019 Wirtschaftliche Lage ausgewählter Beteiligungen
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
J. Kurzzusammenfassung der w
Beteiligungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung.
Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die
Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen
sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten
gungen hat sich im Geschäftsjahr 201
positiv entwickelt. Die NürnbergMesse GmbH
mit 203,7 Mio. € den höchsten Umsatz der Unterne
mensgeschichte in einem ungeraden Geschäftsjahr.
Das Klinikum Nürnberg schließt mit einem Jahres
betrag von 3,84 Mio. € (Vorjahr: Jahres
ca. 1,8 Mio. €) ab. Der Jahresüberschuss der wbg
Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 1
€). Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
schnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
Quadratmeter Wohnfläche bei 5,87 €. Dieser Wert liegt
deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnbe
ger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die
wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nür
berg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mie
preispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag
der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt.
investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambiti
niertes Neubauprogramm um.
Die Noris Arbeit gGmbH erwirtschaftete im Geschäft
jahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59
dem wurden 568 T€ in die zweckgebundenen Rückl
gen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken
operativen Geschäftsverlauf maßgeblich vo
gen Sondereffekten – insbesondere von Rückste
lungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelza
lungen – geprägt. Entsprechend der vom Aufsichtsrat
beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das
operative Geschäft erneut eine „schwarze Null“
Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH reduziert
sich der Verlust im Jahresergebnis 2015 auf
(Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insb
Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
Stadtverwaltung.
Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die
Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen
sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteili2015 überwiegend
Die NürnbergMesse GmbH erzielte
Umsatz der Unternehin einem ungeraden Geschäftsjahr.
Das Klinikum Nürnberg schließt mit einem Jahresfehlsüberschuss von
Der Jahresüberschuss der wbg
€ (Vorjahr 14,9 Mio.
Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
ausgerichtet ist. Die Durcheigenen Wohnungen liegt pro
Dieser Wert liegt
des aktuellen Nürnberger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die
uf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag
der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Gleichzeitig
und setzt ein ambitioDie Noris Arbeit gGmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außer-
€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken
operativen Geschäftsverlauf maßgeblich von einmaliinsbesondere von Rückstellungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzahgeprägt. Entsprechend der vom Aufsichtsrat
beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das
operative Geschäft erneut eine „schwarze Null“ geplant.
Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH reduziert
sich der Verlust im Jahresergebnis 2015 auf -293 T€
€). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T
Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Ko
als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen
sind.
Am Flughafen Nürnberg wurden im
Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt.
Flughafen Nürnberg liegt dabei
3,5 % etwa im Durchschnitt des deutsc
ist damit erstmals seit fünf Jahren
tumskurs. Zugleich schloss der Konzern
erstmals wieder mit einem positiven Ergebnis nach
Steuern in Höhe von 51 T€ ab.
Das Jahresergebnis 2015 der Städtische Werke Nür
berg GmbH mit einem Jahresüberschuss
€ ist geprägt durch den Veräußerungsgewinn
Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg
GmbH. Die Ergebnisabführungen der N
VAG verliefen weitgehend planmäßig
Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteil
gungen in 2015 eine weitgehend
zu konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen
unmittelbaren positiven Einfluss
nis und auf den städtischen Kernhaushalt.
Städtische Werke Nürnb
Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 201
einem Jahresüberschuss von
verbesserte sich das Jahresergebnis im Vergleich zu
2014 (Jahresfehlbetrag i.H.v.
€. Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt
ausgewählter
sondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€
Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern
als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen
Nürnberg wurden im zurückliegenden
Mio. Passagiere abgefertigt. Der
dabei mit einem Zuwachs von
des deutschen Marktes und
ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachsder Konzern das Jahr 2015
mit einem positiven Ergebnis nach
ab.
der Städtische Werke NürnJahresüberschuss von 59,9 Mio.
durch den Veräußerungsgewinn aus dem
Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg
Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der
verliefen weitgehend planmäßig.
Sicht ist insgesamt bei den Beteiliweitgehend positive Entwicklung
Diese Entwicklung hat auch einen
fluss auf das Konzernergebnis und auf den städtischen Kernhaushalt.
Städtische Werke Nürnberg GmbH
schließt das Geschäftsjahr 2015 mit
von 59,9 Mio. € ab. Damit
das Jahresergebnis im Vergleich zu
(Jahresfehlbetrag i.H.v. 5,3 Mio. €) um 65,2 Mio.
Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahreser44
gebnis um 16,6 Mio. € besser als prognostiziert. Der
nach Tilgung der Verlustvorträge verbleibende Bilanzgewinn von 48,4 Mio. € wurde in die Gewinnrücklage
eingestellt.
