D.4.1 Wirtschaftsplan 2024
Kh Kh in allen Haushaltsjahren
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
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Vorbericht zum Wirtschaftsplan 2024 für das Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen (Einzelabschluss)
1. Vorbemerkungen
In die November-Sitzung 2023 des Verwaltungsrates wird der Wirtschaftsplan 2024 und eine
Mittelfristplanung 2024 bis 2029 für das Klinikum Nürnberg zur Genehmigung eingebracht.
Der Plan ist aufgrund vieler Unwägbarkeiten durch die anhaltende weltpolitische Krisensituation, aufgrund der hohen Inflation und der gesundheitspolitischen Auswirkungen der „grundlegenden Reform der Krankenhausvergütung“ mit Vorsicht geplant. Der vorgelegte Wirtschaftsplan 2024 beinhaltet alle bekannten Tarifeinigungen und Stützungsmaßnahmen im
Personal- und Energiekostenbereich.
2. Erfolgsplan
Nach § 3 Abs. 1 Satz 2 der Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Krankenhäuser (WkKV) ist der Erfolgsplan 2024 wie die Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) gegliedert.
Die Planansätze der einzelnen GuV-Positionen sind den Planansätzen 2023 (aktualisierter Wirtschaftsplan zum März 2023) und den Ist-Ergebnissen 2022 gegenübergestellt.
Der Erfolgsplan schließt mit einem Jahresfehlbetrag von T€ 24.830 ab.
Die Planansätze für die Erlöse aus allgemeinen Krankenhausleistungen sind mit Unsicherheit
behaftet, da zum einen die Prognose der Leistungsentwicklung auf unsicheren Annahmen zur
Entwicklung der Nachfrage nach Krankenhausleistungen beruht und zum anderen die Änderungen an der Krankenhausvergütung – hier insbesondere die Verschiebungen vom stationären in den ambulanten Bereich – für 2024 und die Folgejahre noch nicht abschließend bewertet werden können.
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Vor diesem Hintergrund werden die Planansätze der GuV-Positionen und wesentliche Abweichungen gegenüber dem Ergebnis 2022 sowie dem im Verwaltungsrat beschlossenen (aktualisierten) Wirtschaftsplan 2023 erläutert:
2.1 Erlöse aus Krankenhausleistungen (GuV-Pos. 1)
Auf die bestehenden Planungsunsicherheiten auf der Erlösseite wurde bereits oben hingewiesen.
Die Planansätze für die Zeit vom 01.01.2024 bis 31.12.2024 beruhen auf einer Schätzung von
94% der Leistung des Jahres 2019 sowie einer 5,1%-igen Steigerung des Landesbasisfallwerts.
Die geplanten Erlöse aus Krankenhausleistungen für 2024 liegen mit € 581,3 Mio. um rund
€ 37,4 Mio. (+ 6,88%) über den Erlösen des Jahres 2022.
Die Erlösplanung im somatischen Bereich für 2024 beruht auf einem Landesbasisfallwert von
€ 4.198,31 und einem Ansatz von 80.500 CM-Punkten.
Die aus den DRGs ausgegliederte Pflegefinanzierung wurde für 2024 mit € 140 Mio. angesetzt.
Die Verhandlungen mit den Kostenträgern für das Pflegebudget 2022 sind abgeschlossen, es
konnte mit den Kostenträgern ein Pflegebudget von € 121,5 Mio. vereinbart werden, für 2023
wird ein Pflegebudget in Höhe von € 132,0 Mio. prognostiziert.
Die Erlöse im psychiatrischen und psychosomatischen Bereich wurden mit € 51,0 Mio. geplant,
was einer Steigerung von 5,4% gegenüber 2019 entspricht (in 2022 waren die psychiatrischen
und psychosomatischen Einheiten ebenso wie in 2020-2021 noch teilweise geschlossen, weshalb an dieser Stelle das Jahr 2019 als Vergleichsbasis genommen wurde).
2.2 Erlöse aus Wahlleistungen (GuV-Pos. 2)
Der geplante Gesamtansatz von € 26,2 Mio. umfasst in erster Linie die wahlärztlichen Leistungen. Hinzu kommen Erlöse aus der Wahlleistung Unterkunft sowie Erlöse aus der Telefonnutzung. Es wird davon ausgegangen, dass sich das Erlösvolumen gegenüber dem IST-Stand 2022
um € 3,7 Mio. (+16,6%) erhöht. Aufgrund der Steigerung des PKV-Zimmersatzes seit Dezember
2022 werden insbesondere im Wahlleistungsbereich „Zimmer“ höhere Umsätze generiert, die
jedoch für die Renovierung der Wahlleistungsbereiche sowie das umfassendere Serviceangebot aufgewendet werden müssen.
