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Steuererträge

Haushalt 2017 · Seiten 25–26 · Seiten 25–26 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

F.5.1 Steuererträge Die Ansätze der Steuererträge basieren im Wesentli￾chen auf den Ergebnissen der Steuerschätzungen vom November 2016. Ein Risiko bei allen Steuerertragsarten ist und bleibt wie in den Vorjahren die konjunkturelle Entwicklung in der Eurozone und Deutschland. Die Steuererträge steigen in der Planung 2017 gegen￾über der Vorjahresplanung um 5,8 % oder 50,0 Mio. €. Die Gewerbesteuer ist mit geplanten 440,0 Mio. € oder einem Anteil von 48,6 % an den Steuererträgen mit Abstand die wichtigste Steuerertragsquelle. Der Ansatz für 2017 wurde gegenüber dem Vorjahresplanwert um 20,3 Mio. € erhöht. Dieser Zielwert ist trotz der vorsich￾tigen Planung - gegenüber der Planung 2016 wurden die Planwerte 2017 um 4,8 % angehoben, obwohl die Steuerschätzung von einem Anstieg um 9,9 % ausgeht - mit besonderen Risiken im Hinblick auf die wirtschaft￾liche Entwicklung verbunden. Deutlich in den Planwerten zulegen kann abermals der sogenannte „Gemeindeanteil an der Einkommenssteu￾er“ mit erwarteten 284,0 Mio. €. Dieser steigt gegen￾über dem Vorjahreswert (265,9 Mio. €) um 18,0 Mio. € oder 6,8 %. Auch der Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer steigt in 2017 im Vergleich zum Vorjahr deutlich um rund 10,0 Mio. € (+ 18,3%) an. Er enthält neben der Steige￾rung durch die Steuerschätzung vor allem die Soforthil￾fe für Kommunen in Höhe von 2,5 Mrd. € für 2017, die mit einem Anteil von 1,5 Mrd. € über einen höheren Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer ausgeschüttet wird. Die Grundsteuer wurde aufgrund der höheren Bautätig￾keit leicht angehoben. Hunde- und Zweitwohnungs￾steuer bewegen sich weitgehend auf der Höhe der Vorjahresplanwerte. Auf der folgenden Seite finden Sie eine grafische Dar￾stellung der Entwicklung der Steuererträge seit 1999. Die erste Tabelle zeigt die Entwicklung der absoluten Werte in den einzelnen Steuerarten. Bei einer Indexie￾rung der Werte mit dem Basisjahr 1999 zeigen sich deutliche Unterschiede. Danach sind die Steuern ins￾gesamt um circa 60 % gestiegen. Obgleich sie von der absoluten Höhe für Nürnberg eher nachgeordnete Bedeutung hat, ist die Umsatzsteuer, gemessen am Index, am stärksten gestiegen. Plan Plan Ist (in T€) 2017 2016 2015 Grundsteuer A -260 -260 -276 Grundsteuer B -114.000 -112.500 -113.253 Gewerbesteuer -440.000 -419.700 -390.027 Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer -284.000 -265.948 -262.228 Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer -64.500 -54.512 -50.223 Umsatzsteuer Härteausgleich -1.180 -1.180 -1.180 Hundesteuer -1.600 -1.470 -1.618 Zweitwohnungssteuer -700 -660 -794 insgesamt -906.240 -856.230 -819.599 43 Steuererträge insgesamt Gewerbesteuer Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer Grundsteuer A und B Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 0 100.000 200.000 300.000 400.000 500.000 600.000 700.000 800.000 900.000 1.000.000 Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Plan Plan 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 in T€ Entwicklung der Steuererträge: Absolute Werte seit 1999 Steuererträge insgesamt Gewerbesteuer Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer Grundsteuer A und B Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer 50,0 100,0 150,0 200,0 250,0 300,0 Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Ist Plan Plan 1999 2000 2001 2002 2003 2004 2005 2006 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017 in % Entwicklung der Steuererträge: Indexierte Werte seit 1999 44

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