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Geschäftsbericht 2024

Anlage · 10.12.2025 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Andrea Friedel Michael Feder St. Johannis Nicole Alesik Wöhrder See Catrin Seel Rechnungsprüfungsausschuss Rita Heinemann Reka Lörincz Soziales & Gesundheit Digitalisierung & Verwaltung Wohnen & Bauen

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Abbildung 1

NürnbergStift

2024

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift ....................................................... 4 Lagebericht .......................................................................................................................... 6 1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflegemarkt ......................................................... 6 2. Betriebliche Grundlagen .......................................................................................... 8 3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 ........................................................................ 9 4. Chancen und Risiken ............................................................................................... 9 5. Ertragslage ...............................................................................................................11 5.1. Plan-Ist Vergleich 2024 .....................................................................................11 5.2. Belegungszahlen und Auslastung ...................................................................15 6. Vermögens- und Finanzlage ...................................................................................17 6.1. Vermögenslage .................................................................................................17 6.2. Kapitalstruktur ..................................................................................................17 6.3. Investitionen .....................................................................................................18 6.4. Liquidität ...........................................................................................................19 7. Unterzeichnung des Lageberichtes ........................................................................19 Jahresabschluss ................................................................................................................20 1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift .............................................................20 2. Gewinn- und Verlustrechnung ................................................................................22 3. Anhang .....................................................................................................................24 3.1. Bewertungsgrundlagen ....................................................................................24 3.2. Aktivseite ...........................................................................................................25 3.3. Passivseite ........................................................................................................27 3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ..............................................31 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses ...............................................................38 Unternehmensdaten Corporate Governance ....................................................................39 Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen ...............................................................41 Anlage 2: Belegung der Einrichtungen .............................................................................45 Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise ..........................................................51 Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen .............................................................57 Wichtige Begriffe und Abkürzungen .................................................................................59

Abbildung 2

Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift

Anforderungen an hohe Pflegequalität in einem zukunftsfähigen Betrieb mit den naturräumlichen Gegebenheiten in der schützenswerten Parkanlage gut in Einklang bringen können.

Ebenso intensivierte sich die Zusammenarbeit mit der wbg beim Bau der neuen Pflegeeinrichtung in der Großweidenmühlstraße. Hier kann die Zeitplanung für den Umzug 2027 trotz des Liebe Leserinnen und Leser, archäologisch bedeutsamen Fundes des größten europäischen Pestfriedhofs eingehalten werden. Andere Standorte wie die Altbauten das vergangene Jahr war für unsere Pflegeeindes August-Meier-Heims und das Elisabethrichtungen geprägt von tiefgreifenden Heraus- Bach-Haus stellten uns 2024 vor große persoforderungen, personellen Veränderungen und nelle und kostenintensive Herausforderungen, finanziellen Risiken. was Bauunterhalt und Energieeffizienz betrifft. Der anhaltende Fachkräftemangel stellte uns Die Belegung unserer Häuser zeigt, dass unwieder vor große Aufgaben – sowohl in der tägsere Angebote weiterhin stark nachgefragt werlichen Versorgung unserer Bewohnerinnen und den. Die Nachfrage ist 2024 höher als das An- Bewohner als auch in der strategischen Persogebot, welches das NürnbergStift leisten kann. nalplanung. Trotz dieser schwierigen Rahmen- Die Balance zwischen hoher Auslastung und inbedingungen ist es uns gelungen, mit großem dividueller Betreuung ist eine tägliche Heraus- Engagement und innovativen Ansätzen die forderung, der unsere Kolleginnen und Kollegen Qualität unserer Pflegeleistungen zu sichern mit viel Herzblut und Professionalität begegnen, und weiterzuentwickeln. Dafür gilt unser ganz die jedoch durch fehlende Pflegekräfte am besonderer Dank allen Mitarbeitenden und Füh- Markt und hohe Krankenstände erschwert wird. rungskräften, die Tag für Tag Enormes leisten. Im Jahresverlauf und verstärkt zum Jahresende mussten zahlreiche Zeitarbeitskräfte eingestellt Ein besonderer Fokus lag auf unseren Bauprowerden, was kostenseitig erheblich zu Buche jekten, die nicht nur zur Modernisierung unserer schlug und nicht refinanziert werden konnte. Infrastruktur beitragen, sondern auch neue Kapazitäten schaffen, um dem steigenden Bedarf Als kommunaler Eigenbetrieb der Altenhilfe gaan pflegerischer Versorgung in unserer Komrantieren wir eine Sorgestruktur mit Verlass und mune gerecht zu werden. Für Generalsanie- Sicherheit für unsere pflegebedürften Bewohrung und Teilneubau unserer Seniorenwohnannerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den lage Platnersberg haben wir mit der Festlegung Stakeholdern in der Stadtverwaltung schaffen des Footprints durch den Werkausschuss einen wir qualitativ hochwertige Angebote, welche wichtigen Meilenstein gesetzt, mit dem wir die

auch ihren Preis haben. Zudem übernimmt Dafür wurden 2024 erste Grundlagen gelegt. NürnbergStift als Teil der Stadt Nürnberg auch Die umfassendste Maßnahme der Arbeitsorga- Aufgaben, die nicht zum Kernauftrag der Lang- nisationsentwicklung PeBem (Personalbemeszeitpflege zählen und daher durch die Pflege- sungsverfahren in der Pflege) wurde operativ versicherung nicht refinanzierbar sind – bei- vorbereitet, so dass zukünftig mit weniger ausspielsweise die Beheimatung Rüstiger oder der gebildeten Fachkräften der demografischen Erhalt des denkmalgeschützten Altbestandes Entwicklung in unseren Häusern begegnet und der August-Meier-Häuser. eine gute Pflege sichergestellt werden kann. An dieser und weiteren Stellschrauben wird konti- Dabei werden die finanziellen Spielräume zu- nuierlich und mit interner wie externer Unternehmend enger. Nach dem pflegerischen und stützung weitergearbeitet. Zugleich gilt es die wie finanziellen „Ausnahmezustand“ der Immobilienentwicklung weiterzutreiben, Perso- Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 nal auszubilden, zu gewinnen und zu halten und zeigen sich nun auch langfristig deutliche Ver- dabei stets allen unseren Bewohnerinnen und schiebungen auf der Kosten- und Ertragsseite, Bewohnern ein gutes, menschenwürdiges Ledie zuletzt nicht mehr in Ausgleich gebracht ben zu ermöglichen. werden konnten und unser entschiedenes Gegensteuern erfordern. Deshalb haben wir seit Die Herausforderungen sind gewaltig und nur 2024 Organisationsstruktur und Leistungsange- mit großer Anstrengung zu meistern – gut, dass bot auf den Prüfstand gestellt, soweit es nicht wir nicht alleine sind! Wir danken allen Mitarbeikostendeckend erbracht werden kann. Bei- tenden, Partnern und Unterstützern für ihren spielsweise wurde 2024 das Bewegungsbad im unermüdlichen Einsatz und ihre Loyalität. Sebastianspital geschlossen. Gemeinsam blicken wir zuversichtlich in die Zu- Daraus entstand Ende 2024 die Weichenstel- kunft – mit dem Ziel, auch weiterhin ein verlässlung zu einer Organisationsuntersuchung, die licher und menschlicher Ort für Pflege und Be- Anfang 2025 begann und weitergeführt werden treuung zu sein. wird. Dauerhafter Auftrag des NürnbergStift ist die Sicherstellung der pflegerischen Versor- Mit herzlichen Grüßen gung als Daseinsvorsorge in der Stadt Nürnberg, im engen Sinn für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, in einem weiteren Sinn auch durch fachliche und infrastrukturelle Impulse über die eigenen Einrichtungen hinaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Dieser Auftrag kann nur auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage erfüllt werden. Unser Hauptaugen- Elisabeth Ries Melanie Miermeister merk gilt daher im laufenden und in den kom- Berufsmäßige Stadträtin menden Jahren der wirtschaftlichen Stabilisie- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin rung des Eigenbetriebs.

Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehörigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 vor. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. §9 WkPV bzw. §11 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss beschließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO). Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2024 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneingeschränkt gegeben ist

derungen im Sozialrecht, im Tarif- und Arbeits-

recht, ständige Anpassungen, in der Vergütung

und (Re-) Finanzierung erschweren Prognosen

und sorgen für Instabilität im Planungsgesche-

hen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die am-

bulanten, stationären und teilstationären Ein-

richtungen der Pflege und somit auch für das

NürnbergStift, welches sich den beständigen

Anpassungen und Weiterentwicklungen in der

Auf- und Ablauforganisation unterwerfen muss.

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflege-

markt

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 herausfordernd und bleibt es auch 2025. Während sich einige Unsicherheiten aus dem Vorjahr abschwächen, bestehen strukturelle Probleme weiterhin.

Die Nachfrage nach vollstationären Altenheim-

plätzen bleibt bundesweit sehr hoch. Progno-

sen und Branchenverbände gehen davon aus,

dass bis Ende 2025 rund 60.000 Pflegeheim-

plätze fehlen werden.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)

verzeichnete 2024 einen Rückgang um 0,2 %

im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wird ein

Nullwachstum oder maximal ein moderater An-

stieg von 0,3 % erwartet. Die wirtschaftliche

Entwicklung wird durch globale Unsicherheiten,

hohe Energiepreise und eine zurückhaltende

Investitionstätigkeit belastet.

Die Zahl der 20 geschlossenen Pflegeheime in

Bayern übersteigt im Jahr 2024 deutlich die der

Neueröffnungen (8). Im Zeitraum 2022 – 2024

wurden 101 Pflegeheime geschlossen, im glei-

chen Zeitraum wurden 44 neu zugelassen,

(Quelle: Antwort der bayerischen Staatsregie-

rung aufgrund einer schriftlichen Anfrage von

Abgeordneten des bayerischen Landtages vom

27.01.2025).

Die Inflationsrate, die 2023 noch bei 5,9 % lag,

setzte ihren Rückgang fort und fiel 2024 auf

durchschnittlich 2,2 %. Besonders die Energie-

preise gaben weiter nach, während die Teue-

rung bei Nahrungsmitteln hoch blieb. Die Le-

bensmittelpreise stiegen 2024 um 1,9 % im Ver-

gleich zu 2023. Seit 2020 haben sich die Preise

für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke

um rund 30 % erhöht.

Die wirtschaftliche Lage in der Sozial- und Ge-

sundheitswirtschaft bleibt angespannt, auf dem

pflegerischen Transaktionsmarkt gibt es Ende

2024 erste positive Signale. Es drängen ver-

mehrt ausländische Privatinvestoren auf den

Markt (2024: Trendbarometer, Sozialbank)

Der Fachkräftemangel bleibt eines der größten

wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen in

Deutschland. Besonders betroffen sind das Ge-

sundheitswesen, die Gastronomie, das Hand-

werk und die Logistikbranche. Trotz zahlreicher

Initiativen zur Fachkräftegewinnung bleibt die

Suche nach qualifiziertem Personal schwierig.

Die Arbeitslosenquote stieg 2024 leicht auf 6,0

%, während die Zahl der Erwerbstätigen stabil

blieb.

Der sozioökonomische Gesamteindruck der

Pflegelandschaft 2024 wird mit steigenden Kos-

ten, Refinanzierungslücken und einem anhal-

tenden, sich verschärfenden Mangel an Fach-

kräften zusammenfassend beschrieben.

