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11352018 F.4.1 Anlagevermögen

Haushalt 2015 · Seiten 34–36 · Seiten 34–36 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

H. Anlagevermögen und Investitionen Das städtische Anlagevermögen wies in den letzten Jahren einen deutlichen Trend nach oben auf. Beson￾ders hervorzuheben ist die Neubewertung der städti￾schen Grundstücke im Jahr 2013, durch die der Sprung über die 4 Mrd. €-Grenze gelungen ist. Zwischen den Jahren 2012 und 2013 (für diese Jahre liegen die Bi￾lanzen vor) erhöhte sich das Anlagevermögen dadurch um 17,0 % (Vorjahr: 2,3 %). In den Folgejahren 2014 und 2015 haben sich Nettoin￾vestitionen laut MIP und Abschreibungen in Summe in etwa auf gleichem Niveau eingependelt. Die Neustruk￾turierung des MIP wirkt sich hier gegenüber den Vorjah￾ren etwas reduzierend auf die Planwerte aus. Die tatsächliche Entwicklung des Anlagevermögens wird stark von den bilanziellen Aktivierungen abhän￾gen. Hier sind gegenüber den dargestellten Werten noch deutliche Verschiebungen zu erwarten, die unter anderem auf den Baufortschritt im Vergleich zu den angesetzten Mitteln zurückgeführt werden können. Im Jahr 2015 werden die geplanten Nettoinvestitionen um 14,8 Mio. € über den geplanten Abschreibungen liegen. 34 Investitionen in den Jahren 2015 - 2018 Die städtischen Investitionen werden im Mittelfristigen Investitionsplan (MIP) festgeschrieben und wirken sich mittelbar auf den Ergebnishaushalt aus. Sie belasten das Ergebnis in den Folgejahren durch Abschreibungen und durch die finanzierungsbedingten Zinsaufwendun￾gen. Ferner entstehen bei neuen Einrichtungen dauer￾haft zusätzliche Betriebskosten (Personal, Unterhalt etc.). Der MIP 2015-2018 wurde über den Gesamtzeitraum gesehen mit einem nochmals erhöhten Niveau geplant (+ 7,9 % mehr städtische Mittel, brutto + 8,7%). Der MIP erreicht damit im vierjährigen Planungszeitraum ein Volumen von 815,4 Mio. € bzw. 421,4 Mio. € an städtischen Mitteln. Die Werte des ersten Jahres sind im Vergleich zum Vorjahr deutlich um 40,8 % auf 113,4 Mio. € bei den städtischen Mitteln angestiegen. Die Bruttoinvestitionen mit Fördermitteln betragen bei einem Wachstum von 26,6 % 196,4 Mio. €. Die Angaben beziehen sich jeweils auf den investiven Anteil. Folgende neue bzw. zusätzliche Maßnahmen sind dabei hervorzuheben: • Hortnotprogramm (9,5 Mio. €) • Kita van-Gogh-Straße (6 Mio. €) • Thoner Espan - Provisorien für Schule und Hort (4,9 Mio. €) • Uhlandstraße im Bereich der Uhlandschule (1,4 Mio. €) • Straßenbahn bis Wegfeld: Bau (1,3 Mio. € zusätzlich) • Äußere Sulzbacher Straße ( insgesamt 2,1 Mio. €) • Wöhrder See (3,5 Mio. €) • Umzug Verkehrsrechner (3,0 Mio. €) • Generalsanierung U-Bahnhof Muggenhof (2,9 Mio. €) • Planungskosten StUB (2,5 Mio. €) • Ringbuslinien (1,9 Mio. € in 2016) • Höhere Planungsmittel für H, SÖR und wbg-k (2,7 Mio. € zusätzlich, insgesamt plus 11,2 Mio. € zusätzlich über reguläre Fort￾schreibung hinaus) • Anschlussstelle Langwasser und Gleiwitzer Str. wegen A6-Umbau (2,1 Mio. €, davon städ￾tisch 1,1 Mio. €) Alle weiteren Maßnahmen wurden entsprechend fort￾geschrieben. Aus technischen Gründen werden bei der grafischen Darstellung auf der nächsten Seite sowohl investive als auch konsumtive Bestandteile des MIP abgebildet. Die Darstellungen basieren ferner noch auf der bisherigen Erstellungslogik mit einer leicht abweichenden Zahlen￾basis. Voraussichtlich mit dem nächsten Haushalt wer￾den im Rahmen des Abrundungsprojektes der SAP￾Software die Werte ebenfalls auf die neue Logik und auf ausschließlich investive Bestandteile umgestellt. 35 36

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