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Sitzung gesamt -öffentlich-

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Plärrer Bau- und Vergabeausschuss Ältestenrat und Finanzausschuss Schweinau Großreuth bei Schweinau Gebersdorf Ferienausschuss Eibach St. Lorenz Energie & Versorgung Haushalt & Finanzen Schule & Bildung Digitalisierung & Verwaltung Wohnen & Bauen Verkehr & Mobilität Umwelt & Klima

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des Bau- und

Vergabeausschusses

- direkt im Anschluss an den WerkA

(SUN) -

19.12.2024

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Fürther Tor, Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens Sitzungsvorlage H/051/2024 4 Entscheidungsvorlage H/051/2024 8 Lageplan H/051/2024 11 Pläne OPL H/051/2024 12 Kostendatenblatt H/051/2024 21 Folgekosten H/051/2024 23 Nachhaltigkeits-Check H/051/2024 25 TOP Ö 2 Pommernstr. 10, Neubau Schulzentrum Südwest Sitzungsvorlage H/052/2024 26 Entscheidungsvorlage H/052/2024 30 Lageplan mit Bauabschnitten H/052/2024 34 TOP Ö 3 Palmenhofbunker, Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Kindergartengruppen sowie acht Wohneinheiten, Nachtragsobjektplan Sitzungsvorlage Ref.VI/028/2024 35 Entscheidungsvorlage Ref.VI/028/2024 39 Lageplan Ref.VI/028/2024 42 Pläne Ref.VI/028/2024 43 TOP Ö 4 U3 SW BA 2.2 - Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau Sitzungsvorlage UB/017/2024 45 Erläuterungsbericht UB/017/2024 49

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Bau- und Vergabeausschusses

Sitzungszeit

Donnerstag, 19.12.2024, direkt im Anschluss an den WerkA (SUN)

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Fürther Tor, Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens Beschluss

hier: Objektplan H/051/2024

Ulrich, Daniel

2. Pommernstr. 10, Neubau Schulzentrum Südwest Beschluss

hier: Nachtragsobjektplan Nr. 01 H/052/2024

Ulrich, Daniel

3. Palmenhofbunker, Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Beschluss

Kindergartengruppen sowie acht Wohneinheiten, Ref.VI/028/2024

Nachtragsobjektplan

Ulrich, Daniel

4. U3 SW BA 2.2 - Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau Beschluss

UB/017/2024 Ulrich, Daniel

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 26.09.2024,

öffentlicher Teil

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 24.10.2024,

öffentlicher Teil

H/051/2024

Beratung Datum Behandlung Ziel

Bau- und Vergabeausschuss 19.12.2024 öffentlich Beschluss

Betreff:

Fürther Tor, Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens

hier: Objektplan

Anlagen: Entscheidungsvorlage Lageplan Pläne OPL Kostendatenblatt Folgekosten Nachhaltigkeits-Check

Sachverhalt (kurz):

Im Stadtteil Lorenz soll ein 2-gruppiger Kindergarten oberhalb des Fürther Tors entstehen, der den im 2. Weltkrieg zerstörten historischen Stadtbaustein dieser Stelle ersetzt.

Durch den Neubau KIGA Fürther Tor werden 50 dringend benötigte Betreuungsplätze in der Innenstadt geschaffen. Als zukünftiger Betreiber wurde die „Wilde 15“ gewonnen, deren Betriebserlaubnis in der derzeitigen Einrichtung in der Mostgasse momentan nur wegen der Aussicht auf Bezug des Neubaus aufrechterhalten werden kann.

Das Projekt wurde vom BIC-Verfahren befreit und in den MIP 2024-2027 mit der Nr. 116 aufgenommen.

Die Gesamtkosten belaufen sich laut Kostenberechnung vom 24.07.2024 auf 6.055.000 Euro brutto. Von der Emanuel-Wöhrl-Stiftung sind 400.000 Euro Zuschuß in Aussicht gestellt.

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 6.055.000 € Folgekosten 231.568 € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 6.055.000 € davon Sachkosten 231.568 € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Bei der Planung und Umsetzung werden die Belange der Diversity-Relevanz berücksichtigt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

J

StK

Beschlussvorschlag:

Der Bau- und Vergabeausschuss genehmigt den Objektplan für die Maßnahme Fürther Tor, Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens.

_________________________________________________________________________

Betreff: Fürther Tor, Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens

hier: Objektplan

Entscheidungsvorlage:

1. Ausgangssituation und Planungsanlass

Im Stadtteil Lorenz soll ein 2-gruppiger Kindergarten (50 Betreuungsplätze) oberhalb des Fürther Tors entstehen. Der im 2. Weltkrieg zerstörte Stadtbaustein der historischen Gaststätte wird an dieser Stelle durch den Kindergartenneubau ersetzt.

Historie: Bereits 2009 gab es die Idee des Kinderladens „Wilde 15“ in Privatinitiative der Eltern auf dem Grundstück oberhalb des Fürther Tors eine KITA zu errichten, es gab Abstimmungen mit dem Jugendamt und der Unteren Denkmalschutzbehörde, das Projekt wurde aber nicht weiterverfolgt. 2020 - initiiert durch eine Initiative und eine Zuschusszusage der Emanuel-Wöhrl-Stiftung (Anschubfinanzierung über 400.000 Euro) wurde der Gedanke wiederbelebt. 2020 wurde bei H eine Machbarkeitsstudie durchgeführt und für ein Raumprogramm mit zwei 1-gruppigen Kindergärten mit zwei Betreibern ein Kostenrahmen in Höhe von 4.970.000 Euro ermittelt. Der Planungsauftrag J mit dem genehmigten Raumprogramm ZD vom 19.10.2020 ging bei H am 16.11.2020 ein. Das Projekt wurde vom BIC-Verfahren befreit und die Maßnahme im November 2020 in den MIP aufgenommen. Der „Kick-Off“ Termin fand am 16.12.2020 statt. Die Ausschreibungen der Architekten- und Ingenieurleistungen erfolgten ab 01/2021, der Planungsbeginn 11/2021. Nach Abschluss der LP2 mit Gesamtbaukosten in Höhe von 7.545.000 Euro wurde das Projekt im Juli 2022 wegen der erheblichen Überschreitung des MIP-Ansatzes gestoppt. Auf Grund des dringenden KITA-Bedarfs bei gleichzeitig knappem Grundstücksangebot im Altstadtbereich wurden alternative Lösungen gesucht, die erforderlichen Betreuungsplätze an dieser Stelle kostengünstiger herstellen zu können. Der Ansatz war Folgender:  Reduzierung der BGF (ein 2-gruppiger Kindergarten mit einem Betreiber auf einem Geschoss, Umsetzung eines naturpädagogischen Konzeptes ohne Mehrzweckraum)  Reduzierung der Freiflächen (Entfall der insbesondere aus Gründen des Lärmschutzes sehr kostenintensiven Gestaltung im Bereich der Rundbastei mit Lärmschutzwand als Spielgerät und Absturzsicherung). Als Ergebnis konnte eine Reduzierung der BGF um ca. 27% bei gleichbleibender Anzahl von Betreuungsplätzen erzielt werden. Für das neue Konzept wurde im Herbst 2021 ein Kostenrahmen von 5.845.000 Euro ermittelt. J führte auf dieser Basis erneut Gespräche mit möglichen Betreibern und der Emanuel-Wöhrl-Stiftung. Der Kinderladen „Wilde 15“ konnte als Betreiber der Einrichtung mit 50 Kindergartenplätzen gewonnen werden. Für diesen Träger ist ein neuer Standort existenziell, da die jetzigen Räumlichkeiten dem Standard für eine Kindertageseinrichtung nicht entsprechen. Die Betriebserlaubnis am jetzigen Standort ist zeitlich befristet. Nach weiteren Gesprächen wurde H mit Vermerk J vom 14.06.23 um Wiederaufnahme und Umsetzung der Maßnahme nach Neukonzeption aufgefordert. Der Wiedereinstieg in die Planung erfolgte im Juli 2023. Am 28.02.2024 wurde das baufachliche Gutachten nach der LP2 durch Stk genehmigt. Am 19.09.2024 wurde das baufachliche Gutachten nach der LP3 durch Stk genehmigt. Derzeit wird die Werkplanung erstellt.

2. Planung

Grundstück: Der bebaubare Teil des Grundstücks Fl.Nr. 3534 Gem. Nürnberg Lorenz, liegt als Teil der Stadtmauer oberhalb des Fürther Tores, das Ende des 19. Jahrhunderts als Verbindung von Spittlertorgraben / Plärrer zur Schlotfegergasse entstand. Aus Gründen des Denkmalschutzes muss sowohl der südliche, zwischen innerer und äußerer Stadtmauer liegende Zwingerbereich als auch die Fläche der nördlich an das Tor angrenzende sogenannten „Rundbastei“ von Bebauung weitestgehend freigehalten werden. Der südliche Zwingerbereich wird als Freispielfläche für den Kindergarten gestaltet - diese Fläche ist bereits jetzt als Freifläche an die Wilde 15 e.V. verpachtet.

Architektonisches Konzept: Um die in der Wallanlage angelegte Silhouette aus Wand und verspringenden Dächern aufzunehmen, wird das zum Plärrer gewandte Hauptgebäude gegliedert, mit Satteldächern versehen und ist dadurch sowohl als Solitär als auch als Teil der städtischen Textur lesbar. Die städtebauliche Gliederung des Gebäudes wird in eine schlüssige innenräumliche Anordnung übertragen. Gruppenhaupt- und Nebenräume befinden sich unter den geneigten Dächern. Verwaltung, WC´S und Küche mit Speiseraum sind im eingeschossigen Flachbau untergebracht.

Erschließung: Das Gebäude wird von der Ostseite über den Spittlertorgraben erschlossen. Der neue Zugang erfolgt auf Straßenebene durch die bestehende Stadtmauer. Von der Straßenebene kommt man in den Innenhof zu einer großzügigen Treppe bzw. über den Aufzug in die Zwingerebene, innerhalb der Stadtmauer. Von dort gelangt man über ein überdachtes, außenliegendes Treppenhaus in die Basteiebene, in der sich die Hauptnutzflächen des Kindergartens befinden. Die technischen Anlagen sind im mittleren Teil des Dachgeschosses untergebracht.

Baukonstruktion: Das Hauptgebäude oberhalb des Fürther Tores wird in Holzrahmenbauweise auf einer lastverteilenden Stahlbetonplatte errichtet. Die angedockte Erschließungstreppe in Stahlbetonbauweise ist nicht Teil der beheizten Kubatur.

Brandschutz: Mit der Einstufung in Gebäudeklasse 3 bestehen feuerhemmende Anforderungen an die tragenden Bauteile. Es handelt sich um einen Sonderbau. Mit der ausgewählten Konstruktion werden die Anforderungen erfüllt. Durch die ebenerdige Anordnung aller Räume, bestehen aus den Aufenthaltsräumen Fluchtmöglichkeiten direkt ins Freie (nach außen öffnenden Fenstertüren). Das Gebäude erhält eine Blitzschutzanlage und Feuerlöscher nach behördlicher Anordnung.

Konzept Freianlagen: Der Zwingerbereich mit ca. 1.190 m² wird naturnah mit unterschiedlichen Spielangeboten als Freifläche für den Kindergarten gestaltet. Die äußere Stadtmauer dient in diesem Bereich als Lärmschutzwand. Der Bereich „Rundbastei“ wird nicht als Außenspielfläche genutzt. Hier verläuft lediglich in einem abgezäunten Bereich der 2. bauliche Rettungsweg von der KITA aus in den Wehrgang der Stadtmauer.

3. Kosten

Durch die besondere Lage des Grundstücks sind erhöhte Kosten unvermeidlich, insbesondere durch zusätzlich erforderliche Verkehrsflächen (Treppenhaus, Aufzug) und Mehraufwendungen während der Baudurchführung in den Bauhauptgewerken und im Landschaftsbau.

Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen laut Kostenberechnung vom 24.07.2024 6.055.000 Euro brutto.

Kostengruppe Bezeichnung Kosten in EUR
100 Grundstück - EUR
200 Herrichten und Erschließen 109.648,22 EUR
300 Bauwerk - Baukonstruktion 2.675.191,40 EUR
400 Bauwerk Technische Anlagen 792.719,96 EUR
500 Außenanlagen 648.111,91 EUR
600 Ausstattung und Kunstwerke 62.500,00 EUR
700 Baunebenkosten ohne BVK 1.386.231,45 EUR
Sonstiges
Zwischensumme 5.674.402,94 EUR
Mehrwertsteuer 19% 1.078.136,56 EUR
Aufrundung
Gesamtkosten brutto ohne BVK 5.674.402,95 EUR
Bauverwaltungskosten, BVK 379.050,12 EUR
Gesamtkosten brutto mit BVK 6.053.453,07 EUR

4. Finanzierung/Fördermittel

Die Mittel sind im MIP 24-27 unter der Nr. 116 eingestellt.

Es werden nach Art. 10 FAG ca. 924.000 Euro als Zuweisungen erwartet. Von der Emanuel-Wöhrl-Stiftung sind 400.000 Euro zu erwarten. Der Zuschuss der bayerischen Holzbauförderung wird auf ca. 70.000 Euro geschätzt. Zusätzlich ist ein Betrag durch die Städtebauförderung zu erwarten.

5. Terminrahmen

Der Baubeginn soll 04/2025 erfolgen, die Fertigstellung 10/2026.

Auszug aus dem

Amt für Digitalisierung, Breitband und Vermessung ÖÖ 11

Liegenschaftskataster

Nürnberg

Flaschenhofstraße 59 Flurkarte 1 : 1000

Erstellt am 24.10.2023

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

Abbildung 1

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 4

Maßstab 1:1000 0 10 20 30 Meter

Vervielfältigung nur in analoger Form für den eigenen Gebrauch. Zur Maßentnahme nur bedingt geeignet.

