Finanzreferat
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Finanzreferat
Beteiligungsbericht
der Stadt Nürnberg
2016
Eigenbetriebe und wesentliche Teilkonzerne
Herausgeber: Stadt Nürnberg
Finanzreferat
Theresienstraße 7
90403 Nürnberg
Ansprechpartner: Volker Wolfrum
Telefon: 0911 / 231 - 26 81
Telefax: 0911 / 231 – 52 02
E-Mail: ref.ii@stadt.nuernberg.de
Internet: www.stadtfinanzen.nuernberg.de
Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen
Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien.
Erscheinungstermin: Februar 2017
Der Bericht ist als Downloadangebot im Internet erhältlich:
www.stadtfinanzen.nuernberg.de/beteiligung/beteiligung.html
Vorwort
Beteiligungsbericht 2016
Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,
sehr geehrte Mitglieder des ehrenamtlichen Stadtrates,
liebe Leserinnen und Leser,
die Stadt Nürnberg legt mit dem Beteiligungsbericht
2016 den jährlichen Bericht über die städtischen Gesellschaften vor und erfüllt damit die gesetzliche Verpflichtung aus der Bayerischen Gemeindeordnung.
Gleichzeitig gewährt der Beteiligungsbericht den Stadtratsmitgliedern sowie interessierten Bürgerinnen und
Bürgern einen Einblick in die wirtschaftlichen Aktivitäten
der Stadt Nürnberg. Dem Bericht liegen die Unternehmensdaten mit Stichtag 31.12.2015 zugrunde.
Ein Ziel des Berichtes ist es, der interessierten Öffentlichkeit deutlich zu machen, dass die Stadt Nürnberg
ihre vielfältigen Aufgaben nicht nur durch ihre klassischen Dienststellen erfüllt. Einen Teil der Aufgaben hat
die Stadt auf Unternehmen übertragen, an denen sie
unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Insbesondere
Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge werden so
durch ein Zusammenwirken des Gesamtkonzerns erfüllt.
Der „Konzern Stadt Nürnberg“ verfügte im Jahr 2015
unmittelbar über 10 Töchter in Privatrechtsform mit
Mehrheitsbeteiligung und ist an weiteren 6 Gesellschaften direkt beteiligt. Über diese Tochtergesellschaften ist
die Stadt Nürnberg seit Ende 2009 nunmehr an über
200 Gesellschaften beteiligt. Ein einschneidendes Ereignis war hier die Beteiligung der N-ERGIE AG an der
Thüga AG zusammen mit einem Konsortium verschiedener Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft. Die
Thüga AG mit Sitz in München ist überwiegend als
Minderheitsgesellschafterin an rund 110 Unternehmen
beteiligt – unter anderem gehören ihr 39,8 % der NERGIE AG - und bildet deutschlandweit das größte
Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserversorger.
Daneben unterhält die Stadt Nürnberg sechs Eigenbetriebe, ein Kommunalunternehmen, einen Regiebetrieb
und beteiligt sich an mehreren Zweckverbände, darunter auch den Zweckverband Sparkasse.
Die Bedeutung der Beteiligungsgesellschaften lässt
sich nur zum Teil am Ansatz der Beteiligungen/Zweckverbände im Jahresabschluss der Stadt
Nürnberg erkennen, wo sie etwa 440 Mio. € der rund
4,78 Mrd. Euro umfassenden Bilanzsumme des „Konzerns Stadt Nürnberg“ ausmachen.
Erst mit Aufstellung des Konzernabschlusses, der - wie
ein Konzernabschluss in der Privatwirtschaft - die verselbstständigten Aufgabenbereiche (Beteiligungsunternehmen, Eigenbetriebe etc.) mit der Kernverwaltung
zusammenfasst, wird sich ein Gesamtbild der Finanzen
im Gesamtkonzern ergeben.
Im Bereich der unmittelbaren Beteiligungen gab es im
Jahr 2015 zwei Änderungen. Im Januar 2014 wurde die
NOA.kommunal Gesellschaft mit beschränkter Haftung
gegründet. Der öffentliche Zweck im Sinne von Art. 87
Abs. 1 Satz 1 und Art. 92 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1
GO liegt in der Verfolgung sozialer Ziele. So rekrutieren
sich die Beschäftigten der NOA.kommunal fast ausschließlich aus Nürnberger Grundsicherungsempfängern nach dem SGB II. Dies sind Langzeitarbeitslose,
meist ohne Ausbildungsabschluss, mit geringen
Chancen auf dem spezifischen Arbeitsmarkt für Ungelernte. Durch die Wahrnehmung von Aufgaben aus
dem Bereich der Jedermannstätigkeiten soll
die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen
erhöht werden. Daneben wurde im Dezember 2014 die
wbg Immohold Verwaltungs-GmbH als Komplementär
für die wbg Immohold GmbH & Co. KG gegründet. Mit
Wirkung zum 01.01.2015 hat die StWN GmbH 19,1 %
ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH an die wbg
Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbaren 100%-
Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, verkauft.
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Dr. Ulrich Maly Harald Riedel
An dieser Stelle erwähnenswert ist noch, dass die NERGIE Netz GmbH seit dem 1. Januar 2015 nun MDN
Main-Donau Netzgesellschaft mbH heißt. Der Grund für
die Umbenennung des Unternehmens waren gesetzliche Vorgaben zur Entflechtung der Netze von der Erzeugung und dem Vertrieb.
Der Beteiligungsbericht enthält von Unternehmen, an
denen die Stadt mit mehr als 5 % beteiligt ist, eine
Kurzbeschreibung, die wesentlichen Ergebnisse aus
der Gewinn- und Verlustrechnung im Zeitvergleich,
Bilanz- und Leistungsdaten und die Personalentwicklung bezogen auf den Stichtag 31.12.2015. Der Beteiligungsbericht ist in zwei Teile aufgeteilt, einer umfassenden Darstellung der wesentlichen Teilkonzerne
innerhalb des Konzerns Stadt mitsamt der Eigenbetriebe und allen übrigen Beteiligungen in einer kompakten
Darstellung im Rahmen eines ergänzenden Anhangs.
Diese Darstellung soll mit ihrer Fokussierung auf die
wesentlichen Beteiligungen und Eigenbetriebe die
Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit für die interessierte
Öffentlichkeit erhöhen.
Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre.
Nürnberg, im Dezember 2016
Dr. Ulrich Maly Harald Riedel
Oberbürgermeister Stadtkämmerer
Beteiligungsbericht
der Stadt Nürnberg
2016 Inhaltsübersicht
A. Wirtschaftliche Betätigung der
Stadt Nürnberg
B. Überblick über den „Konzern Stadt
Nürnberg“
C. Beteiligungen
D. Eigenbetriebe
A. Wirtschaftliche Betätigung
der Stadt Nürnberg
1. Kommunalrechtliche Anforderungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
seine klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung.
Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die
Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen
sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Wesentliche wirtschaftliche Leistungen, die der Bürger
zur Sicherung seiner Existenz benötigt, werden seit
jeher den Aufgaben der kommunalen Gebietskörperschaften zugeordnet. Danach gehört zum Wesensgehalt der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen
Selbstverwaltung (Art. 28 Grundgesetz) die Befugnis,
sich aller Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft,
die nicht durch Gesetz bereits anderen Trägern öffentlicher Verwaltung übertragen sind, ohne besonderen
Kompetenztitel anzunehmen („Universalität“ des
gemeindlichen Wirkungskreises).
Dennoch ist die Stadt Nürnberg bei ihrer Entscheidung
hinsichtlich einer Beteiligung nicht frei. Art. 87 der Bayerischen Gemeindeordnung (GO) setzt für eine Unternehmensgründung oder Beteiligung durch die Stadt
Nürnberg voraus, dass die Stadt ein Unternehmen
außerhalb ihrer allgemeinen Verwaltung nur errichtet,
übernimmt oder wesentlich erweitert, wenn
• der öffentliche Zweck das Unternehmen erfordert, insbesondere die Gemeinde mit ihm gesetzliche Verpflichtungen oder ihre Aufgaben
gem. Art. 83 Abs.1 der Bayerischen Verfassung und Art. 57 GO erfüllen will,
• das Unternehmen nach Art und Umfang in einem angemessenen Verhältnis zur Leistungsfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtlichen Bedarf steht und
• die dem Unternehmen zu übertragenden Aufgaben für die Wahrnehmung außerhalb der
allgemeinen Verwaltung geeignet sind sowie
• bei einem Tätigwerden außerhalb der kommunalen Daseinsvorsorge der Zweck nicht ebenso gut und wirtschaftlich durch einen anderen
erfüllt wird oder erfüllt werden kann.
Art. 87 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GO bezeichnet das sich
bereits aus dem Grundgesetz ergebende Gemeinwohlerfordernis kommunaler Wirtschaftstätigkeit als „öffentlichen Zweck“. Der öffentliche Zweck wird so zur Voraussetzung kommunaler Wirtschaftstätigkeit. Der öffentliche Zweck, den eine Gemeinde mit dem betreffenden Unternehmen verfolgt, ist damit die maßgebliche Beschränkung der wirtschaftlichen Betätigung.
Dem Begriff des Gemeinwohls bzw. des öffentlichen
Zwecks allein lässt sich dabei zunächst nur entnehmen,
dass die wirtschaftliche Tätigkeit der Gemeinde in irgendeiner Weise von Nutzen für die Gemeinschaft der
Einwohner sein muss. Die alleinige Absicht, für den
Kommunalhaushalt Einnahmen zu erzielen, wäre demnach nicht ausreichend für ein kommunales Beteiligungsunternehmen. Rein erwerbswirtschaftliche Unternehmen sind den Gemeinden untersagt (BVerfGE 61,
28, 107 – Beschl. vom 8. 7. 1982).
Vom öffentlichen Zweck umfasst sind jedenfalls die
umfangreichen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge, die die Stadt Nürnberg mit Hilfe ihrer Beteiligungsunternehmen für die Nürnberger Bürger erbringt.
Beispielhaft wäre hier die VAG zu nennen, die für die
Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Leistungen des
öffentlichen Personennahverkehrs erbringt, oder das
Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg, das die
bedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit
einem leistungsfähigen Krankenhaus der höchsten
Versorgungsstufe im Sinne des Bayerischen Krankenhausgesetzes sicherstellt. Allen Beteiligungsgesellschaften der Stadt Nürnberg ist gemein, dass sie die
Stadtverwaltung mit ihrer Vielzahl an Leistungen in den
wesentlichen Aufgabenbereichen wie Versorgung,
Entsorgung und Verkehr oder etwa bei Sportveranstaltungen entlasten.
2. Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg
Neben den Beteiligungsunternehmen im engeren Sinne, also rechtlich selbstständigen Gesellschaften des
privaten oder öffentlichen Rechts, bedient sich die Stadt
Nürnberg zur Erfüllung ihrer Aufgaben auch ihrer insgesamt sechs Eigenbetriebe.
Der Eigenbetrieb ist eine besondere öffentlichrechtliche Unternehmensform, auf der Grundlage der
Gemeindeordnung des Freistaats Bayern. Er hat keine
eigene Rechtspersönlichkeit, sondern stellt ein ausgegliedertes Sondervermögen dar und ist organisatorisch
und finanzwirtschaftlich aus der jeweiligen Gemeindeverwaltung ausgegliedert. Nach außen werden die
rechtlichen Handlungen des jeweiligen Eigenbetriebes
der jeweiligen Gemeinde zugerechnet.
Für den Eigenbetrieb ist eine Werkleitung und ein
Werkausschuss zu bestellen. Der Werkleitung obliegt
die laufende Betriebsführung, die Vertretung des Betriebes und die Vollziehung von Beschlüssen des
Werkausschusses, dem bestimmte Zuständigkeiten
zugeordnet werden.
Die Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg erfüllen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft, Stadtentwässerung, Pflege und Unterhalt des öffentlichen Verkehrsraumes, Bäder, Seniorenwohnen und Stadion.
Im Einzelnen sind dies:
Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN)
Der Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg ist für die Abfallwirtschaft zuständig. Zu den Aufgaben zählen Sammlung und Transport von Haus- und Biomüll sowie Garten- und Problemabfällen, außerdem der Betrieb einer
Müllverbrennungsanlage und einer Reststoffdeponie.
Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR)
Unter dem Dach des Eigenbetriebes Servicebetrieb
Öffentlicher Raum (SÖR) sind seit 2009 Dienstleistungen der Stadt Nürnberg, die den öffentlichen Raum,
also Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen betreffen,
gebündelt.
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
(SUN)
Der im Jahr 2006 gegründete Eigenbetrieb der Stadt
Nürnberg, ist zuständig für Abwasserwirtschaft und
Betrieb des Labors für Umweltanalytik.
NürnbergBad
Der 2003 gegründete Eigenbetrieb NürnbergBad ist
Dienstleister in Sachen Freizeit-, Vereins- und Schulschwimmen im Stadtgebiet. NürnbergBad unterhält vier
Hallen- und drei Freibäder.
NürnbergStift
Seit 1999 existiert der Eigenbetrieb NürnbergStift. In
seinen fünf städtischen Senioren-Wohnanlagen und
Pflegeheimen wird jährlich rund 1 500 Menschen ein
seniorengerechtes Zuhause mit einer Vielfalt an Dienstleistungen geboten.
Frankenstadion Nürnberg
Der Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg verpachtet
das städtische Stadion an die Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH, an der die Stadt wiederum mit 25,1 Prozent beteiligt ist.
Mit Ausnahme des Servicebetriebes Öffentlicher Raum
(SÖR) werden alle Eigenbetriebe ausführlich in Teil C
des Beteiligungsberichts dargestellt. Zwar hat SÖR
bereits zum 01.01.2009 seine operative Tätigkeit aufgenommen und agiert seit 01.01.2010 vollständig als
Eigenbetrieb, allerdings lag bis zum Redaktionsschluss
des Beteiligungsberichts noch kein testierter Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2015 vor.
Stadt Nürnberg
Airpart GmbH
K: 1,15 Mio. €
Flughafen Service GmbH
K: 0,026 Mio.€
Noris Arbeit gGmbH
K: 0,026 Mio. €
Projektentwicklungsgesellschaft St. LeonhardNord
K: 0,026 Mio. €
Hafen Nürnberg Roth GmbH
K: 1,53 Mio. €
Multimedia Akademie
Nürnberg GmbH
K: 0,15 Mio. €
NORIMA Immobilien
Dienstleistungen GmbH
K: 0,03 Mio.€
Baustoff ZentralGesellschaft mbHK: 0,26 Mio.€
NürnbergStift
Service GmbH
K: 0,025 Mio.€
Stadion Nürnberg
Betriebs GmbH
K: 0,10 Mio.€
Holtmann GmbH & Co. KG
K: 0,027 Mio.€
NürnbergMesse
Beteiligungs-GmbH
K: 0,054 Mio.€
NürnbergMesse Service
GmbH
K: 0,128 Mio. €
Fränkische
Wohnungsbaugesellschaft
mbH
K: 0,16 Mio.€
noris inklusion gGmbH
K: 2,76Mio.€
Freizeitstätte der
Lebenshilfe und Werkstatt
für Behinderte gGmbH
K: 0,20 Mio. €
NAG Nürnberger
Aufbaugesellschaft mbH
K: 0,26 Mio.€
IGZ Innovations und
Gründerzentrum Nbg.-Fürth
Erlangen GmbH
K: 0,036 Mio.€
GkF Gesellschaft für
kulturelle Freiräume mbH
K: 0,025 Mio.€
Landesgewerbeanstalt
Bayern
Nürnberg
K: 5,25 Mio.€
50% 19%
100% 100%
100% 94,9%
100%
100% 100%
100%
1,1%
WISO- Führungskräfte
Akademie (WfA) gemein.
