Bayerische Landesgartenschau Nürnberg 2030
Freianlagenplanerischer Realisierungs-
wettbewerb mit Ideenteil
Protokoll Preisgericht
VgV-Vergabeverfahren nach §17 VgV i.V.m. §78 VgV mit einem einphasigen, offenen freianlagenplanerischen Realisierungswettbewerb mit Ideenteil nach RPW 2013
Im Auftrag und in Zusammenarbeit mit der Stadt Nürnberg
Diese Maßnahme wird im Bund-Länder-Städtebauförderungsprogramm „Sozialer Zusammenhalt“ mit Mitteln des Bundes und des Freistaates Bayern gefördert.
Begrüßung
Das Preisgericht tritt am 31.03 um 11:00 Uhr in der Königstrasse 56-58 in 90402 Nürnberg zusammen. Der Auslober, Herr Oberbürgermeister Marcus König, begrüßt alle Anwesenden und erläutert Anlass und Zweck des Wettbewerbsverfahrens. Er übergibt das Wort an die Wettbewerbsbetreuung mit der Bitte, die Sitzung einzuleiten.
Wahl des Vorsitzenden
Herr Till Rehwaldt wird von den stimmberechtigten Preisrichtern einstimmig zum Vorsitzenden gewählt.
Feststellung der Anwesenheit
Der Vorsitzende stellt die Anwesenheit der Mitglieder des Preisgerichtes fest. Die Sachpreisrichterin Kathrin Flach Gomez ist nicht anwesend und wird vom ständig anwesenden stellvertretenden Sachpreisrichter Andreas Wissen ersetzt. Der ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichter, Herr Christoph Dahners fehlt entschuldigt.
Mitwirkende des Preisgerichts
Fachpreisrichter (stimmberechtigt)
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Prof. Herbert Dreiseitl, Landschaftsarchitekt, Überlingen
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Christoph Elsässer, Architekt, Rotterdam
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Rebekka Junge, Landschaftsarchitektin, Bochum
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Prof. Axel Klapka, Landschaftsarchitekt, Berlin
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Daniel Lindemann, Landschaftsarchitekt, Heidelberg
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Ulrike Platz, Landschaftsarchitektin, Bonn
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Till Rehwaldt, Landschaftsarchitekt, Dresden
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Franz Reschke, Landschaftsarchitekt, Berlin
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Prof. Burkhard Wegener, Landschaftsarchitekt, Köln
Ständig anwesende stellvertretende Fachpreisrichter
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Nicole M. Meier, Landschaftsarchitektin München
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Franziska Schieferdecker, Landschaftsarchitektin, Dresden
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Marc C. Kücking, Landschaftsarchitekt, Nürnberg
Sachpreisrichter (stimmberechtigt)
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Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg
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Gerhard Zäh, Vorsitzender der Gesellschafterversammlung,
Bayerische Landesgartenschau GmbH
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Dr. Otto Heimbucher, CSU
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Christine Kayser, SPD; am 31.03. ab 15:30 Uhr bis zum Abend vertreten durch den
stellvertretenden Sachpreisrichter Gerhard Groh, SPD
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Marc Schüller, Grüne
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Roland-Alexander Hübscher, AFD
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Inga Hager, ÖDP
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Andreas Wissen, Geschäftsführer Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
Ständig anwesende stellvertretende Sachpreisrichter
- Martin Richter-Liebald, Geschäftsführer Bayerische Landesgartenschau GmbH;
Interims-Geschäftsführer Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
- Rüdiger Eckhardt, zukünftiger Geschäftsführer Landesgartenschau Nürnberg 2030
GmbH
Sachverständige Berater
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Karl Barthmann, Bayerisches Staatsministerium für Umwelt und Verbraucherschutz
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Stefan Bertelmann, Wasserwirtschaftsamt Nürnberg
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Hiltrud Gödelmann, Bund Naturschutz Bayern e.V., Kreisgruppe Nürnberg
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Tanja Lauter, Untere Denkmalschutzbehörde, Nürnberg
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Dr. Claudia Maué, Heimatpflegerin der Stadt Nürnberg
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Dr. Kathrin Müller, Obere Denkmalschutzbehörde, München
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Katharina Sauer, Regierung von Mittelfranken
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Dr. Nicola Mögel, Stadt Nürnberg, Umweltreferat
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Bernd Nitschke, Stadt Nürnberg, SÖR
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Andrea Meier, Stadt Nürnberg, VpL
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Frank Weyherter, Stadt Nürnberg, Stpl
Gäste
Mit Zustimmung des Preisgerichtes werden als Gäste zugelassen:
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Claudia Lenz, Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
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Elisabeth Most, Vorsitzende Bürgerverein Altstadt
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Petra Pintscher, Landesgartenschau Nürnberg 2030 GmbH
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Julia Rauh, Stadt Nürnberg, Bürgermeisteramt Stab Stadtentwicklung
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Tobias Schmidt, Leiter Bürgermeisteramt, Stadt Nürnberg (am 31.03 anwesend bis
16:30 Uhr; am 01.04. ganztägig)
Verfahrensbetreuung / Vorprüfung
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Anne Girschik, plancontext gmbh landschaftsarchitektur
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Hannes Hinnecke, Stadt Nürnberg, Bürgermeisteramt Stab Stadtentwicklung
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Christian Loderer, plancontext gmbh landschaftsarchitektur
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Mina Rank, Stadt Nürnberg
Das Preisgericht ist somit vollzählig und beschlussfähig und umfasst 17 stimmberechtigte Mitglieder.
Hinweise des Vorsitzenden des Preisgerichts
Alle Anwesenden versichern, dass
- sie außerhalb des Kolloquiums keinen Meinungsaustausch mit
Wettbewerbsteilnehmenden über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung geführt haben,
- sie während der Dauer des Preisgerichts keinen Meinungsaustausch mit
Wettbewerbsteilnehmenden über die Wettbewerbsaufgabe und deren Lösung führen werden,
- sie bis zum Preisgericht keine Kenntnis der Wettbewerbsarbeiten erhalten haben,
sofern sie nicht an der Vorprüfung mitgewirkt haben,
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sie das Beratungsgeheimnis wahren werden,
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sie die Anonymität aller Arbeiten gewahrt sehen und sie es unterlassen werden,
Vermutungen über die Verfassenden einer Arbeit zu äußern.
Der Vorsitzende erläutert das Wettbewerbsverfahren und die Arbeitsweise des Preisgerichts sowie die Wettbewerbsaufgabe insbesondere in Bezug auf die Beurteilungskriterien.
Bericht der Vorprüfung
Die Vorprüfung (Herr Christian Loderer) erläutert den Bericht und das allgemeine Ergebnis der Vorprüfung:
Vorprüfzeitraum
Der Abgabetermin für die Arbeiten war Dienstag, der 26.02.2025. Fünf Arbeiten wurden fristgerecht bis 17:00 Uhr persönlich im Büro plancontext landschaftsarchitektur abgegeben. 12 Arbeiten wurden mit einem Boten abgegeben, 5 Arbeiten mit DHL. Insgesamt sind 22 Arbeiten fristgerecht eingegangen.
