Sitzungsunterlagen
Sitzung des Werkausschusses
NürnbergStift (NüSt)
- direkt im Anschluss an den
Sozialausschuss -
02.10.2025
Inhaltsverzeichnis
Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/018/2025 4 1_2 Kurzbericht Geschäftsbericht 2024 NüSt/018/2025 8 Geschäftsbericht 2024 NüSt/018/2025 11 TOP Ö 2 Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/019/2025 71 TOP Ö 3 Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen Berichtvorlage NüSt/023/2025 75 3.1 Sachverhalt Finanzielle Situation_Ri NüSt/023/2025 79 TOP Ö 4 Nachtragswirtschaftsplan 2025 Sitzungsvorlage NüSt/020/2025 83 4.1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2025 NüSt/020/2025 87 NüST NWPL 2025 NüSt/020/2025 92 TOP Ö 5 Wirtschaftsplan 2026 Sitzungsvorlage NüSt/021/2025 156 5.1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2026 NüSt/021/2025 159 NüST WPL 2026 NüSt/021/2025 162
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt)
- direkt im Anschluss an den Sozialausschuss -
Sitzungszeit
Donnerstag, 02.10.2025, 11:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs Gutachten
NürnbergStift (NüSt) NüSt/018/2025
2. Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs Gutachten
NürnbergStift (NüSt) NüSt/019/2025
3. Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. Bericht
I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen NüSt/023/2025
4. Nachtragswirtschaftsplan 2025 Gutachten
5. Wirtschaftsplan 2026 Gutachten
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 03.07.2025,
öffentlicher Teil
Beratung Datum Behandlung Ziel
Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten
Rechnungsprüfungsausschuss 03.12.2025 öffentlich Gutachten
Stadtrat 10.12.2025 öffentlich Beschluss-Auflage
Betreff:
Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)
Anlagen: 1_2 Kurzbericht Geschäftsbericht 2024 Geschäftsbericht 2024
Sachverhalt (WerkA NüSt Ö 02.10.2025):
Für den Schluss eines jeden Wirtschaftsjahres ist gem. § 20 Eigenbetriebsverordnung (EBV) ein Jahresabschluss (Anlage 1) aufzustellen, der aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang besteht.
Der aufgestellte Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Nürnberg gem. § 25 Abs. 2 EBV geprüft. Die Prüfung wurde vom Rechnungsprüfungsamt abgeschlossen, der Prüfungsbericht wird derzeit vom Rechnungsprüfungsamt erstellt.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. § 25 Abs. 3 EBV der Stadtrat für die Feststellung zuständig.
Sachverhalt (RprA Ö 03.12.2025):
Der Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde geprüft. Die örtliche Prüfung bei Eigenbetrieben baut nach Art. 106 Gemeindeordnung (GO) auf der Abschlussprüfung nach Art. 107 GO durch einen externen Abschlussprüfer mit auf. Gemäß einer kommunalrechtlichen Sonderregelung übernimmt das Rechnungsprüfungsamt beim NürnbergStift auch die Abschlussprüfung. Der aktuelle Jahresabschluss wurde vom zuständigen Werkausschuss wie erforderlich begutachtet.
Für die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses ist der Rechnungsprüfungsausschuss zuständig, das Rechnungsprüfungsamt ist Sachverständiger (Art. 103 GO). Die Begutachtung der Feststellung wird empfohlen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.
Sachverhalt (Stadtrat Ö 10.12.2025):
Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss und dem Rechnungsprüfungsausschuss ist der Stadtrat für die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des NürnbergStifts zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Rpr
Ref. I/II
Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 des Eigenbetriebs NüSt wird begutachtet.
Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat vorbehaltlich der Testierung durch Rpr die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. § 25 Abs. 3 EBV.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 734.360,22 Euro.
Gutachtenvorschlag (RprA Ö 03.12.2025):
Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses 2023 des Eigenbetriebs NüSt zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.
Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 734.360,22 Euro.
Beschlussvorschlag (StR Ö 10.12.2025)
Entsprechend der Gutachten des Werkausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses wird gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Jahresabschluss des Eigenbetriebs NüSt zum 31.12.2024 mit folgendem Ergebnis festgestellt:
- Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 734.360,22 Euro ab. 3. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Der Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt wird gem. § 25 Abs. 4 EBV öffentlich bekanntgegeben.
zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025
Geschäftsbericht 2024 - Kurzbericht
1. Jahresergebnis 2024
Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen: 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis, 410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen, 89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.
Das negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR ist auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückzuführen.
Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:
2. Erträge
Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar.
3. Personalkosten
Die nicht refinanzierten Personalkosten resultieren daraus, dass die starre, belegungsunabhängige Personalsteuerung zu einem hohen Einsatz von Zeitarbeit führte – trotz eines Personalüberhangs von 16,18 Stellen im Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024. Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR. Die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 betrug insgesamt 16,18 Stellen:
| Einrichtung | Ø-VK |
|---|---|
| AHS | 1,92 |
| AMH | 4,84 |
| AHJ | 6,08 |
| AHP | 3,34 |
| Summe | 16,18 |
Im Jahr 2024 betrug die hohe Krankheitsquote bei Pflege- und Betreuungspersonal durchschnittlich 42,66 VK.
Durchschnittliche VK-Krankheit
Pflege- und Betreuung
50 42,66
15,05
20 12,63
6,7 5,34
10 1,69 1,25
AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe
4. Sachkosten
Nachfolgend sind die Abweichungen beim Sachaufwand dargestellt.
Sachaufwand 2024
N-Plan Ist
Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand
0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500
NürnbergStift
Impressum
Herausgeber:
NürnbergStift,
ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Auflage:
7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem
Gestaltung:
NürnbergStift
nuest@stadt.nuernberg.de
www.nuernbergstift.de
Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift ....................................................... 4 Lagebericht .......................................................................................................................... 6 1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflegemarkt ......................................................... 6 2. Betriebliche Grundlagen .......................................................................................... 8 3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 ........................................................................ 9 4. Chancen und Risiken ............................................................................................... 9 5. Ertragslage ...............................................................................................................11 5.1. Plan-Ist Vergleich 2024 .....................................................................................11 5.2. Belegungszahlen und Auslastung ...................................................................15 6. Vermögens- und Finanzlage ...................................................................................17 6.1. Vermögenslage .................................................................................................17 6.2. Kapitalstruktur ..................................................................................................17 6.3. Investitionen .....................................................................................................18 6.4. Liquidität ...........................................................................................................19 7. Unterzeichnung des Lageberichtes ........................................................................19 Jahresabschluss ................................................................................................................20 1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift .............................................................20 2. Gewinn- und Verlustrechnung ................................................................................22 3. Anhang .....................................................................................................................24 3.1. Bewertungsgrundlagen ....................................................................................24 3.2. Aktivseite ...........................................................................................................25 3.3. Passivseite ........................................................................................................27 3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ..............................................31 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses ...............................................................38 Unternehmensdaten Corporate Governance ....................................................................39 Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen ...............................................................41 Anlage 2: Belegung der Einrichtungen .............................................................................45 Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise ..........................................................51 Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen .............................................................57 Wichtige Begriffe und Abkürzungen .................................................................................59
Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift
Anforderungen an hohe Pflegequalität in einem zukunftsfähigen Betrieb mit den naturräumlichen Gegebenheiten in der schützenswerten Parkanlage gut in Einklang bringen können.
Ebenso intensivierte sich die Zusammenarbeit mit der wbg beim Bau der neuen Pflegeeinrichtung in der Großweidenmühlstraße. Hier kann die Zeitplanung für den Umzug 2027 trotz des Liebe Leserinnen und Leser, archäologisch bedeutsamen Fundes des größten europäischen Pestfriedhofs eingehalten werden. Andere Standorte wie die Altbauten das vergangene Jahr war für unsere Pflegeeindes August-Meier-Heims und das Elisabethrichtungen geprägt von tiefgreifenden Heraus- Bach-Haus stellten uns 2024 vor große persoforderungen, personellen Veränderungen und nelle und kostenintensive Herausforderungen, finanziellen Risiken. was Bauunterhalt und Energieeffizienz betrifft. Der anhaltende Fachkräftemangel stellte uns Die Belegung unserer Häuser zeigt, dass unwieder vor große Aufgaben – sowohl in der tägsere Angebote weiterhin stark nachgefragt werlichen Versorgung unserer Bewohnerinnen und den. Die Nachfrage ist 2024 höher als das An- Bewohner als auch in der strategischen Persogebot, welches das NürnbergStift leisten kann. nalplanung. Trotz dieser schwierigen Rahmen- Die Balance zwischen hoher Auslastung und inbedingungen ist es uns gelungen, mit großem dividueller Betreuung ist eine tägliche Heraus- Engagement und innovativen Ansätzen die forderung, der unsere Kolleginnen und Kollegen Qualität unserer Pflegeleistungen zu sichern mit viel Herzblut und Professionalität begegnen, und weiterzuentwickeln. Dafür gilt unser ganz die jedoch durch fehlende Pflegekräfte am besonderer Dank allen Mitarbeitenden und Füh- Markt und hohe Krankenstände erschwert wird. rungskräften, die Tag für Tag Enormes leisten. Im Jahresverlauf und verstärkt zum Jahresende mussten zahlreiche Zeitarbeitskräfte eingestellt Ein besonderer Fokus lag auf unseren Bauprowerden, was kostenseitig erheblich zu Buche jekten, die nicht nur zur Modernisierung unserer schlug und nicht refinanziert werden konnte. Infrastruktur beitragen, sondern auch neue Kapazitäten schaffen, um dem steigenden Bedarf Als kommunaler Eigenbetrieb der Altenhilfe gaan pflegerischer Versorgung in unserer Komrantieren wir eine Sorgestruktur mit Verlass und mune gerecht zu werden. Für Generalsanie- Sicherheit für unsere pflegebedürften Bewohrung und Teilneubau unserer Seniorenwohnannerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den lage Platnersberg haben wir mit der Festlegung Stakeholdern in der Stadtverwaltung schaffen des Footprints durch den Werkausschuss einen wir qualitativ hochwertige Angebote, welche wichtigen Meilenstein gesetzt, mit dem wir die
auch ihren Preis haben. Zudem übernimmt Dafür wurden 2024 erste Grundlagen gelegt. NürnbergStift als Teil der Stadt Nürnberg auch Die umfassendste Maßnahme der Arbeitsorga- Aufgaben, die nicht zum Kernauftrag der Lang- nisationsentwicklung PeBem (Personalbemeszeitpflege zählen und daher durch die Pflege- sungsverfahren in der Pflege) wurde operativ versicherung nicht refinanzierbar sind – bei- vorbereitet, so dass zukünftig mit weniger ausspielsweise die Beheimatung Rüstiger oder der gebildeten Fachkräften der demografischen Erhalt des denkmalgeschützten Altbestandes Entwicklung in unseren Häusern begegnet und der August-Meier-Häuser. eine gute Pflege sichergestellt werden kann. An dieser und weiteren Stellschrauben wird konti- Dabei werden die finanziellen Spielräume zu- nuierlich und mit interner wie externer Unternehmend enger. Nach dem pflegerischen und stützung weitergearbeitet. Zugleich gilt es die wie finanziellen „Ausnahmezustand“ der Immobilienentwicklung weiterzutreiben, Perso- Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 nal auszubilden, zu gewinnen und zu halten und zeigen sich nun auch langfristig deutliche Ver- dabei stets allen unseren Bewohnerinnen und schiebungen auf der Kosten- und Ertragsseite, Bewohnern ein gutes, menschenwürdiges Ledie zuletzt nicht mehr in Ausgleich gebracht ben zu ermöglichen. werden konnten und unser entschiedenes Gegensteuern erfordern. Deshalb haben wir seit Die Herausforderungen sind gewaltig und nur 2024 Organisationsstruktur und Leistungsange- mit großer Anstrengung zu meistern – gut, dass bot auf den Prüfstand gestellt, soweit es nicht wir nicht alleine sind! Wir danken allen Mitarbeikostendeckend erbracht werden kann. Bei- tenden, Partnern und Unterstützern für ihren spielsweise wurde 2024 das Bewegungsbad im unermüdlichen Einsatz und ihre Loyalität. Sebastianspital geschlossen. Gemeinsam blicken wir zuversichtlich in die Zu- Daraus entstand Ende 2024 die Weichenstel- kunft – mit dem Ziel, auch weiterhin ein verlässlung zu einer Organisationsuntersuchung, die licher und menschlicher Ort für Pflege und Be- Anfang 2025 begann und weitergeführt werden treuung zu sein. wird. Dauerhafter Auftrag des NürnbergStift ist die Sicherstellung der pflegerischen Versor- Mit herzlichen Grüßen gung als Daseinsvorsorge in der Stadt Nürnberg, im engen Sinn für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, in einem weiteren Sinn auch durch fachliche und infrastrukturelle Impulse über die eigenen Einrichtungen hinaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Dieser Auftrag kann nur auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage erfüllt werden. Unser Hauptaugen- Elisabeth Ries Melanie Miermeister merk gilt daher im laufenden und in den kom- Berufsmäßige Stadträtin menden Jahren der wirtschaftlichen Stabilisie- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin rung des Eigenbetriebs.
Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehörigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 vor. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. §9 WkPV bzw. §11 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss beschließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO). Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2024 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneingeschränkt gegeben ist
derungen im Sozialrecht, im Tarif- und Arbeits-
recht, ständige Anpassungen, in der Vergütung
und (Re-) Finanzierung erschweren Prognosen
und sorgen für Instabilität im Planungsgesche-
hen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die am-
bulanten, stationären und teilstationären Ein-
richtungen der Pflege und somit auch für das
NürnbergStift, welches sich den beständigen
Anpassungen und Weiterentwicklungen in der
Auf- und Ablauforganisation unterwerfen muss.
Lagebericht
1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflege-
markt
Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 herausfordernd und bleibt es auch 2025. Während sich einige Unsicherheiten aus dem Vorjahr abschwächen, bestehen strukturelle Probleme weiterhin.
Die Nachfrage nach vollstationären Altenheim-
plätzen bleibt bundesweit sehr hoch. Progno-
sen und Branchenverbände gehen davon aus,
dass bis Ende 2025 rund 60.000 Pflegeheim-
plätze fehlen werden.
Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)
verzeichnete 2024 einen Rückgang um 0,2 %
im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wird ein
Nullwachstum oder maximal ein moderater An-
stieg von 0,3 % erwartet. Die wirtschaftliche
Entwicklung wird durch globale Unsicherheiten,
hohe Energiepreise und eine zurückhaltende
Investitionstätigkeit belastet.
Die Zahl der 20 geschlossenen Pflegeheime in
Bayern übersteigt im Jahr 2024 deutlich die der
Neueröffnungen (8). Im Zeitraum 2022 – 2024
wurden 101 Pflegeheime geschlossen, im glei-
chen Zeitraum wurden 44 neu zugelassen,
(Quelle: Antwort der bayerischen Staatsregie-
rung aufgrund einer schriftlichen Anfrage von
Abgeordneten des bayerischen Landtages vom
27.01.2025).
Die Inflationsrate, die 2023 noch bei 5,9 % lag,
setzte ihren Rückgang fort und fiel 2024 auf
durchschnittlich 2,2 %. Besonders die Energie-
preise gaben weiter nach, während die Teue-
rung bei Nahrungsmitteln hoch blieb. Die Le-
bensmittelpreise stiegen 2024 um 1,9 % im Ver-
gleich zu 2023. Seit 2020 haben sich die Preise
für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke
um rund 30 % erhöht.
Die wirtschaftliche Lage in der Sozial- und Ge-
sundheitswirtschaft bleibt angespannt, auf dem
pflegerischen Transaktionsmarkt gibt es Ende
2024 erste positive Signale. Es drängen ver-
mehrt ausländische Privatinvestoren auf den
Markt (2024: Trendbarometer, Sozialbank)
Der Fachkräftemangel bleibt eines der größten
wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen in
Deutschland. Besonders betroffen sind das Ge-
sundheitswesen, die Gastronomie, das Hand-
werk und die Logistikbranche. Trotz zahlreicher
Initiativen zur Fachkräftegewinnung bleibt die
Suche nach qualifiziertem Personal schwierig.
Die Arbeitslosenquote stieg 2024 leicht auf 6,0
%, während die Zahl der Erwerbstätigen stabil
blieb.
Der sozioökonomische Gesamteindruck der
Pflegelandschaft 2024 wird mit steigenden Kos-
ten, Refinanzierungslücken und einem anhal-
tenden, sich verschärfenden Mangel an Fach-
kräften zusammenfassend beschrieben.
Einwicklung bei NüSt
Die Nachfrage nach Angeboten der pflegeri-
schen Versorgung in Nürnberg ist auch 2024
weiter angewachsen. Der Bedarf an teil- und
vollstationären Pflegeangeboten wird in Nürn-
berg in den kommenden Jahren nicht mehr ab-
gedeckt werden können (2024: Pflegebedarfs-
bericht, Stadt Nürnberg).
Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands
wird in den kommenden Jahren stark von politi-
schen Maßnahmen, globalen Handelsbezie-
hungen und Investitionsanreizen abhängen. Die
Bundesregierung hat verschiedene Programme
zur Förderung von Innovationen und zur Stär-
kung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt.
In Nürnberg werden bis 2035 voraussichtlich
zusätzlich 800 Pflegeplätze in stationären Ein-
richtungen benötigt. Im Bereich der Nürnberger
Tagespflege war 2024 ein leichtes Überangebot
vorhanden.
Branchenentwicklung
Der Gesundheits- und Sozialsektor erlebt seit
Jahren einen Umbruch. Die Rahmenbedingun-
gen und Merkmale der Refinanzierung haben
sich in den letzten Jahren zum Teil in rasanter
Weise geändert. Kostendruck und Fachkräfte-
mangel sind wesentliche Einflussfaktoren, für
die in diesem Sektor tätigen Unternehmen. Än-
Auslastung und Pflegeplätze
Eine hohe Nachfrage nach Pflegeplätzen ergab
eine Steigerung in der gesamten Auslastung
von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr
vorangebracht. Der Kontakt zum Klinikum
wurde intensiviert. Hier wurden neue Synergie-
möglichkeiten angestoßen.
Fachkraftmangel
Der sich verschärfende Fachkraftmangel zeigt
sich in der kostenintensiven Zeitarbeit, durch
welche die Auslastung erreicht werden konnte.
Durch die sich abzeichnende Verschlechterung
des Betriebsergebnisses wurde zum Jahres-
ende der Quick-Check durch die Werkleitungen
vorbereitet. Dieser sollte Klarheit über die wich-
tigsten Defizitursachen geben und Schnell
(Quick-) Maßnahmen einleiten.
Trotz des allgemeinen Fachkräftemangels
konnte die bestehende Personalüberdeckung
die anhaltend hohe Krankheitsquote nicht abde-
cken, auch hier wurden zur Einhaltung von
Qualitätsstandards teure Zeitarbeits-Fachkräfte
eingekauft.
IT-Infrastruktur
Bauunterhalt - Instandhaltungsstau- kosten-
intensive Gebäude
Die hybride IT-Struktur in Abhängigkeit zur
Stadt Nürnberg zeigt sich unter anderem in zeit-
intensiven Abstimmungen zum Ausbau des
WLAN in den Einrichtungen. Auch die hohen IT-
Sicherheitsstandards lassen schnelle, agile Lö-
sungen zur Erleichterung des Pflegealltags
nicht zu. Zur Einführung der KI-basierten
Sprachassistenz waren aufwändige Vorabspra-
chen erforderlich. Andere Anwendungen zur
verbesserten Mitarbeiterbindung wie z.B. das
Intranet für Mitarbeiter (Nori) wurden bei der
Stadt bisher nicht eingeführt. Die Umstellung
auf Kostenstellenlogik, für transparente Kosten-
und Ertragszuordnungen wurde für Anfang
2025 vorbereitet.
Trotz neuem August-Meier-Haus müssen Ge-
bäude weiterhin instandgehalten und bewirt-
schaftet werden, die nicht primär der Versor-
gung pflegebedürftiger Bürgerinnen und Bürger
zugeordnet werden können. So leistet Nürn-
bergStift anhaltend Bedarfsangebote für die
Stadt Nürnberg, welche nicht über Pflege refi-
nanziert werden: z.B. Mietangebote für Geflüch-
tete und Pflegemitarbeiter.
Bereits Ende 2024 wurde die Novellierungen
des AVPfleWoqG vorbereitet. NüSt konnte des-
halb in Bauprojekten der Großweidenmühle und
am Platnersberg noch rechtzeitig wichtige zu-
kunftsweisende Änderungen in der Planung
vornehmen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement
Die Ausbildung von 12 Move-Coaches zur Prä-
vention und Reduzierung von körperlichen Be-
lastungen der Pflegemitarbeitenden konnte ab-
geschlossen werden. Dieses Beschäftigen mul-
tiplizieren ihre Erfahrungen in die NüSt-Einrich-
tungen. Im Projekt MehrWert Pflege wurde für
BGF-Maßnahmen sensibilisiert. Dieses Projekt
konnte verstetigt und auf andere Häuser über-
tragen werden.
Ausbildung
NürnbergStift ist neben dem Klinikum der
größte Ausbilder für Pflegekräfte in Nürnberg.
Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubil-
dende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen,
darunter 38 in der generalistischen Pflegeaus-
bildung. Trotz nicht kostendeckender Ausbil-
dungsfinanzierung, hat NüSt hier weiterhin in
die Ausbildung investiert. Viele ausgebildete
Generalisten wechseln zu anderen Trägern
(Krankenhäuser) innerhalb der Stadt Nürnberg,
damit leistet NüSt einen wichtigen Beitrag zur
pflegerischen-medizinischen Versorgung inner-
halb der Daseinsvorsorge in der Region.
Vergütungsverhandlungs-Strategie
Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung
des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungs-
verhandlungen für die Reha selbstständig
durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der
Pflegesätze um 16,98 %, in den Jahren zuvor
akzeptierte NüSt die pauschalen angebotenen
Erhöhungen der Verhandlungspartner. Im am-
bulanten Dienst verhandelten wir erstmalig für
den Zeitraum ab 1. Januar 2025 gemeinsam mit
München und Augsburg Stift erfolgreich die
Verhandlungen der Pflegesätze. Im Schnitt sind
die Pflegesätze um rund 25 % höher.
Organisationsentwicklung
Weiterhin haben wir uns 2024 mit PeBem be-
schäftigt. Die bereits für NüSt verhandelte Ver-
gütungsstruktur nach 113c SGB XI zeigte das
Spannungsfeld zwischen verhandelten Pflege-
stellen und dem dazugehörigen Qualifikations-
mix.
Auflösung von Rückstellungen
Im Februar nahm die 2. Organisatorisch-Tech-
nische Werkleitung ihre Arbeit auf. Dadurch
wurde die Arbeit an den zahlreichen Bauprojek-
ten intensiviert und beschleunigt. Die Planun-
gen am Platnersberg wurden in engem und ver-
trauensvollen Kontakt mit dem Stifterehepaar
Zum 31.12.2024 konnten Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst werden. Davon betrug 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis.
Ergänzt und unterstützt wird das Angebot des
2. Betriebliche Grundlagen NüSt durch die Facility-Leistungen, Essensan-
gebote durch die anliegende Großküche sowie Im NüSt sind die städtischen Senioren-Pflege- Reinigung der gesamten Liegenschaften des und Versorgungsangebote für ambulante, teil- NürnbergStift durch die NürnbergStift Service und vollstationäre Dienstleistungen, Betreutes gGmbH. Wohnen sowie der Geriatrischen Rehabilitation Nachfolgend sind die Leistungsangebote aufzusammengefasst. An den Standorten Pflegegrund der abgeschlossenen Versorgungsverzentrum Sebastianspital, August-Meier-Haus, träge zum 1. Juli 2025 dargestellt. Zusätzlich zu Platnersberg, St. Johannis, Heilig-Geist-Spital, dieser stationären und teilstationären Pflege Geriatrische Reha und Ambulante Dienste werwerden im ambulanten Dienst im Durchschnitt den täglich ca. 996 pflege- und hilfsbedürftige aktuell 110 Klienten betreut. Menschen versorgt.
| Plätze | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Einrichtung | Pflegeheim | Tagespflege | Nachtpflege | Altenheim | Wohnheim | Reha | AMD | Gesamt |
| AHS | 254 | 18 | 0 | 0 | 0 | 272 | ||
| AMH | 158 | 16 | 8 | 0 | 0 | 0 | 182 | |
| AHJ | 122 | 0 | 64 | 0 | 186 | |||
| AHP | 89 | 0 | 0 | 0 | 89 | |||
| HSP | 0 | 106 | 0 | 106 | ||||
| AMD | 110 | 110 | ||||||
| Reha | 0 | 0 | 44 | 44 | ||||
| Gesamt | 623 | 34 | 8 | 0 | 170 | 44 | 110 | 989 |
3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 Risiken NürnbergStift
Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jah- Historische Gebäude und Instandhalresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Die tungsstau erfordern vermehrt Kosten erste Hochrechnung geht zum Zeitpunkt der für Gebäudesicherung, Bauunterhalt Berichterstattung von einem Verlust in Höhe und Energie von 4.430 TEUR aus. Aufgrund dieser Entwick- Hoher Personalauswand für viele Auslung muss, wie schon im Vorjahr, für das Wirtzubildende in den einzelnen Einrichtunschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan gen durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die Stadtinterne Abhängigkeiten und Vormassive Planabweichung ist begründet durch: gaben erhöhen den Abstimmungsbedarf und schränken branchenspezifi- •Nicht refinanzierte sche Handlungsmöglichkeiten ein. Personalkosten und Personalüberhang. Dateninsuffizienz durch zu wenig Per- Personal sonalressourcen im Bereich SAP •Einsatz von teurer Zeitarbeit in der Pflege und Verwaltung Schnittstellen-Programmierung, dadurch fehlende/ fehlerhafte Daten •Rückgang der Belegung insb. Vakanzen auf Führungsebene bei Be- Tages-und Nachtpflege und die reich AMBD/ Reha/ Sachgebietsleitung Belegung Anzahl der Klienten im Personal. ambulanten Dienst Umstellung von Doppelspitzen-Füh- •Umlage rung auf Einzelspitze der 2. Werklei- •Pensionsrückstellungen tung erfordert umfassende Organisati- Sonder- •Ausbildung onsentwicklung effekte Praktische Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens wurde •Hoher Instandhaltungsaufwand lange hinausgezögert, flankierende aufgrund des Instandhaltungs- Maßnahmen werden ad hoc erprobt Gebäude staus. und projektiert
Chancen
Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlech-
4. Chancen und Risiken
terung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat Eine umfassende bundesweite Pflegereform ist die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risi- dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine exken für die Pflegeheimträger bleiben weiterhin terne Beratungsfirma mit der Durchführung eiunkalkulierbar. nes „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchge- Allgemeine Risiken am Pflegemarkt: führt wurde. Der Quick-Check ist folgenden Pflegepersonalmangel und gesetzliche Re- Fragen nachgegangen:
gularien
Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation
Dazu zählen unter anderem die Vorgaben zur im NüSt zu bewerten? Personalstruktur, zur Qualifizierung der Pflege-
Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der
kräfte und zur Gewinnung von Pflegekräften Pflegeheime? aus dem Ausland.
Welche Defizitursachen sind strukturell be-
Preisregulierung
dingt? Der Gesetzgeber bestimmt die Refinanzie-
Wie kann die operative Steuerung verbes-
rungsregularien und Grundsätze und stellt dasert werden? mit die größte finanzielle Unsicherheit bei den Pflegeheimbetreibern dar. Welche Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?
Qualitätsanforderungen
Der Quick-Check war bewusst nicht als umfas- Risiko der Unterversorgung führt zu einem Leissende Organisationsuntersuchung angelegt. In tungsdruck auf die verbliebenen Pflegekräfte. relativ kurzer Zeit sollten Anhaltspunkte und Die Prüfungsdichte durch die Behörden, der Bü- Empfehlungen vorliegen, um die ohnehin laurokratieaufbau und die Veröffentlichung von fenden Arbeiten zur Gegensteuerung fundiert Qualitätsergebnissen verstärkt diesen Leiszu ergänzen. tungsdruck im Pflegepersonal.
Dazu wurden vom externen Beratungsunter- den, um die Begutachtungszeiten zu minimienehmen Interviews mit Leitungskräften geführt ren und damit die zusätzliche Belastung der und umfassend Daten analysiert. Aufgrund der Pflegekräfte in den Einrichtungen zu vermeidaraus gewonnenen operativen und strukturel- den. len Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenplan Planung Einführung der E-Akte: Bewohner/ Miterarbeitet. Das Ziel des gesamten Maßnahmenarbeiter soll sichergestellt werden, dass der MD kataloges ist eine wirtschaftliche stabile Situadirekten Zugriff auf die nötigen Informationen tion des NüSt. aus der Pflegedokumentation erlangt. Nachfolgende Maßnahmen aus den Erkennt- Bewertung und zur Verfügung Stellung des nissen des Quick-Checks wurden bereits umge- Fritz-Hintermayr-Hauses am Standort AHS. setzt. Die Bearbeitung der dringlichen Probleme bzgl. •Nettobasiert der Personalgewinnung und Bindung können Personal- •Tagesaktuell jetzt mit der Besetzung der neuen Sachgebietssteuerung •Soll-Ist-Abgleich leitung Personal zum 1. August 2025 angegangen werden. Auch die Überarbeitung der Personalprozesse und das Personalcontrolling kann •Mehrfach nun strukturiert beginnen. ausgearbeitet und Pflegesatzstrategie auf das best- Folgendes ist in der längerfristigen Planung vormögliche Ergebnis gesehen: ausgelegt Zentralisierung und Überarbeitung des Ab- •Abbau und rechnungsprozesses. Stellenplan- Transparenz des Reorganisation der zentralen Verwaltung bereinigung Stellenüberhangs zur Verbesserung der Prozess- und Aufgaangefangen •Refinanzierbarkeit beneffizienz und damit – perspektivisch – sichtbar machen Reduktion der Personalkapazitäten. Stärkung Personalcontrolling. •Prozessüberarbeitun g Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beziffert Zeitarbeit •Genehmigung- werden, wann welche Maßnahmen mit welverfahren chem wirtschaftlichen Effekt greifen werden. NüSt geht davon aus, dass langfristig die wirt- •Aufgrund schaftliche Situation deutlich besser sein wird. mangelnder Schließung Nachfrage wird Digitalisierungsprojekte wie die Weiterentwick- Nachtpflege diese zum lung des digitalen Dienstplanprogramms, der 31.12.2025 Ausbau und die Optimierung der IT-Infrastruktur geschlossen zur Umsetzung von Telemedizin und Telematik, die flächendeckende Erweiterung der WLAN- •Projektiert Netze in den Einrichtungen, der Systemwechsel PeBem von SAP R/3 zu SAP S/4HANA sowie der Aufbau eines eigenen Finanzberichtswesens in SAP Business Intelligence stehen an. Die neue PeBeM bietet die Chance auf eine sig- Kostenstellen- •Seit 01/2025 nifikante Verbesserung der Arbeitsbedingunrechnung gen in der stationären Altenpflege, erfordert jedoch im ersten Schritt strategische und konzeptionelle Maßnahmen hin zur kompetenzorien- Die nachfolgenden Maßnahmen sind bereits in tierten Personaleinsatzplanung. Das ist die umder Planung: fassendste Unternehmensentwicklung, welche es für stationäre Pflegeeinrichtungen seit 2018 Standardisierung des Aufnahmeprozesses zur mit Einführung des PpSG gegeben hat. verbesserten Belegungssteuerung. Ziel ist, bei Auslastungseinbrüchen eine zügige Nachbele- Die übergeordnete Zielsetzung lautet: effiziengung zu organisieren und damit den dezentra- tere Prozesse, die Nutzung von Synergien und len Aufnahmeprozess zu unterstützen. das Aufbrechen überholter Muster, schaffen eine Arbeitsumgebung, die sowohl die Versor- Pflegegradmanagement: Der MD-Bayern wird gungsqualität als auch die Zufriedenheit der das Verfahren der Graduierung digital abbil- Mitarbeitenden steigert und Kosten reduziert.
5. Ertragslage
5.1. Plan-Ist Vergleich 2024
Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen: 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis, 410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen, 89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.
Die nachfolgenden Darstellungen bauen auf den Ergebnisberichten aus dem Controlling auf, durch eine andere Darstellung weichen einzelne Ertrags- und Aufwandsposition zur HGB GuV ab.
NüST Nachtrags WPL/Ist 2024
45.000 3.000
40.000 2.500 35.000 2.000 30.000
R
U E 25.000 1.500 R
T U
E
T S
T
I -/
W
N A
B A
. . .0
L
P
10.000
5.000 -500
-1.000
| Erträge | Personal- kosten | Sach- kosten | Betriebs- ergebnis | Neutrales Ergebnis | Ergebnis | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| NTWPL | 45.672 | 30.627 | 18.409 | -3.364 | 248 | -3.116 |
| Ist | 46.193 | 31.281 | 18.673 | -3.762 | 3.027 | -734 |
| Abw | -521 | -654 | -265 | 398 | 2.779 | 2.381 |
Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Ursache für die ggü. der Nachtragsplanung erhöhten Personalkosten (31.281 TEUR) in Höhe von 654 TEUR ist die Überdeckung an Pflege- und Betreuungspersonal aufgrund der hohen Krankheitsquoten und Zeitarbeitskosten, insgesamt fielen Zeitarbeitskosten in Höhe von 1.199 TEUR an. In der nachfolgenden Grafik ist die Abweichung bei den Sachkosten dargestellt.
Sachaufwand 2024
N-Plan Ist
Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand
0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500
Zusammenfassend lässt sich als Ursache für das nach wie vor negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückführen. Dies ist bei den Personalkosten: Die starre belegungsunabhängige Personalsteuerung führte zu hohem (nicht in der Planung hinterlegten) Einsatz von Zeitarbeit trotz eines deutlichen Personalüberhangs in der Pflege. So betrug die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 insgesamt 16,18 Stellen:
| Einrichtung | Ø-VK |
|---|---|
| AHS | 1,92 |
| AMH | 4,84 |
| AHJ | 6,08 |
| AHP | 3,34 |
| Summe | 16,18 |
Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR. die sehr hohen Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024 mit durchschnittlich 42,66 VK (Vorjahr 21,24).
Durchschnittliche VK-Krankheit
Pflege- und Betreuung
50 42,66
15,05
20 12,63
6,7 5,34
10 1,69 1,25
AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe
Bei den Sachkosten ist aufzuführen: Aufgrund der Diskrepanz zwischen den geplanten und den tatsächlichen Auslastungsgraden/einrichtungsindividuellem Pflegegrad-Mix bleiben unveränderte unterfinanzierte Fixkosten im Unternehmen als Defizit stehen. Problematisch ist hier die Kurzzeitpflege und das teilstationäre Angebot in AHS und AMH. die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilenverkaufs von St. Johannis ergaben, die nicht refinanzierte pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg in Höhe von 398 TEUR, der sehr hohe Instand- und Wartungsaufwand in Höhe von 2.150 TEUR in unseren Bestandsgebäuden, der in dieser Höhe nicht über die gesondert gerechneten Investitionskosten refinanziert wird, die nicht in vollem Umfang refinanzierten Kosten für Instandhaltung und Gebäudemanagement aus dem ÖPP-Vertrag für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 649 TEUR. Davon wurden auf der Grundlage des ÖPP-Vertrages im Jahr 2024 Rücklagen für künftige Instandhaltungen in Höhe von 208 TEUR gebildet. Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:
NüSt Gesamtergebnis 2024
2.000
| 1.617 | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 162 | |||||||
| -231 | -149 | ||||||
| -535 | -326 | -734 | |||||
| -1.272 |
1.500
1.000
-500
-1.000
-1.500 AHS AMH AHJ AHP HGS AMD Reha Summe
Pflegeeinrichtungen Gesamt
| Pflegeeinrichtungen Gesamt | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 32.834 | 37.698 | 4.864 | 14,8% | 37.705 | 7 | 0,0% |
| Personalkosten | 21.765 | 22.957 | 1.193 | 5,5% | 22.273 | -684 | -3,0% |
| Sachkosten | 13.744 | 14.449 | 705 | 5,1% | 14.392 | -58 | -0,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -2.675 | 291 | 2.967 | -110,9% | 1.040 | 749 | 257,2% |
| Umlagen | 3.058 | 3.572 | 514 | 16,8% | 3.289 | -283 | -7,9% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -5.733 | -3.281 | 2.452 | -42,8% | -2.248 | 1.032 | -31,5% |
| Neutrales Ergebnis | 98 | 2.859 | 2.761 | 2814,9% | 190 | -2.670 | -93,4% |
| Gesamtergebnis | -5.635 | -422 | 5.214 | -92,5% | -2.059 | -1.637 | 388,3% |
Die stationäre Pflege schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 422 TEUR ab und damit 1.637 TEUR über dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 749 TEUR schlechter als das geplante. Ursache für die selbst ggü dem N-Plan höheren Personalkosten in Höhe von 684 TEUR ist die Überdeckung von 16,18 VK Stellen in der Pflege und Zeitarbeit in Höhe von 1.075 TEUR. Davon entfallen 130 TEUR auf die die Verwaltung aufgrund nicht besetzter Verwaltungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erträge um 4.864 TEUR höher, das Betriebsergebnis vor der Umlage ist mit 291 TEUR positiv, im Vorjahr war es noch negativ mit 2.675 TEUR.
Überdeckung in der Pflege
1,92 3,34
4,84
6,08
AHS AMH AHJ AHP
Zeitarbeit in TEUR
AHS AMH AHJ AHP
Pflege Verwaltung
Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. In der Anlage 1 sind alle Abweichungen einrichtungsbezogen dargestellt.
5.2. Belegungszahlen und Auslastung
Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewohnerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im ambulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.
| Belegungsdaten NüSt | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze | 34 8 597 72 170 44 | 22 0 567 110 170 44 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE | 925 | 913 2.851 194.185 9.207 60.665 12.425 | |
| Belegungstage (BT) | Tagespflege: Nachtpflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: | 4.484 0 212.634 5.379 60.581 14.948 | |
| insgesamt | 298.026 | 279.333 | |
| Auslastungsgrad (in %) | NürnbergStift gesamt: - maximal belegbare Plätze/WE | 88,6 | 84,3 |
Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar. Betrachtet man nur die vier Pflegeheime, ergibt sich folgendes Bild:
| Belegungsdaten Pflegeheime teilstationäre Pflege (im Jahresdurchschnitt) Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Belegungstage (BT) Belegungstage (BT) | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Tagespflege: - maximal belegbare Plätze | 34 | 18 | |
| 4.484 0,43 | 2.851 0,32 | ||
| Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze | 8 | 0 | |
| 0 | 0 | ||
| Pflege: Rüstig: | 597 72 | 572 100 | |
| - maximal belegbare Plätze Pflege Rüstige | 669 | 672 | |
| 212.634 5.379 | 194.185 9.207 | ||
| - maximal belegbare Plätze | 218.013 | 203.392 | |
| Auslastungsgrad (in %) | 82,2 |
Die einrichtungsbezogene Belegung ist in der Anlage 2 dargestellt.
6. Vermögens- und Finanzlage
6.1. Vermögenslage
In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
| Bilanzwert zum | Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Vermögensstruktur | 31.12.2024 TEUR % | Vorjahr TEUR % | ggü. Vorjahr TEUR % | |||
| Langfristige Aktiva Anlagevermögen Kurzfristig Aktiva Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen ggü. Träger der Einrichtung Forderungen aus öffentlicher Forderung Sonstige Vermögensgegenstände Liquide Mittel Rechnungsabgrenzungsposten | 66.879 167 3.678 39 237 258 708 101 | 92,8 0,2 5,1 0,1 0,3 0,4 1,0 0,1 | 69.684 168 2.059 398 6.736 720 2.263 94 | 84,9 0,2 2,5 0,5 8,2 0,9 2,8 0,1 | -2.805 0 1.618 -359 -6.499 -462 -1.555 6 | -4,0 0,0 78,6 -90,2 -96,5 -64,2 -68,7 6,8 |
| Summe Aktiva | 72.067 | 100,0 | 82.122 | 100,0 | -10.056 | -12,2 |
Die Bilanzsumme ist mit 72.067 TEUR um 10.056 TEUR niedriger als zum Vorjahr (82.122 TEUR). Das Anlagevermögen mit 66.879 TEUR ist 2.805 TEUR geringer als zum Vorjahr (69.684 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 92,8 % (Vorjahr 84,9%). Der Anteil des Umlaufvermögens (5.188 TEUR) liegt bei 7,2 % (Vorjahr 15,2 %). Die Abnahme bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt 5.702 TEUR, der Grund für die Abnahme ist der im Jahr 2024 erhaltene Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Abnahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.555 TEUR und damit 68,7 %.