4,65 25
25
1,70 25 2,29 25
25

30 25

Spittlertormauer

307,00

Müll

S.01 Eingang
Kaltraum) 12,9 0 q m
30 7, 06
03/0,61 .gtS ,10 41 Rinne

krewreuamlegeiZ ztasreV mc S c h lo t f e g e r g a s s e

07,5
52

(

Löschwassereinspeisung

C

C

A G ittertor Bestand lu-G las-T ür neu HK 1 Z ä h x l e r an x2 la ge

S.03 Hausanschluss LEGENDE: 11,40 qm Abbruch Wände Bestand S.02 Aufzug 3,50 qm Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9

Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE B A

Abbildung 5

Abbildung 6

Abbildung 7

Abbildung 8

306,82

B

A 79,53°

N

r o T r e h t r ü F

Änderungen Datum INDEX GEZ.

eßartS enebE Entwässerung + Fundamente eingefügt 04.01.2024 01 MG Vermaßung 15.02.2024 02 MG Eingang 28.02.2024 03 MG Eingangselement 07.05.2024 04 MG Zähleranlage Hausanschlussraum 15.05.2024 05 MG Tür Technikraum 31.07.2024 06 MG

Architekt 10,2 5,05

30 25 1,70 25 2,29 25 B

Spittlertormauer

A

92,3 52
52
01,
01,
2 52 03,3 5 52,3 5 05,1
5
06,21
Aufmerksam- keitsfeld
Z.02 Treppe
8,80 qm
03,3
309,3 6
03/8,61 .gtS 21 Neu +30 9,36 ,15
Best and +30 9
58,
4
52
Neu Best +30 and 9,3 +3 6 09,1 5

Unterlaufschutz mit C Z.03 Schacht pe p 0,60 qm Tre Luftraum

Rinne

Z.01 Aufzug 3,50 qm

00,11 krewreuamlegeiZ ztasreV mc S c h lo t f e g e r g a s s e

Z.04 Abst. 6,30 qm

Außenspielbereich Wilde 15

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9

Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

B

A

79,53° 25 3,75 25

25 1,95 25 1,55 25

4,25 N 92,3

r o T r e h t r Vermaßung 15.02.2024 01 MG ü F Eingang 28.02.2024 02 MG Aufmerksamkeitsfelder 07.05.2024 03 MG Tür an Fluchttreppe 31.07.2024 04 MG

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Architekt regniwZ enebE 5,04

o t f 22,80
60 5,45 2 0 e 1g,95 4 ,625 1 25 2,60 12 5 2,20 125 4 ,20 60 30 2
60 5,45 2 0 e 1,9r5 2 0 2,725 20 1,50 125 2,60 12 5 2,20 125 4
60 6,0 0 20 g a 15, s

s e B Wärm T e 1 p 4 u 1x m 12 p 8 e x32

Spittlertormauer

0 n u
3 1, Neu +312,9 3 3,66 ett 1, 14
Bestand +3 12, R 88 2. 2, 7 3,65 3,5 4
06 5 1, 1,40 B.13 Sanitär - 0,01 23,00 qm 313,04 BA enniR 5 1, 34 1,14 1,26 1 ,1
1,4 0 2,75 4 5,9
36 45,3 ,7 5
B.20 Fl uc Rampe 3% % 9,2 elläfeG htterrasse
05 01,2 31,8 02 03,1 43,2 57,2 04,2 312,20 32,0 0 /2 q m - 0,02 313,03 BA B.14 Beh.-WC 5,70 qm 150x150 B.16 Personal 13,70 qm 160x80
02 00,2 02 00,2 02 50,5
s.-WC DFF
5,91/52 .gtS 81 B.05 Eltern -
56,6 06 80,2 06,3 Neu + wartebereic 7,40 qm 00,2 02 h 1
B.0 Ne 23, 53,5 9 Gruppen- benraum 01 30 qm
Besta
5
84,1
06 Vers atz Bodenplatte Besta ndserker

reppe in Stahl erneuern

11 Stg. 28/18 O K 0 , W e ü h . r N g N ang

Wehrgang Bestand

Neu +312,93 Bestand +312,73

g e w s g n u ett B.03 Aufzug R 2. 3,50 qm

g. 16,5/3

St

C

B.19 Schacht 1,30 qm

5
2,5
1
0
6
06

01,2

A bsturzsicherung Löschwasserentnahme

Rinne

robe

00,1

C

B.04 Windfang 4,70 qm

00,2

07,2

B.02 Loggia 8,10 qm

B.06 Eltern-
DFF 2. Rettungsweg B.11 Gruppen-Hauptraum 02 46,90 qm wartebereich 2 8,00 qm
B.10 Gruppen- Nebenraum 02 18,60 qm

Aufmerksamkeitsfeld

Baum Neu

gewsgnutteR .2 A

03/8,61 .gtS 03/8,61 .gtS + 0,00 313,05 81,61 09,1

04,5

59,5 03,2

Flaschenhofstraße 59

B.01 Treppenhaus 17,00 qm

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

04,2
0

Baumaßnahme 8

31,2 06,3 25,30 2,50 5 1,70 25

Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024

Dach ergänzt

Neu +312,90 Bestand +312,90 OK Mauer Bestand +313,25

Absturzsicherung

OK Mauer Bestand +312,90

B

A

2,0
2,2 5 3,70 20 1,75 1,10 20 1,75 1,75 3,45 2 2,2 0 2,2 5 6,55
6,56 54 3,38 5,27 54 6,2
7,16 9,73 6 ,81
28,22

79,53°

1,95 25 1,80 22 4,52 41,3 S c h l

N 00,2

r o T r e h Entwässerung 04.01.2024 01 MG t r ü Außenanlagen Bastei angepasst 15.02.2024 02 PK F Vermaßung 28.02.2024 03 MG Fenster 09.04.2024 04 MG Zimmer Leitung und Höhen Fluchtterrasse 07.05.2024 05 MG Arbeizsplatz Zimmer Leitung 15.05.2024 06 MG Fenster Westseite 31.07.2024 07 MG

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Architekt ietsaB enebE W e h r g a n g B e s t a n d

Spittlertormauer

Durchfall- ensiv begrünt sicher 54 DFF Durchfall- sicher
06 54 29,1 DFF Verkofferung Leitung WÄPU 54 DFF
54 29,1 DFF Verkofferung Leitung WÄPU 29,1 DFF DFF
29,1
gnunffögnirbniE 02 07,1 Puffer 02 D=100 Bodenbelag 05,2 52,2 Rutschhemmu 00,5 53,5 T.02 Tech HK 26,00 qm 2,00m LRH Regelgruppe DFF Luftraum
12 Stg. 20/20 52/5,91 ng R 9 1gnulietrevretnU .gtS 81 12x55x56 nik T.01 T 14,30
2 lag emmu 5
00,5
3,5 ch m
1,50m LRH 514
5
31 06

C

C

Oberlicht

Durchfall- sicher

29,1

52,51 Zugang über Leiter vor Ort max 1x jährlich

0
2,5 0
8,1
02 517,1 53
535,2
517,
1
53
0 1
6 06

Rinne

12 Stg. 20 /20

Luftraum

08,1

77,7 02,2 81,7

Flaschenhofstraße 59

Rinne 583,2

583,2 08,1 S c h lo t f e g e r g a s s e

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

6 4

Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024

B A

3,70 20 ,55
6,56 54 3,70 20 4,75 5 4 6,21 6
16 9,73 6,81
23,70

60 0 79,53° 60 0 7,

N 81,61 14,8

r o T r e h t r ü F Entwässerung 04.01.2024 01 MG Vermaßung 28.02.2024 02 MG Zugangstreppe Lüftung 07.05.2024 03 MG Zugangstreppe Lüftung 15.05.2024 04 MG Fenster Giebel 31.07.2024 05 MG

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Architekt kinhceT enebE B A

Oberlicht
Flachdach Durchfall- extensiv begrünt sicher Durchfall- sicher
07,1 12 Stg. 20/20 586,4 BRH 1,50m LRH 08 2,00m LRH Zugang max. + 5,85 2x jährlich T.04 Lüftung 1,10 m
586,4 0 1,50m LRH 08 2,00m LRH Zugang max. + 5,85 2x jährlich T.04 Lüftung 1,10 m
7,1 1 2 Stg. 20/20
BRH
514 24,00 qm Lüftungsgerät 1800/2300/800 2,00m LRH
Luftraum
Rinne
1,50m LRH

C

C

Oberlicht

Durchfall- sicher

Flaschenhofstraße 59

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

Baumaßnahme 8

9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024

Luftraum

B A

4,90 20

79,53°

23,70 81,61

N 52,51

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Entwässerung 04.01.2024 01 MG Vermaßung 28.02.2024 02 MG Zugangstreppe Lüftung 07.05.2024 03 MG Zugangstreppe Lüftung 15.05.2024 04 MG Absturzsicherung Flachdach 31.07.2024 05 MG

Architekt gnutfüL enebE B A

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

Spittlertormauer

Rinne

Lageplan

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9

Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz

Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de

Maßstab: 1:100 + 1:1000 Datum: 08.02.2024

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

79,53°

N

r o T r e h t r Entwässerung 04.01.2024 01 MG ü F Vermaßung 28.02.2024 02 MG Flaschenhofstraße 59

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Staffagen 31.07.2024 03 MG

Architekt nalpegaL + thcisfuahcaD S c h lo t f e g e r g a s s e

Dachaufsicht

20 cm CLT-Decke

Fussbodenaufbau Technik 120 mm: 10 mm Bodenbelag 25 mm Trockenestrichelement, 2-lagig + 4,60 30 mm mineral. Trittschalldämmung + 4,60 + 4,20 10 mm Gipsfaserplatte 40 mm gebundene Ausgleichsschüttung PE-Folie 220 mm CLT-Decke Fassade zum Wehrgang ca. 506 mm: 10 mm Fassadenplatte nicht brennbar 30 mm Alu-Unterkonstruktion, vertikal 15 mm Gipsfaser-Platte 60 mm mineral. Dämmung 24 cm CLT-Decke 240 mm BSH-Ständer mit WÄDÄ 18 mm OSB Klimamembran 120 mm Installationsebene 18 Stg. 19,5/25 12,5 mm Gips-Faserplatte

04,2

Klappgeländer

02,2

Flachdach Seilsicherung + 3,33 + 3,08

Fassade ca. 52,5 mm: 15 mm Putzrägerplatte 30 mm Unterkonstruktion, horizontal 30 mm Unterkonstruktion, vertikal 60 mm Holz-Weichfaser-Fassadenplatte 240 mm BSH-Ständer mit WÄDÄ 18 mm OSB Klimamembran 120 mm Installationsebene 12,5 mm Gips-Faserplatte

25,3

57,1 05,1 + 11,35

57,2

++ 00,,2200 +/- 0,00 ++ 331133,,2255 313,05 + 313,03

+/- 0,00 = 313,05 +/- 0,00 +/- 0,00 + 312,90

Position Versatz Erker richtet sich nach Bestand

Fussbodenaufbau am Scheitelpunkt: 15 mm Bodenbelag 15 mm Gipsfaserplatte 25 mm Fermacell Therm 25 Element mit 5-Schicht-Verbundrohr 30 mm miner. Trittschalldämmung WLG 035 60 mm WÄDÄ WLG 035 PE-Folie 50 mm Styroporbeton Abdichtung nach DIN 18195 300 mm Stahlbetonplatte PE-Folie 120 mm Perimeterdämmung + 308,31 50 mm Sauberkeitsschicht 30 cm kapillarbrechende Schicht + 307,89

Abbruch - 3,71 - 3,75 Treppenanlage + 309,36 Bestand + 309,30 + 309,30

50,6 65,4

73, Dachneigung 50° Dachneigung 50°

Durchbruch 5 Geländeverlauf Bestand Stadtmauer für Toranlage S ko ta d n isch - 5 , 9 9 - 6 , 0 5 tm a e + 3 0 7 , 06 + 3 0 7 , 00 u r e r u n V e rla kla u f r d e r

LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände

Schnitt A-A Schnitt B-B

Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9 gnunalps
Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines
+ 3,40 + 3,33 + 3,08 + 3,15 + 2,75 Bestand +/- 0,00 = 313,05 + 313,15 -0,18 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg fruwtnE ettinhcS 40 - 700 .E
Sp 90
Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz
Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de
Maßstab: 1111:1:::11100000000 Datum: 00008888....00102222.2...222000022223444

Dachaufbau ca. 810 mm 150 mm Extensivsubstrat Vliesauflage Abdichtung, 2-lagig, bituminös, du 400-300 mm Gefälledämmung (E Dampfsperre BauderFLEX DNA 240 mm CLT-Decke 400 mm Akustikdecke

Bestand + 313,10 Bestand Bestand + 312,30 + 312,21 Geländeverlauf Bestand

Schnitt C-C

Lüftungs- Fassadenputz z.B. StoSignature Systematik, Linear 30 gitter

Fassadenputz z.B. StoMiral Kratzputz + 4,60 + 4,60 + 4,20 ++ 44,,2200 + 4,10 + 4,10

Flachdach Seilsicherung + 3,33

Wärmepumpe + 0,20 ++ 00,,2200 +/- 0,00 + 0,00

Bestand + 310,92

S ta d tm a ko n isch e + , , 06 + , , u e r u n kla r r V e rla u f d e r

Ansicht Nord Ansicht Süd

LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

Abbildung 9

Abbildung 10

Abbildung 11

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9 gnunalpsfruwtnE nedroN + nets
Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz
Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de eW nethcisnA 7
Maßstab: 1:100 Datum: 08.02.2024 0 - 800 .E

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Fassadenputz StoSignature Systematik, Linear 30 Fassadenputz StoMiral Kratzputz Fassadenputz StoDeco Panel, gefräst + beschichtet Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

Fassadenputz z.B. StoSignature Systematik, Linear 30 Fassadenputz z.B. StoDeco Panel, gefräst + beschichtet Fassadenputz z.B. StoSignature Systematik, Linear 30

Fassadenputz z.B. StoMiral Kratzputz Fassadenputz z.B. StoMiral Kratzputz + 4,60 + 4,20 + 4,20

Ansicht West 3

OK Mauer Bastei 312,90 312,90 ca. 312,90

-5,95 +307,10

+306,74

Ansicht Ost (hinter Wehrgang)

Flaschenhofstraße 59

5479567 3 2 6 4 9
Baumaßnahme 8 6 9 Errichtung eines 2-gruppigen Kindergartens auf dem Fürther Tor Emanuel Wöhrl - Kinderhaus Spittlertormauer 1 90402 Nürnberg Flurnummer / Gemarkung Fl.Nr.: 3534 Gem.: Nürnberg-Lorenz
Bauherrnvertretung Stadt Nürnberg Hochbauamt H/B Marientorgraben 11 90402 Nürnberg Tel.: +49(0)911 231-42 00 andrew.schneider@stadt.nuernberg.de
Maßstab: 111:::111000000 Datum: 000888...100222.2..22000222344

Flurstück: 3534 Gemeinde: Stadt Nürnberg Gemarkung: Nürnberg-Lorenz Landkreis: Kreisfreie Stadt Bezirk: Mittelfranken

gnunalpsfruwtnE LEGENDE: Abbruch Wände Bestand Aussenwände, Holzrahmenbau, tragend Innenwände, Holzrahmenbau, tragend CLT-Decken, -Wände Stahlbeton-Decken, -Wände Innenwände Trockenbau, nicht tragend Bäume Bestand Bäume Neu

Änderungen Datum INDEX GEZ.

