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← Sitzung des Sozialausschusses (06.02.2025)

Sachbericht Förderung der Teilhabe älterer Menschen in Nürnberg 2025-02-06

Anlage · 06.02.2025 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Sozialausschuss Südstadt Gostenhof Nordstadt Altstadt St. Johannis Schweinau Muggenhof St. Leonhard Eberhardshof St. Sebald St. Lorenz Soziales & Gesundheit Kultur, Sport & Freizeit Stadtentwicklung & Planung Digitalisierung & Verwaltung Umwelt & Klima

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Beilage 4.1

zur Sitzung des Sozialausschusses vom 06.02.2025

Förderung der Teilhabe älterer Menschen in Nürnberg

1. Einleitung

In diesem Bericht werden nachfolgende Anträge von Stadtratsfraktionen behandelt:  BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN vom 28.05.2024 zu „Maßnahmen gegen Vereinsamung und für Teilhabe von Senior:innen“  CSU vom 08.07.2024 zum „Seniorennetzwerk Altstadt“  Freie Allianz Nürnberg e.V. vom 23.08.2024 zu „Seniorenangeboten im Stadtzentrum stärken“

Die Fragestellungen in den vorliegenden Anträgen überschneiden sich teilweise. Aus diesem Grund erfolgt die Beantwortung als inhaltliche Zusammenfassung von Themengebieten.

2. Seniorennetzwerk Altstadt

Die Sozialraumanalyse für das Gebiet der Nürnberger Altstadt umfasst die statistischen Bezirke 1 (Altstadt/ St. Lorenz), 2 (Marienvorstadt), 5 (Himpfelshof) und 6 (Altstadt/ St. Sebald). Im Zeitraum von Oktober 2023 bis März 2024 wurde die Sozialraumanalyse einschließlich 22 Interviews mit Expertinnen und Experten sowie drei Workshops mit älteren Bewohnerinnen und Bewohnern durchgeführt.

Die Ergebnisse der Sozialraumanalyse wurden allen beteiligten Akteuren und Einzelpersonen als Bericht zur Verfügung gestellt. Der ausführliche Bericht ist auf der Homepage des Seniorenamtes zu finden (https://www.nuernberg.de/imperia/md/seniorenamt/dokumente/fachliche_informationen/berichte_zur_quartiersarbeit_10_vorbereitende_sozialraumanalyse_altstadt.pdf). Die vielfältigen erwünschten Handlungsempfehlungen, die sich für den Sozialraum der Altstadt aus Experten- und Nutzersicht ergeben, zeigt Abbildung 1 (nächste Seite).

Die Ergebnisse der Sozialraumanalyse wurden bei einer öffentlichen Informationsveranstaltung am 10.04.2024 vorgestellt und mit über 50 Teilnehmenden diskutiert.

Als Träger für das 20. Nürnberger Seniorennetzwerk konnte die WIN gGmbH (Wohnen und Integration im Quartier gGmbH) gewonnen werden. Das Seniorennetzwerk Altstadt, das auch für die Weiterführung der Cafeteria im Heilig-Geist-Spital und die Koordination des dortigen Ehrenamtlichen-Teams verantwortlich sein wird, nahm zum 01.01.2025 seine Arbeit auf.

Abb. 1: Sozialraumanalyse Altstadt: Handlungsempfehlungen aus Experten- und Nutzersicht

Abbildung 1

Zum Hintergrund der Revitalisierung der Cafeteria im Treff Heilig-Geist wird auf den Statusbericht zur Sitzung des Sozialausschusses am 12.10.2023 verwiesen. Mit der Übergabe der Cafeteria an das Seniorennetzwerk Altstadt ist das städtische Projekt „Revitalisierung der Cafeteria“ abgeschlossen. Die vielfältigen Angebote, die in der bisherigen Projektlaufzeit entstanden sind, werden weitergeführt und nach Bedarf ergänzt bzw. ausgebaut.

Die Altstadt ist im Rahmen der quartiersorientierten Seniorenarbeit in Nürnberg ein besonderes Quartier. Die Angebote großer Bildungs- und Kultureinrichtungen in der Altstadt wie z.B. des Bildungszentrums, verschiedener Museen oder Theater werden von Seniorinnen und Senioren aus ganz Nürnberg und nicht nur von Bewohnenden der Altstadt genutzt. Das gilt auch für die Angebote der Altenakademie oder des Computerclubs Nürnberg CCN 50+. Im Seniorenamt werden alle von den Veranstaltern zur Verfügung gestellten Informationsmaterialien zu seniorenspezifischen Angeboten ausgelegt.

