,5 Mio. Euro
Bruttoinvestitionen (investiv) 149,4 Mio. Euro - 13,0% 172,0 Mio. Euro
Investitionen der jeweils nächsten 429,2 Mio. Euro + 2,1% 420,3 Mio. Euro
vier Jahre (städt. Mittel MIP inv.)
Investitionen der jeweils nächsten 727,3 Mio. Euro + 3,0% 705,8 Mio. Euro
vier Jahre (brutto investiv)
Veränderungen zu Plan 2013 - Planwerte 2013
Nun wie in den Vorjahren zu den wesentlichen Zahlen
im Überblick. Wir sind jetzt schon bei 1,57 Mrd. € und
damit knapp 1,6 Mrd. € Erträgen und das ist dann auch
schon das Haushaltsvolumen insgesamt. Die ordentlichen Aufwendungen liegen mit 1,54 Mrd. € etwas darunter. Wichtig ist, dass die Erträge mit 4,1 v.H. stärker
wachsen als die Aufwendungen. Wesentlichen Anteil
hat das Wachstum der Steuererträge um 3,9 v.H. auf
824,1 Mio. €. Die nächste Zahl ist erklärungsbedürftig.
Die Investitionen in 2014 sinken auf knapp 90,4 Mio. €
und damit gegenüber dem ersten Jahr des Plans 2013
um 18,3 v.H.. Das ist aber keine Verlangsamung unseres Investitionsprogramms, das sieht man an der Steigerung über den Vierjahreszeitraum von 3 v.H.. Es ist
auch nicht das Ergebnis eines Herunterrechnens, um
den 2014-Haushalt vor der Kommunalwahl
aufzuhübschen. Nein, es ist schlicht und einfach Ergebnis der MIP-Verhandlungen und eines planungsbedingten Rückgangs. Mir hat es nicht gefallen, aber wir
haben es durchgeprüft, es hat keinen Sinn, hier Projekte vorzuziehen, die noch nicht umsetzungsreif sind.
Deshalb die kleine Delle und dann geht es wieder auf
das hohe Niveau, das wir seit 2008 halten.
372
Ergebnishaushalt 2014
Die Einnahmeseite
• Ausgewählte Erträge
• Steuereinnahmen: 824,1Mio. Euro (+3,9%)
• davon Gewerbesteuer: 427,6 Mio. Euro (+3,3%)
• Einkommensteuer: 234,3 Mio. Euro (+7,7%)
• Umsatzsteuer: 44,0 Mio. Euro (+1,2%)
• Schlüsselzuweisungen vom Land: 160,0 Mio. Euro (-1,8%) (Hinweis: Ist 2013 bei 180,6 Mio.
Euro)
• Leistungsentgelte: 97,4 Mio. Euro (+1,8%)
• davon Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 58,7 Mio. Euro (-0,4%)
• Erstattungen vom Bund: 80,9 Mio. Euro (+11,4%)
• Zinserträge: 28,6 Mio. Euro (+21,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 19
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
Und nun zu den wichtigen Einzelpositionen im Haushalt
2014. Die Steuereinnahmen insgesamt und die Gewerbesteuer habe ich bereits angesprochen. Die Einkommensteuer steigt konjunktur- und arbeitsmarktbedingt
ebenfalls um 7,7 v.H. auf dann 234,3 Mio. € weiter an.
Die Umsatzsteuer erhöht sich nur leicht um 1,2 v.H.
Wichtige Schlüsselzuweisungen mit Unwägbarkeiten
Eine der schwierigsten Zahlen in diesem Jahr sind die
Schlüsselzuweisungen, weil wir das Thema Zensus und
seine Auswirkungen auf die Berechnung haben. Weder
haben wir bisher die vom Finanzminister zugesagten,
fiktiven Probeberechnungen möglicher Auswirkungen
für 2013 gesehen, noch wissen wir überhaupt, auf
welcher Basis wir uns 2014 bewegen werden. Sie wissen, dass die Stadt Nürnberg die Zensusergebnisse
aktuell mit dem Statistischen Landesamt diskutiert und
eventuell sogar ein Rechtsweg denkbar ist. Die von uns
angesetzten 160 Mio. € bewegen sich nahezu beim
Planansatz für 2013, aber deutlich unter dem tatsächlichen Ist von 180,6 Mio. €. Wir lagen in den letzten
Jahren immer auf der sicheren Seite mit unserem Planansatz. Wie es sich dieses Jahr darstellt, ist mit großen
Unwägbarkeiten verbunden. Es wird sich im Viereck
von Entwicklung der relativen Finanzkraft, der Höhe
und dem kommunalen Anteil an der Verbundmasse,
dem Einfluss des Zensusergebnisses (auch wenn dieser Einfluss durch den 10-Jahres-Übergangszeitraum
gestreckt ist) und der Frage, ob München endgültig
rausfällt, entscheiden. Eine Anmerkung noch, weil es
mir in Anbetracht mancher Darstellung des letzten
Jahres doch nötig erscheint: Die Schlüsselzuweisungen
sind ein wichtiges Kernelement des kommunalen Finanzausgleichs, das den Zweck hat, auf Basis objektiver Zahlen zu Finanzkraft und Höhe der Sozialausgaben, die sich wiederum aus der Sozial- und Wirtschaftsstruktur einer Stadt ergeben, den Kommunen
finanzielle Unterstützung zu geben, die mehr Aufgaben
und Lasten zu tragen haben als andere. Es ist kein
persönliches Geschenk des jeweiligen bayerischen
Finanzministers aus seiner Privatschatulle, sondern ein
im Rahmen der Verhandlungen zwischen Staatsregierung und kommunalen Spitzenverbänden ausverhandeltes Paket, das in unterschiedlicher Höhe fast allen
bayerischen Kommunen zusteht. Meine Bitte an Sie
wäre in den nächsten Wochen, da, wo Sie Einfluss
haben, nochmal darauf hinzuweisen, dass die vom
Städtetag seit Jahren geforderte Anhebung des kommunalen Anteils am bayerischen Steueraufkommen
von 12,75 v.H. auf 15 v.H. für uns als Stadt Nürnberg
wesentlich und wichtig wäre, um unsere Aufgaben in
den nächsten Jahren erfüllen zu können.
Die Leistungsentgelte, d.h. insbesondere Gebühren
bleiben weitgehend stabil bei 97,4 Mio. €, während die
Erstattungen um 11,4 v.H. auf 80,9 Mio. € ansteigen.
Wesentliche Ursache ist die Erhöhung der Erstattung
für die Grundsicherung im Alter auf nunmehr 100 v.H..
Auch hier gibt es ja immer wieder unterschiedliche
Interpretationen. Diese echte Entlastung durch den
Bund ist ein wesentlicher Fortschritt der letzten Bundestagsperiode und ein Ergebnis der Verhandlungen zwischen Bund, Ländern und Kommunen in der Gemeindefinanzkommission, zum Bildungs- und Teilhabepaket
und zuletzt zum Fiskalpakt. Jetzt geht es darum, ob von
der neuen Bundesregierung das Versprechen eingelöst
wird, einen wesentlichen Anteil an der Eingliederungshilfe für Behinderte zu übernehmen. Dieses wiederum
würde uns bei der Bezirksumlage entlasten.
Ganz unten sehen Sie die Zinserträge, die nach der
Planung steigen, insbesondere aufgrund des zu erwartenden Anstiegs bei den Erstattungszinsen.
373
Steuern sind unsere wichtigste Einnahmequelle
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 20
Ordentliche Erträge 2014
Die Steuererträge machen über 50% aus
Bestandsveränderung 0,04% Sonstige Transfererträge 0,35% Aktivierte Eigenleistungen 0,46%
Steuern 52,3%
Zuwendungen, allg. Umlagen 24,0%
Kostenerstattungen, -umlagen 10,6%
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 3,7%
sonst. ordentliche Erträge
3,2%
Auflösung Sonderposten
2,9%
Privatrechtliche
Leistungsentgelte 2,5%
Folie 20 verdeutlicht nochmal die Größenverhältnisse
und die Bedeutung unserer Einnahmekategorien. Mit
52,3 v.H. sind die Steuern unsere wichtigste Einnahmequelle. Mit einem Drittel, nämlich insgesamt 34,6
v.H. kommen die Zuweisungen und Kostenerstattungen
von Bund, Land und anderen Gebietskörperschaften,
während die öffentlich-rechtlichen und privatrechtlichen
Leistungsentgelte mit insgesamt 6,2 v.H. eine deutlich
nachrangige Rolle bei den Gesamteinnahmen spielen.
Hier wird auch deutlich, warum auch die härtesten
Gebührenerhöhungen einen Haushalt niemals sanieren
können. Ich bin überzeugt, dass wir mit unserer Linie
moderater, am Inflationsausgleich orientierten, Erhöhungen bei den Eintrittspreisen und Gebühren richtig
handeln. Aber es wird eben auch deutlich, warum unser
Haushalt so sensibel auf Kürzungen bei Zuweisungen
und Zuschüssen reagiert, deswegen müssen wir als
Kommunen genau die Auswirkungen von Fiskalpakt
und Schuldenbremse auf die Zuweisungen von Bund
und Land beobachten.
