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← Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt) (02.10.2025)

Sitzung gesamt -öffentlich-

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Sozialausschuss Andrea Friedel Stadtplanungsausschuss Michael Feder St. Johannis Nicole Alesik Wöhrder See Catrin Seel Rechnungsprüfungsausschuss Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) Rita Heinemann Reka Lörincz Soziales & Gesundheit Haushalt & Finanzen Stadtentwicklung & Planung Digitalisierung & Verwaltung Wohnen & Bauen

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des Werkausschusses

NürnbergStift (NüSt)

- direkt im Anschluss an den

Sozialausschuss -

02.10.2025

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/018/2025 4 1_2 Kurzbericht Geschäftsbericht 2024 NüSt/018/2025 8 Geschäftsbericht 2024 NüSt/018/2025 11 TOP Ö 2 Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/019/2025 71 TOP Ö 3 Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen Berichtvorlage NüSt/023/2025 75 3.1 Sachverhalt Finanzielle Situation_Ri NüSt/023/2025 79 TOP Ö 4 Nachtragswirtschaftsplan 2025 Sitzungsvorlage NüSt/020/2025 83 4.1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2025 NüSt/020/2025 87 NüST NWPL 2025 NüSt/020/2025 92 TOP Ö 5 Wirtschaftsplan 2026 Sitzungsvorlage NüSt/021/2025 156 5.1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2026 NüSt/021/2025 159 NüST WPL 2026 NüSt/021/2025 162

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt)

Sitzungszeit

Donnerstag, 02.10.2025, 11:00 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs Gutachten

NürnbergStift (NüSt) NüSt/018/2025

2. Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs Gutachten

NürnbergStift (NüSt) NüSt/019/2025

3. Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. Bericht

I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen NüSt/023/2025

4. Nachtragswirtschaftsplan 2025 Gutachten

5. Wirtschaftsplan 2026 Gutachten

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 03.07.2025,

öffentlicher Teil

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten

Rechnungsprüfungsausschuss 03.12.2025 öffentlich Gutachten

Stadtrat 10.12.2025 öffentlich Beschluss-Auflage

Betreff:

Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)

Anlagen: 1_2 Kurzbericht Geschäftsbericht 2024 Geschäftsbericht 2024

Sachverhalt (WerkA NüSt Ö 02.10.2025):

Für den Schluss eines jeden Wirtschaftsjahres ist gem. § 20 Eigenbetriebsverordnung (EBV) ein Jahresabschluss (Anlage 1) aufzustellen, der aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang besteht.

Der aufgestellte Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Nürnberg gem. § 25 Abs. 2 EBV geprüft. Die Prüfung wurde vom Rechnungsprüfungsamt abgeschlossen, der Prüfungsbericht wird derzeit vom Rechnungsprüfungsamt erstellt.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. § 25 Abs. 3 EBV der Stadtrat für die Feststellung zuständig.

Sachverhalt (RprA Ö 03.12.2025):

Der Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde geprüft. Die örtliche Prüfung bei Eigenbetrieben baut nach Art. 106 Gemeindeordnung (GO) auf der Abschlussprüfung nach Art. 107 GO durch einen externen Abschlussprüfer mit auf. Gemäß einer kommunalrechtlichen Sonderregelung übernimmt das Rechnungsprüfungsamt beim NürnbergStift auch die Abschlussprüfung. Der aktuelle Jahresabschluss wurde vom zuständigen Werkausschuss wie erforderlich begutachtet.

Für die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses ist der Rechnungsprüfungsausschuss zuständig, das Rechnungsprüfungsamt ist Sachverständiger (Art. 103 GO). Die Begutachtung der Feststellung wird empfohlen.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.

Sachverhalt (Stadtrat Ö 10.12.2025):

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss und dem Rechnungsprüfungsausschuss ist der Stadtrat für die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des NürnbergStifts zuständig.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Rpr

Ref. I/II

Der Jahresabschluss zum 31.12.2024 des Eigenbetriebs NüSt wird begutachtet.

Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat vorbehaltlich der Testierung durch Rpr die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. § 25 Abs. 3 EBV.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 734.360,22 Euro.

Gutachtenvorschlag (RprA Ö 03.12.2025):

Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses 2023 des Eigenbetriebs NüSt zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.

Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 734.360,22 Euro.

Beschlussvorschlag (StR Ö 10.12.2025)

Entsprechend der Gutachten des Werkausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses wird gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Jahresabschluss des Eigenbetriebs NüSt zum 31.12.2024 mit folgendem Ergebnis festgestellt:

  1. Die Bilanzsumme zum 31.12.2024 beträgt 72.066.634,89 Euro. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 734.360,22 Euro ab. 3. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Der Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses 2024 des Eigenbetriebs NüSt wird gem. § 25 Abs. 4 EBV öffentlich bekanntgegeben.

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025

Geschäftsbericht 2024 - Kurzbericht

1. Jahresergebnis 2024

Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen:  2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis,  410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen,  89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.

Abbildung 1

Das negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR ist auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückzuführen.

Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:

Abbildung 2

2. Erträge

Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar.

3. Personalkosten

Die nicht refinanzierten Personalkosten resultieren daraus, dass die starre, belegungsunabhängige Personalsteuerung zu einem hohen Einsatz von Zeitarbeit führte – trotz eines Personalüberhangs von 16,18 Stellen im Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024. Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR. Die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 betrug insgesamt 16,18 Stellen:

Einrichtung Ø-VK
AHS 1,92
AMH 4,84
AHJ 6,08
AHP 3,34
Summe 16,18

Im Jahr 2024 betrug die hohe Krankheitsquote bei Pflege- und Betreuungspersonal durchschnittlich 42,66 VK.

Durchschnittliche VK-Krankheit

Pflege- und Betreuung

Abbildung 3

50 42,66

15,05

20 12,63

6,7 5,34

10 1,69 1,25

AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe

4. Sachkosten

Nachfolgend sind die Abweichungen beim Sachaufwand dargestellt.

Sachaufwand 2024

N-Plan Ist

Abbildung 5

Abbildung 4

Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand

0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500

Abbildung 6

NürnbergStift

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift ....................................................... 4 Lagebericht .......................................................................................................................... 6 1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflegemarkt ......................................................... 6 2. Betriebliche Grundlagen .......................................................................................... 8 3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 ........................................................................ 9 4. Chancen und Risiken ............................................................................................... 9 5. Ertragslage ...............................................................................................................11 5.1. Plan-Ist Vergleich 2024 .....................................................................................11 5.2. Belegungszahlen und Auslastung ...................................................................15 6. Vermögens- und Finanzlage ...................................................................................17 6.1. Vermögenslage .................................................................................................17 6.2. Kapitalstruktur ..................................................................................................17 6.3. Investitionen .....................................................................................................18 6.4. Liquidität ...........................................................................................................19 7. Unterzeichnung des Lageberichtes ........................................................................19 Jahresabschluss ................................................................................................................20 1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift .............................................................20 2. Gewinn- und Verlustrechnung ................................................................................22 3. Anhang .....................................................................................................................24 3.1. Bewertungsgrundlagen ....................................................................................24 3.2. Aktivseite ...........................................................................................................25 3.3. Passivseite ........................................................................................................27 3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ..............................................31 4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses ...............................................................38 Unternehmensdaten Corporate Governance ....................................................................39 Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen ...............................................................41 Anlage 2: Belegung der Einrichtungen .............................................................................45 Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise ..........................................................51 Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen .............................................................57 Wichtige Begriffe und Abkürzungen .................................................................................59

Abbildung 7

Vorwort der 1. und 2. Werkleiterin des NürnbergStift

Anforderungen an hohe Pflegequalität in einem zukunftsfähigen Betrieb mit den naturräumlichen Gegebenheiten in der schützenswerten Parkanlage gut in Einklang bringen können.

Ebenso intensivierte sich die Zusammenarbeit mit der wbg beim Bau der neuen Pflegeeinrichtung in der Großweidenmühlstraße. Hier kann die Zeitplanung für den Umzug 2027 trotz des Liebe Leserinnen und Leser, archäologisch bedeutsamen Fundes des größten europäischen Pestfriedhofs eingehalten werden. Andere Standorte wie die Altbauten das vergangene Jahr war für unsere Pflegeeindes August-Meier-Heims und das Elisabethrichtungen geprägt von tiefgreifenden Heraus- Bach-Haus stellten uns 2024 vor große persoforderungen, personellen Veränderungen und nelle und kostenintensive Herausforderungen, finanziellen Risiken. was Bauunterhalt und Energieeffizienz betrifft. Der anhaltende Fachkräftemangel stellte uns Die Belegung unserer Häuser zeigt, dass unwieder vor große Aufgaben – sowohl in der tägsere Angebote weiterhin stark nachgefragt werlichen Versorgung unserer Bewohnerinnen und den. Die Nachfrage ist 2024 höher als das An- Bewohner als auch in der strategischen Persogebot, welches das NürnbergStift leisten kann. nalplanung. Trotz dieser schwierigen Rahmen- Die Balance zwischen hoher Auslastung und inbedingungen ist es uns gelungen, mit großem dividueller Betreuung ist eine tägliche Heraus- Engagement und innovativen Ansätzen die forderung, der unsere Kolleginnen und Kollegen Qualität unserer Pflegeleistungen zu sichern mit viel Herzblut und Professionalität begegnen, und weiterzuentwickeln. Dafür gilt unser ganz die jedoch durch fehlende Pflegekräfte am besonderer Dank allen Mitarbeitenden und Füh- Markt und hohe Krankenstände erschwert wird. rungskräften, die Tag für Tag Enormes leisten. Im Jahresverlauf und verstärkt zum Jahresende mussten zahlreiche Zeitarbeitskräfte eingestellt Ein besonderer Fokus lag auf unseren Bauprowerden, was kostenseitig erheblich zu Buche jekten, die nicht nur zur Modernisierung unserer schlug und nicht refinanziert werden konnte. Infrastruktur beitragen, sondern auch neue Kapazitäten schaffen, um dem steigenden Bedarf Als kommunaler Eigenbetrieb der Altenhilfe gaan pflegerischer Versorgung in unserer Komrantieren wir eine Sorgestruktur mit Verlass und mune gerecht zu werden. Für Generalsanie- Sicherheit für unsere pflegebedürften Bewohrung und Teilneubau unserer Seniorenwohnannerinnen und Bewohner. Gemeinsam mit den lage Platnersberg haben wir mit der Festlegung Stakeholdern in der Stadtverwaltung schaffen des Footprints durch den Werkausschuss einen wir qualitativ hochwertige Angebote, welche wichtigen Meilenstein gesetzt, mit dem wir die

auch ihren Preis haben. Zudem übernimmt Dafür wurden 2024 erste Grundlagen gelegt. NürnbergStift als Teil der Stadt Nürnberg auch Die umfassendste Maßnahme der Arbeitsorga- Aufgaben, die nicht zum Kernauftrag der Lang- nisationsentwicklung PeBem (Personalbemeszeitpflege zählen und daher durch die Pflege- sungsverfahren in der Pflege) wurde operativ versicherung nicht refinanzierbar sind – bei- vorbereitet, so dass zukünftig mit weniger ausspielsweise die Beheimatung Rüstiger oder der gebildeten Fachkräften der demografischen Erhalt des denkmalgeschützten Altbestandes Entwicklung in unseren Häusern begegnet und der August-Meier-Häuser. eine gute Pflege sichergestellt werden kann. An dieser und weiteren Stellschrauben wird konti- Dabei werden die finanziellen Spielräume zu- nuierlich und mit interner wie externer Unternehmend enger. Nach dem pflegerischen und stützung weitergearbeitet. Zugleich gilt es die wie finanziellen „Ausnahmezustand“ der Immobilienentwicklung weiterzutreiben, Perso- Corona-Pandemie in den Jahren 2020 bis 2022 nal auszubilden, zu gewinnen und zu halten und zeigen sich nun auch langfristig deutliche Ver- dabei stets allen unseren Bewohnerinnen und schiebungen auf der Kosten- und Ertragsseite, Bewohnern ein gutes, menschenwürdiges Ledie zuletzt nicht mehr in Ausgleich gebracht ben zu ermöglichen. werden konnten und unser entschiedenes Gegensteuern erfordern. Deshalb haben wir seit Die Herausforderungen sind gewaltig und nur 2024 Organisationsstruktur und Leistungsange- mit großer Anstrengung zu meistern – gut, dass bot auf den Prüfstand gestellt, soweit es nicht wir nicht alleine sind! Wir danken allen Mitarbeikostendeckend erbracht werden kann. Bei- tenden, Partnern und Unterstützern für ihren spielsweise wurde 2024 das Bewegungsbad im unermüdlichen Einsatz und ihre Loyalität. Sebastianspital geschlossen. Gemeinsam blicken wir zuversichtlich in die Zu- Daraus entstand Ende 2024 die Weichenstel- kunft – mit dem Ziel, auch weiterhin ein verlässlung zu einer Organisationsuntersuchung, die licher und menschlicher Ort für Pflege und Be- Anfang 2025 begann und weitergeführt werden treuung zu sein. wird. Dauerhafter Auftrag des NürnbergStift ist die Sicherstellung der pflegerischen Versor- Mit herzlichen Grüßen gung als Daseinsvorsorge in der Stadt Nürnberg, im engen Sinn für die heutigen Bewohnerinnen und Bewohner, in einem weiteren Sinn auch durch fachliche und infrastrukturelle Impulse über die eigenen Einrichtungen hinaus für die gesamte Stadtgesellschaft. Dieser Auftrag kann nur auf einer soliden wirtschaftlichen Grundlage erfüllt werden. Unser Hauptaugen- Elisabeth Ries Melanie Miermeister merk gilt daher im laufenden und in den kom- Berufsmäßige Stadträtin menden Jahren der wirtschaftlichen Stabilisie- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin rung des Eigenbetriebs.

Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehörigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024 vor. Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. §9 WkPV bzw. §11 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss beschließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO). Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2024 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneingeschränkt gegeben ist

derungen im Sozialrecht, im Tarif- und Arbeits-

recht, ständige Anpassungen, in der Vergütung

und (Re-) Finanzierung erschweren Prognosen

und sorgen für Instabilität im Planungsgesche-

hen. Dies bleibt nicht ohne Folgen für die am-

bulanten, stationären und teilstationären Ein-

richtungen der Pflege und somit auch für das

NürnbergStift, welches sich den beständigen

Anpassungen und Weiterentwicklungen in der

Auf- und Ablauforganisation unterwerfen muss.

Lagebericht

1. Gesamtwirtschaftliche Lage am Pflege-

markt

Die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland war im Jahr 2024 herausfordernd und bleibt es auch 2025. Während sich einige Unsicherheiten aus dem Vorjahr abschwächen, bestehen strukturelle Probleme weiterhin.

Die Nachfrage nach vollstationären Altenheim-

plätzen bleibt bundesweit sehr hoch. Progno-

sen und Branchenverbände gehen davon aus,

dass bis Ende 2025 rund 60.000 Pflegeheim-

plätze fehlen werden.

Das preisbereinigte Bruttoinlandsprodukt (BIP)

verzeichnete 2024 einen Rückgang um 0,2 %

im Vergleich zum Vorjahr. Für 2025 wird ein

Nullwachstum oder maximal ein moderater An-

stieg von 0,3 % erwartet. Die wirtschaftliche

Entwicklung wird durch globale Unsicherheiten,

hohe Energiepreise und eine zurückhaltende

Investitionstätigkeit belastet.

Die Zahl der 20 geschlossenen Pflegeheime in

Bayern übersteigt im Jahr 2024 deutlich die der

Neueröffnungen (8). Im Zeitraum 2022 – 2024

wurden 101 Pflegeheime geschlossen, im glei-

chen Zeitraum wurden 44 neu zugelassen,

(Quelle: Antwort der bayerischen Staatsregie-

rung aufgrund einer schriftlichen Anfrage von

Abgeordneten des bayerischen Landtages vom

27.01.2025).

Die Inflationsrate, die 2023 noch bei 5,9 % lag,

setzte ihren Rückgang fort und fiel 2024 auf

durchschnittlich 2,2 %. Besonders die Energie-

preise gaben weiter nach, während die Teue-

rung bei Nahrungsmitteln hoch blieb. Die Le-

bensmittelpreise stiegen 2024 um 1,9 % im Ver-

gleich zu 2023. Seit 2020 haben sich die Preise

für Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke

um rund 30 % erhöht.

Die wirtschaftliche Lage in der Sozial- und Ge-

sundheitswirtschaft bleibt angespannt, auf dem

pflegerischen Transaktionsmarkt gibt es Ende

2024 erste positive Signale. Es drängen ver-

mehrt ausländische Privatinvestoren auf den

Markt (2024: Trendbarometer, Sozialbank)

Der Fachkräftemangel bleibt eines der größten

wirtschaftlichen Risiken für Unternehmen in

Deutschland. Besonders betroffen sind das Ge-

sundheitswesen, die Gastronomie, das Hand-

werk und die Logistikbranche. Trotz zahlreicher

Initiativen zur Fachkräftegewinnung bleibt die

Suche nach qualifiziertem Personal schwierig.

Die Arbeitslosenquote stieg 2024 leicht auf 6,0

%, während die Zahl der Erwerbstätigen stabil

blieb.

Der sozioökonomische Gesamteindruck der

Pflegelandschaft 2024 wird mit steigenden Kos-

ten, Refinanzierungslücken und einem anhal-

tenden, sich verschärfenden Mangel an Fach-

kräften zusammenfassend beschrieben.

Einwicklung bei NüSt

Die Nachfrage nach Angeboten der pflegeri-

schen Versorgung in Nürnberg ist auch 2024

weiter angewachsen. Der Bedarf an teil- und

vollstationären Pflegeangeboten wird in Nürn-

berg in den kommenden Jahren nicht mehr ab-

gedeckt werden können (2024: Pflegebedarfs-

bericht, Stadt Nürnberg).

Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands

wird in den kommenden Jahren stark von politi-

schen Maßnahmen, globalen Handelsbezie-

hungen und Investitionsanreizen abhängen. Die

Bundesregierung hat verschiedene Programme

zur Förderung von Innovationen und zur Stär-

kung der Wettbewerbsfähigkeit angekündigt.

In Nürnberg werden bis 2035 voraussichtlich

zusätzlich 800 Pflegeplätze in stationären Ein-

richtungen benötigt. Im Bereich der Nürnberger

Tagespflege war 2024 ein leichtes Überangebot

vorhanden.

Branchenentwicklung

Der Gesundheits- und Sozialsektor erlebt seit

Jahren einen Umbruch. Die Rahmenbedingun-

gen und Merkmale der Refinanzierung haben

sich in den letzten Jahren zum Teil in rasanter

Weise geändert. Kostendruck und Fachkräfte-

mangel sind wesentliche Einflussfaktoren, für

die in diesem Sektor tätigen Unternehmen. Än-

Auslastung und Pflegeplätze

Eine hohe Nachfrage nach Pflegeplätzen ergab

eine Steigerung in der gesamten Auslastung

von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr

vorangebracht. Der Kontakt zum Klinikum

wurde intensiviert. Hier wurden neue Synergie-

möglichkeiten angestoßen.

Fachkraftmangel

Der sich verschärfende Fachkraftmangel zeigt

sich in der kostenintensiven Zeitarbeit, durch

welche die Auslastung erreicht werden konnte.

Durch die sich abzeichnende Verschlechterung

des Betriebsergebnisses wurde zum Jahres-

ende der Quick-Check durch die Werkleitungen

vorbereitet. Dieser sollte Klarheit über die wich-

tigsten Defizitursachen geben und Schnell

(Quick-) Maßnahmen einleiten.

Trotz des allgemeinen Fachkräftemangels

konnte die bestehende Personalüberdeckung

die anhaltend hohe Krankheitsquote nicht abde-

cken, auch hier wurden zur Einhaltung von

Qualitätsstandards teure Zeitarbeits-Fachkräfte

eingekauft.

IT-Infrastruktur

Bauunterhalt - Instandhaltungsstau- kosten-

intensive Gebäude

Die hybride IT-Struktur in Abhängigkeit zur

Stadt Nürnberg zeigt sich unter anderem in zeit-

intensiven Abstimmungen zum Ausbau des

WLAN in den Einrichtungen. Auch die hohen IT-

Sicherheitsstandards lassen schnelle, agile Lö-

sungen zur Erleichterung des Pflegealltags

nicht zu. Zur Einführung der KI-basierten

Sprachassistenz waren aufwändige Vorabspra-

chen erforderlich. Andere Anwendungen zur

verbesserten Mitarbeiterbindung wie z.B. das

Intranet für Mitarbeiter (Nori) wurden bei der

Stadt bisher nicht eingeführt. Die Umstellung

auf Kostenstellenlogik, für transparente Kosten-

und Ertragszuordnungen wurde für Anfang

2025 vorbereitet.

Trotz neuem August-Meier-Haus müssen Ge-

bäude weiterhin instandgehalten und bewirt-

schaftet werden, die nicht primär der Versor-

gung pflegebedürftiger Bürgerinnen und Bürger

zugeordnet werden können. So leistet Nürn-

bergStift anhaltend Bedarfsangebote für die

Stadt Nürnberg, welche nicht über Pflege refi-

nanziert werden: z.B. Mietangebote für Geflüch-

tete und Pflegemitarbeiter.

Bereits Ende 2024 wurde die Novellierungen

des AVPfleWoqG vorbereitet. NüSt konnte des-

halb in Bauprojekten der Großweidenmühle und

am Platnersberg noch rechtzeitig wichtige zu-

kunftsweisende Änderungen in der Planung

vornehmen.

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Die Ausbildung von 12 Move-Coaches zur Prä-

vention und Reduzierung von körperlichen Be-

lastungen der Pflegemitarbeitenden konnte ab-

geschlossen werden. Dieses Beschäftigen mul-

tiplizieren ihre Erfahrungen in die NüSt-Einrich-

tungen. Im Projekt MehrWert Pflege wurde für

BGF-Maßnahmen sensibilisiert. Dieses Projekt

konnte verstetigt und auf andere Häuser über-

tragen werden.

Ausbildung

NürnbergStift ist neben dem Klinikum der

größte Ausbilder für Pflegekräfte in Nürnberg.

Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubil-

dende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen,

darunter 38 in der generalistischen Pflegeaus-

bildung. Trotz nicht kostendeckender Ausbil-

dungsfinanzierung, hat NüSt hier weiterhin in

die Ausbildung investiert. Viele ausgebildete

Generalisten wechseln zu anderen Trägern

(Krankenhäuser) innerhalb der Stadt Nürnberg,

damit leistet NüSt einen wichtigen Beitrag zur

pflegerischen-medizinischen Versorgung inner-

halb der Daseinsvorsorge in der Region.

Vergütungsverhandlungs-Strategie

Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung

des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungs-

verhandlungen für die Reha selbstständig

durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der

Pflegesätze um 16,98 %, in den Jahren zuvor

akzeptierte NüSt die pauschalen angebotenen

Erhöhungen der Verhandlungspartner. Im am-

bulanten Dienst verhandelten wir erstmalig für

den Zeitraum ab 1. Januar 2025 gemeinsam mit

München und Augsburg Stift erfolgreich die

Verhandlungen der Pflegesätze. Im Schnitt sind

die Pflegesätze um rund 25 % höher.

Organisationsentwicklung

Weiterhin haben wir uns 2024 mit PeBem be-

schäftigt. Die bereits für NüSt verhandelte Ver-

gütungsstruktur nach 113c SGB XI zeigte das

Spannungsfeld zwischen verhandelten Pflege-

stellen und dem dazugehörigen Qualifikations-

mix.

Auflösung von Rückstellungen

Im Februar nahm die 2. Organisatorisch-Tech-

nische Werkleitung ihre Arbeit auf. Dadurch

wurde die Arbeit an den zahlreichen Bauprojek-

ten intensiviert und beschleunigt. Die Planun-

gen am Platnersberg wurden in engem und ver-

trauensvollen Kontakt mit dem Stifterehepaar

Zum 31.12.2024 konnten Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst werden. Davon betrug 2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis.

Ergänzt und unterstützt wird das Angebot des

2. Betriebliche Grundlagen NüSt durch die Facility-Leistungen, Essensan-

gebote durch die anliegende Großküche sowie Im NüSt sind die städtischen Senioren-Pflege- Reinigung der gesamten Liegenschaften des und Versorgungsangebote für ambulante, teil- NürnbergStift durch die NürnbergStift Service und vollstationäre Dienstleistungen, Betreutes gGmbH. Wohnen sowie der Geriatrischen Rehabilitation Nachfolgend sind die Leistungsangebote aufzusammengefasst. An den Standorten Pflegegrund der abgeschlossenen Versorgungsverzentrum Sebastianspital, August-Meier-Haus, träge zum 1. Juli 2025 dargestellt. Zusätzlich zu Platnersberg, St. Johannis, Heilig-Geist-Spital, dieser stationären und teilstationären Pflege Geriatrische Reha und Ambulante Dienste werwerden im ambulanten Dienst im Durchschnitt den täglich ca. 996 pflege- und hilfsbedürftige aktuell 110 Klienten betreut. Menschen versorgt.

Plätze
Einrichtung Pflegeheim Tagespflege Nachtpflege Altenheim Wohnheim Reha AMD Gesamt
AHS 254 18 0 0 0 272
AMH 158 16 8 0 0 0 182
AHJ 122 0 64 0 186
AHP 89 0 0 0 89
HSP 0 106 0 106
AMD 110 110
Reha 0 0 44 44
Gesamt 623 34 8 0 170 44 110 989

3. Voraussichtliche Entwicklung 2025 Risiken NürnbergStift

Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jah-  Historische Gebäude und Instandhalresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Die tungsstau erfordern vermehrt Kosten erste Hochrechnung geht zum Zeitpunkt der für Gebäudesicherung, Bauunterhalt Berichterstattung von einem Verlust in Höhe und Energie von 4.430 TEUR aus. Aufgrund dieser Entwick-  Hoher Personalauswand für viele Auslung muss, wie schon im Vorjahr, für das Wirtzubildende in den einzelnen Einrichtunschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan gen durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die  Stadtinterne Abhängigkeiten und Vormassive Planabweichung ist begründet durch: gaben erhöhen den Abstimmungsbedarf und schränken branchenspezifi- •Nicht refinanzierte sche Handlungsmöglichkeiten ein. Personalkosten und Personalüberhang.  Dateninsuffizienz durch zu wenig Per- Personal sonalressourcen im Bereich SAP •Einsatz von teurer Zeitarbeit in der Pflege und Verwaltung Schnittstellen-Programmierung, dadurch fehlende/ fehlerhafte Daten •Rückgang der Belegung insb.  Vakanzen auf Führungsebene bei Be- Tages-und Nachtpflege und die reich AMBD/ Reha/ Sachgebietsleitung Belegung Anzahl der Klienten im Personal. ambulanten Dienst  Umstellung von Doppelspitzen-Füh- •Umlage rung auf Einzelspitze der 2. Werklei- •Pensionsrückstellungen tung erfordert umfassende Organisati- Sonder- •Ausbildung onsentwicklung effekte  Praktische Umsetzung des neuen Personalbemessungsverfahrens wurde •Hoher Instandhaltungsaufwand lange hinausgezögert, flankierende aufgrund des Instandhaltungs- Maßnahmen werden ad hoc erprobt Gebäude staus. und projektiert

Chancen

Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlech-

4. Chancen und Risiken

terung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat Eine umfassende bundesweite Pflegereform ist die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risi- dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine exken für die Pflegeheimträger bleiben weiterhin terne Beratungsfirma mit der Durchführung eiunkalkulierbar. nes „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchge- Allgemeine Risiken am Pflegemarkt: führt wurde. Der Quick-Check ist folgenden Pflegepersonalmangel und gesetzliche Re- Fragen nachgegangen:

gularien

Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation

Dazu zählen unter anderem die Vorgaben zur im NüSt zu bewerten? Personalstruktur, zur Qualifizierung der Pflege-

Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der

kräfte und zur Gewinnung von Pflegekräften Pflegeheime? aus dem Ausland.

Welche Defizitursachen sind strukturell be-

Preisregulierung

dingt? Der Gesetzgeber bestimmt die Refinanzie-

Wie kann die operative Steuerung verbes-

rungsregularien und Grundsätze und stellt dasert werden? mit die größte finanzielle Unsicherheit bei den Pflegeheimbetreibern dar. Welche Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?

Qualitätsanforderungen

Der Quick-Check war bewusst nicht als umfas- Risiko der Unterversorgung führt zu einem Leissende Organisationsuntersuchung angelegt. In tungsdruck auf die verbliebenen Pflegekräfte. relativ kurzer Zeit sollten Anhaltspunkte und Die Prüfungsdichte durch die Behörden, der Bü- Empfehlungen vorliegen, um die ohnehin laurokratieaufbau und die Veröffentlichung von fenden Arbeiten zur Gegensteuerung fundiert Qualitätsergebnissen verstärkt diesen Leiszu ergänzen. tungsdruck im Pflegepersonal.

Dazu wurden vom externen Beratungsunter- den, um die Begutachtungszeiten zu minimienehmen Interviews mit Leitungskräften geführt ren und damit die zusätzliche Belastung der und umfassend Daten analysiert. Aufgrund der Pflegekräfte in den Einrichtungen zu vermeidaraus gewonnenen operativen und strukturel- den. len Erkenntnisse wurde ein Maßnahmenplan Planung Einführung der E-Akte: Bewohner/ Miterarbeitet. Das Ziel des gesamten Maßnahmenarbeiter soll sichergestellt werden, dass der MD kataloges ist eine wirtschaftliche stabile Situadirekten Zugriff auf die nötigen Informationen tion des NüSt. aus der Pflegedokumentation erlangt. Nachfolgende Maßnahmen aus den Erkennt- Bewertung und zur Verfügung Stellung des nissen des Quick-Checks wurden bereits umge- Fritz-Hintermayr-Hauses am Standort AHS. setzt. Die Bearbeitung der dringlichen Probleme bzgl. •Nettobasiert der Personalgewinnung und Bindung können Personal- •Tagesaktuell jetzt mit der Besetzung der neuen Sachgebietssteuerung •Soll-Ist-Abgleich leitung Personal zum 1. August 2025 angegangen werden. Auch die Überarbeitung der Personalprozesse und das Personalcontrolling kann •Mehrfach nun strukturiert beginnen. ausgearbeitet und Pflegesatzstrategie auf das best- Folgendes ist in der längerfristigen Planung vormögliche Ergebnis gesehen: ausgelegt  Zentralisierung und Überarbeitung des Ab- •Abbau und rechnungsprozesses. Stellenplan- Transparenz des  Reorganisation der zentralen Verwaltung bereinigung Stellenüberhangs zur Verbesserung der Prozess- und Aufgaangefangen •Refinanzierbarkeit beneffizienz und damit – perspektivisch – sichtbar machen Reduktion der Personalkapazitäten.  Stärkung Personalcontrolling. •Prozessüberarbeitun g Zum jetzigen Zeitpunkt kann noch nicht beziffert Zeitarbeit •Genehmigung- werden, wann welche Maßnahmen mit welverfahren chem wirtschaftlichen Effekt greifen werden. NüSt geht davon aus, dass langfristig die wirt- •Aufgrund schaftliche Situation deutlich besser sein wird. mangelnder Schließung Nachfrage wird Digitalisierungsprojekte wie die Weiterentwick- Nachtpflege diese zum lung des digitalen Dienstplanprogramms, der 31.12.2025 Ausbau und die Optimierung der IT-Infrastruktur geschlossen zur Umsetzung von Telemedizin und Telematik, die flächendeckende Erweiterung der WLAN- •Projektiert Netze in den Einrichtungen, der Systemwechsel PeBem von SAP R/3 zu SAP S/4HANA sowie der Aufbau eines eigenen Finanzberichtswesens in SAP Business Intelligence stehen an. Die neue PeBeM bietet die Chance auf eine sig- Kostenstellen- •Seit 01/2025 nifikante Verbesserung der Arbeitsbedingunrechnung gen in der stationären Altenpflege, erfordert jedoch im ersten Schritt strategische und konzeptionelle Maßnahmen hin zur kompetenzorien- Die nachfolgenden Maßnahmen sind bereits in tierten Personaleinsatzplanung. Das ist die umder Planung: fassendste Unternehmensentwicklung, welche es für stationäre Pflegeeinrichtungen seit 2018 Standardisierung des Aufnahmeprozesses zur mit Einführung des PpSG gegeben hat. verbesserten Belegungssteuerung. Ziel ist, bei Auslastungseinbrüchen eine zügige Nachbele- Die übergeordnete Zielsetzung lautet: effiziengung zu organisieren und damit den dezentra- tere Prozesse, die Nutzung von Synergien und len Aufnahmeprozess zu unterstützen. das Aufbrechen überholter Muster, schaffen eine Arbeitsumgebung, die sowohl die Versor- Pflegegradmanagement: Der MD-Bayern wird gungsqualität als auch die Zufriedenheit der das Verfahren der Graduierung digital abbil- Mitarbeitenden steigert und Kosten reduziert.

5. Ertragslage

5.1. Plan-Ist Vergleich 2024

Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2024 wurde ein Jahresfehlbetrag von 1.999.258,62 Euro veranschlagt. Aufgrund der finanziellen Entwicklung in den ersten vier Monaten des Jahres 2024 wurde im Stadtrat ein Nachtragswirtschaftsplan für das Jahr 2024 mit einem Jahresfehlbetrag von 3.115.709,77 Euro verabschiedet. Das Geschäftsjahr 2024 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro ab und ist damit um 2.381.349,55 Euro besser als der verabschiedete Nachtragswirtschaftsplan. Gegenüber dem Vorjahr verbessert sich das Ergebnis um 5.433,845,12 Euro. Diese positive Ergebnisveränderung liegt begründet im neutralen Ergebnis, da zum 31.12.2024 Rückstellungen in Höhe von 3.099 TEUR aufgelöst wurden. Darin betreffen:  2.600 TEUR die Auflösung der Rückstellung für den Baulandbeschluss in Johannis,  410 TEUR die Auflösung von Pensionsrückstellungen,  89 TEUR die Auflösung einer Corona Rückstellung.

Die nachfolgenden Darstellungen bauen auf den Ergebnisberichten aus dem Controlling auf, durch eine andere Darstellung weichen einzelne Ertrags- und Aufwandsposition zur HGB GuV ab.

NüST Nachtrags WPL/Ist 2024

45.000 3.000

Abbildung 8

40.000 2.500 35.000 2.000 30.000

R

U E 25.000 1.500 R

T U

E

T S

T

I -/

W

N A

B A

. . .0

L

P

10.000

5.000 -500

-1.000

Erträge Personal- kosten Sach- kosten Betriebs- ergebnis Neutrales Ergebnis Ergebnis
NTWPL 45.672 30.627 18.409 -3.364 248 -3.116
Ist 46.193 31.281 18.673 -3.762 3.027 -734
Abw -521 -654 -265 398 2.779 2.381

Die Erträge liegen mit 46.193 TEUR rund 521 TEUR über den geplanten Erträgen. Grund hierfür ist die positive Entwicklung der Belegungssituation im zweiten Halbjahr des Jahres 2024 und die positiv abgeschlossenen Pflegesatzverhandlungen zum 01.Okober 2024 in der geriatrischen Reha. Ursache für die ggü. der Nachtragsplanung erhöhten Personalkosten (31.281 TEUR) in Höhe von 654 TEUR ist die Überdeckung an Pflege- und Betreuungspersonal aufgrund der hohen Krankheitsquoten und Zeitarbeitskosten, insgesamt fielen Zeitarbeitskosten in Höhe von 1.199 TEUR an. In der nachfolgenden Grafik ist die Abweichung bei den Sachkosten dargestellt.

Sachaufwand 2024

N-Plan Ist

Abbildung 10

Abbildung 9

Zinsaufwendungen Abschreibungen Instandhaltung, Wartung, Renov. Beiträge, Versicherungen, Steuern Pachten, Miete, Leasing Zentrale Dienste Verwaltungsbedarf Pflegebedarf und soziale Betreuung Wirtschaftsbedarf Energie und Wasser Lebensmittelaufwand

0 500 1.0001.5002.0002.5003.0003.5004.0004.500

Zusammenfassend lässt sich als Ursache für das nach wie vor negative Betriebsergebnis in Höhe von 3.762 TEUR auf nicht refinanzierte Personalkosten und Sachkosten zurückführen. Dies ist bei den Personalkosten:  Die starre belegungsunabhängige Personalsteuerung führte zu hohem (nicht in der Planung hinterlegten) Einsatz von Zeitarbeit trotz eines deutlichen Personalüberhangs in der Pflege. So betrug die Überdeckung in der Pflege und Betreuungspersonal im Jahr 2024 insgesamt 16,18 Stellen:

Einrichtung Ø-VK
AHS 1,92
AMH 4,84
AHJ 6,08
AHP 3,34
Summe 16,18

Angefallen sind im Berichtsjahr 2024 Zeitarbeitskosten in der Pflege in Höhe 946 TEUR und in der Verwaltung in Höhe von 253 TEUR.  die sehr hohen Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal im Jahr 2024 mit durchschnittlich 42,66 VK (Vorjahr 21,24).

Durchschnittliche VK-Krankheit

Pflege- und Betreuung

Abbildung 11

50 42,66

15,05

20 12,63

6,7 5,34

10 1,69 1,25

AHS AMH AHJ AHP AMBD Reha Summe

Bei den Sachkosten ist aufzuführen:  Aufgrund der Diskrepanz zwischen den geplanten und den tatsächlichen Auslastungsgraden/einrichtungsindividuellem Pflegegrad-Mix bleiben unveränderte unterfinanzierte Fixkosten im Unternehmen als Defizit stehen. Problematisch ist hier die Kurzzeitpflege und das teilstationäre Angebot in AHS und AMH.  die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilenverkaufs von St. Johannis ergaben,  die nicht refinanzierte pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg in Höhe von 398 TEUR,  der sehr hohe Instand- und Wartungsaufwand in Höhe von 2.150 TEUR in unseren Bestandsgebäuden, der in dieser Höhe nicht über die gesondert gerechneten Investitionskosten refinanziert wird,  die nicht in vollem Umfang refinanzierten Kosten für Instandhaltung und Gebäudemanagement aus dem ÖPP-Vertrag für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 649 TEUR. Davon wurden auf der Grundlage des ÖPP-Vertrages im Jahr 2024 Rücklagen für künftige Instandhaltungen in Höhe von 208 TEUR gebildet. Das im Berichtsjahr 2024 ausgewiesene Defizit von 734 TEUR teilt sich wie nachfolgend dargestellt auf die Einrichtungen auf:

NüSt Gesamtergebnis 2024

2.000

1.617
162
-231 -149
-535 -326 -734
-1.272

Abbildung 12

1.500

1.000

-500

-1.000

-1.500 AHS AMH AHJ AHP HGS AMD Reha Summe

Pflegeeinrichtungen Gesamt

Pflegeeinrichtungen Gesamt Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 32.834 37.698 4.864 14,8% 37.705 7 0,0%
Personalkosten 21.765 22.957 1.193 5,5% 22.273 -684 -3,0%
Sachkosten 13.744 14.449 705 5,1% 14.392 -58 -0,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -2.675 291 2.967 -110,9% 1.040 749 257,2%
Umlagen 3.058 3.572 514 16,8% 3.289 -283 -7,9%
Betriebsergebnis nach Umlage -5.733 -3.281 2.452 -42,8% -2.248 1.032 -31,5%
Neutrales Ergebnis 98 2.859 2.761 2814,9% 190 -2.670 -93,4%
Gesamtergebnis -5.635 -422 5.214 -92,5% -2.059 -1.637 388,3%

Die stationäre Pflege schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 422 TEUR ab und damit 1.637 TEUR über dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 749 TEUR schlechter als das geplante. Ursache für die selbst ggü dem N-Plan höheren Personalkosten in Höhe von 684 TEUR ist die Überdeckung von 16,18 VK Stellen in der Pflege und Zeitarbeit in Höhe von 1.075 TEUR. Davon entfallen 130 TEUR auf die die Verwaltung aufgrund nicht besetzter Verwaltungsstellen. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Erträge um 4.864 TEUR höher, das Betriebsergebnis vor der Umlage ist mit 291 TEUR positiv, im Vorjahr war es noch negativ mit 2.675 TEUR.