Trägergesellschaft mbH
K: 0,10 Mio.€
4,7%
100%
49,94%
100%
100%
40%
100%
13,16%
35%
0,75%
56,3%
NürnbergMesse GmbH
K: 100,25 Mio. €
50 %
49%
100%
49,967%
ImpleaPlus
GmbH
K: 2.25 Mio.€
IS ImmoSolution GmbH
K: 1,0 Mio.€
25,1% 100 %
100%
AMA Service GmbH
K: 0,051 Mio.€
48,9 %
100% 100%
5 %
Klee-Center GmbH
Existenzgründerzentrum
K: 0,43 Mio. €
Flughafen Nürnberg GmbH
K: 43,12 Mio. €
100%
Flughafen Nürnberg Energie GmbH
K: 0,025 Mio. €
100%
EnergieRegieN GmbH
K: 0,025 Mio.€
wbg Nürnberg GmbH
Immobilienunternehmen
K: 12,6 Mio.€
NürnbergMesse North
America Inc.
K: 0, 6 Mio. USD
NürnbergMesse China Co.,
Ltd.
K: 0,3 Mio.€
NürnbergMesse Italia S.r.l.
K: 10 TEUR
NürnbergMesse Brasil Ltda.
K: 45.841 BRL
Holtmann Beteiligungsverwaltungs GmbH
K: 0,027 Mio.€
50 %
Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“
Beteiligungsportfolio ohne Städtische Werke Nürnberg GmbH
NürnbergMesse India Pvt.
Ltd.
K: 2 Mio.€
100%
WBG KOMMUNAL GmbH
K: 0,25 Mio.€
100%
1
wbg Immohold VerwaltungsGmbH
K: 0,025 Mio.€
100%
WBG Nürnberg Beteiligungs
GmbH
K: 0,o25 Mio.€
100 %
wbg Immohold GmbH &
Co. KG
K: 0,25 Mio.€
100%
NOA.kommunal GmbH
K: 0,025 Mio.€
100 %
Stadt Nürnberg
Frankenbahn GmbH i.L.
StK: 256 T€
KVN Kommunaler
Versicherungsdienst
Nürnberg GmbH
StK: 26 T€
PB-Consult Planungs- und
Betriebsberatungsgesellschaft mbH
StK: 50 T€
N-ERGIE
Aktiengesellschaft
Stk: 156,4 Mio.€
FEG
Fränkische EnergieGesellschaft mbH
Stk: 2,56 Mio.€
Beteiligungen
siehe Organigramm
N-ERGIE
50%
100% 100%
100%
50%
STWN
26,9%
60,2%
100%
VGN Verkehrsbund
Großraum Nürnberg GmbH
StK: 52 T€
wbg
Wohnungsbaugesellschaft
Nürnberg GmbH
Stk: 12,6 Mio.€
40,9%
Beteiligungen
siehe Organigramm
der Stadt Nürnberg
100% 100% 51% 49%
BSN Betriebsgesellschaft
Schienenverkehr Nürnberg
mbH
StK: 25 T€
50%
VAG
VerkehrsAktiengesellschaft
Stk: 38,4 Mio.€
Bus Nürnberg BNG GmbH
StK: 25 T€
Städte-Bus-Gesellschaft
Fürth Nürnberg mbH
StK: 25 T€
Erlanger Stadtbus GmbH
StK: 25 T€
ÖPNV Akademie GmbH
StK: 50 T€
Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“
Beteiligungsportfolio der Städtische Werke Nürnberg GmbH
2
3
Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“
Beteiligungsportfolio der N-ERGIE Aktiengesellschaft
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Grundkapital: 156.400 Tsd. €
EFR
Europäische FunkRundsteuerung GmbH
Stammkapital: 260 Tsd. €
Gewerbepark NürnbergFeucht Versorgungs- und
Abwasserentsorgungsgesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 550 Tsd. €
M-net
Telekommunikations
GmbH
Stammkapital: 2.497 Tsd. €
Stadtwerke Altdorf
GmbH
Stammkapital: 1.389 Tsd. €
Stadtwerke Schwabach
GmbH
Stammkapital: 6.699 Tsd. €
Stadtwerke Neustadt
a. d. Aisch GmbH
Stammkapital: 1.665 Tsd. €
Stadtwerke Röthenbach
a.d. Pegnitz GmbH
Stammkapital: 4.000 Tsd. €
Stadtwerke Stein
GmbH & Co. KG
Kommanditkapital: 1.200 Tsd. €
SYNECO
GmbH & Co. KG
Kommanditkapital: 39.411 Tsd. €
SYNECO
Verwaltungs GmbH
Stammkapital: 25 Tsd. €
Zweckverband
Wasserversorgung
Fränkischer
Wirtschaftsraum
(WFW)
Stammkapital: 51 Tsd. €
CentraPlus
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 817,5 Tsd. €
AquaOpta Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 240 Tsd. €
N-ERGIE Kraftwerke GmbH
Stammkapital: 100 Tsd. €
impleaPlus Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 2.250 Tsd. €
itecPlus Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 4.050 Tsd. €
BELUK Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Betriebseinrichtungen für
Licht- und Kraftanlagen
Stammkapital: 360 Tsd. €
Erdgas Burgbernheim
GmbH
Stammkapital: 256 Tsd. €
Erdgas Uffenheim
GmbH & Co. KG
Kommanditkapital: 410 Tsd. €
GVL
Gasversorgung Lauf
a.d. Pegnitz GmbH
Stammkapital: 2.045 Tsd. €
N-ERGIE Regenerativ
GmbH
Stammkapital: 4.250 Tsd. €
Kommunale Frankengas
Beteiligungsgesellschaft
mit beschränkter Haftung
(KFB GmbH) i. L.
Stammkapital: 1.227 Tsd. €
Sandarak
Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co.
Vermietungs KG
Kommanditkapital: 25 Tsd. €
solid GmbH
Stammkapital: 37 Tsd. €
Überlandwerk
Schäftersheim
GmbH & Co. KG
Kommanditkapital: 3.790 Tsd. €
49 %
49 %
35 %
40 %
4,58 %
40 %
100 %
74,9 %
100 %
100 %
100 %
100 %
N-ERGIE Service
Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
Stammkapital: 2.050 Tsd. €
25,1 %
49 %
12,03 %
34,9 %
33,3 %
90,07 %
100 %
50,7 %
100 %
N-ERGIE Effizienz GmbH
Stammkapital: 250 Tsd. €
100 %
Erdgas Uffenheim
Verwaltungs GmbH
Stammkapital: 25 Tsd. €
50 %
50 %
50 %
50 % 50 %
Überlandwerk
Schäftersheim
Verwaltungs GmbH
Stammkapital: 25 Tsd. €
100 %
Gemeinschaftskraftwerk
Irsching GmbH
Stammkapital: 70.000 Tsd. €
25,2 %
MDN Main-Donau
Netzgesellschaft mbH
Stammkapital: 300 Tsd. €
100 %
100 %
Thüga Holding GmbH &
Co. KGaA
Kommanditkapital: 10.000,1 Tsd. €
20,53 %
8KU GmbH
Stammkapital: 200 Tsd. €
12,5 %
100 % N-ERGIE Biomasse GmbH
Stammkapital: 51 Tsd. €
Gemeindewerke
Wendelstein Gasnetz GmbH
Stammkapital: 25 Tsd. €
25,1 %
Stadt Nürnberg
KDL-Krankenhaus
Dienstleistungsgesellschaft
GmbH
K: 0,025 Mio.€
Klinikum Nürnberg
Service GmbH
K: 0,025 Mio.€
ABC
AmbulantesBehandlungs
Centrum GmbH
K: 0,025 Mio.€
100%
100% 100%
Anstaltsträger
100%
A.R.Z. Ambulantes
Rehabilitationszentrum
Nürnberg GmbH
K: 0,2 Mio.€
50%
Krankenhäuser
Nürnberger Land GmbH
K: 0,026 Mio.€
Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen
K: 15,3 Mio.€
Abfallwirtschaftsbetrieb
Stadt Nürnberg (ASN)
K: 0 €
Servicebetrieb Öffentlicher
Raum (SÖR)
K: 0 €
NürnbergBad (NüBad)
K: 0 €
NürnbergStift (NüSt)
K: 0,62 Mio.€
Stadtentwässerung und
Umweltanalytik Nürnberg
(SUN)
K: 0 €
Frankenstadion Nürnberg
(FSN)
K: 0 €
Sondervermögen ohne eigene Rechtspersönlichkeit
SAPV Team Nürnberg
GmbH
K: 0,025 Mio.€
35%
Überblick „Konzern Stadt Nürnberg“
Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen
4
Klinikum Nürnberg
Medical School GmbH
K: 0,1 Mio.€
100%
Übersicht über die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Nürnberg
an gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen des privaten Rechts (Stand: 31.12.2015)
Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt
Nürnberg
Bemerkungen
DM / € DM / € %
Stadion Nürnberg Betriebs - GmbH 100.000 € 25.100 € 100 gegründet Juli 2005
Flughafen GmbH Nürnberg 43.120.000 € 21.560.000 € 50,0
Hafen Nürnberg-Roth GmbH 1.535.000 € 291.650 € 19,0 gegründet 1995
GkF – Gesellschaft für kulturelle Freiräume
GmbH
25.000 € 8.750 DM 35,0 gegründet Juni 2014
IGZ Innovations- und Gründerzentrum
Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH
35.500 € 20.000 € 56,3
Klee-Center GmbH Existenzgründerzentrum
(vormals: Nexus-Start
Existenzgründungszentrum GmbH)
430.000 € 344.000 € 100,0 gegründet 2004;
Aufstockung der
Beteiligungsquote auf 100%
und Umfirmierung in „KleeCenter GmbH
Existenzgründerzentrum“
zum 01.01.2009
Landesgewerbeanstalt Bayern Nürnberg 10.262.118 DM 115.540 DM 1,1 Anteilsscheine
ohne Dividende
Multimedia Akademie Nürnberg GmbH 300.000 DM 14.100 DM 4,7 gegründet 1997
Noris-Arbeit (NOA) gemeinnützige
Beschäftigungs- Gesellschaft mbH
25.600 € 25.600 € 100,0
NürnbergMesse GmbH 100.204.900 € 50.071.750 € 49,969 Kapitalerhöhung 2006
NürnbergStift Service GmbH 25.000 € 25.000 € 100,0 gegründet 2002
Projektentwicklungsgesellschaft St.
Leonhard-Nord GmbH
50.000 DM 47.450 DM 94,9 gegründet 1997; Änderung
der städtischen Beteiligung
zum 01.01.2008 aufgrund
des Ausscheidens des
Freistaats Bayern (Ab
01.01.08: Stadt Nürnberg zu
94,9%; IS ImmoSolution
GmbH zu 5,1%).
Städtische Werke Nürnberg GmbH 204.200.000 € 204.200.000 € 100,0 Kapitalerhöhung 14.01.2008
um 15 Mio. €
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt
Nürnberg gGmbH)
5.397.000 DM 5.397.000 DM 100,0 Kapitalerhöhung 1998;
Satzungsänderung und
Umfirmierung in 2013
Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt
Nürnberg
Bemerkungen
DM / € DM / € %
WISO-Führungskräfte Akademie Nürnberg
(WFA) gemeinnützige Trägergesellschaft
mbH
200.000 DM 1.500 DM 0,75
wbg Nürnberg GmbH
Immobilienunternehmen
wbg Immohold Verwaltungs-GmbH
EnergieRegioN GmbH
NOA.kommunal Gesellschaft mit
beschränkter Haftung
12.600.000 €
25.000 €
25.000 €
25.000 €
5.040.000 €
25.000 €
1.250 €
25.000 €
40,0
100,0
5,0
100,0
Verkauf eines
Geschäftsanteils 2004
Neugründung in 2014
Gegründet in 2007
Gegründet in 2015
-2-
Beteiligungsbericht
der Stadt Nürnberg
2016
Ansprechpartner:
Finanzreferat
Tel: +49 (0) 911 / 2 31-2681
Inhalt
C. Beteiligungen
C.1 Kurzzusammenfassung der
wirtschaftlichen Lage der
Beteiligungen
C.2 Städtische Werke
Nürnberg GmbH
C.3 N-ERGIE Aktiengesellschaft
C.4 VAG Verkehrs-Aktiensgesellschaft
C.5 Nürnberg Messe GmbH
C.6 Flughafen Nürnberg GmbH
C.7 Wohnungsbaugesellschaft
der Stadt Nürnberg
C.8 Klinikum Nürnberg
C.9 Noris Arbeit gGmbH
C.10 noris inklusion gGmbH
C.11 Hafen Nürnberg-Roth GmbH
C.12 Projektentwicklungsgesellschaft
St. Leonhard-Nord mbH
C.13 GkF - Gesellschaft für kulturelle
Freiräume mbH
C1. Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter
Beteiligungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung.
Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die
Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen
sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteiligungen hat sich im Geschäftsjahr 2015 überwiegend
positiv entwickelt. Die NürnbergMesse GmbH erzielte
mit 203,7 Mio. € den höchsten Umsatz der Unternehmensgeschichte in einem ungeraden Geschäftsjahr.
Das Klinikum Nürnberg schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 3,84 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss von
ca. 1,8 Mio. €) ab. Der Jahresüberschuss der wbg
Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio.
€). Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen liegt pro
Quadratmeter Wohnfläche bei 5,87 €. Dieser Wert liegt
deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die
wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag
der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Gleichzeitig
investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambitioniertes Neubauprogramm um.
Die Noris Arbeit gGmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden 568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken
operativen Geschäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffekten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzahlungen – geprägt. Entsprechend der vom Aufsichtsrat
beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das
operative Geschäft erneut eine „schwarze Null“ geplant.
Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH reduziert
sich der Verlust im Jahresergebnis 2015 auf -293 T€
(Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€
Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern
als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen
sind.
Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden
Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der
Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von
3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und
ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachstumskurs. Zugleich schloss der Konzern das Jahr 2015
erstmals wieder mit einem positiven Ergebnis nach
Steuern in Höhe von 51 T€ ab.
Das Jahresergebnis 2015 der Städtische Werke Nürnberg GmbH mit einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio.
€ ist geprägt durch den Veräußerungsgewinn aus dem
Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg
GmbH. Die Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der
VAG verliefen weitgehend planmäßig.
Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteiligungen in 2015 eine weitgehend positive Entwicklung
zu konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen
unmittelbaren positiven Einfluss auf das Konzernergebnis und auf den städtischen Kernhaushalt.
Städtische Werke Nürnberg GmbH
Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2015 mit
einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio. € ab. Damit
verbesserte sich das Jahresergebnis im Vergleich zu
2014 (Jahresfehlbetrag i.H.v. 5,3 Mio. €) um 65,2 Mio.
€. Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahresergebnis um 16,6 Mio. € besser als prognostiziert. Der
nach Tilgung der Verlustvorträge verbleibende Bilanzgewinn von 48,4 Mio. € wurde in die Gewinnrücklage
eingestellt.
Ursächlich für das Jahresergebnis ist vor allem die
Realisierung eines Veräußerungsgewinns aus dem
Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg
GmbH. Mit Wirkung zum 01.01.2015 hatte die StWN
GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH
an die wbg Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbaren 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg,
verkauft. Nach der Anteilsveräußerung hält die StWN
GmbH noch 40,9 % an der wbg Nürnberg GmbH.
Daneben ist das Jahresergebnis der StWN GmbH
weitestgehend durch die Ergebnisabführungen der
Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG bestimmt.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN
GmbH noch einmal um 0,8 Mio. € auf 67,7 Mio. € (Vorjahr 66,9 Mio. €), gleichzeitig stieg der Zuschussbedarf
der VAG deutlich von rund 70 Mio. € in 2014 auf rund
83,1 Mio. € in 2015.
Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist
im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,4 % auf 60,8 %
gestiegen.
Selbstverständlich war auch in 2015 die Energiewende
für die N-ERGIE AG weiterhin ein dominierendes Thema. Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ
GmbH engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vorjahren im Bereich der erneuerbaren Energien. Zusammen mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über
Bürgerbeteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ
GmbH Anteile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und
Windkraftanlagen betreiben. In Summe beträgt das
Erzeugungsvolumen (installierte Leistung) der
N-ERGIE Regenerativ GmbH aus erneuerbaren Energien mittlerweile rund 68.511 kW (Vorjahr: 67.535 kW).
Als Folge der Unsicherheiten beim Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere im Bereich der Windkraft, ließ die Dynamik gegenüber den Vorjahren deutlich nach. Auch die neu eingeführten Ausschreibungsverfahren bei der Photovoltaik erschwerten ein wirtschaftliches Engagement.
Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbefriedigenden Situation für den Betrieb konventioneller
Kraftwerke auch in 2015 nichts geändert.
Auch aus den Diskussionen zum neuen Strommarktdesign ergeben sich keine befriedigenden Aussichten zur
Lösung der durch die Energiewende geschaffenen
wirtschaftlichen Fragestellungen. Der Betrieb des Gaskraftwerks Irsching 5 erfolgte auch im Jahr 2015 fast
ausschließlich zum Zweck der Netzstabilisierung. Einem Antrag der Gesellschafter der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH (GKI) im März 2015 auf vorübergehende Stilllegung des Kraftwerks wurde nicht
stattgegeben. Auch die Situation der Vergütung aus
dem im März 2016 auslaufenden Redispatchvertrag ist
weiterhin unbefriedigend, sodass sich die Gesellschafter der GKI zu einer Klage gegen den Übertragungsnetzbetreiber auf Erhalt einer angemessenen Vergütung für die Vorhaltung des Kraftwerks entschieden
haben. Als Folge der bestehenden hohen Unsicherheiten war der verbleibende Beteiligungsbuchwert der GKI
bei der N-ERGIE um weitere 4.824 T€ auf Null T€ außerplanmäßig abzuschreiben.
Daneben erhöhten sich die laufenden Verluste als
Folge des auslaufenden Redispatchvertrages und der
ungelösten Anschlussregelung.
Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass die geplante Ergebnisabführung in 2016 erreicht werden
kann.
Bei der zweiten wesentlichen Einheit des StWNKonzerns, der VAG, hat sich in 2015 der Trend der
Vorjahre im Wesentlichen fortgesetzt.
Die VAG beförderte im Jahr 2015 in Nürnberg (Nürnberg mit U-Bahn Fürth) 144,1 Mio. Fahrgäste. Die
rechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖV-Fahrten) sank damit leicht um
0,2 % von 144,4 Mio. auf 144,1 Mio. Fahrgäste. Wesentliche Ursache für den Rückgang ist der Konzessionsverlust der Linien 63 und 64.
Ähnlich wie in den Vorjahren entschieden sich 21,4 %
der Nürnberger bei der Verkehrsmittelwahl für den
ÖPNV. Mit durchschnittlich 210 ÖPNV-Fahrten pro
Person und damit drei Fahrten mehr als 2014 war ein
Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Durch den
Anstieg der Gesamtmobilität ging der ÖPNV-Anteil
dennoch von 21,5 % auf 21,4 % der Wege der Nürnbergerinnen und Nürnberger zurück. Die Zufriedenheit
mit dem ÖPNV in Nürnberg erreicht mit einem Index
von +79 (Vorjahr +73) ein Rekordniveau.
Die Umsatzerlöse der VAG sanken im Geschäftsjahr
2015 um 8,2 Mio. € oder 5,5 % auf 140,1 Mio. €. Der
Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN. Die
Fahrgeldeinnahmen verringerten sich im Berichtsjahr
um 3,7 % auf 117,6 Mio. €. Gleichzeitig sanken die
sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus der Vermietung von Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und
periodenfremden Umsatzerlösen, um 7,3 Mio. €, während sich die Umsatzerlöse aus Betriebsführungsverträgen um 5,2 Mio. € auf 5,3 Mio. € erhöhten.
Auf der Aufwandseite fällt der Anstieg des Personalaufwands ins Gewicht. Dieser begründet sich neben
der Tariferhöhung bei den Löhnen und Gehältern um
1,8 Mio. € oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg
der Aufwendungen für Altersversorgung um 8,1 Mio. €
aufgrund der höheren Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhte sich dementsprechend im Vergleich
zum Vorjahr um 13,1 Mio. € auf 83,1 Mio. €.
Das Vergabeverfahren zur Beschaffung von 21 vierteiligen U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 und zweier
Optionen mit insgesamt 13 U-Bahn-Fahrzeugen vom
Typ G1 sowie der dafür erforderlichen Beistellungen
(zum Beispiel Videoausrüstung, Fahrgastzählgeräte,
Zugsicherungskomponenten) wurde im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Firma Siemens wurde mit
der Fertigung der 21 Fahrzeuge beauftragt. Die 21
neuen U-Bahn-Züge dienen dem Ersatz der bislang
eingesetzten Triebwagen, deren Weiterbetrieb aufgrund
der hohen Lebensdauer nicht mehr wirtschaftlich ist.
Die Neubeschaffung der U-Bahn-Fahrzeuge wird im
Wesentlichen durch Fremdfinanzierung erfolgen. Zur
Unterstützung der Finanzierung der U-Bahn-Züge gewährt die Stadt Nürnberg eine städtische Bürgschaft in
Höhe von bis zu 160 Mio. €.
Im Geschäftsjahr 2015 wurde das Tarifprojekt der Stadt
Nürnberg mit externer Unterstützung erarbeitet und
beschlossen sowie ein erster Umsetzungsteil in den
Verbundgremien abgestimmt. Diese Maßnahmen wurden bereits zum 1. Januar 2016 umgesetzt.
Klinikum Nürnberg
Das Klinikum schließt das Geschäftsjahr 2015 mit einem Jahresfehlbetrag von rund 3,84 Mio. € (Vorjahr:
Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €) ab. Damit liegt
das Jahresergebnis gegenüber dem Wirtschaftsplan
deutlich schlechter als geplant. Der Wirtschaftsplan
2015 hatte zunächst einen Jahresüberschuss in Höhe
von 2,26 Mio. € ausgewiesen. Ursächlich hierfür ist
unter anderem der Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung aufgrund der höheren Zuführungen zu
den Pensionsrückstellungen durch den Rückgang des
handelsrechtlichen Rechnungszinses.
Für das Geschäftsjahr 2016 schließt der Erfolgsplan
des Klinikums mit einem Jahresfehlbetrag von 1,4 Mio.
€ ab. Positiv wird sich auf das Jahresergebnis in 2016
die Änderung der Regelung zur Ermittlung des handelsrechtlichen Rechnungszinses für Pensionsrückstellungen auswirken. Bei der Bewertung von Altersvorsorgeverpflichtungen ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 anstelle des bislang gültigen 7-Jahres-Durchschnittszinssatzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu Grunde
zu legen. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass
der Rechnungszins 2016 gegenüber 2015 wieder leicht
ansteigen wird. Somit wird in 2016, anders als noch im
Vorjahr, keine Zuführung zur Rückstellung aufgrund
des geänderten Rechnungszinses erforderlich sein und
die in 2015 gebildeten Rückstellungen können teilweise
wieder ergebniswirksam aufgelöst werden.
Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen
der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin
die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des
investiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der
kommenden Jahre, zählt hierzu insbesondere, eine
ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und
den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges
Niveau zu begrenzen.
Um auch mittel- und langfristig finanziell handlungsfähig
zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte
„Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten
Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend,
um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich
aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen
kann.
Ende des ersten Quartals 2016 lässt sich eine Verringerung des abgerechneten Casemix (Summe der mit
dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Behandlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen
Zunahme der vollstationären Fallzahlen um 1,15 % im
ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im
gleiche Zeitraum um 0,7 % feststellen, was auf einen
Rückgang der durchschnittlichen Fallschwere zurückzuführen ist.
Bereits für 2015 blieb der Landesbasisfallwert, als wichtigste Berechnungsgrundlage der abgerechneten Leistungen, mit einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um
rund 2,1 % hinter der Kostenentwicklung zurück und
kann die verhandelten Tarifsteigerungen nicht kompensieren. In 2016 wurde der Landesbasisfallwert gegenüber dem Vorjahr um rund 1,74 % erhöht und fällt somit
deutlich geringer aus als erwartet und bleibt erneut
erheblich hinter den erwarteten Kostensteigerungen bei
Personal- und Sachkosten zurück.
Die ursprünglich im Wirtschaftsplan für 2016 vorgesehene Stabilisierung des EBITDA als operatives Ergebnis dürfte vor dem Hintergrund der geringen Steigerungsrate des Landesbasisfallwertes nur noch schwer
erreichbar sein. Einer erwarteten Erlössteigerung von
2,0 bis 2,5 % stehen Steigerungen bei den Betriebsaufwendungen in Höhe von 2,5 bis 3,0 % gegenüber.
Das Klinikum hat daher bereits begonnen, Maßnahmen
einzuleiten, um insbesondere den Anstieg der Personalaufwendungen gegenüber der ursprünglichen Planung zu reduzieren. Positiv auf das Jahresergebnis
wirkt der geschilderte Effekt durch die Änderung des
Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen.
Flughafen Nürnberg GmbH
Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden
Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der
Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von
3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und
ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachstumskurs.
Während der innerdeutsche Verkehr ab Nürnberg leicht
rückläufig war (-1,4 %), konnten sich der Europaverkehr
(+5,7 %) und der Verkehr zu außereuropäischen Zielen
(+11,5 %) überproportional zum Bundesdurchschnitt
entwickeln. Der Linienverkehr steigerte sich auf 2,15
Mio. Fluggäste, der Touristikverkehr auf 1,18 Mio. Passagiere. Maßgebliche Treiber beim Fluggastaufkommen waren in 2015 SunExpress, Wizz Air, Turkish
Airlines und KLM.
Durch die Erhöhung der Passagierzahlen konnten im
Berichtsjahr im Konzern Umsatzerlöse von 92.312 T€
(im Vj. 88.654 T€) erzielt werden. Dies entspricht im
Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 4,1 %.
Damit wurde der Planwert für das Jahr 2015 um 3.171
T€ übertroffen.
Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem positiven
Ergebnis nach Steuern in Höhe von 51 T€ ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbesserung um 19.465 T€.
Hierzu ist anzumerken, dass das Jahresergebnis 2014
noch von einer Reihe von Einmaleffekten geprägt war,
hervorgerufen durch die Umsetzung struktureller Maßnahmen zur Zukunftssicherung. Diese Einmaleffekte,
die in Summe rund 16,1 Mio. € ausmachten, führten zu
einem Jahresfehlbetrag von 19,4 Mio. €. Hierunter
fielen in 2014 Kosten der Restrukturierung der Finanzierung, die in 2015 umgesetzt wurde, Maßnahmen der
Personalkostenoptimierung sowie eine Rückstellung
zur Beseitigung von Rückständen des Schadstoffs PFC
in Höhe von 10,0 Mio. €.
Zugleich hat sich auch die Kapitalstruktur der Flughafen
Nürnberg GmbH im zurückliegenden Geschäftsjahr
deutlich verbessert. Zur Sicherstellung einer stabilen
Finanzierungsstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH
waren als Gesamtpaket mit Restrukturierungs- und
Konsolidierungsmaßnahmen der Flughafen Nürnberg
GmbH sowie den Beiträgen der Belegschaft des Flughafens, insbesondere auch Gesellschafterleistungen in
Form von Kapitalzuführungen erforderlich. Als eine
wesentliche Maßnahme haben die Gesellschafter der
Flughafen Nürnberg GmbH in 2015 das Eigenkapital
weiter erhöht. Die Bareinlagen wurden hälftig vom
Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg getragen.
Im Geschäftsjahr 2015 stieg das Eigenkapital damit
insgesamt um 47.551 T€. Diese Erhöhung setzt sich
zusammen aus der Einzahlung der Gesellschafter in
die Kapitalrücklage über 47.500 T€ und dem ausgewiesenen Jahresüberschuss über 51 T€. Gleichzeitig verringerte sich der Fremdkapitalbestand im Wesentlichen
bedingt durch die vorzeitige Rückzahlung von Darlehen. Insgesamt stieg die Eigenkapitalquote damit von
22,0 % auf 47,3 %.
In 2016 zeichnet sich eine gegenüber 2015 etwas
schwierigere Entwicklung ab. Es flogen ab Nürnberg
bis einschließlich Juni weniger erlösrelevante
Einsteiger ab als geplant. Hauptursache hierfür ist die
instabile Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafrika. Mit einer kurzfristigen Erholung des touristisch geprägten Türkei- und Ägyptenverkehrs ist wegen der
geopolitischen Lage in der Türkei und Nordafrika aktuell
kaum noch zu rechnen.
Die Geschäftsführung geht derzeit allerdings davon
aus, dass sich die Luftverkehrsumsätze zum Jahresende hin verbessern und die Zielwerte aus der Planung
trotz der Einbußen im Türkei- und Nordafrikaverkehr
übertroffen werden, da sich insbesondere die Erlöse
aus dem Low-Cost- und Sonderverkehr positiv entwickeln werden.
Ryanair eröffnet ab dem 1. November 2016 eine neue
Basis am Flughafen Nürnberg, mit fünf neuen Flugstrecken: nach Budapest (täglich), Malta (2 x wöchentlich),
Manchester (täglich), Mailand-Bergamo (täglich) und
Rom-Ciampino (täglich). Zudem werden zusätzliche
Flüge nach London angeboten.
Weiterhin nimmt Germania den Flughafen Nürnberg ab
November 2016 ins Portfolio auf und weitet damit das
Angebot für die Kanarischen Inseln und Madeira ab
Nürnberg aus.
wbg Nürnberg GmbH
In 2015 erzielte die Unternehmensgruppe einen Jahresüberschuss von rund 15,6 Mio. € (Vorjahr 14,8
Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg
GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €).
Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg GmbH hat sich
von 580,9 Mio. € im Vorjahr auf rund 605,9 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital ist auf 216,3 Mio. € (Vorjahr
200,5 Mio. €) gestiegen und hat damit erneut den Wert
des Unternehmens gesteigert.
Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 0,17
€ auf 5,87 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter
dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg
dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg
einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der
wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt.
Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungsausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbgUnternehmensgruppe hatte 2015 Ausgaben für laufende Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von
32,5 Mio. € (Vorjahr 35,2 Mio. €).
Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist die
weitere Entlastung des Wohnungsmarktes durch die
verstärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000
Wohneinheiten neu errichtet werden, etwa hälftig im
Bereich des Mietwohnungsbaus und des Wohneigentums. Zudem beteiligt sich die wbg Nürnberg GmbH am
Sonderprogramm Wohnen der Stadt Nürnberg. In diesem Zusammenhang wurde das Neubauprogramm
aufgrund der aktuellen Lage und der sich verändernden
Rahmenbedingungen modifiziert und aufgrund der
beabsichtigten Übertragung von Grundstücken durch
die Stadt Nürnberg zur Schaffung von zusätzlichen
Wohnungen deutlich aufgestockt.
Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2016 aktuell mit
einem Jahresergebnis leicht über dem Planwert (Jahresüberschuss i.H.v. 11,1 Mio. €).
Mit Vertrag vom 11.12.2014 wurde die wbg Immohold
GmbH & Co. KG gegründet. Komplementär der Gesellschaft ist die wbg Immohold Verwaltungs-GmbH, eine
100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, alleinige
Kommanditistin ist die wbg Nürnberg GmbH. Die Gesellschaft hat mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2015
Geschäftsanteile an der wbg Nürnberg GmbH in Höhe
von 19,1 % von der StWN GmbH erworben mit der
Zielsetzung, die Anteile langfristig zu halten.