Gewerbesteuer ist und bleibt unersetzlich für die
Kommunen
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 21
Gewerbesteuer 51,9%
Einkommensteuer 28,4%
Grundsteuer A + B 13,8% Umsatzsteuer 5,3%
Zweitwohungssteuer 0,1% Hundesteuer 0,2% Umsatzsteuerhärteausgleich 0,3%
Steueraufkommen 2014
Die Gewerbesteuer bleibt die tragende Säule
Dieselbe Darstellung für die anteilige Bedeutung der
Steuerarten zeigt eindrucksvoll, dass die Gewerbesteuer für uns unersetzlich ist. Weder der Anteil an der
Einkommensteuer, noch die Grundsteuer oder der
Anteil an der Umsatzsteuer können diese ersetzen.
Und schon gar nicht kleinere Steuern wie die Zweitwohnungs- und Hundesteuer. An dieser Stelle kann ich
Ihnen nicht ersparen noch ein paar Worte zum Thema
„Abschaffung der Gewerbesteuer“ zu sagen. Ich dachte
ja, wir haben das hinter uns, aber natürlich hat unser
Oberbürgermeister auch da Recht behalten. Als ich
damals nach der Gemeindefinanzkommission, in der
der Städtetag den Erhalt der Gewerbesteuer erkämpft
hatte, gesagt habe, ich denke, das Thema ist jetzt
erstmal vom Tisch, hat er gesagt, das wird Dich dein
ganzes Kämmererleben verfolgen. Und so ist es. Und
da die Abschaffung diesmal wieder vom alten und vielleicht auch künftigen Bundesfinanzminister auf die
Tagesordnung gesetzt wurde, müssen wir uns nochmal
damit beschäftigen. Bitte unterstützen Sie uns auch
diesmal so wie damals, wir hatten im Stadtrat hierzu
Konsens. Denn es hat sich nichts geändert. Nach den
damaligen Berechnungen hätten im gesamtstaatlichen
Steuertopf um die 6 Mrd. € gefehlt, das wären jetzt
mehr, weil die Steuereinnahmen insgesamt höher sind.
Es würde das Band zwischen Kommune und Wirtschaft
zerschnitten werden mit negativen Folgen für das Bemühen der Städte um die Unternehmen und auch das
Interesse der Unternehmen an der Entwicklung in den
Kommunen. Die großen Städte hätten die größten
Verluste hinnehmen müssen und der Zuschlag auf die
Einkommensteuer hätte unsere Bürgerinnen und Bürger deutlich stärker getroffen als andere. Wir hatten mit
den Fürthern mal errechnet, dass wir zwischen 1.500
und 2.000 € mehr auf die Einkommensteuerschuld
hätten aufschlagen müssen. Jeder kann sich ausrechnen, dass das eine Abwanderungsflut ins Umland ausgelöst hätte, die wir in den letzten 10 Jahren mit viel
Mühe endlich umgedreht haben. Das alles verbunden
mit den entsprechenden Auswirkungen auf Verkehr und
Wirtschaftsentwicklung. Also, die Gewerbesteuer muss
gestärkt, nicht abgeschafft werden, da sollten wir uns
einig sein!
374
Personalaufwendungen steigen insbesondere
durch Ausbau der Kinderbetreuung
Ergebnishaushalt 2014
Die Aufwandsseite
• Ausgewählte Aufwendungen
• Personalaufwendungen: 510,1 Mio. Euro (+3,8%)
• Sach- und Dienstleistungen: 209,7 Mio. Euro (+0,4%)
• Abschreibungen 97,9 Mio. Euro (+5,8%)
• Transferaufwendungen insgesamt 652,3 Mio. Euro (+4,4%)
• Sozialtransferaufwendungen (mit Bezirksumlage): 526,4 Mio. Euro (+5,0%)
• Zuschüsse an soziale Einrichtungen (gesetzl./vertragl.): 94,1 Mio. Euro (+15,4%)
• Hilfe z. Lebensunterhalt/Grundsicherung: 52,6 Mio. Euro (+7,2%)
• Familien- und Jugendhilfe: 72,4 Mio. Euro (+3,5%)
• Kosten der Unterkunft u. weitere ALII-Leistungen: 109,8 Mio. Euro (-3,5%)
• Bezirksumlage: 148,3 Mio. Euro (+6,0%)
• Weitere Transferaufwendungen 125,9 Mio. Euro (+1,9%)
• Gewerbesteuerumlage (66,0 Mio. Euro) (+3,3%)
• Zinsen: 45,8 Mio. Euro (-12,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 22
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
Nun zu den Aufwendungen: die Personalaufwendungen
steigen um 18,8 Mio. € oder 3,8 v.H. auf nunmehr 510
Mio. € und machen damit ca. ein Drittel unseres Haushalts aus. Damit kann auch im nächsten Jahr das Ziel,
diese Ausgabeposition stabil zu halten, nicht ganz
realisiert werden. Zum einen mussten wir Besoldungsund Tarifsteigerungen von 2,95 v.H. bzw. 2,5 v.H. einbeziehen, zum anderen wächst unser Stellenbestand
alleine für 2014 durch den Ausbau der Kinderbetreuung
um ca. 71 Stellen. Übrigens haben wir damit für das
Thema Kinderbetreuung seit 2008 immerhin über 300
Stellen geschaffen. Insgesamt enthält der Personalkostenansatz 2014 max. 8 Mio. € für zusätzliche Stellen.
Mehr darf da nicht mehr drauf kommen. Wir schaffen
die Wiederbesetzungssperre zum 1.1.2014 ab, eine
Maßnahme, die richtig ist, die aber bei unserer Aufsicht
schon dazu führen wird, dass man uns beim Thema
Personalmehrausgaben noch intensiver auf die Finger
schaut als sonst. Die Diskussion über die Stellenschaffungen generell wird damit auch dieses Jahr wieder ein
schwieriger Teil der Haushaltsberatungen sein.
Dafür, das ist die gute Botschaft, halten wir die Sachund Dienstleistungsausgaben mit knapp 210 Mio. €
ziemlich stabil, ein Nachweis dafür, dass unsere Verwaltung spart, wo es möglich ist.
Demgegenüber steigen die Abschreibungen um 5,8
v.H. auf 97,9 Mio. €. Dass diese Position demnächst
die 100 Mio. €-Schranke knackt, ist unausweichlich, in
dem Maß, in dem wir unser Investitionspaket umsetzen
werden. Die Formel heißt schlicht: mehr Bauten, mehr
Anlagevermögen, mehr Abschreibung, höhere Belastung der Ergebnisrechnung!
Ebenfalls weiter steigen die Transferaufwendungen mit
4,4 v.H. auf insgesamt 652,3 Mio. €. Diese bestehen
und das muss man zu Analysezwecken immer differenzieren, aus den Sozialtransferaufwendungen und den
„weiteren“ Transferaufwendungen wie der Gewerbesteuerumlage und den Verlustausgleichen an städtische Töchter.
Sozialtransferaufwendungen machen ein Drittel des
Haushalts aus
Bleiben wir zunächst bei den Sozialtransferaufwendungen, die einschließlich der Bezirksumlage, die ja wesentlich aus Sozialausgaben besteht, insgesamt 526,4
Mio. € ausmachen und damit nach den Personalausgaben sozusagen das zweite Drittel des Nürnberger
Stadthaushalts auch in 2014 darstellen.
Innerhalb der Sozialaufwendungen steigen die Zuschüsse an soziale Einrichtungen um 15,4 v.H. auf 94,1
Mio. €. Und da können Sie sicher sein, auch diese
Position wird demnächst die 100-Mio. € Marke reißen.
Das ist nämlich die natürliche Folge des Ausbaus der
Kinderbetreuung und damit quasi gottgegeben und
gewollt. Auch die Grundsicherung im Alter steigt wiederum um 7,2 v.H. an, etwas das uns aber nicht mehr so
viele Sorgen machen muss, weil der wesentliche Teil,
nämlich 48,5 Mio. € uns künftig vom Bund ersetzt wird.
Die Familien- und Jugendhilfen steigen auf 72,5 Mio. €
oder 3,5 v.H. Darin enthalten sind unter anderem die
Heimunterbringungskosten und die Hilfen zur Erziehung in verschiedenen Formen. Dazu ist zu sagen,
dass der Kollege Prölß sowie unsere Jugendamtsleiterin Frau Dr. Schröder um diese Position auch in diesem
Jahr wieder sehr gerungen haben. Die Berechnungen
des Jugendamtes würden uns aufgrund der Kostenentwicklung in wesentlichen Teilen ein deutlicheres
Wachstum des Ansatzes aufzwingen. Ich bin dem Kollegen Prölß dankbar, dass wir hier einen gemeinsamen
Ansatz gefunden haben, der das Ziel erfüllt, diese Position, die sich seit 2005 immerhin verdoppelt hat, im
weiteren Anstieg zu begrenzen. Fairerweise müssen
wir aber diese Position beim Controlling dahingehend
beurteilen, ob dieses Ziel in der Realität erreichbar ist.
375
Ähnlich verhält es sich mit dem Ansatz für die Kosten
der Unterkunft. Auch da haben wir gemeinsam versucht, trotz Mietsteigerungen das 2012-Ergebnis zu
halten. Ob das möglich ist, wird das kommende Jahr
zeigen und es wird wesentlich von der Entwicklung des
Arbeitsmarktes abhängen.
