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Beteiligungsbericht 2016

Haushalt · 01.01.2016 · PDF ansehen · Original bei der Stadt ↗

Flughafen Plärrer Andreas Krieglstein Marcus König Fürther Straße Energie & Versorgung Schule & Bildung Wohnen & Bauen St. Leonhard Joachim Mletzko Verkehr & Mobilität Wirtschaft & Arbeit Haushalt & Finanzen Soziales & Gesundheit Rad- und Fußverkehr Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Finanzreferat Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg 2016

Eigenbetriebe und wesentliche Teilkonzerne

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 1

Abbildung 4

Herausgeber: Stadt Nürnberg Finanzreferat Theresienstraße 7

90403 Nürnberg

Ansprechpartner: Volker Wolfrum Telefon: 0911 / 231 - 26 81 Telefax: 0911 / 231 – 52 02 E-Mail: ref.ii@stadt.nuernberg.de Internet: www.stadtfinanzen.nuernberg.de

Alle Rechte vorbehalten, auch die der fotomechanischen Wiedergabe und der Speicherung in elektronischen Medien.

Erscheinungstermin: Februar 2017

Der Bericht ist als Downloadangebot im Internet erhältlich: www.stadtfinanzen.nuernberg.de/beteiligung/beteiligung.html

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Abbildung 6

Vorwort

Beteiligungsbericht 2016

Oberbürgermeister Stadtkämmerer Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, Dr. Ulrich Maly Harald Riedel sehr geehrte Mitglieder des ehrenamtlichen Stadtrates, liebe Leserinnen und Leser, und beteiligt sich an mehreren Zweckverbände, darundie Stadt Nürnberg legt mit dem Beteiligungsbericht ter auch den Zweckverband Sparkasse. 2016 den jährlichen Bericht über die städtischen Gesellschaften vor und erfüllt damit die gesetzliche Ver- Die Bedeutung der Beteiligungsgesellschaften lässt pflichtung aus der Bayerischen Gemeindeordnung. sich nur zum Teil am Ansatz der Beteiligun- Gleichzeitig gewährt der Beteiligungsbericht den Stadt- gen/Zweckverbände im Jahresabschluss der Stadt ratsmitgliedern sowie interessierten Bürgerinnen und Nürnberg erkennen, wo sie etwa 440 Mio. € der rund Bürgern einen Einblick in die wirtschaftlichen Aktivitäten 4,78 Mrd. Euro umfassenden Bilanzsumme des „Konder Stadt Nürnberg. Dem Bericht liegen die Unterneh- zerns Stadt Nürnberg“ ausmachen. mensdaten mit Stichtag 31.12.2015 zugrunde. Erst mit Aufstellung des Konzernabschlusses, der - wie Ein Ziel des Berichtes ist es, der interessierten Öffent- ein Konzernabschluss in der Privatwirtschaft - die verlichkeit deutlich zu machen, dass die Stadt Nürnberg selbstständigten Aufgabenbereiche (Beteiligungsunterihre vielfältigen Aufgaben nicht nur durch ihre klassi- nehmen, Eigenbetriebe etc.) mit der Kernverwaltung schen Dienststellen erfüllt. Einen Teil der Aufgaben hat zusammenfasst, wird sich ein Gesamtbild der Finanzen die Stadt auf Unternehmen übertragen, an denen sie im Gesamtkonzern ergeben. unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Insbesondere Im Bereich der unmittelbaren Beteiligungen gab es im Aufgaben der öffentlichen Daseinsvorsorge werden so Jahr 2015 zwei Änderungen. Im Januar 2014 wurde die durch ein Zusammenwirken des Gesamtkonzerns er- NOA.kommunal Gesellschaft mit beschränkter Haftung füllt. gegründet. Der öffentliche Zweck im Sinne von Art. 87 Der „Konzern Stadt Nürnberg“ verfügte im Jahr 2015 Abs. 1 Satz 1 und Art. 92 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 unmittelbar über 10 Töchter in Privatrechtsform mit GO liegt in der Verfolgung sozialer Ziele. So rekrutieren Mehrheitsbeteiligung und ist an weiteren 6 Gesellschaf- sich die Beschäftigten der NOA.kommunal fast austen direkt beteiligt. Über diese Tochtergesellschaften ist schließlich aus Nürnberger Grundsicherungsempfändie Stadt Nürnberg seit Ende 2009 nunmehr an über gern nach dem SGB II. Dies sind Langzeitarbeitslose, 200 Gesellschaften beteiligt. Ein einschneidendes Er- meist ohne Ausbildungsabschluss, mit geringen eignis war hier die Beteiligung der N-ERGIE AG an der Chancen auf dem spezifischen Arbeitsmarkt für Unge- Thüga AG zusammen mit einem Konsortium verschie- lernte. Durch die Wahrnehmung von Aufgaben aus dener Stadtwerke in kommunaler Trägerschaft. Die dem Bereich der Jedermannstätigkeiten soll Thüga AG mit Sitz in München ist überwiegend als die individuelle Beschäftigungsfähigkeit der Betroffenen Minderheitsgesellschafterin an rund 110 Unternehmen erhöht werden. Daneben wurde im Dezember 2014 die beteiligt – unter anderem gehören ihr 39,8 % der N- wbg Immohold Verwaltungs-GmbH als Komplementär ERGIE AG - und bildet deutschlandweit das größte für die wbg Immohold GmbH & Co. KG gegründet. Mit Netzwerk kommunaler Energie- und Wasserversorger. Wirkung zum 01.01.2015 hat die StWN GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH an die wbg Daneben unterhält die Stadt Nürnberg sechs Eigenbe- Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbaren 100%triebe, ein Kommunalunternehmen, einen Regiebetrieb Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, verkauft.

An dieser Stelle erwähnenswert ist noch, dass die N- ERGIE Netz GmbH seit dem 1. Januar 2015 nun MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH heißt. Der Grund für die Umbenennung des Unternehmens waren gesetzliche Vorgaben zur Entflechtung der Netze von der Erzeugung und dem Vertrieb.

Der Beteiligungsbericht enthält von Unternehmen, an denen die Stadt mit mehr als 5 % beteiligt ist, eine Kurzbeschreibung, die wesentlichen Ergebnisse aus der Gewinn- und Verlustrechnung im Zeitvergleich, Bilanz- und Leistungsdaten und die Personalentwicklung bezogen auf den Stichtag 31.12.2015. Der Beteiligungsbericht ist in zwei Teile aufgeteilt, einer umfassenden Darstellung der wesentlichen Teilkonzerne innerhalb des Konzerns Stadt mitsamt der Eigenbetriebe und allen übrigen Beteiligungen in einer kompakten Darstellung im Rahmen eines ergänzenden Anhangs. Diese Darstellung soll mit ihrer Fokussierung auf die wesentlichen Beteiligungen und Eigenbetriebe die Übersichtlichkeit und Zugänglichkeit für die interessierte Öffentlichkeit erhöhen.

Wir wünschen Ihnen viel Spaß und viele neue Erkenntnisse bei der Lektüre.

Nürnberg, im Dezember 2016

Dr. Ulrich Maly Harald Riedel Oberbürgermeister Stadtkämmerer

der Stadt Nürnberg

Inhaltsübersicht

Wirtschaftliche Betätigung der

A.

Stadt Nürnberg

Überblick über den „Konzern Stadt

B.

Nürnberg“

Beteiligungen

C.

Eigenbetriebe

D.

so gut und wirtschaftlich durch einen anderen erfüllt wird oder erfüllt werden kann.

A. Wirtschaftliche Betätigung

Art. 87 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 GO bezeichnet das sich

der Stadt Nürnberg

bereits aus dem Grundgesetz ergebende Gemeinwohlerfordernis kommunaler Wirtschaftstätigkeit als „öffentlichen Zweck“. Der öffentliche Zweck wird so zur Voraussetzung kommunaler Wirtschaftstätigkeit. Der öffentliche Zweck, den eine Gemeinde mit dem betref- 1. Kommunalrechtliche Anforderungen fenden Unternehmen verfolgt, ist damit die maßgebliche Beschränkung der wirtschaftlichen Betätigung. Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch Dem Begriff des Gemeinwohls bzw. des öffentlichen seine klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Zwecks allein lässt sich dabei zunächst nur entnehmen, Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die dass die wirtschaftliche Tätigkeit der Gemeinde in ir- Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen gendeiner Weise von Nutzen für die Gemeinschaft der sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Einwohner sein muss. Die alleinige Absicht, für den Kommunalhaushalt Einnahmen zu erzielen, wäre dem- Wesentliche wirtschaftliche Leistungen, die der Bürger nach nicht ausreichend für ein kommunales Beteilizur Sicherung seiner Existenz benötigt, werden seit gungsunternehmen. Rein erwerbswirtschaftliche Unterjeher den Aufgaben der kommunalen Gebietskörpernehmen sind den Gemeinden untersagt (BVerfGE 61, schaften zugeordnet. Danach gehört zum Wesensge- 28, 107 – Beschl. vom 8. 7. 1982). halt der verfassungsrechtlich garantierten kommunalen Selbstverwaltung (Art. 28 Grundgesetz) die Befugnis, Vom öffentlichen Zweck umfasst sind jedenfalls die sich aller Angelegenheiten der örtlichen Gemeinschaft, umfangreichen Aufgaben der öffentlichen Daseinsvordie nicht durch Gesetz bereits anderen Trägern öffentli- sorge, die die Stadt Nürnberg mit Hilfe ihrer Beteilicher Verwaltung übertragen sind, ohne besonderen gungsunternehmen für die Nürnberger Bürger erbringt. Kompetenztitel anzunehmen („Universalität“ des Beispielhaft wäre hier die VAG zu nennen, die für die gemeindlichen Wirkungskreises). Bürgerinnen und Bürgern vielfältige Leistungen des öffentlichen Personennahverkehrs erbringt, oder das Dennoch ist die Stadt Nürnberg bei ihrer Entscheidung Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg, das die hinsichtlich einer Beteiligung nicht frei. Art. 87 der Baybedarfsgerechten Versorgung der Bevölkerung mit erischen Gemeindeordnung (GO) setzt für eine Untereinem leistungsfähigen Krankenhaus der höchsten nehmensgründung oder Beteiligung durch die Stadt Versorgungsstufe im Sinne des Bayerischen Kranken- Nürnberg voraus, dass die Stadt ein Unternehmen hausgesetzes sicherstellt. Allen Beteiligungsgesellaußerhalb ihrer allgemeinen Verwaltung nur errichtet, schaften der Stadt Nürnberg ist gemein, dass sie die übernimmt oder wesentlich erweitert, wenn Stadtverwaltung mit ihrer Vielzahl an Leistungen in den wesentlichen Aufgabenbereichen wie Versorgung,

Entsorgung und Verkehr oder etwa bei Sportveranstaldert, insbesondere die Gemeinde mit ihm getungen entlasten. setzliche Verpflichtungen oder ihre Aufgaben gem. Art. 83 Abs.1 der Bayerischen Verfassung und Art. 57 GO erfüllen will,

nem angemessenen Verhältnis zur Leistungs- Neben den Beteiligungsunternehmen im engeren Sinfähigkeit der Gemeinde und zum voraussichtline, also rechtlich selbstständigen Gesellschaften des chen Bedarf steht und privaten oder öffentlichen Rechts, bedient sich die Stadt

Nürnberg zur Erfüllung ihrer Aufgaben auch ihrer insgaben für die Wahrnehmung außerhalb der gesamt sechs Eigenbetriebe. allgemeinen Verwaltung geeignet sind sowie

nalen Daseinsvorsorge der Zweck nicht ebenrechtliche Unternehmensform, auf der Grundlage der

Gemeindeordnung des Freistaats Bayern. Er hat keine NürnbergStift eigene Rechtspersönlichkeit, sondern stellt ein ausge- Seit 1999 existiert der Eigenbetrieb NürnbergStift. In gliedertes Sondervermögen dar und ist organisatorisch seinen fünf städtischen Senioren-Wohnanlagen und und finanzwirtschaftlich aus der jeweiligen Gemeinde- Pflegeheimen wird jährlich rund 1 500 Menschen ein verwaltung ausgegliedert. Nach außen werden die seniorengerechtes Zuhause mit einer Vielfalt an Dienstrechtlichen Handlungen des jeweiligen Eigenbetriebes leistungen geboten. der jeweiligen Gemeinde zugerechnet.

Frankenstadion Nürnberg

Für den Eigenbetrieb ist eine Werkleitung und ein Werkausschuss zu bestellen. Der Werkleitung obliegt Der Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg verpachtet die laufende Betriebsführung, die Vertretung des Bedas städtische Stadion an die Stadion Nürnberg Betriebes und die Vollziehung von Beschlüssen des triebs-GmbH, an der die Stadt wiederum mit 25,1 Pro- Werkausschusses, dem bestimmte Zuständigkeiten zent beteiligt ist. zugeordnet werden.

Die Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg erfüllen Aufgaben in den Bereichen Abfallwirtschaft, Stadtentwässe- Mit Ausnahme des Servicebetriebes Öffentlicher Raum rung, Pflege und Unterhalt des öffentlichen Verkehrs- (SÖR) werden alle Eigenbetriebe ausführlich in Teil C raumes, Bäder, Seniorenwohnen und Stadion. des Beteiligungsberichts dargestellt. Zwar hat SÖR bereits zum 01.01.2009 seine operative Tätigkeit aufgenommen und agiert seit 01.01.2010 vollständig als Eigenbetrieb, allerdings lag bis zum Redaktionsschluss Im Einzelnen sind dies: des Beteiligungsberichts noch kein testierter Jahresab- Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) schluss für das Geschäftsjahr 2015 vor.

Der Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg ist für die Abfallwirtschaft zuständig. Zu den Aufgaben zählen Sammlung und Transport von Haus- und Biomüll sowie Garten- und Problemabfällen, außerdem der Betrieb einer Müllverbrennungsanlage und einer Reststoffdeponie.

Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR)

Unter dem Dach des Eigenbetriebes Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) sind seit 2009 Dienstleistungen der Stadt Nürnberg, die den öffentlichen Raum, also Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen betreffen, gebündelt.

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

(SUN)

Der im Jahr 2006 gegründete Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg, ist zuständig für Abwasserwirtschaft und Betrieb des Labors für Umweltanalytik.

NürnbergBad

Der 2003 gegründete Eigenbetrieb NürnbergBad ist Dienstleister in Sachen Freizeit-, Vereins- und Schulschwimmen im Stadtgebiet. NürnbergBad unterhält vier Hallen- und drei Freibäder.

Beteiligungsportfolio ohne Städtische Werke Nürnberg GmbH

Stadt Nürnberg

50% 19% 100% 35% 56,3% 100% Flughafen Nürnberg GmbH Hafen Nürnberg Roth GmbH Klee-Center GmbH GkF Gesellschaft für IGZ Innovations und Stadion Nürnberg Existenzgründerzentrum kulturelle Freiräume mbH Gründerzentrum Nbg.-Fürth Betriebs GmbH K: 1,53 Mio. € K: 0,43 Mio. € Erlangen GmbH K: 0,025 Mio.€ K: 43,12 Mio. € K: 0,036 Mio.€ K: 0,10 Mio.€

100% 100% 100%

Flughafen Service GmbH Airpart GmbH Flughafen Nürnberg Energie GmbH

K: 0,026 Mio.€ K: 1,15 Mio. € K: 0,025 Mio. €

100% 100% 94,9% 4,7% 0,75% 1,1% 100% NürnbergStift Noris Arbeit gGmbH Projektentwicklungs- Multimedia Akademie WISO- Führungskräfte Landesgewerbeanstalt noris inklusion gGmbH Service GmbH gesellschaft St. Leonhard- Nürnberg GmbH Akademie (WfA) gemein. Bayern

Nord Trägergesellschaft mbH Nürnberg K: 2,76Mio.€

K: 0,025 Mio.€ K: 0,026 Mio. € K: 0,026 Mio. € K: 0,15 Mio. € K: 0,10 Mio.€ K: 5,25 Mio.€ 49%

Freizeitstätte der

Lebenshilfe und Werkstatt

49,967% 100 % 5 % 40% 100% für Behinderte gGmbH K: 0,20 Mio. € NürnbergMesse GmbH NOA.kommunal GmbH EnergieRegieN GmbH wbg Nürnberg GmbH wbg Immohold Verwaltungs- K: 100,25 Mio. € K: 0,025 Mio.€ K: 0,025 Mio.€ Immobilienunternehmen GmbH 49,94% K: 12,6 Mio.€ K: 0,025 Mio.€

100%

NAG Nürnberger Aufbaugesellschaft mbH K: 0,26 Mio.€

ImpleaPlus GmbH K: 2.25 Mio.€

48,9 % 100% 100% 50 % 13,16% 100% 25 100 % AMA Service GmbH NürnbergMesse NürnbergMesse Service Holtmann GmbH & Co. KG Baustoff Zentral- Fränkische IS Immo-

Gesellschaft mbH- Wohnungsbaugesellschaft Solution GmbH

K: 0,051 Mio.€ Beteiligungs-GmbH GmbH K: 0,027 Mio.€ mbH

K: 0,26 Mio.€ K: 0,16 Mio.€ K: 1,0 Mio.€ K: 0,054 Mio.€ K: 0,128 Mio. € 50 % 100% 100% 100 %

Holtmann Beteiligungs-

verwaltungs GmbH wbg Immohold GmbH & WBG KOMMUNAL GmbH 100% WBG Nürnberg Beteiligungs

K: 0,027 Mio.€ Co. KG K: 0,25 Mio.€ NORIMA Immobilien GmbH

K: 0,25 Mio.€ Dienstleistungen GmbH K: 0,o25 Mio.€

K: 0,03 Mio.€

100%

NürnbergMesse Brasil Ltda. K: 45.841 BRL

100% 100% 100% 100% NürnbergMesse Italia S.r.l. NürnbergMesse North NürnbergMesse China Co., NürnbergMesse India Pvt. America Inc. Ltd. Ltd.

K: 10 TEUR

K: 0, 6 Mio. USD K: 0,3 Mio.€ K: 2 Mio.€

Beteiligungsportfolio der Städtische Werke Nürnberg GmbH

Stadt Nürnberg

100%

STWN

60,2% 100% 100% 40,9%

N-ERGIE FEG VAG wbg

Aktiengesellschaft Fränkische Energie- Verkehrs- Wohnungsbaugesellschaft

Gesellschaft mbH Aktiengesellschaft Nürnberg GmbH

Stk: 156,4 Mio.€

Stk: 2,56 Mio.€ Stk: 38,4 Mio.€ Stk: 12,6 Mio.€

Beteiligungen

26,9% 50% 100% 50%

siehe Organigramm Beteiligungen

N-ERGIE VGN Verkehrsbund Frankenbahn GmbH i.L. KVN Kommunaler PB-Consult Planungs- und

Großraum Nürnberg GmbH Versicherungsdienst Betriebsberatungs- siehe Organigramm

StK: 52 T€ StK: 256 T€ Nürn S b tK e : r 2 g 6 G T€ m bH gese S ll t s K c : 5 h 0 a T ft € m bH der Stadt Nürnberg

100% 100% 51% 49% 50% BSN Betriebsgesellschaft Bus Nürnberg BNG GmbH Städte-Bus-Gesellschaft Erlanger Stadtbus GmbH ÖPNV Akademie GmbH

Schienenve

rk

e

h r N ürnberg Fürth Nürnberg mbH

m

b

H

StK: 25 T€ StK: 25 T€ StK: 25 T€ StK: 25 T€ StK: 50 T€

Beteiligungsportfolio der N-ERGIE Aktiengesellschaft

N-ERGIE Aktiengesellschaft

Grundkapital: 156.400 Tsd. €

50 % B b B L e i E e c s t L h r c U i t e h - K b r u ä s n G n e d e k i n s t K e r e r i r l c a l H h s ft c t a a u h f n t n a u la g f n t g e g m e n n i f t ü r 49 % a S S . t t a a d m d . m t A w k i a s e p c r it k h a e l : G 1 N . m 6 e 6 u b 5 s H T t s a d d . t € 50 % E G St r m a d m g b m a H k s a p B it u al r : g 25 b 6 e T rn sd h . e € i m 100 % N M St e a D m t N z m g M k e a s a p e i i n t l a l - l s : D 3 c o 0 h 0 n a T a f s t u d m . € b H 100 % A b St e q a s m u c a m h O k r a p ä p n t it a k a l t G : e 2 e r 4 s 0 H e T a l s l f d s t . u c € n h g af t mit Stammkapital: 360 Tsd. €

CentraPlus

35 % E E F ur R o päische Funk- 49 % S S a. t t a d a m . d P m tw e ka g e p n r it k i a t e l z : 4 R G .0 ö m 0 t 0 h b T e H s n d b . € a ch 50 % E G Ko r m m dg b m a H a s n & d U i tk C f a f o e pi n . t a K h l: e G 4 i 1 m 0 T sd. € 100 % Ü S G c b m h e b ä rl H f a t e n & r d s C w h o e e . r i m k K G 100 % b S G t e a e s m s c m e h k l r l a s ä p c n it h k al a t : e 8 ft r 1 7 m H ,5 a i t T f t s u d n . € g

Rundsteuerung GmbH Kommanditkapital: 3.790 Tsd. €

Stammkapital: 260 Tsd. € 49 % Stadtwerke Stein 50 % Erdgas Uffenheim Zweckverband G Ko m m b m H an & di tk C a o pi . t a K l: G 1. 200 Tsd. € V St e a r m w m a k l a tu pi n ta g l: s 25 G T m sd b . € H 100 % Ü Sc b h e ä rl f a te n r d s w h e e r im k 74,9 % i b m e p sc le h a r P ä l n u k s t e G r e H s a e f l t l u sc n h g a ft mit 33,3 % W Fr a ä s n s k e is rv c e h r e s r o rgung S V t e a r m w m a k l a tu pi n ta g l: s 25 G T m sd b . € H Stammkapital: 2.250 Tsd. € W S ( t W a ir m F ts m W c k h ) a p a it f a ts l: r 5 a 1 u T m sd . € 40 % G F A g e e b e u s w w e c a e l h l s r s t b s c V e e h e p r a e r a s f n r t o k t m s r N g o it u ü r g n rn u g b n s e g - r s u g - n - d 50 % G G a S . t V a a d m s L . v P m e e k r a g s p n o it i a r t l g z : 2 u G . n 0 m 4 g 5 b L T H a sd u . f € 90,07 % K B o et m ei m lig u u n n a g le s F g r e a s n e k ll e s n c g h a a s ft 100 % i b S t t e e a c s m P c m h lu k r a s ä p n i G t k a e l t : e s 4 r . e 0 l H 5 l 0 s a c T ft h s u d a n . f € g t m it 25,2 % G I S r t s e a c m m h m e in k in a g p s i G t c a h m l: a 7 b 0 ft . H s 00 k 0 r a T f s t d w . € e rk b St e a s m c m h k r a ä p n it k al t : e 5 r 5 0 H T a s f d t . u € n g 25,1 % G W e e m nd e e in ls d t e e w in e G rk a e s netz GmbH m ( S K t i F a t m B b m e G s ka m c p h i b t r a H ä l: n ) 1 . k i 2 . t 2 L e 7 r . T H sd a . f € tu ng 100 % N-ERGIE Biomasse GmbH Stammkapital: 25 Tsd. € Stammkapital: 51 Tsd. € 40 % Stadtwerke Altdorf 4,58 % M Te -n le e k t o mmunikations S G t m am b m H k apital: 1.389 Tsd. € 100 % g S G e a ru s n e n d l d a ls s ra c tü k h c a k ft s m ve b r H w a & lt C un o g . s- 100 % N S - t E am R m G k I a E p i E ta f l: f 2 iz 5 i 0 e T n s z d G . € m bH

GmbH

Vermietungs KG

Stammkapital: 2.497 Tsd. € 25,1 % Stadtwerke Schwabach Kommanditkapital: 25 Tsd. € N-ERGIE Kraftwerke GmbH

GmbH 100 % Stammkapital: 100 Tsd. €

20,53 % Thüga Holding GmbH & Stammkapital: 6.699 Tsd. €

Co. KGaA 50,7 % solid GmbH

Kommanditkapital: 10.000,1 Tsd. € Stammkapital: 37 Tsd. € 100 % N-ERGIE Regenerativ

GmbH

12,5 % 8KU GmbH Stammkapital: 4.250 Tsd. € Stammkapital: 200 Tsd. €

N-ERGIE Service

100 % Gesellschaft mit

SYNECO

12,03 % beschränkter Haftung

GmbH & Co. KG

Stammkapital: 2.050 Tsd. € Kommanditkapital: 39.411 Tsd. €

34,9 % SYNECO

Verwaltungs GmbH

Stammkapital: 25 Tsd. €

Eigenbetriebe und Kommunalunternehmen

Stadt Nürnberg

Anstaltsträger

Sondervermögen ohne eigene Rechtspersönlichkeit Kommunalunternehmen K: 15,3 Mio.€

Abfallwirtschaftsbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher

Stadt Nürnberg (ASN) Raum (SÖR) 100% 100% 100% 100% 50% 35%

K: 0 € K: 0 € Klinikum Nürnberg Klinikum Nürnberg ABC Krankenhäuser A.R.Z. Ambulantes SAPV Team Nürnberg Medical School GmbH Service GmbH AmbulantesBehandlungs Nürnberger Land GmbH Rehabilitationszentrum GmbH K: 0,1 Mio.€ K: 0,025 Mio.€ Centrum GmbH K: 0,026 Mio.€ Nürnberg GmbH K: 0,025 Mio.€

Stadtentwässerung und Frankenstadion Nürnberg K: 0,025 Mio.€ K: 0,2 Mio.€

Umweltanalytik Nürnberg (FSN)

(SUN) 100%

K: 0 € K: 0 € KDL-Krankenhaus

Dienstleistungsgesellschaft

GmbH

NürnbergBad (NüBad) NürnbergStift (NüSt) K: 0,025 Mio.€

K: 0 € K: 0,62 Mio.€

Übersicht über die unmittelbaren Beteiligungen der Stadt Nürnberg

an gewerblichen und gemeinnützigen Unternehmen des privaten Rechts (Stand: 31.12.2015)

Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt Bemerkungen
Nürnberg
DM / € DM / € %
Stadion Nürnberg Betriebs - GmbH 100.000 € 25.100 € 100 gegründet Juli 2005 Flughafen GmbH Nürnberg 43.120.000 € 21.560.000 € 50,0 Hafen Nürnberg-Roth GmbH 1.535.000 € 291.650 € 19,0 gegründet 1995 GkF – Gesellschaft für kulturelle Freiräume 25.000 € 8.750 DM 35,0 gegründet Juni 2014 GmbH IGZ Innovations- und Gründerzentrum 35.500 € 20.000 € 56,3 Nürnberg-Fürth-Erlangen GmbH Klee-Center GmbH Existenzgründerzentrum 430.000 € 344.000 € 100,0 gegründet 2004; (vormals: Nexus-Start Aufstockung der Existenzgründungszentrum GmbH) Beteiligungsquote auf 100% und Umfirmierung in „Klee- Center GmbH Existenzgründerzentrum“ zum 01.01.2009 Landesgewerbeanstalt Bayern Nürnberg 10.262.118 DM 115.540 DM 1,1 Anteilsscheine ohne Dividende Multimedia Akademie Nürnberg GmbH 300.000 DM 14.100 DM 4,7 gegründet 1997 Noris-Arbeit (NOA) gemeinnützige 25.600 € 25.600 € 100,0 Beschäftigungs- Gesellschaft mbH NürnbergMesse GmbH 100.204.900 € 50.071.750 € 49,969 Kapitalerhöhung 2006 NürnbergStift Service GmbH 25.000 € 25.000 € 100,0 gegründet 2002 Projektentwicklungsgesellschaft St. 50.000 DM 47.450 DM 94,9 gegründet 1997; Änderung Leonhard-Nord GmbH der städtischen Beteiligung zum 01.01.2008 aufgrund des Ausscheidens des Freistaats Bayern (Ab 01.01.08: Stadt Nürnberg zu 94,9%; IS ImmoSolution GmbH zu 5,1%). Städtische Werke Nürnberg GmbH 204.200.000 € 204.200.000 € 100,0 Kapitalerhöhung 14.01.2008 um 15 Mio. € noris inklusion gemeinnützige GmbH 5.397.000 DM 5.397.000 DM 100,0 Kapitalerhöhung 1998; (vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Satzungsänderung und Nürnberg gGmbH) Umfirmierung in 2013
Unternehmen Gesamtkapital Beteiligung der Stadt Bemerkungen
Nürnberg
DM / € DM / € %
WISO-Führungskräfte Akademie Nürnberg 200.000 DM 1.500 DM 0,75 (WFA) gemeinnützige Trägergesellschaft mbH wbg Nürnberg GmbH 12.600.000 € 5.040.000 € 40,0 Verkauf eines Immobilienunternehmen Geschäftsanteils 2004 wbg Immohold Verwaltungs-GmbH 25.000 € 25.000 € 100,0 Neugründung in 2014 EnergieRegioN GmbH 25.000 € 1.250 € 5,0 Gegründet in 2007 NOA.kommunal Gesellschaft mit 25.000 € 25.000 € 100,0 Gegründet in 2015 beschränkter Haftung

-2-

der Stadt Nürnberg Inhalt

Beteiligungen

C.

