Eigenbetrieb NürnbergBad
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Eigenbetrieb NürnbergBad
Geschäftsverlauf
Um das Bäderangebot langfristig zu erhalten und den sich ändernden Anforderungen
gerecht zu werden, werden laufend Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Sanierung des
Bestands und zur Verbesserung der Attraktivität des Gesamtangebots durchgeführt.
Schwerpunkte im Jahr 2016 waren:
• Die Kassen-, Kontroll- und Sicherheitsdienste in den Bädern wurden für die
Zeit ab 01.01.2017 bis 31.12.2022 neu vergeben.
• Der Prozess zum Aufbau und Implementierung eines Betriebshandbuchs wurde begonnen.
• Die Anpassung der Gebührensatzung wurde erarbeitet, am 02. Dezember
2016 dem Werkausschuss zur Begutachtung vorgelegt und am 14. Dezember
2016 vom Stadtrat beschlossen. Die Anpassung der Gebühren erfolgte ab
dem 01. Januar 2017.
• Im Personalbereich erfolgte die Neubesetzung einer Betriebsleitungsstelle
sowie von zwei Schichtleitungsstellen.
• In Zusammenarbeit mit dem Amt für Organisation, Informationsverarbeitung
und Zentrale Dienste erfolgte die Umsetzung der neuen Entgeltordnung für die
Beschäftigten in Bäderbetrieben.
• Im Langwasserbad erfolgte ein Wechsel des Betreibers der Gastronomie.
• Im Zeitraum Juli / August 2016 erfolgte der Rückbau des Hallenbads Altenfurt.
• Im Juli 2016 wurde im Werkausschuss die Vergabe der wesentlichen Gewerke für den Neubau der Doppelröhrenrutsche im Nordostbad beschlossen.
Besucherentwicklung
2013 2014 2015 2016
Besucher insgesamt 1.087.058 989.727 1.241.072 1.111.009
Hallenbäder* 485.659 484.862 557.101 496.060
Sauna* 81.886 80.648 84.003 97.948
Freibäder* 287.277 188.906 366.631 238.411
Schulen 115.405 115.680 114.811 128.084
Vereine 94.193 97.550 89.492 108.169
Kurse 22.638 22.081 29.034 42.337
* ohne Schulen, Vereine und Kurse
Im Vergleich zum Jahr 2015 sank die Zahl der Besucher um 130.063 auf insgesamt
1.111.009.
Beim Vergleich zum Vorjahr muss bei den Hallenbädern berücksichtigt werden, dass
die Besucherzahl im neuen Langwasserbad im August 2015 (mit über 40.000 öffentlichen Badegästen) aufgrund des großen Interesses nach der Neueröffnung außergewöhnlich hoch war.
Der Rückgang 2016 gegenüber 2015 bei den Freibädern ist wetterbedingt.
Die Ergebnisse einer Befragung der Deutschen Gesellschaft für das Badewesen zeigen bayernweit deutliche Rückgänge der Freibadbesucher in den Monaten April, Juni, Juli und August gegenüber dem Vorjahr.
Dieser Rückgang konnte durch das im Vergleich zu 2015 höhere Besucheraufkommen im September nicht mehr kompensiert werden.
Umsatzerlöse
Umsatzerlöse 2014 2015 2016
Gesamt 3.871.991,15 4.828.538,88 5.373.138,75
Erlöse Schwimmbad 1.981.753,16 2.534.629,59 2.197.212,15
Erlösabgrenzung Bad -121.045,04 80.045,04 -23.000,00
Erlöse Sauna 955.089,33 954.020,71 1.060.234,22
Erlöse Vereine 142.127,98 155.695,40 424.479,27
Erlöse Sonderveranst. Vereine
0,00 0,00 0,00
Erlöse Schulreferat 472.121,63 768.551,07 1.472.315,18
Erlöse sonst. Nutzer 188.096,99 213.582,29 67.699,40
Erlöse Schwimmkurse 118.393,79 41.172,99 85.901,82
Erlöse Aquafitness 103.850,45 46.885,66 65.177,23
Erlöse eig.Veranst./erhöhter
Eintritt
16,81 16,39 0,00
Erlöse Veranstaltung 9.951,18 12.262,69 1.117,38
Erlöse Badenebenart. 21.634,87 21.677,05 22.002,10
Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 5.373 TEUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 545 TEUR. Die Steigerung ergibt sich aus der gegenüber dem
Vorjahr veränderten Abrechnungsvereinbarung bzgl. Schulschwimmen mit dem
Schulreferat der Stadt Nürnberg.