3. Teilhabemöglichkeiten von Seniorinnen und Senioren als Maßnah-

men gegen Einsamkeit

In Nürnberg bestehen für Seniorinnen und Senioren unterschiedlichste Teilhabemöglichkeiten. Im Seniorenpolitischen Gesamtkonzept, das am 18.09.2024 im Stadtrat vorgestellt wurde, wurde vor allem im Handlungsfeld „Aktives Alter und Engagement“ sowie in den Kapiteln zu „Altersarmut“, „Digitalisierung“ und „Gemeinschaft“ auf den Aspekt der Teilhabe von Seniorinnen und Senioren eingegangen. Im Folgenden werden zur Veranschaulichung aktuelle Daten zur Teilhabe älterer Menschen in verschiedenen Bereichen dargestellt. Zudem werden Experteneinschätzungen zu den Teilhabemöglichkeiten für Seniorinnen und Senioren beschrieben.

3.1 Seniorennetzwerke

Der weit überwiegende Anteil älterer Menschen in Nürnberg wohnt zuhause. Auch bei Hilfeund Pflegebedürftigkeit möchten die wenigsten ihre vertraute Umgebung verlassen. Damit das gelingt, benötigen sie in den Wohnvierteln ein dichtes Netz an Angeboten, die den unterschiedlichen Lebenslagen gerecht werden. Information und Beratung, alltagsbezogene Unterstützung, Möglichkeiten für die Teilhabe am sozialen Leben sowie an Kultur und Bildung, ebenso wie präventive Gesundheitsförderung sind hierfür wichtig. Um dies zu gewährleisten, arbeiten unterschiedlichste engagierte Träger, Einrichtungen, Vereine, Initiativen und Ehrenamtliche zusammen und sind in 20 Seniorennetzwerken in engem Austausch.

Einsamkeit bei älteren Menschen, die zuhause leben, zu verhindern und abzumildern, haben sich die Nürnberger Seniorennetzwerke ganz besonders auf die Fahnen geschrieben. Ihnen ist es selbst während der Pandemie mit großem Engagement gelungen, die Kontakte zu den Seniorinnen und Senioren im jeweiligen Stadtteil zu halten. Als Anlaufstellen vor Ort bringen die Nürnberger Seniorennetzwerke mit vielen eigenen Angeboten Menschen zusammen oder können mit ihrer Lotsenfunktion an passende Gemeinschaftsangebote verweisen. Auch zugehende Angebote werden in einigen Seniorennetzwerken gemacht. Alle Seniorennetzwerke werden maßgeblich durch das Seniorenamt gefördert und inhaltlich begleitet.

Im Jahr 2023 wurden in Einzelveranstaltungen 4.155 und bei regelmäßigen Veranstaltungen 25.204 Kontakte zu Seniorinnen und Senioren durch die Koordinatorinnen/den Koordinator der Seniorennetzwerke dokumentiert. Das sind 6.009 Kontakte mehr gegenüber dem Vorjahr (s. Anhang, S. 12 f.). Als lokale Arbeitsgremien für den trägerübergreifenden Austausch bzw. für den Aufbau und die Umsetzung von Angeboten bzw. Projekten wurden im Jahr 2023 insgesamt 66 Runde Tische bei 17 Seniorennetzwerken durchgeführt.

Über den Verteiler der Runden Tische Seniorenarbeit wurden 2023 in allen Seniorennetzwerken ca. 797 lokale Akteure erreicht, sodass damit - neben den Runden Tischen Seniorenarbeit

In allen Seniorennetzwerken gibt es Angebote aus den Bereichen Information und Beratung/ Soziale Teilhabe, Bildung und Kultur/ Gesundheitsförderung und Prävention sowie Bürgerschaftliches Engagement (sich selbst engagieren oder Unterstützung erhalten). Wichtig für die Angebotsgestaltung ist neben dem Austausch an den Runden Tischen der regelmäßige Austausch der Koordinierenden der Seniorennetzwerke untereinander im Hinblick auf bewährte Ideen.

Die Annahme von Angeboten der offenen Seniorenarbeit stellt sich nach Einschätzung der Koordinierenden der Seniorennetzwerke wie folgt dar:

Gut angenommen werden:

 Dezentrale, niedrigschwellige und kostenfreie bzw. kostengünstige Angebote mit einem festen Ansprechpartner/einer festen Ansprechpartnerin.  Regelmäßig stattfindenden Angebote  Angebote, die Gemeinschaftserleben ermöglichen / Geselligkeit  Angebote, bei denen der Spaß nicht zu kurz kommt  Ausflüge  Besuchsdienste  Spieletreffs  der NOA Begleitservice und die Alltagshelfer (diese werden ab 2025 nicht mehr angeboten)  Sturzprophylaxe-Kurse o.ä.  Angebote zur Förderung der digitalen Teilhabe  Offener gemeinsamer Mittagstisch in Gaststätten  Regelmäßige Trauergruppen

Weniger gut angenommen werden:

 Einzelaktionen  Gesundheitstage (teilweise)  (Einzel/Info-) Veranstaltungen zu schweren, belastenden Themen (z.B. Pflege, Sterben und Tod)  Angebote mit Anmeldung  Angebote, die eine gewisse Anstrengung mit sich bringen (körperlich wie geistig; z.B. Gedächtnistraining); dies zeigt sich allerdings keineswegs in allen Stadtteilen.

