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D.9.1 Wirtschaftsplan 2026

Haushalt 2026 · Band 3 · Seiten 345–355 · Seiten 345–355 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 2 von 8 Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Vorbemerkung Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Wirtschaftsplans 2026 sowie des Finanzplans mit 5-Jahres-Perspektive im Oktober 2025, sind die mittel- bis langfristigen Auswirkungen der fortschreitenden Deindustrialisierung in Deutschland auf Werkstätten für Menschen mit Behinderung nur bedingt abschätzbar. Drei zentrale Positionen in der Wirtschafts- und Finanzplanung sind die Annahmen zu Inflationsentwicklung, zur Personalkostensteigerung aufgrund der Erhöhungen im Rahmen des TVöD und zu den Erstattungserhöhungen. ▪ Bei der Inflationsannahme stützen sich die Annahme der noris inklusion auf die Vorausschau der Deutschen Bundesbank. Für das Jahr 2026 werden in der Wirtschaftsplanung 2,0% p.a. gegenüber dem Jahr 2025 angesetzt. Dieser Wert wirkt v.a. auf die Fertigungsmittel aller Einrichtungen der noris inklusion, insbesondere auf Lebensmittel. ▪ Bzgl. der Hochrechnung für die zentrale Position des Personalaufwands und der dafür relevanten Prognose zu Tariferhöhungen im Jahr 2025 wurde der Wert von +3,0% (mindestens 110 €) angesetzt. Für den Plan 2026 des Personalaufwands wurden zum 01.05.2026 der Wert von +2,8% berücksichtigt. ▪ Für die Prognose der Entgeltentwicklungen wird die beantragte, allerdings noch nicht final verhandelte bzw. gebuchte Erstattungserhöhung eingeplant. Diese liegt im Schnitt über alle Einrichtungen der noris inklusion bei +2,6% im Jahr 2026. Übergreifende Gründe für das bessere Jahresergebnis 2025 (Hochrechnung 2025 vs. Plan 2025 zum Stand 16.11.2024): Die positive Abweichung von ca. 225.000 € gegenüber dem zum damaligen Zeitpunkt prognostizierten Jahresergebnis 2025 ergibt sich aus folgenden Gründen: ▪ Rund 376.000 € weniger an Umsatzerlösen als noch 2024 für 2025 geplant. Hierbei sind v.a. die geringeren Erstattungserträge in den Bereichen BBB und Kita durch geringere Klientenzahlen eine Ursache. ▪ Eine Bestandsveränderung von -45.000 €, aufgrund eines Abverkaufs von Lagerbeständen aus dem Vorjahr in der N-E-G. ▪ Weniger sonstige betriebliche Erträge von -46.000 € (u.a. geringere Arbeitsentgeltzuschüsse durch BfA als in 2024 noch geplant) ▪ Allerdings auch im Aufwand rund 693.000 € weniger als im damaligen Plan, Hauptursache hierbei sind geringere Personalaufwände (v.a. durch bereits in 2025 wirkende betriebliche Anpassungen im Bereich Arbeit) und geringere Instandhaltungsaufwände als noch in 2024 noch angesetzt. 342 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 3 von 8 Im Vergleich zum Jahr 2024 weicht die Hochrechnung für das Jahr 2025 v.a. aufgrund zweier Maßnahmen ab, die das Volumen sowohl auf der Aufwands- als auch Ertragsseite erhöhten: Der vollständige Betrieb des neuen Wohnheims Braillestraße und die Inbetriebnahme des Café Arthur im Dokuzentrum. Veränderungen je GuV-Position ergeben sich aus folgenden Hauptgründen: ▪ Die Umsatzerlöse aus Entgelten und Produktionserlösen stiegen gegenüber 2024 deutlich an (1,74 Mio. €). Prozentuale Entgeltsteigerungen und Preissteigerung in Bezug auf die Produktionserlöse führten zu diesem Anstieg. ▪ Die Bestandsveränderung weicht gegenüber dem Jahr 2024 saldiert um ca. 109.000 € ab, da in der Natur-Erlebnis-Gärtnerei von einer Reduzierung des Lagerbestands zum Jahresende 2025 ausgegangen wird (Ergebnis eines angenommenen besseren Abverkaufs). ▪ Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzieren sich um 86.000 € gegenüber 2024, u.a. aufgrund einmaliger Erträge im Jahr 2024, durch eine Versicherungsleistung und den Verkauf von Anlagegütern. ▪ Der Materialaufwand reduziert sich um 36.000 €. Diese minimale Veränderung von knapp einem Prozent über alle Einrichtungen der noris inklusion ist Ergebnis verschiedener gegenläufiger