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← Beteiligungsbericht 2019

11354000 F 8 Wirtschaftliche Lage ausgewählter Beteiligungen_aktualisiert HH 2020-V3

Haushalt 2019 · Seiten 15–23 · Seiten 15–23 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

C.1 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter Beteiligungen Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Ei￾nen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteili￾gungen hat sich im Geschäftsjahr 2018 überwiegend po￾sitiv entwickelt. 2018 stellt das bisher erfolgreichste Jahr in der Unter￾nehmensgeschichte der NürnbergMesse Group dar, so￾wohl bei der Umsatzentwicklung als auch bei der Er￾tragslage. Mit 315,1 Mio. € Umsatz (Vorjahr: 205,5 Mio. €) konnte 2018 ein neuer Rekordwert erzielt werden. Der Umsatz liegt um 109,6 Mio. € oder um 53,3 % über dem des Vorjahres. In Relation zum turnusgemäß vergleich￾baren Geschäftsjahr 2016 entspricht dies einer Umsatz￾steigerung von 9,4 %. Das Jahresergebnis vor Steuern stieg auf 39,4 Mio. €. Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag 2018 bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 13,3 Mio. €). Die Ertrags￾situation ist damit nach wie vor erfreulich positiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaxi￾mierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen liegt pro Quadratmeter Wohn￾fläche bei 6,33 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich un￾ter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mieten￾spiegels 2018 von derzeit monatlich 7,98 EUR je m² Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg ein￾wirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Gleichzeitig investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambitioniertes Neu￾bauprogramm um. Das Klinikum Nürnberg schließt 2018 erneut mit einem Jahresfehlbetrag (5,08 Mio. €; Vorjahr: Jahresfehlbetrag von 8,39 Mio. €) ab. Vor diesem Hintergrund sind weiter￾hin Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Kostensituation erforderlich um einer weiteren Ver￾schlechterung des Ergebnisses entgegenzuwirken. Die Noris Arbeit gGmbH hat im Geschäftsjahr 2018 kei￾nen Jahresüberschuss ausgewiesen. Entstandene Ver￾luste wurden, mit den Rücklagen der Vorjahre ausgegli￾chen, die zweckgebunden und frei für Folgejahre gebil￾det wurden. Die Umsatzerlöse haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1,32% verringert. Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH erhöhte sich der Verlust im Jah￾resergebnis 2018 auf T€ -805 (Vorjahr T€ -455). Das er￾wartete Ergebnis (Hochrechnung für das Jahr 2018 im Wirtschaftsplan für das Jahr 2019: T€ -671) nach der in￾tensiven Bauphase im Jahr 2017 konnte im Jahr 2018 noch nicht erreicht werden. Dies ergibt sich einerseits aus Reparatur- und Instandhaltungen, die zwar im Rah￾men der baulichen Veränderungen angefallen sind, je￾doch nicht den jeweiligen Baumaßnahmen zugeordnet werden konnten und somit nicht aktiviert werden konn￾ten. Für die Flughafen Nürnberg GmbH war 2018 das erfolg￾reichste Jahr in der 64-jährigen Flughafengeschichte: Mit 4,46 Millionen Passagieren übertraf der Albrecht Dürer Airport Nürnberg den bisherigen Höchstwert von 2008 (damals 4,27 Millionen). Dabei ging der Zuwachs von 6,7 Prozent in 2018 mit einer deutlich verbesserten Marktdurchdringung im Kerneinzugsgebiet einher sowie mit einer Erhöhung des Incoming-Verkehrs. Der Konzer￾numsatz liegt inzwischen bei deutlich über 100 Mio. € und das Jahresergebnis erreicht mit über 4,0 Mio. € ebenfalls einen historischen Höchstwert. Durch eine Umfinanzierung im Sommer 2018 konnte der Konzern die Finanzierungskosten deutlich senken und ist für die Investitionen der näheren Zukunft gut gerüstet. Das Jahresergebnis 2018 der Städtische Werke Nürn￾berg GmbH mit einem Jahresüberschuss von 3,3 Mio. € ist auf die Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der VAG zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkon￾zerns an die StWN GmbH spürbar um 11,8 Mio. € auf 73,6 Mio. € (Vorjahr 61,8 Mio. €), gleichzeitig bewegt sich der Zuschussbedarf der VAG in etwa auf Vorjahres￾niveau (minimaler Rückgang von rund 69,9 Mio. € in 2017 auf 69,8 Mio. € in 2018). Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteili￾gungen in 2018 eine weitestgehend positive Entwicklung zu konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen un￾mittelbaren positiven Einfluss auf das Konzernergebnis und auf den städtischen Kernhaushalt. Städtische Werke Nürnberg GmbH Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2018 mit ei￾nem Jahresergebnis von 3,3 Mio. € ab. Damit verbes￾serte sich das Jahresergebnis im Vergleich zu 2017 (Jahresfehlbetrag i.H.v. -1,65 Mio. €) um 4,95 Mio. €. Das positive Jahresergebnis 3,3 Mio. € ist auch deutlich besser als geplant. Gründe hierfür sind insbesondere die gegenüber der Planung höhere Gewinnabführung der N-ERGIE und die geringere Verlustübernahme von der VAG. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 73.597 T€ (Vorjahr 61.828 T€) an die StWN ab, während die VAG einen Zuschussbedarf von 69.842 T€ (Vorjahr 69.913 T€) aufweist. Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist im Vergleich zum Vorjahr leicht um von 56,7 % auf 56,3 % gesunken. Das Jahresergebnis der StWN GmbH ist weitestgehend durch die Ergebnisabführungen bestimmt. Maßgeblich für das Jahresergebnis ist daher vor allem die Ergebnis￾entwicklung bei den Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG. Selbstverständlich war auch in 2018 die Energiewende im Allgemeinen und das Engagement der N-ERGIE AG im Bereich erneuerbare Energien weiterhin ein dominie￾rendes Thema. Aktuell sind am Netz der N-ERGIE AG Tochter MDN Main-Donau Netzgesellschaft GmbH bereits über 51.000 Wind-, Photovoltaik- und Biogasanalgen mit ei￾ner installierten Leistung von rund 2.300 Megawatt an￾geschlossen. Die N-ERGIE leistet damit in der Region einen wesentlichen Beitrag zum Gelingen der Energie￾wende, und macht damit deutlich, dass eine stark de￾zentral geprägte, regionale Umsetzung der Energie￾wende möglich ist. Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ GmbH engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vorjahren im Bereich der erneuerbaren Energien. Zusammen mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über Bürger￾beteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ GmbH An￾teile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und Windkraft￾anlagen betreiben. In Summe beträgt das Erzeugungs￾volumen (installierte Leistung) der N-ERGIE Regenera￾tiv GmbH aus erneuerbaren Energien mittlerweile rund 91.808 kW (Vorjahr: 74.018 kW). Am 6. November 2018 nahm die N-ERGIE das Gasmo￾torenkraftwerk Klingenhof in Betrieb. Mit den emissions￾armen Gasmotoren und der Verbindung der beiden Sek￾toren Wärme und Strom leistet das neue Kraftwerk einen spürbaren Beitrag zum Klimaschutz. Die Leistung kann sekundenschnell angepasst werden und trägt damit zur Stabilität des Stromnetzes sowie zu einer erfolgreichen Energiewende bei. Mit der elektrischen Leistung der An￾lage können rund 12.500 Durchschnittshaushalte mit Strom und etwa 4.000 mit Fernwärme versorgt werden. Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbe￾friedigenden Situation für den Betrieb konventioneller Kraftwerke auch in 2018 nichts geändert. Für die Gemeinschaftskraftwerk Irsching GmbH (GKI), Vohburg, an der die N-ERGIE mit 25,2 % beteiligt ist, kann trotz der gestiegenen Marktpreise weiterhin kein positiver Einsatz in Aussicht gestellt werden. Die erneute Stilllegungsanzeige der Gesellschafter ab dem 1. April 2018 wurde wie auch die vorherigen Anträge abgelehnt. Der Betrieb des Kraftwerks erfolgte erneut ausschließ￾lich unter der Regie des Übertragungsnetzbetreibers, wobei die hierfür an die Gesellschaft zu leistende Vergü￾tung die Kosten des Kraftwerks nicht deckte. In der Folge mussten zur Sicherstellung der Solvenz der GKI erneut Einlagen von den Gesellschaftern geleistet werden, während der Buchwert der Gesellschaft