NürnbergMesse GmbH
Die NürnbergMesse (Konzern) erzielte 2015 einen
Umsatz von 203,7 Mio. € und blickt damit auf das
stärkste ungerade Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte zurück.
Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten
einen Umsatz von 70,7 Mio. €, Gastveranstaltungen
48,1 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center
13,0 Mio. €.
Der Umsatz des MesseService (einschließlich der
Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei 49,4 Mio. € und der
Umsatz im Bereich International bei 22,4 Mio. €. Im
Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbedingten Umsatzrückgang von 25 Mio. €, dies entspricht
11 %. Gegenüber dem turnusgemäß besser vergleichbaren Geschäftsjahr 2013 stieg der Umsatz um 6 %.
Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich
den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein
operatives Ergebnis von 5,6 Mio. € (2014: 16,8 Mio. €;
2013: 32 T€) und ein Ergebnis vor Steuern von
1,8 Mio. € (2014: 11,7 Mio. €; 2013: -4,0 Mio. €).
Das Konzernergebnis 2015 hat sich mit einem Jahresergebnis von -109 T€ im Vergleich zum turnusgemäß
stärkeren Vorjahr 2015 (Jahresüberschuss von
8,2 Mio. €) entsprechend reduziert. Die Nürnberg Messe GmbH zeigt für 2015 im Einzelabschluss einen Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €.
2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und
1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an 161 Veranstaltungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil.
Insgesamt wurden 2015 rund 875.000 m² Nettofläche
(2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der
NürnbergMesse Group gebucht.
Im Marktsegment der »internationalen Fachmessen«
wuchs die NürnbergMesse deutlich stärker als der
deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 6 % mehr
Fachbesuchern und weiteren 5 % Zuwachs bei der
Ausstellerfläche, jeweils gegenüber der Vorveranstaltung, liegt die Entwicklung der wesentlichen MesseKennzahlen bei der NürnbergMesse deutlich über dem
Branchentrend.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Halbjahr eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Für das
Jahresergebnis wird eine leichte Verbesserung gegenüber den Planwerten des Wirtschaftsplans 2016 erwartet.
Noris Arbeit gGmbH
Insgesamt fiel das Wachstum der Wirtschaft in
Deutschland im Jahr 2015 mit 1,7 % des realen Bruttoinlandsprodukts so hoch aus, wie bereits im Jahr 2014.
Auch für das Jahr 2016 liegen die Erwartungen bei 1,8
%. Insofern werden neue Jobs entstehen und es dürfte
die Arbeitslosigkeit rückläufig sein.
Gegenläufig ist jedoch der hohe Zustrom neuer Arbeitskräfte aufgrund der starken Fluchtmigration im
Jahr 2015. Die Bundesregierung verfolgt das klare Ziel,
die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen nicht zu
Lasten der bestehenden Langzeitarbeitslosen und
Langzeitleistungsbeziehern nach dem SGB II zu realisieren. Insofern steigen die Leistungen zur Eingliederung in den Arbeitsmarkt sowohl im SGB III als auch im
SGB II an.
Die NOA hat diese Veränderung frühzeitig als Chance
erkannt und sich bereits Ende 2015 auf dem Markt der
Träger etabliert, die Integrationsleistungen für Flüchtlinge anbieten.
Eine Folge ist auch, dass sich die NOA beim BAMF als
Träger von Integrationssprachkursen beworben hat.
Ziel ist eine verstärkte Kombination der Sprachvermittlung mit anderen Integrationsinstrumenten.
Ab 01.08.2016 wird das neue Arbeitsmarktprogramm
„Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM“ etabliert. Die
NOA ist hier in Nürnberg Vorreiter und hat bereits mehr
als 200 solcher Arbeitsgelegenheiten beantragt und
beabsichtigt deren Verdoppelung.
Im Endausbau hätte die NOA bei sich selbst ca. 400
SGB II- und bis zu 400 FIM-Arbeitsgelegenheiten organisiert. Das Programm wir bis Ende 2020 finanziert.
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015
einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden
568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt.
Der Gewinn ist neben einem starken operativen Geschäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffekten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und
ungeplanten Zuschussmittelzahlungen – geprägt.
Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio. € in 2014 auf
9,329 Mio. € im Jahr 2015 gesunden. Dies entspricht
einer Minderung um 14,71 %. Die gewährten Zuschüsse stiegen leicht von 4,899 Mio. € in 2014 auf 4,914
Mio. € in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % entspricht.
Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015
6,818 Mio. €. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen
mit 8,090 Mio. € angefallen. Die Personalkostensenkung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilnehmerpersonal entstanden. Die Ausgründung der
NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Personal bewirkte zudem eine Reduzierung der Personalaufwendungen im Stammpersonal.
Aufgrund der im Jahr 2015 eingetretenen Stabilisierung, der Anmietung eines neuen Stammsitzes und
dem starken Zustrom von Flüchtlingen, geht die Geschäftsführung davon aus, dass im Jahr 2016 das Volumen der Geschäftstätigkeit noch erweitert werden
kann. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative
Geschäft erneute eine „schwarze Null“ geplant.
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg
gGmbH)
Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive
Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten
verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im
Bereich des stationären Wohnens und auch im ambulanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam
geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in
diesen Bereichen auf fast 100 % verbessert werden.
Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat
sich um gut 7,7 % erhöht, was durch eine Stabilisierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsumstellung 2014 geschuldet ist.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag
zum 31.12.2015 bei -271 T€ (Vorjahr -927 T€) und in
Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf
-293 T€ (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich
insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412
T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind. Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim
Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ in Höhe von 117
T€, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015
um 90 T€ auf 12.481 T€ (Vorjahr 12.571 T €). Dies ist
im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrückstellungen zurückzuführen.
Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen
mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen voll ausgelastet. Auch wenn durch die
Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und
ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungsvereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung
vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulante Betreute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf.
Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleistungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Umzügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffenen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinanzierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die
Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propagieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistungen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, sondern sogar ein Rückgang im ABW-Angebot ergeben.
Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015,
verglichen mit 2014, um 707 T€ gestiegen. Hierin sind
jedoch die Nachzahlungen in Höhe von 412 T€ enthalten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag
mit einem Rohertrag von 2.067 T€ um 116 T€ unter
dem des Vorjahres (2.183 T€).
Adressart
postalischer Sitz
Bezüge: 442,0 TEUR
Bezüge: 552,8 TEUR
Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Hasler, Josef Vorsitzender
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Anzahl: 1
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft 100,00
wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen 40,90
Anzahl: 4
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Fränkische Energie-Gesellschaft mbH 100,00
N-ERGIE Aktiengesellschaft 60,20
e-Mail stwn@stwn.de
Städtische Werke Nürnberg GmbH
Am Plärrer 43
D-90429 Nürnberg
Telefon 271 - 0
Fax 271 - 37 80
Gasversorgung
Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis)
Wasserversorgung
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
Städtische Werke Nürnberg GmbH
Branche
Rechtsform GmbH
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Bevölkerung
mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Wärme und
Telekommunikationsleistungen, der Betrieb von öffentlichen
Verkehrseinrichtungen, die Wohnungsversorgung breiter Schichten
der Bevölkerung sowie die Übernahme artverwandter wirtschaftlicher
Aufgaben. Die Gesellschaft kann sich bei der Erfüllung dieser
Aufgaben auch anderer Gesellschaften bedienen, wenn sie sich an
diesen Gesellschaften wesentlich beteiligt.
Die Gesellschaft kann sich mit Zustimmung der
Gesellschafterversammlung an Unternehmen, die den genannten
Zwecken förderlich erscheinen, beteiligen, solche Unternehmungen
erwerben oder pachten, veräußern oder verpachten und
Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles tun, was
dem Zwecke der Gesellschaft förderlich ist.
Elektrizitätsversorgung
Ziegler, Michael Mitglied (AG)
Stadtrat
Gewerkschaftssekretär
Wittmann, Rita Mitglied (AN)
Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG
Soldner, Ilka Mitglied (AG)
Stadträtin
Steger, Klaus Mitglied (AN)
Gewerkschaftssekretär
Ruppert, Peter Mitglied (AN)
Bereichsleiter Recht der N-ERGIE AG
Prummer, Gisela Mitglied (AN)
Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG
Rosenberger, Frank Mitglied (AN)
Stadtrat
Prof. Dr. Beck, Hartmut Mitglied (AG)
Stadtrat
Krieglstein, Andreas Mitglied (AG)
Stadtrat
Mletzko, Achim Mitglied (AG)
Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG
Kratzer, Karlheinz Mitglied (AN)
Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE
AG
König, Marcus Mitglied (AG)
Stadtrat
Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN)
Stadträtin
König, Katharina Mitglied (AN)
Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG
Gerstmeier, Andreas Mitglied (AN)
Betriebsratsmitglied VAG VerkehrsAktiengesellschaft
Härtel, Elke Mitglied (AG)
Betriebsratsmitglied und stellv.
Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE
AG
Bär, Eva Mitglied (AG)
Stadträtin
Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Scharnagl, Wolfgang stellv. Vorsitzender
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Aufsichtsrat
31.12.2015 31.12.2014 in %
425.513,00 330.917,00 22
A. 0,00 0,00 0
B. 298.158,00 218.163,00 27
I. 0,00 0,00 0
II. 28,00 33,00 -18
III. 298.130,00 218.130,00 27
C. 127.327,00 112.737,00 11
I. 0,00 0,00 0
II. 117.257,00 103.592,00 12
III. 0,00 0,00 0
IV. 10.070,00 9.145,00 9
D. 28,00 17,00 39
E. 0,00 0,00 0
F. 0,00 0,00 0
G. 0,00 0,00 0
425.513,00 330.917,00 22
A. 258.777,00 196.390,00 24
I. 204.200,00 204.200,00 0
II. 1.357,00 1.357,00 0
III. 4.852,00 4.852,00 0
IV. -11.519,00 -8.701,00 24
V. 59.887,00 -5.318,00 109
VI. 0,00 0,00 0
B. 0,00 0,00 0
C. 0,00 0,00 0
D. 0,00 0,00 0
E. 21.054,00 17.971,00 15
F. 145.678,00 116.551,00 20
G. 4,00 5,00 -25
H. 0,00 0,00 0
Städtische Werke Nürnberg GmbH
Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz
absolut
Aktiva 94.596,00
Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene
Werte)
0,00
Anlagevermögen 79.995,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00
Sachanlagen -5,00
Finanzanlagen 80.000,00
Umlaufvermögen 14.590,00
Vorräte 0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 13.665,00
Wertpapiere 0,00
Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und
Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 925,00
Rechnungsabgrenzungsposten 11,00
Aktive latente Steuern 0,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung 0,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00
Passiva 94.596,00
Eigenkapital 62.387,00
Gezeichnetes Kapital 0,00
Kapitalrücklage 0,00
Gewinnrücklagen 0,00
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -2.818,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 65.205,00
Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00
Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene
Werte) 0,00
Zuschüsse 0,00
Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00
Rückstellungen 3.083,00
Verbindlichkeiten 29.127,00
Rechnungsabgrenzungsposten -1,00
Passive latente Steuern. 0,00
31.12.2015 31.12.2014 in %
1. 0,00 0,00 0
2. 0,00 0,00 0
3. 0,00 0,00 0
4. 8.725,00 9.422,00 -8
5. 0,00 0,00 0
6. -6.758,00 -6.124,00 9
7. -5,00 -2,00 60
8. -3.118,00 -3.504,00 -12
9. -15.824,00 -3.687,00 77
10. -16.980,00 -3.895,00 77
11. 0,00 0,00 0
12. 78.592,00 -150,00 100
13. -1.725,00 -1.273,00 26
14. 0,00 0,00 0
15. 59.887,00 -5.318,00 109
16. -14.019,00 0,00 100
17. 0,00 0,00 0
18. 48.368,00 0,00 100
31.12.2015 31.12.2014
70 76
67 76
3
73 74
69 74
4
100.007 85
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) Differenz
Umsatzerlöse 0,00
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen 0,00
andere aktivierte Eigenleistungen 0,00
sonstige betriebliche Erträge -697,00
Materialaufwand 0,00
Personalaufwand -634,00
Abschreibungen -3,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 386,00
Finanzergebnis -12.137,00
Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -13.085,00
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00
außerordentliches Ergebnis 78.742,00
Steuern -452,00
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 65.205,00
Gewinnvortrag/Verlustvortrag -14.019,00
Veränderungen der Kapitalrücklage und der
Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 48.368,00
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen Differenz in %
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) -6 -9
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -9 -13
Azubis 3 100
2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) -1 -1
3. Investitionen (in TEUR) 99.922 100
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -5 -7
Azubis 4 100
Lage
Ertragslage
Die wirtschaftliche Tätigkeit der StWN liegt überwiegend in der Geschäftsleitung der
Konzernholding. Ohne Berücksichtigung von Beteiligungsergebnissen und Steuern
ergibt sich bei der Gesellschaft ein Jahresüberschuss von 77.005 T€ (Vorjahr
Jahresfehlbetrag 966 T€). Der Anstieg der Erträge ist begründet durch den
Einmaleffekt bei den außerordentlichen Erträgen aufgrund des Anteilsverkaufs an der
wbg. Den sonstigen betrieblichen Erträgen, Erträgen aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Zinserträgen sowie den außerordentlichen
Erträgen von 88.290 T€ (Vorjahr 10.236 T€) stehen Personalaufwendungen,
Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen, ein außerordentlicher Aufwand
und Zinsaufwendungen von insgesamt 11.285 T€ (Vorjahr 11.202 T€) gegenüber.
Das negative Betriebsergebnis hat sich von -208 T€ auf -1.156 T€ erhöht. Des
Weiteren stieg das negative Finanzergebnis um 12.137 T€ auf -15.824 T€, vor allem
infolge der höheren Verlustübernahme von der VAG. Das Beteiligungsergebnis
resultiert vor allem aus den Ergebnisabführungsverträgen mit der N-ERGIE, der
Fränkische Energie-Gesellschaft mbH (FEG) und der VAG. Die N-ERGIE führte einen
Gewinn von 67.709 T€ (Vorjahr 66.909 T€) an die StWN ab, während die FEG einen
Zuschussbedarf von 17 T€ (Vorjahr 21 T€) und die VAG von 83.086 T€ (Vorjahr
69.968 T€) übertrugen. Das negative Zinsergebnis hat sich um 177 T€ auf -431 T€
vermindert. Das Jahresergebnis ist hauptsächlich durch den außerordentlichen Ertrag
aus der Veräußerung des wbg-Anteils von 19,1 % beeinflusst. Die StWN schließt das
Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von insgesamt 59.887 T€ (Vorjahr
Jahresfehlbetrag 5.318 T€) ab. Gegenüber dem genehmigten Wirtschaftsplan liegt das
Jahresüberschuss um 96.234 T€ besser als prognostiziert. Ursache hierfür ist ebenfalls
die Anteilsveräußerung an der wbg.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -16.980 T€ ist um 19.217 T€
besser als das geplante Ergebnis. Grund hierfür ist insbesondere die gegenüber der
Planung höhere Gewinnabführung der N-ERGIE und die geringere Verlustübernahme
von der VAG.
Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 48.368.093,44 € in die
Gewinnrücklagen einzustellen.