Effekte. So steigt der Aufwand im Arbeitsbereich gegenüber 2024 z.B. durch Mehraufwand im Wareneinkauf im Endkundengeschäft und der Gastronomie an. Derweil konnte der Aufwand für Leiharbeit in der Betreuung im Bereich Wohnen deutlich reduziert werden. ▪ Der Anstieg des Personalaufwands gegenüber dem Jahr 2024 (1,64 Mio. €) begründet sich durch TVöD Erhöhungen und der gestiegenen Personalköpfeanzahl durch das Wohnheim Braillestraße und das Café Arthur im Dokuzentrum. ▪ Der Anstieg der Abschreibungen (ca. 142.000 €) ergibt sich entsprechend der geplanten Fertigstellung der Baumaßnahmen Wohnheim Braillestraße und Ersatzbau Werk West am Standort Werk Nord. ▪ Die Erhöhung des sonstigen betrieblichen Aufwands um ca. 161.000 € setzt sich aus diversen Veränderungen zusammen. Exemplarisch genannt sind an dieser Stelle der Anstieg des Aufwands für Strom über alle Einrichtungen hinweg (ca. 54.000 €), hinzugekommene Aufwände durch das Café Arthur im Dokuzentrum (ca. 47.000 €, zum Teil Einmalaufwand), hinzugekommene Aufwände durch das WH III (31.000 €, zum Teil Einmalaufwand) und periodenfremde Aufwände der Kita Hasenhäusla (28.000 €, geprägt durch eine Nachzahlung für Stromkosten der Vorjahre). ▪ Der verringerte Aufwand für die Tochtergesellschaft BUNI (20.000 €), nach dem im Jahr 2024 ein erhöhter Personalaufwand durch den Übergang der Einrichtungsleitung entstand. ▪ Die Verringerung an Zinsaufwand gegenüber 2024 um ca. 167.000 €, aufgrund geringerer Zinssätze in 2025 und eines geringeren Kreditvolumens, nach Abschluss der Baumaßnahmen und der damit einhergehenden Zwischenfinanzierung. In den Ausführungen zum Wirtschaftsplan 2026 wird im Detail auf die Veränderungen in den jeweiligen GuV-Positionen von der Hochrechnung 2025 hin zu der Planung 2026 eingegangen. 343 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 4 von 8 Wirtschaftsplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Die Ermittlung des Wirtschaftsplans 2026 erfolgt auf Grundlage der Zahlen des fortgeschrittenen Wirtschaftsjahres 2025, unter Berücksichtigung aktueller Einflüsse. Zentrale aktuelle Einflüsse sind die Folgewirkungen geopolitscher Krisen auf die Wirtschaft in Deutschland, sowie die dort agierenden Industrierunternehmen, ihres Zeichens Auftraggeber für die Werkstätten der noris inklusion. Zentrale Einflüsse und Annahmen auf die Wirtschaftsplanung 2026 der noris inklusion sind u.a.: ▪ Geplante Erstattungserhöhungen 2026 (im Durchschnitt ca. 2,6%), die positiv auf die Summe der Umsatzerlöse wirken. ▪ Betriebliche Anpassungen im Bereich Arbeit der noris inklusion, die im Jahr 2026 positive wirtschaftliche Auswirkungen haben werden, sowohl im Bereich der Arbeitserlöse als auch in der Personalaufwandsposition (z.B. Zusammenlegung der Küchen und Verringerung der Anzahl produktionsbedingter Mitarbeiter). ▪ Der Vollbetrieb des Café Arthur im Dokumentationszentrum im Jahr 2026, der sowohl auf der Erlös- als auch auf der Aufwandseite das Volumen insgesamt erhöht. ▪ Einflussgröße auf die Entwicklung des Materialaufwands und Aufwand für bezogene Leistungen ist die Inflationserwartung für das Jahr 2026 in Deutschland mit 2,0% mit Einfluss auf die Fertigungsmittelpreise und die Tariferhöhung mit 2,8% mit Einfluss auf Aufwendungen für bezogene Leistungen. ▪ Anstehende Tariferhöhungen des TVöD zum 01.05.2026 mit Auswirkungen auf den Personalaufwand wurden mit 2,8% angesetzt. A. Erfolgsplan 1. Umsatzerlöse Die Umsatzerlöse der noris inklusion setzen sich primär aus den beiden Erlöspositionen Entgelt-Erstattungen der Kostenträger und Arbeitserlöse aus Produktion und Dienstleistungen der Werkstätten sowie Mieterträge aus dem Wohnbereich zusammen. Für das Jahr 2026 wird gegenüber der Hochrechnung 2025 von einer Steigerung von insgesamt 1,7 Mio. € ausgegangen. 2/3 der Erhöhungen der Umsatzerlöse entfallen dabei auf Steigerungen bei Entgelt￾Erstattungen der Kostenträger (ca. 1,15 Mio. €) und 1/3 auf Arbeitserlöse aus Produktion und Dienstleistungen der Werkstätten sowie Mieterträge aus dem Wohnbereich (ca. 0,55 Mio. €). 