NürnbergStift
2024
Impressum
Herausgeber:
NürnbergStift,
ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Auflage:
7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem
Gestaltung:
NürnbergStift
nuest@stadt.nuernberg.de
www.nuernbergstift.de
Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift ....................................................... 4 Lagebericht .......................................................................................................................... 6 1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflegemarkt ......................................................... 6 2. Betriebliche Grundlagen .......................................................................................... 8 3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 ........................................................................ 9 4. Chancen und Risiken ............................................................................................... 9 5. Ertragslage ...............................................................................................................11 5.1. Plan-Ist Vergleich 2024 .....................................................................................11 5.2. Belegungszahlen und Auslastung ...................................................................15 6. Vermögens- und Finanzlage ...................................................................................17 6.1. Vermögenslage .................................................................................................17 6.2. Kapitalstruktur ..................................................................................................17 6.3. Investitionen .....................................................................................................18 6.4. Liquidität ...........................................................................................................19 7. Unterzeichnung des Lageberichtes ........................................................................19 Jahresabschluss ................................................................................................................20 1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift .............................................................20 2. Gewinn- und Verlustrechnung ................................................................................22 3. Anhang .....................................................................................................................24 3.1. Bewertungsgrundlagen ....................................................................................24 3.2. Aktivseite ...........................................................................................................25 3.3. Passivseite ........................................................................................................27 3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ..............................................31 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses ...............................................................38 Unternehmensdaten Corporate Governance ....................................................................39 Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen ...............................................................41 Anlage 2: Belegung der Einrichtungen .............................................................................45 Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise ..........................................................51 Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen .............................................................57 Wichtige Begriffe und Abkürzungen .................................................................................59
Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift
Anforderungen an hohe Pflegequalität in einem zukunftsfähigen Betrieb mit den naturräumlichen Gegebenheiten in der schützenswerten Parkanlage gut in Einklang bringen können.
Ebenso intensivierte sich die Zusammenarbeit mit der wbg beim Bau der neuen Pflegeeinrichtung in der Großweidenmühlstraße. Hier kann die Zeitplanung für den Umzug 2027 trotz des Liebe Leserinnen und Leser, archäologisch bedeutsamen Fundes des größten europäischen Pestfriedhofs eingehalten werden. Andere Standorte wie die Altbauten das vergangene Jahr war für unsere Pflegeeindes August-Meier-Heims und das Elisabethrichtungen geprägt von tiefgreifenden Heraus- Bach-Haus stellten uns 2024 vor große persoforderungen, personellen Veränderungen und nelle und kostenintensive Herausforderungen, finanziellen Risiken. was Bauunterhalt und Energieeffizienz betrifft. Der anhaltende Fachkräftemangel stellte uns Die Belegung unserer Häuser zeigt, dass unwieder vor große Aufgaben – sowohl in der tägsere Angebote weiterhin stark nachgefragt werlichen Versorgung unserer Bewohnerinnen und den. Die Nachfrage ist 2024 höher als das An- Bewohner als auch in der strategischen Persogebot, welches das NürnbergStift leisten kann. nalplanung. Trotz dieser schwierigen Rahmen- Die Balance zwischen hoher Auslastung und inbedingungen ist es uns gelungen, mit großem dividueller Betreuung ist eine tägliche Heraus- Engagement und innovativen Ansätzen die forderung, der unsere Kolleginnen und Kollegen Qualität unserer Pflegeleistungen zu sichern mit viel Herzblut und Professionalität begegnen, und weiterzuentwickeln. Dafür gilt unser ganz die jedoch durch fehlende Pflegekräfte am besonderer Dank allen Mitarbeitenden und Füh- Markt und hohe Krankenstände erschwert wird. rungskräften, die Tag für Tag Enormes leisten. Im Jahresverlauf und verstärkt zum Jahresende mussten zahlreiche Zeitarbeitskräfte eingestellt Ein besonderer Fokus lag auf unseren Bauprowerden, was kostenseitig erheblich zu Buche jekten, die nicht nur zur Modernisierung unserer schlug und nicht refinanziert werden konnte. Infrastruktur beitragen, sondern auch neue Kapazitäten schaffen, um dem steigenden Bedarf Als kommunaler Eigenbetrieb der Altenhilfe gaan pflegerischer Versorgung in unserer Komrantieren wir eine Sorgestruktur mit Verlass und mune gerecht zu werden. Für Generalsanie- Sicherheit für unsere pflegebedürften Bewohrung und Teilneubau unserer Seniorenwohnannerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den lage Platnersberg haben wir mit der Festlegung Stakeholdern in der Stadtverwaltung schaffen des Footprints durch den Werkausschuss einen wir qualitativ hochwertige Angebote, welche wichtigen Meilenstein gesetzt, mit dem wir die
auch ihren Preis haben. Zudem übernimmt Dafür wurden 2024 erste Grundlagen gelegt. NürnbergStift als Teil der Stadt Nürnberg auch Die umfassendste Maßnahme der Arbeitsorga- Aufgaben, die nicht zum Kernauftrag der Lang- nisationsentwicklung PeBem (Personalbemeszeitpflege zählen und daher durch die Pflege- sungsverfahren in der Pflege) wurde operativ versicherung nicht refinanzierbar sind – bei- vorbereitet, so dass zukünftig mit weniger ausspielsweise die Beheimatung Rüstiger oder der gebildeten Fachkräften der demografischen Erhalt des denkmalgeschützten Altbestandes Entwicklung in unseren Häusern begegnet und der August-Meier-Häuser. eine gute Pflege sichergestellt werden kann. An dieser und weiteren Stellschrauben wird konti- Dabei werden die finanziellen Spielräume zu- nuierlich und mit interner wie externer Unternehmend enger. Nach dem pflegerischen und stützung weitergearbeitet. Zugleich gilt es die wie finanziellen „Ausnahmezustand“ der Immobilienentwicklung weiterzutreiben, Perso- Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 nal auszubilden, zu gewinnen und zu halten und zeigen sich nun auch langfristig deutliche Ver- dabei stets allen unseren Bewohnerinnen und schiebungen auf der Kosten- und Ertragsseite, Bewohnern ein gutes, menschenwürdiges Ledie zuletzt nicht mehr in Ausgleich gebracht ben zu ermöglichen. werden konnten und unser entschiedenes Gegensteuern erfordern. Deshalb haben wir seit Die Herausforderungen sind gewaltig und nur 2024 Organisationsstruktur und Leistungsange- mit großer Anstrengung zu meistern – gut, dass bot auf den Prüfstand gestellt, soweit es nicht wir nicht alleine sind! Wir danken allen Mitarbeikostendeckend erbracht werden kann. Bei- tenden, Partnern und Unterstützern für ihren spielsweise wurde 2024 das Bewegungsbad im unermüdlichen Einsatz und ihre Loyalität. Sebastianspital geschlossen. Gemeinsam blicken wir zuversichtlich in die Zu- Daraus entstand Ende 2024 die Weichenstel- kunft – mit dem Ziel, auch weiterhin ein verlässlung zu einer Organisationsuntersuchung, die licher und menschlicher Ort für Pflege und Be- Anfang 2025 begann und weitergeführt werden treuung zu sein. wird. Dauerhafter Auftrag des NürnbergStift ist die Sicherstellung der pflegerischen Versor- Mit herzlichen Grüßen gung als Daseinsvorsorge in der Stadt Nürnberg, im engen Sinn für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, in einem weiteren Sinn auch durch fachliche und infrastrukturelle Impulse über die eigenen Einrichtungen hinaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Dieser Auftrag kann nur auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage erfüllt werden. Unser Hauptaugen- Elisabeth Ries Melanie Miermeister merk gilt daher im laufenden und in den kom- Berufsmäßige Stadträtin menden Jahren der wirtschaftlichen Stabilisie- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin rung des Eigenbetriebs.
Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehörigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 vor. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. §9 WkPV bzw. §11 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss beschließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO). Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2024 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneingeschränkt gegeben ist
derungen im Sozialrecht, im Tarif- und Arbeits-
recht, ständige Anpassungen, in der Vergütung
und (Re-) Finanzierung erschweren Prognosen
und sorgen für Instabilität im Planungsgesche-
hen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die am-
bulanten, stationären und teilstationären Ein-
richtungen der Pflege und somit auch für das
NürnbergStift, welches sich den beständigen
Anpassungen und Weiterentwicklungen in der
Auf- und Ablauforganisation unterwerfen muss.
Lagebericht
1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflege-
markt
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 herausfordernd und bleibt es auch 2025. Während sich einige Unsicherheiten aus dem Vorjahr abschwächen, bestehen strukturelle Probleme weiterhin.
Die Nachfrage nach vollstationären Altenheim-
plätzen bleibt bundesweit sehr hoch. Progno-
sen und Branchenverbände gehen davon aus,
dass bis Ende 2025 rund 60.000 Pflegeheim-
plätze fehlen werden.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)
verzeichnete 2024 einen Rückgang um 0,2 %
im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wird ein
Nullwachstum oder maximal ein moderater An-
stieg von 0,3 % erwartet. Die wirtschaftliche
Entwicklung wird durch globale Unsicherheiten,
hohe Energiepreise und eine zurückhaltende
Investitionstätigkeit belastet.
Die Zahl der 20 geschlossenen Pflegeheime in
Bayern übersteigt im Jahr 2024 deutlich die der
Neueröffnungen (8). Im Zeitraum 2022 – 2024
wurden 101 Pflegeheime geschlossen, im glei-
chen Zeitraum wurden 44 neu zugelassen,
(Quelle: Antwort der bayerischen Staatsregie-
rung aufgrund einer schriftlichen Anfrage von
Abgeordneten des bayerischen Landtages vom
27.01.2025).
Die Inflationsrate, die 2023 noch bei 5,9 % lag,
setzte ihren Rückgang fort und fiel 2024 auf
durchschnittlich 2,2 %. Besonders die Energie-
preise gaben weiter nach, während die Teue-
rung bei Nahrungsmitteln hoch blieb. Die Le-
bensmittelpreise stiegen 2024 um 1,9 % im Ver-
gleich zu 2023. Seit 2020 haben sich die Preise
für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
um rund 30 % erhöht.
Die wirtschaftliche Lage in der Sozial- und Ge-
sundheitswirtschaft bleibt angespannt, auf dem
pflegerischen Transaktionsmarkt gibt es Ende
2024 erste positive Signale. Es drängen ver-
mehrt ausländische Privatinvestoren auf den
Markt (2024: Trendbarometer, Sozialbank)
Der Fachkräftemangel bleibt eines der größten
wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen in
Deutschland. Besonders betroffen sind das Ge-
sundheitswesen, die Gastronomie, das Hand-
werk und die Logistikbranche. Trotz zahlreicher
Initiativen zur Fachkräftegewinnung bleibt die
Suche nach qualifiziertem Personal schwierig.
Die Arbeitslosenquote stieg 2024 leicht auf 6,0
%, während die Zahl der Erwerbstätigen stabil
blieb.
Der sozioökonomische Gesamteindruck der
Pflegelandschaft 2024 wird mit steigenden Kos-
ten, Refinanzierungslücken und einem anhal-
tenden, sich verschärfenden Mangel an Fach-
kräften zusammenfassend beschrieben.
Einwicklung bei NüSt
Die Nachfrage nach Angeboten der pflegeri-
schen Versorgung in Nürnberg ist auch 2024
weiter angewachsen. Der Bedarf an teil- und
vollstationären Pflegeangeboten wird in Nürn-
berg in den kommenden Jahren nicht mehr ab-
gedeckt werden können (2024: Pflegebedarfs-
bericht, Stadt Nürnberg).
Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands
wird in den kommenden Jahren stark von politi-
schen Maßnahmen, globalen Handelsbezie-
hungen und Investitionsanreizen abhängen. Die
Bundesregierung hat verschiedene Programme
zur Förderung von Innovationen und zur Stär-
kung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt.
In Nürnberg werden bis 2035 voraussichtlich
zusätzlich 800 Pflegeplätze in stationären Ein-
richtungen benötigt. Im Bereich der Nürnberger
Tagespflege war 2024 ein leichtes Überangebot
vorhanden.
Branchenentwicklung
Der Gesundheits- und Sozialsektor erlebt seit
Jahren einen Umbruch. Die Rahmenbedingun-
gen und Merkmale der Refinanzierung haben
sich in den letzten Jahren zum Teil in rasanter
Weise geändert. Kostendruck und Fachkräfte-
mangel sind wesentliche Einflussfaktoren, für
die in diesem Sektor tätigen Unternehmen. Än-
Auslastung und Pflegeplätze
Eine hohe Nachfrage nach Pflegeplätzen ergab
eine Steigerung in der gesamten Auslastung
von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr
vorangebracht. Der Kontakt zum Klinikum
wurde intensiviert. Hier wurden neue Synergie-
möglichkeiten angestoßen.
Fachkraftmangel
Der sich verschärfende Fachkraftmangel zeigt
sich in der kostenintensiven Zeitarbeit, durch
welche die Auslastung erreicht werden konnte.
Durch die sich abzeichnende Verschlechterung
des Betriebsergebnisses wurde zum Jahres-
ende der Quick-Check durch die Werkleitungen
vorbereitet. Dieser sollte Klarheit über die wich-
tigsten Defizitursachen geben und Schnell
(Quick-) Maßnahmen einleiten.
Trotz des allgemeinen Fachkräftemangels
konnte die bestehende Personalüberdeckung
die anhaltend hohe Krankheitsquote nicht abde-
cken, auch hier wurden zur Einhaltung von
Qualitätsstandards teure Zeitarbeits-Fachkräfte
eingekauft.