Schnitt A-A eingefügt 04.01.2024 01 MG Baumbestand aktualisiert 08.02.2024 02 PK Ansicht Ost (vor Wehrgang) eingefügt 08.02.2024 03 PK Vermaßung 28.02.2024 04 MG

Emanuel Wöhrl Kinderhaus

+307,00 +306,74

Architekt netsO thcisnA Eingangselement 07.05.2024 05 MG Holzfassade Ansicht Ost 31.07.2024 06 MG

Ansicht Ost (vor Wehrgang)

Vollzug der Baurichtlinien der Stadt Nürnberg (BRL) Stand 09/2024

hier: Planungs- und Kostendaten nach DIN 276/277 (Nr. 3.3 (4) BRL) BIC-Phase 2 – Projektkonkretisierung BIC-Phase 3 – Planung LPH 2 BIC-Phase 3 – Planung LPH 3 zum Projekt Freeze Nachtragsobjektplan

Bezeichnung des Vorhabens (Anschrift, Objektname, Projektname): Fürther Tor, Neubau einer Kindertagesstätte MIP; MIP Nr.: MIP 2024-2027; MIP Nr.: 116 enthaltener MwSt-Satz: Bauaufgabe: Neubau Altbau: Teilsanierung Erweiterung Altbau: Generalsanierung energetischer Standard: KlimaPlus GEG KlimaNeutral kein Standard eingehalten
19,00
1. Kostendaten alle Angaben in € Brutto
KG 100 Grundstück in EUR in EUR %-Anteil an %-Anteil an Kostenanteil in % KG 300+400 KG 300 der bzw. Gesamtbaukosten KG 400 0,00 0,0% 0,0% 109.648,22 3,2% 1,8% 109.648,22 2.675.191,40 77,1% 44,2% 99.306,69 3,7% 251.468,30 9,4% 737.817,85 27,6% 303.135,84 11,3% 228.272,94 8,5% 522.722,38 19,5% 0,00 0,0% 124.355,00 4,6% 408.112,40 15,3% 792.719,96 22,9% 13,1% 95.373,10 12,0% 109.821,79 13,9% 119.224,97 15,0% 232.388,20 29,3% 21.771,05 2,7% 89.250,00 11,3% 11.195,79 1,4% 113.695,06 14,3% 0,0% 3.467.911,36 100,0% 57,3% 648.111,91 18,7% 10,7% 611.834,94 94,4% 36.276,97 5,6% 62.500,00 1,8% 1,0% 1.765.281,57 50,9% 29,2% 1.386.231,45 213,9% 379.050,12 58,5% 0,00 0,0% 0,0% 2.475.893,48 6.053.453,06 174,6% 100,0% 6.053.453,06 174,6% 100,0% Kostenanteil in % der Gesamtbaukosten Grundstück 0% Sonstiges Vorbereiten 0% de Maßnahmen 2% Baunebenko sten Bauwerk - 29% Baukonstruk tionen 44% Bauwerk - Technische Anlagen 13% Ausstattung und Kunstwerke 1% Außenanlag en und Freiflächen 11%
KG 200 Vorbereitende Maßnahmen
Vorbereitende Maßn. ohne KG 212, 213, 240, 251, 252 KG 212 Abbruchmaßnahmen KG 213 Altlastenbeseitigung KG 240 Ausgleichsmaßnahmen und -abgaben KG 251 Übergangsmaßnahmen - Bauliche Maßn. KG 251 Übergangsmaßnahmen - Organisatorische Maßn.
KG 300 Bauwerk - Baukonstruktionen
KG 310 Baugrube / Erdbau KG 320 Gründung, Unterbau KG 330 Außenwände/Vertikale Baukonstruktionen, außen KG 340 Innenwände//Vertikale Baukonstruktionen, innen KG 350 Decken/Horizontale Baukonstruktionen KG 360 Dächer KG 370 Infrastrukturanlagen KG 380 Baukonstruktive Einbauten KG 390 Sonstige Maßnahmen für Baukonstruktionen
KG 400 Bauwerk - Technische Anlagen
KG 410 Abwasser, Wasser, Gasanlagen KG 420 Wärmeversorgungsanlagen KG 430 Raumlufttechnische Anlagen KG 440 Elektrische Anlagen KG 450 Kommunikations-, sicherheits- und informationst. Anl. KG 460 Förderanlagen KG 470 Nutzungsspezifische und verfahrenstechnische Anlagen KG 480 Gebäude- und Anlagenautomation KG 490 Sonstige Maßnahmen für technische Anlagen
Bauwerkskosten-BWK (KG 300 + KG 400)
KG 500 Außenanlagen und Freiflächen
KG 510-540 Außenanlagen KG 550 Technische Anlagen in Außenanlagen
KG 600 Ausstattung und Kunstwerke
KG 700 Baunebenkosten
KG 700 Baunebenkosten ohne BVK KG 710 BVK (netto)
Sonstiges
Gesamtbaukosten (GBK) Gesamtbaukosten ohne Abbruch, Altlast, Interim
100,0%
100,0%

0,00

109.648,22

0,0%

3,2%

0,0%

1,8%

109.648,22

Abbildung 12

99.306,69

251.468,30

737.817,85

303.135,84

228.272,94 522.722,38

0,00

124.355,00

408.112,40

3,7%

9,4%

27,6%

11,3%

8,5% 19,5%

0,0%

4,6%

15,3%

95.373,10

109.821,79

119.224,97

232.388,20

21.771,05

89.250,00

11.195,79

113.695,06

12,0%

13,9%

15,0%

29,3%

2,7%

11,3%

1,4%

14,3%

0,0%

611.834,94

36.276,97

94,4%

5,6%

62.500,00

1.765.281,57

1,8%

50,9%

1,0%

29,2%

1.386.231,45

379.050,12

213,9%

58,5%

6.053.453,06

6.053.453,06

174,6%

174,6%

ÖÖ

3.20_BRL_Planungs-und Kostendatenblatt_FUETOR_241106.xlsx Seite 1 von 2

Vollzug der Baurichtlinien der Stadt Nürnberg (BRL) Stand 09/2024

hier: Planungs- und Kostendaten nach DIN 276/277 (Nr. 3.3 (4) BRL)

2. Kostenrichtwerte alle Angaben in € Brutto
KG Gesamtbaukosten 100-700 Gesamtbaukosten ohne Abbruch, Altlast, Interim Erschließung (mit Abbruch, Altlast, Übergangsmaßn.) 200 Erschließung (ohne Abbruch, Altlast, Übergangsmaßn.) Bauwerk - Baukonstruktion 300 Bauwerk - Technische Anlagen 400 Bauwerkskosten 300+400 Außenanlagen 500 Ausstattung und Kunstwerke 600 Baunebenkosten 700 Bezug Bauwerk - Baukonstruktion Bauwerk - Technische Anlagen 53503,83 15854,40 9001,32 2667,29 4718,40 1398,17 955,32283,08 pro pro pro pro qm qm NUF qm BGF cbm BRI Nutzeinheit in EUR in EUR in EUR in EUR
pro qm NUF in EUR pro qm BGF in EUR pro cbm BRI in EUR pro qm Nutzeinheit in EUR
20368,28 10676,85 2161,71 121069,06
20368,28 10676,85 2161,71 121069,06
368,94 193,39 39,16 2192,96
368,94 193,39 39,16 2192,96
9001,32 4718,40 955,32 53503,83
2667,29 1398,17 283,08 15854,40
11668,61 6116,57 1238,40 69358,23
2180,73 1143,11 231,44 12962,24
210,30 110,24 22,32 1250,00
5939,71 3113,54 630,39 35305,63
3. Planungsdaten
a. Fläche des Grundstückes Bebaute Fläche +Unbebaute Fläche %-Anteil an Grundstücks- in qm fläche BF 436,00 21,9% UF + 1.551,00 78,1% GSF = 1.987,00 100,0% "Ist" "Soll" Abweichung in qm in qm in qm 232,00 232,00 + 70,00 70,00 Flächenanteil Flächenanteil Menge/NE in qm Menge/NUF (%) Menge/BGF (%) NUF = 297,20 52,4% 5,94 TF + 63,30 21,3% 11,2% 1,27 VF + 118,30 39,8% 20,9% 2,37 NGF = 478,80 161,1% 84,4% 9,58 KGF + 88,17 29,7% 15,6% 1,76 BGF = 566,97 190,8% 11,34 in cbm BRI/NUF (m) BRI/BGF (m) BRI/NE BRI 2.800,31 9,42 4,94 56,01 Bezeichnung NE KITA-Plätze Anzahl NUF/NE (qm) BGF/NE (qm) 50 5,94 11,34 in qm A/BRI Außenhüllfläche 962 0,34 Flächenanteil Menge/BGF (%) Konstruktion s- Grundfläche 16% Verkehrsfläc Nutzungsfläc he he 21% 52% Technikfläch e 11%
=Grundstücksfläche
b. Bauwerk nach Grundflächen zuwendungsfähige Hauptnutzfläche (nach Fördergeber) +nicht förderfähige Flächen
=Nutzungsfläche
+Technikfläche +Verkehrsfläche
=Netto-Grundfläche
+Konstruktions-Grundfläche
=Brutto-Grundfläche
c. Bauwerk nach Brutto-Rauminhalt
d. Nutzungseinheiten (z.B. Arbeitsplätze, Schülerzahl etc.)
e. Kompaktheit des Gebäudes

436,00

1.551,00

1.987,00

21,9%

78,1%

100,0%

Abbildung 13

232,00

70,00

232,00

70,00

297,20

63,30

118,30

478,80

88,17

566,97

21,3%

39,8%

161,1%

29,7%

190,8%

52,4%

11,2%

20,9%

84,4%

15,6%

5,94

1,27 2,37

9,58

1,76

11,34

Hochbauamt Projektleitung Tel.: Nürnberg, den 06.11.2024 Riemer 4226

3.20_BRL_Planungs-und Kostendatenblatt_FUETOR_241106.xlsx Seite 2 von 2

Stand 09/2024

Vollzug der Baurichtlinien der Stadt Nürnberg (BRL)

hier: Folgekostenberechnung und Wirtschaftlichkeitsdarstellung (Nr. 3.3 (4) BRL) ☐ BIC-Phase 2 – Projektkonkretisierung ☐ BIC-Phase 3 – Planung LPH 2 ☒ BIC-Phase 3 – Planung LPH 3 zum Objektplan

Maßnahmenbezeichnung Neubau eines 2-gruppigen Kindergartens
Adresse Fürther Tor ☐ n. n. bekannt Art der Maßnahme ☒ Neubau/Erweiterung ☐ Sanierung/Teilsanierung ☐ n. n. bekannt
Objekt ID ☒ n. n. bekannt Gebäude ID ☒ n. n. bekannt
Kosten (ohne Grundstück/ohne BVK) 5.674.402,95 Bauverwaltungskosten (BVK) 379.050,12 Gesamtkosten 6.053.453,06 EUR Finanzierung MIP 2024 - 2027 MIP-Nr.: 116 ☐ n. n. bekannt
A) Investitionen 1. Ausgaben (brutto) 2. Zuschüsse von Dritten EUR
6.053.453,06
964.099,20
EUR Bemerkungen
0,00
26.120
26.120
26.800
26.800
178.648 PK-Zuschuss (30 zusätzliche Plätze)
0,00
0,00

% von EUR

Stand 09/2024

0,00
0,00
231.568
Aufgestellt von der HVE / Bedarfsträger: Jugendamt J/B4-3/3 Behringer Datum: 04.11.20 Unterschrift Telefon 10 238

Vollzug der Baurichtlinien der Stadt Nürnberg (BRL) Stand 09/2024

hier: Nachhaltigkeitscheck

Auswirkung der Baumaßnahme auf den Klimaschutz

Fürther Tor Neubau Kindertagesstätte
Stadt Nürnberg Neubau "KlimaPlus"

Baumaßnahme:

