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← Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Etat) (29.10.2026)

3.2 Anlage Fortschrittsbericht

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Jugendhilfeausschuss Sündersbühl Soziales & Gesundheit Schule & Bildung Stadtentwicklung & Planung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage 3.2

zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 29.10.2026

Anlage: Fortschrittsbericht zur Schaffung und Umsetzung von Zusatzressourcen für die Regeldienste und Angebote der Kinder- und

Jugendhilfe in den Wohnquartieren Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße in Sündersbühl und Wörnitzstraße in Röthenbach West gemäß

Beschluss im Jugendhilfeausschuss vom 25.09.2025

Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte /
Ressourcenbedarf weitere Planung
Stärkung der Familienarbeit sowie Unterstützung von Kindern mit besonderem Förderbedarf in Kitas: 1. Angebot einer Kita-Einstiegsgruppe für Familien aus der Wohnanlage in der Wörnitzstraße als niedrigschwelliges Brückenangebot, um den Zugang zur Kindertagesbetreuung vorzubereiten und unterstützend zu begleiten (Ende 2025/2026). 2. Förderung von zwei weiteren Elternbegleiterinnen in den städtischen Kitas in der Fuggerstr. und Ossietzkystr. (Start der Qualifizierungen in 2026). 3. Wiederaufnahme der Förderung der städtischen Kita in der Ossietzkystr. als Ort für Familien (ab 2027). Die Einrichtung war bereits ein Ort für Familien, die Fördermittel wurden jedoch wegen der dringlichen Bedarfe in der städtischen Kita in der Fuggerstraße dorthin umgeschichtet. Zu 1 bis 3 werden die erforderlichen Mittel durch das Budget des kommunalen Förderprogramms "Qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Nürnberg" bereitgestellt1. 5 Stunden Freistellung – Erzieher/in (0,13 VK S8a) für den Ort für Familien Ossietzkystraße Zu 1.: Seit November 2025 wird über das Projekt Kita- Einstieg eine Eltern-Kind-Gruppe mit wöchentlichen, niedrigschwelligen Treffen angeboten. Die Gruppe wird in Kooperation mit der AWO, Kreisverband Nürnberg angeboten. Hierzu werden 5 WAS bezuschusst. Die Gruppenleitung verfügt über eine Qualifikation die mind. einer Ergänzungskraft bzw. einer gleichwertigen Ausbildung entspricht Ziel des Angebots ist es, Familien den Zugang zur Nürnberger Kindertagesbetreuung zu erleichtern, sie bei der Suche nach einem Kita-Platz zu unterstützen und Informationen zu Teilhabe-, Bildungs- und Integrationsmöglichkeiten bereitzustellen. Dadurch wird die gesellschaftliche Teilhabe und die Integration der Familien unterstützt. Das Angebot richtet sich an Eltern mit Kindern bis zum Schuleintritt und findet in den Räumlichkeiten des Hortes der Nikodemus- Gemeinde in der Stuttgarter Straße 39 statt. Die Gruppe wird von einer Einstiegsbegleiterin geleitet, die selbst über eine Migrationsgeschichte verfügt und Zu 1.: Das Angebot wird bisher gut angenommen und 2027 fortgeführt.

1 siehe TOP „Qualitative Weiterentwicklung der Kindertagesbetreuung in Nürnberg – Fortschreibung 2026/2027“ zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 25.09.2025