2. Bestandsveränderungen Bei den Bestandsveränderungen (Veränderung im Vorrat gegenüber dem Vorjahr) wurden keine positiven oder negativen Effekte für das Jahr 2026 angesetzt. 3. Sonstige betriebliche Erträge Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird für das Jahr 2026 von einer Erhöhung von ca. 133.000 € gegenüber der Hochrechnung 2025 ausgegangen. 344 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 5 von 8 Auf diese Position wirken im Jahr 2026 u.a. die Zuschüsse im Bereich Gastronomie (Investitionskostenzuschuss Café Arthur im Dokuzentum, ca. 23.000 € mehr als in 2025), übergreifende Spenden (Digitalisierung für Inklusion, ca. 34.000 €) sowie ein periodenfremder Ertrag aus einem Versicherungsschaden in der Natur-Erlebnis-Gärtnerei (ca. 70.000 €). 4. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen Im Materialaufwand und auch beim Aufwand für bezogene Leistungen werden für das Jahr 2026 Erhöhungen von ca. 114.000 € angesetzt. Eine Hauptursache für diese Steigerung liegt im Wareneinkauf des Café Arthur im Dokuzentrum begründet, das im Jahr 2026 im Vollbetrieb läuft. Effekte in anderen Bereichen der noris inklusion nivellieren sich derweil. So wird beispielsweise im Bereich Arbeit eine Erhöhung in den Bereichen Handelsware, Fremdleistungen und Lebensmittelaufwand prognostiziert oder auch im Bereich ABW eine Erhöhung der Mietaufwände. Diese Steigerungen werden derweil von Verringerungen im Bereich Wohnen ausgeglichen (z.B. durch den reduzierten Aufwand für Leiharbeit in den Wohnheimen). 5. Personalaufwand einschließlich Sozialabgaben Der Personalaufwand steigt gegenüber der Hochrechnung 2025 um ca. 1,1 Mio. € an. Dies ist einerseits auf die angesetzte Tariferhöhung des TVöD von 2,8% im Jahr 2026 zurückzuführen. Gut die Hälfte der Personalaufwandssteigerungen (53%) sind auf den „TVöD-Effekt“ zurückzuführen. Die übrigen Steigerungen (47%) gehen auf personelle Veränderungen zurück. Beispielhaft zu nennen wären hierbei die ganzjährig voll besetzten Teams des WH III und des Café Arthur im Dokuzentrum (hier wird zudem im Jahr 2026 von weiterem Personalbedarf ausgegangen), die gegenüber 2025 durchgängig besetzte Leitungsposition der TENE, Nachbesetzungen „verwaister“ Stellen im Bereich der Verwaltung (u.a. Finanzbuchhaltung) und die nun stabil besetzten Fachkraftpositionen im Bereich Kita. 6. Abschreibungen Die erhöhten Abschreibungen um rund 106.000 € sind Folge der ganzjährig wirkenden Abschreibung für das Café Arthur im Dokuzentrum (ca. 25.000 €) sowie von Abschreibungen im Bereich Overhead (ca. 80.000 €) auf neue Softwarebestandteile bei noris inklusion (u.a. Warenwirtschaft und Teilhabedokumentation). 7. Sonstige betriebliche Aufwendungen Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirken im Jahr 2026 insbesondere Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich Betriebs- und Geschäftsausstattung und EDV (turnusmäßige Lizenzgebühren u.a. für Microsoft Updates und erweiterte Server Wartungen). 345 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 6 von 8 8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge Keine veränderten Annahmen bei dieser Position für 2026. 9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen Für das Jahr 2026 wird von einer reduzierten Zinsbelastung gegenüber der Hochrechnung 2025 ausgegangen. Grund dafür ist der verringerte Zinsaufwand durch das reduzierte Kreditvolumen auf dem städtischen Betriebsmittelkonto. Diese Tilgung kann erzielt werden, da mit Abschluss der Baumaßnahmen keine weiteren Zwischenfinanzierungen mehr abgerufen werden müssen, sondern durch erhaltene Zuschüsse Rückvergütungen schon in 2024 erfolgen konnten und seit dem Jahr 2025 durch den positiven Cashflow weiter erfolgen können. 10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI Beim Aufwand für die Tochtergesellschaft BUNI wird im Jahr 2026 von einem leicht reduzierten Jahresdefizit gegenüber dem Jahr 2025 ausgegangen. 