Kategorie: Neuba

Bewertung DieAuswirkung der Neubaumaßnahme auf den Klimawandel kann insgesamt mit moderat beurteilt werden. Das Gebäude wird in Holzbauweise errichtet. Dies wirkt sich positiv auf die Vermeidung von Grauer Energie aus. Der "KlimaPlus"-Standard gemäß der städtischen Richtlinien kann jedoch nicht erreicht werden. Hierfür sind die erschwerten Bedingungen im Ensemble der Stadtmauer verantwortlich. Die Belegung der Dachflächen mit PV wurde aufgrund denkmalrechtlicher Belange abgelehnt. Somit wird am Gebäude keine Energie erzeugt. Die Beheizung kann nur mit einer Luft-Wasser-Wärmepumpe erfolgen, Geothermie ist an dem Standort ausgeschlossen. Fernwärme ist nicht anschließbar.
Auswirkung auf den Klimawandel: moderat Gesamtergebnis: gewichteter, mittlerer Erfüllungsgrad aller betrachteten Kriterien: 50,0%
Auswirkung auf den Klimawandel: entfällt Vergleich mit Zustand vor Sanierung: gewichteter, mittlerer Erfüllungsgrad aller betrachteten Kriterien: entfällt
Bewertungsspanne: Baumaßnahme: 50,0% Vor Sanierung: entfällt negativ moderat

Beispielgebäude

Mindeststandard nachGEG 2020 Neubau in konventioneller Bauweise Bewertungskriterien im Detail:

02 CO2-Emissionen im Betrieb (Wärme und Strom) 8 - 15 kg/(m²a) 1 - 8 kg/(m²a) < 1 kg/(m²a) 11 - 22 kg/(m²a) 5 - 11 kg/(m²a) < 5 kg/(m²a)

Neubau: Sanierung: Erfüllungsgrad: 27,7% Gewichtungsfaktor: 4 ≥ 15 kg/(m²a) ≥ 22 kg/(m²a)

dlage PHPP

03 "Graue Energie" (CO2-Emissionen durch Materialienherstellung) hocheffizient

Erfüllungsgrad: 71,4% Gewichtungsfaktor: 2 wenig effizient mod. effizient

04 Energetische Qualität Gebäudehülle (mittlerer U-Wert [W/m²K]) W/(m²K) W/(m²K)

Neubau: Sanierung: Erfüllungsgrad: 86,8% Gewichtungsfaktor: 1,5 > 0,3 W/(m²K) > 0,6 W/(m²K) 0,25 - 0,3 W/(m²K) 0,4 - 0,6 W/(m²K) 0,2 - 0,25 W/(m²K) 0,3 - 0,4 W/(m²K)

05 Konzept Heizung, Lüftung, Strom und erneuerbare Energien mod. effizient effizient hocheffizient

Erfüllungsgrad: 31,0% Gewichtungsfaktor: 1,5 wenig effizient

rund Anforderungen Denkmalpflege.

06 Konzept Sommerlicher Wärmeschutz und Begrünung hocheffizient

Erfüllungsgrad: 79,8% Gewichtungsfaktor: 1 wenig effizient mod. effizient effizient

07 Bonus Nachhaltigkeit und Innovation mittel hoch sehr hoch

Erfüllungsgrad: 30,0% Gewichtungsfaktor: 0,5 niedrig

eise

Hochbauamt H/ZA-KEM Dirk Stolzenberger 06.11.2024 Verwendete Version des Bewertungs-Tools: V24-03

H/052/2024

Beratung Datum Behandlung Ziel

Bau- und Vergabeausschuss 19.12.2024 öffentlich Beschluss

Betreff:

Pommernstr. 10, Neubau Schulzentrum Südwest

hier: Nachtragsobjektplan Nr. 01

Anlagen: Entscheidungsvorlage Lageplan mit Bauabschnitten

Sachverhalt (kurz):

Das Areal des bestehenden Schulzentrums Südwest in der Pommernstraße in Eibach beherbergt das Sigmund-Schuckert-Gymnasium (SSG) und die Peter-Henlein-Realschule (PHR). Dieses Schulzentrum wurde 1977 in Betrieb genommen und wird nun nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung durch einen Neubau ersetzt. Es entsteht ein Schulneubau für 2.475 Schülerinnen und Schüler.

Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, der Gebäudebestand wird dabei sukzessiv in drei Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt. Das Projekt-Freeze wurde am 22.07.2020 durch den Ältestenrat und Finanzausschuss bestätigt. Der Objektplan wurde am 09.02.2021 im Ferienausschuss genehmigt, die Maßnahme ist ab dem MIP 2021-2024ff unter der MIP-Nr. 232 eingestellt.

Vorgelegt wird nun der erste Nachtragsobjektplan, der weitestgehend den Inflationsschub seit 2021 abbildet.

Kostenentwicklung der Maßnahme: Dieser erste Nachtragsobjektplan bildet die Kostenentwicklung aus den Jahren 2021 bis 2024 ab. Er beinhaltet eine Indizierung in Höhe von 22.585.427,79 Euro brutto nach Daten des statistischen Landesamtes sowie weitere Mehrkosten in Hohe von 242.000 Euro brutto, in Summe ergeben sich 22.827.427,79 Euro brutto. Die prognostizieren Gesamtbaukosten betragen 213.886.321,42 Euro brutto inkl. BVK.

Eine detaillierte Aufschlüsselung ist der beiliegenden Entscheidungsvorlage zu entnehmen. Die Finanzierung der Kostensteigerungen erfolgt über MIP-Fortschreibungen.

Die Kostenentwicklung im Projekt, bezogen auf den Projekt Freeze bis zum aktuellen Projektstand, umfasst eine Kostensteigerung von 12%. Mit Blick auf die Werte des Statistischen Landesamts für den Zeitraum von Projekt Freeze bis Baubeginn im Sommer 2021 errechnen sich 9,3% Kostensteigerung, für den Projektzeitraum von Baubeginn bis zum heutigen Projektstand 32,1%.

Terminverschiebung 2. Bauabschnitt und 3. Bauabschnitt Der Rahmenterminplan des genehmigten Objektplans muss für den 2. Bauabschnitt (Schulgebäude) und 3. Bauabschnitt (4-fach Sporthalle) angepasst werden. Die BRL-Bauübergabe des 2. Bauabschnitts verschiebt sich von Ende Juli 2026 auf Dezember 2027, die Nutzungsaufnahme des 3. Bauabschnitts ist für Anfang 2032 terminiert.

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 213.886.321 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 209.919.522 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv 3.966.799 € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Bei dem Neubau werden entsprechende Anforderungen angemessen berücksichtigt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref.IV

StK/1 BIC-Geschäftsstellenleitung

Beschlussvorschlag:

Der Bau-und Vergabeausschuss genehmigt den Nachtragsobjektplan Nr. 01 für die Maßnahme „Pommernstr. 10, Neubau Schulzentrum Südwest“ mit Indizierungen und Mehrkosten in Höhe von 22.827.427,79 Euro brutto.

Die prognostizieren Gesamtbaukosten betragen 213.886.321,42 Euro brutto inkl. BVK.

Die Finanzierung der Kostensteigerungen erfolgt über MIP-Fortschreibungen.

________________________________________________________________________

Betreff: Pommernstr. 10, Schulzentrum Südwest, Neubau Schulzentrum Südwest

hier: Nachtragsobjektplan Nr. 01

Entscheidungsvorlage:

1. Ausgangssituation und Planungsanlass

Das Areal des bestehenden Schulzentrums Südwest an der Pommernstraße in Eibach beherbergt das Sigmund-Schuckert-Gymnasium (SSG) und die Peter-Henlein-Realschule (PHR). Dieses Schulzentrum wurde 1977 in Betrieb genommen und wird nun nach rund 45 Jahren intensiver Nutzung durch einen Neubau ersetzt. Es entsteht ein Schulneubau für 2.475 Schülerinnen und Schüler.

Nach Fertigstellung beherbergt der Ersatzneubau folgende Nutzungen:

 Gymnasium (56 Klassen / 1.540 Schülerinnen und Schüler / 6-zügig / 9 JS)  Realschule (34 Klassen / 935 Schülerinnen und Schüler / 5-zügig bis JS 6, danach 6-zügig)  offene Ganztagesschule für rund 370 Schüler in bis zu 20 Klassen bzw. Gruppen  7 Übungseinheiten für Hallensport (3-fach und 4-fach Sporthalle) für Schul- und Vereinsnutzung  Freisportanlagen für Schul- und Vereinsnutzung  Aula für Veranstaltungen (VStätt)  Mensa für Schulfamilie mit Produktionsküche als Frischküche (1.000 Essen im Mehrschichtbetrieb)  Schul- und Stadtteilbibliothek (VStätt)  Dienststelle des Ministerialbeauftragten der Realschulen der Regierung von Mittelfranken  Außenanlagen (Pausenhöfe, Schulgarten, Stellplätze, Spielhofnutzung außerhalb der Schulzeiten).

1a. Begründung und Inhalt des Nachtragsobjektplans

Der Nachtragsobjektplan Nr. 01 beinhaltet folgende Indizierungen und Mehrkosten:

Indizierungen In Abstimmung mit der BIC-Geschäftsstellenleitung werden die Baukosten für nicht ausgeschriebenen Projektanteile wie folgt indiziert:

MIP-Fortschreibung 2021 (MIP 2022-2023): 2 % MIP-Fortschreibung 2022 (MIP 2023-2026): 5 % MIP-Fortschreibung 2023 (MIP 2024-2027): 5 % MIP-Fortschreibung 2024 (MIP 2025-2028): 5 %

Mehrkosten Elektromobilität GEIG (Zusatz zum Objektplan) Die Kfz-Stellplätze des Bauvorhabens werden für Elektromobilität gemäß § 7 des Gebäude- Elektromobilitätsinfrastruktur-Gesetz (GEIG) ausgestattet, welches 2021 in Kraft getreten ist. Jeder dritte Kfz-Stellplatz wird so vorbereitet, dass er mit einer Leitungsinfrastruktur für Elektromobilität ausgestattet werden kann. Dazu werden Fundamente und Leerrohre vorgesehen, die ein nachträgliches Ausstatten mit Ladesäulen und eine Anbindung an das Stromnetz in der ausreichenden Leistung ermöglichen. Mindestens ein Stellplatz wird zur Nutzungsaufnahme (gesamt) betriebsbereit hergestellt.

Mehrkosten Schließsystem (Änderung zum Objektplan) Zum Zeitpunkt des Projekt-Freezes war ein Offline-Schließsystem vorgesehen. Nach Änderung durch die Bedarfsträger wird das Bauvorhaben nun mit einem Online- Schließsystem ausgestattet.

2. Planung und Baubeschreibung

Der Entwurf von Staab Architekten basiert auf einem 3-teiligen Schulbaukörper mit dezentraler Campuserschließung. Ein Vorplatz an der Ecke Pommernstraße und Werkvolkstraße markiert den Haupteingang. Von hier aus gelangt man in das zentrale Gemeinschaftsgebäude. Angrenzend befinden sich die beiden Schulbaukörper, das Gymnasium im Norden und die Realschule im Osten.

Das Gemeinschaftsgebäude, die Sockelgeschosse der beiden Schulbaukörper und die beiden Sporthallen werden in Stahlbetonmassivbauweise errichtet, die Lochfassaden erhalten eine Vorsatzschale aus Klinkervollsteinen. Die Obergeschosse der Schulbauten werden in Stahlbetonskelettbauweise realisiert. Hier werden die Brüstungsbereiche der Bandfassaden in weiten Teilen mit Photovoltaikelementen bespielt, gleiches gilt für die begrünten Flachdächer.

2a. Auswirkungen der Baumaßnahme auf den Klimaschutz (Nachhaltigkeits-Check)

Mit dem Neubau entsteht ein klimaneutrales Gebäude. Die Klimaneutralität definiert sich dabei als Gleichgewicht zwischen Energiebedarf und regenerativer Energieerzeugung. Der bilanzierte Endenergieverbrauch des Betriebs wird durch Photovoltaik vollständig gedeckt.

3. Kosten

bisherige Gesamtkosten (Objektplan) 191.058.893,63 Euro brutto inkl. BVK

Indizierungen 22.585.427,79 Euro brutto

Mehrkosten Elektromobilität GEIG 173.000,00 Euro brutto Mehrkosten Schließsystem 69.000,00 Euro brutto 0_ Mehrkosten gesamt 242.000,00 Euro brutto 0_ Indizierungen und Mehrkosten gesamt 22.827.427,79 Euro brutto 0

neue Gesamtkosten 213.886.321,42 Euro brutto inkl. BVK

4. Finanzierung und Zuschüsse

Finanzierung Die Finanzierung der Mehrkosten erfolgt über folgende MIP-Fortschreibungen:

MIP-Fortschreibung 2021 (MIP 2022-2025) MIP-Fortschreibung 2022 (MIP 2023-2026) MIP-Fortschreibung 2023 (MIP 2024-2027) MIP-Fortschreibung 2024 (MIP 2025-2028)

Zuschüsse Der Freistaat Bayern beteiligt sich an den Gesamtkosten mit einer Förderung von rund 66 Millionen Euro im Rahmen des Bayerischen Finanzausgleichsgesetzes (BayFAG). Die Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) fördert das Bauvorhaben (1. Bauabschnitt) durch einen zinsgünstigen Kredit mit Tilgungszuschuss innerhalb der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), erreicht wird der Standard „Neubau Effizienzgebäude 40“. Außerdem fördert die KfW das Bauvorhaben (2. Bauabschnitt) im Zuge des Programms „Klimafreundlicher Neubau Nichtwohngebäude Kommunen“ mit einer halben Million Euro.