Kurzzusammenfassung der

C.1

wirtschaftlichen Lage der

Beteiligungen

Städtische Werke

C.2

Nürnberg GmbH

N-ERGIE Aktiengesellschaft

C.3

VAG Verkehrs-Aktiensgesellschaft

C.4

Nürnberg Messe GmbH

C.5

Flughafen Nürnberg GmbH

C.6

Wohnungsbaugesellschaft

C.7

der Stadt Nürnberg

C.8

Noris Arbeit gGmbH

C.9

noris inklusion gGmbH

C.10

C.11

Projektentwicklungsgesellschaft

C.12

St. Leonhard-Nord mbH

GkF - Gesellschaft für kulturelle

C.13 Ansprechpartner:

Freiräume mbH

Finanzreferat

Tel: +49 (0) 911 / 2 31-2681

Kurzzusammenfassung der wirtschaftlichen Lage ausgewählter

C1.

Beteiligungen

sondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern Die Stadt Nürnberg erfüllt ihre vielfältigen Aufgaben für als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen die Bürgerinnen und Bürger der Stadt nicht nur durch sind. ihre klassischen Dienststellen der Stadtverwaltung. Einen nicht unerheblichen Teil der Aufgaben hat die Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden Stadt Nürnberg auf Unternehmen übertragen, an denen Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der sie unmittelbar oder mittelbar beteiligt ist. Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von 3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und Die wirtschaftliche Situation der ausgewählten Beteiliist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachsgungen hat sich im Geschäftsjahr 2015 überwiegend tumskurs. Zugleich schloss der Konzern das Jahr 2015 positiv entwickelt. Die NürnbergMesse GmbH erzielte erstmals wieder mit einem positiven Ergebnis nach mit 203,7 Mio. € den höchsten Umsatz der Unterneh- Steuern in Höhe von 51 T€ ab. mensgeschichte in einem ungeraden Geschäftsjahr. Das Klinikum Nürnberg schließt mit einem Jahresfehl- Das Jahresergebnis 2015 der Städtische Werke Nürnbetrag von 3,84 Mio. € (Vorjahr: Jahresüberschuss von berg GmbH mit einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio. ca. 1,8 Mio. €) ab. Der Jahresüberschuss der wbg € ist geprägt durch den Veräußerungsgewinn aus dem Nürnberg GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg €). Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv GmbH. Die Ergebnisabführungen der N-ERGIE und der entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht VAG verliefen weitgehend planmäßig. auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist. Die Durch- Aus Konzernholding-Sicht ist insgesamt bei den Beteilischnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen liegt pro gungen in 2015 eine weitgehend positive Entwicklung Quadratmeter Wohnfläche bei 5,87 €. Dieser Wert liegt zu konstatieren. Diese Entwicklung hat auch einen deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberunmittelbaren positiven Einfluss auf das Konzernergebger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die nis und auf den städtischen Kernhaushalt. wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die den satzungsmäßigen Auftrag der wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. Gleichzeitig investiert die wbg in den Bestand und setzt ein ambitioniertes Neubauprogramm um.

Abbildung 9

Abbildung 10

Die Noris Arbeit gGmbH erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden 568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Der Gewinn ist neben einem starken operativen Geschäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffekten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzah-

Städtische Werke Nürnberg GmbH

lungen – geprägt. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlossenen Haushaltsplanung für 2016 ist für das Die StWN GmbH schließt das Geschäftsjahr 2015 mit operative Geschäft erneut eine „schwarze Null“ geplant. einem Jahresüberschuss von 59,9 Mio. € ab. Damit verbesserte sich das Jahresergebnis im Vergleich zu Bei der noris inklusion gemeinnützige GmbH reduziert 2014 (Jahresfehlbetrag i.H.v. 5,3 Mio. €) um 65,2 Mio. sich der Verlust im Jahresergebnis 2015 auf -293 T€ €. Gegenüber dem Wirtschaftsplan liegt das Jahreser- (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insbegebnis um 16,6 Mio. € besser als prognostiziert. Der

nach Tilgung der Verlustvorträge verbleibende Bilanz- Auch aus den Diskussionen zum neuen Strommarktdegewinn von 48,4 Mio. € wurde in die Gewinnrücklage sign ergeben sich keine befriedigenden Aussichten zur eingestellt. Lösung der durch die Energiewende geschaffenen wirtschaftlichen Fragestellungen. Der Betrieb des Gas- Ursächlich für das Jahresergebnis ist vor allem die kraftwerks Irsching 5 erfolgte auch im Jahr 2015 fast Realisierung eines Veräußerungsgewinns aus dem ausschließlich zum Zweck der Netzstabilisierung. Ei- Verkauf von Geschäftsanteilen an der wbg Nürnberg nem Antrag der Gesellschafter der Gemeinschafts- GmbH. Mit Wirkung zum 01.01.2015 hatte die StWN kraftwerk Irsching GmbH (GKI) im März 2015 auf vorü- GmbH 19,1 % ihrer Anteile an der wbg Nürnberg GmbH bergehende Stilllegung des Kraftwerks wurde nicht an die wbg Immohold GmbH & Co. KG, einer mittelbastattgegeben. Auch die Situation der Vergütung aus ren 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, dem im März 2016 auslaufenden Redispatchvertrag ist verkauft. Nach der Anteilsveräußerung hält die StWN weiterhin unbefriedigend, sodass sich die Gesellschaf- GmbH noch 40,9 % an der wbg Nürnberg GmbH. ter der GKI zu einer Klage gegen den Übertragungsnetzbetreiber auf Erhalt einer angemessenen Vergü- Daneben ist das Jahresergebnis der StWN GmbH tung für die Vorhaltung des Kraftwerks entschieden weitestgehend durch die Ergebnisabführungen der haben. Als Folge der bestehenden hohen Unsicherhei- Tochtergesellschaften N-ERGIE und der VAG beten war der verbleibende Beteiligungsbuchwert der GKI stimmt. bei der N-ERGIE um weitere 4.824 T€ auf Null T€ au- Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich die Ergebnisab- ßerplanmäßig abzuschreiben. führung des N-ERGIE AG Teilkonzerns an die StWN Daneben erhöhten sich die laufenden Verluste als GmbH noch einmal um 0,8 Mio. € auf 67,7 Mio. € (Vor- Folge des auslaufenden Redispatchvertrages und der jahr 66,9 Mio. €), gleichzeitig stieg der Zuschussbedarf ungelösten Anschlussregelung. der VAG deutlich von rund 70 Mio. € in 2014 auf rund 83,1 Mio. € in 2015. Die N-ERGIE AG rechnet aktuell damit, dass die geplante Ergebnisabführung in 2016 erreicht werden Die Eigenkapitalquote auf Ebene der StWN GmbH ist kann. im Vergleich zum Vorjahr leicht um 1,4 % auf 60,8 % gestiegen. Bei der zweiten wesentlichen Einheit des StWN- Konzerns, der VAG, hat sich in 2015 der Trend der Selbstverständlich war auch in 2015 die Energiewende Vorjahre im Wesentlichen fortgesetzt. für die N-ERGIE AG weiterhin ein dominierendes Thema. Über die 100%ige Tochter N-ERGIE Regenerativ Die VAG beförderte im Jahr 2015 in Nürnberg (Nürn- GmbH engagiert sich die N-ERGIE AG wie in den Vorberg mit U-Bahn Fürth) 144,1 Mio. Fahrgäste. Die jahren im Bereich der erneuerbaren Energien. Zusamrechnerische Zahl der Fahrten im öffentlichen Persomen mit Partnern aus dem Stadtwerkeumfeld oder über nennahverkehr (ÖV-Fahrten) sank damit leicht um Bürgerbeteiligungen hält die N-ERGIE Regenerativ 0,2 % von 144,4 Mio. auf 144,1 Mio. Fahrgäste. We- GmbH Anteile an Gesellschaften, die Photovoltaik- und sentliche Ursache für den Rückgang ist der Konzessi- Windkraftanlagen betreiben. In Summe beträgt das onsverlust der Linien 63 und 64. Erzeugungsvolumen (installierte Leistung) der N-ERGIE Regenerativ GmbH aus erneuerbaren Ener- Ähnlich wie in den Vorjahren entschieden sich 21,4 % gien mittlerweile rund 68.511 kW (Vorjahr: 67.535 kW). der Nürnberger bei der Verkehrsmittelwahl für den ÖPNV. Mit durchschnittlich 210 ÖPNV-Fahrten pro Als Folge der Unsicherheiten beim Ausbau der erneu- Person und damit drei Fahrten mehr als 2014 war ein erbaren Energien, insbesondere im Bereich der Wind- Anstieg der ÖPNV-Nutzung festzustellen. Durch den kraft, ließ die Dynamik gegenüber den Vorjahren deut- Anstieg der Gesamtmobilität ging der ÖPNV-Anteil lich nach. Auch die neu eingeführten Ausschreibungsdennoch von 21,5 % auf 21,4 % der Wege der Nürnverfahren bei der Photovoltaik erschwerten ein wirtbergerinnen und Nürnberger zurück. Die Zufriedenheit schaftliches Engagement. mit dem ÖPNV in Nürnberg erreicht mit einem Index von +79 (Vorjahr +73) ein Rekordniveau. Für die N-ERGIE AG hat sich gleichzeitig an der unbefriedigenden Situation für den Betrieb konventioneller Die Umsatzerlöse der VAG sanken im Geschäftsjahr Kraftwerke auch in 2015 nichts geändert. 2015 um 8,2 Mio. € oder 5,5 % auf 140,1 Mio. €. Der

Rückgang resultiert im Wesentlichen aus der Anpassung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN. Die Fahrgeldeinnahmen verringerten sich im Berichtsjahr um 3,7 % auf 117,6 Mio. €. Gleichzeitig sanken die sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus der Vermietung von Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und periodenfremden Umsatzerlösen, um 7,3 Mio. €, während sich die Umsatzerlöse aus Betriebsführungsverträgen um 5,2 Mio. € auf 5,3 Mio. € erhöhten.

Auf der Aufwandseite fällt der Anstieg des Personalaufwands ins Gewicht. Dieser begründet sich neben der Tariferhöhung bei den Löhnen und Gehältern um 1,8 Mio. € oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung um 8,1 Mio. € aufgrund der höheren Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.

Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhte sich dementsprechend im Vergleich zum Vorjahr um 13,1 Mio. € auf 83,1 Mio. €.

Das Vergabeverfahren zur Beschaffung von 21 vierteiligen U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 und zweier Optionen mit insgesamt 13 U-Bahn-Fahrzeugen vom Typ G1 sowie der dafür erforderlichen Beistellungen (zum Beispiel Videoausrüstung, Fahrgastzählgeräte, Zugsicherungskomponenten) wurde im Jahr 2015 erfolgreich abgeschlossen. Die Firma Siemens wurde mit der Fertigung der 21 Fahrzeuge beauftragt. Die 21 neuen U-Bahn-Züge dienen dem Ersatz der bislang eingesetzten Triebwagen, deren Weiterbetrieb aufgrund der hohen Lebensdauer nicht mehr wirtschaftlich ist.

Die Neubeschaffung der U-Bahn-Fahrzeuge wird im Wesentlichen durch Fremdfinanzierung erfolgen. Zur Unterstützung der Finanzierung der U-Bahn-Züge gewährt die Stadt Nürnberg eine städtische Bürgschaft in Höhe von bis zu 160 Mio. €.

Im Geschäftsjahr 2015 wurde das Tarifprojekt der Stadt Nürnberg mit externer Unterstützung erarbeitet und beschlossen sowie ein erster Umsetzungsteil in den Verbundgremien abgestimmt. Diese Maßnahmen wurden bereits zum 1. Januar 2016 umgesetzt.

Um auch mittel- und langfristig finanziell handlungsfähig zu bleiben, ist die in der Vergangenheit angestrebte „Schwarze Null“ aufgrund der hohen eigenfinanzierten Investitionsbedarfe zukünftig nicht mehr ausreichend, um sicherzustellen, dass das Klinikum wirtschaftlich aus eigener Kraft seinen Versorgungsauftrag erfüllen kann.

Abbildung 11

Abbildung 12

Ende des ersten Quartals 2016 lässt sich eine Verringerung des abgerechneten Casemix (Summe der mit dem kaufmännischen Schweregrad gewichteten Behandlungsfälle), vor Prüfung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen, bei einer gleichzeitigen Zunahme der vollstationären Fallzahlen um 1,15 % im Das Klinikum schließt das Geschäftsjahr 2015 mit eiersten Quartal gegenüber dem Vorjahreszeitraum im nem Jahresfehlbetrag von rund 3,84 Mio. € (Vorjahr: gleiche Zeitraum um 0,7 % feststellen, was auf einen Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €) ab. Damit liegt Rückgang der durchschnittlichen Fallschwere zurückzudas Jahresergebnis gegenüber dem Wirtschaftsplan führen ist. deutlich schlechter als geplant. Der Wirtschaftsplan 2015 hatte zunächst einen Jahresüberschuss in Höhe Bereits für 2015 blieb der Landesbasisfallwert, als wichvon 2,26 Mio. € ausgewiesen. Ursächlich hierfür ist tigste Berechnungsgrundlage der abgerechneten Leisunter anderem der Anstieg der Aufwendungen für Altungen, mit einer Erhöhung gegenüber dem Vorjahr um tersversorgung aufgrund der höheren Zuführungen zu rund 2,1 % hinter der Kostenentwicklung zurück und den Pensionsrückstellungen durch den Rückgang des kann die verhandelten Tarifsteigerungen nicht kompenhandelsrechtlichen Rechnungszinses. sieren. In 2016 wurde der Landesbasisfallwert gegenüber dem Vorjahr um rund 1,74 % erhöht und fällt somit Für das Geschäftsjahr 2016 schließt der Erfolgsplan deutlich geringer aus als erwartet und bleibt erneut des Klinikums mit einem Jahresfehlbetrag von 1,4 Mio. erheblich hinter den erwarteten Kostensteigerungen bei € ab. Positiv wird sich auf das Jahresergebnis in 2016 Personal- und Sachkosten zurück. die Änderung der Regelung zur Ermittlung des handelsrechtlichen Rechnungszinses für Pensionsrückstellun- Die ursprünglich im Wirtschaftsplan für 2016 vorgesegen auswirken. Bei der Bewertung von Altersvorsorgehene Stabilisierung des EBITDA als operatives Ergebverpflichtungen ist zum Bilanzstichtag 31.12.2016 annis dürfte vor dem Hintergrund der geringen Steigestelle des bislang gültigen 7-Jahres-Durchschnittszinsrungsrate des Landesbasisfallwertes nur noch schwer satzes ein 10-Jahres-Durchschnittszinssatz zu Grunde erreichbar sein. Einer erwarteten Erlössteigerung von zu legen. Dies wird voraussichtlich dazu führen, dass 2,0 bis 2,5 % stehen Steigerungen bei den Betriebsder Rechnungszins 2016 gegenüber 2015 wieder leicht aufwendungen in Höhe von 2,5 bis 3,0 % gegenüber. ansteigen wird. Somit wird in 2016, anders als noch im Das Klinikum hat daher bereits begonnen, Maßnahmen Vorjahr, keine Zuführung zur Rückstellung aufgrund einzuleiten, um insbesondere den Anstieg der Persodes geänderten Rechnungszinses erforderlich sein und nalaufwendungen gegenüber der ursprünglichen Pladie in 2015 gebildeten Rückstellungen können teilweise nung zu reduzieren. Positiv auf das Jahresergebnis wieder ergebniswirksam aufgelöst werden. wirkt der geschilderte Effekt durch die Änderung des Rechnungszinses für die Pensionsrückstellungen. Eine große wirtschaftliche Herausforderung im Rahmen der mittelfristigen Unternehmensplanung stellt weiterhin die mittel- und langfristige Sicherstellung der finanziellen Handlungsfähigkeit dar. Vor dem Hintergrund des investiv bedingten erheblichen Liquiditätsbedarfs der kommenden Jahre, zählt hierzu insbesondere, eine ausreichende Innenfinanzierung zu gewährleisten und den Fremdfinanzierungsbedarf auf ein tragfähiges Niveau zu begrenzen.

Abbildung 13

Abbildung 14

zur Beseitigung von Rückständen des Schadstoffs PFC in Höhe von 10,0 Mio. €.

Zugleich hat sich auch die Kapitalstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH im zurückliegenden Geschäftsjahr deutlich verbessert. Zur Sicherstellung einer stabilen Finanzierungsstruktur der Flughafen Nürnberg GmbH waren als Gesamtpaket mit Restrukturierungs- und Konsolidierungsmaßnahmen der Flughafen Nürnberg GmbH sowie den Beiträgen der Belegschaft des Flughafens, insbesondere auch Gesellschafterleistungen in Form von Kapitalzuführungen erforderlich. Als eine

Flughafen Nürnberg GmbH

wesentliche Maßnahme haben die Gesellschafter der Am Flughafen Nürnberg wurden im zurückliegenden Flughafen Nürnberg GmbH in 2015 das Eigenkapital Geschäftsjahr 3,38 Mio. Passagiere abgefertigt. Der weiter erhöht. Die Bareinlagen wurden hälftig vom Flughafen Nürnberg liegt dabei mit einem Zuwachs von Freistaat Bayern und der Stadt Nürnberg getragen. 3,5 % etwa im Durchschnitt des deutschen Marktes und Im Geschäftsjahr 2015 stieg das Eigenkapital damit ist damit erstmals seit fünf Jahren wieder auf Wachsinsgesamt um 47.551 T€. Diese Erhöhung setzt sich tumskurs. zusammen aus der Einzahlung der Gesellschafter in Während der innerdeutsche Verkehr ab Nürnberg leicht die Kapitalrücklage über 47.500 T€ und dem ausgewierückläufig war (-1,4 %), konnten sich der Europaverkehr senen Jahresüberschuss über 51 T€. Gleichzeitig ver- (+5,7 %) und der Verkehr zu außereuropäischen Zielen ringerte sich der Fremdkapitalbestand im Wesentlichen (+11,5 %) überproportional zum Bundesdurchschnitt bedingt durch die vorzeitige Rückzahlung von Darleentwickeln. Der Linienverkehr steigerte sich auf 2,15 hen. Insgesamt stieg die Eigenkapitalquote damit von Mio. Fluggäste, der Touristikverkehr auf 1,18 Mio. Pas- 22,0 % auf 47,3 %. sagiere. Maßgebliche Treiber beim Fluggastaufkom- In 2016 zeichnet sich eine gegenüber 2015 etwas men waren in 2015 SunExpress, Wizz Air, Turkish schwierigere Entwicklung ab. Es flogen ab Nürnberg Airlines und KLM. bis einschließlich Juni weniger erlösrelevante Durch die Erhöhung der Passagierzahlen konnten im Einsteiger ab als geplant. Hauptursache hierfür ist die Berichtsjahr im Konzern Umsatzerlöse von 92.312 T€ instabile Sicherheitslage in der Türkei und in Nordafri- (im Vj. 88.654 T€) erzielt werden. Dies entspricht im ka. Mit einer kurzfristigen Erholung des touristisch ge- Vergleich zum Vorjahr einem Zuwachs von 4,1 %. prägten Türkei- und Ägyptenverkehrs ist wegen der Damit wurde der Planwert für das Jahr 2015 um 3.171 geopolitischen Lage in der Türkei und Nordafrika aktuell T€ übertroffen. kaum noch zu rechnen. Der Konzern schloss das Jahr 2015 mit einem positiven Die Geschäftsführung geht derzeit allerdings davon Ergebnis nach Steuern in Höhe von 51 T€ ab. Gegen- aus, dass sich die Luftverkehrsumsätze zum Jahresenüber dem Vorjahr entspricht dies einer Ergebnisverbes- de hin verbessern und die Zielwerte aus der Planung serung um 19.465 T€. trotz der Einbußen im Türkei- und Nordafrikaverkehr übertroffen werden, da sich insbesondere die Erlöse Hierzu ist anzumerken, dass das Jahresergebnis 2014 aus dem Low-Cost- und Sonderverkehr positiv entwinoch von einer Reihe von Einmaleffekten geprägt war, ckeln werden. hervorgerufen durch die Umsetzung struktureller Maßnahmen zur Zukunftssicherung. Diese Einmaleffekte, Ryanair eröffnet ab dem 1. November 2016 eine neue die in Summe rund 16,1 Mio. € ausmachten, führten zu Basis am Flughafen Nürnberg, mit fünf neuen Flugstreeinem Jahresfehlbetrag von 19,4 Mio. €. Hierunter cken: nach Budapest (täglich), Malta (2 x wöchentlich), fielen in 2014 Kosten der Restrukturierung der Finan- Manchester (täglich), Mailand-Bergamo (täglich) und zierung, die in 2015 umgesetzt wurde, Maßnahmen der Rom-Ciampino (täglich). Zudem werden zusätzliche Personalkostenoptimierung sowie eine Rückstellung Flüge nach London angeboten.

Weiterhin nimmt Germania den Flughafen Nürnberg ab verstärkte Neubautätigkeit. Hierzu sollen rund 1.000 November 2016 ins Portfolio auf und weitet damit das Wohneinheiten neu errichtet werden, etwa hälftig im Angebot für die Kanarischen Inseln und Madeira ab Bereich des Mietwohnungsbaus und des Wohneigen- Nürnberg aus. tums. Zudem beteiligt sich die wbg Nürnberg GmbH am Sonderprogramm Wohnen der Stadt Nürnberg. In diesem Zusammenhang wurde das Neubauprogramm aufgrund der aktuellen Lage und der sich verändernden Rahmenbedingungen modifiziert und aufgrund der beabsichtigten Übertragung von Grundstücken durch die Stadt Nürnberg zur Schaffung von zusätzlichen Wohnungen deutlich aufgestockt.

Abbildung 17

Abbildung 18

Die wbg Nürnberg GmbH rechnet in 2016 aktuell mit einem Jahresergebnis leicht über dem Planwert (Jahresüberschuss i.H.v. 11,1 Mio. €).

Mit Vertrag vom 11.12.2014 wurde die wbg Immohold GmbH & Co. KG gegründet. Komplementär der Gesell-

wbg Nürnberg GmbH

schaft ist die wbg Immohold Verwaltungs-GmbH, eine 100%-Tochtergesellschaft der Stadt Nürnberg, alleinige In 2015 erzielte die Unternehmensgruppe einen Jah- Kommanditistin ist die wbg Nürnberg GmbH. Die Geresüberschuss von rund 15,6 Mio. € (Vorjahr 14,8 sellschaft hat mit Wirkung für das Geschäftsjahr 2015 Mio. €). Der Jahresüberschuss der wbg Nürnberg Geschäftsanteile an der wbg Nürnberg GmbH in Höhe GmbH lag bei 15,8 Mio. € (Vorjahr 14,9 Mio. €). von 19,1 % von der StWN GmbH erworben mit der Die Bilanzsumme der wbg Nürnberg GmbH hat sich Zielsetzung, die Anteile langfristig zu halten. von 580,9 Mio. € im Vorjahr auf rund 605,9 Mio. € erhöht. Das Eigenkapital ist auf 216,3 Mio. € (Vorjahr 200,5 Mio. €) gestiegen und hat damit erneut den Wert des Unternehmens gesteigert.

Abbildung 15

Abbildung 16

Die Ertragssituation hat sich damit erfreulich positiv entwickelt, auch wenn die Unternehmensgruppe nicht auf Gewinnmaximierung ausgerichtet ist.

Die Durchschnittsmiete aller wbg-eigenen Wohnungen stieg pro Quadratmeter Wohnfläche und Monat um 0,17 € auf 5,87 €. Dieser Wert liegt weiterhin deutlich unter dem Durchschnitt des aktuellen Nürnberger Mietenspiegels. Gerade hier wird deutlich, dass die wbg dämpfend auf die Mietpreisentwicklung in Nürnberg

NürnbergMesse GmbH

einwirkt und eine sehr verantwortungsvolle Mietpreispolitik umsetzt, die nicht auf Gewinnmaximierung ausge- Die NürnbergMesse (Konzern) erzielte 2015 einen richtet ist, sondern den satzungsmäßigen Auftrag der Umsatz von 203,7 Mio. € und blickt damit auf das wbg Nürnberg GmbH ernst nimmt. stärkste ungerade Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte zurück. Dies zeigt auch das hohe Niveau der Instandhaltungsausgaben für den Wohnungsbestand. Die wbg- Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten Unternehmensgruppe hatte 2015 Ausgaben für laufeneinen Umsatz von 70,7 Mio. €, Gastveranstaltungen de Instandhaltung und Modernisierung in Höhe von 48,1 Mio. € und das NCC NürnbergConvention Center 32,5 Mio. € (Vorjahr 35,2 Mio. €). 13,0 Mio. €. Eine zentrale Aufgabe in den nächsten Jahren ist die weitere Entlastung des Wohnungsmarktes durch die

Der Umsatz des MesseService (einschließlich der Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei 49,4 Mio. € und der Umsatz im Bereich International bei 22,4 Mio. €. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbedingten Umsatzrückgang von 25 Mio. €, dies entspricht 11 %. Gegenüber dem turnusgemäß besser vergleichbaren Geschäftsjahr 2013 stieg der Umsatz um 6 %.

Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein operatives Ergebnis von 5,6 Mio. € (2014: 16,8 Mio. €; 2013: 32 T€) und ein Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mio. € (2014: 11,7 Mio. €; 2013: -4,0 Mio. €).

Das Konzernergebnis 2015 hat sich mit einem Jahresergebnis von -109 T€ im Vergleich zum turnusgemäß stärkeren Vorjahr 2015 (Jahresüberschuss von 8,2 Mio. €) entsprechend reduziert. Die Nürnberg Messe GmbH zeigt für 2015 im Einzelabschluss einen Jahresüberschuss von rund 1,8 Mio. €.

2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und 1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an 161 Veranstaltungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2015 rund 875.000 m² Nettofläche (2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der NürnbergMesse Group gebucht.

Im Marktsegment der »internationalen Fachmessen« wuchs die NürnbergMesse deutlich stärker als der deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 6 % mehr Fachbesuchern und weiteren 5 % Zuwachs bei der Ausstellerfläche, jeweils gegenüber der Vorveranstaltung, liegt die Entwicklung der wesentlichen Messe- Kennzahlen bei der NürnbergMesse deutlich über dem Branchentrend.

Für das laufende Geschäftsjahr zeigt sich zum 1. Halbjahr eine leicht überplanmäßige Entwicklung. Für das Jahresergebnis wird eine leichte Verbesserung gegenüber den Planwerten des Wirtschaftsplans 2016 erwartet.

ten – insbesondere von Rückstellungsauflösungen und ungeplanten Zuschussmittelzahlungen – geprägt.

Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio. € in 2014 auf 9,329 Mio. € im Jahr 2015 gesunden. Dies entspricht einer Minderung um 14,71 %. Die gewährten Zuschüsse stiegen leicht von 4,899 Mio. € in 2014 auf 4,914 Mio. € in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % ent- Noris Arbeit gGmbH spricht.

Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015 Insgesamt fiel das Wachstum der Wirtschaft in 6,818 Mio. €. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen Deutschland im Jahr 2015 mit 1,7 % des realen Bruttomit 8,090 Mio. € angefallen. Die Personalkostenseninlandsprodukts so hoch aus, wie bereits im Jahr 2014. kung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilneh- Auch für das Jahr 2016 liegen die Erwartungen bei 1,8 merpersonal entstanden. Die Ausgründung der %. Insofern werden neue Jobs entstehen und es dürfte NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Persodie Arbeitslosigkeit rückläufig sein. nal bewirkte zudem eine Reduzierung der Personal- Gegenläufig ist jedoch der hohe Zustrom neuer Ar- aufwendungen im Stammpersonal. beitskräfte aufgrund der starken Fluchtmigration im Aufgrund der im Jahr 2015 eingetretenen Stabilisie- Jahr 2015. Die Bundesregierung verfolgt das klare Ziel, rung, der Anmietung eines neuen Stammsitzes und die Arbeitsmarktintegration von Flüchtlingen nicht zu dem starken Zustrom von Flüchtlingen, geht die Ge- Lasten der bestehenden Langzeitarbeitslosen und schäftsführung davon aus, dass im Jahr 2016 das Vo- Langzeitleistungsbeziehern nach dem SGB II zu realilumen der Geschäftstätigkeit noch erweitert werden sieren. Insofern steigen die Leistungen zur Eingliedekann. Entsprechend der vom Aufsichtsrat beschlosserung in den Arbeitsmarkt sowohl im SGB III als auch im nen Haushaltsplanung für 2016 ist für das operative SGB II an. Geschäft erneute eine „schwarze Null“ geplant. Die NOA hat diese Veränderung frühzeitig als Chance erkannt und sich bereits Ende 2015 auf dem Markt der Träger etabliert, die Integrationsleistungen für Flüchtlinge anbieten.

Abbildung 19

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Eine Folge ist auch, dass sich die NOA beim BAMF als Träger von Integrationssprachkursen beworben hat. Ziel ist eine verstärkte Kombination der Sprachvermittlung mit anderen Integrationsinstrumenten.