IT-Infrastruktur
Bauunterhalt - Instandhaltungsstau- kosten-
intensive Gebäude
Die hybride IT-Struktur in Abhängigkeit zur
Stadt Nürnberg zeigt sich unter anderem in zeit-
intensiven Abstimmungen zum Ausbau des
WLAN in den Einrichtungen. Auch die hohen IT-
Sicherheitsstandards lassen schnelle, agile Lö-
sungen zur Erleichterung des Pflegealltags
nicht zu. Zur Einführung der KI-basierten
Sprachassistenz waren aufwändige Vorabspra-
chen erforderlich. Andere Anwendungen zur
verbesserten Mitarbeiterbindung wie z.B. das
Intranet für Mitarbeiter (Nori) wurden bei der
Stadt bisher nicht eingeführt. Die Umstellung
auf Kostenstellenlogik, für transparente Kosten-
und Ertragszuordnungen wurde für Anfang
2025 vorbereitet.
Trotz neuem August-Meier-Haus müssen Ge-
bäude weiterhin instandgehalten und bewirt-
schaftet werden, die nicht primär der Versor-
gung pflegebedürftiger Bürgerinnen und Bürger
zugeordnet werden können. So leistet Nürn-
bergStift anhaltend Bedarfsangebote für die
Stadt Nürnberg, welche nicht über Pflege refi-
nanziert werden: z.B. Mietangebote für Geflüch-
tete und Pflegemitarbeiter.
Bereits Ende 2024 wurde die Novellierungen
des AVPfleWoqG vorbereitet. NüSt konnte des-
halb in Bauprojekten der Großweidenmühle und
am Platnersberg noch rechtzeitig wichtige zu-
kunftsweisende Änderungen in der Planung
vornehmen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Die Ausbildung von 12 Move-Coaches zur Prä-
vention und Reduzierung von körperlichen Be-
lastungen der Pflegemitarbeitenden konnte ab-
geschlossen werden. Dieses Beschäftigen mul-
tiplizieren ihre Erfahrungen in die NüSt-Einrich-
tungen. Im Projekt MehrWert Pflege wurde für
BGF-Maßnahmen sensibilisiert. Dieses Projekt
konnte verstetigt und auf andere Häuser über-
tragen werden.
Ausbildung
NürnbergStift ist neben dem Klinikum der
größte Ausbilder für Pflegekräfte in Nürnberg.
Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubil-
dende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen,
darunter 38 in der generalistischen Pflegeaus-
bildung. Trotz nicht kostendeckender Ausbil-
dungsfinanzierung, hat NüSt hier weiterhin in
die Ausbildung investiert. Viele ausgebildete
Generalisten wechseln zu anderen Trägern
(Krankenhäuser) innerhalb der Stadt Nürnberg,
damit leistet NüSt einen wichtigen Beitrag zur
pflegerischen-medizinischen Versorgung inner-
halb der Daseinsvorsorge in der Region.
Vergütungsverhandlungs-Strategie
Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung
des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungs-
verhandlungen für die Reha selbstständig
durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der
Pflegesätze um 16,98 %, in den Jahren zuvor
akzeptierte NüSt die pauschalen angebotenen
Erhöhungen der Verhandlungspartner. Im am-
bulanten Dienst verhandelten wir erstmalig für
den Zeitraum ab 1. Januar 2025 gemeinsam mit
München und Augsburg Stift erfolgreich die
Verhandlungen der Pflegesätze. Im Schnitt sind
die Pflegesätze um rund 25 % höher.
Organisationsentwicklung
Weiterhin haben wir uns 2024 mit PeBem be-
schäftigt. Die bereits für NüSt verhandelte Ver-
gütungsstruktur nach 113c SGB XI zeigte das
Spannungsfeld zwischen verhandelten Pflege-
stellen und dem dazugehörigen Qualifikations-
mix.
Auflösung von Rückstellungen
Im Februar nahm die 2. Organisatorisch-Tech-
nische Werkleitung ihre Arbeit auf. Dadurch
wurde die Arbeit an den zahlreichen Bauprojek-
ten intensiviert und beschleunigt. Die Planun-
gen am Platnersberg wurden in engem und ver-
trauensvollen Kontakt mit dem Stifterehepaar
Zum 31.12.2024 konnten Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst werden. Davon betrug 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis.
Ergänzt und unterstützt wird das Angebot des
2. Betriebliche Grundlagen NüSt durch die Facility-Leistungen, Essensan-
gebote durch die anliegende Großküche sowie Im NüSt sind die städtischen Senioren-Pflege- Reinigung der gesamten Liegenschaften des und Versorgungsangebote für ambulante, teil- NürnbergStift durch die NürnbergStift Service und vollstationäre Dienstleistungen, Betreutes gGmbH. Wohnen sowie der Geriatrischen Rehabilitation Nachfolgend sind die Leistungsangebote aufzusammengefasst. An den Standorten Pflegegrund der abgeschlossenen Versorgungsverzentrum Sebastianspital, August-Meier-Haus, träge zum 1. Juli 2025 dargestellt. Zusätzlich zu Platnersberg, St. Johannis, Heilig-Geist-Spital, dieser stationären und teilstationären Pflege Geriatrische Reha und Ambulante Dienste werwerden im ambulanten Dienst im Durchschnitt den täglich ca. 996 pflege- und hilfsbedürftige aktuell 110 Klienten betreut. Menschen versorgt.
| Plätze | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einrichtung | Pflegeheim | Tagespflege | Nachtpflege | Altenheim | Wohnheim | Reha | AMD | Gesamt |
| AHS | 254 | 18 | 0 | 0 | 0 | 272 | ||
| AMH | 158 | 16 | 8 | 0 | 0 | 0 | 182 | |
| AHJ | 122 | 0 | 64 | 0 | 186 | |||
| AHP | 89 | 0 | 0 | 0 | 89 | |||
| HSP | 0 | 106 | 0 | 106 | ||||
| AMD | 110 | 110 | ||||||
| Reha | 0 | 0 | 44 | 44 | ||||
| Gesamt | 623 | 34 | 8 | 0 | 170 | 44 | 110 | 989 |
3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 Risiken NürnbergStift
Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jah- Historische Gebäude und Instandhalresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Die tungsstau erfordern vermehrt Kosten erste Hochrechnung geht zum Zeitpunkt der für Gebäudesicherung, Bauunterhalt Berichterstattung von einem Verlust in Höhe und Energie von 4.430 TEUR aus. Aufgrund dieser Entwick- Hoher Personalauswand für viele Auslung muss, wie schon im Vorjahr, für das Wirtzubildende in den einzelnen Einrichtunschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan gen durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die Stadtinterne Abhängigkeiten und Vormassive Planabweichung ist begründet durch: gaben erhöhen den Abstimmungsbedarf und schränken branchenspezifi- •Nicht refinanzierte sche Handlungsmöglichkeiten ein. Personalkosten und Personalüberhang. Dateninsuffizienz durch zu wenig Per- Personal sonalressourcen im Bereich SAP •Einsatz von teurer Zeitarbeit in der Pflege und Verwaltung Schnittstellen-Programmierung, dadurch fehlende/ fehlerhafte Daten •Rückgang der Belegung insb. Vakanzen auf Führungsebene bei Be- Tages-und Nachtpflege und die reich AMBD/ Reha/ Sachgebietsleitung Belegung Anzahl der Klienten im Personal. ambulanten Dienst Umstellung von Doppelspitzen-Füh- •Umlage rung auf Einzelspitze der 2. Werklei- •Pensionsrückstellungen tung erfordert umfassende Organisati- Sonder- •Ausbildung onsentwicklung effekte Praktische Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens wurde •Hoher Instandhaltungsaufwand lange hinausgezögert, flankierende aufgrund des Instandhaltungs- Maßnahmen werden ad hoc erprobt Gebäude staus. und projektiert
Chancen
Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlech-
4. Chancen und Risiken
terung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat Eine umfassende bundesweite Pflegereform ist die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risi- dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine exken für die Pflegeheimträger bleiben weiterhin terne Beratungsfirma mit der Durchführung eiunkalkulierbar. nes „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchge- Allgemeine Risiken am Pflegemarkt: führt wurde. Der Quick-Check ist folgenden Pflegepersonalmangel und gesetzliche Re- Fragen nachgegangen:
gularien
Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation
Dazu zählen unter anderem die Vorgaben zur im NüSt zu bewerten? Personalstruktur, zur Qualifizierung der Pflege-
Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der
kräfte und zur Gewinnung von Pflegekräften Pflegeheime? aus dem Ausland.
Welche Defizitursachen sind strukturell be-
Preisregulierung
dingt? Der Gesetzgeber bestimmt die Refinanzie-
Wie kann die operative Steuerung verbes-
rungsregularien und Grundsätze und stellt dasert werden? mit die größte finanzielle Unsicherheit bei den Pflegeheimbetreibern dar. Welche Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?
Qualitätsanforderungen
Der Quick-Check war bewusst nicht als umfas- Risiko der Unterversorgung führt zu einem Leissende Organisationsuntersuchung angelegt. In tungsdruck auf die verbliebenen Pflegekräfte. relativ kurzer Zeit sollten Anhaltspunkte und Die Prüfungsdichte durch die Behörden, der Bü- Empfehlungen vorliegen, um die ohnehin laurokratieaufbau und die Veröffentlichung von fenden Arbeiten zur Gegensteuerung fundiert Qualitätsergebnissen verstärkt diesen Leiszu ergänzen. tungsdruck im Pflegepersonal.
Dazu wurden vom externen Beratungsunter- den, um die Begutachtungszeiten zu minimienehmen Interviews mit Leitungskräften geführt ren und damit die zusätzliche Belastung der und umfassend Daten analysiert. Aufgrund der Pflegekräfte in den Einrichtungen zu vermeidaraus gewonnenen operativen und strukturel- den. len Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenplan Planung Einführung der E-Akte: Bewohner/ Miterarbeitet. Das Ziel des gesamten Maßnahmenarbeiter soll sichergestellt werden, dass der MD kataloges ist eine wirtschaftliche stabile Situadirekten Zugriff auf die nötigen Informationen tion des NüSt. aus der Pflegedokumentation erlangt. Nachfolgende Maßnahmen aus den Erkennt- Bewertung und zur Verfügung Stellung des nissen des Quick-Checks wurden bereits umge- Fritz-Hintermayr-Hauses am Standort AHS. setzt. Die Bearbeitung der dringlichen Probleme bzgl. •Nettobasiert der Personalgewinnung und Bindung können Personal- •Tagesaktuell jetzt mit der Besetzung der neuen Sachgebietssteuerung •Soll-Ist-Abgleich leitung Personal zum 1. August 2025 angegangen werden. Auch die Überarbeitung der Personalprozesse und das Personalcontrolling kann •Mehrfach nun strukturiert beginnen. ausgearbeitet und Pflegesatzstrategie auf das best- Folgendes ist in der längerfristigen Planung vormögliche Ergebnis gesehen: ausgelegt Zentralisierung und Überarbeitung des Ab- •Abbau und rechnungsprozesses. Stellenplan- Transparenz des Reorganisation der zentralen Verwaltung bereinigung Stellenüberhangs zur Verbesserung der Prozess- und Aufgaangefangen •Refinanzierbarkeit beneffizienz und damit – perspektivisch – sichtbar machen Reduktion der Personalkapazitäten. Stärkung Personalcontrolling. •Prozessüberarbeitun g Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beziffert Zeitarbeit •Genehmigung- werden, wann welche Maßnahmen mit welverfahren chem wirtschaftlichen Effekt greifen werden. NüSt geht davon aus, dass langfristig die wirt- •Aufgrund schaftliche Situation deutlich besser sein wird. mangelnder Schließung Nachfrage wird Digitalisierungsprojekte wie die Weiterentwick- Nachtpflege diese zum lung des digitalen Dienstplanprogramms, der 31.12.2025 Ausbau und die Optimierung der IT-Infrastruktur geschlossen zur Umsetzung von Telemedizin und Telematik, die flächendeckende Erweiterung der WLAN- •Projektiert Netze in den Einrichtungen, der Systemwechsel PeBem von SAP R/3 zu SAP S/4HANA sowie der Aufbau eines eigenen Finanzberichtswesens in SAP Business Intelligence stehen an. Die neue PeBeM bietet die Chance auf eine sig- Kostenstellen- •Seit 01/2025 nifikante Verbesserung der Arbeitsbedingunrechnung gen in der stationären Altenpflege, erfordert jedoch im ersten Schritt strategische und konzeptionelle Maßnahmen hin zur kompetenzorien- Die nachfolgenden Maßnahmen sind bereits in tierten Personaleinsatzplanung. Das ist die umder Planung: fassendste Unternehmensentwicklung, welche es für stationäre Pflegeeinrichtungen seit 2018 Standardisierung des Aufnahmeprozesses zur mit Einführung des PpSG gegeben hat. verbesserten Belegungssteuerung. Ziel ist, bei Auslastungseinbrüchen eine zügige Nachbele- Die übergeordnete Zielsetzung lautet: effiziengung zu organisieren und damit den dezentra- tere Prozesse, die Nutzung von Synergien und len Aufnahmeprozess zu unterstützen. das Aufbrechen überholter Muster, schaffen eine Arbeitsumgebung, die sowohl die Versor- Pflegegradmanagement: Der MD-Bayern wird gungsqualität als auch die Zufriedenheit der das Verfahren der Graduierung digital abbil- Mitarbeitenden steigert und Kosten reduziert.
5. Ertragslage
5.1. Plan-Ist Vergleich 2024
Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen: 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis, 410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen, 89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.
Die nachfolgenden Darstellungen bauen auf den Ergebnisberichten aus dem Controlling auf, durch eine andere Darstellung weichen einzelne Ertrags- und Aufwandsposition zur HGB GuV ab.
NüST Nachtrags WPL/Ist 2024
45.000 3.000
40.000 2.500 35.000 2.000 30.000
R
U E 25.000 1.500 R
T U
E
T S
T
I -/
W
N A
B A
1 2
5 0
. .