5. Zeitliche Abwicklung

Bauabschnitte (BA)

Die Realisierung der Baumaßnahme erfolgt bei laufendem Schulbetrieb, der Gebäudebestand wird dabei sukzessiv in drei Bauabschnitten durch Neubauten ersetzt:

  1. BA Errichtung 3-fach Sporthalle inkl. Freisport- und Außenanlagen und Parkplatz 1 2. BA Abbruch Bestandsgebäude (Sporthalle, IZBB, Mathebau, Hausmeisterhäuser) Errichtung Interimscontainer (Mittagsversorgung und Mathebau) Neubau Hauptgebäude (SSG, PHR, Gemeinschaftsgebäude inkl. Stadtteilbibliothek) inkl. Freisport- und Außenanlagen 3. BA Abbruch Bestandsgebäude (Schulgebäude) Errichtung 4-fach Sporthalle inkl. Freisport- und Außenanlagen und Parkplatz 2

Aktueller Stand der Bauausführung Nachdem die neue 3-fach Sporthalle im Zuge des 1. Bauabschnitts im Jahr 2023 in Betrieb gehen konnte, entsteht aktuell im 2. Bauabschnitt der Ersatzneubau für das eigentliche Schulgebäude. Im April 2024 wurde der Grundstein für das Schulgebäude im Beisein von Herrn Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder gelegt.

Terminverschiebung 2. Bauabschnitt und 3. Bauabschnitt Der Rahmenterminplan des genehmigten Objektplans muss für den 2. Bauabschnitt (Schulgebäude) und 3. Bauabschnitt (4-fach Sporthalle) angepasst werden.

Bereits im Zuge der Baufertigstellung des 1. Bauabschnitts (3-fach Sporthalle) wurde ersichtlich, dass die Zeitansätze des Rahmenterminplans in Teilen unzureichend sind. Um den weiteren Bauablauf nicht zu gefährden und die bereits vergebene Leistung der Baufeldfreimachung des 2. Bauabschnitts nicht zu behindern, wurde in Abstimmung mit den Bedarfsträgern und Nutzern einer Nutzungsaufnahme trotz offener Mängelbeseitigung und Restarbeiten zugestimmt. Das Inbetriebnahmemanagement erfolgte im laufenden Betrieb.

Aufgrund der vorgenannten Erkenntnisse wurden Staab Architekten aufgefordert, die Terminplanung der künftigen Bauabschnitte zu überprüfen, so dass hier eine BRL-Bauübergabe an die Hausverwaltende Einheit Schule und Sport (HVE SuS) erfolgen kann. Bedarfsträger, Nutzer (Schulen) und H/B lehnen eine Nutzungsaufnahme „light“ wie im 1. Bauabschnitt für das Schulgebäude mit rund 2.500 Schülerinnen und Schülern ab.

  1. Bauabschnitt: Schulgebäude Laut Staab Architekten verschiebt sich die BRL-Bauübergabe des 2. Bauabschnitts (Schulgebäude) von Ende Juli 2026 auf Ende Dezember 2027 um 17 Monate und begründet sich wie folgt: Der bisherige Rahmenterminplan des Objektplans (Stand: 2020) ist nicht auskömmlich. Im Zuge der Erstellung des Detailterminplans des 2. Bauabschnitts zeigt sich, dass die Zeitansätze der Ausbaugewerke, der TGA-Montagen sowie der Außen- und Freisportanlagen im Hinblick auf das Bauvolumen, die beengte Baustellenlogistiksituation vor Ort und die Schnittstellen zum aktiven Gebäudebestand der beiden Schulen deutlich verlängert werden müssen.

Die Prozesse der Inbetriebnahmen müssen erweitert und fehlende Zeitfenster für erforderliche Mängelbeseitigungen zwingend ergänzt werden.

Nach erfolgter BRL-Bauübergabe benötigt SchA und Ref. IV/IT 18 Wochen (4,5 Monate) für die Einbringung der losen Ausstattung, der Kleinteilausstattung und der Schul-IT inkl. Testlauf. Laut SchA kann der Umzug der beiden Schulen anschließend im Zeitraum der nächsten mindestens zweiwöchigen Ferien (Pfingstferien 2028: 05.-16.06.2028) erfolgen.

  1. Bauabschnitt: 4-fach Sporthalle Im 3. Bauabschnitt (4-fach Sporthalle) muss der Zeitansatz für den Gebäuderückbau des Bestandsschulgebäudes nachjustiert werden, dieser war angesichts des hier rückzubauenden Volumens nicht auskömmlich kalkuliert. Gleiches gilt für die Erstellung der großflächigen Außenund Freisportanlagen. Analog Bauabschnitt 2 müssen die Zeiträume für Inbetriebnahmen und Mängelbeseitigungen angepasst bzw. ergänzt werden. Zusammen mit den Anpassungen in Bauabschnitt 2 verschiebt sich die Nutzungsaufnahme der 4-fach Sporthalle somit von Ende 2028 auf Anfang 2032.

Aus Sicht der Projektleitung Hochbauamt liegt der vorgenannte Terminverzug im Verantwortungsbereich des externen Planungsteams und beinhaltet ausschließlich Anpassungen der Zeitansätze der Bauausführung der VOB-Gewerke. Bauherrenseitige Vorgaben oder Änderungen, die diesen Terminverzug begründen könnten, wurden nicht getätigt. Das Inbetriebnahmemanagement war bereits von Beginn der Baumaßnahme an implementiert und ist laut H/ZA-GA auf ein erforderliches Minimum begrenzt.

Pommernstr. 10, Schulzentrum Südwest, Neubau Schulzentrum Südwest

Abbildung 14

Lageplan mit Bauabschnitten

Ref.VI/028/2024

Beratung Datum Behandlung Ziel

Bau- und Vergabeausschuss öffentlich Beschluss

Betreff: Palmenhofbunker, Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Kindergartengruppen sowie

acht Wohneinheiten, Nachtragsobjektplan

Anlagen: Entscheidungsvorlage Lageplan Pläne

Sachverhalt (kurz):

Die Stadt Nürnberg, vertreten durch die WBG KOMMUNAL GmbH, plante und baute im Stadtteil St. Lorenz an der Spittlertormauer 30 einen 2-gruppigen Kindergarten und acht Wohnungen auf einem freien Grundstück. Bedarfsträger ist das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Nürnberg. 50 Kinder werden diese Einrichtung besuchen. In ca. 8 m Tiefe unter dem Grundstück befindet sich ein denkmalgeschützter Luftschutzbunker. Der Hauptbaukörper besteht aus vier Geschossen und einem ausgebauten Dachgeschoss mit Satteldach.

Der Projekt Freeze erfolgte am 23.10.2019 im Ältesten- und Finanzausschuss mit 5,281 Mio. Euro. Der Objektplan wurde am 04.05.2021 mit gleicher Summe im Bau- und Vergabeausschuss genehmigt. Die Mittel wurden im MIP unter der Nr. 1029 eingestellt. Das Projekt ist abgeschlossen. Die veranschlagten Mittel reichten auf Grund äußerer Umstände (Corona, Krieg gegen die Ukraine) nicht aus.

Insgesamt belaufen sich die Nachtragskosten auf 1,612 Mio. Euro brutto, damit die

Gesamtbaukosten auf 6,893 Mio. Euro brutto. Die reine Indexsteigerung für

Nichtwohngebäude beträgt 24,3%, das begründet Projektkosten von 6,564 Mio. Euro brutto.

Die nicht durch den Index erklärbare Differenz von 329.000 Euro ist auf die Komplexität der Baumaßnahme im beengten Altstadtbereich, Verzögerungen des Baus durch intensive Anwohnerproteste und die komplexe Gründung in den historischen Bunker zurückzuführen. Dazu wurde die Problemlage in der Planungsphase unzureichend eingeschätzt. Weitere Erläuterungen dazu sind der Entscheidungsvorlage zu entnehmen.

Die Finanzierung der Kostensteigerungen erfolgt über die MIP-Fortschreibung 2025-2028. Es werden nach Art. 10 unverändert FAG-Mittel in Höhe von 853.200 Euro und vom Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2017-2021 in Höhe von 85.000 Euro als Zuweisung erwartet.

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 6.893.000 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 6.893.000 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die Finanzierung erfolgt über die MIP-Fortschreibung 2025 – 2028.

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Im Rahmen der Planung und Bauausführung wurden alle relevanten Anforderungen angemessen berücksichtigt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stk

Beschlussvorschlag:

Der Bau- und Vergabeausschuss genehmigt den Nachtragsobjektplan in Höhe von 1,612 Mio. Euro brutto für die Maßnahme „Palmenhofbunker, Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei Kindergartengruppen sowie acht Wohneinheiten“. Die Gesamtkosten der Maßnahme betragen 6,893 Mio. Euro brutto.

______________________________________________________________________

Betreff: Palmenhofbunker, Neubau einer Kindertagesstätte mit zwei

Kindergartengruppen sowie acht Wohneinheiten,

Spittlertormauer 30, 90402 Nürnberg

hier: Nachtragsobjektplan

Entscheidungsvorlage:

1. Ausgangssituation und Planungsanlass

Die Stadt Nürnberg, vertreten durch die WBG KOMMUNAL GmbH, plante und baute im Stadtteil St. Lorenz an der Spittlertormauer 30 die Errichtung eines Kindergartens für 50 Kinder und acht Wohnungen auf einem freien Grundstück als Neubau. Bedarfsträger ist das Amt für Kinder, Jugendliche und Familien Nürnberg.

2. Planung und Baubeschreibung

Der Hauptbaukörper besteht aus vier Geschossen und einem ausgebauten Dachgeschoss mit Satteldach. Ein Kellergeschoss wurde nicht ausgeführt. L-förmig nach Osten ausgerichtet wurde ein dreigeschossiger Anbau mit Flachdach geplant. Die Ausführung erfolgte in Massivbauweise.

3. Kosten mit Begründung und Umfang des Nachtragsobjektplanes

Die Kostenberechnung vom 26.09.2019 wurde mit dem Objektplan am 04.05.2021 im Bau- und Vergabeausschuss in Höhe von 5.280.941,11 Euro genehmigt.

Nach Fertigstellung belaufen sich die Gesamtbaukosten auf 6,893 Mio. Euro brutto, also 1,612 Mio. Euro mehr als die genehmigte Summe aus dem Objektplan.

Durch SARS-CoV-2 und dem Ukrainekrieg ist ab Anfang 2020 der Baupreisindex stark gestiegen. Das Hauptausschreibungspaket wurde im vierten Quartal 2022 veröffentlicht. Die reine Indexsteigerung im Zeitraum zwischen Objektplanbeschluss und Hauptausschreibungszeitraum beträgt gemäß den Werten des Statistischen Landesamtes 24,3%, das begründet Projektkosten von 6,564 Mio. Euro brutto.

Die nicht durch den Index erklärbare Differenz von 329.000 Euro ist folgend zu begründen:

Mehrkosten Gründung (148.000 Euro) Das Gebäude wurde über einer bestehenden und denkmalgeschützten Bunkeranlage errichtet, die sich in einer Tiefe ab ca. 3,10 m unter OK Straße befindet. Die Gründung wurde mittels Mikrobohrpfählen und einem darüber befindlichen Balkenrost in dem die Pfahlköpfe einbetoniert sind, realisiert. Die Mikropfähle wurden durch das bestehende Bunkerbauwerk gebohrt und unterhalb der Bunkerebene in dem anstehenden Erdreich gegründet. Durch die Bohrungen für die Mikrobohrpfähle und die Verfüllung mit Beton kam es dazu, dass Beton durch Ritzen in den Bunker eingedrungen ist. Die Behebung davon hat die Mehrkosten verursacht.

Mehrkosten durch die Komplexität der Baumaßnahme im beengten Altstadtbereich (34.000 Euro) Durch die beengten Verhältnisse auf dem Grundstück und in der Gasse konnte nach Rücksprache mit der ausführenden Firma nur ein Krantyp mit geringerer Traglast aufgestellt werden. Durch die geringere Traglast mussten Fertig- und Halbfertigteile angepasst werden. Des Weiteren waren die Zulieferung und Lagerung von Baumaterialien nur mit erhöhtem Aufwand möglich. Im Drehbereich vom Kran konnte kein Fassadengerüst gestellt werden, dadurch kam es bei einigen Gewerken zu Verzögerungen beim Bauablauf. Das Gerüst musste mehrmals angepasst und umgebaut werden.

Mehrkosten verursacht durch Verzögerungen (41.000 Euro) Intensive Anwohnerproteste haben Verzögerungen und dadurch Mehrkosten bei den Anfangsgewerken (Gründung, Baumeisterarbeiten) erzeugt.

Mehrkosten durch zusätzliche Auflagen des Denkmalschutzes (58.000 Euro) Durch Auflagen der Denkmalschutzbehörde in der Baugenehmigung sind Mehrkosten entstanden.

Mehrkosten durch unzureichend eingeschätzte Problemlagen beim Brandschutz (48.000 Euro) Im Kindergarten war die Planung eines abgeschlossenen Treppenhauses nicht möglich. Die interne Treppe im Kindergarten konnte nur durch Kompensationsmaßnahmen realisiert werden.

Aufgliederung der Gesamtbaukosten (brutto) nach DIN 276

KG Kostenberechnung gem. genehm. OP vom 04.05.2021 Mehrkosten Kosten
100 Baugrundstück
200 Erschließung 226.494 € 14.016 € 240.510 €
300 Bauwerk 2.562.993 € 751.471 € 3.314.464 €
400 Techn. Anlagen 903.114 € 228.548 € 1.131.662 €
500 Außenanlagen 383.983 € 113.571 € 497.554 €
600 Ausstattung und Kunstwerke 124.768 € 38.389 € 163.157 €
700 Baunebenkosten 1.079.589 € 466.064 € 1.545.653 €
Gesamt 5.280.941 € 1.612.059 € 6.893.000 €

Finanzierung der Mehrkosten

Die Finanzierung der Kostensteigerungen erfolgt über die MIP-Fortschreibung 2025-2028. Es werden nach Art. 10 unverändert FAG-Mittel in Höhe von 853.200 Euro und vom Investitionsprogramm „Kinderbetreuungsfinanzierung“ 2017-2021 in Höhe von 85.000 Euro als Zuweisung erwartet.

Die Mehrkosten von rd. 1,612 Mio. Euro gegenüber dem Objektplan wurden zum Teil durch den Verkauf an die wbg Immobilien GmbH gedeckt.