Ursächlich für das Jahresergebnis ist vor allem die
Realisierung eines Veräußerungsgewinns aus dem
Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg
GmbH. Mit Wirkung zum 01.01.2015 hatte die StWN
GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH
an die wbg Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbaren 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg,
verkauft. Nach der Anteilsveräußerung hält die StWN
GmbH noch 40,9 % an der wbg Nürnberg GmbH.
Daneben ist das Jahresergebnis der StWN GmbH
weitestgehend durch die Ergebnisabführungen der
Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG bestimmt.
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN
GmbH noch einmal um 0,8 Mio. € auf 67,7 Mio. € (Vorjahr 66,9 Mio. €), gleichzeitig stieg der Zuschussbedarf
der VAG nahezu deutlich rund 70 Mio. € in 2014 auf
rund 83,1 Mio. € in 2015.
Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist
im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,4 % auf 60,8 %
gestiegen.
Selbstverständlich war auch in 2015 die Energiewende
für die N-ERGIE AG weiterhin ein dominierendes Thema. Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ
GmbH engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vorjahren im Bereich der erneuerbaren Energien. Zusammen mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über
Bürgerbeteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ
GmbH Anteile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und
Windkraftanlagen betreiben. In Summe beträgt das
Erzeugungsvolumen (installierte Leistung) der
N-ERGIE Regenerativ GmbH aus erneuerbaren Energien mittlerweile rund 68.511 kW (Vorjahr: 67.535 kW).
Als Folge der Unsicherheiten beim Ausbau der erneuerbaren Energien, insbesondere im Bereich der Windkraft, ließ die Dynamik gegenüber den Vorjahren deutlich nach. Auch die neu eingeführten Ausschreibungsverfahren bei der Photovoltaik erschwerten ein wirtschaftliches Engagement.
Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbefriedigenden Situation für den Betrieb konventioneller
Kraftwerke auch in 2015 nichts geändert.
Auch aus den Diskussionen zum neuen Strommarktdesign ergeben sich keine befriedigenden Aussichten zur
Lösung der durch die Energiewende geschaffenen
wirtschaftlichen Fragestellungen. Der Betrieb des Gaskraftwerks Irsching 5 erfolgte auch im Jahr 2015 fast
ausschließlich zum Zweck der Netzstabilisierung. Einem Antrag der Gesellschafter der Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH (GKI) im März 2015 auf vorübergehende Stilllegung des Kraftwerks wurde nicht
stattgegeben. Auch die Situation der Vergütung aus
dem im März 2016 auslaufenden Redispatchvertrag ist
weiterhin unbefriedigend, sodass sich die Gesellschafter der GKI zu einer Klage gegen den Übertragungsnetzbetreiber auf Erhalt einer angemessenen Vergütung für die Vorhaltung des Kraftwerks entschieden
haben. Als Folge der bestehenden hohen Unsicherheiten war der verbleibende Beteiligungsbuchwert der GKI
bei der N-ERGIE um weitere 4.824 T€ auf Null T€ außerplanmäßig abzuschreiben.
Daneben erhöhten sich die laufenden Verluste als
Folge des auslaufenden Redispatchvertrages und der
ungelösten Anschlussregelung.
Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass die geplante Ergebnisabführung in 2016 erreicht werden
kann.
Bei der zweiten wesentlichen Einheit des StWNKonzerns, der VAG, hat sich in 2015 der Trend der
Vorjahre im Wesentlichen fortgesetzt.
Die VAG beförderte im Jahr 2015 in Nürnberg (Nürnberg mit U-Bahn Fürth) 144,1 Mio. Fahrgäste. Die
rechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖV-Fahrten) sank damit leicht um
0,2 % von 144,4 Mio. auf 144,1 Mio. Fahrgäste. Wesentliche Ursache für den Rückgang ist der Konzessionsverlust der Linien 63 und 64.
Ähnlich wie in den Vorjahren entschieden sich 21,4 %
der Nürnberger bei der Verkehrsmittelwahl für den
ÖPNV. Mit durchschnittlich 210 ÖPNV-Fahrten pro
Person und damit drei Fahrten mehr als 2014 war ein
Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Durch den
Anstieg der Gesamtmobilität ging der ÖPNV-Anteil
dennoch von 21,5 % auf 21,4 % der Wege der Nürnbergerinnen und Nürnberger zurück. Die Zufriedenheit
45
mit dem ÖPNV in Nürnberg erreicht mit einem Index
von +79 (Vorjahr +73) ein Rekordniveau.
Die Umsatzerlöse der VAG sanken im Geschäftsjahr
2015 um 8,2 Mio. € oder 5,5 % auf 140,1 Mio. €. Der
Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN. Die
Fahrgeldeinnahmen verringerten sich im Berichtsjahr
um 3,7 % auf 117,6 Mio. €. Gleichzeitig sanken die
sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus der Vermietung von Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und
periodenfremden Umsatzerlösen, um 7,3 Mio. €, während sich die Umsatzerlöse aus Betriebsführungsverträgen um 5,2 Mio. € auf 5,3 Mio. € erhöhten.