0 0
0 0
0 0
5 1
0 .0
0 00
L
P
10.000 0 5.000 -500 0
-1.000
| Erträge | Personal- kosten | Sach- kosten | Betriebs- ergebnis | Neutrales Ergebnis | Ergebnis | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| NTWPL | 45.672 | 30.627 | 18.409 | -3.364 | 248 | -3.116 |
| Ist | 46.193 | 31.281 | 18.673 | -3.762 | 3.027 | -734 |
| Abw | -521 | -654 | -265 | 398 | 2.779 | 2.381 |
Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Ursache für die ggü. der Nachtragsplanung erhöhten Personalkosten (31.281 TEUR) in Höhe von 654 TEUR ist die Überdeckung an Pflege- und Betreuungspersonal aufgrund der hohen Krankheitsquoten und Zeitarbeitskosten, insgesamt fielen Zeitarbeitskosten in Höhe von 1.199 TEUR an. In der nachfolgenden Grafik ist die Abweichung bei den Sachkosten dargestellt.
Sachaufwand 2024
N-Plan Ist
Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand
0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500
Zusammenfassend lässt sich als Ursache für das nach wie vor negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückführen. Dies ist bei den Personalkosten: Die starre belegungsunabhängige Personalsteuerung führte zu hohem (nicht in der Planung hinterlegten) Einsatz von Zeitarbeit trotz eines deutlichen Personalüberhangs in der Pflege. So betrug die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 insgesamt 16,18 Stellen:
| Einrichtung | Ø-VK |
|---|---|
| AHS | 1,92 |
| AMH | 4,84 |
| AHJ | 6,08 |
| AHP | 3,34 |
| Summe | 16,18 |
Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR. die sehr hohen Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024 mit durchschnittlich 42,66 VK (Vorjahr 21,24).
Durchschnittliche VK-Krankheit
Pflege- und Betreuung
50 42,66
40
30
15,05
20 12,63
6,7 5,34
10 1,69 1,25
0
AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe
Bei den Sachkosten ist aufzuführen: Aufgrund der Diskrepanz zwischen den geplanten und den tatsächlichen Auslastungsgraden/einrichtungsindividuellem Pflegegrad-Mix bleiben unveränderte unterfinanzierte Fixkosten im Unternehmen als Defizit stehen. Problematisch ist hier die Kurzzeitpflege und das teilstationäre Angebot in AHS und AMH. die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilenverkaufs von St. Johannis ergaben, die nicht refinanzierte pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg in Höhe von 398 TEUR, der sehr hohe Instand- und Wartungsaufwand in Höhe von 2.150 TEUR in unseren Bestandsgebäuden, der in dieser Höhe nicht über die gesondert gerechneten Investitionskosten refinanziert wird, die nicht in vollem Umfang refinanzierten Kosten für Instandhaltung und Gebäudemanagement aus dem ÖPP-Vertrag für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 649 TEUR. Davon wurden auf der Grundlage des ÖPP-Vertrages im Jahr 2024 Rücklagen für künftige Instandhaltungen in Höhe von 208 TEUR gebildet. Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:
NüSt Gesamtergebnis 2024
2.000
| 1.617 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 162 | |||||||
| -231 | -149 | ||||||
| -535 | -326 | -734 | |||||
| -1.272 |
1.500
1.000
500
0
-500
-1.000
-1.500 AHS AMH AHJ AHP HGS AMD Reha Summe
Pflegeeinrichtungen Gesamt
| Pflegeeinrichtungen Gesamt | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 32.834 | 37.698 | 4.864 | 14,8% | 37.705 | 7 | 0,0% |
| Personalkosten | 21.765 | 22.957 | 1.193 | 5,5% | 22.273 | -684 | -3,0% |
| Sachkosten | 13.744 | 14.449 | 705 | 5,1% | 14.392 | -58 | -0,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -2.675 | 291 | 2.967 | -110,9% | 1.040 | 749 | 257,2% |
| Umlagen | 3.058 | 3.572 | 514 | 16,8% | 3.289 | -283 | -7,9% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -5.733 | -3.281 | 2.452 | -42,8% | -2.248 | 1.032 | -31,5% |
| Neutrales Ergebnis | 98 | 2.859 | 2.761 | 2814,9% | 190 | -2.670 | -93,4% |
| Gesamtergebnis | -5.635 | -422 | 5.214 | -92,5% | -2.059 | -1.637 | 388,3% |
Die stationäre Pflege schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 422 TEUR ab und damit 1.637 TEUR über dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 749 TEUR schlechter als das geplante. Ursache für die selbst ggü dem N-Plan höheren Personalkosten in Höhe von 684 TEUR ist die Überdeckung von 16,18 VK Stellen in der Pflege und Zeitarbeit in Höhe von 1.075 TEUR. Davon entfallen 130 TEUR auf die die Verwaltung aufgrund nicht besetzter Verwaltungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erträge um 4.864 TEUR höher, das Betriebsergebnis vor der Umlage ist mit 291 TEUR positiv, im Vorjahr war es noch negativ mit 2.675 TEUR.
Überdeckung in der Pflege
1,92 3,34
4,84
6,08
AHS AMH AHJ AHP
Zeitarbeit in TEUR
600
500
400
300
200
100
0 AHS AMH AHJ AHP
Pflege Verwaltung
Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. In der Anlage 1 sind alle Abweichungen einrichtungsbezogen dargestellt.
5.2. Belegungszahlen und Auslastung
Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewohnerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im ambulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.
| Belegungsdaten NüSt | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze | 34 8 597 72 170 44 | 22 0 567 110 170 44 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE | 925 | 913 2.851 194.185 9.207 60.665 12.425 | |
| Belegungstage (BT) | Tagespflege: Nachtpflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: | 4.484 0 212.634 5.379 60.581 14.948 | |
| insgesamt | 298.026 | 279.333 | |
| Auslastungsgrad (in %) | NürnbergStift gesamt: - maximal belegbare Plätze/WE | 88,6 | 84,3 |
Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar. Betrachtet man nur die vier Pflegeheime, ergibt sich folgendes Bild:
| Belegungsdaten Pflegeheime teilstationäre Pflege (im Jahresdurchschnitt) Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Belegungstage (BT) Belegungstage (BT) | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Tagespflege: - maximal belegbare Plätze | 34 | 18 | |
| 4.484 0,43 | 2.851 0,32 | ||
| Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze | 8 | 0 | |
| 0 | 0 | ||
| Pflege: Rüstig: | 597 72 | 572 100 | |
| - maximal belegbare Plätze Pflege Rüstige | 669 | 672 | |
| 212.634 5.379 | 194.185 9.207 | ||
| - maximal belegbare Plätze | 218.013 | 203.392 | |
| Auslastungsgrad (in %) | 82,2 |
Die einrichtungsbezogene Belegung ist in der Anlage 2 dargestellt.
6. Vermögens- und Finanzlage
6.1. Vermögenslage
In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
| Bilanzwert zum | Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögensstruktur | 31.12.2024 TEUR % | Vorjahr TEUR % | ggü. Vorjahr TEUR % | |||
| Langfristige Aktiva Anlagevermögen Kurzfristig Aktiva Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen ggü. Träger der Einrichtung Forderungen aus öffentlicher Forderung Sonstige Vermögensgegenstände Liquide Mittel Rechnungsabgrenzungsposten | 66.879 167 3.678 39 237 258 708 101 | 92,8 0,2 5,1 0,1 0,3 0,4 1,0 0,1 | 69.684 168 2.059 398 6.736 720 2.263 94 | 84,9 0,2 2,5 0,5 8,2 0,9 2,8 0,1 | -2.805 0 1.618 -359 -6.499 -462 -1.555 6 | -4,0 0,0 78,6 -90,2 -96,5 -64,2 -68,7 6,8 |
| Summe Aktiva | 72.067 | 100,0 | 82.122 | 100,0 | -10.056 | -12,2 |
Die Bilanzsumme ist mit 72.067 TEUR um 10.056 TEUR niedriger als zum Vorjahr (82.122 TEUR). Das Anlagevermögen mit 66.879 TEUR ist 2.805 TEUR geringer als zum Vorjahr (69.684 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 92,8 % (Vorjahr 84,9%). Der Anteil des Umlaufvermögens (5.188 TEUR) liegt bei 7,2 % (Vorjahr 15,2 %). Die Abnahme bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt 5.702 TEUR, der Grund für die Abnahme ist der im Jahr 2024 erhaltene Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Abnahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.555 TEUR und damit 68,7 %.
6.2. Kapitalstruktur
In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
| Bilanzwert zum | Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kapitalstruktur | 31.12.2024 TEUR % | Vorjahr TEUR % | gegenüber TEUR % | |||
| Langfristig Eigenkapital | 13.965 | 19,4 | 14.700 | 17,9 | -734 | -5,0 |
| Zuwendungen aus öffentlicher Förderung | ||||||
| - verwendet - noch nicht verwendet | 14.538 0 | 20,2 0,0 | 15.064 5 | 18,3 0,0 | -526 -5 | -3,5 |
| Zuwendungen aus | ||||||
| nicht öffentlicher Förderung: - verwendet - noch nicht verwendet | 3.199 2.320 | 4,4 3,2 | 3.371 2.084 | 4,1 2,5 | -172 237 | -5,1 11,4 |
| Verbindlichkeiten | 20.769 | 28,8 | 22.087 | 26,9 | -1.318 | -6,0 |
| Rückstellungen | 5.166 | 7,2 | 7.974 | 9,7 | -2.808 | -35,2 |
| Kurzfristig | ||||||
| Verbindlichkeiten | 9.613 | 13,3 | 14.263 | 17,4 | -4.650 | -32,6 |
| Rückstellungen | 2.495 | 3,5 | 2.575 | 3,1 | -80 | -3,1 |
| Summe Passiva | 72.067 | 100,0 | 82.122 | 100,0 | -10.054 | -12,2 |
Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital 734 TEUR durch den Jahresfehlbetrag 2024. Die Sonderposten haben sich durch planmäßige Abschreibungen um 698 TEUR verringert. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 5.166 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen und Archivierung. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich diese um 2.808 TEUR. In dieser Summe ist die Auflösung der im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundenen Rückstellung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (2.600 TEUR) und die Veränderung der Pensionsrückstellung in Höhe von 228 TEUR enthalten. Die Abnahme bei den kurzfristigen Rückstellungen beträgt 80 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich durch den erhaltenen KFW Tilgungszuschuss um 4.650 TEUR im Berichtsjahr, die Begründung liegt in dem erhaltenen Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Verbindlichkeiten der noch nicht verwendeten nicht öffentlichen Förderung erhöhte sich um 237 TEUR.
6.3. Investitionen
Investitionen 2024 in Euro
37.603,92
128.666,31 221.167,28
220.703,56
Immaterielles Vermögen Technische Anlagen Einrichtungen und Ausstattungen Anlagen im Bau
Die Anlagen im Bau verteilen sich auf Platnersberg (196,8 TEUR, Sicherheitsbeleuchtung im Sebastianspital (21,1 TEUR) und Zentralküche (3,3 TEUR).
6.4. Liquidität
Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durchschnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2024 bei 1.394 TEUR.
Liquidität Mehrjahresvergleich
Jahresdurchschnitt
11.126
10.500 7.987 8.500
6.500
4.500 2.500 1.350 1.394 946 500 Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Jahresdurchschnitt in TEUR
Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31. Juli 2025 liegt bei 1.102 TEUR.
7. Unterzeichnung des Lageberichtes
Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen. Nürnberg, 01.09.2025
Elisabeth Ries Melanie Miermeister
Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin
Jahresabschluss
1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift
| A k t i v s e i t e | 31.12.2024 EUR EUR | Vorjahr EUR EUR |
|---|---|---|
| A.Anlagevermögen: I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche | 88.789,00 88.789,00 57.123.537,45 | 86.906,00 59.540.186,45 |
| Rechte mit Betriebsbauten | ||
| 2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III.Finanzanlagen B.Umlaufvermögen: I.Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Umsatzsteuer III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D.Rechnungsabgrenzungsposten: | 0,00 0,00 5.537.355,00 2.724.794,29 0,00 1.403.432,98 66.789.119,72 1.000,00 166.921,61 0,00 166.921,61 3.677.608,16 (0,00) 39.158,46 (0,00) 237.127,73 (0,00) 148.676,31 (0,00) 109.253,86 4.211.824,52 708.044,30 100.935,74 | 0,00 0,00 5.881.078,00 2.849.179,29 1.853,00 1.324.197,03 69.596.493,77 1.000,00 167.930,73 0,00 167.930,73 2.059.469,05 (0,00) 397.900,72 (0,00) 6.736.000,00 (0,00) 613.545,66 (0,00) 106.218,58 9.913.134,01 2.263.233,20 93.563,11 |
| Summe A k t i v s e i t e | 72.066.634,89 | 82.122.260,82 |
| P a s s i v s e i t e | 31.12.2024 EUR EUR | Vorjahr EUR EUR |
|---|---|---|
| A.Eigenkapital: I.Stammkapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV.Jahresüberschuss, -fehlbetrag B.Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C.Rückstellungen: D.Verbindlichkeiten: 1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3.Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4.Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5.sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6.Verwahrgeldkonto 7.Umsatzsteuer F.Rechnungsabgrenzungsposten: | 620.000,00 25.389.903,01 -11.310.102,10 -734.360,22 13.965.440,69 14.538.250,00 3.198.862,00 17.737.112,00 7.661.259,77 7.661.259,77 1.534.375,47 (1.513.207,86) 24.038.259,02 (1.370.105,00) 2.577.799,45 (2.577.799,45) 0,00 (0,00) 2.320.279,42 (2.320.279,42) 1.630.432,28 (1.230.097,84) 601.676,79 0,00 32.702.822,43 0,00 | 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 15.064.086,00 3.370.760,00 18.434.846,00 10.549.658,58 10.549.658,58 3.443.309,47 (3.422.141,86) 29.989.119,46 (6.031.239,20) 1.028.549,29 (1.028.549,29) 5.176,50 (5.176,50) 2.083.731,41 (2.083.731,41) 1.319.497,46 (1.126.704,49) 565.127,15 0,00 38.434.510,74 3.444,59 |
| Summe P a s s i v s e i t e | 72.066.634,89 | 82.122.260,82 |
2. Gewinn- und Verlustrechnung
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| 1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | 31.689.837,53 6.550.327,04 97.418,04 3.575.128,54 | 27.570.049,72 5.571.874,82 58.767,22 3.138.573,01 |
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445,40 | 2.856.835,12 |
| 5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge | 3.366.855,90 0,00 18.237,50 3.174.343,08 | 3.485.640,38 0,00 31.575,75 111.914,24 |
| Zwischensumme 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen | 51.690.593,03 24.409.449,56 7.451.739,67 31.861.189,23 | 42.825.230,26 23.052.162,24 6.753.457,43 29.805.619,67 |
| 10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c) Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing | 149.655,61 2.039.250,30 10.166.617,44 12.355.523,35 494.950,80 1.098.766,83 573.406,80 | 143.486,50 1.974.357,27 9.735.229,57 11.853.073,34 486.382,07 995.802,22 513.008,04 |
| Zwischensumme Zwischenergebnis | 14.522.647,78 5.306.756,02 | 13.848.265,67 -828.655,08 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | 2024 EUR | Vorjahr EUR | ||
|---|---|---|---|---|
| 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung | 250.000,00 813.182,71 346.983,19 3.398.667,59 2.149.587,87 | 14.970.000,00 687.111,86 15.072.978,30 3.209.757,37 1.704.545,64 | ||
| 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen | 840.437,46 | 475.711,33 | ||
| Zwischensumme Zwischenergebnis | -5.672.493,40 -365.737,38 | -4.805.880,78 -5.634.535,86 | ||
| 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 40.620,70 409.243,54 -368.622,84 | 45.810,87 579.480,35 | -533.669,48 | |
| 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses: | ||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage |
3. Anhang
3.1. Bewertungsgrundlagen
Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2024 die Vorschriften der Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707). Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden. Grundsätzlich berücksichtigt der Jahresabschluss die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entspricht den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17. Juli 2015. Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ zugeordnet. Abschreibungen auf Forderungen werden nicht mehr unter den Abschreibungen ausgewiesen, sondern als betrieblicher Aufwand. Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV). Liquide Mittel valutieren zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände aufgelöst. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt. Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen gegeben.