Der Gesamt-Kostendeckungsgrad ist im Jahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren
gestiegen.
Jahr Gesamt-Kostendeckungsgrad in %
2012 43
2013 44
2014 41
2015 47
2016 46
Jeder Besuch der Einrichtungen von NürnbergBad wurde im Jahr 2016 im Durchschnitt mit 6,29 EUR durch die Stadt Nürnberg unterstützt.
Gesamt-Kosten je Badegast 11,70 EUR Gesamt-Kosten 2016: 12.999.299 EUR
Gesamt-Erlöse je Badegast 5,41 EUR Gesamt-Erlöse 2016: 6.011.289 EUR
Zuschuss je Badegast 6,29 EUR Jahresverlust 2016: 6.988.010 EUR
Adressart
postalischer Sitz
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Penzkofer-Röhrl, Gabriele 2. stellv. Vorsitzende
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Bauer, Sonja 1. stellv. Vorsitzende
Werkausschuss
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Pflügner, Michael
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
2. Werkleiter
Prölß, Reiner 1. Werkleiter
Sozialreferent der Stadt Nürnberg
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Anzahl: 1
Werkleitung
Anzahl:
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
NürnbergStift
Regensburger Straße 388
D-980480 Nürnberg
Telefon 215 31 - 0
Fax 215 31 - 98 00
Ambulante soziale Dienste
Vorsorge- und Rehabilitationskliniken
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
NürnbergStift
Branche
Rechtsform Eigenbetrieb
Gesellschaftsform Öffentl. Unternehmen
Geschäftszweck Aufgabe des NürnbergStift ist es, zur Gewährleistung einer
bedarfsgerechten Versorgung der älteren Bevölkerung und zur
Aufrechterhaltung der Trägervielfalt ambulante, teilstationäre und
vollstationäre Angebote und Einrichtungen nach dem Pflege- und
Wohnqualitätsgesetz, dem SGB V und dem SGB XI zu betreiben. Die im
NürnbergStift zusammengefassten Einrichtungen einschließlich der
Nebenbetriebe sind
öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als
Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet.
Zuständige Organe sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der
Werkausschuss und die Werkleitung.
Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Lipfert, Cornelia Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Yilmaz, Yasemin Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Loos, Andrea Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Heinemann, Rita Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Liberova, Diana Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Gsänger, Werner Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Friedel, Andrea Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Gehrke, Jan Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Blumenstetter, Renate Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Alesik, Aliki Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Bieswanger, Jasmin Mitglied
Bilanz
NürnbergStift Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in %
Bilanz
Aktiva 38.656,00 39.171,00 -1,31
A. Anlagevermögen 34.405,00 35.281,00 -2,48
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 82,00 6,00 1.266,67
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte 0,00 0,00
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte
und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 82,00 6,00 1.266,67
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Sachanlagen 34.323,00 35.275,00 -2,70
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit
Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden
Grundstücken
32.391,00 33.243,00 -2,56
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten
einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00 0,00
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00
4. Technische Anlagen 608,00 373,00 63,00
5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.184,00 1.036,00 14,29
6. Fahrzeuge 24,00 25,00 -4,00
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 115,00 597,00 -80,74
III. Finanzanlagen 0,00 0,00
1. Beteiligungen 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00
B. Umlaufvermögen 4.225,00 3.861,00 9,43
I. Vorräte 92,00 77,00 19,48
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 92,00 77,00 19,48
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.581,00 2.158,00 19,60
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.882,00 2.011,00 -6,41
2. Forderungen an den Träger 614,00 0,00
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 0,00 0,00
4. Forderungen aus nicht-öffentlicher Förderung 0,00 0,00
5. sonstige Vermögensgegenstände 85,00 147,00 -42,18
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.552,00 1.626,00 -4,55
C. Ausgleichsposten 0,00 0,00
1. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00
2. Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung 0,00 0,00
D. Rechnungsabgrenzungsposten 26,00 29,00 -10,34
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Passiva 38.656,00 39.171,00 -1,31
A. Eigenkapital 13.213,00 13.570,00 -2,63
I. Stammkapital 620,00 620,00 0,00
II. Kapitalrücklagen 17.931,00 17.931,00 0,00
1. Allgemeine Rücklage -1.148,00 -1.148,00 0,00
2. Zweckgebundene Rücklagen 19.079,00 19.079,00 0,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -4.981,00 -3.908,00 -27,46
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -357,00 -1.073,00 66,73
B. 4.866,00 4.643,00 4,80
Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur
Finanzierung des Sachanlagevermögens
1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 1.635,00 1.279,00 27,83
2. Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung für
Investitionen 3.231,00 3.364,00 -3,95
C. Rückstellungen 5.077,00 6.043,00 -15,99
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 4.109,00 4.414,00 -6,91
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 968,00 1.629,00 -40,58
D. Verbindlichkeiten 15.454,00 14.891,00 3,78
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 843,00 1.716,00 -50,87
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 9.729,00 10.182,00 -4,45
3. erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung 4.002,00 1.553,00 157,69
5. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für
Investitionen 0,00 0,00
6. Verbindlichkeiten aus nicht-öffentlicher Förderung für
Investitionen 258,00 266,00 -3,01
7. Sonstige Verbindlichkeiten 389,00 947,00 -58,92
8. Verwahrgeldkonto 224,00 212,00 5,66
9. Umsatzsteuer 9,00 15,00 -40,00
E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00
F. Rechnungsabgrenzungsposten 46,00 24,00 91,67
Bilanzsumme (Original lt. Bilanz) 38.656,00 39.171,00 -1,31
Gewinn- und Verlustrechnung
NürnbergStift Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in %
Gewinn- und Verlustrechnung
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG 20.874,00 19.410,00 7,54
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.614,00 4.456,00 3,55
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach PflegeVG 57,00 52,00 9,62
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber
Pflegebedürftigen 2.432,00 2.389,00 1,80
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 741,00 768,00 -3,52
6. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen/unfertigen
Erzeugnissen und Leistungen 0,00 0,00
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00
8. sonstige betriebliche Erträge 4.183,00 3.425,00 22,13
9. Personalaufwand 20.772,00 19.800,00 4,91
a) Löhne und Gehälter 15.699,00 14.437,00 8,74
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für
Unterstützung 5.073,00 5.363,00 -5,41
davon für Altersversorgung 2.080,00 2.073,00 0,34
10. Materialaufwand 7.629,00 7.639,00 -0,13
a) Lebensmittel 73,00 85,00 -14,12
b) Aufwendungen für Zusatzleistungen 0,00 0,00
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.668,00 1.661,00 0,42
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 5.888,00 5.893,00 -0,08
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 493,00 491,00 0,41
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 279,00 269,00 3,72
13. Sachaufwendungen für Hilfs- und Nebenbetriebe 0,00 0,00
14. Mieten, Pacht, Leasing 451,00 440,00 2,50
Zwischenergebnis 3.277,00 1.861,00 76,09
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von
Investitionen 460,00 30,00 1.433,33
16. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 255,00 251,00 1,59
17. Erträge aus der Erstattung von Ausgleichsposten aus Darlehns- und
Eigenmittelförderung 0,00 0,00
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 472,00 39,00 1.110,26
19. Aufwendungen aus der Zuführung zu Ausgleichsposten aus
Darlehensförderung 0,00 0,00
20. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen 1.723,00 1.650,00 4,42
davon außerplanmäßige Abschreibungen 0,00 0,00
b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände 22,00 4,00 450,00
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 914,00 1.079,00 -15,29
22. Sonstige ordentliche Aufwendungen 832,00 201,00 313,93
Zwischenergebnis 29,00 -831,00 103,49
23. Zinsen und ähnliche Erträge 3,00 1,00 200,00
24. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des
Umlaufsvermögens 0,00 0,00
25. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 389,00 499,00 -22,04
26. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -357,00 -1.329,00 73,14
27. außerordentliche Erträge -23,00
28. außerordentliche Aufwendungen -272,00
29. weitere Erträge 7,00
30. außerordentliches Ergebnis 0,00 256,00 -100,00
31. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -357,00 -1.073,00 66,73
NürnbergStift
Geschäftsverlauf 2016 (Auszug aus dem Geschäftsbericht)
Insgesamt befindet sich das NürnbergStift auf dem richtigen Konsolidierungskurs. Die im Geschäftsbericht 2014
skizzierten Handlungsfelder wurden alle umgesetzt bzw. befinden sich in der Umsetzung. Dies gilt insbesondere
hinsichtlich der verbesserten Auslastungssituationen in den Einrichtungen, bedingt durch konzeptionelle
Änderungen wie der Konzentration der Kurzzeitpflege auf einen Wohnbereich und Umwidmung von
Altenheimplätzen in Pflege. Die positive Ergebnissituation der geriatrischen Rehabilitation wurde weiter
stabilisiert. Die Einführung einer neuen Verwaltungssoftware verbunden mit der Vorbereitung auf die Umstellung
auf Pflegegrade zum 01.01.2017 wurde erfolgreich abgeschlossen. Die Einführung der elektronischen
Pflegedokumentation befindet sich unter Einhaltung des Zeitplanes auf einem guten Weg. Das
Qualitätsmanagementsystem ist neu strukturiert. Die geänderte Ausbildungspolitik zeigt deutliche Erfolge,
insbesondere durch hohe Übernahmequoten der Auszubildenden und der Sicherstellung einer hohen
Fachkraftquote. Das Pflegestärkungsgesetz II wurde erfolgreich umgesetzt.
