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Wirtschaftsplan 2016

Haushalt 2016 · Seiten 4–28 · Seiten 4–28 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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Wirtschaftsplan 2016 Inhalt Erläuterungen zum Wirtschaftsplan 2016 1. Allgemeines 2. Erfolgsplan und Vorschau bis 2019 3. Mittelfristiger Vermögens- und Finanzplan der Jahre 2015 bis 2019 4. Kassen- und Investitionskredite Anlagen Anlage 1: Erfolgsplan 2016 Anlage 2: Erfolgsplanvorschau bis 2019 Anlage 3: Finanzplan 2016 Anlage 4: Mittelfristiger Finanzplan für die Jahre 2015 bis 2019 Anlage 5: Vermögensplan 2016 Anlage 6: Mittelfristiger Vermögensplan für die Jahre 2015 bis 2019 Anlage 7: Verpflichtungsermächtigungen zum Vermögensplan 2015 bis 2019 Anlage 8: Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 Anlage 9: Stellenplan / Stellenübersicht 2016 8 Wirtschaftsplan 2016 Seite 1 1. Allgemeines Der Eigenbetrieb ASN (Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg) ist zuständig für die Durchführung der Abfallwirtschaft nach der städtischen Abfallwirtschaftssatzung. Der Betrieb ASN beschäftigt ca. 430 Mitarbeiter. Er gliedert sich gemäß den Aufgaben bzw. Anforderungen in folgende Bereiche: 1.1 Abfallwirtschaft Die Stadt Nürnberg als kreisfreie Gemeinde ist für die in ihrem Gebiet anfallenden Abfälle öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger (örE) im Sinne des Kreislaufwirtschafts- und Ab￾fallgesetzes. Die sich aus dem KrW/AbfG ergebenden Aufgaben erfüllt die Stadt als Pflichtaufgaben im eigenen Wirkungskreis (entsorgungspflichtige Körperschaft). Im Rahmen der innerstädtischen Organisation nimmt der Eigenbetrieb ASN die Pflichten des öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträgers wahr. Das zum 01.06.2012 in Kraft getretene neue Kreislaufwirtschaftsgesetz (KrWG) ist die Umsetzung der europäischen Abfallrahmenrichtlinie und soll eine umfassende Modernisie￾rung der Kreislaufwirtschaft bewirken. Insbesondere soll die Kreislaufwirtschaft stärker als bisher auf den Ressourcen-, Klima- und Umweltschutz ausgerichtet werden. Die beste￾henden abfallrechtlichen Regelungen sollen klarer und präziser sein, um die Vollzugs- und Rechtssicherheit zu verbessern. Dies betrifft vor Allem die Aufgabenteilung zwischen den Kommunen und der privaten Entsorgungswirtschaft. Mit dem neuen KrWG ist nun eine Ermächtigung für die noch notwendigen Ausführungs￾regelungen, z.B. für die Einführung einer „Wertstofftonne“, gegeben. Ob dies über die No￾vellierung der Verpackungsverordnung oder über ein neues Wertstoffgesetz erfolgt, ist noch unklar. Die Abfallentsorgung umfasst die Verwertung und die Beseitigung von Abfällen. Die abfallwirtschaftlichen Maßnahmen - Sammeln - Einsammeln durch Hol- und Bringsysteme - Befördern - Behandeln - Lagern - Behandeln von Abfällen - Ablagern von Abfällen zur Beseitigung werden durch ASN bzw. durch beauftragte Dritte durchgeführt. 9 Wirtschaftsplan 2016 Seite 2 Zur Erfüllung der Aufgaben Förderung der Abfallvermeidung, Verwertung von Abfällen und Beseitigung von Abfällen betreibt die Stadt eine öffentliche Einrichtung und stellt geeignete Einrichtungen und Anlagen zur Verfügung. Daneben führt sie Maßnahmen zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen (Abfallberatung) durch. ASN vollzieht hierbei die Abfallwirtschaftssatzung und die Abfallgebührensatzung der Stadt Nürnberg. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit übernimmt ASN - jeweils auf der Basis entsprechender Zweckvereinbarungen - die Abfälle zur Beseitigung aus - dem Landkreis Nürnberger Land, - der Stadt Fürth, - aus dem Landkreis Fürth und - der Stadt Schwabach zur Behandlung in der MVA-Nürnberg. Im Sachgebiet Abfallwirtschaft werden alle Tätigkeiten und Aufgaben durchgeführt bzw. bearbeitet, die mit dem Vermeiden, Verringern, Verwerten von Abfällen, der Einsammlung und dem Transport von Abfällen und der Abfallberatung zusammenhängen. Die Aufgaben im Einzelnen sind:  Müllabfuhr zum Einsammeln und Befördern von Abfällen innerhalb der Systemabfuhr (Abfuhr von Abfällen, die in den nach der AbfS zulässigen Abfallbehältern an den ange￾schlossenen Grundstücken überlassen werden). Für die Restmüllabfuhr sind ca. 83.000 graue Abfallbehälter mit einem Volumen von ca. 17.500.000 Litern, für die Biomüllab￾fuhr sind ca. 39.500 Biotonnen mit einem Volumen von ca. 5.200.000 Litern aufgestellt. Die Abfallbehälter werden mindestens einmal pro Woche geleert. Die Leistung wird im sog. Vollservice erbracht, d.h. die Abfallbehälter werden vom Personal der Müllabfuhr vom jeweiligen Standplatz geholt, zum Sammelfahrzeug transportiert, entleert und wie￾der zurückgestellt.  Bereitstellung, Umtausch, Reparatur und Volumenänderung der stadteigenen Abfallbe￾hälter mit der Erledigung von durchschnittlich 6.100 Aufträgen pro Jahr.  