4. Zeitliche Umsetzung

Das Projekt wurde im 4. Quartal 2023 fertiggestellt. Die Nutzungsaufnahme wurde am 15.11.23 bei der Bauordnungsbehörde angezeigt.

Abbildung 19

Die Nachbarn:

Siehe Nachbarschaftsverzeichnis im Anhang

Abbildung 18

Außenspielfläche

KiGa

ca.

m²

Abbildung 17

2849/6

BAUEINGABE Bauvorhaben: Neubau eines Geschosswohungsbaus mit 8 Wohneinheiten sowie einem zweigruppigen Kindergarten
PALMENHOF NÜRNBERG
Lageplan DIN A3 M 1:1000
Adresse / Lage: Flurstück 2849/6, Gemarkung Nürnberg Lorenz Bauherr: Stadt Nürnberg, vertr. durch: wbg Kommunal GmbH Nürnberg Beutherner Straße 41 90471 Nürnberg Vertreten durch GF Ralf Schekira und GF Frank Thyroff Entwurfsverfasser: wbg Immobilien GmbH Nürnberg Marcus Schulz Glogauer Str. 70 90473 Nürnberg
Nürnberg, 11.05.2020 / 03.08.2020

Abbildung 16

Abbildung 15

1 2 3 4 5

1 2 3 4 5

1 2 3 4 5

4 16.115 3.275 4.69

424 5.245 24 3.61 98

4 16.115 3.275 4.69

424 3.385 10 4.275

4 9.395 2.30 7.70 4.05 63

424 5.245 24 10.645 8 2.595 4.305 45527

C

C

C

424 3.385 10 2.00 10 1.50 68

424 2.37 20 2.175 24 2.485 1.09

424 5.245 24 1.985

4 965 80 65 2.10 1.725 80 65 2.10 1.95 80 1.90 80 975 39 2.30 39 1.365 2.10 1.05 27 1.75 1.75 1.75 1.75 1.75 1.75 2.30 1.75

4 1.335 1.20 1.125 1.20 4.385 2.58 2.85 2.095 2.595 4.08 63

4 965 2.10 2.66 1.40 1.865 2.10 1.865 1.40 1.86 39 2.30 39 2.065 1.40 1.05 27 1.75 1.40 1.75 1.40 2.30 1.40

2 Zi. WHG RR RR WFL: 75.88m² DN 100 DN 100 02.02.02 WOHNEN / ESSEN / KOCHEN 02.01.07 02.01.03 02.01.04 WFL: 41.38m² ANKLEIDE SCHLAFEN KIND WFL: 7.28m² WFL: 12.86m² WFL: 16.47m² 02.02.04 BAD WFL: 7.45m² 02.02.05 ABST. WFL: 2.01m² OKF 0 B 2 A .0 D 1.05 + O 6 K .8 F 6 02.01.01 +6.86 0 D 2 I . E 02 L .0 E 1 02.02.06 WFL: 7.79m² DIELE WFL: 9.18m² BALKON WFL: 9.47m² W 02.01 W 02.02 02.02.03 WFL: 1.04m² BARRIEREFREI BARRIEREFREI SCHLAFEN 02.01.06 OKF WFL: 14.82m² ABST. +6.86 W 02.03 OKF 0 A 2 B .0 S 3. T 05 . WFL: 3.67m² +6.86 WFL: 2.07m² TREPPENHAUS 2.OG NGF: 23.91m² 110/140 02.01.02 WOHNEN / ESSEN / KOCHEN WFL: 32.78m² 02.03.01 DIELE WFL: 10.97m² 02.03.03 02.03.04 SCHLAFEN BAD WFL: 17.48m² WFL: 4.23m²

VK BODENPLATTE RR RR DN 100 DN 100

RR RR DN 100 DN 100 01.01.01 01.01.05 FLUR OKF +3.345 GRUPPENNEBENRAUM 2 NGF: 44.81m² NGF: 18.04m² 01.01.08 WC P NGF: 2.61m² RR DN 70 01.01.06 KÜCHE NGF: 35.06m² 01.01.09 LAGER NGF: 9.18m² OKF +3.345 01.01.07 WASCHRAUM NGF: 14.80m² TREPPENHAUS 1.OG NGF: 20.86m² 110/140 01.01.04 GRUPPENRAUM 2 01.01.03 NGF: 45.00m² GRUPPENNEBENRAUM 1 NGF: 14.25m²

103° 113°

103° 113°

103° 113° 9 0 15 2. 1. 7 9 7 1. 8 0 7 5 1. 6 2 1. 8 0 7 5 1. 5 9 2. 7 6 8. 1

VK BUNKER VK BUNKER

A

A

A

3
03.31 92.5 42 18.6 92.5 42
62.1 02 01.4 51
03 01.1 03
3
03.31 92.5 42 18.6 44.3 01 57.1 42
18.6
03 03
3
03.31 539.3 01 596.2 42 73.5 539.3 01 05.1 521 68.1 01 27.4 539.3 01
585.3 27.4
03 03 03

00.01.07 WC / B T30 RS T30 RS 00.01.01 OKF NGF: 6.18m² ELTERNWARTE. - 0.16 NGF: 13.74m² ZUGANG BUNKER MÜLLRAUM TECHNIK

0 6 2.49 5 25 10 1.42 2 65 2. 6010 2. 0 0 1 1 0 2 3. 0 7 3. 0 24 3 4 2. 4.01 2 24 55 24 2.60 1 1. 2 24 3 0 5.0952 95 1.96 2. 1. 6 0 30 1.75 24 4 405 4.525 2 4 0 0 1. 3 525 55 1. 2 9 75 2. 0 1. 4 2

5 7 1. 5 4 2. 5 7 1. 5 7 1. 5 7 1.

NGF: 12.01m² NGF: 10.50m² NGF: 16.38m² RR OKF DN 70

9 4 2. 9 0 0 3018 1. 4 3. 1.35 6 2 1. 0 8 0 5 0 8 6 5 7 1. 6 1 8.

T30 RS ± 0.00 = 306,95 16 STG 00.01.03 00.01.02 VK BODENPLATTE 17.8/27 FOYER GARDEROBE NGF: 17.93m² NGF: 18.82m² 21 STG 16.7/28OKF OKF - 0.16 ABST. W 02.01 Flur ± 0.00 T30 RS NGF: 2.79m² NGF: 11.99m² T30 RS ABST. W 02.02 TREPPENHAUS EG NGF: 2.79m² NGF: 30.69m² 110/140 T30 RS 00.01.08 00.01.04 ABST. W 02.03 LAGER KIGA FLUR NGF: 2.79m² NGF: 13.28m² NGF: 5.63m² 00.01.05 PERSONAL / BÜRO NGF: 27.23m² ABST. W 03.03 NGF: 2.79m² T30 RS

VK BUNKER T30 RS

B C

B C

B C

0 7 3.

1 2. 4 2. 1

4 2

5 7 1.

19 STG ABST. W 04.02 OKF 00.01.09 NGF: 2.79m² ± 0.00 WC 17.6/27 NGF: 2.35m²

17 STG 02.03.02 17.9/27 WOHNEN / ESSEN / KOCHEN WFL: 31.48m²

20 STG 17.6/27

0 1

D

D

D

0 6 7 5 6. 5 7 4. 12.71 65.5 44.1 46.5

0 6 25 7. 5 7 4. 79.3 65.5 44.1 46.5

RR RR DN 100 DN 100 01.01.02 GRUPPENRAUM 1 NGF: 50.47m² RR DN 100

RR 02.01.08 RR DN 100 BALKON DN 100 WFL: 1.81m²

RR RR DN 100 DN 100 00.01.06 MEHRZWECKRAUM NGF: 48.67m²

1 2.

6 3.

A B B

A B B

A B B

9 5 3. 65.5 44.1 46.5

VK BUNKER

2.285 5.00

3 6.

3 Zi. WHG WFL: 91.68m² STUFE 02.03.06 LOGGIA WFL: 2.38m²

79.3 95 6 3.00 6 65 10 2. 1 9 3. 8.39 1.345 24 1 1 0 .25 10 0 975 1. 4 5.595 6 4 1. 2 10 24 2 4 3.795 635 4.35 25 7 24 1. 24 2.60 3.56 24 0 1.96 3 24 30 0 1.75 6 24 3 1. 7. 7 4.40 0 3 65 4 3 2. 24 2.16 0 2 6.37 0 6

79.3 1 1 5. 5 2 1. 7.125 29 1 1 2. 0 4 1. 6 7 8. 1 5 0 1. 2.485 255 0 4 1.

79.3 24.12

0 8 0 5 0 8

6 5.

5 7 1.

4 69 80 1.11 80 1.08 1.01 1.955 1.00 43

79.3 24.12

2.20 79.3 24.12

4 69 80 1.10 1.40 70 80 1.95 1.00 435 1.75 1.75 424 3.385 10 2.00 10 2.175

424 3.16 20 2.485 1.235

4 69 2.10 60 2.10 1.95 1.00 435 2.27 424 5.84 1.57

2.45 72.71

RR DN 100 VK BODENPLATTE

2.27 72.71 0 3 9 8 6. 0 95 5.65 24 1.20 2. 4 1.30 1.075 24 2 4 4. 9 15 4.01 0. 0 25 24 1 0 5.095 1 54 24 55 2.60 24 3 0 3. 0 1.96 30 3 1. 6 0 1.75 24 4 7 2 7. 4.525 0 3 525 1 0 75 9 05 2. 0 1.

5 7 1. 05.1 5 9 0 8 75 1 3.

8.69

E

E

E

424 5.84

4 1. 4 5 5. 0 1 05 6 3. 4 2

8.69

8.69

C

C

C

1.125 6.31 1.235 2.765 7.775 9.015 7.33

1.29 6.435 1.29

1.125 6.31 1.235 2.765 7.775 9.015 7.33

2 Zi. WHG WFL: 68.60m²

7.775 9.015 7.33

16.79 7.33 A

16.79 7.33 A

16.79 7.33

VK BODENPLATTE

ERDGESCHOSS 1. OBERGESCHOSS 2. OBERGESCHOSS

VK BODENPLATTE

VK BUNKER VK BUNKER VK BUNKER A

1 2 3 4 5

1 2 3 4 5

Die Nachbarn:

Siehe Nachbarschaftsverzeichnis im Anhang

4 16.115 3.275 4.69

24.12

424 5.245 24 3.61 80

424 5.245 24 3.61 98

424 3.385 10 4.275

424 3.385 10 4.275

C

C

424 3.385 10 2.025 10 1.355 795

424 3.385 10 2.00 10 1.50 68

4 1.39 1.10 1.895 1.10 2.355 1.10 2.35 1.10 1.81 1.10 1.895 1.10 5.52 27

4 965 80 65 2.10 1.725 2.10 65 80 1.95 80 1.90 80 1.36 1.40 2.655 2.10 1.05 27 1.75

1.40 1.40 1.40 1.40 1.40

1.75 1.75 1.75 1.75 1.75 2.45 1.75 103° 113°

3 Zi. WHG WFL: 89.77m²

2 Zi. WHG RR RR WFL: 73.32m² 03.02.06 DN 100 BALKON DN 100 WFL: 0.39m²

8103 81 81
03 03
570.4 01 555.2 42 73.5 70.4 01 63.1 521 68.1 01 27.4 539.3 42 5
44.3 27.4
03 03 03
8103 6 8103 6 8103 6 81
60.
56.6 56.6 7 513.3 01 26.2 571 16.4 7 513.3 01 05.1 521 27.1 01 69.3 7 571.3 42 544.3 69.3 1 00.1 14.4 14.4 00.1 10 04.01.03 SCHLAFEN 04.02.04 WFL: 15.89m² KIND WFL: 11.44m² 1.345 10 4 04.01.04 04.01.01 2 BAD DIELE WFL: 7.85m² WFL: 9.12m² W 04. W 04.01 OKF +12.94 24 0 4 .0 1. 05 2.60 A B S T . WFL: 3.49m² TREPPENHAUS D NGF: 9 20.88m 04.01.02 7 WOHNEN/ESSEN/KOCHEN 6. WFL: 26.02m² 24 RWA DFF DFF 0 6
67 03 67 03 67 03 60.1 114/252 114/252

A

A

STUFE A

1 M LINIE

2.685 65 10 2. 6 3. 3 05 4 0 8.625 5. 1.345 1 0 24 1. 6 4 4.685 1 1 0 1.06 4 10 6 4 1. 4 2.02 2 1. 6 24 2 4 4 3.62 24 2 2 4 70 4.35 25 7 24 1. 24 7 25 05 2.60 1.3.56 3. 6 24 0 1.96 3 0 24 30 1 0 1.89 6 10 3 1. 7. 4.14 3 0 2. 9 735

03.02.02 WOHNEN/ESSEN/SCHLAFEN 03.01.04 03.01.03 03.02.03 WFL: 38.85m² ANKLEIDE SCHLAFEN SCHLAFEN 03.02.04 WFL: 7.54m² WFL: 13.32m² WFL: 16.47m² BAD WFL: 6.48m² 03.02.01 DIELE OKF +9.90 03.01.01 WFL: 7.68m² 03.02.05 DIELE ABST. 0 B 3 A .0 D 1.05 WFL: 8.87m² W 03.01 W 03.02 WFL: 3.46m² WFL: 7.35m² BARRIEREFREI 03.03.03 OKF OKF SCHLAFEN 0 A 3 B .0 S 1. T 06 . +9.90 W 03.03 +9.90 03.03.01 WFL: 14.31m² WFL: 3.67m² DIELE WFL: 6.40m² TREPPENHAUS 3.OG NGF: 23.90m² 110/140 03.01.02 WOHNEN / ESSEN / KOCHEN WFL: 32.78m² 03.03.05 03.03.02 ABST. 03.03.04 WOHNEN/ESSEN/KOCHEN WFL: 1.67m² BAD WFL: 28.80m² WFL: 4.57m²

2 M LINIE

04.02.03 04.02.05 SCHLAFEN BAD WFL: 19.84m² WFL: 6.15m² 04.02.01 04.02.06 DIELE LOGGIA WFL: 9.64m² WFL: 4.93m² 02 G ²

7 3 3. 5 7 1. 2 2. 6 5 0 2. 55 9 55 5 4. 1 0 15 2. 1. 7

5 7 1. 5 7 1. 5 7 1.