Die Vorprüfung erfolgte im Zeitraum vom 03. bis 28. März 2025 durch Mitglieder der Vorprüfung des Büros plancontext gmbh landschaftsarchitektur. Vom 12. bis 14. März fand eine gemeinsame inhaltliche Vorprüfung mit Herrn Hinnecke als Vertreter der Stadt Nürnberg statt.
Alle am Verfahren der Vorprüfung Beteiligten wurden zur Wahrung der Anonymität sowie zur Geheimhaltung der Ergebnisse verpflichtet.
Zulassungen der Arbeiten, Voraussetzungen
(Auslobung Seite 14; A7.6)
Zur Beurteilung zugelassen wurden alle Arbeiten, die
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den formalen Bedingungen entsprechen,
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in wesentlichen Teilen dem geforderten Leistungsumfang entsprechen,
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termingerecht eingegangen sind,
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keinen Verstoß gegen den Grundsatz der Anonymität erkennen lassen.
Bindende inhaltliche Vorgaben waren nicht vorgegeben.
Formale und inhaltliche Vorprüfung
-
bei allen Arbeiten wurde die Anonymität gewahrt.
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alle Arbeiten waren vollständig mit Ausnahme von fehlenden Verzeichnissen der ein-
gereichten Unterlagen bei 3 Arbeiten.
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eine Arbeit hat 4,5 statt der maximal erlaubten 3 Seiten Erläuterungstext abgegeben
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2 Arbeiten haben nur 5 der maximal 6 zugelassenen Blätter in der Größe von 90 x
160 cm eingereicht; alle verlangten Leistungen wurden aber erbracht
- eine Arbeit enthält auf dem Liberoblatt auch ein Konzept zur Durchführung der Gar-
tenschau; dieses war nicht gefordert
- ansonsten wurden keine Leistungen über die geforderten hinaus erbracht
Das Preisgericht beschließt, dass es sich beim Gartenschaukonzept der Arbeit 1009 um eine Leistung über die geforderten hinaus handelt. Es wird für die weitere Beurteilung und die spätere Ausstellung abgedeckt.
Beurteilungskriterien
(Auslobung Teil D, Seite 44)
Das Preisgericht wird die Bewertung der Arbeiten anhand der folgenden Kriterien vornehmen, wobei die Reihenfolge keine Gewichtung darstellt:
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Überzeugende, zukunftsweisende, mutige Leitidee
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Gestalterische und freiraumplanerische Qualität
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Nutzungsqualität, Funktionalität, Barrierefreiheit, Umgang mit Denkmalschutzbelan-
gen
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Integration in den bestehenden Stadtraum und Grünvernetzung
-
Erhöhung der Biodiversität und Schaffung von innerstädtischer Klimaresilienz
-
Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit
-
Wirtschaftlichkeit und Umsetzbarkeit auch hinsichtlich Herstellung und Unterhalt
Informationsrundgang
Gegen 11:50 Uhr beginnt der Informationsrundgang, in dessen Verlauf die Vorprüfung alle Arbeiten erläutert und Verständnisfragen durch die Mitglieder des Preisgerichtes gestellt werden. Mit Unterbrechungen durch eine Kaffeepause wird der Informationsrundgang gegen 13:30 Uhr beendet.
Das Preisgericht beschließt einstimmig alle Arbeiten zur Bewertung zuzulassen.
Erster Wertungsrundgang
In einem ersten Rundgang (14:00 Uhr bis 14:30 Uhr) werden durch das Preisgericht folgende Arbeiten einstimmig ausgeschlossen:
Tarnzahlen
1011 1019 1021
Es verbleiben 19 Arbeiten im Wettbewerb.
Zweiter Wertungsrundgang
Unmittelbar nach dem ersten Wertungsrundgang tritt das Preisgericht gegen 14:30 Uhr in den zweiten Wertungsrundgang ein. Alle verbliebenen Arbeiten werden anhand der in der Auslobung definierten Kriterien vertiefend diskutiert.
Tarnzahl Stimmen Ergebnis
| 1001 | 12:5 | weiter |
|---|---|---|
| 1002 | 6:11 | ausgeschieden |
| 1003 | 11:6 | weiter |
| 1004 | 0:17 | ausgeschieden |
| 1005 | 1:16 | ausgeschieden |
| 1006 | 6:11 | ausgeschieden |
| 1007 | 6:11 | ausgeschieden |
| 1008 | 1:16 | ausgeschieden |
| 1009 | 4:13 | ausgeschieden |
| 1010 | 4:13 | ausgeschieden |
| 1012 | 16:1 | weiter |
| 1013 | 2:15 | ausgeschieden |
| 1014 | 15:2 | weiter |
| 1015 | 17:0 | weiter |
| 1016 | 15:2 | weiter |
| 1017 | 4:13 | ausgeschieden |
| 1018 | 2:15 | ausgeschieden |
| 1020 | 1:16 | ausgeschieden |
| 1022 | 16:1 | weiter |
Nach Ende des zweiten Wertungsrundgangs etwa gegen 19:00 Uhr beschließt das Preisgericht die folgenden 7 Arbeiten in der engeren Wahl zu belassen und einer eingehenden schriftlichen Beurteilung zu unterziehen:
Tarnzahlen
1001 1003 1012 1014 1015 1016 1022
Schriftliche Beurteilung
Das Preisgericht tritt am 01.04. erneut zusammen. Von 8:00 bis 10:00 Uhr erfolgt die schriftliche Bewertung dieser Arbeiten durch die Preisrichter. Die Ergebnisse der Diskussion vom Vortag werden durch Zweiergruppen der stimmberechtigten und stellvertretenden Mitglieder aus Fach- und Sachpreisgericht in schriftlichen Beurteilungstexten unter Berücksichtigung der Beurteilungskriterien der Auslobung zusammengefasst. Die Vorprüfung und die Sachverständigen stehen dem Preisgericht für Rückfragen zu den Arbeiten zur Verfügung. Ab 11:00 Uhr werden die Texte vor den jeweiligen Arbeiten verlesen und durch
die anderen Mitglieder des Preisgerichts korrigiert bzw. ergänzt. Anschließend werden sie einstimmig verabschiedet.