2.3 Erlöse aus ambulanten Leistungen (GuV-Pos. 3)
Der Planansatz in Höhe von € 40,1 Mio. entspricht einer Zunahme um € 3,3 Mio. (+9,1%) gegenüber dem Ist-Ergebnis 2022, da die Nachfrage nach ambulanter Leistungserbringung weiter zunimmt und der neue AOP-Leistungskatalog und die Einführung von Hybrid-DRGs die Erweiterung des ambulanten Leistungsspektrums vorantreibt. Da zum einen die finale Ausgestaltung der gesundheitspolitischen Definitionen nicht ausgereift publiziert sind und zum anderen die strategische und strukturelle Ausgestaltung innerhalb des Klinikums noch nicht abgeschlossen ist, können die daraus resultierenden Maßnahmen nur mit Unsicherheit eingeplant werden.
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2.4 Nutzungsentgelte der Ärzte (GuV-Pos. 4)
Der Planansatz beläuft sich auf € 2,3 Mio. und liegt damit um € 0,2 Mio. (+11,4%) über dem IstErgebnis 2022.
2.5 Sonstige Umsatzerlöse (GuV-Pos. 5)
Hier sind unter anderem Erlöse aus den Verkäufen der Apotheke, Erlöse aus Vermietungen, Erlöse aus Drittmitteln sowie Erlöse aus Dienstleistungen für verbundene Unternehmen enthalten. Der Planansatz von € 64,0 Mio. liegt über dem Niveau des Plans 2023 (€+2,6 Mio., +4,2%),
aber unter dem IST 2022 (€-2,8 Mio., -4,2%).
2.6 Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen (GuV-Pos. 6-7)
Für 2024 wird per Saldo von ergebniswirksamen Effekten aus Bestandsveränderungen (Eigenherstellungen der Apotheke und der Transfusionsmedizin sowie Überlieger) von € 1,1 Mio.
ausgegangen. Für Baumaßnahmen werden aktivierte Eigenleistungen i.H.v. € 1,0 Mio. geplant.
2.7 Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter GuV-Position
12 (GuV-Pos. 8)
Der Planansatz von € 1,0 Mio. enthält insbesondere den Lehrpersonalzuschuss. Es wird mit
keinen großen Veränderungen dieser Position gerechnet. Somit liegt der Planansatz auf dem
Niveau IST 2022.
2.8 Sonstige betriebliche Erträge (GuV-Pos. 9)
Die sonstigen betrieblichen Erträge werden mit € 21,7 Mio. geplant und setzen sich unter anderem aus Erträgen aus Gehaltserstattungen AAG (Mutterschutz), Erlösen aus Spenden und
Studien sowie aus übrigen Erträgen zusammen.
In den Vorjahren 2021 bis 2023 fiel diese Position v.a. durch Sondereffekte im Zusammenhang
mit COVID-19 (Pflegebonus nach §26 a und §26 e KHG sowie Erträge aus Mitarbeiterverpflegung), periodenfremder Rückstellungsauflösung im Zusammenhang mit dem Pflegebudget
der Vorjahre oder aus Erträgen aufgrund der Ausgleichszahlungen für Steigerungen der Kosten für den Bezug von Erdgas, Wärme und Strom nach §26f KHG auf.
Sondereffekt in 2024 stellen restliche, anteilige Ausgleichszahlungen für die Steigerungen der
Kosten für den Bezug von Erdgas, Wärme und Strom nach §26f KHG dar. Diese werden in
2024 für die Monate Januar bis April gewährt und wurden entsprechend in der Planung berücksichtigt. Bisher unberücksichtigt blieben Rückstellungen für mögliche Rückzahlungsverpflichtungen. Diese werden aus Vorsichtsgründen bereits im Jahresabschluss 2023 berücksichtigt.
Weiterer Sondereffekt für 2024ff. stellt der Zuschuss der Stadt Nürnberg für den Tarifeffekt
bei Übernahme der KNSG-Mitarbeiter ins Klinikum und in den TVöD dar. Dieser wurde in 2024
mit € 6,8 Mio. berücksichtigt.
2.9 Personalaufwand (GuV-Pos. 10.a) und 10.b))
Gegenüber dem Ist 2022 wird mit einem Anstieg des Personalaufwands um € 70,1 Mio.