3.2 Ehrenamtliches Engagement im Seniorenamt

Im Seniorenamt kann man sich in unterschiedlichen Feldern für Seniorinnen und Senioren engagieren. Insbesondere die Ehrenamtlichen im häuslichen Besuchsdienst tragen engagiert dazu bei, Einsamkeit gerade auch bei nicht mehr mobilen älteren Menschen abzumildern und regelmäßig Austausch und Kontakt zu haben. Gleichzeitig verhindert auch freiwilliges Engagement bei den Ehrenamtlichen selbst Einsamkeit. Sowohl in ehrenamtlichen Teams, im Kontakt mit Seniorinnen und Senioren, die Unterstützung benötigen, oder bei Treffen und Feiern im Rahmen der Anerkennungskultur wird Gemeinschaft erlebt. Zum 31.12.2024 waren 324 Ehrenamtliche im Seniorenamt gemeldet. Davon waren 67 im Digitalbereich, 101 in den Seniorennetzwerken und 154 im häuslichen Besuchsdienst tätig. Weitere Informationen zum Freiwilligenmanagement im Seniorenamt sind im Bericht zur Sitzung des Sozialausschusses am 04.05.2023 zu finden.

3.3 Treff Bleiweiß

Auch die im Semesterturnus organisierten Veranstaltungs-, Kurs- und Gruppenangebote der städtischen Seniorenbegegnungsstätte „Treff Bleiweiß“ wirken grundsätzlich der Vereinsamung älterer Menschen entgegen. Sie bieten neben Bildung, gesellschaftlicher und kultureller Teilhabe, Information und Beratung sowie gesundheitlicher Prävention immer auch eine Struktur für regelmäßige (je Semester ca. 40 Kursangebote) oder punktuelle Begegnungen (je Semester min. 50 Veranstaltungsangebote) mit anderen Menschen. Während die wöchentlich bzw. monatlich stattfindenden Angebote tendenziell eher eine einsamkeitspräventive Funktion erfüllen, bieten offene Treffs (wie z.B. die Bunte Runde der VielfAlt, der offene Tischtennistreff,

der Singkreis oder das „Speed Dating für Freundschaft und Freizeit“) zudem eine niedrigschwellige Möglichkeit, neue Kontakte zu knüpfen. Darüber hinaus ist das Café Bleiweiß zu erwähnen, das ohne Konsumzwang und programmungebunden als Plattform zum Austausch (zunehmend auch zum intergenerationalen Austausch) im Treff etabliert ist.

3.4 Kooperationspartner in der Seniorenarbeit

Kommunale Unterstützung durch das Seniorenamt erhalten auch die ca. 200 Seniorenclubs und offenen Angebote wie Begegnungsstätten der Wohlfahrtsverbände, die auf Gemeinschaft und Teilhabe abzielen. Teilweise wirken die Clubs als enge Freundeskreise, die auch im Fall von Krankheit und Unterstützungsbedarf auf die Mitglieder achten und eine gute Basis für stabile und vertraute Kontakte sind. Zu den Kooperationspartnern, die Zugehörigkeit für ältere Menschen ermöglichen, zählen auch die beiden Mehrgenerationenhäuser in der Südstadt und in St. Leonhard-Schweinau. In den Mehrgenerationenhäusern muss niemand alleine bleiben. Mittagstisch oder Freitagsfrühstück schaffen zum Beispiel die Möglichkeit, dass keiner schweigend alleine am Küchentisch zu Hause sitzen muss.

Musikalische Gemeinschaftserlebnisse garantiert das Seniorenamt beim Sommerkonzert im Kreuzigungshof in Kooperation mit der Hochschule für Musik. Und die Weihnachtsgala des Seniorenamts ist für manchen Senior und manche Seniorin ohne größere Familie die eigentliche festliche Weihnachtsfeier, weil man nicht alleine feiert, sondern mit dem Seniorenclub oder der nahestehenden Menschen zusammen in Weihnachtsstimmung ist.

Zahlreiche weitere Kooperationspartner und Akteure in der Nürnberger Seniorenarbeit tragen dazu bei, dass Gemeinschaft erfahren werden kann und Einsamkeit abgemildert wird.

3.5 Aktuelle Einflüsse auf die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren in Nürnberg

Die Koordinierenden der Seniorennetzwerke haben sich intensiv mit dem Thema Teilhabe Älterer in Nürnberg beschäftigt und ihre Erfahrungen eingebracht. Im Folgenden werden die zusammengefassten Ergebnisse dargestellt.