1001
Der Entwurf arbeitet die gefragten Themen des Wettbewerbes systematisch ab und widmet sich der Gestaltung der vier Themenbereiche im Stadtgrabenring mit dem Ziel, eine zusammenhängende grüne Struktur zu schaffen. Auffallend ist der Versuch, die Altstadt mit den Stadtplätzen und die Pegnitz über diagonal aufgereihte Wegebeziehungen zu verbinden. Unterstrichen werden diese Kernstadtverbindungen durch Baumreihen, die allerdings etwas gezwungen anmuten und andere Verknüpfungen in der Altstadt und weitere Zugänge zum Stadtgrabenring nicht anbieten. Besonders positiv fällt die detaillierte Ausarbeitung des Stadtgrabens auf, der in verschiedenen Szenen in isometrischen Schnitten anschaulich dargestellt wird und Themen der Ökologie, Biodiversität, der Schwammstadtlösungen und damit Klimaresilienz explizit zulässt. Der neu terrassierte Egidenplatz und die Insel Schütt präsentieren sich in einer schlichten Atmosphäre mit zahlreichen dicht gesetzten Baumstandorten. Jedoch erscheinen insbesondere die vorgesehenen Baumpflanzungen auf der Insel Schütt in dieser Ausgestaltung, als übertrieben und in ihrer Realisierbarkeit wegen der zu erwartenden enormen Lasten auf der Tiefgaragendecke als fraglich. Die Grasersgasse erhält einen halbseitigen Grünstreifen mit dichter Bepflanzung. Der Untergrund im Zentrum der Gasse sollte aus Gründen des Denkmalschutzes jedoch geschützt werden. Die Verkehrsbeziehungen sind stellenweise zu überprüfen, so sollte der Webersplatz nicht an das Maxtor angeschlossen sein. Insgesamt liefert der Beitrag eine solide, gut umsetzbare Lösung, ist aber gestalterisch ohne außergewöhnliche Impulse recht zurückhaltend. Er schöpft das Potenzial der historischen Stadtstruktur Nürnbergs mit seiner reichen innovativen Geschichte damit nicht voll aus und kann daher nicht alle Erwartungen erfüllen
1003
Die unterschiedlichen Orte werden mit dem Leitbild der Oasen thematisch zusammengefügt. Diese Idee kann die Kraft für ein schlüssiges Thema sowohl für die Gartenschau als auch für die langfristige Entwicklung der Altstadt haben. Die formulierten Anforderungen an die Oasen stellen die richtigen Themen in den Vordergrund.
Die Differenzierung der Zwingerebene und der Grabenebene ist thematisch konsequent und räumlich klar herausgearbeitet. Während die Zwingerebene durchgehend als aneignungsbares Gartenband richtigerweise eher formal gestaltet ist, wird der Graben landschaftlich entwickelt. Diese klare Differenzierung stellt eine Stärke der Arbeit dar. Auch sind die vorhandenen Nutzungen gut integriert und weiterentwickelt. Die Idee einer Abfolge von unterschiedlichen Vegetationstypologien innerhalb des Grabens ist schlüssig entwickelt. Sie arbeitet die unterschiedlichen Raumcharaktere durch die Vegetationsvorschläge gut heraus. Die Einbindung der Sportflächen in die teilweise dichte Baumstruktur könnte möglicherweise schwierig werden.
Die vorgeschlagenen Bodenbewegungen werden dabei jedoch kritisch gesehen. Auch aus denkmalpflegerischer Sicht sind Abgrabungen und Aufschüttungen in ihrer technischen Umsetzung eher schwierig. Die barrierefreie Erschließung des tief liegenden Grabens im Nordwesten ist mit den beiden Aufzügen an richtiger Stelle schlüssig angeordnet, möglicherweise sind sie jedoch auf einen Standort reduzierbar. Auch die Treppen liegen richtig, die Lage direkt an der Mauer ist aus denkmalpflegerischer und technischer Sicht nicht machbar, auch sollten Aufzug und Treppen zusammen gedacht werden.
Das Maxtor schafft eine gute Verknüpfung der Grabenabschnitte und bildet eine grüne, urbane Platzsituation vor den „sieben Zeilen“ aus. Möglicherweise sind hier die befestigten Flächen etwas zu groß. Städtebaulich überzeugt die westliche Lage der Tetzelgasse, auch wenn es aus verkehrstechnischer Sicht eher kritisch gesehen wird. Der Webersplatz sollte nicht an das Maxtor angebunden werden.
Die Grasersgasse ist schlüssig im Sinne der Idee der Oasen entwickelt, allerdings sind bei der Pflanzung die archäologischen Fenster zu beachten.
Der Theresienplatz ist etwas zu formal und wenig räumlich entwickelt. Ob die Gartenfelder hier richtig sind, wird hinterfragt.
Der Egidienplatz ist zwar im Sinne der gewünschten Entsiegelung mit grünen Rasenfeldern versehen, auch die Bestandsbäume sind gut eingebunden. Die einfache bauliche Ausbildung wird gewürdigt. Allerdings verliert der Platz etwas seine derzeitige räumliche Qualität. Der neue Baumplatz im Norden stellt einen guten Ansatz dar.
Die Insel Schütt ist komplett neu überformt, überzeugend ist der Balkon nach Norden, der einen weiteren Zugang zum Wasser schafft. Ob jedoch die komplette Umgestaltung erforderlich ist, wird hinterfragt. Die Anlage einer Flussaue an diesem Ort ist ein interessanter Ansatz, wird jedoch kontrovers diskutiert, da dies auch einen Teilrückbau der Tiefgarage erfordern würde.
Insgesamt wird mit der Arbeit ein mit und für den Ort gut entwickeltes, dennoch einfaches und klares Konzept vorgeschlagen. Die Besonderheit der Arbeit liegt in ihrer übergeordneten Idee, die durchaus als Leitbild fungieren kann sowie in der überzeugenden Gestaltung des Grabens und des Zwingers. Die Einbindung und Aneignung dieser beiden Orte durch die Bürger*innen kann mit diesem Konzept gut gelingen.
1012
Mit der Leitidee “Nürnberg wird grün!“ soll die grüne Stadtentwicklung vorgetrieben werden. Dies wird verdeutlicht durch grüne Achsen und Baumreihen, die sich mit der Altstadt und den angrenzenden Stadtteilen verbinden sollen. Der Stadtgraben wird unter Wahrung der historischen Bedeutung zum Grünen Ring weiterentwickelt. Auf die Durchgängigkeit und barrierefreie Wegeführung wird großer Wert gelegt, dies wird konsequent durchgearbeitet. An drei Stellen werden neue Brücken über die Pegnitz vorgeschlagen.
Die Idee wird begrüßt, den tiefer gelegene Graben und die Zwingerbereiche unterschiedlich zu entwickeln. Der Stadtgraben wird zum ruhigen grünen Landschaftsraum, der durch einen
leicht geschwungenen Weg erschlossen wird. Der Landschaftsraum ist offen und zurückhaltend gestaltet. Die höher gelegenen Zwingerbereiche werden mit teils vorhandenen Gärten integriert und konsequent weiterentwickelt. Die neuen Gärten werden stimmig mit ortsspezifischen Themen neu gedacht. Insbesondere im Bereich des Frauentorgrabens wird die Bürgerschaft in die Nutzung und Gestaltung der Gärten mit einbezogen. Die neuen Zugänge und Treppen zur Erschließung des Stadtgrabens werden durchaus begrüßt, jedoch in einer deutlich zurückhaltenderen Ausführung. Die massiven Treppen werden vom Denkmalschutz kritisch gesehen. Grundsätzlich sind im Grabenbereich bei Abgrabungen und Aufschüttungen die Belange des Denkmalschutzes zu berücksichtigen.
Die Aufteilung des Stadtgrabens in die vier Meilen ist gut ablesbar. Vorhandene Strukturen und Nutzungen werden aufgegriffen und mit neuen Nutzungen ergänzt. Das Thema der Grabenterrassen (Sitzterrassen/ Rasenstufen) findet sich entlang des Stadtgrabens immer wieder. Es ist zu prüfen, ob sie tatsächlich an allen Stellen Sinn machen.