11. Sonstige Steuern Keine veränderte Annahme bei dieser Position für 2026. B. Vermögensplan Die Investitionen im Allgemeinen werden durch Fördermittel (Entgelte und Zuschüsse), Eigenmittel und unter Zuhilfenahme der Kontokorrentlinien bei der Stadt Nürnberg finanziert. Der Vermögensplan enthält unter der Position Mittelverwendung Investitionen für Baumaßnahmen und die Beschaffung von sonstigen Anlagegütern, sowie veranschlagte Mittel für die Tilgung von Darlehen. Die Finanzierung dieser Mittel für Investitionen erfolgt durch Fremdmittel (Zuschüsse durch Kostenträger, Kredite und Spenden), durch Selbstfinanzierung der noris inklusion sowie durch Zuwendungen durch die Stadt Nürnberg. Die verfügbare Liquidität aus Fremdmitteln sowie der Selbstfinanzierung der noris inklusion wird 2026 dazu führen, dass wie auch bereits im laufenden Jahr, Tilgung von Darlehen erfolgen können. Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich bei der Mittelverwendung für 2026 auf 0,6 Mio. €, Tilgungen bestehender Darlehensverpflichtungen sind mit 1,3 Mio. € vorgesehen. Die detaillierte Aufgliederung der Mittelverwendung sowie Mittelherkunft kann dem Finanzplan der noris inklusion entnommen werden. 346 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 7 von 8 Finanzplan noris inklusion 2025 bis 2029 Erläuterungen Zum Jahr 2022 erfolgte eine Umstellung des Finanzplans in Abstimmung mit dem Beteiligungsmanagement der Stadt Nürnberg. Anhand systematischer Anpassungen wurde den Dokumentationsbedarfen der noris inklusion und dem Finanzreferat Rechnung getragen. Unter der Mittelherkunft sind die Positionen des Wirtschaftsplans (Fremdmittel, Selbstfinanzierung und Zuwendungen Stadt Nürnberg) aufgeschlüsselt. Die prognostizierten Jahresergebnisse der noris inklusion und ihrer Töchter fließen über den Cashflow mittelbar in den Finanzplan ein. Der Finanzplan für die Zeit von 2025 bis 2029 weist einen Finanzbedarf von 9,5 Mio. € aus (Summe Mittelverwendung). Erläuterungen zum Finanzplan (Stand 09.11.2025): Mittelverwendung A. Investitionen ins Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Mittelbedarf unter I. Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur (Software) der noris inklusion. Auf der Grundlage der Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden in den Folgejahren kontinuierlich Mittel in die digitale Transformation fließen (siehe hierzu auch Eckpunkte 2030). II. Sachanlagen 1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim in der Braillestraße im Jahr 2024 reduzierte sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins Anlagevermögen merklich. Allen voran unter der Position 1. Grundstücke, reduziert sich die Summe ab 2026 auf ein Minimum, nachdem im Jahr 2025 noch letzte Schlussrechnungen für die beiden Baumaßnahmen beglichen wurden. In den Folgejahren wird daraufhin angestrebt nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen. 2. und 3. Die Summe aus "2. technischen Anlagen und Maschinen" und "3. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung" reduziert sich ebenfalls ab 2025. Allen voran die Investition in das Projekt Café im Dokumentationszentrum (2025 noch unter 3. enthalten) ist eine zentrale Ursache für die angestrebte Reduzierung von 420.000 € in 2025 auf 200.000 € ab 2027. B. Darlehenstilgung Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten 2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und aufgrund 347 Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen Ersteller T. Braun Datum 09.11.2025 Seite 8 von 8 des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Diese Rückzahlungen können in den Folgejahren kontinuierlich weiter durchgeführt werden. Mittelherkunft 1. Bei den Fremdmitteln fließen im Jahr 2025 Mittel für Investitionskostenzuschüsse in Höhe von 223.382 € für die Maßnahmen "Inklusives Café im Dokumentationszentrum" sowie die Erneuerung der Küche im Pachtobjekt der Tante Noris am See im Sebastianspital (NürnbergStift). Im Jahr 2026 ist ein Zuschussbetragt von 170.000 € für dringend notwendige Digitalisierungsmaßnahmen bei noris inklusion avisiert, diese Kosten hätten sonst aus Eigenmitteln über zwei bis drei Jahre aufgebracht werden müssen. 