Adressart
postalischer Sitz
N-ERGIE Kraftwerke GmbH 100,00
N-ERGIE Regenerativ GmbH 100,00
M-net Telekommunikations GmbH 4,58
N-ERGIE Biomasse GmbH 100,00
N-ERGIE Effizienz GmbH 100,00
impleaPlus GmbH 74,90
itecPlus GmbH 100,00
MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH 100,00
Gemeinschaftswerk Irsching GmbH 25,20
Gewerbepark Nürnberg-Feucht Versorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH 40,00
GVL Gasversorgung Lauf a.d. Pegnitz GmbH 50,00
Erdgas Uffenheim GmbH & Co. KG 50,00
Erdgas Uffenheim Verwaltungs GmbH 50,00
Gemeindewerke Wendelstein Gasversorgung GmbH 50,00
CentraPlus GmbH 100,00
EFR Europäische Funk-Rundsteuerung GmbH 35,00
Erdgas Burgbernheim GmbH 50,00
8KU Renewables GmbH 12,50
AquaOpta GmbH 100,00
BELUK GmbH 50,00
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Fax 802 - 37 80
e-Mail dialog@n-ergie.de
Anschrift Art Verbindung
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Am Plärrer 43
D-90429 Nürnberg
Telefon 802 - 01
Elektrizitätsversorgung
Energieversorgung
Leitungsgebundene Telekommunikation
Wärme- und Kälteversorgung
Wasserversorgung
Adresse / Kommunikaton
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Branche
Rechtsform AG
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie,
Wasser, Telekommunikation sowie die Erbringung artverwandter
Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfts
vorzunehmen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem
Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen. Sie darf dazu
Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gründen,
erwerben, eingliedern oder sich an anderen Unternehmen beteiligen,
Unternehmensverträge schließen und Interessengemeinschaften
eingehen.
Elektrizitätserzeugung
29 2
1 5
Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE
Aktiengesellschaft
Riechel, Michael stellv. Vorsitzender
Vorstandsvorsitzender der Thüga
Aktiengesellschaft
Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Kratzer, Karlheinz stellv. Vorsitzender
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Vorstandsbezüge: Ausweis der
Gesamtbezüge für die Wahrnehmung
von Aufgaben im Mutterunternehmen
und den Tochterunternehmen bei der
Städtische Werke Nürnberg GmbH.
Aufsichtsrat
Vorstandsbezüge: 170,4 TEUR 2015
Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied
Vorstandsbezüge: 432,6 TEUR 2016
Paasch, Martina seit Mitglied
Vorstandsbezüge: Ausweis der
Gesamtbezüge für die Wahrnehmung
von Aufgaben im Mutterunternehmen
und den Tochterunternehmen bei der
Städtische Werke Nürnberg GmbH.
Dr. Unnerstall, Thomas bis Mitglied
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Hasler, Josef Vorsitzender
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Städtische Werke Nürnberg GmbH 60,20
Thüga Aktiengesellschaft 39,80
Anzahl: 2
Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) 33,33
Anzahl: 34
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Thüga Holding GmbH & Co. KGaA 20,53
Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG 100,00
Überlandwerk Schäftersheim Verwaltungs GmbH 100,00
Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG 49,00
SYNECO GmbH & Co. KG 12,03
SYNECO Verwaltungs GmbH 34,90
Stadtwerke Neustadt a. d. Aisch 49,00
Stadtwerke Röthenbach a.d. Pegnitz GmbH 49,00
Stadtwerke Schwabach GmbH 25,10
Sandarak Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG 100,00
solid GmbH 50,70
Stadtwerke Altdorf GmbH 40,00
N-ERGIE Service GmbH 100,00
31 12 2015
Gewerkschaftssekretär ver.di
Mittelfranken
Sendner, Kilian Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Steger, Klaus Mitglied (AN)
stellv. Betriebsratsvorsitzender der NERGIE Aktiengesellschaft
Schauer, Irene Mitglied (AN)
Rechtssekretärin ver.di Mittelfranken
Ries, Thomas Mitglied (AN)
Leiter Wasserwirtschaft der N-ERGIE
Aktiengesellschaft
Scharnagl, Wolfgang Mitglied (AN)
freigestelltes Betriebsratsmitglied der
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Raschke, Gerald Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN)
freigestelltes Betriebsratsmitglied der
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Prummer, Gisela Mitglied (AN)
Kleedörfer, Rainer Mitglied (AN)
Bereichsleiter
Unternehmensentwicklung der NERGIE Aktiengesellschaft
Haas, Tanja Mitglied (AN)
Betriebsratsmitglied der N-ERGIE
Aktiengesellschaft
Kittelberger, Michael Mitglied (AG)
Umweltreferent der Stadt Nürnberg
Dr. Schulte, Christof Mitglied (AN)
Vorstandsmitglied der Thüga
Aktiengesellschaft
Dr. Klopfleisch, Reinhard Mitglied (AN)
Gewerkschaftssekretär ver.di
Bundesverwaltung
Dr. Pluschke, Peter Mitglied (AG)
Stellv. Vorstandsvorsitzender der
Thüga Aktiengesellschaft
Dr. jur. Gsell, Klemens Mitglied (AG)
3. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Arabackyj, Claudia Mitglied (AG)
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Dr. Cord, Matthias Mitglied (AG)
31.12.2015 31.12.2014 in %
1.924.670,00 1.977.285,00 -3
A. 0,00 0,00 0
B. 1.601.512,00 1.575.974,00 2
I. 692,00 774,00 -12
II. 933.451,00 928.455,00 1
III. 667.369,00 646.745,00 3
C. 319.253,00 398.521,00 -25
I. 5.063,00 10.566,00 -109
II. 301.455,00 312.025,00 -4
III. 0,00 0,00 0
IV. 12.735,00 75.930,00 -496
D. 3.905,00 2.790,00 29
E. 0,00 0,00 0
F. 0,00 0,00 0
G. 0,00 0,00 0
1.924.670,00 1.977.285,00 -3
A. 386.909,00 371.909,00 4
I. 156.400,00 156.400,00 0
II. 119.886,00 119.886,00 0
III. 110.623,00 95.623,00 14
IV. 0,00 0,00 0
V. 0,00 0,00 0
VI. 0,00 0,00 0
B. 8.552,00 9.496,00 -11
C. 109.272,00 99.934,00 9
D. 37.856,00 41.918,00 -11
E. 448.233,00 449.346,00 0
F. 930.900,00 1.001.743,00 -8
G. 2.948,00 2.939,00 0
H. 0,00 0,00 0
N-ERGIE Aktiengesellschaft
Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz
absolut
Aktiva -52.615,00
Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene
Werte)
0,00
Anlagevermögen 25.538,00
Immaterielle Vermögensgegenstände -82,00
Sachanlagen 4.996,00
Finanzanlagen 20.624,00
Umlaufvermögen -79.268,00
Vorräte -5.503,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände -10.570,00
Wertpapiere 0,00
Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und
Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten -63.195,00
Rechnungsabgrenzungsposten 1.115,00
Aktive latente Steuern 0,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung 0,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00
Passiva -52.615,00
Eigenkapital 15.000,00
Gezeichnetes Kapital 0,00
Kapitalrücklage 0,00
Gewinnrücklagen 15.000,00
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00
Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00
Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene
Werte) -944,00
Zuschüsse 9.338,00
Sonderposten für Investitionszuschüsse -4.062,00
Rückstellungen -1.113,00
Verbindlichkeiten -70.843,00
Rechnungsabgrenzungsposten 9,00
Passive latente Steuern. 0,00
31.12.2015 31.12.2014 in %
1. 2.145.593,00 2.225.247,00 -4
2. 139,00 46,00 67
3. 25,00 140,00 -460
4. 187.974,00 171.724,00 9
5. -1.918.407,00 -2.004.584,00 -4
6. -173.874,00 -160.919,00 7
7. -75.901,00 -67.225,00 11
8. -81.086,00 -84.201,00 -4
9. 34.758,00 34.227,00 2
10. 119.221,00 114.455,00 4
11. -29.661,00 -30.522,00 -3
12. 0,00 0,00 0
13. -6.851,00 -7.024,00 -3
14. -67.709,00 -66.909,00 1
15. 15.000,00 10.000,00 33
16. 0,00 0,00 0
17. -15.000,00 -10.000,00 33
18. 0,00 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014
2.231 2.213
2.071 2.061
160 152
2.222 2.205
2.067 2.066
155 139
103.027 157.912
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) Differenz
Umsatzerlöse -79.654,00
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen 93,00
andere aktivierte Eigenleistungen -115,00
sonstige betriebliche Erträge 16.250,00
Materialaufwand 86.177,00
Personalaufwand -12.955,00
Abschreibungen -8.676,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 3.115,00
Finanzergebnis 531,00
Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 4.766,00
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 861,00
außerordentliches Ergebnis 0,00
Steuern 173,00
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -800,00
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 5.000,00
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00
Veränderungen der Kapitalrücklage und der
Gewinnrücklagen -5.000,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen Differenz in %
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 18 1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 10 0
Azubis 8 5
2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 17 1
3. Investitionen (in TEUR) -54.885 -53
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 1 0
Azubis 16 10
Lage
Ertragslage
Das EGT des Geschäftsjahres 2015 liegt 4.766 T€ bzw. 4,2 % über dem Vorjahr und
damit deutlich über den Erwartungen. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse
bzw. Entwicklungen auf das Ergebnis dargestellt:
Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer) sowie Nebenerlösen
summierten sich auf 1.416.275 T€ und lagen um 9,1 % unter dem Vorjahreswert.
Ursache ist vor allem der Rückgang der Verkaufserlöse, die sich im Wesentlichen im
Verhältnis zum Absatz entwickelten bzw. Preisanpassungen beinhalten. Vom
Stromumsatz entfielen 56,0 % (Vorjahr 58,8 %) auf Key-Account-Kunden und 44,0 %
(Vorjahr 41,2 %) auf Privat- und Firmenkunden.
Der Stromabsatz der N-ERGIE reduzierte sich ebenfalls um 9,1 % auf
14.019,7 Mio. kWh insbesondere durch Mengenrückgänge im Key-Account-Segment.
Trotz Gewinnung von Neukunden konnten die Verluste bei den Bestandskunden nicht
kompensiert werden. Positiv entwickelte sich aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr
kälteren Witterung der Absatz bei den Stromwärme-Produkten. Die Key-AccountKunden stellten mit 79,2 % (Vorjahr 81,1 %) weiterhin die absatzstärkste
Kundengruppe dar.
Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Erdgassteuer; inklusive
Nebenerlöse) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 % auf 520.928 T€. Die
Verkaufserlöse stiegen dabei um 13,6 %. Während sich der Umsatz im
Privatkundenbereich parallel zum Absatzrückgang verringerte, stiegen die Erlöse im
Key-Account- und Firmenkundenbereich aufgrund von Preisanpassungen
überproportional zum Absatz. Key-Account-Kunden trugen 69,1 % (Vorjahr 67,6 %),
Privat- und Firmenkunden 30,9 % (Vorjahr 32,4 %) zum Erdgasumsatz bei.
Im Erdgasgeschäft erhöhte sich die Gesamtabgabe um 27,8 % auf 14.865,8 Mio. kWh.
Ursachen waren vor allem der Mengenzuwachs durch Gewinnung von Neukunden
sowie die kältere Witterung. Mit einem Anteil von 79,7 % (Vorjahr 76,8 %) stellten die
Key-Account-Kunden die größte Kundengruppe dar.
Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich der Fernwärme stiegen
insgesamt um 8,4 % auf 109.153 T€ zum Vorjahr. Der Absatz von Fernwärme erhöhte
sich vor allem witterungsbedingt um 5,3 % auf 1.056,0 Mio. kWh. Der Umsatz
entwickelte sich aufgrund von Preisanpassungen überproportional zur Absatzmenge.
Aus dem Wasserverkauf konnten Erlöse (inklusive Nebenerlöse) von 64.555 T€
realisiert werden und stiegen gegenüber dem Vorjahr von 7,3 %. Der Absatz von
Wasser erhöhte sich vor allem witterungsbedingt um 5,8 %. Insgesamt wurden
33,1 Mio. m3 Wasser abgegeben, wovon auf die Privatkunden 37,1 % (Vorjahr 70,3 %),
auf Firmenkunden 51,2 % (Vorjahr 17,5 %) und auf Key-Account-Kunden 11,7 %
(Vorjahr 12,2 %) entfielen.
Die Zunahme der sonstigen Erträge ist vor allem auf höhere Erträge aus der
Auflösung von Rückstellungen, Konzernverrechnungen sowie Erträge aus dem Verkauf
von Emissionsrechten zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Erträge aus dem
Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens entwickelt.
Der Materialaufwand spiegelt den Rückgang der Strombezugskosten sowie der
Pachtentgelte wider, während sich die Aufwendungen für den Bezug von Gas, Wasser,
Wärme und die Netznutzungsentgelte erhöhten. Der Strom- und Erdgasbezug prägte
mit einem Anteil von 79,2 % (Vorjahr 80,9 %) den gesamten Materialaufwand. Der
Strombedarf wurde überwiegend durch Bezug von der Syneco sowie von der N-ERGIE
Kraftwerke GmbH gedeckt, wobei vermehrt andere Anbieter einbezogen wurden. Bei
der Gasbeschaffung wurden mehrere Anbieter berücksichtigt.
Die Zunahme des Personalaufwands ist insbesondere auf die höhere Zuführung zur
Pensionsrückstellung und die Tariferhöhung ab 1. März 2015 um 2,4 %
zurückzuführen.
Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultierte im
Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Werbe- und Marketingmaßnahmen
und verminderten Fremdleistungen. Dagegen erhöhte sich der Aufwand aus
Emissionsrechten und für Konzessionsabgaben.
Das Finanzergebnis lag 2015 auf Vorjahresniveau. Im Einzelnen nahmen die Erträge
aus Gewinnabführungsverträgen um 12,6 % und die Erträge aus Beteiligungen um 4,3
% zu. Einen gegenläufigen Effekt hatte die Verlustübernahme der N-ERGIE Effizienz
GmbH. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen lagen 815 T€ unter dem Vorjahreswert,
daneben erfolgten Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 956 T€. Während
die Zinsaufwendungen für Bankdarlehen infolge der laufenden Tilgung um 1.584 T€
sanken, nahmen die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen um 2.316
T€ zu.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag deutlich über den
Erwartungen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2015. Das Rohergebnis ohne sonstige
Erträge entwickelte sich in etwa auf Planniveau, wenngleich sich Verschiebungen in
den Umsatzerlösen und dem Materialaufwand ergaben. Die sonstigen Erträge haben
sich im Wesentlichen durch höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, aus
Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Konzernumlagen verbessert. Das
Finanzergebnis lag hauptsächlich infolge höherer Erträge aus
Gewinnabführungsverträgen und Beteiligungen über dem Plan.
Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft,
München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von
29.661 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der
Gewinnrücklage waren an den Organträger Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft
mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, 67.709 T€ abzuführen.
Adressart
postalischer Sitz
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Branche
Rechtsform AG
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von öffentlichen
Verkehrsmitteln und Verkehrsanlagen.
Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis)
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Südliche Fürther Straße 5
D-90429 Nürnberg
Telefon 283 - 0
e-Mail vag@vag.de
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
BSN Betriebsgesellschaft Schienenverkehr Nürnberg mbH 100,00
Bus Nürnberg BNG GmbH 100,00
Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (BEKA) mbH 0,46
Erlanger Stadtbus GmbH 49,00
Frankenbahn GmbH i. L. 50,00
KVN Kommunaler Versicherungsdienst Nürnberg GmbH 100,00
ÖPNV Akademie GmbH 50,00
PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH 50,00
Städte-Bus-Gesellschaft Fürth Nürnberg mbH 51,00
Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH 25,93
Anzahl: 10
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Städtische Werke Nürnberg GmbH 100,00
Anzahl: 1
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Hasler, Josef Vorsitzender
Der Vorstansvorsitzende der VAG
erhält für seine Tätigkeit von der VAG
keine Bezüge ausbezahlt. Die
Leistungen sind mit der von der StWN
Städtische Werke Nürnberg GmbH
bezahlten Vergütung abgegolten.