Sicherstellen der Sammlungs- und Transportlogistik mit Personal- u. Fahrzeugeinsatz für 26 Restmüll-, 13 Biomüll, 3 Sperrmülltouren, 2 Sperrmülltouren für Klein- bzw. 10 Wirtschaftsplan 2016 Seite 3 Sammelaufträge und die Beseitigung „wilder Abfallablagerungen“ sowie 2 Behälteraus￾fuhrtouren.  Sperrmüllabfuhr auf Abruf Aufnahme, Disponierung und Erledigung von ca. 10.300 Sperrmüllabholaufträgen pro Jahr einschließlich separater Erfassung von verwertbaren Materialien und Elektronik￾schrott im Rahmen der Sperrmüllabholung.  Containerdienst mit Absetz- und Abrollcontainern sowie Müllpresscontainern von 5,5 m3 bis 30 m3 für Sonderabfuhren, Gartenabfallsammlung und die Entsorgung von Großbe￾trieben.  Betrieb einer mobilen Schadstoffsammelstelle für die Annahme von Problemabfällen aus Haushalten und aus dem vergleichbaren Kleingewerbe, das den Bürgern im regel￾mäßigen Wechsel bei den Wertstoffhöfen zur Verfügung steht.  Betrieb von 5 offenen und 1 mit Personal ausgestatteten Gartenabfallsammelstellen zur Annahme von ca. 22.000 t Gartenabfällen jährlich. Einmal jährliche Durchführung einer stadtweiten Christbaumsammlung an über 100 Plätzen.  Betrieb von 6 Wertstoffhöfen zur Annahme von Abfällen zur Verwertung und Sperrmüll mit einem beauftragten Dritten als Betriebsführer; Einrichtung von Sammelstellen für Elektro- und Elektronikaltgeräte auf den Wertstoffhöfen. Bereitstellung von Mehrwegge￾schirr und Geschirrmobilen für private Nutzung durch Haushalte.  Abstimmung der Sammelsysteme für gebrauchte Verkaufsverpackungen auf die Sam￾melsysteme der Stadt mit den Systembetreibern (Gelber Sack, Altglascontainer); opera￾tive Durchführung erfolgt rein privatwirtschaftlich durch Entsorgungsfirmen, die von den Systembetreibern beauftragt sind.  Bearbeitung von Entsorgungsnachweisen im Vollzug der Nachweisverordnung für die Annahme von Abfällen in der MVA und auf der „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“.  Abfallberatung durch hauptamtliche und ehrenamtliche Abfallberater direkt im Haushalt oder an Informationsständen bzw. am „ASN-Infomobil“.  Förderung der Eigenkompostierung durch Beratung und Gewährung eines Zuschusses für den Kauf eines Komposters.  Anpassung und Aktualisierung der Abfallwirtschafts- und der Abfallgebührensatzung. 11 Wirtschaftsplan 2016 Seite 4  Abschluss von Verträgen mit Dritten zur Erfüllung abfallwirtschaftlicher Aufgaben ein￾schließlich Ausschreibungen, Vertragsanpassungen und Abrechnung der Vertragsleis￾tungen.  Führung des Bereiches Einsammlung und Beförderung als Entsorgungsfachbetrieb. 1.2 Müllverbrennungsanlage (MVA) Die Müllverbrennungsanlage im sogenannten Gleisdreieck St. Leonhard/Schweinau wurde 2001 in Betrieb genommen. Sie verfügt über drei baugleiche Verbrennungslinien mit einer Durchsatzleistung von je￾weils ca. 10,5 Tonnen Müll pro Stunde und arbeitet nach dem Prinzip der wassergekühlten Rostfeuerungstechnik. Die Feuerleistungsregelung, ein automatisches Überwachungssys￾tem, optimiert die Verbrennungsbedingungen. Die bei der Verbrennung entstehenden heißen Rauchgase werden durch einen Dampfer￾zeuger geleitet und geben dort den größten Teil ihrer Wärme ab, bevor in einer mehrstufi￾gen Abgasreinigungsanlage Stäube, Schwermetallverbindungen, saure Schadgase (wie z.B. Salzsäure), Schwefeldioxid, Stickoxide sowie Dioxine und Furane abgeschieden wer￾den. Der bei der thermischen Abfallbehandlung erzeugte Prozessdampf wird an die N-ERGIE abgegeben und dort zur Strom- und Fernwärmeerzeugung genutzt. Durch den Energie￾verbund zwischen MVA und Heizkraftwerk Sandreuth können fossile Brennstoffe wie z.B. Erdgas eingespart werden. Auf diese Weise gelangen jährlich, bei gleicher Energieaus￾beute, bis zu 120.000 Tonnen CO2 weniger in die Atmosphäre. Die Rückstandsprodukte des Verbrennungsprozesses wie Schlacke und Metallschrott aber auch Kessel- und Flug￾aschen, Gips und Sole können überwiegend einer Verwertung zugeführt werden. Im Jahr 2016 werden voraussichtlich ca. 198.000 t „Abfälle zur Beseitigung“ (davon ca. 124.000 t Hausmüll aus Nürnberg, ca. 8.000 t Gewerbeabfälle und ca. 66.000 t Hausmüll aus anderen Gebietskörperschaften) in der Müllverbrennungsanlage angeliefert. Darüber hinaus werden in begrenztem Umfang „Abfälle zur energetischen Verwertung“ angenom￾men. Für die „Abfälle zur Beseitigung“ ist die Verbrennungsgebühr in der Abfallgebührensatzung festgelegt. Die Anlieferer von „Abfällen zur energetischen Verwertung“ entrichten hingegen ein privatrechtliches Entgelt. 