Sitzungsunterlagen
Sitzung des Ältestenrats und
Finanzausschusses
28.10.2026
Inhaltsverzeichnis
Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Mitgliedschaft des städtischen Waldkindergartens am Tiergarten im Landesverband Wald- und Naturkindergärten in Bayern e. V. Sitzungsvorlage J/013/2026 5 1.1 Entscheidungsvorlage J/013/2026 8 TOP Ö 2 Beendigung der Mitgliedschaft der Stadt Nürnberg im STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V. Sitzungsvorlage OBM/023/2026 9 01_Sachverhalt OBM/023/2026 13 TOP Ö 3 Tourismusfinanzierung in Nürnberg Berichtvorlage Ref.II/007/2026 14 Sachverhalt Ref.II/007/2026 17 TOP Ö 4 Erlass einer Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg (ZweitwohnungssteuerS - ZwWStS) Sitzungsvorlage KaSt/003/2026 20 Entscheidungsvorlage KaSt/003/2026 23 Änderungssatzung zur Zweitwohnungssteuersatzung - ZwWStS KaSt/003/2026 24 Synopse der Satzung KaSt/003/2026 25 TOP Ö 6 Kurzinformation und Zweckausrichtungsstatistik der von der Stadt Nürnberg verwalteten Stiftungen zum Jahresabschluss 2025 Berichtvorlage Stk/011/2026 26 Einseitige Kurzinformation über die Stiftungen 2021 - 2025 (Anlage 1) Stk/011/2026 29 Kurzinformation der Stiftungsverwaltung zum Jahresabschluss 2025 (Anlage 2) 30 Stk/011/2026
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung des Ältestenrats und Finanzausschusses
Sitzungszeit
Mittwoch, 28.10.2026, 11:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Mitgliedschaft des städtischen Waldkindergartens am Tiergarten Beschluss
im Landesverband Wald- und Naturkindergärten in Bayern e. V. J/013/2026
2. Beendigung der Mitgliedschaft der Stadt Nürnberg im Beschluss
STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V. OBM/023/2026
3. Tourismusfinanzierung in Nürnberg Bericht
Konzept für einen kommunalen Tourismusbeitrag und aktueller Ref.II/007/2026
Sachstand
Brehm, Thorsten, Referent für Finanzen und IT
4. Erlass einer Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung Gutachten
der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg KaSt/003/2026
(ZweitwohnungssteuerS - ZwWStS)
Brehm, Thorsten, Referent für Finanzen und IT
5. Bauinvestitionscontrolling (BIC) Beschluss
hier: Projekt Freezes für die zum MIP 2027 - 2030 angemeldeten Stk/009/2026
Maßnahmen
Brehm, Thorsten, Referent für Finanzen und IT
- Unterlagen werden nachgereicht -
6. Kurzinformation und Zweckausrichtungsstatistik der von der Bericht
Stadt Nürnberg verwalteten Stiftungen zum Jahresabschluss 2025 Stk/011/2026
Brehm, Thorsten, Referent für Finanzen und IT
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 17.06.2026,
öffentlicher Teil
J/013/2026
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ältestenrat und Finanzausschuss 28.10.2026 öffentlich Beschluss
Betreff: Mitgliedschaft des städtischen Waldkindergartens am Tiergarten im Landesverband Waldund Naturkindergärten in Bayern e. V.
Anlagen: 1.1 Entscheidungsvorlage
Sachverhalt (kurz): Das Jugendamt betreibt seit September 2025 den ersten städtischen Waldkindergartenkinder am Standort Schmausenbuckstraße 95. Für die neue Einrichtungsart soll die Mitgliedschaft im entsprechenden Landesverband ab dem Jahr 2027 beantragt werden.
Bezug zum Orientierungsrahmen für die Jugend-, Familien-, Senior*innen, Bildungs- und Sozialpolitik in Nürnberg: Leitlinie 2: Familie stärken, Erziehung unterstützen Leitlinie 3: Rechte von Kindern und Jugendlichen durchsetzen Leitlinie 4: Bildung im Lebenslauf fördern, früh beginnen
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten 300 € Folgekosten 300 € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten 300 € pro Jahr
davon konsumtiv 300 € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage J/013/2026
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Der Waldkindergarten soll ein Ort für alle Kinder sein und gleichberechtigte und gleichwertige Teilhabe fördern.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage J/013/2026
Beschlussvorschlag: Der Ältestenrat stimmt der Beantragung der Mitgliedschaft im Landesverband Wald- und Naturkindergärten in Bayern e. V. ab dem Jahr 2027 sowie der Entrichtung des Mitgliedsbeitrags in Höhe von 300 € pro Jahr zu.
Beilage 1.1
zur Sitzung des Ältestenrat und Finanzausschuss vom 28.10.2026
Entscheidungsvorlage
Mitgliedschaft des städtischen Waldkindergartens am Tiergarten im Landesverband
Wald- und Naturkindergärten in Bayern e. V.
Die Stadt Nürnberg hat im September 2025 den ersten städtischen Waldkindergarten am Standort Schmausenbuckstraße 95 in Betrieb genommen. Die Einrichtung zeichnet sich nicht nur durch das naturnahe Konzept aus, sondern auch die verbindliche Kooperation mit dem Nürnberger Tiergarten Die neue Einrichtungsart verfügt über 22 Plätze, für Kinder im Altern von 3 Jahren bis zur Einschulung. Wie auch an allen anderen Standorten, erhalten die Kinder eine warmes Mittagessen.
Der Waldkindergarten verfügt über zwei Bauwagen, die zum Essen, zum Rückzug und als Lager genutzt werden können. Ansonsten verbringen die Kinder einen Großteil des Tages im angrenzenden Waldstück, unabhängig vom Wetter. Für besondere wetterbedingte Situationen steht als Ausweichstandort das bestehende Haus für Kinder Urbanstraße als sogenannte Ankerkita zur Verfügung.
Das Jugendamt, als Träger der Einrichtung, verfügt eine langjährige Erfahrung in der Konzipierung von neuen Einrichtungsarten. Das Konzept Waldkindergarten unterscheidet sich aber in den Rahmenbedingungen stark von Regeleinrichtungen. Um immer aktuell Kenntnis von neuen Vorgaben und fachlichen Entwicklungen zu haben und auf das Wissen und die Expertise andere langjähriger Betriebsträger zugreifen zu können, strebt das Jugendamt eine ordentliche Mitgliedschaft im Landesverband Wald- und Naturkindergärten in Bayern e. V. ab dem Jahr 2027 an.
Neben regelmäßigen Fachinformationen und regionalen Netzwerken können hierdurch fachspezifische Qualifizierungen und Fortbildungen zu besonderen Konditionen in Anspruch genommen werden. Zudem veranstaltet der Verband regelmäßig Tagungen und Regionaltreffen mit fachlichen Inputs und zur Förderung der Vernetzung.
Der Mitgliedsbeitrag richtet sich nach der Platzzahl der jeweiligen Einrichtung und beträgt aktuell für den Waldkindergarten mit 22 Plätzen 300,- € pro Kalenderjahr.
OBM/023/2026
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ältestenrat und Finanzausschuss 28.10.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Beendigung der Mitgliedschaft der Stadt Nürnberg im STADTKULTUR Netzwerk
Bayerischer Städte e. V.
Anlagen: 01_Sachverhalt
Sachverhalt (kurz): Die Stadt Nürnberg ist seit 1975 ständiges Mitglied im STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V., der sich „die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere durch kommunale Zusammenarbeit in allen kulturellen Bereichen“ zur Aufgabe gemacht hat (gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 Satzung STADTKULTUIR Netzwerk Bayerischer Städte e. V.). In den vergangenen Jahren erfolgte eine inhaltliche Neuausrichtung weg von projektbezogener Arbeit hin zu Generalthemen wie Klimawandel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversität – allesamt Bereiche, in denen die Stadt Nürnberg im deutschlandweiten Vergleich strukturell und hinsichtlich der Aktivitäten sehr gut aufgestellt ist. Aufgrund des Mangels an wesentlichen kulturellen Impulsen für die Stadt Nürnberg vonseiten des Vereins und der derzeitigen Haushaltskonsolidierung wird der Ältestenrat und Finanzausschuss um Zustimmung zum Austritt aus dem STADTKULUTR Netzwerk Bayerischer Städte e. V. gebeten. Die jährlichen Kosten der Mitgliedschaft belaufen sich auf 20.000,00 Euro. Gleichzeitig leistet der Geschäftsbereich OBM-Kultur damit einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Beschlussvorschlag: Der Ältestenrat und Finanzausschuss stimmt der Beendigung der Mitgliedschaft der Stadt Nürnberg im Stadtkultur Netzwerk Bayerischer Städte e. V. zu.
Beendigung der Mitgliedschaft der Stadt Nürnberg im STADTKULTUR Netzwerk
Bayerischer Städte e. V.
Sachverhalt
Die Stadt Nürnberg ist mit elf weiteren bayerischen Kommunen Gründungsmitglied und seit 1975 ständiges Mitglied im STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V., der sich „die Förderung von Kunst und Kultur, insbesondere durch kommunale Zusammenarbeit in allen kulturellen Bereichen“ zur Aufgabe gemacht hat (gem. § 2 Abs. 1 Satz 1 Satzung STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V.). Aktuell (2025) zählt der Verein 49 Mitglieder, überwiegend Klein- und Mittelstädte. Durch gemeinsame interkommunale Projekte, den Erfahrungsaustausch zwischen den Kommunen und kulturelle Veranstaltungen wird der ausschließlich gemeinnützige Vereinszweck erfüllt (vgl. § 2 Abs. 1 Satz 2 Satzung STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V.), wobei in den vergangenen 20 Jahren eine inhaltliche Neuausrichtung des Vereins erfolgte.
In den 2000er Jahren arbeitete STADTKULTUR vorwiegend projektbezogen mit einem starken Akzent auf Kulturfestivals. Dies ist ein Bereich, in dem Nürnberg durch die Arbeit des Projektbüros des Geschäftsbereichs Kultur sowie die vielfältige Freie Szene ohnehin sehr gut aufgestellt ist. In der Folge verlagerte sich die Tätigkeit hin zu generellen Themenschwerpunkten wie Klimawandel, Digitalisierung, Nachhaltigkeit und Diversität – allesamt Bereiche, in denen die Stadt Nürnberg im deutschlandweiten Vergleich strukturell sowie hinsichtlich ihrer definierten Zielsetzungen bestens aufgestellt ist. Nicht zuletzt aufgrund des eigenen Engagements und der Erfolge der Stadt Nürnberg in den genannten Handlungsfeldern sind in den vergangenen Jahren keine wesentlichen kulturellen Impulse für die Stadt vonseiten des Netzwerkes Stadtkultur ausgegangen.
Die Mitgliedschaft im STADTKULTUR Netzwerk Bayerischer Städte e. V. ist mit signifikanten jährlichen Kosten von 20.000,00 Euro verbunden und angesichts der dringend notwendig gewordenen Haushaltskonsolidierung, die in diesem Jahr in eine Haushaltssperre mündete, und des fehlenden inhaltlichen Mehrwertes für die Stadt Nürnberg wird die Kündigung der Mitgliedschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt empfohlen. Gleichzeitig leistet diese einen Beitrag zur Haushaltskonsolidierung.
Berichtsvorlage Ref.II/007/2026
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ältestenrat und Finanzausschuss 28.10.2026 öffentlich Bericht
Betreff:
Tourismusfinanzierung in Nürnberg
Konzept für einen kommunalen Tourismusbeitrag und aktueller Sachstand
Bericht:
Die Stadt Nürnberg hat ein Konzept für die Einführung einer kommunalen Tourismusabgabe entwickelt. Ziel ist es, Übernachtungsgäste künftig angemessen an der Finanzierung und Weiterentwicklung der touristischen Infrastruktur und Angebote zu beteiligen und damit zugleich den städtischen Haushalt zu entlasten. Hintergrund sind die hohe touristische Bedeutung Nürnbergs, die damit verbundenen kommunalen Aufwendungen sowie die angespannte Haushaltslage. Das Konzept sieht derzeit eine Abgabe je entgeltlicher Übernachtung und eine zweckgebundene Verwendung der Einnahmen für touristische Zwecke vor. Voraussetzung für eine Einführung ist eine entsprechende Änderung des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.II/007/2026
(mit Ref. II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Ein entsprechender Beitrag würde alle Übernachtungsgäste in gleicher Weise erfassen.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Ref. VII
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.II/007/2026
Tourismusfinanzierung in Nürnberg – Konzept für einen kommunalen Tourismusbeitrag
und aktueller Sachstand
1. Ausgangslage
Der Tourismus hat für Nürnberg eine erhebliche wirtschaftliche Bedeutung. Im Jahr 2025 wurden rund 3,87 Mio. Übernachtungen verzeichnet. Auch 2026 setzt sich die positive Entwicklung fort: Im ersten Halbjahr wurden rund 1,82 Mio. Übernachtungen erreicht, ein Zuwachs von etwa 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum.
