D.1 Wirtschaftliche Lage ausgewählter Beteiligungen
Maschinell extrahierter Text. Tabellen verlieren dabei ihre Form, verbindlich ist das Original.
D.1 Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter
Beteiligungen
Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für
die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch
ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Stadt
Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen sie
unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist.
Aus Konzernholding-Sicht ist in 2022 ein Abklingen der
coronabedingt negative Entwicklung zu konstatieren.
Gegenläufig beeinflussen die Auswirkungen des Ukraine-Krieges und die damit einhergehenden Herausforderungen auf die Energieversorgung sowie das ansteigende Preis- und Zinsniveau die Ergebnisentwicklung
der städtischen Tochterunternehmen.
Das Jahresergebnis 2022 der Städtische Werke Nürnberg GmbH mit einem Jahresüberschuss von knapp
42,4 Mio. € (Vorjahr: 85,1 Mio. €) ist wie im Vorjahr maßgeblich auf die außerordentlichen Erträge aus dem Verkauf der wbg-Anteile zurückzuführen. Gegenüber dem
Vorjahr stieg die Ergebnisabführung des N-ERGIE AG
Teilkonzerns an die StWN um rund 16,3 Mio. € auf 79,3
Mio. € (Vorjahr: 63,6 Mio. €). Gleichzeitig erhöhte sich
der Zuschussbedarf der VAG im Vergleich zum Vorjahr
um 21 Mio. € auf rund 102,3 Mio. € (Vorjahr: 81,3 Mio. €)
Das Klinikum Nürnberg schließt 2022 erneut mit einem
Jahresfehlbetrag (-3,37 Mio. €) ab. Der Wirtschaftsplan
2022 hatte noch einen Jahresfehlbetrag in Höhe
von -3,8 Mio. € ausgewiesen. Insgesamt sind auch weiterhin Maßnahmen zur strukturellen Verbesserung der
Finanzsituation erforderlich.
Mit 3,3 Mio. Fluggästen in 2022 war gegenüber 2021 ein
dreifaches Passagiervolumen am Albrecht Dürer Airport Nürnberg zu verzeichnen – gleichzeitig aber immer
noch 20 % weniger als vor Corona (2019). Für 2022
ergibt sich ein Konzernverlust nach Steuern von -12,6
Mio. €, eine Verbesserung gegenüber 2021 um
2,3 Mio. €. In 2022 wurde im Konzern Umsatzerlöse von
81,4 Mio. € erzielt – gegenüber 2021 eine Zunahme von
91,2%. Die Zunahme beruht auf dem stark gestiegenen
Flugverkehr, von dem auch der Non-Aviation-Bereich
stark profitierte. Das EBITDA beträgt -1,5 Mio. € und liegt
somit um 2,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau (Vorjahr:
-1,1 Mio. €).
Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag
2022 bei 20,3 Mio. € (Vorjahr: ca. 12,3 Mio. €). Die Ertragssituation war damit erneut positiv, auch wenn die
Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung
ausgerichtet ist.
Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat von
6,87 € in 2021 auf 7,07 € in 2022. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des Nürnberger
Mietenspiegels von derzeit monatlich 9,18 € je m²
Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg
dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik
umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet
ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der wbg
Nürnberg GmbH ernst nimmt.
Auch 2022 war für die NürnbergMesse Group ein Ausnahmejahr. Nach dem schwachen Vorjahr stiegen die
Veranstaltungskennzahlen 2022 wieder stark an und erreichten in einigen Fällen schon wieder das Niveau von
vor der Pandemie. Dieses starke Comeback der Präsenzmessen führte zu einem deutlichen Umsatzsprung
auf 257 Mio. EUR (2021: 68,3 Mio. EUR; 2020: 110,3
Mio. EUR). Die NürnbergMesse Group erzielte in 2022
ein operatives Ergebnis von 6,3 Mio. € (2021: -38,4
Mio. €; 2020: -67,6 Mio. €; 2019: 8,4 Mio. €) und ein Ergebnis vor Steuern von 5,6 Mio. € (2021: -40,5 Mio. €;
2020: -68,9 Mio. €; 2019: 7,6 Mio. €). Die Nürnberg
Messe GmbH zeigt für 2022 im Einzelabschluss ein operatives Ergebnis von 1,3 Mio. € (Vorjahr: -27,4 Mio. €).
Die Noris Arbeit gGmbH hat das Geschäftsjahr 2022
insgesamt mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,512
Mio. € abgeschlossen, während im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag in Höhe von 0,219 Mio. € angefallen ist. Das
Ergebnis aus 2021 beinhaltete jedoch einen Einmaleffekt
- die Auflösung einer Verbindlichkeit gegenüber der Stadt
Nürnberg in Höhe von rd. 0,2 Mio. €.
Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH ist im
Jahresergebnis 2022 ein Jahresfehlbetrag von 1.478 T€
(Vorjahr: 830T€) zu verzeichnen (2021: -810 T€). Diese
Verschlechterung beruht maßgeblich auf deutlich höheren Material- und Personalaufwendungen.
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Städtische Werke Nürnberg GmbH
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage der StWN
GmbH ist im Geschäftsjahr 2022, wie bereits im Vorjahr,
geprägt durch Sondereffekte.
Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem Jahresüberschuss von rund 42,4Mio. €. Wie bereits
im Jahr 2020 (85,1 Mio. €) ist das positive Ergebnis maßgeblich durch den Verkauf der letzten verbleibenden Anteile an der wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen begründet.
Neben dem wbg-Anteilsrückkauf, ist das Jahresergebnis
der StWN GmbH im Jahr 2022 weitestgehend durch die
Ergebnisabführungen bestimmt. Maßgeblich für das
Jahresergebnis ist daher vor allem die Ergebnisentwicklung bei den Tochtergesellschaften N-ERGIE und der
VAG. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 79,3 Mio. €
(Vorjahr: 63,6 Mio. €) an die StWN ab, während die VAG
einen Zuschussbedarf von 102,3 Mio. € (Vorjahr: 81,3
Mio. €) aufweist.
Der Geschäftsverlauf des StWN-Konzerns spiegelte den
zunehmenden Wettbewerb und die durch die Energiewende beeinflusste Entwicklung auf den Energiemärkten sowie die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eines befristeten 9-Euro-Tickets und der allgemeinen Kostenentwicklung infolge des Ukraine-Konfliktes auf den
ÖPNV wider.
Beherrschendes Thema im Jahr 2022 war der UkraineKonflikt und die dadurch verursachten Volatilitäten auf
den Energiemärkten. Wesentliche Folgen waren die Erarbeitung von Regelungen im Falle einer Gasmangellage und Betrachtung der finanziellen Auswirkungen
durch die Abschaltungen von Kundenanlagen sowie die
Preisentwicklung auf den Beschaffungsmärkten und die
daraus folgenden zu erwartenden Preissteigerungen auf
Kundenseite. Die Marktrisiken hatten sich auf der Beschaffungsseite der N-ERGIE deutlich erhöht und führten zu Einschränkungen in der planmäßigen Energiebeschaffung sowie letztlich zu einem zeitweisen selektiven
Angebotsstopp sowohl im Gas- als auch Stromvertriebsgeschäft für Neukunden. Der gesamte Stromabsatz der
N-ERGIE erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um
3,6 % auf Mio. kWh 17.998,3.Im Erdgasgeschäft reduzierte sich die Gesamtabgabe um 12,5 % auf Mio. kWh
16.959,6. Die Umsatzerlöse im Bereich Fernwärme lagen um 13,4 % über dem Niveau des Vorjahres. Die Umsatzerlöse im Bereich Wasser erhöhten sich um 11,4 %
im Vergleich zum Vorjahr.
Insgesamt lag das Ergebnis der Geschäftstätigkeit der
N-ERGIE deutlich über den Prognosen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2022. Die positive Abweichung resultiert im Wesentlichen aus den preisbedingt höheren
Erlösen für Strom und Gas und den optimierten Bezugskosten für diese beiden Positionen.
Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die
Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende
Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von rund
30,6 Mio. €.
Der Geschäftsverlauf 2022 der VAG spiegelte zum einen
die zunehmende Bedeutung des Personennahverkehrs,
aber auch die Auswirkungen der Corona-Pandemie, eines befristeten 9-Euro-Tickets sowie der allgemeinen
Kostenentwicklung in Folge des Ukraine-Konfliktes auf
den ÖPNV wider.
Nach einem pandemiebedingten Rückgang der Gesamtmobilität in den Vorjahren war ab März 2022 eine Annäherung an das Vor-Pandemieniveau zu erkennen, das
im Geltungszeitraum des 9-Euro-Tickets erreicht bzw.
leicht übertroffen wurde. Die auf Basis der Nutzungshäufigkeit der im VGN verkauften Fahrausweisarten rechnerisch ermittelte Gesamtzahl der Fahrgäste (Nürnberg mit
Nachbarorten und U-Bahn Fürth) stieg im Jahr 2022 um
20,9 % auf 136,1 Mio. Personen. Ein deutlicher Einfluss
ergab sich zudem bei der Verkehrsmittelwahl. In den
Lockdown-Phasen der Pandemie war der Anteil des
ÖPNV deutlich rückläufig. Im Geltungszeitraum des 9-
Euro-Tickets erreichte der ÖPNV in Nürnberg einen
Marktanteil, der leicht über dem Vor-Pandemieniveau
lag (24 % zu 23 %). Für das gesamte Jahr 2022 (Oktober
2021 bis September 2022) lässt sich in Summe ein
ÖPNV-Marktanteil von 20 % feststellen.