12 Wirtschaftsplan 2016 Seite 5 1.3 Deponien Gemäß dem BayAbfG haben die entsorgungspflichtigen Körperschaften die Verpflichtung, eine TASi-Deponie der Klasse II mit einer verfügbaren Nutzungsdauer von mindestens 6 Jahren vorzuhalten. Um die Entsorgungssicherheit für nicht brennbare Abfälle zu gewährleisten, betreibt die Stadt Nürnberg die „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“. Die „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“ hat eine Gesamtkapazität von 1,5 Mio. m³, davon werden bis Ende 2016 ca. 1,3 Mio. m³ verfüllt sein. Mit den geringen Ablagerungsmengen der letzten Jahre würde die Verfüllung des Restvo￾lumens mindestens bis zum Jahr 2040 dauern. Da betriebsnotwendige technische Einrich￾tungen der Deponie in den nächsten 10 Jahren ihr technisches Nutzungsende erreichen, also abgewirtschaftet und nicht mehr funktionsfähig sein werden, müssten sie mit hohem Investitionsaufwand ersetzt werden. Der Werkausschuss hat deswegen in seiner Sitzung am 29. Juni 2011 beschlossen, den Betrieb der Deponie Nürnberg-Süd bis zum Ablauf des Jahres 2022 zu beenden und bis dahin, zur Verfüllung der Deponie, dort auch die aufbereitete Schlacke der Müllverbren￾nungsanlage abzulagern. Die von der Bundesregierung erlassenen Verordnungen (AblagerungsVO, DeponieVO) regeln die Rahmenbedingungen für die Deponierung von Abfällen neu. Darüber hinaus werden die bisher in technischen Regelwerken (TA-Siedlungsabfall) beschriebenen Aus￾rüstungsstandards und Grenzwerte für Deponien nunmehr durch Verordnung verbindlich festgeschrieben. Für die Nürnberger Abfallwirtschaft bedeutet dies, dass seit Juni 2005 bei Störung oder Ausfall der Müllverbrennungsanlage, der Hausmüll nicht mehr auf der „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd "„notdeponiert“ werden darf. Darüber hinaus ist die Genehmigung zur Abla￾gerung von Abfällen, die die Zuordnungskriterien der Deponieklasse II erfüllen, auf den Deponieabschnitten F – M zeitlich unbefristet erteilt. Der dafür notwendige Nachweis der technischen Gleichwertigkeit der „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“ mit den geforderten TASi-Deponie-Zuordnungskriterien für die Deponieklasse II wurde von den zuständigen Fachbehörden anerkannt und von der Regierung von Mittelfranken genehmigt. Insbeson￾dere nach wirtschaftlichen Kriterien ist noch festzulegen, mit welchem zeitlichen Horizont die „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“ weiterhin als Deponie der Klasse II betrieben werden soll. In diesem Zusammenhang ist die über das Jahr 2017 hinaus übernommene Verpflich￾tung, die entsprechenden Abfälle für den Landkreis Nürnberger Land zu entsorgen, von Bedeutung. 13 Wirtschaftsplan 2016 Seite 6 Die ehemalige, bereits geschlossene „Deponie Nord“ wurde rekultiviert und ist seit dem 30.6.1998 in der Nachsorgephase. Dabei muss der Oberflächendichtung, der Gasfassung und der Grundwasserqualität noch eine besondere Beachtung gewidmet werden. Derzeit entstehen Aufwendungen nur für die laufende Überwachung. Für eventuelle zukünftige Sanierungsmaßnahmen wurde eine Rückstellung in Höhe von ca. 7,5 Mio. EURO gebildet. 2. Erfolgsplan und Vorschau bis 2019 2.1 Umsatzerlöse Hauptumsatzträger des ASN sind die Abfallgebühr, die Verbrennungsgebühr und die De￾poniegebühr. Die Abfallgebühr ist eine Benutzungsgebühr. Sie wird in Nürnberg nach einem Wahr￾scheinlichkeitsmaßstab als Einheitsgebühr (eine Gebühr für alle Leistungen) erhoben. Als Bezugsgröße gilt ein Volumen-/Litermaßstab nach der Größe/Volumen der für die Rest￾müllabfuhr zur Verfügung gestellten Abfallbehälter auf der Basis einer wöchentlichen Ab￾fuhr. Mit der Abfallgebühr werden alle abfallwirtschaftlichen Kosten wie z. B. für Sammlung und Transport der Abfälle, Altpapiersammlung, Biomüll- und Gartenabfallsammlung, Errichtung und Betrieb von Wertstoffhöfen, Problemmüllsammlung, Sperrmüllabfuhr auf Abruf, Abfall￾beratung sowie die Kosten für die Beseitigung der Abfälle in der Müllverbrennungsanlage gedeckt. Der aktuelle Kalkulationszeitraum endet zum 31.12.2015. Die Neukalkulation der Abfallge￾bühr ab 2016 ist Gegenstand einer gesonderten Darstellung. Die Verbrennungsgebühr in der Müllverbrennungsanlage wird für „Abfälle zur Beseiti￾gung“ nach Gewicht abgerechnet. In dieser Gebühr sind alle Kosten, die im Zusammen￾hang mit der Errichtung, dem Betrieb und dem Unterhalt der Müllverbrennungsanlage ste￾hen, enthalten. Die Verbrennungsgebühr wurde ab 2015 im Rahmen der Neukalkulation gesenkt und bleibt bis zum Ende dieses neuen Kalkulationszeitraums im Jahre 2018 unverändert. Bei Abfällen zur energetischen Verwertung wird ein privatrechtliches Entgelt abgerechnet. Bei der Deponiegebühr wurde eine Kalkulation von der „Wiege bis zur Bahre“ vorge￾nommen, d. h. es wurden sämtliche Planungs- und Baukosten (einschließlich Rekultivie￾rungs- und Nachsorgekosten, Ersatzinvestitionen sowie eventuell zu erbringende Sicher￾heitsleistungen) und die anfallenden Betriebskosten einbezogen. Für die Ablagerung der Schlacke wird im Rahmen der „Internen Leistungsverrechnung“ ein zusätzliches Entgelt erhoben, das die wirtschaftliche Situation der Deponie verbessert. Die diesbezüglichen Berechnungen wurden von der Fa. AU Consult GmbH durch ein Gut￾achten bestätigt. 