3.2. Aktivseite
A. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich von NüSt bis zum 31.12.2024 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebsbauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa- Tabelle für das Gesundheitswesen. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 608 TEUR und planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.399 TEUR. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3.
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedern sich wie folgt:
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2024 EUR | Vorjahr EUR 7.788,35 51.439,94 107.066,83 1.635,61 167.930,73 |
|---|---|---|
| a Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges b Wirtschaftsbedarf c Verwaltungsbedarf | 11.976,58 46.673,32 103.696,54 4.575,17 | |
| insgesamt | 166.921,61 |
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in den Folgejahren fortgeschrieben. Im Jahresabschluss 2024 wurden Einzelwertberichtigungen teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit 2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2023 TEUR 2024 TEUR
| 614 149 | |||
|---|---|---|---|
| 6.736 | |||
| 237 | |||
| 398 39 | |||
| 2.059 3 | .678 |
Sonstige Vermögensgegenstände
aus öffentlicher Förderung
an den Träger der Einrichtung
aus Lieferungen und Leistungen
0 2.000 4.000 6.000 8.000
Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 39,2 TEUR werden Forderungen an die Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die zum 31.12.2024 ausgewiesene Forderung aus öffentlicher Förderung in Höhe von 237,1 TEUR beinhaltet die Forderung aus dem Pflegepraxiszentrum.
Forderungen aus Lieferung und Leistung
2023 TEUR 2024 TEUR
| 2.059 | 3.6 | ||
|---|---|---|---|
| 136 144 | |||
| 667 | 1.59 | 4 | |
| 1.257 | 1.940 |
insgesamt 78
Sonstige
Selbstzahler
Pflege- / Krankenkassen und Sozialhilfeträger
0 1.000 2.000 3.000 4.000
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Forderungen an Mitarbeiter | 15.767,88 | 7.920,33 |
| Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen | 49.264,00 83.644,43 | 1.906,15 603.719,18 |
| insgesamt davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 148.676,31 0,00 | 613.545,66 0,00 |
Unter den sonstigen Forderungen in Höhe von 83,6 TEUR werden 35,3 TEUR Mutterschaftsgeld, 19,6 TEUR Ergänzungshilfen aus dem Energie Rettungsschirm Pflege, 18,4 TEUR Inklusionsamt, 7,2 TEUR Springerkonzept, 3,1 TEUR Gutschriften für Jahresrechnungen der Energie ausgewiesen.
III. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.555,2 TEUR verringert.
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 32.730,57 675.313,73 | 33.828,76 2.229.404,44 |
| insgesamt zungsposten | 708.044,30 | 2.263.233,20 |
C. Rechnungsabgren
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag in Höhe von 100,9 TEUR ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Tag darstellen.
3.3. Passivseite
A. Eigenkapital
Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt 734.360.22 Euro durch den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesenen Verlust. Gemäß Stadtratsbeschluss vom 11.12.2024 wurde der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 6.168.205,34 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
| Anfangsstand 01.01.2024 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | Endstand 31.12.2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital | 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 | - 734.360,22 € - 734.360,22 € | - € | - 6 .168.205,34 € 6 .168.205,34 € - € | 620.000,00 € 25.389.903,01 € - 11.310.102,10 € - 734.360,22 € 13.965.440,69 € |
B. Sonderposten
Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert auszuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens“.
Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermittel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Bezüglich der Beschreibung der Finanzierungsschlüssel wird auf die Anlage 2 verwiesen.
| Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Stand zum 01.01. | 15.064.086,00 | 814.591,00 |
| (a) Zuführung | 41.192,75 | 14.737.061,69 |
| (b) Auflösung | 567.028,75 | 487.566,69 |
| - Abschreibungen | (567.028,75) | (141.298,00) |
| - Anlagenabgänge zu RBW | (0,00) | (29.846,33) |
| Stand zum 31.12. | 14.538.250,00 | 15.064.086,00 |
Die Zugänge des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 41,2 TEUR beinhalten Zugänge für das Pflegepraxiszentrum. Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
| Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio | 2024 nen EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Stand zum 01.01. | 3.370.760,00 | 2.416.553,00 |
| (a) Zuführung - Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) - sonstiges | 22.984,32 22.984,32 (0,00) | 1.137.727,65 (1.137.727,65) (0,00) |
| (b) Auflösung - Abschreibungen | (194.882,32) (190.842,36) | 183.520,65 (183.095,65) |
| - sonstiges | (4.039,96) | (425,00) |
| Stand zum 31.12. | 3.198.862,00 | 3.370.760,00 |
Die Zugänge des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 23,0 TEUR beinhalten über Spenden beschaffte Einrichtungsgegenstände in allen Einrichtungen. Die Entwicklung der Fördernachweise sind in der Anlage 3 dargestellt.
C. Rückstellungen
Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2024 wie folgt entwickelt:
| Langfristige Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen Altersteilzeit | Stand zum 01.01.2024 EUR 3.982.579,00 858.981,00 426.718,83 | Verbrauch EUR 30.207,24 40.271,00 93.456,00 | Auflösung EUR 407.049,86 | Zuführung 202.506,05 81.995,00 86.402,41 | Zinseffekt EUR 6.882,05 -16.827,00 7.163,00 | Stand zum 31.12.2024 EUR 3.754.710,00 883.878,00 426.828,24 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe Personalrückstellungen Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss | 5.268.278,83 76.160,00 29.984,14 2.600.000,00 | 163.934,24 5.451,09 5.383,48 | 407.049,86 2.600.000,00 | 370.903,46 5.495,82 | -2.781,95 83,41 | 5.065.416,24 70.708,91 30.179,89 0,00 |
| Summe sonstige Rückstellungen | 2.706.144,14 | 10.834,57 | 2.600.000,00 | 5.495,82 | 83,41 | 100.888,80 |
| Summe langfristige Rückstellungen | 7.974.422,97 | 174.768,81 | 3.007.049,86 | 376.399,28 | -2.698,54 | 5.166.305,04 |
| Kurzfristige Rückstellungen Urlaub Überstunden Leistungsentgelte | 910.316,55 450.357,08 9.916,64 | 910.316,55 450.357,08 9.916,64 | 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 | 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 | ||
| Summe Personalrückstellungen | 1.370.590,27 | 1.370.590,27 | 0,00 | 1.455.102,66 | 0,0 | 1.455.102,66 |
| Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Corona Prämie 2022 Corona | 50.704,00 10.817,00 5.700,00 260.253,22 765.311,92 0 23.188,00 88.671,20 | 50.704,00 10.817,00 256.657,51 23.187,96 | 3.572,75 0,04 88.671,20 | 57.396,00 26.666,00 3.250,00 119.357,58 62.147,61 | 57.396,00 26.666,00 8.950,00 119.380,54 765.311,92 62.147,61 0,00 0,00 | |
| Summe sonst. Rückstellungen | 1.204.645,34 | 341.366,47 | 92.243,99 | 268.817,19 | 0,00 | 1.039.852,07 |
| Summe kurzfristige Rückstellungen | 2.575.235,61 | 1.711.956,74 | 92.243,99 | 1.723.919,85 | 0,00 | 2.494.954,73 |
| insgesamt | 10.549.658,58 | 1.886.725,55 | 3.099.293,85 | 2.100.319,13 | -2.698,54 | 7.661.259,77 |
Die Erläuterungen zu den Rückstellungen befinden sich in der Anlage 4.
D. Verbindlichkeiten
Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2024 stellt sich wie folgt dar:
| Bilanzposten aus Lieferung und Leistungen gegenüber dem Träger der Einrichtung gegenüber Kreditinsituten aus öffentlicher Förderung aus nicht öffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer | Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR | Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren EUR | Restlaufzeit von mehr als 5 insgesamt Jahren EUR EUR |
|---|---|---|---|
| 1.513.207,86 2.577.799,45 1.370.105,00 0,00 2.320.279,42 1.230.097,84 601.676,79 0,00 | 5.123.326,22 | 21.167,61 1.534.375,47 2.577.799,45 17.544.827,80 24.038.259,02 0,00 2.320.279,42 400.334,44 1.630.432,28 601.676,79 0,00 | |
| insgesamt | 9.613.166,36 | 5.123.326,22 | 17.966.329,85 32.702.822,43 |
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrentkontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 2.484,4 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 93,4 TEUR ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten erhaltene Anzahlungen (659,9 TEUR), zu bildende Rücklagen aus dem Gebäudemanagementvertrag für das neue August-Meier-Haus (400,3 TEUR), kreditorische Debitoren (326,5 TEUR), die abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2024 (231,3 TEUR), sonstige Verbindlichkeiten (9,0 TEUR) und Verbindlichkeiten ggü. Mitarbeitern (3,3 TEUR). Verwahrgelder von Heimbewohnern werden in Höhe von 601,7 TEUR ausgewiesen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für 13 Pkw 24 TEUR brutto). Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service gGmbH geschlossenen Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von drei Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar. Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbefristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten von beiden Seiten gekündigt werden.
3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Erträge
Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert berechneten Investitionskosten. Im Jahr 2024 stellen Sie sich wie folgt dar:
Leistungserträge
2023 TEUR 2024 TEUR
| 3.299 3.861 | |
|---|---|
| 798 806 | |
| 688 653 | |
| 1.140 1.146 | |
| 1.731 2.374 | |
| 2 | |
| 291 495 |
Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation
Erträge aus Wohnen
Erträge aus Rüstigenbereich
Erträge aus ambulanten Pflegeleistungen
Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege
92 Erträge aus stationärer Pflegeleistung 32.578
Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung
0 10.000 20.000 30.000
Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 3.218 TEUR sind als größte Positionen zu nennen der Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (991 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (986 TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (496 TEUR), Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte (346 TEUR), Erstattung der Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Pflege (125 TEUR) und Erträge der Ergotherapie (59 TEUR) zu nennen. In den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 3.367 TEUR sind die Erstattung PAF (1.579 TEUR), Eingliederungszuschüsse (598 TEUR), Mietzuschuss Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflegepraxiszentrum (296 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs- Gesetz (208 TEUR), Energie Rettungsfond Pflege (94 TEUR) und Mutterschaftsgeld (72 TEUR) als größte Positionen enthalten. Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2024 Erträge in Höhe von 18 TEUR aus aktivierten Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 3.174 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3.099 TEUR), Spenden (60 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen (11 TEUR) und sonstige Erträge (4 TEUR) enthalten. In den 3.099 TEUR Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen: 2.600 TEUR die Rückstellung für den Baulandbeschluss aufgrund der verkauften Liegenschaft in Johannis an die WBG im Jahr 2018, 407 TEUR für die Auflösung von Pensionsrückstellungen, 89 TEUR für die Auflösung der Corona Rückstellung für Verpflegung.
Die im Berichtsjahr 2024 ausgewiesenen Erträge aus nicht öffentlicher Förderung von Investitionen in Höhe von 250 TEUR beinhalten eine Spende für den anstehenden Neubau und die Sanierung der Senioren- Anlage am Platnersberg.
Da diese Spende im Berichtsjahr 2024 noch nicht verbraucht wurde, wurde Sie den Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.
