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C Beteiligungen

Haushalt 2023 · Seiten 16–23 · Seiten 16–23 im PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

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Beteiligungsbericht der Stadt N¸rnberg 2023 Ansprechpartner: Referat f¸r Finanzen, Personal und IT Tel: +49 (0) 911 / 2 31-2681 Inhalt C. Beteiligungen C.1 Kurzzusammenfassung der wirt￾schaftlichen Lage der Beteiligungen C.2 St‰dtische Werke N¸rnberg GmbH C.3 N-ERGIE Aktiengesellschaft C.4 VAG Verkehrs-Aktiensgesellschaft C.5 N¸rnberg Messe GmbH C.6 Flughafen N¸rnberg GmbH C.7 Wohnungsbaugesellschaft der Stadt N¸rnberg C.8 Klinikum N¸rnberg C.9 Noris-Arbeit gGmbH C.10 noa.Kommunal GmbH C.11 noris inklusion gGmbH C.12 Hafen N¸rnberg-Roth GmbH C.13 Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt N¸rnberg mbH C.14 GkF - Gesellschaft f¸r kulturelle Freir‰ume mbH C.15 Klee-Center GmbH, Existenzgr¸ndungszentrum C.1 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter Beteiligungen Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Ei￾nen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Aus Konzernholding-Sicht ist in 2022 ein Abklingen der coronabedingt negative Entwicklung zu konstatieren. Gegenläufig beeinflussen die Auswirkungen des Ukra￾ine-Krieges und die damit einhergehenden Herausforde￾rungen auf die Energieversorgung sowie das anstei￾gende Preis- und Zinsniveau die Ergebnisentwicklung der städtischen Tochterunternehmen. Das Jahresergebnis 2022 der Städtische Werke Nürn￾berg GmbH mit einem Jahresüberschuss von knapp 42,4 Mio. € (Vorjahr: 85,1 Mio. €) ist wie im Vorjahr maß￾geblich auf die außerordentlichen Erträge aus dem Ver￾kauf der wbg-Anteile zurückzuführen. Gegenüber dem Vorjahr stieg die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN um rund 16,3 Mio. € auf 79,3 Mio. € (Vorjahr: 63,6 Mio. €). Gleichzeitig erhöhte sich der Zuschussbedarf der VAG im Vergleich zum Vorjahr um 21 Mio. € auf rund 102,3 Mio. € (Vorjahr: 81,3 Mio. €) Das Klinikum Nürnberg schließt 2022 erneut mit einem Jahresfehlbetrag (-3,37 Mio. €) ab. Der Wirtschaftsplan 2022 hatte noch einen Jahresfehlbetrag in Höhe von -3,8 Mio. € ausgewiesen. Insgesamt sind auch weiterhin Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der Finanz￾situation erforderlich. Mit 3,3 Mio. Fluggästen in 2022 war gegenüber 2021 ein dreifaches Passagiervolumen am Albrecht Dürer Air￾port Nürnberg zu verzeichnen – gleichzeitig aber immer noch 20 % weniger als vor Corona (2019). Für 2022 ergibt sich ein Konzernverlust nach Steuern von -12,6 Mio. €, eine Verbesserung gegenüber 2021 um 2,3 Mio. €. In 2022 wurde im Konzern Umsatzerlöse von 81,4 Mio. € erzielt – gegenüber 2021 eine Zunahme von 91,2%. Die Zunahme beruht auf dem stark gestiegenen Flugverkehr, von dem auch der Non-Aviation-Bereich stark profitierte. Das EBITDA beträgt -1,5 Mio. € und liegt somit um 2,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: -1,1 Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag 2022 bei 20,3 Mio. € (Vorjahr: ca. 12,3 Mio. €). Die Er￾tragssituation war damit erneut positiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat von 6,87 € in 2021 auf 7,07 € in 2022. Dieser Wert liegt wei￾terhin deutlich unter dem Durchschnitt des Nürnberger Mietenspiegels von derzeit monatlich 9,18 € je m² Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg ein￾wirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Auch 2022 war für die NürnbergMesse Group ein Aus￾nahmejahr. Nach dem schwachen Vorjahr stiegen die Veranstaltungskennzahlen 2022 wieder stark an und er￾reichten in einigen Fällen schon wieder das Niveau von vor der Pandemie. Dieses starke Comeback der Prä￾senzmessen führte zu einem deutlichen Umsatzsprung auf 257 Mio. EUR (2021: 68,3 Mio. EUR; 2020: 110,3 