Der durch den Tourismus ausgelöste Nettoumsatz in Nürnberg liegt bei rund 2,1 Mrd. Euro jährlich. Gleichzeitig entstehen der Stadt erhebliche Aufwendungen für touristische Infrastruktur, Kultur, Veranstaltungen, öffentliche Räume und weitere Angebote, die auch von Besucherinnen und Besuchern genutzt werden.
Die Tourismusfinanzierung erfolgt bislang im Wesentlichen aus allgemeinen Haushaltsmitteln sowie über den gemeinsam mit der Tourismuswirtschaft getragenen Tourismusfonds.
Vor dem Hintergrund der angespannten kommunalen Finanzlage und der hohen Bedeutung des Tourismus soll geprüft werden, wie Gäste künftig angemessen an der Finanzierung der touristischen Infrastruktur und Angebote beteiligt werden können. Auch die Kooperationsvereinbarung von CSU und SPD für die Stadtratsperiode 2026–2032 greift das Thema ausdrücklich auf. Darin ist vorgesehen, die Einführung einer Tourismusabgabe ab dem Jahr 2027 zu prüfen.
2. Derzeitige Rechtslage
Die derzeitigen Regelungen des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes bieten hierfür keine geeignete Rechtsgrundlage.
Eine klassische Übernachtungsteuer ist nach Art. 3 Abs. 3 Satz 1 BayKAG in Bayern ausgeschlossen.
Der Fremdenverkehrsbeitrag nach Art. 6 BayKAG richtet sich an Unternehmen und selbständig tätige Personen, denen aus dem Tourismus wirtschaftliche Vorteile entstehen. Er ist damit kein Instrument für eine unmittelbare Beteiligung der Gäste.
Der Kurbeitrag nach Art. 7 BayKAG knüpft demgegenüber an den Vorteil des Gastes an, steht jedoch nur den gesetzlich vorgesehenen Kur- und Erholungsorten zur Verfügung. Für Großstädte wie Nürnberg ist dieses Instrument daher nicht nutzbar.
Unter der bisherigen Rechtslage ist eine Erhebung einer solchen Abgabe, welche die Betriebe an die Gäste weitergeben können, zwar denkbar, trifft aber auch auf rechtliche Unwägbarkeiten und sehr große bürokratische Hürden. Bevor ein solcher Weg beschritten wird, sollen alle Möglichkeiten zu einer Gesetzesänderung ausgeschöpft werden.
3. Nürnberger Konzept eines Tourismusbeitrags
Die Stadt Nürnberg schlägt deshalb vor, im Bayerischen Kommunalabgabengesetz eine neue Rechtsgrundlage für einen kommunalen Tourismusbeitrag zu schaffen.
Der Beitrag soll von ortsfremden Gästen grundsätzlich für jede entgeltliche Übernachtung erhoben werden. Die praktische Abwicklung soll über die Beherbergungsbetriebe erfolgen. Vorgesehen ist eine möglichst einfache und weitgehend elektronische Meldung und Abführung.
Die Einnahmen sollen vollständig zweckgebunden für touristische Zwecke eingesetzt werden. Hierzu können insbesondere gehören:
-
touristische Infrastruktur und touristisch relevante Angebote,
-
Maßnahmen zur Attraktivität und Aufenthaltsqualität,
-
Destinationsmarketing,
-
touristisch relevante Veranstaltungen sowie
-
die Weiterentwicklung des Kongress- und Tagungsstandorts.
Eine Verwendung zur Finanzierung allgemeiner kommunaler Haushaltsaufgaben soll ausgeschlossen sein.
Einnahmen und Mittelverwendung wären gesondert nachzuweisen. Nicht verbrauchte Mittel könnten einer zweckgebundenen Rücklage zugeführt werden.
Die genaue Ausgestaltung möglicher Befreiungstatbestände sowie weiterer Vollzugsfragen wäre im weiteren Verfahren noch festzulegen.
4. Finanzielle Einordnung und angestrebte Beitragshöhe
Für die weitere Konzeption wird derzeit mit einer Zielgröße von 5 Euro je Übernachtung gearbeitet.
Bei rund 3,87 Mio. Übernachtungen im Jahr 2025 ergäbe sich daraus rechnerisch ein Bruttoaufkommen von rund 19,3 Mio. Euro pro Jahr.
Das tatsächlich verfügbare Aufkommen würde insbesondere aufgrund möglicher Befreiungstatbestände, Ausfälle sowie der Erhebungs- und Vollzugskosten darunter liegen.
Die Einnahmen wären kein frei verfügbares allgemeines Deckungsmittel des städtischen Haushalts. Sie würden zweckgebunden zur Finanzierung touristischer Aufgaben eingesetzt. Soweit dadurch bisher aus allgemeinen Haushaltsmitteln finanzierte touristische Aufwendungen zulässigerweise ersetzt werden können, könnte zugleich eine Entlastungswirkung für den städtischen Haushalt entstehen. Darüber hinaus könnten zusätzliche Spielräume für Destinationsmarketing sowie für touristische Investitionen und Maßnahmen beziehungsweise eine zweckgebundene Rücklage geschaffen werden.
5. Initiative gegenüber dem Freistaat Bayern
Voraussetzung für die Einführung eines entsprechenden Tourismusbeitrags ist eine Änderung des Bayerischen Kommunalabgabengesetzes.
Die Stadt Nürnberg hat das Thema daher auch in den Bayerischen Städtetag eingebracht. Ziel ist eine Regelung, die den Städten die Möglichkeit eröffnet, eigenständig über die Einführung eines Tourismusbeitrags zu entscheiden. Dieses Anliegen vertritt grundsätzlich auch der Städtetag. Der Finanzausschuss des Bayerischen Städtetags befasste sich am 2. Oktober 2026 auch mit der Initiative und einer entsprechenden Änderung des BayKAG.
Die Einführung eines Tourismusbeitrags wäre damit keine landesweite Verpflichtung. Vielmehr soll eine gesetzliche Ermächtigung geschaffen werden, auf deren Grundlage interessierte Kommunen selbst entscheiden können, ob und in welcher konkreten Ausgestaltung sie das Instrument nutzen.
Parallel dazu wird die Frage der künftigen Tourismusfinanzierung im Rahmen des Prozesses „Bayern.Vision.Tourismus“ der Bayerischen Staatsregierung beraten.
Am 17. September 2026 fand hierzu eine Arbeitsgruppe zur Tourismusfinanzierung statt. Die Ergebnisse des Gesamtprozesses sollen im November 2026 zusammengeführt werden. Für Anfang 2027 ist ein Positionspapier vorgesehen.
Die Stadt Nürnberg wird sich in diesen Prozess weiterhin mit dem Vorschlag einer kommunalen Tourismusabgabe beziehungsweise eines kommunalen Tourismusbeitrags einbringen.
6. Weiteres Vorgehen
Die Verwaltung wird die Initiative auf Landesebene weiter begleiten und gemeinsam mit der Congress- und Tourismus-Zentrale Nürnberg (CTZ) die konkrete Nürnberger Ausgestaltung weiterentwickeln. Eine Einführung ist erst möglich, wenn der Bayerische Gesetzgeber hierfür eine entsprechende Rechtsgrundlage geschaffen hat.
Nach Klärung der gesetzlichen Rahmenbedingungen ist dem Stadtrat erneut zu berichten.
KaSt/003/2026
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ältestenrat und Finanzausschuss 28.10.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 19.11.2026 öffentlich Beschluss-Auflage
Betreff: Erlass einer Änderungssatzung zur Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer
in der Stadt Nürnberg (ZweitwohnungssteuerS - ZwWStS)
Anlagen: Entscheidungsvorlage Änderungssatzung zur Zweitwohnungssteuersatzung - ZwWStS Synopse der Satzung
Sachverhalt (kurz):
Steuersatzungen müssen regelmäßig auf ihre Aktualität geprüft werden. Die Satzung zur Erhebung der Zweitwohnungssteuersatzung soll daher an neue Entwicklungen und Erkenntnisse rechtlicher und tatsächlicher Art angepasst werden. Die Änderung betrifft insbesondere eine Anpassung des Steuersatzes. Aufgrund der fortschreitenden Digitalisierung der Verwaltungsverfahren wird die rechtliche Grundlage geschaffen, um die Möglichkeit der Abgabe der Erklärung zur Zweitwohnungssteuer mittels Datenfernübertragung implementieren zu können.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Mehreinnahmen
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage KaSt/003/2026
(mit Ref. II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Keine diversityrelevanten Fakten bekannt.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
3. BM
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage KaSt/003/2026
Gutachtenvorschlag (ÄR/FA am 28.10.2026):
Der Ältestenrat und Finanzausschuss begutachtet die beiliegende Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg (ZweitwohnungssteuerS – ZwWStS) und empfiehlt dem Stadtrat, diese Satzung zu erlassen.
Beschlussvorschlag (StR am 19.11.2026):
Entsprechend dem Gutachten des Ältestenrats und Finanzausschusses vom 28.10.2026 wird der Erlass der beiliegenden Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg (ZweitwohnungssteuerS – ZwWStS) beschlossen
Entscheidungsvorlage
Erläuterung der wesentlichen Änderung der Zweitwohnungssteuersatzung
Begründung zur Erhöhung der Zweitwohnungssteuer auf 16 % Die Stadt Nürnberg erhebt derzeit eine Zweitwohnungssteuer in Höhe von 10 % der Jahresnettokaltmiete, also der Miete ohne Neben- und Heizkosten. Eine Erhöhung auf 16 % ist sachgerecht und verhältnismäßig.
Die Zweitwohnungssteuer ist eine örtliche Aufwandsteuer. Sie knüpft nicht an Einkommen an, sondern an den besonderen Aufwand, neben einer Hauptwohnung eine weitere Wohnung für den persönlichen Lebensbedarf vorzuhalten. Inhaberinnen und Inhaber von Zweitwohnungen zahlen selbstverständlich Einkommensteuer, soweit sie einkommensteuerpflichtig sind. Entscheidend ist jedoch: Nürnberg profitiert bei Personen, die in Nürnberg nur eine Nebenwohnung unterhalten, regelmäßig nicht in gleicher Weise vom Gemeindeanteil an der Einkommensteuer wie bei Personen mit Hauptwohnung in Nürnberg.
Damit ist die Zweitwohnungssteuer auch ein Instrument kommunaler Finanzgerechtigkeit: Wer in Nürnberg Wohnraum als Zweitwohnung nutzt und zugleich städtische Infrastruktur, öffentliche Einrichtungen und kommunale Leistungen in Anspruch nehmen kann, soll hierfür einen angemessenen Beitrag leisten. Die Steuer ersetzt nicht die Einkommensteuer, gleicht aber teilweise aus, dass Nürnberg bei Nebenwohnsitzen nicht in gleicher Weise an den einwohnerbezogenen Finanzierungsströmen beteiligt ist wie bei Hauptwohnsitzen.
Ein Steuersatz von 16 % ist im Vergleich mit anderen Großstädten moderat. Leipzig erhebt bereits 16 % des jährlichen Mietaufwands. München liegt seit 2022 bei 18 % der Jahresnettokaltmiete. Berlin erhebt seit dem 1. Januar 2025 20 % der Nettokaltmiete. Stuttgart erhöhte die Zweitwohnungssteuer zum 1. Januar 2026 von 10 % auf 20 %, Dresden zum 1. Januar 2026 von 10 % auf 15 %. Freiburg erhebt bereits 20 % der jährlichen Nettokaltmiete. Die Erhöhung setzt zudem einen wohnungspolitischen Anreiz, Zweitwohnungen zu hinterfragen, Hauptwohnsitze nach Nürnberg zu verlegen oder nicht dauerhaft genutzten Wohnraum wieder dem regulären Wohnungsmarkt zuzuführen.
Satzung zur Änderung der Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der
Stadt Nürnberg (ZweitwohnungssteuerS – ZwWStS) vom 28. Oktober 2004 (Amtsblatt
S. 424), geändert durch Satzung vom 19. Dezember 2017 (Amtsblatt S 539)
Vom ........................
Die Stadt Nürnberg erlässt auf Grund von Art. 2 Abs. 1 und Art. 3 Abs. 1 des Kommunalabgabengesetzes in der Fassung der Bekanntmachung vom 4. April 1993 (GVBl. S. 264), zuletzt geändert durch Gesetz vom 23. Dezember 2025 (GVBl. S. 642), folgende Satzung:
Art. 1
-
In der Überschrift wird die Kurzbezeichnung „ZweitwohnungssteuerS“ durch die Kurzbezeichnung „Zweitwohnungssteuersatzung“ ersetzt.
