8. Begründungen Zuschüsse
Nachfolgend werden die Zuschussanträge zum Haushalt 2027 erläutert.
Die Nummerierung der folgenden Begründungen orientiert sich an der Gesamtübersicht aller Zuschüsse nach Förderbereichen des Geschäftsbereichs Ref. V (Beilage 9).
Aufgrund der geltenden Anordnung des Oberbürgermeisters Nr. 19 zur Aufstellung des Haushaltsplans 2027 werden für das Haushaltsjahr 2027 die Zuschusspositionen (insbesondere die freiwilligen Zuschüsse – Art 5) nicht wie in den letzten Jahren üblich mit einer prozentual festgelegten Personalkostensteigerung für das kommende Haushaltsjahr fortgeschrieben. Diese Zuschusspositionen werden in der Vorlage nachrichtlich ausgewiesen und erläutert. Die Seitens Jugendamt für 2027 vorgeschlagenen Beträge entsprechen dem aktuell geltenden Planwert für das Haushaltsjahr 2026.
Änderungen ergeben sich lediglich für vertraglich geregelte Zuschüsse (Art 1) Die nachfolgenden Begründungen können folgenden Kategorien zugeordnet werden:
Erhöhungs-bzw. Änderungsanträge
nachrichtlich – als Vorschlag zum Kämmereipaket zum Haushalt 2027
Einzelne Zuschusspositionen werden derzeit noch mit der Kämmerei abgestimmt und sollen mit einem fortgeschriebenen Planwert für 2027 ins Kämmereipaket zu den Haushaltsberatungen mitaufgenommen werden.
Erhöhungs-bzw. Änderungsanträge
nachrichtlich – bereits im Haushaltsplanentwurf 2027 bzw. keine Veränderung
Hierunter fallen Zuschusspositionen nach Art 5 (freiwillige Zuschüsse), für die keine Erhöhung im Haushaltsplanentwurf vorgesehen ist, da keine pauschale tarifliche Steigerung erfolgen kann oder eine Zuschusserhöhung vom Träger nicht beantragt wurde. Da die pauschale Erhöhung der Personalkostenanteile gemäß AdO Nr. 19 für 2027 ausgeschlossen wurde, konnte in Abstimmung mit der Kämmerei zumindest auf Kürzungen im Sachkostenbereich verzichtet werden. Zudem enthalten sind Zuschusspositionen nach Art 1 (vertragliche Vereinbarung), für die die entsprechenden Erhöhungen bereits im Haushaltsplanentwurf berücksichtigt wurden. Hier konnte eine pauschale Steigerung der Personalkostenanteile am Zuschuss i. H. v. 2% vereinbart werden, sofern nicht eine vertraglich speziellere Regelung umgesetzt wurde.
Mietzuschüsse bzw. interne Verrechnungen (Art 4 Zuschüsse) sowie die Betriebskostenförderungen Kitas freier Träger gem. BayKiBiG bzw. Förderkonzept oder Instandhaltungspauschalen auf der Grundlage von Betriebsträgerverträgen wurden nicht in die Begründungsvorlage aufgenommen. Die Werte sind aus der Zuschussliste (Beilage 9) ersichtlich (ohne Nummerierung).
Erläuterungen zu den einzelnen Positionen:
Kreisjugendring – Geschäftsstelle gem. Grundlagenvertrag (Art 1)
Gefördert wird die Tätigkeit der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings Nürnberg Stadt inkl. der Betrieb der Einrichtungen Luise - The Cultfactory und Kinder- und Jugendhaus Quibble. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan sowie anteilig Betriebs- und Sachkosten gefördert.
Der KJR beantragt eine Erhöhung des Jahresbudgets für die Geschäftsstelle gem. Grundlagenvertrag um insgesamt rd. 61.000 € im Vergleich zum Vorjahr. Begründet wird dies durch Personalkostensteigerungen für Stellen im Stellenplan aufgrund tariflicher Steigerung und Stufenaufstiegen sowie tarifliche Anpassung der Leistungsorientierten Bezahlung (LOB) (+57.800 €). Zudem werden Erhöhungen für Betriebskosten, hier für Energie- und Heizkosten, Datenschutz und Arbeitsschutz sowie eine Mieterhöhung für die Jugendinformation KLARA im Sachkostenbudget beantragt. Lt. Vertrag ist der Zuschuss, um die geplanten tatsächlichen Personalkostensteigerungen anzupassen, eine Abweichung zum Antrag erfolgt lediglich bei Berücksichtigung der Erhöhung der LOB. Aufgrund einer Neuberechnung im Vergleich zum Vorjahresantrag wird lediglich die sich neu ergebende Differenz im Zuschuss berücksichtigt. Die Erhöhungen bei den Sachkosten können überwiegend durch geplante zusätzliche Einnahmen gedeckt werden. Eine Anpassung des Zuschusses über die Personalkosten hinaus wird daher nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 1.882.800 € | 1.940.600 € | +57.800 € |
Nr. 02 nachrichtlich - keine Veränderung
Kreisjugendring – Juleica
Gefördert werden Sach- und Honorarkosten für Projekte von Jugendorganisationen, welche über den Kreisjugendring im Rahmen von „Einfach machen!“ niederschwellig abgerufen werden können.
Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 8.500 €.
Kreisjugendring – Burg Hoheneck (Art 1)
Gefördert wird der Betrieb der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan sowie Betriebs- und Sachkosten gefördert.
Der Träger beantragt die Erhöhung des Zuschusses i. H. v. 258 €. Zwar ergeben sich für das Haushaltsjahr 2027 Kostensteigerungen für Personal und Sachkosten, jedoch erhöht sich der Anteil am Zuschuss der Stadt Nürnberg aufgrund der Verteilung des Fehlbedarfs zwischen Stadt und Bezirk Mittelfranken anhand der Besucherstatistik nur geringfügig. Zudem verringert sich der Fehlbedarf durch eine Erhöhung bei den Belegungspreisen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 313.242 € | 313.500 € | +258 € |
Kreisjugendring – K4 Jugendinfo (Art 1)
Gefördert wird eine Verwaltungsstelle im Umfang von 19,5 Wochenarbeitsstunden EGr. 6 TVöD zum Betrieb der Jugendinformation in der Klaragasse 3. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan gefördert.
Es werden 700 € Personalkostensteigerungen für die Stellen im Stellenplan beantragt. Diese sind gem. bestehendem Vertrag zu gewähren.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 33.000 € | 33.700 € | +700 € |
Kreisjugendring – Pädagogik rund um das Dokuzentrum (Art 1)
Gefördert werden gem. Grundlagenvertrag bzw. Ergänzungsvertrag (2014) anteilig die Personal-, Sach- und Betriebskosten im Projekt Doku Päd – Pädagogik rund ums Dokumentationszentrum. Doku Päd bietet außerschulische politische Bildungsarbeit und bezieht hierbei historisches Lernen und Verstehen sowie Lernen für Gegenwart und Zukunft (demokratische Werteerziehung) mit ein. Das Projekt wird zudem durch den Bezirk sowie den Bay. Jugendring gefördert.