6.2. Kapitalstruktur
In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.
| Bilanzwert zum | Veränderung | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Kapitalstruktur | 31.12.2024 TEUR % | Vorjahr TEUR % | gegenüber TEUR % | |||
| Langfristig Eigenkapital | 13.965 | 19,4 | 14.700 | 17,9 | -734 | -5,0 |
| Zuwendungen aus öffentlicher Förderung | ||||||
| - verwendet - noch nicht verwendet | 14.538 0 | 20,2 0,0 | 15.064 5 | 18,3 0,0 | -526 -5 | -3,5 |
| Zuwendungen aus | ||||||
| nicht öffentlicher Förderung: - verwendet - noch nicht verwendet | 3.199 2.320 | 4,4 3,2 | 3.371 2.084 | 4,1 2,5 | -172 237 | -5,1 11,4 |
| Verbindlichkeiten | 20.769 | 28,8 | 22.087 | 26,9 | -1.318 | -6,0 |
| Rückstellungen | 5.166 | 7,2 | 7.974 | 9,7 | -2.808 | -35,2 |
| Kurzfristig | ||||||
| Verbindlichkeiten | 9.613 | 13,3 | 14.263 | 17,4 | -4.650 | -32,6 |
| Rückstellungen | 2.495 | 3,5 | 2.575 | 3,1 | -80 | -3,1 |
| Summe Passiva | 72.067 | 100,0 | 82.122 | 100,0 | -10.054 | -12,2 |
Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital 734 TEUR durch den Jahresfehlbetrag 2024. Die Sonderposten haben sich durch planmäßige Abschreibungen um 698 TEUR verringert. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 5.166 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen und Archivierung. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich diese um 2.808 TEUR. In dieser Summe ist die Auflösung der im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundenen Rückstellung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (2.600 TEUR) und die Veränderung der Pensionsrückstellung in Höhe von 228 TEUR enthalten. Die Abnahme bei den kurzfristigen Rückstellungen beträgt 80 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich durch den erhaltenen KFW Tilgungszuschuss um 4.650 TEUR im Berichtsjahr, die Begründung liegt in dem erhaltenen Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Verbindlichkeiten der noch nicht verwendeten nicht öffentlichen Förderung erhöhte sich um 237 TEUR.
6.3. Investitionen
Investitionen 2024 in Euro
37.603,92
128.666,31 221.167,28
220.703,56
Immaterielles Vermögen Technische Anlagen Einrichtungen und Ausstattungen Anlagen im Bau
Die Anlagen im Bau verteilen sich auf Platnersberg (196,8 TEUR, Sicherheitsbeleuchtung im Sebastianspital (21,1 TEUR) und Zentralküche (3,3 TEUR).
6.4. Liquidität
Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durchschnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2024 bei 1.394 TEUR.
Liquidität Mehrjahresvergleich
Jahresdurchschnitt
11.126
10.500 7.987 8.500
6.500
4.500 2.500 1.350 1.394 946
Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Jahresdurchschnitt in TEUR
Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31. Juli 2025 liegt bei 1.102 TEUR.
7. Unterzeichnung des Lageberichtes
Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen. Nürnberg, 01.09.2025
Elisabeth Ries Melanie Miermeister
Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin
Jahresabschluss
1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift
| A k t i v s e i t e | 31.12.2024 EUR EUR | Vorjahr EUR EUR |
|---|---|---|
| A.Anlagevermögen: I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche | 88.789,00 88.789,00 57.123.537,45 | 86.906,00 59.540.186,45 |
| Rechte mit Betriebsbauten | ||
| 2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III.Finanzanlagen B.Umlaufvermögen: I.Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Umsatzsteuer III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D.Rechnungsabgrenzungsposten: | 0,00 0,00 5.537.355,00 2.724.794,29 0,00 1.403.432,98 66.789.119,72 1.000,00 166.921,61 0,00 166.921,61 3.677.608,16 (0,00) 39.158,46 (0,00) 237.127,73 (0,00) 148.676,31 (0,00) 109.253,86 4.211.824,52 708.044,30 100.935,74 | 0,00 0,00 5.881.078,00 2.849.179,29 1.853,00 1.324.197,03 69.596.493,77 1.000,00 167.930,73 0,00 167.930,73 2.059.469,05 (0,00) 397.900,72 (0,00) 6.736.000,00 (0,00) 613.545,66 (0,00) 106.218,58 9.913.134,01 2.263.233,20 93.563,11 |
| Summe A k t i v s e i t e | 72.066.634,89 | 82.122.260,82 |
| P a s s i v s e i t e | 31.12.2024 EUR EUR | Vorjahr EUR EUR |
|---|---|---|
| A.Eigenkapital: I.Stammkapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV.Jahresüberschuss, -fehlbetrag B.Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C.Rückstellungen: D.Verbindlichkeiten: 1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3.Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4.Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5.sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6.Verwahrgeldkonto 7.Umsatzsteuer F.Rechnungsabgrenzungsposten: | 620.000,00 25.389.903,01 -11.310.102,10 -734.360,22 13.965.440,69 14.538.250,00 3.198.862,00 17.737.112,00 7.661.259,77 7.661.259,77 1.534.375,47 (1.513.207,86) 24.038.259,02 (1.370.105,00) 2.577.799,45 (2.577.799,45) 0,00 (0,00) 2.320.279,42 (2.320.279,42) 1.630.432,28 (1.230.097,84) 601.676,79 0,00 32.702.822,43 0,00 | 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 15.064.086,00 3.370.760,00 18.434.846,00 10.549.658,58 10.549.658,58 3.443.309,47 (3.422.141,86) 29.989.119,46 (6.031.239,20) 1.028.549,29 (1.028.549,29) 5.176,50 (5.176,50) 2.083.731,41 (2.083.731,41) 1.319.497,46 (1.126.704,49) 565.127,15 0,00 38.434.510,74 3.444,59 |
| Summe P a s s i v s e i t e | 72.066.634,89 | 82.122.260,82 |
2. Gewinn- und Verlustrechnung
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| 1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | 31.689.837,53 6.550.327,04 97.418,04 3.575.128,54 | 27.570.049,72 5.571.874,82 58.767,22 3.138.573,01 |
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445,40 | 2.856.835,12 |
| 5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge | 3.366.855,90 0,00 18.237,50 3.174.343,08 | 3.485.640,38 0,00 31.575,75 111.914,24 |
| Zwischensumme 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen | 51.690.593,03 24.409.449,56 7.451.739,67 31.861.189,23 | 42.825.230,26 23.052.162,24 6.753.457,43 29.805.619,67 |
| 10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c) Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing | 149.655,61 2.039.250,30 10.166.617,44 12.355.523,35 494.950,80 1.098.766,83 573.406,80 | 143.486,50 1.974.357,27 9.735.229,57 11.853.073,34 486.382,07 995.802,22 513.008,04 |
| Zwischensumme Zwischenergebnis | 14.522.647,78 5.306.756,02 | 13.848.265,67 -828.655,08 |
| Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift | 2024 EUR | Vorjahr EUR | ||
|---|---|---|---|---|
| 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung | 250.000,00 813.182,71 346.983,19 3.398.667,59 2.149.587,87 | 14.970.000,00 687.111,86 15.072.978,30 3.209.757,37 1.704.545,64 | ||
| 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen | 840.437,46 | 475.711,33 | ||
| Zwischensumme Zwischenergebnis | -5.672.493,40 -365.737,38 | -4.805.880,78 -5.634.535,86 | ||
| 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 40.620,70 409.243,54 -368.622,84 | 45.810,87 579.480,35 | -533.669,48 | |
| 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses: | ||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360,22 | -6.168.205,34 | ||
| gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage |
3. Anhang
3.1. Bewertungsgrundlagen
Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2024 die Vorschriften der Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707). Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden. Grundsätzlich berücksichtigt der Jahresabschluss die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entspricht den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17. Juli 2015. Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ zugeordnet. Abschreibungen auf Forderungen werden nicht mehr unter den Abschreibungen ausgewiesen, sondern als betrieblicher Aufwand. Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV). Liquide Mittel valutieren zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände aufgelöst. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt. Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen gegeben.
3.2. Aktivseite
A. Anlagevermögen
Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich von NüSt bis zum 31.12.2024 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebsbauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa- Tabelle für das Gesundheitswesen. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 608 TEUR und planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.399 TEUR. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3.
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedern sich wie folgt:
| Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe | 2024 EUR | Vorjahr EUR 7.788,35 51.439,94 107.066,83 1.635,61 167.930,73 |
|---|---|---|
| a Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges b Wirtschaftsbedarf c Verwaltungsbedarf | 11.976,58 46.673,32 103.696,54 4.575,17 | |
| insgesamt | 166.921,61 |
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in den Folgejahren fortgeschrieben. Im Jahresabschluss 2024 wurden Einzelwertberichtigungen teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit 2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.
Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
2023 TEUR 2024 TEUR
| 614 149 | |||
|---|---|---|---|
| 6.736 | |||
| 237 | |||
| 398 39 | |||
| 2.059 3 | .678 |
Sonstige Vermögensgegenstände
aus öffentlicher Förderung
an den Träger der Einrichtung
aus Lieferungen und Leistungen
0 2.000 4.000 6.000 8.000
Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 39,2 TEUR werden Forderungen an die Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die zum 31.12.2024 ausgewiesene Forderung aus öffentlicher Förderung in Höhe von 237,1 TEUR beinhaltet die Forderung aus dem Pflegepraxiszentrum.
Forderungen aus Lieferung und Leistung
2023 TEUR 2024 TEUR
| 2.059 | 3.6 | ||
|---|---|---|---|
| 136 144 | |||
| 667 | 1.59 | 4 | |
| 1.257 | 1.940 |
insgesamt
Sonstige
Selbstzahler
Pflege- / Krankenkassen und Sozialhilfeträger
0 1.000 2.000 3.000 4.000
Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:
| Sonstige Vermögensgegenstände | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Forderungen an Mitarbeiter | 15.767,88 | 7.920,33 |
| Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen | 49.264,00 83.644,43 | 1.906,15 603.719,18 |
| insgesamt davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr | 148.676,31 0,00 | 613.545,66 0,00 |
Unter den sonstigen Forderungen in Höhe von 83,6 TEUR werden 35,3 TEUR Mutterschaftsgeld, 19,6 TEUR Ergänzungshilfen aus dem Energie Rettungsschirm Pflege, 18,4 TEUR Inklusionsamt, 7,2 TEUR Springerkonzept, 3,1 TEUR Gutschriften für Jahresrechnungen der Energie ausgewiesen.
III. Liquide Mittel
Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.555,2 TEUR verringert.
| Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten | 32.730,57 675.313,73 | 33.828,76 2.229.404,44 |
| insgesamt zungsposten | 708.044,30 | 2.263.233,20 |
C. Rechnungsabgren
Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag in Höhe von 100,9 TEUR ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Tag darstellen.
3.3. Passivseite
A. Eigenkapital
Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt 734.360.22 Euro durch den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesenen Verlust. Gemäß Stadtratsbeschluss vom 11.12.2024 wurde der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 6.168.205,34 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.
| Anfangsstand 01.01.2024 | Zugänge | Abgänge | Umbuchung | Endstand 31.12.2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital | 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 | - 734.360,22 € - 734.360,22 € | - € | - 6 .168.205,34 € 6 .168.205,34 € - € | 620.000,00 € 25.389.903,01 € - 11.310.102,10 € - 734.360,22 € 13.965.440,69 € |
B. Sonderposten
Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert auszuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens“.
Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermittel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Bezüglich der Beschreibung der Finanzierungsschlüssel wird auf die Anlage 2 verwiesen.
| Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Stand zum 01.01. | 15.064.086,00 | 814.591,00 |
| (a) Zuführung | 41.192,75 | 14.737.061,69 |
| (b) Auflösung | 567.028,75 | 487.566,69 |
| - Abschreibungen | (567.028,75) | (141.298,00) |
| - Anlagenabgänge zu RBW | (0,00) | (29.846,33) |
| Stand zum 31.12. | 14.538.250,00 | 15.064.086,00 |
Die Zugänge des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 41,2 TEUR beinhalten Zugänge für das Pflegepraxiszentrum. Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.
| Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio | 2024 nen EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| Stand zum 01.01. | 3.370.760,00 | 2.416.553,00 |
| (a) Zuführung - Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) - sonstiges | 22.984,32 22.984,32 (0,00) | 1.137.727,65 (1.137.727,65) (0,00) |
| (b) Auflösung - Abschreibungen | (194.882,32) (190.842,36) | 183.520,65 (183.095,65) |
| - sonstiges | (4.039,96) | (425,00) |
| Stand zum 31.12. | 3.198.862,00 | 3.370.760,00 |
Die Zugänge des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 23,0 TEUR beinhalten über Spenden beschaffte Einrichtungsgegenstände in allen Einrichtungen. Die Entwicklung der Fördernachweise sind in der Anlage 3 dargestellt.
C. Rückstellungen
Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2024 wie folgt entwickelt:
| Langfristige Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen Altersteilzeit | Stand zum 01.01.2024 EUR 3.982.579,00 858.981,00 426.718,83 | Verbrauch EUR 30.207,24 40.271,00 93.456,00 | Auflösung EUR 407.049,86 | Zuführung 202.506,05 81.995,00 86.402,41 | Zinseffekt EUR 6.882,05 -16.827,00 7.163,00 | Stand zum 31.12.2024 EUR 3.754.710,00 883.878,00 426.828,24 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Summe Personalrückstellungen Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss | 5.268.278,83 76.160,00 29.984,14 2.600.000,00 | 163.934,24 5.451,09 5.383,48 | 407.049,86 2.600.000,00 | 370.903,46 5.495,82 | -2.781,95 83,41 | 5.065.416,24 70.708,91 30.179,89 0,00 |
| Summe sonstige Rückstellungen | 2.706.144,14 | 10.834,57 | 2.600.000,00 | 5.495,82 | 83,41 | 100.888,80 |
| Summe langfristige Rückstellungen | 7.974.422,97 | 174.768,81 | 3.007.049,86 | 376.399,28 | -2.698,54 | 5.166.305,04 |
| Kurzfristige Rückstellungen Urlaub Überstunden Leistungsentgelte | 910.316,55 450.357,08 9.916,64 | 910.316,55 450.357,08 9.916,64 | 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 | 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 | ||
| Summe Personalrückstellungen | 1.370.590,27 | 1.370.590,27 | 0,00 | 1.455.102,66 | 0,0 | 1.455.102,66 |
| Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Corona Prämie 2022 Corona | 50.704,00 10.817,00 5.700,00 260.253,22 765.311,92 0 23.188,00 88.671,20 | 50.704,00 10.817,00 256.657,51 23.187,96 | 3.572,75 0,04 88.671,20 | 57.396,00 26.666,00 3.250,00 119.357,58 62.147,61 | 57.396,00 26.666,00 8.950,00 119.380,54 765.311,92 62.147,61 0,00 0,00 | |
| Summe sonst. Rückstellungen | 1.204.645,34 | 341.366,47 | 92.243,99 | 268.817,19 | 0,00 | 1.039.852,07 |
| Summe kurzfristige Rückstellungen | 2.575.235,61 | 1.711.956,74 | 92.243,99 | 1.723.919,85 | 0,00 | 2.494.954,73 |
| insgesamt | 10.549.658,58 | 1.886.725,55 | 3.099.293,85 | 2.100.319,13 | -2.698,54 | 7.661.259,77 |
Die Erläuterungen zu den Rückstellungen befinden sich in der Anlage 4.
D. Verbindlichkeiten
Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2024 stellt sich wie folgt dar:
| Bilanzposten aus Lieferung und Leistungen gegenüber dem Träger der Einrichtung gegenüber Kreditinsituten aus öffentlicher Förderung aus nicht öffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer | Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR | Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren EUR | Restlaufzeit von mehr als 5 insgesamt Jahren EUR EUR |
|---|---|---|---|
| 1.513.207,86 2.577.799,45 1.370.105,00 0,00 2.320.279,42 1.230.097,84 601.676,79 0,00 | 5.123.326,22 | 21.167,61 1.534.375,47 2.577.799,45 17.544.827,80 24.038.259,02 0,00 2.320.279,42 400.334,44 1.630.432,28 601.676,79 0,00 | |
| insgesamt | 9.613.166,36 | 5.123.326,22 | 17.966.329,85 32.702.822,43 |
Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrentkontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 2.484,4 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 93,4 TEUR ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten erhaltene Anzahlungen (659,9 TEUR), zu bildende Rücklagen aus dem Gebäudemanagementvertrag für das neue August-Meier-Haus (400,3 TEUR), kreditorische Debitoren (326,5 TEUR), die abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2024 (231,3 TEUR), sonstige Verbindlichkeiten (9,0 TEUR) und Verbindlichkeiten ggü. Mitarbeitern (3,3 TEUR). Verwahrgelder von Heimbewohnern werden in Höhe von 601,7 TEUR ausgewiesen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für 13 Pkw 24 TEUR brutto). Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service gGmbH geschlossenen Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von drei Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar. Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbefristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten von beiden Seiten gekündigt werden.
3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung
I. Erträge
Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert berechneten Investitionskosten. Im Jahr 2024 stellen Sie sich wie folgt dar:
Leistungserträge
2023 TEUR 2024 TEUR
| 3.299 3.861 | |
|---|---|
| 798 806 | |
| 688 653 | |
| 1.140 1.146 | |
| 1.731 2.374 | |
| 2 | |
| 291 495 |
Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation
Erträge aus Wohnen
Erträge aus Rüstigenbereich
Erträge aus ambulanten Pflegeleistungen
Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege
Erträge aus stationärer Pflegeleistung 32.578
Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung
0 10.000 20.000 30.000
Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 3.218 TEUR sind als größte Positionen zu nennen der Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (991 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (986 TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (496 TEUR), Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte (346 TEUR), Erstattung der Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Pflege (125 TEUR) und Erträge der Ergotherapie (59 TEUR) zu nennen. In den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 3.367 TEUR sind die Erstattung PAF (1.579 TEUR), Eingliederungszuschüsse (598 TEUR), Mietzuschuss Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflegepraxiszentrum (296 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs- Gesetz (208 TEUR), Energie Rettungsfond Pflege (94 TEUR) und Mutterschaftsgeld (72 TEUR) als größte Positionen enthalten. Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2024 Erträge in Höhe von 18 TEUR aus aktivierten Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 3.174 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3.099 TEUR), Spenden (60 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen (11 TEUR) und sonstige Erträge (4 TEUR) enthalten. In den 3.099 TEUR Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen: 2.600 TEUR die Rückstellung für den Baulandbeschluss aufgrund der verkauften Liegenschaft in Johannis an die WBG im Jahr 2018, 407 TEUR für die Auflösung von Pensionsrückstellungen, 89 TEUR für die Auflösung der Corona Rückstellung für Verpflegung.
Die im Berichtsjahr 2024 ausgewiesenen Erträge aus nicht öffentlicher Förderung von Investitionen in Höhe von 250 TEUR beinhalten eine Spende für den anstehenden Neubau und die Sanierung der Senioren- Anlage am Platnersberg.
Da diese Spende im Berichtsjahr 2024 noch nicht verbraucht wurde, wurde Sie den Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.
II. Personalaufwand
Der Personalaufwand besteht aus:
| Personalaufwand | 2024 EUR | Vorjahr EUR |
|---|---|---|
| a Löhne und Gehälter | 24.409.449,56 | 23.052.162,24 |
| - Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen b Sozialabgaben und Altersversorgung | 4.909.196,46 2.454.433,89 88.109,32 7.451.739,67 | 4.409.972,55 2.135.279,24 208.205,64 6.753.457,43 |
| insgesamt | 31.861.189,23 | 29.805.619,67 |
Insgesamt
581 581
558
| 31.03.2024 | 30.06.2024 | 30.09.2024 | 31.12.2024 | 2024 | |
|---|---|---|---|---|---|
| insgesamt | 581 | 582 | 558 | 581 | 574 |
insgesamt
Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2024 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:
| DA Personalgruppe | 31.03.2024 | 30.06.2024 | 30.09.2024 | 31.12.2024 | 2024 |
|---|---|---|---|---|---|
| 00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pfegefachhelfer Betreuungskräfte nach §43 SGB XI | 6,00 184,00 155,00 43,00 43,00 | 6,00 181,00 156,00 47,00 44,00 | 6,00 184,00 138,00 49,00 41,00 | 6,00 180,00 150,00 56,00 41,00 | 6,00 183,00 149,67 46,33 42,67 |
| Pflegeassistenz 02 Küchenkräfte 03 Verwaltungsdienst | 67,00 4,00 52,00 | 68,00 4,00 49,00 | 64,00 4,00 47,00 | 67,00 4,00 51,00 | 66,33 4,00 49,33 |
| 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst | 7,00 2,00 4,00 14,00 | 7,00 2,00 4,00 14,00 | 7,00 2,00 4,00 12,00 | 7,00 2,00 4,00 13,00 | 7,00 2,00 4,00 13,33 |
| insgesamt | 581,00 | 582,00 | 558,00 | 581,00 | 573,66 |
Der Zuwachs der Personalkosten ist durch die Tariferhöhung begründet. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist mit 574 Köpfen im Berichtsjahr 2024 um 10 Köpfe niedriger als zum Vorjahr (584 Köpfe). Entsprechend der Tarifeinigung vom April 2023 erhielten alle Beschäftige zum 1. März 2024 eine Sockelerhöhung um 200 Euro und eine zusätzliche Erhöhung um 5,5 %. Der Personalaufwand in 2024 teilt sich nach Beschäftigungsgruppen auf:
Personalaufwand in TEUR 2024
229 450 1 3 . 5 3 6 80 0 657
3.159
1.062
24.360
Personalgruppe/Aufwandsart Leitungen der Einrichtungen Pflegedienst Hauswirtschaftlicher Dienst Verwaltungsdienst Technischer Dienst Sonstige Dienste Sozialdienst, Ergotherapie Med.-technischer Dienst nicht zurechenbare Personalkosten
Die Verteilung der nicht zurechenbaren Personalkosten ist nachfolgend dargestellt:
Aufteilung nicht zurechenbaren
Personalkosten 2024 TEUR
42 -6
-19
-7
Aufwand für Versorgungsempfänger Pensionsrückstellungen Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt
Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfänger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:
| Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit) 2024 Vorjahr Veränderung EUR EUR absolut in % | ||||
|---|---|---|---|---|
| Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) | 30.586.446,30 427,78 71.500,41 | 28.503.330,17 437,04 65.219,04 | 2.083.116,13 -9,26 6.281,37 | 7,3 -2,1 9,6 |
Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 2.083 TEUR begründet sich aus der tariflichen Erhöhung zum 1. März 2024.
Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:
| Entwicklung der Vollkräfte (VK) | ||||
|---|---|---|---|---|
| DA Personalgruppe/Aufwandsart | 2024 VK | Vorjahr VK | Veränderung absolut in % | |
| 00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst | 6,72 340,68 22,61 40,57 3,72 3,19 5,38 4,91 | 5,72 347,68 27,61 37,60 3,45 3,05 6,71 5,22 | 1,00 -7,00 -5,00 2,97 0,27 0,14 -1,33 -0,31 | 17,5 -2,0 -18,1 7,9 7,8 4,6 -19,8 -5,9 |
| insgesamt | 427,78 | 437,04 | -9,26 | -2,1 |
III. Sachaufwand
Der Sachaufwand in 2024 teilt sich auf in folgende Positionen:
Sachaufwand 2024 TEUR
| 21.258 | ||||
|---|---|---|---|---|
| 840 | ||||
| 2.150 | ||||
| 3.3 | 99 | |||
| 347 | ||||
| 573 | ||||
| 1.099 | ||||
| 495 | ||||
| 12.35 | 6 |
Gesamt
Sonstige betriebliche Aufwendungen
Instandhaltung und Instandsetzung
Abschreibungen
Aufwand aus der Zuführung zu Sopo
Mieten, Pacht, Leasing
Steuern, Abgaben, Versicherungen
Aufwand für zentrale Dienstleistungen
Materialaufwand
0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000
Die Entwicklung des Materialaufwandes wird in der nachfolgenden Grafik dargestellt.
Materialaufwendungen
2023 TEUR 2024 TEUR
| 11.853 12.356 | ||
|---|---|---|
| 1.088 1.226 | ||
| 925 976 | ||
| 7.722 7.964 | ||
| 1.974 2.039 | ||
| 143 150 |
insgesamt
Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf
Verwaltungsbedarf
Wirtschaftsbedarf
Wasser, Energie, Brennstoffe
Lebensmittel
0 5.000 10.000 15.000
Höhere Kosten sind im Wirtschaftsbedarf angefallen bei den Fremdleistungen Küche (257,3 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (133,1 TEUR), Fremdleistungen Gebäudemanagement AMH aus dem ÖPP-Vertrag (58,3 TEUR) und den Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (48,2 TEUR). Ein Rückgang der Kosten war zu verzeichnen bei den Fremdleistungen Betriebsdienst (57,7 TEUR), Gebrauchsgüter (59,9 TEUR) und den sonstigen Aufwendungen (46,2 TEUR). Im Verwaltungsbedarf beträgt die Steigerung zum Vorjahr 50,4 TEUR und liegt begründet an höheren Rechtsberatungskosten (54,0 TEUR), Personalbeschaffungskosten (46,1 TEUR) und Beratungskosten (39,7 TEUR). Die Kosten für die Betreuungs- und den Med.- therapeutischen Bedarf sind im Vergleich zum Vorjahr um 138 TEUR gestiegen und ist begründet in der gestiegenen Auslastungsquote in den Pflegeeinrichtungen.
Sachaufwand 2024
Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger 398TEUR; 1,9 % 97TEUR; 0,5 %
Sachaufwand 20.763 TEUR; 97,7 %
Aufwendungen Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger
Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von 495,0 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für erbrachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistungen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruchnahme ermittelt. Die Verwaltungskostenerstattungen an den Träger werden von den Kostenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und sind daher nicht über die Pflegesätze refinanziert.
Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen Entwässerungs- und Kanalgebühren (72,6 TEUR) und höheren Entsorgungskosten (39,3 TEUR).
| 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR | |
|---|---|---|---|
| Steuern Abgaben Versicherungen | 31.141,95 997.514,60 70.110,28 | 34.757,70 902.198,09 58.846,43 | -3.615,75 95.316,51 11.263,85 |
| Summe | 1.098.766,83 | 995.802,22 | 102.964,61 |
Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 573,4 TEUR ist die Miete für die Senioren- Wohnanlage Heilig-Geist-Spital in Höhe von 387,9 TEUR enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV- Position „Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich. Die im Berichtsjahr 2024 angefallenen Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung mit 2.149,6 TEUR sind rund 445 TEUR höher als zum Vorjahr (1.704,5 TEUR).
| Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung | 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR |
|---|---|---|---|
| a Instandhaltung und Instandsetzung - Betriebsbauten Instandhaltung AMH - Wohnbauten - Außenanlagen - Technische Anlagen - Einrichtungen und Ausstattungen - Fahrzeuge - Sonstiges Summe Instandhaltung | 1.195.801,57 208.637,28 2.083,76 8.372,07 133.800,61 170.720,76 13.134,46 24.641,21 | 872.293,34 192.792,97 2.921,58 19.054,68 65.472,06 137.256,91 7.078,28 7.034,35 | 323.508,23 15.844,31 -837,82 -10.682,61 68.328,55 33.463,85 6.056,18 17.606,86 |
| 1.757.191,72 | 1.303.904,17 | 453.287,55 | |
| b Wartung Wartung Gebäudemanagement AMH | 263.828,00 128.568,15 | 273.961,27 126.680,20 | -10.133,27 1.887,95 |
| Sunme Wartung insgesamt | 392.396,15 2.149.587,87 | 400.641,47 1.704.545,64 | -8.245,32 445.042,23 |
Aufgrund des ÖPP-Vertrages für das neue August-Meier-Haus sind im Jahr 2024 337,2 TEUR Aufwendungen durch den Betreiber „August-Meier-Haus Gebäude GmbH“ angefallen. Davon wurden 207,5 TEUR Rücklagen gebildet für zukünftige Instandhaltungen (124,1 TEUR für das Gebäude und 83,4 TEUR für Schönheitsreparaturen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2024 mit 840,4 TEUR um 364,7 TEUR höher als im Vorjahr (475,7 TEUR). In dieser Position sind periodenfremde Aufwendungen für Rückzahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 303,7 TEUR und Rückzahlungen für den Energie Rettungsschirm in Höhe von 94,2 TEUR enthalten. Erstmalig wird in dieser Position der Aufwand aus Forderungsausbuchungen ausgewiesen.
.IV. Finanzergebnis
| 2024 EUR | Vorjahr EUR | Veränderung EUR | |
|---|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis | 40.620,70 409.243,54 | 45.810,87 579.480,35 | -5.190,17 -170.236,81 |
| -533.669,48 | 165.046,64 |
Die Zinserträge in Höhe von 40,6 TEUR (Vorjahr: 45,8 TEUR) enthalten 24,4 TEUR Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 409,2 TEUR (Vorjahr: 579,5 TEUR enthalten 348,3 TEUR Zinsen für Darlehen, 39,2 TEUR Zinsen aus dem Betriebsmittelkredit der Stadt Nürnberg und 21,7 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Der Betriebsmittelkredit war im Jahr 2024 notwendig für die Finanzierung laufender Ausgaben.
V. Jahresergebnis
Für den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro wird vorgeschlagen, dass er auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.
4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses
Nürnberg, 01.09.2025
Elisabeth Ries Melanie Miermeister
Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin
Unternehmensdaten Corporate Governance
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV). Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sind. Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiter. Durch eine Satzungsänderung im Stadtrat am 23.02.2022 wurde neben einer Einzel- auch eine Doppelspitze an der zweiten Werkleitung ermöglicht. Durch Beschluss der Gremien bestandt seit dem 01.06.2022 die zweite Werkleitung aus zwei Personen. Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2024 sowie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wie folgt besetzt:
| 1. Werkleitung | Elisabeth Ries | |
|---|---|---|
| technisch-organisatorische zweite Werkleitung | Melanie Miermeister | ab 01.02.2024 |
| fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung | Indira Schmude-Basic |
Seit dem 1. August 2025 ist die zweite Werkleitung erneut als Einzelspitze ausgeprägt und mit Frau Melanie Miermeister besetzt. Der Werkausschuss war im Geschäftsjahr 2024 wie folgt besetzt:
| Werkausschuss | Name | Partei | Beruf |
|---|---|---|---|
| Vorsitzender Stadträtin Stadrat Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat | Vogel, Christian Alesik, Nicole Kraus, Michael Heinemann, Rita Seel, Catrin Tischner, Markus Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Lörincz, Reka (ab 15.03.2023) Yiyit, Lemia Gehrke, Jahn Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander | SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen ÖDP AfD Die Linke Freie Wähler | Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Geschäftsführer Altenpflegerin Steuerberaterin Handwerksmeister Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Geschäftsführerin Patientenvertreterin Reha Ausbilder Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker |
Aufgabe des NürnbergStift ist die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen. Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ - Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.
Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen
Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| Sebastianspital | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 14.293 | 16.218 | 1.925 | 13,5% | 15.927 | -291 | -1,8% |
| Personalkosten | 9.362 | 9.890 | 528 | 5,6% | 9.812 | -78 | -0,8% |
| Sachkosten | 4.903 | 5.089 | 186 | 3,8% | 5.030 | -59 | -1,2% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 28 | 1.239 | 1.212 | 4380,4% | 1.085 | -154 | -12,4% |
| Umlagen | 1.268 | 1.457 | 189 | 14,9% | 1.362 | -95 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -1.240 | -218 | 1.022 | -82,4% | -277 | -59 | 27,2% |
| Neutrales Ergebnis | 0 | -13 | -13 | 2893,5% | 93 | 107 | -793,9% |
| Gesamtergebnis | -1.241 | -231 | 1.009 | -81,3% | -184 | 48 | -20,6% |
Das Sebastianspital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 231 TEUR ab und damit 48 TEUR unter dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 154 TEUR besser als das geplante. In der Pflege betrug die Überdeckung im Personalbereich im Jahr 2024 1,92 VK Stellen, für Zeitarbeit sind in der Pflege und der Verwaltung 266 TEUR angefallen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,35 % zum 01.07.2024.
August-Meier-Haus
| August-Meier-Haus | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 8.732 | 10.546 | 1.814 | 20,8% | 10.903 | 357 | 3,4% |
| Personalkosten | 5.555 | 6.221 | 666 | 12,0% | 5.797 | -424 | -6,8% |
| Sachkosten | 4.568 | 4.917 | 349 | 7,6% | 4.944 | 27 | 0,5% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -1.392 | -593 | 799 | -57,4% | 161 | 754 | -127,2% |
| Umlagen | 845 | 975 | 130 | 15,4% | 911 | -64 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -2.237 | -1.568 | 669 | -29,9% | -750 | 817 | -52,1% |
| Neutrales Ergebnis | 82 | 295 | 214 | 261,2% | 50 | -246 | -83,2% |
| Gesamtergebnis | -2.155 | -1.272 | 883 | -41,0% | -701 | 572 | -44,9% |
Das August-Meier-Haus schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 1.272 TEUR ab und damit 572 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge liegen 357 TEUR unter den geplanten aufgrund der schlechten Auslastung in der Tagespflege. Im Jahresdurchschnitt waren von den angebotenen 16 Plätzen nur drei belegt. Die Nachtpflege konnte mangels Nachfrage überhaupt nicht belegt werden. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug zum 01.07.2025 in der allgemeinen Pflege 14,57 %, in der Geronto 15,71 % und in der Pflegeoase 16,8 %. Die Ursache für die ggü. den N-Plan höheren Personalkosten von 424 TEUR ist eine Überdeckung von 4,84 VK in der Pflege. Für Zeitarbeit in der Pflege und in der Verwaltung sind Kosten in Höhe von 607 TEUR angefallen. Die Sachkosten in Höhe von 4.917 TEUR liegen 27 TEUR über den geplanten Aufwendungen.
Senioren-Wohnanlage St. Johannis
Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan
Seniorenwohnanlage Johannis
2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %
Erträge 5.671 6.552 881 15,5% 6.377 -176 -2,7%
Personalkosten 3.753 4.049 296 7,9% 3.792 -257 -6,4% Sachkosten 2.777 2.720 -57 -2,0% 2.754 33 1,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -859 -217 642 -74,7% -169 48 -22,1%
Umlagen 536 663 127 23,6% 574 -89 -13,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -1.396 -880 515 -36,9% -744 137 -15,5%
Neutrales Ergebnis 18 2.497 2.480 14107,5% 4 -2.494 -99,9%
Gesamtergebnis -1.378 1.617 2.995 -217,3% -740 -2.357 -145,8%
Die Senioren-Wohnanlage in St. Johannis schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 1.617 TEUR ab und damit 2.357 TEUR über dem N-Plan. Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. Aufgrund der besseren Belegung im zweiten Halbjahr liegen die Erträge 176 TEUR über den geplanten Erträgen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,14 % zum 01.07.2025. Die Ursache für die ggü. dem N-Plan höheren Personalkosten von 257 TEUR ist eine Überdeckung in der Pflege von 6,08 VK, für den Einsatz von Zeitarbeit sind 44 TEUR in der Pflege angefallen.
Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| Seniorenwohnanlage Platnersberg | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 4.138 | 4.382 | 244 | 5,9% | 4.499 | 117 | 2,7% |
| Personalkosten | 3.094 | 2.797 | -297 | -9,6% | 2.872 | 75 | 2,7% |
| Sachkosten | 1.496 | 1.723 | 227 | 15,2% | 1.664 | -59 | -3,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -452 | -138 | 314 | -69,4% | -37 | 101 | -73,4% |
| Umlagen | 409 | 477 | 68 | 16,7% | 441 | -36 | -7,6% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -861 | -615 | 246 | -28,5% | -477 | 138 | -22,4% |
| Neutrales Ergebnis | -1 | 80 | 81 | -9841,6% | 43 | -37 | -46,1% |
| Gesamtergebnis | -861 | -535 | 326 | -37,9% | -434 | 101 | -18,8% |
Die Senioren-Wohnanlage am Platnersberg schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 535 TEUR ab und liegt damit 101 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge in Höhe von 4.382 TEUR liegen 117 TEUR unter den geplanten. Die Personalkosten liegen 75 TEUR unter den geplanten, die Überdeckung betrug in der Pflege im Berichtsjahr 3,34 VK, Zeitarbeitskosten sind in der Pflege in Höhe von 158 TEUR angefallen. Die Sachkosten liegen 59 TEUR über den geplanten.
Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital
Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan
Heilig-Geist-Spital
2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %
Erträge 1.068 1.061 -7 -0,7% 1.041 -20 -1,9%
Personalkosten 140 142 2 1,2% 157 15 10,5% Sachkosten 921 1.061 140 15,2% 1.003 -57 -5,4%
Betriebsergebnis vor Umlage 8 -141 -149 -1897,5% -119 22 -15,9%
Umlagen 45 86 41 91,3% 42 -44 -51,3%
Betriebsergebnis nach Umlage -37 -227 -190 513,6% -161 67 -29,3%
Neutrales Ergebnis 4 78 74 1912,8% 0 -78 -100,0%
Gesamtergebnis -33 -149 -116 350,0% -161 -12 7,7%
Das Heilig-Geist-Spital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 149 TEUR ab und liegt damit 12 TEUR unter dem N-Plan. Die Sachkosten liegen 57 TEUR aufgrund des höheren Instandhaltungsaufwands über dem geplanten Instandhaltungsaufwand.
Ambulanter Dienst
| Ambulanter Dienst | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 1.165 | 1.184 | 19 | 1,6% | 1.113 | -70 | -5,9% |
| Personalkosten | 1.251 | 1.261 | 11 | 0,9% | 1.360 | 98 | 7,8% |
| Sachkosten | 152 | 156 | 4 | 2,6% | 179 | 22 | 14,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -238 | -234 | 4 | -1,7% | -425 | -191 | 81,8% |
| Umlagen | 94 | 96 | 2 | 1,6% | 104 | 8 | 8,7% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -332 | -330 | 3 | -0,8% | -529 | -199 | 60,5% |
| Neutrales Ergebnis | 17 | 4 | -13 | -77,4% | 0 | -4 | -100,0% |
| Gesamtergebnis | -315 | -326 | -11 | 3,3% | -529 | -203 | 62,4% |
Der Ambulante Dienst schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 326 TEUR ab und ist damit um 203 TEUR besser als der N-Plan.
Geriatrische Reha
| Reha | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 3.326 | 3.884 | 558 | 16,8% | 3.432 | -453 | -11,7% |
| Personalkosten | 2.508 | 2.600 | 92 | 3,7% | 2.735 | 135 | 5,2% |
| Sachkosten | 822 | 892 | 70 | 8,5% | 871 | -21 | -2,4% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -4 | 392 | 396 | -10674,9% | -174 | -566 | -144,4% |
| Umlagen | 195 | 225 | 30 | 15,4% | 210 | -15 | -6,5% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -199 | 167 | 366 | -184,2% | -384 | -552 | -329,9% |
| Neutrales Ergebnis | 14 | -5 | -19 | -134,5% | 18 | 23 | -464,2% |
| Gesamtergebnis | -185 | 162 | 347 | -188,0% | -367 | -529 | -325,9% |
Die geriatrische Reha schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 162 TEUR ab und damit um 529 TEUR besser als der N-Plan. Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungsverhandlungen durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der Pflegesätze um 16,98 %, im letzten Jahr wurde der Pflegesatz um 4,2 % erhöht. Durch diese Erhöhung und der besseren Auslastung liegen die Erträge in Höhe von 3.884 TEUR mit 453 TEUR über dem Plan.
Zentrale
| Zentrale | Ist TEUR 2023 | Ist TEUR 2024 | Ist vs. Vorjahr in TEUR in % | N-Plan TEUR 2024 | Ist vs. N-Plan in TEUR in % | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Erträge | 2.136 | 2.365 | 229 | 10,7% | 2.380 | 15 | 0,6% |
| Personalkosten | 3.762 | 4.321 | 559 | 14,9% | 4.102 | -219 | -5,1% |
| Sachkosten | 1.774 | 2.117 | 343 | 19,4% | 1.965 | -152 | -7,2% |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -3.400 | -4.073 | -673 | 19,8% | -3.687 | 386 | -9,5% |
| Umlagen | -3.392 | -3.979 | -587 | 17,3% | -3.645 | 334 | -8,4% |
| Betriebsergebnis nach Umlage | -8 | -94 | -86 | 1135,5% | -42 | 52 | -55,3% |
| Neutrales Ergebnis | 8 | 94 | 86 | 1135,5% | 42 | -52 | -55,3% |
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | 0 | 0,0% |
Die Zentrale schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 3.979 TEUR ab und liegt damit um 334 TEUR unter dem N-Plan. Das Ergebnis der Zentrale wird über einen definierten Umlageschlüssel an alle Einrichtungen verteilt. Die Sachkosten in Höhe von 2.117 TEUR liegen um 152 TEUR über dem Planansatz. Dies liegt am gegenüber der Planung höheren Instandhaltungsaufwand in Höhe von 256 TEUR.