Ab 01.08.2016 wird das neue Arbeitsmarktprogramm „Flüchtlingsintegrationsmaßnahmen FIM“ etabliert. Die NOA ist hier in Nürnberg Vorreiter und hat bereits mehr als 200 solcher Arbeitsgelegenheiten beantragt und beabsichtigt deren Verdoppelung.

Im Endausbau hätte die NOA bei sich selbst ca. 400 SGB II- und bis zu 400 FIM-Arbeitsgelegenheiten organisiert. Das Programm wir bis Ende 2020 finanziert. noris inklusion gemeinnützige GmbH

Die Gesellschaft erwirtschaftete im Geschäftsjahr 2015 (vormals: Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg einen Gewinn in Höhe von 299,59 €. Außerdem wurden gGmbH) 568 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive Der Gewinn ist neben einem starken operativen Ge- Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten schäftsverlauf maßgeblich von einmaligen Sondereffekverbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im

Bereich des stationären Wohnens und auch im ambulanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in diesen Bereichen auf fast 100 % verbessert werden. Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat sich um gut 7,7 % erhöht, was durch eine Stabilisierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsumstellung 2014 geschuldet ist.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag zum 31.12.2015 bei -271 T€ (Vorjahr -927 T€) und in Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf -293 T€ (Vorjahr -946 T€). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 412 T€ Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind. Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim Tarif „Sozial- und Erziehungsdienst“ in Höhe von 117 T€, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015 um 90 T€ auf 12.481 T€ (Vorjahr 12.571 T €). Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrückstellungen zurückzuführen.

Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen voll ausgelastet. Auch wenn durch die Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungsvereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulante Betreute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf.

Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleistungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Umzügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffenen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinanzierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propagieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistungen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, sondern sogar ein Rückgang im ABW-Angebot ergeben.

Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015, verglichen mit 2014, um 707 T€ gestiegen. Hierin sind jedoch die Nachzahlungen in Höhe von 412 T€ enthalten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag mit einem Rohertrag von 2.067 T€ um 116 T€ unter dem des Vorjahres (2.183 T€).

Städtische Werke Nürnberg GmbH

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung der Bevölkerung mit elektrischer Energie, Gas, Wasser, Wärme und Telekommunikationsleistungen, der Betrieb von öffentlichen Verkehrseinrichtungen, die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung sowie die Übernahme artverwandter wirtschaftlicher Aufgaben. Die Gesellschaft kann sich bei der Erfüllung dieser Aufgaben auch anderer Gesellschaften bedienen, wenn sie sich an diesen Gesellschaften wesentlich beteiligt. Die Gesellschaft kann sich mit Zustimmung der Gesellschafterversammlung an Unternehmen, die den genannten Zwecken förderlich erscheinen, beteiligen, solche Unternehmungen erwerben oder pachten, veräußern oder verpachten und Interessengemeinschaftsverträge abschließen sowie alles tun, was dem Zwecke der Gesellschaft förderlich ist.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Elektrizitätsversorgung

Gasversorgung

Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis)

Wasserversorgung

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Städtische Werke Nürnberg GmbH Telefon 271 - 0 Am Plärrer 43 D-90429 Nürnberg Fax 271 - 37 80 e-Mail stwn@stwn.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Fränkische Energie-Gesellschaft mbH 100,00

N-ERGIE Aktiengesellschaft 60,20

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft 100,00

wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen 40,90

Anzahl: 4

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Hasler, Josef Vorsitzender Bezüge: 552,8 TEUR

Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied Bezüge: 442,0 TEUR

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Scharnagl, Wolfgang stellv. Vorsitzender

Betriebsratsmitglied und stellv. Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE AG

Bär, Eva Mitglied (AG)

Stadträtin

Gerstmeier, Andreas Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied VAG Verkehrs- Aktiengesellschaft

Härtel, Elke Mitglied (AG)

Stadträtin

König, Katharina Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG

König, Marcus Mitglied (AG)

Stadtrat

Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG

Kratzer, Karlheinz Mitglied (AN)

Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE AG

Krieglstein, Andreas Mitglied (AG)

Stadtrat

Mletzko, Achim Mitglied (AG)

Stadtrat

Prof. Dr. Beck, Hartmut Mitglied (AG)

Stadtrat

Prummer, Gisela Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied der N-ERGIE AG

Rosenberger, Frank Mitglied (AN)

Gewerkschaftssekretär

Ruppert, Peter Mitglied (AN)

Bereichsleiter Recht der N-ERGIE AG

Soldner, Ilka Mitglied (AG)

Stadträtin

Steger, Klaus Mitglied (AN)

Gewerkschaftssekretär

Wittmann, Rita Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied N-ERGIE AG

Ziegler, Michael Mitglied (AG)

Stadtrat

Städtische Werke Nürnberg GmbH

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 425.513,00 330.917,00 94.596,00 22
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 298.158,00 218.163,00 79.995,00 27
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0
II. Sachanlagen 28,00 33,00 -5,00 -18
III. Finanzanlagen 298.130,00 218.130,00 80.000,00 27
C. Umlaufvermögen 127.327,00 112.737,00 14.590,00 11
I. Vorräte 0,00 0,00 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 117.257,00 103.592,00 13.665,00 12
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 10.070,00 9.145,00 925,00 9
D. Rechnungsabgrenzungsposten 28,00 17,00 11,00 39
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 425.513,00 330.917,00 94.596,00 22
A. Eigenkapital 258.777,00 196.390,00 62.387,00 24
I. Gezeichnetes Kapital 204.200,00 204.200,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 1.357,00 1.357,00 0,00 0
III. Gewinnrücklagen 4.852,00 4.852,00 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -11.519,00 -8.701,00 -2.818,00 24
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 59.887,00 -5.318,00 65.205,00 109
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 21.054,00 17.971,00 3.083,00 15
F. Verbindlichkeiten 145.678,00 116.551,00 29.127,00 20
G. Rechnungsabgrenzungsposten 4,00 5,00 -1,00 -25
H. Passive latente Steuern. 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1. Umsatzerlöse 0,00 0,00 0,00 0
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00 0,00 0
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0
4. sonstige betriebliche Erträge 8.725,00 9.422,00 -697,00 -8
5. Materialaufwand 0,00 0,00 0,00 0
6. Personalaufwand -6.758,00 -6.124,00 -634,00 9
7. Abschreibungen -5,00 -2,00 -3,00 60
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -3.118,00 -3.504,00 386,00 -12
9. Finanzergebnis -15.824,00 -3.687,00 -12.137,00 77
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -16.980,00 -3.895,00 -13.085,00 77
11. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 0,00 0
12. außerordentliches Ergebnis 78.592,00 -150,00 78.742,00 100
13. Steuern -1.725,00 -1.273,00 -452,00 26
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 0,00 0
15. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 59.887,00 -5.318,00 65.205,00 109
16. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -14.019,00 0,00 -14.019,00 100
17. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
18. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 48.368,00 0,00 48.368,00 100
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 70 76 -6 -9
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 67 76 -9 -13
Azubis 3 3 100
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 73 74 -1 -1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 69 74 -5 -7
Azubis 4 4 100
3.Investitionen (in TEUR) 100.007 85 99.922 100

Ertragslage

Die wirtschaftliche Tätigkeit der StWN liegt überwiegend in der Geschäftsleitung der Konzernholding. Ohne Berücksichtigung von Beteiligungsergebnissen und Steuern ergibt sich bei der Gesellschaft ein Jahresüberschuss von 77.005 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 966 T€). Der Anstieg der Erträge ist begründet durch den Einmaleffekt bei den außerordentlichen Erträgen aufgrund des Anteilsverkaufs an der wbg. Den sonstigen betrieblichen Erträgen, Erträgen aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens, Zinserträgen sowie den außerordentlichen Erträgen von 88.290 T€ (Vorjahr 10.236 T€) stehen Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstige betriebliche Aufwendungen, ein außerordentlicher Aufwand und Zinsaufwendungen von insgesamt 11.285 T€ (Vorjahr 11.202 T€) gegenüber.

Das negative Betriebsergebnis hat sich von -208 T€ auf -1.156 T€ erhöht. Des Weiteren stieg das negative Finanzergebnis um 12.137 T€ auf -15.824 T€, vor allem infolge der höheren Verlustübernahme von der VAG. Das Beteiligungsergebnis resultiert vor allem aus den Ergebnisabführungsverträgen mit der N-ERGIE, der Fränkische Energie-Gesellschaft mbH (FEG) und der VAG. Die N-ERGIE führte einen Gewinn von 67.709 T€ (Vorjahr 66.909 T€) an die StWN ab, während die FEG einen Zuschussbedarf von 17 T€ (Vorjahr 21 T€) und die VAG von 83.086 T€ (Vorjahr 69.968 T€) übertrugen. Das negative Zinsergebnis hat sich um 177 T€ auf -431 T€ vermindert. Das Jahresergebnis ist hauptsächlich durch den außerordentlichen Ertrag aus der Veräußerung des wbg-Anteils von 19,1 % beeinflusst. Die StWN schließt das Geschäftsjahr mit einem Jahresüberschuss von insgesamt 59.887 T€ (Vorjahr Jahresfehlbetrag 5.318 T€) ab. Gegenüber dem genehmigten Wirtschaftsplan liegt das Jahresüberschuss um 96.234 T€ besser als prognostiziert. Ursache hierfür ist ebenfalls die Anteilsveräußerung an der wbg.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von -16.980 T€ ist um 19.217 T€ besser als das geplante Ergebnis. Grund hierfür ist insbesondere die gegenüber der Planung höhere Gewinnabführung der N-ERGIE und die geringere Verlustübernahme von der VAG.

Die Geschäftsführung schlägt vor, den Bilanzgewinn von 48.368.093,44 € in die Gewinnrücklagen einzustellen.

N-ERGIE Aktiengesellschaft

AG

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Versorgung mit Energie, Wasser, Telekommunikation sowie die Erbringung artverwandter Dienstleistungen. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfts vorzunehmen und alle Maßnahmen zu ergreifen, die mit dem Gegenstand des Unternehmens zusammenhängen. Sie darf dazu Zweigniederlassungen errichten, andere Unternehmen gründen, erwerben, eingliedern oder sich an anderen Unternehmen beteiligen, Unternehmensverträge schließen und Interessengemeinschaften eingehen.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Elektrizitätserzeugung

Elektrizitätsversorgung

Energieversorgung

Leitungsgebundene Telekommunikation

Wärme- und Kälteversorgung

Wasserversorgung

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz N-ERGIE Aktiengesellschaft Telefon 802 - 01 Am Plärrer 43 D-90429 Nürnberg Fax 802 - 37 80 e-Mail dialog@n-ergie.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

8KU Renewables GmbH 12,50

AquaOpta GmbH 100,00

BELUK GmbH 50,00

CentraPlus GmbH 100,00

EFR Europäische Funk-Rundsteuerung GmbH 35,00

Erdgas Burgbernheim GmbH 50,00

Erdgas Uffenheim GmbH & Co. KG 50,00

Erdgas Uffenheim Verwaltungs GmbH 50,00

Gemeindewerke Wendelstein Gasversorgung GmbH 50,00

Gemeinschaftswerk Irsching GmbH 25,20

Gewerbepark Nürnberg-Feucht Versorgungs- und Abwasserentsorgungsgesellschaft mbH 40,00

GVL Gasversorgung Lauf a.d. Pegnitz GmbH 50,00

impleaPlus GmbH 74,90

itecPlus GmbH 100,00

MDN Main-Donau Netzgesellschaft mbH 100,00

M-net Telekommunikations GmbH 4,58

N-ERGIE Biomasse GmbH 100,00

N-ERGIE Effizienz GmbH 100,00

N-ERGIE Kraftwerke GmbH 100,00

N-ERGIE Regenerativ GmbH 100,00

N-ERGIE Service GmbH 100,00

Sandarak Grundstücksverwaltungsgesellschaft mbH & Co. Vermietungs KG 100,00

solid GmbH 50,70

Stadtwerke Altdorf GmbH 40,00

Stadtwerke Neustadt a. d. Aisch 49,00

Stadtwerke Röthenbach a.d. Pegnitz GmbH 49,00

Stadtwerke Schwabach GmbH 25,10

Stadtwerke Stein GmbH & Co. KG 49,00

SYNECO GmbH & Co. KG 12,03

SYNECO Verwaltungs GmbH 34,90

Thüga Holding GmbH & Co. KGaA 20,53

Überlandwerk Schäftersheim GmbH & Co. KG 100,00

Überlandwerk Schäftersheim Verwaltungs GmbH 100,00

Zweckverband Wasserversorgung Fränkischer Wirtschaftsraum (WFW) 33,33

Anzahl: 34

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Städtische Werke Nürnberg GmbH 60,20

Thüga Aktiengesellschaft 39,80

Anzahl: 2

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Hasler, Josef Vorsitzender Vorstandsbezüge: Ausweis der Gesamtbezüge für die Wahrnehmung von Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen bei der Städtische Werke Nürnberg GmbH.

Dr. Unnerstall, Thomas bis Mitglied Vorstandsbezüge: 432,6 TEUR 29 2 2016

Paasch, Martina seit Mitglied Vorstandsbezüge: 170,4 TEUR 1 5 2015

Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied Vorstandsbezüge: Ausweis der Gesamtbezüge für die Wahrnehmung von Aufgaben im Mutterunternehmen und den Tochterunternehmen bei der Städtische Werke Nürnberg GmbH.

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Kratzer, Karlheinz stellv. Vorsitzender

Betriebsratsvorsitzender der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Riechel, Michael stellv. Vorsitzender

Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft

Arabackyj, Claudia Mitglied (AG)

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Dr. Cord, Matthias Mitglied (AG)

Stellv. Vorstandsvorsitzender der Thüga Aktiengesellschaft

Dr. jur. Gsell, Klemens Mitglied (AG)

  1. Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Dr. Klopfleisch, Reinhard Mitglied (AN)

Gewerkschaftssekretär ver.di Bundesverwaltung

Dr. Pluschke, Peter Mitglied (AG)

Umweltreferent der Stadt Nürnberg

Dr. Schulte, Christof Mitglied (AN)

Vorstandsmitglied der Thüga Aktiengesellschaft

Haas, Tanja Mitglied (AN)

Betriebsratsmitglied der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Kittelberger, Michael Mitglied (AG)

Kleedörfer, Rainer Mitglied (AN)

Bereichsleiter Unternehmensentwicklung der N- ERGIE Aktiengesellschaft

Kränzlein, Ludwig Mitglied (AN)

freigestelltes Betriebsratsmitglied der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Prummer, Gisela Mitglied (AN)

freigestelltes Betriebsratsmitglied der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Raschke, Gerald Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Ries, Thomas Mitglied (AN)

Leiter Wasserwirtschaft der N-ERGIE Aktiengesellschaft

Scharnagl, Wolfgang Mitglied (AN)

stellv. Betriebsratsvorsitzender der N- ERGIE Aktiengesellschaft

Schauer, Irene Mitglied (AN)

Rechtssekretärin ver.di Mittelfranken 31 12 2015

Sendner, Kilian Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Steger, Klaus Mitglied (AN)

Gewerkschaftssekretär ver.di Mittelfranken

N-ERGIE Aktiengesellschaft

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 1.924.670,00 1.977.285,00 -52.615,00 -3
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 1.601.512,00 1.575.974,00 25.538,00 2
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 692,00 774,00 -82,00 -12
II. Sachanlagen 933.451,00 928.455,00 4.996,00 1
III. Finanzanlagen 667.369,00 646.745,00 20.624,00 3
C. Umlaufvermögen 319.253,00 398.521,00 -79.268,00 -25
I. Vorräte 5.063,00 10.566,00 -5.503,00 -109
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 301.455,00 312.025,00 -10.570,00 -4
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 12.735,00 75.930,00 -63.195,00 -496
D. Rechnungsabgrenzungsposten 3.905,00 2.790,00 1.115,00 29
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 1.924.670,00 1.977.285,00 -52.615,00 -3
A. Eigenkapital 386.909,00 371.909,00 15.000,00 4
I. Gezeichnetes Kapital 156.400,00 156.400,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 119.886,00 119.886,00 0,00 0
III. Gewinnrücklagen 110.623,00 95.623,00 15.000,00 14
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 8.552,00 9.496,00 -944,00 -11
C. Zuschüsse 109.272,00 99.934,00 9.338,00 9
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 37.856,00 41.918,00 -4.062,00 -11
E. Rückstellungen 448.233,00 449.346,00 -1.113,00 0
F. Verbindlichkeiten 930.900,00 1.001.743,00 -70.843,00 -8
G. Rechnungsabgrenzungsposten 2.948,00 2.939,00 9,00 0
H. Passive latente Steuern. 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1. Umsatzerlöse 2.145.593,00 2.225.247,00 -79.654,00 -4
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 139,00 46,00 93,00 67
3. andere aktivierte Eigenleistungen 25,00 140,00 -115,00 -460
4. sonstige betriebliche Erträge 187.974,00 171.724,00 16.250,00 9
5. Materialaufwand -1.918.407,00 -2.004.584,00 86.177,00 -4
6. Personalaufwand -173.874,00 -160.919,00 -12.955,00 7
7. Abschreibungen -75.901,00 -67.225,00 -8.676,00 11
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -81.086,00 -84.201,00 3.115,00 -4
9. Finanzergebnis 34.758,00 34.227,00 531,00 2
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 119.221,00 114.455,00 4.766,00 4
11. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen -29.661,00 -30.522,00 861,00 -3
12. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0
13. Steuern -6.851,00 -7.024,00 173,00 -3
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne -67.709,00 -66.909,00 -800,00 1
15. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 15.000,00 10.000,00 5.000,00 33
16. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
17. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen -15.000,00 -10.000,00 -5.000,00 33
18. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 0,00 0,00 0
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 2.231 2.213 18 1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 2.071 2.061 10 0
Azubis 160 152 8 5
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 2.222 2.205 17 1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 2.067 2.066 1 0
Azubis 155 139 16 10
3.Investitionen (in TEUR) 103.027 157.912 -54.885 -53

Ertragslage

Das EGT des Geschäftsjahres 2015 liegt 4.766 T€ bzw. 4,2 % über dem Vorjahr und damit deutlich über den Erwartungen. Nachfolgend werden die wesentlichen Einflüsse bzw. Entwicklungen auf das Ergebnis dargestellt:

Die Erlöse aus Stromlieferungen (ohne Stromsteuer) sowie Nebenerlösen summierten sich auf 1.416.275 T€ und lagen um 9,1 % unter dem Vorjahreswert. Ursache ist vor allem der Rückgang der Verkaufserlöse, die sich im Wesentlichen im Verhältnis zum Absatz entwickelten bzw. Preisanpassungen beinhalten. Vom Stromumsatz entfielen 56,0 % (Vorjahr 58,8 %) auf Key-Account-Kunden und 44,0 % (Vorjahr 41,2 %) auf Privat- und Firmenkunden.

Der Stromabsatz der N-ERGIE reduzierte sich ebenfalls um 9,1 % auf 14.019,7 Mio. kWh insbesondere durch Mengenrückgänge im Key-Account-Segment. Trotz Gewinnung von Neukunden konnten die Verluste bei den Bestandskunden nicht kompensiert werden. Positiv entwickelte sich aufgrund der im Vergleich zum Vorjahr kälteren Witterung der Absatz bei den Stromwärme-Produkten. Die Key-Account- Kunden stellten mit 79,2 % (Vorjahr 81,1 %) weiterhin die absatzstärkste Kundengruppe dar. Die Umsatzerlöse aus dem Erdgasverkauf (ohne Erdgassteuer; inklusive Nebenerlöse) erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,6 % auf 520.928 T€. Die Verkaufserlöse stiegen dabei um 13,6 %. Während sich der Umsatz im Privatkundenbereich parallel zum Absatzrückgang verringerte, stiegen die Erlöse im Key-Account- und Firmenkundenbereich aufgrund von Preisanpassungen überproportional zum Absatz. Key-Account-Kunden trugen 69,1 % (Vorjahr 67,6 %), Privat- und Firmenkunden 30,9 % (Vorjahr 32,4 %) zum Erdgasumsatz bei.

Im Erdgasgeschäft erhöhte sich die Gesamtabgabe um 27,8 % auf 14.865,8 Mio. kWh. Ursachen waren vor allem der Mengenzuwachs durch Gewinnung von Neukunden sowie die kältere Witterung. Mit einem Anteil von 79,7 % (Vorjahr 76,8 %) stellten die Key-Account-Kunden die größte Kundengruppe dar.

Die Umsatzerlöse (inklusive Nebenerlöse) im Bereich der Fernwärme stiegen insgesamt um 8,4 % auf 109.153 T€ zum Vorjahr. Der Absatz von Fernwärme erhöhte sich vor allem witterungsbedingt um 5,3 % auf 1.056,0 Mio. kWh. Der Umsatz entwickelte sich aufgrund von Preisanpassungen überproportional zur Absatzmenge.

Aus dem Wasserverkauf konnten Erlöse (inklusive Nebenerlöse) von 64.555 T€ realisiert werden und stiegen gegenüber dem Vorjahr von 7,3 %. Der Absatz von

Wasser erhöhte sich vor allem witterungsbedingt um 5,8 %. Insgesamt wurden

33,1 Mio. m3 Wasser abgegeben, wovon auf die Privatkunden 37,1 % (Vorjahr 70,3 %), auf Firmenkunden 51,2 % (Vorjahr 17,5 %) und auf Key-Account-Kunden 11,7 % (Vorjahr 12,2 %) entfielen.

Die Zunahme der sonstigen Erträge ist vor allem auf höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, Konzernverrechnungen sowie Erträge aus dem Verkauf von Emissionsrechten zurückzuführen. Gegenläufig haben sich die Erträge aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens entwickelt.

Der Materialaufwand spiegelt den Rückgang der Strombezugskosten sowie der Pachtentgelte wider, während sich die Aufwendungen für den Bezug von Gas, Wasser, Wärme und die Netznutzungsentgelte erhöhten. Der Strom- und Erdgasbezug prägte mit einem Anteil von 79,2 % (Vorjahr 80,9 %) den gesamten Materialaufwand. Der Strombedarf wurde überwiegend durch Bezug von der Syneco sowie von der N-ERGIE Kraftwerke GmbH gedeckt, wobei vermehrt andere Anbieter einbezogen wurden. Bei der Gasbeschaffung wurden mehrere Anbieter berücksichtigt. Die Zunahme des Personalaufwands ist insbesondere auf die höhere Zuführung zur Pensionsrückstellung und die Tariferhöhung ab 1. März 2015 um 2,4 % zurückzuführen.

Der Rückgang der sonstigen betrieblichen Aufwendungen resultierte im Wesentlichen aus geringeren Aufwendungen für Werbe- und Marketingmaßnahmen und verminderten Fremdleistungen. Dagegen erhöhte sich der Aufwand aus Emissionsrechten und für Konzessionsabgaben.

Das Finanzergebnis lag 2015 auf Vorjahresniveau. Im Einzelnen nahmen die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen um 12,6 % und die Erträge aus Beteiligungen um 4,3 % zu. Einen gegenläufigen Effekt hatte die Verlustübernahme der N-ERGIE Effizienz GmbH. Die Abschreibungen auf Finanzanlagen lagen 815 T€ unter dem Vorjahreswert, daneben erfolgten Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 956 T€. Während die Zinsaufwendungen für Bankdarlehen infolge der laufenden Tilgung um 1.584 T€ sanken, nahmen die Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen um 2.316 T€ zu.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag deutlich über den Erwartungen des mittelfristigen Wirtschaftsplans 2015. Das Rohergebnis ohne sonstige Erträge entwickelte sich in etwa auf Planniveau, wenngleich sich Verschiebungen in den Umsatzerlösen und dem Materialaufwand ergaben. Die sonstigen Erträge haben sich im Wesentlichen durch höhere Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen, aus Wertberichtigungen auf Forderungen und aus Konzernumlagen verbessert. Das Finanzergebnis lag hauptsächlich infolge höherer Erträge aus Gewinnabführungsverträgen und Beteiligungen über dem Plan.

Aufgrund des Organschaftsverhältnisses erhält die Thüga Aktiengesellschaft, München, als außenstehende Aktionärin eine Ausgleichszahlung in Höhe von 29.661 T€. Unter Berücksichtigung des Steueraufwands und nach Dotierung der Gewinnrücklage waren an den Organträger Städtische Werke Nürnberg Gesellschaft mit beschränkter Haftung (StWN), Nürnberg, 67.709 T€ abzuführen.

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

AG

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Betrieb von öffentlichen Verkehrsmitteln und Verkehrsanlagen.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Personenbeförderung im Nahverkehr zu Lande (ohne Taxis)

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft Telefon 283 - 0 Südliche Fürther Straße 5 D-90429 Nürnberg e-Mail vag@vag.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

BSN Betriebsgesellschaft Schienenverkehr Nürnberg mbH 100,00

Bus Nürnberg BNG GmbH 100,00

Einkaufs- und Wirtschaftsgesellschaft für Verkehrsunternehmen (BEKA) mbH 0,46

Erlanger Stadtbus GmbH 49,00

Frankenbahn GmbH i. L. 50,00

KVN Kommunaler Versicherungsdienst Nürnberg GmbH 100,00

ÖPNV Akademie GmbH 50,00

PB-Consult Planungs- und Betriebsberatungsgesellschaft mbH 50,00

Städte-Bus-Gesellschaft Fürth Nürnberg mbH 51,00

Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH 25,93

Anzahl: 10

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Städtische Werke Nürnberg GmbH 100,00

Anzahl: 1

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Hasler, Josef Vorsitzender Der Vorstansvorsitzende der VAG erhält für seine Tätigkeit von der VAG keine Bezüge ausbezahlt. Die Leistungen sind mit der von der StWN Städtische Werke Nürnberg GmbH bezahlten Vergütung abgegolten.

Dahlmann-Resing, Tim Mitglied Vorstandsbezüge: 255,1 TEUR

Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied Das Vorstandsmitglied der VAG erhält für seine Tätigkeit von der VAG keine Bezüge ausbezahlt. Die Leistungen sind mit der von der StWN Städtische Werke Nürnberg GmbH bezahlten Vergütung abgegolten.

Richarz, Michael bis Mitglied Vorstandsbezüge: 265,5 TEUR 14 3 2016

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Vogel, Christian Vorsitzender

  1. Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Lehnemann, Rainer stellv. Vorsitzender

Betriebsratsvorsitzender der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

Ahmed, Nasser Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Blumenstetter, Renate Mitglied (AG)

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Brehm, Thorsten Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Gabor, Achim Mitglied (AN)

Freigestelltes Betriebsratsmitglied der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

Gerstmeier, Andreas Mitglied (AN)

Omnibusfahrer der VAG Verkehrs Aktiengesellschaft

Gradl, Lorenz Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Grosse-Grollmann, Stephan Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kohler, Peter Mitglied (AN)

Fahrausweisprüfer/Fahrer der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

König, Marcus Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Krieglstein, Andreas Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Leikauf-Götz, Dieter Mitglied (AN)

Straßenbahnfahrer der VAG Verkehrs- Aktiengesellschaft

Mletzko, Achim Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Müller, Roland Mitglied (AN)

Omnibusfahrer der VAG Verkehrs- Aktiengesellschaft

Rötzer, Jürgen Mitglied (AN)

Straßenbahnfahrer der VAG Verkehrs- Aktiengesellschaft

Sattler, Stefanie Mitglied (AN)

Freigestellte Schwerbehindertenvertreterin der VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

Schuh, Konrad Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Sendner, Kilian Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Weidenfelder, Manfred Mitglied (AN)

Landesfachbereichsleiter des ver.di Landesbezirks Bayern

Yilmaz, Yasemin Mitglied (AG)

Stadträtin der Stadt Nürnberg

VAG Verkehrs-Aktiengesellschaft

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 427.100,00 399.373,00 27.727,00 6
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 232.808,00 236.057,00 -3.249,00 -1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.676,00 1.097,00 579,00 35
II. Sachanlagen 218.728,00 222.556,00 -3.828,00 -2
III. Finanzanlagen 12.404,00 12.404,00 0,00 0
C. Umlaufvermögen 193.130,00 163.299,00 29.831,00 15
I. Vorräte 17.948,00 18.770,00 -822,00 -5
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 96.642,00 90.948,00 5.694,00 6
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 78.540,00 53.581,00 24.959,00 32
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.162,00 17,00 1.145,00 99
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 427.100,00 399.373,00 27.727,00 6
A. Eigenkapital 89.860,00 59.860,00 30.000,00 33
I. Gezeichnetes Kapital 38.400,00 38.400,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 30.000,00 0,00 30.000,00 100
III. Gewinnrücklagen 21.460,00 21.460,00 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Zuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 272.244,00 267.021,00 5.223,00 2
F. Verbindlichkeiten 59.559,00 69.067,00 -9.508,00 -16
G. Rechnungsabgrenzungsposten 5.437,00 3.425,00 2.012,00 37
H. Passive latente Steuern. 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1. Umsatzerlöse 140.818,00 149.024,00 -8.206,00 -6
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen -19,00 -2.308,00 2.289,00 -12047
3. andere aktivierte Eigenleistungen 457,00 725,00 -268,00 -59
4. sonstige betriebliche Erträge 17.479,00 25.837,00 -8.358,00 -48
5. Materialaufwand -65.789,00 -73.389,00 7.600,00 -12
6. Personalaufwand -108.411,00 -97.572,00 -10.839,00 10
7. Abschreibungen -20.967,00 -21.418,00 451,00 -2
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -33.961,00 -47.645,00 13.684,00 -40
9. Finanzergebnis -12.539,00 -12.944,00 405,00 -3
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -82.932,00 -79.690,00 -3.242,00 4
11. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 0,00 0
12. außerordentliches Ergebnis 0,00 9.853,00 -9.853,00 0
13. Steuern -154,00 -131,00 -23,00 15
14. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 83.086,00 69.968,00 13.118,00 16
15. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
16. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00 0
17. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0
18. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 0,00 0,00 0
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz in %
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 1.783 1.746 37 2
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 1.748 1.712 36 2
Azubis 35 34 1 3
2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 1.761 1.748 13 1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 1.724 1.712 12 1
Azubis 37 36 1 3
3. Investitionen (in TEUR) 17.897 10.595 7.302 41

Ertragslage

Die Umsatzerlöse sanken im Berichtsjahr auf 140.818 T€. Die Minderung ist im Wesentlichen auf die Anpassung des Einnahmeaufteilungsschlüssels im VGN zurückzuführen. Die Fahrgeldeinnahmen sind um 3,7 % auf 117.558 T€ gesunken. Die sonstigen Umsatzerlöse, bestehend aus Erträgen aus der Vermietung von Reklameflächen, Abrechnungsaufträgen und periodenfremden Umsatzerlösen, minderten sich um 7.325 T€ auf 6.460 T€, während sich die Umsatzerlöse aus Betriebsführungsverträgen um 5.166 T€ auf 5.271 T€ erhöhten.