Mio. EUR). Die NürnbergMesse Group erzielte in 2022 ein operatives Ergebnis von 6,3 Mio. € (2021: -38,4 Mio. €; 2020: -67,6 Mio. €; 2019: 8,4 Mio. €) und ein Er￾gebnis vor Steuern von 5,6 Mio. € (2021: -40,5 Mio. €; 2020: -68,9 Mio. €; 2019: 7,6 Mio. €). Die Nürnberg Messe GmbH zeigt für 2022 im Einzelabschluss ein ope￾ratives Ergebnis von 1,3 Mio. € (Vorjahr: -27,4 Mio. €). Die Noris Arbeit gGmbH hat das Geschäftsjahr 2022 insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,512 Mio. € abgeschlossen, während im Vorjahr ein Jahres￾fehlbetrag in Höhe von 0,219 Mio. € angefallen ist. Das Ergebnis aus 2021 beinhaltete jedoch einen Einmaleffekt - die Auflösung einer Verbindlichkeit gegenüber der Stadt Nürnberg in Höhe von rd. 0,2 Mio. €. Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH ist im Jahresergebnis 2022 ein Jahresfehlbetrag von 1.478 T€ (Vorjahr: 830T€) zu verzeichnen (2021: -810 T€). Diese Verschlechterung beruht maßgeblich auf deutlich höhe￾ren Material- und Personalaufwendungen. Die Projektentwicklungsgesellschaft der St. Leon￾hard-Nord mbH Siedlungsmodell Nürnberg (PEG) war im Geschäftsjahr 2022 ohne Geschäftstätigkeit. Die die Geschäftsätigkeit der wbg Immohold Verwal￾tungs-GmbH beschränkt sich auf die Haftungsüber￾nahme und Geschäftsführung für die wbg Immohold GmbH & Co KG. Das Geschäftsjahr 2022 der Stadion Nürnberg Be￾triebs GmbH wurde mit einem negativen Ergebnis ab￾geschlossen. Unternehmensprofil Städtische Werke Nürnberg GmbH (Juristische Person) - 31.12.2022 Allgemeine Stammdaten Städtische Werke Nürnberg GmbH Kurzname Städtische Werke Nürnberg GmbH Land Deutschland Gründungsdatum 28.12.1959 Handelsregister-Nr. 1070 Handelsregisterart HRB (Handelsregister B) Handelsregistergericht Amtsgericht Nürnberg Flaschenhofstraße 35, 90402 Nürnberg Rechtsform GmbH (GmbH deutschen Rechts) Gesellschaftsform Kapitalgesellschaft Börsennotiert Nein Geschäftsjahresende Dezember Branchenzugehörigkeit Elektrizitätsversorgung Gasversorgung Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis) Wasserversorgung Geschäftszweck Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikationsleistungen, der Betrieb von öffentlichen Verkehrseinrichtungen, die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung sowie die Übernahme artverwandter wirtschaftlicher Aufgaben. Steuernummer 241/117/70111 Finanzamt Zentralfinanzamt Nürnberg (92418) Umsatzsteuer ID DE 133500956 Bemerkungen - Adressen Erstellt am: 20.11.2025 Seite 1 von 3 Unternehmensprofil Städtische Werke Nürnberg GmbH (Juristische Person) - 31.12.2022 juristischer Sitz postalischer Sitz Land Deutschland Deutschland Anschrift Städtische Werke Nürnberg GmbH Städtische Werke Nürnberg GmbH Am Plärrer 43 Am Plärrer 43 D-90429 Nürnberg D-90429 Nürnberg Telefon 271 - 0 e-Mail stwn@stwn.de Beteiligungen am Unternehmen Gesellschafter Nominalanteil Kapital % Stadt Nürnberg 204.200.000,00 100,00 Mandate (als Mandatsfirma) Aufsichtsräte, Stiftungsräte sowie Gremien ähnlicher Hierarchie Aufsichtsrat Funktion Name Mandat seit Laufzeit bis Mandatsabgabe Vorsitzender König, Marcus 28.05.2020 stellv. Vorsitzender Scharnagl, Wolfgang Mitglied (AG) Böhm, Kerstin Mitglied (AG) Buchsbaum, Helmine 11.05.2020 Mitglied (AG) Dix, Harald Mitglied (AG) Friedel, Andrea 28.05.2020 Mitglied (AG) Gradl, Lorenz 11.05.2020 Mitglied (AG) Härtel, Elke Mitglied (AG) Mletzko, Achim Mitglied (AG) Pirner, Thomas 24.05.2017 Mitglied (AG) Sormaz, Ümit 28.05.2020 Mitglied (AN) Fella, Daniel Mitglied (AN) Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN) Kratzer, Karlheinz Mitglied (AN) Lehnemann, Rainer Mitglied (AN) Prummer, Gisela Mitglied (AN) Rosenberger, Frank Mitglied (AN) Ruppert, Peter Mitglied (AN) Schreieder, Agnes 01.01.2021 Mitglied (AN) Wittmann, Rita Geschäftsführung, erweiterte Vorstände, Vorstände