II. Personalaufwand
Der Personalaufwand besteht aus:
| Personalaufwand | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| a Löhne und Gehälter | 24.409.449,56 | 23.052.162,24 |
| - Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen b Sozialabgaben und Altersversorgung | 4.909.196,46 2.454.433,89 88.109,32 7.451.739,67 | 4.409.972,55 2.135.279,24 208.205,64 6.753.457,43 |
| insgesamt | 31.861.189,23 | 29.805.619,67 |
Insgesamt
585 582 581 581 580
558
575
570
565
560
555
550
| 31.03.2024 | 30.06.2024 | 30.09.2024 | 31.12.2024 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 581 | 582 | 558 | 581 | 574 |
insgesamt
Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2024 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:
| DA Personalgruppe | 31.03.2024 | 30.06.2024 | 30.09.2024 | 31.12.2024 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| 00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pfegefachhelfer Betreuungskräfte nach §43 SGB XI | 6,00 184,00 155,00 43,00 43,00 | 6,00 181,00 156,00 47,00 44,00 | 6,00 184,00 138,00 49,00 41,00 | 6,00 180,00 150,00 56,00 41,00 | 6,00 183,00 149,67 46,33 42,67 |
| Pflegeassistenz 02 Küchenkräfte 03 Verwaltungsdienst | 67,00 4,00 52,00 | 68,00 4,00 49,00 | 64,00 4,00 47,00 | 67,00 4,00 51,00 | 66,33 4,00 49,33 |
| 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst | 7,00 2,00 4,00 14,00 | 7,00 2,00 4,00 14,00 | 7,00 2,00 4,00 12,00 | 7,00 2,00 4,00 13,00 | 7,00 2,00 4,00 13,33 |
| insgesamt | 581,00 | 582,00 | 558,00 | 581,00 | 573,66 |
Der Zuwachs der Personalkosten ist durch die Tariferhöhung begründet. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist mit 574 Köpfen im Berichtsjahr 2024 um 10 Köpfe niedriger als zum Vorjahr (584 Köpfe). Entsprechend der Tarifeinigung vom April 2023 erhielten alle Beschäftige zum 1. März 2024 eine Sockelerhöhung um 200 Euro und eine zusätzliche Erhöhung um 5,5 %. Der Personalaufwand in 2024 teilt sich nach Beschäftigungsgruppen auf:
Personalaufwand in TEUR 2024
229 450 1 3 . 5 3 6 80 0 657 209
3.159
1.062
24.360
Personalgruppe/Aufwandsart Leitungen der Einrichtungen Pflegedienst Hauswirtschaftlicher Dienst Verwaltungsdienst Technischer Dienst Sonstige Dienste Sozialdienst, Ergotherapie Med.-technischer Dienst nicht zurechenbare Personalkosten
Die Verteilung der nicht zurechenbaren Personalkosten ist nachfolgend dargestellt:
Aufteilung nicht zurechenbaren
Personalkosten 2024 TEUR
42 -6
-19
-7
110
172
983
Aufwand für Versorgungsempfänger Pensionsrückstellungen Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt
Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfänger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:
| Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit) 2024 Vorjahr Veränderung EUR EUR absolut in % | ||||
|---|---|---|---|---|
| Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) | 30.586.446,30 427,78 71.500,41 | 28.503.330,17 437,04 65.219,04 | 2.083.116,13 -9,26 6.281,37 | 7,3 -2,1 9,6 |
Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 2.083 TEUR begründet sich aus der tariflichen Erhöhung zum 1. März 2024.
Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:
| Entwicklung der Vollkräfte (VK) | ||||
|---|---|---|---|---|
| DA Personalgruppe/Aufwandsart | 2024 VK | Vorjahr VK | Veränderung absolut in % | |
| 00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst | 6,72 340,68 22,61 40,57 3,72 3,19 5,38 4,91 | 5,72 347,68 27,61 37,60 3,45 3,05 6,71 5,22 | 1,00 -7,00 -5,00 2,97 0,27 0,14 -1,33 -0,31 | 17,5 -2,0 -18,1 7,9 7,8 4,6 -19,8 -5,9 |
| insgesamt | 427,78 | 437,04 | -9,26 | -2,1 |
III. Sachaufwand
Der Sachaufwand in 2024 teilt sich auf in folgende Positionen:
Sachaufwand 2024 TEUR
| 21.258 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 840 | ||||
| 2.150 | ||||
| 3.3 | 99 | |||
| 347 | ||||
| 573 | ||||
| 1.099 | ||||
| 495 | ||||
| 12.35 | 6 |
Gesamt
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Instandhaltung und Instandsetzung
Abschreibungen
Aufwand aus der Zuführung zu Sopo
Mieten, Pacht, Leasing
Steuern, Abgaben, Versicherungen
Aufwand für zentrale Dienstleistungen
Materialaufwand
0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000
Die Entwicklung des Materialaufwandes wird in der nachfolgenden Grafik dargestellt.
Materialaufwendungen
2023 TEUR 2024 TEUR
| 11.853 12.356 | ||
|---|---|---|
| 1.088 1.226 | ||
| 925 976 | ||
| 7.722 7.964 | ||
| 1.974 2.039 | ||
| 143 150 |
insgesamt
Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf
Verwaltungsbedarf
Wirtschaftsbedarf
Wasser, Energie, Brennstoffe
Lebensmittel
0 5.000 10.000 15.000
Höhere Kosten sind im Wirtschaftsbedarf angefallen bei den Fremdleistungen Küche (257,3 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (133,1 TEUR), Fremdleistungen Gebäudemanagement AMH aus dem ÖPP-Vertrag (58,3 TEUR) und den Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (48,2 TEUR). Ein Rückgang der Kosten war zu verzeichnen bei den Fremdleistungen Betriebsdienst (57,7 TEUR), Gebrauchsgüter (59,9 TEUR) und den sonstigen Aufwendungen (46,2 TEUR). Im Verwaltungsbedarf beträgt die Steigerung zum Vorjahr 50,4 TEUR und liegt begründet an höheren Rechtsberatungskosten (54,0 TEUR), Personalbeschaffungskosten (46,1 TEUR) und Beratungskosten (39,7 TEUR). Die Kosten für die Betreuungs- und den Med.- therapeutischen Bedarf sind im Vergleich zum Vorjahr um 138 TEUR gestiegen und ist begründet in der gestiegenen Auslastungsquote in den Pflegeeinrichtungen.
Sachaufwand 2024
Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger 398TEUR; 1,9 % 97TEUR; 0,5 %
Sachaufwand 20.763 TEUR; 97,7 %
Aufwendungen Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger
Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von 495,0 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für erbrachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistungen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruchnahme ermittelt. Die Verwaltungskostenerstattungen an den Träger werden von den Kostenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und sind daher nicht über die Pflegesätze refinanziert.
Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen Entwässerungs- und Kanalgebühren (72,6 TEUR) und höheren Entsorgungskosten (39,3 TEUR).
| 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR | |
|---|---|---|---|
| Steuern Abgaben Versicherungen | 31.141,95 997.514,60 70.110,28 | 34.757,70 902.198,09 58.846,43 | -3.615,75 95.316,51 11.263,85 |
| Summe | 1.098.766,83 | 995.802,22 | 102.964,61 |
Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 573,4 TEUR ist die Miete für die Senioren- Wohnanlage Heilig-Geist-Spital in Höhe von 387,9 TEUR enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV- Position „Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich. Die im Berichtsjahr 2024 angefallenen Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung mit 2.149,6 TEUR sind rund 445 TEUR höher als zum Vorjahr (1.704,5 TEUR).
| Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung | 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR |
|---|---|---|---|
| a Instandhaltung und Instandsetzung - Betriebsbauten Instandhaltung AMH - Wohnbauten - Außenanlagen - Technische Anlagen - Einrichtungen und Ausstattungen - Fahrzeuge - Sonstiges Summe Instandhaltung | 1.195.801,57 208.637,28 2.083,76 8.372,07 133.800,61 170.720,76 13.134,46 24.641,21 | 872.293,34 192.792,97 2.921,58 19.054,68 65.472,06 137.256,91 7.078,28 7.034,35 | 323.508,23 15.844,31 -837,82 -10.682,61 68.328,55 33.463,85 6.056,18 17.606,86 |
| 1.757.191,72 | 1.303.904,17 | 453.287,55 | |
| b Wartung Wartung Gebäudemanagement AMH | 263.828,00 128.568,15 | 273.961,27 126.680,20 | -10.133,27 1.887,95 |
| Sunme Wartung insgesamt | 392.396,15 2.149.587,87 | 400.641,47 1.704.545,64 | -8.245,32 445.042,23 |
Aufgrund des ÖPP-Vertrages für das neue August-Meier-Haus sind im Jahr 2024 337,2 TEUR Aufwendungen durch den Betreiber „August-Meier-Haus Gebäude GmbH“ angefallen. Davon wurden 207,5 TEUR Rücklagen gebildet für zukünftige Instandhaltungen (124,1 TEUR für das Gebäude und 83,4 TEUR für Schönheitsreparaturen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2024 mit 840,4 TEUR um 364,7 TEUR höher als im Vorjahr (475,7 TEUR). In dieser Position sind periodenfremde Aufwendungen für Rückzahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 303,7 TEUR und Rückzahlungen für den Energie Rettungsschirm in Höhe von 94,2 TEUR enthalten. Erstmalig wird in dieser Position der Aufwand aus Forderungsausbuchungen ausgewiesen.
.IV. Finanzergebnis
| 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR | |
|---|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis | 40.620,70 409.243,54 | 45.810,87 579.480,35 | -5.190,17 -170.236,81 |
| -533.669,48 | 165.046,64 |
Die Zinserträge in Höhe von 40,6 TEUR (Vorjahr: 45,8 TEUR) enthalten 24,4 TEUR Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 409,2 TEUR (Vorjahr: 579,5 TEUR enthalten 348,3 TEUR Zinsen für Darlehen, 39,2 TEUR Zinsen aus dem Betriebsmittelkredit der Stadt Nürnberg und 21,7 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Der Betriebsmittelkredit war im Jahr 2024 notwendig für die Finanzierung laufender Ausgaben.
V. Jahresergebnis
Für den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro wird vorgeschlagen, dass er auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.
4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Nürnberg, 01.09.2025
Elisabeth Ries Melanie Miermeister
Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin
Unternehmensdaten Corporate Governance
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV). Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sind. Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiter. Durch eine Satzungsänderung im Stadtrat am 23.02.2022 wurde neben einer Einzel- auch eine Doppelspitze an der zweiten Werkleitung ermöglicht. Durch Beschluss der Gremien bestandt seit dem 01.06.2022 die zweite Werkleitung aus zwei Personen. Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2024 sowie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wie folgt besetzt:
| 1. Werkleitung | Elisabeth Ries | |
|---|---|---|
| technisch-organisatorische zweite Werkleitung | Melanie Miermeister | ab 01.02.2024 |
| fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung | Indira Schmude-Basic |
Seit dem 1. August 2025 ist die zweite Werkleitung erneut als Einzelspitze ausgeprägt und mit Frau Melanie Miermeister besetzt. Der Werkausschuss war im Geschäftsjahr 2024 wie folgt besetzt:
| Werkausschuss | Name | Partei | Beruf |
|---|---|---|---|
| Vorsitzender Stadträtin Stadrat Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat | Vogel, Christian Alesik, Nicole Kraus, Michael Heinemann, Rita Seel, Catrin Tischner, Markus Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Lörincz, Reka (ab 15.03.2023) Yiyit, Lemia Gehrke, Jahn Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander | SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen ÖDP AfD Die Linke Freie Wähler | Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Geschäftsführer Altenpflegerin Steuerberaterin Handwerksmeister Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Geschäftsführerin Patientenvertreterin Reha Ausbilder Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker |
Aufgabe des NürnbergStift ist die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen. Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ - Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.
Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen
Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| Sebastianspital | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 14.293 | 16.218 | 1.925 | 13,5% | 15.927 | -291 | -1,8% |
| Personalkosten | 9.362 | 9.890 | 528 | 5,6% | 9.812 | -78 | -0,8% |
| Sachkosten | 4.903 | 5.089 | 186 | 3,8% | 5.030 | -59 | -1,2% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 28 | 1.239 | 1.212 | 4380,4% | 1.085 | -154 | -12,4% |
| Umlagen | 1.268 | 1.457 | 189 | 14,9% | 1.362 | -95 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -1.240 | -218 | 1.022 | -82,4% | -277 | -59 | 27,2% |
| Neutrales Ergebnis | 0 | -13 | -13 | 2893,5% | 93 | 107 | -793,9% |
| Gesamtergebnis | -1.241 | -231 | 1.009 | -81,3% | -184 | 48 | -20,6% |
Das Sebastianspital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 231 TEUR ab und damit 48 TEUR unter dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 154 TEUR besser als das geplante. In der Pflege betrug die Überdeckung im Personalbereich im Jahr 2024 1,92 VK Stellen, für Zeitarbeit sind in der Pflege und der Verwaltung 266 TEUR angefallen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,35 % zum 01.07.2024.
August-Meier-Haus
| August-Meier-Haus | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 8.732 | 10.546 | 1.814 | 20,8% | 10.903 | 357 | 3,4% |
| Personalkosten | 5.555 | 6.221 | 666 | 12,0% | 5.797 | -424 | -6,8% |
| Sachkosten | 4.568 | 4.917 | 349 | 7,6% | 4.944 | 27 | 0,5% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -1.392 | -593 | 799 | -57,4% | 161 | 754 | -127,2% |
| Umlagen | 845 | 975 | 130 | 15,4% | 911 | -64 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -2.237 | -1.568 | 669 | -29,9% | -750 | 817 | -52,1% |
| Neutrales Ergebnis | 82 | 295 | 214 | 261,2% | 50 | -246 | -83,2% |
| Gesamtergebnis | -2.155 | -1.272 | 883 | -41,0% | -701 | 572 | -44,9% |
Das August-Meier-Haus schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 1.272 TEUR ab und damit 572 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge liegen 357 TEUR unter den geplanten aufgrund der schlechten Auslastung in der Tagespflege. Im Jahresdurchschnitt waren von den angebotenen 16 Plätzen nur drei belegt. Die Nachtpflege konnte mangels Nachfrage überhaupt nicht belegt werden. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug zum 01.07.2025 in der allgemeinen Pflege 14,57 %, in der Geronto 15,71 % und in der Pflegeoase 16,8 %. Die Ursache für die ggü. den N-Plan höheren Personalkosten von 424 TEUR ist eine Überdeckung von 4,84 VK in der Pflege. Für Zeitarbeit in der Pflege und in der Verwaltung sind Kosten in Höhe von 607 TEUR angefallen. Die Sachkosten in Höhe von 4.917 TEUR liegen 27 TEUR über den geplanten Aufwendungen.