Das Fahrradverleihsystem VAG_Rad wurde im Jahr
2022 um 500 Räder ergänzt. Es bie- tet in Summe etwa
2.000 Fahrräder, verteilt auf 50 Ausleihstationen sowie
eine „Flexzone“ zur ortsungebundenen Ausleihe und
Rückgabe, die um einen Bereich im Stadtteil Lang- wasser erweitert wurde. Zudem wurde mit der Errichtung
weiterer Ausleihstationen ent- lang wichtiger Verkehrsrouten begonnen. Mit dem VAG_Rad ergänzt die VAG
ihr Angebot über den klassischen ÖPNV hinaus mit zeitlich uneingeschränkter Verfügbarkeit.
Zum 1. Januar 2022 wurden die Fahrpreise im VGN um
durchschnittlich 5,5 % erhöht. Basis waren die prognostizierten Kostensteigerungen der Verkehrsunternehmen
im VGN. Von der Tariferhöhung ausgenommen waren
die im Tarifgebiet Nürnberg/Fürth geltenden Fahrpreise
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in den Tarifstufen A und K. Die den Verkehrsunternehmen entstehenden, rechnerischen Fahrgeldmindereinnahmen wurden verursachergerecht von der Stadt Nürnberg ausgeglichen.
Insgesamt bewegten sich die Verkehrserlöse im Berichtsjahr 2022 mit 127,5 Mio. € leicht über dem Vorjahresniveau (121,1 Mio. €). Pandemiebedingte Fahrgeldmindereinnahmen im Jahr 2022 werden durch öffentliche Beihilfeleistungen aus dem sogenannten „ÖPNVRettungsschirm“ im Vergleich zum Jahr 2019 vollständig
ausgeglichen. Dieser schließt außerdem einen Ausgleich für Fahrgeldmindereinnahmen sowie vertrieblichen Mehraufwand aus der Umsetzung des deutsch
landweit gültigen 9-Euro-Tickets ein. Der vorläufige Ausgleich aus dem ÖPNV-Rettungsschirm für das Jahr 2022
lag bei rund 56.357 T€ (davon 24.872 T€ für das 9-EuroTicket).
Auf der Aufwandseite fällt die Erhöhung des Personalaufwands um 6,6 % zum Vorjahr ins Gewicht. Maßgeblich hierfür waren insbesondere der im Vergleich zum
Vorjahr höhere durchschnittliche Personalstand, eine
Corona-Sonderzahlung und die Zuführung zu Pensionsrückstellungen sowie zur Jubiläumsrückstellung.
Die Abschreibungen lagen bedingt durch die getätigten
Investitionen um 7.261 T€ (27,6 %) über dem Vorjahreswert. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich im Berichtsjahr um 19.392 T€. Dies war hauptsächlich auf die Zuführung zu den Rückstellungen für
Verbundeinnahmen zurückzuführen.
Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr vor allem
aufgrund der höheren sonstigen betrieblichen Aufwendungen um 20.993 T€ auf 102.329 T€. Das negative
Jahresergebnis wird auf Basis des bestehenden Organschaftsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.
Das Ergebnis des StWN-Konzerns war in den vergangenen Jahren wesentlich von den Sondereffekten aus den
Verkäufen der wbg-Anteile beeinflusst. Auch die Ergebnisse der N-ERGIE und der VAG waren deutlich besser
als geplant. Auch wenn sich für 2023 ein überdurchschnittliches Ergebnis der N-ERGIE abzeichnet, ist perspektivisch davon auszugehen, dass der ertragsmäßige
Ergebnisausgleich zwischen N-ERGIE und VAG nicht
mehr vollständig gelingen wird, sodass trotz des Konsolidierungsauftrages des Stadtrates an die StWN in den
kommenden Jahre Nettofehlbeträge entstehen werden.
Klinikum Nürnberg
Das Klinikum Nürnberg (Kommunalunternehmen)
schließt 2022 mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe
von -3,37 Mio. € schlechter als im Vorjahr (-0,97 Mio. €)
aber besser als geplant (-3,8 Mio. €) ab.