14 Wirtschaftsplan 2016 Seite 7 2.2 Sonstige betriebliche Erlöse In diesem Posten sind insbesondere Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen, Schadensersatzleistungen, Mieteinnahmen und Personalkostenzuschüsse der Bundes￾agentur für Arbeit und des Landkreises Fürth enthalten. 2.3 Materialaufwand und bezogene Leistungen Der Materialaufwand umfasst die Kosten für alle verbrauchten Materialien und bezogenen Leistungen, u. a. auch die Aufwendungen für Instandsetzungsmaßnahmen in der Müllver￾brennungsanlage. 2.4 Personalaufwand Der Personalaufwand umfasst die bezahlten Entgelte und Besoldungen der Beschäftigten und der Beamten. Außerdem enthält er die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung, die Aufwendungen für Altersversorgung und Unterstützung, gewährte Beihilfen und die Umla￾ge für die Zusatzversorgungskasse. 2.5 Abschreibungen Grundlagen der Abschreibungen sind die Anschaffungswerte des Anlagenbestandes so￾wie der Investitionsplan. Es wird die lineare Abschreibungsmethode vom Anschaffungswert angewandt. Zuwen￾dungen und Zuschüsse, die in der Vergangenheit als Sonderabschreibungen abgesetzt wurden, sind im Berichtszeitraum nicht zu erwarten bzw. anzusetzen. 2.6 Sonstige betriebliche Aufwendungen Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen geben die für das laufende Geschäft anzuset￾zenden Kosten für Mieten und Pachten, Bürokosten, Verwaltungskostenumlage der Stadt Nürnberg, Versicherungen sowie vom ASN direkt in Anspruch genommene Leistungen städtischer Dienststellen wieder. 2.7 Zinsen Im Zinsaufwand in Höhe von 6,9 Mio. EUR ist die Verzinsung der Bankdarlehen mit 3,2 Mio. EUR und die Aufzinsung von Rückstellungen nach dem Bilanzmodernisierungsgesetz mit 3,7 Mio. EUR enthalten. Zinserträge sind nur im marginalen Umfang zu erwarten. 15 Wirtschaftsplan 2016 Seite 8 2.8 Handelsrechtliches Ergebnis Der Eigenbetrieb ASN schließt in 2016 voraussichtlich mit einem Jahresgewinn von ca. 11,29 Mio. EUR ab. Zum 01.01.2015 bestehen Gewinnvorträge in Höhe von ca. 7,25 Mio. EUR. Der oben genannte Gewinnvortrag zum 01.01.2015 und der erwartete Gewinn in 2015 in Höhe von ca. 1,54 Mio. EUR soll mit dem Jahresgewinn 2016 verrechnet werden und als Gewinnvortrag in Höhe von ca. 20,08 Mio. € auf neue Rechnung vorgetragen werden. 3. Mittelfristiger Vermögens- und Finanzplan der Jahre 2015 bis 2019 Dem Investitionsvolumen liegen die beabsichtigten Beschaffungen zugrunde. Für 2016 ergeben sich Ausgaben in Höhe von 5,45 Mio. EUR. Über den gesamten Planungszeitraum von 5 Jahren sind Ausgaben in Höhe von 13,5 Mio. EUR vorgesehen. Die Finanzierung der Investitionen erfolgt weitgehend über Abschrei￾bungen. Die Entwicklung des Vermögens und der Schulden ab 2016 wird in der Finanzrechnung über die Mittelverwendung und der Mittelherkunft (Anlage 4) aufgeschlüsselt. Die Tilgungen für die Bankdarlehen verlaufen planmäßig. 4. Kassen- und Investitionskredite Der Höchstbetrag für „Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben“ für ASN beträgt, gemäß Art. 73 Absatz 2 GO, für das Jahr 2016 14,2 Mio. EUR. Für 2016 ist die Aufnahme zweier Investitionskredite i.H.v. insgesamt 5,0 Mio. EUR ge￾plant. Dabei sollen 4,0 Mio. EUR für den Bau eines neuen Wertstoffhofes zur Verfügung gestellt werden, welcher in seiner baulichen Ausgestaltung nicht nur dem neuesten Stand entsprechen, sondern insbesondere auch dem demografischen Wandel Rechnung tragen soll (möglichst Barriere freier Zugang). Weitere 1,0 Mio. EUR werden für die Umgestaltung von einer bislang personell unbetreuten zu einer betreuten Gartenabfallsammelstelle be￾nötigt. Auch bei dieser „Ertüchtigung“ der Einrichtung soll der demografischen Entwicklung (bequemerer Einwurf, ggf. mit personeller Unterstützung) Rechnung getragen werden. 16 Anlage 1 IST Plan Plan 2014 2015 2016 TEUR TEUR TEUR 1. Umsatzerlöse 1.1. Gebühren veranlagt 54.193 53.855 44.636 1.2. andere Gebühren und Erlöse 1) 17.463 26.372 40.433 1.3. Auflösung passivierter Investitionszuschüsse 00 0 SUMME Umsatzerlöse 71.656 80.227 85.069 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen 00 0 3. Aktivierte Eigenleistungen 00 0 4. Sonstige betriebliche Erträge 599 284 298 5. Materialaufwand und bezogene Leistungen a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs und Betriebsstoffe und bezogene Waren 8.789 11.713 9.389 b) Aufwendungen für bezogene Leistungen 13.468 17.341 13.461 SUMME Materialaufwand, bezogene Leistungen 22.257 29.054 22.850 6. Personalaufwand und Sozialabgaben a) Löhne u. Gehälter 16.646 17.111 18.200 