eine erfahrene Kraft aus den Elternbildungsprogrammen der AWO Nürnberg ist. Das Angebot der Gruppe wird im Umfeld der Wohnanlage bei den Eltern niedrigschwellig beworben (Mehrsprachige Aushänge/Flyer, persönliche Ansprache). Zu 2.: Für die neue Schulung im Herbst 2026 werden aus beiden Einrichtungen jeweils eine interessierte Person ausgewählt. Der Standort Fuggerstraße kooperiert aktuell bereits mit einer Elternbegleiterin (AWO). Zu 3.: Die fünf Freistellungsstunden und Projektmittel für die Umsetzung des Standortes Haus für Kinder Ossietzkystraße als Ort für Familien wurden im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens 2027 eingebracht, konnte aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden. Zu 2: Die Schulungen können erst im Herbst 2026 wahrgenommen werden, da für den Standort Fuggerstraße nach langer Vakanz die Leitungsstelle erst zum Juni 2026 neu besetzt werden konnte und der Standort Ossietzky- straße aufgrund eines Wasserschadens bis Mai 2026 ausgelagert war. Zu 3: Eine Umsetzung des Standortes Haus für Kinder Ossietzkystraße als Ort für Familien muss aufgrund der HH-Lage verschoben werden. Ob eine Aufnahme in Stellenschaffungsver- fahren 2028 möglich ist, muss 2027 bewertet werden.
Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte / weitere Planung
Ressourcenbedarf
Zugehende Angebote durch die beiden Standorte der städtischen Erziehungs- und Familienberatung am Phillipp- Koerber-Weg 2 und Ahornstraße 50: 1. Innerhalb von Kinderbetreuungseinrichtungen: Elternsprechstunden, Offene Angebote innerhalb der Einrichtung/ Impulsvorträg / Workshops 2. Im häuslichen Umfeld 3. Im öffentlichen Raum 4. In Gremien und Netzwerken, sowie durch Öffentlichkeitsarbeit für 40 Familien pro Teilzeitkraft pro Jahr (Einzelberatung) + 100 Teilnehmende an Sprechstunden/ Vorträgen/ Workshops pro Jahr Quartiersbezug: Fugger- / Zweig-/ Kollwitzstraße Personal: 0,5 VK Soz. Päd. (S 15) (Kosten: 44.320 Euro/Jahr) (Stellenschaffung frühestmöglich; regulär für 2027 für Standort Phillipp-Koerber-Weg) Um das zugehende Angebot zusätzlich zu dem immer weiter ansteigenden Beratungsanfragen vor Ort in den Beratungsstellen überhaupt realisieren zu können, wurden Stellenschaffungsanträge gemäß dem geschätzten Ressourcenbedarf für 2027 gestellt, konnten aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden. Zusätzliche aufsuchende Angebote sind ohne zusätzliche Ressourcen nicht umsetzbar. Ob eine Aufnahme in Stellen- schaffungsverfahren 2028 möglich ist, muss 2027 bewertet werden.
Quartiersbezug: Wörnitzstraße Personal: 0,5 VK Soz. Päd. (S 15) (Kosten: 44.320 Euro/Jahr) (Stellenschaffung frühestmöglich; regulär für 2027 für Standort Ahornstraße 50) Um das zugehende Angebot zusätzlich zu den weiter angestiegenen Beratungsanfragen vor Ort in den Beratungsstellen überhaupt realisieren zu können, wurden Stellenschaffungsanträge gemäß dem geschätzten Ressourcenbedarf für 2027 gestellt, konnten aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden.
Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte / weitere Planung
Ressourcenbedarf