Die Corona-Pandemie stellte das Klinikum auch im Jahr
2022 weiter vor große Herausforderungen. Verschobene
Operationen, reduzierte Bettenbelegung, Infektionsgeschehen in der Mitarbeiterschaft, hohe Auslastung der
Intensivstationen und andere Folgen der Corona-Pandemie haben die wirtschaftliche Lage der Krankenhäuser
in Deutschland noch einmal verschärft. Auch im Jahr
2022 war deshalb noch kein Regelbetrieb möglich.
Die Umsatzerlöse erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr
um 3,6% und beinhalten, wie im Vorjahr, Erlöse zur wirtschaftlichen Sicherung der Krankenhäuser und weiterer
Gesundheitseinrichtungen. Einen wesentlichen Bestandteil bilden hierbei die finanziellen Ausgleiche für
Krankenhäuser für verschobene planbare Operationen
und Behandlungen, um Kapazitäten für die Behandlung
von Patienten mit einer Coronavirus-Infektion freizuhalten.
Die Erlöse aus Zusatzentgelten gingen im Vergleich zum
Vorjahr um € 0,9 Mio. zurück. Dagegen konnten Erlöse
aus Wahlleistungen mit +15,7% deutlich gegenüber dem
Vorjahr gesteigert werden. Die ambulanten Erlöse erhöhten sich um 1,3% und die sonstigen Umsatzerlöse
sind um 15,8% gestiegen, was im Wesentlichen auf erhöhte Erlöse aus Apothekenverkäufen sowie periodenfremde Gehaltserstattungen für Corona-Mitarbeiterprämien zurückzuführen ist. Diese Prämien sind aufgrund
der Weiterreichung an die Mitarbeiter im Personalaufwand enthalten. Die sonstigen betrieblichen Erträge verringern sich um -23%, was unter anderem auf die gegenüber dem Vorjahr geringere Auflösung von Rückstellungen zurückzuführen ist.
Die Kostenstruktur des Klinikums wird im Wesentlichen
durch die Personalaufwendungen geprägt. Gegenüber
dem Vorjahr sind diese um 19,8 Mio. €. Die Personalaufwendungen liegen insgesamt rund 7% über dem Ansatz
aus dem Wirtschaftsplan, wobei hiervon 5% auf im Wirt255
schaftsplan nicht berücksichtigte VK-Steigerungen zurückzuführen sind. Die Zahl der Vollkräfte inklusive Auszubildende betrug in 2022 durchschnittlich 5.813 (Vorjahr: 5676).
Das Betriebsergebnis vor Investitionen, Zinsen und
Steuern (EBITDA) im Jahr 2022 verbesserte sich gegenüber der Planung für 2022 um 3,7 Mio. € auf 12,27
Mio. €. Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr um 6,2
Mio. € beruht maßgeblich auf einem letztjährigen Sondereffekt aus dem Pflegebudget.
Im 1.Halbjahr 2023 konnten die Fallzahlen und somit
auch die Casemix-Punkte im Vergleich zum 1. Halbjahr
2022 gesteigert werden. Jedoch liegt die Fallzahl noch
weit (-6.622 Fälle = ca. -36 Fälle/Tag) unter dem Referenzwert aus 2019. Die vollstationäre Fallzahl lag im
ersten Halbjahr 2023 um 2% über dem Vorjahres-Niveau. Der abgerechnete Casemix, vor Prüfung durch
den Medizinischen Dienst der Krankenkassen stieg lediglich um 0,34%, was eine Verminderung der durchschnittlichen Fallschwere (-1,6%) zeigt.
Zum Ende des ersten Halbjahrs 2023 belastet die Inflationsausgleichszahlung im Juni, die für den TVÖD 2023
geeinigt wurde, mit 1.240€ je Vollkraft das Ergebnis
deutlich. Daneben gibt es in den Bereichen der Leistungs-, und Sachkostenentwicklung im ersten Halbjahr
2023 weiterhin erhebliche Einschnitte. Die Sachkostenentwicklung sowohl im Energiebereich als auch bei den
Materialaufwendungen ist aufgrund des Krieges in der
Ukraine für das Jahr nach wie vor nur schwer abschätzbar.
Schließlich ist die staatliche Investitionsfinanzierung
zum Erhalt und Weiterentwicklung der Unternehmenssubstanz weiterhin völlig unzureichend und belastet die
Kapitalstruktur und Liquidität des Klinikums Nürnberg in
erheblichem Umfang. Die Fördermittel reichen seit Jahren bei Weitem nicht aus, um die notwendigen Investitionen vollständig zu finanzieren sodass auch insoweit
eine Investitionsförderung durch den Träger notwendig
werden kann.