b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 4.974 5.350 5.755 - davon für Altersversorgung 1.645 1.977 2.099 SUMME Personalaufwand 21.620 22.461 23.955 7. Abschreibungen 13.920 14.158 14.208 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.421 6.405 6.367 9. Zinsen und ähnliche Erträge 240 266 239 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.306 7.115 6.889 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ‐29 1.584 11.337 12. außerordentlicher Aufwand 00 0 13. außerordentliches Ergebnis (Fehlbetrag) 00 0 14. Sonstige Steuern 134 46 43 15. Jahresgewinn (+) / -verlust (-) ‐163 1.538 11.294 Zuführung 8.699 7.230 0 Auflösung 0 9.014 17.318 1) davon Rückstellungen zum Ausgleich von Gebührenschwankungen Erfolgsplan 2016 17 Ist Plan Plan Vorschau Vorschau Vorschau 2014 2015 2016 2017 2018 2019 TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR TEUR 1. Umsatzerlöse 1) 71.656 80.227 85.069 84.660 84.252 74.406 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Leistungen 000000 3. Aktivierte Eigenleistungen 000000 4. Sonstige betriebliche Erträge 599 284 298 298 298 298 5. Materialaufwand / bezogene Leistungen 22.257 29.054 22.850 25.436 28.176 26.875 6. Personalaufwand und Sozialabgaben 21.620 22.461 23.955 24.952 25.846 26.714 7. Abschreibungen 13.920 14.158 14.208 14.183 14.296 14.326 8. Sonstige betriebliche Aufwendungen 5.421 6.405 6.367 6.476 6.588 6.701 9. Zinsen und ähnliche Erträge 240 266 239 239 239 239 10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.306 7.115 6.889 6.006 5.186 4.340 11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ‐29 1.584 11.337 8.144 4.697 ‐4.013 außerordentlicher Aufwand 000000 außerordentliches Ergebnis 000000 12. Sonstige Steuern 134 46 43 43 43 43 13. Jahresgewinn (+) / -verlust (-) ‐163 1.538 11.294 8.101 4.654 ‐4.056 14. Gewinn- / Verlustvortrag 7.415 7.252 8.790 20.084 28.185 32.839 15. Vortrag auf neue Rechnung 7.252 8.790 20.084 28.185 32.839 28.783 1) davon Rückstellungen zum Ausgleich von Gebührenschwankungen Zuführung 8.699 7.230 0000 Auflösung 0 9.014 17.318 17.318 17.318 8.494 Erfolgsplanvorschau Anlage 2 18 Anlage 3 Finanzplan 2016 Mittelherkunft T-EUR Periodenergebnis Gewinn 11.294 Abschreibungen / RBW Abgänge 14.208 Erhöhung der Rückstellungen1) Erhöhung der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 5.000 Minderung liquider Mittel 162 Mittelzufluss gesamt 30.664 Mittelverwendung T-EUR Periodenergebnis Verlust Investitionen Abfallwirtschaft 5.107 Müllverbrennung 210 Deponie 38 Verwaltung 100 Minderung der Rückstellungen1) 14.900 Minderung der Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 10.309 Erhöhung liquide Mittel Mittelverwendung gesamt 30.664 Erhöhung 0 Minderung 15.400 1) davon Rückstellungen zum Ausgleich von Gebührenschwankungen 19 Anlage 4 Plan Plan Vorschau Vorschau Vorschau 2015 2016 2017 2018 2019 Mittelherkunft T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR Periodenergebnis Gewinn 1.538 11.294 8.101 4.654 Abschreibungen / RBW Abgänge 14.158 14.208 14.183 14.296 14.326 Erhöhung der Rückstellungen1) 2.400 Erhöhung Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 5.000 Minderung der liquiden Mittel 162 4.035 8.656 8.166 Mittelzufluss gesamt 18.096 30.664 26.319 27.606 22.492 Plan Plan Vorschau Vorschau Vorschau 2015 2016 2017 2018 2019 Mittelverwendung T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR T-EUR Periodenergebnis Verlust 4.056 Investitionen Abfallwirtschaft 1.607 5.107 1.749 2.592 2.594 Müllverbrennung 288 210 320 64 64 Deponie 425 38 305 30 30 Verwaltung 100 100 100 100 100 Minderung der Rückstellungen 14.900 16.300 17.400 8.900 Minderung Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 10.076 10.309 7.545 7.420 6.748 Erhöhung liquide Mittel 5.600 Mittelverwendung gesamt 18.096 30.664 26.319 27.606 22.492 Erhöhung 7.177 0000 Minderung 9.014 15.400 17.500 16.400 8.100 Mittelfristiger Finanzplan für die Jahre 2015 bis 2019 1) davon Rückstellungen zum Ausgleich von Gebührenschwankungen 20 Anlage 5 Vermögensplan 2016 EUR EUR Abfallwirtschaft Fachspezifische Software 20.000,00 Grundstücke und Gebäude 550.000,00 Betriebsanlagen (Wertstoffhöfe) 2.400.000,00 Fahrzeuge 1.730.000,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 407.000,00 5.107.000,00 Müllverbrennungsanlage Fachspezifische Software 3.000,00 Grundstücke und Gebäude 50.000,00 Betriebsanlagen 90.000,00 Maschinen 10.000,00 Fahrzeuge 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 57.000,00 210.000,00 Deponie Grundstücke und Gebäude 5.000,00 Betriebsanlagen 20.000,00 Maschinen 5.000,00 Fahrzeuge 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 7.500,00 37.500,00 Verwaltung Fachspezifische Software 35.000,00 Grundstücke und Gebäude 0,00 Fahrzeuge 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.000,00 100.000,00 geplante Gesamtinvestitionen 5.454.500,00 21 Mittelfristiger Vermögensplan 2015 2016 2017 2018 2019 EUR EUR EUR EUR EUR Abfallwirtschaft Fachspezifische Software 20.000,00 20.000,00 30.000,00 30.000,00 30.000,00 Grundstücke und Gebäude 100.000,00 550.