Niederschrift
über die
Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 30.11.2006 im Großen Sitzungssaal, Fünferplatz 2, Il. OG
Vorsitzender: Herr Bürgermeister Förther
Anwesend: SRD Dr. Frommer
Stadrätin Alesik Stadtrat Bielmeier Stadträtin Bungartz Stadträtin Heinemann Stadtrat Dr. Heimbrecht Stadträtin Rauch Stadträtin Dr. Jauch Stadträtin ‚Limbacher Stadtrat Lunz Stadträtin Schwarz Stadtrat Würffel Stadtrat Ziegler Stadträtin Seer
Beginn: 09:00 Uhr
Ende: 11:20 Uhr
Schriftführerin: Stinzendörfer
Hg
Zur Debatte steht die Tagesordnung:
Herr Bürgermeister Förther eröffnet die Sitzung des Gesundheitsausschusses und begrüßt die Teilnehmer/innen. Zur Sitzung wurde fristgerecht eingeladen. Der Ausschuss ist beschlussfähig.
Öffentlicher Teil:
TOP 1 Gender Mainstreaming - Projekt in der Stadtverwaltung Pilotdienststelle Gh
Herr Dr. Beier 00:00:37 stelit die Gender Mainstreaming Thematik vor.
Frau Dr. Günther .00:03:01 erläutert die Teilnahme des Gesundheitsamtes beim Pilotprojekt und zeigt Aufgaben und Perspektiven.
. Frau Hiller nn 00:04:50 begrüßt die Teilnahme der Dienststelle und stellt die verschiedenen Zukunftsaufgaben dar.
Frau Stadträtin Seer 00:07:19 begrüßt ebenfalls die Teilnahme von Gh und spricht sich lobend über das anschauliche Ansichtsmaterial aus.
Herr Bürgermeister Förther 00:08:03 allgemeiner Beitrag über Gender Mainstreaming.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 2 Unabhängige Patientenberatung Regionalstelle Nürnberg
Herr Dr. Frommer 00:09:08 "berichtet über den guten Erfolg der Anlaufstelle für ratsuchende Bürger.
Frau Matiaske 00:11:56
erläutert die Vorteile der persönlichen Beratung. Stellt das „Tandem“-Projekt-Teil mit der Beratungsstelle i in Berlin für türkische Migranten vor.
Herr Stadtrat Lunz 00:16:33. fragt nach der Handhabung und dem Sinn des Modellprojekts Berlin.
Frau Stadträtin Alesik 00:17:53 ist sehr angetan von der Institution, da Bedarf da ist. Frage nach der Bewerkstelligung mit dem wenigen Personal.
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Frau Matiaske 00:19:00
erläutert das zukünftige Konzept des Modells.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
Koordinationsstelle „Migration und Gesundheit“ am Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg
Herr Dr. Beier 00:22:42 stellt das Projekt und die Koordinationsstelle für russisch- und türkischsprachige Migrantinnen und Migranten vor.
Frau Stadträtin Heinemann 00:26:54 schlägt vor, dass im Bericht Aktivitäten des Seniorenamtes für ältere nichtdeutschsprachige Menschen in mehreren Sprachen übersetzt bzw. in verschiedenen Sprachen erklärt werden sollten.
Frau Stadträtin Limbacher 00:29:00 stellt die Wichtigkeit der Multiplikatorensysteme dar. Dabei ist ihr wichtig, dass die eigentliche Arbeit vor lauter Netzwerkarbeit nicht vergessen werden soll.
Frau Stadträtin Seer 00:31:10
geht auf die mangelnde Sprachkompetenz und das Ziel des Zugangs zu den Bürgern ein. Hält die Koordinationsstelle für eine sehr sinnvolle Einrichtung.
Herr Stadtrat Lunz 00:32:14 weist darauf hin, dass seine Fraktion das Projekt ausdrücklich unterstützt und sich auch wünscht, dass das Projekt am Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg koordiniert wird. Es wird erhofft, dass die gemeinsame Zusammenarbeit mit den in TOP 2 und 4 genannten Stellen gut funktioniert.
Herr Dr. Helmbrecht 00:33:15 unterstützt die Aussage von Herrn Lunz zur Projektverankerung.:
Herr Dr. Frommer 00:34:10 weist darauf hin, dass das Projekt von sämtlichen Mitgliedern begrüßt wird und darüber hinaus es für richtig empfunden wird, dass das Projekt beim Gesundheitsamt durchgeführt wird.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 4 Ambulanter Krisendienst e.V. hier: Muttersprachliche Angebote für Menschen türkischer bzw. russischer Herkunftssprache
Herr Dr. Frommer : 00:35:15 verweist zusätzlich auf eine DVD über eine Wohngemeinschaft für Demenzkranke in Neustadt an der Aisch.