bei der N-ER￾GIE weiterhin mit null T€ bewertet wurde. Im Ist- und Pla￾nungsverlauf der GKI zeigt sich eine anhaltende Verlust￾situation im deutlich zweistelligen Millionenbereich und eine steigende Belastung der Gesellschafter durch die Folgen der Energiewende. Die Märkte der Energiewirtschaft stehen vor großen Her￾ausforderungen und müssen sich im Sinne der Energie￾wende neu definieren. Dieser Strukturwandel wird nicht nur durch den Übergang von fossilen auf erneuerbare Energieträger bestimmt, sondern zunehmend auch von smarten Technologien zur Übertragung, Speicherung und Flexibilisierung sowie zum Ausbau der Elektromobi￾lität, da sich durch die Digitalisierung komplett neue Ge￾schäftsfelder eröffnen. Ein wichtiger Bestandteil zur Erreichung der Klima￾schutzziele und zur dezentralen Verankerung der Ener￾giewende ist die Förderung der Elektromobilität. Um den Aufbau und die intelligente Steuerung von Ladepunkten für Elektrofahrzeuge individuell und skalierbar zu gestal￾ten sowie vorhandenes Know-How weiterzuentwickeln, hat sich die N-ERGIE über ihre Tochtergesellschaft N￾ERGIE Regenerativ an der emonvia GmbH beteiligt. Darüber hinaus wird die Verbreitung des Elektromobili￾tätsgedankens im öffentlichen Bewusstsein durch die N￾ERGIE Kampagne „wir sind das e im Auto“ sowie den dazugehörigen Internetauftritt unterstützt. Außerdem ist die N-ERGIE Partner im Ladeverbund+ mit rund 250 öf￾fentlichen Ladestationen im nordbayerischen Raum und sammelt mit ihren nahezu 100 Elektrofahrzeugen im ei￾genen Fuhrpark Erfahrungen im täglichen Umgang mit der Elektromobilität. Insgesamt entwickelte sich die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der N-ERGIE AG in 2018 positiv. Das Ergeb￾nis der Geschäftstätigkeit lag mit 129,2Mio. € zwar nied￾riger als im von Sondereffekten geprägten Vorjahr, aber deutlich über den Erwartungen der Wirtschaftsplanung. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 33.882 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der Gewinnrücklage i.H.v. 15 Mio. € konnten an den Organträger StWN GmbH rund 73,6Mio. € abgeführt werden. Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass auch 2019 die geplante Ergebnisabführung erreicht werden kann. Auch die zweite wesentliche Einheit des StWN-Kon￾zerns, die VAG, blickt in 2018 auf ein erfolgreiches Ge￾schäftsjahr zurück. Die VAG beförderte im Jahr 2018 in Nürnberg (Nürnberg mit Nachbarorten und U-Bahn Fürth) 152,2 Mio. Fahr￾gäste. Die rechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen Personennahverkehr (ÖV-Fahrten) sank damit geringfü￾gig um 0,1 % von 152,4 Mio. auf 15,2 Mio. Fahrgäste. Die VAG führt kontinuierliche Erhebungen zum Mobili￾tätsverhalten der Nürnberger Bevölkerung sowie eine Erhebung der Einschätzungen und Einstellungen zum ÖPNV durch. Mit durchschnittlich 228 ÖPNV-Fahrten pro Person und damit neun Fahrten mehr als 2017 war erneut ein Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Der ÖPNV-Anteil erreicht mit 23 % weiterhin den bislang höchsten gemessenen Wert. Gleichzeitig liegt der Pkw￾Anteil mit 31 % auf bislang niedrigstem Niveau. Zum 1. Januar 2018 wurden die Preise im VGN ange￾passt. Grundlage war der vom VGN jährlich berechnete ÖPNV-spezifische Warenkorbindex, der für 2018 eine durchschnittliche Kostensteigerung von 2,54 % prognos￾tizierte. Durch einen Zuschlag von 0,50 % zur Abschmel￾zung der Kosten früherer Verbundraumerweiterungen, bei gleichzeitiger Nichterhöhung des Einzelfahrscheins Kind in der Tarifstufe A, ergab sich eine VGN-weite Preiserhöhung um durchschnittlich 3,03 %. In der Verkaufsentwicklung setzte sich der positive Trend der letzten Jahre fort. Die Wirkungen aus den zum 1. Januar 2016 umgesetzten Maßnahmen aus dem Ta￾rifprojekt der Stadt Nürnberg im Tarifgebiet Nürnberg￾Fürth-Stein konsolidieren sich weiter auf hohem Niveau. Die Verkaufszahlen in den Fokusprodukten „9-Uhr-Jah￾resAbo“ sowie bezuschusste Monatsmarken für selbst￾zahlende Schülerinnen und Schüler stiegen im Jahr 2018 weiter