Der KJR beantragt die Erhöhung für Personalkostensteigerungen aufgrund tariflicher Steigerung und Stufenaufstiegen gem. Vertrag (+12.900 €). Zudem wird weiterhin die Aufstockung der Personalressourcen für zusätzliche Verwaltungsstunden in EGr. E5 und 15 Stunden für eine pädagogische Fachkraft in EGr. S11b beantragt (+22.000 €). Die Aufstockung entspricht dem im JHA vom 20.02.2025 vorgestellten Konzept. Die Aufstockung wird fachlich unterstützt, jedoch aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht befürwortet. Eine weitere Erhöhung um 7.100 € wird durch die Anpassung der Index Miete durch den Vermieter für die Räume in der Dutzendteichstr. 24 beantragt (insgesamt 10.900 €). Lt. Grundlagenvertrag bzw. Ergänzungsvertrag (2014) zur Finanzierung von Doku Päd ist die Stadt verpflichtet, einen Anteil von mind. 35% an den Personal- und Sachkosten zu erbringen. Eine Erhöhung des Zuschusses zur entsprechenden Beteiligung an der Mieterhöhung um 3.800 € wurde daher bereits für das Haushaltsjahr 2026 bewilligt. Finanzierungsalternativen wurden geprüft und stehen dem Träger nicht zur Verfügung. Das Jugendamt befürwortet daher die entsprechende Erhöhung um 7.100 €. Diese kann jedoch aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 151.347 € | 164.200 € | +12.853 € |
KJR – Förderung der Verbandsarbeit (Art 5)
Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz die Mitgliedsverbände des Kreisjugendrings gefördert. Die Zuschüsse werden für hauptamtliche päd. Fachkräfte, Mietkosten, Kulturprojekte, die Anschaffung von Zelten und die Grundförderung aller Verbände bewilligt. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing-Stelle).
Der Kreisjugendring beantragt die Erhöhung des Zuschusses um die tarifliche Steigerung für die Bezuschussung des festangestellten Personals der fünf großen Verbände sowie die Erhöhung der Grundförderung für die Verbände der Kategorien I und II um 25 % im Vergleich zum Vorjahr (+ 48.200 €). Aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans wird keine Erhöhung des Zuschusses vorgeschlagen. Eine Anpassung der Personalkostenzuschüsse anhand der tariflichen Entwicklung wird jedoch in diesem Fall ausdrücklich fachlich befürwortet, da sich aufgrund der Budgetverteilung anhand der Richtlinie zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die tatsächliche Erhöhung der Personalkosten bei den fünf großen Jugendverbänden eine faktische Kürzung der Grundförderung für die übrigen Verbände ergeben würde.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 | |
|---|---|---|---|
| 661.700 € | 661.700 € | 0 € |
Ring politischer Jugend
Gefördert wird die politische Jugendarbeit der Jugendverbände der politischen Parteien. Es werden ausschließlich Sachkosten zur Durchführung von Veranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit bezuschusst, keine Personalkosten.
Planansatz unverändert. Über den Ansatz werden die Junge Union (CSU) und die Jusos (SPD) sowie die Grüne Jugend (Bündnis 90/die Grünen) mit jeweils 3.000 € gefördert.
Nr. 08 nachrichtlich - keine Veränderung
KJR – Internationale Jugendfahrten (Art 5)
Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz Internationale Jugendaustauschmaßnahmen sowie Betreuungskräfte bei Ferienfahrten bezuschusst. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing- Stelle).
Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 51.100 €.
KJR – Offene Kinder- und Jugendarbeit (Art 5)
Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz Kinder- und Jugendhäuser sowie offene Angebote der Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedsverbände des Kreisjugendrings gefördert. Es werden bis zu 80% der Betriebs- und Personalkosten der Einrichtungen mit hauptamtlichem Personal gefördert, kleine, ehrenamtlich organisierte Angebote werden mit 1.500 € bzw. 2.600 € (abhängig von der Größe) gefördert. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing Stelle).
Der Kreisjugendring beantragt zusätzlich zur pauschalen Personalkostensteigerung eine Erhöhung zur Aufnahme der Angebote der „Jugendtage in Kraftshof“ und des „Jugendkellers in Boxdorf“ im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinden im Knoblauchsland (evang. Kirchengemeinde Nürnberg St. Georg/Zum Guten Hirten, +21.603 €) als neue Angebote für das Förderkonzept. Die Förderung für die Angebote Kraftshof/Boxdorf wird fachlich stark befürwortet, da sie dazu beiträgt, die entsprechend der Jugendhilfeplanung notwendigen Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen zu erhalten. Neben dem wöchentlichen Einsatz der städtischen „Mobilen Jugendarbeit“ in Boxdorf stellt das bislang durch die Kirchengemeinden finanzierte Angebot derzeit das einzige dauerhaft räumlich verortete Angebot dieser Art dar. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann die Erhöhung nicht vorgeschlagen werden. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
Der Mietzuschuss für das Angebot Offene Behindertenarbeit „Leo“ in der Kreutzerstr. 5 (siehe Nr. 12, Z366200022) wird ab dem Haushaltsjahr 2027 über den Zuschuss im Rahmen des Förderkonzept Offene Kinder- und Jugendarbeit abgewickelt, da die Einrichtung auch hier bereits einen Zuschuss für Personal- und Betriebskosten erhält und die Zusammenlegung aus Sicht der Verwaltung zur Vereinfachung führt (+11.500 €)
Zudem werden 1.500 € aus dem Budget entnommen und an den Zuschuss Fliederlich (siehe Nr. 21, Z366200037) übertragen. Da Fliederlich einen eigenen Zuschuss für die pädagogische Betreuung queerer Jugendlicher erhält, führt auch hier die Zusammenlegung zur Vereinfachung (-1.500 €).
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 280.000 € | 290.000 € | +10.000 € |
EJN – Kinder- und Jugendhaus Mammutgelände (Art 5)
Es werden anteilig Betriebs- und Personalkosten des Kinder- und Jugendhauses Mammut, Schoppershofstr. 23, gefördert.
Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um rd. 40.000 € begründet durch tarifliche Steigerung und Stufenaufstiege. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 297.700 € | 297.700 € | 0 € |
EJN – Kinder- und Jugendhaus NOB (Saalefelder Str. 14) (Art 5)
Es werden anteilig Betriebs- und Personalkosten des Kinder- und Jugendhaus Nordostbahnhof (NOB), Saalfelder Str. 14, gefördert.
Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um rd. 40.300 € begründet durch tarifliche Steigerung und Stufenaufstiege. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 307.600 € | 307.600 € | 0 € |
Integratives Kinder- und Jugendhaus Leo – offene Behindertenarbeit
Mietzuschuss
Gefördert werden anteilig die Mietkosten des KJH Leo in der Kreutzerstr. 5
Übertragung des Ansatzes ins Budget Offene Kinder und Jugendarbeit, siehe Nr.9, Z366200028.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 11.500 € | 0 € | -11.500 € |
Nr. 13 nachrichtlich – bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten
Lebenshilfe e. V. – Personalkosten BUNI (Art 5)
Gefördert werden die Personalkosten für die Leitung der BUNI-Kultur – und Freizeittreff, Bertolt-Brecht-Str. 6.
Der Träger beantragte eine Erhöhung i. H. v. rd. 10.300 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Der Betrag wird gem. der Vorgaben der Kämmerei gerundet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 74.408 € | 74.400 € | -8 € |
Nr. 14 nachrichtlich - keine Veränderung
versch. Träger – Aktivspielplätze - Betriebskostenzuschuss (Art 5)
Gefördert werden Betriebskosten der Aktiv- und Bauspielplätze in freier Trägerschaft, die nach dem Nürnberger Modell von einem freien Träger betrieben werden, das pädagogische Personal jedoch von der Stadt gestellt wird. Insgesamt gibt es aktuell 7 Aktivspielplätze in diesem Modell, alle Träger erhalten einheitlich eine Pauschale für Betriebskosten.
Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 159.100 €. Eine Erhöhung der Betriebskostenpauschale pro Aktivspielplatz wurde zuletzt im Jahr 2025 vorgenommen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 159.100 € | 159.100 € | 0 € |
versch. Träger – Aktivspielplätze - Personalkosten- und Betriebskostenzuschuss
(Art 5)
Gefördert werden Personal- und Betriebskosten der Aktiv- und Bauspielplätze in freier Trägerschaft. Aktuell gibt es 7 Aktivspielplätze freier Träger, die eigenes pädagogisches Personal einsetzen. Alle Träger erhalten einheitlich eine Pauschale für Personal- und Betriebskosten (wie bei Nr. 14).