Herr Dehner 00:37:25 wird DVD zur Verfügung stellen.
Herr Förther 00:38:20 freut sich über die Umsetzung der muttersprachliche Angebote oder Angebote an Migranten.
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* Herr Dehner 00:39:00 erläutert die gute Annahme des seit einem Jahr laufenden russischsprachigen Angebotes.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 5 Budgetbericht Gh
- Herr Dr. Frommer 00:41:19
gibt hierüber einen kurzen Zwischenbericht.
Herr Dr. Beier 00:42:49 erläutert den Konsolidierungsplan 2005 und erklärt, dass der Plan voll erfüllt wurde.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 6 Künftige Ausrichtung des Gesundheitsamtes in der Prävention und Gesundheitsförderung
Herr Dr. Beier 00:44:53 erläutert das Ziel: Organisatorische Voraussetzungen zur Umsetzung eines integrativen Konzepts von Public Health — Aufgaben bei Gh zu schaffen.
Herr Stadtrat Lunz 00:49:43 weist darauf hin, dass Bündelung von Aktivitäten immer wichtiger wird.
Herr Stadtrat Dr. Helmbrecht 00:51:36 freut sich, dass das Gesundheitsamt trotz geringer finanzieller Spielräume innovativ tätig bleibt.
Frau Stadträtin Seel 00:53:54 weist darauf hin, dass es sehr wichtig ist, den aus dem Zusammenhang von „Armut und Gesundheit“ entstehenden Problemen gegenzusteuern.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 7 Gesundheitsberichterstattung des Bundes und des Freistaates
Herr Gürtler 00:54:54 stellt die Ergebnisse des zweiten Berichtes des Bundes vor. Der von Gh erstellte Basisbericht wird im nächsten Jahr fortgeschrieben.
Frau Dr. Jauch 01:00:38
fragt nach den in Nürnberg im Vergleich zu anderen Regionen höheren Behindertenzahlen. Hält die Unterscheidung nach ehelich und nichtehelicher Unterscheidung für einen erklärungsbedürftigen Tatbestand.
Frau Stadträtin Seer 01:02:16 spricht sich anerkennend aus, dass dieser Vergleich zu Deutschland und Bayern einen sehr guten Überblick über die Gesundheitssituation in Nürnberg gibt. Anregung: Beim nächsten Bericht Hepatitis C-Zahlen mit zu berücksichtigen. Gesundheitsausschuss 30.11.2006 Seite 4
Herr Stadtrat Lunz 01:03:20 erläutert, dass Armut nach wie vor ein Gesundheitsrisiko ist. Fragen zum ursächlichen Zusammenhang I im Hinblick auf Magenkrebs und Pneumonien.
Herr Gürtler 01:05:42 gibt Erläuterungen zu den verschiedenen Fragen.
Frau Meusel 01:08:21 klärt auf, dass die Zahlen aus der Landesberichterstattung Bayern stammen und dort aufgrund der früher höheren Sterblichkeit bei nicht-ehelichen Kindern diese Differenzierung noch durchgeführt wird. Weist darauf hin, dass die Hepatitis C - Zahlen im Basisgesundheitsbericht vom Gesundheitsamt enthalten sind. Erklärt die Fallzahlen der häufigsten Todesursachen.
Herr Dr. Beier 01:11:35 erläutert die Frage zur Magenkrebssterblichkeit.
Herr Stadtrat Dr. Helmbrecht 01:13:13 weist darauf hin, dass die Beantragung von Schwerbehindertenausweisen in Nürnberg viel leichter ist und dies die Statistik beeinflussen kann.
Frau Stadträtin Limbacher 01:14:47 findet die Differenzierung der ehelich / nicht ehelichen Kinder als diskriminierend,, sie sollte künftig nicht mehr verwendet werden.
Der Bericht hat zur Kenntnis gedient.
TOP 8 Ergebnisse der Schuleingangsuntersuchungen in Nürnberg 2000 - 2004 im zeitlichen Verlauf und unter sozialräumlichen Aspekten
Herr Dr. Frommer 01:15:35. stellt den Bericht bzw. die Ergebnisse der Untersuchungen vor.
Herr Dr. Beier 01:19:22 nimmt Stellung zum Vortrag Dr. Frommer und dazu, welche Konsequenzen aus den Ergebnissen zu ziehen sind.
Herr Bürgermeister Förther 01:23:30 ergänzt, dass die Stadt Nürnberg sich hier engagieren wird.
Herr Stadtrat Dr. Helmbrecht 01:24:55 stellt seine persönliche Meinung zur Einhaltung der Schweigepflicht dar.