Nun komme ich noch zur Bezirksumlage, ein Ansatz,
der für alle Kämmerer Mittelfrankens jedes Jahr ein
Quell der unermesslichen Freude ist. Diese steigt nach
unseren Annahmen um 6 v.H.
auf 148,3 Mio. €. Wir haben uns auch für 2014 wieder
im Kreis der vier städtischen Hauptumlagezahler Nürnberg, Fürth, Erlangen und Schwabach abgestimmt und
meinen, dass der Bezirk in der Lage sein müsste, seinen Umlagesatz auf 23,4 v.H. zu senken, da er aufgrund der Steigerung der Umlagekraft der Städte und
Landkreise und seiner eigenen mittelfristigen Finanzplanung eigentlich damit auskommen müßte. Wir haben
das an den Bezirk auch deutlich kommuniziert, hören
aber aus dem Umfeld des Bezirks, dass die Bereitschaft, hier auf die Überlegungen und Notwendigkeiten
der Umlagezahler Rücksicht zu nehmen, überschaubar
ist. Daher meine Bitte an alle hier im Raum, die Kontakt
mit Bezirksrätinnen und Bezirksräten aller politischen
Farben haben: Versuchen Sie, Ihren Einfluss im Sinne
der Stadt auszuüben. Ansonsten ist dieser Ansatz,
obgleich wohlbegründet, eine Risikoposition des Haushalts für 2014!
Bei der Betrachtung der weiteren Transferaufwendungen fällt die aufaddierte Gewerbesteuerumlage in Höhe
von 66 Mio. € doch sehr ins Gewicht. Man stelle sich
vor, der Bund würde den Kommunen diese Belastung
künftig erlassen. Aber das ist vielleicht ein Thema für
die kommenden Verhandlungen zu Finanzausgleich
und Solidarpakt Ost im Hinblick auf das Jahr 2019. Der
Haushalt 2014 enthält 4,1 Mio. € an geplanten Verlustausgleichen für die StWN und Noris Inklusion. Daneben
ist die weitere Tranche von 3,75 Mio. € an Kapitalzuführung für den Flughafen eingestellt. Erfreulich ist, dass
die NoA aufgrund der Umstellung auf direkte Verrechnung der Projekte, die im Auftrag der Stadt erledigt
werden, nach dem Wirtschaftsplan, der vom Aufsichtsrat einstimmig gebilligt wurde, keinen zusätzlichen
Verlustausgleich mehr benötigt.
Ebenfalls positiv ist der Rückgang des Zinsaufwandansatzes um 12,7 v.H. auf 45,8 Mio. €, ein Ergebnis unseres guten Zinsmanagements und der anhaltenden
Niedrigzinsphase, die bei Umschuldungen deutliche
Einsparungen ermöglicht.
Auch die Ausgaben haben wir versucht, Ihnen in den
Anteilen nochmal graphisch darzustellen. Das Ranking
ist klar: Sozialaufwendungen knapp vor Personalaufwendungen, Sachausgaben, Abschreibungen und den
sonst. Transferaufwendungen, geprägt von der Gewerbesteuerumlage!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 23
Ordentliche Aufwendungen 2014
Transferaufwendungen mit leicht steigendem Anteil
Sozialtransferaufwendungen mit Bezirksumlage 34,3%
Personalaufwendungen 29,1%
Aufwendungen für Sach- u. Dienstleistungen 13,7%
Planmäßige
Abschreibungen 6,4%
sonstige ord.
Aufwendungen
4,2%
Versorgungsaufwendungen
4,1%
sonstige
Transferaufwendungen
8,2%
Auch für 2014 haben wir schon viele Maßnahmen
und Projekte finanziert
Was ist schon drin?
Diese Positionen und Projekte sind neben anderen für 2014 bereits
berücksichtigt
Stellen (+8,0 Mio. Euro)
• Schaffung von zusätzlichen Stellen insbesondere Kinderbetreuung und
Lehrerbereich (+8.000TEuro)
Schulen (1,472 Mio. Euro)
• Weitere Anmietungen für Aufbau Staatliche Realschule III (+126 TEuro)
• Containeranmietung für Scharrer Schule (108TEuro)
• Kosten für die Zusatzanmietung für die Herschelschule (+500 TEuro)
• Steigende Kosten der Schülerbeförderung (+363 TEuro)
• Mehrbedarf freie Lehrmittel wegen eines neuen Lehrplanes für die 1. und 2.
Klassen (+375 TEuro)
Kinderbetreuung (2,640 Mio. Euro)
• Zuschüsse an freie Träger der Kindertagesstätten (+2.640 TEuro)
Umwelt (50 TEuro)
• CO2-Bilanzierung (20T€)
• Öffentlichkeitsarbeit Klimaschutz (+10T€) + einmalig Medienkampagne
Klimaschutzfahrplan (20TEuro)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 24
Kultur (493 TEuro)
• Sachmittel für das Eröffnungsjahr der Kunstvilla (+403 TEuro)
• Bewirtschaftung Z-Bau (+29T€), sowie Zuschusserhöhung an Z-Bau
Betreiber (+61TEuro)
Stadtentwicklung und Verkehr (530 TEuro)
• Ansätze für zwei städtebauliche Wettbewerbe (Wendeschleife Thon und
Tiefes Feld U-Bahn-Oberfläche) (+260 TEuro)
• Vermessung U-Bahn und Bauwerksprüfungen (+270 TEuro)
Sonstiges
• Verleihung interkultureller Jugendpreis (5T€)
• Projekt SMS-Warnsystem Katwarn (15TEuro)
• Mehrbedarfe und Kostenerhöhungen bei der Gebäudereinigung (+750
TEuro)
Die nächste Folie soll Ihnen zeigen, dass wir in diesem
Haushaltsplanentwurf 2014 wie in den letzten Jahren
viele Dinge bereits verarbeitet haben, die finanziert
werden müssen. Diese Liste zeigt exemplarisch einige
Maßnahmen, wo wir Erhöhungen zustimmt haben.
Darüber hinaus gibt es noch zahlreiche weitere dauerhafte und einmalige Aufstockungen. Das sind 8 Mio. €
für neue Stellen insbesondere im Kindergarten und
Lehrerbereich, knapp 1,5 Mio. € für schulische Maß376
nahmen, 2,6 Mio. € für Kinderbetreuungsprojekte, 50
T€ für Umwelt, eine halbe Million € für die Kultur, darunter Z-Bau und Kunstvilla sowie ebenfalls eine gute
halbe Million € für Stadtentwicklung und Verkehr. Meine
Bitte an Sie, wir haben in dieser Periode ja gemeinsam
eine Kultur weiterentwickelt, die versucht, ein Stück
Rationalität in die Haushaltsdiskussion zu bringen. Ich
sage als Kämmerer nicht überall und immer nein und
die Kolleginnen und Kollegen in der Verwaltung sowie
Sie als Stadtrat satteln dann hinten nicht immer noch
mehr drauf. Alle meine Gespräche mit Kollegen beim
Kämmerertag letzte Woche zeigen mir immer wieder,
da sind wir weiter als viele andere. Lassen Sie uns das
auch durch diese wahlkampfberührten Haushaltsberatungen aufrechterhalten. Alle diese Positionen auf der
Folie sind die Ihren, das sind keine Gnadengaben von
mir, sondern kleine, aber wichtige Schritte der Stadt im
Rahmen unserer Ziele. Die können Sie draußen auch
für sich reklamieren! Aber natürlich verbinde ich das mit
dem Appell und der Hoffnung, dass wir es dann wie in
den letzten Jahren schaffen, keine übermäßigen profilierungsbedingten Mehrausgaben mehr oben drauf
satteln müssen.
SÖR (62,5 Mio. Euro +11,6%)
» Mehrbedarf durch SÖR nicht beeinflussbar,
z.B. aufgrund der Tarifanpassung ab 01.01.2014, höherer Abschreibungen und
Energiekosten (+4,9 Mio. Euro)
» Mehrbedarf aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen
u.a. Treibstoffe (400TEuro)
Unterhaltskosten Lichtsignalanlagen und Straßenbegleitgrün (690TEuro)
» Mehrbedarf durch Beschlüsse
u.a. Umgestaltung Wöhrder See (65TEuro),
Unterhalt neuer Grünanlagen und Spielplätze ( 195TEuro),
Sanierung öffentlicher Toiletten (50TEuro)
NürnbergBad (6,0 Mio. Euro +11,1%)
» bedingt u.a. durch Neubau Schwimmzentrum Langwasser
Franken Stadion (1,1 Mio. Euro -13,4%)
» u.a. aufgrund rückläufiger Unterhaltsleistungen in 2014 gegenüber Sondereffekten 2013
Das kosten unsere steuerfinanzierten Eigenbetriebe
Geplante Verlustausgleiche und Erstattungen in 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 25
Ähnliches gilt für unsere Eigenbetriebe, herausgehoben
natürlich wie gewohnt unser SöR. Dessen Zuschuss
steigt um 11,6 v.H. auf 62,5 Mio. €. Die Gründe sind,
wie dargestellt, Tarifanpassungen, höhere Abschreibungen und Energie- und Treibstoffkosten sowie steigende Unterhaltskosten von Lichtsignalanlagen und
Straßenbegleitgrün in Höhe von insgesamt 5,9 Mio. €.