Auf der Aufwandseite fällt der Anstieg des Personalaufwands ins Gewicht. Dieser begründet sich neben
der Tariferhöhung bei den Löhnen und Gehältern um
1,8 Mio. € oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg
der Aufwendungen für Altersversorgung um 8,1 Mio. €
aufgrund der höheren Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhte sich dementsprechend im Vergleich
zum Vorjahr um 13,1 Mio. € auf 83,1 Mio. €.
Das Vergabeverfahren zur Beschaffung von 21 vierteiligen U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 und zweier
Optionen mit insgesamt 13 U-Bahn-Fahrzeugen vom
Typ G1 sowie der dafür erforderlichen Beistellungen
(zum Beispiel Videoausrüstung, Fahrgastzählgeräte,
Zugsicherungskomponenten) wurde im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Firma Siemens wurde mit
der Fertigung der 21 Fahrzeuge beauftragt. Die 21
neuen U-Bahn-Züge dienen dem Ersatz der bislang
eingesetzten Triebwagen, deren Weiterbetrieb aufgrund
der hohen Lebensdauer nicht mehr wirtschaftlich ist.
Die Neubeschaffung der U-Bahn-Fahrzeuge wird im
Wesentlichen durch Fremdfinanzierung erfolgen. Zur
Unterstützung der Finanzierung der U-Bahn-Züge gewährt die Stadt Nürnberg eine städtische Bürgschaft in
Höhe von bis zu 160 Mio. €.
Im Geschäftsjahr 2015 wurde das Tarifprojekt der Stadt
Nürnberg mit externer Unterstützung erarbeitet und
beschlossen sowie ein erster Umsetzungsteil in den
Verbundgremien abgestimmt. Diese Maßnahmen wurden bereits zum 1. Januar 2016 umgesetzt.
46
Klinikum Nürnberg
Das Klinikum schließt das Geschäftsjahr 201
nem Jahresfehlbetrag von rund 3,84 Mio.
Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €) ab.
das Jahresergebnis gegenüber dem
deutlich schlechter als geplant. Der Wirtschaft
2015 hatte zunächst einen Jahresüberschuss
von 2,26 Mio. € ausgewiesen. Ursächlich hierfür ist
unter anderem der Anstieg der Aufwendungen für A
tersversorgung aufgrund der höheren Zuführungen zu
den Pensionsrückstellungen durch den Rückgang des
handelsrechtlichen Rechnungszinses.
Für das Geschäftsjahr 2016 schließt der Erfol
des Klinikums mit einem Jahresfehlbetrag
€ ab. Positiv wird sich auf das Jahresergebnis in 2016
die Änderung der Regelung zur Ermittlung des handel
rechtlichen Rechnungszinses für Pensionsrückstellu
gen auswirken. Bei der Bewertung von
verpflichtungen ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 a
stelle des bislang gültigen 7-Jahres-Durchschnittszins
satzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu Grunde
zu legen. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass
der Rechnungszins 2016 gegenüber 2015 wieder leicht
ansteigen wird. Somit wird in 2016, anders als noch im
Vorjahr, keine Zuführung zur Rückstellung aufgrund
des geänderten Rechnungszinses erforderlich sein und
die in 2015 gebildeten Rückstellungen können teilweise
wieder ergebniswirksam aufgelöst werden.
Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen
der mittelfristigen Unternehmensplanung
die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanzie
len Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des
investiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der
kommenden Jahre, zählt hierzu insbesondere
ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und
den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges
Niveau zu begrenzen.
Das Klinikum schließt das Geschäftsjahr 2015 mit eiMio. € (Vorjahr:
) ab. Damit liegt
Wirtschaftsplan
als geplant. Der Wirtschaftsplan
überschuss in Höhe
Ursächlich hierfür ist
unter anderem der Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung aufgrund der höheren Zuführungen zu
den Pensionsrückstellungen durch den Rückgang des
schließt der Erfolgsplan
fehlbetrag von 1,4 Mio.
Positiv wird sich auf das Jahresergebnis in 2016
die Änderung der Regelung zur Ermittlung des handelsrechtlichen Rechnungszinses für Pensionsrückstellungen auswirken. Bei der Bewertung von Altersvorsorgeverpflichtungen ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 anDurchschnittszinsDurchschnittszinssatz zu Grunde
zu legen. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass
über 2015 wieder leicht
ansteigen wird. Somit wird in 2016, anders als noch im
Vorjahr, keine Zuführung zur Rückstellung aufgrund
chnungszinses erforderlich sein und
die in 2015 gebildeten Rückstellungen können teilweise
ksam aufgelöst werden.
Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen
der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin
und langfristige Sicherstellung der finanzielHandlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des
gten erheblichen Liquiditätsbedarfs der
zählt hierzu insbesondere, eine
ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und
den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges
Um auch mittel- und langfristig finanziell ha
zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte
„Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten
Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend
um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich
aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen
kann.