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 Betriebsanlagen (Wertstoffhöfe) 0,00 2.400.000,00 0,00 0,00 0,00 Fahrzeuge 1.320.000,00 1.730.000,00 1.310.000,00 2.153.000,00 2.155.000,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 167.000,00 407.000,00 309.000,00 309.000,00 309.000,00 1.607.000,00 5.107.000,00 1.749.000,00 2.592.000,00 2.594.000,00 Müllverbrennungsanlage Fachspezifische Software 3.000,00 3.000,00 4.000,00 2.000,00 2.000,00 Grundstücke und Gebäude 0,00 50.000,00 0,00 0,00 0,00 Betriebsanlagen 0,00 90.000,00 250.000,00 0,00 0,00 Maschinen 10.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 10.000,00 Fahrzeuge 200.000,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 75.000,00 57.000,00 56.000,00 52.000,00 52.000,00 288.000,00 210.000,00 320.000,00 64.000,00 64.000,00 Deponie Grundstücke und Gebäude 10.000,00 5.000,00 5.000,00 0,00 0,00 Betriebsanlagen 25.000,00 20.000,00 20.000,00 20.000,00 20.000,00 Maschinen 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 Fahrzeuge 350.000,00 0,00 270.000,00 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 35.000,00 7.500,00 5.000,00 5.000,00 5.000,00 425.000,00 37.500,00 305.000,00 30.000,00 30.000,00 Verwaltung Fachspezifische Software 35.000,00 35.000,00 35.000,00 35.000,00 35.000,00 Grundstücke und Gebäude 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Fahrzeuge 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung 65.000,00 65.000,00 65.000,00 65.000,00 65.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 100.000,00 geplante Gesamtinvestitionen 2.420.000,00 5.454.500,00 2.474.000,00 2.786.000,00 2.788.000,00 Anlage 6 22 Anlage 7 Seite 1 2015 2016 2017 2018 2019 23456 Abfallwirtschaft Fachspezifische Software 2014 20 2015 20 2016 30 0 0 Grundstücke und Gebäude 2014 100 2015 550 2016 100 0 0 Betriebsanlagen (Wertstoffhöfe) 2014 0 2015 2.400 2016 000 Fahrzeuge (Abfallsammelfahrzeuge) 2014 1.320 2015 1.730 2016 1.310 0 0 Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2014 167 2015 407 2016 309 0 0 Deponie Grundstücke und Gebäude 2014 10 2015 5 2016 500 Betriebsanlagen 2014 25 2015 20 2016 20 0 0 Maschinen 2014 5 2015 5 2016 500 Fahrzeuge 2014 350 2015 0 2016 270 0 0 Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2014 35 2015 8 2016 500 2.032 5.145 2.054 0 0 Übersicht über die aus Verpflichtungsermächtigungen fällig werdenden Ausgaben Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Jahres: Vorraussichtlich fällige Ausgaben in T-EUR 1 Summe 23 Anlage 7 Seite 2 2015 2016 2017 2018 2019 23456 Müllverbrennungsanlage Fachspezifische Software 2014 3 2015 3 2016 400 Grundstücke und Gebäude 2014 0 2015 50 2016 000 Betriebsanlagen 2014 0 2015 90 2016 250 0 0 Maschinen 2014 10 2015 10 2016 10 0 0 Fahrzeuge 2014 200 2015 0 2016 000 Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2014 75 2015 57 2016 56 0 0 Verwaltung Fachspezifische Software 2014 35 2015 35 2016 35 0 0 Betriebs- u. Geschäftsausstattung 2014 65 2015 65 2016 65 0 0 2.420 5.455 2.474 0 0 Übersicht über die aus Verpflichtungsermächtigungen fällig werdenden Ausgaben Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Jahres: Vorraussichtlich fällige Ausgaben in T-EUR 1 Gesamtsumme 24 Anlage 8 Seite 1 EUR Abfallwirtschaft Fachspezifische Software Standardsoftware/Erweiterung 10.000,00 Sonstiges 10.000,00 20.000,00 Grundstücke und Gebäude Betriebsgebäude 0,00 Abfallbehälterlager 0,00 Gartenabfallsammelstellen 500.000,00 Sonstiges 50.000,00 550.000,00 Betriebsanlagen (Wertstoffhöfe) Planungskosten 0,00 Bau/Verlegung WSH AM Pferdemarkt 2.400.000,00 Ablösung RBW WSH Würzb. Str 0,00 2.400.000,00 Fahrzeuge Abfallsammelfahrzeuge 1.310.000,00 Abrollkipper/Absetzkipper 150.000,00 Sperrmüllpresser 0,00 Lkw (Sperrmüll/Behälterausfuhr) 130.000,00 PKW 0,00 Radlader 130.000,00 Sonstiges 10.000,00 1.730.000,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung Büroeinrichtung 15.000,00 Datenendgeräte 20.000,00 Müllgroßbehälter (770/1.000 L) 200.000,00 Abroll-Absetzmulden 12.000,00 Müllpreßbehälter 50.000,00 Kranmulde 0,00 Rollpacker 100.000,00 Problemmüllcontainer 0,00 Sonstiges 10.000,00 407.000,00 Summe Abfallwirtschaft 5.107.000,00 Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 25 Anlage 8 Seite 2 Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 EUR Müllverbrennungsanlage Fachspezifische Software Fachspezifische Software 3.000,00 3.000,00 Grunstücke und Gebäude Ergänzung Verkehrsflächen 50.000,00 50.000,00 Betriebsanlagen Umlegung / Ausbau Kfz-Waagen 90.000,00 90.000,00 Maschinen div. Maschinen und Geräte 10.000,00 10.000,00 Fahrzeuge Transporter 0,00 Radlader 0,00 Kfz 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung Raumausstattung 0,00 Datenendgeräte/server 7.000,00 Büro- und Werkstatteinrichtung 5.000,00 Sonstiges 45.000,00 57.000,00 Summe Müllverbrennungsanlage 210.000,00 26 Anlage 8 Seite 3 Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 EUR Deponie Grundstücke und Gebäude Gebäudesanierung 5.000,00 5.000,00 Betriebsanlagen Intrusionsschutz 0,00 Ausbau/Sanierung Entgasung/Gasmotor 0,00 Sonstiges 20.000,00 20.000,00 Maschinen Maschinen und Geräte 5.000,00 5.000,00 Fahrzeuge Müllraupe, Radlader 0,00 LKW, Abrollkipper, Transporter 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung Datenendgeräte 0,00 Büro-, Werkstatt- Laboreinrichtung 2.500,00 Entwässerungsmulden 0,00 Sonstiges 5.000,00 7.500,00 Summe Deponie 37.500,00 27 Anlage 8 Seite 4 EUR Verwaltung Fachspezifische Software Erweiterung Standardsoftware 25.000,00 Netz- bzw. PC-Software 10.000,00 35.000,00 Grundstücke und Gebäude Grundstücke 0,00 Gebäude 0,00 0,00 Fahrzeuge PKW 0,00 0,00 Betriebs- und Geschäftsausstattung Datenendgeräte 20.000,00 Hardware für IT-Abt. 5.000,00 Hardware für Anwender 10.000,00 Einrichtung 25.000,00 Sonstiges 5.000,00 65.000,00 Summe Verwaltung 100.000,00 Erläuterungen zum Vermögensplan 2016 28 Anlage 9 Seite 1 Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg – ASN Stellenplan Beamte Laufbahn￾gruppen Besol￾dungsgru ppen Zahl der Stellen tatsächlicher Personal￾bestand Bemerkungen 2015 2016 30.06.2015 Qualifik.ebene 4 NV Erster Werkleiter (Höherer Dienst) B 2 1 1 1 Zweiter Werkleiter A 16 0 0 0 A 15 1 1 1 A 14 0 0 0 A 13 H 0 0 0 Qualifik.ebene 3 A 13 G 0 0 1 1) (Gehob. Dienst) A 12 1 1 1 A 11 4 4 2 A 10 0 1 1 Umw. von E9 nach A10 A 9/10 G 1 1 1 Qualifik.ebene 2 A 9 M 0 0 0 (Mittlerer Dienst) A 8 3 3 3 A 7 0 0 0 A 6 0 0 0 A 5 0 0 0 Summe 11 12 11 1) Anmerkungen: 1) einschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altersteilzeit (Freizeitphase) Stellenplan Tarifbeschäftigte Vergütungs￾gruppen Zahl der Stellen tatsächlicher Personal￾bestand Bemerkungen VG alt neu 2015 2016 30.06.2015 I E15Ü 0 0 0 I a E15 0 0 0 I b E14 2 2 2 II H + II G E13 1 1 1 III / II E12 4 4 4 IVa / III E11 3 3 3 IV a E10 3 3 3 IVb + Vb / IVb + VbG +VbM +LGr. 9 E9 25 24 23 Umw. von E9 nach A10 Vc + Vc / Vb + LGr. 7 / 8 a E8 37 40 40 3 neue Stellen (MVA) LGr. 6 / 7 a E7 12 12 18 VIb / Vc + VIb + LGr. 5 / 6 a E6 14 14 17 VII / VIb + V II + LGr. 4 / 5 a E5 108 112 104 4 neue Stellen Bioabf. und ILV-Aufträge LGr. 3 /4 a + 4 /4 a E4 6 6 6 VIII/VII + LGr. 2/3 a E3 195 202 202 7 neue Stellen Bioabf. LGr. 1/2a + 1/3 E2Ü 3 3 2 IX / Ixa + LGr. 1/1a E2 2 2 3 E1 0 0 0 Auszubildende 0 0 0 Summe 415 428 428 1) Anmerkungen: 1) einschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altersteilzeit (Freizeitphase) 29 Anlage 9 Seite 2 Stellenübersicht gesamt Zahl der Stellen tatsächlicher Personalbestand 2015 2016 30.06.2015 Gesamt Davon Vollzeit Teilzeit Beamtinnen / Beamte 11 12 11 9 2 Beschäftigte 415 428 428 417 11 Summe 426 440 439 426 13 Anmerkungen: 1*) einschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Altersteilzeit (Freizeitphase) Änderungen im Stellenplan zum Wirtschaftsplan ASN 2016 Hier: Stellen-Neuschaffungen Über die in 2016 geplanten Stellen-Neuschaffungen gibt die nachfolgende Tabelle Auskunft. Alle Stel￾len-Neuschaffungen sind durch Kosteneinsparungen (z.B. Wegfall von Fremdbeauftragungen), Zu￾satzgebühren, Kostenersätze (z.B. DSD-Nebenentgelte, Kostenausgleich durch SÖR) oder Wegfall bisheriger personalrelevanter Kosten, vollumfänglich gedeckt . Der Stellen-Mehrbedarf ist folgenden Umständen geschuldet: 1. Überwachung und Reinigung von Container-Standplätzen für Altglas: Zur Verbesserung der Situation an den Container-Standplätzen für Altglas sowie zur Beseitigung der nach Anzahl und Umfang stetig zunehmenden wilden Abfallablagerungen im Stadtgebiet wird ASN die eigenen Einheiten der Sperrmüllabfuhr (Sondertouren) verstärken und in das Gesamtkonzept zur Überwachung und Reinigung von Containerstandplätzen/Beseitigung wilder Abfallablagerungen, ein￾binden. Der hierfür zusätzlich erforderliche Personalbedarf (1 Fahrer, 1 Müllauflader) wird durch den Wegfall einer Auftrags-Fremdvergabe sowie durch DSD-Nebenentgelte finanziert. Personalausfallbe￾dingte Ersatzgestellungen sollen aus dem vorhandenen Personalbestand erfolgen. 