Die langfristige Entwicklung der Jahresergebnisse zeigt zwar deutliche Schwankungen auf, jedoch waren die
Ergebnisse der Jahre 2013 und 2014 durch starke Sondereinflüsse geprägt (Auflösung Rückstellungen für
unterlassene Instandhaltung im AHR sowie Reduzierung von Personalrückstellungen in 2013, Einführung des
neuen Personalschlüssels „Sonstige Dienste“ sowie neuer Tarifabschluss in 2014).
Prognose
Der Pflegemarkt wird neu strukturiert. Die Pflegestärkungsgesetze II und III bringen substantielle Änderungen mit
sich, deren erste Erfahrungen seit Jahresbeginn 2017 gesammelt und ersten Analysen unterzogen werden. Dies
gilt nicht nur für die Veränderung des leistungsberechtigten Personenkreises durch die Einführung eines
veränderten Pflegebedürftigkeitsbegriffs (u.a. Einbeziehung dementiell erkrankter Personen), sondern auch
hinsichtlich der Umstellung von Pflegestufen auf Pflegegrade. Die Leistungshöhen in den niedrigen Pflegegraden
werden in ihrer Struktur abgesenkt und das Begutachtungsverfahren der Pflegekassen grundlegend geändert.
Dies wird Auswirkungen auf die Nachfrage nach Pflegeleistungen haben, sowohl ambulant als auch stationär. Die
inhaltlichen und finanziellen Konsequenzen für das NürnbergStift sind wie für alle Träger derzeit weiterhin nur
schwer kalkulierbar. Zwar hat der Gesetzgeber und in der Folge die Landespflegesatzkommission durch
Übergansregelungen sichergestellt, dass es in 2017 noch zu keinen größeren finanziellen Friktionen kommen
dürfte, jedoch ist absehbar, dass sich das Nachfrageverhalten pflegebedürftiger Menschen deutlich ändern
könnte.
Darauf muss das NürnbergStift vorbereitet sein.
Dies gilt sowohl hinsichtlich der konzeptionellen Ausrichtung als auch der infrastrukturellen Ausstattung.
Grundlegende bauliche Defizite drohen das Betriebsergebnis weiter über Jahre zu belasten. Zwar sind wichtige
Weichenstellungen durch die Entscheidung für einen Neubau am Standort August-Meier-Heim erfolgt, jedoch
wird es dringend erforderlich sein, zügig eine Lösung für den Standort St. Johannis zu finden. Für die weitere
finanzielle Sanierung wird daher im Vordergrund stehen müssen, die hohen Instandhaltungs- und Betriebskosten
des NüSt zu beseitigen. Die Fortsetzung von Prozessoptimierungen, insbesondere im ambulanten Dienst und in
der NürnbergStift Service GmbH, kann zu deutlichen Ertragssteigerungen und Kostensenkungen führen.