Anlage 2: Belegung der Einrichtungen
Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| Belegungsdaten AHS | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege | 18 254 | 18 254 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 272 | 272 | |
| Auslastung Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Auslastung stationäre Pflege Belegungstage (BT) | 3.417 75,9 | 2.737 61,3 | |
| 87.656 | 81.995 | ||
| Auslastungsgrad (in %) | 94,3 | 88,4 | |
| Gesamt AHS | |||
| Belegungstage | insgesamt | 91.073 | 84.732 |
| Auslastungsgrad (in %) | insgesamt | 93,4 | 87,2 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der vollstationären Pflege und der Tagespflege der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHS Auslastungsquote
100,0% 94,3%
| 92,9% | 83,6% | 86,1% | 88,4% | |
|---|---|---|---|---|
| 61,3% | 75,9% | |||
| 54,2% | ||||
| 39,1% | ||||
| 28,7% | ||||
| Pflege | ||||
| Tagespflege |
90,0%
80,0%
70,0%
60,0%
50,0%
40,0%
30,0%
20,0% 2020 2021 2022 2023 2024
In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.
| Bewohnerstruktur AHS | 2024 BT BewohnerØ in % | Vorjahr BT BewohnerØ in % | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| (a) Tagespflege | 3.417 | 14 | 3,8 | 2.737 | 11 | 3,2 |
| (b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 87.656 0 10.939 0 8.971 31.758 23.971 12.017 | 240 0 30 0 25 87 65 33 | 96,2 0,0 12,0 0,0 9,9 34,9 26,3 13,2 | 81.995 0 8.419 0 10.321 28.929 22.203 12.123 | 225 0 23 0 28 79 61 33 | 96,8 0,0 9,9 0,0 12,2 34,1 26,2 14,3 |
| insgesamt | 91.073,0 | 253 | 100,0 | 84.732 | 236 | 100,0 |
August-Meier-Haus
Zum 1. April 2023 wurde das neue August-Meier-Haus bezogen. In unserem neuen Pflegehaus haben wir mit der allgemeinen Pflege, der Geronto und der Pflegeoase drei Versorgungsbereiche. Hier liegt die Auslastungsquote im Jahr 2024 bei 99,2 %. Die Tagespflege wurde erst im September 2023 bezogen mit einer zögerlichen Auslastung von 18,2 %. Für die Nachtpflege bestand kein Bedarf.
| Belegungsdaten AMH | Bereich | 2024 | 04-12/2023 |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Allgemeine Pflege: - maximal belegbare Plätze Geronto - maximal belegbare Plätze Pflegeoase - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Nachtpflege - maximal belegbare Plätze | 114 34 10 16 8 | 114 34 10 16 0 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 174 | 174 | |
| Bereich Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Nachtpflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Bereich Stationäre Pflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) insgesamt | 2024 | Vorjahr 114,0 5,8 Vorjahr 40.799 93,9 40.913 | |
| 1067,0 18,2 | |||
| 0,0 0,0 | |||
| 2024 | |||
| 57.390 99,2 | |||
| 58.457 | |||
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 88,1 | 90,1 |
In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.
| Bewohnerstruktur | 2024 | 04-12/2023 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AMH | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| a) Tagespflege | 1067 | 3 | 1,8 | 114 | 0,9 | 0,3 |
| (b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 insgesamt | 57.390 1 753 2.794 17.076 18.515 11.221 7.030 58.457 | 157 0 2 8 47 51 31 19 160 | 98,2 0,0 1,3 4,8 29,2 31,7 19,2 12,0 100,0 | 40.799 0 745 3.103 12.710 12.424 7.894 3.923 40.913 | 148 0 3 11 46 45 29 14 149 | 99,7 0,0 1,8 7,6 31,1 30,4 19,3 9,6 100,0 |
Senioren-Wohnanlage St. Johannis
| Belegungsdaten AHJ | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze | 96 72 64 | 96 72 64 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 232 | 232 | |
| Belegungstage (BT) | Pflege: Rüstig: Wohnen: | 37.447 5.379 21.785 | 32.505 6.764 21.975 |
| insgesamt | 64.611 | 61.244 | |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 76,1 | 72,3 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHJ Auslastungsquote
100,0%
90,0% 80,9% 80,0% 73,7% 76,1% 71,5% 72,3% 70,0%
60,0%
50,0% 2020 2021 2022 2023 2024
Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung
| Bewohnerstruktur | 2024 | Vorjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AHJ | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| (a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 37.447 788 2.200 11.596 13.969 6.768 2.126 | 102,3 2,2 6,0 31,7 38,2 18,5 5,8 | 58,0 0,0 1,2 3,4 17,9 21,6 10,5 3,3 | 32.505 857 1.816 10.142 11.092 5.577 3.021 | 89 0 2 5 28 30 15 8 | 53,1 0,0 1,4 3,0 16,6 18,1 9,1 4,9 |
| (b) Rüstig | 5.379 | 14,7 | 8,3 | 6.764 | 19 | 11,0 |
| (c) Wohnen | 21.785 | 59,5 | 33,7 | 21.975 | 60 | 35,9 |
| insgesamt | 64.611 | 176,6 | 100,0 | 61.244 | 168 | 100,0 |
Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| Belegungsdaten AHP | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) | Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze | 89 0 | 64 28 |
| insgesamt: - maximal belegbare Plätze | 89 | 92 | |
| Belegungstage (BT) | Pflege: Rüstig: | 30.141 0 | 26.982 2.405 |
| insgesamt | 30.141 | 29.387 | |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 92,5 | 87,5 |
Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.
AHP Auslastungsquote
100,0% 95,0% 91,5% 89,9% 90,4% 92,5% 87,5% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2020 2021 2022 2023 2024
| Bewohnerstruktur | 2024 | Vorjahr | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| AHP | BT | BewohnerØ | in % | BT | BewohnerØ | in % |
| (a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 | 30.141 2.831 626 2.623 8.103 7.582 6.151 2.225 | 82,4 7,7 1,7 7,2 22,1 20,7 16,8 6,1 | 100,0 9,4 2,1 8,7 26,9 25,2 20 7 | 26.982 329 2.427 8.007 7.040 6.753 2.426 | 74 0 1 7 22 19 19 7 | 91,8 0,0 1,1 8,3 27,2 24,0 23 8 |
| (b) Rüstig | 0 | 0 | 0,0 | 2.405 | 7 | 8,2 |
| insgesamt | 30.141 | 82 | 100,0 | 29.387 | 81 | 100,0 |
Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital
| Belegungsdaten HSP | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) | Wohnheim: - maximal belegbare Plätze | 106 | 106 |
| Belegungstage (BT) | Wohnheim | 38.796 | 38.690 |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 100,0 | 100,0 |
Ambulanter Dienst
In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten dargestellt.
durchschnittliche Klientenzahl
117 115 120 110
2020 2021 2022 2023 2024
Geriatrische Reha
| Belegungsdaten Reha | Bereich | 2024 | Vorjahr |
|---|---|---|---|
| Plätze (im Jahresdurchschnitt) | Rehabilitation - maximal belegbare Plätze | 44 | 44 |
| Belegungstage (BT) | Rehabilitation | 14.948 | 12.425 |
| Auslastungsgrad (in %) | Einrichtung | 92,8 | 77,4 |
Im Geschäftsjahr 2024 ist die Auslastungsquote auf 92,8 % gestiegen, damit liegt sie höher als die Auslastungsquote vor Corona (90,7%).
Reha Auslastungsquote
100,0% 92,8% 95,0% 90,5% 89,9% 90,0% 85,0% 77,4% 80,0% 75,0% 69,3% 70,0% 65,0% 53,6% 60,0% 55,0% 49,2% 50,0% 45,0% 40,0% 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024
Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise
00,000.1
00,987.88
00,553.735.5 81,755.142.3
27,809.878.66
27,911.987.66
etrewhcubtseR
:dnatS(
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
36,948.28
39,356.21
47,653.05
41,629.296
29,489.664.05
87,850.477.94
dnatsdnE
RUE
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
55,575.91
55,575.91
rüf emhantnE negnubierhcsuZ
egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed
RUE
00,0
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00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
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negnubierhcsbA
serhaj
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00,0
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00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
00,0
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red gnulkciwtnE
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00,0
00,0
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13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8
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4202.21.13
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.III
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.4 -sbeirteB ni :retnurad -neßuA ni dnu netuab 00,553.735.5 81,755.142.3
.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0
.1 ethceR ehcielgskcüts 54,735.321.75 98,571.131.04
.II
.I
Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch die Finanzierungsschlüssel:
FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel
1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital 2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune 8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen 11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung 15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land 30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land 31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune 46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung 50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen 54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital 58 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 74 gemischte Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung 75 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 78 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Darlehen 81 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital 90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital 92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng 95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen
Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.
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netuabsbeirteB
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nehelraD tim .rniemieH eredna
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4 2 0 2
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1 .1 3
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1.5 .6 1.7 uS.III uS
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Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen
Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden: Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren. Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%. Rentendynamik 1,75%. Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum. Fluktuation 0%. Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G. Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung, der für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben (Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2024 1,96 %. Im Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,74 % kalkuliert. Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 13.609.212 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 13.708.325 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 99.113 EUR. In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“ (Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechtsanspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2024 beträgt nach neuer Bewertungsmethodik 3.754.710 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahresdurchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 48.127 Euro zum 31.12.2024. Zum Jahresabschluss 31.12.2024 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,90 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,82 % gerechnet, der positive Effekt aus der Zinsänderung beträgt 65.326 Euro. Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfahren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2024: 1,96 %, Vorjahr: 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt. Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt Nürnberg erstellt worden. Im Jahr 2024 wurden keine neuen Altersteilzeitverträge abgeschlossen. Zum 31.12.2024 wird eine Rückstellungswert in Höhe von 379,4 TEUR ausgewiesen. Für zwei bestehende Sabbatregelungen beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2024 47,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2024 1,96 %, Vorjahr 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den ak-
tuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA 3 n.F.) angewendet. Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum 31.12.2024 fortgeschrieben. Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 % berücksichtigt. Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die einzelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2024 unverändert mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2024 bestanden Urlaubsansprüche in Höhe von 3.110 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 2.926 Tagen sind es 185 Tage mehr. Zum 31.12.2024 wurde für 9.831,86 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Abbau im Vergleich zum Vorjahr (10.758,33 Stunden) um 926,47 Stunden. Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 erfolgt im Jahr 2025. Die Rückstellung ergibt sich aus der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2021 und wurde mit der letzten Rechnungsstellung im Jahr 2023 verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit von 3 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe von 1,54%. Die in Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und zum Stichtag 31.12.2024 unverändert mit 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8 TEUR für die Dacherneuerung. Die im Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdeckt hatte, wurde erfolgswirksam aufgelöst. Begründet wurde die Auflösung durch die vorgelegten Planungen, da kein neues Baurecht geschaffen wird und somit nach aktueller Rechts- und Beschlusslage der BLB nicht anzuwenden ist.
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AfA Absetzung für Abnutzung AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMH August – Meier- Haus AMH TP Tagespflege im August-Meier-Haus AK Anschaffungskosten AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGBl. Bundesgesetzblatt BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BT Berechnungstag(e) BKT Beköstigungstag (e) DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch ERGO Praxis für Ergotherapie EUR EURO Fl.-Nr. Flur-Nummer FSL Finanzierungsschlüssel GO Gemeindeordnung GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter HGB Handelsgesetzbuch HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital HWD Hauswirtschaftlicher Dienst IDW Institut der Wirtschaftsprüfer KGr. Kontengruppe MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH o.A. ohne Angabe PBV Pflege-Buchführungsverordnung PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz PeBem Personalbemessungs PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz REHA Geriatrische Rehabilitation RBW Restbuchwert(e) rd. rund SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung SoPo Sonderposten TEUR Tausend EURO TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ü.T. über Tausend U/V Unterkunft und Verpflegung VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung
WE Wohneinheiten wbg wbg Nürnberg GmbH WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan Z NürnbergStift Zentrale
Beratung Datum Behandlung Ziel
Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten
Rechnungsprüfungsausschuss 03.12.2025 öffentlich Gutachten
Stadtrat 10.12.2025 öffentlich Beschluss-Auflage
Betreff:
Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)
Sachverhalt (WerkA NüSt Ö 02.10.2025):
Der Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde nach Art. 107 Gemeindeordnung (GO) sowie § 25 Abs. 2 Eigenbetriebsverordnung (EBV) vom Rpr geprüft. Die Begutachtung der Entlastung wird vorbehaltlich der Testierung durch Rpr empfohlen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat für die Entlastung zuständig.
Sachverhalt (RprA Ö 03.12.2025):
Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).
Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt die Entlastung zu erteilen.
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.
Sachverhalt (StR Ö 10.12.2025):
Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).
Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Rpr
Ref. I/II
Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat vorbehaltlich der Testierung durch Rpr die Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Gutachtenvorschlag (RprA Ö 03.12.2025)
Nach Durchführung der örtlichen Prüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat die Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.
Beschlussvorschlag (StR Ö 10.12.2025)
Der Stadtrat erteilt für den mit Stadtratsbeschluss vom 10.12.2025 festgestellten Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.
Berichtsvorlage
Beratung Datum Behandlung Ziel
Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Bericht
Betreff: Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung
eingeleiteter Maßnahmen
Anlagen: 3.1 Sachverhalt Finanzielle Situation_Ri
Bericht:
Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2025 und 2026 vor erheblichen organisatorischen Entwicklungen.
Vor dem Hintergrund der gegenüber der Planung erheblich verschlechterten Prognose für das laufende Jahr 2025 forderte der Werkausschuss in seiner Sitzung am 03.07.2025 für die folgende Sitzung einen gesonderten Bericht zur finanziellen Situation des NürnbergStift durch Ref. I/II an. Zudem beschloss der Stadtrat im Juli eine personelle Neuaufstellung der 2. Werkleitung.
Die angeforderte Stellungnahme von Ref. I/II und die eingeleiteten Maßnahmen werden hier dargestellt.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Ref. I/II
zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025
Finanzielle Situation des NürnbergStift
hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen
1. Ausgangslage
Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2025 und 2026 vor erheblichen organisatorischen Entwicklungen.
Vor dem Hintergrund der gegenüber der Planung erheblich verschlechterten Prognose für das laufende Jahr 2025 forderte der Werkausschuss in seiner Sitzung am 3.07.2025 für die folgende Sitzung einen gesonderten Bericht zur finanziellen Situation des NürnbergStift durch Ref. I/II an. Zudem beschloss der Stadtrat im Juli eine personelle Neuaufstellung der 2. Werkleitung.
2. Stellungnahme des Referenten für Finanzen, Personal und IT
Ref. I/II verfolgt die wirtschaftliche Entwicklung des NürnbergStifts mit großer Sorge. In den vergangenen Jahren wies der Eigenbetrieb jeweils negative Jahresergebnisse aus. Besonders kritisch ist, dass bereits zum dritten Mal in Folge ein Nachtragswirtschaftsplan in den Werkausschuss eingebracht und beschlossen werden muss(te), da die tatsächliche Entwicklung deutlich schlechter verlief als im ursprünglichen Wirtschaftsplan prognostiziert.
Verlässliche Planungen und realistische Annahmen sind jedoch die Grundlage für solides Wirtschaften sowie für eine fundierte fachliche und politische Bewertung der Leistungserbringung. Aus Sicht von Ref. I/II ist daher eine belastbare Wirtschaftsplanung zwingende Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Diese Erwartung wurde der Werkleitung bereits mehrfach, u. a. bei internen Vorbesprechungen zu den Wirtschaftsplänen, deutlich vermittelt. Mit der personellen Umstrukturierung in der Werkleitung geht die Erwartungshaltung und Hoffnung einher, dass diesem zentralen Thema zukünftig Rechnung getragen wird.
Der von der Werkleitung initiierte Quick-Check weist nach Einschätzung von Ref. I/II die richtigen Handlungsansätze auf. Entscheidend ist nun eine zügige und konsequente Umsetzung der dort vorgeschlagenen Maßnahmen. Nur so kann verhindert werden, dass die in der mittelfristigen Erfolgsplanung prognostizierten Jahresverluste eintreten und aus dem Stadthaushalt ausgeglichen werden müssen. Angesichts der aktuellen Haushaltslage ist ein dauerhafter Verlustausgleich in dieser Höhe nicht tragbar.
Hierzu gehört insbesondere eine schnelle und deutliche Reduzierung der nicht refinanzierten Stellen bzw. Personalaufwendungen im Verwaltungsbereich. Zur operativen Umsetzung steht Ref. I/II bereits in engem Austausch mit der Werkleitung. Zusätzlich belasten die Unterhaltskosten der „Altlasten“-Liegenschaften August-Meier-Haus und Fritz-Hintermayr-Haus das Jahresergebnis erheblich. Aus Sicht von Ref. I/II ist deren zeitnahe Veräußerung unumgänglich. Eine entsprechende geschäftsbereichsübergreifende Priorisierung wurde bereits durch die Referentenbesprechung beschlossen und muss nun zügig in konkrete Ergebnisse münden.
Wie dem letzten Jahresabschluss und dem Wirtschaftsplan 2025 zu entnehmen ist, verschlechtert sich auch die Liquiditätssituation bei NürnbergStift und erfordert Hilfe aus dem Stadthaushalt. Ref. I/II schlägt deshalb vor, in der Oktober-Sitzung des Stadtrats im Rahmen eines Nachtragshaushalts den Verlustvortrag zum Stand 1.1.2022 in Höhe von rund 2,34 Mio. Euro noch in diesem Jahr liquiditätswirksam auszugleichen.1
3. Durch NüSt eingeleitete Maßnahmen und Zielplanung
Ein durch die erste Werkleitung angestoßener externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind.
1 Vgl. §8 der Eigenbetriebsverordnung (EBV): „(2) Ein Jahresverlust ist, soweit er nicht aus Haushaltsmitteln der Gemeinde ausgeglichen wird, auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gewinne der folgenden fünf Jahre sind zunächst zur Verlusttilgung zu verwenden. Ein nach Ablauf von fünf Jahren nicht getilgter Verlustvortrag kann durch Abbuchung von den Rücklagen ausgeglichen werden, wenn das die Eigenkapitalausstattung zuläßt; ist das nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde auszugleichen.“
Personalsteuerung & PeBeM
Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist seit August 2025 monetär ersichtlich.
Einführung eines Personalberechnungstools und Umstellung auf Nettoarbeitszeit für präzisere Dienstplanung. Striktere Regeln für Zeitarbeit und 3 - Ebenen - Ausfallmanagement. Stärkere Investition in Ausbildung und Qualifizierung von Pflegehelfern (10 % Quote) um Personalmangel abzufedern.
Das Ziel ist Effizienzsteigerung, weniger Überstunden, weniger Zeitarbeit, niedrigere Krankheitsquoten, bessere Kompetenzverteilung und eine hohe Versorgungsqualität.
Finanzen & Controlling
Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Anfang 2025 wurde die Kostenstellenrechnung etabliert mit dem Ziel, zukünftig ein funktionierendes, valides und refinanzierbares Controlling zu etablieren. Mit der Umstellung auf SAP S/4 Hana Ende 2025 ist die Entwicklung eines Business Intelligence bericht-Bericht geplant. Restrukturierung des Abrechnungs- und Forderungsmanagements ab Herbst 2025.
Organisation & Verwaltung
Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung wird der Stellenplan bereinigt und an refinanzierte Kapazitäten angepasst. Restrukturierung der Heimverwaltung mit dem Ziel der Kosten- und Prozessverschlankung und einer funktionierenden Dienstleistungsagilität.
Digitalisierung
Die elektronische Bewohnerakte wurde Anfang 2025 eingeführt, Ende 2025 wird die elektronische Personalakte umgesetzt. Ab Herbst 2025 wird eine Datenmanagementstrategie für NüSt erarbeitet. KI-gesteuerte Sprachdokumentation wurde 2025 eingeführt Die Anbindung an die Telematik ist 2025 gelungen Die digitale Essensbestellung wird ab Herbst 2025 in allen Häusern eingeführt.
Gebäude & Infrastruktur
Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus am Sebastianspitals erbracht werden. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, da NüSt das Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion nutzen möchte. Auch ist geplant, das Gebäude als Standort für die zentrale Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Für das Areal des denkmalgeschützten ehemaligen August-Meier-Heim ist das Bebauungsplanverfahren und Vermarktungsstrategie eingeleitet. Die Inbetriebnahme des von der wbg gebauten Neubaus in der Großweidenmühlstraße mit 122 Pflegeplätze ist für Mitte 2027 geplant. Der Inbetriebnahme des Neubaus der Seniorenwohnanlage Platnersberg mit 82 vollstationären Plätzen und ein Hospiz mit 10 Plätzen ist frühestens 2031 möglich. Im Bestandsgebäude werden künftig 28 vollstationäre Plätze und betreutes Wohnen angeboten. Der Neubau der Zentralküche in der Raudtener Straße wird mit einer Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold geplant.
Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Nachtragswirtschaftsplan 2025, im Wirtschaftsplan 2026 und in den Prognosen für die Folgejahre abgebildet ist.
Die Werkleitung wird kontinuierlich über die Umsetzung der Maßnahmen und ihre Wirkung berichten. Eine Übersicht der kurz-, mittel- und langfristigen Wirksamkeit ist im Wirtschaftsplan für 2026, unter TOP 5 der Sitzung enthalten.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten
Stadtrat 22.10.2025 öffentlich Beschluss-Auflage
Betreff:
Nachtragswirtschaftsplan 2025
Anlagen: 4.1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2025 NüST NWPL 2025
Sachverhalt (kurz):
Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2025 wird dieser Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).
Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Nachtrags-Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2025, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Ref. I/II
Der Werkausschuss des Eigenbetriebes NürnbergStift begutachtet den Nachtragswirtschaftsplan 2025 und den Finanzplan 2025/2028 und empfiehlt dem Stadtrat, diese mit den folgenden Inhalten zu beschließen:
- Der Nachtragswirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift für 2025 wird
a) nach dem entsprechend der GuV gegliederten Erfolgsplan festgesetzt : er schließt in den Erträgen mit 51.853.188 € und in den Aufwendungen mit 56.282.767 € ab.
b) nach dem Vermögensplan festgesetzt: er schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 8.440.000 € ab
-
Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen des EigenbetriebesNürnbergStift sind nicht vorgesehen.
-
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 77.663.000 € festgesetzt.
-
Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 8.425.409 € festgesetzt.
Beschlussvorschlag (Stadtrat Ö 22.10.2025):
Der Gutachtenvorschlag des Werkausschusses NürnbergStift vom 02.10.2025 wird zum Beschluss erhoben.
zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025
Nachtragswirtschaftsplan 2025
1. Ausgangslage
Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird von einem Verlust in Höhe von 4.430 TEUR für das Jahr 2025 ausgegangen. Aufgrund dieser Entwicklung muss, wie schon in den Vorjahren 2023 und 2024, für das Wirtschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die massive Planabweichung ist begründet durch: nicht refinanzierte Personalkosten und Personalüberhang. Einsatz von teurer Zeitarbeit in Pflege und Verwaltung. geplante Belegung wird nicht erreicht. nicht refinanzierbare Kosten in Höhe von 2,38 Mio. EUR. Ein externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2026 vor einer umfassenden organisatorischen Reform. Die eingeleiteten Maßnahmen wurden unter TOP 3 der Sitzung des Werkausschusses am 02.10.2025 dargestellt, ebenso sind dort auch die aktuellen und perspektivischen Herausforderungen beschrieben. Erste finanzielle Wirkungen des Umsteuerns zeichnen sich bereits im August 2025 ab, dennoch erfordert die Bewältigung der Herausforderungen einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Nachtragswirtschaftsplan 2025 abgebildet ist.
2. Erfolgsplan
Der geänderte Erfolgsplan 2025 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 4.429.579 Euro ab, das Ergebnis verschlechtert sich demnach um 2.824.061 Euro.
| NüSt Gesamt(cid:10) in EUR | Ergebnis 2024 | WPL 2025 | N-Plan 2025 | Abweichung N-Plan zu WPL 2025 | |
|---|---|---|---|---|---|
| Aufwendungen | 49.957.312 | 50.725.031 | 53.157.797 | 2.432.766 | 4,8% |
| Erträge | 46.192.925 | 49.126.563 | 48.675.717 | -450.846 | -0,9% |
| Betriebsergebnis | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | -5,7% |
| Neutrales Ergebnis | 3.030.026 | -7.050 | 52.501 | 59.551 | -844,7% |
| Ergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -2.824.061 | 175,9% |
Nicht refinanzierbare Kosten
Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können. Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 2.380.676 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von – 2.048.903 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.
Nicht refinanzierbare Kosten 2,38 Mio €
23.798 268.465
551.904
301.940
64.000
324.000
846.568
Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Zentrale Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal
Auslastung
Die dem Nachtragsplan zugrundeliegende Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen für den Monatszeitraum Januar bis einschließlich April 2025. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen geplant.
Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) wurde mit insgesamt 594,18 Plätzen und einer Auslastungsquote von 96 % für 2025 geplant. Insgesamt konnte die geplante Belegung nicht erzielt werden, so dass im Nachtragsplan in der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) mit 589,51 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 95% geplant wird. Dies entspricht einer Reduzierung zum Wirtschaftsplan 2025 von 4,67 Bewohnern.
Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025
vollst. Pflege
300,00 250,00 200,00 150,00 100,00 50,00 0,00
| AHS Vollstat. Pflege | AMH Vollstat. Pflege | AHJ Vollstat. Pflege | AHP Vollstat. Pflege | |
|---|---|---|---|---|
| N-Plan 2025 | 230,00 | 157,04 | 118,12 | 84,35 |
| WPL 2025 | 243,00 | 151,94 | 114,25 | 85,00 |
| Abweichung | -13,00 | 5,10 | 3,87 | -0,65 |
N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung
Die Tagespflege (TP) und die Nachtpflege (NP) im AMH ist an 365 Tagen 2025 rund um die Uhr geöffnet. Die Auslastung ist im Wirtschaftsplan mit 7,6 Personen (TP) und 3,4 Personen (NP) geplant. Aufgrund weiterer Schwierigkeit bei der Auslastung wurde die Belegung zum Nachtragsplan auf 9,5 (TP) und 2,0 (NP) angepasst. Die TP AHS ist mit einer Auslastung von 15 Besuchern geplant und zum Nachtragsplan auf 13 reduziert. Im Heilig-Geist-Spital und der Geriatrischen Reha gibt es keine Änderung zum Wirtschaftsplan. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan bedeutet dies eine Zunahme von fünf Klienten. Im Wohnbereich St. Johannis erhöhte sich die Belegung um eins auf 55 Personen.
Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025
nicht vollstationär
| AHS TP | AMH TP | AMH NP | AHJ Wohnen | HGS Wohnen | Reha | AMBD | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| N-Plan 2025 | 13 | 10 | 2 | 55 | 106 | 40 | 110 |
| WPL 2025 | 15 | 8 | 3 | 54 | 106 | 40 | 110 |
| Abweichung | -2 | 2 | -1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung
Erträge
Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Erträge in Höhe von 48,7 Mio. Euro vorgesehen, dies entspricht einer Verringerung von 0,5 Mio. Euro ggü. dem ursprünglichen Wirtschaftsplan.
Aufwendungen
Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 53,2 Mio. Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 33,6 Mio. Euro rund 63 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Im Nachtragsplan wurde bei den Personalkosten der Aprilwert 2025 hinsichtlich der Über- und Unterdeckung auf den Zeitraum Mai bis Dezember 2025 linear fortgeschrieben. Die Kalkulation ergibt eine Überdeckung von 18,58 VK (ohne Berücksichtigung von Zeitarbeit). Dies stellt im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 eine Zunahme der Überdeckung um 18,5 VK dar.
3. Vermögensplan
Der geänderte Vermögensplan weist für das Jahr 2025 einen Finanzbedarf von 8.440 TEUR aus. Die gegenüber der Planung höhere Finanzbedarf ist begründet in dem höheren Verlust und resultiert aus:
| Ausgaben | TEUR |
|---|---|
| Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen | 2.720 |
| Darlehenstilgungen | 1.290 |
| geplanter Verlust | 4.430 |
| Finanzbedarf 2025 | 8.440 |
Die geplanten Investitionen in Höhe von 2.720 TEUR setzen sich zusammen aus: Neubau Zentralküche 8 TEUR, Ersatzneubau der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 2.019 TEUR, Ersatzbeschaffungen 693 TEUR.
Für Darlehenstilgungen sind 1.290 TEUR eingeplant. Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 4.430 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.
4. Finanzplan
Dem Finanzplan, der die Jahre 2025 bis 2029 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen. Für 2025 sind keine Kreditaufnahmen für Investitionen vorgesehen. Für die Jahre 2026 bis 2029 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.
5. Verpflichtungsermächtigung
Aus dem Investitionsprogramm leiten sich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 80.383 TEUR für die Zentralküche, den Neubau und der Sanierung des Platnersberg und der Beschaffung der Einrichtung für die von der wbg gebauten Einrichtung in Johannis an. 2.720 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2025, 77.663 TEUR die Jahre ab 2026.
6. Kassenkredit
Für das Jahr 2025 errechnet sich ein Betrag von 8.425.409,17 Euro (ein Sechstel von 50.552.455 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,43 Mio. Euro festgesetzt werden.
1
NürnbergStift
NÜRNBERGSTIFT | Regensburger Straße 388, 90480 Nürnberg
Impressum
Herausgeber:
NürnbergStift,
ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Auflage:
digital, inkl. Ratsinformationssystem
Gestaltung:
NürnbergStift
nuest@stadt.nuernberg.de
www.nuernbergstift.de
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary ........................................................................ 5
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 7
2.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................................... 7 2.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................................ 7
3 Erfolgsplan ...................................................................................... 8
3.1 Ausgangslage ............................................................................................................. 8 3.2 Maßnahmen .............................................................................................................. 10 3.3 Parameter .................................................................................................................. 15 3.4 Auslastung ................................................................................................................ 16 3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt ........................................................................... 18 3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbare Kosten ................................................. 19 3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ........................................................... 22 3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................................ 25 3.9 Jahresergebnis .......................................................................................................... 29 3.10 Kassenkredit ............................................................................................................. 30
4 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 30
5 Stellenplan ..................................................................................... 31
Wichtige Begriffe und Abkürzungen ................................................. 32
Die Nachtragsplanerstellung 2025 des Nürn- Besonders Prozessverbesserungen in der ArbergStift wurde von zahlreichen Faktoren be- beitsablauforganisation im Bereich Pflege und einflusst: Kostensteigerungen im größten Auf- Verwaltung haben aufgrund des finanziellen wandsbereich: Personal. Im Sachkostenbe- Defizit höchste Priorität. Das Datenmanagereich hohe, teilweise nicht voraussehbare In- ment spielt eine immer wichtigere Aufgabe bei standhaltungskosten durch denkmalge- der enger werdenden Refinanzierbarkeit zur schützte, sanierungsbedürftige Gebäude wur- operativen Steuerung von Kosten und Erlösen. den berücksichtigt. Weiterhin erwartet das NürnbergStift 2026 das Die neue Personalbemessung nach § 113c notwendige Gesetz zur Befugniserweiterung SGB XI ist eine große Chance, aber auch eine und Assistenzausbildung in der Pflege, welches Herausforderung für die Gesamtorganisations- Kompetenzen eigenverantwortlich regeln und entwicklung hinsichtlich Personalentwicklung den geplanten Bürokratieabbau voranbringen und -qualifizierung. Dem Fachkraftmangel soll. muss durch viel Energie und Ressourcen ent- Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen, gegengewirkt werden. Eine zentrale Rolle hiermit welcher die Sanierung des NürnbergStift bei spielt die interne Ausbildung von Pflegeeinhergeht, wurde bewusst mit Auslastungsfachkräften und die Gewinnung von Pflegeperschwankungen geplant, um die Notwendigkeit sonal aus dem Ausland. eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschlie- Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzu- ßen. treiben, beispielsweise durch den Ausbau des WLANs in den Einrichtungen und die Umstel- Mit herzlichen Grüßen lung auf das ERP-Systems- SAP S4/HANA. Die eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standor- Elisabeth Ries Melanie Miermeister ten Platnersberg und in der Großweidenmühle sind tatkräftig weiter zu entwickeln. Für Johan- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin nis beginnt 2026 das Umzugsmanagement von 122 pflegebedürftigen Menschen und 50 älteren Mietern, was eine riesige Herausforderung für /Unterschrift) (Unterschrift) Mitarbeiter, Bewohner und Mieter darstellt.
Für die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben müssen ausreichend Kapazität und Ressourcen zur Verfügung stehen.
Parallel werden dringend notwendige Organisationsentwicklungsmaßnahmen benötigt, welche 2025 bereits begonnen wurden, diese werden 2026 weitergeführt bzw. weiterentwickelt.
1 Executive Summary
Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Angebote als kommunaler Komplexanbieter von stationären, teilstationären und ambulanten Pflegedienstleistungen im Spannungsfeld Pflege für Stadt, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2025 die Zielsetzung des NürnbergStift. Pflege wird immer mehr zum Spagat zwischen Fachkräftemangel, überhöhten Eigenanteilen und nicht refinanzierten Kosten, welche die wirtschaftliche Stabilität vieler Träger, so auch das NürnbergStift beeinträchtigen. So steht der Nachtragsplan 2025 des Eigenbetriebs NürnbergStift im Zeichen einer angespannten finanziellen Situation und strukturellen Herausforderungen mit einem erheblichen Defizit, trotz stetig wachsender Nachfrage nach Pflegeplätzen, insbesondere im städtischen Raum Nürnberg.
Die damit einhergehenden Problemstellungen und Aufgaben stellen sich in Teilen schon seit einigen Jahren, entfalten jedoch in der gesamten Pflegebranche und auch bei NüSt einen wachsenden Druck.
Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird von einem Verlust in Höhe von 4.430 TEUR für das Jahr 2025 ausgegangen. Aufgrund dieser Entwicklung muss, wie schon in den Vorjahren 2023 und 2024, für das Wirtschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die massive Planabweichung ist begründet durch:
nicht refinanzierte Personalkosten und Personalüberhang. Einsatz von teurer Zeitarbeit in Pflege und Verwaltung. geplante Belegung wird nicht erreicht. nicht refinanzierbare Kosten in Höhe von 2,38 Mio. EUR.
Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlechterung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine externe Beratungsfirma mit der Durchführung eines „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchgeführt wurde. Der sogenannte Quick-Check sollte die (Haupt-) Defizitursachen aufdecken und dabei herausarbeiten, welche Ursachen strukturell bedingt sind, wie die operative Steuerung verbessert werden kann und welche Maßnahmen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation geboten sind. Es wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet, das seit dem Frühjahr 2025 sukzessive umgesetzt und parallel weiterentwickelt wird. Insbesondere die nettobasierte, tagesgenaue und belegungsabhängige Personalsteuerung wurde in der Folge zügig umgesetzt. Kostenintensive Zeitarbeit konnte so bereits im laufenden Jahr deutlich reduziert werden. Ein Großteil der dringend notwendigen Maßnahmen wird jedoch erst mittel- bis langfristig seine Wirkung entfalten können, da es vielfach um komplexere Fragen von Prozess- und Organisationsentwicklung geht.
Ein großer Entwicklungsschritt -in Folge des Quick-Checks, ist die konzentrierte und zügige Umsetzung der neuen Personalbemessung nach §113c SGB XI. Sie bietet die Chance, die bisherige, auf hoher Fachkräftedichte basierende Pflegearbeits- und Ablauforganisation demografisch zukunftsfähig zu gestalten. Hier wird 2026 die umfangreichste Unternehmensentwicklung seit Gründung des NürnbergStift 1996 stattfinden. Die pflegerische Versorgung, die bislang überwiegend in den Stationen und Wohnbereichen erfolgte, wird künftig durch examinierte Pflegekräfte über eine Tourenplanung in den Häusern erbracht und gesteuert. In dieser Struktur übernehmen die examinierten Kräfte die Koordination der Abläufe und delegieren unterstützende Tätigkeiten an angelernte Pflegehelfer. Hierfür sind digitale und fachspezifische Kompetenzen aller am Pflegeprozess beteiligten Mitarbeitenden aufzubauen, zu trainieren und nachzuhalten, einschließlich einer Veränderung im professionellen Selbstverständnis der bisherigen Art der Zusammenarbeit.
Eine weitere Kernaussage des Quick-Checks waren die hohen strukturellen nicht refinanzierbaren Kos-
| Die Dringlichkeit einer nicht refinanzierbaren Kostenreduktion für NüSt ist offensichtlich, v | orher ist | |
|---|---|---|
| jedoch eine umfassende Analyse der Kostenstruktur erforderlich, gefolgt von gezielten Maßnahmen zur | ||
| Optimierung von Prozessen und Ressourcenallokation. |
umfasst der Overhead, welcher nicht eindeutig den Kostenträgern zugeordnet werden kann und somit eindeutig nicht der Refinanzierung eines Pflegeanbieters unterliegt? Welche “Bemühkosten“ fallen bei
NüSt für Leistungen der städtischen Daseinsvorsorge an, die über die Leistungen anderer Markteilnehmer hinausgehen? Welche Kosten sind für die Corporate Governance unerlässlich aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg?
Folgende Übersicht zeigt den Anteil der nicht refinanzierbaren Kosten am Gesamtergebnis 2025:
NüSt steht deshalb 2025 im Spannungsfeld der Reduktion von nicht refinanzierbaren Kosten und Erlösverbesserung durch Belegungsstabilität und Fachkraftstrategie im operativen Bereich. Die bereits 2025 angelaufenen Maßnahmen zu finanziellen Stabilität und Zukunftsfähigkeit der NürnbergStift werden 2026 fortgeführt.
| Personalsteuerung | PeBem - Personalbemessung | Finanz und Controlling |
|---|---|---|
| Organisation und Verwaltung | Gebäude | Personalgewinnung und -bindung |
Personalsteuerung
PeBem - Personalbemessung
Finanz und Controlling
Organisation und Verwaltung
Gebäude
Personalgewinnung und
-bindung
Ausblick
Die geplanten Maßnahmen sind mit konkreten Zeitplänen und Meilensteinen unterlegt und werden in enger Abstimmung mit den städtischen Referaten und begleitet durch den Werkausschuss umgesetzt. Ziel ist, durch strukturelle Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und gezielte Investitionen die wirtschaftliche Lage kurz-, mittel- und langfristig zu konsolidieren und die Versorgungssicherheit auf hohem fachlichen Niveau zu gewährleisten. Erste Erfolge zeichnen sich bereits 2025 durch die schnell und “quick“ umgesetzten Maßnahmen, wie die netto-basierte Personalsteuerung mit Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhänge, ab. Trotzdem benötigen langfristige Maßnahmen im Bereich der Gebäude größere Zeiträume zur Abarbeitung des Investitions- und Instandhaltungsstaus. Diese kostenintensiven Planungs- und Entwicklungszeiträume werden erst mit Umzug in die neuen Pflegeeinrichtungen und Verkauf der strukturellen Kostentreiber wie der alten August-Meier-Häuser, zu einer Verbesserung der finanziellen Gesamtsituation beitragen. Wichtig ist deshalb das Nachhalten, Fokussieren und zielgerichtete Umsetzen der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen. Der Werkausschuss wird regelmäßig über den Fortschritt informiert.
Anmerkung: Zum besseren Verständnis und Übersicht wurden die Hauptaussagen im vorderen Teil des Nachtragsplans platziert. Ausführliche Darstellungen v.a. Tabellen befinden sich im Teil Anhang.
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen
2.1 Rechtliche Grundlagen
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).
Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.08.2025 aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und einer 2. Werkleiterin mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiterin zusammen.
Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.
Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger Bezirk Mittelfranken nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Mieten des Heilig-Geist-Spitals werden durch den WerkA/StR festgelegt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.
2.2 Betriebliche Grundlagen
Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:
Pflegezentrum Sebastianspital am Ambulante Dienste (AMBD) Wöhrder See (AHS) Geriatrische Rehabilitation (REHA) August-Meier-Haus (AMH) Praxis für Ergotherapie (ERGO) Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ) August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6 Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) Verwaltung NüSt Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)
Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service gGmbH (NüStSgG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSgG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.
