Lagebericht
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
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Lage
Insgesamt entwickelte sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens trotz der Auswirkungen der Corona-Pandemie, unter Berücksichtigung der Maßnahmen aus dem Rettungsschirm im Geschäftsjahr 2021 besser als erwartet. Die Auswirkungen der CoronaPandemie auf die Fahrgastzahlen und somit auch auf die Fahrgeldeinnahmen belasteten
auch im Jahr 2021 die Ergebnisentwicklung der VAG erheblich und hatten weiterhin deutlichen Einfluss auf die Geschäftstätigkeit.
Leistungsindikatoren
Die wesentlichen Steuerungsgrößen der VAG sind die im Folgenden beschriebenen Leistungsindikatoren: Die zentrale Steuerungsgröße stellt das Ergebnis der Geschäftstätigkeit
(EGT) dar, welches gemäß der Gewinn- und Verlustrechnung (Position 10) ermittelt wird.
Daneben ist die Kundenzufriedenheit ein nichtfinanzieller Leistungsindikator. Die Kundenzufriedenheitsanalyse erfolgt mittels Testkunden sowie regelmäßig durchgeführter Kundenumfragen durch die PB-Consult-Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH im
Namen der VAG.
Ertragslage
Das Ergebnis der Geschäftstätigkeit (EGT) des Geschäftsjahres 2021 lag
bei -81.166 T€ und damit 8.159 T€ bzw. 9,1 % besser als im Vorjahr und deutlich besser
als geplant. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse auf das Ergebnis dargestellt:
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Die Umsatzerlöse entwickelten sich wie folgt:
Im Berichtsjahr erhöhten sich die Umsatzerlöse insgesamt um 3.535 T€ bzw. 2,6 % auf
138.242 T€.
Die Verkehrserlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 2.541 T€ bzw. 2,1 %.
Wie auch im Bundesdurchschnitt lagen die Fahrgastzahlen und die Verkehrserlöse aber
noch deutlich unter dem Niveau von 2019. Zum 1. Januar 2021 blieben die Fahrpreise unverändert, die jährliche Tarifanpassung wurde nicht umgesetzt. Der Anstieg der Verkehrserlöse begründete sich vorwiegend mit höheren öffentlichen Ausgleichsleistungen, vor allem im Zusammenhang mit dem aktuellen 365-Euro-Ticket. Der Rettungsschirm von Bund
und Ländern konnte größere wirtschaftliche Schäden abmildern. Die Zuschüsse aus dem
Rettungsschirm werden in den sonstigen betrieblichen Erträgen gezeigt.
Die sonstigen Erträge erhöhten sich insbesondere aufgrund höherer Zuschüsse aus
dem Corona-Rettungsschirm von Bund und Ländern um 18.176 T€ im Vergleich zum Vorjahr. Gegenläufig dazu reduzierten sich die Erträge aus dem Schadensersatz.
Der Materialaufwand stieg im Vorjahresvergleich um 2.720 T€ auf 73.364 T€. Der Anstieg resultierte im Wesentlichen aus höheren Aufwendungen für die Anmietung von Fahrzeugen sowie für Treibstoffe.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 6,6 %. Maßgeblich hierfür waren insbesondere der im Vergleich zum Vorjahr höhere durchschnittliche Personalstand, eine Corona-Sonderzahlung sowie die Zuführung zur Pensionsrückstellung und zur
Jubiläumsrückstellung.
Die Abschreibungen lagen bedingt durch die getätigten Investitionen um 4.543 T€
(20,9 %) über dem Vorjahreswert.
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Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich im Berichtsjahr um
1.348 T€. Dies war hauptsächlich auf eine geringere Konzessionsabgabe zurückzuführen.
Im Geschäftsjahr fiel das negative EGT um 36,3 % besser aus als das geplante Ergebnis.
Hauptgründe für diese Ergebnisverbesserung waren geringere Personalaufwendungen,
niedrigere Abschreibungen sowie die höheren sonstigen Erträge, insbesondere durch die
Zuschüsse aus dem Rettungsschirm. Die coronabedingt rückläufigen Umsatzerlöse wurden überwiegend durch die Zuschüsse aus dem Rettungsschirm von Bund und Ländern
ausgeglichen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund der höheren sonstigen betrieblichen Erträge um
8.127 T€ auf 81.336 T€. Dieses wird auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrags
von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.