Sitzungsunterlagen
Sitzung des
Rechnungsprüfungsausschusses
24.06.2026
Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Feststellung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Nürnberg Sitzungsvorlage Rpr/001/2026 5 Bericht Prüfung konsolidierter Jahresabschluss 2023 Stadt Nürnberg Rpr/001/2026 8 TOP Ö 2 Entlastung für den konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg Sitzungsvorlage Rpr/002/2026 47 TOP Ö 3 Feststellung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg Sitzungsvorlage Rpr/003/2026 50 Bericht Prüfung Jahresabschluss 2024 Stadt Nürnberg Rpr/003/2026 53 Anhang zum Jahresabschluss 2024 Rpr/003/2026 137 TOP Ö 4 Entlastung für den Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg Sitzungsvorlage Rpr/004/2026 256 TOP Ö 5 Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen Sitzungsvorlage Rpr/005/2026 259 Bericht Prüfung Jahresabschlüsse 2024 rechtsfähige Stiftungen Rpr/005/2026 262 TOP Ö 6 Entlastung für die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen Sitzungsvorlage Rpr/006/2026 309
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung des Rechnungsprüfungsausschusses
Sitzungszeit
Mittwoch, 24.06.2026, 09:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Feststellung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Gutachten
Nürnberg Rpr/001/2026
Berschneider, Alois
2. Entlastung für den konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Gutachten
Nürnberg Rpr/002/2026
Berschneider, Alois
3. Feststellung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg Gutachten
Berschneider, Alois
4. Entlastung für den Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg Gutachten
Berschneider, Alois
5. Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen Gutachten
kommunalen Stiftungen Rpr/005/2026
Berschneider, Alois
6. Entlastung für die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen Gutachten
kommunalen Stiftungen Rpr/006/2026
Berschneider, Alois
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 03.12.2025,
öffentlicher Teil
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Feststellung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Nürnberg
Anlagen: Bericht Prüfung konsolidierter Jahresabschluss 2023 Stadt Nürnberg
Sachverhalt (kurz):
Der konsolidierte Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg wurde gem. Art. 103 ff. GO durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft. Die Prüfung ergab, dass der Abschluss ordnungsgemäß aufgestellt wurde, die Feststellung wird empfohlen.
Im Bericht über die Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Nürnberg vom 28.04.2026 wurden die Ergebnisse des Rechnungsprüfungsamtes zusammengefasst und hiermit dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Begutachtung des Abschlusses 2023 vorgelegt.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Nürnberg zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 der Stadt Nürnberg gemäß Art. 102 Abs. 3 GO.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2023 beträgt 12.487.499.659,80 Euro. Der Gesamtbilanzüberschuss beträgt 228.720.818,66 Euro.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Entsprechend des Gutachtens des Rechnungsprüfungsausschusses vom 24.06.2026 wird gem. Art. 102 Abs. 3 GO der konsolidierte Jahresabschluss der Stadt Nürnberg zum 31.12.2023 festgestellt.
140-14.20.00-10/2/4
Bericht
für den
Rechnungsprüfungsausschuss am 24.06.2026
öffentlich
über die Prüfung des
konsolidierten
Jahresabschlusses 2023
der Stadt Nürnberg
April 2026
1 KONSOLIDIERTER JAHRESABSCHLUSS 2023 DER STADT NÜRNBERG 3
1.1 Einführung 3
1.2 Prüfungsgrundlagen und -durchführung 3
1.3 Vermögens- und Ertragslage im Berichtsjahr 5
1.3.1 Vermögenslage 5 1.3.2 Ertragslage 10 1.4 Vermögens- und Ertragslage im Zeitablauf sowie Vergleich mit dem Einzelabschluss der
Stadt Nürnberg 12
1.4.1 Anteil der Ausgliederung 12 1.4.2 Angaben zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage – Mehrjahresübersicht 13 1.4.3 Anlagenintensität 15 1.4.4 Verbindlichkeiten und Pro-Kopf-Verschuldung 15
1.5 Ergebnisse der Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 16
1.5.1 Aufstellung des konsolidierten Jahresabschlusses 16 1.5.2 Feststellungen und Erläuterungen zum Konsolidierungskreis 17 1.5.3 Ordnungsmäßigkeit der in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Abschlüsse und Meldedaten 19 1.5.4 Kapitalkonsolidierung 19 1.5.5 Schuldenkonsolidierung 24 1.5.6 Wesentliche konzerninterne Vorgänge 25 1.5.7 At-Equity-Konsolidierung 26 1.5.8 Kapitalflussrechnung 28 1.5.9 Konsolidierungsbericht 34
2 ZUSAMMENFASSUNG DER PRÜFUNGSFESTSTELLUNGEN 37
3 ZUSAMMENGEFASSTES PRÜFUNGSERGEBNIS 39
Seite 2 von 39 Inhaltsverzeichnis
1 Konsolidierter Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürn-
berg
1.1 Einführung
Mit der Einführung der Kommunalhaushaltsverordnung-Doppik (KommHV-Doppik) ist die Stadt Nürnberg gemäß Art. 102a Gemeindeordnung (GO) sowie nach § 88 ff. KommHV-Doppik dazu verpflichtet, einen konsolidierten Jahresabschluss (Konzernabschluss) aufzustellen. Dies erfolgte nach der erstmaligen Aufstellung zum 31.12.2016 nun auch mit Wirkung zum 31.12.2023.
Der konsolidierte Jahresabschluss stellt einen gemeinsamen Jahresabschluss der Stadt mit den aus der Kernstadt in Form von Eigenbetrieben, Kommunalunternehmen oder in privater Rechtsform verselbständigten ausgelagerten Aufgabenträgern dar. Durch die Konsolidierung wird ein Gesamtüberblick über die finanziellen Verhältnisse und Leistungsbeziehungen sowie über das komplette Aufgabenspektrum der Kommune ermöglicht. Hierbei werden alle daran beteiligten Aufgabenträger wie eine wirtschaftliche und rechtliche Einheit abgebildet.
1.2 Prüfungsgrundlagen und -durchführung
Nach Art. 103 Abs. 1 und 3 GO obliegt die Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses dem Rechnungsprüfungsausschuss unter Hinzuziehung des Rechnungsprüfungsamtes der Stadt Nürnberg (Rpr) als Sachverständigem. Die Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses ist nach Art. 103 Abs. 4 GO innerhalb von 18 Monaten nach Abschluss des Haushaltsjahres durchzuführen. Für den konsolidierten Jahresabschluss zum 31.12.2023 wäre somit der 30.06.2025 als Prüfungsende vorgesehen gewesen. Tatsächlich wurde der konsolidierte Jahresabschluss erst am 23.07.2025 im Stadtrat vorgestellt und am 15.08.2025 dem Rechnungsprüfungsamt zur Prüfung vorgelegt. Die Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses erfolgte mit einer Unterbrechung im Zeitraum November 2025 bis einschließlich Januar 2026.
Der von der Stadt Nürnberg vorgelegte konsolidierte Jahresabschluss zum 31.12.2023 gliedert sich gemäß § 88 ff. KommHV-Doppik in folgende Bestandteile:
-
Konzernbilanz (Konsolidierte Vermögensrechnung, § 88 KommHV-Doppik),
-
Konzern- Gewinn- und Verlustrechnung (Konsolidierte Ergebnisrechnung, § 88 KommHV-Dop-
pik),
-
Kapitalflussrechnung, § 88 i. V. m. § 89 KommHV-Doppik,
-
Eigenkapitalübersicht, § 88 i. V. m. § 89 KommHV-Doppik sowie
-
Anhang zum Konzernabschluss (Konsolidierungsbericht, § 88 i. V. m. § 90 KommHV-Doppik)
Die Kapitalflussrechnung ist seit dem Jahr 2017 Bestandteil des konsolidierten Jahresabschlusses.
Besondere Schwerpunkte der Prüfung waren
-
die Abgrenzung des Konsolidierungskreises,
-
der Abgleich der Meldeberichte im Konsolidierungsprogramm Doppik al dente mit den geprüften
Jahresabschlüssen der Konzernunternehmen,
-
die Kapitalkonsolidierung,
-
die Schuldenkonsolidierung,
-
die Teilwertabschreibung auf das Klinikum Nürnberg,
-
die konzerninternen Rückstellungen,
-
die konzerninternen Vorräte,
-
die At-Equity-Konsolidierung sowie
-
die Kapitalflussrechnung.
Darüber hinaus wurde geprüft, ob der Konsolidierungsbericht die wesentlichen Erläuterungen, die durch gesetzliche Regelungen oder den Konsolidierungsleitfaden Bayern vorgegeben sind, enthält. Des Weiteren wurde geprüft, ob im Konsolidierungsbericht die Angaben zu den Bestandteilen wie auch zu den Veränderungen und Eliminierungen der einzelnen Positionen in der konsolidierten Vermögens- sowie in der Ergebnisrechnung korrekt wiedergegeben sind.
1.3 Vermögens- und Ertragslage im Berichtsjahr
1.3.1 Vermögenslage
Im Folgenden wird die konsolidierte Vermögensrechnung der Stadt Nürnberg zum 31.12.2023 gezeigt:
| AKTIVA | PASSIVA | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzposten | 31.12.2023 | Vorjahr | Bilanzposten | 31.12.2023 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||||
| 9.337.316.174,95 228.898.713,13 17.187.137,35 200.367.953,83 5.632.529,27 5.711.092,68 8.265.097.258,66 308.289.581,96 2.774.651.810,60 3.450.347.672,09 13.456.509,94 395.224.112,10 384.379.632,06 168.428.255,62 770.319.684,29 843.320.203,16 0,00 4.593.695,46 604.590.249,88 6.016.585,15 | |||||||
| A. | Anlagevermögen | 9.793.280.740,23 | 9.337.316.174,95 | A. | Eigenkapital | 2.404.295.676,63 | 2.105.243.933,85 |
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | 244.535.122,77 | 228.898.713,13 | I. | Allgemeine Rücklage (Nettoposition) | 684.019.710,03 | 684.912.685,75 |
| 1. | Konzessionen, DV-Lizenzen, sonstige Rechte | 24.839.745,22 | 17.187.137,35 | II. | Rücklagen aus nicht ertragswirksam | 2.607.755,58 | 2.631.467,61 |
| 2. | Geleistete Zuwendungen für Investitionen | 198.997.461,07 | 200.367.953,83 | aufzulösenden Zuwendungen/Kapitalrücklagen | |||
| 3. | Anzahlungen auf immaterielle | 11.512.714,79 | 5.632.529,27 | III. | Ergebnisrücklagen/Gewinnrücklagen | 1.303.428.425,49 | 1.010.986.520,85 |
| Vermögensgegenstände | IV. | Ergebnisvortrag | -157.275.694,23 | -19.627.514,80 | |||
| 4. | Geschäfts- oder Firmenwert | 9.185.201,69 | 5.711.092,68 | V. | Jahresüberschuss/Jahresfehlbetrag | 228.720.818,66 | 153.608.619,07 |
| II. | Sachanlagen | 8.627.205.503,47 | 8.265.097.258,66 | VI. | Ausgleichsposten für Anteile anderer | 337.944.069,39 | 267.881.563,66 |
| 1. | Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche | 310.441.840,42 | 308.289.581,96 | Gesellschafter | |||
| Rechte | VII. | Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsolidierung | 4.850.591,71 | 4.850.591,71 | |||
| 2. | Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche | 2.831.178.684,13 | VIII. | Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | |
| Rechte | B. | Sonderposten | 1.778.997.611,07 | 1.737.543.184,04 | |||
| 3. | Infrastrukturvermögen | 3.509.355.968,03 | |||||
| 4. | Bauten auf fremdem Grund und Boden | 13.017.712,57 | I. | Sonderposten aus Zuwendungen | 1.533.283.564,02 | 1.478.786.617,81 | |
| 5. | Kunstgegenstände und Kulturdenkmäler | 395.492.070,74 | II. | Sonderposten aus Beiträgen und ähnlichen | 218.803.368,14 | 217.267.167,78 | |
| 6. | Maschinen und technische Anlagen, Fahrzeuge | 402.803.035,18 | Entgelten | ||||
| 7. | Betriebs- und Geschäftsausstattung | 178.608.031,80 | III. | Sonstige Sonderposten | 26.860.502,91 | 24.003.038,45 | |
| 8. | Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 986.308.160,60 | IV. | Gebührenausgleich | 50.176,00 | 17.486.360,00 | |
| III. | Finanzanlagen | 921.540.113,99 | V. | Sonderposten für Abschreibungsmehrerlöse | 0,00 | 0,00 | |
| 1. | Sondervermögen | 0,00 | C. | Rückstellungen | 3.076.565.508,36 | 3.001.223.066,14 | |
| 2. | Anteile an verbundenen Unternehmen | 10.092.565,55 | I. | Rückstellungen für Pensionen und ähnliche | 2.438.127.455,82 | 2.417.715.773,26 | |
| 3. | Anteile an assoziierten Unternehmen | 641.399.749,62 | |||||
| Verpflichtungen | |||||||
| 4. | Sonstige Beteiligungen | 48.260.290,06 | II. | Umweltrückstellungen | 35.240.131,00 | 33.654.533,00 |
| AKTIVA | PASSIVA | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bilanzposten | 31.12.2023 | Vorjahr | Bilanzposten | 31.12.2023 | Vorjahr | ||
| EUR | EUR | EUR | EUR | ||||
| 41.362.166,40 | |||||||
| 5. | Ausleihungen | 42.840.593,66 | III. | Instandhaltungsrückstellungen | 26.738.382,27 | 29.713.161,65 | |
| 6. | Wertpapiere des Anlagevermögens | 178.946.915,10 | 186.757.506,27 | IV. | Rückstellungen im Rahmen des Finanzausgleichs | 26.177.275,35 | 10.253.647,68 |
| B. | Umlaufvermögen | 2.639.402.618,69 | 2.152.886.060,08 | und von Steuerschuldverhältnissen | |||
| V. | Rückstellungen für drohende Verpflichtungen aus | 0,00 | 0,00 | ||||
| I. | Vorräte | 280.872.553,71 | 244.323.526,43 | Bürgschaften, Gewährverträgen und verwandten | |||
| 1. | Roh-, Hilfs-, Betriebsstoffe, Waren | 136.064.509,52 | 120.195.475,17 | Rechtsgeschäften sowie anhängigen Gerichts- | |||
| und Widerspruchsverfahren | |||||||
| 2. | Unfertige Erzeugnisse und Leistungen/fertige | 82.119.551,55 | 60.614.352,81 | VI. | Sonstige Rückstellungen | 550.282.263,92 | 509.885.950,55 |
| Erzeugnisse und Leistungen | |||||||
| 3. | Grundstücke als Vorräte (unbebaute und bebaute) | 59.907.034,95 | 60.794.029,21 | D. | Verbindlichkeiten | 5.193.047.067,82 | 4.644.095.309,79 |
| 4. | Sonstige Vorräte | 2.766.143,69 | 2.704.355,24 | I. | Anleihen | 0,00 | 80.000.000,00 |
| 5. | Geleistete Anzahlungen auf Vorräte | 15.314,00 | 15.314,00 | II. | Verbindlichkeiten aus Krediten für Investitionen | 3.442.651.323,64 | 3.107.682.520,96 |
| II. | Forderungen und sonstige | 1.616.528.009,86 | 1.249.297.969,30 | III. | Verbindlichkeiten aus Krediten zur | 105.081.759,47 | 65.521.971,11 |
| Liquiditätssicherung | |||||||
| Vermögensgegenstände | |||||||
| 1. | Öffentlich-rechtliche Forderungen und | 324.771.631,70 | 298.305.905,53 | IV. | Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen | 231.761.355,37 | 247.771.441,46 |
| wirtschaftlich gleichkommen | |||||||
| Forderungen aus Transferleistungen | |||||||
| 2. | Privatrechtliche Forderungen | 1.035.394.808,62 | 666.709.732,75 | V. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 720.607.074,85 | 575.516.212,11 |
| 3. | Sonstige Vermögensgegenstände | 186.297.950,88 | 199.577.245,89 | VI. | Verbindlichkeiten aus Transferleistungen | 168.052.224,09 | 187.836.411,79 |
| 13.433.275,03 | VII. | Sonstige Verbindlichkeiten | 524.893.330,40 | 379.766.752,36 | |||
| 4. | Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen | 16.532.450,94 | E. | Passive Rechnungsabgrenzung | 34.593.795,92 | 54.880.957,49 | |
| 5. | Forderungen gegen den öffentlichen Bereich und Transferforderungen | 53.531.167,72 | 71.271.810,10 | F. | Treuhandkapital | 0,00 | 0,00 |
| III. | Wertpapiere des Umlaufvermögens | 0,00 | 0,00 | ||||
| IV. | Liquide Mittel | 742.002.055,12 | 659.264.564,35 | ||||
| C. | Aktive Rechnungsabgrenzung | 54.816.300,88 | 52.784.216,28 | ||||
| D. | Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag | 0,00 | 0,00 | ||||
| E. | Treuhandvermögen | 0,00 | 0,00 | ||||
| Summe Aktiva (Bilanzsumme) | 12.487.499.659,80 | 11.542.986.451,31 | Summe Passiva (Bilanzsumme) | 12.487.499.659,80 | 11.542.986.451,31 |
Report: 0104_BY_Vermoegensrechnung (hallobtf! gmbh)
Die folgenden Ausführungen konzentrieren sich auf die Zusammensetzung der konsolidierten Vermögensrechnung zum 31.12.2023.
Dem Bayerischen Konsolidierungsleitfaden folgend (Tz 70) wurde im Rahmen der Vollkonsolidierung auf die Aufdeckung der stillen Reserven und Lasten verzichtet. Infolgedessen sind die Vermögensgegenstände und Schulden nicht zu ihren Verkehrswerten, sondern zu Buchwerten angesetzt.
Die Vermögensstruktur zeigt folgende Entwicklung:
| Vermögen | 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEuro | % | TEuro | % | |||||
| Summe Anlagevermögen Umlaufvermögen Aktive Rechnungsabgrenzung | 9.793.281 2.639.403 54.816 | 78,4 21,1 0,5 | 9.337.316 2.152.886 52.784 | 80,9 18,6 0,5 | ||||
| Bilanzsumme | 12.487.500 | 100,0 | 11.542.986 | 100,0 |
Gegenüber dem Vorjahr hat sich die Bilanzsumme um 944,5 Mio. Euro bzw. 8,2 % erhöht. Gestiegen sind vor allem die Sachanlagen (+ 362,1 Mio. Euro) sowie die privatrechtlichen Forderungen im Bereich des Umlaufvermögens (+ 368,7 Mio. Euro).
Die Erhöhung des Sachanlagenvermögens spiegelt die Investitionen wider. Im Bereich der Kernverwaltung betrifft dies insbesondere den Bau und die Sanierung von Schulen, die Erweiterung der U-Bahnlinie U3 sowie den Bau und die Sanierung von Brücken. Umfangreiche Investitionen wurden auch durch die N-ERGIE AG in den Ausbau der Verteilungsanlagen sowie der Stromerzeugungs-, -gewinnungs- und -bezugsanlagen getätigt.
Der Anstieg der privatrechtlichen Forderungen resultiert maßgeblich aus der Zunahme der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen bei der N-ERGIE AG. Infolge der Umsetzung der Preisbremse sowie des gestiegenen Preisniveaus kam es zu Abrechnungsrückständen.
Auf der Aktivseite ist das Vermögen des „Konzerns“ Stadt Nürnberg wie im Vorjahr durch das Anlagevermögen geprägt. Das Anlagevermögen beläuft sich auf 9.793,3 Mio. Euro bzw. 78,4 % der Bilanzsumme. Auf das Umlaufvermögen entfallen 2.639,4 Mio. Euro (21,1 %) und auf den Aktiven Rechnungsabgrenzungsposten 54,8 Mio. Euro (0,5 %).
Mehr als die Hälfte des Konzern-Anlagevermögens entfällt auf die Kernverwaltung (50,4 %). Nimmt man den Teilkonzern Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN) hinzu, so verfügen die Stadt und der Teilkonzern StWN zusammen bereits über rund drei Viertel des Anlagevermögens (77,0 %). Das Anlagevermögen setzt sich wie folgt zusammen:
| Zusammensetzung Anlagevermögen | 31.12.2023 | 31.12.2022 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| „Konzern“ Stadt Nürnberg | TEuro | % | TEuro | % | |||||
| Immaterielle Vermögensgegenstände Sachanlagen Finanzanlagen | 244.535 8.627.206 921.540 | 2,5 88,1 9,4 | 228.899 8.265.097 843.320 | 2,5 88,5 9,0 | |||||
| Summe Anlagevermögen | 9.793.281 | 100,0 | 9.337.316 | 100,0 |
Der weit überwiegende Teil des Konzernanlagevermögens ist in Sachanlagen gebunden (88,1 %). Davon entfallen auf die Kernverwaltung und den Teilkonzern StWN 6.486,0 Mio. Euro bzw. 75,2 %. Es handelt sich hierbei hauptsächlich um Kindertageseinrichtungen, Schulen, Verwaltungsgebäude
sowie Straßen und Brücken der Stadt Nürnberg. Seitens des Teilkonzerns StWN entfällt das Sachanlagevermögen maßgeblich auf die Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg (VAG) bzw. die N-ERGIE AG und damit auf Fahrzeuge für den Personen- und Güterverkehr, Gleisanlagen, Streckenausrüstung und Steuerungsanlagen. Des Weiteren sind im Sachanlagevermögen die Verteilungsanlagen und Stromerzeugungs-, -gewinnungs- und -bezugsanlagen der N-ERGIE AG enthalten.
Auch das Finanzanlagevermögen entfällt hauptsächlich auf die Kernverwaltung und den Teilkonzern StWN. Deren Anteil – Kernverwaltung und StWN – beträgt 89,0 % (820,0 Mio. Euro) der gesamten Konzern-Finanzanlagen. Nicht enthalten im Finanzanlagevermögen sind die Anteile an den vollkonsolidierten Unternehmen. Deren Anteile wurden im Rahmen der Kapitalkonsolidierung mit deren Vermögensgegenständen und Schulden verrechnet. Im Ergebnis enthalten die Finanzanlagen daher vorwiegend die Anteile an assoziierten Unternehmen. Seitens der Kernverwaltung sind dies mit 161,5 Mio. Euro die Anteile an der NürnbergMesse GmbH sowie an der Flughafen Nürnberg GmbH.
Die Kapitalstruktur stellt sich wie folgt dar:
| Kapital | 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| TEuro | % | TEuro | % | |||||
| Ausgleichsposten Anteile fremder Ge- sellschafter Eigenkapital Stadt Nürnberg | 337.944 2.066.352 | 2,7 16,6 | 267.882 1.837.362 | 2,3 15,9 | ||||
| Eigenkapital Sonderposten Langfristiges Fremdkapital1 Kurz- und mittelfristiges Fremdkapital Passive Rechnungsabgrenzung | 2.404.296 1.778.998 6.112.540 2.157.072 34.594 | 19,3 14,2 48,9 17,3 0,3 | 2.105.244 1.737.543 5.853.170 1.792.149 54.881 | 18,2 15,1 50,7 15,5 0,5 | ||||
| Bilanzsumme | 12.487.500 | 100,0 | 11.542.987 | 100,0 |
Das Eigenkapital hat sich in Summe um 299,1 Mio. Euro auf 2.404,3 Mio. Euro erhöht und beläuft sich auf 19,3 % der Bilanzsumme (im Vorjahr: 18,2 %). Zu berücksichtigen ist, dass das Konzerneigenkapital auch einen Ausgleichsposten für andere Gesellschafter in Höhe von rund 338 Mio. Euro ausweist. Dieser Teil des Konzerneigenkapitals entfällt auf konzernfremde Gesellschafter, insbesondere die Thüga AG, die mit 39,8 % an der N-ERGIE AG beteiligt ist. Ohne Einbeziehung des Eigenkapitals der außenstehenden Gesellschafter beläuft sich die Eigenkapitalquote zum 31.12.2023 auf 16,6 % (im Vorjahr: 15,9 %).
Des Weiteren ist im Konzerneigenkapital ein passiver Unterschiedsbetrag aus Kapitalkonsolidierung in Höhe von 4,9 Mio. Euro enthalten. Dieser ist im Wesentlichen auf den auf Kapitalzuschüssen basierenden passiven Unterschiedsbetrag des Eigenbetriebs FSN (4,4 Mio. Euro) zurückzuführen.
| Eigenkapitalquote | 31.12.2023 | 31.12.2022 | ||
|---|---|---|---|---|
| % | % | |||
| Eigenkapitalquote I: Eigenkapital x 100 / Bilanzsumme | ||||
| • inklusive konzernfremde Gesellschafter | 19,3 | 18,2 | ||
| • ohne konzernfremde Gesellschafter | 16,6 | 15,9 |
1 Zum langfristigen Fremdkapital zählen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen, Anleihen, Investitionskredite sowie Verbindlichkeiten aus Krediten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen.
Das langfristige Fremdkapital erhöhte sich um 259,4 Mio. Euro bzw. um 4,4 % auf 6.112,5 Mio. Euro. Zwar wurden Anleihen in Höhe von 80,0 Mio. Euro zurückbezahlt. Zugleich stiegen aber die Kredite für Investitionen um 335,0 Mio. Euro.
Einen deutlichen Anstieg verzeichnete das kurz- und mittelfristige Fremdkapital (+ 364,9 Mio. Euro bzw. + 20,4 %). Der Anstieg betrifft zum großen Teil Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie die sonstigen Verbindlichkeiten der StWN bzw. N-ERGIE AG und ist unter anderem auf Abrechnungsverzögerungen im Zusammenhang mit den Preisbremsen zurückzuführen.
1.3.2 Ertragslage
Im Folgenden wird die konsolidierte Ergebnisrechnung der Stadt Nürnberg für das Haushaltsjahr 2023 im Vergleich zum Vorjahr gezeigt:
| Ertrags- und Aufwandsarten | Ergebnis des | Ergebnis des | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Haushaltsjahres | Vorjahres | ||||||||
| Euro | Euro | ||||||||
| 1 | + | Steuern und ähnliche Abgaben | 1.226.242.432,96 | 1.109.031.210,98 | |||||
| 2 | + | Zuwendungen und allgemeine Umlagen | 608.293.148,09 | 800.929.878,24 | |||||
| 3 | + | Sonstige Transfererträge | 6.678.522,48 | 8.919.683,11 | |||||
| 4 | + | Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte | 7.471.837.541,64 | 5.870.347.427,55 | |||||
| 5 | + | Auflösung von Sonderposten | 87.171.687,77 | 84.533.393,61 | |||||
| 6 | + | Privatrechtliche Leistungsentgelte | 276.557.518,71 | 281.754.082,65 | |||||
| 7 | + | Kostenerstattungen und Kostenumlagen | 390.255.935,62 | 324.795.870,15 | |||||
| 8 | + | Sonstige ordentliche Erträge | 143.643.197,80 | 108.392.635,62 | |||||
| 9 | + | Aktivierte Eigenleistungen | 63.632.200,41 | 117.088.650,00 | |||||
| 10 | +/- | Bestandsveränderungen | 1.268.185,55 | -17.210.801,37 | |||||
| S1 | = | Ordentliche Gesamterträge | 10.273.043.999,93 | 8.688.582.030,54 | |||||
| 11 | - | Personalaufwendungen | 1.705.749.765,26 | 1.640.087.624,47 | |||||
| 12 | - | Versorgungsaufwendungen | 168.935.198,30 | 164.711.954,13 | |||||
| 13 | - | Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen | 6.135.191.515,38 | 4.684.626.250,30 | |||||
| 14 | - | Bilanzielle Abschreibungen | 371.158.251,06 | 354.718.176,06 | |||||
| 15 | - | Transferaufwendungen | 940.137.966,52 | 859.320.129,30 | |||||
| 16 | - | Sonstige ordentliche Aufwendungen | 694.801.362,02 | 765.067.611,82 | |||||
| S2 | = | Ordentliche Gesamtaufwendungen | 10.015.974.058,54 | 8.468.531.746,08 | |||||
| S3 | = | Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit | 257.069.941,39 | 220.050.284,46 | |||||
| 17 | + | Finanzerträge | 96.803.821,18 | 41.845.203,94 | |||||
| 18 | + | Erträge aus assoziierten Aufgabenträgern | 0,00 | 0,00 | |||||
| 19 | - | Zinsen und sonstige Finanzaufwendungen | 116.068.359,13 | 100.517.363,82 | |||||
| 20 | - | Aufwendungen aus Eigenkapitalveränderungen aus assoziierten Unternehmen (§ 312 (4) HGB) | 2.177.835,84 | 4.691.046,94 | |||||
| S4 | = | Gesamtfinanzergebnis | -21.442.373,79 | -63.363.206,82 | |||||
| S5 | = | Ordentliches Gesamtergebnis | 235.627.567,60 | 156.687.077,64 | |||||
| 21 | + | Außerordentliche Erträge | 82.375.921,88 | 53.089.381,27 | |||||
| 22 | - | Außerordentliche Aufwendungen | 18.299.684,49 | 34.288.973,50 | |||||
| S6 | = | Außerordentliches Gesamtergebnis | 64.076.237,39 | 18.800.407,77 | |||||
| S7 | = | Gesamtjahresergebnis | 299.703.804,99 | 175.487.485,41 | |||||
| 23 | +/- | Anderen Gesellschaftern zuzurechnendes Ergebnis | -70.982.986,33 | -21.878.866,34 | |||||
| 24 | +/- | Ergebnisvortrag | 0,00 | 0,00 | |||||
| 25 | +/- | Entnahmen aus / Zuführung zu Rücklagen | 0,00 | 0,00 | |||||
| S8 | = | Gesamtbilanzüberschuss / -fehlbetrag | 228.720.818,66 | 153.608.619,07 |
Mit einem konsolidierten Jahresüberschuss von 228,7 Mio. Euro (Vorjahr: Jahresüberschuss 153,6 Mio. Euro) wurde für das Jahr 2023 auf Ebene des „Konzerns“ Stadt Nürnberg erneut ein positives Jahresergebnis erzielt. Der Anstieg im Vergleich zum Vorjahr beläuft sich auf 75,1 Mio. Euro und ist durch Sondereffekte (z.B. Erstattungen für Impfzentren im Rahmen der Corona-Pandemie, Korrektur Jahresergebnis aufgrund Feststellungen Vorjahr) beeinflusst.
Das Ergebnis der laufenden Geschäftstätigkeit beläuft sich auf 257,1 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ergibt sich eine Erhöhung um 37,0 Mio. Euro. Sowohl die ordentlichen Gesamterträge (+1,58 Mrd. Euro bzw. +18,2 %) als auch die Gesamtaufwendungen (+1,55 Mrd. Euro bzw. +18,3 %) sind gegenüber dem Vorjahr deutlich gestiegen. Dieser Anstieg ist maßgeblich auf den Teilkonzern StWN zurückzuführen. Aufgrund gestiegener Kosten für Strom und Gas erhöhten sich sowohl die Bezugskosten als auch die Umsatzerlöse deutlich.
Im Vorjahr war im Rahmen der Prüfung festgestellt worden, dass die aktivierten Eigenleistungen um rund 33 Mio. Euro und das Jahresergebnis in dieser Höhe zu hoch ausgewiesen waren. Dieser Fehler wurde im Berichtsjahr korrigiert. Als Folge wird daher 2023 ein um rund 33 Mio. Euro niedrigeres Ergebnis ausgewiesen.
Das Gesamtfinanzergebnis ist negativ und beläuft sich auf -21,4 Mio. Euro. Gegenüber dem Vorjahr hat sich das Gesamtfinanzergebnis allerdings deutlich verbessert. Dieses belief sich 2022 noch auf -63,4 Mio. Euro. Die Zunahme des Gesamtfinanzergebnisses ist im Wesentlichen auf die Bewertung von assoziierten Unternehmen des StWN-Teilkonzerns zurückzuführen (+40,3 Mio. Euro).
Das außerordentliche Gesamtergebnis beläuft sich auf 64,1 Mio. Euro, was gegenüber dem Vorjahr einen Anstieg um 45,3 Mio. Euro bzw. 240,8 % bedeutet. Das außerordentliche Gesamtergebnis beinhaltet insbesondere Erstattungen an die Stadt Nürnberg für Impfzentren im Rahmen der Corona- Pandemie in Höhe von rund 44,0 Mio. Euro.
1.4 Vermögens- und Ertragslage im Zeitablauf sowie Vergleich
mit dem Einzelabschluss der Stadt Nürnberg
1.4.1 Anteil der Ausgliederung
Die Stadt Nürnberg hat einen großen Teil ihrer Aufgaben in konzerneigene Gesellschaften ausgegliedert. Dies betrifft insbesondere die Bereiche kommunale Gesundheitsfürsorge, Wohnungsbau, den öffentlichen Nahverkehr sowie die regionale Energieversorgung. Bezogen auf einzelne Positionen der Vermögens- bzw. Ergebnisrechnung im Gesamtabschluss 2023 stellt sich das Verhältnis zwischen Kernverwaltung und nachgelagerten Tochtergesellschaften wie folgt dar:
| Davon entfallen auf | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkon- | Kernverwaltung | Vollkonsolidierte Toch- | ||||||||
| zern | tergesellschaften | |||||||||
| TEuro | TEuro | % | TEuro | % | ||||||
| Anlagevermögen | 9.793.281 | 4.936.162 | 50,4 | 4.857.119 | 49,6 | |||||
| Verbindlichkeiten | 5.193.047 | 2.067.086 | 39,8 | 3.125.961 | 60,2 | |||||
| Rückstellungen | 3.076.566 | 1.799.085 | 58,5 | 1.277.481 | 41,5 | |||||
| ordentliche Gesamterträge | 10.273.044 | 2.370.107 | 23,1 | 7.902.937 | 76,9 | |||||
| ordentl. Gesamtaufwendungen | 10.015.974 | 2.147.329 | 21,4 | 7.868.645 | 78,6 |
Wie oben ersichtlich, entfallen – bezogen auf das Berichtsjahr 2023 – rund die Hälfte des Anlagevermögens sowie 60 % der Verbindlichkeiten auf nachgelagerte Tochtergesellschaften. Betrachtet man die ordentlichen Gesamterträge bzw. Aufwendungen werden sogar mehr als drei Viertel der Konzernerträge bzw. -aufwendungen durch die vollkonsolidierten Tochtergesellschaften erwirtschaftet bzw. verursacht.
1.4.2 Angaben zu Vermögens-, Finanz- und Ertragslage – Mehrjahresübersicht
Vermögens- und Finanzlage
| 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Anlagenintensität - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | % % | 90,5 86,2 | 89,8 86,0 | 87,7 85,2 | 86,9 84,4 | 87,3 84,3 | 88,0 82,6 | 88,8 80,9 | 87,8 78,4 | ||||||||
| Anteil Sachanlagevermögen am Anlagevermögen - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | % % | 83,9 86,3 | 83,8 87,3 | 83,2 87,0 | 80,9 87,1 | 80,5 88,2 | 78,5 88,0 | 78,6 88,5 | 79,3 88,1 | ||||||||
| Anteil Finanzanlagen am Anlage- vermögen - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | % % | 12,0 11,1 | 12,1 10,8 | 12,1 10,7 | 14,4 10,4 | 14,9 9,4 | 17,0 9,6 | 17,1 9,0 | 16,5 9,4 | ||||||||
| Gesamtverbindlichkeiten - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 1.626 3.553 | 1.656 3.507 | 1.706 3.534 | 1.847 3.657 | 1.879 3.842 | 1.931 4.198 | 2.208 4.644 | 2.265 5.193 | ||||||||
| Langfr. Verbindlichkeiten2 - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 1.436 2.857 | 1.497 2.809 | 1.507 2.803 | 1.597 2.871 | 1.586 2.995 | 1.603 3.124 | 1.756 3.435 | 1.872 3.674 | ||||||||
| Pro-Kopf-Verschuldung3 - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | € € | 3.100 6.365 | 3.137 6.158 | 3.189 6.155 | 3.462 6.409 | 3.409 6.748 | 3.421 7.268 | 3.806 7.768 | 3.983 8.446 |
2 Als langfristige Verbindlichkeiten werden Anleihen, Verbindlichkeiten aus Krediten sowie Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen, erfasst. 3 Für die Ermittlung der Pro-Kopf-Verschuldung werden die Gesamtverbindlichkeiten ohne Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung zugrunde gelegt.
Ertragslage
| 2016 | 2017 | 2018 | 2019 | 2020 | 2021 | 2022 | 2023 | ||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Ordentliche Erträge - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 1.908 5.857 | 2.006 5.985 | 2.077 6.083 | 2.139 6.368 | 2.120 6.457 | 2.282 7.116 | 2.351 8.689 | 2.490 10.273 | ||||||||
| Ordentliche Aufwendungen - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 1.855 5.676 | 1.949 5.762 | 2.034 5.896 | 2.072 6.189 | 2.109 6.364 | 2.289 6.973 | 2.183 8.469 | 2.374 10.016 | ||||||||
| Ergebnis lfd. Geschäftstätigkeit - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 53,4 180,9 | 56,9 223,5 | 43,6 186,5 | 67,5 178,1 | 11,3 92,9 | -7,9 142,3 | 168,1 220,1 | 116,0 257,1 | ||||||||
| Finanzergebnis - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | -27,7 -40,1 | -26,9 -99,0 | -14,1 -40,8 | -8,1 -63,6 | -23,5 -125,0 | -4,0 -65,7 | -20,1 -63,4 | -30,8 -21,4 | ||||||||
| Außerordentliches Ergebnis - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss | Mio. € Mio. € | 3,7 8,8 | 2,1 -1,5 | 1,8 8,0 | 2,4 -6,7 | -0,1 30,6 | 29,9 41,4 | -5,3 18,8 | 37,9 64,1 | ||||||||
| Jahresergebnis - Einzelabschluss Stadt Nbg - Gesamtabschluss4 | Mio. € Mio. € | 29,4 122,2 | 32,1 126,8 | 31,3 153,2 | 61,8 105,1 | -12,9 -4,2 | 18,0 96,1 | 142,8 153,6 | 123,0 228,7 |
4 Es handelt sich hier um das Gesamtjahresergebnis nach Abzug des fremden Gesellschaftern zuzurechnenden Ergebnisses.
1.4.3 Anlagenintensität
Auf der Aktivseite ist das Vermögen des „Konzerns“ Stadt Nürnberg maßgeblich durch das Anlagevermögen geprägt. Das Anlagevermögen beläuft sich 2023 auf 78,4 % der Bilanzsumme. War 2016 noch eine Anlagenintensität von 86,2 % zu verzeichnen, verringerte sich diese seit 2020 deutlich. Gegenüber 2016 hat sich der Anteil des Anlagevermögens im Konzern um 7,8 Prozentpunkte reduziert.
Im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg hingegen kam es zwar auch zu Schwankungen der Anlagenintensität, wenngleich in deutlich geringerem Umfang. Hier reduzierte sich der Anteil des Anlagevermögens nur von 90,5 % auf 87,8 %, was einer Abnahme um 2,7 Prozentpunkte entspricht.
Schaut man sich die Zusammensetzung des Anlagevermögens näher an, wird ersichtlich, dass sich im Zeitablauf im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg der Anteil der Finanzanlagen am Anlagevermögen deutlich erhöht hat. So ist dieser von 12,0 % im Jahr 2016 auf 16,5 % im Jahr 2023 gestiegen. Im Konzernabschluss zeichnet sich eine gegenläufige Entwicklung ab. Der Anteil der Finanzanlagen am Anlagevermögen reduzierte sich hier von 11,1 % auf 9,4 %.
Ein wesentlicher Grund für die gegenläufige Entwicklung bei den Finanzanlagen im Einzel- bzw. Gesamtabschluss ist der konzerninterne Verkauf von wbg-Anteilen durch die StWN an die Stadt Nürnberg in den Jahren von 2019 bis 2022. In Summe wurden durch diese Verkäufe erhebliche stille Reserven aufgedeckt, die im Einzelabschluss zu einer Werterhöhung bei den Finanzanlagen um rd. 315 Mio. Euro geführt haben. Für Gesamtabschlusszwecke hingegen wurde die Aufdeckung der stillen Reserven sowie die Werterhöhung bei den Finanzanlagen eliminiert, da aus Konzernsicht durch den konzerninternen Verkauf keine Vermögensmehrung erfolgt ist. Infolgedessen hat sich auch die Anlagenintensität im Gesamtabschluss deutlich stärker verringert als im Einzelabschluss.
Das Sachanlagevermögen entfällt im Konzern vor allem auf die Stadt Nürnberg sowie den Teilkonzern StWN (2023: 75,2 %). Seit 2016 hat sich deren Anteil kontinuierlich erhöht. 2016 entfielen auf die Stadt Nürnberg sowie die StWN noch 74,4 %. An dieser Entwicklung zeigt sich, dass in den vergangenen Jahren vor allem bei der Stadt Nürnberg sowie der StWN verstärkt investiert wurde. Die Investitionen betreffen insbesondere Schulen, Brücken und Straßen, Fahrzeuge der VAG sowie Stromerzeugungs- und Verteilungsanlagen.
1.4.4 Verbindlichkeiten und Pro-Kopf-Verschuldung
Aus der obigen Aufstellung wird ersichtlich, dass ein wesentlicher Teil der Verbindlichkeiten auf nachgelagerte Aufgabenträger entfällt. Wird nur der Kernhaushalt betrachtet, bleibt ein nicht unbeachtlicher Teil der Verbindlichkeiten unberücksichtigt.
Von den Verbindlichkeiten des Gesamtabschlusses 2023 in Höhe von 5.193 Mio. Euro entfallen 2.067 Mio. Euro bzw. 39,8 % auf die Kernverwaltung. Nimmt man die beiden Teilkonzerne StWN und wbg hinzu, entfallen auf diese insgesamt 4.484 Mio. Euro bzw. 86,4 % aller Verbindlichkeiten.
Mit 5.193 Mio. Euro sind die Verbindlichkeiten im Gesamtabschluss mehr als doppelt so hoch wie im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg (2.265 Mio. Euro). Im städtischen Jahresabschluss erhöhten sich die Verbindlichkeiten in den Einzeljahren moderat. Im Gesamtabschluss hingegen war bis 2019 nur ein geringer Anstieg zu verzeichnen. Seit 2020 aber steigen dort die Verbindlichkeiten deutlich schneller als im städtischen Einzelabschluss. So erhöhten sich diese 2023 im Gesamtabschluss um 11,8 %, im städtischen Einzelabschluss nur um 2,6 %.
Werden nur die langfristigen Verbindlichkeiten5 betrachtet, zeigt sich ein ähnliches Bild. Diese belaufen sich 2023 im Gesamtabschluss auf 3.674 Mio. Euro. Bis 2021 zeigten sich keine großen Veränderungen. Seit 2022 hingegen kommt es – ähnlich wie im Einzelabschluss – zu einem sprunghaften Anstieg. Die langfristigen Verbindlichkeiten erhöhten sich im Gesamtabschluss 2022 um 311,8 Mio. Euro bzw. 10,0 % und 2023 um 239,0 Mio. Euro bzw. 7,0 %.
Die Pro-Kopf-Verschuldung beläuft sind 2023 – bezogen auf den Gesamtabschluss – auf 8.466 Euro. Seit 2020 ist auch hier ein deutlicher Anstieg zu verzeichnen (+25,2 %). Im Vergleich dazu erhöhte sich diese – bezogen auf den städtischen Einzelabschluss – von 2020 bis 2023 um 16,9 %.
1.5 Ergebnisse der Prüfung des konsolidierten Jahresab-
schlusses 2023
1.5.1 Aufstellung des konsolidierten Jahresabschlusses
Der konsolidierte Jahresabschluss ist gemäß Art. 102 Abs. 2 GO innerhalb von zehn Monaten nach Abschluss des Haushaltsjahres und damit spätestens bis zum 31.10. des Folgejahres aufzustellen und sodann dem Gemeinderat vorzulegen. Der konsolidierte Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg wurde am 23.07.2025 mit all seinen relevanten Bestandteilen im Stadtrat vorgelegt. Formal fertiggestellt war er jedoch erst am 11.08.2025 mit der Unterzeichnung durch den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg.
Der konsolidierte Jahresabschluss wurde durch die Stadtkämmerei der Stadt Nürnberg erstellt. Beim konsolidierten Jahresabschluss handelt es sich nicht um ein eigenständiges, aus einer Buchhaltung abgeleitetes Rechenwerk, sondern um eine Zusammenfassung des Jahresabschlusses der Stadt sowie der Einzel- und Teilkonzernabschlüsse der einbezogenen verselbständigten Aufgabenträger.
Für den konsolidierten Jahresabschluss sind eine Vielzahl an Informationen für die Kommune und jeden nachgeordneten Aufgabenträger erforderlich. Hierzu empfiehlt der Bayerische Konsolidierungsleitfaden grundlegende Informationen, zum Beispiel zu Höhe und Art der Beteiligung, Gesellschaftsorgane etc., in Form eines „Erhebungsbogen(s) Basisdaten“ zusammenzustellen.6 Da es sich bei dem „Erhebungsbogen Basisdaten“ um ein Hilfsmittel handelt, der nicht zwingend auszufüllen ist, wurde von Seiten der Stadt Nürnberg wie bereits in Vorjahren darauf verzichtet.
Für die Erstellung des konsolidierten Jahresabschlusses waren umfangreiche Informationen sowohl aus den Buchführungssystemen der Stadt Nürnberg als auch der nachgeordneten Tochtergesellschaften erforderlich. Die Daten für die Stadt Nürnberg konnten unmittelbar aus dem städtischen Buchhaltungssystem SAP entnommen werden. Für die Daten der Tochtergesellschaften war die Mitwirkung der Mitarbeitenden vor Ort erforderlich, da seitens der Stadt Nürnberg grundsätzlich kein Zugriff auf deren Systeme möglich ist. Die hierzu erforderlichen Meldungen sind auf Microsoft Excel- Basis erfolgt. Die von den Tochtergesellschaften gemeldeten Daten mussten mitunter korrigiert bzw. ergänzt werden. Im Rahmen der Durchführung der Vollkonsolidierung, bestehend aus Kapitalkonsolidierung, Schuldenkonsolidierung, Aufwands- und Ertragskonsolidierung sowie Zwischenergebniseliminierung, waren diverse Einzelsachverhalte und Problemstellungen zu klären. Das waren zum Beispiel zeitversetzte Buchungen und Abgrenzungen sowie konzerninterne Sachverhalte.
5 Unter die langfristigen Verbindlichkeiten fallen Anleihen, Investitionskredite sowie Kredite, die Kreditaufnahmen wirtschaftlich gleichkommen. 6 Vgl. Konsolidierungsleitfaden Bayern Tz 25.
Die für die Prüfung notwendigen Unterlagen waren nicht in Papierform vorhanden. Vielmehr hatte das Rechnungsprüfungsamt Zugriff auf die im Rahmen der Erstellung des konsolidierten Jahresabschlusses entwickelten internen Dateien der Stadtkämmerei. Diese Dateien waren überwiegend auf Microsoft Excel-Basis erstellt worden.
1.5.2 Feststellungen und Erläuterungen zum Konsolidierungskreis
Der Konsolidierungskreis legt fest, welche nachgeordneten Aufgabenträger nach Art. 102a Abs. 1 Satz 1 GO in welcher Konsolidierungsform in die Aufstellung des Jahresabschlusses einbezogen werden. Dies hängt neben der Rechtsform vor allem vom Grad der Einflussnahme der Stadt auf die Aufgabenträger ab.
So ist im Falle eines beherrschenden Einflusses der Stadt über einen nachgeordneten Aufgabenträger zwingend eine Vollkonsolidierung durchzuführen (siehe hierzu die Ausführungen im Anhang zum konsolidierten Jahresabschluss 2023 sowie die Tz 26 ff. im Konsolidierungsleitfaden Bayern).
Nachgeordnete Aufgabenträger, die einem beherrschenden Einfluss der Stadt unterliegen, brauchen in den konsolidierten Jahresabschluss nicht einbezogen werden, wenn sie für die Vermittlung eines den tatsächlichen Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns von untergeordneter Bedeutung sind (vgl. Tz 34 Konsolidierungsleitfaden Bayern). Zur Bestimmung einer untergeordneten Bedeutung dient das vom Bayerischen Staatsministerium des Inneren (BayStMI) veröffentlichte „Ermittlungsschema für Aufgabenträger von untergeordneter Bedeutung“. Als von untergeordneter Bedeutung können nachgeordnete Aufgabenträger dann eingeschätzt werden, wenn jeweils die Summe der einzelnen nach der Beteiligungsquote der Kommune gewichteten Positionen insgesamt höchstens jeweils 5 % der nach der Beteiligungsquote der Kommune gewichteten Summe der Positionen aller dem Grunde nach (Art. 102a Abs. 1 GO) in den konsolidierten Jahresabschluss einzubeziehenden nachgeordneten Aufgabenträger und der Kommune selbst repräsentieren (vgl. Tz 36 Konsolidierungsleitfaden Bayern). Nicht von untergeordneter Bedeutung und somit zwingend konsolidierungspflichtig sind folglich alle nachgeordneten Aufgabenträger, welche zusammen einen Wert bis 95 % des gewichteten Wesentlichkeitskriteriums aufweisen.
Eine Konsolidierung „At-Equity“ erfolgt bei einer Minderheitsbeteiligung der Stadt Nürnberg von 20 % bis 50 % am sogenannten assoziierten Unternehmen und Ausübung eines maßgeblichen Einflusses. Dies ist zum Beispiel der Fall, wenn ihr direkt oder indirekt mindestens ein Fünftel der Stimmrechte der Gesellschafter zustehen (vgl. Tz 29/30 Konsolidierungsleitfaden Bayern). Der maßgebliche Einfluss muss im Gegensatz zum beherrschenden Einfluss bei der Vollkonsolidierung tatsächlich ausgeübt werden.
Unter Zugrundelegung des oben genannten Ermittlungsschemas für Aufgabenträger von untergeordneter Bedeutung und durch Festlegung auf das Kriterium Bilanzsumme werden folgende Gesellschaften als vollkonsolidierungspflichtig in den konsolidierten Jahresabschluss der Stadt Nürnberg einbezogen. Dabei handelt es sich um alle nachgeordneten Aufgabenträger, welche zusammen einen Wert bis 95 % der einzelnen Wesentlichkeitskriterien aufweisen. Des Weiteren sind noch die sogenannten „At-Equity“ in den konsolidierten Jahresabschluss aufzunehmenden Gesellschaften (NürnbergMesse GmbH und Flughafen Nürnberg GmbH) aufgeführt.
Für eine umfassende Abbildung des Rechtsträgers Stadt Nürnberg wurden in den Konsolidierungskreis allerdings auch noch folgende Aufgabenträger freiwillig miteinbezogen, die gemäß dem oben dargestellten Berechnungsschema dem Grunde nach nur von untergeordneter Bedeutung wären. Dabei handelt es sich um die Eigenbetriebe NürnbergBad (NüBad), Frankenstadion Nürnberg (FSN) und NürnbergStift (NüSt) sowie die Beteiligungen noris inklusion gGmbH (NOI) und Noris-Arbeit gemeinnützige Beschäftigungsgesellschaft mbH der Stadt Nürnberg (NOA). Darüber hinaus wurde
Noris inklusion kommunal gGmbH (NIK) als 100 %-Tochterunternehmen der NOI in den Konsolidierungskreis mit einbezogen. Mangels eines Teilkonzernabschlusses der NOI werden die beiden Gesellschaften NOI und NIK anhand ihrer Einzelabschlüsse vollkonsolidiert.
| Konsolidierungskreis | Einbezug | Konsolidierung | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Stadt Nürnberg (Konzernmutter) | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN) - TEILKONZERN | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| Klinikum Nürnberg (Kh) - TEILKONZERN | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen (wbg) – TEILKONZERN | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg (SUN) | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| NürnbergMesse GmbH - Konzernabschluss (§ 312 VI HGB) | Pflicht | At-Equity | |||
| Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN) | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| Flughafen Nürnberg GmbH - Konzernabschluss (§ 312 VI HGB) | Pflicht | At-Equity | |||
| Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) | Pflicht | Vollkonsolidierung | |||
| Eigenbetrieb NürnbergBad (NüBad) | freiwillig | Vollkonsolidierung | |||
| Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (FSN) | freiwillig | Vollkonsolidierung | |||
| Eigenbetrieb NürnbergStift (NüSt) | freiwillig | Vollkonsolidierung | |||
| noris inklusion gGmbH (NOI) | freiwillig | Vollkonsolidierung | |||
| Noris inklusion kommunal gGmbH (NIK) | freiwillig | Vollkonsolidierung | |||
| Noris Arbeit gGmbH (NOA) | freiwillig | Vollkonsolidierung |
1.5.3 Ordnungsmäßigkeit der in den konsolidierten Jahresabschluss
einbezogenen Abschlüsse und Meldedaten
1.5.3.1 Prüfung der Jahres- und Teilkonzernabschlüsse der einbezogenen
Aufgabenträger
Für Zwecke des konsolidierten Jahresabschlusses wird der Jahresabschluss der Kommune mit den Jahresabschlüssen der nachgeordneten Aufgabenträger zu einem Gesamtabschluss verbunden. Analog § 317 Abs. 3 Handelsgesetzbuch (HGB) sind im Rahmen der Prüfung des Gesamtabschlusses auch die im konsolidierten Jahresabschluss zusammengefassten Jahresabschlüsse, insbesondere die konsolidierungsbedingten Anpassungen in entsprechender Anwendung des § 317 Abs. 1 HGB zu prüfen.
Der Jahresabschluss der Kernverwaltung zum 31.12.2023 wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Nürnberg geprüft. Als Ergebnis der Prüfung war festgestellt worden, dass die für die Wirtschaftsführung geltenden Vorschriften und Grundsätze insgesamt gesehen eingehalten wurden.
Die Jahresabschlüsse der konsolidierten Aufgabenträger wurden von Wirtschaftsprüfern, dem BKPV oder im Fall von NüSt durch Rpr geprüft und jeweils mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Durchsicht der einzelnen Prüfungsberichte sowie der wesentlichen Feststellungen ergaben keine Anhaltspunkte für die Notwendigkeit einer weiteren Prüfung.
1.5.3.2 Abgleich von Meldedaten und Jahresabschlüssen
Zur Erstellung des konsolidierten Jahresabschlusses melden die in den Abschluss einbezogenen Aufgabenträger ihre konzerninternen Sachverhalte sowie ihre Summen- und Saldenlisten mittels standardisierter Berichtspakete (Reporting Package) an die Kämmerei der Stadt. Die Richtigkeit und Vollständigkeit der Daten des Berichtspaketes wird vom jeweiligen Abschlussprüfer im Rahmen einer prüferischen Durchsicht in analoger Anwendung des IDW Prüfungsstandards IDW PS 900 „Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen“ geprüft und bestätigt.
Im Rahmen der Konzernabschlussprüfung wurde die Übernahme der Einzelabschlüsse in den Konzernabschluss geprüft. Hierzu wurden die gemeldeten und in das Konsolidierungsprogramm Doppik al dente übernommenen Daten mit den testierten Jahresabschlüssen abgestimmt. Die Prüfung ergab keine wesentlichen Feststellungen.
1.5.4 Kapitalkonsolidierung
Nach der Erstkonsolidierung wird die Kapitalkonsolidierung in jedem nachfolgenden Jahr erneut durchgeführt. Bei der Folgekonsolidierung werden Veränderungen im Eigenkapital der einzelnen Aufgabenträger oder Veränderungen der Beteiligungsbuchwerte bei der Stadt Nürnberg durch entsprechende Kapitalkonsolidierungsbuchungen berücksichtigt.
Im Rahmen der Prüfung konnten die vorgenommenen Buchungen nachvollzogen werden. Hinweise auf eine fehlerhafte oder unvollständige Konsolidierung ergaben sich nicht.
Betrachtet man die Veränderungen im Eigenkapital, stellt sich die Kapitalkonsolidierung für 2023 wie folgt dar:
| Werte lt. Einzel-/ Teil-Konzernab- schluss | Konzern- | Konzernbuchun- gen laufendes Jahr | At-Equity- Konsolidierung laufendes Jahr | Konsolidierungen laufendes Jahr | Ausweis in Konzernbilanz | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| buchungen/ | |||||||||||||
| Konsolidierungen | |||||||||||||
| Vorjahre | |||||||||||||
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | ||||||||
| Vollkonsolidierte Aufgabenträger | |||||||||||||
| Allgemeine Rücklage | 260.106.784 | -260.890.502 | -1.924.261 | 0 | 2.707.979 | 0 | |||||||
| Rücklage aus nicht ertragswirksam aufzulö- senden Zuwendungen | 142.805.012 | -140.583.724 | -2.245.000 | 0 | 23.712 | 0 | |||||||
| Ergebnis-/Gewinnrücklagen | 859.571.991 | -712.052.864 | -730.358 | 0 | -146.788.769 | 0 | |||||||
| Ergebnisvortrag | 55 581.299 | -191.568.162 | -1.024.334 | 0 | 137.011.197 | 0 | |||||||
| Jahresergebnis | 122.850.683 | 0 | -21.243.076 | 0 | -101.607.607 | 0 | |||||||
| Unterschiedsbetrag Kapitalkonsolidierung Tochtergesellschaften7 | 305.188 | -1.811.799 | 0 | 0 | 0 | -1.506.611 | |||||||
| Ausgl.posten Anteile and. Gesellschafter | 372.861.121 | -34.378.721 | -538.331 | 0 | 0 | 337.944.069 | |||||||
| Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag | 90.040 | -330.490 | 240.450 | 0 | 0 | 0 | |||||||
| Stadt Nürnberg | |||||||||||||
| Allgemeine Rücklage | 696.025.652 | -7.717.168 | 0 | -74.184 | -2.707.979 | 685.526.321 | |||||||
| Rücklage aus nicht ertragswirksam aufzulö- senden Zuwendungen | 993.351 | 1.638.117 | 0 | 0 | -23.712 | 2.607.756 | |||||||
| Ergebnis-/Gewinnrücklagen | 390.288.204 | 766.351.452 | 0 | 0 | 146.788.869 | 1.303.428.425 | |||||||
| Ergebnisvortrag | -16.849.470 | 4.934.392 | -8.349.419 | 0 | -137.011.197 | -157.275.694 | |||||||
| Jahresergebnis | 123.032.737 | 0 | 6.258.311 | -2.177.836 | 101.607.607 | 228.720.819 | |||||||
| Unterschiedsbetrag aus der Kapitalkonsoli- dierung Stadt Nürnberg | 0 | 4.850.592 | 0 | 0 | 0 | 4.850.592 |
Werte lt. Einzel-/
Teil-Konzernab-
schluss
Konzernbuchun-
gen laufendes
Jahr
At-Equity-
Konsolidierung
laufendes Jahr
Konsolidierungen
laufendes Jahr
Ausweis in
Konzernbilanz
7 Es handelt um Unterschiedsbeträge aus den Teilkonzernen Klinikum, StWN bzw. wbg.
Im Folgenden sollen die wesentlichen Vorgänge kurz erläutert werden.
Das Jahresergebnis im Konzern setzt sich wie folgt zusammen:
| Mio. Euro | Mio. Euro | |||
|---|---|---|---|---|
| vollkonsolidierte Aufgabenträger (Tochtergesellschaften) | ||||
| Jahresergebnisse lt. Einzelabschlüssen | 122,85 | |||
| Buchungen auf Konzernebene | -21,24 | 101,61 | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Jahresergebnis lt. Einzelabschluss | 123,03 | |||
| Buchungen auf Konzernebene | 6,26 | |||
| At-Equity-Buchungen (assoziierte Unternehmen) | -2,18 | 127,11 | ||
| Summe | 228,72 |
a) vollkonsolidierte Aufgabenträger
Konzernbuchungen bzgl. Jahresergebnis:
Die Summe der Jahresergebnisse der vollkonsolidierten Tochtergesellschaften aus den Einzel- bzw. Teilkonzernabschlüssen beläuft sich auf 122,85 Mio. Euro. Um das Konzernjahresergebnis ermitteln zu können, mussten Buchungen auf Konzernebene durchgeführt werden. Dadurch minderte sich das Konzernergebnis um 21,24 Mio. Euro.
| Mio. Euro | ||
|---|---|---|
| Zwischenergebniseliminierung Stadt – Teilkonzern wbg – Korrektur Vorjahr | -33,00 | |
| Konzerninterne Rückstellungen StWN, KH und ASN | 11,00 | |
| Verlustübernahme NOI | -1,50 | |
| Sonstiges | 2,26 | |
| Summe | -21,24 |
Die gebuchte Ergebnisminderung von rd. 33 Mio. Euro betrifft die Beziehung zwischen der Stadt Nürnberg und dem Teilkonzern wbg. Im Vorjahr war eine fehlerhafte ergebniserhöhende Buchung festgestellt worden. Diese wurde im laufenden Gesamtabschluss korrigiert.
Des Weiteren waren für Gesamtabschlusszwecke Veränderungen bei den konzerninternen Rückstellungen ergebniswirksam zu eliminieren. Die größten Positionen betreffen die StWN (9,0 Mio. Euro), das Klinikum Nürnberg (1,50 Mio. Euro) sowie den Eigenbetrieb ASN (0,50 Mio. Euro).
b) Stadt Nürnberg
Konzernbuchungen bzgl. Jahresergebnis:
Das Jahresergebnis aus dem Einzelabschluss der Stadt Nürnberg beträgt 123,03 Mio. Euro. Durch Buchungen im Konzern erhöhte sich dieses in Summe um 6,26 Mio. Euro.
| Mio. Euro | |||
|---|---|---|---|
| Rückgängigmachung Teilwertabschreibung | 26,27 | ||
| Eliminierung der Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen gegenüber Klinikum Nürnberg NürnbergMesse GmbH | -26,27 -9,95 | -36,22 | |
| Eliminierung von konzerninternen Rückstellungen der Stadt gegenüber Flughafen Nürnberg GmbH, NOI und NOA | 3,70 | ||
| Eliminierung gezahlter Verlustausgleiche an FSN, NüBad und NOA | 10,77 | ||
| Sonstiges | 1,74 | ||
| Summe | 6,26 |
Im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg wurde auf die Beteiligung am Klinikum Nürnberg aufwandswirksam eine Teilwertabschreibung in Höhe von 26,27 Mio. Euro vorgenommen. Im Gegenzug wurde die Rückstellung, die in der Vergangenheit aufgrund unterschiedlicher Auffassungen zwischen dem BKPV und der Stadt Nürnberg gebildet worden war, ertragserhöhend in korrespondierender Höhe aufgelöst. Für Gesamtabschlusszwecke waren beide Buchungen rückgängig zu machen. Weitere 9,95 Mio. Euro an Rückstellungsauflösungen betreffen die NürnbergMesse GmbH. Auch dieser Ertrag aus dem Einzelabschluss war im Rahmen des Gesamtabschlusses ergebnismindernd zu berücksichtigen.
Des Weiteren sind von der Stadt Nürnberg konzernintern gebildete Rückstellungen sowie gezahlte Verlustausgleiche für Gesamtabschlusszwecke zu eliminieren. Auf Ebene des Gesamtabschlusses resultiert daraus ein Ertrag in Höhe von 3,70 Mio. Euro bzw. 10,77 Mio. Euro.
At-Equity-Konsolidierte Gesellschaften
Die Flughafen Nürnberg GmbH sowie die NürnbergMesse GmbH werden At-Equity in den Gesamtabschluss der Stadt Nürnberg einbezogen.
Im Rahmen der At-Equity-Konsolidierung wurden die Beteiligungen an der Flughafen Nürnberg GmbH sowie der NürnbergMesse GmbH um die anteiligen Jahresergebnisse 2023 (- 2,18 Mio. Euro) fortgeschrieben.
Betrachtung der Veränderungen der Beteiligungsbuchwerte
| Werte lt. Einzelab- schluss Stadt Nürnberg | Konzern- | Konzernbuchun- gen/Konsolidierun- gen laufendes Jahr | Zwischen- Summe | Werte vollkonsoli- dierte Aufgabenträ- ger | Ausweis in Konzernbilanz | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| buchungen/ | ||||||||||||
| Konsolidierungen | ||||||||||||
| Vorjahre | ||||||||||||
| Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | Euro | |||||||
| Sondervermögen | 45.176.741 | -42.931.741 | -2.245.000 | 0 | 0 | 0 | ||||||
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 664.209.514 | -689.014.318 | 26.266.826 | 1.462.022 | 8.603.543 | 10.092.565 | ||||||
| Anteile an assoziierten Unternehmen in Konzernbilanz | 144.419.818 | 2.324.996 | 14.747.981 | 161.492.795 | 479.906.955 | 641.399.750 |
Zwischen-
Summe
Werte lt. Einzelab-
schluss Stadt
Nürnberg
Konzernbuchun-
gen/Konsolidierun-
gen laufendes Jahr
Werte vollkonsoli-
dierte Aufgabenträ-
ger
Ausweis in
Konzernbilanz
Sondervermögen
Das Sondervermögen enthält die Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg, die alle vollkonsolidiert werden. Infolgedessen werden diese in der Konzernbilanz nicht mehr ausgewiesen.
Die Konsolidierung des laufenden Jahres betrifft die Einlage eines Grundstücks in Schoppershof durch die Stadt Nürnberg in den Eigenbetrieb NüSt in Höhe 2.245 TEuro. Im Einzelabschluss von NüSt hatte diese Einlage die Kapitalrücklage erhöht; für Gesamtabschlusszwecke war dies zu korrigieren.
Anteile an verbundenen Unternehmen
2023 war im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg eine Teilwertabschreibung auf die Finanzanlage Klinikum Nürnberg in Höhe von 26,27 Mio. Euro vorgenommen worden. Für Gesamtabschlusszwecke erfolgte eine Korrektur.
Anteile an assoziierten Unternehmen
Die Anteile an assoziierten Unternehmen der Stadt Nürnberg – Flughafen Nürnberg GmbH sowie NürnbergMesse GmbH – haben sich im Rahmen der At-Equity-Konsolidierung um 14,75 Mio. Euro erhöht. Zu Einzelheiten wird auf Punkt 1.5.7.2 verwiesen.
1.5.5 Schuldenkonsolidierung
1.5.5.1 Allgemeine Ausführungen zur Schuldenkonsolidierung
Aus konzerninternen Leistungsbeziehungen resultieren Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen Stadt und nachgeordneten Aufgabenträgern (vollkonsolidierte Tochtergesellschaften) bzw. zwischen nachgeordneten Aufgabenträgern untereinander. Bei Betrachtung der Stadt und ihrer Tochtergesellschaften als Einheit (sog. „Einheitsfiktion“) wären die aus diesen internen Geschäftsvorfällen stammenden Forderungen und Verbindlichkeiten nicht entstanden. Somit werden sie, wie in Tz 86 Konsolidierungsleitfaden Bayern gefordert, bei der Aufstellung des konsolidierten Jahresabschlusses miteinander aufgerechnet beziehungsweise eliminiert. In der konsolidierten Vermögensrechnung sollen somit nur die Forderungen und Verbindlichkeiten verbleiben, die aus Geschäftsvorfällen mit Externen, d.h. nicht in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Dritten, stammen.
Im Rahmen der Eliminierung werden zuerst konzerninterne Vorgänge, die unter der Einheitsfiktion nicht gebucht worden wären, durch Buchung auf Gesamtabschlussebene rückgängig gemacht. Das wären zum Beispiel konzerninterne Veräußerungen. Danach werden die durch Konzernbuchungen angepassten Forderungen und Verbindlichkeiten im Rahmen eines Klärungsdialoges gegenüberstellt. Sofern sich die Soll- und Habenbeträge aus den gegenseitigen Forderungen und Verbindlichkeiten entsprechen, werden diese mittels Aufrechnung eliminiert.
Stehen sich die zu konsolidierenden Forderungen und Verbindlichkeiten in unterschiedlicher Höhe gegenüber, können im Rahmen der Schuldenkonsolidierung sogenannte Aufrechnungsdifferenzen entstehen. Hierbei kommt jedoch eine Toleranzgrenze in Höhe von 100 TEuro pro Konzernbeziehung zum Tragen. Diesen Wert übersteigende Abweichungen sind aufzuklären und durch Konsolidierungsbuchungen zu bereinigen, bis der Wesentlichkeitsbetrag unterschritten ist. Die verbleibenden, nicht mehr aufklärbaren Differenzen werden unter dem entsprechenden Bilanzposten „Differenzen aus der Schuldenkonsolidierung“ ausgewiesen. Je nach Vorzeichen werden sie den „sonstigen Vermögensgegenständen“ bzw. den „sonstigen Verbindlichkeiten“ zugeordnet.
Eine Übersicht zu den wesentlichen, herauskonsolidierten Geschäftsvorfällen bei allen Positionen der Vermögensrechnung findet sich im Konsolidierungsbericht des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 (S. 56 ff.).
Die Schuldenkonsolidierung wurde, wie schon im Vorjahr auch, für das Geschäftsjahr 2023 einer stichprobenartigen Prüfung in den Bereichen immaterielle Vermögensgegenstände und Zuwendungen sowie Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände unterzogen. Dazu wurden die wesentlichen Buchungen auf Gesamtabschlussebene sowie die Durchführung des Klärungsdialogs im Konsolidierungsprogramm in Stichproben analysiert. Die Toleranzgrenze wurde in den geprüften Fällen eingehalten. Die Prüfung hat keine Auffälligkeiten ergeben.
1.5.5.2 Immaterielle Vermögensgegenstände und Zuwendungen
Im konsolidierten Jahresabschluss 2023 werden zum Bilanzstichtag immaterielle Vermögensgegenstände aus geleisteten Zuwendungen für Investitionen in Höhe von 199,0 Mio. Euro ausgewiesen. Hiervon entfallen Posten in Höhe von 36,26 Mio. Euro auf Zuwendungen, die die Stadt Nürnberg an unterschiedliche Tochterunternehmen ausgereicht hat. Nach den Festlegungen zur Erstellung des konsolidierten Jahresabschlusses sind aktuelle Zuwendungen, das heißt Investitionszuschüsse zu konsolidieren.
Die wesentlichen Posten betreffen mit 28,24 Mio. Euro das Klinikum Nürnberg und mit 7,09 Mio. Euro die wbg. Des Weiteren sind noch Posten gegenüber FSN (167 TEuro) sowie NOI (758 TEuro) enthalten. Diese internen Zuwendungen wurden im konsolidierten Jahresabschluss 2023 herauskonsolidiert, so dass das immaterielle Vermögen aus geleisteten Zuwendungen in Summe um 36,26 Mio. Euro sank.
1.5.5.3 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die konsolidierte Vermögensrechnung für das Jahr 2023 enthält unter anderem Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in Summe von 1,62 Mrd. Euro. Hiervon werden aufgrund konzerninterner Leistungsbeziehungen im Rahmen der Konsolidierung insgesamt 305,28 Mio. Euro eliminiert beziehungsweise ausgebucht. Die größten Anteile entfallen dabei auf die Kernstadt (75,21 Mio. Euro), auf StWN (126,70 Mio. Euro) und auf SÖR (44,15 Mio. Euro). Weitere nennenswerte Konsolidierungsbeträge finden sich bei ASN (38,94 Mio. Euro), NOI (3,91 Mio. Euro), NüBad (2,29 Mio. Euro), FSN (1,43 Mio. Euro) sowie bei der wbg (9,62 Mio. Euro).
Bei den die Kernstadt betreffenden Geschäftsvorfällen ist, wie schon in den Vorjahren, unter anderem ein konsolidierter Teilbetrag in Höhe von 6,70 Mio. Euro enthalten. Dieser resultiert aus einem von der Stadt an SÖR ausgereichten Trägerdarlehen. Weitere nennenswerte Vorgänge betreffen die eliminierten Bestände der Betriebsmittelkonten der noris inklusion gGmbH (10,63 Mio. Euro) sowie von SUN (17,15 Mio. Euro). Diese Betriebsmittelkonten werden bei der Stadtkasse der Stadt Nürnberg geführt. Die Kontobewegungen hierbei sind konzerninterne Vorgänge und somit beim konsolidierten Jahresabschluss korrekterweise zu eliminieren.
Betragsmäßig nach wie vor sehr bedeutsam ist die Konsolidierung des Freistellungsanspruches der Stadt Nürnberg gegenüber dem Klinikum aus passivierten Pensions- und Beihilferückstellungen für ans Klinikum ausgeliehene Mitarbeiter. Im Rahmen dieses im Jahr 2015 begründeten und seitdem jährlich angepassten Freistellungsanspruches wurden im Konsolidierungsprogramm mit Wirkung zum 31.12.2023 mittlerweile insgesamt bereits 39,12 Mio. Euro eliminiert.
Der größte Anteil im Rahmen der Schuldenkonsolidierung entfällt, wie schon in den Vorjahren, auf StWN mit einer Gesamtsumme von 126,70 Mio. Euro. Der Großteil dieses zum 31.12.2023 konsolidierten Betrages stammt aus dem Anteilsrückkauf der wbg von der StWN durch die Stadt Nürnberg in Höhe von 107,14 Mio. Euro (Vorjahr: 157,14 Mio. Euro). Der Rückgang des zu konsolidierenden Betrages ist auf eine Tilgung von 50,0 Mio. Euro im Jahr 2023 zurückzuführen.
Die beim Eigenbetrieb SÖR im Rahmen der Schuldenkonsolidierung berücksichtigten Geschäftsvorfälle summieren sich für das Jahr 2023 auf 44,15 Mio. Euro. Der hierbei wesentlichste Posten betrifft das Betriebsmittelkonto von SÖR, das zum 31.12.2023 einen Bestand von 36,23 Mio. Euro aufweist.
Die Konsolidierung bei ASN in Höhe von insgesamt 38,94 Mio. Euro entfällt weitestgehend auf den Bestand auf dem Betriebsmittelkonto von ASN Ende 2023 (35,49 Mio. Euro). Wie auch bei SÖR war dieses im Rahmen der Aufstellung des konsolidierten Jahresabschlusses zu eliminieren.
1.5.6 Wesentliche konzerninterne Vorgänge
1.5.6.1 Konzerninterne Teilwertabschreibung auf das Klinikum Nürnberg
Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation des Klinikums Nürnberg hatte die Stadt Nürnberg im Einzelabschluss eine außerplanmäßige Abschreibungen Höhe von 26,27 Mio. Euro auf ihre Finanzanlage vorgenommen. Korrespondierend hierzu hatte sie eine Rückstellung in gleicher Höhe –
die aufgrund nicht abschließend geklärter Bewertungsfragen gebildet worden war – ertragserhöhend aufgelöst. Im Rahmen des Gesamtabschlusses wurden beide Buchungen rückgängig gemacht. Eine Auswirkung auf das Konzernergebnis ergab sich dadurch nicht.
1.5.6.2 Konzerninterne Rückstellungen
In den Einzelabschlüssen bzw. Teilkonzernabschlüssen der einzelnen Aufgabenträger sind konzerninterne Rückstellungen enthalten, welche nicht durch die Schulden- bzw. Aufwands- und Ertragskonsolidierung erfasst werden, sondern separat und manuell konsolidiert werden müssen. Die konzerninternen Rückstellungen werden im Rahmen des Reporting Packages abgefragt und von den einzelnen Aufgabenträgern gemeldet.
Im Jahr 2023 wurden Rückstellungen in Höhe von 3,24 Mrd. Euro gemeldet, wovon 163,43 Mio. Euro konsolidiert wurden. Davon betreffen 202,13 Mio. Euro Vorjahresbuchungen. Hierbei handelt es sich vorwiegend um Rückstellungen, die in den Einzelabschlüssen bereits in Vorjahren gebildet worden waren und für Gesamtabschlusszwecke eliminiert wurden.
Im laufenden Jahr hingegen wurden in den Einzelabschlüssen, insbesondere bei der Stadt Nürnberg, vorwiegend Rückstellungen verbraucht bzw. aufgelöst. Im Rahmen der Gesamtabschlusserstellung wurde diese Auflösung bzw. der Verbrauch von Rückstellungen durch Zurechnung wieder rückgängig gemacht, so dass sich insgesamt eine Zurechnung in Höhe von 38,70 Mio. Euro ergibt. Die Zurechnung betrifft vor allem die assoziierten Unternehmen NürnbergMesse GmbH und die Flughafen Nürnberg GmbH (Verbrauch Rückstellungen aufgrund von Einlagen 17,00 Mio. Euro, Auflösung von Rückstellungen 8,50 Mio. Euro) sowie das Klinikum Nürnberg (Auflösung Rückstellung im Zusammenhang mit der Teilwertabschreibung 26,50 Mio. Euro).
1.5.6.3 Fertige und unfertige Erzeugnisse
Hinsichtlich der ordnungsgemäßen Erfassung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse im konsolidierten Jahresabschluss wurde im Berichtsjahr die Beziehung der Stadt Nürnberg zur WBG KOMMUNAL GmbH (WBGK) geprüft. Die WBG KOMMUNAL GmbH gehört zum Teilkonzern wbg und erbringt ausschließlich Dienstleistungen für die Stadt Nürnberg. Auf Ebene des konsolidierten Jahresabschlusses stellen die Erzeugnisse der WBGK keine Vorräte, sondern Anlagen im Bau, sprich Sachanlagevermögen dar. Demzufolge sind entsprechende Umgliederungen in Bilanz und Ergebnisrechnung vorzunehmen sowie die Zwischenergebnisse zu eliminieren. Im Rahmen der Prüfung dieser Konsolidierungsbuchungen wurde im Vorjahr festgestellt, dass die aktivierten Eigenleistungen sowie die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau um rund 33 Mio. Euro zu hoch ausgewiesen sind. Der Fehler wirkte sich auf das Jahresergebnis 2022 aus, welches um ca. 33 Mio. Euro zu hoch ausgewiesen wurde. Der Fehler wurde im Abschluss 2023 korrigiert, so dass die aktivierten Eigenleistungen und somit der Jahresüberschuss im Jahr 2023 um 33 Mio. Euro zu niedrig ausgewiesen werden. Weitere Feststellungen ergaben sich im Rahmen der Prüfung nicht.
1.5.7 At-Equity-Konsolidierung
1.5.7.1 Grundlagen
Bei den sogenannten assoziierten Aufgabenträgern, bei denen die Stadt Nürnberg einen maßgeblichen Einfluss – zum Beispiel aufgrund eines Anteils der Stimmrechte von mindestens 20 % bis maximal 50 % – ausübt, kommt die At-Equity-Methode zur Anwendung.
Im Gegensatz zur Vollkonsolidierung werden bei der At-Equity-Methode nicht die einzelnen Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Sonderposten, Erträge und Aufwendungen aus den Jahresabschlüssen der Aufgabenträger in den konsolidierten Jahresabschluss übernommen. Stattdessen wird nur die Beteiligung der Stadt Nürnberg an den assoziierten Aufgabenträgern in der konsolidierten Vermögensrechnung unter einem besonderen Posten „Anteile an assoziierten Unternehmen“ unter den Finanzanlagen ausgewiesen. Der für den konsolidierten Jahresabschluss maßgebliche Wert der Beteiligung ist gemäß § 312 Abs. 1 HGB der Buchwert, das heißt üblicherweise die Anschaffungskosten der Beteiligung.
Bei der Erstkonsolidierung wird der Buchwert der Beteiligung gegen das anteilige Eigenkapital des Aufgabenträgers aufgerechnet. Ein sich aus dieser Aufrechnung ergebender Unterschiedsbetrag ist im Konsolidierungsbericht anzugeben und anschließend wie ein Unterschiedsbetrag aus der Vollkonsolidierung zu behandeln. Die erstmalige Anwendung der At-Equity-Methode ist damit erfolgsneutral.
In den Folgejahren werden die Anschaffungskosten der Beteiligung nach Maßgabe der Entwicklung des anteiligen Eigenkapitals des assoziierten Aufgabenträgers im Equity-Wert fortgeschrieben.
1.5.7.2 Folgekonsolidierung
Die Erstkonsolidierung für die Beteiligungen NürnbergMesse GmbH und Flughafen Nürnberg GmbH8 wurde zum 01.01.2016 vorgenommen. Jeweils zum 31.12. wurde die Folgekonsolidierung durchgeführt.
Im Gesamtabschluss 2023 entfallen auf die Beteiligungen NürnbergMesse GmbH und Flughafen Nürnberg GmbH 161,49 Mio. Euro. Im Vorjahr war im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg eine Teilwertabschreibung auf die Anteile an der NürnbergMesse GmbH in Höhe von 10,00 Mio. Euro vorgenommen worden. Für Gesamtabschlusszwecke war dies zu korrigieren. Da die Korrektur 2022 versehentlich unterblieben war, wurde dies 2023 nachgeholt.
8 Grundlage für die Einbeziehung at Equity sind jeweils die Teilkonzernabschlüsse der NürnbergMesse GmbH bzw. der Flughafen Nürnberg GmbH. Mit der Bezeichnung NürnbergMesse GmbH bzw. Flughafen Nürnberg GmbH sind damit nicht die Einzelunternehmen, sondern die jeweiligen Konzernunternehmen gemeint.
Zum 31.12.2023 stellt sich die Wertentwicklung wie folgt dar:
| Anteile Kernstadt | At-Equity-Wertansatz | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Bewertung zum 31.12.2022 | 136.744.814 | ||||
| Bewertung zum 31.12.2023 | |||||
| NürnbergMesse GmbH | 121.983.307 | ||||
| Flughafen Nürnberg GmbH | 39.509.488 | ||||
| Bewertung zum 31.12.2023 | 161.492.794 | 161.492.794 | |||
| Veränderung zum Vorjahr | 24.747.980 | ||||
| NürnbergMesse GmbH | |||||
| Korrektur aus 2022 (Rückgängigmachung Teilwert-Ab- schreibung) | 10.000.000 | ||||
| Jahresergebnis 2023 (anteilig) | -732.303 | ||||
| Kapitaleinlage 2023 | 10.000.000 | ||||
| Erfolgsneutrale Veränderungen (v.a. aus Währungsum- rechnung) | -74.184 | ||||
| NürnbergMesse GmbH | 19.193.513 | 19.193.513 | |||
| Flughafen Nürnberg GmbH | |||||
| Jahresergebnis 2023 (anteilig) | -1.445.532 | ||||
| Kapitaleinlage 2023 | 7.000.000 | ||||
| Flughafen Nürnberg GmbH | 5.554.468 | 5.554.468 | |||
| Summe der Veränderungen in 2023 | 24.747.980 | ||||
| davon erfolgswirksam | -2.177.836 | ||||
| davon erfolgsneutral | 26.925.816 |
Lässt man die ergebnisneutralen Veränderungen außer Betracht, hat sich das Gesamtergebnis um 2,18 Mio. Euro verschlechtert (Vj.: - 4,69 Mio. Euro).
2023 hat die Stadt Nürnberg 10,00 Mio. Euro in die NürnbergMesse GmbH eingelegt. Grundlage ist der Konsortialvertrag aus 2017. Des Weiteren wurden zur Stärkung des Eigenkapitals 7,00 Mio. Euro in die Flughafen Nürnberg GmbH eingebracht. Der zugehörige Konsortialvertrag war 2022 abgeschlossen worden.
1.5.8 Kapitalflussrechnung
Der konsolidierte Jahresabschluss war um eine Kapitalflussrechnung zu ergänzen (§ 88 Satz 2 KommHV-Doppik). Die Kapitalflussrechnung ist seit dem Jahr 2017 Bestandteil des konsolidierten Jahresabschlusses. Für die Erstellung der Kapitalflussrechnung findet der Deutsche Rechnungslegungsstandard DRS 21 (Kapitalflussrechnung) Anwendung (§§ 88, 89 Satz 2 KommHV-Doppik i. V. m. Tz 110 Konsolidierungsleitfaden Bayern).
In der Kapitalflussrechnung sind die Zahlungsströme nach den Cashflows für die Bereiche der laufenden Geschäftstätigkeit, der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit gesondert darzustellen. Ausgangspunkt der Kapitalflussrechnung ist der Finanzmittelfonds zu Beginn der Periode. Er setzt sich ausschließlich aus den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten zusammen. Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit wird nach der indirekten Methode ermittelt. Danach wird der rechnerische Finanzmittelbestand, der sogenannte Finanzmittelfonds zum Bilanzstichtag ausgehend vom Ergebnis der konsolidierten Ergebnisrechnung berechnet, indem nicht zahlungswirksame Ergebnisbestandteile bereinigt und nicht erfolgswirksame Zahlungsströme ergänzt werden. Für die Bereiche der Investitions- und der Finanzierungstätigkeit erfolgt die Darstellung der Zahlungsströme dagegen ausschließlich nach der direkten Methode.
Die auch oft als „Cashflow-Rechnung“ bezeichnete Auflistung zeigt die Veränderung des Finanzmittelfonds (insbesondere Kassen- und Bankbestände) gegenüber dem Vorjahr auf und unterstützt die Beurteilung des konsolidierten Jahresabschlusses hinsichtlich der dauernden Leistungsfähigkeit. Die finanzwirtschaftliche Beurteilung basiert auf der Gegenüberstellung der im Konzern erwirtschafteten Finanzmittel aus laufender Geschäftstätigkeit und der Verwendung für zahlungswirksame Investitions- bzw. Finanzierungstätigkeit.
Die Summe der Cashflows aus laufender Geschäfts-/ Investitions- und Finanzierungstätigkeit ergibt in Zeile 44 im Vergleich zum Vorjahr für 2023 eine Zunahme der Finanzmittel aus allen zahlungswirksamen Geschäftsvorgängen um 43,18 Mio. Euro (Vorjahr: +263,53 Mio. Euro). Der Finanzmittelfonds stieg zum Bilanzstichtag 31.12.2023 somit von 593,74 Mio. Euro auf 636,92 Mio. Euro und beinhaltet rechnerisch sämtliche Bestände an Zahlungsmitteln des Konzerns Stadt (Kasse, Bankkonten). Im Vergleich zum 31.12.2022 erhöhte er sich um 7,27 %.
| Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) | Ergebnis des | Ergebnis des | Veränderung Euro | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Haushaltsjahres | Vorjahres | ||||||
| Euro | Euro | ||||||
| 1 | Periodenergebnis (Konzernjahresüberschuss/-fehlbetrag einschließlich Ergebnisanteile anderer Gesellschafter) | 299.703.804,99 | 175.487.485,41 | 124.216.319,58 | |||
| 2 | +/- | Abschreibungen/Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 359.043.570,45 | 350.716.448,80 | 8.327.121,65 | ||
| 3 | +/- | Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | 75.342.442,22 | 104.374.759,03 | -29.032.316,81 | ||
| 4 | +/- | Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | -158.183.578,70 | -128.269.386,79 | -29.914.191,91 | ||
| 5 | -/+ | Zunahme/Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | -420.103.668,89 | -192.992.721,35 | -227.110.947,54 | ||
| 6 | +/- | Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 232.709.907,51 | 240.882.697,79 | -8.172.790,28 | ||
| 7 | -/+ | Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -5.700.756,42 | 12.379.066,30 | -18.079.822,72 | ||
| 8 | +/- | Zinsaufwendungen/Zinserträge | 72.717.628,35 | 62.731.058,92 | 9.986.569,43 | ||
| 9 | - | Sonstige Beteiligungserträge | -53.453.090,40 | -4.058.899,04 | -49.394.191,36 | ||
| 10 | +/- | Aufwendungen/Erträge aus außerordentlichen Posten | -64.076.237,39 | -18.800.407,77 | -45.275.829,62 | ||
| 11 | +/- | Ertragssteueraufwand/-ertrag | 15.432.169,85 | -84.146,99 | 15.516.316,84 | ||
| 12 | + | Einzahlungen aus außerordentlichen Posten | 82.375.921,88 | 53.089.381,27 | 29.286.540,61 | ||
| 13 | - | Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | -18.299.684,49 | -34.288.973,50 | 15.989.289,01 | ||
| 14 | -/+ | Ertragssteuerzahlungen | -15.432.169,85 | 84.146,99 | -15.516.316,84 | ||
| 15 | = | Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit (Summe aus 1 bis 14) | 402.076.259,11 | 621.250.509,07 | -219.174.249,96 |
Veränderung
Euro
| Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) | Ergebnis des | Ergebnis des | Veränderung Euro | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Haushaltsjahres | Vorjahres | ||||||
| Euro | Euro | ||||||
| 16 | + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des immateriellen Anlagevermögens | 1.043.301,20 | 2.844.391,02 | -1.801.089,82 | ||
| 17 | - | Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -33.435.804,33 | -20.956.728,75 | -12.479.075,58 | ||
| 18 | + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 105.782.267,87 | 78.307.024,81 | 27.475.243,06 | ||
| 19 | - | Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -797.764.112,87 | -840.771.435,64 | 43.007.322,77 | ||
| 20 | + | Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Finanzanlagevermögens | 21.368.069,97 | 24.350.176,59 | -2.982.106,62 | ||
| 21 | - | Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -91.625.610,24 | -3.653.934,53 | -87.971.675,71 | ||
| 22 | + | Einzahlungen aus Abgängen aus dem Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 23 | - | Auszahlungen für Zugänge zum Konsolidierungskreis | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 24 | + | Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 146.062.298,80 | 127.174.401,54 | 18.887.897,26 | ||
| 25 | - | Auszahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition | 0,00 | -513.829,77 | 513.829,77 | ||
| 26 | + | Einzahlungen aus außerordentlichen Posten | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 27 | - | Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 28 | + | Erhaltene Zinsen | 16.092.184,69 | 7.155.205,59 | 8.936.979,10 | ||
| 29 | + | Erhaltene Dividenden | 80.711.636,49 | 34.689.998,35 | 46.021.638,14 | ||
| 30 | = | Cashflow aus der Investitionstätigkeit (Summe aus 16 bis 29) | -551.765.768,42 | -591.374.730,79 | 39.608.962,37 |
Veränderung
Euro
| Kapitalflussrechnung (nach DRS 21) | Ergebnis des | Ergebnis des | Veränderung Euro | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Haushaltsjahres | Vorjahres | ||||||||||
| Euro | Euro | ||||||||||
| 31 | + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens | 134.451,87 | 0,00 | 134.451,87 | ||||||
| 32 | + | Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern | 70.062.505,73 | 21.812.381,86 | 48.250.123,87 | ||||||
| 33 | - | Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an Gesellschafter des Mutterunternehmens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 34 | - | Auszahlungen aus Eigenkapitalherabsetzungen an andere Gesellschafter | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 35 | + | Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-) Krediten | 337.054.964,22 | 311.768.892,74 | 25.286.071,48 | ||||||
| 36 | - | Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-) Krediten | -98.879.350,97 | 0,00 | -98.879.350,97 | ||||||
| 37 | + | Einzahlungen aus erhaltenen Zuschüssen/Zuwendungen | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 38 | + | Einzahlungen aus außerordentlichen Posten | 563.000,00 | 613.617,83 | -50.617,83 | ||||||
| 39 | - | Auszahlungen aus außerordentlichen Posten | 0,00 | -18.936,53 | 18.936,53 | ||||||
| 40 | - | Gezahlte Zinsen | -88.809.813,04 | -69.886.264,51 | -18.923.548,53 | ||||||
| 41 | - | Gezahlte Dividenden an Gesellschafter des Mutterunternehmens | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 42 | - | Gezahlte Dividenden an andere Gesellschafter | -27.258.546,09 | -30.631.099,31 | 3.372.553,22 | ||||||
| 43 | = | Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit (Summe aus 31 bis 42) | 192.867.211,72 | 233.658.592,08 | -40.791.380,36 | ||||||
| 44 | Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (Summe aus 15, 30, 43) | 43.177.702,41 | 263.534.370,36 | -220.356.667,95 | |||||||
| 45 | +/- | Wechselkurs- und bewertungsbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 46 | +/- | Konsolidierungskreisbedingte Änderungen des Finanzmittelfonds | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||||
| 47 | + | Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 593.742.593,24 | 330.208.222,88 | 263.534.370,36 | ||||||
| 48 | = | Finanzmittelfonds am Ende der Periode (Summe aus 44 bis 47) | 636.920.295,65 | 593.742.593,24 | 43.177.702,41 |
Veränderung
Euro
Der Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit reduzierte sich im Gegensatz zum Anstieg des Vorjahres (+238,04 Mio. Euro) im Jahr 2023 nun wieder in Summe um 219,17 Mio. Euro auf nunmehr 402,08 Mio. Euro. Innerhalb dieses Aktivitätsformates gab es analog zu den Vorjahren bei einzelnen Positionen teils bedeutsame Veränderungen. Im Gegensatz zum Vorjahr erhöhte sich der Saldo aus Ab- und Zuschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens wieder um 8,33 Mio. Euro auf 359,04 Mio. Euro. Ebenfalls gegenläufig zur Vorperiode entwickelte sich der Saldo aus Zuund Abnahme der Vorräte und Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Er weist mit -227,11 Mio. Euro nun sogar den relativ stärksten Rückgang aus. Ende 2023 beläuft sich dieser Saldo auf -420,10 Mio. Euro. Der Saldo aus sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen und Erträgen stieg um 29,91 Mio. Euro auf 158,18 Mio. Euro. Die sonstigen Beteiligungserträge verzeichneten einen bedeutsamen Anstieg um 49,39 Mio. Euro auf 53,45 Mio. Euro. Der Saldo aus Zuund Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist nach der starken Zunahme des Vorjahres (+78,86 Mio. Euro) für 2023 jedoch ein Rückgang um 8,18 Mio. Euro auf 232,71 Mio. Euro zu verzeichnen. Der Saldo aus Zu- und Abnahme der Rückstellungen sank nun wieder um 29,03 Mio. Euro auf 75,34 Mio. Euro. Diese zuvor abgezogenen Salden mussten dem Periodenergebnis wieder hinzugerechnet werden, um eine korrekte Darstellung des Zahlungsfonds zu gewährleisten. Der Konzernjahresüberschuss des Vorjahres (175,49 Mio. Euro) stieg Ende 2023 um 124,22 Mio. Euro auf 299,70 Mio. Euro an.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit nahm um 39,61 Mio. Euro auf -551,77 Mio. Euro ab. Die Auszahlungen für Investitionen ins Sachanlagevermögen sanken hierbei zwar von 840,77 Mio. Euro um 43,0 Mio. Euro auf nunmehr 797,76 Mio. Euro, sind allerdings wie schon in den Vorjahren nach wie vor die bestimmende Größe für diesen Zahlungsfonds. Dem stehen unter anderem Einzahlungen aus dem Abgang von Gegenständen des Sachanlagevermögens (105,78 Mio. Euro) sowie aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (Sonderposten aus Zuwendungen) von insgesamt 146,06 Mio. Euro gegenüber. Auch erhaltene Dividenden von mittlerweile 80,71 Mio. Euro (Gewinnanteile von verbundenen Unternehmen und Beteiligungen) stellen hier eine bedeutsame Einflussgröße dar. Innerhalb des Cashflows aus der Investitionstätigkeit waren wie schon in den Vorjahren größere Veränderungen zu verzeichnen. Neben den bereits genannten geringeren Auszahlungen für Investitionen ins Sachanlagevermögen (-43,0 Mio. Euro) sind hier um 87,97 Mio. Euro höhere Auszahlungen für Investitionen ins Finanzanlagevermögen sowie um 46,02 Mio. Euro gestiegene Dividendeneinzahlungen zu nennen. Auch die Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens (+27,48 Mio. Euro) und sowie aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition (+18,89 Mio. Euro) wirkten sich auf den Cashflow aus der Investitionstätigkeit entsprechend stark aus.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit wird analog zu den Vorjahren größtenteils von den Einzahlungen aus der Aufnahme von (Finanz-) Krediten (337,05 Mio. Euro) geprägt. Hier ist ein Zuwachs um 25,29 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr festzustellen. Des Weiteren sind Auszahlungen für Zinsen (88,81 Mio. Euro) und Dividenden (27,26 Mio. Euro) bestimmende Größen. Dieser Finanzmittelfonds weist wie schon in den Vorjahren auch für 2023 einen Einzahlungsüberschuss aus. Im Berichtszeitraum beläuft er sich auf 192,87 Mio. Euro und ist damit allerdings um 40,79 Mio. Euro niedriger als in der Vorperiode.
Wie auch schon in den Vorjahren waren auch für 2023 bei den drei Aktivitätsformaten (laufende Geschäftstätigkeit, Investition, Finanzierung) im Rahmen der Erstellung der Kapitalflussrechnung noch Anpassungen erforderlich. Es mussten wieder einige manuelle Umbuchungen vorgenommen werden, um im Ausweis eine korrekte Zuordnung der betreffenden Geschäftsvorfälle zu den jeweiligen Cashflow-Positionen zu ermöglichen. So wurden unter anderem 72,72 Mio. Euro vom Periodenergebnis auf die Zinsaufwendungen (laufende Geschäftstätigkeit) umgegliedert. Dabei handelt es sich um den Saldo aus den Zinseinzahlungen von 16,09 Mio. Euro, die dem Cashflow aus Investitionstätigkeit zugeordnet wurden, und den Zinsauszahlungen von 88,81 Mio. Euro, die sachlich dem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit zuzurechnen sind.
Weitere Umbuchungen betreffen unter anderem nicht zahlungswirksame Anteile der StWN an assoziierten Unternehmen. Hier wurden 16,23 Mio. Euro von den Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen hin zu den sonstigen zahlungsunwirksamen Aufwendungen umgegliedert. Umgliederungen im Rahmen der Auflösung von Verlustausgleichsrückstellungen der Nürnberg- Messe GmbH sowie der Flughafen Nürnberg GmbH waren im Gegensatz zum Vorjahr für 2023 keine vorzunehmen.
Darüber hinaus waren bei den Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens noch Geschäftsvorfälle im Zusammenhang mit Grundstückseinbringungen ausgewiesen. Da auch diese nicht zahlungswirksam sind, mussten sie zu den sonstigen zahlungsunwirksamen Erträgen umgebucht werden. Das betrifft den Eigenbetrieb NürnbergStift (2,22 Mio. Euro). Zudem wird bei der Kernstadt auch eine Verminderung von Stiftungsvermögen durch Umschichtungen in Höhe von 0,57 Mio. Euro als zahlungsunwirksam umgebucht.
Im Gegensatz dazu sind die Erträge bei den Sonderposten in Summe von 146,06 Mio. Euro zahlungswirksam. Sie mussten somit zu den Einzahlungen aufgrund von Finanzmittelanlagen im Rahmen der kurzfristigen Finanzdisposition umgegliedert werden. Bei der StWN waren noch die Anteile der Thüga in den Meldungen und Buchungen bei den Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von Gesellschaftern des Mutterunternehmens enthalten. Folglich waren wie schon in den Vorjahren die betreffenden Meldungen der Ausgleichsposten für Anteile anderer Gesellschafter als Kapitalerhöhung auf die Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen von anderen Gesellschaftern in Höhe von 70,06 Mio. Euro umzubuchen, um die Ergebnisverwendung zurückzudrehen.
Die Daten für die Kapitalflussrechnung basieren seit dem Jahr 2018 auf einem Konzern-Anlagenspiegel, der jedoch kein gesetzlich geforderter Bestandteil des konsolidierten Jahresabschlusses ist. Der Konzern-Anlagenspiegel dient als interne Nebenrechnung zur Kapitalflussrechnung und erleichtert somit die Erstellung und erhöht zudem die Aussagekraft dieses Rechenwerkes. Durch das System werden die Veränderungen der Vermögenspositionen und somit die einzelnen Zahlungsströme transparenter in der Kapitalflussrechnung dargestellt. Es erfolgt eine detaillierte Aufgliederung der Vermögensänderung in Veränderungen der Anschaffungs- und Herstellungskosten sowie der Abschreibungen gegenüber dem Ende des Vorjahres, Vermögenszugänge/-abgänge sowie Zuschreibungen des laufenden Jahres gemäß Musteraufbau der Kapitalflussrechnung.
1.5.9 Konsolidierungsbericht
Darüber hinaus wurde geprüft, ob der Konsolidierungsbericht die wesentlichen Erläuterungen, die durch gesetzliche Regelungen (§90 KommHV-Doppik) oder den Konsolidierungsleitfaden Bayern vorgegeben sind, enthält. Die Prüfung ergab, dass im Konsolidierungsbericht des Jahres 2023 sämtliche Pflichtangaben enthalten sind. So wird unter anderem die wirtschaftliche und finanzielle Lage, die ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Gesamtbild unter dem Gesichtspunkt der stetigen Erfüllung der Aufgaben vermittelt, dargestellt. Zudem sind Angaben über den Stand der Erfüllung des öffentlichen Zwecks der konsolidierten Organisationseinheiten sowie den angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden aufgeführt. Des Weiteren erfolgte eine Bewertung des konsolidierten Jahresabschlusses unter dem Gesichtspunkt der dauernden Leistungsfähigkeit. Weitreichende Aussagen zu den in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogenen Unternehmen werden im Beteiligungsbericht des Jahres 2022 der Stadt Nürnberg getroffen. Der Konsolidierungsbericht enthält darüber hinaus Erläuterungen zur Abgrenzung des Konsolidierungskreises, zu den angewandten Konsolidierungsmethoden und zu einzelnen Positionen sowie deren Zusammensetzung. Ergänzend wird die künftige Entwicklung wesentlicher Rahmenbedingungen in Form von finanziellen und wirtschaftlichen Perspektiven und Risiken sowie der wesentlichen Ziele und Strategien dargestellt.
Des Weiteren wurde geprüft, ob im Konsolidierungsbericht die Angaben zu den Bestandteilen wie auch zu den Veränderungen der einzelnen Positionen in der konsolidierten Vermögens- sowie in der Ergebnisrechnung für das Jahr 2023 korrekt dargestellt sind. Hierbei war festzustellen, dass die wesentlichen Geschäftsvorfälle und Einflussfaktoren der jeweiligen Positionen differenziert nach den betreffenden in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften nachvollziehbar wiedergegeben wurden. Die Veränderungen der jeweiligen Werte der Gesellschaften gegenüber dem Vorjahr wurden in absoluten und teilweise auch in prozentualen Werten angegeben. Hierbei konnte die rechnerische Richtigkeit beziehungsweise der korrekte Ausweis der jeweiligen Werte für die Mehrzahl der Fälle bestätigt werden. Eine wesentliche Feststellung hierzu betrifft den im Vorwort zum Konsolidierungsbericht aufgeführten Fehlbetrag des städtischen Einzelabschlusses 2024 in Höhe von 34,3 Mio. Euro. Der korrekte Wert beläuft sich jedoch auf 22,4 Mio. Euro. Der Grund für den fehlerhaften Ausweis dieses Wertes liegt in der Erstellung des Konsolidierungsberichtes im ersten Halbjahr 2025, wobei die letzten Buchungen des Einzelabschlusses für 2024 erst nach der Erstellung des Konsolidierungsberichtes erfolgten. Dadurch veränderten sich noch einige Werte von Bilanz und Ergebnisrechnung. Zudem finden sich Abweichungen der Beträge des Jahres 2023 unter anderem beim Anlagevermögen, konkret bei den Finanzanlagen sowie bei den Verbindlichkeiten. Folglich hatte dies wertmäßige Auswirkungen auf die ausgewiesenen Bilanzsummen von Aktiv- wie auch Passivseite in Höhe von 2,3 Mio. Euro. Auf Nachfrage erklärte die Stadtkämmerei hierzu, dass „bei der Stadt im Jahr 2023 eine manuelle Korrektur vorgenommen“ wurde, „da die Übertragung des Grundstückes Schoppershof an NüSt (Übergang Nutzen und Lasten 2023) in 2023 gebucht hätte werden müssen. Im Konzern wurde dies richtig gebucht und somit auch … bei den Meldungen nachgezogen.“ Die im Bericht ausgewiesenen Werte sind aus Konzernsicht somit nachvollziehbar. Die im Konsolidierungsbericht erwähnten Geschäftsvorfälle und wertmäßigen Veränderungen bei einzelnen Positionen der Kernstadt wurden hierbei wie auch schon für die Vorjahre vollumfänglich im städtischen Rechnungslegungsprogramm SAP geprüft. Hier waren im Rahmen der Prüfung Angaben zu einzelnen Teilbeträgen anfangs nicht vollumfänglich nachvollziehbar. Die im Rahmen der Prüfung aufgetretenen Fragen zu einzelnen Geschäftsvorfällen konnten mit der Stadtkämmerei jedoch geklärt werden. Fehlerhafte Angaben wurden bis zum Prüfungsende noch korrigiert beziehungsweise ergänzt.
Zudem sind in den Erläuterungen des Konsolidierungsberichtes die im Rahmen der Konsolidierung eliminierten Posten beziehungsweise deren Summen bei den betreffenden Positionen und teilweise differenziert nach Gesellschaften dargestellt. Diese Werte wurden rechnerisch überprüft. Die Analyse der eliminierten Posten umfasste alle systemseitig berücksichtigten Beträge wie auch alle manuell ausgebuchten Geschäftsvorfälle. Hierbei war festzustellen, dass bei fast allen Positionen der Konzernvermögensrechnung mit geringfügigen Ausnahmen bei einzelnen Positionen des Anlageund Umlaufvermögens die relevanten Werte in die Ermittlung der jeweiligen Summen an eliminierten Posten einbezogen wurden. Dabei handelt es sich grundsätzlich neben den vom System automatisch erzeugten Buchungen auch um manuell erfasste Werte bei der Ermittlung der als „eliminiert“ ausgewiesen Posten. Die geringfügigen Abweichungen bei Anlage- und Umlaufvermögen wurden von Stk ebenfalls noch bis zum Prüfungsende korrigiert. In der Konzernergebnisrechnung hingegen wurden diese konsolidierungsrelevanten Posten vollständig berücksichtigt. Sowohl im Konsolidierungsbericht wie auch im System werden die aus dieser Erfassungsmethode resultierenden Konsolidierungen nach der oben genannten Korrektur für alle Positionen in übereinstimmender Form wiedergegeben. Die Vorgehensweise ist hierbei einheitlich und somit auch nachvollziehbar. Somit kann für alle geprüften Positionen die Art der Eliminierungen als konsistent betrachtet werden. Die Eliminierungen der jeweiligen Positionen von Vermögens- und Ergebnisrechnung werden im Konsolidierungsbericht zudem gebündelt in Form einer tabellarischen Übersicht strukturiert aufbereitet. Dadurch wird eine umfassendere, kompaktere und transparentere Wiedergabe dieser Sachverhalte ermöglicht.
Der Konsolidierungsbericht enthält unter anderem noch Aussagen zu ertragswirtschaftlichen Kennzahlen, wie den Aufwandsdeckungsgrad, die Steuerquote, die Personalintensität und die Zinslastquote. Diese im Bericht dargestellten Kennzahlen wurden geprüft. Dabei konnte wie schon für das Vorjahr die rechnerische Korrektheit festgestellt werden.
2 Zusammenfassung der Prüfungsfeststellungen
Nachfolgend werden die wesentlichen Prüfungsergebnisse in zusammengefasster Form wiedergegeben:
- Der konsolidierte Jahresabschluss 2023 wurde am 23. Juli 2025 im Stadtrat vorgelegt und
am 11. August 2025 vom Oberbürgermeister unterschrieben. Damit wurde die Frist zur Aufstellung und Vorlage (31. Oktober 2024) nicht eingehalten.
- Im Rahmen der Prüfung der Vorräte war im Vorjahr festgestellt worden, dass die Zwi-
schenergebnisse der WBG KOMMUNAL GmbH zwar ordnungsgemäß heraus konsolidiert wurden, die geleisteten Anzahlungen und Anlagen im Bau sowie die aktivierten Eigenleistungen jedoch um rund 33 Mio. Euro zu hoch ausgewiesen werden. Das Jahresergebnis war demzufolge im Jahr 2022 um 33 Mio. Euro zu hoch dargestellt worden. Dieser Fehler wurde im Berichtsjahr korrigiert, so dass die aktivierten Eigenleistungen und somit auch das Jahresergebnis im Jahr 2023 um 33 Mio. Euro niedriger dargestellt werden.
- Bei Prüfung der Kapitalkonsolidierung der vollkonsolidierten Aufgabenträger ergaben sich
keine Hinweise auf fehlerhafte oder unvollständige Buchungen. 2023 verminderten sich im Einzelabschluss der Stadt Nürnberg die Anteile an verbundenen Unternehmen um 26,27 Mio. Euro aufgrund einer außerplanmäßigen Abschreibung auf die Anteile am Klinikum Nürnberg. Für Gesamtabschlusszwecke war diese Abschreibung rückgängig zu machen.
- Im Rahmen der Schuldenkonsolidierung wurden im Bereich immaterielle Vermögensge-
genstände und Zuwendungen unter anderem Investitionszuschüsse ans Klinikum Nürnberg in Höhe von 28,24 Mio. Euro und an die wbg von 7,09 Mio. Euro eliminiert.
- Im Zusammenhang mit konzerninternen Leistungsbeziehungen wurden Forderungen und
sonstige Vermögensgegenstände von insgesamt 305,28 Mio. Euro konsolidiert. Diese betreffen insbesondere die in den vergangenen Jahren erfolgten Anteilsrückkäufe der wbg von der StWN durch die Stadt Nürnberg in Höhe von 107,14 Mio. Euro sowie den Freistellungsanspruch der Stadt Nürnberg gegenüber dem Klinikum aus passivierten Pensions- und Beihilferückstellungen für ans Klinikum ausgeliehene Mitarbeiter (39,12 Mio. Euro).
- Weitere betragsmäßig bedeutsame Eliminierungen im Zuge der Schuldenkonsolidierung
umfassen die Bestände der Betriebsmittelkonten von SÖR (44,15 Mio. Euro), ASN (35,49 Mio. Euro), SUN (17,15 Mio. Euro) sowie der noris inklusion gGmbH (10,63 Mio. Euro).
- Die Beteiligungen NürnbergMesse GmbH und Flughafen Nürnberg GmbH werden at-
Equity in den konsolidierten Jahresabschluss einbezogen. Ihr Wertansatz hat sich 2023 um 24,75 Mio. Euro erhöht und beläuft sich zum 31.12.2023 auf 161,49 Mio. Euro. Diese Erhöhung beinhaltet Einlagen der Stadt Nürnberg in Höhe von 17,0 Mio. Euro sowie die Jahresfehlbeträge in Höhe von 2,18 Mio. Euro. Zudem wurde die im Jahr 2022 versehentlich unterlassene Korrektur der Teilwertabschreibung nachgeholt.
- Die Kapitalflussrechnung wurde gemäß Deutschem Rechnungslegungsstandard DRS 21
erstellt. Bei den drei Aktivitätsformaten (laufende Geschäftstätigkeit, Investition, Finanzierung) waren, wie zuvor in den Vorjahren, noch mehrere Anpassungen erforderlich, um im Ausweis eine korrekte Zuordnung der betreffenden Positionen zu den jeweiligen Cash-
Zusammenfassung der Prüfungsfeststellungen Seite 37 von 39
flow-Positionen zu ermöglichen. Der Konzern-Anlagespiegel erleichtert als interne Nebenrechnung zur Kapitalflussrechnung deren Erstellung und erhöht zudem die Aussagekraft dieses Rechenwerkes.