Ende des ersten Quartals 201
gerung des abgerechneten
dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten
handlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen,
Zunahme der vollstationären Fallzahlen um 1,15 % im
ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im
gleiche Zeitraum um 0,7 %
Rückgang der durchschnittlichen Fallschwere zurückz
führen ist.
Bereits für 2015 blieb der Landesbasisfallwert, als wic
tigste Berechnungsgrundlage der abgerechneten Lei
tungen, mit einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um
rund 2,1 % hinter der Kostene
kann die verhandelten Tarifsteigerungen nicht kompe
sieren. In 2016 wurde der Landesbasisfallwert gege
über dem Vorjahr um rund 1,74
deutlich geringer aus als erwartet und bleibt
erheblich hinter den erwarteten Kostensteigerungen bei
Personal- und Sachkosten zurück
Die ursprünglich im Wirtschaftsplan für 2016 vorges
hene Stabilisierung des EBITDA als operatives Erge
nis dürfte vor dem Hintergrund der geringen Steig
rungsrate des Landesbasisfallwertes
erreichbar sein. Einer erwarteten Erlössteigerung von
2,0 bis 2,5 % stehen Steigerungen bei den Betriebs
aufwendungen in Höhe von 2,5
Das Klinikum hat daher bereits begonnen
einzuleiten, um insbesondere den A
nalaufwendungen gegenüber der ursprünglichen Pl
nung zu reduzieren. Positiv auf das Jahresergebnis
wirkt der geschilderte Effekt durch die Änderung des
Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen.
und langfristig finanziell handlungsfähig
ist die in der Vergangenheit angestrebte
„Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten
Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend,
um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich
aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen
Quartals 2016 lässt sich eine VerrinCasemix (Summe der mit
dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Behandlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen
Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen
der vollstationären Fallzahlen um 1,15 % im
ersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im
feststellen, was auf einen
Rückgang der durchschnittlichen Fallschwere zurückzuLandesbasisfallwert, als wichtigste Berechnungsgrundlage der abgerechneten Leisgegenüber dem Vorjahr um
hinter der Kostenentwicklung zurück und
die verhandelten Tarifsteigerungen nicht kompenLandesbasisfallwert gegen1,74 % erhöht und fällt somit
deutlich geringer aus als erwartet und bleibt erneut
warteten Kostensteigerungen bei
zurück.
Die ursprünglich im Wirtschaftsplan für 2016 vorgesehene Stabilisierung des EBITDA als operatives Ergebnis dürfte vor dem Hintergrund der geringen Steigerungsrate des Landesbasisfallwertes nur noch schwer
erreichbar sein. Einer erwarteten Erlössteigerung von
2,5 % stehen Steigerungen bei den Betriebsvon 2,5 bis 3,0 % gegenüber.
Das Klinikum hat daher bereits begonnen, Maßnahmen
einzuleiten, um insbesondere den Anstieg der Personalaufwendungen gegenüber der ursprünglichen Planung zu reduzieren. Positiv auf das Jahresergebnis
wirkt der geschilderte Effekt durch die Änderung des
Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen.
47
Flughafen Nürnberg GmbH
Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden
Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt.
Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von
3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Mark
ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wach
tumskurs.
Während der innerdeutsche Verkehr ab
rückläufig war (-1,4 %), konnten sich der Europaverkehr
(+5,7 %) und der Verkehr zu außereuropäischen Zielen
(+11,5 %) überproportional zum Bundesdurchschnitt
entwickeln. Der Linienverkehr steigerte sich
Mio. Fluggäste, der Touristikverkehr auf 1,18 Mio. Pa
sagiere. Maßgebliche Treiber beim Fluggastaufko
men waren in 2015 SunExpress, Wizz Air, Turkish
Airlines und KLM.
Durch die Erhöhung der Passagierzahlen konnten im
Berichtsjahr im Konzern Umsatzerlöse von 92.312 T
(im Vj. 88.654 T€) erzielt werden. Dies entspricht im
Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von
Damit wurde der Planwert für das Jahr 2015 um 3.171
T€ übertroffen.
Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem positiven
Ergebnis nach Steuern in Höhe von 51 T
über dem Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbe
serung um 19.465 T€.