Überdeckung in der Pflege

1,92 3,34

Abbildung 13

4,84

6,08

AHS AMH AHJ AHP

Zeitarbeit in TEUR

AHS AMH AHJ AHP

Pflege Verwaltung

Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. In der Anlage 1 sind alle Abweichungen einrichtungsbezogen dargestellt.

5.2. Belegungszahlen und Auslastung

Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewohnerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im ambulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.

Belegungsdaten NüSt Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze 34 8 597 72 170 44 22 0 567 110 170 44
insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 925 913 2.851 194.185 9.207 60.665 12.425
Belegungstage (BT) Tagespflege: Nachtpflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: 4.484 0 212.634 5.379 60.581 14.948
insgesamt 298.026 279.333
Auslastungsgrad (in %) NürnbergStift gesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 88,6 84,3

Für NüSt gesamt ist eine Steigerung in der gesamten Auslastung von 84,3 % im Jahr 2023 auf 88,6 % im Jahr 2024 erkennbar. Betrachtet man nur die vier Pflegeheime, ergibt sich folgendes Bild:

Belegungsdaten Pflegeheime teilstationäre Pflege (im Jahresdurchschnitt) Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Belegungstage (BT) Belegungstage (BT) Bereich 2024 Vorjahr
Tagespflege: - maximal belegbare Plätze 34 18
4.484 0,43 2.851 0,32
Nachtpflege: - maximal belegbare Plätze 8 0
0 0
Pflege: Rüstig: 597 72 572 100
- maximal belegbare Plätze Pflege Rüstige 669 672
212.634 5.379 194.185 9.207
- maximal belegbare Plätze 218.013 203.392
Auslastungsgrad (in %) 82,2

Die einrichtungsbezogene Belegung ist in der Anlage 2 dargestellt.

6. Vermögens- und Finanzlage

6.1. Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Vermögensstruktur 31.12.2024 TEUR % Vorjahr TEUR % ggü. Vorjahr TEUR %
Langfristige Aktiva Anlagevermögen Kurzfristig Aktiva Vorräte Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Forderungen ggü. Träger der Einrichtung Forderungen aus öffentlicher Forderung Sonstige Vermögensgegenstände Liquide Mittel Rechnungsabgrenzungsposten 66.879 167 3.678 39 237 258 708 101 92,8 0,2 5,1 0,1 0,3 0,4 1,0 0,1 69.684 168 2.059 398 6.736 720 2.263 94 84,9 0,2 2,5 0,5 8,2 0,9 2,8 0,1 -2.805 0 1.618 -359 -6.499 -462 -1.555 6 -4,0 0,0 78,6 -90,2 -96,5 -64,2 -68,7 6,8
Summe Aktiva 72.067 100,0 82.122 100,0 -10.056 -12,2

Die Bilanzsumme ist mit 72.067 TEUR um 10.056 TEUR niedriger als zum Vorjahr (82.122 TEUR). Das Anlagevermögen mit 66.879 TEUR ist 2.805 TEUR geringer als zum Vorjahr (69.684 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 92,8 % (Vorjahr 84,9%). Der Anteil des Umlaufvermögens (5.188 TEUR) liegt bei 7,2 % (Vorjahr 15,2 %). Die Abnahme bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen beträgt 5.702 TEUR, der Grund für die Abnahme ist der im Jahr 2024 erhaltene Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Abnahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.555 TEUR und damit 68,7 %.

6.2. Kapitalstruktur

In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2024 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Kapitalstruktur 31.12.2024 TEUR % Vorjahr TEUR % gegenüber TEUR %
Langfristig Eigenkapital 13.965 19,4 14.700 17,9 -734 -5,0
Zuwendungen aus öffentlicher Förderung
- verwendet - noch nicht verwendet 14.538 0 20,2 0,0 15.064 5 18,3 0,0 -526 -5 -3,5
Zuwendungen aus
nicht öffentlicher Förderung: - verwendet - noch nicht verwendet 3.199 2.320 4,4 3,2 3.371 2.084 4,1 2,5 -172 237 -5,1 11,4
Verbindlichkeiten 20.769 28,8 22.087 26,9 -1.318 -6,0
Rückstellungen 5.166 7,2 7.974 9,7 -2.808 -35,2
Kurzfristig
Verbindlichkeiten 9.613 13,3 14.263 17,4 -4.650 -32,6
Rückstellungen 2.495 3,5 2.575 3,1 -80 -3,1
Summe Passiva 72.067 100,0 82.122 100,0 -10.054 -12,2

Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital 734 TEUR durch den Jahresfehlbetrag 2024. Die Sonderposten haben sich durch planmäßige Abschreibungen um 698 TEUR verringert. Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 5.166 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen und Archivierung. Im Vergleich zum Vorjahr verringerten sich diese um 2.808 TEUR. In dieser Summe ist die Auflösung der im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundenen Rückstellung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (2.600 TEUR) und die Veränderung der Pensionsrückstellung in Höhe von 228 TEUR enthalten. Die Abnahme bei den kurzfristigen Rückstellungen beträgt 80 TEUR. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich durch den erhaltenen KFW Tilgungszuschuss um 4.650 TEUR im Berichtsjahr, die Begründung liegt in dem erhaltenen Tilgungszuschuss für das KFW Darlehen für das neue August-Meier-Haus in Höhe von 4.740 TEUR. Die Verbindlichkeiten der noch nicht verwendeten nicht öffentlichen Förderung erhöhte sich um 237 TEUR.

6.3. Investitionen

Investitionen 2024 in Euro

37.603,92

128.666,31 221.167,28

220.703,56

Immaterielles Vermögen Technische Anlagen Einrichtungen und Ausstattungen Anlagen im Bau

Die Anlagen im Bau verteilen sich auf Platnersberg (196,8 TEUR, Sicherheitsbeleuchtung im Sebastianspital (21,1 TEUR) und Zentralküche (3,3 TEUR).

6.4. Liquidität

Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durchschnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2024 bei 1.394 TEUR.

Liquidität Mehrjahresvergleich

Jahresdurchschnitt

11.126

Abbildung 14

10.500 7.987 8.500

6.500

4.500 2.500 1.350 1.394 946

Jahr 2021 Jahr 2022 Jahr 2023 Jahr 2024 Jahr 2025 Jahresdurchschnitt in TEUR

Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31. Juli 2025 liegt bei 1.102 TEUR.

7. Unterzeichnung des Lageberichtes

Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen. Nürnberg, 01.09.2025

Elisabeth Ries Melanie Miermeister

Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Jahresabschluss

1. Bilanz für den Eigenbetrieb NürnbergStift

A k t i v s e i t e 31.12.2024 EUR EUR Vorjahr EUR EUR
A.Anlagevermögen: I.Immaterielle Vermögensgegenstände II.Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche 88.789,00 88.789,00 57.123.537,45 86.906,00 59.540.186,45
Rechte mit Betriebsbauten
2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau III.Finanzanlagen B.Umlaufvermögen: I.Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II.Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr. 5. Umsatzsteuer III.Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D.Rechnungsabgrenzungsposten: 0,00 0,00 5.537.355,00 2.724.794,29 0,00 1.403.432,98 66.789.119,72 1.000,00 166.921,61 0,00 166.921,61 3.677.608,16 (0,00) 39.158,46 (0,00) 237.127,73 (0,00) 148.676,31 (0,00) 109.253,86 4.211.824,52 708.044,30 100.935,74 0,00 0,00 5.881.078,00 2.849.179,29 1.853,00 1.324.197,03 69.596.493,77 1.000,00 167.930,73 0,00 167.930,73 2.059.469,05 (0,00) 397.900,72 (0,00) 6.736.000,00 (0,00) 613.545,66 (0,00) 106.218,58 9.913.134,01 2.263.233,20 93.563,11
Summe A k t i v s e i t e 72.066.634,89 82.122.260,82
P a s s i v s e i t e 31.12.2024 EUR EUR Vorjahr EUR EUR
A.Eigenkapital: I.Stammkapital II.Kapitalrücklagen III.Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV.Jahresüberschuss, -fehlbetrag B.Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1.Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2.Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C.Rückstellungen: D.Verbindlichkeiten: 1.Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2.Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3.Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4.Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5.sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6.Verwahrgeldkonto 7.Umsatzsteuer F.Rechnungsabgrenzungsposten: 620.000,00 25.389.903,01 -11.310.102,10 -734.360,22 13.965.440,69 14.538.250,00 3.198.862,00 17.737.112,00 7.661.259,77 7.661.259,77 1.534.375,47 (1.513.207,86) 24.038.259,02 (1.370.105,00) 2.577.799,45 (2.577.799,45) 0,00 (0,00) 2.320.279,42 (2.320.279,42) 1.630.432,28 (1.230.097,84) 601.676,79 0,00 32.702.822,43 0,00 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 15.064.086,00 3.370.760,00 18.434.846,00 10.549.658,58 10.549.658,58 3.443.309,47 (3.422.141,86) 29.989.119,46 (6.031.239,20) 1.028.549,29 (1.028.549,29) 5.176,50 (5.176,50) 2.083.731,41 (2.083.731,41) 1.319.497,46 (1.126.704,49) 565.127,15 0,00 38.434.510,74 3.444,59
Summe P a s s i v s e i t e 72.066.634,89 82.122.260,82

2. Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2024 EUR Vorjahr EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 31.689.837,53 6.550.327,04 97.418,04 3.575.128,54 27.570.049,72 5.571.874,82 58.767,22 3.138.573,01
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445,40 2.856.835,12
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge 3.366.855,90 0,00 18.237,50 3.174.343,08 3.485.640,38 0,00 31.575,75 111.914,24
Zwischensumme 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 51.690.593,03 24.409.449,56 7.451.739,67 31.861.189,23 42.825.230,26 23.052.162,24 6.753.457,43 29.805.619,67
10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c) Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing 149.655,61 2.039.250,30 10.166.617,44 12.355.523,35 494.950,80 1.098.766,83 573.406,80 143.486,50 1.974.357,27 9.735.229,57 11.853.073,34 486.382,07 995.802,22 513.008,04
Zwischensumme Zwischenergebnis 14.522.647,78 5.306.756,02 13.848.265,67 -828.655,08
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2024 EUR Vorjahr EUR
15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 250.000,00 813.182,71 346.983,19 3.398.667,59 2.149.587,87 14.970.000,00 687.111,86 15.072.978,30 3.209.757,37 1.704.545,64
22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 840.437,46 475.711,33
Zwischensumme Zwischenergebnis -5.672.493,40 -365.737,38 -4.805.880,78 -5.634.535,86
25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 40.620,70 409.243,54 -368.622,84 45.810,87 579.480,35 -533.669,48
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: -734.360,22 -6.168.205,34
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360,22 -6.168.205,34
Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses:
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360,22 -6.168.205,34
gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage

3. Anhang

3.1. Bewertungsgrundlagen

Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2024 die Vorschriften der Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707). Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden. Grundsätzlich berücksichtigt der Jahresabschluss die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG. Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entspricht den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17. Juli 2015. Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ zugeordnet. Abschreibungen auf Forderungen werden nicht mehr unter den Abschreibungen ausgewiesen, sondern als betrieblicher Aufwand. Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV). Liquide Mittel valutieren zum Nennwert. Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände aufgelöst. Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben. Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet. Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt. Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen gegeben.

3.2. Aktivseite

A. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich von NüSt bis zum 31.12.2024 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebsbauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa- Tabelle für das Gesundheitswesen. Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet. Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 608 TEUR und planmäßige Abschreibungen in Höhe von 3.399 TEUR. Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel in der Anlage 3.

B. Umlaufvermögen

I. Vorräte

Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedern sich wie folgt:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2024 EUR Vorjahr EUR 7.788,35 51.439,94 107.066,83 1.635,61 167.930,73
a Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges b Wirtschaftsbedarf c Verwaltungsbedarf 11.976,58 46.673,32 103.696,54 4.575,17
insgesamt 166.921,61

II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in den Folgejahren fortgeschrieben. Im Jahresabschluss 2024 wurden Einzelwertberichtigungen teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit 2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

2023 TEUR 2024 TEUR

614 149
6.736
237
398 39
2.059 3 .678

Abbildung 16

Sonstige Vermögensgegenstände

Abbildung 15

aus öffentlicher Förderung

an den Träger der Einrichtung

aus Lieferungen und Leistungen

0 2.000 4.000 6.000 8.000

Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 39,2 TEUR werden Forderungen an die Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die zum 31.12.2024 ausgewiesene Forderung aus öffentlicher Förderung in Höhe von 237,1 TEUR beinhaltet die Forderung aus dem Pflegepraxiszentrum.

Forderungen aus Lieferung und Leistung

2023 TEUR 2024 TEUR

2.059 3.6
136 144
667 1.59 4
1.257 1.940

Abbildung 18

insgesamt

Abbildung 17

Sonstige

Selbstzahler

Pflege- / Krankenkassen und Sozialhilfeträger

0 1.000 2.000 3.000 4.000

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:

Sonstige Vermögensgegenstände 2024 EUR Vorjahr EUR
Forderungen an Mitarbeiter 15.767,88 7.920,33
Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen 49.264,00 83.644,43 1.906,15 603.719,18
insgesamt davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr 148.676,31 0,00 613.545,66 0,00

Unter den sonstigen Forderungen in Höhe von 83,6 TEUR werden 35,3 TEUR Mutterschaftsgeld, 19,6 TEUR Ergänzungshilfen aus dem Energie Rettungsschirm Pflege, 18,4 TEUR Inklusionsamt, 7,2 TEUR Springerkonzept, 3,1 TEUR Gutschriften für Jahresrechnungen der Energie ausgewiesen.

III. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel sind im Vergleich zum Vorjahr um 1.555,2 TEUR verringert.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2024 EUR Vorjahr EUR
Kassenbestand Guthaben bei Kreditinstituten 32.730,57 675.313,73 33.828,76 2.229.404,44
insgesamt zungsposten 708.044,30 2.263.233,20

C. Rechnungsabgren

Als Rechnungsabgrenzungsposten sind auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag in Höhe von 100,9 TEUR ausgewiesen, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Tag darstellen.

3.3. Passivseite

A. Eigenkapital

Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt 734.360.22 Euro durch den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesenen Verlust. Gemäß Stadtratsbeschluss vom 11.12.2024 wurde der Jahresfehlbetrag 2023 in Höhe von 6.168.205,34 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Anfangsstand 01.01.2024 Zugänge Abgänge Umbuchung Endstand 31.12.2024
Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital 620.000,00 25.389.903,01 -5.141.896,76 -6.168.205,34 14.699.800,91 - 734.360,22 € - 734.360,22 € - € - 6 .168.205,34 € 6 .168.205,34 € - € 620.000,00 € 25.389.903,01 € - 11.310.102,10 € - 734.360,22 € 13.965.440,69 €

B. Sonderposten

Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert auszuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens“.

Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermittel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens. Bezüglich der Beschreibung der Finanzierungsschlüssel wird auf die Anlage 2 verwiesen.

Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2024 EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 15.064.086,00 814.591,00
(a) Zuführung 41.192,75 14.737.061,69
(b) Auflösung 567.028,75 487.566,69
- Abschreibungen (567.028,75) (141.298,00)
- Anlagenabgänge zu RBW (0,00) (29.846,33)
Stand zum 31.12. 14.538.250,00 15.064.086,00

Die Zugänge des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 41,2 TEUR beinhalten Zugänge für das Pflegepraxiszentrum. Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio 2024 nen EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 3.370.760,00 2.416.553,00
(a) Zuführung - Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) - sonstiges 22.984,32 22.984,32 (0,00) 1.137.727,65 (1.137.727,65) (0,00)
(b) Auflösung - Abschreibungen (194.882,32) (190.842,36) 183.520,65 (183.095,65)
- sonstiges (4.039,96) (425,00)
Stand zum 31.12. 3.198.862,00 3.370.760,00

Die Zugänge des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen im Jahr 2024 in Höhe von 23,0 TEUR beinhalten über Spenden beschaffte Einrichtungsgegenstände in allen Einrichtungen. Die Entwicklung der Fördernachweise sind in der Anlage 3 dargestellt.

C. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2024 wie folgt entwickelt:

Langfristige Rückstellungen Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen Altersteilzeit Stand zum 01.01.2024 EUR 3.982.579,00 858.981,00 426.718,83 Verbrauch EUR 30.207,24 40.271,00 93.456,00 Auflösung EUR 407.049,86 Zuführung 202.506,05 81.995,00 86.402,41 Zinseffekt EUR 6.882,05 -16.827,00 7.163,00 Stand zum 31.12.2024 EUR 3.754.710,00 883.878,00 426.828,24
Summe Personalrückstellungen Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss 5.268.278,83 76.160,00 29.984,14 2.600.000,00 163.934,24 5.451,09 5.383,48 407.049,86 2.600.000,00 370.903,46 5.495,82 -2.781,95 83,41 5.065.416,24 70.708,91 30.179,89 0,00
Summe sonstige Rückstellungen 2.706.144,14 10.834,57 2.600.000,00 5.495,82 83,41 100.888,80
Summe langfristige Rückstellungen 7.974.422,97 174.768,81 3.007.049,86 376.399,28 -2.698,54 5.166.305,04
Kurzfristige Rückstellungen Urlaub Überstunden Leistungsentgelte 910.316,55 450.357,08 9.916,64 910.316,55 450.357,08 9.916,64 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15 1.020.205,70 430.911,81 3.985,15
Summe Personalrückstellungen 1.370.590,27 1.370.590,27 0,00 1.455.102,66 0,0 1.455.102,66
Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Corona Prämie 2022 Corona 50.704,00 10.817,00 5.700,00 260.253,22 765.311,92 0 23.188,00 88.671,20 50.704,00 10.817,00 256.657,51 23.187,96 3.572,75 0,04 88.671,20 57.396,00 26.666,00 3.250,00 119.357,58 62.147,61 57.396,00 26.666,00 8.950,00 119.380,54 765.311,92 62.147,61 0,00 0,00
Summe sonst. Rückstellungen 1.204.645,34 341.366,47 92.243,99 268.817,19 0,00 1.039.852,07
Summe kurzfristige Rückstellungen 2.575.235,61 1.711.956,74 92.243,99 1.723.919,85 0,00 2.494.954,73
insgesamt 10.549.658,58 1.886.725,55 3.099.293,85 2.100.319,13 -2.698,54 7.661.259,77

Die Erläuterungen zu den Rückstellungen befinden sich in der Anlage 4.

D. Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2024 stellt sich wie folgt dar:

Bilanzposten aus Lieferung und Leistungen gegenüber dem Träger der Einrichtung gegenüber Kreditinsituten aus öffentlicher Förderung aus nicht öffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer Restlaufzeit bis zu 1 Jahr EUR Restlaufzeit zwischen 1 und 5 Jahren EUR Restlaufzeit von mehr als 5 insgesamt Jahren EUR EUR
1.513.207,86 2.577.799,45 1.370.105,00 0,00 2.320.279,42 1.230.097,84 601.676,79 0,00 5.123.326,22 21.167,61 1.534.375,47 2.577.799,45 17.544.827,80 24.038.259,02 0,00 2.320.279,42 400.334,44 1.630.432,28 601.676,79 0,00
insgesamt 9.613.166,36 5.123.326,22 17.966.329,85 32.702.822,43

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrentkontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 2.484,4 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 93,4 TEUR ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten erhaltene Anzahlungen (659,9 TEUR), zu bildende Rücklagen aus dem Gebäudemanagementvertrag für das neue August-Meier-Haus (400,3 TEUR), kreditorische Debitoren (326,5 TEUR), die abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2024 (231,3 TEUR), sonstige Verbindlichkeiten (9,0 TEUR) und Verbindlichkeiten ggü. Mitarbeitern (3,3 TEUR). Verwahrgelder von Heimbewohnern werden in Höhe von 601,7 TEUR ausgewiesen. Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB. Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für 13 Pkw 24 TEUR brutto). Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service gGmbH geschlossenen Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von drei Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar. Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbefristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von drei Monaten von beiden Seiten gekündigt werden.

3.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

I. Erträge

Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert berechneten Investitionskosten. Im Jahr 2024 stellen Sie sich wie folgt dar:

Leistungserträge

2023 TEUR 2024 TEUR

3.299 3.861
798 806
688 653
1.140 1.146
1.731 2.374
2
291 495

Abbildung 20

Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation

Abbildung 19

Erträge aus Wohnen

Erträge aus Rüstigenbereich

Erträge aus ambulanten Pflegeleistungen

Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege

Erträge aus stationärer Pflegeleistung 32.578

Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung

0 10.000 20.000 30.000

Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 3.218 TEUR sind als größte Positionen zu nennen der Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (991 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (986 TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (496 TEUR), Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte (346 TEUR), Erstattung der Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Pflege (125 TEUR) und Erträge der Ergotherapie (59 TEUR) zu nennen. In den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 3.367 TEUR sind die Erstattung PAF (1.579 TEUR), Eingliederungszuschüsse (598 TEUR), Mietzuschuss Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflegepraxiszentrum (296 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs- Gesetz (208 TEUR), Energie Rettungsfond Pflege (94 TEUR) und Mutterschaftsgeld (72 TEUR) als größte Positionen enthalten. Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2024 Erträge in Höhe von 18 TEUR aus aktivierten Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 3.174 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (3.099 TEUR), Spenden (60 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen (11 TEUR) und sonstige Erträge (4 TEUR) enthalten. In den 3.099 TEUR Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen betreffen:  2.600 TEUR die Rückstellung für den Baulandbeschluss aufgrund der verkauften Liegenschaft in Johannis an die WBG im Jahr 2018,  407 TEUR für die Auflösung von Pensionsrückstellungen,  89 TEUR für die Auflösung der Corona Rückstellung für Verpflegung.

Die im Berichtsjahr 2024 ausgewiesenen Erträge aus nicht öffentlicher Förderung von Investitionen in Höhe von 250 TEUR beinhalten eine Spende für den anstehenden Neubau und die Sanierung der Senioren- Anlage am Platnersberg.

Da diese Spende im Berichtsjahr 2024 noch nicht verbraucht wurde, wurde Sie den Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.

II. Personalaufwand

Der Personalaufwand besteht aus:

Personalaufwand 2024 EUR Vorjahr EUR
a Löhne und Gehälter 24.409.449,56 23.052.162,24
- Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen b Sozialabgaben und Altersversorgung 4.909.196,46 2.454.433,89 88.109,32 7.451.739,67 4.409.972,55 2.135.279,24 208.205,64 6.753.457,43
insgesamt 31.861.189,23 29.805.619,67

Insgesamt

581 581

558

31.03.2024 30.06.2024 30.09.2024 31.12.2024 2024
insgesamt 581 582 558 581 574

insgesamt

Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2024 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:

DA Personalgruppe 31.03.2024 30.06.2024 30.09.2024 31.12.2024 2024
00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Pfegefachhelfer Betreuungskräfte nach §43 SGB XI 6,00 184,00 155,00 43,00 43,00 6,00 181,00 156,00 47,00 44,00 6,00 184,00 138,00 49,00 41,00 6,00 180,00 150,00 56,00 41,00 6,00 183,00 149,67 46,33 42,67
Pflegeassistenz 02 Küchenkräfte 03 Verwaltungsdienst 67,00 4,00 52,00 68,00 4,00 49,00 64,00 4,00 47,00 67,00 4,00 51,00 66,33 4,00 49,33
04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 7,00 2,00 4,00 14,00 7,00 2,00 4,00 14,00 7,00 2,00 4,00 12,00 7,00 2,00 4,00 13,00 7,00 2,00 4,00 13,33
insgesamt 581,00 582,00 558,00 581,00 573,66

Der Zuwachs der Personalkosten ist durch die Tariferhöhung begründet. Die durchschnittliche Anzahl der beschäftigten Mitarbeiter ist mit 574 Köpfen im Berichtsjahr 2024 um 10 Köpfe niedriger als zum Vorjahr (584 Köpfe). Entsprechend der Tarifeinigung vom April 2023 erhielten alle Beschäftige zum 1. März 2024 eine Sockelerhöhung um 200 Euro und eine zusätzliche Erhöhung um 5,5 %. Der Personalaufwand in 2024 teilt sich nach Beschäftigungsgruppen auf:

Personalaufwand in TEUR 2024

229 450 1 3 . 5 3 6 80 0 657

Abbildung 21

3.159

1.062

24.360

Personalgruppe/Aufwandsart Leitungen der Einrichtungen Pflegedienst Hauswirtschaftlicher Dienst Verwaltungsdienst Technischer Dienst Sonstige Dienste Sozialdienst, Ergotherapie Med.-technischer Dienst nicht zurechenbare Personalkosten

Die Verteilung der nicht zurechenbaren Personalkosten ist nachfolgend dargestellt:

Aufteilung nicht zurechenbaren

Personalkosten 2024 TEUR

42 -6

-19

-7

Abbildung 22

Aufwand für Versorgungsempfänger Pensionsrückstellungen Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt

Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfänger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:

Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit) 2024 Vorjahr Veränderung EUR EUR absolut in %
Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) 30.586.446,30 427,78 71.500,41 28.503.330,17 437,04 65.219,04 2.083.116,13 -9,26 6.281,37 7,3 -2,1 9,6

Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 2.083 TEUR begründet sich aus der tariflichen Erhöhung zum 1. März 2024.

Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Vollkräfte (VK)
DA Personalgruppe/Aufwandsart 2024 VK Vorjahr VK Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 6,72 340,68 22,61 40,57 3,72 3,19 5,38 4,91 5,72 347,68 27,61 37,60 3,45 3,05 6,71 5,22 1,00 -7,00 -5,00 2,97 0,27 0,14 -1,33 -0,31 17,5 -2,0 -18,1 7,9 7,8 4,6 -19,8 -5,9
insgesamt 427,78 437,04 -9,26 -2,1

III. Sachaufwand

Der Sachaufwand in 2024 teilt sich auf in folgende Positionen:

Sachaufwand 2024 TEUR

21.258
840
2.150
3.3 99
347
573
1.099
495
12.35 6

Abbildung 23

Gesamt

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Instandhaltung und Instandsetzung

Abschreibungen

Aufwand aus der Zuführung zu Sopo

Mieten, Pacht, Leasing

Steuern, Abgaben, Versicherungen

Aufwand für zentrale Dienstleistungen

Materialaufwand

0 5.000 10.000 15.000 20.000 25.000

Die Entwicklung des Materialaufwandes wird in der nachfolgenden Grafik dargestellt.

Materialaufwendungen

2023 TEUR 2024 TEUR

Abbildung 25

11.853 12.356
1.088 1.226
925 976
7.722 7.964
1.974 2.039
143 150

insgesamt

Abbildung 24

Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf

Verwaltungsbedarf

Wirtschaftsbedarf

Wasser, Energie, Brennstoffe

Lebensmittel

0 5.000 10.000 15.000

Höhere Kosten sind im Wirtschaftsbedarf angefallen bei den Fremdleistungen Küche (257,3 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (133,1 TEUR), Fremdleistungen Gebäudemanagement AMH aus dem ÖPP-Vertrag (58,3 TEUR) und den Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (48,2 TEUR). Ein Rückgang der Kosten war zu verzeichnen bei den Fremdleistungen Betriebsdienst (57,7 TEUR), Gebrauchsgüter (59,9 TEUR) und den sonstigen Aufwendungen (46,2 TEUR). Im Verwaltungsbedarf beträgt die Steigerung zum Vorjahr 50,4 TEUR und liegt begründet an höheren Rechtsberatungskosten (54,0 TEUR), Personalbeschaffungskosten (46,1 TEUR) und Beratungskosten (39,7 TEUR). Die Kosten für die Betreuungs- und den Med.- therapeutischen Bedarf sind im Vergleich zum Vorjahr um 138 TEUR gestiegen und ist begründet in der gestiegenen Auslastungsquote in den Pflegeeinrichtungen.

Sachaufwand 2024

Abbildung 26

Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger 398TEUR; 1,9 % 97TEUR; 0,5 %

Sachaufwand 20.763 TEUR; 97,7 %

Aufwendungen Verwaltungskostenerstattung an Träger sonstige Erstattungen an Träger

Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von 495,0 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für erbrachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistungen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruchnahme ermittelt. Die Verwaltungskostenerstattungen an den Träger werden von den Kostenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und sind daher nicht über die Pflegesätze refinanziert.

Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen Entwässerungs- und Kanalgebühren (72,6 TEUR) und höheren Entsorgungskosten (39,3 TEUR).

2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Steuern Abgaben Versicherungen 31.141,95 997.514,60 70.110,28 34.757,70 902.198,09 58.846,43 -3.615,75 95.316,51 11.263,85
Summe 1.098.766,83 995.802,22 102.964,61

Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 573,4 TEUR ist die Miete für die Senioren- Wohnanlage Heilig-Geist-Spital in Höhe von 387,9 TEUR enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV- Position „Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich. Die im Berichtsjahr 2024 angefallenen Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung mit 2.149,6 TEUR sind rund 445 TEUR höher als zum Vorjahr (1.704,5 TEUR).

Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung 2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
a Instandhaltung und Instandsetzung - Betriebsbauten Instandhaltung AMH - Wohnbauten - Außenanlagen - Technische Anlagen - Einrichtungen und Ausstattungen - Fahrzeuge - Sonstiges Summe Instandhaltung 1.195.801,57 208.637,28 2.083,76 8.372,07 133.800,61 170.720,76 13.134,46 24.641,21 872.293,34 192.792,97 2.921,58 19.054,68 65.472,06 137.256,91 7.078,28 7.034,35 323.508,23 15.844,31 -837,82 -10.682,61 68.328,55 33.463,85 6.056,18 17.606,86
1.757.191,72 1.303.904,17 453.287,55
b Wartung Wartung Gebäudemanagement AMH 263.828,00 128.568,15 273.961,27 126.680,20 -10.133,27 1.887,95
Sunme Wartung insgesamt 392.396,15 2.149.587,87 400.641,47 1.704.545,64 -8.245,32 445.042,23

Aufgrund des ÖPP-Vertrages für das neue August-Meier-Haus sind im Jahr 2024 337,2 TEUR Aufwendungen durch den Betreiber „August-Meier-Haus Gebäude GmbH“ angefallen. Davon wurden 207,5 TEUR Rücklagen gebildet für zukünftige Instandhaltungen (124,1 TEUR für das Gebäude und 83,4 TEUR für Schönheitsreparaturen). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2024 mit 840,4 TEUR um 364,7 TEUR höher als im Vorjahr (475,7 TEUR). In dieser Position sind periodenfremde Aufwendungen für Rückzahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 303,7 TEUR und Rückzahlungen für den Energie Rettungsschirm in Höhe von 94,2 TEUR enthalten. Erstmalig wird in dieser Position der Aufwand aus Forderungsausbuchungen ausgewiesen.

.IV. Finanzergebnis

2024 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen Finanzergebnis 40.620,70 409.243,54 45.810,87 579.480,35 -5.190,17 -170.236,81
-533.669,48 165.046,64

Die Zinserträge in Höhe von 40,6 TEUR (Vorjahr: 45,8 TEUR) enthalten 24,4 TEUR Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 409,2 TEUR (Vorjahr: 579,5 TEUR enthalten 348,3 TEUR Zinsen für Darlehen, 39,2 TEUR Zinsen aus dem Betriebsmittelkredit der Stadt Nürnberg und 21,7 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen. Der Betriebsmittelkredit war im Jahr 2024 notwendig für die Finanzierung laufender Ausgaben.

V. Jahresergebnis

Für den im Geschäftsjahr 2024 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 734.360,22 Euro wird vorgeschlagen, dass er auf neue Rechnung vorgetragen wird. Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.

4. Unterzeichnung des Jahresabschlusses

Nürnberg, 01.09.2025

Elisabeth Ries Melanie Miermeister

Erste Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Unternehmensdaten Corporate Governance

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV). Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sind. Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiter. Durch eine Satzungsänderung im Stadtrat am 23.02.2022 wurde neben einer Einzel- auch eine Doppelspitze an der zweiten Werkleitung ermöglicht. Durch Beschluss der Gremien bestandt seit dem 01.06.2022 die zweite Werkleitung aus zwei Personen. Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2024 sowie bis zur Aufstellung des Jahresabschlusses wie folgt besetzt:

1. Werkleitung Elisabeth Ries
technisch-organisatorische zweite Werkleitung Melanie Miermeister ab 01.02.2024
fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung Indira Schmude-Basic

Seit dem 1. August 2025 ist die zweite Werkleitung erneut als Einzelspitze ausgeprägt und mit Frau Melanie Miermeister besetzt. Der Werkausschuss war im Geschäftsjahr 2024 wie folgt besetzt:

Werkausschuss Name Partei Beruf
Vorsitzender Stadträtin Stadrat Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadtrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat Vogel, Christian Alesik, Nicole Kraus, Michael Heinemann, Rita Seel, Catrin Tischner, Markus Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Lörincz, Reka (ab 15.03.2023) Yiyit, Lemia Gehrke, Jahn Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen ÖDP AfD Die Linke Freie Wähler Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Geschäftsführer Altenpflegerin Steuerberaterin Handwerksmeister Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Geschäftsführerin Patientenvertreterin Reha Ausbilder Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker

Aufgabe des NürnbergStift ist die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen. Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ - Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.

Anlage 1: Plan-Ist Vergleich der Einrichtungen

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

Sebastianspital Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 14.293 16.218 1.925 13,5% 15.927 -291 -1,8%
Personalkosten 9.362 9.890 528 5,6% 9.812 -78 -0,8%
Sachkosten 4.903 5.089 186 3,8% 5.030 -59 -1,2%
Betriebsergebnis vor Umlage 28 1.239 1.212 4380,4% 1.085 -154 -12,4%
Umlagen 1.268 1.457 189 14,9% 1.362 -95 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -1.240 -218 1.022 -82,4% -277 -59 27,2%
Neutrales Ergebnis 0 -13 -13 2893,5% 93 107 -793,9%
Gesamtergebnis -1.241 -231 1.009 -81,3% -184 48 -20,6%

Das Sebastianspital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 231 TEUR ab und damit 48 TEUR unter dem N-Plan, das Betriebsergebnis vor der Umlage der Zentrale ist 154 TEUR besser als das geplante. In der Pflege betrug die Überdeckung im Personalbereich im Jahr 2024 1,92 VK Stellen, für Zeitarbeit sind in der Pflege und der Verwaltung 266 TEUR angefallen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,35 % zum 01.07.2024.

August-Meier-Haus

August-Meier-Haus Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 8.732 10.546 1.814 20,8% 10.903 357 3,4%
Personalkosten 5.555 6.221 666 12,0% 5.797 -424 -6,8%
Sachkosten 4.568 4.917 349 7,6% 4.944 27 0,5%
Betriebsergebnis vor Umlage -1.392 -593 799 -57,4% 161 754 -127,2%
Umlagen 845 975 130 15,4% 911 -64 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -2.237 -1.568 669 -29,9% -750 817 -52,1%
Neutrales Ergebnis 82 295 214 261,2% 50 -246 -83,2%
Gesamtergebnis -2.155 -1.272 883 -41,0% -701 572 -44,9%

Das August-Meier-Haus schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 1.272 TEUR ab und damit 572 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge liegen 357 TEUR unter den geplanten aufgrund der schlechten Auslastung in der Tagespflege. Im Jahresdurchschnitt waren von den angebotenen 16 Plätzen nur drei belegt. Die Nachtpflege konnte mangels Nachfrage überhaupt nicht belegt werden. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug zum 01.07.2025 in der allgemeinen Pflege 14,57 %, in der Geronto 15,71 % und in der Pflegeoase 16,8 %. Die Ursache für die ggü. den N-Plan höheren Personalkosten von 424 TEUR ist eine Überdeckung von 4,84 VK in der Pflege. Für Zeitarbeit in der Pflege und in der Verwaltung sind Kosten in Höhe von 607 TEUR angefallen. Die Sachkosten in Höhe von 4.917 TEUR liegen 27 TEUR über den geplanten Aufwendungen.

Senioren-Wohnanlage St. Johannis

Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan

Seniorenwohnanlage Johannis

2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %

Erträge 5.671 6.552 881 15,5% 6.377 -176 -2,7%

Personalkosten 3.753 4.049 296 7,9% 3.792 -257 -6,4% Sachkosten 2.777 2.720 -57 -2,0% 2.754 33 1,2%

Betriebsergebnis vor Umlage -859 -217 642 -74,7% -169 48 -22,1%

Umlagen 536 663 127 23,6% 574 -89 -13,4%

Betriebsergebnis nach Umlage -1.396 -880 515 -36,9% -744 137 -15,5%

Neutrales Ergebnis 18 2.497 2.480 14107,5% 4 -2.494 -99,9%

Gesamtergebnis -1.378 1.617 2.995 -217,3% -740 -2.357 -145,8%

Die Senioren-Wohnanlage in St. Johannis schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 1.617 TEUR ab und damit 2.357 TEUR über dem N-Plan. Im neutralen Ergebnis ist die Auflösung der im Jahr 2018 gebildeten Rückstellung in Höhe von 2.600 TEUR beim Verkauf des Gebäudes in Johannis für die Verpflichtung aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg abgebildet. Aufgrund der besseren Belegung im zweiten Halbjahr liegen die Erträge 176 TEUR über den geplanten Erträgen. Die Erhöhung der Pflegesätze betrug 13,14 % zum 01.07.2025. Die Ursache für die ggü. dem N-Plan höheren Personalkosten von 257 TEUR ist eine Überdeckung in der Pflege von 6,08 VK, für den Einsatz von Zeitarbeit sind 44 TEUR in der Pflege angefallen.

Senioren-Wohnanlage Platnersberg

Seniorenwohnanlage Platnersberg Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 4.138 4.382 244 5,9% 4.499 117 2,7%
Personalkosten 3.094 2.797 -297 -9,6% 2.872 75 2,7%
Sachkosten 1.496 1.723 227 15,2% 1.664 -59 -3,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -452 -138 314 -69,4% -37 101 -73,4%
Umlagen 409 477 68 16,7% 441 -36 -7,6%
Betriebsergebnis nach Umlage -861 -615 246 -28,5% -477 138 -22,4%
Neutrales Ergebnis -1 80 81 -9841,6% 43 -37 -46,1%
Gesamtergebnis -861 -535 326 -37,9% -434 101 -18,8%

Die Senioren-Wohnanlage am Platnersberg schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 535 TEUR ab und liegt damit 101 TEUR unter dem N-Plan. Die Erträge in Höhe von 4.382 TEUR liegen 117 TEUR unter den geplanten. Die Personalkosten liegen 75 TEUR unter den geplanten, die Überdeckung betrug in der Pflege im Berichtsjahr 3,34 VK, Zeitarbeitskosten sind in der Pflege in Höhe von 158 TEUR angefallen. Die Sachkosten liegen 59 TEUR über den geplanten.

Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital

Ist TEUR Ist TEUR Ist vs. Vorjahr N-Plan TEUR Ist vs. N-Plan

Heilig-Geist-Spital

2023 2024 in TEUR in % 2024 in TEUR in %

Erträge 1.068 1.061 -7 -0,7% 1.041 -20 -1,9%

Personalkosten 140 142 2 1,2% 157 15 10,5% Sachkosten 921 1.061 140 15,2% 1.003 -57 -5,4%

Betriebsergebnis vor Umlage 8 -141 -149 -1897,5% -119 22 -15,9%

Umlagen 45 86 41 91,3% 42 -44 -51,3%

Betriebsergebnis nach Umlage -37 -227 -190 513,6% -161 67 -29,3%

Neutrales Ergebnis 4 78 74 1912,8% 0 -78 -100,0%

Gesamtergebnis -33 -149 -116 350,0% -161 -12 7,7%

Das Heilig-Geist-Spital schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 149 TEUR ab und liegt damit 12 TEUR unter dem N-Plan. Die Sachkosten liegen 57 TEUR aufgrund des höheren Instandhaltungsaufwands über dem geplanten Instandhaltungsaufwand.