Die sonstigen Erträge weisen gegenüber dem Vorjahr geringere periodenfremde Erträge, insbesondere aus der Auflösung von Rückstellungen, aus.

Die Minderung des Materialaufwands ergibt sich hauptsächlich aus den gesunkenen Aufwendungen für den Fahrstrom vor allem aufgrund der EEG-Umlagebefreiung 2015 sowie der bezogenen Leistungen bei Unterhaltsprojekten.

Der Anstieg des Personalaufwands begründet sich neben der Tariferhöhung bei den Löhnen und Gehältern um 1.801 T€ oder 2,5 % insbesondere mit dem Anstieg der Aufwendungen für Altersversorgung um 8.075 T€ aufgrund der höheren Zuführung zu den Pensionsrückstellungen.

Die planmäßigen Abschreibungen lagen in etwa auf Vorjahresniveau.

Grund für die Abnahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen ist insbesondere die geringere Zuführung zur Rückstellung für die Korrektur der Verbundeinnahmen.

Das negative Jahresergebnis und somit der Zuschussbedarf erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 13.118 T€ auf 83.086 T€. Dieser wird auf Basis des bestehenden Ergebnisabführungsvertrags von der Muttergesellschaft StWN ausgeglichen.

NürnbergMesse GmbH

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Durchführung von Messen, Ausstelllungen, Kongressen und sonstigen ähnlichen geeigeten Veranstaltungen sowie der Vertrieb von Katalogen, die Errichtung, die Unterhaltung und der Betrieb der Messehallen und der dazugegehörigen Funktions-, Service- und sonstigen Einrichtungen im Messenzentrum Nürnberg.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Messe-, Ausstellungs- und Kongressveranstalter

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz NürnbergMesse GmbH Telefon 0911 / 86 06 - 0 Messezentrum D-90471 Nürnberg Fax 0911 / 86 06 - 82 28 e-Mail info@nuernbergmesse. de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

AMA Service GmbH 48,97

ExpoMova Exhibitions - Conferences India Pvt. Ltd. 24,50

Holtmann Beteiligungsverwaltungs GmbH 50,00

Holtmann GmbH & Co. KG 50,00

NürnbergMesse Beteiligungs- GmbH 100,00

NürnbergMesse Brasil - Feiras e congressos Ltda. 99,99

NürnbergMesse China Co. Ltd. 100,00

NürnbergMesse India Pvt. Ltd. 99,90

NürnbergMesse Italia S.r.l. 100,00

NürnbergMesse North America Inc. 100,00

NürnbergMesse Service GmbH 100,00

Anzahl: 11

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Freistaat Bayern 49,97

Handwerkskammer für Mittelfranken 0,03

Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken 0,03

Stadt Nürnberg 49,97

Anzahl: 4

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Diplom-Kaufmann Ottmann, Peter Geschäftsführer Vergütung: 250 TEUR

Dr. Fleck, Roland Geschäftsführer Vergütung: 250 TEUR

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Staatsminister Dr. Söder, Markus stellv. Vorsitzender

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dr. Haslbeck, Christian Mitglied

Bayerische Staatskanzlei

Dr. Hüttinger, Daniela Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Dr. jur. Fraas, Michael Mitglied

Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Staatssekretär Füracker, Albert Mitglied

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Lötzsch, Markus Mitglied

Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken

Prof. Dr. Forster, Elmar Mitglied

Hauptgeschäftsführer der Handwerkskammer für Mittelfranken

Staatssekretär Pschierer, Franz Josef Mitglied

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Vogel, Christian Mitglied

  1. Bürgermeister der Stadt Nürnberg

NürnbergMesse GmbH

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 2.981,00 3.958,00 -977,00 -33
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 1.329,00 1.330,00 -1,00 0
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 1.439,00 2.108,00 -669,00 -46
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen 213,00 520,00 -307,00 -144
II. Sachanlagen 306.084,00 310.620,00 -4.536,00 -1
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 281.454,00 290.739,00 -9.285,00 -3
2. technische Anlagen und Maschinen 8.790,00 10.253,00 -1.463,00 -17
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.330,00 7.034,00 1.296,00 16
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 7.510,00 2.594,00 4.916,00 65
III. Finanzanlagen 29.476,00 28.799,00 677,00 2
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 27.022,00 26.358,00 664,00 2
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
3. Beteiligungen 2.230,00 2.230,00 0,00 0
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
6. sonstige Ausleihungen 224,00 211,00 13,00 6
C. Umlaufvermögen
I. Vorräte 111,00 111,00 0,00 0
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 111,00 111,00 0,00 0
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 1.935,00 1.238,00 697,00 36
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen -1.935,00 -1.238,00 -697,00 36
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 8.867,00 7.246,00 1.621,00 18
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.965,00 3.038,00 927,00 23
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.687,00 1.550,00 137,00 8
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
4. sonstige Vermögensgegenstände 3.215,00 2.658,00 557,00 17
5. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital 0,00 0,00 0,00 0
III. Wertpapiere
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
2. sonstige Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 27.165,00 13.656,00 13.509,00 50
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5.502,00 1.355,00 4.147,00 75
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva
A. Eigenkapital 167.458,00 158.815,00 8.643,00 5
I. Gezeichnetes Kapital 100.205,00 100.205,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 66.529,00 59.658,00 6.871,00 10
III. Gewinnrücklagen 344,00 344,00 0,00 0
1. gesetzliche Rücklage 0,00 0,00 0,00 0
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
3. satzungsgemäße Rücklage 0,00 0,00 0,00 0
4. andere Gewinnrücklagen 344,00 344,00 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -1.392,00 -9.636,00 8.244,00 -592
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 1.772,00 8.244,00 -6.472,00 -365
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 17.322,00 22.080,00 -4.758,00 -27
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.804,00 3.549,00 255,00 7
2. Steuerrückstellungen 985,00 2.355,00 -1.370,00 -139
3. sonstige Rückstellungen 12.533,00 16.176,00 -3.643,00 -29
F. Verbindlichkeiten 195.406,00 184.850,00 10.556,00 5
1. Anleihen 0,00 0,00 0,00 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 117.946,00 134.130,00 -16.184,00 -14
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 42.548,00 20.189,00 22.359,00 53
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 8.470,00 8.154,00 316,00 4
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 7.013,00 3.281,00 3.732,00 53
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 206,00 3.785,00 -3.579,00 -1.737
9. Sonstige Verbindlichkeiten 19.223,00 15.311,00 3.912,00 20
G. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 0,00 0
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 168.092,00 191.566,00 -23.474,00 -14
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 417,00 -229,00 646,00 155
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0
4. sonstige betriebliche Erträge 1.909,00 1.548,00 361,00 19
5. Materialaufwand -90.234,00 -107.174,00 16.940,00 -19
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,00 0,00 0,00 0
Aufwendungen für bezogene Leistungen -90.234,00 -107.174,00 16.940,00 -19
6. Personalaufwand -29.540,00 -28.157,00 -1.383,00 5
Löhne und Gehälter -23.525,00 -22.486,00 -1.039,00 4
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -6.015,00 -5.671,00 -344,00 6
7. Abschreibungen -20.011,00 -20.376,00 365,00 -2
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -19.728,00 -19.085,00 -643,00 3
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00 0,00 0
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -24.818,00 -26.881,00 2.063,00 -8
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 1.601,00 6.205,00 -4.604,00 -288
10. Erträge aus Beteiligungen 829,00 438,00 391,00 47
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 13,00 10,00 3,00 23
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 82,00 112,00 -30,00 -37
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 -406,00 406,00 0
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -4.823,00 -5.410,00 587,00 -12
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 3.517,00 11.246,00 -7.729,00 -220
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 0,00 0
18. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
19. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0
20. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -71,00 -1.303,00 1.232,00 -1.735
22. sonstige Steuern -1.674,00 -1.699,00 25,00 -1
23. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 0,00 0
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 1.772,00 8.244,00 -6.472,00 -365
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -1.392,00 -9.636,00 8.244,00 -592
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 380,00 -1.392,00 1.772,00 466
29. Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 434 424 10 2
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 405 396 9 2
Azubis 47 50 -3 -6
2. Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 428 413 15 4
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 402 383 18 5
Azubis 45 44 1 2
3. Investitionen (in EUR) 15.175.779 17.554.819 -2.379.040 -16

NürnbergMesse Group

Geschäftsverlauf

Die NürnbergMesse GmbH ist Veranstalter internationaler Fachmessen und Ausstellungen in den Themenfeldern Consumer Goods, Processing + Packaging, Building + Construction, IT + Electronics sowie Health + Public Sector. Das NCC NürnbergConvention Center richtet Kongresse und kongressbegleitende Veranstaltungen aus. Mit den Auslandstöchtern NürnbergMesse China Co. Ltd., NürnbergMesse North America Inc., NürnbergMesse Brasil Ltda., NürnbergMesse Italia S.r.I., NürnbergMesse India Pvt. Ltd. und der Niederlassung NürnbergMesse Austria GmbH bildet sie die NürnbergMesse Group und ist in wichtigen Auslandsmessemärkten aktiv. Der renommierte Messebau-Dienstleister Holtmann rundet das Unternehmensportfolio der NürnbergMesse im strategischen Geschäftsfeld MesseService nachhaltig ab.

Das Programm der NürnbergMesse Group ist gekennzeichnet durch eine breite Risikostreuung. So finden jährlich rund 60 meist internationale Eigen-/Partner- und Gastveranstaltungen in Nürnberg und weltweit statt. Hinzu kommen etwa vier Dutzend Kongresse, in der Regel mit begleitenden Fachausstellungen sowie rund 50 weitere Veranstaltungen in Nürnberg und weltweit. Das wirtschaftliche Risiko der einzelnen Veranstaltungen ist damit eingegrenzt und relativiert sich vor dem Hintergrund des Gesamtportfolios. Die hohe Internationalität der Fachmessen, die im Einzelfall bis zu 82 % auf Ausstellerseite und 69 % auf Besucherseite erreicht, verstärkt diesen Effekt noch.

„2015 als bestes ungerades Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte.“

Die NürnbergMesse Group erzielte 2015 einen Umsatz von 203,7 Mio. EUR und blickt damit auf das stärkste ungerade Geschäftsjahr in der Unternehmensgeschichte zurück. Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland erreichten einen Umsatz von 70,7 Mio. EUR, Gastveranstaltungen 48,1 Mio. EUR und das NCC NürnbergConvention Center 13,0 Mio. EUR. Der Umsatz des MesseService (einschließlich der Holtmann GmbH & Co. KG) lag bei 49,4 Mio. EUR und der Umsatz im Bereich international bei 22,4 Mio. EUR. Im Vergleich zum Vorjahr bedeutet dies einen turnusbedingten Umsatzrückgang von 25 Mio. EUR – dies entspricht 11 %. Gegenüber dem turnusgemäß vergleichbaren Geschäftsjahr 2013 steigt der Umsatz um 6 %. Die Umsatzerwartungen sowohl für die Muttergesellschaft als auch für die NürnbergMesse Group insgesamt konnten damit übertroffen werden.

Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen

betrieblichen Erträgen sowie dem Beteiligungsergebnis erzielte die NürnbergMesse Group ein operatives Ergebnis von 5,6 Mio. EUR (2014: 16,8 Mio. EUR; 2013: 32 Tsd. EUR) und ein Ergebnis vor Steuern von 1,8 Mio. EUR (2014: 11,7 Mio. EUR; 2013: - 4,0 Mio. EUR).

Das Konzernergebnis 2015 hat sich im Vergleich zum turnusgemäß stärkeren Vorjahr 2014 entsprechend reduziert.

2015 nahmen 27.147 Aussteller (2013: 26.818) und 1,23 Mio. Besucher (2013: 1,13 Mio.) an 161 Veranstaltungen (2013: 174) der NürnbergMesse Group teil. Insgesamt wurden 2015 rund 875.000 m² Nettofläche (2013: 808.000 m²) bei Veranstaltungen der NürnbergMesse Group gebucht. Im Marktsegment der „internationalen und nationalen Fachmessen“ wuchs die NürnbergMesse deutlich stärker als der deutsche Markt: Mit 4 % mehr Ausstellern, 5 % mehr Ausstellerstandfläche und sogar 6 % mehr Fachbesuchern jeweils gegenüber der Vorveranstaltung, liegt die Entwicklung der wesentlichen Messe-Kennzahlen bei der NürnbergMesse deutlich über dem Branchentrend.

„Wirtschaftsmotor NürnbergMesse.“

Basierend auf dem Geschäftsverlauf der NürnbergMesse wurde 2015 zudem erstmals durch das ifo-Institut in München wissenschaftlich untersucht, welche wirtschaftlichen Effekte sich durch die Veranstaltungen im und die kontinuierlichen Investitionen ins Messezentrum Nürnberg ergeben. Im Ergebnis kann festgehalten werden, dass pro Jahr rund 15.000 Vollzeitarbeitsplätze durch Veranstaltungen und Investitionen im Messezentrum Nürnberg gesichert werden – zwei Drittel davon in der Metropolregion. Außerdem entstehen durch die Ausgaben von Besuchern und Ausstellern am Messestandort Nürnberg Kaufkrafteffekte in Deutschland von 1,65 Mrd. EUR pro Jahr. Hiervon profitieren primär Hotel- und Gaststättengewerbe, Einzelhandel und Dienstleister im Bereich Messebau, Flughafen oder Logistik. Nimmt man die direkten Ausgaben außerhalb Deutschlands noch in die Gesamtbetrachtung mit auf, so dürften sich Kaufkrafteffekte von 2 Mrd. EUR einstellen. Auch der Fiskus partizipiert direkt an Veranstaltungen im Messezentrum Nürnberg – gemäß ifo- Studie nachweislich in Höhe von über 300 Mio. EUR jährlich, davon gehen alleine über 100 Mio. EUR an den Freistaat Bayern.

NürnbergMesse (Einzelabschluss)

Der Umsatz der NürnbergMesse GmbH betrug rund 168 Mio. EUR (2014: 192 Mio. EUR; 2013: 157,2 Mio. EUR). Nach Veranstaltungsaufwendungen, Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich den sonstigen betrieblichen Erträgen, dem Beteiligungsergebnis sowie Gewinnabführungen erzielte die Gesellschaft ein operatives Ergebnis von 8,2 Mio. EUR (2014: 16,9 Mio. EUR; 2013: 5,6 Mio. EUR) und einen Gewinn vor Steuern von 3,5 Mio. EUR (2014: 11,2 Mio. EUR; 2013: 0,2 Mio. EUR). Das EBITDA betrug 28,2 Mio. EUR (2014: 37,3 Mio. EUR; 2013: 24,9 Mio. EUR).

Die Verminderung der Umsatzerlöse und Deckungsbeiträge gegenüber dem geraden Messejahr 2014 ist eine Folge des turnusbedingt umsatzschwächeren Messejahres. Im Vergleich zum vergleichbaren Messejahr 2013 bedeutet dies eine Erhöhung der Umsatzerlöse von 10,9 Mio. EUR.

Der Anstieg der Personalkosten resultiert aus einem Anstieg der Mitarbeiterzahlen und den regulären Lohnerhöhungen. Die betrieblichen Aufwendungen und hier insbesondere die Marketingaufwendungen werden in zyklusbedingt schwächeren Messejahren entsprechend der Geschäftsentwicklung vermindert. Aufgrund des starken Messejahres 2016 können im 1. Quartal 2016 im Gegensatz zum Vorjahr nur kleinere Instandhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Dies führte zu einer Reduzierung der Rückstellungen für Aufwendungen aus Großreparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen. Der Anstieg der Erträge aus Beteiligungen resultiert vor allem aus der Tatsache, dass im Berichtsjahr höhere Gewinnausschüttungen aus den ausländischen Tochtergesellschaften vereinnahmt wurden.

Meilensteine des Jahres 2015

Die Messen und Kongresse der NürnbergMesse sind auch 2015 organisch gewachsen und haben sich im Mittel überdurchschnittlich gut entwickelt. Zahlreiche Formate konnten neue Höchststände bei Ausstellern, Fachbesuchern oder verkaufter Ausstellungsfläche verzeichnen. Diese ungebrochen positive Entwicklung des Veranstaltungsportfolios resultiert vor allem aus passgenauen Konzepten, der Fokussierung auf die jeweiligen Branchen sowie einem attraktiven Messeumfeld. Im Ergebnis stellt das Veranstaltungsjahr 2015 damit das beste ungerade Jahr in der Unternehmensgeschichte der NürnbergMesse dar.

„Trotz globaler Volatilitäten: Die Internationalisierungsstrategie schreitet voran.“

Zudem wird die Internationalisierungsstrategie des Unternehmens trotz globaler Volatilitäten weiter fortgesetzt. Beispielhaft hierfür stehen der Ausbau des weltweiten Netzwerkes an Auslandsvertretungen, die erfolgreiche Durchführung der erstmals ausgerichteten Beviale Moscow sowie die Gründung einer eigenen Niederlassung durch die NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH in Wien. Aktuell ist die NürnbergMesse im Ausland mit fünf Tochtergesellschaften der NürnbergMesse in Brasilien, China, Indien, Italien und Nordamerika sowie der Zweigniederlassung in Österreich vertreten. Hierzu passend wurde 2015 auch das Netzwerk an Auslandsvertretungen weiter geknüpft und um die Knotenpunkte in Pakistan, Sri Lanka und Bangladesch ergänzt. In Summe ist die NürnbergMesse 2015 damit jetzt mittels 51 Auslandsvertretungen weltweit in 117 Ländern präsent.

„Der Bau der neuen Halle 3C ist von zentraler strategischer Bedeutung.“

Strategisch von zentraler Bedeutung ist außerdem die Entscheidung von Aufsichtsrat und Geschäftsführung, durch den Bau der neuen Halle 3C den Ausbau der Südschiene des Messegeländes fortzusetzen. Diese wird erneut die Handschrift der schon bei der Halle 3A erfolgreichen Stararchitektin Zaha Hadid tragen und ähnliche Qualitäts- und Energiestandards wie die Halle 3A erfüllen. Im Ergebnis entsteht durch den Bau der Halle 3C eine zwingend erforderliche „Pufferhalle“, die es bei künftigen Re-Investitionen im Bestand ermöglicht, dass auf dem Messegelände per Saldo keine Ausstellungsfläche wegfällt. Der erfolgreiche Abschluss der Baumaßnahmen zur Halle 3C ist für Ende des Jahres 2018 vorgesehen.

Tochtergesellschaften, Beteiligungen und Niederlassungen

Die NürnbergMesse China wurde 2006 als erste eigenständige Tochtergesellschaft der NürnbergMesse GmbH außerhalb Deutschlands gegründet. Aus dem Portfolio der NürnbergMesse China haben 2015 vier Veranstaltungen stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 3,4 Mio. EUR (2014: 3,1 Mio. EUR).

Die NürnbergMesse North America wurde 2007 gegründet. Das Veranstaltungsportfolio umfasst drei Veranstaltungen, von denen 2015 zwei, nämlich InterBev Beverage und InterBev Process, stattfanden. Die Veranstaltung American Coatings SHOW hat

turnusgemäß in 2015 nicht stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz turnusbedingt 488 Tsd. EUR (2014: 3,7 Mio. EUR).

Die NürnbergMesse Brasil wurde 2009 unter dem Namen Nielsen Business Media Brasil von der nordamerikanischen Nielsen-Gruppe erworben. Aus dem Portfolio der NürnbergMesse Brasil haben 2015 sieben Veranstaltungen stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 6,6 Mio. EUR (2014: 8,2 Mio. EUR). Der Großteil des Umsatzrückgangs ist auf die Kursschwankungen zurückzuführen.

Die NürnbergMesse Italia wurde im Jahr 2009 als Tochtergesellschaft der NürnbergMesse mit Sitz in Mailand neu gegründet. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet die Akquisition und Betreuung von Ausstellern und Besuchern aus Italien sowie sonstige Werbemaßnahmen für die Veranstaltungen der NürnbergMesse GmbH und ihrer Töchter. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 610 Tsd. EUR (2014: 1,1 Mio. EUR).

Die NürnbergMesse India wurde im April 2013 gegründet. Aus dem Portfolio der NürnbergMesse India haben im Geschäftsjahr 2014/2015 fünf Veranstaltungen stattgefunden. Darüber hinaus akquiriert die Gesellschaft Aussteller und Besucher für die Veranstaltungen in Nürnberg sowie für die gesamte NürnbergMesse Group. Im indischen Geschäftsjahr 2014 (April 2014 – März 2015) betrug der Umsatz 782 Tsd. EUR (April 2013 – März 2014: 756 Tsd. EUR).

Weiterhin erwarb die NürnbergMesse GmbH im Geschäftsjahr 2013 eine Beteiligung von 24,5 % an der neugegründeten ExpoNova Exhibitions and Conferences (India) Pvt. Ltd., die im zweijährlichen Turnus die Fachmesse PAINTINDIA veranstaltet. Diese Fachmesse hat im Berichtszeitraum nicht stattgefunden. Für die Durchführung ist wiederum die NürnbergMesse India beauftragt. Im indischen Geschäftsjahr 2014 (April 2014 – März 2015) betrug der Umsatz 398 Tsd. EUR (April 2013 – März 2014: 1,9 Mio. EUR).

Die NürnbergMesse Service GmbH mit Sitz in Nürnberg ist eine 100 %-ige Tochtergesellschaft der NürnbergMesse GmbH. Sie ist zu 25 % Gesellschafterin der SMT/ASIC/Hybrid MESAGO Messe & Kongreß GmbH & Co. oHG mit Sitz in Nürnberg, welche die Eigentümerin der Messerechte an der jährlich in Nürnberg stattfindenden Fachmesse SMT Hybrid Packaging ist. Darüber hinaus ist die NürnbergMesse Service GmbH Veranstalterin der Sonderschauen der Jagd- und Sportwaffenbranche anlässlich der

„Jagd & Hund“ in Dortmund und der „Pferd & Jagd“ in Hannover. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 388 Tsd. EUR (2014: 387 Tsd. EUR).

Weitere Unterstützung in ihren Marktaktivitäten erhält die NürnbergMesse GmbH durch die NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH, mit der ein Ergebnisabführungsvertrag besteht. Die Gesellschaft ist u. a. Eigentümerin der Messerechte an den Fachmessen FENSTERBAU FRONTALE, BIOFACH und EUROGUSS. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz turnusbedingt 1,6 Mio. EUR (2014: 6 Mio. EUR).

Im Jahr 2015 wurde die NürnbergMesse Austria GmbH mit Sitz in Wien als Niederlassung der NürnbergMesse Beteiligungs-GmbH gegründet. Die Geschäftstätigkeit beinhaltet die Akquisition und Betreuung von Ausstellern und Besuchern aus Österreich.

Im Jahr 2010 erwarb die NürnbergMesse GmbH eine 50 %-Beteiligung am Messebau- Dienstleister Holtmann GmbH & Co. KG mit Sitz in Langenhagen bei Hannover. Holtmann ist darüber hinaus bereits seit dem Jahr 2009 einer von drei ServicePartnern im Segment Messebau am Messeplatz Nürnberg. Im Geschäftsjahr 2015 betrug der Umsatz 29,8 Mio. EUR (2014: 26,6 Mio. EUR). Ebenfalls erwarb die NürnbergMesse GmbH 2010 beteiligungsidentisch 50 % der Anteile an der Komplementär GmbH Holtmann Beteiligungsverwaltungs GmbH. Gegenstand des Unternehmens ist die Übernahme der persönlichen Haftung und die Geschäftsführung der Holtmann GmbH & Co. KG.

Im Jahr 2011 wurde in Italien die E)(POMONDO S.r.l. gegründet. Diese ist eine 100 %-ige Vertriebstochtergesellschaft der Holtmann GmbH & Co. KG, insbesondere für die Expo in Mailand im Jahr 2015.

Im Jahr 2011 wurde die mesomondo GmbH als 50 %-Beteiligung der Holtmann GmbH & Co. KG gegründet. Im Jahr 2012 erwarb Holtmann die restlichen Anteile und besitzt seitdem 100 % an der mesomondo GmbH.

Eine Minderheitsbeteiligung von 49 % hält die NürnbergMesse GmbH außerdem an der AMA Service GmbH, die in Nürnberg die Fachmesse SENSOR+TEST durchführt.

