Sitzungsunterlagen
Sitzung des Ausschusses für Recht,
Wirtschaft und Arbeit
25.09.2024
Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Werkstattbericht transform_EMN Sitzungsvorlage WiF/013/2024 5 Entscheidungsvorlage WiF/013/2024 9 TOP Ö 2 Werkstattbericht zum OM7 Sachverhaltsdarstellung WiF/014/2024 15 TOP Ö 3 EU-geförderte Projekte der Stadt Nürnberg im Jahr 2023 Berichtvorlage Ref.VII/010/2024 20 Diversity-Check Ref.VII/010/2024 24 Sachverhalt Ref.VII/010/2024 25 Anlage 1: Übersicht der EU-geförderten Projekte (Fortschreibung) Ref.VII/010/2024 31 Anlage 2: Projekt-Steckbriefe nach Geschäftsbereichen Ref.VII/010/2024 32 TOP Ö 4 Nachbericht: "Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?" - eine lokale Kampagne zur Europawahl 2024 Berichtvorlage Ref.VII/011/2024 124 Diversity-Check Ref.VII/011/2024 127 Sachverhalt Ref.VII/011/2024 128 TOP Ö 5 Leerstand: Umnutzung von Gebäuden und Flächen Berichtvorlage WiF/012/2024 134 Antrag BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 21.11.2023 WiF/012/2024 138 Sachverhaltsdarstellung WiF/012/2024 140 TOP Ö 6 Berufung Gutachterausschuss Sitzungsvorlage Geo/008/2024 144 Entscheidungsvorlage Geo/008/2024 147
TAGESORDNUNG
Sitzung
Sitzung des Ausschusses für Recht, Wirtschaft und Arbeit
Sitzungszeit
Mittwoch, 25.09.2024, 15:00 Uhr
Sitzungsort
Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal
TAGESORDNUNG
Öffentliche Sitzung
1. Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie in Stadt und Beschluss
Metropolregion Nürnberg: Werkstattbericht und aktueller Stand WiF/013/2024
zur Weiterführung des Projektes transform_EMN
Heilmaier, Andrea, Dr.
2. Werkstattbericht zum OM7 Bericht
WiF/014/2024 Sachverständige:
Fabian Haas, Geschäftsführer NIK e. V. - Netzwerk der
Digitalwirtschaft
Anna Augustin, Teilnehmerin des 1. Jahrgangs im Gründungsjahr
Heilmaier, Andrea, Dr.
3. EU-geförderte Projekte der Stadt Nürnberg im Jahr 2023 Bericht
Ref.VII/010/2024 Heilmaier, Andrea, Dr.
4. Nachbericht: "Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?" - eine Bericht
lokale Kampagne zur Europawahl 2024 Ref.VII/011/2024
Heilmaier, Andrea, Dr.
5. Leerstand: Umnutzung von Gebäuden und Flächen Bericht
hier: Antrag BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 21.11.2023 WiF/012/2024
Heilmaier, Andrea, Dr.
6. Berufung der Vorsitzenden sowie eines ehrenamtlichen Mitglieds Beschluss
des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der Geo/008/2024
kreisfreien Stadt Nürnberg
nach der Verordnung über die Gutachterausschüsse, die
Kaufpreissammlungen und die Bodenrichtwerte nach dem
Baugesetzbuch (Gutachterausschussverordnung - BayGaV)
Heilmaier, Andrea, Dr.
- Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 03.07.2024,
öffentlicher Teil
Beschlussvorlage WiF/013/2024
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ausschuss für Recht, Wirtschaft und 25.09.2024 öffentlich Beschluss
Arbeit
Betreff: Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie in Stadt und Metropolregion Nürnberg: Werkstattbericht und aktueller Stand zur Weiterführung des Projektes transform_EMN
Anlagen: Entscheidungsvorlage
Sachverhalt (kurz):
Für die vorwiegend von kleinen und mittelständischen Unternehmen geprägte Automotive- Industrie in der Europäischen Metropolregion Nürnberg (EMN) mit über 100.000 Beschäftigten
- das sind 10 % der Beschäftigten der deutschen Automobilindustrie - bedeutet die
Transformation des Automobilsektors eine besondere Herausforderung. Das Projekt transform_EMN ist das zentrale Instrument zur Unterstützung der Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie in der Metropolregion Nürnberg. Das Projekt steht für den Aufbau einer großen Transformations-Community der Zulieferindustrie in Verbindung mit Strategieentwicklung und einem breiten Angebot an Unterstützungsangeboten für Unternehmen. Das Projekt transform_EMN startete am 01.07.2022 und endet am 30.06.2025. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 6,5 Mio. Euro gefördert. Die fachliche Leitung des Projekts liegt bei der Wirtschaftsförderung Nürnberg. In den letzten zwei Jahren haben bereits 32.500 Personen die Angebote des Projektes transform_EMN wahrgenommen. Rund 250 Unternehmen wurden durch das Projekt erreicht, rund 200 davon sind aktiv in die Netzwerkaktivitäten eingebunden. Die Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie wird jedoch Mitte 2025 noch nicht abgeschlossen sein. Daher gibt es bereits jetzt intensive Bestrebungen, das Projekt nach Ablauf des ersten Förderzeitraums weiterzuführen und zu einer "transform_EMN - Zukunftsagentur für die Metropolregion Nürnberg" für die Metroprolregion weiterzuentwickeln, deren Fokus auf Wissens- und Technologietransfer liegt. Die Entscheidungsvorlage informiert über den aktuellen Projektstand und den Stand des Weiterführungskonzeptes.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja keine Diversity-Relevanz erkennbar
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
EMN
Beschlussvorschlag:
-
Der Ausschuss nimmt den Sachstandsbericht zum Projekt transform_EMN als metropolitanes Leitprojekt zur Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie zur Kenntnis und erkennt die große Relevanz von transform_EMN zur Standortsicherung ausdrücklich an.
-
Der Ausschuss unterstützt die Fortführung des Projektes ab Mitte 2025.
Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie in Stadt und Metropolregion Nürnberg: Werkstattbericht und aktueller Stand zur Weiterführung des Projektes transform_EMN
Entscheidungsvorlage:
1. Bedeutung der Fahrzeugzulieferindustrie in der Metropolregion Nürnberg
Wirtschaftsfaktor Automotive: Mit 100.000 Beschäftigten ist die Fahrzeugzulieferindustrie eine der wirtschaftlichen Leitbranchen in der Metropolregion Nürnberg. Ein Zehntel aller Beschäftigten der deutschen Automobilindustrie ist hier tätig. Da es in der Region keinen großen Fahrzeugbauer wie BMW oder Audi gibt, bleibt die große Kompetenz oft im Verborgenen. Stattdessen bilden 500 kleine und mittlere Unternehmen das Rückgrat der Zulieferindustrie vor Ort. Hinzu kommen namhafte Großunternehmen wie z.B. MAN, Schaeffler, Brose, LEONI, ZF oder Bosch, die meisten mit einem Standort in Nürnberg. Die Region ist gut aufgestellt in Materialien für die Fahrzeugherstellung, modularen Türsystemen, Bordnetzen, Antriebstechnik, Lagertechnik und Elektromobilität.
Herausforderung Transformation: Die Branche wird getrieben durch die doppelte Transformation von Digitalisierung und Nachhaltigkeit, die sich hier besonders dynamisch entwickelt. Elektrifizierung des Antriebsstranges, Dekarbonisierung und Digitalisierung der Produktion, digitale Geschäftsmodelle und autonomes Fahren sind die Herausforderungen, die diese Transformation mit sich bringt. Wertschöpfung und Beschäftigung in der Region sind derzeit noch stark vom Verbrennungsmotor abhängig. Dementsprechend sind fünf der insgesamt 40 deutschlandweit vom automobilen Wandel besonders betroffenen regionalen Hotspots hier verortet (Stadt Bamberg, Landkreis Bamberg, Landkreis Haßberge, Landkreis Amberg- Sulzbach, Landkreis Sonneberg).1 Fast die Hälfte der KMU-Zulieferbetriebe aus der Fahrzeugindustrie (47 %) in der Metropolregion Nürnberg haben noch nicht die Grundlagen für eine erfolgreiche Transformation geschaffen. Sie benötigen auch zukünftig noch professionelle Unterstützung. 52 % der automotive KMU sind Hersteller von Kraftwagen/-teilen, davon sind 66,7 % noch vom Verbrenner abhängig. Nur 16,7 % sind bereits in technologischen Zukunftsfeldern tätig. Über 50 % der Betriebe kooperieren noch nicht mit Fachnetzwerken und Hochschulen in der Produktentwicklung. Rund 90 % der Unternehmen planen eine Diversifikation ihrer Produkte in neue Märkte (nicht im Automotive-Bereich, also z.B. in der Medizintechnik2). Die Automobilzulieferer in anderen deutschen Transformationsregionen haben bereits einen deutlich höheren Anteil an Digitalisierungsinvestitionen in Produkte und Prozesse getätigt.3. Viele der automotive KMU in der Metropolregion haben in der Innovation und Produktentwicklung sowie Diversifizierung noch großen Nachholbedarf, um die Transformation erfolgreich zu meistern4. Mittelfristig sind 20.000 der rund 100.000 Arbeitsplätze in der Fahrzeugzulieferindustrie der Metropolregion Nürnberg gefährdet5. Die Transformation wird noch Jahre in Anspruch nehmen.
1 BMWK-Studie „Wirtschaftliche Bedeutung regionaler Automobilnetzwerke in Deutschland“, IW Consult 2 Ein Beispiel hierfür ist das Unternehmen Dietz GmbH aus Coburg, dass sein Portfolio von Federn für den Automobilbau auch auf die Medizintechnik ausgeweitet hat. Diese sind nun u.a. in medizinischen Instrumenten, OP-Ausrüstungen sowie Notfallund Intensivmedizinprodukten verbaut. 3 Transformationsreifegradmessung der Zulieferer in der Metropolregion Nürnberg, IHK Nürnberg 4 Sonderauswertung Automotive - Patente in Nordbayern 2023, IHK Nürnberg 5 Bestandaufnahme zur Beschäftigtensituation in der Automobilindustrie in der Europäischen Metropolregion Nürnberg, IMU Institut
Positive Beispiele: Trotz der insgesamt schwierigen Situation der Fahrzeugzulieferindustrie gibt es in Nürnberg Unternehmensentscheidungen, die Mut machen und in die Zukunft weisen, z.B.:
MAN Truck & Bus wird ab Anfang 2025 Hochvolt-Batterien für E-Lkw und -Busse in Großserie am Standort Nürnberg fertigen. Dafür investiert das Unternehmen in den kommenden fünf Jahren rund 100 Mio. Euro am Fertigungsstandort für Verbrennungsmotoren. Gleichzeitig steigt MAN Truck & Bus in die Kleinserienfertigung von Lastkraftwagen mit Wasserstoff-Verbrennungsmotoren ein - die Motoren kommen aus dem Nürnberger Werk. Flankierend geht das Unternehmen auch neue Wege in der Forschungs- und Entwicklungskooperation. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Technischen Hochschule Nürnberg Georg Simon Ohm forschen am Campus Future Driveline, eingebettet auf dem Werksareal von MAN Truck & Bus in Nürnberg.
Die Robert Bosch GmbH hat in seinem Werk 1 im Südwesten Nürnbergs in den letzten Jahren einen zweistelligen Millionenbetrag im Bereich der additiven Fertigung6 investiert, insbesondere im hochkomplexen Metalldruck. Das Kompetenzzentrum 3D-Druck steht auch externen Unternehmen offen für Rapid Prototyping und Kleinserienproduktion. Zudem setzt man im Werk auf Komponenten für Wasserstoff-Mobilität.
Hervorragend aufgestellt ist Nürnberg im Bereich der Leistungselektronik für mobile Anwendungen. Mit SiCrystal ist am Standort ein führender Anbieter von Siliziumkarbid-Wafern ansässig. Diese dienen als Basis für höchsteffiziente Leistungselektronik und werden daher gegenwärtig nachgefragt für Anwendungen in der Elektromobilität. Das Unternehmen weitet seine Produktion in Nürnberg aus und errichtet 6.000 m² neue Fertigungsflächen. Mit Semikron Danfoss ist in Nürnberg zudem ein führendes Leistungselektronikunternehmen tätig. Das Unternehmen plant seine Fertigungskapazität zu verdoppeln. Eine Förderung nach dem EU-Chips Act vorausgesetzt, könnten hier in den nächsten Jahren 250 Mio. Euro investiert werden. Angekündigt ist zudem der Aufbau eines großen Forschungs- und Entwicklungszentrums für Elektromobilität der Unternehmen ZF und Wolfspeed in der Region Nürnberg - auch dies wäre ein Multimillionen-Investment. Positiv ist auch der Kauf von Vitesco Technologies durch Schaeffler zu werten. Schaeffler verstärkt damit seine Kompetenzen im Bereich Elektromobilität. Ein wichtiges Signal an die Branche ist die Investition des Freistaates Bayern in das Bayerische Chip Design Center in Höhe von 50 Mio. Euro, das auch einen Standort in Nürnberg beinhalten wird.
2. transform_EMN: Werkstattbericht
Zum Projekt: Das Projekt transform_EMN ist das zentrale Instrument zur Unterstützung der Transformation der Fahrzeugzulieferindustrie in der Metropolregion Nürnberg (EMN) als eine der metropolitanen Leitindustrien mit 500 kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und über 100.000 Beschäftigten (vgl. StR 20.07.2022, StR 26.10.2022 und RWA 09.10.2023). Das Projekt steht für den Aufbau einer großen Transformations-Community der Zulieferindustrie in Verbindung mit Strategieentwicklung und einem breiten Angebot an Unterstützungsangeboten für Unternehmen. transform_EMN startete am 01.07.2022 und endet am 30.06.2025. Es wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz mit 6,5 Mio. Euro gefördert. Verantwortet wird transform_EMN von der Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg und der Wirtschaftsförderung Nürnberg in Zusammenarbeit mit der IHK Nürnberg für Mittelfranken, dem Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik (FAPS) der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, dem Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB und der gewerkschaftsnahen IMU-Institut GmbH.
6 Additive Fertigung oder 3D-Druck bezeichnet Fertigungsverfahren, bei denen Material Schicht für Schicht aufgetragen wird, um dreidimensionale Gegenstände (Werkstücke) zu erzeugen.
Rolle der Wirtschaftsförderung Nürnberg: Der Wirtschaftsförderung Nürnberg obliegt die fachliche Leitung des Projekts. Sie ist somit in alle strategischen Entscheidungen eingebunden und nimmt an den Projektstatussitzungen teil. Die Wirtschaftsförderung leistet fachliche und organisatorische Beiträge und gestaltet das Weiterführungskonzept für das Projekt mit. Zudem war sie maßgeblich an der Antragstellung beteiligt und leitete transform_EMN in den ersten drei Monaten.
Zum Projektstand: Alle im Projekt avisierten Maßnahmen laufen. 14 Beschäftigte arbeiten für das Projekt (aufgeteilt auf die o.g. Konsortialpartner, im Einzelnen: Fünf bei der Geschäftsstelle der Europäischen Metropolregion Nürnberg, vier bei der IHK Nürnberg für Mittelfranken, jeweils zwei beim Fraunhofer-Institut für Integrierte Systeme und Bauelementetechnologie IISB und beim Lehrstuhl für Fertigungsautomatisierung und Produktionssystematik FAPS der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg sowie eine beim IMU- Institut). In den letzten zwei Jahren haben bereits 32.500 Personen die Angebote des Projektes transform_EMN wahrgenommen. Rund 250 Unternehmen wurden durch das Projekt erreicht, etwa 200 davon sind aktiv in die Netzwerkaktivitäten eingebunden. 90 Unternehmen erhielten eine Beratung mit Transformationsreifegradbestimmung und Benchmarking.
Nutzen für Nürnberger Unternehmen: Nürnberger Unternehmen aus dem Bereich der Fahrzeugzulieferindustrie profitieren ganz konkret von den Maßnahmen des Projektes transform_EMN. Beispiele:
Vermittlung eines Technologiepartners für Robotik für ein mittelständisches Unternehmen im Bereich Leistungselektronik. Das Unternehmen suchte nach kompetenten Technologiepartnern für Roboterlösungen in der Produktion, Vermittlung eines Technologiepartners für Steuerelemente für ein großes Zulieferunternehmen, Anstoß zu einem Industrie-Dialog zum Thema Wasserstoff-Infrastruktur mit führenden Unternehmen aus der Metropolregion Nürnberg7, Einbinden eines großen Unternehmens im Bereich elektrischer Antriebstechnik in eine Fachkräftekampagne.
Highlights aus der Projektarbeit: Im Folgenden sind einige Highlights aus der Projektarbeit der letzten Monate beispielhaft dargestellt.
Zukunftswerkstatt Automotive KEY TIME Automotive
Die „Zukunftswerkstatt Automotive“ ist als Leitevent Mit der „KEY TIME Automotive“ wurde ein attraktives des Projektes transform_EMN fest etabliert. Die Vernetzungsformat auf Augenhöhe für Entscheider zweite Zukunftswerkstatt fand am 10.04.2024 in aus Automotive-KMU etabliert. Fokus des Formats Amberg mit 350 Vertreterinnen und Vertretern aus liegt auf Impulsen, Austausch und dem Teilen von Unternehmen, Wissenschaft und Politik statt. Die Wissen. Das Format findet vierteljährlich - mit im dritte Zukunftswerkstatt ist für den 02.04.2025 in Schnitt 20 Personen - statt. Die KEY TIME-Reihe Coburg terminiert. startete im Februar 2023. Die sechste „KEY TIME Automotive“ fand am 16.09.2024 bei einen Nürnberger Zulieferunternehmen statt.
7 Der Industrie-Dialog wird im Rahmen der Transferstelle Wasserstoff für die Metropolregion Nürnberg durch die ENERGIEregion Nürnberg e.V. und die Wirtschaftsförderung Nürnberg organisiert. Das Dialogformat hat bereits dreimal stattgefunden (10.07.2024, 22.07.2024 und 16.09.2024) und über 60 Entscheiderinnen und Entscheider aus der Wirtschaft erreicht.
Automotive Finder Zukunftsbild Automotive
Mit dem „Automotive Finder“ steht seit Frühjahr 2024 Ein Zielbild für die Zulieferindustrie der EMN mit dem im Rahmen des Projekts eine interaktive Datenbank Blick auf das Jahr 2035 liegt vor. Es zeigt den Transder Automobilzulieferindustrie in der Metropolregion formationspfad für die Automotive-Branche in der EMN Nürnberg zur Verfügung. Der „Automotive Finder“ auf mit vier Zieldimensionen: ermöglicht es, gezielt nach Unternehmen, Technolo- Attraktive Arbeitsplätze schaffen, gien oder Kompetenzen zu suchen. Knapp 20 Unter- Diversifikation gestalten, nehmen und Wissenschaftseinrichtungen aus Nürn- Digitalisierung vorantreiben und berg sind dort bereits mit einem Kompetenzprofil Innovation, Forschung & Entwicklung intensivieren. auffindbar. Aus dem Zukunftsbild werden in einem umfassenden Roadmapping-Prozess nun weitere Handlungsoptionen abgeleitet.
Innovationsplattformen Fachkräftekampagne
Die Innovationsplattformen im Projekt sind fest Im Sommer 2024 startete die Fachkräftekampagne etabliert und operativ tätig. Im Rahmen der Inno- „Gestalte heute, wer du morgen sein willst“. Die vationsplattform für alternative Antriebstechnologie Kampagne zielt auf die Sensibilisierung von Arbeitsund digital vernetzte Fahrzeuge wurden drei und Fachkräften für den Transformationsbedarf der technologische Fokusgruppen aufgesetzt Autozulieferer anhand von Best Practice-Beispielen Elektrische Antriebe & Leistungselektronik gelungener Transformation und beruflichen Mobilitätsinfrastruktur Transformationswegen. Im Rahmen der Kampagne und Energiespeicher. berichten Beschäftigte über eigene Erfahrungen mit Transformation in ihrem Unternehmen.
Ausstellung zur Transformation der Automobilzulieferindustrie
Im Frühjahr 2024 angelaufen ist eine Pop-Up-Ausstellung zur Transformation der Automobilzulieferindustrie mit dem Titel „Futur II - Mobilität 2050 in der Metropolregion Nürnberg - Wie wir es geschafft haben werden.“ Die Ausstellung wurde zusammen mit dem Deutschen Museum Nürnberg konzipiert und war dort vom 08.03.2024 bis 23.06.2024 zu sehen. 30.000 Besucherinnen und Besucher hatten sich die Ausstellung in Nürnberg angesehen. Die Ausstellung wandert durch die Metropolregion und wird im Kultur-Schloss Theuern, an der Universität Bamberg, im Kulturforum Ansbach, in der Coburger Innenstadt und im Porzellanikon Selb zu sehen sein. Bildquellen: PureSolution | shutterstock.com, DragonStyle | shutterstock.com
3. Weiterführungsstrategie
Bedarf: Die Abhängigkeit vom Verbrennungsmotor und der Nachholbedarf bei Innovationskraft und Digitalisierung in den kleinen und mittleren Unternehmen der Metropolregion Nürnberg begründet auch in den kommenden Jahren einen hohen Bedarf an niederschwelligen Unterstützungsangeboten. Die Transformation der Zulieferindustrie nimmt gerade erst Fahrt auf und ist bei weitem noch nicht abgeschlossen. Die wirtschaftliche und gesellschaftliche Relevanz lässt sich beziffern: 20.000 der rund 100.000 Arbeitsplätze in der Fahrzeug-
zulieferindustrie der Metropolregion Nürnberg sind durch die Transformation gefährdet8. Eine Weiterführung des Projektes transform_EMN auch nach dem 30.06.20259 erscheint vor diesem Hintergrund als unbedingt notwendig.
