Ertragslage
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Lage
Ertragslage
Die Umsatzerlöse erhöhten sich im Berichtsjahr um 10.893 T€ auf 179.865 T€. Die
Verkehrserlöse inklusive Verkehrsnebenerlösen stiegen um 4,3 % auf 153.462 T€.
Diese Erhöhung ist auf die Tarifanpassung zurückzuführen. Die öffentlichen Ausgleichsleistungen für die Schwerbehindertenbeförderung nahmen dabei um 7,9 % zu,
die für den Schülerverkehr um 8,3 % ab. Daneben erhöhten sich die sonstigen Umsatzerlöse, vor allem durch höhere abschnittsfremde Erlöse, um 21,2 % von 21.789 T€
auf 26.403 T€.
Die sonstigen Erträge verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um 1.288 T€, insbesondere durch geringere Schadenersatzerträge und eine aperiodischen EEGErstattung im Vorjahr, bei höheren Erträgen aus der Rückstellungsauflösung.
Der Materialaufwand hat sich im Jahresvergleich um 2.783 T€ bzw. 4,0 % auf
72.351 T€ erhöht. Dieser Anstieg resultiert aus höheren bezogenen Leistungen, die im
Wesentlichen aufgrund höherer Aufwendungen für die Fahrzeuganmietung und für die
Erneuerung des Bahnsteigsicherungssystems und der Zugsicherungstechnik um 3.702
T€ stiegen. Gegenläufig hat sich der Materialeinsatz mit einem Rückgang von 919 T€
entwickelt, vor allem durch geringere Aufwendungen für Fahrstrom.
Die Mehrung des Personalaufwands ist im Wesentlichen mit 6.372 T€ auf die Anpassung der Sterbetafeln und die zinsbedingte Zuführung zur Pensionsrückstellung zurückzuführen. Außerdem erfolgte ab 1. Juni 2018 eine Tariferhöhung in Höhe von
3,19 %.
Die planmäßigen Abschreibungen sanken im Geschäftsjahr 2018 um insgesamt
28 T€ oder 0,1 %.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Geschäftsjahr um 2.683 T€
ab. Dies ist hauptsächlich auf die verminderte Zuführung der Rückstellung für Verbundeinnahmen und geringeren Werbe- bzw. Abbruchaufwand zurückzuführen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 71 T€ auf 69.842 T€. Dieses wird auf Basis des bestehenden
Organschaftsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.
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Im Geschäftsjahr fiel das negative EGT um 16,1 % besser aus als das geplante Ergebnis. Hauptgrund für diese Ergebnisverbesserung waren die höheren Fahrgelderlöse
und die höheren Erträge aus den Auflösungen von Rückstellungen.