-
In § 5 wird die Angabe „10 %“ durch die Angabe „16 %“ ersetzt.
-
§ 9 Abs. 3 wird wie folgt neu gefasst:
„(3) Die Steuererklärung ist eigenhändig zu unterschreiben oder elektronisch über das von der Stadt hierfür vorgesehene Online-Formular zu übermitteln.“
Art. 2
Diese Satzung tritt am 1. Januar 2027 in Kraft.
Anlage zur Satzung über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg
Synopse der Satzungen über die Erhebung der Zweitwohnungssteuer in der Stadt Nürnberg
für die Änderungen an der Zweitwohnungssteuersatzung vom 28.10.2004, zuletzt geändert am 19.12.2017, mit der zukünftigen Zweitwohnungssteuersatzung
| Paragraph | Zweitwohnungssteuersatzung bis 31.12.2026 | Zweitwohnungssteuersatzung ab 01.01.2027 | Begründung: |
|---|---|---|---|
| § 5 | Die Steuer beträgt 10 % der Bemessungsgrund- lage. | Die Steuer beträgt 16 % der Bemessungsgrund- lage. | Anpassung des Steuersatzes: Es erfolgt eine Erhöhung des Steuersatzes von 10% auf 16%. |
| § 9 Abs. 3 | Die Steuererklärung ist eigenhändig zu unter- schreiben. | Die Steuererklärung ist eigenhändig zu unter- schreiben oder elektronisch über das von der Stadt hierfür vorgesehene Online-Formular zu übermitteln. | Ergänzende Regelung zum Formerfordernis: Ergänzung der Möglichkeit die Schriftform zu er- setzen durch eine digitale Erklärung zur Zweit- wohnungssteuer mittels Online-Assistent. |
Berichtsvorlage Stk/011/2026
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ältestenrat und Finanzausschuss 28.10.2026 öffentlich Bericht
Betreff: Kurzinformation und Zweckausrichtungsstatistik der von der Stadt Nürnberg verwalteten
Stiftungen zum Jahresabschluss 2025
Anlagen: Einseitige Kurzinformation über die Stiftungen 2021 - 2025 (Anlage 1) Kurzinformation der Stiftungsverwaltung zum Jahresabschluss 2025 (Anlage 2)
Bericht: Mit der Kurzinformation der Stiftungsverwaltung für das Haushaltsjahr 2025 wird ein Überblick über die Organisation, die Vermögens-, Schulden- und Finanzsituation sowie die Aufgaben und Tätigkeiten der in 2025 von der Stadt Nürnberg verwalteten 68 Stiftungen vermittelt.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Stk/011/2026
(mit Ref. II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Der Bericht stellt die Zahlen des Jahresabschlusses 2025 vor. Folglich liegt hier keine Diversity-Relevanz vor.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Stk/011/2026
Anlage 1
Informationen zu den von der Stadt Nürnberg verwalteten Stiftungen 2021 - 2025
Anzahl der Stiftungen 68, davon 28 rechtsfähige und 40 nichtrechtsfähige Stiftungen
HH-Jahr HH-Jahr Bezeichung: 2000 Stiftung Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrech. 2009 Margarete-Weigel-Stiftung 2001 Heinz und Inge Tschech Stiftung Leonhard Wagner Stiftung Johann und Liselotte Lehner Stiftung Nürnberg 2010 Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung 2002 Rudolf Volland Stiftung 2011 Ernst und Berta Wurzer Stiftung Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung Werner und Elisabeth Krauß Stiftung Späth-Falk-Hammerbacher-Stiftung Nürnberg Adolf-und-Gertraud-Müller-Stiftung 2004 Hedwig Linnhuber - Dr. Hans Saar Stiftung 2012 Erwin-und-Monika-Telle-Stiftung Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung 2013 Dorothea-Herzog-Kulturstiftung 2005 Leo und Trude Denecke Stiftung Bäume für Nürnberg Stiftung Max und Rosemarie Hübschmann Stiftung 2015 Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur 2006 Frieda und Helmut Schweimer-Stiftung Erich und Grete Berwind Stiftung 2007 Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung 2016 Ursula-Fischer-Schwanhäußer-und-Gebhard-Schönfelder-Stiftung 2008 Auxiliar-Stiftung 2017 Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung Gustav Riedner - Karl Weißmann - Stipendienst. 2019 Stiftung Klinikum Nürnberg Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung Alfred Golombek Stiftung Altstadtfreunde Nürnberg-Stiftung Stiftung Lompa Hehl Stiftung Wolfram und Ilse Unger Stiftung 2020 Mathilde-Gottschalk-Stiftung Georg und Gisela Gottschalk Stiftung Nürnberg Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst 2021 Dr. Erwin und Elisabeth Reichert-Stiftung Pocket-Opera-Company-Stiftung Nürnberg Stamm-Schmitt-Stiftung 2023 Peter H. Richter Stiftung Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung 2024 Kunststiftung Kertz 2025 Heidi-Forstner-Stiftung Albert-und-Erna-Hafenrichter-Stiftung Ruth und Peter Marx Stiftung
| 2021 Anzahl der Anträge 6.216 Ausrichtungsvolumen (€) 5.699.485 Anzahl Förderung von Sonderprojekten 4 1. Ertragslage (Ergebnisrechnung) € 1.1 Summe der ordentlichen Erträge 7.769.964 darunter: Kursgewinne aus Wertpapieren (abzüglich Verluste) 1.594.549 1.2 Summe der ordentlichen Aufwendungen 9.937.229 darunter: - Zweckausrichtungen (gem. Stiftungszweck): 5.699.485 davon - Stiftungsgaben 3.843.820 - Stipendien 292.400 - Zuschuss für Projekte und Einrichtungen 1.563.265 - Erstattungen der Stiftungen an die Stiftungsverwaltung 955.608 Verwaltungskostenanteil (Basis: Erträge) 6,98% Verwaltungskostenanteil (Basis: Anlagevermögen) 0,33% 1.3 Finanzerträge (nominal) 5.918.480 davon: Effektivzins (€) 5.908.410 Effektivzinssatz (%) 2,03 % 2. Wertpapiergeschäfte 2021 2.1 Verkauf/Rückzahlung von Finanzanlagen 43.442.920 2.2 Erwerb von Finanzanlagen 46.441.000 3. Vermögenswerte - ausgewählte Werte - (aus der Bilanz nach Ergebnisverwendung) € 3.1 AKTIVA 312.245.991 3.1.1 Anlagevermögen 285.403.077 3.1.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 338 3.1.1.1 Sachanlagen 80.132.061 darunter bebaute Grundstücke: 73.535.236 3.1.1.2 Finanzanlagen (bilanziell) 205.270.678 nachrichtlich: Abwertungen (-) / Wertaufholung (+) der Wertpapiere: -1.505.178 (nur buchmäßig, keine realisierten Kursgewinne/-verluste) Finanzanlagen (Marktwerte): 307.952.621 3.2 PASSIVA 312.245.991 davon: Eigenkapital 301.473.603 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | 2025 | |
| 5.478 5.994.827 4 € 6.596.989 64.150 10.969.354 5.994.827 3.954.460 232.600 1.807.767 1.004.655 7,24% 0,36% 7.005.820 6.996.500 2,36 % 2022 30.604.343 44.468.462 € 296.380.137 276.975.076 1 79.081.890 72.508.043 197.893.185 -21.127.633 284.567.974 296.380.137 285.509.616 | 5.368 5.382.988 4 € 7.528.426 995.808 11.829.843 5.382.988 3.729.117 152.250 1.501.621 1.091.231 6,27% 0,35% 8.583.534 8.574.539 2,86% 2023 16.000.000 19.348.000 € 311.169.519 285.702.337 1 78.208.852 71.636.624 207.493.484 6.256.718 315.336.353 311.169.519 299.112.985 | 5.101 5.449.884 4 € 8.522.225 505.401 12.519.210 5.449.884 3.624.262 170.340 1.655.282 1.045.586 6,73% 0,36% 8.220.177 8.212.544 2,48% 2024 40.204.333 41.775.000 € 321.852.641 290.071.973 1 77.749.759 71.113.222 212.322.213 3.258.482 346.771.248 321.852.641 308.876.287 | 5.039 6.036.998 4 € 8.772.471 231.533 14.195.472 6.036.998 3.704.630 152.250 2.180.118 1.178.269 7,07% 0,37% 10.764.212 10.756.579 2,77% 2025 25.770.655 46.245.942 € 351.854.996 318.239.161 1 78.316.776 71.358.034 239.922.384 -614.336 430.324.668 351.854.996 336.019.868 | ||
| 3.1 AKTIVA 3.1.1 Anlagevermögen 3.1.1.1 Immaterielle Vermögensgegenstände 3.1.1.1 Sachanlagen darunter bebaute Grundstücke: 3.1.1.2 Finanzanlagen (bilanziell) nachrichtlich: Abwertungen (-) / Wertaufholung (+) der Wertpapiere: (nur buchmäßig, keine realisierten Kursgewinne/-verluste) Finanzanlagen (Marktwerte): 3.2 PASSIVA davon: Eigenkapital | |||||
| zu 1)Hier u.a. Projektförderung: "Arme Kinder Zukunft geben", Projekt "Mittagsverpflegung", Projekt "Musikalische Früherziehung für Kinder ", Projekt "Verhütungsmittel". |
Anlage 2
Stadt Nürnberg - Stiftungsverwaltung
Kurzinformation zum Jahresabschluss 2025
Inhaltsverzeichnis:
Vorwort ............................................................................................................................... 3
Übersicht für Schnell-Leser .............................................................................................. 4
- Stiftungsverwaltung ................................................................................................. 5
1.1 Organisation ........................................................................................................................ 5
1.2 Aufgaben .............................................................................................................................. 5
1.3 Grundsätze ........................................................................................................................... 6
1.4 Jahresergebnis 2025 ........................................................................................................... 6
1.5 Kosten je Stiftung ................................................................................................................ 6
- Übersicht der Stiftungen .......................................................................................... 7
2.1 Rechtsformen und Organisation ........................................................................................ 7
2.2 Nach Zweck .......................................................................................................................... 8
2.3 Nach Vermögen – Gesamtbilanz aller Stiftungen .............................................................. 9
2.4 Nach Vermögen – Einzelstiftungen .................................................................................. 11
-
Stiftungsausrichtungen / Zuschüsse an Dritte .................................................... 14
-
Beratungen / Spenden / Zustiftungen / Neugründungen .................................... 14
-
Verwaltung des Stiftungsvermögens .................................................................... 15
5.1 Sachanlagen ...................................................................................................................... 15 5.1.1 Grundstücke, Gebäude, dingliche Rechte ..................................................................... 15
5.2 Finanzanlagen .................................................................................................................... 15 5.2.1 Vermögenswerte ........................................................................................................... 15 5.2.2 Rendite .......................................................................................................................... 16 5.2.3 Verwaltungstätigkeiten bei Finanzanlagen .................................................................... 16 5.2.4 Kategorien der Finanzanlagen....................................................................................... 16 5.2.5 Nachhaltigkeit bei Finanzanlagen .................................................................................. 17 5.2.6 Aktive und passive Depotverwaltung ............................................................................. 17
- Öffentlichkeitsarbeit ............................................................................................... 18
7. Anhänge (Zweckausrichtung und Entwicklung Finanzanlagevermögen) ......... 20
7.1 Anhang 1: Zweckausrichtung ........................................................................................... 20
7.2 Anhang 2: Wertentwicklung Finanzanlagen .................................................................... 24
Vorwort
Liebe Leserinnen und Leser,
dieser Bericht dient als jährliche Information über die Tätigkeiten der Stiftungsverwaltung der Stadt Nürnberg.
Im Berichtsjahr 2025 wurden 68 Stiftungen von der Stiftungsverwaltung betreut. Davon wurden drei neue nichtrechtsfähige Stiftungen gegründet.
Das gesamte betreute Stiftungsvermögen belief sich zum 31.12.2025 auf rund 352 Millionen Euro. Aus dem Stiftungsvermögen wurden ordentliche Erträge sowie Finanzerträge erwirtschaftet. Insgesamt konnten im Jahr 2025 rund 6,0 Millionen Euro für mildtätige und gemeinnützige Zwecke zur Verfügung gestellt werden.
Gerne stehen wir Ihnen seitens der Stiftungsverwaltung für weitere Auskünfte zur Verfügung.
Besuchen Sie auch gerne Homepage unter: https://www.nuernberg.de/internet/stiftungsverwaltung/ Hier finden Sie zahlreiche Informationen rund um die Nürnberger Stiftungen.