Flughafen Nürnberg GmbH

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens sind Anlegung, Betrieb, Unterhaltung und Ausbau des Flughafens Nürnberg für Zwecke des zivilen Luftverkehrs einschließlich der damit zusammenhängenden Nebengeschäfte. Die Gesellschaft kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben an anderen Unternehmen beteiligen.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Betrieb von Flughäfen und Landeplätzen für Luftfahrzeuge

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Flughafen Nürnberg GmbH Telefon 937 00 Flughafenstraße 100 D-90411 Nürnberg Fax 937 16 50

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

AirPart GmbH 100,00

Flughafen Nürnberg Energie GmbH 100,00

Flughafen Nürnberg Service GmbH 100,00

Anzahl: 3

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Freistaat Bayern 50,00

Stadt Nürnberg 50,00

Anzahl: 2

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. Hupe, Michael Geschäftsführer Vergütung: 225 TEUR

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Staatsminister Herrmann, Joachim Vorsitzender

Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich 1. stellv. Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Bauer, Friedrich 2. stellv. Vorsitzender

Arbeitnehmervertreter

Bölch, Thomas Mitglied (AN)

Arbeitnehmervertreter

Brehm, Thorsten Mitglied (AG)

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dr. jur. Fraas, Michael Mitglied (AG)

Berufsm. Stadtrat der Stadt Nürnberg

Staatsminister Dr. Söder, Markus Mitglied (AG)

Bayerisches Staatsministerium der Finanzen, für Landesentwicklung und Heimat

Dr. Wolf, Ulrike Mitglied (AG)

Bayerisches Staatsministerium für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Gebhardt, Antonia Mitglied (AN)

Arbeitnehmervertreterin

Flughafen Nürnberg GmbH

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 193.425,00 194.729,00 -1.304,00 -1
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 176.896,00 181.374,00 -4.478,00 -3
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 646,00 371,00 275,00 43
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 646,00 371,00 275,00 43
3. Geschäfts- oder Firmenwerte 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Sachanlagen 165.611,00 170.364,00 -4.753,00 -3
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 132.197,00 133.975,00 -1.778,00 -1
2. technische Anlagen und Maschinen 28.273,00 31.280,00 -3.007,00 -11
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 3.669,00 2.961,00 708,00 19
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 1.472,00 2.148,00 -676,00 -46
III. Finanzanlagen 10.639,00 10.639,00 0,00 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 10.624,00 10.624,00 0,00 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
3. Beteiligungen 15,00 15,00 0,00 0
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
6. sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0
C. Umlaufvermögen 15.643,00 12.692,00 2.951,00 19
I. Vorräte 542,00 548,00 -6,00 -1
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 548,00 548,00 0,00 0
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.598,00 4.502,00 2.096,00 32
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.844,00 3.211,00 -367,00 -13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 3.460,00 908,00 2.552,00 74
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
4. sonstige Vermögensgegenstände 294,00 383,00 -89,00 -30
5. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital 0,00 0,00 0,00 0
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
2. sonstige Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 8.503,00 7.642,00 861,00 10
D. Rechnungsabgrenzungsposten 886,00 663,00 223,00 25
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 193.425,00 194.729,00 -1.304,00 -1
A. Eigenkapital 90.454,00 42.931,00 47.523,00 53
I. Gezeichnetes Kapital 43.124,00 43.124,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 94.191,00 46.691,00 47.500,00 50
III. Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
1. gesetzliche Rücklage 0,00 0,00 0,00 0
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
3. satzungsgemäße Rücklage 0,00 0,00 0,00 0
4. andere Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag -46.884,00 -27.441,00 -19.443,00 41
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 23,00 -19.443,00 19.466,00 84.635
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 22.132,00 27.697,00 -5.565,00 -25
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 3.441,00 3.223,00 218,00 6
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0
3. sonstige Rückstellungen 18.691,00 24.474,00 -5.783,00 -31
F. Verbindlichkeiten 75.142,00 117.790,00 -42.648,00 -57
1. Anleihen 0,00 0,00 0,00 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 66.255,00 109.605,00 -43.350,00 -65
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.166,00 3.551,00 -385,00 -12
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 4.883,00 3.771,00 1.112,00 23
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 0,00 0,00 0,00 0
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 0,00 1,00 -1,00 0
9. Sonstige Verbindlichkeiten 838,00 862,00 -24,00 -3
G. Rechnungsabgrenzungsposten 5.697,00 6.311,00 -614,00 -11
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 72.584,00 70.977,00 1.607,00 2
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00 0,00 0
3. andere aktivierte Eigenleistungen 684,00 675,00 9,00 1
4. sonstige betriebliche Erträge 3.280,00 1.840,00 1.440,00 44
5. Materialaufwand -7.567,00 -7.177,00 -390,00 5
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.000,00 -936,00 -64,00 6
Aufwendungen für bezogene Leistungen -6.567,00 -6.241,00 -326,00 5
6. Personalaufwand -31.121,00 -31.028,00 -93,00 0
Löhne und Gehälter -24.229,00 -24.383,00 154,00 -1
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -6.892,00 -6.645,00 -247,00 4
7. Abschreibungen -11.668,00 -12.744,00 1.076,00 -9
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 0,00 0,00 0,00 0
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten -11.668,00 -12.744,00 1.076,00 -9
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -23.333,00 -23.676,00 343,00 -1
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 5.948,00 4.246,00 1.702,00 29
10. Erträge aus Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 372,00 2.125,00 -1.753,00 -471
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 0,00 0,00 0
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -8.713,00 -11.948,00 3.235,00 -37
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 466,00 -6.710,00 7.176,00 1.540
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 0,00 0
18. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
19. außerordentliche Aufwendungen 0,00 -12.287,00 12.287,00 0
20. außerordentliches Ergebnis 0,00 -12.287,00 12.287,00 0
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 -3,00 3,00 0
22. sonstige Steuern -443,00 -443,00 0,00 0
23. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 0,00 0
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 23,00 -19.443,00 19.466,00 84.635
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -46.885,00 -27.441,00 -19.444,00 41
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust -46.862,00 -46.884,00 22,00 0
29. Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 511 541 -30 -6
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 485 512 -27 -6
Azubis 14 13 1 7
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 521 542 -21 -4
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 491 513 -22 -4
Azubis 13 10 3 23
3.Investitionen (in EUR) 7.280 6046 1.234 17

wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

GmbH

Kapitalgesellschaft

Zweck der Gesellschaft ist die Wohnungsversorgung breiter Schichten der Bevölkerung und die Übernahme damit zusammenhängender wirtschaftlicher Aufgaben. Die Gesellschaft errichtet, betreut, bewirtschaftet, vermittelt und verwaltet - auch für Dritte - Bauten in allen Rechts- und Nutzungsformen, darunter Eigenheime und Eigentumswohnungen. Sie kann außerdem alle im Bereich der Wohnungswirtschaft, des Städtebaus und der Infrastruktur anfallenden Aufgaben übernehmen. Die Gesellschaft darf auch sonstige Geschäfte betreiben, sofern diese dem Gesellschaftszweck (mittelbar oder unmittelbar) dienlich sind, insbesondere Facility Management und Development.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten

Wohngrundstücken, Wohngebäuden und Wohnungen

Verwaltung von Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden für Dritte

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen Telefon 80 04 - 0 Glogauer Straße 70 D-90473 Nürnberg Fax 80 04 - 201

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

BZG GmbH 13,16

Fränkische Wohnungsbaugesellschaft mbH 100,00

impleaPlus GmbH 25,10

IS ImmoSolution GmbH 100,00

NAG Nürnberger Aufbaugesellschaft mbH 100,00

wbg Immohold GmbH & Co. KG 100,00

WBG KOMMUNAL GmbH 100,00

WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH 100,00

Anzahl: 8

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Städtische Werke Nürnberg GmbH 40,90

Stadt Nürnberg 40,00

wbg Immohold GmbH & Co. KG 19,10

Anzahl: 3

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Schekira, Ralf Geschäftsführer Bezüge: 199,5 TEUR

Thyroff, Frank Geschäftsführer Bezüge: 199,7 TEUR

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Dr. jur. Gsell, Klemens stellv. Vorsitzender

Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Hasler, Josef Mitglied

Vorsitzender der Geschäftsführung der Städtische Werke Nürnberg GmbH

Pöverlein, Karl-Heinz Mitglied

Geschäftsführer der Städtische Werke Nürnberg GmbH

Raschke, Gerald Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Wojciechowski, Anita-Susanna Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Blank, Petra Belegschaftsmitglied ohne Stimmrecht

Betriebsratsvorsitzende

Dr. jur. Fraas, Michael Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht

Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Prölß, Reiner Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht

Sozialreferent der Stadt Nürnberg

Riedel, Harald Aufsichtsratsmitglied ohne Stimmrecht

Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg

wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 605.948,98 580.908,10 25.040,88 4
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 520.086,34 511.401,10 8.685,24 2
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 240,64 299,60 -58,96 -25
II. Sachanlagen 354.474,18 346.998,90 7.475,28 2
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 331.430,56 340.630,80 -9.200,24 -3
2. technische Anlagen und Maschinen 0,00 0,00 0,00 0
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.473,49 1.600,40 -126,91 -9
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 21.570,13 4.767,70 16.802,43 78
III. Finanzanlagen 165.371,51 164.102,60 1.268,91 1
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 143.099,82 142.563,90 535,92 0
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen 7.014,72 6.294,70 720,02 10
3. Beteiligungen 204,93 204,90 0,03 0
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 15.000,00 15.000,00 0,00 0
5. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
6. sonstige Ausleihungen 52,05 39,10 12,95 25
C. Umlaufvermögen 85.806,39 69.388,10 16.418,29 19
I. Vorräte bzw. zum Verkauf bestimmte Grundstücke und andere Vorräte 42.413,89 42.565,20 -151,31 0
1. Grundstücke ohne Bauten 11.669,66 11.131,50 538,16 5
2. Bauvorbereitungskosten 3.305,87 3.189,00 116,87 4
3. Grundstücke mit unfertigen Bauten 4.745,12 5.871,40 -1.126,28 -24
4. Grundstücke mit fertigen Bauten 13,29 40,10 -26,81 -202
5. Unfertige Leistungen 22.638,87 22.289,20 349,67 2
6. Andere Vorräte 41,09 44,00 -2,91 -7
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 6.835,65 7.011,10 -175,45 -3
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.301,55 1.845,10 -543,55 -42
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4.352,94 3.898,10 454,84 10
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 10,20 92,00 -81,80 -802
4. Forderungen gegen Gesellschafter 7,94 2,80 5,14 65
5. sonstige Vermögensgegenstände 1.163,03 1.173,10 -10,07 -1
6. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital 0,00 0,00 0,00 0
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
2. sonstige Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 36.556,85 19.811,80 16.745,05 46
D. Rechnungsabgrenzungsposten 56,25 118,90 -62,65 -111
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 605.948,98 580.908,10 25.040,88 4
A. Eigenkapital 216.304,04 200.553,00 15.751,04 7
I. Gezeichnetes Kapital 12.600,00 12.600,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage 0,00 0,00 0,00 0
III. Gewinnrücklagen 187.953,03 173.019,10 14.933,93 8
1. gesetzliche Rücklage 0,00 0,00 0,00 0
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
3. satzungsgemäße Rücklage 6.300,00 6.300,00 0,00 0
4. andere Gewinnrücklagen 181.653,03 166.719,10 14.933,93 8
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 15.751,01 14.933,90 817,11 5
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 20.322,78 21.068,60 -745,82 -4
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 5.899,20 5.534,00 365,20 6
2. Steuerrückstellungen 89,93 234,50 -144,57 -161
3. sonstige Rückstellungen 14.333,65 15.300,10 -966,45 -7
F. Verbindlichkeiten 368.898,53 358.880,80 10.017,73 3
1. Anleihen 0,00 0,00 0,00 0
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 277.881,95 237.312,30 40.569,65 15
3. Verbindlichkeiten gegenüber anderen Kreditgebern 61.323,94 22.092,10 39.231,84 64
4. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 24.753,36 24.551,90 201,46 1
5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 3.622,39 3.714,30 -91,91 -3
6. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel 0,00 0,00 0,00 0
7. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 30,02 11,10 18,92 63
8. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 868,10 691,60 176,50 20
9. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern 56,87 70.071,90 -70.015,03 -123.114
10. Sonstige Verbindlichkeiten 361,90 435,60 -73,70 -20
G. Rechnungsabgrenzungsposten 423,62 405,70 17,92 4
H. Passive latente Steuern. 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 112.308,08 110.682,80 1.625,28 1
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 412,84 2.726,20 -2.313,36 -560
3. andere aktivierte Eigenleistungen 678,72 342,60 336,12 50
4. sonstige betriebliche Erträge 8.714,23 6.850,30 1.863,93 21
5. Aufwendungen für bezogene Lieferungen und Leistungen 65.436,55 -68.383,60 133.820,15 205
Aufwendungen für Hausbewirtschaftung 51.867,57 -54.488,10 106.355,67 205
Aufwendungen für Verkaufsgrundstücke 13.470,44 -13.649,00 27.119,44 201
Aufwendungen für andere Lieferungen und Leistungen 98,53 -246,50 345,03 350
6. Personalaufwand 16.569,26 -15.389,80 31.959,06 193
Löhne und Gehälter 12.724,10 -12.021,60 24.745,70 194
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 3.845,17 -2.283,90 6.129,07 159
davon für Altersversorgung 1.296,78 -1.084,30 2.381,08 184
7. Abschreibungen 12.316,93 -11.233,50 23.550,43 191
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 12.316,93 -11.233,50 23.550,43 191
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 0,00 0,00 0,00 0
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 8.644,87 -7.856,10 16.500,97 191
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen 0,00 0,00 0,00 0
10. Erträge aus Beteiligungen 4.139,10 3.774,10 365,00 9
davon aus verbundenen Unternehmen 10,00 143,90 -133,90 -1.339
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 759,32 880,50 -121,18 -16
davon aus verbundenen Unternehmen 137,10 258,30 -121,20 -88
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 77,50 266,10 -188,60 -243
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
davon aus verbundenen Unternehmen 0,00 0,00 0,00 0
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 0,00 0,00 0
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.208,78 -7.228,50 15.437,28 188
davon an verbundene Unternehmen 54,60 57,70 -3,10 -6
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 15.913,40 15.431,10 482,30 3
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 0,00 0,00 0,00 0
18. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
19. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0
20. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 159,45 -497,20 656,65 412
22. sonstige Steuern 2,95 0,00 2,95 100
23. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 0,00 0,00 0
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 15.751,01 14.933,90 817,11 5
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen 0,00 0,00 0,00 0
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 15.751,01 14.933,90 817,11 5
29. Ausschüttung 0,00 0,00 0,00 0
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 261 257 4 2
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 248 243 5 2
Azubis 13 12 1 8
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 258 250 8 3
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 244 237 7 3
Azubis 12 11 0 3
3.Investitionen (in TEUR) 61.932 157.736 -95.804 -155

Anstalt des öffentlichen Rechts

Kommunalunternehmen

Die Stadt Nürnberg hat auf das Klinikum die Aufgabe übertragen, die bedarfsgerechte Versorgung der Bevölkerung mit Gesundheitsleistungen im Sinne der Bayerischen Gemeindeordnung sicherzustellen. Zweck der Körperschaft ist die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Weiterer Unternehmenszweck ist die Förderung der Bildung, der Wissenschaft und Forschung sowie des Wohlfahrtswesens, jeweils im Zusammenhang mit dem Gesundheitswesen. Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch den Betrieb des Krankenhauses „Klinikum Nürnberg“ nach § 67 der Abgabenordnung (AO) mit der Maßgabe, eine bedarfsg-rechte Versorgung der Bevölkerung mit einem leistungsfähigen allgemeinen Krankenhaus der höchsten Versorgungsstufe im Sinne des Bayerischen Krankenhausgesetzes zu gewährleisten; des Weiteren zählen Leistungen der stationären und ambulanten Vor- und Nachsorge, Rehabilitation und Pflege sowie Leistungen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen zu den Satzungszwecken. Als akademisches Lehrkrankenhaus nimmt das Klinikum an der klinisch-praktischen Ausbildung teil. Der Satzungszweck wird darüber hinaus durch den Betrieb von Medizinischen Versorgungszentren als Einrich-tung der Wohlfahrtspflege im Sinne von § 66 AO verwirklicht. Im übrigen ist das Klinikum berechtigt, alle Maßnahmen durchzuführen, die für das Unternehmen förderlich sind. Unter Beachtung dieses Zwecks ist das Klinikum als Dienstleistungsunternehmen sparsam und wirtschaftlich zu führen. Zu den Leistungen im Bereich der Aus-, Fort- und Weiterbildung im Gesundheitswesen gehören insbesondere die Errichtung und der

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Krankenhäuser (ohne Hochschulkliniken, Vorsorge- und

Rehabilitationskliniken)

Vorsorge- und Rehabilitationskliniken

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Klinikum Nürnberg Telefon 398 - 35 01 Prof.-Ernst-Nathan-Str. 1 D-90419 Nürnberg Fax 398 - 35 05 e-Mail vorstand@klinikum- nuernberg.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

ABC AmbulantesBehandlungsCentrum GmbH 100,00

A.R.Z. Ambulantes Rehabilitationszentrum Nürnberg GmbH 50,00

Klinikum Nürnberg Medical School GmbH 100,00

Klinikum Nürnberg Service GmbH (KNSG) 100,00

Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH 100,00

SAPV Team Nürnberg GmbH 35,00

Anzahl: 6

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Vorstand Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. Estelmann, Alfred Vorsitzender Der Vorstand des Klinikums, Herr Dr. Alfred Estelmann, erhielt im Jahr 2015 Gesamtbezüge in Höhe von 270 TEUR. Hinzu kommen Zahlungen an die Zusatzversorgungskasse in Höhe von 9 TEUR sowie die Gestellung eines Dienstwagens.

Verwaltungsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. rer. pol. Maly, Ulrich Vorsitzender

Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg

Alesik, Aliki Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Friedel, Andrea Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Gsänger, Werner Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Meissner, Fabian Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Penzkofer-Röhrl, Gabriele Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prof. Dr. Lipfert, Cornelia Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Schrollinger, Thomas Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Strohhacker, Katja Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Wojciechowski, Anita-Susanna Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Bilanz 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 655.069,00 -655.069,00
A. Anlagevermögen 501.823,00 498.251,00 3.572,00 1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 1.530,00 1.815,00 -285,00 -19
II. Sachanlagen 488.380,00 495.337,00 -6.957,00 -1
III. Finanzanlagen 11.913,00 1.099,00 10.814,00 91
B. Umlaufvermögen 124.920,00 135.015,00 -10.095,00 -8
I. Vorräte 13.442,00 14.936,00 -1.494,00 -11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 96.262,00 100.341,00 -4.079,00 -4
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 79.017,00 72.694,00 6.323,00 8
2. Forderungen an den Gesellschafter 151,00 123,00 28,00 19
3. Forderungen nach dem Krankenhausfinanzierungsrecht 14.819,00 17.498,00 -2.679,00 -18
4. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.206,00 7.681,00 -6.475,00 -537
5. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 64,00 43,00 21,00 33
6. sonstige Vermögensgegenstände 1.005,00 2.302,00 -1.297,00 -129
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 5.000,00 5.000,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 10.217,00 14.738,00 -4.521,00 -44
C. Ausgleichsposten nach dem KHG: 21.120,00 21.047,00 73,00 0
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.011,00 756,00 255,00 25
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Passiva 655.069,00 -655.069,00
A. Eigenkapital 76.600,00 80.442,00 -3.842,00 -5
B. Sonderposten aus Zuwendungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens: 326.694,00 335.041,00 -8.347,00 -3
C. Rückstellungen 139.243,00 145.129,00 -5.886,00 -4
D. Verbindlichkeiten 106.296,00 94.329,00 11.967,00 11
E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung
F. Rechnungsabgrenzungsposten 42,00 128,00 -86,00 -205
Gewinn- und Verlustrechnung 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Erlöse aus Krankenhausleistungen 424.810,00 411.020,00 13.790,00 3
2. Erlöse aus Wahlleistungen 24.342,00 25.356,00 -1.014,00 -4
3. Erlöse aus ambulanten Leistungen des Krankenhauses 25.265,00 23.659,00 1.606,00 6
4. Nutzungsentgelte der Ärzte 2.968,00 3.056,00 -88,00 -3
5. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/unfertigen Leistungen -490,00 1.286,00 -1.776,00 362
6. andere aktivierte Eigenleistungen 376,00 306,00 70,00 19
7. Zuweisungen und Zuschüsse der öffentlichen Hand, soweit nicht unter Nr. 11 2.757,00 3.156,00 -399,00 -14
8. sonstige betriebliche Erträge 52.932,00 48.923,00 4.009,00 8
9. Personalaufwand 341.642,00 330.485,00 11.157,00 3
10. Materialaufwand 130.298,00 126.051,00 4.247,00 3
Zwischenergebnis 61.021,00 60.226,00 795,00 1
11. Erträge aus Zuwendungen zur Finanzierung von Investitionen 9.203,00 9.523,00 -320,00 -3
12. Erträge aus der Einstellung von Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung 73,00 79,00 -6,00 -8
13. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 21.257,00 21.155,00 102,00 0
14. Erträge aus der Auflösung des Ausgleichspostens für Darlehensförderung
15. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/Verbindlichkeiten nach dem KHG und auf Grund sonstiger Zuwendungen zur Finanzierung des Anlagevermögens 9.997,00 10.250,00 -253,00 -3
16. Aufwendungen aus der Zuführung zu Ausgleichsposten aus Darlehensförderung
17. Aufwendungen für die nach dem KHG geförderte Nutzung von Anlagegegenständen
18. Aufwendungen für nach dem KHG geförderte, nicht aktivierungsfähige Maßnahmen 20,00 15,00 5,00 25
19. Aufwendungen aus der Auflösung der Ausgleichsposten aus Darlehensförderung und für Eigenmittelförderung
20. Abschreibungen 30.144,00 29.195,00 949,00 3
21. sonstige betriebliche Aufwendungen 46.111,00 45.068,00 1.043,00 2
Zwischenergebnis 5.281,00 6.454,00 -1.173,00 -22
22. Erträge aus Beteiligungen 30,00 30,00 100
23. Erträge aus anderen Wertpapieren und aus Ausleihungen des Finanzanlagevermögens 0,00 150,00 -150,00 0
24. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 593,00 435,00 158,00 27
25. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 500,00 -500,00 0
26. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 9.995,00 4.616,00 5.379,00 54
27. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -4.090,00 1.922,00 -6.012,00 147
28. außerordentliche Erträge
29. außerordentliche Aufwendungen
30. außerordentliches Ergebnis
21. Steuern -249,00 64,00 -313,00 126
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -3.842,00 1.859,00 -5.701,00 148
26. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag (-) -22.817,00 -24.676,00 1.859,00 -8
26. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen
27. Bilanzgewinn/Bilanzverlust -26.659,00 -22.817,00 -3.842,00 14

Das Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg ist im Krankenhausplan des Freistaates Bayern als Krankenhaus der III. Versorgungsstufe mit 1.240 Planbetten und 182 Plätzen für die Betriebsstelle Nord sowie 957 Planbetten und 24 Plätzen für die Betriebsstelle Süd, einschließlich 10 Betten am Klinikum Neumarkt (Außenstelle im Gebiet Kinderheilkunde), enthalten. Es werden sowohl Patienten mit somatischen als auch mit psychiatrischen Erkrankungen versorgt und für den Gewährsträger Stadt Nürnberg die Sicherstellungsverpflichtung in der stationären Versorgung wahrgenommen.

Im somatischen Bereich ging die Zahl der Patienten im Jahr 2015 um 1 % zurück, wohingegen in den psychiatrischen Kliniken ein Zuwachs um rund 3 % verzeichnet wurde. Insgesamt wurden 95.686 Patienten vollstationär behandelt. Hinzu kamen 47.757 Behandlungstage in den Tageskliniken.

Die bauliche Entwicklung am Klinikum Süd war im Geschäftsjahr durch die Fortführung der Baumaßnahmen für die psychiatrischen Tageskliniken, ambulante Einrichtungen und die Schule für Kranke (Gebäude F) sowie die Erweiterungen des Gebäudes des Herz-Gefäß-Zentrums (Gebäude E) geprägt. Im Januar 2015 wurde das neu errichtete Parkhaus am Klinikum Süd mit rund 800 Stellplätzen eröffnet. Am Klinikum Nord war die wesentlichste bauliche Maßnahme die laufende Sanierung von Haus 24.

Des Weiteren konnte, nach krankenhausplanerischer Anerkennung, am Klinikum Süd ein neuer palliativmedizinischer Dienst etabliert werden. Dieser ergänzt die bereits bestehende Palliativstation am Klinikum Nord und soll die palliativmedizinische Versorgung am Standort Süd verbessern.

Das Klinikum Nürnberg ist Gesellschafter mehrerer Tochter- und Beteiligungsunternehmen. Die Klinikum Nürnberg Service-GmbH erbringt als konzerninterner Dienstleister Leistungen für das Klinikum Nürnberg. Durch die ABC AmbulantesBehandlungsCentrum GmbH werden ambulante Gesundheitsleistungen angeboten. Die Klinikum Nürnberg Medical School GmbH erbringt Leistungen im Rahmen der Kooperation mit der Paracelsus Medizinische Privatuniversität Salzburg (PMU), die in Nürnberg das Studium der Humanmedizin nach österreichischem Recht anbietet. Die A.R.Z. – Ambulantes Rehabilitationszentrum Nürnberg GmbH ist ein Gemeinschaftsunternehmen des Klinikums Nürnberg sowie der Deutschen Rentenversicherung Nordbayern und erbringt Leistungen der ambulanten Rehabilitation in den Fachgebieten Kardiologie, Neurologie und Orthopädie. Hinzu kommt die Krankenhäuser Nürnberger Land GmbH, die an den drei Standorten Altdorf, Hersbruck und Lauf insgesamt 327 akutstationäre Planbetten betreibt. Gemeinsam mit dem Hospiz Team Nürnberg e. V. werden über die SAPV Team Nürnberg GmbH Leistungen der speziellen ambulanten Palliativversorgung angeboten.

gGmbH

Kapitalgesellschaft

Das Unternehmen verwirklicht Ziele der Kinder- und Jugendhilfe (SGB VIII), der Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) und Sozialhilfe (SGB XII). Gegenstand des Unternehmens ist es, i. S. des Sozialstaatsgebots sozial benachteiligten Personengruppen mit dem Wohnsitz in Nürnberg (Personen mit sozialen Schwierigkeiten, Langzeitarbeitslose, jüngere Arbeitslose mit schlechten Eingangsvoraussetzungen für eine berufliche Integration, ältere Arbeitslose etc.) durch Bereitstellung befristeter Arbeitsgelegenheiten in eigenen Werkstätten sowie durch "Arbeit bei Dritten", durch Qualifizierung und Beratung den Zugang zu dauerhafter Erwerbsarbeit und gesellschaftlicher Teilhabe zu ermöglichen.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Noris-Arbeit gGmbH Telefon 58 63 - 0 Fichtestraße 45 D-90489 Nürnberg Fax 58 63 - 238 e-Mail noris.arbeit@noa.nuern berg.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Rückel, Claus-Dieter Geschäftsführer Bezüge: entsprechend tariflich Beschäftigter / Beamter

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Penzkofer-Röhrl, Gabriele Vorsitzende

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prof. Dr. Lipfert, Cornelia stellv. Vorsitzende

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Ahmed, Nasser Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Arabackyj, Claudia Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Bielmeier, Andrea Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Bieswanger, Jasmin Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Dr. Alberternst, Christiane Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Dr. jur. Fraas, Michael Mitglied

Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Härtel, Elke Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Heinemann, Rita Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Loos, Andrea Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prölß, Reiner Mitglied

Sozialreferent der Stadt Nürnberg

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 3.814,00 3.814,00 100
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte)
B. Anlagevermögen 331,00 271,00 60,00 18
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 3,00 -3,00
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 3,00 -3,00
3. Geschäfts- oder Firmenwerte
4. geleistete Anzahlungen
II. Sachanlagen 331,00 268,00 63,00 19
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 79,00 85,00 -6,00 -8
2. technische Anlagen und Maschinen 21,00 11,00 10,00 48
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 231,00 172,00 59,00 26
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
III. Finanzanlagen
C. Umlaufvermögen 3.483,00 7.848,00 -4.365,00 -125
I. Vorräte 104,00 104,00 100
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 111,00 -111,00
3. fertige Erzeugnisse und Waren 104,00 104,00 100
4. geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 3.053,00 2.774,00 279,00 9
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 2.065,00 2.136,00 -71,00 -3
4. sonstige Vermögensgegenstände 750,00 205,00 545,00 73
5. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital
III. Wertpapiere
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 326,00 4.963,00 -4.637,00 -1.422
D. Rechnungsabgrenzungsposten
E. Aktive latente Steuern
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Passiva 3.814,00 3.814,00 100
A. Eigenkapital 1.192,00 25,00 1.167,00 98
I. Gezeichnetes Kapital 26,00 25,00 1,00 4
II. Kapitalrücklage 12,00 12,00 0,00 0
III. Gewinnrücklagen 1.153,00 1.153,00 100
1. gesetzliche Rücklage
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen
3. satzungsgemäße Rücklage
4. andere Gewinnrücklagen 1.153,00 1.116,00 37,00 3
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag 0,00 0,00 0
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag 1,00 1,00 100
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen 0,00 0,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 549,00 983,00 -434,00 -79
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 39,00 27,00 12,00 31
2. Steuerrückstellungen 199,00 495,00 -296,00 -149
3. sonstige Rückstellungen 311,00 461,00 -150,00 -48
F. Verbindlichkeiten 2.072,00 5.981,00 -3.909,00 -189
1. Anleihen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 111,00 95,00 16,00 14
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 881,00 4.523,00 -3.642,00 -413
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
9. Sonstige Verbindlichkeiten 1.080,00 1.363,00 -283,00 -26
G. Rechnungsabgrenzungsposten 1,00 2,00 -1,00 -100
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 9.334,00 10.938,00 -1.604,00 -17
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. andere aktivierte Eigenleistungen
4. sonstige betriebliche Erträge 572,00 676,00 -104,00 -18
5. Materialaufwand -974,00 951,00 -1.925,00 198
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -948,00 938,00 -1.886,00 199
Aufwendungen für bezogene Leistungen -26,00 13,00 -39,00 150
6. Personalaufwand -6.488,00 7.714,00 -14.202,00 219
Löhne und Gehälter -5.057,00 5.988,00 -11.045,00 218
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -1.431,00 1.725,00 -3.156,00 221
7. Abschreibungen -89,00 79,00 -168,00 189
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes -89,00 3,00 -92,00 103
auf Vermögensgegenstände des Umlaufvermögens, soweit diese die in der Kapitalgesellschaft üblichen Abschreibungen überschreiten 76,00 -76,00
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.267,00 2.356,00 -4.623,00 204
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
10. Erträge aus Beteiligungen
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 6,00 18,00 -12,00 -200
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -10,00 31,00 -41,00 410
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 83,00 501,00 -418,00 -504
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen
18. außerordentliche Erträge
19. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0
20. außerordentliches Ergebnis
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -34,00 16,00 -50,00 147
22. sonstige Steuern -17,00 -631,00 614,00 -3.612
23. Erträge aus Verlustübernahmen
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 32,00 32,00 100
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen -31,00 1.116,00 -1.147,00 3.700
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust 1,00 1,00 100
29. Ausschüttung
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 194 -194
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 134 167 -33 -25
Azubis 27 -27
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 240 -240
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 155 203 -48 -31
Azubis 14 37 -23 -164
3.Investitionen (in EUR)

Geschäftsbericht 2015

Das Geschäftsjahr 2015 ist das zweite Jahr, in dem ausschließlich städtische Zuschüsse für Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleistungen gewährt wurden.