Mobile Sprechstunden Frühe Hilfen Beratung, Unterstützung und Vermittlung vor Ort rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebenszeit für belastete Familien für alleinerziehende Schwangere, Eltern ohne soziales Unterstützungsnetz (z.B. zur Säuglingspflege, Stärkung von Bindung und Beziehung, Vernetzung vor Ort mit anderen Familien, Anbindung an das Netzwerk Frühe Hilfen, Vermeidung von Eskalationen, Krisen und Kindeswohlgefährdung sowie Inobhutnahmen). Mittelfristig müssen die Ressourcen für die KoKi-Fachkräfte erhöht werden, um das Angebot der mobilen Sprechstunden dauerhaft in beiden Wohnquartieren anbieten zu können. Bis entsprechende Ressourcen über das Stellenschaffungsverfahren zur Verfügung stehen, sollen übergangsweise die Leistungen über sozialpädagogische Fachkräfte freier Träger angeboten werden. Quartiersbezug: Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße + Wörnitzstraße: Zuschüsse für Übergangsangebote für die Jahre 2026+2027 (Kosten: 25.800 Euro/Jahr) Seit 01.02.2026 steht eine sozialpädagogische Fachkraft des Sozialdienst katholischer Frauen (SkF) mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 10 Stunden für das Projekt zur Verfügung. Die Vorbereitungen umfassten:  Organisatorische und finanzielle Vereinbarungen mit dem Leistungserbringer.  Erstellen eines Konzeptes einschließlich Evaluation.  Suche nach geeigneten Räumlichkeiten vor Ort.  Erstellen und Verteilen von Materialien zur Bewerbung und Öffentlichkeitsarbeit.  Vernetzung mit örtlichen Kooperationspartnern.  Überwinden von Sprachbarrieren durch Anschaffung eines Übersetzungsgeräts. Ab August 2026 werden bis Ende 2026 wöchentliche Sprechstunden an jeweils zwei Standorten stattfinden:  in der Fuggerstraße im Haus für Kinder  in der Wörnitzstraße im Kinder- und Jugendhaus MIKADO Um das Angebot auch 2027 fortführen zu können, sind Zuschüsse in Höhe von 25.800 Euro für den Leistungserbringer SkF weiterhin eingeplant.
Zusätzliche Personalressourcen KoKi: Aufstockung um 10 WAS KoKi (S12) für Mobile Sprechstunden in den Quartieren Fugger-/ Zweig- / Kollwitzstraße sowie Wörnitzstraße (Kosten: 21.680 Euro/Jahr) (Stellenschaffung für 2027) 2026 wurde die Mobile Sprechstunde vor Ort als Übergangsangebot durch den SkF erbracht (siehe oben). Ab 2027 sollte dann die Aufgabe durch Fachkräfte der KoKi übernommen werden. Hierzu notwendige Ressourcen wurden im Stellenschaffungsverfahren 2027 angemeldet, konnten aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden. Zur Absicherung der Maßnahme wurden daher auch Sachmittel für die Fortführung der Maßnahme im Jahr 2027 durch den SkF eingestellt (siehe oben). Abhängig von der HH-Lage wäre für 2028 ggfs. zu entscheiden, ob erneut Sachmittel zur Leistungserbringung durch den Träger oder 10 WAS im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens 2028 für die KoKi angemeldet werden.
Gruppen- bzw. Kursangebote für Eltern durch externe Kooperationspartner Ergänzende Gruppen- und Kursangebote durch externe Kooperationspartner (Vorbereitung auf die Geburt und das Leben mit dem Säugling für unsichere Eltern oder Eltern in besonders belasteten Lebenslagen, die nicht in die Regelangebote vermittelt werden können) sollen zudem dauerhaft für die Bewohner/-innen in der Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße sowie Wörnitzstraße angeboten werden. Quartiersbezug: Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße + Wörnitzstraße: Zuschüsse für Gruppen-/ Kursangebote (Kosten: 20.400 Euro/Jahr ab 2026) Die erforderlichen Ressourcen für die Etablierung gesonderter Gruppen-/Kursangebote wurden für 2026 beantragt und konnten aufgrund der angespannten HH-Lage nicht berücksichtigt werden. Für 2027 wurden aufgrund der HH-Sperre ebenfalls keine Mittel eingeplant. Ob eine Durchführung ab 2028 realisiert werden kann, muss abhängig der HH-Lage 2027 erneut geprüft werden.
Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte / weitere
Ressourcenbedarf Planung