Wasserelemente sollen vier wichtige Eingänge in die Altstadt und den Stadtgraben markieren. Nicht an allen Stellen scheint das Element Wasser sinnvoll. Am Maxtor und zum Auftakt in die Grasersgasse werden deutliche Akzente gesetzt.
Die Impulsprojekte sowie der Egidienplatz und Theresienplatz werden mit grünen Wegenetzen neu verbunden. Der Egidienplatz wird stark entsiegelt. Über Biodiversitätkissen soll auch Regenwasser versickert werden. Der MIV wird im südlichen Bereich aus dem Platz herausgenommen. Durch die neue Gestaltung wird der Platz neu gegliedert. Der Kirchenvorplatz mit dem Reiterdenkmal ist offen und wird betont. Die gezeigte Perspektive steht im Widerspruch zum dargestellten Konzept, da die Biodiversität nicht ablesbar ist.
Der Theresienplatz wird gestalterisch gleichbehandelt wie der Egidienplatz. Hier wäre eine Gestaltung wünschenswert, die mehr Nutzungsmöglichkeiten als Stadtplatz zulässt und mehr auf die Örtlichkeit eingeht. Die Insel Schütt wird als grüngeprägter Stadtplatz weiterentwickelt. Der Platz wird großflächig entsiegelt. Die grünen Flächen sollen leicht erhöht werden, um mehr Baumpflanzungen zu ermöglichen. Die Setzung der Bäume ist mit den statischen Gegebenheiten der darunterliegenden Tiefgarage zu überprüfen. Der Ort wird zum neuen Spiel- und Sportpark weiterentwickelt. Im Südosten ist ein Raum, unter Beibehaltung der bisherigen Nutzungen, für Veranstaltungen vorgesehen. Jedoch wirkt der Freiraum formal zu sehr überformt. Bastionen an Nordseite sollen den Fluss erlebbarer machen; ebenso die Sitzstufenanlagen beidseits zur Pegnitz. Jedoch ist eine großzügige Zugänglichkeit zum Wasser wünschenswert.
Die formale Gestaltung der Grasersgasse wird gelobt und betont an dieser Stelle den Eingang in die Altstadt, der deutlich entsiegelt wird. Ein Archäologisches Fenster öffnet den Blick auf das Bodendenkmal. Die unter den Stauden- und Retentionsbeete liegenden Befunde müssen jedoch durch vegetationstechnische Maßnahmen vor künftigen Schäden geschützt werden.
Die Kreisverkehrsführung am Maxtor wird aufgelöst. Somit entsteht eine Platzsituation, die zwischen dem westlichen und östlichen Graben gut vermittelt. Die Verkehrsführung der Landauer Gasse zum Webersplatz darf nicht als Abkürzung benutzt werden. Eine Anknüpfung an die Tetzelgasse ist nicht erwünscht. Die Verkehrsführung muss hier deutlicher herausgearbeitet werden.
Die Themen im Umgang mit Regenwasser und Klimaresilienz werden gut und nachvollziehbar berücksichtigt und sollen konsequent für die Altstadt entwickelt und umgesetzt werden. Retentionsflächen im Stadtgraben sollen die Innenstadt entlasten.
Die Arbeit wird grundsätzlich positiv bewertet, es werden jedoch Bedenken bezüglich der gewählten Materialität (massive Verwendung von Corten-Stahl) geäußert. Sie scheint im Widerspruch zur beabsichtigten Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit zu stehen. Ausdrücklich gelobt wird das differenzierte Beleuchtungskonzept mit Berücksichtigung der historischen und faunistischen Aspekte. Auch der Ansatz mit drei neuen Brücken über die Pegnitz wird begrüßt, da sie die Wegeverbindungen innerhalb des Grabens deutlich verbessern. Sie sind jedoch in Bezug auf die Wirtschaftlichkeit ist zu prüfen.
1014
Die Arbeit stellt das Thema der Nachhaltigkeit und Klimaresilienz der Nürnberger Innenstadt in den Mittelpunkt der Betrachtung. Alle Realisierungs- und Betrachtungsbereiche stellen auf unterschiedliche Weise jeweils einen Klimabaustein im Klimakonzept dar. Die Arbeit gliedert sich gut in den Stadtraum ein und schlägt übergeordnete klimawirksame Luftschneisen vor. Das Konzept liegt einerseits außerhalb aller Betrachtungsräume und fordert in seiner Umsetzung auch einen intensiven planerischen Umgang mit den angrenzenden Straßenräumen.
Um den Graben werden neue Baumpflanzungen angeboten, die den Gedanken der klimatischen Vernetzung mit dem Stadtraum gut unterstützen. Der Stadtgraben wird zum Klimaring, eine extensiv gestaltete Grünfläche mit Retentionsfunktion und Klimahain, in welche die Sportanlagen, Urban Gardening, ein Naturlehrpfad sowie ein Mehrgenerationentreff eigebettet sind. Dieser Ansatz verspricht einen starken Ansatz hinsichtlich der Biodiversität. Kritisch gesehen werden die Wegeführung und der Bepflanzungsvorschlag in ihrer gleichartigen Behandlung der Freiflächen im Graben und im Zwingerbereich.
Angedeutet wird ein übergeordnetes Entwässerungskonzept, in dem durch die Umgestaltung des Straßenraums außerhalb des Stadtgrabens die Oberflächenwässer der angrenzende Stadträume in Richtung Graben geleitet werden. Ein Durchdringen der Mauer zum Zwecke der Anschlüsse der Entwässerung an den Grabenbogen wird aus denkmalpflegerischen Gründen jedoch ausgeschlossen. Unterirdische Anschlüsse werden nicht dargestellt, wären gegebenenfalls in heute schon bestehenden Durchstichen möglich. Am Maxtor entsteht ein baumbestandener Klimahain, am Theresienplatz werden Bestandsbäume erhalten, Regenwasser aufgestaut und in Blockrigolen abgeführt. Der Egidienplatz bleibt ein größtenteils mineralisch versiegelter Stadtplatz mit Kaskadensystem, Blockrigolen und einem Wasserspiel rund um das Reiterdenkmal; Eingriffe, die das übergeordnete nachhaltige Thema unterstützen. Die Gestaltung des Egidienplatzes mit Wasserspiel, Flächen für temporäre Installationen und Kaskadenfreitreppe, sowie der formalen Unterbringung von Stellplätzen wirkt indifferent und wird daher gestalterisch kritisch bewertet. In ihrer zurückhaltenden Gestaltung, wie "Sitzen im Grünen" und "Wiesenmulden" am Maxtor bleibt die Arbeit hinter den Möglichkeiten der räumlichen Verbindung zurück.
Auf der Insel Schütt entsteht ein stark begrünter Stadtraum mit eher baumbestandenen Uferbereichen, Spielplatz und einer mittig gelegenen offenen Spielwiese. Das Angebot entspricht der landschaftlichen Lage am Wasser in der Stadt. Die Grasersgasse wird als klassischer
Straßenraum im Trennprinzip mit archäologischem Fenster angeboten. Der Entwurf als klassischer Straßenraum vermag städtebaulich in Anbetracht seiner bedeutenden Stellung im Stadtraum nicht zu überzeugen. Das archäologische Fenster befindet sich an einer eher nicht nachvollziehbaren Stelle Der verkehrliche Anschluss der Grasersgasse an den Frauentorgraben muss Überprüft werden. Die getrennte Führung von Fahrradfahrern der Grasersgasse ist hier überflüssig.