3 Erfolgsplan
3.1 Ausgangslage
Pflegemarkt: Der deutsche Pflegemarkt steht vor einer stetig wachsenden Nachfrage. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen; Prognosen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass sie bis 2050 auf über 6,5 Millionen ansteigen wird. Bereits heute fehlen bundesweit mehrere zehntausend Pflegeplätze, sodass immer mehr Pflegebedürftige keinen adäquaten Versorgungsplatz finden. Besonders in städtischen Ballungsräumen wächst die Nachfrage überdurchschnittlich, während der Ausbau von Kapazitäten durch begrenzte Grundstücksverfügbarkeit, hohe Baukosten und Personalknappheit – insbesondere bei qualifizierten Fachkräften – erheblich erschwert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung und der gezielte Ausbau hochwertiger Pflegeangebote durch NüSt von zentraler Bedeutung, um die zukünftige Versorgung nachhaltig zu gewährleisten.
Gesetzliche Rahmenbedingungen: Mit dem § 113c SGB XI hat der Gesetzgeber ein bundesweit einheitliches Verfahren zur Messung und Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen eingeführt. Pflegeheime müssen regelmäßig Qualitätsdaten erheben und Daten melden, welche die Auswirkungen der Pflege auf den Gesundheitszustand der Bewohner zeigen. Die Qualität der Pflege hängt dabei wesentlich von der Ausbildung und Qualifikation der Pflegekräfte ab. Gut ausgebildete Mitarbeitende sind entscheidend, um die geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher ist die gezielte Ausbildung und Weiterbildung von Pflegefachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für Pflegeeinrichtungen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ausbildung: NüSt setzt – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Pflegefachkräften. Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubildende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen, darunter 38 in der generalistischen Pflegeausbildung. 18 Schüler befinden sich in Umschulungsprogrammen sowie 11 in der Ausbildung zu Pflegefachassistentinnen und -assistenten. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, einschließlich der Auszubildenden, beläuft sich auf 683.
Ambulante Dienste: Der ambulante Dienst des NürnbergStift war in den vergangenen Jahren durch Defizite, fehlende Leitung und rückläufige Klientenzahlen belastet. Seit 2024 konnten durch interne Begleitung erste Verbesserungen erzielt werden. Ab 10/2025 übernimmt eine neue Leitung mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stabilisierung, Expansion und Digitalisierung. Zudem wird die Verzahnung mit den Tagespflegen fokussiert. Die Fahrzeugflotte soll mit Fördermitteln schrittweise auf E-Mobilität umgestellt werden.
Wirtschaftliche Entwicklung stationärer Pflege
Trotz der Planung und Einleitung verschiedener Maßnahmen hat sich die finanzielle Lage von NüSt bisher noch nicht verbessert. Das Betriebsergebnis ist weiterhin negativ, die Wirtschaftsplanung für 2025 wird erneut verfehlt und die Erstellung eines Nachtragswirtschaftsplans ist infolgedessen für 2025 notwendig. Aus diesem Grund wurde am Anfang des Jahres 2025 eine Unternehmensberatung mit der Durchführung eines Quick Checks für die Stationäre Pflege beauftragt: Der Quick-Check sollte folgenden Fragen nachgehen: Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation zu bewerten? Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der vier Pflegeheime? Welche Defizitursachen sind strukturell bedingt und welche können aus eigener Kraft beseitigt werden? Wie kann die operative Steuerung verbessert werden? Welche Maßnahmen zur Sanierung sind jetzt schon offensichtlich? Welche weiteren Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?
Die Unternehmensberatung hat verschiedene Ursachen für die Defizite identifiziert, die sich in die operative Steuerung – beispielsweise Belegung, Pflegepersonalsteuerung und Umsetzung von PeBeM –, strukturelle Probleme wie der Instandhaltungsstau bei den Pflegeimmobilien sowie einen zu großen Overhead und Verbesserungspotenziale bei den Pflegesatzverhandlungen, unterteilen lassen.
Operative Steuerung
•Belegungssteuerung •Pflegepersonalsteuerung •Umsetzung PeBeM
Strukturelle Probleme Pflegesatzverhandlungen
•Instandhaltungsstau Immobilien •Pflegesatzverhandlungsstrategie •Overhead •Refinanzierung von Pflegehilfskräften
Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, die seit Frühjahr 2025 sukzessive in der Umsetzung und weiteren Ausarbeitung sind. Die Maßnahmenableitung und -umsetzung wird dabei durch verschiedene Schritte unterstützt:
Detaillierter Projektstrukturplan mit Formulierung, Planung und Priorisierung von Arbeitspaketen mit der Vereinbarung über die systematische Bearbeitung der Arbeitspakete in strukturierter und enger Zusammenarbeit mit Ref. V; Ref. I/II und DiP. Enger Austausch mit dem Personalrat NüSt. Regelmäßige Thematisierung im NüSt-Leitungskreis. Weitere Schritte mit externer Unterstützung in 2026. Regelmäßige Berichterstattung über den Erfolg der Maßnahmen im Werksausschuss.
3.2 Maßnahmen
Zur Verbesserung der finanziellen Lage arbeitet NüSt gemeinsam mit unterstützenden Dienststellen intensiv und mit klarer zeitlicher Terminierung sowie sorgfältiger Dokumentation an verschiedenen Aufgaben und Projekten. Diese umfassen die Bereiche Personal, Finanzen und Steuerung, Organisation und Verwaltung, Digitalisierung sowie Gebäude. Ziel ist es, die operative Effizienz zu steigern, strukturelle Herausforderungen zu bewältigen und durch verbesserte Strategien bei den Pflegesatzverhandlungen eine nachhaltige finanzielle Stabilität zu erreichen.
Die strukturellen (Mikro-, Meso- und Makroebene) und zeitlichen (kurz-, mittel- und langfristig) Dimensionen werden für klare Kommunikations- und Verständniszwecke mittels Icon dargestellt. Dies ist besonders wichtig, da sich die finanzielle Situation nicht sofort verbessert. Grund hierfür sind notwendige Investitionen, zum Beispiel in Gebäude, sowie die Abhängigkeit zu den nicht refinanzierbaren Kosten. Die positiven Effekte dieser Maßnahmen treten daher erst zeitverzögert ein.
Die strukturellen Dimensionen bezeichnen die Verzahnung der Wirkdimension und den eingeleiteten Maßnahmen in Abhängigkeit zur Querschnittsverwaltung beziehungsweise zu den Stakeholdern außerhalb des Konzern Stadt Nürnberg. Die zeitlichen Dimensionen bezeichnen den messbaren Erfolg, orientiert sich an Monaten beziehungsweise Jahren.
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Wirk- | |||||
| Dimensionen | |||||
| Personal- steuerung | Tagesaktuelle Personalberechnung | fortge- schrit- ten | Reduktion von Zeitarbeit und Personalüberhängen Verringerung der Krank- heitsquote Verringerung der Personal- fluktuation | ||
| Dienstplanung mit Net- toarbeitszeit | fortge- schrit- ten | ||||
| Dienstplanprogramm | Planun- gen an- gelau- fen | ||||
| Strategisches Ausfallma- nagement | Planun- gen an- gelau- fen | ||||
| PeBeM | Konzipierung Umsetzungs- planung | März 2025 | Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau | ||
| (Personalbe- | |||||
| messung) |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Personal-
steuerung
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Wirk- | ||||||
| Dimensionen | ||||||
| Pilotierung | Seit Mai 2025 | Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiter-fluk- tuation | ||||
| Tourenplanung | Seit Juli 2025 | |||||
| Einführung in Piloteinrich- tung | Herbst 2025 | |||||
| Roll-Out NüSt gesamt | Ende 2025/ Anfang 2026 | |||||
| Kostenstellenrechnung | Frühjahr 2025 | abgeschlossen | Zuordnung der Kosten; Kostenkontrolle | |||
| Finanzen & | ||||||
| Controlling | Stellenplanbereinigung | angelau- fen | Darstellung der refinanzier- ten Stellen, Abbau Over- head | |||
| Weiterentwicklung Controlling | Ende 2025 | Abbau von Doppelstruktu- ren, Insourcing Berichter- stattung | ||||
| SAP S/4 HANA | Projektie- rung an- gelaufen | Datenmanagement, Bi- Tool, Kostenreduktion | ||||
| Pflegesatzstrategien | Frühjahr 2025 | Erlösverbesserungen, Ab- bau von Personalüberhang | ||||
| Optimierung Abrechnungs- prozess u. Forderungsmanagement | Frühjahr 2026 | Auflösen des Abrech- nungsstaus, Forderungen sind eingeholt | ||||
| Organisation &Verwaltung | Restrukturierung Verwal- tung/ Optimierung von Ver- waltungsprozessen | Herbst 2025 | Einsparen von. Zeitarbeit Überstundenabbau, Sen- kung der Personalfluktua- tion und Verwaltungskos- ten | |||
| Teildigitalisierung des Auf- nahmeprozess | projektiert | |||||
| Interdisziplinäres digitales Datenmanagement | Oktober 2025 | Konsistente Personaldaten zur Personalsteuerung | ||||
| Elektronische Akten | Umset- zung läuft | Zeitersparnis Kostenreduktion Verwal- tungsbereich | ||||
| Personal- gewinnung & -bindung | Kompetenzaufbau für Um- setzung PeBem – Quick-Schulungen unge- lernte Pflegehelfer/ Dele- gationsaufgaben Fach- kräfte,… | Seit Juni 2025 | Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Organisation
&Verwaltung
Personal-
gewinnung &
-bindung
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | |
|---|---|---|---|---|
| Wirk- | ||||
| Dimensionen | ||||
| Ausbildung und Qualifizie- rung | laufend | Mitarbeiterfindung und - bindung | ||
| Gebäude | Sanierung Elisabeth- Bach-Haus Umzug der Verwaltung | Sanie- rungskon- zept 2026 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | |
| Verkauf August-Meier-Häuser | Planung | Erlöse generieren – Kosten einsparen | ||
| Bauprojekt Großweiden- mühle | 2027 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Neubau/ Anmietung Küche | Planung | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Platnersberg | 2031 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Verkauf Fritz-Hintermayr- Haus | 2026 | Erlöse generieren – Kosten einsparen | ||
| Umstellung auf e-Mobilität | Planung | Erlöse generieren – Kosten einsparen |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Gebäude
Personalsteuerung – PeBem - Personalgewinnung und –bindung
Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist im August 2025 monetär ansatzweise ersichtlich. Zur Optimierung des Personal- und Einsatzmanagements in den Pflegebereichen wurde ein Personalberechnungstool eingeführt, das eine bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Personalressourcen ermöglicht. Ziel ist es, die Bewohnerbelegung zu steigern, das Pflegegradmanagement zu verbessern und Personalüberhänge, Zeitarbeit, Mehrarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Parallel dazu erfolgte die Umstellung der Dienstplanung auf die Nettoarbeitszeit, um den Personaleinsatz präziser und ressourcenschonender zu gestalten. Ergänzend wird ein restriktiver Prozess für den Einsatz von Zeitarbeit etabliert, der externe Kräfte ausschließlich in Ausnahmefällen und unter klar definierten Rahmenbedingungen vorsieht. Zur Sicherstellung der Versorgung im Vertretungsfall wird ein standardisiertes Ausfallmanagement implementiert, das klare Aufgabenpriorisierungen, Verantwortlichkeiten und einrichtungsübergreifende Vertretungsregelungen beinhaltet. Die Personalplanung wird konsequent an den Vorgaben des PeBeM ausgerichtet, wobei die individuellen Qualitätsbedarfe der Bewohner berücksichtigt werden. NüSt investiert weiterhin in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Gleichzeitig hat die Kompetenzentwicklung der in den Pflegeheimen tätigen Pflegehelfer, die aktuell einen Anteil von 60–70 % ausmachen, oberste Priorität. Ziel ist es, den Fachkraftmangel sowie die abrupte Absenkung der Fachkraftquote auf 40 % durch qualitativ hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen aufzufangen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird eine deutliche Effizienzsteigerung in der Personaleinsatzplanung erwartet, verbunden mit einer Reduzierung von Personalüberhängen, Überstunden und Ausfallzeiten sowie einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsablauforganisation und den Kompetenzverteilungen.
Finanzen & Controlling
Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Diese strategische Neuausrichtung soll sicherstellen, dass vorhandene Personalkapazitäten optimal genutzt und in den Verhandlungen mit den Kostenträgern bestmöglich berücksichtigt werden. Seit Anfang 2024 wird eine umfassende Kostenstellenrechnung konzipiert, umgesetzt und kontinuierlich optimiert, um die finanzielle Auswertbarkeit zu erhöhen und die Steuerungsinstrumente des Controllings gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Controlling künftig vollständig eigenständig zu betreiben und damit auf die bisherige Unterstützung durch den externen Partner Schwan & Partner in diesem Bereich verzichten zu können. Des Weiteren sollen 2026 das Abrechnungs- und Forderungsmanagement reorganisiert werden. Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung soll 2026 die hybriden SAP-Struktur zukunftssicher auf die neue in–Memory-Datenbank SAPS/4 Hana umgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam ein Business Intelligence-Bericht zu Datenanalyse entwickelt.
Organisation & Verwaltung
Zur Verbesserung des Personalcontrollings wird der Stellenplan bereinigt und auf Basis der nach Pflegesätzen refinanzierten Kapazitäten konsolidiert. Diese Maßnahme ermöglicht eine präzisere Steuerung der Personalkapazitäten und eine höhere Transparenz in der Personalplanung. Parallel dazu erfolgt eine effektive und effiziente Restrukturierung der Verwaltung, insbesondere in der Heimverwaltung, mit klarem Fokus auf die Einführung standardisierter Prozesse und einheitlicher Abläufe. Dies betrifft vor allem den Aufnahme- und Entlassungsprozess. Abläufe sollen über alle Einrichtungen standardisiert und strukturiert werden. Übergeordnetes Ziel dieser Restrukturierung ist es, Personalkapazitäten freizusetzen, Doppelarbeiten zu vermeiden und nachhaltige Standards zu etablieren
Digitalisierung
NüSt digitalisiert konsequent in allen Bereichen. Die Einführung der elektronischen Bewohnerakte Anfang 2025 sowie einer elektronischen Personalakte Ende 2025 ist bereits in der Umsetzung beziehungsweise Planung. Ein digitales Datenmanagement ist unerlässlich für konsistente Daten zur Personal– und Finanzsteuerung. Die zahlreichen Schnittstellen müssen konsequent mit der hybriden IT-Struktur der Stadt Nürnberg eingebaut werden. Ein interdisziplinäres Projektteam aus Finanz, Personal und IT erarbeitet ab Herbst 2025 eine Datenmanagementstrategie für NüSt.
Gebäude
Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus des Sebastianspitals erbracht werden. NürnbergStift beabsichtigt, das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion zu nutzen und ergänzend auch als Standort der Zentralen Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist im 1. Quartal 2026 zu rechnen. Als vorgezogene bauliche Maßnahme soll die denkmalgerechte Ertüchtigung/Erneuerung der Balkone im Elisabeth-Bach-Haus geplant und durchgeführt werden, hier in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder eine volle Nutzungsmöglichkeit für die Bewohnenden und Mitarbeitenden für Pflege anbieten zu können.
Das Areal des ehem. August-Meier-Heims wird seit dem Umzug in den angrenzenden Neubau August- Meier-Haus im Jahr 2023 nicht mehr für Pflege genutzt. Die Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz und weisen große funktionale, technische und energetische Mängel auf. Aktuell wird von NüSt noch ein Teil des Gebäudebestandes für begleitende Nutzungen unterhalten: für die Zentralküche NüSt (befristet bis Ende 2028), für Verwaltung, Pflegepraxiszentrum (PPZ), NüSt Service gGmbH, Mitarbeiter-/Wohnen sowie verschiedene befristete Zwischennutzungen (Notunterkunft für Geflüchtete und Pflegeschule zeitnah auslaufend). Zur weiteren Vermarktungsmöglichkeit des Areals hat NüSt Ende 2024 Kontakt mit dem Stadtplanungsamt (Stpl) und Liegenschaftsamt (LA) aufgenommen. Es wurde festgehalten, dass das Thema Denkmalschutz für eine künftige Vermarktung eine wichtige Rolle spielt, die Notwendigkeit zur Erstellung eines ersten denkmalpflegerischen Gutachtens als Grundlage für einen Verkauf wurde bestätigt. Der Stadtplanungsausschuss hat zum weiteren Vorgehen 2025 die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Ziel der Planung ist die Sicherung einer öffentlichen Erschließung sowie eine maßvolle Nachverdichtung insbesondere für Wohnnutzungen, unter Erhalt der städtebaulichen Struktur und des bestehenden erhaltenswerten Baumbestandes. In einem weiteren Schritt wird eine Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Parallel erfolgt die Erstellung einer Vermarktungsstrategie zur Referentenabstimmung mit Zeitplan und Definition von Meilensteinen. Zur Minimierung von Risiken soll ein Verkauf erst erfolgen, wenn wesentliche Rahmenbedingungen (B-Plan, Gutachten) klar abgestimmt sind. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist bis Ende 2025/Anfang 2026 zu rechnen. Eine enge Abstimmung zwischen Stpl, LA und NüSt erfolgt weiterhin.
In der Pflegeeinrichtung Großweidenmühlstraße wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das sich aus mehreren Leistungsbausteinen zusammensetzt. Geplant ist eine vollstationäre Pflege mit insgesamt 122 Plätzen, die sich auf neun Hausgemeinschaften verteilen. Darüber hinaus ist eine öffentliche Cafeteria für die Bewohnenden der Einrichtung sowie für Stadtteilbewohnende und angrenzende Wohnungen geplant. Zusätzlich werden Quartiersräume geschaffen, die für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner genutzt werden können. Die Baumaßnahmen haben bereits 2024 begonnen, der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die vollständige Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit der Übergabe an den Mieter NürnbergStift am 19. Januar 2027. Die Inbetriebnahme der Pflegeeinrichtung ist für Mitte des zweiten Quartals 2027 angesetzt.
In der künftigen Senioren Wohnanlage am Platnersberg wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das Neubau und Bestandsgebäude integriert. Im Neubau sind insgesamt 82 vollstationäre Pflegeplätze in Hausgemeinschaften vorgesehen, sowie ein Hospitz mit 10 Plätzen. Ergänzt wird das Angebot durch eine öffentliche Cafeteria, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung, Angehörigen sowie Senioren aus dem Stadtteil als Treffpunkt und Mittagstisch dient. Darüber hinaus entstehen Quartiersräume für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner, sowie Angebote wie Friseur und Fußpflege. Im Bestandsgebäude werden zusätzlich 28 vollstationäre Pflegeplätze in zwei Gruppen mit jeweils 14 Plätzen angeboten. Des Weiteren umfasst das Bestandsgebäude betreutes Wohnen, einzelne Personalwohnungen und einen Standort für den ambulanten Dienst. Derzeit befindet sich das Projekt mit allen fachlich am Projekt Beteiligten in der Vorplanung,
die voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein wird. Laut vorläufigem Bauzeitenplan soll die Pflegeeinrichtung Ende des dritten Quartals 2030 fertiggestellt werden. Die Aufnahme des Betriebs ist frühestens ab Anfang 2031 möglich.
Geplant ist der Neubau einer Zentralküche an der Raudtener Straße, einschließlich des Betriebsdienstes, mit einer grundlegenden Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold. Künftig soll die Speisenverteilung im Großgebinde erfolgen, um die Abläufe zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung frühestens für 2030. Die aktuell genutzte Interimsküche ist nur bis Ende 2028 genehmigt, wodurch ein enger Zeitplan für die Umsetzung erforderlich ist. Die laufende Planung wurde bereits an das neue Produktionssystem angepasst, während Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit in Arbeit sind. Parallel werden Pilotprojekte zur Großgebinde-Ausgabe im Schöpfsystem in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise auf der Demenzstation des Sebastianspitals und im August-Meier-Haus, um Praxiserfahrungen für die spätere Umsetzung zu sammeln.
Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2026 abgebildet ist.
3.3 Parameter
Die Nachtragsplanung für 2025 enthält folgende wesentliche Parameter:
Die Ergebnisse wurden auf Basis des Zeitraums Januar bis April 2025 unter Berücksichtigung der Wirtschaftsplanung 2025 hochgerechnet. Im AHS wurde der neue Versorgungsbereich für die offene Geronto noch nicht im Nachtragsplan berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung lagen die Ergebnisse der Vergütungsverhandlung noch nicht vor. Die derzeit bei NüSt lebenden Rüstigen verbleiben im AHJ, und AHP und erzielen weiterhin Rüstigen Erlöse, neue Rüstige werden nicht mehr aufgenommen. Es wird angestrebt, durch ein gezieltes Pflegegradmanagement eine schrittweise Einstufung in höhere Pflegegrade zu erreichen. In den Personalkosten für 2025 ist die Tarifsteigerung von 3 % mitberücksichtigt. Der Nachtragsplan 2025 weist auf Grundlage der aktuellen Ist-Situation in der vollstationären Pflege eine Personalüberdeckung von 18,58 Vollkraftstellen ohne Zeitarbeit und 22,58 Vollkraftstellen mit Zeitarbeit aus. Dies betrifft Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und Betreuungskräfte. Im Nachtagsplan wurden zusätzliche Kosten für den geplanten Einsatz von 5,66 vollzeitbeschäftigten Pflegefachkräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung berücksichtigt. Insgesamt sind 864.355 Euro für Zeitarbeitskräfte in der Pflege eingeplant. Dies bedeutet eine Erhöhung um 364 TEUR bzw. 73 %. Im Nachtragsplan sind 8,86 Vollkraftstellen mehr eingeplant als im ursprünglichen Wirtschaftsplan. Diese zusätzlichen Stellen orientieren sich an den aktuellen Ist-Werten und den geplanten Stellenbesetzungen und entfallen vor allem auf die Leitungen des Ambulanten Pflegedienstes und der Reha sowie auf Pflegekräfte, medizinisch-technische und sozialdienstliche Berufe. Die Preise für Energie und Wasser für 2025 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung und können nicht als Kalkulationsgrundlage angenommen werden. Als Orientierungswerte dienen die Jahreswerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Bei den Sachkosten ist eine Inflation in Höhe von 2,5 % berücksichtigt. Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH enthalten und mit einer Preissteigerung berücksichtigt. Der Preis pro Beköstigungstag beträgt unverändert 15 Euro. Hierbei gab es eine enge Abstimmungen mit der NüStSgG. Seit dem 01.07.2024 wird in Pflegesätzen eine Pauschale für Digitalisierung in Höhe von mindesten 300 bis maximal 800 Euro (mit Nachweis) pro Pflegeplatz verhandelt. Von den nachgewiesenen Kosten werden allerdings pauschal 20 % abgezogen. Aufgrund nachgewiesener Kosten werden im NüSt 628 Euro pro Pflegeplatz refinanziert. Diese Pauschale ist in der Nachtragsplanung 2025 inkludiert.
Die Instandhaltungskosten sind auf Grundlage einer detaillierten Bauunterhaltsplanung mit entsprechender Kostenschätzung kalkuliert. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Darüber hinaus sind in der Kostenkalkulation auch Planungskosten für die Bauprojekte sowie Leistungen des Hochbauamts berücksichtigt. Zum Nachtragsplan wurde die Kalkulations- und Maßnahmenliste neu bewertet: In diesem Zuge sind Maßnahmen, welche nicht aufgrund von Sicherheitsaspekten und oder aus Pflegenotwendigkeit durchgeführt werden müssen, ins nächste Wirtschaftsjahr verschoben.
3.4 Auslastung
Die dem Nachtragsplan zugrundeliegende Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen für den Monatszeitraum Januar bis einschließlich April 2025. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen geplant. Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtragsplan 2025 setzt sich wie folgt zusammen:
Geplante Bewohner/Patienten N-Plan 2025
925 Gesamt
AHS Vollstat. Pflege AHS TP AMH Vollstat. Pflege AMH TP AMH NP AHJ Vollstat. Pflege AHJ Wohnen AHP Vollstat. Pflege HGS Wohnen Reha AMBD
Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) wurde mit insgesamt 594,18 Plätzen und einer Auslastungsquote von 96 % für 2025 geplant. Insgesamt konnte die geplante Belegung nicht erzielt werden, so dass im Nachtragsplan in der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) mit 589,51 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 95% geplant wird. Dies entspricht einer Reduzierung zum Wirtschaftsplan 2025 von 4,67 Bewohnern.
Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025
vollst. Pflege
300,00 250,00 200,00 150,00 100,00 50,00 0,00
| AHS Vollstat. Pflege | AMH Vollstat. Pflege | AHJ Vollstat. Pflege | AHP Vollstat. Pflege | |
|---|---|---|---|---|
| N-Plan 2025 | 230,00 | 157,04 | 118,12 | 84,35 |
| WPL 2025 | 243,00 | 151,94 | 114,25 | 85,00 |
| Abweichung | -13,00 | 5,10 | 3,87 | -0,65 |
N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung
Die Tagespflege (TP) und die Nachtpflege (NP) im AMH ist an 365 Tagen 2025 rund um die Uhr geöffnet. Die Auslastung ist im Wirtschaftsplan mit 7,6 Personen (TP) und 3,4 Personen (NP) geplant. Aufgrund weiterer Schwierigkeit bei der Auslastung wurde die Belegung zum Nachtragsplan auf 9,5 (TP) und 2,0 (NP) angepasst. Die TP AHS ist mit einer Auslastung von 15 Besuchern geplant und zum Nachtragsplan auf 13 reduziert. Im Heilig-Geist-Spital und der Geriatrischen Reha gibt es keine Änderung zum Wirtschaftsplan. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan bedeutet dies eine Zunahme von fünf Klienten. Im Wohnbereich St. Johannis erhöhte sich die Belegung um eins auf 55 Personen.
Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025
nicht vollstationär
| AHS TP | AMH TP | AMH NP | AHJ Wohnen | HGS Wohnen | Reha | AMBD | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| N-Plan 2025 | 13 | 10 | 2 | 55 | 106 | 40 | 110 |
| WPL 2025 | 15 | 8 | 3 | 54 | 106 | 40 | 110 |
| Abweichung | -2 | 2 | -1 | 1 | 0 | 0 | 0 |
N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung
3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt
Für das Wirtschaftsjahr 2025 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 4.429.579 Euro geplant. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 48.675.717 Euro, Aufwendungen in Höhe von 53.157.797 Euro und einem positiven neutralen Ergebnis von 52.501 Euro.
| NüSt Gesamt | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | |||||||
| Personalaufwendungen | 31.280.582 | 31.673.569 | 33.643.381 | 1.969.812 | 6,2% | ||||||
| Essensversorgung | 3.787.263 | 4.087.111 | 3.819.095 | -268.016 | -6,6% | ||||||
| Energie und Wasser | 1.945.207 | 2.176.801 | 2.246.100 | 69.299 | 3,2% | ||||||
| Wirtschaftsbedarf | 3.447.592 | 3.586.599 | 3.516.267 | -70.332 | -2,0% | ||||||
| Pflegebedarf und | 787.494 | 843.025 | 769.514 | -73.511 | -8,7% | ||||||
| soziale Betreuung | |||||||||||
| Verwaltungsbedarf | 534.217 | 569.083 | 593.131 | 24.049 | 4,2% | ||||||
| Zentrale Dienste | 523.793 | 979.216 | 984.859 | 5.644 | 0,6% | ||||||
| Pachten, Mieten, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | -14.415 | -1,7% | ||||||
| Beiträge, Ver-sicherungen, | 1.115.425 | 1.105.053 | 1.319.500 | 214.447 | 19,4% | ||||||
| Steuern | |||||||||||
| Instandhaltung, Wartung | 2.152.145 | 1.740.272 | 2.237.555 | 497.283 | 28,6% | ||||||
| Abschreibungen | 3.400.943 | 2.709.630 | 2.739.671 | 30.041 | 1,1% | ||||||
| Zinsen und ähnliche | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 48.464 | 12,7% | ||||||
| Aufwendungen | |||||||||||
| Summe betriebliche Auf- | 49.957.312 | 50.725.031 | 53.157.797 | 2.432.766 | 4,8% | ||||||
| wendungen | |||||||||||
| Erlöse Rüstige | 470.979 | 87.375 | 349.030 | 261.655 | 299,5% | ||||||
| Erlöse teilstationäre Pflege | 414.199 | 748.422 | 702.828 | -45.594 | -6,1% | ||||||
| Erlöse vollstationäre Pflege | 25.459.908 | 27.704.987 | 26.958.009 | -746.978 | -2,7% | ||||||
| Erlöse Wohnheime | 805.933 | 824.618 | 816.992 | -7.626 | -0,9% | ||||||
| Erlöse ambulante Pflegeleis- | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 | 664 | 0,0% | ||||||
| tungen | |||||||||||
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 | 402.529 | 10,5% | ||||||
| Erlöse Unterkunft, Verpfle- | 6.299.148 | 7.051.827 | 6.739.928 | -311.899 | -4,4% | ||||||
| gung | |||||||||||
| Erlöse Investitionskosten | 3.552.557 | 3.448.083 | 3.544.556 | 96.473 | 2,8% | ||||||
| Zuweisungen, Zu-schüsse, | 1.327.923 | 1.102.419 | 1.121.655 | 19.236 | 1,7% | ||||||
| Fördermittel, Auflösung SoPo | |||||||||||
| Nebenerlöse | 2.855.901 | 2.835.648 | 2.716.343 | -119.305 | -4,2% | ||||||
| Summe betriebliche Erträge | 46.192.925 | 49.126.563 | 48.675.717 | -450.846 | -0,9% | ||||||
| Betriebsergebnis vor Um- | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | 180,4% | ||||||
| lage | |||||||||||
| Umlage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | ||||||
| Betriebsergebnis nach Um- | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | 180,4% | ||||||
| lage | |||||||||||
| Neutrales Ergebnis | 3.030.026 | -7.050 | 52.501 | 59.551 | -844,7% | ||||||
| Ergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -2.824.061 | 175,9% |
Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 2.380.676 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.048.903 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.
Gesamtergebnis - 4.429.579 €
-2.048.903
-2.380.676
-500.000
-1.000.000
-1.500.000
-2.000.000
-2.500.000
-3.000.000
-3.500.000
-4.000.000
-4.500.000
-5.000.000
Bereinigtes Gesamtergebnis Nicht refinanzierbare Kosten
3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten
Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können.
Nicht refinanzierbare Kosten 2,38 Mio €
23.798 268.465 551.904 301.940
64.000
324.000
846.568 Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Zentrale Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal
Die nicht refinanzierbaren Kosten im NürnbergStift belaufen sich auf 2.380.676 Euro und wirken sich erheblich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Neben den quantifizierbaren Kosten entstehen weitere Mehraufwendungen, insbesondere im Verwaltungsbereich für beispielsweise Vermietungen. Die Erträge hierfür sind in der Darstellung bereits berücksichtigt. Die Mitarbeitenden der Zentrale sind intensiv für die Unterstützung der anderen Einrichtungen tätig, ohne dass in den Einrichtungen ein ausreichender Deckungsbeitrag zur Finanzierung dieser Leistungen erwirtschaftet wird
Pensionsrückstellungen/Beihilfen und Pauschale Verwaltungskostenerstattung
Aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg werden in unserer Verwaltung ebenfalls Beamte beschäftigt. Für diese Beschäftigtengruppe sind gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben Pensionsrückstellungen zu bilden sowie Beihilfeleistungen in 2025 zu gewähren. Darüber hinaus ist eine pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg zu entrichten. Diese Aufwendungen können in den Pflegesatzverhandlungen nicht berücksichtigt werden, so dass eine Gegenfinanzierung nicht möglich ist.
Ausbildung Pflege
Ein Teil der Ausbildungskosten wird durch zusätzliche Pflegeentgelte sowie Zuschüsse aus dem Pflegeausbildungsfonds gedeckt. Dennoch verbleibt ein Anteil der Aufwendungen in Höhe von 552 Tausend Euro, der von NüSt selbst zu tragen ist.
| Bezeichnung | EUR | ||
|---|---|---|---|
| PAF-Erstattungen | -1.746.671 | ||
| Erträge Ausbildungsumlage | -1.006.176 | ||
| Umlage PAF | 902.640 | ||
| Personalkosten Praxisanleitung Pflegeheime | 321.828 | ||
| Personalkosten Leitung Ausbildung | 138.943 | ||
| Personalkosten Generalistische Auszubildende | 1.550.528 | ||
| Personalkosten Ausbildung Pflegefachassistenten | 390.813 | ||
| Eigenanteil Ausbildung Pflege | 551.904 |
Gebäude
Wie im Abschnitt 3.2 Maßnahmen unter Gebäude dargestellt, hat NüSt die Kapazität für fünf Großprojekte sowie eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Bauabteilung vorgehalten, deren Personalkosten nicht über die Pflegesätze refinanziert und nur teilweise als aktivierte Eigenleistungen für die Neubauten verbucht werden. Neben diesen Personalkosten in Höhe von 268 Tausend Euro fallen erhebliche Aufwendungen für Instandhaltung und Investitionen an, die von NüSt vollständig selbst zu tragen sind. Zur Nachtragsplanerstellung wurde seitens der Bauabteilung der Maßnahmenplan inklusive der Schätzkosten evaluiert. Aufgrund des kalkulierten negativen Ergebnisses und der deutlichen Abweichung zum Wirtschaftsplan wurden einzelne Maßnahmen überprüft. Als Ergebnis dieser Betrachtung wurden bestimmte Maßnahmen in das Folgejahr verschoben. Im Nachtragsplan weisen die Häuser der stationären Pflege in der Gesamtbetrachtung nun einen positiven Überschuss aus.
| in EUR | AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Investitionserlöse | 1.431.443 | 1.618.672 | 668.015 | 226.094 | 3.944.224 |
| davon: Erlöse für Investitionskosten | 1.279.687 | 1.605.968 | 457.406 | 201.494 | 3.544.556 |
| davon: Erlöse aus vermieteten Wohnungen | 0 | 0 | 167.783 | 0 | 167.783 |
| davon: Erlöse aus Mieteinnahmen | 151.755 | 12.704 | 0 | 2.700 | 167.160 |
| davon: Erlöse aus Erstattungen d. Personals f. Unter- kunft | 0 | 0 | 42.825 | 21.900 | 64.725 |
| in EUR | AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Investitionskosten* | 1.286.723 | 1.298.903 | 527.241 | 503.374 | 3.616.241 |
| davon: Instandhaltung, Renovierung | 485.548 | 50.027 | 145.777 | 332.114 | 1.013.466 |
| davon: Miete Gebäude und Grundstücke | 0 | 0 | 337.508 | 0 | 337.508 |
| davon: Mieten u. Leasing Einrichtung/Ausstattung | 27.576 | 23.234 | 3.800 | 7.187 | 61.798 |
| davon: Netto-Abschreibungen | 681.844 | 1.000.644 | 29.027 | 158.435 | 1.869.950 |
| davon: Zinsaufwendungen Investitionsdarlehen | 91.755 | 224.999 | 11.129 | 5.637 | 333.520 |
| Differenz | 144.720 | 319.769 | 140.773 | -277.280 | 327.982 |
| *Sonderpositionen in Investitionskosten | |||||
| AHS Haus 3 (Fritz-Hintermayer-Haus) | 69.256 | ||||
| AMH: Gebäudemanagement Jährlich Aufw.+ Rücklagen | 217.000 | ||||
| AHJ: Nutzungsaufwandsentschädigung wbg | 337.508 |
Zusätzlich belasten die alten August-Meier-Häuser (AHR) weiterhin durch hohe Instandhaltungs- und Energiekosten. Die Häuser haben den zweit größten Gaskostenanteil aller städtischen Dienststellen. Die gesamten Aufwendungen für Instandhaltung, Wartung sowie anfallende Kosten für Energie und Wasser sind vollständig von NüSt zu tragen. Zwar stehen dem Mieteinnahmen gegenüber, diese reichen bei weitem nicht aus. Es verbleit ein Defizit in Höhe von 302 Tausend Euro.
| Bezeichnung | EUR |
|---|---|
| Mieterlöse | 763.493 |
| davon: Service gGmbH (Mietvertrag) | 324.108 |
| davon: Erstattung des Personals für Unterkunft | 67.617 |
| davon: Sonstige Miete | 46.595 |
| davon: Rummelsberger | 22.774 |
| Davon: Sozialamt | 302.400 |
| Investitionskosten | 396.434 |
| davon: Instandhaltung, Wartung, Renovierung | 263.792 |
| davon: Netto-Abschreibungen | 132.642 |
| Energie und Wasser | 669.000 |
| davon: Strom | 185.000 |
| davon: Gas | 450.000 |
| davon: Wasser | 34.000 |
| Differenz | -301.940 |
Zu diesen Aufwendungen kommen zusätzlich Kosten für den Betriebsdienst in Höhe von 64 Tausend Euro hinzu, der wöchentlich mit dem Durchspülen der Rohrleitungen beschäftigt ist, um der Bildung von Legionellen vorzubeugen, bedingt durch die stark veralteten Leitungen.
Reha
In der Reha besteht ein Risiko, auf das NüSt keinen Einfluss hat. Die Einrichtung ist auf die ärztliche Versorgung durch das Klinikum Nürnberg angewiesen. Kann diese aufgrund von Personalmangel nicht gewährleistet werden, ist NüSt nicht in der Lage, die Belegung selbst zu steuern. Für die Aufnahme und Betreuung von Patienten ist die ärztliche Versorgung gesetzlich vorgeschrieben und sicherzustellen.
3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen
In der Wirtschaftsplanung 2025 wurden Gesamterlöse in Höhe von 49.126.563 Millionen Euro geplant. Im Nachtragsplan sind die Erlöse um 450.846 Euro auf 48.675.717 Euro korrigiert, aufgrund von Anpassungen in der Belegung und im Pflegegradmix.
Betriebliche Erlöse in EUR
50.000.000
45.000.000
40.000.000
35.000.000
30.000.000
25.000.000
20.000.000
15.000.000
10.000.000
5.000.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | |
|---|---|---|---|
| Nebenerlöse | 2.855.901 | 2.835.648 | 2.716.343 |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo | 1.327.923 | 1.102.419 | 1.121.655 |
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 |
| Erlöse Wohnheime | 805.933 | 824.618 | 816.992 |
| Erlöse Rüstige | 470.979 | 87.375 | 349.030 |
| Erlöse Investitionskosten | 3.552.557 | 3.448.083 | 3.544.556 |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 6.299.148 | 7.051.827 | 6.739.928 |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 414.199 | 748.422 | 702.828 |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 25.459.908 | 27.704.987 | 26.958.009 |
Die folgende Grafik stellt die Abweichung zum Wirtschaftsplan dar.
Abweichung Erlöse N-Plan 2025
600.000
400.000
200.000
-200.000
-400.000
-600.000
-800.000
| Abweichung | |
|---|---|
| Erlöse vollstationäre Pflege | -746.978 |
| Erlöse teilstationäre Pflege | -45.594 |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | -311.899 |
| Erlöse Investitionskosten | 96.473 |
| Erlöse Rüstige | 261.655 |
| Erlöse Wohnheime | -7.626 |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 664 |
| Erlöse Reha stationär | 402.529 |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo | 19.236 |
| Nebenerlöse | -119.305 |
Die Ertragsplanung für den Nachtragsplan 2025 basiert im Bereich der Pflegeleistungen (inkl. Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten) auf den bisherigen Auslastungszahlen. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Struktur als auch der bayerische Pflegegradmix einbezogen.
Im ambulanten Dienst wird aufgrund der Stabilisierung der Klienten nachfrage sowie durch die gezielte Umsetzung eines Projektes zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Plan eingehalten.
Im Rüstigen Bereich werden Erträge weiterhin aus den verbliebenen nicht-pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern in AHJ und AHP erzielt. Im AHJ erfolgen diese bis zur Eröffnung des neuen Heimes aus dem bestehenden Wohnheim. Im Wirtschaftsplan wurde davon ausgegangen über ein gezieltes Pflegegradmanagement die Rüstigen in neue Pflegegrade umzuwandeln, bisher nur mit mäßiger Zustimmung seitens des Medizinischen Dienst der Kassen.
Die Reha-Planung erfolgt auf Basis einer durchschnittlichen Belegung von 40 Personen pro Tag an 365 Tagen. Zur Wirtschaftsplanerstellung befand sich NüSt in Vorbereitung zu Tagessatzverhandlungen. Zur Erstellung wurde der angebotene Tagessatz der Kassen herangezogen. Im Wirtschaftsplan ist für den Zeitraum 01.01.2025 bis 30.09.2025 mit einem Tagessatz in Höhe von 259,26 Euro und für den
Zeitraum 01.10.2025 bis 31.12.2025 mit einem Tagessatz in Höhe von 270,20 Euro kalkuliert worden. Tatsächlich beträgt der Tagessatz seit dem 01.10.2024 291,63 Euro. Im Nachtragsplan wurde die Erlöse mit einem Tagessatz in Höhe von 290 Euro pauschal kalkuliert. Die Differenz von 1,93 Euro spiegelt das Risiko von Ausfall des ärztlichen Personals wider.
Im Heilig-Geist-Spital sind keine Veränderungen zum Wirtschaftsplan geplant.
