Text zu Beteiligungsbericht 2021 NOA
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
Noris-Arbeit gGmbH
Das Geschäftsjahr 2021 stand von Anfang an im Zeichen der Corona-Pandemie. Mit den
unterschiedlichen Auftraggebern konnte zum Teil ausgehandelt werden, dass Maßnahmen nicht
mehr in der bisherigen Art und Weise, sondern alternativ durchgeführt werden konnten. Die
Maßgaben der Gesetz- und Verordnungsgebern führten aber dazu, dass auch Präsenzmaßnahmen
zumindest zeitweilig eingeschränkt werden mussten. Die kurzfristigen Öffnungsmöglichkeiten in der
wärmeren Jahreshälfte wurden durch die unterschiedlichen Zugangsregelungen ab Herbst wieder
beendet. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen wurde es unser all oberstes Ziel erachtet, den
Kontakt und den Maßnahmeerfolg für die Teilnehmenden sicherzustellen. Dies wurde durch die
Einführung eines detaillierten Schutz- und Hygienekonzeptes sowie den flankierenden Impfaktionen
im Südstadtforum möglich gemacht.
Die NOA hat ihren Antrag auf Leistungen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG)
zwischenzeitlich im Wesentlichen beendet und abgerechnet. Das für bestimmte Bereiche
beantragte Kurzarbeitergeld bedeutet leider nur eine geringe finanzielle Entlastung.
Die Umsatzerlöse sind von 9.800 T€ in 2020 auf 9.661 T€ im Jahr 2021 leicht gesunken. Die
gewährten Zuschüsse sind von 6.782 T€ in 2020 auf 6.823 T€ in 2021 leicht gestiegen. Die
Gesamtleistung (Betriebsleistung) des Unternehmens minderte sich von 9,810 Mio. € in 2020 auf
9,661 Mio. € in 2021.
Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2021 Mio. € 7,126 Im Vorjahr lagen diese bei Mio. €
7,556. Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung von 5,7%.
Die Bilanzsumme der NOA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 707 T € verringert und beträgt zum
31.12.2021 3,032 Mio. €.
Insgesamt schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 219 T € ab.
Am 31. Dezember 2021 gehörten 124 Mitarbeiter (Vorjahr 136) zur Stammbelegschaft der NOA. Wie
in den Vorjahren beschäftigt das Unternehmen in der Stammbelegschaft fast genauso viele Frauen
(58,9 %) wie Männer (41,1 %). Zum Stichtag 31.12.2021 hatten insgesamt 152 Personen (Vorjahr
166 Personen) einen Arbeitsvertrag bzw. Ausbildungsvertrag mit der NOA. Das entspricht einer
Minderung in der Gesamtbelegschaft von 8,4 %.
Um ihren Bestand in der gegenwärtigen Größe sichern zu können, benötigt die NOA gGmbH neben
den weiteren Einnahmen insgesamt ca. Mio. € 8 jährlich für Arbeitsmarkt- und
Bildungsdienstleistungen. Ein solches Auftragsvolumen scheint nach heutigen Erkenntnissen
gesichert zu sein, zumal sich die Stadt Nürnberg weiterhin mit Mio. € 2 beteiligen will.
Insgesamt ist aber trotz der weiterhin bestehenden bilanziellen Überschuldung nicht von einer
insolvenzrechtlichen Überschuldung auszugehen, sondern eine positive Fortbestehensprognose
abzugeben. Die Voraussetzungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum
31. Dezember 2021 wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung als gegeben angesehen.
Insgesamt sind die Risiken bekannt, während die sich bietenden Chancen genutzt werden sollen.
Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Die Entwicklung der NOA gGmbH für das
Jahr 2022 wird im Sinne des „Going-Concern-Prinzips“ positiv beurteilt.