Senioren-Wohnanlage St. Johannis
Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan
Seniorenwohnanlage Johannis
2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %
Erträge 5.671 6.552 881 15,5% 6.377 -176 -2,7%
Personalkosten 3.753 4.049 296 7,9% 3.792 -257 -6,4% Sachkosten 2.777 2.720 -57 -2,0% 2.754 33 1,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -859 -217 642 -74,7% -169 48 -22,1%
Umlagen 536 663 127 23,6% 574 -89 -13,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -1.396 -880 515 -36,9% -744 137 -15,5%
Neutrales Ergebnis 18 2.497 2.480 14107,5% 4 -2.494 -99,9%
Gesamtergebnis -1.378 1.617 2.995 -217,3% -740 -2.357 -145,8%
Die Senioren-Wohnanlage in St. Johannis schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 1.617 TEUR ab und damit 2.357 TEUR über dem N-Plan. Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. Aufgrund der besseren Belegung im zweiten Halbjahr liegen die Erträge 176 TEUR über den geplanten Erträgen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,14 % zum 01.07.2025. Die Ursache für die ggü. dem N-Plan höheren Personalkosten von 257 TEUR ist eine Überdeckung in der Pflege von 6,08 VK, für den Einsatz von Zeitarbeit sind 44 TEUR in der Pflege angefallen.
Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| Seniorenwohnanlage Platnersberg | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 4.138 | 4.382 | 244 | 5,9% | 4.499 | 117 | 2,7% |
| Personalkosten | 3.094 | 2.797 | -297 | -9,6% | 2.872 | 75 | 2,7% |
| Sachkosten | 1.496 | 1.723 | 227 | 15,2% | 1.664 | -59 | -3,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -452 | -138 | 314 | -69,4% | -37 | 101 | -73,4% |
| Umlagen | 409 | 477 | 68 | 16,7% | 441 | -36 | -7,6% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -861 | -615 | 246 | -28,5% | -477 | 138 | -22,4% |
| Neutrales Ergebnis | -1 | 80 | 81 | -9841,6% | 43 | -37 | -46,1% |
| Gesamtergebnis | -861 | -535 | 326 | -37,9% | -434 | 101 | -18,8% |
Die Senioren-Wohnanlage am Platnersberg schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 535 TEUR ab und liegt damit 101 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge in Höhe von 4.382 TEUR liegen 117 TEUR unter den geplanten. Die Personalkosten liegen 75 TEUR unter den geplanten, die Überdeckung betrug in der Pflege im Berichtsjahr 3,34 VK, Zeitarbeitskosten sind in der Pflege in Höhe von 158 TEUR angefallen. Die Sachkosten liegen 59 TEUR über den geplanten.
Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital
Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan
Heilig-Geist-Spital
2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %
Erträge 1.068 1.061 -7 -0,7% 1.041 -20 -1,9%
Personalkosten 140 142 2 1,2% 157 15 10,5% Sachkosten 921 1.061 140 15,2% 1.003 -57 -5,4%
Betriebsergebnis vor Umlage 8 -141 -149 -1897,5% -119 22 -15,9%
Umlagen 45 86 41 91,3% 42 -44 -51,3%
Betriebsergebnis nach Umlage -37 -227 -190 513,6% -161 67 -29,3%
Neutrales Ergebnis 4 78 74 1912,8% 0 -78 -100,0%
Gesamtergebnis -33 -149 -116 350,0% -161 -12 7,7%
Das Heilig-Geist-Spital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 149 TEUR ab und liegt damit 12 TEUR unter dem N-Plan. Die Sachkosten liegen 57 TEUR aufgrund des höheren Instandhaltungsaufwands über dem geplanten Instandhaltungsaufwand.
Ambulanter Dienst
| Ambulanter Dienst | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 1.165 | 1.184 | 19 | 1,6% | 1.113 | -70 | -5,9% |
| Personalkosten | 1.251 | 1.261 | 11 | 0,9% | 1.360 | 98 | 7,8% |
| Sachkosten | 152 | 156 | 4 | 2,6% | 179 | 22 | 14,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -238 | -234 | 4 | -1,7% | -425 | -191 | 81,8% |
| Umlagen | 94 | 96 | 2 | 1,6% | 104 | 8 | 8,7% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -332 | -330 | 3 | -0,8% | -529 | -199 | 60,5% |
| Neutrales Ergebnis | 17 | 4 | -13 | -77,4% | 0 | -4 | -100,0% |
| Gesamtergebnis | -315 | -326 | -11 | 3,3% | -529 | -203 | 62,4% |
Der Ambulante Dienst schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 326 TEUR ab und ist damit um 203 TEUR besser als der N-Plan.
Geriatrische Reha
| Reha | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 3.326 | 3.884 | 558 | 16,8% | 3.432 | -453 | -11,7% |
| Personalkosten | 2.508 | 2.600 | 92 | 3,7% | 2.735 | 135 | 5,2% |
| Sachkosten | 822 | 892 | 70 | 8,5% | 871 | -21 | -2,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -4 | 392 | 396 | -10674,9% | -174 | -566 | -144,4% |
| Umlagen | 195 | 225 | 30 | 15,4% | 210 | -15 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -199 | 167 | 366 | -184,2% | -384 | -552 | -329,9% |
| Neutrales Ergebnis | 14 | -5 | -19 | -134,5% | 18 | 23 | -464,2% |
| Gesamtergebnis | -185 | 162 | 347 | -188,0% | -367 | -529 | -325,9% |
Die geriatrische Reha schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 162 TEUR ab und damit um 529 TEUR besser als der N-Plan. Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungsverhandlungen durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der Pflegesätze um 16,98 %, im letzten Jahr wurde der Pflegesatz um 4,2 % erhöht. Durch diese Erhöhung und der besseren Auslastung liegen die Erträge in Höhe von 3.884 TEUR mit 453 TEUR über dem Plan.
Zentrale
| Zentrale | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 2.136 | 2.365 | 229 | 10,7% | 2.380 | 15 | 0,6% |
| Personalkosten | 3.762 | 4.321 | 559 | 14,9% | 4.102 | -219 | -5,1% |
| Sachkosten | 1.774 | 2.117 | 343 | 19,4% | 1.965 | -152 | -7,2% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -3.400 | -4.073 | -673 | 19,8% | -3.687 | 386 | -9,5% |
| Umlagen | -3.392 | -3.979 | -587 | 17,3% | -3.645 | 334 | -8,4% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -8 | -94 | -86 | 1135,5% | -42 | 52 | -55,3% |
| Neutrales Ergebnis | 8 | 94 | 86 | 1135,5% | 42 | -52 | -55,3% |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | 0 | 0,0% |
Die Zentrale schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 3.979 TEUR ab und liegt damit um 334 TEUR unter dem N-Plan. Das Ergebnis der Zentrale wird über einen definierten Umlageschlüssel an alle Einrichtungen verteilt. Die Sachkosten in Höhe von 2.117 TEUR liegen um 152 TEUR über dem Planansatz. Dies liegt am gegenüber der Planung höheren Instandhaltungsaufwand in Höhe von 256 TEUR.
Anlage 2: Belegung der Einrichtungen
Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| Belegungsdaten AHS | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege | 18 254 | 18 254 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 272 | 272 | |
| Auslastung Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Auslastung stationäre Pflege Belegungstage (BT) | 3.417 75,9 | 2.737 61,3 | |
| 87.656 | 81.995 | ||
| Auslastungsgrad (in %) | 94,3 | 88,4 | |
| Gesamt AHS | |||
| Belegungstage | insgesamt | 91.073 | 84.732 |
| Auslastungsgrad (in %) | insgesamt | 93,4 | 87,2 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der vollstationären Pflege und der Tagespflege der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHS Auslastungsquote
100,0% 94,3%
| 92,9% | 83,6% | 86,1% | 88,4% | |
|---|---|---|---|---|
| 61,3% | 75,9% | |||
| 54,2% | ||||
| 39,1% | ||||
| 28,7% | ||||
| Pflege | ||||
| Tagespflege |
90,0%
80,0%
70,0%
60,0%
50,0%
40,0%
30,0%
20,0% 2020 2021 2022 2023 2024
In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.
| Bewohnerstruktur AHS | 2024 BT BewohnerØ in % | Vorjahr BT BewohnerØ in % | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (a) Tagespflege | 3.417 | 14 | 3,8 | 2.737 | 11 | 3,2 |
| (b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 87.656 0 10.939 0 8.971 31.758 23.971 12.017 | 240 0 30 0 25 87 65 33 | 96,2 0,0 12,0 0,0 9,9 34,9 26,3 13,2 | 81.995 0 8.419 0 10.321 28.929 22.203 12.123 | 225 0 23 0 28 79 61 33 | 96,8 0,0 9,9 0,0 12,2 34,1 26,2 14,3 |
| insgesamt | 91.073,0 | 253 | 100,0 | 84.732 | 236 | 100,0 |
August-Meier-Haus
Zum 1. April 2023 wurde das neue August-Meier-Haus bezogen. In unserem neuen Pflegehaus haben wir mit der allgemeinen Pflege, der Geronto und der Pflegeoase drei Versorgungsbereiche. Hier liegt die Auslastungsquote im Jahr 2024 bei 99,2 %. Die Tagespflege wurde erst im September 2023 bezogen mit einer zögerlichen Auslastung von 18,2 %. Für die Nachtpflege bestand kein Bedarf.
| Belegungsdaten AMH | Bereich | 2024 | 04-12/2023 |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Allgemeine Pflege: - maximal belegbare Plätze Geronto - maximal belegbare Plätze Pflegeoase - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Nachtpflege - maximal belegbare Plätze | 114 34 10 16 8 | 114 34 10 16 0 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 174 | 174 | |
| Bereich Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Nachtpflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Bereich Stationäre Pflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) insgesamt | 2024 | Vorjahr 114,0 5,8 Vorjahr 40.799 93,9 40.913 | |
| 1067,0 18,2 | |||
| 0,0 0,0 | |||
| 2024 | |||
| 57.390 99,2 | |||
| 58.457 | |||
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 88,1 | 90,1 |
In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.
| Bewohnerstruktur | 2024 | 04-12/2023 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AMH | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| a) Tagespflege | 1067 | 3 | 1,8 | 114 | 0,9 | 0,3 |
| (b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 insgesamt | 57.390 1 753 2.794 17.076 18.515 11.221 7.030 58.457 | 157 0 2 8 47 51 31 19 160 | 98,2 0,0 1,3 4,8 29,2 31,7 19,2 12,0 100,0 | 40.799 0 745 3.103 12.710 12.424 7.894 3.923 40.913 | 148 0 3 11 46 45 29 14 149 | 99,7 0,0 1,8 7,6 31,1 30,4 19,3 9,6 100,0 |
Senioren-Wohnanlage St. Johannis
| Belegungsdaten AHJ | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze | 96 72 64 | 96 72 64 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 232 | 232 | |
| Belegungstage (BT) | Pflege: Rüstig: Wohnen: | 37.447 5.379 21.785 | 32.505 6.764 21.975 |
| insgesamt | 64.611 | 61.244 | |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 76,1 | 72,3 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHJ Auslastungsquote
100,0%
90,0% 80,9% 80,0% 73,7% 76,1% 71,5% 72,3% 70,0%
60,0%
50,0% 2020 2021 2022 2023 2024
Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung
| Bewohnerstruktur | 2024 | Vorjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AHJ | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| (a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 37.447 788 2.200 11.596 13.969 6.768 2.126 | 102,3 2,2 6,0 31,7 38,2 18,5 5,8 | 58,0 0,0 1,2 3,4 17,9 21,6 10,5 3,3 | 32.505 857 1.816 10.142 11.092 5.577 3.021 | 89 0 2 5 28 30 15 8 | 53,1 0,0 1,4 3,0 16,6 18,1 9,1 4,9 |
| (b) Rüstig | 5.379 | 14,7 | 8,3 | 6.764 | 19 | 11,0 |
| (c) Wohnen | 21.785 | 59,5 | 33,7 | 21.975 | 60 | 35,9 |
| insgesamt | 64.611 | 176,6 | 100,0 | 61.244 | 168 | 100,0 |
Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| Belegungsdaten AHP | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze | 89 0 | 64 28 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 89 | 92 | |
| Belegungstage (BT) | Pflege: Rüstig: | 30.141 0 | 26.982 2.405 |
| insgesamt | 30.141 | 29.387 | |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 92,5 | 87,5 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHP Auslastungsquote
100,0% 95,0% 91,5% 89,9% 90,4% 92,5% 87,5% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2020 2021 2022 2023 2024
| Bewohnerstruktur | 2024 | Vorjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AHP | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| (a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 30.141 2.831 626 2.623 8.103 7.582 6.151 2.225 | 82,4 7,7 1,7 7,2 22,1 20,7 16,8 6,1 | 100,0 9,4 2,1 8,7 26,9 25,2 20 7 | 26.982 329 2.427 8.007 7.040 6.753 2.426 | 74 0 1 7 22 19 19 7 | 91,8 0,0 1,1 8,3 27,2 24,0 23 8 |
| (b) Rüstig | 0 | 0 | 0,0 | 2.405 | 7 | 8,2 |
| insgesamt | 30.141 | 82 | 100,0 | 29.387 | 81 | 100,0 |
Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital
| Belegungsdaten HSP | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) | Wohnheim: - maximal belegbare Plätze | 106 | 106 |
| Belegungstage (BT) | Wohnheim | 38.796 | 38.690 |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 100,0 | 100,0 |
Ambulanter Dienst
In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten dargestellt.
durchschnittliche Klientenzahl
140 117 115 120 110
100
80
60
40
20
0 2020 2021 2022 2023 2024
Geriatrische Reha
| Belegungsdaten Reha | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze (im Jahresdurchschnitt) | Rehabilitation - maximal belegbare Plätze | 44 | 44 |
| Belegungstage (BT) | Rehabilitation | 14.948 | 12.425 |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 92,8 | 77,4 |
Im Geschäftsjahr 2024 ist die Auslastungsquote auf 92,8 % gestiegen, damit liegt sie höher als die Auslastungsquote vor Corona (90,7%).