Eine Veränderung des Freizeitverhaltens ist insgesamt zu beobachten: alles ist „unverbindlicher“ geworden. Teils erschwert wird Teilhabe derzeit nach Beobachtung der Seniorennetzwerke durch eine Abnahme von Unbeschwertheit und Motivation. Teils hat stattdessen Unsicherheit und Unzufriedenheit, auch im Zuge sich häufender Krisen (Ukraine- und Nahost- Krieg, Energiekrise, Inflationsrate usw.) zugenommen.

Auch bereits vor der Pandemie nahm das Thema Einsamkeit an Bedeutung zu. Angesichts einer steigenden Anzahl älterer und hochbetagter Menschen, die alleine leben und die Verluste im Hinblick auf Bezugspersonen erfahren, ist dies wenig überraschend. Mit der Pandemie hat sich nach Einschätzung der Koordinierenden der Seniorennetzwerke bei manchen älteren Menschen das Gefühl der Einsamkeit jedoch weiter verstärkt.

Die Koordinierenden der Seniorennetzwerke schätzen die Auswirkungen, die die Pandemie auf das Wohlbefinden und die Teilhabe von Seniorinnen und Senioren hatte, wie folgt ein:

 Insbesondere bei den vulnerablen Gruppen hat sich der Gesundheitszustand verschlechtert. Diese Gruppe hat generell am meisten unter der Pandemie gelitten. Es ist zu unterscheiden zwischen hochbetagten eingeschränkten Senior*innen und jüngeren, vitaleren Senior*innen. Bei den Hochbetagten zeigen sich negative Folgen bedingt durch einen Bruch in den Aktivitäten deutlicher – eine Verschlechterung des allgemeinen Gesundheits- und Fitnesszustandes ist viel schwerer wieder zu beheben.

 Vereinsamung hat zugenommen, da regelmäßige Kontakte verloren gingen. Viele sind aus bestehenden Gruppen herausgefallen und konnten nach längerer Pause nicht mehr anknüpfen. Teils wurden die Gruppen nicht mehr angeboten (Mangel an Räumen oder sonstigen Ressourcen, z.B. auch Kursleitung etc.) oder der Gesundheitszustand hatte sich – teilweise auch altersbedingt – verschlechtert, so dass eine Teilnahme nicht mehr möglich war. Zusätzlich wurde das „Kontakt aufnehmen“ und „Eigeninitiative zeigen“ in den Jahren der Pandemie teilweise regelrecht verlernt.  Es kam zu einer Spaltung der Gesellschaft zwischen den Geimpften und den nicht Geimpften (dies wird teilweise auch jetzt noch wahrgenommen).

 Die Pandemie wirkte als Katalysator auf viele bereits bestehende Problemlagen. Sie hat auch die Digitalisierung vorangetrieben. Für diejenigen, die Schwierigkeiten haben, sich die digitale Welt zu erschließen, geht dies mit einem Verlust an Selbständigkeit und einer Zunahme an Abhängigkeit von anderen, die im Bereich Digitales unterstützen, einher.

 In manchen Seniorennetzwerken wird eine höhere Anspruchshaltung gegenüber den Koordinierenden beobachtet. Diese sollen sich in immer mehr Belangen für das Wohlergehen und die Teilhabe Älterer zuständig fühlen. Es kann nur spekuliert werden, ob dies eine Gegenreaktion auf aktuelle Krisen ist oder ob die Erwartungen an Organisierende höher wurden, weil in den Jahren der Pandemie selbständige Teilhabe immer wieder eingeschränkt wurde.

Exkurs: Das Münchner Projekt „SAVE“ (Senioren und Seniorinnen aufsuchen im Viertel

durch Experten und Expertinnen)

In Nürnberg war der Münchner Ansatz des Projekts SAVE v.a. im Zuge der Vorarbeiten für das Seniorennetzwerk Eberhardshof/Muggenhof/Gostenhof diskutiert worden. Hier fand eine Untersuchung zur Situation von älteren Menschen mit geringen finanziellen Mitteln (höhere Armutsquote als im Durchschnitt in Nürnberg) statt. Einer der im Rahmen der Untersuchung befragten Akteure (Integral e.V.) hatte diesen proaktiven Ansatz – „zugehende Beratung mittels Streetworker“ - als wichtig für die Zielgruppe der älteren Menschen mit geringen finanziellen Mitteln beschrieben. Insbesondere das Ansprechen von Menschen, die bisher noch keinen Zugang zu Angeboten im Stadtteil haben, etwa durch Streetworker, kann die soziale Teilhabe fördern.

Allerdings löst zugehende Beratung durch Streetwork in der Arbeit mit Seniorinnen und Senioren nicht das Problem des Zugangs zu älteren Menschen, die zurückgezogen in ihren Wohnungen leben und diese nur noch selten verlassen (häufig wegen Mobilitätseinschränkungen). Sie sind im öffentlichen Raum kaum anzutreffen.