(15,6%) auf € 518,9 Mio. ausgegangen. Hier ist neben den bekannten Tarifeinigungen die
Übernahme der KNSG-Mitarbeiter ins Klinikum ab 2024ff. berücksichtigt.
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Der Personalaufwand im TVöD-Bereich steigert sich aufgrund der Tarifeinigungen aus 2023 in
2024 um 6,3%, im Bereich des TV-Ärzte (TV-Ä) ergibt sich eine Mischkalkulation aus den Monaten Januar bis Juni 2024, für die die Tarifeinigung aus 2023 gilt und für das restliche Jahr. Ab
01.07.2024 wurde ein neuer Tarifabschluss TV-Ä mit geschätzten 4,0% berücksichtigt. Somit
ergibt sich ein Ganzjahreseffekt für den TV-Ärzte 2024 mit + 7,53%.
Die Planung der Vollkräfte basiert auf den für 2023 realisierten Ist-Besetzungen.
2.10 Materialaufwand (GuV-Pos. 11.a) und 11.b))
Der Planansatz für 2024 beträgt insgesamt € 189,3 Mio., was einer Senkung der Kosten um €
7,6 Mio. (-3,9%) gegenüber dem Ist 2022 und einer Senkung um € 25,4 Mio. (-9,7%) gegenüber dem Plan 2023 entspricht.
Der Ansatz für Materialaufwand teilt sich in € 166,9 Mio. für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
(RHB) und € 22,4 Mio. für bezogene Leistungen auf. Innerhalb der RHB wiederum hat der medizinische Bedarf (Arzneimittel, Implantate, Laborbedarf und sonstiger medizinischer Bedarf)
mit € 139,6 Mio. den größten Anteil. In 2024 verringern sich im Vergleich zum Vorjahresplan
2023 die Kosten für Energie wieder um € 5,5 Mio.
Die bezogenen Leistungen verringern sich in 2024 im Vergleich zum Vorjahresplan im Wesentlichen aufgrund der Übernahme der KNSG ins Klinikum und den damit eingesparten bezogenen Dienstleistungen um € 29,1 Mio. Die Serviceleistungen durch Dritte, Untersuchungen und
Behandlungen in fremden Instituten sowie Honorare für externe Ärzte und Konsilleistungen
verändern sich nur marginal zum Plan 2023.
2.11 GuV-Positionen 12 bis 18
Die GuV-Positionen 12 bis 18 sind dem Investitions- und Fördermittelbereich zuzurechnen.
Die betreffenden Planansätze enthalten hauptsächlich Erlöse und Aufwendungen im Bereich
der Fördermittel nach dem KHG und dem Bayerischen Krankenhausgesetz (BayKrG) sowie die
Abschreibungen. Diese Positionen sind, mit Ausnahme der Abschreibungsaufwendungen für
nicht gefördertes Anlagevermögen sowie für die Zuführung von Zinserträgen zu Verbindlichkeiten nach dem KHG, insgesamt erfolgsneutral.
Die Abschreibungen liegen leicht unter dem Niveau des Ist 2022 (€ 0,8 Mio.; 2,9%). Insgesamt
belaufen sich die nicht geförderten und somit erfolgswirksamen Abschreibungen auf voraussichtlich € 7,3 Mio.
2.12 Sonstige betriebliche Aufwendungen (GuV-Pos. 19)
Der Planansatz für sonstige betriebliche Aufwendungen beläuft sich auf € 47,7 Mio. und liegt
damit um € 0,6 Mio. (1,2%) unter den Werten zum Jahresabschluss 2022.
Die größten Einzelpositionen sind die Instandhaltungsaufwendungen mit € 23,0 Mio. sowie
die allgemeinen Verwaltungskosten mit € 11,0 Mio.
2.13 Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge (GuV-Pos. 22)
Die GuV-Position 22 enthält Planansätze für Zinsen auf Ausleihungen an verbundene Unternehmen. Hinzu kommen Stundungs- und Verzugszinsen sowie die Verzinsung von Wohnungsfördermitteldarlehen und sonstige Finanzanlagen, die jedoch von untergeordneter Bedeutung
sind. Für 2024 wird von Zinserträgen in Höhe von € 1,5 Mio. ausgegangen.
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2.14 Zinsen und ähnliche Aufwendungen (GuV-Pos. 23)
Der Gesamtansatz in Höhe von rund € 1,2 Mio. umfasst die nicht liquiditätswirksamen Zinsaufwendungen aus der Aufzinsung der langfristigen Rückstellungen in Höhe von € 0,7 Mio.
sowie Fremdkapitalzinsen für Darlehen, Betriebsmittelkredite und verzinsliche Guthaben der
Beteiligungsunternehmen im Rahmen des Cashpooling in Höhe von € 0,5 Mio.