Daneben Mehrbedarf durch Beschlüsse des Stadtrats,
darunter das neue „Freizeitparadies“ Wöhrder See, der
Unterhalt neuer Grünanlagen und Spielplätze sowie die
Sanierung öffentlicher Toiletten.
Auch der Zuschuss bzw. Verlustausgleich für
Nürnbergbad steigt durch das bereits erwähnte
Schwimmbad Langwasser, das aktuell entsteht, während der planmäßige Verlustausgleich für das Frankenstadion aufgrund geringerer Investitionen in 2014 gegenüber 2013 sinkt.
ÖPNV, Verkehrsinfrastruktur und Schulen als Investitionsschwerpunkte
1.130
117.709
56.050
50.221
8.348
57.932
174.440
187.888
22.232
30.863
87.858
Aufteilung auf Investitionsbereiche
Schulen, ÖPNV und Verkehrsinfrastruktur weiter im Fokus
Gesamtsummen investiv
und konsumtiv 2014-2017
in Tausend Euro
Städtische Mittel (495,6 Mio. Euro) Bruttoinvestitionen (794,7 Mio. Euro)
Sonstiges: u.a.
• Dokumentenmanagementsystem
• SAP-Weiterentwicklung
• Grundstückskäufe
• diverse Pauschalen
• Kapitalerhöhung Messe
• ...
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 26
1.130
89.648
46.682
44.461
8.088 34.753
55.412
80.819
19.960
30.800
83.864
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport, Freizeit
und Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau,
Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner
Hochbau
Sonstiges
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport,
Freizeit und
Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau, Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner Hochbau
Sonstiges
Damit zu den Investitionen und zu den mittlerweile
bekannten Kuchendiagrammen, links unsere städtischen Investitionsmittel in Höhe von 495,6 Mio. €,
rechts die Bruttoinvestitionen in Höhe von 794,7 Mio. €,
bei Zahlen inklusive der konsumtiven Teile der Investition! In der Zusammensetzung setzt sich auch im neuen MIP die bisherige Linie fort: Brutto am stärksten der
ÖPNV mit 187,9 Mio. € knapp vor der Kategorie Straßenbau, Radwege, Plätze mit 174,4 Mio. €, nunmehr
stark geprägt vom Frankenschnellweg, dann die Schulen mit 117,7 Mio. € und der Kinderbetreuung, die ihren
Vorsprung hauchdünn vor der Feuerwehr hält, hier
dominiert der Neubau der Feuerwache 1. Dazu ein
Wort: wir haben die Feuerwache mit den vor der Sommerpause intensiv diskutierten Mehrkosten im MIPEntwurf eingeplant und finanziert, auch wenn der Stadtrat erst im Oktober eine endgültige Entscheidung auf
Basis der laufenden Überprüfungen fällen wird. Es war
aus meiner Sicht eine Frage der Vorsicht, weil man
einen 46 Mio. €-Block leicht wieder rausnehmen kann,
aber schwer zusätzlich noch reinbringt, wenn der MIP
mal weitgehend steht. Eine Vorwegnahme Ihrer Entscheidung ist das in keiner Weise, auch wenn sich im
Rahmen unserer Untersuchungen zunehmend abzeichnet, dass die Alternativen schwierig sind. Wir
haben den ganzen Sommer gemeinsam mit Feuerwehr,
Hochbauamt und Externen fieberhaft an dem Thema
gearbeitet, wir sind noch nicht komplett durch, werden
aber in der Lage sein, Ihnen eine begründete, nachvollziehbare Entscheidungsgrundlage zu liefern.
377
Neue Projekte im Mittelfristigen Investitionsplan
Die nächsten Projekte werden in Angriff genommen
Für den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule sowie der Karl-Schönleben-Schule werden ab 2014 Mittel für die
Vorbereitung der Baumaßnahmen vorgesehen.
Das Familienzentrum in der Rothenburger Straße 45 wird nun generalsaniert. Der Ansatz hierfür wurde auf
insgesamt 10,8 Mio. Euro erhöht.
Die Beschleunigung der Straßenbahnlinie 4 (Bauabschnitte 1 und 2) wurde mit 5,5 Mio. Euro neu aufgenommen.
Die Maßnahme "Hochwasserschutz Gründlachtal" wurde mit 450.000 Euro aufgenommen.
Zur Vorbereitung der Generalinstandsetzung für die Zeppelintribüne werden 3 Mio. Euro bereitgestellt.
Für die Errichtung einer Zentralküche für NürnbergStift wird ein Zuschuss von 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Die Sanierung des Parkdecks im Bauhof wurde mit 561.000 Euro neu aufgenommen.
Für den Erwerb von Ersatz- und Ausgleichsflächen wird jährlich 1 Mio. Euro neu vorgesehen.
Die Baupauschale wird wegen Änderung der Wertgrenzen aufgestockt (Effekt: 1,4 Mio. Euro).
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 27
Bruttoinvestitionen laut MIP im
Zeitraum von 2014 bis 2017
Bei den reinen Stadtmitteln links ist die Reihenfolge
etwas anders, weil die Anteile der Zuschüsse in den
einzelnen Bereichen doch unterschiedlich sind. Da
dominieren die Schulen mit 89,7 Mio. € vor dem ÖPNV
mit 80,8 Mio. €, dem Straßenbau und der Feuerwehr.
Folie 27 zeigt Ihnen, was alles zusätzlich reingekommen ist in den neuen MIP bis 2017: der Neubau der
BBS in Langwasser, einschließlich der KarlSchönleben-Schule, eines unserer wirklichen Megaprojekte für die nächsten Jahre, wir diskutieren ja später
dazu noch in einem gesonderten Tagesordnungspunkt.
Daneben nur kurz genannt: Generalsanierung Rothenburger Straße mit 10,8 Mio. €, Beschleunigung Straßenbahnlinie 4 mit 5,5 Mio. €, Pilotprojekt Sanierung
Zeppelintribüne mit 3 Mio. €, Zuschuss Zentralküche
NürnbergStift und der Erwerb von Ersatz- und Ausgleichsflächen mit jeweils 1 Mio. €.
Übrigens auch die MIP-Darstellung im Haushaltsplan
hat sich geändert. Da haben wir lange überlegt, wie wir
das machen. Schauen Sie sich mal an, ob das für Sie
so transparent ist und geben Sie uns eine Rückmeldung.
Die wichtigste Botschaft: Die Schuldenkurven sinken
864 € 864 €
910 € 925 € 947 € 939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 € 1.269 €
1.264 € 1.258 €
1.196 €
1.267 €
1.394 €
1.430 €
1.473 €
1.609 €
1.661 € 1.659 €
1.691 €
1.789 €
1.847 € 1.809 €
1.803 €
1.794 €
893 € 894 €
944 € 969 € 1.008 € 1.024 €
1.051 €
1.089 €
1.139 €
1.258 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €
800 €
1.000 €
1.200 €
1.400 €
1.600 €
1.800 €
2.000 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Stadt
mit Eigenbetrieben
Stadt
Kernhaushalt
Stadt
mit Eigenbetrieben
NüBad, FSN und
SÖR, NüSt sowie
vormals STEM
> Planwerte
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 Schuldenstand in Mio. Euro
Schuldenentwicklung
Eine Analyse unserer langfristigen Verbindlichkeiten
28
Jetzt zur bekannten Schuldenkurve, die, das war ja
unser Ziel, seit 2012 nicht mehr nur den Weg nach
oben kennt. Sie sehen die inzwischen bekannten drei
Kurven, unten die des Kernhaushalts, die nach Plan
Ende 2014 1,26 Mrd. € betragen würde, darüber die
Kurve einschließlich der steuerfinanzierten Eigenbetriebe in Höhe von dann 1,33 Mrd. € und dann ganz oben
einschließlich auch der beiden gebührenfinanzierten
Eigenbetriebe SUN und ASN mit insgesamt 1,79 Mrd.
€. Die aussagekräftigste Kurve, dabei bleibe ich, ist die
mittlere und auf die sollten wir uns auch künftig konzentrieren, ohne die anderen beiden aus den Augen zu
verlieren.
Mittelfristige Finanzplanung
Der aktuelle Stand unserer Planungen für die nächsten Jahre
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 29
Entwicklung der Schulden
(Investitionskredite, Anleihe und PPP) –
mit und ohne steuerfinanzierte
Eigenbetriebe –
(absolute Werte in Mio. Euro)
(Stand jeweils zum 01.01. des jeweiligen
Jahres)
Nettoschuldentilgung
864 €
864 €
910 €
925 € 947 €
939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 €
1.269 €
1.264 €
1.258 €
1.256 €
1.249 €
1.228 €
894 €
894 €
944 €
969 €
1.008 €
1.023 €
1.051 €
1.089 €
1.139 €
1.257 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €1.345 € 1.357 €
1.349 €
800 €
900 €
1.000 €
1.100 €
1.200 €
1.300 €
1.400 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Betrachtet man die weitere Entwicklung der Verschuldung im Kernhaushalt auf Basis des aktuellen, noch
nicht abschließenden Standes der mittelfristigen Finanzplanung, dann würden wir bis 2017 einen kleinen,
aber doch kontinuierlichen Schuldenabbau auf dann
1,23 Mrd. € hinbekommen. Aber, das muss schon herausgehoben werden, diese Entwicklung ist mit großen
Risiken verbunden, hängt wesentlich davon ab, dass
die Einnahmen, wie in der Steuerprognose vom Mai
vorausgesagt, stabil mit leichten Zuwächsen kommen
und wir auf der Ausgabenseite keine überraschenden
Mehrbedarfe hinzufügen.