In Nürnberg wird im Rahmen der offenen Altenhilfe ein quartiersorientierter Ansatz umgesetzt. Derzeit gibt es 20 Seniorennetzwerke, die stadtteilbezogen arbeiten. Die Koordinationsstellen (50 %-Stellen), die von der Stadt Nürnberg finanziell gefördert werden und zudem maßgebliche Eigenmittel der Träger erforderlich machen, sind Anlaufstellen für die älteren Menschen in den Stadtteilen. Die Koordinatorinnen und Koordinatoren in den Seniorennetzwerken können Streetwork, wie im Münchner Projekt SAVE, im Rahmen ihrer Ressourcen nicht zusätzlich leisten.

3.6 Sonstige Zugangswege zu Seniorinnen und Senioren in Nürnberg, um Teilhabe zu

stärken

Ungeachtet dessen werden in Nürnberg in einigen Seniorennetzwerken bereits punktuell Ansätze der zugehenden Beratung bzw. Kontaktaufnahme, je nach Kapazität der Koordinierenden der Seniorennetzwerke praktiziert (direkte Ansprache im öffentlichen Raum, Parkanlagen oder bei Veranstaltungen).

Die Öffentlichkeitsarbeit zu den Angeboten der Seniorennetzwerke wird weiterhin auch im Internet ausgebaut. Anfragen im Hinblick auf Besuchsdienste erfolgen häufig auch von Angehörigen außerhalb Nürnbergs – auch der Kontakt zum Seniorenamt findet hier zunächst über das Internet statt. Große Werbeaktionen zu Teilhabeangeboten der Seniorennetzwerke werden von den Koordinierenden nicht mehr durchgeführt, da die bestehenden Angebote vielfach ausgelastet sind und aufgrund fehlender Ressourcen auch nicht weiter ausgebaut werden können.

In den Seniorennetzwerken wird eine intensive Zusammenarbeit mit dem Sozialpädagogischen Fachdienst (SFD) in Nürnberg gepflegt. Der SFD hat immer wieder Zugang zu zurückgezogen lebenden älteren Menschen.

In einigen Seniorennetzwerken werden sog. „Brückenbauer“ in die Öffentlichkeitsarbeit mit einbezogen. An Apotheken, Fußpflegepraxen, kleine Bäckereien, Friseursalons etc., die viel mit Seniorinnen und Senioren in Kontakt kommen, werden Kontaktkarten (hier wird auf die Unterstützungsmöglichkeiten durch das Seniorennetzwerk hingewiesen) ausgegeben. Ziel ist es, dass die „Brückenbauer“ bei denjenigen Senioreninnen und Senioren, bei denen sie den Eindruck haben, dass Unterstützungsbedarf vorliegt, auf die Angebote des Seniorennetzwerks hinweisen und die Kontaktkarte aushändigen.

Je nachdem, um welchen Personenkreis unter den Seniorinnen und Senioren es sich handelt, müssen die Zugangswege unterschiedlich gewählt werden. Bei älteren Menschen mit Zuwanderungsgeschichte ist teils Zugehen auf die Zielgruppe bzw. auf Multiplikatoren und Mund-zu- Mund-Propaganda am erfolgreichsten, um Teilhabeangebote bekannt zu machen.

Verweisstrukturen innerhalb der Angebote sind selbstverständlich, etwa zwischen dem Pflegestützpunkt Nürnberg und dem Besuchsdienst des Seniorenamtes, etwa wenn sich beim Pflegestützpunkt jemand meldet, der zwar Unterstützungsbedarf, aber noch keinen Pflegebedarf hat.

4. Präventive Hausbesuche

4.1 Kurzbeschreibung des Modellprojekts „Präventive Hausbesuche“ 2012-2014

In den Jahren 2012 bis 2014 wurde ein Modellprojekt zur Durchführung von präventiven Hausbesuchen in Form von zugehenden Beratungen in Nürnberg im Quartier St. Johannis und in der Nordstadt durchgeführt. Die Projektleitung wurde vom Evang. Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau KdöR übernommen. Eine finanzielle Förderung erfolgte durch das Seniorenamt der Stadt Nürnberg.

Die Ergebnisse des Projekts sollten für die Idee einer weiteren Umsetzung in anderen Stadtteilen herangezogen werden. Projektziel war es, Seniorinnen und Senioren mit präventiven Hausbesuchen dabei zu unterstützen, ihre Selbständigkeit im Alter zu erhalten. Bei der Zielgruppe handelte es sich um Seniorinnen und Senioren, die bisher keinen Zugang zu den bereits bestehenden Hilfestrukturen finden konnten.

Angesprochen wurde die Zielgruppe z.B. über Presse (Stadtteil-Magazin), aufsuchende, persönliche Ansprache etwa auf Wochenmärkten durch das Seniorennetzwerk im Stadtteil oder auch Postwurfsendungen. Gleichzeitig wurden Arztpraxen und verschiedene Dienstleister (Friseur, Kliniken, Apotheken etc.) über das Angebot informiert, um es an interessierte ältere Menschen weiterzugeben.