- Im Konsolidierungsbericht sind die Angaben zu den Bestandteilen wie auch zu den Ver-
änderungen der einzelnen Positionen in der konsolidierten Vermögens- sowie in der Ergebnisrechnung korrekt dargestellt. Die wesentlichen Geschäftsvorfälle und Einflussfaktoren der jeweiligen Positionen werden differenziert nach den betreffenden in die Konsolidierung einbezogenen Gesellschaften nachvollziehbar wiedergegeben.
- Im Rahmen der Konsolidierung ist die Art der Eliminierungen innerhalb der betreffenden
Positionen konsistent. Sowohl im Konsolidierungsbericht wie auch im System sind bei den betreffenden Positionen identische Summen aus systembedingten und manuellen Buchungen vorzufinden. Die Konsolidierungen sind einheitlich und somit auch nachvollziehbar. Sie werden seit dem Jahr 2021 in Form von strukturiert aufbereiteten tabellarischen Übersichten dargestellt, wodurch eine umfassendere, kompaktere und transparentere Wiedergabe dieser Sachverhalte ermöglicht wird.
- Rpr hatte in den Vorjahren die Erstellung einer Gesamtabschlussrichtlinie empfohlen.
2025 wurde diese durch Stk erstellt und am 23.07.2025 im Ältestenrat und Finanzausschuss beschlossen.
Seite 38 von 39 Zusammenfassung der Prüfungsfeststellungen
Die Prüfung des konsolidierten Jahresabschlusses 2023 wurde gemäß Art. 103 GO durchgeführt. Die Prüfung erstreckte sich dabei insbesondere auf die Abgrenzung des Konsolidierungskreises, die Übernahme der Einzelabschlüsse in den Konzernabschluss, die Kapitalkonsolidierung, die Schuldenkonsolidierung, wesentliche konzerninterne Vorgänge, die At-Equity- Konsolidierung, die Kapitalflussrechnung sowie den Konsolidierungsbericht.
Die wesentlichen Prüfungsfeststellungen wurden unter Punkt 2 zusammengefasst. Unter Berücksichtigung dieser Feststellungen kommt das Rechnungsprüfungsamt zu folgendem Prüfungsergebnis:
Der konsolidierte Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg entspricht im Wesentlichen den gesetzlichen Vorschriften. Die Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung werden beachtet. Er vermittelt insgesamt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns „Stadt Nürnberg“. Bezüglich der Ertragslage ist zu berücksichtigen, dass im Vorjahr die aktivierten Eigenleistungen und dadurch auch das Vorjahresergebnis aufgrund von nicht ordnungsgemäßen Konsolidierungsbuchungen um 33 Mio. Euro zu hoch ausgewiesen wurde. Die erforderliche Korrektur wurde, wie vereinbart, 2023 vorgenommen. Dies hat jedoch zur Folge, dass das Jahresergebnis 2023 im Gegenzug um 33 Mio. Euro zu niedrig ausgewiesen ist.
Der Konsolidierungsbericht steht im Einklang mit dem konsolidierten Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Stadt und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung der Stadt Nürnberg zutreffend dar.
Das Rechnungsprüfungsamt empfiehlt dem Stadtrat, den konsolidierten Jahresabschluss 2023 nach Behandlung im Rechnungsprüfungsausschuss festzustellen und Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 3 GO zu erteilen.
Nürnberg, 28.04.2026
gez. Berschneider (59 63) (Unterschrift liegt elektronisch vor)
Zusammengefasstes Prüfungsergebnis Seite 39 von 39
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Entlastung für den konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg
Sachverhalt (kurz):
Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).
Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für den konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg die Entlastung zu erteilen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Nach Durchführung der örtlichen Prüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat die Entlastung für den konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Der Stadtrat erteilt für den mit Stadtratsbeschluss vom 22.07.2026 festgestellten konsolidierten Jahresabschluss 2023 der Stadt Nürnberg gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Feststellung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg
Anlagen: Bericht Prüfung Jahresabschluss 2024 Stadt Nürnberg
Sachverhalt (kurz):
Der Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg wurde gem. Art. 103 ff. GO durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft. Die Prüfung ergab, dass der Abschluss insgesamt ordnungsgemäß aufgestellt wurde, die Feststellung wird empfohlen.
Im Bericht über die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg vom 27.05.2026 wurden die Ergebnisse des Rechnungsprüfungsamtes zusammengefasst und hiermit dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Begutachtung des Abschlusses 2024 vorgelegt.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg gemäß Art. 102 Abs. 3 GO.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 6.645.290.481,66 Euro.
Das negative Jahresergebnis beläuft sich auf 22.372.462,51 Euro und wird behandelt entsprechend der Schlussbilanz zum 31.12.2024 nach Ergebnisverwendung.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Entsprechend des Gutachtens des Rechnungsprüfungsausschusses vom 24.06.2026 wird gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Jahresabschluss der Stadt Nürnberg zum 31.12.2024 festgestellt.
140-14.20.00-11/2/2
Bericht
für den
Rechnungsprüfungsausschuss am 24.06.2026
öffentlich
über die Prüfung des
Jahresabschlusses 2024
der Stadt Nürnberg
Mai 2026
1 JAHRESABSCHLUSS 2024 DER STADT NÜRNBERG 3
1.1 Prüfungsgrundlagen und -durchführung 3
1.2 Haushaltssatzung 2024 und Planung 3
1.3 Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses 2024 5
1.3.1 Formelle Feststellungen 5 1.3.2 Vermögensrechnung (Bilanz) 6 1.3.3 Ergebnisrechnung 47 1.3.4 Finanzrechnung 64 1.3.5 Verpflichtungsermächtigungen 70 1.3.6 Bürgschaften 70 1.3.7 Bildung der Haushalts-/Budgetreste 2024 71 1.3.8 Anhang 72 1.3.9 Rechenschaftsbericht 72
1.4 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürberg 73
1.4.1 Prüfungen im Haushalts- und Wirtschaftsjahr 2024 73 1.4.2 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung) 76 1.4.3 Ergebnisrechnung zum 31.12.2024 78 1.4.4 Finanzrechnung zum 31.12.2024 79 1.4.5 Forderungsspiegel zum 31.12.2024 80 1.4.6 Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2024 81 1.4.7 Anlagenspiegel zum 31.12.2024 82 1.4.8 Rücklagen- und Rückstellungen zum 31.12.2024 83
2 ZUSAMMENGEFASSTES PRÜFUNGSERGEBNIS 84
Seite 2 von 84 Inhaltsverzeichnis
1 Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg
1.1 Prüfungsgrundlagen und -durchführung
Die rechtlichen Grundlagen zur Prüfung und Feststellung der Jahresabschlüsse und zur Entlastung sind in Art. 102 ff. der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) festgehalten. Für die Prüfung ist danach der Rechnungsprüfungsausschuss zuständig, das Rechnungsprüfungsamt ist dabei als umfassender Sachverständiger heranzuziehen. Feststellung und Entlastung obliegen dem Stadtrat nach durchgeführter örtlicher Prüfung.
Die Jahresabschlüsse 2024 der Eigenbetriebe Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg, Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg, NürnbergStift, Franken-Stadion Nürnberg, NürnbergBad sowie des Servicebetriebs Öffentlicher Raum Nürnberg wurden bereits im Rechnungsprüfungsausschuss am 03.12.2025 begutachtet und vom Stadtrat am 10.12.2025 festgestellt. Dazu hatte das Rechnungsprüfungsamt auch den Bericht über die Prüfung des Haushalts- und Wirtschaftsjahres 2024 vorgelegt. Darin wurden u.a. die Einzelprüfungen – im Wesentlichen in den Dienststellen und Unternehmen der Stadt sowie die Auftragsprüfungen bezogen auf das Haushaltsjahr 2024 – dargestellt, die Behandlung fand ebenfalls im Rechnungsprüfungsausschuss am 03.12.2025 statt. Unter Nr. 1.4.1 des vorliegenden Berichts sind diese Prüfungen nochmals aufgeführt.
Unter Nr. 1.4 sind die geprüften Jahresabschlüsse beigefügt.
Die Prüfungsergebnisse zum Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg werden im vorliegenden Bericht dargestellt. Aufgrund der Größenordnung des städtischen Jahresabschlusses wendet das Rechnungsprüfungsamt einen risikoorientierten Prüfungsansatz an.
Der vorliegende Bericht dient somit der Prüfung des doppischen Jahresabschlusses 2024 der Stadt Nürnberg zwecks abschließender Feststellung dieses Jahresabschlusses und Entlastung.
Abschnitt 2 beinhaltet schließlich die Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses mit der Empfehlung zur Feststellung und Entlastung.
1.2 Haushaltssatzung 2024 und Planung
Als Grundlage für die Haushaltswirtschaft des Jahres 2024 hat die Stadt Nürnberg eine Haushaltssatzung erlassen.
Die in der Sitzung am 23.11.2023 vom Stadtrat beschlossene Haushaltssatzung, der Haushaltsplan sowie die zugrundeliegenden Stadtratsbeschlüsse wurden der Regierung von Mittelfranken mit Schreiben vom 14.12.2023 vorgelegt. Mit Schreiben vom 15.01.2024 wurde der zweite Band des Haushaltsplanes, in welchem die Teilhaushalte mit den zugehörigen Dienststellen und Produkten dargestellt werden, nachgereicht. Des Weiteren wurde ein aktualisierter Finanzhaushalt übermittelt, dessen ursprüngliche Fassung einen Druckfehler enthalten hatte. Mit gleichem Schreiben wurde der Wirtschaftsplan der NOA kommunal GmbH und der Stadtratsbeschluss zur Neufassung des Beschlusses zur Haushaltssatzung über die von der Stadt Nürnberg verwalteten rechtsfähigen kommunalen Stiftungen übersandt. Der Wirtschaftsplan der NürnbergStift Service GmbH konnte auch hier nicht beigefügt werden, da sich dessen Erstellung weiter verzögert hatte. Dieser wurde noch später nachgereicht.
In seinem Schreiben berichtete das Finanzreferat außerdem über den (auf Grund der unerwarteten hohen Gewerbesteuereinnahmen) um 100 Mio. Euro höher als ursprünglich geplant ausgefallenen Finanzmittelbestand.
Gemäß Art. 65 Abs. 2 GO war die Haushaltssatzung spätestens einen Monat vor Beginn des Haushaltsjahres der Rechtsaufsicht vorzulegen. Inhalt und Form entsprechen den Erfordernissen aus Art. 63 Abs. 1 und 2 GO.
Die Regierung von Mittelfranken hat mit Bescheid vom 05.02.2024 die für den Haushalt 2024 nach der Gemeindeordnung erforderlichen Genehmigungen zu den in der Haushaltssatzung vorgesehenen Kreditaufnahmen und Verpflichtungsermächtigungen erteilt. Die Genehmigung enthielt keine Nebenbestimmungen.
Die Bekanntmachung der Haushaltssatzung erfolgte im Amtsblatt Nr. 5 vom 28.02.2024. Damit wurde die Frist zur unverzüglichen Veröffentlichung nach Genehmigung durch die Rechtsaufsicht aus Art. 65 Abs. 3 Satz 1 GO eingehalten.
In ihrer rechtsaufsichtlichen Würdigung zum Haushalt 2024 führt die Regierung folgende wesentliche Punkte aus:
Die Regierung von Mittelfranken sieht die Liquidität im Haushalt trotz des negativen Saldos der „Änderungen des Bestandes an Finanzmitteln„ als gegeben. In diesem Zusammenhang wird allerdings festgestellt, dass hier eine nicht unerhebliche Bindung durch die übertragenen Haushaltsreste gegeben ist.
Es wird darauf hingewiesen, dass die Stadt nach der letzten statistischen Erhebung unter allen bayerischen kreisfreien Gemeinden diejenige mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung ist. Die Rechtsaufsicht sieht die Annäherung an die Drei-Milliarden-Euro-Schuldengrenze.
Nach Auffassung der Regierung zeigen der Haushaltsplan 2024 und die Finanzplanung bis 2027 die strukturellen Probleme der Finanzplanung durch die ständig sich erhöhende Verschuldung.
Erkennbar wird dies durch folgende Auswirkungen:
- Fehlbetrag des strukturell negativen Saldos des Gesamtfinanzhaushaltes. Ausgleich nur durch
bilanzielle Rücklage und liquide Mittel möglich.
- Einnahmen aus der laufenden Verwaltungstätigkeit können die Tilgung der Kredite und kredit-
ähnlichen Rechtsgeschäfte nicht vollständig decken. Eigenfinanzierung der Investitionen nicht möglich.
- Stetige Zunahme der Finanzierung im Planungszeitraum über Kredite vorgesehen und Liquidität
zur Finanzierung der Ausgaben nur durch weitere Schulden gedeckt.
Die Regierung weist auf den Vorrang der Pflicht- vor den freiwilligen Aufgaben hin. Auch bei Erfüllung der Pflichtaufgaben wäre der Grundsatz der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit einzuhalten. Es wird darauf hingewiesen, dass eine geordnete Haushaltswirtschaft unter „dauernder Leistungsfähigkeit“ Voraussetzung einer Bezuschussung in den verschiedenen staatlichen Förderprogrammen ist. Die Stadt wird aufgefordert, die Genehmigung von Bürgschaftsanträgen kritischer als bisher zu prüfen. Die Beteiligung, Gründung oder Erweiterung von Unternehmen durch die Stadt darf nur im Verhältnis der Leistungsfähigkeit erfolgen. Die Regierung weist darauf hin, dass bereits für die Haushaltsaufstellung 2025 eigentlich eine Planung ohne Netto-Neuverschuldung erforderlich wäre.
Mit Sitzung des Stadtrates vom 21.11.2024 wurde eine Nachtragshaushaltssatzung erlassen. Die Nachtragshaushaltssatzung wurde der Regierung von Mittelfranken mit Schreiben vom 25.11.2024 vorgelegt. Genehmigungspflichtige Festlegungen waren nicht enthalten. Die Bekanntmachung der Nachtragshaushaltssatzung erfolgte im Amtsblatt Nr. 26 vom 18.12.2024.
Der Nachtragshaushalt 2024 berücksichtigt Mehrerträge bei der Gewerbesteuer, Veränderungen bei den Transferaufwendungen für die Gewerbesteuerumlage sowie bei den Zuschüssen an die StWN GmbH und die Flughafen Nürnberg GmbH. Gegenüber der Regierung von Mittelfranken wurde insgesamt eine Verbesserung der Ergebnissalden im Ergebnis- und Finanzhaushalt in Höhe von 15,257 Mio. Euro angegeben.
1.3 Ergebnisse der Prüfung des Jahresabschlusses 2024
1.3.1 Formelle Feststellungen
Der von der Stadt Nürnberg verwendete Kontenrahmen entspricht allerdings nicht dem kommunalen Kontenrahmen Bayern (KommKR) und steht insofern im Widerspruch zu der seit 01.01.2007 geltenen Kommunalhaushaltsverdordnung-Doppik (KommHV-Doppik). Die Stadt Nürnberg beantragte folglich mit Schreiben vom 28.09.2010 eine dauerhafte Ausnahmegenehmigung nach § 99 Abs. 2 KommHV-Doppik für ihren Kontenrahmen. Der Stadt Nürnberg wurde eine dauerhafte Ausnahmegenehmigung nach § 99 Abs. 2 KommHV-Doppik hinsichtlich der Haushaltsführung der Gemeinden und Gemeindeverbände nach den Grundsätzen der doppelten kommunalen Buchführung nach VVKommH-Syst-Doppik für ihren abweichenden Kontenplan mit Schreiben der Regierung vom 31.10.2011 rechtsaufsichtlich erteilt.
Bereits im Rahmen der überörtlichen Prüfung 2003 – 2009 kritisierte der Bayerische Kommunale Prüfungsverband (BKPV) im Bereich des Kassenwesens u. a., dass Buchungen zum Teil nicht belegt sind und das von der Stadt gewählte (durch SAP vorgegebene chronologische) Belegablagesystem nicht geeignet ist.
Die ebenfalls vom Rechnungsprüfungsamt in Vorjahresprüfungen geforderte vollständige, einheitliche und lückenlose Belegdokumentation will die Stadt künftig über die Einführung der elektronischen Rechnungsbearbeitung i.V.m. der Ablage im Dokumentenmanagementsystem (DMS) erreichen.
1.3.2 Vermögensrechnung (Bilanz)
1.3.2.1 Bilanzaufbau
Die Entwicklung der Bilanz 2024 wird nachfolgend in komprimierter Form wiedergegeben.
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4 .8 3 0 .9 2 5 .9
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4 .5 2 4 .4 2 7 .1
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,8
F in a n z a n la g e n •
9 5 4 .5 6 3 .6
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5 6 6 .7 2 5 .0
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Im Berichtsjahr erhöhte sich die Bilanzsumme um 140,96 Mio. Euro oder 2,2 % auf 6,65 Mrd. Euro, dabei stieg das Anlagevermögen gegenüber dem Vorjahr um 329,57 Mio. Euro auf 6,04 Mrd. Euro. Das Umlaufvermögen verringerte sich um 187,68 Mio. Euro auf 566,73 Mio. Euro. Das Anlagevermögen einschließlich der Finanzanlagen prägt aufgabengemäß die Aktivseite.
Die Passivseite wird dominiert von langfristigen Bilanzposten. Dies sind überwiegend Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen und Darlehensverbindlichkeiten sowie Sonderposten (v.a. Investitionszuschüsse) und das Eigenkapital.
Die Eigenkapitalausstattung der Stadt Nürnberg liegt bei 17,7 % der Bilanzsumme (im Vorjahr 18,3 %). Dabei verringerte sich das Eigenkapital 2024 gegenüber dem Vorjahr um 1,6 % auf 1,174 Mrd. Euro. Zukünftig kann eine Verbesserung der Eigenkapitalausstattung im Wesentlichen nur über positive Jahresergebnisse erreicht werden, was in der Regel gleichzeitig die notwendige investive Eigenfinanzierung (ohne Schulden) der Stadt ausbauen würde.
1.3.2.2 Aktivseite
A. Anlagevermögen
| I. | Immaterielle Vermögensgegenstände | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Lizenzen | 157.590,00 | 45.932,00 | |||
| EDV-Software und Filme | 10.862.695,40 | 10.356.307,00 | |||
| Immaterielle Vermögensgegenstände aus geleisteten Zu- wendungen | 241.666.766,00 | 234.448.593,00 | |||
| Summe | 252.687.051,40 | 244.850.832,00 |
Die immateriellen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Berichtsjahr um 7,84 Mio. Euro bzw. 3,2 %. Hierbei stehen den Zugängen in Höhe von 19,62 Mio. Euro und den Umbuchungen aus den Anlagen im Bau in Höhe von 6,08 Mio. Euro Wertminderungen durch Abgänge und Abschreibungen in Höhe von 17,86 Mio. Euro gegenüber.
Die Lizenzen erhöhten sich um 112 TEuro auf 158 TEuro. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf Zugänge in Höhe von 139 TEuro und Abschreibungen in Höhe von 27 TEuro zurückzuführen.
Die Unterposition EDV-Software und Filme hat sich um 506 TEuro auf 10,84 Mio. Euro erhöht. Die Zugänge und Umbuchungen in Höhe von 2,80 Mio. Euro entfallen zum größten Teil auf die Einführung von SAP S/4 HANA (2,06 Mio. Euro). Darüber hinaus wurden u.a. Aufwendungen zur Erneuerung der Datensicherungssoftware, Lizenzen und Software Upgrades aktiviert. Die Abschreibungen belaufen sich auf 2,28 Mio. Euro.
Der Bestand des immateriellen Vermögens aus geleisteten Zuwendungen hat sich um 7,22 Mio. Euro auf 241,67 Mio. Euro erhöht. Dabei stehen den Zugängen und Umbuchungen in Höhe von 22,76 Mio. Euro Wertberichtigungen durch Abschreibungen in Höhe von 15,55 Mio. Euro gegenüber. Die Zugänge und Umbuchungen betreffen größtenteils die Investitionszuweisung an das Klinikum in Höhe von 10,00 Mio. Euro sowie Investitionszuschüsse an freigemeinnützige Träger von Kindertageseinrichtungen (u.a. AWO-Kinderhort, Dollnsteiner Straße 10, in Höhe von 3,00 Mio. Euro, KiTa Regensburger Quartier in Höhe von 2,49 Mio. Euro und Diakoneo Integrative KiTa, Scharrerstraße 1b, in Höhe von 1,93 Mio. Euro).
Weitere Zugänge und Umbuchungen der geleisteten Zuwendungen betreffen mit 1,47 Mio. Euro die Investitionsumlage für die Stadt-Umland-Bahn, mit 583 TEuro Investitionszuschüsse zur Eigentumsförderung und mit 200 TEuro ausgereichte Zuschüsse über das Bayerische Breitbandförderprogramm.
| II. | Sachanlagen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 301.156.421,97 | 273.600.897,89 | ||
| 2. | Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 1.730.211.889,73 | 1.548.507.806,51 | ||
| 3. | Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeinge- brauch | 1.652.512.930,91 | 1.665.798.129,20 | ||
| 4. | Bauten auf fremdem Grund und Boden | 9.031.818,00 | 9.174.450,00 | ||
| 5. | Kunstgegenstände und Baudenkmäler | 395.799.935,45 | 395.492.070,74 | ||
| 6. | Fahrzeuge | 8.546.302,00 | 8.937.184,00 | ||
| 7. | Maschinen, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäfts- ausstattung | 106.063.662,10 | 101.161.367,50 | ||
| 8. | Anlagen im Bau | 627.603.008,24 | 521.755.237,48 | ||
| Summe | 4.830.925.968,40 | 4.524.427.143,32 |
Das Sachanlagevermögen erhöhte sich insgesamt um 306,50 Mio. Euro. Die Erhöhung ist im Wesentlichen auf umfangreiche Bautätigkeiten zurückzuführen. Diese Bautätigkeiten betreffen sowohl den Gebäudebestand (insbesondere Schulen und Kindertageseinrichtungen und sonstige Gebäude) als auch das Infrastrukturvermögen (insbesondere U-Bahn- und Straßenbau).
Gemäß Nr. 5.4.5.1 der Allgemeinen Finanzwirtschaftsbestimmungen der Stadt Nürnberg (AFB) soll für alle Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens spätestens nach acht Jahren eine körperliche Bestandsaufnahme durchgeführt werden. Bereits in den Vorjahren wurden von der Stadtkämmerei (Rechnungswesen) vorbereitende Maßnahmen zur Erstellung eines Konzepts durchgeführt, welches zukünftig eine ordnungsgemäße Inventur (körperliche Bestandsaufnahme) in regelmäßigen Abständen gewährleisten soll. In diesem Zusammenhang wurde eine Inventurrichtlinie erstellt, die in der Sitzung des Ältestenrates und Finanzausschusses vom 20.03.2019 beschlossen wurde. Die Inventuren wurden im Jahr 2019 begonnen und im Jahr 2021 abgeschlossen.
Im Berichtsjahr wurden Vermögensgegenstände mit einem Buchwert in Höhe von 2,05 Mio. Euro (Vj.: 375 TEuro) im Rahmen der Inventur ausgebucht, da diese nicht mehr auffindbar waren. Die ursprünglichen Anschaffungs- und Herstellkosten dieser Vermögensgegenstände betragen in Summe 23,35 Mio. Euro (Vj.: 9,14 Mio. Euro). Stk wurde von Rpr darauf aufmerksam gemacht, Inventurabgänge weiterhin kritisch zu betrachten und ggf. bei den jeweiligen Dienststellen nachzufragen, falls sich Auffälligkeiten ergeben. Der relativ hohe Bestand an Inventurabgängen ist laut Stk insbesondere auf fehlende Abgangsmeldungen der Dienststellen zurückzuführen.
Im Rahmen der Prüfung wurde festgestellt, dass der Anlagenspiegel im Bereich der geringwertigen Wirtschaftsgüter (GWG) fehlerhaft ist. Bei den ausgewiesenen Abschreibungen im Geschäftsjahr in Höhe von 163 TEuro handelt es sich nicht um Abschreibungen des laufenden Jahres, sondern um die Höhe der bisher aufgelaufenen und abgegangenen Abschreibungen. Eine Auswirkung auf den Buchwert liegt nicht vor.
Des Weiteren ergaben sich Abweichungen bei Abstimmung des Anlagenspiegels mit der Ergebnisrechnung. Hintergrund sind „unechte“ Zu- und Abgänge aufgrund von Kostenstellenänderungen. Diese sind gemäß Vorgabe von KaSt/5 bei Geschäftrsbereichwechsel und bei Betrieben gewerblicher Art als Zu- und Abgangsbuchungen zu erfassen. So sind die Bewegungen im Anlagengitter transparent sichtbar und steuerlich korrekt abgebildet, insbesondere zur Vermeidung möglicher verdeckter Gewinnausschüttungen. Aus handelsrechtlicher Sicht sind die Abgänge und Zugänge im Anlagenspiegel jedoch um 7,04 Mio. Euro zu hoch ausgewiesen.
Die Zusammensetzung des gesamten Sachanlagevermögens und die Veränderungen sind aus den nachfolgend beschriebenen Unterpositionen ersichtlich.
Zu 1. Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
| Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|
| Grünflächen | 35.182.868,48 | 32.808.106,15 |
| Ackerland | 78.986.067,18 | 68.485.492,20 |
| Wald, Forst | 26.259.189,05 | 20.366.208,21 |
| Sonstige unbebaute Grundstücke | 148.324.594,77 | 140.011.834,15 |
| Ruhende und fließende Gewässer | 12.403.702,49 | 11.929.257,18 |
| Summe | 301.156.421,97 | 273.600.897,89 |
Der Bestand an unbebauten Grundstücken und grundstücksgleichen Rechten erhöhte sich insgesamt um 27,56 Mio. Euro. Hierbei stehen den Zugängen (32,81 Mio. Euro) und Umbuchungen (3,52 Mio. Euro) Wertminderungen durch Abgänge (8,76 Mio. Euro) und Abschreibungen (3 TEuro) gegenüber.
Die wesentlichen Zugänge und Umbuchungen des Berichtsjahres betreffen überwiegend Ackerland (16,06 Mio. Euro), insbesondere Gut Königshof (8,40 Mio. Euro) und das Grundstück Nähe Schnepfenreuther Hauptstraße (4,19 Mio. Euro).
Die Position Wald und Forst weist Zugänge und Umbuchungen in Höhe von 5,89 Mio. Euro aus. Diese sind im Wesentlichen auf den Erwerb von Flächen des Guts Königshof in Höhe von 5,82 Mio. Euro zurückzuführen.
Die sonstigen unbebauten Grundstücke erhöhten sich um 8,31 Mio. Euro auf 148,32 Mio. Euro. Die Zugänge und Umbuchungen in Höhe von 11,36 Mio. Euro entfallen im Wesentlichen auf den Erwerb von Grundstücken nahe der Schengener Straße (10,07 Mio. Euro).
Bei den Abgängen in Höhe von 8,76 Mio. Euro handelt es sich größtenteils um Einwurfgrundstücke für das Umlegungsverfahren für das Gewerbegebiet Schmalau-Südost. Die Einwurfgrundstücke betreffen sowohl Ackerland (4,00 Mio. Euro) als auch sonstige unbebaute Grundstücke (2,95 Mio. Euro).
Zu 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
| Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|
| Kindertageseinrichtungen | 176.857.437,00 | 168.092.680,00 |
| Schulen | 583.000.721,00 | 499.179.140,00 |
| Wohnbauten | 9.355.258,00 | 9.218.724,00 |
| Verwaltungsgebäude | 53.579.016,00 | 50.511.776,00 |
| Betriebsgebäude | 4.364.528,00 | 4.623.634,00 |
| Sonstige Bauten | 476.149.648,00 | 434.184.445,00 |
| Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | 426.905.281,73 | 382.697.407,51 |
| Summe | 1.730.211.889,73 | 1.548.507.806,51 |
Der Bestand der bebauten Grundstücke und grundstücksgleichen Rechte erhöhte sich im Berichtsjahr um 181,70 Mio. Euro bzw. 11,7 %. Hierbei stehen den Zugängen und Umbuchungen aus den Anlagen im Bau in Höhe von 224,15 Mio. Euro Wertminderungen durch Abgänge (7,82 Mio. Euro) und Abschreibungen (34,62 Mio. Euro) gegenüber.
Im Berichtsjahr waren Zugänge und Umbuchungen in den verschiedenen Anlagenklassen aufgrund der Fertigstellung von Baumaßnahmen und der Inbetriebnahme der entsprechenden Gebäude in Höhe von 224,15 Mio. Euro zu verzeichnen. Die wesentlichen Vorgänge entfallen mit 117,90 Mio. Euro auf Kindertageseinrichtungen und Schulen, mit 53,64 Mio. Euro auf sonstige Bauten und mit 47,22 Mio. Euro auf die bebauten Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte. Bei den Verwaltungsgebäuden sind Zugänge und Umbuchungen in Höhe von 4,86 Mio. Euro zu verzeichnen.
Die wesentlichen Zugänge inkl. Umbuchungen im Bereich der Kindertageseinrichtungen (insgesamt 16,24 Mio. Euro) entfallen auf das Kinder- und Jugendhaus in der Nopitschstraße 23 (7,11 Mio. Euro), den Kindergarten am Stadtpark 94 (5,24 Mio. Euro) und die KiTa in der Muggenhofer Straße 120 (3,63 Mio. Euro).
Innerhalb der Anlagenklasse „Schulen“ waren im Berichtsjahr Zugänge inkl. Umbuchungen in Höhe von 101,66 Mio. Euro zu verzeichnen. Diese entfallen im Wesentlichen auf den 1. Bauabschnitt des ÖPP-Projekts Schulcampus Maiacher Straße (44,04 Mio. Euro), den Neubau der Grundschule in der Forchheimer Straße (36,96 Mio. Euro) und auf das Berufsschulzentrum in der Colmberger Straße (15,62 Mio. Euro).
Zugänge und Umbuchungen im Bereich der Verwaltungsgebäude entfallen im Wesentlichen auf den Interimsbau an der Kongresshalle (4,48 Mio. Euro).
Der Anstieg im Bereich der sonstigen Bauten ist im Wesentlichen auf die Generalsanierung des Künstlerhauses (27,98 Mio. Euro), den Neubau der Dreifachturnhalle an der Grundschule Am Thoner Espan (12,69 Mio. Euro) sowie auf den Ersatzneubau des Feuerwehrgerätehauses im Ortsteil Buch (4,60 Mio. Euro) zurückzuführen.
Die bei den bebauten Grundstücken verzeichneten Zugänge beinhalten insbesondere den Erwerb des Grundstücks des ehemaligen Kaufhofs in der Königstraße (28,14 Mio. Euro) sowie den Erwerb von Grundstücken für das bereits erwähnte neue Berufsschulzentrum in der Colmberger Straße (11,39 Mio. Euro).
Die Abgänge des Berichtsjahres betreffen im Wesentlichen Kostenstellenänderungen in Höhe von 8,01 Mio. Euro. Zusammen mit dem Abgang der bisherigen Abschreibungen ergibt sich ein Buchwertabgang in Höhe von 6,73 Mio. Euro. Weitere wesentliche Abgänge sind auf den Abriss des Gebäudes der Volksschule Maiacher Straße (1,55 Mio. Euro) aufgrund des Neubaus sowie auf den Abgang des Parkhauses P + R Bau in Röthenbach (2,79 Mio. Euro) im Rahmen der Inventur zurückzuführen.
Die bereits in den Vorjahren festgestellte Bewertungsproblematik hinsichtlich der Folgebewertung (Abschreibungen) wurde erstmals im Jahresabschluss 2023 teilweise bereinigt. Die Abschreibungsdauer für bebaute Grundstücke liegt grundsätzlich bei 58 Jahren und 10 Monaten. Bisher wurde nicht die gesamte Anlage über diese Nutzungsdauer abgeschrieben, sondern jede einzelne Unternummer bzw. Baumaßnahme an der Anlage, beginnend im jeweiligen Aktivierungsjahr. Seit dem Jahresabschluss 2023 werden nachträgliche Anschaffungs- und Herstellungskosten entweder über die Restnutzungsdauer des Bestandsgebäudes abgeschrieben oder bei Baumaßnahmen, die die Nutzungsdauer des Gebäudes verlängern, über eine neu geschätzte Nutzungsdauer, die dann auch für den Restbuchwert gilt.
Hinsichtlich der Höhe der verwendeten Nutzungsdauer ist an dieser Stelle Folgendes anzumerken. Die Nutzungsdauer von 58 Jahren und 10 Monaten entspricht einem Abschreibungssatz von ca. 1,7 %. Laut Steuerrecht (§ 7 Abs. 4 EStG) sind je nach Datum der Fertigstellung Abschreibungssätze von 3,0 %, 2,0 % oder 2,5 % zu verwenden.
Die KommHV-Doppik lässt eine höhere als in den steuerlichen AfA-Tabellen angegebene Nutzungsdauer nur in begründeten Ausnahmefällen (6.8.2 Bewertungsrichtlinie) zu. Diese Begründung für den Ansatz eines Abschreibungssatzes von 1,7 % bei der Stadt Nürnberg liegt allerdings nicht vor. Dieser stammt noch aus der kameralen Vermögensrechnung, eine Ermittlungs- bzw. Berechnungsgrundlage hierzu kann nicht mehr nachvollzogen werden.
In Anbetracht der steuerlichen Abschreibungssätze ist es zumindest fraglich, ob die angesetzte Nutzungsdauer in Höhe von 58 Jahren und 10 Monaten bei Gebäuden der Stadt noch sachgerecht ist.
Zu 3. Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch
| Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemein- | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro | ||
|---|---|---|---|---|
| gebrauch | ||||
| Grund und Boden des Infrastrukturvermögens | 874.110.864,52 | 870.995.921,81 | ||
| Brücken, Tunnel, sonstige Bauten des Infrastrukturvermö- gens | 542.656.675,39 | 555.044.114,39 | ||
| Gleisanlagen mit Streckenausrüstung | 73.429.892,00 | 82.447.864,00 | ||
| Versorgungsnetze | 697.948,00 | 779.754,00 | ||
| Straßen, Wege, Plätze und Verkehrslenkungsanlagen | 161.617.551,00 | 156.530.475,00 | ||
| Summe | 1.652.512.930,91 | 1.665.798.129,20 |
Das Infrastrukturvermögen und die Sachanlagen im Gemeingebrauch verringerten sich insgesamt um 13,29 Mio. Euro. Die Entwicklung ergab sich wie folgt:
| Euro | |
|---|---|
| Anfangsbestand 01.01.2023 | 1.665.798.129,20 |
| + Zugänge/Nachaktivierungen | 20.243.800,25 |
| - Abgänge | 1.533.891,87 |
| + Umbuchungen | 18.805.441,78 |
| - Abschreibungen | 50.800.548,45 |
| + Zuschreibungen | 0,00 |
| Endbestand 31.12.2023 | 1.652.512.930,91 |
Die Zugänge des Berichtsjahres und Umbuchungen von bereits in den Vorjahren begonnenen Baumaßnahmen in Höhe von 39,05 Mio. Euro entfallen größtenteils auf die Anlagenklassen „sonstige Bauten“ (12,96 Mio. Euro) und „Straßen, Wege, Plätze und Verkehrslenkungsanlagen“ (17,67 Mio. Euro).
Die größten Zugänge und Umbuchungen betreffen den Ausbau der Gebersdorfer Straße zwischen Rangaustraße und Felsenstraße (4,50 Mio. Euro), den Baumwipfelpfad im Tiergarten (3,35 Mio. Euro) sowie die Außenanlage Schulcampus Maiacher Straße (2,31 Mio. Euro).
Die Abschreibungen des gesamten Infrastrukturvermögens bewegen sich mit 50,80 Mio. Euro auf dem Vorjahresniveau.
Zu 4. Bauten auf fremdem Grund und Boden
| Bauten auf fremdem Grund und Boden | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| 9.031.818,00 | 9.174.450,00 |
Der Bestand der Bauten auf fremdem Grund und Boden verringerte sich um 142 TEuro und ist im Wesentlichen auf die planmäßige Abschreibung zurückzuführen.
Zu 5. Kunstgegenstände und Baudenkmäler
| Kunstgegenstände und Baudenkmäler | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Kunstgegenstände | 395.141.582,90 | 394.833.718,19 | ||
| Baudenkmäler | 658.352,55 | 658.352,55 | ||
| Summe | 395.799.935,45 | 395.492.070,74 |
Die Kunstgegenstände und Baudenkmäler haben sich um 308 TEuro auf 395,80 Mio. Euro erhöht. Die Veränderung ist auf Zugänge (335 TEuro) und Umbuchungen (33 TEuro) zurückzuführen. Den Zugängen stehen Buchwertabgänge in Höhe von 60 TEuro gegenüber.
Die größten Zugänge und Umbuchungen betreffen das 25 Meter hohe Kunstwerk „AHOI“ auf dem Maiacher Schulcampus (84 TEuro) und das Kunstwerk D.I.S.C.O, das Ina Weber zu Ehren des Symposiums Urbanum Nürnberg 71 geplant hat (34 TEuro).
Die Abgänge beinhalten allein den Inventurabgang des Denkmals Willy Brandt (60 TEuro).
Zu 6. Fahrzeuge
| Fahrzeuge | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Pkw | 597.182,00 | 673.350,00 | ||
| Lkw | 290.352,00 | 255.069,00 | ||
| Spezialfahrzeuge | 5.877.712,00 | 6.284.883,00 | ||
| Sonstige Fahrzeuge | 1.781.056,00 | 1.723.882,00 | ||
| Summe | 8.546.302,00 | 8.937.184,00 |
Der Bilanzposten Fahrzeuge verringerte sich im Berichtsjahr um 391 TEuro bzw. 4,4 %. Hierbei stehen den Zugängen und Umbuchungen in Höhe von 1,38 Mio. Euro Wertminderungen durch Abschreibungen in Höhe von 1,77 Mio. Euro und Abgänge in Höhe von 2 TEuro gegenüber.
Die Zugänge inkl. Umbuchungen entfallen mit 742 TEuro auf Spezialfahrzeuge, mit 170 TEuro auf PKW, mit 95 TEuro auf LKW und mit 375 TEuro auf sonstige Fahrzeuge.
Neben der Umbuchung zweier Gerätewagen (in Summe 432 TEuro) waren die größten Zugänge ein Hako Multicar für den Westfriedhof (135 TEuro) sowie ein FUSO LKW (95 TEuro), der als Spielmobil „Mobbl“ eingesetzt wird.
Zu 7. Maschinen, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung (BGA)
| Maschinen, technische Anlagen, BGA | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|
| Maschinen | 5.123.419,00 | 3.837.614,00 |
| Technische Anlagen | 2.813.534,00 | 3.194.665,00 |
| Betriebsvorrichtungen | 23.062.432,00 | 23.298.843,00 |
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 75.064.277,10 | 70.830.245,50 |
| Summe | 106.063.662,10 | 101.161.367,50 |
Die unter der Position Maschinen, technische Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung ausgewiesenen Vermögensgegenstände erhöhten sich im Berichtsjahr um 4,90 Mio. Euro auf 106,06 Mio. Euro.
Die wesentlichen Zugänge und Umbuchungen des Berichtsjahres entfallen auf Betriebsvorrichtungen (3,47 Mio. Euro), Betriebs- und Geschäftsausstattungen (4,98 Mio. Euro), Maschinen und Geräte (2,81 Mio. Euro), Datenverarbeitungsgeräte (3,67 Mio. Euro) sowie umfangreiche Beschaffungen von Einrichtungs- und Ausstattungsgegenständen (5,92 Mio. Euro).
Zu 8. Anlagen im Bau
| Anlagen im Bau | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|
| 627.603.008,24 | 521.755.237,48 |
Der Bilanzposten Anlagen im Bau erhöhte sich um 105,85 Mio. Euro. Hierbei stehen den Zugängen des Berichtsjahres in Höhe von 226,71 Mio. Euro Umbuchungen fertiggestellter Baumaßnahmen in Höhe von 120,87 Mio. Euro gegenüber.
Die Zugänge des Berichtsjahres entfallen u.a. mit 18,18 Mio. Euro auf den Neubau des Schulzentrums Südwest, mit 16,36 Mio. Euro auf die Erweiterung der U-Bahnlinie 3, Bauabschnitt 2.2 im Südwesten von Kleinreuth bei Schweinau bis Gebersdorf und mit 14,22 Mio. Euro auf den Neubau der Grundschule mit Kombiplätzen und Kinderhort im Fürreuthweg 95. Des Weiteren gehen 11,63 Mio. Euro auf die Grundschule in der Reutersbrunnenstraße (neuer Hort und neue Unterrichtsräume) und 6,23 Mio. Euro auf den Neubau des Martin-Behaim-Gymnasiums zurück.
Die nach Fertigstellung der jeweiligen Investitionsmaßnahmen im Berichtsjahr in die entsprechenden Anlagenklassen umgebuchten Vermögenswerte sind analog zu den Vorjahren im Wesentlichen wieder auf die Bereiche Schulen und Kindertageseinrichtungen sowie auf Straßen, Wege, Plätze und sonstige Bauten zurückzuführen.
Der hohe Bestand in der Unterposition „Anlagen im Bau“ verdeutlicht das hohe Investitionsvolumen der Stadt Nürnberg. Neben Baukosten für Schulen und Kindertageseinrichtungen entfallen wesentliche Posten im Bestand zum 31.12.2024 mit 166,38 Mio. Euro auf die U-Bahninfrastruktur und mit 147,99 Mio. Euro auf Verkehrsflächen und Straßen.
| III. | Finanzanlagen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermö- gen | 866.607.205,04 | 854.384.917,07 | ||
| 2. | Wertpapiere | 24.513.538,99 | 22.417.845,45 | ||
| 3. | Versorgungsrücklage | 34.957.636,16 | 34.957.636,16 | ||
| 4. | Ausleihungen | 28.485.312,11 | 27.567.720,90 | ||
| Summe | 954.563.692,30 | 939.328.119,58 |
Zu 1. Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Verbundene Unternehmen | 664.224.513,81 | 664.209.513,81 | ||
| Beteiligungen | 157.229.662,41 | 147.243.662,41 | ||
| Sondervermögen | 45.153.028,82 | 42.931.740,85 | ||
| Summe | 866.607.205,04 | 854.384.917,07 |
Verbundene Unternehmen
Der Beteiligungsbuchwert bei den verbundenen Unternehmen erhöhte sich um 15 TEuro. Im Vorjahr war die Beteiligung an der Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH versehentlich unter den Beteiligungen ausgewiesen. Dies wurde in 2025 korrigiert.
Das Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg ist zum 31.12.2024 – wie im Vorjahr – mit 101,45 Mio. Euro in der Bilanz der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Nach wie vor ungeklärt ist, inwieweit die Einbringung des Sondervermögens 2010 sowie weitere Einlagen in nachfolgenden Jahren den Beteiligungsbuchwert erhöhen durften. Wegen unterschiedlicher Auffassungen zwischen dem BKPV und der Stadt Nürnberg wurde die Angelegenheit der Rechtsaufsichtsbehörde zur Entscheidung vorgelegt. Da diese Entscheidung nach wie vor aussteht, verbleibt es bei der Rückstellung, die in Vorjahren aufgrund des Vorsichtsprinzips gebildet worden war. Unter Berücksichtigung dieser Rückstellung beläuft sich der Bilanzansatz des Klinikums zum 31.12.2024 wie im Vorjahr auf 16,00 Mio. Euro.
Beteiligungen
Die Beteiligungen erhöhten sich um 10,00 Mio. Euro. Diese Werterhöhung resultiert aus der Einlage der Stadt Nürnberg in die NürnbergMesse GmbH in Höhe von 10,00 Mio. Euro. Zudem ist die Stadt Nürnberg mit 1 TEuro der Bayerische Kommunale IT-Einkaufsgenossenschaft eG beigetreten.
Sondervermögen
Das Sondervermögen beinhaltet die Eigenbetriebe Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN), Frankenstadion Nürnberg (FSN), NürnbergBad (NüBad), NürnbergStift (NüSt), Servicebetrieb Öffentlicher Raum (SÖR) sowie Stadtentwässerung und Umweltanalytik (SUN).
Gegenüber dem Vorjahr erhöhte sich der Beteiligungsbuchwert um 2,22 Mio. Euro. Ursächlich hierfür waren Grundstückskorrekturen zwischen der Stadt Nürnberg und NüSt, die bilanztechnisch als Sacheinlage beim Eigenbetrieb behandelt wurden. Diese Sacheinlage führte zu einer Werterhöhung des Sondervermögens NüSt im städtischen Jahresabschluss um 2,22 Mio. Euro auf 24,17 Mio. Euro.
Den Bilanzansätzen von NüSt, NüBad und SÖR stehen Rückstellungen in Höhe der durch die Einlagen aufgedeckten stillen Reserven gegenüber. Diese waren in der Vergangenheit gebildet worden, da unterschiedliche Auffassungen zwischen der Stadt Nürnberg und dem BKPV darüber bestehen, inwieweit Einlagen in Verlustbetriebe aktiviert werden können. Die Frage wurde der Rechtsaufsichtsbehörde zur Entscheidung vorgelegt, ist aber nach wie vor offen. Unter Berücksichtigung der Rückstellungen stellt sich der Bilanzansatz des Sondervermögens zum 31.12.2024 wie folgt dar:
| Sondervermögen | Rückstellungen | Saldiert | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Euro | ||||
| ASN | 1,0 | 0,0 | 1,0 | |||
| SUN | 1,0 | 0,0 | 1,0 | |||
| FSN | 6.280.240,00 | 0,00 | 6.280.240,00 | |||
| NüBad | 7.998.102,24 | 4.925.000,00 | 3.073.102,24 | |||
| NüSt | 24.174.684,58 | 5.031.415,00 | 19.143.269,58 | |||
| SÖR | 6.700.000,00 | 6.700.000,00 | 0,00 | |||
| Summe | 45.153.028,82 | 16.656.415,00 | 28.496.613,82 |
Zu 2. Wertpapiere
Der Bilanzposten erfasst die den nichtrechtsfähigen Stiftungen zuordenbaren und überwiegend in festverzinslichen Wertpapieren investierten Finanzanlagen.
Zu 3. Versorgungsrücklage
Die nach Art. 2 Abs. 4 des Gesetzes über die Bildung von Versorgungsrücklagen im Freistaat Bayern (BayVersRücklG) zu bildende Versorgungsrücklage wird in Anteilen am „Bayerischen Pensionsfonds“ des Bayerischen Versorgungsverbandes angelegt. Es handelt sich um einen thesaurierenden Spezialfonds.
Seit dem 01.01.2018 beseht keine gesetzliche Verpflichtung zur Anlage mehr. Die Versorgungsrücklage ist seitdem unverändert mit den Anschaffungskosten in Höhe von 34,96 Mio. Euro bilanziert. Der Kurswert des Depots zum 31.12.2024 betrug 49,61 Mio. Euro.
Zu 4. Ausleihungen
Ausleihungen sind überwiegend Darlehen, die die Stadt Nürnberg an Dritte vergibt. Dabei handelt es sich vor allem um Wohnungsbaudarlehen sowie übrige Darlehen an städtische Eigenbetriebe oder Beteiligungsgesellschaften.
Die Ausleihung an verbundene Unternehmen betrifft das Klinikum Nürnberg und resultiert aus der Auflösung des Sondervermögens im Jahr 2010. Unter den Ausleihungen an Beteiligungen ist ein neu ausgereichtes Darlehen für Investitionszwecke an die Hafen Nürnberg-Roth GmbH erfasst.
Zur Erweiterung des zum 01.01.2009 gegründeten Eigenbetriebs Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg wurden Vermögensgegenstände auf diesen übertragen. Daraus resultierte eine Nettoforderung der Stadt Nürnberg an den Eigenbetrieb, die später in ein Trägerdarlehen umgeschuldet wurde. Aufgrund planmäßiger Tilgungen verringert sich dessen Wert regelmäßig um 900 TEuro jährlich. Der Ausweis des Darlehens erfolgt unter Ausleihungen an Sondervermögen.
Des Weiteren werden Wohnungsbaudarlehen sowie sonstige vergebene Darlehensforderungen aufgrund ihres langfristigen Charakters unter den Ausleihungen ausgewiesen.
1996 wurden zinsverbilligte Darlehen des sozialen Wohnungsbaus an eine Bank verkauft. Da die Verwaltung weiterhin über die Stadt Nürnberg lief, bestand gleichzeitig eine entsprechende Verbindlichkeit. Durch regelmäßige Tilgungen reduzierte sich der Bestand kontinuierlich. 2024 wurden die Darlehen vollständig getilgt.
Die Wohnungsbaudarlehen haben sich 2024 gegenüber dem Vorjahr um 1,26 Mio. Euro erhöht. Dabei standen Tilgungen von 840 TEuro Neuausleihungen von 2,10 Mio. Euro gegenüber. Zum 31.12.2024 belaufen sich die Wohnungsbaudarlehen in Summe auf 10,87 Mio. Euro.
Die Forderungen aus sonstigen Darlehen bestehen vor allem gegenüber Genossenschaften, Stiftungen sowie privaten Unternehmen. Sie sind zum 31.12.2024 mit 5,18 Mio. Euro in der Bilanz ausgewiesen. Darin enthalten ist ein zinsloses Darlehen über 2,50 Mio. Euro, das über 25 Jahre mit jährlich 100 TEuro zu tilgen ist und bei Ausreichung für Zwecke der Bilanzierung abgezinst wurde. Aus der jährlichen Aufzinsung resultiert 2024 ein Ertrag von 74 TEuro. Neu ausgereicht wurden in diesem Bereich 806 TEuro.
B. Umlaufvermögen
| I. | Vorräte | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Rohstoffe | 87.225,00 | 94.725,00 | |||
| Hilfsstoffe | 624,00 | 0,00 | |||
| Betriebsstoffe | 48.333,90 | 44.884,84 | |||
| Fertige Erzeugnisse und Waren | 517.176,75 | 429.308,83 | |||
| Grundstücke des Umlaufvermögens | 33.337.911,54 | 33.154.651,44 | |||
| Summe | 33.991.271,19 | 33.723.570,11 |
Der Bilanzposten Vorräte enthält unter anderem Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe in Höhe von insgesamt 136 TEuro. Im Gegensatz zum Vorjahr setzen sich diese zum 31.12.2024 nicht mehr nur aus Lagerbeständen des Hochbauamtes (Rohstoffe) und der Feuerwehr (Betriebsstoffe) zusammen. Ende 2024 ist bei den Zentralen Diensten wieder ein Bestand von Dienstfahrscheinen (Hilfsstoffe) ausgewiesen.
Bei den fertigen Erzeugnissen und Waren in Höhe von insgesamt 518 TEuro handelt es sich zum großen Teil (432 TEuro) um Druckschriften, Kataloge und Videos aus den Bereichen des Stadtarchivs, der Museen der Stadt und des KunstKulturQuartiers. Die Bestände des KunstKulturQuartiers beinhalten die Vorräte der Kunsthalle, der Kunstvilla und seit 2018 auch die Artikel des Kunsthauses. Die bei dieser Bilanzposition ebenfalls ausgewiesenen Bestände der Friedhofsverwaltung belaufen sich für 2024 auf 85 TEuro. Dabei handelt es sich um Särge, Urnen und Sargwäsche. Die Bestandsführung der Friedhofsverwaltung wird unter anderem über das SAP Modul MM (Materialwirtschaft) abgebildet. Die Zählbestände waren hier in Summe niedriger als die Buchbestände, wodurch letztlich eine Inventurdifferenz von 3 TEuro resultierte. Diesbezüglich wurden Korrekurbuchungen vorgenommen. Hauptsächlich aufgrund der Zugänge von Beständen des Stadtarchivs, des KunstKulturQuartiers sowie der Friedhofsverwaltung erhöhte sich der Bilanzwert der Handelswaren bis Ende 2024 in Summe um insgesamt 88 TEuro.
Im Vergleich zum Vorjahr war bei den Vorräten in 2024 in Summe nun ein Anstieg um 268 TEuro auf 33,99 Mio. Euro festzustellen. Dies ist wie schon in den Vorjahren hauptsächlich auf die Erfassung von Grundstücken im Umlaufvermögen zurückzuführen. Diese Grundstücke sollen nicht dauerhaft im Vermögen der Stadt Nürnberg verbleiben, sondern sind zur Weiterveräußerung als Gewerbe- oder auch Wohnbauflächen bestimmt. Hier resultiert für 2024 insgesamt eine Zunahme von 183 TEuro. Diese stammt größtenteils aus Umbuchungen von Grundstücken aus dem Anlagevermögen.
In den städtischen Bewertungsrichtlinien existieren Wertgrenzen für Lagerbildungen von 5 TEuro für Verwaltungs-, Büro- und Präsentations- sowie Reinigungsmaterial und von 10 TEuro für Labormaterial und vergleichbare Materialien wie auch für Werkstatt- und Baumaterial. Diese Regelungen wurden vom Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband im Rahmen seiner überörtlichen Prüfung der Jahresabschlüsse 2005 bis 2009 bei der Stadt Nürnberg kritisiert. Die Stadt Nürnberg erwiderte in der Stellungnahme hierzu, dass weder KommHV-Doppik noch BewertR eine Definition des Begriffs „Lager“ enthalten, so dass die Stadt Nürnberg diesen Begriff selbst zu interpretieren und festzulegen hat. Daher ist die Definition von Wertgrenzen sinnvoll und auch üblich. Durch die genannten Wertgrenzen werden niedrige wertmäßige Lagerbestände nicht erfasst.
Die Inventur wurde mittels vor- bzw. nachgelagerter Stichtagsinventur durchgeführt. Eine schriftliche Inventuranweisung sowie größtenteils zweifach unterschriebene Inventurprotokolle liegen vor.
| II. | Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Abgabenforderungen | 113.212.600,07 | 90.839.686,93 | ||
| 2. | Privatrechtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistun- gen | 5.311.708,41 | 5.779.543,34 | ||
| 3. | Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligun- gen, Sondervermögen, rechtsfähige Stiftungen | 49.189.426,99 | 36.114.625,63 | ||
| 4. | Forderungen gegen den öffentlichen Bereich und aus Trans- ferleistungen | 63.270.724,99 | 59.717.929,54 | ||
| 5. | Sonstige Vermögensgegenstände | 68.039.360,15 | 58.308.308,82 | ||
| Summe | 299.023.820,61 | 250.760.094,26 |
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände wurden mit dem Nominalwert angesetzt. Im Gegensatz zum Vorjahr erhöhten sie sich in Summe wieder um 48,26 Mio. Euro. Gemäß dem städtischen Wertberichtigungskonzept wurden wie in den Vorjahren auch für 2024 Einzel- und Pauschalwertberichtigungen zweifelhafter Forderungen vorgenommen. Die Summe aus Einzel- und Pauschalwertberichtigungen der zweifelhaften Forderungen stieg im Vergleich zum Vorjahr (54,88 Mio. Euro) zum 31.12.2024 um 9,62 Mio. Euro auf insgesamt 64,50 Mio. Euro. Davon entfiel der weitaus größte Anteil in Höhe von 60,97 Mio. Euro wie in den Vorjahren auf die Wertberichtigung der Abgabenforderungen. Zudem mussten im Berichtsjahr uneinbringliche Forderungen in Höhe von 3,0 Mio. Euro abgeschrieben werden (Vorjahr: 3,43 Mio. Euro).
Die Abgabenforderungen beinhalten Forderungen aus Gebühren (10,84 Mio. Euro), Beiträgen (2,42 Mio. Euro), Steuern (97,59 Mio. Euro) sowie sonstigen öffentlich-rechtlichen Forderungen (2,37 Mio. Euro). Die Abgabenforderungen nahmen in 2024 im Vergleich zum Vorjahr sehr stark um 22,37 Mio. Euro zu. Verantwortlich hierfür waren hauptsächlich die Steuerforderungen mit einer Zunahme um 21,55 Mio. Euro resultierend aus entsprechend höheren Steuereinnahmen. Daneben stiegen auch die Gebührenforderungen um 1,75 Mio. Euro aufgrund des Anstiegs der Gebühren für städtische Kindertageseinrichtungen. Leichte Rückgänge waren hingegen bei den Beitragsforderungen (-0,88 Mio. Euro) sowie den sonstigen öffentlich-rechtlichen Forderungen (-0,04 Mio. Euro) zu verzeichnen. Neben den Wertberichtigungen der Steuerforderungen zum Bilanzstichtag in Höhe
von mittlerweile 55,80 Mio. Euro erlangten die Zweifelhaftstellungen bei diesen Forderungen in 2024 eine Gesamthöhe von 70,63 Mio. Euro.
Die privatrechtlichen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen (hauptsächlich aus Vermietung, Verpachtung, Erbbaurecht, Bestattungsgebühren usw.) hatten zum 31.12.2024 einen Gesamtsaldo von insgesamt 5,31 Mio. Euro und damit um 0,47 Mio. Euro weniger als im Vorjahr. Der Forderungsbestand musste wie in den Vorjahren kumuliert um 1,03 Mio. Euro wertberichtigt werden. Zweifelhaft gestellt wurden Forderungen in Höhe von 0,57 Mio. Euro.
Bei den Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähige Stiftungen sind wie in den Vorjahren als bedeutsamste Posten die Kontokorrentkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und Eigenbetriebe enthalten. Deren Bestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr (29,96 Mio. Euro) um weitere 9,54 Mio. Euro auf nunmehr 39,50 Mio. Euro. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr resultiert hauptsächlich aus den Zuwächsen auf den Konten des Klinikums Nürnberg (+19,02 Mio. Euro), des Eigenbetriebs NürnbergStift (+1,69 Mio. Euro) sowie bei den Konten der Urbanen Gartenschau (+0,25 Mio. Euro) und der noris inklusion gGmbH (+0,17 Mio. Euro). Bestandsminderungen hingegen finden sich bei den Konten der Eigenbetriebe SUN (-10,66 Mio. Euro) und NürnbergBad (-0,17 Mio. Euro) sowie bei den Konten der Noris-Arbeit gGmbH (-0,51 Mio. Euro) und der NürnbergStift Service GmbH (-0,25 Mio. Euro). Die Zunahme der gesamten Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähige Stiftungen in 2024 um insgesamt 13,07 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr ist somit zu großen Teilen auf die in Summe höhere Inanspruchnahme der Kontokorrentkonten zurückzuführen. Nennenswerte Anstiege resultieren hier zudem bei den Forderungen gegen die N-ERGIE AG aus dem Verkauf eines Grundstücks in Großreuth bei Schweinau (+1,91 Mio. Euro), gegen das Klinikum Nürnberg aus Personalabrechnung (+0,31 Mio. Euro) sowie gegen die WBG KOMMUNAL GmbH aus Bürgschaftsprovisionen im Zusammenhang mit dem Bau von Nürnberger Gymnasien (+0,62 Mio. Euro). Des Weiteren waren gestiegene Forderungen gegenüber den Eigenbetrieben aus Beihilfeerstattungen (+0,28 Mio. Euro) sowie speziell gegenüber ASN aus zusätzlichen Verwaltungskostenerstattungen (+0,48 Mio. Euro) festzustellen. Letztgenannte Posten summieren sich Ende 2024 auf mittlerweile 3,60 Mio. Euro.
Die Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und aus Transferleistungen erhöhten sich im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder um insgesamt 3,55 Mio. Euro. Hierbei nahmen die Forderungen gegenüber dem Bund größtenteils aus der Erstattung der Leistungen der Grundsicherung im Alter nach SGB XII sowie im Rahmen des Bürgergeldes deutlich um 11,05 Mio. Euro auf insgesamt 31,75 Mio. Euro zu. Auch die hauptsächlich aus den Leistungen im Rahmen des Asylbewerberleistungsgesetzes (AsylbLG) entstandenen Erstattungsansprüche gegen das Land stiegen im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder um 0,48 Mio. Euro. Dagegen war bei den Forderungen gegen Gemeinden und Gemeindeverbände im Rahmen der Abrechnung von Gastschulbeiträgen und der Kosten von Heimschülern im Gegensatz zum Vorjahr ein Rückgang (-7,77 Mio. Euro) zu verzeichnen. Die Forderungen gegen Zweckverbände nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 0,17 Mio. Euro zu. Dies lag wieder größtenteils an den von der Stadt Nürnberg für den Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachtung im Großraum Nürnberg erbrachten Leistungen im Rahmen des Vollstreckungswesens. Eine Abnahme des Forderungsbestandes war bei den sonstigen öffentlichen Sonderrechnungen (-0,37 Mio. Euro) festzustellen. Dabei handelt es sich größtenteils um Erstattungsansprüche gegenüber dem Jobcenter Nürnberg. Die Forderungen gegen übrige Bereiche aus Transferleistungen verzeichnen zum Bilanzstichtag einen Bestand von 7,38 Mio. Euro. Dieser resultiert größtenteils aus Rückforderungen von Sozial- und Jugendhilfeleistungen. Bei den Forderungen gegen den öffentlichen Bereich und für Transferforderungen werden auch Wertkorrekturen gemäß dem städtischen Wertberichtigungskonzept vorgenommen. Diese Wertminderungen belaufen sich Ende des Jahres 2024 auf mittlerweile 1,17 Mio. Euro. Bei den Transferforderungen gegen private Unternehmen und übrige Bereiche erfolgten zudem Zweifelhaftstellungen in Höhe von insgesamt 1,51 Mio. Euro.
Die Abstimmung zwischen Hauptbuch (SAP FI) und Nebenbuch (SAP PSCD) war für das Jahr 2024 im Gegensatz zum Vorjahr nun bei allen Forderungsarten möglich. Es mussten keine Abweichungen mehr festgestellt werden. Bei den im Nebenbuch (SAP Debitoren) ermittelten kreditorischen Debitoren hingegen wurden wie in den Vorjahren für 2024 im Hauptbuch (SAP FI) wieder Differenzen festgestellt. Dies betrifft nun allerdings alle Forderungsarten. Der Grund hierfür liegt in der Migration auf die neue SAP Version S/4HANA und den damit zusammenhängenden systemseitigen Anpassungsarbeiten. Dabei war es aufgrund technischer Gegebenheiten bis zum Prüfungsende (Ende März 2026) nicht möglich, auf alle für eine valide Auswertung notwendigen Daten zuzugreifen. Im Nebenbuch werden bei den kreditorischen Debitoren folglich viel zu hohe Salden ausgewiesen. Ein Abgleich von Haupt- und Nebenbuch war insofern somit nicht möglich.
Die Ende November 2025 erfolgte Umstellung des SAP-Systems auf die neue Version S/4HANA hatte umfangreiche Auswirkungen auf alle Bereiche des Rechnungswesens bei der Stadt Nürnberg sowie der Mehrzahl der Eigenbetriebe. Aufgrund beträchtlicher Schwierigkeiten bei der Umsetzung eines neuen Berechtigungskonzeptes im Rahmen des Migrationsprojektes waren zum Umstellungszeitpunkt Ende November 2025 die für eine sinnvolle Sachbearbeitung erforderlichen systemseitigen Nutzungsberechtigungen stadtweit in vielen Fällen noch nicht eingerichtet. Die zum Zeitpunkt der Umstellung regulär vorhandenen Berechtigungen im System waren somit größtenteils unzureichend, um unter anderem eine sinnvolle und aussagekräftige Prüfung der Debitoren vornehmen zu können. Um die Sachbearbeitung im neuen System trotzdem durchführen zu können, war grundsätzlich die von den Benutzern täglich stundenweise zu aktivierende Berechtigungserweiterung „Rucksack“ erforderlich, so auch bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen.1 Da die Berechtigungen des sogenannten „Rucksacks“ allerdings in Einzelfällen über die regulären, benutzerspezifischen Handlungsmöglichkeiten im System hinausgehen, kann nicht vollumfänglich ausgeschlossen werden, dass fehlerhafte Buchungen im System vorgenommen wurden. Dieses Risiko erhöhte sich durch die lange Dauer (Dezember 2025 bis einschließlich März 2026), in der der „Rucksack“ verfügbar war.
Die sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich wie folgt zusammen:
| Sonstige Vermögensgegenstände | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Forderungen gegen Mitarbeitende | 179.956,78 | 66.874,15 | ||
| Andere sonstige Vermögensgegenstände | 59.012.121,43 | 49.034.534,90 | ||
| Umsatzsteuerforderungen | 2.061.988,24 | 2.144.574,79 | ||
| Durchlaufende Gelder | -365,00 | -365,00 | ||
| Verrechnungskonten | 6.785.658,70 | 7.062.689,98 | ||
| Summe | 68.039.360,15 | 58.308.308,82 |
Die Forderungen gegen Mitarbeitende resultieren gemäß der ausgewiesenen Buchungsdaten im SAP zum weit überwiegenden Teil aus Vorschusszahlungen. Dabei handelt es sich jedoch tatsächlich um die Begleichung von Rechnungen der Kirchen in Bayern für die Überlassung von Lehrpersonal für den Religionsunterricht an städtischen Berufsschulen. Die Rechnungsstellung bezieht sich hierbei immer auf abgelaufene Zeiträume. Die abgeordneten Lehrkräfte bekommen von der Stadt Nürnberg direkt kein Geld gezahlt, sondern weiterhin von den Kirchen in Bayern. Diese rechnen dann mit der Stadt Nürnberg ab. Die Abwicklung über das Vorschusskonto #26100000 ist technisch
1 Auch für die zahlreichen Auswertungen von Kreditoren, Debitoren und im Sachkontenbereich war die Aktivierung der Berechtigungserweiterung „Rucksack“ für die gesamte Dauer der Jahresabschlussprüfung erforderlich.
bedingt, da über SAP HCM keine Rechnungen beglichen werden können. Im Vergleich zum Vorjahr stieg der Saldo dieser Position um 113 TEuro auf 180 TEuro.
Die anderen sonstigen Vermögensgegenstände setzen sich größtenteils aus Forderungen aus der antizipativen Rechnungsabgrenzung zusammen. Hierbei handelt es sich um Abgrenzungsbuchungen für Erträge, die dem Berichtsjahr zuzuordnen sind, allerdings erst im Folgejahr zahlungswirksam zugehen. Im Gegensatz zum Vorjahr nahmen diese Posten in 2024 wieder deutlich um 9,98 Mio. Euro auf 58,52 Mio. Euro zu.
Ende 2024 ist in dieser Bilanzposition zudem wie schon für die Vorjahre die anteilige Anpassung des Freistellungsanspruchs für 2024 gegenüber dem Klinikum Nürnberg enthalten. Der bereits seit 2015 vorhandene Freistellungsanspruch der Stadt Nürnberg gegenüber dem Klinikum Nürnberg bezieht sich auf die in der städtischen Bilanz passivierten Pensions- und Beihilferückstellungen für aktive Mitarbeiter und Versorgungsempfänger, für die beim Kommunalunternehmen Klinikum aufgrund der dort abgeleisteten Dienstzeiten ebenfalls entsprechende Rückstellungen gebildet werden. Für die Versorgungsleistungen mussten 488 TEuro und für die Beihilfeleistungen 892 TEuro abgeschrieben werden.
Bei den zum 31.12.2024 abgegrenzten Sachverhalten sind im Hauptbuch als betragsmäßig größte Posten unter anderem debitorische Kreditoren in Summe von 6,46 Mio. Euro (Vorjahr: 1,17 Mio. Euro) vorhanden. Diese Posten konnten allerdings aufgrund der bereits beschriebenen Schwierigkeiten im Rahmen der Migration auf die neue Version S/4HANA nicht mit dem Nebenbuch abgeglichen werden.
Hingegen nachvollziehbare Abgrenzungen beinhalten unter anderem Verwaltungsgebühren im Rahmen von bauordnungsrechtlichen Verfahren (579 TEuro). Weitere bedeutsame Posten entfallen auf Erträge aus Gebühren, Eintrittsgeldern, Kostenerstattungen sowie Zinsen. Darüber hinaus werden in den anderen sonstigen Vermögensgegenständen analog zu den Vorjahren der konstante Vorschuss für das Beihilfecenter Erlangen (310 TEuro) sowie Kautionen (1 TEuro) und seit dem Jahr 2021 im Sozialhilfebereich vereinnahmte Kautionen für Übergangswohnungen von 178 TEuro ausgewiesen.
Die Forderungen aus der Umsatzsteuer reduzierten sich hauptsächlich aufgrund einer geringeren Vorsteuer um 83 TEuro auf insgesamt 2,06 Mio. Euro. In dieser Bilanzposition sind Buchungen aus der Umsatzsteuerveranlagung für November und Dezember des Berichtsjahres enthalten, die erst im Januar beziehungsweise Februar des Folgejahres fällig sind.
Die durchlaufenden Gelder enthielten viele Jahre lang hauptsächlich Altforderungen von Dienststellen, welche zwischenzeitlich in den Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg ausgelagert wurden. Der debitorische Bestand war bereits zum 31.12.2023 vollständig ausgeglichen. Lediglich ein kreditorischer Posten in geringfügiger Höhe (365 Euro) ist nach wie vor vorhanden.
Die für das Jahr 2024 hier ausgewiesenen Verrechnungskonten setzen sich aus debitorischen Verrechnungskonten zusammen.
Die Verrechnungskonten bilden eine Vielzahl unterschiedlichster Sachverhalte ab, die teilweise bereits mehrere Jahre andauern. In einigen Fällen müssen nach Abwicklung dieser Geschäftsvorfälle die damit korrespondierenden Verrechnungskonten geschlossen werden. Der Gesamtsaldo der debitorischen Verrechnungskonten in Höhe von 6,79 Mio. Euro enthält als betragsmäßig bedeutsamste Geschäftsvorfälle wie schon in den Vorjahren unter anderem die offenen Posten im Rahmen der Kinder- und Jugendhilfe mit mittlerweile insgesamt 4,86 Mio. Euro (Vorjahr: 4,02 Mio. Euro). Die Abnahme der Verrechnung im Zusammenhang mit der einkommensorientierten Förderung von Wohnraum um 443 TEuro auf 1,15 Mio. Euro stellt eine bedeutsame Ursache für den Rückgang des Gesamtsaldos um 277 TEuro dar. Auch die Verrechnungen mit der Staatsoberkasse im Rahmen
der Ausbildungsförderung (BayAföG und Meister-BAföG; -407 TEuro) trugen hierzu bei. Als weitere bedeutsame Sachverhalte sind die durchlaufenden Posten der Friedhofsverwaltung von 214 TEuro zu nennen. Die in 2023 neu hinzugekommenen Verrechnungskonten im Rahmen von Heizkostenzuschüssen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAFöG) sowie nach dem Gesetz zur Förderung der beruflichen Aufstiegsfortbildung (AFBG) sind zum 31.12.2024 ausgeglichen.
| III. | Liquide Mittel | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Kassenbestand | 1.387.248,34 | 944.441,24 | ||
| 2. | Bankguthaben | 232.322.732,19 | 468.979.046,10 | ||
| Summe | 233.709.980,53 | 469.923.487,34 |
Basis der zum 31.12.2024 ausgewiesenen Beträge waren die zum letzten Kassenabschluss des Berichtsjahres am 30.12.2024 nachgewiesenen Werte. Die Stadtkasse war am Bilanzstichtag 31.12.2024 geschlossen, so dass kein Tagesabschluss für diesen Tag erstellt wurde.
Im Kassenbestand ist der Barbestand mit 429,0 TEuro enthalten. Die Handvorschüsse wurden mit 233,0 TEuro und die Bestände der Zahlstellen mit 230,6 TEuro bilanziert. Darüber hinaus wies der Saldo des Verrechnungskontos der Rücklastschriften für die Zahlstellen 1,1 TEuro aus. Das Verrechnungskonto der Barkasse war mit einem Betrag von 1,0 TEuro noch nicht ausgeglichen. An eingenommenen, aber bei KaSt noch nicht eingelieferten Barzahlungen des Gesundheitsamtes, waren 1,5 TEuro aufgeführt.
Die Abschlusssalden der städtischen Geschäftskonten kumulierten sich auf ein Guthaben von insgesamt 30,9 Mio. Euro. An Fest- und Tagesgeldanlagen war ein Betrag von insgesamt 200,6 Mio. Euro eingestellt.
Auch das Verrechnungskonto für die von der Stadt verwalteten Stiftungen war zum Jahresabschluss noch nicht vollständig ausgeglichen und wies einen geringen Betrag von 0,4 TEuro aus. Die Clearingkonten wurden mit 92,6 TEuro bilanziert.
Unter dem Bilanzposten „Bezahlkarten Asyl“ waren die Guthaben auf dem Transaktionskonto beim PayCenter Freising mit einem Betrag von 3,2 TEuro eingestellt. Auf diesem Konto wurden außerdem auch die Mittel für Mietkautionen einer Wohnungsverwaltung (Liegenschaft nichtrechtsfähiger Stiftungen) in Höhe von 5,9 TEuro gebucht. Der bereits in der Vorperiode von Rpr getroffenen Feststellung konnte allerdings noch nicht abgeholfen werden, da zu diesem Zeitpunkt bereits der Buchungsschluss für den Jahresabschluss 2024 angeordnet worden war.
Für die einzelnen Klassen bei Schulen besteht zwischenzeitlich der Rechtsanspruch auf die Einrichtung von sogenannte Schulkonten. Die Kontostände zum 31.12.2024 waren über eine Saldenbestätigung der Sparkasse Nürnberg mit 346,7 TEuro nachgewiesen und wurden mit diesem Wert ausgewiesen. Für die in Zusammenhang für Bildung und Teilhabe eingerichteten Konten wurde ein Betrag von 144,3 TEuro eingestellt.
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
| C. | Aktive Rechnungsabgrenzung | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Beamtenbezüge und Beamtenversorgung für Januar 2025 | 19.258.108,07 | 18.410.715,10 | ||
| 2. | Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII | 8.283.554,60 | 8.035.672,65 | ||
| 3. | sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten | 12.847.034,56 | 14.871.854,81 | ||
| Summe | 40.388.697,23 | 41.318.242,56 |
Für die Bildung von Rechnungsabgrenzungsposten wurde gemäß Nr. 3.3.8 Abs. 3 AFB eine Geringfügigkeitsgrenze von 3.000 Euro für geringfügige, regelmäßig wiederkehrende Posten festgesetzt. Auf eine Aktivierung kann demnach verzichtet werden, wenn der abzugrenzende Einzelbetrag diese Grenze nicht übersteigt und das Jahresergebnis dadurch nicht wesentlich beeinflusst wird.
Der Rückgang der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten um rund 0,93 Mio. Euro ist auf die geringeren sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten (-2,02 Mio. Euro) zurückzuführen.
Aus den vorschüssig gezahlten Beamtenbezügen und -versorgungsleistungen für Januar 2025 wurden die auf das Staatstheater, die Eigenbetriebe sowie die auf die verbundenen Unternehmen (Sparkasse, Klinikum, Staatstheater, Verkehrs-Aktiengesellschaft Nürnberg) entfallenden Anteile jeweils als Forderungen in die Bilanz eingestellt. Diese Anteile sind damit nicht in der aktiven Rechnungsabgrenzung enthalten.
Die Position „Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII“ enthält die Sozialhilfeleistungen nach dem SGB XII, die im Dezember 2024 (PROSOZ-Läufe vom 19.12., 23.12. und 30.12.2024) im Voraus für den Monat Januar 2025 ausbezahlt wurden. Ursache für die höhere Abgrenzung waren die im Vergleich zum Vorjahr gestiegenen Sozialleistungen.
Bei den sonstigen aktiven Rechnungsabgrenzungsposten sind neben zahlreichen kleineren Posten insbesondere nachstehende in Folgeperioden erfolgswirksam zuzuordnende Beträge enthalten:
Kommunale Unfallversicherung Bayern Beitrag 2025 5,53 Mio. Euro
Microsoft Office Lizenzen für Folgejahre 0,41 Mio. Euro
Mitgliedsbeitrag 2025 Bayerischer Städtetag 0,25 Mio. Euro
Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband Jahresbeitrag 2025 0,14 Mio. Euro
Buchungsbelege lagen vor. Die im Vorjahr für Aufwendungen des Jahres 2024 gebildeten aktiven
Rechnungsabgrenzungsposten wurden vollständig aufgelöst.
1.3.2.3 Passivseite
A. Eigenkapital
| A. | Eigenkapital (nach Ergebnisverwendung) | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| I. | Basiskapital | 700.143.318,00 | 697.264.536,04 | ||
| II. | Rücklagen | 493.695.386,23 | 513.438.672,02 | ||
| III. | Verlustvortrag (Kostendecker Marktamt und Landwirtschafts- behörde sowie Friedhofsverwaltung) | -19.958.948,07 | -17.212.734,70 | ||
| Summe | 1.173.879.756,16 | 1.193.490.473,36 |
Im Einzelnen ergibt sich folgende Zusammensetzung:
| I. | Basiskapital | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Basiskapital Stadt | 665.278.406,28 | 665.278.406,28 | ||
| 2. | Kapitalzuschuss zur Versorgungsrücklage | 993.351,40 | 993.351,40 | ||
| 3. | Grundstockvermögen der nichtrechtsfähigen Stiftungen | 23.693.753,94 | 22.124.353,94 | ||
| 4. | Zustiftungen ab 01.01.2005 bei den nichtrechtsfähigen Stif- tungen | 7.472.742,36 | 6.941.670,20 | ||
| 5. | Zuführungen aus der Ergebnisrücklage der nichtrechtsfähi- gen Stiftungen | 2.966.199,01 | 2.936.715,19 | ||
| 6. | Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen der nichtrechts- fähigen Stiftungen | -261.134,99 | -1.009.960,97 | ||
| Summe | 700.143.318,00 | 697.264.536,04 |
Zu 1. Basiskapital Stadt
Das Basiskapital Stadt blieb gegenüber dem Vorjahr unverändert. Wie schon in den Vorjahren mussten zum 31.12.2024 keine erfolgsneutralen Korrekturbuchungen durchgeführt werden.
Zu 2. Kapitalzuschuss zur Versorgungsrücklage
Als Kapitalzuschuss zur Versorgungsrücklage werden die anteiligen Zahlungen der Eigenbetriebe, des Klinikums sowie der Stiftung Staatstheater Nürnberg ausgewiesen, da die Stadt auch für deren Beamte die Versorgungsrücklage bildet. Die Stadt Nürnberg ist nicht Mitglied im Bayerischen Versorgungsverband und verwaltet daher ihre Versorgungsrücklage selbst.
Seit dem 01.01.2018 besteht keine gesetzliche Verpflichtung zur Anlage in die Versorgungsrücklage mehr. Da infolgedessen im Berichtsjahr keine Zuführung vorgenommen wurde, wurden auch keine Erstattungen von den Töchtern eingefordert.
Zu 3. Grundstockvermögen der nichtrechtsfähigen Stiftungen
Durch die Übertragung von Vermögenswerten (Kunstgegenstände, Immobilien und Finanzmittel) in die Grundstockvermögen der im Vorjahr gegründeten nichtrechtsfähigen Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung (520.000,00 Euro) und der im aktuellen Berichtsjahr neu errichteten Kunststiftung
Kertz (1.049.400,00 Euro) wurde das Eigenkapital der Stadt erhöht. Es ergaben sich für den Bilanzposten in 2024 somit Zugänge in Höhe von insgesamt 1.569.400,00 Euro.
Zu 4. Zustiftungen ab 01.01.2005 bei den nichtrechtsfähigen Stiftungen
Der Bilanzposten erhöhte sich um 531.072,16 Euro auf 7.472.742,36 Euro. Diese Veränderung resultierte aus Nachlässen, deren Vermögenswerte als Zustiftungen in die nachfolgend aufgeführten nichtrechtsfähigen Stiftungen eingebracht wurden.
| Stiftung | Zustiftungen | |
|---|---|---|
| Euro | ||
| Eberhard und Fanny Ermann`sche Stiftung | 54.072,16 | |
| Spaeth-Falk-Hammerbacher-Stiftung | 100.000,00 | |
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung | 177.000,00 | |
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 150.000,00 | |
| Erwin-und-Monika-Telle-Stiftung | 50.000,00 | |
| Summe | 531.072,16 |
Zu 5. Zuführung aus der Ergebnisrücklage der nichtrechtsfähigen Stiftungen
Der Bilanzposten erhöhte sich um 29.483,82 Euro auf 2.966.199,01 Euro.
Die Stiftungsverwaltung führte aus der Kapitalerhaltungsrücklage angesparte Mittel bei Erwerb von Anlagevermögen in gleicher Höhe dem Basiskapital zu.
Die Zuführung von Mitteln in das Basiskapital aus den Rücklagenanteilen der einzelnen Stiftungen stellt sich wie folgt dar:
| Stiftung | Zustiftungen | |
|---|---|---|
| Euro | ||
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stiftung | 5.000,00 | |
| Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung | 5.000,00 | |
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung | 4.762,54 | |
| Auxiliar-Stiftung | 4.906,50 | |
| Leonhard Wagner Stiftung | 4.859,75 | |
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 4.955,03 | |
| Summe | 29.483,82 |
Zu 6. Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen der nichtrechtsfähigen Stiftungen
Insgesamt erhöhte sich das Basiskapital der nichtrechtsfähigen Stiftungen um 748.825,98 Euro auf -261.134,99 Euro. Dieser immer noch negative Saldo resultiert aus den in den Vorperioden hohen nicht ergebniswirksam und direkt gegen das Grundstockvermögen gebuchten Abwertungen auf den Wertpapierbestand. Im Berichtsjahr konnten nunmehr auf Grund der Wertaufholungen der vorgehaltenen Wertpapiere weitere Aufwertungen für nicht realisierte Kursgewinne vorgenommen werden. Entsprechend des abgestimmten Buchungsschemas werden diese im Gegensatz zu den tatsächlich realisierten Kursgewinnen ebenfalls nicht ergebniswirksam, sondern direkt gegen das Basiskapital gebucht.
Bei diesen Wertpapieren handelt es sich überwiegend um festverzinsliche Anleihen der Landesbanken. Die Stiftungsverwaltung hält diese Anlagen im Regelfall bis zum Fälligkeitstermin vor, so dass dann der volle Nominal- und damit weitgehend auch der Anschaffungswert wieder realisiert wird. Insoweit die Stiftungsverwaltung diese Anlagestrategie beibehält ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass spätestens zum Ende des Fälligkeitstermins die Anschaffungskosten wieder aufgeholt werden. Hinsichtlich seiner Aussagekraft ist der negative Saldo dieses Eigenkapitalpostens also relativiert zu betrachten.
| II. | Rücklagen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Ergebnisrücklage | 487.002.807,17 | 505.962.924,28 | ||
| 2. | Sonderrücklage Energiesparfonds | 3.671.165,97 | 4.848.549,17 | ||
| 3. | Rücklage für Gebührenausgleich externer Kostendecker (Friedhofsverwaltung) | 1.944.353,53 | 1.820.566,77 | ||
| 4. | Kapitalerhaltungsrücklage der nichtrechtsfähigen Stiftungen | 1.047.790,96 | 806.631,80 | ||
| 5. | Rücklage für Immobiliensanierungen (Stiftungen) | 29.268,60 | 0,00 | ||
| Summe | 493.695.386,23 | 513.438.672,02 |
Zu 1. Ergebnisrücklage
Die Ergebnisrücklage verändert sich nach Behandlung des Jahresüberschusses 2024 auf einen Stand von 487,0 Mio. Euro. Der Rückgang um 18,96 Mio. Euro entspricht dem negativen Ergebnis, das dem Kernhaushalt (inklusive der Ergebnisse der sogenannten Betriebe gewerblicher Art „U-Bahn“, „Ordnungsamt-Kennzeichenverkauf“, „Telekommunikationsnetz“ sowie dem Energiesparfonds in 2024) in Höhe von 18,96 Mio. Euro zuzuordnen ist, ohne die Ergebnisse der nichtrechtsfähigen Stiftungen (+377 TEuro) sowie der Kostendecker Marktamt (-841 TEuro) und Friedhofsverwaltung (-1,77 Mio. Euro). Der Verbrauch der Sonderrücklage Energiesparfonds in Höhe von 1,18 Mio. Euro wirkte sich hier entsprechend verlustmindernd aus für die ursprünglich resultierende Verminderung der Ergebnisrücklage um 20,14 Mio. Euro.
Zu 2. Sonderrücklage Energiesparfonds
Im Jahr 2022 wurde die Sonderrücklage Energiesparfonds in Höhe von 5,0 Mio. Euro neu gebildet. Nach Nr. 7.3.1.4 Bewertungsrichtlinie Bayern (BewR) werden hier Mittel zur Finanzierung der gemäß Stadtratsbeschluss am 28.09.2022 beschlossenen kurz- und mittelfristigen Energieeinsparmaßnahmen bei Gas, Fernwärme und Strom thesauriert. In 2024 wurden 1,18 Mio. Euro dieser Mittel für die beschleunigte LED-Umrüstung der Straßenbeleuchtung oder der Flutlichtanlagen auf Sportplätzen verwendet. In entsprechender Höhe hat sich die Sonderrücklage zugunsten der Ergebnisrücklage verringert (siehe oben zu 1.).
Zu 3. Rücklage für Gebührenausgleich externer Kostendecker (Friedhofsverwaltung)
Diese Sonderrücklage wurde im Jahr 2016 für die Zahngolderlöse der Friedhofsverwaltung gebildet. Die hierbei in den Vorjahren realisierten und noch nicht verbrauchten Mittel wurden aus dem Verlustvortrag der Friedhofsverwaltung umgebucht, da die Zahngolderlöse einer satzungsmäßigen Zweckbindung unterliegen. In 2024 nahmen diese Mittel um 124 TEuro auf 1,94 Mio. Euro zu.
Zu 4. Kapitalerhaltungsrücklage der nichtrechtsfähigen Stiftungen
Der Bilanzposten erhöhte sich um 241.159,16 Euro auf 1.047.790,96 Euro.
Zur Sicherstellung des Kapitalerhalts wurden die steuerlich unschädlich höchstmöglichen Einstellungen (höchstmögliche Einstellungen) in die Kapitalerhaltungsrücklage vorgenommen. Insgesamt wurden 270.642,98 TEuro eingestellt. Aus Mitteln der Kapitalerhaltungsrücklage wurden 29.483,82 TEuro für den Erwerb von Anlagevermögen verwendet. Hinsichtlich der Übertragungen in das Grundstockvermögen wird auf die Ausführungen unter Nr. 5 zum Basiskapital verwiesen.
Auf Grund der höchstmöglichen Einstellungen in die Kapitalerhaltungsrücklage konnte im Jahr 2024 für 35 der 37 nichtrechtsfähigen Stiftungen der Kapitalerhalt als erwirtschaftet angenommen werden.
Die angesammelte Kapitalerhaltungsrücklage beläuft sich auf insgesamt 1.047,8 TEuro. Aus dieser Rücklage wurden nur rd. 29,5 TEuro (durch Investition in Anlagevermögen) in das Basiskapital der Stiftungen übertragen. Die Mittel der Kapitalerhaltungsrücklage sollten in Anlagevermögen investiert werden, um daraus weitere Erträge für die Ausrichtungen und den Kapitalerhalt zu generieren.
Für die Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung wurde keine Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage vorgenommen und der Inflationsausgleich des Eigenkapitals konnte ebenso nicht erreicht werden. Der Kapitalerhalt kann somit, wie bereits im Vorjahr, als nicht erwirtschaftet angesehen werden.
Die Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung wurde erst im Jahr 2023 neu begründet. Die Stiftungsmittel konnten im Jahr 2024 noch nicht bewirtschaftet werden, weshalb eine Beurteilung des Kapitalerhaltes noch nicht möglich ist. Die Veränderung des Eigenkapitals resultierte nur aus der Übertragung des Stiftervermögens und dem negativen Jahresergebnis. Der Beanstandung aus dem Vorjahr, dass Kosten für die Grundstücksbewertung nicht aktiviert wurden, konnte im Berichtsjahr noch nicht umgesetzt werden, da die Arbeiten für den Jahresabschluss 2024 bereits abgeschlossen waren.
Zu 5. Rücklage für Immobiliensanierungen der nichtrechtfähigen Stiftungen
Hierbei handelt es sich um weitere Finanzmittel der Stifter bei der Georg und Gisela Gottschalk Stiftung, welche für die Sanierung der eingebrachten Immobilie zurückgelegt werden. Nach erfolgter Sanierung erfolgt die Übertragung der Rücklage in das Basiskapital.
| III. | Verlustvortrag | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Verlustvortrag nichtrechtsfähige Stiftung | -21.328,59 | -10.778,59 | ||
| 2. | Verlustvortrag externer Kostendecker (Marktamt und Land- wirtschaftsbehörde) | -5.238.114,94 | -4.397.389,36 | ||
| 3. | Verlustvortrag externer Kostendecker (Friedhofsverwaltung) | -14.699.504,54 | -12.804.566,75 | ||
| Summe | -19.958.948,07 | -17.212.734,70 |
Der „Verlustvortrag nichtrechtsfähige Stiftung“ in Höhe von 21.328,59 Euro stammt aus dem Nachlass der in 2023 gegründeten Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung. Im Jahr 2024 konnten keine Erträge mehr für die zum 31.12.2024 aktivierte Immobilie verbucht werden. Allerdings waren hierfür Abschreibungen zu verzeichnen und es bestanden bereits rechtliche Zahlungsverpflichtungen. Der „Verlustvortrag externer Kostendecker Marktamt“ erhöhte sich aufgrund des Fehlbetrages in 2024 um 841 TEuro auf 5,24 Mio. Euro. Für das Jahr 2024 musste für den externen Kostendecker Friedhofsverwaltung im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder eine Erhöhung des Verlustvortrages um 1,89 Mio. Euro auf 14,70 Mio. Euro ausgewiesen werden. Diese Zunahme ergibt sich aus dem Fehlbetrag von Frh für 2024 nach Ergebnisverwendung (1,77 Mio. Euro) zuzüglich der Zuführung der zweckgebundenen Rücklage für Zahngolderlöse (124 TEuro).
B. Sonderposten
| B. | Sonderposten | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Sonderposten aus Zuwendungen | 972.463.913,03 | 933.158.628,94 | ||
| 2. | Sonderposten aus Beiträgen | 99.235.143,42 | 101.467.636,28 | ||
| 3. | Sonderposten aus Gebührenausgleich | 0,00 | 0,00 | ||
| 4. | Sonderposten aus Kostenerstattungen | 34.059.932,00 | 33.077.843,00 | ||
| 5. | Sonstige Sonderposten | 27.233.724,07 | 26.860.368,21 | ||
| Summe | 1.132.992.712,52 | 1.094.564.476,43 |
Die Sonderposten erhöhten sich im Berichtsjahr um insgesamt 38,43 Mio. Euro bzw. 3,5 %. Im Einzelnen beruht dies auf Zugängen in Höhe von 96,91 Mio. Euro, Auflösungen in Höhe von 55,02 Mio. Euro sowie Abgängen in Höhe von 3,64 Mio. Euro.
Der Anstieg der Sonderposten ist im Wesentlichen auf die gestiegenen Sonderposten aus Zuwendungen zurückzuführen. Darüber hinaus ist auch eine Erhöhung bei den Sonderposten aus Kostenerstattungen und bei den sonstigen Sonderposten zu verzeichnen. Lediglich beim Sonderposten aus Beiträgen ist ein Rückgang festzustellen.
Die Sonderposten aus Zuwendungen erhöhten sich um 39,31 Mio. Euro auf 972,46 Mio. Euro. Dabei stehen den Zugängen in Höhe von 91,00 Mio. Euro Auflösungen in Höhe von 48,28 Mio. Euro und Abgänge in Höhe von 3,41 Mio. Euro gegenüber. Innerhalb der Sonderposten aus Zuwendungen entfallen die wesentlichen Posten mit 685,05 Mio. Euro (Vj.: 667,04 Mio. Euro) auf Zuwendungen des Landes (Freistaat Bayern) und mit 133,04 Mio. Euro (Vj.: 124,87 Mio. Euro) auf Investitionszuschüsse des Bundes.
Im Bereich der Sonderposten aus Zuwendungen enthalten die Zugänge des Berichtsjahres im Wesentlichen Zuweisungen vom Land (61,10 Mio. Euro) bzw. vom Bund (14,73 Mio. Euro). Die Zuweisungen vom Land beinhalten u.a. Zuwendungen nach Art. 10 FAG (insbesondere für Schulen und Kindertageseinrichtungen) in Höhe von 32,75 Mio. Euro sowie die Investitionspauschale nach Art. 12 FAG in Höhe von 9,30 Mio. Euro.
Die Sonderposten aus Beiträgen verringerten sich um 2,23 Mio. Euro bzw. 2,2 % auf 99,24 Mio. Euro. Hierbei stehen sich Zugänge u.a. für passivierte Stellplatzgelder sowie Straßenausbau- und Erschließungsbeiträge in Höhe von 2,48 Mio. Euro und Auflösungen/Abgänge in Höhe von 4,72 Mio. Euro gegenüber.
Die Sonderposten aus Kostenerstattungen erhöhten sich im abgelaufenen Geschäftsjahr um 982 TEuro auf 34,06 Mio. Euro. Hierbei stehen den Zugängen in Höhe von 3,00 Mio. Euro Auflösungen/Abgänge in Höhe von 2,01 Mio. Euro gegenüber. Der wesentliche Teil der Sonderposten aus Kostenerstattungen beruht auf Kostenbeteiligungen von privaten Unternehmen für Erschließungsund Baumaßnahmen von Straßen sowie Brücken aber auch auf Bauvorhaben an Schulen und Kindertageseinrichtungen.
Die „Sonstigen Sonderposten“ enthalten mit 277 TEuro Kostenbeteiligungen nach §§ 135a-c BauGB (Maßnahmen für den Naturschutz) und mit 25,17 Mio. Euro Sonderposten für nicht verwendete Mittel (ehemals kamerale Rücklagen). Diese enthalten u.a. zweckgebundene Gelder aus Stell- und Kinderspielplatzablösungen, Ablösungen für Öko-Ausgleichsflächen, Ausgleichszahlungen nach dem BayNatSchG und Gelder aus dem Verkauf von Sozialimmobilien.
Erhaltene Zuwendungen werden erst seit Einführung des kaufmännischen Rechnungswesens zum 01.01.2005 nach Zuschussgebern getrennt und den geförderten Vermögensgegenständen zugeordnet. Die Altbestände aus der Vermögensrechnung wurden zum Zeitpunkt der Eröffnungsbilanz nicht separat erfasst, es erfolgte lediglich eine pauschale Übernahme als sonstiger Sonderposten. Durch das Projekt zur Überprüfung des städtischen Grundvermögens konnten die Zuwendungen für Grund und Boden den einzelnen Maßnahmen/Vermögensgegenständen sachgerecht zugeordnet werden und der Bestand der sonstigen Sonderposten in den Vorjahren erheblich vermindert werden. Darüber hinaus konnte der Posten im Rahmen der bisherigen Inventuren und im Rahmen der im Vorjahr durchgeführten Berichtigung der aktivierten bzw. passivierten Werte aus der kameralen Vermögensrechnung bei den bebauten Grundstücken weiter bereinigt werden.
C. Rückstellungen
| C. | Rückstellungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Pensions- und Beihilferückstellungen | 1.763.818.254,00 | 1.701.707.713,00 | ||
| 2. | Rückstellungen für Altersteilzeit | 8.115.430,00 | 10.051.425,00 | ||
| 3. | Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung | 22.797.000,00 | 17.610.900,00 | ||
| 4. | Rückstellung für Altlasten | 5.638.000,00 | 5.538.000,00 | ||
| 5. | Bezirksumlagerückstellung | 15.900.000,00 | 15.900.000,00 | ||
| 6. | Steuerrückstellungen | 460.256,68 | 1.304.630,01 | ||
| 7. | Rückstellungen für Haftungs- und Prozessrisiken | 4.159.918,01 | 4.242.165,60 | ||
| 8. | Rückstellungen für Verlustausgleiche verbundene Unterneh- men | 21.837.500,00 | 5.076.500,00 | ||
| 9. | Rückstellungen für Zweckausrichtungsverpflichtungen | 492.610,86 | 437.634,26 | ||
| 10. | Rückstellungen für Urlaub | 12.270.877,11 | 11.791.527,66 | ||
| 11. | Rückstellung für nicht ausgereichte Leistungsentgelte | 115.851,80 | 187.411,77 | ||
| 12. | Sonstige Rückstellungen nach § 74 Abs. 1 Satz 2 KommHV- Doppik | 143.393.123,17 | 138.218.689,08 | ||
| Summe | 1.998.998.821,63 | 1.912.066.596,38 |
Die Rückstellungen belaufen sich in Summe auf rd. 2,00 Mrd. Euro und sind damit um 86,93 Mio. Euro höher als per Ende 2023. Dies entspricht einem Anstieg um 4,5 % nach 0,9 % im Vorjahr. Damit machen die Rückstellungen 30,1 % der Bilanzsumme (im Vorjahr: 29,4 %) aus.
Auch die Pensions- und Beihilferückstellungen hatten in 2024 einen deutlichen Anstieg zu verzeichnen. Gegenüber dem Vorjahr erhöhten sich diese um 62,11 Mio. Euro bzw. 3,7 %. Damit beläuft sich ihr Anteil an den Rückstellungen auf 88,2 %.
Die Rückstellungen für Verlustausgleiche erhöhten sich um 16,76 Mio. Euro bzw. 330,2 %. Ursächlich hierfür ist der Verlust des Klinikum Nürnberg. Weitere Erhöhungen betreffen die Rückstellungen für Instandhaltungen (+5,19 Mio. Euro bzw. +29,5 %) sowie die sonstigen Rückstellungen nach § 74 Abs. 1 Satz 2 KommHV-Doppik (+5,17 Mio. Euro bzw. 3,7 %).
Vermindert haben sich hingegen die Rückstellungen für Altersteilzeit (-1,94 Mio. Euro bzw. -19,3 %) sowie für Steuern (-844 TEuro bzw. -64,7 %).
Zu 1. Pensions- und Beihilferückstellungen
| Pensions-/Versorgungsrückstellungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Rückstellung für aktive Beamte | 254.203.128,00 | 235.918.209,00 | ||
| Rückstellung für aktive Beamte Lehrkräfte | 209.543.764,00 | 194.074.327,00 | ||
| Rückstellung für Beamte im Ruhestand | 478.084.143,00 | 467.428.155,00 | ||
| Rückstellung für Beamte Lehrkräfte im Ruhestand | 466.602.383,00 | 463.908.050,00 | ||
| Rückstellung für die Versorgung von aktiven Beschäftigten | 0,00 | 112.323,00 | ||
| Rückstellung für die Versorgung von Beschäftigten im Ruhe- stand | 34.941.434,00 | 38.890.341,00 | ||
| Rückstellung für ehemals städtische Beamte | 37.073.747,00 | 38.306.754,00 | ||
| Summe | 1.480.448.599,00 | 1.438.638.159,00 |
Die Pensions-/Versorgungsrückstellungen erhöhten sich in 2024 um 41,81 Mio. Euro bzw. um 2,9 %.
Die Rückstellungen umfassen die Versorgungsverpflichtungen gegenüber städtischen Beamten und die Verpflichtungen aus tarifvertraglichen Vereinbarungen (Zusatzversorgung). Zudem wurden die Verpflichtungen gegenüber Eigenbetriebsbeschäftigten aus Vordienstzeiten bei der Kernverwaltung ermittelt und berücksichtigt.
Soweit die Stadt Nürnberg gemäß Art. 107 b Beamtenversorgungsgesetz (BeamtVG) als frühere Dienstherrin für ehemalige Beamte verpflichtet ist, die Versorgungsbezüge im Versorgungsfall anteilig zu tragen, sind diese ebenfalls in den Pensionsrückstellungen enthalten. Dies ist der Fall, wenn Beamte von der Stadt Nürnberg versetzt oder nach vorheriger Zustimmung beider Dienstherren in den Dienst eines anderen Dienstherren übernommen werden. Betroffen davon sind ehemalige städtische Polizisten sowie von der Stadt zum Zweckverband Kommunale Verkehrsüberwachung im Großraum Nürnberg (ZV KVÜ) gewechselte Beamte. Des Weiteren sind Rückstellungen für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehemaligen Klinikums-Mitarbeitern enthalten.
Im Einzelnen entfallen die Pensions-/Versorgungsrückstellungen wie folgt auf die einzelnen Gruppen:
| Pensions-/Versorgungsrückstellungen nach Beschäfti- | 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| gungsgruppen | Euro | Euro | |||
| Pensionsrückstellungen für städtische Mitarbeiter | 1.443.374.852,00 | 1.400.331.405,00 | |||
| Rückstellung für ehemalige städtische Beamte (zur Polizei bzw. zum ZV KVÜ gewechselt) | 32.123.747,00 | 33.036.754,00 | |||
| Rückstellung für Pensionsverpflichtungen gegenüber ehe- maligen Klinikums-Mitarbeitern | 4.950.000,00 | 5.270.000,00 |
Der Großteil der Pensionsrückstellungen (97,5 %) entfällt auf städtische Mitarbeiter. Die Höhe dieser Rückstellungen wurde – wie in den Vorjahren auch – durch eine Berechnung mit Hilfe der zertifizierten Software „HPR Kommunal“ der Firma Haessler durchgeführt. Dabei wurde der Barwert nach dem Teilwertverfahren unter Verwendung der von der Finanzverwaltung allgemein anerkannten Heubeck’schen Richttafeln (2018 G) ermittelt. Bei der Ermittlung wurde gem. Ziff. 6.6.2 BewertR ein Zinssatz von 6 % (entsprechend den Vorgaben des Einkommensteuergesetzes (EStG)) zugrunde gelegt. Vor dem Hintergrund des tatsächlichen Zinsniveaus sind die Pensionsrückstellungen durch diese Vorgabe unterbewertet.
Die Höhe der Rückstellungen für ehemalige städtische Polizisten sowie ehemalige Klinikums-Mitarbeiter wurde aus den geleisteten Erstattungszahlungen abgeleitet. Für die zum ZV KVÜ gewechselten Beamten wurden die Rückstellungswerte aus dem dort erstellten Pensionsgutachten zugrunde gelegt und entsprechend der Dienstzeiten aufgeteilt.
Des Weiteren werden seit Gründung des Kommunalunternehmens Klinikum Nürnberg immer wieder Mitarbeiter der Stadt Nürnberg zeitweise dorthin abgeordnet. Für diese Mitarbeiter ist die Stadt Nürnberg grundsätzlich verpflichtet, die Pensions- und Beihilfezahlungen zu übernehmen. Allerdings wurde vertraglich vereinbart, dass sich das Klinikum an diesen Zahlungen beteiligt. Bei der Stadt wurde daher 2015 erstmalig ein entsprechender Freistellungsanspruch aktiviert und in den Folgejahren fortgeschrieben. Dieser beläuft sich zum 31.12.2024 auf 37,74 Mio. Euro.
Verpflichtungen aus der Zusatzversorgung von Arbeitnehmern sind nicht in der Bilanz ausgewiesen, da es sich nur um mittelbare Pensionsverpflichtungen handelt. Für diese wurden Angaben zur Art und Ausgestaltung der Versorgungszusagen, zur Höhe des Umlagesatzes sowie zur Summe der umlagepflichtigen Gehälter im Anhang gemacht.
| Beihilferückstellungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 Euro | |
|---|---|---|---|
| Euro | |||
| Rückstellungen für Beihilfen Beamte | 52.279.060,00 | 46.642.586,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Beamte Lehrkräfte | 40.532.553,00 | 36.016.275,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Versorgungsempfänger Beamte | 98.025.368,00 | 92.134.718,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Versorgungsempfänger Beamte Lehrkräfte | 89.983.616,00 | 85.832.128,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Arbeitnehmer | 0,00 | 6.200,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Versorgungsempfänger AN | 2.232.758,00 | 2.146.747,00 | |
| Rückstellungen für Beihilfen Erstattungen Rentner | 316.300,00 | 290.900,00 | |
| Summe | 283.369.655,00 | 263.069.554,00 |
Die Beihilferückstellungen werden als prozentualer Anteil der jeweiligen Pensions- bzw. Versorgungsrückstellungen berechnet. Die zugrundeliegenden Prozentsätze ermitteln sich aus dem Verhältnis der angefallenen Beihilfeaufwendungen für Versorgungsempfänger zu den Pensions- bzw. Versorgungszahlungen pro Beschäftigtengruppe (im Durchschnitt der letzten drei Jahre). 2024 sind die Beihilferückstellungen erneut stark gestiegen. Der Anstieg beläuft sich auf 20,30 Mio. Euro bzw. 7,7 %.
Die Rückstellungen für Beihilfen von Rentnern in Höhe von 316 TEuro betreffen Mitarbeiter des Klinikums. 2019 hatte die Stadt Nürnberg Teile der Pensions- und Beihilferückstellungen für Mitarbeiter des Klinikums übernommen.
Veränderung der Beihilferückstellungen im Zeitablauf:
| Jahr | Beihilferückstellung | Veränderung zum Vorjahr | Veränderung zum | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | Vorjahr % | ||||
| 2020 | 235.765.036,00 | 15.485.468,00 | 7,0 | |||
| 2021 | 234.319.783,00 | -1.445.253,00 | -0,6 | |||
| 2022 | 244.632.454,00 | 10.312.671,00 | 4,4 | |||
| 2023 | 263.069.554,00 | 18.437.100,00 | 7,5 | |||
| 2024 | 283.369.655,00 | 20.300.101,00 | 7,7 |
Zu 2. Rückstellungen für Altersteilzeit
| Rückstellungen für Altersteilzeit | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Beamte | 2.175.614,00 | 2.074.944,00 | ||
| Beamte Lehrkräfte | 1.440.810,00 | 1.493.938,00 | ||
| Arbeitnehmer | 4.499.006,00 | 6.482.543,00 | ||
| Summe | 8.115.430,00 | 10.051.425,00 |
Die Rückstellungen wurden durch eigene Berechnungen mit Hilfe der versicherungsmathematischen Rechensoftware „Haessler Pensionsrückstellung HPR Kommunal“ ermittelt. Die für die Berechnung erforderlichen Daten wurden über eine Auswertung des SAP Moduls HCM erzeugt und über eine Schnittstelle in die Berechnungssoftware übernommen. Der Rückgang der Rückstellungen resultiert vor allem aus dem Tarifbereich, da derzeit dort keine neuen Altersteilzeitvereinbarungen möglich sind.
Nicht in die Berechnung einbezogen werden bislang Rückstellungen im Rahmen von Sabbatvereinbarungen, obwohl diese in vielen Fällen bezüglich Laufzeit und Ausgestaltung mit den Altersteilzeitrückstellungen vergleichbar sind. Gem. § 74 Abs. 1 Nr. 2 KommHV-Doppik sind Rückstellungen für Lohn- und Gehaltszahlungen für Zeiten der Freistellung von der Arbeit im Rahmen von Altersteilzeit und ähnlichen Maßnahmen zu bilden, sofern diese wesentlich sind. Dies gilt nach Ansicht von Rpr auch für Sabbatvereinbarungen, da hier ebenfalls Arbeitszeit angespart wird. Nach Rücksprache mit Stk sollten diese erstmalig bei der Rückstellungsberechnung im Jahresabschluss 2024 erfolgen. Aufgrund anderweitiger Projekte, insbesondere im Zusammenhang mit der Umstellung auf SAP S/4HANA, konnte die erforderliche Auswertung zum 31.12.2024 noch nicht IT-technisch umgesetzt werden, so dass Rückstellungen aus Sabbatvereinbarungen auch im aktuellen Jahresbeschluss nicht enthalten sind.
Zu 3. Rückstellungen für unterlassene Instandhaltungen
Die eingestellten Rückstellungen in Höhe von 22,80 Mio. Euro betreffen mit 8,80 Mio. Euro den Hoch- und mit 14,00 Mio. Euro den Tiefbaubereich. Die entsprechenden Meldungen der Dienststellen für die geplanten Maßnahmen und deren voraussichtlichen Kosten wurden vorgelegt. Die zugrundeliegenden Maßnahmen konnten gemäß den Angaben im Anhang infolge fehlender Finanzmittel und mangelnder Personalkapazität im Berichtsjahr nicht durchgeführt werden. Einzelne, bereits in den Vorjahren ausgeführte Maßnahmen wurden mit einer aktualisierten Kostenschätzung im Jahresabschluss 2024 fortgeführt. Die Erhöhung der Rückstellungen um 5,19 Mio. Euro ist sowohl auf die Erhöhung der Hochbau-Baupauschale als auch auf eine gestiegene Rückstellung für Tiefbaumaßnahmen zurückzuführen.
Zu 4. Rückstellungen für Altlasten
Die Rückstellungen für die Sanierung von Altlasten erhöhten sich im Berichtsjahr um 100 TEuro auf 5,6 Mio. Euro. Der Anstieg ist auf die Neubewertung einer Altlastenverdachtsfläche in der Flachslander Straße zurückzuführen. Beim Großteil der Sanierungsfälle ist der Status unverändert geblieben, es stehen weitere Untersuchungen und vorbereitende Maßnahmen an. Die Wertansätze der Rückstellungen wurden in diesen Fällen beibehalten.
Zu 5. Bezirksumlagerückstellungen
2023 war eine Finanzausgleichsrückstellung in Höhe von 15,90 Mio. Euro gebildet worden. Diese besteht fort. Da sich die Umlagekraft in Nürnberg 2026 erwartungsgemäß schlechter entwickelt als
für Rest-Mittelfranken, ist mit keiner Nachzahlung zur rechnen. Für 2024 war daher keine Rückstellungsbildung veranlasst.
Zu 6. Steuerrückstellungen
Die Steuerrückstellungen belaufen sich auf 460 TEuro. Sie entfallen zu 355 TEuro auf voraussichtliche Umsatzsteuernachholungen bei den Betrieben gewerblicher Art, vorwiegend aufgrund der Erkenntnisse der Betriebsprüfung.
Zum 31.12.2023 bestanden Ertragsteuerrückstellungen in Höhe von 1,09 Mio. Euro. Davon wurden 820 TEuro in 2024 verbraucht. Weitere 274 TEuro konnten aufgelöst werden; neu gebildet wurden 105 TEuro. Damit belaufen sich die Steuerrückstellungen für zu erwartende Ertragsteuerzahlungen zum 31.12.2024 auf 105 TEuro. Diese betreffen den Veranlagungszeitraum 2024.
Zu 7. Rückstellungen für Haftungs- und Prozessrisiken
Die Rückstellungen für Haftungs- und Prozessrisiken betreffen mit 3,88 Mio. Euro das Rechtsamt und mit 134 TEuro das Jugend- und das Sozialamt. Weitere 145 TEuro entfallen auf eine Rückstellung für drohende Haftungsrisiken aus einer Bürgschaft gegenüber einem Sportverein. Diese ist gegenüber dem Vorjahr unverändert.
Seitens des Rechtsamtes wurden die Prozessrisiken mittels einer Prozessliste für anhängige Verfahren ermittelt.
Gegenüber dem Vorjahr wurden 12 TEuro an Rückstellungen verbraucht. 110 TEuro konnten aufgelöst werden. Neu gebildet wurden Rückstellungen in Höhe von 40 TEuro.