Reha Auslastungsquote
100,0% 92,8% 95,0% 90,5% 89,9% 90,0% 85,0% 77,4% 80,0% 75,0% 69,3% 70,0% 65,0% 53,6% 60,0% 55,0% 49,2% 50,0% 45,0% 40,0% 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise
00,000.1
00,627.13
00,987.88
00,553.735.5 81,755.142.3
76,429.107.1 06,522.391.2
27,809.878.66
27,911.987.66
00,164.945.64 92,059.739.73
etrewhcubtseR
:dnatS(
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
36,948.28
39,356.21
47,653.05
41,629.296
29,489.664.05
87,850.477.94
dnatsdnE
RUE
31
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
55,575.91
55,575.91
rüf emhantnE negnubierhcsuZ
egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed
RUE
21
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
negnubierhcsbA
serhaj
RUE
11
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
red gnulkciwtnE
RUE
-mU negnubierhcsbA
01
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,358.1
15,017.6
29,027.53
67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8
52,690.564 17,449.908.5 07,335.849.8
67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8
13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8
13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8
06,252.461 00,379.820.2 72,051.598.3
95,766.893.3
76,649.263.3 29,033.083.64 46,132.540.291 80,045.43
76,649.263.3
06,798.614.2 92,872.417.73 65,165.283.88
00,546.252.2 92,503.586.53 92,114.784.48
06,798.614.2 92,872.417.73 43,317.452.79
4202.21.13
serhaj
RUE
9
muz
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
24,349.5
36,699.08
47,653.05
22,502.756
88,298.780.74
66,786.034.64
-sgnafnA
dnatseb
)tSüN(
RUE
8
"tfitSgrebnrüN
00,0
00,000.1
36,948.28
39,973.44
47,653.05
41,517.187
89,234.304.1
89,234.304.1
87,151.278.8
46,398.543.711
05,871.365.611
dnatsdnE
RUE
7
beirtebnegiE"
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
35,214.7
35,214.7
80,045.43
80,045.43
55,721.72
55,721.72
55,721.72
gnagbA negnubierhcsuZ
RUE
6
ned
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
etrewsgnuffahcsnA
-stfähcseG sed negnuhcub
rüf
serhaj RUE
RUE
5
siewhcannegalnA
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
08,815.431 69,454.022 24,760.566.8
08,815.431 54,823.012 00,418.036.8 neduäbegsbeirteB ni .A.u.E
08,815.431 69,454.022 24,760.566.8
08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1
08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1
00,0
00,0
00,0
red gnulkciwtnE
RUE
-mU
4
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
06,842
06,842
06,842
15,621.01
29,306.73
70,141.806
51,735.075 75,432.905.191
51,735.075
13,666.821 78,542.056.8 negalna -suA dnu negnuthcirniE
13,666.821 78,542.056.8
gnaguZ
RUE
3
00,0
00,000.1
36,948.28
24,352.43 negalnaneßuA ni .A.u.E
47,653.05
22,111.447
76,109.498.3
87,151.278.8 BB ekcütsdnurG etuabeb
69,213.283.88
92,114.784.48
47,464.452.79
56,292.277.611
34,181.720.611
-sgnafnA )4202.21.13
dnatseb
RUE 41
2
BW tim ekcütsdnurG etuabeb
-snegömreV
-sbeirteB ni :retnurad ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 92,497.427.2 43,911.862.6 55,575.91
netuabsbeirteB :retnurad 76,583.152.84 98,571.131.04
1
-dnurg dnu ekcütsdnurG
negalnA ehcsinhceT
)BB( netuabsbeirteB
uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad 89,234.304.1
negömrevegalnA
negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG
netuabsbeirteB tim 87,151.278.8
BB negalnaneßuA
netuabsbeirteB ni 00,0
negalnaznaniF
netuabnhoW tim 00,0
ednätsnegeg :negalnahcaS
elleiretammI
eguezrhaF
eguezrhaF 92,860.396.2 14,564.552.6 55,575.91
netsopznaliB
netuab
netsoP red emmuS :retnurad 06,925.123.241 40,207.327.94 55,575.91
.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1
00007
00036
00026
00006
00005
0000200:30
00021
00011
00001
00008
.II
emmusnehcsiwZ
tmasegsni
.A
.III
.7 89,234.304.1
.6 negnulhaznA etetsieleG
.5 enho negnuttats 92,497.427.2 43,911.862.6 55,575.91
.4 -sbeirteB ni :retnurad -neßuA ni dnu netuab 00,553.735.5 81,755.142.3
.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.1 ethceR ehcielgskcüts 54,735.321.75 98,571.131.04
.II
.I
Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch die Finanzierungsschlüssel:
FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel
1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital 2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune 8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen 11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung 15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land 30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land 31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune 46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung 50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen 54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital 58 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 74 gemischte Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung 75 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 78 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Darlehen 81 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital 90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital 92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng 95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen
Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.
00,0
00,0
00,912.914 00,725.283 81,402.727-
00,987.88
00,821.92
00,553.735.5
54,735.321.75
93,411.629.41 93,416.203.51 52,844.081.01-
trewhcuB
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,148.2
00,643.3
00,532.5
00,227.685 46,444.636.1-
00,057.94 00,051.961-
00,603.07 31,127.632-
00,059.73 02,897.17-
00,216.48 66,512.281-
00,461.57 32,619.183-
00,918.52 88,185.14-
00,441.24 32,797.204-
00,609.68
00,603.82 25,221.051-
00,524.92 32,911.92-
00,357.71 71,451.681-
00,870.188.5
79,395.915.1 47,432.980.2-
54,681.045.95
trewhcuB
RUE
94,983.43-
31,205.57-
47,358.49-
99,583.28-
47,653.05-
47,653.05-
16,181.62-
91,182.53-
65,065.06-
77,145.51-
76,707.91-
83,740.61-
33,528.03-
69,343.5-
03,277.3-
30,336.1-
00,000.021-
41,629.296-
86,157.121-
98,571.131.04-
81,755.142.3-
RUE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
RUE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
RUE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
24,173
09,774.2
09,774.2-
69,871.22-
51,565.73- 94,324.46- 45,512.526- 81,324.641.1
76,348.467- 00,467.021- 06,905.357.1- 72,491.442.3
37,391.73
69,871.22
76,348.467 00,436.811- 13,456.282.2- 46,444.636.1
35,677.782.2 00,076.951- 72,143.712.4- 47,432.980.2
35,677.782.2- 00,896.292- 68,195.693.4- 73,252.737.8
RUE
4202.21.13
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
40,996.6-
00,448.1-
00,349.6- 66,272.571- 66,488.952
00,841.1-
00,284.1-
00,748.2-
00,554.4-
30,336.1-
24,477.6-
74,853.7- 08,713.671- 71,282.512
00,009.91- 00,052.941- 00,000.991
87,676.91- 78,623.322.1- 29,542.343.1
00,177.09- 58,806.641- 58,749.635.1
00,354.58- 02,054.440.2- 02,844.541.4
00,940.62- 31,276.012- 31,879.082
00,770.24- 07,451.794.1- 07,809.973.2
00,304.12- 32,315.063- 32,776.534
00,260.52- 32,537.773- 32,978.914
00,504.09- 35,592.120.2- 35,508.690.4
00,590.32- 28,504.373- 28,678.884
29,027.53-
00,171.11- 24,924.141- 25,752.761
13,983.274-
00,919.072- 44,881.302- 44,558.930.4
00,052.811- 23,547.350.3- 04,902.023.6
00,002.343- 71,125.956- 71,354.819.31
00,454.365- 35,723.673.4- 35,647.025.32
06,847.673- 56,996.308.9- 46,265.601.52
06,798.614.2-
muz
RUE
)tSüN(
"tfitSgrebnrüN
00,0
94,983.43-
90,186.79-
87,476.27-
99,583.28-
47,653.05-
47,653.05-
02,459.96- 02,409.701
88,334.04-
16,996.42-
91,182.53-
65,065.06-
77,145.51-
76,068.61-
83,740.61-
33,073.62-
18,443.22-
69,343.5-
03,277.3-
65,033.5-
00,000.021- 00,000.021
22,502.756-
86,157.121- 86,157.121
92,872.417.73-
78,761.967.2-
dnatsebsgnafnA
RUE
AfA
beirtebnegiE"
69,343.5
03,277.3
94,983.43
31,205.57
47,358.49
81,291.79
99,583.28
47,653.05
47,653.05
88,252.66
16,045.72
91,182.53
65,065.06
77,145.51
76,602.02
83,740.61
33,506.13
30,706.71
32,330.35
41,517.187
81,219.877.8
43,317.452.79
dnatsebdnE KHA gnagbA gnubierhcsuZ gnuhcubmU
RUE
ned
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
rüf
RUE
lessülhcssgnureiznaniF
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0 05,007.746.3-
00,0 76,139.232.1-
00,0
00,0
00,0 05,007.746.3
00,0 76,139.232.1
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
RUE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
37,813.57- 87,612.47 78,743.443.1
69,871.22-
09,774.2
83,219.8-
09,774.2-
69,871.22
11,132.48 35,944.45 45,247.700.1
hcan
RUE
siewhcannegalnA
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
06,842
06,842 40,413.601.52
24,362.1
29,306.73
30,706.71
74,337.81 08,070.491
13,666.821
gnaguZ
RUE
00,0
69,343.5
03,277.3
94,983.43
90,186.79
87,476.27
99,583.28
47,653.05
47,653.05
88,252.66
16,045.72
91,182.53
65,065.06
77,145.51
76,602.02
83,740.61
33,506.13
18,967.15
00,000.991
00,000.021
65,401.601
31,879.082
02,409.701
66,488.952
32,776.534
32,978.914
28,678.884
22,111.447
24,537.961
86,157.121
78,542.056.8
58,749.635.1
44,558.930.4
02,844.541.4
07,809.973.2
04,902.023.6
42,539.637.5
13,673.968.2
78,155.980.5
06,262.110.2
35,508.690.4
47,464.452.79
71,354.819.31
35,647.025.32
dnatsebsgnafnA RUE
netuabsbeirteB
KHA dnatsebdnE afA gnagbA AfA vitkahcaN AfA gnuhcubmU AfA serhaJ sed AfA
RUE
netuabnhoW
emmuS
tim
tim
ethceR
ethceR
ehcielgskcütsdnurg
ehcielgskcütsdnurg
ednätsnegegsnegömreV
nednepS tim gnuthcirneiehcsiM
nednepS tim gnuthcirneiehcsiM
nednepS tim gnuthcirneiehcsiM
.reigeR hcrud gnuthcirniehcsiM
.reigeR hcrud gnuthcirniehcsiM
reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP
reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP
reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP
gnureigeR .d .rniemieH eredna
gnureigeR .d .rniemieH eredna
nehelraD tim gnuthcirnieegelfP
nehelraD tim gnuthcirnieegelfP
nehelraD tim .rniemieH eredna
nehelraD tim .rniemieH eredna
nednepS tim gnuthcirnieegelfP
nednepS tim gnuthcirnieegelfP
nednepS tim gnuthcirnieegelfP
dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM
dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM
dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM
nednepS tim .rniemieH eredna
nednepS tim .rniemieH eredna
nednepS tim .rniemieH eredna
nehelraD tim gnuthcirniehcsiM
reigeR .d egelfP thcin ,-hcsiM
reigeR .d egelfP thcin ,-hcsiM
regärT mov gnuthcirnieegelfP
regärT mov gnuthcirnieegelfP
regärT mov .rniemieH eredna
regärT mov .rniemieH eredna
.lraD tim egelfP thcin ,-hcsiM
KE tim egelfP thcin ,-hcsiM
KE tim egelfP thcin ,-hcsiM
KE tim egelfP thcin ,-hcsiM
KE tim gnuthcirnieegelfP
KE tim gnuthcirnieegelfP
KE tim gnuthcirnieegelfP
KE tim .rniemieH eredna
KE tim .rniemieH eredna
KE tim .rniemieH eredna
KE tim .rniemieH eredna
KE tim gnuthcirniehcsiM
KE tim gnuthcirniehcsiM
KE tim gnuthcirniehcsiM
lessülhcssgnureiznaniF 4202.21.13 3202.21.13
negalnA
dnu
dnu
ekcütsdnurG
ekcütsdnurG
emmuS negalnahcaS
elleiretammI
emmuS
emmuS
ehcsinhceT
89
59 00,0
49 00,058.92
09 00,0
18 00,634.731 00,120.121 29,908.502.1-
47 00,0
45 00,0
64 00,0
51 00,0
11 00,865.992.1 00,933.093.1 58,973.732-
80 00,435.58 00,477.001 81,856.11-
20 00,847.565.3 00,766.638.3 44,701.474-
10 00,0
09
89
59 00,545.510.2 00,899.001.2 02,309.921.2-
49 00,752.44
29 00,776.048 00,457.288 07,132.935.1-
09 00,601.63
18 80,412.841.3 80,464.662.3 23,599.171.3-
87 00,0
47 00,0
85 00,966.77
45 00,167.35
05 89,581.067.1 10,069.296 93,660.779.6-
64 00,770.506 00,357.752 72,711.936.2-
03 00,176.42
51 00,280.71
11 00,237.519.21 00,239.852.31 71,127.200.1-
80 00,501.589.1 00,015.570.2 35,007.111.2-
20 00,569.085.81 00,914.441.91 35,187.939.4-
10 00,673.29 00,174.511 28,005.693-
49
29 00,953.1
09 00,0
18 00,531.71
47 00,0
85 00,0
45 00,994
64 00,0
03 00,0
51 00,087
11 00,479.51
10 00,419.32
.1.1
1.4
.II
.2
.I
trew hcuB 4202.21.13 R U E 00,988.212.2 00,0 00,439.151 00,562.23 00,0 00,143 00,0 00,0 92,663.913 00,0 00,999.7 92,497.427.2 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 86,309.392.1 00,0 00,0 03,925.901 89,234.304.1 27,911.987.66 00,000.1 00,000.1 27,809.878.66
trew hcuB 3202.21.13 R U E 00,759.382.2 00,0 00,346.761 00,925.91 00,0 00,765 00,0 00,0 92,327.763 00,0 00,067.9 92,971.948.2 00,358.1 00,0 00,0 00,0 00,0 00,358.1 37,039.712.1 00,0 00,0 03,662.601 30,791.423.1 77,046.495.96 00,000.1 00,000.1 77,993.486.96 dnatsebdnE afA R U E 18,976.583.2- 52,658.62- 37,910.032- 32,350.35- 44,155.95- 01,357.472- 66,231.76- 06,450.861- 56,721.386.2- 42,658.582- 36,430.43- 43,911.862.6- 26,045.84- 00,006.21- 00,0 10,903.41- 00,004.7- 36,948.28- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 87,850.477.94- 00,0 00,0 29,489.664.05gnagbA A R U E 82,731.1 00,0 88,810.2 00,0 00,0 86,066.1 00,0 00,0 17,857.41 00,0 00,0 55,575.91 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 55,575.91 00,0 00,0 55,575.91 fA vitkahcaN R U E 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0
A fA
gnuhcubm U A fA R U E 26,901.21- 00,0 00,0 00,0 00,0 37,968.9- 00,0 37,968.9 26,901.21 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0
4 2 0 2
.2
1 .1 3
serhaJ sed A fA R U E 43,713.453- 00,0 09,255.33- 27,967.6- 00,0 00,622- 00,0 00,0 08,971.57- 00,0 00,167.1- 67,608.174- 00,358.1- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,358.1- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 76,649.263.3- 00,0 00,0 95,766.893.3-
m
u z )tS
ü N
(
"tfitS
g re
A fA dnatsebsgnafnA R U E 31,093.020.2- 52,658.62- 17,584.891- 15,382.64- 44,155.95- 50,813.662- 66,231.76- 33,429.771- 81,618.436.2- 42,658.582- 36,372.23- 31,888.518.5- 26,786.64- 00,006.21- 00,0 10,903.41- 00,004.7- 36,699.08- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 66,786.034.64- 00,0 00,0 88,298.780.74-
b
n
rü
N
b
e irte