Hierzu ist anzumerken, dass das Jahresergebnis 2014
noch von einer Reihe von Einmaleffekten geprägt
hervorgerufen durch die Umsetzung str
nahmen zur Zukunftssicherung. Diese Einmaleffekte,
die in Summe rund 16,1 Mio. € ausmach
einem Jahresfehlbetrag von 19,4 Mio.
fielen in 2014 Kosten der Restrukturierung der Fina
zierung, die in 2015 umgesetzt wurde, Maßnahmen der
Personalkostenoptimierung sowie eine Rückstellung
zurückliegenden
Mio. Passagiere abgefertigt. Der
einem Zuwachs von
des deutschen Marktes und
wieder auf WachsWährend der innerdeutsche Verkehr ab Nürnberg leicht
1,4 %), konnten sich der Europaverkehr
(+5,7 %) und der Verkehr zu außereuropäischen Zielen
überproportional zum Bundesdurchschnitt
Der Linienverkehr steigerte sich auf 2,15
auf 1,18 Mio. PasMaßgebliche Treiber beim FluggastaufkomSunExpress, Wizz Air, Turkish
Durch die Erhöhung der Passagierzahlen konnten im
atzerlöse von 92.312 T€
werden. Dies entspricht im
Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 4,1 %.
Damit wurde der Planwert für das Jahr 2015 um 3.171
Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem positiven
Steuern in Höhe von 51 T€ ab. Gegendies einer Ergebnisverbesas Jahresergebnis 2014
von einer Reihe von Einmaleffekten geprägt war,
durch die Umsetzung struktureller MaßDiese Einmaleffekte,
€ ausmachten, führten zu
einem Jahresfehlbetrag von 19,4 Mio. €. Hierunter
Kosten der Restrukturierung der Finan-
, Maßnahmen der
Personalkostenoptimierung sowie eine Rückstellung
zur Beseitigung von Rückständen des Schadstoffs PFC
in Höhe von 10,0 Mio. €.
Zugleich hat sich auch die Kapitalstruktur der Flughafen
Nürnberg GmbH im zurückliegenden Geschäftsjahr
deutlich verbessert. Zur Sicherstellung einer stabilen
Finanzierungsstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH
waren als Gesamtpaket mit Restrukturierungs
Konsolidierungsmaßnahmen der Flughafen Nürnberg
GmbH sowie den Beiträgen der Belegschaft des Flu
hafens, insbesondere auch Gesellschafterleistungen in
Form von Kapitalzuführungen erforderlich.
wesentliche Maßnahme haben
Flughafen Nürnberg GmbH in 2015 das
weiter erhöht. Die Bareinlagen wurden hälftig vom
Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg getragen.
Im Geschäftsjahr 2015 stieg das Eigenkapital
insgesamt um 47.551 T€. Diese
zusammen aus der Einzahlung der Gesellschafter
die Kapitalrücklage über 47.500 T
senen Jahresüberschuss über 51 T
ringerte sich der Fremdkapitalbestand im Wesentlichen
bedingt durch die vorzeitige
hen. Insgesamt stieg die Eigenkapitalquote
22,0 % auf 47,3 %.
Im ersten Halbjahr 2016 zeichnet sich eine gegenüber
2015 etwas schwierigere Entwicklung ab. Es flogen ab
Nürnberg bis einschließlich Juni
Einsteiger ab als geplant. Hauptursache hierfür ist die
instabile Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafr
ka. Mit einer kurzfristigen Erholung des touristisch g
prägten Türkei- und Ägyptenverkehrs ist wegen
geopolitischen Lage in der Türkei und Nordafrika
kaum noch zu rechnen.
Die Geschäftsführung geht derzeit
aus, dass sich die Luftverkehrsumsätze zum Jahrese
de hin verbessern und die Zielwerte aus der Planung
trotz der Einbußen im Türkei
übertroffen werden, da sich insbesondere die Erlöse
aus dem Low-Cost- und Sonderverkehr positiv entw
ckeln werden.
Ryanair eröffnet ab dem 1. November 2016 eine neue
Basis am Flughafen Nürnberg
cken: nach Budapest (täglich), Malta (2 x wöchentlich),
Manchester (täglich), Mailand
Rom-Ciampino (täglich). Zudem werden
Flüge nach London angeboten
zur Beseitigung von Rückständen des Schadstoffs PFC
Zugleich hat sich auch die Kapitalstruktur der Flughafen
Nürnberg GmbH im zurückliegenden Geschäftsjahr
Zur Sicherstellung einer stabilen
Finanzierungsstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH
als Gesamtpaket mit Restrukturierungs- und
Konsolidierungsmaßnahmen der Flughafen Nürnberg
GmbH sowie den Beiträgen der Belegschaft des Flugauch Gesellschafterleistungen in
Form von Kapitalzuführungen erforderlich. Als eine
haben die Gesellschafter der
ughafen Nürnberg GmbH in 2015 das Eigenkapital
Bareinlagen wurden hälftig vom
Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg getragen.