Gruppenpädagogische Angebote zur Unterstützung der Jugendsozialarbeit an Schulen durch externe Kooperationspartner: Durchführung von bedarfsorientierten sozialpädagogischen Gruppenangeboten (wie z.B. soziale Kompetenztrainings, Gruppenarbeit zur Verbesserung der Konfliktfähigkeit und Gewaltpräventionsprojekte) in den Klassen an der Carl-von-Ossietzky-Grundschule und - Mittelschule sowie an der Birkenwald- Grundschule und der Robert-Bosch- Mittelschule Quartiersbezug: Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße Sachmittel für Gruppenangebote (Kosten: 5.000 Euro/Jahr ab 2026) Sozialpädagogische Gruppenangebote befinden sich an der Carl-von-Ossietzky-Schule (Grund- und Mittelschule) für Herbst/Winter 2026 in Planung. Abstimmung mit Anbietern steht noch aus. Die Durchführung ist von den Kapazitäten der Anbieter abhängig und für den Zeitraum September bis Dezember 2026 geplant. Auch 2027 sollen die Angebote an fortgeführt werden. Die erforderlichen Mittel sind bei der JaS-Budgetplanung entsprechend eingeplant.
Quartiersbezug: Wörnitzstraße Sachmittel für Gruppenangebote (Kosten: 5.000 Euro/Jahr ab 2026) Sozialpädagogische Gruppenangebote befinden sich an der Birkenwald-Grundschule und der Robert- Bosch-Mittelschule für Herbst/Winter 2026 in Planung.
Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte / weitere
Ressourcenbedarf Planung
Aufsuchende / mobile Angebote der Kinder- und Jugendarbeit: Aufsuchende / mobile Kontakt-, Beratungs- und Begleitungsangebote rund um die beiden Wohnquartiere bzw. Angebote direkt in beiden Wohnquartieren, z.B. für eine neue Spiel- und Lernstube insb. für sozial mehrfach benachteiligte Kinder und die Familien/ Mütter. Ziel muss es sein, die sozialräumlich zuständigen Kinder- und Jugendhäuser Bertha und Mikado durch zusätzliche Personalressourcen so zu ertüchtigen, dass diese dauerhaft den Bedarf an aufsuchender/ mobiler Kinder- und Jugendarbeit in beiden Quartiersbezug: Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße + Wörnitzstraße Übergangsangebote/ Projekte vor Ort durch externe Träger/ Honorarkräfte für 2026 und 2027 (Finanzierung erfolgt über Integrationsfonds, Projekt- und Initiativenfonds und Fonds für Stadtteilkooperationen von Ref. V sowie Stiftungsmittel) Es konnte bisher kein Träger für die Umsetzung temporärer Angebote gefunden werden. Allerdings hat der städtische Sportservice für die Zielgruppe der Kinder und Jugendlichen in den Sommerferien im Rahmen von Sport integrativ ein kostenloses offenes Sportangebot (Fußball und Basketball) für junge Menschen von 9 bis 14 Jahren auf dem Sportgelände des SC Viktoria 1925 e.V. in Sündersbühl durchgeführt. Mit Beginn des neuen Schuljahres wird es zudem ein Angebot für Schülerinnen und Schüler der Carl-von Ossietzkyschule sowie ein offenes Angebot in der Turnhalle der Schule geben. Verzicht auf Übergangsangebote, dafür werden (in geringerem Umfang) über die Einrichtungen vor Ort erste Angebote entwickelt und umgesetzt; eine bedarfsgerechte Ausweiterung wird aber erst mit den erforderlichen Stellenschaffungen möglich sein.
Wohnquartieren decken können. Die dazu erforderlichen Stellenschaffungen sollen für 2027 erfolgen. Um bis dahin vor Ort schnell Angebote auf den Weg zu bringen, sollen übergangsweise Fachkräfte der Kinder- und Jugendarbeit aus anderen Einrichtungen und externe Träger/ Honorarkräfte zum Einsatz kommen. Quartiersbezug: Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße Personal: 0,5 VK Soz.Päd. (S12) (Kosten: 42.276 Euro/Jahr) (Stellenschaffung für 2027 für Kinder- u. Jugendhaus Bertha) Stelle wurde für 2027 beantragt, konnte aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden. Das Kinder und Jugendhaus Bertha hat eine Analyse erstellt welche Bedarfe im Quartier benötigt werden. Für die beantragte Stelle wurde auf Basis der ermittelten Bedarfe eine zielgerichtete Arbeitsplatzbeschreibung entwickelt. Im Rahmen der bestehenden Kapazitäten werden bereits jetzt in der Einrichtung spezielle Angebote für die Zielgruppe entwickelt und umgesetzt. Für die Arbeit im Quartier ist die beantragte Stelle zwingend erforderlich. Ob eine Aufnahme in Stellen- schaffungsverfahren 2028 möglich ist, muss 2027 bewertet werden. Spezielle Angebote für die Zielgruppe im Quartier können bis dahin nur vereinzelt angeboten werden.