2.15 Steuern (GuV-Pos. 24)
Der Ansatz für Steuern vom Einkommen und Ertrag beträgt € 0,6 Mio.
2.16 Jahresergebnis (GuV-Pos. 25)
Für das Planjahr 2024 wird unter den oben genannten Prämissen von einem Jahresfehlbetrag
in Höhe von € -24,8 Mio. ausgegangen und damit eine Verschlechterung gegenüber dem Jahresergebnis 2022 um € -21,5 Mio. erwartet.
Sonderthemen und -effekte durch Bund und Land wie bspw. Energieausgleichszahlungen für
die Monate Januar bis April 2024 und Härtefallfonds des Landes Bayern sind – soweit bekannt
– im Plan berücksichtigt. Dennoch ist noch unklar, in welcher Höhe die Unterstützungsleistungen von Bund und Land dem Klinikum bleiben und wie viel von den bereits bisher geleisteten
Unterstützungszahlungen womöglich zurückgefordert wird.
Der Sondereffekt KNSG-Übernahme in das Klinikum mit der Eingliederung in den TVöD stellt
das Klinikum vor eine große Herausforderung im Bereich Personalaufwand. Zwar hat die Stadt
Nürnberg dem Klinikum für die entstehenden Mehrkosten eine Unterstützung in Höhe von €
6,8 Mio. zugesagt, die jedoch nur rund 90% der Mehrkosten deckt. Die übrigen 10% entfallen
auf das nicht stationäre Leistungsgeschehen des Klinikums, für das nach EU-Beihilferecht keine Unterstützung geleistet werden darf. Sollte dem Einspruch vieler beschäftigten gegen den
aktuellen Eingliederungsvorschlag der KNSG-Mitarbeiter stattgegeben und eine höhere Eingruppierung (mindestens EG 2) umgesetzt werden, wird das einen Kaskadeneffekt auf alle
Entgeltgruppen des Klinikums haben, sodass es zu weiteren Höhergruppierungen in nicht unerheblichem Ausmaß kommen wird. Allein in den unteren Lohngruppen EG1 bis EG 4 ist mit
Mehrkosten von rund € 2,2 Mio. p.a. zu rechnen.
3. Vermögensplan
Der Vermögensplan enthält Ausgabeansätze für Baumaßnahmen und die Beschaffung von
sonstigen Anlagegütern (insbesondere Medizintechnik). Die Finanzierung erfolgt durch Fördermittel nach Art. 11 und 12 BayKrG, aus Eigen- und Drittmitteln sowie im Wege der Darlehensaufnahme.
Da die verfügbare Liquidität aus der Innenfinanzierung 2024 insgesamt nicht ausreichend sein
wird, um den investitionsbedingten Liquiditätsbedarf abzudecken, hat die Stadt Nürnberg bereits vorab ein € 10,0 Mio.-Investitionsunterstützungspaket zugesichert, was bereits im Vermögensplan ab 2024ff. berücksichtigt wurde.
Das geplante Investitionsvolumen beläuft sich für 2024 auf € 127,0 Mio., Tilgungen bestehender Darlehensverpflichtungen sind mit € 0,3 Mio. vorgesehen.
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Dabei sollen € 118,7 Mio. durch Außenfinanzierung gedeckt werden. Die Außenfinanzierung
setzt sich u.a. aus € 67,9 Mio. Fördermitteln, der Rückführung von Ausreichungen an verbundene Unternehmen (Darlehen/Cash Pooling) in Höhe von € 0,3 Mio., sowie € 2,5 Mio. an
Spenden und Stiftungsmitteln zusammen. Dazu kommt der jährlich zugesagte Investitionszuschuss der Stadt Nürnberg in Höhe von € 10,0 Mio. und ein neu aufzunehmendes Darlehen in
Höhe von € 37,7 Mio.
4. Mittelfristiger Finanzplan
Die Investitionen werden durch Fördermittel nach Art. 11 und Art. 12 BayKrG, Eigenmitteln,
Darlehen und Ausnutzung der genehmigten Kontokorrentlinien finanziert. Neu hinzugekommen ist ab 2024 der Investitionszuschuss der Stadt Nürnberg, der auch in den Folgejahren erforderlich ist.