Ergänzend zu den Pflegeerlösen fließen weitere Erträge in die Planung ein. Dazu zählen Auflösungen von Sonderposten, Zuschüsse der Stiftung HSP sowie Fördermittel des PPZ und anderer Drittmittelgeber. Darüber hinaus ergeben sich Nebenerlöse aus Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, aus der Praxis Ergotherapie, aus Verrechnungen für Telefon- und Fernsehleistungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Hinzu kommen Erträge aus der Inanspruchnahme von Gestellungskräften und Verwaltungsleistungen, Zinserträge nach BilMoG sowie Kostenausgleiche der Stadt Nürnberg für in Vorjahren entstandene Versorgungsansprüche. Ferner werden periodenfremde Aufwendungen, Verkaufserlöse aus dem Anlagevermögen, Nachberechnungen aus früheren Geschäftsjahren sowie zweckgebundene Spenden berücksichtigt.
Zum Nachtragsplanerstellung lagen die zum 01.07.2025 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand, Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten noch nicht abschließend vor. Daher wurde mit den Steigerungen zwischen 2,85 % und 3,32 % vom Wirtschaftsplan 2025 kalkuliert.
3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen
Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 53,2 Mio. Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 33,6 Mio. Euro rund 63 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Betriebliche Aufwendungen in EUR
50.000.000
40.000.000
30.000.000
20.000.000
10.000.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | |
|---|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 |
| Pachten, Mieten, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 |
| Zentrale Dienste | 523.793 | 979.216 | 984.859 |
| Verwaltungsbedarf | 534.217 | 569.083 | 593.131 |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 787.494 | 843.025 | 769.514 |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 1.115.425 | 1.105.053 | 1.319.500 |
| Energie und Wasser | 1.945.207 | 2.176.801 | 2.246.100 |
| Instandhaltung, Wartung | 2.152.145 | 1.740.272 | 2.237.555 |
| Abschreibungen | 3.400.943 | 2.709.630 | 2.739.671 |
| Wirtschaftsbedarf | 3.447.592 | 3.586.599 | 3.516.267 |
| Essensversorgung | 3.787.263 | 4.087.111 | 3.819.095 |
| Personalaufwendungen | 31.280.582 | 31.673.569 | 33.643.381 |
Die Berechnung der Personalaufwendungen basiert auf den in Gliederungspunkt 3.4 dargestellten Auslastungszahlen. Dabei wird berücksichtigt, dass bestehende Überdeckungen bestehen bleiben und Unterdeckungen durch die Einstellung neuen Personals abgebaut werden. Darüber hinaus wurden Einsatzkosten für 5,66 Vollzeit-Pflegefachkräfte aus der Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von 864.354 Euro berücksichtigt, verteilt auf die Einrichtungen AHS, AMH, AHJ und AHP. Dies stellt eine Erhöhung um 364.412 Euro im Vergleich zum Wirtschaftsplan dar. Zusätzlich wurde für das Jahr 2025 eine Tarifsteigerung von 3 % eingeplant.
Abweichung Aufwendungen N-Plan 2025
2.500.000
2.000.000
1.500.000
1.000.000
500.000
| Abweichung | |
|---|---|
| Personalaufwendungen | 1.969.812 |
| Essensversorgung | -268.016 |
| Wirtschaftsbedarf | -70.332 |
| Instandhaltung, Wartung | 497.283 |
| Abschreibungen | 30.041 |
| Energie und Wasser | 69.299 |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 214.447 |
| Zentrale Dienste | 5.644 |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | -73.511 |
| Pachten, Mieten, Leasing | -14.415 |
| Verwaltungsbedarf | 24.049 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 48.464 |
Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSgG überlassen werden. Den Aufwendungen für aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSgG an das NüSt gegenüber. Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und sonstige Personalkostenerstattungen. In den Nachtragsplan sind bereits bekannte Personalveränderungen eingeflossen. Insgesamt wurde mit einer Personalsteigerung, ohne Zeitarbeit, mit 8,86 VK geplant. Die folgende Übersicht zeigt die Mehrungen nach Einrichtung.
| VK-Planstellen | WPL 2025 | N-Plan 2025 | Abweichung N-Plan zu WPL 2025 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ohne Zeitarbeit | WPL 2025 | N-Plan 2025 | Abweichung N-Plan zu WPL 2025 | ||||
| AHS | 147,84 | 143,10 | -4,74 | -3,2 % | |||
| AMH | 87,48 | 99,92 | 12,44 | 14,2 % | |||
| AHJ | 58,50 | 60,96 | 2,46 | 4,2 % | |||
| AHP | 47,87 | 48,05 | 0,18 | 0,4 % | |||
| HGS | 2,30 | 2,30 | 0,00 | 0,0 % | |||
| Reha | 32,70 | 32,88 | 0,18 | 0,6 % | |||
| AMD | 18,07 | 17,91 | -0,16 | -0,9 % | |||
| Zentrale | 43,01 | 41,51 | -1,50 | -0,03 % | |||
| Gesamt | 437,77 | 446,63 | 8,86 | 2,0% |
Im Nachtragsplan wurde der Aprilwert 2025 hinsichtlich der Über- und Unterdeckung auf den Zeitraum Mai bis Dezember 2025 linear fortgeschrieben. Die Kalkulation ergibt eine Überdeckung von 18,58 VK (ohne Berücksichtigung von Zeitarbeit). Dies stellt im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 eine Zunahme der Überdeckung um 18,5 VK dar.
Überdeckung VK ohne Zeitarbeit
20,00
15,00
10,00
5,00
0,00
| AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| Überdeckung WPL 2025 | 1,82 | -0,14 | -1,60 | 0,00 | 0,08 |
| Überdeckung N-Plan 2025 | 0,52 | 6,97 | 5,29 | 5,80 | 18,58 |
Überdeckung WPL 2025 Überdeckung N-Plan 2025
Die Planung des Einsatzes von Pflegefachkräften über Arbeitnehmerüberlassungen im Nachtragsplan basiert auf den Ist-Werten vom April 2025. Dabei wird eine deutliche Heterogenität im Umfang des Einsatzes zwischen den einzelnen Einrichtungen sichtbar. Insgesamt ist im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 mit dem Mehreinsatz vom 2,66 VK gerechnet.
Zeitarbeit Fachkraft
| AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt | |
|---|---|---|---|---|---|
| WPL 2025 | 0,75 | 0,75 | 0,75 | 0,75 | 3,00 |
| N-Plan 2025 | 2,10 | 1,58 | 0,00 | 1,98 | 5,66 |
WPL 2025 N-Plan 2025
Im Nachtragsplan wurde der Einsatz der Arbeitnehmerüberlassung anhand der IST-Standes von April und Einschätzung der Einrichtungen für 2025 fortgeführt.
Einsatz Zeitarbeit Fackräfte im Jahresverlauf
12,00
10,00
8,00
6,00
4,00
2,00
| Jan | Feb | Mrz | Apr | Mai | Jun | Jul | Aug | Sep | Okt | Nov | Dez | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| AHS | 2,41 | 3,15 | 3,45 | 1,81 | 1,80 | 1,80 | 1,80 | 1,80 | 1,80 | 1,80 | 1,80 | 1,80 |
| AMH | 6,20 | 5,97 | 2,82 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 | 0,44 |
| AHP | 2,48 | 1,63 | 1,54 | 2,07 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | 2,00 | 2,00 |
| Gesamt | 11,08 | 10,75 | 7,82 | 4,32 | 4,24 | 4,24 | 4,24 | 4,24 | 4,24 | 4,24 | 4,24 | 4,24 |
AHS AMH AHP Gesamt
Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSgG erbracht und in deren Nachtragsplan aufgrund der Belegung neuermittelt. Bei NüSt wird sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen.
Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH inkludiert. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement, im Rahmen des ÖPP-Vertrages, in Höhe von rund 217 Tausend Euro für das neue August-Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden. Im Abschreibungsaufwand enthalten sind Ersatzbeschaffungen für die Zentralküche, umfassende Investitionen im Bereich Heizungs-, Brandschutz- und Aufzugstechnik in den jeweiligen Einrichtungen und Neuanschaffungen von Software.
Bei den Bestandsimmobilien sind aufgrund von Instandhaltungsstau und veralteter Gebäudetechnik im Jahr 2025 umfassende Instandhaltungen und Wartungen in Höhe von 2.238.778 Euro zur Aufrechterhaltung der laufenden Pflegebetriebe und Gewährung von Bewohner- und Mitarbeitersicherheit zu tätigen. Hierfür wurde eine detaillierte Bauunterhaltsplanung mit Kostenschätzung vorgenommen. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Insgesamt sind Mehraufwendungen in Höhe von 500.821 Euro bzw. 28,65 % zum Wirtschaftsplan veranschlagt. Für das AMH fallen 356.576 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Davon dienen 217.000 Euro als Rücklage für in späteren Jahren anfallende Instandhaltungen. Diese Kosten werden nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Die Regierung von Mittelfranken erkennt diese Rücklagenbildung nicht an. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen durch die Erhaltung der Betriebsbereitschaft des alten Gebäudes. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.
Die Preise für Energie und Wasser für 2025 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Kalkulationsbasis
bilden die Jahresendwerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung. Beim August-Meier-Haus ist die angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt. In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Nachtragsplan 2025 sind hierfür Kosten in Höhe von 902.640 Euro geplant. Dies entspricht eine Steigerung zum Wirtschaftsplan um 182.740 Euro bzw. 25,38 %.
In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese enthalten städtische Kosten in Höhe von 846.567,97 EUR (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DiP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet. Für die weitere Nutzung des Gebäudes in St. Johannis fällt bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes Großweidenmühle ein Nutzungsentgelt in Höhe von 337.508 Euro an, laut vereinbartem Kaufvertrag mit der wbg Nürnberg GmbH.
Der Großteil der anstehend geplanten Zinsaufwände fallen für langfristige Immobiliendarlehen an. 220.237 Euro davon betreffen die beiden Darlehen im AMH.
3.9 Jahresergebnis
Die Veränderung des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:
Gesamtergebnis NüSt in EUR
| -734.360 | ||
|---|---|---|
| -1.605.518 | ||
| -3.099.000 | -4.429.579 |
-500.000 -1.000.000 -1.500.000 -2.000.000 -2.500.000 -3.000.000 -3.500.000 -4.000.000 -4.500.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | |
|---|---|---|---|
| Sondereffekt Aufl. Rückstellung | -3.099.000 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 |
Das Ergebnis im Nachtragsplan 2025 beträgt -4.429.579 Euro und wird stark durch Personalkosten beeinflusst. Hohe anhaltende Krankheitsquoten (Durchschnitt: 16%) in der Pflege führen zu hohen Ausfallzeiten, die anteilig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden müssen. Im Nachtragsplan sind deshalb Zeitarbeitskosten in Höhe von 864.355 Euro enthalten. Die eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen bei Personaleinsatz und Belegung werden kurz- bis mittelfristig zu Verbesserungen führen, welche aktuell noch nicht im Nachtragsplan dargestellt werden.
Die vertraglich geregelten Gebäudemanagementkosten in AMH in Höhe von rund 217 Tausend Euro sind nicht in dieser Höhe refinanziert. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar. Für die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg sind 846.568 Euro zu entrichten
Das Instandhaltungsrisiko durch Überschreitung des üblichen Lebenszyklus für Technik und Gebäude ist ausgereizt, Schadensfälle an Elektroinstallation, Sanitär-/Heizungstechnik und Aufzugsanlagen, aber auch an Gebäudesubstanz ist deshalb erheblich. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung,
da der Bau des neuen Heimes sich durch die Archäologiefunde am Standort Großweidenmühle leicht verzögert hat. Ebenfalls sind im Rahmen von Modernisierung umfangreiche Investitionen zu tätigen. Aufgrund der Vielzahl an Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsaufgaben ist in diesem Bereich nicht mit einer kurzfristigen Entlastung zu rechnen, sondern hier muss bis zu einer Konsolidierung des Bestands noch erheblich investiert und stabilisiert werden
Ausblick Fünfjahresplan
Im Anhang ist ein Fünfjahresplan dargestellt, der die derzeit bekannten Sachverhalte im Zusammenhang mit den Gebäuden berücksichtigt. Er dient als Grundlage für die weitere Planung und bietet eine vorausschauende Einschätzung der zu erwartenden Entwicklungen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten.
3.10 Kassenkredit
Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2025 errechnet sich ein Betrag von 8.425.409,17 Euro (ein Sechstel von 50.552.455 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.
4 Darlehensverbindlichkeiten
Zum 31.12.2025 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 22.667.356,86 Euro gerechnet. Diese setzen sich aus bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 23.957.820,52 Euro und Zins- und Tilgung in Höhe von 1.623.983,20 Euro zusammen.
Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:
| Nennbetrag | Stand zum | Stand zum | Zinsen | Tilgung | Stand zum | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2023 | 31.12.2024 | 2025 | 2025 | 31.12.2025 | ||||||||
| in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | |||||||
| AHS | 11.458.681,52 | 4.545.548,33 | 4.209.091,12 | 91.755,23 | 337.392,58 | 3.871.698,54 | ||||||
| AHR | 1.904.766,77 | 745.164,51 | 709.022,04 | 4.761,92 | 36.149,22 | 672.872,82 | ||||||
| AHJ | 2.788.688,17 | 768.112,13 | 713.254,99 | 11.128,74 | 54.938,22 | 658.316,77 | ||||||
| AHP | 1.624.629,95 | 556.183,31 | 526.119,35 | 5.637,00 | 30.063,96 | 496.055,39 | ||||||
| AMH Kreditähnlich Rechtsgeschäfte | 23.997.151,89 | 23.357.327,22 | 17.800.333,02 | 220.236,64 | 831.919,68 | 16.968.413,34 | ||||||
| Gesamtsumme | 41.773.918,30 | 29.972.335,50 | 23.957.820,52 | 333.519,54 | 1.290.463,66 | 22.667.356,86 |
5 Stellenplan
Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen
| Besoldungs | Zahl der Stellen (VK) | Zahl der Stellen (VK) 2025 insgesamt | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen |
|---|---|---|---|
| -gruppe | 2024 insgesamt | (VK) am 30.06.2025 | |
| Sonstige Beamte | 4,76 | 4,76 | 3,52 |
| A12 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| A11 | |||
| A10 | 1,00 | 1,00 | 0,75 |
| A9/A10 | 2,50 | 1,50 | 1,51 |
| A7 | 0,26 | 0,26 | 0,26 |
| A6/A7 | |||
| Insgesamt | 4,76 | 3,76 | 3,52 |
| Entgeltgruppe | Zahl der Stellen (VK) 2024 | Zahl der Stellen (VK) 2025 | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemein | 158,92 | 163,34 | 134,97 | |||
| AT | 2,00 | 2,00 | 2,00 | |||
| 15 | ||||||
| 14 | 3,00 | 3,00 | 3,00 | |||
| 13 | 2,08 | 1,08 | 1,08 | |||
| 12 | 2,00 | 3,00 | 4,00 | |||
| 11 | 8,50 | 9,90 | 7,40 | |||
| 10 | 7,00 | 7,00 | 4,12 | |||
| 9C | 4,00 | 5,00 | 4,16 | |||
| 9B | 13,03 | 14,80 | 11,88 | |||
| 9A | 13,50 | 13,50 | 11,10 | |||
| 8 | 5,81 | 6,06 | 3,43 | |||
| 7 | 14,50 | 15,50 | 13,73 | |||
| 6 | 3,50 | 2,50 | 1,50 | |||
| 5 | 5,50 | 4,50 | 2,00 | |||
| 4 | 1,00 | 2,00 | 1,00 | |||
| 3 | 2,50 | 36,50 | 35,46 | |||
| 2UE | 11,50 | 6,00 | 2,00 | |||
| 2 | 46,00 | 28,00 | 25,02 | |||
| 1 | 13,50 | 3,00 | 2,09 | |||
| Sozial- und Erziehungsdienst | 7,02 | 7,04 | 4,19 | |||
| S 17 | ||||||
| S 15 | ||||||
| S 12 | 6,52 | 6,54 | 3,69 | |||
| S 11B | 0,50 | 0,50 | 0,50 | |||
| Pflege | 338,99 | 337,99 | 348,36 | |||
| P14 | 7,99 | 7,99 | 7,54 | |||
| P13 | 1,00 | 1,00 | ||||
| P12 | 18,00 | 18,00 | 13,13 | |||
| P10 | 2,00 | 2,00 | 1,00 | |||
| P8 | 11,50 | 11,50 | 10,11 | |||
| P7 | 17,00 | 17,00 | 13,80 | |||
| P6 | 14,00 | 14,00 | 14,28 | |||
| P5/P7 | 267,50 | 266,50 | 288,50 | |||
| Gesamt | 504,93 | 508,37 | 487,52 |
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AHR August-Meier-Haus AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DiP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro NP Nachtpflege N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TP Tagespflege TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung Stadt Nürnberg wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Anhang Nachtragswirtschafts- und
Finanzplan
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Inhaltsverzeichnis
Tabelle 1: Auslastung ........................................................................... 3
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB ...................................................... 4
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See .............. 6
Tabelle 4: August-Meier-Haus .............................................................. 8
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg ................................ 12
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital .............................................................. 14
Tabelle 8: Ambulante Dienste ............................................................ 16
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation ............................................... 18
Tabelle 10: Zentrale ............................................................................. 20
Tabelle 11: Vermögensplan ................................................................ 22
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen ........................... 23
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche ................ 23
Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage
Platnersberg (Ersatzneubau ............................................................... 24
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St.
Johannis .............................................................................................. 25
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen .... 26
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen ...................................... 26
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan ................................... 27
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung .............................. 28
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung .................. 31
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft ......................... 32
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 1: Auslastung
Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtragsplan 2025 setzt sich wie folgt zusammen:
| AHS | AMH | AHJ | AHP | |
|---|---|---|---|---|
| Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | |
| Kapazität | 254,00 | 158,00 | 122,00 | 89,00 |
| Belegung in % | 91% | 99% | 97% | 95% |
| Geplante Bewohner | 230,00 | 157,04 | 118,12 | 84,35 |
| AHS | AMH | AMH | |
|---|---|---|---|
| Tagespflege | Tagespflege | Nachtpflege | |
| Kapazität | 18,00 | 16,00 | 8,00 |
| Belegung in % | 72% | 59% | 25% |
| Geplante Bewohner | 13,00 | 9,50 | 2,00 |
| AHJ | HGS | REHA | AMBD | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnen | Wohnen | Vollstationär | Pflege | ||
| Kapazität | 55,00 | 106,00 | 44,00 | ||
| Kapazität | |||||
| Belegung in % | 100% | 100% | 91% | ||
| Belegung in % | |||||
| Geplante | 55,00 | 106,00 | 40,00 | 110,00 | |
| Bewohner/Patienten |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB
Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | |||||
| 1. | Erträge aus ambulanter, teilstationärer und | |||||||
| vollstationärer Pflege | ||||||||
| sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen | 31.689.838 | 34.603.000 | 34.226.165 | |||||
| 2. | Erträge aus Unterkunft und Verpflegung | 6.550.327 | 7.107.128 | 6.928.208 | ||||
| 3. | Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen | 97.418 | 144.804 | 154.837 | ||||
| 4. | Erträge aus gesonderter Berechnung von | |||||||
| Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen | 3.575.129 | 3.477.719 | 3.574.078 | |||||
| 4a. | Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | |||||||
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445 | 2.608.664 | 2.639.844 | |||||
| 5. | Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 3.366.856 | 2.488.359 | 2.970.586 | ||||
| 6. | Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen | 0 | 0 | 0 | ||||
| Leistungen | ||||||||
| 7. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 18.238 | 15.539 | 21.766 | ||||
| 8. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.174.343 | 290 | 36.971 | ||||
| Zwischensumme | 51.690.593 | 50.445.502 | 50.552.455 | |||||
| 9. | Personalaufwand: | |||||||
| a) Löhne und Gehälter | 24.409.450 | 25.422.868 | 26.702.557 | |||||
| b) Sozialabgaben, Altersversorgung | ||||||||
| und sonstige Aufwendungen | 7.451.740 | 6.914.435 | 7.651.141 | |||||
| 10. | Materialaufwand: | |||||||
| a) Lebensmittel | 149.656 | 142.980 | 146.771 | |||||
| b) Wasser, Energie, Brennstoffe | 2.039.250 | 2.176.801 | 2.246.100 | |||||
| c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. | 10.166.617 | 10.263.608 | 10.283.138 | |||||
| Bedarf | ||||||||
| 11. | Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen | 494.951 | 940.332 | 948.648 | ||||
| 12. | Steuern, Abgaben, Versicherungen | 1.098.767 | 1.071.246 | 1.293.231 | ||||
| 14. | Mieten, Pacht, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | ||||
| Zwischensumme | 46.383.837 | 47.803.898 | 50.128.798 | |||||
| Zwischenergebnis | 5.306.756 | 2.641.604 | 423.657 | |||||
| 15 | Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher | 250.000 | 500.000 | 501.360 | ||||
| . | Förderung | |||||||
| von Investitionen |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | |||||
| 16 | Erträge aus der Auflösung von | 813.183 | 714.496 | 732.372 | ||||
| . | Sonderposten/Verbindlichkeiten | |||||||
| 18 | Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ | 346.983 | 500.000 | 514.280 | ||||
| . | ||||||||
| Verbindlichkeiten | ||||||||
| 20 | Abschreibungen | 3.398.668 | 2.709.625 | 2.739.484 | ||||
| . | ||||||||
| 21 | Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- | 2.151.863 | 1.740.276 | 2.237.742 | ||||
| . | ||||||||
| setzung | ||||||||
| 22. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 838.162 | 195.670 | 230.952 | ||||
| Zwischensumme | -5.672.493 | -3.931.076 | -4.488.726 | |||||
| Zwischenergebnis | -365.737 | -1.289.472 | -4.065.069 | |||||
| 25 | Zinsen und ähnliche Erträge | 40.621 | 67.001 | 67.001 | ||||
| . | ||||||||
| 27. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 | ||||
| Zwischensumme | -368.623 | -316.046 | -364.510 | |||||
| 29. | Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | ||||
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des | ||||||||
| Jahresergebnisses | ||||||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | |||||
| Verlustausgleich |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| AHS | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 9.889.667 | 10.043.699 | 10.343.868 | 300.169 | 3,0% | |
| Essensversorgung | 1.438.603 | 1.533.101 | 1.390.416 | -142.685 | -9,3% | |
| Energie und Wasser | 438.159 | 490.102 | 495.688 | 5.586 | 1,1% | |
| Wirtschaftsbedarf | 1.126.562 | 1.194.197 | 1.132.750 | -61.446 | -5,1% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 249.085 | 248.472 | 198.399 | -50.073 | -20,2% | |
| Verwaltungsbedarf | 54.556 | 52.393 | 61.402 | 9.009 | 17,2% | |
| Zentrale Dienste | 138.620 | 297.283 | 296.697 | -586 | -0,2% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 50.456 | 51.635 | 27.862 | -23.773 | -46,0% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 334.304 | 359.205 | 441.668 | 82.463 | 23,0% | |
| Instandhaltung, Wartung | 352.557 | 538.376 | 524.858 | -13.518 | -2,5% | |
| Abschreibungen | 806.257 | 759.954 | 769.306 | 9.352 | 1,2% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 100.264 | 107.438 | 107.438 | 0 | 0,0% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 14.979.090 | 15.675.853 | 15.790.350 | 114.497 | 0,7% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 327.660 | 353.439 | 305.137 | -48.302 | -13,7% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 11.337.347 | 12.060.614 | 11.687.876 | -372.738 | -3,1% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 2.638.767 | 2.901.538 | 2.689.169 | -212.370 | -7,3% | |
| Erlöse Investitionskosten | 1.353.022 | 1.344.929 | 1.279.687 | -65.242 | -4,9% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 229.577 | 114.656 | 108.117 | -6.539 | -5,7% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 331.937 | 334.797 | 305.122 | -29.676 | -8,9% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| AHS | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 16.218.311 | 17.109.974 | 16.375.108 | -734.866 | -4,3% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 1.239.221 | 1.434.120 | 584.758 | -849.362 | -59,2% | |
| Umlage Belastung | 1.457.179 | 1.389.701 | 1.562.151 | 172.450 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -217.959 | 44.419 | -977.393 | -1.021.812 | -71,6% | |
| Neutrales Ergebnis | -13.466 | -1.025 | -1.025 | 0 | 0,0% | |
| Ergebnis | -231.425 | 43.394 | -978.418 | -1.021.812 | -2354,7% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 4: August-Meier-Haus
| AMH | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 6.220.841 | 5.641.802 | 6.594.468 | 952.666 | 16,9% | |
| Essensversorgung | 921.176 | 1.034.020 | 953.871 | -80.149 | -7,8% | |
| Energie und Wasser | 187.008 | 297.000 | 297.000 | 0 | 0,0% | |
| Wirtschaftsbedarf | 1.006.792 | 1.000.921 | 1.023.473 | 22.551 | 2,3% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 199.645 | 194.602 | 234.915 | 40.314 | 20,7% | |
| Verwaltungsbedarf | 22.609 | 43.379 | 38.095 | -5.284 | -12,2% | |
| Zentrale Dienste | 105.779 | 181.428 | 181.157 | -271 | -0,1% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 19.736 | 14.395 | 23.234 | 8.840 | 61,4% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 308.828 | 301.937 | 352.204 | 50.266 | 16,6% | |
| Instandhaltung, Wartung | 438.432 | 390.959 | 437.905 | 46.945 | 12,0% | |
| Abschreibungen | 1.462.067 | 1.463.026 | 1.471.110 | 8.084 | 0,6% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 245.523 | 220.871 | 224.999 | 4.128 | 1,9% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 11.138.437 | 10.784.341 | 11.832.429 | 1.048.088 | 9,7% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 81.154 | 394.983 | 403.076 | 8.093 | 2,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 6.746.466 | 6.841.478 | 7.182.493 | 341.015 | 5,0% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 1.679.233 | 1.803.811 | 1.853.633 | 49.822 | 2,8% | |
| Erlöse Investitionskosten | 1.536.299 | 1.508.909 | 1.605.968 | 97.059 | 6,4% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 473.087 | 469.666 | 471.826 | 2.160 | 0,5% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 29.499 | 58.336 | 25.703 | -32.633 | -55,9% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| AMH | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 10.545.738 | 11.077.183 | 11.542.698 | 465.516 | 4,2% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -592.699 | 292.842 | -289.731 | -582.572 | -198,9% | |
| Umlage Belastung | 975.024 | 929.874 | 1.045.263 | 115.389 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -1.567.723 | -637.032 | -1.334.993 | -697.962 | -211,3% | |
| Neutrales Ergebnis | 295.545 | -5.000 | 28.518 | 33.518 | -670,4% | |
| Ergebnis | -1.272.178 | -642.032 | -1.306.475 | -664.443 | 103,5% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 5: Senioren-Wohnanlage-St. Johannis
| AHJ | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 4.049.287 | 4.008.833 | 4.053.512 | 44.680 | 1,1% | |
| Essensversorgung | 678.227 | 734.452 | 700.698 | -33.754 | -4,6% | |
| Energie und Wasser | 286.323 | 312.000 | 300.000 | -12.000 | -3,8% | |
| Wirtschaftsbedarf | 535.947 | 599.139 | 572.884 | -26.255 | -4,4% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 72.861 | 83.809 | 58.212 | -25.596 | -30,5% | |
| Verwaltungsbedarf | 29.681 | 36.294 | 31.764 | -4.530 | -12,5% | |
| Zentrale Dienste | 61.774 | 122.222 | 122.249 | 27 | 0,0% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 10.933 | 342.395 | 341.951 | -444 | -0,1% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 169.118 | 165.868 | 214.442 | 48.574 | 29,3% | |
| Instandhaltung, Wartung | 194.859 | 189.204 | 212.407 | 23.203 | 12,3% | |
| Abschreibungen | 672.020 | 32.863 | 34.730 | 1.867 | 5,7% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 8.554 | 10.940 | 11.129 | 189 | 1,7% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 6.769.584 | 6.638.020 | 6.653.979 | 15.959 | 0,2% | |
| Erlöse Rüstige | 306.011 | 31.509 | 192.811 | 161.302 | 511,9% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 4.298.602 | 5.042.925 | 4.744.727 | -298.198 | -5,9% | |
| Erlöse Wohnheime | 250.539 | 252.462 | 243.868 | -8.594 | -3,4% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 1.140.640 | 1.348.211 | 1.275.383 | -72.828 | -5,4% | |
| Erlöse Investitionskosten | 421.053 | 349.363 | 457.406 | 108.043 | 30,9% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 59.021 | 6.665 | 5.703 | -962 | -14,4% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 76.502 | 83.769 | 50.320 | -33.449 | -39,9% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| AHJ | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 6.552.368 | 7.114.903 | 6.970.217 | -144.686 | -2,0% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -217.215 | 476.883 | 316.238 | -160.645 | -33,7% | |
| Umlage Belastung | 663.177 | 632.028 | 710.458 | 78.429 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -880.393 | -155.145 | -394.219 | -239.074 | -46,1% | |
| Neutrales Ergebnis | 2.497.436 | -1.025 | 428 | 1.453 | -141,7% | |
| Ergebnis | 1.617.043 | -156.170 | -393.792 | -237.621 | 152,2% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| AHP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 2.796.756 | 3.143.978 | 3.341.412 | 197.433 | 6,3% | |
| Essensversorgung | 502.501 | 520.030 | 501.084 | -18.946 | -3,6% | |
| Energie und Wasser | 181.802 | 233.800 | 212.600 | -21.200 | -9,1% | |
| Wirtschaftsbedarf | 330.712 | 351.152 | 349.169 | -1.983 | -0,6% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 59.740 | 70.024 | 42.053 | -27.971 | -39,9% | |
| Verwaltungsbedarf | 22.172 | 37.558 | 36.377 | -1.181 | -3,1% | |
| Zentrale Dienste | 60.924 | 98.893 | 98.701 | -192 | -0,2% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 15.180 | 9.392 | 7.187 | -2.205 | -23,5% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 124.887 | 122.753 | 146.268 | 23.515 | 19,2% | |
| Instandhaltung, Wartung | 254.280 | 60.282 | 371.351 | 311.069 | 516,0% | |
| Abschreibungen | 163.911 | 169.550 | 170.870 | 1.320 | 0,8% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 6.974 | 5.778 | 5.637 | -141 | -2,4% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 4.519.839 | 4.823.190 | 5.282.709 | 459.519 | 9,5% | |
| Erlöse Rüstige | 164.968 | 55.866 | 156.219 | 100.353 | 179,6% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 5.385 | 0 | -5.385 | -5.385 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 3.077.493 | 3.759.971 | 3.342.913 | -417.058 | -11,1% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 840.507 | 998.267 | 921.743 | -76.523 | -7,7% | |
| Erlöse Investitionskosten | 242.182 | 244.882 | 201.494 | -43.388 | -17,7% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 20.813 | 15.779 | 22.651 | 6.872 | 43,5% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 30.318 | 35.150 | 31.075 | -4.075 | -11,6% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| AHP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 4.381.666 | 5.109.916 | 4.670.711 | -439.205 | -8,6% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -138.173 | 286.725 | -611.998 | -898.724 | -313,4% | |
| Umlage Belastung | 476.798 | 454.718 | 511.145 | 56.427 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -614.971 | -167.993 | -1.123.143 | -955.150 | -325,9% | |
| Neutrales Ergebnis | 79.947 | 0 | -1.966 | -1.966 | 0,0% | |
| Ergebnis | -535.023 | -167.993 | -1.125.110 | -957.116 | 569,7% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital
| HSP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 141.674 | 163.608 | 166.709 | 3.101 | 1,9% | |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Energie und Wasser | 206.104 | 164.001 | 193.500 | 29.499 | 18,0% | |
| Wirtschaftsbedarf | 57.202 | 59.008 | 63.867 | 4.859 | 8,2% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 34.112 | 42.687 | 34.800 | -7.887 | -18,5% | |
| Verwaltungsbedarf | 18.634 | 13.815 | 31.210 | 17.395 | 125,9% | |
| Zentrale Dienste | 5.196 | 7.484 | 7.504 | 20 | 0,3% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 409.568 | 407.272 | 409.794 | 2.522 | 0,6% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 30.692 | 17.803 | 19.491 | 1.689 | 9,5% | |
| Instandhaltung, Wartung | 276.481 | 226.834 | 231.914 | 5.080 | 2,2% | |
| Abschreibungen | 22.959 | 12.778 | 24.000 | 11.222 | 87,8% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.202.624 | 1.115.289 | 1.182.790 | 67.500 | 6,1% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Wohnheime | 555.394 | 572.156 | 573.124 | 968 | 0,2% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 389.245 | 387.923 | 393.244 | 5.321 | 1,4% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 116.502 | 119.290 | 110.373 | -8.917 | -7,5% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| HSP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 1.061.141 | 1.079.369 | 1.076.741 | -2.628 | -0,2% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -141.482 | -35.920 | -106.049 | -70.129 | 195,2% | |
| Umlage Belastung | 85.997 | 42.890 | 48.212 | 5.322 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -227.479 | -78.810 | -154.261 | -75.451 | 182,8% | |
| Neutrales Ergebnis | 78.109 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Ergebnis | -149.370 | -78.810 | -154.261 | -75.451 | 95,7% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 8: Ambulante Dienste
| AMBD | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 1.261.332 | 1.468.487 | 1.447.202 | -21.285 | -1,4% | |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Energie und Wasser | 2.396 | 2.878 | 2.878 | 0 | 0,0% | |
| Wirtschaftsbedarf | 18.998 | 25.596 | 25.695 | 99 | 0,4% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 7.682 | 13.197 | 13.197 | 0 | 0,0% | |
| Verwaltungsbedarf | 23.482 | 10.950 | 25.745 | 14.795 | 135,1% | |
| Zentrale Dienste | 19.828 | 45.042 | 45.068 | 26 | 0,1% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 17.010 | 20.393 | 22.570 | 2.177 | 10,7% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 39.145 | 44.743 | 46.894 | 2.151 | 4,8% | |
| Instandhaltung, Wartung | 20.142 | 23.757 | 28.864 | 5.107 | 21,5% | |
| Abschreibungen | 7.447 | 7.431 | 7.457 | 26 | 0,4% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.417.461 | 1.662.474 | 1.665.571 | 3.097 | 0,2% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 | 664 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 35.203 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 2.777 | 150 | 400 | 250 | 166,9% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| AMBD | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 1.183.814 | 1.486.863 | 1.487.777 | 914 | 0,1% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -233.647 | -175.611 | -177.794 | -2.183 | 1,2% | |
| Umlage Belastung | 95.939 | 111.446 | 125.276 | 13.829 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -329.586 | -287.057 | -303.070 | -16.013 | -11,2% | |
| Neutrales Ergebnis | 3.824 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Ergebnis | -325.762 | -287.057 | -303.070 | -16.013 | 5,6% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation
| Reha | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 2.599.976 | 3.078.992 | 3.272.356 | 193.365 | 6,3% | |
| Essensversorgung | 244.329 | 263.031 | 270.000 | 6.969 | 2,6% | |
| Energie und Wasser | 75.715 | 81.020 | 75.434 | -5.586 | -6,9% | |
| Wirtschaftsbedarf | 151.755 | 165.128 | 169.408 | 4.280 | 2,6% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 149.735 | 177.454 | 182.511 | 5.058 | 2,9% | |
| Verwaltungsbedarf | 42.804 | 19.387 | 20.225 | 838 | 4,3% | |
| Zentrale Dienste | 29.005 | 69.094 | 69.210 | 116 | 0,2% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 5.604 | 7.800 | 6.355 | -1.445 | -18,5% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 347 | 4.920 | 8.430 | 3.510 | 71,3% | |
| Instandhaltung, Wartung | 178.537 | 80.952 | 126.877 | 45.925 | 56,7% | |
| Abschreibungen | 14.447 | 14.547 | 14.551 | 4 | 0,0% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 3.492.255 | 3.962.324 | 4.215.356 | 253.032 | 6,4% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 | 402.529 | 10,5% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 517 | 0 | 200 | 200 | 0,0% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 23.427 | 23.590 | 23.895 | 305 | 1,3% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| Reha | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 3.884.488 | 3.860.060 | 4.263.095 | 403.034 | 10,4% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 392.233 | -102.264 | 47.738 | 150.002 | -146,7% | |
| Umlage Belastung | 225.006 | 214.586 | 241.214 | 26.628 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | 167.228 | -316.850 | -193.476 | 123.374 | -159,1% | |
| Neutrales Ergebnis | -4.873 | 0 | 25.022 | 25.022 | 0,0% | |
| Ergebnis | 162.355 | -316.850 | -168.454 | 148.396 | -46,8% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 10: Zentrale
| Zentrale | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Personalaufwendungen | 4.321.049 | 4.124.170 | 4.423.854 | 299.684 | 7,3% | |
| Essensversorgung | 2.426 | 2.477 | 3.027 | 550 | 22,2% | |
| Energie und Wasser | 567.700 | 596.000 | 669.000 | 73.000 | 12,2% | |
| Wirtschaftsbedarf | 219.624 | 191.458 | 179.023 | -12.435 | -6,5% | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 14.633 | 12.782 | 5.427 | -7.355 | -57,5% | |
| Verwaltungsbedarf | 320.279 | 355.306 | 348.313 | -6.993 | -2,0% | |
| Zentrale Dienste | 102.665 | 157.769 | 164.273 | 6.504 | 4,1% | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 44.919 | 18.345 | 18.259 | -86 | -0,5% | |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 108.105 | 87.824 | 90.103 | 2.279 | 2,6% | |
| Instandhaltung, Wartung | 436.856 | 229.907 | 303.379 | 73.472 | 32,0% | |
| Abschreibungen | 251.836 | 249.481 | 247.647 | -1.834 | -0,7% | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 47.929 | 38.021 | 82.309 | 44.288 | 116,5% | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 6.438.022 | 6.063.539 | 6.534.613 | 471.074 | 7,8% | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | |
| Erlöse Investitionskosten | ||||||
| Zuweisungen, | 120.459 | 107.729 | 119.914 | 12.185 | 11,3% | |
| Zuschüsse, Fördermittel, | ||||||
| Auflösung SoPo | ||||||
| Nebenerlöse | 2.244.938 | 2.180.567 | 2.169.456 | -11.110 | -0,5% |
Pflegebedarf und soziale
Betreuung
Beiträge,
Versicherungen, Steuern
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| Zentrale | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | ||
|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 2.365.398 | 2.288.296 | 2.289.370 | 1.075 | 0,0% | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -4.072.624 | -3.775.244 | -4.245.243 | -469.999 | 12,4% | |
| Umlage Entlastung | -3.979.121 | -3.775.244 | -4.243.718 | -468.474 | 12,4% | |
| Betriebsergebnis | -93.504 | 0 | -1.525 | -1.525 | 0,0% | |
| Neutrales Ergebnis | 93.504 | 0 | 1.525 | 1.525 | 0,0% | |
| Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 11: Vermögensplan
| Ausgaben | TEUR |
|---|---|
| Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen | 2.720 |
| Darlehenstilgungen | 1.290 |
| geplanter Verlust | 4.430 |
| Finanzbedarf 2026 | 8.440 |
| Finanzierung | TEUR |
|---|---|
| Innenfinanzierung | 2.005 |
| Außenfinanzierung | 715 |
| Summe | 2.720 |
Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2025 die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der Vermögensplan weist für das Jahr 2025 einen Finanzbedarf von rund 8.440 TEUR aus. Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2025 Investitionen in Höhe von rund 2.720 Tausend Euro vorgesehen Das Aktivierungspflichtige Anlagevermögen wird mit Eigenmittel zu 2.005 EUR finanziert. Der Rest kommt in Form von Darlehen oder Zuschüssen von Dritten.
Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)
Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von -4.429.579 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.
Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)
Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.290 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2025 finanziert werden.
