D.9.1 Wirtschaftsplan 2026
WfB WfB in allen Haushaltsjahren
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026
Erläuterungen
Ersteller T. Braun
Datum 09.11.2025
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Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026 Erläuterungen
Vorbemerkung
Zum Zeitpunkt der Erstellung des vorliegenden Wirtschaftsplans 2026 sowie des
Finanzplans mit 5-Jahres-Perspektive im Oktober 2025, sind die mittel- bis langfristigen
Auswirkungen der fortschreitenden Deindustrialisierung in Deutschland auf Werkstätten für
Menschen mit Behinderung nur bedingt abschätzbar.
Drei zentrale Positionen in der Wirtschafts- und Finanzplanung sind die Annahmen zu
Inflationsentwicklung, zur Personalkostensteigerung aufgrund der Erhöhungen im Rahmen
des TVöD und zu den Erstattungserhöhungen.
▪ Bei der Inflationsannahme stützen sich die Annahme der noris inklusion auf die
Vorausschau der Deutschen Bundesbank. Für das Jahr 2026 werden in der
Wirtschaftsplanung 2,0% p.a. gegenüber dem Jahr 2025 angesetzt. Dieser Wert wirkt
v.a. auf die Fertigungsmittel aller Einrichtungen der noris inklusion, insbesondere auf
Lebensmittel.
▪ Bzgl. der Hochrechnung für die zentrale Position des Personalaufwands und der dafür
relevanten Prognose zu Tariferhöhungen im Jahr 2025 wurde der Wert von +3,0%
(mindestens 110 €) angesetzt. Für den Plan 2026 des Personalaufwands wurden zum
01.05.2026 der Wert von +2,8% berücksichtigt.
▪ Für die Prognose der Entgeltentwicklungen wird die beantragte, allerdings noch nicht
final verhandelte bzw. gebuchte Erstattungserhöhung eingeplant. Diese liegt im Schnitt
über alle Einrichtungen der noris inklusion bei +2,6% im Jahr 2026.
Übergreifende Gründe für das bessere Jahresergebnis 2025 (Hochrechnung 2025 vs.
Plan 2025 zum Stand 16.11.2024):
Die positive Abweichung von ca. 225.000 € gegenüber dem zum damaligen Zeitpunkt
prognostizierten Jahresergebnis 2025 ergibt sich aus folgenden Gründen:
▪ Rund 376.000 € weniger an Umsatzerlösen als noch 2024 für 2025 geplant. Hierbei sind
v.a. die geringeren Erstattungserträge in den Bereichen BBB und Kita durch geringere
Klientenzahlen eine Ursache.
▪ Eine Bestandsveränderung von -45.000 €, aufgrund eines Abverkaufs von
Lagerbeständen aus dem Vorjahr in der N-E-G.
▪ Weniger sonstige betriebliche Erträge von -46.000 € (u.a. geringere
Arbeitsentgeltzuschüsse durch BfA als in 2024 noch geplant)
▪ Allerdings auch im Aufwand rund 693.000 € weniger als im damaligen Plan,
Hauptursache hierbei sind geringere Personalaufwände (v.a. durch bereits in 2025
wirkende betriebliche Anpassungen im Bereich Arbeit) und geringere
Instandhaltungsaufwände als noch in 2024 noch angesetzt.
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Thema Wirtschafts- und Finanzplan noris inklusion 2026
Erläuterungen
Ersteller T. Braun
Datum 09.11.2025
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Im Vergleich zum Jahr 2024 weicht die Hochrechnung für das Jahr 2025 v.a. aufgrund
zweier Maßnahmen ab, die das Volumen sowohl auf der Aufwands- als auch Ertragsseite
erhöhten: Der vollständige Betrieb des neuen Wohnheims Braillestraße und die
Inbetriebnahme des Café Arthur im Dokuzentrum. Veränderungen je GuV-Position ergeben
sich aus folgenden Hauptgründen:
▪ Die Umsatzerlöse aus Entgelten und Produktionserlösen stiegen gegenüber 2024
deutlich an (1,74 Mio. €). Prozentuale Entgeltsteigerungen und Preissteigerung in Bezug
auf die Produktionserlöse führten zu diesem Anstieg.