Unter der Vermögensrechnung sind gem. § 75 KommHV-Doppik unter anderem auch Bürgschaften als Eventualverbindlichkeiten auszuweisen. Zum 31.12.2024 wurden unter der Bilanz Bürgschaften in Höhe von 504 Mio. Euro (+ 101 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Erhöhung betrifft maßgeblich den Bereich Schule und Soziales. Dort haben sich die Bürgschaften um 113 Mio. Euro auf 317 Mio. Euro erhöht.
Zu 8. Rückstellungen für Verlustausgleiche an verbundene Unternehmen
Die Rückstellungen enthalten die bei Aufstellung des städtischen Abschlusses voraussichtlichen Verlustausgleiche für folgende Unternehmen:
| Rückstellung für Verlustausgleiche | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| noris inklusion gGmbH für 2022 | 0,00 | 1.478.000,00 | ||
| noris inklusion gGmbH für 2023 | 1.440.000,00 | 1.500.000,00 | ||
| noris inklusion gGmbH für 2024 | 900.000,00 | 0,00 | ||
| Noris Arbeit gGmbH (NOA) für 2023 | 0,00 | 271.000,00 | ||
| Flughafen Nürnberg GmbH für 2023 | 1.445.500,00 | 1.445.500,00 | ||
| NürnbergStift Service GmbH für 2021 | 0,00 | 382.000,00 | ||
| Klinikum Nürnberg für 2024 | 18.052.000,00 | 0,00 | ||
| Summe | 21.837.500,00 | 5.076.500,00 |
2024 wurden Rückstellungen in Höhe von 1,99 Mio. Euro verbraucht, 200 TEuro konnten ertragswirksam aufgelöst werden. Neu gebildet wurden Rückstellungen für Verluste aus 2024 in Höhe von 18,95 Mio. Euro. Diese betreffen das Klinikum Nürnberg (18,05 Mio. Euro) sowie die noris inklusion gGmbH (900 TEuro).
Zu 9. Rückstellung für Zweckausrichtungsverpflichtungen
Der Bestand an Zweckausrichtungsrückstellungen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 55 TEuro auf 493 TEuro. Die Veränderung resultiert aus der Bildung neuer Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 366 TEuro sowie aus den aus dieser Rückstellung geleisteten Ausrichtungen in Höhe von 311 TEuro. Weitere Ausreichungen der nichtrechtsfähigen Stiftungen erfolgten aus den erwirtschafteten Überschüssen des laufenden Wirtschaftsjahres.
Insgesamt wiesen 17 dieser insgesamt 37 Stiftungen zum Jahresendbestand 2024 (in Relation zum Anfangsbestand) höhere Beträge an Zweckausrichtungsrückstellungen aus. Für die im Berichtsjahr neu gegründete Kunststiftung Kertz wurde erstmals eine Zweckausrichtungsrückstellung gebildet, weshalb kein Anfangsbestand eingestellt war. Bei neun dieser Stiftungen wurden die ausgewiesenen Anfangsbestände vollständig ausgereicht, womit eine entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnahe Verwendung nachgewiesen ist. Bei weiteren fünf Stiftungen lagen Erträge unter 45 TEuro gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO vor, weshalb eine Ausrichtung über die Zwei-Jahresfrist hinaus steuerlich unschädlich ist. Bei zwei Stiftungen mit Einnahmen über 45 TEuro waren die in der Vorperiode rückgestellten Mittel einmal nicht und einmal nur teilweise ausgerichtet. In diesen Fällen wäre eine steuerlich zeitnahe Verwendung noch im Jahr 2026 möglich.
19 nichtrechtsfähige Stiftungen wiesen im Vergleich zum Anfangsbestand niedrigere Endbestände aus. Hiervon wurden bei 14 Stiftungen die ausgewiesenen Anfangsbestände vollständig ausgereicht, womit die entsprechend den steuerlichen Vorschriften zeitnahe Verwendung nachgewiesen ist. Bei drei Stiftungen beliefen sich die Erträge unter 45 TEuro, sodass der Ausnahmetatbestand aus § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO Anwendung findet. In diesen Fällen ist keine zeitnahe Verwendung erforderlich. Bei zwei Stiftungen lagen Erträge über 45 TEuro vor, so dass diese Mittel innerhalb der Zwei-Jahresfrist ausgerichtet werden müssen.
Für die im Vorjahr gegründete Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung konnten keine Mittel zur Ausrichtung bereitgestellt werden, da das Stiftungsvermögen im Berichtsjahr noch nicht zur Bewirtschaftung zur Verfügung stand.
Rpr prüfte in Stichproben, ob die Ausrichtungen in Übereinstimmung mit den in den Stiftungssatzungen getroffenen Regelungen hinsichtlich Ausrichtungsempfänger, Betragshöhe und Stiftungszweck vorgenommen wurden. Es ergaben sich hier keine Beanstandungen.
Zu 10. Rückstellungen für Urlaub
| Urlaubsrückstellungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Rückstellungen für Urlaub Beamte | 3.816.383,90 | 3.891.282,61 | ||
| Rückstellungen für Urlaub Arbeitnehmer | 8.454.493,21 | 7.900.245,05 | ||
| Summe | 12.270.877,11 | 11.791.527,66 |
Die Urlaubsrückstellungen sind 2024 um 479 TEuro bzw. 4,1 % gestiegen. Für die Ermittlung wurden 220 Arbeitstage zugrunde gelegt. Neben laufenden Zahlungen werden auch Einmalzahlungen wie Weihnachts- oder Urlaubsgeld sowie Zuführungen zu Pensionsrückstellungen berücksichtigt.
Zu 11. Rückstellungen für nicht ausgereichte Leistungsentgelte
Gem. § 18 TVÖD besteht die grundsätzliche Verpflichtung zur jährlichen Auszahlung des festgestellten Leistungsentgeltvolumens. Diese Verpflichtung besteht in analoger Anwendung auch für nicht ausgeschüttete Leistungsbezüge im Beamtenbereich. Für noch nicht vollständig ausgeschüttete Leistungsentgelte und -bezüge wurde eine Rückstellung i.H.v. 116 TEuro gebildet.
Zu 12. Sonstige Rückstellungen nach § 74 Abs. 1 Satz 2 KommHV-Doppik
| Sonstige Rückstellungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Auswirkungen BKPV-Feststellungen zur Eigenkapitalaus- stattung SÖR | 6.700.000,00 | 6.700.000,00 | ||
| Drohender Abschreibungsbedarf der Stammeinlage Klini- kum wegen Rechtsauffassung BKPV | 85.478.174,84 | 85.478.174,84 | ||
| Drohender Abschreibungsbedarf der Stammeinlage NüSt und NüBad wegen Rechtsauffassung BKPV | 9.956.415,00 | 9.956.415,00 | ||
| Drohende Rückzahlung Gewerbesteuer | 18.210.000,00 | 18.100.000,00 | ||
| Drohende Rückzahlung von Vorschusszahlungen im Be- reich Asyl | 18.850.000,00 | 12.775.000,00 | ||
| Drohende Ausgleichszahlungen aus U-Bahn-Pachtvertrag | 2.380.000,00 | 3.015.000,00 | ||
| Sonstiges | 1.818.533,33 | 2.194.099,24 | ||
| Summe | 143.393.123,17 | 138.218.689,08 |
2016 wurde das Trägerdarlehen SÖR in Höhe von 6,70 Mio. Euro durch die Stadt in Eigenkapital für SÖR umgewandelt. Zwischen der Stadt und dem BKPV besteht Uneinigkeit darüber, ob der Betrag zu aktivieren oder als Aufwand zu behandeln ist. Da eine abschließende Klärung noch aussteht, wurde aufgrund des Vorsichtsprinzips in Vorjahren eine entsprechende Rückstellung gebildet. Diese besteht unverändert fort.
Inwieweit die Einbringung des Sondervermögens Klinikum Nürnberg und die darauffolgende Erhöhung des Beteiligungsbuchwerts im Jahr 2010 zutreffend war, ist ebenfalls offen. Seitens des BKPV und der Stadt Nürnberg bestehen unterschiedliche Auffassungen darüber, ob Einlagen in strukturelle Verlustbetriebe werthaltig sind und aktiviert werden können. In der Vergangenheit wurden Einlagen in das Klinikum aktiviert, zugleich aber aus Vorsichtsgründen Rückstellungen in Höhe der aufgedeckten stillen Reserven gebildet. Die abschließende Entscheidung ist durch die Rechtaufsichtsbehörde zu treffen. Solange die endgültige Klärung noch aussteht, bleibt die Rückstellung grundsätzlich bestehen.
Des Weiteren hat die Stadt Nürnberg Grundstücke in die Eigenbetriebe NüBad und NüSt eingebracht und diese werterhöhend bei den Einlagen berücksichtigt. Da es sich auch bei diesen um strukturelle Verlustbetriebe handelt, wurden aus Vorsichtsgründen Rückstellungen in Höhe der aufgedeckten stillen Reserven gebildet. Diese bestehen bis zur Klärung durch die Rechtsaufsichtsbehörde fort.
Die drohenden Steuerrückzahlungen betreffen die Gewerbesteuer eines Unternehmens. Der Steuerschuldner hatte in der Vergangenheit Einspruch gegen die zugrundeliegenden Gewerbesteuermessbescheide beim Finanzamt München eingelegt. Zwischenzeitich ist das Verfahren beim BFH anhängig. Durch die Rückstellung wird das Risiko der Gewerbesteuerrückzahlung zuzüglich Zinsen
abgebildet. Weitere Verfahren, bei denen Einspruch oder Klage gegen Gewerbesteuermessbescheide eingereicht wurde, sind bislang nicht berücksichtigt. Nach Auskunft des Kassen- und Steueramts soll dies künftig erfolgen.
Die Rückstellungen für die drohende Rückzahlung von Vorschusszahlungen im Bereich Asyl wurden um 6,08 Mio. Euro erhöht. Die Erhöhung betrifft die voraussichtliche Rückzahlung für das Jahr 2024. Des Weiteren sind in den Rückstellungen die voraussichtlichen Rückzahlungen für die Jahre 2022 und 2023 enthalten, da die entsprechenden Bescheide noch nicht ergangen sind. Wie bereits in der Jahresabschlussprüfung 2022 festgestellt, waren bei der Ermittlung der Rückstellungen 2022 die erwarteten Erstattungen für einzelne Quartale nicht gegengerechnet worden. Die Rückstellung ist daher um 7,8 Mio. Euro zu hoch und im Folgejahr aufzulösen.
Die drohende Ausgleichszahlung aus dem U-Bahn-Pachtvertrag betrifft Zahlungen an die Stadt Fürth für U-Bahnleistungen. Die im Vorjahr gebildete Rückstellung wurde in Höhe von 2,6 Mio. Euro verbraucht. 462 TEuro konnten aufgelöst werden. Neu gebildet wurde eine Rückstellung in Höhe von 2,38 Mio. Euro für 2024.
In der Position „Sonstiges“ sind unter anderem Rückstellungen für die überörtliche Prüfung in Höhe von 400 TEuro sowie für mögliche Rückzahlungen für Coronahilfen in Höhe von 1,07 Mio. Euro enthalten.
D. Verbindlichkeiten
| 1. | Anleihen | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Gemeinschaftsanleihe Nürnberg/Würzburg | 0,00 | 0,00 | |
| Summe | 0,00 | 0,00 |
Zur Umschuldung und zur Finanzierung von Investitionen wurde am 08.05.2013 zusammen mit der Stadt Würzburg eine Anleihe über 100 Millionen Euro erfolgreich am Kapitalmarkt platziert. Der Anteil der Stadt Nürnberg betrug 80 Mio. Euro. Mit Ablauf der Laufzeit von 10 Jahren wurde der städtische Anteil dieser endfälligen Anleihe im Kalenderjahr 2023 vollständig zurückgezahlt.
| 2. | Verbindlichkeiten aus Krediten | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Investitionskredite | |||
| ο von Kreditinstituten | 1.308.119.081,50 | 1.297.597.053,38 | |
| ο vom sonstigen inländischen Bereich | 201.508.333,32 | 211.102.354,94 | |
| ο vom sonstigen ausländischen Bereich | 31.875.000,04 | 32.958.333,36 | |
| ο Kassenkredite | 0,00 | 0,00 | |
| Zwischensumme | 1.541.502.414,86 | 1.541.657.741,68 | |
| Kontokorrentkonten | 3.859.064,02 | 3.352.367,91 | |
| Kontokorrent der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähigen Stiftungen | 114.280.616,87 | 104.158.509,15 | |
| Summe | 1.659.642.095,75 | 1.649.168.618,74 |
Die Verbindlichkeiten aus Krediten von Kreditinstituten sind im Berichtsjahr aufgrund von neuen Kreditaufnahmen um rd. 10,52 Mio. Euro auf nunmehr 1,31 Mrd. Euro angestiegen. Diese Verbindlichkeiten betreffen Darlehen verschiedener Kreditinstitute. Der Gesamtbetrag ist anhand von Saldenmitteilungen/-bestätigungen nachgewiesen.
Im Bereich der sonstigen inländischen Investitionskredite verringerte sich das Kreditvolumen um 9,60 Mio. Euro auf nunmehr 201,51 Mio. Euro. Bei dem dort ausgewiesenen Kreditvolumen handelt es sich um arrangierte Schuldscheindarlehen gegenüber Versicherungen. Diese Darlehen sind durch Saldenmitteilungen bzw. Tilgungspläne nachgewiesen.
Im Bereich der sonstigen ausländischen Investitionskredite verringerte sich das Kreditvolumen tilgungsbedingt um 1,08 Mio. Euro auf nunmehr 31,86 Mio. Euro. Hierbei handelt es sich um Schuldscheindarlehen für Investitionen bei ausländischen Lebensversicherungen. Diese Darlehen sind durch Saldenmitteilungen bzw. Tilgungspläne nachgewiesen.
Im Haushaltsjahr 2024 wurde sechsmal ein Kassenkredit in Anspruch genommen, wobei der Höchststand des Kassenkredites 115 Mio. Euro betrug. Der durch die Haushaltssatzung der Stadt Nürnberg für das Haushaltsjahr 2024 festgesetzte Höchstbetrag der Kassenkredite von 280 Mio. Euro wurde stets eingehalten. Zum Bilanzstichtag bestanden keine Kassenkredite.
Die Position „Kontokorrentkonten“ beinhaltet die Bankverrechnungskonten, die zum Stichtag einen kreditorischen Saldo aufweisen. Nachgewiesen sind die Salden dieser Konten mittels Kontoauszüge.
Der Posten Kontokorrentkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähige Stiftungen weist in Höhe von 114,28 Mio. Euro die Betriebsmittelkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen sowie die Guthaben der rechtsfähigen Stiftungen aus. Der Bestand der Kontokorrentkonten wird durch das Kassen- und Steueramt (KaSt/3) monatlich an die verbundenen Unternehmen, Eigenbetriebe und Stiftungen gemeldet. Der Bestand zum 31.12.2024 ist mittels Rückmeldungen der verbundenen Unternehmen bestätigt.
Auch die Überprüfung der Bestände der rechtsfähigen Stiftungen ergab Übereinstimmung mit den von den Stiftungen geführten Konten „liquide Mittel Stadtkasse“.
Kreditwirtschaft
Die folgende Tabelle zeigt die Entwicklung der Verschuldung der Stadt Nürnberg im Kernhaushalt ohne ÖPP-Verbindlichkeiten lt. Schuldenstatistik seit 2012:
| HJ | Schuldenstand | Netto-Neuver- | Schuldenstand | Veränderung in % | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01. | schuldung | 31.12. | |||||
| Mio. Euro | Mio. Euro | Mio. Euro | |||||
| 2011 | 1.126,2 | 87,8 | 1.214,0 | +7,8 | |||
| 2012 | 1.214,0 | 2,0 | 1.216,0 | +0,2 | |||
| 2013 | 1.216,0 | -8,8 | 1.207,2 | -0,7 | |||
| 2014 | 1.207,2 | 28,9 | 1.236,1 | +2,4 | |||
| 2015 | 1.236,1 | 10,0 | 1.246,1 | +0,8 | |||
| 2016 | 1.246,1 | 39,8 | 1.285,9 | +3,2 | |||
| 2017 | 1.285,9 | -29,0 | 1.256,9 | -2,3 | |||
| 2018 | 1.256,9 | 51,5 | 1.308,4 | +4,1 |
Veränderung
in %
| HJ | Schuldenstand | Netto-Neuver- | Schuldenstand | Veränderung in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 01.01. | schuldung | 31.12. | ||||
| Mio. Euro | Mio. Euro | Mio. Euro | ||||
| 2019 | 1.308,4 | 66,0 | 1.374,4 | +5,0 | ||
| 2020 | 1.374,4 | 23,7 | 1.398,1 | +1,7 | ||
| 2021 | 1.398,1 | 9,4 | 1.407,5 | +0,7 | ||
| 2022 | 1.407,5 | 16,3 | 1.423,8 | +1,1 | ||
| 2023 | 1.423,8 | 117,9 | 1.541,7 | +8,3 | ||
| 2024 | 1.541,7 | -0,2 | 1.541,5 | 0,0 |
Veränderung
in %
Im Vergleich zum Vorjahr hat sich die Verschuldung gemäß o. g. Schuldenstatistik im Kernhaushalt geringfügig um 0,2 Mio. Euro verringert, allerdings erfolgte eine Ausweitung der ÖPP- Verbindlichkeiten. Unter Berücksichtigung dieser beträgt die Verschuldung im Kernhaushalt 1.789,7 Mio. Euro und hat sich damit um 25,6 Mio. Euro erhöht. Aufgrund der weiterhin hohen Investitionstätigkeit muss auch für die kommenden Jahre mit einem weiteren Anstieg der Verschuldung gerechnet werden.
Aufgrund der immer weiter fortschreitenden Verschuldung fordert die Aufsichtsbehörde seit Jahren die Stadt Nürnberg auf, die Bemühungen, den Anstieg der Schuldenlast endlich zu stoppen bzw. mittelfristig zu reduzieren, deutlich zu intensivieren. So wurde die Genehmigung der vorgesehenen Kreditaufnahme für 2025 nur unter der aufschiebenden Bedingung, dass ein vertieftes Haushaltskonsolidierungskonzept erstellt und beschlossen wird, ausgesprochen.
Wie in den Vorjahren wurde ein Kommunalschulden-Vergleich deutscher Großstädte aufgestellt. Die Vergleichsdaten wurden der „Regionaldatenbank Deutschland“ des Statistischen Bundesamtes entnommen. Grundlage für den folgenden Auszug ist dabei die Verschuldung der jeweiligen Kernhaushalte (ohne Eigenbetriebe).
| Schulden 2022 | Schulden 2023 | Schulden 2024 | Euro pro | Euro pro | Euro pro | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einw. | Einw. | Einw. | |||||||
| 2022 | 2023 | 2024 | |||||||
| München | 2.581.001.000 | 3.997.856.000 | 5.507.641.354 | 1.710 | 2.660 | 3.659 | |||
| Nürnberg | 1.660.698.000 | 1.767.438.000 | 1.793.543.895 | 3.177 | 3.370 | 3.395 | |||
| Augsburg | 392.072.000 | 441.867.000 | 438.455.429 | 1.308 | 1.465 | 1.464 | |||
| Regensburg | 76.504.000 | 111.120.000 | 111.120.248 | 489 | 702 | 734 | |||
| Ingolstadt | 0 | 0 | 20.000.000 | 0 | 0 | 143 | |||
| Würzburg | 194.043.000 | 185.872.000 | 177.239.740 | 1.518 | 1.455 | 1.340 | |||
| Fürth | 166.106.000 | 156.050.000 | 155.006.723 | 1.264 | 1.186 | 1.176 | |||
| Erlangen | 83.080.000 | 79.008.000 | 144.399.988 | 713 | 674 | 1.249 | |||
| Hannover | 2.303.817.000 | 2.219.781.000 | 2.488.949.861 | 4.253 | 4.061 | 3.845 | |||
| Braunschweig | 375.961.000 | 585.226.000 | 876.960.320 | 1.502 | 2.324 | 3.469 | |||
| Dortmund | 2.331.321.000 | 2.385.571.000 | 2.508.804.640 | 3.932 | 4.017 | 3.921 | |||
| Essen | 3.047.271.000 | 3.070.671.000 | 3.170.968.881 | 5.226 | 5.237 | 5.117 | |||
| Leipzig | 821.941.000 | 816.690.000 | 2.289.384.956 | 1.342 | 1.324 | 1.819 |
Schulden
2022
Schulden
2023
| Schulden 2022 | Schulden 2023 | Schulden 2024 | Euro pro | Euro pro | Euro pro | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einw. | Einw. | Einw. | |||||||||||
| 2022 | 2023 | 2024 | |||||||||||
| Dresden | 40.453.000 | 0 | 548.049.031 | 72 | 0 | 0 | |||||||
| Frankfurt | 2.590.602.000 | 2.655.625.000 | 2.814.504.511 | 3.364 | 3.435 | 3.469 | |||||||
| Kassel | 470.489.000 | 469.510.000 | 473.276.967 | 2.321 | 2.302 | 2.301 | |||||||
| Stuttgart | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||||
| Mannheim | 503.500.000 | 505.031.000 | 498.368.564 | 1.601 | 1.602 | 1.574 | |||||||
| Mainz | 649.950.000 | 475.051.000 | 456.933.082 | 2.962 | 2.143 | 2.034 | |||||||
| Ludwigshafen | 1.283.050.000 | 1.385.005.000 | 948.653.192 | 7.402 | 7.899 | 5.368 |
Schulden
2022
Schulden
2023
Schulden
2024
Aufgrund der hohen Investitionstätigkeit in München sind dort die Schulden enorm auf über 5,5 Mrd. Euro angestiegen und haben damit den Pro-Kopf-Schuldenstand von Nürnberg erheblich übertroffen. Dennoch schneidet Nürnberg im Vergleich zu den bayerischen Großstädten weiterhin schlecht ab. Die Pro-Kopf-Verschuldung der Stadt Nürnberg beträgt 3.395 Euro und liegt damit 618 Euro über dem Durchschnitt der vergleichbaren Städte Bayerns und ist damit mehr als doppelt so hoch wie in Augsburg.
Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes betrugen die Schulden der kreisfreien Gemeinden bundesweit 58,73 Mrd. Euro, was zum 31.12.2024 einer Verschuldung von 2.752 Euro je Einwohner entspricht. Gegenüber dem Vorjahr hat sich damit die durchschnittliche Pro-Kopf-Verschuldung der kreisfreien Städte um 317 Euro erhöht. In Nürnberg ist die Verschuldung pro Einwohner nur um 25 Euro auf nunmehr 3.395 Euro pro Einwohner unterdurchschnittlich angestiegen. Dennoch gehört Nürnberg auch im bundesweiten Ranking weiterhin zu den überdurchschnittlich hoch verschuldeten kreisfreien Städten.
| Die Verschuldung der Gemeinden und Gemeindeverbände wuchs im fünften Jahr in Folge und er- | ||
|---|---|---|
| höhte sich im Vorjahresvergleich um 6,4 % (20,9 Mrd. Euro) auf 343,8 Mrd. Euro. Daraus ergibt sich | ||
| eine durchschnittliche | Pro-Kopf-Verschuldung von 4.448 Euro (+315 Euro). | Mit einem Anstieg der |
| städtischen Schulden um 0,7 % bewegt sich die Stadt Nürnberg unter diesem Durchschnitt. |
Bezüglich der Pro-Kopf-Verschuldung betrifft, weisen lediglich die durch hohe Kassenkredite belas-
teten Städte Nordrhein-Westfalens sowie Hannover und Ludwigshafen ein noch höheres Schulden-
niveau aus. Die kreisfreien Städte aus Rheinland-Pfalz profitieren vom Landesprogramm „Partner-
schaft zur Entschuldung der Kommunen in Rheinland-Pfalz“, wodurch landesweit die kommunalen
Schulden um 10,2 % verringert werden konnten. So hat lediglich noch Ludwigshafen einen höhere
Pro-Kopf-Verschuldung als Nürnberg.
Da für die Folgejahre mit einer weiteren Ausweitung der städtischen Verschuldung geplant wird (Hafenbrücken, Ersatzspielstätte Opernhaus, Frankenschnellweg, Stadionneubau), ist davon auszugehen, dass Nürnberg im Vergleich mit vergleichbaren Städten weiterhin zu den überdurchschnittlich verschuldeten Städten gezählt werden muss.
| 3. | Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen gleichkommen | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Verbindlichkeiten aus verkauften Darlehen | 0,00 | 60.617,31 | |
| Leibrentenverpflichtungen | 59.971,61 | 63.536,26 | |
| Sonstige kreditähnliche Rechtsgeschäfte | 248.214.162,36 | 222.466.926,20 | |
| Summe | 248.274.133,97 | 222.591.079,77 |
Bei den verkauften Darlehen handelt es sich um zinsverbilligte Darlehensforderungen aus dem sozialen Wohnungsbau, welche im Jahr 1996 an eine Bank verkauft wurden. Da vertraglich vereinbart wurde, dass die Stadt die Darlehen weiterhin verwaltet, wurde für jedes Darlehen eine Forderung sowie eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe erfasst. Zwischenzeitlich wurde das Darlehen komplett getilgt, so dass Verbindlichkeiten aus verkauften Darlehen zum Stand 31.12.2024 nicht mehr bestehen.
Die Leibrentenverpflichtung zum Bilanzstichtag resultiert aus einem Grundstückskauf der Stadt. Die Bewertung erfolgte gemäß Schreiben des Bundesministeriums der Finanzen vom 01.12.2023 zum Kapitalwert entsprechend der vom Statistischen Bundesamt am 25.07.2023 veröffentlichten Vervielfältiger für Bewertungsstichtage ab 01.01.2024.
Die Position der sonstigen kreditähnlichen Rechtsgeschäfte wird maßgeblich durch 22 kreditähnliche Rechtsgeschäfte aus der Forfaitierung mit Einredeverzicht im Rahmen von Public-Private-Partnership (PPP bzw. ÖPP) -Projekten im Schulbereich geprägt. Die erforderlichen rechtsaufsichtlichen Genehmigungen liegen für alle Einzelprojekte vor. Die Verbindlichkeiten aus Public-Private-Partnership-Projekten erhöhten sich um 25,75 Mio. Euro auf 248,21 Mio. Euro. Ursächlich hierfür war die Fertigstellung des 1. Bauabschnitts der Grundschule in der Maiacher Straße, wodurch entsprechende kreditähnliche Rechtsgeschäfte im Volumen von 46,62 Mio. Euro wirksam wurden.
Daneben werden unter sonstigen kreditähnlichen Rechtsgeschäften noch Verbindlichkeiten ausgewiesen, die daraus entstehen, dass Mieter städtischer Gebäude Reparaturen und Instandhaltungsmaßnahmen an den Mietobjekten auf eigene Kosten wahrnehmen und dafür im Gegenzug über einen vorgegebenen Zeitraum mietfrei wohnen dürfen (32 TEuro).
| 4. | Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro |
|---|---|---|---|
| gegenüber | |||
| 1. | inländischen Kreditoren | 49.342.261,67 | 49.035.240,92 |
| 2. | verbundenen Unternehmen | 64.189.581,97 | 113.426.397,08 |
| 3. | Beteiligungen | 190,16 | 0,00 |
| 4. | Sondervermögen | 4.429.587,29 | 4.474.695,47 |
| 5. | ausländischen Kreditoren | 410.005,58 | 122.851,39 |
| Summe | 118.371.626,67 | 167.059.184,86 |
Die Bestände zum 31.12.2024 geben die offenen Posten bei den jeweiligen Kreditoren wieder. Der Gesamtsaldo der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Vergleich zu den Vorjahren nun nochmals deutlich gesunken. Die Abnahme beläuft sich Ende 2024 auf 48,69 Mio. Euro. Dies ist wie schon im Vorjahr auf den Rückgang um 49,24 Mio. Euro bei den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen zurückzuführen. Bei den anderen Verbindlichkeitsarten waren die Veränderungen zum Vorjahr vergleichsweise gering. Die Verbindlichkeiten gegenüber inländischen Kreditoren stiegen moderat um 307 TEuro und gegenüber ausländischen Kreditoren um
287 TEuro. Die Zahlungsverpflichtungen gegenüber Sondervermögen blieben im Vergleich zum Vorjahr mit 4,43 Mio. Euro weitestgehend konstant. Zum Prüfungszeitpunkt Mitte März 2026 waren die zum 31.12.2024 vorhandenen und fälligen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen zu 99,97 % ausgeglichen.
Zu 1. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber inländischen Kreditoren
In diesem Posten werden zum 31.12.2024 insgesamt knapp 6.400 Kreditoren ausgewiesen. Der Gesamtsaldo der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber inländischen Kreditoren beläuft sich Ende 2024 auf 49,34 Mio. Euro (Vorjahr: 49,04 Mio. Euro). Die hier verbuchten Zahlungsverpflichtungen für Hoch- und Tiefbaumaßnahmen (inklusive U-Bahninfrastruktur) summieren sich auf 14,09 Mio. Euro und liegen damit 2,19 Mio. Euro über dem Niveau des Vorjahres (11,90 Mio. Euro). In dieser Bilanzposition werden zum 31.12.2024 des Weiteren Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Erwerb von Grundstücken (4,08 Mio. Euro) ausgewiesen. Weitere hier vorhandene Verbindlichkeiten resultieren unter anderem aus dem Bereich der Jugendhilfe. Diese belaufen sich Ende 2024 auf 2,52 Mio. Euro. Für den Schulbereich sind zum 31.12.2024 Zahlungsverpflichtungen von 3,56 Mio. Euro enthalten. Im Rahmen des U-Bahnbaus belaufen sich Ende 2024 die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber inländischen Kreditoren insgesamt auf 2,84 Mio. Euro. Im Gegensatz zum Vorjahr (0,91 Mio. Euro) hat die Summe der hier im Zusammenhang mit der U-Bahn verbuchten Zahlungsverpflichtungen nun wieder um 1,93 Mio. Euro zugenommen. Beim Abgleich der debitorischen Kreditoren im Haupt- und im Nebenbuch mussten im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder Abweichungen festgestellt werden. Dies betrifft nun allerdings alle Verbindlichkeitsarten. Der Grund hierfür liegt, wie bereits bei den Ausführungen zur Prüfung der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände erläutert wurde, in der Migration auf die neue SAP Version S/4HANA und den damit zusammenhängenden systemseitigen Anpassungsarbeiten. Dabei war es aufgrund technischer Gegebenheiten bis zum Prüfungsende (Ende März 2026) nicht möglich, auf alle für eine valide Auswertung notwendigen Daten zuzugreifen. Im Nebenbuch werden auch bei den debitorischen Kreditoren folglich viel zu hohe Salden ausgewiesen. Ein Abgleich von Haupt- und Nebenbuch war insofern hier ebenfalls nicht möglich.
Zu 2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber verbundenen Unternehmen
Dieser Bilanzposten reduzierte sich im Vergleich zum Vorjahr bis zum 31.12.2024 in Summe nochmals deutlich um 49,24 Mio. Euro auf insgesamt 64,19 Mio. Euro. Der Hauptgrund hierfür liegt in der Tilgung von zwei weiteren Raten in Höhe von insgesamt 50,0 Mio. Euro aus den Anteilsrückkäufen der Wohnungsbaugesellschaft wbg von den Stadtwerken Nürnberg. Zudem sanken die Zahlungsverpflichtungen gegenüber der WBG KOMMUNAL GmbH aus für die Stadt Nürnberg durchgeführte Baumaßnahmen von Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen im Vergleich zum Vorjahr um 949 TEuro auf 2,20 Mio. Euro. Zuwächse waren zum Bilanzstichtag 31.12.2024 bei den Verbindlichkeiten gegenüber der Noris-Arbeit gemeinnützige Beschäftigungs-GmbH (NOA) (+425 TEuro) und gegenüber der N-ERGIE Netz GmbH (+682 TEuro) festzustellen. Auch die Zahlungsverpflichtungen gegenüber der Verkehrs-Aktiengesellschaft VAG erhöhten sich wieder um 639 TEuro auf 2,56 Mio. Euro. Darin ist unter anderem eine zum Bilanzstichtag 2024 noch nicht an die VAG weitergereichte Zuweisung des Freistaates Bayern im Rahmen des Deutschlandtickets (985 TEuro) enthalten. Ein Teilbetrag von 672 TEuro der vorgenannten Steigerungen bei der VAG und der N-ERGIE Netz GmbH entfällt auf die von diesen Unternehmen erbrachten Leistungen des U-Bahnbaus. Die in den Vorjahren hier ebenfalls regelmäßig ausgewiesenen Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem noch nicht geleisteten Betriebsmittelzuschuss an das Staatstheater Nürnberg für den Zeitraum November und Dezember des jeweiligen Jahres wurden bereits unterjährig geleistet.
Zu 3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Beteiligungen
Ende 2024 ist bei den Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Beteiligungen nur ein betragsmäßig geringfügiger offener Posten gegenüber der Flughafen Nürnberg GmbH ausgewiesen.
Zu 4. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Sondervermögen
Dieser Bilanzposten blieb mit 4,43 Mio. Euro auf dem Niveau des Vorjahres (4,47 Mio. Euro). Hier sind ähnlich wie auch in den Vorjahren größtenteils Verbindlichkeiten gegenüber den Eigenbetrieben NürnbergBad und Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg vorhanden. Die zum Bilanzstichtag 2024 insgesamt ausgewiesenen Zahlungsverpflichtungen gegenüber SÖR in Höhe von 1,98 Mio. Euro resultieren unter anderem aus der Erstattung für den Stadtanteil an der Straßenreinigung im zweiten Halbjahr 2024 in Höhe von knapp 880 TEuro sowie aus der Abrechnung für die Bewirtschaftung der Bedürfnisanstalten im Jahr 2024 (697 TEuro). Die Verbindlichkeiten gegenüber NürnbergBad (2,05 Mio. Euro) stammen aus der Abrechnung des Schulschwimmens für 2024.
Zu 5. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber ausländischen Kreditoren
In diesem Bilanzposten sind zum 31.12.2024 unter anderem Zahlungsverpflichtungen im Zusammenhang mit Gleisbauarbeiten für die U-Bahn (184 TEuro), mit der Bekämpfung des Klimawandels (33 TEuro) sowie mit der Miete für die Räumlichkeiten des Bürgeramtes im Stadtteil Eberhardshof (76 TEuro) verbucht.
| 5. | Verbindlichkeiten aus Transferleistungen | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 688.899,91 | 895.879,46 |
Die unter dem Bilanzposten Verbindlichkeiten aus Transferleistungen ausgewiesenen Sachverhalte enthalten Zahlungsverpflichtungen für konsumtive, weitgehend soziale Zwecke. Dabei handelt es sich unter anderem um Leistungen verschiedener sozialer und medizinischer Einrichtungen wie z.B. dem Caritasverband Nürnberg e.V., dem Klinikum Nürnberg, dem Lilith e.V. Verein zur Unterstützung von Frauen mit Drogenproblematik, der mudra Jugend- und Drogenhilfe Nürnberg e.V., der Heilsarmee Sozialwerk Nürnberg und der Stadtmission Nürnberg. Die Verbindlichkeiten aus Transferleistungen nahmen im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder um 207 TEuro ab.
| 6. | Sonstige Verbindlichkeiten | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 1. | Verbindlichkeiten aus Förderung von Bund und Land | 158.422.943,88 | 134.425.990,17 | ||
| 2. | Verbindlichkeiten aus Sozialversicherung und Lohnsteuer | 9.426.867,78 | 3.587.280,43 | ||
| 3. | Sonstige Verbindlichkeiten gegen Mitarbeitende | 101.097,79 | 42.370,40 | ||
| 4. | Durchlaufende Gelder | 10.603.845,67 | 12.310.794,02 | ||
| 5. | Sicherheitseinbehalte | 87.161,72 | 101.682,49 | ||
| 6. | Antizipative Rechnungsabgrenzungsposten | 34.057.412,36 | 24.418.311,76 | ||
| 7. | Verbindlichkeiten aus Förderung von sonstigen Bereichen | 24.991.575,68 | 8.629.211,85 | ||
| 8. | Verbindlichkeiten aus zweckgebundenen Spenden und Zu- weisungen | 13.240.193,20 | 8.777.007,84 | ||
| 9. | Verbindlichkeiten aus Sonderposten | 1.744.998,94 | 1.660.998,85 | ||
| 10. | Verbindlichkeiten aus Darlehen für Stellplatzgelder | 4.169.360,96 | 4.278.370,76 |
| 6. | Sonstige Verbindlichkeiten | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 11. | Verrechnungskonten | 7.958.856,55 | 19.956.721,68 | ||
| 12. | Verbindlichkeiten aus Nachlässen | 7.323.117,30 | 6.345.946,31 | ||
| 13. | Verbindlichkeiten aus Kautionen | 429.535,98 | 454.448,18 | ||
| 14. | Andere sonstige Verbindlichkeiten | 98.754,94 | 78.066,46 | ||
| Summe | 272.655.722,75 | 225.067.201,20 |
Unter den Sonstigen Verbindlichkeiten werden Verrechnungskonten mit kreditorischem Saldo ausgewiesen. Die Posten mit einem debitorischen Saldo werden auf der Aktivseite der Bilanz unter B.II.5. „Sonstige Vermögensgegenstände“ gezeigt.
Zu 1. Verbindlichkeiten aus Förderung von Bund und Land
Unter den Verbindlichkeiten aus Förderung von Bund und Land werden Zuwendungen und Zuschüsse für investive Zwecke ausgewiesen, die nach Fertigstellung der jeweiligen Baumaßnahmen den entsprechenden Sonderposten zugeordnet werden. Der zum 31.12.2024 ausgewiesene Saldo in Höhe von 158,42 Mio. Euro (Vorjahr: 134,43 Mio. Euro) entfällt mit 22,68 Mio. Euro (Vorjahr: 19,42 Mio. Euro) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Bund und mit 135,75 Mio. Euro (Vorjahr: 115,01 Mio. Euro) auf Verbindlichkeiten gegenüber dem Land.
Die Verbindlichkeiten aus Förderung gegen den Bund nahmen um 3,26 Mio. Euro zu und betragen zum 31.12.2024 rund 22,68 Mio. Euro. Die größten Positionen entfallen dabei auf Zuwendungen nach dem GVFG für die Generalsanierung des U-Bahnhofs Muggenhof (8,00 Mio. Euro) und für das Dokumentationszentrum am Reichsparteitagsgelände (6,65 Mio. Euro). Neu hinzu kamen in 2024 unter anderem Zuwendungen für den Umbau des Herrenschießhauses in ein Kinder- und Jugendhaus (2,10 Mio. Euro) und für den Neubau des Züricher Parks (1,99 Mio. Euro).
Die Verbindlichkeiten aus Förderung gegenüber dem Land haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 20,73 Mio. Euro auf 135,75 Mio. Euro erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf Zuschüsse für den Bauabschnitt 2.2 (Großreuth bei Schweinau) der U-Bahn-Linie 3 und auf Zuwendungen nach dem Art. 10 des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG) für Baumaßnahmen an Schulen und Kindergärten zurückzuführen.
Die Fördermittel des Landes beinhalten unter anderem mit 29,91 Mio. Euro (Vorjahr: 13,21 Mio. Euro) Fördermittel nach Art. 10 BayFAG (insbesondere für Kindertageseinrichtungen und Schulen) sowie mit 20,24 Mio. Euro (Vorjahr: 18,17 Mio. Euro) Zuwendungen für den öffentlichen Personennahverkehr. Der größte Posten besteht nach wie vor aus Zuschüssen nach dem Gesetz über Finanzhilfen zur Verbesserung der Verkehrsverhältnisse der Gemeinden (GVFG) in Höhe von 73,44 Mio. Euro (Vorjahr: 66,16 Mio. Euro).
Zu 2. Verbindlichkeiten aus Sozialversicherung und Lohnsteuer
Diese Position enthält analog zu den Vorjahren größtenteils Lohn- und Kirchensteuer von Angestellten und Arbeitern für Dezember 2024 (3,68 Mio. Euro). Die Verbindlichkeiten gegenüber Sozialversicherungsträgern erhöhten sich nun wieder auf 5,64 Mio. Euro, da hier im Gegensatz zum Vorjahr Ende 2024 offene Beiträge zur Kommunalen Unfallversicherung Bayern für das gesamte Jahr 2025 in Höhe von 5,53 Mio. Euro enthalten sind. Hauptsächlich dadurch stieg der Gesamtsaldo dieses Bilanzpostens zum Bilanzstichtag um 5,84 Mio. Euro auf 9,43 Mio. Euro.
Zu 3. Sonstige Verbindlichkeiten gegen Mitarbeitende
Wie in den Vorjahren werden in diesem Bilanzposten zu einem bedeutenden Teil Reise- und Fahrtkosten ausgewiesen, die von Mitarbeitenden verauslagt wurden und deswegen an sie zu erstatten sind.
Zu 4. Durchlaufende Gelder
Die Verbindlichkeiten aus durchlaufenden Geldern stellen zum Bilanzstichtag nicht zuordenbare Zahlungseingänge dar, deren Klärung und Zuordnung zum relevanten Konto noch aussteht. Sie werden über spezielle Abstimmkonten in sog. „Durchlaufdebitoren“ erfasst. Dabei handelt es sich um ehemalige kamerale Verwahrgeldkonten sowie Spendenkonten.
Der Gesamtsaldo der Durchlaufdebitoren setzt sich zum 31.12.2024 größtenteils aus Verwahrgeldern und darüber hinaus aus Projektmitteln und Spenden zusammen. Im Vergleich zum Vorjahr sank er Ende 2024 um 1,71 Mio. Euro auf 10,60 Mio. Euro. Der Rückgang bis zum Bilanzstichtag 31.12.2024 ist hauptsächlich auf die gesunkenen Einzahlungen bei den Verwahrgeldkonten des Schulbereichs (-1,20 Mio. Euro) sowie des Hochbauamtes (-2,40 Mio. Euro) zurückzuführen. Die genannten Rückgänge werden zum Teil durch eine Einzahlung im Rahmen des Verkaufs eines Grundstücks in Nürnberg, Stadtteil Wetzendorf an die N-ERGIE AG (+2,67 Mio. Euro) kompensiert. Bei den vorgenannten Sachverhalten wurden die offenen Posten auf den betreffenden Durchlaufdebitoren Anfang 2025 durch Zuordnung auf die entsprechenden Debitoren ausgeglichen. Beim Abgleich der Summe der offenen Posten im Nebenbuch (PSCD) mit dem Saldo des Hauptbuchkontos wurde Im Gegensatz zum Vorjahr nun keine Abweichung mehr festgestellt, weswegen die Abstimmung hier wieder vollständig möglich war.
Zu 5. Sicherheitseinbehalte
Wie auch in den Vorjahren bestehen die Verbindlichkeiten aus Sicherheitseinbehalten zu einem wesentlichen Teil aus einbehaltenen Beträgen im Zusammenhang mit Erweiterungs- und Unterhaltsmaßnahmen hauptsächlich von Schul- und auch von Verwaltungsgebäuden. Zudem sind Sicherheitseinbehalte für die Erhaltung der Anlagen der U-Bahn vorhanden.
Zu 6. Antizipative Rechnungsabgrenzungsposten
In diesem Bilanzposten werden zum 31.12.2024 insgesamt rund 30.000 Aufwandspositionen (Vorjahr: 24.000) periodisch abgegrenzt, die erst nach dem Bilanzstichtag zahlungswirksam werden. Der Saldo der antizipativen Rechnungsabgrenzung nahm für 2024 im Gegensatz zum Vorjahr wieder bedeutsam um 9,64 Mio. Euro auf insgesamt 34,06 Mio. Euro zu.
Der Bestand zum Bilanzstichtag 2024 resultiert zum einen aus den Abgrenzungen von Kosten der Unterkunft für Asylbewerber von insgesamt 1,24 Mio. Euro. Des Weiteren ist hier eine Rechnung im Rahmen des Ersatzneubaus einer Brücke über den Frankenschnellweg (4,41 Mio. Euro) abgegrenzt. Auch Honorarzahlungen an SÖR für die im Jahr 2024 erbrachten Leistungen im Zusammenhang mit dem Ausbau des Frankenschnellweges (1,07 Mio. Euro) und mit der Erneuerung der Hafenbrücken (693 TEuro) sind in dieser Position ausgewiesen. Ferner enthielten die Abgrenzungen Aufwendungen im Zusammenhang mit der U-Bahnlinie U1 (2,55 Mio. Euro), mit Steuern (2,50 Mio. Euro), einen Teilbetrag des Verlustausgleichs im Jahr 2024 für den Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (1,18 Mio. Euro) sowie den Verkauf von Sozialtickets für November 2024 (972 TEuro). Eine weitere Abgrenzung betrifft die aktivierten Eigenleistungen von SÖR und des U-Bahnbauamtes (UB) von 743 TEuro.
Wie in den Vorjahren sind in dieser Position zudem abgegrenzte Zinsaufwendungen für Darlehen und Derivate in Höhe von 8,45 Mio. Euro enthalten. Diese Summe ist um 105 TEuro niedriger als noch im Jahr 2023 (8,55 Mio. Euro).
Zu 7. Verbindlichkeiten aus Förderung von sonstigen Bereichen
Die Verbindlichkeiten aus investiven Fördermitteln sonstiger Zuschussgeber (unter anderem Zweckverbände, kommunale Sonderrechnungen, EU, private Unternehmen etc.) erhöhten sich im Berichtsjahr um 16,36 Mio. Euro auf 24,99 Mio. Euro. Ursächlich für die Erhöhung war im Wesentlichen die im Rahmen eines städtebaulichen Vertrags vom Investor gezahlte Ablöse für Herstellungskosten (Kindertagesstätten und Grundschulen) in Höhe von 13,91 Mio. Euro für das Entwicklungsgebiet Lichtenreuth, Teilbereich „Hasenbuck-Süd“.
Zu 8. Verbindlichkeiten aus zweckgebundenen Spenden und Zuweisungen
Die bis zum Bilanzstichtag 2024 zugeführten Gelder sind wie auch in Vorjahren hauptsächlich für schulische, soziale und kulturelle Zwecke vorgesehen. Der Bestand der zweckgebundenen Spenden ist im Vergleich zum Vorjahr nun bedeutsam um 4,46 Mio. Euro auf 13,24 Mio. Euro gestiegen. Das lag hauptsächlich an einer vom Freistaat Bayern als Digitalisierungs- und Integrationspauschale gewährten Zuweisung in Höhe von 4,80 Mio. Euro. Die bislang vereinnahmten Spenden für den Tiergarten haben sich in 2024 um 703 TEuro auf 3,09 Mio. Euro reduziert.
Die zugeflossenen Spenden und Zuweisungen werden gemäß der im Spendenkonzept der Stadt Nürnberg geregelten Buchungslogik erst nach zweckentsprechender Verwendung erfolgswirksam in der Ergebnisrechnung erfasst. Dies kann unter Umständen erst in späteren Haushaltsjahren der Fall sein.
Zu 9. Verbindlichkeiten aus Sonderposten
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind auch verschiedene „Verbindlichkeiten aus Sonderposten“ enthalten. Diese entfallen größtenteils mit 1,65 Mio. Euro auf Einzahlungen aus der Einräumung von grundstücksgleichen Rechten auf städtischen Grundstücken.
Zu 10. Verbindlichkeiten aus Darlehen für Stellplatzgelder
Bereits vor dem 01.01.2005 wurden an Dritte Darlehen für den Bau von Tiefgaragen ausgereicht. Diese in der Bilanz unter dem Punkt A.III.4 „Ausleihungen“ als Forderungen ausgewiesenen Mittel belaufen sich zum Bilanzstichtag 31.12.2024 auf insgesamt rund 4,16 Mio. Euro. Die Finanzierung der Darlehen erfolgte jedoch aus Stellplatzablösen, welche nach der Bayerischen Bauordnung zweckgebunden sind für den Bau von Stellplätzen. Somit musste den genannten Forderungen als Korrektur zur Eröffnungsbilanz eine Verbindlichkeit in gleicher Höhe gegenübergestellt werden. Die rückfließenden Tilgungen müssen für den Bau von Stellplätzen verwendet werden. Die Höhe der Verbindlichkeiten aus Darlehen für Stellplatzgelder beträgt für 2024 jedoch noch 4,17 Mio. Euro. Hier wäre aus dem Vorjahr noch eine Tilgungsrate nachzuholen. Die Tilgung der Darlehen beläuft sich für das Jahr 2024 auf 102 TEuro, bei den Verbindlichkeiten in 2024 allerdings auf 109 TEuro, wodurch sich der Betrag der aus dem Vorjahr noch nachzuholenden Tilgungsrate bei den Verbindlichkeiten auf knapp 12 TEuro reduziert hat. Dies wäre im Folgejahr nachzuholen. Im Jahr 2020 wurde hier auf Wunsch des Schuldners auf Lastschrifteinzug umgestellt. Der seitdem existierende Schiefstand zwischen Forderungs- und Verbindlichkeitskonto resultiert daraus, dass die jeweils zum 31.12. fälligen Raten erst Anfang des Folgejahres abgebucht werden können.
Zu 11. Verrechnungskonten
Die zahlreichen über Verrechnungskonten abgebildeten Geschäftsvorfälle beinhalten in vielen Fällen lediglich die Weiterleitung bestimmter Gelder. Diese Posten sind somit ergebnisneutral. Unter dem Bilanzposten Passiva D.6. „Sonstige Verbindlichkeiten“ sind die Verrechnungskonten mit kreditorischem Saldo zu finden. Deren Gesamtsaldo reduzierte sich zum 31.12.2024 erheblich um 12,0 Mio. Euro auf insgesamt 7,96 Mio. Euro.
Dies lag am Rückgang des Saldos des Verrechnungskontos im Rahmen des Monitorings bei städtebaulichen Verträgen. Hier wurden die Posten für das Monitoring beim städtebaulichen Vertrag Lichtenreuth in Höhe von 12,88 Mio. Euro Ende 2024 ausgeglichen. Im Bestand dieses Kontos (2,43 Mio. Euro) wird nun hauptsächlich noch die Verrechnung der Posten aus dem städtebaulichen Vertrag zum Regensburger Viertel (2,30 Mio. Euro) ausgewiesen.
Betragsmäßig ebenfalls bedeutsam sind die offenen Posten der Friedhofsverwaltung zur Sterbevorsorge und Grabpflege. Nachdem hier bereits in 2023 von der Friedhofsverwaltung eine Kontenbereinigung von Zins-Ausgleichsposten aus Vorjahren in Summe von 679 TEuro vorgenommen wurde, reduzierte sich der Bestand des Verrechnungskontos bis zum Bilanzstichtag 2024 um weitere 79 TEuro auf nunmehr 858 TEuro. Die neu hinzukommenden Sterbefälle werden nicht mehr über das Verrechnungskonto, sondern über das SAP-Modul PSCD verrechnet. Die Konzipierung von Abläufen und der Buchungslogik bei der Friedhofsverwaltung im Rahmen der Sterbevorsorge sollte nun auch zeitnah bei der Grabpflege umgesetzt werden. Hiermit sollte der Bestand auf dem Verrechnungskonto letztlich bereinigt werden können und künftig eine transparentere Erfassung im System erfolgen.
Auch die Verrechnungskonten des Jugendamtes hinsichtlich wirtschaftlicher Jugendhilfe (99 TEuro) und Unterhaltsvorschussleistungen (1,04 Mio. Euro) stellen noch eine bedeutsame Größe dar. Zum 31.12.2024 sind hier auch noch nicht beglichene Posten im Zusammenhang mit der Ausbildungsförderung BAföG (730 TEuro) enthalten. Des Weiteren wäre hier das Verrechnungskonto für Girokonten von Schulen und Stiftungen, die außerhalb von SAP geführt werden (424 TEuro), zu nennen. Hervorzuheben wären auch noch die Verrechnungen für die Instandhaltungsrücklage (174 TEuro). Die im Jahr 2023 neu hinzugekommenen Verrechnungen im Zusammenhang mit den Verpflichtungserklärungen im Bereich Ausländerwesen haben mit mittlerweile 1,05 Mio. Euro eine bedeutende Größe erreicht.
Eine Vielzahl von Buchungsvorgängen auf den Verrechnungskonten ist bezüglich ihrer Sachkontenzuordnung weiterhin zu klären, ggf. sind die entsprechenden Sachverhalte sachgerechter auf anderen Bilanz-/Ergebnisrechnungskonten abzubilden. In einzelnen Fällen (vor allem im Jugendhilfebereich) stammen Sachverhalte noch aus Zeiten der Kameralistik (vor 2005).
Zusammenfassend ist festzustellen, dass bei mehreren, auch betragsmäßig bedeutsamen Verrechnungskonten ein Ausgleich von offenen Posten nach wie vor nicht stattfindet. Dies ist selbst dann der Fall, wenn beispielsweise die betreffenden Debitoren bzw. Kreditoren bereits ausgeglichen sind. Die Bestände an offenen Posten auf den Verrechnungskonten nehmen infolgedessen im Laufe der Zeit immer weiter zu. Dies führt dazu, dass diese Konten keine Transparenz und Kontrolle über die jeweiligen Sachverhalte mehr gewährleisten können. Hierzu wäre beispielsweise der Jugendhilfebereich (Verrechnungskonten Mündelgelder mit über 321.000 verbuchten Posten und wirtschaftliche Jugendhilfe mit 193.000 verbuchten Posten, Stand März 2026) hervorzuheben.
Hinsichtlich der bei einzelnen Verrechnungskonten in den Vorjahren noch vorhandenen kameralen Altbestände bestand in den meisten Fällen keine Zahlungsverpflichtung mehr, weswegen eine konsequente und zeitnahe Bereinigung der Posten notwendig war. Die ersten Ausbuchungen dieser Bestände erfolgten mit Wirkung zum 31.12.2022. Für die Konten im Zusammenhang mit der Ausbildungsförderung wird für das Jahr 2025 die Ausbuchung von Altposten vorgenommen.
Zu 12. Verbindlichkeiten aus Nachlässen
Die Einzahlungen aus Nachlässen werden bis zu deren vollständigen Abwicklung auf entsprechenden Konten verbucht. Etliche Nachlässe sind bereits seit vielen Jahren auf diesen Konten vorhanden. Im Jahr 2024 wurden wieder einzelne Nachlässe ihrer testamentarisch festgelegten Zweckbindung zugeführt. Dennoch hat sich der Gesamtsaldo der Nachlässe im Vergleich zum Vorjahr um 977 TEuro auf 7,32 Mio. Euro erhöht.
Zu 13. Verbindlichkeiten aus Kautionen
Hier werden wie schon in den Vorjahren Sicherheitsleistungen für unterschiedliche, hauptsächlich vom Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg veranlasste Baumaßnahmen (159 TEuro) ausgewiesen. Des Weiteren sind auch Kautionen aus der Vermietung städtischer Liegenschaften (92 TEuro) sowie im Rahmen der Vermietung von Übergangswohnungen im Sozialbereich (178 TEuro) enthalten. Der Gesamtsaldo sank im Berichtsjahr insgesamt um 25 TEuro auf 430 TEuro.
Zu 14. Andere sonstige Verbindlichkeiten
Diese Position enthält wie schon in den Vorjahren hauptsächlich Verrechnungen im Zusammenhang mit Pfändungen.
E. Passive Rechnungsabgrenzung
| E. | Passive Rechnungsabgrenzung | 31.12.2024 | 31.12.2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| 39.786.712,30 | 39.427.978,97 |
Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag erfasst, soweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen.
Die Summe der passiven Rechnungsabgrenzungsposten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 359 TEuro. Bei den neuen Abgrenzungsposten handelt es sich insbesondere um Gewerbesteuervorauszahlungen (18,01 Mio. Euro) von Unternehmen, die ein vom Kalenderjahr abweichendes Geschäftsjahr besitzen.
Die im Vorjahr gebildeten passiven Rechnungsabgrenzungsposten wurden, soweit sie das Haushaltsjahr 2024 betrafen, ertragswirksam aufgelöst.
1.3.3 Ergebnisrechnung
V e rä n d
e
ru n g
2 0 2 4
2 0 2 3
G e s a m te rg e b n is re c h n u n g
E u ro
E u ro
a b s o lu t
in %
S
te u e rn u n d ä h n lic h e A b g a b e n
.2 6 5 .5
.2
,7
.2 3 2 .1
.2
,6
3 3 .4 3 0 .9
2 ,1 2
,7
Z
u w e n d u n g e n u n d a llg e m e in e U m la g e n
6 2 5 .0
.7
,8
5 6 6 .0
.8
,2
5 9 .0 1 9 .9
1 ,6 6
,4
S
o n s tig e T ra n s fe re rträ g e
7 .5
.1
,5
6 .6
.7
,3
9 0 8 .3
3 ,1 7
,6
Ö
ffe n tlic h -re c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte
1 0 4 .7
.8
,1
9 5 .6
.0
,3
9 .0 8 7 .7
3 ,7 9
,5
A
u flö s u n g v o n S o n d e rp o s te n
5 6 .5
.2
,3
5 4 .1
.0
,5
2 .3 5 8 .2
8 ,7 8
,4
P
riv a tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte
4 7 .9
.7
,5
4 8 .1
.3
,1
-2 8 7 .5
2 ,5 6
-0
,6
K
o s te n e rs ta ttu n g e n u n d K o s te n u m la g e n
4 1 7 .4
.7
,1
3 6 2 .4
.7
,5
5 5 .0 3 6 .9
6 ,5 6
,2
S
o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e
7 1 .0
.5
,8
1 1 9 .4
.1
,4
-4 8 .3 2 6 .6
4 ,6 2
-4 0
,5
A
k tiv ie rte E ig e n le is tu n g e n
7 .8
.9
,4
5 .0
.6
,4
2 .7 4 7 .3
5 ,0 5
,1
B
e s ta n d s v e rä n d e ru n g e n
.8
,2
.1
,4
8 1 .6
9 ,8 7
,3
O
rd e n tlic h e E rträ g e
.6 0 3 .9
.0
,9
.4 8 9 .9
.0
,1
1 1 4 .0 5 6 .9
3 ,8 2
,6
P
e rs o n a la u fw e n d u n g e n
7 1 8 .4
.6
,5
6 4 4 .5
.3
,6
7 3 .8 8 6 .2
3 ,8 8
,5
V
e rs o rg u n g s a u fw e n d u n g e n
1 0 7 .4
.1
,8
1 2 3 .1
.8
,8
-1 5 .6 6 0 .7
6 ,9 9
-1 2
,7
A
u fw e n d u n g e n fü r S a c h - u n d D ie n s tle is tu n g
e
n
4 0 9 .9
.6
,7
3 3 5 .6
.5
,8
7 4 .2 6 7 .1
6 ,8 9
,1
P
la n m ä ß ig e A b s c h re ib u n g e n
1 2 6 .1
.0
,0
1 4 8 .2
.6
,9
-2 2 .0 8 7 .5
3 ,9 1
-1 4
,9
T
ra n s fe ra u fw e n d u n g e n
.0 6 7 .7
.2
,1
9 7 9 .1
.4
,7
8 8 .5 1 5 .8
9 ,4 4
,0
S
o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n
1 5 8 .0
.5
,4
1 4 3 .1
.9
,1
1 4 .8 5 7 .5
6 ,2 5
,4
O
rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n
.5 8 7 .6
.2
,8
.3 7 3 .8
.7
,2
2 1 3 .7 7 8 .4
5 ,5 6
,0
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Die Ergebnisrechnung 2024 schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 22,37 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr verringerte sich das Ergebnis damit um rund 145,40 Mio. Euro. Ursache hierfür waren insbesondere Mehraufwendungen bei den Transfer-, Personal- und Versorgungsaufwendungen sowie eine deutliche Verschlechterung beim außerordentlichen Ergebnis.
Das Ergebnis aus der laufenden Verwaltungstätigkeit verschlechterte sich im Berichtsjahr um 99,72 Mio. Euro. Dabei konnte zwar ein Anstieg der ordentlichen Erträge von 114,06 Mio. Euro festgestellt werden, doch die ordentlichen Aufwendungen stiegen noch deutlicher an (+213,78 Mio. Euro).
Der Anstieg der ordentlichen Erträge war insbesondere auf höhere Zuwendungen und allgemeine Umlagen (+59,02 Mio. Euro) sowie gestiegene Kostenerstattungen und Kostenumlagen (+55,04 Mio. Euro) zurückzuführen, wofür insbesondere ein Anstieg der Schlüsselzuweisungen (+41,43 Mio. Euro) bzw. höhere Erstattungen vom Land für das Deutschlandticket verantwortlich waren. Nennenswerte Zuwächse waren zudem bei den Steuererträgen (+33,43 Mio. Euro) zu verzeichnen.
Die gestiegenen ordentlichen Aufwendungen beruhen maßgeblich auf höheren Transferaufwendungen (+88,52 Mio. Euro), höheren Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (+74,27 Mio. Euro) sowie Mehraufwendungen bei den Personalaufwendungen (+73,89 Mio. Euro).
Das städtische Finanzergebnis (-34,48 Mio. Euro) ist aufgrund des hohen Schuldenstandes grundsätzlich negativ. Die Verschlechterung gegenüber dem Vorjahr (-3,66 Mio. Euro) ist insbesondere auf höhere Zinsaufwendungen (+8,39 Mio. Euro) zurückzuführen. Verantwortlich für diese Mehraufwendungen war der weitere Anstieg der städtischen Verschuldung sowie der Anstieg des Zinsniveaus.
Der Saldo des außerordentlichen Jahresergebnisses 2024 ergab einen Aufwand von 4,20 Mio. Euro, welcher sich hauptsächlich aus periodenfremden Posten zusammensetzt. Dies entspricht gegenüber dem Vorjahr einer Verschlechterung von 42,02 Mio. Euro.
Wie bereits in den Vorjahren sind die Teilergebnisrechnungen für die Geschäftsbereiche der Stadt Nürnberg auch im Rahmen des Jahresabschlusses für 2024 ausgewiesen. Die Summe der Teilergebnisse der jeweiligen Teilhaushalte ergibt für 2024 den gesamten Jahresfehlbetrag von 22,37 Mio. Euro (Vorjahr: Jahresüberschuss 123,03 Mio. Euro), wie in nachfolgender Übersicht zu sehen ist:
| Teilhaushalt/Geschäftsbereich | 31.12.2024 | 31.12.2023 Euro | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | ||||
| Geschäftsbereich Oberbürgermeister | -52.412.957,47 | -47.207.082,91 | ||
| Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin | -72.571.013,63 | -76.746.985,31 | ||
| Geschäftsbereich 3. Bürgermeister | -202.809.127,39 | -180.518.215,23 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Finanzen, Personal und IT (Referat I / II) | -48.424.832,44 | -25.925.803,31 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Umwelt und Gesundheit (Referat III) | -23.452.407,99 | 27.234.936,30 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Schule und Sport (Referat IV) | -240.506.264,15 | -201.982.070,34 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Jugend, Familie und Soziales (Refe- rat V) | -442.252.746,15 | -400.757.596,94 | ||
| Geschäftsbereich Planungs- und Baureferat (Referat VI) | -56.135.782,77 | -48.202.880,92 | ||
| Geschäftsbereich Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat (Referat VII) | -22.506.684,37 | -24.398.258,09 | ||
| Allgemeines/ Geschäftsbereichsübergreifendes | 1.138.699.353,85 | 1.101.536.693,37 | ||
| Gesamt | -22.372.462,51 | 123.032.736,62 |
Die Ist- und auch die Plan-Daten zu den Erträgen und Aufwendungen sowie jeweiligen Ergebnissen der oben aufgeführten Teilhaushalte wurden mit den entsprechenden Posten der Gesamtergebnisrechnung und den betreffenden Buchungsdaten im SAP abgeglichen. Hierbei wurde für das Jahr 2024 Übereinstimmung festgestellt.
Hinsichtlich der obigen Teilergebnisse wäre anzumerken, dass sämtliche Steuererträge (für 2024: 1.265,59 Mio. Euro) sowie ein bedeutender Teil der Erträge aus Zuwendungen und allgemeinen Umlagen (für 2024: 58,66 % von 625,07 Mio. Euro) beim Teilhaushalt „Allgemeines/ Geschäftsbereichsübergreifendes“ ausgewiesen werden.
Im Folgenden werden die Ertrags- und Aufwandsposten der Ergebnisrechnung für das Jahr 2024 im Detail dargestellt.
1.3.3.1 Ordentliche Erträge
Die Ertragslage der Stadt wird maßgeblich vom Steueraufkommen geprägt, welches in der Regel rund die Hälfte der städtischen Erträge ausmacht. Mit Abstand folgen die Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen (hierin: Schlüsselzuweisungen), die Kostenerstattungen und -umlagen (u.a. Erstattungen Grundsicherung und Asylbewerberleistungen) sowie die Leistungsentgelte.
Ordentliche Erträge
5,50% 1,84% 16,03%
Steuern und ähnliche Abgaben 4,02% 48,60% Zuweisungen und allgemeine Umlagen Öffentlich-rechtliche 24,00% Leistungsentgelte
| 1 | Steuern und ähnliche Abgaben | 31.12.2024 Euro | 31.12.2023 Euro | je Einwohner | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in Euro | |||||||
| 2024 | 2024 | ||||||
| Stadt | LD2 | ||||||
| Grundsteuer A | 298.347,76 | 294.913,72 | 0,56 | 0,41 | |||
| Grundsteuer B | 125.343.126,14 | 123.567.037,04 | 237,07 | 218,33 | |||
| Gewerbesteuer | 676.470.013,22 | 670.431.016,55 | 1.127,97 | 1.495,54 | |||
| Gemeindeanteil an der Einkommen- steuer | 372.573.288,00 | 349.817.712,00 | 706,29 | 869,37 | |||
| Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer | 87.514.245,00 | 84.719.941,00 | 163,27 | 187,35 | |||
| Andere Steuern und steuerähnliche Einnahmen | 3.392.196,64 | 3.329.634,33 | 6,36 | 8,05 | |||
| Summe | 1.265.591.216,76 | 1.232.160.254,64 | 2.241,52 | 2.779,05 |
31.12.2024
Euro
31.12.2023
Euro
Die maßgeblichen Steuererträge stammen aus der Gewerbesteuer sowie aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, welche zusammen 82,9 % der städtischen Steuererträge ergeben. Im Gegensatz zur landesweiten Entwicklung erhöhten sich die städtischen Gewerbesteuererträge 2024 um 6,04 Mio. Euro auf 676,47 Mio. Euro. Der bestehende Rückstand zum Pro-Kopf-Steueraufkommen vergleichbarer bayerischer Städte beträgt im Berichtsjahr 537,50 Euro und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr um 14,50 Euro verringert.
Die Entwicklung bei den Steuererträgen aus den Grundsteuern, der Einkommensteuer, der Umsatzsteuer und der Hundesteuer entspricht weitestgehend der landesweiten Entwicklung in den bayerischen kreisfreien Städten. Da bei der Gewerbesteuer im Gegensatz zum Landesdurchschnitt nochmals Mehrerträge erzielt wurden, konnte der Rückstand um 36,52 Euro pro Einwohner verringert werden.
Das Gewerbesteueraufkommen 2024 ist im Berichtsjahr trotz einer schwierigen Wirtschaftsentwicklung nochmals um 6,04 Mio. Euro angestiegen. Auch für 2025 kann erfreulicherweise mit weiter ansteigenden Erträgen aus der Gewerbesteuer gerechnet werden. So sind zum Buchungsstand 04.02.2026 Erträge von 714,02 Mio. Euro (+37,14 Mio. Euro) in der Ergebnisrechnung 2025 ausgewiesen, was erneut einen Rekord bei den städtischen Gewerbesteuererträgen bedeuten würde.
Bei den Erträgen pro Einwohner liegen 2024 die Nürnberger Kennzahlen lediglich bei den Grundsteuern über dem Landesdurchschnitt. Während bei den sonstigen Steuern in etwa der landesweite Durchschnitt (LD) erreicht wird, liegen die maßgeblichen Erträge aus der Gewerbesteuer und der Anteile an der Einkommensteuer sowie Umsatzsteuer weiterhin unter dem Landesdurchschnitt.
2 Landesdurchschnitt der bayerischen kreisfreien Gemeinden ab 100.000 Einw., Ergebnisse der Jahresrechnungsstatistik
| Realsteuerkraft, Finanzkraft, Realsteuerhebesätze | 20243 | 20234 | 2024 LD5 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Realsteuerkraft6 | |||||||
| Grundsteuer A | 0,17 | 0,17 | 0,11 | ||||
| Grundsteuer B | 42,59 | 41,82 | 41,86 | ||||
| Gewerbesteuer | 273,20 | 269,68 | 343,12 | ||||
| insgesamt | 315,96 | 311,68 | 385,08 | ||||
| Finanzkraft7 | 1.585,07 | 1.534 | 1.728,77 | ||||
| Hebesätze8 | |||||||
| Grundsteuer A | 332 | 332 | 391,5 | ||||
| Grundsteuer B | 555 | 555 | 522,7 | ||||
| Gewerbesteuer | 467 | 467 | 470,3 |
Bei der Realsteuerkraft der Stadt Nürnberg ist im Vergleich zum Vorjahr ein Anstieg um 4,28 Euro
pro Einwohner zu verzeichnen. Da beim Landesdurchschnitt die Realsteuerkraft um 15,15 Euro pro
Einwohner auf 385 Euro zurückgegangen ist, konnte der Rückstand zu diesem um 19,43 Euro pro
Einwohner auf 69,12 Euro verringert werden.
Auch bei der Finanzkraft, in der neben der Realsteuerkraft auch die Einkommensteuer- und die Umsatzsteuerbeteiligung, die Schlüsselzuweisungen, die Bezirksumlage, die Krankenhausumlage und die bereinigte Solidarumlage berücksichtigt werden, ist aufgrund der überdurchschnittlichen Finanzkraft der Städte München (1.905) und Erlangen (1.639) bei der Stadt Nürnberg ein Rückstand zum Landesdurchschnitt zu verzeichnen. Dieser Rückstand bei der Finanzkraft erhöhte sich im Berichtsjahr um 48 Punkte auf nunmehr 144 Punkte.
Die städtischen Realsteuerhebesätze blieben im Berichtsjahr unverändert. Damit liegt der Hebesatz für die Grundsteuer B weiterhin über dem Landesdurchschnitt der bayerischen Städte mit mehr als 100.000 Einwohnern. Bei der Gewerbesteuer konnte durch die Hebesatzerhöhung zum 01.01.2018 der Landesdurchschnitt der vergleichbaren Städte nahezu erreicht werden.
3 Ergebnisse der Finanzrechnung 4 Ergebnisse der Finanzrechnung 5 Ergebnisse der Jahresrechnungsstatistik 6 Grundbeträge in Euro je Einwohner 7 in Euro je Einwohner 8 in v. H.
| 2 | 2 | Zuweisungen und allgemeine Umlagen | 2024 Euro | 2023 |
|---|---|---|---|---|
| Euro | ||||
| Schlüsselzuweisungen | 271.180.488,00 | 229.747.328,00 | ||
| Verwaltungsaufwand | 20.315.145,48 | 18.812.456,52 | ||
| Grunderwerbsteuer | 30.977.905,35 | 25.459.429,91 | ||
| Familienleistungsausgleich | 28.762.038,00 | 26.429.373,00 | ||
| Gesundheitsamt | 4.372.497,36 | 4.268.883,52 | ||
| Öffentlicher Personennahverkehr | 7.825.145,49 | 8.029.525,75 | ||
| Kraftfahrzeugsteuer | 8.217.500,00 | 8.217.500,00 | ||
| Lehr-/Kinderbetreuungspersonal | 108.512.255,27 | 107.471.695,94 | ||
| Schülerbeförderung | 4.432.161,00 | 5.035.993,00 | ||
| Kindertageseinrichtungen | 97.398.299,26 | 95.101.860,60 | ||
| sonstige Zuweisungen und Zuschüsse | 43.076.350,65 | 37.475.817,96 | ||
| Summe | 625.069.785,86 | 566.049.864,20 |
Die Zuweisungen und allgemeinen Umlagen erhöhten sich um 59,02 Mio. Euro. Ursache hierfür war insbesondere der Anstieg bei den Schlüsselzuweisungen und der Grunderwerbsteuer. Daneben ergaben sich noch Mehrerträge bei den sonstigen Zuweisungen und Zuschüssen (+5,60 Mio. Euro). den Zuweisungen für den Familienlastenausgleich sowie den Zuschüssen für Kindertageseinrichtungen. Mindereinnahmen waren dagegen bei den Zuweisungen für die Schülerbeförderung zu verzeichnen.
Der Anstieg der Schlüsselzuweisungen um 41,43 Mio. Euro auf 271,18 Mio. Euro ist insbesondere auf einen Anstieg des Grundbetrags um 4,2 % sowie dem Anstieg des prozentualen Anteils der Stadt Nürnberg am Gesamtvolumen zurückzuführen. Ausschlaggebend hierfür war die im bayernweiten Vergleich unterdurchschnittliche Steuerentwicklung 2022 in Nürnberg.
Die Zuweisungen aus der Grunderwerbsteuer sind im Vergleich zum Vorjahr um 5,52 Mio. Euro angestiegen. Die Erträge sind damit um rund 22 % höher als im Vorjahr, was auf die deutliche Erholung am Immobilienmarkt zurückzuführen ist. Auch beim sogenannten Familienlastenausgleich waren Mehrerträge von 2,33 Mio. Euro zu verzeichnen. Ursächlich hierfür war ein höherer auf die Stadt Nürnberg entfallender Umsatzsteueranteil.
Die Mehrerträge bei den Zuweisungen für Kindertageseinrichtungen von 2,30 Mio. Euro sind insbesondere im Vergleich zum Vorjahr durch höhere Abschläge aus dem BayKiBiG erzielt worden.
Bei den sonstigen Zuweisungen und Zuschüssen waren ebenfalls Mehrerträge (+5,60 Mio. Euro) zu verzeichnen. Verantwortlich hierfür war insbesondere die im Juni 2024 beschlossene und erstmals ausbezahlte Integrationspauschale des Freistaates Bayern (6,80 Mio. Euro).
| 3 | Sonstige Transfererträge | 2024 Euro | 2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Transfererträge außerhalb von Einrichtungen | 3.514.590,54 | 3.009.763,30 | |
| Transfererträge innerhalb von Einrichtungen | 2.465.475,49 | 2.710.224,25 | |
| Schuldendiensthilfen und sonstige Transfererträge | 1.587.089,48 | 938.784,79 | |
| Summe | 7.567.155,51 | 6.658.772,34 |
Die sonstigen Transfererträge betreffen Erstattungen im Sozialleistungsbereich (Sozialamt, Jobcenter und Jugendamt). Die Transfererträge lagen im Jahr 2024 0,91 Mio. Euro über dem Vorjahreswert. Verantwortlich hierfür war insbesondere ein Vergleich in einem Einzelfall, wodurch Ersatzleistungen für Leistungen außerhalb von Einrichtungen in Höhe von 560 TEuro realisiert werden konnten.
| 4 | Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte | 2024 | 2023 Euro | |
|---|---|---|---|---|
| Euro | ||||
| Verwaltungsgebühren | 23.137.473,54 | 23.033.348,33 | ||
| Gebühren für öffentlich-rechtliche Nutzungen | 31.990.281,09 | 29.391.290,07 | ||
| Bestattungsgebühren | 2.928.995,56 | 2.924.718,11 | ||
| Wohn- und /oder Verpflegungsgebühren | 14.058.963,27 | 10.432.371,30 | ||
| Eintrittsgelder | 13.542.324,29 | 12.619.121,00 | ||
| Elternentgelte Verpflegung Kindertagesstätten | 8.602.166,80 | 8.418.355,59 | ||
| Sonstige Benutzungsgebühren | 10.484.616,62 | 8.837.822,98 | ||
| Summe | 104.744.821,17 | 95.657.027,38 |
Die öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelte haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 9,09 Mio. Euro erhöht. Verantwortlich hierfür waren insbesondere Ertragssteigerungen bei den Wohn- und/oder Verpflegungsgebühren sowie den Gebühren für öffentlich-rechtliche Nutzungen.
Ursache für den Anstieg um 3,63 Mio. Euro bei den Wohn- und/oder Verpflegungsgebühren waren insbesondere Mehrerträge bei der Jugendschutzstelle. Aufgrund deutlich erhöhter Fallzahlen bei den unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen stiegen die Erstattungen der Regierung von Mittelfranken entsprechend an.
Die Gebühren für öffentlich-rechtliche Nutzungen erhöhten sich um 2,60 Mio. Euro. Verantwortlich für diese Mehrerträge waren insbesondere höhere Kita-Gebühren. So führte die zum 01.09.2023 beschlossene Erhöhung der Kitagebühren sowie eine verbesserte Auslastung der Betreuungseinrichtungen zu einem entsprechenden Anstieg der Gebühren.
| 5 | Auflösung von Sonderposten | 2024 Euro | 2023 |
|---|---|---|---|
| Euro | |||
| Zuwendungen | 49.741.384,45 | 47.279.555,35 | |
| Beiträge | 4.705.910,92 | 4.819.248,54 | |
| Kostenerstattungen | 2.013.696,97 | 1.999.746,67 | |
| sonstige Sonderposten | 43.298,00 | 47.481,00 | |
| Summe | 56.504.290,34 | 54.146.031,56 |
Die Auflösung der Sonderposten erfolgte entsprechend der Abschreibung der jeweiligen Anlagengüter.
| 6 | Privatrechtliche Leistungsentgelte | 2024 | 2023 | |
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Erträge aus Verkauf | 6.435.080,21 | 7.264.111,14 | ||
| Miet- und Pachterträge inkl. Erbbauzinsen | 24.754.307,67 | 24.257.588,29 | ||
| Werbeerträge | 1.386.033,14 | 1.570.314,20 | ||
| Ersatzleistungen | 3.116.593,55 | 3.084.338,02 | ||
| Eintrittsgelder und Erträge aus Veranstaltungen | 1.676.989,22 | 1.616.983,90 | ||
| Teilnehmerbeiträge | 4.823.043,24 | 4.397.989,04 | ||
| Sonstige privatrechtliche Leistungsentgelte | 5.719.683,56 | 6.007.988,56 | ||
| Summe | 47.911.730,59 | 48.199.313,15 |
Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich die Erträge aus privatrechtlichen Leistungsentgelten um 0,29 Mio. Euro. Für diese Mindererträge waren vor allem Ertragsrückgänge bei den Erträgen aus Verkauf sowie den sonstigen privatrechtlichen Erträgen verantwortlich.
| im Vergleich zum Vorjahr um 0,83 Mio. Euro. Ursache | |
|---|---|
| hierfür waren insbesondere Mindererträge bei der Friedhofsverwaltung (-0,42 Mio. Euro). Der Rück- | |
| gang bei den sonstigen privatrechtlichen Leistungsentgelten war insbesondere auf geringere Erträge | |
| bei den Materialgeldern (-0,30 Mio. Euro) zurückzuführen. |
Erwähnenswert sind dabei noch die Ertragsteigerungen bei den Miet- und Pachterträgen (+0,50 Mio.
Euro) und den Teilnehmerbeiträgen (0,43 Mio. Euro). Diese resultieren vor allem aus Mehrerträgen
bei der Vermietung der Kia Metropolarena und der Stromweiterverrechnung vom Personenschiff-
fahrtshafen an Dritte.
| 7 | Kostenerstattungen und Kostenumlagen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Erstattung vom Bund | |||||
| o Grundsicherung im Alter | 68.810.080,73 | 59.865.344,40 | |||
| o Grundsicherung bei Erwerbsminderung | 20.959.162,20 | 18.342.156,84 | |||
| o Kosten der Unterkunft (SGB II) | 101.988.976,03 | 90.675.500,19 | |||
| o sonstige | 698.525,73 | 821.129,26 | |||
| Erstattung vom Land | |||||
| o Sozialleistungen für Asylbewerber | 45.544.480,27 | 47.999.999,99 | |||
| o für das Deutschlandticket | 66.462.075,28 | 25.812.371,00 | |||
| o sonstige | 12.627.119,79 | 17.804.950,22 | |||
| Gastschulbeiträge und Kostenersätze für Schüler | 18.989.453,91 | 18.900.914,16 | |||
| Erstattungen vom Bezirk (Sozialleistungen) | 14.364.910,31 | 14.718.287,31 | |||
| Kostenersatz für Jobcenter | 11.580.336,75 | 11.043.963,17 | |||
| Erstattungen | |||||
| o Verbundene Unternehmen/Beteiligungen | 1.464.017,38 | 1.114.209,78 | |||
| o Klinikum | 2.889.363,46 | 4.599.149,58 | |||
| o Eigenbetriebe (SUN, NüSt, ASN, FSN, NüBad, SÖR) | 6.370.236,94 | 6.917.241,51 |
| 7 | 7 | Kostenerstattungen und Kostenumlagen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||||
| o Verwaltungskostenerstattung der Eigenbetriebe | 9.114.411,00 | 9.114.411,00 | ||||
| o Sonderrechnungen | 3.007.463,82 | 4.082.917,80 | ||||
| o Staatstheater Nürnberg | 393.868,08 | 428.888,88 | ||||
| andere Erträge aus Kostenerstattungen, Kostenumlagen | 32.228.247,46 | 30.214.357,49 | ||||
| Summe | 417.492.729,14 | 362.455.792,58 |
Die Erträge aus Kostenerstattungen und Kostenumlagen sind um 55,04 Mio. Euro auf 417,49 Mio. Euro angestiegen. Diese Mehrerträge beruhen hauptsächlich auf höheren Erstattungen des Bundes für die Kosten der Unterkunft, Erstattungen für die Grundsicherung sowie erheblich gestiegene Erstattungen des Landes für das Deutschlandticket. Mindererträge waren dagegen bei den sonstigen Erstattungen des Landes, den Erstattungen des Klinikums und aus Sonderrechnung zu verzeichnen.
Die Erstattungen des Bundes sind um 22,75 Mio. Euro auf nunmehr 192,46 Mio. Euro angestiegen. Die Mehrerträge beruhen dabei insbesondere auf höheren Erstattungen bei den Kosten der Unterkunft im SGB II (+11,31 Mio. Euro) sowie der Grundsicherung im Alter (+8,95 Mio. Euro).
Die Erstattungen des Landes erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 33,02 Mio. Euro auf nunmehr 124,64 Mio. Euro. Verantwortlich hierfür war insbesondere die Erstattung der Kosten durch die Einführung des Deutschlandtickets (+12,79 Mio. Euro) sowie Erstattungen im Zusammenhang mit dem ÖPNV-Rettungsschirm (+27,86 Mio. Euro). Die Erstattungen für Asylbewerber sind dagegen erneut gesunken (-2,46 Mio. Euro) und betrugen im Berichtsjahr 45,55 Mio. Euro.
Dagegen waren bei den sonstigen Erstattungen des Landes (-5,18 Mio. Euro) und den Erstattungen aus Sonderrechnung (-1,07 Mio. Euro) Mindererträge zu verzeichnen.
| 8 | Sonstige ordentliche Erträge | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Konzessionsabgabe | 39.885.265,21 | 39.634.440,00 | |||
| Erträge aus dem Abgang von Vermögensgegenständen | 6.114.302,29 | 11.023.919,14 | |||
| Erträge aus der Auflösung/Herabsetzung von Rückstellun- gen | 17.182439,57 | 60.981.306,57 | |||
| Aktivierte Bauzeitzinsen | 1.343.966,90 | 1.272.983,89 | |||
| andere sonstige ordentliche Erträge | 6.562.390,78 | 6.503.126,56 | |||
| Umsatzsteuerkorrektur ILV | -7.832,90 | -8.589,69 | |||
| Summe | 71.080.531,85 | 119.407.186,47 |
Die sonstigen ordentlichen Erträge sind um 48,33 Mio. Euro zurückgegangen. Dies ist insbesondere auf Mindererträge aus der Auflösung/Herabsetzung von Rückstellungen und bei den Erträgen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen zurückzuführen.
Der Rückgang bei den Erträgen aus der Auflösung/Herabsetzung von Rückstellungen resultiert insbesondere aus der im Vorjahr erfolgten Auflösung im Rahmen der Anpassung der Bewertung des Klinikums (26,30 Mio. Euro) sowie der verbesserten Ergebnissituation der Nürnberg Messe (9,90 Mio. Euro). Vergleichbare Erträge konnten im Berichtsjahr nicht erzielt werden.
Die Erträge aus dem Abgang von Vermögen verringerten sich um 4,20 Mio. Euro insbesondere aufgrund der im Vorjahr erzielten hohen Erträge aus dem Verkauf unbebauter Grundstücke, da im Berichtsjahr hier lediglich Erträge von 359 TEuro erzielt werden konnten.
| 9 | Aktivierte Eigenleistungen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Aktivierte Eigenleistungen | 7.827.965,49 | 5.080.640,44 |
Die aktivierten Eigenleistungen unterliegen großen jährlichen Schwankungen, aus diesem Grund hat ein Vergleich mit Vorjahreswerten generell wenig Aussagekraft.
| 10 | Bestandsveränderungen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Bestandsveränderungen | 180.812,27 | 99.172,40 |
Der Anstieg der Bestandsveränderungen im Vergleich zum Vorjahr beruht insbesondere auf Bestandserhöhungen beim Stadtarchiv, der Kunsthalle sowie bei der Feuerwehr.
1.3.3.2 Ordentliche Aufwendungen
Die ordentlichen Aufwendungen sind geprägt durch die Transfer- sowie die Personal- und Versorgungsaufwendungen. Diese beiden Positionen umfassen zusammen rd. 73,2 % der gesamten ordentlichen Aufwendungen. Die ordentlichen Aufwendungen haben sich im Vergleich zum Vorjahr um rd. 213,78 Mio. Euro erhöht. Verursacht haben diesen Anstieg insbesondere um 88,52 Mio. Euro höhere Transferaufwendungen sowie Mehraufwendungen bei den Personalaufwendungen von 73,89 Mio. Euro.
OrdentlichelAufwendungen
Personal- und Versorgungsaufwendungen Aufwendungen f. Sach- u. 6,11% Dienstleistungen
31,92%
41,26%
15,84% 4,87%
| 11 | Personalaufwendungen | 2024 Euro | 2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Personalaufwendungen | 718.446.650,53 | 644.560.366,65 |
Die Personalaufwendungen sind um rund 73,89 Mio. Euro auf nunmehr 718,45 Mio. Euro angestiegen. Ursache für diese Mehraufwendungen waren insbesondere die Tariferhöhung zum 01.03.2024 sowie die Besoldungserhöhung zum 01.11.2024.
| 12 | Versorgungsaufwendungen | 2024 Euro | 2023 Euro |
|---|---|---|---|
| Versorgungsaufwendungen | 107.451.119,88 | 123.111.886,87 |
Der Rückgang der Versorgungsaufwendungen um rd. 15,66 Mio. Euro auf 107,45 Mio. Euro ist insbesondere auf geringere Pensionsrückstellungen (-11,40 Mio. Euro) sowie verminderte Beihilferückstellungen für Versorgungsempfänger (-4,60 Mio. Euro) zurückzuführen. Ursache hierfür war ein nur geringer Anstieg der Versorgungbezüge im Vergleich zum Vorjahr.
| Stellen | Tatsächlich besetzte Stellen am | Zahl der VK 2024 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 30.06.2024 | 30.06.2023 | ||||||
| Kämmereihaushalt | |||||||
| Beamte | 2.688,44 | 2.657,72 | 2.928,25 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 5.488,79 | 5.411,02 | 6.534,63 | ||||
| Stellen insgesamt | 8.177,23 | 8.068,74 | 9.462,88 | ||||
| Stadtentwässerung und Umweltanalytik | |||||||
| Beamte | 18,61 | 18,61 | 20,37 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 377,11 | 371,85 | 419,56 | ||||
| Stellen insgesamt | 395,72 | 390,46 | 439,93 | ||||
| NürnbergStift | |||||||
| Beamte | 4,01 | 4,30 | 4,76 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 482,00 | 470,54 | 504,93 | ||||
| Stellen insgesamt | 486,01 | 474,84 | 509,69 | ||||
| Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg | |||||||
| Beamte | 10,49 | 10,17 | 13,00 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 396,68 | 393,00 | 441,20 | ||||
| Stellen insgesamt | 407,17 | 403,17 | 454,20 | ||||
| Franken-Stadion Nürnberg | |||||||
| Beamte | 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 3,50 | 3,76 | 3,76 | ||||
| Stellen insgesamt | 3,50 | 3,76 | 3,76 | ||||
| NürnbergBad | |||||||
| Beamte | 1,00 | 0,00 | 1,00 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 75,33 | 77,10 | 88,85 | ||||
| Stellen insgesamt | 76,33 | 77,10 | 89,85 | ||||
| Servicebetrieb Öffentlicher Raum | |||||||
| Beamte | 74,61 | 68,45 | 86,70 | ||||
| Tarifbeschäftigte | 857,93 | 843,98 | 976,53 | ||||
| Stellen insgesamt | 932,54 | 912,43 | 1.063,23 | ||||
| Klinikum | |||||||
| Beamte | 14,86 | 21,01 | 22,59 | ||||
| Staatstheater | |||||||
| Beamte | 1,00 | 2,0 | 2,50 | ||||
| Gesamtsumme | 10.494,36 | 10.353,51 | 12.048,63 |
Im Zeitraum vom 30.06.2023 bis 30.06.2024 hat sich die Zahl der tatsächlich besetzten Vollkraftstellen (VK) um 140,85 Stellen erhöht. Der Stellenplan 2024 weist inkl. der dem Klinikum und dem Staatstheater zugewiesenen Beamten nunmehr 12.048,63 VK aus und hat sich damit im Vergleich zum Vorjahr durch vom Stadtrat beschlossene Stellenschaffungen um 182,72 VK ausgeweitet. Nennenswerte Stellenschaffungen erfolgten insbesondere in den Bereichen Kinderbetreuung (+49 VK), Migration und Integration (+26 VK) und in den Bereichen Allgemeinbildende Schulen sowie dem Referat für Schule und Sport (+36 VK).
| Personalausgaben im bayernweiten Vergleich9 | 2024 | 2023 |
|---|---|---|
| Euro | Euro | |
| Stadt je Einw. | 1.392 | 1.392 |
| Landesdurchschnitt je Einw. | 1.564 | 1.567 |
Obwohl sich die Anzahl der städtischen Vollkraftstellen sowie die Höhe der Personalausgaben weiter erhöht haben, sind die Personalausgaben je Einwohner 2024 mit 1.392 Euro konstant geblieben. Ursache hierfür war ein Bevölkerungszuwachs um rund 3.800 Einwohner.
Bayernweit haben sich die Personalkosten je Einwohner in den kreisfreien Städten mit über 100.000 Einwohnern sogar minimal um 3 Euro verringert, was ebenfalls auf den Bevölkerungszuwachs zurückzuführen war. Die städtischen Personalkosten liegen dennoch auch 2024 unter dem bayerischen Landesdurchschnitt. Der Abstand zum Landesdurchschnitt ist um 3 Euro gesunken und beträgt nun 172 Euro pro Einwohner bzw. 11 %.
| 13 | Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen | Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||||
| Fertigung, Vertrieb, Wareneinkauf | 8.777.636,23 | 9.589.508,54 | ||||
| Energie, Wasser, Abwasser | 37.434.371,69 | 25.629.278,87 | ||||
| Gebäudeunterhalt | 40.520.502,59 | 36.574.903,82 | ||||
| Unterhalt unbebauter Grundstücke | 5.067.394,31 | 4.856.359,96 | ||||
| Sonstiger Unterhalts- und Betriebsaufwand Grundstücke | 30.663.171,79 | 27.951.733,35 | ||||
| Zuführung zu Rückstellungen | 23.007.888,55 | 18.076.572,29 | ||||
| Schulische Aufwendungen | 23.146.328,29 | 21.610.836,23 | ||||
| Weiterer Verwaltungs- und Betriebsaufwand | 8.263.212,83 | 8.237.025,93 | ||||
| Kostenerstattungen | 233.042.181,48 | 183.129.281,88 | ||||
| Summe | 409.922.687,76 | 335.655.500,87 |
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen sind im Berichtszeitraum um rd. 74,27 Mio. Euro auf 409,92 Mio. Euro angestiegen. Wesentliche Ursachen hierfür waren Mehraufwendungen bei den Kostenerstattungen (+49,91 Mio. Euro), im Bereich „Energie, Wasser, Abwasser“ (+11,81 Mio. Euro) sowie der Anstieg beim Gebäudeunterhalt (+3,95 Mio. Euro).
Die Aufwendungen für Energie, Wasser, Abwasser sind im Berichtsjahr um rund 11,81 Mio. Euro angestiegen, was insbesondere auf Mehraufwendungen bei der Fernwärme (+4,49 Mio. Euro) und beim Heizgas (+2,45 Mio. Euro) zurückzuführen ist. Maßgebliche Ursache für diese Steigerung waren Abrechnungsprobleme seitens des Energieversorgers N-Ergie, weshalb im Jahr 2023 keine Abrechnungen erfolgt sind.
Beim Gebäudeunterhalt waren Mehraufwendungen von rd. 3,95 Mio. Euro zu verzeichnen, Dieser Anstieg beruht insbesondere auf Mehraufwendungen im Bereich der Grund-/Mittelschulen sowie der Gymnasien.
9 Durchschnittliche Personalausgaben der bayerischen kreisfreien Städte über 100.000 Einw. gemäß Veröffentlichung des Bayerischen Landesamtes für Statistik und Datenverarbeitung
Der Anstieg der Aufwendungen für Kostenerstattungen (+49,91 Mio. Euro) beruht insbesondere auf
| Mio. Euro). | |
|---|---|
| Allerdings werden diese Kosten zunächst vom Land an die Stadt Nürnberg erstattet und es erfolgt | |
| lediglich eine Weiterleitung der Mittel an die VAG. Des Weiteren sind die Erstattungen an das Klini- | |
| kum um 6,49 Mio. Euro angestiegen, was insbesondere auf eine Verlustausgleichszahlung der Stadt | |
| an das Klinikum zurückzuführen ist. |
| 14 | 14 | Abschreibungen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||||
| Forderungen | 2.996.706,06 | 3.434.367,45 | ||||
| Immateriellen Vermögensgegenständen | 17.861872,08 | 16.662.978,26 | ||||
| Planmäßig auf Grundstücke, Gebäude und Gebäude-ein- richtungen | 34.839.947,50 | 33.251.830,37 | ||||
| Infrastrukturvermögen | 50.800.548,45 | 50.718.272,21 | ||||
| Maschinen, techn. Anlagen und Betriebsvorrichtungen | 4.846.741,77 | 4.708.152,88 | ||||
| Fahrzeugen | 1.768.007,34 | 1.611.566,08 | ||||
| Betriebs- und Geschäftsausstattung | 13.004.226,88 | 11.548.634,58 | ||||
| Geringwertigen Wirtschaftsgütern | 0,00 | 2.977,00 | ||||
| Finanzanlagen | 0,00 | 26.266.825,16 | ||||
| Summe | 126.118.050,08 | 148.205.603,99 |
Die Aufwendungen aus Abschreibungen sind insbesondere aufgrund der Tatsache, dass im Berichtsjahr keine Abschreibungen auf Finanzanlagen erfolgten, um 22,09 Mio. Euro auf 126,12 Mio. Euro zurückgegangen. Hier musste 2023 eine außerplanmäßige Abschreibung von 26,27 Mio. Euro bei der Finanzanlage Klinikum Nürnberg verbucht werden.
Neben dem Wegfall der Abschreibungen auf Finanzanlagen sind im Berichtsjahr noch Mehraufwendungen von 1,46 Mio. Euro bei den Abschreibungen auf Betriebs- und Geschäftsaufwendungen erwähnenswert.
| 15 | Transferaufwendungen | 2023 | 2022 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Zuschüsse an soziale oder ähnliche Einrichtungen | 196.024.487,11 | 190.405.213,93 | |||
| Betriebsmittelzuschuss Staatstheater Nürnberg | 23.663.276,00 | 21.128.281,00 | |||
| Zuschüsse an kommunale Sonderrechnungen | 52.691.959,59 | 22.093.774,14 | |||
| Krankenhausumlage | 16.914.872,00 | 12.939.482,00 | |||
| Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II) | 143.536.987,08 | 131.747.163,22 | |||
| Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung (SGB XII) | 91.379.831,82 | 79.244.344,25 | |||
| Hilfe zum Lebensunterhalt (SGB XII) | 6.940.481,34 | 5.982.272,62 | |||
| Hilfe zur Pflege (SGB XII) | 5.623,49 | 6.932,00 | |||
| Hilfe zur Gesundheit (SGB XII) | 9.574.212,65 | 7.484.875,19 | |||
| Asylbewerberleistungen inkl. Hilfe zur Gesundheit | 39.555.273,09 | 43.878.094,02 | |||
| Bildungs- und Teilhabepaket | 12.133.988,87 | 10.646.041,02 | |||
| Jugendhilfe | 123.373.838,53 | 99.787.765,97 |
| 15 | Transferaufwendungen | 2023 | 2022 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Gewerbesteuerumlage | 48.475.309,00 | 49.652.196,00 | |||
| Bezirksumlage | 233.671.548,56 | 235.150.895,98 | |||
| Zuführung verschiedene Rückstellungen | 24.858.956,16 | 20.999.889,27 | |||
| Auflösung Rückstellungen Verlustausgleiche | -1.720.745,21 | -7.511.000,00 | |||
| sonstige Transferleistungen | 46.623.317,07 | 55.551.187,10 | |||
| Summe | 1.067.703.217,15 | 979.187.407,71 |
Im Vergleich zum Vorjahr sind die Transferaufwendungen um 88,52 Mio. Euro auf den neuen Rekordwert von 1.067,70 Mio. Euro angestiegen. Mehraufwendungen ergaben sich insbesondere bei den Zuschüssen an soziale und ähnliche Einrichtungen, den Zuschüssen an kommunale Sonderrechnungen, der Grundsicherung für Arbeitssuchende, der Grundsicherung im Alter, der Jugendhilfe sowie den Zuführungen zu verschiedenen Rückstellungen.
Die Zuschüsse an soziale oder ähnliche Einrichtungen erhöhten sich um 5,62 Mio. Euro auf einen neuen Rekordwert, was maßgeblich auf den Ausbau der Kindertageseinrichtungen der freien Träger sowie der Erhöhung des Förderbetrages pro Kind zurückzuführen ist. Auch bei den Zuschüssen an kommunale Sonderrechnungen (+30,60 Mio. Euro) waren erhebliche Mehraufwendungen zu verzeichnen. Die Ursache hierfür lag insbesondere an dem im Berichtsjahr erfolgten Verlustausgleich an die Städtischen Werke Nürnberg GmbH in Höhe von 25 Mio. Euro, da die Kostensteigerungen im ÖPNV nicht anderweitig kompensierbar waren.
Die Mehraufwendungen bei der Grundsicherung für Arbeitssuchende (SGB II) um 23,59 Mio. Euro beruhen im Wesentlichen darauf, dass immer mehr Bedarfsgemeinschaften Anspruch auf SGB II Leistungen besitzen sowie einer Regelsatzerhöhung.
Auch bei der Grundsicherung im Alter/bei Erwerbsminderung (SGB XII) ergaben sich Mehraufwendungen, welche 12,14 Mio. Euro betrugen. Auch diese Mehraufwendungen beruhen insbesondere auf einen Anstieg bei den Leistungsbeziehern sowie einer Regelsatzerhöhung. Diese Leistungen werden seit 2014 zu 100 % vom Bund erstattet.
Die Aufwendungen für Asylbewerber verringerten sich im Vergleich zum Vorjahr erneut (-4,32. Mio. Euro). Dies ist darauf zurückzuführen, dass die Zahl der Leistungsbeziehenden zurückging und infolgedessen Mietverträge für kommunale Unterkünfte gekündigt werden konnten.
| Jugendhilfe | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| Leistungen außerhalb von Einrichtungen | 29.646.703,64 | 25.389.671,13 | ||
| Leistungen in Einrichtungen | 93.727.134,89 | 74.398.094,84 | ||
| Summe | 123.373.838,53 | 99.787.765,97 |
Die Aufwendungen im Bereich der Jugendhilfe sind im Berichtsjahr stark um rund 23,59 Mio. Euro (23,64 %) angestiegen. Bei den Aufwendungen der Leistungen außerhalb von Einrichtungen ergaben sich Mehraufwendungen von 4,26 Mio. Euro. Bei den Leistungen in Einrichtungen betrug der Mehraufwand 19,33 Mio. Euro, hier sind insbesondere Mehraufwendungen von 5,08 Mio. Euro für die Inobhutnahme angefallen. Verantwortlich für diese Mehraufwendungen ist insbesondere die hohe Zahl an unbegleiteten minderjährigen Ausländern sowie deren Verweildauer in den Einrichtungen des Jugendschutzes.
Die Gewerbesteuerumlage bemisst sich nach den Gewerbesteuereinzahlungen. Im Berichtsjahr ist ein leichter Rückgang von 1,18 Mio. Euro auf 48,48 Mio. Euro zu verzeichnen. Nach dem deutlichen Anstieg im Vorjahr ist die Bezirksumlage im Berichtsjahr 1,48 Mio. Euro gesunken.
Der Anstieg bei der Zuführung zu den Rückstellungen (+3,86 Mio. Euro) beruht insbesondere auf dem Anstieg der Zuführung von Rückstellungen für Verlustausgleiche verbundener Unternehmen (+15,26 Mio. Euro). Ursache hierfür war die Bildung einer Rückstellung für die Verluste des Klinikums in Höhe von 18,10 Mio. Euro. Dies konnte auch nicht dadurch kompensiert werden, dass im Berichtsjahr keine Zuführung zur Rückstellung für Finanzausgleich/Steuerrückstellung erforderlich war (Vorjahr: 15,90 Mio. Euro). Die Erträge durch die Auflösung von Rückstellungen für Verlustausgleiche sind dagegen deutlich um 5,79 Mio. Euro zurückgegangen.
Der Rückgang der sonstigen Transferleistungen (-8,93 Mio. Euro) beruht insbesondere auf den Wegfall der im Vorjahr gewährten Zuschüssen im Zusammenhang mit dem „Deutschen Evangelischen Kirchentag“.
| 16 | Sonstige ordentliche Aufwendungen | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Inanspruchnahme von Rechten und Diensten | 71.629.405,29 | 67.136.917,68 | |||
| Geschäftsaufwendungen | 44.308.568,23 | 41.622.789,28 | |||
| Aufwendungen für Beiträge | 9.849.029,64 | 8.821.231,11 | |||
| Aufwand aus dem Abgang von immateriellen Vermögens- gegenständen und Sachanlagen | 2.838.430,17 | 6.497.234,30 | |||
| Einzel- & Pauschalwertberichtigungen auf Forderungen | 9.653.755,52 | 349.176,51 | |||
| Betriebliche Steueraufwendungen | 837.704,17 | 873.856,74 | |||
| Aufwendungen für Steuern vom Einkommen/Ertrag | 1.617.838,38 | 2.298.101,38 | |||
| andere sonstige ordentliche Aufwendungen | 18.801.647,37 | 21.166.929,98 | |||
| Neutralisierung Rückstellung sonst. ordentlicher Aufwen- dungen | -1.509.859,35 | -5.597.253,81 | |||
| Summe | 158.026.519,42 | 143.168.983,17 |
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen sind im Vergleich zum Vorjahr um 14,86 Mio. Euro angestiegen. Verantwortlich für diese Mehraufwendungen waren insbesondere um 9,30 Mio. Euro höhere Einzel- und Pauschalwertberichtigungen, Mehraufwendungen beim Aufwand für die Inanspruchnahme von Rechten und Diensten (+4,49 Mio. Euro) sowie um 2,69 Mio. Euro gestiegene Aufwendungen für Beiträge. Gleichzeitig verringerten sich insbesondere die Erträge aus der Neutralisierung von Rückstellungen für sonstige ordentliche Aufwendungen deutlich um 4,09 Mio. Euro.
Der Anstieg der Aufwendungen bei der Inanspruchnahme von Rechten und Diensten Dritter in Höhe von 4,49 Mio. Euro war maßgeblich auf gestiegene Kosten für Sachverständige und Gutachten im Zusammenhang mit der Prüfung von Standsicherheitsnachweisen im Rahmen von Baugenehmigungsverfahren (+1,00 Mio. Euro) sowie den Kosten für die überörtliche Rechnungsprüfung durch den BKPV zurückzuführen.
Die höheren Geschäftsaufwendungen (+2,69 Mio. Euro) beruhen insbesondere auf Mehraufwendungen für Software und Lizenzen für die Software SAP. Ursächlich hierfür war die Vorbereitung auf die Umstellung aus S/4HANA.
Aufgrund mangelnder Werthaltigkeit mussten im Berichtsjahr erhebliche Wertberichtigungen durchgeführt werden, weshalb hier Mehraufwendungen von 9,30 Mio. Euro anfielen. Ursächlich hierfür waren insbesondere gestiegene Einzelwertberichtigungen (+8,67 Mio. Euro).
Die Minderaufwendungen bei den anderen sonstigen ordentlichen Aufwendungen (-2,36 Mio. Euro) sind insbesondere durch geringere Zuführungen zu den Rückstellungen für Haftungs- und Prozesskosten (-2,06 Mio. Euro) bedingt.
Bei dem Posten „Neutralisierung Rückstellung sonstiger ordentlicher Aufwendungen“ fielen 2024 Erträge von 1,51 Mio. Euro an, was im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang von 4,09 Mio. Euro entspricht.
1.3.3.3 Finanzergebnis
| Finanzergebnis | 2024 | 2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Zinserträge | 9.516.651,58 | 9.204.295,81 | |||
| Verzinsung Gewerbesteuernachzahlungen | -1.563.371,85 | -3.734.797,53 | |||
| Gewinnanteile aus Beteiligungen | 6.759.711,54 | 4.761.025,28 | |||
| Sonstige Finanzerträge | 366.014,70 | 118.870,25 | |||
| 17 | Finanzerträge | 15.079.005,97 | 10.349.393,81 | ||
| Zinsaufwendungen | 40.930.656,74 | 36.374.754,20 | |||
| Sonstige Kreditbeschaffungskosten | 30.494,11 | 411.895,42 | |||
| Zinsaufwand für Kassenkredite | 44.626,95 | 86.473,19 | |||
| Zinsaufwand für Gewerbesteuererstattungen | 8.462.751,00 | 4.203.695,00 | |||
| Sonstige Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 18.253,09 | 91.753,68 | |||
| 18 | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 49.561.902,95 | 41.168.571,49 | ||
| Finanzergebnis | -34.482.896,98 | -30.819.177,68 |
Aufgrund des städtischen Schuldenstandes und den damit verbundenen Zinsaufwendungen ist das Finanzergebnis grundsätzlich negativ. Im Vergleich zum Vorjahr hat sich das Finanzergebnis um 3,66 Mio. Euro verschlechtert. Während die Finanzerträge um 4,73 Mio. Euro auf rd. 15,08 Mio. Euro angestiegen sind, erhöhten sich die Zinsen und ähnliche Aufwendungen um 8,39 Mio. Euro auf nunmehr 49,56 Mio. Euro.
Ursache für den Anstieg der Finanzerträge sind insbesondere um 2,17 Mio. Euro geringere negative Zinsen aus Gewerbesteuernachzahlungen sowie um 2,00 Mio. Euro gestiegene Gewinnanteile an Beteiligungen. Ursache für den enormen Anstieg der Gewinnanteile an Beteiligungen gegenüber dem Vorjahr war, dass erstmals seit 2019 wieder eine Gewinnausschüttung der Sparkasse Nürnberg (3,43 Mio. Euro) geleistet wurde.
Die Zinsaufwendungen an Kreditinstitute sind aufgrund von Leitzinserhöhungen und der gleichzeitig steigenden Neuverschuldung weiter angestiegen (+4,56 Mio. Euro). Die Zinsaufwendungen für Gewerbesteuererstattungen haben sich verdoppelt (+4,26 Mio. Euro). Ursache für diesen erheblichen Anstieg war die Aufarbeitung der Rückstände aus der aufgrund einer Gesetzeskorrektur erforderlichen Zinskorrektur für die Zinszeiträume ab 2019.
1.3.3.4 Außerordentliches Jahresergebnis
| Außerordentliches Jahresergebnis | 2024 | 2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | ||||
| Schadenersatzleistungen und andere | |||||
| außerordentliche Erträge | 148.513,00 | 358.412,74 | |||
| periodenfremde Erträge | 3.238.395,53 | 47.556.891,73 | |||
| 19 | außerordentliche Erträge | 3.386.908,53 | 47.915.304,47 | ||
| Schadenersatzleistungen und andere | |||||
| außerordentliche Aufwendungen | 33.750,62 | 43.189,49 | |||
| periodenfremde Aufwendungen | 7.545.517,60 | 10.044.506,58 | |||
| 20 | außerordentliche Aufwendungen | 7.579.268,22 | 10.087.696,07 | ||
| außerordentliches Jahresergebnis | -4.192.359,69 | 37.827.608,40 |
Das außerordentliche Ergebnis hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 42,02 Mio. Euro verschlechtert. Verantwortlich dafür war hauptsächlich der Rückgang der periodenfremden Erträge um 44,53 Mio. Euro. Ursache hierfür war insbesondere der Wegfall der im Vorjahr erfolgten Erstattungen für den Betrieb der Corona-Impfzentren in den Jahren 2021 und 2022 (45,23 Mio. Euro).
Bei den außerordentlichen Aufwendungen war ein Rückgang um 2,51 Mio. Euro auf 7,58 Mio. Euro feststellbar, was insbesondere auf geringere periodenfremde Aufwendungen zurückzuführen ist.
1.3.3.5 Jahresergebnis
| Jahresergebnis | 2024 | 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | Euro | |||
| -22.372.462,51 | 123.032.736,62 |
1.3.4 Finanzrechnung
In der Finanzrechnung werden die im Haushaltsjahr eingegangenen Einzahlungen und geleisteten Auszahlungen für die laufende Verwaltungstätigkeit sowie für die Investitions- und auch für die Finanzierungstätigkeit ausgewiesen. Darüber hinaus sind hier auch haushaltsunwirksame Ein- und Auszahlungen enthalten (insbesondere der Kontokorrentbereich mit den städtischen Unternehmen und durchlaufende Gelder).
Die Finanzrechnung wird seit dem Jahr 2015 gemäß den betreffenden Vorgaben der KommHV- Doppik dargestellt. Dadurch weisen die Inhalte der Finanzrechnung einen höheren Detaillierungsgrad auf. Diese ausführlicheren Darstellungen sind bei der laufenden Verwaltungstätigkeit, wie auch bei den Bereichen Investition und Finanzierung sowie bei den haushaltsfremden und durchlaufenden Posten vorzufinden. So werden unter anderem bezüglich der Cash-Flows aus Investitions- und auch aus Finanzierungstätigkeit jeweils getrennte Salden für Ein- und Auszahlungen ausgewiesen. Des Weiteren wird der Saldo aus nicht haushaltswirksamen Vorgängen dargestellt. Darin werden Ein- und Auszahlungen für Kassenkredite sowie für fremde Finanzmittel beziehungsweise durchlaufende Posten gezeigt.
Die folgende Tabelle stellt einen Auszug aus der Finanzrechnung dar:
| Finanzrechnung | 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|
| TEuro | TEuro | ||||
| +/- | Cash-Flow aus der laufenden Verwaltungstätigkeit | +107.622 | +210.400 | ||
| +/- | Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit | -299.088 | -205.858 | ||
| +/- | Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit | -21.518 | +104.186 | ||
| = | Finanzmittelbestand vor Verrechnung nicht haushaltswirksa- mer Vorgänge | -212.984 | +108.728 | ||
| +/- | Saldo aus nicht haushaltswirksamen Vorgängen | -24.349 | -5.879 | ||
| = | Finanzmittelbestand nach Verrechnung nicht haushaltswirk- samer Vorgänge | -237.333 | +102.849 | ||
| +/- | Finanzmittelbestand am Anfang der Periode | +392.602 | +289.753 | ||
| = | Finanzmittelbestand am Ende der Periode | +155.269 | +392.602 |
Der im Ergebnis ausgewiesene Finanzmittelbestand ist bis zum 31.12.2024 um 237,33 Mio. Euro auf 155,27 Mio. Euro gesunken10. Hierfür sind mehrere Sachverhalte ausschlaggebend:
Der Cash-Flow aus der laufenden Verwaltungstätigkeit reduzierte sich nach der bedeutsamen Zunahme im Vorjahr nun wieder um 102,78 Mio. Euro auf 107,62 Mio. Euro. Die Abnahme des Einzahlungsüberschusses resultiert aus einem Anstieg der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit um 83,50 Mio. Euro sowie einer im Vergleich dazu wesentlich stärkeren Steigerung der Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit um 186,28 Mio. Euro. Für den geringeren Einzahlungsüberschuss in 2024 gibt es mehrere Ursachen. Zum einen sind die Einzahlungen aus Steuern und ähnlichen Abgaben nach dem massiven Anstieg des Vorjahres (+140,43 Mio. Euro) nun wieder um 3,86 Mio. Euro gesunken. Dabei reduzierten sich die Gewerbesteuerzahlungen sogar um 15,79 Mio. Euro. Die Anteile an der Einkommensteuer und an der Umsatzsteuer konnten mit einer Zunahme um insgesamt 9,89 Mio. Euro den Gewerbesteuerrückgang nur teilweise kompensieren. Auch der Anstieg bei der Grundsteuer B (+1,97 Mio. Euro) konnte die Abnahme der gesamten Steuereinzahlungen nur geringfügig mindern. Die Einzahlungen aus Zuwendungen nahmen im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder bedeutsam in Summe um 58,60 Mio. Euro zu. Der Hauptgrund für diese Entwicklung ist bei den Schlüsselzuweisungen zu finden. Diese erhöhten sich anders als in 2023 wieder ganz wesentlich um 41,43 Mio. Euro. Zudem stieg der Kommunalanteil an der Grunderwerbsteuer um 5,52 Mio. Euro. Weitere Anstiege finden sich bei den Zuweisungen vom Land zur Förderung des öffentlichen Personennahverkehrs und für Integrationsmaßnahmen (+7,49 Mio. Euro) sowie für Lehrpersonal (+1,04 Mio. Euro). Auch eine nochmals erhöhte Förderung von freien Trägern im Rahmen des Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetzes (BayKiBiG) (+2,30 Mio. Euro) trug zum Anstieg der Zuwendungen bei. Weitere Zuwächse waren mit 8,21 Mio. Euro bei den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten aufgrund gestiegener Nachfrage nach städtischen Dienstleistungen festzustellen. Bei den Einzahlungen im Rahmen von Kostenerstattungen und -umlagen im Berichtsjahr war wie schon im Vorjahr ein starker Zuwachs von 56,50 Mio. Euro zu verzeichnen. So stiegen die Erstattungen vom Bund für Leistungen der Grundsicherung im Alter um 11,95 Mio. Euro. Die Übernahme der Kosten aus den Leistungen des Bürgergeldes nahm im Vergleich zum Jahr 2023 um 2,61 Mio. Euro zu. Die Erstattungen vom Land verzeichneten ähnlich wie im Vorjahr einen wesentlichen Anstieg um 22,86 Mio. Euro. Die Zunahme ist zu einem großen Teil auf die Zahlungen des Freistaats Bayern für das Deutschlandticket von zusammen 62,25 Mio. Euro zurückzuführen, die sich gegenüber dem Vorjahr um 36,44 Mio. Euro erhöhten. Die Vorschusszahlungen im Rahmen der Asylbewerberleistungen nahmen im Gegensatz
10 Ende 2025 beträgt der Finanzmittelbestand nur noch 106,93 Mio. Euro.
zum Vorjahr nun wieder um 4,09 Mio. Euro auf 42,01 Mio. Euro ab. Die von Gemeinden erstatteten Beiträge für Gast- und Heimschüler führten zu Mehreinzahlungen von insgesamt 16,16 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr. Bei den Kostenerstattungen nehmen die Zahlungen von verbundenen Unternehmen und Beteiligungen mit insgesamt 19,34 Mio. Euro auch für 2024 wieder eine nennenswerte Größe ein. Diese enthalten unter anderem Verwaltungskostenerstattungen von Eigenbetrieben in Höhe von 8,63 Mio. Euro sowie Einzahlungen aus der IT-Leistungsabrechnung mit verbundenen Unternehmen und Eigenbetrieben (2,31 Mio. Euro). Die Erstattungen von übrigen Bereichen waren im Gegensatz zum Vorjahr nun wieder rückläufig (-2,59 Mio. Euro). Auch die sonstigen Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit verzeichneten nach dem hohen Anstieg des Vorjahres nun wieder eine wesentliche Abnahme um 36,80 Mio. Euro. Die für 2023 noch gewährten Erstattungen des Freistaates Bayern für das städtische Impfzentrum sind nun nicht mehr enthalten.
Die Auszahlungen aus der laufenden Verwaltungstätigkeit werden unter anderem durch die Auszahlungen für Personal sowie für Versorgungsempfänger beeinflusst. Der hohe Anstieg im Jahr 2024 in Höhe von mittlerweile insgesamt 38,82 Mio. Euro resultiert aus der Tariferhöhung der Beschäftigten und der Besoldungserhöhung der Beamten. Auch die Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen erhöhten sich sehr bedeutsam um 55,86 Mio. Euro und damit stärker als im Vorjahr (+47,78 Mio. Euro). Diese Mehrung bei den Auszahlungen war zu einem großen Teil auf die Weitergabe der vom Freistaat erhaltenen Mittel für das Deutschlandticket (62,25 Mio. Euro; +36,44 Mio. Euro gegenüber dem Vorjahr) an die VAG zurückzuführen. Auch die Mittelabflüsse für den Unterhalt der Grundstücke und Gebäude (+3,0 Mio. Euro) sowie für den Energieverbrauch (+7,94 Mio. Euro) trugen zur genannten Erhöhung der Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen bei. Der mit Abstand größte Zuwachs der Auszahlungen aus der laufenden Verwaltungstätigkeit findet sich im Transferbereich. In Summe beläuft sich hier der Anstieg für 2024 mittlerweile auf 74,65 Mio. Euro (Vorjahr: +40,83 Mio. Euro). Innerhalb dieses Finanzfonds waren wie schon in den Vorjahren wieder teilweise große Veränderungen zu verzeichnen. Hier sanken die Zuweisungen an den Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) im Rahmen der Finanzierung von Sozialtickets sowie der Verbandsumlage (-6,19 Mio. Euro). Im Gegensatz zum Vorjahr verzeichneten die Zuschüsse an kommunale Sonderrechnungen für 2024 eine Zunahme um 29,17 Mio. Euro. Das lag hauptsächlich daran, dass in 2024 ein Verlustausgleich für die Stadtwerke Nürnberg in Höhe von 25,0 Mio. Euro von der Stadt geleistet wurde. Zudem sind Zahlungen an die Eigenbetriebe Franken- Stadion Nürnberg (1,18 Mio. Euro) und NürnbergBad (9,23 Mio. Euro) enthalten. Bei den Betriebsmittelzuschüssen an das Staatstheater Nürnberg von insgesamt 23,66 Mio. Euro war im Jahr 2024 ebenfalls eine Mehrung (+2,53 Mio. Euro) feststellbar. Diese resultiert unter anderem aus einer Nachzahlung (1,04 Mio. Euro). Zudem verzeichneten die Zuschüsse an soziale und ähnliche Einrichtungen einen Zuwachs um weitere 6,16 Mio. Euro auf insgesamt 196,11 Mio. Euro. Dabei handelt es sich zu einem bedeutenden Teil um Zahlungen an freie Träger von KiTas für Personal- und Betriebskostenzuschüsse. Darüber hinaus resultierten nochmals höhere Auszahlungen im Rahmen der Sozialhilfe (+15,21 Mio. Euro) und besonderes der Jugendhilfe (+23,62 Mio. Euro) sowie bei der Abrechnung der laufenden Leistungen für Unterkunft und Heizung (§ 22 Abs. 1 SGB II) mit der Bundesagentur für Arbeit (+2,06 Mio. Euro). Auch bei der Gewerbesteuerumlage resultierten nochmals Zuwächse (+4,69 Mio. Euro) auf insgesamt 50,84 Mio. Euro. Die Umlage an Gemeinden (Bezirksumlage) bewegte sich mit insgesamt 233,67 Mio. Euro auf einem ähnlich hohen Niveau wie Ende 2023 (235,15 Mio. Euro). Die Leistungen für Asylbewerber wiesen Minderauszahlungen von 2,77 Mio. Euro auf. Bei den sonstigen Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit war im Gegensatz zu den Vorjahren nun wieder eine Zunahme um 4,91 Mio. Euro zu verzeichnen, unter anderem für die Nutzung von Softwarelizenzen. Die Zinsauszahlungen erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr bedeutsam um 12,05 Mio. Euro zu, was hauptsächlich an höheren Zinsen für Investitionskredite (+8,17 Mio. Euro) sowie an gestiegenen Erstattungszinsen im Zusammenhang mit der Gewerbesteuer (+4,27 Mio. Euro) lag.
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit stieg in 2024 von 205,86 Mio. Euro um 93,23 Mio. Euro auf insgesamt 299,09 Mio. Euro. Hierbei nahmen die Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit im Gegensatz zum Vorjahr nun in Summe wieder zu (+28,49 Mio. Euro). Auch
die Auszahlungen aus der Investitionstätigkeit erhöhten sich insgesamt deutlich um 121,72 Mio. Euro. Dies lag hauptsächlich an im Vergleich zu 2023 nun wesentlich höheren Auszahlungen für den Erwerb von Grundstücken und Gebäuden (+64,67 Mio. Euro). Dieser starke Anstieg im Jahr 2024 ist hauptsächlich auf den Erwerb des Kaufhofgebäudes samt Grundstück zurückzuführen. Weitere betragsmäßig wesentliche Geschäftsvorfälle betreffen unter anderem den Erwerb von Grundstücken in Röthenbach bei Schweinau, Worzeldorf, Höfen und Wetzendorf. Die Auszahlungen beim immateriellen und beweglichen Vermögen stiegen insgesamt um 5,92 Mio. Euro auf 22,15 Mio. Euro. In dieser Summe sind Anschaffungen von Software-Lizenzen, hauptsächlich für SAP S/4HANA (insgesamt 6,31 Mio. Euro) sowie von IT-Zubehör im Rahmen des Umzugs des städtischen Rechenzentrums und weiterer Ausstattung unter anderem für die Feuerwehr und für den Schulbereich enthalten. Die Auszahlungen für Baumaßnahmen nahmen im Vergleich zum Vorjahr um insgesamt 37,59 Mio. Euro zu. Dies lag am bedeutsamen Anstieg bei den Hochbaumaßnahmen (+44,16 Mio. Euro). Hierbei werden in vielen Fällen bereits im Vorjahr begonnene Maßnahmen in 2024 fortgeführt. In dem Zusammenhang wären unter anderem die Auszahlungen für den Neubau des Schulzentrums Südwest (17,84 Mio. Euro), die Baumaßnahmen der Grundschule Forchheimer Straße (12,06 Mio. Euro), der Grundschule Fürreuthweg (10,18 Mio. Euro), der Grundschule Reutersbrunnenstraße (9,50 Mio. Euro), der Henry-Dunant- Schule (7,08 Mio. Euro), der Ludwig-Uhland-Schule (6,23 Mio. Euro), für den dritten Bauabschnitt des Künstlerhauses (3,90 Mio. Euro) sowie für das Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände (3,88 Mio. Euro) zu nennen. Die Tiefbaumaßnahmen hingegen waren wie schon in den Vorjahren insgesamt betrachtet rückläufig (-6,57 Mio. Euro). Die hauptsächlich von SÖR durchgeführten Maßnahmen im Straßen- und Brückenbau reduzierten sich hierbei um 9,21 Mio. Euro. Hier wären unter anderem die Bauarbeiten für die Bayernstraße, die Gebersdorfer Straße und die Bayreuther Straße mit Rathenauplatz (insgesamt 18,05 Mio. Euro) zu nennen. Beim Brückenbau wären wie bereits in den Vorjahren unter anderem die Sanierung der Hafenbrücken hervorzuheben (insgesamt 7,95 Mio. Euro). Die Auszahlungen für die U-Bahninfrastruktur stiegen um 2,80 Mio. Euro auf 23,93 Mio. Euro. Der Mittelabfluss für den Erwerb von Finanzvermögen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 4,12 Mio. Euro auf insgesamt 67,37 Mio. Euro. Diese Summe ergibt sich wie schon in den Vorjahren hauptsächlich aus dem Rückkauf von Anteilen an der wbg von den Stadtwerken Nürnberg (50,0 Mio. Euro). Die Auszahlungen für Investitionsfördermaßnahmen nahmen im Gegensatz zum Vorjahr insgesamt um 7,51 Mio. Euro auf 25,45 Mio. Euro zu. Diese setzen sich aus Baukostenzuschüssen für Kindertageseinrichtungen sowie für das Klinikum Nürnberg (10,0 Mio. Euro) zusammen.
Auf Seiten der Einzahlungen aus der Investitionstätigkeit ist im Rahmen von Investitionszuweisungen und -beiträgen sowie ähnlichen Entgelten ein deutlicher Anstieg um insgesamt 29,87 Mio. Euro auf 130,92 Mio. Euro festzustellen. Hierbei nahmen die vom Bund gewährten Finanzhilfen nun wieder um 8,86 Mio. Euro zu. Die hier für 2024 ausgewiesenen Geldmittel (15,50 Mio. Euro) beinhalten unter anderem Fördermittel zur Sanierung der Grund- und Mittelschule an der Hinteren Insel Schütt (6,0 Mio. Euro), des Dokumentationszentrums Reichsparteitagsgelände (1,69 Mio. Euro), des Künstlerhauses (1,02 Mio. Euro) sowie des Jugendhauses Herrenschießhaus in der nördlichen Altstadt (2,10 Mio. Euro). Des Weiteren sind hier Zuwendungen im Rahmen des Gemeindeverkehrs nach dem GVFG für die Sanierung des U-Bahnhofes Muggenhof (1,20 Mio. Euro) sowie für die Errichtung der Grünanlage im Züricher Park (1,99 Mio. Euro) ausgewiesen. Die Zuwendungen vom Land reduzierten sich um 4,15 Mio. Euro. Hier sind unter anderem noch Mittel für die Digitalisierung von Schulen (1,41 Mio. Euro) sowie für die Generalsanierung des Künstlerhauses (1,02 Mio. Euro) enthalten. Ein weiterer Anstieg im Vergleich zum Vorjahr ist zudem bei staatlichen Fördergeldern nach Art. 10 FAG für Baumaßnahmen von Schulen festzustellen (+11,06 Mio. Euro). Hierbei handelt es sich unter anderem um Zuwendungen für ÖPP- und ÖÖP-Projekte. Diese Fördergelder entfallen zum Beispiel auf die Neubaumaßnahmen des Schulcampus Werderau (6,0 Mio. Euro) und der Bertolt-Brecht-Schule (6,0 Mio. Euro). Daneben sind hier noch Mittel für den Neubau der Grundschule Forchheimer Straße (7,08 Mio. Euro), der Grundschule Fürreuthweg (4,0 Mio. Euro), der Henry-Dunant-Schule (3,60 Mio. Euro) sowie des Schulzentrums Südwest (3,93 Mio. Euro) enthalten. Für den Erwerb des Tempohau-
ses für die beruflichen Schulen (Schlussrate: 1,98 Mio. Euro) wurden ebenfalls Mittel vom Land gewährt. Die staatlichen Investitionszuweisungen im Bereich der Gemeindeverkehrsfinanzierung und des Öffentlichen Personennahverkehrs (beide Bereiche hauptsächlich für den U-Bahnbau) nahmen im Vergleich zum Vorjahr um 1,47 Mio. Euro ab. Mindereinzahlungen waren auch aus gesunkenen Einnahmen im Rahmen von Grundstücksverkäufen (-3,54 Mio. Euro) festzustellen. Mehreinzahlungen im Vergleich zum Vorjahr resultierten jedoch aus dem Verkauf von Wertpapieren (+2,29 Mio. Euro).
Beim Cash-Flow aus der Finanzierungstätigkeit resultiert nach Gegenüberstellung von Einzahlungen (+125,0 Mio. Euro) und Auszahlungen (-146,52 Mio. Euro) im Rahmen der Kreditaufnahme für Investitionskredite ein Auszahlungsüberschuss von 21,52 Mio. Euro. In dieser Höhe wurden mehr Kredite getilgt als neu aufgenommen. Hervorzuheben wäre allerdings, dass die im Rahmen von ÖÖP oder ÖPP aufgenommenen Darlehen erst dann in voller Höhe in den Schuldenstand der Stadt übergehen, wenn die erstellten Bauwerke der Stadt Nürnberg zum Betrieb übergeben werden. Diese Neuverschuldung ist aufgrund der fehlenden Zahlungswirksamkeit nicht in der Finanzrechnung ausgewiesen. Damit ist anhand des Cashflows aus Finanzierungstätigkeit keine Aussage über die tatsächliche Nettoneuverschuldung möglich. In der Planung wurde noch mit einem Cashflow aus Finanzierungstätigkeit von 97,38 Mio. Euro aufgrund höherer geplanter Kreditaufnahmen gerechnet.
Der Saldo aus nicht haushaltswirksamen Vorgängen beläuft sich für das Jahr 2024 auf insgesamt -24,35 Mio. Euro (Vorjahr: -5,88 Mio. Euro). Darin sind fremde Finanzmittel beziehungsweise durchlaufende Posten enthalten. Deren Ein- und Auszahlungen weisen ein Volumen von jeweils 8,2 Mrd. Euro auf. Diese Posten werden auf die jeweiligen Geschäftsbereiche der Stadtverwaltung weiterverteilt. Des Weiteren finden sich hier Ein- und Auszahlungen aus der unterjährigen Inanspruchnahme von Kassenkrediten. Diese belaufen sich auf jeweils 221,5 Mio. Euro (Vorjahr: 15,0 Mio. Euro).
Die Planansätze des Jahres 2024 wurden mit den zugehörigen Ist-Werten verglichen. Nachdem im Vorjahr der Haushaltsansatz beim Saldo aus laufender Verwaltungstätigkeit noch um 117,01 Mio. Euro übertroffen wurde, lag der Einzahlungsüberschuss in 2024 mit 107,62 Mio. Euro nun jedoch um 2,13 Mio. Euro unter seinem Planwert. Hierfür waren mehrere Faktoren ausschlaggebend. So resultierten auf Seiten der Einzahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit zwar höher als geplant ausgefallene Kostenerstattungen (+46,66 Mio. Euro) und Zuwendungen (+26,51 Mio. Euro). Die Steuern hingegen waren um 27,25 Mio. Euro niedriger als die entsprechenden Ansätze. Bei den Auszahlungen aus laufender Verwaltungstätigkeit übertrafen die Personalauszahlungen ihren Planwert um 10,20 Mio. Euro. Zudem waren die Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen (+66,04 Mio. Euro) wesentlich höher als geplant. Im Rahmen der Investitionstätigkeit lag der Auszahlungsüberschuss (299,09 Mio. Euro) um 41,55 Mio. Euro über dem Planwert. Dies ist zum überwiegenden Teil darauf zurückzuführen, dass die Auszahlungen für den Erwerb von Grundstücken um 72,38 Mio. Euro, aber auch die Auszahlungen für den Erwerb von Finanzvermögen um 12,25 Mio. Euro über den jeweiligen Ansätzen lagen. Auf der anderen Seite sind die Auszahlungen für Baumaßnahmen nun wieder um 28,94 Mio. Euro niedriger als geplant.
Beim Abgleich des Finanzmittelbestands, der vom Kassen- und Steueramt gemeldet wurde, und dem im SAP verbuchten Bestand war wie in den Vorjahren wieder eine Differenz vorhanden. Diese für das Jahr 2024 nicht mehr aufklärbare Abweichung beläuft sich auf 374 TEuro.
Wie bereits seit 2015 sind zur Finanzrechnung für die gesamte Stadtverwaltung im Rahmen des Jahresabschlusses des Jahres 2024 auch Teilfinanzrechnungen für die einzelnen Geschäftsbereiche der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Diese Teilfinanzrechnungen wurden mit der Gesamtfinanzrechnung abgeglichen. Bei dieser Prüfung wurden auch sämtliche Finanzpositionsintervalle in die Betrachtung mit einbezogen. Hier war festzustellen, dass die einzelnen Teilfinanzrechnungen rechnerisch richtig ermittelt wurden. Die Summen der jeweiligen Finanzpositionsintervalle, Zwischen- und Gesamtergebnisse aus den einzelnen Teilfinanzrechnungen stimmen auch mit den entsprechenden Posten der Gesamtfinanzrechnung des Jahres 2024 überein. Die Summe der Finanzmittelbestände der jeweiligen
Teilhaushalte ergibt den gesamten Endbestand an Finanzmitteln von 155,27 Mio. Euro, wie in nachfolgender Übersicht zu sehen ist.
| Teilfinanzrechnung/Geschäftsbereich | 31.12.2024 | 31.12.2023 Euro | ||
|---|---|---|---|---|
| Euro | ||||
| Geschäftsbereich Oberbürgermeister | -51.453.394,52 | -52.402.488,08 | ||
| Geschäftsbereich 2. Bürgermeisterin | -67.762.405,37 | -74.209.742,99 | ||
| Geschäftsbereich 3. Bürgermeister | -190.261.356,02 | -183.738.845,07 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Finanzen, Personal und IT (Referat I / II) | -114.922.368,70 | -89.667.829,76 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Umwelt und Gesundheit (Referat III) | -16.477.572,67 | 31.056.200,84 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Schule und Sport (Referat IV) | -215.437.563,71 | -183.037.444,96 | ||
| Geschäftsbereich Referat für Jugend, Familie und Soziales (Referat V) | -416.154.960,67 | -360.072.095,51 | ||
| Geschäftsbereich Planungs- und Baureferat (Referat VI) | -72.846.618,11 | -50.393.921,22 | ||
| Geschäftsbereich Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat (Referat VII) | -127.181.476,52 | -83.283.407,99 | ||
| Allgemeines/ Geschäftsbereichsübergreifendes | 1.427.766.821,01 | 1.438.351.943,16 | ||
| Gesamt | 155.269.104,72 | 392.602.368,42 |
Im Geschäftsbereich Referat für Jugend, Familie und Soziales (Referat V) sind die Transferauszahlungen mit mittlerweile 617,93 Mio. Euro (Vorjahr: 573,63 Mio. Euro) wieder die maßgebliche Größe für den letztlich resultierenden Finanzmittelbestand. Sämtliche Steuereinzahlungen in Höhe von 1.235,05 Mio. Euro (Vorjahr: 1.238,91 Mio. Euro) sowie ein großer Teil der Einzahlungen aus Zuwendungen (58,8 % von 623,06 Mio. Euro) sind in der Teilfinanzrechnung „Allgemeines/Geschäftsbereichsübergreifendes“ ausgewiesen. Dieser Finanzfonds enthält ebenso mit 382,62 Mio. Euro ebenfalls Transferauszahlungen in maßgeblicher Höhe.
Wie bereits in den Ausführungen zur Prüfung von Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen sowie der Verbindlichkeiten dargestellt, waren die aufgrund der Ende November 2025 erfolgten Umstellung des SAP-Systems auf die neue Version S/4HANA aufgetretenen umfangreichen Auswirkungen auch im Bereich der Finanzrechnung festzustellen. Hier waren zum Umstellungszeitpunkt die für eine sinnvolle Sachbearbeitung erforderlichen systemseitigen Nutzungsberechtigungen ebenfalls noch nicht in ausreichendem Maß eingerichtet, wodurch die Hinzuziehung der Berechtigungserweiterung „Rucksack“ erforderlich war.
1.3.5 Verpflichtungsermächtigungen
Durch die Haushaltssatzung 2024 wurden neue Ermächtigungen zur Leistung von Auszahlungen für Investitionsmaßnahmen in künftigen Jahren (VE) in Höhe von 1.174.296,00 Euro festgesetzt. Die Regierung von Mittelfranken verweist in ihrem Genehmigungsbescheid auf den Stadtratsbeschluss Nr. 8 vom 23.11.2023, wonach die Verpflichtungsermächtigungen nur bis zur Hälfte der Gesamtbeträge freigegeben werden dürfen. Ausgenommen von dieser Beschränkung wurden hiervon die Ansätze für die U-Bahn, die Schulen und Kindertagesstätten, für den kreuzungsfreien Ausbau des Frankenschnellweges, die Sanierung der Hafenbrücken, für den Rückkauf der wbg-Anteile sowie für die Eigenkapitalerhöhung der „Nürnberg Messe“ (genehmigte Ausnahmen).
Zusammen mit Verpflichtungsermächtigungen aus Vorjahren standen insgesamt
1.484.011.000,00 Euro bzw. 589.218.842,00 Euro
- ohne o.g. genehmigte Ausnahmen –
Hiervon wurden
391.244.792,00 Euro (=26,4 %) bzw. 148.132.735,00 Euro (=25,14 %)
- ohne o.g. genehmigte Ausnahmen –
neu freigegeben.
Im Vorjahr wurden 31,4% des Gesamtbetrages freigegeben.
Damit wurde sowohl dem Stadtratsbeschluss vom 23.11.2023, die VE – ohne die genehmigten Ausnahmeansätze – nur bis zur Hälfte freizugeben, als auch der entsprechenden Anmerkung in der Haushaltsgenehmigung der Regierung von Mittelfranken entsprochen.
Die Freigaben erfolgten vorwiegend für Bauvorhaben. Für die genehmigten Ausnahmeansätze wurden 27,2 % freigegeben.
1.3.6 Bürgschaften
Die Übersicht zeigt den Stand und die Entwicklung der von der Stadt übernommenen Bürgschaften. Es werden Anzahl und Bürgschaftssummen wie folgt dargestellt:
| HJ | Stand 31.12.2024 | urspr. verbürgter Ge- samtbetrag Mio. Euro | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Verpflichtungsbetrag | ||||
| Mio. Euro | |||||
| 2008 | 74 | 204,356 | 243,911 | ||
| 2009 | 74 | 193,616 | 243,564 | ||
| 2010 | 71 | 170,794 | 211,064 | ||
| 2011 | 60 | 155,321 | 202,822 | ||
| 2012 | 58 | 137,253 | 192,520 | ||
| 2013 | 52 | 114,418 | 177,309 | ||
| 2014 | 44 | 102,751 | 174,429 | ||
| 2015 | 45 | 316,056 | 367,218 |
urspr. verbürgter Ge-
samtbetrag
Mio. Euro
| HJ | Stand 31.12.2024 | urspr. verbürgter Ge- samtbetrag Mio. Euro | |||
|---|---|---|---|---|---|
| Anzahl | Verpflichtungsbetrag | ||||
| Mio. Euro | |||||
| 2016 | 34 | 238,279 | 265,395 | ||
| 2017 | 32 | 216,369 | 245,875 | ||
| 2018 | 31 | 253,839 | 283,506 | ||
| 2019 | 34 | 416,591 | 449,231 | ||
| 2020 | 36 | 245,162 | 347,602 | ||
| 2021 | 36 | 382,439 | 481,927 | ||
| 2022 | 41 | 340,849 | 398,858 | ||
| 2023 | 41 | 403,363 | 473,258 | ||
| 2024 | 40 | 504,234 | 581,660 |
urspr. verbürgter Ge-
samtbetrag
Mio. Euro
Nachdem für die WBG Kommunal GmbH eine neue Bürgschaft in Höhe von 113,6 Mio. Euro gestellt wurde, besteht der höchste Gesamtbetrag, mit welchem die Stadt für einen einzelnen Dritten aus Bürgschaften in Anspruch genommen werden kann, weiter bei diesem Unternehmen (ca. 306,7 Mio. Euro). Insgesamt belaufen sich auf diese Beteiligung der Stadt Nürnberg nunmehr 52,7 % der ursprünglich verbürgten Gesamtbeträge. Der Anteil an der gesamt bestehenden Bürgschaftssumme, aus welchem die Stadt für die WBG Kommunal GmbH in Anspruch genommen werden könnte, beträgt ca. 60,8 %.
Von der Stadt Nürnberg waren im Rahmen der Sozialhilfe anstelle der Zahlung von Mietkautionen Bürgschaften übernommen worden. Zum 31.12.2013 (letzter erfasster Stichtag) bestanden noch 276 Einzelbürgschaften, welche in der Vergangenheit statistisch als eine Bürgschaft erfasst waren. Es handelt sich hier um Altfälle vor dem Jahr 2005. Eine genaue Ermittlung des Bestandes an Mietverhältnissen, für welche die Stadt Nürnberg bei einem Zahlungsausfall eintreten muss, kann laut Sozialamt nicht mehr geleistet werden, da die Beendigung von Mietverhältnissen nicht immer gemeldet wurde bzw. überwacht werden konnte. Die Stadt Nürnberg leistete im Jahr 2024 eine Auszahlung in Höhe von 59,14 Euro. Weitere Zahlungen für gestellte Bürgschaften fielen im Berichtsjahr nicht an.
1.3.7 Bildung der Haushalts-/Budgetreste 2024
Aus der Bewirtschaftung des städtischen Haushalts 2024 hätten auf Grund nicht ausgeschöpfter Mittelansätze folgende Haushalts- bzw. Budgetreste in das Haushaltsjahr 2025 übertragen werden können:
Aufwendungen (Ergebnishaushalt/konsumtiv) 70.053.751,30 Euro (davon Baupauschale und konsumtive MIP-Maßnahmen 32,09 % / weitere konsumtive Aufwendungen 67,91 %) Auszahlungen (Finanzhaushalt/investiv) 178.914.719,33 Euro
Durch die Verfügungen von Herrn Ref. I/II vom 08.08.2025 (I2-Teilbudget) und vom 08.09.2025 (K1-, K2-, K3-, K5- und I1-Teilbudgets) wurden nachfolgend aufgeführte Haushalts-/Budgetreste in das Haushaltsjahr 2025 übertragen:
Aufwendungen (Ergebnishaushalt/konsumtiv) 45.824.320,30 Euro (davon Baupauschale und konsumtive MIP-Maßnahmen 46,35 % / weitere konsumtive Aufwendungen 53,65 %) Auszahlungen (Finanzhaushalt/investiv) 136.935.190,92 Euro Generell beeinflussen die Haushaltsreste nicht mehr das Ergebnis des Jahres, in dem sie gebildet werden. Dem Ältestenrat und Finanzausschuss wurde im Gegensatz zu den Vorjahren kein Bericht zur Übertragung der Haushalts-/Budgetreste 2024 auf das Jahr 2025 vorgelegt.
1.3.8 Anhang
Der Anhang entspricht im Wesentlichen § 86 KommHV-Doppik.
1.3.9 Rechenschaftsbericht
Der Rechenschaftsbericht steht mit dem Jahresabschluss sowie den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen im Einklang; er vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Haushaltslage. Risiken der künftigen Entwicklung wurden dargestellt. Der Rechenschaftsbericht entspricht § 87 KommHV-Doppik.
1.4 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürberg
1.4.1 Prüfungen im Haushalts- und Wirtschaftsjahr 2024
Erstanalyse des doppischen Jahresabschlusses 2024 der Stadt
Prüfungen im Bereich Produkte/Dienststellen
Folgende Prüfungen wurden im Bericht des Rechnungsprüfungsamtes vom 12.11.2025 dargestellt:
-
- Bürgermeisterin (2.BM)
111116 Konzernsteuerung – 2. Bürgermeisterin Kultur Erhebung der Einnahmen im Geschäftsbereich der 2. Bürgermeisterin
- Personalamt (PA)
111230 Personaldienstleistungen Prüfung der Abgeltung von Gleitzeitguthaben
- Bürgermeisteramt (BgA)
111281 Menschenrechtsbüro&Gleichstellungsstelle Prüfung der Einnahmen und Ausgaben insbesondere Spenden- und Sponsoring Abwicklung
- Kassen- und Steueramt (KaSt)
111320 Kommunales Steuerwesen Erhebung und Veranlagung der Zweitwohnungssteuer
- Ordnungsamt (OA)
122160 Veterinärangelegenheiten/Fleischhygiene Prüfung der Veterinärangelegenheiten und der Fleischhygiene beim Ordnungsamt
- Feuerwehr (FW)
126100 Brandschutz und Gefahrenabwehr Prüfung der Funktionsfähigkeit der Kosten- und Leistungsrechnung sowie des Controllings
- Amt für Berufliche Schulen (SchB)
231100 Schulaufwand für städtische berufliche Schulen und 231200 Sachaufwand für staatliche berufliche Schulen Prüfung des Gastschulbeitragswesens
- Sozialamt (SHA)
313100 Leistungen Asylbewerberleistungsgesetz Verfahren der Einführung einer Bezahlkarte für Asylsuchende
- Jugendamt (J)
365500 Sonstige Einrichtungen Prüfung der sonstigen Einrichtungen beim Amt für Kinder, Jugendliche und Familien
- Referat für Schule und Sport (Ref. IV)
421020 Sportveranstaltungen Prüfung der Einnahmen und Ausgaben der Sportveranstaltungen Host Town und Sportlerehrung
- Friedhofsverwaltung (Frh)
553000 Friedhofsverwaltung (hoheitlich) Prüfung der Leistung ”Unterhalt und Verwaltung der Friedhöfe“
Kassenprüfungen (Dienststellen und Eigenbetriebe)
Querschnittsprüfungen (dienststellenübergreifend)
-
Prüfung der dezentralen Erfassung zahlungsrelevanter Daten mittels des Prüftools hr-easy audit
-
Follow-up Prüfung
-
Prüfung von Dienst-/Fortbildungsreisen incl. Reisekostenerstattung (PA)
-
Beratung, Bewertung sowie Prüfung hinsichtlich der künftigen Handhabung von Dienstleis-
tungskonzessionen
Prüfung von Vergaben im Bereich Verwaltungsprüfung
Prüfung Eigenbetriebe
E20010 Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR) Ordnungsmäßigkeit des Fuhr-
parkmanagements
•
Prüfung Infortmationstechnik
-
S/4HANA-Migrationsprojekt
-
SAP-Archivierung
-
Vergabeprüfung im IT-Bereich
Technische Prüfung
- Bereich städtischer Hochbau, Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg, U-
Bahnbauamt und Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg
-
Kostenprüfungen im Bauinvestitionscontrolling-Prozess (BIC)
-
Vergabeprüfungen in den Bereichen VgV, UvGO, der Vergabe- und Vertragsordnung für Bau-
leistungen (VOB) und der Honorarordnung der Architekten und Ingenieure (HOAI)
Betätigungsprüfung (Prüfung der Steuerung und Kontrolle der städtischen Unternehmen
bzw. Beteiligungen)
Auftragsprüfungen
- Prüfung der Jahresrechnungen bzw. -abschlüsse 2024 in verschiedenen externen Einrichtun-
gen (Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN), Haus der Heimat e.V. (HdH) u.a.)
Prüfung rechtsfähige Stiftungen
- Jahresabschlüsse 2024
Prüfung Klinikum Nürnberg
- Jahresabschluss 2024 – Prüfung/Analyse
Prüfung Staatstheater Nürnberg
- Jahresabschlussprüfung 2023/2024
Zentrale Anlaufstelle für Korruptionsprävention beim Rechnungspürüfungsamt
Interne Hinweisgebermeldestelle beim Rechnungsprüfungsamt
Beratung und Mitarbeit in Projekten bzw. Arbeitsgruppen
1.4.2 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A
in € in €
A. Anlagevermögen 6.038.176.712,10 5.708.606.094,90
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 252.687.051,40 244.850.832,00
II. Sachanlagen 4.830.925.968,40 4.524.427.143,32
1.Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 301.156.421,97 273.600.897,89 2.Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 1.730.211.889,73 1.548.507.806,51 3.Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch 1.652.512.930,91 1.665.798.129,20 4.Bauten auf fremden Grund und Boden 9.031.818,00 9.174.450,00 5.Kunstgegenstände und Baudenkmäler 395.799.935,45 395.492.070,74 6.Fahrzeuge 8.546.302,00 8.937.184,00 7.Maschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 106.063.662,10 101.161.367,50 8.Anlagen in Bau 627.603.008,24 521.755.237,48
III. Finanzanlagen 954.563.692,30 939.328.119,58
1.Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 866.607.205,04 854.384.917,07 2.Wertpapiere 24.513.538,99 22.417.845,45 3.Versorgungsrücklage 34.957.636,16 34.957.636,16 4.Ausleihungen 28.485.312,11 27.567.720,90
B. Umlaufvermögen 566.725.072,33 754.407.151,71
I. Vorräte 33.991.271,19 33.723.570,11
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 299.023.820,61 250.760.094,26
1.Abgabenforderungen 113.212.600,07 90.839.686,93 2.Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 5.311.708,41 5.779.543,34 3.Forderungen gegen verbundene Unternehmen, Beteiligungen, 49.189.426,99 36.114.625,63 Sondervermögen und rechtsfähige Stiftungen
davon: Kontokorrentkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, 39.503.537,19 29.960.872,22 Sondervermögen und rechtsfähigen Stiftungen 4.Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 63.270.724,99 59.717.929,54 5.Sonstige Vermögensgegenstände 68.039.360,15 58.308.308,82
III. Liquide Mittel 233.709.980,53 469.923.487,34
1.Kassenbestand 1.387.248,34 944.441,24 2.Bankguthaben 232.322.732,19 468.979.046,10
C. Aktive Rechnungsabgrenzung 40.388.697,23 41.318.242,56
S U M M E D E R A K T I V A 6.645.290.481,66 6.504.331.489,17
3 1 .1 2in
.2
0 2 4
3 1 .1 2in
.2
0 2 3
€
€
A . E ig e n k a p ita l
.1 7
.8
.7
,1
.1 9 3
.4
.4
,3
I. B a sisk a p ita l
.1.29.6.4.9-2
.3.4.3.7.7.1.1
,0,2,4,9,3,0,9
6 9 7
.2.29.1.9.9.0
.5.4.3.3.6.7.9
,0,2,4,9,2,1,9
6 6 5 2 262-1
1 . B a s is k a p ita l S ta d t 2 . K a p ita lz u s c h u s s z u r V e rs o rg u n g s rü c k la g e 3 . G ru n d s to c k ve rm ö g e n d e r n ic h tre c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n 4 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 b e i d e n n ic h tre c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n 5 . Z u fü h ru n g a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e d e r n ic h tre c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n 6 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n d e r n ic h tre c h ts f. S tiftu n g e n
II. R ü c k la g e n
.6.0.6.9.0
.3.8.1.3.7
,2,1,9,5,9
5 1 3
.4.9.8.88
.6.9.5.5.6
,0,2,1,7,8
5 0 541
1 . E rg e b n is rü c k la g e 2 . S o n d e rrü c k la g e E n e rg ie s p a rfo n d s 3 . R ü c k la g e fü r G e b ü h re n a u s g le ic h e x te rn e K o s te n d e c k e r 4 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e d e r n ic h tre c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n 5 . R ü c k la g e fü r Im m o b ilie n s a n ie ru n g d e r n ic h tre c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n
.2
,6
,0
III. V e rlu stv o rtra g
-1
.9
.9
,0
-1 7
.2
.7
,7
B . S o n d e rp o ste n
.1 3
.9.4.2
.7.9.1
,5,0,4
.0 9 4
.5.1.4.0.8
.4.6.6.8.3
,4,9,2,0,2
1 . S o n d e rp o s te n a u s Z u w e n d u n g e n 2 . S o n d e rp o s te n a u s B e iträ g e n 3 . S o n d e rp o s te n a u s K o s te n e rs ta ttu n g e n 4 . S o n s tig e S o n d e rp o s te n
9 3 3 1 0 1
.0.2
.9.7
,0,0
C . R ü c k ste llu n g e n
.9 9
.9
.8
,6
.9 1 2
.0
.5
,3
.7 6
.8.1.7.6.94.1.84.21.3
.2.4.0.0.0.2.9.5.6.8.8.1
,0,0,0,0,0,6,0,0,8,1,8,1
1 . P e n s io n s - u n d B e ih ilfe rü c k s te llu n g e n 2 . R ü c k s te llu n g e n fü r A lte rs te ilz e it 3 . R ü c k s te llu n g e n fü r u n te rla s s e n e In s ta n d h a ltu n g 4 . R ü c k s te llu n g e n fü r A ltla s te n 5 . B e z irk s u m la g e rü c k s te llu n g 6 . S te u e rrü c k s te llu n g e n 7 . R ü c k s te llu n g e n fü r H a ftu n g s - u n d P ro z e s s ris ik e n 8 . R ü c k s te llu n g e n fü r V e rlu s ta u s g le ic h e a n ve rb u n d e n e U n te rn e h m e n 9 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s ve rp flic h tu n g e n 1 0 . R ü c k s te llu n g e n fü r U rla u b 1 1 . R ü c k s te llu n g n ic h t a u s g e re ic h te L e is tu n g s e n tg e lte 1 2 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g e n n a c h § 7 4 A b s . 1 S . 2 K o m m H V -D o p p ik
.7 0 1
.7.0.6.5.9.3.2.04.71.2
.7.4.9.0.0.6.1.5.6.5.4.6
,0,0,0,0,0,0,6,0,2,6,7,0
1 3 8
D . V e rb in d lic h k e ite n
.2 9
.6
.4
,0
.2 6 4
.7
.9
,0
1 . A n le ih e n 2 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n d a vo n : I n v e s t i t i o n s k r e d i t e v o m L a n d In ve s titio n s k re d ite vo n K re d itin s titu te n In ve s titio n s k re d ite vo m s o n s tig e n in lä n d is c h e n B e re ic h K re d ite vo m so n stig e n a u slä n d isc h e n B e re ic h K o n to k o rre n tk o n te n K o n to k o rre n tk o n te n d e r ve rb u n d e n e n U n te rn e h m e n , B e te ilig u n g e m ö g e n u n d re c h ts fä h ig e n S tiftu n g e n
,0,7
,0,7
.6 5
.6
.0
.6 4 9
.1
.6
0 ,0 0 1 .3 0 8 .1 1 9 .0 8 1 ,5 0 2 0 1 .5 0 8 .3 3 3 ,3 2 3 1 .8 7 5 .0 0 0 ,0 4 3 .8 5 9 .0 6 4 ,0 2 1 1 4 .2 8 0 .6 1 6 ,8 7 1 .6 5 9 .6 4 2 .0 9 5 ,7 5
0 ,0 0 1 .2 9 7 .5 9 7 .0 5 3 ,3 8 2 1 1 .1 0 2 .3 5 4 ,9 4 3 2 .9 5 8 .3 3 3 ,3 6 3 .3 5 2 .3 6 7 ,9 1 1 0 4 .1 5 8 .5 0 9 ,1 5 1 .6 4 9 .1 6 8 .6 1 8 ,7 4
n , S o n d e rve r-
.2
.1
,9
3 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m m e n
2 2 2
.5
.0
,7
.3
.6
,6
4 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n
1 6 7
.0
.1
,8
.8
,9
5 . V e rb in d lic h k e ite n a u s T ra n s fe rle is tu n g e n
.8
,4
.6
.7
,7
6 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n
2 2 5
.0
.2
,2
.7
.7
,3
E . P a ssiv e R e c h n u n g sa b g re n z u n g
.4
.9
,9
S U M M E D E R P A S S I V A
.6 4
.2
.4
,6
.5 0 4
.3
.4
,1
1.4.3 Ergebnisrechnung zum 31.12.2024
E rgebnisrechnung IS T A nsatz übertragene H aus- F ortgeschriebener IS T V ergleichIst/fort- H aushaltsjahr H aushalts- haltserm ächtigung P lanansatz H aushaltsjahr geschriebener 1) 2) 2024 jahr 2023 aus V orjahren P lanansatz 2020 E U R E U R E U R E U R E U R E U R 1 S teuern und ähnliche A bgaben -1.265.591.216,76 -1.262.298.000,00 -1.262.298.000,00 -1.232.160.254,64 -3.293.216,76 2 + Zuw endungen und allgem eine U m lagen -625.069.785,86 -596.570.931,07 237.187,00 -596.333.744,07 -566.049.864,20 -28.736.041,79 3 + S onstige T ransfererträge -7.567.155,51 -6.677.769,00 -6.677.769,00 -6.658.772,34 -889.386,51 4 + Ö ffentlich-rechtliche Leistungsentgelte -104.744.821,17 -94.692.118,73 -94.692.118,73 -95.657.027,38 -10.052.702,44 5 + A uflösung von S onderposten -56.504.290,34 -55.284.546,78 -55.284.546,78 -54.146.031,56 -1.219.743,56 6 + P rivatrechtliche Leistungsentgelte -47.911.730,59 -45.268.726,26 -45.268.726,26 -48.199.313,15 -2.643.004,33 7 + K ostenerstattungen und K ostenum lagen -417.492.729,14 -354.653.532,37 -354.653.532,37 -362.455.792,58 -62.839.196,77 8 + S onstige ordentliche E rträge -71.080.531,85 -53.538.800,84 -53.538.800,84 -119.407.186,47 -17.541.731,01 9 + A ktivierte E igenleistungen -7.827.965,49 -6.643.050,98 -6.643.050,98 -5.080.640,44 -1.184.914,51 10 + /- B estandsveränderungen -180812,27 -99172,4 -180812,27 S 1 = O rdentliche E rträge (= Zeilen 1 bis 10) -2.603.971.038,98 -2.475.627.476,03 237.187,00 -2.475.390.289,03 -2.489.914.055,16 -128.580.749,95 11 - P ersonalaufw endungen 718.446.650,53 701.141.191,28 701.141.191,28 644.560.366,65 17.305.459,25 12 - V ersorgungsaufw endungen 107.451.119,88 139.296.980,00 139.296.980,00 123.111.886,87 -31.845.860,12 13 - A ufw end. für S ach- u. D ienstleistungen 409.922.687,76 319.156.485,20 25.305.986,56 344.462.471,76 335.655.500,87 65.460.216,00 14 - P lanm äß ige A bschreibungen 126.118.050,08 113.853.500,38 113.853.500,38 148.205.603,99 12.264.549,70 15 - T ransferaufw endungen 1.067.703.217,15 1.071.011.516,06 408.684,69 1.071.420.200,75 979.187.407,71 -3.716.983,60 16 - S onstige ordentliche A ufw endungen 158.026.519,42 142.879.542,08 24.428.262,51 167.307.804,59 143.168.983,17 -9.281.285,17 S 2 = O rdentliche A ufw endungen (= Zeilen 11 bis 16) 2.587.668.244,82 2.487.339.215,00 50.142.933,76 2.537.482.148,76 2.373.889.749,26 50.186.096,06 S 3 = E rgebnis der lfd. V erw altungstätigk. (= S aldo S 1,S 2) -16.302.794,16 11.711.738,97 50.380.120,76 62.091.859,73 -116.024.305,90 -78.394.653,89 17 + F inanzerträge -15.079.005,97 -12.926.043,24 -12.926.043,24 -10.349.393,81 -2.152.962,73 18 - Zinsen und sonstige F inanzaufw endungen 49.561.902,95 50.877.093,00 50.877.093,00 41.168.571,49 -1.315.190,05 S 4 = F inanzergebnis (= S aldo Zeilen 17 und 18) 34.482.896,98 37.951.049,76 37.951.049,76 30.819.177,68 -3.468.152,78 S 5 = O rdentliches E rgebnis (= S 3 und S 4) 18.180.102,82 49.662.788,73 50.380.120,76 100.042.909,49 -85.205.128,22 -81.862.806,67 19 + A uß erordentliche E rträge -3.386.908,53 -304.700,00 -304.700,00 -47.915.304,47 -3.082.208,53 20 - A uß erordentliche A ufw endungen 7.579.268,22 253.600,00 253.600,00 10.087.696,07 7.325.668,22 S 6 = A uß erordentliches E rgebnis (= S aldo Zeilen 19 / 20) 4.192.359,69 -51.100,00 -51.100,00 -37.827.608,40 4.243.459,69 S 7 = Jahresergebnis (= S 5 und S 6) 22.372.462,51 49.611.688,73 50.380.120,76 99.991.809,49 -123.032.736,62 -77.619.346,98
-
Enthalten sind die Budgetüberträge aus 2023 sowie die Haushaltsreste auf den übertragbaren Sachkonten (laut den beschlossenen Haushaltsplanverm erken).
-
Im Folgenden gilt: Positive Differenzbeträge (+) sind gleichbedeutend m it einer Verbesserung des Ergebnishaushaltes gegenüber den geplanten W erten. Negative Differenzbeträge (-) sind gleichbedeutend m it einer Verschlechterung des Ergebnishaushaltes.
1.4.4 Finanzrechnung zum 31.12.2024
F in a n z re c h n u n g IS T A n s a tz ü b e rtra g e n e H a u s - F o rtg e s c h rie b e n e r IS T V e rg le ic h Is t/fo rt- H a u s h a lts ja h r H a u s h a lts - h a lts e rm ä c h tig u n g P la n a n s a tz H a u s h a lts ja h r g e s c h rie b e n e r 1) 2) 2 0 2 4 ja h r 2 0 2 3 a u s V o rja h re n P la n a n s a tz 2 0 2 4 E U R E U R E U R E U R E U R E U R 1 S te u e rn u n d ä h n lic h e A b g a b e n -1 .2 3 5 .0 5 0 .5 9 9 ,9 4 -1 .2 6 2 .2 9 8 .0 0 0 ,0 0 -1 .2 6 2 .2 9 8 .0 0 0 ,0 0 -1 .2 3 8 .9 0 7 .6 8 2 ,1 0 2 7 .2 4 7 .4 0 0 ,0 6 2 + Z u w e n d u n g e n u n d a llg e m e in e U m la g e n -6 2 3 .0 5 5 .5 0 0 ,8 3 -5 9 6 .5 4 9 .2 1 7 ,0 7 -5 9 6 .5 4 9 .2 1 7 ,0 7 -5 6 4 .4 5 3 .8 6 6 ,4 9 -2 6 .5 0 6 .2 8 3 ,7 6 3 + S o n s tig e T ra n s fe re in z a h lu n g e n -7 .7 6 7 .2 8 8 ,6 9 -6 .6 7 7 .7 6 9 ,0 0 -6 .6 7 7 .7 6 9 ,0 0 -6 .5 5 9 .5 6 5 ,8 4 -1 .0 8 9 .5 1 9 ,6 9 4 + Ö ffe n tlic h -re c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lt -1 0 1 .7 3 5 .1 1 2 ,2 9 -9 4 .4 4 2 .1 1 8 ,7 3 -9 4 .4 4 2 .1 1 8 ,7 3 -9 3 .5 2 9 .5 8 0 ,8 9 -7 .2 9 2 .9 9 3 ,5 6 5 + P riva tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte -4 6 .8 0 7 .6 3 0 ,1 5 -4 4 .8 9 9 .4 7 6 ,2 6 -4 4 .8 9 9 .4 7 6 ,2 6 -4 7 .7 2 0 .9 1 4 ,0 2 -1 .9 0 8 .1 5 3 ,8 9 6 + K o s te n e rs ta ttu n g e n u n d K o s te n u m la g e n -4 0 1 .3 1 0 .4 1 3 ,7 5 -3 5 4 .6 5 3 .5 3 2 ,3 7 -3 5 4 .6 5 3 .5 3 2 ,3 7 -3 4 4 .8 1 3 .8 2 6 ,2 8 -4 6 .6 5 6 .8 8 1 ,3 8 7 + S o n s tig e E in z a h lu n g e n lfd . V e rw a ltu n g -6 0 .0 2 9 .3 5 7 ,2 6 -5 8 .2 1 2 .9 3 4 ,0 0 -5 8 .2 1 2 .9 3 4 ,0 0 -9 6 .8 2 5 .0 5 6 ,0 1 -1 .8 1 6 .4 2 3 ,2 6 8 + Z in s e n u n d s o n s tig e F in a n z e in z a h lu n g e n -9 .6 0 3 .1 5 5 ,3 2 -1 .1 7 4 .8 2 9 ,0 0 -1 .1 7 4 .8 2 9 ,0 0 -9 .0 4 6 .7 5 9 ,1 7 -8 .4 2 8 .3 2 6 ,3 2 S 1 = E in z a h l.la u fe n d e V e rw a ltu n g s tä tig ke it (= Z e ile n 1 - 8 ) -2 .4 8 5 .3 5 9 .0 5 8 ,2 3 -2 .4 1 8 .9 0 7 .8 7 6 ,4 3 -2 .4 1 8 .9 0 7 .8 7 6 ,4 3 -2 .4 0 1 .8 5 7 .2 5 0 ,8 0 -6 6 .4 5 1 .1 8 1 ,8 0 9 - P e rs o n a la u s z a h lu n g e n 6 3 0 .1 2 0 .6 5 3 ,7 6 6 1 9 .9 2 5 .4 1 8 ,5 5 6 1 9 .9 2 5 .4 1 8 ,5 5 5 9 6 .4 4 2 .0 9 7 ,7 4 1 0 .1 9 5 .2 3 5 ,2 1 1 0 - V e rs o rg u n g s a u s z a h lu n g e n 1 3 5 .1 6 4 .0 8 8 ,4 5 1 3 7 .6 2 9 .6 6 6 ,0 0 1 3 7 .6 2 9 .6 6 6 ,0 0 1 3 0 .0 2 7 .5 6 5 ,8 3 -2 .4 6 5 .5 7 7 ,5 5 1 1 - A u s z a h l. fü r S a c h - u n d D ie n s tle is tu n g . 4 0 9 .7 8 0 .0 2 2 ,6 3 3 4 3 .7 4 2 .4 7 6 ,0 7 2 6 .0 0 0 .1 5 9 ,1 2 3 6 9 .7 4 2 .6 3 5 ,1 9 3 5 3 .9 2 2 .0 1 1 ,4 2 4 0 .0 3 7 .3 8 7 ,4 4 1 2 - T ra n s fe ra u s z a h lu n g e n 1 .0 3 6 .6 0 9 .3 1 4 ,9 4 1 .0 3 9 .6 0 1 .5 1 6 ,0 6 5 .9 0 5 ,0 0 1 .0 3 9 .6 0 7 .4 2 1 ,0 6 9 6 1 .9 6 2 .1 9 3 ,5 0 -2 .9 9 8 .1 0 6 ,1 2 1 3 - S o n s tig e A u s z a h lu n g e n lfd . V e rw a ltu n g 1 1 6 .1 5 4 .9 5 1 ,9 4 1 1 7 .4 5 6 .0 3 2 ,6 0 6 5 .6 5 8 ,5 4 1 1 7 .5 2 1 .6 9 1 ,1 4 1 1 1 .2 4 8 .4 8 0 ,7 5 -1 .3 6 6 .7 3 9 ,2 0 1 4 - Z in s e n u n d s o n s tig e F in a n z a u s z a h lu n g e n 4 9 .9 0 7 .7 7 6 ,2 8 5 0 .7 9 8 .7 9 3 ,0 0 5 0 .7 9 8 .7 9 3 ,0 0 3 7 .8 5 4 .9 1 2 ,6 3 -8 9 1 .0 1 6 ,7 2 S 2 = A u s z a h l. la u fe n d e V e rw a ltu n g s tä tig ke it (= Z e ile n 9 -1 4 ) 2 .3 7 7 .7 3 6 .8 0 8 ,0 0 2 .3 0 9 .1 5 3 .9 0 2 ,2 8 2 6 .0 7 1 .7 2 2 ,6 6 2 .3 3 5 .2 2 5 .6 2 4 ,9 4 2 .1 9 1 .4 5 7 .2 6 1 ,8 7 4 2 .5 1 1 .1 8 3 ,0 6 S 3 = S a ld o la u fe n d e V e rw a ltu n g s tä tig ke it (= S a ld o S 1 , S 2 ) -1 0 7 .6 2 2 .2 5 0 ,2 3 -1 0 9 .7 5 3 .9 7 4 ,1 5 2 6 .0 7 1 .7 2 2 ,6 6 -8 3 .6 8 2 .2 5 1 ,4 9 -2 1 0 .3 9 9 .9 8 8 ,9 3 -2 3 .9 3 9 .9 9 8 ,7 4 1 5 + E in z a h l. a u s In ve s titio n s z u w e n d u n g e n -1 2 6 .7 5 7 .7 1 4 ,8 7 -1 1 9 .3 0 4 .0 0 0 ,0 0 -1 1 9 .3 0 4 .0 0 0 ,0 0 -9 3 .8 0 0 .0 8 4 ,4 0 -7 .4 5 3 .7 1 4 ,8 7 1 6 + E in z a h l. a u s B e iträ g e n u .ä . E n tg e lte n -4 .1 5 9 .5 4 5 ,8 7 -4 .2 9 1 .0 0 0 ,0 0 -4 .2 9 1 .0 0 0 ,0 0 -7 .2 4 4 .3 6 0 ,5 2 1 3 1 .4 5 4 ,1 3 1 7 + E in z a h l. V e rä u ß e ru n g vo n S a c h ve rm ö g e n -9 .0 6 4 .0 7 5 ,0 6 -8 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -8 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -1 2 .6 0 8 .6 3 5 ,8 6 -1 .0 6 4 .0 7 5 ,0 6 1 8 + E in z a h l. V e rä u ß e ru n g v. F in a n z ve rm ö g e n -3 .8 2 5 .2 0 4 ,6 0 -6 .3 5 7 .0 0 0 ,0 0 -6 .3 5 7 .0 0 0 ,0 0 -1 .5 4 0 .1 5 6 ,0 0 2 .5 3 1 .7 9 5 ,4 0 1 9 + E in z a h l. s o n s tig e In ve s titio n s tä tig . -2 .0 2 0 .0 8 5 ,2 5 -2 .0 0 5 .0 0 0 ,0 0 -2 .0 0 5 .0 0 0 ,0 0 -2 .1 4 4 .3 0 1 ,8 8 -1 5 .0 8 5 ,2 5 S 4 = E in z a h lu n g e n a u s In ve s titio n s tä tig ke it (= Z e ile n 1 5 -1 9 ) -1 4 5 .8 2 6 .6 2 5 ,6 5 -1 3 9 .9 5 7 .0 0 0 ,0 0 -1 3 9 .9 5 7 .0 0 0 ,0 0 -1 1 7 .3 3 7 .5 3 8 ,6 6 -5 .8 6 9 .6 2 5 ,6 5 2 0 - A u s z a h l. fü r E rw e rb vo n G ru n d s tü c ke n 8 8 .4 1 7 .0 8 3 ,1 3 1 6 .0 3 4 .0 0 0 ,0 0 8 3 .8 5 5 .6 8 9 ,4 0 9 9 .8 8 9 .6 8 9 ,4 0 2 3 .7 4 7 .8 2 9 ,6 7 -1 1 .4 7 2 .6 0 6 ,2 7 2 1 - A u s z a h l. fü r B a u m a ß n a h m e n 2 3 8 .8 2 7 .2 4 2 ,9 8 2 6 7 .7 6 3 .0 0 0 ,0 0 1 4 8 .5 7 6 .0 3 8 ,8 4 4 1 6 .3 3 9 .0 3 8 ,8 4 2 0 1 .2 3 4 .3 8 1 ,4 3 -1 7 7 .5 1 1 .7 9 5 ,8 6 2 2 - A u s z a h l. E rw e rb b e w e g l. S a c h ve rm ö g e n 2 2 .1 4 5 .7 0 3 ,5 4 2 2 .4 6 5 .0 0 0 ,0 0 1 6 .6 7 6 .8 4 9 ,9 0 3 9 .1 4 1 .8 4 9 ,9 0 1 6 .2 2 4 .1 8 8 ,2 2 -1 6 .9 9 6 .1 4 6 ,3 6 2 3 - A u s z a h l. fü r E rw e rb vo n F in a n z ve rm ö g e n 6 7 .3 7 0 .2 8 7 ,9 7 5 5 .1 1 8 .2 0 0 ,0 0 1 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 6 5 .1 1 8 .2 0 0 ,0 0 6 3 .2 5 0 .5 6 1 ,8 2 2 .2 5 2 .0 8 7 ,9 7 2 4 - A u s z a h l. fü r In ve s titio n s fö rd e ru n g e n 2 5 .4 4 7 .6 7 4 ,1 6 3 5 .4 3 7 .0 0 0 ,0 0 2 .1 0 5 .4 6 6 ,8 0 3 7 .5 4 2 .4 6 6 ,8 0 1 7 .9 3 8 .6 5 1 ,7 1 -1 2 .0 9 4 .7 9 2 ,6 4 2 5 - A u s z a h l. s o n s tig e In ve s titio n s tä tig . 2 .7 0 7 .1 0 0 ,0 0 6 8 1 .0 0 0 ,0 0 2 .7 0 7 .1 0 0 ,0 0 3 .3 8 8 .1 0 0 ,0 0 8 0 0 .0 0 0 ,0 0 -6 8 1 .0 0 0 ,0 0 S 5 = A u s z a h lu n g e n a u s In ve s titio n s tä tig k. (= Z e ile n 2 0 -2 5 ) 4 4 4 .9 1 5 .0 9 1 ,7 8 3 9 7 .4 9 8 .2 0 0 ,0 0 2 6 3 .9 2 1 .1 4 4 ,9 4 6 6 1 .4 1 9 .3 4 4 ,9 4 3 2 3 .1 9 5 .6 1 2 ,8 5 -2 1 6 .5 0 4 .2 5 3 ,1 6 S 6 = S a ld o a u s In ve s titio n s tä tig ke it (= S a ld o S 4 , S 5 ) 2 9 9 .0 8 8 .4 6 6 ,1 3 2 5 7 .5 4 1 .2 0 0 ,0 0 2 6 3 .9 2 1 .1 4 4 ,9 4 5 2 1 .4 6 2 .3 4 4 ,9 4 2 0 5 .8 5 8 .0 7 4 ,1 9 -2 2 2 .3 7 3 .8 7 8 ,8 1 S 7 = F in a n z ie ru n g s m itte lü b e rs c h ./-fe h lb . (= S a ld o S 3 , S 6 ) 1 9 1 .4 6 6 .2 1 5 ,9 0 1 4 7 .7 8 7 .2 2 5 ,8 5 2 8 9 .9 9 2 .8 6 7 ,6 0 4 3 7 .7 8 0 .0 9 3 ,4 5 -4 .5 4 1 .9 1 4 ,7 4 -2 4 6 .3 1 3 .8 7 7 ,5 5 2 6 a + E in z a h lu n g e n a u s K re d ita u fn a h m e n -1 2 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 0 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 0 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 1 6 .1 8 8 .0 0 0 ,0 0 7 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 2 6 b + E in z ., K re d ita u fn a h m e w irts c h .g le ic h k. S 8 = E in z a h lu n g e n a u s F in a n z ie ru n g s tä tig k. (= Z . 2 6 a , 2 6 b ) -1 2 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 0 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 0 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 1 6 .1 8 8 .0 0 0 ,0 0 7 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 2 7 a - A u s z a h lu n g e n fü r d ie K re d ittilg u n g 1 2 5 .6 5 5 .3 2 6 ,7 9 8 1 .7 6 1 .4 0 0 ,0 0 8 1 .7 6 1 .4 0 0 ,0 0 9 7 .8 6 4 .3 0 6 ,6 9 4 3 .8 9 3 .9 2 6 ,7 9 2 7 b - A u s z ., T ilg u n g kre d itä h n lic h e r R e c h ts g 2 0 .8 6 3 .1 7 5 ,6 3 2 0 .8 5 9 .0 0 0 ,0 0 2 0 .8 5 9 .0 0 0 ,0 0 1 4 .1 3 7 .5 5 2 ,1 4 4 .1 7 5 ,6 3 S 9 = A u s z a h l. a u s F in a n z ie ru n g s tä tig k. (= Z . 2 7 a , 2 7 b ) 1 4 6 .5 1 8 .5 0 2 ,4 2 1 0 2 .6 2 0 .4 0 0 ,0 0 1 0 2 .6 2 0 .4 0 0 ,0 0 1 1 2 .0 0 1 .8 5 8 ,8 3 4 3 .8 9 8 .1 0 2 ,4 2 S 1 0 = S a ld o F in a n z ie ru n g s tä tig ke it (= S a ld o S 8 , S 9 ) 2 1 .5 1 8 .5 0 2 ,4 2 -9 7 .3 7 9 .6 0 0 ,0 0 -9 7 .3 7 9 .6 0 0 ,0 0 -1 0 4 .1 8 6 .1 4 1 ,1 7 1 1 8 .8 9 8 .1 0 2 ,4 2 S 1 1 = F in a n z m itte lü b e rs c h ./-fe h lb e tra g (= S a ld o S 7 , S 1 0 ) 2 1 2 .9 8 4 .7 1 8 ,3 2 5 0 .4 0 7 .6 2 5 ,8 5 2 8 9 .9 9 2 .8 6 7 ,6 0 3 4 0 .4 0 0 .4 9 3 ,4 5 -1 0 8 .7 2 8 .0 5 5 ,9 1 -1 2 7 .4 1 5 .7 7 5 ,1 3 2 8 + E in z a h lu n g e n a u s d e r A u flö s u n g vo n L iq u id itä ts re s e r 2 9 - A u s z a h lu n g e n fü r d ie B ild u n g vo n L iq u id itä ts re s e rve S 1 2 = S a l. a .d In a n s p ru c h n . v. L iq u id itä ts re s (= S a l .Z 2 8 .2 9 ) 3 0 + E in z a h lu n g e n a u s d e r A u fn a h m e vo n K a s s e n kre d ite n -2 2 1 .5 0 0 .0 0 0 ,0 0 -1 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 2 1 .5 0 0 .0 0 0 ,0 0 3 1 - A u s z a h lu n g e n fü r d ie T ilg u n g vo n K a s s e n kre d ite n 2 2 1 .5 0 0 .0 0 0 ,0 0 1 5 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 2 2 1 .5 0 0 .0 0 0 ,0 0 3 2 + E in z a h l. fre m d e r F in a n z m itte l/ d u rc h la u fe n d e r P o . -8 .2 0 1 .2 9 0 .0 1 8 ,2 7 -7 .1 3 8 .5 2 4 .1 7 8 ,1 5 -8 .2 0 1 .2 9 0 .0 1 8 ,2 7 3 3 - A u s z a h l. fre m d e r F in a n z m itte l/ d u rc h la u fe n d e r P o . 8 .2 2 5 .6 3 8 .5 6 3 ,6 5 7 .1 4 4 .4 0 3 .1 0 8 ,7 2 8 .2 2 5 .6 3 8 .5 6 3 ,6 5 S 1 3 = S a l. a u s n ic h t h h w irks . V o rg ä n g e n (= S a l. S 1 2 , Z .3 3 ) 2 4 .3 4 8 .5 4 5 ,3 8 5 .8 7 8 .9 3 0 ,5 7 2 4 .3 4 8 .5 4 5 ,3 8 3 4 + A n fa n g s b e s ta n d a n F in a n z m itte ln -3 9 2 .6 0 2 .3 6 8 ,4 2 -3 2 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -3 2 0 .0 0 0 .0 0 0 ,0 0 -2 8 9 .7 5 3 .2 4 3 ,0 8 -7 2 .6 0 2 .3 6 8 ,4 2 S 1 4 = L iq u id e M itte l (= S a ld o S 1 1 , S 1 3 u n d Z . 3 4 ) -1 5 5 .2 6 9 .1 0 4 ,7 2 -2 6 9 .5 9 2 .3 7 4 ,1 5 2 8 9 .9 9 2 .8 6 7 ,6 0 2 0 .4 0 0 .4 9 3 ,4 5 -3 9 2 .6 0 2 .3 6 8 ,4 2 -1 7 5 .6 6 9 .5 9 8 ,1 7 3 5 + A n fa n g s b e s ta n d s o n s t. L iq u id . S 1 5 = E n d b e s ta n d L iq u id itä ts re s e rve n (= S 1 4 u n d Z .3 5 ) -1 5 5 .2 6 9 .1 0 4 ,7 2 -2 6 9 .5 9 2 .3 7 4 ,1 5 2 8 9 .9 9 2 .8 6 7 ,6 0 2 0 .4 0 0 .4 9 3 ,4 5 -3 9 2 .6 0 2 .3 6 8 ,4 2 -1 7 5 .6 6 9 .5 9 8 ,1 7
- Enthalten sind die Budgetüberträge aus 2023 sowie die Haushaltsreste auf den übertragbaren konsum tiven und investiven Sachkonten. Nicht enthalten sind ausstehende Einzahlungen für Investitionen (ehem alige Haushaltseinzahlungsreste)
und noch nicht ausgeschöpfte Krediterm ächtigungen aus Vorjahren.
- Im Folgenden gilt: Positive Differenzbeträge (+) sind gleichbedeutend m it einer Verbesserung des Finanzhaushaltes gegenüber den geplanten W erten. Negative Differenzbeträge (-) sind gleichbedeutend m it einer Verschlechterung
des Finanzhaushaltes gegenüber den geplanten W erten.
1.4.5 Forderungsspiegel zum 31.12.2024
A
rte n d e r F o rd e ru n g e n
V e rä n d e ru n g im H a u s h a lts ja h r + /- E U R 2 2 .3 7 2 .9 1 3 ,1 4 1 .7 4 7 .0 9 1 ,0 6 -8 8 0 .7 3 9 ,5 5 2 1 .5 4 5 .3 7 8 ,9 5 -3 8 .8 1 7 ,3 2 -4 6 7 .8 3 4 ,9 3 1 3 .0 7 4 .8 0 1 ,3 6 2 1 .9 6 3 .3 4 3 ,1 5 -2 6 3 .0 2 5 ,1 7 -8 .6 2 5 .5 1 6 ,6 2 0 ,0 0 0 ,0 0 3 .5 5 2 .7 9 5 ,4 5 9 .7 3 1 .0 5 1 ,3 3
m it e in e r R e s tla u fz e it vo n m e h r a ls e in e m b is z u 5 Ja h re n E U R 2 7 .4 6 6 ,4 7 5 .1 6 3 ,2 4 2 1 .6 3 3 ,2 3 0 ,0 0 6 7 0 ,0 0 6 7 .5 3 4 ,6 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0
m it e in e r R e s tla u fz e it vo n m e h r a ls 5 Ja h re n E U R 2 3 ,0 0 2 3 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0 0 ,0 0
SH3 ta n d z u m E a u s h a lts ja h 1 .1 2 .2 0 2 4
n d e d e s re s
mb it e in e r R e s tla u fz e it is z u e in e m Ja h r
E U R 1 1 3 .1 8 5 .1 1 0 ,6 0 1 0 .8 3 8 .6 6 0 ,5 0 2 .3 9 4 .2 2 2 ,0 9 9 7 .5 8 5 .5 4 9 ,0 4 2 .3 6 6 .6 7 8 ,9 7 5 .2 4 4 .1 7 3 ,8 1 4 9 .1 8 9 .4 2 6 ,9 9 3 4 .2 5 9 .5 0 1 ,9 9 6 .9 0 0 ,2 7 1 4 .9 2 3 .0 2 4 ,7 3 0 ,0 0 0 ,0 0 6 3 .2 7 0 .7 2 4 ,9 9 6 8 .0 3 9 .3 6 0 ,1 5
E U R 2 .6 0 0 ,0 7 3 .8 4 6 ,7 4 5 .8 5 5 ,3 2 5 .5 4 9 ,0 4 7 .3 4 8 ,9 7 1 .7 0 8 ,4 1 9 .4 2 6 ,9 9 9 .5 0 1 ,9 9 6 .9 0 0 ,2 7 3 .0 2 4 ,7 3 0 ,0 0 0 ,0 0 0 .7 2 4 ,9 9 9 .3 6 0 ,1 5
. Ö ffe n tlic h -re c h tlic h e F o rd e ru n g e n .1 G e b ü h re n fo rd e ru n g e n .2 B e itra g s fo rd e ru n g e n .3 S te u e rfo rd e ru n g e n .4 s o n s t. ö ff.re c h tlic h e F o rd e ru n g e n . p riva tre c h lic h e F o rd e ru n g e n a u s L . u . L . . F o rd . g g . ve rb . U n t, B e te ilig ., S V , rf. S tift .1 F o rd e ru n g e n g e g e n ve rb u n d e n e U n te rn e h m e n .2 F o rd e ru n g e n g e g e n B e te ilig u n g e n .3 F o rd e ru n g e n g e g e n S o n d e rve rm ö g e n .4 F o rd e ru n g e n g e g e n re c h ts fä h ig e S tiftu n g e n .5 F o rd e ru n g e n g g . ko m m . A rb e its g e m e in s c h a fte . F o rd . g e g e . ö ffe n tl. B e re ic h u . T ra n s fe rle i . s o n s tig e V e rm ö g e n s g e g e n s tä n d e
1 1 3 .2 1 1 0 .8 4 2 .4 1 9 7 .5 8 2 .3 6 5 .3 1 4 9 .1 8 3 4 .2 5
1 4 .9 2
n SH0 ta n d z u B e g in n d e s a u s h a lts ja h re s 1 .0 1 .2 0 2 4 E U R 9 0 .8 3 9 .6 8 6 ,9 3 9 .0 9 6 .7 5 5 ,6 8 3 .2 9 6 .5 9 4 ,8 7 7 6 .0 4 0 .1 7 0 ,0 9 2 .4 0 6 .1 6 6 ,2 9 5 .7 7 9 .5 4 3 ,3 4 3 6 .1 1 4 .6 2 5 ,6 3 1 2 .2 9 6 .1 5 8 ,8 4 2 6 9 .9 2 5 ,4 4 2 3 .5 4 8 .5 4 1 ,3 5 0 ,0 0 0 ,0 0 5 9 .7 1 7 .9 2 9 ,5 4 5 8 .3 0 8 .3 0 8 ,8 2
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2 3 ,0 0
2 9 9 .0 2
3 .8 2 0 ,6 1
1.4.6 Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2024
Verbindlichkeiten Stand zu Beginn Veränderung im Laufzeit Laufzeit von Laufzeit Stand am Ende des Haushaltsjahres Haushaltsjahr bis 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre des Haushaltsjahres 01.01.2024 +/- 31.12.2024 EUR EUR EUR EUR EUR EUR 1. Anleihen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2. Verbindlichkeiten aus Investitionskrediten 1.541.657.741,68 -155.326,82 150.772.722,69 267.789.415,59 1.122.940.276,58 1.541.502.414,86 2.1 vom Bund 2.2 vom Land 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 2.3 vom sonstigen öffentlichen Bereich 2.4 von verbundenen Untern., Beteil., Sondervermögen 2.5 von sonst. öffentlichen Sonderrechnungen 2.6 vom Kreditmarkt 1.297.597.053,38 10.522.028,12 140.095.367,75 225.079.995,83 942.943.717,92 1.308.119.081,50 2.7 vom sonstigen inländischen Bereich 211.102.354,94 -9.594.021,62 9.594.021,62 38.376.086,48 153.538.225,22 201.508.333,32 2.8. vom sonstigen ausländischen Bereich 32.958.333,36 -1.083.333,32 1.083.333,32 4.333.333,28 26.458.333,44 31.875.000,04 3. Verbindlichkeiten aus Krediten zur Liquiditätssicherung 107.510.877,06 10.628.803,83 118.139.680,89 0,00 0,00 118.139.680,89 3.1 Kassenkredite von Kreditinstituten 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 3.2 Kontokorrentkonten 3.352.367,91 506.696,11 3.859.064,02 0,00 0,00 3.859.064,02 3.3 Kontokorrent der verb. U., Bet., Stiftungen 104.158.509,15 10.122.107,72 114.280.616,87 0,00 0,00 114.280.616,87 4. Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen gleichkommen 222.591.079,77 25.683.054,20 248.274.133,97 4.1 Hypotheken-, Grund- und Rentenschulden 60.617,31 -60.617,31 0,00 4.2 Leibrentenverträge 63.536,26 -3.564,65 59.971,61 4.3 Sonstige kreditähnliche Rechtsgeschäfte 222.466.926,20 25.747.236,16 248.214.162,36 5. Verbindlichkeit aus Lieferung und Leistung 167.059.184,86 -48.687.558,19 118.371.626,67 5.1 von Sondervermögen 4.474.695,47 -45.108,18 4.429.587,29 5.2 von verbundenen Unternehmen 113.426.397,08 -49.236.815,11 64.189.581,97 5.3 von Beteiligungen 0,00 190,16 190,16 5.4 vom sonstigen inländischen Bereich 49.035.240,92 307.020,75 49.342.261,67 5.5 vom sonstigen ausländischen Bereich 122.851,39 287.154,19 410.005,58 6. Verbindlichkeiten aus Transferleistungen 895.879,46 -206.979,55 688.899,91 7. Sonstige Verbindlichkeiten 225.067.201,20 47.588.521,55 272.655.722,75 7.1 gegenüber Bund und Land Förderung 134.425.990,17 23.996.953,71 158.422.943,88 7.2 gegenüber dem sonstigen öffentl./privaten Bereich 90.641.211,03 23.591.567,84 114.232.778,87
8. Summe Verbindlichkeiten 2.264.781.964,03 34.850.515,02 2.299.632.479,05
Nachrichtlich:
- Schulden der Sondervermögen mit Sonderrechnung 1.1 aus Krediten 1) 379.662.116,22 13.087.097,98 392.749.214,20 1.2 aus kreditähnlichen Rechtsgeschäften 11.182.521,34 -726.337,88 10.456.183,46 1) Inklusive eines Trägerdarlehens der Stadt Nürnberg an den Eigenbetrieb SÖR (Restschuld zum 31.12.2024: 4,9 Mio. €).
1.4.7 Anlagenspiegel zum 31.12.2024
40,502.706.668 70,719.483.458 98,329.070.801-
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30,597.6- 08,201.108.41 54,845.008.05- 37,891.709.308.1- 23,073.624.294.3 49,998.6 18,632.218.81 76,499.433.61- 13,009.632.02 39,723.507.964.3 hcuarbegniem eG m i negalnahcaS 00,818.130.9 00,054.471.9 48,122.366.3-
70,489.6 08,711.079.4 37,482.126.43- 97,703.164.078- 83,083.713.036.2 79,760.2 77,590.325.28 60,469.297.21- 04,660.616.141 03,411.969.814.2 ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu negöm revrutkurtsarfnI 19,039.215.256.1 02,921.897.566.1 14,934.319.938.1-
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00,966.31 05,540.434 53,695.582.1- 48,359.339 33,341.196.93
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26,125.715.3 31,085.467.8- 95,937.508.23 13,604.071.472 ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG etuabeB 37,988.112.037.1 15,608.705.845.1 56,094.501.009-
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.1 .2 .3 .4
.1 .2 .3 .4 .5 .6 .7 .8 .9
.III
.I .II
1.4.8 Rücklagen- und Rückstellungen zum 31.12.2024
Stand zum Stand zum Veränderung im Stand zum Rücklagen- und Rückstellungen 31.12.2022 31.12.2023 Haushaltsjahr 31.12.2024 +/- EUR EUR EUR EUR 1. Basiskapital (Allgermeine Rücklage) 665.278.406,28 665.278.406,28 0,00 665.278.406,28 2. Ergebnis-Rücklage 382.834.381,98 505.962.924,28 -18.960.117,11 487.002.807,17 3. Verlustvortrag (bilanzierende Einheiten) -16.872.081,32 -17.201.956,11 -2.735.663,37 -19.937.619,48
- Rückstellungen für Pensionen und ähnliche 1.672.879.637,00 1.711.759.138,00 60.174.546,00 1.771.933.684,00 Verpflichtungen
1.1. Pensionsverpflichtungen 1.416.792.862,00 1.438.638.159,00 41.810.440,00 1.480.448.599,00 Pensionsrückstellungen Anwartschaften Beamte 234.244.860,00 235.918.209,00 18.284.919,00 254.203.128,00 Pensionsrückstel.Anwartschaften Beamte Lehrkräfte 189.740.554,00 194.074.327,00 15.469.437,00 209.543.764,00 Versorgungsrückst. Anwartschaften Arbeitnehmer 496.622,00 112.323,00 -112.323,00 0,00 Pensionsrückstellungen Versorgungsempf.Beamte 455.448.452,00 467.428.155,00 10.655.988,00 478.084.143,00 Pensionsrückstellungen Erstatt. Beamte BeamtVG 35.212.528,00 33.036.754,00 -913.007,00 32.123.747,00 Pensionsrückstel.Versorgungsempf.Beamte Lehrkr. 453.921.555,00 463.908.050,00 2.694.333,00 466.602.383,00 Versorgungsrückstellung Versorg-empf. Arbeitnehmer 42.308.291,00 38.890.341,00 -3.948.907,00 34.941.434,00 Versorgungsrückstellung Erstatt. Rentner 5.420.000,00 5.270.000,00 -320.000,00 4.950.000,00 1.2. Altersteilzeit und ähnliche Maßnahmen, Beihilfen 256.086.775,00 273.120.979,00 18.364.106,00 291.485.085,00 Rückstellungen für Altersteilzeit Beamte 2.145.540,00 2.074.944,00 100.670,00 2.175.614,00 Rückstellungen f.Altersteilzeit Beamte Lehrkräfte 1.834.892,00 1.493.938,00 -53.128,00 1.440.810,00 Rückstellungen für Altersteilzeit Arbeitnehmer 7.473.889,00 6.482.543,00 -1.983.537,00 4.499.006,00 Rückstellungen für Beihilfen Beamte 44.146.349,00 46.642.586,00 5.636.474,00 52.279.060,00 Rückstellungen für Beihilfen Beamte Lehrkräfte 33.175.112,00 36.016.275,00 4.516.278,00 40.532.553,00 Rückstellungen Beihilfen Versorg.empfänger Beamte 85.575.849,00 92.134.718,00 5.890.650,00 98.025.368,00 Rückstellungen Beihilfen Versorg.empfänger Lehrer 79.126.198,00 85.832.128,00 4.151.488,00 89.983.616,00 Rückstellungen für Beihilfen Arbeitnehmer 26.867,00 6.200,00 -6.200,00 0,00 Rückstellungen Beihilfen Versorg.empf.Arbeitnehmer 2.288.879,00 2.146.747,00 86.011,00 2.232.758,00 Rückstellungen Beihilfen Erstatt. Rentner 293.200,00 290.900,00 25.400,00 316.300,00 2. Altlasten 5.415.500,00 5.538.000,00 100.000,00 5.638.000,00 3. Unterlassenene Instandhaltung 18.331.100,00 17.610.900,00 5.186.100,00 22.797.000,00 4. Finanzausgleich und Steuerschuldverhältnisse 2.409.992,26 17.204.630,01 -844.373,33 16.360.256,68 5. Drohende Verpflicht. Bürgsch., anhäng. Gerichtsverf. 2.446.978,10 4.242.165,60 -82.247,59 4.159.918,01 6. Sonstige Rückstellungen 193.637.818,02 155.711.762,77 22.398.200,17 178.109.962,94 Rückstellungen für Urlaub Beamte 3.854.460,32 3.891.282,61 -74.898,71 3.816.383,90 Rückstellungen für Urlaub Arbeitnehmer 7.514.021,11 7.900.245,05 554.248,16 8.454.493,21 Rückstellungen für Verlustausgleiche verb. Untern. 1.382.000,00 5.076.500,00 16.761.000,00 21.837.500,00 Rückstellungen f. Zweckausrichtungsverpflichtungen 247.122,68 437.634,26 54.976,60 492.610,86 Rückst. nicht ausger. Leistungsentgelte/-bezüge 108.128,71 187.411,77 -71.559,97 115.851,80 Sonstige Rückstell. (ggf. § 74I2 KommHV-Doppik) 180.532.085,20 138.218.689,08 5.174.434,09 143.393.123,17 7. Summe aller Rückstellungen 1.895.121.025,38 1.912.066.596,38 86.932.225,25 1.998.998.821,63
Der Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg wurde gemäß der Art. 103 und Art. 106 GO vom Rechnungsprüfungsamt geprüft.
Als Ergebnis der Prüfung kann festgestellt werden, dass die für Wirtschaftsführung geltenden Vorschriften und Grundsätze insgesamt gesehen eingehalten wurden.
Der Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg vermittelt ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Das Jahr 2024 schloss mit einem negativen Jahresergebnis von 22,4 Mio. Euro ab, nach einem Jahresüberschuss von 123,0 Mio. Euro im Vorjahr. Gegenüber dem Vorjahr stellt dies eine Verschlechterung um 145,4 Mio. Euro dar. Der weitere Anstieg der Verschuldung im Kernhaushalt inkl. ÖPP/ÖÖP in 2024 um 25,6 Mio. Euro auf 1,8 Mrd. Euro sowie die angesichts des sehr hohen Investitionsvolumens geplante weitere Nettokreditaufnahme in den Folgejahren machen weiterhin sehr große Anstrengungen zu massiven Haushaltsverbesserungen erforderlich.
Vor diesem Hintergrund hat die Regierung von Mittelfranken der Stadt Nürnberg in der Haushaltsgenehmigung für das Jahr 2025 auferlegt, ein vertieftes Haushaltkonsolidierungskonzept zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. Dieses wurde im Umfang von 30 Mio. Euro in den Haushaltberatungen für 2026 beschlossen.
Das Rechnungsprüfungsamt empfiehlt dem Stadtrat, den oben angeführten Jahresabschluss nach Behandlung im Rechnungsprüfungsausschuss festzustellen und Entlastung gemäß Art. 102 Abs. 3 GO zu erteilen.
Nürnberg, 27.05.2026
gez. Berschneider (59 63) (Unterschrift liegt elektronisch vor)
Seite 84 von 84 Fehler! Verweisquelle konnte nicht gefunden werden.
Jahresabschluss
Anhang
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht
Inhaltsübersicht ....................................................................................................................................................... 2 Allgemeine Erläuterungen ....................................................................................................................................... 5 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze ............................................................................................................. 5 Änderungen bei der Kontenzuordnung zu Bilanzpositionen .................................................................................... 6 Erläuterungen zur Bilanz/Vermögenslage ............................................................................................................... 6 AKTIVA ............................................................................................................................................................... 6 A. Anlagevermögen ........................................................................................................................................ 6 A. I. Immaterielle Vermögensgegenstände ............................................................................................... 6 Immaterielle Vermögensgegenstände ............................................................................................. 6 A. II. Sachanlagen ................................................................................................................................... 7 1. Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ........................................................... 8 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ............................................................... 8 3. Infrastrukturvermögen (Sachanlagen im Gemeingebrauch) ........................................................ 9 4. Bauten auf fremden Grund und Boden ...................................................................................... 10 5. Kunstgegenstände, Baudenkmäler ............................................................................................ 10 6. Fahrzeuge ................................................................................................................................. 11 7. Maschinen und technische Anlagen, Geschäftsaus- ................................................................. 11 stattung .......................................................................................................................................... 11 8. Anlagen im Bau ......................................................................................................................... 11 A. III. Finanzanlagen ............................................................................................................................... 12 1. Sondervermögen ....................................................................................................................... 14 2. Sonstige Wertpapiere ................................................................................................................ 15 3. Versorgungsrücklage ................................................................................................................. 17 4. Ausleihungen an verbundene Unternehmen ............................................................................. 17 4. Ausleihungen an Beteiligungen ................................................................................................. 17 4. Ausleihungen an Sondervermögen ........................................................................................... 18 4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile ................................................................ 18 B. Umlaufvermögen ...................................................................................................................................... 19 B. I. Vorräte ............................................................................................................................................. 19 Vorräte ........................................................................................................................................... 19 B. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ...................................................................... 19
Inhaltsübersicht
- Abgabenforderungen ................................................................................................................. 19 2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen .......................................................................... 20 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen......................................................................... 20 3. Forderungen gegen Beteiligungen ............................................................................................ 20 3. Forderungen gegen Sondervermögen ....................................................................................... 21 4. Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und Transferleistungsforderungen ............. 21 5. Sonstige Vermögensgegenstände ............................................................................................. 22 Andere sonstige Vermögensgegenstände ..................................................................................... 23 B. III. Wertpapiere des Umlaufvermögens .............................................................................................. 23 B. IV. Liquide Mittel ................................................................................................................................. 23 1. Kassenbestand/2. Bankbestand ................................................................................................ 23 C. Aktive Rechnungsabgrenzung ................................................................................................................. 24 C. ARAP: Vorschüssig ausbezahlte Bezüge/Leistungen ............................................................... 24 C. ARAP ........................................................................................................................................ 25 PASSIVA .......................................................................................................................................................... 26 A. Eigenkapital .............................................................................................................................................. 26 A. I. Basiskapital ...................................................................................................................................... 26 A. II. Rücklagen ....................................................................................................................................... 27 A. III. Verlustvortrag ................................................................................................................................ 28 A. IV. Jahresergebnis .............................................................................................................................. 28 B. Sonderposten ......................................................................................................................................... 29 1. Sonderposten aus Zuwendungen .............................................................................................. 29 2. Sonderposten aus Beiträgen ..................................................................................................... 31 3. Sonderposten aus Gebührenausgleich...................................................................................... 31 4. Sonderposten aus Kostenerstattungen ..................................................................................... 31 5. Sonstige Sonderposten ............................................................................................................. 32 C. Rückstellungen ......................................................................................................................................... 33 1. Pensions- und Beihilferückstellungen ........................................................................................ 33 2. Rückstellungen für Altersteilzeit ................................................................................................. 34 3. – 12. Aufwandsrückstellungen ................................................................................................... 35 D. Verbindlichkeiten ...................................................................................................................................... 37
Inhaltsübersicht
- Verbindlichkeiten aus Krediten .................................................................................................. 37 2. Verbindlichkeiten aus Kontokorrentkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähigen Stiftungen ............................................................................. 38 3. Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen gleichkommen ............................................................ 40 4. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung ........................................................................... 41 5. Verbindlichkeiten aus Transferleistungen .................................................................................. 42 6. Sonstige Verbindlichkeiten von Bund und Land aus Förderung ................................................ 42 6. Sonstige Verbindlichkeiten vom sonstigen öffentlichen und privaten Bereich ........................... 43 6. Sonstige Verbindlichkeiten ........................................................................................................ 43 E. Passive Rechnungsabgrenzung ............................................................................................................... 44 Sonstige Angaben ................................................................................................................................................. 46 Erläuterungen zur Ergebnisrechnung .................................................................................................................... 51 Erträge .............................................................................................................................................................. 53 Aufwendungen .................................................................................................................................................. 64 Erläuterungen zur Finanzrechnung ....................................................................................................................... 78 Rechenschaftsbericht ............................................................................................................................................ 82 Lage der Stadt Nürnberg .................................................................................................................................. 83 Ertragslage ....................................................................................................................................................... 84 Vermögenslage ................................................................................................................................................. 91 Finanzierungslage ............................................................................................................................................ 92 Liquiditätslage ................................................................................................................................................... 95 Prognosebericht .................................................................................................................................................. 100 Risikobericht ........................................................................................................................................................ 100 Stiftungen der Stadt Nürnberg 2024 ............................................................................................................... 107
Allgemeine Erläuterungen, Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Allgemeine Erläuterungen
Der Jahresabschluss der Stadt Nürnberg wurde 14.12.2023 der Rechtsaufsichtsbehörde vorgelegt. nach den Vorschriften der Gemeindeordnung (GO) Die rechtsaufsichtliche Genehmigung durch die Reunter Beachtung der ergänzenden Regelungen der gierung von Mittelfranken erging mit Bescheid vom Kommunalhaushaltsverordnung-Doppik (KommHV- 05.02.2024. Die Bekanntmachung erfolgte im Amts- Doppik) erstellt. blatt Nr. 5 vom 28.02.2024. In der Bilanz sowie der Ergebnisrechnung der Stadt Am 21.11.2024 wurde vom Stadtrat die 1. Nachtrags- Nürnberg sind einzelne Posten zur übersichtlicheren haushaltssatzung beschlossen und mit Schreiben Darstellung zusammengefasst; diese Posten werden vom 25.11.2024 der Rechtsaufsichtsbehörde vorgemit den erforderlichen Erläuterungen im Anhang ge- legt. Die Bekanntmachung erfolgte im Amtsblatt Nr. sondert beschrieben. 26 vom 18.12.2024 (gemäß § 2 Satz 1 KommwEV). Die Haushaltssatzung 2024 wurde am 23.11.2023 Das Geschäftsjahr der Stadt Nürnberg umfasst den vom Stadtrat beschlossen und mit Schreiben vom Zeitraum vom 01.01 bis 31.12 eines jeden Jahres.
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze
Für die Bilanzierungs- und Bewertungsfragen der Vermögen der nichtrechtsfähigen Stiftungen ist zu Stadt Nürnberg wurde eine Bilanzierungs- und Be- aktivieren und wird in Teilbilanzen gesondert dargewertungsrichtlinie erstellt, die auch Sonderregelun- stellt. Grundlage für die Aktivierung ist das wirtschaftgen bzw. Vereinfachungsverfahren für die Erstellung liche Eigentum. Vermögensgegenstände werden der Eröffnungsbilanz enthält. Für die Schlussbilanz nach der Brutto-Methode angesetzt, d. h. Vermöwurde grundsätzlich die Richtlinie „Erfassung und gensgegenstände werden mit ihrem vollen Wert in- Bewertung kommunalen Vermögens“ (Bewertungs- klusive Zuschüssen aktiviert. Die Zuschüsse werden richtlinie – BewertR), AllMBl v. 20.10.2008) des Bay- als Sonderposten passiviert und analog des zugehöerischen Staatsministerium des Innern angewendet. rigen Anlagengutes aufgelöst. Auf die Erfassung der Vermögensgegenstände, de- Für bestimmte Anlagegüter wurden aufgrund des ren Anschaffungs- und Herstellungskosten (AHK) im Wirtschaftlichkeitsprinzips die folgenden Vereinfa- Einzelnen wertmäßig 250 € netto nicht übersteigen chungsverfahren angewandt: (geringwertige Wirtschaftsgüter), wurde bis 31.12.2018 verzichtet. Seither gilt gemäß § 3 a • Festbewertung: z. B. für den Tierbestand im Tier- KommHV-Doppik eine Wertgrenze von 800 € für die garten Nürnberg Aktivierung.
- Gruppenbewertung: z. B. für Sammlungen in Mu-
Die zugrunde gelegten Aktivierungsgrundsätze der seen BewertR Bayern lehnen sich generell an die Regelungen des Handels- und des Steuerrechtes an. Das
Erläuterungen zur Bilanz/Vermögenslage
Änderungen bei der Kontenzuordnung zu Bilanzpositionen
In der Bilanz der Stadt Nürnberg wurden seit der Auf- Berichtsjahr vorgenommenen Änderungen gegeben. stellung des Jahresabschlusses 2020 einige Umglie- Das Ausmaß dieser Änderungen auf die Vorjahresderungen von Konten in andere Positionen vorge- werte ist bei den Erläuterungen im Anhang zu den nommen. Eine Vergleichbarkeit der betroffenen Pos- jeweiligen Bilanzpositionen beschrieben. Der verten mit den Vorjahreswerten ist nicht mehr gegeben, besserten Transparenz wegen wurden in den dort da diese in der Bilanz nicht angepasst wurden. abgebildeten tabellarischen Übersichten auch die Vorjahreswerte angepasst. Die Änderungen sind nach § 80 Abs. 2 S. 2 KommHV-Doppik zu erläutern und zu begründen. In Für das Jahr 2024 sind keine Änderungen in den diesem Kapitel wird ein Gesamtüberblick über die im Kontenzuordnungen vorgenommen worden.
Erläuterungen zur Bilanz/Vermögenslage
In der Schlussbilanz wurden die Vermögensgegen- den Werten angesetzt. Betragsmäßig erhebliche Unstände und Schulden der Stadt mit den nachfolgen- terschiede gegenüber dem Vorjahr werden kurz erläutert.
AKTIVA
A. Anlagevermögen
A. I. Immaterielle Vermögensgegenstände
| Lizenzen, EDV-Software | Ansatz zu fortgeführten AHK |
|---|---|
| Immaterielle Vermögensgegen- stände aus geleisteten Zuwendun- gen | Ansatz zum Zuschussbetrag, vermindert um bis zum Bilanzstichtag auf- gelaufene Abschreibungen (Abschreibungsdauer: Bindungsdauer des Zuschusses, ansonsten 10 Jahre) |
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 157.590,00 | 45.932,00 |
| 10.862.695,40 | 10.356.307,00 |
| 241.666.766,00 | 234.448.593,00 |
| 252.687.051,40 | 244.850.832,00 |
Immaterielle Vermögensgegenstände
Lizenzen
EDV-Software
Immaterielle Vermögensgegenstände aus geleisteten Zuwendungen
Summe
Die Bilanzposition Immaterielle Vermögensgegen- Für freigemeinnützige Träger von Kindertageseinstände hat sich insgesamt um 7,84 Mio. € erhöht. richtungen wurden insgesamt 8,45 Mio. € bereitgestellt, darunter: Im Bereich der EDV-Software ist ein Anstieg um 0,51 Mio. € zu verzeichnen. Dazu trägt entscheidend - AWO Kinderhort, Dollnsteiner Straße 10: 3 Mio. € die Einführung von SAP S/4 HANA mit 2,06 Mio. € - Kita Regensburger Quartier: 2,49 Mio. € bei. Die Wertberichtigung durch Abschreibung be- - Diakoneo Integrative Kita, Scharrerstraße 1 b: trägt 2,29 Mio. €. 1,93 Mio. €
- Kita Burgkmairstraße 10: 0,5 Mio. €
Die o.g. Erhöhung dieser Position ist im Wesentlichen auf den Posten Immaterielle Vermögensge- Die Investitionsumlage für die Stadt-Umland-Bahn genstände aus geleisteten Zuwendungen zurück- belief sich auf 1,47 Mio. €. zuführen. Den Schwerpunkt bildet hierbei die Inves- Insgesamt stehen den Zugängen und Umbuchungen titionszuweisung an das Klinikum in Höhe von 10 in Höhe von 22,76 Mio. € Wertberichtigungen durch Mio. €. Abschreibungen von 15,55 Mio. € gegenüber.
A. II. Sachanlagen
| Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | Die Bewertung folgt dem Primat der Anschaffungs- und Herstellungskosten gem. § 77 Abs. 1 KommHV-Doppik; Ziffer 7.2.2 ff. BewertR. |
|---|---|
| Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte | Bebaute Grundstücke werden als Grundstück und Gebäude getrennt erfasst. Für das Grundstück gelten die Bewertungsgrundsätze für unbebaute Grundstücke (Ziffer 7.2.3 BewertR). |
| Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch | Ansatz primär auf Basis der AHK Die Ersatzbewertung der Infrastruktur- und Gemeinbedarfsflächen basiert auf dem Be- wertungskonzept für das Infrastrukturvermögen Stadt Nürnberg. |
| Bauten auf fremden Grund und Boden | Ansatz zu fortgeführten AHK |
| Kunstgegenstände und Baudenkmäler | Kunstgegenstände werden grundsätzlich nach folgenden Verfahren bewertet: - AHK (wenn mit vertretbarem Aufwand ermittelbar) - Vorsichtige Schätzwerte interner Sachverständiger - Erinnerungswert (1 €) |
| Fahrzeuge | Ansatz zu fortgeführten AHK |
| Maschinen und techni- sche Anlagen sowie Be- triebs- und Geschäfts- ausstattung | Ansatz zu fortgeführten AHK |
| Anlagen in Bau | Ansatz zu AHK |
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 35.182.868,48 | 32.808.106,15 |
| 78.986.067,18 | 68.485.492,20 |
| 26.259.189,05 | 20.366.208,21 |
| 148.067.402,31 | 139.764.532,33 |
| 257.192,46 | 246.659,60 |
| 12.403.702,49 | 11.929.257,18 |
| 301.156.421,97 | 273.600.897,89 |
1. Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Grünflächen
Ackerland
Wald, Forsten
Sonstige unbebaute Grundstücke
Natur- und Landschaftsschutzgebiete
Ruhende und fließende Gewässer
Summe
Die Bilanzposition Unbebaute Grundstücke und Mio. € für Einwurfsgrundstücke am Drudenfeld – ergrundstücksgleiche Rechte weist einen Saldozu- höhte sich deren Gesamtwert um 8,3 Mio. €. Bei wachs von 27,56 Mio. € auf. den genannten Abgängen handelt es sich nicht um Verkäufe, sondern um Flächen, die im Rahmen des Dieser resultiert überwiegend aus dem Erwerb von Umlegungsverfahrens für das Gewerbegebiet Ackerland im Wert von 10,5 Mio. €, wovon 8,4 Mio. Schmalau-Südost umgelegt wurden. € auf das Gut Königshof entfallen. Weitere bedeu- Zugänge gab es insbesondere durch den Erwerb tende Erwerbe betreffen die Grundstücke „Nähe von Grundstücken nahe der Schengener Straße im Hintere Dorfäckerstraße“ (1,75 Mio. €) sowie „An Wert von 10,1 Mio. €. Das erfolgreich abgeschlosder Schleswiger Straße“ (414 Tsd. €). sene Umlegungsverfahren führte dazu, dass im Nürnberger Norden nun zusätzliche 8,4 Hektar Ge- Die Position Wald und Forsten verzeichnet einen werbefläche zur Verfügung stehen. Anstieg um 5,89 Mio. €, der ebenfalls nahezu vollständig auf den Erwerb von Flächen des Guts Kö- Bei den übrigen Positionen gab es keine oder marnigshof (5,82 Mio. €) zurückzuführen ist. ginale Veränderungen.
Trotz Abgängen bei den sonstigen unbebauten
Grundstücken in Höhe von 3,05 Mio. € – davon 2,8
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 176.857.437,00 | 168.092.680,00 |
| 583.000.721,00 | 499.179.140,00 |
| 9.355.258,00 | 9.218.724,00 |
| 53.579.016,00 | 50.511.776,00 |
| 4.364.528,00 | 4.623.634,00 |
| 476.149.648,00 | 434.184.445,00 |
| 426.905.281,73 | 382.697.407,51 |
| 1.730.211.889,73 | 1.548.507.806,51 |
2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Kindertageseinrichtungen
Schulen
Wohnbauten
Verwaltungsgebäude
Betriebsgebäude Sonstige Bauten
Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
Summe
Die Steigerung dieser Bilanzposition in Höhe von Die Bilanzposition Verwaltungsgebäude erhöht 181,7 Mio. € ist vor allem auf die Investitionen in den sich um 3,07 Mio. €, im Wesentlichen bedingt durch Bereichen Schulen, sonstige Bauten sowie bebaute die Interimsbauten an der Kongresshalle (4,48 Mio. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte zu- €). rückzuführen. Die sonstigen Bauten verzeichnen einen Anstieg Der Bereich der Kindertageseinrichtungen erfährt von 41,97 Mio. €. Wesentliche Ausgaben entfielen eine Steigerung um 8,76 Mio. €. Hierzu tragen das auf die Generalsanierung des Künstlerhauses (27,98 neu gebaute Kinder- und Jugendhaus „Oase“ in der Mio. €), den Neubau der Dreifachturnhalle an der Nopitschstraße 23 (7,11 Mio. €) und der Neubau des Grundschule Am Thoner Espan (12,7 Mio. €) sowie Kindergartens am Stadtpark (5,24 Mio. €) bei. den Ersatzneubau des nicht sanierungsfähigen Feu- Den Zugängen und Umbuchungen (16,24 Mio. €) erwehrgerätehauses im Ortsteil Buch, einschließlich stehen Abschreibungen i. H. v. 3,85 Mio. € gegen- Abriss des Altbaus nach Inbetriebnahme (4,6 Mio. €). über. Für das zum ehemaligen Kaufhof gehörende Parkhaus in der Frauengasse 12a/12b wurden zudem Zu einem Zuwachs in Höhe von 83,82 Mio. € im 1,49 Mio. € aufgewendet. Vergleich zum Vorjahr kommt es bei den Schulen. Den Zugängen (12,4 Mio. €) und Umbuchungen 44,04 Mio. € wurden in den 1. Bauabschnitt des (41,24 Mio. €) stehen Wertberichtigungen aus Ab- ÖPP-Projekts Schulcampus Maiacher Straße invesschreibungen i. H. v. 10,77 Mio. € entgegen. tiert. 36,7 Mio. € flossen in den Neubau der fünfzügigen Grundschule in der Forchheimer Straße. Auf Die Position bebaute Grundstücke und grunddem Gelände des ehemaligen Siemens-Baus in der stücksgleiche Rechte steigt um 44,21 Mio. € an. Er- Colmberger Straße sollen die Schulen B5 und B14 worben wurden das Grundstück und Gebäude des als Berufsschulzentrum vereint werden. 15,62 Mio. ehemaligen Kaufhofs in der Königstraße (28,14 Mio. € wurden hierfür verwendet. €) sowie das zugehörige Parkhaus (3,25 Mio. €). Für die Errichtung des bereits erwähnten Berufsschulzentrums gingen Grundstücke in der Colmberger - Straße in den Besitz der Stadt über (11,39 Mio. €). Die Positionen Wohnbauten (+ 0,14 Mio. €) und
Den Zugängen und Umbuchungen (101,66 Mio. €)
stehen Abgänge sowie Wertberichtigungen aus Ab
schreibungen und Abgängen und Umbuchungen in
Höhe von 17,84 Mio. € entgegen.
Betriebsgebäude (-0,26 Mio. €) veränderten sich
vergleichsweise gering.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 874.110.864,52 | 870.995.921,81 |
| 542.656.675,39 | 555.044.114,39 |
| 73.429.892,00 | 82.447.864,00 |
| 697.948,00 | 779.754,00 |
| 161.617.551,00 | 156.530.475,00 |
| 1.652.512.930,91 | 1.665.798.129,20 |
3. Infrastrukturvermögen (Sachanlagen im Gemeinge-
brauch)
Grund und Boden des Infrastrukturvermögens
Brücken, Tunnel, sonstige Bauten des Infrastrukturvermögens
Gleisanlagen mit Streckenausrüstung Versorgungsnetze
Straßen, Wege, Plätze und Verkehrslenkungsanlagen
Summe
Die Bilanzposition Infrastrukturvermögen (Sach- Der Teilbereich Grund und Boden verzeichnet hinanlagen im Gemeingebrauch) verringert sich um gegen einen Zugang von 3,11 Mio. €, der im Wesent- 13,29 Mio. €. lichen auf folgende Zugänge zurückzuführen ist:
Nähe Dr.-Luise-Herzberg-Straße (1,4 Mio. €): Fläche Zugänge beliefen sich auf lediglich 99 Tsd. €, hauptfür den entstehenden Stadtteil Lichtenreuth, der sächlich investiert in Zugzielanzeiger sowie Stromauch Standort der Technischen Universität Nürnberg versorgung. Die Wertberichtigungen durch Abschreiwird; Wiesbadener Straße (682 Tsd. €): Grundstück bungen belaufen sich auf 8,27 Mio. €. im Rahmen der Umlegung für das Gewerbegebiet Im Bereich Straßen, Wege, Plätze kommt es zu ei- Schmalau Südost; diverse Flächen in Schoppershof ner Erhöhung um 5,09 Mio. €. Finanziert wurden folund Erlenstegen (462 Tsd. €): unentgeltliche Übergende Maßnahmen: Ausbau der Gebersdorfer tragung durch die Joseph-Stiftung. Straße zwischen Rangaustraße und Felsenstraße Im Bereich Brücken, Tunnel und sonstige Bauten (4,5 Mio. €), Neugestaltung der Scheurlstraße (1,98 ist ein Rückgang i. H v. 12,39 Mio. € zu verzeichnen. Mio. €), Sanierung Niederspannungsnetz/Kabellei- Die Zugänge (7,6 Mio. €) und Umbuchungen (10,18 tungstiefbau beim Großmarkt (1,06 Mio. €), Bus- Mio. €) entstehen u. a. durch folgende Maßnahmen: schleuse Regensburger Straße (0,85 Mio. €). Baumwipfelpfad Tiergarten (3,35 Mio. €), Außenan- Den Zugängen und Umbuchungen (17,67 Mio. €) lage Schulcampus Maiacher Straße (2,31 Mio. €), stehen Wertberichtigungen durch Abschreibungen in Erneuerung der Notrufanlagen U-Bahn Nürnberg- Höhe von 12,42 Mio. € gegenüber. Fürth (1,61 Mio. €), Erneuerung Fahrtreppen Mug- Beim Infrastrukturvermögen insgesamt stehen den genhof (0,87 Mio. €) und Lorenzkirche (0,6 Mio. €) Zugängen (20,24 Mio. €) und Umbuchungen (18,81 sowie Stadtgrenze (314 Tsd. Euro), Fontänenbrun- Mio. €) Anlagenabgänge (16,33 Mio. €) und Wertbenen Aufseßplatz (0,83 Mio. €). richtigungen aus Abschreibungen in Höhe von 50,8 Die Wertberichtigungen durch Abschreibungen be- Mio. € sowie Abschreibungen durch Abgänge in tragen 30,03 Mio. €. Höhe von 14,8 Mio. € entgegen. Bei den Gleisanlagen mit Streckenausrüstung kommt es zu einem Rückgang von 9,02 Mio. €. Die
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 9.031.818,00 | 9.174.450,00 |
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
| € | |
| 395.141.582,90 | 394.833.718,19 |
| 658.352,55 | 658.352,55 |
| 395.799.935,45 | 395.492.070,74 |
4. Bauten auf fremden Grund und Boden
Bauten auf fremden Grund und Boden
5. Kunstgegenstände, Baudenkmäler
Kunstgegenstände Baudenkmäler
Summe
Die Bilanzposition der Kunstgegenstände wächst Kunstwerk D.I.S.C.O, das Ina Weber zu Ehren des im Vergleich zum Vorjahr um 308 Tsd. € an. Dazu Symposiums Urbanum Nürnberg 71 geplant hat (34 zählen u.a. das 25 Meter hohe Kunstwerk „AHOI“ auf Tsd. €). dem Maiacher Schulcampus (84 Tsd. €) und das
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 8.546.302,00 | 8.937.184,00 |
| 5.123.419,00 | 3.837.614,00 |
| 2.813.534,00 | 3.194.665,00 |
| 23.062.432,00 | 23.298.843,00 |
| 75.064.277,10 | 70.830.245,50 |
| 0,00 | 0,00 |
| 106.063.662,10 | 101.161.367,50 |
| 627.603.008,24 | 521.755.237,48 |
6. Fahrzeuge
Fahrzeuge
7. Maschinen und technische Anlagen, Geschäftsaus-
stattung
Maschinen Technische Anlagen Betriebsvorrichtungen Betriebs- und Geschäftsausstattung Geringwertige Wirtschaftsgüter (ab 2008)
Summe
8. Anlagen im Bau
Anlagen im Bau
Die Anlagenklasse Fahrzeuge verzeichnet einen - Erstausstattung Schulzentrum Maiacher Straße Rückgang um 0,39 Mio. €. Den Zugängen (0,93 Mio. (2,95 Mio. €) €) und Umbuchungen (0,43 Mio. €) stehen Abgänge - Erstausstattung Grundschule Forchheimer Straße (1,3 Mio. €) und Wertberichtigungen aus Abschrei- (1,45 Mio. €) bungen (1,77 Mio. €) und Abgängen (1,28 Mio. €) ge- - Ein neues städtisches Rechenzentrum wurde bei genüber. Die beträchtlichsten Anschaffungen waren der Firma Noris Network in Betrieb genommen. Es ein Hako Multicar für den Westfriedhof (0,13 Mio. €) löst den bisherigen Standort in der Innenstadt ab (1 sowie ein FUSO LKW (0,1 Mio. €), der als Spielmobil Mio. €) „Mobbl“ eingesetzt wird. Der erheblichste Abgang - Verschiedene Unterrichtsmittel Berufsschule Auwar der Verkauf eines Liebherr Feuerwehrkrans (- gustenstraße (0,61 Mio. €) 0,66 Tsd. €). - Diverse Kinderspielgeräte stadtweit (0,53 Mio. €) Die Anlagenklasse Maschinen und technische An- Den Zugängen (16,32 Mio. €) und Umbuchungen lagen, Geschäftsausstattung entwickelte sich nach (1,01 Mio. €) stehen Abgänge (4,96 Mio. €) und Wertoben (4,9 Mio. €), da die Wertsteigerungen aus Zu- berichtigungen aus Abschreibungen (13 Mio. €) gegängen und Umbuchungen die Wertberichtigungen genüber. aus Abschreibungen und Abgänge übersteigen. Keine Veränderung gibt es bei den Geringwertigen Der Bereich Maschinen steigt um 1,29 Mio. € an. Ur- Wirtschaftsgütern. Diese sind seit 2023 vollständig sächlich hierfür ist die Erneuerung und Ertüchtigung abgeschrieben. Aufgrund einer Gesetzesänderung der Kältetechnik der Integrierten Leitstelle der Feuer- entfällt seit dem 01.01.2019 die Inventarisierung von wehr in der Regenstr. 8 (1,22 Mio. €). Die Wertbe- beweglichem und immateriellem Sachanlagevermörichtigungen aus Abschreibungen betragen 0,44 Mio. gen unterhalb der Wertgrenze von 800 € netto. €. Die Anlagenklasse Anlagen im Bau erhöht sich auf- Die technischen Anlagen (- 0,38 Mio. €) und die Be- grund noch nicht fertiggestellter Baumaßnahmen um triebsvorrichtungen (- 0,24 Mio. €) sinken moderat. 105,85 Mio. €. Den Zugängen in Höhe von 226,71 Mio. € stehen Umbuchungen im Wert von 120,87 Am stärksten ist der Zuwachs bei der Betriebs- und Mio. € gegenüber. In den Zugängen finden sich vor
Geschäftsausstattung (+ 4,23 Mio. €). Folgende
allem große, über Jahre erstreckende Investitionsbedeutende Anschaffungen wurden getätigt: vorhaben. Dazu zählen u.a. folgende:
Neubau des Schulzentrums Südwest (18,18 Mio. €), Neubau einer 5-zügigen Grundschule mit einem 12- Die Erweiterung der U-Bahnlinie U3 - Bauabschnitt gruppigen Kinderhort und einer 2-fach-Turnhalle 2.2 im Südwesten von Kleinreuth bei Schweinau bis (7,24 Mio. €) sowie Neubau mit vier Kindergarten- Gebersdorf (17,6 Mio. €), Neubau Grundschule mit gruppen und eine zusätzliche Schulvorbereitende Kombiplätzen und Kinderhort Fürreuthweg 95 (14,66 Einrichtung (SVE) (3,66 Mio. €), Neubau Ludwig-Uh- Mio. €), Grundschule Reutersbrunnenstraße: Neuer land-Grundschule (6,7 Mio. €), Neubau des Martin- Hort und neue Unterrichtsräume (11,63 Mio. €), Sa- Behaim-Gymnasium (6,23 Mio. €), Neubau nierung der Hafenbrücken (8,89 Mio. €), Neuer BOS/FOS B13 (5,49 Mio. €), Generalsanierung U- Grundschulstandort im Nürnberger Westen (8,22 Bahnhof Muggenhof (4,54 Mio. €) u.v.m. Mio. €), Erasmusstraße in Großreuth bei Schweinau:
A. III. Finanzanlagen
| Anteile an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen | Ansatz in Höhe der Kapitaleinlage und ggf. Sacheinlage, ggf. vermin- dert um Abschreibungen. Bei fehlender Kapitaleinlage (z.B. Zweckver- bände, bestimmte Sondervermögen und bei vollständiger dauernder Wertminderung) zum Erinnerungswert von 1 € |
|---|---|
| Wertpapiere des Anlagevermögens | Ansatz zum Nennwert, ggf. vermindert um Abschreibungen |
| Versorgungsrücklage | Ansatz zu Anschaffungskosten |
| Ausleihungen | Ansatz zum Nominalbetrag abzüglich Tilgungen, ggf. vermindert um Abschreibungen |
| Anteilsbesitz in % (31.12.2024) | 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|---|
| 0,00 | 0,00 | 0,00 |
| 100,00 | 430.000,00 | 430.000,00 |
| 100,00 | 101.446.373,37 | 101.446.373,37 |
| 100,00 | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 100,00 | 25.600,00 | 25.600,00 |
| 100,00 | 2.759.442,28 | 2.759.442,28 |
| 100,00 | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 100,00* | 25.895,92* | 25.895,92* |
| 100,00 | 930.879,53 | 930.879,53 |
| 100,00 | 204.200.000,00 | 204.200.000,00 |
| 100,00 | 25.000,00 | 25.000,00 |
| 70,89 | 320.999.933,89 | 320.999.933,89 |
1. Verbundene Unternehmen
IGZ Innovations- und Gründerzentrum Nürnberg- Fürth-Erlangen GmbH FK lee-Center Existenzgründungszentrum GmbH Kommunalunternehmen Klinikum Nürnberg NOA.kommunal GmbH Noris Arbeit gGmbH (NOA) noris inklusion gemeinnützige GmbH NürnbergStift Service GmbH Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Nürnberg Stadion-Nürnberg-Betriebs-GmbH Städtische Werke Nürnberg GmbH (StWN) wbg Immohold Verwaltungs-GmbH wbg Nürnberg GmbH Immobilienunternehmen
| 49,00 | 33.316.388,82 | 33.316.388,82 |
|---|---|---|
| 60,00 | 15.000,00 | 0,00 |
| 664.224.513,81 | 664.209.513,81 |
WBG Nürnberg Beteiligungs GmbH Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
Summe
Die Anteile der Stadt Nürnberg an der Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH wurden in 2024 von Anteilen an Beteiligungen auf Anteile an verbundene Unternehmen umgebucht.
| Anteilsbesitz in % (31.12.2024) | 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|---|
| 1,00 | 255,65 | 255,65 |
| 50,00 | 31.083.418,02 | 31.083.418,02 |
| 35,00 | 8.750,00 | 8.750,00 |
| 19,00 | 291.650,00 | 291.650,00 |
| 50,0 | 1,00 | 1,00 |
| 1,10 | 1,00 | 1,00 |
| 49,969 | 123.336.399,8 | 113.336.399,80 |
| 0,14 | 2.500,00 | 2.500,00 |
| 0* | 0,00* | 1.635,12* |
| --- | 5.000,00 | 5.000,00 |
| --- | 2.491.907,00 | 2.491.907,00 |
| 0,75 | 766,94 | 766,94 |
| 8,00 | 8.000,00 | 8.000,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
1. Beteiligungen (inkl. Zweckverbände)
Afk – Aus- und Fortbildungskanäle GmbH für elektronische Medien
Flughafen Nürnberg GmbH Gesellschaft für kulturelle Freiräume Hafen Nürnberg-Roth GmbH Kunst- und Kulturpädagogisches Zentrum (KpZ) Landesgewerbeanstalt Bayern Nürnberg NürnbergMesse GmbH Partnerschaften Deutschland - Berater der öffentlichen Hand GmbH
Projektentwicklungsgesellschaft der Stadt Nürnberg
Stiftung „Internationale Akademie Nürnberger Prinzipien“
Stiftung Staatstheater Nürnberg WISO-Führungskräfte-Akademie (WFS) Zollhof Betreiber GmbH Planungsverband Region Mittelfranken Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarmierung
Zweckverband Gewerbepark Nürnberg-Feucht Zweckverband Hochschule für Musik Zweckverband kommunale Verkehrsüberwachung (KVÜ)
Zweckverband Sondermüllentsorgung Mittelfranken ---
| --- | 1,00 | 1,00 |
|---|---|---|
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1,00 | 1,00 |
| --- | 1.000,00 | 0,00 |
| 60,00 | 0,00 | 15.000,00 |
| 157.229.662,41 | 147.243.662,41 |
Zweckverband Sparkasse Nürnberg Zweckverband Stadt-Umland-Bahn Zweckverband Tierkörperbeseitigung Nordbayern Zweckverband Verkehrsverbund Großraum Nürnberg Zweckverband Wasserversorgung Schwarzachgruppe
Zweckverband zur Abwasserbeseitigung im unteren Schwarzachtal
Zweckverband zur Wasserversorgung des Knoblauchslandes
Bayerische Kommunale IT Einkaufsgenossenschaft eG
Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
Summe
Bei der NürnbergMesse GmbH wurde im Berichts- Die Anteile der Stadt Nürnberg an der Landesgartenjahr eine Kapitaleinlage in Höhe von 10 Mio. € einge- schau Nürnberg 2030 GmbH wurden in 2024 von Anbracht. teilen an Beteiligungen auf Anteile an verbundene Unternehmen umgebucht. Die Stadt Nürnberg ist seit 2024 Mitglied der Bayerischen Kommunalen IT Einkaufsgenossenschaft eG (BayKIT eG).
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 1,00 | 1,00 |
| 1,00 | 1,00 |
| 6.280.240,00 | 6.280.240,00 |
| 7.998.102,24 | 7.998.102,24 |
| 24.174.684,58 | 21.953.396,61 |
| 6.700.000,00 | 6.700.000,00 |
| 45.153.028,82 | 42.931.740,85 |
1. Sondervermögen
Abfallwirtschaft und Stadtreinigungsbetrieb Nürnberg (ASN)
Stadtentwässerung und Umweltanalytik (SUN)
Frankenstadion Nürnberg (FSN)
NürnbergBad (NüBad)
NürnbergStift (NüSt)
Servicebetrieb Öffentlicher Raum Nürnberg (SÖR)
Summe
Die Zunahme des Beteiligungsbuchwertes beim Ei- aus der Sacheinlage von Grundstücken in den Eigenbetrieb NürnbergStift um rund 2,2 Mio. € resultiert genbetrieb NürnbergStift. Dies betrifft Grundstücke
am Sebastianspital in Nürnberg-Veilhof. Grund hier- Die Neuzuordnung der Grundstücke wurde durch für war eine erforderliche Korrektur der Zugehörigkeit den Stadtrat am 19.07.2023 beschlossen. Infolgeder Grundstücke entsprechend der tatsächlichen dessen wurde die Verschiebung der relevanten Nutzung zwischen dem Eigenbetrieb und der Kern- Grundstücksteile zwischen der Kernstadt und Nürnstadt aufgrund veränderter Nutzung seit dem Grün- bergStift im Rechnungswesen umgesetzt. Im Saldo dungszeitraum des Eigenbetriebs NürnbergStift. Un- ergab sich aus der Verrechnung der Grundstückster anderem wurde ein Teil des ursprünglich NüSt zu- transaktionen ein Grundstückszugang beim Nürngeordneten Grundstücks mit einem Kinderhort be- bergStift, welcher als Sacheinlage beim Eigenbetrieb baut, was eine Verschiebung zur Kernstadt erforder- abgewickelt wurde. Damit fand kein Zahlungsmittellich machte – andererseits waren bereits durch NüSt fluss zwischen der Stadt und dem Eigenbetrieb statt. genutzte Grundstücke noch im Vermögen der Kern- Im Gegenzug erhöhte sich die Kapitalrücklage im stadt enthalten, die zu NüSt zu übertragen waren. Jahresabschluss des Eigenbetriebes NürnbergStift.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 1.197.940,32 | 1.192.657,25 |
| 1.683.004,89 | 1.626.972,47 |
| 921.956,56 | 839.511,49 |
| 1.282.088,25 | 1.234.136,11 |
| 4.073.382,76 | 3.911.741,51 |
| 81.029,87 | 77.958,85 |
| 274.153,58 | 260.322,78 |
| 1.005.359,84 | 977.153,52 |
| 177.193,56 | 172.092,04 |
| 67.040,57 | 58.221,97 |
| 2.032.703,22 | 2.066.216,79 |
| 239.088,15 | 224.621,75 |
| 98.236,60 | 87.704,60 |
| 125.885,23 | 116.901,23 |
| 144.034,63 | 130.767,18 |
| 309.340,80 | 298.993,30 |
| 276.907,78 | 113.632,00 |
2. Sonstige Wertpapiere
Stiftung „Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschenrechte“
Heinrich und Amalie Lang-Stiftung
Eberhard und Fanny Ermann'sche Stiftung
Otto Lauterbach-Stiftung
Marie-Hack-Stiftung
Fritz und Eugenie Übelhör-Stiftung
Andreas-Winterbauer-Stiftung
Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten
Andreas-Staudt-Stiftung
Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stiftung
Johann und Liselotte Lehner Stiftung
Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung
Spaeth-Falk-Hammerbacher-Stiftung
Bärbel Schröder - und Claus Schmidt Stiftung
Auxiliar-Stiftung
Gustav Riedner – Karl Weißmann - Stipendienstiftung
Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung
| 148.731,75 | 144.032,23 |
|---|---|
| 592.154,23 | 563.656,99 |
| 233.402,96 | 219.892,08 |
| 332.809,02 | 177.232,23 |
| 731.160,92 | 713.045,66 |
| 125.240,50 | 135.283,00 |
| 569.948,17 | 555.295,70 |
| 525.638,42 | 510.858,03 |
| 43.900,80 | 43.185,60 |
| 39.502,18 | 37.618,90 |
| 1.972.931,81 | 1.956.569,93 |
| 518.771,06 | 505.062,90 |
| 829.194,94 | 807.516,94 |
| 95.350,00 | 131.916,00 |
| 28.531,13 | 28.503,13 |
| 387.605,00 | 380.210,00 |
| 1.960.819,49 | 1.738.761,29 |
| 400.000,00 | 379.600,00 |
| 0,00 | 0,00 |
| 988.500,00 | 0,00 |
| 24.513.538,99 | 22.417.845,45 |
Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung
Margarete-Weigel-Stiftung
Leonhard Wagner Stiftung
Marie und Hugo Lemnitzer-Stiftung
Ernst und Berta Wurzer Stiftung
Werner und Elisabeth Krauß Stiftung
Adolf-und-Gertraud-Müller-Stiftung
Erwin-und-Monika-Telle-Stiftung
Dorothea-Herzog-Kulturstiftung
Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur
Erich und Grete Berwind Stiftung
Stiftung Klinikum Nürnberg
Mathilde-Gottschalk-Stiftung
Georg und Gisela Gottschalk Stiftung
Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst
Pocket-Opera-Company-Stiftung Nürnberg
Stamm-Schmitt-Stiftung
Peter H. Richter Stiftung
Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung
Kunststiftung Kertz
Summe
Der Bestand an „Sonstigen Wertpapieren“ der Die Zugänge in 2024 betragen insgesamt rd. 5.152 rechtlich unselbstständigen Stiftungen erhöhte sich T€. Sie beinhalten neben der Wiederanlage endfälvon 2023 auf 2024 um 2.096 T€ auf rd. liger oder verkaufter Wertpapiere auch die Anlage 24.514 T€. Bei den Bestandsveränderungen wird von liquiden Mitteln, welche als Inflationsausgleich auf die abgerechneten Wertpapieraufträge abge- dienen. stellt. Darin sind auch die realisierten Kursge- Die Abgänge belaufen sich auf rd. 3.688 T€ (zu Anwinne/-verluste enthalten, welche über die Ergebschaffungswerten). Zusätzlich wurden Abschreinisse aus Vermögensumschichtungen abzubilden sind.
bungen (buchmäßige Abwertungen) zum Bilanzstichtag in Höhe von 105 T€ und buchmäßige Zuschreibungen in Höhe von ca. 811 T€ getätigt.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 34.957.630,26 | 34.957.630,26 |
| 5,90 | 5,90 |
| 34.957.636,16 | 34.957.636,16 |
3. Versorgungsrücklage
Bayerischer Pensionsfonds (Versorgungsrücklage)
Versorgungsrücklage (noch anzulegen)
Summe
Dieser Posten enthält die von der Stadt Nürnberg Pensionsfonds (einem thesaurierenden Spezialnach dem BayVersRücklG der Versorgungsrücklage fonds) angelegt wurden. Seit dem 01.01.2018 bezugeführten Beträge, die in Anteile am Bayerischen steht keine gesetzliche Verpflichtung mehr zur Anlage. Eine Neuanlage unterblieb daher.
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 6.993.240,00 | 6.993.240,00 |
| 6.993.240,00 | 6.993.240,00 |
4. Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Ausleihungen an verbundene Unternehmen
Summe
In den „Ausleihungen an verbundene Unternehmen“ ist ein Darlehen an das Kommunalunternehmen Klinikum ausgewiesen, das nicht regulär getilgt wird.
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 545.490,00 | 0,00 |
| 545.490,00 | 0,00 |
4. Ausleihungen an Beteiligungen
Ausleihungen an Beteiligungen
Summe
In 2024 wurde ein Darlehen an die Hafen Nürnberg- Hierzu ging im selben Jahr bereits die erste Tilgungs- Roth GmbH mit Nennbetrag 606 TEUR ausbezahlt. rate ein.
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 4.900.000,00 | 5.800.000,00 |
| 4.900.000,00 | 5.800.000,00 |
4. Ausleihungen an Sondervermögen
Ausleihungen an Sondervermögen
Summe
Bei der Ausleihung an Sondervermögen handelt es im Rahmen der Eigenbetriebsgründung. Die Darlesich um eine Darlehensforderung gegenüber dem Ei- hensforderung reduzierte sich im Haushaltsjahr um genbetrieb SÖR für die Übertragung des für SÖR be- die geleisteten Tilgungsraten. triebsnotwendigen Vermögens abzüglich der zugehörigen Schulden von der Stadt an den Eigenbetrieb
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 0,00 | 60.617,22 |
| 16.046.082,11 | 14.713.363,68 |
| 500,00 | 500,00 |
| 16.046.582,11 | 14.774.480,90 |
4. Sonstige Ausleihungen und Genossenschaftsanteile
Verkaufte Darlehensforderungen
Sonstige vergebene Darlehensforderungen
Genossenschaftsanteile
Summe
Bei den verkauften Darlehen handelt es sich um zins- Bilanzstichtag hat sich der Bestand auf Null reduverbilligte Darlehensforderungen des sozialen Woh- ziert, da im Berichtsjahr alle noch bestehenden Darnungsbaus, welche im Jahr 1996 an eine Bank ver- lehen planmäßig getilgt wurden. kauft wurden. Im Forderungskaufvertrag wurde ver- Der Posten „Sonstige vergebene Darlehensforderuneinbart, dass die Stadt Nürnberg weiterhin die Darlegen“ beinhaltet im Wesentlichen Wohnungsbaudarhen verwaltet; die halbjährig eingehenden Zins- und lehen, Reparaturdarlehen zur Verbesserung der Tilgungsbeträge stehen der Bank zu und werden von Wohnverhältnisse, Arbeitgeberdarlehen und Darleder Stadt Nürnberg weitergeleitet. Die vertraglichen hen für experimentellen Wohnungsbau. Die Erhö- Vereinbarungen zwischen der Stadt Nürnberg und hung des Bestandes um kumuliert rund 1,3 Mio. € den Darlehensnehmern blieben hierbei unberührt. gegenüber dem Vorjahr resultiert aus verschiedenen Bilanziell wurde der Sachverhalt in der Weise abge- Neuausreichung in Höhe von insgesamt rd. bildet, dass je eine Forderung und eine Verbindlich- 2,3 Mio. €, Tilgungen in Höhe von rd. 1 Mio. € und keit in gleicher Höhe erfasst wurden, die unter Beder Zuschreibung für ein unverzinsliches Darlehen. rücksichtigung der Tilgungen fortgeschrieben werden. Die entsprechende Verbindlichkeit ist unter der Die Stadt Nürnberg hält einen Anteil an der Einkaufs- Position „Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen genossenschaft deutscher Städte im Wert von 500 €. gleichkommen“ (Passiva D.2.) ausgewiesen. Zum
B. Umlaufvermögen
B. I. Vorräte
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 653.359,65 | 568.918,67 |
| 33.337.911,54 | 33.154.651,00 |
| 33.991.271,19 | 33.723.569,67 |
Vorräte
Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertigungsmaterial, fertige Erzeugnisse
Grundstücke
Summe
Die Bestandsveränderung (+ 84 T€) der Position Es erfolgten Umbuchungen aus dem Anlagevermö- Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe, Fertigungsmate- gen in Höhe von insgesamt 0,95 Mio. €. Darunter falrial, fertige Erzeugnisse ist vor allem den Inven- len diverse Grundstücke in Großgründlach (572 Tsd. turergebnissen bei KuM (Spielzeugmuseum, Doku- €), am Westfriedhof (130 Tsd. €) sowie in Großreuth mentationszentrum, Museum für Industriekultur), (99 Tsd. €). dem Stadtarchiv und der Kunsthalle geschuldet. Die Abgänge belaufen sich auf 1,01 Mio. €. Veräu- Der Bilanzposition Grundstücke des Umlaufver- ßert wurden unter anderem Grundstücke in Wöhrd mögens sind Liegenschaften zugeordnet, die nicht (Cramer-Klett-Straße 100: 685 Tsd. €), in der Nähe der dauernden Aufgabenerfüllung dienen (vgl. Bek. der Gundelfinger Straße (173 Tsd. €) sowie in Almosd. BayStMI vom 03.03.2014, Az. IB4-1512.5-25). hof (Bühlfeld: 114 Tsd. €).
B. II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
| 31.12.2024 € | 31.12.2023 € |
|---|---|
| 10.843.846,74 | 9.096.755,68 |
| 2.415.855,32 | 3.296.594,87 |
| 97.585.549,04 | 76.040.170,09 |
| 2.367.348,97 | 2.406.166,29 |
| 113.212.600,07 | 90.839.686,93 |
1. Abgabenforderungen
Gebührenforderungen
Beitragsforderungen
Steuerforderungen
Sonstige öffentlich-rechtliche Forderungen
Summe
Die Außenstände bei Abgabenforderungen erhöhten bzw. langjähriger Außenstand) sowie Pauschalwertsich im Vergleich zum Vorjahr um 22,4 Mio. €. Der berichtigungen des restlichen Forderungsbestands größte Anstieg ist bei den Steuerforderungen (+21,5 berücksichtigt. Mio. €) zu verzeichnen. Bei den ausgewiesenen Be- Die Summe der Einzel- und Pauschalwertberichtiträgen sind Einzelwertberichtigungen kritischer Forgungen belief sich bei den Steuerforderungen im Bederungen (Insolvenzanmeldung des Schuldners
richtsjahr auf einen Betrag von 55,8 Mio. € und er- bei den Beitragsforderungen 1,3 Mio. € und bei den höht sich somit gegenüber dem Vorjahr um 7,6 Mio. sonstigen öffentlich-rechtlichen Forderungen 0,8 €. Bei den Gebührenforderungen wurden 3,1 Mio.€, Mio.€ wertberichtigt.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 5.311.708,41 | 5.779.543,34 |
| 5.311.708,41 | 5.779.543,34 |
2. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Privatrechtliche Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
Summe
Die privatrechtlichen Forderungen aus Lieferungen Pauschalwertberichtigungen betragen hierbei 1 Mio. und Leistungen (darunter fallen z. B. Forderungen € (Vorjahr: 0,9 Mio. €). aus Miet- und Pachtverträgen, Erbbaurechtsvereinbarungen u.v.m.) verringern sich gegenüber dem Stichtag 31.12.2023 um 0,5 Mio. €. Die Einzel- und
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 4.182.907,77 | 909.455,93 |
| 19.024.920,57 | 0,00 |
| 10.801.446,39 | 10.631.446,83 |
| 250.227,26 | 755.256,08 |
| 34.259.501,99 | 12.296.158,84 |
3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Forderungen gegen verbundene Unternehmen
Kontokorrentkonto Klinikum
Kontokorrentkonto noris inklusion gGmbH
Kontokorrentkonto Noris Arbeit gGmbH (NOA)
Summe
Bei den Forderungen gegen verbundene Unterneh- Mio. € aufgrund der laufenden Bautätigkeiten. Gemen war 2024 im Vergleich zu 2023 ein Zuwachs von rade bei den Kontokorrentkonten der städtischen 22 Mio. € zu verzeichnen. Der größte Anstieg erfolgte Töchter kommt es generell zu starken Schwankundabei auf dem Kontokorrentkonto Klinikum mit 19 gen.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 6.900,27 | 269.925,44 |
| 6.900,27 | 269.925,44 |
3. Forderungen gegen Beteiligungen
Forderungen gegen Beteiligungen
Summe
Im Vorjahr wurde unter dieser Position noch das hauptursächlich für die Minderung der Forderungen Kontokorrentkonto für die NüSt Service GmbH (0,25 gegen Beteiligungen gegenüber dem Vorjahreswert Mio. € zum 31.12.2023) ausgewiesen. Nun wird die- um 0,27 Mio. € ist. ses wieder unter den Verbindlichkeiten geführt, was
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 5.496.081,76 | 5.230.045,51 |
| 17.154.000,55 | |
| 6.492.526,25 | |
| 2.484.416,72 | 794.962,92 |
| 0,00 | 169.532,37 |
| 0,00 | 0,00 |
| 450.000,00 | 200.000,00 |
| 14.923.024,73 | 23.548.541,35 |
3. Forderungen gegen Sondervermögen
Forderungen gegen Sondervermögen
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik (SUN)
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb NürnbergStift (NüSt)
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb NürnbergBad (NüBad)
Kontokorrentkonto Flughafen
Kontokorrentkonto Urbane Gartenschau
Summe
Nachdem die Kontokorrentkonten der Eigenbetriebe SUN konnte die im Vorjahr aufgrund starker Investiund Sondervermögen je nach Saldo zum Stichtag tionstätigkeit intensive Inanspruchnahme merklich entweder unter dieser Position oder bei negativem zurückfahren (-10,7 Mio. €), beim Eigenbetrieb NüSt Saldo unter den Verbindlichkeiten aus Krediten aus- hingegen stieg die Inanspruchnahme um 1,7 Mio. €. gewiesen werden, ändern sich die hier aufgeführten Betriebsmittelkonten je nach Stand zum Stichtag. Im Vergleich zum Vorjahr verringert sich diese Position um 8,6 Mio. €. Insbesondere der Eigenbetrieb
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 31.746.037,44 | 20.694.649,23 |
| 18.007.594,28 | 17.532.478,18 |
| 5.232.529,58 | 12.997.588,62 |
| 890.987,17 | 724.524,75 |
| 127.914,97 | 113.877,78 |
| 903.309,44 | 1.274.198,41 |
| 149.175,36 | 14.454,43 |
4. Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und
Transferleistungsforderungen
Forderungen gegen den Bund
Forderungen gegen das Land
Forderungen gegenüber Gemeinden und Gemeindeverbänden
Forderungen gegenüber Zweckverbänden
Forderungen gegenüber Sozialversicherungsträgern
Forderungen gegenüber sonstigen öffentl. Sonderrechnungen
Forderungen gegenüber privaten Unternehmen
| 7.380.341,49 | 7.322.788,73 |
|---|---|
| -956.630,59 | |
| -1.167.164,74 | |
| 63.270.724,99 | 59.717.929,54 |
Forderungen gegenüber übrigen Bereichen
Wertberichtigungen zu den Forderungen gegenüber dem öffentlichen Bereich und Transferleistungsforderungen
Summe
Zum Bilanzstichtag 31.12.2024 nahm die Gesamtfor- Dem entgegen steht die Verminderung der Fordederungen der Position Forderungen gegenüber dem rungen gegenüber Gemeinden und Gemeindeveröffentlichen Bereich und Transferleistungsforderun- bänden um 7,8 Mio. €. Hiervon beruhen 6 Mio. € auf gen im Vergleich zum Vorjahr um 3,6 Mio. € zu. In- der Abnahme von Forderungen aus Gastschulbeitränerhalb der einzelnen Forderungspositionen erga- gen. ben sich teilweise starke Veränderungen. Die Forde- Die Einzel- und Pauschalwertberichtigungen im Berungen gegen den Bund nahmen um 11,1 Mio. € zu. reich der sonstigen öffentlich-rechtlichen Forderun- Dies resultiert aus den noch ausstehenden Erstatgen und Transferleistungsforderungen belaufen sich tungen nach dem SGB XII (Grundsicherung im Alter für 2024 auf 1,2 Mio. €. und bei Erwerbsminderung) und dem Bürgergeld.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 179.956,78 | 66.874,15 |
| 59.012.121,43 | 49.034.534,90 |
| 2.061.988,24 | 2.144.574,79 |
| 0,00 | 0,00 |
| -365,00 | -365,00 |
| 6.785.658,70 | 7.062.689,98 |
| 68.039.360,15 | 58.308.308,82 |
5. Sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen gegen Mitarbeitende
Andere sonstige Vermögensgegenstände
Umsatzsteuer/Vorsteuer-Rückforderung
Noch nicht ausgeglichener Lieferantenskonti
Durchlaufende Gelder
Verrechnungskonten
Summe
Die Summe der Sonstigen Vermögensgegenstände Unter der Position „Forderungen gegen Mitarbeierhöht sich gegenüber dem Vorjahr um 9,8 Mio. €. tende“ werden Vorschüsse, Dauervorschüsse, Über- Stark schwankend sind hier unter anderem die „An- zahlungen aus laufenden Bezügen und Rückfordederen sonstige Vermögensgegenstände“. Diese wer- rungen aus Überzahlungen ausgewiesen. den im Anschluss näher erläutert. Die Position „Noch nicht ausgeglichener Lieferantenskonto“ ist aufgrund des Saldos zum Bilanzstichtag unter den Verbindlichkeiten ausgewiesen.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 48.544.279,73 | |
| 58.522.552,46 | |
| 310.000,00 | 310.000,00 |
| 1.404,85 | 1.404,85 |
| 178.164,12 | 178.850,32 |
| 0,00 | 0,00 |
| 59.012.121,43 | 49.034.534,90 |
Andere sonstige Vermögensgegenstände
Andere sonstige Vermögensgegenstände (Rechnungsabgrenzung)
Vorschuss Beihilfecenter Stadt Erlangen
Forderungen aus Kautionen und Darlehen (PKF)
Andere sonstige Vermögensgegenstände (Kautionen SHA)
Verrechnungskonto: Zahlungen PSCD für FI
Summe
„Andere sonstige Vermögensgegenstände“ sind Ge- ßerdem wird hier auch ein Freistellungsanspruch geschäftsvorfälle, die Erträge im abgelaufenen Ge- genüber dem Klinikum aufgrund bei der Stadt passischäftsjahr darstellen, jedoch erst nach dem Bilanz- vierter Pensions- und Beihilfeverpflichtungen ausgestichtag zu Einnahmen führen. Unter anderem han- wiesen. delt es sich dabei um Forderungen aus Gebühren Die Position erhöht sich zum Bilanzstichtag und Eintrittsgeldern, Zuweisungen und Kostenerstat- 31.12.2024 um 10 Mio. € im Vergleich zu 2023. tungen sowie Zinsen und Beteiligungserträgen. Au-
B. III. Wertpapiere des Umlaufvermögens
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 0,00 | 0,00 |
| 0,00 | 0,00 |
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Wertpapiere des Umlaufvermögens
Summe
B. IV. Liquide Mittel
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € 1.387.248,34 | 944.441,24 |
1. Kassenbestand/2. Bankbestand
Kassenbestand
| 31.719.410,10 | 83.375.530,13 |
|---|---|
| 200.603.322,09 | 385.603.515,97 |
| 233.709.980,53 | 469.923.487,34 |
Bankbestand (Zahlungsverkehr)
Bankbestand (Festgelder)
Summe
Die liquiden Mittel zum 31.12.2024 haben sich im Stadt Nürnberg im Jahr 2024 waren stets gewährleis- Vergleich zu 2023 um rund 236,2 Mio. € verringert. tet. Im Gesamtbestand zum 31.12.2024 sind ca. 74,8 Hier spiegelt sich eine veränderte Liquiditätsstrategie Mio. € enthalten, die per Saldo von Sondervermömit verringerten Kreditaufnahmen und Beständen wi- gen, Beteiligungen und Stiftungen bei der Stadt hinder. Die Zahlungsfähigkeit und die Liquidität der terlegt wurden (in der Bilanz ausgewiesen unter B.II.3 und D.2 (jeweils bei Kontokorrentkonten)“.
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
Das für die Anleihe und ein Darlehen aktivierte Disagio wird über die Laufzeit abgeschrieben.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 19.258.108,07 | 18.410.715,10 |
| 8.283.554,60 | 8.035.672,65 |
| 0,00 | 0,00 |
| 27.541.662,67 | 26.446.387,75 |
C. ARAP: Vorschüssig ausbezahlte Bezüge/Leistungen
Vorschüssig ausgezahlte Bezüge
Vorschüssig ausgezahlte Sozialhilfeleistungen SGB XII
Vorschüssig ausgezahlte Sozialhilfeleistungen SGB II
Summe
Der Rechnungsabgrenzungsposten „Vorschüssig zialhilfeleistungen nach dem SGB XII, die im Dezemausbezahlte Bezüge“ enthält vor allem Regelzahlun- ber 2024 im Voraus für den Monat Januar 2025 ausgen und Versorgungsbezüge für Januar 2025, die bezahlt wurden. Die Sozialhilfe nach SGB XII umbereits im Dezember 2024 ausbezahlt wurden. Die fasst die Hilfe zum Lebensunterhalt, die Grundsicheden Eigenbetrieben, dem Klinikum und dem Staats- rung im Alter und bei Erwerbsminderung, die Hilfen theater verauslagten Bezüge wurden jeweils als For- zur Gesundheit, die Eingliederungshilfe für behinderungen in die Bilanz eingestellt und sind in der ak- derte Menschen, die Hilfe zur Pflege, die Hilfe zur tiven Rechnungsabgrenzung nicht enthalten. Überwindung besonderer sozialer Schwierigkeiten und die Hilfe in anderen Lebenslagen. Die Position „Vorschüssig ausgezahlte Sozialhilfeleistungen SGB XII“ enthält zum 31.12.2024 die So-
Unter den Abgrenzungsposten für „Vorschüssig aus- sich um Beträge, die im Dezember 2024 gezahlt wurgezahlte Sozialhilfeleistungen SGB II“ sind Zahlun- den, tatsächlich aber bereits Leistungen für Januar gen an die Bundesagentur für Arbeit für Arbeitssu- 2025 sind. chende enthalten (Grundsicherung). Hier handelt es
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 12.847.034,56 | 14.871.854,81 |
| 12.847.034,56 | 14.871.854,81 |
C. ARAP
Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten
Summe
Unter dieser Position sind die sonstigen Ausgaben das Jahresergebnis nicht wesentlich beeinflussen erfasst, die vor dem Bilanzstichtag vorgenommen (vgl. Nr. 3.3.8 (3) AFB). wurden, aber erst nach diesem Tag Aufwendungen Die Summe der gebildeten sonstigen aktiven Rechdarstellen. Vorwiegend handelt es sich hierbei um nungsabgrenzungsposten schwankt naturgemäß. Im Vorauszahlungen für Zuschüsse, Ablösezahlungen, Vergleich zum Vorjahr hat sie sich um 2 Mio. € ver- Mieten sowie um Mitgliedsbeiträge. Aufgrund der mindert. Vielzahl an abgrenzungsrelevanten Fällen bei der Stadt Nürnberg wurde für die Rechnungsabgrenzung Einer der bisher größten Posten (rund 9 Mio. €), die eine Geringfügigkeitsgrenze in den Allgemeinen Fi- im Vorjahr bezahlten, aber für den Januar des Folgenanzwirtschaftsbestimmungen der Stadt Nürnberg jahres bestimmte Monatszahlung für die Kosten der (AFB) festgelegt. Danach wird bei jenen Sachverhal- Unterkunft nach SGB II, wurde in diesem Fall nicht ten auf eine Aktivierung verzichtet, bei denen der ab- im Dezember 2024, sondern bereits zutreffend in zugrenzende Betrag lediglich bis zu 3.000 € beträgt 2025 erfasst, daher erübrigte sich die Abgrenzung. und bei denen es sich um in ungefähr gleicher Höhe Stattdessen kamen andere Positionen, insb. der regelmäßig wiederkehrende Beträge handelt, die KUVB-Beitrag 2025 Beschäftigte/sonst. Vers (5,5 Mio. €) hinzu.
PASSIVA
A. Eigenkapital
| 31.12.2024 € (nach Ergebnisver- wendung) | 31.12.2023 € (nach Ergebnisver- wendung) |
|---|---|
| 665.278.406,28 | 665.278.406,28 |
| 993.351,40 | 993.351,40 |
| 23.693.753,94 | 22.124.353,94 |
| 7.472.742,36 | 6.941.670,20 |
| 2.966.199,01 | 2.936.715,19 |
| -261.134,99 | -1.009.960,97 |
| 700.143.318,00 | 697.264.536,04 |
1. – 6. Basiskapital
Basiskapital Stadt
Kapitalzuschuss (Bayerischer Pensionsfonds/ Versorgungsrücklage)
Grundstockvermögen nichtrechtsfähiger Stiftungen
Zustiftungen nichtrechtsfähiger Stiftungen
Zuführungen aus den Ergebnisrücklagen nichtrechtsfähiger Stiftungen
Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen nichtrechtsfähiger Stiftungen
Summe
A. I. Basiskapital
Das Basiskapital der Stadt hat sich im Jahr 2024 ge- Das Grundstockvermögen erhöhte sich um 1.600 genüber dem Vorjahr nicht verändert. T€. Dabei handelt es sich um die Grundstockausstattung für die Kunststiftung Kertz sowie für die Die Position „Kapitalzuschuss (Bayerischer Pensi- Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung. onsfonds/ Versorgungsrücklage)“ enthält die von den Eigenbetrieben, dem Klinikum und der Stiftung Die Zustiftungen ins Grundstockvermögen lagen bei „Staatstheater Nürnberg“ gezahlten Zuschüsse für 500 T€ und stammen aus mehreren Nachlassabdie von der Stadt gebildete Versorgungsrücklage für wicklungen sowie einzelner Zustiftungen. deren Beamte. Diese Zuschüsse sind als Kapitalzu- Die Position „Zuführungen aus der Ergebnisrückschuss zu behandeln und werden unter der Eigenlage“ enthält grundsätzlich Aufstockungen des Bakapitalposition „Kapitalzuschuss (Bayerischer Pensiskapitals der Stiftungen durch zusätzliche Wertpasionsfonds/ Versorgungsrücklage)“ ausgewiesen. pierankäufe aus Mitteln der Kapitalerhaltungsrückla- Ab dem 01.01.2018 besteht keine gesetzliche Vergen, um die reale Kapitalerhaltung (Inflationsauspflichtung zur Anlage in die Versorgungsrücklage gleich) sicherzustellen. mehr. Im Berichtsjahr wurde keine Zuführung vorgenommen, demzufolge wurden auch keine Erstattungen von den Töchtern eingefordert.
Die Position „Ergebnisse aus Vermögensumschich- det. Im Vorjahr wurden für die zu erwartenden Kurstungen“ enthält Gewinne abzüglich realisierter Kurs- verluste sonstige Rückstellungen nach § 74 Abs. 1 verluste aus dem Abgang von Finanzanlagen, die zu- Satz 2 KommHV-Doppik gebildet. Auch die Neutralisätzlich in Wertpapieren angelegt und im Rahmen sierung erfolgt über die Ergebnisse aus Vermögender Ergebnisverwendung dem Basiskapital zugeführt sumschichtungen. Durch die hohen buchmäßigen wurden. Daneben wurden die nicht realisierten Kurs- Zuschreibungen verbessert sich das Ergebnis aus gewinne bzw. -verluste zum Bilanzstichtag abgebil- Vermögensumschichtungen nichtrechtsfähiger Stiftungen.
A. II. Rücklagen
| 31.12.2024 € (nach Ergebnisver- wendung) | 31.12.2023 € (nach Ergebnisver- wendung) |
|---|---|
| 487.002.807,17 | 505.962.924,28 |
| 3.671.165,97 | 4.848.549,17 |
| 1.944.353,53 | 1.820.566,77 |
| 1.047.790,96 | 806.631,80 |
| 29.268,60 | 0,00 |
| 493.695.386,23 | 513.438.672,02 |
1. - 2. Rücklagen
Ergebnisrücklage
Sonderrücklage Energiesparfonds
Sonderrücklage für Zahngolderlöse (Friedhofsverwaltung)
Kapitalerhaltungsrücklage nichtrechtsfähiger Stiftungen
Rücklage für Immobiliensanierung (Stiftungen)
Summe
Die Ergebnisrücklage wird jährlich um die erzielten des Jahresüberschusses finden sich in den Erläute- Überschüsse und Verluste fortgeschrieben. Im Be- rungen zur Bilanzposition Passiva A. IV. „Jahreserrichtsjahr hat sie nach der Ergebnisverwendung des gebnis“. Jahresergebnisses 2024 aufgrund des durch die Die Sonderrücklage Energiesparfonds wurde im „Kernstadt“ erwirtschafteten Verlustes abgenom- Haushaltsjahr 2022 mit einem Anfangsbestand von men. Vom Verlust in Höhe von rd. 22,4 Mio. € wirkten 5 Mio. € neu gebildet. Gemäß 7.3.1.4 BewR werden sich jedoch nur 20,1 Mio. € auf die Ergebnisrücklage hier Mittel zur Finanzierung der gemäß Stadtratsbeaus, die restlichen Anteile betreffen die Verlustvorschluss am 28.09.2022 beschlossenen kurz- und träge der Kostendecker Marktamt und Friedhof mittelfristigen Energieeinsparmaßnahmen bei Gas, (siehe unter A. III. Verlustvortrag) bzw. die nicht- Fernwärme und Strom thesauriert. Im Berichtsjahr rechtsfähigen Stiftungen. Gegenläufig - und damit wurden 1,2 Mio. € dieser Mittel verwendet, z. B. für positiv auf die Ergebnisrücklage – wirkte sich die Umdie beschleunigte LED-Umrüstung der Straßenbebuchung von der Sonderrücklage Energiesparfonds leuchtung oder der Flutlichtanlagen auf Sportplätzen. aus (siehe unten, + 1,2 Mio. €). Im Saldo hat sich die In entsprechender Höhe hat sich die Sonderrücklage Ergebnisrücklage damit um rd. 19 Mio. € verringert. verringert, zugunsten der Ergebnisrücklage. Nähere Informationen über die Zusammensetzung Die Sonderrücklage für Zahngolderlöse der Friedhofsverwaltung enthält die realisierten aber noch
nicht verbrauchten Mittel aus Zahngolderlösen, da Die Kapitalerhaltungsrücklage dient der realen Kapidiese einer satzungsmäßigen Zweckbindung unter- talerhaltung (Inflationsausgleich) der Stiftungen. liegen. Im Berichtsjahr erhöhte sich ihr Bestand um Steuerrechtlich wird die freie Rücklage nach § 62 rund 124 T€ zu Lasten des Verlustvortrages der Abs. 1 Nr. 3 AO n. F. dazu verwendet. Friedhofsverwaltung, da die aus Zahngolderlösen re- Die Kapitalerhaltungsrücklage der nichtrechtsfähisultierenden und daraus zweckgebundenen Mittel gen Stiftungen erhöhte sich in 2024 um 241 T€ auf zugenommen haben. insgesamt 1.047.790,96 €.
A. III. Verlustvortrag
| 31.12.2024 € (nach Ergebnisver- wendung) | 31.12.2023 € (nach Ergebnisver- wendung) |
|---|---|
| -21.328,59 | -10.778,59 |
| -5.238.114,94 | -4.397.389,36 |
| -14.699.504,54 | -12.804.566,75 |
| -19.958.948,07 | -17.212.734,70 |
Verlustvortrag
Verlustvortrag nichtrechtsfähige Stiftung
Verlustvortrag externer Kostendecker (Marktamt)
Verlustvortrag externer Kostendecker (Friedhofsverwaltung)
Summe
Der Posten „Verlustvortrag nichtrechtsfähige Stiftun- Der Verlustvortrag des Marktamtes erhöhte sich aufgen“ bezieht sich auf die „Hanne-und-Rudolf-Mitter- grund eines im Haushaltsjahr 2024 erwirtschafteten meier-Stiftung“. Grund für den Verlustvortrag in Höhe Verlustes um rund 841 T€ auf rund 5,2 Mio. €. von 21.328,59 € ist, dass in 2024 keine Erträge mehr, Die Friedhofsverwaltung schloss im Jahr 2024 ebenfür die zum 31.12.2024 aktivierte Immobilie, verbucht falls mit einem Defizit ab. Dieses beträgt rund 1,8 werden konnten. Allerdings bestanden bereits recht- Mio. €. Für die zweckgebundene Verwendung von liche Zahlungsverpflichtungen und Abschreibungen Zahngolderlösen waren rd. 124 T€ in die Sonderfür die Immobilie. rücklage umzubuchen. Der Verlustvortrag der Friedhofsverwaltung erhöhte sich daher um rd. 1,9 Mio. € auf rd. 14,7 Mio. €.
A. IV. Jahresergebnis
| 31.12.2024 € (vor Ergebnisverwen- dung) | 31.12.2023 € (vor Ergebnisverwen- dung) |
|---|---|
| -22.372.462,51 | 123.032.736,62 |
Jahresergebnis
Jahresergebnis
Im Haushaltsjahr 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag in Höhe von rund 22,4 Mio. € erwirtschaftet, welcher sich wie folgt zusammensetzt:
| 31.12.2024 € („-„ = Defizit) | 31.12.2023 € („-„ = Defizit) |
|---|---|
| -20.137.500,31 | 122.977.091,47 |
| 376.914,41 | 362.840,56 |
| -840.725,58 | -376.160,69 |
| -1.771.151,03 | 68.965,28 |
| -22.372.462,51 | 123.032.736,62 |
Jahresergebnis
„Kernstadt“ (inkl. bilanzierende Einheiten außer Marktamt und Friedhofsverwaltung)
Nichtrechtsfähige Stiftungen
Externer Kostendecker Marktamt
Externer Kostendecker Friedhofsverwaltung
Summe
B. Sonderposten
Die Sonderposten wurden erst mit Einführung der nahme der Altbestände aus der Vermögensrech- Doppik zum 01.01.2005 genauestens den einzelnen nung konnte diese Zuordnung aus technischen Bewertungsbereichen zugewiesen. Bei der Über- Gründen teilweise nicht erfolgen.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 133.038.522,07 | 124.869.418,86 |
| 685.048.026,57 | 667.043.291,67 |
| 984.904,40 | 984.904,40 |
| 5.492,83 | 5.492,83 |
| 6.186,83 | 6.206,83 |
1. Sonderposten aus Zuwendungen
Sonderposten aus Zuweisungen vom Bund
Sonderposten aus Zuweisungen vom Land
Sonderposten aus Zuweisungen von Gemeinden und Gemeindeverbänden
Sonderposten aus Zuweisungen von Zweckverbänden
Sonderposten aus Zuweisungen von sonstigen öffentlichen Bereichen
| 1.925.879,96 | 2.007.659,96 |
|---|---|
| 9.597.437,52 | 3.636.493,18 |
| 20.776.587,17 | 19.472.482,88 |
| 112.577.295,90 | 106.293.213,55 |
| 8.503.579,78 | 8.839.464,78 |
| 972.463.913,03 | 933.158.628,94 |
Sonderposten aus Zuschüssen von kommunalen Sonderrechnungen
Sonderposten aus Zuschüssen von sonstigen öffentlichen Sonderrechnungen
Sonderposten aus Zuschüssen von privaten Unternehmen
Sonderposten aus Zuschüssen von übrigen Bereichen
Sonderposten aus Zuweisungen von der EU
Summe
Die Bilanzposition Sonderposten aus Zuwendun- Erwerb Tempohaus für Berufliche Schulen | gen verzeichnet einen Anstieg um 39,31 Mio. €. Schlussrate (1,98 Mio. €) sowie diverse Kindertageseinrichtungen (u.a. Regensburger An Zuweisungen des Bundes wurden insgesamt Quartier 1 Mio. €; Am Stadtpark 1 Mio. €, Die Villa 14,73 Mio. € vereinnahmt. Gefördert wurden u.a. die e.V. Tafelfeldstr. 41: 0,76 Mio.). Teilsanierung der Grund- und Mittelschule Insel Schütt (6 Mio. €), die Generalsanierung des Künst- An Landesmitteln nach dem GVFG konnten rund 2 lerhauses (3,62 Mio. €), die Spiel-/Sportanlage am Mio. € für die Erweiterung der U3 (Kleinreuth bei Helmut-Herold-Platz in Gibitzenhof (0,46 Mio. €) so- Schweinau bis Gebersdorf) sowie 1,65 Mio. € für den wie die Ertüchtigung des Serverraums des Verkehrs- neuen Kreisverkehr in der Worzeldorfer Hauptstraße leitsystems Messe / Stadion / ARENA (VLS) (0,37 | Spitzwegstraße abgerufen werden. Mio. €). Nach Abzug der Wertberichtigungen aus Auflösun- Abzüglich Wertberichtigungen aus Auflösung (5,33 gen und Abgängen ergibt sich bei der Bilanzposition Mio. €) wächst diese Position um 8,17 Mio. € auf rund Zuweisungen des Landes im Vergleich zum Vor- 133 Mio. € an. jahr ein Zugang in Höhe von 18 Mio. €. Der Buchwert beläuft sich damit auf rund 685 Mio. €. An Fördermitteln des Landes gingen insgesamt 61,1 Mio. € ein. Unter der Position Zuschüsse von sonstigen öf-
fentlichen Sonderrechnungen gingen für das
Dazu zählen die Investitionspauschale in Höhe von Schulzentrum Maiacher Straße 5,26 Mio. € für „Fach- 9,3 Mio. € sowie die Straßenausbaupauschale nach planung und Baubegleitung sowie Neubau von Effi- Art. 13 h BayFAG (für 2023 und 2024: 3,49 Mio. €). zienzgebäuden 55“ von der KfW ein. Darüber hinaus wurden die Generalsanierung des Künstlerhauses (3,62 Mio. €) und der Spielplatz mit Hinter der Position Zuschüsse von privaten Unter- Grünanlage am Jamnitzerplatz (0,32 Mio. €) geför- nehmen steckt u.a. der unentgeltliche Erwerb mehdert. rerer Grundstücke Nähe Dr.-Luise-Herzberg-Straße von der Firma Aurelis (1,41 Mio. €) für den neuen Für den IuK-Austausch der Integrierten Leitstelle gin- Stadtteil Lichtenreuth. gen 2,46 Mio. € ein (Landesmittel Feuerwehrwesen). Unter der Position Zuschüsse von übrigen Berei- Mit den Landesmitteln nach Art. 10 FAG (32,75 Mio.
chen sind u.a. Sonderposten für folgende Vorgänge
€) wurden u.a. gefördert: Neubau der fünfzügigen enthalten: Grundstücke Nähe Schengener (4,32 Mio. Grundschule in der Forchheimer Straße (7,08 Mio. €) und Wiesbadener Straße (1,13 Mio. €) für die Um- €), Neubau Bertolt-Brecht-Schule (6 Mio. €), legung Schmalau Südost. Schulcampus Maiacher Straße (6 Mio. €), Dreifachsporthalle GS Thoner Espan (2,9 Mio. €),
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 99.235.143,42 | 101.467.636,28 |
2. Sonderposten aus Beiträgen
Sonderposten aus Beiträgen
Die Wertberichtigungen aus Auflösungen betragen Die Position Sonderposten aus Beiträgen verrin- 4,68 Mio. €. gert sich um 2,23 Mio. €. 1,02 Mio. € sind an Erschließungsbeiträgen für die Antalyastr. eingegangen, 0,65 Mio. € für die Wittelsbacherstraße, 0,33 Mio. für die Matthias-Erzberger- Straße und 0,2 Mio. € für die Willy-Wunder-Straße.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 (nach Ergebnisver- wendung) € |
|---|---|
| (nach Ergebnisver- | |
| wendung) | |
| € | |
| 0,00 | 0,00 |
3. Sonderposten aus Gebührenausgleich
Sonderposten aus Gebührenausgleich
In dieser Position werden eventuelle Gewinnvorträge Das Marktamt sowie die Friedhofsverwaltung haben der externen Kostendecker Marktamt und Friedhofs- negative Ergebnisse erzielt; der entsprechende Ververwaltung ausgewiesen. lustvortrag ist unter A. III dokumentiert.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 712.568,00 | 703.301,00 |
| 1.996.031,77 | 2.024.319,77 |
| 137.636,00 | 148.358,00 |
| 150.568,00 | 160.039,00 |
| 163.848,43 | 169.673,43 |
| 2.596.116,65 | 2.690.592,65 |
| 2.825.066,26 | 2.720.348,26 |
4. Sonderposten aus Kostenerstattungen
Sonderposten aus Kostenerstattungen vom Bund
Sonderposten aus Kostenerstattungen vom Land
Sonderposten aus Kostenerstattungen von Gemeinden und Gemeindeverbänden
Sonderposten aus Zuweisungen von Zweckverbänden
Sonderposten aus Kostenerstattungen von sonstigen öffentlichen Bereichen Sonderposten aus Kostenerstattungen von kommunalen Sonderrechnungen
Sonderposten aus Kostenerstattungen von sonstigen öffentlichen Sonderrechnungen
| 23.753.996,48 | 22.617.912,48 |
|---|---|
| 1.724.100,41 | 1.843.298,41 |
| 34.059.932,00 | 33.077.843,00 |
Sonderposten aus Kostenerstattungen von privaten Unternehmen
Sonderposten aus Kostenerstattungen von übrigen Bereichen
Summe
Bei der Bilanzposition Sonderposten aus Kostener- Demgegenüber erhöhten sich die Sonderposten aus stattungen stehen den Wertberichtigungen aus Auflö- Kostenerstattungen von sonstigen öffentlichen Sonsung in Höhe von rund 2 Mio. € neue Investitionsför- derrechnungen um 105 Tsd. €. Hierin enthalten sind derungen von etwa 3 Mio. € gegenüber. 270 Tsd. €, die von der Autobahn GmbH des Bundes für die Errichtung der Lichtsignalanlagen 540 und 545 Die Sonderposten aus Kostenerstattungen von Bund, an der Anschlussstelle Zollhaus bzw. an der Münche- Land und übrigen Bereichen beliefen sich auf insge- ner Straße bereitgestellt wurden. samt weniger als 150 Tsd. €. Die bedeutendsten Beträge entfielen jedoch auf die Sonderposten aus Kostenerstattungen privater Un- Von Gemeinden und Gemeindeverbänden, Zweck-
ternehmen. Die Deutsche Bahn beteiligte sich mit
verbänden sowie sonstigen öffentlichen Bereichen
1,99 Mio. € an den Kosten für eine Straßenbrücke an wurden im Berichtszeitrum keine Investitionsförderunder Münchener Straße über den dreigleisigen Bahnbegen in Form von Sonderposten geleistet. reich. Zusätzlich flossen 0,18 Mio. € in den Bau der Die Sonderposten aus Kostenerstattungen von kom- Fuß- und Radverkehrsbrücke in der Gleißhammermunalen Sonderrechnungen verringerten sich um straße. 94 Tsd. €. Den größten Förderbetrag in diesem Bereich stellt die Ertüchtigung des Serverraums des Verkehrsleitsystems Messe/Stadion/ARENA (VLS) mit 124 Tsd. € dar.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 1.785.771,82 | 1.828.959,82 |
| 277.384,00 | 296.051,00 |
| 25.170.568,25 | 24.735.357,39 |
| 27.233.724,07 | 26.860.368,21 |
5. Sonstige Sonderposten
Sonstige Sonderposten
Sonderposten Kostenerstattungsbeträge §135 a-c BauGB
Sonderposten für nicht verwendete Mittel
Summe
Der Rückgang der Positionen Sonstige Sonderpos- Bei den Sonderposten für nicht verwendete Mittel ten (- 43 Tsd. €) sowie Sonderposten aus Kosten- handelt es sich um zweckgebundene Mittel. Im Einerstattungsbeträgen §135 a-c BauGB (- 19 Tsd. €) zelnen sind dies Stellplatz- und Kinderspielplatzablöergibt sich aus den Wertberichtigungen durch Auflö- sungen, Ablösungen für Öko-Ausgleichsflächen, sungen. Ausgleichszahlungen nach dem BayNatSchG, Gelder für Ersatzmaßnahmen nach der BaumSchVO und aus dem Verkauf von Sozialimmobilien. Nicht
enthalten sind die noch nicht verwendeten zweckge- Die Erhöhung um 0,44 Mio. € resultiert entscheidend bundenen Spenden und die Nachlässe in Abwick- aus den Stellplatzablösungen (0,37 Mio. €). lung, diese werden als Verbindlichkeit ausgewiesen.
C. Rückstellungen
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 254.203.128,00 | 235.918.209,00 |
| 209.543.764,00 | 194.074.327,00 |
| 0,00 | 112.323,00 |
| 478.084.143,00 | 467.428.155,00 |
| 37.073.747,00 | 38.306.754,00 |
| 466.602.383,00 | 463.908.050,00 |
| 34.941.434,00 | 38.890.341,00 |
| 52.279.060,00 | 46.642.586,00 |
| 40.532.553,00 | 36.016.275,00 |
| 98.025.368,00 | 92.134.718,00 |
| 85.832.128,00 | |
| 89.983.616,00 | |
| 0,00 | 6.200,00 |
| 2.146.747,00 | |
| 2.232.758,00 | |
| 316.300,00 | 290.900,00 |
| 1.763.818.254,00 | 1.701.707.713,00 |
1. Pensions- und Beihilferückstellungen
Pensionsrückstellung Anwartschaften aktive Beamte
Pensionsrückstellung Anwartschaften aktive Beamte Lehrkräfte
Versorgungsrückstellung Anwartschaften Arbeitnehmer
Rückstellung Versorgungsempfänger Beamte
Rückstellungen Beteiligungen an Versorgungsfällen
Rückstellung Versorgungsempfänger Beamte Lehrkräfte
Versorgungsrückstellung Versorgungsempfänger Arbeitnehmer
Rückstellung für Beihilfen Beamte
Rückstellung für Beihilfen Beamte Lehrkräfte
Rückstellung für Beihilfen Versorgungsempfänger Beamte
Rückstellung für Beihilfen Versorgungsempfänger Beamte Lehrkräfte
Rückstellung für Beihilfen Arbeitnehmer
Rückstellungen für Beihilfen Versorgungsempfänger Arbeitnehmer
Rückstellungen für Beihilfen Erstattungen Rentner
Summe
Die Pensionsrückstellungen für aktive Beamte/innen Rechensoftware ermittelt. Insgesamt betrachtet ist und Arbeitnehmer/innen sowie die Rückstellungen der Pensionsrückstellungsbestand 2024 gegenüber für Versorgungsempfänger/innen und ehemalige Ar- 2023 um ca. 41,8 Mio. € angestiegen. Der Anstieg beitnehmer/innen wurden durch eigene Berechnun- beruht vor allem auf den Besoldungserhöhungen bei gen mit Hilfe einer versicherungsmathematischen
den aktiven Beamten bzw. Lehrern (ab 01. Novem- Stadtratsbeschluss vom 22.11.2018 abgenommen ber 2024 Erhöhung der Grundgehaltssätze um 200 € hat. Wegen des mittlerweile hohen Alters vieler Versowie Erhöhung um 5,5 % zum 01.02.2025, die be- sorgungsempfänger/-innen war in 2024 ein Rückreits im Abschluss 2024 verarbeitet werden musste). gang des entsprechenden Rückstellungsbestandes zu verzeichnen. Die Pensionsrückstellung für die Beteiligungen an Versorgungsfällen (d.h. für ehemalige städtische Be- Die Höhe der Beihilferückstellungen ermittelt sich als dienstete, die bei einem anderen Dienstherrn in die prozentualer Anteil der jeweiligen Pensions- bzw. Versorgung eingetreten sind und für die die Stadt an- Versorgungsrückstellung, wobei sich die zugrundeteilig nach Dienstzeit einen Teil der Versorgung er- liegenden Prozentsätze aus dem Verhältnis Pensistatten muss) wurden wie im Vorjahr durch eigene ons- bzw. Versorgungszahlungen zu den jeweils an- Berechnungen ermittelt und fortgeschrieben. Bei den gefallenen Beihilfeaufwendungen pro Beschäftigtenzugrundeliegenden Personalfällen handelt es sich gruppe (im Durchschnitt der letzten drei Jahre) ergeüberwiegend um Polizeibeamte (bzw. deren Hinter- ben. Aufgrund steigender Verhältniszahlen in 2024 bliebene), die vor Verstaatlichung der Polizei am (insbesondere wegen deutlich zunehmender Beihil- 01.10.1974 städtische Bedienstete waren. In 2019 feaufwendungen) haben sich auch die Beihilferückkamen allerdings auch noch Versorgungsansprüche stellungen in 2024 entsprechend deutlich erhöht von ehemaligen Beschäftigten des Klinikums hinzu, (+20,3 Mio. € gegenüber 2023). die die Stadt dem Kommunalunternehmen gemäß
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 2.175.614,00 | 2.074.944,00 |
| 1.440.810,00 | 1.493.938,00 |
| 4.499.006,00 | 6.482.543,00 |
| 8.115.430,00 | 10.051.425,00 |
2. Rückstellungen für Altersteilzeit
Rückstellung für Altersteilzeit Beamte
Rückstellung für Altersteilzeit Beamte Lehrkräfte
Rückstellung für Altersteilzeit Arbeitnehmer
Summe
Die Rückstellungen für Altersteilzeit wurden anhand Vor allem im Tarifbereich ist ein weiterer Rückgang der Personaldaten der maßgeblichen Altersteilzeit- zu beobachten, weil dort seit 2023 keine Neuabfälle mit Hilfe einer versicherungsmathematischen schlüsse von ATZ-Vereinbarungen mehr möglich Rechensoftware ermittelt. sind (wegen Beendigung des Tarifvertrags TV FlexAZ zum 31.12.2022).
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 22.797.000,00 | 17.610.900,00 |
| 5.638.000,00 | 5.538.000,00 |
| 15.900.000,00 | 15.900.000,00 |
| 460.256,68 | 1.304.630,01 |
| 4.159.918,01 | 4.242.165,60 |
| 21.837.500,00 | 5.076.500,00 |
| 492.610,86 | 437.634,26 |
| 12.270.877,11 | 11.791.527,66 |
| 115.851,80 | 187.411,77 |
| 138.218.689,08 | |
| 143.393.123,17 | |
| 227.065.137,63 | 200.307.458,38 |
3. – 12. Aufwandsrückstellungen
Rückstellungen für unterlassene Instandhaltung
Rückstellungen für Altlasten
Bezirksumlagerückstellungen
Steuerrückstellungen
Rückstellungen für Haftungs- und Prozessrisiken
Rückstellungen für Verlustausgleiche verbundene Unternehmen
Rückstellungen für Zweckausrichtungsverpflichtungen
Rückstellungen für Urlaub (Beamte und Arbeitnehmer)
Rückstellung für nicht ausgereichte Leistungsentgelte
Sonstige Rückstellungen nach § 74 Abs. 1 Satz 2 KommHV- Doppik
Summe
Die zum Jahresabschluss 2023 gebildeten Rückstel- nalkapazität nicht durchgeführt werden. Im Tiefbaulungen für unterlassene Instandhaltung im Bereich bereich wurden einzelne Maßnahmen auch bereits Hoch- und Tiefbau wurden anhand der tatsächlichen 2023 in die Rückstellung aufgenommen und nun mit Durchführung der einzelnen Maßnahmen in 2024 be- einer aktualisierten Kostenschätzung im Jahresaburteilt und im Jahresabschluss 2024 buchungsmäßig schluss 2024 fortgeschrieben, sofern die Umsetzung abgewickelt. Aufgrund des Verbleibs des Verkehrs- nun 2025 vorgenommen werden soll. Sowohl beim infrastrukturvermögens bei der Kernstadt erfolgt die Tiefbau-Jahresbauprogramm wie auch bei der Bau- Bildung der korrespondierenden Instandhaltungs- pauschale ergab sich bei den Rückstellungen für unrückstellungen weiterhin bei dieser – nicht im für die terlassene Instandhaltung 2024 im Vergleich zu Durchführung der Instandhaltungsmaßnahmen zu- 2023 eine Erhöhung in Höhe von ca. 5,2 Mio. €. ständigen Eigenbetrieb SÖR. Die Altlastenrückstellungen haben sich in 2024 ge- Die neu gebildeten Rückstellungen i. H. v. ca. ringfügig um 100 T€ erhöht. Grund für den Anstieg in 22,8 Mio. € sind durch die Hochbau-Baupauschale 2024 ist die Neubewertung einer Altlastenverdachtsund das Tiefbau-Jahresbauprogramm belegt. Die zu- fläche in der Flachslandener Straße. grundeliegenden Maßnahmen konnten in 2024 infolge fehlender Finanzmittel und mangelnder Perso-
Die im Jahresabschluss 2023 gebildete Bezirksum- Regierungsbezirk Mittelfranken um einen bestimmlagerückstellung in Höhe von 15,9 Mio. € (zur Abmil- ten Prozentsatz gegenüber 2025 gestiegen ist, derung der Bezirksumlage 2025) wurde im Jahres- konnte festgestellt werden, dass die Stadt Nürnberg abschluss 2024 beibehalten, eine ertragswirksame eine unterdurchschnittliche Entwicklung bei der Um- Auflösung erfolgt erst in 2025. Weiterhin wurde im lagekraft 2026 gegenüber den anderen mittelfränki- Jahresabschluss 2024 geprüft, ob auch eine Rück- schen Gebietskörperschaften aufweist. Damit war im stellung für die Bezirksumlage 2026 gebildet werden Jahresabschluss 2024 kein Raum für eine Rückstelmuss. Mit der errechneten Umlagekraft der Stadt lungsbildung der Stadt für die Bezirksumlage 2026. Nürnberg 2026 (vornehmlich aus den Steuererträgen In den Jahren seit 2019 mussten folgende Bezirks- 2024 sowie der Schlüsselzuweisung 2025) und der umlagezahlungen an den Bezirk Mittelfranken ge- Information, dass die Umlagekraft 2026 im gesamten leistet werden:
| 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bezirksumlagezahlungen (in T€) | 233.672 | 235.151 | 218.325 | 213.032 | 203.442 | 196.871 |
Der Steuerrückstellungsbestand für (ergebniswirk- 2024 geleistet wurden. Die in 2023 gebildete Rücksame) Nachzahlungen von Umsatzsteuer ans Fi- stellung für den erwarteten Verlust 2023 der Norisnanzamt bei den Betrieben gewerblicher Art (Kurz- Arbeit gGmbH (271 T€) wurde im Jahresabschluss form BgA) musste in 2024 um ca. 144 T€ auf 355 T€ 2024 auf Verbindlichkeit umgebucht, da die Übererhöht werden. Hauptgrund für die Erhöhung waren nahme in 2024 verbindlich zugesagt wurde. Rückstellungszuführungen für einen neuen Betrieb Für die voraussichtlichen Verluste 2024 der noris ingewerblicher Art („Stadtumlandbahn StUB“). klusion (0,9 Mio. €) und des Klinikums Nürnberg Hinsichtlich der Steuern vom Einkommen und Ertrag (18,05 Mio. €) wurden entsprechende Verlustausfür die Betriebe gewerblicher Art konnte die Rückstel- gleichsrückstellungen im Jahresabschluss 2024 gelung zum Stichtag 2024 massiv reduziert werden (um bildet. ca. 989 T€). Vor allem bei den BgA’s „Telekommuni- Die in 2023 gebildeten Verlustausgleichsrückstellung kation“, „Bestattungsdienst“ und „Krematorium“ führfür die noris inklusion gGmbH und den Flughafen ten Steuernachzahlungen zur deutlichen Senkung Nürnberg (insg. ca. 2,9 Mio. €) bleiben hingegen im der Rückstellung. Jahresabschluss 2024 weiterhin bestehen. Die Rückstellungsbeträge für die Prozessrisiken wur- Bei den nichtrechtsfähigen Stiftungen sind gemäß eiden vom Rechtsamt der Stadt Nürnberg ermittelt. Im ner Vorgabe des Bayerischen Kommunalen Prü- Rahmen der Verantwortung für die Sozialgerichtsfungsverbandes die im abgelaufenen Jahr nicht verbarkeit wurde auch beim Jugendamt und beim Sozibrauchten Ausrichtungsmittel jeweils als Rückstelalamt eine entsprechende Bewertung des Risikos lung für Zweckausrichtungsverpflichtungen auszuder Stadt Nürnberg aus anhängigen Prozessen vorweisen. Die Höhe der Rückstellung unterliegt in Abgenommen. Der Rückstellungsbestand 2024 ist wehängigkeit von den Ausreichungen einer mittleren gen der Beendigung einiger Rechtsstreitigkeiten ge- Schwankungsbreite. genüber 2023 geringfügig um ca. 82 T€ gesunken. Für die Urlaubsrückstellungen wurden die zum Bi- Für die voraussichtlichen Verluste der NürnbergStift lanzstichtag noch nicht angetretenen „Rest“-Urlaubs- Service GmbH (2021) und der noris inklusion tage ermittelt und bewertet. gGmbH (2022) wurden in den Vorjahren Verlustausgleichsrückstellungen in Höhe von insg. 1,86 Mio. € In 2024 wurde wieder eine Rückstellung für nicht gebildet. Diese Rückstellungen konnten in 2024 auf- ausgeschüttete Leistungsentgelte und -bezüge (anagelöst werden, da entsprechende Auszahlungen in loge Anwendung der Dienstvereinbarung auch im
Beamtenbereich) gebildet. Die zum Bilanzstichtag wurde wegen der jährlichen Verzinsung um 110 T€ 31.12.2024 nicht ausgeschütteten Leistungsentgelte erhöht. bzw. -bezüge betrugen für die Stadt Nürnberg ca. Bei dem Themenkomplex „Ausgleichszahlungen an 116 T€. Diese wären grundsätzlich auch in 2024 ausdie Stadt Fürth wegen des U-Bahn-Pachtvertrags“ zuschütten gewesen. Der zum Bilanzstichtag wurde in 2024 eine neue Rückstellung in Höhe von 31.12.2023 noch vorhandene Leistungsentgeltrest ca. 2,4 Mio. € gebildet, während die in 2023 diesbeaus 2023 i. H. v. ca. 187 T€ für die Stadt wurde auf züglich gebildete Rückstellung (3,0 Mio. €) aufgrund das neue Leistungsentgeltvolumen 2024 angerech- Zahlung aufgelöst werden konnte. net und der Dienstvereinbarung entsprechend an die Beschäftigten ausgezahlt. Im Jahr 2022 wurde eine Rückstellung für eventuelle Rückzahlungen an die Regierung von Mittelfranken Bei den sonstigen Rückstellungen nach von geleisteten Vorschüssen aus Vorjahren im Be- § 74 Abs. 1 Satz 2 KommHV-Doppik waren folgende reich Asyl gebildet (7,8 Mio. €). Nachdem hier noch Sachverhalte zu berücksichtigen: keine Abrechnung mit der Regierung von Mittelfran- Bei den nichtrechtsfähigen Stiftungen waren Rück- ken erfolgt ist, bleibt die diesbezügliche Rückstellung stellungen in Höhe von ca. 27 T€ zu bilden, da ein auch in 2024 bestehen. Auch eine Rückstellung in Teil der für die jeweiligen Stiftungen erworbenen Höhe von 4,9 Mio. € für erhaltene Vorschüsse 2023 Wertpapiere über dem Nennwert (über pari) gekauft (gebildet im Jahresabschluss 2023) bleibt weiterhin wurde. Die Kapitalrückzahlung erfolgt jedoch zum mangels Abrechnung durch die Regierung bestehen. Nennwert. Dem Unterschiedsbetrag bei Endfälligkeit Nun musste auch im Jahresabschluss 2024 für vodes Wertpapieres wird durch die Rückstellungsbil- raussichtlich anfallende Rückzahlungen das Jahr dung auf die Laufzeitdauer Rechnung getragen. Der 2024 betreffend eine neue Rückstellung in Höhe von entsprechende Rückstellungsbestand betrug im Jah- 6,1 Mio. € gebildet werden. resabschluss 2023 ca. 24 T€ und war dementspre- Für voraussichtliche Nachzahlungen von betriebschend um ca. 3 T€ zu erhöhen. ärztlichen Leistungen an das Klinikum Nürnberg Die sonstige Rückstellung für die Prüfungskosten der wurde in 2024 eine Rückstellung in Höhe von überörtlichen Rechnungsprüfung wurde um die jähr- 140.000 € gebildet. liche Jahresrate (140 T€) erhöht. In 2024 wurden jedoch auch ca. 664 T€ wegen einer in 2023 begonnenen Prüfung des BKPV entnommen. Die Rückstellung für eine drohende Rückzahlungsverpflichtung im Bereich Gewerbesteuer (Einzelfall)
D. Verbindlichkeiten
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 0,00 | 0,00 |
| 1.308.119.081,50 | 1.297.597.053,38 |
2. Verbindlichkeiten aus Krediten
Investitionskredite vom Land
Investitionskredite von Kreditinstituten
| 201.508.333,32 | 211.102.354,94 |
|---|---|
| 31.875.000,04 | 32.958.333,36 |
| 0,00 | 0,00 |
| 3.859.064,02 | 3.352.367,91 |
| 104.158.509,15 | |
| 114.280.616,87 | |
| 1.659.642.095,75 | 1.649.168.618,74 |
Investitionskredite vom sonstigen inländischen Bereich
Kredite vom sonstigen ausländischen Bereich
Kassenkredite
Kontokorrentkonto Sparkasse Nürnberg u.ä.
Kontokorrentkonten der verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähigen Stiftungen
Summe
Der Schuldenstand aus Investitionskrediten beträgt Die Position „Kontokorrentkonten“ beinhaltet die zum 31.12.2024 1,542 Mrd. € (Vorjahr: 1,542 Mrd. Bankverrechnungskonten, die zum Stichtag einen €). Unter Einbezug der kreditähnlichen Rechtsge- kreditorischen Saldo aufweisen. schäfte aus ÖPP-/ÖÖP-Projekten (vgl. D.3.) ergibt Der Posten „Kontokorrentkonten der verbundenen sich ein Schuldenstand in Höhe von 1,790 Mrd. € Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und (Vorjahr: 1,764 Mrd. €) mit einer Nettoneuverschulrechtsfähigen Stiftungen“ wird nachfolgend im Detail dung von 25,6 Mio. €. aufgeführt:
| 31.12.2023 € | |
|---|---|
| 31.12.2024 | |
| € | |
| 35.351.323,66 | |
| 45.159.275,52 | |
| 1.436.694,74 | |
| 1.301.513,11 | |
| 0,00 | |
| 4.613.034,58 | |
| 3.136.718,94 | 4.089.304,92 |
| 894.587,99 | 48.653,09 |
| 528,86 | 0,00 |
| 17.458.828,95 | 36.228.861,85 |
| 2.140.979,84 | 2.839.782,13 |
| 1.285.745,46 | 1.029.628,74 |
2. Verbindlichkeiten aus Kontokorrentkonten der verbunde-
nen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und
rechtsfähigen Stiftungen
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg (ASN)
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb Frankenstadion Nürnberg (FSN)
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb NürnbergBad
Kontokorrentkonto Stiftung Staatstheater
Kontokorrentkonto Stadion Nürnberg Betriebs-GmbH
Kontokorrentkonto NüSt Service GmbH
Kontokorrentkonto Eigenbetrieb SÖR
Kontokorrentkonto Zweckverband KVÜ Großraum Nbg.
Kontokorrentkonto Verwahrkto. Projekt Schulen-SKE
| 10.000.000,00 | 0,00 |
|---|---|
| 508.885,74 | 399.933,38 |
| 308.117,71 | 241.795,96 |
| 1.477.942,32 | 1.233.684,44 |
| 0,00 | 13,86 |
| 1.491.064,32 | 830.193,30 |
| 964.901,33 | 781.064,05 |
| 347.243,16 | 262.021,98 |
| 0,00 | 12,69 |
| 1.095.552,95 | 1.023.289,42 |
| 38.041,18 | 0,00 |
| 327.957,30 | 0,00 |
| 243.529,45 | 169.172,95 |
| 314.615,25 | 0,00 |
| 5.197.775,52 | 4.212.614,67 |
| 594.530,11 | 235.507,52 |
| 279.290,25 | 240.135,09 |
| 357.989,01 | 175.916,12 |
| 205.526,24 | 120.417,00 |
| 14.363,75 | 13.621,36 |
| 121.981,94 | 62.177,99 |
| 10.512.777,75 | 10.440.060,02 |
| 136.741,71 | 68.218,31 |
| 27.237,36 | 25.723,49 |
| 9.702,14 | |
| 16.582,22 |
Kontokorrentkonto Flughafen
Rücklagenkonto Paul-Moor-Schule
Verwahrkonto Paul-Moor-Schule
NOA.kommunal GmbH
Verwahrkonto Grundschule St. Leonhard
Rücklagenkonto Grundschule St. Leonhard
Rücklagenkonto Johann-Pachelbel-Realschule/Staatl. FOS II
Verwahrkonto Johann-Pachelbel-Realschule/Staatl. FOS II
Verwahrkonto Grundschule Zugspitzstraße
Rücklagenkonto Grundschule Zugspitzstraße
Verwahrkonto Schulcampus Werderau
Rücklagenkonto Schulcampus Werderau
Rücklagenkonto Bertolt-Brecht-Schule
Kontokorrentkto. Europ. Metropolregion Nürnberg e. V.
Liquide Mittel Heilig-Geist-Spital-Stiftung
Liquide Mittel Findel-/Waisenhausstiftung
Liquide Mittel Klein’sche Brennmaterialstiftung
Liquide Mittel Kost-Pocher’sche Stiftung
Liquide Mittel Fritz-Hintermayr-Stiftung
Liquide Mittel Wallner’sche Blinden- und Stipendienstiftung
Liquide Mittel Mathes Wohltätigkeitsstiftung
Liquide Mittel Sigmund-Schuckert-Stiftung
Liquide Mittel Stiftung Lokalstudienfonds
Liquide Mittel Stiftung für Bildung und Unterricht
Liquide Mittel Stiftung zur Förderung der 6. Fakultät der FAU Erlangen-Nürnberg
| 201.562,67 | 76.709,29 |
|---|---|
| 538.543,03 | 212.397,09 |
| 243.204,78 | 139.873,83 |
| 88.519,30 | 55.796,50 |
| 211.668,76 | 195.273,22 |
| 6.967,58 | 5.524,55 |
| 17.501,95 | 12.946,23 |
| 22.821,32 | 27.284,77 |
| 391.556,96 | 189.078,23 |
| 41.311,51 | 31.296,66 |
| 45.182,42 | 35.770,73 |
| 38.624,75 | 33.886,05 |
| 62.959,28 | 64.509,15 |
| 52.557,90 | 65.514,22 |
| 269.574,07 | 170.010,63 |
| 915.634,43 | 642.960,35 |
| 171.951,08 | 117.976,67 |
| 0,00 | 0,00 |
| 386.615,26 | 412.176,11 |
| 114.280.616,87 | 104.158.509,15 |
Liquide Mittel Heinrich Gröschel Stiftung
Liquide Mittel Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung
Liquide Mittel Heinz und Inge Tschech Stiftung
Liquide Mittel Rudolf Volland Stiftung
Liquide Mittel Leo und Trude Denecke Stiftung
Liquide Mittel Hübschmann Stiftung
Liquide Mittel F.u H. Schweimer Stiftung
Liquide Mittel Fischer-Schwanhäußer/Schönfelder St
Liquide Mittel R. u. E. Bauer Stiftung
Liquide Mittel Alfred Golombek Stiftung
Liquide Mittel Lompa Stiftung
Liquide Mittel Hehl Stiftung
Liquide Mittel Unger Stiftung
Liquide Mittel Reichert Stiftung
Liquide Mittel Haller’sche Forschungsstiftung
Liquide Mittel Linnhuber – Dr. Saar Stiftung
Liquide Mittel Bäume für Nürnberg Stiftung
Liquide Mittel Zweckverband KVÜ Großraum Nürnberg
Liquide Mittel SÖR 2010
Summe
Der Bestand der Kontokorrentkonten ist mit den verbundenen Unternehmen, Beteiligungen, Sondervermögen und rechtsfähigen Stiftungen abgestimmt.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 0,00 | 60.617,31 |
3. Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen gleichkommen
Verbindlichkeiten aus verkauften Darlehen
| 59.971,61 | 63.536,26 |
|---|---|
| 248.214.162,36 | 222.466.926,20 |
| 248.274.133,97 | 222.591.079,77 |
Leibrentenverträge
Sonstige kreditähnliche Rechtsgeschäfte
Summe
Die Position „Verbindlichkeiten aus verkauften Darle- um Verbindlichkeiten aus verkauften Darlehen (vgl. hen“ ist die Gegenposition zu den unter Bilanzposi- Erläuterung bei A. III. Finanzanlagen 4. Sonstige tion Aktiva A. III. 4. „Ausleihungen“ ausgewiesenen Ausleihungen und Genossenschaftsanteile). verkauften Darlehensforderungen. Nähere Informati- Mit Abstand summenmäßig am bedeutsamsten sind onen zu den verkauften Darlehen finden sich im Anin dieser Position die kreditähnlichen Rechtsgehang unter der o. a. Bilanzposition. schäfte aus der Forfaitierung mit Einredeverzicht im Die Bewertung der Leibrentenverpflichtungen aus Rahmen von Public Private Partnership (PPP bzw. Grundstücksgeschäften erfolgte zum Kapitalwert ÖPP)-Projekten im Schulbereich (Stand zum entsprechend § 14 Abs. 1 Satz 4 BewG in Verbin- 31.12.2024: 248,18 Mio. €, Vorjahr: 222,43 Mio. €). dung mit der Veröffentlichung der Vervielfältiger (für Hierbei verkauft der private Auftragnehmer seine Bewertungsstichtage ab dem 01. Januar 2024) durch Forderungen aus der Bauleistung respektive den Indas Bundesministerium der Finanzen vom 01. De- vestitionskosten gegenüber der Stadt Nürnberg an zember 2023. die finanzierende Bank. Gleichzeitig stellt die Stadt Nürnberg diese Forderungen einredefrei, was sie Unter der Position „sonstige kreditähnliche Rechtsdazu verpflichtet, den Bestandteil des Leistungsentgeschäfte“ sind zum einen Verbindlichkeiten aus der geltes für die Investition entsprechend eines Kapitalmietfreien Bereitstellung von städtischen Räumlichdienstes für ein Raten- oder Annuitätendarlehen (je keiten erfasst. Diese Verbindlichkeiten, sind dadurch nach Finanzierungsgestaltung) an die Bank zu zahentstanden, dass die Mieter auf ihre Kosten Instandlen. Diese Form der Finanzierung ermöglicht es den haltungs- bzw. Herstellungsmaßnahmen an den Mie- Banken aufgrund des bestehenden AAA-Ratings der tobjekten vorgenommen haben und dafür als Gegenöffentlichen Hand kommunalkreditähnliche Konditioleistung die Räumlichkeiten über einen festgelegten nen zu vergeben. Der Bestandteil des monatlichen Zeitraum mietfrei nutzen dürfen. Leistungsentgeltes für Betriebsleistungen wird hin- Zudem sind in der Position Hypotheken-, Grund- und gegen direkt von der Stadt Nürnberg aufwandswirk- Rentenschulden enthalten, hierbei handelt es sich sam an den privaten Auftragnehmer ausgezahlt.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| -15.691,37 | -14.782,66 |
| 49.357.953,04 | 49.050.023,58 |
| 113.426.397,08 | |
| 64.189.581,97 |
4. Verbindlichkeiten aus Lieferung und Leistung
Noch nicht ausgeglichener Lieferantenskonto
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Inland)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (verbundene Unternehmen)
| 0,00 | |
|---|---|
| 190,16 | |
| 4.474.695,47 | |
| 4.429.587,29 | |
| 410.005,58 | 122.851,39 |
| 118.371.626,67 | 167.059.184,86 |
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Beteiligungen)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Sondervermögen)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (Ausland)
Summe
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistun- Bei den Verbindlichkeiten aus LuL (Inland), den Vergen (LuL) sind zum Stichtag 31.12.2024 gegenüber bindlichkeiten aus LuL (Beteiligungen) und den Verdem Vorjahr um 48,69 Mio. € gesunken. bindlichkeiten aus LuL (Sondervermögen) gab es keine nennenswerten Veränderungen, diese Positio- Maßgeblich für den starken Rückgang ist eine Auflönen bleiben damit auf Vorjahresniveau. Die Verbindsung bei den Verbindlichkeiten aus LuL (verbundene lichkeiten aus LuL (Ausland) haben sich gegenüber Unternehmen) durch die Auszahlung einer weiteren dem Vorjahr um 287 T. € erhöht. Tranche i. H. v. 50 Mio. € für die Anteilsrückkäufe von wbg-Anteilen der Stadt von der StWN.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 688.899,91 | 895.879,46 |
| 688.899,91 | 895.879,46 |
5. Verbindlichkeiten aus Transferleistungen
Verbindlichkeiten aus Transferleistungen
Summe
Unter diese Position fallen Verbindlichkeiten aus aus den Hilfen zur Gesundheit, um Verbindlichkeiten Transferleistungen für konsumtive Zwecke. Im We- gegenüber dem Jobcenter und aus der Obdachlosentlichen handelt es sich hierbei um zum Stichtag sen- und Flüchtlingshilfe. 31.12.2024 noch nicht beglichene Verbindlichkeiten
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 22.677.227,69 | 19.415.231,98 |
| 135.745.716,19 | 115.010.758,19 |
| 158.422.943,88 | 134.425.990,17 |
6. Sonstige Verbindlichkeiten von Bund und Land aus För-
derung
Verbindlichkeiten aus Förderung gegen den Bund
Verbindlichkeiten aus Förderung gegen das Land
Summe
Die „Sonstigen Verbindlichkeiten von Bund und Land Die Position „Verbindlichkeiten aus Förderung gegen aus Förderung“ werden für erhaltene investive Zu- das Land“ erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um schüsse bis zur Fertigstellung und Aktivierung der 20,7 Mio. €. Begründet ist dieser Anstieg durch weizugehörigen Anlage eingestellt. Ab Aktivierung der tere Zuschüsse für die U3 (Bauabschnitt 2.2, Großgeförderten Anlage wird der investive Zuschuss als reuth bei Schweinau, 5,9 Mio. €) und Zuwendung Sonderposten passiviert, die Verbindlichkeit ist im nach dem Art. 10 des Bayerisches Finanzaus- Gegenzug auszubuchen. gleichsgesetz (BayFAG) für Baumaßnahmen an Schulen und Kindergärten wie z. B. dem Neubau Die Verbindlichkeiten aus Förderung gegen den Grundschule Fürreuthweg (4 Mio. €), dem Neubau Bund stiegen um rund 3,3 Mio. €. Hier kamen im Jahr des Schulzentrums Südwest – Bauabschnitt II (3,925 2024 insbesondere noch Verbindlichkeiten aus Zu- Mio. €) oder dem Neubau der Henry-Dunant-Schule wendungen für den Umbau des Herrenschießhauses (3,6 Mio. €). in u. a. ein Kinder- und Jugendhaus (2,1 Mio. €) und für den Neubau des Züricher Park (2 Mio. €) hinzu.
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 9.426.867,78 | 3.587.280,43 |
| 101.097,79 | 42.370,40 |
| 10.603.845,67 | 12.310.794,02 |
| 87.161,72 | 101.682,49 |
| 94.013.805,91 | 74.599.083,69 |
| 0,00 | 0,00 |
| 114.232.778,87 | 90.641.211,03 |
6. Sonstige Verbindlichkeiten vom sonstigen öffentlichen
und privaten Bereich
Verbindlichkeiten aus Sozialversicherung/Lohnsteuer
Verbindlichkeiten gegen Mitarbeitende
Durchlaufende Gelder
Sicherheitseinbehalte
Sonstige Verbindlichkeiten
Clearingkonten
Summe
Die Summe der sonstigen Verbindlichkeiten vom sekostenersätzen und anderen Erstattungen ausgesonstigen öffentlichen und privaten Bereich sind ge- wiesen, die zum Stichtag noch nicht beglichen wagenüber dem Vorjahr um 23,59 Mio. € gestiegen. ren. Hauptursächlich hierfür sind die „Sonstigen Verbind- Bei den Verbindlichkeiten aus durchlaufenden Gellichkeiten“ (+ 19,4 Mio. €) und die „Verbindlichkeiten dern handelt es sich um zum Bilanzstichtag nicht zuaus Sozialversicherung/Lohnsteuer“ (+ 5,8 Mio. €). ordenbare Zahlungseingänge, deren Klärung und Die „Sonstigen Verbindlichkeiten“ werden auf der Zuordnung zum relevanten Konto noch aussteht. nächsten Seite näher erläutert. Der Posten „Sonstige Verbindlichkeiten“ lässt sich Unter den „Verbindlichkeiten gegen Mitarbeitende“ wie folgt aufschlüsseln: werden im Wesentlichen Verbindlichkeiten aus Rei-
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 34.057.412,36 | 24.418.311,76 |
6. Sonstige Verbindlichkeiten
Antizipative Rechnungsabgrenzungsposten
| 0,00 | 0,00 |
|---|---|
| 24.991.575,68 | 8.629.211,85 |
| 13.240.193,20 | 8.777.007,84 |
| 1.744.998,94 | 1.660.998,85 |
| 4.169.360,96 | 4.278.370,76 |
| 7.958.856,55 | 19.956.721,68 |
| 7.323.117,30 | 6.345.946,31 |
| 429.535,98 | 454.448,18 |
| 98.754,94 | 78.066,46 |
| 94.013.805,91 | 74.599.083,69 |
Verbindlichkeiten aus Ratengeschäften
Verbindlichkeiten aus Förderung (außer Bund/Land)
Verbindlichkeiten aus zweckgebundenen Mitteln
Verbindlichkeiten aus Sonderposten
Verbindlichkeiten aus Darlehen für Stellplatzgelder
Verrechnungskonten
Verbindlichkeiten aus Nachlässen
Verbindlichkeiten aus Kautionen
Andere sonstige Verbindlichkeiten
Summe
Unter dem antizipativen Rechnungsabgrenzungs- Vertrags vom Investor gezahlte Ablösezahlung für posten sind solche Ausgaben erfasst, die nach dem Herstellungskosten (Kindertagesstätten und Grund- Bilanzstichtag und vor Abschluss der Jahresab- schulen) i. H. v. 13,9 Mio. € für das Entwicklungsgeschlussarbeiten getätigt wurden, jedoch bereits vor biet Lichtenreuth, Teilbereich „Hasenbuck-Süd“. dem Stichtag zu Aufwendungen führen. Bei der Stadt Die Zunahme bei den Verbindlichkeiten aus zweck- Nürnberg fallen eine Vielzahl an Geschäftsvorfällen gebundenen Mitteln um 4,46 Mio. € liegt im Wesentan, die zum Jahresabschluss abzugrenzen sind. lichen, an der vom Freistaat Bayern ausbezahlten Di- Diese Position hat sich um rund 9,64 Mio. € im Ver- gitalisierungs- und Integrationspauschale die 2024 i. gleich zum Vorjahr erhöht. Hierfür sind u. a. die Ab- H. v. 4,8 Mio. € als zweckgebundene Zuwendung grenzungen einer Rechnung i. H. v. 4,4 Mio. € für den eingestellt wurde. Ersatzneubau der Hafenbrücke (Frankenschnell- Die Verbindlichkeiten aus Sonderposten, die Verwegbrücke) und für 2024 angefallene Personalkosbindlichkeiten aus Darlehen für Stellplatzgelder und ten i. H. v. 1,1 Mio € für den Kreuzungsfreien Ausbau die Verbindlichkeiten aus Nachlässen bewegen sich den Frankenschnellwegs verantwortlich. auf dem Vorjahresniveau. Die „Verbindlichkeiten aus Förderung (außer Über Verrechnungskonten werden solche Sachver- Bund/Land)“ werden für erhaltene investive Zuhalte abgewickelt, die nicht im städtischen Haushalt schüsse bis zur Aktivierung der geförderten Bauabgebildet werden sollen, da hierbei die Stadt ledigmaßnahmen eingestellt. Diese haben sich zum Vorlich die Weiterleitung fremder Gelder übernimmt. jahr um 16,36 Mio. € erhöht. Maßgeblich für diese Erhöhung war die im Rahmen eines städtebaulichen
E. Passive Rechnungsabgrenzung
| 31.12.2024 | |
|---|---|
| € | |
| 39.786.712,30 | 39.427.978,97 |
Passive Rechnungsabgrenzung
Sonstige passive Rechnungsabgrenzungsposten
Unter dem passiven Rechnungsabgrenzungsposten Summenmäßig bedeutsame Abgrenzungsposten sind Einnahmen vor dem Bilanzstichtag erfasst, so- waren die Erträge aus den Vorauszahlungen der Geweit sie einen Ertrag für eine bestimmte Zeit nach werbesteuer (19,5 Mio. €) und die erneute Abgrendiesem Tag darstellen. zung der Erträge aus der Veräußerung von Flächen an die wbg, FlNrn. 537/18 und 537/3 (Teilfläche), Ge- Die Summe der passiven Rechnungsabgrenzungsmarkung Großreuth bei Schweinau (8,6 Mio. €) und posten erhöht sich im Vergleich zum Vorjahr nur we- FlNr. 95/3, Gemarkung Sündersbühl. (4,49 Mio. €) nig. von 2023 nach 2024.
a) Haftungsverhältnisse und Sachverhalte, aus Im Anhang sind Haftungsverhältnisse, die in der Bidenen sich finanzielle Verpflichtungen ergeben lanz nicht auszuweisen sind und Sachverhalte, aus
können denen sich finanzielle Verpflichtungen ergeben kön-
nen (sog. Eventualverbindlichkeiten) anzugeben (§ 86 Abs. 2 Nrn. 5 und 6 KommHV-Doppik).
| 31.12.2024 | 31.12.2023 € |
|---|---|
| € | |
| 18.262.584,06 165.744.568,96 204.127.666,60 15.153.727,32 403.288.546,94 | |
| 17.683.392,80 | |
| 155.527.987,93 | |
| 316.591.018,49 | |
| 14.424.070,60 | |
| 504.226.469,82 | |
| 74.549,44 | |
| 7.149,29 | |
| 1,00 1,00 1,00 1,00 4,00 | |
| 1,00 | |
| 1,00 | |
| 1,00 | |
| 1,00 | |
| 4,00 | |
| 504.233.627,11 | 403.363.100,38 |
Eventualverbindlichkeiten
Bürgschaften:
-
Wohnungs- und Siedlungswesen
-
Handel, Industrie und Gewerbe
-
Schule und Soziales
-
Sonstiges
Summe
Patronatserklärungen, die ein bürgschaftsähnliches Rechtsverhältnis begründen: Handel, Industrie und Gewerbe
Weitere Haftungsübernahmen:1
- Entschädigungen beim Heimfall/Vertragsablauf von Erbbau-
rechtsverträgen für die vorhandene Bausubstanz
- Garantiezahlungen aufgrund von Rahmenverträgen für Woh-
nungen zur Unterbringung von Obdachlosen
- Altlastenbeseitigung bei Haftungsfreistellung der auf öffentli-
chen Flächen evtl. nach dem Eigentumsübergang auftretenden Bodenverunreinigungen.
- Haftung i.H.v. 40 % für die Verbindlichkeiten des Zweckver-
bands Gewerbepark Nürnberg-Feucht; in gleicher Höhe partizipiert die Stadt an dessen Vermögen (§ 18 Abs. 1 ZGNF- Satzung)
Summe
Gesamtsumme
1 Der Wert kann nicht exakt quantifiziert werden; auch eine Schätzung nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ist nicht möglich. Daher wird hierfür nach dem Vollständigkeitsgebot ein Erinnerungswert von 1,00 € angegeben, in der Gesamtsumme aber nicht berücksichtigt.
Darüber hinaus können sich aus der Übernahme von betroffenen Gegenstände vorgenommen wurde (§ Verlusten gegenüber Eigenbetrieben und verbunde- 86 Abs. 2 Nr. 11 KommHV-Doppik), liegen nicht vor, nen Unternehmen künftig finanzielle Belastungen er- da Vermögensgegenstände bei dauerhafter Wertgeben. minderung wertberichtigt werden. Zudem ist in der Schlussbilanz 2024 für unterlassene Instandhaltung Die Zunahme bei den Bürgschaften im Bereich „Soeine Rückstellung i. H. v. rund 22,8 Mio. € enthalten. ziales“ resultiert insb. aus der Übernahme einer Bürgschaft für das Neue Gymnasium Nürnberg bei der wbg-k.
c) Verpflichtungen aus kreditähnlichen Rechts-
geschäften (vgl. § 86 Abs. 2 Nr. 9 KommHV-Dop-
pik)
b) Drohende finanzielle Verpflichtungen, sofern
keine Wertminderung der betroffenen Vermö- Die Verpflichtungen aus kreditähnlichen Rechtsge-
gensgegenstände notwendig ist schäften zum 31.12.2024 ergeben sich aus der Bi-
lanzposition „Verbindlichkeiten, die Kreditaufnahmen Drohende finanzielle Verpflichtungen aus der Vergleichkommen“ (s. Bilanzposition Passiva D. 3). mögensverwaltung, für die keine Wertminderung der
| Art | 01.01.2024 € | Zugang € | Abnahme | 31.12.2024 € |
|---|---|---|---|---|
| € (-) | ||||
| Leibrenten aus Grundstücksgeschäf- ten | 63.536,26 | - | 59.971,61 | |
| 3.564,65 | ||||
| Mietaufrechnungen | 38.599,32 | - | 6.536,42 | 32.062,90 |
| Verkaufte Darlehen | 60.617,31 | - | 60.617,31 | 0,00 |
| ÖPP-Projekt Schulen | 14.137.552,14 | 46.616.948,21 | 58.233.168,55 | 25.753.772,58 |
| Summe | 14.300.305,03 | 46.616.948,21 | 58.303.884,93 | 25.845.807,09 |
Zusätzlich bestehen folgende Verpflichtungen, die nicht als Verbindlichkeit in der Bilanz ausgewiesen sind:
| Art | Jährliche Belastung € | Vertragsdatum | Laufzeit |
|---|---|---|---|
| Eisarena Nürnberg Tilgungszuschuss | 732.179,00 | 30 Jahre | |
| 29.07.1999 | |||
| Kunstpädagogisches Zentrum (KPZ) – Übernahme von 50 % des laufenden Geschäftsbedarfs | 04.01.2002 | Auf unbestimmte Zeit | |
| (26.03.1968/ | |||
| 24.11.1982) |
| 36.800,00 | |||
|---|---|---|---|
| 11 Erbbaurechte | 768.143,77 | i. d. R. 99 Jahre | |
| diverse |
Lorenzer Platz 12
d) Gesetzliche oder vertragliche Einschränkun-
gen des in der Bilanz ausgewiesenen Grund und 90402 Nürnberg
Bodens sowie von Gebäuden und anderen Bau-
Sitz Nürnberg
ten (vgl. § 86 Abs. 2 Nr. 10 KommHV-Doppik)
Die Nutzung, Verfügbarkeit und Verwertung des in der Bilanz der Stadt Nürnberg ausgewiesenen Ver- f) Anzahl der im Haushaltsjahr zum 31. Dezember mögens unterliegt teilweise Beschränkungen. Ein des Haushaltsjahres beschäftigten Beamten und wesentlicher Grund dafür liegt in vergebenen Erb- Arbeitnehmer (vgl. § 86 Abs. 2 Nr. 15 KommHVbaurechten. Durch die Vergabe dieser Erbbaurechte Doppik wurde das Grundvermögen der Stadt allerdings we- Am 31. Dezember 2024 waren bei der Stadt (ohne der im Bestand angetastet noch in seinem Wert ge- Klinikum, jedoch einschließlich der Eigenbetriebe) schmälert. insgesamt durchschnittlich 12.564 Personen be- Die mit Erbbaurecht belasteten Wohnbaugrundstü- schäftigt, davon durchschnittlich 9.429 Arbeitnehmer cke mit einer Grundfläche von ca. 335.000 m² sind und 3.135 Beamte. jedoch nicht mehr disponibel, stehen also dem allgemeinen Grundstücksmarkt nicht mehr zur Verfügung.
g) Art und Ausgestaltung von Versorgungszusa-
Neben den Erbbaurechtsverträgen für Wohnbau-
gen, die nicht in der Bilanz auszuweisen sind -
grundstücke bestehen noch Erbbaurechtsverträge
Zusatzversorgung- (vgl. § 86 Abs. 2 Nr. 12
über
KommHV-Doppik)
- gewerbliche Grundstücke mit einer Grund-
Die Stadt Nürnberg meldet ihre tarifbeschäftigten Arfläche von ca. 160.000 m², beitnehmer/-innen bei der Zusatzversorgungskasse
- Grundstücke für die Nutzung durch Sport- der Bayerischen Gemeinden an und berechnet,
vereine mit einer Grundfläche von ca. überweist und versteuert die arbeitgeberfinanzierten 555.000 m² Umlagen und Beiträge für die späteren Betriebsrenten der Beschäftigten. Der aktuelle Umlagesatz be-
- Grundstücke für die Nutzung durch Kinder-
trägt 3,75%, der Zusatzbeitragssatz 3,76 % und der gärten mit einer Grundfläche von ca. 20.000 zusätzliche Beitrag für Sonderzahlungen 0,24 %. Es m² werden nur Umlagen und Beiträge für aktive Arbeit- Während der Vertragslaufzeit des Erbbaurechts nehmer/-innen der Stadt Nürnberg an die Zusatzver- (zwischen 30 und 99 Jahren) kann über die Grund- sorgungskasse abgeführt. Im Jahr 2024 handelte es stücke nicht frei verfügt werden. Weitere Einschrän- sich hierbei um eine Gesamtsumme von ca. 24,7 kungen der Nutzung, Verfügbarkeit und Verwertung Mio. €. Grundlage für die durch den Arbeitgeber abkönnen sich auch aus Grunddienstbarkeiten (z.B. zuführenden Beträge ist das sog. zusatzversoreingeräumte Geh-, Fahrt- oder Leitungsrechte, Nieß- gungspflichtige Einkommen, dies entspricht grundbrauch) ergeben. sätzlich dem steuerpflichtigen Arbeitslohn abzüglich der vermögenswirksamen Leistungen und des Job-
e) die von der Kommune oder unter deren Betei-
Ticket-Zuschusses.
ligung nach Art. 1 des Sparkassengesetzes er-
richteten Sparkassen (mit Namen und Sitz) h) Angaben zu Oberbürgermeister, Bürgermeis-
tern, Stadtratsmitgliedern und Ortssprechern
Sparkasse Nürnberg
(vgl. § 86 Abs. 2 Nr. 16 KommHV-Doppik)
Anstalt des öffentlichen Rechts Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg:
Marcus König (CSU) 2. Bürgermeisterin: Prof. Dr. Lehner, Julia (CSU) 3. Bürgermeister: Vogel, Christian (SPD) Weitere Bürgermeister:
Ehrenamtliche Stadtratsmitglieder ab 01.05.2014 (bis 31.12.2024)
| Familienname | Vorname | |
|---|---|---|
| Familienname | ||
| Ahmed | Nasser | |
| Ahmed | ||
| Arabackyj | Claudia | |
| Arabackyj | ||
| Bieswanger | Jasmin | |
| Bieswanger | ||
| Dr. Blaschke | Ulrich | |
| Dr. Blaschke | ||
| Dix | Harald | |
| Dix | ||
| Goldmann | Dieter | |
| Goldmann | ||
| Gradl | Lorenz | |
| Gradl | ||
| Groh | Gerhard | |
| Groh | ||
| Härtel | Elke | |
| Härtel | ||
| Kayser | Christine | |
| Kayser | ||
| Kir | Aynur | |
| Kir | ||
| Liberova | Diana | |
| Liberova | ||
| Meissner | Fabian | |
| Meissner | ||
| Penzkofer-Röhrl | Gabriele | |
| Penzkofer-Röhrl | ||
| Dr. Prölß-Kammerer | Anja | |
| Dr. Prölß-Kammerer | ||
| Vogel | Christian | |
| Vogel | ||
| Yilmaz | Yasemin | |
| Yilmaz | ||
| Ziegler | Michael | |
| Ziegler | ||
| Alesik | Nicole | |
| Alesik | ||
| Bälz | Claudia | |
| Bälz | ||
| Böhm | Kerstin | |
| Böhm | ||
| Buchsbaum | Helmine | |
| Buchsbaum | ||
| Frank | Daniel | |
| Frank | ||
| Grether | Marion | |
| Grether | ||
| Dr. Gsell | Klemens | |
| Dr. Gsell | ||
| Dr. Heimbucher | Otto | |
| Dr. Heimbucher | ||
| Heinemann | Rita | |
| Heinemann | ||
| Henning | Werner | |
| Henning | ||
| Körner | Tatjana | |
| Körner | ||
| Kraus | Michael | |
| Kraus | ||
| Krieglstein | Andreas | |
| Krieglstein | ||
| Prof. Dr. Lehner | Julia | |
| Prof. Dr. Lehner |
| Vorname | |
|---|---|
| Familienname | |
| Catrin | |
| Seel | |
| Kilian | |
| Sendner | |
| Markus | |
| Tischner | |
| Paul | |
| Arzten | |
| Andrea | |
| Bielmeier | |
| Mike | |
| Bock | |
| Andrea | |
| Friedel | |
| Alexander | |
| Kahl | |
| Natalie | |
| Keller | |
| Gabriele | |
| Klaßen | |
| Bis 15.05.2024: | Kai |
| Küfner | |
| Ab 01.06.2024: | Xenia |
| Mohr | |
| Reka | |
| Lörincz | |
| Joachim | |
| Mletzko | |
| Maik | |
| Pflaum | |
| Cengiz | |
| Sahin | |
| Marc | |
| Schüller | |
| Lemia | |
| Yiyit | |
| Özlem | |
| Demir | |
| Kathrin | |
| Flach Gomez | |
| Marion | |
| Padua | |
| Titus | |
| Schüller | |
| Alexander | |
| Damm | |
| Jürgen | |
| Dörfler | |
| Jan | |
| Gehrke | |
| Inga | |
| Hager | |
| Ümit | |
| Sormaz | |
| Alexandra | |
| Thiele | |
| Florian | |
| Betz | |
| Michael | |
| Feder | |
| Roland- Alexander | |
| Hubscher | |
| Klaus-Rudolf | |
| Krestel |
Partei Partei
SPD CSU SPD CSU SPD CSU SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE GRÜNE SPD SPD GRÜNE SPD GRÜNE
SPD GRÜNE
SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE SPD GRÜNE CSU LINKE CSU LINKE CSU LINKE CSU LINKE CSU FWN CSU FWN CSU ÖDP CSU ÖDP CSU FDP CSU Guten CSU PIRATEN CSU AfD
CSU AfD CSU AfD
| Müller | ||
|---|---|---|
| Müller | ||
| Nachtigall | Rainer | |
| Nachtigall | ||
| Prof. Dr. Scheurlen | Wolfram | |
| Prof. Dr. Scheurlen | ||
| Schuh | Konrad | |
| Schuh |
| Schlesinger | |
|---|---|
| Ernesto | |
| Buholzer Sepúlveda | |
| Eleni | |
| Kasfiki |
CSU AfD CSU Politbande Ab 16.10.2023 CSU Parteilos CSU
Thorsten Brehm
Britta Walthelm
Cornelia Trinkl
Elisabeth Ries
Daniel F. Ulrich
Dr. Andrea Heilmaier
Berufsmäßige Stadtratsmitglieder:
Referat für Finanzen, Personal und IT
Gesundheits- und Umweltreferat
Referat für Schule und Sport
Referat für Jugend, Familie und Soziales
Planungs- und Baureferat
Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat:
Bernhard Lettenbauer
Ortssprecher: Stadtteil Brunn:
i) Weitere Angaben
Die Stadt nimmt das Wahlrecht zur Aktivierung von Bauzeitzinsen wahr.
Erläuterungen zur Ergebnisrechnung
Die Ergebnisrechnung 2024 schließt mit einem Fehl- 2023, Auflösung sonstiger Rückstellungen betrag von 22,4 Mio. €. Geplant war ein Fehlbetrag 42 Mio. €). Andererseits sind insbesondere die von 49,6 Mio. Transferaufwendungen stark gestiegen (+ 100 Mio. €) – zum einen aufgrund von Kostenstei- Die sehr deutliche Abweichung vom Jahresübergerungen bei Sozialtransferaufwendungen, insb. der schuss in 2023 in H. v. 123,0 Mio. € kam zustande Familien- und Jugendhilfe (24 Mio. €), zum anderen einerseits durch den Wegfall von Einmaleffekten aufgrund der Verlustausgleichleistungen für die (Nachzahlungen für Vorjahre z.B. für Impf -und Testzentren, u.a. 45,0 Mio. € periodenfremder Ertrag in
Ergebnisrechnung – Allgemeine Erläuterungen
StWN (25 Mio. €). Auch die Personal-/Versorgungs- nur geringfügig gestiegen sind Der Planwert überaufwendungen haben sich massiv erhöht (58 Mio. €). schritten wurde bei den Aufwendungen für Sach- und Dienstleistungen (90,8 Mio. €), insbesondere für Er- Der Schuldenstand aus Investitionskrediten beträgt stattungen an die VAG (67,1 Mio. €). Die Transzum 31.12.2024 1.542 Mio. € (Vorjahr: 1.542 Mio. €). feraufwendungen waren 8,6 Mio. € über dem Plan. Die Verringerung der Verschuldung am Kreditmarkt Aufgrund der mangelnden Planbarkeit bestimmter beträgt 0,2 Mio. € (Vorjahr 117,8 Mio. €). Unter Ein- Sachverhalte, insb. beim Abgang von Anlagevermöbezug der kreditähnlichen Rechtsgeschäfte aus gen und der Bildung von Rückstellungen, ergaben ÖPP-/ÖÖP-Projekten ergibt sich ein Schuldenstand sich hohe in Höhe von 1.790 Mio. € (Vorjahr: 1.764 Mio. €) mit Ist-Planabweichungen bei den sonstigen ordentlieiner Nettoneuverschuldung von 25,6 Mio. € (Vorchen Erträgen und Aufwendungen. Auch die außerjahr: 103,7 Mio. €). ordentlichen Erträge (3,4 Mio. €) und außerordentli- Das Anlagevermögen stieg um insg. 329,6 Mio. €, chen Aufwendungen davon rd. 306,5 Mio. € bei den Sachanlagen und 15,2 (7,6Mio. €) lassen sich naturgemäß kaum planen. Mio. € bei den Finanzanlagen. Für den Verlauf der wichtigsten Erträge Gewerbesteuer, Einkommensteueranteil und Schlüsselzuweisungen im Ist ergibt sich das in Abb. 1 dargestellte Die Mehrerträge sind wesentlich durch die Gewerbe- Bild. Zum Vergleich wird hierbei auch die Entwicksteuer als wichtigste Ertragsquelle der Stadt Nürnlung des Aufwands aus der Bezirksumlage dargeberg begründet: Dem Planwert von 672,0 Mio. € stestellt. hen tatsächliche Erträge in Höhe von 676,5 Mio. € in 2024 gegenüber. Das bedeutet ein Plus von Nach einem Rückgang bei den Erträgen aus der Ge- 4,5 Mio. €. Die Erträge aus Zuweisungen und Zu- werbesteuer in 2020 setzt sich seit 2021 der positive schüssen haben sich sowohl gegenüber dem Vor- Trend der letzten Jahre fort. In 2021 stiegen sie um jahr, als auch gegenüber dem Plan erhöht. Sie legen 131,2 Mio. €, 2022 nochmals um 5,0 Mio. € und in um 59,0 Mio. € (10,4 %) gegenüber dem Rech- 2024 konnte selbst der Höchstwert aus 2023 von nungsergebnis des Jahres 2023 zu und 28,5 Mio. € 670,4 Mio. € ‚(+113,3 Mio. €) nochmals um gegenüber dem Planwert. Bei letzterer Position be- 6,0 Mio. € überschritten werden. Auch die Erträge stehen die Abweichungen vor allem bei den Schlüs- aus dem Gemeindeanteil an der Einkommensteuer, selzuweisungen (+16,2 Mio. €), den Zuweisungen die seit 2010, nur unterbrochen durch einen Rückvom Land aus der Grunderwerbsteuer (-7,3 Mio. €) gang im Jahr 2020, kontinuierlich angestiegen waren und für verzeichneten starke Zuwächse in den letzten Jah- Kita-/Schulbetrieb (-7,7 Mio. €). Die Kostenerstattun- ren (+ 23,9 Mio. € von 2021 zu 2020), +17,1 Mio. € gen lagen 62,8 Mio. € über Plan, insb. mit von 2021 zu 2022). In 2023 konnten sie nur leicht zu- 69,3 Mio. € bei den Erstattungen vom Land legen (+1,3 Mio. €), in 2024 verbesserte sich der (Deutschlandticket/ÖPNV-Rettungsschirm). Die Per- Wert jedoch nochmals um 22,8 Mio. €. Die Erträge sonalaufwendungen lagen insgesamt 17,3 Mio. € aus Schlüsselzuweisungen können starken Schwanüber dem Plan, Mehraufwendungen bei den Bezü- kungen unterliegen, 2023 war erstmals seit langem gen (25,5 Mio. €) entstanden durch die Erhöhung der ein spürbarer Rückgang zu verzeichnen Tabellenentgelte der Beschäftigten sowie die Besol- (- 16,2 Mio. €), nachdem sie im Vorjahr noch um dungserhöhung bei den Beamten bzw. Lehrern. Die 11,6 Mio. € angestiegen war. 2024 erhielt die Stadt Versorgungsaufwendungen waren 31,8 Mio. € unter aber wieder dem Plan. Dieser Rückgang ist zurückzuführen auf 41,4 Mio. € mehr. Grund der Verminderung der Zuführung zu den Pen- Die Bezirksumlage ging in 2024 geringfügig um 1,5 sionsrückstellungen. Dieser Rückgang der Zufüh- Mio. € auf 233,7 Mio. € zurück. Dennoch geht hier rung in 2024 gegenüber dem Jahr 2023 hängt damit der Trend seit Jahren spürbar nach oben. zusammen, dass in 2024 die Versorgungsbezüge
Abb. 1: Entwicklung wichtiger Erträge und Aufwendungen des Gesamthaushalt
o r u 670 676 E 700 .o iM 552 557 n 600 Gewerbest i 470 477 euer 500 424 436 447 421 379 384 390 373 Einkomme 400 297 308 324 308 332 349 350 nsteuer- 300 210 228 243 262 275 200 220 229 249 234 246 230 271 a Sc n h te lü il sselzu 200 148 153 181 weisung 100 145 140 152 152 159 167 183 197 203 213 218 Bezirksuml age
2012 2013 2014 2015 2016 2017 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024 Einer Analyse der ordentlichen Erträge und Aufwen- 225,7 Mio. € (entsprechend 9,5 %) zu. Es ergibt sich dungen kommt besondere Bedeutung zu, da bei ei- dadurch ein rechnerischer Aufwandsdeckungsgrad ner Gegenüberstellung beider Zahlen die Leistungs- (ordentliche Erträge/ordentliche Aufwendungen) in fähigkeit einer Kommune in Bezug auf die Deckungs- Höhe von 100,2 %. Da diese Kennzahl über 100 % fähigkeit ihrer Aufwendungen aus den Erträgen be- liegt, konnten die ordentlichen Aufwendungen vollurteilt werden kann. Die Aufwendungen und Erträge ständig durch ordentliche Erträge gedeckt werden. sind dabei um die Finanzerträge und -aufwendungen Allerdings ist der gesamte Deckungsgrad inklusive und außerordentliche Positionen bereinigt. Finanz- und außerordentlichem Ergebnis entsprechend des Fehlbetrags mit 99,7 % unter 100 %. In 2024 sind die ordentlichen Erträge gegenüber dem Vorjahr um 4,6 % oder 114,1 Mio. € gestiegen. Im Folgenden werden nun die einzelnen Positionen Die ordentlichen Aufwendungen nahmen um der Ergebnisrechnung detaillierter betrachtet.
Erträge
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 |
|---|---|---|
| -298.347,76 | -300.000,00 | -294.913,72 |
| -125.343.126,14 | -124.500.000,00 | -123.567.037,04 |
| -676.470.013,22 | -672.000.000,00 | -670.431.016,55 |
| -372.573.288,00 | -374.034.000,00 | -349.817.712,00 |
| -87.514.245,00 | -88.364.000,00 | -84.719.941,00 |
| -2.271.008,38 | -2.100.000,00 | -2.221.836,74 |
| -1.121.188,26 | -1.000.000,00 | -1.107.797,59 |
| -1.265.591.216,76 | -1.262.298.000,00 | -1.232.160.254,64 |
Steuererträge (in €)
Grundsteuer A
Grundsteuer B
Gewerbesteuer
Gemeindeanteil an der Einkommenssteuer
Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer
Hundesteuer
Zweitwohnungssteuer
Summe
Steuererträge
Die Steuererträge belaufen sich im Ist 2024 auf Beim Gemeindeanteil an der Umsatzsteuer wur- 1.265,59 Mio. € und liegen damit 33,4 Mio. € über den 2,8 Mio. € mehr als im Vorjahr eingenommen, dem Vorjahreswert (+2,7 %) sowie 3,3 Mio. € über dies entspricht der bayernweiten Entwicklung. dem Planwert von 1.162 Mio. €. Die Erträge aus der Grundsteuer B fielen um Die Mehrerträge sind wesentlich durch die Gewerbe- 1,8 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Grundsteuer A, steuer als wichtigste Ertragsquelle der Stadt Nürn- Hunde- und Zweitwohnungssteuer weichen nur geberg begründet: Dem Planwert von 672,0 Mio. € ste- ringfügig von den Plan- und Vorjahreswerten ab. hen tatsächliche Erträge in Höhe von 676,5 Mio. € in Auf der folgenden Seite finden Sie eine grafische 2024 gegenüber. Das bedeutet ein Plus von 4,5 Mio. Darstellung der Entwicklung der Steuererträge seit €. Im Vergleich zu 2023 haben sich die Gewerbe- 1999. Bei der Betrachtung der Indexwerte steuererträge um 6,0 Mio. € erhöht. (1999=100) zeigen sich im zeitlichen Verlauf deutli- Der Gemeindeanteil an der Einkommensteuer hat che Unterschiede. Die Umsatzsteuer ist durch politisich gegenüber dem Vorjahr leicht verbessert und sche Sondereffekte überproportional gestiegen. überschreitet mit 372,6 Mio. € den im letzten Jahr erzielten Wert von 349,8 Mio. € um 22,8 Mio. €, respektive 6,5 %.
Abb. 2: Entwicklung der Steuererträge seit 1999 absolut
Abb. 3: Entwicklung der Steuererträge seit 1999 indexiert
Zuweisungen, Zuschüsse und sonstige
Transfererträge
Die Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen ha- beschlossene neue Integrationspauschale im Freiben sich sowohl gegenüber dem Vorjahr, als auch staat Bayern (Art. 118 BayAGSG): i. H. v. 6,8 Mio. € gegenüber dem Plan erhöht. Sie legen um zurückzuführen. Diese soll bayerischen Kommunen 59,0 Mio. € (10,4 %) gegenüber dem Rechnungser- helfen, gezielt Projekte zu fördern, die die Integration gebnis des Jahres 2023 zu und 28,5 Mio. € gegen- vor Ort unterstützen, z. B. für Informationsplattforüber dem Planwert. men und Übersetzungen. Die Schlüsselzuweisungen stiegen im Vergleich Mit den Zuweisungen vom Land (Sozialtransfer) zum Vorjahr um 41,4 Mio. €. Der Grundbetrag stieg beteiligt sich der Freistaat an den Zuschüssen für die um 4,2 %. Zusätzlich erhöhte sich der Anteil Nürn- Kinderbetreuungseinrichtungen freier Träger. Die Erbergs an der Gesamtmasse. Dieser resultiert aus träge fielen 2024 im Vergleich zum Vorjahr um Nürnbergs unterdurchschnittlicher Steuerentwick- 2,4 Mio. € höher aus, insb. wurden höhere Abschläge lung des Vorvorjahres (2022) verglichen mit den rest- aus dem BayKiBiG gewährt. lichen Zuweisungsempfängern. Im Bereich der Zuweisungen für Kita-/Schulbe- Die Zuweisungen vom Land aus der Grunder- trieb wird der Vorjahreswert nur um 0,5 Mio. €, d.h. werbsteuer sind im Vergleich zum Vorjahr um 0,5 % übertroffen. 5,5 Mio. € höher ausgefallen und haben sich um 22 Bei den Sonstigen Zuweisungen, Zuschüssen, % gesteigert. Damit war eine deutliche Erholung
Spenden verringerte sich der Wert gegenüber 2023
nach dem Einbruch im Vorjahr aufgrund starker Umum 2,5 Mio. €. Davon resultieren aus Zuweisungen satzrückgänge auf dem Immobilienmarkt zu vervom Land für Personalerstattung 1,2 Mio. €, hier wurzeichnen. den in 2023 1,2 Mio. € an Zuwendungen aus dem Eine Steigerung von 2,3 Mio. € ergab sich beim ESt- Digitalpakt für die Schul-IT gezahlt, der Betrag für Ersatz (Familienleistungsausgleich). Hier werden 2024 wurde hingegen erst 2025 gezahlt. Aufgrund auf den Landesanteil entfallende Beträge an der Um- geringerer privater Bautätigkeit fielen auch die Stellsatzsteuer vom Freistaat an die Gemeinden weiter- platzgelder um 1,7 Mio. € geringer aus. gereicht (durch Schlüsselzahlen) um Belastungen Bei den sonstigen Transfererträgen wurden aufgrund vergangener Rechtsänderungen abzufe- 0,9 Mio. € mehr als im Vorjahr erzielt. dern. Die Zuweisungen vom Land erhöhten sich um 7,7 Mio. €. Dies ist vor allem auf die im Juni 2024
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -271.180.488,00 | -255.000.000,00 | -229.747.328,00 | ||
| -20.315.145,48 | -19.268.280,00 | -18.812.456,52 | ||
| -30.977.905,35 | -38.250.000,00 | -25.459.429,91 | ||
| -28.762.038,00 | -29.000.000,00 | -26.429.373,00 | ||
| -39.761.025,31 | -28.785.099,00 | -32.012.410,40 | ||
| -97.780.618,95 | -97.250.700,00 | -95.365.409,40 | ||
| -114.709.027,27 | -106.994.424,45 | -114.188.244,94 | ||
| -21.583.537,50 | -22.022.427,62 | -24.035.212,03 | ||
| -625.069.785,86 | -596.570.931,07 | -566.049.864,20 |
Erträge aus Zuweisungen und Zuschüssen
(in €)
Schlüsselzuweisungen vom Land
Zuweisung zum Verwaltungsaufwand
Zuweisungen Land Grunderwerbssteuer
Einkommensteuerersatz (Familienleistungsausgleich)
Zuweisungen vom Land
Zuweisungen vom Land (Sozialtransfer)
Zuweisung für Schulbetrieb/Beförderung
Sonstige Zuweisungen, Zuschüsse, Spenden
Summe
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -1.069.372,77 | -1.380.966,00 | -1.214.248,80 | ||
| -1.079.986,55 | -422.000,00 | -445.544,73 | ||
| -1.851.769,87 | -1.911.734,00 | -1.949.669,29 | ||
| -537.271,02 | -748.220,00 | -614.432,92 | ||
| -3.022.288,62 | -2.214.849,00 | -2.434.190,60 | ||
| -7.560.688,83 | -6.677.769,00 | -6.658.086,34 |
Sonstige Transfererträge (in €)
Leistungen v. Sozialleistungsträgern avE
Sonstige Ersatzleistungen avE
Kostenbeitr./Aufwendungsersatz/Kostenersatz. iE
Leistungen von Sozialleistungsträgern iE
Sonstiges
Summe
Leistungsentgelte
Die Leistungsentgelte werden in öffentlich-rechtlich minderjährige Ausländer (UMA), die in der Jugendund privatrechtlich erhobene Entgelte unterschieden. schutzstelle untergebracht wurden, an. Aufgrund Die Leistungsentgelte waren um 8,8 Mio. € höher als deutlich angestiegener Fallzahlen bei den UMA im 2022, die Planung überschritten sie um 12,7 Mio. €. Jahr 2024 war eine vielfache Überbelegung in der Jugendschutzstelle erforderlich; entsprechend wur- Bei den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgelten den auch Mehrerträge aus Erstattungen von der Rebewegen sich die realisierten Erträge mit gierung von Mittelfranken realisiert (3,6 Mio. €). + 9,1 Mio. € deutlich über dem Vorjahreswert. Wesentliche Mehrerträge konnten vorwiegend bei den Auch die Eintrittsgelder (Museen und Tiergarten) so- Benutzungsgebühren und bei den Wohn- und Ver- wie Auslagenersätze stiegen um je 0,9 Mio. € pflegungsgebühren erzielt werden. Bei den privatrechtlichen Leistungsentgelten wa- Die Mehrerträge bei den Benutzungsgebühren (2,6 ren im Vergleich zum Vorjahr nur marginale Mehrer- Mio. €) entstanden im Wesentlichen bei den Kita-Ge- träge n Höhe von 0,3 Mio. € zu verbuchen. Hier sind bühren in den Bereichen Kinderkrippen/-gärten und z.B. Mieterträge (u. a. für die Vermietung der Kia –horte sowie für die Tagespflege. Dies resultiert dar- Metropol Arena) und Ersatzleistungen (v. a. Entgelte aus, dass die Buchungsgebühren gemäß Satzung für Stromweiterverrechnung vom Personenschiffzum 01.09.2023 für die städtischen Kinderkrippen, fahrtshafen an Dritte enthalten, sowie privatrechtli- Kindergärten und Kinderhorte angehoben wurden che Teilnehmerentgelte (vorwiegend für Veranstalund damit erstmals ein volles Haushaltsjahr von der tungen des Bildungscampus Nürnberg für Veranstal- Erhöhung betroffen war. tungen der Erwachsenenbildung und des Planetariums) und sonstige privatrechtliche Entgelte (vorwie- Die Erträge aus Wohn- und Verpflegungsgebühren gend für die Verpachtung von Lichtwellenleistiegen vorwiegend aufgrund von Erstattungen von ter(LWL)-Leitungen durch die Feuerwehr. der Regierung von Mittelfranken für unbegleitete
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -104.744.821,17 | -94.692.118,73 | -95.657.027,38 | ||
| -23.137.473,54 | -19.959.939,65 | -23.033.348,33 | ||
| -31.990.281,09 | -31.492.957,00 | -29.391.290,07 | ||
| -2.928.995,56 | -3.699.340,00 | -2.924.718,11 | ||
| -14.058.963,27 | -9.103.959,66 | -10.432.371,30 | ||
| -13.542.324,29 | -12.188.765,00 | -12.619.121,00 | ||
| -19.086.783,42 | -18.247.157,42 | -17.256.178,57 | ||
| -47.911.730,59 | -45.268.726,26 | -48.199.313,15 | ||
| -3.557.360,00 | -4.057.488,66 | -4.006.638,04 | ||
| -21.375.412,63 | -19.287.553,48 | -21.038.827,37 | ||
| -3.247.649,08 | -2.958.330,76 | -3.074.557,35 | ||
| -3.116.593,55 | -2.460.987,80 | -3.084.338,02 | ||
| -1.508.224,97 | -1.305.911,93 | -1.452.889,29 | ||
| -4.823.043,24 | -5.202.994,50 | -4.397.989,04 | ||
| -10.283.447,12 | -9.995.459,13 | -11.144.074,04 | ||
| -152.656.551,76 | -139.960.844,99 | -143.856.340,53 |
Erträge aus Leistungsentgelten (in €)
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
davon:
Verwaltungsgebühren
Gebühren für öffentlich-rechtl. Nutzungen
Bestattungsgebühren öffentlich-rechtl.
Wohn-/Verpflegungsgebühren öff.-rechtl.
Eintrittsgelder (öffentlich-rechtl.)
Sonstige öffentlich-rechtliche Entgelte
Privatrechtliche Leistungsentgelte
Erträge aus Verkauf privatrechtlich
Miet- und Pachterträge
Erbbauzinsen
Ersatzleistungen
Privatrechtliche Eintrittsgelder
Privatrechtliche Teilnehmerbeiträge
Sonstige privatrechtliche Entgelte
Summe
Kostenerstattungen und Umlagen
Die Kostenerstattungen und Kostenumlagen stiegen im Berichtsjahr um 55,0 Mio. € (15,2 %) gegenüber dem Die Erstattungen von Gemeinden/Gemeindeverbän- Vorjahr an. Der Planwert wurde um 62,8 Mio. € über-
den lagen um 3,9 Mio. € über dem Vorjahresniveau, hier
schritten. werden z. B. Erträge von den Mitgliedsgemeinden des Bei den Erträgen aus Erstattungen vom Bund wurden VGN für den grenzüberschreitenden Verkehr abgebildet. Mehrerträge gegenüber dem Vorjahr in Höhe von Die Erstattungen vom Bezirk liegen 0,4 Mio. € unter 22,8 Mio. € erzielt. dem Vorjahreswert. Diese Position ist abhängig von den Davon entfallen rd. 11,3 Mio. € auf die Erstattungen des durchgeführten Abrechnungen für die Delegation im Bundes für laufenden Leistungen für Unterkunft und Rahmen des SGB XII.
Heizung nach dem SGB II (von 90,6 Mio.€ im Jahr 2023
Die Erstattungen von Zweckverbänden und kommuauf 101,9 Mio.€ im Jahr 2024). Dies resultiert im Wesent-
nalen Sonderrechnungen stiegen im Vergleich zum
lichen aus dem Anstieg der für die Berechnung der Bun- Vorjahr um 2,8 Mio. €., hierbei handelte es sich vor allem desbeteiligung zugrunde liegenden Aufwendungen für um Umlagen für die ILS (integrierte Leitstelle) vom laufende KdU von ca. 126,5 Mio. € (2023) auf Zweckverband für Rettungsdienst und Feuerwehralarca. 139,5 Mio. € (2024). Darüber hinaus wurde die Ermierung Nürnberg (ZRFN) mit Nachzahlungen für Vorstattungsquote leicht erhöht, außerdem wirkten sich jahre. Sondereffekte aus, insbesondere Nachberechnungen im Zusammenhang mit Leistungen für geflüchtete Perso- Die Erstattungen vom Klinikum gingen vorwiegend nen aus der Ukraine sowie aus der Umverteilung im Be- aufgrund einer geringeren Anpassung des Freistellungsreich Bildung und Teilhabe. anspruchs aus der Übernahme der Pensionsverpflichtungen von der Stadt um 1,7 Mio. € zurück. Weitere 11,7 Mio. € beziehen sich auf die Transferleistungen für die Grundsicherung nach dem SGB XII Bei dem Posten „Erstattungen von privaten Unterneh- (+11,7 Mio. €). Der Bund erstattet die Aufwendungen in men u. a.“ handelt es sich um Kostenerstattungen von der Grundsicherung zu 100 %. Aufgrund höherer Auf- öffentlichen Unternehmen, bei denen die Stadt nicht wendungen infolge der gestiegenen Anzahl Leistungs- überwiegend beteiligt ist, von privaten Unternehmen soberechtigter und gestiegener Transferleistungen im Ver- wie vom übrigen Bereich (Privatpersonen und gemeingleich zum Vorjahr (insb. wegen einer deutlichen Regel- nützige Stiftungen). Die Mindererträge von 4,8 Mio. € gesatzerhöhung) erhöhen sich somit auch die Erstattungen genüber 2023 resultieren insb. aus den endgültig abgeentsprechend. schlossenen Erstattungen der kassenärztlichen Vereinigung für Corona-Testzentren an das Gesundheitsamt. Bei den Erstattungen vom Land stiegen die Erträge ge- Ansonsten sind hier noch die Erstattungen von der Zentgenüber 2023 um 33,0 Mio. €. Wesentliche Gründe für ralen Abrechnungsstelle der Krankenkassen (ZAST) an die Mehrerträge sind vor allem die Erstattungen für das die Integrierte Leitstelle der Feuerwehr für die Durchfüh- Deutschlandticket (62,3 Mio. €), das offiziell am 1.5.2023 rung der Alarmierung des Rettungsdienstes enthalten. eingeführt wurde und damit in 2024 erstmals für ein volles Kalenderjahr zur Abrechnung kam. Diese wurden an die VAG weitergeleitet und stellen entsprechend Auf- Bei der Position „VKE Eigenbetriebe“ handelt es sich um wand im Bereich Sachaufwendungen und Abschreibundie Verwaltungskostenerstattungen der Eigenbetriebe gen bei den Erstattungen an Dritten dar. Bei den Erstatan die Stadt. tungen vom Land (Transferleistungen) wurden 2,5 Mio. € weniger realisiert als im Vorjahr. Hierunter fallen insbesondere die Abrechnungen gemäß Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG), die entsprechend zurückgingen. ..
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -192.456.744,69 | -200.246.973,00 | -169.704.130,69 | ||
| -124.638.925,34 | -55.344.083,00 | -91.617.321,21 | ||
| -30.468.728,36 | -30.024.307,00 | -26.563.129,46 | ||
| -14.364.910,31 | -17.210.601,53 | -14.718.287,31 | ||
| -23.112.924,97 | -18.585.722,53 | -20.325.676,06 | ||
| -284.981,47 | -259.252,89 | -277.085,55 | ||
| -725.347,93 | -932.851,22 | -740.411,87 | ||
| -2.889.363,46 | -3.109.395,00 | -4.599.149,58 | ||
| -1.694.742,95 | -1.874.246,63 | -2.216.391,97 | ||
| -367.016,28 | -239.661,05 | -392.111,19 | ||
| -21.252,33 | -16.200,00 | -15.590,29 | ||
| -3.276.895,98 | -3.157.548,80 | -3.275.650,64 | ||
| -9.114.411,00 | -9.114.401,00 | -9.114.411,00 | ||
| -13.682.615,99 | -14.024.188,72 | -18.467.556,88 | ||
| -393.868,08 | -514.100,00 | -428.888,88 | ||
| -417.492.729,14 | -354.653.532,37 | -362.455.792,58 |
Erträge aus Kostenerstattungen und
Umlagen (in €)
Erstattungen vom Bund
Erstattungen vom Land
Erstattungen von Gemeinden/ Gemeindeverbänden
Erstattungen Bezirk (Sozialleistungen)
Erstattungen von Zweckverbänden, kommunalen Sonderrechnungen
Erstattungen vom NürnbergStift
Erstattungen vom ASN
Erstattungen vom Klinikum
Erstattungen von SUN
Erstattungen von NürnbergBad
Erstattungen vom FSN
Erstattungen von SÖR
VKE Eigenbetriebe
Erstattungen priv. Unternehmen u.a.
Erstattungen vom Staatstheater Nürnberg
Summe
Sonstige ordentliche Erträge
Die ertragswirksame Auflösung von Sonderpos- Die sonstigen ordentlichen Erträge sanken gegenten, insbesondere von Zuschüssen aus vergange- über dem Vorjahr um 48,3 Mio. €. Dies ist vor allem nen Jahren, ist gegenüber 2023 leicht gestiegen auf Veränderungen bei der Position „Sonstiges“ zu- (+ 2,4 Mio. €). rückzuführen (- 49,2 Mio. €). Die Erträge gingen darin im Wesentlichen bei den Erträgen aus der Auflösung
der sonstigen Rückstellungen zurück (-41,5 Mio. €). der Neutralisation von Rückstellungen entziehen Während im Vorjahr insbesondere 26,3 Mio. € an sich auch die Erträge aus der Auflösung/Herabset- Auflösungen im Rahmen der Anpassung der Bewer- zung von Rückstellungen weitgehend einer Planung. tung des Klinikums sowie 9,9 Mio. € im Rahmen der Mehrerträge gegenüber dem Vorjahr waren darüber verbesserten Ergebnissituation der NürnbergMesse hinaus bei den Erträgen aus Aktivierten Eigenleis- GmbH zu Buche schlugen, fielen hier 2024 nur
tungen zu verzeichnen, überwiegend für Bauleistun-
0,5 Mio. € aus der Auflösung der Rückstellung für gen des Hochbauamts, in geringerem Umfang beim Ausgleichszahlungen für U-Bahnpacht an. U-Bahnbauamt. Hier spiegelt sich die umfangreiche Gegenläufig verhielten sich hingegen die Erträge aus Bautätigkeit im Jahr 2024 wider. der Auflösung von Instandhaltungsrückstellungen; Die Bestandsveränderungen enthalten insb. die diese nahmen um 5,1 Mio. € zu. Ergebnisse der seit 2019 durchgeführten periodi- Im Posten „Sonstiges“ sind außerdem u. a. Erträge schen Inventur. In 2024 sind hier vor allem Bestandaus der Auflösung von Rückstellungen für Prozessri- serhöhungen bei der Kunstvilla, der Kunsthalle, dem siken und für Altlasten enthalten. Wie die Erträge aus Stadtarchiv sowie der Feuerwehr enthalten.
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -56.504.290,34 | -55.284.546,78 | -54.146.031,56 | ||
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
| -575.323,07 | -514.250,00 | -702.263,75 | ||
| -3.627.349,52 | -2.025.800,00 | -3.398.652,70 | ||
| -1.365.282,36 | -621.000,00 | -1.102.898,16 | ||
| -222.868,85 | -1.200.000,00 | -47.201,95 | ||
| -39.885.265,21 | -41.080.000,00 | -39.634.440,00 | ||
| -1.343.966,90 | -550.000,00 | -1.272.983,89 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -24.060.475,94 | -7.547.750,84 | -73.248.746,02 | ||
| -7.827.965,49 | -6.643.050,98 | -5.080.640,44 | ||
| -180.812,27 | 0,00 | -99.172,40 | ||
| -71.080.531,85 | -53.538.800,84 | -119.407.186,47 |
Erträge aus der Auflösung Sonderposten
(in €)
Erträge aus Auflösung Sonderposten
Sonstige ordentliche Erträge (in €)
Ordnungsrechtliche Erträge (Bußgelder)
Verzugs- und Beitreibungsentgelte
Erträge a. d. Gewähr. v. Bürgschaften, Gewährverträge usw.
Erträge aus Ausgleichszahlungen
Konzessionsabgabe
Aktivierte Bauzeitzinsen
Neutralisation Zahlungen Aufwandsrückstellung
Sonstiges
Aktivierte Eigenleistungen, Honorare
Bestandsveränderungen
Summe
Aufwendungen
Personal- und
Versorgungsaufwendungen
Die Personal- und Versorgungsaufwendungen wurde per Saldo in 2024 eine Zuführung in Höhe von sind insgesamt um 58,2 Mio. € gegenüber dem Vor- 0,5 Mio. € verbucht (Vorjahr: 0,4 Mio. €). jahr gestiegen, gegenüber der Planung 2024 wurden Die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen hingegen 14,5 Mio. € weniger aufgewendet. Bei den
für aktive Mitarbeiter/-innen fielen gegenüber dem
Personalaufwendungen für aktive Mitarbeitende
Vorjahr um 34,6 Mio. € höher aus, was an den Beliegt der Wert um 73,9 Mio. € über dem Vorjahressoldungserhöhungen der Beamten/-innen zum wert und um 17,3 Mio. € über dem Planwert 2024. 01.11.2024 (+200 € Grundgehaltssatz) und zum Bei den Versorgungsaufwendungen fielen gegen- 01.02.2025 (+5,5 %) lag, die beide im Abschluss über dem Plan 2024 31,8 Mio. € weniger, gegenüber 2024 komplett verarbeitet wurden. dem Vorjahr 15,7 Mio. € weniger an. Die Zuführungen zu den Beihilferückstellungen für Personalaufwendungen: Aktive waren in 2024 im Vergleich zu 2023 um ca. Im Bereich der Personalaufwendungen sind Mehr- 6,7 Mio. € höher. Nachdem sich die Beihilferückstelaufwendungen gegenüber dem Vorjahr bei den Be- lungen als prozentualer Anteil von den Pensionszügen und Vergütungen i. H. v. 25,5 Mio. € ent- rückstellungen errechnen, ist bei einer deutlichen standen. Der Anstieg gegenüber 2023 ist auf die Er- Steigerung der Zuführungen zu den Pensionsrückhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten ab stellungen (siehe oben) auch eine entsprechende dem 01.03.2024 um 200 € (Sockelbetrag) und an- Steigerung der Zuführungen zu den Beihilferückstelschließend um 5,5 % sowie die Besoldungserhöhung lungen zu erwarten. bei den Beamten bzw. Lehrern (ab 01. November Versorgungsaufwendungen: 2024 Erhöhung der Grundgehaltssätze um 200 € sowie Inflationsausgleichszahlungen von Januar bis Die Versorgungsaufwendungen beinhalten überwie- Oktober 2024 mit jeweils 120 € monatlich) zurückzu- gend Zuführungen zu Rückstellungen für Pensioführen. nen und Beihilfen für Versorgungsempfänger. Die Zuführung zu den Pensionsrückstellungen ver- Insgesamt überstiegen die Aufwendungen für Beminderte sich um 11,4 Mio. € gegenüber dem Vorzüge und Vergütungen den Planwert 2024 um jahr. Dieser Rückgang der Zuführung in 2024 gegen- 6,3 Mio. €. Bei der Ermittlung dieses Planwertes wurüber dem Jahr 2023 hängt damit zusammen, dass in den u.a. die Stellenschaffungen für 2024 berücksich- 2024 die Versorgungsbezüge nur geringfügig gestietigt. Nachdem es gerade bei den neu geschaffenen gen sind (Anhebung um einen Sockelbetrag ab dem Stellen schwierig ist einzuschätzen, wann diese be- 01.11.2024), während die Versorgungssteigerung ab setzt werden können, sind Plan-Ist-Abweichungen Dezember 2022 (+2,8 %) in 2023 die volle Wirksamnicht vermeidbar. keit entfaltete. Die Position „Sonstige Rückstellungen für Aktive“ Bei den Zuführungen zu den Beihilferückstellungen beinhaltet im Wesentlichen die Veränderungen bei für die Versorgungsempfänger gab es ebenfalls eine den Rückstellungen für Altersteilzeit und den Rückdeutliche Minderung gegenüber dem Vorjahreswert stellungen für nicht angetretenen Urlaub. Bei den An- (-4,6 Mio. €). Nachdem sich auch hier die Beihilfegestellten konnten wegen der befristeten Laufzeit rückstellungen als prozentualer Anteil von den Pendes TV FlexAZ in 2024 keine neuen ATZ-Verträge sionsrückstellungen errechnen, ergeben sinkende mehr abgeschlossen werden. Dadurch kommt es zu Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen der dem Effekt, dass die ATZ-Rückstellungswerte bei Versorgungsempfänger fast zwangsläufig auch sinden noch laufenden ATZ-Vereinbarungen im Tarifbekende Zuführungen zu den Beihilferückstellungen. reich Zug um Zug abgebaut werden (sowohl im Plan wie auch im Ist). Bei den Urlaubsrückstellungen
Betrachtet man noch einmal die Zuführungen zu 25,3 Mio. € mehr und gegenüber dem Plan 2024 den Pensions- und Beihilferückstellungen für ak- 25,1 Mio. € weniger aufgewendet werden.
tive Mitarbeiter und Versorgungsempfänger zu-
sammen, mussten hierfür gegenüber dem Vorjahr
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| 718.446.650,53 | 701.141.191,28 | 644.560.366,65 | ||
| 99.465.436,44 | 101.346.000,02 | 95.473.762,02 | ||
| 94.490.778,85 | 97.450.000,00 | 90.851.292,00 | ||
| 322.749.006,18 | 312.067.127,42 | 305.933.224,52 | ||
| 7.868.277,44 | 7.387.752,83 | 6.811.961,02 | ||
| -1.528.205,52 | -1.830.000,00 | -900.566,71 | ||
| 24.650.877,39 | 24.577.000,00 | 22.488.900,59 | ||
| 68.234.407,24 | 66.403.311,00 | 62.360.710,14 | ||
| 11.647.211,51 | 10.000.000,00 | 11.979.340,07 | ||
| 73.138.994,00 | 69.340.000,01 | 38.547.083,00 | ||
| 17.729.867,00 | 14.400.000,00 | 11.014.660,00 | ||
| 107.451.119,88 | 139.296.980,00 | 123.111.886,87 | ||
| -133.637.740,41 | -136.681.966,00 | -129.130.076,50 | ||
| 107.181.019,23 | 111.513.536,00 | 102.332.211,50 | ||
| 5.964.706,87 | 6.975.000,00 | 6.396.743,75 | ||
| 21.809.713,78 | 19.149.130,00 | 21.328.277,62 | ||
| 82.118.293,87 | 115.738.150,00 | 93.567.114,35 | ||
| 24.015.126,54 | 22.603.130,00 | 28.617.616,15 | ||
| 825.897.770,41 | 840.438.171,28 | 767.672.253,52 |
Personalaufwendungen (Aktive) (in €)
Personalaufwendungen
Bezüge Beamte
Bezüge Beamte-Lehrkräfte
Vergütungen Arbeitnehmer
Weitere Vergütungen
Sonstige Rückstellungen für Aktive
Beiträge Versorgungskassen
AG-Anteile Sozialversicher., Pausch.LSt
Beihilfen für Aktive
Zuf./Aufl. Pensionsrückstellung Aktive
Zuf./Aufl. Beihilferückstellung Aktive
Versorgungsaufwendungen
Neutralisation Versorgung/Beihilfen
Versorgung Beamte und Lehrkräfte
Versorgung Arbeitnehmer
Beihilfen für Versorgungsempfänger
Zuführ. /Aufl. Pensionsrückst. Versorgung
Zuführ. /Aufl. Beihilferückst. Versorgung
Summe Personal- und Versorgungsaufwen-
dungen insgesamt
Abb. 4 zeigt die Entwicklung der Zuführungen zu Al- der gesetzlichen/tarifvertraglichen Rahmenbedinguntersteilzeit- und Pensionsrückstellungen. Diese sind gen zurückgegangen. Seit 2019 war wieder ein Andurch externe Faktoren (gesetzliche Regelungen, Zeit- stieg zu verzeichnen, da Altersteilzeit auch wieder für punkt des Beschlusses von Besoldungserhöhungen) Tarifbeschäftigte in gewissen Umfang möglich war. starken Schwankungen unterworfen, z. B. fiel die Zu- Seit 2023 sind nun aber wieder keine Neuabschlüsse führung zu den Pensionsrückstellungen 2019 wegen im Tarifbereich mehr möglich, daher ist ein deutlicher zu berücksichtigender Besoldungserhöhungen für die Rückgang bei den Zuführungen zu verzeichnen. Jahre 2019 bis 2021 besonders hoch aus, auch 2013 . beispielsweise war diese Besonderheit der langjährigen Laufzeit des Tarifvertrags gegeben. Die Zuführungen zur Altersteilzeitrückstellung sind seit dem Jahr 2010 jahrelang aufgrund der Änderungen
Abb. 4: Entwicklung der Zuführungen zu Altersteilzeit- und Pensionsrückstellungen2
Zuführung Pensionsrückstellungen € .o 155 iM Zuführung Altersteilzeitrückstellungen n 150 i
125 113 114
8 6 8 2 6 1 1 1 1 1 3 5 4 4 2 2
Ist 2008Ist 2009Ist 2010Ist 2011Ist 2012Ist 2013Ist 2014Ist 2015Ist 2016Ist 2017Ist 2018Ist 2019Ist 2020Ist 2021Ist 2022Ist 2023Ist 2024
2 Die auf der Zeitstrahlachse angegebenen Bezüge und Vergütungen für die einzelnen Jahre stellen die Summe der in der o. a. Tabelle („Personal- und Versorgungsaufwendungen“) aufgeführten Bezüge für Beamte/ Beamte-Lehrkräfte, Vergütungen für Arbeitnehmer und weitere Vergütungen dar. Aufgrund der Umstrukturierung der Ergebnisrechnung ab 2014 mit der Umstellung auf den produktorientierten Haushalt, ergaben sich Verschiebungen innerhalb der Positionen der Personalaufwendungen im Vergleich zur Gliederung bis 2013. Damit eine aussagekräftige Vergleichbarkeit möglich ist, wurden in dieser Grafik auch die Werte bis 2013 nach neuer Logik angepasst.
Sachaufwendungen und Abschreibungen
Die Aufwendungen für Sach- und Dienstleistun- tungskosten entstand vor allem bei den Heilpädagogen stiegen insgesamt gegenüber dem Vorjahr um gischen Gruppen im Bereich des Jugendamtes, kon- 74,3 Mio. €. Der Planwert wurde sogar um kret für Sicherheitsdienstleistungen durch die geson- 90,8 Mio. € überschritten. derte Einzelunterbringung eines Jugendlichen beim Kinder- und Jugendhilfezentrum (KJHZ). Eine Bele- Unter der Rubrik „Verbrauchsmittel und Gegung im Gruppensetting war nicht möglich und es
brauchsgegenstände“ fielen die Aufwendungen um
war 2024 bundesweit keine alternative Heimunterrd. 1,0 Mio. € höher aus als im Vorjahr. Dies resultiert bringung möglich bzw. gab es keine passenden Anzum Teil aus erhöhten Aufwendungen für Ausweise schlussangebote. Diese Einzelbetreuung wurde und Plaketten im Bereich des Pass- und Meldewe- Mitte Januar 2025 beendet. Des Weiteren entstansens der Bürgerämter, sowie des Ausländerwesens den Mehraufwendungen an sonstigen Grundstücks- (+ 0,6 Mio. €) und aus den Aufwendungen für Gebewirtschaftungskosten bei den Inobhutnahmen, da brauchsgegenstände (+ 0,4 Mio. €) und unterliegt gees auch 2024 weiterhin eine sehr hohe Anzahl an unwissen Schwankungen. begleiteten minderjährigen Ausländern (UMA) gab, Die Position „Strom, Gas, Wasser/Abwasser“ be- die zu einer anhaltenden deutlichen Überbelegung in wegt sich mit +11,8 Mio. € deutlich über dem Vorjah- der Jugendschutzstelle führte. Wegen der schwieriresniveau, und um 4,6 Mio. € höher als geplant. Die gen Belegungssituation war ein deutlich erhöhter Mehraufwendungen gegenüber dem Vorjahr erga- Einsatz an Sicherheitspersonal nötig, um einen anben sich vorwiegend in den Bereichen Betriebs- nähernd sicheren Dienstbetrieb aufrecht erhalten zu /Heizstrom (3,8 Mio. € mehr als in 2023), Betriebs- können. /Heizgas (2,4 Mio. € mehr als im Vorjahr) und Fern- Unter der Rubrik „Lehrmittel, Schülerbeförderung wärme (4,5 Mio. € mehr als in 2023). Dies ist begrün-
u. ä.“ erhöhten sich die Aufwendungen im Vergleich
det durch Abrechnungsproblematiken seitens des zum Vorjahr um 1,4 Mio. €. Die Mehraufwendungen Energieversorgers N-Ergie AG: In 2023 wurden eigegenüber dem Vorjahr fallen unter anderem bei den nige Rechnungen nicht gestellt. Dies wurde sukzes- Schülerbeförderungskosten an (+0,7 Mio. €) und bei sive in 2024 nachgeholt, allerdings nicht vollständig, den Aufwendungen aus der Mittagsbetreuung so dass in 2025 auch noch Abrechnungen für 2023 (+ 0,6 Mio. €). Die Mehraufwendungen aus der Mitgestellt und gebucht werden müssen. Die für 2023 tagsbetreuung resultieren aus einer vertraglichen ausgewiesenen Rechnungsergebnisse sind daher Preisanpassung durch den Caterer in 2024. Zudem nicht aussagekräftig, da sie unvollständig sind. konnten aufgrund verspäteter Rechnungsstellung Im Bereich „Gebäudeunterhalt, -technik“ sind die die Lieferungen für den Dezember 2023 nicht mehr Aufwendungen um 3,2 Mio. € höher als im Vorjahr, nach 2023 abgegrenzt werden und belasten somit vor allem im Bereich der HVE Schule und Sport (Be- das Rechnungsergebnis 2024. reiche Grund-/Mittelschulen sowie Gymnasien). Die Position „Erstattungen an Dritte“ stieg gegen- Die Aufwendungen für den Unterhalt von sonstigem über 2023 um 49,9 Mio. € an. Hauptgrund für die Grundvermögen nahmen gegenüber 2023 um Überschreitungen sind die Aufwendungen aus Er- 0,9 Mio. € zu, was vorwiegend am Unterhalt für stattungen an die VAG in Höhe von 67,1 Mio. € Grün-/Außenanlagen an Gebäuden liegt. Mehr auf- (+ 36,9 Mio. € gegenüber dem Vorjahr). Sie setzen gewendet wurde vor allem im Bereich Grün an Kin- sich zusammen aus Erstattungen für das Deutschdergärten-/horten. landticket (62,3 Mio. €) und Hilfen für den Ausbildungsverkehr nach Art. 24 BayÖPNVG (4,2 Mio. €). Um rund. 2,7 Mio. € gegenüber 2023 erhöhte sich die Für beide Posten hat die Stadt Nürnberg eine Zah- Position „Gebäudereinigung, Müll, Kanal, sonslung vom Land erhalten (Ertrag unter der Position
tige“, insb. bei der Gebäudereinigung (+ 0,9 Mio €)
„Kostenerstattungen und Umlagen“), welche sie an und bei den sonstigen Aufwendungen zur Grunddie VAG weitergeleitet hat. Die Förderung „Hilfen für stücksbewirtschaftung (+ 0,9 Mio. €). Der Mehraufden Ausbildungsverkehr nach Art. 24 BayÖPNVG erwand bei den sonstigen Grundstücksbewirtschafsetzt ab dem Jahr 2024 die Finanzierung nach
§ 45a PBefG (Personenbeförderungsgesetz), auf- Vorjahr 17,6 Mio. €) und zu den Rückstellungen für grund derer die VAG die Fördermittel in den Vorjah- Altlasten (Ist 2023: 0,2 Mio. €, Vorjahr 0,5 Mio. €) ren direkt vom Land erhalten hat. Nach Art. 24 enthalten, die mangels valider Werte nicht geplant BayÖPNVG werden die Ausgleichzahlungen für die werden. Beförderung von Personen mit Zeitfahrausweisen Die Position „Neutralisierung Rückstellungszahdes Ausbildungsverkehrs nunmehr direkt vom Land
lungen Sach- und Dienstleistungen“ dient der Ge-
an die Aufgabenträger geleistet. Die Stadt Nürnberg genbuchung der über die regulären Aufwandskonten als Aufgabenträgerin leitet diese Mittel im Anschluss verbuchten Inanspruchnahme der Instandhaltungsan die Verkehrsunternehmen weiter, die auf dem und Altlastenrückstellungen. Stadtgebiet Linien anbieten; dies betrifft weit überwiegend die VAG. Die Position „Abschreibungen“ beinhaltet Abschreibungen auf Forderungen und Abschreibungen Im Vorjahr betrugen die Erstattungen für das auf Anlagevermögen. Die planmäßigen Abschrei- Deutschlandticket noch 25,8 Mio. €; außerdem ist in bungen auf Sachanlagevermögen sind 2024 gegen- 2023 noch die Erstattung aus der Spitzabrechnung über dem Vorjahr aufgrund des hohen Investitionsnifür den ÖPNV-Rettungsschirm 2021 enthalten veaus angestiegen (von 118,5 Mio. € auf (4,0 Mio. €). 125,1 Mio. €). Außerplanmäßige Abschreibungen Desweiteren sind die Erstattungen ans Klinikum ge- auf das Sachanlagevermögen erfolgten im Berichtsgenüber dem Vorjahr in Höhe von 6,5 Mio. € ange- jahr nur geringfügig in Höhe von 4 T€. stiegen. Dies ist vorwiegend durch eine aus einem Betrauungsakt für das Klinikum Nürnberg resultie- Die Differenz zwischen den gebuchten Abschreibunrende Verlustausgleichszahlung der Stadt ans Klinigen in 2024 und 2023 resultiert vorwiegend daraus, kum in Höhe von 6,7 Mio. € begründet. Diese soll vor dass im Vorjahr eine außerplanmäßige Abschreiallem den Mehrkostenausgleich aus der Überleitung bung auf Finanzanlagevermögen in Höhe von der Beschäftigten der KNSG in den TVöD kompen- 26,3 Mio. € für die Finanzanlage Klinikum Nürnberg sieren. verbucht wurde - im Gegenzug wurde die beste- Außerdem sind die Erstattungen an Gemeinden/Ge- hende Rückstellung dazu in gleicher Höhe ertragsmeindeverbände um 1,4 Mio. € gegenüber dem Vor- wirksam aufgelöst (siehe unter „Sonstige ordentliche jahr gestiegen, was hauptsächlich daran liegt, dass Erträge“); eine Ergebnisauswirkung entstand daraus die Erstattungen an die Stadt Erlangen für den Be- somit nicht. In 2024 war keine außerplanmäßige Abtrieb des Beihilfecenters für das Jahr 2023 in 2024 schreibung auf Finanzanlagen erforderlich. gebucht wurden und diese Aufwendungen in 2023 folglich fehlen. Die Erstattung für das Jahr 2024 wurde in 2025 gebucht. Unter „Sonstiges“ sind u. a. die Zuführungen zur Instandhaltungsrückstellung (Ist 2024: 22,8 Mio. €,
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| 409.926.845,71 | 319.156.485,20 | 335.655.500,87 | ||
| 14.666.857,51 | 13.364.976,96 | 13.653.329,01 | ||
| 37.434.371,69 | 32.849.306,23 | 25.629.278,87 | ||
| 38.123.985,72 | 41.000.729,03 | 34.897.377,79 | ||
| 7.484.396,23 | 8.753.876,37 | 6.543.051,48 |
Sachaufwendungen und Abschreibungen (in
€)
Aufwendungen Sach- und Dienstleistungen
Verbrauchsmittel und Gebrauchsgegenstände
Strom, Gas, Wasser/Abwasser, Kfz etc.
Gebäudeunterhalt, -technik
Unterhalt sonstiges Grundvermögen
| 29.992.908,39 | 28.597.496,44 | 27.332.776,85 |
|---|---|---|
| 30.683.064,27 | 32.149.439,32 | 29.253.713,44 |
| 233.042.181,48 | 164.327.517,71 | 183.129.281,88 |
| 24.384.143,75 | -1.886.856,86 | 19.280.512,02 |
| -5.885.063,33 | 0,00 | -4.063.820,47 |
| 126.118.050,08 | 113.853.500,38 | 148.205.603,99 |
Gebäudereinigung, Müll, Kanal, sonst.
Lehrmittel, Schülerbeförderung u.ä.
Erstattungen an Dritte
Sonstiges
Neutral. Rückstellungszahl. Sach-/Dienstl.
Abschreibungen
Transferaufwendungen
Die Transferaufwendungen werden unterschieden in So- Die weiteren Transferaufwendungen mit 218,6 Mio. € zialtransferaufwendungen und in weitere Transferauf- (ohne Bezirksumlage) beinhalten sonstige Ausgleichswendungen. zahlungen. Diese sind z.B. die Gewerbesteuerumlage, Verlustausgleiche an städtische Töchter und Eigenbetriebe, weitere Zuschüsse aufgrund gesetzlicher und so-
Sozialtransferauf-
Weitere Trans- zialer Verpflichtungen, die allerdings nicht den Sozialbe-
wendungen
feraufwendungen
reich betreffen, sowie Zuweisungen an das Land u. a. im Rahmen der Krankenhausumlage. In der unten aufge- Sozialleistungen, Weitere Zuschüsse und führten tabellarischen Darstellung und in den nachfol- Zuweisungen, Verlust- Zusc E h in ü r s ic s h e t u a n n g s e o n z iale ausgleiche, Gewerbe- genden Erläuterungen beinhaltet dieser Block auch die steuerumlage, Kran- oben angesprochene Bezirksumlage. kenhausumlage
Sozialtransferaufwendungen mit Bezirksumlage
Bezirksumlage Die Zuschüsse an soziale Einrichtungen aus gesetz-
licher oder vertraglicher Verpflichtung sind um
5,5 Mio. € gegenüber dem Vorjahr angestiegen. Dies resultiert im Wesentlichen aus den Mehraufwendungen für Die Sozialtransferaufwendungen umfassen dabei die Zuschüsse an freie Träger von Kindertagesstätten. Der klassischen Sozialleistungen, die die Stadt selbst zu tra- Grund liegt darin, dass sich der durchschnittliche monatgen hat, wie beispielsweise die Kosten der Unterkunft im liche Förderbetrag pro Kind gegenüber dem Vorjahr er- SGB II oder die Familien- und Jugendhilfen. Hinzu kom- höht hat, da der Basiswert für die Abschlagszahlungen men die Zuschüsse an soziale Einrichtungen, insbeson- von 2023 auf 2024, insb. zur Berücksichtigung von Tarifdere an die freien Träger der Kindertagesstätten. Diese steigerungen, deutlich angehoben wurde. Zudem sind Teilmenge der Transferaufwendungen mit einem Volu- im Berichtsjahr neue Einrichtungen in die Betriebskosmen von 629 Mio. € (Vorjahr: 575 Mio. €) repräsentiert tenförderung mit aufgenommen worden. Dies hat zu höca. 24,2 % der gesamten ordentlichen Aufwendungen. heren Aufwendungen vor allem für die Kindergärten Gedanklich dazu addieren sollte man an dieser Stelle freier Träger (+ 1,7 Mio. €) und für die altersgemischten noch die Bezirksumlage, die aufgrund der Aufgaben- Kindertagesstätten freier Träger (+ 3,2 Mio. €) geführt. schwerpunkte des Bezirks im Wesentlichen ebenfalls Die Position Hilfe zum Lebensunterhalt und Grundsiaus Sozialausgaben besteht. Zusammen stellen diese
cherung im Alter und bei Erwerbsminderung
Positionen mit insgesamt 863 Mio. € (Vorjahr:
(SGB XII) stieg gegenüber dem Vorjahr um 13,1 Mio. €
811 Mio. €) rd. 33,2 % der ordentlichen Aufwendungen oder 15,4 %. Die Aufwendungen sind im Vergleich zum des Nürnberger Stadthaushalts dar.
Vorjahr vor allem durch die Regelsatzerhöhung, stei- Tagessätzen durch. Zudem werden immer häufiger Zugende Kosten der Unterkunft und Zugänge bei den Leis- satzleistungen wie z.B. die Zusammenstellung von kostungsbeziehern gestiegen. Die Kosten der Grundsiche- tenintensiven Sondersettings nötig, weil Plätze bei sperung werden seit 2014 zu 100% vom Bund erstattet zialisierten Anbietern für betreuungsintensive Fälle feh- (siehe dazu auch unter „Erträge aus Kostenerstattungen len. und Umlagen“). Bei den Asylbewerberleistungen konnten 4,4 Mio. € Auch bei den Hilfen zur Gesundheit macht sich ein An- bzw. -10 % weniger aufgewendet werden als im Vorjahr. stieg gegenüber 2023 bemerkbar (+ 2,1 Mio. €). Dieser Als Gründe hierfür können Rückgänge bei der Zahl der liegt im Wesentlichen an Zuwächsen bei den Leistungs- Leistungsbeziehenden und infolgedessen laufende Abberechtigten, hauptsächlich Geflüchtete aus der Ukra- kündigungen von kommunalen Unterkünften angeführt ine, die seit 06/2022 in den Bezug von SGB XII Leistun- werden. Die Aufwendungen für die Asylbewerberleistungen gewechselt sind. Aufgrund eines erheblichen Zeit- gen werden den Kommunen vom Land erstattet (siehe versatzes bei der Abrechnung schlugen diese Kosten unter den Erträgen aus Kostenerstattungen und Umlaerstmals 2024 in vollem Umfang zu Buche. gen). Bei der Familien- und Jugendhilfe betragen die Mehr- Die Kosten der Unterkunft (KdU) und Heizung beim aufwendungen im Vergleich zum Vorjahr 23,6 Mio. €. Arbeitslosengeld II (enthalten in der Position „AL II v.a. Der Anstieg gegenüber dem Vorjahr lässt sich mit orga- Kosten der Unterkunft (SGB II)“) erhöhten sich gegennisatorischen und sachlichen Gründen erklären. Aus or- über dem Vorjahr um 12,9 Mio. € (+ 10,2 %). Die Mehrganisatorischer Sicht baute sich wegen Personalausfäl- aufwendungen ergeben sich aus Zuwächsen bei den Belen in der zuständigen Abteilung beim Jugendamt seit darfsgemeinschaften mit Anspruch auf Kosten der Un- Ende 2023 ein hoher Bearbeitungsrückstand auf, der terkunft, der Regelsatzerhöhung, die sich indirekt auf die Anfang 2024 größtenteils abgearbeitet wurde – damit Aufwendungen für die Kosten der Unterkunft auswirkt, ergaben sich Verschiebungen von Zahlungen aus dem sowie allgemeine Kostensteigerungen. Die Aufwendun- Haushaltsjahr 2023 in das Haushaltsjahr 2024. Sachli- gen für die Kosten der Unterkunft werden den Kommuche Gründe für die Mehraufwendungen gegenüber dem nen vom Land erstattet (siehe unter den Erträgen aus Vorjahr ergeben sich vor allem in den Bereich Eingliede- Kostenerstattungen und Umlagen). rungshilfe, Inobhutnahmen in Einrichtungen und Heim- Die Bezirksumlage fiel im Jahr 2024 gegenüber dem unterbringungen in Einrichtungen. Im Bereich der Ein- Vorjahr geringfügig niedriger aus gliederungshilfe ergaben sich Mehrkosten gegenüber (– 1,5 Mio. €, d. h. - 1 %). dem Vorjahr in Höhe von 2,9 Mio. € im Bereich der ambulanten Maßnahmen der Eingliederungshilfe, v.a. auf- Weitere Transferaufwendungen grund stetig steigender Fallzahlen für Schulbegleitung. Die „Weiteren Transferaufwendungen“ beinhalten Verantwortlich für die Mehrkosten bei den Inobhutnah- 85 Mio. € (Ist 2024) an weiteren Zuschüssen, die aus men (+ 5,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr) war, wie be- gesetzlichen oder rechtlichen Verpflichtungen (ohne reits im Jahr 2023, die hohe Zahl an unbegleiteten min- Verlustausgleiche) resultieren, z. B. an das Staatsthederjährigen Ausländern (UMA). Weiterhin war die Ver- ater (23,7 Mio. €), an die VAG im Rahmen des Sozialtiweildauer in den Einrichtungen im Durchschnitt länger, ckets und Innovationspakts (Ist 2024: 19,8 Mio. € gegenda geeignete Folgeeinrichtungen fehlten und die Fami- über dem Vorjahr), an die Nürnberger Symphoniker lien-Gerichts-Verfahren lange Zeit in Anspruch nehmen (1,7 Mio. €) oder an den Verkehrsverein Nürnberg (z.B. aufgrund langer Wartezeiten auf Gutachten). Die (2,9 Mio. €). Ferner ist mit 16,9 Mio. € die Kranken- Anzahl an jungen Menschen, die nicht in den Kinder- und hausumlage enthalten. Der Rückgang der Zuschüsse Jugendschutzgruppen des KJND unterbracht werden aus rechtlicher/gesetzlicher Verpflichtung gegenüber können, weil sie individuellen Betreuungsbedarf haben dem Vorjahr um rd. -2,7 Mio. € kann u.a. mit dem Wegfall und Einzelsettings erfordern, nimmt stetig zu. des Zuschusses für den Deutschen Kirchentag im Berichtsjahr begründet werden (Ist 2023: 3,0 Mio €). Bei den Heimunterbringungen (+ 6,1 Mio. € gegenüber dem Vorjahr) zeigt sich ein starker Anstieg der Fallzah- Die Position „Verlustausgleiche Eigenbetriebe und len. Zusätzlich schlagen die tariflichen Steigerungen und verbundene Unternehmen“ ist um 45,8 Mio. € höher als die allgemeinen Kostenentwicklungen, die eigentlich be- im Vorjahr ausgefallen. . Der Posten enthält zum einen reits im Jahr 2023 erwartet wurden, nun spürbar bei den die Aufwände aus den ausbezahlten Verlustausgleichen
an die städtischen Eigenbetriebe und verbundenen Un- (FSN), 1,4 Mio. € für die Noris-Inklusion gGmbH (Restternehmen. Zum anderen enthält sie die Aufwände aus betrag für das Jahr 2022) und 0,3 Mio. € an die Nürnder Zuführung zu Rückstellungen für erwartete Verluste bergStift Service GmbH enthalten. Dabei muss berückvon Eigenbetrieben/verbundenen Unternehmen. Ein sichtigt werden, dass für die Verluste der Noris-Inklusion Grund für die deutlich höheren Aufwände gegenüber gGmbH und der NüSt-Service GmbH Rückstellungen dem Vorjahr liegt darin, dass im Berichtsjahr ein Verlust- aus Vorjahren von insgesamt 1,7 Mio. € bestanden, welausgleich an die Städtischen Werke Nürnberg GmbH in che im Gegenzug ertragswirksam aufgelöst wurden (Er- Höhe von 25 Mio. € ausbezahlt wurde (Vorjahr: kein Ver- trag unter der Position "Neutralisierung Rückstellungslustausgleich), da die Kostensteigerungen im ÖPNV zahlungen Transferaufwand"). nicht anderweitig kompensierbar waren (vgl. dazu im De- Die Gewerbesteuerumlage bemisst sich an den jeweitail den Vorbericht zum 1. Nachtragshaushalt für das ligen Gewerbesteuereinzahlungen des Jahres und ist Haushaltsjahr 2024). Auch wurde aufgrund des Verlusgegenüber dem Vorjahr um 1,2 Mio. € leicht gesunken. tes des Klinikums i. H. v. 18,1 Mio. € eine Rückstellung gebildet. Bei den Aufwendungen aus der „Zuführung zu sonsti-
gen Rückstellungen“ im Transferaufwandsbereich ist
Weitere Mehraufwendungen gegenüber dem Vorjahr bei ein Rückgang in Höhe von 11,4 Mio. € beim Ist 2024 geden Verlustausgleichen gegenüber verbundenen Untergenüber dem Vorjahr zu verzeichnen. Dies liegt vor alnehmen/ Eigenbetrieben entstanden dadurch, dass die lem daran, dass in 2024 keine Rückstellung für die Be- Kapitalzuführung an den Flughafen Nürnberg (aufzirksumlage zu bilden war, da sich die Stadt Nürnberg wandsmäßig gebucht) in 2024 mit 10 Mio. € um 3 Mio. € bei der Umlagekraft 2026 schlechter entwickelt hat als höher war als im Vorjahr. andere kreisfreie Städte und Landkreise des Regie- Unter den gezahlten Verlustausgleichen an Eigenbe- rungsbezirkes Mittelfranken. Im Vorjahr war für die Betriebe und verbundene Unternehmen im Ist 2024 sind zirksumlage eine Zuführung zu den Rückstellungen in des Weiteren 9,2 Mio. € für den Eigenbetrieb Nürnberg- Höhe von 15,9 Mio. € erforderlich gewesen. Bad, 2,4 Mio. € für den Eigenbetrieb Frankenstadion
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| 1.067.703.217,15 | 1.071.011.516,06 | 979.187.407,71 | ||
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
| 176.367.090,72 | 173.467.887,18 | 170.892.295,40 | ||
| 19.657.396,39 | 21.461.576,03 | 19.512.918,53 | ||
| 98.320.313,16 | 101.220.734,00 | 85.226.616,87 | ||
| 5.623,49 | 1.600,00 | 6.932,00 | ||
| 10.011.487,86 | 8.970.246,00 | 7.881.807,08 | ||
| 6.036.893,61 | 5.687.600,00 | 5.654.335,30 |
Transferaufwendungen (in €)
insgesamt
Sozialtransferaufwendungen (in €)
Zuschüsse an soziale Einrichtungen (gesetzlich/vertraglich - Art 1/4)
Zuschüsse an soziale Einrichtungen (freiwillig - Art 5)
Hilfe zum Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter (SGB XII)
Hilfe zur Pflege (SGB XII)
Hilfe zur Gesundheit (SGB XII)
Sonstige Hilfen außerhalb von Einrichtungen
| 123.373.838,53 | 106.184.176,06 | 99.787.765,97 |
|---|---|---|
| 39.630.972,25 | 42.473.000,00 | 43.994.344,83 |
| 143.536.987,08 | 154.064.791,00 | 131.747.163,22 |
| 12.133.988,87 | 14.547.500,00 | 10.646.041,02 |
| 11.374,20 | 20.000,00 | 15.158,64 |
| 629.085.966,16 | 628.099.110,27 | 575.365.378,86 |
Familien- und Jugendhilfe
Asylbewerberleistung. (HLU und andere Hilfen)
SGB II, vor allem Kosten der Unterkunft
Bildungs- und Teilhabepaket
Sonstige
Summe
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 |
|---|---|---|
| 233.671.548,56 | 233.680.000,00 | 235.150.895,98 |
Bezirksumlage (in €)
Bezirksumlage
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| 85.015.944,27 | 79.357.833,79 | 87.751.445,58 | ||
| 67.268.238,21 | 80.514.572,00 | 21.473.102,02 | ||
| 48.475.309,00 | 50.360.000,00 | 49.652.196,00 | ||
| 5.906.956,16 | 0,00 | 17.305.389,27 | ||
| -1.720.745,21 | -1.000.000,00 | -7.511.000,00 | ||
| 206.666.447,64 | 210.232.405,79 | 176.182.132,87 |
Weitere Transferaufwendungen in €
Zuweisungen und Zuschüsse (ohne Verlustausgleiche)
Verlustausgleiche Eigenbetriebe und verbundene Unternehmen
Gewerbesteuerumlage
Zuführungen zu sonst. Transferaufwands-Rückstellungen
Neutralisation Rückstellungszahlung Transferaufwendungen (Erträge)
Summe
Sonstige ordentliche Aufwendungen
Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen stiegen ge- Bei den Aufwendungen für Betriebsmittel konsumtiver genüber dem Vorjahr um 14,9 Mio. € an, entspricht einer MIP-Maßnahmen handelt es sich um nicht aktivierungs- Zunahme von + 10,4 %. fähige Bestandteile von im MIP veranschlagten Investitionen. Hier ist gegenüber dem Vorjahr ein Rückgang von insgesamt 1,1 Mio. € ersichtlich. Im Vorjahr fielen höhere
Kosten an, z. B. für den Neubau des Schulzentrums aus dem Verkauf der Eventhalle sowie aus dem Verkauf Südwest, vor allem für die Bereitstellung eines Interim- des Palmenhofs an die wbg Nürnberg GmbH zur Bebauscontainers und den Gebäudeabbruch an (2,3 Mio. €). ung mit einem Kindergarten und Wohnungen. Hingegen fallen ab 2024 mit der Inbetriebnahme des ers- Eine weitere größere Reduktion im Vergleich zum Vorten Bauabschnitts der Schulen in der Maiacher Str. jahr im Bereich der sonstigen ordentlichen Aufwendun- (Grundschule mit Hort und die Mittelschule) erstmals nun gen ist bei den Zuführungen zu Rückstellungen für Hafauch die Leistungen für das Gebäudemanagement an. tungs- und Prozessrisiken (- 2,1 Mio. €), sowie zu den Die Kosten für Sachverständige und Gutachter sind ge- sonstigen Rückstellungen zu konstatieren (- 1,6 Mio. €). genüber dem Vorjahr um 2,1 Mio. € angestiegen. Mehr- Bei den Zuführungen zu den sonstigen Rückstellungen aufwendungen fielen vor allem beim Rechnungsprü- sind wesentliche Risikovorsorgen bezüglich drohender fungsamt für die überörtliche Prüfung durch den Bayeri- Ausgleichs- und Rückzahlungen getroffen worden. schen Kommunalen Prüfungsverband an (+ 0,6 Mio. €) Gegenläufig verhalten sich die Aufwendungen für Einund bei der Bauordnungsbehörde für die Prüfung von zelwertberichtigung von Forderungen aufgrund man- Standsicherheitsnachweisen (+ 1,0 Mio. €). Die letztgegelnder Werthaltigkeit, die deutlich gegenüber dem Vornannten Kosten wirken für die Stadt als Durchlaufposten, jahr angestiegen sind (Ist 2024: 9,0 Mio. €; da die Bauordnungsbehörde die Arbeiten im Rahmen Vorjahr 0,2 Mio. €). des Baugenehmigungsverfahren vergibt und die anfallenden Kosten vom Bauherrn wieder erstattet werden Auch die Körperschaftssteuer-, Kapitalertragssteuer- so- (Ertrag bei den öffentlich-rechtlichen Leistungsentgel- wie Gewerbesteueraufwendungen und entsprechende ten). Rückstellungen für die Betriebe gewerblicher Art sind in den sonstigen ordentlichen Aufwendungen enthalten, Ein Anstieg gegenüber dem Vorjahr ist auch bei den Aufvor allem für das Telekommunikationsnetz bei der Feuwendungen für Software und Lizenzen ersichtlich erwehr und beim Friedhof für das Krematorium und das (+ 2,2 Mio. €), welche vorwiegend aus erhöhten Kosten Bestattungswesen (insgesamt 1,8 Mio. €; für Lizenzen und Pflege für die Software SAP (Module Vorjahr 2,3 Mio. €). ERP/BW) angefallen sind, auf Grund der Vorbereitung auf die Umstellung auf S4/HANA. Die sonstigen ordentlichen Aufwendungen enthalten außerdem die Aufwendungen für den Geschäftsbetrieb Die Mehraufwendungen bei der Sammelposition Sonsstädtischer Dienststellen, wie z. B. Porto und Drucksatige ordentliche Aufwendungen in Höhe von insgesamt chen. 2,6 Mio. € gegenüber dem Vorjahr setzen sich aus diversen Posten zusammen, die nachfolgend erläutert wer- Bei der Neutralisierung Rückstellung sonstige orden: dentliche Aufwendungen fielen in 2024 1,5 Mio. € Erträge aus der Inanspruchnahme in Vorjahren gebildeten Unter die sonstigen ordentlichen Aufwendungen fallen Rückstellungen an, für die Rückzahlungen von Prüz. B. die Verluste aus dem Abgang von Vermögensgefungskosten, Steuern und Prozesskosten. genständen, die nicht geplant werden können. Das Ist 2024 betrug hierfür 2,8 Mio. €. Im Vorjahr fiel dafür ein deutlich höherer Betrag in Höhe von 6,5 Mio. € an. Dies ergibt einen Rückgang in Höhe von 3,7 Mio. €. Der höhere Betrag aus den Verlusten aus dem Abgang von Anlagevermögen im Jahr 2023 resultiert im Wesentlichen
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 |
|---|---|---|
| 7.096.273,23 | 7.127.170,27 | 6.049.346,64 |
| 2.584.329,69 | 2.656.432,00 | 2.369.100,19 |
Sonstige ordentliche Aufwendungen (in €)
Sonstiger Personal- und Dienstaufwand
Entschädigung für Mitglieder des Stadtrats
| 28.089.378,50 | 19.930.000,00 | 29.146.378,37 | ||
|---|---|---|---|---|
| 27.390.750,90 | 28.813.112,06 | 24.997.275,40 | ||
| 5.909.735,10 | 4.894.689,49 | 5.075.569,66 | ||
| 2.067.298,28 | 2.000.000,00 | 2.026.477,85 | ||
| 5.887.583,12 | 5.808.379,88 | 3.826.567,68 | ||
| 12.926.025,89 | 13.632.328,69 | 10.765.304,54 | ||
| 15.658.800,32 | 18.501.640,15 | 15.969.551,57 | ||
| 8.214.838,33 | 8.171.219,23 | 7.382.150,19 | ||
| 0,00 | 5.010.000,00 | 0,00 | ||
| 43.711.365,41 | 26.334.570,31 | 41.158.514,89 | ||
| -1.509.859,35 | 0,00 | -5.597.253,81 | ||
| 158.026.519,42 | 142.879.542,08 | 143.168.983,17 |
Betriebsmittel (konsumtive MIP-Maßnahme)
Miet- und Pachtaufwand Immobilien, Erbbauzins
Mieten/ Pachten/Leasing bewegliche Sachen
Mietaufwand für Heime und Pensionen
Kosten für Sachverständige und Gutachten
Nutzungsentgelte/ Pflege Software/Lizenzen
Vergütungen für Leistungen Dritter
Versicherungsbeiträge (inklusive KUV)
Aufwendungen aus Ausgleichszahlungen
Sonstige ordentliche Aufwendungen
Neutralisierung Rückstellung sonst. ordentl. Aufwendungen
Summe
Finanzergebnis
Das Finanzergebnis fällt um 3,7 Mio. € schlechter rung in der Veranlagungssoftware war die Verzinaus als im Vorjahr. sung im Jahr 2022 faktisch ausgesetzt, im Jahr 2023 mussten aufgrund der Rückwirkung auf Steuerzeit- Ein wesentlicher Grund für das schlechtere Ergebnis räume bis 2019 bereits veranlagte Zinsen wieder zugegenüber dem Vorjahr war erneut ein Anstieg bei rückerstattet werden, so dass sich der Ertrag in einen den Zinsaufwendungen für Investitionskrediten, Aufwand umkehrte. Auch im Berichtsjahr mussten wenn auch deutlich moderater als im Jahresabnoch umfangreiche Korrekturen vergangener Zinsschluss 2023. Durch den Anstieg der Verschuldung zeiträume vorgenommen werden, weshalb auch im um 25,6 Mio. € gegenüber dem Jahr 2023 (bezogen Jahr 2024 negative Erträge, d.h. Aufwendungen, unauf Investitionskredite plus Verbindlichkeiten aus ter diesem Posten ausgewiesen sind. Entsprechend ÖPP-Projekten) sowie den Anstieg des Zinsniveaus der Gewerbesteuererträge werden auch die Zinsen sind hier 4,6 Mio. € mehr als im Vorjahr angefallen bei Rückerstattung aber weiterhin unter dem Ertrags- (+12,5 %). Das einst sehr niedrige Zinsniveau und konto gebucht. tlw. sogar die Auszahlung von Negativzinsen gehören also der Vergangenheit an, vielmehr ist von ei- Von der Änderung der Verzinsung betroffen sind nem wesentlich höheren Zinssatz bei der Neuauf- auch die Aufwendungen aus Erstattungszinsen nahme und der Umschuldung von Investitionskredi- aus der Gewerbesteuer, die sich um 4,3 Mio. € geten auszugehen. Daher ist in den nächsten Jahren genüber dem Vorjahr mehr als verdoppelt haben. bei den hohen geplanten Investitionssummen von Auch hier liegt die Begründung in der Aufarbeitung beträchtlichen Auswirkungen auf den Ergebnishaus- der Rückstände aus der Zinskorrektur für verganhalt auszugehen. gene Zinszeiträume ab dem Jahr 2019 aus der o.g. Gesetzeskorrektur. Die Zinslastquote (das Verhältnis der Zinsaufwendungen zu den ordentlichen Aufwendungen) beträgt Die Erträge aus Gewinnanteilen aus Beteiligun- 1,57 % (Vorjahr 1,53 %). gen sind gegenüber 2023 um rund 2,0 Mio. € höher, was im Wesentlichen daran liegt, dass erstmals seit Bei den Erträgen aus der Verzinsung der Ge- 2019 wieder eine Gewinnausschüttung der Spar-
werbe-/und Umsatzsteuer sind auch in 2024 „Ne-
kasse für das Jahr 2023 in Höhe von rund 3,4 Mio. € gativ-Erträge“, mithin Aufwände, ausgewiesen. Sie geleistet wurde. Aus zeitlichen Gründen konnte fallen mit 1,6 Mio. € jedoch immerhin um 2,2 Mio. € diese aber nicht mehr im Jahr 2023, sondern erst im niedriger aus als im Vorjahr, hier war ein Aufwand in Jahr 2024 gebucht werden konnte. Die Gewinnaus- Höhe von 3,7 Mio. € ausgewiesen worden. Begrünschüttung der Sparkasse für das Jahr 2024 konnte det werden kann dieser „Negativ-Ertrag“ wie im letzanalog erst im Jahr 2025 verbucht werden. ten Jahr mit der Gesetzesänderung im Jahr 2021, aufgrund dieser der Zinssatz für Zinsen nach § 233a AO auf 0,15 % pro Monat, anstelle der 6%igen Jahresverzinsung, festgesetzt wurde. Wegen einer verzögerten Umsetzung der gesetzlichen Ände- .
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -15.079.005,97 | -12.926.043,24 | -10.349.393,81 | ||
| -9.518.304,52 | -1.174.843,24 | -9.207.513,75 | ||
| -6.842.498,30 | -6.551.200,00 | -4.832.604,51 |
Finanzergebnis (in €)
Finanzerträge
davon:
Zinserträge
Erträge Gewinnanteile aus Beteiligungen
| 1.559.358,85 | -5.000.000,00 | 3.724.238,89 | ||
|---|---|---|---|---|
| -277.562,00 | -200.000,00 | -33.514,44 | ||
| 49.561.902,95 | 50.877.093,00 | 41.168.571,49 | ||
| 40.930.656,74 | 39.676.640,00 | 36.374.754,20 | ||
| 8.462.751,00 | 11.000.000,00 | 4.203.695,00 | ||
| 168.495,21 | 200.453,00 | 590.122,29 | ||
| 34.482.896,98 | 37.951.049,76 | 30.819.177,68 |
Verzinsung Gewerbe-/Umsatzsteuer § 233a AO
Stundungszinsen und andere Finanzerträge
Zinsen und ähnliche Aufwendungen
davon:
Zinsaufwendungen für Investitionskredite, insb. an Kreditinstitute
Erstattungszinsen (Gewerbesteuer)
Sonstige Zinsaufwendungen
Summe
Ergebnisrechnung – Außerordentliches Ergebnis
Außerordentliches Ergebnis
Das Außerordentliche Ergebnis stellt im Jahr 2024 Im Vorjahr bestand das außerordentliche Ergebnis einen Aufwand in Höhe von 4,2 Mio. € dar, welcher aus einem sehr hohen Ertrag in Höhe von -37,8 Mio. sich hauptsächlich aus periodenfremden Posten zu- €, welcher im Wesentlichen aus Erstattungen für die sammensetzt. Es beinhaltet z. B. periodenfremde Corona-Impfzentren für die Jahre 2021 und 2022 re- Aufwände und Erträge aus dem Betrieb des grenz- sultierte (45,0 Mio. €, periodenfremder Ertrag in überschreitenden ÖPNV mit Nachbarkommunen, 2023). periodenfremde Aufwände und Erträge aus Konzes- Die Schadensersatzleistungen und andere außerorsionsabgaben und ursprünglich investiv gebuchte dentliche Aufwendungen beinhalten vor allem Scha- Posten aus Vorjahren, die jedoch konsumtiv zu bedensersatzleistungen durch z.B. nicht abgegebene handeln sind und daher in den periodenfremden Auf- Schulbücher. wand umgebucht wurden. Im Bereich des außerordentlichen Ergebnisses gestaltet sich die Planung naturgemäß schwierig. .
.
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -148.513 | -64.700 | -358.412,74 | ||
| -3.238.395,53 | -240.000 | -47.556.891,73 | ||
| 33.750,62 | 6.100 | 43.189,49 | ||
| 7.545.517,60 | 247.500 | 10.044.506,58 | ||
| 4.192.359,69 | -51.100 | -37.827.608,40 |
Außerordentliches Ergebnis (in €)
Schadenersatzleistungen und andere außerordentliche Erträge
Periodenfremde Erträge
Schadenersatzleistungen und andere außerordentliche Aufwendungen
Periodenfremde Aufwendungen
Summe
Erläuterungen zur Finanzrechnung
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| (+ Reste 2023) | ||||
| -107.622.250,23 | -83.682.251,49 | -210.399.988,93 | ||
| -126.757.714,87 | -119.304.000,00 | -93.800.084,40 | ||
| -4.159.545,87 | -4.291.000,00 | -7.244.360,52 | ||
| -9.064.075,06 | -8.000.000,00 | -12.608.635,86 | ||
| -3.825.204,6 | -6.357.000,00 | -1.540.156,00 | ||
| -2.020.085,25 | -2.005.000,00 | -2.144.301,88 | ||
| -145.826.625,65 | -139.957.000,00 | -117.337.538,66 | ||
| 88.417.083,13 | 99.889.689,40 | 23.747.829,67 | ||
| 238.827.242,98 | 416.339.038,84 | 201.234.381,43 | ||
| 22.145.703,54 | 39.141.849,90 | 16.224.188,22 | ||
| 67.370.287,97 | 65.118.200,00 | 63.250.561,82 | ||
| 25.447.674,16 | 37.542.466,80 | 17.938.651,71 | ||
| 2.707.100,00 | 3.388.100,00 | 800.000,00 | ||
| 444.915.091,78 | 661.419.344,94 | 323.195.612,85 | ||
| 299.088.466,13 | 521.462.344,94 | 205.858.074,19 | ||
| 191.466.215,90 | 437.780.093,45 | -4.541.914,74 | ||
| -125.000.000,00 | -200.000.000,00 | -216.188.000,00 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -125.000.000,00 | -200.000.000,00 | -216.188.000,00 | ||
| 125.655.326,79 | 81.761.400,00 | 97.864.306,69 |
Finanzrechnung (in €)
Cashflow aus laufender Verwaltungstätig-
keit
- Einzahlungen Investitionszuweisungen + Einzahlungen Investitionsbeiträge + Veräußerung von Sachvermögen + Veräußerung von Finanzvermögen + Einzahlungen sonstige Investitionstätigkeit
= Einzahlungen Investitionstätigkeit
-
Auszahlungen Erwerb Grundstücke
-
Auszahlungen für Baumaßnahmen
-
Auszahlungen bewegl. Sachvermögen
-
Auszahlungen Erwerb Finanzvermögen
-
Investitionsförderungsmaßnahmen
-
Auszahlungen sonst. Investitionstätigkeit
= Auszahlungen Investitionstätigkeit
= Cashflow aus Investitionstätigkeit
= Finanzierungsmittelüberschuss/-Fehlbe-
trag
- Aufnahme von Krediten für Investitionen + Einzahlungen aus kreditähnlichen Vorgängen
= Einzahlungen aus Finanzierungstätigkeit
- Tilgung von Krediten aus Investitionen
| 20.863.175,63 | 20.859.000,00 | 14.137.552,14 | ||
|---|---|---|---|---|
| 146.518.502,42 | 102.620.400,00 | 112.001.858,83 | ||
| 21.518.502,42 | -97.379.600,00 | -104.186.141,17 | ||
| 212.984.718,32 | 340.400.493,45 | -108.728.055,91 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -221.500.000,00 | 0,00 | -15.000.000,00 | ||
| 221.500.000,00 | 0,00 | 15.000.000,00 | ||
| -8.201.290.018,27 | 0,00 | -7.138.524.178,15 | ||
| 8.225.638.563,65 | 0,00 | 7.144.403.108,72 | ||
| 24.348.545,38 | 0,00 | 5.878.930,57 | ||
| -392.602.368,42 | -320.000.000,00 | -289.753.243,08 | ||
| -155.269.104,72 | 20.400.493,45 | -392.602.368,42 | ||
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | ||
| -155.269.104,72 | 20.400.493,45 | -392.602.368,42 |
- Tilgung aus kreditähnlichen Vorgängen
= Auszahlungen aus Finanzierungstätigkeit
= Cashflow aus Finanzierungstätigkeit
= Finanzierungsmittelüberschuss/-Fehlbe-
trag
- Auflösung von Liquiditätsreserven
- Bildung von Liquiditätsreserven
= Saldo Liquiditätsreserven
- Aufnahme von Kassenkrediten
- Tilgung von Kassenkrediten
- Einzahlungen durchlaufende Posten
- Auszahlungen durchlaufende Posten
=
Saldo aus nicht haushaltswirksamen Vor-
gängen
- Anfangsbestand an Finanzmitteln
= Endbestand an Finanzmitteln
- Anfangsbestand sonstiger Liquiditätsreserven
= Endbestand an Liquiditätsreserven
Der Cashflow aus der laufenden Verwaltungstätig- lag (+41,4 Mio. €, nähere Begründung siehe Erläutekeit 2024 verminderte sich gegenüber dem Jahr rungen zur Ergebnisrechnung). Die öffentlich-rechtli- 2023 um ca. 102,8 Mio. € auf 107,6 Mio. €. Die Ein- chen Leistungsentgelte sind um ca. 8,2 Mio. € im zahlungen aus der laufenden Verwaltungstätigkeit Vergleich zu 2023 gestiegen, vor allem wegen gesind im Vergleich mit 2023 deutlich angestiegen stiegenen Einzahlungen aus Wohn- und Verpfle- (+83,5 Mio. €). Während bei den Steuereinzahlungen gungsgebühren für unbegleitete minderjährige ein leichter Rückgang gegenüber 2023 zu verzeich- Flüchtlinge (+3,6 Mio. €). Bei den Kostenerstattunnen war (-3,9 Mio. €), konnten die Einzahlungen aus gen ergaben sich gegenüber 2023 Mehreinzahlun- Zuwendungen und Zuweisungen um ca. 58,6 Mio. € gen in Höhe von 56,5 Mio. €. Wesentliche Gründe für zulegen. was vor allem an der Schlüsselzuweisung
diese Verbesserung sind die in 2024 deutlich gestie- geleistet werden als im Vorjahr. Neben den höheren genen Erstattungen für das Deutschlandticket (+36,4 Erstattungszinsen für Gewerbesteuer fielen vor al- Mio. €) und die höheren Erstattungen von Gemein- lem deutlich höhere Zinszahlungen für Investitionsden und Gemeindeverbänden aus der Abrechnung kredite an (+8,2 Mio. €). von Gast- bzw. Heimschülern (+16,1 Mio. €). Bei den Der Cashflow aus der laufenden Verwaltungstätigsonstigen Einzahlungen aus der laufender Verwalkeit ist ein Indikator für die dauernde Leistungsfähigtungstätigkeit ergab sich eine erhebliche Verschlechkeit. Er dient zunächst zur Deckung der ordentlichen terung im Vergleich zum Vorjahr (-36,8 Mio. €). Der Tilgungen, nur übersteigende Beträge können zur Fi- Rückgang hängt damit zusammen, dass in 2023 nanzierung von Investitionen eingesetzt werden. Der Nachzahlungen für Vorjahre für das städtische Impf- Cashflow aus der laufenden Verwaltungstätigkeit zentrum verbucht werden konnten, die einmalig wawar in 2024 nur so hoch, dass nach Abzug der orren. dentlichen Tilgungen noch ca. 9,6 Mio. € als Finan- Auch bei den laufenden Auszahlungen ergab sich zierungsbeitrag aus Eigenmitteln für die getätigten gegenüber 2023 eine deutliche Zunahme um ca. Investitionen 2024 vorhanden waren. Für die Investi- 186,3 Mio. €. So sind z.B. die Personal- und Versor- tionen 2024 musste insg. ein städtischer Eigenmittelgungsauszahlungen gegenüber dem Vorjahr um anteil in Höhe von 299,1 Mio. € aufgebracht werden; insg. ca. 38,8 Mio. € angestiegen (u.a. wegen der Er- dieser konnte zu 3,2 % aus dem (nach Abzug der orhöhung der Tabellenentgelte der Beschäftigten ab dentlichen Tilgungen) verbleibenden Cashflow aus dem 01.03.2024 um 200 € (Sockelbetrag) und an- laufender Verwaltungstätigkeit gedeckt werden (geschließend um 5,5 % sowie die Besoldungserhöhung genüber 59,4 % im Vorjahr). bei den Beamten bzw. Lehrern (ab 01. November Der Cashflow aus Investitionstätigkeit weist im Be- 2024 Erhöhung der Grundgehaltssätze um 200 € sorichtsjahr einen Auszahlungsüberschuss aus, der um wie Inflationsausgleichszahlungen von Januar bis 93,2 Mio. € über dem entsprechenden Vorjahreswert Oktober 2024 mit jeweils 120 € monatlich). Bei den (205,9 Mio. €) liegt. Die Einzahlungen aus der Inves- Auszahlungen für Sach- und Dienstleistungen ist titionstätigkeit erhöhten sich dabei im Vergleich zu ebenfalls ein starker Anstieg gegenüber dem Vorjahr 2023 um ca. 28,5 Mio. €, wobei hier durchaus gröin Höhe von ca. 55,9 Mio. € zu verzeichnen. Dies ßere Schwankungen von Jahr zu Jahr möglich sind. hängt zum einen damit zusammen, dass die erhalte- So unterliegen z.B. die Investitionszuweisungen und nen höheren Kostenerstattungen für das Deutsch- -zuschüsse naturgemäß von Jahr zu Jahr einer relalandticket (siehe oben unter Einzahlungen laufende tiven Schwankungsbreite, da der Abruf von Förder- Verwaltungstätigkeit, ca. +36,4 Mio. €) an die VAG mitteln von der Anzahl der förderfähigen Baumaßweitergereicht wurden. Zum anderen sind die Enernahmen und dem jeweiligen Baufortschritt abhängt. giekosten deutlich im Vergleich zum Vorjahr um ca. So erhöhten sich in 2024 die Einzahlungen aus In- 7,9 Mio. € gestiegen. Daneben gab es auch an vervestitionszuweisungen und aus Investitionsbeiträgen schiedenen anderen Stellen noch kleinere Erhöhungegenüber 2023 um insg. ca. 29,9 Mio. €. Auch bei gen (z.B. beim Bauunterhalt um ca. 3,0 Mio. €). den Investitionsbeiträgen ist die Schwankungsbreite Im Transferbereich wurden in 2024 74,6 Mio. € mehr hoch, da z.B. bei den Beiträgen die Einzahlungen daausgezahlt als im Vorjahr, u.a. wegen einer Verlust- von abhängen, welche beitragspflichtigen Maßnahausgleichszahlung an die Städtischen Werke Nürn- men im jeweiligen Jahr abgerechnet werden konnberg (+25,0 Mio. €) und Mehrauszahlungen im Be- ten. Die Einzahlungen aus der Veräußerung von reich der Jugendhilfe (+23,6 Mio. €) und im Bereich Sach- und Finanzvermögen verringerten sich im Verdes SGB XII (+15,2 Mio. €). gleich zum Vorjahr um ca. 1,3 Mio. €. Auch hier schwanken die Einzahlungen wegen der Anzahl Bei den sonstigen Auszahlungen aus der laufender bzw. des Volumens der Verkaufsfälle von Jahr zu Verwaltungstätigkeit ist auch ein Anstieg zu ver- Jahr. zeichnen (+4,9 Mio. €). Ein Hauptgrund für den Anstieg sind die gewachsenen Auszahlungen für Nut- Gleichzeitig erhöhten sich auf der Auszahlungsseite zungsentgelte und Pflege von Software (+3,4 Mio. €). die Mittelabflüsse insg. um 121,7 Mio. €. Gerade bei den Auszahlungen für Grundstücke wurden in 2024 Bei den Zinsen und sonstigen Finanzauszahlungen ca. 64,7 Mio. € mehr verausgabt als in 2023, was an mussten in 2024 ca. 12,1 Mio. € mehr Auszahlungen
einzelnen, besonders bedeutenden Grundstücksge dem Zusammenhang aufgenommenen Darlehen in schäften lag, die in 2024 abgewickelt wurden. Bei voller Höhe in den Schuldenstand der Stadt über. den Auszahlungen für Baumaßnahmen sowie dem Diese Neuverschuldung ist aufgrund der fehlenden Erwerb von Sach- und Finanzvermögen wurden Zahlungswirksamkeit nicht in der Finanzrechnung insg. ca. 47,6 Mio. € mehr ausgezahlt als in 2023. ausgewiesen. Damit ist anhand des Cashflows aus Auch in diesen Bereichen können die Auszahlungen laufender Finanzierungstätigkeit keine Aussage über von Jahr zu Jahr erheblich variieren, abhängig von die tatsächliche Nettoneuverschuldung möglich). In einzelnen Bau- und Beschaffungsmaßnahmen bzw. der Planung wurde noch mit einem Cashflow aus Fi den Kapitaleinlagen bei den städtischen Beteiligun nanzierungstätigkeit von 97,4 Mio. € aufgrund höhe gen. rer geplanter Kreditaufnahmen gerechnet.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 2024 be Für den Anfangs- und Endbestand an Finanzmitteln trägt -21,5 Mio. €, d.h. es wurden per Saldo im Be wurden die Bestände auf den jeweiligen Be richtsjahr 2024 21,5 Mio. € mehr Kredite und kredit standskonten der Bilanzpositionen Liquide Mittel, ähnliche Rechtsgeschäfte getilgt als neu aufgenom Kassenkredite und Kontokorrentverbindlichkeiten men wurden (Exkurs: Sobald im Rahmen von ÖÖP herangezogen. oder ÖPP erstellte Bauwerke der Stadt Nürnberg zum Betrieb übergeben werden, gehen auch die in
Nürnberg, den >29. Okt 2025
STADT NÜRNBERG
zum
Jahresabschluss
Nürnberg ist das Handelszentrum Nordbayerns mit
Lage der Stadt Nürnberg hoher Einkaufszentralität. Das Güterverkehrszent-
rum im Nürnberger Hafen ist der größte multimodale Umschlagplatz im süddeutschen Raum. Die Export-
Geographische Lage
quote Nürnbergs liegt über dem Bundesdurchschnitt, Nürnberg ist die größte Stadt Frankens und aufgrund wobei Nürnberg von seiner zentralen Lage im euroder zentralen Lage in Nordbayern das Zentrum der päischen Wirtschaftsraum profitiert. Starke Cluster Region. Nach der Bevölkerungszahl (546.886 im prägen den Wirtschaftsstandort. Nürnberger Unter- Juni 2025 lt. Melderegister) ist sie die zweitgrößte nehmen gestalten die Zukunftsthemen Digitale Stadt in Bayern und die vierzehntgrößte in Deutsch- Transformation und Nachhaltigkeit. Beim Anteil der land. Beschäftigten im digitalen Sektor an der Gesamtbeschäftigung gehört Nürnberg im Ranking der 20 Mit den Nachbarstädten Fürth, Erlangen und größten deutschen Städte gemeinsam mit München Schwabach sowie den angrenzenden Landkreisen und Bonn zu den TOP 3. ist Nürnberg Teil eines bedeutenden europäischen Wirtschaftsraumes mit einer zentralen Lage in Eu- Die Schwerpunkte der Nürnberger Industrie liegen in ropa. Die Bedeutung der Wirtschaftsregion Nürnberg den Bereichen Energie-, Kommunikations-, Verkehrwurde dadurch unterstrichen, dass sie im Jahr 2005 stechnik, Mess- und Regeltechnik sowie Automatidurch die Ministerkonferenz für Raumordnung in den sierungs- und Fertigungstechnik mit bedeutenden Kreis der elf Metropolregionen Deutschlands aufge- Firmen wie Bosch, Diehl, MAN, Siemens oder Seminommen wurde. Die Europäische Metropolregion kron Danfoss. Traditionell stark ist auch die Schreib- Nürnberg (EMN) soll als Motor von Entwicklungen geräteindustrie mit Firmen wie Faber-Castell (Stein sowohl in sozialer und gesellschaftlicher Hinsicht, als bei Nürnberg), LYRA und Staedtler und die Nahauch auf kultureller, wirtschaftlicher und technologi- rungs- und Genussmittelindustrie (Nürnberger Lebscher Ebene fungieren und damit die Ziele des euro- kuchen, Nürnberger Bratwürste). päischen Raumentwicklungskonzepts, Wirtschafts-
Arbeitsmarkt
wachstum, Beschäftigung, Wettbewerbsfähigkeit, sozialen Zusammenhalt und Nachhaltigkeit fördern. Durch seinen breiten und ausgewogenen Branchenund Betriebsgrößenmix ist der Wirtschaftsstandort
Wirtschaftsstruktur
Nürnberg insgesamt robust und zukunftsorientiert Nürnberg ist High-Tech-, Industrie- und innovativer aufgestellt und verfügt über eine Fülle an Standort- Dienstleistungsstandort. Der Wirtschaftsstandort bie- vorteilen. Mit 321.536 Beschäftigten gingen im Juni tet gute wirtschaftliche Rahmenbedingungen und hat 2024 so viele Menschen im Stadtgebiet Nürnberg eieine hohe Attraktivität als Lebens- und Arbeitsort. ner sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung Unternehmen schätzen das hervorragende Innovati- nach wie noch nie zuvor. Gegenüber dem Vorjahr onsumfeld, das durch die neu gegründete Techni- 2023 ist die Zahl der Beschäftigten um 2.757 Persosche Universität Nürnberg zusätzliche Impulse er- nen angewachsen. Das entspricht einem Anstieg um fährt. Seit den siebziger Jahren entwickelte sich die 0,9 Prozent. In Nürnberg gibt es heute 36.987 Stadt zum Dienstleistungszentrum mit hohen Antei- (+13 Prozent) sozialversicherungspflichtig Beschäflen von produktionsnahen Dienstleistungen wie Be- tigte mehr als noch vor zehn Jahren. Über die Hälfte ratung, Planung, Markt- und Verbraucherforschung (52,4 Prozent) der Männer und Frauen, die in Nürnund einer hohen Beschäftigtendichte und Unterneh- berg arbeiten, wohnen nicht hier, sondern sind Einmenspräsenz im Sektor der Informations- und Kom- pendlerinnen und Einpendler. Dies verdeutlicht die munikationstechnik. Aktuell sind vier Fünftel (81 Pro- wichtige Arbeitsmarktfunktion Nürnbergs weit über zent) aller in Nürnberg sozialversicherungspflichtig die Stadtgrenzen hinaus für Nordbayern. Mit einer Beschäftigten im Dienstleistungssektor tätig. Im Ver- Arbeitslosenquote im August 2025 von 7,7 Prozent gleich der großen deutschen Städte ist jedoch Nürn- hat Nürnberg im Vergleich der größten deutschen bergs Beschäftigtenanteil im Industriesektor bzw. im Städte mit mehr als 300.000 Einwohnerinnen und verarbeitenden Gewerbe immer noch bemerkens- Einwohnern - nach München, Stuttgart, Frankwert hoch. furt a. M. und Dresden - die fünftniedrigste Arbeitslosenquote.
.
Ertragslage
Im Folgenden werden die wichtigsten Positionen Mio. €)). Andererseits sind insbesondere die Transkurz zusammengefasst, die durch Abweichungen feraufwendungen stark gestiegen (+ 100 Mio. €) – vom Plan bzw. vom Ist des Vorjahres maßgeblich für zum einen aufgrund von Kostensteigerungen bei Soden Jahresfehlbetrag von 34,32 Mio. € waren. zialtransferaufwendungen, insb. der Familien- und
Jugendhilfe (24 Mio. €), zum anderen aufgrund der
Die sehr deutliche Abweichung vom Jahresüber- Verlustausgleichleistungen für die StWN (25 Mio. €)
schuss in 2023 in H. v. 123,0 Mio. € kam zustande
und Rückstellungen für Verluste des Klinikums (18 einerseits durch den Wegfall von Einmaleffekten Mio. €). Auch die Personal-/Versorgungsaufwen- (Nachzahlungen für Vorjahre z.B. für Impf -und dungen haben sich massiv erhöht (58 Mio. €). Testzentren, u.a. 45,0 Mio. € periodenfremder Ertrag in 2023, Auflösung sonstiger Rückstellungen 42
| Ist 2024 | Plan 2024 | Ist 2023 | ||
|---|---|---|---|---|
| -676,5 | -672,0 | -670,4 | ||
| 48,5 | 50,4 | 49,7 | ||
| -372,6 | -374,0 | -349,8 | ||
| -625,1 | -596,6 | -566,0 | ||
| -271,1 | -255,0 | -229,7 | ||
| -31,0 | -38,3 | -25,5 | ||
| -28,8 | -29,0 | -26,4 | ||
| -417,5 | -354,7 | -362,5 | ||
| -76,8 | -11,2 | -39,8 | ||
| -104,7 | -94,7 | -95,7 | ||
| 524,6 | 518,2 | 499,1 | ||
| 197,0 | 228,1 | 171,7 | ||
| 1.079,7 | 1071,0 | 979,2 |
in Mio. € (SAP-Logik: Erträge mit Minus-, Aufwendungen mit Pluszeichen)
Gewerbesteuer
Gewerbesteuerumlage
Einkommensteueranteil
Zuweisungen gesamt
Davon: Schlüsselzuweisungen
Davon: Zuweisungen Grunderwerbsteuer
Davon: Familienleistungsausgleich
Kostenerstattungen
Davon: Erstattung vom Land
Öffentlich-rechtliche Leistungsentgelte
Bezüge und Vergütungen
Pensions-/Beihilferückstellungen (Saldo Zuführung/Auflösung)
Transferaufwendungen
| 139,5 | 149,0 | 126,6 | ||
|---|---|---|---|---|
| 123,4 | 106,2 | 99,8 | ||
| 67,3 | 80,5 | 21,5 | ||
| -0,5 | 0 | -42,0 | ||
| 8,9 | 0,2 | 10,4 | ||
| 126,1 | 113,9 | 148,2 | ||
| 8,5 | 11,0 | 4,2 | ||
| 40,9 | 39,7 | 36,5 | ||
| -3,4 | -0,3 | -47,6 |
Davon: Laufende Leistungen für Unterkunft/Heizung (KdU) (§ 22 I SGB II)
Davon: Jugend- und Familienhilfe
Davon: Verlustausgleiche, Rückstellungen
Auflösung von Sonstigen Rückstellungen
Zuführung zu Sonstigen Rückstellungen
Abschreibungen
Erstattungszinsen Gewerbesteuer
Kreditzinsen
Außerordentliche (periodenfremde) Erträge
Die Ergebnisrücklage beträgt nach Ergebnisverwendung 2022 kam eine Sonderrücklage gemäß BewR 7.3.1.4. hinzu, 487,0 Mio. € (2023: 506,0 Mio. €). Sie dient dem Ausgleich um den Energiesparfonds (Stadtratsbeschluss vom künftiger Jahresfehlbeträge. 28.09.2022) in Höhe von 5 Mio. € abzubilden. Die folgende Darstellung veranschaulicht die Entwicklung der Jahresergebnisse und der Ergebnisrücklage seit 2006.
Abb. 1: Entwicklung der Jahresergebnisse und der Ergebnisrücklage seit 2006
506 487 383 243 231221 168 135 143 118 123 81 102 91 99 103 69 62 64 65 62 49 3 13 16 19 17 7 29 32 31 18
-3 -18 -27 -13 -22
€
n
e
n 500
3
o
illiM
Jahresergebnis (Überschuss = +)
3
2
Ergebnisrücklage (nach Ergebnisverw.)
-100 6 7 8 9 0 1 2 3 4 5 6 7 8 9 0 1 2 3 4 0 0 0 0 1 1 1 1 1 1 1 1 1 1 2 2 2 2 2 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 0 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2 2
Kennzahlen zur Ertragslage
Steuern und Umlagen
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Steuern/ Einwoh- nerzahl | 2.316€ /EW | 2.263 €/EW | 2.063 €/EW | 2.083 €/EW | 1.782 €/EW | 1.886 €/EW | 1.826 €/EW | |
| Steuern/ ordentliche | 48,6 % | 49,5 % | 47,5 % | 48,4 % | 44,8 % | 47,3 % | 47,1 % | |
| Erträge | ||||||||
| Schlüsselzuweisun- gen/ Einwohnerzahl | 496 €/EW | 422 €/EW | 455 €/EW | 442 €/EW | 469 €/EW | 428 €/EW | 411 €/EW | |
| Schlüsselzuweisun- gen/ ordentliche Er- träge | 10,4 % | 9,2 % | 10,5 % | 10,3 % | 11,8 % | 10,7 % | 10,6 % | |
| Zuweisungen/ or- | 24,0 % | 22,7 % | 25,2 % | 26,6 % | 28,5 % | 24,5 % | 24,2 % | |
| dentliche Erträge | ||||||||
| Bezirksumlage/ Ein- wohnerzahl | 428 €/EW | 432 €/EW | 403 €/EW | 402 €/EW | 382 €/EW | 367 €/EW | 342 €/EW |
Kennzahl
Durchschnittlicher Anteil der Steuern pro Einwohner
Steuern/ Einwoh-
nerzahl
2.316€
/EW
2.263
€/EW
2.063
€/EW
Steuerquote
Anteil der Schlüsselzuweisungen pro Einwohner
Schlüsselzuweisun-
gen/ Einwohnerzahl
496
€/EW
422
€/EW
455
€/EW
Anteil der Schlüsselzuweisungen an den ordentlichen Erträgen
Schlüsselzuweisun-
gen/ ordentliche Er-
träge
Zuwendungsquote
Bezirksumlage/ Ein-
wohnerzahl
428
€/EW
432
€/EW
403
€/EW
Anteil der Bezirksumlage pro Einwohner
Anhand der Steuerquote wird deutlich, dass mit fast. der Steuern pro Einwohner auf Grund der gestiege- 50 % der ordentlichen Erträge Steuern die bedeu- nen Steuererträge (+ 33 Mio. €) und den geringen tendste Einnahmequelle der Stadt Nürnberg darstel- Zuwachs an Einwohnern (+ 1.983) weiterhin an. Der len. In 2024 nimmt die Quote im Vergleich zum Vor- erhebliche Anstieg bei den Erträgen aus Steuern im jahr um 0,9 Prozentpunkte ab. Jahr 2023 hatte im Umkehrschluss negative Auswirkungen auf die Verteilung der Schlüsselzuweisun- Der Anteil der Steuern pro Einwohner war 2022 aufgen, weswegen die Schlüsselzuweisungen pro Eingrund kaum gestiegener Steuererträge (+ 12 Mio. €) wohner im Vergleich zu 2022 wieder sanken. Im Jahr bei einem gleichzeitigen deutlichen Zuwachs an ge- 2024 stieg die Kennzahl nun stark an. Ursächlich meldeten Hauptwohnungen nach dem Einwohnerrehierfür sind der bei den Schlüsselzuweisungen um 4 gister (+ 10.881 Einwohner) leicht abgefallen. 2023 % gestiegene Grundbetrag und die im Vergleich mit hingegen wuchsen die Steuererträge im Vergleich anderen Schlüsselzuweisungsempfängern im Freizum Vorjahr um 116 Mio. € bei einem geringen Zustaat geringere Entwicklung der Steuerkraft. wachs der Einwohner (+ 3.311), so dass die Kennzahl deutlich anstieg. Im Jahr 2024 steigt der Anteil Seit 2009 stieg die Bezirksumlage pro Einwohner im Trend immer weiter an, 2023 sogar sprunghaft um
7,2 %. Im Jahr 2024 nimmt die Kennzahl nun erst- die zu zahlende Bezirksumlage im Vergleich zum malig seit 2009 leicht um 0,9 % gegenüber dem Vor- Vorjahr um 1,48 Mio. € reduziert. jahr auf Grund der gesunkenen Umlagekraft bei einem gleichbleibenden Hebesatz ab. Damit hat sich
Kennzahlen zu Aufwendungen
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ordentliche Er- | 100,6 % | 104,9% | 107,7% | 99,7 % | 100,5 % | 103,3 % | 102,1 % |
| träge/ ordentliche | |||||||
| Aufwendungen | |||||||
| Transferaufwand/ | 41,3 % | 41,3 % | 40,8 % | 42,2 % | 38,7 % | 40,2 % | 41,2 % |
| ordentliche Auf- | |||||||
| wendungen | |||||||
| Personalaufwen- | 31,9 % | 32,3 % | 32,7 % | 29,9 % | 32,8 % | 33,8 % | 30,9 % |
| dungen/ ordentli- | |||||||
| che Aufwendun- | |||||||
| gen | |||||||
| Abschreibungen | 2,4 % | 2,5 % | 2,4 % | 2,5 % | 2,4 % | 2,5 % | 2,6 % |
| auf immaterielles | |||||||
| Vermögen und | |||||||
| Sachanlagever- | |||||||
| mögen/ immateri- | |||||||
| elles Vermögen | |||||||
| und Sachanlage- | |||||||
| vermögen | |||||||
| Erträge aus der | 45,9% | 45,7% | 48,4 % | 49,3 % | 53,4 % | 46,1 % | 46,6 % |
| Auflösung von | |||||||
| Sonderposten/ | |||||||
| Abschreibungen | |||||||
| auf Anlagevermö- | |||||||
| gen (ohne Finanz- | |||||||
| anlagen |
Kennzahl
Aufwandsdeckungsgrad
Transferaufwandsquote
Personalintensität = Personalaufwandsquote
Durchschnittliche Abschreibungsquote des Sachanlagevermögens/ Immateriellen Vermögens
Abschreibungsentlastung
Der Aufwandsdeckungsgrad weist aus, inwieweit die außerplanmäßigen Abschreibungen von Gebäuden ordentlichen Erträge die ordentlichen Aufwendungen der kameralen Vermögensrechnung, die unter den abdecken. Entsprechend des Ausweises eines Jah- ordentlichen Aufwendungen geführt sind, während resüberschusses war diese Kennzahl 2015-2019 die korrespondierenden Erträge aus Auflösungen deutlich über der 100 %-Marke, während sie in 2020 von Sonderposten unter den außerordentlichen Ernur noch knapp darüber war. In 2021 rutschte der trägen summiert sind. Seit 2022 liegt der Wert wieder Wert schließlich unter die 100 %-Marke. Dies lag an
über der 100 % Marke, im Jahr 2024 allerdings nur jahr, so dass auch die Quote leicht absank. 2022 hinnoch knapp. gegen sorgten Tarif- und Besoldungserhöhungen für einen Anstieg wieder knapp unter das Niveau von Die Transferaufwandsquote übersprang 2011 nach- 2020. In den Jahren 2023 und 2024 sank die Quote haltig die 40 %-Marke. 2016 bis 2020 gingen die wieder leicht um jeweils 0,4 %. Transferaufwendungen etwas zurück und fielen 2020 kurzfristig unter die 40 %. In 2021 wird die 40 Die durchschnittliche Abschreibungsquote des Sach- % -Marke deutlich überschritten. Dies lag vor allem anlage- und immateriellen Vermögens beschreibt, an den gestiegenen weiteren Transferaufwendungen um welchen Betrag sich das städtische Anlageverund hier an der Zunahme der an die Eigenbetriebe mögen pro Jahr verminderte, wenn nicht entspreund die verbundenen Unternehmen geleisteten Ver- chend reinvestiert würde. Seit 2019 oszilliert der lustausgleiche. In 2023 stieg die Quote im Vergleich Wert der Quote um 2,5 %. zum Vorjahr wieder leicht an und bleibt im Durch- Die Kennzahl Abschreibungsentlastung zeigt auf, inschnitt der letzten Jahre, 2024 stagniert sie. wieweit die Belastungen aus Abschreibungen durch Personal stellt den wichtigsten Inputfaktor für die Er- Erträge aus Sonderpostenauflösungen verringert stellung der kommunalen Dienstleistungen dar. Die werden. Daraus wird der Einfluss der Drittfinanzie- Personalaufwandsquote ist besonders abhängig von rung auf den Werteverzehr deutlich. Dieser Wert der Entwicklung der entsprechenden Rückstellun- steigt durch Aktivierung stark geförderter Investitiogen: 2019 kamen neben Besoldungserhöhungen nen (z.B. U-Bahn) an, wie z.B. im Jahr 2010 (51 %) und Stellenschaffungen auch erhöhte Rückstellungs- und erreichte in 2020 den bisherigen Spitzenwert. Ab zuführungen zum Tragen, die Quote erhöhte sich. 2021 fällt der Wert wieder unter 50 % und erreicht im 2020 und dann noch einmal 2021 fielen die Rückstel- Jahr 2023 noch 45,7 %, den niedrigsten Wert seit lungszuführungen jeweils geringer aus als im Vor- Jahren. In 2024 erholt sich der Wert geringfügig um 0,2 %.
Zinsaufwand
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Zinsaufwand/ Einwoh- | 91 €/EW | 76 €/EW | 43 €/EW | 54 €/EW | 61 €/EW | 65 €/EW | 65 €/EW | |
| nerzahl | ||||||||
| Zinsaufwand/ Steuerer- | 3,9 % | 3,3 % | 2,1 % | 2,6 % | 3,4 % | 3,4 % | 3,6 % | |
| träge | ||||||||
| Zinsaufwand/ ordentli- | 1,9 % | 1,7 % | 1,1 % | 1,2 % | 1,6 % | 1,7 % | 1,7 % | |
| che Aufwendungen |
Kennzahl
Zinsaufwand pro Einwohner
Zins-Steuerquote
Zinslastquote
Der Zinsaufwand pro Einwohner hat sich aufgrund wendungen für Investitionskredite sowie die Gewerdes geringen Zinsniveaus trotz steigender Verschul- besteuer-Erstattungszinsen stark an. Dieser Trend dung in den letzten 15 Jahren stark verringert (Spit- setzt sich durch die gestiegenen Zinsaufwendungen zenwert im Jahr 2011 mit 105 €/Einwohner). In 2022 für Investitionskredite und besonders durch die im fiel er aufgrund stark gesunkener Erstattungszinsen Vergleich zum Vorjahr mehr als verdoppelten Geauf den bisher niedrigsten Wert. In 2023 hingegen werbesteuer-Erstattungszinsen im Jahr 2024 weiter stieg der Wert durch die stark gestiegenen Zinsauf- fort und erreicht damit den höchsten Betrag seit 2017.
Die Zins-Steuerquote stellt den Anteil der Steuerver- Erstattungszinsen. Im Jahr 2024 verstärkt sich dieser wendung für Zinsen dar. Seit 2015 sank der Wert der Effekt, wenn auch moderater weiter, so dass damit Zins-Steuerquote. 2020 weist geringere Zinsen, aber der höchste Wert dieser Kennzahl seit 2017 erreicht auch geringere Steuern aus, so dass die Quote im wird. Vergleich zu den Vorjahren nahezu konstant blieb. In Bei der Zinslastquote ging die Quote in den Jahren 2021 wird der Rückgang bei den Zinsaufwendungen 2020 bis 2022 stark zurück. Dies ergibt sich aus geverstärkt durch einen deutlichen Anstieg bei den ringeren Zinsaufwendungen verstärkt durch einen Steuern. Im Jahr 2022 steigen die Steuern im Verdeutlichen Anstieg bei den ordentlichen Aufwendungleich zum Vorjahr nur leicht an, jedoch sinken die gen. In 2023 stieg die Quote wieder auf das Niveau Zinsaufwendungen nochmals deutlich. Damit wurde der Jahre 2019/2020. Die Steigerung bei den Zinsenin 2022 mit 2,1% der bisher niedrigste Wert der aufwendungen für Investitionskredite und den Ge- Kennzahl erreicht. Im Jahr 2023 kommt es wieder zu werbesteuer-Erstattungszinsen hat im Jahr 2024 nun einer Überkompensierung der erhöhten Steuererzur Folge, dass auch diese Kennzahl den höchsten träge durch die stark gestiegenen Zinsaufwendun- Wert seit 2017 erreicht gen für Investitionskredite und die Gewerbesteuer-
Abb. 2: Zusammensetzung der ordentlichen Erträge und Finanzerträge
Die Grafik veranschaulicht die immense Bedeutung er Steuererträge im Verhältnis zu den anderen Ertragsarten:
Sonstige Aktivierte Finanzerträge; ordentliche Eigenleistungen 0,57% Außerordent- Kostenerstattungen + Erträge liche Erträge; … und Bestandsveränd 2,71% Kostenumlagen… erungen; 0,31%
Auflösung von Sonderposten 2,15% Steuern Leistungsentgelt 48,26% e 5,82% Zuwendungen Sonstige 23,84% Transfererträge 0,29%
Abb. 3: Zusammensetzung der ordentlichen Aufwendungen und Zinsenaufwendungen
Bei den Aufwendungen stellen sich die Personal- und Transferaufwendungen als maßgebliche Positionen dar:
Zinsen und Sonstige ordentliche ähnliche Aufwendungen… Aufwendungen 1,87% Personalaufwendungen27,16%
Transferaufwen- Versorgungsdungen… aufwendungen… Aufwendungen f. Sach-u. Dienstleistungen 15,50% Abschreibungen 4,77%
Vermögenslage
Kennzahlen zur Vermögenslage
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bruttoinvestitions- | 304 % | 219 % | 227 % | 228 % | 239 % | 184 % | 162 % | |
| auszahlungen/ Jah- | ||||||||
| resabschreibungen | ||||||||
| Sonderposten/ | 22,3 % | 23,0 % | 23,2 % | 24,4 % | 25 % | 24,5 % | 24,9 % | |
| Sachanlagevermö- | ||||||||
| gen |
Kennzahl
Reinvestitionsquote
Sachanlagen-Sonderpostenquote
Die Reinvestitionsquote beim Sachanlagevermögen Die Sachanlagen-Sonderpostenquote gibt an, wie weist im Vergleich zum Vorjahr einen deutlichen Zu- viel Prozent des Sachanlagevermögens der Stadt gang um 85 Prozentpunkte auf und erreicht damit Nürnberg durch investive Zuwendungen Dritter fi- 2024 erstmals einen Wert über 300 % und den bis- nanziert wurden – in diesem Maße werden auch die herigen Höchstwert. Seit dem Jahr 2020 erreicht Belastungen des Ergebnishaushalts durch Abschreidiese Kennzahl dauerhaft Spitzenwerte, die den bis- bungen über Erträge aus der Auflösung der Sonderherigen höchsten Wert aus 2010 mit 201 % weit posten ausgeglichen. Die Jahre 2019 und 2024 zeiüberstiegen. Zum Vergleich: In den Jahren gen, dass diese Kennzahl nicht synchron zur Kenn- 2005/2006 betrug diese Kennzahl nur 133 %/ 139 %. zahl Abschreibungsentlastung (s.o.) verlaufen muss, z.B. kann bei erhöhter Aktivierung nicht abzuschrei- Die Kennzahl beschreibt, inwieweit Investitionen die bendem, nur teilweise gefördertem Anlagevermögen durch die Abschreibungen verursachten Wertminde- (bebaute Grundstücke, s. Bilanzposition Aktiva A. II. rungen am Anlagevermögen ausgleichen und stellt 2.) das Sachanlagevermögen steigen, ohne dass die damit einen Indikator für den Substanzerhalt dar. Abschreibungen steigen. Damit sinkt die Sachanla- Hier werden die Auswirkungen des in den letzten gen-Sonderpostenquote, die Abschreibungsentlas- Jahren stark aufgestockten Investitionsplans deutlich tung nicht. In den Jahren 2018, sowie 2020 bis 2023
– d.h. es ist gut zu erkennen, dass die Stadt Nürn-
verliefen die beiden Quoten kongruent.
berg in hohem Maße Vermögensaufbau über die
Reinvestition von Abschreibungen hinaus be-
treibt. .
Finanzierungslage
Kennzahlen zur Finanzierungslage
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Eigenkapital (ohne | 17,1 % | 17,8 % | 16,5 % | 15,1 % | 15,2 % | 15,7 % | 15,5 % | |
| Stiftungen)/ Bilanz- | ||||||||
| summe | ||||||||
| (Eigenkapital + | 34,2 % | 34,7 % | 33,6 % | 32,9 % | 33,7 % | 33,9 % | 34,7 % | |
| Sonderposten)/ Bi- | ||||||||
| lanzsumme | ||||||||
| Langfristiges Kapi- | 97,2 % | 101 % | 97,9 % | 98,9 % | 101,8 % | 102,1 % | 104,5 % | |
| tal/ Anlagevermö- | ||||||||
| gen |
Kennzahl
Eigenkapitalquote I
Eigenkapitalquote II
Anlagendeckung
Die Eigenkapitalquote I bewegt sich mit Ausnahme Die Anlagendeckung, d. h. die Kennzahl, die dardes Jahres 2020 nur noch über die Veränderungen stellt, inwieweit langfristig gebundenes Vermögen der Ergebnisrücklagen. Im Jahr 2020 erhöhte sich langfristig finanziert ist und damit, inwieweit die sog. letztmalig das Basiskapital aufgrund von Wertgut- „Goldene Bilanzregel“ der Fristenkongruenz erfüllt achten bei den Kunstgegenständen um 18,0 Mio. €. ist, stieg seit 2007 geringfügig, aber sukzessive an Seitdem sind die Korrekturen zur Eröffnungsbilanz und hatte 2011 die 100 %-Marke erstmalig übersind abgeschlossen. schritten. Seitdem war der Zielwert von mindestens 100 % bis 2020 und dann wieder im Jahr 2023 erfüllt. Mit der Eigenkapitalquote von 17,1 % bewegt sich In den Jahren 2021, 2022 und 2024 fiel dieser Wert Nürnberg aufgrund der unterschiedlichen kommujedoch unter die 100%-Marke. Gerade im öffentlinalen Rechnungslegungsvorschriften in den verchen Bereich ist ein geringfügiges Unterschreiten der schiedenen Bundesländern eher im unteren Bereich 100%-Marke nicht als problematisch anzusehen. von Städten vergleichbarer Größenordnung. In diesem Bereich liegt auch Dortmund mit einer etwas hö- Das langfristige Kapital stieg im Vergleich zum Vorheren Eigenkapitalquote von 26,67 % zum jahr 2023 zwar erneut an (+ 102,7 Mio. €), im Ver- 31.12.2023. Hingegen hatten 2023 die Städte Han- hältnis dazu war der Anstieg des Anlagevermögens nover und Stuttgart eine Eigenkapitalquote von 59 % jedoch immens (+ 329,57 Mio. €). bzw. 84,79 %. Wuppertal und Essen als Beispiel für Als langfristiges Kapital werden das Eigenkapital, eine niedrigere Eigenkapitalquote weisen zum Sonderposten, Pensions- und Beihilferückstellungen 31.12.2023 einen Wert von 8,76 % bzw. 1,38 % aus. sowie Kredit- und kreditähnliche Verbindlichkeiten Bei der Eigenkapitalquote II, d.h. unter Einbezug der angesetzt. Sonderposten, stellt sich die Situation um einiges Die Passivseite der Bilanz der Stadt Nürnberg wird freundlicher dar: mehr als ein Dritter der Bilanzveranschaulicht durch Abbildung 4. summe steht eigenkapitalähnlich zur Verfügung.
Abb. 4: Passivseite der Bilanz 2024
Basiskapital Stadt Ergebnisrücklage Weitere Verbindlichkeiten inkl. Kapitalzuschuss inkl. und Passive Versorgungsrücklag Energiesparfonds + Rechnungsabgrenzung; e; 10,03% Zahngold; 7,41% 10,23%
Eigenkapital nichtrechtsfähige Stiftungen; 0,53% Verbindlichkeite n aus Krediten, Anleihen; Sonderposten; 24,97% 17,05% Verlustvortrag Gebührenhaushalte; -0,30%
Rückstellungen; 30,08%
Der Schuldenstand aus Investitionskrediten beträgt Das Anlagevermögen stieg um insg. 329,6 Mio. €, zum 31.12.2024 1.542 Mio. € (Vorjahr: 1.542 Mio. €). davon rd. 306,5 Mio. € bei den Sachanlagen und Die Verringerung der Verschuldung am Kreditmarkt 15,2 Mio. € bei den Finanzanlagen beträgt 0,2 Mio. € (Vorjahr 117,8 Mio. €). Unter Ein- Die folgende Grafik veranschaulicht den Anstieg der bezug der kreditähnlichen Rechtsgeschäfte aus langfristigen Verbindlichkeiten zur Investitionsfinan- ÖPP-/ÖÖP-Projekten ergibt sich ein Schuldenstand zierung seit 2001. Im Jahr 2012 konnte die Entwickin Höhe von 1.790 Mio. € (Vorjahr: 1.764 Mio. €) mit lung zwar gebremst und in 2013 eine leichte Enteiner Nettoneuverschuldung von 25,6 Mio. € (Vorschuldung erreicht werden. Seit 2014 war eine jahr: 103,7 Mio. €). Schuldenaufnahme infolge der extrem gestiegenen Investitionsbedarfe jedoch nicht mehr vermeidbar.
Abb. 5: Entwicklung des Schuldenstandes, der Investitionskredite und der Anleihe
Liquiditätslage
Kennzahlen zur Liquiditätslage
Die Darstellung der wichtigsten Einflussfaktoren und die Analyse der bedeutendsten Abweichungen finden sich im Anhang, Abschnitt Finanzrechnung.
| Berechnung | 2024 | 2023 | 2022 | 2021 | 2020 | 2019 | 2018 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (Fremdkapital - Liquide | 35 | 17 | 35 | 22 | 24 | 15 | 17 | |
| Mittel - kurzfristige Forde- | ||||||||
| rungen)/ Cashflow aus | ||||||||
| laufender Verwaltungstä- | ||||||||
| tigkeit | ||||||||
| Cashflow aus laufender | 34 | 65 | 30 | 47 | 45 | 82 | 88 | |
| Verwaltungstätigkeit/ In- | ||||||||
| vestitionsauszahlungen | ||||||||
| Cashflow aus laufender Verwaltungstätigkeit/ Cashflow aus Investiti- onstätigkeit | 36 | 102 | 57 | 76 | 73 | 125 | 166 | |
| (Cashflow aus laufender | 2 | 38 | 4 | 22 | 19 | 50 | 49 | |
| Verwaltungstätigkeit - or- | ||||||||
| dentliche Tilgun- | ||||||||
| gen)/Cashflow aus Inves- | ||||||||
| titionstätigkeit | ||||||||
| Tilgungen/Cashflow aus laufender Verwaltungstä- tigkeit | 136 | 53 | 106 | 68 | 58 | 47 | 45 |
Kennzahl
Dynamischer Verschuldungsgrad in Jahren
Eigenfinanzierungsanteil der Investitionen I in %
Cashflow aus laufender
Verwaltungstätigkeit/
Cashflow aus Investiti-
onstätigkeit
Eigenfinanzierungsanteil der Investitionen II (unter Berücksichtigung investiver Einzahlungen) in %
Eigenfinanzierungsanteil der Investitionen III (II nach Deckung ordentlicher Tilgungen) in %
Tilgungen/Cashflow aus
laufender Verwaltungstä-
tigkeit
Tilgungsquote (ordentliche Tilgungen und Sondertilgungen) in %
Der dynamische Verschuldungsgrad setzt die Effek- zu tilgen. Damit ist der Wert umso positiver, je niedtivverschuldung (hier: inkl. Rückstellungen) ins Ver- riger er ist. Obige Zeitreihe zeigt die enorme Variabihältnis zum Cashflow aus laufender Verwaltungstä- lität dieses Werts einer fiktiven Entschuldungsdauer. tigkeit und stellt damit fiktiv dar, wie lange es unter Der bisherige Negativrekord lag in 2009 mit 194 Jahder (unrealistischen) Prämisse eines über die Jahre ren. 2019 und 2017 wiesen aufgrund des hohen Likonstant bleibenden Cashflows aus laufender Ver- quiditätsbestands sowie des hohen Cashflows aus waltungstätigkeit (und dessen ausschließlicher Ver- der laufenden Verwaltungstätigkeit mit 15 Jahren die wendung zur Schuldentilgung, d.h. bei völligem Ver- besten Werte seit 2005 aus. 2020 bis 2022 musste zicht auf Investitionen) dauern würde, diese Schul- wieder eine moderate Verschlechterung hingenomden mittels der operativen Finanzmittelüberschüsse men werden. In 2023 verbessert sich der Wert kurzzeitig wieder auf die Hälfte und kehrt damit auf das
Niveau von vor 2020 zurück, nur um im Jahr 2024 fähigkeit liegt zugrunde, dass der Cashflow aus lauwieder auf das Niveau von 2022 zu steigen. Die ext- fender Verwaltungstätigkeit zunächst zur Deckung remen Schwankungen machen die beschränkte Aus- der ordentlichen Tilgungen dient, nur übersteigende sagekraft dieser Kennzahl deutlich. Beträge können zur Finanzierung von Investitionen eingesetzt werden und bilden damit einen Eigenfi- Der Eigenfinanzierungsanteil der Investitionen I stellt nanzierungsbeitrag. Unter Berücksichtigung dieser dar, inwieweit Investitionen aus den operativen Fi- Priorisierung ergeben sich die Werte des Eigenfinannanzmittelüberschüssen finanziert werden können zierungsanteils III. Hierdurch verschlechtern sich die und setzt daher den Cashflow aus der laufenden Ver- Werte wieder – ein negativer Saldo dieser Größe, waltungstätigkeit ins Verhältnis zu sämtlichen Inveswie er 2015 mit - 21 % (bereits 2014 sowie 2011 und titionsauszahlungen. Auch dieser Wert schwankt re- 2009) vorlag, zeigt an, dass kein positiver Finanzielativ stark, wie aus obiger Zeitreihe ersichtlich. Dabei rungsbeitrag für Investitionen erzielt werden konnte. bleibt unberücksichtigt, dass sehr viele Investitions- Seit 2016 lag der Wert wieder im positiven Bereich. maßnahmen zum Teil durch Zuschüsse finanziert Nach den Spitzenjahren 2017 bis 2019 ist der Wert werden. jedoch wieder kontinuierlich zurückgegangen und Setzt man daher zum Vergleich den Cashflow aus landet 2022 auf dem niedrigsten Wert seit 2016. Im laufender Verwaltungstätigkeit ins Verhältnis zum Jahr 2023 erholt sich der Wert zwar, fällt aber im Jahr Cashflow aus Investitionstätigkeit und berücksichtigt 2024 wieder deutlich, sogar noch unter den Wert aus so auch sämtliche investive Einzahlungen (Eigenfi- dem Jahr 2022 und befindet sich so nur noch knapp nanzierungsanteil der Investitionen II) ergeben sich im positiven Bereich. durchweg höhere Werte. Beide Kennzahlen hatten Auch die absolute Höhe des Cashflows aus laufensich 2023 im Vergleich zum Vorjahr ungefähr verdopder Verwaltungstätigkeit kann somit im Zeitablauf, pelt, im Jahr 2024 erfolgte jedoch wieder ein massials Indikator für die dauernde Leistungsfähigkeit anver Einbruch, beim Eigenfinanzierungsanteil II sogar gesehen werden. Die Grafik in Abbildung 6 veranweit unter das Niveau von 2022. Dies ergibt sich aus schaulicht die Entwicklung dieses möglichen Eigender stark schwankenden absoluten Höhe des Cashfinanzierungsbeitrags – auch hierin spiegelt sich die flows aus laufender Verwaltungstätigkeit, im Verhältenorme Schwankungsbreite entsprechend o.g. nis zu relativ konstanten Investitionsauszahlungen. Werte über die letzten Jahre wider. Das Jahr 2023 ist Der Aussagewert auch dieser Kennzahl ist jedoch dabei besonders auffällig, weil sich der Wert des Vorbeschränkt: Dem Konzept der dauernden Leistungs- jahres mehr als verdoppelt hat.
Abb. 6: Eigenfinanzierungsbeitrag
250,00 o r u E .o 210,40 iM n 194,35 i 200,00 188,60
165,07 Cashflow aus 148,07 laufender 150,00 Verwaltungstätigkeit 130,66
105,22 107,62 102,00 100,00 ordentliche 84,40 Tilgungen 66,35
41
33
50,00 41
0,00
Eine ähnliche Aussage aus einem anderen Blickwin- gungen in diesem Jahr geschuldet - ohne Sondertilkel trifft die sog. Tilgungsquote, die den Anteil der Til- gungen läge der Wert bei 64 % und damit nur modegungen, hier inkl. Sondertilgungen, am Cashflow aus rat schlechter als 2012. 2015 wies mit 288 % den laufender Verwaltungstätigkeit betrachtet und damit schlechtesten Wert seit 2005 überhaupt auf. 2017feststellt, zu welchem Anteil der letztere für die Leis- 2019 hingegen lieferten Spitzenergebnisse. 2020 tung der Tilgungsauszahlungen benötigt wird (ge- und 2021 ist ein moderater Rückgang, aber noch mäß dem Konzept der dauernden Leistungsfähigkeit weit unter der kritischen Marke von 100%, zu versteht hier zusätzlich jedoch auch die Investitionspau- zeichnen. 2022 hingegen verschlechterte sich der schale nach Art. 12 FAG zur Verfügung). Bei einem Wert deutlich und überschritt bei Einbezug der Son- Wert über 100 % reicht dieser nicht aus, bei einem dertilgungen die 100%- Marke, erstmals wieder seit Wert unter 100 % verbleibt ein Überschuss. Die 2016 war damit keine ausreichende Tilgung aus dem Kennzahl schwankt sehr stark mit den Einzahlungen. Cashflow aus laufender Verwaltungstätigkeit mög- 2012 musste nur die Hälfte des Cashflows für die Til- lich. Lässt man Sondertilgungen außer Acht bleibt gung verwendet werden – ein sehr guter Wert, der in der Wert unter 100 % und damit ausreichend (vgl. deutlichem Gegensatz zu den Werten in 2010 und Abbildung 6). In 2023 sinkt der Wert auf 53 %. Im 2011 steht. 2013 unterschritt der Wert noch knapp Jahr 2024 steigt der Wert nun deutlich über die kritidie 100 %-Grenze – nur ein geringer Überschuss sche 100%-Marke und liegt sogar noch über dem verblieb. Allerdings war dies den hohen Sondertil- Wert aus dem Jahr 2022. . .
Analyse der Liquiditätssituation
Die Bewirtschaftung der Kassenmittel sowie die Si- derzeitige Marktumfeld kaum Zinserträge für kurzfrischerstellung der Liquidität sind Kassenaufgaben. Im tige Geldanlagen impliziert, wenn nicht sogar Zins- Rahmen der Liquiditätsplanung und unter Berück- belastungen drohen. sichtigung der aktuellen Finanzsituation kommt hier- Die Zahlungsfähigkeit der Stadt Nürnberg war im bei zur Überbrückung von Liquiditätsengpässen Jahr 2024 zu jeder Zeit gewährleistet. Zeitweise war auch die Aufnahme von Kassenkrediten in Betracht. die Aufnahme von Tagesgeldern und Kassenkredi- Der in der Haushaltssatzung festgesetzte Höchstbeten zur Liquiditätssicherung erforderlich. Die Auftrag für Kassenkredite liegt seit 2009 unverändert bei nahme der Kassenkredite und Tagesgeldern sowie 280 Mio. Euro. die Anlage der Festgelder erfolgten nach den aktuel- Guthaben werden von der Kasse mit unterschiedli- len Marktzinsen. chen Laufzeiten entweder als Tages- oder Festgel- Die Grafik in Abbildung 7 zeigt den Verlauf der Kasder zur Erzielung eines rentablen Zinsertrages bei senkredite, Festgeldanlagen, Tagesgelder bei Kre- Kreditinstituten angelegt und verwaltet, wobei das ditinstituten sowie die Kontostände beim Hauptkonto der Sparkasse Nürnberg nach monatlichen Durchschnittswerten.
Abb. 7: Durchschnittliche Entwicklung der Kassenkredite, Festgelder und Tagesgelder 2024
Prognosebericht
Für das aktuelle Haushaltsjahr 2025 wurde ein Fehl- unerwarteten Effekten bei der Gewerbesteuer ist der betrag von rund 73,1 Mio. € geplant. große Einbruch bei den Finanzen erst einmal nach hinten verschoben. Die Finanzsituation und Schul- Bei der Gewerbesteuer besteht jedoch sogar die dentragfähigkeit kann gegenwärtig noch als gesi- Hoffnung, dass der Planwert i. H. v. 690 Mio. € deutchert angesehen werden. Die Stadt Nürnberg verfügt lich übertroffen wird. Der Einkommensteueranteil über eine hinreichend hohe Ergebnisrücklage sowie liegt wahrscheinlich etwas über dem Plan von 387 Liquiditätsbestände und unausgeschöpfte Krediter- Mio. €, die Schlüsselzuweisungen hingegen liegen mächtigungen. mit 256 Mio. 4,2 Mio. € unter dem Plan. Damit stellt sich die Vermögens- und Finanzlage trotz der globalen volatilen politischen und wirtschaftlichen Lage immer noch relativ geordnet dar. Aufgrund der positiven
Risikobericht
Die aktuell noch gut laufenden Steuererträge dürfen hohen Inflationsrate. Damit nimmt der Personalhausjedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass erhebli- halt nunmehr 34 % der ordentlichen Aufwendungen che Risiken für den städtischen Haushalt bestehen. des Gesamthaushalts ein, wie bereits in der Vorjah- Aktuelle Berechnungen in der mittelfristigen Planung resplanung. Gerade auch in diesem Bereich kann die bis zum Jahr 2029 bestätigen das bereits im Haus- Stadt im Fall einer konjunkturellen Abkühlung nur halt 2025 dargestellte Problem, dass mittelfristig die wenig flexibel reagieren. dauernde Leistungsfähigkeit der Stadt Nürnberg in Finanzielle Risiken für die Zukunft birgt weiterhin der Gefahr ist und eine Überschuldung droht. Den Hausimmense Investitionsbedarf in der Stadt Nürnberg. halt 2025 hat deshalb die die Regierung von Mittel- Trotz der vom Stadtrat beschlossenen stufenweisen franken nur unter der aufschiebenden Bedingung ge- Begrenzung ist ein deutlicher Anstieg des Investitinehmigt, dass der Stadtrat der Stadt Nürnberg beonsvolumens insbesondere ab dem Haushaltsjahr schließt, ein vertieftes Haushaltskonsolidierungskon- 2026 zu befürchten. Neben weiteren Maßnahmen zept (HKK) zu erstellen und jährlich fortzuschreiben. aus dem Paket „Bildung und Betreuung“ wird künftig Aus diesem Grunde muss die Stadt Nürnberg bei der auch die Erneuerung von Brücken, die Sanierung Aufstellung des Haushaltsplanes 2026 alle Anstrenvon U-Bahnhöfen sowie weitere Maßnahmen zur gungen unternehmen, um einen genehmigungsfähi- Umsetzung des Mobilitätsbeschlusses und der angegen Haushalt für die kommenden Jahre zu erreichen. strebten Klimaneutralität des städtischen Gebäude- Nicht nur schlagen sich die Preisanstiege bei Ener- bestands an Bedeutung gewinnen. Auch die im Ingie und weiteren Gütern in einem eklatanten Anstieg vestitionsprogramm bereits veranschlagten Kulder Sachaufwendungen nieder. Auch wäre mit einer turgroßprojekte sowie die Infrastrukturmaßnahmen schlechteren gesamtwirtschaftlichen Lage in der Re- werden Investitionsmittel binden und den Handgel ein Anstieg der Transferaufwendungen verbun- lungsspielraum für neue Investitionsprojekte begrenden, bei denen in den letzten Jahren eine gewisse zen. Entspannung eingetreten war. Hohe Investitionen wirken sich zudem unmittelbar Ein weiteres Risiko für künftige Haushalte besteht in auf künftige Ergebnisrechnungen aus, da Abschreider Entwicklung der Personal- und Versorgungsauf- bungen und finanzierungsbedingte Zinsaufwendunwendungen, die sich im Haushaltsplanentwurf für gen anfallen. Ferner entstehen bei neuen Einrichtun- 2025 auf 884 Mio. € gesteigert haben, insbesondere gen dauerhaft zusätzliche Betriebskosten (Personal, aufgrund von Tarifanpassungen zum Ausgleich der Unterhalt etc.).
Die Entwicklung des städtischen Haushalts im Fi- gen in Höhe von 2,1 Mio. EUR bei. Zusätzlich konnnanzplanungszeitraum 2026-2029 stellt sich so dar, ten durch die Anlage von Festgeld am Kapitalmarkt dass aufgrund der hohen Investitionsbedarfe eine höhere Zinserträge erzielt werden als angenommen Nettoneuverschuldung von knapp 100 Mio. € in (+0,6 Mio. EUR ggü. Plan). Dies führte zu hohen un- 2026, 2027-2029 sogar über 200 Mio. € zu befürch- geplanten Erträgen und damit zu einer Ergebnisverten ist. besserung. Bereits in den letzten Jahren wurde zur Verringerung Auf der Aufwandsseite führten geringere Ausgaben der Risiken auf der Ausgabenseite die Kostenkon- für den Anlagenunterhalt (+1,7 Mio. EUR), für Beratrolle im Rahmen des laufenden Controllingprozes- tungskosten und Marketingmaßnahmen zu großen ses intensiviert. Im Jahr 2023 wurde ein Sparpaket Einsparungen. Demgegenüber stehen höhere Aufim Umfang von 50 Mio. € aufgelegt, das sowohl Ein- wendungen für Leiharbeit (-1,7 Mio. EUR) und gesparungen bei Sachaufwendungen als auch Maß- stiegene Kosten für Versicherungen sowie der Benahmen im Personalbereich (dauerhafte Stellenein- triebssicherheit. Letztlich konnte ein wesentlich bessparungen) enthält. Auf Grundlage der aufschieben- seres Jahresergebnis als geplant erzielt werden. den Bedingung in der Haushaltsgenehmigung wird gerade ein weiteres Sparpaket erarbeitet. Aufgrund Das Jahr 2024 zeichnete sich am Flughafen Nürnder sich abzeichnenden Belastungen und Risiken in berg – wie auch im Vorjahr – durch eine ganzjährig den kommenden Jahren reicht dies jedoch nicht aus, stabile, wenn auch saisonal schwankende, Nachaktuell ist wieder. Auch ist die Notwendigkeit jeder frage nach Flugreisen aus. Bei über 4 Millionen Flugeinzelnen Investitionsmaßnahme vor dem Hinter- gästen lag die durchschnittliche Auslastung der Fluggrund der drastisch verschlechterten finanziellen zeuge im Schnitt aller planmäßigen Linien- und Tou- Prognose erneut zu hinterfragen. ristik-Verbindungen bei 83,4%. Damit übertrifft die Auslastung die Werte des vergangenen Jahres nochmals um 1,8 Prozentpunkte und erreicht somit Hinsichtlich der städtischen Töchter wird die Gesamerneut einen historischen Höchststand. trisikolage von den wirtschaftlichen Folgen des Ukraine-Krieges, der Auswirkungen des Konflikts im Na- Betrachtet man die Veränderungsraten der Passahen Osten sowie der protektionistischen Politik der giere nach Monaten, so fällt auf, dass insbesondere neuen US-Administration bestimmt. im ersten Quartal sowie in den letzten beiden Monaten ein erhebliches Passagierwachstum gegenüber Flughafen Nürnberg GmbH dem Vorjahr erzielt werden konnte. Für das Jahr 2024 waren ein Konzernumsatz von Mit Beginn des Sommerflugplans wurde etwa wieder 92.153 TEUR, ein daraus resultierender Jahresfehl- dieselbe Passagiermenge wie im Vorjahr erzielt. Der betrag von 15.468 TEUR und Passagierzahlen in starke Anstieg der Passagierzahlen im Mai erklärt Höhe von 4,2 Mio. geplant. sich durch die Verschiebung der Pfingstferien in diesen Monat gegenüber dem Vorjahr. Die tatsächliche Anzahl an Passagieren lag mit 4,0 Wie auch in den beiden Vorjahren wurde in der Som- Mio. knapp unter dem Plan. Der Konzernumsatz ermerflugplanperiode 2024 das Niveau aus dem Jahr reichte 2024 eine Höhe von 99.512 TEUR (+7.359 2019 erreicht und teilweise sogar deutlich überschrit- TEUR ggü. Plan). Der Jahresfehlbetrag verringerte ten. Durch ausreichende Personal-Ressourcen und sich um 9.905 TEUR auf 5.563 TEUR im Vergleich verstärkten Leiharbeitereinsatz im operativen Betrieb zur Planung. Der im Vergleich zur Planung gestiekam es zu keinen Betriebsbeeinträchtigungen. Im gene Umsatz resultiert im Wesentlichen aus gestieersten Quartal sowie in den Monaten November und genen Luftverkehrserlösen sowie höheren Umsätzen Dezember wurden rund 88% des Volumens im Verim Non Aviation Bereich (Erlöse aus Parkumsätzen gleich zum Pre-Covid Jahr 2019 erreicht. Insgesamt sowie Vermietung). Zudem wurde für das Jahr 2024 lag die durchschnittliche Recovery Rate am Standort der Betrieb des Mietwagenservicecenters durch die Nürnberg damit im Jahr 2024 bei 98%, während der FNSG aufgrund des Ausfalls des bisherigen Betreibundesweite Durchschnitt noch bei 85% gegenüber bers ungeplant übernommen. Zur positiven Planab- 2019 lag. weichung trugen auch Auflösungen von Rückstellun-
Im Jahr 2024 wurden in allen Flugverkehrsarten rund Umsätze der FNEG (-0,2 Mio. EUR). Dies konnte nur 4,028 Millionen Passagiere am Albrecht Dürer Air- zum Teil von steigenden Parkumsätzen in Höhe von port gezählt. Damit wuchs die Passagiermenge im 3,3 Mio. EUR, gestiegenen Non-Aviation Umsätzen Vergleich zu 2023 um 2,5% und lag nur noch 2,0% von 0,4 Mio. EUR und gestiegenen Luftverkehrserunter dem Jahresergebnis von 2019. löse um 1,1 Mio. EUR, welche durch den moderaten Passagieranstieg bei gleichzeitiger Erhöhung der Im Jahr 2024 verzeichnete der Flughafen Nürnberg Entgelte um 2,4% verursacht wurden, kompensiert einen Rückgang im Linienverkehr, der sich insbesonwerden. Der vollständige Rückgang der Umsatzerdere im Full-Service-Carrier Segment bemerkbar löse aus dem Frachtgeschäft der APG, aufgrund der machte. Hier sank das Verkehrsaufkommen um Ausgliederung in die Joint Venture Gesellschaft (-1,1 10,9% im Vergleich zum Vorjahr. Dieser Rückgang Mio. EUR), konnte durch die unplanmäßige Überist maßgeblich auf den Wegfall drei wichtiger Verbinnahme des Betriebs des Mietwagenservicecenters in dungen zurückzuführen. Die beiden Strecken nach 2024 kompensiert werden (1,2 Mio. EUR). Zürich (Swiss) und Wien (Austrian Airlines) wurden zum Ende des Sommerflugplans 2023, bzw. London- Der Konzern schloss das Jahr 2024 mit einem nega- Heathrow (British Airways) im Februar 2024 einge- tiven Ergebnis nach Steuern in Höhe von -5.563 stellt. Während Turkish Airlines weitgehend konstant TEUR ab. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies eiblieb, konnten Wachstumsimpulse bei Lufthansa ner Ergebnisverschlechterung um 2.672 TEUR. Das (+16,3%) sowie insbesondere bei KLM (+31,3%) er- Operative Ergebnis verschlechtert sich, da steigende zielt werden. Die Busverbindung zum Flughafen Kosten im Personalbereich sowie steigende Be- München bestand auch 2024. Durch nur noch zwei triebskosten nicht direkt an die Kunden weitergegetägliche Verbindungen an das Drehkreuz Paris ben werden konnten. (CDG) verliert Air France 22,5% Passagiere gegen- Das EBITDA betrug im Jahr 2024 7.496 TEUR und über dem Vorjahr. Insgesamt verzeichnete der Flugliegt damit 3.992 TEUR unter dem Vorjahresniveau. hafen Nürnberg in diesem Segment 777.746 Passagiere bei einer durchschnittlichen Flugauslastung Das geplante Jahresergebnis 2024 konnte von von 73,5%. Jedoch zeigt sich in diesem Segment 15.468 TEUR um +9.905 TEUR auf -5.563 TEUR eine Zunahme der Gesamtauslastung um 5,6 Pro- verbessert werden. Diese positive Entwicklung erzentpunkte gegenüber 2023. klärt sich aus einer Kombination von vielen operativen Ergebnisverbesserungen sowie den beschriebe- Auch im Low-Cost-Segment musste der Flughafen nen Einmaleffekten. ein Minus von 4,4% verzeichnen. Hier zeigte sich vor allem bei Ryanair ein erheblicher Rückgang des Ver- Für das Jahr 2025 ist aufgrund des weiterhin positikehrsaufkommens um rund 140.000 Passagiere, ven Ausblicks und den bereits buchbaren Flugprowas rund 11,0% entspricht. Dieser Rückgang ist Teil grammen über die verschiedenen Airlines hinweg mit eines deutschlandweiten Trends, da sich aufgrund steigenden Passagierzahlen zu rechnen. So werden hoher Standortkosten an deutschen Flughäfen Low- 4,3 Mio. Passagiere erwartet. Damit wird ein Umsatz Cost-Carrier schwierigeren Rahmenbedingungen von 104.362 TEUR prognostiziert. Dennoch wurde gegenübersehen. Trotz des Rückgangs bleibt Rya- im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 ein steigender nair weiterhin die größte Airline am Flughafen Nürn- Jahresfehlbetrag in 2025 um 5.496 TEUR auf 11.059 berg und bietet einen Mix aus europäischen Städte- TEUR geplant. Ausschlaggebend hierfür sind die verbindungen, touristischen Zielen im Mittelmeer- durch tarifbedingte Erhöhungen gestiegenen Persoraum sowie Flügen für das VFR-Segment (Visiting nalkosten inkl. der Leiharbeitskosten und die Zufriends and relatives) nach (Süd-)Osteuropa an. nahme der sonstigen betrieblichen Aufwendungen, die durch den zusätzlichen Umsatz nicht aufgefan- Im Berichtsjahr konnten auf Konzernebene Umsatzgen werden können. Zum Stand Juni 2025 wird ererlöse in Höhe von 99.512 TEUR (i. Vj. 100.335 wartet, dass sich das Jahresergebnis gegenüber TEUR) erzielt werden. Dies entspricht einem Rückdem Plan nahezu auf das Ergebnis 2024 verbessern gang von 0,8%. Durch die Ausgliederung des Dutywird. Free Shops in das Gemeinschaftsunternehmen Smartseller Flughafen Nürnberg GmbH & Co. KG Der Flughafen Nürnberg pflegt ein ausführliches Risanken die Ladenumsätze der FNSG im Vergleich sikomanagementsystem. Die wesentlichen Risiken zum Vorjahr um 5,4 Mio. EUR. Weiter sanken die werden in den steigenden Personalkosten, sowie in
Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich im Jahr 2024
auf 30,6 Mio. EUR (2023: -2,0 Mio. EUR; 2022: 4,8
Mio. EUR). Das EBITDA betrug 47,9 Mio. EUR
(2023: 13,0 Mio. EUR; 2022: 23,3 Mio. EUR).
den potenziellen finanziellen Auswirkungen aus Sanierungskosten für veraltete Infrastruktur in Verbindung mit den Kostensteigerungen bei technischen Leistungen und Materialien gesehen. In der Gesamtbetrachtung der Chancen und Risiken des FNG-Konzerns lagen im Berichtsjahr keine bestandsgefährdenden und entwicklungsbeeinträchtigenden Risiken vor und sind derzeit auch nicht erkennbar. Dies basierte auf der deutlich über Plan liegenden wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens in 2024 sowie der Einzahlung in die Kapitalrücklage durch die Gesellschafter.
Der Umsatz der NürnbergMesse Group konnte ge-
genüber dem Vorjahr auf 367,8 Mio. EUR gesteigert
werden (2023: 265, 1 Mio. EUR; 2022: 257, 1 Mio.
EUR).
Die Eigen- und Partnerveranstaltungen im Inland er-
reichten einen Umsatz von 146,0 Mio. EUR (2023:
80,6 Mio. EUR; 2022: 106,4 Mio. EUR), die Gastver-
anstaltungen 56,9 Mio. EUR (2023: 55,0 Mio. EUR;
2022: 33,8 Mio. EUR) und das NürnbergConvention
Center 6,2 Mio. EUR (2023: 14,3 Mio. EUR; 2022:
10,5 Mio. EUR). Der Umsatz des MesseService (ein-
schließlich der Holtmann GmbH & Co. KG und der
LEHRIEDER GmbH & Co. KG) lag bei 91,0 Mio. EUR
(2023: 61,4 Mio. EUR; 2022: 63,2 Mio. EUR) und der
Umsatz im Bereich International bei 67,7 Mio. EUR
(2023: 53,7 Mio. EUR; 2022: 43,2 Mio. EUR). Der für
das Jahr 2024 geplante Konzernumsatz von 340,0
Mio. EUR konnte damit deutlich übertroffen werden.
NürnbergMesse GmbH
In 2024, dem Jahr ihres 50sten Jubiläums, verzeich-
nete die NürnbergMesse den höchsten Umsatz ihrer
Unternehmensgeschichte und schloss mit einem
Jahresergebnis von 26.0 Mio. EUR.
In diesem Jubiläumsjahr fanden im Portfolio der
NürnbergMesse weltweit 154 Veranstaltungen statt
(2023: 177; 2022: 155), an denen sich 33.196 Aus-
steller beteiligten (2023: 28.135; 2022: 23.457), eine
Gesamtnettofläche von 1.189.191 m2 belegt wurde
(2023: 904.466 m2; 2022: 841.612 m2) und die sich
vor 1.578.135 Besuchern präsentierten (2023:
1.289.113; 2022: 989.338).
Nach Veranstaltungs- und Personalaufwendungen,
Abschreibungen, sonstigen betrieblichen Aufwen-
dungen, Bestandsveränderungen und zuzüglich der
sonstigen betrieblichen Erträge sowie des Ergebnis-
ses aus assoziierten Unternehmen und des Beteili-
gungsergebnisses erzielte die NürnbergMesse
Group ein operatives Ergebnis von 28,6 Mio. EUR
(2023: 3,2 Mio. EUR; 2022: 6,3 Mio. EUR). In den
sonstigen betrieblichen Erträgen sind im Wesentli-
chen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen
enthalten. Der Anstieg des Personalaufwands resul-
tiert insbesondere aus den gestiegenen Mitarbeiter-
zahlen und erhöhten Personalrückstellungen. Die
sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich
deutlich, insbesondere durch gestiegene Aufwen-
dungen für Instandhaltung und Großreparaturen so-
wie Rechts- und Beratungskosten im Zusammen-
hang mit einer Unternehmenstransaktion und für
Fremdleistungen, erhöht.
Der Umsatz der NürnbergMesse GmbH betrug 2024
285,7 Mio. EUR (2023: 194,2 Mio. EUR; 2022: 205,3
Mio. EUR) und lag damit wie auch der Konzernum-
satz über Plan. Nach Veranstaltungsaufwendungen,
Personalaufwendungen, Abschreibungen, sonstigen
betrieblichen Aufwendungen, Bestandsveränderun-
gen zuzüglich der sonstigen betrieblichen Erträge,
des Beteiligungsergebnisses sowie Erträgen aus
Gewinnabführungen erzielte die Gesellschaft ein
operatives Ergebnis von 25,7 Mio. EUR (2023: -7,5
Mio. EUR; 2022: 1,3 Mio. EUR). Höhere turnusbe-
dingte Ergebnisabführungen und zusätzliche Erträge
aus der Auflösung von Rückstellungen wirkten sich
positiv aus. Die im Finanzergebnis ausgewiesenen
Zuschreibungen auf Finanzanlagen in Höhe von 5,0
Mio. EUR erfolgten aufgrund der verbesserten Prog-
nosen für die Folgejahre als Wertaufholung der in
Vorjahren aufgrund vorübergehender coronabeding-
ter Wertminderung außerplanmäßig abgeschriebe-
nen Beteiligungsbuchwerte
Das Ergebnis vor Steuern beläuft sich auf 29,6 Mio.
EUR (2023: 3,6 Mio. EUR; 2022: 5,6 Mio. EUR). Das
EBITDA betrug 56,8 Mio. EUR (2023: 28,4 Mio. EUR;
2022: 32,3 Mio. EUR).
Die Bilanzsumme der NürnbergMesse Group hat
sich gegenüber dem Vorjahr um 83,9 Mio. EUR er-
höht (NürnbergMesse GmbH: 80,6 Mio. EUR).
Bei der NürnbergMesse Group hat sich auf der Ak-
tivseite das Anlagevermögen um 72,6 Mio. EUR er-
höht (NürnbergMesse GmbH: 82,3 Mio. EUR). In das
Anlagevermögen der Group wurden 100, 1 Mio. EUR
und der GmbH wurden 100,3 Mio. EUR investiert.
Neben Investitionen in das Sachanlagevermögen ist
dies vor allem durch den Erwerb der WEKA Fach-
medien GmbH (Umfirmierung in Componeers GmbH
im März 2025) durch die EW GmbH & Co. KG ge-
prägt. Wenngleich der Erwerb mit wirtschaftlicher
Wirkung zum 1. Januar 2025 erfolgt, wurde der Kauf-
preis bereits Ende des Geschäftsjahres entrichtet.
Insoweit liegen für den Beteiligungserwerb zum Bi-
lanzstichtag entsprechend hohe Anzahlungen vor.
GmbH: 99,4 %) durch Eigenkapital und mittel- und
langfristige Verbindlichkeiten gedeckt. Im Vorjahr be-
trug dieser Wert 86,8 % (NürnbergMesse GmbH:
85,8 %).
Die NürnbergMesse hat bereits im Jahr 2021 auf Ba-
sis einer umfassenden Wesentlichkeitsanalyse ihre
erste Nachhaltigkeitsstrategie erarbeitet. Im Be-
richtsjahr hat sie erneut eine Wesentlichkeitsanalyse
unter Einbezug aller Tochtergesellschaften vorge-
nommen, um die für sie wichtigen Nachhaltigkeits-
themen als Grundlage für die Strategieformulierung
zu bestimmen. Bei der Durchführung der Analyse er-
folgte eine vollständige Orientierung an den Vorga-
ben der ESRS, um die Konformität mit der CSRD zu
gewährleisten. Die Führungsrolle im Rahmen der
Wesentlichkeitsanalyse für die gesamte Nürnberg-
Messe Group übernahm die NürnbergMesse GmbH
als größtes Unternehmen des Konzerns, bei dem die
Verantwortung für die Prozesssteuerung lag.
Das Umlaufvermögen hat sich um 11,3 Mio. EUR er-
höht (NürnbergMesse GmbH: 3,0 Mio. EUR). Dies ist
bei der Group im Wesentlichen auf den Anstieg der
flüssigen Mittel und bei der GmbH auf höhere Forde-
rungen gegenüber verbundenen Unternehmen und
Beteiligungen zurückzuführen.
Beeinträchtigende Unsicherheitsfaktoren bleiben
2025 vor allem der andauernde Krieg in der Ukraine,
der Konflikt zwischen Israel und der Hamas sowie die
protektionistische Politik der neuen US-Administra-
tion. Dennoch bleibt festzuhalten, dass die deutsche
Messebranche trotz ähnlich schwieriger Rahmenbe-
dingungen 2024 ein überaus erfolgreiches Messe-
jahr erlebte, welches die NürnbergMesse mit einem
Umsatzrekord abschloss.
Auf der Passivseite hat sich das Eigenkapital um
43,9 Mio. EUR erhöht (NürnbergMesse GmbH: 46,0
Mio. EUR). Ursächlich hierfür ist neben dem erzielten
Jahresüberschuss im Wesentlichen die Einzahlung
einer weiteren Tranche der durch die Hauptgesell-
schafter beschlossenen Eigenkapitalerhöhung in
Höhe von 20,0 Mio. EUR. Das gesamte Eigenkapital
beträgt 289,3 Mio. EUR (NürnbergMesse GmbH:
305,8 Mio. EUR).
Als Erfahrung aus der Corona-Pandemie hat die
NürnbergMesse ihre Risikobetrachtung 2021 ange-
passt und behandelt seitdem übergeordnete Risiken
mit weitreichenden Auswirkungen als „Metarisiken“.
Die Rückstellungen erhöhen sich um 8,7 Mio. EUR
(NürnbergMesse GmbH: 6,9 Mio. EUR). Im Wesent-
lichen ist dies auf höhere Personalrückstellungen,
Rückstellungen für ausstehende Rechnungen, Rück-
stellungen für Instandhaltung und Steuerrückstellun-
gen zurückzuführen.
„Militärische Auseinandersetzungen“ (Ukraine, Na-
her Osten) bleiben auch 2025 Metarisiken. Weitere
definierte Metarisiken, welche sich aktuell jedoch
nicht spürbar auswirken, sind „Finanz- / Wirtschafts-
krisen“ sowie „gesellschaftlicher / ökologischer Wan-
del“. Weiterhin steht das Thema strategiekonforme
Transformation des Geschäftsmodells im Risikofo-
kus der NürnbergMesse. Die bereits frühzeitig ge-
troffenen Maßnahmen zur Liquiditätssicherung zei-
gen unverändert Wirkung, was der NürnbergMesse
eine effektive Steuerung der Liquiditätssituation er-
laubt. Auch Cyberkriminalität bleibt ein Risikofaktor,
weswegen die NürnbergMesse weiterhin in die Erhö-
hung der Cybersicherheit investiert.
Die gesamten Verbindlichkeiten haben sich um 30,8
Mio. EUR erhöht (NürnbergMesse GmbH: 27,6 Mio.
EUR). Dies ist insbesondere auf die Erhöhung von
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten um
48,6 Mio. EUR (NürnbergMesse GmbH: 49,3 Mio.
EUR) zurückzuführen, die im Wesentlichen mit der
Neuaufnahme eines Darlehens im Zusammenhang
mit der Finanzierung des Beteiligungserwerbs an der
Componeers GmbH in Verbindung stehen. Gegen-
läufig wirkte der messeturnusbedingte Rückgang der
erhaltenen Anzahlungen um 11,4 Mio. EUR (Nürn-
bergMesse GmbH: 12,8 Mio. EUR).
Zum 31.12.2024 ist das Anlagevermögen der Nürn-
berg Messe Group zu 102,8 % (NürnbergMesse
Klinikum Nürnberg
Das Jahresergebnis (€ -18,1 Mio.) des Kommunalun- gGmbH, um das negative Jahresergebnis auszugleiternehmens ist gegenüber dem Vorjahr leicht gestie- chen. gen und fiel besser aus als im Wirtschaftsplan Insgesamt liegen die Umsatzerlöse rund 5,4 % über (€ -24,8 Mio.) erwartet. dem Wirtschaftsplan. Der Anstieg der Umsatzerlöse Das EBIT verschlechterte sich um € 3,3 Mio. gegen- gegenüber dem Vorjahr resultiert größtenteils aus über dem Vorjahr und das EBITDA um € 2,5 Mio. vor der Steigerung der sonstigen Umsatzerlöse um € 8,4 allem wegen der stark gestiegenen Personalaufwen- Mio., der Erlöse aus ambulanten Krankenhausleisdungen aufgrund der Übernahme der KNSG. Gegen- tungen um € 3,9 Mio. und der Erlöse aus stationären über der Planung für 2024 (- € 17,3 Mio.) verbesserte Krankenhausleistungen um € 56,6 Mio. sich das EBITDA um € 11,9 Mio. Ursächlich hierfür Die Erlöse nach BPflV liegen erneut über Vorjahressind operative Margen, die sich nicht so stark verniveau und damit deutlich über dem Niveau von 2019 schlechterten, wie das noch im Wirtschaftsplan er- (+ 14,9 % im Vergleich zu 2019 und + 9,8 % im Verwartet wurde. gleich zu 2023). Die Erlössteigerung ist auf eine Es flossen weitere krankenhausindividuelle Zahlun- Preissteigerung auf Grundlage des Veränderungsgen als „Ausgleich für Steigerungen der Kosten für wertes in Höhe von 5,31 % sowie auf einen Anstieg den Bezug von Erdgas, Wärme und Strom“ für Ja- der Auslastung zurückzuführen. nuar bis April 2024 (€ 3,8 Mio.) zu und es konnten Erlöse aus Zusatzentgelten sind im Vergleich zum verstärkte Apothekenverkäufe im Bereich GKV-Re- Vorjahr um € 2,5 Mio. gestiegen. zepte realisiert werden, da die Apotheke die ASV- Ambulanzen (ambulante spezialfachärztliche Ver- Die Erlöse aus Wahlleistungen Arzt konnten um sorgung), sowie deren Selbstzahler, verstärkt mit 2,1 % gesteigert werden, die Erlöse aus sonstigen Medikamenten beliefert. Ferner konnten durch Preis- Wahlleistungen um 1,5 % und liegen damit leicht anpassungen im Wahlleistungsbereich Unterkunft, über Vorjahresniveau. Aufgrund von Preisanpassundurch zusätzliche Abrechnungsmöglichkeiten über gen und höherer Inanspruchnahme konnten die Umweitere ASV-Angebote und generell fortschreitende sätze für die Wahlleistungen Zimmer im Vergleich Ambulantisierung die Umsatzerlöse jeweils deutlich zum Vorjahr um 16,7 % gesteigert werden. gesteigert werden. Die ambulanten Erlöse erhöhten sich bedingt durch In den sonstigen betrieblichen Erträgen wirkt sich der die fortschreitende Ambulantisierung sowie einer be- Sondereffekt aus der Auflösung von Rückstellungen schleunigten Abrechnung insgesamt um 9,6 %, woin Höhe von € 18,6 Mio. positiv aus. Im Vergleich bei ambulantes Operieren (+ 50,3 %), sowie der Zuzum Wirtschaftsplan stiegen die Umsatzerlöse und wachs an ASV-Teams (ambulante spezialfachärztlisonstigen betrieblichen Erträge um insgesamt € 58,4 che Versorgung (+ 55,2 %) besonders herausste- Mio. Jedoch nahmen auch die Betriebsaufwendun- chen. Durch das Auslaufen der Coronavirus-Impfvergen mit € 802,5 Mio. im Vergleich zum Planansatz ordnung im Frühjahr 2023 (inkl. der im Jahr 2023 bis um € 46,5 Mio. deutlich zu. Ursächlich hierfür waren zum 31. Juli erfolgten Endabrechnungen durch die gestiegene Personalaufwendungen sowie Material- Kassenärztliche Vereinigung Bayerns) sanken die aufwendungen. ambulanten Erlöse für Impfleistungen um 77,2 %, die aus IGeL-Leistungen generierten Umsätze reduzier- Die EBITDA-Marge liegt mit - 0,7 % im Geschäftsjahr ten sich um 14,3 % im Vergleich zum Vorjahr. um 1,7 %-Punkten über dem Plan. Weitere Abweichungen zur Planung ergaben sich im Finanzergeb- Die sonstigen Umsatzerlöse sind um 10,4 % gestienis des Klinikums aufgrund eines in der Planung gen, was im Wesentlichen auf höhere Erlöse aus nicht vorgesehenen Forderungsverzichts an die ABC Apothekenverkäufen (+ 16,6 %), Aufwandserstattun- GmbH. gen für Explantationen (+ 343,6 %), gestiegene Verkäufe und Dienstleistungen an Dritte (+ 573,9 %), so- Das Klinikum stützt weiterhin das Eigenkapital der wie ein An-stieg von Erlösen aus Sponsoring und ABC GmbH und der Schaukel gGmbH. Es wurden Drittmitteln für Studien (+ 49,5 %) beruht. Forderungsverzichte gegen Besserungsschein auf Gesellschafterdarlehen der ABC in Höhe von insge- Die periodenfremden Erlöse sanken um 117,5 % im samt € 3,7 Mio. erklärt. Wie in den Vorjahren erfolgte Vergleich zum Vorjahr, begründet v. a. dadurch, dass eine freiwillige Verlustübernahme der Schaukel die mit der neuen Prüfverfahrensvereinbarung aus
2022 eingeführten Strafzahlungen erstmalig ganz- ist insbesondere auf die Ergebnisveränderungen bei jährig wirken. den Tochterunternehmen zurückzuführen. Die staatliche Investitionsfinanzierung zum Erhalt Aufgrund der Gewinnabführungsverträge der Nund zur Weiterentwicklung der Unternehmenssub- ERGIE und der VAG wird die Ertrags-, Finanz- und stanz ist weiterhin völlig unzureichend und belastet Vermögenslage der StWN GmbH weitgehend von die Kapitalstruktur und Liquidität des Klinikums Nürn- den erwirtschafteten Ergebnissen der berg in erheblichem Umfang. Die Fördermittel rei- Tochtergesellschaften beeinflusst. Im Jahr 2024 chen seit Jahren bei Weitem nicht aus, um die not- konnte der Jahresverlust der VAG in Höhe von wendigen Investitionen vollständig zu finanzieren so- 109.724 T€ nicht vollständig durch die dass auch insoweit eine Investitionsförderung durch Ergebnisabführung der N-ERGIE in Höhe von den Träger notwendig werden kann. 86.436 T€ gedeckt werden. Aufgrund der Prognose eines Jahresverlustes von über 40.000 T€ hat die Die Lage für die Krankenhäuser insgesamt in Stadt Nürnberg im Jahr 2024 über den Deutschland hat sich weiter verschlechtert. Das Leis- 1. Nachtragshaushalt eine ertragswirksame tungsniveau der „Vor-Corona-Zeit“ konnte bisher Zuführung von 25.000 T€ zur Reduktion des noch nicht in allen Teilbereichen wieder erreicht werabsehbaren Fehlbetrages beschlossen. den. Eine Rückkehr zu den 2019er stationären Leistungszahlen scheint zunehmend schwieriger, da hö- Die allgemeinen wirtschaftlichen, politischen und here Anforderungen und Mindestvorgaben aus Per- strukturellen Rahmenbedingungen sowie die forsonaluntergrenzen und -quotienten sowie Struktur- cierte Umsetzung der Energie- und Verkehrswende, prüfungen auf ein anwachsenden Fachkräftemangel einhergehend mit gestiegenen Preisen sowie Finaninsbesondere im Pflegebereich treffen. zierungskosten, wirken zukünftig dämpfend auf die Ergebnisse der N-ERGIE und der VAG. Sie führen Die nur zögerlich sinkende Teuerungsrate im Sachsomit zu einer insgesamt rückläufigen Ergebnisprogkostenbereich sowie die bereits eingetretenen und nose für 2025 für den StWN-Konzern im oberen auch zukünftig zu erwartenden hohen Tarifabzweistelligen Mio. Bereich. schlüsse spiegeln sich zeitverzögert im Landesbasisfallwert und weiteren Entgelten wider, so dass die Das Ergebnis des StWN-Konzerns wurde 2024 wei- Schere zwischen Erlösen und Kosten nicht geschlos- ter von der positiven Entwicklung der N-ERGIE und sen werden kann und teilweise weiter aufgehen wird. der VAG geprägt, wenngleich der außergewöhnlich hohe Gewinn der N-ERGIE aus dem Jahr 2023 nicht Die Stadt Nürnberg hat deshalb bereits in 2024 mit mehr erreicht werden konnte. Die allgemeinen wirtder Zahlung von jährlichen Investitionskostenzuschaftlichen, politischen und strukturellen Rahmenschüssen von 10 Mio. € begonnen, die zusätzlich zu bedingungen sowie die forcierte Umsetzung der den jährlichen Verlustübernahmen zu einer erhebli- Energie- und Verkehrswende, einhergehend mit gechen Haushaltsbelastung geworden sind. stiegenen Preisen sowie Finanzierungskosten, wirken zukünftig dämpfend auf die Ergebnisse der N- ERGIE und der VAG. Sie führen somit zu einer ins-
StWN
gesamt rückläufigen Ergebnisprognose für 2025 für Die StWN ist als geschäftsleitende Konzernholding den StWN-Konzern. im Auftrag der Stadt Nürnberg als Alleingesellschaf- Für die StWN GmbH wird im Vergleich zum Geterin tätig. schäftsjahr 2024 wird auch unter Berücksichtigung Im Ergebnis erwirtschaftete die StWN GmbH im Be- der seitens der Alleingesellschafterin eingeplanten richtsjahr einen Jahresüberschuss in Höhe von Zuschüsse in Höhe von 30 Mio. € ein deutlich nega- TEUR 12.242 (Vorjahr: TEUR 10.189). tives EGT im mittleren zweistelligen Mio. Bereich erwartet. Die wirtschaftliche Tätigkeit der StWN GmbH lag überwiegend in der Geschäftsleitung der Konzernholding. Ohne Berücksichtigung von Zinsen, Steuern und einem Zuschuss des Gesellschafters ergab sich bei der Gesellschaft ein Fehlbetrag von 22.281 T€ (Vorjahr Überschuss 24.479 T€). Die Veränderung
Stiftungen der Stadt Nürnberg 2024
Von der Stadtkämmerei werden folgende 28 rechtsfähige und 37 nichtrechtsfähige Stiftungen verwaltet. Im Jahr 2024 wurde eine neue nichtrechtsfähige Stiftung gegründet.
| Bezeichnung | Buchungs- kreis/ Finanzkreis | Geschäfts- bereich | Gründungsjahr |
|---|---|---|---|
| Rechtsfähige Kommunale Stiftungen | |||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg | 2301 | 2031 | 1339 |
| Findel- und Waisenhausstiftungen | 2302 | 2032 | 1368 |
| Georg Matthias und Karoline Klein’sche Brennmaterialienstiftung | 2303 | 2033 | 1890 |
| Kost-Pocher’sche Stiftung | 2304 | 2034 | 1921 |
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 2305 | 2035 | 1968 |
| Johanna Sofie Wallner’sche Blinden- und Stipendienstiftung | 2306 | 2036 | 1966 |
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung | 2307 | 2037 | 2004 |
| Rechtsfähige Allgemeine Stiftungen, die kommunal verwaltet sind | |||
| Sigmund-Schuckert-Stiftung | 2401 | 2041 | 1948 |
| Stiftung Lokalstudienfonds | 2402 | 2042 | 1809 |
| Stiftung für Bildung und Unterricht | 2403 | 2043 | 1966 |
| Stiftung zur Förderung der Sechsten Fakultät der Universität Er- langen-Nürnberg | 2404 | 2044 | 1961 |
| Heinrich Gröschel Stiftung | 2405 | 2045 | 1992 |
| Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung | 2406 | 2046 | 1999 |
| Heinz und Inge Tschech Stiftung | 2407 | 2047 | 2001 |
| Rudolf Volland Stiftung | 2408 | 2048 | 2002 |
| Leo und Trude Denecke Stiftung | 2409 | 2049 | 2004 |
| Max und Rosemarie Hübschmann Stiftung | 2410 | 204A | 2005 |
| Frieda und Helmut Schweimer-Stiftung | 2411 | 204B | 2006 |
| Ursula-Fischer-Schwanhäußer-und-Gebhard-Schönfelder-Stif- | 2412 | 204C | 2016 |
| tRuundgo lf und Eberhard Bauer Stiftung | 2413 | 204D | 2017 |
| Alfred Golombek Stiftung | 2414 | 204E | 1998/2019 |
| Stiftung Lompa | 2415 | 204F | 2019 |
| Hehl Stiftung | 2416 | 204G | 2019 |
| Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstiftung) | 2417 | 204H | 2019 |
| Dr. Erwin und Elisabeth Reichert-Stiftung | 2418 | 204I | 2007/2021 |
| Rechtsfähige Allgemeine Stiftungen, die nicht kommunal verwaltet sind |
| Friedrich Freiherr von Haller’sche Forschungsstiftung | 2501 | 2051 | 1954 |
|---|---|---|---|
| Hedwig Linnhuber – Dr. Hans Saar-Stiftung | 2502 | 2052 | 2004 |
| Bäume für Nürnberg Stiftung | 2503 | 2053 | 2013 |
| Bezeichnung | Bu- chungs- kreis/ | Geschäfts- bereich | Gründungsjahr | |
|---|---|---|---|---|
| Nichtrechtsfähige Stiftungen | Finanz- | |||
| Stiftung "Nürnberg - Stadt des Friedens und der Menschen- | 10k0r0e is | 001A | 2000 | |
| rechte" Heinrich und Amalie Lang-Stiftung | 1000 | 202A | 1966 | |
| Eberhard und Fanny Ermann'sche Stiftung | 1000 | 202B | 1954 | |
| Otto Lauterbach-Stiftung | 1000 | 202C | 1962 | |
| Marie-Hack-Stiftung | 1000 | 202D | 1970 | |
| Fritz und Eugenie Übelhör Stiftung | 1000 | 202E | 1970 | |
| Andreas-Winterbauer-Stiftung | 1000 | 202F | 1974 | |
| Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrichten | 1000 | 202G | 1977 | |
| Andreas-Staudt-Stiftung | 1000 | 202H | 1978 | |
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stiftung | 1000 | 202I | 1980 | |
| Johann und Liselotte Lehner Stiftung Nürnberg | 1000 | 202J | 2001 | |
| Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung | 1000 | 202K | 2002 | |
| Späth-Falk-Hammerbacher-Stiftung Nürnberg | 1000 | 202L | 2002 | |
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung | 1000 | 202M | 2007 | |
| Auxiliar-Stiftung | 1000 | 202N | 2008 | |
| Gustav Riedner – Karl Weißmann – Stipendienstiftung | 1000 | 202O | 2008 | |
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung | 1000 | 202P | 2008 | |
| Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung | 1000 | 202Q | 2008 | |
| Margarete-Weigel-Stiftung | 1000 | 202R | 2009 | |
| Leonhard Wagner Stiftung | 1000 | 202S | 2009 | |
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 1000 | 202T | 2010 | |
| Ernst und Berta Wurzer Stiftung | 1000 | 202U | 2011 | |
| Werner und Elisabeth Krauß Stiftung | 1000 | 202V | 2011 | |
| Adolf-und-Gertraud-Müller-Stiftung | 1000 | 202W | 2011 | |
| Erwin-und-Monika-Telle-Stiftung | 1000 | 202X | 2012 | |
| Dorothea-Herzog-Kulturstiftung | 1000 | 202Y | 2013 | |
| Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kultur | 1000 | 202Z | 2015 | |
| Erich und Grete Berwind Stiftung | 1000 | 2021 | 2015 | |
| Stiftung Klinikum Nürnberg | 1000 | 2022 | 2012/2019 | |
| Mathilde-Gottschalk-Stiftung | 1000 | 2023 | 2020 | |
| Georg und Gisela Gottschalk Stiftung | 1000 | 2024 | 2020 |
| Stiftung Studium, Wissenschaft, Kunst | 1000 | 2025 | 2005/2020 |
|---|---|---|---|
| Pocket-Opera-Company-Stiftung Nürnberg | 1000 | 2026 | 2021 |
| Stamm-Schmitt-Stiftung | 1000 | 2027 | 2021 |
| Peter H. Richter Stiftung | 1000 | 2028 | 2023 |
| Hanne-und-Rudolf-Mittermeier-Stiftung | 1000 | 2029 | 2023 |
| Kunststiftung Kertz | 1000 | 2060 | 2024 |
1. Vermögen der einzelnen Stiftungen
Für die rechtsfähigen Stiftungen können weitere De- Nachfolgend wird das Aktivvermögen und Passivkatails den einzelnen Jahresabschlüssen entnommen pital in TEUR zum 31.12.2024 (nach der Ergebniswerden. Die nichtrechtsfähigen Stiftungen werden im verwendung) ausgewiesen. Rahmen des städtischen Jahresabschlusses kumuliert erläutert.
| Stiftung | Aktiva 2024 | Passiva 2024 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| davon | Eigenkapital | Fremdkapital | |||||||||
| Gesamt | Liquide Mittel | Eigenkapi | - | davon Gewinn (vor Erg.verwendung) | davon Verbind- lichkeiten | ||||||
| tal | |||||||||||
| Gesamt | |||||||||||
| Rechtsfähige Stiftun- | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | ||||||
| gen | |||||||||||
| Heilig-Geist-Spital-Stif- tung | 45.253 | 5.217 | 44.334 | 909 | 514 | ||||||
| Findel- und Waisenhaus- stiftungen | 4.947 | 595 | 4.801 | 132 | 2 | ||||||
| Klein’sche Brennmateria- lenstiftung | 1.693 | 279 | 1.623 | 62 | 0 | ||||||
| Kost-Pocher’sche Stif- tung | 13.573 | 358 | 13.421 | 66 | 82 | ||||||
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 3.505 | 206 | 3.398 | 46 | 80 | ||||||
| Wallner’sche Blinden- und Stipendienstiftung | 174 | 14 | 172 | 2 | 1 | ||||||
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung | 832 | 132 | 798 | 3 | 18 |
Liquide
Mittel
davon Gewinn (vor
Erg.verwendung)
davon Verbind-
lichkeiten
| Sigmund-Schuckert-Stif- tung | 173.751 | 13.898 | 164.690 | 2.293 | 677 |
|---|---|---|---|---|---|
| Stiftung Lokalstudien- fonds | 4.297 | 137 | 4.258 | 40 | 0 |
| Stiftung für Bildung und Unterricht | 1.044 | 27 | 1.034 | 13 | 0 |
| Stiftung zur Förderung der Sechsten Fakultät der Universität Erlangen- Nürnberg | 203 | 17 | 200 | 3 | 0 |
| Heinrich Gröschel Stif- tung | 3.416 | 202 | 3.310 | 32 | 59 |
| Dr. Hans und Dr. Elisa- beth Birkner Stiftung | 5.007 | 539 | 4.954 | 58 | 0 |
| Heinz und Inge Tschech Stiftung | 3.291 | 243 | 3.153 | 24 | 49 |
| Rudolf Volland Stiftung | 1.635 | 89 | 1.591 | 19 | 18 |
| Leo und Trude Denecke Stiftung | 504 | 212 | 342 | 8 | 146 |
| Max und Rosemarie Hüb- schmann Stiftung | 53 | 7 | 51 | 0,7 | 2 |
| Frieda und Helmut Schweimer Stiftung | 769 | 18 | 762 | 4 | 5 |
| Ursula-Fischer-Schwan- häußer-und-Gebhard- Schönfelder-Stiftung | 221 | 23 | 200 | 2 | 9 |
| Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung | 7.455 | 398 | 7.287 | 54 | 101 |
| Alfred Golombek Stiftung | 424 | 41 | 413 | 4 | 6 |
| Stiftung Lompa | 443 | 45 | 430 | 4 | 4 |
| Hehl Stiftung | 942 | 39 | 924 | 16 | 11 |
| Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstif- tung) | 173 | 63 | 170 | 0 | 3 |
| Dr. Erwin und Elisabeth Reichert Stiftung | 1.234 | 53 | 1.231 | 4 | 0 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Friedrich Freiherr von Haller’sche Forschungs- stiftung | 1.821 | 270 | 1.689 | 18 | 102 | |
| Hedwig Linnhuber – Dr. Hans Saar-Stiftung | 8.805 | 916 | 8.432 | 85 | 146 | |
| Bäume für Nürnberg Stif- tung | 349 | 172 | 280 | 6 | 3 | |
| Summe rechtsfähige | 285.814 | 24.210 | 273.948 | 3.908 | 2.038 | |
| Stiftungen * |
| Stiftung | Aktiva 2024 | Passiva 2024 | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| davon | Eigenkapital | Fremdkapital | ||||||||
| Gesamt | liquide Mittel | Eigenkapi- tal Gesamt | davon Gewinn (vor Erg.verwen- dung) | davon Ver- bindlichkeiten | ||||||
| Nichtrechtsfähige | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | Tsd. € | |||||
| Stiftungen | ||||||||||
| Heinrich und Amalie Lang- Stiftung | 1.754 | 59 | 1.745 | 29 | 0 | |||||
| Eberhard und Fanny Er- mann'sche Stiftung | 958 | 27 | 954 | 20 | 0 | |||||
| Otto Lauterbach-Stiftung | 1.339 | 46 | 1.329 | 20 | 0 | |||||
| Marie-Hack-Stiftung | 9.053 | 581 | 8.729 | 116 | 225 | |||||
| Fritz und Eugenie Übelhör Stiftung | 90 | 8 | 86 | 1 | 0 | |||||
| Andreas-Winterbauer-Stif- tung | 630 | 71 | 599 | 8 | 6 | |||||
| Kunst- und Kulturstiftung der Nürnberger Nachrich- ten | 1.079 | 67 | 1.051 | 13 | 24 | |||||
| Andreas-Staudt-Stiftung | 191 | 12 | 186 | 2 | 0 |
Eigenkapi-
tal Gesamt
| Dr. Ing. Eduard-Kurz-Stif- tung | 72 | 4 | 69 | 1 | 0 |
|---|---|---|---|---|---|
| Johann und Liselotte Leh- ner Stiftung Nürnberg | 2.478 | 222 | 2.408 | 30 | 2 |
| Emil und Lydia Kudrnac-Stiftung | 246 | 5 | 245 | 1 | 0 |
| Späth-Falk-Hammerba- cher- Stiftung Nürnberg | 208 | 109 | 201 | 2 | 6 |
| Bärbel Schröder und Claus Schmidt Stiftung | 132 | 5 | 129 | 2 | 2 |
| Auxiliar-Stiftung | 150 | 4 | 148 | 2 | 0 |
| Gustav Riedner – Karl Weißmann | 334 | 22 | 321 | 4 | 6 |
| Barbara, Dr. Wilhelm und Klara Doni Stiftung | 305 | 27 | 303 | 2 | 0 |
| Altstadtfreunde Nürnberg Stiftung | 320 | 13 | 316 | 0,2 | 0 |
| Margarete-Weigel-Stif- tung | 1.172 | 131 | 1.090 | 14 | 61 |
| Leonhard Wagner Stiftung | 248 | 13 | 241 | 3 | 6 |
| Marie und Hugo Lemnitzer Stiftung | 343 | 8 | 340 | 2 | 0 |
| Ernst und Berta Wurzer Stiftung | 860 | 67 | 831 | 9 | 13 |
| Werner und Elisabeth Krauß Stiftung | 149 | 23 | 148 | 1 | 0 |
| Adolf-und-Gertraud-Mül- ler-Stiftung | 604 | 30 | 600 | 9 | 2 |
| Stiftung „Nürnberg – Stadt des Friedens und der Menschenrechte“ | 1.284 | 77 | 1.268 | 16 | 1 |
| Erwin-und-Monika- Telle-Stiftung | 704 | 174 | 602 | 6 | 58 |
|---|---|---|---|---|---|
| Dorothea-Herzog-Kultur- stiftung | 50 | 6 | 48 | 0,4 | 2 |
| Stiftung Jürgen Wolff für Emanzipation und Kul- tur | 45 | 5 | 43 | 0,3 | 0 |
| Erich und Grete Berwind Stiftung | 2.215 | 113 | 2.165 | 17 | 12 |
| Stiftung Klinikum Nürn- berg | 633 | 110 | 538 | 9 | 90 |
| Mathilde-Gottschalk-Stif- tung | 886 | 50 | 850 | 8 | 33 |
| Georg und Gisela Gott- schalk Stiftung Nürnberg | 299 | 50 | 292 | 2 | 7 |
| Stiftung Studium, Wissen- schaft, Kunst | 543 | 26 | 539 | 1 | 2 |
| Pocket-Opera-Company Stiftung | 2.441 | 69 | 2.380 | 5 | 12 |
| Stamm-Schmitt-Stiftung | 2.253 | 272 | 2.183 | 22 | 0 |
| Peter H. Richter Stiftung | 419 | 13 | 408 | 4 | 6 |
| Hanne-und-Rudolf-Mitter- meier-Stiftung | 499 | -12 | 499 | -11 | 0 |
| Kunststiftung Kertz | 1.054 | 0 | 1.043 | 5 | 0 |
| Summe nicht rechtsfähige Stif- tungen * | 36.040 | 2.507 | 34.927 | 376 | 576 |
| Summe insgesamt nicht-rechtsfähige und rechtsfähige Stiftungen * | 321.854 | 26.717 | 308.875 | 4.284 | 2.614 |
*) es handelt sich hierbei um gerundete Beträge
2. Bilanzkennzahlen
In 2024 wurden keine Bilanzkennzahlen ermittelt.
3. Zweckausrichtung
Die nachfolgende Übersicht weist die Zweckausrich- Details zu den Zweckausrichtungen der einzelnen tungen für 2024 und 2023 aus. Stiftungen finden sich unter „5. Zweckausrichtungsstatistik 2023/2024“. 2024 sind insgesamt 5.101 Anträge mit einem Auszahlungsvolumen in Höhe von 5.450 TEUR bewilligt worden.
| Stiftungsausrichtungen und Zuschüsse | Anzahl Anträge 2024 | in T€ 2024 | Anzahl Anträge 2023 | in T€ 2023 | Abweichung (in T€) | Abweichung in % (gerundet) |
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. Stiftungsgaben 2. Stipendien 3. Zuschüsse an Institutionen | 4.673 190 238 | 3.624 171 1.655 | 4.982 172 214 | 3.713 168 1.502 | - 89 3 153 | - 2 % 2 % 10 % |
| Summe | 5.101 | 5.450 | 5.368 | 5.383 | 67 | 1 % |
Die Höhe der Zweckausrichtungen erhöhte sich zum Zudem ist die Anzahl der evangelischen Bürgerinnen Vorjahr um ca. 1 % auf rund 5,450 Mio. €. Insgesamt und Bürger in Nürnberg weiterhin rückläufig, dadurch wurden rd. 67 T€ mehr ausgerichtet als im Vorjahr. sind die Ausrichtungsmittel für nicht evangelische Stipendien zeitnah erschöpft. Es ist künftig geplant Die rückläufige Anzahl der Anträge ist darauf zurück- die Sigmund-Schuckert-Stiftung auch für nicht evanzuführen, dass seitens des Allgemeinen Sozialdiens- gelische Bürgerinnen und Bürger zu öffnen. tes des Jugendamtes sowie des Sozialpädagogischen Fachdienstes des Amtes für Existenzsicherung und soziale Integration weniger Anträge auf Stiftungsgaben aufgenommen wurden.
4. Beratungsleistungen durch die Stiftungs-
verwaltung
Die Beratung potenzieller Stifterinnen und Stifter bzw. Spenderinnen und Spender erfolgt in Einzelgesprächen. Fragen zum Prozedere der Stiftungsgründung, Zustiftung, Rechtsform, steuerliche Aspekte, Testament und Satzung sind einige Bereiche dieser Beratung.
Im Jahr 2024 wurde eine neue Stiftung gegründet. Außerdem wurden 105 Spenden in Höhe von 119 T€ für verschiedene Stiftungen getätigt. Ein Betrag von insgesamt 710 T€ an zusätzlichem Stiftungsvermögen wurde als Zustiftung in verschiedene bestehende Stiftungen eingebracht. Zudem konnten rd. 1,6 Mio. € an Grundstockvermögensausstattung verbucht werden.
Weiterhin wurden unseren Stiftungen im vergangenen Jahr Geldauflagen (Bußgelder) in Höhe von rd. 15 T€ vom Landgericht Nürnberg-Fürth zugewiesen. Die erhaltenen Bußgelder stehen zusätzlich für die Zweckausrichtung zur Verfügung.
Bei bedürftigen Personen, die in den Genuss von Stiftungsmitteln kommen wollen, erfolgt die Erstberatung durch Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des „Allgemeinen Sozialdienstes des Jugendamtes (ASD; J/B3)“ sowie durch die des „Sozial-pädagogischen Fachdienstes des Amtes für Existenzsicherung und soziale Integration – Sozialamt (SFD; SHA/2-2)“.
5. Zweckausrichtungsstatistik 2023/2024
A
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B
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S
tiftu n g /S tiftu n g s z w e c k Z w e c k b e s tim
m
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n g
2 0 2
2 0 2 4
0 2 3
2 0 2 4
1 .
N ic h tr e c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
1 .1
H e in ric h u n d A m a lie L a n g -S tiftu n g
- fü r B e d ü rftig e S tiftu n g s g a b e n
.6
1 .2
E b e rh a rd u n d F a n n y E rm a n n 's c h e S tiftu n g
- fü r B e d ü rftig e S tiftu n g s g a b e n
.0
.6
1 .3
O tto -L a u te rb a c h -S tiftu n g
- fü r K rie g s b lin d e u n d im K rie g E rta u b te S tiftu n g s g a b e n
.7
.6
1 .4
M a rie -H a c k -S tiftu n g
- fü r In s titu tio n e n d e r B lin d e n u n d
K ö rp e rb e h in d e rte n h ilfe Z u s c h ü s s e
1 3 6
.6
1 5 4 .9
.6
1 .5
F ritz u n d E u g e n ie Ü b e lh ö r-S tiftu n g
- fü r s tu d ie re n d e S ö h n e a u s F re id e n k e rk re is e n S tip e n d ie n
1 .6
A n d re a s -W in te rb a u e r-S tiftu n g
- fü r ju n g e M e n s c h e n in A u s b ild u n g S tip e n d ie n
.9
K u n s t- u n d K u ltu rs tiftu n g
1 .7
d e r N ü rn b e rg e r N a c h ric h te n Z u s c h ü s s e d u rc h B
e
c
h lu s
- F ö rd e ru n g vo n K u n s t u n d K u ltu r d e s K u ra to riu m s
.8
.7
1 .8
A n d re a s -S ta u d t-S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n B ild u n g u n d K u ltu r S tip e n d ie n
1 .9
D r. In g . E d u a rd -K u rz -S tiftu n g
- fü r b e g a b te b e d ü rftig e ju n g e N ü rn b e rg e r S tip e n d ie n
1 .1 0
J o h a n n u n d L is e lo tte L e h n e r S tiftu n g
- fü r b e g a b te N ü rn b e rg e r S c h ü le r u n d S tu d ie re n d e S tip e n d ie n
.2
.5
1 .1 1
E m il u . L y d ia K u d rn a c S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n W a is e n Z u s c h ü s s e a n K J H
.0
1 .1 2
S p a e th -F a lk -H a m m e rb a c h e r S tiftu n g
- E rfo rs c h u n g d e r S o z ia l-, W irts c h a fts -, T e c h n ik - u n d Z u s c h ü s s e d u rc h B
e s
s
c
h lu s s
s
In d u s trie g e s c h ic h te N ü rn b e rg s im 1 8 . u n d 1 9 . J h d . d e s K u ra to riu m s
.5
.9
1 .1 3
B ä rb e l S c h rö d e r u n d C la u s S c h m id t S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e s T ie rs c h u tz e s
.5
.1
Z u s c h ü s s e
1 .1 4
A u x ilia r-S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r P a rtn e rs tä d te Z u s c h ü s s e
.3
.2
1 .1 5
R ie d n e r-W e iß m a n n -S tip e n d ie n s tiftu n g
S tip e n d ie n
- F ö rd e ru n g W ills tä tte r-G y m n a s iu m Z u s c h ü s s e
.1
1 .1 6
B a rb a ra , D r. W ilh e lm u n d K la ra D o n i S tiftu n g
- fü r N ü rn b e rg e r S c h ü le r u n d S tu d ie re n d e S tip e n d ie n
.8
1 .1 7
A lts ta d tfre u n d e N ü rn b e rg S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r A lts ta d tfre u n d e N ü rn b e rg Z u s c h ü s s e
.5
.5
1 .1 8
M a rg a re te -W e ig e l-S tiftu n g
- fü r B e d ü rftig e , in s b e s o n d e re K in d e r S tiftu n g s g a b e n
.6.2
.7.0
- fü r M ü n d e l d e s J u g e n d a m te s Z u s c h ü s s e
1 .1 9
L e o n h a rd W a g n e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r G e o rg -S im o n -O h m -H o c h s c h u le Z u s c h ü s s e
.1
.8
A
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B
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S
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2 0 2 4
2 0 2 4
1 .2 0
M a rie u n d H u g o L e m n itz e r-S tiftu n g
Z Z
u s c h ü s s e u s c h ü s s e
.4
.4
-
F ö rd e ru n g vo n O b d a c h lo s e n
-
A u s b a u vo n R a d w e g e n
1 .2 1
E rn s t u n d B e rta W u rz e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n P ro je k te n fü r S e n io re n
Z
u s c h ü s s e
.4
.9
1 .2 2
W e rn e r u n d E lis a b e th K ra u ß S tiftu n g
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Z
u s c h ü s s e
.8
.3
1 .2 3
A d o lf u n d G e rtra u d M ü lle r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n E in ric h tu n g e n fü r S te rb e n s - u n d
D e m e n z k ra n k e
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.2
.2
1 .2 4
S tiftu n g " N ü rn b e rg - S ta d t d e s F rie d e n s u n d d e r
u s c h ü s s e d u rc h B e s S tiftu n g s ra te s
e s
c
h lu s s
M e n s c h e n re c h te "
.7
.8
1 .2 5
E rw in -u n d -M o n ik a -T e lle -S tiftu n g
S Z
tip e n d ie n u s c h ü s s e
.3 .6
-
E in z e lfö rd e ru n g
-
fü r d ie K in d e r- u n d J u g e n d h ilfe
.7
1 .2 6
D o ro th e a -H e rz o g -K u ltu rs tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r S tiftu n g S ta a ts th e a te r N ü rn b e rg
Z ZZ
u s c h ü s s e
.3
.4
1 .2 7
S tiftu n g J ü rg e n W o lff fü r E m a n z ip a tio n u n d K u ltu r
- F ö rd e ru n g d e r b ild e n d e n K u n s t
u s c h ü s s e u s c h ü s s e
- F ö rd e ru n g d e r E m a n z ip a tio n
E ric h u n d G re te B e rw in d S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n B e h in d e rte n u n d S e h b e h in d e rte n
S Z
tiftu n g s g a b e n u s c h ü s s e
1 .2 8
- fü r In s titu tio n e n d e r B lin d e n - u n d B e h in d e rte n h ilfe
.0
.0
1 .2 9
S tiftu n g K lin ik u m N ü rn b e rg
- F ö rd e ru n g d e s K lin ik u m s N ü rn b e rg
Z
u s c h ü s s e
.9
.6
1 .3 0
M a th ild e -G o tts c h a lk -S tiftu n g
a ) 7 0 % F ö rd e ru n g d e s T ie rg a rte n s b ) 3 0 % F ö rd e ru n g T ie rs c h u tz in N ü rn b e rg
Z
u s c h ü s s e
.4 .0
.6 .0
1 .3 1
G e o rg u n d G is e la G o tts c h a lk S tiftu n g N ü rn b e rg
- F ö rd e ru n g d e r A lte n h ilfe , G e s u n d h e its p fle g e ,
Z
u s c h ü s s e
K rie g e s b e s c h ä d ig te , E rric h tu n g vn G e d e n k s tä tte n
.7
.1
1 .3 2
S tiftu n g S tu d iu m , W is s e n s c h a ft, K u n s t (S tiftu n g S W
K )
a ) F ö rd e ru n g fü r P ro je k te a n N ü rn b e rg e r H o c h s c h u le n b ) V e rg a b e vo n S tip e n d ie n c ) U n te rs tü tz u n g k ü n s tle ris c h e r W e rk e , V e ra n s ta ltu n g e n
Z S Z
u s c h ü s s e tip e n d ie n u s c h ü s s e
.5
.7
1 .3 3
P o c k e t-O p e ra -C o m p a n y -S tiftu n g N ü rn b e rg
- F ö rd e ru n g vo n K u n s t u n d K u ltu r
Z
u s c h ü s s e
.0
1 .3 4
S ta m m -S c h m itt-S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r W is s e n s c h a ft u n d F o rs c h u n g
s o w ie d e s G e s u n d h e its w e s e n s
Z
u s c h ü s s e
.0
1 .3 5
P e te r H . R ic h te r S tiftu n g
F ö rd e ru n g N ü rn b e rg e r S y m p h o n ik e r, A lts ta d tfre u n d e u n d K la b a u te rm a n n e .V .
Z
u s c h ü s s e
.0
1 .3 6
H a n n e -u n d -R u d o lf-M itte rm e ie r-S tiftu n g
F ö rd e ru n g d e r K in d e r- u n d J u g e n d a rb e it in W ö h rd
Z
u s c h ü s s e
1 .3 7
K u n s ts tiftu n g K e rtz
F ö rd e ru n g d e r K u n s tvilla (K e rtz K a b in e tt)
Z
u s c h ü s s e
S u m m
e n ic h tr e c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
3 9 1
.6
5 0 9
.7
A
n z
a h l
B
e
tr a
g (€ )
S
tiftu n g /S tiftu n g s z w e c k
Z w e c k b e s tim m u
n g
2 0 2
2 0 2
2 0 2 3
2 0 2 4
2 .1
H e ilig -G e is t-S p ita l-S tiftu n g
a ) fü r B e d ü rftig e b ) E rs ta ttu n g v. M ie ta u fw e n d u n g e n a n S e n A u . N ü s c ) N a c h la s s R a h n h ö fe r d ) K lin ik u m S o z ia ld ie n s t f. b e d . P a tie n te n
tiftu n g s g a b e n u s c h ü s s e u s c h ü s s e u s c h ü s s e
1 5 7 4 1 61
.0 .5.2
4 1 615
2 .2
F in d e l- u n d W a is e n h a u s s tiftu n g e n
ZuA
u s c h ü s s e a n K in d e rn d J u g e n d h e im u s flu g s fa h rte n K J H
a ) P fle g e u n d E rz ie h u n g ve rw a is te r K in d e r b ) Z u s tiftu n g P e tz
2 1 8
.49
1 6 2
.06
2 .3
K le in 's c h e B re n n m a te ria lie n s tiftu n g
- fü r B e d ü rftig e
S
tiftu n g s g a b e n
.0
1 6 4
.2
2 .4
K o s t-P o c h e r's c h e S tiftu n g
- F ö rd e ru n g vo n K u n s t u n d W is s e n s c h a ft u n d
a llg . W o h lfa h rt
Z
u s c h ü s s e a n In s titu tio
n e n
.8
.9
- Z u s tiftu n g L ö w in g e r
.6
.9
Zd
u s c h ü s s e d u rc h B e s c e s K u ra to riu m s
h lu s
2 .5
F ritz -H in te rm a y r-S tiftu n g
- fü r g e m e in n ü tz ig e u n d m ild tä tig e Z w e c k e
.5
.5
2 .6
W a lln e r's c h e B lin d e n - u n d S tip e n d ie n s tiftu n g
a ) fü r B lin d e b ) fü r S tu d ie re n d e a n d e r W irts c h a fts - u n d s o z ia lw is s e n s c h a ftlic h e n F a k u ltä t
S
tiftu n g s g a b e n
.4
.6
S
tip e n d ie n
2 .7
R u d o lf u n d B e rta M a th e s W o h ltä tig k e its s tiftu n g
- fü r b e d ü rftig e N ü rn b e rg e r
S SSZ
tiftu n g s g a b e n
.0 .3.8.3
2 .8
S ig m u n d -S c h u c k e rt-S tiftu n g
a ) fü r A u s b ild u n g e va n g e lis c h e r ju n g e r N ü rn b e rg e r b ) fü r b e d ü rftig e e va n g e lis c h e N ü rn b e rg e r c ) P ro je k tfö rd e ru n g
tip e n d ie n tiftu n g s g a b e n u s c h ü s s e
.9.0.7
.3
.1
3 .3 9 6
3 .3 0 6 .7 .5.2.0
2 .9
S tiftu n g L o k a ls tu d ie n fo n d s
a ) fü r w ü rd ig e ju n g e N ü rn b e rg e r b ) fü r E in ric h tu n g e n , d ie d e r h ö h e re n B ild u n g d ie n e
SZ SZSS
tip e n d ie n u s c h ü s s e a n In s titu tio
.9
.7
n S ZZZ
n e n
2 .1 0
S tiftu n g fü r B ild u n g u n d U n te rric h t
a ) fü r w ü rd ig e ju n g e N ü rn b e rg e r in A u s b ild u n g b ) fü r B ild u n g s e in ric h tu n g e n c ) N a c h la s s K rö n e r - fü r b e g a b te K in d e r d ) Z u s tiftu n g K o z e m p e l - fü r S tu d ie re n d e
tip e n d ie n u s c h ü s s e a n In s titu tio tip e n d ie n tip e n d ie n
.3.3
n e n
.3
2 .1 1
S tiftu n g z u r F ö rd e ru n g d e r 6 . F a k u ltä t d e r
U n iv e rs itä t E rla n g e n -N ü rn b e rg
- B e s c h a ffu n g vo n B ü c h e rn fü r d ie B ib lio th e k
Z
u s c h ü s s e
.2
.4
2 .1 2
H e in ric h G rö s c h e l S tiftu n g
a ) F ö rd e ru n g d e r A lte n h ilfe u n d d e s T ie rg a rte n s b ) fü r w ü rd ig e ju n g e N ü rn b e rg e r
ZS
u s c h ü s s e tip e n d ie n
.1.1
.4.1
2 .1 3
D r. H a n s u n d D r. E lis a b e th B irk n e r S tiftu n g
a ) F ö rd e ru n g d e s ä rz tlic h e n N a c h w u c h s e s , M e d iz in is c h e A u s s ta ttu n g d e r K lin ik e n b ) V e rg a b e d e s D r. B irk n e r P re is
Zd
u s c h ü s s e d u rc h B e s c e s K u ra to riu m s
h lu s s
s
1 0 54
.0.5
.0.0
2 .1 4
H e in z u n d In g e T s c h e c h S tiftu n g
- F ö rd e ru n g G e h ö rlo s e r, B e h in d e rte r
u . d e re n E in ric h tu n g e n t
Z
u s c h ü s s e
.9
.7
A
n z
a h l
B e tr a
g (€ )
S tiftu n g /S tiftu n g s z w e c k
Z w e c k b e s tim m u n g
0 2 3
2 0 2 4
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s K u ra to riu m s
2 .1 5 R u d o lf V o lla n d S tiftu n g
- U n te rs tü tz u n g b e d ü rftig e r K ü n s tle r
1 3 .9 5 0
2 7 .5 4
2 .1 6 L e o u n d T ru d e D e n e c k e S tiftu n g
- F ö rd e ru n g N ü rn b e rg e r H o s p iz e in ric h tu n g e n
Z u s c h ü s s e
7 .6 3 0
1 1 .2 1
2 .1 7 M a x u n d R o s e m a rie H ü b s c h m a n n S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r B lin d e n a n s ta lt e .V .
Z u s c h ü s s e
4 0 0
1 .1 7
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s K u ra to riu m s
2 .1 8 F rie d a u n d H e lm u t S c h w e im e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r K in d e r-, J u g e n d - u n d T ie rh ilfe
6 .5 9 0
9 .0 0
2 .1 9 U rs u la -F is c h e r-S c h w a n h ä u ß e r-u n d -G e b h a rd -
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s K u ra to riu m s
S c h ö n fe ld e r-S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d e r K in d e r-, J u g e n d h ilfe
1 4 .9 3 6
1 3 .7 7
2 .2 0 R u d o lf u n d E b e rh a rd B a u e r S tiftu n g
- F ö rd e ru n g d ive rs e r g e m e in n ü tz ig e r Z w e c k e
5 5 .2 3 9
9 5 .8 7
Z u s c h ü s s e
- S tiftu n g s fo n d s F ra u e n h ä u s e r
2 .1 0
Z u s c h ü s s e
2 .2 1
A lfre d G o lo m b e k S tiftu n g
2 .0 0 0
8 .1 6
Z u s c h ü s s e
- H ilfe vo n M e n s c h d e n m it e n d o g e n e n P s y c h o s e
2 .2 2
S tiftu n g L o m p a
a ) F ö rd e ru n g d e r K in d e r- u n d J u g e n d h ilfe
Z u s c h ü s s e
3 .0 0 0
8 .2 8
b ) F ö rd e ru n g vo n b e n a c h te ilig te n K in d e r, ju n g e M e n s c h e n
S tiftu n g s g a b e n
3 .3 0 0
2 .0 0
b ) F ö rd e ru n g vo n b e n a c h te ilig te n K in d e r, ju n g e M e n s c h e n 2 .2 3
S tip e n d ie n
1 6 .5 0 0
2 0 .5 0
H e h l S tiftu n g
9 .8 0 0
7 .0 5
a ) 5 0 % F ö rd e ru n g V o lk s u n d B e ru fs b ild u n g
S tip e n d ie n
1 0 .0 0 0
1 0 .3 0
b ) 5 0 % F ö rd e ru n g K u n s t u n d K u ltu r 2 .2 4
Z u s c h ü s s e d u rc h K u ra to riu m
W o lfra m u n d Ils e U n g e r S tiftu n g (V e rb ra u c h s s tiftu n g
7 .7 1 6
5 .6 4
- F ö rd e ru n g K u ltu r, W is s e n s c h a ft u n d F o rs c h u n g
Z u s c h ü s s e
2 .2 5 D r. E rw in u n d E lis a b e th R e ic h e rt S tiftu n g
3 .9 0 0
- F ö rd e ru n g d e r A lts ta d tfre u n d e e .V .
Z u s c h ü s s e
2 .2 6 F re ih e rr v o n H a lle r's c h e F o rs c h u n g s s tiftu n g
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s B e ira ts
- F ö rd e ru n g w is s e n s c h a ftlic h e r A rb e ite n
2 3 .2 2 3
1 6 .3 0
2 .2 7 H e d w ig L in n h u b e r - D r. H a n s S a a r-S tiftu n g
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s K u ra to riu m s Z u s c h u s s g e m . S a tz u n g
a ) F ö rd e ru n g w is s e n s c h a ftlic h e r A rb e ite n
4 6 .6 5 0 8 2 .0 0 0
3 5 .8 6
b ) F ö rd e ru n g d e r A lts ta d tfre u n d e e .V .
2 .2 8 B ä u m e fü r N ü rn b e rg S tiftu n g
Z u s c h ü s s e d u rc h B e s c h lu s s d e s V o rs ta n d s
- S c h a ffu n g u n d P fle g e vo n G rü n im S ta d tg e b ie t N b g .
3 1 .0 4 6 9 1 .3 7 1 9 1 .6 1 7
3 4 .4 5 4 0 .0 9 0 9 .7 8
S u m m e re c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
5 .1
4 .8
.9
4 .9
S u m m e n ic h tre c h ts fä h ig e S tiftu n g e n
S u m m e in s g e s a m t
5 .3
5 .1
.3
8 2 .9 8 8
5 .4
4 9 .8 8
1 ) H e ilig -G e is t-S p ita l-A n w e s e n : M ie trü c k e rs ta ttu n g a n S e n A 2 8 .6 4 0
,7 4 € u n d N ü S t 3 8 7 .9 2 3 ,4 0 € .
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Entlastung für den Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg
Sachverhalt (kurz):
Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).
Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für den Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg die Entlastung zu erteilen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Nach Durchführung der örtlichen Prüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat die Entlastung für den Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Der Stadtrat erteilt für den mit Stadtratsbeschluss vom 22.07.2026 festgestellten Jahresabschluss 2024 der Stadt Nürnberg gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen
Anlagen: Bericht Prüfung Jahresabschlüsse 2024 rechtsfähige Stiftungen
Sachverhalt (kurz):
Die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen wurden gem. Art. 103 ff. GO durch das Rechnungsprüfungsamt geprüft. Die Prüfung ergab, dass die Abschlüsse ordnungsgemäß aufgestellt wurden, die Feststellung wird jeweils empfohlen.
Im Bericht über die Prüfung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen vom 12.05.2026 wurden die Ergebnisse des Rechnungsprüfungsamtes zusammengefasst und hiermit dem Rechnungsprüfungsausschuss zur Begutachtung der Abschlüsse 2024 vorgelegt.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung der Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen gemäß Art. 102 Abs. 3 GO.
Jahresabschlusszahlen 2024:
| Stiftung | Bilanzsumme zum | Jahresergebnis | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2024 | 2024 | |||
| Euro | Euro | |||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung | 45.252.671,15 | 908.969,51 | ||
| Findel- und Waisenhausstiftungen | 4.946.826,45 | 131.517,64 | ||
| Georg Matthias und Karoline Klein’sche Brennmaterialienstiftung | 1.693.125,45 | 61.904,42 | ||
| Kost-Pocher’sche Stiftung | 13.573.201,51 | 66.362,12 | ||
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 3.505.050,12 | 46.196,84 | ||
| Johanna Sofie Wallner’sche Blinden und Stipendienstiftung | 174.247,02 | 2.019,40 | ||
| Rudolf und Bertha Mathes Wohltätigkeitsstiftung | 831.654,51 | 2.861,40 |
Die Jahresergebnisse werden verwendet entsprechend der jeweiligen Schlussbilanz zum 31.12.2024 nach Ergebnisverwendung.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Entsprechend des Gutachtens des Rechnungsprüfungsausschusses vom 24.06.2026 werden gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen festgestellt.
140-14.20.00-11/2/3
Bericht
für den
Rechnungsprüfungsausschuss am 24.06.2026
öffentlich
über die Prüfung der
Jahresabschlüsse 2024
der rechtsfähigen kommunalen
Stiftungen
Juni 2026
1 JAHRESABSCHLÜSSE 2024 DER RECHTSFÄHIGEN KOMMUNALEN STIFTUNGEN 3
1.1 Prüfungsgrundlagen und -durchführung 3
1.2 Haushaltssatzung 2024 und -planung 3
1.3 Ergebnisse der Prüfung der Jahresabschlüsse 2024 4
1.3.1 Allgemeines 4 1.3.2 Jahresabschlüsse 2024 5 1.3.3 Formelle Feststellungen 6 1.3.4 Stiftungsübergreifende Feststellungen 7
1.4 Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg 11
1.4.1 Feststellungen 11 1.4.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Heilig-Geist-Spital-Stiftung 13
1.5 Findel- und Waisenhausstiftungen 17
1.5.1 Feststellungen 17 1.5.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Findel- und Waisenhausstiftungen 18
1.6 Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brennmaterialienstiftung 22
1.6.1 Feststellungen 22 1.6.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brennmaterialienstiftung 23
1.7 Kost-Pocher’sche Stiftung 27
1.7.1 Feststellungen 27 1.7.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Kost-Pocher’schen Stiftung 28
1.8 Fritz-Hintermayr-Stiftung 32
1.8.1 Feststellungen 32 1.8.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Fritz-Hintermayr Stiftung 33
1.9 Johanna Sofie Wallner`sche Blinden- und Stipendienstiftung 37
1.9.1 Feststellungen 37 1.9.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Johanna Sofie Wallner’schen Blinden- und Stipendienstiftung 38
1.10 Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung 42
1.10.1 Feststellungen 42 1.10.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung 43
2 ZUSAMMENGEFASSTES PRÜFUNGSERGEBNIS 47
1 Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommu-
nalen Stiftungen
1.1 Prüfungsgrundlagen und -durchführung
Die rechtlichen Grundlagen zur Prüfung und Feststellung der Jahresabschlüsse und zur Entlastung sind in Art. 20 Abs. 2 Bayerisches Stiftungsgesetz (BayStG) i.V.m. Art. 102 ff. der Gemeindeordnung für den Freistaat Bayern (GO) festgehalten. Für die Prüfung ist danach der Rechnungsprüfungsausschuss zuständig, das Rechnungsprüfungsamt ist dabei als umfassender Sachverständiger heranzuziehen.
Die Ausführungen im vorliegenden Bericht geben unter Punkt 1 die Ergebnisse aus der Prüfung der doppischen Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen und kommunal verwalteten Stiftungen (A-Stiftungen) wieder. Diese dienen als Grundlage für die Feststellung dieser Jahresabschlüsse und für die Entlastung durch den Rechnungsprüfungsausschuss bzw. dem Stadtrat.
Punkt 2 beinhaltet die Zusammenfassung des Prüfungsergebnisses mit der Empfehlung zur Feststellung und Entlastung.
1.2 Haushaltssatzung 2024 und -planung
Für die Stiftungen der Gruppe A sind aufgrund Art. 20 Abs. 2 BayStG und in sinngemäßer Anwendung der Art. 63 ff. GO für das Jahr 2024 eigene Haushaltspläne aufgestellt und jeweils eine Haushaltssatzung erlassen worden. Diese Haushaltspläne wurden in der Sitzung des Stadtrates am 23.11.2023 beschlossen.
Für die übrigen rechtsfähigen Stiftungen (Gruppen B und C) sind entsprechende Sonderhaushaltspläne aufgestellt worden.
Für die Haushaltssatzungen 2024 der A-Stiftungen, die keine genehmigungspflichtigen Bestandteile enthielten, wurde die rechtsaufsichtliche Würdigung mit Schreiben der Regierung von Mittelfranken vom 27.12.2023 bestätigt. Die Stiftungshaushalte sind damit sachlich und formal ordnungsgemäß zustande gekommen.
Die Jahresabschlüsse der Stiftungen der Kategorie A waren überörtlich durch den BKPV für die Jahre 2017 bis 2023 im Jahr 2024 geprüft. Der Bericht über die durchgeführte Prüfung ging im Jahr 2025 ein und wurde von Rpr gesichtet. Für die Jahre 2024 bis 2026 wurde eine Freistellung für die überörtliche Prüfung der A-Stiftungen gewährt, so dass die nächste Prüfung für das Haushaltsjahr 2027 erfolgt.
Die stiftungsrechtliche Prüfung der Stiftungen der Kategorie B und C durch den BKPV (im Auftrag der Stiftungsaufsicht) erfolgte letztmalig für die Jahre 2018 bis 2021. Der Prüfbericht über die durchgeführte stiftungsrechtliche Prüfung erging am 25.01.2023. Die nächste Prüfung der nachfolgenden Jahre ist im Laufe des Jahres 2026 vorgesehen.
Da die nichtrechtsfähigen (nrf.) Stiftungen Bestandteil des Vermögens und des Basiskapitals der Stadt Nürnberg sind, werden diese Vermögenswerte im Zuge der überörtlichen Prüfung des städtischen Jahresabschlusses erfasst. Hier erfolgte die überörtliche Prüfung der Jahre 2017 bis 2023 im Jahr 2024 und der daraus resultierende Prüfbericht ging im Jahr 2025 bei der Stadt ein.
1.3 Ergebnisse der Prüfung der Jahresabschlüsse 2024
1.3.1 Allgemeines
Im Prüfungsjahr 2024 erfolgte im Zuständigkeitsbereich der Stiftungsverwaltung bei der Stadtkämmerei eine Neugründung im Bereich der nrf. Stiftungen. Somit bestanden zum Bilanzstichtag 37 nrf. und 28 selbständige, rechtsfähige Stiftungen. Die nrf. Stiftungen werden im Rahmen des städtischen Haushaltes geführt und sind im städtischen Abschluss mit abgebildet.
Die rechtsfähigen Stiftungen sind in folgende Gruppen gegliedert:
Gruppe A kommunal verwaltete kommunale Stiftungen
-
Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg
-
Findel- und Waisenhausstiftungen
-
Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brennmaterialienstiftung
-
Kost-Pocher`sche Stiftung
-
Fritz-Hintermayr-Stiftung
-
Johanna Sofie Wallner`sche Blinden- und Stipendienstiftung
-
Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung
Gruppe B allgemeine Stiftungen, die kommunal verwaltet sind
-
Sigmund-Schuckert-Stiftung
-
Stiftung Lokalstudienfonds Nürnberg
-
Stiftung für Bildung und Unterricht Nürnberg
-
Stiftung zur Förderung der Sechsten Fakultät der Universität Erlangen-Nürnberg
-
Heinrich Gröschel Stiftung
-
Heinz und Inge Tschech Stiftung
-
Dr. Hans und Dr. Elisabeth Birkner Stiftung
-
Rudolf Volland Stiftung
-
Leo und Trude Denecke Stiftung
-
Max und Rosemarie Hübschmann Stiftung
-
Frieda und Helmut Schweimer-Stiftung
-
Ursula-Fischer-Schwanhäußer-und-Gebhard-Schönfelder-Stiftung
-
Rudolf und Eberhard Bauer Stiftung
-
Alfred Golombek Stiftung
-
Stiftung Lompa
-
Hehl Stiftung
-
Wolfram und Ilse Unger Stiftung (Verbrauchsstiftung)
-
Dr. Erwin und Elisabeth Reichert-Stiftung
Gruppe C andere kommunale Stiftungen, die nicht kommunal verwaltet sind
-
Friedrich Freiherr von Haller`sche Forschungsstiftung in Nürnberg
-
Hedwig Linnhuber – Dr. Hans Saar-Stiftung
-
Bäume für Nürnberg Stiftung
Die Stiftungen verfügten per 31.12.2024 über ein Eigenkapital von insgesamt rd. 308,9 Mio. Euro (Vorjahr 299,1 Mio. Euro). Aus der Bewirtschaftung dieser Vermögen konnten im Jahr 2024 Ausrichtungen (Stiftungsgaben, Stipendien, Zuschüsse) von rd. 5,5 Mio. Euro (Vorjahr 5,4 Mio. Euro) getätigt werden.
1.3.2 Jahresabschlüsse 2024
Für die A-Stiftungen erfolgte die Prüfung der kaufmännischen Jahresabschlüsse 2024 gemäß Art. 20 Abs. 2 BayStG i.V.m. Art. 103 Abs. 1 und 3 GO durch das Rechnungsprüfungsamt.
Die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen Stiftungen wurden auf Grundlage der „Verordnung über das Haushalts-, Kassen- und Rechnungswesen der Gemeinden, der Landkreise und der Bezirke nach den Grundsätzen der doppelten kommunalen Buchführung“ (Kommunalhaushaltsverordnung-Doppik – KommHV-Doppik) erstellt.
Die nachfolgend zusammengestellten Werte wurden dabei ausgewiesen und geprüft:
| Stiftung | Bilanzsumme zum | Bilanzsumme zum | Jahresergebnis | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | 2024 | ||||
| Euro | Euro | Euro | ||||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung | 45.252.671,15 | 44.072.651,10 | 908.969,51 | |||
| Findel- und Waisenhausstiftungen | 4.946.826,45 | 4.695.256,20 | 131.517,64 | |||
| Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brennmaterialienstiftung | 1.693.125,45 | 1.661.795,65 | 61.904,42 | |||
| Kost-Pocher`sche Stiftung | 13.573.201,51 | 13.371.029,89 | 66.362,12 | |||
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 3.505.050,12 | 3.325.688,51 | 46.196,84 | |||
| Johanna Sofie Wallner`sche Blin- den- und Stipendienstiftung | 174.247,02 | 169.278,02 | 2.019,40 | |||
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätig- keitsstiftung | 831.654,51 | 836.122,72 | 2.861,40 | |||
| Summe | 69.976.776,21 | 68.131.822,09 | 1.219.831,33 |
Die Feststellung der Abschlüsse der A-Stiftungen erfolgt durch den Stadtrat.
1.3.3 Formelle Feststellungen
Für die nach den Grundsätzen der doppelten kaufmännischen Buchführung erstellten Jahresabschlüsse der A-Stiftungen ergaben sich folgende Prüfungsergebnisse:
Die Buchführung und die Jahresabschlüsse entsprechen den Vorschriften. Die Jahresabschlüsse vermitteln unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Stiftungen.
Im Rahmen der Prüfung der Jahresabschlüsse 2024 ergaben sich keine Anhaltspunkte dafür, dass die Ordnungsmäßigkeit der Haushaltsführung in Frage gestellt werden musste.
Um den Erhalt der Stiftungsvermögen zu gewährleisten, ermittelte die Stiftungsverwaltung die gemäß § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO (Abgabenordnung) höchstmögliche steuerlich unschädliche Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage.
Bei tatsächlicher Zuführung im Berichtsjahr dieses berechneten Wertes wurde der Erhalt des jeweiligen Stiftungsvermögens als erwirtschaftet betrachtet. Wäre dies bei einer Stiftung nicht erreicht worden, so wäre die Entwicklung des Eigenkapitals mit dem Verbraucherpreisindex für Deutschland verglichen worden. Bei erreichtem Inflationsausgleich wäre dann ebenfalls von einem erwirtschafteten Kapitalerhalt ausgegangen worden. Bei allen oben aufgeführten Stiftungen war im Jahr 2024 der Nachweis über die höchstmögliche Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage möglich.
1.3.4 Stiftungsübergreifende Feststellungen
Vortragsprüfung und Abgleich Daten Finanzbuchhaltung
Die in den Bilanzen ausgewiesenen Anfangsbestände konnten mit den Jahresendbeständen der Vorjahresabschlüsse abgeglichen werden. Die in den Bilanzen ausgewiesenen Beträge stimmten mit den Saldenlisten, welche aus der Finanzbuchhaltung generiert wurden, überein.
Abgleich Sachanlagevermögen und Immaterielle Vermögensgegenstände/Abschrei-
bungen
Die in der Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Abschreibungen des Sachanlagevermögens waren mit den bilanzierten Veränderungen und durchgeführten Wertberichtigungen abgleichbar. Ebenso war eine Abstimmung der bilanzierten Anfangs- und Endbestände mit den im Anlagespiegel ausgewiesenen Werten möglich.
Forderungen Miet- und Pachterträge/Verwaltung durch externe Immobilienverwalter
Die aus der Vermietung der extern verwalteten Liegenschaften erzielten Überschüsse werden überwiesen. StK/3 erhält hierfür Jahresabrechnungen, in welchen die Mieteinahmen und -ausgaben, die Berechnung der Verwaltungsgebühr, die Guthaben der Mieter und die offenstehenden Außenstände aufgeführt werden.
In den Vorjahren war die Abrechnung einer externen Immobilienverwaltung durch das städtische Liegenschaftsamt (LA) als Fachdienststelle geprüft und deren Richtigkeit bestätigt worden. Die von LA geprüfte Abrechnung der Immobilienverwaltung GfG für das Jahr 2023 war bereits in den letzten Jahresabschlüssen berücksichtigt. Für das Jahr 2024 ging die Abrechnung zwar im Laufe des Jahres 2025, aber erst nach Erstellung des Jahresabschlusses 2024 ein und konnte somit weder bei den Erträgen, noch bei den Forderungen berücksichtigt werden (entsprechend kaufmännischen Vorsichtsprinzips). Die Abrechnung der anderen Immobilienverwaltung (WBG) wurde in 2024 auf sachliche und rechnerische Richtigkeit (wie in den Vorjahren) nur von den Immobiliensachbearbeiterinnen von Stk/3 geprüft. Die zugesagte künftige und dokumentierte Prüfung der Jahresabrechnungen (der externen Immobilienverwalter), in Abstimmung mit LA als Fachdienststelle, konnte auch für das Jahr 2024 nicht realisiert werden.
Die Richtigkeit der Höhe dieser Erträge und Forderungen in Zusammenhang mit der Abrechnung der externen Immobilienverwalter kann daher von Rpr nur sehr eingeschränkt beurteilt werden.
Forderungen Miet- und Pachterträge/Verwaltung durch städtisches Liegenschaftsamt
LA bucht die aus den intern verwalteten Mietverhältnissen entstehenden Forderungen und Erträge über ein Fachprogramm in die Finanzbuchhaltung ein. Für die durch LA verwalteten Vertragsverhältnisse hat die Stiftungsverwaltung über eine SAP-Auswertung Zugriff auf die offenen Mietforderungs-Posten. Der hieraus entstehende Klärungsbedarf und das weitere Vorgehen im jeweiligen Vertragsverhältnis wird dann mit LA abgestimmt. Eine genaue auf die Gesamtheit der Mietverhältnisse bezogene Prüfung der intern verwalteten Mieterträge und der daraus resultierenden Forderungen ist weder der Stiftungsverwaltung noch dem Rechnungsprüfungsamt möglich, da LA eine (von externen Verwaltern erstellte vergleichbare) entsprechende Abrechnung weiterhin nicht generieren kann.
Ein hoher Anteil der offenen Forderungen resultiert aus den Miet- und Pachtverträgen der Gewerbeimmobilien bei der Heilig-Geist-Spital-Stiftung. Hinsichtlich der durch das Liegenschaftsamt verwalteten Immobilien hat die Stiftungsverwaltung über eine SAP-Transaktion Zugriff auf die offenen Mietforderungsposten. Sie generiert aus dem Datenbestand eine Offene-Posten- Liste aus der Finanzsoftware und gleicht diese auf Auffälligkeiten ab. Hinsichtlich zu erwartender Ausfälle des Forderungsbestandes der Heilig-Geist-Spitalstiftung Nürnberg wird auf nachfolgende Ausführungen zu den Drohverlustrückstellungen verwiesen.
Finanzanlagen / Wertpapiere, Ausleihungen
Insgesamt erhöhte sich bei den A-Stiftungen der Bestand der in Wertpapieren gebundenen Mittel um 601,2 TEuro auf 23.268,5 TEuro. Im Bereich der rechtsfähigen Stiftungen wurde der Wertpapierbestand vollständig geprüft. Es wurden keine Fehler festgestellt. In den Wertpapierdepots sind bis auf wenige Ausnahmen festverzinsliche Anleihen deutscher Kreditinstitute (überwiegend Landesbanken) enthalten. Andere vorgehaltene Wertpapiere waren bisher bereits stiftungsrechtlich zulässig und erschienen (aus der Sicht des Jahres 2024) ausreichend sicher. Bei einigen in den Depots der A-Stiftungen enthaltenen Wertpapieren mussten Abwertungen vorgenommen werden. Dieser Umstand ist dahingehend zu relativieren, dass diese Abwertungen festverzinsliche Anleihen (überwiegen von Landesbanken) betreffen. Die Stiftungsverwaltung hält diese Papiere grundsätzlich bis zum Fälligkeitstermin vor. Erfolgt die Rückzahlung zum Nominalwert ist davon auszugehen, dass bis dahin eine entsprechende Wertaufholung bzw. dann tatsächliche Kursgewinne realisiert werden. Allerdings konnte bei einer Aktienanleihe das Kursziel zum Rückzahlungstermin nicht erreicht werden, so dass hier stattdessen der Umtausch in Aktien zu einem geringeren Kurswert als dem Anschaffungswert erfolgte. Auch im Jahr 2024 konnte bis auf Ausnahmen wieder eine Erholung der Börsenkurse festgestellt werden, so dass Wertaufholungen (maximal bis zu den Anschaffungskosten) gebucht werden konnten. Bei vereinzelten Wertpapieren mussten zwar Abwertungen vorgenommen werden, insgesamt ergab sich aber ein positives Ergebnis. Neben dem Erwerb von festverzinslichen Wertpapieren waren im Jahr 2019, als weitere Finanzanlage, bei der Heilig-Geist-Spital-Stiftung und bei der Kost-Pocher`schen Stiftung jeweils 500,0 TEuro in einem sogenannten Versicherungskapitalisierungsgeschäft investiert worden. Solche Verträge fallen unter das Versicherungsaufsichtsgesetz. Nach Auffassung von Rpr liegt daher eine ausreichende Sicherheit des angelegten Stiftungskapitals vor, welche festverzinslichen Wertpapieren großer deutscher Industrieunternehmen entsprechen dürfte. Im Hinblick auf den Grundsatz des Kapitalerhaltes und der Leistungsfähigkeit der Stiftungen erscheint die Investition auf Grund der erzielten Rendite sinnvoll. Die Vertragswerte aus diesen Versicherungskapitalisierungsgeschäften wurden in den Jahresabstimmungen der Versicherung um die im Jahr gebuchten Gutschriften jeweils mit einem Vertragsbilanzwert von 511.224,95 Euro nachgewiesen. In der Schlussbilanz beider Stiftungen waren die Verträge korrekt mit jeweils 500,0 TEuro zu den Anschaffungskosten eingestellt.
Liquide Mittel
Der Zahlungsverkehr aller Stiftungen wird (bis auf ein stiftungseigenes Bankkonto des Forstbetriebes der Heilig-Geist-Spital-Stiftung) über das Kassen- und Steueramt (KaSt) abgewickelt. Hierzu wurde für die anfallenden Ein- und Auszahlungen der Stiftungen jeweils ein Kontokorrentkonto eingerichtet.
Der hier in der städtischen Finanzbuchhaltung gebuchte Saldo muss dem bei der jeweiligen Stiftung ausgewiesenen Wert entsprechen.
Die in der städtischen Bilanz per 31.12.2024 gebuchten kumulierten Salden auf den Kontokorrentkonten der A-Stiftungen stimmten mit der Summe der unter den liquiden Mitteln erfassten Werte dieser Stiftungen (zuzüglich Bankguthaben Heilig-Geist-Spital-Stiftung sowie Guthaben auf von externen Immobilienverwaltern geführten städtischen Bankkonten) überein.
Ebenso entsprachen die Endbestände der liquiden Mittel in den Bilanzen den in der vorgeschriebenen Finanzrechnung ausgewiesenen Endbeständen.
Für das Bankguthaben zum 30.12.2024 der Heilig-Geist-Spital-Stiftung war der Abgleich des entsprechenden Kontoauszuges mit dem in der Bilanz ausgewiesenen Wert möglich (18.878,58 Euro). Das Mietkautionskonto (verwaltet durch externen Hausverwalter) für die Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung belief sich auf 10.103,65 Euro. Für die betreffende Liegenschaft war keine Änderung des Mietverhältnisses zu verzeichnen, so dass sich bis auf die geringe Verzinsung von 7,45 Euro keine Veränderung zum Vorjahresbestand ergab. Dieses Guthaben war in der Finanzrechnung nicht berücksichtigt.
| Stiftung | Liquide Mittel zum | Liquide Mittel zum | ||
|---|---|---|---|---|
| 31.12.2024 | 31.12.2023 | |||
| Euro | Euro | |||
| Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg1 | 5.216.654,10 | 4.218.921,54 | ||
| Findel- und Waisenhausstiftungen | 594.530,11 | 235.507,52 | ||
| Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brenn- materialienstiftung | 279.290,25 | 240.135,09 | ||
| Kost-Pocher`sche Stiftung | 357.989,01 | 175.916,12 | ||
| Fritz-Hintermayr-Stiftung | 205.526,24 | 120.417,00 | ||
| Johanna Sofie Wallner`sche Blinden- und Stipen- dienstiftung | 14.363,75 | 13.621,36 | ||
| Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung2 | 132.085,59 | 72.274,19 |
1 Der Saldo der Heilig-Geist-Spital-Stiftung zum 31.12.2024 enthält das Bankguthaben des stiftungseigenen Forstbetriebes in Höhe von 18.878,58 Euro und die liquiden Mittel bei KaSt in Höhe 5.197.775,52 Euro. 2 Der Saldo der Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung zum 31.12.2024 enthält das Guthaben des auf die Stadt lautenden Hausverwaltungsbankkontos in Höhe von 10.103,65 Euro und die liquiden Mittel bei KaSt in Höhe von 121.981,94 Euro.
Die Guthaben der Stiftungen auf den Kontokorrentkonten bei der Stadt Nürnberg wurden entsprechend des vereinbarten Basiszinssatzes (durchschnittlicher Wochen-Euribor) verzinst.
Der Hinweis von Rpr, die Notwendigkeit der Vorhaltung von liquiden Mitteln in diesen Höhen zu prüfen und gegebenenfalls in Anlagevermögen zu investieren wurde von der Stiftungsverwaltung nicht aufgegriffen (siehe auch Ausführungen zur Kapitalerhaltungsrücklage). Waren im Jahr 2023 z.B. bei der Heilig-Geist-Spitalstiftung Nürnberg auf dem städtischen Kontokorrentkonto bereits rd. 4,2 Mio. Euro aufgelaufen, so erhöhte sich dieser Betrag im Berichtsjahr nochmals um fast eine Mio. Euro. Bei zwei Stiftungen wurden die liquiden Mittel doppelt so hoch wie im Anfangsbestand ausgewiesen.
Ordnungsgemäße Ausrichtung der Stiftungsgaben
Rpr prüfte anhand von Stichproben sowohl bei den nrf. als auch bei den A-Stiftungen die ordnungsgemäße Ausrichtung der Stiftungsgaben. Die Ausrichtungsmittel wurden in der vorgesehenen Höhe an den in den Stiftungssatzungen festgelegten Personenkreis und entsprechend des jeweiligen Stiftungszwecks ausgerichtet. Es ergaben sich keine Beanstandungen.
Für die Jahresabschlüsse 2024 wurde für alle A-Stiftungen die geforderte Sicherstellung des Kapitalerhalts, die erwirtschaftete Rentabilität sowie die zeitlich vorgeschriebene Verwendung der gebildeten Zweckausrichtungsrückstellungen geprüft.
1.4 Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg
1.4.1 Feststellungen
Unbebaute und bebaute Grundstücke sowie grundstücksgleiche Rechte (inklusive Inf-
rastrukturvermögen)
Für die Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg reduzierte sich der Bilanzposten um 385.801,00 Euro auf 25.721.708,13 Euro. Hierbei handelt es sich um die regelmäßigen Abschreibungen für Abnutzung (AfA). Die geringe Veränderung der Abschreibungswerte im Vergleich zum Vorjahr resultiert aus Rundungsdifferenzen von jeweils 1,00 Euro bei einzelnen Anlagewerten. Ansonsten waren keine anderen Veränderungen festzustellen.
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
Anlagen im Bau waren nur für die die Heilig-Geist-Spital-Stiftung ausgewiesen. Der Anfangsbestand erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17.522,28 Euro auf 114.280,95 Euro. Ursächlich waren hier weitere Rechnungen im Zusammenhang mit dem Brandschutzkonzept im Heilig-Geist-Spital. Ansonsten waren keine Veränderungen (insbesondere Inbetriebnahme) zu verzeichnen.
Gewinn- und Verlustrechnung
Es wurde 2024 ein Jahresgewinn in Höhe von 908.969,51 Euro ausgewiesen. Damit verschlechterte sich das Jahresergebnis im Vergleich zum Vorjahr (1.078.193,66 Euro) um 169.224,15 Euro.
Im Vergleich zum Vorjahr stellten sich die wesentlichen Veränderungen des Jahresergebnisses wie folgt dar:
Die Erträge aus den extern verwalteten Miet- und Pachteinnahmen wurden gegenüber dem Vorjahr um 51,3 TEuro niedriger ausgewiesen (nur 1,4 TEuro). Ursächlich war die nicht rechtzeitige Vorlage der Abrechnung eines externen Immobilienverwalters, sodass diese Einnahmen nicht feststanden und sich deshalb nicht in der Ergebnisrechnung 2024 auswirkten. Auf der anderen Seite wurden rund 115,7 TEuro (6,3 %-Punkte) höhere Miet- und Pachterträge als im Vorjahr aus den zentral verwalteten Liegenschaften verzeichnet. Die Erträge aus dem Holzverkauf des stiftungseigenen Forstbetriebes erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 53,2 TEuro, was 11,6 % entspricht. Im Vergleich zum Jahr 2023 wurden 36,8 % (rd. 242,6 TEuro) weniger Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen gebucht. Die Veränderung im Vergleich zum Vorjahr für den Unterhalt des Immobilienvermögens belief sich auf rd. 309,0 TEuro weniger (27,0 %) als im Vorjahr. Der Ausfall von Forderungen in Folge der Insolvenz eines Kunden führte zu Aufwendungen in Höhe von rd. 99,4 TEuro. Die Mittel, welche im Aufwand für die Ausrichtung von Stiftungsmitteln ausgeschüttet wurden, belasteten das Jahresergebnis mit 342,1 TEuro mehr als im Vorjahr (Transferkosten insgesamt 486,5 TEuro).
Kapitalerhalt
In das Schema zur Berechnung der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage wurden die korrekten Werte aus der Ergebnisrechnung übertragen. Anhand der Berechnungen hätte sich eine höchstmögliche Einstellung von 366.650,34 Euro ergeben.
Diese wurde vollständig in die Kapitalerhaltungsrücklage eingestellt. Gleichzeitig wurde die geleistete Tilgung, für die im Zuge einer früheren Modernisierung des Heilig-Geist-Spitals aufgenommenen Kredite in Höhe von 19.455,09 Euro in das Basiskapital übergeführt.
Insgesamt ist Rpr der Auffassung, dass der Erhalt des Stiftungsvermögens im Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden kann.
Die Höhe der vorgehaltenen Kapitalerhaltungsrücklage nähert sich der Millionen-Euro-Grenze. Gebunden sind die Mittel dieser Rücklage in den liquiden Mitteln (insgesamt 5,2 Mio. Euro). Diese liquiden Mittel stehen der Stadt Nürnberg als Kassenkredit zur Verfügung. Die Verzinsung dieser Mittel entspricht jedoch nicht den Erträgen, welche auf dem Finanzmarkt erreicht werden können. Diese wären daher in Anlagevermögen zu investieren, um die Ertragskraft und damit die Ausrichtung sowie den Kapitalerhalt zu stärken. Diese Ausführungen beziehen sich auch auf die Bestände der 6 weiteren rechtsfähigen kommunalen Stiftungen. Insgesamt ist Rpr der Auffassung, dass der Erhalt des Stiftungsvermögens im Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden kann.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (44.333,6 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (43.176,1 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel (486,5 TEuro). Für die Heilig-Geist-Spital-Stiftung Nürnberg wurde eine positive Rentabilität (welche für den Kapitalerhalt und zur Ausrichtung verwendet wird) mit 1.644,0 TEuro absolut berechnet (Vorjahr rd. 1.784,00 TEuro). In Relation zum Anfangsbestand von 43.176,1 TEuro ergibt sich eine Rentabilität von rd. 3,8 % (Vorjahr. 4,3 %). Das Jahresergebnis enthält nur tatsächlich realisierte Kursverluste und Kursgewinne. Die nicht realsierten Kursverluste und Kursgewinne wurden entsprechend des abgestimmten Buchungsschemas direkt gegen den Eigenkapitalposten „Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen“ gebucht. Bei Berechnung der Rentabilität wurde dies von Rpr jedoch berücksichtigt.
Damit lag die ermittelte Rentabilität der Stiftung sowohl über dem marktüblichen Zinssatz von ca. 2,2 % als auch über der Steigerung des Verbraucherpreisindexes von 2,2 %.
Zweckausrichtungsrückstellung
Gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO sind zur Ausrichtung vorgesehene und nicht verwendete Mittel innerhalb von zwei Jahren auszurichten. Aus dem Jahr 2023 waren keine Zweckausrichtungsrückstellungen vorhanden. Ausrichtungen erfolgten nur aus der laufenden Bewirtschaftung der Stiftung. Die über die Sicherstellung des Kapitalerhaltes hinaus erwirtschafteten Mittel wurden für die anstehende Renovierung der Mauthalle zurückgestellt.
1.4.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Heilig-Geist-Spital-
Stiftung
1.4.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A in € in €
| 39.725.616,52 | 39.504.280,47 |
|---|---|
| 1,00 25.985.964,15 2.999.689,50 22.708.003,63 14.015,00 0,00 149.958,07 2,00 15,00 0,00 114.280,95 13.739.651,37 0,00 13.239.651,37 500.000,00 | 1,00 26.354.242,87 2.999.689,50 23.091.191,63 16.628,00 0,00 149.958,07 2,00 15,00 0,00 96.758,67 13.150.036,60 0,00 12.650.036,60 500.000,00 |
| 5.517.859,92 | 4.543.606,44 |
| 0,00 301.205,82 0,00 66.828,51 123.334,69 0,00 4.961,91 229.415,40 5.216.654,10 0,00 18.878,58 5.197.775,52 | 0,00 324.684,90 0,00 127.837,21 58.495,07 0,00 4.489,22 192.358,47 4.218.921,54 0,00 6.306,87 4.212.614,67 |
| 9.194,71 | 24.764,19 |
| 0,00 | 0,00 |
| 45.252.671,15 | 44.072.651,10 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
- Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 3. Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch 4. Bauten auf fremden Grund und Boden 5. Kunstgegenstände und Baudenkmäler 6. Fahrzeuge 7. Maschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8. Geringwertige Wirtschaftsgüter 9. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere 3. Ausleihungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen davon zweifelhafte Forderungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
D. Kapitalerhaltung (Vorleistungen)
SUMME DER AKTIVA
3 1 .1 2 .2
3 1 .1 2 .2
in
€
in
€
A . E ig e n k a p ita l
4 4 .3
.5
,1
4 3 .1
.0
,9
I. B a s is k a p ita l
4 0 .7
.3
,4
4 0 .3
.2
,2
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
3 0 .9
.5 .0 .0 .7
,6 ,0 ,6 ,1
3 0 .9
.5 .0 .5 .0
,6 ,0 ,5 ,0
6 .2 3 .2
6 .2 2 .8
II. R ü c k la g e n
2 .1
.4
,6
1 .3
.6
,7
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e 2 . R ü c k la g e fü r Im m o b ilie n s a n ie ru n g
.8 .6
,0 ,6
.6 .0
,7 ,9
1 .1
III. G e w in n (+ ) / V e r lu s t (-)
,0
,0
IV . S o n d e r p o s te n
1 .4
.7
,0
1 .5
.1
,0
1 . S o n d e rp o s te n a u s Z u w e n d u n g e n 2 . S o n d e rp o s te n a u s B e iträ g e n 3 . S o n d e rp o s te n a u s K o s te n e rs ta ttu n g e n 4 . S o n s tig e S o n d e rp o s te n
.6 .1
,0 ,0 ,0 ,0
.2 .1
,0 ,0 ,0 ,0
.9
.7
B . R ü c k s te llu n g e n
.2
,3
.3
,5
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h tu 2 . R ü c k s te llu n g fü r In s ta n d h a ltu n g s v e rp flic h tu n g e n 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
n
,0 ,0 ,3
,0 ,0 ,5
.0 .2
.0 .3
C . V e r b in d lic h k e ite n
.1
,1
.7
,5
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e 3 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n
.8 .2 .0
,1 ,1 ,8
.2 .2 .2
,2 ,2 ,1
n g e n
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
.6
,6
.4
,0
Anlage
S U M M E D E R P A S S IV A
4 5 .2
.6
,1
4 4 .0
.6
,1
| Teilergebnisrechnung | Ist 2024 | Planansatz 2024 | RE 2023 | Vgl. Ansatz/Ist 2024 |
|---|---|---|---|---|
| 51410000 Zuweisungen vom Land 51480000 Spenden/Zuschüsse übrig.Bereich(dezent.) | 28.566,00- 10.000,00- | 30.000- | 20.315,80- | 1.434,00- 10.000,00 |
| ** + Erträge aus Zuweisungen und Zuschüsse | 38.566,00- | 30.000- | 20.315,80- | 8.566,00 |
| 54110000 Erträge aus Verkauf privatrechtlich 54120000 Miet- und Pachterträge aus Immo.(230) 54120020 Miet-und Pachterträge a.Immo (dezent.) 54120100 Erbbauzinsen (230) 54120300 Jagdpacht | 238.542,18- 1.955.334,18- 1.416,00- 47.058,47- 538,66- | 226.900- 1.845.200- 44.920- 46.800- 600- | 185.364,96- 1.839.594,30- 52.694,55- 47.058,47- 589,08- | 11.642,18 110.134,18 43.504,00- 258,47 61,34- |
| ** + Privatrechtliche Leistungsentgelte | 2.242.889,49- | 2.164.420- | 2.125.301,36- | 78.469,49 |
| 54220000 Erstattungen von Gemeinden/Gdeverbänden 54280000 Erstattungen von übrigen Bereichen | 348,00- 3.487,28- | 400- | 348,00- 825,33- | 52,00- 3.487,28 |
| ** + Erträge Kostenerstattungen, -umlagen | 3.835,28- | 400- | 1.173,33- | 3.435,28 |
| 51610000 Auflös. v. Sonderposten aus Zuw. Land 51650000 Auflös. v. SoPo Zusch. verb.U/Bet./SV 55310000 Auflösung von sonstigen Sonderposten | 4.747,00- 37.869,00- 26.767,00- | 4.747- 37.869- 26.767- | 4.745,00- 37.868,00- 26.766,00- | |
| ** + Ertr. a.d. Aufl. v. Sonderp. f. Inves | 69.383,00- | 69.383- | 69.379,00- | |
| 55220000 Verzugs- und Beitreibungsentgelte 55500000 Erträge a. Abgang v. Finanzanlagen 55830000 Ertr. Auflös./Herabsetz. Rückstellungen 55832000 Ertr.Aufl/Herab. Instandhaltungsrückst. 55910000 Andere sonstige ordentliche Erträge 58120000 Erlösschmälerung wg. USt-Korrektur ILV | 721,25- 77.743,48- 46.311,02- 370.000,00- 100,00- 13.119,82- | 3.236,67- 73.147,97- 76.952,44- 582.000,00- 10.195,07- | 721,25 77.743,48 46.311,02 370.000,00 100,00 13.119,82 | |
| ** + Sonstige ordentliche Erträge *** = Ordentliche Erträge | 507.995,57- 2.862.669,34- | 2.264.203- | 745.532,15- 2.961.701,64- | 507.995,57 598.466,34 |
| 60131000 Regelzahlung (Arbeiter) | 39.470,58 | 38.000 | 33.475,59 | 1.470,58- |
| ** - Personalaufwendungen Aktiv | 39.470,58 | 38.000 | 33.475,59 | 1.470,58- |
| 60231000 Beiträge Versorgungskassen - Arbeiter 60331000 Arbeitgeberanteil Sozialversich.Arbeiter 60391005 Beiträge zur Berufsgenossenschaft 64120100 Aufwendung Aus-/Fortbildung, Umschulung 64130000 Dienstreisen und Dienstfahrten 64160000 Dienst- u.Schutzkleidung/pers.Ausrüstung | 2.490,13 7.350,29 5.536,50 3.035,72 1.164,94 | 2.700 7.500 4.800 200 2.900 1.200 | 2.259,60 6.595,93 4.697,36 3.300,06 441,75 | 209,87 149,71 736,50- 200,00 135,72- 35,06 |
| ** - Personalaufwendungen Passiv | 19.577,58 | 19.300 | 17.294,70 | 277,58- |
| 62141000 Verbrauchsmittel und Betriebsstoffe 62210000 Aufwendungen für Betriebsstrom 62230000 Aufwendungen für Fernwärme (640) 62270000 Aufwendungen für Wasser 62280000 Abwasser - Niederschlagswasser (210) 62280100 Abwasser - Schmutzwasser (210) 62310000 Fahrzeugunterhalt-o.Steuer/Versicherung 62320003 Gebäudeunterhalt (dezentral/K1) 62320103 Unterhalt Gebäudetechnik (dezentral/bw) 62320200 Unterhalt Grün-/Außenanlagen an Gebäuden 62320320 Unterhalt der Wälder 62320410 Grabpflege 62330000 Unterhalt von Straßen, Wegen, Plätzen 62360100 Buchbinder- und Restaurierungsarbeiten 62370020 Reinigungsentschädig.(Hausmeister;SK120) 62370200 Straßenreinigungsgebühren (210) 62370310 Kaminkehrergebühren (dezentral) 62370500 Sonstiger Aufwand Geb.-/Grundstücksbew. 62380000 Zuführung zur Instandhaltungsrückst. K5 62460000 Entschädigung und Arbeitsprämien 62520100 Erstattungen an die Stiftungsverwaltung 62570200 Erstattung private Unternehmen | 32.914,92 22.299,56 66.189,12 3.410,00 3.711,00 26.949,87 356.612,76 142.651,00 45.491,16 60,00 1.987,31 13.000,00 24.615,63 24.466,00 689,23 240.000,00 500,00 218.680,14 | 10.000 19.000 50.000 3.000 2.800 8.500 100 370.100 182.000 1.000 42.000 20.000 13.000 23.500 21.300 900 11.000 500 190.000 4.000 | 1.460,77 19.098,14 63.373,27 3.718,06 2.659,52 18.470,06 564.389,66 91.236,05 70.236,07 13.000,00 24.439,70 24.466,00 566,25 11.499,20 370.000,00 500,00 217.645,03 2.336,64 | 22.914,92- 3.299,56- 16.189,12- 410,00- 911,00- 18.449,87- 100,00 13.487,24 39.349,00 1.000,00 3.491,16- 60,00- 18.012,69 1.115,63- 3.166,00- 210,77 11.000,00 240.000,00- 28.680,14- 4.000,00 |
| ** - Aufwendungen Sach- u. Dienstleistungen | 1.224.227,70 | 972.700 | 1.499.094,42 | 251.527,70- |
| 64490000 Abschreibungen auf Forderungen (K1-Budg) 94101000 AfA immat.Vermögensgegenst.d.Anlageverm. 94102000 AfA Gebäude und Gebäudeeinrichtungen 94103000 AfA Infrastrukturverm./Sachanl.i.Gemgebr | 40.040,96 383.188,00 2.613,00 | 337 383.112 2.613 | 2.554,83 383.184,00 2.613,00 | 40.040,96- 337,00 76,00- |
| ** - Abschreibungen | 425.841,96 | 386.062 | 388.351,83 | 39.779,96- |
| 63123810 Ausrichtung (Stiftungsgaben) 63123830 Ausrichtung (Zuschuss Einzelpers/Einri.) 63920000 Zuführ./Aufl. Rückstellung Zweckausricht | 63.700,00 422.764,14 | 224.900 417.500 | 157.020,00 417.764,14 430.441,75- | 161.200,00 5.264,14- |
| ** - Transferaufwendungen | 486.464,14 | 642.400 | 144.342,39 | 155.935,86 |
| 64210000 Miet- und Pachtaufwendungen für Immo 64230000 Gebühren 64250000 Bankspesen/Geldverkehr 64270000 Gerichts-/Anwalts-/Gerichtsvollzieherkos 64270100 Kosten für Sachverständige und Gutachten 64310100 Bürobedarf und -ausstattung 64330000 Zeitungen und Fachliteratur 64350000 Fernmeldegebühren 64390000 Nutzungsentg./Pflege Software/Lizenzen 64390100 Vergütungen für Leistungen Dritter 64390200 Aufwendungen für Abfallbeseitigung 64390400 Aufwendungen für Werbung und Inserate 64390700 Transportkosten, Umzugskosten 64410000 Vers.-Beitr.(o.Kfz-Versicher.beitr./300) 64410100 Beiträge zur Gebäudeversicherung (230) 64420000 Kfz-Versicherungsbeiträge (300) 64430000 Aufwendungen für Mitgliedschaften 64493000 Aufwendungen aus Einzelwertberichtigung 64710200 Grundsteuer (dezentral) 64980000 Zuführung Sonst. Rückstellung §74KommHV 64990000 Vermischte Aufwendungen | 2.760,00 5.850,90 262,30 4.033,42 652,78 31,68 801,60 2.062,41 714,00 844,12 36.249,51 32.174,01 3.457,26 14.332,30 280,12 1.171,90 98.592,39 74.165,96 2.186,79 1.542,34 | 2.800 300 700 100 600 1.800 700 800 24.200 100 35.000 3.500 10.900 400 1.000 74.300 1.300 | 2.760,00 264,88 487,00 652,78 54,56 750,83 2.594,68 714,00 449,35 24.990,92 26.308,03 3.478,92 12.469,31 280,12 1.171,90 797,03- 74.165,96 112.086,79 897,94 | 40,00 5.850,90- 37,70 4.033,42- 47,22 68,32 201,60- 262,41- 14,00- 44,12- 12.049,51- 100,00 2.825,99 42,74 3.432,30- 119,88 171,90- 98.592,39- 134,04 886,79- 1.542,34- |
| ** - Sonstige ordentliche Aufwendungen | 282.165,79 | 158.500 | 263.780,94 | 123.665,79- |
| *** = Ordentliche Aufwendungen | 2.477.747,75 | 2.216.962 | 2.346.339,87 | 260.785,75- |
| **** = Ergebnis der laufenden Verwaltungstäti | 384.921,59- | 47.241- | 615.361,77- | 337.680,59 |
| 57120000 Zinserträge Gemeinden/Gemeindeverbänden 57170000 Zinserträge von Kreditinstituten 57180000 Zinserträge vom sonst. inländ. Bereich 57930000 Erträge Wertpapieren des Anlagevermögens | 159.652,83- 267.415,47- 12.666,54- 36.650,60- | 245.200- 23.200- | 141.446,04- 287.127,62- 4.424,92- 32.960,00- | 159.652,83 22.215,47 12.666,54 13.450,60 |
| ** + Finanzerträge | 476.385,44- | 268.400- | 465.958,58- | 207.985,44 |
| 65170000 Zinsaufwendungen an Kreditinstitute | 3.280,94 | 3.400 | 3.344,32 | 119,06 |
| ** - Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 3.280,94 | 3.400 | 3.344,32 | 119,06 |
| *** = Finanzergebnis | 473.104,50- | 265.000- | 462.614,26- | 208.104,50 |
| ***** = Ordentliches Jahresergebnis | 858.026,09- | 312.241- | 1.077.976,03- | 545.785,09 |
| 59119000 Andere außerordentliche Erträge 59210000 Periodenfremde Erträge (K1) | 1.000,00- 52.166,69- | 850,00- 436,25- | 1.000,00 52.166,69 | |
| ** + Außerordentliche Erträge | 53.166,69- | 1.286,25- | 53.166,69 | |
| 69210000 Periodenfremde Aufwendungen (K1) | 2.223,27 | 1.068,62 | 2.223,27- | |
| ** - Außerordentliche Aufwendungen | 2.223,27 | 1.068,62 | 2.223,27- | |
| *** = Außerordentliches Jahresergebnis | 50.943,42- | 217,63- | 50.943,42 | |
| ****** = Jahresergebnis vor ILV | 908.969,51- | 312.241- | 1.078.193,66- | 596.728,51 |
| ******* = Ergebnis nach ILV | 908.969,51- | 312.241- | 1.078.193,66- | 596.728,51 |
| ******** Jahresergebnis nach Ergebnisvortrag | 908.969,51- | 312.241- | 1.078.193,66- | 596.728,51 |
Anschaffungs- und Herstellungskosten Zu- und Abschreibungen Buchwert
| Anfangs- stand 01.01.2024 | Z u g a n g + | A b gang - | Umbuchungen + / - | Endstand Anfangsstand (kumuliert) 31.12.2024 01.01.2024 | Abschreibungen im Wirtschaftsjahr + | Zuschreibungen im W i r t s c h a f t s j a h r - | Abschreibungen auf die Spalte 3 - A b g ä n g e - | Endstand Endstand 31.12.2024 31.12.2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR EUR | EUR | EUR | EUR | EUR EUR |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 6 | 7 | 8 | 9 | 10 11 |
| 13.532,81 | 13.532,81 13.531,81 | 13.531,81 1,00 | ||||||
| 13.532,81 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 13.532,81 13.531,81 0,00 | 0,00 | 0,00 | 13.531,81 1,00 | |
| 2.999.689,50 40.221.777,72 77.490,61 149.958,07 2.197,18 21.091,78 2.891,28 96.758,67 | 17.522,28 | 2.999.689,50 0,00 40.221.777,72 17.130.586,09 77.490,61 60.862,61 149.958,07 0,00 2.197,18 2.195,18 21.091,78 21.076,78 2.891,28 2.891,28 114.280,95 0,00 | 383.188,00 2.613,00 | 0,00 2.999.689,50 17.513.774,09 22.708.003,63 63.475,61 14.015,00 0,00 0,00 149.958,07 2.195,18 2,00 21.076,78 15,00 2.891,28 0,00 0,00 114.280,95 | ||||
| 43.571.854,81 | 17.522,28 | 0,00 | 0,00 | 43.589.377,09 17.217.611,94 | 385.801,00 | 0,00 | 0,00 | 17.603.412,94 25.985.964,15 |
| 0,00 15.803.121,54 500.000,00 | 3.462.000,00 0,00 | 3.190.322,83 | 0,00 16.074.798,71 3.153.084,94 500.000,00 0,00 | 1) 82.188,80 | 1) 400.126,40 | 0,00 2.835.147,34 13.239.651,37 0,00 500.000,00 | ||
| 16.303.121,54 | 3.462.000,00 | 3.190.322,83 | 0,00 | 16.574.798,71 3.783.892,97 | 82.188,80 | 400.126,40 | 0,00 | 2.835.147,34 13.739.651,37 |
| 59.888.509,16 | 3.479.522,28 | 3.190.322,83 | 0,00 | 60.177.708,61 20.629.239,72 | 467.989,80 | 400.126,40 | 0,00 | 20.452.092,09 39.725.616,52 |
Posten des Endstand
Anlagevermögens
31.12.2023 EUR
Immaterielle
I.
Vermögensgegenstände
1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche 1,00 Rechte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Zwischensumme: 1,00
II.Sachanlagen
1.Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2.999.689,50
2.Bebaute Grundstücke und 23.091.191,63 grundstücksgleiche Rechte 3.Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im 16.628,00 Gemeingebrauch 4.Bauten auf fremden Grund 0,00 und Boden 5.Kunstgegenstände und 149.958,07 Baudenkmäler 6.Fahrzeuge 2,00 7.Maschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und 15,00 Geschäftsausstattung 8.Geringwertige 0,00 Wirtschaftsgüter 9.Anlagen im Bau 96.758,67 Zwischensumme: 26.354.242,87
III.Finanzanlagen
1.Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und 0,00 Sondervermögen 2.Wertpapiere 12.650.036,60 3.Ausleihungen 500.000,00 Zwischensumme: 13.150.036,60
G e s a m t s u m m e 39.504.280,47
- Nicht realisierte Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere werden über die Eigenkapital-Position "Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen" verbucht. Entsprechend erfolgt keine erfolgswirksame Buchung; die Anpassung vollzieht sich auf Bestandskonten. Nur bei realisierten Kursgewinnen bzw. Kursverlusten erfolgt eine erfolgswirksame Verbuchung.
1.5 Findel- und Waisenhausstiftungen
1.5.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 120.612,64 Euro auf 351.744,31 Euro. Für das Jahr 2024 ergab die Berechnung der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage einen Betrag von 120.612,64 Euro aus dem Jahresergebnis. Es wurde keine Zuführung in das Basiskapital durchgeführt. Auf Grund der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage kann der Kapitalerhalt der Stiftung somit für das Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (rd. 4.801,1 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (rd. 4.628,2 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel (rd. 243,4 TEuro). Für die Stiftung wurden die Überschüsse (welche für den Kapitalerhalt und zur Ausrichtung verwendet werden) somit mit rd. 416,3 TEuro absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand von 4.628,2 TEuro einer Rentabilität von rd. 9,0 % (Vorjahr 9,4 %) entspricht. Damit Lag das Niveau der ermittelten Rentabilität gering unter derjenigen des Vorjahres. Die ermittelte Rentabilität der Stiftung lag sowohl über dem marktüblichen Zinssatz von ca. 2,5 % als auch über der Steigerung des Verbraucherpreisindexes von 2,2 %.
Zweckausrichtungsrückstellung
Gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO sind zur Ausrichtung vorgesehene und nicht verwendete Mittel innerhalb von zwei Jahren auszurichten. Aus dem Jahr 2024 waren noch Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 60,0 TEuro vorhanden. Diese wurden vollständig ausgeschüttet. Neue Zweckausrichtungsrückstellungen wurden in Höhe von 140,8 TEuro gebildet. Insgesamt hat sich der Bestand an Zweckausrichtungsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 80,8 TEuro erhöht.
Die Mittel der aus dem Vorjahr vorhandenen Zweckausrichtungsrückstellung wurden somit entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnah ausgereicht.
1.5.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Findel- und Wai-
senhausstiftungen
1.5.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
A K T I V A
in €
in €
A . A n la g e v e rm ö g e n
4 .3 2 8 .3
,8
4 .3 9 7 .0
,2
I. Im m a te rie lle V e rm ö g e n s g e g e n s tä n d e
,0
,0
II. S a c h a n la g e n
2 .5 5 3 .2
,7
2 .5 5 3 .3
,7
1 . U n b e b a u te G ru n d s tü c k e u n d g ru n d s tü c k s g le ic h e R e c h te 2 . B e b a u te G ru n d s tü c k e u n d g ru n d s tü c k s g le ic h e R e c h te
3 2 0 .2 2 .2 3 3 .0
,7 ,0
3 2 0 .2 2 .2 3 3 .0
,7 ,0
III. F in a n z a n la g e n
1 .7 7 5 .0
,0
1 .8 4 3 .7
,4
1 . V e rb u n d e n e U n te rn e h m e n , B e te ilig u n g e n u n d S o n d e rv e rm 2 . W e rtp a p ie re
ö
,0 ,0
,0 ,4
1 .7 7 5 .0
1 .8 4 3 .7
B . U m la u fv e rm ö g e n
6 1 8 .3
,3
2 9 8 .1
,9
I. V o rrä te
,0
,0
II. F o rd e ru n g e n u n d s o n s tig e V e rm ö g e n s g e g e n s tä n d e 1 . A b g a b e n -, G e b ü h re n -, B e itra g s fo rd e ru n g e n 2 . P riv a tre c h tl. F o rd e ru n g e n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 3 . F o rd e ru n g e n g e g e n v e rb u n d e n e U n te rn e h m e n 4 . F o rd e ru n g e n g e g e n d e n ö ffe n tl. B e re ic h u n d T ra n s fe rle is tu 5 . S o n s tig e V e rm ö g e n s g e g e n s tä n d e
2 3 .8
,2
6 2 .6
,4
,0 ,8 ,0 ,0 ,3
,0 ,8 ,0 ,0 ,5
7 .3
7 .3
n g
g e
e n
n
1 6 .5
5 5 .3
III. L iq u id e M itte l
5 9 4 .5
,1
2 3 5 .5
,5
1 . K a s s e n b e s ta n d 2 . B a n k g u th a b e n 3 . K o n to k o rre n t S ta d t N ü rn b e rg
,0 ,0 ,1
,0 ,0 ,5
5 9 4 .5
2 3 5 .5
C . A k tiv e R e c h n u n g s a b g re n z u n g
,3
,0
S U M M E D E R A K T IV A
4 .9 4 6 .8
,4
4 .6 9 5 .2
,2
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
4 .8 0 1 .0
,1
4 .6 2 8 .2
,8
I. B a s is k a p ita l
4 .4 4 9 .3
,8
4 .3 9 7 .0
,2
1 . G ru n d s to c k ve rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
2 .9 0 0 .1 4 3 .4 1 .6 8 9 .2 -1 8 3 .4
,2 ,8 ,6 ,9
2 .9 0 0 .1 4 3 .4 1 .6 8 9 .2 -2 3 5 .7
,2 ,8 ,6 ,4
II. R ü c k la g e n
3 5 1 .7
,3
2 3 1 .1
,6
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
3 5 1 .7
,3
2 3 1 .1
,6
III. G e w in n
,0
,0
IV . S o n d e rp o s te n
,0
,0
B . R ü c k s te llu n g e n
1 4 3 .4
,5
6 4 .8
,2
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s ve rp flic h tu n 2 . R ü c k s te llu n g e n fü r u n te rla s s e n e In s ta n d h a ltu n g 3 . R ü c k s te llu n g e n fü r A ltla s te n 4 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
g
1 4 0 .7
,4 ,0 ,0 ,1
5 9 .9
,5 ,0 ,0 ,6
2 .6
4 .8
C . V e rb in d lic h k e ite n
2 .2
,8
2 .2
,0
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n
,0 ,0 ,3 ,5
,0 ,0 ,0 ,0
m e n
e n
2 .2
2 .2
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g re n z u n g
,0
,0
Anlage
S U M M E D E R P A S S IV A
4 .9 4 6 .8
,4
4 .6 9 5 .2
,2
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 42
P la n a n s a tz
2 0 2 4
R E 2 0 2 32
V g l. A n s a tz /Is t 2 0 2 4
5 4 1 2 0 0 0 0 M ie t- u n d P a c h te rträ g e a u s Im m o .(2 3 0 ) 5 4 1 2 0 0 2 0 M ie t-u n d P a c h te rträ g e a .Im m o (d e z e n t.) 5 4 1 2 0 1 0 0 E rb b a u z in s e n (2 3 0 ) ** + P riva tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte 5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 3 2 0 0 0 3 G e b ä u d e u n te rh a lt (d e z e n tra l/K 1 ) 6 2 3 7 0 5 0 0 S o n s tig e r A u fw a n d G e b .-/G ru n d s tü c k s b e w . 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g 6 2 5 7 0 2 0 0 E rs ta ttu n g p riva te U n te rn e h m e n ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 9 4 1 0 2 0 0 0 A fA G e b ä u d e u n d G e b ä u d e e in ric h tu n g e n ** - A b s c h re ib u n g e n 6 3 1 2 3 8 3 0 A u s ric h tu n g (Z u s c h u s s E in z e lp e rs /E in ri.) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 4 1 0 0 0 0 V e rs .-B e itr.(o .K fz -V e rs ic h e r.b e itr./3 0 0 ) 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
5332549290404000994969938275553444777 ,5,4,8,9,0,5,5,4,3,2,1,4,2,0,0,0,8,8,5,0,4,9,8,9,4,1,7,2,1,1,6,0,0,0,6,6,6 6770000086802000550072964835660444444 -------- -------------
,5,0,7,3,0 ,0,3,7,5,6,4,3,0,0,0,7,7 ,3,0,9,2,3,0,7,1,4,2,2,3
2 5 ,5 6 3 9 .4 0 6 ,5 3 - 1 .5 5 6 ,1 3 - 4 0 .9 3 7 ,1 0 - 1 0 .9 0 5 ,0 0 2 .7 4 4 ,5 0 1 3 .6 4 9 ,5 0 2 7 .2 8 7 ,6 0 - 1 8 .2 4 0 ,6 2 5 .7 1 9 ,7 4 2 .2 3 4 ,1 8 - 1 .1 3 9 ,6 0 2 2 .8 6 5 ,7 8 3 0 ,0 0 3 0 ,0 0 7 2 .4 0 0 ,0 0 8 0 .7 8 9 ,8 5 - 8 .3 8 9 ,8 5 - 2 .7 4 4 ,5 0 - 1 9 ,0 0 - 3 ,5 3 1 2 0 ,0 8 2 .6 3 9 ,8 9 - 1 1 .8 6 6 ,0 4 1 5 .4 2 1 ,5 6 - 1 9 .8 9 2 ,1 8 7 .9 1 7 ,7 3 1 .2 6 5 ,2 5 2 9 .0 7 5 ,1 6 2 9 .0 7 5 ,1 6
4 6 .0 9 2 7 6 .4 4 3 2 2 .5 6 1 0 .9 0 2 .7 4 1 3 .6 4 3 3 6 .2 1 1 .7 5 3 .7 8 1 7 .3 3 1 .4 6 2 4 .3 377 1 6 2 .6 0 8 0 .7 8 2 4 3 .3 8 2 .7 4
8 5 .5 0 0 7 8 .0 0 0 6 3 .5 0 0
4 3 .4 6 2 5 6 .4 6 2 9 9 .9 5 3 .0 4
3 .0 4 3 0 2 .9 9 2 .7 6 2 .7 5 1 6 .8 6 1 .4 6 2 3 .8 466 2 1 9 .3 0 3 .2 2 2 2 2 .5 2
6 3 .5 0 0 2 0 .0 0 0 9 .5 0 0 1 5 .1 0 0 2 .6 0 0 4 7 .2 0 0 1 0 0 1 0 0 3 5 .0 0 0
3 5 .0 0 0
1 0 0 2 0 0 7 0 0 1 .0 0 0 8 3 .3 0 0 8 0 .2 0 0
3 .6 3 2 7 1 .4 3 6 4 .7 7 1 9 .8 9 4 3 .3 1 3 .4 6 6 6 .6 7 6 6 .6 7
2 4 7 .3 9 5 5 .5 9 1 4 .4 1 4 1 .5 8 3 .0 4 5 9 .0 5 5 9 .0 5
3 5 .4 0 0 2 .2 0 0 3 7 .6 0 0 3 7 .6 0 0
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
1 3 1 .4 5666
1 7 .8 0 0
1 1 4 .6 4
1 3 .6 5 3 ,6 0
5 9 2 1 0 0 0 0 P e rio d e n fre m d e E rträ g e (K 1 ) ** + A u ß e ro rd e n tlic h e E rträ g e *** = A u ß e ro rd e n tlic h e s Ja h re s e rg e b n is
6 4 ,0 4 6 4 ,0 4 6 4 ,0 4
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
1 3 1 .5 1
1 7 .8 0 0
---
1 1 4 .6 4
,3,3,3
---
1 3 .7 1 7 ,6 4
******* = E rg e b n is n a c h IL V
1 3 1 .5 1
1 7 .8 0 0
1 1 4 .6 4
1 3 .7 1 7 ,6 4
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
1 3 1 .5 1
1 7 .8 0 0
1 1 4 .6 4
1 3 .7 1 7 ,6 4
Anschaffungs- und Herstellungskosten Zu- und Abschreibungen Buchwert
| Anfangs- stand 01.01.2024 | Zugang + | Abgang - | Umbuchungen + / - | Endstand Anfangsstand (kumuliert) 31.12.2024 01.01.2024 | Abschreibungen im Wirtschaftsjahr + | Zuschreibungen im W i r t s c h a f t s j a h r - | Abschreibungen auf die Spalte 3 - A b g ä n g e - | Endstand Endstand 31.12.2024 31.12.2024 |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| EUR | EUR | EUR | EUR | EUR EUR | EUR | EUR | EUR | EUR EUR |
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 6 | 7 | 8 | 9 | 10 11 |
| 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 | 0,00 0,00 |
| 320.251,79 2.528.316,00 | 320.251,79 0,00 2.528.316,00 295.225,00 | 70,00 | 0,00 320.251,79 295.295,00 2.233.021,00 |
Posten des Endstand
Anlagevermögens
31.12.2023 EUR
Immaterielle
I.
Vermögensgegenstände
1.Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte, sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Zwischensumme: 0,00
II. Sachanlagen
1.Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 320.251,79
2.Bebaute Grundstücke und 2.233.091,00 grundstücksgleiche Rechte 3.Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch 4.Bauten auf fremden Grund und Boden 5.Kunstgegenstände und Baudenkmäler 6.Fahrzeuge 7.Maschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 8.Anlagen im Bau Zwischensumme: 2.848.567,79 0,00 0,00 0,00 2.848.567,79 295.225,00 70,00 0,00 0,00 295.295,00 2.553.272,79 2.553.342,79
| 0,00 2.218.613,83 440.000,00 | 550.030,00 | 0,00 2.108.583,83 374.883,41 | 1) 12.851,56 | 1) 54.227,15 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2.218.613,83 | 440.000,00 | 550.030,00 | 0,00 | 2.108.583,83 374.883,41 | 12.851,56 | 54.227,15 | 0,00 | |||
| 5.067.181,62 | 440.000,00 | 550.030,00 | 0,00 | 4.957.151,62 | 670.108,41 | 12.921,56 | 54.227,15 | 0,00 | 628.802,82 | 4.328.348,80 |
III.Finanzanlagen
1.Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und 0,00 Sondervermögen 2.Wertpapiere 1.843.730,42 Zwischensumme: 1.843.730,42
G e s a m t s u m m e 4.397.073,21
- Nicht realisierte Zu- und Abschreibungen auf Wertpapiere werden über die Eigenkapital-Position "Ergebnisse aus Vermögensumschichtungen" verbucht. Entsprechend erfolgt keine erfolgswirksame Buchung; die Anpassung vollzieht sich auf Bestandskonten. Nur bei realisierten Kursgewinnen bzw. Kursverlusten erfolgt eine erfolgswirksame Verbuchung.
1.6 Georg Matthias und Karoline Klein`sche Brennmateria-
lienstiftung
1.6.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 56.575,42 Euro auf 175.575,05 Euro. Eine Übertragung aus den verfügbaren Mitteln der Kapitalerhaltungsrücklage durch den Erwerb von Finanzanlagen in das Basiskapital wurde nicht durchgeführt.
Die Veränderung des Saldos im Jahr 2024 resultierte aus der steuerlich höchstmöglichen Zuführung von 56.575,42 Euro aus dem Jahresergebnis.
Auf Grund der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage kann der Kapitalerhalt der Stiftung somit für das Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (1.622,7 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (1.530,7 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel (114,5 TEuro). Für die Stiftung wurden die Überschüsse (welche für den Kapitalerhalt und zur Ausrichtung verwendet werden) somit mit rd. 206,5 TEuro (Vorjahr 214,9 TEuro) absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand von 1.530,7 TEuro einer Rentabilität von rd. 13,5 % (Vorjahr 15,0 %) entspricht. Damit lag sie um 1,5 %-Punkte unter dem Niveau des Vorjahres.
Die im Vergleich zum Vorjahr geringere ermittelte Rentabilität resultierte im Wesentlichen aus den um 2,7 TEuro höher angefallenen Kosten des Geldverkehrs sowie der um 4,7 TEuro höheren Erstattungen für den Verwaltungsaufwand der städtischen Stiftungsverwaltung.
Damit lag die ermittelte Rentabilität der Stiftung sowohl weit über dem marktüblichen Zinssatz von 2,5 % als auch über der Steigerung des Verbraucherpreisindexes von 2,2 %.
Zweckausrichtungsrückstellung
Aus dem Jahr 2023 waren Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 118,0 TEuro vorhanden. Diese wurden vollständig ausgerichtet.
Die Stiftung erzielte Einnahmen, welche die Summe von 45.000,00 Euro überschritten. Damit war der Ausnahmetatbestand gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO für den möglichen Verzicht auf eine zeitnahe Ausrichtung nicht gegeben (Neuregelung seit 29.12.2020). Gemäß § 55 Abs.1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO waren die aus dem Vorjahr noch vorhandenen Mittel in Höhe von 2.689,23 Euro innerhalb des Jahres 2024 auszureichen, was auch umgesetzt wurde. Damit war eine aus steuerlicher Sicht zeitnahe Verwendung gewährleistet.
Neue Zweckausrichtungsrückstellungen wurden in Höhe von 68,2 TEuro gebildet, welche spätestens innerhalb des Jahres 2026 auszurichten wären. Im Vergleich zum Vorjahr wurde der Bestand an Zweckausrichtungsrückstellungen um 49,8 TEuro niedriger bilanziert.
1.6.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Georg Matthias
und Karoline Klein`sche Brennmaterialienstiftung
1.6.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A in € in €
| 1.406.567,88 | 1.411.659,62 |
|---|---|
| 0,00 477.954,19 0,00 426.825,00 0,00 0,00 51.129,19 928.613,69 0,00 928.613,69 | 0,00 477.954,19 0,00 426.825,00 0,00 0,00 51.129,19 933.705,43 0,00 933.705,43 |
| 286.104,87 | 249.532,43 |
| 0,00 6.814,62 0,00 0,00 0,00 0,00 6.814,62 279.290,25 0,00 0,00 279.290,25 | 0,00 9.397,34 0,00 0,00 0,00 0,00 9.397,34 240.135,09 0,00 0,00 240.135,09 |
| 452,70 | 603,60 |
| 1.693.125,45 | 1.661.795,65 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
- Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 3. Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch 4. Bauten auf fremden Grund und Boden 5. Kunstgegenstände und Baudenkmäler
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
SUMME DER AKTIVA
3 1 .1 2 .2 0 2
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
1 .6 2 2 .7
,9
1 .5 3 0 .6
9 ,2
I. B a s is k a p ita l
1 .4 4 7 .1
,8
1 .4 1 1 .6
9 ,6
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
7 3 9 .5
,6 ,0 ,7 ,5
7 3 9 .5
6 ,6 0 ,0 1 ,7 8 ,7
7 9 7 .6 -9 0 .0
7 9 7 .6 -1 2 5 .5
II. R ü c k la g e n
1 7 5 .5
,0
1 1 8 .9
9 ,6
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
1 7 5 .5
,0
1 1 8 .9
9 ,6
III. G e w in n
,0
0 ,0
IV . S o n d e r p o s te n
,0
0 ,0
B . R ü c k s te llu n g e n
7 0 .3
,2
1 2 2 .1
6 ,4
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h 2 . R ü c k s te llu n g e n fü r u n te rla s s e n e In s ta n d h a ltu n g 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D
tu n
6 8 .2
,9 ,0 ,3
1 1 8 .0
6 ,4 0 ,0 9 ,9
.
2 .1
4 .1
C . V e r b in d lic h k e ite n
,3
9 .0
0 ,0
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n
,0 ,0 ,3 ,0
0 ,0 0 ,0 0 ,0 0 ,0
o m e n g
m e n
e n
9 .0
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
,0
0 ,0
Anlage
S U M M E D E R P A S S IV A
1 .6 9 3 .1
,4
1 .6 6 1 .7
5 ,6
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 4
P la n a n s a tz11
2 0 2 4
R E 2 0 2 3
V g l. A n s a tz /Is t 2 0 2 4
5 4 1 2 0 1 0 0 E rb b a u z in s e n (2 3 0 ) ** + P riva tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte 5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 3 2 0 4 1 0 G ra b p fle g e 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 6 3 1 2 3 8 1 0 A u s ric h tu n g (S tiftu n g s g a b e n ) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
1 5 7 .5 0 1 5 7 .5 0 5 .3 2 2 .5 0 7 .8 3 1 6 5 .3 3
009766921045763632092114444 ,0,0,0,0,0,0,0,0,0,0,5,4,0,6,3,9,4,5,0,3,5,9,9,4,4,4,4 000000347019003391740112222 ------ - ----------
5 7 .5 0 0 5 7 .5 0 0
--
1 5 7 .5 0 1 5 7 .5 0 2 .2 1
,0,0,0 ,0,0,1,9,0,0,2,2 ,3,3,6,8,1,2,4,0,7,7,8,8,8,8 --- --
5 .3 2 9 ,0 0 2 .5 0 7 ,0 0 7 .8 3 6 ,0 0 7 .8 3 6 ,0 0 4 0 ,9 7 3 .7 5 2 ,0 4 - 3 .7 1 1 ,0 7 - 5 7 .1 4 0 ,0 0 - 4 9 .8 0 4 ,5 1 7 .3 3 5 ,4 9 - 2 .5 0 7 ,0 0 - 6 6 ,6 0 - 1 3 6 ,6 7 2 .4 3 6 ,9 3 - 1 3 .4 8 3 ,4 9 - 5 .6 4 7 ,4 9 - 8 .3 5 0 ,0 7 4 .5 2 9 ,3 4 3 7 2 ,5 0 1 3 .2 5 1 ,9 1 1 3 .2 5 1 ,9 1
2 .2 1 1 5 9 .7 1
5 7 .5 0 0 7 0 0 1 3 .7 0 0 1 4 .4 0 0 0 7 .1 5 0
1 7 .4 5 1 8 .1 1 1 6 4 .2 9 4 9 .8 0 1 1 4 .4 8 2 .5 0
1 2 .7 1 1 3 .3 6 8 8 .0 1 2 7 .1 3 1 1 5 .1 4
0 7 .1 5 0
1 0 0 6 5 0 7 5 0 2 2 .3 0 0 3 5 .2 0 0
3 .1 8 1 3 5 .7 8 2 9 .5 5 8 .3 5 2 2 .9 2 1 .0 7 3 2 .3 5 3 2 .3 5
1 2 9 .2 0 3 0 .5 1 7 .2 1 2 1 .7 2
1 8 .4 0 0 7 0 0 1 9 .1 0 0 1 9 .1 0 0
2 9 .9 0 2 9 .9 0
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
6 1 .9 0
5 4 .3 0 0
6 0 .4 1
7 .6 0 4 ,4 2
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
6 1 .9 0
5 4 .3 0 0
6 0 .4 1
7 .6 0 4 ,4 2
******* = E rg e b n is n a c h IL V
6 1 .9 0
5 4 .3 0 0
6 0 .4 1
7 .6 0 4 ,4 2
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
6 1 .9 0
5 4 .3 0 0
6 0 .4 1
7 .6 0 4 ,4 2
A nschaffungs- und H erstellungskosten Zu- und A bschreibungen B uchw ert
Posten des Anfangs- Zugang Abgang U m buchungen Endstand Anfangsstand Abschreibungen Zuschreibungen Abschreibungen Endstand Endstand Endstand
A nlageverm ögens stand (kum uliert) im im auf die Spalte 3 -
W irtschaftsjahr W i r t s c h a f t s j a h r A b g ä n g e 01.01.2024 + - + / - 31.12.2024 01.01.2024 + - - 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Im m aterielle
I.
Verm ögensgegenstände
- Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche R echte, sow ie Lizenzen an solchen R echten und W erten Zw ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
- U nbebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte 2. Bebaute G rundstücke und 426.825,00 426.825,00 426.825,00 426.825,00 grundstücksgleiche R echte 3. Infrastrukturverm ögen und Sachanlagen im G em eingebrauch 4. Bauten auf frem den G rund und Boden 5. Kunstgegenstände und 51.129,19 51.129,19 51.129,19 51.129,19 Baudenkm äler 6. Fahrzeuge 7. M aschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und G eschäftsausstattung 8. Anlagen im Bau Zw ischensum m e: 477.954,19 0,00 0,00 0,00 477.954,19 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 477.954,19 477.954,19
III.Finanzanlagen
- Verbundene U nternehm en, Beteiligungen und 0,00 0,00 0,00 0,00 Sonderverm ögen 1) 1) 2. W ertpapiere 1.149.087,39 190.000,00 225.232,00 1.113.855,39 215.381,96 1.632,00 31.772,26 185.241,70 928.613,69 933.705,43 Zw ischensum m e: 1.149.087,39 190.000,00 225.232,00 0,00 1.113.855,39 215.381,96 1.632,00 31.772,26 0,00 185.241,70 928.613,69 933.705,43
G e s a m t s u m m e 1.627.041,58 190.000,00 225.232,00 0,00 1.591.809,58 215.381,96 1.632,00 31.772,26 0,00 185.241,70 1.406.567,88 1.411.659,62
- N icht realisierte Zu- und Abschreibungen auf W ertpapiere w erden über die Eigenkapital-Position "Ergebnisse aus Verm ögensum schichtungen" verbucht. Entsprechend erfolgt keine erfolgsw irksam e Buchung; die Anpassung vollzieht sich auf Bestandskonten. N ur bei realisierten Kursgew innen bzw . Kursverlusten erfolgt eine erfolgsw irksam e Verbuchung.
1.7 Kost-Pocher’sche Stiftung
1.7.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 47.808,87 Euro auf 167.758,58 Euro.
Für das Jahr 2024 ergab die Berechnung der steuerlich höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage einen Betrag von 47.808,87 Euro. Dieser Wert wurde aus dem Jahresergebnis in voller Höhe eingestellt. Auf Grund der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage kann der Kapitalerhalt der Stiftung somit für das Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden. Eine Überführung von Mitteln der Kapitalerhaltungsrücklage in das Basiskapital wurde nicht durchgeführt.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (13.421,4 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (13.249,9 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel von 96,2 TEuro. Für die Stiftung wurde die Rentabilität (welche in den Kapitalerhalt und die Ausrichtung einfließt) somit mit 267,7 TEuro (Vorjahr 292,9 TEuro) absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand von 13.249,9 TEuro einer Rentabilität von 2,0 % (Vorjahr 2,2 %) entspricht. Die Rentabilität lag somit weitgehend auf dem Niveau des Vorjahres. Um die Rentabilität der Stiftung zu erhöhen empfiehlt Rpr, die verfügbaren Mittel aus der Kapitalerhaltungsrücklage in das Anlagevermögen zu investieren.
Zweckausrichtungsrückstellung
Die Stiftung erzielte Einnahmen, welche die Summe von 45.000,00 Euro überschritten. Damit ist der Ausnahmetatbestand gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO für den möglichen Verzicht auf eine zeitnahe Ausrichtung nicht gegeben (Neuregelung seit 29.12.2020). Gemäß § 55 Abs.1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO sind die zur Ausrichtung vorgesehenen und nicht verwendeten Mittel des Jahres 2024 innerhalb von zwei Jahren auszurichten
Aus dem Jahr 2023 waren noch Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 71,9 TEuro vorhanden. Diese wurden vollständig ausgeschüttet. Neue Zweckausrichtungsrückstellungen wurden in Höhe von 66,2 TEuro gebildet. Insgesamt hat sich der Bestand an Zweckausrichtungsrückstellungen im Vergleich zum Vorjahr um 5,7 TEuro reduziert.
Die Mittel der aus dem Vorjahr vorhandenen Zweckausrichtungsrückstellung wurden entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnah ausgereicht.
1.7.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Kost-Pocher’schen
Stiftung
1.7.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A in € in €
| 13.161.294,94 | 13.129.984,56 |
|---|---|
| 0,00 8.919.900,00 0,00 8.919.900,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 4.241.394,94 0,00 3.741.394,94 500.000,00 | |
| 411.823,27 | 241.045,33 |
| 0,00 53.834,26 0,00 5.948,88 0,00 11.744,20 36.141,18 357.989,01 0,00 0,00 357.989,01 | 0,00 65.129,21 0,00 5.948,88 0,00 11.744,20 47.436,13 175.916,12 0,00 0,00 175.916,12 |
| 83,30 | |
| 13.573.201,51 | 13.371.029,89 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
- Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 3. Infrastrukturvermögen und Sachanlagen im Gemeingebrauch 4. Bauten auf fremden Grund und Boden 5. Kunstgegenstände und Baudenkmäler 6. Fahrzeuge 7. Maschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere 3. Ausleihungen
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
SUMME DER AKTIVA
3 1 .1 2 .2 0
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
1 3 .4 2
.4
,7
1 3 .2 4 9 .9
,2
I. B a s is k a p ita l
1 3 .2 5
.6
,1
1 3 .1 2 9 .9
,5
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
1 0 .1 1
.6 .5 .7 .6
,4 ,3 ,6 ,6
1 0 .1 1 8 .6 9 6 3 .5 9 1 9 .7 1 .1 2 7 .9
,4 ,3 ,6 ,0
1 .2 5
II. R ü c k la g e n
.7
,5
1 1 9 .9
,7
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
.7
,5
1 1 9 .9
,7
III. G e w in n
,0
,0
IV . S o n d e r p o s te n
,0
,0
B . R ü c k s te llu n g e n
.7
,3
7 5 .9
,6
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h tu n 2 . R ü c k s te llu n g fü r In s ta n d h a ltu n g s v e rp flic h tu n g e n 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
g
.2
,6 ,0 ,6
7 1 .8
,7 ,0 ,8
.5
4 .1
C . V e r b in d lic h k e ite n
.0
,4
4 5 .1
,0
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n 5 . K o n to k o rre n t S ta d t N ü rn b e rg
,0 ,0 ,3 ,1 ,0
,0 ,0 ,0 ,0 ,0
m e n
e n
.9
4 5 .1
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
,0
,0
Anlage
S U M M E D E R P A S S IV A
1 3 .5 7
.2
,5
1 3 .3 7 1 .0
,8
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 4
P la n a n s a tz 2 0 2 4
R E 2 0 2 3
V---
g l. A n s a tz
/Is t 2 0 2
4--
5 4 1 2 0 1 0 0 E rb b a u z in s e n (2 3 0 ) ** + P riva tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte 5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 6 3 1 2 3 8 3 0 A u s ric h tu n g (Z u s c h u s s E in z e lp e rs /E in ri.) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 1 8 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo m s o n s t. in lä n d . B e re ic h 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
3 5 .3 8 3 5 .3 8 1 8 .5 5 1 .1 0 1 9 .6 5 5 5 .0 3 1 3 .8 4 1 3 .8 4 1 0 1 .8 5 5 .6 7 9 6 .1 7 1 .1 48
663039770540326883561667444222 ,1,1,2,0,2,4,1,1,0,1,9,0,3,8,1,1,7,6,4,5,0,6,6,9,2,2,2,1,1,1 665051115320011432740330222222 ------ - -------------
3 5 .4 0 0 3 5 .4 0 0
--
3 5 .3 8 3 5 .3 8 1 8 .0 7
,1,1,0 ,0,1,1,1,4,2,6 ,3,8,1,8,7,0,8,9,1,9,9,2
1 3 ,8 4 1 3 ,8 4 8 .5 5 3 ,2 5 1 .1 0 0 ,0 0 9 .6 5 3 ,2 5 9 .6 3 9 ,4 1 6 .2 4 7 ,1 1 6 .2 4 7 ,1 1 6 .5 0 0 ,0 5 5 .6 7 5 ,1 3 0 .8 2 4 ,9 2 1 .1 4 0 ,0 0 1 6 ,7 0 7 ,1 9 1 .1 1 6 ,1 1 8 .1 8 8 ,1 4 8 .5 4 8 ,7 3 1 .7 5 3 ,6 2 9 .2 8 5 ,4 7 2 .6 6 6 ,5 4 3 .2 2 1 ,0 0 6 .9 2 6 ,6 3 6 .9 2 6 ,6 3
1 8 .0 7 5 3 .4 6 1 5 .3 8 1 5 .3 8 5 3 .5 3 3 1 .9 9 8 5 .5 3
--
3 5 .4 0 0 7 .6 0 0 7 .6 0 0 7 5 .3 5 0
7 5 .3 5 0
1 0 0 5 5 0 6 5 0 8 3 .6 0 0 4 8 .2 0 0
1 .7 6 1 1 1 .7 8 5 6 .7 4 1 1 .7 5 8 9 .3 8 1 2 .6 6 9 .2 2 1 2 3 .0 2 1 2 3 .0 2
1 0 1 .5 5 4 8 .0 9 8 .0 1 8 8 .5 1 4 .4 2 8 .2 5 1 0 9 .2 0 1 0 9 .2 0
8 0 .1 0 0
6 .0 0 0 8 6 .1 0 0 8 6 .1 0 0
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
6 6 .2 7888
3 7 .9 0 0
6 1 .1 1
8 .3 7 7 ,9 0
5 9 2 1 0 0 0 0 P e rio d e n fre m d e E rträ g e (K 1 ) ** + A u ß e ro rd e n tlic h e E rträ g e *** = A u ß e ro rd e n tlic h e s Ja h re s e rg e b n is
8 4 ,2 2 8 4 ,2 2 8 4 ,2 2
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
6 6 .3 6
3 7 .9 0 0
---
6 1 .1 1
,2,2,2
---
8 .4 6 2 ,1 2
******* = E rg e b n is n a c h IL V
6 6 .3 6
3 7 .9 0 0
6 1 .1 1
8 .4 6 2 ,1 2
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
6 6 .3 6
3 7 .9 0 0
6 1 .1 1
8 .4 6 2 ,1 2
A nschaffungs- und H erstellungskosten Zu- und A bschreibungen B uchw ert
Posten des Anfangs- stand Z u g a n g A bgang U m buchungen Endstand Anfangsstand Abschreibungen Zuschreibungen Abschreibungen Endstand Endstand Endstand
A nlageverm ögens (kum uliert) im im auf die Spalte 3 -
W irtschaftsjahr W i r t s c h a f t s j a h r A b g ä n g e 01.01.2024 + - + / - 31.12.2024 01.01.2024 + - - 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Im m aterielle
I.
Verm ögensgegenstände
- Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche R echte, sow ie Lizenzen an solchen R echten und W erten Zw ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
- U nbebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte 2. Bebaute G rundstücke und 9.429.859,00 9.429.859,00 509.959,00 0,00 509.959,00 8.919.900,00 8.919.900,00 grundstücksgleiche R echte 3. Infrastrukturverm ögen und Sachanlagen im G em eingebrauch 4. Bauten auf frem den G rund und Boden 5. Kunstgegenstände und Baudenkm äler 6. Fahrzeuge 7. M aschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 G eschäftsausstattung 8. Anlagen im Bau Zw ischensum m e: 9.429.859,00 0,00 0,00 0,00 9.429.859,00 509.959,00 0,00 0,00 0,00 509.959,00 8.919.900,00 8.919.900,00
III.Finanzanlagen
- Verbundene U nternehm en, Beteiligungen und 0,00 0,00 Sonderverm ögen 1) 2. W ertpapiere 4.455.176,32 510.000,00 583.831,00 4.381.345,32 745.091,76 13.297,92 118.439,30 639.950,38 3.741.394,94 3.710.084,56 3. Ausleihungen 500.000,00 500.000,00 0,00 0,00 500.000,00 500.000,00 Zw ischensum m e: 4.887.102,32 510.000,00 583.831,00 0,00 4.881.345,32 891.445,26 13.297,92 118.439,30 0,00 639.950,38 4.241.394,94 4.210.084,56
G e s a m t s u m m e 14.316.961,32 510.000,00 583.831,00 0,00 14.311.204,32 1.401.404,26 13.297,92 118.439,30 0,00 1.149.909,38 13.161.294,94 13.129.984,56
- N icht realisierte Zu- und Abschreibungen auf W ertpapiere w erden über die Eigenkapital-Position "Ergebnisse aus Verm ögensum schichtungen" verbucht. Entsprechend erfolgt keine erfolgsw irksam e Buchung; die Anpassung vollzieht sich auf Bestandskonten. N ur bei realisierten Kursgew innen bzw . Kursverlusten erfolgt eine erfolgsw irksam e Verbuchung.
1.8 Fritz-Hintermayr-Stiftung
1.8.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 27.311,73 Euro auf 108.994,94 Euro.
Entsprechend § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO wurde für die Stiftung eine höchstmögliche Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage von 27.311,73 Euro ermittelt. Dieser Betrag konnte in die Kapitalerhaltungsrücklage aus dem Jahresergebnis 2024 voll eingestellt werden. Es wurde keine Zuführung in das Basiskapital durchgeführt.
Auf Grund der höchstmöglichen Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage kann der Kapitalerhalt der Stiftung für das Jahr 2024 als erwirtschaftet angesehen werden.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (3.397,9 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (3.242,9 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel (64,4 TEuro). Für die Stiftung wurde die Rentabilität somit mit 219,4 TEuro absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand des Eigenkapitals von 3.242,9 TEuro einer Rentabilität von 6,8 % entspricht. Im Vergleich zum Vorjahr (8,2 %) verschlechterte sich die Rentabilität somit um 1,4 %-Punkte.
Damit lag die ermittelte Rentabilität der Stiftung über dem Niveau des marktüblichen Zinssatzes von ca. 2,5 % und über der Steigerung des Verbraucherpreisindexes um 2,2 %.
Bei dieser Stiftung standen zum Jahresende rd. 109,0 TEuro aus der Kapitalerhaltungsrücklage zur Verfügung, welche in den liquiden Mitteln i.H.v. 205,5 TEuro bei der Stadt gebunden waren. Diese Ressource sollte durch den Erwerb von Finanzanlagen in das Basiskapital übertragen werden. Auf diesem Weg können neue Mittel für den Kapitalerhalt und die Ausrichtungen erwirtschaftet werden.
Zweckausrichtungsrückstellung
Die Stiftung erzielte Einnahmen, welche die Summe von 45.000,00 Euro überschritten. Damit ist der Ausnahmetatbestand gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO für den möglichen Verzicht auf eine zeitnahe Ausrichtung nicht gegeben (Neuregelung seit 29.12.2020).
Gemäß § 55 Abs.1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO sind zur Ausrichtung vorgesehene und nicht verwendete Mittel innerhalb von zwei Jahren auszurichten.
Aus dem Jahr 2023 waren Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 31,5 TEuro vorhanden. Diese Mittel wurden vollständig ausgeschüttet. Neue Zweckausrichtungsrückstellungen wurden in Höhe von 25,3 TEuro gebildet. Der Bestand an Zweckausrichtungsrückstellungen wurde somit um 6,2 TEuro niedriger als im Vorjahr ausgewiesen.
Die Mittel der aus dem Vorjahr vorhandenen Zweckausrichtungsrückstellung wurden somit entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnah ausgereicht.
1.8.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Fritz-Hintermayr
Stiftung
1.8.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 3 1 . 1 2.2023
A K T I V A in € in €
| 3.266.734,51 | 3.161.244,90 |
|---|---|
| 0,00 0,00 0,00 3.266.734,51 0,00 3.266.734,51 | 0,00 0,00 0,00 3.161.244,90 0,00 3.161.244,90 |
| 238.232,31 | 164.443,61 |
| 0,00 32.706,07 0,00 0,00 0,00 0,00 32.706,07 205.526,24 0,00 0,00 205.526,24 | 0,00 44.026,61 0,00 0,00 0,00 0,00 44.026,61 120.417,00 0,00 0,00 120.417,00 |
| 83,30 | 0,00 |
| 3.505.050,12 | 3.325.688,51 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
- Immaterielle Vermögensgegenstände aus geleisteten Zuwendungen
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
SUMME DER AKTIVA
3 1 .1 2 .2
3 1 .1 2 .2
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
3 .3 9
.8
6 8 ,3 9 3 .2 4
.9
2 8 ,1 1
I. B a s is k a p ita l
3 .2 8
.8
7 3 ,4 5 3 .1 6
.2
4 4 ,9 0
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
2 .7 3
.9
7 0 ,0 0 2 .7 3 0 ,0 0 8 4 ,0 3 7 0 8 0 ,5 8 -2 7
.9
7 0 ,0 0 0 ,0 0 8 4 ,0 3 0 9 ,1 3
.2 .3
.2 .0
-1 5
II. R ü c k la g e n
.9
9 4 ,9 4 8
.6
8 3 ,2 1
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
.9
9 4 ,9 4 8
.6
8 3 ,2 1
III. G e w in n (+ ) /V e r lu s t (-)
0 ,0 0
0 ,0 0
IV . S o n d e r p o s te n
0 ,0 0
0 ,0 0
B . R ü c k s te llu n g e n
.4
4 1 ,2 0 3
.0
6 0 ,4 0
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h tu n 2 . R ü c k s te llu n g fü r In s ta n d h a ltu n g s v e rp flic h tu n g e n 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
g
.3
2 0 ,4 0 3 0 ,0 0 2 0 ,8 0
.4
8 0 ,4 3 0 ,0 0 7 9 ,9 7
.1
.5
C . V e r b in d lic h k e ite n
.7
4 0 ,5 3 4
.7
0 0 ,0 0
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n 5 . K o n to k o rre n t S ta d t N ü rn b e rg
0 ,0 0 0 ,0 0 7 4 ,9 3 6 5 ,6 0 4 0 ,0 0
0 ,0 0 0 ,0 0 0 0 ,0 0 0 0 ,0 0 0 ,0 0
m e n
e n
.5
.0
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
0 ,0 0
0 ,0 0
S U M M E D E R P A S S IV A
3 .5 0
.0
5 0 ,1 2 3 .3 2
.6
8 8 ,5 1
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 4
P la n a n s a tz 2 0 2 4
R E 2 0 2 3
V g l. A n s a tz /Is t 2 0 2 4
5 1 4 8 0 0 0 0 S p e n d e n /Z u s c h ü s s e ü b rig .B e re ic h (d e z e n t.) ** + E rträ g e a u s Z u w e is u n g e n u n d Z u s c h ü s s e 5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 3 2 0 4 1 0 G ra b p fle g e 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 6 3 1 2 3 8 3 0 A u s ric h tu n g (Z u s c h u s s E in z e lp e rs /E in ri.) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
1 0 .0 0 1 0 .0 0 1 8 .8 8
005277695505233903247330666666 ,0,0,1,5,6,6,8,1,9,8,0,8,5,3,3,1,9,3,1,2,5,8,8,5,2,2,2,8,8,8 001011055734003321250776888444 ------ - ------------
1 0 .0 0 0 ,0 0 1 0 .0 0 0 ,0 0 1 8 .8 8 5 ,1 1 7 1 2 ,5 0 1 9 .5 9 7 ,6 1 2 9 .5 9 7 ,6 1 2 3 3 ,2 0 1 .7 5 9 ,1 5 - 1 .5 2 5 ,9 5 - 2 8 .3 7 5 ,8 7 - 6 .1 6 0 ,0 3 2 2 .2 1 5 ,8 4 - 7 1 2 ,5 0 - 1 6 ,7 0 4 6 ,6 7 6 4 9 ,1 3 - 2 4 .3 9 0 ,9 2 - 5 .2 0 6 ,6 9 8 .9 3 2 ,1 2 7 .2 7 4 ,2 5 2 .9 9 7 ,5 0 1 9 .2 0 3 ,8 7 1 9 .2 0 3 ,8 7
1 5 .7 2
,5 ,5,5,2,7,9,0,8,8 ,3,3,6,3,8,3,4,2,0,0,2
1 9 .5 9 2 9 .5 9
1 5 .7 2 1 5 .7 2
9 0 0 9 .1 0 0 1 0 .0 0 0 4 2 .2 0 0
1 0 .8 5 1 1 .5 2 7 0 .5 7 6 .1 6 6 4 .4 1
1 0 .2 3 1 0 .8 8 3 9 .5 5 1 5 .5 7 5 5 .1 2
4 2 .2 0 0
1 0 0 3 0 0 4 0 0 5 2 .6 0 0 5 2 .6 0 0
1 .0 4 7 6 .9 9 4 7 .3 9 8 .9 3 7 6 .1 7 8 .3 9 9 3 .5 0 9 3 .5 0
6 6 .3 4 5 0 .6 1 4 .3 7 8 2 .4 8 7 .4 9 9 4 .3 6 9 4 .3 6
6 8 .9 0 0 5 .4 0 0 7 4 .3 0 0 7 4 .3 0 0
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
4 6 .1 1888
2 1 .7 0 0
4 3 .7 4
2 4 .4 1 0 ,5 6
5 9 2 1 0 0 0 0 P e rio d e n fre m d e E rträ g e (K 1 ) ** + A u ß e ro rd e n tlic h e E rträ g e *** = A u ß e ro rd e n tlic h e s Ja h re s e rg e b n is
8 6 ,2 8 8 6 ,2 8 8 6 ,2 8
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
4 6 .1 9
2 1 .7 0 0
---
4 3 .7 4
,2,2,2
---
2 4 .4 9 6 ,8 4
******* = E rg e b n is n a c h IL V
4 6 .1 9
2 1 .7 0 0
4 3 .7 4
2 4 .4 9 6 ,8 4
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
4 6 .1 9
2 1 .7 0 0
4 3 .7 4
2 4 .4 9 6 ,8 4
A nschaffungs- und H erstellungskosten Zu- und A bschreibungen B uchw ert
Posten des Anfangs- Zugang Abgang U m buchungen Endstand Anfangsstand Abschreibungen Zuschreibungen Abschreibungen Endstand Endstand Endstand
A nlageverm ögens stand (kum uliert) im im auf die Spalte 3 -
W irtschaftsjahr W i r t s c h a f t s j a h r A b g ä n g e 01.01.2024 + - + / - 31.12.2024 01.01.2024 + - - 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R EU R
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Im m aterielle
I.
Verm ögensgegenstände
- Konzessionen, gew erbliche Schutzrechte und ähnliche 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 R echte, sow ie Lizenzen an solchen R echten und W erten Zw ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II. Sachanlagen
- U nbebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte 2. Bebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte 3. Infrastrukturverm ögen und Sachanlagen im G em eingebrauch 4. Bauten auf frem den G rund und Boden 5. Kunstgegenstände und Baudenkm äler 6. Fahrzeuge 7. M aschinen, techn. Anlagen, Betriebs- und G eschäftsausstattung 8. Anlagen im Bau Zw ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
III.Finanzanlagen
- Verbundene U nternehm en, Beteiligungen und 0,00 0,00 0,00 0,00 Sonderverm ögen 1) 1) 2. W ertpapiere 3.787.157,74 577.000,00 580.253,82 3.783.903,92 625.912,84 11.483,20 120.226,64 517.169,40 3.266.734,52 3.161.244,90 Zw ischensum m e: 3.787.157,74 577.000,00 580.253,82 0,00 3.783.903,92 625.912,84 11.483,20 120.226,64 0,00 517.169,40 3.266.734,52 3.161.244,90
G e s a m t s u m m e 3.787.157,74 577.000,00 580.253,82 0,00 3.783.903,92 625.912,84 11.483,20 120.226,64 0,00 517.169,40 3.266.734,52 3.161.244,90
- N icht realisierte Zu- und Abschreibungen auf W ertpapiere w erden über die Eigenkapital-Position "Ergebnisse aus Verm ögensum schichtungen" verbucht. Entsprechend erfolgt keine erfolgsw irksam e Buchung; die Anpassung vollzieht sich auf Bestandskonten. N ur bei realisierten Kursgew innen bzw . Kursverlusten erfolgt eine erfolgsw irksam e Verbuchung.
1.9 Johanna Sofie Wallner`sche Blinden- und Stipendien-
stiftung
1.9.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 972,15 Euro auf 13.173,23 Euro. Eine Übertragung aus den verfügbaren Mitteln der Kapitalerhaltungsrücklage in das Basiskapital wurde nicht durchgeführt.
Für das Jahr 2024 wurde entsprechend § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO für die Stiftung eine höchstmögliche Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage in Höhe von 972,15 Euro ermittelt. Dieser Betrag konnte in die Kapitalerhaltungsrücklage voll eingestellt werden.
Der Erhalt des Stiftungsvermögens kann somit für das Jahr 2024 als erwirtschaftet gewertet werden.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital 2024 (172,2 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (166,2 TEuro) zuzüglich der Ausrichtungsmittel (2,7 TEuro).
Für die Stiftung wurde die Rentabilität somit mit 8,7 TEuro absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand des Eigenkapitals von 166,2 TEuro einer Rentabilität von 5,2 % entspricht. Die Vorjahresrentabilität wurde mit 10,3 % berechnet. Im Vergleich zum Vorjahr verschlechterte sich die Rentabilität somit um 5,1 %-Punkte.
Insgesamt lag die Rentabilität der Stiftung im Berichtsjahr über dem marktüblichen Zinssatz von 2,5 % und der Steigerung des Verbraucherpreisindexes im Jahr 2024 von 2,2 %.
Zweckausrichtungsrückstellung
Die Einnahmen der Stiftung überschritten die Summe von 45.000,00 Euro nicht. Damit wäre der Ausnahmetatbestand gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO (Neuregelung seit 29.12.2020) gegeben, wonach eine zeitnahe Mittelverwendung innerhalb von zwei Folgejahren grundsätzlich nicht mehr erforderlich wird.
Die Stiftung hat die Ausrichtungsmittel jedoch trotzdem, wie in § 55 Abs.1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO vorgesehen, zeitnah ausgerichtet. Aus dem Jahr 2023 waren noch Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 2.052,38 Euro vorhanden. Diese wurden vollständig ausgereicht. Neue Zweckausrichtungsmittel wurden in Höhe von 1.141,18 Euro gebildet. Damit wurde zum Jahresendbestand 911,20 Euro weniger als der Anfangsbestand ausgewiesen.
Die Mittel der aus dem Vorjahr vorhandenen Zweckausrichtungsrückstellung wurden somit entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnah ausgereicht.
1.9.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Johanna Sofie
Wallner’schen Blinden- und Stipendienstiftung
1.9.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A in € in €
| 158.865,06 | 154.024,56 |
|---|---|
| 0,00 0,00 158.865,06 0,00 158.865,06 | 0,00 0,00 154.024,56 0,00 154.024,56 |
| 15.298,66 | 15.253,46 |
| 0,00 934,91 0,00 0,00 0,00 0,00 934,91 14.363,75 0,00 0,00 14.363,75 | 0,00 1.632,10 0,00 0,00 0,00 0,00 1.632,10 13.621,36 0,00 0,00 13.621,36 |
| 83,30 | 0,00 |
| 174.247,02 | 169.278,02 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
SUMME DER AKTIVA
3 1 .1 2 .2 0
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
1 7 2 .1
,5
1 6 6
.2
,6
I. B a s is k a p ita l
1 5 9 .0
,3
1 5 4
.0
,5
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
1 6 0 .2
,4 ,0 ,4 ,5
1 6 0
.2
,4 ,0 ,4 ,3
1 9 .4 -2 0 .6
.4 .6
-2 5
II. R ü c k la g e n
1 3 .1
,2
.2
,0
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
1 3 .1
,2
.2
,0
III. G e w in n (+ )/V e r lu s t (-)
,0
,0
1 . G e w in n /V e rlu s t lfd . H a u s h a lts ja h r
,0
,0
IV . S o n d e r p o s te n
,0
,0
B . R ü c k s te llu n g e n
1 .3
,6
.0
,3
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h tu n 2 . R ü c k s te llu n g fü r In s ta n d h a ltu n g s v e rp flic h tu n g e n 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
g
1 .1
,1 ,0 ,5
.0
,3 ,0 ,0
.0
C . V e r b in d lic h k e ite n
,8
,0
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n
,0 ,0 ,3 ,5
,0 ,0 ,0 ,0
m e n
e n
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
,0
,0
S U M M E D E R P A S S IV A
1 7 4 .2
,0
1 6 9
.2
,0
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 4
P la n a n s a tz 2 0 2 4
R E 2 0 2 32
V g l. A n s a tz /Is t 2 0 2 4
5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 6 3 1 2 3 8 1 0 A u s ric h tu n g (S tiftu n g s g a b e n ) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
1 .0 4
741166018430731325009999 ,2,5,7,7,6,6,0,2,8,5,3,0,8,2,4,1,3,4,8,8,4,4,4,4 505500000000005140550000 ---- - ---------
,1 ,1,1,5,5,0,9,9 ,3,0,3,8,7,9,9,0,8,8,0,0,0,0 - --
1 .0 4 7 ,2 5 8 4 4 ,5 0 1 .8 9 1 ,7 5 1 .8 9 1 ,7 5 1 2 6 ,6 0 - 1 2 6 ,6 0 - 1 .8 0 0 ,0 0 - 9 1 1 ,2 0 8 8 8 ,8 0 - 8 4 4 ,5 0 - 1 6 ,7 0
1 .8 9 1 .8 9
3 0 0 3 0 0 1 .8 0 0
3 .6 0
1 .4 0 1 .3 0 2 .7 0
2 .6 8
1 .8 0 0
1 0 0 1 0 0 2 0 0 2 .3 0 0 2 .3 0 0
1 .0 2 4 .1 4 2 .2 5
8 2 7 ,8 0 - 1 .8 4 3 ,2 0 - 4 8 ,5 5 7 0 3 ,1 1 1 3 2 ,3 4 1 3 5 ,4 0 9 7 0 ,8 5 9 7 0 ,8 5
3 .1 2 2 .9 2
3 .3 3
3 .2 0 0 1 0 0 3 .3 0 0 3 .3 0 0
3 .8 8
4 .2 7 4 .2 7
4 .5 2 4 .5 2
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
2 .0 1
1 .0 0 0
1 .6 0
1 .0 1 9 ,4 0
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
2 .0 1
1 .0 0 0
1 .6 0
1 .0 1 9 ,4 0
******* = E rg e b n is n a c h IL V
2 .0 1
1 .0 0 0
1 .6 0
1 .0 1 9 ,4 0
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
2 .0 1
1 .0 0 0
1 .6 0
1 .0 1 9 ,4 0
A n lag everm ö g en s stand (kum uliert) im im auf die S palte 3 -
W irtschaftsjahr W i r t s c h a f t s j a h r A b g ä n g e 01.01.2024 + - + / - 31.12.2024 01.01.2024 + - - 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Im m aterielle
I.
Verm ö g en sg eg en stän d e
K onzessionen, gew erbliche S chutzrechte und ähnliche R echte, sow ie Lizenzen an solchen R echten und W erten Z w ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II.
S ach an lag en
U nbebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte B ebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte Infrastrukturverm ögen und S achanlagen im G em eingebrauch B auten auf frem den G rund und B oden K unstgegenstände und B audenkm äler F ahrzeuge M aschinen, techn. Anlagen, B etriebs- und G eschäftsausstattung Anlagen im B au Z w ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-
6.7.
III. 1.
F in an zan lag en
Verbundene U nternehm en, B eteiligungen und 0,00 0,00 S onderverm ögen 1) 1) W ertpapiere 198.432,95 35.000,00 34.093,00 0,00 199.339,95 44.408,39 136,00 4.069,50 0,00 40.474,89 158.865,06 154.024,56 Z w ischensum m e: 198.432,95 35.000,00 34.093,00 0,00 199.339,95 44.408,39 136,00 4.069,50 0,00 40.474,89 158.865,06 154.024,56
- A n sch affu n g s- u n d H erstellu n g sko sten Z u - u n d A b sch reib u n g en B u ch w ert P o sten d es Anfangs- Z ugang Abgang U m buchungen E ndstand Anfangsstand Abschreibungen Z uschreibungen Abschreibungen E ndstand E ndstand E ndstand
G e s a m t s u m m e 198.432,95 35.000,00 34.093,00 0,00 199.339,95 44.408,39 136,00 4.069,50 0,00 40.474,89 158.865,06 154.024,56
- N icht realisierte Z u- und Abschreibungen auf W ertpapiere w erden über die E igenkapital-P osition "E rgebnisse aus Verm ögensum schichtungen" verbucht. E ntsprechend erfolgt keine erfolgsw irksam e B uchung; die Anpassung vollzieht sich auf B estandskonten. N ur bei realisierten K ursgew innen bzw . K ursverlusten erfolgt eine erfolgsw irksam e Verbuchung.
1.10 Rudolf und Berta Mathes Wohltätigkeitsstiftung
1.10.1 Feststellungen
Kapitalerhalt
Die Kapitalerhaltungsrücklage der Stiftung erhöhte sich um 1.679,90 Euro auf 34.305,65 Euro.
Für das Jahr 2024 wurde entsprechend § 62 Abs. 1 Nr. 3 AO für die Stiftung eine höchstmögliche Einstellung in die Kapitalerhaltungsrücklage in Höhe von 1.679,90 Euro ermittelt. Dieser Betrag wurde in die Kapitalerhaltungsrücklage eingestellt. Es wurde keine Zuführung in das Basiskapital durchgeführt.
Der Kapitalerhalt kann somit als erwirtschaftet angenommen werden.
Rentabilität
Das Rechnungsprüfungsamt ermittelte den erzielten Überschuss der Stiftung anhand der Differenz zwischen dem Eigenkapital per 31.12.2024 (798,4 TEuro) und dem ausgewiesenen Anfangsbestand (793,0 TEuro) zuzüglich der erwirtschafteten Ausrichtungsmittel von 14,3 TEuro. Für die Stiftung wurde die Rentabilität (welche für den Kapitalerhalt und zur Ausrichtung zu verwenden ist) somit mit 19,7 TEuro absolut berechnet, was in Relation zum Anfangsbestand des Eigenkapitals von 793,0 TEuro einer Rentabilität von 2,5 % (Vorjahr 3,9 %) entspricht. Insgesamt lag die Rentabilität der Stiftung im Berichtsjahr über dem marktüblichen Zinssatz von ca. 2,5 % und entsprach der Steigerung des Verbraucherpreisindexes von 2,2 %.
Zweckausrichtungsrückstellung
Die Einnahmen der Stiftung überschritten die Summe von 45.000,00 Euro nicht. Damit wäre der Ausnahmetatbestand gemäß § 55 Abs. 1 Nr. 5 Satz 4 AO (Neuregelung seit 29.12.2020) gegeben, wonach eine zeitnahe Mittelverwendung innerhalb von zwei Folgejahren grundsätzlich nicht mehr erforderlich wird.
Die Stiftung hat die Ausrichtungsmittel jedoch trotzdem, wie in § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO i.V.m. AEAO zu § 55 Abs. 1 Nr. 5 AO vorgesehen, zeitnah ausgerichtet. Aus dem Jahr 2023 waren noch Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 15.137,41 Euro vorhanden. Aus diesen wurden 15.000,00 Euro ausgereicht und neue Zweckausrichtungsrückstellungen in Höhe von 14.317,55 Euro gebildet. Hieraus ergab sich der neue Jahresendbestand von 14.454,96 Euro. Damit wurde zum Jahresendbestand 682,45 Euro weniger als im Anfangsbestand ausgewiesen. Ein geringer Betrag aus der Vorperiode von 137,41 Euro wurde nicht ausgereicht.
Die Mittel der aus dem Vorjahr vorhandenen Zweckausrichtungsrückstellung wurden somit entsprechend der steuerlichen Vorschriften zeitnah ausgereicht.
1.10.2 Anlagen zum Jahresabschluss 2024 der Rudolf und Berta
Mathes Wohltätigkeitsstiftung
1.10.2.1 Schlussbilanz zum 31.12.2024 (nach Ergebnisverwendung)
31.12.2024 31.12.2023
A K T I V A in € in €
| 695.487,04 | 760.342,30 |
|---|---|
| 0,00 537.321,70 0,00 537.321,70 158.165,34 0,00 158.165,34 | 0,00 545.884,70 0,00 545.884,70 214.457,60 0,00 214.457,60 |
| 136.084,17 | |
| 0,00 3.998,58 0,00 0,00 0,00 0,00 3.998,58 132.085,59 10.103,65 0,00 121.981,94 | |
| 83,30 | 0,00 |
| 831.654,51 | 836.122,72 |
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
II. Sachanlagen
- Unbebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte 2. Bebaute Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte
III. Finanzanlagen
- Verbundene Unternehmen, Beteiligungen und Sondervermögen 2. Wertpapiere
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
- Abgaben-, Gebühren-, Beitragsforderungen 2. Privatrechtl. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 3. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 4. Forderungen gegen den öffentl. Bereich und Transferleistungen 5. Sonstige Vermögensgegenstände
III. Liquide Mittel
- Kassenbestand 2. Bankguthaben 3. Kontokorrent Stadt Nürnberg
C. Aktive Rechnungsabgrenzung
SUMME DER AKTIVA
in €
in €
A . E ig e n k a p ita l
7 9 8 .4
,1
7 9 2 .9
,0
I. B a s is k a p ita l
7 6 4 .1
,5
7 6 0 .3
,3
1 . G ru n d s to c k v e rm ö g e n 2 . Z u s tiftu n g e n a b 0 1 .0 1 .2 0 0 5 3 . Z u fü h ru n g e n a u s d e r E rg e b n is rü c k la g e 4 . E rg e b n is s e a u s V e rm ö g e n s u m s c h ic h tu n g e n
7 1 5 .0
,0 ,0 ,1 ,6
7 1 5 .0
,0 ,0 ,1 ,8
7 4 .6 -2 5 .4
7 4 .6 -2 9 .2
II. R ü c k la g e n
3 4 .3
,6
3 2 .6
,7
1 . K a p ita le rh a ltu n g s rü c k la g e
3 4 .3
,6
3 2 .6
,7
III. G e w in n (+ )/V e r lu s t (-)
,0
,0
IV . S o n d e r p o s te n
,0
,0
B . R ü c k s te llu n g e n
1 4 .8
,7
2 6 .8
,4
1 . R ü c k s te llu n g e n fü r Z w e c k a u s ric h tu n g s v e rp flic h tu n 2 . R ü c k s te llu n g fü r In s ta n d h a ltu n g s v e rp flic h tu n g e n 3 . S o n s tig e R ü c k s te llu n g n . § 7 4 I S . 2 K o m m H V -D .
g
1 4 .4
,9 ,0 ,7
1 5 .1 1 0 .0 1 .7
,4 ,0 ,0
C . V e r b in d lic h k e ite n
1 8 .3
,6
1 6 .3
,2
1 . V e rb in d lic h k e ite n a u s K re d ite n 2 . V e rb in d lic h k e ite n , d ie K re d ita u fn a h m e n g le ic h k o m 3 . V e rb in d lic h k e ite n a u s L ie fe ru n g e n u n d L e is tu n g e n 4 . S o n s tig e V e rb in d lic h k e ite n 5 . K o n to k o rre n t S ta d t N ü rn b e rg
,0 ,0 ,3 ,3 ,0
,0 ,0 ,0 ,2 ,0
m e n
e n
1 8 .2
1 6 .3
D . P a s s iv e R e c h n u n g s a b g r e n z u n g
,0
,0
S U M M E D E R P A S S IV A
8 3 1 .6
,5
8 3 6 .1
,7
T e ile rg e b n is re c h n u n g
Is t 2 0 2 4
P la n a n s a tz 2 0 2 4
R E 2 0 2 3
V---
g l. A n s a tz
/Is t 2 0 2
5 4 1 2 0 0 2 0 M ie t-u n d P a c h te rträ g e a .Im m o (d e z e n t.) ** + P riva tre c h tlic h e L e is tu n g s e n tg e lte 5 5 5 0 0 0 0 0 E rträ g e a . A b g a n g v. F in a n z a n la g e n 5 5 8 3 0 0 0 0 E rtr. A u flö s ./H e ra b s e tz . R ü c k s te llu n g e n 5 5 8 3 2 0 0 0 E rtr.A u fl/H e ra b . In s ta n d h a ltu n g s rü c k s t. ** + S o n s tig e o rd e n tlic h e E rträ g e *** = O rd e n tlic h e E rträ g e 6 2 3 2 0 0 0 3 G e b ä u d e u n te rh a lt (d e z e n tra l/K 1 ) 6 2 3 2 0 1 0 3 U n te rh a lt G e b ä u d e te c h n ik (d e z e n tra l/b w ) 6 2 3 2 0 4 1 0 G ra b p fle g e 6 2 3 7 0 5 0 0 S o n s tig e r A u fw a n d G e b .-/G ru n d s tü c k s b e w . 6 2 3 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g z u r In s ta n d h a ltu n g s rü c k s t. K 5 6 2 5 2 0 1 0 0 E rs ta ttu n g e n a n d ie S tiftu n g s ve rw a ltu n g 6 2 5 5 0 0 0 0 E rs ta ttu n g e n a n ve rb . U n t./B e t./S o n d e rv. ** - A u fw e n d u n g e n S a c h - u . D ie n s tle is tu n g e n 9 4 1 0 2 0 0 0 A fA G e b ä u d e u n d G e b ä u d e e in ric h tu n g e n ** - A b s c h re ib u n g e n 6 3 1 2 3 8 1 0 A u s ric h tu n g (S tiftu n g s g a b e n ) 6 3 9 2 0 0 0 0 Z u fü h r./A u fl. R ü c k s te llu n g Z w e c k a u s ric h t ** - T ra n s fe ra u fw e n d u n g e n 6 4 2 3 0 0 0 0 G e b ü h re n 6 4 2 5 0 0 0 0 B a n k s p e s e n /G e ld ve rk e h r 6 4 9 8 0 0 0 0 Z u fü h ru n g S o n s t. R ü c k s te llu n g § 7 4 K o m m H V ** - S o n s tig e o rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = O rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n **** = E rg e b n is d e r la u fe n d e n V e rw a ltu n g s tä ti 5 7 1 2 0 0 0 0 Z in s e rträ g e G e m e in d e n /G e m e in d e ve rb ä n d e n 5 7 1 7 0 0 0 0 Z in s e rträ g e vo n K re d itin s titu te n 5 7 9 3 0 0 0 0 E rträ g e W e rtp a p ie re n d e s A n la g e ve rm ö g e n s ** + F in a n z e rträ g e *** = F in a n z e rg e b n is
6 1 .4 5 6 1 .4 5 1 .1 8 1 .4 6 1 0 .0 0 1 2 .6 4 7 4 .1 0
,8,8,5,2,0,7,5,6 ,5,9 ,8,6,5,0,0,0,4,5,2,7,0,0,1,5,1,9,5,6,6,0,4,4,1,1,3,4,4,4 -------
6 1 .1 0 0 6 1 .1 0 0
--
6 0 .2 4 6 0 .2 4
,4,4,0 ,0,0,4,1 ,8,1,0,9,1,1,0,0 ,1,1 ,6,0,6,9,5,1,9,4,5,5,0,9,9,0,0,9,9,9,9
3 5 8 ,8 4 3 5 8 ,8 4 1 .1 8 1 ,5 0 1 .4 6 7 ,2 5 0 .0 0 0 ,0 0 2 .6 4 8 ,7 5 3 .0 0 7 ,5 9 9 .2 0 8 ,3 2 1 .6 0 0 ,0 0 9 0 ,5 0 2 .4 0 7 ,9 6
1 4 .3 0 1 4 .7 5 7 5 .0 0 2 .1 3
6 1 .1 0 0 2 0 .2 0 0 1 .6 0 0 4 0 0 2 6 .3 0 0
4 8 .7 0
3 5 .7 6 1 0 .0 0 2 .5 6 2 .4 6 5 3 .2 3 8 .5 6 8 .5 6
3 .6 9 2 .6 1 5 6 .3 1 8 .5 6 8 .5 6 1 5 .0 0
3 .9 0 0 2 .6 0 0 5 5 .0 0 0 8 .6 0 0 8 .6 0 0 1 0 0
2 0 3 ,1 8 1 0 ,6 2 1 .3 1 6 ,5 8 3 7 ,0 0 3 7 ,0 0 1 4 .9 0 0 6 8 2 ,4 5 4 .2 1 7 ,5 5 1 .4 6 7 ,2 5 1 2 ,2 5
--
1 5 .0 6 1 5 .0 6
1 4 .3 1 1 .4 68
1 0 0
1 0 0 2 0 0 3 0 0 6 4 .0 0 0 2 .9 0 0
1 .7 5 8 0 .9 5 6 .8 4 2 .5 4 5 .3 0
1 .4 5 5 ,0 0 6 .9 5 2 ,1 3 3 .9 4 4 ,5 4 2 .5 4 4 ,1 9 2 .4 0 7 ,9 3 2 8 3 ,5 0 5 .2 3 5 ,6 2 5 .2 3 5 ,6 2
7 7 .1 4 2 .1 4 3 .2 0 3 .5 1
2 .9 0 0 3 0 0 3 .2 0 0 3 .2 0 0
8 .4 3 8 .4 3
7 .2 3 7 .2 3
***** = O rd e n tlic h e s J a h re se rg e b n is
1 .5 9
3 0 0
5 .0 8
1 .2 9 1 ,0 8
5 9 2 1 0 0 0 0 P e rio d e n fre m d e E rträ g e (K 1 ) ** + A u ß e ro rd e n tlic h e E rträ g e 6 9 2 1 0 0 0 0 P e rio d e n fre m d e A u fw e n d u n g e n (K 1 ) ** - A u ß e ro rd e n tlic h e A u fw e n d u n g e n *** = A u ß e ro rd e n tlic h e s Ja h re s e rg e b n is
1 .6 4 1 .6 4
1 .5 2 1 .5 2
1 .6 4 6 ,4 2 1 .6 4 6 ,4 2 3 7 6 ,1 0 3 7 6 ,1 0 1 .2 7 0 ,3 2
--
1 .2 7
****** = J a h re se rg e b n is v o r IL V
2 .8 6
3 0 0
---
6 .0 8
2 .5 6 1 ,4 0
******* = E rg e b n is n a c h IL V
2 .8 6
3 0 0
6 .0 8
2 .5 6 1 ,4 0
******** J a h re se rg e b n is n a c h E rg e b n isv o rtra g
2 .8 6
3 0 0
6 .0 8
2 .5 6 1 ,4 0
A n lag everm ö g en s stand (kum uliert) im im auf die S palte 3 -
W irtschaftsjahr W i r t s c h a f t s j a h r A b g ä n g e 01.01.2024 + - + / - 31.12.2024 01.01.2024 + - - 31.12.2024 31.12.2024 31.12.2023 E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R E U R
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12
Im m aterielle
I.
Verm ö g en sg eg en stän d e
K onzessionen, gew erbliche S chutzrechte und ähnliche R echte, sow ie Lizenzen an solchen R echten und W erten Z w ischensum m e: 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
II.
S ach an lag en
U nbebaute G rundstücke und grundstücksgleiche R echte B ebaute G rundstücke und 695.281,30 695.281,30 149.396,60 8.563,00 157.959,60 537.321,70 545.884,70 grundstücksgleiche R echte Infrastrukturverm ögen und S achanlagen im G em eingebrauch B auten auf frem den G rund und B oden K unstgegenstände und B audenkm äler F ahrzeuge M aschinen, techn. Anlagen, B etriebs- und G eschäftsausstattung Anlagen im B au Z w ischensum m e: 695.281,30 0,00 0,00 0,00 695.281,30 149.396,60 8.563,00 0,00 0,00 157.959,60 537.321,70 545.884,70
-
6.7.
III. 1.
F in an zan lag en
Verbundene U nternehm en, B eteiligungen und S onderverm ögen 1) W ertpapiere 256.035,46 20.000,00 78.912,00 197.123,46 41.577,86 1.571,26 4.191,00 38.958,12 158.165,34 214.457,60 Z w ischensum m e: 256.035,46 20.000,00 78.912,00 0,00 197.123,46 41.577,86 1.571,26 4.191,00 0,00 38.958,12 158.165,34 214.457,60
- A n sch affu n g s- u n d H erstellu n g sko sten Z u - u n d A b sch reib u n g en B u ch w ert P o sten d es Anfangs- Z ugang Abgang U m buchungen E ndstand Anfangsstand Abschreibungen Z uschreibungen Abschreibungen E ndstand E ndstand E ndstand
G e s a m t s u m m e 951.316,76 20.000,00 78.912,00 0,00 892.404,76 190.974,46 10.134,26 4.191,00 0,00 196.917,72 695.487,04 760.342,30
- N icht realisierte Z u- und Abschreibungen auf W ertpapiere w erden über die E igenkapital-P osition "E rgebnisse aus Verm ögensum schichtungen" verbucht. E ntsprechend erfolgt keine erfolgsw irksam e B uchung; die Anpassung vollzieht sich auf B estandskonten. N ur bei realisierten K ursgew innen bzw . K ursverlusten erfolgt eine erfolgsw irksam e Verbuchung.
Die Jahresabschlüsse 2024 der von der Stadt verwalteten rechtsfähigen kommunalen und kommunal verwalteten Stiftungen wurden gemäß der Art. 20 Abs. 2 BayStG i.V.m. Art. 103 und Art. 106 GO vom Rechnungsprüfungsamt geprüft.
Als Ergebnis der Prüfung kann festgestellt werden, dass die für die Wirtschaftsführung geltenden Vorschriften und Grundsätze insgesamt gesehen eingehalten wurden.
Das Rechnungsprüfungsamt empfiehlt dem Stadtrat, die o.g. Jahresabschlüsse nach Behandlung im Rechnungsprüfungsausschuss festzustellen und Entlastung gemäß Art. 20 Abs. 2 BayStG i.V.m. Art. 102 Abs. 3 GO zu erteilen.
Nürnberg, 12.05.2026
gez. Berschneider (59 63) (Unterschrift liegt elektronisch vor)
Zusammengefasstes Prüfungsergebnis Seite 47 von 47
Beratung Datum Behandlung Ziel
Rechnungsprüfungsausschuss 24.06.2026 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.07.2026 öffentlich Beschluss
Betreff:
Entlastung für die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen
Sachverhalt (kurz):
Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).
Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen die Entlastung zu erteilen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit OrgA ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Das Rechnungsprüfungsamt als Sachverständiger wird nicht operativ tätig.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Nach Durchführung der örtlichen Prüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat die Entlastung für die Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Beschlussvorschlag (StR Ö 22.07.2026):
Der Stadtrat erteilt für die mit Stadtratsbeschluss vom 22.07.2026 festgestellten Jahresabschlüsse 2024 der rechtsfähigen kommunalen Stiftungen gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.