Ambulanter Dienst

Ambulanter Dienst Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 1.165 1.184 19 1,6% 1.113 -70 -5,9%
Personalkosten 1.251 1.261 11 0,9% 1.360 98 7,8%
Sachkosten 152 156 4 2,6% 179 22 14,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -238 -234 4 -1,7% -425 -191 81,8%
Umlagen 94 96 2 1,6% 104 8 8,7%
Betriebsergebnis nach Umlage -332 -330 3 -0,8% -529 -199 60,5%
Neutrales Ergebnis 17 4 -13 -77,4% 0 -4 -100,0%
Gesamtergebnis -315 -326 -11 3,3% -529 -203 62,4%

Der Ambulante Dienst schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 326 TEUR ab und ist damit um 203 TEUR besser als der N-Plan.

Geriatrische Reha

Reha Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 3.326 3.884 558 16,8% 3.432 -453 -11,7%
Personalkosten 2.508 2.600 92 3,7% 2.735 135 5,2%
Sachkosten 822 892 70 8,5% 871 -21 -2,4%
Betriebsergebnis vor Umlage -4 392 396 -10674,9% -174 -566 -144,4%
Umlagen 195 225 30 15,4% 210 -15 -6,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -199 167 366 -184,2% -384 -552 -329,9%
Neutrales Ergebnis 14 -5 -19 -134,5% 18 23 -464,2%
Gesamtergebnis -185 162 347 -188,0% -367 -529 -325,9%

Die geriatrische Reha schließt im Jahr 2024 mit einem positiven Ergebnis von 162 TEUR ab und damit um 529 TEUR besser als der N-Plan. Im Oktober 2024 führten wir mit Unterstützung des Klinikums Nürnberg erstmalig Vergütungsverhandlungen durch. Wir verhandelten eine Erhöhung der Pflegesätze um 16,98 %, im letzten Jahr wurde der Pflegesatz um 4,2 % erhöht. Durch diese Erhöhung und der besseren Auslastung liegen die Erträge in Höhe von 3.884 TEUR mit 453 TEUR über dem Plan.

Zentrale

Zentrale Ist TEUR 2023 Ist TEUR 2024 Ist vs. Vorjahr in TEUR in % N-Plan TEUR 2024 Ist vs. N-Plan in TEUR in %
Erträge 2.136 2.365 229 10,7% 2.380 15 0,6%
Personalkosten 3.762 4.321 559 14,9% 4.102 -219 -5,1%
Sachkosten 1.774 2.117 343 19,4% 1.965 -152 -7,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -3.400 -4.073 -673 19,8% -3.687 386 -9,5%
Umlagen -3.392 -3.979 -587 17,3% -3.645 334 -8,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -8 -94 -86 1135,5% -42 52 -55,3%
Neutrales Ergebnis 8 94 86 1135,5% 42 -52 -55,3%
Gesamtergebnis 0 0 0 0,0% 0 0 0,0%

Die Zentrale schließt im Jahr 2024 mit einem negativen Ergebnis von 3.979 TEUR ab und liegt damit um 334 TEUR unter dem N-Plan. Das Ergebnis der Zentrale wird über einen definierten Umlageschlüssel an alle Einrichtungen verteilt. Die Sachkosten in Höhe von 2.117 TEUR liegen um 152 TEUR über dem Planansatz. Dies liegt am gegenüber der Planung höheren Instandhaltungsaufwand in Höhe von 256 TEUR.

Anlage 2: Belegung der Einrichtungen

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

Belegungsdaten AHS Bereich 2024 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege 18 254 18 254
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 272 272
Auslastung Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Auslastung stationäre Pflege Belegungstage (BT) 3.417 75,9 2.737 61,3
87.656 81.995
Auslastungsgrad (in %) 94,3 88,4
Gesamt AHS
Belegungstage insgesamt 91.073 84.732
Auslastungsgrad (in %) insgesamt 93,4 87,2

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der vollstationären Pflege und der Tagespflege der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHS Auslastungsquote

100,0% 94,3%

92,9% 83,6% 86,1% 88,4%
61,3% 75,9%
54,2%
39,1%
28,7%
Pflege
Tagespflege

90,0%

Abbildung 27

80,0%

70,0%

60,0%

50,0%

40,0%

30,0%

20,0% 2020 2021 2022 2023 2024

In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.

Bewohnerstruktur AHS 2024 BT BewohnerØ in % Vorjahr BT BewohnerØ in %
(a) Tagespflege 3.417 14 3,8 2.737 11 3,2
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 87.656 0 10.939 0 8.971 31.758 23.971 12.017 240 0 30 0 25 87 65 33 96,2 0,0 12,0 0,0 9,9 34,9 26,3 13,2 81.995 0 8.419 0 10.321 28.929 22.203 12.123 225 0 23 0 28 79 61 33 96,8 0,0 9,9 0,0 12,2 34,1 26,2 14,3
insgesamt 91.073,0 253 100,0 84.732 236 100,0

August-Meier-Haus

Zum 1. April 2023 wurde das neue August-Meier-Haus bezogen. In unserem neuen Pflegehaus haben wir mit der allgemeinen Pflege, der Geronto und der Pflegeoase drei Versorgungsbereiche. Hier liegt die Auslastungsquote im Jahr 2024 bei 99,2 %. Die Tagespflege wurde erst im September 2023 bezogen mit einer zögerlichen Auslastung von 18,2 %. Für die Nachtpflege bestand kein Bedarf.

Belegungsdaten AMH Bereich 2024 04-12/2023
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Allgemeine Pflege: - maximal belegbare Plätze Geronto - maximal belegbare Plätze Pflegeoase - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Nachtpflege - maximal belegbare Plätze 114 34 10 16 8 114 34 10 16 0
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 174 174
Bereich Tagespflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Nachtpflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) Bereich Stationäre Pflege Belegungstage (BT) Auslastungsgrad (in %) insgesamt 2024 Vorjahr 114,0 5,8 Vorjahr 40.799 93,9 40.913
1067,0 18,2
0,0 0,0
2024
57.390 99,2
58.457
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 88,1 90,1

In der anschließenden Tabelle wird die Bewohnerstruktur nach der Pflegegradverteilung dargestellt.

Bewohnerstruktur 2024 04-12/2023
AMH BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
a) Tagespflege 1067 3 1,8 114 0,9 0,3
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 insgesamt 57.390 1 753 2.794 17.076 18.515 11.221 7.030 58.457 157 0 2 8 47 51 31 19 160 98,2 0,0 1,3 4,8 29,2 31,7 19,2 12,0 100,0 40.799 0 745 3.103 12.710 12.424 7.894 3.923 40.913 148 0 3 11 46 45 29 14 149 99,7 0,0 1,8 7,6 31,1 30,4 19,3 9,6 100,0

Senioren-Wohnanlage St. Johannis

Belegungsdaten AHJ Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze 96 72 64 96 72 64
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 232 232
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: Wohnen: 37.447 5.379 21.785 32.505 6.764 21.975
insgesamt 64.611 61.244
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 76,1 72,3

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHJ Auslastungsquote

100,0%

90,0% 80,9% 80,0% 73,7% 76,1% 71,5% 72,3% 70,0%

60,0%

50,0% 2020 2021 2022 2023 2024

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung

Bewohnerstruktur 2024 Vorjahr
AHJ BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 37.447 788 2.200 11.596 13.969 6.768 2.126 102,3 2,2 6,0 31,7 38,2 18,5 5,8 58,0 0,0 1,2 3,4 17,9 21,6 10,5 3,3 32.505 857 1.816 10.142 11.092 5.577 3.021 89 0 2 5 28 30 15 8 53,1 0,0 1,4 3,0 16,6 18,1 9,1 4,9
(b) Rüstig 5.379 14,7 8,3 6.764 19 11,0
(c) Wohnen 21.785 59,5 33,7 21.975 60 35,9
insgesamt 64.611 176,6 100,0 61.244 168 100,0

Senioren-Wohnanlage Platnersberg

Belegungsdaten AHP Bereich 2024 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 89 0 64 28
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 89 92
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 30.141 0 26.982 2.405
insgesamt 30.141 29.387
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 92,5 87,5

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHP Auslastungsquote

100,0% 95,0% 91,5% 89,9% 90,4% 92,5% 87,5% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2020 2021 2022 2023 2024

Bewohnerstruktur 2024 Vorjahr
AHP BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 30.141 2.831 626 2.623 8.103 7.582 6.151 2.225 82,4 7,7 1,7 7,2 22,1 20,7 16,8 6,1 100,0 9,4 2,1 8,7 26,9 25,2 20 7 26.982 329 2.427 8.007 7.040 6.753 2.426 74 0 1 7 22 19 19 7 91,8 0,0 1,1 8,3 27,2 24,0 23 8
(b) Rüstig 0 0 0,0 2.405 7 8,2
insgesamt 30.141 82 100,0 29.387 81 100,0

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital

Belegungsdaten HSP Bereich 2024 Vorjahr
Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) Wohnheim: - maximal belegbare Plätze 106 106
Belegungstage (BT) Wohnheim 38.796 38.690
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 100,0 100,0

Ambulanter Dienst

In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten dargestellt.

durchschnittliche Klientenzahl

117 115 120 110

2020 2021 2022 2023 2024

Geriatrische Reha

Belegungsdaten Reha Bereich 2024 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) Rehabilitation - maximal belegbare Plätze 44 44
Belegungstage (BT) Rehabilitation 14.948 12.425
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 92,8 77,4

Im Geschäftsjahr 2024 ist die Auslastungsquote auf 92,8 % gestiegen, damit liegt sie höher als die Auslastungsquote vor Corona (90,7%).

Reha Auslastungsquote

100,0% 92,8% 95,0% 90,5% 89,9% 90,0% 85,0% 77,4% 80,0% 75,0% 69,3% 70,0% 65,0% 53,6% 60,0% 55,0% 49,2% 50,0% 45,0% 40,0% 2018 2019 2020 2021 2022 2023 2024

Abbildung 28

Anlage 3: Anlagevermögen und Fördernachweise

00,000.1

00,987.88

00,553.735.5 81,755.142.3

27,809.878.66

27,911.987.66

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

36,948.28

39,356.21

47,653.05

41,629.296

29,489.664.05

87,850.477.94

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00,0

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00,0

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00,0

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00,0

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00,0

00,0

55,575.91

55,575.91

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15,017.6

29,027.53

67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8

52,690.564 17,449.908.5 07,335.849.8

67,608.174 31,888.518.5 36,319.299.8

13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8

13,983.274 78,761.967.2 81,219.877.8

06,252.461 00,379.820.2 72,051.598.3

95,766.893.3

76,649.263.3 29,033.083.64 46,132.540.291 80,045.43

76,649.263.3

06,798.614.2 92,872.417.73 65,165.283.88

00,546.252.2 92,503.586.53 92,114.784.48

06,798.614.2 92,872.417.73 43,317.452.79

4202.21.13

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

24,349.5

36,699.08

47,653.05

22,502.756

88,298.780.74

66,786.034.64

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41,517.187

89,234.304.1

89,234.304.1

87,151.278.8

46,398.543.711

05,871.365.611

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35,214.7

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80,045.43

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55,721.72

55,721.72

55,721.72

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00,0

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00,0

08,815.431 69,454.022 24,760.566.8

08,815.431 54,823.012 00,418.036.8 neduäbegsbeirteB ni .A.u.E 00,627.13

08,815.431 69,454.022 24,760.566.8

08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1

08,815.431- 82,761.122 30,791.423.1

00,0

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87,151.278.8 BB ekcütsdnurG etuabeb 00,164.945.64 92,059.739.73

69,213.283.88

92,114.784.48

47,464.452.79

56,292.277.611

34,181.720.611

-sgnafnA )4202.21.13

dnatseb

RUE

BW tim ekcütsdnurG etuabeb

-snegömreV

-dnurg dnu ekcütsdnurG

negalnA ehcsinhceT

)BB( netuabsbeirteB 76,429.107.1 06,522.391.2

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad 89,234.304.1

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim 87,151.278.8

BB negalnaneßuA netuabsbeirteB :retnurad 76,583.152.84 98,571.131.04

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim 00,0

ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

eguezrhaF

eguezrhaF 92,860.396.2 14,564.552.6 55,575.91

netsopznaliB

netuab

netsoP red emmuS :retnurad 06,925.123.241 40,207.327.94 55,575.91

.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

0000200:30

.II

emmusnehcsiwZ

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.A

.III

.7 89,234.304.1

.6 negnulhaznA etetsieleG

.5 enho negnuttats 92,497.427.2 43,911.862.6 55,575.91

.4 -sbeirteB ni :retnurad -neßuA ni dnu netuab 00,553.735.5 81,755.142.3

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.1 ethceR ehcielgskcüts 54,735.321.75 98,571.131.04

.II

.I

Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch die Finanzierungsschlüssel:

FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel

1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital 2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune 8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen 11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung 15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land 30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land 31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune 46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung 50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen 54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital 58 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 74 gemischte Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung 75 gemischte Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 78 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Darlehen 81 gemischte Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital 90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital 92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land 94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng 95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune 98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen

Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.

00,0

00,0

00,912.914 00,725.283 81,402.727-

00,987.88

00,821.92

00,553.735.5

54,735.321.75

93,411.629.41 93,416.203.51 52,844.081.01-

trewhcuB

00,0

00,0

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00,148.2

00,643.3

00,532.5

00,227.685 46,444.636.1-

00,057.94 00,051.961-

00,603.07 31,127.632-

00,059.73 02,897.17-

00,216.48 66,512.281-

00,461.57 32,619.183-

00,918.52 88,185.14-

00,441.24 32,797.204-

00,609.68

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00,524.92 32,911.92-

00,357.71 71,451.681-

00,870.188.5

79,395.915.1 47,432.980.2-

54,681.045.95

trewhcuB

RUE

94,983.43-

31,205.57-

47,358.49-

99,583.28-

47,653.05-

47,653.05-

16,181.62-

91,182.53-

65,065.06-

77,145.51-

76,707.91-

83,740.61-

33,528.03-

69,343.5-

03,277.3-

30,336.1-

00,000.021-

41,629.296-

86,157.121-

98,571.131.04-

81,755.142.3-

RUE

00,0

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09,774.2-

69,871.22-

51,565.73- 94,324.46- 45,512.526- 81,324.641.1

76,348.467- 00,467.021- 06,905.357.1- 72,491.442.3

37,391.73

69,871.22

76,348.467 00,436.811- 13,456.282.2- 46,444.636.1

35,677.782.2 00,076.951- 72,143.712.4- 47,432.980.2

35,677.782.2- 00,896.292- 68,195.693.4- 73,252.737.8

RUE

4202.21.13

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00,0

00,0

00,0

40,996.6-

00,448.1-

00,349.6- 66,272.571- 66,488.952

00,841.1-

00,284.1-

00,748.2-

00,554.4-

30,336.1-

24,477.6-

74,853.7- 08,713.671- 71,282.512

00,009.91- 00,052.941- 00,000.991

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00,177.09- 58,806.641- 58,749.635.1

00,354.58- 02,054.440.2- 02,844.541.4

00,940.62- 31,276.012- 31,879.082

00,770.24- 07,451.794.1- 07,809.973.2

00,304.12- 32,315.063- 32,776.534

00,260.52- 32,537.773- 32,978.914

00,504.09- 35,592.120.2- 35,508.690.4

00,590.32- 28,504.373- 28,678.884

29,027.53-

00,171.11- 24,924.141- 25,752.761

13,983.274-

00,919.072- 44,881.302- 44,558.930.4

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06,847.673- 56,996.308.9- 46,265.601.52

06,798.614.2-

muz

RUE

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47,653.05-

47,653.05-

02,459.96- 02,409.701

88,334.04-

16,996.42-

91,182.53-

65,065.06-

77,145.51-

76,068.61-

83,740.61-

33,073.62-

18,443.22-

69,343.5-

03,277.3-

65,033.5-

00,000.021- 00,000.021

22,502.756-

86,157.121- 86,157.121

92,872.417.73-

78,761.967.2-

dnatsebsgnafnA

RUE

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beirtebnegiE"

69,343.5

03,277.3

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99,583.28

47,653.05

47,653.05

88,252.66

16,045.72

91,182.53

65,065.06

77,145.51

76,602.02

83,740.61

33,506.13

30,706.71

32,330.35

41,517.187

81,219.877.8

43,317.452.79

dnatsebdnE KHA gnagbA gnubierhcsuZ gnuhcubmU

RUE

ned

00,0

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00,0 05,007.746.3-

00,0 76,139.232.1-

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00,0 05,007.746.3

00,0 76,139.232.1

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69,871.22-

09,774.2

83,219.8-

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11,132.48 35,944.45 45,247.700.1

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06,842 40,413.601.52

24,362.1

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13,666.821

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RUE

00,0

69,343.5

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87,476.27

99,583.28

47,653.05

47,653.05

88,252.66

16,045.72

91,182.53

65,065.06

77,145.51

76,602.02

83,740.61

33,506.13

18,967.15

00,000.991

00,000.021

65,401.601

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02,409.701

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32,978.914

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24,537.961

86,157.121

78,542.056.8

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13,673.968.2

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35,508.690.4

47,464.452.79

71,354.819.31

35,647.025.32

dnatsebsgnafnA RUE

netuabsbeirteB

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tim

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ethceR

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ehcielgskcütsdnurg

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nednepS tim gnuthcirneiehcsiM 00,770.506 00,357.752 72,711.936.2-

nednepS tim gnuthcirneiehcsiM 00,0

.reigeR hcrud gnuthcirniehcsiM 00,176.42

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reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP 00,087

gnureigeR .d .rniemieH eredna 00,776.048 00,457.288 07,132.935.1-

gnureigeR .d .rniemieH eredna 00,953.1

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nehelraD tim gnuthcirnieegelfP 00,501.589.1 00,015.570.2 35,007.111.2-

nehelraD tim .rniemieH eredna

nehelraD tim .rniemieH eredna

nednepS tim gnuthcirnieegelfP 00,865.992.1 00,933.093.1 58,973.732-

nednepS tim gnuthcirnieegelfP 00,237.519.21 00,239.852.31 71,127.200.1-

nednepS tim gnuthcirnieegelfP 00,479.51

dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,0

dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,0

dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,0

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nehelraD tim gnuthcirniehcsiM 89,581.067.1 10,069.296 93,660.779.6-

reigeR .d egelfP thcin ,-hcsiM 00,966.77

reigeR .d egelfP thcin ,-hcsiM 00,0

regärT mov gnuthcirnieegelfP 00,847.565.3 00,766.638.3 44,701.474-

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regärT mov .rniemieH eredna 00,0

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.lraD tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,0

KE tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,634.731 00,120.121 29,908.502.1-

KE tim egelfP thcin ,-hcsiM 80,412.841.3 80,464.662.3 23,599.171.3-

KE tim egelfP thcin ,-hcsiM 00,531.71

KE tim gnuthcirnieegelfP 00,0

KE tim gnuthcirnieegelfP 00,673.29 00,174.511 28,005.693-

KE tim gnuthcirnieegelfP 00,419.32

KE tim .rniemieH eredna 00,0

KE tim .rniemieH eredna

KE tim .rniemieH eredna 00,601.63

KE tim .rniemieH eredna 00,0

KE tim gnuthcirniehcsiM 00,0

KE tim gnuthcirniehcsiM 00,167.35

KE tim gnuthcirniehcsiM 00,994

lessülhcssgnureiznaniF 4202.21.13 3202.21.13

negalnA

dnu

dnu

ekcütsdnurG

ekcütsdnurG

emmuS negalnahcaS

elleiretammI

emmuS

emmuS

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.1.1

1.4

.II

.2

.I

trew hcuB 4202.21.13 R U E 00,988.212.2 00,0 00,439.151 00,562.23 00,0 00,143 00,0 00,0 92,663.913 00,0 00,999.7 92,497.427.2 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 86,309.392.1 00,0 00,0 03,925.901 89,234.304.1 27,911.987.66 00,000.1 00,000.1 27,809.878.66

trew hcuB 3202.21.13 R U E 00,759.382.2 00,0 00,346.761 00,925.91 00,0 00,765 00,0 00,0 92,327.763 00,0 00,067.9 92,971.948.2 00,358.1 00,0 00,0 00,0 00,0 00,358.1 37,039.712.1 00,0 00,0 03,662.601 30,791.423.1 77,046.495.96 00,000.1 00,000.1 77,993.486.96 dnatsebdnE afA R U E 18,976.583.2- 52,658.62- 37,910.032- 32,350.35- 44,155.95- 01,357.472- 66,231.76- 06,450.861- 56,721.386.2- 42,658.582- 36,430.43- 43,911.862.6- 26,045.84- 00,006.21- 00,0 10,903.41- 00,004.7- 36,948.28- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 87,850.477.94- 00,0 00,0 29,489.664.05gnagbA A R U E 82,731.1 00,0 88,810.2 00,0 00,0 86,066.1 00,0 00,0 17,857.41 00,0 00,0 55,575.91 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 55,575.91 00,0 00,0 55,575.91 fA vitkahcaN R U E 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0

A fA

gnuhcubm U A fA R U E 26,901.21- 00,0 00,0 00,0 00,0 37,968.9- 00,0 37,968.9 26,901.21 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0

4 2 0 2

.2

1 .1 3

serhaJ sed A fA R U E 43,713.453- 00,0 09,255.33- 27,967.6- 00,0 00,622- 00,0 00,0 08,971.57- 00,0 00,167.1- 67,608.174- 00,358.1- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,358.1- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 76,649.263.3- 00,0 00,0 95,766.893.3-

m

u z )tS

ü N

(

"tfitS

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A fA dnatsebsgnafnA R U E 31,093.020.2- 52,658.62- 17,584.891- 15,382.64- 44,155.95- 50,813.662- 66,231.76- 33,429.771- 81,618.436.2- 42,658.582- 36,372.23- 31,888.518.5- 26,786.64- 00,006.21- 00,0 10,903.41- 00,004.7- 36,699.08- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 66,786.034.64- 00,0 00,0 88,298.780.74-

b

n

rü

N

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e irte

dnatsebdnE K H A R U E 18,865.895.4 52,658.62 37,359.183 32,813.58 44,155.95 01,490.572 66,231.76 06,450.861 49,394.200.3 42,658.582 36,330.24 36,319.299.8 26,045.84 00,006.21 00,0 10,903.41 00,004.7 36,948.28 86,309.392.1 00,0 00,0 03,925.901 89,234.304.1 05,871.365.611 00,000.1 00,000.1 46,398.543.711

b n e g

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gnagbA R U E 82,894.1- 00,0 88,598.5- 00,0 00,0 86,066.1- 00,0 00,0 17,270.81- 00,0 00,0 55,721.72- 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 35,214.7- 00,0 00,0 00,0 35,214.7- 80,045.43- 00,0 00,0 80,045.43-

f le

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s

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gnubierhcsuZ R U E 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0

s

g n u re

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gnuhcubm U R U E 24,830.151 00,0 00,0 00,0 00,0 37,968.9 00,0 37,968.9- 26,915.61- 00,0 00,0 08,815.431 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 08,815.431- 00,0 00,0 00,0 00,0

iF

h c a n

s

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w

h

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gnaguZ R U E 45,186.441 00,0 09,027.12 27,505.91 00,0 00,0 00,0 00,0 08,645.43 00,0 00,0 69,454.022 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 00,0 82,409.712 00,0 00,0 00,362.3 82,761.122 51,735.075 00,0 00,0 70,141.806

n

e

g

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ln

A

K H A dnatsebsgnafnA R U E 31,743.403.4 52,658.62 17,821.663 15,218.56 44,155.95 50,588.662 66,231.76 33,429.771 74,935.200.3 42,658.582 36,330.24 24,760.566.8 26,045.84 00,006.21 00,0 10,903.41 00,004.7 36,948.28 37,039.712.1 00,0 00,0 03,662.601 30,791.423.1 60,579.398.511 00,000.1 00,000.1 56,292.277.611

eguezrhaF

uaB

m i negalnA

enho

negnuttatssuA

dnu negnulhaznA

K E tim gnuthcirnieegelfP K E tim gnuthcirniehcsiM K E tim egelfP thcin ,-hcsiM K E tim .rniem ieH eredna

K E tim gnuthcirnieegelfP nednepS tim gnuthcirnieegelfP K E tim egelfP thcin ,-hcsiM K E tim .rniem ieH eredna nednepS tim .rniem ieH eredna

K E tim gnuthcirnieegelfP regärT m ov gnuthcirnieegelfP nednepS tim gnuthcirnieegelfP reigeR hcrud gnuthcirnieegelfP nednepS tim gnuthcirneiehcsiM K E tim gnuthcirniehcsiM dnepS tim egelfP thcin ,-hcsiM K E tim egelfP thcin ,-hcsiM K E tim .rniem ieH eredna gnureigeR .d .rniem ieH eredna nednepS tim .rniem ieH eredna

lessülhcssgnureiznaniF

dnu

negnuthcirniE

negalnaznaniF K E tim .rniem ieH eredna

em m uS tm aseG

em m uS.II

em m uS

em m uS eguezrhaF

etetsieleG

em

em

m m

1.5 .6 1.7 uS.III uS

Anbei der Fördernachweis öffentliche Förderung

00,0

00,352.71

00,052.835.41

00,799.025.41

etrewhcubtseR

:dnatS( dnatsdnE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

22,744.78

65,385.434.3

43,631.743.3

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed dnatseb

RUE

4202.21.13

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

negnubierhcsbA

serhaj

RUE

muz

00,0

00,0

00,0 27,390.855 26,240.987.2 43,112.639.71 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0 00,176.011 48,442.873 48,333.818.1

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0

00,0 00,356.044 87,108.150.2 87,867.156.51 00,0

red gnulkciwtnE

)tSüN(

RUE

-mU negnubierhcsbA -sgnafnA dnatsdnE gnagbA negnubierhcsuZ

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

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27,967.6 00,699.853 27,030.893

30,539.8

57,820.765

27,390.855

serhaj

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,215.87

18,455.768.2

26,240.987.2

beirtebnegiE"

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

22,007.401

65,338.279.71

43,331.868.71

RUE

ned

rüf

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

RUE

- gnuredröF

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

ehciltneffö

00,0

00,0

00,0 27,385.78 26,726.848.71 .2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 27,505.91 00,525.873

00,0 00,870.86 48,333.818.1 negalna -suA dnu negnuthcirniE.1.5 enho negnuttats 00,562.23 27,567.563 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0 27,505.91 00,525.873 eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad.2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,562.23 27,567.563 00,0

red gnulkciwtnE

RUE

-mU

-

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 48,333.818.1 negalnA ehcsinhceT.1.4 -sbeirteB ni :retnurad.2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,814.923.1 48,519.884 00,0

00,0

00,0

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00,0 87,867.156.51

57,211.73

27,505.91

30,706.71

gnaguZ -sgnafnA )4202.21.13

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,390.78

18,027.539.71

26,726.848.71

dnatseb

RUE

-snegömreV

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS

-dnurg dnu ekcütsdnurG.1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,413.951.31 87,454.294.2 00,0

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uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad.2.7 00,0

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad.2.1 00,413.951.31 87,454.294.2 00,0

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegeg :negalnahcaS

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netuaB enho 00,814.923.1 48,519.884 00,0

eguezrhaF

netuab

tmasegsni

:retnurad 00,570.985.41 43,631.743.3 00,0

.A

.III

.6 negnulhaznA etetsieleG.1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

Anbei Fördernachweis nicht öffentliche Förderung

00,0

00,372.52

00,268.891.3

00,985.371.3 76,242.624.4

00,985.371.3

etrewhcubtseR

:dnatS(

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,000.02

99,988.68

64,837.093

64,837.093

44,477.041

44,477.041

66,231.315.4

76,242.624.4

dnatsdnE

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

88,810.2

88,810.2

88,810.2

88,810.2

88,810.2

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

negnubierhcsbA

serhaj

4202.21.13

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00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

24,173-

24,173-

24,173-

24,173-

24,173-

red gnulkciwtnE

muz

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-mU negnubierhcsbA

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00,0

00,0

00,0

00,0

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00,0

40,996.6

40,996.6

24,652.8

09,313.53

09,313.53

63,248.091

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49,585.281

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00,375.041 77,651.437.3 77,158.208.6

"tfitSgrebnrüN

serhaj

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,000.02

75,336.87

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44,344.753 64,176.055

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28,644.431 44,803.622

06,086.423.4

30,740.642.4

beirtebnegiE"

-sgnafnA

dnatseb

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,000.02

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66,499.117.7

76,138.995.7

ned

dnatsdnE

RUE

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

88,598.5

88,598.5

88,598.5

88,598.5

88,598.5

gnagbA negnubierhcsuZ

RUE

ehciltneffö-thcin

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

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00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0

00,0

00,0

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Anlage 4: Erläuterungen zu den Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2024 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden:  Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren.  Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%.  Rentendynamik 1,75%.  Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum.  Fluktuation 0%.  Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G. Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung, der für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben (Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2024 1,96 %. Im Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,74 % kalkuliert. Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 13.609.212 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 13.708.325 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 99.113 EUR. In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“ (Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechtsanspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2024 beträgt nach neuer Bewertungsmethodik 3.754.710 EUR. Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahresdurchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 48.127 Euro zum 31.12.2024. Zum Jahresabschluss 31.12.2024 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,90 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,82 % gerechnet, der positive Effekt aus der Zinsänderung beträgt 65.326 Euro. Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfahren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2024: 1,96 %, Vorjahr: 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt. Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt Nürnberg erstellt worden. Im Jahr 2024 wurden keine neuen Altersteilzeitverträge abgeschlossen. Zum 31.12.2024 wird eine Rückstellungswert in Höhe von 379,4 TEUR ausgewiesen. Für zwei bestehende Sabbatregelungen beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2024 47,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2024 1,96 %, Vorjahr 1,74 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den ak-

tuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA 3 n.F.) angewendet. Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum 31.12.2024 fortgeschrieben. Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 % berücksichtigt. Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die einzelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2024 unverändert mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2024 bestanden Urlaubsansprüche in Höhe von 3.110 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 2.926 Tagen sind es 185 Tage mehr. Zum 31.12.2024 wurde für 9.831,86 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Abbau im Vergleich zum Vorjahr (10.758,33 Stunden) um 926,47 Stunden. Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2024 erfolgt im Jahr 2025. Die Rückstellung ergibt sich aus der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2021 und wurde mit der letzten Rechnungsstellung im Jahr 2023 verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit von 3 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe von 1,54%. Die in Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und zum Stichtag 31.12.2024 unverändert mit 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8 TEUR für die Dacherneuerung. Die im Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdeckt hatte, wurde erfolgswirksam aufgelöst. Begründet wurde die Auflösung durch die vorgelegten Planungen, da kein neues Baurecht geschaffen wird und somit nach aktueller Rechts- und Beschlusslage der BLB nicht anzuwenden ist.

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AfA Absetzung für Abnutzung AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMH August – Meier- Haus AMH TP Tagespflege im August-Meier-Haus AK Anschaffungskosten AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGBl. Bundesgesetzblatt BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BT Berechnungstag(e) BKT Beköstigungstag (e) DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch ERGO Praxis für Ergotherapie EUR EURO Fl.-Nr. Flur-Nummer FSL Finanzierungsschlüssel GO Gemeindeordnung GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter HGB Handelsgesetzbuch HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital HWD Hauswirtschaftlicher Dienst IDW Institut der Wirtschaftsprüfer KGr. Kontengruppe MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH o.A. ohne Angabe PBV Pflege-Buchführungsverordnung PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz PeBem Personalbemessungs PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz REHA Geriatrische Rehabilitation RBW Restbuchwert(e) rd. rund SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung SoPo Sonderposten TEUR Tausend EURO TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst ü.T. über Tausend U/V Unterkunft und Verpflegung VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung

WE Wohneinheiten wbg wbg Nürnberg GmbH WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan Z NürnbergStift Zentrale

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten

Rechnungsprüfungsausschuss 03.12.2025 öffentlich Gutachten

Stadtrat 10.12.2025 öffentlich Beschluss-Auflage

Betreff:

Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)

Sachverhalt (WerkA NüSt Ö 02.10.2025):

Der Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt wurde nach Art. 107 Gemeindeordnung (GO) sowie § 25 Abs. 2 Eigenbetriebsverordnung (EBV) vom Rpr geprüft. Die Begutachtung der Entlastung wird vorbehaltlich der Testierung durch Rpr empfohlen.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat für die Entlastung zuständig.

Sachverhalt (RprA Ö 03.12.2025):

Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt die Entlastung zu erteilen.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.

Sachverhalt (StR Ö 10.12.2025):

Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Rpr

Ref. I/II

Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat vorbehaltlich der Testierung durch Rpr die Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Gutachtenvorschlag (RprA Ö 03.12.2025)

Nach Durchführung der örtlichen Prüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat die Entlastung für den Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Beschlussvorschlag (StR Ö 10.12.2025)

Der Stadtrat erteilt für den mit Stadtratsbeschluss vom 10.12.2025 festgestellten Jahresabschluss 2024 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.

Berichtsvorlage

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Bericht

Betreff: Finanzielle Situation des NürnbergStift - hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung

eingeleiteter Maßnahmen

Anlagen: 3.1 Sachverhalt Finanzielle Situation_Ri

Bericht:

Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2025 und 2026 vor erheblichen organisatorischen Entwicklungen.

Vor dem Hintergrund der gegenüber der Planung erheblich verschlechterten Prognose für das laufende Jahr 2025 forderte der Werkausschuss in seiner Sitzung am 03.07.2025 für die folgende Sitzung einen gesonderten Bericht zur finanziellen Situation des NürnbergStift durch Ref. I/II an. Zudem beschloss der Stadtrat im Juli eine personelle Neuaufstellung der 2. Werkleitung.

Die angeforderte Stellungnahme von Ref. I/II und die eingeleiteten Maßnahmen werden hier dargestellt.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025

Finanzielle Situation des NürnbergStift

hier: Stellungnahme Ref. I/II und Darstellung eingeleiteter Maßnahmen

1. Ausgangslage

Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2025 und 2026 vor erheblichen organisatorischen Entwicklungen.

Vor dem Hintergrund der gegenüber der Planung erheblich verschlechterten Prognose für das laufende Jahr 2025 forderte der Werkausschuss in seiner Sitzung am 3.07.2025 für die folgende Sitzung einen gesonderten Bericht zur finanziellen Situation des NürnbergStift durch Ref. I/II an. Zudem beschloss der Stadtrat im Juli eine personelle Neuaufstellung der 2. Werkleitung.

2. Stellungnahme des Referenten für Finanzen, Personal und IT

Ref. I/II verfolgt die wirtschaftliche Entwicklung des NürnbergStifts mit großer Sorge. In den vergangenen Jahren wies der Eigenbetrieb jeweils negative Jahresergebnisse aus. Besonders kritisch ist, dass bereits zum dritten Mal in Folge ein Nachtragswirtschaftsplan in den Werkausschuss eingebracht und beschlossen werden muss(te), da die tatsächliche Entwicklung deutlich schlechter verlief als im ursprünglichen Wirtschaftsplan prognostiziert.

Verlässliche Planungen und realistische Annahmen sind jedoch die Grundlage für solides Wirtschaften sowie für eine fundierte fachliche und politische Bewertung der Leistungserbringung. Aus Sicht von Ref. I/II ist daher eine belastbare Wirtschaftsplanung zwingende Voraussetzung für alle weiteren Schritte. Diese Erwartung wurde der Werkleitung bereits mehrfach, u. a. bei internen Vorbesprechungen zu den Wirtschaftsplänen, deutlich vermittelt. Mit der personellen Umstrukturierung in der Werkleitung geht die Erwartungshaltung und Hoffnung einher, dass diesem zentralen Thema zukünftig Rechnung getragen wird.

Der von der Werkleitung initiierte Quick-Check weist nach Einschätzung von Ref. I/II die richtigen Handlungsansätze auf. Entscheidend ist nun eine zügige und konsequente Umsetzung der dort vorgeschlagenen Maßnahmen. Nur so kann verhindert werden, dass die in der mittelfristigen Erfolgsplanung prognostizierten Jahresverluste eintreten und aus dem Stadthaushalt ausgeglichen werden müssen. Angesichts der aktuellen Haushaltslage ist ein dauerhafter Verlustausgleich in dieser Höhe nicht tragbar.

Hierzu gehört insbesondere eine schnelle und deutliche Reduzierung der nicht refinanzierten Stellen bzw. Personalaufwendungen im Verwaltungsbereich. Zur operativen Umsetzung steht Ref. I/II bereits in engem Austausch mit der Werkleitung. Zusätzlich belasten die Unterhaltskosten der „Altlasten“-Liegenschaften August-Meier-Haus und Fritz-Hintermayr-Haus das Jahresergebnis erheblich. Aus Sicht von Ref. I/II ist deren zeitnahe Veräußerung unumgänglich. Eine entsprechende geschäftsbereichsübergreifende Priorisierung wurde bereits durch die Referentenbesprechung beschlossen und muss nun zügig in konkrete Ergebnisse münden.

Wie dem letzten Jahresabschluss und dem Wirtschaftsplan 2025 zu entnehmen ist, verschlechtert sich auch die Liquiditätssituation bei NürnbergStift und erfordert Hilfe aus dem Stadthaushalt. Ref. I/II schlägt deshalb vor, in der Oktober-Sitzung des Stadtrats im Rahmen eines Nachtragshaushalts den Verlustvortrag zum Stand 1.1.2022 in Höhe von rund 2,34 Mio. Euro noch in diesem Jahr liquiditätswirksam auszugleichen.1

3. Durch NüSt eingeleitete Maßnahmen und Zielplanung

Ein durch die erste Werkleitung angestoßener externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind.

1 Vgl. §8 der Eigenbetriebsverordnung (EBV): „(2) Ein Jahresverlust ist, soweit er nicht aus Haushaltsmitteln der Gemeinde ausgeglichen wird, auf neue Rechnung vorzutragen. Die Gewinne der folgenden fünf Jahre sind zunächst zur Verlusttilgung zu verwenden. Ein nach Ablauf von fünf Jahren nicht getilgter Verlustvortrag kann durch Abbuchung von den Rücklagen ausgeglichen werden, wenn das die Eigenkapitalausstattung zuläßt; ist das nicht der Fall, so ist der Verlust aus Haushaltsmitteln der Gemeinde auszugleichen.“

Personalsteuerung & PeBeM

Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist seit August 2025 monetär ersichtlich.

 Einführung eines Personalberechnungstools und Umstellung auf Nettoarbeitszeit für präzisere Dienstplanung.  Striktere Regeln für Zeitarbeit und 3 - Ebenen - Ausfallmanagement.  Stärkere Investition in Ausbildung und Qualifizierung von Pflegehelfern (10 % Quote) um Personalmangel abzufedern.

Das Ziel ist Effizienzsteigerung, weniger Überstunden, weniger Zeitarbeit, niedrigere Krankheitsquoten, bessere Kompetenzverteilung und eine hohe Versorgungsqualität.

Finanzen & Controlling

 Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt.  Anfang 2025 wurde die Kostenstellenrechnung etabliert mit dem Ziel, zukünftig ein funktionierendes, valides und refinanzierbares Controlling zu etablieren.  Mit der Umstellung auf SAP S/4 Hana Ende 2025 ist die Entwicklung eines Business Intelligence bericht-Bericht geplant.  Restrukturierung des Abrechnungs- und Forderungsmanagements ab Herbst 2025.

Organisation & Verwaltung

 Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung wird der Stellenplan bereinigt und an refinanzierte Kapazitäten angepasst.  Restrukturierung der Heimverwaltung mit dem Ziel der Kosten- und Prozessverschlankung und einer funktionierenden Dienstleistungsagilität.

Digitalisierung

 Die elektronische Bewohnerakte wurde Anfang 2025 eingeführt, Ende 2025 wird die elektronische Personalakte umgesetzt.  Ab Herbst 2025 wird eine Datenmanagementstrategie für NüSt erarbeitet.  KI-gesteuerte Sprachdokumentation wurde 2025 eingeführt  Die Anbindung an die Telematik ist 2025 gelungen  Die digitale Essensbestellung wird ab Herbst 2025 in allen Häusern eingeführt.