Die gewünschten Freiraumfunktionen im Graben werden untergebracht, die genaue Verortung und Gestaltung bleibt allerdings etwas unspezifisch. Der Rundweg im Graben bewegt sich gleichmäßig mäanderförmig durch den Grünraum, ohne einen großen Spannungsbogen aufzubauen. Die Barrierefreiheit spielt eine große Bedeutung in allen Teilräumen, scheint aber nicht an allen Stellen (Rampenlängen, etc.) sinnvoll gelöst.
Das übergeordnete Gestaltungskonzept verspricht einen interessanten Umgang mit den jeweils angrenzenden Denkmälern, die Themen Klimaresilienz und Denkmalschutz können exemplarisch gemeinsam betrachtet werden; das Anlegen einer Mooswand im Grabenbereich wird allerdings aus konservatorischen Gründen ausgeschlossen. Die Begrünung der Klimapromenade könnte gegebenenfalls im Konflikt stehen zu den aus statischen Gründen unterirdisch angebrachten Abstützungen der historischen Mauer.
Durch den eher extensiven Ansatz in der Gestaltung des Grabenbereiches lässt sich der Grünraum vermutlich unterschiedlich intensiv herstellen und wirtschaftlich unterhalten. Insgesamt handelt es sich um ein starkes Entwurfskonzept, welches einen wertvollen Beitrag zum Thema der klimaresilienten zukunftsorientierten Innenstadt darstellt. Gestalterisch bleibt der Entwurf außer in der klaren räumlichen Zonierung allerdings eher an der Oberfläche und räumlich unausgesprochen. Einerseits lässt er dadurch Interpretationsspielraum, andererseits liefert er, außer auf der Ebene der Begrünung, des Wasserhaushalts und der Biodiversität keinen weiteren Anhaltspunkt eines starken räumlichen Alleinstellungsmerkmals.
1015
Der Entwurf zeichnet sich mit einer klaren Haltung und einen sehr realitätsnahen und suffizienten Ansatz aus:
Ein multicodierter Ring mit vielschichtigen und zeitgemäßen Themen verschneidet sich mit konzeptuell sinnvoll angedachten Akzentuierungen der Eingangssituationen. Diese sind jedoch in der Ausgestaltung größtenteils inkonsequent ausgeführt und scheinen sich fast ausschließlich durch eine differenzierte Laubfärbung abzuzeichnen. Die Typologie und Topografie des Stadtgrabens und des Zwingers werden bei gleichzeitig respektvollem Umgang mit dem Bestand weiterentwickelt. Wo auf der oberen Ebene ein thematisches Garten- und Platzband entsteht, können wir im Stadtgraben eine robuste, parkartige Struktur finden.
Durch den grundsätzlich wünschenswerten Umgang mit dem Bestand sind allerdings teilweise erhebliche Einschränkungen in der barrierefreien Erschließung zu erwarten. Die Grasersgasse wird als linear formaler Freiraum begriffen. Durch zusätzliche, lineare Pflanzbeete wird die vorgesehene Verkehrsstruktur sichtbar verstärkt. Die archäologischen Fenster scheinen in der Lage korrekt dargestellt und sind frei von Baumpflanzungen. Im Bereich des Egidienplatzes wird ein urbaner Stadtboden entwickelt und mit üppigen Baumpflanzungen überstellt, sodass ein wunderbares Raumgefühl entstehen kann. Durch den großen Verschattungsanteil und die gleichzeitig multifunktional nutzbare Oberfläche ist
eine hohe Nutzungsqualität zu erwarten. Die kleinteiligen runden, begrünten Baumscheiben schwächen jedoch die sonst klare Haltung des Entwurfes.
An vielen Bereichen, wie bspw. dem Maxtorplatz ist die Raumaufteilung gut gelöst, allerdings fällt an vielen Stellen auf, dass der Verkehr mutiger reduziert werden könnte. (Stellplätze Egidienplatz / Durchfahrt Maxtorplatz / Durchfahrt Grasersgasse im oberen Bereich) Der Entwurfsansatz zur Insel Schütt zeichnet sich durch großteiligen Bestandserhalt mit einhergehender Ressourceneffizienz und punktuellen klimatischen Optimierungen, wie bspw. dem Sprühnebel aus. Neben den optimierten Aufenthaltsqualitäten wird der Ansatz allerdings nicht entwerferisch weiterentwickelt.
Grundsätzlich scheint also eine konzeptuell gut durchdachte Leitidee vorhanden. Die technoid-pragmatische Haltung wird konsequent umgesetzt, was eine solide Wirtschaftlichkeit und wenig Diskussionsbedarf im Denkmalschutz verspricht.
1016
Der Schwerpunkt der Arbeit 1016 liegt auf der Ausgestaltung eines „klimaökologischen“ Parkbandes im Bereich des Stadtgrabens. Mit bepflanzten Mulden, ergänzenden Gehölzpflanzungen und der Anlage von Wiesen und Gärten kann das Ziel der Verfasser:innen, einen biodiversen, vernetzten Raum zu schaffen und das Mikroklima zu verbessern, erreicht werden. Die Anlage von Versickerungsmulden ergänzt das Konzept, könnte aber kritisch im Bereich von Abgrabungen im Bereich der Mauerfundamente sein. Der auf 3,5 Meter Breite geplante Weg durchzieht den Graben in einem mehr oder weniger geradlinigen Verlauf und erschließt dabei die wichtigsten Auf- und Abgänge. Hier wird in Frage gestellt, ob die vorgesehenen Rampen in der dargestellten Länge tatsächlich eine barrierefreie Erschließung gewährleisten können. Das Konzept, entlang der äußeren Grabenmauer die naturnahen Wiesen und an der Inneren die nutzbaren Wiesenflächen anzulegen, erzielt eine gewisse landschaftliche Qualität im Graben und kann die sensibleren Bereiche nachvollziehbar schützen.
Die Ausformulierung des Grabens wirkt stringent und stilbildend, ist aber in der Summe zu monofunktional. Es fehlen weitere Nutzungsangebote für die Besucher:innen die den Stadtgraben funktional und städtebaulich in das Stadtgefüge integrieren könnten. Die Autor:innen beschreiben im Erläuterungstext, dass die thematischen Meilen ausgestaltet werden sollen, geben in der Gestaltung jedoch keine neuen Räume oder Flächen mit einem entsprechenden Bezug vor. Die Arbeit stärkt den aktuellen Bestand durch Ergänzungen, verzichtet aber auf weitergehende Setzungen.
Auf den höher liegenden Flächen des Frauengrabens wird die Anlage von Bürger- und Skulpturengärten vorgeschlagen, die aus dem Bestand heraus erweitert und von unterschiedlichen Institutionen wie Vereinen und Bürgerschaften geplant und betreut werden sollen. Die vorgeschlagenen Obstbäume werden vereinzelt in den Gärten angeordnet, ohne einen besonderen Charakter einer Obstbaumwiese vermitteln zu können.