▪ Die Bestandsveränderung weicht gegenüber dem Jahr 2024 saldiert um ca. 109.000 €
ab, da in der Natur-Erlebnis-Gärtnerei von einer Reduzierung des Lagerbestands zum
Jahresende 2025 ausgegangen wird (Ergebnis eines angenommenen besseren
Abverkaufs).
▪ Die sonstigen betrieblichen Erträge reduzieren sich um 86.000 € gegenüber 2024, u.a.
aufgrund einmaliger Erträge im Jahr 2024, durch eine Versicherungsleistung und den
Verkauf von Anlagegütern.
▪ Der Materialaufwand reduziert sich um 36.000 €. Diese minimale Veränderung von
knapp einem Prozent über alle Einrichtungen der noris inklusion ist Ergebnis
verschiedener gegenläufiger Effekte. So steigt der Aufwand im Arbeitsbereich gegenüber
2024 z.B. durch Mehraufwand im Wareneinkauf im Endkundengeschäft und der
Gastronomie an. Derweil konnte der Aufwand für Leiharbeit in der Betreuung im Bereich
Wohnen deutlich reduziert werden.
▪ Der Anstieg des Personalaufwands gegenüber dem Jahr 2024 (1,64 Mio. €) begründet
sich durch TVöD Erhöhungen und der gestiegenen Personalköpfeanzahl durch das
Wohnheim Braillestraße und das Café Arthur im Dokuzentrum.
▪ Der Anstieg der Abschreibungen (ca. 142.000 €) ergibt sich entsprechend der geplanten
Fertigstellung der Baumaßnahmen Wohnheim Braillestraße und Ersatzbau Werk West
am Standort Werk Nord.
▪ Die Erhöhung des sonstigen betrieblichen Aufwands um ca. 161.000 € setzt sich aus
diversen Veränderungen zusammen. Exemplarisch genannt sind an dieser Stelle der
Anstieg des Aufwands für Strom über alle Einrichtungen hinweg (ca. 54.000 €),
hinzugekommene Aufwände durch das Café Arthur im Dokuzentrum (ca. 47.000 €, zum
Teil Einmalaufwand), hinzugekommene Aufwände durch das WH III (31.000 €, zum Teil
Einmalaufwand) und periodenfremde Aufwände der Kita Hasenhäusla (28.000 €, geprägt
durch eine Nachzahlung für Stromkosten der Vorjahre).
▪ Der verringerte Aufwand für die Tochtergesellschaft BUNI (20.000 €), nach dem im Jahr
2024 ein erhöhter Personalaufwand durch den Übergang der Einrichtungsleitung
entstand.
▪ Die Verringerung an Zinsaufwand gegenüber 2024 um ca. 167.000 €, aufgrund
geringerer Zinssätze in 2025 und eines geringeren Kreditvolumens, nach Abschluss der
Baumaßnahmen und der damit einhergehenden Zwischenfinanzierung.
In den Ausführungen zum Wirtschaftsplan 2026 wird im Detail auf die Veränderungen in den
jeweiligen GuV-Positionen von der Hochrechnung 2025 hin zu der Planung 2026
eingegangen.
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Wirtschaftsplan noris inklusion 2026 Erläuterungen
Die Ermittlung des Wirtschaftsplans 2026 erfolgt auf Grundlage der Zahlen des
fortgeschrittenen Wirtschaftsjahres 2025, unter Berücksichtigung aktueller Einflüsse.
Zentrale aktuelle Einflüsse sind die Folgewirkungen geopolitscher Krisen auf die Wirtschaft in
Deutschland, sowie die dort agierenden Industrierunternehmen, ihres Zeichens Auftraggeber
für die Werkstätten der noris inklusion.
Zentrale Einflüsse und Annahmen auf die Wirtschaftsplanung 2026 der noris inklusion sind
u.a.:
▪ Geplante Erstattungserhöhungen 2026 (im Durchschnitt ca. 2,6%), die positiv auf die
Summe der Umsatzerlöse wirken.