Dahlmann-Resing, Tim Mitglied
Vorstandsbezüge: 255,1 TEUR
14 3
Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied
Das Vorstandsmitglied der VAG erhält
für seine Tätigkeit von der VAG keine
Bezüge ausbezahlt. Die Leistungen
sind mit der von der StWN Städtische
Werke Nürnberg GmbH bezahlten
Vergütung abgegolten.
Richarz, Michael bis Mitglied
Vorstandsbezüge: 265,5 TEUR 2016
Aufsichtsrat
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Vogel, Christian Vorsitzender
2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Lehnemann, Rainer stellv. Vorsitzender
Betriebsratsvorsitzender der VAG
Verkehrs-Aktiengesellschaft
Ahmed, Nasser Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Blumenstetter, Renate Mitglied (AG)
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Brehm, Thorsten Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Gabor, Achim Mitglied (AN)
Freigestelltes Betriebsratsmitglied der
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Gerstmeier, Andreas Mitglied (AN)
Omnibusfahrer der VAG Verkehrs
Aktiengesellschaft
Gradl, Lorenz Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Grosse-Grollmann, Stephan Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Kohler, Peter Mitglied (AN)
Fahrausweisprüfer/Fahrer der VAG
Verkehrs-Aktiengesellschaft
König, Marcus Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Krieglstein, Andreas Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Leikauf-Götz, Dieter Mitglied (AN)
Straßenbahnfahrer der VAG VerkehrsAktiengesellschaft
Mletzko, Achim Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Müller, Roland Mitglied (AN)
Omnibusfahrer der VAG VerkehrsAktiengesellschaft
Rötzer, Jürgen Mitglied (AN)
Straßenbahnfahrer der VAG VerkehrsAktiengesellschaft
Sattler, Stefanie Mitglied (AN)
Freigestellte
Schwerbehindertenvertreterin der VAG
Verkehrs-Aktiengesellschaft
Schuh, Konrad Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Sendner, Kilian Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Weidenfelder, Manfred Mitglied (AN)
Landesfachbereichsleiter des ver.di
Landesbezirks Bayern
Yilmaz, Yasemin Mitglied (AG)
Stadträtin der Stadt Nürnberg
31.12.2015 31.12.2014 in %
427.100,00 399.373,00 6
A. 0,00 0,00 0
B. 232.808,00 236.057,00 -1
I. 1.676,00 1.097,00 35
II. 218.728,00 222.556,00 -2
III. 12.404,00 12.404,00 0
C. 193.130,00 163.299,00 15
I. 17.948,00 18.770,00 -5
II. 96.642,00 90.948,00 6
III. 0,00 0,00 0
IV. 78.540,00 53.581,00 32
D. 1.162,00 17,00 99
E. 0,00 0,00 0
F. 0,00 0,00 0
G. 0,00 0,00 0
427.100,00 399.373,00 6
A. 89.860,00 59.860,00 33
I. 38.400,00 38.400,00 0
II. 30.000,00 0,00 100
III. 21.460,00 21.460,00 0
IV. 0,00 0,00 0
V. 0,00 0,00 0
VI. 0,00 0,00 0
B. 0,00 0,00 0
C. 0,00 0,00 0
D. 0,00 0,00 0
E. 272.244,00 267.021,00 2
F. 59.559,00 69.067,00 -16
G. 5.437,00 3.425,00 37
H. Passive latente Steuern. 0,00 0,00 0,00 0
Rückstellungen 5.223,00
Verbindlichkeiten -9.508,00
Rechnungsabgrenzungsposten 2.012,00
Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene
Werte) 0,00
Zuschüsse 0,00
Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00
Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00
Gezeichnetes Kapital 0,00
Kapitalrücklage 30.000,00
Gewinnrücklagen 0,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00
Passiva 27.727,00
Eigenkapital 30.000,00
Rechnungsabgrenzungsposten 1.145,00
Aktive latente Steuern 0,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung 0,00
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.694,00
Wertpapiere 0,00
Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und
Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 24.959,00
Finanzanlagen 0,00
Umlaufvermögen 29.831,00
Vorräte -822,00
Anlagevermögen -3.249,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 579,00
Sachanlagen -3.828,00
VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft
Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz
absolut
Aktiva 27.727,00
Aufwendungen für die Ingangsetzung und
Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene
Werte)
0,00
31.12.2015 31.12.2014 in %
1. 140.818,00 149.024,00 -6
2. -19,00 -2.308,00 -12047
3. 457,00 725,00 -59
4. 17.479,00 25.837,00 -48
5. -65.789,00 -73.389,00 -12
6. -108.411,00 -97.572,00 10
7. -20.967,00 -21.418,00 -2
8. -33.961,00 -47.645,00 -40
9. -12.539,00 -12.944,00 -3
10. -82.932,00 -79.690,00 4
11. 0,00 0,00 0
12. 0,00 9.853,00 0
13. -154,00 -131,00 15
14. 83.086,00 69.968,00 16
15. 0,00 0,00 0
16. 0,00 0
17. 0,00 0
18. 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014
1.783 1.746
1.748 1.712
35 34
1.761 1.748
1.724 1.712
37 36
3. Investitionen (in TEUR) 17.897 10.595 7.302 41
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 12 1
Azubis 1 3
Azubis 1 3
2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 13 1
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 37 2
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 36 2
Veränderungen der Kapitalrücklage und der
Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen Differenz in %
aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 13.118,00
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 0,00
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00
außerordentliches Ergebnis -9.853,00
Steuern -23,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 13.684,00
Finanzergebnis 405,00
Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -3.242,00
Materialaufwand 7.600,00
Personalaufwand -10.839,00
Abschreibungen 451,00
Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen 2.289,00
andere aktivierte Eigenleistungen -268,00
sonstige betriebliche Erträge -8.358,00
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) Differenz
Umsatzerlöse -8.206,00
Lage
Ertragslage
Die Umsatzerlöse sanken im Berichtsjahr auf 140.818 T€. Die Minderung ist im
Wesentlichen auf die Anpassung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN
zurückzuführen. Die Fahrgeldeinnahmen sind um 3,7 % auf 117.558 T€ gesunken. Die
sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus Erträgen aus der Vermietung von
Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und periodenfremden Umsatzerlösen,
minderten sich um 7.325 T€ auf 6.460 T€, während sich die Umsatzerlöse aus
Betriebsführungsverträgen um 5.166 T€ auf 5.271 T€ erhöhten.
Die sonstigen Erträge weisen gegenüber dem Vorjahr geringere periodenfremde
Erträge, insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen, aus.
Die Minderung des Materialaufwands ergibt sich hauptsächlich aus den gesunkenen
Aufwendungen für den Fahrstrom vor allem aufgrund der EEG-Umlagebefreiung 2015
sowie der bezogenen Leistungen bei Unterhaltsprojekten.
Der Anstieg des Personalaufwands begründet sich neben der Tariferhöhung bei den
Löhnen und Gehältern um 1.801 T€ oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg der
Aufwendungen für Altersversorgung um 8.075 T€ aufgrund der höheren Zuführung zu
den Pensionsrückstellungen.
Die planmäßigen Abschreibungen lagen in etwa auf Vorjahresniveau.
Grund für die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist
insbesondere die geringere Zuführung zur Rückstellung für die Korrektur der
Verbundeinnahmen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhte sich im Vergleich
zum Vorjahr um 13.118 T€ auf 83.086 T€. Dieser wird auf Basis des bestehenden
Ergebnisabführungsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.
Adressart
postalischer Sitz
Vergütung: 250 TEUR
Vergütung: 250 TEUR
Dr. Fleck, Roland Geschäftsführer
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Diplom-Kaufmann Ottmann, Peter Geschäftsführer
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken 0,03
Stadt Nürnberg 49,97
Anzahl: 4
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Freistaat Bayern 49,97
Handwerkskammer für Mittelfranken 0,03
NürnbergMesse North America Inc. 100,00
NürnbergMesse Service GmbH 100,00
Anzahl: 11
NürnbergMesse China Co. Ltd. 100,00
NürnbergMesse India Pvt. Ltd. 99,90
NürnbergMesse Italia S.r.l. 100,00
Holtmann GmbH & Co. KG 50,00
NürnbergMesse Beteiligungs- GmbH 100,00
NürnbergMesse Brasil - Feiras e congressos Ltda. 99,99
AMA Service GmbH 48,97
ExpoMova Exhibitions - Conferences India Pvt. Ltd. 24,50
Holtmann Beteiligungsverwaltungs GmbH 50,00
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Fax 0911 / 86 06 - 82 28
e-Mail info@nuernbergmesse.
de
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum
D-90471 Nürnberg
Telefon 0911 / 86 06 - 0
NürnbergMesse GmbH
Branche
Rechtsform GmbH
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Messen,
Ausstelllungen, Kongressen und sonstigen ähnlichen geeigeten
Veranstaltungen sowie der Vertrieb von Katalogen, die Errichtung, die
Unterhaltung und der Betrieb der Messehallen und der
dazugegehörigen Funktions-, Service- und sonstigen Einrichtungen
im Messenzentrum Nürnberg.
Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und
Technologie
Vogel, Christian Mitglied
2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Forster, Elmar Mitglied
Hauptgeschäftsführer der
Handwerkskammer für Mittelfranken
Staatssekretär Pschierer, Franz Josef Mitglied
Bayerisches Staatsministerium der
Finanzen, für Landesentwicklung und
Heimat
Lötzsch, Markus Mitglied
Hauptgeschäftsführer der Industrieund Handelskammer Nürnberg für
Mittelfranken
Staatssekretär Füracker, Albert Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Dr. jur. Fraas, Michael Mitglied
Wirtschaftsreferent der Stadt
Nürnberg
Dr. Haslbeck, Christian Mitglied
Bayerische Staatskanzlei
Dr. Hüttinger, Daniela Mitglied
Bayerisches Staatsministerium der
Finanzen, für Landesentwicklung und
Heimat
Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Staatsminister Dr. Söder, Markus stellv. Vorsitzender
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Aufsichtsrat
31.12.2015 31.12.2014 in %
A. 0,00 0,00 0
B.
I. 2.981,00 3.958,00 -33
1. 1.329,00 1.330,00 0
2. 1.439,00 2.108,00 -46
3. 0,00 0,00 0
4. 213,00 520,00 -144
II. 306.084,00 310.620,00 -1
1. 281.454,00 290.739,00 -3
2. 8.790,00 10.253,00 -17
3. 8.330,00 7.034,00 16
4. 7.510,00 2.594,00 65
III. 29.476,00 28.799,00 2
1. 27.022,00 26.358,00 2
2. 0,00 0,00 0
3. 2.230,00 2.230,00 0
4. 0,00 0,00 0
5. 0,00 0,00 0
6. 224,00 211,00 6
C.
I. 111,00 111,00 0
1. 111,00 111,00 0
2. 1.935,00 1.238,00 36
3. 0,00 0,00 0
4. -1.935,00 -1.238,00 36
II. 8.867,00 7.246,00 18
1. 3.965,00 3.038,00 23
2. 1.687,00 1.550,00 8
NürnbergMesse GmbH
Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz absolut
Aktiva
Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des
Geschäftsbetriebes (beibehaltene
Werte)
0,00
Anlagevermögen
Immaterielle Vermögensgegenstände -977,00
Selbst geschaffene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
-1,00
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizensen an solchen Rechten und
Werten
-669,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00
geleistete Anzahlungen -307,00
Sachanlagen -4.536,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
-9.285,00
technische Anlagen und Maschinen -1.463,00
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 1.296,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau 4.916,00
Finanzanlagen 677,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 664,00
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen 0,00
Beteiligungen 0,00
Ausleihungen an Unternehmen mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00
sonstige Ausleihungen 13,00
Umlaufvermögen
Vorräte 0,00
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00
unfertige Erzeugnisse, unfertige
Leistungen 697,00
fertige Erzeugnisse und Waren 0,00
geleistete Anzahlungen -697,00
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 1.621,00
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen 927,00
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 137,00
3. 0,00 0,00 0
4. 3.215,00 2.658,00 17
5. 0,00 0,00 0
III.
1. 0,00 0,00 0
2. 0,00 0,00 0
IV. 27.165,00 13.656,00 50
D. 5.502,00 1.355,00 75
E. 0,00 0,00 0
F. 0,00 0,00 0
G. 0,00 0,00 0
A. 167.458,00 158.815,00 5
I. 100.205,00 100.205,00 0
II. 66.529,00 59.658,00 10
III. 344,00 344,00 0
1. 0,00 0,00 0
2. 0,00 0,00 0
3. 0,00 0,00 0
4. 344,00 344,00 0
IV. -1.392,00 -9.636,00 -592
V. 1.772,00 8.244,00 -365
VI. 0,00 0,00 0
B. 0,00 0,00 0
C. 0,00 0,00 0
D. 0,00 0,00 0
E. 17.322,00 22.080,00 -27
1. 3.804,00 3.549,00 7
2. 985,00 2.355,00 -139
3. 12.533,00 16.176,00 -29
F. 195.406,00 184.850,00 5
1. 0,00 0,00 0
2. 117.946,00 134.130,00 -14
3. 42.548,00 20.189,00 53
4. 8.470,00 8.154,00 4
5. 0,00 0,00 0
Forderungen gegen Unternehmen mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
sonstige Vermögensgegenstände 557,00
eingefordertes, aber noch nicht
eingezahltes Kapital 0,00
Wertpapiere
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
sonstige Wertpapiere 0,00
Schecks, Kassenbestand, Bundesbankund Postgiroguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten
13.509,00
Rechnungsabgrenzungsposten 4.147,00
Aktive latente Steuern 0,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung 0,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag 0,00
Passiva
Eigenkapital 8.643,00
Gezeichnetes Kapital 0,00
Kapitalrücklage 6.871,00
Gewinnrücklagen 0,00
gesetzliche Rücklage 0,00
Rücklage für Anteile an einem
herrschenden oder mehrheitlich
beteiligten Unternehmen
0,00
satzungsgemäße Rücklage 0,00
andere Gewinnrücklagen 0,00
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 8.244,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag -6.472,00
Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00
Sonderposten mit Rücklagenanteil
(beibehaltene Werte) 0,00
Empfangene Ertragszuschüsse 0,00
Sonderposten für
Investitionszuschüsse 0,00
Rückstellungen -4.758,00
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen 255,00
Steuerrückstellungen -1.370,00
sonstige Rückstellungen -3.643,00
Verbindlichkeiten 10.556,00
Anleihen 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten -16.184,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 22.359,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen 316,00
Verbindlichkeiten aus der Annahme
gezogener Wechsel und der Ausstellung
eigener Wechsel
0,00
6. 7.013,00 3.281,00 53
7. 0,00 0,00 0
8. 206,00 3.785,00 -1.737
9. 19.223,00 15.311,00 20
G. 0,00 0,00 0
H. 0,00 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014 in %
1. 168.092,00 191.566,00 -14
2. 417,00 -229,00 155
3. 0,00 0,00 0
4. 1.909,00 1.548,00 19
5. -90.234,00 -107.174,00 -19
0,00 0,00 0
-90.234,00 -107.174,00 -19
6. -29.540,00 -28.157,00 5
-23.525,00 -22.486,00 4
-6.015,00 -5.671,00 6
7. -20.011,00 -20.376,00 -2
-19.728,00 -19.085,00 3
0,00 0,00 0
8. -24.818,00 -26.881,00 -8
9. 1.601,00 6.205,00 -288
10. 829,00 438,00 47
11. 13,00 10,00 23
12. 82,00 112,00 -37
13. 0,00 0,00 0
14. 0,00 -406,00 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 3.732,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern -3.579,00
Sonstige Verbindlichkeiten 3.912,00
Rechnungsabgrenzungsposten 0,00
Passive latente Steuern 0,00
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV)
(in Tsd. EUR) Differenz absolut
Umsatzerlöse -23.474,00
Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
646,00
andere aktivierte Eigenleistungen 0,00
sonstige betriebliche Erträge 361,00
Materialaufwand 16.940,00
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00
Aufwendungen für bezogene Leistungen 16.940,00
Personalaufwand -1.383,00
Löhne und Gehälter -1.039,00
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorgung und für Unterstützung -344,00
Abschreibungen 365,00
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
sowie auf aktivierte Aufwendungen für die
Ingangsetzung und Erweiterung des
Geschäftsbetriebes
-643,00
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in
der Kapitalgesellschaft üblichen
Abschreibungen überschreiten
0,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 2.063,00
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen -4.604,00
Erträge aus Beteiligungen 391,00
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
3,00
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -30,00
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 406,00
15. -4.823,00 -5.410,00 -12
16. 3.517,00 11.246,00 -220
17. 0,00 0,00 0
18. 0,00 0,00 0
19. 0,00 0,00 0
20. 0,00 0,00 0
21. -71,00 -1.303,00 -1.735
22. -1.674,00 -1.699,00 -1
23. 0,00 0,00 0
24. 0,00 0,00 0
25. 1.772,00 8.244,00 -365
26. -1.392,00 -9.636,00 -592
27. 0,00 0,00 0
28. 380,00 -1.392,00 466
29. 0,00 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014 in %
434 424 2
405 396 2
47 50 -6
428 413 4
402 383 5
45 44 2
15.175.779 17.554.819 -16
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 587,00
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschaftstätigkeit -7.729,00
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00
außerordentliche Erträge 0,00
außerordentliche Aufwendungen 0,00
außerordentliches Ergebnis 0,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.232,00
sonstige Steuern 25,00
Erträge aus Verlustübernahmen 0,00
aufgrund einer Gewinngemeinschaft,
eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne
0,00
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -6.472,00
Gewinnvortrag/Verlustvortrag 8.244,00
Veränderungen der Kapitalrücklage und
der Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1.772,00
Ausschüttung 0,00
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum
Investitionsvolumen Differenz absolut
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 10
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 9
Azubis 1
3. Investitionen (in EUR) -2.379.040
Azubis -3
2. Mitarbeiter Gesamt (im
Jahresdurchschnitt) 15
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 18
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
NürnbergMesse Group
Geschäftsverlauf
Die NürnbergMesse GmbH ist Veranstalter internationaler Fachmessen und Ausstellungen in
den Themenfeldern Consumer Goods, Processing + Packaging, Building + Construction,
IT + Electronics sowie Health + Public Sector. Das NCC NürnbergConvention Center richtet
Kongresse und kongressbegleitende Veranstaltungen aus. Mit den Auslandstöchtern
NürnbergMesse China Co. Ltd., NürnbergMesse North America Inc., NürnbergMesse Brasil
Ltda., NürnbergMesse Italia S.r.I., NürnbergMesse India Pvt. Ltd. und der Niederlassung
NürnbergMesse Austria GmbH bildet sie die NürnbergMesse Group und ist in wichtigen
Auslandsmessemärkten aktiv. Der renommierte Messebau-Dienstleister Holtmann rundet
das Unternehmensportfolio der NürnbergMesse im strategischen Geschäftsfeld
MesseService nachhaltig ab.