Für Baumpflanzungen an und oberhalb der Festungsmauern muss die Vereinbarkeit mit denkmalpflegerischen Belangen geprüft werden.
An der Ostseite des Rings im Bereich der Kulturmeile sprechen die Autor:innen von einem Boulevard, der die Kulturinstitutionen erschließen soll. Ein solcher ist anhand der vorgeschlagenen Gestaltung mit einer Vorgartenzone nicht ablesbar und die notwendige räumliche Neuordnung bleibt in diesem Bereich aus.
In der Grasersgasse wird ein zentraler Grünzug über den mutmaßlichen Ausgrabungsstätten vorgesehen, der zum einen mit Aufschüttungen Baumpflanzungen und Blühwiesen ermöglichen soll und zum anderen ein archäologisches Fenster anbietet. Der Verkehr wird als Einbahnstraße und gemeinsamer Verkehrsraum für Fußgänger:innen, Radfahrer:innen und KFZ geführt, ermöglicht aber nicht mehr die Zufahrt in das Parkhaus von Süden.
Am Maxtor wird das naturnahe Begrünungskonzept konsequent weitergeführt und der durch die Auflösung des Kreisverkehrs gewonnene Raum mit einem Zerreichenwäldchen und Blühwiesen belegt. Die Verkehrslenkung am Weberplatz muss allerdings eine weitere Fahrspur für die Umfahrung der „Sieben Zeilen“ vorsehen. Mit der intensiven Bepflanzung wird der Ring über das Maxtor hinaus ablesbar, bietet darüber hinaus aber keine neuen Freiraumqualitäten an.
Die Insel Schütt wird großflächig entsiegelt und auf Grundlage der bestehenden Baumstandorte entstehen Bauminseln, die die zentrale Festwiese, wie auch die westlich davon angeordnete Liegewiese, gliedern. Es entsteht ein einfacher, multifunktionaler Raum, der den Bestand weiterentwickelt. Die südliche Uferpromenade erschließt nun den gesamten Uferbereich und wird mit Wildstaudengärten aufgewertet. Die vorgeschlagene Gestaltung schafft auf einfache Art einen neuen, grünen Stadtteilpark.
Egidienplatz und Theresienplatz werden als Platzfolge interpretiert, zu einem hohen Anteil entsiegelt und mit natürlich anmutenden Gartenflächen gegliedert. Die Gestaltung wird diesem wichtigen Stadtraum nicht gerecht und negiert die stadträumliche Situation mit den historischen Gebäuden. Der Ort wirkt eher zergliedert und bietet keine besonderen Freiraumqualitäten an.
Insgesamt kann die Arbeit durch die konsequente Umsetzung naturnaher Pflanzthemen überzeugen. Es entsteht ein nachhaltiger, grüner Stadtring, der um einige wenige Nutzungen im Bereich der vier Meilen ergänzt wird. Die Insel Schütt erhält eine einfache, aber effektive Gestaltung, während die Platzfolge am Egidien- und Theresienplatz nicht adäquat auf den Stadtraum reagiert. Für alle Bereiche wird jedoch eine gestalterisch prägnantere Haltung, sei es als Reaktion auf einzelne Stadträume und Funktionen, oder als Ausdruck eines gestalterischen Gesamtkonzeptes, vermisst.
1022
Ausgehend vom Slogan `Stadt der Gärten` will der Entwurf zum geschichtlichen Erbe der mittelalterlichen Stadt neue Ebenen von Stadtgrün hinzufügen. Vor diesem Hintergrund baut das Konzept auf drei inhaltliche Themen, die sich aus der räumlichen Struktur des Ortes nachvollziehbar ableiten. Der von den Entwurfsverfassern benannte Trialog aus urbaner Altstadt, dem inneren Gartenring als Stadtbalkon und dem tieferliegenden Naturgraben mit sowohl artifiziellen als auch naturnahen Vegetationsflächen ist nachvollziehbar dargestellt. Für die Altstadt werden kleinere Begrünungen auf Quartiersplätzen vorgeschlagen, um die Stadt zu kühlen. Die Gartenstrukturen auf der oberen Stadtebene sind, z. B. im Bereich der Frauentormauer, gut entwickelt. Sie sind als Inlay in Flächen aus wassergebundener Decke entworfen, was dem urbanen Ansatz auf der Stadtebene entspricht. So entsteht ein Gartenband auf der Mauerzwingerebene, das vielfältige Gartenthemen erwarten lässt und der Ebene ein durchgehendes Gestaltungsmotiv verleiht. Der Naturgraben soll im Kontrast zum oberen Gartenband stehen und ist entsprechend naturnaher programmiert. Verschiedene Biotoptypen sollen dort zum einen aus dem Bestand, zum anderen aber auch
neu entwickelt werden. Im Kontrast zur flächenartigen Gestaltung des Gartenbandes verläuft im Graben ein schwingender Rundweg, der die verschiedenen Biotopzonen miteinander verbindet. Das wird grundsätzlich positiv bewertet, wobei die einzelnen kleinen Stiche zu Sitzbereichen im Graben auch kritisch diskutiert werden. Auch der gezeigte Holzsteg mit Geländer über die feuchte Mulde konnte nicht überzeugen und wurde grundsätzlich in Frage gestellt.
Am Maxtor wird der umlaufende Grünring nachvollziehbar konsequent weitergeführt und die verkehrlichen Nutzungen, z.B. für die Busspur, auf ein Minimum reduziert. Die bestehenden Schulen mit ihren Schulhofflächen und Sportbereichen werden im Konzept durch ähnliche Nutzungen sinnvoll erweitert.
Im Südlichen Abschnitt des Grünen Rings wird die Grasersgasse als Eingang in die Altstadt und als Verbindung zum Kornmarkt neu strukturiert. Tiefbeete nehmen Oberflächenwässer auf und versickern vor Ort. Sie nehmen Bezug auf die historische Bebauungsstruktur. Ein kleines archäologisches Fenster wird integriert, wobei die Freilegung mittelalterlicher Fragmente auch kritisch von der Denkmalpflege bewertet wurde, denn die offengelegten Strukturen werden durch die Verwitterung langfristig verloren gehen. Das vorgestellte Sitzobjekt wurde kontrovers diskutiert. Mit den Neupflanzungen soll der schützenswerte Erhalt der archäologischen Relikte berücksichtigt werden.
Die Gestaltung des Platzes an der Egidienkirche wurde kontrovers diskutiert. Der Entwurfsansatz ist zu wenig aus dem Kontext entwickelt. Zwar wird die Minimierung des MIV, die Begrünung des Platzes und die barrierefreie Wegeführung mit den Retentionskaskaden positiv bewertet, das Gestaltungsmotiv der grünen Wiesentrapeze wirkt jedoch zu barock und starr. Warum das Plateau um das Reiterdenkmal nicht in die formale Sprache integriert wird, ist nicht nachvollziehbar.
Der Theresienplatz erhält kein eigenes Gestaltungsmotiv, sondern trägt das Thema Retentionsbeet weiter.