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | spätere Jahre | 2029 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 82.497 | 2.114 | 2.720 | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 61.153 | 15.269 | 45.885 |
| Finanzierung | 82.497 | 2.114 | 2.720 | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 61.153 | 15.269 | 45.885 |
| davon: | 0 | 0 | |||||||
| Innenfinanzierung | 6.473 | 843 | 2.005 | 0 | 2.446 | 510 | 669 | 393 | 276 |
| Außenfinanzierung | 76.024 | 1.271 | 715 | 3.870 | 1.814 | 7.870 | 60.484 | 14.876 | 45.608 |
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | spätere Jahre | 2029 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 13.052 | 843 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 10.430 | 1.500 | 8.930 |
| davon: | |||||||||
| Grundstücke | 733 | 733 | |||||||
| Einrichtung u. Ausstattung | 428 | 428 | 428 | ||||||
| Gebäude | 11.892 | 110 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 10.002 | 1.500 | 8.502 |
| Finanzierung | 13.052 | 843 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 10.430 | 1.500 | 8.930 |
| davon: | |||||||||
| Innenfinanzierung | 850 | 843 | 8 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | |||||||||
| sonstige Eigenmittel | 851 | 843 | 8 | ||||||
| Außenfinanzierung | 12.202 | 0 | 0 | 50 | 222 | 1.500 | 10.430 | 1.500 | 8.930 |
| Zuschüsse des Trägers | 0 | ||||||||
| für Investitionen | 1.000 | 1.000 | 1.000 | ||||||
| für Tilgungsleistungen | 0 | ||||||||
| Darlehen von Kreditinstituten | 11.202 | 50 | 222 | 1.500 | 9.430 | 1.500 | 7.930 | ||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 63.695 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 50.054 |
| davon: | |||||||
| Einrichtung u. Ausstattung | 3.185 | 3.185 | |||||
| Gebäude | 60.510 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 46.870 |
| Finanzierung | 63.695 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 50.054 |
| davon: | |||||||
| Innenfinanzierung | 1.519 | 0 | 1.519 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 0 | 0 | |||||
| sonstige Eigenmittel | 1.519 | 1.519 | 0 | ||||
| Außenfinanzierung | 62.176 | 1.271 | 500 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 50.054 |
| Zuschüsse des Trägers | 0 | ||||||
| für Investitionen | 10.000 | 10.000 | |||||
| Zuwendungen Dritter für Investitionen | 5.000 | 1.271 | 500 | 500 | 500 | 500 | 1.729 |
| Darlehen von Kreditinstituten | 23.430 | 1.889 | 1.092 | 20.449 | |||
| Sonstige Darlehen (KfW) | 23.746 | 5.870 | 17.876 | ||||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis
vorh. lfd. GJ WPL spätere
in TEUR Insg. 2027 2028
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 1.700 0 0 0 1.700 0 0
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 1.700 1.700
Finanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0
davon:
Innenfinanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 1.700 1.700
Außenfinanzierung
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen
lfd. GJ WPL spätere
in TEUR 2027 2028
2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 693 1.431 746 510 669
Einrichtung u. Austattung/ Technische Anlagen 683 1.411 706 470 529 Immatrielle Vermögensgegenstände 10 20 40 40 140
Finanzierung 693 1.431 746 510 669
davon: 0
Innenfinanzierung 478 0 746 510 669
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 478 0 746 510 669
Außenfinanzierung 215 1.431 0 0 0
Zuschüsse des Trägers für
Investitionen 200 0 0
Zuwendung Dritter für Investitionen 15 0 0 0 0
Darlehen 1.431 0
Deckungslücke 0 0 0 0 0
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen
| in TEUR | 2025 | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030ff | Insgesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Bau der Zentralküche | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 | 12.210 |
| Neubau und Modernisierung Platnersberg | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 36.678 | 62.424 |
| Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis | 0 | 0 | 1.700 | 0 | 0 | 0 | 1.700 |
| Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen | 693 | 1.431 | 746 | 510 | 393 | 276 | 4.049 |
| Summe | 2.720 | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 15.269 | 45.885 | 80.383 |
Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 80.383 Tausend Euro für alle geplanten Investitionen. 2.720 Tausend Euro betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2025, 77.663 Tausend Euro die Jahre ab 2026.
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan
| NüSt Gesamt in Euro | Ergebnis 2024 | N-Plan 2025 | Prognose 2026 | Prognose 2027 | Prognose 2028 | Prognose 2029 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahresergebnis | -734.360 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 |
Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensituation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2025 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten. In der Prognose für die Jahre 2025 bis 2028 sind nachfolgende Prämissen enthalten:
Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine verhandelte Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an. Der Einzug AHJ ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Damit fällt keine Nutzungsentschädigung für das Altgebäude an. Stattdessen wird eine Miete für das neue Gebäude fällig. Außerdem fallen Kosten für den Umzug und für die Beschaffung von neuer Einrichtung und Ausstattung an. Deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen. Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können voraussichtlich ab 2027 weniger Plätze angeboten werden
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | ||||
| 1. | Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege | ||||||||||
| sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen | 31.689.838 | 34.603.000 | 34.226.165 | 34.595.453 | 36.375.816 | 37.737.316 | 38.589.385 | ||||
| 2. | Erträge aus Unterkunft und Verpflegung | 6.550.327 | 7.107.128 | 6.928.208 | 6.732.386 | 7.094.357 | 7.372.388 | 7.596.259 | |||
| 3. | Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen | 97.418 | 144.804 | 154.837 | 130.751 | 164.673 | 198.713 | 204.675 | |||
| 4. | Erträge aus gesonderter Berechnung von | ||||||||||
| Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen | 3.575.129 | 3.477.719 | 3.574.078 | 3.502.076 | 4.307.138 | 5.090.352 | 5.243.813 | ||||
| 4a. | Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | ||||||||||
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445 | 2.608.664 | 2.639.844 | 2.294.698 | 2.363.539 | 2.434.445 | 2.507.478 | ||||
| 5. | Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 3.366.856 | 2.488.359 | 2.970.586 | 2.933.679 | 3.021.690 | 3.112.341 | 3.205.711 | |||
| 6. | Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| 7. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 18.238 | 15.539 | 21.766 | 22.419 | 23.092 | 23.784 | 24.498 | |||
| 8. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.174.343 | 290 | 36.971 | 48.124 | 394.880 | 51.055 | 52.587 | |||
| Zwischensumme | 51.690.593 | 50.445.502 | 50.552.455 | 50.259.585 | 53.745.184 | 56.020.394 | 57.424.405 | ||||
| 9. | Personalaufwand: | ||||||||||
| a) Löhne und Gehälter | 24.409.450 | 25.422.868 | 26.702.557 | 27.189.651 | 28.655.341 | 29.845.501 | 30.749.866 | ||||
| b) Sozialabgaben, Altersversorgung | |||||||||||
| und sonstige Aufwendungen | 7.451.740 | 6.914.435 | 7.651.141 | 6.921.774 | 7.311.428 | 7.623.311 | 7.638.530 | ||||
| 10. | Materialaufwand: | ||||||||||
| a) Lebensmittel | 149.656 | 142.980 | 146.771 | 150.163 | 153.918 | 157.765 | 161.710 |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |||||||||
| b) Wasser, Energie, Brennstoffe | 2.039.250 | 2.176.801 | 2.246.100 | 2.355.713 | 2.314.605 | 2.298.970 | 2.357.195 | |||||||||
| c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf | 10.166.617 | 10.263.608 | 10.283.138 | 10.527.525 | 10.940.713 | 11.360.480 | 11.644.492 | |||||||||
| 11. | Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen | 494.951 | 940.332 | 948.648 | 974.659 | 999.025 | 1.024.001 | 1.049.601 | ||||||||
| 12. | Steuern, Abgaben, Versicherungen | 1.098.767 | 1.071.246 | 1.293.231 | 1.292.147 | 1.309.451 | 1.327.562 | 1.360.751 | ||||||||
| 14. | Mieten, Pacht, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | 874.614 | 1.385.740 | 1.930.314 | 1.953.286 | ||||||||
| Zwischensumme | 46.383.837 | 47.803.898 | 50.128.798 | 50.286.246 | 53.070.220 | 55.567.905 | 56.915.431 | |||||||||
| Zwischenergebnis | 5.306.756 | 2.641.604 | 423.657 | -26.661 | 674.964 | 452.489 | 508.975 | |||||||||
| 15. | Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung | 250.000 | 500.000 | 501.360 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | ||||||||
| von Investitionen | ||||||||||||||||
| 16. | Erträge aus der Auflösung von | 813.183 | 714.496 | 732.372 | 700.413 | 721.426 | 743.069 | 765.361 | ||||||||
| Sonderposten/Verbindlichkeiten | ||||||||||||||||
| 18. | Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ | 346.983 | 500.000 | 514.280 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | ||||||||
| Verbindlichkeiten | ||||||||||||||||
| 20. | Abschreibungen: | 3.398.668 | 2.709.625 | 2.739.484 | 2.719.808 | 2.917.803 | 3.117.498 | 3.195.436 | ||||||||
| 21. | Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- | 2.151.863 | 1.740.276 | 2.237.742 | 3.039.425 | 2.890.411 | 2.948.296 | 3.023.753 | ||||||||
| setzung | ||||||||||||||||
| 22. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 838.162 | 195.670 | 230.952 | 138.554 | 142.018 | 145.569 | 149.208 | ||||||||
| Zwischensumme | -5.672.493 | -3.931.076 | -4.488.726 | -5.197.374 | -5.228.806 | -5.468.294 | -5.603.036 | |||||||||
| Zwischenergebnis | -365.737 | -1.289.472 | -4.065.069 | -5.224.035 | -4.553.842 | -5.015.805 | -5.094.062 |
Nachtragswirtschafts-und Finanzplan
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 25. | Zinsen und ähnliche Erträge | 40.621 | 67.001 | 67.001 | 50 | 52 | 53 | 55 |
| 27. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 561.498 | 680.225 | 916.942 | 1.402.131 |
| Zwischensumme | -368.623 | -316.046 | -364.510 | -561.448 | -680.174 | -916.889 | -1.402.077 | |
| 29. | Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 |
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des | ||||||||
| Jahresergebnisses | ||||||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 | |
| Verlustausgleich |
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung
| Mittelverwendung | N-Plan 2025 Euro | WPL 2026 Euro | Prognose 2027 Euro | Prognose 2028 Euro | Prognose 2029 Euro |
|---|---|---|---|---|---|
| 2.769.188 | 3.869.685 | 4.176.386 | 8.220.542 | 15.091.037 | |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten | |||||
| Außenanlagen | |||||
| Technische Anlagen | 682.594 | 744.000 | 372.000 | 186.000 | 100.000 |
| Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge/ GWG | 50.000 | 667.107 | 1.950.000 | 125.000 | 75.000 |
| Fahrzeuge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.026.594 | 2.438.578 | 1.814.386 | 7.869.542 | 14.876.037 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 10.000 | 20.000 | 40.000 | 40.000 | 40.000 |
| Darlehenstilgung | 1.290.464 | 1.298.911 | 1.343.368 | 1.384.930 | 1.057.068 |
| Mehrung sonstiger Aktiva | 0 | 440.454 | 0 | 0 | 0 |
| (Forderungen, Vorräte) | 2.500 | ||||
| (Guthaben bei Kreditinstituen) | 440.454 € | ||||
| Minderung sonstiger Passiva | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Verbindlichkeiten) | |||||
| Jahresfehlbetrag | 4.429.579 | 5.785.483 | 5.234.016 | 5.932.694 | 6.496.138 |
| Summe | 8.489.230 | 11.394.534 | 10.753.769 | 15.538.165 | 22.644.244 |
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft
| Mittelherkunft | N-Plan 2025 Euro | WPL 2026 Euro | Prognose 2027 Euro | Prognose 2028 Euro | Prognose 2029 Euro |
|---|---|---|---|---|---|
| Abschreibungen | 2.007.112 | 2.019.394 | 2.196.377 | 2.374.429 | 2.430.075 |
| Abschreibungen auf Anlagevermögen | 2.739.484 | 2.719.808 | 2.917.803 | 3.117.498 | 3.195.436 |
| Erträge auf Auflösung von Sonderposten | -732.372 | -700.413 | -721.426 | -743.069 | -765.361 |
| Zuschüsse vom Land | 0 | ||||
| Zuschüsse Stadt Nürnberg | |||||
| Zuschüsse von Dritten | 715.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 |
| Tilgungszuschuss KFW-Darlehen | 0 | ||||
| Jahresüberschuss | |||||
| Verlustausgleich Stadt Nürnberg | 1.625.140 | ||||
| Kreditaufnahmen für Bauprojekte | 3.870.000 | 1.314.000 | 7.370.000 | 14.376.000 | |
| Mehrung sonstiger Passiva | 2.767.119 | 3.380.000 | 5.794.859 | 4.543.735 | 4.838.169 |
| (Erhöhung Kapitalrücklage) | |||||
| (Betriebsmittelkredit Stadt Nürnberg) | 2.767.119 | 3.380.000 | 5.794.859 | 4.543.735 | 4.838.169 |
| (Rückstellungen, Verbindlichkeiten) | |||||
| Minderung sonstiger Aktiva | 3.000.000 | 0 | 948.532 | 750.000 | 500.000 |
| (Forderungen, Vorräte) | 2.500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | |
| (Guthaben bei Kreditinstituten) | 500.000 | 448.532 | 250.000 | ||
| Summe | 8.489.230 | 11.394.534 | 10.753.769 | 15.538.165 | 22.644.243 |
Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2025) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.
Beratung Datum Behandlung Ziel
Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten
Stadtrat 20.11.2025 öffentlich Beschluss-Auflage
Betreff:
Wirtschaftsplan 2026
Anlagen: 5.1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2026 NüST WPL 2026
Sachverhalt (kurz):
Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Ref. I/II
Rpr
Gutachtenvorschlag (Werkausschuss NüSt Ö 02.10.2025):
Der Werkausschuss des Eigenbetriebes NürnbergStift begutachtet den Wirtschaftsplan 2026 und den Finanzplan 2026/2029 und empfiehlt dem Stadtrat, diese mit den folgenden Inhalten zu beschließen:
- Der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift für 2026 wird
a) nach dem entsprechend der GuV gegliederten Erfolgsplan festgesetzt : er schließt in den Erträgen mit 51.460.048 € und in den Aufwendungen mit 57.245.532 € ab.
b) nach dem Vermögensplan festgesetzt: er schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 10.954.000 € ab
-
Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaß-nahmen des EigenbetriebesNürnbergStift wird auf 3.870.00 € festgesetzt.
-
Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 73.793.000 € festgesetzt.
-
Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 8.376.598 Euro € festgesetzt.
Beschlussvorschlag (Stadtrat Ö 20.11.2025):
Der Gutachtenvorschlag des Werkausschusses NürnbergStift vom 02.10.2025 wird zum Beschluss erhoben.
zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025
Wirtschaftsplan 2026
1. Ausgangslage
Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Ein externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2026 vor umfassenden organisatorischen Entwicklungen. Die kurzfristig umgesetzten Maßnahmen zeigen bereits seit August 2025 monetäre Wirksamkeit. Diese sind unter TOP 3 der Sitzung des Werkausschusses am 02.10.2025 dargestellt. Demgegenüber stehen die ebenfalls dargestellten Herausforderungen in den Feldern Personalsteuerung, Finanzen & Controlling, Organisation & Verwaltung, Digitalisierung, Gebäude & Infrastruktur, die entschlossen angegangen werden müssen, um mittel- und langfristig wirtschaftlich solide bestehen zu können. Dies erfordert erhebliche Investitionen und Ressourcen, sodass auch im Wirtschaftsjahr 2026 bei konservativer Planung mit einem deutlich negativen Ergebnis gerechnet werden muss.
2. Erfolgsplan
Der Erfolgsplan 2026 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.785.483 Euro ab.
| NüSt Gesamt(cid:10) in EUR | Ergebnis 2024 | WPL 2025 | N-Plan 2025 | Abweichung N-Plan zu WPL 2025 | WPL 2026 | |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Aufwendungen | 49.957.312 | 50.725.031 | 53.157.797 | 2.432.766 | 4,8% | 54.146.753 |
| Erträge | 46.192.925 | 49.126.563 | 48.675.717 | -450.846 | -0,9% | 48.366.295 |
| Betriebsergebnis | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | -5,7% | -5.780.458 |
| Neutrales Ergebnis | 3.030.026 | -7.050 | 52.501 | 59.551 | -844,7% | -5.025 |
| Ergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -2.824.061 | 175,9% | -5.785.483 |
Nicht refinanzierbare Kosten
Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können. Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 3.383.205 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.402.278 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.
Auslastung
Die geplante Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen und dem vorhandenen Personal. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen angesetzt, um die Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschließen. Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:
3. Vermögensplan
Der Vermögensplan weist für das Jahr 2026 einen Finanzbedarf von 10.954 TEUR aus. Dieser Finanzbedarf resultiert aus:
| Ausgaben | TEUR |
|---|---|
| Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen | 3.870 |
| Darlehenstilgungen | 1.299 |
| geplanter Verlust | 5.785 |
| Finanzbedarf 2026 | 10.954 |
Für die Finanzierung der Investitionen in Höhe von 3.870 TEUR ist die Aufnahme eines neuen Darlehens vorgesehen. Die geplanten Investitionen setzen sich zusammen aus: Neubau Zentralküche 50 TEUR, Ersatzneubau der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 2.389 TEUR, Ersatzbeschaffungen 1.431 TEUR.
Für Darlehenstilgungen sind 1.299 TEUR eingeplant. Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 5.785 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.
4. Finanzplan
Dem Finanzplan, der die Jahre 2025 bis 2029 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen. Für 2026 sind Kreditaufnahmen in Höhe von 3.870 TEUR für Investitionen vorgesehen. Für die Jahre 2026 bis 2029 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.
5. Verpflichtungsermächtigung
Aus dem Investitionsprogramm leiten sich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 77.663 TEUR für die Zentralküche, den Neubau und der Sanierung des Platnersberg und der Beschaffung der Einrichtung für die von der wbg gebauten Einrichtung in Johannis an. 3.870 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2026, 73.793 TEUR die Jahre ab 2027.
6. Kassenkredit
Für das Jahr 2026 errechnet sich ein Betrag von 8.376.597 Euro (ein Sechstel von 50.259.585 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.
1
NürnbergStift
NÜRNBERGSTIFT | Regensburger Straße 388, 90480 Nürnberg
Impressum
Herausgeber:
NürnbergStift,
ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg
Auflage:
digital, inkl. Ratsinformationssystem
Gestaltung:
NürnbergStift
nuest@stadt.nuernberg.de
www.nuernbergstift.de
Inhaltsverzeichnis
1 Executive Summary ........................................................................ 5
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 7
2.1 Rechtliche Grundlagen ................................................................................. 7 2.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................... 7
3 Erfolgsplan ...................................................................................... 8
3.1 Ausgangslage .............................................................................................. 8 3.2 Maßnahmen ............................................................................................... 10 3.3 Parameter .................................................................................................. 15 3.4 Auslastung ................................................................................................. 16 3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt ............................................................. 17 3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten.................................. 18 3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ............................................. 21 3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................... 23 3.9 Jahresergebnis ........................................................................................... 25 3.10 Kassenkredit .............................................................................................. 26
4 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 26
5 Stellenplan ..................................................................................... 27
Wichtige Begriffe und Abkürzungen ................................................. 28
Die Wirtschaftsplanung 2026 des NürnbergStift Höchste Priorität haben aufgrund des wirtwurde von zahlreichen Faktoren beeinflusst, schaftlichen Defizits Prozessverbesserungen in insbesondere von Kostensteigerungen im Per- der Arbeitsablauforganisation im Bereich Pflege sonal. Bei den Sachkosten wurde konkreter als und Verwaltung. Das Datenmanagement spielt bisher hohe Instandhaltungskosten durch teil- eine immer wichtigere Aufgabe bei der enger weise denkmalgeschützte, sanierungsbedürf- werdenden Refinanzierbarkeit zur operativen tige Gebäude berücksichtigt. Steuerung von Kosten und Erlösen.
Die neue Personalbemessung nach § 113c Weiterhin erwartet das NürnbergStift 2026 das SGB XI ist eine große Chance, aber auch eine notwendige Gesetz zur Befugniserweiterung Herausforderung für die Gesamtorganisation und Assistenzausbildung in der Pflege, welches hinsichtlich Personalentwicklung und -qualifi- Kompetenzen eigenverantwortlich regeln und zierung. Dem Fachkraftmangel muss Nürnberg- den Bürokratieabbau voranbringen soll. Stift mit viel Energie und Ressourcen entgegen- Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen, wirken. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die inmit welcher die Sanierung des NürnbergStift terne Ausbildung von Pflegefachkräften und die einhergeht, wurde bewusst das Risiko von Aus- Gewinnung von Pflegepersonal aus dem Auslastungsschwankungen eingeplant. Ziel ist es, land. Planungssicherheit zu gewinnen, die, Notwen- Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzu- digkeit eines Nachtragswirtschaftsplans auszutreiben, beispielsweise durch den Ausbau des schließen und durch verbesserte Steuerung WLANs in den Einrichtungen und die Umstel- das operative Defizit mittelfristig zu reduzieren. lung auf das ERP-Systems- SAP S4/HANA. Die Dafür werden derzeit und in den kommenden eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standor- Monaten die Weichen gestellt. ten Platnersberg und in der Großweidenmühle sind tatkräftig weiter zu entwickeln. Für Johan- Mit besten Grüßen nis beginnt 2026 das Umzugsmanagement von 122 pflegebedürftigen Menschen und 50 älteren Mietern, was eine riesige Herausforderung für Mitarbeiter, Bewohner und Mieter darstellt. Elisabeth Ries Melanie Miermeister 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin Um die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben bewältigen und umsetzen zu können, müssen ausreichend Kapazitäten und Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass auch im Geschäftsjahr 2026 mit einem operativen Defizit geplant werden muss.
Parallel müssen dringend Organisationsentwicklungsmaßnahmen umgesetzt und wirksam werden. Damit wurde 2025 mit hoher Schlagzahl begonnen und diese werden 2026 weitergeführt bzw. weiterentwickelt.
1 Executive Summary
Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Angebote als kommunaler Komplexanbieter von stationären, teilstationären und ambulanten Pflegedienstleistungen im Spannungsfeld Pflege für Stadt, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2026 die Zielsetzung des NürnbergStift. Pflege wird immer mehr zum Spagat zwischen Fachkräftemangel, überhöhten Eigenanteilen und nicht refinanzierten Kosten, welche die wirtschaftliche Stabilität vieler Träger, wie auch das NürnbergStift beeinträchtigen. So steht der Wirtschafts- und Finanzplan 2026 des Eigenbetriebs NürnbergStift im Zeichen einer angespannten finanziellen Situation und strukturellen Herausforderungen mit einem erheblichen Defizit, trotz stetig wachsender Nachfrage nach Pflegeplätzen, insbesondere im städtischen Raum Nürnberg.
Die damit einhergehenden Problemstellungen und Aufgaben stellen sich in Teilen schon seit einigen Jahren, entfalten jedoch in der gesamten Pflegebranche und auch bei NüSt einen wachsenden Druck.
Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Nachdem bereits 2023 und auch 2024 jeweils ein Nachtragswirtschaftsplan notwendig war und sich trotz verschiedener Maßnahmen eine weitere Verschlechterung des Ergebnisses abzeichnete, wurde Anfang 2025 auf Initiative der 1. Werkleitung ein externes Beratungsunternehmen mit der Durchführung eines Quick-Checks für die stationäre Pflege beauftragt.
Der sogenannte Quick-Check sollte die (Haupt-) Defizitursachen aufdecken und dabei herausarbeiten, welche Ursachen strukturell bedingt sind, wie die operative Steuerung verbessert werden kann und welche Maßnahmen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation geboten sind. Es wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet, das seit dem Frühjahr 2025 sukzessive umgesetzt und parallel weiterentwickelt wird. Insbesondere die nettobasierte, tagesgenaue und belegungsabhängige Personalsteuerung wurde in der Folge zügig umgesetzt. Kostenintensive Zeitarbeit konnte so bereits im laufenden Jahr deutlich reduziert werden. Ein Großteil der dringend notwendigen Maßnahmen wird jedoch erst mittel- bis langfristig seine Wirkung entfalten können, da es vielfach um komplexere Fragen von Prozess- und Organisationsentwicklung geht.
Ein großer Entwicklungsschritt, in Folge des Quick-Checks hoch priorisiert, ist die konzentrierte und zügige Umsetzung der neuen Personalbemessung nach §113c SGB XI. Sie bietet die Chance, die bisherige, auf hoher Fachkräftedichte basierende Pflegearbeits- und Ablauforganisation demografisch zukunftsfähig zu gestalten. Hier wird 2026 die umfangreichste Unternehmensentwicklung seit Gründung des NürnbergStift 1996 stattfinden. Die pflegerische Versorgung, die bislang überwiegend in den Stationen und Wohnbereichen erfolgte, wird künftig durch examinierte Pflegekräfte über eine Tourenplanung in den Häusern erbracht und gesteuert. In dieser Struktur übernehmen die examinierten Kräfte die Koordination der Abläufe und delegieren unterstützende Tätigkeiten an angelernte Pflegehelfer. Hierfür sind digitale und fachspezifische Kompetenzen aller am Pflegeprozess beteiligten Mitarbeitenden aufzubauen, zu trainieren und nachzuhalten, einschließlich einer Veränderung im professionellen Selbstverständnis der bisherigen Art der Zusammenarbeit.
| Die Dring- | ||
|---|---|---|
| lichkeit einer nicht refinanzierbaren Kostenreduktion für NüSt ist offensichtlich, v | orher ist jedoch eine | |
| umfassende Analyse der Kostenstruktur erforderlich, gefolgt von gezielten Maßnahmen zur Optimierung | ||
| von Prozessen und Ressourcenallokation. |
Overhead, welcher nicht eindeutig den Kostenträgern zugeordnet werden kann und somit nicht eindeutig der Refinanzierung unterliegt? Welche “Bemühkosten“ fallen bei NüSt für Leistungen der städtischen Daseinsvorsorge an, die über die Leistungen anderer Markteilnehmer hinausgehen? Welche Kosten sind für die Corporate Governance unerlässlich aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg?
Folgende Übersicht zeigt den Anteil der nicht refinanzierbaren Kosten am Gesamtergebnis 2026:
NüSt steht deshalb 2026 im Spannungsfeld der Reduktion von nicht refinanzierbaren Kosten und Erlösverbesserung durch Belegungsstabilität und Fachkraftstrategie im operativen Bereich. Die bereits 2025 angelaufenen Maßnahmen zu finanziellen Stabilität und Zukunftsfähigkeit des NürnbergStift werden 2026 fortgeführt.
| Personalsteuerung | PeBem - Personalbemessung | Finanz und Controlling |
|---|---|---|
| Organisation und Verwaltung | Gebäude | Personalgewinnung und -bindung |
Personalsteuerung
PeBem - Personalbemessung
Finanz und Controlling
Organisation und Verwaltung
Gebäude
Personalgewinnung und
-bindung
Ausblick
Die geplanten Maßnahmen sind mit konkreten Zeitplänen und Meilensteinen unterlegt und werden in enger Abstimmung mit den städtischen Referaten und begleitet durch den Werkausschuss umgesetzt. Ziel ist, durch strukturelle Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und gezielte Investitionen die wirtschaftliche Lage kurz-, mittel- und langfristig zu konsolidieren und die Versorgungssicherheit auf hohem fachlichen Niveau zu gewährleisten. Erste Erfolge zeichnen sich bereits 2025 durch die schnell und “quick“ umgesetzten Maßnahmen, wie die netto-basierte Personalsteuerung mit Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhänge, ab. Trotzdem benötigen langfristige Maßnahmen im Bereich der Gebäude größere Zeiträume zur Abarbeitung des Investitions- und Instandhaltungsstaus. Diese kostenintensiven Planungs- und Entwicklungszeiträume werden erst mit Umzug in die neuen Pflegeeinrichtungen und Verkauf der nicht refinanzierbaren Kostentreiber wie der alten August-Meier-Häuser, zu einer Verbesserung der finanziellen Gesamtsituation beitragen. Wichtig ist deshalb das Nachhalten, Fokussieren und zielgerichtete Umsetzen der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen. Der Werkausschuss wird regelmäßig über den Fortschritt informiert.
Anmerkung: Zum besseren Verständnis und Übersicht wurden die Hauptaussagen im vorderen Teil des Wirtschaftsplans platziert. Ausführliche Darstellungen v.a. Tabellen befinden sich im Teil Anhang.
2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen
2.1 Rechtliche Grundlagen
Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).
Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.
Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.08.2025 aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und einer 2. Werkleiterin mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiterin zusammen.
Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.
Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger Bezirk Mittelfranken nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Mieten des Heilig-Geist-Spitals werden durch den WerkA/StR festgelegt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.
2.2 Betriebliche Grundlagen
Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:
Pflegezentrum Sebastianspital am Ambulante Dienste (AMBD) Wöhrder See (AHS) Geriatrische Rehabilitation (REHA) August-Meier-Haus (AMH) Praxis für Ergotherapie (ERGO) Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ) August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6 Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) Verwaltung NüSt Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)
Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service gGmbH (NüStSgG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSgG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.
3 Erfolgsplan
3.1 Ausgangslage
Pflegemarkt: Der deutsche Pflegemarkt steht vor einer stetig wachsenden Nachfrage. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Prognosen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass sie bis 2050 auf über 6,5 Millionen ansteigen wird. Bereits heute fehlen bundesweit mehrere zehntausend Pflegeplätze, sodass immer mehr Pflegebedürftige keinen adäquaten Versorgungsplatz finden. Besonders in städtischen Ballungsräumen wächst die Nachfrage überdurchschnittlich, während der Ausbau von Kapazitäten durch begrenzte Grundstücksverfügbarkeit, hohe Baukosten und Personalknappheit – insbesondere bei qualifizierten Fachkräften – erheblich erschwert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung und der gezielte Ausbau hochwertiger Pflegeangebote durch NüSt von zentraler Bedeutung, um die zukünftige Versorgung nachhaltig zu gewährleisten.
Gesetzliche Rahmenbedingungen: Mit dem § 113c SGB XI hat der Gesetzgeber ein bundesweit einheitliches Verfahren zur Messung und Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen eingeführt. Pflegeheime müssen regelmäßig Qualitätsdaten erheben und Daten melden, welche die Auswirkungen der Pflege auf den Gesundheitszustand der Bewohner zeigen. Die Qualität der Pflege hängt dabei wesentlich von der Ausbildung und Qualifikation der Pflegekräfte ab. Gut ausgebildete Mitarbeitende sind entscheidend, um die geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher ist die gezielte Ausbildung und Weiterbildung von Pflegefachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für Pflegeeinrichtungen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.
Ausbildung: NüSt setzt – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Pflegefachkräften. Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubildende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen, darunter 38 in der generalistischen Pflegeausbildung. 18 Schüler befinden sich in Umschulungsprogrammen sowie 11 in der Ausbildung zu Pflegefachassistentinnen und -assistenten. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, einschließlich der Auszubildenden, beläuft sich auf 683.
Ambulante Dienste: Der ambulante Dienst des NürnbergStifts war in den vergangenen Jahren durch Defizite, fehlende Leitung und rückläufiger Klientenzahlen belastet. Seit 2024 konnten durch interne Begleitung erste Verbesserungen erzielt werden. Ab 10/2025 übernimmt eine neue Leitung mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stabilisierung, Expansion und Digitalisierung. Zudem wird die Verzahnung mit den Tagespflegen fokussiert. Die Fahrzeugflotte soll mit Fördermitteln schrittweise auf E-Mobilität umgestellt werden.
Wirtschaftliche Entwicklung stationärer Pflege
Trotz der Planung und Einleitung verschiedener Maßnahmen hat sich die finanzielle Lage von NüSt bisher noch nicht verbessert. Das Betriebsergebnis ist weiterhin negativ, die Wirtschaftsplanung für 2025 wird erneut verfehlt und die Erstellung eines Nachtragswirtschaftsplans ist infolgedessen für 2025 notwendig. Aus diesem Grund wurde am Anfang des Jahres 2025 eine Unternehmensberatung mit der Durchführung eines Quick Checks für die Stationäre Pflege beauftragt: Der Quick-Check sollte folgenden Fragen nachgehen: Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation zu bewerten? Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der vier Pflegeheime? Welche Defizitursachen sind strukturell bedingt und welche können aus eigener Kraft beseitigt werden? Wie kann die operative Steuerung verbessert werden? Welche Maßnahmen zur Sanierung sind jetzt schon offensichtlich? Welche weiteren Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?
Die Unternehmensberatung hat verschiedene Ursachen für die Defizite identifiziert, die sich in die operative Steuerung – beispielsweise Belegung, Pflegepersonalsteuerung und Umsetzung von PeBeM –, strukturelle Probleme wie der Instandhaltungsstau bei den Pflegeimmobilien sowie einen zu großen Overhead und Verbesserungspotenziale bei den Pflegesatzverhandlungen, unterteilen lassen.
Operative Steuerung
•Belegungssteuerung •Pflegepersonalsteuerung
•Umsetzung PeBeM
Strukturelle Probleme Pflegesatzverhandlungen
•Instandhaltungsstau Immobilien •Pflegesatzverhandlungsstrategie •Overhead •Refinanzierung von Pflegehilfskräften
Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, die seit Frühjahr 2025 sukzessive in der Umsetzung und weiteren Ausarbeitung sind. Die Maßnahmenableitung und -umsetzung wird dabei durch verschiedene Schritte unterstützt:
Detaillierter Projektstrukturplan mit Formulierung, Planung und Priorisierung von Arbeitspaketen mit der Vereinbarung über die systematische Bearbeitung der Arbeitspakete in strukturierter und enger Zusammenarbeit mit Ref. V; Ref. I/II und DiP. Enger Austausch mit dem Personalrat NüSt. Regelmäßige Thematisierung im NüSt-Leitungskreis. Weitere Schritte mit externer Unterstützung in 2026. Regelmäßige Berichterstattung über den Erfolg der Maßnahmen im Werkausschuss.
3.2 Maßnahmen
c
Die strukturellen (Mikro-, Meso- und Makroebene) und zeitlichen (kurz-, mittel- und langfristig) Dimensionen werden für klare Kommunikations- und Verständniszwecke mittels Icon dargestellt. Dies ist besonders wichtig, da sich die finanzielle Situation nicht sofort verbessert. Grund hierfür sind notwendige Investitionen, zum Beispiel in Gebäude, sowie die Abhängigkeit zu den nicht refinanzierbaren Kosten. Die positiven Effekte dieser Maßnahmen treten daher erst zeitverzögert ein.
Die strukturellen Dimensionen bezeichnen die Verzahnung der Wirkdimension und den eingeleiteten Maßnahmen in Abhängigkeit zur Querschnittsverwaltung beziehungsweise zu den Stakeholdern außerhalb des Konzern Stadt Nürnberg. Die zeitlichen Dimensionen bezeichnen den messbaren Erfolg, orientiert sich an Monaten beziehungsweise Jahren.
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | |
|---|---|---|---|---|
| Wirk- | ||||
| Dimensionen | ||||
| Personal- steuerung | Tagesaktuelle Personalberechnung | fortge- schrit- ten | Reduktion von Zeitarbeit und Personalüberhängen Verringerung der Krank- heitsquote Verringerung der Personal- fluktuation | |
| Dienstplanung mit Netto- arbeitszeit | fortge- schrit- ten | |||
| Dienstplanprogramm | Planun- gen an- gelau- fen | |||
| Strategisches Ausfallma- nagement | Planun- gen an- gelau- fen | |||
| PeBeM (Personalbe- messung) | Konzipierung Umsetzungs- planung | März 2025 | Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation | |
| Pilotierung | Seit Mai 2025 | |||
| Tourenplanung | Seit Juli 2025 |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Personal-
steuerung
PeBeM
(Personalbe-
messung)
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Wirk- | |||||
| Dimensionen | |||||
| Einführung in Piloteinrich- tung | Herbst 2025 | ||||
| Roll-Out NüSt gesamt | Ende 2025/ Anfang 2026 | ||||
| Finanzen & Controlling | Kostenstellenrechnung | Frühjahr 2025 | abgeschlossen | Zuordnung der Kosten; Kostenkontrolle | |
| Stellenplanbereinigung | angelau- fen | Darstellung der refinanzier- ten Stellen, Abbau Over- head | |||
| Weiterentwicklung Controlling | Ende 2025 | Abbau von Doppelstruktu- ren, Insourcing Berichter- stattung | |||
| SAP S/4 HANA | Projektie- rung an- gelaufen | Datenmanagement, Bi- Tool, Kostenreduktion | |||
| Pflegesatzstrategien | Frühjahr 2025 | Erlösverbesserungen, Ab- bau von Personalüberhang | |||
| Optimierung Abrechnungs- prozess u. Forderungsmanagement | Frühjahr 2026 | Auflösen des Abrech- nungsstaus, Forderungen sind eingeholt | |||
| Organisation &Verwaltung | Restrukturierung Verwal- tung/ Optimierung von Ver- waltungsprozessen | Herbst 2025 | Einsparen von. Zeitarbeit Überstundenabbau, Sen- kung der Personalfluktua- tion und Verwaltungskos- ten | ||
| Teildigitalisierung des Auf- nahmeprozess | projektiert | ||||
| Interdisziplinäres digitales Datenmanagement | Oktober 2025 | Konsistente Personaldaten zur Personalsteuerung | |||
| Elektronische Akten | Umset- zung läuft | Zeitersparnis Kostenreduktion Verwal- tungsbereich | |||
| Personal- gewinnung & -bindung | Kompetenzaufbau für Um- setzung PeBem – Quick-Schulungen unge- lernte Pflegehelfer/ Dele- gationsaufgaben Fach- kräfte,… | Seit Juni 2025 | Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation | ||
| Ausbildung und Qualifizie- rung | laufend | Mitarbeiterfindung und -bindung |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Finanzen &
Controlling
Organisation
&Verwaltung
Personal-
gewinnung &
-bindung
| Themenbe- reich | Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen | Umset- zungs- grad | Indikatoren | |
|---|---|---|---|---|
| Wirk- | ||||
| Dimensionen | ||||
| Gebäude | Sanierung Elisabeth- Bach-Haus Umzug der Verwaltung | Sanie- rungskon- zept 2026 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | |
| Verkauf August-Meier-Häuser | Planung | Erlöse generieren – Kosten einsparen | ||
| Bauprojekt Großweiden- mühle | 2027 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Neubau/ Anmietung Küche | Planung | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Platnersberg | 2031 | Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau | ||
| Verkauf Fritz-Hintermayr- Haus | 2026 | Erlöse generieren – Kosten einsparen | ||
| Umstellung auf e-Mobilität | Planung | Erlöse generieren – Kosten einsparen |
Indikatoren
Umset-
zungs-
grad
Themenbe-
reich
Stichpunkte zu Arbeits-
paketen/ Maßnahmen
Gebäude
Personalsteuerung – PeBem - Personalgewinnung und –bindung
Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist im August 2025 monetär ansatzweise ersichtlich. Zur Optimierung des Personal- und Einsatzmanagements in den Pflegebereichen wurde ein Personalberechnungstool eingeführt, das eine bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Personalressourcen ermöglicht. Ziel ist es, die Bewohnerbelegung zu steigern, das Pflegegradmanagement zu verbessern und Personalüberhänge, Zeitarbeit, Mehrarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Parallel dazu erfolgte die Umstellung der Dienstplanung auf die Nettoarbeitszeit, um den Personaleinsatz präziser und ressourcenschonender zu gestalten. Ergänzend wird ein restriktiver Prozess für den Einsatz von Zeitarbeit etabliert, der externe Kräfte ausschließlich in Ausnahmefällen und unter klar definierten Rahmenbedingungen vorsieht. Zur Sicherstellung der Versorgung im Vertretungsfall wird ein standardisiertes Ausfallmanagement implementiert, das klare Aufgabenpriorisierungen, Verantwortlichkeiten und einrichtungsübergreifende Vertretungsregelungen beinhaltet. Die Personalplanung wird konsequent an den Vorgaben des PeBeM ausgerichtet, wobei die individuellen Qualitätsbedarfe der Bewohner berücksichtigt werden. NüSt investiert weiterhin in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Gleichzeitig hat die Kompetenzentwicklung der in den Pflegeheimen tätigen Pflegehelfer, die aktuell einen Anteil von 60–70 % ausmachen, oberste Priorität. Ziel ist es, den Fachkraftmangel sowie die abrupte Absenkung der Fachkraftquote auf 40 % durch qualitativ hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen aufzufangen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird eine deutliche Effizienzsteigerung in der Personaleinsatzplanung erwartet, verbunden mit einer Reduzierung von Personalüberhängen, Überstunden und Ausfallzeiten sowie einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsablauforganisation und den Kompetenzverteilungen.
Finanzen & Controlling
Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Diese strategische Neuausrichtung soll sicherstellen, dass vorhandene Personalkapazitäten optimal genutzt und in den Verhandlungen mit den Kostenträgern bestmöglich berücksichtigt werden. Seit Anfang 2024 wird eine umfassende Kostenstellenrechnung konzipiert, umgesetzt und kontinuierlich optimiert, um die finanzielle Auswertbarkeit zu erhöhen und die Steuerungsinstrumente des Controllings gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Controlling künftig vollständig eigenständig zu betreiben und damit auf die bisherige Unterstützung durch den externen Partner Schwan & Partner in diesem Bereich verzichten zu können. Des Weiteren sollen 2026 das Abrechnungs- und Forderungsmanagement reorganisiert werden. Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung soll 2026 die hybriden SAP-Struktur zukunftssicher auf die neue in–Memory-Datenbank SAPS/4 Hana umgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam ein Business Intelligence-Bericht zu Datenanalyse entwickelt.