5. Aufgrund der prognostizierten Verbesserung des Jahresergebnisses in den Folgejahren, verbessert sich auch der Cashflow und damit die Selbstfinanzierung der noris inklusion bis zum Jahr 2029 stetig Anlagen: Anlage 1 Wirtschaftsplan noris inklusion 2026 Anlage 2 Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH 348 Ist Plan Hochrechnung Plan 2024 2025 2025 2026 T€ T€ T€ T€ 1. Umsatzerlöse 28.594 30.712 30.336 32.037 2. Bestandsveränderung 64 0 -45 0 3. Sonst. betriebl. Erträge 1.546 1.506 1.460 1.593 Gesamtleistung 30.203 32.218 31.751 33.630 4. Materialaufwand u. Aufwand -3.766 -3.955 -3.730 -3.844 für bezogene Leistungen Rohergebnis 26.438 28.263 28.021 29.787 5. Personalaufwand einschl. -20.986 -22.796 -22.623 -23.739 Sozialabgaben Zwischensumme 5.452 5.467 5.398 6.048 6. Abschreibungen -1.398 -1.547 -1.540 -1.646 7. Sonst. betriebl. Aufwendungen -4.165 -4.577 -4.326 -4.613 8. Sonst. Zinsen u. ähnl. Erträge 12 14 13 13 9. Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -662 -537 -495 -453 10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI -100 -65 -80 -80 11. Sonstige Steuern -23 -31 -21 -21 Jahresfehlbetrag -884 -1.275 -1.050 -752 Informell: Verlust BUNI -100 -65 -80 -80 Jahresfehlbetrag excl. Verlust BUNI -784 -1.210 -970 -672 09.11.2025 - Version 1.0 Seite 1 noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften I. Erfolgsplan 349 Ist Plan Hochrechnung Plan 2024 2025 2025 2026 A. Mittelverwendung T€ T€ T€ T€ 1. Immaterielle Vermögensgegenstände 96 228 63 200 2. Grundstücke, Gebäude, Umbauten, 859 74 482 14 Gewächshäuser, Sonst. Anlagen 3. Maschinen, Fuhrpark 4 202 173 57 4. Ausstattungen, Büroeinrichtung und 424 298 419 359 sonst. Anschaffungen 5. Anlagen im Bau 124 0 0 0 6. Beteiligungen/Ausleihungen -10 -10 -10 -10 Zwischensumme 1.497 791 1.127 620 7. Schuldentilgung 693 1.128 1.058 1.308 Gesamtbetrag 2.190 1.920 2.185 1.929 B. Mittelherkunft 1. Fremdmittel 112 196 243 170 2. Selbstfinanzierung noris inklusion 533 271 490 894 3. Zuwendungen Stadt Nürnberg 1546 1453 1453 865 Gesamtbetrag 2.190 1.920 2.185 1.929 09.11.2025 - Version 1.0 Seite 2 noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften II. Vermögensplan 350 1.137.274,50 € 630.210,06 € 575.000,00 € 525.000,00 € Summen Investplan Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung 2025 2026 2027 2028 2029 2025-2029 A. Investitionen ins Anlagevermögen PROGNOSE (11.11.2025) PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME I. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.237 € 200.000 € 175.000 € 125.000 € 125.000 € 688.237 € II. Sachanlagen 1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten, einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 481.878 € 14.000 € 50.000 € 50.000 € 50.000 € 645.878 € 2. technische Anlagen und Maschinen 172.737 € 56.850 € 150.000 € 150.000 € 150.000 € 679.587 € 3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.423 € 359.360 € 200.000 € 200.000 € 200.000 € 1.378.783 € 4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € III. Finanzanlagen 1. Anteile an verbundenen Unternehmen 2. Sonstige Ausleihungen (Darlehen BUNI) -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -50.000 € B. Darlehenstilgung I. Investitionsdarlehen (GLS 2018+2020) 613.721 € 623.256 € 632.940 € 642.773 € 652.760 € 3.165.450 € II. Altdarlehen 93.264 € 81.926 € 44.514 € 43.281 € 38.372 € 301.357 € III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 351.170 € 623.268 € 759.618 € 522.282 € 497.237 € 2.753.575 € Summe Mittelverwendung 2.185.430 € 1.948.660 € 2.002.072 € 1.723.336 € 1.703.368 € 9.562.867 € Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft 2025 2026 2027 2028 2029 2025-2029 Fremdmittel PLAN PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME 1. Zuschüsse 223.382 € 170.000 € 0 € 0 € 0 € 393.382 € 2. Spenden 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 100.000 € 3. Kredite aus Bank (inkl. LABO und ZBFS Darlehen) 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 4. Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € Selbstfinanzierung noris inklusion 5. Cashflow 489.526 € 894.019 € 931.640 € 950.916 € 968.569 € 4.234.670 € Zuwendungen Stadt Nürnberg 6. Verlustausgleich 1.452.522 € 864.641 € 1.050.432 € 752.420 € 714.799 € 4.834.815 € Summe Mittelherkunft 2.185.430 € 1.948.660 € 2.002.072 € 1.723.336 € 1.703.368 € 9.562.867 € 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € Hinweis: Der Finanzplan bezieht sich ausschließlich auf Investitionen und Tilgungsleistungen. Aufwände im Sinne der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Jahresergebnis und damit mittelbar über den Cashflow enthalten. Berechnung Cashflow 2025 2026 2027 2028 2029 Jahresergebnis -1.050.432 € -752.420 € -714.799 € -679.059 € -645.107 € + Abschreibungen 1.539.958 € 1.646.440 € 1.646.440 € 1.629.975 € 1.613.675 € Cashflow (= Jahresergebnis + Abschreibungen) 489.526 € 894.019 € 931.640 € 950.916 € 968.569 € Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH (inkl. noris inklusion kommunal gGmbH und noris gastro gGmbH) AR Nov 2025 / 09.11.2025 Version 1.0 1 von 2 351 Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH - Erläuterungen Mittelverwendung A. Investitionen ins Anlagevermögen I. Immaterielle Vermögensgegenstände Der Mittelbedarf unter I.Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur (Software) der noris inklusion. Auf der Grundlage der Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden in den Folgejahren kontinuierlich Mittel in die digitale Transformation fließen (siehe hierzu auch Eckpunkte 2030). II. Sachanlagen 1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim in der Braillestraße im Jahr 2024 reduzierte sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins Anlagevermögen merklich. Allen voran unter der Position 1. Grundstücke, reduziert sich die Summe ab 2026 auf ein Minimum, nachdem im Jahr 2025 noch letzte Schlussrechnungen für die beiden Baumaßnahmen beglichen wurden. In den Folgejahren wird daraufhin angestrebt nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen. 2. und 3. Die Summe aus "2. technischen Anlagen und Maschinen" und "3. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung" reduziert sich ebenfalls ab 2025. Allen voran die Investition in das Projekt Café im Dokumentationszentrum (2025 noch unter 3. enthalten) ist eine zentrale Ursache für die angestrebte Reduzierung von 420.000 € in 2025 auf 200.000 € ab 2027. B. Darlehenstilgung Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten 2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und aufgrund des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Diese Rückzahlungen können in den Folgejahren kontinuierlich weiter durchgeführt werden. Mittelherkunft 1. Bei den Fremdmitteln fließen im Jahr 2025 Mittel für Investitionskostenzuschüsse in Höhe von 223.382 € für die Maßnahmen "Inklusives Café im Dokumentationszentrum" sowie die Erneuerung der Küche im Pachtobjekt der Tante Noris am See im Sebastianspital (NürnbergStift). Im Jahr 2026 ist ein Zuschussbetragt von 170.000 € für dringend notwendige Digitalisierungsmaßnahmen bei noris inklusion avisiert, diese Kosten hätten sonst aus Eigenmitteln über zwei bis drei Jahre aufgebracht werden müssen. 5. Aufgrund der prognostizierten Verbesserung des Jahresergebnisses in den Folgejahren, verbessert sich auch der Cashflow und damit die Selbstfinanzierung der noris inklusion bis zum Jahr 2029 stetig. AR Nov 2025 / 09.11.2025 Version 1.0 2 von 2 352

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