Gebäude & Infrastruktur

 Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus am Sebastianspitals erbracht werden. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben, da NüSt das Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion nutzen möchte. Auch ist geplant, das Gebäude als Standort für die zentrale Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln.  Für das Areal des denkmalgeschützten ehemaligen August-Meier-Heim ist das Bebauungsplanverfahren und Vermarktungsstrategie eingeleitet.  Die Inbetriebnahme des von der wbg gebauten Neubaus in der Großweidenmühlstraße mit 122 Pflegeplätze ist für Mitte 2027 geplant.  Der Inbetriebnahme des Neubaus der Seniorenwohnanlage Platnersberg mit 82 vollstationären Plätzen und ein Hospiz mit 10 Plätzen ist frühestens 2031 möglich. Im Bestandsgebäude werden künftig 28 vollstationäre Plätze und betreutes Wohnen angeboten.  Der Neubau der Zentralküche in der Raudtener Straße wird mit einer Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold geplant.

Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Nachtragswirtschaftsplan 2025, im Wirtschaftsplan 2026 und in den Prognosen für die Folgejahre abgebildet ist.

Die Werkleitung wird kontinuierlich über die Umsetzung der Maßnahmen und ihre Wirkung berichten. Eine Übersicht der kurz-, mittel- und langfristigen Wirksamkeit ist im Wirtschaftsplan für 2026, unter TOP 5 der Sitzung enthalten.

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten

Stadtrat 22.10.2025 öffentlich Beschluss-Auflage

Betreff:

Nachtragswirtschaftsplan 2025

Anlagen: 4.1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2025 NüST NWPL 2025

Sachverhalt (kurz):

Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2025 wird dieser Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Nachtrags-Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2025, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II

Der Werkausschuss des Eigenbetriebes NürnbergStift begutachtet den Nachtragswirtschaftsplan 2025 und den Finanzplan 2025/2028 und empfiehlt dem Stadtrat, diese mit den folgenden Inhalten zu beschließen:

  1. Der Nachtragswirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift für 2025 wird

a) nach dem entsprechend der GuV gegliederten Erfolgsplan festgesetzt : er schließt in den Erträgen mit 51.853.188 € und in den Aufwendungen mit 56.282.767 € ab.

b) nach dem Vermögensplan festgesetzt: er schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 8.440.000 € ab

  1. Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen des EigenbetriebesNürnbergStift sind nicht vorgesehen.

  2. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 77.663.000 € festgesetzt.

  3. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 8.425.409 € festgesetzt.

Beschlussvorschlag (Stadtrat Ö 22.10.2025):

Der Gutachtenvorschlag des Werkausschusses NürnbergStift vom 02.10.2025 wird zum Beschluss erhoben.

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025

Nachtragswirtschaftsplan 2025

1. Ausgangslage

Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird von einem Verlust in Höhe von 4.430 TEUR für das Jahr 2025 ausgegangen. Aufgrund dieser Entwicklung muss, wie schon in den Vorjahren 2023 und 2024, für das Wirtschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die massive Planabweichung ist begründet durch:  nicht refinanzierte Personalkosten und Personalüberhang.  Einsatz von teurer Zeitarbeit in Pflege und Verwaltung.  geplante Belegung wird nicht erreicht.  nicht refinanzierbare Kosten in Höhe von 2,38 Mio. EUR. Ein externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2026 vor einer umfassenden organisatorischen Reform. Die eingeleiteten Maßnahmen wurden unter TOP 3 der Sitzung des Werkausschusses am 02.10.2025 dargestellt, ebenso sind dort auch die aktuellen und perspektivischen Herausforderungen beschrieben. Erste finanzielle Wirkungen des Umsteuerns zeichnen sich bereits im August 2025 ab, dennoch erfordert die Bewältigung der Herausforderungen einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Nachtragswirtschaftsplan 2025 abgebildet ist.

2. Erfolgsplan

Der geänderte Erfolgsplan 2025 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 4.429.579 Euro ab, das Ergebnis verschlechtert sich demnach um 2.824.061 Euro.

NüSt Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2024 WPL 2025 N-Plan 2025 Abweichung N-Plan zu WPL 2025
Aufwendungen 49.957.312 50.725.031 53.157.797 2.432.766 4,8%
Erträge 46.192.925 49.126.563 48.675.717 -450.846 -0,9%
Betriebsergebnis -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 -5,7%
Neutrales Ergebnis 3.030.026 -7.050 52.501 59.551 -844,7%
Ergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -2.824.061 175,9%

Nicht refinanzierbare Kosten

Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können. Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 2.380.676 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von – 2.048.903 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.

Nicht refinanzierbare Kosten 2,38 Mio €

23.798 268.465

Abbildung 29

551.904

301.940

64.000

324.000

846.568

Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Zentrale Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal

Auslastung

Die dem Nachtragsplan zugrundeliegende Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen für den Monatszeitraum Januar bis einschließlich April 2025. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen geplant.

Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) wurde mit insgesamt 594,18 Plätzen und einer Auslastungsquote von 96 % für 2025 geplant. Insgesamt konnte die geplante Belegung nicht erzielt werden, so dass im Nachtragsplan in der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) mit 589,51 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 95% geplant wird. Dies entspricht einer Reduzierung zum Wirtschaftsplan 2025 von 4,67 Bewohnern.

Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025

vollst. Pflege

300,00 250,00 200,00 150,00 100,00 50,00 0,00

AHS Vollstat. Pflege AMH Vollstat. Pflege AHJ Vollstat. Pflege AHP Vollstat. Pflege
N-Plan 2025 230,00 157,04 118,12 84,35
WPL 2025 243,00 151,94 114,25 85,00
Abweichung -13,00 5,10 3,87 -0,65

N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung

Die Tagespflege (TP) und die Nachtpflege (NP) im AMH ist an 365 Tagen 2025 rund um die Uhr geöffnet. Die Auslastung ist im Wirtschaftsplan mit 7,6 Personen (TP) und 3,4 Personen (NP) geplant. Aufgrund weiterer Schwierigkeit bei der Auslastung wurde die Belegung zum Nachtragsplan auf 9,5 (TP) und 2,0 (NP) angepasst. Die TP AHS ist mit einer Auslastung von 15 Besuchern geplant und zum Nachtragsplan auf 13 reduziert. Im Heilig-Geist-Spital und der Geriatrischen Reha gibt es keine Änderung zum Wirtschaftsplan. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan bedeutet dies eine Zunahme von fünf Klienten. Im Wohnbereich St. Johannis erhöhte sich die Belegung um eins auf 55 Personen.

Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025

nicht vollstationär

AHS TP AMH TP AMH NP AHJ Wohnen HGS Wohnen Reha AMBD
N-Plan 2025 13 10 2 55 106 40 110
WPL 2025 15 8 3 54 106 40 110
Abweichung -2 2 -1 1 0 0 0

N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung

Erträge

Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Erträge in Höhe von 48,7 Mio. Euro vorgesehen, dies entspricht einer Verringerung von 0,5 Mio. Euro ggü. dem ursprünglichen Wirtschaftsplan.

Aufwendungen

Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 53,2 Mio. Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 33,6 Mio. Euro rund 63 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Abbildung 30

Im Nachtragsplan wurde bei den Personalkosten der Aprilwert 2025 hinsichtlich der Über- und Unterdeckung auf den Zeitraum Mai bis Dezember 2025 linear fortgeschrieben. Die Kalkulation ergibt eine Überdeckung von 18,58 VK (ohne Berücksichtigung von Zeitarbeit). Dies stellt im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 eine Zunahme der Überdeckung um 18,5 VK dar.

3. Vermögensplan

Der geänderte Vermögensplan weist für das Jahr 2025 einen Finanzbedarf von 8.440 TEUR aus. Die gegenüber der Planung höhere Finanzbedarf ist begründet in dem höheren Verlust und resultiert aus:

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 2.720
Darlehenstilgungen 1.290
geplanter Verlust 4.430
Finanzbedarf 2025 8.440

Die geplanten Investitionen in Höhe von 2.720 TEUR setzen sich zusammen aus:  Neubau Zentralküche 8 TEUR,  Ersatzneubau der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 2.019 TEUR,  Ersatzbeschaffungen 693 TEUR.

Für Darlehenstilgungen sind 1.290 TEUR eingeplant. Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 4.430 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Finanzplan

Dem Finanzplan, der die Jahre 2025 bis 2029 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen. Für 2025 sind keine Kreditaufnahmen für Investitionen vorgesehen. Für die Jahre 2026 bis 2029 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.

5. Verpflichtungsermächtigung

Aus dem Investitionsprogramm leiten sich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 80.383 TEUR für die Zentralküche, den Neubau und der Sanierung des Platnersberg und der Beschaffung der Einrichtung für die von der wbg gebauten Einrichtung in Johannis an. 2.720 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2025, 77.663 TEUR die Jahre ab 2026.

6. Kassenkredit

Für das Jahr 2025 errechnet sich ein Betrag von 8.425.409,17 Euro (ein Sechstel von 50.552.455 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,43 Mio. Euro festgesetzt werden.

1

Abbildung 31

NürnbergStift

NÜRNBERGSTIFT | Regensburger Straße 388, 90480 Nürnberg

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

digital, inkl. Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Inhaltsverzeichnis

1 Executive Summary ........................................................................ 5

2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 7

2.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................................... 7 2.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................................ 7

3 Erfolgsplan ...................................................................................... 8

3.1 Ausgangslage ............................................................................................................. 8 3.2 Maßnahmen .............................................................................................................. 10 3.3 Parameter .................................................................................................................. 15 3.4 Auslastung ................................................................................................................ 16 3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt ........................................................................... 18 3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbare Kosten ................................................. 19 3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ........................................................... 22 3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................................ 25 3.9 Jahresergebnis .......................................................................................................... 29 3.10 Kassenkredit ............................................................................................................. 30

4 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 30

5 Stellenplan ..................................................................................... 31

Wichtige Begriffe und Abkürzungen ................................................. 32

Abbildung 32

Die Nachtragsplanerstellung 2025 des Nürn- Besonders Prozessverbesserungen in der ArbergStift wurde von zahlreichen Faktoren be- beitsablauforganisation im Bereich Pflege und einflusst: Kostensteigerungen im größten Auf- Verwaltung haben aufgrund des finanziellen wandsbereich: Personal. Im Sachkostenbe- Defizit höchste Priorität. Das Datenmanagereich hohe, teilweise nicht voraussehbare In- ment spielt eine immer wichtigere Aufgabe bei standhaltungskosten durch denkmalge- der enger werdenden Refinanzierbarkeit zur schützte, sanierungsbedürftige Gebäude wur- operativen Steuerung von Kosten und Erlösen. den berücksichtigt. Weiterhin erwartet das NürnbergStift 2026 das Die neue Personalbemessung nach § 113c notwendige Gesetz zur Befugniserweiterung SGB XI ist eine große Chance, aber auch eine und Assistenzausbildung in der Pflege, welches Herausforderung für die Gesamtorganisations- Kompetenzen eigenverantwortlich regeln und entwicklung hinsichtlich Personalentwicklung den geplanten Bürokratieabbau voranbringen und -qualifizierung. Dem Fachkraftmangel soll. muss durch viel Energie und Ressourcen ent- Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen, gegengewirkt werden. Eine zentrale Rolle hiermit welcher die Sanierung des NürnbergStift bei spielt die interne Ausbildung von Pflegeeinhergeht, wurde bewusst mit Auslastungsfachkräften und die Gewinnung von Pflegeperschwankungen geplant, um die Notwendigkeit sonal aus dem Ausland. eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschlie- Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzu- ßen. treiben, beispielsweise durch den Ausbau des WLANs in den Einrichtungen und die Umstel- Mit herzlichen Grüßen lung auf das ERP-Systems- SAP S4/HANA. Die eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standor- Elisabeth Ries Melanie Miermeister ten Platnersberg und in der Großweidenmühle sind tatkräftig weiter zu entwickeln. Für Johan- 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin nis beginnt 2026 das Umzugsmanagement von 122 pflegebedürftigen Menschen und 50 älteren Mietern, was eine riesige Herausforderung für /Unterschrift) (Unterschrift) Mitarbeiter, Bewohner und Mieter darstellt.

Abbildung 33

Abbildung 34

Für die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben müssen ausreichend Kapazität und Ressourcen zur Verfügung stehen.

Parallel werden dringend notwendige Organisationsentwicklungsmaßnahmen benötigt, welche 2025 bereits begonnen wurden, diese werden 2026 weitergeführt bzw. weiterentwickelt.

1 Executive Summary

Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Angebote als kommunaler Komplexanbieter von stationären, teilstationären und ambulanten Pflegedienstleistungen im Spannungsfeld Pflege für Stadt, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2025 die Zielsetzung des NürnbergStift. Pflege wird immer mehr zum Spagat zwischen Fachkräftemangel, überhöhten Eigenanteilen und nicht refinanzierten Kosten, welche die wirtschaftliche Stabilität vieler Träger, so auch das NürnbergStift beeinträchtigen. So steht der Nachtragsplan 2025 des Eigenbetriebs NürnbergStift im Zeichen einer angespannten finanziellen Situation und strukturellen Herausforderungen mit einem erheblichen Defizit, trotz stetig wachsender Nachfrage nach Pflegeplätzen, insbesondere im städtischen Raum Nürnberg.

Die damit einhergehenden Problemstellungen und Aufgaben stellen sich in Teilen schon seit einigen Jahren, entfalten jedoch in der gesamten Pflegebranche und auch bei NüSt einen wachsenden Druck.

Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Das Wirtschaftsjahr 2025 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von 1.606 TEUR geplant. Zum Zeitpunkt der Berichterstattung wird von einem Verlust in Höhe von 4.430 TEUR für das Jahr 2025 ausgegangen. Aufgrund dieser Entwicklung muss, wie schon in den Vorjahren 2023 und 2024, für das Wirtschaftsjahr 2025 ein Nachtragswirtschaftsplan durch den Stadtrat verabschiedet werden. Die massive Planabweichung ist begründet durch:

 nicht refinanzierte Personalkosten und Personalüberhang.  Einsatz von teurer Zeitarbeit in Pflege und Verwaltung.  geplante Belegung wird nicht erreicht.  nicht refinanzierbare Kosten in Höhe von 2,38 Mio. EUR.

Vor dem Hintergrund der erneuten Verschlechterung der zweiten Hochrechnung für 2024 hat die 1. Werkleitung des NüSt in Abstimmung mit dem Kämmerer und der 2. Werkleitung eine externe Beratungsfirma mit der Durchführung eines „Quick-Check Stationäre Pflege“ beauftragt, der im Januar und Februar 2025 durchgeführt wurde. Der sogenannte Quick-Check sollte die (Haupt-) Defizitursachen aufdecken und dabei herausarbeiten, welche Ursachen strukturell bedingt sind, wie die operative Steuerung verbessert werden kann und welche Maßnahmen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation geboten sind. Es wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet, das seit dem Frühjahr 2025 sukzessive umgesetzt und parallel weiterentwickelt wird. Insbesondere die nettobasierte, tagesgenaue und belegungsabhängige Personalsteuerung wurde in der Folge zügig umgesetzt. Kostenintensive Zeitarbeit konnte so bereits im laufenden Jahr deutlich reduziert werden. Ein Großteil der dringend notwendigen Maßnahmen wird jedoch erst mittel- bis langfristig seine Wirkung entfalten können, da es vielfach um komplexere Fragen von Prozess- und Organisationsentwicklung geht.

Ein großer Entwicklungsschritt -in Folge des Quick-Checks, ist die konzentrierte und zügige Umsetzung der neuen Personalbemessung nach §113c SGB XI. Sie bietet die Chance, die bisherige, auf hoher Fachkräftedichte basierende Pflegearbeits- und Ablauforganisation demografisch zukunftsfähig zu gestalten. Hier wird 2026 die umfangreichste Unternehmensentwicklung seit Gründung des NürnbergStift 1996 stattfinden. Die pflegerische Versorgung, die bislang überwiegend in den Stationen und Wohnbereichen erfolgte, wird künftig durch examinierte Pflegekräfte über eine Tourenplanung in den Häusern erbracht und gesteuert. In dieser Struktur übernehmen die examinierten Kräfte die Koordination der Abläufe und delegieren unterstützende Tätigkeiten an angelernte Pflegehelfer. Hierfür sind digitale und fachspezifische Kompetenzen aller am Pflegeprozess beteiligten Mitarbeitenden aufzubauen, zu trainieren und nachzuhalten, einschließlich einer Veränderung im professionellen Selbstverständnis der bisherigen Art der Zusammenarbeit.

Eine weitere Kernaussage des Quick-Checks waren die hohen strukturellen nicht refinanzierbaren Kos-

Die Dringlichkeit einer nicht refinanzierbaren Kostenreduktion für NüSt ist offensichtlich, v orher ist
jedoch eine umfassende Analyse der Kostenstruktur erforderlich, gefolgt von gezielten Maßnahmen zur
Optimierung von Prozessen und Ressourcenallokation.

umfasst der Overhead, welcher nicht eindeutig den Kostenträgern zugeordnet werden kann und somit eindeutig nicht der Refinanzierung eines Pflegeanbieters unterliegt? Welche “Bemühkosten“ fallen bei

NüSt für Leistungen der städtischen Daseinsvorsorge an, die über die Leistungen anderer Markteilnehmer hinausgehen? Welche Kosten sind für die Corporate Governance unerlässlich aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg?

Folgende Übersicht zeigt den Anteil der nicht refinanzierbaren Kosten am Gesamtergebnis 2025:

Abbildung 35

NüSt steht deshalb 2025 im Spannungsfeld der Reduktion von nicht refinanzierbaren Kosten und Erlösverbesserung durch Belegungsstabilität und Fachkraftstrategie im operativen Bereich. Die bereits 2025 angelaufenen Maßnahmen zu finanziellen Stabilität und Zukunftsfähigkeit der NürnbergStift werden 2026 fortgeführt.

Personalsteuerung PeBem - Personalbemessung Finanz und Controlling
Organisation und Verwaltung Gebäude Personalgewinnung und -bindung

Personalsteuerung

PeBem - Personalbemessung

Finanz und Controlling

Organisation und Verwaltung

Gebäude

Personalgewinnung und

-bindung

Ausblick

Die geplanten Maßnahmen sind mit konkreten Zeitplänen und Meilensteinen unterlegt und werden in enger Abstimmung mit den städtischen Referaten und begleitet durch den Werkausschuss umgesetzt. Ziel ist, durch strukturelle Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und gezielte Investitionen die wirtschaftliche Lage kurz-, mittel- und langfristig zu konsolidieren und die Versorgungssicherheit auf hohem fachlichen Niveau zu gewährleisten. Erste Erfolge zeichnen sich bereits 2025 durch die schnell und “quick“ umgesetzten Maßnahmen, wie die netto-basierte Personalsteuerung mit Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhänge, ab. Trotzdem benötigen langfristige Maßnahmen im Bereich der Gebäude größere Zeiträume zur Abarbeitung des Investitions- und Instandhaltungsstaus. Diese kostenintensiven Planungs- und Entwicklungszeiträume werden erst mit Umzug in die neuen Pflegeeinrichtungen und Verkauf der strukturellen Kostentreiber wie der alten August-Meier-Häuser, zu einer Verbesserung der finanziellen Gesamtsituation beitragen. Wichtig ist deshalb das Nachhalten, Fokussieren und zielgerichtete Umsetzen der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen. Der Werkausschuss wird regelmäßig über den Fortschritt informiert.

Anmerkung: Zum besseren Verständnis und Übersicht wurden die Hauptaussagen im vorderen Teil des Nachtragsplans platziert. Ausführliche Darstellungen v.a. Tabellen befinden sich im Teil Anhang.

2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

2.1 Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.08.2025 aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und einer 2. Werkleiterin mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiterin zusammen.

Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger Bezirk Mittelfranken nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Mieten des Heilig-Geist-Spitals werden durch den WerkA/StR festgelegt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.

2.2 Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

 Pflegezentrum Sebastianspital am  Ambulante Dienste (AMBD) Wöhrder See (AHS)  Geriatrische Rehabilitation (REHA)  August-Meier-Haus (AMH)  Praxis für Ergotherapie (ERGO)  Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)  August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6  Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) Verwaltung NüSt  Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service gGmbH (NüStSgG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSgG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.

3 Erfolgsplan

3.1 Ausgangslage

Pflegemarkt: Der deutsche Pflegemarkt steht vor einer stetig wachsenden Nachfrage. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen; Prognosen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass sie bis 2050 auf über 6,5 Millionen ansteigen wird. Bereits heute fehlen bundesweit mehrere zehntausend Pflegeplätze, sodass immer mehr Pflegebedürftige keinen adäquaten Versorgungsplatz finden. Besonders in städtischen Ballungsräumen wächst die Nachfrage überdurchschnittlich, während der Ausbau von Kapazitäten durch begrenzte Grundstücksverfügbarkeit, hohe Baukosten und Personalknappheit – insbesondere bei qualifizierten Fachkräften – erheblich erschwert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung und der gezielte Ausbau hochwertiger Pflegeangebote durch NüSt von zentraler Bedeutung, um die zukünftige Versorgung nachhaltig zu gewährleisten.

Gesetzliche Rahmenbedingungen: Mit dem § 113c SGB XI hat der Gesetzgeber ein bundesweit einheitliches Verfahren zur Messung und Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen eingeführt. Pflegeheime müssen regelmäßig Qualitätsdaten erheben und Daten melden, welche die Auswirkungen der Pflege auf den Gesundheitszustand der Bewohner zeigen. Die Qualität der Pflege hängt dabei wesentlich von der Ausbildung und Qualifikation der Pflegekräfte ab. Gut ausgebildete Mitarbeitende sind entscheidend, um die geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher ist die gezielte Ausbildung und Weiterbildung von Pflegefachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für Pflegeeinrichtungen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ausbildung: NüSt setzt – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Pflegefachkräften. Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubildende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen, darunter 38 in der generalistischen Pflegeausbildung. 18 Schüler befinden sich in Umschulungsprogrammen sowie 11 in der Ausbildung zu Pflegefachassistentinnen und -assistenten. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, einschließlich der Auszubildenden, beläuft sich auf 683.

Ambulante Dienste: Der ambulante Dienst des NürnbergStift war in den vergangenen Jahren durch Defizite, fehlende Leitung und rückläufige Klientenzahlen belastet. Seit 2024 konnten durch interne Begleitung erste Verbesserungen erzielt werden. Ab 10/2025 übernimmt eine neue Leitung mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stabilisierung, Expansion und Digitalisierung. Zudem wird die Verzahnung mit den Tagespflegen fokussiert. Die Fahrzeugflotte soll mit Fördermitteln schrittweise auf E-Mobilität umgestellt werden.

Wirtschaftliche Entwicklung stationärer Pflege

Trotz der Planung und Einleitung verschiedener Maßnahmen hat sich die finanzielle Lage von NüSt bisher noch nicht verbessert. Das Betriebsergebnis ist weiterhin negativ, die Wirtschaftsplanung für 2025 wird erneut verfehlt und die Erstellung eines Nachtragswirtschaftsplans ist infolgedessen für 2025 notwendig. Aus diesem Grund wurde am Anfang des Jahres 2025 eine Unternehmensberatung mit der Durchführung eines Quick Checks für die Stationäre Pflege beauftragt: Der Quick-Check sollte folgenden Fragen nachgehen:  Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation zu bewerten?  Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der vier Pflegeheime?  Welche Defizitursachen sind strukturell bedingt und welche können aus eigener Kraft beseitigt werden?  Wie kann die operative Steuerung verbessert werden?  Welche Maßnahmen zur Sanierung sind jetzt schon offensichtlich?  Welche weiteren Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?

Die Unternehmensberatung hat verschiedene Ursachen für die Defizite identifiziert, die sich in die operative Steuerung – beispielsweise Belegung, Pflegepersonalsteuerung und Umsetzung von PeBeM –, strukturelle Probleme wie der Instandhaltungsstau bei den Pflegeimmobilien sowie einen zu großen Overhead und Verbesserungspotenziale bei den Pflegesatzverhandlungen, unterteilen lassen.

Abbildung 36

Abbildung 37

Operative Steuerung

•Belegungssteuerung •Pflegepersonalsteuerung •Umsetzung PeBeM

Abbildung 38

Strukturelle Probleme Pflegesatzverhandlungen

•Instandhaltungsstau Immobilien •Pflegesatzverhandlungsstrategie •Overhead •Refinanzierung von Pflegehilfskräften

Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, die seit Frühjahr 2025 sukzessive in der Umsetzung und weiteren Ausarbeitung sind. Die Maßnahmenableitung und -umsetzung wird dabei durch verschiedene Schritte unterstützt:

 Detaillierter Projektstrukturplan mit Formulierung, Planung und Priorisierung von Arbeitspaketen mit der Vereinbarung über die systematische Bearbeitung der Arbeitspakete in strukturierter und enger Zusammenarbeit mit Ref. V; Ref. I/II und DiP.  Enger Austausch mit dem Personalrat NüSt.  Regelmäßige Thematisierung im NüSt-Leitungskreis.  Weitere Schritte mit externer Unterstützung in 2026.  Regelmäßige Berichterstattung über den Erfolg der Maßnahmen im Werksausschuss.

3.2 Maßnahmen

Zur Verbesserung der finanziellen Lage arbeitet NüSt gemeinsam mit unterstützenden Dienststellen intensiv und mit klarer zeitlicher Terminierung sowie sorgfältiger Dokumentation an verschiedenen Aufgaben und Projekten. Diese umfassen die Bereiche Personal, Finanzen und Steuerung, Organisation und Verwaltung, Digitalisierung sowie Gebäude. Ziel ist es, die operative Effizienz zu steigern, strukturelle Herausforderungen zu bewältigen und durch verbesserte Strategien bei den Pflegesatzverhandlungen eine nachhaltige finanzielle Stabilität zu erreichen.

Abbildung 39

Die strukturellen (Mikro-, Meso- und Makroebene) und zeitlichen (kurz-, mittel- und langfristig) Dimensionen werden für klare Kommunikations- und Verständniszwecke mittels Icon dargestellt. Dies ist besonders wichtig, da sich die finanzielle Situation nicht sofort verbessert. Grund hierfür sind notwendige Investitionen, zum Beispiel in Gebäude, sowie die Abhängigkeit zu den nicht refinanzierbaren Kosten. Die positiven Effekte dieser Maßnahmen treten daher erst zeitverzögert ein.

Die strukturellen Dimensionen bezeichnen die Verzahnung der Wirkdimension und den eingeleiteten Maßnahmen in Abhängigkeit zur Querschnittsverwaltung beziehungsweise zu den Stakeholdern außerhalb des Konzern Stadt Nürnberg. Die zeitlichen Dimensionen bezeichnen den messbaren Erfolg, orientiert sich an Monaten beziehungsweise Jahren.

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Personal- steuerung Tagesaktuelle Personalberechnung fortge- schrit- ten Reduktion von Zeitarbeit und Personalüberhängen Verringerung der Krank- heitsquote Verringerung der Personal- fluktuation
Dienstplanung mit Net- toarbeitszeit fortge- schrit- ten
Dienstplanprogramm Planun- gen an- gelau- fen
Strategisches Ausfallma- nagement Planun- gen an- gelau- fen
PeBeM Konzipierung Umsetzungs- planung März 2025 Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau
(Personalbe-
messung)

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Personal-

steuerung

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Pilotierung Seit Mai 2025 Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiter-fluk- tuation
Tourenplanung Seit Juli 2025
Einführung in Piloteinrich- tung Herbst 2025
Roll-Out NüSt gesamt Ende 2025/ Anfang 2026
Kostenstellenrechnung Frühjahr 2025 abgeschlossen Zuordnung der Kosten; Kostenkontrolle
Finanzen &
Controlling Stellenplanbereinigung angelau- fen Darstellung der refinanzier- ten Stellen, Abbau Over- head
Weiterentwicklung Controlling Ende 2025 Abbau von Doppelstruktu- ren, Insourcing Berichter- stattung
SAP S/4 HANA Projektie- rung an- gelaufen Datenmanagement, Bi- Tool, Kostenreduktion
Pflegesatzstrategien Frühjahr 2025 Erlösverbesserungen, Ab- bau von Personalüberhang
Optimierung Abrechnungs- prozess u. Forderungsmanagement Frühjahr 2026 Auflösen des Abrech- nungsstaus, Forderungen sind eingeholt
Organisation &Verwaltung Restrukturierung Verwal- tung/ Optimierung von Ver- waltungsprozessen Herbst 2025 Einsparen von. Zeitarbeit Überstundenabbau, Sen- kung der Personalfluktua- tion und Verwaltungskos- ten
Teildigitalisierung des Auf- nahmeprozess projektiert
Interdisziplinäres digitales Datenmanagement Oktober 2025 Konsistente Personaldaten zur Personalsteuerung
Elektronische Akten Umset- zung läuft Zeitersparnis Kostenreduktion Verwal- tungsbereich
Personal- gewinnung & -bindung Kompetenzaufbau für Um- setzung PeBem – Quick-Schulungen unge- lernte Pflegehelfer/ Dele- gationsaufgaben Fach- kräfte,… Seit Juni 2025 Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Organisation

&Verwaltung

Personal-

gewinnung &

-bindung

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Ausbildung und Qualifizie- rung laufend Mitarbeiterfindung und - bindung
Gebäude Sanierung Elisabeth- Bach-Haus Umzug der Verwaltung Sanie- rungskon- zept 2026 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Verkauf August-Meier-Häuser Planung Erlöse generieren – Kosten einsparen
Bauprojekt Großweiden- mühle 2027 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Neubau/ Anmietung Küche Planung Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Platnersberg 2031 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Verkauf Fritz-Hintermayr- Haus 2026 Erlöse generieren – Kosten einsparen
Umstellung auf e-Mobilität Planung Erlöse generieren – Kosten einsparen

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Gebäude

Personalsteuerung – PeBem - Personalgewinnung und –bindung

Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist im August 2025 monetär ansatzweise ersichtlich. Zur Optimierung des Personal- und Einsatzmanagements in den Pflegebereichen wurde ein Personalberechnungstool eingeführt, das eine bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Personalressourcen ermöglicht. Ziel ist es, die Bewohnerbelegung zu steigern, das Pflegegradmanagement zu verbessern und Personalüberhänge, Zeitarbeit, Mehrarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Parallel dazu erfolgte die Umstellung der Dienstplanung auf die Nettoarbeitszeit, um den Personaleinsatz präziser und ressourcenschonender zu gestalten. Ergänzend wird ein restriktiver Prozess für den Einsatz von Zeitarbeit etabliert, der externe Kräfte ausschließlich in Ausnahmefällen und unter klar definierten Rahmenbedingungen vorsieht. Zur Sicherstellung der Versorgung im Vertretungsfall wird ein standardisiertes Ausfallmanagement implementiert, das klare Aufgabenpriorisierungen, Verantwortlichkeiten und einrichtungsübergreifende Vertretungsregelungen beinhaltet. Die Personalplanung wird konsequent an den Vorgaben des PeBeM ausgerichtet, wobei die individuellen Qualitätsbedarfe der Bewohner berücksichtigt werden. NüSt investiert weiterhin in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Gleichzeitig hat die Kompetenzentwicklung der in den Pflegeheimen tätigen Pflegehelfer, die aktuell einen Anteil von 60–70 % ausmachen, oberste Priorität. Ziel ist es, den Fachkraftmangel sowie die abrupte Absenkung der Fachkraftquote auf 40 % durch qualitativ hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen aufzufangen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird eine deutliche Effizienzsteigerung in der Personaleinsatzplanung erwartet, verbunden mit einer Reduzierung von Personalüberhängen, Überstunden und Ausfallzeiten sowie einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsablauforganisation und den Kompetenzverteilungen.

Finanzen & Controlling

Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Diese strategische Neuausrichtung soll sicherstellen, dass vorhandene Personalkapazitäten optimal genutzt und in den Verhandlungen mit den Kostenträgern bestmöglich berücksichtigt werden. Seit Anfang 2024 wird eine umfassende Kostenstellenrechnung konzipiert, umgesetzt und kontinuierlich optimiert, um die finanzielle Auswertbarkeit zu erhöhen und die Steuerungsinstrumente des Controllings gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Controlling künftig vollständig eigenständig zu betreiben und damit auf die bisherige Unterstützung durch den externen Partner Schwan & Partner in diesem Bereich verzichten zu können. Des Weiteren sollen 2026 das Abrechnungs- und Forderungsmanagement reorganisiert werden. Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung soll 2026 die hybriden SAP-Struktur zukunftssicher auf die neue in–Memory-Datenbank SAPS/4 Hana umgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam ein Business Intelligence-Bericht zu Datenanalyse entwickelt.

Organisation & Verwaltung

Zur Verbesserung des Personalcontrollings wird der Stellenplan bereinigt und auf Basis der nach Pflegesätzen refinanzierten Kapazitäten konsolidiert. Diese Maßnahme ermöglicht eine präzisere Steuerung der Personalkapazitäten und eine höhere Transparenz in der Personalplanung. Parallel dazu erfolgt eine effektive und effiziente Restrukturierung der Verwaltung, insbesondere in der Heimverwaltung, mit klarem Fokus auf die Einführung standardisierter Prozesse und einheitlicher Abläufe. Dies betrifft vor allem den Aufnahme- und Entlassungsprozess. Abläufe sollen über alle Einrichtungen standardisiert und strukturiert werden. Übergeordnetes Ziel dieser Restrukturierung ist es, Personalkapazitäten freizusetzen, Doppelarbeiten zu vermeiden und nachhaltige Standards zu etablieren

Digitalisierung

NüSt digitalisiert konsequent in allen Bereichen. Die Einführung der elektronischen Bewohnerakte Anfang 2025 sowie einer elektronischen Personalakte Ende 2025 ist bereits in der Umsetzung beziehungsweise Planung. Ein digitales Datenmanagement ist unerlässlich für konsistente Daten zur Personal– und Finanzsteuerung. Die zahlreichen Schnittstellen müssen konsequent mit der hybriden IT-Struktur der Stadt Nürnberg eingebaut werden. Ein interdisziplinäres Projektteam aus Finanz, Personal und IT erarbeitet ab Herbst 2025 eine Datenmanagementstrategie für NüSt.

Gebäude

Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus des Sebastianspitals erbracht werden. NürnbergStift beabsichtigt, das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion zu nutzen und ergänzend auch als Standort der Zentralen Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist im 1. Quartal 2026 zu rechnen. Als vorgezogene bauliche Maßnahme soll die denkmalgerechte Ertüchtigung/Erneuerung der Balkone im Elisabeth-Bach-Haus geplant und durchgeführt werden, hier in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder eine volle Nutzungsmöglichkeit für die Bewohnenden und Mitarbeitenden für Pflege anbieten zu können.

Das Areal des ehem. August-Meier-Heims wird seit dem Umzug in den angrenzenden Neubau August- Meier-Haus im Jahr 2023 nicht mehr für Pflege genutzt. Die Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz und weisen große funktionale, technische und energetische Mängel auf. Aktuell wird von NüSt noch ein Teil des Gebäudebestandes für begleitende Nutzungen unterhalten: für die Zentralküche NüSt (befristet bis Ende 2028), für Verwaltung, Pflegepraxiszentrum (PPZ), NüSt Service gGmbH, Mitarbeiter-/Wohnen sowie verschiedene befristete Zwischennutzungen (Notunterkunft für Geflüchtete und Pflegeschule zeitnah auslaufend). Zur weiteren Vermarktungsmöglichkeit des Areals hat NüSt Ende 2024 Kontakt mit dem Stadtplanungsamt (Stpl) und Liegenschaftsamt (LA) aufgenommen. Es wurde festgehalten, dass das Thema Denkmalschutz für eine künftige Vermarktung eine wichtige Rolle spielt, die Notwendigkeit zur Erstellung eines ersten denkmalpflegerischen Gutachtens als Grundlage für einen Verkauf wurde bestätigt. Der Stadtplanungsausschuss hat zum weiteren Vorgehen 2025 die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Ziel der Planung ist die Sicherung einer öffentlichen Erschließung sowie eine maßvolle Nachverdichtung insbesondere für Wohnnutzungen, unter Erhalt der städtebaulichen Struktur und des bestehenden erhaltenswerten Baumbestandes. In einem weiteren Schritt wird eine Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Parallel erfolgt die Erstellung einer Vermarktungsstrategie zur Referentenabstimmung mit Zeitplan und Definition von Meilensteinen. Zur Minimierung von Risiken soll ein Verkauf erst erfolgen, wenn wesentliche Rahmenbedingungen (B-Plan, Gutachten) klar abgestimmt sind. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist bis Ende 2025/Anfang 2026 zu rechnen. Eine enge Abstimmung zwischen Stpl, LA und NüSt erfolgt weiterhin.

In der Pflegeeinrichtung Großweidenmühlstraße wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das sich aus mehreren Leistungsbausteinen zusammensetzt. Geplant ist eine vollstationäre Pflege mit insgesamt 122 Plätzen, die sich auf neun Hausgemeinschaften verteilen. Darüber hinaus ist eine öffentliche Cafeteria für die Bewohnenden der Einrichtung sowie für Stadtteilbewohnende und angrenzende Wohnungen geplant. Zusätzlich werden Quartiersräume geschaffen, die für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner genutzt werden können. Die Baumaßnahmen haben bereits 2024 begonnen, der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die vollständige Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit der Übergabe an den Mieter NürnbergStift am 19. Januar 2027. Die Inbetriebnahme der Pflegeeinrichtung ist für Mitte des zweiten Quartals 2027 angesetzt.

In der künftigen Senioren Wohnanlage am Platnersberg wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das Neubau und Bestandsgebäude integriert. Im Neubau sind insgesamt 82 vollstationäre Pflegeplätze in Hausgemeinschaften vorgesehen, sowie ein Hospitz mit 10 Plätzen. Ergänzt wird das Angebot durch eine öffentliche Cafeteria, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung, Angehörigen sowie Senioren aus dem Stadtteil als Treffpunkt und Mittagstisch dient. Darüber hinaus entstehen Quartiersräume für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner, sowie Angebote wie Friseur und Fußpflege. Im Bestandsgebäude werden zusätzlich 28 vollstationäre Pflegeplätze in zwei Gruppen mit jeweils 14 Plätzen angeboten. Des Weiteren umfasst das Bestandsgebäude betreutes Wohnen, einzelne Personalwohnungen und einen Standort für den ambulanten Dienst. Derzeit befindet sich das Projekt mit allen fachlich am Projekt Beteiligten in der Vorplanung,

die voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein wird. Laut vorläufigem Bauzeitenplan soll die Pflegeeinrichtung Ende des dritten Quartals 2030 fertiggestellt werden. Die Aufnahme des Betriebs ist frühestens ab Anfang 2031 möglich.

Geplant ist der Neubau einer Zentralküche an der Raudtener Straße, einschließlich des Betriebsdienstes, mit einer grundlegenden Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold. Künftig soll die Speisenverteilung im Großgebinde erfolgen, um die Abläufe zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung frühestens für 2030. Die aktuell genutzte Interimsküche ist nur bis Ende 2028 genehmigt, wodurch ein enger Zeitplan für die Umsetzung erforderlich ist. Die laufende Planung wurde bereits an das neue Produktionssystem angepasst, während Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit in Arbeit sind. Parallel werden Pilotprojekte zur Großgebinde-Ausgabe im Schöpfsystem in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise auf der Demenzstation des Sebastianspitals und im August-Meier-Haus, um Praxiserfahrungen für die spätere Umsetzung zu sammeln.

Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2026 abgebildet ist.