Einwicklung bei NüSt

Die Nachfrage nach Angeboten der pflegeri-

schen Versorgung in Nürnberg ist auch 2024

weiter angewachsen. Der Bedarf an teil- und

vollstationären Pflegeangeboten wird in Nürn-

berg in den kommenden Jahren nicht mehr ab-

gedeckt werden können (2024: Pflegebedarfs-

bericht, Stadt Nürnberg).

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands

wird in den kommenden Jahren stark von politi-

schen Maßnahmen, globalen Handelsbezie-

hungen und Investitionsanreizen abhängen. Die

Bundesregierung hat verschiedene Programme

zur Förderung von Innovationen und zur Stär-

kung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt.

In Nürnberg werden bis 2035 voraussichtlich

zusätzlich 800 Pflegeplätze in stationären Ein-

richtungen benötigt. Im Bereich der Nürnberger

Tagespflege war 2024 ein leichtes Überangebot

vorhanden.

Branchenentwicklung

Der Gesundheits- und Sozialsektor erlebt seit

Jahren einen Umbruch. Die Rahmenbedingun-

gen und Merkmale der Refinanzierung haben

sich in den letzten Jahren zum Teil in rasanter

Weise geändert. Kostendruck und Fachkräfte-

mangel sind wesentliche Einflussfaktoren, für

die in diesem Sektor tätigen Unternehmen. Än-

Auslastung und Pflegeplätze

Eine hohe Nachfrage nach Pflegeplätzen ergab

eine Steigerung in der gesamten Auslastung

von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr

vorangebracht. Der Kontakt zum Klinikum

wurde intensiviert. Hier wurden neue Synergie-

möglichkeiten angestoßen.

Fachkraftmangel

Der sich verschärfende Fachkraftmangel zeigt

sich in der kostenintensiven Zeitarbeit, durch

welche die Auslastung erreicht werden konnte.

Durch die sich abzeichnende Verschlechterung

des Betriebsergebnisses wurde zum Jahres-

ende der Quick-Check durch die Werkleitungen

vorbereitet. Dieser sollte Klarheit über die wich-

tigsten Defizitursachen geben und Schnell

(Quick-) Maßnahmen einleiten.

Trotz des allgemeinen Fachkräftemangels

konnte die bestehende Personalüberdeckung

die anhaltend hohe Krankheitsquote nicht abde-

cken, auch hier wurden zur Einhaltung von

Qualitätsstandards teure Zeitarbeits-Fachkräfte

eingekauft.

IT-Infrastruktur

Bauunterhalt - Instandhaltungsstau- kosten-

intensive Gebäude

Die hybride IT-Struktur in Abhängigkeit zur

Stadt Nürnberg zeigt sich unter anderem in zeit-

intensiven Abstimmungen zum Ausbau des

WLAN in den Einrichtungen. Auch die hohen IT-

Sicherheitsstandards lassen schnelle, agile Lö-

sungen zur Erleichterung des Pflegealltags

nicht zu. Zur Einführung der KI-basierten

Sprachassistenz waren aufwändige Vorabspra-

chen erforderlich. Andere Anwendungen zur

verbesserten Mitarbeiterbindung wie z.B. das

Intranet für Mitarbeiter (Nori) wurden bei der

Stadt bisher nicht eingeführt. Die Umstellung

auf Kostenstellenlogik, für transparente Kosten-

und Ertragszuordnungen wurde für Anfang

2025 vorbereitet.

Trotz neuem August-Meier-Haus müssen Ge-

bäude weiterhin instandgehalten und bewirt-

schaftet werden, die nicht primär der Versor-

gung pflegebedürftiger Bürgerinnen und Bürger

zugeordnet werden können. So leistet Nürn-

bergStift anhaltend Bedarfsangebote für die

Stadt Nürnberg, welche nicht über Pflege refi-

nanziert werden: z.B. Mietangebote für Geflüch-

tete und Pflegemitarbeiter.

Bereits Ende 2024 wurde die Novellierungen

des AVPfleWoqG vorbereitet. NüSt konnte des-

halb in Bauprojekten der Großweidenmühle und

am Platnersberg noch rechtzeitig wichtige zu-

kunftsweisende Änderungen in der Planung

vornehmen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Ausbildung von 12 Move-Coaches zur Prä-

vention und Reduzierung von körperlichen Be-

lastungen der Pflegemitarbeitenden konnte ab-

geschlossen werden. Dieses Beschäftigen mul-

tiplizieren ihre Erfahrungen in die NüSt-Einrich-

tungen. Im Projekt MehrWert Pflege wurde für

BGF-Maßnahmen sensibilisiert. Dieses Projekt

konnte verstetigt und auf andere Häuser über-

tragen werden.

Ausbildung

NürnbergStift ist neben dem Klinikum der

größte Ausbilder für Pflegekräfte in Nürnberg.

Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubil-

dende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen,

darunter 38 in der generalistischen Pflegeaus-

bildung. Trotz nicht kostendeckender Ausbil-

dungsfinanzierung, hat NüSt hier weiterhin in

die Ausbildung investiert. Viele ausgebildete

Generalisten wechseln zu anderen Trägern

(Krankenhäuser) innerhalb der Stadt Nürnberg,

damit leistet NüSt einen wichtigen Beitrag zur

pflegerischen-medizinischen Versorgung inner-

halb der Daseinsvorsorge in der Region.

Vergütungsverhandlungs-Strategie

Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung

des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungs-

verhandlungen für die Reha selbstständig

durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der

Pflegesätze um 16,98 %, in den Jahren zuvor

akzeptierte NüSt die pauschalen angebotenen

Erhöhungen der Verhandlungspartner. Im am-

bulanten Dienst verhandelten wir erstmalig für

den Zeitraum ab 1. Januar 2025 gemeinsam mit

München und Augsburg Stift erfolgreich die

Verhandlungen der Pflegesätze. Im Schnitt sind

die Pflegesätze um rund 25 % höher.

Organisationsentwicklung

Weiterhin haben wir uns 2024 mit PeBem be-

schäftigt. Die bereits für NüSt verhandelte Ver-

gütungsstruktur nach 113c SGB XI zeigte das

Spannungsfeld zwischen verhandelten Pflege-

stellen und dem dazugehörigen Qualifikations-

mix.

Auflösung von Rückstellungen

Im Februar nahm die 2. Organisatorisch-Tech-

nische Werkleitung ihre Arbeit auf. Dadurch

wurde die Arbeit an den zahlreichen Bauprojek-

ten intensiviert und beschleunigt. Die Planun-

gen am Platnersberg wurden in engem und ver-

trauensvollen Kontakt mit dem Stifterehepaar

Zum 31.12.2024 konnten Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst werden. Davon betrug 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis.

Ergänzt und unterstützt wird das Angebot des

2. Betriebliche Grundlagen NüSt durch die Facility-Leistungen, Essensan-

gebote durch die anliegende Großküche sowie Im NüSt sind die städtischen Senioren-Pflege- Reinigung der gesamten Liegenschaften des und Versorgungsangebote für ambulante, teil- NürnbergStift durch die NürnbergStift Service und vollstationäre Dienstleistungen, Betreutes gGmbH. Wohnen sowie der Geriatrischen Rehabilitation Nachfolgend sind die Leistungsangebote aufzusammengefasst. An den Standorten Pflegegrund der abgeschlossenen Versorgungsverzentrum Sebastianspital, August-Meier-Haus, träge zum 1. Juli 2025 dargestellt. Zusätzlich zu Platnersberg, St. Johannis, Heilig-Geist-Spital, dieser stationären und teilstationären Pflege Geriatrische Reha und Ambulante Dienste werwerden im ambulanten Dienst im Durchschnitt den täglich ca. 996 pflege- und hilfsbedürftige aktuell 110 Klienten betreut. Menschen versorgt.

Plätze
Einrichtung Pflegeheim Tagespflege Nachtpflege Altenheim Wohnheim Reha AMD Gesamt
AHS 254 18 0 0 0 272
AMH 158 16 8 0 0 0 182
AHJ 122 0 64 0 186
AHP 89 0 0 0 89
HSP 0 106 0 106
AMD 110 110
Reha 0 0 44 44
Gesamt 623 34 8 0 170 44 110 989

3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 Risiken NürnbergStift

Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jah-  Historische Gebäude und Instandhalresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Die tungsstau erfordern vermehrt Kosten erste Hochrechnung geht zum Zeitpunkt der für Gebäudesicherung, Bauunterhalt Berichterstattung von einem Verlust in Höhe und Energie von 4.430 TEUR aus. Aufgrund dieser Entwick-  Hoher Personalauswand für viele Auslung muss, wie schon im Vorjahr, für das Wirtzubildende in den einzelnen Einrichtunschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan gen durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die  Stadtinterne Abhängigkeiten und Vormassive Planabweichung ist begründet durch: gaben erhöhen den Abstimmungsbedarf und schränken branchenspezifi- •Nicht refinanzierte sche Handlungsmöglichkeiten ein. Personalkosten und Personalüberhang.  Dateninsuffizienz durch zu wenig Per- Personal sonalressourcen im Bereich SAP •Einsatz von teurer Zeitarbeit in der Pflege und Verwaltung Schnittstellen-Programmierung, dadurch fehlende/ fehlerhafte Daten •Rückgang der Belegung insb.  Vakanzen auf Führungsebene bei Be- Tages-und Nachtpflege und die reich AMBD/ Reha/ Sachgebietsleitung Belegung Anzahl der Klienten im Personal. ambulanten Dienst  Umstellung von Doppelspitzen-Füh- •Umlage rung auf Einzelspitze der 2. Werklei- •Pensionsrückstellungen tung erfordert umfassende Organisati- Sonder- •Ausbildung onsentwicklung effekte  Praktische Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens wurde •Hoher Instandhaltungsaufwand lange hinausgezögert, flankierende aufgrund des Instandhaltungs- Maßnahmen werden ad hoc erprobt Gebäude staus. und projektiert

Chancen

Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlech-

4. Chancen und Risiken

terung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat Eine umfassende bundesweite Pflegereform ist die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risi- dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine exken für die Pflegeheimträger bleiben weiterhin terne Beratungsfirma mit der Durchführung eiunkalkulierbar. nes „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchge- Allgemeine Risiken am Pflegemarkt: führt wurde. Der Quick-Check ist folgenden Pflegepersonalmangel und gesetzliche Re- Fragen nachgegangen:

gularien

Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation

Dazu zählen unter anderem die Vorgaben zur im NüSt zu bewerten? Personalstruktur, zur Qualifizierung der Pflege-

Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der

kräfte und zur Gewinnung von Pflegekräften Pflegeheime? aus dem Ausland.

Welche Defizitursachen sind strukturell be-

Preisregulierung

dingt? Der Gesetzgeber bestimmt die Refinanzie-

Wie kann die operative Steuerung verbes-

rungsregularien und Grundsätze und stellt dasert werden? mit die größte finanzielle Unsicherheit bei den Pflegeheimbetreibern dar. Welche Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?

Qualitätsanforderungen

Der Quick-Check war bewusst nicht als umfas- Risiko der Unterversorgung führt zu einem Leissende Organisationsuntersuchung angelegt. In tungsdruck auf die verbliebenen Pflegekräfte. relativ kurzer Zeit sollten Anhaltspunkte und Die Prüfungsdichte durch die Behörden, der Bü- Empfehlungen vorliegen, um die ohnehin laurokratieaufbau und die Veröffentlichung von fenden Arbeiten zur Gegensteuerung fundiert Qualitätsergebnissen verstärkt diesen Leiszu ergänzen. tungsdruck im Pflegepersonal.