Im Geschäftsjahr 2015 stieg das Eigenkapital damit
. Diese Erhöhung setzt sich
aus der Einzahlung der Gesellschafter in
die Kapitalrücklage über 47.500 T€ und dem ausgewieJahresüberschuss über 51 T€. Gleichzeitig verFremdkapitalbestand im Wesentlichen
bedingt durch die vorzeitige Rückzahlung von Darlegesamt stieg die Eigenkapitalquote damit von
Im ersten Halbjahr 2016 zeichnet sich eine gegenüber
schwierigere Entwicklung ab. Es flogen ab
Juni weniger erlösrelevante
Einsteiger ab als geplant. Hauptursache hierfür ist die
instabile Sicherheitslage in der Türkei und in NordafriMit einer kurzfristigen Erholung des touristisch geund Ägyptenverkehrs ist wegen der
er Türkei und Nordafrika aktuell
Die Geschäftsführung geht derzeit allerdings davon
aus, dass sich die Luftverkehrsumsätze zum Jahresende hin verbessern und die Zielwerte aus der Planung
trotz der Einbußen im Türkei- und Nordafrikaverkehr
übertroffen werden, da sich insbesondere die Erlöse
und Sonderverkehr positiv entwiab dem 1. November 2016 eine neue
Basis am Flughafen Nürnberg, mit fünf neuen Flugstre-
(täglich), Malta (2 x wöchentlich),
Manchester (täglich), Mailand-Bergamo (täglich) und
Zudem werden zusätzliche
angeboten.
48
Weiterhin nimmt Germania den Flughafen Nürnberg ab
November 2016 ins Portfolio auf und wei
Angebot für die Kanarischen Inseln und Madeira
Nürnberg aus.
wbg Nürnberg GmbH
In 2015 erzielte die Unternehmensgruppe einen Ja
resüberschuss von rund 15,6 Mio. €
Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg
GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9
Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg
von 580,9 Mio. € im Vorjahr auf rund 605,9
höht. Das Eigenkapital ist auf 216,3
200,5 Mio. €) gestiegen und hat damit erneut den Wert
des Unternehmens gesteigert.
Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Mo
€ auf 5,87 €. Dieser Wert liegt weiterhin
dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Miete
spiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg
dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg
einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreisp
litik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausg
richtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der
wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt.
Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltung
ausgaben für den Wohnungsbestand. Die
Unternehmensgruppe hatte 2015 Ausgaben für laufe
de Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von
32,5 Mio. € (Vorjahr 35,2 Mio. €).
Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist die
weitere Entlastung des Wohnungsmarktes durch die
Weiterhin nimmt Germania den Flughafen Nürnberg ab
und weitet damit das
die Kanarischen Inseln und Madeira ab
erzielte die Unternehmensgruppe einen Jah-
€ (Vorjahr 14,8
Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg
Mio. €).
Nürnberg GmbH hat sich
605,9 Mio. € erMio. € (Vorjahr
) gestiegen und hat damit erneut den Wert
Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv
entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht
auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 0,17
weiterhin deutlich unter
des aktuellen Nürnberger MietenGerade hier wird deutlich, dass die wbg
dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg
verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der
Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungsausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbgAusgaben für laufende Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von
Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist die
weitere Entlastung des Wohnungsmarktes durch die
verstärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000
Wohneinheiten neu errichtet werden, etwa hälftig im
Bereich des Mietwohnungsbaus und des Wohneige
tums. Zudem beteiligt sich die wbg Nürnberg GmbH am
Sonderprogramm Wohnen der Stadt Nürnberg.
sem Zusammenhang wurde d
aufgrund der aktuellen Lage und der sich verändernden
Rahmenbedingungen modifiziert und aufgrund der
beabsichtigten Übertragung von Grundstücken durch
die Stadt Nürnberg zur Schaffung von zusätzlichen
Wohnungen deutlich aufgestockt.
Die wbg Nürnberg GmbH rechnet
einem Jahresergebnis leicht über dem Planwert
resüberschuss i.H.v. 11,1 Mio.
Mit Vertrag vom 11.12.2014 wurde die wbg
GmbH & Co. KG gegründet. Komplementär der Gesel
schaft ist die wbg Immohold Verwaltungs
100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, alleinige
Kommanditistin ist die wbg Nürnberg GmbH. Die G
sellschaft hat mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2015
Geschäftsanteile an der wbg Nürnberg GmbH in Höhe
von 19,1 % von der StWN GmbH erworben mit der
Zielsetzung, die Anteile langfristig zu halten.
NürnbergMesse GmbH
Die NürnbergMesse (Konzern)
Umsatz von 203,7 Mio. €
stärkste ungerade Geschäftsjahr
geschichte zurück.
Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten
einen Umsatz von 70,7 Mio.
48,1 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center
13,0 Mio. €.
autätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000
Wohneinheiten neu errichtet werden, etwa hälftig im
Bereich des Mietwohnungsbaus und des WohneigenZudem beteiligt sich die wbg Nürnberg GmbH am
Sonderprogramm Wohnen der Stadt Nürnberg. In diede das Neubauprogramm
aufgrund der aktuellen Lage und der sich verändernden
modifiziert und aufgrund der
beabsichtigten Übertragung von Grundstücken durch
Schaffung von zusätzlichen
Wohnungen deutlich aufgestockt.
Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2016 aktuell mit
leicht über dem Planwert (JahMio. €).
Mit Vertrag vom 11.12.2014 wurde die wbg Immohold
GmbH & Co. KG gegründet. Komplementär der Gesellhold Verwaltungs-GmbH, eine
Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, alleinige
Kommanditistin ist die wbg Nürnberg GmbH. Die Gesellschaft hat mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2015
Geschäftsanteile an der wbg Nürnberg GmbH in Höhe
WN GmbH erworben mit der
die Anteile langfristig zu halten.
NürnbergMesse GmbH
(Konzern) erzielte 2015 einen
und blickt damit auf das
stärkste ungerade Geschäftsjahr in der UnternehmensPartnerveranstaltungen im Inland erreichten
Mio. €, Gastveranstaltungen
und das NCC NürnbergConvention Center
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Der Umsatz des MesseService (einschließlich der
Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei 49,4 Mio. € und der
Umsatz im Bereich International bei 22,4 Mio. €. Im
Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbedingten Umsatzrückgang von 25 Mio. €, dies entspricht
11 %. Gegenüber dem turnusgemäß besser vergleichbaren Geschäftsjahr 2013 stieg der Umsatz um 6 %.
Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich
den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein
operatives Ergebnis von 5,6 Mio. € (2014: 16,8 Mio. €;
2013: 32 T€) und ein Ergebnis vor Steuern von
1,8 Mio. € (2014: 11,7 Mio. €; 2013: -4,0 Mio. €).
Das Konzernergebnis 2015 hat sich mit einem Jahresergebnis von -109 T€ im Vergleich zum turnusgemäß
stärkeren Vorjahr 2015 (Jahresüberschuss von
8,2 Mio. €) entsprechend reduziert. Die Nürnberg Messe GmbH zeigt für 2015 im Einzelabschluss einen Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €.
2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und
1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an 161 Veranstaltungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil.
Insgesamt wurden 2015 rund 875.000 m² Nettofläche
(2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der
NürnbergMesse Group gebucht.
Im Marktsegment der »internationalen Fachmessen«
wuchs die NürnbergMesse deutlich stärker als der
deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 6 % mehr
Fachbesuchern und weiteren 5 % Zuwachs bei der
Ausstellerfläche, jeweils gegenüber der Vorveranstaltung, liegt die Entwicklung der wesentlichen MesseKennzahlen bei der NürnbergMesse deutlich über dem
Branchentrend.
Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Halbjahr eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Für das
Jahresergebnis wird eine leichte Verbesserung gegenüber den Planwerten des Wirtschaftsplans 2016 erwartet.
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Noris Arbeit gGmbH
Insgesamt fiel das Wachstum der Wirtschaft in
Deutschland im Jahr 2015 mit 1,7 % des realen Brutt
inlandsprodukts so hoch aus, wie bereits im Jahr 2014.
Auch für das Jahr 2016 liegen die Erwartungen bei 1,8
%. Insofern werden neue Jobs entstehen und es dürfte
die Arbeitslosigkeit rückläufig sein.
Gegenläufig ist jedoch der hohe Zustrom neuer A
beitskräfte aufgrund der starken Fluchtmigration im
Jahr 2015. Die Bundesregierung verfolgt d
die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen nicht zu
Lasten der bestehenden Langzeitarbeitslosen und
Langzeitleistungsbeziehern nach dem SGB II zu real
sieren. Insofern steigen die Leistungen zur Einglied
rung in den Arbeitsmarkt sowohl im SGB III als auch im
SGB II an.
Die NOA hat diese Veränderung frühzeitig als Chance
erkannt und sich bereits Ende 2015 auf dem Markt der
Träger etabliert, die Integrationsleistungen für Flüchtli
ge anbieten.
Eine Folge ist auch, dass sich die NOA beim BAMF
Träger von Integrationssprachkursen beworben hat.
Ziel ist eine verstärkte Kombination der Sprachvermit
lung mit anderen Integrationsinstrumenten.
Ab 01.08.2016 wird das neue Arbeitsmarktprogramm
„Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM“ etabliert. Die
NOA ist hier in Nürnberg Vorreiter und hat bereits mehr
als 200 solcher Arbeitsgelegenheiten beantragt und
beabsichtigt deren Verdoppelung.
Im Endausbau hätte die NOA bei sich selbst ca. 400
SGB II- und bis zu 400 FIM-Arbeitsgelegenh
nisiert. Das Programm wir bis Ende 2020 finanziert.
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015
einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden
568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt.