Weiterführung: Das Projektkonsortium des Projektes transform_EMN arbeitet daher bereits intensiv an Weiterführungsoptionen für das bestehende Transformationsnetzwerk. Es ist dabei eng eingebunden in die Weiterführungskonzepte des gesamtbayerischen Transformationsprojektes transform.by und der drei weiteren regionalen Transformationsprojekte transform.R (Regensburg), transform.10 (Ingolstadt) und transform.RMF (Mainfranken). Zukünftig könnten weitere bayerische Regionen mit Transformationsbedarf in der Fahrzeugzulieferindustrie hinzukommen.
Inhalte: Das Projekt transform_EMN soll - gemäß derzeitiger Konzeption und vorbehaltlich einer Förderung/Finanzierung ab Mitte 2025 - zur „transform_EMN - Zukunftsagentur für die Metropolregion Nürnberg“ weiterentwickelt werden. Diese fungiert als zentrale Anlaufstelle mit Angeboten aus einer Hand, die Betriebe bei ihren Herausforderungen abholt und sie durch gezielte Innovations- und Diversifizierungsangebote aus der Region heraus unterstützt. Die Zukunftsagentur soll Marktzugänge und Innovationskooperationen in Leittechnologien für die Region eröffnen und nach dem Prinzip „Stärken stärken“ bestehende Ansätze beschleunigen. Sie gestaltet damit das Innovationsökosystem in der Metropolregion Nürnberg.
Tätigkeitsfelder: Information & Beratung: Angebote zur Orientierung in der Transformation für Unternehmen aus einer Hand (One-Stop-Shop) Forschung und Entwicklung, Innovation: Zielgerichteter Wissens- und Technologietransfer; mögliche technologische Fokusfelder: Leistungselektronik/Chipdesign, KI-Einsatz für Produktion, Automotive Health/Automotive Data & Sensoric, Speicher/LOHC, autonomes Fahren/Mobilitätsdaten (Innovationspipelines) Zugang zu Technologiemärkten: Zugang für Automotiveunternehmen zu metropolitanen Technologiemärkten (Diversifizierungspipelines); mögliche Zielmärkte: Medizintechnik, Sicherheit, Maschinendaten/IT, Energietechnik, Bautechnik Empowernment: Verankerung von Angeboten zur Beschäftigungssicherung und Qualifizierung in der Metropolregion Nürnberg10 Strategie: Weiterführung des Strategieprozesses der Fahrzeugzulieferindustrie Sichtbarkeit & Öffentlichkeit
Förderung: Für die Weiterführung und Weiterentwicklung des Projektes transform_EMN besteht ein hoher Finanzierungsbedarf, der nur im Rahmen einer Projektförderung abgedeckt werden kann. Gegenwärtig ist noch offen, ob aus dem Paket „Zukunftsinvestitionen für Fahrzeughersteller und Zulieferindustrie“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz
- aus dem das Projekt derzeit gefördert wird - noch einmal regionale Transformationsnetz-
werke der Fahrzeugzulieferindustrie gefördert werden. Daher gibt es schon seit längerem einen intensiven Dialog mit dem Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie über alternative Förderansätze. Mittel für die Projektförderung könnten aus dem in der Regierungserklärung vom 13.06.2024 angekündigten Transformationsfonds für besonders vom industriellen Wandel betroffene Branchen kommen. Hierzu sind die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg und die Wirtschaftsförderung Nürnberg in Abstimmung mit Bayern Innovativ (transform.by) und den weiteren Regionalprojekten. Ziel ist es, ein abgestimmtes Gesamtkonzept zu erarbeiten und dem Wirtschaftsministerium vorzulegen.
8 Bestandaufnahme zur Beschäftigtensituation in der Automobilindustrie in der Europäischen Metropolregion Nürnberg, IMU Institut 9 Ende des derzeit laufenden Projektzeitraums 10 In enger Zusammenarbeit mit dem gesamtbayerischen Projekt transform.by, in dem in den kommenden Jahren solche Angebote erarbeitet und bereitgestellt werden sollen.
Im Rahmen der Weiterführung des Projekts werden Ko-Finanzierungsbeiträge der zukünftigen Projektpartner und der Metropolregion Nürnberg erwartet. Gegebenenfalls wird dieses Anliegen an den Rat der Metropolregion Nürnberg herantragen.
Falls keine geeignete Finanzierung für das Projekt erreicht werden kann, endet dieses zum 31.06.2025. Einzelne Maßnahmen würden dann durch die Konsortialpartner weitergeführt. Im Rahmen der Wirtschaftsförderung Nürnberg gibt es Aktivitäten im Bereich Wissens- und Technologietransfer zu Wasserstoff-Technologien, die unabhängig von transform_EMN weitergeführt werden.
Zukünftige Rolle der Wirtschaftsförderung: Die Wirtschaftsförderung Nürnberg hat sich bereit erklärt, auch in einer weiteren Projektphase erneut die fachliche Leitung des Projektes zu übernehmen.
Anmerkung zur Diversity-Relevanz: Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass diese Maßnahme bestimmte Personengruppen, beispielsweise unterschiedlichen Geschlechts, verschiedener ethnischer Herkunft, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters, sozialer Lage bevorteilt oder benachteiligt. Das Vorhaben ist damit nicht Diversity-relevant. Die Maßnahme hat weder diskriminierende Auswirkungen noch erschließt sie Potenziale für Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung und Chancengleichheit.
Referat VII
Werkstattbericht zum OM7
Sachverhaltsdarstellung:
Die Kreativwirtschaft spielt eine zentrale Rolle für die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung, indem sie als Katalysator für Innovation und Wachstum dient. Im Gegensatz zu reinen kulturellen Aktivitäten konzentriert sich die Kreativwirtschaft auf die Akteure, die durch ihre kreativen Leistungen wirtschaftlichen Mehrwert generieren und aktiv in den Markt eingebunden sind. Wichtige Branchen wie Design, Film, Musik, Werbung und digitale Medien tragen nicht nur durch ihre eigene Wertschöpfung zur lokalen Wirtschaft bei, sondern wirken auch als Impulsgeber für andere Sektoren, indem sie kreative Herangehensweisen und innovative Lösungen bereitstellen. Die Förderung dieser Branchen im Rahmen der Wirtschaftsförderung Nürnberg, etwa durch das gezielte Engagement im OM7, unterstützt die Schaffung einer dynamischen und vielfältigen Wirtschaftsstruktur.
- Erfolgsprojekt OM7: Im Oktober 2022 startete das OM7 - Business Innovation Center für Existenzgründungen und junge Unternehmen der Kreativwirtschaft in der Obermaierstraße 7 in Nürnberg. Das OM7 ist die zentrale Anlaufstelle für die Akteure aller Kreativwirtschaftsbranchen vor Ort. Darüber hinaus fördert es kreatives Denken und Offenheit für neue Problemlösungen in Unternehmen anderer Branchen. Auf knapp 1.000 Quadratmetern werden attraktive Arbeits-, Kreativ- und Co-Working-Räume für Existenzgründungen und junge Unternehmen der Kreativwirtschaft angeboten, ebenso wie ein bedarfsgerechtes Service-Portfolio.
Das OM7 hat sich als zentraler Akteur in der Förderung der Kreativwirtschaft in Nürnberg etabliert und ist ein beliebter Veranstaltungsort. Seit dem Projektstart wurden mit dem Gründungsprogramm über 30 Gründerinnen und Gründer aus der Kreativwirtschaft in unterschiedlichen Gründungsphasen erfolgreich begleitet. Inzwischen haben viele von ihnen feste Geschäftsmodelle etabliert. Mit den Aktivitäten im Bereich Networking und Cross- Innovation erreichte das OM7 rund 350 Teilnehmerinnen und Teilnehmer vorwiegend aus Nürnberg. Fünf der 14 Co-Working-Plätze im OM7 sind längerfristig an Kreativschaffende aus dem Bereich Werbung und Design vermietet. Weitere neun stehen für flexible und kurzfristige Vermietung an Kreativschaffende zur Verfügung.
Kreative Arbeitsumgebung im OM7 Quelle: © mr. pixel / OM7
Ziele: Das OM7 wurde gegründet, um für den Wirtschaftsstandort Nürnberg und die dort ansässigen Unternehmen, Gründerinnen und Gründer - vor allem aus der Kreativwirtschaft - Vorteile zu generieren:
Stärkung des Innovations-Ökosystems in Nürnberg, Anlaufstelle für Kreativakteure, Inkubator für Unternehmensgründungen aus der Kreativwirtschaft, Erhöhung der Innovationskraft am Standort durch Cross-Innovation Aktivitäten, TOP-Location für Veranstaltungen aller Art und für Unternehmen aller Branchen, Attraktiver Co-Working Space für Kreativschaffende, Erhöhung der regionalen und überregionalen Sichtbarkeit Nürnbergs mit dem Thema Kreativwirtschaft, Förderung des kreativen Wirtschaftens in Stadt und Region, Steigerung von Wettbewerbsfähigkeit und Resilienz von Unternehmen aller Wirtschaftsbranchen.
Betrieb: Die Stadt Nürnberg bezuschusst den Geschäftsbetrieb des OM7 gemäß Beschluss des Ausschusses für Recht, Wirtschaft und Arbeit vom 22.09.2021 im Zeitraum 01.01.2022 bis 30.11.2026 mit insgesamt 2.240.505,00 Euro. Betreiber ist der Digitalcluster NIK e.V. - Netzwerk der Digitalwirtschaft. Das Konzept des OM7 wurde von der Wirtschaftsförderung Nürnberg (zusammen mit NIK e.V.) erarbeitet. Für das Projekt wurden städtische Mittel bereitgestellt. Die Wirtschaftsförderung Nürnberg begleitet das Projekt operativ und steuert die Geschäftsmodellentwicklung in den Programmlinien.
Im Folgenden wird über die Leistungsbilanz der ersten drei Jahre des OM7 berichtet, insbesondere in den Programmlinien KREATIV Punkt, KREATIV Labor und KREATIV Garage.
- Drei Programmlinien
Startup Förderung – Programmlinie KREATIV Garage: Die KREATIV Garage ist mit dem Accelerator-Programm für Gründungen im Bereich der Kreativwirtschaft die zentrale Säule des OM7. Im Rahmen der Programmlinie werden Gründerinnen und Gründer aus der Kreativwirtschaft ein Jahr lang intensiv auf dem Weg zur Selbständigkeit begleitet. Sie erhalten dabei praxisnahe Unterstützung durch regelmäßige Impulsveranstaltungen und businessrelevante Workshops. Das Angebot ist auf die spezifischen Anforderungen von Startups in der Kreativwirtschaft zugeschnitten. In den Workshops setzen sich die Gründerinnen und Gründer intensiv mit grundlegenden Fragen zu ihrem Geschäftsmodell auseinander, erhalten Trainings in Präsentation und Kommunikation und erlernen wichtige Strategien in den Bereichen Marketing und Vertrieb. Die Kreativen profitieren vom wechselseitigen Austausch und gehen teilweise auch Kooperationen, ein um die Wertschöpfungstiefe zu erhöhen.
Bisher wurden 32 Gründerinnen und Gründer u.a. aus den Bereichen Design, Medien, Fotografie, Software- und Games-Industrie und Buchmarkt durch das OM7 betreut (2023: 18, 2024: 14). Ein Blick auf die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des KREATIV Garage Accelerator-Programmes im Jahr 2024 verdeutlicht die Breite der Geschäftsmodelle in der Kreativwirtschaft:
START-UP ANGEBOT
| Harmlose Kunst | Nachhaltige Kunst und Kreativworkshops |
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Papperlapüpp Vertrieb von Tees mit Kohlensäure
| myhomii | Vertrieb ergonomischer Schreibtische |
|---|
MySoundbranding Songwriting für Unternehmen
| Mindlook | Meditation und Podcast |
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Franmeisters DIY Bar Barbetrieb mit Service und Vertrieb von DIY-Bastelsets
| Hannes Pablitschko Fotografie | Full Production Service im Bereich der Werbefotografie |
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Johanna Bourboulis Interior Interior Design
| Kilian Liebich | Webentwicklung inkl. 3D-Design |
|---|
Nancy Riedel Design Corporate Design, Illustration & Social Media für Start-Ups und kleine Unternehmen
| bei Pauli | Verbindung von Glasmalerei und Produktdesign |
|---|
BEENEE Illustration Erstellung und Vertrieb von E-Books, Büchern, Poster, Wallpaper oder Animationen, die auf den Themenbereichen Psychologie, Humor, Storytelling, Popkultur und Literatur basieren
| Sara Henkel - illustratives | Individuelle Brandings, Grafikdesign für Printmedien (Flyer, Plakate, |
|---|---|
| Grafikdesign & Kreativort | Visitenkarten) und Webdesign |
Tepaja Herstellung von hochwertigen Hunde-Leinensystemen
Die KREATIV Garage unterstützt gezielt die Entwicklung und das Wachstum von Start-Ups in der Kreativwirtschaft. Dies trägt langfristig zur Schaffung neuer Arbeitsplätze und zur Stärkung der regionalen Wirtschaft bei. Die praxisorientierte Unterstützung und der intensive Austausch unter den Gründerinnen und Gründern stärkt die Innovationskraft und unternehmerische Kompetenz vor Ort.
Branchenvernetzung – Programmlinie KREATIV Punkt: Mit dem KREATIV Punkt werden regelmäßig und zielgerichtet Informationen und Know-how zu aktuellen Themen angeboten. Dies erfolgt über verschiedene Veranstaltungsformate, wie z.B. Themenworkshops, Seminare oder Austauschevents, die sowohl online als auch vor Ort stattfinden. Der KREATIV Punkt trägt, durch seine offenen Formate dazu bei, ein breites Spektrum an Teilnehmerinnen und Teilnehmern zu erreichen und gleichzeitig ein belastbares Netzwerk innerhalb der Kreativwirtschaft zu bilden. Dies fördert nicht nur den Wissensaustausch, sondern macht das OM7 zu dem zentralen Anlaufpunkt für die Kreativwirtschaft, für innovative Ideen und neue Partnerschaften.
Der KREATIV Punkt hat sich damit als wichtige Plattform für Impuls- und Netzwerkveranstaltungen etabliert, die ein breites Publikum anspricht. Bisher wurden 300 Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit zeitgemäßen Formaten erreicht, u.a. zu den Themen Künstliche Intelligenz, Förderung und Finanzierung, Zeitmanagement, History Marketing1, u.v.a.m. Renommierte Impulsgeber, darunter Atomphysiker, Spielzeugdesigner und Berater für Agile Organisationsentwicklung, trugen zur hohen Qualität der Veranstaltungen bei.
1 Beim History Marketing wird die Unternehmensgeschichte als Marketingressource verstanden und möglichst gewinnbringend als Distinktionsmerkmal gegenüber anderen Unternehmen eingesetzt.
Cross Innovation Workshop im OM7, Quelle: OM7
Cross-Innovation – Programmlinie KREATIV Labor: Das KREATIV Labor setzt auf den Cross-Innovation Ansatz, der den Austausch zwischen Kreativschaffenden und Unternehmen fördert. Cross Innovation ist wichtig, weil sie das Potenzial hat, Innovationen zu beschleunigen und zu verbessern, indem sie Synergien zwischen z.B. Start-Ups und etablierten Unternehmen nutzt. Durch den Austausch von Wissen und Techniken entstehen oft unkonventionelle Lösungen, die in einer einzelnen Branche allein nicht möglich wären. Darüber hinaus trägt Cross-Innovation zur Schaffung neuer Märkte und Geschäftsmöglichkeiten bei, da sie innovative Produkte und Dienstleistungen hervorbringt, die den Bedürfnissen moderner Konsumenten entsprechen.
Beispiele für die Umsetzung des Cross-Innovation-Ansatzes durch das OM7:
2023 wurde ein exklusives Labor mit dem Fraunhofer IIS im Format „5G DIALOG“ durchgeführt, bei dem technische Fragestellungen mit Kreativmethoden wie der Segelbootmethode und Lego Serious Play bearbeitet wurden. Ein weiteres großes, offenes Labor wurde 2023 in Zusammenarbeit mit NUEJAZZ Thinking unter dem Titel „Agiles Arbeiten im Team – wie wir von der Kreativität und Flexibilität des Jazz lernen können“ veranstaltet, bei dem der renommierte Jazzmusiker Thilo Wolf mitwirkte. 2024 fanden bereits zwei offene Labore unter dem Titel „New Me. New Leadership.“ statt, die den Transfer von bewährten Führungsmethoden aus der Musik in den beruflichen Alltag thematisierten.
Teilnehmerinnen und Teilnehmer des KREATIV Labors zeigten sich durchweg begeistert, nachfolgend zwei Zitate:
„Der Workshop war für mich etwas absolut Erfrischendes! Besonders spannend war der Brückenschlag zur Führung, der zeigte, wie musikalische Prinzipien auf andere Bereiche übertragbar sind.“ – Jakob Rietzler, Geschäftsführer Rietzler Gruppe
„Der Workshop hat mich darin bestärkt, meine musikalischen Erfahrungen und Kompetenzen gezielt in meine Arbeit einfließen zu lassen.“ – Stefan Brixel, Business Development Manager, ALE Deutschland GmbH
Das KREATIV Labor trägt durch seinen innovativen Ansatz maßgeblich dazu bei, die Brücke zwischen Kreativwirtschaft und traditionellen Unternehmen zu schlagen. Durch die Förderung von interdisziplinärem Austausch und der Anwendung kreativer Methoden in neuen Kontexten werden wertvolle Synergien geschaffen, die das OM7 als Innovationshub positionieren. So wirkt das OM7 auch in andere Wirtschaftsbereiche in Nürnberg hinein. Die Cross-Innovation- Ansätze sollen zukünftig deutlich ausgebaut werden.
- Nutzung der Räumlichkeiten im OM7: Neben den Programmlinien ist auch die Nutzung der Räumlichkeiten des OM7 durch Dritte ein wichtiger Erfolgsfaktor für das OM7. Das Zentrum verfügt über Co-Working-, sowie Workshopund Seminarräume.
Die Co-Working-Räume des OM7 werden gut angenommen. 14 Co-Working-Plätze stehen sowohl für eine einzelne, flexible und kurzfristige Anmietung, als auch zur Anmietung über einen längeren Zeitraum zur Verfügung. Die drei Workshopräume „Spielplatz“, „Werkstatt“ und „Garten“ bieten moderne Medientechnik in einer kreativen Atmosphäre und erfreuen sich durchweg großer Beliebtheit bei den Nutzern für Workshops, Seminare, Coachings und ähnliche Veranstaltungen. Dazu Markus Utomo, erfolgreicher Nürnberger Spielzeugdesigner und Moderator, regelmäßiger Mieter der diversen Räumlichkeiten: „Die modernen Räumlichkeiten und die erstklassige technische Ausstattung, gepaart mit einer exzellenten Betreuung, schaffen eine inspirierende Umgebung für lebendigen Austausch und Lernen.“
Die Nutzung der Räumlichkeiten und die aktiven Kooperationen machen das OM7 zu einem lebendigen Zentrum, das sowohl als Arbeitsort für Kreativschaffende als auch als Veranstaltungsort für diverse Events und Unternehmen aller Wirtschaftsbranchen immer mehr an Attraktivität gewinnt. Dies stärkt die Positionierung des OM7 als zentraler Knotenpunkt der regionalen Kreativwirtschaft.
Die dargestellten Erfolge belegen, dass sich das OM7 in den letzten drei Jahren als zentrale Anlaufstelle für die Kreativwirtschaft und für den Transfer von Methoden und Kompetenzen der Kreativwirtschaft in andere Branchen etabliert hat. Die Angebote des OM7 für Kreativschaffende werden gut nachgefragt, im Bereich der Cross-Innovation und des OM7 als Eventlocation besteht noch Potenzial für einen deutlichen Aufwuchs.
Der Förderzeitraum für das Erfolgsprojekt OM7 Endet im November 2026. Ziel muss es sein, das Zentrum weiterzuführen. Das bedeutet auch ein weiteres finanzielles Engagement der Stadt Nürnberg. Die Wirtschaftsförderung Nürnberg wird hierzu im Jahr 2025 ein Zukunftskonzept vorlegen.
Anmerkung zur Diversity-Relevanz Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass diese Maßnahme bestimmte Personengruppen, beispielsweise unterschiedlichen Geschlechts, verschiedener ethnischer Herkunft, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters, sozialer Lage bevorteilt oder benachteiligt. Das Vorhaben ist damit nicht Diversity-relevant. Die Maßnahme hat weder diskriminierende Auswirkungen noch erschließt sie Potenziale für Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung und Chancengleichheit.