Flughafen Nürnberg GmbH
Die Geschäftsentwicklung des Albrecht Dürer Airports
hat sich im Jahr 2022 gegenüber der pandemiebedingten Krisenjahre 2020/2021 verbessert.
Der Konzern schloss das Jahr 2022 mit einem negativen
Ergebnis nach Steuern in Höhe von -12,6 Mio. € ab, was
einer Verbesserung gegenüber dem Vorjahr um
2,3 Mio. € entspricht (Konzern-Jahresfehlbetrag
2021: -14,9 Mio. €).
Im Jahr 2022 wurden insgesamt rund 3,3 Mio. Fluggäste
befördert und damit 300 % mehr als im Vorjahr (1,1 Mio),
gleichzeitig aber immer noch 20% weniger als vor
Corona im Jahr 2019.
Im Jahr 2022 starteten und landeten am Albrecht Dürer
Airport 48.303 Flugzeuge. Dies waren 46% mehr als im
Vorjahr und etwa 79% der Flugbewegungen aus 2019.
Im gewerblichen Verkehr war das Aufkommen mehr als
doppelt so hoch wie im Vorjahr und rund ein Drittel niedriger als im Jahr 2019. Der darin enthaltene Linienverkehr nahm deutlich zu, was daran liegt, dass die Verbindungen 2021 zu den Hubs teilweise ausgesetzt waren.
Die Flugverbindungen im Touristikverkehr nahmen 2022
besonders zu Beginn des Sommerflugplans zu. Ab April
bis Ende September wurden die Passagierzahlen von
2019 in diesem Segment übertroffen. Das Wachstum
wurde hier vor allem durch die Airlines Eurowings, SunExpress, Corendon Airlines, Condor und SmartLynx (für
TUI Deutschland) generiert. Zu Beginn des zweiten
Quartals 2022, insbesondere ab dem Beginn des Sommerflugplans 2022, ließ sich eine positive Tendenz hin
zum Überwinden der pandemiebedingten Krise erkennen. Optimistisch stimmte dabei vor allem die Entwicklung der Pandemie in Richtung eines endemischen Zustands. Nach jahrelangen Vertriebsaktivitäten konnte mit
Beginn des Sommerflugplans 2022 British Airways als
neuer FSC in Nürnberg begrüßt werden. Erstmals verbindet die Airline ihr Drehkreuz in London Heathrow bis
zu sechsmal in der Woche mit Nürnberg. Zum Winterflugplan erfolgte eine Optimierung der Flugzeiten, die
nun vor allem bessere Anschlussverbindungen in die
USA ermöglicht. 2022 ist zudem als das Jahr gekennzeichnet, welches in Nürnberg für den Verlust eines
kompletten Verkehrssegments steht. In Folge der Pandemie und einem geänderten Nachfrageverhalten wurde
seitens Eurowings der innerdeutsche Verkehr – abseits
von Frankfurt als Zubringer zum Lufthansa Drehkreuz –
vollständig eingestellt.
Im Berichtsjahr 2022 konnten auf Konzernebene Umsatzerlöse von 81,4 Mio. € erzielt werden. Dies entspricht im Vorjahresvergleich einer Erhöhung von 91,2%
(Vorjahr: 42,6 Mio. €). Die Zunahme beruht auf dem
stark gestiegenen Flugverkehr, von dem auch der NonAviation-Bereich stark profitierte. Das EBITDA beträgt -
1,5 Mio. € und liegt somit um 2,6 Mio. € über dem Vorjahresniveau (Vorjahr: -1,1 Mio. €).
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Zum Ende Quartal 2/2022 liegt das kumulierte Ergebnis
bei -6,1 Mio. € (2. Quartal Vorjahr: -10,1 Mio. €). Infolge
der guten Passagierentwicklung liegen die Umsätze sowohl deutlich über dem Vorjahresniveau (+9,6 Mio. €) als
auch über dem Planwert (+1,4 Mio. €). Für das Jahr
2022 wird mit einem Zuwachs von 0,6 Mio. auf 3,9 Mio.
Passagieren gerechnet. Während das erste Quartal
2022 noch durch Corona geprägt war, wird für das Geschäftsjahr2023 ein konstantes Flugangebot sowie stetige Nachfrage erwartet. Es wird im Wirtschaftsplan
mit über 90% der Passagiermenge von 2019 gerechnet.