Organisation & Verwaltung
Zur Verbesserung des Personalcontrollings wird der Stellenplan bereinigt und auf Basis der nach Pflegesätzen refinanzierten Kapazitäten konsolidiert. Diese Maßnahme ermöglicht eine präzisere Steuerung der Personalkapazitäten und eine höhere Transparenz in der Personalplanung. Parallel dazu erfolgt eine effektive und effiziente Restrukturierung der Verwaltung, insbesondere in der Heimverwaltung, mit klarem Fokus auf die Einführung standardisierter Prozesse und einheitlicher Abläufe. Dies betrifft vor allem den Aufnahme- und Entlassungsprozess. Abläufe sollen über alle Einrichtungen standardisiert und strukturiert werden. Übergeordnetes Ziel dieser Restrukturierung ist es, Personalkapazitäten freizusetzen, Doppelarbeiten zu vermeiden und nachhaltige Standards zu etablieren
Digitalisierung
NüSt digitalisiert konsequent in allen Bereichen. Die Einführung der elektronischen Bewohnerakte Anfang 2025 sowie einer elektronischen Personalakte Ende 2025 ist bereits in der Umsetzung beziehungsweise Planung. Ein digitales Datenmanagement ist unerlässlich für konsistente Daten zur Personal– und Finanzsteuerung. Die zahlreichen Schnittstellen müssen konsequent in die hybride IT-Struktur der Stadt Nürnberg eingebaut werden. Ein interdisziplinäres Projektteam aus Finanz, Personal und IT erarbeitet ab Herbst 2025 eine Datenmanagementstrategie für NüSt.
Gebäude
Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus des Sebastianspitals erbracht werden. NürnbergStift beabsichtigt, das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion zu nutzen und ergänzend auch als Standort der Zentralen Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist im 1. Quartal 2026 zu rechnen. Als vorgezogene bauliche Maßnahme soll die denkmalgerechte Ertüchtigung und Erneuerung der Balkone im Elisabeth-Bach-Haus geplant und durchgeführt werden, hier in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder eine volle Nutzungsmöglichkeit für die Bewohnenden und Mitarbeitenden für Pflege anbieten zu können.
Das Areal des ehem. August-Meier-Heims wird seit dem Umzug in den angrenzenden Neubau August- Meier-Haus im Jahr 2023 nicht mehr für Pflege genutzt. Die Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz und weisen große funktionale, technische und energetische Mängel auf. Aktuell wird von NüSt noch ein Teil des Gebäudebestandes für begleitende Nutzungen unterhalten: Für die Zentralküche NüSt (befristet bis Ende 2028), für Verwaltung, Pflegepraxiszentrum (PPZ), NüSt Service gGmbH, Mitarbeiter- und Wohnen sowie verschiedene befristete Zwischennutzungen (Notunterkunft für Geflüchtete und Pflegeschule zeitnah auslaufend). Zur weiteren Vermarktungsmöglichkeit des Areals hat NüSt Ende 2024 Kontakt mit dem Stadtplanungsamt (Stpl) und Liegenschaftsamt (LA) aufgenommen. Es wurde festgehalten, dass das Thema Denkmalschutz für eine künftige Vermarktung eine wichtige Rolle spielt, die Notwendigkeit zur Erstellung eines ersten denkmalpflegerischen Gutachtens als Grundlage für einen Verkauf wurde bestätigt. Der Stadtplanungsausschuss hat zum weiteren Vorgehen 2025 die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Ziel der Planung ist die Sicherung einer öffentlichen Erschließung sowie eine maßvolle Nachverdichtung insbesondere für Wohnnutzungen, unter Erhalt der städtebaulichen Struktur und des bestehenden erhaltenswerten Baumbestandes. In einem weiteren Schritt wird eine Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Parallel erfolgt die Erstellung einer Vermarktungsstrategie zur Referentenabstimmung mit Zeitplan und Definition von Meilensteinen. Zur Minimierung von Risiken soll ein Verkauf erst erfolgen, wenn wesentliche Rahmenbedingungen (B-Plan, Gutachten) klar abgestimmt sind. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist bis Ende 2025/Anfang 2026 zu rechnen. Eine enge Abstimmung zwischen Stpl, LA und NüSt erfolgt weiterhin.
In der Pflegeeinrichtung Großweidenmühlstraße wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das sich aus mehreren Leistungsbausteinen zusammensetzt. Geplant ist eine vollstationäre Pflege mit insgesamt 122 Plätzen, die sich auf neun Hausgemeinschaften verteilen. Darüber hinaus ist eine öffentliche Cafeteria für die Bewohnenden der Einrichtung sowie für Stadtteilbewohnende und angrenzende Wohnungen geplant. Zusätzlich werden Quartiersräume geschaffen, die für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner genutzt werden können. Die Baumaßnahmen haben bereits 2024 begonnen, der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die vollständige Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit der Übergabe an den Mieter NürnbergStift am 19. Januar 2027. Die Inbetriebnahme der Pflegeeinrichtung ist für Mitte des zweiten Quartals 2027 angesetzt.
In der künftigen Senioren Wohnanlage am Platnersberg wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das Neubau und Bestandsgebäude integriert. Im Neubau sind insgesamt 82 vollstationäre Pflegeplätze in Hausgemeinschaften vorgesehen, sowie ein Hospiz mit 10 Plätzen. Ergänzt wird das Angebot durch eine öffentliche Cafeteria, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung, Angehörigen sowie Senioren aus dem Stadtteil als Treffpunkt und Mittagstisch dient. Darüber hinaus entstehen Quartiersräume für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner, sowie Angebote wie Friseur und Fußpflege. Im Bestandsgebäude werden zusätzlich 28 vollstationäre Pflegeplätze in zwei Gruppen mit jeweils 14 Plätzen angeboten. Des Weiteren umfasst das Bestandsgebäude betreutes Wohnen, einzelne Personalwohnungen und einen Standort für den ambulanten Dienst. Derzeit befindet sich das Projekt mit allen fachlich am Projekt Beteiligten in der Vorplanung,
die voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein wird. Laut vorläufigem Bauzeitenplan soll die Pflegeeinrichtung Ende des dritten Quartals 2030 fertiggestellt werden. Die Aufnahme des Betriebs ist frühestens ab Anfang 2031 möglich.
Geplant ist der Neubau einer Zentralküche an der Raudtener Straße, einschließlich des Betriebsdienstes, mit einer grundlegenden Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold. Künftig soll die Speisenverteilung im Großgebinde erfolgen, um die Abläufe zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung frühestens für 2030. Die aktuell genutzte Interimsküche ist nur bis Ende 2028 genehmigt, wodurch ein enger Zeitplan für die Umsetzung erforderlich ist. Die laufende Planung wurde bereits an das neue Produktionssystem angepasst, während Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit in Arbeit sind. Parallel werden Pilotprojekte zur Großgebinde-Ausgabe im Schöpfsystem in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise auf der Demenzstation des Sebastianspitals und im August-Meier-Haus, um Praxiserfahrungen für die spätere Umsetzung zu sammeln.
Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2026 abgebildet ist.
3.3 Parameter
Die Wirtschaftsplanung für 2026 enthält folgende wesentliche Parameter:
Durch den neuen Versorgungsvertrag im Bereich Offene Geronto mit 44 Plätzen im AHS reduziert sich die allgemeine Pflege auf 210 Plätze. Die Gesamtanzahl der Plätze bleibt unverändert bei 254. Aufgrund der nicht vorhandenen Nachfrage wird das Angebot der Nachtpflege im AMH eingestellt. Die Einrichtung verfügt bislang über 8 Plätze. Infolge der Schließung entsteht eine Rückzahlungsverpflichtung in Höhe von ca. 100 TEUR für zuvor gewährte Fördermittel. Jedoch wird das bisher vorgehaltene Personal eingespart. Es wird keine Aufnahme von Rüstigen mehr erfolgen. Die derzeit bei NüSt lebenden Rüstigen verbleiben im AHJ, sowie AHP und erzielen weiterhin Erlöse. Durch ein gezieltes Pflegegradmanagement wird, sofern die Voraussetzungen vorliegen, eine sukzessive Einstufung in höhere Pflegegrade veranlasst. In den Personalkosten für 2026 ist die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Kosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 % angenommen. Auf Grundlage der aktuellen Ist-Situation wurde im Plan 2026 eine Personalüberdeckung von 8,70 VK in der vollstationären Pflege berücksichtigt. Dies betrifft Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte sowie Betreuungskräfte. Zusätzlich wurden Kosten in Höhe von 517 TEUR für den geplanten Einsatz von vier vollzeitbeschäftigten Pflegefachkräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung in die Planung mit einbezogen. Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung und können nicht als Kalkulationsgrundlage angenommen werden. Als Orientierungswerte dienen die Jahreswerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Bei den Sachkosten ist eine Inflation in Höhe von 2,5 % berücksichtigt. Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH enthalten und mit einer Preissteigerung berücksichtigt. Der Preis pro Beköstigungstag beträgt 15,85 Euro. Dabei wurde eine Steigerung der Lebensmittelpreise um 3 %, Personalkostensteigerungen in Höhe von 7 % sowie eine Ausfallquote von 2 % bei Essensbestellungen einkalkuliert. Die Gebäudereinigungskosten enthalten 7 % Steigerung, der Betriebsdienst 6 % und Werkstattleistungen und Entsorgung und Recycling 5 %. Seit dem 01.07.2024 wird in Pflegesätzen eine Pauschale für Digitalisierung in Höhe von mindesten 300 bis maximal 800 Euro (mit Nachweis) pro Pflegeplatz verhandelt. Von den nachgewiesenen Kosten werden allerdings pauschal 20 % abgezogen. Aufgrund nachgewiesener Kosten werden im NüSt 641 Euro pro Pflegeplatz refinanziert. Diese Pauschale ist in der Wirtschaftsplanung 2026 inkludiert.
Die Instandhaltungskosten sind auf Grundlage einer detaillierten Bauunterhaltsplanung mit entsprechender Kostenschätzung kalkuliert. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Darüber hinaus sind in der Kostenkalkulation auch Planungskosten für die Bauprojekte sowie Leistungen des Hochbauamts berücksichtigt. Für 2026 sind Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3.870 TEUR. EUR geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz in Höhe von 3,5 % angenommen.
3.4 Auslastung
Die geplante Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen und dem vorhandenen Personal. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen angesetzt, um die Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschließen. Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:
Geplante Bewohner/Patienten 2026
889 Gesamt
AHS Vollstat. Pflege AHS Tagespflege AMH Vollstat. Pflege AMH Tagespflege AHJ Vollstat. Pflege AHJ Wohnen AHP Vollstat. Pflege HGS Wohnen Reha AMBD
Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) ist mit insgesamt 572 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 92 % in 2026 geplant. Die Tagespflege im AMH ist an 365 Tagen im Jahr 2026 geöffnet. Die Tagespflege (AHS, AMH) plant mit einer Auslastung von 22,00 und die Nachtpflege (AMH) wird eingestellt. Im Wohnbereich St. Johannis werden aufgrund des bevorstehenden Umzugs in die Großweidenmühlstraße keine neuen Mieterinnen und Mieter mehr aufgenommen. Für die bestehenden Mieter werden bereits alternative Unterkunftsmöglichkeiten organisiert. Für 2026 ist daher mit einer Auslastung von 73 % geplant. Das entspricht einer Bewohnerzahl von 40. Beim Heilig-Geist-Spital wird von einer Belegung von 104 Wohnungen ausgegangen. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. In der Geriatrischen Reha wird im Schnitt mit 40 Patienten geplant. Das ergibt eine Quote von 91 % in der Auslastung.
3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt
Für das Wirtschaftsjahr 2026 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 5.785.483 Euro geplant. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 48.366.295 Euro, Aufwendungen in Höhe von 54.146.753 Euro und einem negativen neutralen Ergebnis von 5.025 Euro.
| NüSt Gesamt | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||||||||
| Personalaufwendungen | 31.280.582 | 31.673.569 | 33.643.381 | 1.969.812 | 6,2% | 32.798.330 | |||||||
| Essensversorgung | 3.787.263 | 4.087.111 | 3.819.095 | -268.016 | -6,6% | 4.135.220 | |||||||
| Energie und Wasser | 1.945.207 | 2.176.801 | 2.246.100 | 69.299 | 3,2% | 2.355.713 | |||||||
| Wirtschaftsbedarf | 3.447.592 | 3.586.599 | 3.516.267 | -70.332 | -2,0% | 3.856.120 | |||||||
| Pflegebedarf und | 787.494 | 843.025 | 769.514 | -73.511 | -8,7% | 727.108 | |||||||
| soziale Betreuung | |||||||||||||
| Verwaltungsbedarf | 534.217 | 569.083 | 593.131 | 24.049 | 4,2% | 662.831 | |||||||
| Zentrale Dienste | 523.793 | 979.216 | 984.859 | 5.644 | 0,6% | 1.026.900 | |||||||
| Pachten, Mieten, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | -14.415 | -1,7% | 874.614 | |||||||
| Beiträge, Ver-sicherungen, | 1.115.425 | 1.105.053 | 1.319.500 | 214.447 | 19,4% | 1.309.814 | |||||||
| Steuern | |||||||||||||
| Instandhaltung, Wartung | 2.152.145 | 1.740.272 | 2.237.555 | 497.283 | 28,6% | 3.118.769 | |||||||
| Abschreibungen | 3.400.943 | 2.709.630 | 2.739.671 | 30.041 | 1,1% | 2.719.836 | |||||||
| Zinsen und ähnliche | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 48.464 | 12,7% | 561.498 | |||||||
| Aufwendungen | |||||||||||||
| Summe betriebliche Auf- | 49.957.312 | 50.725.031 | 53.157.797 | 2.432.766 | 4,8% | 54.146.753 | |||||||
| wendungen | |||||||||||||
| Erlöse Rüstige | 470.979 | 87.375 | 349.030 | 261.655 | 299,5% | 282.865 | |||||||
| Erlöse teilstationäre Pflege | 414.199 | 748.422 | 702.828 | -45.594 | -6,1% | 657.698 | |||||||
| Erlöse vollstationäre Pflege | 25.459.908 | 27.704.987 | 26.958.009 | -746.978 | -2,7% | 27.189.579 | |||||||
| Erlöse Wohnheime | 805.933 | 824.618 | 816.992 | -7.626 | -0,9% | 763.761 | |||||||
| Erlöse ambulante Pflegeleis- | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 | 664 | 0,0% | 1.531.998 | |||||||
| tungen | |||||||||||||
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 | 402.529 | 10,5% | 4.482.511 | |||||||
| Erlöse Unterkunft, Verpfle- | 6.299.148 | 7.051.827 | 6.739.928 | -311.899 | -4,4% | 6.579.879 | |||||||
| gung | |||||||||||||
| Erlöse Investitionskosten | 3.552.557 | 3.448.083 | 3.544.556 | 96.473 | 2,8% | 3.472.374 | |||||||
| Zuweisungen, Zu-schüsse, | 1.327.923 | 1.102.419 | 1.121.655 | 19.236 | 1,7% | 1.088.336 | |||||||
| Fördermittel, Auflösung SoPo | |||||||||||||
| Nebenerlöse | 2.855.901 | 2.835.648 | 2.716.343 | -119.305 | -4,2% | 2.317.294 | |||||||
| Summe betriebliche Erträge | 46.192.925 | 49.126.563 | 48.675.717 | -450.846 | -0,9% | 48.366.295 | |||||||
| Betriebsergebnis vor Um- | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | 180,4% | -5.780.458 | |||||||
| lage | |||||||||||||
| Umlage | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |||||||
| Betriebsergebnis nach Um- | -3.764.387 | -1.598.468 | -4.482.080 | -2.883.612 | 180,4% | -5.780.458 | |||||||
| lage | |||||||||||||
| Neutrales Ergebnis | 3.030.026 | -7.050 | 52.501 | 59.551 | -844,7% | -5.025 | |||||||
| Ergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -2.824.061 | 175,9% | -5.785.483 | |||||||
| Rechnerisches Ergebnis nach Abzug der nicht refinanzierbaren Kosten | -2.402.278 |
Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 3.383.205 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.402.278 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.
Gesamtergebnis - 5.785.483 €
-2.402.278
-3.383.205
-1.000.000
-2.000.000
-3.000.000
-4.000.000
-5.000.000
-6.000.000
-7.000.000
Bereinigtes Gesamtergebnis Nicht refinanzierbare Kosten
3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten
Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können.
Nicht refinanzierbare Kosten 3,4 Mio €
223.959 276.519
238.314
686.077
872.139
793.244
175.953
67.000 50.000
Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Pflegeheime Kostenüberhang Gebäude Zentrale Umzugskosten nicht pflegebedürftiger Mieter St. Johannis Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal
Die nicht refinanzierbaren Kosten im NürnbergStift belaufen sich auf 3.383.205 Euro und wirken sich erheblich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Neben den quantifizierbaren Kosten entstehen weitere Mehraufwendungen, insbesondere im Verwaltungsbereich für beispielsweise Vermietungen. Die Erträge hierfür sind in der Darstellung bereits berücksichtigt. Die Mitarbeitenden der Zentrale sind intensiv für die Unterstützung der anderen Einrichtungen tätig, ohne dass in den Einrichtungen ein ausreichender Deckungsbeitrag zur Finanzierung dieser Leistungen erwirtschaftet wird.
Pensionsrückstellungen/Beihilfen und Pauschale Verwaltungskostenerstattung
Aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg werden in unserer Verwaltung ebenfalls Beamte beschäftigt. Für diese Beschäftigtengruppe sind gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben Pensionsrückstellungen zu bilden sowie Beihilfeleistungen in 2026 zu gewähren. Darüber hinaus ist eine pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg zu entrichten. Diese Aufwendungen können in den Pflegesatzverhandlungen nicht berücksichtigt werden, so dass eine Gegenfinanzierung nicht möglich ist.
Ausbildung Pflege
Ein Teil der Ausbildungskosten wird durch zusätzliche Pflegeentgelte sowie Zuschüsse aus dem Pflegeausbildungsfonds gedeckt. Dennoch verbleibt ein Anteil der Aufwendungen in Höhe von 238 Tausend Euro, der von NüSt selbst zu tragen ist.
| Bezeichnung | EUR | ||
|---|---|---|---|
| PAF-Erstattungen | -2.113.719 | ||
| Erträge Ausbildungsumlage | -1.018.625 | ||
| Umlage PAF | 875.099 | ||
| Personalkosten Praxisanleitung Pflegeheime | 331.483 | ||
| Personalkosten Leitung Ausbildung | 149.396 | ||
| Personalkosten Generalistische Auszubildende | 1.721.717 | ||
| Personalkosten Ausbildung Pflegefachassistenten | 292.963 | ||
| Eigenanteil Ausbildung Pflege | 238.314 |
Gebäude
Wie im Abschnitt 3.2 Maßnahmen unter Gebäude dargestellt, hat NüSt die Kapazität für fünf Großprojekte sowie eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Bauabteilung vorgehalten, deren Personalkosten nicht über die Pflegesätze refinanziert und nur teilweise als aktivierte Eigenleistungen für die Neubauten verbucht werden. Neben diesen Personalkosten in Höhe von 277 Tausend Euro fallen erhebliche Aufwendungen für Instandhaltung und Investitionen an, die von NüSt vollständig selbst zu tragen sind. Die hierfür vorgesehenen Investitionserlöse für die Pflegeeinrichtungen sowie zusätzlichen Mieteinnahmen sind seit längerem nicht auskömmlich. Infolgedessen verbleibt ein erhebliches Defizit in den Pflegeeinrichtungen von 686 Tausend Euro.
| in EUR | AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| Investitionserlöse | 1.405.498 | 1.573.123 | 564.462 | 241.784 | 3.784.867 |
| davon: Erlöse für Investitionskosten | 1.257.634 | 1.560.419 | 437.138 | 217.184 | 3.472.374 |
| davon: Erlöse aus vermieteten Wohnungen | 0 | 0 | 84.499 | 0 | 84.499 |
| davon: Erlöse aus Mieteinnahmen | 147.864 | 12.704 | 0 | 2.700 | 163.268 |
| davon: Erlöse a. Erstattungen d. Personals f. Unterkunft | 0 | 0 | 42.825 | 21.900 | 64.725 |
| Investitionskosten* | 1.919.297 | 1.513.239 | 688.176 | 350.232 | 4.470.944 |
| davon: Instandhaltung, Renovierung | 1.087.823 | 287.850 | 308.876 | 190.753 | 1.875.302 |
| davon: Miete Gebäude und Grundstücke | 0 | 0 | 337.508 | 0 | 337.508 |
| davon: Mieten u. Leasing Einrichtung/Ausstattung | 28.266 | 23.234 | 3.895 | 8.096 | 63.491 |
| davon: Netto-Abschreibungen | 709.425 | 986.504 | 28.014 | 145.747 | 1.869.690 |
| davon: Zinsaufwendungen Investitionsdarlehen | 93.783 | 215.650 | 9.882 | 5.637 | 324.953 |
| Differenz | -513.799 | 59.884 | -123.714 | -108.449 | -686.077 |
| in EUR | AHS | AMH | AHJ | AHP | Gesamt |
|---|---|---|---|---|---|
| *Sonderpositionen in Investitionskosten | |||||
| AHS Haus 3 (Fritz-Hintermayr-Haus) | 69.256 | ||||
| AMH: Gebäudemanagement Jährlich Aufw.+ Rücklagen | 227.850 | ||||
| AHJ: Nutzungsaufwandsentschädigung wbg | 337.508 |
Zusätzlich belasten die alten August-Meier-Häuser (AHR) weiterhin durch hohe Instandhaltungs- und Energiekosten. Die Häuser haben den zweit größten Gaskostenanteil aller städtischen Dienststellen. Die gesamten Aufwendungen für Instandhaltung, Wartung sowie anfallende Kosten für Energie und Wasser sind vollständig von NüSt zu tragen. Zwar stehen dem Mieteinnahmen gegenüber, diese reichen bei weitem nicht aus. Es verbleibt ein Defizit in Höhe von 793 Tausend Euro. In diesem Betrag sind die Zinsaufwendungen für das neue Darlehen inkludiert, da dieses für die Planung der Zentrale zugeordnet wird.
| Bezeichnung | EUR |
|---|---|
| Mieterlöse | 448.487 |
| davon: Service gGmbH (Mietvertrag) | 324.108 |
| davon: Erstattung des Personals für Unterkunft | 66.157 |
| davon: Sonstige Miete | 46.835 |
| davon: Rummelsberger | 11.387 |
| Investitionskosten | 551.731 |
| davon: Instandhaltung, Wartung, Renovierung | 310.427 |
| davon: Netto-Abschreibungen | 118.608 |
| davon: Zinsaufwendungen für Investitionsdarlehen | 122.696 |
| Energie und Wasser | 690.000 |
| davon: Strom | 180.000 |
| davon: Gas | 475.000 |
| davon: Wasser | 35.000 |
| Differenz | -793.244 |
Zu diesen Aufwendungen kommen zusätzlich Kosten für den Betriebsdienst in Höhe von 67 Tausend Euro hinzu, der wöchentlich mit dem Durchspülen der Rohrleitungen beschäftigt ist, um der Bildung von Legionellen vorzubeugen, bedingt durch die stark veralteten Leitungen. Darüber hinaus sind sämtliche Kosten für den Umzug der Wohnheimbewohner des AHJ vollständig von NüSt zu tragen. Hier übernimmt das NürnbergStift das gesamte finanzielle, wie auch personelle Kostengerüst für das Freimachen des nun der wbg- gehörigen Gebäudes.
Reha
In der Reha besteht ein Risiko, auf das NüSt keinen Einfluss hat. Die Einrichtung ist auf die ärztliche Versorgung durch das Klinikum Nürnberg angewiesen. Kann diese aufgrund von Personalmangel nicht gewährleistet werden, ist NüSt nicht in der Lage, die Belegung selbst zu steuern. Für die Aufnahme und Betreuung von Patienten ist die ärztliche Versorgung gesetzlich vorgeschrieben und sicherzustellen.
3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen
Für das Jahr 2026 wurde mit Gesamterlösen in Höhe von 48,4 Millionen Euro geplant. Den größten Anteil daran erzielen die Pflegebereiche (voll-, teilstationär und Rüstige) einschließlich Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten mit 38,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 79 Prozent entspricht.
Betriebliche Erträge in EUR
50.000.000
45.000.000
40.000.000
35.000.000
30.000.000
25.000.000
20.000.000
15.000.000
10.000.000
5.000.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | 2026 WPL | |
|---|---|---|---|---|
| Nebenerlöse | 2.855.901 | 2.835.648 | 2.716.343 | 2.317.294 |
| Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo | 1.327.923 | 1.102.419 | 1.121.655 | 1.088.336 |
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 | 4.482.511 |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 | 1.531.998 |
| Erlöse Wohnheime | 805.933 | 824.618 | 816.992 | 763.761 |
| Erlöse Rüstige | 470.979 | 87.375 | 349.030 | 282.865 |
| Erlöse Investitionskosten | 3.552.557 | 3.448.083 | 3.544.556 | 3.472.374 |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 6.299.148 | 7.051.827 | 6.739.928 | 6.579.879 |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 414.199 | 748.422 | 702.828 | 657.698 |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 25.459.908 | 27.704.987 | 26.958.009 | 27.189.579 |
Die Ertragsplanung 2026 basiert im Bereich der Pflegeleistungen (inkl. Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten) auf den bisherigen Auslastungszahlen, den Pflegegradverteilungen sowie dem bayerischen Pflegegradmix.
Im ambulanten Dienst wird eine deutliche Steigerung der Erlöse um 386.164 Euro (34 %) gegenüber 2024 erwartet, aufgrund des Anschlusses an die Verhandlungsgemeinschaft mit dem MünchenStift im Jahr 2025, sowie durch die gezielte Umsetzung eines Projektes zur Stabilisierung und Weiterentwicklung.
Im Rüstigenbereich werden Erträge weiterhin von den verbliebenen nicht pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern in AHJ und AHP erzielt. Im AHJ erfolgen diese bis zur Eröffnung des neuen Heimes aus dem bestehenden Wohnheim.
Die Reha-Planung erfolgt auf Basis einer durchschnittlichen Belegung von 40 Personen pro Tag an 365 Tagen. Das Angebot der Krankenkassen sieht einen neuen Tagessatz von 304,49 Euro vor, was einer Steigerung von 4,41 % entspricht. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026. Für die Erlösplanung wird eine pauschale Steigerung der Tagessätze um 4,41 % angesetzt,
zuzüglich einer weiteren Erhöhung um 3,0 % ab dem 01.10.2025. Eine Vergütungsverhandlung für 2026 ist vorgesehen.
Im Heilig-Geist-Spital ist ein leichter Anstieg der Erlöse eingeplant, wozu auch eine Mieterhöhung von 5,0 % ab Mai 2026 beiträgt.
Ergänzend zu den Pflegeerlösen fließen weitere Erträge in die Planung ein. Dazu zählen Auflösungen von Sonderposten, Zuschüsse der Stiftung HSP sowie Fördermittel des PPZ und anderer Drittmittelgeber. Darüber hinaus ergeben sich Nebenerlöse aus Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, aus der Praxis Ergotherapie, aus Verrechnungen für Telefon- und Fernsehleistungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Hinzu kommen Erträge aus der Inanspruchnahme von Gestellungskräften und Verwaltungsleistungen, Zinserträge nach BilMoG sowie Kostenausgleiche der Stadt Nürnberg für in Vorjahren entstandene Versorgungsansprüche. Ferner werden periodenfremde Aufwendungen, Verkaufserlöse aus dem Anlagevermögen, Nachberechnungen aus früheren Geschäftsjahren sowie zweckgebundene Spenden berücksichtigt.
Die zum 01.07.2025 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand und Unterkunft und Verpflegung liegen bei Steigerungsraten für die vollstationären Angebote von 0,17 % bis 7,17 %. Die geringe Steigerungsrate im AHJ ist darauf zurückzuführen, dass vor der Anpassung des Versorgungsvertrages eine situative Pflege im Bereich der Rüstigen erfolgte. Dies wurde bei der Pflegesatzverhandlung zum 01.07.2025 im Gesamtbudget mitberücksichtigt.
Steigerungsrate vollstationäre Pflege in %
8,00
| 7,17 | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| 3,79 | |||||
| 3,00 | 2,83 | ||||
| 1,94 | |||||
| 0,17 |
7,00
6,00
5,00
4,00
3,00
2,00
1,00
0,00 AHS Allgemeine AHS Geronto AMH Geronto AMH Pflegeoase AHJ AHP Pflege (Neueröffnung)
3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen
Im Wirtschaftsplan 2026 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 54,1 Millionen Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 32,8 Millionen Euro rund 61 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.
Betriebliche Aufwendungen in EUR
50.000.000
40.000.000
30.000.000
20.000.000
10.000.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | 2026 WPL | |
|---|---|---|---|---|
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 561.498 |
| Pachten, Mieten, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | 874.614 |
| Zentrale Dienste | 523.793 | 979.216 | 984.859 | 1.026.900 |
| Verwaltungsbedarf | 534.217 | 569.083 | 593.131 | 662.831 |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 787.494 | 843.025 | 769.514 | 727.108 |
| Beiträge, Versicherungen, Steuern | 1.115.425 | 1.105.053 | 1.319.500 | 1.309.814 |
| Energie und Wasser | 1.945.207 | 2.176.801 | 2.246.100 | 2.355.713 |
| Instandhaltung, Wartung | 2.152.145 | 1.740.272 | 2.237.555 | 3.118.769 |
| Abschreibungen | 3.400.943 | 2.709.630 | 2.739.671 | 2.719.836 |
| Wirtschaftsbedarf | 3.447.592 | 3.586.599 | 3.516.267 | 3.856.120 |
| Essensversorgung | 3.787.263 | 4.087.111 | 3.819.095 | 4.135.220 |
| Personalaufwendungen | 31.280.582 | 31.673.569 | 33.643.381 | 32.798.330 |
Der Berechnung der Personalaufwendungen liegen die im Gliederungspunkt 3.4 dargestellten Auslastungszahlen zugrunde. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Verteilung als auch der bayerische Pflegegradmix berücksichtigt. Zusätzlich sind Einsatzkosten von vier Vollzeit-Pflegefachkräften in Höhe von 517.216 Euro aus der Arbeitnehmerüberlassung, verteilt auf die Einrichtungen AHS, AMH, AHJ und AHP, einkalkuliert. Zusätzlich ist für 2026 die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Personalkosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 % in die Planung einbezogen. Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSgG überlassen werden. Den Aufwendungen für
aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSgG an das NüSt gegenüber. Die geschätzte Personalkostensteigerung für das Jahr 2026 im Bereich der NüStSgG beträgt 7 %. Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und sonstige Personalkostenerstattungen.
Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSgG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen. Der Preis pro Beköstigungstag steigt auf 15,85 Euro.
Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH inkludiert. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement, im Rahmen des ÖPP-Vertrages, in Höhe von rund 291 Tausend Euro für das neue August-Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden. Im Abschreibungsaufwand enthalten sind Ersatzbeschaffungen für die Zentralküche, umfassende Investitionen im Bereich Heizungs-, Brandschutz- und Aufzugstechnik in den jeweiligen Einrichtungen und Neuanschaffungen von Software insbesondere für die Essensversorgung.
Bei den Bestandsimmobilien sind aufgrund von Instandhaltungsstau und veralteter Gebäudetechnik im Jahr 2026 umfassende Instandhaltungen und Wartungen in Höhe von 3.118.769 Euro zur Aufrechterhaltung der laufenden Pflegebetriebe und Gewährung von Bewohner- und Mitarbeitersicherheit zu tätigen. Hierfür wurde eine detaillierte Bauunterhaltsplanung mit Kostenschätzung vorgenommen. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Für das AMH fallen 374.404 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Davon dienen 227.850 Euro als Rücklage für in späteren Jahren anfallende Instandhaltungen. Diese Kosten werden nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Die Regierung von Mittelfranken erkennt diese Rücklagenbildung nicht an. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen durch die Erhaltung der Betriebsbereitschaft des alten Gebäudes. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.
Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Kalkulationsbasis bilden die Jahresendwerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung. Beim August-Meier-Haus ist die angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt. In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Jahr 2026 sind hierfür Kosten in Höhe von 875.099 Euro geplant. In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese enthalten städtische Kosten in Höhe von 872.138,90 Euro (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DiP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet. Für die weitere Nutzung des Gebäudes in St. Johannis fällt bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes Großweidenmühle ein Nutzungsentgelt in Höhe von 337.508 Euro an, laut vereinbartem Kaufvertrag mit der wbg Nürnberg GmbH.
Der Großteil der anstehend geplanten Zinsaufwände fallen für langfristige Immobiliendarlehen an. 215.650 Euro davon betreffen die beiden Darlehen im AMH. Für 2026 sind zusätzliche Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3,87 Mio. Euro geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz in Höhe von 3,5 % angenommen.
3.9 Jahresergebnis
Die Veränderungen des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:
Gesamtergebnis NüSt in EUR
| -734.360 | -1.605.518 | ||
|---|---|---|---|
| -3.099.000 | -4.429.579 | -5.785.483 |
-1.000.000
-2.000.000
-3.000.000
-4.000.000
-5.000.000
-6.000.000
| 2024 Ergebnis | 2025 WPL | 2025 N-Plan | 2026 WPL | |
|---|---|---|---|---|
| Sondereffekt Aufl. Rückstellung | -3.099.000 | 0 | 0 | 0 |
| Gesamtergebnis | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 |
Das Ergebnis im Wirtschaftsplan 2026 beträgt -5.785.453 Euro und wird stark durch Personalkosten beeinflusst. Hohe anhaltende Krankheitsquoten (Durchschnitt: 16%) in der Pflege führen zu hohen Ausfallzeiten, die anteilig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden müssen. Im Plan sind deshalb Zeitarbeitskosten in Höhe von 517.216 Euro enthalten. Die eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen bei Personaleinsatz und Belegung werden kurz- bis mittelfristig zu Verbesserungen führen, welche aktuell noch nicht im Wirtschaftsplan dargestellt werden.
Die vertraglich geregelten Gebäudemanagementkosten in AMH in Höhe von rund 665 Tausend Euro sind nicht in dieser Höhe refinanziert. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar. Als Kalkulationsbasis dienen die Jahresendabrechnungen 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Für die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg sind 872.139 Euro zu entrichten
Das Instandhaltungsrisiko durch Überschreitung des üblichen Lebenszyklus für Technik und Gebäude ist ausgereizt, Schadensfälle an Elektroinstallation, Sanitär-/Heizungstechnik und Aufzugsanlagen, aber auch an Gebäudesubstanz ist deshalb erheblich. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung, da der Bau des neuen Heimes sich durch die Archäologiefunde am Standort Großweidenmühle leicht verzögert hat. Ebenfalls sind im Rahmen von Modernisierung umfangreiche Investitionen zu tätigen. Aufgrund der Vielzahl an Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsaufgaben ist in diesem Bereich nicht mit einer kurzfristigen Entlastung zu rechnen, sondern hier muss bis zu einer Konsolidierung des Bestands noch erheblich investiert und stabilisiert werden.
Ausblick Fünfjahresplan
Im Anhang ist ein Fünfjahresplan dargestellt, der die derzeit bekannten Sachverhalte im Zusammenhang mit den Gebäuden berücksichtigt. Er dient als Grundlage für die weitere Planung und bietet eine vorausschauende Einschätzung, der zu erwartenden Entwicklungen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten.
3.10 Kassenkredit
Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2026 errechnet sich ein Betrag von 8.376.597,50 Euro (ein Sechstel von 50.259.585 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.
4 Darlehensverbindlichkeiten
Zum 31.12.2026 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 25.238.445,37 Euro gerechnet. Diese setzen sich aus bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 21.368.445,37 Euro sowie aus Kreditneuaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3.870.000 Euro zusammen.
Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:
| Darlehen | Nennbetrag | Stand zum | Stand zum | Zinsen | Tilgung | Stand zum | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 31.12.2024 | 31.12.2025 | 2026 | 2026 | 31.12.2026 | |||||||||
| in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | in EUR | ||||||||
| AHS | 11.458.681,52 | 4.209.091,12 | 3.871.698,54 | 93.783,36 | 336.603,57 | 3.535.094,97 | |||||||
| AHR | 1.904.766,77 | 709.022,04 | 672.872,82 | 4.954,93 | 36.156,01 | 636.716,81 | |||||||
| AHJ | 2.788.688,17 | 713.254,99 | 658.316,77 | 9.882,33 | 55.019,75 | 603.297,02 | |||||||
| AHP | 1.624.629,95 | 526.119,35 | 496.055,39 | 5.637,00 | 30.063,96 | 465.991,43 | |||||||
| AMH Kreditähnliche Rechtsgeschäfte | 23.997.151,89 | 17.800.333,02 | 16.968.413,34 | 210.695,33 | 841.068,19 | 16.127.345,14 | |||||||
| Kreditaufnahme | 3.870.000.00 | 0,00 | 0,00 | 122.500,00 | (3.870.000,00) | ||||||||
| Gesamtsumme | 45.643.918,30 | 23.957.820,52 | 22.667.356,86 | 447.452,92 | 1.298.911,48 | 25.238.445.37 |
5 Stellenplan
Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.
| Besoldungs | Zahl der Stellen (VK) | Zahl der Stellen (VK) 2025 insgesamt | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen |
|---|---|---|---|
| -gruppe | 2026 insgesamt | (VK) am 30.06.2025 | |
| Sonstige Beamte | 3,76 | 4,76 | 3,52 |
| A12 | 1,00 | 1,00 | 1,00 |
| A11 | |||
| A10 | 1,00 | 1,00 | 0,75 |
| A9/A10 | 1,50 | 1,50 | 1,51 |
| A7 | 0,26 | 0,26 | 0,26 |
| A6/A7 | |||
| Insgesamt | 3,76 | 3,76 | 3,52 |
| Entgeltgruppe | Zahl der Stellen (VK) 2026 | Zahl der Stellen (VK) 2025 | Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Allgemein | 151,76 | 163,34 | 134,97 | |||
| AT | 2,00 | 2,00 | 2,00 | |||
| 15 | ||||||
| 14 | 3,00 | 3,00 | 3,00 | |||
| 13 | 1,00 | 1,08 | 1,08 | |||
| 12 | 3,00 | 3,00 | 4,00 | |||
| 11 | 9,90 | 9,90 | 7,40 | |||
| 10 | 7,00 | 7,00 | 4,12 | |||
| 9C | 5,00 | 5,00 | 4,16 | |||
| 9B | 14,80 | 14,80 | 11,88 | |||
| 9A | 12,50 | 13,50 | 11,10 | |||
| 8 | 4,06 | 6,06 | 3,43 | |||
| 7 | 15,50 | 15,50 | 13,73 | |||
| 6 | 1,50 | 2,50 | 1,50 | |||
| 5 | 3,00 | 4,50 | 2,00 | |||
| 4 | 1,00 | 2,00 | 1,00 | |||
| 3 | 36,50 | 36,50 | 35,46 | |||
| 2UE | 2,00 | 6,00 | 2,00 | |||
| 2 | 27,00 | 28,00 | 25,02 | |||
| 1 | 3,00 | 3,00 | 2,09 | |||
| Sozial- und Erziehungsdienst | 7,04 | 7,04 | 4,19 | |||
| S 17 | 0,00 | |||||
| S 15 | 0,00 | |||||
| S 12 | 6,54 | 6,54 | 3,69 | |||
| S 11B | 0,50 | 0,50 | 0,50 | |||
| Pflege | 336,99 | 337,99 | 348,36 | |||
| P14 | 7,99 | 7,99 | 7,54 | |||
| P13 | 1,00 | 1,00 | ||||
| P12 | 18,00 | 18,00 | 13,13 | |||
| P10 | 1,00 | 2,00 | 1,00 | |||
| P8 | 11,50 | 11,50 | 10,11 | |||
| P7 | 16,50 | 17,00 | 13,80 | |||
| P6 | 14,00 | 14,00 | 14,28 | |||
| P5/P7 | 266,50 | 266,50 | 288,50 | |||
| Gesamt | 495,29 | 508,37 | 487,52 |
Wichtige Begriffe und Abkürzungen
AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AMH August-Meier-Haus AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DiP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung Stadt Nürnberg wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan
Anhang Wirtschafts- und Finanzplan
Inhaltsverzeichnis
Tabelle 1: Auslastung ........................................................................... 3
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB ...................................................... 4
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See .............. 6
Tabelle 4: August-Meier-Haus .............................................................. 8
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg ................................ 12
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital .............................................................. 14
Tabelle 8: Ambulante Dienste ............................................................ 16
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation ............................................... 18
Tabelle 10: Zentrale ............................................................................. 20
Tabelle 11: Vermögensplan ................................................................ 22
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen ........................... 23
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche ................ 23
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St.