▪ Betriebliche Anpassungen im Bereich Arbeit der noris inklusion, die im Jahr 2026 positive
wirtschaftliche Auswirkungen haben werden, sowohl im Bereich der Arbeitserlöse als
auch in der Personalaufwandsposition (z.B. Zusammenlegung der Küchen und
Verringerung der Anzahl produktionsbedingter Mitarbeiter).
▪ Der Vollbetrieb des Café Arthur im Dokumentationszentrum im Jahr 2026, der sowohl auf
der Erlös- als auch auf der Aufwandseite das Volumen insgesamt erhöht.
▪ Einflussgröße auf die Entwicklung des Materialaufwands und Aufwand für bezogene
Leistungen ist die Inflationserwartung für das Jahr 2026 in Deutschland mit 2,0% mit
Einfluss auf die Fertigungsmittelpreise und die Tariferhöhung mit 2,8% mit Einfluss auf
Aufwendungen für bezogene Leistungen.
▪ Anstehende Tariferhöhungen des TVöD zum 01.05.2026 mit Auswirkungen auf den
Personalaufwand wurden mit 2,8% angesetzt.
A. Erfolgsplan
1. Umsatzerlöse
Die Umsatzerlöse der noris inklusion setzen sich primär aus den beiden
Erlöspositionen Entgelt-Erstattungen der Kostenträger und Arbeitserlöse aus
Produktion und Dienstleistungen der Werkstätten sowie Mieterträge aus dem
Wohnbereich zusammen. Für das Jahr 2026 wird gegenüber der Hochrechnung
2025 von einer Steigerung von insgesamt 1,7 Mio. € ausgegangen. 2/3 der
Erhöhungen der Umsatzerlöse entfallen dabei auf Steigerungen bei EntgeltErstattungen der Kostenträger (ca. 1,15 Mio. €) und 1/3 auf Arbeitserlöse aus
Produktion und Dienstleistungen der Werkstätten sowie Mieterträge aus dem
Wohnbereich (ca. 0,55 Mio. €).
2. Bestandsveränderungen
Bei den Bestandsveränderungen (Veränderung im Vorrat gegenüber dem
Vorjahr) wurden keine positiven oder negativen Effekte für das Jahr 2026
angesetzt.
3. Sonstige betriebliche Erträge
Bei den sonstigen betrieblichen Erträgen wird für das Jahr 2026 von einer
Erhöhung von ca. 133.000 € gegenüber der Hochrechnung 2025 ausgegangen.
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Auf diese Position wirken im Jahr 2026 u.a. die Zuschüsse im Bereich
Gastronomie (Investitionskostenzuschuss Café Arthur im Dokuzentum, ca.
23.000 € mehr als in 2025), übergreifende Spenden (Digitalisierung für
Inklusion, ca. 34.000 €) sowie ein periodenfremder Ertrag aus einem
Versicherungsschaden in der Natur-Erlebnis-Gärtnerei (ca. 70.000 €).
4. Materialaufwand und Aufwand für bezogene Leistungen
Im Materialaufwand und auch beim Aufwand für bezogene Leistungen werden
für das Jahr 2026 Erhöhungen von ca. 114.000 € angesetzt. Eine Hauptursache
für diese Steigerung liegt im Wareneinkauf des Café Arthur im Dokuzentrum
begründet, das im Jahr 2026 im Vollbetrieb läuft.
Effekte in anderen Bereichen der noris inklusion nivellieren sich derweil. So wird
beispielsweise im Bereich Arbeit eine Erhöhung in den Bereichen Handelsware,
Fremdleistungen und Lebensmittelaufwand prognostiziert oder auch im Bereich
ABW eine Erhöhung der Mietaufwände. Diese Steigerungen werden derweil
von Verringerungen im Bereich Wohnen ausgeglichen (z.B. durch den
reduzierten Aufwand für Leiharbeit in den Wohnheimen).