Gemäß Planung werden die Umsatzerlöse des FNGKonzerns in 2022 auf rund 93,2 Mio. € ansteigen (Vorjahr: 81,4 Mio. €). Aufgrund der hohen Inflation und die
damit verbundenen Steigerungen der Energie- und Personalkosten wird der Flughafen Nürnberg in 2023 die
Gewinnzone nicht erreichen. Daher wird der Fokus im
Jahr 2023 weiter auf der Erwirtschaftung der Betriebskosten und der Gewährleistung der Zahlungsfähigkeit
liegen.
wbg Nürnberg GmbH
Die wbg Gruppe weist für 2022 eine positive wirtschaftliche Entwicklung auf. So erzielte die Unternehmensgruppe 2022 einen Jahresüberschuss von rund
20,3 Mio. € (Vorjahr 12,3 Mio. €), womit das Planergebnis erreicht werden konnte (Abweichung: +1,1 Mio. €).
Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg GmbH lag bei
20,2 Mio. € (Vorjahr: 12,2 Mio. €). Die Bilanzsumme der
wbg Nürnberg GmbH hat sich von rund 805,1 Mio. € im
Vorjahr auf knapp 839,6 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital
ist auf 324,8 Mio. € (Vorjahr: 306,1) angestiegen und hat
damit erneut den Unternehmenswert gesteigert.
Die Ertragssituation entwickelt sich damit weiterhin positiv, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.
Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen
stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat von
6,87 € in 2021 auf 7,07 € in 2022. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des Nürnberger
Mietenspiegels von derzeit monatlich 9,18 € je m² Wohnfläche. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt
und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist,
sondern den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt.
Das Jahr 2023 wird maßgeblich von den gestiegenen
Zinsen, der Inflation sowie den weiterhin steigenden
Bau- und Energiekosten geprägt sein. Diese Rahmenbedingungen machen es zu einer großen Herausforderung, gesetzliche Anforderungen, Kosten und Zinsen in
ein wirtschaftlich vertretbares Verhältnis zu den gemäß
Satzung zu realisierbaren Mieten zu bringen und werden
voraussichtlich zu einer Begrenzung der investiven Maßnahmen führen.
In der Vorschau wird die wbg das Geschäftsjahr 2023
voraussichtlich mit einem gegenüber 2022 deutlich geringeren Jahresergebnis in Höhe von 6,6 Mio. € abschließen (Vorjahr: 12,2 Mio. €). Dies resultiert vorrangig aus der deutlich zurückgehenden Verkaufstätigkeit
sowie den höheren Aufwendungen für Modernisierungsmaßnahmen und Zinsen.
NürnbergMesse GmbH
2022 war für die deutsche Messewirtschaft das dritte
Ausnahmejahr in Folge. Nach dem Messe-Restart im
Herbst 2021 führten zum Jahresbeginn 2022 in Deutschland erneut starke Einschränkungen im Veranstaltungsbereich durch Corona-Restriktionen dazu, dass das Veranstaltungsjahr in Nürnberg erst im März beginnen
konnte. Gleichzeitig konnten an den internationalen
Standorten der NürnbergMesse Group – mit Ausnahme
von China – wieder Veranstaltungen durchgeführt werden. Insgesamt fanden in Nürnberg und weltweit 155
Veranstaltungen der NürnbergMesse Group statt und
damit deutlich mehr als in den Corona- Jahren (2021: 57,
2020: 57). Entsprechend stiegen die Veranstaltungskennzahlen stark an und erreichten in einigen Fällen
schon wieder das Niveau von vor der Pandemie.
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Dieses starke Comeback der Präsenzmessen führte zu
einem deutlichen Umsatzsprung auf 257 Mio. EUR
(2021: 68,3 Mio. EUR; 2020: 110,3 Mio. EUR).
Nach Veranstaltungs- und Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen,
Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen
betrieblichen Erträgen sowie des Beteiligungsergebnisses erzielte die NürnbergMesse Group in 2022 ein operatives Ergebnis von 6,3 Mio. € (2021: -38,4 Mio. €;
2020: -67,6 Mio. €; 2019: 8,4 Mio. €) und ein Ergebnis
vor Steuern von 5,6 Mio. €
(2021: -40,5 Mio. €; 2020: -68,9 Mio. €; 2019: 7,6Mio. €).
Die Nürnberg Messe GmbH zeigt für 2022 im Einzelabschluss ein operatives Ergebnis von 1,3 Mio. € (Vorjahr:
-27,4 Mio. €).
In der Konzernbetrachtung schloss das Geschäftsjahr
2022 mit einem positiven Ergebnis von 3,26 Mio. €
(NürnbergMesse GmbH: 3,15Mio. €). Im 1. Quartal 2023
liegt der Umsatz deutlich über den Planwerten des Wirtschaftsplanes 2023. Der Umsatzanstieg ist bedingt
durch den Anstieg bei allen Eigen- und Partnerveranstaltungen sowie höheren Umsätzen im Bereich MesseService. Auch auf Jahressicht wird erwartet, dass die Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge über den Planwerten
liegen. Der für das turnusbedingt schwächere Jahr 2023
eingeplante Jahresfehlbetrag wird deshalb voraussichtlich deutlich reduziert werden können.