Das Programm der NürnbergMesse Group ist gekennzeichnet durch eine breite
Risikostreuung. So finden jährlich rund 60 meist internationale Eigen-/Partner- und
Gastveranstaltungen in Nürnberg und weltweit statt. Hinzu kommen etwa vier Dutzend
Kongresse, in der Regel mit begleitenden Fachausstellungen sowie rund 50 weitere
Veranstaltungen in Nürnberg und weltweit. Das wirtschaftliche Risiko der einzelnen
Veranstaltungen ist damit eingegrenzt und relativiert sich vor dem Hintergrund des
Gesamtportfolios. Die hohe Internationalität der Fachmessen, die im Einzelfall bis zu 82 %
auf Ausstellerseite und 69 % auf Besucherseite erreicht, verstärkt diesen Effekt noch.
„2015 als bestes ungerades Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte.“
Die NürnbergMesse Group erzielte 2015 einen Umsatz von 203,7 Mio. EUR und blickt damit
auf das stärkste ungerade Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte zurück. Eigen- und
Partnerveranstaltungen im Inland erreichten einen Umsatz von 70,7 Mio. EUR,
Gastveranstaltungen 48,1 Mio. EUR und das NCC NürnbergConvention Center 13,0 Mio.
EUR. Der Umsatz des MesseService (einschließlich der Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei
49,4 Mio. EUR und der Umsatz im Bereich international bei 22,4 Mio. EUR. Im Vergleich
zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbedingten Umsatzrückgang von 25 Mio. EUR – dies
entspricht 11 %. Gegenüber dem turnusgemäß vergleichbaren Geschäftsjahr 2013 steigt der
Umsatz um 6 %. Die Umsatzerwartungen sowohl für die Muttergesellschaft als auch für die
NürnbergMesse Group insgesamt konnten damit übertroffen werden.
Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen
betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group
ein operatives Ergebnis von 5,6 Mio. EUR (2014: 16,8 Mio. EUR; 2013: 32 Tsd. EUR) und
ein Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mio. EUR (2014: 11,7 Mio. EUR; 2013: - 4,0 Mio. EUR).
Das Konzernergebnis 2015 hat sich im Vergleich zum turnusgemäß stärkeren Vorjahr 2014
entsprechend reduziert.
2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und 1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an
161 Veranstaltungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2015
rund 875.000 m² Nettofläche (2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der NürnbergMesse
Group gebucht. Im Marktsegment der „internationalen und nationalen Fachmessen“ wuchs
die NürnbergMesse deutlich stärker als der deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 5 %
mehr Ausstellerstandfläche und sogar 6 % mehr Fachbesuchern jeweils gegenüber der
Vorveranstaltung, liegt die Entwicklung der wesentlichen Messe-Kennzahlen bei der
NürnbergMesse deutlich über dem Branchentrend.
„Wirtschaftsmotor NürnbergMesse.“
Basierend auf dem Geschäftsverlauf der NürnbergMesse wurde 2015 zudem erstmals durch
das ifo-Institut in München wissenschaftlich untersucht, welche wirtschaftlichen Effekte sich
durch die Veranstaltungen im und die kontinuierlichen Investitionen ins Messezentrum
Nürnberg ergeben. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass pro Jahr rund 15.000
Vollzeitarbeitsplätze durch Veranstaltungen und Investitionen im Messezentrum Nürnberg
gesichert werden – zwei Drittel davon in der Metropolregion. Außerdem entstehen durch die
Ausgaben von Besuchern und Ausstellern am Messestandort Nürnberg Kaufkrafteffekte in
Deutschland von 1,65 Mrd. EUR pro Jahr. Hiervon profitieren primär Hotel- und
Gaststättengewerbe, Einzelhandel und Dienstleister im Bereich Messebau, Flughafen oder
Logistik. Nimmt man die direkten Ausgaben außerhalb Deutschlands noch in die
Gesamtbetrachtung mit auf, so dürften sich Kaufkrafteffekte von 2 Mrd. EUR einstellen. Auch
der Fiskus partizipiert direkt an Veranstaltungen im Messezentrum Nürnberg – gemäß ifoStudie nachweislich in Höhe von über 300 Mio. EUR jährlich, davon gehen alleine über 100
Mio. EUR an den Freistaat Bayern.
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
NürnbergMesse (Einzelabschluss)
Der Umsatz der NürnbergMesse GmbH betrug rund 168 Mio. EUR (2014: 192 Mio. EUR;
2013: 157,2 Mio. EUR). Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen,
Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und
zuzüglich den sonstigen betrieblichen Erträgen, dem Beteiligungsergebnis sowie
Gewinnabführungen erzielte die Gesellschaft ein operatives Ergebnis von 8,2 Mio. EUR
(2014: 16,9 Mio. EUR; 2013: 5,6 Mio. EUR) und einen Gewinn vor Steuern von 3,5 Mio. EUR
(2014: 11,2 Mio. EUR; 2013: 0,2 Mio. EUR). Das EBITDA betrug 28,2 Mio. EUR (2014: 37,3
Mio. EUR; 2013: 24,9 Mio. EUR).
Die Verminderung der Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge gegenüber dem geraden
Messejahr 2014 ist eine Folge des turnusbedingt umsatzschwächeren Messejahres. Im
Vergleich zum vergleichbaren Messejahr 2013 bedeutet dies eine Erhöhung der
Umsatzerlöse von 10,9 Mio. EUR.
Der Anstieg der Personalkosten resultiert aus einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen und den
regulären Lohnerhöhungen. Die betrieblichen Aufwendungen und hier insbesondere die
Marketingaufwendungen werden in zyklusbedingt schwächeren Messejahren entsprechend
der Geschäftsentwicklung vermindert. Aufgrund des starken Messejahres 2016 können im 1.
Quartal 2016 im Gegensatz zum Vorjahr nur kleinere Instandhaltungsmaßnahmen
durchgeführt werden. Dies führte zu einer Reduzierung der Rückstellungen für
Aufwendungen aus Großreparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen. Der Anstieg der
Erträge aus Beteiligungen resultiert vor allem aus der Tatsache, dass im Berichtsjahr höhere
Gewinnausschüttungen aus den ausländischen Tochtergesellschaften vereinnahmt wurden.
Meilensteine des Jahres 2015
Die Messen und Kongresse der NürnbergMesse sind auch 2015 organisch gewachsen und
haben sich im Mittel überdurchschnittlich gut entwickelt. Zahlreiche Formate konnten neue
Höchststände bei Ausstellern, Fachbesuchern oder verkaufter Ausstellungsfläche
verzeichnen. Diese ungebrochen positive Entwicklung des Veranstaltungsportfolios resultiert
vor allem aus passgenauen Konzepten, der Fokussierung auf die jeweiligen Branchen sowie
einem attraktiven Messeumfeld. Im Ergebnis stellt das Veranstaltungsjahr 2015 damit das
beste ungerade Jahr in der Unternehmensgeschichte der NürnbergMesse dar.
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
„Trotz globaler Volatilitäten: Die Internationalisierungsstrategie schreitet voran.“
Zudem wird die Internationalisierungsstrategie des Unternehmens trotz globaler Volatilitäten
weiter fortgesetzt. Beispielhaft hierfür stehen der Ausbau des weltweiten Netzwerkes an
Auslandsvertretungen, die erfolgreiche Durchführung der erstmals ausgerichteten Beviale
Moscow sowie die Gründung einer eigenen Niederlassung durch die NürnbergMesse
Beteiligungs-GmbH in Wien. Aktuell ist die NürnbergMesse im Ausland mit fünf
Tochtergesellschaften der NürnbergMesse in Brasilien, China, Indien, Italien und
Nordamerika sowie der Zweigniederlassung in Österreich vertreten. Hierzu passend wurde
2015 auch das Netzwerk an Auslandsvertretungen weiter geknüpft und um die Knotenpunkte
in Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch ergänzt. In Summe ist die NürnbergMesse 2015
damit jetzt mittels 51 Auslandsvertretungen weltweit in 117 Ländern präsent.
„Der Bau der neuen Halle 3C ist von zentraler strategischer Bedeutung.“
Strategisch von zentraler Bedeutung ist außerdem die Entscheidung von Aufsichtsrat und
Geschäftsführung, durch den Bau der neuen Halle 3C den Ausbau der Südschiene des
Messegeländes fortzusetzen. Diese wird erneut die Handschrift der schon bei der Halle 3A
erfolgreichen Stararchitektin Zaha Hadid tragen und ähnliche Qualitäts- und
Energiestandards wie die Halle 3A erfüllen. Im Ergebnis entsteht durch den Bau der Halle 3C
eine zwingend erforderliche „Pufferhalle“, die es bei künftigen Re-Investitionen im Bestand
ermöglicht, dass auf dem Messegelände per Saldo keine Ausstellungsfläche wegfällt. Der
erfolgreiche Abschluss der Baumaßnahmen zur Halle 3C ist für Ende des Jahres 2018
vorgesehen.
Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Niederlassungen
Die NürnbergMesse China wurde 2006 als erste eigenständige Tochtergesellschaft der
NürnbergMesse GmbH außerhalb Deutschlands gegründet. Aus dem Portfolio der
NürnbergMesse China haben 2015 vier Veranstaltungen stattgefunden. Darüber hinaus
akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg
sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz
3,4 Mio. EUR (2014: 3,1 Mio. EUR).
Die NürnbergMesse North America wurde 2007 gegründet. Das Veranstaltungsportfolio
umfasst drei Veranstaltungen, von denen 2015 zwei, nämlich InterBev Beverage und
InterBev Process, stattfanden. Die Veranstaltung American Coatings SHOW hat
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
turnusgemäß in 2015 nicht stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft
Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte
NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz turnusbedingt
488 Tsd. EUR (2014: 3,7 Mio. EUR).
Die NürnbergMesse Brasil wurde 2009 unter dem Namen Nielsen Business Media Brasil von
der nordamerikanischen Nielsen-Gruppe erworben. Aus dem Portfolio der NürnbergMesse
Brasil haben 2015 sieben Veranstaltungen stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die
Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die
gesamte NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 6,6 Mio. EUR
(2014: 8,2 Mio. EUR). Der Großteil des Umsatzrückgangs ist auf die Kursschwankungen
zurückzuführen.
Die NürnbergMesse Italia wurde im Jahr 2009 als Tochtergesellschaft der NürnbergMesse
mit Sitz in Mailand neu gegründet. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet die Akquisition und
Betreuung von Ausstellern und Besuchern aus Italien sowie sonstige Werbemaßnahmen für
die Veranstaltungen der NürnbergMesse GmbH und ihrer Töchter. Im Geschäftsjahr 2015
betrug der Umsatz 610 Tsd. EUR (2014: 1,1 Mio. EUR).
Die NürnbergMesse India wurde im April 2013 gegründet. Aus dem Portfolio der
NürnbergMesse India haben im Geschäftsjahr 2014/2015 fünf Veranstaltungen
stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die
Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im indischen
Geschäftsjahr 2014 (April 2014 – März 2015) betrug der Umsatz 782 Tsd. EUR (April 2013 –
März 2014: 756 Tsd. EUR).
Weiterhin erwarb die NürnbergMesse GmbH im Geschäftsjahr 2013 eine Beteiligung von
24,5 % an der neugegründeten ExpoNova Exhibitions and Conferences (India) Pvt. Ltd., die
im zweijährlichen Turnus die Fachmesse PAINTINDIA veranstaltet. Diese Fachmesse hat im
Berichtszeitraum nicht stattgefunden. Für die Durchführung ist wiederum die NürnbergMesse
India beauftragt. Im indischen Geschäftsjahr 2014 (April 2014 – März 2015) betrug der
Umsatz 398 Tsd. EUR (April 2013 – März 2014: 1,9 Mio. EUR).
Die NürnbergMesse Service GmbH mit Sitz in Nürnberg ist eine 100 %-ige
Tochtergesellschaft der NürnbergMesse GmbH. Sie ist zu 25 % Gesellschafterin der
SMT/ASIC/Hybrid MESAGO Messe & Kongreß GmbH & Co. oHG mit Sitz in Nürnberg,
welche die Eigentümerin der Messerechte an der jährlich in Nürnberg stattfindenden
Fachmesse SMT Hybrid Packaging ist. Darüber hinaus ist die NürnbergMesse Service
GmbH Veranstalterin der Sonderschauen der Jagd- und Sportwaffenbranche anlässlich der
Auszug aus dem Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2015
„Jagd & Hund“ in Dortmund und der „Pferd & Jagd“ in Hannover. Im Geschäftsjahr 2015
betrug der Umsatz 388 Tsd. EUR (2014: 387 Tsd. EUR).