Der Bilanzgewinn der Gesellschaft beträgt für das Geschäftsjahr 2015 € 1.136,34. Außerdem wurden 523 T€ in die zweckgebundenen Rücklagen eingestellt. Die Umsatzerlöse sind von 10,938 Mio. € in 2014 auf 9,334 Mio. € im Jahr 2015 gesunken. Dies entspricht einer Minderung um 14,66 %. Die gewährten Zuschüsse stiegen leicht von Mio. € 4,899 in 2014 auf Mio. € 4,914 in 2015, was einer Mehrung von 0,31 % entspricht. Die Gesamtleistung (Betriebsleistung) des Unternehmens sank leicht von 11,711 Mio. € in 2014 auf 10,153 Mio. € in 2015.

Die Personalaufwendungen betrugen im Jahr 2015 Mio. € 6,488. Im Vorjahr waren Personalaufwendungen mit Mio. € 7,791 angefallen. Die Personalkostensenkung ist im Wesentlichen im projektbedingten Teilnehmerpersonal entstanden. Die Ausgründung der NOA.kommunal GmbH bzw. der Übergang von Personal bewirkte zudem eine Reduzierung der Personalaufwendungen im Stammpersonal. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen verringerten sich gegenüber dem Vorjahr um rund T€ 100. Sie belaufen sich im Jahr 2015 auf Mio. € 2,267 (Vorjahr Mio. € 2,356).

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit weist einen Positivsaldo von 331 T€ aus (2014: 510 T€). Beide Ergebnisse sind von Einmaleffekten (Auflösung von Rückstellungen, Auswirkungen der Steuerprüfungen, Zufluss von ungeplanten Zuschussmitteln) geprägt. Seitens des Gesellschafters Stadt Nürnberg ist für 2015 kein Verlustausgleich vorzunehmen. Der Jahresüberschuss wird in zweckgebundene Rücklagen gemäß § 62 AO eingestellt.

Die Bilanzsumme der NOA hat sich gegenüber dem Vorjahr um 4,305 Mio. € verringert und beträgt zum 31.12.2015 3,814 Mio. €. Ursächlich hierfür sind Bereinigungen von Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Gesellschafterin und der NOA als Tochter.

Am 31. Dezember 2015 gehörten 134 Mitarbeiter (Vorjahr 122) zur Stammbelegschaft der NOA. Wie in den Vorjahren beschäftigt das Unternehmen in der Stammbelegschaft fast genauso viele Frauen (48,4 %) wie Männer (51,6%). Zum Stichtag 31.12.2015 hatten insgesamt 174 Personen (Vorjahr 194 Personen) einen Arbeitsvertrag bzw. Ausbildungsvertrag mit der NOA. Das entspricht einem Rückgang der Gesamtbelegschaft um 10,3 %.

Neben den weiteren Einnahmen benötigt die NOA insgesamt ca. 8 Mio. € jährlich für Arbeitsmarkt- und Bildungsdienstleistungen, um ihren Bestand in der gegenwärtigen Größe sichern zu können. Ein solches Auftragsvolumen scheint nach heutigen Erkenntnissen gesichert zu sein, zumal sich die Stadt Nürnberg weiterhin mit 2 Mio. € beteiligen will.

Die Liquiditätslage ist befriedigend. Es sind keine Engpässe zu erwarten.

Die Entwicklung der NOA in den Jahren 2016 bis 2018 wird im Sinne des „Going-Concern- Prinzips“ positiv beurteilt.

gGmbH

Kapitalgesellschaft

Aufgabe und Zweck der Gesellschaft Die Gesellschaft betreibt 1 Hauptwerkstatt und 5 Zweigwerkstätten für behinderte Menschen im Sinne des § 136 Sozialgesetzbuch IX. Die Werkstatt für Behinderte ist eine Einrichtung zur Eingliederung Behinderter in das Arbeitsleben. Sie hat denjenigen Behinderten, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt beschäftigt werden können, 1.eine angemessene berufliche Bildung und eine Beschäftigung zu einem ihrer Leistung angemessenen Arbeitsentgelt aus dem Arbeitsergebnis anzubieten und 2.zu ermöglichen, ihre Leistungsfähigkeit zu entwickeln, zu erhöhen oder wiederzugewinnen und dabei ihre Persönlichkeit weiterzuentwickeln. Sie muß über ein möglichst breites Angebot an Berufsbildungs- und Arbeitsplätzen sowie über qualifiziertes Personal und einen begleitenden Dienst verfügen. Daneben befaßt sich die Gesellschaft auch mit der Unterbringung von Behinderten durch Organisation und pädagogische Betreuung von Wohngemeinschaften sowie der Errichtung und dem Betrieb von Begegnungsstätten; soweit die Regierung von Mittelfranken und der Bezirk Mittelfranken zustimmen, baut und betreibt die Gesellschaft auch Wohnheime für Behinderte, sowie zur Erfüllung ihrer Aufgaben

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz noris inklusion gemeinnützige GmbH Telefon 98 18 51 01 Bertolt-Brecht-Straße 6 D-90471 Nürnberg Fax 98 18 51 09 e-Mail info@wfb-nuernberg.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Freizeitstätte der Lebenshilfe und der Werkstatt für Behinderte gGmbH 49,00

Anzahl: 1

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Schadinger, Christian Geschäftsführer

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Loos, Andrea Vorsitzende

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Groh, Gerhard stellv. Vorsitzender

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Alesik, Aliki Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Blumenstetter, Renate Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Gsänger, Werner Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Heinemann, Rita Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Kontsek, Martina Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prölß, Reiner Mitglied

Berufsm. Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 9.668,00 -9.668,00
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des
B. Anlagevermögen 6.923,00 7.181,00 -258,00 -4
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 271,00 237,00 34,00 13
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 198,00 178,00 20,00 10
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten
3. Geschäfts- oder Firmenwerte
4. geleistete Anzahlungen 74,00 59,00 15,00 20
II. Sachanlagen 6.390,00 6.671,00 -281,00 -4
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.283,00 5.432,00 -149,00 -3
2. technische Anlagen und Maschinen 153,00 224,00 -71,00 -46
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 919,00 983,00 -64,00 -7
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 35,00 33,00 2,00 6
III. Finanzanlagen 262,00 273,00 -11,00 -4
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
3. Beteiligungen 105,00 105,00 0,00 0
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 157,00 165,00 -8,00 -5
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
6. sonstige Ausleihungen 1,00 3,00 -2,00 -200
C. Umlaufvermögen 3.949,00 2.418,00 1.531,00 39
I. Vorräte 233,00 256,00 -23,00 -10
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 115,00 131,00 -16,00 -14
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 26,00 33,00 -7,00 -27
3. fertige Erzeugnisse und Waren 89,00 81,00 8,00 9
4. geleistete Anzahlungen 4,00 11,00 -7,00 -175
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.106,00 1.653,00 453,00 22
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 683,00 770,00 -87,00 -13
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 177,00 251,00 -74,00 -42
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 21,00 10,00 11,00 52
4. sonstige Vermögensgegenstände 143,00 -143,00
5. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital
III. Wertpapiere
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 1.610,00 509,00 1.101,00 68
D. Rechnungsabgrenzungsposten 39,00 68,00 -29,00 -74
E. Aktive latente Steuern
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
Passiva 9.668,00 -9.668,00
A. Eigenkapital 2.691,00 2.038,00 653,00 24
I. Gezeichnetes Kapital 2.759,00 2.759,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen 224,00 224,00 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag -293,00 -945,00 652,00 -223
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 184,00 194,00 -10,00 -5
C. Empfangene Ertragszuschüsse
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse
E. Rückstellungen 1.924,00 2.372,00 -448,00 -23
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 211,00 200,00 11,00 5
2. Steuerrückstellungen
3. sonstige Rückstellungen 1.713,00 2.172,00 -459,00 -27
F. Verbindlichkeiten 5.139,00 5.062,00 77,00 1
1. Anleihen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 2.704,00 2.855,00 -151,00 -6
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 235,00 333,00 -98,00 -42
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 104,00 43,00 61,00 59
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 103,00 100,00 3,00 3
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
9. Sonstige Verbindlichkeiten 1.993,00 1.729,00 264,00 13
G. Rechnungsabgrenzungsposten 973,00 2,00 971,00 100
H. Passive latente Steuern
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 16.913,00 15.883,00 1.030,00 6
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 12,00 -12,00 0
3. andere aktivierte Eigenleistungen
4. sonstige betriebliche Erträge 556,00 979,00 -423,00 -76
5. Materialaufwand -1.671,00 -1.540,00 -131,00 8
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -1.034,00 -974,00 -60,00 6
Aufwendungen für bezogene Leistungen -637,00 -567,00 -70,00 11
6. Personalaufwand -12.483,00 -12.571,00 88,00 -1
Löhne und Gehälter -9.842,00 -9.989,00 147,00 -1
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -2.639,00 -2.581,00 -58,00 2
7. Abschreibungen -586,00 -625,00 39,00 -7
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -2.880,00 -2.925,00 45,00 -2
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
10. Erträge aus Beteiligungen
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1,00 1,00 100
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -123,00 -140,00 17,00 -14
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -271,00 -927,00 656,00 -242
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen
18. außerordentliche Erträge
19. außerordentliche Aufwendungen
20. außerordentliches Ergebnis
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
22. sonstige Steuern -21,00 -18,00 -3,00 14
23. Erträge aus Verlustübernahmen
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust -293,00 -945,00 652,00 -223
29. Ausschüttung
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 292 313 -21 -7
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 243 228 15 6
Azubis 13 15 -2 -15
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 305 308 -3 -1
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 250 225 25 10
Azubis 12 15 -3 -25
3.Investitionen (in TEUR) 346 528 -182 -53

Geschäftsbericht 2015

Im Geschäftsjahr 2015 konnten nochmals positive Einmaleffekte durch Nachzahlungen von Entgelten verbucht werden. Der Abschluss neuer Verträge im Bereich des stationären Wohnens und auch im ambulanten Wohnen ist 2015 erstmals voll ertragswirksam geworden. Hierdurch konnte die Refinanzierung in diesen Bereichen auf fast 100% verbessert werden. Die Entwicklung der Umsätze im Arbeitsbereich hat sich um gut 7,7% erhöht, was durch eine Stabilisierung der Produktion in 2015 nach der Fertigungsumstellung 2014 geschuldet ist.

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit lag zum 31.12. bei T€ -271 (Vorjahr T€ - 927) und in Folge reduziert sich der Verlust im Jahresergebnis auf T€ -293 (Vorjahr T€ -946). Das Ergebnis relativiert sich insbesondere vor dem Hintergrund, dass in 2015 T€ 412 Erlöse aus Nachverhandlungen mit den Kostenträgern als periodenfremde Einmalzahlungen eingeflossen sind.

Trotz Tarifsteigerungen, insbesondere beim Tarif "Sozial- und Erziehungsdienst" in Höhe von T€ 117, verringerten sich die Personalkosten im Jahr 2015 um T€ 90 auf T€ 12.481 (Vorjahr T€ 12.571). Dies ist im Wesentlichen auf die Entwicklung der Personalrückstellungen zurück zu führen.

Das Geschäftsfeld Wohnen ist mit zwei Wohnheimen mit 90 Plätzen sowie 115 Plätzen im Ambulant Betreuten Wohnen (ABW) voll ausgelastet. Auch wenn durch die Neuverhandlungen für den Bereich stationäres und ambulantes Wohnen nun eine den Rahmenleistungsvereinbarungen entsprechende finanzielle Ausstattung vorliegt, besteht insbesondere für das Ambulant Betreute Wohnen weiterhin Nachbesserungsbedarf.

Auch in Zukunft gibt es notwendige Organisationsleistungen (Wohnungssuche, Organisation von Ein-, Um-, Auszügen, Vorbereitung von ABW-Einzügen mit Betroffenen, Eltern, Behörden, …), die nicht von der Refinanzierung erfasst sind – obwohl die Kostenträger und die Politik einen Ausbau der ambulanten Angebote propagieren. Ohne das Erbringen von Organisationsleistungen würde sich jedoch nicht nur eine Stagnation, sondern sogar ein Rückgang im ABW Angebot ergeben.

Im Arbeitsbereich sind die Entgelteinnahmen in 2015, verglichen mit 2014, um T€ 707 gestiegen. Hierin sind jedoch die Nachzahlungen in Höhe von T€ 412 enthalten (Einmaleffekt!). Das Ergebnis im Arbeitsbereich lag mit einem Rohertrag von T€ 2.067 um T€ 116 unter dem des Vorjahres (T€ 2.183).

Personal- und Sozialbereich

Auf Vollzeit umgerechnet waren zum Bilanzstichtag 220 Mitarbeiter (mit temporären MA und Altersteilzeitbeschäftigten ohne MA aus LfZ) beschäftigt (Vorjahr 225 MA). Die Anzahl der Mitarbeiter mit Behinderung, die in einem arbeitnehmerähnlichen Rechtsverhältnis beschäftigt sind bzw. sich in einer vorgeschalteten Bildungsmaßnahme befinden, betrug zum gleichen Zeitpunkt 524 Personen (Vorjahr 508 Personen).

Vermögens- und Finanzlage

Sowohl die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, als auch die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen konnten gegenüber dem Vorjahr gesenkt werden. Die absolute Erhöhung bei der Position Verbindlichkeiten ergibt sich hauptsächlich aus dem Abrechnungsstand mit der Stadt Nürnberg zum 31.12. und den Verbindlichkeiten aus Lohnsteuer/Solidaritätszuschlag/Kirchensteuer, ebenfalls zum 31.12., sowie dem erhöhten Stand der Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen (WBG), die in 2016 und 2017 ausgeglichen werden.

Die sonstigen Vermögensgegenstände sind geringfügig gesunken. Die Rückstellungen sind auf dem Niveau der Vorperiode. Der Warenbestand ist leicht gestiegen.

Insgesamt betrugen die Zugänge im Anlagevermögen T€ 346. Der Großteil lag bei diversen Einzelpositionen in der Betriebsausstattung. Erwähnenswerte Einzelpositionen waren hierbei die Restkosten der Anschaffung/Erneuerung von Softwarelizenzen (Personalabrechnungsprogramm, Förderplanung für Menschen mit Behinderung) sowie Kosten für ein Upgrade des ERP-Systems und Investition in Anlagegüter für neue Arbeitsfelder der Werkstätten.

Zugeflossene Fördermittel für Investitionen werden über den Sonderposten Fördermittel auf die Bindungsdauer verteilt und so im Zeitablauf ertragswirksam vereinnahmt. Im vergangenen Geschäftsjahr war die Zahlungsfähigkeit zu jeder Zeit gegeben. Die Finanzlage ist stabil; der laufende Geschäftsbetrieb kann ohne Liquiditätsengpässe abgewickelt werden und für das weitere Geschäftsjahr 2016 wird die Zahlungsfähigkeit, auch unter Berücksichtigung von Investitionsmaßnahmen, gegeben sein.

Der Fehlbetrag 2015 wird, wie alle der vorangegangen Geschäftsjahre, von der Gesellschafterin Stadt Nürnberg in voller Höhe ausgeglichen. Somit kann die Vermögensund Finanzlage als ausreichend gesichert bewertet werden.

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist der Bau, Ausbau, Betrieb und die Verwaltung der Häfen Nürnberg und Roth und - soweit ein unmittelbarer Bezug zu Grundstücken oder Gebäuden in den Häfen Nürnberg und Roth besteht, - die Vermittlung des Abschlusses oder der Nachweis der Gelegenheit zum Abschluss von Verträgen über Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte, gewerbliche Räume, Wohnräume oder Darlehen (soweit die Letztgenannten nicht einem gesonderten öffentliche- rechtlichen Genehmigungserfordernis unterliegen), - die Vorbereitung und die Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung und als Baubetreuer im fremden Namen für fremde Rechnung unter Verwendung von Vermögenswerten von Erwerbern, Mietern, Pächtern oder sonstigen Nutzungsberechtigten oder von Bewerbern um Erwerbs- oder Nutzungsrechte sowie - die wirtschaftliche Vorbereitung oder Durchführung von Bauvorhaben als Bauherr im eigenen Namen für eigene oder fremde Rechnung sowie alle damit zusammenhängenden oder sich daraus ergebenen Geschäfte und Tätigkeiten. Die Gesellschaft ist zu allen Maßnahmen und Geschäften berechtigt, die den Gesellschaftszweck fördern. Sie kann sich zur Erfüllung ihrer Aufgaben anderer Unternehmen bedienen, sich an ihnen beteiligen oder solche Unternehmen sowie Hilfs- und Nebenbetriebe erwerben,

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Frachtumschlag

Personenbeförderung in der See- und Küstenschifffahrt

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Hafen Nürnberg-Roth GmbH Telefon 64 29 40 Rotterdamer Straße 2 D-90451 Nürnberg

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

TriCon Container-Terminal Nürnberg GmbH 25,00

Anzahl: 1

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Bayernhafen GmbH & Co. KG 80,00

Stadt Nürnberg 19,00

Stadt Roth 1,00

Anzahl: 3

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Leupold, Harald Geschäftsführer Bezüge der Geschäftsführung: gem. § 285 Satz 1 Nr. 9a i.V.m. § 286 Abs. 4 HGB keine Angaben

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Eck, Gerhard Vorsitzender

Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Bau und Verkehr

Dr. jur. Fraas, Michael stellv. Vorsitzender

Wirtschaftsreferent der Stadt Nürnberg

Dix, Harald Mitglied

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dr. Dörfler, Rupert Mitglied

Edelhäußer, Ralph Mitglied

1.Bürgermeister der Stadt Roth

Soldner, Ilka Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Zimmermann, Joachim Mitglied

Geschäftsführer der Bayernhafen GmbH & Co. KG

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 14.615,80 15.371,10 -755,30 -5
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte)
B. Anlagevermögen 12.520,90 13.484,00 -963,10 -8
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,40 0,40 0,00 0
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 0,40 0,40 0,00 0
3. Geschäfts- oder Firmenwerte
4. geleistete Anzahlungen
II. Sachanlagen 12.445,50 13.408,60 -963,10 -8
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 2.969,10 3.225,70 -256,60 -9
2. technische Anlagen und Maschinen 9.050,50 9.726,20 -675,70 -7
3. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 398,20 453,00 -54,80 -14
4. geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 27,70 3,70 24,00 87
III. Finanzanlagen 75,00 75,00 0,00 0
1. Anteile an verbundenen Unternehmen
2. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
3. Beteiligungen 75,00 75,00 0,00 0
4. Ausleihungen an Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
5. Wertpapiere des Anlagevermögens
6. sonstige Ausleihungen
C. Umlaufvermögen 2.089,80 1.872,90 216,90 10
I. Vorräte 102,30 99,60 2,70 3
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 102,30 99,60 2,70 3
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
3. fertige Erzeugnisse und Waren
4. geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 1.966,10 1.751,00 215,10 11
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 14,60 87,10 -72,50 -497
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 1.811,20 1.524,50 286,70 16
3. Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 64,30 56,20 8,10 13
4. sonstige Vermögensgegenstände 76,00 83,20 -7,20 -9
5. eingefordertes, aber noch nicht eingezahltes Kapital
III. Wertpapiere
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 21,40 22,30 -0,90 -4
D. Rechnungsabgrenzungsposten 5,10 14,30 -9,20 -180
E. Aktive latente Steuern
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Passiva 14.615,80 15.371,10 -755,30 -5
A. Eigenkapital 1.586,10 1.586,10 0,00 0
I. Gezeichnetes Kapital 1.535,00 1.535,00 0,00 0
II. Kapitalrücklage
III. Gewinnrücklagen 51,10 51,10 0,00 0
1. gesetzliche Rücklage
2. Rücklage für Anteile an einem herrschenden oder mehrheitlich beteiligten Unternehmen
3. satzungsgemäße Rücklage
4. andere Gewinnrücklagen 51,10 51,10 0,00 0
IV. Gewinnvortrag/ Verlustvortrag
V. Jahresüberschuss/ Jahresfehlbetrag
VI. Nachrangige Gesellschafterdarlehen
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte)
C. Empfangene Ertragszuschüsse
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 7.661,30 8.310,10 -648,80 -8
E. Rückstellungen 849,40 774,50 74,90 9
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 153,60 141,00 12,60 8
2. Steuerrückstellungen
3. sonstige Rückstellungen 695,80 633,50 62,30 9
F. Verbindlichkeiten 4.518,30 4.699,60 -181,30 -4
1. Anleihen
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten
3. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 61,50 142,40 -80,90 -132
5. Verbindlichkeiten aus der Annahme gezogener Wechsel und der Ausstellung eigener Wechsel
6. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.992,00 1.886,00 106,00 5
7. Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 12,30 12,30 0,00 0
8. Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern
9. Sonstige Verbindlichkeiten 2.452,50 2.658,90 -206,40 -8
G. Rechnungsabgrenzungsposten 0,70 0,80 -0,10 -14
H. Passive latente Steuern
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 6.827,70 6.702,00 125,70 2
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. andere aktivierte Eigenleistungen 14,50 4,20 10,30 71
4. sonstige betriebliche Erträge 1.613,40 1.978,20 -364,80 -23
5. Materialaufwand 740,60 819,40 -78,80 -11
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 328,00 386,90 -58,90 -18
Aufwendungen für bezogene Leistungen 412,60 432,50 -19,90 -5
6. Personalaufwand 2.708,50 2.618,50 90,00 3
Löhne und Gehälter 2.141,20 2.076,80 64,40 3
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 567,30 541,70 25,60 5
7. Abschreibungen 1.067,80 1.067,90 -0,10 0
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen sowie auf aktivierte Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes 1.067,80 1.067,90 -0,10 0
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 1.724,70 2.011,10 -286,40 -17
9. Erträge aus Gewinnabführungsverträgen
10. Erträge aus Beteiligungen 200,00 50,00 150,00 75
11. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
12. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,50 2,40 -1,90 -380
13. Aufwendungen aus Verlustübernahmen
14. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens
15. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 21,90 21,10 0,80 4
16. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 2.392,60 2.198,80 193,80 8
17. Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen 12,30 12,30 0,00 0
18. außerordentliche Erträge
19. außerordentliche Aufwendungen
20. außerordentliches Ergebnis
21. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 683,20 655,30 27,90 4
22. sonstige Steuern 16,00 20,80 -4,80 -30
23. Erträge aus Verlustübernahmen
24. aufgrund einer Gewinngemeinschaft, eines Gewinn- oder Teilgewinnabführungsvertrags abgeführte Gewinne 1.681,10 1.510,40 170,70 10
25. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag
26. Gewinnvortrag/Verlustvortrag
27. Veränderungen der Kapitalrücklage und der Gewinnrücklagen
28. Bilanzgewinn/Bilanzverlust
29. Ausschüttung
Übersicht zur Mitarbeiterzahl und zum Investitionsvolumen 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1.Mitarbeiter Gesamt (zum 31.12.) 49 50 -1 -2
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 47 49 -2 -4
Azubis 3 3 0 0
2.Mitarbeiter Gesamt (im Jahresdurchschnitt) 50 50 0 0
Mitarbeiter umgerechnet auf Vollzeit 48 49 0 -1
Azubis 3 3 0 0
3.Investitionen (in TEUR) 105 177 -72 -69

Allgemein

Die Hafen Nürnberg-Roth GmbH ist die Betreibergesellschaft des Güterverkehrszentrums (GVZ) bayernhafen Nürnberg und des bayernhafen Roth. Das GVZ bayernhafen Nürnberg ist mit 337 ha Fläche, ca. 260 Unternehmen und über 5.600 Arbeitsplätzen sowie rd. 15,7 Mio. Tonnen Güterumschlag in 2015 das bedeutendste trimodale Güterverkehrs- und Logistikzentrum Süddeutschlands.

Wirtschaftliche Entwicklung/Verkehrsleistungen

Der Gesamtumschlag im bayernhafen Nürnberg und bayernhafen Roth lag im Geschäftsjahr 2015 wieder auf dem hohen Vorjahresniveau von 15,7 Mio. Tonnen. Beim Schiffsgüterumschlag ist im Vorjahresvergleich ein Rückgang um gesamt 67 Tsd. Tonnen (-15,5 %) zu verzeichnen, der durch eine Strukturveränderung bei der deutschen Steinkohle (Auslaufen der Kohleförderung), Unternehmensrestrukturierungen und fehlenden Schiffsladeraum für Erze und Metalle begründet ist. Der Bahnumschlag ist gegenüber dem Vorjahr um 6 % auf 3.622 Tsd. t zurückgegangen (2014: 3.853 Tsd. t). Für den Rückgang ist vor allem die Güterklasse Mineralöl verantwortlich. Einen Zuwachs verzeichnete dagegen der Bahnumschlag in der Papierlogistik und im Bereich Recycling. Die Entwicklung im Kombinierten Verkehr liegt dagegen stabil auf hohem Niveau. Die Tonnage entspricht mit 2.565 Tsd. t fast dem Vorjahr (2.580 Tsd. t). Der LKW-Umschlag verzeichnete gegenüber dem Vorjahr einen Zuwachs von 264 Tsd. t. Dies bedeutet, dass die Lkw-Tonnage auf hohem Niveau um 2,3 % auf gesamt 11.707 Tsd. t (Vorjahr: 11.442 Tsd. t) geringfügig gestiegen ist. Ein starker Anstieg ist dabei im Bereich Kurier-Express-Pakt (KEP) sowie ein leichter Anstieg bei Speditionen und Recycling-Betrieben festzustellen. Ein Rückgang der Lkw-Tonnage ist dagegen beim Massengut, insbesondere bei den Mineralölerzeugnissen, zu verzeichnen. Das Ergebnis vor Gewinnabführung und Ausgleichzahlung an Minderheitsgesellschafter liegt bei 1.693,4 T€ und somit um 170,8 T€ (+11,2 %) über dem des Vorjahres (1.522,6 T€). Vom Ergebnis erhalten die Städte Nürnberg und Roth eine Garantiedividende von gesamt 12,3 T€, an die Bayernhafen GmbH & Co. KG wird ein Gewinn von 1.681,1 T€ (Vorjahr: 1.510,4 T€) abgeführt.

Wesentliche Investitionen

Im Geschäftsjahr 2015 wurden von der Hafen Nürnberg-Roth GmbH nur geringe Investitionen in Höhe von 105 T€ getätigt. Davon betrafen 43 T€ die Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, 9 T€ die sonstige Betriebsvorrichtungen, 29 T€ die Betriebs- und Geschäftsausstattung sowie 24 T€ die Anlagen im Bau. Die Investitionen in die Hafeninfrastruktur werden hingegen von der Bayernhafen GmbH & Co. KG durchgeführt.

Liegenschaften und Vertriebsaktivitäten

Nach einer erheblichen Nachfragesteigerung nach Grundstücken bereits im Jahr 2014 hat sich dieser positive Trend im Berichtsjahr vor allem im bayernhafen Nürnberg noch deutlich verstärkt. Neben zwei neuen Erbbaurechtsverträgen (107.138 qm) und der Inanspruchnahme einer Option auf Erweiterung des Erbbaugrundstücks um 11.780 qm wurden vier Mietverträge und ein Nachtrag zu einem bestehenden Mietvertrag (45.780 qm) sowie eine entgeltpflichtige Reservierungsvereinbarung für ein Grundstück (20.984 qm) abgeschlossen. Ein bestehender Mietvertrag, welcher um 16.403 qm auf 111.865 qm erweitert wurde, wurde gleichzeitig auch um 11 Jahre verlängert.

Ausblick auf das Jahr 2016

In 2016 sollen nochmals umfangreiche Neuverträge und Vertragsverlängerungen für Grundstücke mit einer Gesamtfläche von 199.000 qm abgeschlossen werden. Durch die dafür anfallenden Abschlussprovisionen wird in 2016 ein wesentlicher Ergebnisbeitrag erzielt. Ein deutlich geringerer Umsatz- und Ergebnisbeitrag wird dagegen ab 2017 aufgrund der mangelnden Verfügbarkeit von Flächen für die Neuvermarktung von Grundstücken erwartet. Für das Jahr 2016 erwarten wir ein positives Unternehmensergebnis vor Steuern von rd. 1,2 Mio. €.

Projektentwicklungsgesellschaft St. Leonhard-Nord mbH Siedlungsmodell Nürnberg

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand des Unternehmens ist die Entwicklung der Flächen des ehemaligen Schlachthofgeländes Nürnberg zu einer modellhaften Siedlung mit etwa 700 Wohnungen. Hierbei soll mittels innovativer Siedlungskonzepte preiswerter Städte- und Wohnungsbau realisiert werden. Das Nutzungs- und Flächenprogramm, das realisiert werden soll, ist Grundlage der Wirtschaftlichkeit des Gesamtprojekts und im Bebauungsplan Nr. 43 80 (Stand Juni 1999) umgesetzt. Das von der Gesellschaft zu realisierende Projekt liegt in einem städtebaulichen Ordnungsbereich, für den insgesamt eine Neuordnungskonzeption entwickelt wurde.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Erschließung von Grundstücken; Bauträger

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Projektentwicklungsgesellschaft St. Leonhard-Nord Telefon 231 - 22 10 mbH Siedlungsmodell Nürnberg Marienstraße 6 D-90402 Nürnberg Fax 231 - 22 15

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

IS ImmoSolution GmbH 5,10

Stadt Nürnberg 94,90

Anzahl: 2

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Schlick, Ingo Geschäftsführer Die Geschaftsführung erhält von der Gesellschaft keine Vergütung.