Herr Stadtrat Würffel 01:29:28 nimmt Stellung zum Thema „Armut macht krank“ in Verbindung mit TOP 10. Fragt nach, ob Ärzte bei Schuleingangsuntersuchungen eingreifen können, wenn Auffälligkeiten bestehen.
Frau Stadträtin Seer 01:34:05 fragt nach, ob auch Erkenntnisse bei der Schuleingangsuntersuchung zu unterversorgten Kinder und zu Magersüchtigen vorliegen.
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Herr Dr. Frommer 01:34:43 Stellungnahme zum Beitrag des Dr. Heimbrecht.
Herr Dr. Kurz 01:38:39 erläutert die Handhabung der Einschulungsuntersuchungen.
TOP 9 Infomobil „Clever anbeißen“ weiter auf Tour
Herr Dr. Frommer 01:42:11 verweist auf Bericht. Vom Niveau des Infomobiles her Ansprechpartner eher die Gymnasiale Oberstufe.
Frau Stadträtin Bungartz 01:42:39 fragt nach, wer den Einsatzbereich festlegt.
Frau Stadträtin Seer 01:43:08 regt an, die Aufklärung in den Hauptschulen auszubauen.
Herr Dr. Frommer | 01:43:56 stellt dar, dass dieses Projekt für Hauptschulen nicht geeignet ist. Für Hauptschulen sollten andere Projekte konzipiert werden.
Herr Dr. Beier - 01:44:34 gibt einen Überblick über Möglichkeiten der präventiven Arbeit.
Gesundheitskonferenz für Kinder und Jugendliche in sozial schwierigen Lebenslagen
Herr Dr. Frommer 01:47:22 Vorstellung des Beschlussvorschlages.
Frau Stadträtin Heinemann 01:48:30 bittet um Aufnahme der Träger von Krabbelgruppen.
Herr Dr. Beier 01:49:13 erläutert die Wichtigkeit der Durchführung der Gemeinschaftsaufgabe mit dem Sozialreferat. Soziale und gesundheitliche Strategien sollen miteinander verbunden werden.
Frau Stadträtin Limbacher | 01:50:46 betont die Notwendigkeit einer Einbeziehung des Schul- und Sozialreferates.
Herr Stadtrat Dr. Helmbrecht | 01:51:44
bittet um die Aufnahme der Hilfsorganisationen.
Herr Dr. Frommer | 01:52:45 stellt den geänderten Beschlussvorschlag vor.
Einstimmig Beschlossen
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Schwerpunkte der kinder- und jugendärztlichen Arbeit des Gesundheitsamtes
Herr -Dr. Kurz 01:53:38 “stellt die Schwerpunkte der kinder- und jugendärztlichen Arbeit des Gesundheitsamtes dar.
Herr Stadtrat Dr. Heimbrecht 01:57:25 bedankt sich bei KJÄD, dass die kreative Weiterarbeit trotz weniger Mittel’ gelungen ist.
Herr Stadtrat Würffel 01:58:31 stellt die Wichtigkeit dieser Arbeit vor.
Frau Dr. Jauch | | 01:59:40
fragt nach, warum es in Nürnberg eine sehr hohe Anzahl von Förderschülern gibt.
Herr Dr. Beier 02:00:56 nimmt Stellung, warum dieses Konzept zu Stande gekommen ist.
Herr Dr. Kurz 02:03:31 stellt das Bayerische Impfkonzept vor.
Entgiftungsstation für Eltern und Kind
Herr Dr. Kurz 02:08:18 Stellungnahme hierzu aus der Sicht von KJÄD. Wird auch im Sozialausschuss behandelt.
Herr Dr. Frommer 02:10:13 teilt mit, dass der Antrag im Gesundheits- und Sozialausschuss behandelt werden sollte, der erst Mitte des Jahres tagt.
Frau Stadträtin Seer 02:11:10 fragt nach, ob schon ein Angebot in Aussicht ist.
Herr Stadtrat Lunz 02:11:46 merkt an, dass diese Thematik eher ein Thema für den Jugendhilfeausschuss wäre. Nimmt Stellung zur Entgiftungsstation.
Herr Dr. Frommer 02:13:55 nimmt zur Zuständigkeit Stellung; man sollte sich über diese Thematik in beiden Ausschüssen Gedanken machen.
Entwurf des Bayerischen Infiuenzapandemieplanes
Frau Dr. Günther 02:15:16 stellt den Influenzapandemierahmenplan in Bayern vor.
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TOP 14 Niederschrift über die Sitzung des Gesundheitsausschusses vom 06.07.2006 (öffentlicher Teil)
Beschluss: Einstimmig so beschlossen
Der Vorsitzende:
Der Referent . Die Schriftführerin:
Shnaenck
Gesundheitsausschuss 30.11.2006 | Seite 8