Die Grundidee, auf der Insel Schütt einen Quartierspark zu entwickeln und nach Süden mit Stufen das Wasser erlebbar zu machen, wird positiv bewertet. Allerdings können die formale Gestaltung der zentralen Wiesenflächen, der Spiel- und Sportflächen sowie der kleineren Platzaufweitungen nicht vollends überzeugen. Der vorgeschlagene neue Steg wurde von den Sachpreisrichtern kritisch bewertet, denn hier können neue Bezüge in die Stadtstruktur nur schwer hergestellt werden.
Rangfolge
Nach einer ausführlichen Diskussion und einer Mittagspause beschließt das Preisgericht einstimmig, dass alle verbleibenden sieben Arbeiten mit einem Preis oder einer Anerkennung ausgezeichnet werden sollen.
Die Preisrichter beschließen dann mit 14:3 Stimmen, dass folgende vier Arbeiten eine Anerkennung ohne Rangfolge erhalten sollen:
Tarnzahl
1001 1012 1014 1016
Aus den verbleibenden Arbeiten wird die Rangfolge wie folgt gebildet:
Rang Tarnzahl Stimmen
| 03 | 1015 | 17:0 |
|---|---|---|
| 02 | 1022 | 15:2 |
| 01 | 1003 | 17:0 |
Etwa um 14:00 Uhr steht die Rangfolge fest. Es wird einstimmig entschieden, dass die Preise für die Ränge 01 bis 03 nach der Rangfolge vergeben werden.
1. Preis Tarnzahl 1003
2. Preis Tarnzahl 1022
3. Preis Tarnzahl 1015
Das in der Auslobung vorgesehenen Preisgeld wird wie vorgesehen an die drei Preisträger verteilt. Das für Anerkennungen vorgesehene Preisgeld wird gleichmäßig auf die vier Anerkennungen aufgeteilt.
Empfehlung des Preisgerichtes
Das Preisgericht empfiehlt dem Auslober einstimmig: Die Arbeit mit dem ersten Preis zur Grundlage der weiteren Bearbeitung zu wählen. Die Belange der Denkmalpflege und der Stadtentwässerung zu berücksichtigen. Ebenso wird ausdrücklich empfohlen, auch die im Wettbewerb bearbeiteten Ideenteile mit dem Ziel eines schlüssigen Gesamtkonzeptes weiterzuverfolgen.
Der Vorsitzende dankt der Vorprüfung für die sehr gute Arbeit und bittet gleichzeitig das Preisgericht um deren Entlastung. Das Preisgericht entlastet die Vorprüfung einstimmig.
Feststellung der Teilnehmer
Nachdem sich der Vorsitzende von der Unversehrtheit der Umschläge der Verfassererklärungen überzeugt hat, werden diese geöffnet und die Namen der Teilnehmer im Gremium verlesen.
Tarnzahl 1003 Kennzahl 521843
1. Preis
SINAI Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbh
Lehrter Straße 57, 10557 Berlin
Verfasser: A.W. Faust
Mitwirkende: Maria Complova, Sophie Holz, Leoni Layer, Camille Regimbart, Marie Luise Tschirner, Carol Zaki, Zixi Zhao
Fachplaner: SHP Ingenieure, Plaza de Rosalia 1, 30449 Hannover
Perspektiven: Stephanie Braconnier, FUTURE LANDSCAPES design + Visualization Inc.
Tarnzahl 1022 Kennzahl 037826
2. Preis
GM013 Landschaftsarchitektur
Schinkestraße 9, 12047 Berlin
Verfasser: Paul Gienke
Mitwirkende: Marco Mattelig, Ly Khanh Nguyen, Yihan Fang, Kequi Lu, Yotam Olshaker, Malin Brandes, Jimin Yoo
Tarnzahl 1015 Kennzahl 212065
3. Preis
UNIOLA GmbH Landschaftsarchitektur Stadtplanung
Lothstrasse 19, 80797 München
UNIOLA AG
Bergstrasse 50, CH-8032 Zürich
Verfasser: Franz Damm, Pascal Posset
Mitwirkende: Karol Kruk, Celine Sauer, Thies Brunken, Elena Paganoni
Fachplaner: Planungsgesellschaft Stadt-Land-Verkehr GmbH, Alexander Süßmuth, Josephspitalstr. 7, München
Illustrator: Paul Trakies
Tarnzahl 1001 Kennzahl 232933
Anerkennung
bbz landschaftsarchitekten berlin gmbh
Gneisenaustrasse 41, 10961 Berlin
Verfasser: Timo Herrmann, Christian Bauer
Mitwirkende: Malte Stellmann, Lea Warneke, Duygu Demir, Zoe Hochstein-Morran, Findus Reinkober, Marc Leppin
Tarnzahl 1012 Kennzahl 749357
Anerkennung
Faktorgruen Landschaftsarchitekten bdla beratende Ingenieure mbB
Merzhauser Str.110, 79100 Freiburg
Verfasser: Martin Schedlbauer
Mitwirkende: Giorgos Grevenaris, Mustafa Mahmoud, Hannes Fetzer, Ricardo Patings
Fachplaner: Lichtplanung: Studio DL, Philip Lentz, Fabian Wagner, Benedikt Schlund
Visualisierungen: Rendercircle, Christian Marrero
Tarnzahl 1014 Kennzahl 000815
Anerkennung
Bauchplan ).(
Severinstraße 5, 81541 München
Verfasser: Tobias Baldauf
Mitwirkende: Clarissa Bechmann, Facundo Ceretta, Tanja Dengler, Wasim Dey, Veronika Faustbeck, Anna Mokropova, Fernando Nebot Gómez, Berke Onay, Lasse Potthast, Kay Strasser, Hanka Turnovska, Moritz Wildberger
Tarnzahl 1016 Kennzahl 559473
Anerkennung
Atelier Loidl Landschaftsarchitekten Berlin GmbH
Am Tempelhofer Berg 6, 10965 Berlin
Verfasser: Martin Schmitz
Mitwirkende: Josie Moer, Robin Tammer, Pascal Zißler, Leonard Schmidt
Tarnzahl 1002 Kennzahl 367384
2. Runde
A24 LANDSCHAFT Landschaftsarchitektur GmbH
Köpenicker Straße 154 A, 10997 Berlin
orange edge – integrierte Stadt- und Verkehrsplanung
Veritaskai 8, 21079 Hamburg
Verfasser: Steffan Robel, Jan Grimmek, Prof. Dr. Stefanie Bremer, Henrik Sander
Mitwirkende: Nikolaos Orfanidis, Ermal Molishti, Xinyi Wang, Jingyun Li, Courtney Jones
Visualisierungen: Adrian Calitz, A. Calitz Visual
Tarnzahl 1004 Kennzahl 394224
2. Runde
Landschaftsmanufaktur
Pappelallee 6, 10437 Berlin
SassGlässer Landschaftsarchitekten Part GmbB
Charlottenstraße 95, 10969 Berlin
