HaushaltssperreBeta

← Beteiligungsbericht 2023

Report

Haushalt 2023 · Seiten 54–57 · Seiten 54–57 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.

HGB GuV A-Beteiligungen (WBG) (EUR in Tsd.) wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen Istzahlen Istzahlen Abweichung 31.12.2022 31.12.2021 in % Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) 1. Umsatzerlöse 158.505,98 121.819,00 30,12% 2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -15.447,19 12.259,00 -226,01% 3. andere aktivierte Eigenleistungen 1.476,76 1.435,00 2,91% 4. sonstige betriebliche Erträge 5.463,75 8.038,00 -32,03% darin aus der Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil 0,00 0,00 darin andere aperiodische Erträge 72,10 0,00 5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 77.754,78 -79.894,00 197,32% Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 65.906,12 -66.670,00 198,85% Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 11.710,26 -13.152,00 189,04% Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 138,40 -71,00 294,93% 6. Personalaufwand 25.246,03 -23.448,00 207,67% Löhne und Gehälter 19.339,73 -17.967,00 207,64% soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 5.906,30 -5.481,00 207,76% davon für Altersversorgung 1.738,47 -2.021,00 186,02% 7. Abschreibungen 15.951,73 -15.281,00 204,39% auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 15.951,73 -15.281,00 204,39% auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00 darin außerplanmäßige Abschreibungen 0,00 0,00 8. sonstige betriebliche Aufwendungen 10.072,84 -9.632,00 204,58% darin andere aperiodische Aufwendungen 16,92 0,00 9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 6.400,26 5.217,00 22,68% 10. Erträge aus Beteiligungen 190,40 238,00 -20,00% davon aus verbundenen Unternehmen 10,00 10,00 0,00% 11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 733,18 341,00 115,01% davon aus verbundenen Unternehmen 733,18 341,00 115,01% 12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 290,59 29,00 902,03% davon aus verbundenen Unternehmen 0,58 0,00 13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 355,35 -213,00 266,83% davon aus verbundenen Unternehmen 355,35 -213,00 266,83% 14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 0,00 15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.523,30 -8.172,00 204,30% davon an verbundene Unternehmen 35,15 0,00 16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 0,00 12.736,00 -100,00% 17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 18. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 19. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 20. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 1.064,64 -163,00 753,15% 22. sonstige Steuern 1,32 -6,00 122,00% 23. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 18.643,75 12.567,00 48,35% 26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00 27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 18.643,75 12.567,00 48,35% 29. Ausschüttung 0,00 0,00 Unternehmensprofil Klinikum Nürnberg (Juristische Person) - 31.12.2022 Allgemeine Stammdaten Klinikum Nürnberg Kurzname Klinikum Nürnberg Land Deutschland Gründungsdatum 24.11.1997 Handelsregister-Nr. 14190 Handelsregisterart HRA (Handelsregister A) Handelsregistergericht Amtsgericht Nürnberg Flaschenhofstraße 35, 90402 Nürnberg Rechtsform Anstalt des öffentlichen Rechts (Anstalt des öffentlichen Rechts (D)) Gesellschaftsform Kommunalunternehmen Börsennotiert Nein Geschäftsjahresende Dezember Branchenzugehörigkeit Krankenhäuser (ohne Hochschulkliniken, Vorsorge- und Rehabilitationskliniken) Vorsorge- und Rehabilitationskliniken