Dazu wurden vom externen Beratungsunter- den, um die Begutachtungszeiten zu minimienehmen Interviews mit Leitungskräften geführt ren und damit die zusätzliche Belastung der und umfassend Daten analysiert. Aufgrund der Pflegekräfte in den Einrichtungen zu vermeidaraus gewonnenen operativen und strukturel- den. len Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenplan Planung Einführung der E-Akte: Bewohner/ Miterarbeitet. Das Ziel des gesamten Maßnahmenarbeiter soll sichergestellt werden, dass der MD kataloges ist eine wirtschaftliche stabile Situadirekten Zugriff auf die nötigen Informationen tion des NüSt. aus der Pflegedokumentation erlangt. Nachfolgende Maßnahmen aus den Erkennt- Bewertung und zur Verfügung Stellung des nissen des Quick-Checks wurden bereits umge- Fritz-Hintermayr-Hauses am Standort AHS. setzt. Die Bearbeitung der dringlichen Probleme bzgl. •Nettobasiert der Personalgewinnung und Bindung können Personal- •Tagesaktuell jetzt mit der Besetzung der neuen Sachgebietssteuerung •Soll-Ist-Abgleich leitung Personal zum 1. August 2025 angegangen werden. Auch die Überarbeitung der Personalprozesse und das Personalcontrolling kann •Mehrfach nun strukturiert beginnen. ausgearbeitet und Pflegesatzstrategie auf das best- Folgendes ist in der längerfristigen Planung vormögliche Ergebnis gesehen: ausgelegt  Zentralisierung und Überarbeitung des Ab- •Abbau und rechnungsprozesses. Stellenplan- Transparenz des  Reorganisation der zentralen Verwaltung bereinigung Stellenüberhangs zur Verbesserung der Prozess- und Aufgaangefangen •Refinanzierbarkeit beneffizienz und damit – perspektivisch – sichtbar machen Reduktion der Personalkapazitäten.  Stärkung Personalcontrolling. •Prozessüberarbeitun g Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beziffert Zeitarbeit •Genehmigung- werden, wann welche Maßnahmen mit welverfahren chem wirtschaftlichen Effekt greifen werden. NüSt geht davon aus, dass langfristig die wirt- •Aufgrund schaftliche Situation deutlich besser sein wird. mangelnder Schließung Nachfrage wird Digitalisierungsprojekte wie die Weiterentwick- Nachtpflege diese zum lung des digitalen Dienstplanprogramms, der 31.12.2025 Ausbau und die Optimierung der IT-Infrastruktur geschlossen zur Umsetzung von Telemedizin und Telematik, die flächendeckende Erweiterung der WLAN- •Projektiert Netze in den Einrichtungen, der Systemwechsel PeBem von SAP R/3 zu SAP S/4HANA sowie der Aufbau eines eigenen Finanzberichtswesens in SAP Business Intelligence stehen an. Die neue PeBeM bietet die Chance auf eine sig- Kostenstellen- •Seit 01/2025 nifikante Verbesserung der Arbeitsbedingunrechnung gen in der stationären Altenpflege, erfordert jedoch im ersten Schritt strategische und konzeptionelle Maßnahmen hin zur kompetenzorien- Die nachfolgenden Maßnahmen sind bereits in tierten Personaleinsatzplanung. Das ist die umder Planung: fassendste Unternehmensentwicklung, welche es für stationäre Pflegeeinrichtungen seit 2018 Standardisierung des Aufnahmeprozesses zur mit Einführung des PpSG gegeben hat. verbesserten Belegungssteuerung. Ziel ist, bei Auslastungseinbrüchen eine zügige Nachbele- Die übergeordnete Zielsetzung lautet: effiziengung zu organisieren und damit den dezentra- tere Prozesse, die Nutzung von Synergien und len Aufnahmeprozess zu unterstützen. das Aufbrechen überholter Muster, schaffen eine Arbeitsumgebung, die sowohl die Versor- Pflegegradmanagement: Der MD-Bayern wird gungsqualität als auch die Zufriedenheit der das Verfahren der Graduierung digital abbil- Mitarbeitenden steigert und Kosten reduziert.

5. Ertragslage

5.1. Plan-Ist Vergleich 2024

Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen:  2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis,  410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen,  89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.

Die nachfolgenden Darstellungen bauen auf den Ergebnisberichten aus dem Controlling auf, durch eine andere Darstellung weichen einzelne Ertrags- und Aufwandsposition zur HGB GuV ab.

NüST Nachtrags WPL/Ist 2024

45.000 3.000

Abbildung 3

40.000 2.500 35.000 2.000 30.000

R

U E 25.000 1.500 R

T U

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10.000 0 5.000 -500 0

-1.000

Erträge Personal- kosten Sach- kosten Betriebs- ergebnis Neutrales Ergebnis Ergebnis
NTWPL 45.672 30.627 18.409 -3.364 248 -3.116
Ist 46.193 31.281 18.673 -3.762 3.027 -734
Abw -521 -654 -265 398 2.779 2.381

Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Ursache für die ggü. der Nachtragsplanung erhöhten Personalkosten (31.281 TEUR) in Höhe von 654 TEUR ist die Überdeckung an Pflege- und Betreuungspersonal aufgrund der hohen Krankheitsquoten und Zeitarbeitskosten, insgesamt fielen Zeitarbeitskosten in Höhe von 1.199 TEUR an. In der nachfolgenden Grafik ist die Abweichung bei den Sachkosten dargestellt.

Sachaufwand 2024

N-Plan Ist

Abbildung 5

Abbildung 4

Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand

0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500

Zusammenfassend lässt sich als Ursache für das nach wie vor negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückführen. Dies ist bei den Personalkosten:  Die starre belegungsunabhängige Personalsteuerung führte zu hohem (nicht in der Planung hinterlegten) Einsatz von Zeitarbeit trotz eines deutlichen Personalüberhangs in der Pflege. So betrug die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 insgesamt 16,18 Stellen:

Einrichtung Ø-VK
AHS 1,92
AMH 4,84
AHJ 6,08
AHP 3,34
Summe 16,18

Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR.  die sehr hohen Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024 mit durchschnittlich 42,66 VK (Vorjahr 21,24).

Durchschnittliche VK-Krankheit

Pflege- und Betreuung

Abbildung 6

50 42,66

40

30

15,05

20 12,63

6,7 5,34

10 1,69 1,25

0

AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe

Bei den Sachkosten ist aufzuführen:  Aufgrund der Diskrepanz zwischen den geplanten und den tatsächlichen Auslastungsgraden/einrichtungsindividuellem Pflegegrad-Mix bleiben unveränderte unterfinanzierte Fixkosten im Unternehmen als Defizit stehen. Problematisch ist hier die Kurzzeitpflege und das teilstationäre Angebot in AHS und AMH.  die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilenverkaufs von St. Johannis ergaben,  die nicht refinanzierte pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg in Höhe von 398 TEUR,  der sehr hohe Instand- und Wartungsaufwand in Höhe von 2.150 TEUR in unseren Bestandsgebäuden, der in dieser Höhe nicht über die gesondert gerechneten Investitionskosten refinanziert wird,  die nicht in vollem Umfang refinanzierten Kosten für Instandhaltung und Gebäudemanagement aus dem ÖPP-Vertrag für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 649 TEUR. Davon wurden auf der Grundlage des ÖPP-Vertrages im Jahr 2024 Rücklagen für künftige Instandhaltungen in Höhe von 208 TEUR gebildet. Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:

NüSt Gesamtergebnis 2024

2.000

1.617
162
-231 -149
-535 -326 -734
-1.272

Abbildung 7

1.500

1.000

500

0

-500

-1.000

-1.500 AHS AMH AHJ AHP HGS AMD Reha Summe

Pflegeeinrichtungen Gesamt

Pflegeeinrichtungen Gesamt Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 32.834 37.698 4.864 14,8% 37.705 7 0,0%
Personalkosten 21.765 22.957 1.193 5,5% 22.273 -684 -3,0%
Sachkosten 13.744 14.449 705 5,1% 14.392 -58 -0,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -2.675 291 2.967 -110,9% 1.040 749 257,2%
Umlagen 3.058 3.572 514 16,8% 3.289 -283 -7,9%
Betriebsergebnis nach Umlage -5.733 -3.281 2.452 -42,8% -2.248 1.032 -31,5%
Neutrales Ergebnis 98 2.859 2.761 2814,9% 190 -2.670 -93,4%
Gesamtergebnis -5.635 -422 5.214 -92,5% -2.059 -1.637 388,3%

Die stationäre Pflege schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 422 TEUR ab und damit 1.637 TEUR über dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 749 TEUR schlechter als das geplante. Ursache für die selbst ggü dem N-Plan höheren Personalkosten in Höhe von 684 TEUR ist die Überdeckung von 16,18 VK Stellen in der Pflege und Zeitarbeit in Höhe von 1.075 TEUR. Davon entfallen 130 TEUR auf die die Verwaltung aufgrund nicht besetzter Verwaltungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erträge um 4.864 TEUR höher, das Betriebsergebnis vor der Umlage ist mit 291 TEUR positiv, im Vorjahr war es noch negativ mit 2.675 TEUR.

Überdeckung in der Pflege

1,92 3,34

Abbildung 8

4,84

6,08

AHS AMH AHJ AHP

Zeitarbeit in TEUR

600

500

400

300

200

100

0 AHS AMH AHJ AHP

Pflege Verwaltung

Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. In der Anlage 1 sind alle Abweichungen einrichtungsbezogen dargestellt.

5.2. Belegungszahlen und Auslastung

Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewohnerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im ambulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.

Belegungsdaten NüSt Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze 34 8 597 72 170 44 22 0 567 110 170 44
insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 925 913 2.851 194.185 9.207 60.665 12.425
Belegungstage (BT) Tagespflege: Nachtpflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: 4.484 0 212.634 5.379 60.581 14.948
insgesamt 298.026 279.333
Auslastungsgrad (in %) NürnbergStift gesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 88,6 84,3

Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar. Betrachtet man nur die vier Pflegeheime, ergibt sich folgendes Bild:

Belegungsdaten Pflegeheime teilstationäre Pflege (im Jahresdurchschnitt) Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Belegungstage (BT) Belegungstage (BT) Bereich 2024 Vorjahr
Tagespflege: - maximal belegbare Plätze 34 18
4.484 0,43 2.851 0,32
Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze 8 0
0 0
Pflege: Rüstig: 597 72 572 100
- maximal belegbare Plätze Pflege Rüstige 669 672
212.634 5.379 194.185 9.207
- maximal belegbare Plätze 218.013 203.392
Auslastungsgrad (in %) 82,2

Die einrichtungsbezogene Belegung ist in der Anlage 2 dargestellt.