Die Träger der Aktivspielplätze beantragen eine Erhöhung aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 933.700 € | 933.700 € | 0 € |
Fanprojekt e.V. – Fanbetreuung (Art 5)
Das Fanprojekt Nürnberg ist eine unabhängige Einrichtung der Jugendhilfe und macht aufsuchende und offene Jugendsozialarbeit. Die Angebote des Fanprojektes richten sich an jugendliche Fans des 1.FC Nürnberg im Alter von 14 bis 27 Jahren und arbeiten nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit. Gefördert werden anteilig Personal- und Betriebskosten, die Förderung erfolgt zu gleichen Teilen durch die Stadt Nürnberg, das StMAS sowie die Deutsche Fußball Liga.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 3.800 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 71.200 € | 71.200 € | 0 € |
Medienzentrum Parabol e. V. (Art 5)
Unterstützung und Förderung der Medienkompetenz Jugendlicher durch das Medienzentrum Parabol als übergreifende Institution (zentrale medienpädagogische Fachstelle). Beratung, Projektentwicklung und –durchführung, Serviceleistungen, Fortbildungen, Kurse, offene Angebote, Veranstaltungen. Gefördert werden anteilig die laufenden Personal- und Sachkosten. Der Träger wird zudem durch die Jugendringe, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien und andere Kooperationspartner gefördert.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um 33.510 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten sowie allg. Kostensteigerungen. Seit 2025 stehen bisher im Haus des Spiels genutzte Räume nicht mehr zur Verfügung; für Veranstaltungen und Fortbildungen müssen zusätzliche Räume in der Hermannstr. 33 angemietet werden, was zu zusätzlichen Mietkosten i. H. v. ca. 10.000 € führt. Der Träger wirkt den gestiegenen Ausgaben bereits mit Einsparungen bei anderen Sachkostenpositionen entgegen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Eine Anpassung des Zuschusses für die gestiegenen Mietkosten fachlich befürwortet. Aufgrund der Haushaltslage kann diese jedoch nicht vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 355.000 € | 355.000 € | 0 € |
Musikzentrale e.V. (Art 5)
Unterstützung und Förderung der lokalen (Jugend-)Musikszene durch die Musikzentrale als übergreifender Verein. Förderung für junge MusikerInnen, neue Bands, Vermietung von Proberäumen, Durchführung von Veranstaltungen, Zurverfügungstellung von Equipment, Fahrzeugen, Know-How etc. Gefördert werden anteilig die laufenden Personal- und Betriebskosten. Der Träger wird zudem über das Zentrum Bayern Familie und Soziales, die Stadtteilkoordination der Stadt Nürnberg sowie über das Kulturreferat gefördert.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um rd. 69.700 € begründet durch die weiterhin geplante Angleichung der Gehälter auf das branchenübliche Niveau für alle Mitarbeitenden sowie insgesamt steigende Sachkosten in allen Bereichen insbesondere für Veranstaltungen. Zudem fallen aufgrund von baulichen Mängeln in den Bandproberäumen Jakobstorbunker und Dianastr. weiterhin Einnahmen aus der Vermietung dauerhaft weg bzw. müssen durch Mietminderungen geringer geplant werden. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 267.000 € | 267.000 € | 0 € |
Nr. 19 nachrichtlich – bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten
AWO – Friedensflotte (Art 5)
Seit 1994 segelt die „Friedensflotte Mirno More“ einmal pro Jahr in der Adria. An Bord sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus vielen europäischen Ländern. Jedes Jahr im September sticht die Friedensflotte Mirno More vor der kroatischen Küste in See. Seit 2009 sind auch Nürnberger Kinder und Jugendliche dabei. Gefördert werden anteilig die erforderlichen Sachkosten.
Aufgrund der angespannten Haushaltslage wird vorgeschlagen, die Förderung einzustellen. Dabei wird ausdrücklich anerkannt, dass es sich um ein pädagogisch sinnvolles und wertvolles Angebot handelt. Im Vergleich zu anderen durch das Jugendamt geförderten Projekten kann dem Angebot unter den gegebenen finanziellen Rahmenbedingungen jedoch keine Priorität eingeräumt werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 14.000 € | 0 € | -14.000 € |
Partizipation „laut“ (Art 5)
Medienzentrum Parabol und Kreisjugendring
Förderung der (politischen) Partizipation Jugendlicher in Nürnberg; Kooperation zwischen Jugendamt, Kreisjugendring und Medienzentrum Parabol e. V. Kernzielgruppe sind Jugendliche von 14 bis ca. 18 Jahren; Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen durch die einzelnen Module: „laut! vor Ort“, „laut-nuernberg.de“, „laut!-TV“, „laut! Forum Live“, „laut! Cash“ „laut! Workshops“, laut! BlahBlase“, „das Grüne Sofa“ und weitere E-Partizipationsmöglichkeiten. Gefördert werden die laufenden Personal- und Sachkosten beim Medienzentrum Parabol sowie beim KJR.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 5.300 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 172.700 € | 172.700 € | 0 € |
Fliederlich e. V. – Jugendinitiative
Der Träger Fliederlich e. V. bietet Beratung, Gruppenangebote Austausch und Vernetzung zu allen Bereichen queeren Lebens (Queeres Zentrum). Gefördert wird eine halbe Stelle einer sozialpäd. Fachkraft zur Koordination und Beratung der Gruppenangebote der Jugendinitiative, insbesondere zur sozialpädagogischen Unterstützung und Begleitung zu den Themenbereichen Krisenintervention, Coming out, Diskriminierung, Gender und alles rund um das Thema LGBTIQA*.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um rd. 1.800 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Bisher wurde Fliederlich zusätzlich über das Förderkonzept Offene Kinder- und Jugendarbeit (Z366200028) i. H. v. 1.500 € gefördert, dieser Zuschuss soll nun aus Gründen der Vereinfachung zusammengelegt werden (siehe Nr. 9).
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 35.800 € | 37.300 € | +1.500 € |
AWO - Streetwork Langwasser Jugendmigrationsdienst (Personal- und Mietkos-
tenzuschuss) (Art 5)
Förderung sozialer Integration Jugendlicher im öffentlichen Raum im Stadtteil Langwasser durch Beratung und Vermittlung an deren informellen Treffpunkten. Das Angebot dient als Bindeglied zu den vorhandenen Hilfsangeboten. Gefördert werden Personalkosten für derzeit 1,5 Vollzeitstellen Soz.päd und Kosten für Miete gedeckelt auf 5.000 €.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um rd. 11.900 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Fachlich wird eine Erhöhung des Zuschusses zur Deckung der tatsächlichen Personalkosten sowie Betriebskosten stark befürwortet. Bisher deckt der Zuschuss die Personalkosten nicht zu 100% ab, Kosten für Betrieb und soziale Betreuung werden nicht berücksichtigt, lediglich ein Anteil i. H. v. 5.000 € an den Mietkosten wurde gefördert. Das Angebot kann jedoch ohne die zumindest anteilige Förderung auch der Betriebs- und Sachkosten und die Übernahme der tatsächlichen Personalkosten nicht im bisherigen Umfang fortgeführt und aufrechterhalten werden.