378
Simulationsrechnung bis 2026: Ein Investitionsberg
steht uns in den nächsten Jahren bevor
Folgende Projekten wurden eingerechnet
Eine Auswahl der Maßnahmen:
Maßnahmen/Projekte
Frankenschnellweg Bertolt-Brecht-Schule, ÖÖP Kinderbetreuungsausbau bis 2020 Ämtergebäude Dietzstraße
Brückennotprogramm von SöR GS Karl-Schönleben-Straße,
Neubau
Opernhaus (Brandschutz und
Technik)
Tiefgaragensanierung
Stöpselgasse
Brücke FSW/SWT GS Viatisstraße, Dep.
Siedlerstraße, Abriss und Neubau
Konzertsaal Brandschutzmaßnahmen
Rathäuser
Weiterbau U-Bahn: U3-SW und –
NW
VS Scharrerstraße, Erweiterung,
Ganztagesbetrieb, Hort
Z-Bau, 2. BA Sanierung Rathaus Hauptmarkt 18
Weststadt -Umsetzung Grün- und
Freiraumkonzept
Martin-Behaim-Gymnasium,
Erweiterung
Künstlerhaus, 3. BA,
Generalsanierung
Neue Kfz-Zulassung
ehem. Quelle-Areal Schulzentrum Südwest, Neubau Meistersingerhalle, Brandschutz -
Generalsanierung
Sanierung Freiwillige Feuerwehr
Gerätehäuser
Maßnahmen aus dem NVEP Schule Fürreuthweg Reichsparteitagsgelände
Lärmminderungsplanung Fortschreibung ÖPP Neue
Realschule
Gaststätte Tucherbräu,
Generalsanierung
Fortschreibung ÖÖP St. Leonhard Zuschuss Convention Center
Airport
Forchheimer Str. Neubau Schule
plus KiTa
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 30
Und damit bin ich bei einem Punkt, der uns in der Referentenrunde mit dem Oberbürgermeister zunehmend
beschäftigt: Dass in Anbetracht der Fülle an Großprojekten, die auf der Agenda stehen für die kommenden
Jahre, schon die Frage steht, wie groß ist dieser Investitionsberg? Was kann man wirklich bewältigen? Kapazitativ und finanziell? Was kann man schieben und wie
lange? Denn eines nehme ich schon wahr in der öffentlichen Diskussion von der einen oder anderen Seite:
der Erwartungsdruck steigt, was die Stadt alles anpacken soll in den nächsten Jahren. Und alles keine kleinen Projekte, sie kennen sie alle selbst: Opernhaussanierung – da werden immer wieder 50 Mio. € genannt,
Reichsparteitagsgelände – 70 Mio. €, Konzertsaal zwischen 30 und 100 Mio. €, Schulzentrum Südwest 70-90
Mio. €, Bertolt-Brecht-Schule 80-100 Mio. € usw. usw..
Das sind alles grobe Kostenschätzungen und natürlich
muss man die Zuschüsse abziehen, aber die Dimension ist schon gewaltig! Wir sind da insgesamt bei einem
Netto-Investitionspaket von rund 1,5 Mrd. € bis 2026,
das wären im Schnitt 150 Mio. € pro Jahr an städtischen Mitteln.
Wenn wir noch etwas weiter in die Zukunft blicken...
Eine Simulationsrechnung bis 2026, dem Ende der übernächsten
Stadtratsperiode
Was wir für die Simulation angenommen haben:
» Mittelfristige Finanzplanung als Basis bis 2017 wie vorgestellt.
» Danach bei den Erträgen und Aufwendungen lineare Steigerungsraten ohne
Konjunkturschwankungen mit Erfahrungswerten (z.B. Steuern steigen p.a.
um 2,5%, Aufwendungen um 2% und Transferaufwendungen um 4%).
» Sondereffekte wie ein Bundesleistungsgesetz oder geänderte
Ausgleichszahlungen für Töchter sind bereits eingerechnet.
» Investitionsmaßnahmen wurden neben einem jährlich wiederkehrenden
Sockelbetrag (70-80 Mio. Euro) gesondert betrachtet und betragsmäßig mit
den in den Diskussionen genannten Größenordnungen aufgenommen,
zukünftige zusätzliche Betriebskosten mit Abschreibungen sind pauschal
angesetzt.
» Die momentan diskutierten Projekte wurden weitestgehend komplett
aufgenommen, unabhängig vom Stand der politischen Diskussion, um ein
Gesamtbild vermitteln zu können!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 31
Und deswegen haben wir mal in einer Simulationsrechnung bis zum Jahr 2026 (das ist das Ende der übernächsten Stadtratsperiode) versucht, unsere mittelfristige Finanzplanung, die aktuell bis 2017 vorliegt, fortzuschreiben. Folie 31 zeigt Ihnen unsere Annahmen. Wir
haben die Erträge und Aufwendungen mit linearen
Veränderungsraten, basierend auf Erfahrungswerten
der Vergangenheit fortgeschrieben. Wir haben Sondereffekte eingerechnet, wie etwa die zugesagte Bundesbeteiligung an der Eingliederungshilfe für Behinderte.
Und wir haben wie geschildert, alle diese Investitionsmaßnahmen versucht mit mittleren Schätzwerten einschließlich Zuschüssen und späteren Betriebskosten
anzusetzen. Nur als Beispiel: die Ausweichspielstätte/
Konzertsaal steht in dieser Rechnung mit 20 Mio. € an
städtischen Mitteln drin, das ist also keineswegs ein
finanzielles „worst case-Szenario“, um dem Stadtrat
Angst einzujagen! Weiterhin sind diese einzelnen Projekte auf der Zeitschiene entsprechend ihres aktuellen
Planungsstandes, des vorhandenen Problemdrucks,
der öffentlichen Erwartungshaltung und der Baukapazitäten eingetaktet worden. Wichtig: wir haben alle aktuell
diskutierten und wahrscheinlichen oder potentiell möglichen Projekte einbezogen um ein umfassendes – je
nach Betrachtungswinkel – „worst case“- oder „best
case“-Szenario zu bekommen.
Was käme dabei raus?
Und welche Fragen stellen sich dabei?
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 32
0
25.000.000
50.000.000
75.000.000
100.000.000
125.000.000
150.000.000
175.000.000
200.000.000
225.000.000
250.000.000
275.000.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Nettoinvestitionssumme
Sie sehen auf Folie 32 die Entwicklung der Nettoinvestitionssumme, wenn wir all das in den nächsten beiden
Stadtratsperioden realisieren wollen, was wir augenblicklich diskutieren und was viele für die weitere Entwicklung der Stadt als unabdingbar ansehen. Wesentlicher Punkt ist, wir müßten für die MIP-Periode 2018 bis
2021 unsere städtischen Investitionsmittel verdoppeln,
d.h. von durchschnittlich 115 bis 125 Mio. € auf dann
rund 240-250 Mio. €, um dann wieder auf etwa 125-130
Mio. € runtergehen zu können, was aber immer noch
über dem jetzt sehr hohen Investitionsausgabenniveau
379
wäre. Wir haben natürlich verschiedene Glättungsszenarien versucht, die jedoch ihre Grenzen darin haben,
dass Projekte wie die BBS oder das Schulzentrum
Südwest nicht ewig gestreckt und geschoben werden
können.
Unsere Hochrechnungen zu der sich daraus ergebenden Finanzplanung bis 2026 sagen uns, dass durch
diesen Kraftakt selbst bei optimistischer Einnahmeprognose eine Finanzierungslücke in Höhe eines hohen
dreistelligen Millionenbetrags entstehen würde. Um
keinen falschen Eindruck entstehen zu lassen, es besteht kein Grund zur Panik. Vieles werden wir abmildern durch Verschiebung der Realisierung und Streckung der Finanzierung u.a. durch ppp und unsere
wbg-kommunal, aber dann bleibt immer noch ein signifikanter Anstieg der zu beschaffenden Finanzierung. Es
wird nach meiner Auffassung eine der großen zu bewältigenden Herausforderungen der kommenden Periode sein, dieses Thema zu diskutieren und zu entscheiden. Für uns heute ist die Botschaft klar und damit
bin auch schon beim Fazit:
Fazit: Ein weiterer wesentlicher Schritt auf dem
Weg zu einer guten Haushaltsstruktur
Fazit
Produkthaushaltsplanentwurf für 2014 ist ein wesentlicher Schritt
zu einer guten Haushaltsstruktur, weil
er mit 22,8 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis erzielt,
die Aufrechterhaltung der Leistungen der Stadt sichert,
weil er die notwendigen Investitionen für die nächsten vier Jahre
finanziert
und gleichzeitig einen moderaten Schuldenabbau weiterführt.
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 33
Der erste Produkt-Haushaltsplanentwurf für 2014 ist ein
weiterer wesentlicher Schritt auf dem Weg zu einer
guten Haushaltsstruktur, weil mit 22,8 Mio. € ein zweistellig positives Ergebnis erzielt wird. Weil er trotz des
Aufrechterhaltens aller Leistungen der Stadt für ihre
Bürgerinnen und Bürger in der Lage ist, über die nächsten vier Jahre die notwendigen Investitionen zu finanzieren und gleichzeitig einen moderaten Schuldenabbau einzuleiten.