Adressart
postalischer Sitz
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg
Branche
Rechtsform Eigenbetrieb
Gesellschaftsform Öffentl. Unternehmen
Geschäftszweck Der Servicebetrieb öffentlicher Raum Nürnberg (SöR) wird seit
01.01.2009 als Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg i.S.d. Art. 95 der
Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) geführt. SöR ist ein
organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes
Unternehmen außerhalb der allgemeinen Verwaltung der Stadt Nürnberg, ohne eigene
Rechtspersönlichkeit.
Die Aufgaben sind:
- Durchführung der nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz
und dem Bundesfernstraßengesetz den Gemeinden aufgetragenen
Aufgaben
- Baulastträger für städtische Grünanlagen, Kinderspielplätze,
Kleingartenanlagen, historische Gärten, Gewässer 3. Ordnung,
Ingenieurbauwerke und erforderliche Verkehrseinrichtungen
- Übernahme von Aufgaben der Straßenverkehrsbehörde
(Ausnahme: zeitlich unbefristete verkehrsregelnde und
verkehrslenkende Maßnahmen) o
- Betrieb des städtischen Fuhrparks
- Organisation und Betrieb der öffentlichen Toiletten
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg
Bauhof 2
D-90402 Nürnberg
Telefon 231 - 76 37
Fax 231 - 144 10
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Anzahl:
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Anzahl: 1
Werkleitung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Vogel, Christian 1. Werkleiter
2. Bürgermeister der Stadt Nürnberg
Daume, Marco 2. Werkleiter
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
Höfler, Ronald 2. Werkleiter
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
Werkausschuss
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Gradl, Lorenz 1. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dix, Harald 2. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Bär, Eva Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Bengl, Michael Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Dr. Heimbucher, Otto Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Kayser, Christine Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
König, Marcus Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Krieglstein, Andreas Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Mletzko, Achim Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Raschke, Gerald Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Soldner, Ilka Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Geschäftstätigkeit
Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) ist der größte Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg.
Seine Gründung zum 1. Januar 2009 geht auf einen Untersuchungsauftrag der Stadtspitze aus dem
Jahr 2004 zurück. Ziel der Untersuchung war es, die Zusammenarbeit der Organisationseinheiten zu
verbessern.
Die Integration und Harmonisierung aller Betriebsabläufe, die sich durch die Zusammenführung unterschiedlicher Dienststellen und Eigenbetriebe zu SÖR ergeben haben, ist noch nicht abgeschlossen
und wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.
Die bereits erfolgte Anpassung der Ablauforganisation an die Erfordernisse des Eigenbetriebes zeigen
erste Erfolge. Es ist uns auch in diesem Geschäftsjahr gelungen, die Anfangsverluste weiter zu verringern.
Seit seiner Gründung ist der SÖR Ansprechpartner für sehr viele Belange im öffentlichen Raum. Unter
dem Dach des SÖR sind die Dienstleistungen gebündelt, die den öffentlichen Raum, also Straßen,
Wege, Plätze und Grünanlagen, Spielplätze und vieles mehr betreffen. Diese Dienstleistungen – von
der Reinigung von Straßen und Gehwegen über den Bau und Unterhalt von Spielplätzen bis hin zum
Bau und Unterhalt von Straßen und des Straßenbegleitgrüns – werden von SÖR aus einer Hand erbracht.
Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Leistungskennzahlen des Jahres 2015:
Straßen, Wege, Plätze 1.650 km
Radwege 298 km
Brücken, Stege 304 Stück
Straßenbeleuchtung (Lichtpunkte) 47.713 Stück
Lichtsignalanlagen 530 Stück
Parkscheinautomaten 171 Stück
Im Bereich der Grünflächen und Grünobjekte ist SÖR verantwortlich für die Pflege, den Unterhalt und
den Bau von Grünanlagen und Spielplätzen. Insgesamt betreut SÖR dabei 8,89 Mio. m2 an Grünflächen (Straßenbegleitgrün, Grünanlagen, Spielplätze).
Im Bereich der Straßenreinigung werden von SÖR pro Jahr rund 83.356 Reinigungskilometer erbracht. Dabei fiel im Jahr 2013 eine Abfallmenge von 6.862 t an.
Im Rahmen des Winterdienstes ist SÖR zuständig für nahezu 4.000 km an Fahrbahnen, Übergängen,
Wegen in und an Grünanlagen sowie an Radwegen.