Johannis .............................................................................................. 25
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen .... 25
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen ...................................... 26
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan ................................... 27
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung .............................. 28
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung .................. 31
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft ......................... 32
Tabelle 1: Auslastung
Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:
| AHS | AMH | AHJ | AHP | |
|---|---|---|---|---|
| Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | Vollstat. Pflege | |
| Kapazität | 254,00 | 158,00 | 122,00 | 89,00 |
| Belegung in % | 90% | 96% | 89% | 93% |
| Geplante Bewohner | 229,00 | 151,67 | 108,58 | 83,00 |
| AHS | AMH | AMH | |
|---|---|---|---|
| Tagespflege | Tagespflege | Nachtpflege | |
| Kapazität | 18,00 | 16,00 | 8,00 |
| Belegung in % | 72% | 56% | 0% |
| Geplante Bewohner | 13,00 | 9,00 | 0,00 |
| AHJ | HGS | REHA | AMBD | ||
|---|---|---|---|---|---|
| Wohnen | Wohnen | Vollstationär | Pflege | ||
| Kapazität | 55,00 | 106,00 | 44,00 | ||
| Kapazität | |||||
| Belegung in % | 73% | 98% | 91% | ||
| Belegung in % | |||||
| Geplante | 40,00 | 104,00 | 40,00 | 110,00 | |
| Bewohner/Patienten |
Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB
Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | ||||||||||
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | ||||||
| 1. | Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer | |||||||||
| Pflege | ||||||||||
| sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen | 31.689.838 | 34.603.000 | 34.226.165 | 34.595.453 | ||||||
| 2. | Erträge aus Unterkunft und Verpflegung | 6.550.327 | 7.107.128 | 6.928.208 | 6.732.386 | |||||
| 3. | Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen | 97.418 | 144.804 | 154.837 | 130.751 | |||||
| 4. | Erträge aus gesonderter Berechnung von | |||||||||
| Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen | 3.575.129 | 3.477.719 | 3.574.078 | 3.502.076 | ||||||
| 4a. | Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | |||||||||
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445 | 2.608.664 | 2.639.844 | 2.294.698 | ||||||
| 5. | Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 3.366.856 | 2.488.359 | 2.970.586 | 2.933.679 | |||||
| 6. | Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen | 0 | 0 | 0 | 0 | |||||
| Leistungen | ||||||||||
| 7. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 18.238 | 15.539 | 21.766 | 22.419 | |||||
| 8. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.174.343 | 290 | 36.971 | 48.124 | |||||
| Zwischensumme | 51.690.593 | 50.445.502 | 50.552.455 | 50.259.585 | ||||||
| 9. | Personalaufwand: | |||||||||
| a) Löhne und Gehälter | 24.409.450 | 25.422.868 | 26.702.557 | 27.189.651 | ||||||
| b) Sozialabgaben, Altersversorgung | ||||||||||
| und sonstige Aufwendungen | 7.451.740 | 6.914.435 | 7.651.141 | 6.921.774 | ||||||
| 10. | Materialaufwand: | |||||||||
| a) Lebensmittel | 149.656 | 142.980 | 146.771 | 150.163 | ||||||
| b) Wasser, Energie, Brennstoffe | 2.039.250 | 2.176.801 | 2.246.100 | 2.355.713 | ||||||
| c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. | 10.166.617 | 10.263.608 | 10.283.138 | 10.527.525 | ||||||
| Bedarf | ||||||||||
| 11. | Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen | 494.951 | 940.332 | 948.648 | 974.659 | |||||
| 12. | Steuern, Abgaben, Versicherungen | 1.098.767 | 1.071.246 | 1.293.231 | 1.292.147 | |||||
| 14. | Mieten, Pacht, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | 874.614 | |||||
| Zwischensumme | 46.383.837 | 47.803.898 | 50.128.798 | 50.286.246 | ||||||
| Zwischenergebnis | 5.306.756 | 2.641.604 | 423.657 | -26.661 | ||||||
| 15. | Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher | 250.000 | 500.000 | 501.360 | 500.000 | |||||
| Förderung | ||||||||||
| von Investitionen |
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2024 | ||||||||||
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | ||||||
| 16. | Erträge aus der Auflösung von | 813.183 | 714.496 | 732.372 | 700.413 | |||||
| Sonderposten/Verbindlichkeiten | ||||||||||
| 18. | Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ | 346.983 | 500.000 | 514.280 | 500.000 | |||||
| Verbindlichkeiten | ||||||||||
| 20. | Abschreibungen | 3.398.668 | 2.709.625 | 2.739.484 | 2.719.808 | |||||
| 21. | Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- | 2.151.863 | 1.740.276 | 2.237.742 | 3.039.425 | |||||
| setzung | ||||||||||
| 22. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 838.162 | 195.670 | 230.952 | 138.554 | |||||
| Zwischensumme | -5.672.493 | -3.931.076 | -4.488.726 | -5.197.374 | ||||||
| Zwischenergebnis | -365.737 | -1.289.472 | -4.065.069 | -5.224.035 | ||||||
| 25. | Zinsen und ähnliche Erträge | 40.621 | 67.001 | 67.001 | 50 | |||||
| 27. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 561.498 | |||||
| Zwischensumme | -368.623 | -316.046 | -364.510 | -561.448 | ||||||
| 29. | Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | |||||
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des | ||||||||||
| Jahresergebnisses | ||||||||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | ||||||
| Verlustausgleich |
Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See
| AHS | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 9.889.667 | 10.043.699 | 10.343.868 | 300.169 | 3,0% | 10.416.584 | |
| Essensversorgung | 1.438.603 | 1.533.101 | 1.390.416 | -142.685 | -9,3% | 1.531.368 | |
| Energie und Wasser | 438.159 | 490.102 | 495.688 | 5.586 | 1,1% | 513.063 | |
| Wirtschaftsbedarf | 1.126.562 | 1.194.197 | 1.132.750 | -61.446 | -5,1% | 1.241.367 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 249.085 | 248.472 | 198.399 | -50.073 | -20,2% | 175.875 | |
| Verwaltungsbedarf | 54.556 | 52.393 | 61.402 | 9.009 | 17,2% | 61.300 | |
| Zentrale Dienste | 138.620 | 297.283 | 296.697 | -586 | -0,2% | 306.380 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 50.456 | 51.635 | 27.862 | -23.773 | -46,0% | 28.558 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 334.304 | 359.205 | 441.668 | 82.463 | 23,0% | 422.196 | |
| Instandhaltung, Wartung | 352.557 | 538.376 | 524.858 | -13.518 | -2,5% | 1.267.800 | |
| Abschreibungen | 806.257 | 759.954 | 769.306 | 9.352 | 1,2% | 797.099 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 100.264 | 107.438 | 107.438 | 0 | 0,0% | 93.783 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 14.979.090 | 15.675.853 | 15.790.350 | 114.497 | 0,7% | 16.855.375 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 327.660 | 353.439 | 305.137 | -48.302 | -13,7% | 323.906 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 11.337.347 | 12.060.614 | 11.687.876 | -372.738 | -3,1% | 11.974.857 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 2.638.767 | 2.901.538 | 2.689.169 | -212.370 | -7,3% | 2.685.355 | |
| Erlöse Investitionskosten | 1.353.022 | 1.344.929 | 1.279.687 | -65.242 | -4,9% | 1.257.634 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 229.577 | 114.656 | 108.117 | -6.539 | -5,7% | 108.329 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 331.937 | 334.797 | 305.122 | -29.676 | -8,9% | 245.843 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| AHS | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 16.218.311 | 17.109.974 | 16.375.108 | -734.866 | -4,3% | 16.595.924 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 1.239.221 | 1.434.120 | 584.758 | -849.362 | -59,2% | -259.451 | |
| Umlage Belastung | 1.457.179 | 1.389.701 | 1.562.151 | 172.450 | 12,4% | 1.792.033 | |
| Betriebsergebnis | -217.959 | 44.419 | -977.393 | -1.021.812 | -71,6% | -2.051.484 | |
| Neutrales Ergebnis | -13.466 | -1.025 | -1.025 | 0 | 0,0% | -1.025 | |
| Ergebnis | -231.425 | 43.394 | -978.418 | -1.021.812 | -2354,7% | -2.052.509 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 4: August-Meier-Haus
| AMH | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 6.220.841 | 5.641.802 | 6.594.468 | 952.666 | 16,9% | 6.037.542 | |
| Essensversorgung | 921.176 | 1.034.020 | 953.871 | -80.149 | -7,8% | 1.061.215 | |
| Energie und Wasser | 187.008 | 297.000 | 297.000 | 0 | 0,0% | 300.000 | |
| Wirtschaftsbedarf | 1.006.792 | 1.000.921 | 1.023.473 | 22.551 | 2,3% | 1.125.263 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 199.645 | 194.602 | 234.915 | 40.314 | 20,7% | 224.286 | |
| Verwaltungsbedarf | 22.609 | 43.379 | 38.095 | -5.284 | -12,2% | 39.399 | |
| Zentrale Dienste | 105.779 | 181.428 | 181.157 | -271 | -0,1% | 198.604 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 19.736 | 14.395 | 23.234 | 8.840 | 61,4% | 23.234 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 308.828 | 301.937 | 352.204 | 50.266 | 16,6% | 351.545 | |
| Instandhaltung, Wartung | 438.432 | 390.959 | 437.905 | 46.945 | 12,0% | 470.493 | |
| Abschreibungen | 1.462.067 | 1.463.026 | 1.471.110 | 8.084 | 0,6% | 1.456.513 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 245.523 | 220.871 | 224.999 | 4.128 | 1,9% | 220.650 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 11.138.437 | 10.784.341 | 11.832.429 | 1.048.088 | 9,7% | 11.508.745 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 81.154 | 394.983 | 403.076 | 8.093 | 2,0% | 333.792 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 6.746.466 | 6.841.478 | 7.182.493 | 341.015 | 5,0% | 7.225.875 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 1.679.233 | 1.803.811 | 1.853.633 | 49.822 | 2,8% | 1.784.492 | |
| Erlöse Investitionskosten | 1.536.299 | 1.508.909 | 1.605.968 | 97.059 | 6,4% | 1.560.419 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 473.087 | 469.666 | 471.826 | 2.160 | 0,5% | 470.009 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 29.499 | 58.336 | 25.703 | -32.633 | -55,9% | 22.119 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| AMH | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 10.545.738 | 11.077.183 | 11.542.698 | 465.516 | 4,2% | 11.396.705 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -592.699 | 292.842 | -289.731 | -582.572 | -198,9% | -112.040 | |
| Umlage Belastung | 975.024 | 929.874 | 1.045.263 | 115.389 | 12,4% | 1.199.081 | |
| Betriebsergebnis | -1.567.723 | -637.032 | -1.334.993 | -697.962 | -211,3% | -1.311.121 | |
| Neutrales Ergebnis | 295.545 | -5.000 | 28.518 | 33.518 | -670,4% | -2.500 | |
| Ergebnis | -1.272.178 | -642.032 | -1.306.475 | -664.443 | 103,5% | -1.313.621 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 5: Senioren-Wohnanlage-St. Johannis
| AHJ | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 4.049.287 | 4.008.833 | 4.053.512 | 44.680 | 1,1% | 4.058.160 | |
| Essensversorgung | 678.227 | 734.452 | 700.698 | -33.754 | -4,6% | 740.035 | |
| Energie und Wasser | 286.323 | 312.000 | 300.000 | -12.000 | -3,8% | 330.000 | |
| Wirtschaftsbedarf | 535.947 | 599.139 | 572.884 | -26.255 | -4,4% | 689.634 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 72.861 | 83.809 | 58.212 | -25.596 | -30,5% | 52.760 | |
| Verwaltungsbedarf | 29.681 | 36.294 | 31.764 | -4.530 | -12,5% | 27.272 | |
| Zentrale Dienste | 61.774 | 122.222 | 122.249 | 27 | 0,0% | 128.374 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 10.933 | 342.395 | 341.951 | -444 | -0,1% | 342.062 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 169.118 | 165.868 | 214.442 | 48.574 | 29,3% | 210.372 | |
| Instandhaltung, Wartung | 194.859 | 189.204 | 212.407 | 23.203 | 12,3% | 373.169 | |
| Abschreibungen | 672.020 | 32.863 | 34.730 | 1.867 | 5,7% | 33.583 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 8.554 | 10.940 | 11.129 | 189 | 1,7% | 9.882 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 6.769.584 | 6.638.020 | 6.653.979 | 15.959 | 0,2% | 6.995.304 | |
| Erlöse Rüstige | 306.011 | 31.509 | 192.811 | 161.302 | 511,9% | 107.042 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 4.298.602 | 5.042.925 | 4.744.727 | -298.198 | -5,9% | 4.612.378 | |
| Erlöse Wohnheime | 250.539 | 252.462 | 243.868 | -8.594 | -3,4% | 176.652 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 1.140.640 | 1.348.211 | 1.275.383 | -72.828 | -5,4% | 1.202.330 | |
| Erlöse Investitionskosten | 421.053 | 349.363 | 457.406 | 108.043 | 30,9% | 437.138 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 59.021 | 6.665 | 5.703 | -962 | -14,4% | 5.569 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 76.502 | 83.769 | 50.320 | -33.449 | -39,9% | 45.562 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| AHJ | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 6.552.368 | 7.114.903 | 6.970.217 | -144.686 | -2,0% | 6.586.671 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -217.215 | 476.883 | 316.238 | -160.645 | -33,7% | -408.633 | |
| Umlage Belastung | 663.177 | 632.028 | 710.458 | 78.429 | 12,4% | 820.702 | |
| Betriebsergebnis | -880.393 | -155.145 | -394.219 | -239.074 | -46,1% | -1.229.335 | |
| Neutrales Ergebnis | 2.497.436 | -1.025 | 428 | 1.453 | -141,7% | -1.500 | |
| Ergebnis | 1.617.043 | -156.170 | -393.792 | -237.621 | 152,2% | -1.230.835 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg
| AHP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 2.796.756 | 3.143.978 | 3.341.412 | 197.433 | 6,3% | 2.777.887 | |
| Essensversorgung | 502.501 | 520.030 | 501.084 | -18.946 | -3,6% | 540.565 | |
| Energie und Wasser | 181.802 | 233.800 | 212.600 | -21.200 | -9,1% | 246.000 | |
| Wirtschaftsbedarf | 330.712 | 351.152 | 349.169 | -1.983 | -0,6% | 370.238 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 59.740 | 70.024 | 42.053 | -27.971 | -39,9% | 39.444 | |
| Verwaltungsbedarf | 22.172 | 37.558 | 36.377 | -1.181 | -3,1% | 28.964 | |
| Zentrale Dienste | 60.924 | 98.893 | 98.701 | -192 | -0,2% | 110.875 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 15.180 | 9.392 | 7.187 | -2.205 | -23,5% | 8.096 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 124.887 | 122.753 | 146.268 | 23.515 | 19,2% | 155.822 | |
| Instandhaltung, Wartung | 254.280 | 60.282 | 371.351 | 311.069 | 516,0% | 255.294 | |
| Abschreibungen | 163.911 | 169.550 | 170.870 | 1.320 | 0,8% | 157.979 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 6.974 | 5.778 | 5.637 | -141 | -2,4% | 7.637 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 4.519.839 | 4.823.190 | 5.282.709 | 459.519 | 9,5% | 4.698.800 | |
| Erlöse Rüstige | 164.968 | 55.866 | 156.219 | 100.353 | 179,6% | 175.822 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 5.385 | 0 | -5.385 | -5.385 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 3.077.493 | 3.759.971 | 3.342.913 | -417.058 | -11,1% | 3.376.468 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 840.507 | 998.267 | 921.743 | -76.523 | -7,7% | 907.702 | |
| Erlöse Investitionskosten | 242.182 | 244.882 | 201.494 | -43.388 | -17,7% | 217.184 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 20.813 | 15.779 | 22.651 | 6.872 | 43,5% | 22.448 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 30.318 | 35.150 | 31.075 | -4.075 | -11,6% | 24.833 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| AHP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 4.381.666 | 5.109.916 | 4.670.711 | -439.205 | -8,6% | 4.724.458 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -138.173 | 286.725 | -611.998 | -898.724 | -313,4% | 25.658 | |
| Umlage Belastung | 476.798 | 454.718 | 511.145 | 56.427 | 12,4% | 586.364 | |
| Betriebsergebnis | -614.971 | -167.993 | -1.123.143 | -955.150 | -325,9% | -560.706 | |
| Neutrales Ergebnis | 79.947 | 0 | -1.966 | -1.966 | 0,0% | 0 | |
| Ergebnis | -535.023 | -167.993 | -1.125.110 | -957.116 | 569,7% | -560.706 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital
| HSP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 141.674 | 163.608 | 166.709 | 3.101 | 1,9% | 170.147 | |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Energie und Wasser | 206.104 | 164.001 | 193.500 | 29.499 | 18,0% | 198.338 | |
| Wirtschaftsbedarf | 57.202 | 59.008 | 63.867 | 4.859 | 8,2% | 60.364 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 34.112 | 42.687 | 34.800 | -7.887 | -18,5% | 35.575 | |
| Verwaltungsbedarf | 18.634 | 13.815 | 31.210 | 17.395 | 125,9% | 32.137 | |
| Zentrale Dienste | 5.196 | 7.484 | 7.504 | 20 | 0,3% | 8.122 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 409.568 | 407.272 | 409.794 | 2.522 | 0,6% | 410.634 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 30.692 | 17.803 | 19.491 | 1.689 | 9,5% | 27.491 | |
| Instandhaltung, Wartung | 276.481 | 226.834 | 231.914 | 5.080 | 2,2% | 232.327 | |
| Abschreibungen | 22.959 | 12.778 | 24.000 | 11.222 | 87,8% | 30.980 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.202.624 | 1.115.289 | 1.182.790 | 67.500 | 6,1% | 1.206.115 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Wohnheime | 555.394 | 572.156 | 573.124 | 968 | 0,2% | 587.109 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 389.245 | 387.923 | 393.244 | 5.321 | 1,4% | 396.578 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 116.502 | 119.290 | 110.373 | -8.917 | -7,5% | 124.950 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| HSP | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 1.061.141 | 1.079.369 | 1.076.741 | -2.628 | -0,2% | 1.108.637 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -141.482 | -35.920 | -106.049 | -70.129 | 195,2% | -97.477 | |
| Umlage Belastung | 85.997 | 42.890 | 48.212 | 5.322 | 12,4% | 106.206 | |
| Betriebsergebnis | -227.479 | -78.810 | -154.261 | -75.451 | 182,8% | -203.683 | |
| Neutrales Ergebnis | 78.109 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Ergebnis | -149.370 | -78.810 | -154.261 | -75.451 | 95,7% | -203.683 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 8: Ambulante Dienste
| AMBD | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 1.261.332 | 1.468.487 | 1.447.202 | -21.285 | -1,4% | 1.541.956 | |
| Essensversorgung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Energie und Wasser | 2.396 | 2.878 | 2.878 | 0 | 0,0% | 2.687 | |
| Wirtschaftsbedarf | 18.998 | 25.596 | 25.695 | 99 | 0,4% | 26.413 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 7.682 | 13.197 | 13.197 | 0 | 0,0% | 13.510 | |
| Verwaltungsbedarf | 23.482 | 10.950 | 25.745 | 14.795 | 135,1% | 11.561 | |
| Zentrale Dienste | 19.828 | 45.042 | 45.068 | 26 | 0,1% | 45.308 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 17.010 | 20.393 | 22.570 | 2.177 | 10,7% | 35.776 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 39.145 | 44.743 | 46.894 | 2.151 | 4,8% | 45.219 | |
| Instandhaltung, Wartung | 20.142 | 23.757 | 28.864 | 5.107 | 21,5% | 22.436 | |
| Abschreibungen | 7.447 | 7.431 | 7.457 | 26 | 0,4% | 10.056 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 1.417.461 | 1.662.474 | 1.665.571 | 3.097 | 0,2% | 1.754.922 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 1.145.834 | 1.486.713 | 1.487.376 | 664 | 0,0% | 1.531.998 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 35.203 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 2.777 | 150 | 400 | 250 | 166,9% | 400 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| AMBD | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 1.183.814 | 1.486.863 | 1.487.777 | 914 | 0,1% | 1.532.398 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -233.647 | -175.611 | -177.794 | -2.183 | 1,2% | -222.524 | |
| Umlage Belastung | 95.939 | 111.446 | 125.276 | 13.829 | 12,4% | 146.801 | |
| Betriebsergebnis | -329.586 | -287.057 | -303.070 | -16.013 | -11,2% | -369.325 | |
| Neutrales Ergebnis | 3.824 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Ergebnis | -325.762 | -287.057 | -303.070 | -16.013 | 5,6% | -369.325 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation
| Reha | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 2.599.976 | 3.078.992 | 3.272.356 | 193.365 | 6,3% | 3.333.051 | |
| Essensversorgung | 244.329 | 263.031 | 270.000 | 6.969 | 2,6% | 258.934 | |
| Energie und Wasser | 75.715 | 81.020 | 75.434 | -5.586 | -6,9% | 75.625 | |
| Wirtschaftsbedarf | 151.755 | 165.128 | 169.408 | 4.280 | 2,6% | 182.476 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 149.735 | 177.454 | 182.511 | 5.058 | 2,9% | 180.096 | |
| Verwaltungsbedarf | 42.804 | 19.387 | 20.225 | 838 | 4,3% | 39.571 | |
| Zentrale Dienste | 29.005 | 69.094 | 69.210 | 116 | 0,2% | 71.371 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 5.604 | 7.800 | 6.355 | -1.445 | -18,5% | 7.995 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 347 | 4.920 | 8.430 | 3.510 | 71,3% | 8.433 | |
| Instandhaltung, Wartung | 178.537 | 80.952 | 126.877 | 45.925 | 56,7% | 137.493 | |
| Abschreibungen | 14.447 | 14.547 | 14.551 | 4 | 0,0% | 14.914 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 3.492.255 | 3.962.324 | 4.215.356 | 253.032 | 6,4% | 4.309.958 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 3.860.545 | 3.836.471 | 4.239.000 | 402.529 | 10,5% | 4.482.511 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 517 | 0 | 200 | 200 | 0,0% | 0 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 23.427 | 23.590 | 23.895 | 305 | 1,3% | 23.000 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| Reha | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 3.884.488 | 3.860.060 | 4.263.095 | 403.034 | 10,4% | 4.505.511 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | 392.233 | -102.264 | 47.738 | 150.002 | -146,7% | 195.553 | |
| Umlage Belastung | 225.006 | 214.586 | 241.214 | 26.628 | 12,4% | 250.358 | |
| Betriebsergebnis | 167.228 | -316.850 | -193.476 | 123.374 | -159,1% | -54.805 | |
| Neutrales Ergebnis | -4.873 | 0 | 25.022 | 25.022 | 0,0% | 0 | |
| Ergebnis | 162.355 | -316.850 | -168.454 | 148.396 | -46,8% | -54.805 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 10: Zentrale
| Zentrale | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Personal- aufwendungen | 4.321.049 | 4.124.170 | 4.423.854 | 299.684 | 7,3% | 4.463.004 | |
| Essensversorgung | 2.426 | 2.477 | 3.027 | 550 | 22,2% | 3.103 | |
| Energie und Wasser | 567.700 | 596.000 | 669.000 | 73.000 | 12,2% | 690.000 | |
| Wirtschaftsbedarf | 219.624 | 191.458 | 179.023 | -12.435 | -6,5% | 160.365 | |
| Pflegebedarf und soziale Betreuung | 14.633 | 12.782 | 5.427 | -7.355 | -57,5% | 5.562 | |
| Verwaltungsbedarf | 320.279 | 355.306 | 348.313 | -6.993 | -2,0% | 422.627 | |
| Zentrale Dienste | 102.665 | 157.769 | 164.273 | 6.504 | 4,1% | 157.865 | |
| Pachten, Mieten, Leasing | 44.919 | 18.345 | 18.259 | -86 | -0,5% | 18.259 | |
| Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern | 108.105 | 87.824 | 90.103 | 2.279 | 2,6% | 88.735 | |
| Instandhaltung, Wartung | 436.856 | 229.907 | 303.379 | 73.472 | 32,0% | 359.758 | |
| Abschreibungen | 251.836 | 249.481 | 247.647 | -1.834 | -0,7% | 218.711 | |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 47.929 | 38.021 | 82.309 | 44.288 | 116,5% | 229.545 | |
| Summe betriebliche Aufwendungen | 6.438.022 | 6.063.539 | 6.534.613 | 471.074 | 7,8% | 6.817.535 | |
| Erlöse Rüstige | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse teilstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse vollstationäre Pflege | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Wohnheime | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse ambulante Pflegeleistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Reha stationär | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Unterkunft, Verpflegung | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse Investitionskosten | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 | |
| Erlöse | |||||||
| Investitionskosten | |||||||
| Zuweisungen, Zu- | 120.459 | 107.729 | 119.914 | 12.185 | 11,3% | 85.403 | |
| schüsse, Fördermittel, | |||||||
| Auflösung SoPo | |||||||
| Nebenerlöse | 2.244.938 | 2.180.567 | 2.169.456 | -11.110 | -0,5% | 1.830.588 |
Personal-
aufwendungen
Pflegebedarf und
soziale Betreuung
Pachten, Mieten,
Leasing
Beiträge, Ver-
sicherungen, Steuern
Instandhaltung,
Wartung
Zinsen und ähnliche
Aufwendungen
Summe betriebliche
Aufwendungen
Erlöse teilstationäre
Pflege
Erlöse vollstationäre
Pflege
Erlöse ambulante
Pflegeleistungen
Erlöse Unterkunft,
Verpflegung
| Zentrale | Ergebnis | WPL | N-Plan | Abweichung | WPL | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| in EUR | 2024 | 2025 | 2025 | N-Plan zu WPL 2025 | 2026 | ||
| Summe betriebliche Erträge | 2.365.398 | 2.288.296 | 2.289.370 | 1.075 | 0,0% | 1.915.991 | |
| Betriebsergebnis vor Umlage | -4.072.624 | -3.775.244 | -4.245.243 | -469.999 | 12,4% | -4.901.544 | |
| Umlage Entlastung | -3.979.121 | -3.775.244 | -4.243.718 | -468.474 | 12,4% | 4.901.544 | |
| Betriebsergebnis | -93.504 | 0 | -1.525 | -1.525 | 0,0% | 0 | |
| Neutrales Ergebnis | 93.504 | 0 | 1.525 | 1.525 | 0,0% | 0 | |
| Ergebnis | 0 | 0 | 0 | 0 | 0,0% | 0 |
Summe betriebliche
Erträge
Betriebsergebnis vor
Umlage
Tabelle 11: Vermögensplan
| Ausgaben | TEUR |
|---|---|
| Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen | 3.870 |
| Darlehenstilgungen | 1.299 |
| geplanter Verlust | 5.785 |
| Finanzbedarf 2026 | 10.954 |
| Finanzierung | TEUR |
|---|---|
| Innenfinanzierung | 0 |
| Außenfinanzierung | 3.870 |
| Summe | 3.870 |
Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2026 die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der Vermögensplan weist für das Jahr 2026 einen Finanzbedarf von rund 10.954 TEUR aus. Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2026 Investitionen in Höhe von rund 3.870 Tausend Euro vorgesehen Das aktivierungspflichtige Anlagevermögen wird komplett mit Darlehen finanziert.
Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)
Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von -5.785 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.
Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)
Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand plus die geplante Neuaufnahme eines Kredites in Höhe von 7 Mio EUR. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.299 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2026 finanziert werden.
Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 82.497 | 2.114 | 2.720 | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 15.269 | 45.885 |
| Finanzierung | 82.497 | 2.114 | 2.720 | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 15.269 | 45.885 |
| davon: | 0 | |||||||
| Innenfinanzierung | 6.473 | 843 | 2.005 | 0 | 2.446 | 510 | 393 | 276 |
| Außenfinanzierung | 76.024 | 1.271 | 715 | 3.870 | 1.814 | 7.870 | 14.876 | 45.608 |
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 13.052 | 843 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 |
| davon: | ||||||||
| Grundstücke | 733 | 733 | ||||||
| Einrichtung u. Ausstattung | 428 | 428 | ||||||
| Gebäude | 11.892 | 110 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.502 |
| Finanzierung | 13.052 | 843 | 8 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 |
| davon: | ||||||||
| Innenfinanzierung | 850 | 843 | 8 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | ||||||||
| sonstige Eigenmittel | 851 | 843 | 8 | |||||
| Außenfinanzierung | 12.202 | 0 | 0 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 |
| Zuschüsse des Trägers | ||||||||
| für Investitionen | 1.000 | 1.000 | ||||||
| für Tilgungsleistungen | 0 | |||||||
| Darlehen von Kreditinstituten | 11.202 | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 7.930 | ||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)
| in TEUR | Insg. | vorh. Jahre | lfd. GJ 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | spätere Jahre |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Gesamtkosten | 63.695 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 36.678 |
| davon: | ||||||||
| Einrichtung u. Ausstattung | 3.185 | 3.185 | ||||||
| Gebäude | 60.510 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 33.493 |
| Finanzierung | 63.695 | 1.271 | 2.019 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 36.678 |
| davon: | ||||||||
| Innenfinanzierung | 1.519 | 0 | 1.519 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 0 | |||||||
| sonstige Eigenmittel | 1.519 | 1.519 | ||||||
| Außenfinanzierung | 62.176 | 1.271 | 500 | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 36.678 |
| Zuschüsse des Trägers | ||||||||
| für Investitionen | 10.000 | 10.000 | ||||||
| Zuwendungen Dritter für Investitionen | 5.000 | 1.271 | 500 | 500 | 500 | 500 | 500 | 1.229 |
| Darlehen von Kreditinstituten | 23.430 | 1.889 | 1.092 | 20.449 | ||||
| Sonstige Darlehen (KfW) | 23.746 | 5.870 | 12.876 | 5.000 | ||||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis
| in TEUR | Insg. | vorh. | lfd. GJ | WPL | 2027 | 2028 | 2029 | spätere | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| vorh. | lfd. GJ | WPL | spätere | |||||||
| Jahre | 2025 | 2026 | Jahre | |||||||
| Gesamtkosten | 1.700 | 0 | 0 | 0 | 1.700 | 0 | 0 | 0 | ||
| davon: | ||||||||||
| Einrichtung u. Ausstattung | 1.700 | 1.700 | ||||||||
| Finanzierung | 1.700 | 0 | 0 | 0 | 1.700 | 0 | 0 | 0 | ||
| davon: | ||||||||||
| Innenfinanzierung | 1.700 | 0 | 0 | 0 | 1.700 | 0 | 0 | 0 | ||
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 0 | |||||||||
| sonstige Eigenmittel | 1.700 | 1.700 | ||||||||
| Außenfinanzierung | ||||||||||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen
| in TEUR | lfd. GJ | WPL | 2027 | 2028 | 2029 | spätere | ||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 2025 | 2026 | Jahre | ||||||
| Gesamtkosten | 693 | 1.431 | 746 | 510 | 393 | 276 | ||
| Einrichtung u. Austattung/ Technische Anlagen | 683 | 1.411 | 706 | 470 | 353 | 176 | ||
| Immatrielle Vermögensgegenstände | 10 | 20 | 40 | 40 | 40 | 100 | ||
| Finanzierung | 693 | 1.431 | 746 | 510 | 393 | 276 | ||
| davon: | ||||||||
| Innenfinanzierung | 478 | 0 | 746 | 510 | 393 | 276 | ||
| Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen | 478 | 0 | 746 | 510 | 393 | 276 | ||
| Außenfinanzierung | 215 | 1.431 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Zuschüsse des Trägers für Investitionen | 200 | 0 | ||||||
| Zuwendung Dritter für Investitionen | 15 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | ||
| Darlehen | 1.431 | 0 | ||||||
| Deckungslücke | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen
| in TEUR | 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | 2030ff | Insgesamt |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Bau der Zentralküche | 50 | 222 | 1.500 | 1.500 | 8.930 | 12.202 |
| Neubau und Modernisierung Platnersberg | 2.389 | 1.592 | 6.370 | 13.376 | 36.678 | 60.405 |
| Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis | 0 | 1.700 | 0 | 0 | 0 | 1.700 |
| Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen | 1.431 | 746 | 510 | 393 | 276 | 3.356 |
| Summe | 3.870 | 4.260 | 8.380 | 15.269 | 45.885 | 77.663 |
Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 77.663 Tausend Euro für alle geplanten Investitionen. 3.870 Tausend Euro betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2026, 73.793 Tausend Euro die Jahre ab 2026.
Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan
| NüSt Gesamt in Euro | Ergebnis 2024 | N-Plan 2025 | Prognose 2026 | Prognose 2027 | Prognose 2028 | Prognose 2029 |
|---|---|---|---|---|---|---|
| Jahresergebnis | -734.360 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 |
Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensituation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2025 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten. In der Prognose für die Jahre 2025 bis 2028 sind nachfolgende Prämissen enthalten:
Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine verhandelte Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an. Der Einzug AHJ ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Damit fällt keine Nutzungsentschädigung für das Altgebäude an. Stattdessen wird eine Miete für das neue Gebäude fällig. Außerdem fallen Kosten für den Umzug und für die Beschaffung von neuer Einrichtung und Ausstattung an. Deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen. Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können voraussichtlich ab 2027 weniger Plätze angeboten werden
Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | ||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | ||||
| 1. | Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege | ||||||||||
| sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen | 31.689.838 | 34.603.000 | 34.226.165 | 34.595.453 | 36.375.816 | 37.737.316 | 38.589.385 | ||||
| 2. | Erträge aus Unterkunft und Verpflegung | 6.550.327 | 7.107.128 | 6.928.208 | 6.732.386 | 7.094.357 | 7.372.388 | 7.596.259 | |||
| 3. | Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen | 97.418 | 144.804 | 154.837 | 130.751 | 164.673 | 198.713 | 204.675 | |||
| 4. | Erträge aus gesonderter Berechnung von | ||||||||||
| Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen | 3.575.129 | 3.477.719 | 3.574.078 | 3.502.076 | 4.307.138 | 5.090.352 | 5.243.813 | ||||
| 4a. | Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB | ||||||||||
| soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten | 3.218.445 | 2.608.664 | 2.639.844 | 2.294.698 | 2.363.539 | 2.434.445 | 2.507.478 | ||||
| 5. | Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten | 3.366.856 | 2.488.359 | 2.970.586 | 2.933.679 | 3.021.690 | 3.112.341 | 3.205.711 | |||
| 6. | Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 | |||
| 7. | Andere aktivierte Eigenleistungen | 18.238 | 15.539 | 21.766 | 22.419 | 23.092 | 23.784 | 24.498 | |||
| 8. | Sonstige betriebliche Erträge | 3.174.343 | 290 | 36.971 | 48.124 | 394.880 | 51.055 | 52.587 | |||
| Zwischensumme | 51.690.593 | 50.445.502 | 50.552.455 | 50.259.585 | 53.745.184 | 56.020.394 | 57.424.405 | ||||
| 9. | Personalaufwand: | ||||||||||
| a) Löhne und Gehälter | 24.409.450 | 25.422.868 | 26.702.557 | 27.189.651 | 28.655.341 | 29.845.501 | 30.749.866 | ||||
| b) Sozialabgaben, Altersversorgung | |||||||||||
| und sonstige Aufwendungen | 7.451.740 | 6.914.435 | 7.651.141 | 6.921.774 | 7.311.428 | 7.623.311 | 7.638.530 | ||||
| 10. | Materialaufwand: | ||||||||||
| a) Lebensmittel | 149.656 | 142.980 | 146.771 | 150.163 | 153.918 | 157.765 | 161.710 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | |||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |||||||||
| b) Wasser, Energie, Brennstoffe | 2.039.250 | 2.176.801 | 2.246.100 | 2.355.713 | 2.314.605 | 2.298.970 | 2.357.195 | |||||||||
| c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf | 10.166.617 | 10.263.608 | 10.283.138 | 10.527.525 | 10.940.713 | 11.360.480 | 11.644.492 | |||||||||
| 11. | Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen | 494.951 | 940.332 | 948.648 | 974.659 | 999.025 | 1.024.001 | 1.049.601 | ||||||||
| 12. | Steuern, Abgaben, Versicherungen | 1.098.767 | 1.071.246 | 1.293.231 | 1.292.147 | 1.309.451 | 1.327.562 | 1.360.751 | ||||||||
| 14. | Mieten, Pacht, Leasing | 573.407 | 871.627 | 857.213 | 874.614 | 1.385.740 | 1.930.314 | 1.953.286 | ||||||||
| Zwischensumme | 46.383.837 | 47.803.898 | 50.128.798 | 50.286.246 | 53.070.220 | 55.567.905 | 56.915.431 | |||||||||
| Zwischenergebnis | 5.306.756 | 2.641.604 | 423.657 | -26.661 | 674.964 | 452.489 | 508.975 | |||||||||
| 15. | Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung | 250.000 | 500.000 | 501.360 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | ||||||||
| von Investitionen | ||||||||||||||||
| 16. | Erträge aus der Auflösung von | 813.183 | 714.496 | 732.372 | 700.413 | 721.426 | 743.069 | 765.361 | ||||||||
| Sonderposten/Verbindlichkeiten | ||||||||||||||||
| 18. | Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ | 346.983 | 500.000 | 514.280 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | 500.000 | ||||||||
| Verbindlichkeiten | ||||||||||||||||
| 20. | Abschreibungen: | 3.398.668 | 2.709.625 | 2.739.484 | 2.719.808 | 2.917.803 | 3.117.498 | 3.195.436 | ||||||||
| 21. | Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- | 2.151.863 | 1.740.276 | 2.237.742 | 3.039.425 | 2.890.411 | 2.948.296 | 3.023.753 | ||||||||
| setzung | ||||||||||||||||
| 22. | Sonstige betriebliche Aufwendungen | 838.162 | 195.670 | 230.952 | 138.554 | 142.018 | 145.569 | 149.208 | ||||||||
| Zwischensumme | -5.672.493 | -3.931.076 | -4.488.726 | -5.197.374 | -5.228.806 | -5.468.294 | -5.603.036 | |||||||||
| Zwischenergebnis | -365.737 | -1.289.472 | -4.065.069 | -5.224.035 | -4.553.842 | -5.015.805 | -5.094.062 |
| Gewinn- und Verlustrechnung | Ergebnis 2024 | Plan 2025 | N-Plan 2025 | WPL 2026 | 2027 | 2028 | 2029 | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| für den Eigenbetrieb NürnbergStift | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | EUR | |
| 25. | Zinsen und ähnliche Erträge | 40.621 | 67.001 | 67.001 | 50 | 52 | 53 | 55 |
| 27. | Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 409.244 | 383.047 | 431.511 | 561.498 | 680.225 | 916.942 | 1.402.131 |
| Zwischensumme | -368.623 | -316.046 | -364.510 | -561.448 | -680.174 | -916.889 | -1.402.077 | |
| 29. | Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 |
| nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des | ||||||||
| Jahresergebnisses | ||||||||
| Auf neue Rechnung vorzutragen | -734.360 | -1.605.518 | -4.429.579 | -5.785.483 | -5.234.016 | -5.932.694 | -6.496.138 | |
| Verlustausgleich |
Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung
| Mittelverwendung | N-Plan 2025 Euro | WPL 2026 Euro | Prognose 2027 Euro | Prognose 2028 Euro | Prognose 2029 Euro |
|---|---|---|---|---|---|
| 2.769.188 | 3.869.685 | 4.176.386 | 8.220.542 | 15.091.037 | |
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken | |||||
| Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten | |||||
| Außenanlagen | |||||
| Technische Anlagen | 682.594 | 744.000 | 372.000 | 186.000 | 100.000 |
| Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge/ GWG | 50.000 | 667.107 | 1.950.000 | 125.000 | 75.000 |
| Fahrzeuge | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau | 2.026.594 | 2.438.578 | 1.814.386 | 7.869.542 | 14.876.037 |
| Immaterielle Vermögensgegenstände | 10.000 | 20.000 | 40.000 | 40.000 | 40.000 |
| Darlehenstilgung | 1.290.464 | 1.298.911 | 1.343.368 | 1.384.930 | 1.057.068 |
| Mehrung sonstiger Aktiva | 0 | 440.454 | 0 | 0 | 0 |
| (Forderungen, Vorräte) | 2.500 | ||||
| (Guthaben bei Kreditinstituen) | 440.454 € | ||||
| Minderung sonstiger Passiva | 0 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| (Verbindlichkeiten) | |||||
| Jahresfehlbetrag | 4.429.579 | 5.785.483 | 5.234.016 | 5.932.694 | 6.496.138 |
| Summe | 8.489.230 | 11.394.534 | 10.753.769 | 15.538.165 | 22.644.244 |
Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft
Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2025) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.