Aufgrund der vor uns stehenden Herausforderungen im
Investitionsbereich für das nächste Jahrzehnt ist es
gleichwohl nötig, bei den konsumtiven Ausgaben Maß
zu halten, diese relativ guten Zeiten zu nutzen, um
etwas Reserven zu bilden, um den Stadtrat ab 2014 in
die Lage zu versetzen, den begonnenen Weg auch
haushaltspolitisch fortsetzen zu können.
Für Rückfragen zum neuen Produkthaushalt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
stk@stadt.nuernberg.de
matthias.lang@stk.nuernberg.de
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 34
Damit ist der Haushalt 2014 eingebracht. Ich danke
unserem Oberbürgermeister und den Referentenkollegen für die Unterstützung bei der Erstellung wie in
den Jahren zuvor! Wie immer steht mein Angebot und
das meiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Ihnen bei
allen Fragen in den kommenden zwei Monaten zur
Verfügung zu stehen. Ich danke Ihnen fürs Zuhören, es
war eine konzentrierte Stunde für die Finanzen der
Stadt.
Nürnberg, 25. September 2013
Harald Riedel, Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg
380
Nürnbergs erster Produkthaushalt 2014
mit positivem Planergebnis und weiterem Schuldenabbau!
Stadtrat
25. September 2013
Finanzreferat
Stabile Ergebnisse - Einstieg in den Schuldenabbau
Die Haushaltszahlen der letzten Stadtratsperiode
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 2
- 17,6
66,1
13,3 15,6 19,2 15,3 22,8
Jahresergebnis
Nettoneuverschuldung
2009 2010 2011 2012 2013 2014
65,1 48,5 2,7 12,3 - 6,7
Planjahre
in Mio. Euro
3,4
31,2
2008
- 12,1 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
- 1,9 mit
steuerfinanzierten
Eigenbetrieben
381
Input Leistungserstellung Output Outcome
Womit?
►Personal
►Sachmittel
►Geld
Wie?
► Prozesse
► Strukturen
Was?
► Leistung
► Produkt
Wozu?
► Wirkung
► Ergebnis
Messung mit Hilfe von Zielen und Kennzahlen
bis zum Haushalt 2013 ab dem Haushalt 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 3
Haushalt im Wandel
Wir haben uns auf den Weg gemacht zu einer neuen Steuerung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 4
Der bisherige Haushalt
Viele Einzelzahlen, eindimensional in der Betrachtung
382
Der neue Produkthaushalt
als Versuch einer klareren und übersichtlicheren Darstellung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 5
Ziele und
Kennzahlen!
Die wichtigsten
Produktinfos
kompakt auf
zwei Seiten!
Jahresergebnis 2012
Deutlich positives Jahresergebnis – inkl. steuerfinanzierte
Eigenbetriebe Einstieg in den Schuldenabbau
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 6
Erzielter Überschuss von 19,2 Mio. Euro nach geplanten 12,3 Mio. Euro
Ergebnisrücklage nach Ergebnisverwendung über der Schwelle von 100 Mio. Euro:
101,7 Mio. Euro nach 81,5 Mio. Euro im Jahr 2011
Inklusive der überwiegend steuerfinanzierten Eigenbetriebe ist ein Abbau der Verschuldung
um 12,1 Mio. Euro gelungen
383
200.000 €
220.000 €
240.000 €
260.000 €
280.000 €
300.000 €
320.000 €
340.000 €
360.000 €
380.000 €
400.000 €
420.000 €
440.000 €
Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
Aktueller Gewerbesteuerverlauf
Der Planansatz scheint erreichbar
2012
Verlauf 2013
2010
Planansatz 2014
Planansatz 2013
2011
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 7
Was ist schon drin?
In 2013 haben wir bereits schon eine Menge zusätzlich finanziert
Schule (1,749 Mio. Euro)
Lehr- und Unterrichtsmittel im Rahmen der Auslagerung "Mittelschule
Herrschelplatz“ 233.00 €
• Restaurierungsarbeiten von Kunstwerken für die Eröffnung der Kunstvilla
155.000 €
• Volksschule Zugspitzstr. 100.000 €
• Martin-Behaim -Gymnasium Wasserschaden 200.000 €
• Städtebaulicher Wettbewerb Züricher Str. 100.000 €
• Neubau einer Dreifachturnhalle an der VS Uhlandstr. 495.000 €
• Neubau Mittagsbetreuung Fischbacher Hauptstr. 118 61.000 €
• Flachdach Melanchthon -Gymnasium 405.000 €
Kinderbetreuung (367 TEuro)
• Vorziehen von Mitteln für den Bau einer Kinderkrippe in der Neunhofer Hauptstr.
26 200.000 €
• Umbau Kinderhort Leerstetter Str. 61.000 €
• Erweiterung und Sanierung des Kinderhorts in der Grundschule Hermann-KolbStr. 53 106.000 €
Stadtentwicklung/Sonstiges (900 TEuro)
• Mehrkosten Umbau Stadtbibliothek z.B. Sicherung des Eröffnungstermins
200.000 €
• Finanzierung Gewerbeflächengutachten von WiF 100.000 €
• Vorziehung von Sanierungsmaßnahmen diverser Regenwassereinleitungen
gem. BayWG (Bescheid UwA) 600.000 € 8
Verkehr (2,409 Mio. Euro)
Zusätzliche Mittel zur Finanzierung Äußere Bayreuther Straße
zwischen Kilianstraße und Ziegelstein: Radweg 349.000 €
Erstellung einer 3-D Animation und Öffentlichkeitsarbeit im
Zusammenhang mit der Altstadtquerung (Straßenbahn) 60.000 €
SÖR Winterdienstmehrkosten 2.000.000 €
Brücken (1,112 Mio. Euro)
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Maxbrücke gem.
Sanierungsprogramm 130.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Götzenweg gem.
Sanierungsprogramm 129.000 €
• Vorziehung von zusätzlichen Mitteln zur Sanierung des Heisterstegs
gem. Sanierungsprogramm 583.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Ludwig-Erhard-Brücke
gem. Sanierungsprogramm 200.000 €
• Vorziehung von Mitteln zur Sanierung der Brücke Friedrich Löffler Str.
gem. Sanierungsprogramm 70.000 €
Verwaltung (687 TEuro)
Vorziehung von Mitteln zur Einführung einer GPS-gestützten
Vermessungstechnik 327.000 €
• Rechenzentrums Stöpselgasse 360.000 €
384
• Sparkasse: stabile Entwicklung, Gewinnausschüttung wie erwartet.
• Klinikum weiterhin mit Ergebnisrisiken aufgrund der Rahmenbedingungen der
Krankenhausfinanzierung.
• StWN: N-ERGIE stabil mit hohen Investitionen durch die Energiewende.
VAG: Stadttarif zeigt positive Ergebniswirkung, aber ebenfalls hoher Investitionsdruck
durch rollendes Material.
• Messe: Rekordgeschäftsjahr (2012) hinsichtlich Umsatz und Jahresergebnis aufgrund
positiver Entwicklung des operativen Geschäftes.
• Flughafen: Kapitalzuführung und Restrukturierung laufen. Geschäftsführerwechsel im
November 2013.
• wbg: Ergebnisseitig stabile Mittelfristplanung; steigende Kapitalbindung aufgrund
Herausforderungen am Wohnungsmarkt.
• NOA-Leitlinien NOA 2015 beschlossen. JobPlan Stadt ist erfolgreich angelaufen.
Restrukturierungsmaßnahmen zeigen im laufenden Geschäftsjahr ergebnisseitig Wirkung.
• Noris inklusion: Verlustverringerung aufgrund erfolgreicher Entgeltverhandlungen.
Investitionsbedarf im Bereich eigener Immobilien.
• NüBad: Schwimmzentrum Langwasser als vorerst letzte Großinvestition.
• NüSt: Vorbereitungen für die Umsetzung des Investitions- und Zukunftskonzepts laufen.
Beteiligungen und Eigenbetriebe
Die Entwicklungen unserer Töchter
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 9
Die aktuelle Wirtschaftslage
Konjunkturelle Erholung in Deutschland!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 10
ifo-Geschäftsklimaindex seit Mai gestiegen
Stütze für die Konjunkturerwartung ist die robuste deutsche Binnenkonjunktur sowie ein
Abzeichnen des Endes der Rezession in den wichtigen Eurostaaten
Anstieg des BIP im 2. Quartal 2013 um 0,7 %, für 2014 wird aktuell mit 1,8% Wachstum
gerechnet
Aber wohin steuert die Weltwirtschaft? Schwaches Wachstum in den wichtigen
Schwellenländern (u.a. Brasilien, China, Indien) verdunkelt die Aussichten.