Geschäftszweck Die Stadt Nürnberg hat auf das Klinikum die Aufgabe übertragen, die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen im Sinne der Bayerischen Gemeindeordnung sicherzustellen. Zweck der Körperschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Weiterer Unternehmenszweck ist die Förderung der Bildung, der Wissenschaft und Forschung sowie des Wohlfahrtswesens, jeweils im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb des Krankenhauses „Klinikum Nürnberg“ nach § 67 der Abgabenordnung (AO) mit der Maßgabe, eine bedarfsg-rechte Versorgung der Bevölkerung mit einem leistungsfähigen allgemeinen Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayerischen Krankenhausgesetzes zu gewährleisten; des Weiteren zählen Leistungen der stationären und ambulanten Vor- und Nachsorge, Rehabilitation und Pflege sowie Leistungen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen zu den Satzungszwecken. Als akademisches Lehrkrankenhaus nimmt das Klinikum an der klinisch-praktischen Ausbildung teil. Der Satzungszweck wird darüber hinaus durch den Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren als Einrich-tung der Wohlfahrtspflege im Sinne von § 66 AO verwirklicht. Im übrigen ist das Klinikum berechtigt, alle Maßnahmen durchzuführen, die für das Unternehmen förderlich sind. Unter Beachtung dieses Zwecks ist das Klinikum als Dienstleistungsunternehmen sparsam und wirtschaftlich zu führen. Zu den Leistungen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen gehören insbesondere die Errichtung und der Betrieb hierfür erforderlicher Berufsfachschulen und Fachakademien als eigene Aufgabe. Das Klinikum ist gemäß Art. 89 Abs. 2 Satz 3 GO insoweit berechtigt, die hierfür notwendigen Satzungen, insbesondere solche gemäß Art. 27 Abs. 2 Satz 1 des Bayerischen Gesetzes über das Erziehungs- und Unterrichtswesens, zu erlassen. Steuernummer 241/114/70509 Finanzamt Zentralfinanzamt Nürnberg (92418) Umsatzsteuer ID - Bemerkungen - Adressen Erstellt am: 21.11.2025 Seite 1 von 2 Unternehmensprofil Klinikum Nürnberg (Juristische Person) - 31.12.2022 juristischer Sitz postalischer Sitz Land Deutschland Deutschland Anschrift Klinikum Nürnberg Klinikum Nürnberg Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 D-90419 Nürnberg D-90419 Nürnberg Telefon 398 - 35 01 e-Mail vorstand@klinikum-nuernberg.de Beteiligungen am Unternehmen Gesellschafter Nominalanteil Kapital % Stadt Nürnberg 15.338.756,44 100,00 Mandate (als Mandatsfirma) Geschäftsführung, erweiterte Vorstände, Vorstände u. ä. Vorstand Funktion Name Mandat seit Laufzeit bis Mandatsabgabe Vorsitzender Jockwig, Achim Beteiligungen des Unternehmens Tochtergesellschaft Gezeichnetes Kapital Währung Nominalanteil Kapital % ABC AmbulantesBehandlungsCentrum GmbH 25.000,00 EUR 25.000,00 100,00 ABC AmbulantesBehandlungsCentrum 2 GmbH 26.000,00 EUR 26.000,00 100,00 A.R.Z. Ambulantes Rehabilitationszentrum Nürnberg GmbH 200.000,00 EUR 100.000,00 50,00 Klinikum Nürnberg Medical School GmbH 100.000,00 EUR 100.000,00 100,00 Klinikum Nürnberg Service GmbH (KNSG) 25.000,00 EUR 25.000,00 100,00 Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH 26.000,00 EUR 26.000,00 100,00 SAPV Team Nürnberg GmbH 25.000,00 EUR 8.750,00 35,00 Schaukel Kinderbetreuung gGmbH 25.000,00 EUR 25.000,00 100,00 Erstellt am: 21.11.2025 Seite 2 von 2 Das Klinikum Nürnberg (Kommunalunternehmen) schließt 2022 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von -3,37 Mio. € schlechter als im Vorjahr (-0,97 Mio. €) aber besser als geplant (-3,8 Mio. €) ab. Die Corona-Pandemie stellte das Klinikum auch im Jahr 2022 weiter vor große Herausforderungen. Verschobene Operationen, reduzierte Bettenbelegung, Infektionsgeschehen in der Mitarbeiterschaft, hohe Auslastung der Intensivstationen und andere Folgen der Corona￾Pandemie haben die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser in Deutschland noch einmal verschärft. Auch im Jahr 2022 war deshalb noch kein Regelbetrieb möglich. Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 3,6% und beinhalten, wie im Vorjahr, Erlöse zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und weiterer Gesundheitseinrichtungen. Einen wesentlichen Bestandteil bilden hierbei die finanziellen Ausgleiche für Krankenhäuser für verschobene planbare Operationen und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung von Patienten mit einer Coronavirus￾Infektion freizuhalten. Die Erlöse aus Zusatzentgelten gingen im Vergleich zum Vorjahr um € 0,9 Mio. zurück. Dagegen konnten Erlöse aus Wahlleistungen mit +15,7% deutlich gegenüber dem Vorjahr gesteigert werden. Die ambulanten Erlöse erhöhten sich um 1,3% und die sonstigen Umsatzerlöse sind um 15,8% gestiegen, was im Wesentlichen auf erhöhte Erlöse aus Apothekenverkäufen sowie periodenfremde Gehaltserstattungen für Corona-Mitarbeiterprämien zurückzuführen ist. Diese Prämien sind aufgrund der Weiterreichung an die Mitarbeiter im Personalaufwand enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringern sich um -23%, was unter anderem auf die gegenüber dem Vorjahr geringere Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen ist. Die Kostenstruktur des Klinikums wird im Wesentlichen durch die Personalaufwendungen geprägt. Gegenüber dem Vorjahr sind diese um 19,8 Mio. €. Die Personalaufwendungen liegen insgesamt rund 7% über dem Ansatz aus dem Wirtschaftsplan, wobei hiervon 5% auf im Wirtschaftsplan nicht berücksichtigte VK￾Steigerungen zurückzuführen sind. Die Zahl der Vollkräfte inklusive Auszubildende betrug in 2022 durchschnittlich 5.813 (Vorjahr: 5676). Das Betriebsergebnis vor Investitionen, Zinsen und Steuern (EBITDA) im Jahr 2022 verbesserte sich gegenüber der Planung für 2022 um 3,7 Mio. € auf 12,27 Mio. €. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 6,2 Mio. € beruht maßgeblich auf einem letztjährigen Sondereffekt aus dem Pflegebudget. Im 1.Halbjahr 2023 konnten die Fallzahlen und somit auch die Casemix-Punkte im Vergleich zum 1. Halbjahr 2022 gesteigert werden. Jedoch liegt die Fallzahl noch weit (-6.622 Fälle = ca. -36 Fälle/Tag) unter dem Referenzwert aus 2019. Die vollstationäre Fallzahl lag im ersten Halbjahr 2023 um 2% über dem Vorjahres-Niveau. Der abgerechnete Casemix, vor Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen stieg lediglich um 0,34%, was eine Verminderung der durchschnittlichen Fallschwere (-1,6%) zeigt. Zum Ende des ersten Halbjahrs 2023 belastet die Inflationsausgleichszahlung im Juni, die für den TVÖD 2023 geeinigt wurde, mit 1.240€ je Vollkraft das Ergebnis deutlich. Daneben gibt es in den Bereichen der Leistungs-, und Sachkostenentwicklung im ersten Halbjahr 2023 weiterhin erhebliche Einschnitte. Die Sachkostenentwicklung sowohl im Energiebereich als auch bei den Materialaufwendungen ist aufgrund des Krieges in der Ukraine für das Jahr nach wie vor nur schwer abschätzbar. Schließlich ist die staatliche Investitionsfinanzierung zum Erhalt und Weiterentwicklung der Unternehmenssubstanz weiterhin völlig unzureichend und belastet die Kapitalstruktur und Liquidität des Klinikums Nürnberg in erheblichem Umfang. Die Fördermittel reichen seit Jahren bei Weitem nicht aus, um die notwendigen Investitionen vollständig zu finanzieren sodass auch insoweit eine Investitionsförderung durch den Träger notwendig werden kann. Klinikum Nürnberg Geschäftsbericht 2022

Download ↓