3.3 Parameter

Die Nachtragsplanung für 2025 enthält folgende wesentliche Parameter:

 Die Ergebnisse wurden auf Basis des Zeitraums Januar bis April 2025 unter Berücksichtigung der Wirtschaftsplanung 2025 hochgerechnet.  Im AHS wurde der neue Versorgungsbereich für die offene Geronto noch nicht im Nachtragsplan berücksichtigt. Zum Zeitpunkt der Erstellung lagen die Ergebnisse der Vergütungsverhandlung noch nicht vor.  Die derzeit bei NüSt lebenden Rüstigen verbleiben im AHJ, und AHP und erzielen weiterhin Rüstigen Erlöse, neue Rüstige werden nicht mehr aufgenommen. Es wird angestrebt, durch ein gezieltes Pflegegradmanagement eine schrittweise Einstufung in höhere Pflegegrade zu erreichen.  In den Personalkosten für 2025 ist die Tarifsteigerung von 3 % mitberücksichtigt.  Der Nachtragsplan 2025 weist auf Grundlage der aktuellen Ist-Situation in der vollstationären  Pflege eine Personalüberdeckung von 18,58 Vollkraftstellen ohne Zeitarbeit und 22,58 Vollkraftstellen mit Zeitarbeit aus. Dies betrifft Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte und Betreuungskräfte.  Im Nachtagsplan wurden zusätzliche Kosten für den geplanten Einsatz von 5,66 vollzeitbeschäftigten Pflegefachkräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung berücksichtigt. Insgesamt sind 864.355 Euro für Zeitarbeitskräfte in der Pflege eingeplant. Dies bedeutet eine Erhöhung um 364 TEUR bzw. 73 %.  Im Nachtragsplan sind 8,86 Vollkraftstellen mehr eingeplant als im ursprünglichen Wirtschaftsplan. Diese zusätzlichen Stellen orientieren sich an den aktuellen Ist-Werten und den geplanten Stellenbesetzungen und entfallen vor allem auf die Leitungen des Ambulanten Pflegedienstes und der Reha sowie auf Pflegekräfte, medizinisch-technische und sozialdienstliche Berufe.  Die Preise für Energie und Wasser für 2025 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung und können nicht als Kalkulationsgrundlage angenommen werden. Als Orientierungswerte dienen die Jahreswerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025.  Bei den Sachkosten ist eine Inflation in Höhe von 2,5 % berücksichtigt.  Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH enthalten und mit einer Preissteigerung berücksichtigt. Der Preis pro Beköstigungstag beträgt unverändert 15 Euro. Hierbei gab es eine enge Abstimmungen mit der NüStSgG.  Seit dem 01.07.2024 wird in Pflegesätzen eine Pauschale für Digitalisierung in Höhe von mindesten 300 bis maximal 800 Euro (mit Nachweis) pro Pflegeplatz verhandelt. Von den nachgewiesenen Kosten werden allerdings pauschal 20 % abgezogen. Aufgrund nachgewiesener Kosten werden im NüSt 628 Euro pro Pflegeplatz refinanziert. Diese Pauschale ist in der Nachtragsplanung 2025 inkludiert.

 Die Instandhaltungskosten sind auf Grundlage einer detaillierten Bauunterhaltsplanung mit entsprechender Kostenschätzung kalkuliert. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Darüber hinaus sind in der Kostenkalkulation auch Planungskosten für die Bauprojekte sowie Leistungen des Hochbauamts berücksichtigt. Zum Nachtragsplan wurde die Kalkulations- und Maßnahmenliste neu bewertet: In diesem Zuge sind Maßnahmen, welche nicht aufgrund von Sicherheitsaspekten und oder aus Pflegenotwendigkeit durchgeführt werden müssen, ins nächste Wirtschaftsjahr verschoben.

3.4 Auslastung

Die dem Nachtragsplan zugrundeliegende Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen für den Monatszeitraum Januar bis einschließlich April 2025. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen geplant. Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtragsplan 2025 setzt sich wie folgt zusammen:

Geplante Bewohner/Patienten N-Plan 2025

925 Gesamt

Abbildung 40

AHS Vollstat. Pflege AHS TP AMH Vollstat. Pflege AMH TP AMH NP AHJ Vollstat. Pflege AHJ Wohnen AHP Vollstat. Pflege HGS Wohnen Reha AMBD

Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) wurde mit insgesamt 594,18 Plätzen und einer Auslastungsquote von 96 % für 2025 geplant. Insgesamt konnte die geplante Belegung nicht erzielt werden, so dass im Nachtragsplan in der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) mit 589,51 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 95% geplant wird. Dies entspricht einer Reduzierung zum Wirtschaftsplan 2025 von 4,67 Bewohnern.

Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025

vollst. Pflege

300,00 250,00 200,00 150,00 100,00 50,00 0,00

AHS Vollstat. Pflege AMH Vollstat. Pflege AHJ Vollstat. Pflege AHP Vollstat. Pflege
N-Plan 2025 230,00 157,04 118,12 84,35
WPL 2025 243,00 151,94 114,25 85,00
Abweichung -13,00 5,10 3,87 -0,65

N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung

Die Tagespflege (TP) und die Nachtpflege (NP) im AMH ist an 365 Tagen 2025 rund um die Uhr geöffnet. Die Auslastung ist im Wirtschaftsplan mit 7,6 Personen (TP) und 3,4 Personen (NP) geplant. Aufgrund weiterer Schwierigkeit bei der Auslastung wurde die Belegung zum Nachtragsplan auf 9,5 (TP) und 2,0 (NP) angepasst. Die TP AHS ist mit einer Auslastung von 15 Besuchern geplant und zum Nachtragsplan auf 13 reduziert. Im Heilig-Geist-Spital und der Geriatrischen Reha gibt es keine Änderung zum Wirtschaftsplan. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. Im Vergleich zum Wirtschaftsplan bedeutet dies eine Zunahme von fünf Klienten. Im Wohnbereich St. Johannis erhöhte sich die Belegung um eins auf 55 Personen.

Belegung Nachtragsplan zum Wirtschaftsplan 2025

nicht vollstationär

AHS TP AMH TP AMH NP AHJ Wohnen HGS Wohnen Reha AMBD
N-Plan 2025 13 10 2 55 106 40 110
WPL 2025 15 8 3 54 106 40 110
Abweichung -2 2 -1 1 0 0 0

N-Plan 2025 WPL 2025 Abweichung

3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt

Für das Wirtschaftsjahr 2025 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 4.429.579 Euro geplant. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 48.675.717 Euro, Aufwendungen in Höhe von 53.157.797 Euro und einem positiven neutralen Ergebnis von 52.501 Euro.

NüSt Gesamt Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381 1.969.812 6,2%
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095 -268.016 -6,6%
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100 69.299 3,2%
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267 -70.332 -2,0%
Pflegebedarf und 787.494 843.025 769.514 -73.511 -8,7%
soziale Betreuung
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131 24.049 4,2%
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859 5.644 0,6%
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213 -14.415 -1,7%
Beiträge, Ver-sicherungen, 1.115.425 1.105.053 1.319.500 214.447 19,4%
Steuern
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555 497.283 28,6%
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671 30.041 1,1%
Zinsen und ähnliche 409.244 383.047 431.511 48.464 12,7%
Aufwendungen
Summe betriebliche Auf- 49.957.312 50.725.031 53.157.797 2.432.766 4,8%
wendungen
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030 261.655 299,5%
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828 -45.594 -6,1%
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009 -746.978 -2,7%
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992 -7.626 -0,9%
Erlöse ambulante Pflegeleis- 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0%
tungen
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5%
Erlöse Unterkunft, Verpfle- 6.299.148 7.051.827 6.739.928 -311.899 -4,4%
gung
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556 96.473 2,8%
Zuweisungen, Zu-schüsse, 1.327.923 1.102.419 1.121.655 19.236 1,7%
Fördermittel, Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343 -119.305 -4,2%
Summe betriebliche Erträge 46.192.925 49.126.563 48.675.717 -450.846 -0,9%
Betriebsergebnis vor Um- -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4%
lage
Umlage 0 0 0 0 0,0%
Betriebsergebnis nach Um- -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4%
lage
Neutrales Ergebnis 3.030.026 -7.050 52.501 59.551 -844,7%
Ergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -2.824.061 175,9%

Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 2.380.676 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.048.903 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.

Gesamtergebnis - 4.429.579 €

Abbildung 41

-2.048.903

-2.380.676

-500.000

-1.000.000

-1.500.000

-2.000.000

Abbildung 42

-2.500.000

-3.000.000

-3.500.000

-4.000.000

-4.500.000

-5.000.000

Bereinigtes Gesamtergebnis Nicht refinanzierbare Kosten

3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten

Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können.

Nicht refinanzierbare Kosten 2,38 Mio €

23.798 268.465 551.904 301.940

Abbildung 43

64.000

324.000

846.568 Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Zentrale Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal

Die nicht refinanzierbaren Kosten im NürnbergStift belaufen sich auf 2.380.676 Euro und wirken sich erheblich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Neben den quantifizierbaren Kosten entstehen weitere Mehraufwendungen, insbesondere im Verwaltungsbereich für beispielsweise Vermietungen. Die Erträge hierfür sind in der Darstellung bereits berücksichtigt. Die Mitarbeitenden der Zentrale sind intensiv für die Unterstützung der anderen Einrichtungen tätig, ohne dass in den Einrichtungen ein ausreichender Deckungsbeitrag zur Finanzierung dieser Leistungen erwirtschaftet wird

Pensionsrückstellungen/Beihilfen und Pauschale Verwaltungskostenerstattung

Aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg werden in unserer Verwaltung ebenfalls Beamte beschäftigt. Für diese Beschäftigtengruppe sind gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben Pensionsrückstellungen zu bilden sowie Beihilfeleistungen in 2025 zu gewähren. Darüber hinaus ist eine pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg zu entrichten. Diese Aufwendungen können in den Pflegesatzverhandlungen nicht berücksichtigt werden, so dass eine Gegenfinanzierung nicht möglich ist.

Ausbildung Pflege

Ein Teil der Ausbildungskosten wird durch zusätzliche Pflegeentgelte sowie Zuschüsse aus dem Pflegeausbildungsfonds gedeckt. Dennoch verbleibt ein Anteil der Aufwendungen in Höhe von 552 Tausend Euro, der von NüSt selbst zu tragen ist.

Bezeichnung EUR
PAF-Erstattungen -1.746.671
Erträge Ausbildungsumlage -1.006.176
Umlage PAF 902.640
Personalkosten Praxisanleitung Pflegeheime 321.828
Personalkosten Leitung Ausbildung 138.943
Personalkosten Generalistische Auszubildende 1.550.528
Personalkosten Ausbildung Pflegefachassistenten 390.813
Eigenanteil Ausbildung Pflege 551.904

Gebäude

Wie im Abschnitt 3.2 Maßnahmen unter Gebäude dargestellt, hat NüSt die Kapazität für fünf Großprojekte sowie eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Bauabteilung vorgehalten, deren Personalkosten nicht über die Pflegesätze refinanziert und nur teilweise als aktivierte Eigenleistungen für die Neubauten verbucht werden. Neben diesen Personalkosten in Höhe von 268 Tausend Euro fallen erhebliche Aufwendungen für Instandhaltung und Investitionen an, die von NüSt vollständig selbst zu tragen sind. Zur Nachtragsplanerstellung wurde seitens der Bauabteilung der Maßnahmenplan inklusive der Schätzkosten evaluiert. Aufgrund des kalkulierten negativen Ergebnisses und der deutlichen Abweichung zum Wirtschaftsplan wurden einzelne Maßnahmen überprüft. Als Ergebnis dieser Betrachtung wurden bestimmte Maßnahmen in das Folgejahr verschoben. Im Nachtragsplan weisen die Häuser der stationären Pflege in der Gesamtbetrachtung nun einen positiven Überschuss aus.

in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
Investitionserlöse 1.431.443 1.618.672 668.015 226.094 3.944.224
davon: Erlöse für Investitionskosten 1.279.687 1.605.968 457.406 201.494 3.544.556
davon: Erlöse aus vermieteten Wohnungen 0 0 167.783 0 167.783
davon: Erlöse aus Mieteinnahmen 151.755 12.704 0 2.700 167.160
davon: Erlöse aus Erstattungen d. Personals f. Unter- kunft 0 0 42.825 21.900 64.725
in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
Investitionskosten* 1.286.723 1.298.903 527.241 503.374 3.616.241
davon: Instandhaltung, Renovierung 485.548 50.027 145.777 332.114 1.013.466
davon: Miete Gebäude und Grundstücke 0 0 337.508 0 337.508
davon: Mieten u. Leasing Einrichtung/Ausstattung 27.576 23.234 3.800 7.187 61.798
davon: Netto-Abschreibungen 681.844 1.000.644 29.027 158.435 1.869.950
davon: Zinsaufwendungen Investitionsdarlehen 91.755 224.999 11.129 5.637 333.520
Differenz 144.720 319.769 140.773 -277.280 327.982
*Sonderpositionen in Investitionskosten
AHS Haus 3 (Fritz-Hintermayer-Haus) 69.256
AMH: Gebäudemanagement Jährlich Aufw.+ Rücklagen 217.000
AHJ: Nutzungsaufwandsentschädigung wbg 337.508

Zusätzlich belasten die alten August-Meier-Häuser (AHR) weiterhin durch hohe Instandhaltungs- und Energiekosten. Die Häuser haben den zweit größten Gaskostenanteil aller städtischen Dienststellen. Die gesamten Aufwendungen für Instandhaltung, Wartung sowie anfallende Kosten für Energie und Wasser sind vollständig von NüSt zu tragen. Zwar stehen dem Mieteinnahmen gegenüber, diese reichen bei weitem nicht aus. Es verbleit ein Defizit in Höhe von 302 Tausend Euro.

Bezeichnung EUR
Mieterlöse 763.493
davon: Service gGmbH (Mietvertrag) 324.108
davon: Erstattung des Personals für Unterkunft 67.617
davon: Sonstige Miete 46.595
davon: Rummelsberger 22.774
Davon: Sozialamt 302.400
Investitionskosten 396.434
davon: Instandhaltung, Wartung, Renovierung 263.792
davon: Netto-Abschreibungen 132.642
Energie und Wasser 669.000
davon: Strom 185.000
davon: Gas 450.000
davon: Wasser 34.000
Differenz -301.940

Zu diesen Aufwendungen kommen zusätzlich Kosten für den Betriebsdienst in Höhe von 64 Tausend Euro hinzu, der wöchentlich mit dem Durchspülen der Rohrleitungen beschäftigt ist, um der Bildung von Legionellen vorzubeugen, bedingt durch die stark veralteten Leitungen.

Reha

In der Reha besteht ein Risiko, auf das NüSt keinen Einfluss hat. Die Einrichtung ist auf die ärztliche Versorgung durch das Klinikum Nürnberg angewiesen. Kann diese aufgrund von Personalmangel nicht gewährleistet werden, ist NüSt nicht in der Lage, die Belegung selbst zu steuern. Für die Aufnahme und Betreuung von Patienten ist die ärztliche Versorgung gesetzlich vorgeschrieben und sicherzustellen.

3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen

In der Wirtschaftsplanung 2025 wurden Gesamterlöse in Höhe von 49.126.563 Millionen Euro geplant. Im Nachtragsplan sind die Erlöse um 450.846 Euro auf 48.675.717 Euro korrigiert, aufgrund von Anpassungen in der Belegung und im Pflegegradmix.

Betriebliche Erlöse in EUR

50.000.000

45.000.000

40.000.000

35.000.000

30.000.000

25.000.000

20.000.000

15.000.000

10.000.000

5.000.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 1.327.923 1.102.419 1.121.655
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 6.299.148 7.051.827 6.739.928
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009

Die folgende Grafik stellt die Abweichung zum Wirtschaftsplan dar.

Abweichung Erlöse N-Plan 2025

600.000

400.000

200.000

-200.000

-400.000

-600.000

-800.000

Abweichung
Erlöse vollstationäre Pflege -746.978
Erlöse teilstationäre Pflege -45.594
Erlöse Unterkunft, Verpflegung -311.899
Erlöse Investitionskosten 96.473
Erlöse Rüstige 261.655
Erlöse Wohnheime -7.626
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 664
Erlöse Reha stationär 402.529
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 19.236
Nebenerlöse -119.305

Die Ertragsplanung für den Nachtragsplan 2025 basiert im Bereich der Pflegeleistungen (inkl. Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten) auf den bisherigen Auslastungszahlen. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Struktur als auch der bayerische Pflegegradmix einbezogen.

Im ambulanten Dienst wird aufgrund der Stabilisierung der Klienten nachfrage sowie durch die gezielte Umsetzung eines Projektes zur Stabilisierung und Weiterentwicklung der Plan eingehalten.

Im Rüstigen Bereich werden Erträge weiterhin aus den verbliebenen nicht-pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern in AHJ und AHP erzielt. Im AHJ erfolgen diese bis zur Eröffnung des neuen Heimes aus dem bestehenden Wohnheim. Im Wirtschaftsplan wurde davon ausgegangen über ein gezieltes Pflegegradmanagement die Rüstigen in neue Pflegegrade umzuwandeln, bisher nur mit mäßiger Zustimmung seitens des Medizinischen Dienst der Kassen.

Die Reha-Planung erfolgt auf Basis einer durchschnittlichen Belegung von 40 Personen pro Tag an 365 Tagen. Zur Wirtschaftsplanerstellung befand sich NüSt in Vorbereitung zu Tagessatzverhandlungen. Zur Erstellung wurde der angebotene Tagessatz der Kassen herangezogen. Im Wirtschaftsplan ist für den Zeitraum 01.01.2025 bis 30.09.2025 mit einem Tagessatz in Höhe von 259,26 Euro und für den

Zeitraum 01.10.2025 bis 31.12.2025 mit einem Tagessatz in Höhe von 270,20 Euro kalkuliert worden. Tatsächlich beträgt der Tagessatz seit dem 01.10.2024 291,63 Euro. Im Nachtragsplan wurde die Erlöse mit einem Tagessatz in Höhe von 290 Euro pauschal kalkuliert. Die Differenz von 1,93 Euro spiegelt das Risiko von Ausfall des ärztlichen Personals wider.

Im Heilig-Geist-Spital sind keine Veränderungen zum Wirtschaftsplan geplant.

Ergänzend zu den Pflegeerlösen fließen weitere Erträge in die Planung ein. Dazu zählen Auflösungen von Sonderposten, Zuschüsse der Stiftung HSP sowie Fördermittel des PPZ und anderer Drittmittelgeber. Darüber hinaus ergeben sich Nebenerlöse aus Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, aus der Praxis Ergotherapie, aus Verrechnungen für Telefon- und Fernsehleistungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Hinzu kommen Erträge aus der Inanspruchnahme von Gestellungskräften und Verwaltungsleistungen, Zinserträge nach BilMoG sowie Kostenausgleiche der Stadt Nürnberg für in Vorjahren entstandene Versorgungsansprüche. Ferner werden periodenfremde Aufwendungen, Verkaufserlöse aus dem Anlagevermögen, Nachberechnungen aus früheren Geschäftsjahren sowie zweckgebundene Spenden berücksichtigt.

Zum Nachtragsplanerstellung lagen die zum 01.07.2025 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand, Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten noch nicht abschließend vor. Daher wurde mit den Steigerungen zwischen 2,85 % und 3,32 % vom Wirtschaftsplan 2025 kalkuliert.

3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen

Im Nachtragsplan 2025 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 53,2 Mio. Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 33,6 Mio. Euro rund 63 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Betriebliche Aufwendungen in EUR

50.000.000

40.000.000

30.000.000

20.000.000

10.000.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131
Pflegebedarf und soziale Betreuung 787.494 843.025 769.514
Beiträge, Versicherungen, Steuern 1.115.425 1.105.053 1.319.500
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381

Die Berechnung der Personalaufwendungen basiert auf den in Gliederungspunkt 3.4 dargestellten Auslastungszahlen. Dabei wird berücksichtigt, dass bestehende Überdeckungen bestehen bleiben und Unterdeckungen durch die Einstellung neuen Personals abgebaut werden. Darüber hinaus wurden Einsatzkosten für 5,66 Vollzeit-Pflegefachkräfte aus der Arbeitnehmerüberlassung in Höhe von 864.354 Euro berücksichtigt, verteilt auf die Einrichtungen AHS, AMH, AHJ und AHP. Dies stellt eine Erhöhung um 364.412 Euro im Vergleich zum Wirtschaftsplan dar. Zusätzlich wurde für das Jahr 2025 eine Tarifsteigerung von 3 % eingeplant.

Abweichung Aufwendungen N-Plan 2025

2.500.000

2.000.000

1.500.000

1.000.000

500.000

Abweichung
Personalaufwendungen 1.969.812
Essensversorgung -268.016
Wirtschaftsbedarf -70.332
Instandhaltung, Wartung 497.283
Abschreibungen 30.041
Energie und Wasser 69.299
Beiträge, Versicherungen, Steuern 214.447
Zentrale Dienste 5.644
Pflegebedarf und soziale Betreuung -73.511
Pachten, Mieten, Leasing -14.415
Verwaltungsbedarf 24.049
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 48.464

Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSgG überlassen werden. Den Aufwendungen für aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSgG an das NüSt gegenüber. Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und sonstige Personalkostenerstattungen. In den Nachtragsplan sind bereits bekannte Personalveränderungen eingeflossen. Insgesamt wurde mit einer Personalsteigerung, ohne Zeitarbeit, mit 8,86 VK geplant. Die folgende Übersicht zeigt die Mehrungen nach Einrichtung.

VK-Planstellen WPL 2025 N-Plan 2025 Abweichung N-Plan zu WPL 2025
ohne Zeitarbeit WPL 2025 N-Plan 2025 Abweichung N-Plan zu WPL 2025
AHS 147,84 143,10 -4,74 -3,2 %
AMH 87,48 99,92 12,44 14,2 %
AHJ 58,50 60,96 2,46 4,2 %
AHP 47,87 48,05 0,18 0,4 %
HGS 2,30 2,30 0,00 0,0 %
Reha 32,70 32,88 0,18 0,6 %
AMD 18,07 17,91 -0,16 -0,9 %
Zentrale 43,01 41,51 -1,50 -0,03 %
Gesamt 437,77 446,63 8,86 2,0%

Im Nachtragsplan wurde der Aprilwert 2025 hinsichtlich der Über- und Unterdeckung auf den Zeitraum Mai bis Dezember 2025 linear fortgeschrieben. Die Kalkulation ergibt eine Überdeckung von 18,58 VK (ohne Berücksichtigung von Zeitarbeit). Dies stellt im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 eine Zunahme der Überdeckung um 18,5 VK dar.

Überdeckung VK ohne Zeitarbeit

20,00

15,00

10,00

5,00

0,00

AHS AMH AHJ AHP Gesamt
Überdeckung WPL 2025 1,82 -0,14 -1,60 0,00 0,08
Überdeckung N-Plan 2025 0,52 6,97 5,29 5,80 18,58

Überdeckung WPL 2025 Überdeckung N-Plan 2025

Die Planung des Einsatzes von Pflegefachkräften über Arbeitnehmerüberlassungen im Nachtragsplan basiert auf den Ist-Werten vom April 2025. Dabei wird eine deutliche Heterogenität im Umfang des Einsatzes zwischen den einzelnen Einrichtungen sichtbar. Insgesamt ist im Vergleich zum Wirtschaftsplan 2025 mit dem Mehreinsatz vom 2,66 VK gerechnet.

Zeitarbeit Fachkraft

AHS AMH AHJ AHP Gesamt
WPL 2025 0,75 0,75 0,75 0,75 3,00
N-Plan 2025 2,10 1,58 0,00 1,98 5,66

WPL 2025 N-Plan 2025

Im Nachtragsplan wurde der Einsatz der Arbeitnehmerüberlassung anhand der IST-Standes von April und Einschätzung der Einrichtungen für 2025 fortgeführt.

Einsatz Zeitarbeit Fackräfte im Jahresverlauf

12,00

Abbildung 44

10,00

8,00

6,00

4,00

2,00

Jan Feb Mrz Apr Mai Jun Jul Aug Sep Okt Nov Dez
AHS 2,41 3,15 3,45 1,81 1,80 1,80 1,80 1,80 1,80 1,80 1,80 1,80
AMH 6,20 5,97 2,82 0,44 0,44 0,44 0,44 0,44 0,44 0,44 0,44 0,44
AHP 2,48 1,63 1,54 2,07 2,00 2,00 2,00 2,00 2,00 2,00 2,00 2,00
Gesamt 11,08 10,75 7,82 4,32 4,24 4,24 4,24 4,24 4,24 4,24 4,24 4,24

AHS AMH AHP Gesamt

Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSgG erbracht und in deren Nachtragsplan aufgrund der Belegung neuermittelt. Bei NüSt wird sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen.

Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH inkludiert. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement, im Rahmen des ÖPP-Vertrages, in Höhe von rund 217 Tausend Euro für das neue August-Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden. Im Abschreibungsaufwand enthalten sind Ersatzbeschaffungen für die Zentralküche, umfassende Investitionen im Bereich Heizungs-, Brandschutz- und Aufzugstechnik in den jeweiligen Einrichtungen und Neuanschaffungen von Software.

Bei den Bestandsimmobilien sind aufgrund von Instandhaltungsstau und veralteter Gebäudetechnik im Jahr 2025 umfassende Instandhaltungen und Wartungen in Höhe von 2.238.778 Euro zur Aufrechterhaltung der laufenden Pflegebetriebe und Gewährung von Bewohner- und Mitarbeitersicherheit zu tätigen. Hierfür wurde eine detaillierte Bauunterhaltsplanung mit Kostenschätzung vorgenommen. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Insgesamt sind Mehraufwendungen in Höhe von 500.821 Euro bzw. 28,65 % zum Wirtschaftsplan veranschlagt. Für das AMH fallen 356.576 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Davon dienen 217.000 Euro als Rücklage für in späteren Jahren anfallende Instandhaltungen. Diese Kosten werden nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Die Regierung von Mittelfranken erkennt diese Rücklagenbildung nicht an. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen durch die Erhaltung der Betriebsbereitschaft des alten Gebäudes. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.

Die Preise für Energie und Wasser für 2025 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Kalkulationsbasis

bilden die Jahresendwerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung. Beim August-Meier-Haus ist die angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt. In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Nachtragsplan 2025 sind hierfür Kosten in Höhe von 902.640 Euro geplant. Dies entspricht eine Steigerung zum Wirtschaftsplan um 182.740 Euro bzw. 25,38 %.

In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese enthalten städtische Kosten in Höhe von 846.567,97 EUR (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DiP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet. Für die weitere Nutzung des Gebäudes in St. Johannis fällt bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes Großweidenmühle ein Nutzungsentgelt in Höhe von 337.508 Euro an, laut vereinbartem Kaufvertrag mit der wbg Nürnberg GmbH.

Der Großteil der anstehend geplanten Zinsaufwände fallen für langfristige Immobiliendarlehen an. 220.237 Euro davon betreffen die beiden Darlehen im AMH.

3.9 Jahresergebnis

Die Veränderung des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:

Gesamtergebnis NüSt in EUR

Abbildung 45

-734.360
-1.605.518
-3.099.000 -4.429.579

-500.000 -1.000.000 -1.500.000 -2.000.000 -2.500.000 -3.000.000 -3.500.000 -4.000.000 -4.500.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan
Sondereffekt Aufl. Rückstellung -3.099.000 0 0
Gesamtergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579

Das Ergebnis im Nachtragsplan 2025 beträgt -4.429.579 Euro und wird stark durch Personalkosten beeinflusst. Hohe anhaltende Krankheitsquoten (Durchschnitt: 16%) in der Pflege führen zu hohen Ausfallzeiten, die anteilig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden müssen. Im Nachtragsplan sind deshalb Zeitarbeitskosten in Höhe von 864.355 Euro enthalten. Die eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen bei Personaleinsatz und Belegung werden kurz- bis mittelfristig zu Verbesserungen führen, welche aktuell noch nicht im Nachtragsplan dargestellt werden.

Die vertraglich geregelten Gebäudemanagementkosten in AMH in Höhe von rund 217 Tausend Euro sind nicht in dieser Höhe refinanziert. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar. Für die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg sind 846.568 Euro zu entrichten

Das Instandhaltungsrisiko durch Überschreitung des üblichen Lebenszyklus für Technik und Gebäude ist ausgereizt, Schadensfälle an Elektroinstallation, Sanitär-/Heizungstechnik und Aufzugsanlagen, aber auch an Gebäudesubstanz ist deshalb erheblich. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung,

da der Bau des neuen Heimes sich durch die Archäologiefunde am Standort Großweidenmühle leicht verzögert hat. Ebenfalls sind im Rahmen von Modernisierung umfangreiche Investitionen zu tätigen. Aufgrund der Vielzahl an Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsaufgaben ist in diesem Bereich nicht mit einer kurzfristigen Entlastung zu rechnen, sondern hier muss bis zu einer Konsolidierung des Bestands noch erheblich investiert und stabilisiert werden

Ausblick Fünfjahresplan

Im Anhang ist ein Fünfjahresplan dargestellt, der die derzeit bekannten Sachverhalte im Zusammenhang mit den Gebäuden berücksichtigt. Er dient als Grundlage für die weitere Planung und bietet eine vorausschauende Einschätzung der zu erwartenden Entwicklungen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten.

3.10 Kassenkredit

Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2025 errechnet sich ein Betrag von 8.425.409,17 Euro (ein Sechstel von 50.552.455 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.

4 Darlehensverbindlichkeiten

Zum 31.12.2025 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 22.667.356,86 Euro gerechnet. Diese setzen sich aus bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 23.957.820,52 Euro und Zins- und Tilgung in Höhe von 1.623.983,20 Euro zusammen.

Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:

Nennbetrag Stand zum Stand zum Zinsen Tilgung Stand zum
31.12.2023 31.12.2024 2025 2025 31.12.2025
in EUR in EUR in EUR in EUR in EUR in EUR
AHS 11.458.681,52 4.545.548,33 4.209.091,12 91.755,23 337.392,58 3.871.698,54
AHR 1.904.766,77 745.164,51 709.022,04 4.761,92 36.149,22 672.872,82
AHJ 2.788.688,17 768.112,13 713.254,99 11.128,74 54.938,22 658.316,77
AHP 1.624.629,95 556.183,31 526.119,35 5.637,00 30.063,96 496.055,39
AMH Kreditähnlich Rechtsgeschäfte 23.997.151,89 23.357.327,22 17.800.333,02 220.236,64 831.919,68 16.968.413,34
Gesamtsumme 41.773.918,30 29.972.335,50 23.957.820,52 333.519,54 1.290.463,66 22.667.356,86

5 Stellenplan

Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen

Besoldungs Zahl der Stellen (VK) Zahl der Stellen (VK) 2025 insgesamt Zahl der tatsächlich besetzten Stellen
-gruppe 2024 insgesamt (VK) am 30.06.2025
Sonstige Beamte 4,76 4,76 3,52
A12 1,00 1,00 1,00
A11
A10 1,00 1,00 0,75
A9/A10 2,50 1,50 1,51
A7 0,26 0,26 0,26
A6/A7
Insgesamt 4,76 3,76 3,52
Entgeltgruppe Zahl der Stellen (VK) 2024 Zahl der Stellen (VK) 2025 Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2025
Allgemein 158,92 163,34 134,97
AT 2,00 2,00 2,00
15
14 3,00 3,00 3,00
13 2,08 1,08 1,08
12 2,00 3,00 4,00
11 8,50 9,90 7,40
10 7,00 7,00 4,12
9C 4,00 5,00 4,16
9B 13,03 14,80 11,88
9A 13,50 13,50 11,10
8 5,81 6,06 3,43
7 14,50 15,50 13,73
6 3,50 2,50 1,50
5 5,50 4,50 2,00
4 1,00 2,00 1,00
3 2,50 36,50 35,46
2UE 11,50 6,00 2,00
2 46,00 28,00 25,02
1 13,50 3,00 2,09
Sozial- und Erziehungsdienst 7,02 7,04 4,19
S 17
S 15
S 12 6,52 6,54 3,69
S 11B 0,50 0,50 0,50
Pflege 338,99 337,99 348,36
P14 7,99 7,99 7,54
P13 1,00 1,00
P12 18,00 18,00 13,13
P10 2,00 2,00 1,00
P8 11,50 11,50 10,11
P7 17,00 17,00 13,80
P6 14,00 14,00 14,28
P5/P7 267,50 266,50 288,50
Gesamt 504,93 508,37 487,52

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AHR August-Meier-Haus AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DiP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro NP Nachtpflege N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TP Tagespflege TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung Stadt Nürnberg wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Anhang Nachtragswirtschafts- und

Finanzplan

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Inhaltsverzeichnis

Tabelle 1: Auslastung ........................................................................... 3

Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB ...................................................... 4

Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See .............. 6

Tabelle 4: August-Meier-Haus .............................................................. 8

Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg ................................ 12

Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital .............................................................. 14

Tabelle 8: Ambulante Dienste ............................................................ 16

Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation ............................................... 18

Tabelle 10: Zentrale ............................................................................. 20

Tabelle 11: Vermögensplan ................................................................ 22

Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen ........................... 23

Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche ................ 23

Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage

Platnersberg (Ersatzneubau ............................................................... 24

Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St.

Johannis .............................................................................................. 25

Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen .... 26

Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen ...................................... 26

Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan ................................... 27

Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung .............................. 28

Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung .................. 31

Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft ......................... 32

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 1: Auslastung

Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtragsplan 2025 setzt sich wie folgt zusammen:

AHS AMH AHJ AHP
Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 158,00 122,00 89,00
Belegung in % 91% 99% 97% 95%
Geplante Bewohner 230,00 157,04 118,12 84,35
AHS AMH AMH
Tagespflege Tagespflege Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Belegung in % 72% 59% 25%
Geplante Bewohner 13,00 9,50 2,00
AHJ HGS REHA AMBD
Wohnen Wohnen Vollstationär Pflege
Kapazität 55,00 106,00 44,00
Kapazität
Belegung in % 100% 100% 91%
Belegung in %
Geplante 55,00 106,00 40,00 110,00
Bewohner/Patienten

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB

Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und
vollstationärer Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen 0 0 0
Leistungen
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. 10.166.617 10.263.608 10.283.138
Bedarf
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657
15 Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher 250.000 500.000 501.360
. Förderung
von Investitionen

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR
16 Erträge aus der Auflösung von 813.183 714.496 732.372
. Sonderposten/Verbindlichkeiten
18 Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280
.
Verbindlichkeiten
20 Abschreibungen 3.398.668 2.709.625 2.739.484
.
21 Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742
.
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069
25 Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001
.
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579
Verlustausgleich

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 9.889.667 10.043.699 10.343.868 300.169 3,0%
Essensversorgung 1.438.603 1.533.101 1.390.416 -142.685 -9,3%
Energie und Wasser 438.159 490.102 495.688 5.586 1,1%
Wirtschaftsbedarf 1.126.562 1.194.197 1.132.750 -61.446 -5,1%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 249.085 248.472 198.399 -50.073 -20,2%
Verwaltungsbedarf 54.556 52.393 61.402 9.009 17,2%
Zentrale Dienste 138.620 297.283 296.697 -586 -0,2%
Pachten, Mieten, Leasing 50.456 51.635 27.862 -23.773 -46,0%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 334.304 359.205 441.668 82.463 23,0%
Instandhaltung, Wartung 352.557 538.376 524.858 -13.518 -2,5%
Abschreibungen 806.257 759.954 769.306 9.352 1,2%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 100.264 107.438 107.438 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 14.979.090 15.675.853 15.790.350 114.497 0,7%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 327.660 353.439 305.137 -48.302 -13,7%
Erlöse vollstationäre Pflege 11.337.347 12.060.614 11.687.876 -372.738 -3,1%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 2.638.767 2.901.538 2.689.169 -212.370 -7,3%
Erlöse Investitionskosten 1.353.022 1.344.929 1.279.687 -65.242 -4,9%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 229.577 114.656 108.117 -6.539 -5,7%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 331.937 334.797 305.122 -29.676 -8,9%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 16.218.311 17.109.974 16.375.108 -734.866 -4,3%
Betriebsergebnis vor Umlage 1.239.221 1.434.120 584.758 -849.362 -59,2%
Umlage Belastung 1.457.179 1.389.701 1.562.151 172.450 12,4%
Betriebsergebnis -217.959 44.419 -977.393 -1.021.812 -71,6%
Neutrales Ergebnis -13.466 -1.025 -1.025 0 0,0%
Ergebnis -231.425 43.394 -978.418 -1.021.812 -2354,7%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 4: August-Meier-Haus

AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 6.220.841 5.641.802 6.594.468 952.666 16,9%
Essensversorgung 921.176 1.034.020 953.871 -80.149 -7,8%
Energie und Wasser 187.008 297.000 297.000 0 0,0%
Wirtschaftsbedarf 1.006.792 1.000.921 1.023.473 22.551 2,3%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 199.645 194.602 234.915 40.314 20,7%
Verwaltungsbedarf 22.609 43.379 38.095 -5.284 -12,2%
Zentrale Dienste 105.779 181.428 181.157 -271 -0,1%
Pachten, Mieten, Leasing 19.736 14.395 23.234 8.840 61,4%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 308.828 301.937 352.204 50.266 16,6%
Instandhaltung, Wartung 438.432 390.959 437.905 46.945 12,0%
Abschreibungen 1.462.067 1.463.026 1.471.110 8.084 0,6%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 245.523 220.871 224.999 4.128 1,9%
Summe betriebliche Aufwendungen 11.138.437 10.784.341 11.832.429 1.048.088 9,7%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 81.154 394.983 403.076 8.093 2,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 6.746.466 6.841.478 7.182.493 341.015 5,0%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 1.679.233 1.803.811 1.853.633 49.822 2,8%
Erlöse Investitionskosten 1.536.299 1.508.909 1.605.968 97.059 6,4%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 473.087 469.666 471.826 2.160 0,5%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 29.499 58.336 25.703 -32.633 -55,9%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 10.545.738 11.077.183 11.542.698 465.516 4,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -592.699 292.842 -289.731 -582.572 -198,9%
Umlage Belastung 975.024 929.874 1.045.263 115.389 12,4%
Betriebsergebnis -1.567.723 -637.032 -1.334.993 -697.962 -211,3%
Neutrales Ergebnis 295.545 -5.000 28.518 33.518 -670,4%
Ergebnis -1.272.178 -642.032 -1.306.475 -664.443 103,5%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 5: Senioren-Wohnanlage-St. Johannis

AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 4.049.287 4.008.833 4.053.512 44.680 1,1%
Essensversorgung 678.227 734.452 700.698 -33.754 -4,6%
Energie und Wasser 286.323 312.000 300.000 -12.000 -3,8%
Wirtschaftsbedarf 535.947 599.139 572.884 -26.255 -4,4%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 72.861 83.809 58.212 -25.596 -30,5%
Verwaltungsbedarf 29.681 36.294 31.764 -4.530 -12,5%
Zentrale Dienste 61.774 122.222 122.249 27 0,0%
Pachten, Mieten, Leasing 10.933 342.395 341.951 -444 -0,1%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 169.118 165.868 214.442 48.574 29,3%
Instandhaltung, Wartung 194.859 189.204 212.407 23.203 12,3%
Abschreibungen 672.020 32.863 34.730 1.867 5,7%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.554 10.940 11.129 189 1,7%
Summe betriebliche Aufwendungen 6.769.584 6.638.020 6.653.979 15.959 0,2%
Erlöse Rüstige 306.011 31.509 192.811 161.302 511,9%
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 4.298.602 5.042.925 4.744.727 -298.198 -5,9%
Erlöse Wohnheime 250.539 252.462 243.868 -8.594 -3,4%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 1.140.640 1.348.211 1.275.383 -72.828 -5,4%
Erlöse Investitionskosten 421.053 349.363 457.406 108.043 30,9%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 59.021 6.665 5.703 -962 -14,4%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 76.502 83.769 50.320 -33.449 -39,9%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 6.552.368 7.114.903 6.970.217 -144.686 -2,0%
Betriebsergebnis vor Umlage -217.215 476.883 316.238 -160.645 -33,7%
Umlage Belastung 663.177 632.028 710.458 78.429 12,4%
Betriebsergebnis -880.393 -155.145 -394.219 -239.074 -46,1%
Neutrales Ergebnis 2.497.436 -1.025 428 1.453 -141,7%
Ergebnis 1.617.043 -156.170 -393.792 -237.621 152,2%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg

AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 2.796.756 3.143.978 3.341.412 197.433 6,3%
Essensversorgung 502.501 520.030 501.084 -18.946 -3,6%
Energie und Wasser 181.802 233.800 212.600 -21.200 -9,1%
Wirtschaftsbedarf 330.712 351.152 349.169 -1.983 -0,6%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 59.740 70.024 42.053 -27.971 -39,9%
Verwaltungsbedarf 22.172 37.558 36.377 -1.181 -3,1%
Zentrale Dienste 60.924 98.893 98.701 -192 -0,2%
Pachten, Mieten, Leasing 15.180 9.392 7.187 -2.205 -23,5%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 124.887 122.753 146.268 23.515 19,2%
Instandhaltung, Wartung 254.280 60.282 371.351 311.069 516,0%
Abschreibungen 163.911 169.550 170.870 1.320 0,8%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.974 5.778 5.637 -141 -2,4%
Summe betriebliche Aufwendungen 4.519.839 4.823.190 5.282.709 459.519 9,5%
Erlöse Rüstige 164.968 55.866 156.219 100.353 179,6%
Erlöse teilstationäre Pflege 5.385 0 -5.385 -5.385 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 3.077.493 3.759.971 3.342.913 -417.058 -11,1%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 840.507 998.267 921.743 -76.523 -7,7%
Erlöse Investitionskosten 242.182 244.882 201.494 -43.388 -17,7%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 20.813 15.779 22.651 6.872 43,5%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 30.318 35.150 31.075 -4.075 -11,6%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 4.381.666 5.109.916 4.670.711 -439.205 -8,6%
Betriebsergebnis vor Umlage -138.173 286.725 -611.998 -898.724 -313,4%
Umlage Belastung 476.798 454.718 511.145 56.427 12,4%
Betriebsergebnis -614.971 -167.993 -1.123.143 -955.150 -325,9%
Neutrales Ergebnis 79.947 0 -1.966 -1.966 0,0%
Ergebnis -535.023 -167.993 -1.125.110 -957.116 569,7%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital

HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 141.674 163.608 166.709 3.101 1,9%
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0%
Energie und Wasser 206.104 164.001 193.500 29.499 18,0%
Wirtschaftsbedarf 57.202 59.008 63.867 4.859 8,2%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 34.112 42.687 34.800 -7.887 -18,5%
Verwaltungsbedarf 18.634 13.815 31.210 17.395 125,9%
Zentrale Dienste 5.196 7.484 7.504 20 0,3%
Pachten, Mieten, Leasing 409.568 407.272 409.794 2.522 0,6%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 30.692 17.803 19.491 1.689 9,5%
Instandhaltung, Wartung 276.481 226.834 231.914 5.080 2,2%
Abschreibungen 22.959 12.778 24.000 11.222 87,8%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 1.202.624 1.115.289 1.182.790 67.500 6,1%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Wohnheime 555.394 572.156 573.124 968 0,2%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 389.245 387.923 393.244 5.321 1,4%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 116.502 119.290 110.373 -8.917 -7,5%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 1.061.141 1.079.369 1.076.741 -2.628 -0,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -141.482 -35.920 -106.049 -70.129 195,2%
Umlage Belastung 85.997 42.890 48.212 5.322 12,4%
Betriebsergebnis -227.479 -78.810 -154.261 -75.451 182,8%
Neutrales Ergebnis 78.109 0 0 0 0,0%
Ergebnis -149.370 -78.810 -154.261 -75.451 95,7%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 8: Ambulante Dienste

AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 1.261.332 1.468.487 1.447.202 -21.285 -1,4%
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0%
Energie und Wasser 2.396 2.878 2.878 0 0,0%
Wirtschaftsbedarf 18.998 25.596 25.695 99 0,4%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 7.682 13.197 13.197 0 0,0%
Verwaltungsbedarf 23.482 10.950 25.745 14.795 135,1%
Zentrale Dienste 19.828 45.042 45.068 26 0,1%
Pachten, Mieten, Leasing 17.010 20.393 22.570 2.177 10,7%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 39.145 44.743 46.894 2.151 4,8%
Instandhaltung, Wartung 20.142 23.757 28.864 5.107 21,5%
Abschreibungen 7.447 7.431 7.457 26 0,4%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 1.417.461 1.662.474 1.665.571 3.097 0,2%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 35.203 0 0 0 0,0%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.777 150 400 250 166,9%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 1.183.814 1.486.863 1.487.777 914 0,1%
Betriebsergebnis vor Umlage -233.647 -175.611 -177.794 -2.183 1,2%
Umlage Belastung 95.939 111.446 125.276 13.829 12,4%
Betriebsergebnis -329.586 -287.057 -303.070 -16.013 -11,2%
Neutrales Ergebnis 3.824 0 0 0 0,0%
Ergebnis -325.762 -287.057 -303.070 -16.013 5,6%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation

Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 2.599.976 3.078.992 3.272.356 193.365 6,3%
Essensversorgung 244.329 263.031 270.000 6.969 2,6%
Energie und Wasser 75.715 81.020 75.434 -5.586 -6,9%
Wirtschaftsbedarf 151.755 165.128 169.408 4.280 2,6%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 149.735 177.454 182.511 5.058 2,9%
Verwaltungsbedarf 42.804 19.387 20.225 838 4,3%
Zentrale Dienste 29.005 69.094 69.210 116 0,2%
Pachten, Mieten, Leasing 5.604 7.800 6.355 -1.445 -18,5%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 347 4.920 8.430 3.510 71,3%
Instandhaltung, Wartung 178.537 80.952 126.877 45.925 56,7%
Abschreibungen 14.447 14.547 14.551 4 0,0%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 3.492.255 3.962.324 4.215.356 253.032 6,4%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 517 0 200 200 0,0%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 23.427 23.590 23.895 305 1,3%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 3.884.488 3.860.060 4.263.095 403.034 10,4%
Betriebsergebnis vor Umlage 392.233 -102.264 47.738 150.002 -146,7%
Umlage Belastung 225.006 214.586 241.214 26.628 12,4%
Betriebsergebnis 167.228 -316.850 -193.476 123.374 -159,1%
Neutrales Ergebnis -4.873 0 25.022 25.022 0,0%
Ergebnis 162.355 -316.850 -168.454 148.396 -46,8%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 10: Zentrale

Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Personalaufwendungen 4.321.049 4.124.170 4.423.854 299.684 7,3%
Essensversorgung 2.426 2.477 3.027 550 22,2%
Energie und Wasser 567.700 596.000 669.000 73.000 12,2%
Wirtschaftsbedarf 219.624 191.458 179.023 -12.435 -6,5%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 14.633 12.782 5.427 -7.355 -57,5%
Verwaltungsbedarf 320.279 355.306 348.313 -6.993 -2,0%
Zentrale Dienste 102.665 157.769 164.273 6.504 4,1%
Pachten, Mieten, Leasing 44.919 18.345 18.259 -86 -0,5%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 108.105 87.824 90.103 2.279 2,6%
Instandhaltung, Wartung 436.856 229.907 303.379 73.472 32,0%
Abschreibungen 251.836 249.481 247.647 -1.834 -0,7%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.929 38.021 82.309 44.288 116,5%
Summe betriebliche Aufwendungen 6.438.022 6.063.539 6.534.613 471.074 7,8%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0%
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0%
Erlöse Investitionskosten
Zuweisungen, 120.459 107.729 119.914 12.185 11,3%
Zuschüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.244.938 2.180.567 2.169.456 -11.110 -0,5%

Pflegebedarf und soziale

Betreuung

Beiträge,

Versicherungen, Steuern

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025
Summe betriebliche Erträge 2.365.398 2.288.296 2.289.370 1.075 0,0%
Betriebsergebnis vor Umlage -4.072.624 -3.775.244 -4.245.243 -469.999 12,4%
Umlage Entlastung -3.979.121 -3.775.244 -4.243.718 -468.474 12,4%
Betriebsergebnis -93.504 0 -1.525 -1.525 0,0%
Neutrales Ergebnis 93.504 0 1.525 1.525 0,0%
Ergebnis 0 0 0 0 0,0%

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 11: Vermögensplan

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 2.720
Darlehenstilgungen 1.290
geplanter Verlust 4.430
Finanzbedarf 2026 8.440
Finanzierung TEUR
Innenfinanzierung 2.005
Außenfinanzierung 715
Summe 2.720

Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2025 die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der Vermögensplan weist für das Jahr 2025 einen Finanzbedarf von rund 8.440 TEUR aus. Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2025 Investitionen in Höhe von rund 2.720 Tausend Euro vorgesehen Das Aktivierungspflichtige Anlagevermögen wird mit Eigenmittel zu 2.005 EUR finanziert. Der Rest kommt in Form von Darlehen oder Zuschüssen von Dritten.

Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)

Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von -4.429.579 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.

Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)

Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.290 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2025 finanziert werden.

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 spätere Jahre 2029 spätere Jahre
Gesamtkosten 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 61.153 15.269 45.885
Finanzierung 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 61.153 15.269 45.885
davon: 0 0
Innenfinanzierung 6.473 843 2.005 0 2.446 510 669 393 276
Außenfinanzierung 76.024 1.271 715 3.870 1.814 7.870 60.484 14.876 45.608
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0 0

Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 spätere Jahre 2029 spätere Jahre
Gesamtkosten 13.052 843 8 50 222 1.500 10.430 1.500 8.930
davon:
Grundstücke 733 733
Einrichtung u. Ausstattung 428 428 428
Gebäude 11.892 110 8 50 222 1.500 10.002 1.500 8.502
Finanzierung 13.052 843 8 50 222 1.500 10.430 1.500 8.930
davon:
Innenfinanzierung 850 843 8 0 0 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen
sonstige Eigenmittel 851 843 8
Außenfinanzierung 12.202 0 0 50 222 1.500 10.430 1.500 8.930
Zuschüsse des Trägers 0
für Investitionen 1.000 1.000 1.000
für Tilgungsleistungen 0
Darlehen von Kreditinstituten 11.202 50 222 1.500 9.430 1.500 7.930
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0 0

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 spätere Jahre
Gesamtkosten 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 50.054
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 3.185 3.185
Gebäude 60.510 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 46.870
Finanzierung 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 50.054
davon:
Innenfinanzierung 1.519 0 1.519 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0 0
sonstige Eigenmittel 1.519 1.519 0
Außenfinanzierung 62.176 1.271 500 2.389 1.592 6.370 50.054
Zuschüsse des Trägers 0
für Investitionen 10.000 10.000
Zuwendungen Dritter für Investitionen 5.000 1.271 500 500 500 500 1.729
Darlehen von Kreditinstituten 23.430 1.889 1.092 20.449
Sonstige Darlehen (KfW) 23.746 5.870 17.876
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis

vorh. lfd. GJ WPL spätere

in TEUR Insg. 2027 2028

Jahre 2025 2026 Jahre

Gesamtkosten 1.700 0 0 0 1.700 0 0

davon:

Einrichtung u. Ausstattung 1.700 1.700

Finanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0

davon:

Innenfinanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0

sonstige Eigenmittel 1.700 1.700

Außenfinanzierung

Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen

lfd. GJ WPL spätere

in TEUR 2027 2028

2025 2026 Jahre

Gesamtkosten 693 1.431 746 510 669

Einrichtung u. Austattung/ Technische Anlagen 683 1.411 706 470 529 Immatrielle Vermögensgegenstände 10 20 40 40 140

Finanzierung 693 1.431 746 510 669

davon: 0

Innenfinanzierung 478 0 746 510 669

Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 478 0 746 510 669

Außenfinanzierung 215 1.431 0 0 0

Zuschüsse des Trägers für

Investitionen 200 0 0

Zuwendung Dritter für Investitionen 15 0 0 0 0

Darlehen 1.431 0

Deckungslücke 0 0 0 0 0

Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen

in TEUR 2025 2026 2027 2028 2029 2030ff Insgesamt
Bau der Zentralküche 8 50 222 1.500 1.500 8.930 12.210
Neubau und Modernisierung Platnersberg 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678 62.424
Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis 0 0 1.700 0 0 0 1.700
Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen 693 1.431 746 510 393 276 4.049
Summe 2.720 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885 80.383

Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 80.383 Tausend Euro für alle geplanten Investitionen. 2.720 Tausend Euro betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2025, 77.663 Tausend Euro die Jahre ab 2026.

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan

NüSt Gesamt in Euro Ergebnis 2024 N-Plan 2025 Prognose 2026 Prognose 2027 Prognose 2028 Prognose 2029
Jahresergebnis -734.360 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138

Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensituation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2025 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten. In der Prognose für die Jahre 2025 bis 2028 sind nachfolgende Prämissen enthalten:

 Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine verhandelte Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an.  Der Einzug AHJ ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Damit fällt keine Nutzungsentschädigung für das Altgebäude an. Stattdessen wird eine Miete für das neue Gebäude fällig. Außerdem fallen Kosten für den Umzug und für die Beschaffung von neuer Einrichtung und Ausstattung an.  Deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen.  Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können voraussichtlich ab 2027 weniger Plätze angeboten werden

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165 34.595.453 36.375.816 37.737.316 38.589.385
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208 6.732.386 7.094.357 7.372.388 7.596.259
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837 130.751 164.673 198.713 204.675
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078 3.502.076 4.307.138 5.090.352 5.243.813
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844 2.294.698 2.363.539 2.434.445 2.507.478
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586 2.933.679 3.021.690 3.112.341 3.205.711
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0 0 0 0 0 0 0
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766 22.419 23.092 23.784 24.498
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971 48.124 394.880 51.055 52.587
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455 50.259.585 53.745.184 56.020.394 57.424.405
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557 27.189.651 28.655.341 29.845.501 30.749.866
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141 6.921.774 7.311.428 7.623.311 7.638.530
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771 150.163 153.918 157.765 161.710

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100 2.355.713 2.314.605 2.298.970 2.357.195
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 10.166.617 10.263.608 10.283.138 10.527.525 10.940.713 11.360.480 11.644.492
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648 974.659 999.025 1.024.001 1.049.601
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231 1.292.147 1.309.451 1.327.562 1.360.751
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614 1.385.740 1.930.314 1.953.286
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798 50.286.246 53.070.220 55.567.905 56.915.431
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657 -26.661 674.964 452.489 508.975
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung 250.000 500.000 501.360 500.000 500.000 500.000 500.000
von Investitionen
16. Erträge aus der Auflösung von 813.183 714.496 732.372 700.413 721.426 743.069 765.361
Sonderposten/Verbindlichkeiten
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280 500.000 500.000 500.000 500.000
Verbindlichkeiten
20. Abschreibungen: 3.398.668 2.709.625 2.739.484 2.719.808 2.917.803 3.117.498 3.195.436
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742 3.039.425 2.890.411 2.948.296 3.023.753
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952 138.554 142.018 145.569 149.208
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726 -5.197.374 -5.228.806 -5.468.294 -5.603.036
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069 -5.224.035 -4.553.842 -5.015.805 -5.094.062

Nachtragswirtschafts-und Finanzplan

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
25. Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001 50 52 53 55
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498 680.225 916.942 1.402.131
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510 -561.448 -680.174 -916.889 -1.402.077
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
Verlustausgleich

Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung

Mittelverwendung N-Plan 2025 Euro WPL 2026 Euro Prognose 2027 Euro Prognose 2028 Euro Prognose 2029 Euro
2.769.188 3.869.685 4.176.386 8.220.542 15.091.037
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten
Außenanlagen
Technische Anlagen 682.594 744.000 372.000 186.000 100.000
Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge/ GWG 50.000 667.107 1.950.000 125.000 75.000
Fahrzeuge 0 0 0 0 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.026.594 2.438.578 1.814.386 7.869.542 14.876.037
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.000 20.000 40.000 40.000 40.000
Darlehenstilgung 1.290.464 1.298.911 1.343.368 1.384.930 1.057.068
Mehrung sonstiger Aktiva 0 440.454 0 0 0
(Forderungen, Vorräte) 2.500
(Guthaben bei Kreditinstituen) 440.454 €
Minderung sonstiger Passiva 0 0 0 0 0
(Verbindlichkeiten)
Jahresfehlbetrag 4.429.579 5.785.483 5.234.016 5.932.694 6.496.138
Summe 8.489.230 11.394.534 10.753.769 15.538.165 22.644.244

Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft

Mittelherkunft N-Plan 2025 Euro WPL 2026 Euro Prognose 2027 Euro Prognose 2028 Euro Prognose 2029 Euro
Abschreibungen 2.007.112 2.019.394 2.196.377 2.374.429 2.430.075
Abschreibungen auf Anlagevermögen 2.739.484 2.719.808 2.917.803 3.117.498 3.195.436
Erträge auf Auflösung von Sonderposten -732.372 -700.413 -721.426 -743.069 -765.361
Zuschüsse vom Land 0
Zuschüsse Stadt Nürnberg
Zuschüsse von Dritten 715.000 500.000 500.000 500.000 500.000
Tilgungszuschuss KFW-Darlehen 0
Jahresüberschuss
Verlustausgleich Stadt Nürnberg 1.625.140
Kreditaufnahmen für Bauprojekte 3.870.000 1.314.000 7.370.000 14.376.000
Mehrung sonstiger Passiva 2.767.119 3.380.000 5.794.859 4.543.735 4.838.169
(Erhöhung Kapitalrücklage)
(Betriebsmittelkredit Stadt Nürnberg) 2.767.119 3.380.000 5.794.859 4.543.735 4.838.169
(Rückstellungen, Verbindlichkeiten)
Minderung sonstiger Aktiva 3.000.000 0 948.532 750.000 500.000
(Forderungen, Vorräte) 2.500.000 500.000 500.000 500.000
(Guthaben bei Kreditinstituten) 500.000 448.532 250.000
Summe 8.489.230 11.394.534 10.753.769 15.538.165 22.644.243

Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2025) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 02.10.2025 öffentlich Gutachten

Stadtrat 20.11.2025 öffentlich Beschluss-Auflage

Betreff:

Wirtschaftsplan 2026

Anlagen: 5.1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2026 NüST WPL 2026

Sachverhalt (kurz):

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2026, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II

Rpr

Gutachtenvorschlag (Werkausschuss NüSt Ö 02.10.2025):

Der Werkausschuss des Eigenbetriebes NürnbergStift begutachtet den Wirtschaftsplan 2026 und den Finanzplan 2026/2029 und empfiehlt dem Stadtrat, diese mit den folgenden Inhalten zu beschließen:

  1. Der Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift für 2026 wird

a) nach dem entsprechend der GuV gegliederten Erfolgsplan festgesetzt : er schließt in den Erträgen mit 51.460.048 € und in den Aufwendungen mit 57.245.532 € ab.

b) nach dem Vermögensplan festgesetzt: er schließt in den Einnahmen und Ausgaben mit 10.954.000 € ab

  1. Der Gesamtbetrag der Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaß-nahmen des EigenbetriebesNürnbergStift wird auf 3.870.00 € festgesetzt.

  2. Der Gesamtbetrag der Verpflichtungsermächtigungen im Vermögensplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 73.793.000 € festgesetzt.

  3. Der Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben nach dem Wirtschaftsplan des Eigenbetriebes NürnbergStift wird auf 8.376.598 Euro € festgesetzt.

Beschlussvorschlag (Stadtrat Ö 20.11.2025):

Der Gutachtenvorschlag des Werkausschusses NürnbergStift vom 02.10.2025 wird zum Beschluss erhoben.

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 02.10.2025

Wirtschaftsplan 2026

1. Ausgangslage

Das NürnbergStift steht 2026 vor der Herausforderung, als kommunaler Komplettanbieter qualitativ hochwertige Pflegeleistungen (stationär, teilstationär, ambulant) sicherzustellen – trotz Fachkräftemangel, steigender Eigenanteile und nicht refinanzierter Kosten. Die wirtschaftliche Lage ist angespannt, mit anhaltenden Defiziten und steigendem Druck auf die gesamte Pflegebranche. Ein externer Quick-Check identifizierte Anfang 2025 strukturelle Defizitursachen und leitete ein Maßnahmenpaket ein: Verbesserung der Personalsteuerung (tagesgenau, belegungsabhängig), Reduktion von Zeitarbeitskosten und mittel- bis langfristige Prozess- und Organisationsentwicklungsmaßnahmen. Besonders bedeutsam ist die Umsetzung der neuen Personalbemessung nach § 113c SGB XI, die eine Umstrukturierung der Pflegeorganisation mit klarer Aufgabenverteilung zwischen examinierten Kräften und Pflegehelfern vorsieht. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse und Reduktion der nicht refinanzierbaren Kosten sowie der Klärung, welche Overhead-Kosten, städtische Zusatzleistungen („Bemühkosten“) und Governance-Aufwendungen dauerhaft wirtschaftlich tragbar sind. Das NürnbergStift muss trotz wachsender Nachfrage die Balance zwischen Versorgungsauftrag, Fachkräftemangel und finanziellen Defiziten finden und steht 2026 vor umfassenden organisatorischen Entwicklungen. Die kurzfristig umgesetzten Maßnahmen zeigen bereits seit August 2025 monetäre Wirksamkeit. Diese sind unter TOP 3 der Sitzung des Werkausschusses am 02.10.2025 dargestellt. Demgegenüber stehen die ebenfalls dargestellten Herausforderungen in den Feldern Personalsteuerung, Finanzen & Controlling, Organisation & Verwaltung, Digitalisierung, Gebäude & Infrastruktur, die entschlossen angegangen werden müssen, um mittel- und langfristig wirtschaftlich solide bestehen zu können. Dies erfordert erhebliche Investitionen und Ressourcen, sodass auch im Wirtschaftsjahr 2026 bei konservativer Planung mit einem deutlich negativen Ergebnis gerechnet werden muss.

2. Erfolgsplan

Der Erfolgsplan 2026 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.785.483 Euro ab.

NüSt Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2024 WPL 2025 N-Plan 2025 Abweichung N-Plan zu WPL 2025 WPL 2026
Aufwendungen 49.957.312 50.725.031 53.157.797 2.432.766 4,8% 54.146.753
Erträge 46.192.925 49.126.563 48.675.717 -450.846 -0,9% 48.366.295
Betriebsergebnis -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 -5,7% -5.780.458
Neutrales Ergebnis 3.030.026 -7.050 52.501 59.551 -844,7% -5.025
Ergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -2.824.061 175,9% -5.785.483

Nicht refinanzierbare Kosten

Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können. Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 3.383.205 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.402.278 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.

Abbildung 46

Auslastung

Die geplante Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen und dem vorhandenen Personal. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen angesetzt, um die Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschließen. Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:

Abbildung 47

3. Vermögensplan

Der Vermögensplan weist für das Jahr 2026 einen Finanzbedarf von 10.954 TEUR aus. Dieser Finanzbedarf resultiert aus:

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 3.870
Darlehenstilgungen 1.299
geplanter Verlust 5.785
Finanzbedarf 2026 10.954

Für die Finanzierung der Investitionen in Höhe von 3.870 TEUR ist die Aufnahme eines neuen Darlehens vorgesehen. Die geplanten Investitionen setzen sich zusammen aus:  Neubau Zentralküche 50 TEUR,  Ersatzneubau der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 2.389 TEUR,  Ersatzbeschaffungen 1.431 TEUR.

Für Darlehenstilgungen sind 1.299 TEUR eingeplant. Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 5.785 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Finanzplan

Dem Finanzplan, der die Jahre 2025 bis 2029 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen. Für 2026 sind Kreditaufnahmen in Höhe von 3.870 TEUR für Investitionen vorgesehen. Für die Jahre 2026 bis 2029 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.

5. Verpflichtungsermächtigung

Aus dem Investitionsprogramm leiten sich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 77.663 TEUR für die Zentralküche, den Neubau und der Sanierung des Platnersberg und der Beschaffung der Einrichtung für die von der wbg gebauten Einrichtung in Johannis an. 3.870 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2026, 73.793 TEUR die Jahre ab 2027.

6. Kassenkredit

Für das Jahr 2026 errechnet sich ein Betrag von 8.376.597 Euro (ein Sechstel von 50.259.585 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.

1

NürnbergStift

NÜRNBERGSTIFT | Regensburger Straße 388, 90480 Nürnberg

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

digital, inkl. Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Inhaltsverzeichnis

1 Executive Summary ........................................................................ 5

2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 7

2.1 Rechtliche Grundlagen ................................................................................. 7 2.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................... 7

3 Erfolgsplan ...................................................................................... 8

3.1 Ausgangslage .............................................................................................. 8 3.2 Maßnahmen ............................................................................................... 10 3.3 Parameter .................................................................................................. 15 3.4 Auslastung ................................................................................................. 16 3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt ............................................................. 17 3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten.................................. 18 3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ............................................. 21 3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................... 23 3.9 Jahresergebnis ........................................................................................... 25 3.10 Kassenkredit .............................................................................................. 26

4 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 26

5 Stellenplan ..................................................................................... 27

Wichtige Begriffe und Abkürzungen ................................................. 28

Die Wirtschaftsplanung 2026 des NürnbergStift Höchste Priorität haben aufgrund des wirtwurde von zahlreichen Faktoren beeinflusst, schaftlichen Defizits Prozessverbesserungen in insbesondere von Kostensteigerungen im Per- der Arbeitsablauforganisation im Bereich Pflege sonal. Bei den Sachkosten wurde konkreter als und Verwaltung. Das Datenmanagement spielt bisher hohe Instandhaltungskosten durch teil- eine immer wichtigere Aufgabe bei der enger weise denkmalgeschützte, sanierungsbedürf- werdenden Refinanzierbarkeit zur operativen tige Gebäude berücksichtigt. Steuerung von Kosten und Erlösen.

Die neue Personalbemessung nach § 113c Weiterhin erwartet das NürnbergStift 2026 das SGB XI ist eine große Chance, aber auch eine notwendige Gesetz zur Befugniserweiterung Herausforderung für die Gesamtorganisation und Assistenzausbildung in der Pflege, welches hinsichtlich Personalentwicklung und -qualifi- Kompetenzen eigenverantwortlich regeln und zierung. Dem Fachkraftmangel muss Nürnberg- den Bürokratieabbau voranbringen soll. Stift mit viel Energie und Ressourcen entgegen- Aufgrund der vielfältigen Herausforderungen, wirken. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die inmit welcher die Sanierung des NürnbergStift terne Ausbildung von Pflegefachkräften und die einhergeht, wurde bewusst das Risiko von Aus- Gewinnung von Pflegepersonal aus dem Auslastungsschwankungen eingeplant. Ziel ist es, land. Planungssicherheit zu gewinnen, die, Notwen- Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzu- digkeit eines Nachtragswirtschaftsplans auszutreiben, beispielsweise durch den Ausbau des schließen und durch verbesserte Steuerung WLANs in den Einrichtungen und die Umstel- das operative Defizit mittelfristig zu reduzieren. lung auf das ERP-Systems- SAP S4/HANA. Die Dafür werden derzeit und in den kommenden eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standor- Monaten die Weichen gestellt. ten Platnersberg und in der Großweidenmühle sind tatkräftig weiter zu entwickeln. Für Johan- Mit besten Grüßen nis beginnt 2026 das Umzugsmanagement von 122 pflegebedürftigen Menschen und 50 älteren Mietern, was eine riesige Herausforderung für Mitarbeiter, Bewohner und Mieter darstellt. Elisabeth Ries Melanie Miermeister 1. Werkleiterin 2. Werkleiterin Um die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben bewältigen und umsetzen zu können, müssen ausreichend Kapazitäten und Ressourcen zur Verfügung stehen. Dies bedeutet, dass auch im Geschäftsjahr 2026 mit einem operativen Defizit geplant werden muss.

Parallel müssen dringend Organisationsentwicklungsmaßnahmen umgesetzt und wirksam werden. Damit wurde 2025 mit hoher Schlagzahl begonnen und diese werden 2026 weitergeführt bzw. weiterentwickelt.

1 Executive Summary

Die Sicherstellung qualitativ hochwertiger Angebote als kommunaler Komplexanbieter von stationären, teilstationären und ambulanten Pflegedienstleistungen im Spannungsfeld Pflege für Stadt, Bürgerinnen und Bürger, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Jahr 2026 die Zielsetzung des NürnbergStift. Pflege wird immer mehr zum Spagat zwischen Fachkräftemangel, überhöhten Eigenanteilen und nicht refinanzierten Kosten, welche die wirtschaftliche Stabilität vieler Träger, wie auch das NürnbergStift beeinträchtigen. So steht der Wirtschafts- und Finanzplan 2026 des Eigenbetriebs NürnbergStift im Zeichen einer angespannten finanziellen Situation und strukturellen Herausforderungen mit einem erheblichen Defizit, trotz stetig wachsender Nachfrage nach Pflegeplätzen, insbesondere im städtischen Raum Nürnberg.

Die damit einhergehenden Problemstellungen und Aufgaben stellen sich in Teilen schon seit einigen Jahren, entfalten jedoch in der gesamten Pflegebranche und auch bei NüSt einen wachsenden Druck.

Ein positives Wirtschaftsergebnis konnte für den Eigenbetrieb NüSt in den letzten Jahren aus verschiedenen Gründen nicht erreicht werden. Nachdem bereits 2023 und auch 2024 jeweils ein Nachtragswirtschaftsplan notwendig war und sich trotz verschiedener Maßnahmen eine weitere Verschlechterung des Ergebnisses abzeichnete, wurde Anfang 2025 auf Initiative der 1. Werkleitung ein externes Beratungsunternehmen mit der Durchführung eines Quick-Checks für die stationäre Pflege beauftragt.

Der sogenannte Quick-Check sollte die (Haupt-) Defizitursachen aufdecken und dabei herausarbeiten, welche Ursachen strukturell bedingt sind, wie die operative Steuerung verbessert werden kann und welche Maßnahmen für eine Verbesserung der wirtschaftlichen Situation geboten sind. Es wurde ein umfassendes Maßnahmenpaket abgeleitet, das seit dem Frühjahr 2025 sukzessive umgesetzt und parallel weiterentwickelt wird. Insbesondere die nettobasierte, tagesgenaue und belegungsabhängige Personalsteuerung wurde in der Folge zügig umgesetzt. Kostenintensive Zeitarbeit konnte so bereits im laufenden Jahr deutlich reduziert werden. Ein Großteil der dringend notwendigen Maßnahmen wird jedoch erst mittel- bis langfristig seine Wirkung entfalten können, da es vielfach um komplexere Fragen von Prozess- und Organisationsentwicklung geht.

Ein großer Entwicklungsschritt, in Folge des Quick-Checks hoch priorisiert, ist die konzentrierte und zügige Umsetzung der neuen Personalbemessung nach §113c SGB XI. Sie bietet die Chance, die bisherige, auf hoher Fachkräftedichte basierende Pflegearbeits- und Ablauforganisation demografisch zukunftsfähig zu gestalten. Hier wird 2026 die umfangreichste Unternehmensentwicklung seit Gründung des NürnbergStift 1996 stattfinden. Die pflegerische Versorgung, die bislang überwiegend in den Stationen und Wohnbereichen erfolgte, wird künftig durch examinierte Pflegekräfte über eine Tourenplanung in den Häusern erbracht und gesteuert. In dieser Struktur übernehmen die examinierten Kräfte die Koordination der Abläufe und delegieren unterstützende Tätigkeiten an angelernte Pflegehelfer. Hierfür sind digitale und fachspezifische Kompetenzen aller am Pflegeprozess beteiligten Mitarbeitenden aufzubauen, zu trainieren und nachzuhalten, einschließlich einer Veränderung im professionellen Selbstverständnis der bisherigen Art der Zusammenarbeit.

Die Dring-
lichkeit einer nicht refinanzierbaren Kostenreduktion für NüSt ist offensichtlich, v orher ist jedoch eine
umfassende Analyse der Kostenstruktur erforderlich, gefolgt von gezielten Maßnahmen zur Optimierung
von Prozessen und Ressourcenallokation.

Overhead, welcher nicht eindeutig den Kostenträgern zugeordnet werden kann und somit nicht eindeutig der Refinanzierung unterliegt? Welche “Bemühkosten“ fallen bei NüSt für Leistungen der städtischen Daseinsvorsorge an, die über die Leistungen anderer Markteilnehmer hinausgehen? Welche Kosten sind für die Corporate Governance unerlässlich aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg?

Folgende Übersicht zeigt den Anteil der nicht refinanzierbaren Kosten am Gesamtergebnis 2026:

Abbildung 48

NüSt steht deshalb 2026 im Spannungsfeld der Reduktion von nicht refinanzierbaren Kosten und Erlösverbesserung durch Belegungsstabilität und Fachkraftstrategie im operativen Bereich. Die bereits 2025 angelaufenen Maßnahmen zu finanziellen Stabilität und Zukunftsfähigkeit des NürnbergStift werden 2026 fortgeführt.

Personalsteuerung PeBem - Personalbemessung Finanz und Controlling
Organisation und Verwaltung Gebäude Personalgewinnung und -bindung

Personalsteuerung

PeBem - Personalbemessung

Finanz und Controlling

Organisation und Verwaltung

Gebäude

Personalgewinnung und

-bindung

Ausblick

Die geplanten Maßnahmen sind mit konkreten Zeitplänen und Meilensteinen unterlegt und werden in enger Abstimmung mit den städtischen Referaten und begleitet durch den Werkausschuss umgesetzt. Ziel ist, durch strukturelle Verbesserungen, Effizienzsteigerungen und gezielte Investitionen die wirtschaftliche Lage kurz-, mittel- und langfristig zu konsolidieren und die Versorgungssicherheit auf hohem fachlichen Niveau zu gewährleisten. Erste Erfolge zeichnen sich bereits 2025 durch die schnell und “quick“ umgesetzten Maßnahmen, wie die netto-basierte Personalsteuerung mit Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhänge, ab. Trotzdem benötigen langfristige Maßnahmen im Bereich der Gebäude größere Zeiträume zur Abarbeitung des Investitions- und Instandhaltungsstaus. Diese kostenintensiven Planungs- und Entwicklungszeiträume werden erst mit Umzug in die neuen Pflegeeinrichtungen und Verkauf der nicht refinanzierbaren Kostentreiber wie der alten August-Meier-Häuser, zu einer Verbesserung der finanziellen Gesamtsituation beitragen. Wichtig ist deshalb das Nachhalten, Fokussieren und zielgerichtete Umsetzen der eingeleiteten Verbesserungsmaßnahmen. Der Werkausschuss wird regelmäßig über den Fortschritt informiert.

Anmerkung: Zum besseren Verständnis und Übersicht wurden die Hauptaussagen im vorderen Teil des Wirtschaftsplans platziert. Ausführliche Darstellungen v.a. Tabellen befinden sich im Teil Anhang.

2 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

2.1 Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.08.2025 aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und einer 2. Werkleiterin mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiterin zusammen.

Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger Bezirk Mittelfranken nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Mieten des Heilig-Geist-Spitals werden durch den WerkA/StR festgelegt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.

2.2 Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

 Pflegezentrum Sebastianspital am  Ambulante Dienste (AMBD) Wöhrder See (AHS)  Geriatrische Rehabilitation (REHA)  August-Meier-Haus (AMH)  Praxis für Ergotherapie (ERGO)  Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)  August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6  Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) Verwaltung NüSt  Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service gGmbH (NüStSgG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSgG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.

3 Erfolgsplan

3.1 Ausgangslage

Pflegemarkt: Der deutsche Pflegemarkt steht vor einer stetig wachsenden Nachfrage. Die Zahl der Pflegebedürftigen ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen. Prognosen des Statistischen Bundesamtes gehen davon aus, dass sie bis 2050 auf über 6,5 Millionen ansteigen wird. Bereits heute fehlen bundesweit mehrere zehntausend Pflegeplätze, sodass immer mehr Pflegebedürftige keinen adäquaten Versorgungsplatz finden. Besonders in städtischen Ballungsräumen wächst die Nachfrage überdurchschnittlich, während der Ausbau von Kapazitäten durch begrenzte Grundstücksverfügbarkeit, hohe Baukosten und Personalknappheit – insbesondere bei qualifizierten Fachkräften – erheblich erschwert wird. Vor diesem Hintergrund ist die Sicherung und der gezielte Ausbau hochwertiger Pflegeangebote durch NüSt von zentraler Bedeutung, um die zukünftige Versorgung nachhaltig zu gewährleisten.

Gesetzliche Rahmenbedingungen: Mit dem § 113c SGB XI hat der Gesetzgeber ein bundesweit einheitliches Verfahren zur Messung und Darstellung der Pflegequalität in stationären Einrichtungen eingeführt. Pflegeheime müssen regelmäßig Qualitätsdaten erheben und Daten melden, welche die Auswirkungen der Pflege auf den Gesundheitszustand der Bewohner zeigen. Die Qualität der Pflege hängt dabei wesentlich von der Ausbildung und Qualifikation der Pflegekräfte ab. Gut ausgebildete Mitarbeitende sind entscheidend, um die geforderten Qualitätsstandards zu erfüllen und eine hohe Versorgungsqualität sicherzustellen. Daher ist die gezielte Ausbildung und Weiterbildung von Pflegefachkräften ein zentraler Erfolgsfaktor für Pflegeeinrichtungen, um den gesetzlichen Anforderungen gerecht zu werden und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Ausbildung: NüSt setzt – wie bereits in den vergangenen Jahren – einen besonderen Schwerpunkt auf die Ausbildung von Pflegefachkräften. Derzeit absolvieren insgesamt 67 Auszubildende ihre Qualifizierung in den Einrichtungen, darunter 38 in der generalistischen Pflegeausbildung. 18 Schüler befinden sich in Umschulungsprogrammen sowie 11 in der Ausbildung zu Pflegefachassistentinnen und -assistenten. Die Gesamtzahl der Mitarbeitenden, einschließlich der Auszubildenden, beläuft sich auf 683.

Ambulante Dienste: Der ambulante Dienst des NürnbergStifts war in den vergangenen Jahren durch Defizite, fehlende Leitung und rückläufiger Klientenzahlen belastet. Seit 2024 konnten durch interne Begleitung erste Verbesserungen erzielt werden. Ab 10/2025 übernimmt eine neue Leitung mit dem Ziel der wirtschaftlichen Stabilisierung, Expansion und Digitalisierung. Zudem wird die Verzahnung mit den Tagespflegen fokussiert. Die Fahrzeugflotte soll mit Fördermitteln schrittweise auf E-Mobilität umgestellt werden.

Wirtschaftliche Entwicklung stationärer Pflege

Trotz der Planung und Einleitung verschiedener Maßnahmen hat sich die finanzielle Lage von NüSt bisher noch nicht verbessert. Das Betriebsergebnis ist weiterhin negativ, die Wirtschaftsplanung für 2025 wird erneut verfehlt und die Erstellung eines Nachtragswirtschaftsplans ist infolgedessen für 2025 notwendig. Aus diesem Grund wurde am Anfang des Jahres 2025 eine Unternehmensberatung mit der Durchführung eines Quick Checks für die Stationäre Pflege beauftragt: Der Quick-Check sollte folgenden Fragen nachgehen:  Wie ist die wirtschaftliche Gesamtsituation zu bewerten?  Was sind die (Haupt-)Defizitursachen der vier Pflegeheime?  Welche Defizitursachen sind strukturell bedingt und welche können aus eigener Kraft beseitigt werden?  Wie kann die operative Steuerung verbessert werden?  Welche Maßnahmen zur Sanierung sind jetzt schon offensichtlich?  Welche weiteren Schritte sind notwendig, um eine erfolgreiche Sanierung einzuleiten?

Die Unternehmensberatung hat verschiedene Ursachen für die Defizite identifiziert, die sich in die operative Steuerung – beispielsweise Belegung, Pflegepersonalsteuerung und Umsetzung von PeBeM –, strukturelle Probleme wie der Instandhaltungsstau bei den Pflegeimmobilien sowie einen zu großen Overhead und Verbesserungspotenziale bei den Pflegesatzverhandlungen, unterteilen lassen.

Operative Steuerung

•Belegungssteuerung •Pflegepersonalsteuerung

•Umsetzung PeBeM

Strukturelle Probleme Pflegesatzverhandlungen

•Instandhaltungsstau Immobilien •Pflegesatzverhandlungsstrategie •Overhead •Refinanzierung von Pflegehilfskräften

Vor diesem Hintergrund wurden verschiedene Maßnahmen entwickelt, die seit Frühjahr 2025 sukzessive in der Umsetzung und weiteren Ausarbeitung sind. Die Maßnahmenableitung und -umsetzung wird dabei durch verschiedene Schritte unterstützt:

 Detaillierter Projektstrukturplan mit Formulierung, Planung und Priorisierung von Arbeitspaketen mit der Vereinbarung über die systematische Bearbeitung der Arbeitspakete in strukturierter und enger Zusammenarbeit mit Ref. V; Ref. I/II und DiP.  Enger Austausch mit dem Personalrat NüSt.  Regelmäßige Thematisierung im NüSt-Leitungskreis.  Weitere Schritte mit externer Unterstützung in 2026.  Regelmäßige Berichterstattung über den Erfolg der Maßnahmen im Werkausschuss.