Der Gewinn ist neben einem starken operativen G
schäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffe
Insgesamt fiel das Wachstum der Wirtschaft in
land im Jahr 2015 mit 1,7 % des realen Bruttoinlandsprodukts so hoch aus, wie bereits im Jahr 2014.
die Erwartungen bei 1,8
Insofern werden neue Jobs entstehen und es dürfte
Gegenläufig ist jedoch der hohe Zustrom neuer Arbeitskräfte aufgrund der starken Fluchtmigration im
Jahr 2015. Die Bundesregierung verfolgt das klare Ziel,
die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen nicht zu
Lasten der bestehenden Langzeitarbeitslosen und
Langzeitleistungsbeziehern nach dem SGB II zu realisieren. Insofern steigen die Leistungen zur EingliedeSGB III als auch im
Die NOA hat diese Veränderung frühzeitig als Chance
erkannt und sich bereits Ende 2015 auf dem Markt der
Träger etabliert, die Integrationsleistungen für FlüchtlinEine Folge ist auch, dass sich die NOA beim BAMF als
Träger von Integrationssprachkursen beworben hat.
Ziel ist eine verstärkte Kombination der Sprachvermittlung mit anderen Integrationsinstrumenten.
Ab 01.08.2016 wird das neue Arbeitsmarktprogramm
„Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM“ etabliert. Die
A ist hier in Nürnberg Vorreiter und hat bereits mehr
iten beantragt und
Im Endausbau hätte die NOA bei sich selbst ca. 400
Arbeitsgelegenheiten orgabis Ende 2020 finanziert.
Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015
€. Außerdem wurden
enen Rücklagen eingestellt.
Der Gewinn ist neben einem starken operativen Gemaßgeblich von einmaligen Sondereffekten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und
ungeplanten Zuschussmittelzahlungen
Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio.
9,329 Mio. € im Jahr 2015 gesunden. Dies entspricht
einer Minderung um 14,71 %. Die gewährten Zuschü
se stiegen leicht von 4,899 Mio.
Mio. € in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % en
spricht.
Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015
6,818 Mio. €. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen
mit 8,090 Mio. € angefallen. Die Personalkostense
kung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilne
merpersonal entstanden. Die Ausgründung der
NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Pers
nal bewirkte zudem eine Reduzierung der Persona
aufwendungen im Stammpersona
Aufgrund der im Jahr 2015 eingetretenen Stabilisi
rung, der Anmietung eines neuen Stammsitzes und
dem starken Zustrom von Flüchtlingen, geht die G
schäftsführung davon aus, dass im Jahr 2016 das V
lumen der Geschäftstätigkeit noch erweitert werden
kann. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschloss
nen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative
Geschäft erneute eine „schwarze Null“ geplant.
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg
gGmbH)
Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive
Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten
verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im
insbesondere von Rückstellungsauflösungen und
ungeplanten Zuschussmittelzahlungen – geprägt.
Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio. € in 2014 auf
€ im Jahr 2015 gesunden. Dies entspricht
ng um 14,71 %. Die gewährten Zuschüsse stiegen leicht von 4,899 Mio. € in 2014 auf 4,914
€ in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % entDie Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015
€. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen
€ angefallen. Die Personalkostensenkung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilnehmerpersonal entstanden. Die Ausgründung der
NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Personal bewirkte zudem eine Reduzierung der Personalaufwendungen im Stammpersonal.
Aufgrund der im Jahr 2015 eingetretenen Stabilisierung, der Anmietung eines neuen Stammsitzes und
dem starken Zustrom von Flüchtlingen, geht die Geschäftsführung davon aus, dass im Jahr 2016 das Volumen der Geschäftstätigkeit noch erweitert werden
Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative
Geschäft erneute eine „schwarze Null“ geplant.
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg
hr 2015 konnten nochmals positive
Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten
verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im
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Bereich des stationären Wohnens und auch im ambulanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam
geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in
diesen Bereichen auf fast 100 % verbessert werden.
Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat
sich um gut 7,7 % erhöht, was durch eine Stabilisierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsumstellung 2014 geschuldet ist.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag
zum 31.12.2015 bei -271 T€ (Vorjahr -927 T€) und in
Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf
-293 T€ (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich
insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412
T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind. Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim
Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ in Höhe von 117
T€, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015
um 90 T€ auf 12.481 T€ (Vorjahr 12.571 T €). Dies ist
im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrückstellungen zurückzuführen.
Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen
mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen voll ausgelastet. Auch wenn durch die
Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und
ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungsvereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung
vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulante Betreute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf.
Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleistungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Umzügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffenen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinanzierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die
Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propagieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistungen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, sondern sogar ein Rückgang im ABW-Angebot ergeben.
Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015,
verglichen mit 2014, um 707 T€ gestiegen. Hierin sind
jedoch die Nachzahlungen in Höhe von 412 T€ enthalten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag
mit einem Rohertrag von 2.067 T€ um 116 T€ unter
dem des Vorjahres (2.183 T€).
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