Folgende Ziele wurden differenziert beschrieben:

 Entwicklung und Erprobung von neuen Zugangswegen zu bisher im System der Altenhilfe nicht bekannten Seniorinnen und Senioren.

 Generierung und Testung von standardisierten und übertragbaren Methoden und Handlungsansätzen zur Bedarfsanalyse.

 Durchführung von Hausbesuchen und Erfassung von Risikofaktoren.

 Abbau von Zugangsbarrieren zum System der Altenhilfe und Einleitung von passgenauen Interventionen in Absprache mit den betroffenen Personen, um die individuelle Lebensqualität zu erhöhen.

Bei 50 Seniorinnen bzw. Senioren wurden innerhalb von zwei Projektjahren insgesamt 133 Hausbesuche durchgeführt. Insbesondere die verhaltene Resonanz der angesprochenen Zielgruppe auf das Angebot damals hatte nicht für eine Ausdehnung des Projekts gesprochen.

4.2 Sachstand zum aktuell vom Seniorenamt beantragten Projekt „Präventive Hausbe-

suche“

Dass der Ansatz der präventiven Hausbesuche ein geeignetes Instrument ist, damit sich alte und hochaltrige Menschen informierter, sicherer und befähigter fühlen, selbstständig in ihrer Wohnung leben und aktiv am Leben teilhaben, ist unterdessen auch wissenschaftlich nachgewiesen (Deutsches Institut für angewandte Pflegeforschung e.V.). Gerade Kommunen vermögen gut in Form von präventiven Hausbesuchen über vorhandene Unterstützungs- und Beratungsstrukturen zu informieren und damit ihren Anspruch auf Bürgernähe und Teilhabe einzulösen.

Das Seniorenamt der Stadt Nürnberg hat daher im Februar 2024 einen Förderantrag an das Landesamt für Pflege, gemäß Förderrichtlinie „Gute Pflege in Bayern – Gute Pflege FöR“,

gestellt. Beantragt wurde die Förderung eines Konzepts zur Umsetzung von präventiven Hausbesuchen im Stadtteil Bleiweiß in Nürnberg. Der Durchführungszeitraum war vom 01.01.2025 bis zum 31.12.2027 geplant - jedoch abhängig vom Zeitpunkt der Förderzusage durch das Landesamt, sodass rechtzeitig Planung, Organisation der Personalbeschaffung erfolgen kann, um das Projekt zu beginnen. Aktuell liegt noch keine schriftliche Förderzusage vor. Der Antrag befindet sich laut mündlicher Rückmeldung in der finalen Prüfungsphase. Entsprechend verschiebt sich ein möglicher Projektbeginn, mit Auswirkungen auf den Finanzplan, was mit dem Landesamt bereits kommuniziert wurde.

Mit dem Antrag wurde ein Konzept für präventive Hausbesuche versendet, welches in Auszügen kurz vorgestellt werden soll:

Mit den präventiven Hausbesuchen soll primär die Zugänglichkeit zu Beratungsstrukturen (z.B. Pflegeberatung, präventive Angebote, Fachdienste und Angebote im Quartier) transparent gemacht werden. Die Betroffenen erfahren so, wie sie Informationen und Beratung erhalten können und welche Angebote es genau im Stadtteil und darüber hinaus von der Stadt Nürnberg gibt. Auch angesichts wachsender Einsamkeit und des Rückgangs traditioneller Familienmuster können präventive Hausbesuche Türöffner für mehr Teilhabe und Lebensqualität sein.

Durch die proaktive und direkte Ansprache der Zielgruppe können mit den präventiven Hausbesuchen im Quartier folgende Ziele erreicht werden:

 Beratungsangebote der Stadt Nürnberg rund um das Thema „Älterwerden“ werden vorgestellt.

 Ein Kontaktaufbau zu vulnerablen Personengruppen findet statt, die ein Beratungsangebot aus eigenem Antrieb nicht in Anspruch nehmen würden.

 Fragen zur Pflegebedürftigkeit und zu Hilfen im Alter können frühzeitig beantwortet werden. Die besuchten Personen wissen, wie z.B. der Pflegestützpunkt kontaktiert werden kann und welche Unterstützung sie dort erhalten.

 Netzwerke und weitere Beratungsstellen sind bekannt und können bei Bedarf genutzt werden (z.B. Betreuungsstelle, Seniorennetzwerk).

 (Potenzielle) Risikofaktoren werden erfasst und bewertet, um individuelle Beratung gezielt anzubieten (z.B. Wohnberatung, drohende pflegerische Unterversorgung).

