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Text zu Beteiligungsbericht 2021 NOA

Haushalt 2022 · Seiten 92 · Seiten 92 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

Noris-Arbeit gGmbH Das Geschäftsjahr 2021 stand von Anfang an im Zeichen der Corona-Pandemie. Mit den unterschiedlichen Auftraggebern konnte zum Teil ausgehandelt werden, dass Maßnahmen nicht mehr in der bisherigen Art und Weise, sondern alternativ durchgeführt werden konnten. Die Maßgaben der Gesetz- und Verordnungsgebern führten aber dazu, dass auch Präsenzmaßnahmen zumindest zeitweilig eingeschränkt werden mussten. Die kurzfristigen Öffnungsmöglichkeiten in der wärmeren Jahreshälfte wurden durch die unterschiedlichen Zugangsregelungen ab Herbst wieder beendet. Unter den gegebenen Rahmenbedingungen wurde es unser all oberstes Ziel erachtet, den Kontakt und den Maßnahmeerfolg für die Teilnehmenden sicherzustellen. Dies wurde durch die Einführung eines detaillierten Schutz- und Hygienekonzeptes sowie den flankierenden Impfaktionen im Südstadtforum möglich gemacht. Die NOA hat ihren Antrag auf Leistungen nach dem Sozialdienstleister-Einsatzgesetz (SodEG) zwischenzeitlich im Wesentlichen beendet und abgerechnet. Das für bestimmte Bereiche beantragte Kurzarbeitergeld bedeutet leider nur eine geringe finanzielle Entlastung. Die Umsatzerlöse sind von 9.800 T€ in 2020 auf 9.661 T€ im Jahr 2021 leicht gesunken. Die gewährten Zuschüsse sind von 6.782 T€ in 2020 auf 6.823 T€ in 2021 leicht gestiegen. Die Gesamtleistung (Betriebsleistung) des Unternehmens minderte sich von 9,810 Mio. € in 2020 auf 9,661 Mio. € in 2021. Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2021 Mio. € 7,126 Im Vorjahr lagen diese bei Mio. € 7,556. Damit ergab sich gegenüber dem Vorjahr eine Verringerung von 5,7%. Die Bilanzsumme der NOA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 707 T € verringert und beträgt zum 31.12.2021 3,032 Mio. €. Insgesamt schloss das Geschäftsjahr 2021 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 219 T € ab. Am 31. Dezember 2021 gehörten 124 Mitarbeiter (Vorjahr 136) zur Stammbelegschaft der NOA. Wie in den Vorjahren beschäftigt das Unternehmen in der Stammbelegschaft fast genauso viele Frauen (58,9 %) wie Männer (41,1 %). Zum Stichtag 31.12.2021 hatten insgesamt 152 Personen (Vorjahr 166 Personen) einen Arbeitsvertrag bzw. Ausbildungsvertrag mit der NOA. Das entspricht einer Minderung in der Gesamtbelegschaft von 8,4 %. Um ihren Bestand in der gegenwärtigen Größe sichern zu können, benötigt die NOA gGmbH neben den weiteren Einnahmen insgesamt ca. Mio. € 8 jährlich für Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleistungen. Ein solches Auftragsvolumen scheint nach heutigen Erkenntnissen gesichert zu sein, zumal sich die Stadt Nürnberg weiterhin mit Mio. € 2 beteiligen will. Insgesamt ist aber trotz der weiterhin bestehenden bilanziellen Überschuldung nicht von einer insolvenzrechtlichen Überschuldung auszugehen, sondern eine positive Fortbestehensprognose abzugeben. Die Voraussetzungen für die Aufstellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft zum 31. Dezember 2021 wird unter der Annahme der Unternehmensfortführung als gegeben angesehen. Insgesamt sind die Risiken bekannt, während die sich bietenden Chancen genutzt werden sollen. Bestandsgefährdende Risiken sind aktuell nicht ersichtlich. Die Entwicklung der NOA gGmbH für das Jahr 2022 wird im Sinne des „Going-Concern-Prinzips“ positiv beurteilt.

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