Quellen: ifo Institut, München; Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH (ZEW) Mannheim
385
Der Haushalt in Zahlen
Die wichtigsten vier Schlüsselkennzahlen
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 11
Jahresüberschuss/
-defizit
Cashflow
aus
Verwaltungs
-tätigkeit
Städtische
Mittel
Investitionen
Nettokreditaufnahme
bzw. Tilgung
Der Haushalt in Zahlen
Jahresergebnis
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 12
+22,8 Mio. €
Jahresergebnis nach Konsolidierung
+13,0 Mio. Euro
Planwert 2013
386
-80.000.000 €
-60.000.000 €
-40.000.000 €
-20.000.000 €
0 €
20.000.000 €
40.000.000 €
60.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Planwerte der
Jahresergebnisse
Jahresergebnisse im Ist
Unsere Jahresergebnisse seit 2005
Die Jahresergebnis Plan und Ist im Vergleich
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 13
Der Haushalt in Zahlen
Cashflow aus Verwaltungstätigkeit
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 14
+ 56,7 Mio. €
Cashflow aus laufender Verwaltungstätigkeit nach
Konsolidierung
+61,4 Mio. Euro
Planwert 2013
387
Der Haushalt in Zahlen
Der Mittelfristige Investitionsplan
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 15
429,2 Mio. €
Städtische Mittel investiv im Mittelfristigen Investitionsplan für
2014-2017
420,3 Mio. €
Planwert 2013-2016
- €
100.000.000 €
200.000.000 €
300.000.000 €
400.000.000 €
500.000.000 €
600.000.000 €
700.000.000 €
800.000.000 €
2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Unsere Investitionsplanungen seit 2005
Die Vierjahres-Zeiträume im Vergleich
Gesamtinvestitionen
Investitionen des Vierjahres-MIPZeitraumes
seit 2007 nur investiv
Städtische Mittel
Trennung investiv und
konsumtiv
Effekt:
Rückgang ca. 34 Mio. Euro
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 16
388
Der Haushalt in Zahlen
Nettotilgung
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 17
6,7 Mio. €
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit = Nettotilgung (Kernstadt)
1,9 Mio. €
Nettotilgung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
12,3 Mio. € Nettoneuverschuldung (Kernstadt)
oder 9,5 Mio. € Nettoneuverschuldung mit steuerfinanzierten Eigenbetrieben
Planwerte 2013
Eckdaten 2014
Die wesentlichen Zahlen im Überblick
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 18
Ordentliche Erträge 1.574,8 Mio. Euro + 4,1% 1.512,7 Mio. Euro
Ordentliche Aufwendungen 1.535,0 Mio. Euro + 3,6% 1.482,0 Mio. Euro
Überschuss Jahresergebnis 22,8 Mio. Euro + 75,6% 13,0 Mio. Euro
Steuereinnahmen 824,1 Mio. Euro + 3,9% 793,2 Mio. Euro
Nettotilgung 6,7 Mio. Euro Nettoneuverschuldung: 12,3 Mio. Euro
Investitionen (städt. Mittel MIP inv.) 90,4 Mio. Euro - 18,3% 110,5 Mio. Euro
Bruttoinvestitionen (investiv) 149,4 Mio. Euro - 13,0% 172,0 Mio. Euro
Investitionen der jeweils nächsten 429,2 Mio. Euro + 2,1% 420,3 Mio. Euro
vier Jahre (städt. Mittel MIP inv.)
Investitionen der jeweils nächsten 727,3 Mio. Euro + 3,0% 705,8 Mio. Euro
vier Jahre (brutto investiv)
Veränderungen zu Plan 2013 - Planwerte 2013
389
Ergebnishaushalt 2014
Die Einnahmeseite
• Ausgewählte Erträge
• Steuereinnahmen: 824,1Mio. Euro (+3,9%)
• davon Gewerbesteuer: 427,6 Mio. Euro (+3,3%)
• Einkommensteuer: 234,3 Mio. Euro (+7,7%)
• Umsatzsteuer: 44,0 Mio. Euro (+1,2%)
• Schlüsselzuweisungen vom Land: 160,0 Mio. Euro (-1,8%) (Hinweis: Ist 2013 bei 180,6 Mio.
Euro)
• Leistungsentgelte: 97,4 Mio. Euro (+1,8%)
• davon Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 58,7 Mio. Euro (-0,4%)
• Erstattungen vom Bund: 80,9 Mio. Euro (+11,4%)
• Zinserträge: 28,6 Mio. Euro (+21,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 19
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 20
Ordentliche Erträge 2014
Die Steuererträge machen über 50% aus
Bestandsveränderung 0,04% Sonstige Transfererträge 0,35% Aktivierte Eigenleistungen 0,46%
Steuern 52,3%
Zuwendungen, allg. Umlagen 24,0%
Kostenerstattungen, -umlagen 10,6%
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte 3,7%
sonst. ordentliche Erträge
3,2%
Auflösung Sonderposten
2,9%
Privatrechtliche
Leistungsentgelte 2,5%
390
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 21
Gewerbesteuer 51,9%
Einkommensteuer 28,4%
Grundsteuer A + B 13,8% Umsatzsteuer 5,3%
Zweitwohungssteuer 0,1% Hundesteuer 0,2% Umsatzsteuerhärteausgleich 0,3%
Steueraufkommen 2014
Die Gewerbesteuer bleibt die tragende Säule
Ergebnishaushalt 2014
Die Aufwandsseite
• Ausgewählte Aufwendungen
• Personalaufwendungen: 510,1 Mio. Euro (+3,8%)
• Sach- und Dienstleistungen: 209,7 Mio. Euro (+0,4%)
• Abschreibungen 97,9 Mio. Euro (+5,8%)
• Transferaufwendungen insgesamt 652,3 Mio. Euro (+4,4%)
• Sozialtransferaufwendungen (mit Bezirksumlage): 526,4 Mio. Euro (+5,0%)
• Zuschüsse an soziale Einrichtungen (gesetzl./vertragl.): 94,1 Mio. Euro (+15,4%)
• Hilfe z. Lebensunterhalt/Grundsicherung: 52,6 Mio. Euro (+7,2%)
• Familien- und Jugendhilfe: 72,4 Mio. Euro (+3,5%)
• Kosten der Unterkunft u. weitere ALII-Leistungen: 109,8 Mio. Euro (-3,5%)
• Bezirksumlage: 148,3 Mio. Euro (+6,0%)
• Weitere Transferaufwendungen 125,9 Mio. Euro (+1,9%)
• Gewerbesteuerumlage (66,0 Mio. Euro) (+3,3%)
• Zinsen: 45,8 Mio. Euro (-12,7%)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 22
Vergleiche Plan 2014
mit Plan 2013
391
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 23
Ordentliche Aufwendungen 2014
Transferaufwendungen mit leicht steigendem Anteil
Sozialtransferaufwendungen mit Bezirksumlage 34,3%
Personalaufwendungen 29,1%
Aufwendungen für Sach- u. Dienstleistungen 13,7%
Planmäßige
Abschreibungen 6,4%
sonstige ord.
Aufwendungen
4,2%
Versorgungsaufwendungen
4,1%
sonstige
Transferaufwendungen
8,2%
Was ist schon drin?
Diese Positionen und Projekte sind neben anderen für 2014 bereits
berücksichtigt
Stellen (+8,0 Mio. Euro)
• Schaffung von zusätzlichen Stellen insbesondere Kinderbetreuung und
Lehrerbereich (+8.000TEuro)
Schulen (1,472 Mio. Euro)
• Weitere Anmietungen für Aufbau Staatliche Realschule III (+126 TEuro)
• Containeranmietung für Scharrer Schule (108TEuro)
• Kosten für die Zusatzanmietung für die Herschelschule (+500 TEuro)
• Steigende Kosten der Schülerbeförderung (+363 TEuro)
• Mehrbedarf freie Lehrmittel wegen eines neuen Lehrplanes für die 1. und 2.
Klassen (+375 TEuro)
Kinderbetreuung (2,640 Mio. Euro)
• Zuschüsse an freie Träger der Kindertagesstätten (+2.640 TEuro)
Umwelt (50 TEuro)
• CO2-Bilanzierung (20T€)
• Öffentlichkeitsarbeit Klimaschutz (+10T€) + einmalig Medienkampagne
Klimaschutzfahrplan (20TEuro)
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 24
Kultur (493 TEuro)
• Sachmittel für das Eröffnungsjahr der Kunstvilla (+403 TEuro)
• Bewirtschaftung Z-Bau (+29T€), sowie Zuschusserhöhung an Z-Bau
Betreiber (+61TEuro)
Stadtentwicklung und Verkehr (530 TEuro)
• Ansätze für zwei städtebauliche Wettbewerbe (Wendeschleife Thon und
Tiefes Feld U-Bahn-Oberfläche) (+260 TEuro)
• Vermessung U-Bahn und Bauwerksprüfungen (+270 TEuro)
Sonstiges
• Verleihung interkultureller Jugendpreis (5T€)
• Projekt SMS-Warnsystem Katwarn (15TEuro)
• Mehrbedarfe und Kostenerhöhungen bei der Gebäudereinigung (+750
TEuro)
392
SÖR (62,5 Mio. Euro +11,6%)
» Mehrbedarf durch SÖR nicht beeinflussbar,
z.B. aufgrund der Tarifanpassung ab 01.01.2014, höherer Abschreibungen und
Energiekosten (+4,9 Mio. Euro)
» Mehrbedarf aufgrund allgemeiner Kostensteigerungen
u.a. Treibstoffe (400TEuro)
Unterhaltskosten Lichtsignalanlagen und Straßenbegleitgrün (690TEuro)
» Mehrbedarf durch Beschlüsse
u.a. Umgestaltung Wöhrder See (65TEuro),
Unterhalt neuer Grünanlagen und Spielplätze ( 195TEuro),
Sanierung öffentlicher Toiletten (50TEuro)
NürnbergBad (6,0 Mio. Euro +11,1%)
» bedingt u.a. durch Neubau Schwimmzentrum Langwasser
Franken Stadion (1,1 Mio. Euro -13,4%)
» u.a. aufgrund rückläufiger Unterhaltsleistungen in 2014 gegenüber Sondereffekten 2013
Das kosten unsere steuerfinanzierten Eigenbetriebe
Geplante Verlustausgleiche und Erstattungen in 2014
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 25
1.130
117.709
56.050
50.221
8.348
57.932
174.440
187.888
22.232
30.863
87.858
Aufteilung auf Investitionsbereiche
Schulen, ÖPNV und Verkehrsinfrastruktur weiter im Fokus
Gesamtsummen investiv
und konsumtiv 2014-2017
in Tausend Euro
Städtische Mittel (495,6 Mio. Euro) Bruttoinvestitionen (794,7 Mio. Euro)
Sonstiges: u.a.