3.2 Maßnahmen

c

Die strukturellen (Mikro-, Meso- und Makroebene) und zeitlichen (kurz-, mittel- und langfristig) Dimensionen werden für klare Kommunikations- und Verständniszwecke mittels Icon dargestellt. Dies ist besonders wichtig, da sich die finanzielle Situation nicht sofort verbessert. Grund hierfür sind notwendige Investitionen, zum Beispiel in Gebäude, sowie die Abhängigkeit zu den nicht refinanzierbaren Kosten. Die positiven Effekte dieser Maßnahmen treten daher erst zeitverzögert ein.

Die strukturellen Dimensionen bezeichnen die Verzahnung der Wirkdimension und den eingeleiteten Maßnahmen in Abhängigkeit zur Querschnittsverwaltung beziehungsweise zu den Stakeholdern außerhalb des Konzern Stadt Nürnberg. Die zeitlichen Dimensionen bezeichnen den messbaren Erfolg, orientiert sich an Monaten beziehungsweise Jahren.

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Personal- steuerung Tagesaktuelle Personalberechnung fortge- schrit- ten Reduktion von Zeitarbeit und Personalüberhängen Verringerung der Krank- heitsquote Verringerung der Personal- fluktuation
Dienstplanung mit Netto- arbeitszeit fortge- schrit- ten
Dienstplanprogramm Planun- gen an- gelau- fen
Strategisches Ausfallma- nagement Planun- gen an- gelau- fen
PeBeM (Personalbe- messung) Konzipierung Umsetzungs- planung März 2025 Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation
Pilotierung Seit Mai 2025
Tourenplanung Seit Juli 2025

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Personal-

steuerung

PeBeM

(Personalbe-

messung)

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Einführung in Piloteinrich- tung Herbst 2025
Roll-Out NüSt gesamt Ende 2025/ Anfang 2026
Finanzen & Controlling Kostenstellenrechnung Frühjahr 2025 abgeschlossen Zuordnung der Kosten; Kostenkontrolle
Stellenplanbereinigung angelau- fen Darstellung der refinanzier- ten Stellen, Abbau Over- head
Weiterentwicklung Controlling Ende 2025 Abbau von Doppelstruktu- ren, Insourcing Berichter- stattung
SAP S/4 HANA Projektie- rung an- gelaufen Datenmanagement, Bi- Tool, Kostenreduktion
Pflegesatzstrategien Frühjahr 2025 Erlösverbesserungen, Ab- bau von Personalüberhang
Optimierung Abrechnungs- prozess u. Forderungsmanagement Frühjahr 2026 Auflösen des Abrech- nungsstaus, Forderungen sind eingeholt
Organisation &Verwaltung Restrukturierung Verwal- tung/ Optimierung von Ver- waltungsprozessen Herbst 2025 Einsparen von. Zeitarbeit Überstundenabbau, Sen- kung der Personalfluktua- tion und Verwaltungskos- ten
Teildigitalisierung des Auf- nahmeprozess projektiert
Interdisziplinäres digitales Datenmanagement Oktober 2025 Konsistente Personaldaten zur Personalsteuerung
Elektronische Akten Umset- zung läuft Zeitersparnis Kostenreduktion Verwal- tungsbereich
Personal- gewinnung & -bindung Kompetenzaufbau für Um- setzung PeBem – Quick-Schulungen unge- lernte Pflegehelfer/ Dele- gationsaufgaben Fach- kräfte,… Seit Juni 2025 Anpassung der Fachkraft- quote an refinanziertes Niveau Abbau von Zeitarbeit und Personalüberhang Reduktion Mitarbeiterfluk- tuation
Ausbildung und Qualifizie- rung laufend Mitarbeiterfindung und -bindung

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Finanzen &

Controlling

Organisation

&Verwaltung

Personal-

gewinnung &

-bindung

Themenbe- reich Stichpunkte zu Arbeits- paketen/ Maßnahmen Umset- zungs- grad Indikatoren
Wirk-
Dimensionen
Gebäude Sanierung Elisabeth- Bach-Haus Umzug der Verwaltung Sanie- rungskon- zept 2026 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Verkauf August-Meier-Häuser Planung Erlöse generieren – Kosten einsparen
Bauprojekt Großweiden- mühle 2027 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Neubau/ Anmietung Küche Planung Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Platnersberg 2031 Sicherstellung von Pflege- kapazitäten – Abbau von Instandhaltungsstau
Verkauf Fritz-Hintermayr- Haus 2026 Erlöse generieren – Kosten einsparen
Umstellung auf e-Mobilität Planung Erlöse generieren – Kosten einsparen

Indikatoren

Umset-

zungs-

grad

Themenbe-

reich

Stichpunkte zu Arbeits-

paketen/ Maßnahmen

Gebäude

Personalsteuerung – PeBem - Personalgewinnung und –bindung

Diese Maßnahmen hat NüSt als Quick-Wins bereits 2025 umgesetzt und etabliert. Die Wirkung der Maßnahmen ist im August 2025 monetär ansatzweise ersichtlich. Zur Optimierung des Personal- und Einsatzmanagements in den Pflegebereichen wurde ein Personalberechnungstool eingeführt, das eine bedarfsgerechte Planung und Steuerung der Personalressourcen ermöglicht. Ziel ist es, die Bewohnerbelegung zu steigern, das Pflegegradmanagement zu verbessern und Personalüberhänge, Zeitarbeit, Mehrarbeit sowie krankheitsbedingte Ausfälle zu reduzieren. Parallel dazu erfolgte die Umstellung der Dienstplanung auf die Nettoarbeitszeit, um den Personaleinsatz präziser und ressourcenschonender zu gestalten. Ergänzend wird ein restriktiver Prozess für den Einsatz von Zeitarbeit etabliert, der externe Kräfte ausschließlich in Ausnahmefällen und unter klar definierten Rahmenbedingungen vorsieht. Zur Sicherstellung der Versorgung im Vertretungsfall wird ein standardisiertes Ausfallmanagement implementiert, das klare Aufgabenpriorisierungen, Verantwortlichkeiten und einrichtungsübergreifende Vertretungsregelungen beinhaltet. Die Personalplanung wird konsequent an den Vorgaben des PeBeM ausgerichtet, wobei die individuellen Qualitätsbedarfe der Bewohner berücksichtigt werden. NüSt investiert weiterhin in die Ausbildung von Pflegefachkräften. Gleichzeitig hat die Kompetenzentwicklung der in den Pflegeheimen tätigen Pflegehelfer, die aktuell einen Anteil von 60–70 % ausmachen, oberste Priorität. Ziel ist es, den Fachkraftmangel sowie die abrupte Absenkung der Fachkraftquote auf 40 % durch qualitativ hochwertige Qualifizierungsmaßnahmen aufzufangen. Durch die Kombination dieser Maßnahmen wird eine deutliche Effizienzsteigerung in der Personaleinsatzplanung erwartet, verbunden mit einer Reduzierung von Personalüberhängen, Überstunden und Ausfallzeiten sowie einer nachhaltigen Verbesserung der Arbeitsablauforganisation und den Kompetenzverteilungen.

Finanzen & Controlling

Zur besseren finanziellen Ausschöpfung des Einsatzes von Pflegehilfskräften wurde die Strategie für Pflegesatzverhandlungen verändert und verbindlich mit der 1. Werkleitung festgelegt. Diese strategische Neuausrichtung soll sicherstellen, dass vorhandene Personalkapazitäten optimal genutzt und in den Verhandlungen mit den Kostenträgern bestmöglich berücksichtigt werden. Seit Anfang 2024 wird eine umfassende Kostenstellenrechnung konzipiert, umgesetzt und kontinuierlich optimiert, um die finanzielle Auswertbarkeit zu erhöhen und die Steuerungsinstrumente des Controllings gezielt weiterzuentwickeln. Ziel ist es, das Controlling künftig vollständig eigenständig zu betreiben und damit auf die bisherige Unterstützung durch den externen Partner Schwan & Partner in diesem Bereich verzichten zu können. Des Weiteren sollen 2026 das Abrechnungs- und Forderungsmanagement reorganisiert werden. Gemeinsam mit der Querschnittsverwaltung soll 2026 die hybriden SAP-Struktur zukunftssicher auf die neue in–Memory-Datenbank SAPS/4 Hana umgestellt werden. Außerdem wird gemeinsam ein Business Intelligence-Bericht zu Datenanalyse entwickelt.

Organisation & Verwaltung

Zur Verbesserung des Personalcontrollings wird der Stellenplan bereinigt und auf Basis der nach Pflegesätzen refinanzierten Kapazitäten konsolidiert. Diese Maßnahme ermöglicht eine präzisere Steuerung der Personalkapazitäten und eine höhere Transparenz in der Personalplanung. Parallel dazu erfolgt eine effektive und effiziente Restrukturierung der Verwaltung, insbesondere in der Heimverwaltung, mit klarem Fokus auf die Einführung standardisierter Prozesse und einheitlicher Abläufe. Dies betrifft vor allem den Aufnahme- und Entlassungsprozess. Abläufe sollen über alle Einrichtungen standardisiert und strukturiert werden. Übergeordnetes Ziel dieser Restrukturierung ist es, Personalkapazitäten freizusetzen, Doppelarbeiten zu vermeiden und nachhaltige Standards zu etablieren

Digitalisierung

NüSt digitalisiert konsequent in allen Bereichen. Die Einführung der elektronischen Bewohnerakte Anfang 2025 sowie einer elektronischen Personalakte Ende 2025 ist bereits in der Umsetzung beziehungsweise Planung. Ein digitales Datenmanagement ist unerlässlich für konsistente Daten zur Personal– und Finanzsteuerung. Die zahlreichen Schnittstellen müssen konsequent in die hybride IT-Struktur der Stadt Nürnberg eingebaut werden. Ein interdisziplinäres Projektteam aus Finanz, Personal und IT erarbeitet ab Herbst 2025 eine Datenmanagementstrategie für NüSt.

Gebäude

Durch die Einführung des AVPfleWoqG Bestandsschutzes können weiterhin und zeitlich unbegrenzt Pflegeleistungen im Elisabeth-Bach-Haus des Sebastianspitals erbracht werden. NürnbergStift beabsichtigt, das denkmalgeschützte Gebäude weiterhin für bestehende etablierte Pflegeangebote und Wohnangebote der Noris Inklusion zu nutzen und ergänzend auch als Standort der Zentralen Verwaltung NüSt weiterzuentwickeln. Voraussetzung für eine schrittweise Sanierung des Elisabeth-Bach-Hauses ist die zeitnahe Verwertung des leerstehenden Fritz-Hintermayr-Hauses zur anteiligen Querfinanzierung. Im Juli 2025 wurde eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist im 1. Quartal 2026 zu rechnen. Als vorgezogene bauliche Maßnahme soll die denkmalgerechte Ertüchtigung und Erneuerung der Balkone im Elisabeth-Bach-Haus geplant und durchgeführt werden, hier in Zusammenarbeit mit dem Hochbauamt. Ziel ist es, möglichst zeitnah wieder eine volle Nutzungsmöglichkeit für die Bewohnenden und Mitarbeitenden für Pflege anbieten zu können.

Das Areal des ehem. August-Meier-Heims wird seit dem Umzug in den angrenzenden Neubau August- Meier-Haus im Jahr 2023 nicht mehr für Pflege genutzt. Die Bestandsgebäude stehen unter Denkmalschutz und weisen große funktionale, technische und energetische Mängel auf. Aktuell wird von NüSt noch ein Teil des Gebäudebestandes für begleitende Nutzungen unterhalten: Für die Zentralküche NüSt (befristet bis Ende 2028), für Verwaltung, Pflegepraxiszentrum (PPZ), NüSt Service gGmbH, Mitarbeiter- und Wohnen sowie verschiedene befristete Zwischennutzungen (Notunterkunft für Geflüchtete und Pflegeschule zeitnah auslaufend). Zur weiteren Vermarktungsmöglichkeit des Areals hat NüSt Ende 2024 Kontakt mit dem Stadtplanungsamt (Stpl) und Liegenschaftsamt (LA) aufgenommen. Es wurde festgehalten, dass das Thema Denkmalschutz für eine künftige Vermarktung eine wichtige Rolle spielt, die Notwendigkeit zur Erstellung eines ersten denkmalpflegerischen Gutachtens als Grundlage für einen Verkauf wurde bestätigt. Der Stadtplanungsausschuss hat zum weiteren Vorgehen 2025 die Einleitung eines Bebauungsplanverfahrens beschlossen. Ziel der Planung ist die Sicherung einer öffentlichen Erschließung sowie eine maßvolle Nachverdichtung insbesondere für Wohnnutzungen, unter Erhalt der städtebaulichen Struktur und des bestehenden erhaltenswerten Baumbestandes. In einem weiteren Schritt wird eine Beteiligung der Behörden und sonstiger Träger öffentlicher Belange durchgeführt. Parallel erfolgt die Erstellung einer Vermarktungsstrategie zur Referentenabstimmung mit Zeitplan und Definition von Meilensteinen. Zur Minimierung von Risiken soll ein Verkauf erst erfolgen, wenn wesentliche Rahmenbedingungen (B-Plan, Gutachten) klar abgestimmt sind. Mit ersten Arbeitsergebnissen ist bis Ende 2025/Anfang 2026 zu rechnen. Eine enge Abstimmung zwischen Stpl, LA und NüSt erfolgt weiterhin.

In der Pflegeeinrichtung Großweidenmühlstraße wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das sich aus mehreren Leistungsbausteinen zusammensetzt. Geplant ist eine vollstationäre Pflege mit insgesamt 122 Plätzen, die sich auf neun Hausgemeinschaften verteilen. Darüber hinaus ist eine öffentliche Cafeteria für die Bewohnenden der Einrichtung sowie für Stadtteilbewohnende und angrenzende Wohnungen geplant. Zusätzlich werden Quartiersräume geschaffen, die für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner genutzt werden können. Die Baumaßnahmen haben bereits 2024 begonnen, der Rohbau soll voraussichtlich bis Ende 2025 abgeschlossen sein. Die vollständige Fertigstellung ist für das erste Quartal 2027 vorgesehen, mit der Übergabe an den Mieter NürnbergStift am 19. Januar 2027. Die Inbetriebnahme der Pflegeeinrichtung ist für Mitte des zweiten Quartals 2027 angesetzt.

In der künftigen Senioren Wohnanlage am Platnersberg wird ein umfassendes Versorgungsangebot entstehen, das Neubau und Bestandsgebäude integriert. Im Neubau sind insgesamt 82 vollstationäre Pflegeplätze in Hausgemeinschaften vorgesehen, sowie ein Hospiz mit 10 Plätzen. Ergänzt wird das Angebot durch eine öffentliche Cafeteria, die den Bewohnerinnen und Bewohnern der Einrichtung, Angehörigen sowie Senioren aus dem Stadtteil als Treffpunkt und Mittagstisch dient. Darüber hinaus entstehen Quartiersräume für Vorträge, Veranstaltungen, Schulungen und als Treffpunkte für Netzwerkpartner, sowie Angebote wie Friseur und Fußpflege. Im Bestandsgebäude werden zusätzlich 28 vollstationäre Pflegeplätze in zwei Gruppen mit jeweils 14 Plätzen angeboten. Des Weiteren umfasst das Bestandsgebäude betreutes Wohnen, einzelne Personalwohnungen und einen Standort für den ambulanten Dienst. Derzeit befindet sich das Projekt mit allen fachlich am Projekt Beteiligten in der Vorplanung,

die voraussichtlich im März 2026 abgeschlossen sein wird. Laut vorläufigem Bauzeitenplan soll die Pflegeeinrichtung Ende des dritten Quartals 2030 fertiggestellt werden. Die Aufnahme des Betriebs ist frühestens ab Anfang 2031 möglich.

Geplant ist der Neubau einer Zentralküche an der Raudtener Straße, einschließlich des Betriebsdienstes, mit einer grundlegenden Umstellung des Produktionssystems von Cook & Chill auf Cook & Hold. Künftig soll die Speisenverteilung im Großgebinde erfolgen, um die Abläufe zu vereinfachen und die Wirtschaftlichkeit zu steigern. Der Baubeginn ist für 2028 vorgesehen, die Fertigstellung frühestens für 2030. Die aktuell genutzte Interimsküche ist nur bis Ende 2028 genehmigt, wodurch ein enger Zeitplan für die Umsetzung erforderlich ist. Die laufende Planung wurde bereits an das neue Produktionssystem angepasst, während Kostenermittlung und Wirtschaftlichkeitsprüfung derzeit in Arbeit sind. Parallel werden Pilotprojekte zur Großgebinde-Ausgabe im Schöpfsystem in ausgewählten Einrichtungen durchgeführt, beispielsweise auf der Demenzstation des Sebastianspitals und im August-Meier-Haus, um Praxiserfahrungen für die spätere Umsetzung zu sammeln.

Diese Herausforderungen erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2026 abgebildet ist.

3.3 Parameter

Die Wirtschaftsplanung für 2026 enthält folgende wesentliche Parameter:

 Durch den neuen Versorgungsvertrag im Bereich Offene Geronto mit 44 Plätzen im AHS reduziert sich die allgemeine Pflege auf 210 Plätze. Die Gesamtanzahl der Plätze bleibt unverändert bei 254.  Aufgrund der nicht vorhandenen Nachfrage wird das Angebot der Nachtpflege im AMH eingestellt. Die Einrichtung verfügt bislang über 8 Plätze. Infolge der Schließung entsteht eine Rückzahlungsverpflichtung in Höhe von ca. 100 TEUR für zuvor gewährte Fördermittel. Jedoch wird das bisher vorgehaltene Personal eingespart.  Es wird keine Aufnahme von Rüstigen mehr erfolgen. Die derzeit bei NüSt lebenden Rüstigen verbleiben im AHJ, sowie AHP und erzielen weiterhin Erlöse. Durch ein gezieltes Pflegegradmanagement wird, sofern die Voraussetzungen vorliegen, eine sukzessive Einstufung in höhere Pflegegrade veranlasst.  In den Personalkosten für 2026 ist die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Kosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 % angenommen.  Auf Grundlage der aktuellen Ist-Situation wurde im Plan 2026 eine Personalüberdeckung von 8,70 VK in der vollstationären Pflege berücksichtigt. Dies betrifft Pflegefachkräfte, Pflegehilfskräfte sowie Betreuungskräfte. Zusätzlich wurden Kosten in Höhe von 517 TEUR für den geplanten Einsatz von vier vollzeitbeschäftigten Pflegefachkräften im Rahmen der Arbeitnehmerüberlassung in die Planung mit einbezogen.  Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung und können nicht als Kalkulationsgrundlage angenommen werden. Als Orientierungswerte dienen die Jahreswerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025.  Bei den Sachkosten ist eine Inflation in Höhe von 2,5 % berücksichtigt.  Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH enthalten und mit einer Preissteigerung berücksichtigt. Der Preis pro Beköstigungstag beträgt 15,85 Euro. Dabei wurde eine Steigerung der Lebensmittelpreise um 3 %, Personalkostensteigerungen in Höhe von 7 % sowie eine Ausfallquote von 2 % bei Essensbestellungen einkalkuliert. Die Gebäudereinigungskosten enthalten 7 % Steigerung, der Betriebsdienst 6 % und Werkstattleistungen und Entsorgung und Recycling 5 %.  Seit dem 01.07.2024 wird in Pflegesätzen eine Pauschale für Digitalisierung in Höhe von mindesten 300 bis maximal 800 Euro (mit Nachweis) pro Pflegeplatz verhandelt. Von den nachgewiesenen Kosten werden allerdings pauschal 20 % abgezogen. Aufgrund nachgewiesener Kosten werden im NüSt 641 Euro pro Pflegeplatz refinanziert. Diese Pauschale ist in der Wirtschaftsplanung 2026 inkludiert.

 Die Instandhaltungskosten sind auf Grundlage einer detaillierten Bauunterhaltsplanung mit entsprechender Kostenschätzung kalkuliert. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Darüber hinaus sind in der Kostenkalkulation auch Planungskosten für die Bauprojekte sowie Leistungen des Hochbauamts berücksichtigt.  Für 2026 sind Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3.870 TEUR. EUR geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz in Höhe von 3,5 % angenommen.

3.4 Auslastung

Die geplante Belegung orientiert sich an den aktuellen Belegungszahlen und dem vorhandenen Personal. Sie wurde auf Basis der Erfahrungen der letzten Jahre bewusst mit Auslastungsschwankungen angesetzt, um die Notwendigkeit eines Nachtragswirtschaftsplan auszuschließen. Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:

Geplante Bewohner/Patienten 2026

889 Gesamt

Abbildung 49

AHS Vollstat. Pflege AHS Tagespflege AMH Vollstat. Pflege AMH Tagespflege AHJ Vollstat. Pflege AHJ Wohnen AHP Vollstat. Pflege HGS Wohnen Reha AMBD

Bei der vollstationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) ist mit insgesamt 572 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 92 % in 2026 geplant. Die Tagespflege im AMH ist an 365 Tagen im Jahr 2026 geöffnet. Die Tagespflege (AHS, AMH) plant mit einer Auslastung von 22,00 und die Nachtpflege (AMH) wird eingestellt. Im Wohnbereich St. Johannis werden aufgrund des bevorstehenden Umzugs in die Großweidenmühlstraße keine neuen Mieterinnen und Mieter mehr aufgenommen. Für die bestehenden Mieter werden bereits alternative Unterkunftsmöglichkeiten organisiert. Für 2026 ist daher mit einer Auslastung von 73 % geplant. Das entspricht einer Bewohnerzahl von 40. Beim Heilig-Geist-Spital wird von einer Belegung von 104 Wohnungen ausgegangen. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von durchschnittlich 110 Klienten vorgesehen. In der Geriatrischen Reha wird im Schnitt mit 40 Patienten geplant. Das ergibt eine Quote von 91 % in der Auslastung.

3.5 Ergebnisdarstellung NüSt Gesamt

Für das Wirtschaftsjahr 2026 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 5.785.483 Euro geplant. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 48.366.295 Euro, Aufwendungen in Höhe von 54.146.753 Euro und einem negativen neutralen Ergebnis von 5.025 Euro.

NüSt Gesamt Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381 1.969.812 6,2% 32.798.330
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095 -268.016 -6,6% 4.135.220
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100 69.299 3,2% 2.355.713
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267 -70.332 -2,0% 3.856.120
Pflegebedarf und 787.494 843.025 769.514 -73.511 -8,7% 727.108
soziale Betreuung
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131 24.049 4,2% 662.831
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859 5.644 0,6% 1.026.900
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213 -14.415 -1,7% 874.614
Beiträge, Ver-sicherungen, 1.115.425 1.105.053 1.319.500 214.447 19,4% 1.309.814
Steuern
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555 497.283 28,6% 3.118.769
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671 30.041 1,1% 2.719.836
Zinsen und ähnliche 409.244 383.047 431.511 48.464 12,7% 561.498
Aufwendungen
Summe betriebliche Auf- 49.957.312 50.725.031 53.157.797 2.432.766 4,8% 54.146.753
wendungen
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030 261.655 299,5% 282.865
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828 -45.594 -6,1% 657.698
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009 -746.978 -2,7% 27.189.579
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992 -7.626 -0,9% 763.761
Erlöse ambulante Pflegeleis- 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0% 1.531.998
tungen
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5% 4.482.511
Erlöse Unterkunft, Verpfle- 6.299.148 7.051.827 6.739.928 -311.899 -4,4% 6.579.879
gung
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556 96.473 2,8% 3.472.374
Zuweisungen, Zu-schüsse, 1.327.923 1.102.419 1.121.655 19.236 1,7% 1.088.336
Fördermittel, Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343 -119.305 -4,2% 2.317.294
Summe betriebliche Erträge 46.192.925 49.126.563 48.675.717 -450.846 -0,9% 48.366.295
Betriebsergebnis vor Um- -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4% -5.780.458
lage
Umlage 0 0 0 0 0,0% 0
Betriebsergebnis nach Um- -3.764.387 -1.598.468 -4.482.080 -2.883.612 180,4% -5.780.458
lage
Neutrales Ergebnis 3.030.026 -7.050 52.501 59.551 -844,7% -5.025
Ergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -2.824.061 175,9% -5.785.483
Rechnerisches Ergebnis nach Abzug der nicht refinanzierbaren Kosten -2.402.278

Unter Berücksichtigung der nicht refinanzierbaren Kosten in Höhe von 3.383.205 Euro, die sowohl aus der organisatorischen Zugehörigkeit und festgelegten Rahmenbedingungen, als auch aus dem erheblichen Instandhaltungsstau resultieren und das Ergebnis deutlich belasten, ergibt sich ein Wirtschaftsplanergebnis in Höhe von -2.402.278 Euro. Dies lässt sich auf eine Auslastung unterhalb des Verhandlungsniveaus, einen ungünstigeren Pflegegradmix sowie auf gebundene Personalkapazitäten für nicht refinanzierbare Kosten zurückführen, die kostentechnisch nicht beziffert werden können.

Gesamtergebnis - 5.785.483 €

-2.402.278

-3.383.205

-1.000.000

-2.000.000

Abbildung 50

-3.000.000

-4.000.000

-5.000.000

-6.000.000

-7.000.000

Bereinigtes Gesamtergebnis Nicht refinanzierbare Kosten

3.6 Erläuterungen zu den nicht refinanzierbaren Kosten

Nicht refinanzierbare Kosten sind Aufwendungen eines Pflegeheims oder einer Pflegeeinrichtung, die nicht über die Pflegesätze (also die mit den Kostenträgern – Pflegekassen, Sozialhilfeträger – verhandelten Entgelte) gedeckt werden können.

Nicht refinanzierbare Kosten 3,4 Mio €

223.959 276.519

238.314

Abbildung 51

686.077

872.139

793.244

175.953

67.000 50.000

Mitarbeitende Bauabteilung NüSt Kostenüberhang Gebäude Pflegeheime Kostenüberhang Gebäude Zentrale Umzugskosten nicht pflegebedürftiger Mieter St. Johannis Legionellenspülung Pensionsrückstellungen und Beihilfen Pauschale Verwaltungskostenerstattung Eigenanteil Ausbildung Pflege Ausfallrisiko ärztliches Personal

Die nicht refinanzierbaren Kosten im NürnbergStift belaufen sich auf 3.383.205 Euro und wirken sich erheblich negativ auf das Betriebsergebnis aus. Neben den quantifizierbaren Kosten entstehen weitere Mehraufwendungen, insbesondere im Verwaltungsbereich für beispielsweise Vermietungen. Die Erträge hierfür sind in der Darstellung bereits berücksichtigt. Die Mitarbeitenden der Zentrale sind intensiv für die Unterstützung der anderen Einrichtungen tätig, ohne dass in den Einrichtungen ein ausreichender Deckungsbeitrag zur Finanzierung dieser Leistungen erwirtschaftet wird.

Pensionsrückstellungen/Beihilfen und Pauschale Verwaltungskostenerstattung

Aufgrund der Zugehörigkeit zur Stadt Nürnberg werden in unserer Verwaltung ebenfalls Beamte beschäftigt. Für diese Beschäftigtengruppe sind gemäß den geltenden rechtlichen Vorgaben Pensionsrückstellungen zu bilden sowie Beihilfeleistungen in 2026 zu gewähren. Darüber hinaus ist eine pauschale Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg zu entrichten. Diese Aufwendungen können in den Pflegesatzverhandlungen nicht berücksichtigt werden, so dass eine Gegenfinanzierung nicht möglich ist.

Ausbildung Pflege

Ein Teil der Ausbildungskosten wird durch zusätzliche Pflegeentgelte sowie Zuschüsse aus dem Pflegeausbildungsfonds gedeckt. Dennoch verbleibt ein Anteil der Aufwendungen in Höhe von 238 Tausend Euro, der von NüSt selbst zu tragen ist.

Bezeichnung EUR
PAF-Erstattungen -2.113.719
Erträge Ausbildungsumlage -1.018.625
Umlage PAF 875.099
Personalkosten Praxisanleitung Pflegeheime 331.483
Personalkosten Leitung Ausbildung 149.396
Personalkosten Generalistische Auszubildende 1.721.717
Personalkosten Ausbildung Pflegefachassistenten 292.963
Eigenanteil Ausbildung Pflege 238.314

Gebäude

Wie im Abschnitt 3.2 Maßnahmen unter Gebäude dargestellt, hat NüSt die Kapazität für fünf Großprojekte sowie eine Vielzahl von Instandhaltungsmaßnahmen bereitzustellen. Zu diesem Zweck wird eine Bauabteilung vorgehalten, deren Personalkosten nicht über die Pflegesätze refinanziert und nur teilweise als aktivierte Eigenleistungen für die Neubauten verbucht werden. Neben diesen Personalkosten in Höhe von 277 Tausend Euro fallen erhebliche Aufwendungen für Instandhaltung und Investitionen an, die von NüSt vollständig selbst zu tragen sind. Die hierfür vorgesehenen Investitionserlöse für die Pflegeeinrichtungen sowie zusätzlichen Mieteinnahmen sind seit längerem nicht auskömmlich. Infolgedessen verbleibt ein erhebliches Defizit in den Pflegeeinrichtungen von 686 Tausend Euro.

in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
Investitionserlöse 1.405.498 1.573.123 564.462 241.784 3.784.867
davon: Erlöse für Investitionskosten 1.257.634 1.560.419 437.138 217.184 3.472.374
davon: Erlöse aus vermieteten Wohnungen 0 0 84.499 0 84.499
davon: Erlöse aus Mieteinnahmen 147.864 12.704 0 2.700 163.268
davon: Erlöse a. Erstattungen d. Personals f. Unterkunft 0 0 42.825 21.900 64.725
Investitionskosten* 1.919.297 1.513.239 688.176 350.232 4.470.944
davon: Instandhaltung, Renovierung 1.087.823 287.850 308.876 190.753 1.875.302
davon: Miete Gebäude und Grundstücke 0 0 337.508 0 337.508
davon: Mieten u. Leasing Einrichtung/Ausstattung 28.266 23.234 3.895 8.096 63.491
davon: Netto-Abschreibungen 709.425 986.504 28.014 145.747 1.869.690
davon: Zinsaufwendungen Investitionsdarlehen 93.783 215.650 9.882 5.637 324.953
Differenz -513.799 59.884 -123.714 -108.449 -686.077
in EUR AHS AMH AHJ AHP Gesamt
*Sonderpositionen in Investitionskosten
AHS Haus 3 (Fritz-Hintermayr-Haus) 69.256
AMH: Gebäudemanagement Jährlich Aufw.+ Rücklagen 227.850
AHJ: Nutzungsaufwandsentschädigung wbg 337.508

Zusätzlich belasten die alten August-Meier-Häuser (AHR) weiterhin durch hohe Instandhaltungs- und Energiekosten. Die Häuser haben den zweit größten Gaskostenanteil aller städtischen Dienststellen. Die gesamten Aufwendungen für Instandhaltung, Wartung sowie anfallende Kosten für Energie und Wasser sind vollständig von NüSt zu tragen. Zwar stehen dem Mieteinnahmen gegenüber, diese reichen bei weitem nicht aus. Es verbleibt ein Defizit in Höhe von 793 Tausend Euro. In diesem Betrag sind die Zinsaufwendungen für das neue Darlehen inkludiert, da dieses für die Planung der Zentrale zugeordnet wird.

Bezeichnung EUR
Mieterlöse 448.487
davon: Service gGmbH (Mietvertrag) 324.108
davon: Erstattung des Personals für Unterkunft 66.157
davon: Sonstige Miete 46.835
davon: Rummelsberger 11.387
Investitionskosten 551.731
davon: Instandhaltung, Wartung, Renovierung 310.427
davon: Netto-Abschreibungen 118.608
davon: Zinsaufwendungen für Investitionsdarlehen 122.696
Energie und Wasser 690.000
davon: Strom 180.000
davon: Gas 475.000
davon: Wasser 35.000
Differenz -793.244

Zu diesen Aufwendungen kommen zusätzlich Kosten für den Betriebsdienst in Höhe von 67 Tausend Euro hinzu, der wöchentlich mit dem Durchspülen der Rohrleitungen beschäftigt ist, um der Bildung von Legionellen vorzubeugen, bedingt durch die stark veralteten Leitungen. Darüber hinaus sind sämtliche Kosten für den Umzug der Wohnheimbewohner des AHJ vollständig von NüSt zu tragen. Hier übernimmt das NürnbergStift das gesamte finanzielle, wie auch personelle Kostengerüst für das Freimachen des nun der wbg- gehörigen Gebäudes.

Reha

In der Reha besteht ein Risiko, auf das NüSt keinen Einfluss hat. Die Einrichtung ist auf die ärztliche Versorgung durch das Klinikum Nürnberg angewiesen. Kann diese aufgrund von Personalmangel nicht gewährleistet werden, ist NüSt nicht in der Lage, die Belegung selbst zu steuern. Für die Aufnahme und Betreuung von Patienten ist die ärztliche Versorgung gesetzlich vorgeschrieben und sicherzustellen.

3.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen

Für das Jahr 2026 wurde mit Gesamterlösen in Höhe von 48,4 Millionen Euro geplant. Den größten Anteil daran erzielen die Pflegebereiche (voll-, teilstationär und Rüstige) einschließlich Unterkunft, Verpflegung und Investitionskosten mit 38,2 Millionen Euro, was einem Anteil von 79 Prozent entspricht.

Betriebliche Erträge in EUR

50.000.000

45.000.000

40.000.000

35.000.000

30.000.000

25.000.000

20.000.000

15.000.000

10.000.000

5.000.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan 2026 WPL
Nebenerlöse 2.855.901 2.835.648 2.716.343 2.317.294
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 1.327.923 1.102.419 1.121.655 1.088.336
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 4.482.511
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 1.531.998
Erlöse Wohnheime 805.933 824.618 816.992 763.761
Erlöse Rüstige 470.979 87.375 349.030 282.865
Erlöse Investitionskosten 3.552.557 3.448.083 3.544.556 3.472.374
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 6.299.148 7.051.827 6.739.928 6.579.879
Erlöse teilstationäre Pflege 414.199 748.422 702.828 657.698
Erlöse vollstationäre Pflege 25.459.908 27.704.987 26.958.009 27.189.579

Die Ertragsplanung 2026 basiert im Bereich der Pflegeleistungen (inkl. Unterkunft und Verpflegung und Investitionskosten) auf den bisherigen Auslastungszahlen, den Pflegegradverteilungen sowie dem bayerischen Pflegegradmix.

Im ambulanten Dienst wird eine deutliche Steigerung der Erlöse um 386.164 Euro (34 %) gegenüber 2024 erwartet, aufgrund des Anschlusses an die Verhandlungsgemeinschaft mit dem MünchenStift im Jahr 2025, sowie durch die gezielte Umsetzung eines Projektes zur Stabilisierung und Weiterentwicklung.

Im Rüstigenbereich werden Erträge weiterhin von den verbliebenen nicht pflegebedürftigen Bewohnerinnen und Bewohnern in AHJ und AHP erzielt. Im AHJ erfolgen diese bis zur Eröffnung des neuen Heimes aus dem bestehenden Wohnheim.

Die Reha-Planung erfolgt auf Basis einer durchschnittlichen Belegung von 40 Personen pro Tag an 365 Tagen. Das Angebot der Krankenkassen sieht einen neuen Tagessatz von 304,49 Euro vor, was einer Steigerung von 4,41 % entspricht. Die Vertragslaufzeit erstreckt sich vom 01.10.2025 bis zum 30.09.2026. Für die Erlösplanung wird eine pauschale Steigerung der Tagessätze um 4,41 % angesetzt,

zuzüglich einer weiteren Erhöhung um 3,0 % ab dem 01.10.2025. Eine Vergütungsverhandlung für 2026 ist vorgesehen.

Im Heilig-Geist-Spital ist ein leichter Anstieg der Erlöse eingeplant, wozu auch eine Mieterhöhung von 5,0 % ab Mai 2026 beiträgt.

Ergänzend zu den Pflegeerlösen fließen weitere Erträge in die Planung ein. Dazu zählen Auflösungen von Sonderposten, Zuschüsse der Stiftung HSP sowie Fördermittel des PPZ und anderer Drittmittelgeber. Darüber hinaus ergeben sich Nebenerlöse aus Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, aus der Praxis Ergotherapie, aus Verrechnungen für Telefon- und Fernsehleistungen sowie aus Vermietung und Verpachtung. Hinzu kommen Erträge aus der Inanspruchnahme von Gestellungskräften und Verwaltungsleistungen, Zinserträge nach BilMoG sowie Kostenausgleiche der Stadt Nürnberg für in Vorjahren entstandene Versorgungsansprüche. Ferner werden periodenfremde Aufwendungen, Verkaufserlöse aus dem Anlagevermögen, Nachberechnungen aus früheren Geschäftsjahren sowie zweckgebundene Spenden berücksichtigt.

Die zum 01.07.2025 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand und Unterkunft und Verpflegung liegen bei Steigerungsraten für die vollstationären Angebote von 0,17 % bis 7,17 %. Die geringe Steigerungsrate im AHJ ist darauf zurückzuführen, dass vor der Anpassung des Versorgungsvertrages eine situative Pflege im Bereich der Rüstigen erfolgte. Dies wurde bei der Pflegesatzverhandlung zum 01.07.2025 im Gesamtbudget mitberücksichtigt.

Steigerungsrate vollstationäre Pflege in %

8,00

7,17
3,79
3,00 2,83
1,94
0,17

7,00

6,00

5,00

4,00

3,00

2,00

1,00

0,00 AHS Allgemeine AHS Geronto AMH Geronto AMH Pflegeoase AHJ AHP Pflege (Neueröffnung)

3.8 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen

Im Wirtschaftsplan 2026 sind betriebliche Aufwendungen in Höhe von 54,1 Millionen Euro vorgesehen. Den größten Anteil daran stellen die Personalaufwendungen, die mit 32,8 Millionen Euro rund 61 Prozent der Gesamtkosten ausmachen.

Betriebliche Aufwendungen in EUR

50.000.000

40.000.000

30.000.000

20.000.000

10.000.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan 2026 WPL
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498
Pachten, Mieten, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614
Zentrale Dienste 523.793 979.216 984.859 1.026.900
Verwaltungsbedarf 534.217 569.083 593.131 662.831
Pflegebedarf und soziale Betreuung 787.494 843.025 769.514 727.108
Beiträge, Versicherungen, Steuern 1.115.425 1.105.053 1.319.500 1.309.814
Energie und Wasser 1.945.207 2.176.801 2.246.100 2.355.713
Instandhaltung, Wartung 2.152.145 1.740.272 2.237.555 3.118.769
Abschreibungen 3.400.943 2.709.630 2.739.671 2.719.836
Wirtschaftsbedarf 3.447.592 3.586.599 3.516.267 3.856.120
Essensversorgung 3.787.263 4.087.111 3.819.095 4.135.220
Personalaufwendungen 31.280.582 31.673.569 33.643.381 32.798.330

Der Berechnung der Personalaufwendungen liegen die im Gliederungspunkt 3.4 dargestellten Auslastungszahlen zugrunde. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Verteilung als auch der bayerische Pflegegradmix berücksichtigt. Zusätzlich sind Einsatzkosten von vier Vollzeit-Pflegefachkräften in Höhe von 517.216 Euro aus der Arbeitnehmerüberlassung, verteilt auf die Einrichtungen AHS, AMH, AHJ und AHP, einkalkuliert. Zusätzlich ist für 2026 die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Personalkosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 3 % in die Planung einbezogen. Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSgG überlassen werden. Den Aufwendungen für

aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSgG an das NüSt gegenüber. Die geschätzte Personalkostensteigerung für das Jahr 2026 im Bereich der NüStSgG beträgt 7 %. Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und sonstige Personalkostenerstattungen.

Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSgG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen. Der Preis pro Beköstigungstag steigt auf 15,85 Euro.

Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-gGmbH inkludiert. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement, im Rahmen des ÖPP-Vertrages, in Höhe von rund 291 Tausend Euro für das neue August-Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden. Im Abschreibungsaufwand enthalten sind Ersatzbeschaffungen für die Zentralküche, umfassende Investitionen im Bereich Heizungs-, Brandschutz- und Aufzugstechnik in den jeweiligen Einrichtungen und Neuanschaffungen von Software insbesondere für die Essensversorgung.

Bei den Bestandsimmobilien sind aufgrund von Instandhaltungsstau und veralteter Gebäudetechnik im Jahr 2026 umfassende Instandhaltungen und Wartungen in Höhe von 3.118.769 Euro zur Aufrechterhaltung der laufenden Pflegebetriebe und Gewährung von Bewohner- und Mitarbeitersicherheit zu tätigen. Hierfür wurde eine detaillierte Bauunterhaltsplanung mit Kostenschätzung vorgenommen. Zur Absicherung gegen unvorhergesehene Mehraufwände ist ein kalkulatorischer Sicherheitspuffer enthalten. Für das AMH fallen 374.404 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Davon dienen 227.850 Euro als Rücklage für in späteren Jahren anfallende Instandhaltungen. Diese Kosten werden nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Die Regierung von Mittelfranken erkennt diese Rücklagenbildung nicht an. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen durch die Erhaltung der Betriebsbereitschaft des alten Gebäudes. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.

Die Preise für Energie und Wasser für 2026 sind aktuell schwer abschätzbar. Die Kalkulationsbasis bilden die Jahresendwerte 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Die Energierechnungen kommen mit erheblicher Verspätung. Beim August-Meier-Haus ist die angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt. In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Jahr 2026 sind hierfür Kosten in Höhe von 875.099 Euro geplant. In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese enthalten städtische Kosten in Höhe von 872.138,90 Euro (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DiP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet. Für die weitere Nutzung des Gebäudes in St. Johannis fällt bis zur Fertigstellung des neuen Gebäudes Großweidenmühle ein Nutzungsentgelt in Höhe von 337.508 Euro an, laut vereinbartem Kaufvertrag mit der wbg Nürnberg GmbH.

Der Großteil der anstehend geplanten Zinsaufwände fallen für langfristige Immobiliendarlehen an. 215.650 Euro davon betreffen die beiden Darlehen im AMH. Für 2026 sind zusätzliche Kreditaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3,87 Mio. Euro geplant. Nach Absprache mit Ref. I/II wurde ein Darlehenszinssatz in Höhe von 3,5 % angenommen.

3.9 Jahresergebnis

Die Veränderungen des Jahresergebnisses stellt sich wie folgt dar:

Gesamtergebnis NüSt in EUR

Abbildung 52

-734.360 -1.605.518
-3.099.000 -4.429.579 -5.785.483

-1.000.000

-2.000.000

-3.000.000

-4.000.000

-5.000.000

-6.000.000

2024 Ergebnis 2025 WPL 2025 N-Plan 2026 WPL
Sondereffekt Aufl. Rückstellung -3.099.000 0 0 0
Gesamtergebnis -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483

Das Ergebnis im Wirtschaftsplan 2026 beträgt -5.785.453 Euro und wird stark durch Personalkosten beeinflusst. Hohe anhaltende Krankheitsquoten (Durchschnitt: 16%) in der Pflege führen zu hohen Ausfallzeiten, die anteilig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden müssen. Im Plan sind deshalb Zeitarbeitskosten in Höhe von 517.216 Euro enthalten. Die eingeleiteten Steuerungsmaßnahmen bei Personaleinsatz und Belegung werden kurz- bis mittelfristig zu Verbesserungen führen, welche aktuell noch nicht im Wirtschaftsplan dargestellt werden.

Die vertraglich geregelten Gebäudemanagementkosten in AMH in Höhe von rund 665 Tausend Euro sind nicht in dieser Höhe refinanziert. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar. Als Kalkulationsbasis dienen die Jahresendabrechnungen 2024 und Ist-Werte bis April 2025. Für die Verwaltungskostenerstattung an die Stadt Nürnberg sind 872.139 Euro zu entrichten

Das Instandhaltungsrisiko durch Überschreitung des üblichen Lebenszyklus für Technik und Gebäude ist ausgereizt, Schadensfälle an Elektroinstallation, Sanitär-/Heizungstechnik und Aufzugsanlagen, aber auch an Gebäudesubstanz ist deshalb erheblich. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung, da der Bau des neuen Heimes sich durch die Archäologiefunde am Standort Großweidenmühle leicht verzögert hat. Ebenfalls sind im Rahmen von Modernisierung umfangreiche Investitionen zu tätigen. Aufgrund der Vielzahl an Neubau-, Sanierungs- und Instandhaltungsaufgaben ist in diesem Bereich nicht mit einer kurzfristigen Entlastung zu rechnen, sondern hier muss bis zu einer Konsolidierung des Bestands noch erheblich investiert und stabilisiert werden.

Ausblick Fünfjahresplan

Im Anhang ist ein Fünfjahresplan dargestellt, der die derzeit bekannten Sachverhalte im Zusammenhang mit den Gebäuden berücksichtigt. Er dient als Grundlage für die weitere Planung und bietet eine vorausschauende Einschätzung, der zu erwartenden Entwicklungen auf Basis des aktuellen Kenntnisstandes. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten.

3.10 Kassenkredit

Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2026 errechnet sich ein Betrag von 8.376.597,50 Euro (ein Sechstel von 50.259.585 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 8,4 Mio. Euro festgesetzt werden.

4 Darlehensverbindlichkeiten

Zum 31.12.2026 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 25.238.445,37 Euro gerechnet. Diese setzen sich aus bestehenden Verbindlichkeiten in Höhe von 21.368.445,37 Euro sowie aus Kreditneuaufnahmen für Investitionen und Investitionsförderungsmaßnahmen in Höhe von 3.870.000 Euro zusammen.

Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:

Darlehen Nennbetrag Stand zum Stand zum Zinsen Tilgung Stand zum
31.12.2024 31.12.2025 2026 2026 31.12.2026
in EUR in EUR in EUR in EUR in EUR in EUR
AHS 11.458.681,52 4.209.091,12 3.871.698,54 93.783,36 336.603,57 3.535.094,97
AHR 1.904.766,77 709.022,04 672.872,82 4.954,93 36.156,01 636.716,81
AHJ 2.788.688,17 713.254,99 658.316,77 9.882,33 55.019,75 603.297,02
AHP 1.624.629,95 526.119,35 496.055,39 5.637,00 30.063,96 465.991,43
AMH Kreditähnliche Rechtsgeschäfte 23.997.151,89 17.800.333,02 16.968.413,34 210.695,33 841.068,19 16.127.345,14
Kreditaufnahme 3.870.000.00 0,00 0,00 122.500,00 (3.870.000,00)
Gesamtsumme 45.643.918,30 23.957.820,52 22.667.356,86 447.452,92 1.298.911,48 25.238.445.37

5 Stellenplan

Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.

Besoldungs Zahl der Stellen (VK) Zahl der Stellen (VK) 2025 insgesamt Zahl der tatsächlich besetzten Stellen
-gruppe 2026 insgesamt (VK) am 30.06.2025
Sonstige Beamte 3,76 4,76 3,52
A12 1,00 1,00 1,00
A11
A10 1,00 1,00 0,75
A9/A10 1,50 1,50 1,51
A7 0,26 0,26 0,26
A6/A7
Insgesamt 3,76 3,76 3,52
Entgeltgruppe Zahl der Stellen (VK) 2026 Zahl der Stellen (VK) 2025 Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2025
Allgemein 151,76 163,34 134,97
AT 2,00 2,00 2,00
15
14 3,00 3,00 3,00
13 1,00 1,08 1,08
12 3,00 3,00 4,00
11 9,90 9,90 7,40
10 7,00 7,00 4,12
9C 5,00 5,00 4,16
9B 14,80 14,80 11,88
9A 12,50 13,50 11,10
8 4,06 6,06 3,43
7 15,50 15,50 13,73
6 1,50 2,50 1,50
5 3,00 4,50 2,00
4 1,00 2,00 1,00
3 36,50 36,50 35,46
2UE 2,00 6,00 2,00
2 27,00 28,00 25,02
1 3,00 3,00 2,09
Sozial- und Erziehungsdienst 7,04 7,04 4,19
S 17 0,00
S 15 0,00
S 12 6,54 6,54 3,69
S 11B 0,50 0,50 0,50
Pflege 336,99 337,99 348,36
P14 7,99 7,99 7,54
P13 1,00 1,00
P12 18,00 18,00 13,13
P10 1,00 2,00 1,00
P8 11,50 11,50 10,11
P7 16,50 17,00 13,80
P6 14,00 14,00 14,28
P5/P7 266,50 266,50 288,50
Gesamt 495,29 508,37 487,52

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AMH August-Meier-Haus AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DiP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro N-Plan Nachtragswirtschaftsplan NüSt NürnbergStift NüStSgG NürnbergStift Service gGmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe VK Vollkraft VKE Verwaltungskostenerstattung Stadt Nürnberg wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan

Anhang Wirtschafts- und Finanzplan

Inhaltsverzeichnis

Tabelle 1: Auslastung ........................................................................... 3

Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB ...................................................... 4

Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See .............. 6

Tabelle 4: August-Meier-Haus .............................................................. 8

Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg ................................ 12

Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital .............................................................. 14

Tabelle 8: Ambulante Dienste ............................................................ 16

Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation ............................................... 18

Tabelle 10: Zentrale ............................................................................. 20

Tabelle 11: Vermögensplan ................................................................ 22

Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen ........................... 23

Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche ................ 23

Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St.

Johannis .............................................................................................. 25

Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen .... 25

Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen ...................................... 26

Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan ................................... 27

Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung .............................. 28

Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung .................. 31

Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft ......................... 32

Tabelle 1: Auslastung

Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2026 setzt sich wie folgt zusammen:

AHS AMH AHJ AHP
Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 158,00 122,00 89,00
Belegung in % 90% 96% 89% 93%
Geplante Bewohner 229,00 151,67 108,58 83,00
AHS AMH AMH
Tagespflege Tagespflege Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Belegung in % 72% 56% 0%
Geplante Bewohner 13,00 9,00 0,00
AHJ HGS REHA AMBD
Wohnen Wohnen Vollstationär Pflege
Kapazität 55,00 106,00 44,00
Kapazität
Belegung in % 73% 98% 91%
Belegung in %
Geplante 40,00 104,00 40,00 110,00
Bewohner/Patienten

Tabelle 2: NüSt Gesamt nach HGB

Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026
2024
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer
Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165 34.595.453
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208 6.732.386
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837 130.751
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078 3.502.076
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844 2.294.698
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586 2.933.679
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen 0 0 0 0
Leistungen
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766 22.419
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971 48.124
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455 50.259.585
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557 27.189.651
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141 6.921.774
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771 150.163
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100 2.355.713
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. 10.166.617 10.263.608 10.283.138 10.527.525
Bedarf
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648 974.659
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231 1.292.147
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798 50.286.246
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657 -26.661
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher 250.000 500.000 501.360 500.000
Förderung
von Investitionen
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026
2024
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR
16. Erträge aus der Auflösung von 813.183 714.496 732.372 700.413
Sonderposten/Verbindlichkeiten
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280 500.000
Verbindlichkeiten
20. Abschreibungen 3.398.668 2.709.625 2.739.484 2.719.808
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742 3.039.425
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952 138.554
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726 -5.197.374
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069 -5.224.035
25. Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001 50
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510 -561.448
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483
Verlustausgleich

Tabelle 3: Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 9.889.667 10.043.699 10.343.868 300.169 3,0% 10.416.584
Essensversorgung 1.438.603 1.533.101 1.390.416 -142.685 -9,3% 1.531.368
Energie und Wasser 438.159 490.102 495.688 5.586 1,1% 513.063
Wirtschaftsbedarf 1.126.562 1.194.197 1.132.750 -61.446 -5,1% 1.241.367
Pflegebedarf und soziale Betreuung 249.085 248.472 198.399 -50.073 -20,2% 175.875
Verwaltungsbedarf 54.556 52.393 61.402 9.009 17,2% 61.300
Zentrale Dienste 138.620 297.283 296.697 -586 -0,2% 306.380
Pachten, Mieten, Leasing 50.456 51.635 27.862 -23.773 -46,0% 28.558
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 334.304 359.205 441.668 82.463 23,0% 422.196
Instandhaltung, Wartung 352.557 538.376 524.858 -13.518 -2,5% 1.267.800
Abschreibungen 806.257 759.954 769.306 9.352 1,2% 797.099
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 100.264 107.438 107.438 0 0,0% 93.783
Summe betriebliche Aufwendungen 14.979.090 15.675.853 15.790.350 114.497 0,7% 16.855.375
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 327.660 353.439 305.137 -48.302 -13,7% 323.906
Erlöse vollstationäre Pflege 11.337.347 12.060.614 11.687.876 -372.738 -3,1% 11.974.857
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 2.638.767 2.901.538 2.689.169 -212.370 -7,3% 2.685.355
Erlöse Investitionskosten 1.353.022 1.344.929 1.279.687 -65.242 -4,9% 1.257.634
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 229.577 114.656 108.117 -6.539 -5,7% 108.329
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 331.937 334.797 305.122 -29.676 -8,9% 245.843

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

AHS Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 16.218.311 17.109.974 16.375.108 -734.866 -4,3% 16.595.924
Betriebsergebnis vor Umlage 1.239.221 1.434.120 584.758 -849.362 -59,2% -259.451
Umlage Belastung 1.457.179 1.389.701 1.562.151 172.450 12,4% 1.792.033
Betriebsergebnis -217.959 44.419 -977.393 -1.021.812 -71,6% -2.051.484
Neutrales Ergebnis -13.466 -1.025 -1.025 0 0,0% -1.025
Ergebnis -231.425 43.394 -978.418 -1.021.812 -2354,7% -2.052.509

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 4: August-Meier-Haus

AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 6.220.841 5.641.802 6.594.468 952.666 16,9% 6.037.542
Essensversorgung 921.176 1.034.020 953.871 -80.149 -7,8% 1.061.215
Energie und Wasser 187.008 297.000 297.000 0 0,0% 300.000
Wirtschaftsbedarf 1.006.792 1.000.921 1.023.473 22.551 2,3% 1.125.263
Pflegebedarf und soziale Betreuung 199.645 194.602 234.915 40.314 20,7% 224.286
Verwaltungsbedarf 22.609 43.379 38.095 -5.284 -12,2% 39.399
Zentrale Dienste 105.779 181.428 181.157 -271 -0,1% 198.604
Pachten, Mieten, Leasing 19.736 14.395 23.234 8.840 61,4% 23.234
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 308.828 301.937 352.204 50.266 16,6% 351.545
Instandhaltung, Wartung 438.432 390.959 437.905 46.945 12,0% 470.493
Abschreibungen 1.462.067 1.463.026 1.471.110 8.084 0,6% 1.456.513
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 245.523 220.871 224.999 4.128 1,9% 220.650
Summe betriebliche Aufwendungen 11.138.437 10.784.341 11.832.429 1.048.088 9,7% 11.508.745
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 81.154 394.983 403.076 8.093 2,0% 333.792
Erlöse vollstationäre Pflege 6.746.466 6.841.478 7.182.493 341.015 5,0% 7.225.875
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 1.679.233 1.803.811 1.853.633 49.822 2,8% 1.784.492
Erlöse Investitionskosten 1.536.299 1.508.909 1.605.968 97.059 6,4% 1.560.419
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 473.087 469.666 471.826 2.160 0,5% 470.009
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 29.499 58.336 25.703 -32.633 -55,9% 22.119

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

AMH Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 10.545.738 11.077.183 11.542.698 465.516 4,2% 11.396.705
Betriebsergebnis vor Umlage -592.699 292.842 -289.731 -582.572 -198,9% -112.040
Umlage Belastung 975.024 929.874 1.045.263 115.389 12,4% 1.199.081
Betriebsergebnis -1.567.723 -637.032 -1.334.993 -697.962 -211,3% -1.311.121
Neutrales Ergebnis 295.545 -5.000 28.518 33.518 -670,4% -2.500
Ergebnis -1.272.178 -642.032 -1.306.475 -664.443 103,5% -1.313.621

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 5: Senioren-Wohnanlage-St. Johannis

AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 4.049.287 4.008.833 4.053.512 44.680 1,1% 4.058.160
Essensversorgung 678.227 734.452 700.698 -33.754 -4,6% 740.035
Energie und Wasser 286.323 312.000 300.000 -12.000 -3,8% 330.000
Wirtschaftsbedarf 535.947 599.139 572.884 -26.255 -4,4% 689.634
Pflegebedarf und soziale Betreuung 72.861 83.809 58.212 -25.596 -30,5% 52.760
Verwaltungsbedarf 29.681 36.294 31.764 -4.530 -12,5% 27.272
Zentrale Dienste 61.774 122.222 122.249 27 0,0% 128.374
Pachten, Mieten, Leasing 10.933 342.395 341.951 -444 -0,1% 342.062
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 169.118 165.868 214.442 48.574 29,3% 210.372
Instandhaltung, Wartung 194.859 189.204 212.407 23.203 12,3% 373.169
Abschreibungen 672.020 32.863 34.730 1.867 5,7% 33.583
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 8.554 10.940 11.129 189 1,7% 9.882
Summe betriebliche Aufwendungen 6.769.584 6.638.020 6.653.979 15.959 0,2% 6.995.304
Erlöse Rüstige 306.011 31.509 192.811 161.302 511,9% 107.042
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 4.298.602 5.042.925 4.744.727 -298.198 -5,9% 4.612.378
Erlöse Wohnheime 250.539 252.462 243.868 -8.594 -3,4% 176.652
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 1.140.640 1.348.211 1.275.383 -72.828 -5,4% 1.202.330
Erlöse Investitionskosten 421.053 349.363 457.406 108.043 30,9% 437.138
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 59.021 6.665 5.703 -962 -14,4% 5.569
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 76.502 83.769 50.320 -33.449 -39,9% 45.562

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

AHJ Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 6.552.368 7.114.903 6.970.217 -144.686 -2,0% 6.586.671
Betriebsergebnis vor Umlage -217.215 476.883 316.238 -160.645 -33,7% -408.633
Umlage Belastung 663.177 632.028 710.458 78.429 12,4% 820.702
Betriebsergebnis -880.393 -155.145 -394.219 -239.074 -46,1% -1.229.335
Neutrales Ergebnis 2.497.436 -1.025 428 1.453 -141,7% -1.500
Ergebnis 1.617.043 -156.170 -393.792 -237.621 152,2% -1.230.835

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 6: Senioren-Wohnanlage Platnersberg

AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 2.796.756 3.143.978 3.341.412 197.433 6,3% 2.777.887
Essensversorgung 502.501 520.030 501.084 -18.946 -3,6% 540.565
Energie und Wasser 181.802 233.800 212.600 -21.200 -9,1% 246.000
Wirtschaftsbedarf 330.712 351.152 349.169 -1.983 -0,6% 370.238
Pflegebedarf und soziale Betreuung 59.740 70.024 42.053 -27.971 -39,9% 39.444
Verwaltungsbedarf 22.172 37.558 36.377 -1.181 -3,1% 28.964
Zentrale Dienste 60.924 98.893 98.701 -192 -0,2% 110.875
Pachten, Mieten, Leasing 15.180 9.392 7.187 -2.205 -23,5% 8.096
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 124.887 122.753 146.268 23.515 19,2% 155.822
Instandhaltung, Wartung 254.280 60.282 371.351 311.069 516,0% 255.294
Abschreibungen 163.911 169.550 170.870 1.320 0,8% 157.979
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 6.974 5.778 5.637 -141 -2,4% 7.637
Summe betriebliche Aufwendungen 4.519.839 4.823.190 5.282.709 459.519 9,5% 4.698.800
Erlöse Rüstige 164.968 55.866 156.219 100.353 179,6% 175.822
Erlöse teilstationäre Pflege 5.385 0 -5.385 -5.385 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 3.077.493 3.759.971 3.342.913 -417.058 -11,1% 3.376.468
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 840.507 998.267 921.743 -76.523 -7,7% 907.702
Erlöse Investitionskosten 242.182 244.882 201.494 -43.388 -17,7% 217.184
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 20.813 15.779 22.651 6.872 43,5% 22.448
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 30.318 35.150 31.075 -4.075 -11,6% 24.833

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

AHP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 4.381.666 5.109.916 4.670.711 -439.205 -8,6% 4.724.458
Betriebsergebnis vor Umlage -138.173 286.725 -611.998 -898.724 -313,4% 25.658
Umlage Belastung 476.798 454.718 511.145 56.427 12,4% 586.364
Betriebsergebnis -614.971 -167.993 -1.123.143 -955.150 -325,9% -560.706
Neutrales Ergebnis 79.947 0 -1.966 -1.966 0,0% 0
Ergebnis -535.023 -167.993 -1.125.110 -957.116 569,7% -560.706

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 7: Heilig-Geist-Spital

HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 141.674 163.608 166.709 3.101 1,9% 170.147
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0% 0
Energie und Wasser 206.104 164.001 193.500 29.499 18,0% 198.338
Wirtschaftsbedarf 57.202 59.008 63.867 4.859 8,2% 60.364
Pflegebedarf und soziale Betreuung 34.112 42.687 34.800 -7.887 -18,5% 35.575
Verwaltungsbedarf 18.634 13.815 31.210 17.395 125,9% 32.137
Zentrale Dienste 5.196 7.484 7.504 20 0,3% 8.122
Pachten, Mieten, Leasing 409.568 407.272 409.794 2.522 0,6% 410.634
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 30.692 17.803 19.491 1.689 9,5% 27.491
Instandhaltung, Wartung 276.481 226.834 231.914 5.080 2,2% 232.327
Abschreibungen 22.959 12.778 24.000 11.222 87,8% 30.980
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche Aufwendungen 1.202.624 1.115.289 1.182.790 67.500 6,1% 1.206.115
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 555.394 572.156 573.124 968 0,2% 587.109
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 389.245 387.923 393.244 5.321 1,4% 396.578
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 116.502 119.290 110.373 -8.917 -7,5% 124.950

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

HSP Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 1.061.141 1.079.369 1.076.741 -2.628 -0,2% 1.108.637
Betriebsergebnis vor Umlage -141.482 -35.920 -106.049 -70.129 195,2% -97.477
Umlage Belastung 85.997 42.890 48.212 5.322 12,4% 106.206
Betriebsergebnis -227.479 -78.810 -154.261 -75.451 182,8% -203.683
Neutrales Ergebnis 78.109 0 0 0 0,0% 0
Ergebnis -149.370 -78.810 -154.261 -75.451 95,7% -203.683

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 8: Ambulante Dienste

AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 1.261.332 1.468.487 1.447.202 -21.285 -1,4% 1.541.956
Essensversorgung 0 0 0 0 0,0% 0
Energie und Wasser 2.396 2.878 2.878 0 0,0% 2.687
Wirtschaftsbedarf 18.998 25.596 25.695 99 0,4% 26.413
Pflegebedarf und soziale Betreuung 7.682 13.197 13.197 0 0,0% 13.510
Verwaltungsbedarf 23.482 10.950 25.745 14.795 135,1% 11.561
Zentrale Dienste 19.828 45.042 45.068 26 0,1% 45.308
Pachten, Mieten, Leasing 17.010 20.393 22.570 2.177 10,7% 35.776
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 39.145 44.743 46.894 2.151 4,8% 45.219
Instandhaltung, Wartung 20.142 23.757 28.864 5.107 21,5% 22.436
Abschreibungen 7.447 7.431 7.457 26 0,4% 10.056
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche Aufwendungen 1.417.461 1.662.474 1.665.571 3.097 0,2% 1.754.922
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.145.834 1.486.713 1.487.376 664 0,0% 1.531.998
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 35.203 0 0 0 0,0% 0
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.777 150 400 250 166,9% 400

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

AMBD Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 1.183.814 1.486.863 1.487.777 914 0,1% 1.532.398
Betriebsergebnis vor Umlage -233.647 -175.611 -177.794 -2.183 1,2% -222.524
Umlage Belastung 95.939 111.446 125.276 13.829 12,4% 146.801
Betriebsergebnis -329.586 -287.057 -303.070 -16.013 -11,2% -369.325
Neutrales Ergebnis 3.824 0 0 0 0,0% 0
Ergebnis -325.762 -287.057 -303.070 -16.013 5,6% -369.325

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 9: Geriatrische Rehabilitation

Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 2.599.976 3.078.992 3.272.356 193.365 6,3% 3.333.051
Essensversorgung 244.329 263.031 270.000 6.969 2,6% 258.934
Energie und Wasser 75.715 81.020 75.434 -5.586 -6,9% 75.625
Wirtschaftsbedarf 151.755 165.128 169.408 4.280 2,6% 182.476
Pflegebedarf und soziale Betreuung 149.735 177.454 182.511 5.058 2,9% 180.096
Verwaltungsbedarf 42.804 19.387 20.225 838 4,3% 39.571
Zentrale Dienste 29.005 69.094 69.210 116 0,2% 71.371
Pachten, Mieten, Leasing 5.604 7.800 6.355 -1.445 -18,5% 7.995
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 347 4.920 8.430 3.510 71,3% 8.433
Instandhaltung, Wartung 178.537 80.952 126.877 45.925 56,7% 137.493
Abschreibungen 14.447 14.547 14.551 4 0,0% 14.914
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 0,0% 0
Summe betriebliche Aufwendungen 3.492.255 3.962.324 4.215.356 253.032 6,4% 4.309.958
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 3.860.545 3.836.471 4.239.000 402.529 10,5% 4.482.511
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 517 0 200 200 0,0% 0
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 23.427 23.590 23.895 305 1,3% 23.000

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Reha Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 3.884.488 3.860.060 4.263.095 403.034 10,4% 4.505.511
Betriebsergebnis vor Umlage 392.233 -102.264 47.738 150.002 -146,7% 195.553
Umlage Belastung 225.006 214.586 241.214 26.628 12,4% 250.358
Betriebsergebnis 167.228 -316.850 -193.476 123.374 -159,1% -54.805
Neutrales Ergebnis -4.873 0 25.022 25.022 0,0% 0
Ergebnis 162.355 -316.850 -168.454 148.396 -46,8% -54.805

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 10: Zentrale

Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Personal- aufwendungen 4.321.049 4.124.170 4.423.854 299.684 7,3% 4.463.004
Essensversorgung 2.426 2.477 3.027 550 22,2% 3.103
Energie und Wasser 567.700 596.000 669.000 73.000 12,2% 690.000
Wirtschaftsbedarf 219.624 191.458 179.023 -12.435 -6,5% 160.365
Pflegebedarf und soziale Betreuung 14.633 12.782 5.427 -7.355 -57,5% 5.562
Verwaltungsbedarf 320.279 355.306 348.313 -6.993 -2,0% 422.627
Zentrale Dienste 102.665 157.769 164.273 6.504 4,1% 157.865
Pachten, Mieten, Leasing 44.919 18.345 18.259 -86 -0,5% 18.259
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 108.105 87.824 90.103 2.279 2,6% 88.735
Instandhaltung, Wartung 436.856 229.907 303.379 73.472 32,0% 359.758
Abschreibungen 251.836 249.481 247.647 -1.834 -0,7% 218.711
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 47.929 38.021 82.309 44.288 116,5% 229.545
Summe betriebliche Aufwendungen 6.438.022 6.063.539 6.534.613 471.074 7,8% 6.817.535
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse vollstationäre Pflege 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Wohnheime 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Reha stationär 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Unterkunft, Verpflegung 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse Investitionskosten 0 0 0 0 0,0% 0
Erlöse
Investitionskosten
Zuweisungen, Zu- 120.459 107.729 119.914 12.185 11,3% 85.403
schüsse, Fördermittel,
Auflösung SoPo
Nebenerlöse 2.244.938 2.180.567 2.169.456 -11.110 -0,5% 1.830.588

Personal-

aufwendungen

Pflegebedarf und

soziale Betreuung

Pachten, Mieten,

Leasing

Beiträge, Ver-

sicherungen, Steuern

Instandhaltung,

Wartung

Zinsen und ähnliche

Aufwendungen

Summe betriebliche

Aufwendungen

Erlöse teilstationäre

Pflege

Erlöse vollstationäre

Pflege

Erlöse ambulante

Pflegeleistungen

Erlöse Unterkunft,

Verpflegung

Zentrale Ergebnis WPL N-Plan Abweichung WPL
in EUR 2024 2025 2025 N-Plan zu WPL 2025 2026
Summe betriebliche Erträge 2.365.398 2.288.296 2.289.370 1.075 0,0% 1.915.991
Betriebsergebnis vor Umlage -4.072.624 -3.775.244 -4.245.243 -469.999 12,4% -4.901.544
Umlage Entlastung -3.979.121 -3.775.244 -4.243.718 -468.474 12,4% 4.901.544
Betriebsergebnis -93.504 0 -1.525 -1.525 0,0% 0
Neutrales Ergebnis 93.504 0 1.525 1.525 0,0% 0
Ergebnis 0 0 0 0 0,0% 0

Summe betriebliche

Erträge

Betriebsergebnis vor

Umlage

Tabelle 11: Vermögensplan

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 3.870
Darlehenstilgungen 1.299
geplanter Verlust 5.785
Finanzbedarf 2026 10.954
Finanzierung TEUR
Innenfinanzierung 0
Außenfinanzierung 3.870
Summe 3.870

Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2026 die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der Vermögensplan weist für das Jahr 2026 einen Finanzbedarf von rund 10.954 TEUR aus. Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2026 Investitionen in Höhe von rund 3.870 Tausend Euro vorgesehen Das aktivierungspflichtige Anlagevermögen wird komplett mit Darlehen finanziert.

Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)

Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2025 in Höhe von -5.785 TEUR soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.

Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)

Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand plus die geplante Neuaufnahme eines Kredites in Höhe von 7 Mio EUR. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.299 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2026 finanziert werden.

Tabelle 12: Finanzierung Investitionsmaßnahmen

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 2029 spätere Jahre
Gesamtkosten 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885
Finanzierung 82.497 2.114 2.720 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885
davon: 0
Innenfinanzierung 6.473 843 2.005 0 2.446 510 393 276
Außenfinanzierung 76.024 1.271 715 3.870 1.814 7.870 14.876 45.608
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Tabelle 13: Investitionsprogramm Neubau Zentralküche

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 2029 spätere Jahre
Gesamtkosten 13.052 843 8 50 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Grundstücke 733 733
Einrichtung u. Ausstattung 428 428
Gebäude 11.892 110 8 50 222 1.500 1.500 8.502
Finanzierung 13.052 843 8 50 222 1.500 1.500 8.930
davon:
Innenfinanzierung 850 843 8 0 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen
sonstige Eigenmittel 851 843 8
Außenfinanzierung 12.202 0 0 50 222 1.500 1.500 8.930
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 1.000 1.000
für Tilgungsleistungen 0
Darlehen von Kreditinstituten 11.202 50 222 1.500 1.500 7.930
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Tabelle 14: Investitionsprogramm Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2025 WPL 2026 2027 2028 2029 spätere Jahre
Gesamtkosten 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 3.185 3.185
Gebäude 60.510 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 33.493
Finanzierung 63.695 1.271 2.019 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
davon:
Innenfinanzierung 1.519 0 1.519 0 0 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 1.519 1.519
Außenfinanzierung 62.176 1.271 500 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 10.000 10.000
Zuwendungen Dritter für Investitionen 5.000 1.271 500 500 500 500 500 1.229
Darlehen von Kreditinstituten 23.430 1.889 1.092 20.449
Sonstige Darlehen (KfW) 23.746 5.870 12.876 5.000
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Tabelle 15: Investitionsprogramm Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis

in TEUR Insg. vorh. lfd. GJ WPL 2027 2028 2029 spätere
vorh. lfd. GJ WPL spätere
Jahre 2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
davon:
Einrichtung u. Ausstattung 1.700 1.700
Finanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
davon:
Innenfinanzierung 1.700 0 0 0 1.700 0 0 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 1.700 1.700
Außenfinanzierung
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Tabelle 16: Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen

in TEUR lfd. GJ WPL 2027 2028 2029 spätere
2025 2026 Jahre
Gesamtkosten 693 1.431 746 510 393 276
Einrichtung u. Austattung/ Technische Anlagen 683 1.411 706 470 353 176
Immatrielle Vermögensgegenstände 10 20 40 40 40 100
Finanzierung 693 1.431 746 510 393 276
davon:
Innenfinanzierung 478 0 746 510 393 276
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 478 0 746 510 393 276
Außenfinanzierung 215 1.431 0 0 0 0
Zuschüsse des Trägers für Investitionen 200 0
Zuwendung Dritter für Investitionen 15 0 0 0 0 0
Darlehen 1.431 0
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0

Tabelle 17: Verpflichtungsermächtigungen

in TEUR 2026 2027 2028 2029 2030ff Insgesamt
Bau der Zentralküche 50 222 1.500 1.500 8.930 12.202
Neubau und Modernisierung Platnersberg 2.389 1.592 6.370 13.376 36.678 60.405
Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis 0 1.700 0 0 0 1.700
Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen 1.431 746 510 393 276 3.356
Summe 3.870 4.260 8.380 15.269 45.885 77.663

Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 77.663 Tausend Euro für alle geplanten Investitionen. 3.870 Tausend Euro betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2026, 73.793 Tausend Euro die Jahre ab 2026.

Tabelle 18: Fünfjahresübersicht: Erfolgsplan

NüSt Gesamt in Euro Ergebnis 2024 N-Plan 2025 Prognose 2026 Prognose 2027 Prognose 2028 Prognose 2029
Jahresergebnis -734.360 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138

Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensituation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2025 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. Die Defizitverschlechterungen durch parallele Arbeiten an fünf baulichen Großprojekten verdeutlichen die Notwendigkeit der zügigen Abarbeitung der Planungsstände und Altimmobilien hin zu fertig gestellten Neubauten. In der Prognose für die Jahre 2025 bis 2028 sind nachfolgende Prämissen enthalten:

 Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine verhandelte Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an.  Der Einzug AHJ ist für das zweite Quartal 2027 geplant. Damit fällt keine Nutzungsentschädigung für das Altgebäude an. Stattdessen wird eine Miete für das neue Gebäude fällig. Außerdem fallen Kosten für den Umzug und für die Beschaffung von neuer Einrichtung und Ausstattung an.  Deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen und erfolgreiche Pflegesatzverhandlungen.  Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können voraussichtlich ab 2027 weniger Plätze angeboten werden

Tabelle 19: Fünfjahresübersicht GuV-Rechnung

Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege
sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 31.689.838 34.603.000 34.226.165 34.595.453 36.375.816 37.737.316 38.589.385
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 6.550.327 7.107.128 6.928.208 6.732.386 7.094.357 7.372.388 7.596.259
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 97.418 144.804 154.837 130.751 164.673 198.713 204.675
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von
Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 3.575.129 3.477.719 3.574.078 3.502.076 4.307.138 5.090.352 5.243.813
4a. Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 3.218.445 2.608.664 2.639.844 2.294.698 2.363.539 2.434.445 2.507.478
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 3.366.856 2.488.359 2.970.586 2.933.679 3.021.690 3.112.341 3.205.711
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0 0 0 0 0 0 0
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 18.238 15.539 21.766 22.419 23.092 23.784 24.498
8. Sonstige betriebliche Erträge 3.174.343 290 36.971 48.124 394.880 51.055 52.587
Zwischensumme 51.690.593 50.445.502 50.552.455 50.259.585 53.745.184 56.020.394 57.424.405
9. Personalaufwand:
a) Löhne und Gehälter 24.409.450 25.422.868 26.702.557 27.189.651 28.655.341 29.845.501 30.749.866
b) Sozialabgaben, Altersversorgung
und sonstige Aufwendungen 7.451.740 6.914.435 7.651.141 6.921.774 7.311.428 7.623.311 7.638.530
10. Materialaufwand:
a) Lebensmittel 149.656 142.980 146.771 150.163 153.918 157.765 161.710
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 2.039.250 2.176.801 2.246.100 2.355.713 2.314.605 2.298.970 2.357.195
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 10.166.617 10.263.608 10.283.138 10.527.525 10.940.713 11.360.480 11.644.492
11. Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 494.951 940.332 948.648 974.659 999.025 1.024.001 1.049.601
12. Steuern, Abgaben, Versicherungen 1.098.767 1.071.246 1.293.231 1.292.147 1.309.451 1.327.562 1.360.751
14. Mieten, Pacht, Leasing 573.407 871.627 857.213 874.614 1.385.740 1.930.314 1.953.286
Zwischensumme 46.383.837 47.803.898 50.128.798 50.286.246 53.070.220 55.567.905 56.915.431
Zwischenergebnis 5.306.756 2.641.604 423.657 -26.661 674.964 452.489 508.975
15. Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung 250.000 500.000 501.360 500.000 500.000 500.000 500.000
von Investitionen
16. Erträge aus der Auflösung von 813.183 714.496 732.372 700.413 721.426 743.069 765.361
Sonderposten/Verbindlichkeiten
18. Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ 346.983 500.000 514.280 500.000 500.000 500.000 500.000
Verbindlichkeiten
20. Abschreibungen: 3.398.668 2.709.625 2.739.484 2.719.808 2.917.803 3.117.498 3.195.436
21. Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- 2.151.863 1.740.276 2.237.742 3.039.425 2.890.411 2.948.296 3.023.753
setzung
22. Sonstige betriebliche Aufwendungen 838.162 195.670 230.952 138.554 142.018 145.569 149.208
Zwischensumme -5.672.493 -3.931.076 -4.488.726 -5.197.374 -5.228.806 -5.468.294 -5.603.036
Zwischenergebnis -365.737 -1.289.472 -4.065.069 -5.224.035 -4.553.842 -5.015.805 -5.094.062
Gewinn- und Verlustrechnung Ergebnis 2024 Plan 2025 N-Plan 2025 WPL 2026 2027 2028 2029
für den Eigenbetrieb NürnbergStift EUR EUR EUR EUR EUR EUR EUR
25. Zinsen und ähnliche Erträge 40.621 67.001 67.001 50 52 53 55
27. Zinsen und ähnliche Aufwendungen 409.244 383.047 431.511 561.498 680.225 916.942 1.402.131
Zwischensumme -368.623 -316.046 -364.510 -561.448 -680.174 -916.889 -1.402.077
29. Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des
Jahresergebnisses
Auf neue Rechnung vorzutragen -734.360 -1.605.518 -4.429.579 -5.785.483 -5.234.016 -5.932.694 -6.496.138
Verlustausgleich

Tabelle 20: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelverwendung

Mittelverwendung N-Plan 2025 Euro WPL 2026 Euro Prognose 2027 Euro Prognose 2028 Euro Prognose 2029 Euro
2.769.188 3.869.685 4.176.386 8.220.542 15.091.037
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten
Außenanlagen
Technische Anlagen 682.594 744.000 372.000 186.000 100.000
Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge/ GWG 50.000 667.107 1.950.000 125.000 75.000
Fahrzeuge 0 0 0 0 0
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 2.026.594 2.438.578 1.814.386 7.869.542 14.876.037
Immaterielle Vermögensgegenstände 10.000 20.000 40.000 40.000 40.000
Darlehenstilgung 1.290.464 1.298.911 1.343.368 1.384.930 1.057.068
Mehrung sonstiger Aktiva 0 440.454 0 0 0
(Forderungen, Vorräte) 2.500
(Guthaben bei Kreditinstituen) 440.454 €
Minderung sonstiger Passiva 0 0 0 0 0
(Verbindlichkeiten)
Jahresfehlbetrag 4.429.579 5.785.483 5.234.016 5.932.694 6.496.138
Summe 8.489.230 11.394.534 10.753.769 15.538.165 22.644.244

Tabelle 21: Fünfjähriger Finanzplan: Mittelherkunft

Abbildung 53

Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2025) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.

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