Das Jugendamt schlägt daher die Umwandlung in einen Betriebs- und Personalkostenzuschuss vor und befürwortet eine Erhöhung um 6.100 €. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann diese jedoch nicht zum Haushalt vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 164.000 € | 164.000 € | 0 € |
Nr. 23 nachrichtlich – bereits in Haushaltsplanentwurf
Stadtmission Nürnberg e.V. – Chancen für junge Menschen (Art 1) –
Schulförderkurse
Vertragliche Vereinbarung über die Förderung von Jugendlichen in den Bereichen „Verbesserung der schulischen Leistungen“, Förderung der persönlichen Entwicklung und Erfahrung sinnvoller Freizeitaktivitäten“, „Wissensvermittlung zur Verbesserung anerkannter Schulabschlüsse“, „Gesundheitsförderung“, „Familienunterstützung, niedrigschwellige Elternarbeit“ und „Unterstützung beim Übergang Schule und Beruf“. Anteilige Förderung in vertraglich festgelegtem Umfang der Personal- und Sachkosten für die Angebote Diana (siehe Nr. 28), Lobsinger (siehe Nr. 29) und Schulförderkurse.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rund 7.600 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung. Für Art 1 Zuschüsse wird gem. den Vorgaben der Kämmerei von einer pauschalen Steigerung des Personalkostenanteils i. H. v. 2% ausgegangen. Diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Enthalten sind zudem die Optionsmittel in Höhe von 25.000 €, die bei Erfüllen der vertraglich vereinbarten Zielerreichungen abgerufen werden können.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 199.427 € | 202.700 € | +3.273 € |
AWO – Streetwork St. Leonhard – Personalkostenzuschuss (Art 5)
Förderung sozialer Integration Jugendlicher im öffentlichen Raum im Stadtteil St. Leonhard durch Information, Beratung und Vermittlung an deren informellen Treffpunkten. Das Angebot fungiert als Bindeglied zu den vorhandenen Hilfsangeboten. Gefördert werden die Personalkosten für 1,5 Vollzeitstellen Soz. Päd.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um rd. 16.100 € aufgrund von Personal- und Betriebskostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Fachlich wird eine Erhöhung des Zuschusses zur Deckung der tatsächlichen Personalkosten sowie Betriebskosten stark befürwortet. Bisher deckt der Zuschuss die Personalkosten nicht zu 100% ab, Kosten für Betrieb und soziale Betreuung werden nicht berücksichtigt. Das Angebot kann jedoch ohne die zumindest anteilige Förderung auch der Betriebs- und Sachkosten und die Übernahme der tatsächlichen Personalkosten voraussichtlich nicht im bisherigen Umfang fortgeführt und aufrechterhalten werden. Das Jugendamt schlägt daher die Umwandlung in einen Betriebs- und Personalkostenzuschuss vor und befürwortet eine Erhöhung um 8.500 €. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann diese jedoch nicht zum Haushalt vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 125.900 € | 125.900 € | 0 € |
Mädchentreff e.V. (Art 5)
Stadtteilbezogene Integration, Bildung, Inklusion und Prävention für Mädchen ab der 1. Klasse (Stadtteil St. Leonhard), niedrigschwellige Anlaufstelle, Mittagsimbiss, Hausaufgabenbetreuung, PC-Kurse, Offener Treff, Musik- und Bewegungsangebote, Beratungs- und Elternarbeit, Ferienprogramme, Kooperation mit Schulen und Stadtteilgremien. Gefördert werden anteilig die Personal- und Betriebskosten.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 23.600 € aufgrund von Tarifsteigerungen und allgemeinen Sachkostensteigerungen. Im Antrag wird zudem verdeutlicht, dass bei ausbleibender Erhöhung des Zuschusses das Angebot ggf. deutlich reduziert werden muss (Abbau von Stellen, Einschränkung der Öffnungszeiten). Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 156.100 € | 156.100 € | 0 € |
Degrin e.V. – Integrationsarbeit sowie Projekt Heroes (Art 5)
Integrationsarbeit: Förderung der Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Schule, Arbeit und Gesellschaft unter Einbindung von Ehrenamtlichen. Integrationshilfen für Jugendliche und Erwachsene. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten. Das Projekt wird zur Hälfte vom BayStMI – Integrationsförderung gefördert. Projekt Heroes: HEROES Nürnberg ist ein Projekt, in dem sich (post-)migrantische Jugendliche gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung und Gleichstellung von allen Menschen unabhängig von u.a. Geschlecht und sexueller Orientierung engagieren. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten. Das Projekt wird aktuell zum Großteil über den AMIF Fonds des BAMF gefördert.
Der Träger beantragt für das Projekt Integrationsarbeit eine Erhöhung um 1.800 € und für das Projekt Heroes eine Erhöhung um 2.100 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen u. a. aufgrund der Erhöhung der Ehrenamtspauschale. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Die Förderung des Projekts HEROES durch den AMIF Fonds des BAMF wurde bis 2029 verlängert.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 84.100 € | 84.100 € | 0 € |
Internationales Frauen- und Mädchenzentrum e.V. (Art 5)
Förderung eines stadtteilbezogenen, geschlechterspezifischen Beratungs- und Bildungsangebotes für Frauen und Mädchen in den Bereichen Hausaufgabenbetreuung, Deutschkurse für Schülerinnen, Förderkurse, Vorbereitungskurse für Quali, Mittlere Reife, FOS; Freizeitangebote, offener Treff, Elternarbeit, Sozialberatung für Frauen, Integrationskurse für Frauen (teilw. mit Kinderbetreuung), Computerkurse; Freizeitangebote, offener Treff. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 44.000 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Der Träger will in Zukunft eine neue Schwerpunktsetzung in Richtung Elternarbeit im Stadtteil, Bildungspartnerschaften, Kooperation mit Schulen und Hort umsetzen. Dies wird fachlich befürwortet. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 204.900 € | 204.900 € | 0 € |
Stadtmission Nürnberg e.V. – Lernstube Dianastraße (Art 1)
Vertragliche Vereinbarung über die Förderung von Jugendlichen in den Bereichen „Verbesserung der schulischen Leistungen“, Förderung der persönlichen Entwicklung und Erfahrung sinnvoller Freizeitaktivitäten“, „Wissensvermittlung zur Verbesserung anerkannter Schulabschlüsse“, „Gesundheitsförderung“, „Familienunterstützung, niedrigschwellige Elternarbeit“ und „Unterstützung beim Übergang Schule und Beruf“. Anteilige Förderung in vertraglich festgelegtem Umfang der Personal- und Sachkosten für die Angebote Diana, Lobsinger (siehe Nr. 28) und Schulförderkurse (siehe Nr. 23)
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 2.500 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung. Für Art 1 Zuschüsse wird gem. den Vorgaben der Kämmerei von einer pauschalen Steigerung i. H. v. 2% ausgegangen. Diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 55.468€ | 56.400€ | 932 € |
Lern u. Spielstube Lobsinger – (Art 1)
Erläuterung siehe Nr. 28
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 7.100 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung. Für Art 1 Zuschüsse wird gem. den Vorgaben der Kämmerei von einer pauschalen Steigerung i. H. v. 2% ausgegangen. Diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 165.874 € | 168.700 € | 2.826 € |
Nr. 30 nachrichtlich - Keine Veränderung
Mediaschool gGmbH (Art 1)
Beteiligung der Stadt Nürnberg mit 1% der Gesellschaftsanteile
Planansatz unverändert bei 15.000 €.