Noris Arbeit gGmbH
Das Geschäftsjahr 2022 war noch von der Corona-Pandemie geprägt. Nach deutlichen Einschränkungen im
ersten Quartal normalisierte sich die Lage im weiteren
Verlauf des Geschäftsjahres. Präsenzmaßnahmen
konnten nach und nach wieder im Normalbetrieb durchgeführt werden. Das für bestimmte Bereiche beantragte
Kurzarbeitergeld wurde bis Mitte des Jahres beantragt,
war im Umfang der Kostenentlastung aber nicht mehr
von bedeutender Höhe. Einen weiteren relevanten
Punkt im Geschäftsverlauf stellten die in 2022 endenden und neu beginnenden Förderperioden wichtiger
Förderprogramme (insbesondere ESF+) dar. So war
bis kurz vor dem 30. Juni 2022 nicht klar, wie sich der
weitere Projektverlauf gestalten würde. Der NOA
gGmbH gelang es, im Wesentlichen für je des auslaufende Projekt einen Zuschlag für einen adäquaten Er
satz zu erhalten.
Im Geschäftsjahr 2022 wurden Umsatzerlöse in Höhe
von 10,256 Mio. € (im Vorjahr: 9,661 Mio. €) erzielt. Dies
entspricht einer Steigerung um 0,595 Mio. € bzw. 6,2 %.
Hauptverantwortlich für die Zunahme der Umsatzerlöse
sind u.a. die Erlöse durch das Sozialkaufhaus, die sich
von von 0,996 Mio. € um 64,7 % auf 1,640 Mio. € gesteigert haben. Die erhaltenen Zuschüsse sind von 6,824
Mio. € im Jahr 2021 auf 6,996 Mio. € gestiegen. Dies
entspricht einer Steigerung um 172 T€bzw. 2,6 %.Die
sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von 62 T€ beinhalten wie im Vorjahr im Wesentlichen Erträge aus der
Herabsetzung von bestehenden Rückstellungen, Buchgewinne aus Anlagen verkäufen und Versicherungsentschädigungen. Sie liegen 191 T€ unter Vorjahresnievau,
welches jedoch durch einen Einmaleffekt in Höhe von
198 T€ geprägt war.
Der Materialaufwand (1,650 Mio. €; Vorjahr:
0,997 Mio. €) hat sich gegenüber dem Vorjahr um
0,653 Mio. € bzw. 65,5 % erhöht. Der Materialaufwand
betrifft im Wesentlichen Aufwendungen für Roh-, Hilfsund Betriebsstoffe, die wiederum aus dem erheblich höheren Einkauf von Verbrauchsmaterial und Handelswaren resultieren. Die Personalaufwendungen haben 2022
insgesamt 7,136 Mio. € (im Vorjahr: 7,126 Mio. €) betragen.
Insgesamt schließt das Geschäftsjahr 2022 mit einem
Jahresfehlbetrag von 0,512Mio. € ab, während im Vorjahr ein Jahresfehlbetrag von 0,219 Mio. € angefallen ist.
Das Ergebnis aus 2021 beinhaltete jedoch einen Einmaleffekt – die Auflösung einer Verbindlichkeit gegenüber
der Stadt Nürnberg in Höhe von rd. 0,2 Mio. €.
noris inklusion gemeinnützige GmbH
(vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt NürnberggGmbH)
Der Arbeitsbereich stand 2022 zwar nicht mehr unter
dem direkten Eindruck der Corona-Pandemie, wie in den
beiden Jahren zuvor, doch waren die Nachwirkungen
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insbesondere bei der Zahl der Neuzugänge in den Werkstätten und den Berufsbildungsbereich spürbar. Zudem
beeinflusste der Krieg in der Ukraine die Arbeitsbereiche
der noris inklusion, vor allem durch die mittelbare Wirkung über die Industriekunden der WfbM, welche mit den
Unsicherheiten des Marktes und den Lieferkettenproblemen zu kämpfen hatten.
Die Umsatzerklöse der noris inklusion haben sich gegenüber dem Vorjahr um 233 T€ auf 20,06 Mio. € erhöht.
Dies ist primär auf eine Steigerung der Kita-Einnahmen
zurückzuführen, da die Kita „Hasenhäusla“ im Jahr 2022
erstmalig ganzjährig betrieben wurde.