6. Vermögens- und Finanzlage

6.1. Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Vermögensstruktur 31.12.2024 TEUR % Vorjahr TEUR % ggü. Vorjahr TEUR %
Langfristige Aktiva Anlagevermögen Kurzfristig Aktiva Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen ggü. Träger der Einrichtung Forderungen aus öffentlicher Forderung Sonstige Vermögensgegenstände Liquide Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 66.879 167 3.678 39 237 258 708 101 92,8 0,2 5,1 0,1 0,3 0,4 1,0 0,1 69.684 168 2.059 398 6.736 720 2.263 94 84,9 0,2 2,5 0,5 8,2 0,9 2,8 0,1 -2.805 0 1.618 -359 -6.499 -462 -1.555 6 -4,0 0,0 78,6 -90,2 -96,5 -64,2 -68,7 6,8
Summe Aktiva 72.067 100,0 82.122 100,0 -10.056 -12,2

Die Bilanzsumme ist mit 72.067 TEUR um 10.056 TEUR niedriger als zum Vorjahr (82.122 TEUR). Das Anlagevermögen mit 66.879 TEUR ist 2.805 TEUR geringer als zum Vorjahr (69.684 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 92,8 % (Vorjahr 84,9%). Der Anteil des Umlaufvermögens (5.188 TEUR) liegt bei 7,2 % (Vorjahr 15,2 %). Die Abnahme bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt 5.702 TEUR, der Grund für die Abnahme ist der im Jahr 2024 erhaltene Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Abnahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.555 TEUR und damit 68,7 %.

6.2. Kapitalstruktur

In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Kapitalstruktur 31.12.2024 TEUR % Vorjahr TEUR % gegenüber TEUR %
Langfristig Eigenkapital 13.965 19,4 14.700 17,9 -734 -5,0
Zuwendungen aus öffentlicher Förderung
- verwendet - noch nicht verwendet 14.538 0 20,2 0,0 15.064 5 18,3 0,0 -526 -5 -3,5
Zuwendungen aus
nicht öffentlicher Förderung: - verwendet - noch nicht verwendet 3.199 2.320 4,4 3,2 3.371 2.084 4,1 2,5 -172 237 -5,1 11,4
Verbindlichkeiten 20.769 28,8 22.087 26,9 -1.318 -6,0
Rückstellungen 5.166 7,2 7.974 9,7 -2.808 -35,2
Kurzfristig
Verbindlichkeiten 9.613 13,3 14.263 17,4 -4.650 -32,6
Rückstellungen 2.495 3,5 2.575 3,1 -80 -3,1
Summe Passiva 72.067 100,0 82.122 100,0 -10.054 -12,2

Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital 734 TEUR durch den Jahresfehlbetrag 2024. Die Sonderposten haben sich durch planmäßige Abschreibungen um 698 TEUR verringert. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 5.166 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen und Archivierung. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich diese um 2.808 TEUR. In dieser Summe ist die Auflösung der im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundenen Rückstellung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (2.600 TEUR) und die Veränderung der Pensionsrückstellung in Höhe von 228 TEUR enthalten. Die Abnahme bei den kurzfristigen Rückstellungen beträgt 80 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich durch den erhaltenen KFW Tilgungszuschuss um 4.650 TEUR im Berichtsjahr, die Begründung liegt in dem erhaltenen Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Verbindlichkeiten der noch nicht verwendeten nicht öffentlichen Förderung erhöhte sich um 237 TEUR.

6.3. Investitionen

Investitionen 2024 in Euro

37.603,92

128.666,31 221.167,28

220.703,56

Immaterielles Vermögen Technische Anlagen Einrichtungen und Ausstattungen Anlagen im Bau

Die Anlagen im Bau verteilen sich auf Platnersberg (196,8 TEUR, Sicherheitsbeleuchtung im Sebastianspital (21,1 TEUR) und Zentralküche (3,3 TEUR).

6.4. Liquidität

Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durchschnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2024 bei 1.394 TEUR.

Liquidität Mehrjahresvergleich

Jahresdurchschnitt

11.126

Abbildung 9

10.500 7.987 8.500

6.500

4.500 2.500 1.350 1.394 946 500 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Jahresdurchschnitt in TEUR

Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31. Juli 2025 liegt bei 1.102 TEUR.

7. Unterzeichnung des Lageberichtes

Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen. Nürnberg, 01.09.2025

Elisabeth Ries Melanie Miermeister

Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Jahresabschluss

1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift

A k t i v s e i t e 31.12.2024 EUR EUR Vorjahr EUR EUR
A.Anlagevermögen: I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche 88.789,00 88.789,00 57.123.537,45 86.906,00 59.540.186,45
Rechte mit Betriebsbauten
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III.Finanzanlagen B.Umlaufvermögen: I.Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Umsatzsteuer III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D.Rechnungsabgrenzungsposten: 0,00 0,00 5.537.355,00 2.724.794,29 0,00 1.403.432,98 66.789.119,72 1.000,00 166.921,61 0,00 166.921,61 3.677.608,16 (0,00) 39.158,46 (0,00) 237.127,73 (0,00) 148.676,31 (0,00) 109.253,86 4.211.824,52 708.044,30 100.935,74 0,00 0,00 5.881.078,00 2.849.179,29 1.853,00 1.324.197,03 69.596.493,77 1.000,00 167.930,73 0,00 167.930,73 2.059.469,05 (0,00) 397.900,72 (0,00) 6.736.000,00 (0,00) 613.545,66 (0,00) 106.218,58 9.913.134,01 2.263.233,20 93.563,11
Summe A k t i v s e i t e 72.066.634,89 82.122.260,82
P a s s i v s e i t e 31.12.2024 EUR EUR Vorjahr EUR EUR
A.Eigenkapital: I.Stammkapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV.Jahresüberschuss, -fehlbetrag B.Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C.Rückstellungen: D.Verbindlichkeiten: 1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3.Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4.Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5.sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6.Verwahrgeldkonto 7.Umsatzsteuer F.Rechnungsabgrenzungsposten: 620.000,00 25.389.903,01 -11.310.102,10 -734.360,22 13.965.440,69 14.538.250,00 3.198.862,00 17.737.112,00 7.661.259,77 7.661.259,77 1.534.375,47 (1.513.207,86) 24.038.259,02 (1.370.105,00) 2.577.799,45 (2.577.799,45) 0,00 (0,00) 2.320.279,42 (2.320.279,42) 1.630.432,28 (1.230.097,84) 601.676,79 0,00 32.702.822,43 0,00 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 15.064.086,00 3.370.760,00 18.434.846,00 10.549.658,58 10.549.658,58 3.443.309,47 (3.422.141,86) 29.989.119,46 (6.031.239,20) 1.028.549,29 (1.028.549,29) 5.176,50 (5.176,50) 2.083.731,41 (2.083.731,41) 1.319.497,46 (1.126.704,49) 565.127,15 0,00 38.434.510,74 3.444,59
Summe P a s s i v s e i t e 72.066.634,89 82.122.260,82

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2024 EUR Vorjahr EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 31.689.837,53 6.550.327,04 97.418,04 3.575.128,54 27.570.049,72 5.571.874,82 58.767,22 3.138.573,01
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445,40 2.856.835,12
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge 3.366.855,90 0,00 18.237,50 3.174.343,08 3.485.640,38 0,00 31.575,75 111.914,24
Zwischensumme 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 51.690.593,03 24.409.449,56 7.451.739,67 31.861.189,23 42.825.230,26 23.052.162,24 6.753.457,43 29.805.619,67
10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c) Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing 149.655,61 2.039.250,30 10.166.617,44 12.355.523,35 494.950,80 1.098.766,83 573.406,80 143.486,50 1.974.357,27 9.735.229,57 11.853.073,34 486.382,07 995.802,22 513.008,04
Zwischensumme Zwischenergebnis 14.522.647,78 5.306.756,02 13.848.265,67 -828.655,08
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2024 EUR Vorjahr EUR
15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 250.000,00 813.182,71 346.983,19 3.398.667,59 2.149.587,87 14.970.000,00 687.111,86 15.072.978,30 3.209.757,37 1.704.545,64
22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 840.437,46 475.711,33
Zwischensumme Zwischenergebnis -5.672.493,40 -365.737,38 -4.805.880,78 -5.634.535,86
25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.620,70 409.243,54 -368.622,84 45.810,87 579.480,35 -533.669,48
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: -734.360,22 -6.168.205,34
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360,22 -6.168.205,34
Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses:
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360,22 -6.168.205,34
gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage

3. Anhang

3.1. Bewertungsgrundlagen

Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2024 die Vorschriften der Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707). Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden. Grundsätzlich berücksichtigt der Jahresabschluss die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entspricht den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17. Juli 2015. Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ zugeordnet. Abschreibungen auf Forderungen werden nicht mehr unter den Abschreibungen ausgewiesen, sondern als betrieblicher Aufwand. Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV). Liquide Mittel valutieren zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände aufgelöst. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt. Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen gegeben.

3.2. Aktivseite

A. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich von NüSt bis zum 31.12.2024 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebsbauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa- Tabelle für das Gesundheitswesen. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 608 TEUR und planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.399 TEUR. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3.

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedern sich wie folgt:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2024 EUR Vorjahr EUR 7.788,35 51.439,94 107.066,83 1.635,61 167.930,73
a Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges b Wirtschaftsbedarf c Verwaltungsbedarf 11.976,58 46.673,32 103.696,54 4.575,17
insgesamt 166.921,61

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in den Folgejahren fortgeschrieben. Im Jahresabschluss 2024 wurden Einzelwertberichtigungen teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit 2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023 TEUR 2024 TEUR

614 149
6.736
237
398 39
2.059 3 .678

Abbildung 11

Sonstige Vermögensgegenstände

Abbildung 10

aus öffentlicher Förderung

an den Träger der Einrichtung

aus Lieferungen und Leistungen

0 2.000 4.000 6.000 8.000

Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 39,2 TEUR werden Forderungen an die Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die zum 31.12.2024 ausgewiesene Forderung aus öffentlicher Förderung in Höhe von 237,1 TEUR beinhaltet die Forderung aus dem Pflegepraxiszentrum.

Forderungen aus Lieferung und Leistung

2023 TEUR 2024 TEUR

2.059 3.6
136 144
667 1.59 4
1.257 1.940

Abbildung 13

insgesamt 78

Abbildung 12

Sonstige

Selbstzahler

Pflege- / Krankenkassen und Sozialhilfeträger

0 1.000 2.000 3.000 4.000

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:

Sonstige Vermögensgegenstände 2024 EUR Vorjahr EUR
Forderungen an Mitarbeiter 15.767,88 7.920,33
Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen 49.264,00 83.644,43 1.906,15 603.719,18
insgesamt davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 148.676,31 0,00 613.545,66 0,00

Unter den sonstigen Forderungen in Höhe von 83,6 TEUR werden 35,3 TEUR Mutterschaftsgeld, 19,6 TEUR Ergänzungshilfen aus dem Energie Rettungsschirm Pflege, 18,4 TEUR Inklusionsamt, 7,2 TEUR Springerkonzept, 3,1 TEUR Gutschriften für Jahresrechnungen der Energie ausgewiesen.

III. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.555,2 TEUR verringert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2024 EUR Vorjahr EUR
Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten 32.730,57 675.313,73 33.828,76 2.229.404,44
insgesamt zungsposten 708.044,30 2.263.233,20

C. Rechnungsabgren

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag in Höhe von 100,9 TEUR ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Tag darstellen.

3.3. Passivseite

A. Eigenkapital

Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt 734.360.22 Euro durch den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesenen Verlust. Gemäß Stadtratsbeschluss vom 11.12.2024 wurde der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 6.168.205,34 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Anfangsstand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchung Endstand 31.12.2024
Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 - 734.360,22 € - 734.360,22 € - € - 6 .168.205,34 € 6 .168.205,34 € - € 620.000,00 € 25.389.903,01 € - 11.310.102,10 € - 734.360,22 € 13.965.440,69 €

B. Sonderposten

Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert auszuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens“.

Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermittel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Bezüglich der Beschreibung der Finanzierungsschlüssel wird auf die Anlage 2 verwiesen.

Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2024 EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 15.064.086,00 814.591,00
(a) Zuführung 41.192,75 14.737.061,69
(b) Auflösung 567.028,75 487.566,69
- Abschreibungen (567.028,75) (141.298,00)
- Anlagenabgänge zu RBW (0,00) (29.846,33)
Stand zum 31.12. 14.538.250,00 15.064.086,00

Die Zugänge des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 41,2 TEUR beinhalten Zugänge für das Pflegepraxiszentrum. Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio 2024 nen EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 3.370.760,00 2.416.553,00
(a) Zuführung - Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) - sonstiges 22.984,32 22.984,32 (0,00) 1.137.727,65 (1.137.727,65) (0,00)
(b) Auflösung - Abschreibungen (194.882,32) (190.842,36) 183.520,65 (183.095,65)
- sonstiges (4.039,96) (425,00)
Stand zum 31.12. 3.198.862,00 3.370.760,00

Die Zugänge des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 23,0 TEUR beinhalten über Spenden beschaffte Einrichtungsgegenstände in allen Einrichtungen. Die Entwicklung der Fördernachweise sind in der Anlage 3 dargestellt.

C. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2024 wie folgt entwickelt:

Langfristige Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen Altersteilzeit Stand zum 01.01.2024 EUR 3.982.579,00 858.981,00 426.718,83 Verbrauch EUR 30.207,24 40.271,00 93.456,00 Auflösung EUR 407.049,86 Zuführung 202.506,05 81.995,00 86.402,41 Zinseffekt EUR 6.882,05 -16.827,00 7.163,00 Stand zum 31.12.2024 EUR 3.754.710,00 883.878,00 426.828,24
Summe Personalrückstellungen Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss 5.268.278,83 76.160,00 29.984,14 2.600.000,00 163.934,24 5.451,09 5.383,48 407.049,86 2.600.000,00 370.903,46 5.495,82 -2.781,95 83,41 5.065.416,24 70.708,91 30.179,89 0,00
Summe sonstige Rückstellungen 2.706.144,14 10.834,57 2.600.000,00 5.495,82 83,41 100.888,80
Summe langfristige Rückstellungen 7.974.422,97 174.768,81 3.007.049,86 376.399,28 -2.698,54 5.166.305,04
Kurzfristige Rückstellungen Urlaub Überstunden Leistungsentgelte 910.316,55 450.357,08 9.916,64 910.316,55 450.357,08 9.916,64 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15
Summe Personalrückstellungen 1.370.590,27 1.370.590,27 0,00 1.455.102,66 0,0 1.455.102,66
Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Corona Prämie 2022 Corona 50.704,00 10.817,00 5.700,00 260.253,22 765.311,92 0 23.188,00 88.671,20 50.704,00 10.817,00 256.657,51 23.187,96 3.572,75 0,04 88.671,20 57.396,00 26.666,00 3.250,00 119.357,58 62.147,61 57.396,00 26.666,00 8.950,00 119.380,54 765.311,92 62.147,61 0,00 0,00
Summe sonst. Rückstellungen 1.204.645,34 341.366,47 92.243,99 268.817,19 0,00 1.039.852,07
Summe kurzfristige Rückstellungen 2.575.235,61 1.711.956,74 92.243,99 1.723.919,85 0,00 2.494.954,73
insgesamt 10.549.658,58 1.886.725,55 3.099.293,85 2.100.319,13 -2.698,54 7.661.259,77

Die Erläuterungen zu den Rückstellungen befinden sich in der Anlage 4.

D. Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2024 stellt sich wie folgt dar:

Bilanzposten aus Lieferung und Leistungen gegenüber dem Träger der Einrichtung gegenüber Kreditinsituten aus öffentlicher Förderung aus nicht öffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren EUR Restlaufzeit von mehr als 5 insgesamt Jahren EUR EUR
1.513.207,86 2.577.799,45 1.370.105,00 0,00 2.320.279,42 1.230.097,84 601.676,79 0,00 5.123.326,22 21.167,61 1.534.375,47 2.577.799,45 17.544.827,80 24.038.259,02 0,00 2.320.279,42 400.334,44 1.630.432,28 601.676,79 0,00
insgesamt 9.613.166,36 5.123.326,22 17.966.329,85 32.702.822,43

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrentkontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 2.484,4 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 93,4 TEUR ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten erhaltene Anzahlungen (659,9 TEUR), zu bildende Rücklagen aus dem Gebäudemanagementvertrag für das neue August-Meier-Haus (400,3 TEUR), kreditorische Debitoren (326,5 TEUR), die abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2024 (231,3 TEUR), sonstige Verbindlichkeiten (9,0 TEUR) und Verbindlichkeiten ggü. Mitarbeitern (3,3 TEUR). Verwahrgelder von Heimbewohnern werden in Höhe von 601,7 TEUR ausgewiesen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für 13 Pkw 24 TEUR brutto). Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service gGmbH geschlossenen Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von drei Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar. Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbefristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten von beiden Seiten gekündigt werden.

3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erträge

Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert berechneten Investitionskosten. Im Jahr 2024 stellen Sie sich wie folgt dar:

Leistungserträge

2023 TEUR 2024 TEUR

3.299 3.861
798 806
688 653
1.140 1.146
1.731 2.374
2
291 495

Abbildung 15

Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation

Abbildung 14

Erträge aus Wohnen

Erträge aus Rüstigenbereich

Erträge aus ambulanten Pflegeleistungen

Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege

92 Erträge aus stationärer Pflegeleistung 32.578

Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung

0 10.000 20.000 30.000

Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 3.218 TEUR sind als größte Positionen zu nennen der Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (991 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (986 TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (496 TEUR), Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte (346 TEUR), Erstattung der Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Pflege (125 TEUR) und Erträge der Ergotherapie (59 TEUR) zu nennen. In den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 3.367 TEUR sind die Erstattung PAF (1.579 TEUR), Eingliederungszuschüsse (598 TEUR), Mietzuschuss Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflegepraxiszentrum (296 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs- Gesetz (208 TEUR), Energie Rettungsfond Pflege (94 TEUR) und Mutterschaftsgeld (72 TEUR) als größte Positionen enthalten. Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2024 Erträge in Höhe von 18 TEUR aus aktivierten Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 3.174 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3.099 TEUR), Spenden (60 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen (11 TEUR) und sonstige Erträge (4 TEUR) enthalten. In den 3.099 TEUR Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen:  2.600 TEUR die Rückstellung für den Baulandbeschluss aufgrund der verkauften Liegenschaft in Johannis an die WBG im Jahr 2018,  407 TEUR für die Auflösung von Pensionsrückstellungen,  89 TEUR für die Auflösung der Corona Rückstellung für Verpflegung.

Die im Berichtsjahr 2024 ausgewiesenen Erträge aus nicht öffentlicher Förderung von Investitionen in Höhe von 250 TEUR beinhalten eine Spende für den anstehenden Neubau und die Sanierung der Senioren- Anlage am Platnersberg.

Da diese Spende im Berichtsjahr 2024 noch nicht verbraucht wurde, wurde Sie den Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.

II. Personalaufwand

Der Personalaufwand besteht aus:

Personalaufwand 2024 EUR Vorjahr EUR
a Löhne und Gehälter 24.409.449,56 23.052.162,24
- Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen b Sozialabgaben und Altersversorgung 4.909.196,46 2.454.433,89 88.109,32 7.451.739,67 4.409.972,55 2.135.279,24 208.205,64 6.753.457,43
insgesamt 31.861.189,23 29.805.619,67

Insgesamt

585 582 581 581 580

558

575

570

565

560

555

550

31.03.2024 30.06.2024 30.09.2024 31.12.2024 2024
insgesamt 581 582 558 581 574

insgesamt

Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2024 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:

DA Personalgruppe 31.03.2024 30.06.2024 30.09.2024 31.12.2024 2024
00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pfegefachhelfer Betreuungskräfte nach §43 SGB XI 6,00 184,00 155,00 43,00 43,00 6,00 181,00 156,00 47,00 44,00 6,00 184,00 138,00 49,00 41,00 6,00 180,00 150,00 56,00 41,00 6,00 183,00 149,67 46,33 42,67
Pflegeassistenz 02 Küchenkräfte 03 Verwaltungsdienst 67,00 4,00 52,00 68,00 4,00 49,00 64,00 4,00 47,00 67,00 4,00 51,00 66,33 4,00 49,33
04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 7,00 2,00 4,00 14,00 7,00 2,00 4,00 14,00 7,00 2,00 4,00 12,00 7,00 2,00 4,00 13,00 7,00 2,00 4,00 13,33
insgesamt 581,00 582,00 558,00 581,00 573,66

Der Zuwachs der Personalkosten ist durch die Tariferhöhung begründet. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist mit 574 Köpfen im Berichtsjahr 2024 um 10 Köpfe niedriger als zum Vorjahr (584 Köpfe). Entsprechend der Tarifeinigung vom April 2023 erhielten alle Beschäftige zum 1. März 2024 eine Sockelerhöhung um 200 Euro und eine zusätzliche Erhöhung um 5,5 %. Der Personalaufwand in 2024 teilt sich nach Beschäftigungsgruppen auf:

Personalaufwand in TEUR 2024

229 450 1 3 . 5 3 6 80 0 657 209

Abbildung 16

3.159

1.062

24.360

Personalgruppe/Aufwandsart Leitungen der Einrichtungen Pflegedienst Hauswirtschaftlicher Dienst Verwaltungsdienst Technischer Dienst Sonstige Dienste Sozialdienst, Ergotherapie Med.-technischer Dienst nicht zurechenbare Personalkosten

Die Verteilung der nicht zurechenbaren Personalkosten ist nachfolgend dargestellt:

Aufteilung nicht zurechenbaren

Personalkosten 2024 TEUR

42 -6

-19

-7

Abbildung 17

110

172

983

Aufwand für Versorgungsempfänger Pensionsrückstellungen Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt

Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfänger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:

Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit) 2024 Vorjahr Veränderung EUR EUR absolut in %
Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) 30.586.446,30 427,78 71.500,41 28.503.330,17 437,04 65.219,04 2.083.116,13 -9,26 6.281,37 7,3 -2,1 9,6

Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 2.083 TEUR begründet sich aus der tariflichen Erhöhung zum 1. März 2024.

Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Vollkräfte (VK)
DA Personalgruppe/Aufwandsart 2024 VK Vorjahr VK Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 6,72 340,68 22,61 40,57 3,72 3,19 5,38 4,91 5,72 347,68 27,61 37,60 3,45 3,05 6,71 5,22 1,00 -7,00 -5,00 2,97 0,27 0,14 -1,33 -0,31 17,5 -2,0 -18,1 7,9 7,8 4,6 -19,8 -5,9
insgesamt 427,78 437,04 -9,26 -2,1

III. Sachaufwand

Der Sachaufwand in 2024 teilt sich auf in folgende Positionen:

Sachaufwand 2024 TEUR

21.258
840
2.150
3.3 99
347
573
1.099
495
12.35 6

Abbildung 18

Gesamt

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Instandhaltung und Instandsetzung

Abschreibungen

Aufwand aus der Zuführung zu Sopo

Mieten, Pacht, Leasing

Steuern, Abgaben, Versicherungen

Aufwand für zentrale Dienstleistungen

Materialaufwand

0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000

Die Entwicklung des Materialaufwandes wird in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

Materialaufwendungen

2023 TEUR 2024 TEUR

Abbildung 20

11.853 12.356
1.088 1.226
925 976
7.722 7.964
1.974 2.039
143 150

insgesamt

Abbildung 19

Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf

Verwaltungsbedarf

Wirtschaftsbedarf

Wasser, Energie, Brennstoffe

Lebensmittel

0 5.000 10.000 15.000

Höhere Kosten sind im Wirtschaftsbedarf angefallen bei den Fremdleistungen Küche (257,3 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (133,1 TEUR), Fremdleistungen Gebäudemanagement AMH aus dem ÖPP-Vertrag (58,3 TEUR) und den Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (48,2 TEUR). Ein Rückgang der Kosten war zu verzeichnen bei den Fremdleistungen Betriebsdienst (57,7 TEUR), Gebrauchsgüter (59,9 TEUR) und den sonstigen Aufwendungen (46,2 TEUR). Im Verwaltungsbedarf beträgt die Steigerung zum Vorjahr 50,4 TEUR und liegt begründet an höheren Rechtsberatungskosten (54,0 TEUR), Personalbeschaffungskosten (46,1 TEUR) und Beratungskosten (39,7 TEUR). Die Kosten für die Betreuungs- und den Med.- therapeutischen Bedarf sind im Vergleich zum Vorjahr um 138 TEUR gestiegen und ist begründet in der gestiegenen Auslastungsquote in den Pflegeeinrichtungen.

Sachaufwand 2024

Abbildung 21

Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger 398TEUR; 1,9 % 97TEUR; 0,5 %

Sachaufwand 20.763 TEUR; 97,7 %

Aufwendungen Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger

Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von 495,0 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für erbrachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistungen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruchnahme ermittelt. Die Verwaltungskostenerstattungen an den Träger werden von den Kostenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und sind daher nicht über die Pflegesätze refinanziert.

Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen Entwässerungs- und Kanalgebühren (72,6 TEUR) und höheren Entsorgungskosten (39,3 TEUR).

2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Steuern Abgaben Versicherungen 31.141,95 997.514,60 70.110,28 34.757,70 902.198,09 58.846,43 -3.615,75 95.316,51 11.263,85
Summe 1.098.766,83 995.802,22 102.964,61

Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 573,4 TEUR ist die Miete für die Senioren- Wohnanlage Heilig-Geist-Spital in Höhe von 387,9 TEUR enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV- Position „Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich. Die im Berichtsjahr 2024 angefallenen Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung mit 2.149,6 TEUR sind rund 445 TEUR höher als zum Vorjahr (1.704,5 TEUR).

Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
a Instandhaltung und Instandsetzung - Betriebsbauten Instandhaltung AMH - Wohnbauten - Außenanlagen - Technische Anlagen - Einrichtungen und Ausstattungen - Fahrzeuge - Sonstiges Summe Instandhaltung 1.195.801,57 208.637,28 2.083,76 8.372,07 133.800,61 170.720,76 13.134,46 24.641,21 872.293,34 192.792,97 2.921,58 19.054,68 65.472,06 137.256,91 7.078,28 7.034,35 323.508,23 15.844,31 -837,82 -10.682,61 68.328,55 33.463,85 6.056,18 17.606,86
1.757.191,72 1.303.904,17 453.287,55
b Wartung Wartung Gebäudemanagement AMH 263.828,00 128.568,15 273.961,27 126.680,20 -10.133,27 1.887,95
Sunme Wartung insgesamt 392.396,15 2.149.587,87 400.641,47 1.704.545,64 -8.245,32 445.042,23

Aufgrund des ÖPP-Vertrages für das neue August-Meier-Haus sind im Jahr 2024 337,2 TEUR Aufwendungen durch den Betreiber „August-Meier-Haus Gebäude GmbH“ angefallen. Davon wurden 207,5 TEUR Rücklagen gebildet für zukünftige Instandhaltungen (124,1 TEUR für das Gebäude und 83,4 TEUR für Schönheitsreparaturen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2024 mit 840,4 TEUR um 364,7 TEUR höher als im Vorjahr (475,7 TEUR). In dieser Position sind periodenfremde Aufwendungen für Rückzahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 303,7 TEUR und Rückzahlungen für den Energie Rettungsschirm in Höhe von 94,2 TEUR enthalten. Erstmalig wird in dieser Position der Aufwand aus Forderungsausbuchungen ausgewiesen.

.IV. Finanzergebnis

2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis 40.620,70 409.243,54 45.810,87 579.480,35 -5.190,17 -170.236,81
-533.669,48 165.046,64

Die Zinserträge in Höhe von 40,6 TEUR (Vorjahr: 45,8 TEUR) enthalten 24,4 TEUR Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 409,2 TEUR (Vorjahr: 579,5 TEUR enthalten 348,3 TEUR Zinsen für Darlehen, 39,2 TEUR Zinsen aus dem Betriebsmittelkredit der Stadt Nürnberg und 21,7 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Der Betriebsmittelkredit war im Jahr 2024 notwendig für die Finanzierung laufender Ausgaben.

V. Jahresergebnis

Für den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro wird vorgeschlagen, dass er auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Nürnberg, 01.09.2025

Elisabeth Ries Melanie Miermeister

Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Unternehmensdaten Corporate Governance

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV). Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sind. Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiter. Durch eine Satzungsänderung im Stadtrat am 23.02.2022 wurde neben einer Einzel- auch eine Doppelspitze an der zweiten Werkleitung ermöglicht. Durch Beschluss der Gremien bestandt seit dem 01.06.2022 die zweite Werkleitung aus zwei Personen. Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2024 sowie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wie folgt besetzt:

1. Werkleitung Elisabeth Ries
technisch-organisatorische zweite Werkleitung Melanie Miermeister ab 01.02.2024
fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung Indira Schmude-Basic

Seit dem 1. August 2025 ist die zweite Werkleitung erneut als Einzelspitze ausgeprägt und mit Frau Melanie Miermeister besetzt. Der Werkausschuss war im Geschäftsjahr 2024 wie folgt besetzt:

Werkausschuss Name Partei Beruf
Vorsitzender Stadträtin Stadrat Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat Vogel, Christian Alesik, Nicole Kraus, Michael Heinemann, Rita Seel, Catrin Tischner, Markus Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Lörincz, Reka (ab 15.03.2023) Yiyit, Lemia Gehrke, Jahn Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen ÖDP AfD Die Linke Freie Wähler Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Geschäftsführer Altenpflegerin Steuerberaterin Handwerksmeister Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Geschäftsführerin Patientenvertreterin Reha Ausbilder Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker

Aufgabe des NürnbergStift ist die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen. Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ - Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.

Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

Sebastianspital Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 14.293 16.218 1.925 13,5% 15.927 -291 -1,8%
Personalkosten 9.362 9.890 528 5,6% 9.812 -78 -0,8%
Sachkosten 4.903 5.089 186 3,8% 5.030 -59 -1,2%
Betriebsergebnis vor Umlage 28 1.239 1.212 4380,4% 1.085 -154 -12,4%
Umlagen 1.268 1.457 189 14,9% 1.362 -95 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -1.240 -218 1.022 -82,4% -277 -59 27,2%
Neutrales Ergebnis 0 -13 -13 2893,5% 93 107 -793,9%
Gesamtergebnis -1.241 -231 1.009 -81,3% -184 48 -20,6%

Das Sebastianspital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 231 TEUR ab und damit 48 TEUR unter dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 154 TEUR besser als das geplante. In der Pflege betrug die Überdeckung im Personalbereich im Jahr 2024 1,92 VK Stellen, für Zeitarbeit sind in der Pflege und der Verwaltung 266 TEUR angefallen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,35 % zum 01.07.2024.

August-Meier-Haus

August-Meier-Haus Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 8.732 10.546 1.814 20,8% 10.903 357 3,4%
Personalkosten 5.555 6.221 666 12,0% 5.797 -424 -6,8%
Sachkosten 4.568 4.917 349 7,6% 4.944 27 0,5%
Betriebsergebnis vor Umlage -1.392 -593 799 -57,4% 161 754 -127,2%
Umlagen 845 975 130 15,4% 911 -64 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -2.237 -1.568 669 -29,9% -750 817 -52,1%
Neutrales Ergebnis 82 295 214 261,2% 50 -246 -83,2%
Gesamtergebnis -2.155 -1.272 883 -41,0% -701 572 -44,9%

Das August-Meier-Haus schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 1.272 TEUR ab und damit 572 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge liegen 357 TEUR unter den geplanten aufgrund der schlechten Auslastung in der Tagespflege. Im Jahresdurchschnitt waren von den angebotenen 16 Plätzen nur drei belegt. Die Nachtpflege konnte mangels Nachfrage überhaupt nicht belegt werden. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug zum 01.07.2025 in der allgemeinen Pflege 14,57 %, in der Geronto 15,71 % und in der Pflegeoase 16,8 %. Die Ursache für die ggü. den N-Plan höheren Personalkosten von 424 TEUR ist eine Überdeckung von 4,84 VK in der Pflege. Für Zeitarbeit in der Pflege und in der Verwaltung sind Kosten in Höhe von 607 TEUR angefallen. Die Sachkosten in Höhe von 4.917 TEUR liegen 27 TEUR über den geplanten Aufwendungen.

Senioren-Wohnanlage St. Johannis

Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan

Seniorenwohnanlage Johannis

2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %

Erträge 5.671 6.552 881 15,5% 6.377 -176 -2,7%

Personalkosten 3.753 4.049 296 7,9% 3.792 -257 -6,4% Sachkosten 2.777 2.720 -57 -2,0% 2.754 33 1,2%

Betriebsergebnis vor Umlage -859 -217 642 -74,7% -169 48 -22,1%

Umlagen 536 663 127 23,6% 574 -89 -13,4%

Betriebsergebnis nach Umlage -1.396 -880 515 -36,9% -744 137 -15,5%

Neutrales Ergebnis 18 2.497 2.480 14107,5% 4 -2.494 -99,9%

Gesamtergebnis -1.378 1.617 2.995 -217,3% -740 -2.357 -145,8%

Die Senioren-Wohnanlage in St. Johannis schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 1.617 TEUR ab und damit 2.357 TEUR über dem N-Plan. Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. Aufgrund der besseren Belegung im zweiten Halbjahr liegen die Erträge 176 TEUR über den geplanten Erträgen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,14 % zum 01.07.2025. Die Ursache für die ggü. dem N-Plan höheren Personalkosten von 257 TEUR ist eine Überdeckung in der Pflege von 6,08 VK, für den Einsatz von Zeitarbeit sind 44 TEUR in der Pflege angefallen.