5. Personalaufwand einschließlich Sozialabgaben
Der Personalaufwand steigt gegenüber der Hochrechnung 2025 um ca. 1,1
Mio. € an. Dies ist einerseits auf die angesetzte Tariferhöhung des TVöD von
2,8% im Jahr 2026 zurückzuführen. Gut die Hälfte der
Personalaufwandssteigerungen (53%) sind auf den „TVöD-Effekt“
zurückzuführen. Die übrigen Steigerungen (47%) gehen auf personelle
Veränderungen zurück. Beispielhaft zu nennen wären hierbei die ganzjährig voll
besetzten Teams des WH III und des Café Arthur im Dokuzentrum (hier wird
zudem im Jahr 2026 von weiterem Personalbedarf ausgegangen), die
gegenüber 2025 durchgängig besetzte Leitungsposition der TENE,
Nachbesetzungen „verwaister“ Stellen im Bereich der Verwaltung (u.a.
Finanzbuchhaltung) und die nun stabil besetzten Fachkraftpositionen im
Bereich Kita.
6. Abschreibungen
Die erhöhten Abschreibungen um rund 106.000 € sind Folge der ganzjährig
wirkenden Abschreibung für das Café Arthur im Dokuzentrum (ca. 25.000 €)
sowie von Abschreibungen im Bereich Overhead (ca. 80.000 €) auf neue
Softwarebestandteile bei noris inklusion (u.a. Warenwirtschaft und
Teilhabedokumentation).
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen
Bei den sonstigen betrieblichen Aufwendungen wirken im Jahr 2026
insbesondere Instandhaltungsmaßnahmen im Bereich Betriebs- und
Geschäftsausstattung und EDV (turnusmäßige Lizenzgebühren u.a. für
Microsoft Updates und erweiterte Server Wartungen).
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8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
Keine veränderten Annahmen bei dieser Position für 2026.
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
Für das Jahr 2026 wird von einer reduzierten Zinsbelastung gegenüber der
Hochrechnung 2025 ausgegangen. Grund dafür ist der verringerte Zinsaufwand
durch das reduzierte Kreditvolumen auf dem städtischen Betriebsmittelkonto.
Diese Tilgung kann erzielt werden, da mit Abschluss der Baumaßnahmen keine
weiteren Zwischenfinanzierungen mehr abgerufen werden müssen, sondern
durch erhaltene Zuschüsse Rückvergütungen schon in 2024 erfolgen konnten
und seit dem Jahr 2025 durch den positiven Cashflow weiter erfolgen können.
10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI
Beim Aufwand für die Tochtergesellschaft BUNI wird im Jahr 2026 von einem
leicht reduzierten Jahresdefizit gegenüber dem Jahr 2025 ausgegangen.
11. Sonstige Steuern
Keine veränderte Annahme bei dieser Position für 2026.
B. Vermögensplan
Die Investitionen im Allgemeinen werden durch Fördermittel (Entgelte und Zuschüsse),
Eigenmittel und unter Zuhilfenahme der Kontokorrentlinien bei der Stadt Nürnberg finanziert.
Der Vermögensplan enthält unter der Position Mittelverwendung Investitionen für
Baumaßnahmen und die Beschaffung von sonstigen Anlagegütern, sowie veranschlagte
Mittel für die Tilgung von Darlehen. Die Finanzierung dieser Mittel für Investitionen erfolgt
durch Fremdmittel (Zuschüsse durch Kostenträger, Kredite und Spenden), durch
Selbstfinanzierung der noris inklusion sowie durch Zuwendungen durch die Stadt Nürnberg.
Die verfügbare Liquidität aus Fremdmitteln sowie der Selbstfinanzierung der noris inklusion
wird 2026 dazu führen, dass wie auch bereits im laufenden Jahr, Tilgung von Darlehen
erfolgen können.
Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich bei der Mittelverwendung für 2026 auf
0,6 Mio. €, Tilgungen bestehender Darlehensverpflichtungen sind mit 1,3 Mio. € vorgesehen.
Die detaillierte Aufgliederung der Mittelverwendung sowie Mittelherkunft kann dem
Finanzplan der noris inklusion entnommen werden.
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Finanzplan noris inklusion 2025 bis 2029 Erläuterungen
Zum Jahr 2022 erfolgte eine Umstellung des Finanzplans in Abstimmung mit dem
Beteiligungsmanagement der Stadt Nürnberg. Anhand systematischer Anpassungen wurde
den Dokumentationsbedarfen der noris inklusion und dem Finanzreferat Rechnung getragen.