dnatsebdnE K H A R U E 18,865.895.4 52,658.62 37,359.183 32,813.58 44,155.95 01,490.572 66,231.76 06,450.861 49,394.200.3 42,658.582 36,330.24 36,319.299.8 26,045.84 00,006.21 00,0 10,903.41 00,004.7 36,948.28 86,309.392.1 00,0 00,0 03,925.901 89,234.304.1 05,871.365.611 00,000.1 00,000.1 46,398.543.711
b n e g
iE
"
n
e
d rü
gnagbA R U E 82,894.1- 00,0 88,598.5- 00,0 00,0 86,066.1- 00,0 00,0 17,270.81- 00,0 00,0 55,721.72- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 35,214.7- 00,0 00,0 00,0 35,214.7- 80,045.43- 00,0 00,0 80,045.43-
f le
s
s
ü
lh
c s
gnubierhcsuZ R U E 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0
s
g n u re
izn
a n
gnuhcubm U R U E 24,830.151 00,0 00,0 00,0 00,0 37,968.9 00,0 37,968.9- 26,915.61- 00,0 00,0 08,815.431 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 00,0
iF
h c a n
s
ie
w
h
c
a
n
gnaguZ R U E 45,186.441 00,0 09,027.12 27,505.91 00,0 00,0 00,0 00,0 08,645.43 00,0 00,0 69,454.022 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 82,409.712 00,0 00,0 00,362.3 82,761.122 51,735.075 00,0 00,0 70,141.806
n
e
g
a
ln
A
K H A dnatsebsgnafnA R U E 31,743.403.4 52,658.62 17,821.663 15,218.56 44,155.95 50,588.662 66,231.76 33,429.771 74,935.200.3 42,658.582 36,330.24 24,760.566.8 26,045.84 00,006.21 00,0 10,903.41 00,004.7 36,948.28 37,039.712.1 00,0 00,0 03,662.601 30,791.423.1 60,579.398.511 00,000.1 00,000.1 56,292.277.611
eguezrhaF
uaB
m i negalnA
enho
negnuttatssuA
dnu negnulhaznA
K E tim gnuthcirnieegelfP
K E tim gnuthcirnieegelfP
K E tim gnuthcirnieegelfP
lessülhcssgnureiznaniF
dnu
negnuthcirniE
negalnaznaniF K E tim .rniem ieH eredna
em m uS tm aseG
em m uS.II
em m uS
em m uS eguezrhaF
etetsieleG
em
em
09
09
18 K E tim .rniem ieH eredna
45 K E tim egelfP thcin ,-hcsiM
10 K E tim gnuthcirniehcsiM
49
09 nednepS tim .rniem ieH eredna
18 K E tim .rniem ieH eredna
11 K E tim egelfP thcin ,-hcsiM
10 nednepS tim gnuthcirnieegelfP
49
29 nednepS tim .rniem ieH eredna
09 gnureigeR .d .rniem ieH eredna
18 K E tim .rniem ieH eredna
47 K E tim egelfP thcin ,-hcsiM
45 dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM
64 K E tim gnuthcirniehcsiM
51 nednepS tim gnuthcirneiehcsiM
11 reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP
20 nednepS tim gnuthcirnieegelfP
10 regärT m ov gnuthcirnieegelfP
m m
1.5 .6 1.7 uS.III uS
Anbei der Fördernachweis öffentliche Förderung
00,0
00,352.71
00,052.835.41
00,799.025.41
etrewhcubtseR
:dnatS( dnatsdnE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
22,744.78
65,385.434.3
43,631.743.3
RUE
31
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
rüf emhantnE negnubierhcsuZ
egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed dnatseb
RUE
21
4202.21.13
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
negnubierhcsbA
serhaj
RUE
11
muz
00,0
00,0
00,0 27,390.855 26,240.987.2 43,112.639.71 00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0 00,176.011 48,442.873 48,114.688.1
00,0 00,176.011 48,442.873 48,333.818.1
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0
00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0
red gnulkciwtnE
)tSüN(
RUE
-mU negnubierhcsbA -sgnafnA dnatsdnE gnagbA negnubierhcsuZ
01
"tfitSgrebnrüN
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
27,967.6 00,699.853 27,030.893
27,967.6 00,699.853 27,030.893
30,539.8
57,820.765
27,390.855
serhaj
RUE
9
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
91,215.87
18,455.768.2
26,240.987.2
beirtebnegiE"
RUE
8
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
22,007.401
65,338.279.71
43,331.868.71
RUE
7
ned
rüf
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
RUE
- gnuredröF
6
etrewsgnuffahcsnA
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
-stfähcseG sed negnuhcub
serhaj RUE
RUE
5
ehciltneffö
00,0
00,0
00,0 27,385.78 26,726.848.71 .2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0 27,505.91 00,525.873
00,0 00,870.86 48,333.818.1 negalna -suA dnu negnuthcirniE.1.5 enho negnuttats 00,562.23 27,567.563 00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
€ 00,0 27,505.91 00,525.873 eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad.2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,562.23 27,567.563 00,0
red gnulkciwtnE
RUE
-mU
4
-
siewhcanredröF
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0 48,333.818.1 negalnA ehcsinhceT.1.4 -sbeirteB ni :retnurad.2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,814.923.1 48,519.884 00,0
00,0
00,0
00,0 87,867.156.51
00,0 87,867.156.51
57,211.73
27,505.91
30,706.71
gnaguZ -sgnafnA )4202.21.13
RUE
3
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
91,390.78
18,027.539.71
26,726.848.71
dnatseb
RUE 41
2
-snegömreV
.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS
-dnurg dnu ekcütsdnurG.1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,413.951.31 87,454.294.2 00,0
netsopznaliB
uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad.2.7 00,0
negömrevegalnA
negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG
netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad.2.1 00,413.951.31 87,454.294.2 00,0
1
netuabsbeirteB ni 00,0
negalnaznaniF
netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG
ednätsnegeg :negalnahcaS
elleiretammI
netuaB enho 00,814.923.1 48,519.884 00,0
eguezrhaF
netuab
tmasegsni
:retnurad 00,570.985.41 43,631.743.3 00,0
.A
.III
.6 negnulhaznA etetsieleG.1.7 00,0
.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.II
.I
Anbei Fördernachweis nicht öffentliche Förderung
00,0
00,372.52
00,268.891.3
00,985.371.3 76,242.624.4
00,985.371.3
etrewhcubtseR
:dnatS(
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,000.02
99,988.68
64,837.093
64,837.093
44,477.041
44,477.041
66,231.315.4
76,242.624.4
dnatsdnE
RUE
31
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
88,810.2
88,810.2
88,810.2
88,810.2
88,810.2
rüf emhantnE negnubierhcsuZ
egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed
RUE
21
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
negnubierhcsbA
serhaj
4202.21.13
RUE
11
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
24,173-
24,173-
24,173-
24,173-
24,173-
red gnulkciwtnE
muz
RUE
-mU negnubierhcsbA
01
)tSüN(
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
40,996.6
40,996.6
24,652.8
09,313.53
09,313.53
63,248.091
49,585.281 30,740.642.4 76,138.995.7
49,585.281
00,375.041 77,651.437.3 77,158.208.6
00,375.041 77,651.437.3 77,158.208.6
"tfitSgrebnrüN
serhaj
RUE
9
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,000.02
75,336.87
44,344.753 64,176.055
44,344.753 64,176.055
28,644.431 44,803.622
28,644.431 44,803.622
06,086.423.4
30,740.642.4
beirtebnegiE"
-sgnafnA
dnatseb
RUE
8
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,000.02
99,261.211
66,499.117.7
76,138.995.7
ned
dnatsdnE
RUE
7
rüf
-
gnuredröF
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
88,598.5
88,598.5
88,598.5
88,598.5
88,598.5
gnagbA negnubierhcsuZ
RUE
6
ehciltneffö-thcin
etrewsgnuffahcsnA
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
€ 00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
-stfähcseG sed negnuhcub
serhaj RUE
RUE
5
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
83,219.8-
83,219.8-
€ 83,219.8- 09,027.12 30,919.295.7
00,0
00,0
00,0
83,219.8-
83,219.8-
- siewhcanredröF
red gnulkciwtnE
RUE
-mU
4
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
24,362.1
23,489.22
09,027.12
09,027.12 44,648.435
09,027.12 44,648.435
gnaguZ
RUE
3
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,000.02
28,022.532
28,022.532
75,998.011
06,818.307.7
30,919.295.7
77,158.208.6 negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG
77,158.208.6 netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad .2.1 00,221.829.2 77,927.478.3
-sgnafnA )4202.21.13
dnatseb
RUE 41
2
-snegömreV
netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG
-dnurg dnu ekcütsdnurG .1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,221.829.2 77,927.478.3
.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS :retnurad
negalna -suA dnu negnuthcirniE .1.5 enho negnuttats 00,339.951
uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad .2.7 00,0
netsopznaliB
eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad .2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,339.951
negalnA ehcsinhceT .1.4 -sbeirteB ni :retnurad .2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,435.58
.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1
1
negömrevegalnA
netuabsbeirteB ni 00,0
negalnaznaniF
ednätsnegeg :negalnahcaS
elleiretammI
netuaB enho 00,435.58
eguezrhaF
netuab
tmasegsni
.A
.III
.6 negnulhaznA etetsieleG .1.7 00,0
.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.II
.I
Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden: Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren. Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%. Rentendynamik 1,75%. Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum. Fluktuation 0%. Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G. Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung, der für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben (Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2024 1,96 %. Im Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,74 % kalkuliert. Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 13.609.212 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 13.708.325 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 99.113 EUR. In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“ (Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechtsanspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2024 beträgt nach neuer Bewertungsmethodik 3.754.710 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahresdurchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 48.127 Euro zum 31.12.2024. Zum Jahresabschluss 31.12.2024 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,90 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,82 % gerechnet, der positive Effekt aus der Zinsänderung beträgt 65.326 Euro. Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfahren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2024: 1,96 %, Vorjahr: 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt. Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt Nürnberg erstellt worden. Im Jahr 2024 wurden keine neuen Altersteilzeitverträge abgeschlossen. Zum 31.12.2024 wird eine Rückstellungswert in Höhe von 379,4 TEUR ausgewiesen. Für zwei bestehende Sabbatregelungen beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2024 47,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2024 1,96 %, Vorjahr 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den ak-
tuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA 3 n.F.) angewendet. Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum 31.12.2024 fortgeschrieben. Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 % berücksichtigt. Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die einzelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2024 unverändert mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2024 bestanden Urlaubsansprüche in Höhe von 3.110 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 2.926 Tagen sind es 185 Tage mehr. Zum 31.12.2024 wurde für 9.831,86 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Abbau im Vergleich zum Vorjahr (10.758,33 Stunden) um 926,47 Stunden. Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 erfolgt im Jahr 2025. Die Rückstellung ergibt sich aus der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2021 und wurde mit der letzten Rechnungsstellung im Jahr 2023 verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit von 3 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe von 1,54%. Die in Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und zum Stichtag 31.12.2024 unverändert mit 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8 TEUR für die Dacherneuerung. Die im Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdeckt hatte, wurde erfolgswirksam aufgelöst. Begründet wurde die Auflösung durch die vorgelegten Planungen, da kein neues Baurecht geschaffen wird und somit nach aktueller Rechts- und Beschlusslage der BLB nicht anzuwenden ist.
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AfA Absetzung für Abnutzung AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMH August – Meier- Haus AMH TP Tagespflege im August-Meier-Haus AK Anschaffungskosten AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGBl. Bundesgesetzblatt BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BT Berechnungstag(e) BKT Beköstigungstag (e) DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch ERGO Praxis für Ergotherapie EUR EURO Fl.-Nr. Flur-Nummer FSL Finanzierungsschlüssel GO Gemeindeordnung GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter HGB Handelsgesetzbuch HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital HWD Hauswirtschaftlicher Dienst IDW Institut der Wirtschaftsprüfer KGr. Kontengruppe MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH o.A. ohne Angabe PBV Pflege-Buchführungsverordnung PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz PeBem Personalbemessungs PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz REHA Geriatrische Rehabilitation RBW Restbuchwert(e) rd. rund SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung SoPo Sonderposten TEUR Tausend EURO TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ü.T. über Tausend U/V Unterkunft und Verpflegung VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung
WE Wohneinheiten wbg wbg Nürnberg GmbH WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan Z NürnbergStift Zentrale