Agentur Familie und Beruf (Art 5)
Unterstützung als spezialisierte Beratungseinrichtung für Mütter und Väter, insbes. Alleinerziehende zu allen Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Möglichkeiten der Kinderbetreuung), Vermittlung von Betreuungsplätzen, Beratung und Betreuung von SGB II-Beziehern bei Maßnahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW), Abklärung der Kostenübernahme (Kooperation mit Jobcenter); Netzwerkarbeit, Dokumentation. Gefördert werden Betriebs- und Personalkostenzuschuss für Beratungsstelle in der Maxfeldstr. 23.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um 14.00 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen sowie Sach- und Betriebskostensteigerungen. Der Träger gibt an, den erforderlichen Beratungsaufwand mit den derzeit durch den Zuschuss finanzierten Personalkapazitäten nicht leisten zu können. Es fand daher schon 2025/2026 eine Reduzierung der Personalkapazitäten statt. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 191.000 € | 191.000 € | 0 € |
Nr. 32 nachrichtlich – Vorschlag zum Kämmereipaket Nr. 1
Qualitative Weiterentwicklung (Art 5)
Projekt- und Personalkostenförderung zur Verbesserung der päd. Qualität in Kindertageseinrichtungen freier Träger über verschiedene Maßnahmen (u. a. Förderung von Orten für Familien und Familienzentren, ElternbegleiterInnen, Kita Plus, Kita Einstieg, Förderung von Qualifizierungskursen). Das Maßnahmenpaket wird im 2-Jahresrythmus fortgeschrieben, aktueller Planungszeitraum ist 2026-2027.
Die Fortschreibung der Maßnahmen i. R. d. Qualitativen Weiterentwicklung für die Jahre 2026-2027 wurde im JHA am 25.09.2025 beschlossen. Für das Jahr 2027 wurde die Neuberechnung der Personalkostenzuschüsse anhand der durchschnittlichen städtischen Personalkosten (dPK) vorgenommen. Ebenso erhöht sich der Ansatz aufgrund der nun ganzjährig einzuplanenden neuen Orte für Familien, die seit September 2026 gefördert werden (+137.587 €). Bisher im K1 Budget veranschlagte Mittel sollen für die Förderung der Spielgruppe des Treff FA e. V. im Familienzentrum Imbuschstr. über das Projekt Kita Einstieg i. H. v. 7.800 € umgewidmet werden, insgesamt ergibt sich hierdurch eine Einsparung im K1 in Höhe von 10.200 €.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Plan- entwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 | Empfehlung zum Haus- halt 2026 | Veränderung zum Haus- haltsplan- entwurf 2027 |
|---|---|---|---|---|
| 2.549.013 € | 2.686.600 € | 137.587 € | 2.694.400 € | +7.800 € |
Gesamtelternbeirat (Art 5)
Unterstützung der Elternarbeit und –einbindung in Kindertageseinrichtungen durch die koordinierende/übergreifenden Funktion des Vereins in diesem Bereich. Beratung und Förderung des Austauschs der Elternbeiräte in den einzelnen Kitas. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten.
Der Träger beantragte keine Erhöhung des Zuschusses. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 12.400 € | 12.400 € | 0 € |
Selbstorganisierte Kindertageseinrichtung (SOKE) e.V. (Art 5)
Unterstützung insb. der Beratungsangebote des Vereins als Dachorganisation von selbstorganisierten Kitas in Nürnberg, Unterstützung des Ehrenamts in diesem Bereich u. a. bei Gründungsberatung für neue Kitas, päd. Fachberatung, Organisationsberatung, Dienstleistungsangebote (z.B. Buchführung), Schulungen etc. für selbstorg. Kitas, übergreifende Konzepte (z.B. „Wertstatt – Neues Lernen“, Krippenkongress). Die SOKE vereint aktuell 130 Mitgliedseinrichtungen mit eigener Betriebserlaubnis. Gefördert werden anteilige Personal- und Sachkosten der Geschäftsstelle.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um 10.200 € aufgrund steigender Personalkosten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 112.800 € | 112.800 € | 0 € |
Kinderhaus gGmbH – Kinderhaus Maxfeld (Art 5)
Förderung der stadtteilbezogenen offenen Kinder- und Jugendarbeit im offenen Bereich (außerschulische Betreuung) für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, Schülertreff, Ferienbetreuung. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten für den Betrieb des KJH in der in der Maxfeldstr. 27.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 19.500 € begründet durch Personal- und Betriebskostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 133.000 € | 133.000 € | 0 € |
Caritas Eichstätt – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)
Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in Nürnberg Langwasser, Giesbertstr. 67b. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.
Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses anhand der pauschalen tariflichen Steigerung. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres des Migrationszuschusses wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 359.000 € | 376.000 € | +17.000 € |
Caritas Eichstätt - Erziehungsberatungsstelle (Art 5)
Seit 2025 zusätzliche Förderung einer PsychologInnen Stelle mit Beratung in russischer/ukrainischer Sprache im Umfang von 0,5 VK.
Der Träger beantragt eine Erhöhung i. H. v. 4.300 € aufgrund tariflicher Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 50.300 € | 50.300 € | 0 € |
Caritas Nürnberg – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)
Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in der Tucherstr. 15. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.
Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses um ca. 8.300 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres des Migrationszuschusses wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 448.200 € | 452.400 € | +4.200 € |
Stadtmission – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)
Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in der Rieterstr. 23. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.
Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses um rd. 48.200 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres des Migrationszuschusses wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 807.000 € | 825.000 € | +18.000 € |
Deutscher Kinderschutzbund (Art 5)
Schutz von Kindern/Jugendlichen, Unterstützung von Familien und Eltern bei Erziehungsaufgaben, Qualifizierung und Beratung von Fachkräften in Einrichtungen (Kitas, Schulen etc.), Implementierung einer Präventionsstruktur. Beratungsstelle, Elternkurse, Projekte u. a. ACHTUNG GRENZE! und RESI+ Resilienz und Sicherheit im Kindergarten; Gefördert wird die Beratungs-, Präventions- und Unterstützungsarbeit des DKSB durch Beteiligung an den Personal- und Sachkosten der Geschäftsund Beratungsstelle in der Rothenburger Str. 11. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 12.600 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 252.300 € | 252.300 € | 0 € |
Pro Familia (Art 5) – Unterstützung der Familienarbeit und -Beratung
Unterstützung der Familienarbeit und –beratung mit Schwerpunkt „Sexualität“, Vorhaltung eines entsprechenden Beratungsangebotes (Sexualberatung) für Paare und Familien, Durchführung div. Veranstaltungen und Informationsangebote. Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten der Beratungsstelle in der Tafelfeldstr. 13.
Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses i. H. v. 5.000 €. Dies wird begründet mit den nun wieder vollständig besetzten Personalkapazitäten. Der Träger hatte für das Jahr 2026 einen reduzierten Antrag gestellt, da nicht alle Stellen voll besetzt waren. Der Antrag 2025 knüpft an das Niveau vor der Vakanz an. Das Jugendamt befürwortet die Anpassung des Zuschusses auf das Niveau von 2025, kann diese aufgrund der aktuellen Haushaltslage jedoch nicht vorschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 32.000 € | 32.000 € | 0 € |
Nr. 42 nachrichtlich – keine Veränderungen
Zentrum Kobergerstraße – Familienberatung (Art 5)
Ergänzende Förderung der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen; Beratung für Schwangere, Eltern und Kinder, Durchführung div. Veranstaltungen und Informationsangebote. Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten für die Beratungsstelle in der Kobergerstr. 79.; Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.