an. Durch die Bezuschussung der Schüler￾tickets für nicht freigestellte Schulwegverkehre durch die Stadt Nürnberg konnte der Endpreis aus Kundensicht für Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I und II deutlich gesenkt werden. Insgesamt hat die Stadt Nürn￾berg in 2018 hierfür 2,8 Mio. EUR bereitgestellt. Auch das sogenannte „FirmenAbo ab 5“ entwickelt sich wei￾terhin mit hoher Dynamik. Im Sommer 2018 führte die VAG zusammen mit infra fürth und Erlanger Stadtwerken ein eTicket im VGN ein. Abo-Kunden erhalten seitdem ihren Fahrschein auf Chipkarte. Das eTicket stellt die Basis für die Entwick￾lung und Umsetzung elektronischer Tarife dar. Mit der neu eingeführten Onlineverwaltung „MeinAbo“ wurde zu￾dem ein weiterer Baustein in der Digitalisierung der Kun￾denbeziehung realisiert. Insgesamt erhöhten sich die Verkehrserlöse inklusive Verkehrsnebenerlösen im Berichtsjahr im Vorjahresver- gleich um 4,3 % auf 153,5 Mio. €. Die öffentlichen Aus￾gleichsleistungen für die Schwerbehindertenbeförderun￾gen nahmen dabei um 7,9 % zu, die für den Schülerver￾kehr um 8,3% ab. Die Umsatzerlöse der VAG insgesamt erhöhten sich im Geschäftsjahr 2017 um 10,9 Mio. € von rund 168,97 Mio. € in 2017 auf 179,9 Mio. €. Auf der Aufwandseite fällt die Erhöhung des Personal￾aufwands ins Gewicht. Die Erhöhung in Höhe von 6.327 T€ ist im Wesentlichen auf die zinsbedingte Zuführung der Pensionsrückstellung und Anpassung der Sterbeta￾feln zurückzuführen. Außerdem erfolgte ab 1. Juni 2018 eine Tariferhöhung in Höhe von 3,19 %. Die planmäßigen Abschreibungen sanken im Geschäfts￾jahr 2018 minimal um insgesamt 28 T€ oder 0,1 %. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen nahmen im Ge￾schäftsjahr um 2.683 T€ ab. Dies ist hauptsächlich durch geringere Zuführung zur Rückstellung für die Korrektur der Verbundeinnahmen und geringeren Werbe- bzw. Abbruchaufwand bedingt. Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschuss￾bedarf verringerte sich im Vergleich zum Vorjahr um 71 T€ auf 69.842 T€. Dieses wird auf Basis des bestehen￾den Ergebnisabführungsvertrags von der Muttergesell￾schaft StWN ausgeglichen. Klinikum Nürnberg Das Klinikum Nürnberg (Kommunalunternehmen) schließt 2018 erneut mit einem Jahresfehlbetrag (5,08 Mio. €) ab. Gegenüber dem Vorjahr (- 8,39 Mio. €) fällt der Jahresfehlbetrag jedoch spürbar geringer aus. Auch gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahresergeb￾nis besser. Der Wirtschaftsplan 2018 hatte noch einen Jahresfehlbetrag in Höhe von 11,5 Mio. € ausgewiesen. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,5 % auf 560,8 Mio. €. Auch die sonstigen betriebli￾chen Erträge sind angestiegen (+14,1 %), was im We￾sentlichen auf die Auflösung von Rückstellungen zurück￾zuführen ist. Der Umsatz und die sonstigen betrieblichen Erträge konnten in der Größenordnung von zusammen 10,8 Mio. € damit stärker gesteigert werden als im Wirt￾schaftsplan vorgesehen, jedoch überstiegen auch die Betriebsaufwendungen mit 569,3 Mio. € im Ist – Ergeb￾nis den Planansatz in Höhe von 561,0 Mio. € um 8,3 Mio. € deutlich. Wesentliche Aufwandsposition bei den Betriebsaufwen￾dungen stellt dabei mit insgesamt 382,1 Mio. € der Per￾sonalaufwand dar. Gegenüber dem Vorjahr sind die Per￾sonalaufwendungen um 16,9 Mio. € oder 4,6 % gestie￾gen. Neben den Tariferhöhungen wirkt sich hier auch die Umsetzung der Entgeltordnung aus. Die Zahl der Voll￾kräfte hat sich in 2018 um 0,4 % reduziert. Für das Geschäftsjahr liegen die Veränderungsraten aus der Summe der Personal- und Sachaufwendungen so￾wie Abschreibungen mit 3,4 % leicht unterhalb der Ver￾änderungsraten aus Umsatzerlösen und sonstigen be￾trieblichen Erträgen in Höhe von 3,6 %. Im Ergebnis reduzierte sich das Betriebsergebnis / E￾BITDA um rund 11,9 % gegenüber 2017. Die Verbesse￾rung im Jahresergebnis im Vergleich zu Geschäftsjahr 2017 ergibt sich im Wesentliche aus Veränderungen im Finanzergebnis. Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des inves￾tiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der kom￾menden Jahre, zählt hierzu insbesondere, eine ausrei￾chende Innenfinanzierung zu gewährleisten und den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges Niveau zu begrenzen. Um auch mittel- und langfristig finanziell handlungsfähig zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte „Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigen￾finanzierten Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend, um sicherzustellen, dass das Klinikum wirt￾schaftlich aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen kann. Ende des ersten Quartals 2019 lässt sich ein Rückgang Anstieg des abgerechneten Casemix (Summe der mit dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Be￾handlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen Ab￾nahme der vollstationären Fallzahlen gegenüber dem Vorjahreszeitraum feststellen. Der Landesbasisfallwert wurde 2019 gegenüber dem Vorjahr um rund 2,65 % erhöht und erreicht damit ver￾mutlich erneut nicht die erwarteten Steigerungsraten der Personal- und Sachkosten im Berichtszeitraum. Vor diesem Hintergrund sind weiterhin Maßnahmen für ein gesundes Leistungswachstum in Kombination mit angemessenen Konsolidierungsmaßnahmen notwen￾dig. Flughafen Nürnberg GmbH Für die Flughafen Nürnberg GmbH war 2018 das erfolg￾reichste Jahr in der 64-jährigen Flughafengeschichte: Mit 4,46 Millionen Passagieren übertraf der Albrecht Dürer Airport Nürnberg den bisherigen Höchstwert von 2008 (damals 4,27 Millionen). Dabei ging der Zuwachs von 6,7 % in 2018 mit einer deutlich verbesserten Markt￾durchdringung im Kerneinzugsgebiet einher sowie mit einer Erhöhung des Incoming-Verkehrs. Während der Linienbereich 2018 weitgehend konstant (Passagiere total: -0,9 %) blieb, stieg der touristische Verkehr um 28 %. Wesentliche Treiber waren hier das deutlich verstärkte Angebot von Germania und Euro￾wings sowie die wiedererstarkte Türkei-Nachfrage, die mit einem historisch großen Antalya-Angebot einher￾ging. Allein das Verkehrsaufkommen von und nach An￾talya legte um 73 % zu und egalisierte damit den Rück￾gang der letzten Jahre. Im Linienverkehr wurden in 2018 insgesamt 2.998.757 Fluggäste befördert. Das entspricht einem Rückgang um 0,9 % gegenüber dem Vorjahr. Die Wachstumsimpulse von Ryanair, Germania, Turkish Airlines und weiteren Li￾nienairlines konnten die Verluste aufgrund der inner￾deutschen Air Berlin- Angebotslücke nicht ganz kompen￾sieren. Ryanair legte kumuliert bis Dezember 2018 um 9,0 % auf 961.275 Passagiere zu. Die Lufthansa-Tochter Eurowings beförderte im Linien￾verkehr 482.974 Passagiere und lag trotz der Monopol￾stellung auf den Routen nach Berlin, Hamburg, Düssel￾dorf und Wien um 3 % unter dem Vorjahresniveau. Ope￾rative Instabilitäten und eine zeitweise sehr hohe Anzahl von Flugannullierungen auf diesen Strecken (z. T. 20 % pro Monat) erschwerten eine positivere Entwicklung. Ein für Geschäftsreisende ungünstiges Bedienbild und die neue ICE Hochgeschwindigkeitsstrecke drückten zudem auf die Auslastung der Berlin-Verbindung. Lufthansa reduzierte das Sitzplatzangebot auf den Hub￾Verbindungen nach München und besonders nach Frankfurt, optimierte die Auslastung der Flüge und beför￾derte insgesamt 396.081 Passagiere (-3,5 %). Die Luft￾hansa-Tochter SWISS notierte einen Zuwachs um 2,5 % auf 130.220 Passagiere. Wizz Air verbuchte einen leichten Rückgang um 0,5 % auf 229.856 Passagiere. Aufgrund der geringen Ertrags￾lage wurden die Routen nach Tuzla und Belgrad einge￾stellt; Sofia wird nur noch in der Sommersaison und so￾mit nicht im Winter 2018/19 bedient. Turkish Airlines konnte mit 220.967 Passagieren ein deutliches Wachstum um 11,3 % ausweisen – bei gleich￾zeitig gesteigerter Auslastung der Flüge. KLM (+5,2 % auf 196.798 Passagiere) und Air France (+2,5 % auf 173.297 Passagiere) entwickelten sich positiv. Die spa￾nische Airline Vueling erhöhte das Angebot nach Barcelona und legte damit um 14,3 % auf 48.881 Passa￾giere zu. Der Touristikverkehr profitierte deutlich (+27,9 % auf 1.426.562 Passagiere total) vom wiedererstarkten Tür￾keimarkt. Mit vier stationierten Flugzeugen am Standort Nürnberg und einem Wachstum auf 28 Ziele konnte Ger￾mania ihre Fluggastzahlen in Nürnberg mehr als verdop￾peln. Germania beförderte 478.518 touristische Passa￾giere und insgesamt (inkl. Linie) 525.826 Passagiere. SunExpress (inkl. SunExpress Deutschland, inkl. Linie mit 20.684 Passagieren) beförderte 306.722 Passagiere und lag damit um 2,7 % unter dem Vorjahreswert. Euro￾wings stationierte ein Flugzeug fest in Nürnberg und ver￾vierfachte mit neuen Zielen wie Olbia und Catania sowie im Verkehr zu den Balearen, Kanaren und nach Kreta ihre touristischen Passagierzahlen auf 204.407 Flug￾gäste. Insgesamt (inkl. Linie) notierte Eurowings 687.381 Passagiere und damit einen Zuwachs um 27,7 %. Vom Comeback der Türkei profitierten Corendon Airlines (+67,6 % auf 78.233 Passagiere), Onur Air (mit 58.784 Passagieren), Pegasus (+29,4 % auf 59.521 Passagiere inkl. Linie) und Condor (33.186 Passagiere), die neben der neuen Dubai-Verbindung freie Kapazitäten nutzte und sie im Antalya-Verkehr einsetzte. Laudamotion be￾förderte im Verkehr nach Palma de Mallorca 53.453 Passagiere. TUIfly bediente im Rahmen des Sommer￾flugplans Ziele in Griechenland und generierte 38.162 Passagiere (-12,2 %). Das Verkehrswachstum wirkte sich im Geschäftsjahr 2018 auch positiv auf die wirtschaftliche Lage des Kon￾zerns aus. Der Jahresabschluss 2018 weist einen Ge￾winn nach Steuern in Höhe von 4,09 Mio. € auf (Vorjahr: 2,67 Mio. €) und liegt damit über der Planung und dem Vorjahr (+ 1.443 T€). Der Umsatz erreichte 109,6 Mio. € und liegt über dem Vorjahreswert von 106,5 Mio. €, das EBITDA liegt bei 17,9 Mio. €. Im Vergleich zum sehr zufriedenstellenden Vorjahres￾zeitraum stellt sich die Entwicklung bei der Flughafen Nürnberg GmbH im ersten Quartal 2019 etwas weniger positiv dar. Ab Nürnberg flogen im ersten Quartal 2019 rund 3,5 % erlösrelevante Einsteiger weniger ab als im Vorjahresquartal. Die wesentliche Ursache für die Unter￾schreitung liegt in der Insolvenz der Germania sowie in der Reduzierung der Frequenzen nach Berlin durch Eu￾rowings. Für das Jahr 2019 waren im Zusammenhang mit der Germania gut 500.000 Passagiere geplant. Der Gesamtumsatz mit der Airline und deren Passagieren lag im Konzern bei einem hohen einstelligen Millionen￾betrag. Insgesamt kann laut der Geschäftsführung davon aus￾gegangen werden, dass sich die Umsatzerlöse des Kon￾zerns durch den kurzfristig nur im geringen Umfang kom￾pensierbaren Wegfall der Flugverbindungen der Germa￾nia gegenüber dem Vorjahr deutlich verringern werden und ein Niveau zwischen EUR 100 Mio. und EUR 105 Mio. erreichen. Für das Geschäftsjahr 2019 wird ver￾sucht, ein ausgeglichenes Konzernergebnis zu errei￾chen. Für die Folgejahre wird wieder mit einem weiter moderat ansteigenden Verkehrsvolumen geplant. Infolgedessen sollen sich mittelfristig Umsätze und Jahresüberschuss wieder positiv entwickeln. wbg Nürnberg GmbH In 2018 erzielte die Unternehmensgruppe einen Jahres￾überschuss von rund 15,6 Mio. € (Vorjahr 13,5 Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 13,3 Mio. €). Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg GmbH hat sich von 679,1 Mio. € im Vorjahr auf rund 702,4 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital ist auf 262,9 Mio. € (Vorjahr 247,1 Mio. €) gestiegen und hat damit erneut den Wert des Unter￾nehmens gesteigert. Die Ertragssituation entwickelt sich damit weiterhin posi￾tiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Ge￾winnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 2,1 % auf 6,33 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des Nürnberger Mietenspiegels 2018 von derzeit monatlich 7,98 EUR je m² Wohnfläche. Ge￾rade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungs￾ausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbg-Unter￾nehmensgruppe hatte 2018 Aufwendungen für laufende Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von 35 Mio. € (Vorjahr 36,8 Mio. €). Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist weiter￾hin die Entlastung des Wohnungsmarktes durch die ver￾stärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000 Wohneinheiten bis zum Jahr 2020 neu errichtet werden. Dabei soll ein Anteil von etwa 780 Wohnungen im Be￾stand verbleiben und den Mietwohnungsmarkt entlasten. In 2018 wurden 179 Neubauwohnungen fertig gestellt. Aufgrund des hohen Bedarfs an preisgünstigem Wohn￾raum hat die Stadt Nürnberg daneben ein Sonderpro￾gramm Wohnen initiiert. Ziel des Sonderprogramms Wohnen ist zur Beschleunigung der Bautätigkeit städti￾sche Flächen zu aktivieren und diese unter anderem an die wbg zu übertragen und durch diese entwickelt zu las￾sen. Die betreffenden städtischen Grundstücke wurden in 2017 als Sacheinlage von der Stadt Nürnberg in die WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH (WBG Bet) einge￾bracht. Auf den eingebrachten Grundstücken sollen ca. 317 Wohnungen mit einem hohen Anteil an gefördertem Wohnraum errichtet werden. In 2018 befanden sich be￾reits 31 Wohnungen im Bau. Des Weiteren wurde auf dem in die WBG Bet eingelegten Grunstück Kornburg￾Nord (Rieterbogen) mit den Erschließungsarbeiten be￾gonnen. Im Dezember war Baubeginn der ersten acht Reihenhäuser in diesem Beugebiet. Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2019 aktuell mit ei￾nem Jahresergebnis auf Planniveau. NürnbergMesse GmbH 2018 stellt das bisher erfolgreichste Jahr in der Unter￾nehmensgeschichte der NürnbergMesse Group dar, so￾wohl bei der Umsatzentwicklung als auch bei der Er￾tragslage. Mit 315,1 Mio. € Umsatz (Vorjahr: 205,5 Mio. €) konnte 2018 ein neuer Rekordwert erzielt werden. Der Umsatz liegt um 109,6 Mio. € oder um 53,3 % über dem des Vorjahres. In Relation zum turnusgemäß vergleich￾baren Geschäftsjahr 2016 entspricht dies einer Umsatz￾steigerung von 9,4 %. Das Jahresergebnis vor Steuern stieg auf 39,4 Mio. €. Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten einen Umsatz von 129,3 Mio. €, Gastveranstaltungen 54,3 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center 15,7 Mio. €. Der Umsatz des MesseService (einschließ￾lich der Holtmann GmbH & Co. KG und der Lehrieder GmbH & Co. KG) lag bei 85,7 Mio. €, der Umsatz im Be￾reich International bei 30,1 Mio. €. Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwen￾dungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Auf￾wendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Beteili￾gungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein operatives Ergebnis von 43,7 Mio. € (2017: -4,2 Mio. €; 2016: 32,8 Mio. €) und ein Ergebnis vor Steuern von 39,4 Mio. € (2017: -4,2 Mio. €; 2016: 26,5 Mio. €). Die Nürn￾berg Messe GmbH zeigt für 2018 im Einzelabschluss ein operatives Ergebnis von 44,5 Mio. €. Umsatz, operatives Ergebnis und Ergebnis vor Steuern steigen auf ein neues Rekordniveau und liegen damit deutlich über den Erwartungen. Dies resultiert haupt￾sächlich aus einem starken Wachstum in den Bereichen Eigen- und Partnerveranstaltungen, Gastveranstaltun￾gen/NCC NürnbergConvention Center sowie MesseSer￾vice am Standort Nürnberg. 2018 nahmen 35.462 Aussteller (aufgrund Messeturnus 2016: 32.317) und 1.55 Mio. Besucher (2016: 1,42 Mio.) an 181 Veranstaltungen der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2018 rund 1.210.564 m² Nettofläche (2016: 1.126.233 m²) bei Veranstaltungen der Nürnberg￾Messe Group gebucht. Um den Erfolg der NürnbergMesse Group auch für die Zukunft zu sichern, haben die beiden Hauptgesellschaf￾ter (Stadt Nürnberg und Freistaat Bayern) eine Eigenka￾pitalerhöhung zur Finanzierung des Unternehmens￾wachstums sowie des massiven Investitionsbedarfs in eine Modernisierung der Hallen und der Geländeinfra￾struktur von 100 Mio. € pro Gesellschafter in zehn Jah￾restranchen von je 10 Mio. € im Zeitraum von 2018 bis 2027 beschlossen. Die ersten Baumaßnahmen in die￾sem Zusammenhang starten in 2020. Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Quartal 2019 eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Das Jah￾resergebnis 2019 wird turnusbedingt voraussichtlich leicht negativ sein, jedoch mit einem gegenüber dem vergleichbaren Jahr 2017 deutlich reduzierten Jahres￾fehlbetrag. Noris Arbeit gGmbH Das Geschäftsjahr 2018 war von Anfang an ein Jahr des Umbruchs. Bedeutende Förderprogramme sind unter jährig (Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen) oder Ende des Jahres (Bundesprogramm Soziale Teil habe, ESF￾Bundesprogramm, Einstieg Deutsch – Lernangebote für Flüchtlinge) ausgelaufen. Des Weiteren müssen beste￾hende Maßnahmen neu beantragt werden (BIWAQ, EHAP). Das Hauptaugenmerk lag im Jahr 2018 insofern in der Stabilisierung des gegenwärtigen Auftragsvolumens und darauf, die Beschäftigtenzahl zu halten (ohne Bundes￾programm „Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt“). Wichtig in diesem Zusammenhang wird zukünftig sein, wie die Bundesregierung das geplante Förderprogramm „Teil￾habe am Arbeitsmarkt für alle“ ausgestalten wird. Im Geschäftsjahr 2018 wurden Umsatzerlöse in Höhe von Mio. € 12,740 (im Vorjahr: Mio. € 12,911) erzielt. Dies entspricht einer Verringerung um Mio. € 0,171 bzw. 1,32 %. Die Personalaufwendungen haben im Jahr 2018 insgesamt Mio. € 9,280 (im Vorjahr: Mio. € 9,693) betra￾gen. Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Ver￾ringerung um Mio. € 0,413 bzw. 4,26 %. Im Personalauf￾wand enthalten sind periodenfremde Aufwendungen in Höhe von Mio. € 0,113 aus der Anpassung der Pensi￾onsrückstellung an die der tatsächlichen Sachlage ent￾sprechenden Berechnungsparameter. Zum Stichtag 31. Dezember 2018 hatten insgesamt 236 Personen (im Vorjahr: 262 Personen) einen Arbeitsvertrag bzw. Aus￾bildungsvertrag mit der NOA gGmbH. Damit hat sich die Gesamtbelegschaft gegenüber dem Vorjahresstichtag um 9,92 % verringert. Von den genannten 236 Personen gehörten 133 Mitar￾beiter (im Vorjahr: 147) zur Stammbelegschaft der NOA gGmbH. Wie in den Vorjahren war der Anteil der Frauen (57,14 %) an der Stammbelegschaft etwas höher als der jenige der Männer (42,86 %). Insgesamt wurde im Geschäftsjahr 2018 ein Jahresfehl￾betrag in Höhe von Mio. € 0,138 erzielt, während im Vor jahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von Mio. € 0,270 an￾gefallen ist. Das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2018 ist wegen des Sondereffektes (Anpassung der Pensionsrückstellung an die der tatsächlichen Sachlage) hinter dem zuletzt für das Geschäftsjahr prognostizierten weitestgehend ausgeglichenen Jahresergebnisses zu￾rückgeblieben. noris inklusion gemeinnützige GmbH (vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH) Die Umsätze im Arbeitsbereich gingen im Jahr 2018 um T€ 52 auf T€ 2.657 (Vorjahr T€ 2.709) zurück. Folgende Gründe waren die Ursache für den Rückgang der Ar￾beitserlöse: Im Werk Nord setzt sich der Rückgang bei einem A-Kun￾den aus dem Jahr 2017 auch im Jahr 2018 fort. Ein um 90.000 € verschlechtertes Arbeitsergebnis (bezogen auf die Arbeitserlöse 7%) ist die Folge. Im Werk West konn￾ten auch im Jahr 2018 noch keine nennenswerten Auf￾träge im Arbeitsfeld Datenscanning bezogen werden. Im Gartenbaubetrieb auf dem Gelände der Natur-Erlebnis￾Gärtnerei entwickelte sich das Ergebnis nach dem um￾baubedingten Tief im Jahr 2017 wieder positiv. 51.000€ Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr entsprechen den Erwartungen gemäß des Businessplans. Eine wei￾tere Verbesserung des Ergebnisses bleibt zu erwarten, wenn im Folgejahr erstmals ein komplettes Geschäfts￾jahr ohne Baumaßnahmen im Bereich der Produktion vollführt werden kann. Das Jahresfehlbetrag lag bei T€ 805 (Vorjahr T€ 455). Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit drei Wohnheimen mit 100 Plätzen voll, sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreu￾ten Wohnen (ABW) gut ausgelastet. Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2018 verglichen mit 2017 um T€ 206 gestiegen.

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