Als Zielgruppe werden folgende Personen definiert, die in Nürnberg mit Hauptwohnsitz wohnhaft sind:

 75 - jährige Jubilarinnen und Jubilare im Stadtteil Bleiweiß der Stadt Nürnberg

 80 - jährige Jubilarinnen und Jubilare im Stadtteil Bleiweiß der Stadt Nürnberg

 85 – jährige Jubilarinnen und Jubilare im Stadtteil Bleiweiß der Stadt Nürnberg

 90 – jährige Jubilarinnen und Jubilare im Stadtteil Bleiweiß der Stadt Nürnberg sind.

Die Zielgruppe umfasst ca. 600 Personen in dem Stadtteil Bleiweiß pro Jahr. Bei einer angenommenen Akzeptanzrate von 50 % werden in diesem Pilotprojekt ca. 900 Hausbesuche erforderlich sein, die über 3 Jahre hinweg stattfinden sollen. Als Zugang ist ein persönliches Gratulationsschreiben mit dem Angebot eines präventiven Hausbesuchs geplant.

Das Konzept unterscheidet sich zum Projekt, welches bereits 2012-2014 durchgeführt wurde, in einigen Punkten wesentlich:

 Es handelt sich um einen einmaligen präventiven Hausbesuch. Damit sollen Beratungsmöglichkeiten und Angebote in der Stadt/Quartier bekannt gemacht werden, z.B. Ansprechpartner im Seniorennetzwerk.

 Die eingesetzten Beraterinnen und Berater verfügen über ein breites und tiefes Wissen zum Thema Pflege und soziale Belange und filtern die wahrgenommene Situation im häuslichen Kontext. Ein schriftliches, fachliches „Assessment“ hinsichtlich individueller Einschränkungen (z.B. Sturzgefahr, Vorliegen einer demenziellen Einschränkung) soll nicht durchgeführt werden.

 Für die betroffenen Personen wird jeweils ein Präsent der Stadt Nürnberg bereitgestellt, außerdem werden ausgewählte Informationsmaterialien von verschiedenen Beratungsstellen mitgebracht.

 Zur Evaluation wird eine Hochschule mit einbezogen.

Für die Umsetzung des Konzepts sind Projekt-Stellenschaffungen über die Förderung vom Landesamt für Pflege Bayern nötig. Es ist sinnvoll, diese Stellen in der Abteilung SenA/1 anzudocken (enge Kooperation mit dem Pflegestützpunkt, Vernetzung mit SenA/2 zu Seniorennetzwerken, ehrenamtlichen Unterstützungsangeboten etc.).

Exkurs: Präventive Hausbesuche in der Landeshauptstadt München

Die Stadt München bietet bereits flächendeckend präventive Hausbesuche an. Der Abschlussbericht zum Modellprojekt (2010 bis 2013) liefert hierzu einige interessante Details und Hintergründe. Im Münchner Projekt gab es vier verschiedene Modellregionen (mit sehr kleinräumigen Stadtvierteln je ca. 2.000 Einwohnerinnen und Einwohnern) in vier unterschiedlichen Trägerschaften. Hierfür wurden in München vier halbe Stellen (insgesamt 8.000 Einwohnerinnen und Einwohner) mit sozialpädagogischen Fachkräften besetzt sowie zusätzlich eine halbe Stelle für eine Projektleitung geschaffen.

Folgende inhaltlichen Schwerpunkte zeigten sich bei den durchgeführten Hausbesuchen in München: alltagsunterstützende Dienstleistungen und Begleitung, Fragen der Haushaltsausstattung und Wohnungsanpassung, Aspekte des Wohnumfeldes, Fragen zu Mobilität und nach geeigneten Wohnungen, rechtliche Fragen, Informationen zu sozialer Einbindung und Kontakten, finanzielle Belastungen, medizinische Anliegen.

In der folgenden Abbildung 2 ist zu sehen, wie häufig und in welchen Bereichen die Fachkräfte einen Handlungs- und Unterstützungsbedarf feststellten:

Abb. 2: Handlungs- und Unterstützungsbedarf von Seniorinnen und Senioren (im Stadtteil)

Abbildung 2

Quelle: Institut für Praxisforschung und Projektberatung München (2014): Abschlussbericht zum Modellprojekt „Präventive Hausbesuche für ältere Münchnerinnen und Münchner“, S. 35; Mehrfachnennungen; Angaben in Prozent; N=602).

Die Themen Wohnumfeld und Mobilität sowie Wohnungsausstattung zeigen mit zusammen über 30 % auf, dass sie für die Menschen in der eigenen Häuslichkeit sehr wichtig sind, was auf die hohe Relevanz der Wohnungsanpassungsberatung hinweist. Diese Ergebnisse lassen

richtig eine Anbindung der präventiven Hausbesuche an den Fachbereich SenA/1 (Beratung und Information zur Pflege und zum Leben im Alter) ist (vgl. Organigramm Seniorenamt der Stadt Nürnberg - https://www.nuernberg.de/imperia/md/seniorenamt/dokumente/fachliche_informationen/organigramm_seniorenamt.pdf). Hier ist auch das Projekt vom Kompetenznetzwerk Wohnungsanpassungsberatung verortet.