Senioren-Wohnanlage Platnersberg

Seniorenwohnanlage Platnersberg Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 4.138 4.382 244 5,9% 4.499 117 2,7%
Personalkosten 3.094 2.797 -297 -9,6% 2.872 75 2,7%
Sachkosten 1.496 1.723 227 15,2% 1.664 -59 -3,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -452 -138 314 -69,4% -37 101 -73,4%
Umlagen 409 477 68 16,7% 441 -36 -7,6%
Betriebsergebnis nach Umlage -861 -615 246 -28,5% -477 138 -22,4%
Neutrales Ergebnis -1 80 81 -9841,6% 43 -37 -46,1%
Gesamtergebnis -861 -535 326 -37,9% -434 101 -18,8%

Die Senioren-Wohnanlage am Platnersberg schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 535 TEUR ab und liegt damit 101 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge in Höhe von 4.382 TEUR liegen 117 TEUR unter den geplanten. Die Personalkosten liegen 75 TEUR unter den geplanten, die Überdeckung betrug in der Pflege im Berichtsjahr 3,34 VK, Zeitarbeitskosten sind in der Pflege in Höhe von 158 TEUR angefallen. Die Sachkosten liegen 59 TEUR über den geplanten.

Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital

Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan

Heilig-Geist-Spital

2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %

Erträge 1.068 1.061 -7 -0,7% 1.041 -20 -1,9%

Personalkosten 140 142 2 1,2% 157 15 10,5% Sachkosten 921 1.061 140 15,2% 1.003 -57 -5,4%

Betriebsergebnis vor Umlage 8 -141 -149 -1897,5% -119 22 -15,9%

Umlagen 45 86 41 91,3% 42 -44 -51,3%

Betriebsergebnis nach Umlage -37 -227 -190 513,6% -161 67 -29,3%

Neutrales Ergebnis 4 78 74 1912,8% 0 -78 -100,0%

Gesamtergebnis -33 -149 -116 350,0% -161 -12 7,7%

Das Heilig-Geist-Spital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 149 TEUR ab und liegt damit 12 TEUR unter dem N-Plan. Die Sachkosten liegen 57 TEUR aufgrund des höheren Instandhaltungsaufwands über dem geplanten Instandhaltungsaufwand.

Ambulanter Dienst

Ambulanter Dienst Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 1.165 1.184 19 1,6% 1.113 -70 -5,9%
Personalkosten 1.251 1.261 11 0,9% 1.360 98 7,8%
Sachkosten 152 156 4 2,6% 179 22 14,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -238 -234 4 -1,7% -425 -191 81,8%
Umlagen 94 96 2 1,6% 104 8 8,7%
Betriebsergebnis nach Umlage -332 -330 3 -0,8% -529 -199 60,5%
Neutrales Ergebnis 17 4 -13 -77,4% 0 -4 -100,0%
Gesamtergebnis -315 -326 -11 3,3% -529 -203 62,4%

Der Ambulante Dienst schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 326 TEUR ab und ist damit um 203 TEUR besser als der N-Plan.

Geriatrische Reha

Reha Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 3.326 3.884 558 16,8% 3.432 -453 -11,7%
Personalkosten 2.508 2.600 92 3,7% 2.735 135 5,2%
Sachkosten 822 892 70 8,5% 871 -21 -2,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -4 392 396 -10674,9% -174 -566 -144,4%
Umlagen 195 225 30 15,4% 210 -15 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -199 167 366 -184,2% -384 -552 -329,9%
Neutrales Ergebnis 14 -5 -19 -134,5% 18 23 -464,2%
Gesamtergebnis -185 162 347 -188,0% -367 -529 -325,9%

Die geriatrische Reha schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 162 TEUR ab und damit um 529 TEUR besser als der N-Plan. Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungsverhandlungen durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der Pflegesätze um 16,98 %, im letzten Jahr wurde der Pflegesatz um 4,2 % erhöht. Durch diese Erhöhung und der besseren Auslastung liegen die Erträge in Höhe von 3.884 TEUR mit 453 TEUR über dem Plan.

Zentrale

Zentrale Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 2.136 2.365 229 10,7% 2.380 15 0,6%
Personalkosten 3.762 4.321 559 14,9% 4.102 -219 -5,1%
Sachkosten 1.774 2.117 343 19,4% 1.965 -152 -7,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -3.400 -4.073 -673 19,8% -3.687 386 -9,5%
Umlagen -3.392 -3.979 -587 17,3% -3.645 334 -8,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -8 -94 -86 1135,5% -42 52 -55,3%
Neutrales Ergebnis 8 94 86 1135,5% 42 -52 -55,3%
Gesamtergebnis 0 0 0 0,0% 0 0 0,0%

Die Zentrale schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 3.979 TEUR ab und liegt damit um 334 TEUR unter dem N-Plan. Das Ergebnis der Zentrale wird über einen definierten Umlageschlüssel an alle Einrichtungen verteilt. Die Sachkosten in Höhe von 2.117 TEUR liegen um 152 TEUR über dem Planansatz. Dies liegt am gegenüber der Planung höheren Instandhaltungsaufwand in Höhe von 256 TEUR.

Anlage 2: Belegung der Einrichtungen

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

Belegungsdaten AHS Bereich 2024 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege 18 254 18 254
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 272 272
Auslastung Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Auslastung stationäre Pflege Belegungstage (BT) 3.417 75,9 2.737 61,3
87.656 81.995
Auslastungsgrad (in %) 94,3 88,4
Gesamt AHS
Belegungstage insgesamt 91.073 84.732
Auslastungsgrad (in %) insgesamt 93,4 87,2

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der vollstationären Pflege und der Tagespflege der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHS Auslastungsquote

100,0% 94,3%

92,9% 83,6% 86,1% 88,4%
61,3% 75,9%
54,2%
39,1%
28,7%
Pflege
Tagespflege

90,0%

Abbildung 22

80,0%

70,0%

60,0%

50,0%

40,0%

30,0%

20,0% 2020 2021 2022 2023 2024

In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.

Bewohnerstruktur AHS 2024 BT BewohnerØ in % Vorjahr BT BewohnerØ in %
(a) Tagespflege 3.417 14 3,8 2.737 11 3,2
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 87.656 0 10.939 0 8.971 31.758 23.971 12.017 240 0 30 0 25 87 65 33 96,2 0,0 12,0 0,0 9,9 34,9 26,3 13,2 81.995 0 8.419 0 10.321 28.929 22.203 12.123 225 0 23 0 28 79 61 33 96,8 0,0 9,9 0,0 12,2 34,1 26,2 14,3
insgesamt 91.073,0 253 100,0 84.732 236 100,0

August-Meier-Haus

Zum 1. April 2023 wurde das neue August-Meier-Haus bezogen. In unserem neuen Pflegehaus haben wir mit der allgemeinen Pflege, der Geronto und der Pflegeoase drei Versorgungsbereiche. Hier liegt die Auslastungsquote im Jahr 2024 bei 99,2 %. Die Tagespflege wurde erst im September 2023 bezogen mit einer zögerlichen Auslastung von 18,2 %. Für die Nachtpflege bestand kein Bedarf.

Belegungsdaten AMH Bereich 2024 04-12/2023
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Allgemeine Pflege: - maximal belegbare Plätze Geronto - maximal belegbare Plätze Pflegeoase - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Nachtpflege - maximal belegbare Plätze 114 34 10 16 8 114 34 10 16 0
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 174 174
Bereich Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Nachtpflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Bereich Stationäre Pflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) insgesamt 2024 Vorjahr 114,0 5,8 Vorjahr 40.799 93,9 40.913
1067,0 18,2
0,0 0,0
2024
57.390 99,2
58.457
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 88,1 90,1

In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.

Bewohnerstruktur 2024 04-12/2023
AMH BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
a) Tagespflege 1067 3 1,8 114 0,9 0,3
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 insgesamt 57.390 1 753 2.794 17.076 18.515 11.221 7.030 58.457 157 0 2 8 47 51 31 19 160 98,2 0,0 1,3 4,8 29,2 31,7 19,2 12,0 100,0 40.799 0 745 3.103 12.710 12.424 7.894 3.923 40.913 148 0 3 11 46 45 29 14 149 99,7 0,0 1,8 7,6 31,1 30,4 19,3 9,6 100,0

Senioren-Wohnanlage St. Johannis

Belegungsdaten AHJ Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze 96 72 64 96 72 64
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 232 232
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: Wohnen: 37.447 5.379 21.785 32.505 6.764 21.975
insgesamt 64.611 61.244
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 76,1 72,3

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHJ Auslastungsquote

100,0%

90,0% 80,9% 80,0% 73,7% 76,1% 71,5% 72,3% 70,0%

60,0%

50,0% 2020 2021 2022 2023 2024

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung

Bewohnerstruktur 2024 Vorjahr
AHJ BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 37.447 788 2.200 11.596 13.969 6.768 2.126 102,3 2,2 6,0 31,7 38,2 18,5 5,8 58,0 0,0 1,2 3,4 17,9 21,6 10,5 3,3 32.505 857 1.816 10.142 11.092 5.577 3.021 89 0 2 5 28 30 15 8 53,1 0,0 1,4 3,0 16,6 18,1 9,1 4,9
(b) Rüstig 5.379 14,7 8,3 6.764 19 11,0
(c) Wohnen 21.785 59,5 33,7 21.975 60 35,9
insgesamt 64.611 176,6 100,0 61.244 168 100,0

Senioren-Wohnanlage Platnersberg

Belegungsdaten AHP Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 89 0 64 28
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 89 92
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 30.141 0 26.982 2.405
insgesamt 30.141 29.387
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 92,5 87,5

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHP Auslastungsquote

100,0% 95,0% 91,5% 89,9% 90,4% 92,5% 87,5% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2020 2021 2022 2023 2024

Bewohnerstruktur 2024 Vorjahr
AHP BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 30.141 2.831 626 2.623 8.103 7.582 6.151 2.225 82,4 7,7 1,7 7,2 22,1 20,7 16,8 6,1 100,0 9,4 2,1 8,7 26,9 25,2 20 7 26.982 329 2.427 8.007 7.040 6.753 2.426 74 0 1 7 22 19 19 7 91,8 0,0 1,1 8,3 27,2 24,0 23 8
(b) Rüstig 0 0 0,0 2.405 7 8,2
insgesamt 30.141 82 100,0 29.387 81 100,0

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital

Belegungsdaten HSP Bereich 2024 Vorjahr
Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) Wohnheim: - maximal belegbare Plätze 106 106
Belegungstage (BT) Wohnheim 38.796 38.690
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 100,0 100,0

Ambulanter Dienst

In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten dargestellt.

durchschnittliche Klientenzahl

140 117 115 120 110

100

80

60

40

20

0 2020 2021 2022 2023 2024

Geriatrische Reha

Belegungsdaten Reha Bereich 2024 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) Rehabilitation - maximal belegbare Plätze 44 44
Belegungstage (BT) Rehabilitation 14.948 12.425
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 92,8 77,4

Im Geschäftsjahr 2024 ist die Auslastungsquote auf 92,8 % gestiegen, damit liegt sie höher als die Auslastungsquote vor Corona (90,7%).