Thorsten Brehm Stadtkämmerer
Übersicht für Schnell-Leser
Mittelverwendung in 2025
Fördermittel nach Förderart
3%
Stiftungsgaben
Projekte 36%
61%
Stipendien
1. Stiftungsverwaltung
1.1 Organisation
Die Stiftungsverwaltung ist eine Abteilung der Dienststelle „Stadtkämmerei“ der Stadt Nürnberg. Die Abteilung umfasst 12 Planstellen. Eine Mitarbeiterin hat ihren Dienstsitz bei der Forstverwaltung der rechtlich selbstständigen Heilig-Geist-Spital-Stiftung in Schnaittach.
Die Stiftungsverwaltung ist durch den Oberbürgermeister und den Stadtrat mit der Verwaltung der ihr übertragenen Stiftungen beauftragt. Die Stiftungsverwaltung unterliegt der Zuständigkeit und dem Verantwortungsbereich des Stadtkämmerers.
1.2 Aufgaben
Die Aufgaben der Stiftungsverwaltung der Stadt Nürnberg gehen aus dem Aufgabengliederungsplan der Dienststelle „Stadtkämmerei“ hervor. Folgende Aufgaben werden hauptsächlich im Rahmen der Verwaltung und Ausrichtung von Stiftungen durch die Stiftungsverwaltung wahrgenommen (nicht abschließend):
1. Verwirklichung des
2. Vermögensangele-
Stiftungszweckes
genheiten
-
Gaben
-
Verwaltung von Finanzanla-
-
Stipendien
gen & Immobilien
-
Projektförderung
-
Forstbetriebsverwaltung
3. Rechnungswesen 4. Rechtliche Angele-
-
Jahresabschluss genheiten
-
Haushaltsplanung - Erstellung von Stiftungssat-
-
Zahlungsverkehr zungen
-
Schenkungsverträge
5. Berichterstattung +
Werbung +
Öffentlichkeitsarbeit
1.3 Grundsätze
Die Stiftungsverwaltung arbeitet nach folgenden Grundsätzen (angelehnt an die „Grundsätze guter Stiftungspraxis“ des Bundesverbandes Deutscher Stiftungen):
-
Sie versteht sich als Treuhänder des jeweiligen Stifterwillens.
-
Sie ist den Stiftungssatzungen verpflichtet und verwirklicht den Stiftungszweck nach bes-
tem Wissen und Gewissen.
- Das in ihre Obhut gegebene Vermögen wird nachhaltig verwaltet und erhalten. Das Rech-
nungswesen bildet die wirtschaftliche Lage der Stiftung zeitnah, vollständig und sachlich richtig ab. Die Verwaltungsausgaben bewegen sich in einem angemessenen Rahmen.
- Sie kennt das Transparenzgebot als ein Zeichen der Verantwortung von Stiftungen gegen-
über der Gesellschaft und als ein Mittel zur Vertrauensbildung an.
- Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stiftungsverwaltung arbeiten informiert, unpartei-
isch, integer und verantwortungsvoll.
1.4 Jahresergebnis 2025
Folgendes Jahresergebnis 2025 weist die Stiftungsverwaltung als städtischer Kostendecker aus:
Gesamtertrag: 1.178.268,94 €
Primärer Aufwand der Abteilung: 924.583,50 € + Aufwand, verursacht von städtischen Dienststellen: 223.749,14 € = Gesamtaufwand: 1.148.332,64 €
Gewinn 2025: 29.936,30 € + positiver Budgetvortrag 2024: 11.838,68 € = positiver Budgetvortrag 2025: 41.774,98 €
Die Stiftungsverwaltung erzielte in 2025 einen positiven Budgetvortrag in Höhe von 41.774,98 €. Dieser Betrag wird den Stiftungen im Folgejahr erstattet.
Die Personalkosten lagen im Jahr 2025 bei 868.517,16 € (Vorjahr: 810.660,97 €). Dies entspricht einer Steigerung um ca. 7 % auf rund 76 % des Gesamtaufwands.
1.5 Kosten je Stiftung
Die Kosten der Stiftungsverwaltung (siehe Ziffer 1.4) werden, soweit sie einer Stiftung direkt zugeordnet werden können, dieser direkt belastet. Die nicht direkt zuordenbaren allgemeinen Verwaltungskosten werden auf alle Stiftungen umgelegt. Die Kosten der Abteilung Stiftungsverwaltung belasten nicht den städtischen Gesamthaushalt.
Im Jahr 2025 betrug der Verwaltungskostenanteil, gemessen am Nettoertrag aller Stiftungen, 7,07 %. Der Nettoertrag setzt sich zusammen aus den gesamten Finanzerträgen und ordentlichen Erträgen der Stiftung (=Bruttoertrag) abzüglich Spenden und der Auflösung von Rückstellungen.
Beispiel: Eine Stiftung besitzt ein Wertpapierdepot in Höhe von 100.000 €. Die Zinserträge des Wertpapierdepots belaufen sich auf 2 %, also auf 2.000 €. Als jährliche Verwaltungskosten der Stiftung errechnen sich somit rd. 140 € (7,07 % aus 2.000 €). Depotkosten fallen keine an.
Zu erwähnen ist, dass die Phase der Stiftungsgründung kostenlos ist. Erst bei Erzielung von Erträgen aus dem Grundstockvermögen werden Kosten erhoben. Bezogen auf das Anlagevermögen der Stiftungen liegen die Verwaltungskosten durchschnittlich bei 0,37 % p.a.
2. Übersicht der Stiftungen
2.1 Rechtsformen und Organisation
Die Stadt Nürnberg verwaltete zum 31.12.2025 68 Stiftungen, davon sind 28 rechtsfähige und 40 nichtrechtsfähige Stiftungen. In 2025 wurden drei neue nichtrechtsfähige Stiftung gegründet.
Stiftungen
28 40 rechtsfähige Stiftungen nichtrechtsfähige Stiftungen
Rechtsfähige (Andere) Rechtsfähige allgemeine Rechtsfähige Kommunale Kommunale Stiftungen, die Stiftungen, die kommunal Stiftungen nicht kommunal verwaltet verwaltet sind werden
Rechtsfähige Kommunale Stiftungen
- Heilig-Geist-Spital-Stiftung - Findel- u. Waisenhausstiftungen - Klein´sche Brennmaterialstiftung - Kost-Pocher´sche Stiftung - Fritz-Hintermayr-Stiftung - Wallner´sche Blinden- u. Stipendienstiftung - Rudolf u. Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung
Nichtrechtsfähige Stiftungen
- Nürnberg - Stadt des Friedens u. der Menschenrechte - Heinrich u. Amalie Lang-Stiftung - Eberhard u. Fanny Ermann´sche Stiftung - Otto Lauterbach-Stiftung - Marie-Hack-Stiftung - Fritz u. Eugenie Übelhör Stiftung - Andreas-Winterbauer-Stiftung - Kunst- u. Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten - Andreas-Staudt-Stiftung - Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stiftung - Johann und Liselotte Lehner Stiftung Nürnberg - Emil u. Lydia Kudrnac-Stiftung - Späth-Falk-Hammerbacher-Stiftung Nürnberg - Bärbel Schröder u. Claus Schmidt Stiftung - Auxiliar Stiftung - Gustav Riedner-Karl Weißmann-Stipendienstiftung - Barbara, Dr. Wilhelm u. Klara Doni Stiftung - Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung - Margarete-Weigel-Stiftung - Leonhard Wagner Stiftung - Marie u. Hugo Lemnitzer Stiftung - Ernst u. Berta Wurzer Stiftung - Werner u. Elisabeth Krauß Stiftung - Adolf- u.-Gertraud-Müller-Stiftung - Erwin-u.-Monika-Telle-Stiftung - Dorothea-Herzog-Kulturstiftung - Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur - Erich u. Grete Berwind Stiftung - Stiftung Klinikum Nürnberg - Mathilde-Gottschalk-Stiftung - Georg und Gisela Gottschalk Stiftung - Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst - Pocket-Opera-Company-Stiftung Nürnberg - Stamm-Schmitt-Stiftung - Peter H. Richter Stiftung - Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung - Kunststiftung Kertz - Heidi-Forstner-Stiftung - Albert-und-Erna-Hafenrichter-Stiftung - Ruth und Peter Marx Stiftung
Rechtsfähige allgemeine Stiftungen, die kommunal
verwaltet sind
- Sigmund-Schuckert-Stiftung - Stiftung Lokalstudienfonds - Stiftung für Bildung u. Unterricht - Stiftung zur Förderung der 6. Fakultät der Universität Erlangen- Nürnberg - Heinrich Gröschel Stiftung - Dr. Hans u. Dr. Elisabeth Birkner Stiftung - Heinz u. Inge Tschech Stiftung - Rudolf Volland Stiftung - Leo u. Trude Denecke Stiftung - Max u. Rosemarie Hübschmann Stiftung - Frieda u. Helmut Schweimer-Stiftung - Ursula-Fischer-Schwanhäußer- u.-Gebhard-Schönfel- der-Stiftung - Rudolf u. Eberhard Bauer Stiftung - Alfred Golombek Stiftung - Stiftung Lompa - Hehl Stiftung - Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstiftung) - Dr. Erwin und Elisabeth Reichert-Stiftung
Rechtsfähige (Andere) Kommunale Stiftungen, die
nicht kommunal verwaltet werden
- Friedrich Freiherr von Haller´sche Forschungsstiftung - Hedwig Linnhuber - Dr. Hans Saar-Stiftung - Bäume für Nürnberg Stiftung
2.2 Nach Zweck
Jede Stiftung hat einen oder mehrere Stiftungszwecke (über die Satzung und das Stiftungsgeschäft) definiert, woraus hervorgeht, wofür und gegebenenfalls für welche Institution/Personengruppe die Ausrichtungsmittel zur Verfügung gestellt werden sollen. Die Stiftungszwecke sind räumlich grundsätzlich auf das Stadtgebiet Nürnbergs begrenzt.
Nachfolgend werden die Hauptgruppen der Stiftungszwecke mit ihrem jeweiligen absoluten und prozentualen Anteil an den Zweckausrichtungen dargestellt. Insgesamt wurden im Jahr 2025 rund 6,037 Mio. Euro für die Stiftungszwecke ausgereicht.
2025 Zweckausrichtung in TEUR und %
0,28 % 110
1,84 %
1,20 %
1.268
20,99 %
Soziale Zwecke Bildung und Erziehung Kunst und Kultur Andere gemeinnützige Zwecke Tier- und Umweltschutz 2,97 % Menschenrechte
4,24 %
Wissenschaft und Forschung 4.135
68,48 %
Beispiele, die gefördert werden:
Soziale und mildtätige Zwecke: Unterstützung Bedürftiger in Notlage; Betrieb von Einrichtungen und Anstalten der Altenhilfe. Bildung und Erziehung: Förderung würdiger junger Schüler/-innen und Studenten/-innen; Förderung der Ausbildung. Kunst und Kultur: Förderung von Kunst und Kultur, Unterstützung junger Künstler/-innen. Andere gemeinnützige Zwecke: Zuwendungen an Träger der freien Wohlfahrtspflege, der öffentlichen Gesundheit, der Jugend. Tier- und Umweltschutz: Förderung des Tierschutzes und der Arterhaltung von Tieren, Förderung des Tiergartens. Menschenrechte: Aktivitäten, Vorhaben und Aufgaben als Beitrag der Selbstverpflichtung der Stadt Nürnberg als Stadt des Friedens und der Menschenrechte. Wissenschaft und Forschung: Förderung wissenschaftlicher Arbeiten zur Geschichte der ehemaligen Reichsstadt Nürnberg sowie für Forschungszwecke bei Hochschulen.
2.3 Nach Vermögen – Gesamtbilanz aller Stiftungen
Nachfolgend wird das gesamte Aktiv- und Passivvermögen aller nichtrechtsfähigen und rechtsfähigen Stiftungen (nach Ergebnisverwendung) zum 31.12.2025 und zum 31.12.2024 ausgewiesen:
31.12.2025 31.12.2024
A K T I V A in € in €
| A. Anlagevermögen | 318.239.160,58 | 290.071.972,61 | ||
|---|---|---|---|---|
| 1,00 78.316.776,08 5.754.944,02 71.358.033,83 20.852,52 0,00 744.309,12 2,00 20,00 438.614,59 239.922.383,50 0,00 183.034.930,50 56.887.453,00 | 1,00 77.749.758,94 5.754.944,02 71.113.222,33 22.980,52 0,00 744.309,12 2,00 20,00 114.280,95 212.322.212,67 0,00 154.134.759,67 58.187.453,00 | |||
| B. Umlaufvermögen | 33.529.585,65 | 31.698.272,90 | ||
| 275.522,15 6.285.229,43 0,00 50.978,09 0,00 17.478,89 6.216.772,45 26.968.834,07 0,00 476.415,04 26.492.419,03 | 275.522,15 4.706.398,49 0,00 81.349,28 0,00 16.706,11 4.608.343,10 26.716.352,26 0,00 3.426.010,54 23.290.341,72 | |||
| C. Aktive Rechnungsabgrenzung | 82.029,70 | 82.395,73 | ||
| D. Ungedecktes Grundstockkapital rechtsf. Stiftungen | 4.220,14 | 0,00 | ||
| SUMME DER AKTIVA | 351.854.996,07 | 321.852.641,24 |
Das Aktivvermögen aller Stiftungen erhöhte sich um rd. 30 Mio. € auf insgesamt rd. 352 Mio. € (Erhöhung um ca. 9 %).