Interessant erscheint die Information, dass vor 10 Jahren, als das Projekt abgeschlossen wurde, die Themen „psychosoziale Anliegen“, „Unterstützung pflegender Angehöriger“ sowie „häusliche Pflege“ kaum eine Rolle spielten. Es ist davon auszugehen, dass diese Themenfelder künftig deutlich präsenter sein werden.

Aktuell sind an den etablierten Alten– und Servicestellen in München 33 Personalstellen (Teilzeitstellen mit je 50 % der wöchentlichen Arbeitszeit) zugeordnet, welche sich ausschließlich um präventive Hausbesuche kümmern. Diese Stellen sind zu 100 % von der Stadt München finanziert und führen zu einer flächendeckenden Umsetzung von präventiven Hausbesuchen. Allerdings ist dabei zu vermerken, dass die Stadt München nicht über einen Pflegestützpunkt verfügt.

Anhang:

Dokumentierte Einzelveranstaltungen und regelmäßige Veranstaltungen in den Senio-

rennetzwerken aus den Jahren 2022 und 2023

  1. Einzelveranstaltungen
Handlungsset Angebote Kontakte 2022 Kontakte 2023
Information Informations- und Vortragsveranstaltungen (z.B. Ge- dächtnisförderung, Pflegeversicherung, Demenz, Vor- sorge, Tod und Sterben, Gesundheitsthemen) „Tage der offenen Tür“ in Einrichtungen des Stadtteils, stadt- teilbezogene Seniorentage, öffentliche Infostände, Stadtteilbegehungen 485 962
Soziale Teilhabe Tagesfahrten, Seniorennachmittage und –feste, jahres- zeitliche Veranstaltungen Veranstaltungen zur Förderung von Nachbarschaft 1.439 2.009
Teilhabe an Kul- tur und Bildung Konzerte, Lesungen und Lesereihen, Film-vorführun- gen, Museumsbesuche, Reparier-Treffs 405 397
Bildung im Be- reich Digitales 1:1-Tandems; Digitalsprechstunden, Digitalcafés; Han- dyberatung; PC-Kurse usw. 120 76
Prävention Übungen zur Sturzprävention, Sport im Sitzen, Yoga, Tanzen, TaiChi, Rollatortraining, Demenzwochen 355 519
Generationen- übergreifende Veranstaltungen z.B. „Mein Meisterwerk“ (mit Kunstvilla und Sperber- schule) Weihnachtspost von Schülern des Melanchthon-Gym- nasiums für Senioren/innen im Stadtteil 0 192
Summe 2.804 4.155
  1. Regelmäßige Veranstaltungen
Handlungsset Angebote Kontakte 2022 Kontakte 2023
Information und Beratung Informations- und Vortragsveranstaltun- gen 31 46
Soziale Teilhabe Monatliche „Seniorenstammtische“ für nicht mobile alte Menschen Mittagstische für Senioren/innen, Ein- kaufsfahrten Offene stadtteilbezogene Seniorentreffs, Spieletreffs, Kurse für alte Menschen Begleitete Spaziergänge, Tanznachmittage Seniorentreffs für ältere Menschen mit Migrationshintergrund (nur Gruppen aus St. Leonhard / Schweinau) 2.185 697 4.666 138 *s. Erläuterung 3.147 977 4.528 285 *s. Erläuterung
Kultur und Bil- dung Lesungen, Literaturcafé, Filmreihen, Digitale Medien (PC, Handy) 286 877 550 1248
Prävention Gesundheitsför- derung Sturzprophylaxe Gymnastik, Tanz, Shiatsu, Qi Gong, „mach mit – bleib fit“, Gymnastik mit Kleingerä- ten, Rückentraining, Spazier-Treff, etc. Ernährung, Unterstützung häuslicher Ver- sorgung Gedächtnistraining Frühstückstreff „Gut für die Seele“; Trau- ergruppe 2.744 (42 Kurse) 6.668 -- 1.732 486 4.338 (49 Kurse) 6.391 1.407 1.873 414
Generationen- übergreifende Veranstaltungen Generationenexperiment 15 - 90+ 36 0
Summe 20.546 20.546 25204

* Die Gruppen für Seniorinnen und Senioren mit Zuwanderungsgeschichte, die im Rahmen des Modellprojekts „Gesund älter werden in Nürnberg“ (April 2010 bis Juli 2012) entstanden sind, werden inzwischen ehrenamtlich geleitet. Eine exakte Teilnehmerstatistik mittels Teilnehmerlisten wird inzwischen nicht mehr geführt. Die ehrenamtlichen Gruppenleitungen werden von einer hauptamtlichen Mitarbeiterin im Mehrgenerationenhaus Schweinau fachlich begleitet und beraten.

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