E F U T S FIRST E F U T S 110/140

14.4

B C

B C

BAUEINGABE Bauvorhaben: Neubau eines Geschosswohungsbaus mit 8 Wohneinheiten sowie einem zweigruppigen Kindergarten

44.1

44.1

14.4

04.02.02 WOHNEN/ESSEN/KOCHEN WFL: 37.76m²

8 6 1. 0 8 0 5 8 0 7 5 1. 3 1. 65.5

46.5

46.5

PALMENHOF NÜRNBERG

24 1 0 75 1 7 3. 8.39 0 8 2.

7 7.31 8 2. 5 5 2. 03.31

2 M LINIE

5 7 1.

00.1 60.1 103° 113° 15 6 2. 2.97 0 3. 5 9 10 3. 1 5.875 4. 4 55 1.635 0 2.56 1 10 4.65 1 0 65 0 3. 0 5 7. 24 3 0 1.96 30 6 0 45 1. 5.05 6. 4 0 3

15 1 5.

Grundrisse DIN A0 M 1:100

DFF DFF DFF 1 M LINIE 114/252 114/252 114/252

17 STG 17.9/27

Adresse / Lage:

D

D

Flurstück 2849/6, Gemarkung Nürnberg Lorenz

RR 03.01.07 RR DN 100 BALKON DN 100 WFL: 1.81m² 03.03.06 DACHTERASSE WFL: 7.15m² 2 Zi. WHG WFL: 74.89m² 2 Zi. WHG WFL: 62.89m²

Bauherr: Stadt Nürnberg, vertr. durch:

A B B

A B B

wbg Kommunal GmbH Nürnberg

2 Zi. WHG WFL: 62.36m²

79.3 2.285 5.00 1.50 2 6

79.3 1.40

Beutherner Straße 41

79.3 9 0 1 2. 2 8 1. 0 8 75 2 1. 55 5 4. 1 0 1 2.

79.3 65.5

79.3 81 81 81

1.60 03.31

4 1.75 1.14 80 1.14 6.455 1.14 80 1.14 80 1.14 1.74

4 69 80 1.10 1.40 70 80 1.955 1.00 3.015 4.67 1.915

2.45 1.75 2.45 03.31

1.75 79.3 81 81 81 24.12

Vertreten durch GF Ralf Schekira

2.52 2.52 2.52 2.52 2.52 60.1 00.1

424 3.385 10 2.025 10 2.12

424 3.385 10 2.00 10 2.145

und GF Frank Thyroff

E

E

424 6.015 Entwurfsverfasser:

424 5.84

8.69

C

C

wbg Immobilien GmbH Nürnberg

Marcus Schulz

7.775 9.015 7.33

16.79 7.33

Glogauer Str. 70

16.79 7.33 A

3. OBERGESCHOSS DACHGESCHOSS

Nürnberg, 11.05.2020 / 03.08.2020

1 2 3 4 5 5 4 3 2 1 E D C B A

OKF OKF OKF

+12.94 +12.94 +12.94

OKF OKF OKF

+9.90 +9.90 +9.90

OKF OKF OKF

+6.86 +6.86 +6.86

OKF OKF OKF

+3.345 +3.345 +3.345

OKF

+0.55

OKF

± 0.00 OKF OKF OKF

- 0.16 - 0.16 - 0.16

S(cid:104)DANSICHT NORDANSICHT WESTANSICHT

D C B A

E D C B A

D C B A

5.64 1.44 5.56

5.64 1.44 5.56

OK FIRST

OK FIRST

OK FIRST

+20.00

+20.00

+20.00

UMRISS NACHBARGEBÄUDE

37.3

37.3

37.3

5°

5°

5°

2.3 M LINIE 2 M LINIE

2.3 M LINIE 2 M LINIE

RWA 2.3 M LINIE 2 M LINIE

DG

DG

DG

520.3

520.3

09.2

OK TRAUFE 1 M LINIE

OK TRAUFE 1 M LINIE

OK TRAUFE 1 M LINIE

+13.35

+13.35

+13.35

OKF

OKF

OKF

Die Nachbarn:

+12.94

+12.94

+12.94

Siehe Nachbarschaftsverzeichnis im Anhang

OKF 17 STG

40.3

40.3

40.3

+10.975 3.OG

3.OG

3.OG

46.2

46.2

46.2

17.9/27

OKF

OKF

OKF

+9.90

+9.90

+9.90

OKF 17 STG

40.3

40.3

40.3

+7.935 2.OG

2.OG

2.OG

46.2

46.2

46.2

17.9/27

OKF

OKF

OKF

+6.86

+6.86

+6.86

53.31

53.31

15.31 3.97 5.64 1.44 5.56

r

r

r

e

e

e

u

u

u

OKF a

a

a

69.01 56.6

+4.925 20 STG m

m

m

515.3

515.3

515.3

17.6/27 d t 1.OG

511.3

511.3

511.3

t 1.OG d

t 1.OG d

a

a

a

t

t

t

S

S

S

OKF

OKF

OKF

+3.345

+3.345

+3.345

OKF 19 STG

+1.41

543.3 56.6

543.3 56.6

505.3

549.2 60.7

549.2 60.7

17.6/27 EG

501.3 60.7

EG

EG

OKF

+0.55

BAUEINGABE

OKF OK Straße

OKF OK Straße

± 0.00 = 306,95 + 0.095 = 307,045 üNN

OKF OKF OK Straße

± 0.00 = 306,95 üNN - 0.01 = 306,94 üNN

-0.17 -0.16 -0.17 = 306,78 üNN

16 STG 18.3/26

Bauvorhaben:

Neubau eines Geschosswohungsbaus mit 8 Wohneinheiten

sowie einem zweigruppigen Kindergarten

GRUNDSTÜCKSGRENZE

OK BUNKERGEWÖLBE GRUNDSTÜCKSGRENZE

OK BUNKERGEWÖLBE GRUNDSTÜCKSGRENZE

CA. -3.10

CA. -3.10

PALMENHOF NÜRNBERG

Ansichten / Schnitte DIN A0 M 1:100

PALMENHOFBUNKER

PALMENHOFBUNKER

PALMENHOFBUNKER

Adresse / Lage:

Flurstück 2849/6, Gemarkung Nürnberg Lorenz

Bauherr: Stadt Nürnberg, vertr. durch:

OKF BUNKER

OKF BUNKER

OKF BUNKER

-7.68 = 299,27 üNN

-7.68 = 299,27 üNN

-7.68 = 299,27 üNN

wbg Kommunal GmbH Nürnberg

Beutherner Straße 41

Vertreten durch GF Ralf Schekira

und GF Frank Thyroff

Entwurfsverfasser:

wbg Immobilien GmbH Nürnberg

Marcus Schulz

Glogauer Str. 70

SCHNITT A-A SCHNITT B-B SCHNITT C-C

Nürnberg, 11.05.2020 / 03.08.2020

UB/017/2024

Beratung Datum Behandlung Ziel

Bau- und Vergabeausschuss 19.12.2024 öffentlich Beschluss

Betreff:

U3 SW BA 2.2 - Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau

Anlagen: Erläuterungsbericht

Sachverhalt (kurz):

Am 24.04.2018 wurde der Objektplan für die U3 SW BA 2.2 Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau im Bau- und Vergabeausschuss (BVA) beschlossen.

In der weiteren Beratungsfolge wurde am 30.04.2019 ein 2. Aufzug am Bahnhof Gebersdorf beschlossen, die Mehrkosten laufen in den nun vorgelegten 2. NOP..

Nach der Submission des Rohbaus wurde am 17.12.2019 der erste Nachtragsobjektplan beschlossen. Seit dem Beginn der Rohbauarbeiten im Frühjahr 2020 sind durch Nachträge, Corona- und Ukraine-Krise zusätzliche Kosten entstanden.

Für den Neubau des Bauabschnitts 2.2 der Linie U3 Südwest muss nun aufgrund der Kostenentwicklung seit 2019 ein zweiter Nachtragsobjektplan vorgelegt werden.

Die Rohbauarbeiten des Abschnitts sind bis auf Restarbeiten fertiggestellt. Es laufen die weitgehend vergebenen Ausbaugewerke an den Bahnhöfen und Gleis- und Elektroarbeiten auf der Strecke. Wesentliche Kostentreiber waren der Gleisbau, bei dem aktuell eine besondere Konkurrenz besteht, sowie die Elektroarbeiten.

Nach aktuellem Stand liegen die Gesamtkosten des BA 2.2 der U3 nun bei 172,0 Mio. Euro. Der Zuschussanteil beträgt ca. 110,1 Mio. Euro. Die Aktualisierung der Zuschussberechnungen hat weiterhin eine Förderfähigkeit ergeben.

Der Eigenfinanzierungsanteil steigt gegenüber dem Objektplan von 2019 von 38,3 Mio. Euro auf ca. 61,9 Mio. Euro. Der U-Bahn Bau ist vorsteuerabzugsberechtigt. Die Bau- und Budgetkosten sind somit in netto angegeben.

Auf den Erläuterungsbericht wird verwiesen.

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten 172.039.000 € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv 172.039.000 € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Die Finanzierung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Haushalts durch die Regierung von Mittelfranken.

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Geschlechterspezifische Anforderungen sowie die Barrierefreiheit wurden berücksichtigt.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref.I/II

Beschlussvorschlag:

Der Bau- und Vergabeausschuss beschließt den Nachtragsobjektplan der Linie U3 für den Bauabschnitt BA 2.2 mit einer Summe von netto 172.039.000 Euro (brutto 204.726.410 Euro) vorbehaltlich der Genehmigung des Haushalts durch die Regierung von Mittelfranken.

Stadt Nürnberg

U-Bahnlinie 3, Gebersdorf - Nordwestring

Nachtragsobjektplan (ohne Zugsicherung)

U3 SW BA 2.2, Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau

Erläuterungsbericht

Am 24.04.2018 wurde der Objektplan für die U3 SW BA 2.2 Gebersdorf - Kleinreuth b. Schweinau im Bau- und Vergabeausschuss (BVA) behandelt und einstimmig beschlossen. In der weiteren Beratungsfolge wurde am 30.04.2019 ein 2. Aufzug am Bahnhof Gebersdorf beschlossen. Nach der Submission des Rohbaus wurde am 17.12.2019 der erste Nachtragsobjektplan behandelt und einstimmig beschlossen.

Die zwischenzeitlich eingetretenen Kostenänderungen, ihre Ursachen und die erforderliche Anpassung der Finanzierung werden nachfolgend erläutert.

UB handelt in Bezug auf den Bau der U-Bahn als Betrieb gewerblicher Art und ist somit vorsteuerabzugsberechtigt. Somit sind für die Kosten und das Budget der Maßnahme nur die Netto- Werte relevant.

1. Stand des Verfahrens

Der Bauabschnitt 2.2 bildet die Verlängerung der U3-Südwest über den bereits eröffneten Bauabschnitt 2.1 (U-Bahnhof Großreuth bei Schweinau) hinaus in Richtung Gebersdorf.

Die Rohbauarbeiten sind bis auf Restarbeiten abgeschlossen. Die ersten Folgegewerke (Elektro, Gleisbau und Ausbau) sind vergeben und haben teilweise schon begonnen. Die Vergabe der Gleisbauarbeiten konnte im Jahr 2023 nicht durchgeführt werden, da das einzige vorliegende Angebot nicht wirtschaftlich war. Nach erneuter Ausschreibung sind die Gleisbauarbeiten inzwischen vergeben und haben im Sommer 2024 begonnen.

Durch die erfolgte Vergabe der Gleisbauarbeiten können die weiteren Ausbaugewerke und die Ausrüstung für den automatischen Betrieb zeitlich eingeplant und die finanziellen Auswirkungen abgeschätzt werden. Nach derzeitigem Stand wird die Eröffnung im Jahr 2027 erfolgen. Um die Erschließung des U-Bahnhofes Bahnhof Kleinreuth b. Schweinau gewährleisten zu können, müssen Provisorien erstellt werden. Diese ermöglichen den Betrieb des Bahnhofes bis die Rothenburger Straße die Erschließungsfunktion übernehmen kann.

Für den vorliegenden Nachtragsobjektplan werden die zu erwartenden Kosten für die Gesamtmaßnahme ohne AGT (Automatisches Betriebssystem) aufgeführt. Die AGT-Kosten werden aus dem MIP Ansatz „111 Automatisches Betriebssystem Linien 2/3“ finanziert. Der zugehörige Objektplan wurde am 27.09.2000 vom Stadtrat beschlossen.

2. Zuwendungen und Kosten gem. Nachtragsobjektplan 2019

Es wurden insgesamt vier Förderanträge durch UB gestellt (U-Bahn Betriebsstrecke, Betriebshof, Busbahnhof und Fahrradabstellflächen). Für alle beantragten Zuwendungen liegen die Bescheide der Regierung von Mittelfranken vor.

Im BVA am 17.12.2019 wurde der von UB eingereichte Nachtragsobjektplan mit 136,9 Mio. Euro netto (ohne Zugsicherung AGT) beschlossen. Anlass für den Nachtragsobjektplan war das Submissionsergebnis des Rohbaus, welches deutlich über der Kostenberechnung lag, und planerische Änderungen, die sich in der Zwischenzeit ergeben hatten.