31.12.2025 31.12.2024
P A S S I V A in € in €
| A. Eigenkapital | 336.019.868,31 | 308.876.286,84 | ||
|---|---|---|---|---|
| 324.511.590,02 106.656.514,24 172.327,51 44.797.032,43 54.198.971,81 118.686.744,03 10.143.673,29 7.809.919,82 2.333.753,47 -34.940,95 0,00 -34.940,95 0,00 1.399.545,95 793.223,00 1.121,00 10,95 605.191,00 | 296.946.819,10 101.921.736,62 176.226,55 27.577.393,91 48.201.915,27 119.069.546,75 10.482.064,38 9.292.188,12 1.189.876,26 -21.328,59 0,00 -21.328,59 0,00 1.468.731,95 835.643,00 1.121,00 10,95 631.957,00 | |||
| B. Rückstellungen | 12.873.601,73 | 10.306.860,73 | ||
| 12.276.136,22 315.000,00 0,00 282.465,51 | 9.607.293,28 471.000,00 0,00 228.567,45 | |||
| C. Verbindlichkeiten | 2.934.876,73 | 2.611.827,93 | ||
| 217.346,10 0,00 43.017,69 2.674.512,94 0,00 | 236.820,12 0,00 79.927,82 2.295.079,99 0,00 | |||
| D. Passive Rechnungsabgrenzung | 26.649,30 | 57.665,74 | ||
| SUMME DER PASSIVA | 351.854.996,07 | 321.852.641,24 |
Das Eigenkapital aller Stiftungen erhöhte sich um rund 27 Mio. € (ca. 9 %) auf 336 Mio. €. Die Erhöhung des Eigenkapitals ist insbesondere bedingt durch Zustiftungen (rd. 17 Mio. €) und Grundstockvermögensausstattungen (rd. 5 Mio. €) sowie durch die Zuführungen aus der Ergebnisrücklage (rd. 5 Mio. €). Insgesamt bestehen Rückstellungen in Höhe von rd. 13 Mio. €. Hauptsächlich handelt es sich um Mittel für die Stiftungszwecke (Rückstellungen für Zweckausrichtungsverpflichtung in Höhe von rd. 12,3 Mio. €), die im Jahr 2025 ff. verausgabt werden. Daneben wurden Instandhaltungsrückstellungen für noch nicht durchgeführte Unterhaltsmaßnahmen an den stiftungseigenen Gebäuden in Höhe von 315 Tsd. € gebildet. Die sonstigen Rückstellungen (282 Tsd. €) beinhalten vor allem Drohverlustrückstellungen für über pari gekaufte Wertpapiere, welche bei Endfälligkeit zum Nominalwert zurückgezahlt werden. Bei Fälligkeit werden die gebildeten Rückstellungen wieder aufgelöst. Die Kreditverbindlichkeiten verringerten sich auf 217 Tsd. €. Die sonstigen Verbindlichkeiten von 2,7 Mio. € werden für die Erfüllung der Stiftungszwecke verwendet.
2.4 Nach Vermögen – Einzelstiftungen
Nachfolgend wird das Aktivvermögen und Passivkapital in TEUR zum 31.12.2025 (nach der Ergebnisverwendung) ausgewiesen:
| Stiftung | Aktiva 2025 | Passiva 2025 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| davon | Eigenkapital | Fremdkapital | |||||||||
| Gesamt | Liquide Mit- tel | Eigenkapital Gesamt | davon Gewinn | davon Verbind- lichkeiten | |||||||
| (vor Erg.verwen- | |||||||||||
| dung) | |||||||||||
| Rechtsfähige Stiftungen | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | ||||||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung | 46.116 | 3.509 | 45.388 | 1.159 | 274 | ||||||
| Findel- und Waisenhaus- stiftungen | 5.180 | 457 | 4.929 | 139 | 204 | ||||||
| Klein’sche Brennmateria- lenstiftung | 1.730 | 141 | 1.677 | 60 | 0 | ||||||
| Kost-Pocher’sche Stiftung | 13.621 | 199 | 13.460 | 55 | 90 | ||||||
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 3.576 | 18 | 3.515 | 34 | 53 | ||||||
| Wallner’sche Blinden- und Stipendienstiftung | 176 | 5 | 174 | 2 | 0 | ||||||
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung | 825 | 54 | 800 | 6 | 14 | ||||||
| Sigmund-Schuckert- Stiftung | 179.215 | 13.270 | 167.799 | 3.117 | 583 | ||||||
| Stiftung Lokalstudienfonds | 4.467 | 132 | 4.366 | 51 | 0 | ||||||
| Stiftung für Bildung und Unterricht | 1.056 | 24 | 1.039 | 4 | 0 | ||||||
| Stiftung zur Förderung der Sechsten Fakultät der Uni- versität Erlangen-Nürn- berg | 204 | 8 | 201 | 2 | 0 | ||||||
| Heinrich Gröschel Stiftung | 3.497 | 143 | 3.364 | 28 | 84 | ||||||
| Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung | 20.094 | 1064 | 19.695 | 143 | 191 | ||||||
| Heinz und Inge Tschech Stiftung | 3.377 | 212 | 3.245 | 22 | 92 | ||||||
| Rudolf Volland Stiftung | 1.672 | 55 | 1.633 | 17 | 11 | ||||||
| Leo und Trude Denecke Stiftung | 509 | 180 | 351 | 9 | 139 | ||||||
| Max und Rosemarie Hüb- schmann Stiftung | 54 | 8 | 51 | 0,5 | 2,5 | ||||||
| Frieda und Helmut Schweimer Stiftung | 1.509 | 23 | 1.489 | 8 | 9 | ||||||
| Ursula-Fischer-Schwan- häußer-und-Gebhard- Schönfelder-Stiftung | 253 | 28 | 230 | 2 | 15 | ||||||
| Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung | 7.537 | 250 | 7.360 | 46 | 101 | ||||||
| Alfred Golombek Stiftung | 428 | 21 | 416 | 3 | 9 | ||||||
| Stiftung Lompa | 458 | 45 | 432 | 3 | 6 | ||||||
| Hehl Stiftung | 955 | 36 | 934 | 14 | 10 | ||||||
| Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstif- tung) | 172 | 60 | 167 | 0 | 3,5 |
Liquide Mit-
tel
Eigenkapital
Gesamt
davon Verbind-
lichkeiten
| Dr. Erwin und Elisabeth Reichert Stiftung | 1.264 | 39 | 1.241 | 4 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedrich Freiherr von Hal- ler’sche Forschungsstif- tung | 1.868 | 173 | 1.709 | 17 | 136 | |
| Hedwig Linnhuber – Dr. Hans Saar-Stiftung | 8.918 | 1246 | 8.492 | 66 | 127 | |
| Bäume für Nürnberg Stif- tung | 387 | 108 | 316 | 5 | 6 | |
| Summe rechtsfähige | 309.118 | 21.508 | 294.473 | 5.017 | 2.160 | |
| Stiftungen * |
| Stiftung | Aktiva 2025 | Passiva 2025 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| davon | Eigenkapital | Fremdkapital | |||||||||
| Gesamt | Liquide Mit- tel | Eigenkapital Gesamt | davon Gewinn | davon Verbind- lichkeiten | |||||||
| (vor Erg.verwen- | |||||||||||
| dung) | |||||||||||
| Nichtrechtsfähige | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | ||||||
| Stiftungen | |||||||||||
| Heinrich und Amalie Lang- Stiftung | 1.767 | 36 | 1.764 | 18 | 0 | ||||||
| Eberhard und Fanny Ermann'sche Stiftung | 961 | 8 | 959 | 7 | 0 | ||||||
| Otto Lauterbach-Stiftung | 1.345 | 20 | 1.342 | 13 | 0 | ||||||
| Marie-Hack-Stiftung | 9.182 | 471 | 8.820 | 93 | 321 | ||||||
| Fritz und Eugenie Übelhör Stiftung | 91 | 10 | 86 | 1 | 0 | ||||||
| Andreas-Winterbauer-Stif- tung | 639 | 63 | 606 | 8 | 6 | ||||||
| Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrich- ten | 1.077 | 26 | 1.059 | 10 | 16 | ||||||
| Andreas-Staudt-Stiftung | 194 | 11 | 187 | 1 | 5 | ||||||
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stif- tung | 72 | 4 | 70 | 0,4 | 0 | ||||||
| Johann und Liselotte Leh- ner Stiftung Nürnberg | 2.489 | 91 | 2.425 | 24 | 0,6 | ||||||
| Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung | 248 | 6 | 247 | 1 | 0 | ||||||
| Späth-Falk-Hammerba- cher-Stiftung Nürnberg | 235 | 36 | 200 | 2 | 31 | ||||||
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung | 131 | 4 | 130 | 1 | 0 | ||||||
| Auxiliar-Stiftung | 153 | 8 | 150 | 1 | 3 | ||||||
| Gustav Riedner – Karl Weißmann – Stipendien- stiftung | 326 | 7 | 325 | 3 | 0 | ||||||
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung | 314 | 11 | 307 | 3 | 0 | ||||||
| Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung | 328 | 12 | 319 | 2 | 0 | ||||||
| Margarete-Weigel-Stiftung | 1.277 | 128 | 1.189 | 6 | 66 | ||||||
| Leonhard Wagner Stiftung | 252 | 16 | 244 | 2 | 7 | ||||||
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 640 | 9 | 630 | 5 | 0 |
Liquide Mit-
tel
Eigenkapital
Gesamt
davon Verbind-
lichkeiten
| Ernst und Berta Wurzer Stiftung | 870 | 61 | 829 | 7 | 16 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Werner und Elisabeth Krauß Stiftung | 150 | 3 | 149 | 1 | 0 | |
| Adolf-und-Gertraud-Müller- Stiftung | 1.946 | 26 | 1.934 | 7 | 8 | |
| Stiftung „Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ | 1.296 | 41 | 1.278 | 11 | 1 | |
| Erwin-und-Monika-Telle- Stiftung | 683 | 95 | 605 | 5 | 65 | |
| Dorothea-Herzog-Kultur- stiftung | 49 | 5 | 48 | 0,3 | 0 | |
| Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kul- tur | 46 | 6 | 44 | 0,3 | 1 | |
| Erich und Grete Berwind Stiftung | 2.242 | 113 | 2.160 | 22 | 57 | |
| Stiftung Klinikum Nürnberg | 602 | 72 | 543 | 6 | 57 | |
| Mathilde-Gottschalk- Stiftung | 907 | 67 | 857 | 7 | 48 | |
| Georg und Gisela Gott- schalk Stiftung Nürnberg | 308 | 47 | 302 | 2 | 3 | |
| Stiftung Studium, Wissen- schaft, Kunst | 543 | 17 | 540 | 1 | 1 | |
| Pocket-Opera-Company Stiftung | 2.330 | 36 | 2.306 | 12 | 0 | |
| Stamm-Schmitt-Stiftung | 2.327 | 308 | 2.217 | 32 | 44 | |
| Peter H. Richter Stiftung | 433 | 28 | 412 | 4 | 17 | |
| Hanne-und-Rudolf-Mitter- meier-Stiftung | 1.738 | 60 | 1.738 | -14 | 0 | |
| Kunststiftung Kertz | 1.060 | 18 | 1.042 | 10 | 0 | |
| Ruth und Peter Marx Stiftung | 3.483 | 3.483 | 3.483 | 0 | 0 | |
| Summe | 42.734 | 5.463 | 41.546 | 315 | 774 | |
| nichtrechtsfähige Stif- | ||||||
| tungen * | ||||||
| Summe insgesamt nicht- | 351.852 | 26.971 | 336.019 | 5.332 | 2.934 | |
| rechtsfähige und rechts- | ||||||
| fähige Stiftungen * |
-
*) es handelt sich hierbei um gerundete Beträge. Für die in 2025 neu gegründete Heidi-Forstner-Stiftung und
-
Albert-und-Erna-Hafenrichter-Stiftung war die Nachlassabwicklung noch nicht abgeschlossen und somit waren zum
31.12.2025 noch keine Vermögenswerte bilanziert.