• Dokumentenmanagementsystem
• SAP-Weiterentwicklung
• Grundstückskäufe
• diverse Pauschalen
• Kapitalerhöhung Messe
• ...
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 26
1.130
89.648
46.682
44.461
8.088 34.753
55.412
80.819
19.960
30.800
83.864
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport, Freizeit
und Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau,
Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner
Hochbau
Sonstiges
Verwaltungsgebäude
Schulen
Feuerwehr
Sport,
Freizeit und
Kultur
Grün und
Spielplätze
Kinderbetreuung
Straßenbau, Radwege,
Plätze
ÖPNV
Brücken
Allgemeiner Hochbau
Sonstiges
393
Neue Projekte im Mittelfristigen Investitionsplan
Die nächsten Projekte werden in Angriff genommen
Für den Neubau der Bertolt-Brecht-Schule sowie der Karl-Schönleben-Schule werden ab 2014 Mittel für die
Vorbereitung der Baumaßnahmen vorgesehen.
Das Familienzentrum in der Rothenburger Straße 45 wird nun generalsaniert. Der Ansatz hierfür wurde auf
insgesamt 10,8 Mio. Euro erhöht.
Die Beschleunigung der Straßenbahnlinie 4 (Bauabschnitte 1 und 2) wurde mit 5,5 Mio. Euro neu aufgenommen.
Die Maßnahme "Hochwasserschutz Gründlachtal" wurde mit 450.000 Euro aufgenommen.
Zur Vorbereitung der Generalinstandsetzung für die Zeppelintribüne werden 3 Mio. Euro bereitgestellt.
Für die Errichtung einer Zentralküche für NürnbergStift wird ein Zuschuss von 1 Mio. Euro zur Verfügung gestellt.
Die Sanierung des Parkdecks im Bauhof wurde mit 561.000 Euro neu aufgenommen.
Für den Erwerb von Ersatz- und Ausgleichsflächen wird jährlich 1 Mio. Euro neu vorgesehen.
Die Baupauschale wird wegen Änderung der Wertgrenzen aufgestockt (Effekt: 1,4 Mio. Euro).
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 27
Bruttoinvestitionen laut MIP im
Zeitraum von 2014 bis 2017
864 € 864 €
910 € 925 € 947 € 939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 € 1.269 €
1.264 €
1.258 €
1.196 €
1.267 €
1.394 €
1.430 €
1.473 €
1.609 €
1.661 € 1.659 €
1.691 €
1.789 €
1.847 €
1.809 €
1.803 €
1.794 €
893 € 894 €
944 €
969 €
1.008 €
1.024 €
1.051 €
1.089 €1.139 €
1.258 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €
800 €
1.000 €
1.200 €
1.400 €
1.600 €
1.800 €
2.000 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014
Stand: Entwurf 2014
Stadt
mit Eigenbetrieben
Stadt
Kernhaushalt
Stadt
mit Eigenbetrieben
NüBad, FSN und
SÖR, NüSt sowie
vormals STEM
> Planwerte
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 Schuldenstand in Mio. Euro
Schuldenentwicklung
Eine Analyse unserer langfristigen Verbindlichkeiten
28
394
Mittelfristige Finanzplanung
Der aktuelle Stand unserer Planungen für die nächsten Jahre
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 29
Entwicklung der Schulden
(Investitionskredite, Anleihe und PPP) –
mit und ohne steuerfinanzierte
Eigenbetriebe –
(absolute Werte in Mio. Euro)
(Stand jeweils zum 01.01. des jeweiligen
Jahres)
Nettoschuldentilgung
864 €
864 €
910 €
925 €
947 €
939 €
965 €
1.006 €
1.057 €
1.183 €
1.272 €
1.269 €
1.264 €
1.258 €
1.256 €
1.249 €
1.228 €
894 €
894 €
944 €
969 €
1.008 €
1.023 €
1.051 €
1.089 €
1.139 €
1.257 €
1.347 € 1.331 € 1.334 €
1.332 €1.345 € 1.357 €
1.349 €
800 €
900 €
1.000 €
1.100 €
1.200 €
1.300 €
1.400 €
2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Folgende Projekten wurden eingerechnet
Eine Auswahl der Maßnahmen:
Maßnahmen/Projekte
Frankenschnellweg Bertolt-Brecht-Schule, ÖÖP Kinderbetreuungsausbau bis 2020 Ämtergebäude Dietzstraße
Brückennotprogramm von SöR GS Karl-Schönleben-Straße,
Neubau
Opernhaus (Brandschutz und
Technik)
Tiefgaragensanierung
Stöpselgasse
Brücke FSW/SWT GS Viatisstraße, Dep.
Siedlerstraße, Abriss und Neubau
Konzertsaal Brandschutzmaßnahmen
Rathäuser
Weiterbau U-Bahn: U3-SW und –
NW
VS Scharrerstraße, Erweiterung,
Ganztagesbetrieb, Hort
Z-Bau, 2. BA Sanierung Rathaus Hauptmarkt 18
Weststadt -Umsetzung Grün- und
Freiraumkonzept
Martin-Behaim-Gymnasium,
Erweiterung
Künstlerhaus, 3. BA,
Generalsanierung
Neue Kfz-Zulassung
ehem. Quelle-Areal Schulzentrum Südwest, Neubau Meistersingerhalle, Brandschutz -
Generalsanierung
Sanierung Freiwillige Feuerwehr
Gerätehäuser
Maßnahmen aus dem NVEP Schule Fürreuthweg Reichsparteitagsgelände
Lärmminderungsplanung Fortschreibung ÖPP Neue
Realschule
Gaststätte Tucherbräu,
Generalsanierung
Fortschreibung ÖÖP St. Leonhard Zuschuss Convention Center
Airport
Forchheimer Str. Neubau Schule
plus KiTa
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 30
395
Wenn wir noch etwas weiter in die Zukunft blicken...
Eine Simulationsrechnung bis 2026, dem Ende der übernächsten
Stadtratsperiode
Was wir für die Simulation angenommen haben:
» Mittelfristige Finanzplanung als Basis bis 2017 wie vorgestellt.
» Danach bei den Erträgen und Aufwendungen lineare Steigerungsraten ohne
Konjunkturschwankungen mit Erfahrungswerten (z.B. Steuern steigen p.a.
um 2,5%, Aufwendungen um 2% und Transferaufwendungen um 4%).
» Sondereffekte wie ein Bundesleistungsgesetz oder geänderte
Ausgleichszahlungen für Töchter sind bereits eingerechnet.
» Investitionsmaßnahmen wurden neben einem jährlich wiederkehrenden
Sockelbetrag (70-80 Mio. Euro) gesondert betrachtet und betragsmäßig mit
den in den Diskussionen genannten Größenordnungen aufgenommen,
zukünftige zusätzliche Betriebskosten mit Abschreibungen sind pauschal
angesetzt.
» Die momentan diskutierten Projekte wurden weitestgehend komplett
aufgenommen, unabhängig vom Stand der politischen Diskussion, um ein
Gesamtbild vermitteln zu können!
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 31
Was käme dabei raus?
Und welche Fragen stellen sich dabei?
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 32
0
25.000.000
50.000.000
75.000.000
100.000.000
125.000.000
150.000.000
175.000.000
200.000.000
225.000.000
250.000.000
275.000.000
2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 2025 2026
Nettoinvestitionssumme
396
Fazit
Produkthaushaltsplanentwurf für 2014 ist ein wesentlicher Schritt
zu einer guten Haushaltsstruktur, weil
er mit 22,8 Mio. Euro ein deutlich positives Ergebnis erzielt,
die Aufrechterhaltung der Leistungen der Stadt sichert,
weil er die notwendigen Investitionen für die nächsten vier Jahre
finanziert
und gleichzeitig einen moderaten Schuldenabbau weiterführt.
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 33
Für Rückfragen zum neuen Produkthaushalt stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung:
stk@stadt.nuernberg.de
matthias.lang@stk.nuernberg.de
Finanzreferat | Haushaltseinbringung 2014 34
397
Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.
Finanzreferat
Theresienstr. 7
90403 Nürnberg
Harald Riedel
+49 (0)9 11 / 2 31-23 20
ref.ii@stadt.nuernberg.de
http://www.stadtfinanzen.nuernberg.de
398