Verfasser: Katja Erke, Theresa Gläßer
Mitwirkende: Piroska Szabó, Margherita Miani, Maja Neumann, Gilda Convertino, Leonie Wille
Beratung Verkehrsplanung: Christian Scheler, 1komma2
Visualisierung: Matthias Grobe, werk3
Tarnzahl 1005 Kennzahl 471730
2. Runde
mahl gebhard konzepte, Landschaftsarchitekten und Stadtplaner PartG mbB
Hubertusstraße4, 80639 München
Verfasser: Andrea Gebhard
Mitwirkende: Klara Sautter, Maria Portugal, Sonja Weber, Anni Zhao, Elena Käck, Sebastian Grasberger, Jana Langner, Johannes Mahl-Gebhard
Tarnzahl 1006 Kennzahl 382574
2. Runde
Weidinger Landschaftsarchitekten GmbH
Monumentenstraße 33/34, 10829 Berlin
Verfasser: Prof. Jürgen Weidinger
Mitwirkende: Guohao Li, Fine Aufmkolk, Anselm Bohley, Hendrik Koch
Beratung Verkehr: Andreas Franken, M+O Berlin Ingenieurgesellschaft für das Bauwesen mbH
Beratung Brückenbauwerke und Rampen: Martin Sauerzapfe, Sauerzapfe Architekten
Tarnzahl 1007 Kennzahl 120509
2. Runde
lohrer hochrein landschaftsarchitekten und stadtplaner gmbh
80796 München, Bauerstraße 8
Verfasser: Ursula Hochrein, Axel Lohrer
Mitwirkende: Yiqun Le
Lichtplanung: Day & Light Lichtplanung GbR, Frank Vetter, 81373 München, Weiserstr. 25
Tarnzahl 1008 Kennzahl 823059
2. Runde
Dade Architekturdesign
Keine Anschrift angegeben und ermittelbar
Verfasser: Shasha Wang
Mitwirkende: Xiao Yang Du, Dan Luo, Teng Zhou, Wx Xie, Xy Lee
Fachplaner Nachhaltigkeit: Shape Studio
Tarnzahl 1009 Kennzahl 276340
2. Runde
YEWO LANDSCAPES GmbH
Ernst-Melchior-Gasse 11/1/G1, 1020 Wien
Verfasser: Dominik Scheuch
Mitwirkende: Nikola Chromeckova, Anita Damanshokoh, Nadine Nachtmann, Daniel
Hochstaffl, Henrietta Krüssenberg
Tarnzahl 1010 Kennzahl 558369
2. Runde
GRIEGER HARZER DVORAK Landschaftsarchitekten
Skalitzer Straße 68, 10997 Berlin
Verfasser: Stefan Grieger, Norman Harzer, Nina Dvorak
Mitwirkende: Simon Bauer, Lisa Behr, Nader Hammoude, Debora Mihinto, Qingfeng Wang, Enno Gloyna, Felix Mühlbauer, Jennifer Münner, Leonard Kerstein, Marion Kloker
Tarnzahl 1013 Kennzahl 980927
2. Runde
adlerolesch GmbH
Marienstraße 8, 90402 Nürnberg
Verfasser: Benjamin Warnecke
Mitwirkende: Patric Peters, Eric Michel, Maria Meyer-Giesow
Fachplaner: WipflerPLAN Planungsgesellschaft mbH STUDIO RW | Ruddigkeit Wiebersinsky Landschaftsarchitekten PartGmbB
Tarnzahl 1017 Kennzahl 571414
2. Runde
Planorama GmbH
Sprengelstraße 15, 13353 Berlin
Verfasser: Maik Böhmer
Mitwirkende: Fabian Karle, Janina Gäckler, Sarah Lemnitz, Tom Schneider, Theresa
Balogh, Franziska Knoblich
Fachplaner: Valentin May, Plangruppe Strunz Ingenieurgesellschaft mbH
Visualisierung: Claudia Köllner, pikka pekkane
Tarnzahl 1018 Kennzahl 258716
2. Runde
RMP Stephan Lenzen Landschaftsarchitekten
Wallrafplatz 3, 50667 Köln
Verfasser: Prof. Stephan Lenzen
Mitwirkende: Sahar Karimzadeh, Jialing Zhang, Sabelo Jeebe, Rafi Ahmad, Pauline Riethe, Emma Schröter
Visualisierung: David Willner
Tarnzahl 1020 Kennzahl 471635
2. Runde
TOPOTEK 1 Gesellschaft von Landschaftsarchitekten mbH
Sophienstraße 18, 10178 Berlin
Verfasser: Martin Rein-Cano
Mitwirkende: Zlatko Nikolic, Yinyi Yiang, Francesca Venier, Martina Friedrich, Aurelio Cossar, Gil Shachar, Evalotta Spangenberg
Tarnzahl 1011 Kennzahl 178229
1. Runde
KRAFT.RAUM Landschaftsarchitektur und Stadtentwicklung
Wiesenstraße 51/Haus 26, 40549 Düsseldorf
Verfasser: René Rheims
Mitwirkende: Lucia Neumann, Lucas Baumann, Jonas Dehner
Fachplaner: MAU Atelier (Visualisierungen)
Tarnzahl 1019 Kennzahl 569873
1. Runde
WGF Objekt Landschaftsarchitekten GmbH
Vordere Cramergasse 11, 90478 Nürnberg
Verfasser: Franz Hirschmann
Mitwirkende: Lisa Weisner, Paul Gleichenfeld, Sarah Schuberth, Naemi Reng, Jasmin Walter, Georg Kern, Dieter Roth, Veronika Pidgeon, Anna Volkholz
Tarnzahl 1021 Kennzahl 030620
1. Runde
Gruppe DASS
Heuberg 5, 91781 Weißenburg
Verfasser: Bettina Geisenhof-Leitel
Mitwirkende: ---
Abschluss des Verfahrens
Anschließend bedankt sich der Vorsitzende beim Auslober für die Durchführung des Wettbewerbsverfahrens und wünscht im Namen des Preisgerichts viel Erfolg bei der Umsetzung des Vorhabens. Der Vorsitzende, Herr Till Rehwaldt gibt seinen Vorsitz um 15:20 Uhr an den Auslober zurück. Der Auslober, Herr Oberbürgermeister Marcus König dankt allen Beteiligten.
Alle Preisträger und Preisträgerinnen werden durch den Verfahrensbetreuer umgehend über die Vergabeplattform informiert. Der Auslober Herr Oberbürgermeister Marcus König beendet die Sitzung um 15:30 Uhr.
Pressekonferenz
In einer am 02,04,2025 um 11:00 Uhr stattfindenden Pressekonferenz wird das Ergebnis des Wettbewerbs durch Herrn Oberbürgermeister Marcus König und den Vorsitzenden des Preisgerichts den Vertretern der Medien präsentiert und die Ausstellung eröffnet.
Ausstellung
Alle Wettbewerbsarbeiten werden im Anschluss an die Preisgerichtssitzung in der Königstraße 56-58 in 90402 Nürnberg ausgestellt. Die Ausstellung ist vom 02.04 bis zum 17.04. täglich geöffnet von 11:30 bis 14:00 Uhr und von 16:00 bis 19:00 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Unterschriften siehe Teilnehmerliste
Nürnberg, 01.04.2025