3. Stiftungsausrichtungen / Zuschüsse an Dritte
Die nachfolgende Übersicht weist die Zweckausrichtungen für 2025 und 2024 aus. Im Jahr 2025 wurden insgesamt 5.039 Anträge mit einem Auszahlungsvolumen in Höhe von 6.037 TEUR bewilligt.
| Stiftungsausrichtungen und Zuschüsse | Anzahl Anträge 2025 | in T€ 2025 | Anzahl Anträge 2024 | in T€ 2024 | Abweichung (in T€) | Abweichung in % (gerundet) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Stiftungsgaben 2. Stipendien 3. Zuschüsse an Institutionen | 4.635 160 244 | 3.705 152 2.180 | 4.673 190 238 | 3.624 171 1.655 | 81 - 19 525 | 2 % - 11 % 32 % |
| Summe | 5.039 | 6.037 | 5.101 | 5.450 | 587 | 11 % |
Die Höhe der Zweckausrichtungen erhöhte sich zum Vorjahr um ca. 11 % auf rund 6,037 Mio. €. Insgesamt wurden rd. 587 T€ mehr ausgerichtet als im Vorjahr.
Die rückläufige Anzahl der Anträge ist darauf zurückzuführen, dass seitens des Allgemeinen Sozialdienstes des Jugendamtes sowie des Sozialpädagogischen Fachdienstes des Amtes für Existenzsicherung und soziale Integration weniger Anträge auf Stiftungsgaben aufgenommen wurden.
Auf die Zweckausrichtungsstatistik der Stiftungen der Stadt Nürnberg, Haushalt 2024 und 2025 wird verwiesen (siehe Anhang 1).
4. Beratungen / Spenden / Zustiftungen / Neugründungen
Stiftungsberatungen der Stiftungsverwaltung (schriftlich, telefonisch, persönlich)
Die Beratung potenzieller Stifterinnen und Stifter bzw. Spenderinnen und Spender erfolgt in Einzelgesprächen. Zu den Beratungsthemen gehören unter anderem Fragen zur Gründung einer Stiftung, zu Zustiftungen, Rechtsformen, steuerlichen Aspekten, Testamenten und Stiftungssatzungen.
Im Jahr 2025 wurden drei neue nichtrechtsfähige Stiftungen gegründet. Außerdem wurden 97 Spenden in Höhe von rd. 128 T € für verschiedene Stiftungen getätigt. Ein Betrag von insgesamt 17.220 T € an zusätzlichem Stiftungsvermögen wurde aus Nachlässen bzw. als Zustiftungen in verschiedene bestehende Stiftungen eingebracht. Zudem konnten rd. 4.735 Mio. € an Grundstockvermögensausstattung verbucht werden. Weiterhin wurden unseren Stiftungen im vergangenen Jahr Geldauflagen (Bußgelder) in Höhe von rd. 25 T € vom Landgericht Nürnberg-Fürth zugewiesen. Die erhaltenen Bußgelder stehen zusätzlich für die Zweckausrichtung zur Verfügung.
5. Verwaltung des Stiftungsvermögens
Die Stiftungsverwaltung verwaltet das Vermögen der Stiftungen, unter Beachtung des Stifterwillens bzw. der Stiftungssatzung und entsprechender Testamente, im Rahmen des Stiftungsgesetzes.
Je nach Anlageportfolio werden zur Erzielung von Erträgen und zur nachhaltigen Bestandssicherung neben Finanzanlagen häufig auch Sachanlagen im Vermögen einer Stiftung gehalten.
5.1 Sachanlagen
5.1.1 Grundstücke, Gebäude, dingliche Rechte Die von der Stadtkämmerei verwalteten Stiftungen umfassen insgesamt unter anderem 34 ausgereichte Erbbaurechte, Wohnimmobilien mit aktuell 454 Wohneinheiten und fünf Geschäftshäuser sowie 511 Hektar Wald.
Das Gesamtvolumen des Sachanlagevermögens zu Buchwerten beläuft sich zum 31.12.2025 auf 78,3 Mio. Euro.
Die Verwaltungsarbeiten bei Liegenschaften werden federführend durch das Liegenschaftsamt vorgenommen, sofern nicht gewerbliche Hausverwaltungen damit beauftragt sind. Trotzdem sind auch von der Stiftungsverwaltung zeitintensive Abstimmungen und Prüfungen erforderlich. Über An- und Verkäufe, Abschlüsse von wichtigen Verträgen und die Durchführung von Baumaßnahmen entscheidet die Stiftungsverwaltung nach Prüfung, Wirtschaftlichkeitsbetrachtung und Sicherstellung der Finanzierung.
Zum Erhalt der Stiftungsimmobilien wurden im Jahr 2025 Bauunterhaltsmaßnahmen (Gebäudeunterhalt) in Höhe von insgesamt 1,2 Mio. € durchgeführt.
5.1.2 Stiftungswald
Der Stiftungswald der Heilig-Geist-Spital-Stiftung befindet sich in der Nähe von Schnaittach im
Nürnberger Land und hat eine Fläche von rund 511 ha. Der Großteil der Waldflächen gehört seit
dem 14. und 15. Jahrhundert bereits zum Stiftungsvermögen und wird von unserer Försterin mit
Unterstützung eines Waldarbeiters betreut. Aufgrund des Klimawandels bleibt der Waldumbau ein
Schwerpunkt der forstlichen Arbeit, es werden aber zusätzliche Maßnahmen unternommen, bspw.
wurde im Jahr 2023 die Renaturierung eines Moores durchgeführt und eine weitere Renaturierung
ist geplant.
5.2 Finanzanlagen
Für die Finanzanlagen gilt die Anlagerichtlinie gemäß den Beschlüssen des Ältestenrates/Finanzausschusses.
5.2.1 Vermögenswerte Das Finanzanlagevermögen aller Stiftungen zu Kurswerten am 31.12.2025 beträgt 430.325 T€. Bilanziell beläuft sich das Finanzanlagevermögen auf 239.922 T€. In der Bilanz darf eine Zuschreibung über die Anschaffungs- bzw. Kaufwerte nicht vorgenommen werden. Bei den Finanzanlagen sind anteilig 24,62 % in Aktien, Aktienanleihen bzw. Aktienfonds und 75,38 % in festverzinslichen Wertpapieren, Immobilienfonds und Schuldscheindarlehen bzw. Versicherungskapitalisierungsgeschäfte angelegt.
Das Finanzanlagevermögen hat bilanziell insgesamt um 13 Prozent zugenommen.
Übersicht über die Entwicklung des Finanzanlagevermögens:
| Bestand Finanz- anlagen 31.12.2025 | Bestand Finanz- anlagen 31.12.2024 | Veränderung in Euro | Verän- | ||
|---|---|---|---|---|---|
| derung | |||||
| in % | |||||
| Summe Stiftun- gen gesamt | 239.922.383,50 | 212.322.212,67 | 27.600.170,83 | 13,00 | |
| 239.922.383,50 | 13,00 |
Bestand Finanz-
anlagen 31.12.2025
Bestand Finanz-
anlagen 31.12.2024
Veränderung in
Euro
Gemäß den Anlagerichtlinien sind im Rahmen des Jahresabschlusses die Wertentwicklung und der Anteil der jeweiligen Anlagekategorie bei den Stiftungen zu überprüfen und dem Ältestenrat der Stadt Nürnberg vorzulegen. Eine Übersicht über die Entwicklung des Finanzanlagevermögens der einzelnen Stiftungen findet sich im Anhang 2 zu diesem Bericht. Eine Erhöhung ist unter anderem darin begründet, dass wegen Kapitalerhaltungsmaßnahmen (Inflationsausgleich) oder Zustiftungen in neue Wertpapiere investiert wurde. Das Finanzanlagevermögen erhöhte sich im Jahr 2025 insbesondere aufgrund der hohen Zustiftungen sowie Grundstockausstattungen.
5.2.2 Rendite Die Gesamterträge aller Finanzanlagen der Stiftungen im Jahr 2025 lagen bei 10,7 Mio. €. Darin enthalten sind neben Zinszahlungen unter anderem auch Dividendenausschüttungen.
Bezogen auf das durchschnittliche Finanzanlagevermögen im Jahr 2025 ermittelt sich ein Effektivzinssatz von:
4,76 % (auf Basis der Bilanzwerte)
2,77 % (auf Basis der Markt- bzw. Kurswerte).
5.2.3 Verwaltungstätigkeiten bei Finanzanlagen Nachfolgend die Verwaltungstätigkeiten bei Finanzanlagen im Überblick:
| Verwaltungsarbeiten | Anzahl 2025 | in T€ 2025 | Anzahl 2024 | in T€ 2024 | Abweichung in T€ | Abweichung in % (gerundet) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Verkäufe / Rückzahlungen 2. Neuanlagen | 165 203 | 25.771 46.246 | 254 147 | 40.204 41.775 | -14.433 4.471 | - 36 % 11 % |
5.2.4 Kategorien der Finanzanlagen Gemäß den Anlagerichtlinien ist bei der Wahl der Finanzprodukte auf eine ausreichende Diversifikation hinsichtlich Anlagenart und Laufzeit zu achten. Der Anteil an Aktien, Aktienfonds und Aktienanleihen darf 30 Prozent des Anlagevermögens zum Zeitpunkt des Wertpapierkaufes nicht überschreiten. Bei der Sigmund-Schuckert-Stiftung ist aus historischen Gründen und dem Einbringen von Siemensaktien bei Stiftungsgründung die 30-Prozent-Quote überschritten. Zudem wurde bei einzelnen rechtsfähigen Stiftungen auf Wunsch der Stifter*innen die Aktienquote auf 50 Prozent erhöht. Bei allen anderen Stiftungen wurde entsprechend der Anlagerichtlinie der Anteil von 30 Prozent an Aktien, Aktienfonds und Aktienanleihen zum Zeitpunkt des Wertpapierkaufes nicht überschritten. Einzelauswertungen können bei der Stiftungsverwaltung nachgefragt werden.
Die folgende Grafik veranschaulicht die Quoten der jeweiligen Anlagekategorie (Basis Bilanzwerte aller Stiftungen):
Aufteilung nach Art der Wertpapieranlage
Pfandbriefe
Bilanzwerte 1,25%
Kapitalanleihen
1,36%
Unternehmensanleihen
Schuldscheindarlehen
4,20%
20,12%
Rentenfonds
0,36%
Bankenanleihen
39,22 %
davon: 48,53% fester Zins ohne
Mischfonds
Kündigungsoption
0,32%
14,77% Stufenzins mit Kündigungsoption
ImmobilienfondsAktienfonds
Aktien
8,57% 0,11% 9,06% Stufenzins ohne …
6,51%
Aktienanleihen Staatsanleihen
18,00% 0,00%
5.2.5 Nachhaltigkeit bei Finanzanlagen Die Stiftungen der Stadt Nürnberg investieren seit dem Beschluss des Ältestenrats/Finanzausschusses vom 22.03.2017 ihr Vermögen nur noch in nachweislich nachhaltig tätige Unternehmen. Dabei werden Unternehmen bei der Vermögensanlage daraufhin überprüft, ob sie insgesamt nachhaltig wirtschaften. Bei der Beurteilung der Nachhaltigkeit finden ökologische, soziale und ethische Themen Berücksichtigung. Das Vermögen der Stiftungen ist zu über 90 Prozent nach diesen Kriterien nachhaltig angelegt und bei den Neuanlagen im letzten Jahr wurde nur noch in Wertpapiere investiert, die die Nachhaltigkeit berücksichtigen.
5.2.6 Aktive und passive Depotverwaltung Grundsätzlich erfolgt bei den von der Stadt Nürnberg verwalteten Stiftungen die Wertpapierverwaltung durch eine passive bzw. eine beratende Depotverwaltung. Hier wird bei Fälligkeit auslaufender Wertpapiere von der Stiftungsverwaltung eine entsprechende Neuanlage veranlasst. Die depotverwaltende Bank leistet Hilfestellung in der Weise, dass bezüglich der Laufzeit, der Risikobeurteilung und der Effektivrendite ein Anlagevorschlag erfolgt.
6. Öffentlichkeitsarbeit
Die Stiftungsverwaltung ist Partnerin in der Stiftungsinitiative der Stadt Nürnberg. Hier gestaltet sie unter anderem den Nürnberger Stiftungstag aktiv mit, um das Thema Stiftungen weiter bekannt zu machen und um ein gutes Netzwerk aufzubauen.
Besuchen Sie gerne die Homepage der Stiftungsverwaltung unter: https://www.nuernberg.de/internet/stiftungsverwaltung/ Hier finden Sie zahlreiche Informationen und aktuelle Hinweise rund um die Nürnberger Stiftungen.
Seit 2025 werden jährlich bis zu vier Newsletter aus der Stiftungsverwaltung mit aktuellen Informationen zu den Stiftungstagen, Stiftungsjubiläen, Stiftungsneugründungen und vielem mehr verschickt. Die Anmeldung ist über die Homepage der Stiftungsverwaltung möglich.