Weitere Unterstützung in ihren Marktaktivitäten erhält die NürnbergMesse GmbH durch die
NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die
Gesellschaft ist u. a. Eigentümerin der Messerechte an den Fachmessen FENSTERBAU
FRONTALE, BIOFACH und EUROGUSS. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz
turnusbedingt 1,6 Mio. EUR (2014: 6 Mio. EUR).
Im Jahr 2015 wurde die NürnbergMesse Austria GmbH mit Sitz in Wien als Niederlassung
der NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH gegründet. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet die
Akquisition und Betreuung von Ausstellern und Besuchern aus Österreich.
Im Jahr 2010 erwarb die NürnbergMesse GmbH eine 50 %-Beteiligung am MessebauDienstleister Holtmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Langenhagen bei Hannover. Holtmann ist
darüber hinaus bereits seit dem Jahr 2009 einer von drei ServicePartnern im Segment
Messebau am Messeplatz Nürnberg. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 29,8 Mio.
EUR (2014: 26,6 Mio. EUR). Ebenfalls erwarb die NürnbergMesse GmbH 2010
beteiligungsidentisch 50 % der Anteile an der Komplementär GmbH Holtmann
Beteiligungsverwaltungs GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der
persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der Holtmann GmbH & Co. KG.
Im Jahr 2011 wurde in Italien die E)(POMONDO S.r.l. gegründet. Diese ist eine 100 %-ige
Vertriebstochtergesellschaft der Holtmann GmbH & Co. KG, insbesondere für die Expo in
Mailand im Jahr 2015.
Im Jahr 2011 wurde die mesomondo GmbH als 50 %-Beteiligung der Holtmann GmbH & Co.
KG gegründet. Im Jahr 2012 erwarb Holtmann die restlichen Anteile und besitzt seitdem
100 % an der mesomondo GmbH.
Eine Minderheitsbeteiligung von 49 % hält die NürnbergMesse GmbH außerdem an der AMA
Service GmbH, die in Nürnberg die Fachmesse SENSOR+TEST durchführt.
Adressart
postalischer Sitz
Flughafen Nürnberg GmbH
Branche
Rechtsform GmbH
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens sind Anlegung, Betrieb, Unterhaltung
und Ausbau des Flughafens Nürnberg für Zwecke des zivilen
Luftverkehrs einschließlich der damit zusammenhängenden
Nebengeschäfte. Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer
Aufgaben an anderen Unternehmen beteiligen.
Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
Flughafen Nürnberg GmbH
Flughafenstraße 100
D-90411 Nürnberg
Telefon 937 00
Fax 937 16 50
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
AirPart GmbH 100,00
Flughafen Nürnberg Energie GmbH 100,00
Flughafen Nürnberg Service GmbH 100,00
Anzahl: 3
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Freistaat Bayern 50,00
Stadt Nürnberg 50,00
Anzahl: 2
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Dr. Hupe, Michael Geschäftsführer
Vergütung: 225 TEUR
Aufsichtsrat
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Staatsminister Herrmann, Joachim Vorsitzender
Bayerisches Staatsministerium des
Innern, für Bau und Verkehr
Dr. rer. pol. Maly, Ulrich 1. stellv. Vorsitzender
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Bauer, Friedrich 2. stellv. Vorsitzender
Arbeitnehmervertreter
Bölch, Thomas Mitglied (AN)
Arbeitnehmervertreter
Brehm, Thorsten Mitglied (AG)
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dr. jur. Fraas, Michael Mitglied (AG)
Berufsm. Stadtrat der Stadt Nürnberg
Staatsminister Dr. Söder, Markus Mitglied (AG)
Bayerisches Staatsministerium der
Finanzen, für Landesentwicklung und
Heimat
Dr. Wolf, Ulrike Mitglied (AG)
Bayerisches Staatsministerium für
Wirtschaft und Medien, Energie und
Technologie
Gebhardt, Antonia Mitglied (AN)
Arbeitnehmervertreterin
31.12.2015 31.12.2014 in %
193.425,00 194.729,00 -1
A. 0,00 0,00 0
B. 176.896,00 181.374,00 -3
I. 646,00 371,00 43
1. 0,00 0,00 0
2. 646,00 371,00 43
3. 0,00 0,00 0
4. 0,00 0,00 0
II. 165.611,00 170.364,00 -3
1. 132.197,00 133.975,00 -1
2. 28.273,00 31.280,00 -11
3. 3.669,00 2.961,00 19
4. 1.472,00 2.148,00 -46
III. 10.639,00 10.639,00 0
1. 10.624,00 10.624,00 0
2. 0,00 0,00 0
3. 15,00 15,00 0
4. 0,00 0,00 0
5. 0,00 0,00 0
6. 0,00 0,00 0
C. 15.643,00 12.692,00 19
I. 542,00 548,00 -1
1. 548,00 548,00 0
2. 0,00 0,00 0
3. 0,00 0,00 0
4. 0,00 0,00 0
II. 6.598,00 4.502,00 32
1. 2.844,00 3.211,00 -13
2. 3.460,00 908,00 74
Flughafen Nürnberg GmbH
Bilanz (in Tsd. EUR) Differenz absolut
Aktiva -1.304,00
Aufwendungen für die Ingangsetzung
und Erweiterung des
Geschäftsbetriebes (beibehaltene
Werte)
0,00
Anlagevermögen -4.478,00
Immaterielle Vermögensgegenstände 275,00
Selbst geschaffene gewerbliche
Schutzrechte und ähnliche Rechte und
Werte
0,00
Konzessionen gewerbliche Schutzrechte
und ähnliche Rechte und Werte sowie
Lizensen an solchen Rechten und
Werten
275,00
Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00
geleistete Anzahlungen 0,00
Sachanlagen -4.753,00
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte
und Bauten einschließlich der Bauten auf
fremden Grundstücken
-1.778,00
technische Anlagen und Maschinen -3.007,00
andere Anlagen, Betriebs- und
Geschäftsausstattung 708,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im
Bau -676,00
Finanzanlagen 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
Ausleihungen an verbundene
Unternehmen 0,00
Beteiligungen 0,00
Ausleihungen an Unternehmen mit denen
ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00
sonstige Ausleihungen 0,00
Umlaufvermögen 2.951,00
Vorräte -6,00
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00
unfertige Erzeugnisse, unfertige
Leistungen 0,00
fertige Erzeugnisse und Waren 0,00
geleistete Anzahlungen 0,00
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 2.096,00
Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen -367,00
Forderungen gegen verbundene
Unternehmen 2.552,00
3. 0,00 0,00 0
4. 294,00 383,00 -30
5. 0,00 0,00 0
III. 0,00 0,00 0
1. 0,00 0,00 0
2. 0,00 0,00 0
IV. 8.503,00 7.642,00 10
D. 886,00 663,00 25
E. 0,00 0,00 0
F. 0,00 0,00 0
G. 0,00 0,00 0
193.425,00 194.729,00 -1
A. 90.454,00 42.931,00 53
I. 43.124,00 43.124,00 0
II. 94.191,00 46.691,00 50
III. 0,00 0,00 0
1. 0,00 0,00 0
2. 0,00 0,00 0
3. 0,00 0,00 0
4. 0,00 0,00 0
IV. -46.884,00 -27.441,00 41
V. 23,00 -19.443,00 84.635
VI. 0,00 0,00 0
B. 0,00 0,00 0
C. 0,00 0,00 0
D. 0,00 0,00 0
E. 22.132,00 27.697,00 -25
1. 3.441,00 3.223,00 6
2. 0,00 0,00 0
3. 18.691,00 24.474,00 -31
F. 75.142,00 117.790,00 -57
1. 0,00 0,00 0
2. 66.255,00 109.605,00 -65
3. 0,00 0,00 0
4. 3.166,00 3.551,00 -12
5. 0,00 0,00 0
Forderungen gegen Unternehmen mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00
sonstige Vermögensgegenstände -89,00
eingefordertes, aber noch nicht
eingezahltes Kapital 0,00
Wertpapiere 0,00
Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00
sonstige Wertpapiere 0,00
Schecks, Kassenbestand, Bundesbankund Postgiroguthaben, Guthaben bei
Kreditinstituten
861,00
Rechnungsabgrenzungsposten 223,00
Aktive latente Steuern 0,00
Aktiver Unterschiedsbetrag aus der
Vermögensverrechnung 0,00
Nicht durch Eigenkapital gedeckter
Fehlbetrag 0,00
Passiva -1.304,00
Eigenkapital 47.523,00
Gezeichnetes Kapital 0,00
Kapitalrücklage 47.500,00
Gewinnrücklagen 0,00
gesetzliche Rücklage 0,00
Rücklage für Anteile an einem
herrschenden oder mehrheitlich
beteiligten Unternehmen
0,00
satzungsgemäße Rücklage 0,00
andere Gewinnrücklagen 0,00
Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -19.443,00
Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 19.466,00
Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00
Sonderposten mit Rücklagenanteil
(beibehaltene Werte) 0,00
Empfangene Ertragszuschüsse 0,00
Sonderposten für
Investitionszuschüsse 0,00
Rückstellungen -5.565,00
Rückstellungen für Pensionen und
ähnliche Verpflichtungen 218,00
Steuerrückstellungen 0,00
sonstige Rückstellungen -5.783,00
Verbindlichkeiten -42.648,00
Anleihen 0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten -43.350,00
erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen -385,00
Verbindlichkeiten aus der Annahme
gezogener Wechsel und der Ausstellung
eigener Wechsel
0,00
6. 4.883,00 3.771,00 23
7. 0,00 0,00 0
8. 0,00 1,00 0
9. 838,00 862,00 -3
G. 5.697,00 6.311,00 -11
H. 0,00 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014 in %
1. 72.584,00 70.977,00 2
2. 0,00 0,00 0
3. 684,00 675,00 1
4. 3.280,00 1.840,00 44
5. -7.567,00 -7.177,00 5
-1.000,00 -936,00 6
-6.567,00 -6.241,00 5
6. -31.121,00 -31.028,00 0
-24.229,00 -24.383,00 -1
-6.892,00 -6.645,00 4
7. -11.668,00 -12.744,00 -9
0,00 0,00 0
-11.668,00 -12.744,00 -9
8. -23.333,00 -23.676,00 -1
9. 5.948,00 4.246,00 29
10. 0,00 0,00 0
11. 0,00 0,00 0
12. 372,00 2.125,00 -471
13. 0,00 0,00 0
14. 0,00 0,00 0
Verbindlichkeiten gegenüber
verbundenen Unternehmen 1.112,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht
0,00
Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern -1,00
Sonstige Verbindlichkeiten -24,00
Rechnungsabgrenzungsposten -614,00
Passive latente Steuern 0,00
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV)
(in Tsd. EUR) Differenz absolut
Umsatzerlöse 1.607,00
Erhöhung oder Verminderung des
Bestands an fertigen und unfertigen
Erzeugnissen
0,00
andere aktivierte Eigenleistungen 9,00
sonstige betriebliche Erträge 1.440,00
Materialaufwand -390,00
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und
Betriebsstoffe und für bezogene Waren -64,00
Aufwendungen für bezogene Leistungen -326,00
Personalaufwand -93,00
Löhne und Gehälter 154,00
soziale Abgaben und Aufwendungen für
Altersvorsorgung und für Unterstützung -247,00
Abschreibungen 1.076,00
auf immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens und Sachanlagen
sowie auf aktivierte Aufwendungen für die
Ingangsetzung und Erweiterung des
Geschäftsbetriebes
0,00
auf Vermögensgegenstände des
Umlaufvermögens, soweit diese die in
der Kapitalgesellschaft üblichen
Abschreibungen überschreiten
1.076,00
sonstige betriebliche Aufwendungen 343,00
Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.702,00
Erträge aus Beteiligungen 0,00
Erträge aus anderen Wertpapieren und
Ausleihungen des
Finanzanlagevermögens
0,00
sonstige Zinsen und ähnliche Erträge -1.753,00
Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00
Abschreibungen auf Finanzanlagen und
auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00
15. -8.713,00 -11.948,00 -37
16. 466,00 -6.710,00 1.540
17. 0,00 0,00 0
18. 0,00 0,00 0
19. 0,00 -12.287,00 0
20. 0,00 -12.287,00 0
21. 0,00 -3,00 0
22. -443,00 -443,00 0
23. 0,00 0,00 0
24. 0,00 0,00 0
25. 23,00 -19.443,00 84.635
26. -46.885,00 -27.441,00 41
27. 0,00 0,00 0
28. -46.862,00 -46.884,00 0
29. 0,00 0,00 0
31.12.2015 31.12.2014 in %
511 541 -6
485 512 -6
14 13 7
521 542 -4
491 513 -4
13 10 23
7.280 6046 17
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 3.235,00
Ergebnis der gewöhnlichen
Geschaftstätigkeit 7.176,00
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00
außerordentliche Erträge 0,00
außerordentliche Aufwendungen 12.287,00
außerordentliches Ergebnis 12.287,00
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 3,00
sonstige Steuern 0,00
Erträge aus Verlustübernahmen 0,00
aufgrund einer Gewinngemeinschaft,
eines Gewinn- oder
Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte
Gewinne
0,00
Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 19.466,00
Gewinnvortrag/Verlustvortrag -19.444,00
Veränderungen der Kapitalrücklage und
der Gewinnrücklagen 0,00
Bilanzgewinn/Bilanzverlust 22,00
Ausschüttung 0,00
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum
Investitionsvolumen Differenz absolut
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) -30
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -27
Azubis 3
3. Investitionen (in EUR) 1.234
Azubis 1
2. Mitarbeiter Gesamt (im
Jahresdurchschnitt) -21
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit -22
Adressart
postalischer Sitz
wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen
Branche
Rechtsform GmbH
Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft
Geschäftszweck Zweck der Gesellschaft ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten
der Bevölkerung und die Übernahme damit zusammenhängender
wirtschaftlicher Aufgaben.
Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet, vermittelt und
verwaltet - auch für Dritte - Bauten in allen Rechts- und
Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen.
Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des
Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen.
Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese
dem Gesellschaftszweck (mittelbar oder unmittelbar) dienlich sind,
insbesondere Facility Management und Development.
Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten
Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen
Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für
Dritte
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen
Glogauer Straße 70
D-90473 Nürnberg
Telefon 80 04 - 0
Fax 80 04 - 201
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
BZG GmbH 13,16
Fränkische Wohnungsbaugesellschaft mbH 100,00
impleaPlus GmbH 25,10
IS ImmoSolution GmbH 100,00
NAG Nürnberger Aufbaugesellschaft mbH 100,00
wbg Immohold GmbH & Co. KG 100,00
WBG KOMMUNAL GmbH 100,00
WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH 100,00
Anzahl: 8
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Städtische Werke Nürnberg GmbH 40,90
Stadt Nürnberg 40,00
wbg Immohold GmbH & Co. KG 19,10
Anzahl: 3
Vorstand bzw. Geschäftsführung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Schekira, Ralf Geschäftsführer
Bezüge: 199,5 TEUR
Thyroff, Frank Geschäftsführer
Bezüge: 199,7 TEUR
Aufsichtsrat
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender
Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
Dr. jur. Gsell, Klemens stellv. Vorsitzender
Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Hasler, Josef Mitglied
Vorsitzender der Geschäftsführung der
Städtische Werke Nürnberg GmbH
Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied
Geschäftsführer der Städtische Werke
Nürnberg GmbH
Raschke, Gerald Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Wojciechowski, Anita-Susanna Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Blank, Petra Belegschaftsmitglied ohne Stimmrecht
Betriebsratsvorsitzende
Dr. jur. Fraas, Michael Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht
Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg
Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg
Prölß, Reiner Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht
Sozialreferent der Stadt Nürnberg
Riedel, Harald Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht