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← Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Etat) (30.10.2025)

Tischvorlagen vom 28.10.2025

Anlage · 30.10.2025 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Boxdorf Marcus König Personal- und Organisationsausschuss Langwasser Jugendhilfeausschuss Altstadt Maxfeld Kraftshof St. Leonhard Soziales & Gesundheit Haushalt & Finanzen Schule & Bildung Kultur, Sport & Freizeit Digitalisierung & Verwaltung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des

Jugendhilfeausschusses (Etat)

30.10.2025

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Öffentliche Bekanntmachung 4 Vorlagendokumente * TOP Ö 2 Anhörung des Jugendhilfeausschusses zum Entwurf des Haushaltsplans der Stadt Nürnberg für das Jahr 2026 gemäß § 71 SGB VIII Sitzungsvorlage J/033/2025 6 2.1 Entscheidungsvorlage JHA-Etat 2026_Tischvorlage 10 2.8 Begründung Zuschüsse - ohne Art 4 Zuschüsse Tischvorlage 21 2.9 Übersicht Zuschüsse Förderbereich 2026 Tischvorlage 54

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Etat)

Sitzungszeit

Donnerstag, 30.10.2025, 15:00 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Personelle Veränderungen im Jugendhilfeausschuss Bericht

J/031/2025 Ries, Elisabeth, Referentin Jugend, Familie und Soziales

2. Anhörung des Jugendhilfeausschusses zum Entwurf des Empfehlung

Haushaltsplans der Stadt Nürnberg für das Jahr 2026 gemäß § 71 J/033/2025

SGB VIII

Ries, Elisabeth, Referentin Jugend, Familie und Soziales

3. Start ins Kita-Jahr 2025/2026 Bericht

J/034/2025 Ries, Elisabeth, Referentin Jugend, Familie und Soziales

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 25.09.2025,

öffentlicher Teil

5. Mitteilungen

6. Auflagen

BEKANNTMACHUNG DER TAGESORDNUNG

Am Donnerstag, 30.10.2025, um 15:00 Uhr findet im Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal eine

Sitzung des Jugendhilfeausschusses (Etat)

mit folgender Tagesordnung statt:

1. Personelle Veränderungen im Jugendhilfeausschuss

2. Anhörung des Jugendhilfeausschusses zum Entwurf des

Haushaltsplans der Stadt Nürnberg für das Jahr 2026 gemäß § 71

SGB VIII

3. Start ins Kita-Jahr 2025/2026

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 25.09.2025,

öffentlicher Teil

5. Mitteilungen

6. Auflagen

Stadt Nürnberg, 14.10.2025

Abbildung 1

Marcus König Oberbürgermeister

ÖÖ 22

Beschlussvorlage J/033/2025

Beratung Datum Behandlung Ziel

Jugendhilfeausschuss 30.10.2025 öffentlich Empfehlung

Betreff:

Anhörung des Jugendhilfeausschusses zum Entwurf des Haushaltsplans der Stadt

Nürnberg für das Jahr 2026 gemäß § 71 SGB VIII

Anlagen: 2.1 Entscheidungsvorlage 2.3 Inhaltsverzeichnis 2.4 Rechnungsergebnis 2024 2.5 Ausgabenübersicht Zuschuesse 2022-2024 2.6 Beschlüsse und Gutachten mit finanzieller Auswirkung 2.7 Stellenschaffungen Begründungen 2026 2.8 Begründung Zuschüsse - ohne Art 4 Zuschüsse 2.9 Arbeitsliste Zuschüsse Förderbereich 2026 2.10 Produkthaushalt 2026 Übersicht Produkte 2.11 Budgetbericht 2026 2.12 Übersicht I1 2026 2.13 MIP Gesamtübersicht Einzelmaßnahmen und Pauschalen 2.14 Auszug MIP Liste der Einzelmaßnahmen 2.15 Auszug MIP Liste der Pauschalen 2.16 Übersicht Kita-Baumaßnahmen 2025 und 2026 2.17 Produktdatenblätter J HH 2026

Sachverhalt (kurz): Gemäß § 71 Abs. 3 SGB VIII hat der Jugendhilfeausschuss ein Anhörungs- und Antragsrecht in den Angelegenheiten der Jugendhilfe.

Die Vorlage und grundsätzliche Gliederung des Haushaltsplanentwurfes wurde nach der seit 2014 geltenden Systematik des Produkthaushaltes erstellt.

Die Anträge des Jugendhilfeausschusses zu den Haushaltsberatungen des Stadtrates für 2026 sind als Verwaltungsvorschlag in der Entscheidungsvorlage zum aktuellen Stand zusammengefasst, nähere Erläuterungen siehe Beilagen.

Hinsichtlich der Stellenschaffungen wird der Abstimmungsstand (10.10.2025) mit der Verwaltung und der Stadtspitze zu den Stellenschaffungen für die Aufgabenfelder des Jugendamts (20,13 Vollkraftstellen) zum Haushalt 2026 dargestellt. Die Vorlage enthält ebenfalls die für den Personal- und Organisationsausschuss am 21.10.2025 vorgeschlagenen Änderungen zur Fortführung der befristeten Stellen.

Ein Konsolidierungspaket zum Haushalt 2026 wird derzeit zusammengestellt. Ziel der Stadtspitze ist es, dieses den Mitgliedern des Stadtrats zum Beschluss vorzulegen. Über den aktuellen Stand wird mündlich in der Sitzung berichtet.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 458.332 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 0 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv 458.332 € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die zum Beschluss vorgeschlagenen Positionen sind noch nicht im aktuellen Entwurf des Haushaltsplans 2026 (mit Ausnahme 2.2.2) bzw. im Kämmereipaket zum Haushalt 2026 eingeplant.

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von 20,13 Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die seitens J dringend benötigten Stellen wurden zur Stellenschaffung angemeldet.

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Die Angebote der Jugendhilfe richten sich an junge Menschen und Familien, unabhängig der Herkunft, Religion, sexuellen Orientierung und Behinderung.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II, Stk

DiP

Empfehlungsvorschlag: Der Jugendhilfeausschuss beantragt zum Haushalt 2026:

  1. Stellenschaffungen Der Jugendhilfeausschuss erkennt die fachliche Notwendigkeit der von der Verwaltung des Jugendamts angemeldeten Stellenbedarfe für das Haushaltsjahr 2026 an.

Der Jugendhilfeausschuss schließt sich dem Abstimmungsstand mit der Verwaltung und der Stadtspitze vom 10.10.2025 an.

2.1. Zuschüsse Der Jugendhilfeausschuss schließt sich den fachlichen Empfehlungen der Verwaltung des Jugendamts an.

Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt, die Ansätze zum Haushalt 2026 entsprechend den Anträgen / Ansätzen in der Entscheidungsvorlage zu erhöhen:

  1. Qualitative Weiterentwicklung + 108.313 € 2. Schlupfwinkel – Sleep In + 78.100 € 3. Treffpunkt e. V. KogA/TOA + 31.651 € 4a. Frühe Hilfen – Babylotsinnen (Klinik Hallerwiese) + 65.118 € 4b. Frühe Hilfen – Mobile Sprechstunde (sozial angespannte Quartiere) + 25.800 € 4c. Frühe Hilfen – Gruppenangebote (sozial angespannte Quartiere) + 20.400 €

Gesamtsumme Positionen 1- 4c + 329.382 €

2.2. Sachkosten Der Jugendhilfeausschuss empfiehlt, die Ansätze zum Haushalt 2026 entsprechend der Entscheidungsvorlage zu erhöhen:

  1. Qualitative Weiterentwicklung (kommunaler Träger) + 27.950 € 2. Tagespflege – Erhöhung Fehltage für TPP Personen + 63.000 € 3. Gruppenpäd. Angebote d. Jugendsozialarbeit (sozial angespannte Quartiere) + 10.000 € 4. Cannabis Prävention + 28.000 €

Gesamtsumme Positionen 1-3 + 128.950 €

Über die Bereitstellung der Mittel entscheidet der Stadtrat in den Haushaltsberatungen.

T I S C H V O R L A G E (Änderung sind gelb markiert) ÖÖ 22

Beilage 2.1

zur Sitzung des Jugendhilfeausschusses vom 30.10.2025 Entscheidungsvorlage

Anhörung des Jugendhilfeausschusses zum Entwurf des Haushaltsplans

der Stadt Nürnberg für das Jahr 2026 gemäß § 71 SGB VIII

Der Jugendhilfeausschuss (JHA) als Teil des Jugendamts hat die Aufgabe, die Problemlagen von jun-

gen Menschen und Familien aufzugreifen, Anregungen und Vorschläge zur Weiterentwicklung aufzu-

nehmen sowie die örtlichen Jugendhilfeangebote zu fördern und zu planen. Dieser Aufgabe kam der

Jugendhilfeausschuss in Nürnberg nach und hat zu entsprechenden Jugendhilfeplanungen und fachli-

chen Konzepten fachliche Beschlüsse gefasst sowie die Verwaltung des Jugendamts beauftragt, die

dafür notwendigen Mittel bzw. Stellen für das kommende Haushaltsjahr 2026 anzumelden.

Laut § 5 Abs. 4 Nr. 5 der Satzung für das Jugendamt der Stadt Nürnberg hat der Jugendhilfeausschuss

außerdem die Aufgabe, die Produkte des Haushaltsplans der Organisationseinheit Jugendamt vorzu-

beraten. Dies geschieht in langer Tradition im sogenannten JHA-Etat, der terminlich im Herbst vor den

Haushaltsberatungen stattfindet. In diesem Ausschuss stellt die Verwaltung des Jugendamts den Stand

der Haushaltsplanung (aktueller Stand des Haushaltsplans sowie verwaltungsinterner Verhandlungs-

stand zum Kämmereipaket) für das Folgejahr vor und listet die Positionen und Themen auf, die bis zu

diesem Zeitpunkt noch keine Berücksichtigung in der Haushaltsplanung finden konnten und welche

davon aus Sicht des Jugendamts fachlich dringend geboten wären. Die Mitglieder des JHA können

entscheiden, ob diese Positionen als Antrag an den Stadtrat zu den Haushaltsberatungen gestellt wer-

den sollen. Der Stadtrat muss sich dann mit diesen Positionen in den Haushaltsberatungen befassen

und über eine tatsächliche Bereitstellung der finanziellen Mittel und der Stellen beschließen.

Die jährliche Haushaltsplanung ist ein Prozess, der vor allem kurz vor den Haushaltsberatungen sehr

dynamisch verläuft. Zur fristgerechten Einladung zur Sitzung des JHA-Etats wird der aktuell mit Ref. I/II

abgestimmte Planungsstand versandt. Zur Ausschusssitzung werden die zwischenzeitlich abgestimm-

ten Aktualisierungen als Nachreichung bzw. als Tischvorlage eingebracht, so dass dem Ausschuss zur

Sitzung der dann aktuelle Stand vorliegt.

Überblick über die wesentlichen haushaltsrelevanten Entwicklungen im Jugendamt:

Das Positionspapier „Gute Perspektiven für Kinder, Jugendliche und Familien in Nürnberg“, das im

Jugendhilfeausschuss am 25. September 2025 beraten wurde, spannt den Bogen über die zentralen

Aufgaben und Themen, die die Kinder- und Jugendhilfe in den kommenden Jahren in Nürnberg prägen

werden. Gerade in Zeiten enger finanzieller Spielräume benennt es Kernanliegen der Kinder- und Ju-

gendhilfe und bietet Orientierung für politische Schwerpunktsetzungen in der Aushandlung der knappen

kommunalen Ressourcen.

„Sicher aufwachsen – Schutz und Chancen sichern“:

Die Sicherstellung des Kinderschutzes und die Unterstützung von jungen Menschen und Familien in

belasteten Lebenssituationen, auf die sie einen Rechtsanspruch haben, prägen maßgeblich die Aus-

weitung der Haushaltsplanansätze des Jugendamts im Jahr 2026. Im Allgemeinen Sozialdienst, in der

Koordinierenden Kinderschutzstelle, in der Amtsvormundschaft und im Kinder- und Jugendnotdienst

müssen die notwendigen personellen Ressourcen zur Verfügung gestellt, um ein mögliches Organisa-

tionsversagen zu verhindern. Und mit dem Bau des neuen Kinder- und Jugendhilfezentrums in der

Reutersbrunnenstaße fällt der Startschuss, die dringend notwendigen Räume zu schaffen.

Die Zahl der Integrationshelfer (Hilfe nach § 35a SGB VIII) hat zum Schuljahr 2025/26 einen erneuten

Höchststand erreicht. Das Jugendamt ist hier, wie auch in den Fällen, in denen für besonders heraus-

fordernde junge Menschen keine (Anschluss-)Hilfen gefunden werden, häufig Ausfallbürge für Versor-

gungslücken in anderen Aufgabenfeldern wie Eingliederungshilfe, Gesundheitshilfe/Psychiatrie oder

Schule. Hinzu kommen weiterhin dynamisch steigende Entgelte für Hilfsangebote (z.B. Fachleistungs-

stunden, Tagessätze). Um die abzusehende Ausgabenentwicklung in den Hilfen zur Erziehung zu

dämpfen, wird das Jugendamt seine Steuerungsansätze weiter schärfen und ausbauen. Trotzdem wer-

den die Ausgaben, wie in fast allen anderen Großstadtjugendämtern in Deutschland, auch 2026 noch-

mals deutlich ansteigen.

„Früh starten – Gute Bildung, Betreuung und Erziehung sichern“

Die dringend notwendige soziale Infrastruktur für Bildung, Betreuung und Erziehung wird konsequent

weiter ausgebaut, um die Teilhabe von Kindern möglichst früh zu fördern, aber auch um Eltern eine

verlässliche Betreuung und gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf anbieten zu können. Im Jahr 2026

sollen durch Bauprojekte rund 1.400 neue Plätze zur Bildung, Betreuung und Erziehung von Kindern

im Krippen-, Kindergarten- und Grundschulalter entstehen. Wie mehrfach im JHA berichtet, ist dafür

das Engagement der freien Träger unverzichtbar. Allerdings stehen die Kita-Träger finanziell stark unter

Druck. Die dringend erwartete Verbesserung der staatlichen Kita-Grundfinanzierung wird wohl nicht in

der geforderten Form kommen, und die Umsteuerung des ab 1. Januar 2026 abgeschafften Krippen-

geldes in die Kita-Strukturen wird erst mit einem Jahr Verzögerung ab 2027 den Einrichtungen zugute-

kommen. In der Folge steigen die Entgelte der Kita-Träger weiter deutlich an. Dies belastet die Eltern

und wirkt sich bereits auf sinkende Anmeldezahlen bzw. geringere Buchungszeiten aus. Und auch die

Stadt Nürnberg muss entsprechend höhere Beträge für die Kita-Gebührenübernahme aufbringen.

Die Umsetzung des Rechtsanspruchs für Grundschulkinder startet zum Schuljahr 2026/2027 mit den

ersten Klassen. Die Grundversorgung in Nürnberg ist bekanntermaßen auf einem guten Ausbauweg.

Eine besondere Herausforderung wird die künftige Umsetzung der Ferienbetreuung für die Kinder sein,

die ein schulisches Ganztagsangebot besuchen (gebundener/offener Ganztag, Mittagsbetreuung). Da-

für müssen in ersten Halbjahr 2026 die wesentlichen Weichen gestellt werden. Ab dem Schuljahr

2026/2027 stehen dann auch die Bundesmittel zur Betriebskostenförderung von Ganztagsangeboten

zur Verfügung (Anteil für die ersten Klassen).

„Stark aufwachsen – Beteiligung, Räume und Unterstützung sichern“

Die Haushaltslage erlaubt es derzeit nicht, präventive Angebote und Strukturen der Kinder- und Ju-

gendarbeit und der Jugendsozialarbeit an Schulen auszubauen. Der Fokus im Jahr 2026 liegt daher

darauf, die Strukturen und präventiven Angebote zu sichern und gut zu erhalten. Um besonders belas-

tete Sozialräume (z.B Fuggerstraße, Wörnitzstraße) gezielt zu unterstützen, werden die Ressourcen

bei freien Trägern, Verbänden und der Stadt gezielt gebündelt und moderat ergänzt (z.B. Projektmittel

für JaS oder für Angebote der Frühen Hilfen).

Bei der Partizipation von jungen Menschen soll es trotz der schwierigen Haushaltslage keine Abstriche

geben. Die Mittel des Programms Young City werden wie geplant gezielt genutzt, um auf neuen Wegen

mit jungen Menschen in Kontakt zu kommen und Mitgestaltungsmöglichkeiten anzubieten. Außerdem

wird mit einer Stellenschaffung die (Wieder-)Öffnung des Kinder- und Jugendhauses Altstadt im nächs-

ten Jahr vorbereitet.

„Effektiv und nachhaltig – eine Verwaltung die wirkt“

Das Jugendamt nutzt konsequent die technischen und organisatorischen Potentiale, um Arbeitsabläufe

möglichst effizient und damit auch kostensparend zu gestalten. Mit dem Umzug im ersten Halbjahr

2026 in das Stadthaus Q wird es auch einen deutlichen Schub in Richtung Bürgerservice geben. Aller-

dings können diese Effizienzgewinne nicht komplett die weiterhin steigenden Antragszahlen (sowohl

Kita-Gebührenübernahme als auch Unterhaltsvorschuss) kompensieren. Zusätzliche Stelle können in

der derzeitigen Haushaltslage nicht zur Verfügung gestellt werden, so dass längere Bearbeitungszeiten

und Bürgerbeschwerden nicht auszuschließen sind.

In den Budgetbereichen muss noch auf folgende Aspekte hingewiesen werden, die sich als Folge in

den Vorjahren getroffener Einsparbeschlüsse des Stadtrats ergeben. Darüber hinaus wird zur Re-

duzierung der Deckungslücke im Haushalt 2026 durch die Regierung von Mittelfranken ein weiteres

Konsolidierungspaket gefordert. Dieses befindet sich derzeit in der verwaltungsinternen Abstimmung,

die Effekte auf die Aufgabenwahrnehmung des Jugendamts sind zum Redaktionsschluss der Vorlage

noch nicht darstellbar.

Bei den Sachkosten (K1-Budget) bleibt auch weiterhin, wie bereits in den Haushalten 2022 bis 2025,

die festgelegte 10 % Kürzung (rund 700.000 € bei J) auf alle in der Dienststelle steuerbaren Ausgaben-

positionen als Belastung im Budget bestehen. Zusätzlich müssen seit 2025 nochmals 300.000 € ein-

gespart werden. Das hat zur Folge, dass bereits aus den Konsolidierungsbeschlüssen der Vorjahre

spürbar für die Kinder, Jugendlichen und Familien in Nürnberg in den pädagogischen Angeboten Ein-

schnitte wie z. B. Standardabsenkungen, Reduzierungen von Veranstaltungen, Wegfall von Ferienan-

geboten unvermeidlich werden, gleichwohl eigentlich eine Ausweitung z. B. der pädagogischen Ange-

bote erforderlich wäre.

Bei den Personalausgaben (K2-Budget) gilt ab 2025 die Vorgabe, in der Personalbewirtschaftung

6 % der Personalausgaben pro Jahr als Dienststelle einzusparen (2021 bis 2024 galt die Vorgabe von

5 %). Im Jugendamt ist nur der Kita-Bereich von dieser Regelung ausgenommen. Für das Jugendamt

bedeutet dies, dass Einsparungen in Höhe von rd. 3,8 Mio. € durch Vakanzen bzw. verzögerte

(Nach-) Besetzungen von Stellen erbracht werden müssen. An welchen konkreten Stellen bzw. in wel-

cher Form diese Kürzungen erbracht werden, kann die Dienststelle weitgehend selbst festlegen. Um

an fachlich entscheidenden und für die Kinder, Jugendlichen und Familien wichtigen Punkten die Un-

terstützung auf dem bisherigen Niveau halten zu können, werden, wie in den vergangenen Jahren,

deutliche Einschnitte an anderen Stellen im Haushalt des Jugendamts notwendig sein. Zusätzlich trägt

das Jugendamt mit einer Einsparung von rd. 22 Vollkraftstellen zur sog. Flexi-Konsolidierung bei.

Die für das Haushaltsjahr 2026 beantragten Stellenschaffungen umfassen ausschließlich absolut not-

wendige Bedarfe. Sie sind für die Sicherung des Kinderschutzes und der Kinderbetreuung, die Auf-

rechterhaltung des Dienstbetriebs sowie zur fachgerechten Umsetzung neuer gesetzlicher Aufgaben

notwendig. Auf die Erfordernisse einer angemessenen Stellenausstattung insbesondere bei den ho-

heitlichen Aufgaben des Kinderschutzes ist besonderes Augenmerk zu legen und die Organisation so

aufzustellen, dass sie diesen Aufgaben im gesetzlich vorgegebenen Maß nachkommen kann. Dies

haben Sozialreferentin und Jugendamtsleitung in der innerstädtischen Abstimmung und gegenüber der

Stadtspitze wiederholt deutlich gemacht und auf eine adäquate Ausstattung gedrungen.

Insbesondere betrifft dies die Personalbedarfe

• zur Sicherstellung des Kinderschutzes im Aufgabenbereich des ASD, im Sachgebiet Vormund-

schaft, in der Koordinierenden Kinderschutzstelle und im KJND;

• zur Umsetzung der Vorgaben der Aufsichtsbehörde im Rahmen der Betriebserlaubnis des Kinder-

und Jugendhilfezentrums (KJHZ);

Ebenfalls dringend erforderlich sind Personalbedarfe

• zur Ausbildung von Ergänzungskräften als pädagogisches Fachpersonal für Kitas und Sicherstel-

lung einer guten fachlichen und persönlichen Betreuung und Anleitung

• zur weiteren Umsetzung eines inklusiven Konzepts in städtischen Kindertageseinrichtungen und

zur Inbetriebnahme eines Familienzentrums im neuen Stadtteil Lichtenreuth;

• zur Vorbereitung der Inbetriebnahme des neuen Kinder- und Jugendhauses Altstadt und zur Siche-

rung des Jugendpartizipationsmodells laut!;

• zur Vorbereitung des Betriebs im Frontoffice als Serviceteam für Besucherinnen und Besucher im

Frontoffice des neuen Stadthaus Q im Sinne eines zukunftsfähigen und bürgernahen Dienstleis-

tungsbereiches des Jugendamts und

• im Hinblick auf die Optimierung von Organisationsstrukturen, um die Sicherstellung des Dienstbe-

triebs vor allem in den kinderschutzrelevanten Aufgabengebieten zukunftsfähig gewährleisten zu

können.

Für wenige Stellen, insbesondere auch für finanziell geförderte Aufgabenwahrnehmungen wird eine

Fristverlängerung bzw. Entfristung beantragt.

In der Vorlage ist bereits der Abstimmungsstand (10.10.2025) mit der Verwaltung und der Stadtspitze

zu den Stellenschaffungen für die Aufgabenfelder des Jugendamts (20,13 Vollkraftstellen) zum Haus-

halt 2026 dargestellt. Die Vorlage enthält ebenfalls die für den Personal- und Organisationsausschuss

am 21.10.2025 vorgeschlagenen Änderungen zur Fortführung der befristeten Stellen.

Wie in den vergangenen Jahren sollen auch dieses Jahr die Personalkostenanteile der Zuschusskos-

tenstellen der freien und freigemeinnützigen Träger und Verbände (K3-Budget), die einen ent-

sprechenden Antrag gestellt haben, erhöht werden. Für das Jahr 2026 wurde durch Ref I/II eine maxi-

male Erhöhung um 2 % vorgegeben. Personalkostensteigerungen wurden in beantragter Höhe, maxi-

mal um 2 % bereits eingeplant. Erhöhungs- und Neuanträge auf Zuschüsse wurden dieses Jahr be-

sonders restriktiv von der Verwaltung des Jugendamts geprüft. Fachlich konnte der Argumentation der

Träger und Verbände in fast allen Fällen gefolgt werden. Außerdem weisen diese wiederholt darauf

hin, dass die städtischen Zuschüsse seit Jahren nicht mit der Kostenentwicklung Schritt halten, sodass

die Finanzierungslücke angewachsen sei. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage emp-

fiehlt die Verwaltung für 2026 aber dennoch nur wenige Positionen dem Jugendhilfeausschuss zum

Beschluss.

Mit dem im Herbst 2025 gestarteten Prozess der Sozialkonferenz soll ein gemeinsames Verfahren zwi-

schen Stadtpolitik, Trägern und Stadtverwaltung etabliert werden, um ab 2027 für die zuschussfinan-

zierten Aufgabenfelder der Sozialen Arbeit und der Jugendhilfe in Nürnberg eine trag- und zukunftsfä-

hige Finanzierungsbasis unter Berücksichtigung der fachlichen Notwendigkeit und der haushalteri-

schen Möglichkeiten zu entwickeln.

Die Planansätze für das bewegliche Vermögen wurden bereits für das kommende Haushaltsjahr fest-

gelegt und liegen leicht unter dem genehmigten Betrag des Vorjahres – es konnten 44 % der Beantra-

gungen berücksichtigt werden. Der Mittelfristige Investitionsplan (MIP) enthält alle laufenden Maß-

nahmen für den Kita-Ausbau und die Weiterentwicklung der Kinder- und Jugendarbeit. Außerdem mel-

dete Ref. V den Neubau des Kinder- und Jugendhilfezentrums in der Reutersbrunnenstraße zum MIP

2026 – 2029 an.

Neben den oben beschrieben Konsolidierungsbeiträgen bei den laufenden Ausgaben (K1-Budget) und

Personalausgaben (K2-Budget) muss der Regierung von Mittelfranken noch ein weiteres umfangrei-

ches Konsolidierungspaket zum Haushalt 2026 vorgelegt werden (siehe dazu Seite 12).

Aufbau der JHA-Vorlage

Da der Haushalt des Jugendamts mit 27 Produkten, 468 Leistungen, 90 Zuschuss- und 8 Projektkostenstellen sehr umfangreich ist, werden die wesentlichen Positionen zu den Stellenschaffungen, den Zuschüssen sowie den Sachkosten in der Entscheidungsvorlage im Überblick dargestellt. Dazu werden jeweils als Beilage detaillierte Begründungen (Stellenschaffungen und Zuschüsse) bzw. Übersichten (für die Zuschüsse, MIP) vorgelegt, außerdem als Auszug aus dem aktuellen Haushaltsplanentwurf die Produktdatenblätter, das bewegliche Vermögen und der Mittelfristige Investitionsplan des Jugendamts.

Die Beilagen zur Entscheidungsvorlage gliedern sich wie folgt:

3 Inhaltsverzeichnis

4 Rückblick Rechnungsergebnis 2024

5 Ausgabenübersicht Zuschüsse 2022 bis 2024

6 Beschlüsse und Gutachten mit finanzieller Auswirkung

7 Begründungen zu Stellenschaffungen

8 Begründungen zu Zuschussanträgen

9 Übersicht 2026 zu den Zuschüssen nach Förderbereichen

10 Produkthaushalt 2026 Übersicht

11 Budgetbericht 2026

12 Bewegliches Vermögen: Übersicht bewegliches und immaterielles Vermögen

13 - 15 Mittelfristiger Investitionsplan 2026-2029

16 Übersicht Aktuelle Baumaßnahmen und Planungen des Ausbaus der Kita-Betreuungs-

plätze für 2025 und 2026

17 Produktdatenblätter 2026

  1. Stellenschaffungen

Die AdO zum Stellenplan 2026 vom 19.03.2025 gibt auch für das kommende Haushaltsjahr einen engen Rahmen für Stellenschaffungsanträge vor. Der weiterhin deutlich eingeschränkte Handlungsspielraum ermöglicht den Dienststellen daher erneut nur Stellenschaffungsanträge für die Inbetriebnahme neuer Einrichtungen insbesondere für den Ausbau der Kinderbetreuung und für Stellen, für die eine finanziellen Deckung vorliegt. Darüber hinaus sind Stellenschaffungen nur in äußerst begrenztem Umfang für unabweisbare dringliche Bedarfe möglich. Darüberhinausgehende Bedarfe sind dann durch Umorganisation und Umschichtung von Personalkapazitäten zu decken.

Die Aufstellung des Stellenplans erfolgt in Zusammenarbeit von DiP und dem Competence-Center Stel-

lenbewertung (Ref. I/II-CC-Stellenbewertung) sowie in Abstimmung mit dem Direktorium Bürgerservice,

Digitales und Recht (BDR).

Die für das Jugendamt beantragten Stellen zum Haushalt 2026 werden nach der Zuordnung zu

den Fachbereichen der Dienststelle aufgelistet:

1.1 Dringende Stellenbedarfe

Es folgen nachrichtlich:

1.2 Hebungsanträge

1.3 Stellen mit Fristvermerk: Fristverlängerung bzw. Entfristung

Aufgelistet sind die vom Jugendamt beantragten Stellenbedarfe für das Haushaltsjahr 2026 sowie der Abstimmungsstand (10.10.2025) mit der Verwaltung und der Stadtspitze zu den Stellenschaffungen zum Haushalt 2026. Die Vorlage enthält ebenfalls die für den Personal- und Organisationsausschuss am 21.10.2025 vorgeschlagenen Änderungen zur Fortführung der befristeten Stellen.

1.1 Dringende Stellenbedarfe
Nr. Produkt Bezeichnung Eingrup- pierung Antrag Umfang/ VK Aktueller Stand Abstimmungsstand 10.10.2025 VK
1 365100 365101 365200 J/B1-Kindertageseinrichtun- gen, Kinderbetreuung-Frei- stellung der Leitung im Fa- milienzentrum Lichtenreuth- Erzieher/in S8a 1,00 S8a: 0,25
2 365100 365101 365200 J/B1-Kindertageseinrichtun- gen, Kinderbetreuung-Aus- bilder/in modulare Qualifizie- rung KiPrax S11b 0,77 Anrechnung vor- handener Stellen im Stellenplan J/B1 S11b: 0,77
3 365100 365101 365200 J/B1-Kindertageseinrichtun- gen, Kinderbetreuung-Inklu- sionsfachkraft in Einrichtun- gen mit inklusivem Betreu- ungsangebot S12 2,80 S12: 2,80 Stellenvermerke: Z DV, X
4 365100 365101 365200 J/B1-Kindertageseinrichtun- gen, Kinderbetreuung- Abteilungsleiter/in S18 1,00 S18: 0,75
5 366100 J/B2-Fachstelle Internatio- nale Jugendarbeit- Sozialpädagoge/in S12 0,26 S12: 0,26 Stellenvermerke: Z, ZV, F 12/27
6 366100 J/B2-Kinder- und Jugendar- beit, Koordinierungsstelle Jugendbeteiligung laut! Sozialpädagoge/in S15 1,00 S12: 1,00 Stellenvermerk: X
7 363300 J/B3-Umsetzung SGB XIV- Sachbearbeiter/in E10 1,00 0,00
8 363900 J/B3-Koordinierende Kinder- schutzstelle, Frühe Hilfen- Sozialpädagoge/in S12 0,50 S12: 0,50 Stellenvermerk: Z ZT 19%
9 363900 J/B3-Allgemeiner Sozial- dienst (ASD), administrative Unterstützung Abteilungsleitungen- Sachbearbeiter/in E8 1,00 E8: 0,50
10 363900 J/B3-Allgemeiner Sozial- dienst (ASD), Infrastruktur neue Stadtviertel, Personalbemessung- Sozialpädagoge/in S14 2,00 S14: 1,00
11 363900 J/B3 Allgemeiner Sozial- dienst (ASD), Teilkompensa- tion von Fallarbeit der Regionalleitungen- Sozialpädagoge/in S14 3,00 S14: 3,00
12 367601 J/B3-KJND, Kooperations- stelle Kinderschutzaufga- ben- Sozialpädagoge/in S12 1,00 S12: 1,00 Stellenvermerk: Z DV
13 363500 J/B3-Amtsvormundschaft/ Amtspflegschaft, Personalbemessung- Vormund E9c A10 S12 2,00 E9c: 2,00
14 363300 J/B3-Wirtschaftliche Jugendhilfe, Organisationsentwicklung- Sachbearbeiter/in E9b 2,00 E9b: 2,00
15 367600 J/B3-Kinder- und Jugendhil- fezentrum, heilpäd. Grup- pen, Anpassung des Personalbedarfs- Erzieher/in S8b 0,95 S8b: 0,80
16 364000 J/B4-Personalabteilung, Per- sonalbemessung- Sachbearbeiter/in E8 0,50 E8: 0,50
17 364000 J/B5-Bürgerdienstleistun- gen, Frontoffice StadthausQ, Service Team- Verwaltungskraft E6 3,00 E6: 1,00
18 364000 J/D-Regionale Kommission Franken E5 E10 0,50 1,50 E5: 0,50 E10: 1,50 Stellenvermerk alle: X, Z DV
1.1 Gesamtbedarf Dringende Stellenbedarfe 25,78 20,13

Legende Stellenvermerk: X = gesperrte Stelle Z = Stelle mit Fremdmittelfinanzierung DV = Stelle mit finanzieller Deckung ZT = Stelle mit Teilfinanzierung F = Stelle mit Fristvermerk ZV = Stelle mit Deckung durch Fremdmittel

1.2 Hebungsanträge
Nr. Produkt Bezeichnung/ Stellenplan- nummer Eingrup- pierung Antrag Umfang/ VK Aktueller Stand Stand Vorlage zum POA am 21.10.2025
19 363500 520.5601 Abteilungsleiter/in A14 1,00 Kein Begutachtungsvor- schlag
20 363500 520.5611 Prozessvertre- ter/in, herausgeh. Sachbearbeiter/in A11 1,00 Kein Begutachtungsvor- schlag; Ausweisung der Stelle zum HH 2026: A11
21 363500 520.5612-520.5632 Vormund A11 3,35 Kein Begutachtungsvor- schlag
22 364000 520.6202 Sachbearbeiter/in A11 1,00 Kein Begutachtungsvor- schlag; Ausweisung der Stelle zum HH 2026: A10
1.2 Gesamtbedarf Hebungsanträge 6,35
1.3 Stellen, für die ein Fristvermerk vorliegt und deren Frist verlängert oder entfallen soll
Nr. Stellen- plan- nummer Bezeichnung Eingrup- pierung Umfang/ VK Antrag Stand Vorlage zum POA am 21.10.2025
23 520.1401- 520.1405 J/B1-Personalbonus- Verwaltungskraft E5 5,00 Fristverlängerung bis 31.12.2026 Fristverlängerung bis 31.12.2026
24 520.1010- 520.1021 J/B1-Personalbonus-päd. Fachkräfte, Kinderpfleger/innen S3 11,38 Fristverlängerung bis 31.12.2026 Fristverlängerung bis 31.12.2026
25 520.4243 J/B2-Koordinierungsstelle Jugendhilfe und Sport- Sozialpädagoge/in S15 1,00 Entfristung Entfristung
26 520.4927 520.4928 J/B3-KJSG Modellkommu- nenprojekt- Sozialpädagoge/in V erwaltungsfachkraft S15 E 7 0,50 0,42 Fristverlängerung bis 31.12.2027 Fristverlängerung bis 31.12.2027
27 520.5270 J/B3-Careleaver- Sozialpädagoge/in S12 0,70 Entfristung keine Begutachtung zum Haushalt 2026
28 520.6211 J/B4-Koordination WLAN- Anbindung Einrichtungen J E10 0,50 Fristverlängerung bis 31.12.2027 Fristverlängerung bis 31.12.2027
1.3 Gesamt Anträge Fristverlängerung /
18,58
Entfristung

2. Zuschüsse und Sachkosten

Nach Abstimmung mit Ref. II/Stadtkämmerei wurden teilweise Anpassungen, hier insb. im Zuschussbereich K3, bereits im Haushaltsplanentwurf für 2026 eingesetzt bzw. sind für die Aufnahme ins Kämmereipaket vorgesehen. Diese Positionen sind in dieser Vorlage unter „nachrichtlich“ ausgewiesen. In der Entscheidungsvorlage werden nur die Positionen aufgeführt, die seitens des Jugendhilfeausschusses in der Etat-Sitzung zum Haushalt 2026 beantragt werden sollen zu den Haushaltsberatungen.

2.1 Zuschüsse

Anträge auf Berücksichtigung künftiger Personalkostensteigerungen gemäß durchschnittlicher tariflicher Steigerung sind in den Haushaltsplanentwurf 2026 bereits eingearbeitet. Ref. I/II ermittelte für 2026 eine durchschnittliche tarifliche Erhöhung von 2%. Erhöhungs- und Neuanträge auf Zuschüsse wurden dieses Jahr besonders restriktiv von der Verwaltung des Jugendamts geprüft. Fachlich konnte der Argumentation der Träger und Verbände in fast allen Fällen gefolgt werden. Vor dem Hintergrund der angespannten Haushaltslage empfiehlt die Verwaltung für 2026 aber nur wenige Positionen dem Jugendhilfeausschuss zum Beschluss. Die Gesamtübersicht aller Zuschüsse nach Förderbereichen des Geschäftsbereichs Ref. V ist in der Beilage 9 aufgeführt. Die Anträge zur Beschlussfassung für den JHA-Etat sind noch nicht im Haushaltsplan 2026 enthalten.

Nr. Produkt Kostenstelle Bezeichnung Beschlussvorschlag Veränderung
JHA zum Haushalt zum Planentwurf
2026 2026
1 365300 Z365300013 Qualitative Weiterentwick- lung 2.549.013 € 108.313 €
2 367601 Z367601001 Schlupfwinkel e.V. – Sleep In 501.800 € 78.100 €
3 363900 Z363900008 Treffpunkt e. V. – KogA, TOA 400.951 € 31.651 €
4a 363900 Z363900012 Frühe Hilfen – Babylotsin- nen (Klinik Hallerwiese) 683.818 € 65.118 €
4b 363900 Z363900012 Frühe Hilfen – Mobile 25.800 €
Sprechstunde (sozial ange-
spannte Quartiere)
4c 363900 Z363900012 Frühe Hilfen – Gruppenan- 20.400 €
gebote (sozial angespannte
Quartiere)
Gesamt Beschlussvorschlag Zuschüsse + 329.382 €

1

2

3

4a

4b

4c

2.2 Sachkosten K1 Budget

Für folgende fachliche Beschlüsse bzw. Gutachten des JHA im Zeitraum 11/2024 bis 9/2025 (s. Übersicht der Beschlüsse mit finanziellen Auswirkungen Beilage 6) bzw. Abstimmung im Rahmen der Haushaltsplanung konnte bisher noch keine Berücksichtigung der Bedarfe in der Haushaltsplanung für 2026 erfolgen bzw. wird derzeit die Aufnahme ins Kämmereipaket zum Haushalt 2026 noch geprüft:

Nr. Produkt Leistung/ Kostenstelle Bezeichnung Beschlussvorschlag Veränderung
JHA zum Haushalt zum Haushalts-
2025 planentwurf 2026
1 versch. versch. Qualitative Weiterentwick- lung (kommunaler Träger)1 378.240 € + 27.950 €
2 365400 L365400001 Tagespflege – Erhöhung Fehltage für TP Personen2 8.876.200 € + 63.000 €
3 363100 versch. Gruppenpäd. Angebote der Jugendsozialarbeit in sozial angespannten Quartieren 112.304 € + 10.000 €
Zur Cannabis Prävention wurde bereits im gem. JHA/SchulA am 20.06.2024 sowie im JHA-ETAT am
24.10.2024 aufgrund der neuen gesetzlichen Vorgaben ein fachlicher Beschluss gefasst und zum Haushalt
2025 die dafür notwendige Stelle geschaffen, jedoch nicht die dazugehörigen Sachmittel bereitgestellt.
Diese Position wurde erneut von J zum Haushalt 2026 angemeldet, sie konnte bisher aber weder im Haus-
haltsplan noch über das Kämmereipaket zum Haushalt 2026 berücksichtigt werden.
4 363101 Aufwand Cannabis Prävention 28.000 € +28.000 €
Gesamt Beschlussvorschlag Sachkosten +128.950 €

Leistung/

Kostenstelle

4

+128.950 €

2.3 Investitionen: Mittelfristiger Investitionsplan 2026-2029

Der Entwurf des Mittelfristigen Investitionsplans 2026 – 2029 (MIP 2026 – 2029) weist für Maßnahmen
des Referats für Jugend, Familie und Soziales, die fast vollständig Maßnahmen des Jugendamts sind,
insgesamt ein Volumen von 48,9 Mio. EUR aus3 (entspricht rd. 8 % am Gesamtvolumen des MIP 2026
– 2029). Die Einbringung neuer Maßnahmen wird seitens des Finanzreferats über die Einbringung des
Haushalts zu den Stadtratsberatungen erfolgen.
Angemeldet zum MIP 2026 - 2029 wurden seitens des Geschäftsbereichs Ref. V folgende Maßnahmen
des Jugendamtes:
➢ Reutersbrunnenstraße 34, Neubau Kinder- und Jugendnotdienst (KJND) und Kinder-
und Jugendhilfezentrum (KJHZ) mit Generalsanierung des Bestandsgebäudes und Teil-
abriss (Projekt-Freeze im Juli 2025 erhalten)
➢ Saarbrückener Str. 26, Generalsanierung und Erweiterung der Kita (Projekt-Freeze für
Oktober 2025 geplant)
➢ Grünewaldstraße 18 a, Sanierung (Projekt-Freeze für Oktober 2025 geplant).
Ein Konsolidierungspaket zum Haushalt 2026 wird derzeit zusammengestellt. Ziel
der Stadtspitze ist es, dieses den Mitgliedern des Stadtrats zum Beschluss vor-
zulegen. Über den aktuellen Stand wird mündlich in der Sitzung berichtet.

1 s. JHA Vorlage TOP 3 vom 25.09.2025 sowie Beilage 6 der Vorlage – Liste der Beschlüsse finanzielle Auswirkungen 2 s. JHA Vorlage TOP 4 vom 25.09.2025 sowie Beilage 6 der Vorlage – Liste der Beschlüsse finanzielle Auswirkungen, bereits im Haushaltsplanentwurf 2026 enthalten. 3 daneben sind noch weitere Baumaßnahmen Grundschule mit Betreuung (Kombi oder Hort in versch. Schnittstellenprojekten) im Mittelansatz des Schulbereiches (rund 214,5 Mio. bei Ref. IV) enthalten.

ÖÖ 22

2.8 Begründungen Zuschüsse

Nachfolgend werden die Zuschussanträge zum Haushalt 2026 erläutert. Die Nummerierung der folgenden Begründungen orientiert sich an der Gesamtübersicht aller Zuschüsse nach Förderbereichen des Geschäftsbereichs Ref. V (Beilage 9). Die nachfolgenden Begründungen können folgenden Kategorien zugeordnet werden:

Erhöhungs- bzw. Änderungsanträge

zum JHA Etat mit fachlicher Empfehlung des J zum Haushalt 2026: Hierunter fallen alle Positionen, für die Erhöhungs- oder Änderungsanträge vorliegen und für die nach fachlicher Prüfung des Jugendamtes dem Jugendhilfeausschuss eine Erhöhung zum Haushalt 2026 als Empfehlung vorgeschlagen wird.

Erhöhungs-bzw. Änderungsanträge

nachrichtlich – als Vorschlag zum Kämmereipaket zum Haushalt 2026

Einige Zuschusspositionen wurden bereits final mit der Kämmerei abgestimmt und werden ins Kämmereipaket mitaufgenommen.

Erhöhungs-bzw. Änderungsanträge

nachrichtlich – bereits im Haushaltsplanentwurf 2026

Hierunter fallen Zuschusspositionen, für die bereits im Haushaltsplanentwurf künftige Personalkostensteigerungen eingearbeitet sind. Ref. I/II ermittelte für 2026 eine durchschnittliche tarifliche Erhöhung von bis zu 2 %. Eine Steigerung des Zuschusses kann jedoch jeweils nur in Höhe der lt. Antrag nachgewiesenen geplanten Personalkostensteigerung vorgenommen werden. Die Personalkostenanteile der Zuschüsse wurden bereits im Haushaltsplanentwurf für 2026 gesteigert, eine gesonderte Beschlussfassung im JHA Etat ist daher nicht erforderlich. Der zu steigernde Personalkostenanteil wird auf Grundlage des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ermittelt, dieses Verfahren wurde bereits im Jahr 2025 angewandt und nun fortgesetzt. Außerdem wurden weitere vertraglich bedingte Anpassungen sowie einzeln nachgewiesene und dringend erforderliche Anpassungen fachlich vom Jugendamt begutachtet und Anpassungen über die 2 % PK-Steigerung hinaus bereits im Haushaltsplan berücksichtigt.

nachrichtlich – keine Veränderung zum Haushalt 2026

Hierunter fallen Positionen, für die die Verwaltung des Jugendamts keine weiteren Erhöhungen befürwortet bzw. sich aufgrund Antragstellung die Werte unverändert zum Haushalt 2025 eingeplant sind.

Mietzuschüsse bzw. interne Verrechnungen (Art 4 Zuschüsse) sowie die Betriebskostenförderungen Kitas freier Träger gem. BayKiBiG bzw. Förderkonzept oder Instandhaltungspauschalen gem. Betriebsträgerverträgen wurden nicht in die Begründungsvorlage aufgenommen. Die Werte sind aus der Zuschussliste (Beilage 9) ersichtlich, haben aber keine Nummerierung.

Erläuterungen zu den einzelnen Positionen:

Kreisjugendring – Geschäftsstelle gem. Grundlagenvertrag (Art 1)

Z366200001

Gefördert wird die Tätigkeit der Geschäftsstelle des Kreisjugendrings Nürnberg Stadt inkl. der Betrieb der Einrichtungen Luise - The Cultfactory und Kinder- und Jugendhaus Quibble. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan sowie anteilig Betriebs- und Sachkosten gefördert.

Der KJR beantragt eine Erhöhung des Jahresbudgets für die Geschäftsstelle gem. Grundlagenvertrag um insgesamt rd. 76.200 € im Vergleich zum Vorjahr. Begründet wird dies durch Personalkostensteigerungen für Stellen im Stellenplan aufgrund tariflicher Steigerung und Stufenaufstiegen (+54.000 €). Zudem werden Erhöhungen für Sachkosten für Energie- und Heizkosten, Ausbau und Erneuerung der IT Infrastruktur (insbesondere in den Einrichtungen), Honorare und für die Einführung der digitalen Personalakte beantragt. Lt. Vertrag ist der Zuschuss um die ausgewiesenen Personalkostensteigerungen anzupassen, unabweisbare Sachkostensteigerungen können zudem gewährt werden. Das Jugendamt schlägt die Erhöhung des Zuschusses für unabweisbare Sachkosten für Energie- und Heizkosten, Honorare sowie die Einführung der digitalen Personalakte vor (+10.400 €). Weitere Erhöhungen für Sachkosten können aufgrund der Haushaltslage nicht vorgenommen werden und werden daher nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
1.818.400 € 1.882.800 € 64.400 €

Nr. 02 nachrichtlich - Keine Veränderung

Kreisjugendring – Juleica

Z366200001

Gefördert werden Sach- und Honorarkosten für Projekte von Jugendorganisationen, welche über den Kreisjugendring im Rahmen von „Einfach machen!“ niederschwellig abgerufen werden können.

Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 8.500 €.

Kreisjugendring – Burg Hoheneck (Art 1)

Z366200002

Gefördert wird der Betrieb der Jugendbildungsstätte Burg Hoheneck. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan sowie Betriebs- und Sachkosten gefördert.

Der Träger beantragt die Erhöhung des Zuschusses für Personalkostensteigerungen i. H. v. 29.000 € für Stellen lt. Stellenplan begründet durch tarifliche Steigerung und Stufenaufstiege. Zudem werden Erhöhungen für Sachkosten für Energie- und Heizkosten, Reinigung, Honorare und die Einführung der digitalen Personalakte und weitere Sachkostensteigerungen beantragt (+25.00 €). Lt. Vertrag ist der Zuschuss um die ausgewiesenen Personalkostensteigerungen anzupassen, unabweisbare Sachkostensteigerungen können zudem gewährt werden. Das Jugendamt schlägt die Erhöhung des Zuschusses für unabweisbare Sachkosten für Energie- und Heizkosten, Honorare sowie die Einführung der digitalen Personalakte vor (analog zu Nr. 01). Der Anteil der Stadt Nürnberg am Zuschussbedarf wird gemäß Aufteilung mit dem Bezirk Mittelfranken in Höhe von 45,13 % geplant (Erhöhung insgesamt um 21.888 €)

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
291.354 € 313.242 € 21.888 €

Kreisjugendring – K4 Jugendinfo (Art 1)

Z366200004

Gefördert wird eine Verwaltungsstelle im Umfang von 19,5 Wochenarbeitsstunden EGr. 6 TVöD zum Betrieb der Jugendinformation in der Klaragasse 3. Gem. Grundlagenvertrag werden die Personalkosten lt. Stellenplan gefördert.

Es werden 1.100 € Personalkostensteigerungen für die Stellen im Stellenplan beantragt. Diese sind gem. Vertrag zu gewähren.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
31.900 € 33.000 € 1.100 €

Nr. 05 nachrichtlich – bereits im Kämmereipaket enthalten

Kreisjugendring – Pädagogik rund um das Dokuzentrum (Art 1)

Z366200003

Gefördert werden gem. Grundlagenvertrag bzw. Ergänzungsvertrag (2014) anteilig die Personal-, Sach- und Betriebskosten im Projekt Doku Päd – Pädagogik rund ums Dokumentationszentrum. Doku Päd bietet außerschulische politische Bildungsarbeit und bezieht hierbei historisches Lernen und Verstehen sowie Lernen für Gegenwart und Zukunft (demokratische Werteerziehung) mit ein. Das Projekt wird zudem durch den Bezirk sowie den Bay. Jugendring gefördert.

Der KJR beantragt die Erhöhung für Personalkostensteigerungen aufgrund tariflicher Steigerung und Stufenaufstiegen gem. Vertrag (+7.600 €). Zudem wird die Aufstockung der Personalressourcen für zusätzliche Verwaltungsstunden in EGr. E5 und 15 Stunden für eine pädagogische Fachkraft in EGr. S11b beantragt (+18.900 €). Die Aufstockung entspricht dem im JHA vom 20.02.2025 vorgestellten Konzept. Die Aufstockung wird fachlich unterstützt, jedoch aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht befürwortet. Eine weitere Erhöhung um 10.860 € wird durch die Anpassung der Index Miete durch den Vermieter für die Räume in der Dutzendteichstr. 24 beantragt. Lt. Grundlagenvertrag bzw. Ergänzungsvertrag (2014) zur Finanzierung von Doku Päd ist die Stadt verpflichtet, einen Anteil von 35% an den Personal- und Sachkosten zu erbringen. Eine Erhöhung des Zu- .

ist bereits im Kämmereipaket berücksichtigt
HH Plan- Kämmereipa- ket 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
ansatz
2025
139.947 € 139.947 € 151.347 € 11.400 €
Kämmereipa-
ket 2026
Veränderung
zum Haus-
haltsjahr 2025

KJR – Förderung der Verbandsarbeit (Art 5)

Z366200005

Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz die Mitgliedsverbände des Kreisjugendrings gefördert. Die Zuschüsse werden für hauptamtliche päd. Fachkräfte, Mietkosten, Kulturprojekte, die Anschaffung von Zelten und die Grundförderung aller Verbände bewilligt. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing-Stelle).

Der Kreisjugendring beantragt die Erhöhung des Zuschusses um die tarifliche Steigerung für die Bezuschussung des festangestellten Personals der 5 großen Verbände sowie die Erhöhung der Grundförderung für die Verbände der Kategorien I und II um 12,5% im Vergleich zum Vorjahr (+17.180 €). In den Jahren 2023 – 2025 erfolgte eine

schrittweise Erhöhung der Kategorien VI – III um jeweils 25%, hiermit sollten insbesondere kleine Verbände und Gruppen in der ehrenamtlichen Jugendarbeit gestärkt werden. Eine weitere Erhöhung für die großen Verbände der Kategorie I und II wird derzeit aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht befürwortet. Die Anpassung der Personalkosten gem. der pauschalen Steigerung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
655.400 € 661.700 € 6.300 €

Nr. 07 nachrichtlich – Keine Veränderung

Ring politischer Jugend

Z366200029

Gefördert wird die politische Jugendarbeit der Jugendverbände der politischen Parteien. Es werden ausschließlich Sachkosten zur Durchführung von Veranstaltungen oder Öffentlichkeitsarbeit bezuschusst, keine Personalkosten.

Bisher werden über diesen Ansatz die Junge Union (CSU) und die Jusos (SPD) gefördert (jeweils 4.500 €). Für das Jahr 2026 hat die Grüne Jugend (Bündnis 90/die Grünen) ebenfalls einen Antrag auf Förderung der Sachkosten für Aktivitäten der politischen Jugendarbeit in gleicher Höhe gestellt. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage schlägt das Jugendamt vor, dass sich künftig die drei Jugendorganisationen die Mittel teilen und somit jede 3.000 € erhält.

Nr. 08 nachrichtlich - Keine Veränderung

KJR – Internationale Jugendfahrten (Art 5)

Z366200031

Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz Internationale Jugendaustauschmaßnahmen sowie Betreuungskräfte bei Ferienfahrten bezuschusst. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing- Stelle).

Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 51.100 €.

KJR – Offene Kinder- und Jugendarbeit (Art 5)

Z366200028

Im Rahmen der Richtlinien zur Förderung der Nürnberger Jugendverbände durch die Stadt Nürnberg werden über diesen Ansatz Kinder- und Jugendhäuser sowie offene Angebote der Kinder- und Jugendarbeit der Mitgliedsverbände des Kreisjugendrings gefördert. Es werden bis zu 80% der Betriebs- und Personalkosten der Einrichtungen mit hauptamtlichem Personal gefördert, kleine, ehrenamtlich organisierte Angebote werden mit 1.500 € bzw. 2.600 € (abhängig von der Größe) gefördert. Die Verteilung erfolgt jährlich in enger Abstimmung zwischen Jugendamt und Kreisjugendring (Clearing Stelle).

Der Kreisjugendring beantragt zusätzlich zur pauschalen Personalkostensteigerung die Erhöhung für das Stadtteilhaus Leo (Offene Behindertenarbeit und Angebote für alle Kinder, Jugendliche und für Erwachsene, EJN, +18.000 €) sowie die Aufnahme der Angebote in der „Jugendetage in Kraftshof“ und des „Jugendkellers in Boxdorf“ im Rahmen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit der Evangelischen Kirchengemeinden im Knoblauchsland (evang. Kirchengemeinde Nürnberg St. Georg/Zum Guten Hirten, +23.896 €) in das Förderkonzept.

Der Zuschuss für das Stadteilhaus Leo ist im Förderkonzept bisher auf 12.000 € gedeckelt, jedoch aufgrund von Kostensteigerungen für Personal- und Sachkosten lt. Träger nicht mehr ausreichend. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann eine Erhöhung derzeit nicht vorgeschlagen werden.

Die Förderung für die Angebote Kraftshof/Boxdorf wird fachlich stark befürwortet, da sie dazu beiträgt, die entsprechend der Jugendhilfeplanung notwendigen Angebote der Offenen Kinder- und Jugendarbeit in den Stadtteilen zu erhalten. Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann die Erhöhung derzeit nicht vorgeschlagen werden.

Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres für die Einrichtungen mit hauptamtlichem Personal ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
277.702 € 280.000 € 2.298 €

Nr. 10 nachrichtlich bereits im Haushaltsplanentwurf

EJN – Kinder- und Jugendhaus Mammutgelände (Art 5)

Z366200011

Es werden anteilig Betriebs- und Personalkosten des Kinder- und Jugendhauses Mammut, Schoppershofstr. 23, gefördert.

Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um 32.199 € begründet durch tarifliche Steigerung und Stufenaufstiege. Im Vergleich zum Antrag für das Jahr 2025 werden die Sachkosten geringer geplant. Das Jugendamt schlägt die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vor. Jedoch muss der Sachkostenanteil anteilig gem. der prozentualen Veränderung im Planvergleich reduziert werden.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
297.139 € 297.700 € 561 €

Nr. 11 nachrichtlich bereits im Haushaltsplanentwurf

EJN – Kinder- und Jugendhaus NOB (Saalefelder Str. 14) (Art 5)

Z366200012

Es werden anteilig Betriebs- und Personalkosten des Kinder- und Jugendhaus Nordostbahnhof (NOB), Saalfelder Str. 14, gefördert.

Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um 41.558 € begründet durch tarifliche Steigerung und Stufenaufstiege. Das Jugendamt schlägt die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vor.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
303.572 € 307.600 € 4.028 €

Nr. 12 nachrichtlich - Keine Veränderung

Integratives Kinder- und Jugendhaus Leo – offene Behindertenarbeit

Mietzuschuss

Z366200022

Gefördert werden anteilig die Mietkosten des KJH Leo in der Kreutzerstr. 5

Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 11.500 €.

Nr. 13 nachrichtlich bereits im Kämmereipaket

Lebenshilfe e. V. – Personalkosten BUNI (Art 5)

Z366200036

Gefördert werden die Personalkosten für die Leitung der BUNI-Kultur – und Freizeittreff, Bertolt-Brecht-Str. 6.

Der Träger beantragte für 2025 die Förderung der tatsächlich anfallenden Personalkosten für die Leitung. Fälschlicherweise wurde hier in der Berechnung nur das Arbeitnehmer brutto angegeben, es wurde ein Zuschuss i. H. v. v. 65.400 € bewilligt; tatsächlich fallen für die Mitarbeiterin im Jahr 2025 72.948,93 € (Arbeitgeber brutto) an. Das Jugendamt schlägt vor, den Ansatz daher in 2026 auf Basis der korrigierten Berechnung und der pauschalen tariflichen Steigerung zu erhöhen. Die Erhöhung wurde im Kämmereipaket berücksichtigt.

HH Plan- ansatz 2025 Kämmerei- paket 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
65.400 € 74.408 € 9.008 €

Nr. 14 nachrichtlich - Keine Veränderung

versch. Träger – Aktivspielplätze Betriebskostenzuschuss (Art 5)

Z366200020

Gefördert werden Betriebskosten der Aktiv- und Bauspielplätze in freier Trägerschaft, die nach dem Nürnberger Modell von einem freien Träger betrieben werden, das pädagogische Personal jedoch von der Stadt gestellt wird. Insgesamt gibt es aktuell 7 Aktivspielplätze in diesem Modell, alle Träger erhalten einheitlich eine Pauschale für Betriebskosten.

Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 159.100 €. Eine Erhöhung der Betriebskostenpauschale pro Aktivspielplatz wurde im Jahr 2025 vorgenommen.

Nr. 15 nachrichtlich bereits im Haushaltsplanentwurf

versch. Träger – Aktivspielplätze Personalkostenzuschuss und Betriebskostenzu-

schuss (Art 5)

Z366200021

Gefördert werden Personal- und Betriebskosten der Aktiv- und Bauspielplätze in freier Trägerschaft. Aktuell gibt es 7 Aktivspielplätze freier Träger, die eigenes pädagogisches Personal einsetzen. Alle Träger erhalten einheitlich eine Pauschale für Personal- und Betriebskosten (wie bei Nr. 14).

Die Träger der Aktivspielplätze beantragen eine Erhöhung aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Das Jugendamt schlägt die Erhöhung der Pauschale für Personalkosten anhand der pauschalen tariflichen Steigerung vor, der Zuschuss für Betriebskosten soll nicht erhöht werden (siehe Nr. 14).

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
918.579 € 933.700 € 15.121 €

Fanprojekt e.V. – Fanbetreuung (Art 5)

Z366200030

Das Fanprojekt Nürnberg ist eine unabhängige Einrichtung der Jugendhilfe und macht aufsuchende und offene Jugendsozialarbeit. Die Angebote des Fanprojektes richten sich an jugendliche Fans des 1.FC Nürnberg im Alter von 14 bis 27 Jahren und arbeiten nach dem Nationalen Konzept Sport und Sicherheit. Gefördert werden anteilig Personal- und Betriebskosten, die Förderung erfolgt zu gleichen Teilen durch die Stadt Nürnberg, das StMAS sowie die Deutsche Fußball Liga.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 2.250 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten. Die pauschale Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist im Haushaltsplan bereits enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
70.000 € 71.200 € 1.200 €

Medienzentrum Parabol e. V. (Art 5)

Z366200024

Unterstützung und Förderung der Medienkompetenz Jugendlicher durch das Medienzentrum Parabol als übergreifende Institution (zentrale medienpädagogische Fachstelle). Beratung, Projektentwicklung und –durchführung, Serviceleistungen, Fortbildungen, Kurse, offene Angebote, Veranstaltungen. Gefördert werden anteilig die laufenden Personal- und Sachkosten. Der Träger wird zudem durch die Jugendringe, die Bayerische Landeszentrale für neue Medien und andere Kooperationspartner gefördert.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 15.051 € begründet durch Tarifsteigerungen und Stundenaufstockungen im Projekt Demokratiebildung sowie allg. Kostensteigerungen für Projekte und Aktivitäten. Das Jugendamt schlägt die pauschale Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vor, diese ist im Haushaltsplan bereits enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
350.150 € 355.000 € 4.850 €

Musikzentrale e.V. (Art 5)

Z366200023

Unterstützung und Förderung der lokalen (Jugend-)Musikszene durch die Musikzentrale als übergreifender Verein. Förderung für junge MusikerInnen, neue Bands, Vermietung von Proberäumen, Durchführung von Veranstaltungen, Zurverfügungstellung von Equipment, Fahrzeugen, Know-How etc. Gefördert werden anteilig die laufenden Personal- und Betriebskosten. Der Träger wird zudem über das Zentrum Bayern Familie und Soziales, die Stadtteilkoordination der Stadt Nürnberg sowie über das Kulturreferat gefördert.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 62.798 € begründet durch die weitere Angleichung der Gehälter auf das branchenübliche Niveau für alle Mitarbeitenden sowie insgesamt steigende Sachkosten in allen Bereichen, insbesondere für Veranstaltungen. Zudem fallen aufgrund von baulichen Mängeln in den Bandproberäumen Jakobstorbunker und Dianastr. voraussichtlich Einnahmen aus der Vermietung dauerhaft weg bzw. müssen durch Mietminderungen geringer geplant werden. Mit Beschluss für das Jahr 2025 wurde eine Erhöhung des Zuschusses um 105.789 € vorgenommen. Das Jugendamt schlägt für das Jahr 2026 die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vor, diese ist be-

reits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung bzw. Anpassung des Personalkostenanteils am Zuschuss kann aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen werden.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
263.284 € 267.000 € 3.716 €

Nr. 19 nachrichtlich - Keine Veränderung

AWO - Friedensflotte

Z366200034

Seit 1994 segelt die „Friedensflotte Mirno More“ einmal pro Jahr in der Adria. An Bord sind Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene aus vielen europäischen Ländern. Jedes Jahr im September sticht die Friedensflotte Mirno More vor der kroatischen Küste in See. Seit 2009 sind auch Nürnberger Kinder und Jugendliche dabei. Gefördert werden anteilig die erforderlichen Sachkosten.

Planansatz unverändert zum Vorjahr in Höhe von 14.000 €.

Partizipation „laut“ (Art 5)

Medienzentrum Parabol und Kreisjugendring

Z366200035

Förderung der (politischen) Partizipation Jugendlicher in Nürnberg; Kooperation zwischen Jugendamt, Kreisjugendring und Medienzentrum Parabol e. V. Kernzielgruppe sind Jugendliche von 14 bis ca. 18 Jahren; Beteiligungsmöglichkeiten der Jugendlichen durch die einzelnen Module: „laut! vor Ort“, „laut-nuernberg.de“, „laut!-TV“, „laut! Forum Live“, „laut! Cash“ „laut! Workshops“, laut! BlahBlase“, „das Grüne Sofa“ und weitere E-Partizipationsmöglichkeiten. Gefördert werden die laufenden Personal- und Sachkosten beim Medienzentrum Parabol sowie beim KJR.

Der Zuschuss für das Projekt laut! wurde im Jahr 2025 verdoppelt, zudem wurden einmalig Mittel zur Erarbeitung eine Kampagne „Nürnberg Young City“ in Höhe von 60.000 € bewilligt. Der Träger beantragt für das Jahr 2026 eine Erhöhung um 4.332 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
169.577 € 172.700 € 3.123 €

Fliederlich e. V. – Jugendinitiative

Z366200037

Der Träger Fliederlich e. V. bietet Beratung, Gruppenangebote Austausch und Vernetzung zu allen Bereichen queeren Lebens (Queeres Zentrum). Gefördert wird eine halbe Stelle einer sozialpäd. Fachkraft zur Koordination und Beratung der Gruppenangebote der Jugendinitiative, insbesondere zur sozialpädagogischen Unterstützung und Begleitung zu den Themenbereichen Krisenintervention, Coming out, Diskriminierung, Gender und alles rund um das Thema LGBTIQA*.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 900 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
35.100 € 35.800 € 700 €

AWO - Streetwork Langwasser Jugendmigrationsdienst (Personal- und Mietkos-

tenzuschuss) (Art 5)

Z366200015

Förderung sozialer Integration Jugendlicher im öffentlichen Raum im Stadtteil Langwasser durch Beratung und Vermittlung an deren informellen Treffpunkten. Das Angebot dient als Bindeglied zu den vorhandenen Hilfsangeboten. Gefördert werden Personalkosten für derzeit 1,5 Vollzeitstellen Soz.päd und Kosten für Miete gedeckelt auf 5.000 €.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 11.472 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2026 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
160.900 € 164.000 € 3.100 €

Stadtmission Nürnberg e.V. – Chancen für junge Menschen (Art 1) –

Schulförderkurse

Z367500019

Vertragliche Vereinbarung über die Förderung von Jugendlichen in den Bereichen „Verbesserung der schulischen Leistungen“, Förderung der persönlichen Entwicklung und Erfahrung sinnvoller Freizeitaktivitäten“, „Wissensvermittlung zur Verbesserung anerkannter Schulabschlüsse“, „Gesundheitsförderung“, „Familienunterstützung, niedrigschwellige Elternarbeit“ und „Unterstützung beim Übergang Schule und Beruf“. Anteilige Förderung in vertraglich festgelegtem Umfang der Personal- und Sachkosten für die Angebote Diana (siehe Nr. 28), Lobsinger (siehe Nr. 29) und Schulförderkurse.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 74.353 € aufgrund von Personalkostensteigerungen und der Verringerung des Eigenmittelanteils. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung, diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Enthalten sind zudem die Optionsmittel in Höhe von 25.000 €, die bei Erfüllen der vertraglich vereinbarten Zielerreichungen abgerufen werden können.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
196.200 € 199.427 € 3.227 €

AWO – Streetwork St. Leonhard – Personalkostenzuschuss (Art 5)

Z366200016

Förderung sozialer Integration Jugendlicher im öffentlichen Raum im Stadtteil St. Leonhard durch Information, Beratung und Vermittlung an deren informellen Treffpunkten. Das Angebot fungiert als Bindeglied zu den vorhandenen Hilfsangeboten. Gefördert werden die Personalkosten für 1,5 Vollzeitstellen Soz. Päd.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 15.514 € aufgrund von Personal- und Betriebskostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
123.400 € 125.900 € 2.500 €

Mädchentreff e.V. (Art 5)

Z366200027

Stadtteilbezogene Integration, Bildung, Inklusion und Prävention für Mädchen ab der 1. Klasse (Stadtteil St. Leonhard), niedrigschwellige Anlaufstelle, Mittagsimbiss, Hausaufgabenbetreuung, PC Kurse, Offener Treff, Musik- und Bewegungsangebote, Beratungs- und Elternarbeit, Ferienprogramme, Kooperation mit Schulen und Stadtteilgremien. Gefördert werden anteilig die Personal- und Betriebskosten.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 17.978 € aufgrund von Tarifsteigerungen und allgemeinen Sachkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
153.657 € 156.100 € 2.443 €

Degrin e.V. – Integrationsarbeit sowie Projekt Heroes (Art 5)

Z365500003

Integrationsarbeit: Förderung der Integration von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen mit Migrationshintergrund in Schule, Arbeit und Gesellschaft unter Einbindung von Ehrenamtlichen. Integrationshilfen für Jugendliche und Erwachsene. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten. Das Projekt wird zur Hälfte vom BayStMI – Integrationsförderung gefördert. Projekt Heroes: HEROES Nürnberg ist ein Projekt, in dem sich (post-)migrantische Jugendliche gegen die Unterdrückung im Namen der Ehre und für Gleichberechtigung und Gleichstellung von allen Menschen unabhängig von u.a. Geschlecht und sexueller Orientierung engagieren. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten. Das Projekt wird aktuell zum Großteil über den AMIF Fonds des BAMF gefördert.

Der Träger beantragt für das Projekt Integrationsarbeit eine Erhöhung um 2.704 € und für das Projekt Heroes eine Erhöhung um 4.129 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist für beide Projekte bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen. Das Projekt Heroes ist

seit 2023 zu großen Teilen durch den AMIF Fonds des BAMF gefördert, die Weiterführung des Projekts hängt insbesondere von der Förderzusage des BAMF ab 01.01.2026 ab.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
83.167 € 84.100 € 933 €

Internationales Frauen- und Mädchenzentrum e.V. (Art 5)

Z366200026

Förderung eines stadtteilbezogenen, geschlechterspezifischen Beratungs- und Bildungsangebotes für Frauen und Mädchen in den Bereichen Hausaufgabenbetreuung, Deutschkurse für Schülerinnen, Förderkurse, Vorbereitungskurse für Quali, Mittlere Reife, FOS; Freizeitangebote, offener Treff, Elternarbeit, Sozialberatung für Frauen, Integrationskurse für Frauen (teilw. mit Kinderbetreuung), Computerkurse; Freizeitangebote, offener Treff. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 26.731 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen, u. a. für Honorare und Energie- und Mietkosten. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
202.739 € 204.900 € 2.161 €

Stadtmission Nürnberg e.V. – Lernstube Dianastraße (Art 1)

Z365500001

Vertragliche Vereinbarung über die Förderung von Jugendlichen in den Bereichen „Verbesserung der schulischen Leistungen“, Förderung der persönlichen Entwicklung und Erfahrung sinnvoller Freizeitaktivitäten“, „Wissensvermittlung zur Verbesserung anerkannter Schulabschlüsse“, „Gesundheitsförderung“, „Familienunterstützung, niedrigschwellige Elternarbeit“ und „Unterstützung beim Übergang Schule und Beruf“. Anteilige Förderung in vertraglich festgelegtem Umfang der Personal- und Sachkosten für die Angebote Diana, Lobsinger (siehe Nr. 28) und Schulförderkurse (siehe Nr. 23)

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 63.044 €, diese wird durch die Reduzierung des Eigenanteils des Trägers im Projekt begründet. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung, diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
54.536 € 55.468 € 932 €

Lern u. Spielstube Lobsinger – (Art 1)

Erläuterung siehe Nr. 28

Z365500002

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 16.570 €, diese wird durch die Reduzierung des Eigenanteils des Trägers im Projekt begründet. Lt. Vertrag erfolgt jährlich eine Anpassung gem. der festgelegten pauschalen tariflichen Steigerung, diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2026 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
163.095 € 165.874 € 2.779 €

Nr. 30 nachrichtlich - Keine Veränderung

Mediaschool gGmbH (Art 1)

Z365500007

Beteiligung der Stadt Nürnberg mit 1% der Gesellschaftsanteile

Planansatz unverändert bei 15.000 €.

Agentur Familie und Beruf (Art 5)

Z367500016

Unterstützung als spezialisierte Beratungseinrichtung für Mütter und Väter, insbes. Alleinerziehende zu allen Fragen der Vereinbarkeit von Familie und Beruf (Möglichkeiten der Kinderbetreuung), Vermittlung von Betreuungsplätzen, Beratung und Betreuung von SGB II-Beziehern bei Maßnahmen der Förderung der beruflichen Weiterbildung (FbW), Abklärung der Kostenübernahme (Kooperation mit Jobcenter); Netzwerkarbeit, Dokumentation. Gefördert werden Betriebs- und Personalkostenzuschuss für Beratungsstelle in der Maxfeldstr. 23.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 36.000 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen sowie Sach- und Betriebskostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
188.000 € 191.000 € 3.000 €

Nr. 32 Empfehlung zum Haushalt 2026 (Beschlussvorschlag Nr. 1)

Qualitative Weiterentwicklung (Art 5)

Z365300013

Projekt- und Personalkostenförderung zur Verbesserung der päd. Qualität in Kindertageseinrichtungen freier Träger über verschiedene Maßnahmen (u. a. Förderung von Orten für Familien und Familienzentren, ElternbegleiterInnen, Kita Plus, Kita Einstieg, Förderung von Qualifizierungskursen). Das Maßnahmenpaket wird im 2-Jahresrythmus fortgeschrieben, nächster Planungszeitraum ist 2026 – 2027.

Die Maßnahmen i. R. d. Qualitativen Weiterentwicklung sollen für die Jahre 2026 bis 2027 fortgeschrieben werden. Neben der Fortschreibung der Personalkostenentwicklung anhand der durchschnittlichen Personalkosten der Stadt (dPK) wird die Erweiterung um zwei neue Orte für Familien, die Erhöhung der Freistellung von Elternbegleiterinnen und Elternbegleiter von zwei auf drei Wochenarbeitsstunden sowie die Erhöhung der Mittel für die Förderung von Qualifizierungskursen vorgeschlagen. Zudem soll im Projekt Kita Einstieg eine weitere Angebotseinheit beantragt werden können. Auf der anderen Seite wird ab 2026 die Förderung von zusätzlichen Fachkräften in Horten für Einrichtungen freier Träger nicht mehr fortgeführt. Die Erhöhungen, die über die Anpassung der dPK hinaus gehen, können durch Umschichtungen finanziert werden. Ebenso 1/3 der Erhöhungen, die sich aus den dPK ergeben (47.000 €) (siehe TOP 3 JHA vom 25.09.2025).

HH Plan- ansatz 2025 HH Plan- entwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025 Veränderung Empfehlung zum Haushalt 2026 Veränderung
zum Haus- zum Haus-
haltsjahr haltsplan-
2025 entwurf 2026
2.440.694 € 2.440.700 € 6 € 6 € 2.549.013 € 108.313 € 108.313 €

Empfehlung

zum Haushalt

2026

Nr. 33 nachrichtlich – keine Veränderung

Gesamtelternbeirat (Art 5)

Z365300009

Unterstützung der Elternarbeit und –einbindung in Kindertageseinrichtungen durch die koordinierende/übergreifenden Funktion des Vereins in diesem Bereich. Beratung und Förderung des Austauschs der Elternbeiräte in den einzelnen Kitas. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten.

Der Träger beantragte keine Steigerung der Personalkosten, eine pauschale Anpassung kann daher nicht vorgeschlagen werden. Es ergibt sich eine Rundungsdifferenz von 50 €.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
12.350 € 12.400 € 50 €

Selbstorganisierte Kindertageseinrichtung (SOKE) e.V. (Art 5)

Z365300008

Unterstützung insb. der Beratungsangebote des Vereins als Dachorganisation von selbstorganisierten Kitas in Nürnberg, Unterstützung des Ehrenamts in diesem Bereich u. a. bei Gründungsberatung für neue Kitas, päd. Fachberatung, Organisationsberatung, Dienstleistungsangebote (z.B. Buchführung), Schulungen etc. für selbstorg. Kitas, übergreifende Konzepte (z.B. „Wertstatt – Neues Lernen“, Krippenkongress). Die SOKE vereint aktuell 130 Mitgliedseinrichtungen mit eigener Betriebserlaubnis. Gefördert werden anteilige Personal- und Sachkosten der Geschäftsstelle.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 5.189 €, im Planvergleich zum Vorjahr werden jedoch keine Steigerung der Personalkosten beantragt. Die Steigerung wird durch erhöhte Kosten für Miete, Nebenkosten und Kosten für die Wertstatt und den Krippenkongress begründet. Eine pauschale Anpassung anhand der tariflichen Steigerung kann daher nicht vorgeschlagen werden. Aufgrund der Haushaltslage kann keine weitere Erhöhung vorgeschlagen werden. Es ergibt sich eine Rundungsdifferenz von 11 €.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
112.811 € 112.800 € - 11 €

Kinderhaus gGmbH – Kinderhaus Maxfeld (Art 5)

Z365500006

Förderung der stadtteilbezogenen offenen Kinder- und Jugendarbeit im offenen Bereich (außerschulische Betreuung) für Kinder zwischen 6 und 13 Jahren, Schülertreff, Ferienbetreuung. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten für den Betrieb des KJH in der in der Maxfeldstr. 27.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 17.528 € begründet durch Personal- und Betriebskostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
130.972 € 133.000 € 2.028 €

Caritas Eichstätt – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)

Z367500003

Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in Nürnberg Langwasser, Giesbertstr. 67b. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.

Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses um 10.000 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan sowie die pauschale Erhöhung des Migrationszuschusses um die tarifliche Steigerungsrate sind bereits Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
354.700 € 359.000 € 4.300 €

Nr. 37 nachrichtlich – keine Veränderung

Caritas Eichstätt - Erziehungsberatungsstelle (Art 5)

Z367500003

Seit 2025 zusätzliche Förderung einer PsychologInnen Stelle mit Beratung in russischer/ukrainischer Sprache im Umfang von 0,5 VK.

Der Träger beantragt für die im Jahr 2025 zusätzlich geschaffene Stelle im Umfang von 0,5 VK PsychologIn in der Erziehungsberatungsstelle keine Erhöhung, der Ansatz bleibt unverändert bei 50.300 €.

Caritas Nürnberg – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)

Z367500002

Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in der Tucherstr. 15. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.

Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses um ca. 8.000 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan sowie die pauschale Erhöhung des Migrationszuschusses um die tarifliche Steigerungsrate sind bereits Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
450.000 € 448.200 € - 1.800 €

Stadtmission – Erziehungsberatungsstelle (Art 1)

Z367500001

Betrieb der Erziehungsberatungsstelle in der Rieterstr. 23. Vertraglich geregelte Förderung von 100% der Personalkosten gem. Stellenplan abzgl. der staatl. Förderung. Zusätzlich Förderung der Beschäftigung von Beratungskräften mit Migrationshintergrund (Migrationszuschuss), dieser wird jährlich anhand der vorgegebenen tariflichen Steigerung fortgeschrieben.

Der Träger beantragt steigende Personalkosten für die lt. Vertrag geförderten Stellen und eine Erhöhung des Migrationszuschusses um ca. 18.500 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die Förderung von 100% der Personalkosten lt. Stellenplan sowie

die pauschale Erhöhung des Migrationszuschusses um die tarifliche Steigerungsrate sind bereits Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
780.000 € 807.000 € 27.000 €

Deutscher Kinderschutzbund (Art 5)

Z363900010

Schutz von Kindern/Jugendlichen, Unterstützung von Familien und Eltern bei Erziehungsaufgaben, Qualifizierung und Beratung von Fachkräften in Einrichtungen (Kitas, Schulen etc.), Implementierung einer Präventionsstruktur. Beratungsstelle, Elternkurse, Projekte u. a. ACHTUNG GRENZE! und RESI+ Resilienz und Sicherheit im Kindergarten; Gefördert wird die Beratungs-, Präventions- und Unterstützungsarbeit des DKSB durch Beteiligung an den Personal- und Sachkosten der Geschäftsund Beratungsstelle in der Rothenburger Str. 11. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 6.208 € aufgrund von Personal- und Sachkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
248.351 € 252.300 € 3.949 €

Pro Familia (Art 5) – Unterstützung der Familienarbeit und -Beratung

Z367500018

Unterstützung der Familienarbeit und –beratung mit Schwerpunkt „Sexualität“, Vorhaltung eines entsprechenden Beratungsangebotes (Sexualberatung) für Paare und Familien, Durchführung div. Veranstaltungen und Informationsangebote. Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten der Beratungsstelle in der Tafelfeldstr. 13.

Der Träger stellt im Vergleich zu 2025 einen reduzierten Antrag, dies wird durch eine veränderte personelle Besetzung und geringere Personalkostensteigerungen begründet. Der Zuschuss ist in beantragter Höhe bereits im Haushaltsplan enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
37.000 € 32.000 € - 5.000 €

Zentrum Kobergerstraße – Familienberatung (Art 5)

Z367500017

Ergänzende Förderung der staatlich anerkannten Beratungsstelle für Schwangerschaftsfragen; Beratung für Schwangere, Eltern und Kinder, Durchführung div. Veranstaltungen und Informationsangebote. Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten für die Beratungsstelle in der Kobergerstr. 79.; Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.

Begründung

Träger beantragt eine Erhöhung um 2.199 € begründet durch tarifliche Steigerung und Steigerung der Kosten für Honorare. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
21.801 € 22.200 € 399 €

AWO – Eltern-Kind-Programme (Art 5)

Z367500005

Stärkung des Lernorts Familie durch Stärkung der Erziehungskompetenzen, Förderung der Kinder, Stärkung der Eltern-Kind-Beziehung, Hilfe zur Selbsthilfe, Aufbau sozialer Netzwerke. Das Projekt besteht aus den Teilprojekten PAT (Parents As Teachers) – Mit Eltern lernen“ (Hausbesuche durch Elterntrainer, Gruppentreffen, Screenings); Koordination durch eine hauptverantwortliche, zertifizierte PAT-Elterntrainerin, „HIPPY (Hausbesuchsprogramm für Eltern mit Vorschulkindern)“ : Koordination durch eine päd. Fachkraft; Frauen aus der Zielgruppe übernehmen die Durchführung und werden hierfür geschult und angeleitet und „Nürnberger Elternbegleiterinnen“ (Angebot in ausgewählten KiGa für vier- bis fünfjährige Kinder): Koordination durch eine päd. Fachkraft, Mütter aus den jew. KiGa übernehmen die Gruppentreffen und Hausbesuche und werden hierfür geschult und angeleitet. Gefördert werden anteilig Miet- und Betriebskosten sowie Personalkosten und sonstige Sachkosten. Es wird ein Gesamtzuschussbetrag für alle drei Projekte gewährt.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 185.879 € begründet durch tarifliche Steigerungen der Personalkosten, Stufenaufstiege sowie Preissteigerungen bei Sachkosten. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
647.562 € 658.900 € 11.338 €

Evangelische Familien-Bildungsstätte gGmbH (Art 5)

Z367500007

Unterstützung der Familienbildungsarbeit, Vorhalten von Beratungs- und Bildungsangeboten für Familien, Café Auszeit (Treffpunkt für Alleinerziehende), PEKIP (Kurse f. Mütter mit Säuglingen), Schlaf- und Schreisprechstunde; wellcome Patenschaften (nicht Bestandteil des Zuschusses, Finanzierung über Bundesstiftung Frühe Hilfen, siehe Nr. 57). Gefördert werden anteilig Betriebs- und Personalkosten für die Beratungsstelle in der Südlichen Fürther Str. 20. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.

Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um 3.651 €. Im Vergleich zum Antrag 2025 werden Personal- und Sachkosten geringer geplant. Daher ist eine pauschale tarifliche Steigerung des Ansatzes nicht möglich. Der Sachkostenanteil muss gem. der prozentualen Veränderung im Planvergleich reduziert werden. Die Anpassung ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
118.549 € 118.000 € - 549 €

Katholische Familienbildungsstätte – Zoff und Harmonie (Art 5)

Z367500008

Unterstützung der Familienbildungsarbeit, Vorhalten von Beratungs- und Bildungsangeboten für Familien, insbes. in Zusammenarbeit mit Kitas z.B. „KESS erziehen“, Babysitterkurse, PEKIP (Kurse f. Mütter mit Säuglingen). Gefördert werden Betriebs- und Personalkosten der Beratungsstelle in der Vorderen Sterngasse 1. Förderung als Familienstützpunkt durch das BayStMAS.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 8.248 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
17.652 € 17.900 € 248 €

Lacrima Trauerbegleitung – Johanniter Unfallhilfe

Z367500022

Bereitstellung eines Gruppenangebots (päd. Betreuung, Räume, etc.) für trauernde Kinder- und Jugendliche. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten

Der Träger beantragt weiterhin eine Erhöhung des Zuschusses um 24.996 € zur Finanzierung der für das Projekt erforderlichen Personalressourcen für eine pädagogische Fachkraft sowie Sachkosten. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
30.504 € 30.800 € 296 €

Nr. 47 Empfehlung zum Haushalt 2026 (Beschlussvorschlag Nr. 2)

Schlupfwinkel – Sleep In / Jungenbüro (Art 5)

Z367601001

Sleep In: Vermeidung und Entgegenwirkung von verstetigter Obdachlosigkeit bei Jugendlichen, niedrigschwellige Einrichtung für faktisch obdachlose Jugendliche („Notschlafstelle“) in enger Kooperation mit dem Jugendamt. Ziel ist die Vermittlung in weitere Hilfsangebote. Gefördert werden die erforderlichen Personal- und Betriebskosten gem. der Betriebserlaubnis der Einrichtung in der Vorderen Sterngasse 3. Jungenbüro: Hilfestellung und Beratung bei Problemen von Jungen und jungen Männern zwischen 12 und 21 Jahren insbes. im Zusammenhang mit Gewalterfahrungen. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten für die Beratungsstelle in der Breitscheidstr. 70.

Sleep-In: Der Betrieb des Sleep-In ist seit 01.01.2025 vollständig in die Trägerschaft des Schlupfwinkels übergegangen. Städtisches Personal wurde durch den Schlupfwinkel e. V. übernommen. Zudem wurde nach Überprüfung durch die Regierung von Mittelfranken eine neue Betriebserlaubnis mit erhöhtem Personalbedarf erlassen. Eine unterjährige Anpassung anhand der aktualisierten Betriebserlaubnis wurde bereits für das Jahr 2025 vorgenommen. Für das Jahr 2026 ist eine weitere Anpassung auf Grundlage der tatsächlich geplanten Personalkosten notwendig. Im Haushaltsplan ist bereits die pauschale Steigerung des Personalkostenanteils enthalten, die weitere erforderliche Erhöhung wird zum Haushalt vorgeschlagen (+ 78.100 €). Jungenbüro: Der Träger beantragt eine Erhöhung um 32.090 € aufgrund von Personalkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025 Empfehlung zum Haushalt 2026 Veränderung
zum Haus-
haltsplanent-
wurf 2026
536.900 € 544.300 € 7.400 € 622.400 € 78.100 € 78.100 €

Empfehlung

zum Haushalt

2026

ISKA gGmbH – Begleiteter Umgang (Art 1)

Z363900007

Unterstützung der Jugendlichen und Sorgeberechtigten im Bereich des Umgangsrechts (§18 SGB VIII) beim Betreuten (auch: begleitetem) Umgang. Dabei wird einem Umgangsberechtigten der Umgang mit dem Kind bei Anwesenheit einer neutralen, psychologisch geschulten Person gewährt, welche den Umgang überwacht und dafür sorgt, dass er zum Wohl des Kindes verläuft. Gefördert werden die tatsächlichen Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie damit verbundener Sachkosten wie Miet- und Verwaltungskostenanteil. Der Förderumfang ist in einer vertraglichen Vereinbarung geregelt

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 6.133 € aufgrund von Personalkostensteigerungen sowie Miet- und Sachkostensteigerungen. Gem. der vertraglichen Regelung werden die Erhöhung um die beantragten Personalkostensteigerungen vorgeschlagen. Diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushalts- jahr 2025
243.200 € 246.900 € 3.700 €

ISKA Familienpatenschaften

Z363900002

Unterstützung von Familien, die Hilfe bei der Alltags- und Haushaltsorganisation benötigen und nicht auf ein soziales Netzwerk wie Bekannte, Verwandte etc. zurückgreifen können (Hilfe zur Selbsthilfe). Ehrenamtliche übernehmen die Rolle der „Paten“ und stehen den Familien zur Seite; Koordination, fachliche Führung, Weiterbildung der Ehrenamtlichen, Öffentlichkeitsarbeit etc. erfolgt durch hauptamtliche Mitarbeiterinnen der ISKA. Gefördert werden die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie damit verbundene Sachkosten wie Miet- und Verwaltungskostenanteil. (Die Familienpaten rund um die Geburt (ruG) werden über die Position Nr. 57 Frühe Hilfen gefördert).

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 1.177 € begründet durch Sachkostensteigerungen. Im Vergleich zum Antrag 2025 werden keine Personalkostensteigerungen beantragt. Daher ist eine pauschale tarifliche Steigerung des Ansatzes nicht möglich. Der Ansatz ist in unveränderter Höhe im Haushaltsplanentwurf enthalten. Es ergibt sich eine Rundungsdifferenz von 23 €.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haushaltsjahr 2025
88.523 € 88.500 € - 23 €

Nr. 50 Empfehlung zum Haushalt 2026 (Beschlussvorschlag Nr. 3)

Treffpunkt e.V. – KoopModell KoGA/ TOA (Art 1) / TEA (Art 5)

Z363900008

Übertragung von Aufgaben der öffentl. Jugendhilfe auf den Treffpunkt e.V. zur dauerhaften Sicherstellung und Vorhaltung der Angebote Täter-Opfer-Ausgleich (TOA) und Koordinierungsstelle für gerichtliche Arbeitsweisungen (KogA). KogA: Vermittlung und Begleitung Jugendlicher bei Ableistung gemeinnütziger Arbeit nach Weisungen und Auflagen des Jugendgerichts zur Vermeidung weiterer Sanktionen. TOA: Begleitung und Koordination von Gesprächen zwischen Tätern und Opfern von strafrechtlich relevanten Verhalten; Konfliktberatung und/ oder Schlichtung. Gefördert werden gem. der vertraglichen Regelungen ca. 90 % der Personal- und Sachkosten, die tatsächlichen Personalkostensteigerungen werden berücksichtigt. TEA (Gesprächsweisung Themenbezogene Einzelarbeit): Kurzzeitmaßnahme zu alltags- oder deliktspezifischen Themenmodulen. In den Modulen greift die päd. Fachkraft mit den Jugendlichen Themen wie Familienleben, Umgang mit Stress und Konflikten, Alltagsprobleme, Gesellschaft oder Zukunft auf und bahnt bei Bedarf weiterführende Hilfen an, über die Anzahl der Module entscheidet das Jugendgericht oder die KogA. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten zur Durchführung von derzeit ca. 120 Modulen.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 42.699 € für das Angebot KogA, für das Angebot TOA in Höhe von 18.533 € und für TEA in Höhe von 29.325 € insgesamt 90.557 €. Die Angebote KogA und TOA sind vertraglich geregelt, das Jugendamt schlägt die vertragsgemäße Erhöhung des Zuschusses um die beantragte Steigerung der Personalkosten vor. Diese Erhöhung ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Zudem beantragt der Träger einen einmaligen Investitionskostenzuschuss zur Einrichtung einer neuen IT-Infrastruktur. Das aktuell genutzte System ist veraltet, für die rechtssichere Klientenverwaltung und die Kommunikation mit Kooperationspartnern unter Einhaltung des Datenschutzes ist die IT-Maßnahme fachlich notwendig. Das Jugendamt schlägt daher die einmalige Erhöhung des Zuschusses i. H. v. 31.651€ vor für das Jahr 2026 vor.

Für das Projekt TEA wird weiterhin die Finanzierung von 120 Modulen beantragt. Das Jugendamt befürwortet den beantragten Umfang, aufgrund der aktuellen Haushaltslage wird jedoch keine Erhöhung über die tarifliche Steigerung hinaus vorgeschlagen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Verände- rung zum Haushalts- jahr 2025 Empfeh- lung zum Haushalt 2026 Verände-
rung zum
Haus-
haltsplan-
entwurf
2026
358.200 € 369.300 € 11.100 € 400.951 € 31.651 € 31.651 €

Empfeh-

lung zum

Haushalt

2026

Treffpunkt e.V. – Kooperationsmodell Ambulante Maßnahmen der Jugendstraf-

verfolgung – Vater-Kind-Gruppen / Begleitete Besuche (Art 5)

Z363900008

Vater Kind Gruppe: Gruppenangebot für Kinder im Alter von 3 – 15 Jahren in der JVA Nürnberg, Begleitung durch sozialpädagogisches Fachpersonal. Begleitete Besuche: Auf Wunsch werden Kinder von Inhaftierten im Rahmen eines Sonderbesuches in die JVA begleitet. Vorab findet ein Beratungsgespräch statt. Gefördert werden anteilig Personal- und Sachkosten.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um insgesamt 17.731 € für die beiden Angebote. Vater-Kind-Gruppe: die Erhöhung wird durch tarifliche Steigerung der Personalkosten. begründet. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Begleitete Besuche: die Erhöhung wird durch tarifliche Steigerung der Personalkosten sowie die Aufstockung der Kapazitäten auf 40 Besuche begründet. Das Jugendamt be-

fürwortet diese Ausweitung, aufgrund der aktuellen Haushaltslage wird jedoch keine Erhöhung vorgeschlagen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
30.706 € 31.300 € 594 €

Treffpunkt e. V. – Tu was (Art 5)

Z363900011

Hilfe und Unterstützung für jugendliche Schulschwänzer ab 14 Jahren zur Vermeidung von Arresten mit dem Ziel der Reintegration in Schule und Beruf. Durch unentschuldigte Fehltage in der Schule entstehen Bußgelder, die bei nicht fristgerechter Zahlung durch das Jugendgericht in gemeinnützige Arbeitsstunden umgewandelt werden. Das Angebot ist eingebunden in die Koordinierungsstelle für Arbeitsweisungen (KogA) und bietet Beratung und das Aufzeigen von Alternativen zu Geldstrafen etc.; Vernetzung mit Schulen, Polizei etc. Neben der Möglichkeit, den Geldbetrag zu bezahlen oder gemeinnützige Arbeitsstunden abzuleisten, ist es möglich, an „Tu- Was!“ teilzunehmen und somit das Bußgeldverfahren erfolgreich abzuschließen. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 12.911 € begründet durch tarifliche Steigerungen der Personalkosten und steigende Kosten für Miete und sonstige Sachkosten. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
72.526 € 73.800 € 1.274 €

ISKA gGmbH (ZAB) – Große für Kleine (Art 5)

Z367500012

Verbesserung der Betreuungssituation und Ausbau der sozialen Strukturen (generationenübergreifend) durch Förderung des bürgerschaftlichen Engagements (Anerkennungskultur) in Kindertageseinrichtungen, insbesondere in Stadtteilen mit erhöhtem Förderbedarf. Einsatz von ehrenamtlichen, geschulten Kräften in Kitas (z.B. Leserunden, Hausaufgabenbetreuung, Kulturelles); Koordination und Steuerung durch hauptamtliche Fachkräfte. Gefördert werden anteilig die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie Sachkosten wie z. B. Fahrtkostenentschädigungen für die ehrenamtliche Kräfte.

Der Träger beantragte eine Erhöhung um 9.821 € begründet durch tarifliche Personalkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
65.939 € 66.800 € 861 €

ISKA gGmbH (ZAB) – Sprach- und Kulturvermittler (Art 5)

Z367500021

Sprachvermittlung in der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe. Die Sprach- und KulturvermittlerInnen helfen Familien mit Migrationshintergrund, Asylsuchenden und Geflüchteten bei der Kommunikation mit Institutionen der Kinder- und Jugendhilfe vor Ort. Sie beherrschen Deutsch und mindestens eine andere Sprache flüssig. Gefördert werden anteilig die Personalkosten für das hauptamtliche Personal sowie Sachkosten wie z. B. Fahrtkostenentschädigungen für die ehrenamtliche Kräfte.

Der Träger beantragte Erhöhungen um 10.190 € begründet durch tarifliche Personalkostensteigerungen sowie Sachkostensteigerungen. Die pauschale Erhöhung des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplan enthalten. Eine weitere Erhöhung wird aufgrund der Haushaltslage nicht vorgeschlagen.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
65.200 € 66.200 € 1.000 €

Frauennotruf e. V. – frauenBeratung (Art 5)

Z363900005

Hilfe und Unterstützung für gewaltbetroffene Frauen und Mädchen sowie Opfer sexualisierter Gewalt in der Beratungsstelle sowie Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit. Gefördert werden anteilig die Kosten für den Betrieb der Fachberatungsstelle am Lorenzer Platz 10 „frauenBeratung Nürnberg“ (Personal- und Sachkosten). Die Beratungsstelle wird zudem durch das BayStMAS sowie den Bezirk Mittelfranken gefördert.

Der Träger beantragt eine Erhöhung des Zuschusses um 12.279 € aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen und Stundenaufstockungen. Im Vergleich zum Antrag für das Jahr 2025 werden Sachkosten geringer geplant. Über das Projekt „Schulterschluß“ werden bis Ende des Jahres 2025 Personalkapazitäten im Umfang von 30 Wochenarbeitsstunden durch das StMGP gefördert. Die Förderung läuft Ende des Jahres aus. Der Träger beantragt die teilweise Umwidmung der Personalkapazitäten im bisherigen Projekt für die Beratung und Präventionsarbeit und somit aus Sicht der Stadt Nürnberg eine Stundenaufstockung. Diese Erhöhung kann aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht vorgeschlagen werden. Das Jugendamt schlägt die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vor. Jedoch muss der Sachkostenanteil gem. der prozentualen Veränderung im Planvergleich reduziert werden. Dies ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planentwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025
175.500 € 177.800 € 2.300 €

Wildwasser e. V.

Z363900004

Hilfe und Unterstützung für von sexuellem Missbrauch betroffene Mädchen, deren Angehörige, Vertrauenspersonen und Fachkräfte in der Beratungsstelle. Durchführung von Fortbildungen für Fachkräfte, Öffentlichkeits- und Netzwerkarbeit und Präventionsangeboten. Gefördert werden anteilig die Personal- und Sachkosten für den Betrieb der Geschäftsstelle in der Rückertstr. 1.

Der Träger beantragt eine Erhöhung um 70.443 € begründet durch tarifliche Steigerung der Personalkosten, Sachkostensteigerungen und die Aufstockung der Personalressourcen um 30 Wochenarbeitsstunden für Prävention und Beratung. Die pauschale tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten. Das Jugendamt erkennt die fachliche Notwendigkeit des Antrags an und betrachtet die Ausweitung des Angebots als erforderlich, da ein besonderer Bedarf durch die steigende Anzahl von sexualisierter Gewalt betroffener Kinder- und Jugendlichen gesehen wird. Die Aufstockung wird jedoch aufgrund der aktuellen Haushaltslage nicht befürwortet.

HH Plan- ansatz 2025 HH Planent- wurf 2026 Verände- rung zum Haushalts- jahr 2025
214.407 € 218.100 € 3.693 €

Nr. 57 Empfehlung zum Haushalt 2026 (Beschlussvorschlag Nr. 4a, 4b, 4c)

Frühe Hilfen

Z363900012

Gefördert werden Angebote verschiedener Träger im Rahmen der Frühen Hilfen. Die Projekte werden z. T. über die Bundesstiftung Frühe Hilfen finanziert, z. T. über kommunale Zuschüsse. Projektpartner sind der AWO-Kreisverband Nürnberg (Familienhebammen), Sozialdienst Kath. Frauen (Familienhebammen und Babylotsinnen), ISKA (Familienpatenschaften ruG und KisE), Ev. Familienbildungsstätte (Wellcome Patenschaften), Caritasverband Nürnberg e. V. (Haus Dorothea), Stadtmission e.V. und SinN Stiftung (Stadtteilmütter) sowie der Treffpunkt e. V. (MUT Gruppe).

Die beteiligten Träger beantragen eine Erhöhung des Zuschusses aufgrund von tariflichen Personalkostensteigerungen und Sachkostensteigerungen. Für alle genannten Projekte wird die tarifliche Steigerung anhand des Personalkostenanteils am Zuschuss des Vorjahres vorgeschlagen, diese ist bereits im Haushaltsplanentwurf enthalten.

Zudem wird weiterhin die Erhöhung zur Implementierung des Babylotsinnen Projekts in der Klinik Hallerwiese beantragt. Diese wurde bereits im JHA vom 26.09.2024 unter TOP 5 zur Implementierung des Angebotes Lotsinnen in den Nürnberger Geburtskliniken fachlich beschlossen, konnte jedoch im Jahr 2025 aufgrund des fehlenden Haushaltsbeschlusses nicht umgesetzt werden (+65.118 €). Die Ausweitung wird weiterhin fachlich befürwortet und die Erhöhung zum Haushalt vorgeschlagen (siehe Beschluss # 4a). Für die dringend notwendige Unterstützung in den sozial angespannten Quartieren Fugger-/Zweig-/Kollwitzstraße und Wörnitzstraße müssen zusätzliche Ressourcen für die Regeldienste der Frühen Hilfen im Jugendamt bereitgestellt werden. Da eine Stellenschaffung vorrausichtlich erst mittelfristig möglich sein wird, soll ein Übergangsangebot für mobile Sprechstunden zur Beratung, Unterstützung, Vermittlung vor Ort rund um Schwangerschaft, Geburt und erste Lebenszeit für belastete Familien zunächst über sozialpädagogische Fachkräfte freier Träger angeboten werden (siehe TOP 2 JHA vom 25.09.2025). Dafür ist eine Zuschusserhöhung um +25.800 € erforderlich (siehe Beschluss # 4b). Ebenfalls für die sozial angespannten Quartieren sollen, wie im JHA am 25.09.2025 unter TOP 2 beschlossen, ergänzende Gruppen- und Kursangebote für Eltern durch externe Kooperationspartner stattfinden. Dafür sind zusätzlich rd. 20.400 € im Rahmen der Frühen Hilfen erforderlich (siehe Beschluss # 4c).

HH Plan- ansatz 2025 HH Plan- entwurf 2026 Veränderung zum Haus- haltsjahr 2025 Empfehlung zum Haushalt 2026 Verände-
rung zum
Haushalts-
planent-
wurf 2026
563.307 € 572.500 € 9.193 € 683.818 € 111.318 € 111.318 €

Empfehlung

zum Haushalt

2026

Nr. 58 Neuantrag, keine Beschlussempfehlung

Salesianer Don Bosco – Smart Kiosk

Der Smart Kiosk ist ein niedrigschwelliges Angebot der Obdachlosen- und Jugendhilfe in der Pfannschmiedsgasse in Nürnberg mit digitaler Infrastruktur (Strom, WLAN, PC, Drucker, Scanner), Beratung, Vernetzung zu Drittstellen und überlebensweltlichen Hilfen. Er soll auch Begegnungsort sein von Zivilgesellschaft und Menschen in Obdachlosigkeit. Das Projekt besteht bereits seit 2023 und wurde bisher als Modellprojekt durch die Regierung von Mittelfranken gefördert, diese Förderung läuft aus. Laut der aktuellen Besucherstatistik liegt der Anteil der Besucher, die jünger als 27 Jahre alt sind, ca. bei 60%. Dies konnte u. a. durch die Netzwerkarbeit zwischen Jugendamt, KJND, AK öffentlicher Raum und Sleep In erreicht werden. Das Angebot stellt eine wichtige Ergänzung der bestehenden Hilfen (City Streetwork, Sleep In) dar (siehe auch Bericht zu TOP 2 Smart Kiosk, JHA vom 10.07.2025). Aufgrund der aktuellen Haushaltslage kann eine Förderung derzeit aber nicht vorgeschlagen werden.

HH Plan- ansatz 2025 Antrag des Trägers für 2026 HH Planent- wurf 2026
0 € 70.000 € 0 €

Nr. 59 Neuantrag, keine Beschlussempfehlung

nehemia team e. V. – Haus Kunterbunt

Begründung:

Im „Haus Kunterbunt“ sollen geflüchtete Kinder zwischen 2 und 10 Jahren durch

sprachliche, musikalische und erlebnispädagogische Angebote bewusst in ihrer Persön

lichkeit, in der Entwicklung ihrer Fähigkeiten und in der Integration in Kindergarten und

Schule gestärkt werden. Hauptzielgruppe sind Kinder aus der Ukraine, die in der Re

gion Nürnberg/ Fürth leben und wenig Zugang zu außerschulischen Angeboten haben.

Beantragt werden 23.859 Euro für Personalkosten, Übungsleiterpauschalen für Ehrenamtliche sowie Betriebs- und Sachkosten zur Durchführung der Gruppenangebote.

Eine Förderung im Rahmen der Qualitativen Weiterentwicklung über Kita Einstieg
scheidet aus, da die Zielgruppe nicht dem Förderkonzept entsprich. Es handelt sich um
ein ergänzendes Förderangebot, das nicht die Heranführung an einen Kita-Besuch zum
Ziel hat und auch nicht an die Kita-Angebote angeschlossen ist. Der Antrag ist dahe
aus fachlicher Sicht abzulehnen, da kein entsprechendes Förderkonzept einschlägig ist
HH Plan- ansatz 2025 Antrag des Trägers für 2026 Antrag HH Planent- wurf 2026
des
Trägers
für 2026
0 € 23.859 € 23.859 € 0 €

.

HH Plan-

ansatz

2025

HH Planent-
wurf 2026

Nr. 60 Neuantrag, keine Beschlussempfehlung

Diversity Media e. V. – Fortbildungsangebot

Begründung:

Der Verein Diversity Media e. V. möchte ein kostenfreies Fortbildungsangebot für

Fachkräfte im Bereich der sozialen Arbeit, die in der Stadt Nürnberg tätig sind, zum Thema sexuelle und geschlechtliche Vielfalt mit dem Schwerpunkt Jugend und Schule -

anbieten. Hierfür werden Personal- und Sachkosten zur Durchführung der Veranstaltun

gen i. H. v. 30.950 € beantragt.

Aus fachlicher Sicht wird das Angebot zwar inhaltlich als sinnvoll erachtet, jedoch er

scheint der hier geplante Umfang aufgrund der bisherigen Erfahrungen mit Diversity

Formaten bezüglich der tatsächlichen Nachfrage bei Fachkräften überdimensioniert.

Ähnliche Formate sind bereits in kleinerem Umfang über die Fachstelle PEF:SB ge-

plant. Eine Förderung wird zum jetzigen Zeitpunkt und aufgrund der Haushaltslage daher abgelehnt.

HH Plan- ansatz 2025 Antrag des Trägers für 2026 Antrag HH Planent- wurf 2026
des
Trägers
für 2026
0 € 30.950 € 30.950 € 0 €

HH Plan-

ansatz

2025

HH Planent-
wurf 2026

9. Übersicht zu den Zuschüssen nach Förderbereichen

Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
1 Kinder- und Jugendarbeit
1.1 Kreisjugendring - Grundlagenvertrag
1 Z366200001 Kreisjugendring Nbg-Stadt Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 1 1.818.400,00 € 1.894.600,00 € 1.882.800,00 € 1.882.800,00 € 64.400,00 € - €
2 Z366200001 Kreisjugendring Nbg-Stadt - Juleica Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 5 8.500,00 € 8.500,00 € 8.500,00 € 8.500,00 € - € - €
Z366200006 KJR Nbg/Geschäftsst, Lagerräume Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 22.200,00 € 22.200,00 € 22.200,00 € 22.200,00 € - € - €
Z366200006 KJR Nbg/Geschäftsst, Lagerräume Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 1.500,00 € 1.500,00 € 1.500,00 € 1.500,00 € - € - €
3 Z366200002 KJR Nbg-St/Burg Hoheneck Zusch. KJR-Budget Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 1 291.354,00 € 323.100,00 € 313.242,00 € 313.242,00 € 21.888,00 € - €
Z366200007 Kreisjugendring Nbg/Burg Hoheneck Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 67.900,00 € 67.900,00 € 67.900,00 € 67.900,00 € - € - €
4 Z366200004 KJR: K4 Jugendinfo Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 1 31.900,00 € 33.100,00 € 33.000,00 € 33.000,00 € 1.100,00 € - €
5 Z366200003 KJR:Pädagogik rund um d. Dokuzentrum Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 1 139.947,00 € 180.260,00 € 151.347,00 € 151.347,00 € 11.400,00 € - €
Z366200008 Kreisjugendring Nbg/Künstlerhaus Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 8.800,00 € - € - € - € - 8.800,00 € - €
Z366200010 Kreisjugendring NbgStadt/Luise Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 72.703,00 € 72.703,00 € 72.703,00 € 72.703,00 € - € - €
Z366200009 Kreisjugendring Nbg- Stadt/Quibble Mietzuschuss Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 4 92.400,00 € 92.400,00 € 92.400,00 € 92.400,00 € - € - €
1.2 Förderung der Jugendverbände
6 Z366200005 KJR Förderung der Verbandsarbeit Kreisjugendring Nürnberg-Stadt (KdöR) 5 655.400,00 € 684.430,00 € 661.700,00 € 661.700,00 € 6.300,00 € - €
7 Z366200029 Ring politischer Jugend versch. Träger 5 9.000,00 € 13.500,00 € 9.000,00 € 9.000,00 € - € - €
8 Z366200031 Intern.Jugendbegegn. Studienfahrten Kreisjugendring + Verbände 5 51.100,00 € 51.100,00 € 51.100,00 € 51.100,00 € - € - €
1.3 Förderung der offenen Kinder- und Jugendarbeit
9 Z366200028 Jugendverb/offene Kinder- Jugendarbeit Kreisjugendring + Verbände 5 277.702,00 € 326.612,00 € 280.000,00 € 280.000,00 € 2.298,00 € - €

ÖÖ

Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
10 Z366200011 KiJu Mammut Schoppershofstr. Evangelische Jugend Nürnberg 5 297.139,00 € 329.338,00 € 297.700,00 € 297.700,00 € 561,00 € - €
11 Z366200012 Kinder-u.Jugendhaus NOB Saalfelder Str. Evangelische Jugend Nürnberg 5 303.572,00 € 345.130,00 € 307.600,00 € 307.600,00 € 4.028,00 € - €
12 Z366200022 offene Behindertenarbeit leo Mietzuschuss (Integratives KJH Leo) Evangelische Jugend Nürnberg 5 11.500,00 € 11.500,00 € 11.500,00 € 11.500,00 € - € - €
13 Z366200036 Personalkosten BUNI Lebenshilfe e.V. 5 65.400,00 € 81.031,00 € 74.408,00 € 74.408,00 € 9.008,00 € - €
1.4 Spielen in der Stadt
14 Z366200020 Bauspielplätze Betriebskostenzuschuss verschiedene Träger 5 159.100,00 € 161.889,00 € 159.100,00 € 159.100,00 € - € - €
15 Z366200021 Spiel/Bauspielplätze PersKostZuschuss + Betriebskostenzuschuss verschiedene Träger 5 918.579,00 € 1.196.979,00 € 933.700,00 € 933.700,00 € 15.121,00 € - €
Z366200018 Aktiv-/Bauspielplätze Mietzuschuss verschiedene Träger 4 39.990,00 € 39.990,00 € 39.990,00 € 39.990,00 € - € - €
Z366200019 Kinder/Spielhaus Tunnelstr. Mietzuschuss Kinderhaus Nürnberg gGmbH 4 24.244,00 € 24.244,00 € 24.244,00 € 24.244,00 € - € - €
1.5 Besondere Angebote der Kinder- und Jugendarbeit
16 Z366200030 Fanprojekt - Fanbetreuung Vermittlungsstelle Xit e.V. 5 70.000,00 € 72.250,00 € 71.200,00 € 71.200,00 € 1.200,00 € - €
17 Z366200024 Medienzentrum Parabol e.V. Medienzentrum Parabol e.V. 5 350.150,00 € 365.201,00 € 355.000,00 € 355.000,00 € 4.850,00 € - €
Medienzentrum Parabol e.V.- Social Media Kampagne Medienzentrum Parabol e.V. 60.000,00 € - € - € - € - 60.000,00 € - €
18 Z366200023 Musikzentrale Personal- und Betriebskostenzuschuss Musikzentrale Nürnberg e.V. 5 263.284,00 € 326.082,00 € 267.000,00 € 267.000,00 € 3.716,00 € - €
Z366200023 Musikzentrale Mietzuschuss Musikzentrale Nürnberg e.V. 4 32.198,00 € 33.398,00 € 33.398,00 € 33.398,00 € 1.200,00 € - €
19 Z366200034 Friedensflotte Kreisverband der AWO Nürnberg e.V. 5 14.000,00 € 14.000,00 € 14.000,00 € 14.000,00 € - € - €
20 Z366200035 Partizipation "laut!" Medienzentrum Parabol e.V.; KJR 5 169.577,00 € 173.909,00 € 172.700,00 € 172.700,00 € 3.123,00 € - €
21 Z366200037 Jungendinitiative Fliederlich Fliederlich e.V. 5 35.100,00 € 36.000,00 € 35.800,00 € 35.800,00 € 700,00 € - €
Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
1.6 Jugendsozialarbeit/ Jugendberufshilfe
22 Z366200015 Streetwork Langwasser (PK,MK)/Jugendmigrations- dienst AWO Kreisverband Nürnberg e.V. 5 160.900,00 € 172.372,56 € 164.000,00 € 164.000,00 € 3.100,00 € - €
23 Z367500019 Chancen für junge Menschen/Schulförderkurse Stadtmission Nürnberg e.V. 1 196.200,00 € 270.553,00 € 199.427,00 € 199.427,00 € 3.227,00 € - €
24 Z366200016 Streetwork St. Leonhard (PK- Zuschuss) AWO Kreisverband Nürnberg e.V. 5 123.400,00 € 138.914,21 € 125.900,00 € 125.900,00 € 2.500,00 € - €
Z366200032 Streetwork St. Leonhard (Mietzuschuss) AWO Kreisverband Nürnberg e.V. 4 2.800,00 € 2.800,00 € 2.800,00 € 2.800,00 € - € - €
Σ 6.845.939,00 € 6.936.859,00 € 6.936.859,00 € 90.920,00 € - €
2. Bildung, Betreuung, Erziehung
2.2 Förderkonzept Kindertageseinrichtungen freier Träger
Z365300001 Kinderkrippen freier Träger (NZF) verschiedene Träger 1 17.577.000,00 € 17.580.000,00 € 17.580.000,00 € 17.580.000,00 € 3.000,00 € - €
Z365300002 Kindergärten freier Träger (NZF) verschiedene Träger 1 54.410.000,00 € 57.207.000,00 € 57.207.000,00 € 57.207.000,00 € 2.797.000,00 € - €
Z365300003 Kinderhorte freie Träger (NZF) verschiedene Träger 1 7.813.000,00 € 7.691.000,00 € 7.691.000,00 € 7.691.000,00 € - 122.000,00 € - €
Z365300006 Kindergärten freier Träger Instandhaltung verschiedene Träger 1 27.750,00 € 35.300,00 € 33.300,00 € 33.300,00 € 5.550,00 € - €
Z365300004 Altersgemischte Kitas freie Träger verschiedene Träger 1 92.799.000,00 € 104.286.000,00 € 104.286.000,00 € 104.286.000,00 € 11.487.000,00 € - €
Z365300007 Kindertagesstät.freie Träger/ Erbbauzins Mieten verschiedene Träger 4 1.746.079,00 € 1.791.777,00 € 1.791.777,00 € 1.791.777,00 € 45.698,00 € - €
Z365300007 Kindertagesstätten freier Träger /Erbbauzins Mieten (Sonderfall Neunhofer Hauptstr. 26) verschiedene Träger 5 7.400,00 € 7.400,00 € 7.400,00 € 7.400,00 € - € - €
Z365300011 Förderkonzept Kindertageseinrichtungen freier Träger verschiedene Träger 5 2.503.800,00 € 2.997.116,00 € 2.997.116,00 € 2.997.116,00 € 493.316,00 € - €
Z365300005 Netz für Kinder verschiedene Träger 1 2.173.000,00 € 1.935.000,00 € 1.935.000,00 € 1.935.000,00 € - 238.000,00 € - €
Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
2.3 Hort-plus/ Krippe-plus/ Spiel- und Lerngruppen
25 Z366200027 Mädchentreff e.V. Mädchentreff e.V. 5 153.657,00 € 171.635,00 € 156.100,00 € 156.100,00 € 2.443,00 € - €
26 Z365500003 Degrin Ausländer/Deutsche gemeinsam Degrin e.V. 5 83.167,00 € - € 84.100,00 € 84.100,00 € 933,00 € - €
Degrin Integrationsarbeit 49.296,00 € 52.000,00 € 50.200,00 € 50.200,00 € 904,00 € - €
Degrin Heroes 33.871,00 € 38.000,00 € 33.900,00 € 33.900,00 € 29,00 € - €
27 Z366200026 Internat.Frauen- /Mädchenzentrum e.V IFMZ e.V. 5 202.739,00 € 229.470,00 € 204.900,00 € 204.900,00 € 2.161,00 € - €
28 Z365500001 Chancen für junge Menschen/Lernstube Dianastr Stadtmission Nürnberg e.V. 1 54.536,00 € 117.580,00 € 55.468,00 € 55.468,00 € 932,00 € - €
Z365500002 Lern- und Spielstube Lobsinger Kirchenweg 58 (Miete) Stadtmission Nürnberg e.V. 4 23.800,00 € 23.800,00 € 22.700,00 € 22.700,00 € - 1.100,00 € - €
29 Z365500002 Chancen für junge Menschen/Lern-und Spielstube Lobsinger Kirchenweg 58 Stadtmission Nürnberg e.V. 1 163.095,00 € 179.665,00 € 165.874,00 € 165.874,00 € 2.779,00 € - €
30 Z365500007 Mediaschool Mediaschool Bayern gGmbH 1 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € 15.000,00 € - € - €
2.4 Agentur Familie und Beruf
31 Z367500016 Agentur Familie und Beruf Kinderhaus Nürnberg gGmbH 5 188.000,00 € 224.000,00 € 191.000,00 € 191.000,00 € 3.000,00 € - €
2.5 Besondere Angebote fur Bildung, Betreuung und Erziehung
32 Z365300013 Qualit.Weiterentwicklung verschiedene Träger 5 2.440.694,00 € 2.549.013,00 € 2.549.013,00 € 2.440.700,00 € 6,00 € 108.313,00 €
33 Z365300009 Gesamtelternbeirat d. Kindertagesst. Gesamteltern-beirat der Kinder- tagesstätten e.V. 5 12.350,00 € 13.000,00 € 12.400,00 € 12.400,00 € 50,00 € - €
34 Z365300008 Selbstorg. Kindertageseinr/ PerKostZuschuss SOKE e.V. 5 112.811,00 € 118.000,00 € 112.800,00 € 112.800,00 € - 11,00 € - €
Z365400001 (Groß)Tagespflege versch. Träger 1 894.179,32 € 1.074.900,00 € 1.074.900,00 € 1.074.900,00 € 180.720,68 € - €
Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
35 Z365500006 Kinderhaus/Maxfeld PersKostZuschuss Kinderhaus Nürnberg gGmbH 5 130.972,00 € 148.500,00 € 133.000,00 € 133.000,00 € 2.028,00 € - €
Z365500004 Kinderhaus e.V. (Mietzuschuss) Kinderhaus Nürnberg gGmbH 4 51.600,00 € 51.600,00 € 51.600,00 € 51.600,00 € - € - €
183.583.629,32 € 198.357.448,00 € 198.249.135,00 € 14.665.505,68 € 108.313,00 €
3 Familie und Stärkung der Erziehungsfähigkeit
3.1 Erziehungsberatung
36 Z367500003 CVEichstätt/Erz.BerStelle PersKostZusch Caritasverband Eichstätt e.V. 1 354.700,00 € 365.850,00 € 359.000,00 € 359.000,00 € 4.300,00 € - €
37 Z367500003 CVEichstätt/Erz.BerStelle PersKostZusch/ Migrationszuschuss Caritasverband Eichstätt e.V. 5 50.300,00 € 50.300,00 € 50.300,00 € 50.300,00 € - € - €
38 Z367500002 Caritas Nürnberg ErzBerStelle PersKostZusch/ Migrationszuschuss Caritasverband Nürnberg e.V. 1 450.000,00 € 456.021,00 € 448.200,00 € 448.200,00 € - 1.800,00 € - €
39 Z367500001 Stadtmission/ErzBerStelle PersKostZusch/ Migrationszuschuss Stadtmission Nürnberg e.V. 1 780.000,00 € 837.516,03 € 807.000,00 € 807.000,00 € 27.000,00 € - €
3.2 Familienberatung
40 Z363900010 Deutscher Kinderschutzbund e.V. Deutscher Kinderschutzbund e.V. 5 248.351,00 € 254.559,00 € 252.300,00 € 252.300,00 € 3.949,00 € - €
41 Z367500018 Pro Familia Ortsverband Nürnberg Pro Familia e.V. 5 37.000,00 € 32.000,00 € 32.000,00 € 32.000,00 € - 5.000,00 € - €
42 Z367500017 Zentrum Kobergerstrasse e.V., Familienberatung Zentrum Kobergerstrasse e.V 5 21.801,00 € 24.000,00 € 22.200,00 € 22.200,00 € 399,00 € - €
3.3 Eltern- und Familienbildung
43 Z367500005 AWO: Eltern-Kind-Programme AWO Kreisverband Nürnberg e.V. 5 647.562,00 € 833.441,32 € 658.900,00 € 658.900,00 € 11.338,00 € - €
44 Z367500007 Evangelische Familienbildungsstätte Evangelische Familienbildungs- stätte 5 118.549,00 € 122.200,00 € 118.000,00 € 118.000,00 € - 549,00 € - €
45 Z367500008 Kathol.Fambildungsstät.Zoff/ Harmonie Kath. Stadtkirche, Familienbildungs- stätte Zoff und Harmonie 5 17.652,00 € 26.000,00 € 17.900,00 € 17.900,00 € 248,00 € - €
46 Z367500022 Lacrima - Trauerbegleitung für Kinder und Jugendliche Johanniter Unfallhilfe e. V. 5 30.504,00 € 55.500,00 € 30.800,00 € 30.800,00 € 296,00 € - €
3.4 Besondere Angeote der Jugendhilfe
Z367601001 Schlupfwinkel e.V. (Mietzuschuss) Schlupfwinkel e.V. 4 23.800,00 € 21.100,00 € 21.100,00 € 21.100,00 € - 2.700,00 € - €
Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
47 Z367601001 Schlupfwinkel/KindSchutzhaus BetrKoZu (=Jungenbüro+SleepIn) Schlupfwinkel e.V. 5 536.900,00 € 668.826,95 € 622.400,00 € 544.300,00 € 7.400,00 € - €
Sleep In 417.100,00 € 516.998,95 € 501.800,00 € 423.700,00 € 6.600,00 € 78.100,00 €
Jungenbüro 119.800,00 € 151.828,00 € 120.600,00 € 120.600,00 € 800,00 € - €
48 Z363900007 ISKA Fachstelle Umgangskontakte ISKA gGmbH 1 243.200,00 € 249.333,00 € 246.900,00 € 246.900,00 € 3.700,00 € - €
49 Z363900002 ISKA Familienpatenschaften ISKA gGmbH 5 88.523,00 € 89.700,00 € 88.500,00 € 88.500,00 € - 23,00 € - €
50 Z363900008 KoopModell Ambul.Maßn.Jugendstraf- verfahren Treffpunkt e.V. 1 358.200,00 € 448.757,00 € 400.951,00 € 369.300,00 € 11.100,00 € 31.651,00 €
KogA 1 196.030,00 € 238.729,00 € 225.399,00 € 203.200,00 € 7.170,00 € 22.199,00 €
TOA 1 113.070,00 € 131.603,00 € 125.585,00 € 116.133,00 € 3.063,00 € 9.452,00 €
TEA 5 49.100,00 € 78.425,00 € 49.967,00 € 49.967,00 € 867,00 € - €
51 Z363900008 KoopModell Ambul.Maßn.Jugendstraf- verfahren Treffpunkt e.V. 5 30.706,00 € 48.437,00 € 31.300,00 € 31.300,00 € 594,00 € - €
VKG 5 26.787,00 € 42.993,00 € 27.300,00 € 27.300,00 € 513,00 € - €
Begl. Besuche 5 3.919,00 € 5.444,00 € 4.000,00 € 4.000,00 € 81,00 € - €
52 Z363900011 Tu was! - Alternativen zur Arbeitsweisung Treffpunkt e.V. 5 72.526,00 € 85.437,00 € 73.800,00 € 73.800,00 € 1.274,00 € - €
53 Z367500012 ZAB e.V. Große für Kleine ISKA gGmbH 5 65.939,00 € 75.760,00 € 66.800,00 € 66.800,00 € 861,00 € - €
54 Z367500021 ZAB Sprach- und Kulturvermittler ZAB, ISKA gGmbH 5 65.200,00 € 75.390,00 € 66.200,00 € 66.200,00 € 1.000,00 € - €
4.241.413,00 € 4.414.551,00 € 4.304.800,00 € 63.387,00 € 109.751,00 €
5. Besondere Notlagen
5.2 Gewaltprävention/ Gewaltfolgen
55 Z363900005 frauenBeratung Nürnberg Frauennotruf Nürnberg e.V. 5 175.500,00 € 187.779,00 € 177.800,00 € 177.800,00 € 2.300,00 € - €
Lfd. Nr. Kostenstelle Kostenstellenbeschreibung Träger Art Planansatz 2025 2026 Antrag Träger Beschlussvorschlag zum HH 2026 HH Planentwurf/Kämmereipaket 2026 Veränderung zum HH 2025 Veränderung zum Planentwurf 2026
56 Z363900004 WildwasserArbgem.g.sex Missbr.an Mädchen Wildwasser Nürnberg e.V. 5 214.407,00 € 284.850,00 € 218.100,00 € 218.100,00 € 3.693,00 € - €
57 Z363900012 Frühe Hilfen versch. Träger 5 563.307,00 € 701.085,58 € 683.818,00 € 572.500,00 € 9.193,00 € 111.318,00 €
953.214,00 € 1.079.718,00 € 968.400,00 € 15.186,00 € 111.318,00 €
Neuanträge
58 Don Bosco Smart Kiosk Don Bosco Jugendwerk Nürnberg 5 - € 70.000,00 € - € - € - € - €
59 Haus Kunterbunt nehmia team e.V. - € 23.859,00 € - € - € - € - €
60 Fortbildungsangebot Diversity Media Diversity Media e.V. - € 30.950,00 € - € - € - € - €
- € - € - € - €
195.624.195,32 € 210.788.576,00 € 210.459.194,00 € 14.834.998,68 € 329.382,00 €
Hinweis: grau markiert sind alle Zuschusspositionen, für die eine Empfehlung zur Erhöhung (s. Entscheidungsvorlage unter Punkt 2.1) vorliegt.

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