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Vorsitzender

Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kayser, Christine stellv. Vorsitzende

Stadträtin der Stadt Nürnberg

Hummer, Ralf Mitglied

wbg Nürnberg GmbH

Yilmaz, Yasemin Mitglied

Stadträtin der Stadt Nürnberg

GkF - Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH

GmbH

Kapitalgesellschaft

Gegenstand der Gesellschaft ist der Betrieb und die Trägerschaft der gemeinwohlorientierten Kultureinrichtung "Ehemalige Kaserne Frankenstraße 200" und der damit verbundenen inhaltlichen, finanziellen und personellen Verantwortung in ihrer Gesamtheit. Hauptaufgaben dabei sind die Gewährleistung der sicherheitsrelevanten Rahmenbedingungen, die Vertretung des Hausrechts gegenüber Nutzern und Besuchern, der Betrieb oder Verpachtung der Gastronomie in allen Spielstätten (mit Ausnahme Raum KV04) und dem Außenbereich und die Planung und Umsetzung von Kulturformaten zur Bildung eines eigenständigen Profils. Die Gesellschaft ist berechtigt, alle Geschäfte zu tätigen und Maßnahmen zu treffen, die dem vorstehenden Geschäftszweck dienlich und förderlich sind. Die Gesellschaft ist ferner berechtigt, gleichartige oder Unternehmen (mit ähnlichen Zielsetzungen) zu erwerben oder sich daran zu beteiligen.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz GkF - Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH Frankenstr. 200 D-90461 Nürnberg

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Kunstverein Hintere Cramergasse e.V 20,00

Musikzentrale Nürnberg e.V. 45,00

Stadt Nürnberg 35,00

Anzahl: 3

Vorstand bzw. Geschäftsführung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Zimmermann, Steffen Geschäftsführer Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Aufsichtsrat Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Prof. Dr. Lehner, Julia Vorsitzende

Kulturreferentin der Stadt Nürnberg

Breuer, Boris stellv. Vorsitzender

Berger, Stephan Mitglied

Bohn, Anna Mitglied

Bubic, Daniel Mitglied

Dobler, Karlheinz Mitglied

Durta, Frank Mitglied

Markwirth, Jürgen Mitglied

Riedel, Harald Mitglied

Stadtkämmerer der Stadt Nürnberg

GkF - Gesellschaft für kulturelle Freiräume mbH

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 480,00 480,00 100
A. Aufwendungen für die Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebes (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0
B. Anlagevermögen 129,00 129,00 100
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 7,00 7,00 0
II. Sachanlagen 122,00 122,00 100
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0
C. Umlaufvermögen 350,00 350,00 100
I. Vorräte 19,00 19,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 235,00 235,00 100
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 96,00 96,00 100
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1,00 1,00 0
E. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0
F. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0
G. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0
Passiva 480,00 480,00 100
A. Eigenkapital 89,00 89,00 100
B. Ausgleichsposten für aktivierte eigene Anteile 0,00 0,00 0
C. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0
D. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0
E. Sonderposten für Investitionszuschüsse 232,00 232,00 0
F. Rückstellungen 54,00 54,00 100
G. Verbindlichkeiten 104,00 104,00 100
H. Rechnungsabgrenzungsposten 1,00 1,00 0
I. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Erträge 775,00 775,00 100
davon Umsatzerlöse 275,00 275,00 100
2. Aufwendungen 711,00 711,00 100
davon Materialaufwand 127,00 127,00 100
davon Personalaufwand 307,00 307,00 100
davon Abschreibungen 48,00 48,00 100
3. Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag 64,00 64,00 100

Inhalt

der Stadt Nürnberg

Eigenbetriebe

D.

Abfallwirtschaft

D.1

Stadt Nürnberg

(ASN)

Franken-Stadion Nürnberg

D.2 (FSN)

NürnbergBad

D.3 (NüBad)

NürnbergStift

D.4 (NüSt)

Servicebetrieb Öffentlicher

D.5

Raum Nürnberg

(SÖR)

Stadtentwässerung und

D.6

Umweltanalytik Nürnberg

(SUN)

Ansprechpartner:

Finanzreferat

Tel: +49 (0) 911 / 2 31-26 81

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Der Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) wird seit 01.01.1999 als Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg i.S.d. Art. 95 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) geführt. ASN ist ein organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes Unternehmen außerhalb der allgemeinen Verwaltung der Stadt Nürnberg, ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Die Aufgaben sind: - Durchführung der Abfallwirtschaft nach der Abfallwirtschaftssatzung - der Betrieb der Müllverbrennungsanlage - der Betrieb der "Reststoffdponie Nürnberg-Süd" - hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen der satzungsrechtlichen Vorschriften, insbesondere der Vollzug der Abfallwirtschaftssatzung und der Abfallgebührensatzung

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Abfallbehandlung und -beseitigung

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) Telefon 231 - 40 15 Am Pferdemarkt 27 D-90439 Nürnberg Fax 231 - 83 60

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. Pluschke, Peter 1.Werkleiter

Arndt, Reinhard 2.Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Werkausschuss Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Walthelm, Britta 1.stellv. Vorsitzende Stadträtin der Stadt Nürnberg

Ahmed, Nasser Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bär, Eva Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Dr. Heimbucher, Otto Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dr. Hüttinger, Daniela Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Groh, Gerhard Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Höffkes, Max Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kayser, Christine Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Kontsek, Martina Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prof. Dr. Lipfert, Cornelia Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Schrollinger, Thomas Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Schuh, Konrad Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 200.230,00 206.317,00 -6.087,00 -3
A. Anlagevermögen 105.471,00 119.222,00 -13.751,00 -13
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 146,00 297,00 -151,00 -103
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 146,00 297,00 -151,00 -103
3. geleistete Anzahlungen
II. Sachanlagen 105.325,00 118.925,00 -13.600,00 -13
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, soweit nicht Nr. 2 28.343,00 30.210,00 -1.867,00 -7
2. Betriebsanlagen (ASN) 67.735,00 77.512,00 -9.777,00 -14
3. Tiefbauten (ASN, SÖR) 3.677,00 4.129,00 -452,00 -12
4. Abwasserreinigungsanlagen (SUN)
5. Abwassersammlungsanlagen (SUN)
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 10,00 10,00 0,00 0
7. Fahrzeuge 4.881,00 4.835,00 46,00 1
8. Betriebs- und Geschäftsausstattung 670,00 813,00 -143,00 -21
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 9,00 1.416,00 -1.407,00 -15.633
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens
2. Sonstige Ausleihungen
B. Umlaufvermögen 7.223,00 87.095,00 -79.872,00 -1.106
I. Vorräte 0,00 0,00 0
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 7.223,00 5.870,00 1.353,00 19
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.478,00 3.386,00 92,00 3
2. Forderungen an die Stadt Nürnberg/ andere Eigenbetriebe 3.705,00 2.454,00 1.251,00 34
3. sonstige Vermögensgegenstände 40,00 30,00 10,00 25
III. Wertpapiere
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 87.530,00 81.225,00 6.305,00 7
C. Rechnungsabgrenzungsposten 6,00 0,00 6,00 100
D. Aktive latente Steuern
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Passiva 200.230,00 206.317,00 -6.087,00 -3
A. Eigenkapital 22.300,00 10.253,00 12.047,00 54
I. Stammkapital
II. Rücklagen 3.000,00 3.000,00 100
1. Allgemeine Rücklage 3.000,00 3.000,00 0,00 0
2. Zweckgebundene Rücklagen
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 7.253,00 7.416,00 -163,00 -2
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 12.047,00 -163,00 12.210,00 101
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte)
C. Empfangene Ertragszuschüsse
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse
E. Rückstellungen 101.371,00 106.585,00 -5.214,00 -5
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 1.905,00 1.533,00 372,00 20
2. Steuerrückstellungen
3. sonstige Rückstellungen 99.466,00 105.052,00 -5.586,00 -6
F. Verbindlichkeiten 76.559,00 89.479,00 -12.920,00 -17
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 70.780,00 86.045,00 -15.265,00 -22
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.700,00 2.318,00 2.382,00 51
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg/ anderen Eigenbetrieben 206,00 74,00 132,00 64
5. Sonstige Verbindlichkeiten 873,00 1.042,00 -169,00 -19
b. davon aus Steuern 836,00 1.008,00 -172,00 -21
c. davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten 10,00 10,00 0,00 0
G. Rechnungsabgrenzungsposten
H. Passive latente Steuern
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 83.861,00 71.656,00 12.205,00 15
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. andere aktivierte Eigenleistungen
4. sonstige betriebliche Erträge 2.435,00 599,00 1.836,00 75
5. Materialaufwand 21.643,00 22.257,00 -614,00 -3
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 8.777,00 8.789,00 -12,00 0
Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.866,00 13.468,00 -602,00 -5
6. Personalaufwand 24.986,00 21.620,00 3.366,00 13
Löhne und Gehälter 16.935,00 16.646,00 289,00 2
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 8.051,00 4.974,00 3.077,00 38
davon für Altersversorgung 4.667,00 1.645,00 3.022,00 65
7. Abschreibungen 14.071,00 13.920,00 151,00 1
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 14.071,00 13.920,00 151,00 1
auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 5.734,00 5.421,00 313,00 5
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 315,00 240,00 75,00 24
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.086,00 9.306,00 -1.220,00 -15
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 12.091,00 -29,00 12.120,00 100
12. außerordentliche Erträge
13. außerordentliche Aufwendungen
14. außerordentliches Ergebnis
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
16. sonstige Steuern 44,00 134,00 -90,00 -205
17. Erträge aus Verlustübernahmen
18. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 12.047,00 -163,00 12.210,00 101

Anlage zum Beteiligungsbericht der Stadt Nürnberg / Geschäftsverlauf 2015

Der ASN ist ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg im Sinne des Art. 88 und 95 der Gemeindeordnung (GO) mit derzeit 431 Beschäftigten. Er wurde als Nachfolger der städtischen Dienststelle „Reinigungs- und Fuhramt (RF)“ am 01.01.1999 gegründet. Seit Gründung des „Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR)“ am 01.01.2009 und der damit verbundenen Ausgliederung der Stadtreinigung konzentriert sich der ASN auf den Bereich der Abfallwirtschaft.

Der ASN erbringt seine Dienstleistungen qualitativ hochwertig und ökologisch verträglich im Rahmen der

kommunalen Daseinsvorsorge und ist als Entsorgungsfachbetrieb zertifiziert.

Aufgaben des ASN

Die Aufgaben des ASN werden im Wesentlichen durch die hoheitlichen Tätigkeiten im Rahmen der satzungsgemäßen Vorschriften, insbesondere durch den Vollzug der Abfallwirtschaftssatzung und der Abfallgebührensatzung bestimmt, dazu gehören:

Bei der Aufgabenerfüllung arbeitet der ASN erfolgreich mit regionalen, Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen zusammen. Die Garten- und Bioabfälle werden von ASN in Gartensammelstellen angenommen bzw. über die Biotonne bei den Nürnbergerinnen und Nürnbergern zu Hause abgeholt und durch einen externen Partner zu hochwertiger Komposterde verarbeitet. Das Bayerische Rote Kreuz ist derzeit im Auftrag des ASN für die Betriebsführung der 6 Nürnberger Wertstoffhöfe zuständig. Im Rahmen der interkommunalen Zusammenarbeit übernimmt ASN - jeweils auf der Basis entsprechender Zweckvereinbarungen - Abfälle aus

Gewerbepark Feucht zur Beseitigung in der MVA Nürnberg. Im Rahmen der Daseinsvorsorge stimmt der ASN auch die Sammelsysteme für gebrauchte Verkaufsverpackungen (Gelber Sack, Altglascontainer) mit den Systembetreibern auf die Sammelsysteme der Stadt Nürnberg ab. Die Organisation und operative Durchführung erfolgt aber rein privatwirtschaftlich durch regionale, mittelständische Entsorgungs- und Verwertungsunternehmen. Die Altpapiersammlung im Holsystem „Blaue Tonne“ ist als „Gewerbliche Sammlung“ im Sinne des Abfallrechts organisiert.

Umsatzentwicklung

Die Umsätze setzen sich im Wesentlichen aus den, nach der Abfallgebührensatzung (AbfGebS) erhobenen Gebühren sowie aus Leistungsverrechnungen mit anderen Gebietskörperschaften für die Behandlung von Abfällen in der Müllverbrennungsanlage, aus privatrechtlichen Entgelten für die energetische Verwertung von Abfällen in der Müllverbrennungsanlage, aus Gebühren für Deponierungen auf der „Reststoffdeponie Nürnberg-Süd“ sowie aus Erlösen für die Lieferung von Prozessdampf aus der Müllverbrennungsanlage, zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das Umsatzergebnis um rund 12,2 Mio. EURO gestiegen. Dies ist nicht auf das laufende Geschäft zurückzuführen, sondern auf eine Rückstellungs-Inanspruchnahme zum Ausgleich von Gebührenschwankungen im Bereich MVA aus dem vorherigen Gebührenkalkulationszeitraum und einer Zuführung zu der Rückstellung im Bereich Abfallwirtschaft aus dem hoheitlichen Überschuss sowie niedrigere Verbrennungserlöse gegenüber dem Vorjahr.

2015 2014

Umsatzerlöse insgesamt 83.860.856,61 EURO 71.655.714,39 EURO

a)veranlagte Gebühren: Abfall: Einsammlung/Transport/Verbrennung einschl. Grundabgabenanteil f. städt. Anwesen (Abfallgebühren); Summe: 54.529.302,45 EURO 54.193.354,41 EURO

b)andere Erlöse und nicht über das

Steueramt veranlagte Gebühren 29.331.554,16 EURO 17.462.359,98 EURO

Wesentliche Leistungsdaten

Müllabfuhr/Systemabfuhr 2015 2014

Restmüll

aufgestellte Behälter, 60 l bis 1.100 l (Jahresdurchschnitt) 83.538 83.016 erfasste Gesamtmenge (inkl. Container/System) 101.422 t 102.517 t

Sperrmüll auf Abruf

erfasste Gesamtmenge 3.904 t 3.715 t

Biomüll

aufgestellte Behälter, 60 l und 240 l (Jahresdurchschnitt) 40.615 39.506 erfasste Gesamtmenge 18.621 t 18.935 t

Gartenabfälle

Anzahl der Sammelstellen 6(12) 7(13) erfasste Gesamtmenge (inkl. Anteil aus Wertstoffhöfen) 20.317 t 22.531 t

Mobile Problemmüllsammlung

Sammelstellen auf den 6 Wertstoffhöfen erfasste Gesamtmenge 67 t 69 t

Entsorgungsanlagen

Müllverbrennungsanlage

Behandelte Gesamtmenge 250.657 t 228.840 t davon Abfälle zur Beseitigung: aus dem Stadtgebiet Nürnberg Hausmüll 129.022 t 129.595 t Gewerbemüll 7.042 t 6.611 t Aus dem Landkreis Nürnberger Land, Landkreis Fürth, Stadt Fürth, Stadt Schwabach und dem Ausfallverbund 69.787 t 68.389 t Abfälle zur energetischen Verwertung 44.806 t 24.245 t

Reststoffdeponie Nürnberg-Süd

Ablagerungsmenge insgesamt 57.453 t 42.848 t davon Schlacke 53.702 t 38.741 t

Von Vertragspartnern erbrachte Leistungen

Wertstoffhöfe

Die Wertstoffhöfe werden vom Bayerischen Roten Kreuz mit eigenem Personal und Equipment auf der Grundlage vertraglicher Vereinbarungen bewirtschaftet. Die Wertstoffhöfe sind zur Erfassung verwertbarer Abfälle und von Sperrmüll bestimmt. Anzahl der Einrichtungen 6 6 erfasste Gesamtmenge 66.056 t 66.403 t davon verwertbare Abfälle 42.360 t 43.040 t Sperrmüll 23.696 t 23.363 t

Nicht verwertbare Abfälle werden in der Müllverbrennungsanlage beseitigt. Verwertbare Materialien werden vom Betreiber der Wertstoffhöfe an Vertragspartner abgegeben.

Verpackungsabfälle und Papier

Erfassung und Verwertung erfolgt im Rahmen einer gewerblichen Sammlung. erfasste Gesamtmenge 34.527 t 35.668 t

Leichtverpackungen

Erfassung und Verwertung erfolgt durch die Systembetreiber (z.B. DSD). gelbe Säcke/gelbe Tonnen; erfasste Gesamtmenge 10.756 t 10.526 t

Glas

Erfassung und Verwertung erfolgt durch die Systembetreiber (z.B. DSD). Depotcontainerstandplätze, Anzahl 630 635 erfasste Gesamtmenge - Hohlglas 11.147 t 11.537 t

Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (FSN)

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Aufgabe des Eigenbetriebes Franken-Stadion Nürnberg ist der Umbau des bestehenden Stadions anlässlich der Bewerbung der Stadt Nürnberg als Austragungsort für die Fußballweltmeisterschaft 2006 und die Sicherstellung des laufenden wirtschaftlichen Betriebs unter Berücksichtigung des Werterhalts des Stadions. Ein weiteres Ziel ist es, den laufenden Betrieb des Stadions an eine private Betreibergesellschaft zu vermieten oder zu verpachten (Stadion Nürnberg Betriebs GmbH).

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Vermietung, Verpachtung von eigenen oder geleasten

Gewerbegrundstücken und Nichtwohngebäuden

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (FSN) Max-Morlock-Platz 1 D-90471 Nürnberg

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Vogel, Christian 1.Werkleiter 2.Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Albert, Gerhard 2.Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Werkausschuss Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Sendner, Kilian 1.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Böhm, Kerstin 2.stellv. Vorsitzende Stadträtin der Stadt Nürnberg

Ahmed, Nasser Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bauer, Sonja Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Blumenstetter, Renate Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Brehm, Thorsten Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Fernandez Rivera, Antonio Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Grosse-Grollmann, Stephan Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kir, Aynur Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

König, Marcus Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Mletzko, Achim Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Müller, Max Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (FSN)

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 41.494,90 42.833,11 -1.338,21 -3
A. Anlagevermögen 40.331,33 42.699,72 -2.368,39 -6
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 0,00 0
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 0,00 0,00 0,00 0
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Sachanlagen 40.331,33 42.699,72 -2.368,39 -6
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, soweit nicht Nr. 2 37.853,55 39.928,82 -2.075,27 -5
2. Betriebsanlagen (ASN) 0,00 0,00 0,00 0
3. Tiefbauten (ASN, SÖR) 0,00 0,00 0,00 0
4. Abwasserreinigungsanlagen (SUN) 0,00 0,00 0,00 0
5. Abwassersammlungsanlagen (SUN) 0,00 0,00 0,00 0
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 1.574,08 1.796,60 -222,52 -14
7. Fahrzeuge 0,00 0,00 0,00 0
8. Betriebs- und Geschäftsausstattung 582,15 743,17 -161,02 -28
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 321,44 231,13 90,31 28
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
2. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0
B. Umlaufvermögen 277,65 133,08 144,57 52
I. Vorräte 0,00 0,00 0,00 0
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 0,00 0,00 0,00 0
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 277,65 85,10 192,55 69
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 275,55 77,79 197,76 72
2. Forderungen an die Stadt Nürnberg/ andere Eigenbetriebe 0,00 0,00 0,00 0
3. sonstige Vermögensgegenstände 2,10 7,31 -5,21 -248
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 885,93 47,98 837,95 95
C. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,31 -0,31 0
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 41.494,90 42.833,11 -1.338,21 -3
A. Eigenkapital 11.748,06 12.708,68 -960,62 -8
I. Stammkapital 0,00 0,00 0,00 0
II. Rücklagen 16.156,99 16.156,99 0,00 0
1. Allgemeine Rücklage 16.156,99 -16.156,99
2. Zweckgebundene Rücklagen 0,00 0,00 0
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -1.902,83 -1.545,48 -357,35 19
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -2.506,10 -1.902,83 -603,27 24
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 0,00 0,00 0,00 0
E. Rückstellungen 17,90 14,90 3,00 17
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 0,00 0,00 0,00 0
2. Steuerrückstellungen 0,00 0,00 0,00 0
3. sonstige Rückstellungen 17,90 14,90 3,00 17
F. Verbindlichkeiten 29.728,95 30.109,53 -380,58 -1
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 22.560,72 24.148,59 -1.587,87 -7
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 150,00 238,72 -88,72 -59
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg/ anderen Eigenbetrieben 6.491,59 5.197,51 1.294,08 20
5. Sonstige Verbindlichkeiten 526,63 524,71 1,92 0
b. davon aus Steuern 0,00 524,71 -524,71 0
c. davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten 0,00 0,00 0,00 0
G. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 0,00 0
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 1.509,40 2.095,98 -586,58 -39
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00 0,00 0
3. andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0
4. sonstige betriebliche Erträge 77,21 2,09 75,12 97
5. Materialaufwand 17,75 -15,77 33,52 189
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 0,15 -0,15
Aufwendungen für bezogene Leistungen -15,92 15,92
6. Personalaufwand 0,00 0,00 0,00 0
Löhne und Gehälter 0,00 0,00 0
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 0,00 0,00 0
davon für Altersversorgung 0,00 0,00 0
7. Abschreibungen 2.536,53 -2.638,71 5.175,24 204
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.638,71 2.638,71
auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 555,35 -275,45 830,80 150
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,19 -0,19 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 983,07 -1.071,15 2.054,22 209
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -2.506,10 -1.902,83 -603,27 24
12. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 0,00 0
16. sonstige Steuern 0,00 0,00 0,00 0
17. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
18. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -2.506,10 -1.902,83 -603,27 24

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Der Eigenbetrieb bewirtschaftet alle städtischen Hallen- und Freibäder und verfolgt seinen Auftrag, der Nürnberger Bevölkerung für Sport-, Freizeit-, Schul- und Vereinszwecke eine Bäderlandschaft zu sozialen Preisen vorzuhalten. Darüber hinaus bietet NürnbergBad ein umfangreiches Aquafitness und Schwimmkursangebot, welches jährlich von ca. 2.500 Bürgerinnen und Bürgern in Anspruch genommen wird.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche Betrieb von Sportanlagen

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz NürnbergBad (NüBad) Telefon 231 - 46 30 Allersberger Straße 120 D-90461 Nürnberg Fax 231 - 74 47 e-Mail nuernbergbad@stadt.n uernberg.de

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Vogel, Christian 1.Werkleiter 2.Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Albert, Gerhard 2.Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Sendner, Kilian 1.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Böhm, Kerstin 2.stellv. Vorsitzende Stadträtin der Stadt Nürnberg

Ahmed, Nasser Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bauer, Sonja Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Blumenstetter, Renate Mitglied Stadtrat Nürnberg

Brehm, Thorsten Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Fernandez Rivera, Antonio Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Grosse-Grollmann, Stephan Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kir, Aynur Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

König, Marcus Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Mletzko, Achim Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Müller, Max Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 51.092,00 38.294,00 12.798,00 25
A. Anlagevermögen 49.284,00 36.698,00 12.586,00 26
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 5,00 1.150,00 -1.145,00 -22.900
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten
3. geleistete Anzahlungen
II. Sachanlagen
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, soweit nicht Nr. 2 42.898,00 21.273,00 21.625,00 50
2. Betriebsanlagen (ASN)
3. Tiefbauten (ASN, SÖR)
4. Abwasserreinigungsanlagen (SUN)
5. Abwassersammlungsanlagen (SUN)
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 4.234,00 1.713,00 2.521,00 60
7. Fahrzeuge
8. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.132,00 1.710,00 422,00 20
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 15,00 12.001,00 -11.986,00 -79.907
III. Finanzanlagen
1. Wertpapiere des Anlagevermögens
2. Sonstige Ausleihungen
B. Umlaufvermögen 1.799,00 1.584,00 215,00 12
I. Vorräte
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 59,00 53,00 6,00 10
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen
3. fertige Erzeugnisse und Waren 12,00 8,00 4,00 33
4. geleistete Anzahlungen
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 365,00 212,00 153,00 42
2. Forderungen an die Stadt Nürnberg/ andere Eigenbetriebe 1.108,00 604,00 504,00 45
3. sonstige Vermögensgegenstände 33,00 330,00 -297,00 -900
III. Wertpapiere
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 222,00 375,00 -153,00 -69
C. Rechnungsabgrenzungsposten 9,00 11,00 -2,00 -22
D. Aktive latente Steuern
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag
Passiva 51.092,00 38.294,00 12.798,00 25
A. Eigenkapital 764,00 895,00 -131,00 -17
I. Stammkapital
II. Rücklagen
1. Allgemeine Rücklage 2.181,00 2.181,00 0,00 0
2. Zweckgebundene Rücklagen
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -1.286,00 -1.428,00 142,00 -11
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -6.174,00 -6.160,00 -14,00 0
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte)
C. Empfangene Ertragszuschüsse 6.043,00 6.302,00 -259,00 -4
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 4.464,00 3,00 4.461,00 100
E. Rückstellungen 897,00 440,00 457,00 51
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 7,00 7,00 100
2. Steuerrückstellungen
3. sonstige Rückstellungen 890,00 440,00 450,00 51
F. Verbindlichkeiten 44.900,00 36.883,00 8.017,00 18
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 37.225,00 34.411,00 2.814,00 8
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 74,00 -74,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 783,00 784,00 -1,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg/ anderen Eigenbetrieben 6.496,00 1.453,00 5.043,00 78
5. Sonstige Verbindlichkeiten 396,00 161,00 235,00 59
b. davon aus Steuern 25,00 25,00 100
c. davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten 0,00 0,00 0,00 0
G. Rechnungsabgrenzungsposten 68,00 74,00 -6,00 -9
H. Passive latente Steuern
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 4.829,00 3.872,00 957,00 20
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen
3. andere aktivierte Eigenleistungen 93,00 122,00 -29,00 -31
4. sonstige betriebliche Erträge 490,00 337,00 153,00 31
5. Materialaufwand -3.319,00 -3.196,00 -123,00 4
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -2.531,00 -2.458,00 -73,00 3
Aufwendungen für bezogene Leistungen -788,00 -738,00 -50,00 6
6. Personalaufwand -4.067,00 -3.788,00 -279,00 7
Löhne und Gehälter -2.994,00 -2.727,00 -267,00 9
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung -1.073,00 -1.062,00 -11,00 1
davon für Altersversorgung -344,00 -372,00 28,00 -8
7. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -2.104,00 -1.687,00 -417,00 20
auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.452,00 -978,00 -474,00 33
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -638,00 -835,00 197,00 -31
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -6.168,00 -6.153,00 -15,00 0
12. außerordentliche Erträge
13. außerordentliche Aufwendungen
14. außerordentliches Ergebnis
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
16. sonstige Steuern -6,00 -7,00 1,00 -17
17. Erträge aus Verlustübernahmen 6.043,00 6.302,00 -259,00 -4
18. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -6.174,00 -6.160,00 -14,00 0

Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Geschäftsverlauf

Um das Bäderangebot langfristig zu erhalten und den sich ändernden Anforderungen gerecht zu werden, werden laufend Maßnahmen zum Erhalt bzw. zur Sanierung des Bestands und zur Verbesserung der Attraktivität des Gesamtangebots durchgeführt. Schwerpunkt der Investitionstätigkeit war auch im Jahr 2015 der Neubau des Langwasserbads das ab 01.08.2015 seinen Betrieb aufnahm. Dieses Hallenbad umfasst den Teil „Schul- und Vereinsbad“, mit einem 50 m-Becken und drei Lehrschwimmbecken, sowie den Teil „Familienbad“ mit Schwimmerbecken, Nichtschwimmerbecken, Kleinkinderbereich, Außenbecken und Saunaanlage.

Organisatorische Schwerpunkte im Jahr 2015

Nach Abschluss des Vertrags über die Vergabe einer Dienstleistungskonzession zur Durchführung von Schwimm- und Aquafitnesskursen in den Bädern von NürnbergBad am 22. Dezember 2014 begann ab April 2015 die Umsetzung dieser Kooperation.

Die Kassen-, Kontroll- und Sicherheitsdienste in den Bädern wurden ab 01.01.2015 neu vergeben. Der Vertrag wurde im Laufe der vereinbarten Probezeit gekündigt, sodass eine Interimsvergabe an den zweitplatzierten des Ausschreibungsverfahrens notwendig war. Die entsprechende Vergabe erfolgte ab 11.05.2015 mit einer Laufzeit bis 31.12.2016.

Besucherentwicklung

2014 2015 Differenz
Besucher insgesamt 989.727 1.241.072 251.345
Hallenbäder* 484.862 557.101 72.239
Sauna* 80.648 84.003 3.355
Freibäder* 202.184 366.631 164.447
Schulen 114.787 114.811 24
Vereine 85.165 89.492 4.327
Kurse 22.081 29.034 6.953

* ohne Schulen, Vereine und Kurse

Im Vergleich zum Jahr 2014 stieg die Zahl der Besucher um 25,4 % (251.345), auf insgesamt 1.241.072. Hauptursache des Besucheranstiegs war die Freibadsaison. Bedingt durch den überdurchschnittlich guten Sommer stieg die Zahl der Besucher gegenüber 2014 um 164.447. Aber auch bei den Hallenbädern konnten 72.239 mehr Besucher verzeichnet werden. Erfreulich auch die Entwicklung im Bereich der Kurse. Obwohl der Ausbau des Kursangebots erst nach der Inbetriebnahme des neuen Langwasserbads, mit der Kursstaffel ab September 2015 erfolgen konnte, ist ein deutlicher Anstieg gegenüber 2015 zu verzeichnen.