Quartiersbezug: Wörnitzstraße Personal: 1,0 VK Soz.Päd. (S12) (Kosten: 84.552 Euro/ Jahr) (Stellenschaffung für 2027 für Kinder- u. Jugendhaus Mikado) Stelle wurde für 2027 beantragt, konnte aber aufgrund der HH-Sperre bisher nicht positiv begutachtet werden. Für die beantragte Stelle wurde eine Arbeitsplatzbeschreibung entwickelt. Die Tätigkeit wird an den Bedarfen angepasst, die derzeit final entwickelt werden. Im Rahmen der bestehenden Kapazitäten werden bereits jetzt in der Einrichtung spezielle Angebote für die Zielgruppe entwickelt und umgesetzt. Für die Arbeit im Quartier ist die beantragte Stelle zwingend erforderlich. Ob eine Aufnahme in Stellen- schaffungsverfahren 2028 möglich ist, muss 2027 bewertet werden. Spezielle Angebote für die Zielgruppe im Quartier können bis dahin nur vereinzelt angeboten werden.
Angebot Zusätzlicher Bisherige Umsetzung Offene Punkte / weitere Planung
Ressourcenbedarf
Sicherstellung des präventiven Auftrags im ASD: Stärkung der Präventionsarbeit des ASD, verbunden mit dem Ziel Gefährdungen des Kindeswohls frühzeitig zu erkennen und durch Beratung, Unterstützung und Begleitung Familien zu stabilisieren bevor umfassenderer Bedarf an Hilfen zur Erziehung entsteht. Dies betrifft insbesondere die Wahrnehmung von Aufgaben gemäß § 16 SGB VIII (Allgemeine Förderung der Erziehung in der Familie) sowie die Vernetzung mit und Weitervermittlung an spezielle Beratungsstellen außerhalb der Kinder- und Jugendhilfe (z.B. Schuldnerberatung, Suchtberatung, Erziehungsberatung etc.), welche aufgrund des stark gestiegenen Fallaufkommens durch Familien aus der Wörnitzstraße in der davon betroffenen ASD- Region 9 mit den bestehenden Personalressourcen aktuell nicht mehr wahrgenommen werden kann. Für die ASD- Region 8 wurde im Zuge der Personalbemessung zum Stellenschaffungsverfahren 2026 bereits eine 1,0 VK Soz.Päd. S14 beantragt, welche insb. für die Präventionsarbeit im Wohnquartier Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße zum Einsatz kommen soll. Quartiersbezug: Wörnitzstraße + Fugger-/ Zweig-/ Kollwitzstraße Übergangsweise (bis zur Schaffung einer weiteren Stelle für die ASD-Region 9) soll mit Besetzung der beantragten Stelle für die ASD-Region 8 diese in gleichen Anteilen für die Präventionsarbeit in beiden Wohnquartieren eingesetzt werden. Somit kann zeitnah eine Ausweitung der Präventionsarbeit durch den ASD in beiden Wohnquartieren erfolgen. Die Stelle für die ASD-Region 8 wurde geschaffen und zum 01.07.2026 besetzt. Mit der Präventionsarbeit in beiden Quartieren kann mit der geschaffenen Stelle ab Herbst 2026 begonnen werden.
Quartiersbezug: Wörnitzstraße Personal: 1,0 VK Soz.Päd. (S14) (Kosten: 85.603 Euro/Jahr) (Stellenschaffung für 2027) Aufgrund großer Vakanzen im Regel-ASD hatten diese Stellenbesetzungen Priorität. Die Stelle für die ASD-Region 9 ist noch nicht besetzt. Die Stellenbesetzung hat weiterhin hohe Priorität und soll nach Abarbeitung der Vakanzen erfolgen. Bis dahin wird die Präventionsarbeit anteilig durch die neu besetzte Stelle in der ASD-Region 8 mit übernommen.

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