Unter der Mittelherkunft sind die Positionen des Wirtschaftsplans (Fremdmittel,
Selbstfinanzierung und Zuwendungen Stadt Nürnberg) aufgeschlüsselt.
Die prognostizierten Jahresergebnisse der noris inklusion und ihrer Töchter fließen über den
Cashflow mittelbar in den Finanzplan ein.
Der Finanzplan für die Zeit von 2025 bis 2029 weist einen Finanzbedarf von 9,5 Mio. € aus
(Summe Mittelverwendung).
Erläuterungen zum Finanzplan (Stand 09.11.2025):
Mittelverwendung
A. Investitionen ins Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Der Mittelbedarf unter I. Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige
Investitionen in die digitale Infrastruktur (Software) der noris inklusion. Auf der Grundlage der
Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden in den Folgejahren kontinuierlich Mittel in
die digitale Transformation fließen (siehe hierzu auch Eckpunkte 2030).
II. Sachanlagen
1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim
in der Braillestraße im Jahr 2024 reduzierte sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins
Anlagevermögen merklich. Allen voran unter der Position 1. Grundstücke, reduziert sich die
Summe ab 2026 auf ein Minimum, nachdem im Jahr 2025 noch letzte Schlussrechnungen
für die beiden Baumaßnahmen beglichen wurden. In den Folgejahren wird daraufhin
angestrebt nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen.
2. und 3. Die Summe aus "2. technischen Anlagen und Maschinen" und "3. andere Anlage,
Betriebs- und Geschäftsausstattung" reduziert sich ebenfalls ab 2025. Allen voran die
Investition in das Projekt Café im Dokumentationszentrum (2025 noch unter 3. enthalten) ist
eine zentrale Ursache für die angestrebte Reduzierung von 420.000 € in 2025 auf 200.000 €
ab 2027.
B. Darlehenstilgung
Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten
2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und aufgrund
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Erläuterungen
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des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des
Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Diese Rückzahlungen können in den Folgejahren
kontinuierlich weiter durchgeführt werden.
Mittelherkunft
1. Bei den Fremdmitteln fließen im Jahr 2025 Mittel für Investitionskostenzuschüsse in Höhe
von 223.382 € für die Maßnahmen "Inklusives Café im Dokumentationszentrum" sowie die
Erneuerung der Küche im Pachtobjekt der Tante Noris am See im Sebastianspital
(NürnbergStift).
Im Jahr 2026 ist ein Zuschussbetragt von 170.000 € für dringend notwendige
Digitalisierungsmaßnahmen bei noris inklusion avisiert, diese Kosten hätten sonst aus
Eigenmitteln über zwei bis drei Jahre aufgebracht werden müssen.
5. Aufgrund der prognostizierten Verbesserung des Jahresergebnisses in den Folgejahren,
verbessert sich auch der Cashflow und damit die Selbstfinanzierung der noris inklusion bis
zum Jahr 2029 stetig
Anlagen:
Anlage 1 Wirtschaftsplan noris inklusion 2026
Anlage 2 Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH
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Ist Plan Hochrechnung Plan
2024 2025 2025 2026
T€ T€ T€ T€
1. Umsatzerlöse 28.594 30.712 30.336 32.037
2. Bestandsveränderung 64 0 -45 0
3. Sonst. betriebl. Erträge 1.546 1.506 1.460 1.593
Gesamtleistung 30.203 32.218 31.751 33.630
4. Materialaufwand u. Aufwand -3.766 -3.955 -3.730 -3.844
für bezogene Leistungen
Rohergebnis 26.438 28.263 28.021 29.787
5. Personalaufwand einschl. -20.986 -22.796 -22.623 -23.739
Sozialabgaben
Zwischensumme 5.452 5.467 5.398 6.048
6. Abschreibungen -1.398 -1.547 -1.540 -1.646
7. Sonst. betriebl. Aufwendungen -4.165 -4.577 -4.326 -4.613