Referat VII
Ref.VII/010/2024
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ausschuss für Recht, Wirtschaft und 25.09.2024 öffentlich Bericht
Arbeit
Betreff:
EU-geförderte Projekte der Stadt Nürnberg im Jahr 2023
Anlagen: Diversity-Check Sachverhalt Anlage 1: Übersicht der EU-geförderten Projekte (Fortschreibung) Anlage 2: Projekt-Steckbriefe nach Geschäftsbereichen
Bericht:
Der Bericht liefert eine Übersicht über die EU-geförderten Projekte der Stadtverwaltung im Jahr 2023. Dazu werden die genutzten EU-Förderprogramme und Finanzvolumen dargestellt. Das jährliche Monitoring zeigt auf, welche Dienststellen EU-Projekte durchführen und dient der Transparenz der EU-Projektaktivitäten der städtischen Verwaltung.
Im Jahr 2023 wurden 33 EU-Projekte durchgeführt, die ein Gesamtfinanzvolumen von mehr als 24,7 Millionen Euro umfassen. Davon sind knapp 13 Millionen Euro EU-Fördermittel. Die Kofinazierung der Stadt Nürnberg liegt bei etwa 6,2 Millionen Euro. Somit generiert jeder von der Stadt Nürnberg eingesetzte Euro knapp das Vierfache an Mitteln von EU, Bund, Land und sonstiger Kofinanzierung.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Einige EU-geförderte Projekte fokussieren eine bestimmte Zielgruppe. Damit ist eine Diversity-Relevanz gegeben (siehe Anlage).
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Diversity-Check Stadt Nürnberg
| Nr. | Prüffragen | Begründung / Bemerkungen | Bewertung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | In welcher Weise wirkt sich das Vorhaben nach Einschätzung der Verwaltung auf unter- schiedliche Personen- gruppen aus? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 2. | Auf welchen nach den Diversity-Dimensionen differenzierten Daten, Informationen oder Schätzungen basiert das Vorhaben? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 3. | Kann das Vorhaben zur Gleichberechtigung / Gleichstellung und Chancengleichheit bei- tragen? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 4. | Welche Auswirkungen auf bestimmte Perso- nengruppen sind mit dem Einsatz öffentli- cher Mittel zu erwar- ten? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| Gesamt- relevanz | relevant teilweise relevant nicht relevant |
EU-geförderte Projekte der Stadt Nürnberg im Jahr 2023
Sachverhalt:
Im Jahr 2023 wurden 33 EU-Projekte bei der Stadt Nürnberg durchgeführt, die ein Gesamtfinanzvolumen von 24,7 Millionen Euro umfassen. Davon sind knapp 13 Millionen Euro EU-Fördermittel. Die Kofinanzierung der Stadt Nürnberg liegt bei etwa 6,2 Millionen Euro. Somit generiert jeder von der Stadt Nürnberg eingesetzte Euro knapp das Vierfache an Mitteln von EU, Bund, Land und sonstiger Kofinanzierung.
1. Monitoring der städtischen EU-Projekte
Jedes Jahr werden zahlreiche Projekte der Stadt Nürnberg durch Mittel der Europäischen Union (teil-)finanziert. Um eine Übersicht über diese Projekte zu erhalten, führt das Europabüro im Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat ein jährliches Monitoring durch. Die Abfrage der EU- Projekte bei der Kernverwaltung sowie den städtischen Eigenbetrieben und 100 Prozent-Töchtern der Stadt Nürnberg1 wird durch das geschäftsbereichsübergreifende Arbeitsteam Europa unterstützt. Um eine Vergleichbarkeit über mehrere Jahre zu ermöglichen, werden jährlich die gleichen Kriterien abgefragt. Auch in diesem Jahr wurden alle Projekte, die mit EU-Fördermitteln finanziert wurden und im Jahr 2023 begannen, durchgeführt oder beendet wurden, erfasst.
Das vorliegende Monitoring enthält unter anderem Informationen zu Anzahl, Fördermitteln und Förderprogrammen der von den Dienststellen rückgemeldeten EU-geförderten Projekte des Jahres 2023.2
2. Ergebnisse für das Jahr 2023
Anzahl der Projekte
| Abb. 1: Anzahl der Projekte 2020-2023 | |
|---|---|
| 50 41 37 40 33 33 30 20 10 0 2020 2021 2022 2023 |
Für das Jahr 2023 wurden insgesamt 33 EU-geförderte Projekte bei der Stadt Nürnberg gemeldet. Dies ist ein Rückgang im Vergleich zum Vorjahr (2022: 41 Projekte), der aber zu erwarten war.
Grund dafür ist, dass es im Programm Erasmus+ wesentliche Änderungen in der Förderstruktur gab. In der Förderperiode 2014 bis 2020 mussten Einrichtungen jede Mobilität (zum Beispiel einen Schüleraustausch) einzeln beantragen, sodass diese jeweils einzeln in die Statistik eingingen. Mit Beginn der neuen Förderperiode ab 2021 besteht für Einrichtungen nun die Möglichkeit, sich einmalig für einen mehrjährigen Zeitraum akkreditieren zu lassen. Dies ist eine erhebliche Erleichterung für die Einrichtungen, senkt den administrativen Aufwand und bietet eine langfristige Planungssicherheit. In der Statistik tauchen die akkreditierten Einrichtungen dadurch aber nicht mehr mit mehreren Einzelprojekten für die jeweiligen Mobilitäten auf und somit verringert sich die Gesamtanzahl der Projekte.
1 Noris Arbeit gGmbH, NOA.kommunal GmbH, noris inklusion gGmbH, Städtische Werke Nürnberg GmbH, NürnbergStift Service GmbH, Stadion Nürnberg Betriebs GmbH, Klee-Center GmbH Existenzgründerzentrum, wbg Immohold Verwaltungs-GmbH. 2 Das Monitoring umfasst die EU-Projekte, die von den Dienststellen gemeldet wurden und erhebt daher keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit. Die Graphiken beruhen auf diesen Angaben.
2022 liefen nun die letzten Erasmus-Projekte aus der vorhergehenden Förderperiode 2014 bis 2020 aus, sodass 2023 ausschließlich die akkreditierten Einrichtungen in der Statistik auftauchen. Bisher erfolgreich akkreditiert sind zwei allgemeinbildende Schulen (Johannes-Scharrer Gymnasium, Sigena-Gymnasium), drei berufliche Schulen (B 6, B 8, B 10), das Amt für Berufliche Schulen, der Bildungscampus sowie das Jugendamt.
Zu beachten ist grundsätzlich, dass durch die Europäische Union geförderte Maßnahmen meist eine Laufzeit von mehreren Monaten beziehungsweise Jahren haben und darüber hinaus nicht an Kalenderjahre gebunden sind. Eine Abgrenzung von Projekten auf Kalender- oder Haushaltsjahre kann daher nicht erfolgen. In Abbildung 1 kann es folglich teilweise zu Überlappungen mit einem Monitoring der Vorjahre kommen. Anlage 1 stellt deshalb eine Übersicht der einzelnen EU-Projekte und deren Laufzeiten dar. Weitere Details zu den einzelnen Projekten des Jahres 2023 können den Steckbriefen in Anlage 2 entnommen werden.
Finanzierung
Die Finanzierung ist im Vergleich zum Vorjahr erheblich gestiegen. Das Gesamtvolumen der EU- Projekte beträgt nun 24,7 Millionen Euro. Der Anteil der Mittel, die direkt von der Europäischen Union stammen, beträgt 12,9 Millionen Euro. Die EU-Fördermittel werden ergänzt durch 3 Millionen Euro vom Freistaat Bayern und 2,3 Millionen Euro vom Bund. Der Kofinanzierungsanteil der Stadt Nürnberg liegt bei 6,2 Millionen Euro. Die 0,3 Millionen Euro sonstige Kofinanzierung (zum Beispiel Teilnahmegebühren) vervollständigen die Gesamt- Projektfinanzierung (siehe Abbildung 2).
Abb. 2: Gesamtvolumen und Finanzierungsanteile der gemeldeten EU-Projekte
in den Jahren 2022 und 2023 (in Millionen Euro)
30 2022 2023 24,7 25 20 15,3 15 12,9 10,2 10 6,2 5 3,0 1,7 2,3 2,9 0,4 0,1 0,3 0
Der starke Zuwachs resultiert aus der Förderung der Schadstoffsanierung der Kongresshalle: Diese hat ein Gesamtvolumen von 9,3 Millionen Euro, wobei 3,4 Millionen Euro von der EU, 2,55 Millionen Euro vom Land Bayern und 3,35 Millionen Euro von der Stadt kommen. Dadurch ist auch der Anstieg bei der Kofinanzierung der Stadt und bei den Fördermitteln vom Land Bayern zu erklären. Dieser Projektgewinn ist besonders erfreulich, denn in Bayern werden nur sehr wenig EU-Mittel für Infrastrukturprojekte ausgeschrieben. Die Stadt Nürnberg erhält damit nach mehreren Jahren erstmals wieder EU-Gelder für ein großes Bauvorhaben (zuletzt für die Sanierung des Z-Baus, 2010 bis 2015).
2023 fällt die Gesamtbilanz somit wiederholt positiv aus: Städtische Investitionen in EU-Projekte werden mit mehr als dem Doppelten an EU-Fördermitteln aufgestockt. Ergänzt mit den weiteren Mitteln von Bund, Land und sonstiger Kofinanzierung werden die städtischen Haushaltsmittel sogar knapp vervierfacht. Hierbei ist zu unterstreichen, dass diese weiteren Mittel stets an EU- Gelder gekoppelt sind. Ohne die EU-Projekte würden die Mittel der Stadt Nürnberg nicht zugutekommen.
EU-Förderprogramme
Die insgesamt 33 städtischen EU-Projekte verteilen sich auf neun EU-Förderprogramme (siehe Abbildung 3), wobei die Überlappung von Projekten aus den Förderperioden 2014 bis 2020 und 2021 bis 2027 weiterhin zu berücksichtigen ist: 2023 liefen noch 13 Projekte aus der vorhergehenden Förderperiode 2014 bis 2020.
Spitzenreiter im Jahr 2023 ist förderperiodenübergreifend erneut der Europäische Sozialfonds (ESF) mit 17 geförderten Projekten, wobei neun Projekte aus der neuen Förderperiode ab 2021 resultieren (ESF+).3 Das Erasmus+-Programm für Bildung und Jugend unterstützt 2023 insgesamt sieben städtische Projekte, alles Akkreditierungen mit jeweils mehreren Mobilitäten.4 Im Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), in Horizont 2020 und im Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE, 2014 bis 2020) werden jeweils zwei Projekte durchgeführt. Der EFRE (2021 bis 2027), das EU-Förderprogramm Europa für Bürgerinnen und Bürger (EfBB) und die „spezifische Haushaltslinie der EU-Kommission“ fördern jeweils ein Projekt.
| Abb. 3: EU-Projekte der Stadt Nürnberg nach EU-Förderprogrammen, | |
|---|---|
| Anzahl an Projekten, n=33 | |
| EfBB spez. Haushaltslinie Horizont 2020 1 EU-Kommission 2 1 EFRE (2021-2027) 1 ESF+ 9 EFRE (2014-2020) 2 AMIF 2 ESF 8 Erasmus+ 7 |
3 In der Förderperiode 2021 bis 2027 hat der ESF+ eine neue Struktur: Der bisherige ESF, der bisherige Europäische Hilfsfonds für die am stärksten benachteiligten Personen (EHAP), die Jugendbeschäftigungsinitiative (YEI) und die Maßnahmen für Beschäftigung und soziale Innovation (EaSI) werden unter einem Dach zusammengefasst. Daher werden diese Projekte in der Statistik alle unter dem ESF+ geführt. 4 Da die B 8 im Jahr 2023 im Rahmen der Akkreditierung keine Aktivitäten durchgeführt hat, geht sie nicht in die Statistik ein.
Der Blick auf die Finanzierungsanteile der Programme zeigt jedoch eine etwas andere Verteilung (siehe Abbildung 4). Mit 37,8 Prozent vereint der ESF förderperiodenübergreifend gut ein Drittel aller EU-Fördermittel auf sich. Knapp danach folgt ebenso förderperiodenübergreifend der EFRE mit 29,7 Prozent, obwohl er nur drei Projekte kofinanziert. Auch Horizont 2020 fördert nur zwei Projekte, nimmt jedoch trotzdem 14,9 Prozent der gesamten EU-Fördermittel ein. Dahinter folgt der AMIF mit 11,1 Prozent. Erasmus+ fördert zwar sieben Projekte, macht jedoch nur 6,1 Prozent der gesamten EU-Fördermittel aus. Ergänzt wird die Statistik durch Mittel aus der spezifischen Haushaltslinie der Europäischen Kommission (0,3 Prozent) und dem EfBB (0,1 Prozent).
| Abb. 4: EU-Projekte der Stadt Nürnberg nach EU-Förderprogrammen, | |
|---|---|
| Anteil an EU-Fördermitteln (in Prozent), n=33 | |
| EfBB spez. Haushaltslinie 0,1% EU-Kommission Horizont 2020 0,3% 14,9% ESF+ 36,0% EFRE (2021-2027) 26,3% ESF 1,8% Erasmus+ EFRE (2014-2020) AMIF 6,1% 3,4% 11,1% |
Schaut man sich den Europäischen Sozialfonds etwas genauer an, stellt man fest, dass 92 Prozent der Mittel vom ESF Bund (sechs Projekte) und 8 Prozent der Mittel vom ESF Land (elf Projekte) kommen (siehe Abbildung 5). Der Europäische Sozialfonds wird geteilt durch den Bund als auch die einzelnen Bundesländer verwaltet. Daher gibt es sowohl Förderungen aus dem Bundesprogramm des ESF als auch aus dem bayerischen ESF-Programm. Während das Bundesprogramm umfangreichere Projekte fördert, handelt es sich beim bayerischen ESF vor allem um kleinere Projekte im Bildungsbereich.
| Abb. 5: Differenzierung in ESF-Bund und ESF-Land, | |
|---|---|
| Anzahl an Projekten und Aufteilung der ESF-Mittel in Prozent, n=17 | |
| Anzahl der ESF-Projekte Aufteilung der ESF-Mittel ESF (Land) ESF+ (Bund) ESF (Land) 5% ESF+ (Land) 6 8 3% ESF+ (Land) ESF+ (Bund) 3 92% |
| ESF+ (Bund) ESF (Land) 6 8 ESF+ (Land) 3 | ESF (Land) 5% ESF+ (Land) 3% ESF+ (Bund) 92% |
|---|
Verteilung nach Geschäftsbereichen
Die Verteilung nach Geschäftsbereichen zeigt ein ähnliches Bild wie 2022. Knapp die Hälfte aller EU-geförderten Projekte der Stadt Nürnberg finden im Referat für Schule & Sport statt (siehe Abbildung 6). Dabei handelt es sich unter anderem um geförderte Deutschklassen sowie Lernund Mobilitätsprojekte an Nürnbergs (beruflichen) Schulen. Darauf folgt das Referat für Jugend, Familie und Soziales, das inklusive der NOA sieben Projekte betreut. Auch im Geschäftsbereich Kultur, im Geschäftsbereich Wirtschaft und Wissenschaft sowie im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters finden mehrere Projekte statt.
Beim Anteil an EU-Fördermitteln nimmt 2023 der Geschäftsbereich Kultur klar die Führungsposition ein. Denn die Förderung der Kongresshalle wird hier statistisch erfasst, wobei das Projekt gemeinsam mit der Projektbaudienststelle Kulturgroßbauprojekte im Geschäftsbereich Planung und Bau umgesetzt wird.
| Abb. 6: EU-Projekte der Stadt Nürnberg nach Geschäftsbereichen, | |
|---|---|
| Anzahl an Projekten (n=33) und Anteil an EU-Fördermitteln (in Millionen Euro) | |
| Anzahl an Projekten Anteil an EU-Fördermitteln 4,77 20 5,0 15 4,0 15 3,0 10 2,13 1,95 2,0 1,50 5 1,32 5 3 3 3 0,76 1 1 2 1,0 0,36 0,13 0 0,0 |
| 20 15 15 10 5 5 3 3 3 2 1 1 0 | 4,77 5,0 4,0 3,0 2,13 1,95 2,0 1,50 1,32 0,76 1,0 0,36 0,13 0,0 |
|---|
Internationalität
Die Internationalität der Projekte blieb im Vergleich zum Vorjahr konstant: 10 Projekte finden in Kooperation mit internationalen Partnern statt (Vorjahr 14 von 41 Projekten). In einigen Programmen ist eine Zusammenarbeit mit Projektpartnern aus einem oder mehreren Mitgliedstaaten der Europäischen Union obligatorisch. Die Anzahl der internationalen Projektpartner variiert dabei stark zwischen einem und 28 Partnern.
| Abb. 7: EU-Projekte mit nationalen | |
|---|---|
| und internationalen Partnern, | |
| Anzahl der Projekte, n=33 | |
| international 10 national 23 | international 10 national 23 |
23 Projekte haben keine internationalen Projektpartner beziehungsweise Projektpartner aus Deutschland (siehe Abbildung 7).
3. Fazit
Das Monitoring der EU-geförderten Projekte der Stadt Nürnberg zeigt erneut ein sehr positives Ergebnis, mit den umfangreichen Fördermitteln für die Schadstoffsanierung der Kongresshalle als aktuellstes Highlight. Das Projekt erzeugt nicht nur lokal Aufsehen, sondern auch regional, national und nun auch europäisch. Finanziell insgesamt weiterhin erfreulich ist das Verhältnis der von der Stadt Nürnberg eingesetzten Haushaltsmittel zu den erhaltenen Fördergeldern. Im Schnitt können die eigenen Mittel mit Fördergeldern durch EU, Bund, Land und sonstige Kofinanzierung vervierfacht werden.
Dabei ist der Mehrwert von EU-Projekten nicht nur finanzieller Natur: Die Herausforderungen der letzten Jahre haben die Bedeutung internationaler Kooperationen und des Austauschs mit anderen (internationalen) Akteuren verdeutlicht. Auch soziale und ökologische Aspekte stehen immer wieder im Fokus der Projekte. Und mit der Kongresshalle wird auch ein Beispiel für das Neue Europäische Bauhaus geschaffen – die Kombination aus ästhetischen, nachhaltigen und inklusiven Lösungen. Auch die Bürgerinnen und Bürger Nürnbergs haben einen direkten Nutzen von den EU-Geldern, so sammeln zum Beispiel viele Schülerinnen und Schüler internationale Erfahrungen.
Darüber hinaus profitiert die Stadtverwaltung immer von einem fachlichen Erfahrungsaustausch und Know-how-Transfer. Die hohe Kontinuität bei einem Großteil der beteiligten Dienststellen und den Projektformaten resultieren in einer stetigen Professionalisierung und Festigung bei der Arbeit mit EU-Fördergeldern. Dies gilt beispielsweise für den Geschäftsbereich Schule und Sport, in dem nun bereits acht Einrichtungen in Erasmus+ akkreditiert sind und damit langfristig von EU-Geldern profitieren. Auch der Geschäftsbereich Jugend, Familie und Soziales (inklusive der Noris-Arbeit gGmbH) und das Bildungsbüro setzen seit vielen Jahren erfolgreich EU-Projekte um und erschließen neue EU-Fördermöglichkeiten. Die einzelnen Projekt-Steckbriefe in Anlage 2 zeigen die Vielfalt der EU-Projekte in der Stadtverwaltung.
Mit Blick auf die laufende EU-Förderperiode 2021 bis 2027 sind dies positive Entwicklungen. Die EU-Förderprogramme bieten viele verschiedene Fördermöglichkeiten für Kommunen. Denn der lokalen Ebene kommt eine immer größer werdende Rolle bei der Umsetzung von politischen Zielen der Europäischen Union zu. Dies spiegelt sich zum Teil bereits in der Ausgestaltung der EU-Förderprogramme wider und wird in Zukunft bestenfalls noch mehr der Fall sein.
Erfreulicherweise ist bereits jetzt bekannt, dass auch 2024 neue Projekte starten werden. So erhält etwa das Museum Industriekultur EFRE-Fördermittel für die energetische Sanierung und das Bildungsbüro wird für „DigiIQ – digitale Grundbildung im Quartier“ vom AMIF gefördert. Weitere Anträge sind geplant.
Es wird empfohlen, dass die Stadt Nürnberg die EU-Fördermöglichkeiten künftig weiter und verstärkt für sich nutzt. Gerade bei Themen wie Klimaschutz, Mobilität und Digitalisierung finden sich in den EU-Programmen auch immer wieder Anknüpfungspunkte für kommunale Projekte. Es wäre daher begrüßenswert, wenn noch mehr Dienststellen die Chance einer Beteiligung an EU- Projekten ergreifen würden.
Das Europabüro der Stadt Nürnberg informiert kontinuierlich und proaktiv über das Arbeitsteam Europa, das vom Europabüro koordiniert wird und in dem jeder Geschäftsbereich mit einer EU- Ansprechperson vertreten ist, über die vielfältigen EU-Förderprogramme und berät die einzelnen Geschäftsbereiche zu EU-Fördermöglichkeiten.