Begründung
Träger beantragt eine Erhöhung um 2.800 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils
am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 22.200 € | 22.200 € | 0 € |
AWO – Eltern-Kind-Programme (Art 5)
Stärkung des Lernorts Familie durch Stärkung der Erziehungskompetenzen, Förderung der Kinder, Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung, Hilfe zur Selbsthilfe, Aufbau sozialer Netzwerke. Das Projekt besteht aus den Teilprojekten PAT (Parents As Teachers) – Mit Eltern lernen“ (Hausbesuche durch Elterntrainer, Gruppentreffen, Screenings); Koordination durch eine hauptverantwortliche, zertifizierte PAT-Elterntrainerin, „HIPPY (Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern)“ : Koordination durch eine päd. Fachkraft; Frauen aus der Zielgruppe übernehmen die Durchführung und werden hierfür geschult und angeleitet und „Nürnberger Elternbegleiterinnen“ (Angebot in ausgewählten KiGa für vier- bis fünfjährige Kinder): Koordination durch eine päd. Fachkraft, Mütter aus den jew. KiGa übernehmen die Gruppentreffen und Hausbesuche und werden hierfür geschult und angeleitet. Gefördert werden anteilig Miet- und Betriebskosten sowie Personalkosten und sonstige Sachkosten. Es wird ein Gesamtzuschussbetrag für alle drei Projekte gewährt.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 144.700 € begründet durch allgemeine Kostensteigerungen. Der Träger gibt an, dass derzeitige Betreuungsvolumen von ca. 500 Familien jährlich nicht weiter aufrecht erhalten zu können, wenn keine Erhöhung des Zuschusses erfolgt, da derzeit bereits ein hohes Finanzierungsdefizit vorliegt. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 658.900 € | 658.900 € | 0 € |
Evangelische Familien-Bildungsstätte gGmbH (Art 5)
Unterstützung der Familienbildungsarbeit, Vorhalten von Beratungs- und Bildungsangeboten für Familien, Café Auszeit (Treffpunkt für Alleinerziehende), PEKIP (Kurse f. Mütter mit Säuglingen), Schlaf- und Schreisprechstunde; wellcome Patenschaften (nicht Bestandteil des Zuschusses, Finanzierung über Bundesstiftung Frühe Hilfen, siehe Nr. 57). Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten für die Beratungsstelle in der Südlichen Fürther Str. 20. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.
Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um 7.000 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 118.000 € | 118.000 € | 0 € |
Katholische Familienbildungsstätte – Zoff und Harmonie (Art 5)
Unterstützung der Familienbildungsarbeit, Vorhalten von Beratungs- und Bildungsangeboten für Familien, insbes. in Zusammenarbeit mit Kitas z.B. „KESS erziehen“, Babysitter Kurse, PEKIP (Kurse f. Mütter mit Säuglingen). Gefördert werden Betriebs- und Personalkosten der Beratungsstelle in der Vorderen Sterngasse 1. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 11.100 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 17.900 € | 17.900 € | 0 € |
Lacrima Trauerbegleitung – Johanniter Unfallhilfe
Bereitstellung eines Gruppenangebots (päd. Betreuung, Räume, etc.) für trauernde Kinder- und Jugendliche. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten
Der Träger beantragt weiterhin eine Erhöhung des Zuschusses um 9.200 € zur Finanzierung der für das Projekt erforderlichen Personalressourcen für eine pädagogische Fachkraft sowie Sachkosten. Im Vergleich zum Vorjahresantrag wird eine geringere Erhöhung beantragt, der Träger konnte weitere Drittmittel einwerben. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 30.800 € | 30.800 € | 0 € |
Nr. 47 nachrichtlich – bereits im Kämmereipaket enthalten
Schlupfwinkel – Sleep In (zukünftig Art 1)
Sleep In: Vermeidung und Entgegenwirkung von verstetigter Obdachlosigkeit bei Jugendlichen, niedrigschwellige Einrichtung für faktisch obdachlose Jugendliche („Notschlafstelle“) in enger Kooperation mit dem Jugendamt. Ziel ist die Vermittlung in weitere Hilfsangebote. Gefördert werden die erforderlichen Personal- und Betriebskosten gem. der Betriebserlaubnis der Einrichtung in der Vorderen Sterngasse 3. Seit 2025 hat der Schlupfwinkel die alleinige Trägerschaft übernommen. Der Zuschuss soll ab 2027 über eine vertragliche Vereinbarung abgewickelt werden.
Der Betrieb des Sleep-In ist seit 01.01.2025 vollständig in die Trägerschaft des Schlupfwinkels übergegangen. Städtisches Personal wurde durch den Schlupfwinkel e. V. übernommen. Zudem wurde nach Überprüfung durch die Regierung von Mittelfranken eine neue Betriebserlaubnis mit erhöhtem Personalbedarf erlassen. Das Jugendamt hat mit dem Schlupfwinkel eine Vereinbarung zum Betrieb und der Finanzierung geschlossen. Es werden 100% der Personalkosten übernommen sowie vertraglich vereinbarte Sachkostenanteile. Aufgrund der Vereinbarung ergibt sich ein Zuschussbedarf für das Haushaltsjahr 2027 i. H. v. 601.700 €. Die erforderliche Anpassung des Zuschusses um 99.900 € ist bereits im Kämmereipaket enthalten.
| HH Plan- ansatz 2026 | Kämmerei- paket 2027 | Veränderung zum Haus- haltsplan- entwurf 2027 |
|---|---|---|
| 501.800 € | 601.700 € | +99.900 € |
Schlupfwinkel – Jungenbüro (Art 5)
Hilfestellung und Beratung bei Problemen von Jungen und jungen Männern zwischen 12 und 21 Jahren insbes. im Zusammenhang mit Gewalterfahrungen. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten für die Beratungsstelle in der Breitscheidstr. 70.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 39.950 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 120.600 € | 120.600 € | 0 € |
ISKA gGmbH – Begleiteter Umgang (Art 1)
Unterstützung der Jugendlichen und Sorgeberechtigten im Bereich des Umgangsrechts (§18 SGB VIII) beim Betreuten (auch: begleitetem) Umgang. Dabei wird einem Umgangsberechtigten der Umgang mit dem Kind bei Anwesenheit einer neutralen, psychologisch geschulten Person gewährt, welche den Umgang überwacht und dafür sorgt, dass er zum Wohl des Kindes verläuft. Gefördert werden die tatsächlichen Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie damit verbundener Sachkosten wie Miet- und Verwaltungskostenanteil. Der Förderumfang ist in einer Vereinbarung geregelt.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 11.000 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Für Art 1 Zuschüsse wird gem. den Vorgaben der Kämmerei von einer pauschalen Steigerung des Personalkostenanteils i. H. v. 2% ausgegangen. Diese ist
bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 246.900 € | 250.500 € | 3.600 € |
ISKA Familienpatenschaften
Unterstützung von Familien, die Hilfe bei der Alltags- und Haushaltsorganisation benötigen und nicht auf ein soziales Netzwerk wie Bekannte, Verwandte etc. zurückgreifen können (Hilfe zur Selbsthilfe). Ehrenamtliche übernehmen die Rolle der „Paten“ und stehen den Familien zur Seite; Koordination, fachliche Führung, Weiterbildung der Ehrenamtlichen, Öffentlichkeitsarbeit etc. erfolgt durch hauptamtliche Mitarbeiterinnen der ISKA. Gefördert werden die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie damit verbundene Sachkosten wie Miet- und Verwaltungskostenanteil. (Die Familienpaten rund um die Geburt (ruG) werden über die Position Nr. 57 Frühe Hilfen gefördert).