5. Stellenplan
Dem Wirtschaftsplan sind ein Stellenplan für Angestellte und eine Stellenübersicht für Arbeiterinnen und Arbeiter des Klinikums sowie der Stellenplan der dem Klinikum von der Stadt
Nürnberg zugewiesenen Beamtinnen und Beamten beigefügt.
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Erfolgsplan
€ € € € € €
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen 581.255.356 541.972.337 543.832.487
2. Erlöse aus Wahlleistungen 26.160.000 25.665.275 22.433.573
3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 40.100.000 39.924.179 36.760.948
4. Nutzungsentgelte der Ärzte 2.289.000 2.233.340 2.054.545
5. Sonstige Umsatzerlöse 64.017.953 61.441.540 66.817.701
6. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen
und unfertigen Erzeugnissen/unfertigen Leistungen 1.100.000 1.100.000 479.583
7. andere aktivierte Eigenleistungen 1.000.000 1.000.000 935.939
8.
Zuw eisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, sow eit
nicht unter Nr. 12 1.001.000 1.550.000 1.038.771
9. sonstige betriebliche Erträge 21.725.759 31.577.787 31.980.390
738.649.068 706.464.458 706.333.937
10. Personalaufw and
a) Löhne und Gehälter 428.005.516 374.939.003 360.330.344
b) soziale Abgaben und Aufw endungen für Altersversorgung
und Unterstützung 90.907.923 86.943.640 88.435.312
518.913.439 461.882.643 448.765.656
11. Materialaufw and
a) Aufw endungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 166.933.266 163.098.081 147.943.752
b) Aufw endungen für bezogene Leistungen 22.410.584 51.559.379 49.043.618
189.343.850 214.657.459 196.987.370
Zwischenergebnis 30.391.779 29.924.357 60.580.911
12. Erträge aus Zuw endungen zur Finanzierung von Investitionen 24.400.000 12.300.000 138.225.607
13. Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus
Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung 27.252 27.252 22.567
14. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/
Verbindlichkeitennach dem KHG und aufgrund sonstiger
Zuw endungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 20.025.399 21.580.781 21.927.658
15. Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens für
Darlehensförderung 0 0 0
16. Aufw endungen aus der Zuführung zu Sonderposten/
Verbindlichkeiten nach dem KHG und aufgrund sonstiger
Zuw endungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 24.400.000 12.300.000 140.598.837
17. Aufw endungen a. d. Auflösung der Ausgleichsposten aus
Darlehens- und f. Eigenmittelförderung 0 0 423.029
18. Aufw endungen f.n.d. KHG gef. Maßnahmen 0 0 1.311.524
20.052.651 21.608.033 17.842.442
19. Abschreibungen 27.308.983 29.284.032 28.139.162
20. sonstige betriebliche Aufw endungen 47.734.130 47.824.637 48.307.953
Zwischenergebnis -24.598.684 -25.576.279 1.976.237
21. Erträge aus Beteiligungen 0 0 0
22. Erträge aus Wertpapieren 0 0 2.891
23. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.549.045 982.227 824.536
24. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf 0 0 3.500.248
Wertpapiere des Umlaufvermögens
25. Zinsen und ähnliche Aufw endungen 1.150.847 1.079.101 2.070.310
26. Steuern 629.194 616.856 605.983
27. Jahresergebnis -24.829.679 -26.290.009 -3.372.878
Wirtschaftsplan 2024
für das
Klinikum Nürnberg Kommunalunternehmen
2024 2023 2022
Plan Plan Ist
280
Seite 8
Wirtschaftsplan 2024 für das Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen
B. Vermögensplan