Bei den Umsatzerlösen aus Erstattungen ist gegenüber
dem Vorjahr eine Verringerung um 47 T€ festzustellen.
Dies ist zum einen auf die neue Abgrenzung zur noris
inklusion kommunal zurück zu führen, zum anderen auf
eine im Jahresdurchschnitt um fünf Menschen mit Behinderung geringere Anmeldung im Arbeits- oder Berufsbildungsbereich.
Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit drei Wohnheimen mit
100 Plätzen weiterhin voll belegt, sowie mit 120 Plätzen
(Vorjahr: 117) zum 31.12.2022 im Abulant Betreuten
Wohnen (ABW) sehr gut ausgelastet.
Gegenüber der beschriebenen Steigerung der Umsatzerlöse aus den Geschäftsfeldern der noris inklusion steht
eine umso deutlichere Erhöhung des Aufwands gegenüber 2022 um 1,357 Mio. €, wodurch das Gesamtergebnis um 647 T€ schlechter darstellt als 2021.
Von dieser Erhöhung des Aufwands entfallen 346 T€ auf
Materialaufwand, bei dem der Zusatzaufwand für Leiharbeit in der Betreuung einen bedeutenden Faktor im
Jahr 2022 darstellt (120 T€). Der größte Anteil an der
Aufwandssteigerung ist der um 754 T€ erhöhte Personalaufwand. Ein Teil dieser Erhöhungen ist auf die Tarifsteigerung im TVöD um 1,8% zum 01.04.2022 zurückzuführen. Allein 460 T€ sind auf die neu hinzugekommene Kita „Hasenhäusla“ zurückzuführen, die 2022 erstmalig ganzjährig in Betrieb war. Weitere Ursache für die
Erhöhung des Personalaufwands ist die Besetzung von
Planstellen, die im Vorjahr vakant waren (u.a. Bereiche
Wohnen, Kita, Overhead).
In der Tochterfirma noris gastro gGmbH konnte erstmals
seit dem Eröffnungsjahr 2019 ein nahezu regulärer Betrieb in den drei Standorten ermöglicht werden. Trotz dieser positiven Entwicklung im Vergleich zu den vorjahren
konnte das Ergebnis nur leicht verbessert werden.
Gründe hierfür sind, dass der Umsatz und Aufwand im
selben Verhältnis gewachsen sind, und die notwendigen
Skaleneffekte durch eine noch verhaltene Nachfrage
nicht realisiert werden. Auch konnten durch die fragile
Nach-Corona-Situation keine zusätzlichen Menschen
mit Behinderung über den Praktikumsstatus hinaus afest
als Beschäftigte gewonnen werden..
Die Tochterfirma noris inklusion kommunal gGmbH lief
erstmals vollständig über ein gesamtes Geschäftsjahr
und konnte neben dem Geschäftsfeld Bürodienstleistung auch die Grünpflege in der kommunalen Tochterfirma ausführen. Die noris inklusion kommunal gGmbH
konnte zum 31.12.2022 ein positives Jahresergebnis
von 5,7 T€ erzielen.
Das Gesamtergebnis der noris inklusion nach Steuern
lag zum 31.12.2022 bei -1.457 T€ (Vorjahr: -810 T€), der
Jahresfehlbetrag lag bei 1.478 T€ (Vorjahr: 830T€).
Die konjunkturellen Risiken werden in 2023 – wie auch
im Vorjahr – vor allem aufgrund des Ukraine-Kriegs, aber
auch aufgrund der schwachen weltwirtschaftlichen Entwicklung un der hohen Energiepreise als merklich erachtet. Insbesondere die Energiepreiserhöhungen sind eine
Hauptursache für das voraussichtlich schwächere Jahresergebnis 2023, da diese nur teilweise an die Kostenträger oder Endkunden weitergegeben werden können.
Im Wirtschaftsplan 2023 geht die noris inklusion von einem Jahresergebnis in Höhe von -1.957 T€ aus.
Projektentwicklungsgesellschaft der St.
Leonhard-Nord mbH Siedlungsmodell
Nürnberg (PEG)
Die PEG war im Geschäftsjahr 2022 ohne Geschäftstätigkeit.
wbg Immohold Verwaltungs-GmbH
Die die Geschäftsätigkeit der wbg Immohold Verwaltungs-GmbH beschränkt sich auf die Haftungsübernahme und Geschäftsführung für die wbg Immohold
GmbH & Co KG.
Stadion Nürnberg Betriebs GmbH
Das Geschäftsjahr 2022 wurde mit einem negativen Ergebnis abgeschlossen.
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