8. Sonst. Zinsen u. ähnl. Erträge 12 14 13 13
9. Zinsen u. ähnl. Aufwendungen -662 -537 -495 -453
10. Aufwand aus Tochtergesellschaft BUNI -100 -65 -80 -80
11. Sonstige Steuern -23 -31 -21 -21
Jahresfehlbetrag -884 -1.275 -1.050 -752
Informell: Verlust BUNI -100 -65 -80 -80
Jahresfehlbetrag excl. Verlust BUNI -784 -1.210 -970 -672
09.11.2025 - Version 1.0 Seite 1
noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften
I. Erfolgsplan
349
Ist Plan Hochrechnung Plan
2024 2025 2025 2026
A. Mittelverwendung T€ T€ T€ T€
1. Immaterielle Vermögensgegenstände 96 228 63 200
2. Grundstücke, Gebäude, Umbauten, 859 74 482 14
Gewächshäuser, Sonst. Anlagen
3. Maschinen, Fuhrpark 4 202 173 57
4. Ausstattungen, Büroeinrichtung und 424 298 419 359
sonst. Anschaffungen
5. Anlagen im Bau 124 0 0 0
6. Beteiligungen/Ausleihungen -10 -10 -10 -10
Zwischensumme 1.497 791 1.127 620
7. Schuldentilgung 693 1.128 1.058 1.308
Gesamtbetrag 2.190 1.920 2.185 1.929
B. Mittelherkunft
1. Fremdmittel 112 196 243 170
2. Selbstfinanzierung noris inklusion 533 271 490 894
3. Zuwendungen Stadt Nürnberg 1546 1453 1453 865
Gesamtbetrag 2.190 1.920 2.185 1.929
09.11.2025 - Version 1.0 Seite 2
noris inklusion inkl. Tochtergesellschaften
II. Vermögensplan
350
1.137.274,50 € 630.210,06 € 575.000,00 € 525.000,00 € Summen Investplan
Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung Mittelverwendung
2025 2026 2027 2028 2029 2025-2029
A. Investitionen ins Anlagevermögen PROGNOSE (11.11.2025) PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 63.237 € 200.000 € 175.000 € 125.000 € 125.000 € 688.237 €
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten,
einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 481.878 € 14.000 € 50.000 € 50.000 € 50.000 € 645.878 €
2. technische Anlagen und Maschinen 172.737 € 56.850 € 150.000 € 150.000 € 150.000 € 679.587 €
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 419.423 € 359.360 € 200.000 € 200.000 € 200.000 € 1.378.783 €
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
III. Finanzanlagen
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Sonstige Ausleihungen (Darlehen BUNI) -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -10.000 € -50.000 €
B. Darlehenstilgung
I. Investitionsdarlehen (GLS 2018+2020) 613.721 € 623.256 € 632.940 € 642.773 € 652.760 € 3.165.450 €
II. Altdarlehen 93.264 € 81.926 € 44.514 € 43.281 € 38.372 € 301.357 €
III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 351.170 € 623.268 € 759.618 € 522.282 € 497.237 € 2.753.575 €
Summe Mittelverwendung 2.185.430 € 1.948.660 € 2.002.072 € 1.723.336 € 1.703.368 € 9.562.867 €
Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft Mittelherkunft
2025 2026 2027 2028 2029 2025-2029
Fremdmittel PLAN PLAN PLAN PLAN PLAN SUMME
1. Zuschüsse 223.382 € 170.000 € 0 € 0 € 0 € 393.382 €
2. Spenden 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 20.000 € 100.000 €
3. Kredite aus Bank (inkl. LABO und ZBFS Darlehen) 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
4. Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg 0 € 0 € 0 € 0 € 0 € 0 €
Selbstfinanzierung noris inklusion
5. Cashflow 489.526 € 894.019 € 931.640 € 950.916 € 968.569 € 4.234.670 €
Zuwendungen Stadt Nürnberg
6. Verlustausgleich 1.452.522 € 864.641 € 1.050.432 € 752.420 € 714.799 € 4.834.815 €
Summe Mittelherkunft 2.185.430 € 1.948.660 € 2.002.072 € 1.723.336 € 1.703.368 € 9.562.867 €
0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Hinweis: Der Finanzplan bezieht sich ausschließlich auf Investitionen und Tilgungsleistungen. Aufwände im Sinne der Gewinn- und Verlustrechnung sind im Jahresergebnis und damit mittelbar über den
Cashflow enthalten.