Anlage 1: EU-geförderte Projekte der Stadt Nürnberg - Fortschreibung ÖÖ 33
| 2021 | 2022 | 2023 | 2024 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | |||
| BLEIB in Nürnberg | O | BM | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| IKÖK | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| FiBA+ endet 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nürnberg forscht endet 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bildunsgkommune endet 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| twi.N City | BDR | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ZAQ | ZAQ+ endet 2025 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Bildungsprämie | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Weiterbildung in Europa | Kul | tur | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung Bildungscampus endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Schadstoffsanierung Kongresshalle endet 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Background to Europea | n Business | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Background to European Business | BERICHTSZEITRAUM | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Background to International Business | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| WE4R | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung B 6: WE4R/Background to International Business endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Internationalisierung Be | rufliche Schulen | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Internationalisierung Berufliches Schulwesen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung SchB: Internationalisierung Berufliches Schulwesen endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Neustart, B 3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Neustart, B 3 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erzieher in Europa | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung B 8: Job Shadowing | Schule und Sport | endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung B 10: Erzieher in Europa endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 5/6 DUag - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T5h/6e oD-UScahgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls5ch-6ualeg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | r-Mittelschule r-Mittelschule -Mittelschule r-Mittelschule r-Mittelschule -Mittelschule r-Mittelschule r-Mittelschule | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 5/6 DUbg - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T5h/6e oD-UScbhgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls5ch-6ubleg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 5/6 DUcg - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e-T 5h/6e oD-SUcchgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMsistteeDls5c-h6uclge - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 7/8 DUag - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T7h/8e oD-UScahgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls7ch-8ualeg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 7/8 DUbg - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T7h/8e oD-UScbhgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls7ch-8ubleg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 7/8 DUcg - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e-T 7h/8e oD-SUcchgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMsisttee lDsc7h-8ucleg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 8/9 DUag - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T8h/9e oD-UScahgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls8ch-9ualeg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Klasse 8/9 DUbg - Deutschklasse an | dKelra Dssr.e- T8h/9e oD-UScbhgö -l lDere-Mutisttcehlskclahsuslee an der Dr.-Theo-Schöl | leKrl-aMssitete Dls8ch-9ubleg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schölle | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Projektmanagement für | interkulturelle europäische Austa g von Projektmanagementkompet | uschprojekte enzen | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erwerb und Erweiterun | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung Johannes-Scharrer-Gymnasium endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung Sigena-Gymnasium endet 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SchoolFood4Change endet 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Perspektiven im Quartier II | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Praxisklasse an der Mittelschule Hum | mPeralsxtiesiknlears sWee agn der Mittelschule Hummelsteiner Weg | Praxisklasse an der Mittelschule Hummelsteiner Weg | Praxisklasse an der Mittelschule Hummelsteiner Weg | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Praxisklasse an der Johann-Daniel-P | rePirßalexirs-Mklaittseslesc ahnu ldee r Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule | Praxisklasse an der Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule | Praxisklasse an der Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Create Strong Bridges | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Keep in Touch: KIT endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Erasmus+ Akkreditierung Jugendamt: Internationalisierung der Jugendarbeit in Nürnberg endet 2027 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| ErIK 2.0 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| MiA! - Mütter in den Arbeitsmarkt | Jugend, Familie und Soziales& NOA | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| NEUN - Neue EU-Bürger in Nürnberg | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SPOK - Sprache - Orientierung - kulturelle Werte | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| SENA endet 2026 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| VALUES | EMMI endet 2025 | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Diversität gemeinsam gestalten endet 2025 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| procuRE | Planung und Bau | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Europe Direct-Info | rmEUatRioOnPszEe DntIrRuEmC NTü Nrnübrnebrgerg | EUROPE DIRECT Nürnberg | EUROPE DIRECT Nürnberg | aft und Wissenschaft | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| EURIGHT | Wirtsch | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Innenstadtmanagement | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12 | |||
| 2021 | 2022 | 2023 | 2024 |
Anlage 2
EU-geförderte Projekte
der Stadt Nürnberg
im Jahr 2023
Projekt-Steckbriefe
(Quelle: Projektverantwortliche der Ämter und Dienststellen)
- Städtische EU-Projekte ..................................................................................................... 4 1.1. Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters .............................................................. 4 Bildungskommune ..................................................................................................... 4 Flüchtlinge nachhaltig in Bildung, Ausbildung und Arbeit begleiten - Teilvorhaben Integrationsrat Nürnberg (FiBA+ Integrationsrat Nürnberg) ........................................ 6 Nürnberg forscht – Citizen Science in der vielfältigen Stadtgesellschaft ..................... 8 1.2. Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht ......................................................10 twi.N City ...................................................................................................................10 1.3. Geschäftsbereich Kultur..........................................................................................12 Erasmus+ Akkreditierung Bildungscampus ...............................................................12 Schadstoffsanierung des Rundbau-Torsos der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände ...........................................................................................14 Zentrale IQ-Beratungsstelle zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen (ZAQ+) .................................................................................................................................17 1.4. Geschäftsbereich Schule und Sport ........................................................................20 Klasse D5-6ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................20 Klasse D5-6bg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................22 Klasse D5-6cg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................24 Klasse D7-8ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................26 Klasse D7-8bg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................28 Klasse D7-8cg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................30 Klasse D8-9ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................32 Klasse D8-9bg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule .....................34 Erasmus+ Akkreditierung Johannes-Scharrer-Gymnasium .......................................36 Erasmus+ Akkreditierung Sigena-Gymnasium ..........................................................38 Shifting school meals and schools into a new paradigm by addressing public health and territorial, social and environmental resilience (SchoolFood4Change) ................41 Erasmus+ Akkreditierung Amt für Berufliche Schulen: Internationalisierung des Beruflichen Schulwesens ..........................................................................................44 Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Neustart, Berufliche Schule 3 ....................................48 Erasmus+ Akkreditierung B 6: Work Experience for Retailers (WE4R) & Background to International Business ...........................................................................................50 Erasmus+ Akkreditierung B 10: Erzieher in Europa ...................................................53 1.5. Geschäftsbereich Jugend, Familie und Soziales .....................................................57 Diversität gemeinsam gestalten - Entwicklung eines Praxiskonzepts für die diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Pädagogik für Kindertagesstätten .................................................................................................................................57
Erasmus+ Akkreditierung Jugendamt: Internationalisierung der Jugendarbeit in Nürnberg ...................................................................................................................59 Keep in Touch: KIT ...................................................................................................61 Praxisklasse an der Mittelschule Hummelsteiner Weg ..............................................65 Praxisklasse an der Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule ..........................................67 1.6. Noris-Arbeit gGmbH ...............................................................................................69 EMMI - Empowerment für Migrantinnen und Integration in Arbeit und Ausbildung ....69 SENA - Soziale Eingliederung der neu Zugewanderten Unionsbürger gegen Ausgrenzung .............................................................................................................72 1.7. Geschäftsbereich Planung und Bau ........................................................................75 procuRE: Pre-Commercial Procurement for a 100% Renewable Energy Supply in Buildings ...................................................................................................................75 1.8. Geschäftsbereich Wirtschaft und Wissenschaft ......................................................78 Innenstadtmanagement ............................................................................................78 EUROPE DIRECT Nürnberg .....................................................................................80 EURIGHT: The connection between the Charter of Fundamental Rights of the EU and the Citizenship ..........................................................................................................82 2. Abfrage .............................................................................................................................84 Formular zur Abfrage ................................................................................................84 Leitfaden zur Abfrage ................................................................................................86 Formular zur Abfrage für Erasmus+ Akkreditierungen ...............................................88 Leitfaden zur Abfrage für Erasmus+ Akkreditierungen ..............................................91
1. Städtische EU-Projekte
1.1. Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters
Bildungskommune
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2026 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 66BIL0036 | ||||||
| Dienststelle(n) | BgA/Bildungsbüro | ||||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Dr. Martin Bauer-Stiasny (fachlicher Leiter Bildungsbüro) | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-14149 | ||||||
| E-Mail: | martin.bauer-stiasny@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Claudia Lehnerer (Projektleitung) | ||||||
| Telefon: | 0911/231-14146 | ||||||
| E-Mail: | claudia.lehnerer@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+, Bund (BMBF) | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Lernende in der Weiterbildung, Lehrpersonal, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren, Menschen mit Behinderung | |||||
| Inhalt | Im Projekt "Bildungskommune" soll das datengestützte kommunale Bildungsmanagement vertieft werden und digital- analog vernetzte Bildungslandschaften für das lebenslange Lernen etabliert werden. Das Bildungsbüro nimmt dafür den Bildungsbereich der Grund-, Sprach- und Weiterbildung noch stärker in den Blick. Aufbauend auf den erfolgreichen Aktivitäten des „Kommunalen Programm Deutschspracherwerbs“ soll(en) - die Sprachförderung mit anderen Bildungsbereichen stärker vernetzt werden - eine systematische und koordinierte Weiterbildungsberatung für Zugewanderte etabliert werden und - die bereits vorhandenen Aktivitäten im Bereich Weiterbildung als festes Netzwerk institutionalisiert werden. Im Bildungsmonitoring wird der Fokus sowohl auf dem Bereich der Sprach- und Weiterbildung wie auf der Erhebung und Auswertung inklusionsrelevanter Daten liegen. |
| Zitat | „Mit unseren Aktivitäten als Bildungskommune sichern wir unsere Standortqualität in der Stadt Nürnberg. Denn Sprachbildung verleiht Flügel – sie hebt Potenziale und sichert unseren Standort!“ (Marcus König, Oberbürgermeister Stadt Nürnberg) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Ziel ist, dass in der vernetzten Bildungslandschaft der Bildungskommune Nürnberg für jeden Nürnberger und jede Nürnbergerin das passende Sprach- und Weiterbildungsangebot zur Verfügung steht. | ||||
| Website/Social Media | https://www.nuernberg.de/internet/bildungsbuero/bildungskommu ne.html | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 1.582.970,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 633.188,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 949.782,00 | € | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Flüchtlinge nachhaltig in Bildung, Ausbildung und Arbeit begleiten -
Teilvorhaben Integrationsrat Nürnberg (FiBA+ Integrationsrat Nürnberg)
| Projektzeitraum | von | 01.10.2022 | bis | 30.09.2026 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | WIR-1-0029 | ||||||
| Dienststelle(n) | BgA/3 – Geschäftsstelle des Integrationsrats | ||||||
| Antragsteller/in | Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Laura Denk | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10302 | ||||||
| E-Mail: | laura.denk@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Daniel Stanin | ||||||
| Telefon: | 0911/231-10323 | ||||||
| E-Mail: | daniel.stanin@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Lead-Partner | Landeshauptstadt München, Amt für Wohnen und Migration | ||||
| deutsche | - Jobcenter München - Trägerkreis junge Flüchtlinge e.V. München - Förderverein Bayerischer Flüchtlingsrat e.V. München - Ausbildungsring Ausländischer Unternehmer (AAU e.V.) Nürnberg - Caritasverband Landshut - CampusAsyl e.V. Regensburg | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF plus, Förderperiode 2021-2027: "WIR - Netzwerke integrieren Geflüchtete in den regionalen Arbeitsmarkt" | ||||||
| Zielgruppe | Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Angebot zur beruflichen Integration für Flüchtlinge und Bleibeberechtigte in der Metropolregion Nürnberg | |||||
| Zitat | „Erst wenn die Migration als Chance und nicht als Problem gesehen wird, schafft man komplett neue Wege, die zum produktiven und friedlichen Zusammenleben führen werden.“ - Elina Schnürer, ehem. Projektmitarbeiterin des Vorläuferprojekts BLEIB |
| Zielsetzung | Das Projekt "FiBA+ Integrationsrat Nürnberg" ist Teil des bayerischen Netzwerks "FiBA+ Flüchtlinge nachhaltig in Bildung, Ausbildung und Arbeit begleiten" mit insgesamt sieben Teilvorhabenpartnern in München, Nürnberg, Regensburg und Landshut. Die Koordination liegt bei der Landeshauptstadt München. Es steht in direkter Nachfolge zum am 30.09.2022 ausgelaufenen Projekt BLEIB bzw. zum Netzwerk "FiBA 2". Der Rat für Integration und Zuwanderung und AAU e.V. Nürnberg arbeiten im Rahmen des Netzwerkes im Raum Nürnberg eng zusammen, um die beruflichen Chancen für Flüchtlinge zu verbessern. Wir beraten, unterstützen und qualifizieren Geflüchtete individuell und helfen ihnen bei der Suche nach einem gesicherten Beschäftigungsverhältnis oder Studium. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | https://www.nuernberg.de/internet/integrationsrat/fibaplus.html | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 262.458,85 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 104.983,53 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | 131.229,42 | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | 26.245,90 | € | € | |||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Nürnberg forscht – Citizen Science in der vielfältigen Stadtgesellschaft
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 9168-2022-0062 | ||||||
| Dienststelle(n) | BgA/Bildungsbüro | ||||||
| Antragsteller/in | Dr. Martin Bauer-Stiasny | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Dr. Martin Bauer-Stiasny | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-14149 | ||||||
| E-Mail: | martin.bauer-stiasny@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | Akademie Caritas-Pirckheimer-Haus gGmbH | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF 2021 - 2027)) | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Breite Öffentlichkeit, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren | |||||
| Inhalt | Das Projekt "Nürnberg forscht" setzt sich das Ziel, mittels eines partizipativen Prozesses bürgerschaftliches Wissen über Migration und Integration zu schaffen. In enger Zusammenarbeit mit Nürnbergerinnen und Nürnbergern, die eigene Zuwanderungsgeschichten mitbringen, sollen Fragen zur postmigrantischen Stadtgesellschaft entwickelt und beantwortet werden. Die erzielten Ergebnisse werden durch Publikationen, Ausstellungen oder künstlerische Formate der Stadtgesellschaft präsentiert, um einen maßgeblichen Beitrag zum Abbau von Vorurteilen zu leisten. Die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit Themen der Migration und Integration durch die betroffenen Gruppen selbst wird neues Wissen generieren, welches wiederum Einblicke in Integrationsstrategien hinsichtlich Chancengerechtigkeit und Akzeptanz durch die Aufnahmegesellschaft ermöglichen soll. Das Projekt strebt dabei an, sowohl die gleichberechtigte Teilhabe von Zugewanderten zu fördern als auch die Akzeptanz in der Aufnahmegesellschaft zu steigern, und somit einen nachhaltigen Beitrag zur sozialen Inklusion von Zugewanderten zu leisten. |
| Zielsetzung | Wie erleben Menschen mit eigener Zuwanderungsgeschichte ihre Lebenssituation in Nürnberg und welche Themen beschäftigen sie besonders? Das Ziel ist es, das individuelle Wissen und die spezifischen Erfahrungen der Mitforschenden als wertvolle Ressource in den Forschungsprozess einzubeziehen, um gemeinsam Fragestellungen zu entwickeln und zu bearbeiten. Auf diese Weise soll ein neuer Blick auf das Thema Integration in Nürnberg ermöglicht werden. Die persönliche Perspektive und Zuwanderungserfahrung der Mitforschenden spielen eine zentrale Rolle in diesem Forschungsvorhaben und eröffnen einen erweiterten Blickwinkel auf die Integration in Nürnberg. Durch ihre aktive Teilnahme am Projekt sollen die Mitforschenden nicht nur ihre eigenen Stärken entdecken und persönliche Kompetenzen weiterentwickeln, sondern im besten Fall können auch aus den Forschungsergebnissen Impulse für die städtische Integrationspolitik und die Wissenschaft abgeleitet werden. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | https://nuernbergforscht.nuernberg.de/ | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 1.548.751,05 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 1.393.875,94 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | 154.875,11 | € | € | |||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht
1.2. Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht
twi.N City
| Projektname | twi.N City | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektzeitraum | von | 01.01.2022 | bis | 30.06.2023 | |||
| Projektnummer | RMF-SG34-4654-9-2-48 | ||||||
| Dienststelle(n) | DiP, WiF, Geo | ||||||
| Antragsteller/in | DiP | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Silke Abel | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-8613 | ||||||
| E-Mail: | silke.abel@stadt.nuemberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | EU-Innenstadt-Förderinitiative im Operationellen Programm EFRE-IWB 2014-2020 Bayern Maßnahmengruppe 7.5 (REACT-EU) | ||||||
| Zielgruppe | Verwaltungspersonal, Sonstige: Die Maßnahme ist grundsätzlich verwaltungsintern, jedoch soll diese zur Innenstadtbelebung beitragen und damit indirekt eine positive Wirkung für weitere Zielgruppen erzeugen. | ||||||