2. Optimierung der Bioabfallsammlung / Zusätzliche Bioabfalltonne: Mit der Forderung des Kreislaufwirtschaftsgesetzes (KrWG) zur flächendeckend getrennten Erfas￾sung, u.a. von Bioabfällen ab 01.01.2015 hat ASN die Bioabfallsammlung intensiviert, rund 1.000 Bio￾tonnen zusätzlich aufgestellt und seit Herbst 2014 weitere Bioabfall-Sammeltouren eingerichtet (Stel￾lenbedarf: 11 Stellen). In 2016 sind weitere Ausweitungen zur Bioabfallerfassung, u.a. die Einführung einer abrufbaren „Extra-Bioabfalltonne“ geplant. Der hierfür notwendige Personalaufwand kann voll￾ständig durch Gebühren gedeckt werden (die Extra-Bioabfalltonne wird gegen Zusatzgebühr aufge￾stellt) und ist in den Personalkostenansätzen des Wirtschaftsplans enthalten. Die in Gebersdorf (Willstätter Straße) geplante Gartenabfall-Sammelstelle soll mit personeller Betreu￾ung betrieben werden. Dies gilt auch für die Sammelstelle in der Rehlinger-/Schalkhauser Straße. Mit dieser Service-Erweiterung soll der demografischen Entwicklung (Unterstützung mobilitätseinge￾schränkter Menschen bei der Abgabe von Grüngut) Rechnung getragen werden. Darüber hinaus soll der bislang hohe Störstoffanteil durch Überwachung der Anlieferungen reduziert werden. Die teilweise Finanzierung des Personal-Mehrbedarfs (2 Müllaufladerstellen) soll durch Reduktion der Störstoffkos￾ten erfolgen. 3. Transportleistungen für SÖR: ASN wird künftig SÖR bei der Bewältigung der im Rahmen der Grünflächen-Großmahd und im Rah￾men der bei der Straßenbegleitgrünpflege anfallenden Transportaufgaben unterstützen. Der hierfür notwendige Personalmehrbedarf (2 Stellen im Fahrer/innen-Bereich) wird durch Kostenausgleich ge￾deckt. 30 Anlage 9 Seite 3 4. Neues Schichtplanmodell für die MVA: Aufgrund arbeitsmedizinischer Erkenntnisse und wegen der dringenden Empfehlung des betriebsärzt￾lichen Dienstes soll das bisherige Schichtmodell im Betrieb der Müllverbrennungsanlage (4 Schicht￾gruppen) gegen ein neues, 5-gruppiges Schichtmodell ersetzt werden. Die bislang in erheblichem Umfang zu leistenden Überstunden entfallen mit dem neuen Modell (Finanzierung des Personal￾Mehraufwands). Tabellarische Auflistung des Stellen-Mehrbedarfs: Soll-Stellenplan: Ist-Stellenplan: Anzahl Bezeichnung/Funktion EGr Einsatz Name EGr Deckung 1 Fahrer/in E5 Beseitigung wilder Abfallablag. + Con￾tainerstandplatz￾reinigung N.N. E5 Wegfall einer Fremdver￾gabe sowie aus DSD￾Nebenentgelten 1 Fahrer/in E5 Erweiterung Bioab￾fallsammlung + XXL-Biotonne N.N. E5 Aufgrund gesetzlicher Anforderung (KrWG) und Zusatzgebühr (Ext￾ra-Bioabfalltonne) 1 Fahrer/in E5 Fuhrleistungen Großmahd (SÖR) N.N. E5 3-Jahres-Auftrag SÖR 1 Fahrer/in E5 Fuhrleistungen Straßenbegleitgrün N.N. E5 3-Jahres-Auftrag SÖR 1 Müllauflader/in E3 Beseitigung wilder Abfallablag. + Con￾tainerstandplatz￾reinigung N.N. E3 Wegfall einer Fremdver￾gabe sowie aus DSD￾Nebenentgelten 1 Müllauflader/in E3V Erweiterung Bioab￾fallsammlung + XXL-Biotonne N.N. E3V Aufgrund gesetzlicher Anforderung (KrWG) und Zusatzgebühr (Ext￾ra-Bioabfalltonne) 1 Müllauflader/in E3 Erweiterung Bioab￾fallsammlung + XXL-Biotonne N.N. E3 Wie oben 1 Müllauflader/in E3 Erweiterung Bioab￾fallsammlung + XXL-Biotonne N.N. E3 Wie oben 1 Müllauflader/in E3 Erweiterung Bioab￾fallsammlung + XXL-Biotonne Re￾serve N.N. E3 Wie oben 1 Müllauflader/in E3 Betreuung Garten￾abfallsammelstellen N.N. E3 Verbesserung Service und Reduktion Störstoff￾kosten 1 Müllauflader/in E3 Betreuung Garten￾abfallsammelstellen N.N. E3 Verbesserung Service und Reduktion Störstoff￾kosten 11 Summe Stellenneuschaffungen Abfallwirtschaft 1 Anlagenfahrer/in E8 Anlagenbetrieb Schichtdienst N.N. E8 Umstellung Schichtplan￾modell aufgrund arbeitsmed. Erkenntnis￾se und dring. Empfeh￾lung BÄD, von bislang 4 Schichtgruppen auf künftig 5 Schichtgruppen / Wegfall Überstunden 1 Anlagenfahrer/in E8 Anlagenbetrieb Schichtdienst N.N. E8 Wie oben 1 Anlagenfahrer/in E8 Anlagenbetrieb Schichtdienst N.N. E8 Wie oben 3 Summe Stellenneuschaffungen Entsorgungsanlagen 31 Anlage 9 Seite 4 Die Fortschreibung des Stellenplans zum 30.06.2015 zum Wirtschaftsplan ASN 2016 gem. § 5 Abs. 2 KommHV‐Doppik umfasst Veränderungen zur Spalte „tatsächlicher Personalbestand zum 30.04.2015“, wie folgt: ‐Stellenplan Beamtinnen/Beamte‐  Besoldungsgruppe A 11   von           3 Mitarbeiter/innen am 30.04.2015  auf          2 Mitarbeiter/in zum 30.06.2015 Grund: 1 Mitarbeiterin: Elternzeit ‐Stellenplan Tarifbeschäftigte‐  Vergütungsgruppenzeile E 3 von       199 Mitarbeiter/innen am 30.04.2015 auf        202 Mitarbeiter/innen zum 30.06.2015* Vergütungsgruppenzeile E 5 von   106 Mitarbeiter/innen am 30.04.2015  auf     105 Mitarbeiter/innen zum 30.06.2015** Grund:   *Vergütungsgruppenzeile E 3:   2 Austritte (davon 1 Austritt nach Ablauf Freizeitphase Altersteilzeit)      5 Neueinstellungen **Vergütungsgruppenzeile E 5: 1 Austritt (Versetzung)      1 Mitarbeiter Elternzeit Nachrichtlich: Zum 30.06.2015 befanden sich insgesamt 18 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Freizeitphase der Altersteilzeit. 32

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