Einnahmen:
Planansatz
Einnahmen
2024
€
I. Innenfinanzierung
1. Eigenmittel 8.391.968
Summe I. 8.391.968
II. Außenfinanzierung
1. Fremdfinanzierung
1.1 Darlehensaufnahme 39.276.994
1.2 Betriebsmittellinie 164.596
1.3 Rückführung Ausreichung Verbundene 1.284.443
2. Fördermittel nach dem KHG und dem BayKrG
2.1 Art. 11 BayKrG 55.530.000
2.2 Art. 12 BayKrG 12.400.000
3. Spenden und Stiftungsmittel 2.500.000
4. Zuschüsse Stadt 10.000.000
Summe II. 121.156.032
Gesamteinnahmen 129.548.000
Lfd. Nr. Bezeichnung
281
Seite 9
Ausgaben:
Gesamtkosten Ausgaben VE VE VE VE
2024 2025 2026 2027 2028
€ € € € €
I. Ausgaben nach § 4 Abs. 1 WkKV
1. Beschaffung von Anlagegütern, einschl. geringwertiger
Wirtschaftsgüter (GWG's) 9.000.000 9.000.000 9.500.000 9.500.000 9.500.000
2. Kinderklinikum (KNS) 25.000.000 32.950.000 28.000.000 17.800.000 16.140.000
Gesamtkosten 144.890.000 €
bereits bereitgestellt 25.000.000 €
noch zu finanzieren 119.890.000 €
3. Zentrum für seelische Gesundheit (KNN, 1. BA) 1.120.000 1.220.000
Gesamtkosten 5.640.000 €
bereits bereitgestellt 3.300.000 €
noch zu finanzieren 2.340.000 €
4. Zentrum f. seelische Gesundheit (KNN, 2.BA) 15.210.000 20.590.000 19.000.000 22.316.000 8.454.000
Gesamtkosten 86.358.000 €
bereits bereitgestellt 788.000 €
noch zu finanzieren 85.570.000 €
5. Notfallzentrum KNS 5.000.000 5.000.000 30.000.000 60.000.000 55.000.000
Gesamtkosten 350.000.000 €
bereits bereitgestellt 64.550.000 €
noch zu finanzieren 285.450.000 €
6. Neubau Apotheke 12.000.000 12.000.000 7.900.000
Gesamtkosten 33.900.000 €
bereits bereitgestellt 2.000.000 €
noch zu finanzieren 31.900.000 €
7. Ambulantes operatives Zentrum (KNS) 1.500.000 1.300.000
Gesamtkosten 3.000.000 €
bereits bereitgestellt 200.000 €
noch zu finanzieren 2.800.000 €
8. Ambulantes operatives Zentrum (KNN) 3.000.000 4.500.000
Gesamtkosten 7.500.000 €
bereits bereitgestellt
noch zu finanzieren 7.500.000 €
9. Bildungscampus 5.000.000 15.000.000
Gesamtkosten 40.000.000 €
bereits bereitgestellt 20.000.000 €
noch zu finanzieren 20.000.000 €
10. Verbesserung IT-Sicherheit (KRITIS) 1.270.000 800.000
Gesamtkosten 4.400.000 €
bereits bereitgestellt 2.330.000 €
noch zu finanzieren 2.070.000 €
11. Investitionen KHZG 10.420.000 3.780.000
Gesamtkosten 32.000.000 €
bereits bereitgestellt 17.800.000 €
noch zu finanzieren 14.200.000 €
12. Rechenzentrum (Maßnahme 1) 3.936.000
Gesamtkosten 3.936.000 €
bereits bereitgestellt
noch zu finanzieren 3.936.000 €
13. Rechenzentrum (Maßnahme 2) 150.000 3.000.000
Gesamtkosten 3.150.000 €
bereits bereitgestellt
noch zu finanzieren 3.150.000 €
14. Umverlegung Hauptverteilerraum 100.000 1.500.000
Gesamtkosten 1.600.000 €
bereits bereitgestellt
noch zu finanzieren 1.600.000 €
15. WLAN - / LAN Ausbau Klinikum 25.000.000 10.000.000
Gesamtkosten 40.000.000 €
bereits bereitgestellt 5.000.000 €
noch zu finanzieren 35.000.000 €
16. Investitionen Servicebereiche 742.000
Gesamtkosten 742.000 €
bereits bereitgestellt
noch zu finanzieren 742.000 €
17. Sonstige Maßnahmen und Umbauten, Geräte etc. 12.100.000 12.200.000 11.800.000 11.900.000 12.000.000
Summe I. 125.548.000 117.840.000 106.200.000 126.516.000 116.094.000
II. Tilgungsleistungen
Summe II 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000
III. Ausreichungen an verbundene Unternehmen
Summe III 2.400.000 5.930.456 3.005.730 5.096.452 5.548.317