| Inhalt | Der digitale Zwilling der Nürnberger Innenstadt ist als geodatenbasiertes Stadtmodell in der Lage, Besucherfrequenzen mit weiteren Daten zu verknüpfen. Zu diesen Datenquellen zählen beispielsweise Parkhausbelegungsdaten, ÖPNV-Daten und Wetterdaten. So wird eine Grundlage geschaffen, um die Attraktivität des Zentrums zu überprüfen. Besucherströme und die Verweildauer der Passantinnen und Passanten lassen sich damit beispielsweise über Heatmaps, interaktive Karten oder Dashboards visualisieren. Diese Darstellungen unterstützen die Planung und erleichtern die Evaluation von Maßnahmen zur Belebung der Innenstadt. Die durch twi.N City gewonnenen Erkenntnisse bilden die Basis, um die Projekte der Nürnberger City Werkstatt zu evaluieren und so zukünftig ganz fokussiert und effektiv auch dauerhafte Maßnahmen zu planen und umzusetzen. So können zum Beispiel stark genutzte Bereiche ökologisch und mikroklimatisch aufgewertet und damit die Aufenthaltsqualität verbessert oder die wirtschaftliche Entwicklung schwach frequentierter Lagen durch punktgenaue Maßnahmen gefördert werden. |
Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht
| Zielsetzung | Mit dem Projekt twi.N City wird die Entwicklung eines digitalen Zwillings der Nürnberger Innenstadt gefördert. Ziel ist es, belastbare Aussagen zu Frequentierung und Attraktivität der Innenstadt zu liefern und diese Daten für die Innenstadtbelebung einzusetzen. | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | https://www.nuernberg.de/internet/digitales_nuernberg/twincity.ht ml | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 396.500,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 356.800,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die Stadt Nürnberg | Kofinanzierung durch die | 39.700,00 zzgl. städtische Personalkosten | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
1.3. Geschäftsbereich Kultur
Erasmus+ Akkreditierung Bildungscampus
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 01.02.2023 | bis | 31.12.2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE02-KA121-ADU-000135488 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2022-1-DE02-KA120-ADU-000105449 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Bildungscampus Nürnberg | ||||||
| Antragsteller/in | Bildungscampus Nürnberg | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | David Wassiliadis | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-20211 | ||||||
| E-Mail: | david.wassiliadis@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Barbara Wolf | ||||||
| Telefon: | 0911/231-3936 | ||||||
| E-Mail: | barbara.wolf@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | - Russian Language Academy, Born, Lettland - Sicilia Italian Language School, Palermo, Italien - EF (Education First), Dublin, Irland - europass Teacher Academy, Duplin, Irland - europass Teacher Academy, Curacao, Niederlande - Tandem, Madrid, Spanien - europass Teacher Academy, Lissabon, Portugal | |||||
| EU-Förderprogramm | KA120-ADU-Erasmus-Akkreditierung in der Erwachsenenbildung | ||||||
| Zielgruppe | Lehrpersonal, Verwaltungspersonal |
| Inhalt | Im Rahmen des Erasmus+ Programms stellt die Europäische Kommission Fördergelder zur Verfügung, welche von Einrichtungen der Erwachsenenbildung beantragt werden können, um Mobilitäten zu gleichartigen Einrichtungen in Europa unternehmen zu können. Ziel der Mobilitäten ist die Professionalisierung der Einrichtungen und der Teilnehmenden. Bisher wurden durchgeführt: 1 Job-Shadowing, 6 strukturierte Fortbildungskurse; sowohl Kursleitungen des Bildungszentrums als auch Mitarbeitende des Bildungscampus mit unterschiedlichen Zielsetzungen | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zitat | „Hospitieren in Lettland? Job-Shadowing in Schweden? An einer Partnereinrichtung unterrichten in Spanien? Sich mit Kursen oder Seminaren zu Bildungsthemen weiterbilden in Ungarn? All dies geht mit Erasmus+!“ | ||||
| Zielsetzung | Ziele des Bildungscampus bis 2027: 1. Mindestens zwei neuartige digital gestützte Entwicklungsprozesse sollen erörtert und umgesetzt werden. 2. Jeder Fachbereich soll mindestens eine methodische oder programmatische Innovation vorweisen, die unter den Kursleitungen breit kommuniziert und ggf. Teil einer Fortbildung ist. 3. Mindestens drei Kooperationspartner sollen gefunden werden, die dann ein gemeinsames Projekt umsetzen. 4. Digitale Kommunikationsstrategien: ein transferfähiges Best- Practice-Modell identifizieren und einen Leitfaden zur Beschreibung zukünftiger Anforderungen vorlegen. | ||||
| Website/Social Media | https://bz.nuernberg.de/themen/projekte-foerderungen/erasmus- lernaufenthalte-im-europaeischen-ausland www.na-bibb.de | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 193.430,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 193.430,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | - | € | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Schadstoffsanierung des Rundbau-Torsos der Kongresshalle auf dem
ehemaligen Reichsparteitagsgelände
| Projektzeitraum | von | 28.08.2023 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 2308-007-2.8 | ||||||
| Dienststelle(n) | 2.BM & Ref.VI/PBD | ||||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg vertreten durch den Oberbürgermeister | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Laura Katzenberger | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-20280 | ||||||
| E-Mail: | laura.katzenberger@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Alexander Leupold | ||||||
| Telefon: | 0911/231-14880 | ||||||
| E-Mail: | Alexander.leupold@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | EFRE Bayern 2021-2027; Operationelles Programm "Investitionen in Beschäftigung und Wachstum"; Maßnahmengruppe 2.8 Sanierung von Industriestandorten und kontaminierten Standorten | ||||||
| Zielgruppe | Breite Öffentlichkeit, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU- und Nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren, Kunstschaffende | ||||||
| Inhalt | Schadstoffsanierung des aus 16 Sektoren bestehenden Rundbau-Torsos sowie des sogenannten großen Innenhofes der Kongresshalle auf dem ehemaligen Reichsparteitagsgelände zur Vorbereitung einer höherwertigen kulturellen Nachnutzung. Die Stadt Nürnberg verfolgt mit den Kulturentwicklungsvorhaben in der Kongresshalle die möglichst weitgehende und dauerhafte Erhaltung des international bedeutsamen Denkmals durch eine im Sinne des Artikels 5 Satz 3 und 4 des Bayerischen Denkmalschutzgesetzes angemessene Nutzung. Die Kulturentwicklungsvorhaben beinhalten hauptsächlich die Einrichtung von Ermöglichungsräumen für die Künste und Kulturen in den Sektoren I – II sowie IX – X und die Einrichtung einer Spielstätte für das Staatstheater Nürnberg und im Besonderen für die Sparten Ballett, Musiktheater und die Staatsphilharmonie in den Sektoren III – VIII. Im Gebäude zeichnet sich ein heterogenes Bild von Belastungen mit unterschiedlichsten Schadstoffen und Altlasten ab, die vertieft untersucht wurden und im Rahmen einer Vorabmaßnahme fachgerecht ausgebaut und entsorgt werden. |
| Mit dem Vorhaben wird zugleich die Beseitigung von Umweltverschmutzungen verfolgt. | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zitat | „Wenn man diesen Bau in den Griff kriegt, dann doch nur mit Kunst und Aufklärung. Die Kunst sollte auf diesen Ort antworten.“ Rachel Salamander | ||||
| Zielsetzung | Das Ziel kulturpolitischen Handelns in Nürnberg ist es, die bisher in weiten Teilen ungenutzte Kongresshalle zu einem Ort für die Künste und Kulturen zu entwickeln – nicht nur auf lokaler, sondern auch auf nationaler und internationaler Ebene. Die Ermöglichungsräume für die Künste und Kulturen und die Spielstätte des Staatstheaters sind dabei nicht bloß als weitere Bausteine künstlerischer Praxis neben den vor Ort bereits etablierten Nürnberger Symphonikern und dem Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände gedacht, sondern sollen dazu beitragen, das Gebäude als Ganzes ins öffentliche Bewusstsein zu heben. Das erklärte Ziel ist eine enge konzeptionelle Zusammenarbeit und wechselseitige inhaltliche Befruchtung der einzelnen Akteurinnen und Akteure. | ||||
| Website/Social Media | www.nuernberg.de/internet/kongresshalle https://www.instagram.com/kongresshalle.nbg/ | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 9.300.000,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 3.400.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 2.550.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 3.350.000,00 | € | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Dekontamination der Schwindgassen zwischen den Betonfundamenten im Hof der Kongresshalle, © Alexander Leupold Ref.VI/PBD
Dekontamination des unteren Daches der Kongresshalle, © Thomas Brejschka Ref.VI/PBD
Zentrale IQ-Beratungsstelle zur Anerkennung ausländischer Qualifikationen
(ZAQ+)
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 83D-9057-IQ-BS-BY-01/-57/76 und 83D-9057-IQ-RN-BY-08 | ||||||
| Dienststelle(n) | Bildungscampus Nürnberg | ||||||
| Antragsteller/in | Bildungscampus Nürnberg | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Franz Barthel | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-14299 | ||||||
| E-Mail: | franz.barthel@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Andrea Lüftner | ||||||
| Telefon: | 0911/231-4868 | ||||||
| E-Mail: | andrea.lueftner@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Tür an Tür Integrationsprojekte gGmbH | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+ (Bund), Förderprogramm IQ - Integration durch Qualifizierung | ||||||
| Zielgruppe | Menschen mit Migrationshintergrund (EU- und Nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren, Unternehmen | ||||||
| Inhalt | Das Gesetz zur Anerkennung von im Ausland erworbenen Berufsqualifikationen (BQFG) garantiert allen Menschen ein Verfahren zur Prüfung dieser Abschlüsse. Dabei spielt es keine Rolle, ob sich ihr Wohnsitz in Deutschland oder im Ausland befindet. Im besten Fall wird innerhalb von drei Monaten entschieden, ob der ausländische Abschluss einer vergleichbaren deutschen Berufsqualifikation entspricht. Die ZAQ+ am Bildungscampus der Stadt Nürnberg ist seit Juni 2012 die Anlaufstelle für alle Migrant*innen in Mittel-, Ober- und Unterfranken, die eine Beratung zur Anerkennung ihrer Berufsabschlüsse wünschen. Das Fachkräfteeinwanderungsgesetz vom März 2020 vereinfacht und erweitert die gesetzlichen Regelungen für die Zuwanderung von Fachkräften aus Drittstaaten und bietet Unternehmen für die Rekrutierung ein beschleunigtes Anerkennungs- und Einreiseverfahren. Seit Juni 2021 berät die ZAQ+ auch fränkische Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber zu Ablauf und |
| Voraussetzungen dieses Verfahrens und begleitet sie bedarfsgerecht entlang des gesamten Umsetzungsprozesses. | |
|---|---|
| Zitat | Zitat einer Ratsuchenden: "Das Verfahren der Anerkennung ist sehr kompliziert und die Beratung hat mir in jedem Schritt weitergeholfen." |
| Zielsetzung | Anerkennungsberatung Wer seinen im Ausland erworbenen Abschluss auf Gleichwertigkeit prüfen lassen will, erfährt bei der Anerkennungsberatung der ZAQ+, wohin man sich wenden muss, welche Unterlagen für das Verfahren benötigt werden und welche Kosten entstehen. Das Angebot richtet sich an Menschen aus allen Berufssparten mit im Ausland erworbenen Qualifikationen. Bei Bedarf werden Interessent*innen im Anerkennungsverfahren von der Beratungsstelle begleitet, an die zuständigen Stellen verwiesen und bei der Antragsstellung auf einen Anerkennungszuschuss unterstützt. Qualifizierungsberatung und -begleitung Erteilt die zuständige Anerkennungsstelle aufgrund wesentlicher Unterschiede zur entsprechenden deutschen Qualifikation lediglich eine Teilanerkennung, erhalten Ratsuchende in der Qualifizierungsberatung der ZAQ+ Auskünfte zu Anpassungsqualifizierungen bzw. Ausgleichsmaßnahmen, die zur vollen beruflichen Anerkennung führen. Die Qualifizierungsbegleitung unterstützt bei Bedarf während des kompletten Verfahrens bis zum Erreichen der vollen beruflichen Gleichwertigkeit. Das Ziel ist eine berufliche Tätigkeit, die der im Ausland erworbenen Qualifikation entspricht. Fachinformationszentrum Einwanderung (Arbeitgeberberatung) Das Fachinformationszentrum Einwanderung bei der ZAQ+ berät Unternehmen und ausländische Fachkräfte aus Drittstaaten mit konkretem Arbeitsplatzangebot in Ober-, Mittel- oder Unterfranken zu den in Frage kommenden Optionen und Voraussetzungen des (beschleunigten) Anerkennungs- und Einreiseverfahrens, erläutert die einzelnen Prozessschritte, beteiligte Akteure, zeitliche Fristen, Kosten und Fördermöglichkeiten. Mithilfe der Fachberatungen zu Anerkennung und Qualifizierung unterstützt die Arbeitgeberberatung die individuellen Anliegen im Vorfeld und während des beschleunigten Verfahrens und gegebenenfalls auch dabei, eine passgenaue Qualifizierungslösung zu finden. |
| Website/Social Media | https://bz.nuernberg.de/themen/projekte- foerderungen/anerkennung-auslaendische-qualifikationen- zaqplus |
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 2.952.224,11 | € | ||
|---|---|---|---|---|---|
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 1.180.156,13 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | 1.476.106,70 | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 84.404,72 (Personalgestellung) | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | Sonstige Kofinanzierung | 211.556,56 (Personalgestellung) | € |
1.4. Geschäftsbereich Schule und Sport
Klasse D5-6ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220538 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220540 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Klasse D5-6cg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220541 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Klasse D7-8ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220542 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D) | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220543 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Klasse D7-8cg - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220544 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Klasse D8-9ag - Deutschklasse an der Dr.-Theo-Schöller-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220545 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.08.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-IV.8-14-220546 | ||||||
| Dienststelle(n) | SchA | ||||||
| Antragsteller/in | SchA | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Holger Kraus | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10347 | ||||||
| E-Mail: | holger.kraus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | deutsche | Gesellschaft zur Förderung beruflicher und sozialer Integration (gfi) gemeinnützige GmbH | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Europäischer Sozialfonds (ESF) 2014-2020; Prioritätsachse C, Aktion 14 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete | ||||||
| Inhalt | Intensive Deutschförderung als Schlüsselqualifikation zur Teilhabe an Bildung und Erwerbsleben; Erhöhung der Zugangsvoraussetzungen zu einer hochwertigen Sekundarbildung; verbesserte individuelle Förderung der meist heterogenen Schülerschaft z. B. sprachlich, kognitiv; raschere Integration der Schüler/innen in die Regelklassen; Verbesserung der Sozialkompetenzen. Schuleigene Curricula zum sozialen Lernen und zur Förderung der Berufs- und Lebensreife werden für die Arbeit in den gebundenen Ganztagsklassen der Übergangsklassen angepasst. In Kursen, die von externen Kräften des Trägers angeboten werden, sind Schüler/innen der gebundenen Ganztags- Regelklassen mit Schüler/innen der gebundenen Ganztagsdeutschklassen gemischt (Spracherwerb auch in diesem Rahmen). In Zusammenarbeit mit der HWK soll bei Elternabenden die Migrationsgeschichte der Eltern und Kinder berücksichtigt werden. Elternlotsen sollen Familien in deren Herkunftssprachen über das bayerische Schulsystem informieren und diese unterstützend begleiten. |
| Zitat | „Die Integration zugereister Migranten ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe. Durch die ESF-Förderung wird ein gebundener Ganztagsbetrieb ermöglicht. Dieser ist u. a.. verbunden mit verstärkter Förderung beim Spracherwerb und einer Verbreiterung der Bildung, wie sie in den Erziehungszielen des BayEUG angelegt ist.“ (Georg Altmann, ehem. stv. SchA/D | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Der Unterricht mit Schwerpunkt Deutsch wird durch Förderkurse in Kreativität und Spracherwerb ergänzt. Durch die intensivere Auseinandersetzung mit differenzierten Unterrichtsformen in diesen Zusatzangeboten soll der Lernfortschritt gesichert werden. | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 61.404,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 29.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 25.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 7.404,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Erasmus+ Akkreditierung Johannes-Scharrer-Gymnasium
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 2021 | bis | 2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE03-KA121-SCH-00011320 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2020-1-DE03-KA121-SCH-000093400 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Johannes-Scharrer-Gymnasium | ||||||
| Antragsteller/in | OStD Dr. Michael Schminke, Dr. Michael Veeh | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Dr. Michael Veeh | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-3931 | ||||||
| E-Mail: | michael.veeh@schulen.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | diverse Schulen in Europa (in Portugal, Spanien, Frankreich, Griechenland, Polen) | |||||
| EU-Förderprogramm | Erasmus+ für Schulen | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Wir fördern Austauschprogramme unserer Schule in verschiedene europäische Länder. Dabei geht es in erster Linie um das Sprachenlernen mit Muttersprachler:innen. Aber auch das Kennenlernen fremder Kulturen steht im Mittelpunkt. Wir legen Wert darauf, dass die Lernenden eng miteinander zusammenarbeiten und versuchen, jeweils fremde Perspektiven einzunehmen. | |||||
| Zitat | "Erasmus+ hat mir gezeigt, wie ich fremde Perspektiven einnehmen kann." (Sarah, Q12, JSG) "Besonders wertvoll an Erasmus+ ist die Vernetzung mit Kolleginnen aus ganz Europa." (Dr. Michael Veeh) „Erasmus+ ermöglicht einen kulturellen Perspektivwechsel, der heute vielleicht elementarer ist denn je.“ |
| Zielsetzung | Sprachen lernen, Kulturen verstehen, soziales Miteinander, demokratische Grundwerte, rassismuskritische Bildung | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 73.097,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 73.097,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | - | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Erasmus+ Akkreditierung Sigena-Gymnasium
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 01.03.2021 | bis | 31.12.2026 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | - | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | E10063786 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Sigena-Gymnasium | ||||||
| Antragsteller/in | OStD Martin Chlechowitz | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Anna Sewalt | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| E-Mail: | anna.sewalt@schulen.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | - Mucciacito S. L. U. (Spanien) - Escuela Pia de Balaguer (Spanien) - Liceo classico Stellini Udine (Italien) | |||||
| EU-Förderprogramm | Erasmus+ | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Über die fünf Jahre der Förderung hinweg sind folgende Aktivitäten geplant: - regelmäßige Hospitationen und Fortbildungen von Lehrkräften, vor allem von Multiplikatoren mit dem Fokus darauf, wie digitale Medien nachhaltig im Unterricht eingesetzt werden in allen Fächern und wie eine Schulgemeinschaft und soziales Lernen gestärkt werden kann - Förderung von bestehenden Austauschprogrammen, die dann den Schwerpunkt der gemeinsamen europäischen Identität (Gemeinsamkeiten und Werte stärken) und den Nachhaltigkeitsgedanken stärken - Förderung einzelner Schüler*innen in Form von Praktika für gemeinnützige Projekte im europäischen Ausland (Werte, Nachhaltigkeit) sowie im Zuge der 11. Klasse G9 Gastschulaufenthalte finanzieren |
| Zitat | Annette Schubert: „Eine perfekte Möglichkeit, um mit anderen europäischen Kolleg:innen in Kontakt und Austausch zu treten, wertvolle Erfahrungen im Austausch mit einer anderen europäischen Kultur zur Vertiefung des gegenseitigen Verständnisses und zum tieferen Bewusstsein über fundamentale europäische Werte und Rechte zu machen.“ Hannes Forster: „(...) bin ich dankbar für die tollen Anregungen und Denkanstöße und vor allem für die unglaublich freundlichen, immer gesprächsfreudigen finnischen Kolleginnen und Kollegen, die sich wahnsinnig viel Zeit für mich und meine Fragen genommen haben." |
|---|---|
| Zielsetzung | Digitalisierung Die Corona Pandemie sowie der Lockdown haben uns deutlich unsere Defizite bezüglich der Digitalisierung aufgezeigt. Es fehlt uns an der Infrastruktur zum einen und zum anderen am Know- How. Denn gerade diese Vielzahl an Möglichkeiten, diese Vielzahl an Neuem kann sowohl bei Schüler*innen als auch bei Kolleg*innen schnell zu Überforderung und damit auch zu Frustration führen. Unsere Herausforderung besteht also darin, den Weg in das digitalisierte Klassenzimmer verantwortungsbewusst und umsichtig zu gehen, so dass alle Kolleg*innen mitgenommen werden und sich ein dauerhafter Mehrwert und eine Erleichterung daraus ergibt. Schulgemeinschaft An unserer Schule lernen Schüler*innen mit vielen Unterschiedlichen kulturellen Hintergründen. Es treffen unterschiedliche Werte, unterschiedliche kulturelle Prägungen, unterschiedliche Erwartungshaltungen aufeinander. Unser Schwerpunkt sollte dabei sein, eine Schulgemeinschaft herauszubilden, die sich auf gemeinsamen Werten begründet und von Respekt geprägt ist. Eine emotionale Verbundenheit zur Schule und das Gefühl der Zugehörigkeit erleichtern den Schulalltag und schaffen ein größeres Verantwortungsbewusstsein, das gerade dann besonders wichtig ist, wenn Kinder im Rahmen des gebundenen Ganztags viel Zeit in der Schule verbringen. |
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | -1 | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | - | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||
| Kofinanzierung durch die | - | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
1 Im Jahr 2023 wurden keine Mittel angefordert, da die Mittelanforderung 2022 bis 31.05.2024 verlängert wurde und somit die Aktivitäten mit den Mitteln aus dem Jahr 2022 durchgeführt wurden.