Wirtschaftliche Rahmenbedingungen
Die Geschäftstätigkeit des SÖR beschränkt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Infrastrukturdienstleistungen für die Stadt Nürnberg. In diesem Rahmen werden überwiegend hoheitliche Tätigkeiten ausgeführt. Die Geschäftsentwicklung wird einerseits von den notwendigen Investitionen und
den Ausgaben für den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur der Stadt Nürnberg und andererseits
von der Haushaltslage der Stadt Nürnberg beeinflusst.
Abschließende Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs
Auch im fünften Jahr seines Bestehens ist die Lage des Eigenbetriebes nach wie vor sehr stark durch
die Integration der unterschiedlichen Bestandteile und den Aufbauprozess geprägt gewesen. Trotzdem ist es uns gelungen, die Leistungen für die Stadt Nürnberg und deren Bürger in guter Qualität zu
erbringen. Die Anpassung der internen Strukturen und Prozesse wird kontinuierlich fortgeführt und
wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen.
Die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Durch den Jahresgewinn in Höhe von 1.114 T€ konnte der nicht durch Eigenkapital gedeckte
Fehlbetrag weiter auf 1.897 T€ verringert werden. Insgesamt war die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Eigenbetriebes im Geschäftsjahr zufrieden stellend.
Ausblick
Im Geschäftsjahr 2016 planen wir Investitionen in Höhe von 7.517 T€. Dabei sollen in unseren Fuhrpark 3.114 T€ und in Maschinen, technische Anlagen, Betriebsvorrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.469 T€ investiert werden.
Für die Finanzlage des Eigenbetriebes erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich
zum abgelaufenen Geschäftsjahr.
Adressart
postalischer Sitz
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
Branche
Rechtsform Eigenbetrieb
Gesellschaftsform Öffentl. Unternehmen
Geschäftszweck Aufgaben des Eigenbetriebs Stadtentwässerung und Umweltanalytik
Nürnberg einschließlich etwaiger Neben- und Hilfsbetriebe sind
1. die schadlose Ableitung und Behandlung von Abwässern
einschließlich der Klärschlammverwertung und -beseitigung;
2. Entsorgungsaufgaben, die zur Aufgabe der Stadtentwässerung
gehören und dem Betrieb aufgrund vertraglicher Vereinbarungen
obliegen;
3. der Betrieb des Labors für Umweltanalytik und
4. alle den Betriebszweck fördernden Maßnahmen.
Zum Aufgabenbereich gehören ferner hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen
der satzungsrechtlichen Vorschriften, insbes. Vollzug der
Entwässerungssatzung (EWS), der Fäkalschlammentsorgungssatzung
(FES), der Umweltanalytiklaborsatzung (UALS), der
Entwässerungsgebührensatzung (BGS-EWS/FES) und
der Umweltanalytikgebührensatzung (UAGebS).
Abwasserentsorgung
Technische, physikalische und chemische Untersuchung
Adresse / Kommunikaton
Anschrift Art Verbindung
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
Adolf-Braun-Str. 33
D-90429 Nürnberg
Telefon 231 - 30 72
Telefon 231 - 45 21
Fax 231 - 45 38
Gehaltene Anteile
Name Kap. Anteil in %
Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH 100,00
Anzahl: 1
Gesellschafter
Name Kap. Anteil in %
Stadt Nürnberg 100,00
Anzahl: 1
Werkleitung
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Dr. Pluschke, Peter 1. Werkleiter
Umweltreferent der Stadt Nürnberg
Claudia Ehrensberger (seit 01.05.2017)
Bezüge: tariflich Beschäftigte / Beamter
Kfm. Werkleiter
Hagspiel, Burkard
Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter
Techn. Werkleiter
Werkausschuss
Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium)
Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)
Höffkes, Max 1. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Sendner, Kilian 2. stellv. Vorsitzender
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Fernandez Rivera, Antonio Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Gradl, Lorenz Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Groh, Gerhard Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Henning, Werner Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Kayser, Christine Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Pirner, Thomas Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Prof. Dr. Beck, Hartmut Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Russo, Hans Mitglied
Stadtrat der Stadt Nürnberg
Zadek, Ruth Mitglied
Stadträtin der Stadt Nürnberg
Bilanz (Eigenbetriebe) HGB
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in Tsd./EUR