Nürnberg, im Oktober 2026
Stadt Nürnberg Stadtkämmerei Stiftungsverwaltung Theresienstraße 1 90403 Nürnberg
Telefon: + 49 (0) 911/231-2631 Telefax: + 49 (0) 911/231-5255 E-Mail: stiftungsverwaltung@stadt.nuernberg.de Internet: https://www.nuernberg.de/internet/stiftungsverwaltung/
7. Anhänge (Zweckausrichtung und Entwicklung Finanzanlagevermögen)
7.1 Anhang 1: Zweckausrichtung
| Zweckbestimmung | Anzahl (bewilligt) | ||
|---|---|---|---|
| 2024 | 2025 | ||
| Nichtrechtsfähige Stiftungen | |||
| Heinrich und Amalie Lang-Stiftung - für Bedürftige | Stiftungsgaben | 49 | 58 |
| Eberhard und Fanny Ermann'sche Stiftung - für Bedürftige | Stiftungsgaben | 26 | 28 |
| Otto-Lauterbach-Stiftung - für Kriegsblinde und im Krieg Ertaubte | Stiftungsgaben | 21 | 26 |
| Marie-Hack-Stiftung - für Institutionen der Blinden und Körperbehindertenhilfe | Zuschüsse | 13 | 9 |
| Fritz und Eugenie Übelhör-Stiftung - für studierende Söhne aus Freidenkerkreisen | Stipendien | 0 | 0 |
| Andreas-Winterbauer-Stiftung - für junge Menschen in Ausbildung | Stipendien | 52 | 19 |
| Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten - Förderung von Kunst und Kultur | Zuschüsse durch Beschluss des Kuratoriums | 9 | 7 |
| Andreas-Staudt-Stiftung - Förderung von Bildung und Kultur | Zuschüsse Stipendien | 0 0 | 1 0 |
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stiftung - für begabte bedürftige junge Nürnberger | Stipendien | 0 | 2 |
| Johann und Liselotte Lehner Stiftung - für begabte Nürnberger Schüler und Studierende | Stipendien | 4 | 51 |
| Emil u. Lydia Kudrnac Stiftung - Förderung von Waisen | Zuschüsse an KJH | 1 | 1 |
| Spaeth-Falk-Hammerbacher Stiftung - Erforschung der Sozial-, Wirtschafts-, Technik- und Industriegeschichte Nürnbergs im 18. und 19. Jhd. | Zuschüsse durch Beschluss d e s Kuratoriums | 1 | 2 |
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung - Förderung des Tierschutzes | Zuschüsse | 1 | 1 |
| Auxiliar-Stiftung - Förderung der Partnerstädte | Zuschüsse | 1 | 1 |
| Riedner-Weißmann-Stipendienstiftung - Förderung Willstätter-Gymnasium | Stipendien Zuschüsse | 0 2 | 0 2 |
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung - für Nürnberger Schüler und Studierende | Stipendien | 7 | 0 |
| Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung - Förderung der Altstadtfreunde Nürnberg | Zuschüsse | 2 | 2 |
| Margarete-Weigel-Stiftung - für Bedürftige, insbesondere Kinder - für Mündel des Jugendamtes | Stiftungsgaben Zuschüsse | 15 1 | 0 1 |
| Leonhard Wagner Stiftung - Förderung der Georg-Simon-Ohm-Hochschule | Zuschüsse | 1 | 1 |
Betrag (€)
S
2024 2025
1.1 24.900 31.450
1.2 13.600 15.200
1.3 20.650 24.100
1.4
154.697 233.212
1.5 0 0
1.6 39.940 12.550
1.7 19.775 15.500
1.8
0 4.600 0 0
1.9 0 1.500
1.10 2.550 35.400
1.11 4.000 2.700
1.12
1.930 51.100
1.13 2.193 2.200
1.14 2.220 2.700
1.15 0 0 8.124 10.333
1.16 4.850 0
1.17 5.530 6.626
1.18 9.700 0 6.078 5.065 1.19 3.800 3.300
| Zweckbestimmung | Anzahl (bewilligt) | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | 2025 | |||||
| Marie und Hugo Lemnitzer-Stiftung - Förderung von Obdachlosen - Ausbau von Radwegen | Zuschüsse Zuschüsse | 2 0 | 2 0 | |||
| Ernst und Berta Wurzer Stiftung - Förderung von Projekten für Senioren | Zuschüsse | 4 | 3 | |||
| Werner und Elisabeth Krauß Stiftung - Förderung Blindeninstitutsstiftung Rückersdorf | Zuschüsse | 1 | 1 | |||
| Adolf und Gertraud Müller Stiftung - Förderung von Einrichtungen für Sterbens- und Demenzkranke | Zuschüsse | 4 | 1 | |||
| Stiftung "Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschenrechte" | Zuschüsse durch Beschluss des Stiftungsrates | 11 | 8 | |||
| Erwin-und-Monika-Telle-Stiftung - Einzelförderung - für die Kinder- und Jugendhilfe | Stipendien Zuschüsse | 0 15 | 0 13 | |||
| Dorothea-Herzog-Kulturstiftung - Förderung der Stiftung Staatstheater Nürnberg | Zuschüsse | 2 | 1 | |||
| Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur - Förderung der bildenden Kunst - Förderung der Emanzipation | Zuschüsse Zuschüsse | 0 0 | 0 1 | |||
| Erich und Grete Berwind Stiftung - Förderung von Behinderten und Sehbehinderten - für Institutionen der Blinden- und Behindertenhilfe | Stiftungsgaben Zuschüsse | 0 4 | 0 2 | |||
| Stiftung Klinikum Nürnberg - Förderung des Klinikums Nürnberg | Zuschüsse | 2 | 1 | |||
| 1.30 | Mathilde-Gottschalk-Stiftung a) 70% Förderung des Tiergartens b) 30% Förderung Tierschutz in Nürnberg | Zuschüsse | 1 1 | 1 1 | 18.600 8.000 | 10.600 4.500 |
| 1.31 | Georg und Gisela Gottschalk Stiftung Nürnberg - Förderung der Altenhilfe, Gesundheitspflege, Kriegesbeschädigte, Errichtung vn Gedenkstätten | Zuschüsse | 2 | 2 | 1.188 | 760 |
| 1.32 | Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst (Stiftung SWK) a) Förderung für Projekte an Nürnberger Hochschulen b) Vergabe von Stipendien c) Unterstützung künstlerischer Werke, Veranstaltungen | Zuschüsse Stipendien Zuschüsse | 0 0 2 | 0 0 1 | 0 0 2.700 | 0 0 1.000 |
| 1.33 | Pocket-Opera-Company-Stiftung Nürnberg - Förderung von Kunst und Kultur | Zuschüsse | 1 | 1 | 12.000 | 50.000 |
| 1.34 | Stamm-Schmitt-Stiftung - Förderung der Wissenschaft und Forschung sowie des Gesundheitswesens | Zuschüsse | 0 | 1 | 0 | 43.554 |
| 1.35 | Peter H. Richter Stiftung Förderung Nürnberger Symphoniker, Altstadtfreunde und Klabautermann e.V. | Zuschüsse | 3 | 3 | 16.050 | 11.650 |
| 1.36 | Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung Förderung der Kinder- und Jugendarbeit in Wöhrd | Zuschüsse | 0 | 0 | 0 | 0 |
| 1.37 | Kunststiftung Kertz Förderung der Kunstvilla (Kertz Kabinett) | Zuschüsse | 0 | 1 | 0 | 11.000 |
| 261 | 256 | 509.785 | 777.492 |
| Zweckbestimmung | Anzahl (bewilligt) | ||
|---|---|---|---|
| 2024 | 2025 | ||
| Rechtsfähige Stiftungen | |||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung a) für Bedürftige b) Erstattung v. Mietaufwendungen an SenA u. Nüst c) Nachlass Rahnhöfer d) Klinikum Sozialdienst f. bed. Patienten | Stiftungsgaben Zuschüsse Zuschüsse Zuschüsse | 121 1 1 1 | 0 1 1 0 |
| Findel- und Waisenhausstiftungen a) Pflege und Erziehung verwaister Kinder b) Zustiftung Petz | Zuschüsse an Kinder- und Jugendheim Ausflugsfahrten KJH | 1 1 | 2 1 |
| Klein'sche Brennmaterialienstiftung - für Bedürftige | Stiftungsgaben | 232 | 169 |
| Kost-Pocher'sche Stiftung - Förderung von Kunst und Wissenschaft und allg. Wohlfahrt - Zustiftung Löwinger | Zuschüsse an Institutionen | 41 1 | 42 1 |
| Fritz-Hintermayr-Stiftung - für gemeinnützige und mildtätige Zwecke | Zuschüsse durch Beschluss des Kuratoriums | 11 | 6 |
| Wallner'sche Blinden- und Stipendienstiftung a) für Blinde b) für Studierende an der Wirtschafts- und sozialwissenschaftlichen Fakultät | Stiftungsgaben Stipendien | 4 0 | 2 0 |
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung - für bedürftige Nürnberger | Stiftungsgaben | 28 | 26 |
| Sigmund-Schuckert-Stiftung a) für Ausbildung evangelischer junger Nürnberger b) für bedürftige evangelische Nürnberger c) Projektförderung | Stipendien Stiftungsgaben Zuschüsse | 27 4.176 4 | 33 4.326 4 |
| Stiftung Lokalstudienfonds a) für würdige junge Nürnberger b) für Einrichtungen, die der höheren Bildung dienen | Stipendien Zuschüsse an Institutionen | 50 0 | 30 0 |
| Stiftung für Bildung und Unterricht a) für würdige junge Nürnberger in Ausbildung b) für Bildungseinrichtungen c) Nachlass Kröner - für begabte Kinder d) Zustiftung Kozempel - für Studierende | Stipendien Zuschüsse an Institutionen Stipendien Stipendien | 16 1 0 0 | 0 1 0 0 |
| Stiftung zur Förderung der 6. Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg - Beschaffung von Büchern für die Bibliothek | Zuschüsse | 1 | 1 |
| Heinrich Gröschel Stiftung a) Förderung der Altenhilfe und des Tiergartens b) für würdige junge Nürnberger | Zuschüsse Stipendien | 8 1 | 10 0 |
| Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung a) Förderung des ärztlichen Nachwuchses, Medizinische Ausstattung der Kliniken b) Vergabe des Dr. Birkner Preis | Zuschüsse durch Beschluss des Kuratoriums | 2 1 | 2 0 |
| Heinz und Inge Tschech Stiftung - Förderung Gehörloser, Behinderter u. deren Einrichtungen | Zuschüsse | 8 | 4 |
Betrag (€)
S
2024 2025
2.1 63.700 0 416.564 416.564 1.200 2.400 5.000 0
2.2 162.000 363.681 600 1.590
2.3 164.290 130.810
2.4
96.927 83.832
4.923 5.507
2.5 70.576 63.787
2.6 3.600 1.800
0 0
2.7 15.000 14.500
2.8 49.300 66.400 3.306.822 3.486.770 45.322 7.043
2.9 33.700 19.000 0 0
2.10 9.350 0 1.300 1.500 0 0 0 0
2.11
3.400 3.000
2.12 36.420 52.360 3.100 0
2.13
85.048 129.185 5.000 0
2.14
47.714 90.016
| Zweckbestimmung | Anzahl (bewilligt) | |
|---|---|---|
| 2024 | 2025 |
Betrag (€)
Stiftung/Stiftungszweck
2024 2025
.1
R u d o lf V o lla n d S tiftu n g
- U n te rs tü tz u n g b e d ü rftig e r K ü n s tle r
2 7 .5 4
2 1 .0 4
.1
L e o u n d T ru d e D e n e c k e S tiftu n g
- F ö rd e ru n g N ü rn b e rg e r H o s p iz e in ric h tu n g e n
Z
u s c h ü s s e
1 1 .2 1
1 5 .1 8
.1
M a x u n d R o s e m a rie H ü b s c h m a n n S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r B lin d e n a n s ta lt e .V .