Shifting school meals and schools into a new paradigm by addressing public
health and territorial, social and environmental resilience (SchoolFood4Change)
| Projektzeitraum | von | 01.01.2022 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 101036763 | ||||||
| Dienststelle(n) | Amt für Allgemeinbildende Schulen | ||||||
| Antragsteller/in | |||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Caroline Merkel (Amtsleitung SchA) | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-2193 | ||||||
| E-Mail: | caroline.merkel@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Christian Sandner | ||||||
| Telefon: | 0911/231-78317 | ||||||
| E-Mail: | christian.sandner@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | ICLEI Europe Secretariat GmbH | |||||
| deutsche | deutsche | - Speiseräume F+B GmbH Berlin - Stadt Essen - IFOAM Organics Europe (Bonn) | |||||
| internationale | - Universidad De Alcala, Spanien - Stockholmi Keskkonnainstituudi Tallinna Keksus, Estland - Rikolto Belgie VZW, Belgien - Universita Degli Studi Di Scienze Gastronomiche, Italien - WWF Sweden, Schweden - Vallalatgazdasagi Tudomanyos Es Oktatasi Alapitvany, Ungarn - Association Risteco-La Ville Qui Mange, Frankreich - Fundazio Eurecat, Spanien - Fondazione Ecosistemi, Italien - Danachda - Bildung für Nachhaltigkeit, Wien, Österreich - Stichting Fair Trade Advocacy Office, Belgien - Mensa Civica, Spanien - Skutecne Zdrava Skola, z.s., Tschechien - Skutecne Zdrava Skola, O.Z., Slowakei - Budapest Fovaros Önkormanyzata, Ungarn - Kobenhavns Kommune, Dänemark - Stad Gent, Belgien - Stad Leuven, Belgien - Ville De Lyon, Frankreich |
| - Malmö Stad, Schweden - Comune Di Mailano, Italien - Comune di Nuoro, Italien - Tallinna Linn, Estland - Umea Kommun, Schweden - Stadt Wien, Österreich - Viimsi Vallavalitsus, Estland - Departement Dorfogne, Frankreich - Generaltiat Valenciana, Spanien | |||
|---|---|---|---|
| EU-Förderprogramm | Horizont 2020 | ||
| Zielgruppe | Zielgruppe | breite Öffentlichkeit, Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Unternehmen | |
| Inhalt | Der Wandel der Schulverpflegung in eine neue nachhaltige und gesunde Ernährungsstruktur unter Berücksichtigung der Aspekte "öffentliche Gesundheit" und der "regionalen, sozialen und umweltbedingten Belastbarkeit". Einbindung der gesamten Schulfamilie in das Thema Schulernährung (Lernende, Lehrkräfte, pädagogisches Personal, Eltern und Erziehungsberechtigte und weiteres Personal, Köchinnen und Köche, Küchenpersonal der Cateringfirmen, Nahrungsmittelproduzierende, kommunale Entscheidungsträgerinnen und -träger). Alle nehmen aktiv am Prozess teil. Im Rahmen von Bildungsaktivitäten im partizipativen "Whole School Food Approach" erhalten alle im Projekt Beteiligten Basiswissen über den Ursprung der Nahrungsmittel, den ökologischen und sozialen Fußabdruck, über die Auswirkungen von Nahrungsmittel auf die Gesundheit (physisch und psychisch) und über die Prävention von Fettleibigkeit und Wohlstandserkrankungen. SF4C-Schulen und Cateringunternehmen arbeiten eng zusammen und entscheiden sich aktiv gesündere und nachhaltigere Mahlzeiten in den Mensen anzubieten (Mensen werden zum "Lernort"). SF4C-Schulen organisieren Aktivitäten (auch lehrplanunabhängig), um den Wissensstand der Schülerschaft zum Thema Ernährung zu erweitern; Schule-Bauernhof- Partnerschaften spielen dabei eine Rolle. SF4C-Schulen vernetzen sich nicht nur untereinander, sondern gehen vor allem mit außerschulischen Partnerinnen und Partnern in den Austausch und entwickeln dadurch gewinnbringende Kooperation von alle Beteiligten. Köchinnen und Köche der Cateringfirmen erweitern in einer zentral organisierten Fortbildung ihr Wissen über eine gesunde, nachhaltige und leckere Schülerernährung, die die |
| Geschmackswelt von Heranwachsenden sowie ihre kulturelle und soziale Diversität berücksichtigt. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zitat | „Gerade zur Biometropole und Fairtrade-Stadt Nürnberg, die ihre Anstrengungen zur Verringerung des Ausstoßes klimaschädlicher Treibhausgase verstärkt, passt ‚Schoolfood4Change‘. Wir wissen außerdem, dass den jungen Menschen der Klimawandel und dessen Auswirkungen auf ihr Leben und ihre Gesundheit nicht egal sind. Sie sind bereit zu nachhaltigen Veränderungen, werden zu Botschafterinnen und Botschaftern der Idee einer veränderten Ernährungskultur, indem sie diese in die Familien und die Gesellschaft tragen.“ (Marcus König, Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg) | |||||
| Zielsetzung | Erreichen einer breiten gesellschaftlichen Akzeptanz für nachhaltige und gesunde Ernährung. Schaffung von ernährungsbasierten Präventationsmaßnahmen für das öffentliche Gesundheitswesen und unseren Planeten mit einem Fokus auf vulnerable Gruppen. Die Nahrungsmittelbereitstellung an Schulen soll entlang der gesamten Wertschöpfungskette nachhaltig sein - von der Beschaffung über den Transport, die Logistik, die Lagerung, die Kühlung, Bearbeitung, Erwärmung bis hin zur Abfallentsorgung. Ziel ist die Definition eines für alle Beteiligten idealen Geschäftsmodells (Caterer, Schulfamilie, Kommune), das die Ideen von SF4C abbildet und dabei die Diversität der individuellen Stadt/Region berücksichtigt. | |||||
| Website/Social Media | www.schoolfood4change.eu | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 417.517,50 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 417.517,50 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | - | € | ||||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Erasmus+ Akkreditierung Amt für Berufliche Schulen: Internationalisierung des
Beruflichen Schulwesens
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 09.02.2021 | bis | 31.12.2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE02-KA121-VET-000117910 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2020-1-DE02-KA120-VET-000008050 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Berufliche Schulen der Stadt Nürnberg (1,2,4,5,6,7,9,12,14) | ||||||
| Antragsteller/in | Amt für Berufliche Schulen | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Christina Degering | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-15993 | ||||||
| E-Mail: | christina.degering@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Natascha Sponsel | ||||||
| Telefon: | 0911/231-15993 | ||||||
| E-Mail: | natascha.sponsel@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | - CITY OF GLASGOW COLLEGE - Helsingin kaupunki - Zespol Szkol Gastronomicznych nr 1 - LYCEE HOTELIER ET DE TOURISME PAUL AUGIER - Elektrotehnicka skola - Pädagogische Hochschule Salzburg Stefan Zweig - Europroyectos - Landesberufsschule Graz 1 - FRICSA97 S.L - ALPHA.B - Vyssi odborna skola odevniho navrharstvi a stredni prumyslova skola odevni, Praha 7, Jablonskeho 3 - NORTH WEST REGIONAL COLLEGE - HTL Vöcklabruck |
| - Aarhus Business College - International Formation Center S.L. - ADC Technology Training (Ireland) Ltd - EUC SYD - I.E. Partners Limited - Sozialwissenschaftliches Gymnasium Bozen - Impulszentrum für Cooperatives Offenes Lernen - ECBM CLG - Aarhus Business College | |||
|---|---|---|---|
| EU-Förderprogramm | Erasmus+, Leitaktion 1 | ||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Lernende in der Weiterbildung, Lehrpersonal, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU) | |
| Inhalt | Das Konzept des Amtes für Berufliche Schulen sieht die Internationalisierung des Beruflichen Schulwesens der Stadt Nürnberg vor. Im Kern geht es um eine Steigerung der internationalen Aktivitäten der Beruflichen Schulen durch das Angebot von Erasmus+ Mobilitäten für Schüler/-innen sowie Bildungspersonal ins europäische Ausland. Damit einher geht die Zunahme internationaler Partnerschaften und die Verbreitung des europäischen Gedankens. Wir stellen allen Beruflichen Schulen hierfür die notwendigen Fördermittel zur Verfügung, koordinieren die finanzielle sowie administrative Projektabwicklung und beraten bei der Planung, Organisation und Durchführung der Auslandsmobilitäten. Berufliche Schule 1: - Zagreb/Kroatien, Praktikum, 10 Lernende, 2 Bildungspersonal (Februar/März 2023) - Zagreb/Kroatien, Praktikum, 10 Lernende, 2 Bildungspersonal (Oktober/November 2023) Berufliche Schule 2/RDF: - Dublin/Irland, Sprachaufenthalt,5 Lernende (Juli 2023) Berufliche Schule 2: - Sonderborg/Dänemark, Vorbereitender Besuch, 2 Bildungspersonal (Mai 2023) - Graz/Österreich, Praktikum, 4 Lernende, 3 Bildungspersonal (April 2023) Berufliche Schule 4: - Aarhus/Dänemark, Praktikum, 8 Lernende (September/Oktober 2023) Berufliche Schule 5: - Londonderry/UK, Praktikum, 4 Lernende, 2 Bildungspersonal (März/April 2023) - Prag/Tschechien, Praktikum, 4 Lernende, 1 Bildungspersonal (März/April 2023) |
| - Glasgow/UK, Praktikum, 4 Lernende, 1 Bildungspersonal (Mai 2023) Berufliche Schule 6/Fachakademie: - Nizza/Frankreich, Sprachaufenthalt, 1 Lernende (Juni 2023) - Salamanca/Spanien, Sprachaufenthalt, 4 Lernende (Juni 2023) - Cordoba/Spanien, Praktikum, 1 Lernende (Juli 2023) Berufliche Schule 7: - Nizza/Frankreich, Praktikum, 1 Lernende (März 2023) - Helsinki/Finnland, Praktikum, 2 Lernende (März 2023) - Glasgow/UK, Praktikum, 3 Lernende (März 2023) - Krakau/Polen, Praktikum, 2 Lernende (Februar/März 2023) Berufliche Schule 12: - Salamanca/Spanien, Sprachaufenthalt, 14 Lernende, 4 Begleitpersonen (April 2023) - Dublin/Irland, Sprach- und Praktikumsaufenthalt, 14 Lernende, 4 Begleitpersonen (September/Oktober 2023) Berufliche Schule 14: - Dublin/Irland, Sprachenthalt, 15 Lernende (Mai 2023) Kooperationsprojekt Madrid: - Madrid/Spanien, Sprachaufenthalt, 31 Lernende (Mai/Juni 2023) | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | - Internationalisierung des Beruflichen Schulwesens - Steigerung der Mobilitäten ins europäische Ausland - Vernetzung und Erweiterung der europäischen Aktivitäten zwischen Schulen und Dienststellen der Stadt Nürnberg - Intensivierung und Ausweitung von Kontakten zu europäischen Bildungseinrichtungen - Verbesserung der Managementkompetenzen von EU-Koordinator/-innen - Profilbildung als international ausgerichteter Anbieter von beruflicher Bildung in der Metropolregion | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 303.551,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 303.551,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | - | € | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) Neustart, Berufliche Schule 3
| Projektzeitraum | von | 01.09.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 1-9-230398 | ||||||
| Dienststelle(n) | Amt für Berufliche Schulen, Berufliche Schule Direktorat 3 | ||||||
| Antragsteller/in | Ulrike Horneber | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Angelika Schauerte | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-78238 | ||||||
| E-Mail: | angelika.schauerte@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Berufliche Schule Direktorat 3 Nürnberg, | |||||
| deutsche | deutsche | Kooperationspartner: Deutsche Angestellten- Akademie (DAA), Nürnberg | |||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF Plus Bayern | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Erwerbslose | |||||
| Inhalt | Das BVJ "Neustart" hilft benachteiligten Jugendlichen und jungen Erwachsenen, die ohne besondere Unterstützung mit hoher Wahrscheinlichkeit keinen oder einen unter ihren Möglichkeiten liegenden Schul- bzw. Ausbildungsabschluss erreichen würden, ihr Bildungs- und Ausbildungspotential zu erschließen. | ||||||
| Zitat | „Aktuell der einzige schulische Weg, diese Jugendlichen zu erreichen und ihnen eine erneute Chance zu geben!“ Lehrerklassenteam des BVJ-Neustart an der Berufsschule 3 Nürnberg | ||||||
| Zielsetzung | - Erproben alternativer Wege beim Umgang mit benachteiligten Jugendlichen - Verringerung der Zahl der Jugendlichen im Schulsprengel, die bisher nicht zum Schulbesuch bzw. zum Besuch von Vollzeitmaßnahmen zu bewegen sind - Vermeidung von langfristigem Bezug von Sozialleistungen - Stärkung der Zusammenarbeit mit den Vertretern der Jugendberufsagentur (JBA) und weiteren Partnern im regionalen Netzwerk - gezielte Sprachförderung und Berufsvorbereitung - Erlangung der erforderlichen Ausbildungsreife |
| - Einmündung in eine Berufsausbildung oder dauerhafte Beschäftigung | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | Berufliche Schule 3: https://www.nuernberg.de/internet/berufsschule_3_nbg/ausbildun gsbereicheundausbildungsberufe.html Europäischer Sozialfonds Bayern: https://esf.bayern.de/esf-foerderung/foerderaktion/fp2021- 2027/berufsvorbereitungsjahr.php | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 152.525,04 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 72.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 80.525,04 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | - | € | € | ||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Erasmus+ Akkreditierung B 6:
Work Experience for Retailers (WE4R) & Background to International Business
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 11.02.2022 | bis | 31.12.2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE02-KA121-VET-000124266 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2021-1-DE02-KA120-VET-000043456 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Berufliche Schule 6 der Stadt Nürnberg | ||||||
| Antragsteller/in | Christina Degering | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Christina Degering | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-8777 | ||||||
| E-Mail: | christina.degering@schulen.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Lead-Partner | - Irish Education Partners (IEP) - European College of Business and Management | ||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Erasmus+, Leitaktion 1 | ||||||
| Zielgruppe | Auszubildende, Lernende in der Weiterbildung, Lehrpersonal | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Projekt 1: WE4R (Work Experience for Retailers): - Kurzzeitmobilität (Praktikum) von Auszubildenden aus Einzelhandel/Verkauf/Buchhandel - 08.-19.05.2023 - Dublin/Irland - 13 Lernende aus Einzel- und Buchhandel & 2 Begleitpersonen - Betriebspraktikum im irischen Einzelhandel zur Förderung der englischen Sprache (speziell sales talk) sowie zum Erwerb interkultureller Kompetenz u. a. durch Besichtigung wichtiger kultureller Einrichtungen u. a. Trinity College & Library. |
| Projekt 2: Background to International Business: - Kurzzeitmobilität (Collegebesuch)/Blended Mobility von Auszubildenden mit Schwerpunkt kaufmännischer Medienberufe & Weiterbildung (Fachakademie für Wirtschaft, Berufsschule+, Fachschule) - Online-Kurse: 15./16.02.2023; vor Ort: 20.02. - 03.03.2023 - 29 Lernende - Erlernen wirtschaftlicher Inhalte, die die Rahmenbedingungen internationalen Handelns bestimmen, u. a. Brexit & Consequences for UK/Europe, Business Ethics, Media in Ireland, Marketing & Communication in the UK/Ireland incl. Social Media Es finden Besichtigungen wirtschaftlicher und kultureller Einrichtungen statt. | |
|---|---|
| Zielsetzung | Projekt 1: WE4R Die Zielgruppe fit zu machen für den Zugang auf den nationalen sowie auf den europäischen Arbeitsmarkt, mit besseren Chancen für eine erfolgreiche berufliche Zukunft. Dieses Ziel lässt sich in zwei wesentliche Teilbereiche aufgliedern: Die (fach-)sprachliche und die persönliche Weiterentwicklung der Auszubildenden u. a. durch: - Stärkung des Selbstwertgefühls - Horizonterweiterung - Globales wirtschaftliches Denken - Sprachkompetenz (mündlich und schriftlich) im Englischen - Offenheit im Umgang mit internationalen Kunden Projekt 2: Background to International Business Das Projekt dient dazu, wirtschaftliche Hintergründe und Zusammenhänge aufzuzeigen (z. B. die wirtschaftlichen und rechtlichen Rahmenbedingungen, denen Unternehmen im Ausland unterliegen, Standortwahl etc.), die für die berufliche Praxis wichtigen interkulturellen, internationalen Gepflogenheiten im englischsprachigen Raum zu vertiefen, und dazu beizutragen, den europäischen Gedanken noch weiter zu fördern. Im Detail sind dies: - in fachlicher Hinsicht: Sicherheit gewinnen in der Geschäftskorrespondenz und bei Geschäftsverhandlungen (unter Berücksichtigung kultureller Gegebenheiten des jeweiligen ausländischen Geschäftspartners); Präsentationen in der Fremdsprache gestalten und vortragen; Projektarbeiten ausarbeiten und ansprechend aufbereiten; Zeitmanagement (Projekte unter Druck erfolgreich erarbeiten und beenden); |
| Einblick in die Arbeitsweisen gewinnen durch Betriebsbesichtigungen und den Besuch von Einrichtungen vor Ort - in persönlicher Hinsicht: Selbstvertrauen gewinnen für Geschäftsverhandlungen; Förderung der Teamfähigkeit über kulturelle Grenzen hinweg; Verständnis für ausländische Kunden und kompetenter Umgang mit deren Gepflogenheiten; Akzeptanz von kulturellen Unterschieden; Zeitmanagement Das Projekt ist seit langem (2006) erfolgreich im Weiterbildungsangebot der B 6 verankert. Im Zuge der Akkreditierung wurde es für alle Auszubildende kaufmännischer Medienberufe sowie der Fachschule geöffnet. | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 67.881,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 67.881,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | - | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Unsere Einzel- und Buchhandelskaufleute (siehe links) sowie unsere Teilnehmenden aus dem Bereich Weiterbildung & kaufmännische Medienberufe (siehe rechts) in Dublin.
Erasmus+ Akkreditierung B 10: Erzieher in Europa
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.05.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 09.02.2021 | bis | 31.12.2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE02-KA121-VET-000117088 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2020-1-DE02-KA120-VET-000007998 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | SchB/B10 | ||||||
| Antragsteller/in | Antragsteller/in | B10 Kompetenzzentrum für erzieherische Berufe, Fachakademie für Sozialpädagogik, Berufsfachschule für Kinderpflege | |||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Name: | Anke Ebeling | |||||
| Telefon: | 0911/231-5461 | ||||||
| E-Mail: | anke.ebeling@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Diana Grosch | ||||||
| Telefon: | 0911/231-5461 | ||||||
| E-Mail: | diana.grosch@schulen.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Lead-Partner | Sozialpädagogische Einrichtungen der Stadt Wien / Mag 11 (zuständig Frau Ursula Beck) | ||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | - Komun Halmstad (Jugendamt), Halmstad, Schweden - Centre Departemental de l’Enfance et de la Fa- mille, Besancon, Frankreich - Sozialpädagogische Einrichtungen der Stadt Wien, Wien, Österreich - Rainmans Home, Verein für Menschen mit Autismus, Wien, Österreich - Kindergarten Thalia, Wien, Österreich - The Georgian Montessori School, Dublin, Irland - Escuela Pere IV, Barcelona, Spanien |
Ansprechpartner/in in
der Dienststelle
| - Deutscher Kindergarten und Club Tondern/Jeising/Lügumkloster, Tonder, Dänemark - Przedszkole Integracyine Montessori, Krakau, Polen - Institut Obert de Catalunya, Barcelona, Spanien - Escuela des Encants, Barcelona, Spanien - City of Glasgow, Early Learning and Childcare Education Service, Glasgow, Großbritannien - Vittra Kronhusparken, Göteborg, Schweden - Vittra Kungsbacka, Kungsbacka, Schweden - Kesämäen Koulu, Lappeenranta, Finnland - 21st primary school, Evosmos/Thessaloniki, Griechenland | |||
|---|---|---|---|
| EU-Förderprogramm | Erasmus+ | ||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Berufspraktikantinnen und -praktikanten | |
| Inhalt | Die bereits etablierten Säulen zur Umsetzung des Internationalisierungskonzepts an der B 10 wurden auch im Jahr 2023 erfolgreich weitergeführt. In der Kinderpflegeausbildung konnten 10 SchülerInnen in 5 verschiedenen Ländern ihr Auslandspraktikum absolvieren. Erstmals wurde das Praktikum auf einen Zeitraum von 3 Wochen festgelegt. Der Grund für diese Änderung war das Feedback der Partnerinstitutionen und der SchülerInnen, dass ein längerer Zeitraum intensivere Erfahrungsmöglichkeiten bietet. Die Resonanz war durchwegs positiv und der 3-Wochen-Zeitraum wird auch in Zukunft beibehalten. Alle Teilnehmenden konnten ihre Ausbildung erfolgreich abschließen. 3 Teilnehmende meldeten sich im Anschluss für die Europaklasse der Fachakademie an, um dort im Rahmen ihrer Erzieherausbildung weitere Auslandserfahrungen zu machen. In der Einstiegsklasse der Europaklasse traten im Frühjahr 21 Studierende ihr dreiwöchiges Praktikum an und im Oktober 2023 dann 14 Studierende der aufsteigenden Europaklasse. Somit waren insgesamt 45 SchülerInnen und Studierende in Kurzzeitmobilitäten in der EU und Großbritannien unterwegs (Short-term learning mobilities). Ähnliche Zahlen werden wir auch im kommenden Jahr erreichen, die SchülerInnen und Studierenden befinden sich bereits in der Vorbereitung. Die Anzahl der Studierenden im Berufspraktikum (long-term mobility) wurde in diesem Jahr gezielt auf 2 reduziert. BerufspraktikantInnen müssen mehrfach durch Praxislehrkräfte im Ausland besucht werden, somit wurde im Team die Entscheidung getroffen, eine Studierende nach Wien und eine |
| nach Athen zu entsenden. Im kommenden Jahr wird die Zahl wieder angehoben, angepeilt sind 4 Plätze. Das Interesse der Studierenden, einen Platz für das Berufspraktikum zu ergattern ist unverändert groß und es gibt eine deutlich höhere Bewerberzahl. Im Mai 2023 konnten wir außerdem mehrere Mitarbeiterinnen einer schwedischen Partnerorganisation in Nürnberg begrüßen. Diese stellten interessierten SchülerInnen, Studierenden und Lehrkräften ihr Konzept der frühkindlichen Erziehung vor. | |
|---|---|
| Zitat | "Das Erasmus Programm hat mir eine einzigartige Chance ermöglicht, neue Erfahrungen zu sammeln und meine interkulturelle Kompetenz sowie meine bereits guten Englischkenntnisse auszubauen. Ich konnte ein neues pädagogisches Konzept, eine neue Arbeitsatmosphäre und Eltern und Kinder von verschiedenen Kulturen kennen lernen. Es war ein sehr schönes Erlebnis, das ich jedem empfehlen würde." (Katerina Idrizoglou, BFSKi Flow) |