u. ä. Geschäftsführung Funktion Name Mandat seit Laufzeit bis Mandatsabgabe Vorsitzender Hasler, Josef Mitglied Weigel, Magdalena 01.07.2019 Erstellt am: 20.11.2025 Seite 2 von 3 Unternehmensprofil Städtische Werke Nürnberg GmbH (Juristische Person) - 31.12.2022 Beteiligungen des Unternehmens Tochtergesellschaft Gezeichnetes Kapital Währung Nominalanteil Kapital % Fränkische Energie-Gesellschaft mbH 2.556.500,00 EUR 2.556.500,00 100,00 N-ERGIE Aktiengesellschaft 156.400.000,00 EUR 94.152.800,00 60,20 VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft 38.400.000,00 EUR 38.400.000,00 100,00 wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen 12.600.000,00 EUR 1.261.260,00 10,01 Erstellt am: 20.11.2025 Seite 3 von 3 Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der StWN GmbH ist im Geschäftsjahr 2022, wie bereits im Vorjahr, geprägt durch Sondereffekte. Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss von rund 42,4 Mio. €. Wie bereits im Jahr 2020 (85,1 Mio. €) ist das positive Ergebnis maßgeblich durch den Verkauf der letzten verbleibenden Anteile an der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen begründet. Neben dem wbg-Anteilsrückkauf, ist das Jahresergebnis der StWN GmbH im Jahr 2022 weitestgehend durch die Ergebnisabführungen bestimmt. Maßgeblich für das Jahresergebnis ist daher vor allem die Ergebnisentwicklung bei den Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 79,3 Mio. € (Vorjahr: 63,6 Mio. €) an die StWN ab, während die VAG einen Zuschussbedarf von 102,3 Mio. € (Vorjahr: 81,3 Mio. €) aufweist. Der Geschäftsverlauf des StWN-Konzerns spiegelte den zunehmenden Wettbewerb und die durch die Energiewende beeinflusste Entwicklung auf den Energiemärkten sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eines befristeten 9-Euro-Tickets und der allgemeinen Kostenentwicklung infolge des Ukraine-Konfliktes auf den ÖPNV wider. Beherrschendes Thema im Jahr 2022 war der Ukraine-Konflikt und die dadurch verursachten Volatilitäten auf den Energiemärkten. Wesentliche Folgen waren die Erarbeitung von Regelungen im Falle einer Gasmangellage und Betrachtung der finanziellen Auswirkungen durch die Abschaltungen von Kundenanlagen sowie die Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten und die daraus folgenden zu erwartenden Preissteigerungen auf Kundenseite. Die Marktrisiken hatten sich auf der Beschaffungsseite der N-ERGIE deutlich erhöht und führten zu Einschränkungen in der planmäßigen Energiebeschaffung sowie letztlich zu einem zeitweisen selektiven Angebotsstopp sowohl im Gas￾als auch Stromvertriebsgeschäft für Neukunden. Der gesamte Stromabsatz der N-ERGIE erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 % auf Mio. kWh 17.998,3.Im Erdgasgeschäft reduzierte sich die Gesamtabgabe um 12,5 % auf Mio. kWh 16.959,6. Die Umsatzerlöse im Bereich Fernwärme lagen um 13,4 % über dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse im Bereich Wasser erhöhten sich um 11,4 % im Vergleich zum Vorjahr. Insgesamt lag das Ergebnis der Geschäftstätigkeit der N-ERGIE deutlich über den Prognosen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2022. Die positive Abweichung resultiert im Wesentlichen aus den preisbedingt höheren Erlösen für Strom und Gas und den optimierten Bezugskosten für diese beiden Positionen. Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von rund 30,6 Mio. €. Der Geschäftsverlauf 2022 der VAG spiegelte zum einen die zunehmende Bedeutung des Personennahverkehrs, aber auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eines befristeten 9-Euro￾Tickets sowie der allgemeinen Kostenentwicklung in Folge des Ukraine-Konfliktes auf den ÖPNV wider. Nach einem pandemiebedingten Rückgang der Gesamtmobilität in den Vorjahren war ab März 2022 eine Annäherung an das Vor-Pandemieniveau zu erkennen, das im Geltungszeitraum des 9-Euro￾Tickets erreicht bzw. leicht übertroffen wurde. Die auf Basis der Nutzungshäufigkeit der im VGN verkauften Fahrausweisarten rechnerisch ermittelte Gesamtzahl der Fahrgäste (Nürnberg mit Nachbarorten und U-Bahn Fürth) stieg im Jahr 2022 um 20,9 % auf 136,1 Mio. Personen. Ein deutlicher Einfluss ergab sich zudem bei der Verkehrsmittelwahl. In den Lockdown-Phasen der Pandemie war der Anteil des ÖPNV deutlich rückläufig. Im Geltungszeitraum des 9-Euro-Tickets erreichte der ÖPNV in Nürnberg einen Marktanteil, der leicht über dem Vor-Pandemieniveau lag (24 % zu 23 %). Für das gesamte Jahr 2022 (Oktober 2021 bis September 2022) lässt sich in Summe ein ÖPNV￾Marktanteil von 20 % feststellen. Das Fahrradverleihsystem VAG-Rad wurde im Jahr 2022 um 500 Räder ergänzt. Es bietet in Summe etwa 2.000 Fahrräder, verteilt auf 50 Ausleihstationen sowie eine „Flexzone“ zur ortsungebundenen Ausleihe und Rückgabe, die um einen Bereich im Stadtteil Langwasser erweitert wurde. Zudem wurde mit der Errichtung weiterer Ausleihstationen entlang wichtiger Verkehrsrouten begonnen. Mit dem VAG-Rad ergänzt die VAG ihr Städtische Werke Nürnberg GmbH Geschäftsbericht 2022 Angebot über den klassischen ÖPNV hinaus mit zeitlich uneingeschränkter Verfügbarkeit. Zum 1. Januar 2022 wurden die Fahrpreise im VGN um durchschnittlich 5,5 % erhöht. Basis waren die prognostizierten Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen im VGN. Von der Tariferhöhung ausgenommen waren die im Tarifgebiet Nürnberg/Fürth geltenden Fahrpreise in den Tarifstufen A und K. Die den Verkehrsunternehmen entstehenden, rechnerischen Fahrgeldmindereinnahmen wurden verursachergerecht von der Stadt Nürnberg ausgeglichen. Insgesamt bewegten sich die Verkehrserlöse im Berichtsjahr 2022 mit 127,5 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau (121,1 Mio. €). Pandemiebedingte Fahrgeldmindereinnahmen im Jahr 2022 werden durch öffentliche Beihilfeleistungen aus dem sogenannten „ÖPNV-Rettungsschirm“ im Vergleich zum Jahr 2019 vollständig ausgeglichen. Dieser schließt außerdem einen Ausgleich für Fahrgeldmindereinnahmen sowie vertrieblichen Mehraufwand aus der Umsetzung des deutschlandweit gültigen 9-Euro-Tickets ein. Der vorläufige Ausgleich aus dem ÖPNV-Rettungsschirm für das Jahr 2022 lag bei rund 56.357 T€ (davon 24.872 T€ für das 9-Euro-Ticket). Auf der Aufwandseite fällt die Erhöhung des Personalaufwands um 6,6 % zum Vorjahr ins Gewicht. Maßgeblich hierfür waren insbesondere der im Vergleich zum Vorjahr höhere durchschnittliche Personalstand, eine Corona-Sonderzahlung und die Zuführung zu Pensionsrückstellungen sowie zur Jubiläumsrückstellung. Die Abschreibungen lagen bedingt durch die getätigten Investitionen um 7.261 T€ (27,6 %) über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um 19.392 T€. Dies war hauptsächlich auf die Zuführung zu den Rückstellungen für Verbundeinnahmen zurückzuführen. Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem aufgrund der höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 20.993 T€ auf 102.329 T€. Das negative Jahresergebnis wird auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen. Das Ergebnis des StWN-Konzerns war in den vergangenen Jahren wesentlich von den Sondereffekten aus den Verkäufen der wbg-Anteile beeinflusst. Auch die Ergebnisse der N-ERGIE und der VAG waren deutlich besser als geplant. Auch wenn sich für 2023 ein überdurchschnittliches Ergebnis der N-ERGIE abzeichnet, ist perspektivisch davon auszugehen, dass der ertragsmäßige Ergebnisausgleich zwischen N-ERGIE und VAG nicht mehr vollständig gelingen wird, sodass trotz des Konsolidierungsauftrages des Stadtrates an die StWN in den kommenden Jahre Nettofehlbeträge entstehen werden.

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