3. Mittelmehrbedarf

Seit dem Beginn der Rohbauarbeiten im Frühjahr 2020 sind durch technisch unabwendbare Nachträge sowie Corona- und Ukraine-Krise zusätzliche Kosten entstanden, die in den folgenden Abschnitten erläutert werden:

Entgegen der ursprünglichen Planung musste kontaminierter Oberboden entsorgt werden. Hier entstanden Kosten in Höhe von ca. 567.000 Euro.

Zu Beginn der Betonarbeiten in den in offener Bauweise erstellten Tunnelabschnitten (OBW) musste - aufgrund von Kapazitätsengpässen in der Verwaltung bei der Prüfung der Planung - der Bauablauf umgestellt werden. Die Planprüfung und Planfreigabe konnte nicht in der für den Bauablauf benötigten Geschwindigkeit umgesetzt werden. Um einen Stillstand der Baumaßnahme zu verhindern, wurde der Bauablauf durch Verschiebungen und Umstellungen an die Planungskapazitäten angepasst. Hierzu laufen noch die Nachtragsverhandlungen. Die voraussichtlichen Kosten belaufen sich auf ca. 3.909.000 Euro.

Von UB wurde im Vorfeld ein geologischer Gutachter beauftragt, ein Konzept für die

Vortriebsarbeiten anhand des geologischen Gutachtens zu erstellen. So wurden die

Arbeiten dann von UB ausgeschrieben. Bei Konkretisierung der Erkenntnisse hat die ausführende ARGE Bedenken angemeldet. Der Gutachter ist rasch auf die Bedenken der Arge eingegangen und hat die Planungen und Empfehlungen entsprechend geändert. Planerisch (geologisch) vorherzusehen waren die Bedenken tatsächlich nicht. Als Bauherr kann man sich beim sehr komplexen Thema Vortrieb auch nicht so ohne weiteres über die (geänderten) Empfehlungen des Fachplaners hinwegsetzen und anordnen, dass so wie ausgeschrieben gebaut werden muss. So wurde den geänderten Empfehlungen der ARGE gefolgt und den Bedenken der Arge stattgegeben.

Aufgrund dieser Bedenken durch die ausführende Firma beim bergmännischen Tunnelvortrieb musste alternativ ein Gegenvortrieb vorgesehen werden. Das heißt, der Tunnel konnte nicht komplett von einer Seite aus aufgefahren werden, sondern das letzte Stück musste von der Gegenseite aus vorgetrieben werden. Der Tunnel verläuft hier im Portalbereich unter einer ölummantelten Stromleitung. Diese Leitung ist einerseits sehr empfindlich gegenüber Setzungen und andererseits eine Hauptleitung, die nicht abgeschaltet bzw. ersetzt werden kann. Aufgrund der schrägen Portalwand und einer angetroffenen geringen Felsüberdeckung im Portalbereich wurden die Bedenken letztendlich vom geologischen Gutachter geteilt und ein besser kontrollierbarer Gegenvortrieb empfohlen. Hier entstanden Kosten von ca. 2.284.000 Euro.

Die Rohbaumaßnahme wurde von zwei Ereignissen erheblich beeinflusst. Von 2020 bis 2022 hat die Corona Pandemie phasenweise das Leben und Arbeiten sehr stark beeinträchtigt. Die Baumaßnahme konnte in dieser Zeit weitergeführt werden. Die U-Bahn zählt als Anlage des ÖPNV zur kritischen Infrastruktur und ist somit systemrelevant. Entsprechend wurde die U-Bahnbaumaßnahme eingestuft. Die Lockdowns und Kontaktbeschränkungen haben die Maßnahme allerdings beeinträchtigt und erschwert. Hierzu wurde von der Rohbau Arbeitsgemeinschaft (ARGE) ein Nachtragsangebot über 640.000 Euro eingereicht, welches von UB aufgrund fehlender Anspruchsgrundlage bisher zurückgewiesen wurde.

Ein weiteres einschneidendes Ereignis hatte maßgebenden Einfluss auf die Baumaßnahme: Im Februar 2022 begann der russische Angriff auf die Ukraine. Bereits im Vorfeld gab es starke Preissteigerungen im Bereich der Baustoffe, insbesondere beim Betonstahl. Im weiteren Verlauf des Konfliktes kam es zu außergewöhnlichen Preisentwicklungen und Lieferengpässen bei verschiedensten Baustoffen.

Die Preissteigerungen hat die Baustelle im Bereich des Betonstahls betroffen. Im Rohbauvertrag ist eine Preisgleitung für den Betonstahl enthalten. Diese Risikoverteilung ist für eine Baumaßnahme in dieser Größenordnung und der langen Bauzeit gerechtfertigt. Die (ARGE) konnte die gestiegenen Baustoffkosten teilweise durch die Stahlpreisgleitung in Höhe von ca. 5.936.000 Euro ausgleichen. Für weitere Baustoffe wurden Verhandlungen über Preisfortschreibungen geführt. Aufgrund von mangelnder Anspruchsgrundlage wurden diese von UB abgelehnt. Im Vertrag ist eine weitere Gleitklausel für die Entwicklung der Löhne über die Bauzeit enthalten. Die Lohngleitung beträgt über den gesamten Zeitraum des Rohbaus ca. 1.300.000 Euro. Für die Gleitklauseln (Betonstahl und Lohn) war in der bisherigen Finanzierung kein Budget vorgesehen.

Parallel zu den Rohbauarbeiten wurde die Ausschreibung des Gleisbaus vorbereitet und im Sommer 2023 veröffentlicht. Aufgrund der allgemeine wirtschaftlichen Lage wurde nur ein Angebot mit Kosten von knapp 32 Mio. Euro eingereicht. Das ursprüngliche Budget betrug rund 6,4 Mio. Euro und die aktualisierte Kostenberechnung von UB belief sich auf rund 9 Mio. Euro. Die Ausschreibung wurde aufgrund von Unwirtschaftlichkeit aufgehoben und mit Überarbeitung erneut ausgeschrieben. Im Januar 2024 wurde der Gleisbau erneut submittiert und der Bestbietende von insgesamt drei Bietern wurde inzwischen mit einem Auftragsvolumen von rund 12,7 Mio. Euro beauftragt. Im Vergleich zum ursprünglichen Budget ergibt sich somit ein Mehrbedarf von ca. 6.385.000 Euro. Grund ist die extreme Nachfrage der DB Netz, die es für Bieter uninteressant macht, „Kleinaufträge“ wie die Nürnberger U-Bahn abzuwickeln.

Die weiteren Ausbaugewerke in den Bahnhöfen sind aktuell in Vorbereitung und teilweise schon vergeben. So sind in den Bahnhofbereichen schon Vergaben in den Gewerken Fliesenarbeiten, Stahl-/Glasbau und Bodenbelagsarbeiten erfolgt. Durch mangelnden Wettbewerb und unwirtschaftlicher Angebote mussten hier viele Vergaben aufgehoben und erneut durchgeführt werden. Die Kostenansätze für die noch zu vergebenden Arbeiten wurden fortgeschrieben und sind in der vorliegenden Aufstellung enthalten.

Ein weiterer Bereich, der sehr hohen Preissteigerungen unterliegt, ist das Gewerk Elektro. Hier geht UB aktuell von einem Mehrbedarf von 9.465.000 Euro aus. Ein großer Auftrag für die Kabelausstattung des Bauabschnittes (rund 10,4 Mio. Euro) musste im Frühjahr 2023 vergeben werden um den weiteren Bauablauf nicht zu verzögern. Hier lag nur ein Angebot vor. Aktuell sind rund 20% der Aufträge im Bereich Elektrotechnik vergeben. Die Kostenberechnungen für die noch folgenden Ausschreibungen wurden aktualisiert und in die vorliegende Aufstellung mit aufgenommen.

Für die Hauptziffer 2 Spartenverlegung und für die Hauptziffer 3 Straßenbau / Oberfläche sind bisher noch keine Kosten angefallen. Der Budgetansatz wurde mit einer prognostizierten Kostensteigerung gem. Baupreisindex fortgeschrieben. So werden für die Spartenverlegung 600.000 Euro und für den Straßenbau 2.700.000 Euro zusätzlich veranschlagt.

Ein weiterer Aspekt sind die gestiegenen Prüfgebühren. Die Prüfgebühren wurden aus den vorherigen Bauabschnitten abgeleitet und mit einem angemessenen Zuschlag im Budget angesetzt. Hier gibt es allerdings auch extreme Steigerungen bei den Kosten. Die Beauftragung der Prüfung erfolgt durch die Technische Aufsichtsbehörde (Regierung von Mittelfranken), die entstehenden Kosten werden UB in Rechnung gestellt. Hier werden Mehrkosten i.H.v. 697.500 Euro erwartet.

Wo noch keine Ergebnisse aus Ausschreibungsverfahren vorliegen, wurden Abschätzungen des voraussichtlichen Mehr- oder Minderbedarfs an Haushaltsmittel für die Realisierung des BA 2.2 zum Stand Juni 2024 durchgeführt.

Aufgrund des Projektfortschrittes und den damit einhergehenden geringeren Risiken wurde der ursprünglich enthaltene Kostenpunkt „Unvorhergesehenes“ auf null gesetzt.

Die Ergebnisse sind nachfolgend tabellarisch dargestellt.

Abbildung 20

Eine Fortschreibung der Nachtragsobjektplankosten von 2019 mit den entsprechenden Indizes des statistischen Bundesamtes (von 2019 bis 2023) ergibt unter Berücksichtigung der 2019 erfolgten Rohbauvergabe eine Kostensteigerung von ca. 19,1 Mio. Euro. Dem Gegenüber steht die tatsächliche Kostensteigerung im vorliegenden Nachtragsobjektplan von ca. 35,1 Mio. Euro. Die Differenz i.H.v. 16 Mio. Euro lässt sich durch geänderte bzw. zusätzliche Leistungen, der Lohn- bzw. Stahlpreisgleitung im Rohbau, mangelndem Wettbewerb in den durchgeführten Vergaben (Ukraine-Krieg, Marktsituation) und der noch nicht abgebildeten Preisentwicklung bis zum Ende der Bauzeit (2024 bis 2026) begründen.

4. Sicherstellung der Finanzierbarkeit des Mittelmehrbedarfs

Für die Sicherstellung der Finanzierbarkeit des Mittelmehrbedarfs ist eine Erhöhung des Eigenfinanzierungsanteils und eine Erhöhung der Zuwendungen vom Freistaat Bayern und der Bundesrepublik Deutschland erforderlich.

a. Abstimmung mit Stk zur Erhöhung des Eigenfinanzierungsanteils

Die laufenden Vergaben für die Ausbaugewerke wurden in Abstimmung mit Stk vergeben. Im Rahmen der MIP Fortschreibungen wurden seit 2019 die absehbaren, durch äußere Einflüsse induzierten, Preissteigerungen abgebildet und der MIP Ansatz entsprechend fortgeschrieben. Zuletzt wurden in der aktuellen MIP-Fortschreibung der Eigenfinanzierungsanteil aktualisiert und die Bereitstellung dieser zusätzlichen Haushaltsmittel für 2025 und für die Folgejahre mit Stk abgestimmt. Die Finanzierung ist vorbehaltlich der Genehmigung des Haushalts durch die Regierung von Mittelfranken.

Der Eigenfinanzierungsanteil steigt gegenüber dem Objektplan von 2019 von 38,3 Mio. Euro auf ca. 61,9 Mio. Euro. In den Jahren bis einschließlich 2023 wurden bereits 35,9 Mio. Euro an städtischen Mitteln ausgegeben.

b. Abstimmung mit Regierung von Mittelfranken zur Erhöhung der Zuwendungen

Für die Gewährung von Zuwendungen musste die Wirtschaftlichkeit für das Bauvorhaben durch eine standardisierte Bewertung nachgewiesen werden. Für die Verlängerung der U3 (BA 3 - Klinikum Nord, Nordwestring, BA 2.1 - Gustav-Adolf- Straße bis Großreuth bei Schweinau, BA 2.2 Gebersdorf bis Kleinreuth bei Schweinau) wurde ein Nutzen-Kosten-Verhältnis (NKV) von größer 1,0 errechnet.

Durch ein NKV von größer 1,0 ist sichergestellt, dass der volkswirtschaftliche Nutzen der Gesamterweiterung der Linie U3 größer ist als die Summe der Aufwendungen zur Erreichung dieses Nutzens. Der von UB ermittelte NKV lag 2019 bei annähernd 1,1.

Die im Rohbau entstandenen Mehrkosten wurden im Rahmen der förderrechtlichen Vorgaben beim Fördermittelgeber (Regierung von Mittelfranken) angemeldet. Gemäß letzter Rückmeldung des Fördermittelgebers muss nach Vergabe der Gleis- und Ausbaugewerke eine genaue Aufstellung der Kosten übermittelt werden. Hier werden die ursprünglich angenommenen Kosten mit entsprechenden Preisindizes fortgeschrieben und den tatsächlichen Kosten gegenübergestellt. Nach aktuellem Stand liegen die Gesamtkosten, durch die Indizierung des Budgets und durch die vorhandenen Reserven, noch innerhalb der Grenzen des benötigten NKVs.

Für die Standardisierte Bewertung von Verkehrswegeinvestitionen im öffentlichen Personennahverkehr nach dem Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) wurde die neue Verfahrensanleitung (Version 2016+) zum 01.07.2022 in Kraft gesetzt. Das neue Bewertungsverfahren stellt die Grundlage für den Nachweis der Gesamtwirtschaftlichkeit für alle Vorhaben dar, die für eine anteilige Bundesförderung im Rahmen des GVFG vorgesehen sind. In dem überarbeiteten Verfahren wurden nutzwertanalytische Bestandteile ergänzt und neue Nutzenkomponenten eingeführt. Dadurch werden Projekte des ÖPNV deutlich besser bewertet als bisher. Somit besteht hier ein weiterer Puffer um die gestiegenen Kosten im Rahmen des NKV nachzuweisen.

Der Zuschussanteil beträgt ca. 110,1 Mio. Euro.

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