Gesamtausgaben 129.548.000 125.370.456 110.805.730 133.212.452 123.242.317
Lfd. Nr. Bezeichnung
Planansatz
282
Seite 10
C. Finanzplan 2024 - 2028
2024 2025 2026 2027 2028
€ € € € €
1. Investitionsvorhaben
1.1 Baumaßnahmen
Kinderklinikum (KNS) 25.000.000 32.950.000 28.000.000 17.800.000 16.140.000
Zentrum f. seelische Gesundheit (KNN, 1. BA) 1.120.000 1.220.000
Zentrum f. seelische Gesundheit (KNN, 2.BA) 15.210.000 20.590.000 19.000.000 22.316.000 8.454.000
Notfallzentrum KNS 5.000.000 5.000.000 30.000.000 60.000.000 55.000.000
Neubau Apotheke 12.000.000 12.000.000 7.900.000
Ambulantes operatives Zentrum (KNS) 1.500.000 1.300.000
Ambulantes operatives Zentrum (KNN) 3.000.000 4.500.000
Bildungscampus 5.000.000 15.000.000
Verbesserung IT-Sicherheit (KRITIS) 1.270.000 800.000
Investitionen KHZG 10.420.000 3.780.000
Rechenzentrum (Maßnahme 1) 3.936.000
Rechenzentrum (Maßnahme 2) 150.000 3.000.000
Umverlegung Hauptverteilerraum 100.000 1.500.000
WLAN - / LAN Ausbau Klinikum 25.000.000 10.000.000
Investitionen Servicebereiche 742.000
Summe 1.1 104.448.000 96.640.000 84.900.000 105.116.000 94.594.000
1.2 Beschaffung von Anlagegütern
Sonstige Anlagegüter und GWG 9.000.000 9.000.000 9.500.000 9.500.000 9.500.000
1.3 Sonstige Investitionen
1.3.1 Sonstige Maßnahmen und Umbauten, Geräte etc. 12.100.000 12.200.000 11.800.000 11.900.000 12.000.000
2. Tilgungsleistungen
Tilgungsleistungen Darlehen 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000
Rückführung Betriebsmittellinie
Summe 2 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000 1.600.000
3. Ausreichungen an verbundene Unternehmen
Summe 3 4.983.012 807.492
Summe I 132.131.012 119.440.000 108.607.492 128.116.000 117.694.000
II. Mittelherkunft
1. Innenfinanzierung 13.384.437 -15.606.132 -4.005.918 -9.654.589 -6.499.011
2. Außenfinanzierung
2.1 Fördermittel nach Art. 11 BayKrG 55.530.000 45.020.000 68.000.000 89.000.000 82.214.000
2.2 Fördermittel nach Art. 12 BayKrG 12.400.000 12.500.000 12.600.000 12.700.000 12.800.000
2.3 Spenden und Stiftungsmittel 2.500.000 2.562.500 2.626.563 2.692.227 2.759.532
2.4 Zuschüsse Stadt 10.000.000 10.000.000 10.000.000 10.000.000 10.000.000
2.5 Rückführung Ausreichung an verbundene Unternehmen 341.950 2.893.865 380.708 2.678.108 3.232.580
2.6 Darlehen 37.823.482 61.394.871 18.637.635 20.305.161 12.536.273
2.7 Betriebsmittellinie 151.144 674.895 368.505 395.094 650.626
Summe 2. 118.746.575 135.046.132 112.613.410 137.770.589 124.193.011
Summe II 132.131.012 119.440.000 108.607.492 128.116.000 117.694.000
Wirtschaftsplan 2024 für das Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen
283
Seite 11 voraussichtlich fällige Ausgaben
Verpflichtungsermächtigungen
im Vermögensplan des Jahres 2025 2026
T€ T€
2023 114.290 -
2024 5.150 108.607
Neue Verpflichtungsermächtigungen: 2025 = T€ 5.150
2026 = T€ 108.607
113.757
Übersicht
über die aus Verpflichtungsermächtigungen voraussichtlich
fällig werdenden Ausgaben
Wirtschaftsplan 2024 für das Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen
284
Seite 12
Wirtschaftsplan 2024 für das Klinikum Nürnberg
Kommunalunternehmen
D. Stellenplan 1)
Teil I: Angestellte
Vergütungsgruppe Zahl der
Stellen
2024
Zahl der
Stellen
am
30.06.2023
Zahl der
besetzten
Stellen am
30.06.2023
Erläuterungen
Angestellte
AT 24 24 23,60
E1 2 2 0,32
E2 31 31 12,16
E2UE 18 18 15,06
E3 134 134 100,60
E4 67 67 61,91