Der Träger beantragt eine geringfügige Erhöhung um 28 €. Personalkostensteigerungen werden nicht ausgewiesen. Daher ist eine pauschale tarifliche Steigerung des Ansatzes nicht möglich. Der Ansatz ist in unveränderter Höhe im Haushaltsplanentwurf enthalten. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haushaltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 88.500 € | 88.500 € | 0 € |
Nr. 51 nachrichtlich – bereits in Haushaltsplanentwurf enthalten
Treffpunkt e.V. – Koop Modell KoGA/ TOA (Art 1) / TEA (Art 5)
Übertragung von Aufgaben der öffentl. Jugendhilfe auf den Treffpunkt e.V. zur dauerhaften Sicherstellung und Vorhaltung der Angebote Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) und Koordinierungsstelle für gerichtliche Arbeitsweisungen (KogA). KogA: Vermittlung und Begleitung Jugendlicher bei Ableistung gemeinnütziger Arbeit nach Weisungen und Auflagen des Jugendgerichts zur Vermeidung weiterer Sanktionen. TOA: Begleitung und Koordination von Gesprächen zwischen Tätern und Opfern von strafrechtlich relevanten Verhalten; Konfliktberatung und/ oder Schlichtung. Gefördert werden gem. der vertraglichen Regelungen ca. 90 % der Personal- und Sachkosten, die tatsächlichen Personalkostensteigerungen werden berücksichtigt. TEA (Gesprächsweisung Themenbezogene Einzelarbeit): Kurzzeitmaßnahme zu alltags- oder deliktspezifischen Themenmodulen. In den Modulen greift die päd. Fachkraft mit den Jugendlichen Themen wie Familienleben, Umgang mit Stress und Konflikten, Alltagsprobleme, Gesellschaft oder Zukunft auf und bahnt bei Bedarf weiterführende Hilfen an, über die Anzahl der Module entscheidet das Jugendgericht oder die KogA. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten zur Durchführung von derzeit ca. 80-100 Modulen (abhängig. von der gerichtlichen Weisung).
Der Träger beantragt eine Erhöhung um rd. 23.500 € für das Angebot KogA, für das Angebot TOA in Höhe von rd. 7.600 € und für TEA in Höhe von rd. 33.200 €, insgesamt rd. 64.300 €. Die Angebote KogA und TOA sind vertraglich geregelt, das Jugendamt schlägt die vertragsgemäße Erhöhung des Zuschusses um die beantragte Steigerung der Personalkosten vor. Für Art 1 Zuschüsse wird gem. den Vorgaben der Kämmerei von einer pauschalen Steigerung des Personalkostenanteils i. H. v. 2% ausgegangen. Diese Erhöhung ist bereits im Haushaltsplan enthalten.
Für das Projekt TEA wird weiterhin die Finanzierung von 120 Modulen beantragt. Aufgrund aktueller Auswertungen der vom Gericht zugewiesenen Module ist eher von einer Durchführung von 80 – 100 Modulen auszugehen. Eine Erhöhung wird daher derzeit nicht vorgeschlagen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans ebenfalls nicht vorgeschlagen. Im Jahr 2026 wurde ein einmaliger Investitionskostenzuschuss i. H. v. 21.651 € für die Erneuerung der Fallsoftware bewilligt. Der Gesamtansatz reduziert sich daher im Vergleich zum Vorjahr
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planent- wurf 2027 | Veränderung zum Haushaltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 390.951 € | 373.400 € | -17.551 € |
Treffpunkt e.V. – Kooperationsmodell Ambulante Maßnahmen der Jugendstraf-
verfolgung – Vater-Kind-Gruppen / Begleitete Besuche (Art 5)
Vater Kind Gruppe: Gruppenangebot für Kinder im Alter von 3 – 15 Jahren in der JVA Nürnberg, Begleitung durch sozialpädagogisches Fachpersonal. Begleitete Besuche: Auf Wunsch werden Kinder von Inhaftierten im Rahmen eines Sonderbesuches in die JVA begleitet. Vorab findet ein Beratungsgespräch statt. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um insgesamt rd. 49.500 € für die beiden Angebote: Vater-Kind-Gruppe: die Erhöhung wird durch tarifliche Steigerung der Personalkosten. begründet. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Begleitete Besuche: die Erhöhung wird durch tarifliche Steigerung der Personalkosten sowie die anteilige Förderung von Overheadkosten begründet. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 31.300 € | 31.300 € | 0 € |
Treffpunkt e. V. – Tu was (Art 5)
Hilfe und Unterstützung für jugendliche Schulschwänzer ab 14 Jahren zur Vermeidung von Arresten mit dem Ziel der Reintegration in Schule und Beruf. Durch unentschuldigte Fehltage in der Schule entstehen Bußgelder, die bei nicht fristgerechter Zahlung durch das Jugendgericht in gemeinnützige Arbeitsstunden umgewandelt werden. Das Angebot ist eingebunden in die Koordinierungsstelle für Arbeitsweisungen (KogA) und bietet Beratung und das Aufzeigen von Alternativen zu Geldstrafen etc.; Vernetzung mit Schulen, Polizei etc. Neben der Möglichkeit, den Geldbetrag zu bezahlen oder gemeinnützige Arbeitsstunden abzuleisten, ist es möglich, an „Tu- Was!“ teilzunehmen und somit das Bußgeldverfahren erfolgreich abzuschließen. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um rd. 16.400 € begründet durch tarifliche Steigerungen der Personalkosten und steigende Sachkosten. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 73.800 € | 73.800 € | 0 € |
ISKA gGmbH (ZAB) – Große für Kleine (Art 5)
Verbesserung der Betreuungssituation und Ausbau der sozialen Strukturen (generationenübergreifend) durch Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (Anerkennungskultur) in Kindertageseinrichtungen, insbesondere in Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf. Einsatz von ehrenamtlichen, geschulten Kräften in Kitas (z.B. Leserunden, Hausaufgabenbetreuung, Kulturelles); Koordination und Steuerung durch hauptamtliche Fachkräfte. Gefördert werden anteilig die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie Sachkosten wie z. B. Fahrtkostenentschädigungen für die ehrenamtliche Kräfte.
Der Träger beantragte eine Erhöhung um 8.800 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen. Sachkosten werden im Vergleich zum Vorjahr geringer geplant. Auf eine Kürzung des Sachkostenanteils wird jedoch verzichtet.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 66.800 € | 66.800 € | 0 € |
ISKA gGmbH (ZAB) – Sprach- und Kulturvermittler (Art 5)
Sprachvermittlung in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Sprach- und KulturvermittlerInnen helfen Familien mit Migrationshintergrund, Asylsuchenden und Geflüchteten bei der Kommunikation mit Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort. Sie beherrschen Deutsch und mindestens eine andere Sprache flüssig. Gefördert werden anteilig die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie Sachkosten wie z. B. Fahrtkostenentschädigungen für die ehrenamtliche Kräfte.
Der Träger beantragte Erhöhungen um rd. 13.000 € begründet durch tarifliche Personalkostensteigerungen sowie Sachkostensteigerungen insb. Mietsteigerungen. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres wird aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Planentwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 66.200€ | 66.200 € | 0 € |
Frauennotruf e. V. – frauenBeratung (Art 5)
Hilfe und Unterstützung für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen sowie Opfer sexualisierter Gewalt in der Beratungsstelle sowie Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Gefördert werden anteilig die Kosten für den Betrieb der Fachberatungsstelle am Lorenzer Platz 10 „frauenBeratung Nürnberg“ (Personal- und Sachkosten). Die Beratungsstelle wird zudem ab 2027 im Rahmen des Gewahlthilfegesetzes GewHG sowie weiterhin durch den Bezirk Mittelfranken gefördert.
Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um rd. 10.000 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen und Stundenaufstockungen. Der Bereich Beratung, Awareness und Schutzkonzepte soll personell aufgestockt werden, um weitere Schulungsangebote durchführen zu können.
Ab 2027 wird der Teil der Beratungsleistungen für Frauen und angehörige Kinder- und Jugendliche über die Förderung des Freistaats aufgrund der Neuerung des Gewalthilfegesetz (GewHG) abgedeckt. Anhand des aktuellen Entwurfs der zukünftigen Förderrichtlinie ist hier mit einer leichten Erhöhung des staatlichen Zuschusses zu rechnen. Für die Beratung von Mädchen unter 18 Jahren ist die Finanzierung durch das Jugendamt weiterhin erforderlich, da diese nicht über das GewHG abgedeckt sind.
Das Jugendamt schlägt vor, den Zuschuss in eine Fehlbedarfsfinanzierung umzuwandeln, sodass ggf. die Erhöhung der staatlichen Mittel direkt zu einer Reduzierung des noch erforderlichen kommunalen Anteils führt. Weitere Erhöhungen des Zuschusses (zur o. g. Aufstockung der Personalressourcen) sowie zur pauschalen tariflichen Steigerung des Personalkostenanteils können aufgrund der aktuellen Haushaltslage sowie der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | Kämmereipaket 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 177.800 € | 177.800 € | 0 € |
Wildwasser e. V.
Hilfe und Unterstützung für von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen, deren Angehörige, Vertrauenspersonen und Fachkräfte in der Beratungsstelle. Durchführung von Fortbildungen für Fachkräfte, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit und Präventionsangeboten. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten für den Betrieb der Geschäftsstelle in der Rückertstr. 1. Die Beratungsstelle wird voraussichtlich ab 2027 im Rahmen des Gewahlthilfegesetzes GewHG sowie weiterhin durch den Bezirk Mittelfranken gefördert.
Der Träger beantragt eine Erhöhung um 63.400 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten, Sachkostensteigerungen sowie weiterhin die Aufstockung der Personalressourcen um 30 Wochenarbeitsstunden für Prävention und Beratung (bereits für 2026 beantragt). Ab 2027 wird der Teil der Beratungsleistungen für Frauen und angehörige Kinder und Jugendliche voraussichtlich über die Förderung des Freistaats aufgrund der Neuerung des Gewalthilfegesetz (GewHG) abgedeckt. Zum aktuellen Zeitpunkt konnte noch nicht abschließend geklärt werden, ob die bisherige staatliche Förderung für Wildwasser in gleicher Form weitergeführt wird, da sich die Beratungsleistungen zu großen Teilen an Mädchen bis 18 Jahren richten. Eine finale Entscheidung über die Förderfähigkeit im Rahmen der neuen Förderrichtlinie wird erst Ende des Jahres erwartet. Ein Antrag im Umfang der bisherigen Förderung i. H. v. ca. 90.900 € wird von Wildwasser gestellt. Hierüber abgedeckt werden derzeit anteilig 2 Stellen von Sozialpädagogen und Sozialpädagoginnen im Umfang von 62 WAS. Zur Absicherung der aktuellen Ressourcen ist ggf. die Förderung der gesamten Tätigkeit des Trägers über das Jugendamt erforderlich, sollte die Förderentscheidung des Freistaats negativ ausfallen. Das Jugendamt schlägt vor, den Zuschuss für Wildwasser e. V. zunächst auf dem Niveau des Vorjahres zu planen und den Zuschuss in eine Fehlbedarfsfinanzierung umzuwandeln, sodass ggf. die Erhöhung der staatlichen Mittel direkt zu einer Reduzierung des noch erforderlichen kommunalen Anteils führt.
Weitere Erhöhungen des Zuschusses (zur o. g. Aufstockung der Personalressourcen) sowie zur pauschalen tariflichen Steigerung des Personalkostenanteils können aufgrund der aktuellen Haushaltslage sowie der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Plan entwurf 2027 | Verände- rung zum Haushalts- jahr 2026 |
|---|---|---|
| 218.100 € | 218.100 € | 0 € |
Frühe Hilfen
Gefördert werden Angebote verschiedener Träger im Rahmen der Frühen Hilfen. Die Projekte werden z. T. über die Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert, z. T. über kommunale Zuschüsse. Projektpartner sind der AWO-Kreisverband Nürnberg (Familienhebammen), Sozialdienst Kath. Frauen (Familienhebammen und Babylotsinnen), ISKA (Familienpatenschaften ruG und KisE), Ev. Familienbildungsstätte (Wellcome Patenschaften), Caritasverband Nürnberg e. V. (Haus Dorothea), Stadtmission e.V. und SinN Stiftung (Stadtteilmütter) sowie der Treffpunkt e. V. (MUT Gruppe).
Die beteiligten Träger beantragen eine Erhöhung des Zuschusses aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen und Sachkostensteigerungen. Für alle genannten Projekte kann die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres aufgrund der Vorgaben zur Aufstellung des Haushaltsplans nicht vorgeschlagen werden.
Weiterhin wird die Erhöhung zur Implementierung des Babylotsinnen Projekts in der Klinik Hallerwiese beantragt. Diese wurde bereits im JHA vom 26.09.2024 unter TOP 5 zur Implementierung des Angebotes Lotsinnen in den Nürnberger Geburtskliniken fachlich beschlossen, konnte jedoch im Jahr 2025 aufgrund des fehlenden Haushaltsbeschlusses nicht umgesetzt werden. 2026 sollte das Projekt in reduziertem Umfang (10,5 WAS) aus zusätzlichen Mitteln der Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert werden (ab 01.07.2026). Leider konnte die Förderung aufgrund der Vorgaben zur Haushaltssperre nicht mehr bewilligt werden. Das Projekt wird fachlich nach wie vor stark priorisiert. Eine Erhöhung kann aufgrund der aktuellen Haushaltslage jedoch nicht vorgeschlagen werden.
Die Finanzierung des Hauses Dorothea des Caritasverbandes Nürnberg e. V. ist derzeit nicht auskömmlich. Laut Betriebserlaubnis und gem. JHA Beschluss vom 05.10.2023 soll hier eine Vollzeitkraft vorgehalten und finanziert werden. Der aktuelle Zuschuss deckt die tatsächlichen Personalkosten nicht vollständig ab. Das Jugendamt sieht die Anpassung des Zuschusses zur Finanzierung des fachlich festgestellten Personalbedarfs als dringend erforderlich an, um das Angebot zu halten. Das Angebot bildet einen wichtigen präventiven Baustein im Rahmen der Frühen Hilfen, welches insbesondere
zur Vorbeugung/ Vermeidung kostenintensiver Leistungen der Hilfe zur Erziehung (z. B. Heimunterbringungen) beiträgt. Eine Erhöhung kann aufgrund der aktuellen Haushaltslage jedoch nicht vorgeschlagen werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | HH Plan- entwurf 2027 | Veränderung zum Haus- haltsjahr 2026 |
|---|---|---|
| 598.300 € | 598.300 | 0 € |
Nr. 59 Neuantrag, keine Beschlussempfehlung
Lilith e. V. – Mutter und Kind – Hilfen für Schwangere, Mütter und Kinder
Der Träger beantragt einen Zuschuss zur Finanzierung der Personalkosten für 45 WAS für Erzieher*innen (S8a TvöD SuE) in der Beratungsstelle für drogenkonsumierende Mütter zur Sucht- und Gewaltprävention. Lilith e. V. hat ein kinder- und frauenspezifisches Konzept, das den Zugang zur Zielgruppe der Kinder herstellt, sekundäre Zielgruppe, sind Schwangere und Mütter. Das Mutter und Kind-Team besteht aus Sozialpädagoginnen, die im Schwerpunkt für die Beratung der Schwangeren und Mütter zuständig sind und Erzieherinnen, die im Schwerpunkt für die Kinder zuständig sind. Beide Berufsgruppen sind engmaschig miteinander vernetzt.
Bisher wurde das Angebot über eine Förderrichtlinie des Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Pflege und Prävention gefördert, diese läuft jedoch zum 01.08.2027 aus. Es wurde bereits ein Folgeantrag beim Jugendamt für das Jahr 2028 gestellt, der Förderbedarf wird sich auf ca. 100.000 €/ Jahr belaufen. Einer Bewilligung des Antrags kann aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht zugestimmt werden.
| HH Plan- ansatz 2026 | Antrag des Trägers für 2027 | HH Planent- wurf 2027 |
|---|---|---|
| 0 € | 41.700 € | 0 € |