Berechnung Cashflow 2025 2026 2027 2028 2029
Jahresergebnis -1.050.432 € -752.420 € -714.799 € -679.059 € -645.107 €
+ Abschreibungen 1.539.958 € 1.646.440 € 1.646.440 € 1.629.975 € 1.613.675 €
Cashflow (= Jahresergebnis + Abschreibungen) 489.526 € 894.019 € 931.640 € 950.916 € 968.569 €
Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH
(inkl. noris inklusion kommunal gGmbH und noris gastro gGmbH)
AR Nov 2025 / 09.11.2025 Version 1.0 1 von 2
351
Finanzplan 2025 - 2029 noris inklusion gGmbH - Erläuterungen
Mittelverwendung
A. Investitionen ins Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
Der Mittelbedarf unter I.Immaterielle Vermögensgegenstände bedingt sich durch notwendige Investitionen in die digitale Infrastruktur (Software) der noris inklusion. Auf der Grundlage der
Digitalisierungsstrategie der noris inklusion werden in den Folgejahren kontinuierlich Mittel in die digitale Transformation fließen (siehe hierzu auch Eckpunkte 2030).
II. Sachanlagen
1. Mit dem Abschluss der Baumaßnahmen des Ersatzbaus Werk Nord und dem Wohnheim in der Braillestraße im Jahr 2024 reduzierte sich der Mittelbedarf unter A. Investitionen ins Anlagevermögen
merklich. Allen voran unter der Position 1. Grundstücke, reduziert sich die Summe ab 2026 auf ein Minimum, nachdem im Jahr 2025 noch letzte Schlussrechnungen für die beiden Baumaßnahmen
beglichen wurden. In den Folgejahren wird daraufhin angestrebt nur unvermeidbare Investitionen zu tätigen.
2. und 3. Die Summe aus "2. technischen Anlagen und Maschinen" und "3. andere Anlage, Betriebs- und Geschäftsausstattung" reduziert sich ebenfalls ab 2025. Allen voran die Investition in
das Projekt Café im Dokumentationszentrum (2025 noch unter 3. enthalten) ist eine zentrale Ursache für die angestrebte Reduzierung von 420.000 € in 2025 auf 200.000 € ab 2027.
B. Darlehenstilgung
Unter der Position III. Tilgung Zwischenfinanzierung Investitionen Stadt Nürnberg konnten 2024 aufgrund der erhaltenen Fördermittel für Baumaßnahmen (Zuschüsse) und
aufgrund des positiven Cashflows, Rückzahlungen an die Stadt Nürnberg und damit eine Tilgung des Betriebsmittelkredits ermöglicht werden. Diese Rückzahlungen können in den Folgejahren kontinuierlich
weiter durchgeführt werden.
Mittelherkunft
1. Bei den Fremdmitteln fließen im Jahr 2025 Mittel für Investitionskostenzuschüsse in Höhe von 223.382 € für die Maßnahmen "Inklusives Café im Dokumentationszentrum" sowie die Erneuerung der Küche
im Pachtobjekt der Tante Noris am See im Sebastianspital (NürnbergStift).
Im Jahr 2026 ist ein Zuschussbetragt von 170.000 € für dringend notwendige Digitalisierungsmaßnahmen bei noris inklusion avisiert, diese Kosten hätten sonst aus Eigenmitteln über zwei bis drei
Jahre aufgebracht werden müssen.
5. Aufgrund der prognostizierten Verbesserung des Jahresergebnisses in den Folgejahren, verbessert sich auch der Cashflow und damit die Selbstfinanzierung der noris inklusion bis zum Jahr 2029 stetig.
AR Nov 2025 / 09.11.2025 Version 1.0 2 von 2
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WfB in anderen Jahren
- 2025: D.10 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2024: D.10 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2023: D.10 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2022: D.9 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2021: D.9 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2020: D.9 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2019: D.9 noris inklusion gGmbH (WfB)
- 2014: noris inklusion gGmbH (WfB)