Bilanz
Aktiva 585.944,00 582.842,00 3.102,00
A. Anlagevermögen 567.262,00 574.880,00 -7.618,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 860,00 706,00 154,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und
ähnliche Rechte und Werte 358,00 169,00 189,00
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche
Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten
und Werten
502,00 537,00 -35,00
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Sachanlagen 564.933,00 574.124,00 -9.191,00
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken,
soweit nicht Nr. 2
51.363,00 53.390,00 -2.027,00
2. Betriebsanlagen (ASN)
3. Tiefbauten (ASN, SÖR)
4. Abwasserreinigungsanlagen (SUN) 49.217,00 55.026,00 -5.809,00
5. Abwassersammlungsanlagen (SUN) 430.823,00 435.857,00 -5.034,00
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 2.594,00 3.006,00 -412,00
7. Fahrzeuge 2.499,00 2.276,00 223,00
8. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.432,00 2.219,00 213,00
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 26.005,00 22.350,00 3.655,00
III. Finanzanlagen 1.469,00 50,00 1.419,00
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 1.469,00 50,00 1.419,00
2. Sonstige Ausleihungen
B. Umlaufvermögen 18.665,00 7.944,00 10.721,00
I. Vorräte 3.352,00 3.272,00 80,00
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.352,00 3.272,00 80,00
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 14.202,00 4.320,00 9.882,00
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.791,00 3.370,00 -579,00
darin mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 7,00 7,00 0,00
2. Forderungen an die Stadt Nürnberg/ andere
Eigenbetriebe 11.253,00 811,00 10.442,00
darin mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 0,00 0,00
3. sonstige Vermögensgegenstände 158,00 139,00 19,00
III. Wertpapiere 0,00 0,00
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und
Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.111,00 352,00 759,00
C. Rechnungsabgrenzungsposten 17,00 18,00 -1,00
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00
Passiva 585.944,00 582.842,00 3.102,00
A. Eigenkapital 54.556,00 45.092,00 9.464,00
I. Stammkapital 0,00 0,00
II. Rücklagen 45.092,00 39.641,00 5.451,00
1. Allgemeine Rücklage 45.092,00 39.641,00 5.451,00
2. Zweckgebundene Rücklagen 0,00 0,00
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 9.464,00 5.451,00 4.013,00
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00
C. Empfangene Ertragszuschüsse 88.981,00 88.700,00 281,00
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 42.030,00 43.701,00 -1.671,00
E. Rückstellungen 86.498,00 74.645,00 11.853,00
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 28.739,00 30.407,00 -1.668,00
2. Steuerrückstellungen 271,00 271,00 0,00
3. sonstige Rückstellungen 57.488,00 43.967,00 13.521,00
darin Aufwandsrückstellungen
F. Verbindlichkeiten 313.879,00 330.704,00 -16.825,00
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 306.187,00 323.919,00 -17.732,00
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 22.604,00 26.100,00 -3.496,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 0,00 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.418,00 4.897,00 -479,00
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 4.418,00 4.897,00 -479,00
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg/ anderen
Eigenbetrieben 2.910,00 1.338,00 1.572,00
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 2.910,00 1.338,00 1.572,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 364,00 550,00 -186,00
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 364,00 550,00 -186,00
b. davon aus Steuern 324,00 352,00 -28,00
c. davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten 0,00
G. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00
Bilanzsumme (Original lt. Bilanz) 585.944,00 582.842,00 3.102,00
Gewinn- und Verlustrechnung (Eigenbetriebe) HGB
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg Stichtag: Stichtag:
31.12.2016 31.12.2015
Istzahlen Istzahlen
Bezeichnung der Bilanzposition Wert Vergleichswert Abweichung
in Tsd./EUR in Tsd./EUR in %
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV)
1. Umsatzerlöse 87.419,00 87.639,00 -0,25
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und
unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.930,00 2.000,00 -3,50
4. sonstige betriebliche Erträge 7.071,00 9.563,00 -26,06