Z Zd
u s c h ü s s e
1 .1 7
5 2
u s c h ü s s e d u rc h e s K u ra to riu m s
B
e
s c h
lu s s
.1
F rie d a u n d H e lm u t S c h w e im e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r K in d e r-, J u g e n d - u n d T ie rh ilfe
9 .0 0
8 .4 0
.1
U rs u la -F is c h e r-S c h w a n h ä u ß e r-u n d -G e b h a rd -
Zd
u s c h ü s s e d u rc h e s K u ra to riu m s
B
e
s c h
lu s s
S c h ö n fe ld e r-S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r K in d e r-, J u g e n d h ilfe
1 3 .7 7
1 5 .0 0
.2
R u d o lf u n d E b e rh a rd B a u e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d ive rs e r g e m e in n ü tz ig e r Z w e c k e
9 5 .8 7
8 1 .6 5
Z
u s c h ü s s e
- S tiftu n g s fo n d s F ra u e n h ä u s e r
2 .1 0
1 .9 4
Z
u s c h ü s s e
.2
A lfre d G o lo m b e k S tiftu n g
8 .1 6
8 .1 0
Z
u s c h ü s s e
- H ilfe vo n M e n s c h d e n m it e n d o g e n e n P s y c h o s e
.2
S tiftu n g L o m p a
a ) F ö rd e ru n g d e r K in d e r- u n d J u g e n d h ilfe
Z
u s c h ü s s e
8 .2 8
5 .2 4
b ) F ö rd e ru n g vo n b e n a c h te ilig te n K in d e r, ju n g e M e
n s c h e n
S
tiftu n g s g a b e n
2 .0 0
b ) F ö rd e ru n g vo n b e n a c h te ilig te n K in d e r, ju n g e M e
n s c h e n
S
tip e n d ie n
2 0 .5 0
1 1 .4 0
.2
H e h l S tiftu n g
7 .0 5
6 .0 0
a ) 5 0 % F ö rd e ru n g V o lk s u n d B e ru fs b ild u n g
S
tip e n d ie n
1 0 .3 0
9 .0 0
b ) 5 0 % F ö rd e ru n g K u n s t u n d K u ltu r
Z
u s c h ü s s e d u rc h
K
u
ra to
riu m
.2
W o lfra m u n d Ils e U n g e r S tiftu n g (V e rb ra u c h s s
tiftu n g
5 .6 4
6 .5 0
- F ö rd e ru n g K u ltu r, W is s e n s c h a ft u n d F o rs c h u n g
Z
u s c h ü s s e
.2
D r. E rw in u n d E lis a b e th R e ic h e rt S tiftu n g
8 .0 0
- F ö rd e ru n g d e r A lts ta d tfre u n d e e .V .
Z Zd ZdZ
u s c h ü s s e
.2
F re ih e rr v o n H a lle r's c h e F o rs c h u n g s s tiftu n g
u s c h ü s s e d u rc h e s B e ira ts
B
e
s c h
lu s s
- F ö rd e ru n g w is s e n s c h a ftlic h e r A rb e ite n
1 6 .3 0
3 4 .1 1
.2
H e d w ig L in n h u b e r - D r. H a n s S a a r-S tiftu n g
u s c h ü s s e d u rc h e s K u ra to riu m s u s c h u s s g e m . S
B
e
s c h
lu s s
a ) F ö rd e ru n g w is s e n s c h a ftlic h e r A rb e ite n
3 5 .8 6
1 2 .9 3 3 9 .0 0
b ) F ö rd e ru n g d e r A lts ta d tfre u n d e e .V .
a
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u n g
.2
B ä u m e fü r N ü rn b e rg S tiftu n g (2 )
Zd u s c h ü s s e d u rc h e s K u ra to riu m s
u s c h ü s s e d u rc h e s V o rs ta n d s B
B e
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s c h lu s s
lu s s
- S c h a ffu n g u n d P fle g e vo n G rü n im S ta d tg e b ie t N
b g . Zd
3 4 .4 5 4 0 .0 9 0 9 .7 8
3 5 .7 1 5 9 .5 0 7 7 .4 9
S u m m e r e c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
.8
.7
.9
.2
S u m m e n ic h tr e c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
S u m m e in s g e s a m t
.1
.0
.4
4 9 .8 8
.0
3 6 .9 9
7.2 Anhang 2: Wertentwicklung Finanzanlagen
| Stiftung | Bestand | Bestand | Veränderung in Euro | Verän- derung in Prozent | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | Finanzanlagen | ||||||
| 31.12.2025 | 31.12.2024 | ||||||
| in Euro | in Euro | ||||||
| Nichtrechtsfähige | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |||
| Stiftungen | |||||||
| Menschenrechte | 1.246.099,52 | 1.197.940,32 | 48.159,20 | 4 | |||
| Heinrich und Amalie Lang- Stiftung | 1.718.329,80 | 1.683.004,89 | 35.324,91 | 2,1 | |||
| Eberhard und Fanny Er- mann'sche Stiftung | 943.039,82 | 921.956,56 | 21.083,26 | 2,3 | |||
| Otto Lauterbach-Stiftung | 1.312.022,57 | 1.282.088,25 | 29.934,32 | 2,3 | |||
| Marie-Hack-Stiftung | 4.307.277,01 | 4.073.382,76 | 233.894,25 | 5,7 | |||
| Fritz und Eugenie Übelhör Stiftung | 80.823,27 | 81.029,87 | -206,60 | -0,3 | |||
| Andreas-Winterbauer-Stif- tung | 307.485,48 | 274.153,58 | 33.331,90 | 12,2 | |||
| Kunst- und Kultur-stiftung der Nürn-berger Nachrich- ten | 1.041.515,66 | 1.005.359,84 | 36.155,82 | 3,6 | |||
| Andreas-Staudt-Stiftung | 181.958,96 | 177.193,56 | 4.765,40 | 2,7 | |||
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stif- tung | 67.252,17 | 67.040,57 | 211,60 | 0,3 | |||
| Johann und Liselotte Leh- ner Stiftung | 2.172.504,45 | 2.032.703,22 | 139.801,23 | 6,9 | |||
| Emil und Lydia Kudrnac- Stiftung | 240.152,45 | 239.088,15 | 1.064,30 | 0,4 | |||
| Spaeth-Falk-Hammerba- cher-Stiftung Nürnberg | 196.117,30 | 98.236,60 | 97.880,70 | 99,6 | |||
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung | 126.292,13 | 125.885,23 | 406,90 | 0,3 | |||
| Auxiliar-Stiftung | 144.493,08 | 144.034,63 | 458,45 | 0,3 | |||
| Gustav Riedner – Karl Weißmann – Stipendien- stiftung | 316.387,60 | 309.340,80 | 7.046,80 | 2,3 | |||
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung | 301.676,06 | 276.907,78 | 24.768,28 | 8,9 | |||
| Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung | 159.028,97 | 148.731,75 | 10.297,22 | 6,9 | |||
| Margarete-Weigel-Stiftung | 737.014,37 | 592.154,23 | 144.860,14 | 24,5 | |||
| Leonhard Wagner Stiftung | 234.271,14 | 233.402,96 | 868,18 | 0,4 | |||
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 623.023,21 | 332.809,02 | 290.214,19 | 87,2 | |||
| Ernst und Berta Wurzer Stiftung | 752.405,48 | 731.160,92 | 21.244,56 | 2,9 | |||
| Werner und Elisabeth Krauß Stiftung | 145.393,00 | 125.240,50 | 20.152,50 | 16,1 | |||
| Adolf-und-Gertraud-Müller- Stiftung | 1.913.550,59 | 569.948,17 | 1.343.602,42 | 235,7 |
Verän-
derung in
Prozent
| Erwin-und-Monika-Telle- Stiftung | 583.162,76 | 525.638,42 | 57.524,34 | 10,9 |
|---|---|---|---|---|
| Dorothea-Herzog-Kultur- stiftung | 43.768,00 | 43.900,80 | -132,80 | -0,3 |
| Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur | 39.844,86 | 39.502,18 | 342,68 | 0,9 |
| Erich und Grete Berwind Stiftung | 2.006.851,47 | 1.972.931,81 | 33.919,66 | 1,7 |
| Stiftung Klinikum Nürnberg | 524.613,02 | 518.771,06 | 5.841,96 | 1,1 |
| Mathilde-Gottschalk-Stif- tung | 834.225,44 | 829.194,94 | 5.030,50 | 0,6 |
| Georg und Gisela Gott- schalk Stiftung | 109.070,80 | 95.350,00 | 13.720,80 | 14,4 |
| Stiftung Studium, Wissen- schaft, Kunst | 42.856,13 | 28.531,13 | 14.325,00 | 50,2 |
| Pocket-Opera-Company- Stiftung Nürnberg | 1.712.776,00 | 387.605,00 | 1.325.171,00 | 341,9 |
| Stamm-Schmitt-Stiftung | 2.000.980,79 | 1.960.819,49 | 40.161,30 | 2 |
| Peter H. Richter Stiftung | 400.000,00 | 400.000,00 | 0,00 | 0 |
| Hanne-und-Rudolf-Mitter- meier-Stiftung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Kunststiftung Kertz | 977.250,00 | 988.500,00 | -11.250,00 | -1,1 |
| Ruth und Peter Marx Stif- tung | 0,00 | 0,00 | 0,00 | |
| Summe nichtrechtsfä- hige Stiftungen | 28.543.513,36 | 24.513.538,99 | 4.029.974,37 | 16,4 |
| Stiftung | Bestand Finanzanlagen 31.12.2025 in Euro | Bestand | Veränderung in Euro | Verände- rung in Prozent | |
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzanlagen | |||||
| 31.12.2024 | |||||
| in Euro | |||||
| Rechtsfähige Stiftungen | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg | 16.516.143,37 | 13.739.651,37 | 2.776.492,00 | 20,2 | |
| Findel- und Waisenhaus- stiftungen | 2.138.052,02 | 1.775.076,01 | 362.976,01 | 20,4 | |
| Georg Matthias und Karo- line Klein'sche Brennmate- rialienstiftung | 1.100.730,85 | 928.613,69 | 172.117,16 | 18,5 | |
| Kost-Pocher’sche Stiftung | 4.435.425,22 | 4.241.394,94 | 194.030,28 | 4,6 | |
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 3.515.307,69 | 3.266.734,51 | 248.573,18 | 7,6 | |
| Johanna Sofie Wall- ner'sche Blinden- und Sti- pendienstiftung | 169.528,06 | 158.865,06 | 10.663,00 | 6,7 | |
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung | 239.719,28 | 158.165,34 | 81.553,94 | 51,6 | |
| Sigmund-Schuckert-Stif- tung | 139.934.547,99 | 134.811.415,32 | 5.123.132,67 | 3,8 |
Lokalstudienfonds Nürnberg 2.978.428,88 4.121.945,97 -1.143.517,09 -27,7
| Stiftung für Bildung und Un- terricht | 532.445,71 | 517.167,71 | 15.278,00 | 3 |
|---|---|---|---|---|
| Stiftung zur Förderung der Sechsten Fakultät der Uni- versität Erlangen-Nürnberg | 194.068,00 | 184.167,25 | 9.900,75 | 5,4 |
| Heinrich Gröschel Stiftung | 3.320.179,46 | 3.178.929,46 | 141.250,00 | 4,4 |
| Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung | 18.699.328,52 | 4.421.648,38 | 14.277.680,14 | 322,9 |
| Heinz und Inge Tschech Stiftung | 2.656.164,82 | 2.526.795,63 | 129.369,19 | 5,1 |
| Rudolf Volland Stiftung | 1.605.524,63 | 1.535.228,26 | 70.296,37 | 4,6 |
| Leo und Trude Denecke Stiftung | 240.717,79 | 205.115,59 | 35.602,20 | 17,4 |
| Max und Rosemarie Hüb- schmann Stiftung | 45.750,47 | 45.759,47 | -9,00 | 0,0 |
| Frieda und Helmut Schwei- mer-Stiftung | 1.353.643,40 | 746.344,90 | 607.298,50 | 81,4 |
| Ursula-Fischer-Schwan- häußer-und-Gebhard- Schönfelder-Stiftung | 223.681,14 | 195.733,34 | 27.947,80 | 14,3 |
| Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung | 4.475.878,30 | 4.199.227,90 | 276.650,40 | 6,6 |
| Alfred Golombek Stiftung | 402.865,44 | 378.187,48 | 24.677,96 | 6,5 |
| Stiftung Lompa | 190.228,68 | 170.783,54 | 19.445,14 | 11,4 |
| HehlStiftung | 907.925,28 | 892.637,90 | 15.287,38 | 1,7 |
| Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstif- tung) | 111.046,00 | 109.449,00 | 1.597,00 | 1,5 |
| Dr. Erwin und Elisabeth Reichert-Stiftung | 819.222,87 | 774.201,17 | 45.021,70 | 5,8 |
| Friedrich Freiherr von Hal- ler’sche Forschungsstiftung | 1.683.709,95 | 1.542.342,95 | 141.367,00 | 9,2 |
| Hedwig Linnhuber – Dr. Hans Saar-Stiftung | 2.613.067,12 | 2.808.219,54 | -195.152,42 | -6,9 |
| Bäume für Nürnberg Stif- tung | 275.539,20 | 174.872,00 | 100.667,20 | 57,6 |
| Summe rechtsfähige Stif- tungen | 211.378.870,14 | 187.808.673,68 | 23.570.196,46 | 12,6 |
| Summe Stiftungen ge- samt | 239.922.383,50 | 212.322.212,67 | 27.600.170,83 | 13,0 |