Reha Auslastungsquote

100,0% 92,8% 95,0% 90,5% 89,9% 90,0% 85,0% 77,4% 80,0% 75,0% 69,3% 70,0% 65,0% 53,6% 60,0% 55,0% 49,2% 50,0% 45,0% 40,0% 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024

Abbildung 23

Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise

00,000.1

00,627.13

00,987.88

00,553.735.5 81,755.142.3

76,429.107.1 06,522.391.2

27,809.878.66

27,911.987.66

00,164.945.64 92,059.739.73

etrewhcubtseR

:dnatS(

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

36,948.28

39,356.21

47,653.05

41,629.296

29,489.664.05

87,850.477.94

dnatsdnE

RUE

31

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

55,575.91

55,575.91

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed

RUE

21

00,0

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00,0

00,0

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00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

negnubierhcsbA

serhaj

RUE

11

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0

00,0

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00,0

00,0

00,0

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00,0

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RUE

-mU negnubierhcsbA

01

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,358.1

15,017.6

29,027.53

67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8

52,690.564 17,449.908.5 07,335.849.8

67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8

13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8

13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8

06,252.461 00,379.820.2 72,051.598.3

95,766.893.3

76,649.263.3 29,033.083.64 46,132.540.291 80,045.43

76,649.263.3

06,798.614.2 92,872.417.73 65,165.283.88

00,546.252.2 92,503.586.53 92,114.784.48

06,798.614.2 92,872.417.73 43,317.452.79

4202.21.13

serhaj

RUE

9

muz

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

24,349.5

36,699.08

47,653.05

22,502.756

88,298.780.74

66,786.034.64

-sgnafnA

dnatseb

)tSüN(

RUE

8

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,000.1

36,948.28

39,973.44

47,653.05

41,517.187

89,234.304.1

89,234.304.1

87,151.278.8

46,398.543.711

05,871.365.611

dnatsdnE

RUE

7

beirtebnegiE"

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

35,214.7

35,214.7

80,045.43

80,045.43

55,721.72

55,721.72

55,721.72

gnagbA negnubierhcsuZ

RUE

6

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00,0

00,0

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00,0

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00,0

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-stfähcseG sed negnuhcub

rüf

serhaj RUE

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siewhcannegalnA

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

08,815.431 69,454.022 24,760.566.8

08,815.431 54,823.012 00,418.036.8 neduäbegsbeirteB ni .A.u.E

08,815.431 69,454.022 24,760.566.8

08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1

08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1

00,0

00,0

00,0

red gnulkciwtnE

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4

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00,0

00,0

00,0

00,0

06,842

06,842

06,842

15,621.01

29,306.73

70,141.806

51,735.075 75,432.905.191

51,735.075

13,666.821 78,542.056.8 negalna -suA dnu negnuthcirniE

13,666.821 78,542.056.8

gnaguZ

RUE

3

00,0

00,000.1

36,948.28

24,352.43 negalnaneßuA ni .A.u.E

47,653.05

22,111.447

76,109.498.3

87,151.278.8 BB ekcütsdnurG etuabeb

69,213.283.88

92,114.784.48

47,464.452.79

56,292.277.611

34,181.720.611

-sgnafnA )4202.21.13

dnatseb

RUE 41

2

BW tim ekcütsdnurG etuabeb

-snegömreV

-sbeirteB ni :retnurad ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 92,497.427.2 43,911.862.6 55,575.91

netuabsbeirteB :retnurad 76,583.152.84 98,571.131.04

1

-dnurg dnu ekcütsdnurG

negalnA ehcsinhceT

)BB( netuabsbeirteB

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad 89,234.304.1

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim 87,151.278.8

BB negalnaneßuA

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netuabnhoW tim 00,0

ednätsnegeg :negalnahcaS

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eguezrhaF 92,860.396.2 14,564.552.6 55,575.91

netsopznaliB

netuab

netsoP red emmuS :retnurad 06,925.123.241 40,207.327.94 55,575.91

.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

00007

00036

00026

00006

00005

0000200:30

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00011

00001

00008

.II

emmusnehcsiwZ

tmasegsni

.A

.III

.7 89,234.304.1

.6 negnulhaznA etetsieleG

.5 enho negnuttats 92,497.427.2 43,911.862.6 55,575.91

.4 -sbeirteB ni :retnurad -neßuA ni dnu netuab 00,553.735.5 81,755.142.3

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.1 ethceR ehcielgskcüts 54,735.321.75 98,571.131.04

.II

.I

Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch die Finanzierungsschlüssel:

FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel

1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital 2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune 8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen 11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung 15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land 30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land 31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune 46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung 50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen 54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital 58 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 74 gemischte Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung 75 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 78 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Darlehen 81 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital 90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital 92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng 95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen

Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.

00,0

00,0

00,912.914 00,725.283 81,402.727-

00,987.88

00,821.92

00,553.735.5

54,735.321.75

93,411.629.41 93,416.203.51 52,844.081.01-

trewhcuB

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,148.2

00,643.3

00,532.5

00,227.685 46,444.636.1-

00,057.94 00,051.961-

00,603.07 31,127.632-

00,059.73 02,897.17-

00,216.48 66,512.281-

00,461.57 32,619.183-

00,918.52 88,185.14-

00,441.24 32,797.204-

00,609.68

00,603.82 25,221.051-

00,524.92 32,911.92-

00,357.71 71,451.681-

00,870.188.5

79,395.915.1 47,432.980.2-

54,681.045.95

trewhcuB

RUE

94,983.43-

31,205.57-

47,358.49-

99,583.28-

47,653.05-

47,653.05-

16,181.62-

91,182.53-

65,065.06-

77,145.51-

76,707.91-

83,740.61-

33,528.03-

69,343.5-

03,277.3-

30,336.1-

00,000.021-

41,629.296-

86,157.121-

98,571.131.04-

81,755.142.3-

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0

RUE

00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

24,173

09,774.2

09,774.2-

69,871.22-

51,565.73- 94,324.46- 45,512.526- 81,324.641.1

76,348.467- 00,467.021- 06,905.357.1- 72,491.442.3

37,391.73

69,871.22

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s

g n u re

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gnuhcubm U R U E 24,830.151 00,0 00,0 00,0 00,0 37,968.9 00,0 37,968.9- 26,915.61- 00,0 00,0 08,815.431 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 00,0

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gnaguZ R U E 45,186.441 00,0 09,027.12 27,505.91 00,0 00,0 00,0 00,0 08,645.43 00,0 00,0 69,454.022 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 82,409.712 00,0 00,0 00,362.3 82,761.122 51,735.075 00,0 00,0 70,141.806

n

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K H A dnatsebsgnafnA R U E 31,743.403.4 52,658.62 17,821.663 15,218.56 44,155.95 50,588.662 66,231.76 33,429.771 74,935.200.3 42,658.582 36,330.24 24,760.566.8 26,045.84 00,006.21 00,0 10,903.41 00,004.7 36,948.28 37,039.712.1 00,0 00,0 03,662.601 30,791.423.1 60,579.398.511 00,000.1 00,000.1 56,292.277.611

eguezrhaF

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09 nednepS tim .rniem ieH eredna

18 K E tim .rniem ieH eredna

11 K E tim egelfP thcin ,-hcsiM

10 nednepS tim gnuthcirnieegelfP

49

29 nednepS tim .rniem ieH eredna

09 gnureigeR .d .rniem ieH eredna

18 K E tim .rniem ieH eredna

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45 dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM

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20 nednepS tim gnuthcirnieegelfP

10 regärT m ov gnuthcirnieegelfP

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1.5 .6 1.7 uS.III uS

Anbei der Fördernachweis öffentliche Förderung

00,0

00,352.71

00,052.835.41

00,799.025.41

etrewhcubtseR

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00,0

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31

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21

4202.21.13

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negnubierhcsbA

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11

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00,0 00,176.011 48,442.873 48,333.818.1

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0

00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0

red gnulkciwtnE

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27,967.6 00,699.853 27,030.893

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7

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-stfähcseG sed negnuhcub

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RUE

5

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00,0 27,385.78 26,726.848.71 .2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

00,0

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00,0

00,0 27,505.91 00,525.873

00,0 00,870.86 48,333.818.1 negalna -suA dnu negnuthcirniE.1.5 enho negnuttats 00,562.23 27,567.563 00,0

00,0

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00,0

00,0

€ 00,0 27,505.91 00,525.873 eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad.2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,562.23 27,567.563 00,0

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00,0

00,0

00,0 87,867.156.51

00,0 87,867.156.51

57,211.73

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30,706.71

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3

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1

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.III

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.II

.I

Anbei Fördernachweis nicht öffentliche Förderung

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00,985.371.3

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64,837.093

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44,477.041

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76,242.624.4

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83,219.8-

83,219.8-

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09,027.12 44,648.435

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28,022.532

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-sgnafnA )4202.21.13

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RUE 41

2

-snegömreV

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

-dnurg dnu ekcütsdnurG .1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,221.829.2 77,927.478.3

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS :retnurad

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1

negömrevegalnA

netuabsbeirteB ni 00,0

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ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

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netuab

tmasegsni

.A

.III

.6 negnulhaznA etetsieleG .1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden:  Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren.  Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%.  Rentendynamik 1,75%.  Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum.  Fluktuation 0%.  Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G. Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung, der für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben (Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2024 1,96 %. Im Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,74 % kalkuliert. Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 13.609.212 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 13.708.325 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 99.113 EUR. In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“ (Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechtsanspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2024 beträgt nach neuer Bewertungsmethodik 3.754.710 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahresdurchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 48.127 Euro zum 31.12.2024. Zum Jahresabschluss 31.12.2024 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,90 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,82 % gerechnet, der positive Effekt aus der Zinsänderung beträgt 65.326 Euro. Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfahren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2024: 1,96 %, Vorjahr: 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt. Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt Nürnberg erstellt worden. Im Jahr 2024 wurden keine neuen Altersteilzeitverträge abgeschlossen. Zum 31.12.2024 wird eine Rückstellungswert in Höhe von 379,4 TEUR ausgewiesen. Für zwei bestehende Sabbatregelungen beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2024 47,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2024 1,96 %, Vorjahr 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den ak-

tuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA 3 n.F.) angewendet. Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum 31.12.2024 fortgeschrieben. Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 % berücksichtigt. Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die einzelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2024 unverändert mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2024 bestanden Urlaubsansprüche in Höhe von 3.110 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 2.926 Tagen sind es 185 Tage mehr. Zum 31.12.2024 wurde für 9.831,86 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Abbau im Vergleich zum Vorjahr (10.758,33 Stunden) um 926,47 Stunden. Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 erfolgt im Jahr 2025. Die Rückstellung ergibt sich aus der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2021 und wurde mit der letzten Rechnungsstellung im Jahr 2023 verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit von 3 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe von 1,54%. Die in Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und zum Stichtag 31.12.2024 unverändert mit 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8 TEUR für die Dacherneuerung. Die im Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdeckt hatte, wurde erfolgswirksam aufgelöst. Begründet wurde die Auflösung durch die vorgelegten Planungen, da kein neues Baurecht geschaffen wird und somit nach aktueller Rechts- und Beschlusslage der BLB nicht anzuwenden ist.

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AfA Absetzung für Abnutzung AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMH August – Meier- Haus AMH TP Tagespflege im August-Meier-Haus AK Anschaffungskosten AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGBl. Bundesgesetzblatt BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BT Berechnungstag(e) BKT Beköstigungstag (e) DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch ERGO Praxis für Ergotherapie EUR EURO Fl.-Nr. Flur-Nummer FSL Finanzierungsschlüssel GO Gemeindeordnung GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter HGB Handelsgesetzbuch HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital HWD Hauswirtschaftlicher Dienst IDW Institut der Wirtschaftsprüfer KGr. Kontengruppe MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH o.A. ohne Angabe PBV Pflege-Buchführungsverordnung PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz PeBem Personalbemessungs PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz REHA Geriatrische Rehabilitation RBW Restbuchwert(e) rd. rund SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung SoPo Sonderposten TEUR Tausend EURO TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ü.T. über Tausend U/V Unterkunft und Verpflegung VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung

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