Entwicklung der Umsatzerlöse

Umsatzerlöse 2013 2014 2015
Gesamt 4.218.155,28 3.871.991,15 4.828.538,88
Erlöse Schwimmbad 2.191.917,05 1.981.753,16 2.534.629,59
Erlösabgrenzung Bad -400,00 -121.045,04 80.045,04
Erlöse Sauna 971.498,71 955.089,33 954.020,71
Erlöse Vereine 295.022,50 142.127,98 155.695,4
Erlöse Sonderveranst. Vereine 3.197,75 0,00 0,00
Erlöse Schulreferat 453.184,19 472.121,63 768.551,07
Erlöse sonst. Nutzer 52.551,28 188.096,99 213.582,29
Erlöse Schwimmkurse 127.710,72 118.393,79 41.172,99
Erlöse Aquafitness 97.044,17 103.850,45 46.885,66
Erlöse eig.Veranst./erhöhter Eintritt 1.065,43 16,81 16,39
Erlöse Veranstaltung 1.741,15 0,00 12.262,69
Erlöse sonstige 1.173,26 9.951,18 0
Erlöse Badenebenart. 22.449,07 21.634,87 21.677,05

Die Umsatzerlöse betrugen im Geschäftsjahr 4.829 TEUR und erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 957 TEUR. Die Steigerung ergibt sich aus der überdurchschnittlichen Freibadesaison und stichtagsbedingten Erlösabgrenzungen.

Entwicklung des Kostendeckungsgrads

Der Gesamt-Kostendeckungsgrad ist im Jahr 2015 im Vergleich zu den Vorjahren gestiegen.

Jahr Gesamt-Kostendeckungsgrad in %
2011 40
2012 43
2013 44
2014 41
2015 47

Jeder Besuch der Einrichtungen von NürnbergBad wurde im Jahr 2015 im Durchschnitt mit 4,97 EUR durch die Stadt Nürnberg unterstützt.

Gesamt-Kosten je Badegast 9,33 EUR Gesamt-Kosten 2015: 11.585.863 EUR Gesamt-Erlöse je Badegast 4,36 EUR Gesamt-Erlöse 2015: 5.411.545 EUR Zuschuss je Badegast 4,97 EUR Jahresverlust 2015: 6.174.318 EUR

Verbindlichkeiten ca. 44,9 Mio. Euro

NürnbergStift

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Aufgabe des NürnbergStift ist es, zur Gewährleistung einer bedarfsgerechten Versorgung der älteren Bevölkerung und zur Aufrechterhaltung der Trägervielfalt ambulante, teilstationäre und vollstationäre Angebote und Einrichtungen nach dem Pflege- und Wohnqualitätsgesetz, dem SGB V und dem SGB XI zu betreiben. Die im NürnbergStift zusammengefassten Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet. Zuständige Organe sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung.

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Altenheime; Alten- und Behindertenwohnheime

Ambulante soziale Dienste

Vorsorge- und Rehabilitationskliniken

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz NürnbergStift Telefon 215 31 - 0 Regensburger Straße 388 D-980480 Nürnberg Fax 215 31 - 98 00

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Prölß, Reiner 1.Werkleiter Sozialreferent der Stadt Nürnberg

Pflügner, Michael 2.Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Werkausschuss Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Bauer, Sonja 1.stellv. Vorsitzende Stadträtin der Stadt Nürnberg

Penzkofer-Röhrl, Gabriele 2.stellv. Vorsitzende Stadträtin der Stadt Nürnberg

Alesik, Aliki Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Bieswanger, Jasmin Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Blumenstetter, Renate Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Friedel, Andrea Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Gehrke, Jan Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Gsänger, Werner Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Heinemann, Rita Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Liberova, Diana Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Loos, Andrea Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Prof. Dr. Lipfert, Cornelia Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Yilmaz, Yasemin Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

NürnbergStift

Bilanz 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 39.171,00 39.698,00 -527,00 -1
A. Anlagevermögen 35.281,00 36.475,00 -1.194,00 -3
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 6,00 8,00 -2,00 -33
II. Sachanlagen 35.275,00 36.467,00 -1.192,00 -3
1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Grundstücken 33.243,00 34.514,00 -1.271,00 -4
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken 1,00 1,00 0,00 0
3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 0,00 0,00 0,00 0
4. Technische Anlagen 373,00 393,00 -20,00 -5
5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.036,00 980,00 56,00 5
6. Fahrzeuge 25,00 57,00 -32,00 -128
7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 597,00 522,00 75,00 13
III. Finanzanlagen 0,00 0,00 0,00 0
1. Beteiligungen 0,00 0,00 0,00 0
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 0,00 0,00 0,00 0
3. Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0
B. Umlaufvermögen 3.861,00 3.186,00 675,00 17
I. Vorräte 77,00 83,00 -6,00 -8
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 77,00 83,00 -6,00 -8
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 2.158,00 2.120,00 38,00 2
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 2.011,00 1.812,00 199,00 10
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
2. Forderungen an den Träger 0,00 190,00 -190,00 0
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung 0,00 2,00 -2,00 0
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
4. Forderungen aus nicht-öffentlicher Förderung 0,00 0,00 0,00 0
davon mit einer Restlaufzeit von über 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
5. sonstige Vermögensgegenstände 147,00 116,00 31,00 21
III. Wertpapiere des Umlaufvermögens 0,00 0,00 0,00 0
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 1.626,00 983,00 643,00 40
C. Ausgleichsposten 0,00 0,00 0,00 0
1. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00 0,00 0
2. Ausgleichsposten für Eigenmittelförderung 0,00 0,00 0,00 0
D. Rechnungsabgrenzungsposten 29,00 37,00 -8,00 -28
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 39.171,00 39.698,00 -527,00 -1
A. Eigenkapital 13.570,00 14.643,00 -1.073,00 -8
I. Stammkapital 620,00 620,00 0,00 0
II. Kapitalrücklagen 17.931,00 17.931,00 0,00 0
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag -3.908,00 -1.931,00 -1.977,00 51
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -1.073,00 -1.977,00 904,00 -84
B. Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 4.643,00 4.845,00 -202,00 -4
1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 1.279,00 1.341,00 -62,00 -5
2. Sonderposten aus nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen 3.364,00 3.504,00 -140,00 -4
C. Rückstellungen 6.043,00 7.014,00 -971,00 -16
D. Verbindlichkeiten 14.891,00 13.152,00 1.739,00 12
1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.716,00 1.590,00 126,00 7
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 1.673,00 1.545,00 128,00 8
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 10.182,00 10.609,00 -427,00 -4
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 467,00 465,00 2,00 0
3. erhaltene Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
4. Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung 1.553,00 0,00 1.553,00 100
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 1.553,00 0,00 1.553,00 100
5. Verbindlichkeiten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 0,00 0,00 0,00 0
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 0,00 0,00 0,00 0
6. Verbindlichkeiten aus nicht-öffentlicher Förderung für Investitionen 266,00 285,00 -19,00 -7
darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 266,00 285,00 -19,00 -7
7. Sonstige Verbindlichkeiten 947,00 447,00 500,00 53
a. darin mit einer Restlaufzeit von bis zu 1 Jahr 947,00 447,00 500,00 53
8. Verwahrgeldkonto 212,00 215,00 -3,00 -1
9. Umsatzsteuer 15,00 6,00 9,00 60
E. Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00 0,00 0
F. Rechnungsabgrenzungsposten 24,00 44,00 -20,00 -83
Gewinn- und Verlustrechnung 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Erträge aus allgemeinen Pflegeleistungen gemäß PflegeVG 19.410,00 18.278,00 1.132,00 6
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.456,00 4.364,00 92,00 2
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen nach PflegeVG 52,00 45,00 7,00 13
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 2.389,00 2.406,00 -17,00 -1
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 768,00 211,00 557,00 73
6. Erhöhung oder Verminderung des Bestandes an fertigen/unfertigen Erzeugnissen und Leistungen 0,00 -28,00 28,00 0
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 0,00 0,00 0,00 0
8. sonstige betriebliche Erträge 3.425,00 3.311,00 114,00 3
9. Personalaufwand 19.800,00 18.782,00 1.018,00 5
a) Löhne und Gehälter 14.437,00 13.932,00 505,00 3
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 5.363,00 4.850,00 513,00 10
10. Materialaufwand 7.639,00 7.493,00 146,00 2
a) Lebensmittel 85,00 70,00 15,00 18
b) Aufwendungen für Zusatzleistungen 0,00 0,00 0,00 0
c) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.661,00 1.657,00 4,00 0
d) Wirtschaftsbedarf/Verwaltungsbedarf 5.893,00 5.766,00 127,00 2
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 491,00 904,00 -413,00 -84
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 269,00 205,00 64,00 24
13. Sachaufwendungen für Hilfs- und Nebenbetriebe 0,00 0,00 0,00 0
14. Mieten, Pacht, Leasing 440,00 47,00 393,00 89
Zwischenergebnis 1.861,00 1.156,00 705,00 38
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 30,00 35,00 -5,00 -17
16. Erträge aus der Auflösung von Sonderposten 251,00 279,00 -28,00 -11
17. Erträge aus der Erstattung von Ausgleichsposten aus Darlehns- und Eigenmittelförderung 0,00 0,00 0,00 0
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 39,00 73,00 -34,00 -87
19. Aufwendungen aus der Zuführung zu Ausgleichsposten aus Darlehensförderung 0,00 0,00 0,00 0
20. Abschreibungen
a) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 1.650,00 1.674,00 -24,00 -1
b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4,00 1,00 3,00 75
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 1.079,00 1.166,00 -87,00 -8
22. Sonstige ordentliche Aufwendungen 201,00 114,00 87,00 43
Zwischenergebnis -831,00 -1.558,00 727,00 -87
23. Zinsen und ähnliche Erträge 1,00 32,00 -31,00 -3.100
24. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufsvermögens 0,00 0,00 0,00 0
25. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 499,00 534,00 -35,00 -7
26. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit -1.329,00 -2.060,00 731,00 -55
27. außerordentliche Erträge -23,00 130,00 -153,00 665
28. außerordentliche Aufwendungen -272,00 80,00 -352,00 129
29. weitere Erträge 7,00 33,00 -26,00 -371
30. außerordentliches Ergebnis 256,00 83,00 173,00 68
31. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag -1.073,00 -1.977,00 904,00 -84
nachrichtlich Vorschlag zur
Verwendung des Jahresüberschusses:
Auf neue Rechnung vorzutragen
Behandlung des Jahresfehlbetrages:
Auf neue Rechnung vorzutragen -1.073,00 -1.977,00 904,00 -84
gegen Gewinnrücklage
gegen Kapitalrücklage

Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Der Servicebetrieb öffentlicher Raum Nürnberg (SöR) wird seit 01.01.2009 als Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg i.S.d. Art. 95 der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) geführt. SöR ist ein organisatorisch, verwaltungsmäßig und finanzwirtschaftlich gesondertes Unternehmen außerhalb der allge- meinen Verwaltung der Stadt Nürnberg, ohne eigene Rechtspersönlichkeit. Die Aufgaben sind: - Durchführung der nach dem Bayerischen Straßen- und Wegegesetz und dem Bundesfernstraßengesetz den Gemeinden aufgetragenen Aufgaben - Baulastträger für städtische Grünanlagen, Kinderspielplätze, Kleingartenanlagen, historische Gärten, Gewässer 3. Ordnung, Ingenieurbauwerke und erforderliche Verkehrseinrichtungen - Übernahme von Aufgaben der Straßenverkehrsbehörde (Ausnahme: zeitlich unbefristete verkehrsregelnde und verkehrslenkende Maßnahmen) o - Betrieb des städtischen Fuhrparks - Organisation und Betrieb der öffentlichen Toiletten

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg Telefon 231 - 76 37 Bauhof 2 D-90402 Nürnberg Fax 231 - 144 10

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Anzahl:

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Vogel, Christian 1.Werkleiter 2.Bürgermeister der Stadt Nürnberg

Daume, Marco 2.Werkleiter

Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Höfler, Ronald 2.Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Werkausschuss Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Gradl, Lorenz 1.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dix, Harald 2.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Bär, Eva Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Bengl, Michael Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Diplom-Kaufmann Brehm, Sebastian Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Dr. Heimbucher, Otto Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kayser, Christine Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

König, Marcus Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Krieglstein, Andreas Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Mletzko, Achim Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Raschke, Gerald Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Soldner, Ilka Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR)

Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Geschäftstätigkeit

Der Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) ist der größte Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg. Seine Gründung zum 1. Januar 2009 geht auf einen Untersuchungsauftrag der Stadtspitze aus dem Jahr 2004 zurück. Ziel der Untersuchung war es, die Zusammenarbeit der Organisationseinheiten zu verbessern.

Die Integration und Harmonisierung aller Betriebsabläufe, die sich durch die Zusammenführung unterschiedlicher Dienststellen und Eigenbetriebe zu SÖR ergeben haben, ist noch nicht abgeschlossen und wird noch etwas Zeit in Anspruch nehmen.

Die bereits erfolgte Anpassung der Ablauforganisation an die Erfordernisse des Eigenbetriebes zeigen erste Erfolge. Es ist uns in den ersten fünf Geschäftsjahren des SÖR gelungen, die Verluste sukzessive zu verringern.

Seit seiner Gründung ist SÖR Ansprechpartner für sehr viele Belange im öffentlichen Raum. Unter dem Dach des SÖR sind die Dienstleistungen gebündelt, die den öffentlichen Raum, also Straßen, Wege, Plätze und Grünanlagen, Spielplätze und vieles mehr betreffen. Diese Dienstleistungen – von der Reinigung von Straßen und Gehwegen über den Bau und Unterhalt von Spielplätzen bis hin zum Bau und Unterhalt von Straßen und des Straßenbegleitgrüns – werden von SÖR aus einer Hand erbracht.

Die nachstehende Tabelle gibt einen Überblick über wichtige Leistungskennzahlen des Jahres 2013:

Straßen, Wege, Plätze 1.650 km
Radwege 294 km
Brücken, Stege 303 Stück
Straßenbeleuchtung (Lichtpunkte) 48.000 Stück
Lichtsignalanlagen 534 Stück
Parkscheinautomaten 162 Stück

Im Bereich der Grünflächen und Grünobjekte ist SÖR verantwortlich für die Pflege, den Unterhalt und den Bau von Grünanlagen und Spielplätzen. Insgesamt betreut SÖR dabei 9,33 Mio. m2 an Grünflächen (Straßenbegleitgrün, Grünanlagen, Spielplätze).

Im Bereich der Straßenreinigung werden von SÖR pro Jahr rund 67.000 Reinigungskilometer erbracht. Dabei fiel im Jahr 2013 eine Abfallmenge von 7.688 t an.

Im Rahmen des Winterdienstes ist SÖR zuständig für nahezu 4.000 km an Fahrbahnen, Übergängen, Wegen in und an Grünanlagen sowie an Radwegen.

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Geschäftstätigkeit des SÖR beschränkt sich im Wesentlichen auf die Erbringung von Infrastrukturdienstleistungen für die Stadt Nürnberg. In diesem Rahmen werden überwiegend hoheitliche Tätigkeiten ausgeführt. Die Geschäftsentwicklung wird einerseits von den notwendigen Investitionen und den Ausgaben für den Ausbau und den Erhalt der Infrastruktur der Stadt Nürnberg und andererseits von der Haushaltslage der Stadt Nürnberg beeinflusst.

Abschließende Beurteilung der Lage des Eigenbetriebs

Auch im fünften Jahr seines Bestehens ist die Lage des Eigenbetriebes nach wie vor sehr stark durch die Integration der unterschiedlichen Bestandteile und den Aufbauprozess geprägt gewesen. Trotzdem ist es uns gelungen, die Leistungen für die Stadt Nürnberg und deren Bürger in guter Qualität zu erbringen.

Die wirtschaftliche Lage des Eigenbetriebs zum Bilanzstichtag hat sich im Vergleich zum Vorjahr verbessert. Durch den Jahresgewinn in Höhe von 1.666 T€ konnte das negative Eigenkapital verringert werden. Insgesamt war die Finanz-, Vermögens- und Ertragslage des Eigenbetriebes im Geschäftsjahr zufrieden stellend.

Ausblick

Im Geschäftsjahr 2014 planen wir Investitionen in Höhe von 3.255 T€. Dabei sollen in unseren Fuhrpark 1.862 T€ und in Maschinen, technische Anlagen, Betriebsvorrichtungen sowie Betriebs- und Geschäftsausstattung 1.099 T€ investiert werden. Für die Finanzlage des Eigenbetriebes erwarten wir keine wesentlichen Veränderungen im Vergleich zum abgelaufenen Geschäftsjahr

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

Eigenbetrieb

Öffentl. Unternehmen

Aufgaben des Eigenbetriebs Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg einschließlich etwaiger Neben- und Hilfsbetriebe sind 1.die schadlose Ableitung und Behandlung von Abwässern einschließlich der Klärschlammverwertung und -beseitigung; 2.Entsorgungsaufgaben, die zur Aufgabe der Stadtentwässerung gehören und dem Betrieb aufgrund vertraglicher Vereinbarungen obliegen; 3.der Betrieb des Labors für Umweltanalytik und 4.alle den Betriebszweck fördernden Maßnahmen. Zum Aufgabenbereich gehören ferner hoheitliche Tätigkeiten im Rahmen der satzungsrechtlichen Vorschriften, insbes. Vollzug der Entwässerungssatzung (EWS), der Fäkalschlammentsorgungssatzung (FES), der Umweltanalytiklaborsatzung (UALS), der Entwässerungsgebührensatzung (BGS-EWS/FES) und der Umweltanalytikgebührensatzung (UAGebS).

Rechtsform

Gesellschaftsform

Geschäftszweck

Abwasserentsorgung

Technische, physikalische und chemische Untersuchung

Branche

Adresse / Kommunikaton

Adressart Anschrift Art Verbindung
postalischer Sitz Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg Telefon 231 - 30 72 Adolf-Braun-Str. 33 D-90429 Nürnberg Telefon 231 - 45 21 Fax 231 - 45 38

Gehaltene Anteile

Name Kap. Anteil in %

Klärschlammverwertung Region Nürnberg GmbH 100,00

Anzahl: 1

Gesellschafter

Name Kap. Anteil in %

Stadt Nürnberg 100,00

Anzahl: 1

Werkleitung Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Dr. Pluschke, Peter 1.Werkleiter Umweltreferent der Stadt Nürnberg

Kippes, Albrecht Kfm. Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Hagspiel, Burkard Techn. Werkleiter Bezüge: tariflich Beschäftigter / Beamter

Werkausschuss Mandatsträger Untergremium Funktion (Hauptgremium) Mandats-Bemerkung Laufzeit Funktion (Untergremium)

Höffkes, Max 1.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Sendner, Kilian 2.stellv. Vorsitzender Stadtrat der Stadt Nürnberg

Fernandez Rivera, Antonio Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Gradl, Lorenz Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Groh, Gerhard Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Henning, Werner Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Kayser, Christine Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Pirner, Thomas Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Prof. Dr. Beck, Hartmut Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Russo, Hans Mitglied Stadtrat der Stadt Nürnberg

Zadek, Ruth Mitglied Stadträtin der Stadt Nürnberg

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg

Bilanz (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
Aktiva 582.842,00 590.666,00 -7.824,00 -1
A. Anlagevermögen 574.880,00 580.143,00 -5.263,00 -1
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 706,00 709,00 -3,00 0
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 169,00 198,00 -29,00 -17
2. Konzessionen gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizensen an solchen Rechten und Werten 537,00 511,00 26,00 5
3. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Sachanlagen 574.124,00 579.247,00 -5.123,00 -1
1. Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken, soweit nicht Nr. 2 53.390,00 54.519,00 -1.129,00 -2
2. Betriebsanlagen (ASN)
3. Tiefbauten (ASN, SÖR)
4. Abwasserreinigungsanlagen (SUN) 55.026,00 62.878,00 -7.852,00 -14
5. Abwassersammlungsanlagen (SUN) 435.857,00 437.428,00 -1.571,00 0
6. Maschinen und maschinelle Anlagen 3.006,00 677,00 2.329,00 77
7. Fahrzeuge 2.276,00 1.803,00 473,00 21
8. Betriebs- und Geschäftsausstattung 2.219,00 2.281,00 -62,00 -3
9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 22.350,00 19.661,00 2.689,00 12
III. Finanzanlagen 50,00 187,00 -137,00 -274
1. Wertpapiere des Anlagevermögens 50,00 187,00 -137,00 -274
2. Sonstige Ausleihungen
B. Umlaufvermögen 7.944,00 10.505,00 -2.561,00 -32
I. Vorräte 3.272,00 3.312,00 -40,00 -1
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 3.272,00 3.312,00 -40,00 -1
2. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen 0,00 0,00 0,00 0
3. fertige Erzeugnisse und Waren 0,00 0,00 0,00 0
4. geleistete Anzahlungen 0,00 0,00 0,00 0
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 4.320,00 6.547,00 -2.227,00 -52
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3.370,00 3.055,00 315,00 9
2. Forderungen an die Stadt Nürnberg/ andere Eigenbetriebe 811,00 3.323,00 -2.512,00 -310
3. sonstige Vermögensgegenstände 139,00 169,00 -30,00 -22
III. Wertpapiere 0,00 0,00 0,00 0
IV. Schecks, Kassenbestand, Bundesbank- und Postgiroguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten 352,00 646,00 -294,00 -84
C. Rechnungsabgrenzungsposten 18,00 18,00 0,00 0
D. Aktive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
E. Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung 0,00 0,00 0,00 0
F. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 0
Passiva 582.842,00 590.666,00 -7.824,00 -1
A. Eigenkapital 45.092,00 39.641,00 5.451,00 12
I. Stammkapital 0,00 0,00 0,00 0
II. Rücklagen 39.641,00 33.504,00 6.137,00 15
1. Allgemeine Rücklage 39.641,00 33.504,00 6.137,00 15
2. Zweckgebundene Rücklagen 0,00 0,00 0,00 0
III. Gewinnvortrag/Verlustvortrag 0,00 0,00 0,00 0
IV. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 5.451,00 6.137,00 -686,00 -13
B. Sonderposten mit Rücklagenanteil (beibehaltene Werte) 0,00 0,00 0,00 0
C. Empfangene Ertragszuschüsse 88.700,00 89.913,00 -1.213,00 -1
D. Sonderposten für Investitionszuschüsse 43.701,00 44.630,00 -929,00 -2
E. Rückstellungen 74.645,00 62.545,00 12.100,00 16
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 30.407,00 28.593,00 1.814,00 6
2. Steuerrückstellungen 271,00 615,00 -344,00 -127
3. sonstige Rückstellungen 43.967,00 33.337,00 10.630,00 24
F. Verbindlichkeiten 330.704,00 353.937,00 -23.233,00 -7
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 323.919,00 348.763,00 -24.844,00 -8
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 0,00 0,00 0
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 4.897,00 3.676,00 1.221,00 25
4. Verbindlichkeiten gegenüber der Stadt Nürnberg/ anderen Eigenbetrieben 1.338,00 1.078,00 260,00 19
5. Sonstige Verbindlichkeiten 550,00 420,00 130,00 24
b. davon aus Steuern 352,00 180,00 172,00 49
c. davon im Rahmen der sozialen Sicherheiten 0,00 0,00 0,00 0
G. Rechnungsabgrenzungsposten 0,00 0,00 0,00 0
H. Passive latente Steuern 0,00 0,00 0,00 0
Gewinn- und Verlustrechnung (GKV) (in Tsd. EUR) 31.12.2015 31.12.2014 Differenz absolut in %
1. Umsatzerlöse 87.639,00 88.942,00 -1.303,00 -1
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 0,00 0,00 0,00 0
3. andere aktivierte Eigenleistungen 2.000,00 1.591,00 409,00 20
4. sonstige betriebliche Erträge 9.563,00 8.603,00 960,00 10
5. Materialaufwand 20.008,00 21.755,00 -1.747,00 -9
Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren 3.916,00 3.990,00 -74,00 -2
Aufwendungen für bezogene Leistungen 12.221,00 13.481,00 -1.260,00 -10
6. Personalaufwand 23.028,00 21.575,00 1.453,00 6
Löhne und Gehälter 17.427,00 17.074,00 353,00 2
soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorgung und für Unterstützung 5.601,00 4.501,00 1.100,00 20
davon für Altersversorgung 2.101,00 1.402,00 699,00 33
7. Abschreibungen 25.783,00 25.975,00 -192,00 -1
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen 25.783,00 25.975,00 -192,00 -1
auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 0,00 0,00 0,00 0
8. sonstige betriebliche Aufwendungen 12.215,00 11.137,00 1.078,00 9
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 104,00 576,00 -472,00 -454
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.819,00 13.130,00 -311,00 -2
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschaftstätigkeit 5.453,00 6.140,00 -687,00 -13
12. außerordentliche Erträge 0,00 0,00 0,00 0
13. außerordentliche Aufwendungen 0,00 0,00 0,00 0
14. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00 0,00 0
15. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag 0,00 0,00 0,00 0
16. sonstige Steuern 2,00 3,00 -1,00 -50
17. Erträge aus Verlustübernahmen 0,00 0,00 0,00 0
18. Jahresüberschuß/Jahresfehlbetrag 5.451,00 6.137,00 -686,00 -13

Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)

Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Geschäftsbericht 2015

Wesentliche Aufgabe von SUN ist die schadlose Ableitung und Behandlung von Abwässer der Stadt Nürnberg. Diese Aufgabe erledigt die Organisation wirksam und wirtschaftlich. Das Labor für Umweltanalytik ist nach der Norm ISO 17025:2005 akkreditiert. Der Eigenbetrieb betreibt ein zertifiziertes Qualitäts- (DIN ISO 9001:2008) und Umweltmanagement (DIN ISO 14001:2009).

SUN konnte aufgrund höherer Erlöse und unterproportional gestiegener Kosten im Jahr 2015 ein positives handelsrechtliches Ergebnis (5,5 Mio. €) vorlegen. Gebührenrechtlich ergibt sich durch die erneute Bildung einer Gebührenrückstellung in Höhe von (7,0 Mio. €) ein ausgeglichenes Ergebnis.

SUN erzielte im Berichtsjahr 2015 Erlöse und Erträge in Höhe von 99,2 Mio. €, denen betriebliche Aufwendungen in Höhe von 93,7 Mio. € gegenüber standen. Der Gewinn belief sich auf 5,5 Mio. € (Vorjahr: 6,1 Mio. €).

Die betrieblichen Erlöse und Erträge (99,2 Mio. €) liegen etwa auf Vorjahresniveau (99,1Mio €).

Die betrieblichen Aufwendungen liegen mit 93,7 Mio. € um 0,7 Mio. € über dem Wert des Vorjahres (93,0 Mio. €). Der Materialaufwand verringerte sich um 1,7 Mio. €. Der Personalaufwand erhöhte sich aufgrund Tarifsteigerungen und höherer Dotierungen für die Altersvorsorge um 1,4 Mio. €. Die Abschreibungen reduzierten sich um 0,5 Mio. € auf 25,4 Mio. €. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen um 1,1 Mio. €. Das Zinsergebnis verbesserte sich um 0,3 Mio. € aufgrund des günstigen Zinsniveaus.

Der Jahresgewinn 2015 in Höhe von 65,5 Mio. € wird, wie in den Vorjahren, in die Rücklage eingestellt. Die Gewinnrücklagen belaufen sich jetzt auf 39,6 Mio. €. Sie werden herangezogen, um zukünftige Verluste auszugleichen.

Der Personalstand von SUN am 31.12.2015 in Höhe von 366 Personen (Ganztagesbasis) lag zwar um 10 Personen höher als zum gleichen Zeitpunkt des Vorjahres (355 Personen), erreicht damit aber etwa wieder den Stand von 2013 (369 Personen).

Der Jahresabschluss sowie der Lagebericht von SUN wurden durch die bestellten Wirtschaftsprüfer Deloitte & Touche GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft. Es wurde der uneingeschränkte Bestätigungsvermerk erteilt.

Leistungsdaten Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN)

Jahr 2015 2014
1. Nürnberg Einwohner 533.941 523.588
2. angeschlossene Einwohner 579.819 569.323
Nürnberg angeschlossen 533.355 522.944
Anschlussquote 99,9% 99,9%
Nürnberg übergeleitet zu Nachbargemeinden -3.409 -3443
Nachbargemeinden angeschlossen 49.873 49.822
3. Kanallänge (in km) 1.474 1.469
4. behandelte Abwassermenge (in Mio. m³) 62,6 67,2
5. Investitionen in Sachanlagen (in Mio. €) 20,2 14,6
In Kanäle (in Mio. €) 17,0 12,0
In Kläranlagen (in Mio. €) 1,6 1,9
In sonstige Sachanlagen (in Mio. €) 1,6 0,7

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