| Zielsetzung | Zielsetzung für Schülermobilitäten: - KinderpflegerInnen und ErzieherInnen stärken im Auslandspraktikum ihre Selbstkompetenzen: sie entwickeln Selbstvertrauen, Problemlösestrategien und erweitern ihren Horizont. - KinderpflegerInnen und ErzieherInnen entwickeln Sprachkompetenzen: ihr passiver und aktiver Wortschatz in der Fremdsprache (meistens Englisch) wird erweitert und sie entwickeln verbale und nonverbale Kommunikationsstrategien. - KinderpflegerInnen und ErzieherInnen erweitern ihre Fach- und Methodenkompetenz: sie lernen neue Konzepte und Methoden kennen und können diese einordnen. Sie vergleichen die kennengelernten Konzepte und Methoden mit denen aus dem Bayerischen Bildungs- und Erziehungsplan. |
| Website/Social Media | Instagram: berufliche_schule_10_nuernberg Facebook: Berufliche Schule 10 Nürnberg - B10 (Kompetenzzentrum für erzieherische Berufe) |
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 156.959,00 | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | 156.959,00 | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||
| Kofinanzierung durch die | - | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Teilnehmer/innen des Kinderpflege Flows im Februar/März 2023
1.5. Geschäftsbereich Jugend, Familie und Soziales
Diversität gemeinsam gestalten - Entwicklung eines Praxiskonzepts für die
diversitätsbewusste und diskriminierungskritische Pädagogik für
Kindertagesstätten
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | Aktenzeichen: 9168-2022-0231 | ||||||
| Dienststelle(n) | Dienststelle(n) | Referat für Jugend, Familie und Soziales (Rolle: Kooperationspartner) | |||||
| Antragsteller/in | Referat für Jugend, Familie und Soziales (Rolle: Kooperationspartner) | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Name: | Nilgun Massih-Tehrani | |||||
| Telefon: | 0911/231-28640 | ||||||
| E-Mail: | nilgun.massih-tehrani@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Arbeiterwohlfahrt Kreisverband Nürnberg e.V. | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | AMIF | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren, Fachkräfte in Kindertageseinrichtungen | |||||
| Inhalt | Ziel des Projektes ist es, Kitateams bei der kontinuierlichen Umsetzung des Themas „Vielfalt in Kindertagestätten“ in Form eines Schritt-für-Schritt-Konzeptes zu begleiten und zu unterstützen. | ||||||
| Zielsetzung | Um das Thema „Diversität“ als durchgängigen kontinuierlichen Prozess umsetzen zu können, benötigen Kitateams eine fachliche Begleitung über einen längeren Zeitraum. Aus diesem Grund ist die Zielsetzung des Projektes, die gemeinsame Entwicklung eines Schritt-für-Schritt-Konzeptes für Kindertagesstätten, um diversitätssensible und diskriminierungskritische Pädagogik im Sinne des Anti-Bias Ansatzes als kontinuierliche Grundlage des beruflichen Handelns dauerhaft umzusetzen. | ||||||
| Website/Social Media | https://padlet.com/ProjektDGG/kita-projekt-diversit-t-gemeinsam- gestalten-entwicklung-eine-a34zpsajme9grxvc |
Ansprechpartner/in in
der Dienststelle
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 50.000,00 | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | 45.000,00 | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||
| Kofinanzierung durch die | 5.000,00 | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Erasmus+ Akkreditierung Jugendamt: Internationalisierung der Jugendarbeit in
Nürnberg
| Projektzeitraum | von | 01.06.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | 21.02.2023 | bis | 31.12.2027 | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | 2023-1-DE04-KA151-YOU-000146779 | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | 2022-1-DE04-KA150-YOU-000104616 | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | Jugendamt, J/B2-4 | ||||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg, Jugendamt | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Jürgen Reuther | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-7471 | ||||||
| E-Mail: | juergen.reuther@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | Partnerstädte und befreundete Kommunen: - Klausen (Südtirol) - Krakau (Polen) - Brasov (Rumänien) - Antalya (Türkei) | |||||
| EU-Förderprogramm | Erasmus+ Jugend, JUGEND für Europa | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Besucherinnen und Besucher der Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit | |||||
| Inhalt | Internationale Jugendbegegnungen vermitteln wichtige Schlüsselqualifikationen. Sie stärken Offenheit, Teamfähigkeit, soziale und kommunikative Kompetenzen und fördern das Selbstwertgefühl und die Überzeugungen von politischer und sozialer Selbstwirksamkeit. Gerade in der Corona-Pandemie haben viele junge Menschen zu wenige Erfahrungen machen können, die ihre Persönlichkeit stärken und die sie in der Identitätsfindung und bei der Ausgestaltung von Wertehaltungen unterstützen. |
| Benachteiligte und bildungsfernere Jugendliche können dabei besonders stark von Mobilitätserfahrungen bei ihrer Identitätsentwicklung und gesellschaftlichen Teilhabe profitieren. Ihnen fehlt aber zumeist der Zugang zu internationalen Mobilitätserfahrungen. Über die 37 kommunalen Einrichtungen der Offenen Kinder- und Jugendarbeit ist ein guter Zugang zu diesen jungen Menschen möglich. Mobilitätsmaßnahmen für Fachkräfte aus der Jugendarbeit sind dabei wichtige ergänzende Qualifizierungsmodule. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Das Jugendamt möchte in den kommenden Jahren (bis 2027) die Anzahl von nachhaltigen außerschulischen Jugendbegegnungen kontinuierlich steigern. Ziel ist eine Verdopplung von 3 bis 4 (im Jahr 2022) auf 7 bis 8 pro Jahr (2027). | |||||
| Website/Social Media | https://join-netzwerk.de/ | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 152.558,00 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | - | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | - | € | € | |||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Keep in Touch: KIT
| Projektzeitraum | von | 01.09.2022 | bis | 31.12.2027 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | JSB.033.22 | ||||||
| Dienststelle(n) | Dienststelle(n) | Koordinierungsstelle: Jugendamt Stadt Nürnberg Koordinierungsstelle Jugendberufshilfe/ Jugendsozialarbeit Umsetzende Institution: Noris-Arbeit (NOA) gGmbH | |||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg - Referat für Jugend, Familie und Soziales | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Hanna Groner | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-28648 | ||||||
| E-Mail: | hanna.groner@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Marnie Finke-Drexler | ||||||
| Telefon: | 0911/231-10371 | ||||||
| E-Mail: | marnie.finke-drexler@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Noris-Arbeit (NOA) gGmbH | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | - | ||||||
| EU-Förderprogramm | Die Europäische Union fördert zusammen mit dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend das Programm: "Jugend Stärken: Brücken in die Eigenständigkeit" über den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) in Deutschland. Rechtsgrundlage ist das Bundesprogramm für den Europäischen Sozialfonds Plus (ESF Plus) in der Förderperiode 2021 bis 2027 (CCI: 2021DE05SFPR001). Die Förderung nach dieser Richtlinie ist dem spezifischen Ziel „Förderung der sozialen Integration von Menschen, die von Armut oder sozialer Ausgrenzung bedroht sind, einschließlich der am stärksten benachteiligten Personen und Kindern“ gemäß Artikel 4 Absatz 1 Buchstabe l der Verordnung (EU) 2021/1057 zugeordnet. Es handelt sich um eine Förderung zugunsten benachteiligter junger Menschen im Alter von 14 bis einschließlich 26 Jahren. |
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Erwerbslose, Entkoppelte und von Entkopplung bedrohte junge Menschen im Alter zwischen 14 und 26 Jahren: - die zwar Sozialleistungen in Anspruch nehmen könnten, sich aber nicht in Integrationsmaßnahmen befinden. - die in der Schule vom Übergangsmanagement nicht erreicht werden. - die sich weder in Schule noch in Ausbildung oder Erwerbstätigkeit befinden. - nicht mehr Schulpflichtige bis 27Jahre, die die Regelangebote von Arbeitsagentur & Jobcenter nicht annehmen und als marginalisierte und systemverweigernde junge Menschen bezeichnet werden. - neu Zugewanderte ohne persönliche Ressourcen sich Zugang zum Hilfs-, Ausbildungs- und Bildungssystem zu verschaffen. - mit sonderpädagogischem Förderbedarf ohne Reha-Status, die sich nicht ins Regelsystem integrieren lassen. - besonderes Merkmal ist häufig ein prekäres oder unzureichend gesichertes Wohnverhältnis/Einkommen, fehlende Unterstützung durch Umfeld/ Familie. Care Leaver: Junge Menschen, die Unterstützung nach Beendigung der Hilfe zur Erziehung benötigen und die sich selbst nicht die Zugänge zum Hilfesystem erschließen können. Dies sind junge Menschen von 18 bis 27 Jahren mit Problemen in den Bereichen finanzielle Absicherung, Übergang in den Beruf/Ausbildung und bei der eigenständigen Lebensführung. Deren Lebenssituation ist gekennzeichnet von mangelndem sozialem Halt, fehlender Ausbildung, Wohnungslosigkeit, psychischer Beeinträchtigung und insgesamt prekärer Lebenssituation. Diese junge Menschen bewegen sich nicht mehr in den Regelsystemen der Jugendhilfe, noch haben sie schulische/ berufliche Anbindung. |
|---|---|
| Inhalt | Mit KIT bietet die NOA niedrigschwellige, individuelle, flexible Unterstützung und Begleitung, ausgerichtet auf Stabilisierung und Empowerment der Zielgruppe und schließlich die Förderung der Ausbildungs- und Beschäftigungsfähigkeit. Zentrale Prinzipien sind Freiwilligkeit, Bedürfnisorientierung und Ausrichtung an den Interessen der jungen Menschen. Zugänge sind möglich über aufsuchende Arbeit (Hotspots, Notschlafstellen), Anlaufstelle KLARA und in den Räumen der NOA (Clearingstelle) oder durch die Vermittlung von Kooperationspartnern. Der Einstieg in KIT orientiert sich an Bedürfnissen und Problemstellungen. Beim Case Management für junge Menschen, mit intensivem Unterstützungsbedarf, stehen der Bindungsaufbau, Stärkung des |
| Selbstvertrauens und die Motivationsförderung im Fokus. So sollen Drop-Outs vermieden werden. Gestützt auf mehrere Eckpfeiler der Durchführung (Anamnese, flankierende Gruppenangebote: lebensweltorientierte Grundbildung, persönliche Stabilisierung) kann eine individuelle Perspektive entwickelt und eine anhaltende Anbindung zum Hilfs- und Bildungssystem, sowie Verselbstständigung erreicht und der Zugang zu eigenem Wohnraum multimodal unterstützt werden. Bewerbungs- und Jobcoaching sowie die Vernetzung mit Unternehmen sind geplant, um selbstwertstärkende Arbeitserfahrungen zu ermöglichen und berufliche Orientierung zu fördern. Außerdem sind nahtlose Übergänge in geeignete Aktivierungs-, Beschäftigungs- und Qualifizierungsangebote innerhalb der NOA möglich. In der Umsetzung des Projekts werden wichtige Akteure eingebunden: Zu den Kooperationspartnern auf der operationalen Ebene gehören insbesondere Einrichtungen der Jugendarbeit, Sozialamt, Streetwork, Jugendsozialarbeit an Schulen, Jugendmigrationsdienste, der Allgemeine Sozialdienst mit der JBA-Anlaufstelle, Don Bosco und andere Soziale Dienste der freien Träger. | |
|---|---|
| Zielsetzung | Geplante Projekteintritte über die gesamte Förderperiode sind 300 junge Menschen. Kontinuierliche Einbindung des Projekts in die kommunale Gremienarbeit des Übergangssystems und in die vorhandenen Netzwerkstrukturen (z. B. Jugendsozialarbeit an Schulen, Jugendarbeit, Jobcenter, Arbeitsagentur, Kammern). Enge Zusammenarbeit auf strategischer und operativer Ebene mit Akteuren der Übergangsgestaltung, auch aus anderen Rechtskreisen, zur effektiven Weiterentwicklung der Angebotsstruktur der Jugendberufshilfe und Jugendsozialarbeit. |
| Website/Social Media | Bundesprogramm JUGEND STÄRKEN im Quartier - Jugendamt der Stadt Nürnberg: https://www.nuernberg.de/internet/jugendamt/jugend_staerken.ht ml JUGEND STÄRKEN – Startseite: www.jugend-staerken.de NOA: https://www.noa-nuernberg.de/projekte/kit/ |
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 1.601.285,92 | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | 640.000,00 | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||
| Kofinanzierung durch die | 961.285,92 | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Praxisklasse an der Mittelschule Hummelsteiner Weg
| Projektzeitraum | von | 01.09.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-III.2-11.1-220448 | ||||||
| Dienststelle(n) | Jugendamt, J/B2-2 | ||||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg - Jugendamt | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Ronny Kern (Leitung und fachliche Begleitung) | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10334 | ||||||
| E-Mail: | ronny.kern@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Beate Sengenberger (Antragstellung & Finanzen) | ||||||
| Telefon: | 0911/231-5585 | ||||||
| E-Mail: | beate.sengenberger@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+ in Bayern 2021-2027, Förderaktion 6: Praxisklassen | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler | ||||||
| Inhalt | Inhalt | In der Praxisklasse werden Jugendliche mit problematisch verlaufenden schulischen Biografien, die aber durch praktisch orientierte Lerninhalte und Methoden neu motivierbar und zu positiven Veränderungen bereit sind in ihrem letzten Schulbesuchsjahr aufgenommen. Die sozialpädagogische Betreuung der Jugendlichen erfolgt insbesondere im Unterricht, am Praxistag und im Praktikum, bei schulischen, familiären und persönlichen Problemen, in Fragen der beruflichen und individuellen Orientierung, bei Konflikten und vielem anderen mehr. Die sozialpädagogische Arbeit mit den Jugendlichen vollzieht sich in enger Kooperation mit dem Klassenlehrer, den Lehrkräften der Berufsschulen, der Berufsberatung, der Schulleitung und dem städtischen und staatlichen Schulamt sowie weiteren öffentlichen, beruflichen und sozialen Einrichtungen. | |||||
| Zitat | „In der Praxisklasse werden Jugendliche mit problematisch verlaufenden schulischen Biografien, die aber durch praktisch orientierte Lerninhalte und Methoden neu motivierbar und zu positiven Veränderungen bereit sind in ihrem letzten Schulbesuchsjahr aufgenommen.“ |
| Zielsetzung | Die Anzahl der vorzeitigen Schulabgänger ohne Ausbildungsreife soll erheblich reduziert werden, da neben schulischen Kenntnissen auch Schlüsselqualifikationen trainiert und die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung unterstützt werden. Die Praxisklasse ist als Schlüsselmaßnahme konzipiert, denn sie bringt einen hohen Anteil Unterstützung für Wissen und Innovation, da die Schulabgänger - in Kenntnissen, Fähigkeiten und Sozialkompetenzen - gefördert und gebildet in das Berufs- und Arbeitsleben starten sollen. | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 129.108,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 36.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 63.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 30.108,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Praxisklasse an der Johann-Daniel-Preißler-Mittelschule
| Projektzeitraum | von | 01.09.2023 | bis | 31.08.2024 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | StMBW-B-III.2-11.1-220447 | ||||||
| Dienststelle(n) | Jugendamt, J/B2-2 | ||||||
| Antragsteller/in | Stadt Nürnberg - Jugendamt | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Ronny Kern (Leitung und fachliche Begleitung) | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-10334 | ||||||
| E-Mail: | ronny.kern@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Beate Sengenberger (Antragstellung & Finanzen) | ||||||
| Telefon: | 0911/231-5585 | ||||||
| E-Mail: | beate.sengenberger@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+ in Bayern 2021-2027, Förderaktion 6: Praxisklassen | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler | ||||||
| Inhalt | Inhalt | In der Praxisklasse werden Jugendliche mit problematisch verlaufenden schulischen Biografien, die aber durch praktisch orientierte Lerninhalte und Methoden neu motivierbar und zu positiven Veränderungen bereit sind in ihrem letzten Schulbesuchsjahr aufgenommen. Die sozialpädagogische Betreuung der Jugendlichen erfolgt insbesondere im Unterricht, am Praxistag und im Praktikum, bei schulischen, familiären und persönlichen Problemen, in Fragen der beruflichen und individuellen Orientierung, bei Konflikten und vielem anderen mehr. Die sozialpädagogische Arbeit mit den Jugendlichen vollzieht sich in enger Kooperation mit dem Klassenlehrer, den Lehrkräften der Berufsschulen, der Berufsberatung, der Schulleitung und dem städtischen und staatlichen Schulamt sowie weiteren öffentlichen, beruflichen und sozialen Einrichtungen. | |||||
| Zitat | „In der Praxisklasse werden Jugendliche mit problematisch verlaufenden schulischen Biografien, die aber durch praktisch orientierte Lerninhalte und Methoden neu motivierbar und zu positiven Veränderungen bereit sind in ihrem letzten Schulbesuchsjahr aufgenommen.“ |
| Zielsetzung | Die Anzahl der vorzeitigen Schulabgänger ohne Ausbildungsreife soll erheblich reduziert werden, da neben schulischen Kenntnissen auch Schlüsselqualifikationen trainiert und die Schülerinnen und Schüler bei der Berufsorientierung unterstützt werden. Die Praxisklasse ist als Schlüsselmaßnahme konzipiert, denn sie bringt einen hohen Anteil Unterstützung für Wissen und Innovation, da die Schulabgänger - in Kenntnissen, Fähigkeiten und Sozialkompetenzen - gefördert und gebildet in das Berufs- und Arbeitsleben starten sollen. | ||||
|---|---|---|---|---|---|
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 126.345,00 | € | ||
| des Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 36.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | 63.000,00 | € | |||
| Fördermittel des Bundes | - | € | |||
| Kofinanzierung durch die | 27.345,00 | € | |||
| Stadt Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
1.6. Noris-Arbeit gGmbH
EMMI - Empowerment für Migrantinnen und Integration in Arbeit und Ausbildung
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2025 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | MYT-1-0156 | ||||||
| Dienststelle(n) | Noris-Arbeit gGmbH | ||||||
| Antragsteller/in | Noris-Arbeit gGmbH | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Katharina Geldner | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/5863-311 | ||||||
| E-Mail: | katharina_geldner@noa.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Carolin Bezold (Finanzen) | ||||||
| Telefon: | 0911/5863-311 | ||||||
| E-Mail: | carolin_bezold@noa.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| Deutsche | AAU e. V. | ||||||
| internationale | |||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+, MyTurn Frauen mit Migrationserfahrung starten durch | ||||||
| Zielgruppe | Zielgruppe | Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Erwerbslose | |||||
| Inhalt | Die Zielgruppe sind Frauen mit ausländischer Staatsangehörigkeit, eigener Migrationserfahrung und einem gesicherten Aufenthaltstitel. Sie werden auf ihrem Weg eine Qualifizierung, Ausbildung, Weiterbildung oder (sozialversicherungspflichtige) Beschäftigung für sich zu finden unterstützt und begleitet. Das Projekt besteht aus den Bausteinen sprachliche Qualifizierung, Gruppen- und Einzelcoaching. Es werden Einzelgespräche mit den Teilnehmerinnen und den Sozialpädagoginnen geführt. Sie werden zu den Themen Neuorientierung in Deutschland, Ausbildungs-, Berufswünsche, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, Suche nach Kinderbetreuung, Lebenslauferstellung, Stellensuche, Bewerbungsschreiben, Austausch mit dem Jobcenter/ Agentur für Arbeit und anderen Institutionen sowie zu weiteren persönlichen Anliegen beraten. |
| Das Gruppencoaching zielt darauf ab, den Frauen Informationen und Wissen zu für sie relevante Themen, wie z. B. dem aktuellen Arbeits- und Ausbildungsmarkt in Nürnberg, zu vermitteln, ihnen verschiedene Institutionen der Stadt vorzustellen, sich über verschiedene Themen auszutauschen und mit ihnen und ihren Familien durch gemeinsame Aktivitäten miteinander in Kontakt zu treten. Um sprachliche Hürden abbauen und ihre deutschen Sprachkenntnisse verbessern zu können, bieten wir den Frauen die Möglichkeit einen Deutschunterricht zu besuchen. Der EMMI- Unterricht ist bedarfsorientiert gestaltet, setzt am jeweiligen Sprachlevel der Frauen an und beinhaltet die Möglichkeiten einer Unterstützung zur Prüfungsvorbereitung, ein Schreib-, Sprech- und ein digitales Training am Computer. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zitat | „Gemeinsam ziehen wir an einem Strang und unterstützen uns gegenseitig.“ (Katharina Geldner, Projektkoordinatorin EMMI) | |||||
| Zielsetzung | - Heranführung der Frauen an den Arbeitsmarkt - Aktivierung der „stillen Reserve“ - Förderung der Qualifizierungs- und Weiterbildungsbereitschaft - Überwindung kulturbedingter Hemmnisse und Ressourcenaktivierung - Vermittlung in Praktika, Ausbildung, Weiterbildung und Arbeit - Verbesserung der Sprachkenntnisse und Abbau von Sprachhemmnissen - Aufklärung über die verschiedenen Unterstützungssysteme der Stadt - Erweiterung von Kenntnissen, Erkennen und Erwerb von Fähigkeiten und Stärkung des Selbstbewusstseins | |||||
| Website/Social Media | www.noa-nuernberg.de/projekte/emmi/ | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen des | 1.263.712,21 | € | ||
| Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 505.484,85 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | 631.856,09 | € | ||||
| Kofinanzierung durch die Stadt | 116.007,35 | € | € | |||
| Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | 10.363,92 | € |
SENA - Soziale Eingliederung der neu Zugewanderten Unionsbürger gegen
Ausgrenzung
| Projektzeitraum | von | 01.10.2022 | bis | 30.09.2026 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | EHA-1-0039 | ||||||
| Dienststelle(n) | Noris-Arbeit gGmbH | ||||||
| Antragsteller/in | Noris-Arbeit gGmbH | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Beatrice Preising | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/5863-118 | ||||||