E5 309 309 265,26
E6 174 174 147,12
E7 78 78 71,27
E8 202 202 177,36
E9 0 0 0,00
E9A 393 393 328,29
E9B 90 90 79,12
E9C 8 8 6,85
E10 85 85 79,04
E11 112 112 95,71
E12 76 76 69,23
E13 125 125 87,63
E14 97 97 68,59
E15 8 8 6,78
EG I 1 1 0,47
EG II 2 2 1,06
EG III 1 1 0,50
P6 1 1 1,00
P7 18 18 13,35
P8 9 9 7,66
P9 12 12 9,10
P10 2 2 2,00
P11 5 5 3,71
P12 1 1 1,00
P13 0 0 0,00
S3 0 0 0,00
S4 2 2 1,50
S8A 2 2 1,70
S8B 1 1 0,60
S9 1 1 0,50
S11B 26 26 18,71
S12 21 21 13,72
S13 1 1 1,00
S15 1 1 1,00
S18 27 27 21,70
2.167 2.167 1.796
285
Seite 13
Pflegekräfte
AT 8 8 8,00
E10 6 6 5,75
E11 5 5 3,67
E12 1 1 1,00
E13 0 0 0,00
E14 3 3 2,50
E15 3 3 3,00
E2 9 9 7,68
E3 16 16 12,73
E4 2 2 1,50
E5 156 156 137,16
E6 27 27 25,25
E7 2 2 2,00
E8 16 16 11,16
E9A 6 6 4,68
E9B 7 7 4,91
E9C 1 1 0,83
S8A 2 2 2,00
S8B 13 13 8,03
S3 1 1 1,00
S9 1 1 1,00
P15 9 9 8,75
P14 15 15 13,45
P13 68 68 60,73
P12 16 16 13,85
P11 61 61 50,15
P10 226 226 181,49
P9 501 501 405,44
P8 736 736 596,27
P7 1.131 1.131 896,45
P6 125 125 117,70
P5 69 69 63,11
N 1 1 0,20
3.243 3.243 2.651
Ärztinnen und Ärzte
AT 86 86 74,51
E15UE 2 2 2,00
E9C 1 1 1,00
E9B 2 2 1,80
EG I 546 546 509,44
EG II 388 388 314,38
EG III 209 209 189,00
EG IV 21 21 20,15
1.255 1.255 1.112
Summe Angestellte 6.665 6.665 5.560
Teil III: Beamtinnen/Beamte 1)
Besoldungsgruppe Zahl der
Stellen
2024
Zahl der
Stellen
am
30.06.2023
Zahl der
besetzten
Stellen am
30.06.2023
Erläuterungen
A 16 0 0 0,00
A 15 3 3 3,00
A 14 2 2 2,00
A 13 1 1 1,00
A 12 2 2 1,30
A 11 10 10 9,13
A 9 2 2 2,00
A 8 2 2 1,38
A 7 1 1 0,80
Summe Beamtinnen/Beamte 23 23 21
Summe Klinikum 6.688 6.688 5.581
1
) Bei besetzten Stellen für Beamtinnen/Beamte ist die Zahl der sich in der jew eiligen Besoldungsgruppe Befindlichen angegeben.
286
Seite 14
Kreditrahmen
Der Verwaltungsrat entscheidet gemäß Satzung über die Höhe des Kreditrahmens.
Es wird vorgeschlagen, den Kreditrahmen für 2024 um € 55.000.000 auf insgesamt
€ 165.000.000 zu erhöhen.
Der Kreditrahmen soll sich wie folgt zusammensetzen:
Betriebsmittelkreditrahmen: € 65.000.000
Darlehen und Forward-Darlehen: € 100.000.000
Die Erhöhung des Betriebsmittelkreditrahmens von aktuell € 50.000.000 auf € 65.000.000 ist
notwendig, um unterjährige Liquiditätsschwankungen ausgleichen zu können. Im Gegensatz zu
den Vorjahren hat das Klinikum Nürnberg keine Guthaben mehr, um kurzfristige Kapitalbedarfe ausgleichen zu können. Die beantragte Summe entspricht rund dem 1,5-fachen der monatlichen Personalzahlungen.
Die Kreditrahmen für Darlehen und Forward-Darlehen sollen von € 60.000.000 auf
€ 100.000.000 angehoben werden. Durch die nach wie vor unzureichende Investitionsförderung müssen in den kommenden Jahren vermehrt Kredite aufgenommen werden, um die nicht
geförderten Anteile an den notwendigen Investitionen über langfristige Darlehen zu finanzieren. Hierbei wird eine fristenkongruente Finanzierung angestrebt, d.h., die Laufzeit der Darlehen wird sich an den voraussichtlichen Nutzungsdauern der Investitionen orientieren.
Mittelfristplanung 2024 bis 2029
Die aktualisierte Mittelfristplanung des Klinikums Nürnberg ist dieser Anmeldung zum Wirtschaftsplan beigefügt. Aufgrund der derzeit forcierten Krankenhausreform ergeben sich mit
sehr hoher Wahrscheinlichkeit wesentliche Änderungen an der Versorgungs- und Vergütungsstruktur, so dass diese Planung kontinuierlich aktualisiert wird.
287