darin Erträge aus Investitionsförderung 0,00 0,00
darin aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 3.282,00 3.104,00 5,73
darin aus der Auflösung von Sonderposten für
Investitionszuschüsse 1.672,00 1.538,00 8,71
darin Zuwendungen zu Betriebskosten 0,00 0,00
darin andere aperiodische Erträge 0,00 0,00
darin andere außergewöhnliche oder Erträge mit Einmalcharakter 2.117,00 2.017,00 4,96
5. Materialaufwand 19.161,00 20.008,00 -4,23
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene
Waren 8.129,00 3.916,00 107,58
Aufwendungen für bezogene Leistungen 11.031,00 12.221,00 -9,74
6. Personalaufwand 22.431,00 23.028,00 -2,59
Löhne und Gehälter 17.991,00 17.427,00 3,24
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für
Unterstützung 4.440,00 5.601,00 -20,73
davon für Altersversorgung 743,00 2.101,00 -64,64
7. Abschreibungen 24.683,00 25.783,00 -4,27
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens
und Sachanlagen 24.683,00 25.783,00 -4,27
darin außerplanmäßige Abschreibungen 0,00 0,00
auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.066,00 12.215,00 -1,22
darin aus der Zuführung von Sonderposten für
Investitionszuschüsse 0,00 0,00
darin andere aperiodische Aufwendungen 0,00 0,00
darin andere außergewöhnliche oder Aufwendungen mit
Einmalcharakter 892,00
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 822,00 104,00 690,38
davon von der Stadt Nürnberg 0,00 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.436,00 12.819,00 -26,39
davon an die Stadt Nürnberg 0,00 0,00
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 9.465,00 5.453,00 73,57
12. außerordentliche Erträge 0,00 0,00
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00
16. sonstige Steuern 2,00 2,00 0,00
17. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00
18. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 9.463,00 5.451,00 73,60
Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)
Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Geschäftsbericht 2016
Wesentliche Aufgabe von SUN ist die schadlose Ableitung und Behandlung von Abwässer der Stadt Nürnberg. Diese Aufgabe erledigt die Organisation wirksam und
wirtschaftlich. Das Labor für Umweltanalytik ist nach der Norm ISO 17025:2005 akkreditiert. Der Eigenbetrieb betreibt ein zertifiziertes Qualitäts- (DIN ISO 9001:2008)
und Umweltmanagement (DIN ISO 14001:2009).
SUN konnte aufgrund leicht rückläufiger Erlöse und rückläufiger Kosten im Jahr 2016
ein positives handelsrechtliches Ergebnis (9,5 Mio. €) vorlegen. Gebührenrechtlich
ergibt sich durch die erneute Bildung einer Gebührenrückstellung in Höhe von (12,7
Mio. €) ein ausgeglichenes Ergebnis.
SUN erzielte im Berichtsjahr 2016 Erlöse und Erträge in Höhe von 96,4 Mio. €, denen
betriebliche Aufwendungen in Höhe von 87,0 Mio. € gegenüber standen. Der Gewinn
belief sich auf 9,5 Mio. € (Vorjahr: 5,5 Mio. €).
Die betrieblichen Aufwendungen liegen mit 87,0 Mio. € um 6,8 Mio. € unter dem Wert
des Vorjahres (93,8 Mio. €). Der Materialaufwand verringerte sich um 0,8 Mio. €. Der
Personalaufwand verringerte sich um 0,6 Mio. €. Die Abschreibungen reduzierten
sich um 0,8 Mio. € auf 24.6 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich um 0,2 Mio. €. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 0,7 Mio. € aufgrund des günstigen Zinsniveaus.
Der Jahresgewinn 2016 in Höhe von 9,5 Mio. € wird, wie in den Vorjahren, in die
Rücklage eingestellt. Die Gewinnrücklagen belaufen sich jetzt auf 45,1 Mio. €. Sie
werden herangezogen, um zukünftige Verluste auszugleichen.
Der Personalstand von SUN am 31.12.2016 in Höhe von 363 Personen (Ganztagesbasis) lag um 2 Personen niedriger als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (366
Personen).
Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht von SUN wurden durch die bestellten
Wirtschaftsprüfer BavariaTreu AG, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde
der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.
Leistungsdaten Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)
Jahr 2016 2015
1. Nürnberg Einwohner 537.017 533.941
2. angeschlossene Einwohner 5 579.819
Nürnberg angeschlossen 536.525 533.355
Anschlussquote 99,9% 99,9%
Nürnberg übergeleitet zu Nachbargemeinden -3.454 -3.409
Nachbargemeinden angeschlossen 50.227 49.873
3. Kanallänge (in km) 1.471 1.474
4. behandelte Abwassermenge (in Mio. m³) 67,0 62,6
5. Investitionen in Sachanlagen (in Mio. €) 15,5 20,2