| E-Mail: | beatrice_preising@noa.nuernberg.de | ||||||
| Name: | Carolin Bezold (Finanzen) | ||||||
| Telefon: | 0911/5863-311 | ||||||
| E-Mail: | carolin_bezold@noa.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | - | |||||
| Deutsche | Deutsche | - AWO Kreisverband Nürnberg - Kassandra e. V. | |||||
| internationale | |||||||
| EU-Förderprogramm | ESF+, EHAP Plus | ||||||
| Zielgruppe | Neu zugereiste EU-Bürgerinnen und EU-Bürger | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Ein Teil der nach Nürnberg zugewanderten EU-Bürger ist besonders benachteiligt, da viele bereits in ihrem Heimatland marginalisiert und stigmatisiert waren (z. B. Sinti, Roma). Neben Sprachkenntnissen fehlt es ihnen häufig an Wissen über hier geltende Rahmenbedingungen, das Hilfesystem, den deutschen Arbeitsmarkt oder das Bildungssystem. Auch haben sie nicht ausreichend Ressourcen, um sich selbst zu informieren und Unterstützung zu organisieren, das Vertrauen in die Hilfsangebote ist ebenfalls oft gering. Der Zugang zum regulären Erwerbsleben gelingt kaum, sodass der Weg oftmals dauerhaft in die Obdachlosennothilfe oder in die Armutsprostitution führt. Soziale Ausgrenzung und Resignation sind die Folgen. SENA ist ein Beratungs- und Unterstützungsangebot für diese Menschen und deren Kinder bis 18 Jahren. Die Zielgruppe wird niedrigschwellig angesprochen und überwiegend muttersprachlich beraten, sowohl analog als auch digital. Die Beratung und Begleitung erfolgt einzelfallbezogen und vertraulich, die zentralen Themen sind: |
| - Gesundheitsversorgung - Soforthilfe und Sicherung der existentiellen Grundbedürfnisse - Leistungsanspruch, Umgang mit Ämtern u. Behördengänge - Unterstützung bei Wohnungssuche - Kinderbetreuung, Schule, Ausbildung für Kinder und Jugendliche, Vermittlung in Deutschkurse Die mehrsprachigen Beratungskräfte aller Projektpartner*innen von SENA fungieren auch als Hilfe- und Bildungs-Lots*innen, indem sie an lokale Unterstützungs-, Beratungs- oder Bildungsangebote heranführen, vermitteln und bei Bedarf auch begleiten, z. B. zu Ärzten. SENA bietet zudem eine niedrigschwellige (Verweis-)Beratung zu arbeitsbezogenen Themen an, um den Einstieg ins reguläre Erwerbsleben zu unterstützen. Die Hilfesuchenden werden über Angebote des Jobcenters bzw. der Agentur für Arbeit informiert, ein Behördengang wird bei Bedarf begleitet. Die Projektpartnerin Kassandra e.V. erreicht neuzugewanderte EU-Bürger*innen in der Armutsprostitution mittels niedrigschwelliger mehrsprachiger Ansprache, z. B. durch Flyer oder in sozialen Medien wie Facebook oder Instagram. Anhand von zielgruppenspezifischen Informationen in verschiedenen Sprachen werden die Betroffenen regelmäßig und mehrsprachig auf das Beratungs- und Informationsangebot aufmerksam gemacht. So werden wöchentlich Kurzbeiträge (Posts) zu für die Zielgruppe relevanten Themen veröffentlicht, z. B. "Leben und arbeiten in Deutschland", "Arbeiten und gesund bleiben" und Informationen über Angebote des regionalen Hilfesystems. Der Aufbau von Wissen und Abbau von Vorbehalten ist eine wesentliche Brücke zur Inanspruchnahme dieser Angebote, bei der Kassandra ebenfalls unterstützt, die das eigenverantwortlichen Handeln der Zielgruppe stärkt. | |
|---|---|
| Zielsetzung | Verbesserung der akuten Lebenssituation der besonders benachteiligten neu zugewanderten Unionsbürger sowie die Förderung ihrer sozialen Eingliederung. Das Angebot zielt darauf ab, die Zielgruppe niedrigschwellig zu erreichen, um den individuellen Hilfe- und Unterstützungsbedarf zu klären, die existentielle Grundversorgung zu sichern, die Entwicklung einer persönlichen Perspektive zu fördern, zu ermutigen und passgenaue weiterführende Hilfen zu installieren. Die Beratungs- und Anlaufstellen der Projektpartnerinnen von SENA schaffen eine Brückenfunktion zwischen den besonders hilfsbedürftigen Menschen aus der EU und den bestehenden vielfältigen Angeboten des Hilfs- und Unterstützungssystems in Nürnberg. Hierdurch wird ein Beitrag zur Milderung der sozialen Probleme vor Ort geleistet, die durch die stetige Zuwanderung aus der Europäischen Union entsteht. SENA ergänzt bereits bestehende Hilfsstrukturen und verstärkt sie in ihrer Wirkkraft. Eine arbeitsmarktbezogene Beratung “light“ in Rahmen von SENA informiert über den Zugang zu Regelleistungen des |
| Jobcenters oder der Agentur für Arbeit, unterstützt und begleitet bei Bedarf den Zugang. In Zusammenarbeit mit dem Amt für Existenzsicherung und soziale Integration – Sozialamt verfolgen wir das Ziel, eine strukturelle Verbesserung und eine Verstetigung des Unterstützungsangebotes für die anvisierte Zielgruppe zu erreichen. | |||||
|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | www.noa-nuernberg.de/projekte/sena https://www.instagram.com/kassandra_nbg | ||||
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen des | 1.609.060,66 | € | ||
| Projekts | |||||
| EU-Fördermittel | 1.448.154,53 | € | |||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | |||
| Fördermittel des Bundes | 80.452,96 | € | |||
| Kofinanzierung durch die Stadt | 46.583,15 | € | € | ||
| Nürnberg | |||||
| Sonstige Kofinanzierung | 33.870,02 | € |
1.7. Geschäftsbereich Planung und Bau
procuRE: Pre-Commercial Procurement for a 100% Renewable Energy Supply in
Buildings
| Projektzeitraum | von | 01.12.2020 | bis | 31.05.2024 (voraussichtlich Verlängerung um 8 bis 12 Monate) | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 963648 | ||||||
| Dienststelle(n) | Hochbauamt / ZA-KEM | ||||||
| Antragsteller/in | Antragsteller/in | ZAVOD ENERGETSKA AGENCIJA ZA SAVINJSKO SALESKO IN KOROSKO (KSSENA), Slowenien | |||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Name: | Alexander Nordhus | |||||
| Telefon: | 0911/231-14584 | ||||||
| E-Mail: | alexander.nordhus@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Lead-Partner | Zavod Energetska Agencija Za Savinjsko Salesko in Korosko (Slowenien) | ||||
| deutsche | Empirica Gesellschaft für Kommunikations- und Technologieforschung mbH (Bonn) | ||||||
| internationale | - ENERGAIA - Agencia De Energaia Do Sul Da Rea Metropolitana do Porto (Portugal) - Stadt Eilat (Israel) - Stadt Instanbul (Türkei) - Ozyegin Universität (Istanbul, Türkei) - Accademia Europea di Bolzano (Italien) | ||||||
| EU-Förderprogramm | H2020-LC-SC3-2018-2019-2020 / H2020-LC-SC3-2020-Joint- Actions-1 | ||||||
| Zielgruppe | Schülerinnen und Schüler, Lehrpersonal, Verwaltungspersonal, Multiplikatoren, Unternehmen | ||||||
| Inhalt | Ziel ist ein innovatives Renovierungskonzept, das Renovierungs- pakete für die Versorgung von bestehenden Nichtwohngebäuden mit 100 Prozent erneuerbarer Energie erstellt. Der Sanierungsansatz soll durch die Erstellung und Umsetzung von Sanierungspaketen für bestimmte Nichtwohngebäude in den Portfolios der Käufergruppe, den Demonstrationsstandorten, getestet werden. |
Ansprechpartner/in in
der Dienststelle
| Das Renovierungskonzept soll ein komplettes Paket von Methoden, Technologien, Dienstleistungen und Geräten umfassen, die in ein gut dokumentiertes Instrumentarium integriert sind, das mindestens Folgendes beinhaltet: Rahmen für die Gebäudebewertung, Systemdesign und Steuerungskonzept, EE-Erzeugung, interoperable Integration von Bestandstechnik, Datenmanagement und Datenaustausch, Gebäudesteuerung, Speicherlösungen, Finanzierungs- und Vertragsmodelle, Lebenszykluskostenansatz, kontinuierliche Inbetriebnahme, verhaltensorientierte Schulung und Ausbildung von Nutzenden und Experten. Während der Phasen I und II passen die Anbieter ihren Renovierungsansatz an, erweitern ihn und wenden ihn an, um Renovierungspakete für sechs spezifische Gebäude in den Portfolios der Käufergruppe mit zunehmendem Detailgrad zu erstellen. Während dieser beiden Phasen werden die Anbieter ihr Co-Design-Verfahren anwenden, um den Informationsaustausch, die Beteiligung, die Entscheidungsfindung usw. zu erleichtern. Die erfolgreichen Bieter für Phase III werden dann die Renovierungspakete in drei zugewiesenen Gebäuden umsetzen, die Leistung sicherstellen und das Verfahren der kontinuierlichen Inbetriebnahme anwenden. Die erste Lieferung des Renovierungspakets soll schlüsselfertig sein. | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Zielsetzung | Ziel ist die Fähigkeit der anbietenden Konsortien, ein umfassendes Produkt zur vollständigen Umstellung von Nichtwohngebäuden auf die Versorgung mit erneuerbaren Energien schlüsselfertig anzubieten und umzusetzen. Darüber hinaus soll in jedem der sechs Testgebäude ein Prototyp erfolgreich in Betrieb sein. | |||||
| Website/Social Media | https://procure-pcp.eu/ | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 1.504.125,00 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 1.504.125,00 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | - | € | ||||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
1.8. Geschäftsbereich Wirtschaft und Wissenschaft
Innenstadtmanagement
| Projektzeitraum | von | 01.05.2022 | bis | 30.06.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | RMF-SG34-4654-9-2-35 | ||||||
| Dienststelle(n) | Dienststelle(n) | Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat der Stadt Nürnberg/ Wirtschaftsförderung Nürnberg | |||||
| Antragsteller/in | Dr. Michael Fraas | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Daniela Förtsch | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-8526 | ||||||
| E-Mail: | daniela.foertsch@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | EU-Innenstadt-Förderinitiative im Operationellen Programm EFRE-IWB 2014-2020 Bayern Maßnahmengruppe 7.5 (REACT-EU) | ||||||
| Zielgruppe | breite Öffentlichkeit, Unternehmen | ||||||
| Inhalt | Inhalt | Um eine nachhaltige Verstetigung des bislang sehr erfolgreichen Ansatzes der Nürnberger City Werkstatt gewährleisten zu können, wurde ein Community-Management etabliert, das die vielfältigen Akteurinnen und Akteure bei der Vernetzung sowie dem Projektmanagement unterstützt. Bislang fehlte bei den vielen einzelnen Projekten, aus denen die Nürnberger City Werkstatt besteht, eine zentrale Anlaufstelle. Die Schaffung der Stelle hat dazu beigetragen, eine Schnittstelle unter den Akteurinnen und Akteuren der laufenden Projekte sowie hin zur interessierten Öffentlichkeit einzurichten. Sie stand als zentrale Ansprechperson für alle in der City Werkstatt Organisierten oder daran Interessierten zur Verfügung und unterstützte den Aufbau eines Netzwerks sowie die Kooperationen zwischen den Projektteams. Damit konnten neue Projektideen aus der Community aufgenommen werden sowie Erstberatungen und regelmäßige Austausch- oder Wissenstransferformate organisiert werden. Zudem wurde ein digitales Projekt- und Netzwerkmanagementtool mit Hilfe der Community implementiert. | |||||
| Zitat | „Der mit der EU-Förderung ermöglichte innovative Ansatz unter Einbeziehung der vielfältigen Akteurinnen und Akteuren war ein sehr erfolgreicher Auftakt. Das war die Grundlage für den Ausbau und die Verstetigung in Form der neuen Zukunftsinitiative Innenstadt!“ (Dr. Andrea Heilmaier, Wirtschafts- und Wissenschaftsreferentin der Stadt Nürnberg) |
| Zielsetzung | Einstellung und Etablierung einer zentralen Ansprechperson innerhalb der Nürnberger City Werkstatt, die als Schnittstelle im Community-Management fungiert und die Akteurinnen und Akteure bei der Vernetzung und beim Projektmanagement unterstützt. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | https://nuernberger-city-werkstatt.de | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 309.449,25 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 78.500,00 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | 230.949,25 | € | ||||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
EUROPE DIRECT Nürnberg
| Projektzeitraum | von | 01.01.2023 | bis | 31.12.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 101071285 | ||||||
| Dienststelle(n) | Ref. VII/EU-Büro | ||||||
| Antragsteller/in | Ref. VII | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Jasmin Kaiser | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-2300 | ||||||
| E-Mail: | jasmin.kaiser@stadt.nuernberg.de | ||||||
| EU-Förderprogramm | Spezifische Haushaltslinie der Europäischen Kommission zur Finanzierung der EUROPE DIRECTs | ||||||
| Zielgruppe | breite Öffentlichkeit, Schülerinnen und Schüler, Auszubildende, Lernende in der Weiterbildung, Lehrpersonal, Verwaltungspersonal, Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU), Geflüchtete, Multiplikatoren, Erwerbslose, Erwerbstätige, Unternehmen | ||||||
| Inhalt | In den Mitgliedstaaten der Europäischen Union gibt es rund 450 sogenannte "EUROPE DIRECT". Sie sind bürgernahe Anlaufstellen für alle EU-bezogenen Fragen vor Ort. Das EUROPE DIRECT Nürnberg, das im Wirtschafts- und Wissenschaftsreferat der Stadt Nürnberg angesiedelt ist, ist eine dieser Kontaktstellen. In Zusammenarbeit mit der Europäischen Kommission werden EU-Informationen vermittelt und der Dialog gefördert. Dazu zählen die Zurverfügungstellung von geeigneten Informationsmaterialien, das Halten von Vorträgen, die Organisation von Informations- und Dialogveranstaltungen sowie die Recherche, Auswertung und Beratung bei verschiedensten Fragen zur EU. | ||||||
| Zitat | „Mir war gar nicht bewusst, dass die EU damit auch was zu tun hat. Danke für den informativen Abend!“ (Bürger) „Es ist tut gut zu wissen, dass es bei uns vor Ort jemanden gibt, an den man sich mit seinem EU-Anliegen wenden kann und man wirklich weiterkommt.“ (Bürgerin) | ||||||
| Zielsetzung | Förderung des Verständnisses für die Zusammenarbeit in Europa und Wissensvermittlung über die Europäische Union Bereithaltung einer bürgernahen Anlaufstelle bei Fragen zur EU | ||||||
| Website/Social Media | https://www.nuernberg.de/internet/eu_buero/ https://www.instagram.com/europedirectnuernberg/ https://www.facebook.com/EuropeDirectNuernberg |
| Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 111.127,63 | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | 38.000,00 | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||
| Kofinanzierung durch die | 73.127,63 | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
„60 Jahre Élysée-Vertrag – Herausforderungen Informationsstand beim Abend der für eine europäische Erfolgsgeschichte!“, Begegnung, Deutscher Evangelischer 31.01.2023 Kirchentag, 07.06.2023
Europa-Spielenachmittag, 14.05.2023 „Zeitenwende in der Europapolitik“ mit Dr. Anton Hofreiter, MdB, 28.06.2023
EURIGHT: The connection between the Charter of Fundamental Rights of the EU
and the Citizenship
| Projektzeitraum | von | 02.11.2020 | bis | 01.05.2023 | |||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektnummer | 620477 | ||||||
| Dienststelle(n) | Ref. VII/EU-Büro | ||||||
| Antragsteller/in | Ref. VII | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle | Ansprechpartner/in in | Name: | Jasmin Kaiser | ||||
| der Dienststelle | |||||||
| Telefon: | 0911/231-2300 | ||||||
| E-Mail: | jasmin.kaiser@stadt.nuernberg.de | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | Stadt Gijón, Spanien | |||||
| deutsche | - | ||||||
| internationale | internationale | - Stadt Alba Iulia, Rumänien - Stadt Genua, Italien - Universitate 1 Decembrie 1918, Alba Iulia, Rumänien - Friends of Europe, Belgien | |||||
| EU-Förderprogramm | Europa für Bürgerinnen und Bürger | ||||||
| Zielgruppe | Breite Öffentlichkeit, Multiplikatoren | ||||||
| Inhalt | Inhalt | EURIGHT möchte die europäische Bürgerschaft über die Charta der Grundrechte der Europäischen Union informieren. Die Charta wurde mit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon (Dezember 2009) für die EU rechtsverbindlich. Auch die EU- Mitgliedstaaten müssen sie anwenden, wenn sie EU- Rechtsvorschriften umsetzen. Die Charta und die darin enthaltenen Rechte sind jedoch vielen europäischen Bürgerinnen und Bürgern unbekannt. Nach den Bürgerdialogen 2022 in Alba Iulia (Rumänien), Genua (Italien), Nürnberg und Gijon (Spanien) fand am 28. März 2023 die Abschlussveranstaltung von EURIGHT in Brüssel zum Thema „Gender Equality in Europe: progress or retreat?“ statt. Zudem nahm die Koordinatorin des Projekts im Dezember 2023 auf Einladung der EU-Agentur für Grundrechte an einer Podiumsdiskussion zum Thema „How can the application of the Charter add value to the city administration? Dialogue between and with cities“ teil. |
| Zielsetzung | Durch Bürgerdialoge, einen Online-Kurs und eine Online-Debatte soll das Wissen über die EU-Charta der Grundrechte verbessert und weitere Diskussionen unter den Bürgerinnen und Bürgern, mit Politikerinnen und Politkern, Interessenvertreterinnen und Interessenvertretern und den europäischen Institutionen gefördert werden. Das Projekt möchte dadurch die Rolle der Europäischen Union im Bereich der Menschenrechte hervorheben und die Bürgerinnen und Bürger über ihre Rechte informieren. | |||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Website/Social Media | https://euright-project.eu/ | |||||
| Finanzierung in € | Finanzierung in € | Gesamt-Finanzvolumen | 18.000,00 | € | ||
| des Projekts | ||||||
| EU-Fördermittel | 18.000,00 | € | ||||
| Fördermittel des Landes Bayern | - | € | ||||
| Fördermittel des Bundes | - | € | ||||
| Kofinanzierung durch die | - | € | ||||
| Stadt Nürnberg | ||||||
| Sonstige Kofinanzierung | - | € |
Abschlussveranstaltung von EURIGHT in Brüssel am 28. März 2023
2. Abfrage
Formular zur Abfrage
EU-Projekte der Stadt Nürnberg
im Jahr 2023
Hinweis: Bitte beachten Sie zum Ausfüllen dieses Formulars unbedingt den Leitfaden, der die einzelnen Punkte nochmal genauer beschreibt und Unterschiede definiert.
| Projektname | [Bitte ausfüllen] | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektzeitraum (laut | von | [Bitte ausfüllen] | bis | [Bitte ausfüllen] | |||
| Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Dienststelle(n) | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Antragsteller/in | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle (bitte mindestens eine/n Ansprechpartner/in angeben) | Ansprechpartner/in in | Name: | [Bitte ausfüllen] | ||||
| der Dienststelle | Telefon: | [Bitte ausfüllen] | |||||
| (bitte mindestens eine/n | |||||||
| E-Mail: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Ansprechpartner/in | |||||||
| angeben) | Name: | [Bitte ausfüllen] | |||||
| Telefon: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| E-Mail: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | [Bitte ausfüllen] | |||||
| deutsche | [Bitte ggfs. ausfüllen] | ||||||
| internationale | [Bitte ggfs. ausfüllen] | ||||||
| EU-Förderprogramm | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| (ggfs. auch Prioritätsachse | |||||||
| und Förderaktion) |
Zielgruppe
(Mehrfachankreuzung
möglich)
☐breite Öffentlichkeit ☐Schülerinnen und Schüler ☐Auszubildende ☐Lernende in der Weiterbildung ☐Lehrpersonal ☐Verwaltungspersonal ☐Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU)
| ☐Geflüchtete ☐Multiplikatoren ☐Erwerbslose ☐Erwerbstätige ☐Unternehmen ☐Sonstige: [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] | |
|---|---|
| Inhalt | |
| (Richtwert 1000 Zeichen) | |
| Zitat | |
| seitens | |
| Projektdurchführende/r | |
| oder -teilnehmer/in (mit | |
| Name) | |
| (Richtwert 200 Zeichen) | |
| Zielsetzung | |
| (Richtwert 500 Zeichen) | |
| Website/Social Media |
| Fotos und/oder Logos | [Bitte ausfüllen] |
|---|---|
| des Projektes | |
| (bei Dateien größer als 50 | |
| MB bitte | |
| Datenaustauschserver | |
| verwenden) |
| Finanzierung in € (laut Fördervertrag) | Gesamt-Finanzvolumen | [Bitte ausfüllen] | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | [Bitte ausfüllen] | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Fördermittel des Bundes | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Kofinanzierung durch die | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € |
Finanzierung in €
(laut Fördervertrag)
Leitfaden zur Abfrage
EU-PROJEKTE DER STADT NÜRNBERG
IM JAHR 2023
- LEITFADEN ZUM AUSFÜLLEN DES FORMULARS –
| Die grauen Flächen des Formulars können nicht verändert werden! | ||
|---|---|---|
| Projektname | Vollständiger Titel des Projekts | |
| Projektzeitraum | Projektzeitraum | Laufzeit des Projekts, mit Anfangs- und Enddatum. (Achtung: nur Projekte die im Jahr 2023 begannen, beendet wurden oder stattfanden) Achtung: Falls das Projekt z. B. Corona-bedingt verlängert wurde, geben Sie bitte sowohl das ursprüngliche als auch das neue Enddatum an. |
| Projektnummer | Projektnummer laut Fördervertrag | |
| Dienststelle(n) | Dienststelle(n) | Dienststelle, die das EU-Projekt durchführt bzw. koordiniert, ggfs. mehrere Dienststellen, falls mehr als eine Dienstelle beteiligt ist/war. |
| Antragsteller/in | Person, Unternehmen bzw. Einrichtung, die den Förderantrag eingereicht hat. | |
| Ansprechpartner/in in der | Wer kann bei Bedarf Auskunft über das Projekt geben? (Bitte maximal 2 Ansprechpartner/innen nennen) | |
| Dienststelle | ||
| Projektpartner | Projektpartner | Alle teilnehmenden Projektpartner ausweisen, ggfs. auch internationale Partner, den Lead-Partner falls vorhanden gesondert ausweisen. |
| EU-Förderprogramm | Welches Förderprogramm, evtl. Unterprogramm oder Prioritätsachse wird/wurde genutzt? (Bitte so genau wie möglich) | |
| Zielgruppe | An wen richtet/e sich das Projekt? Wer profitiert/profitierte direkt von dem Projekt? Es kann mehr als eine Zielgruppe angegeben werden, z. B. bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. | |
| Inhalt | Kurze Beschreibung des Projekts. | |
| (Richtwert 1000 Zeichen) | ||
| Zitat (Richtwert 200 Zeichen) | Zitat | Kurzes Zitat seitens einer/eines Projektverantwortlichen oder einer/ eines Projektteilnehmerin/s zum Projekt. Bitte geben Sie auch den Namen an. |
| (Richtwert 200 Zeichen) | ||
| Zielsetzung | Welche Ziele sollen erreicht werden/wurden erreicht? | |
| (Richtwert 500 Zeichen) | ||
| Website/Social Media | Link(s) zu Website und/oder Social Media des Projekts | |
| Fotos und/oder Logos des | Bei Dateien größer als 50 MB bitte Datenaustauschserver verwenden. Bitte mit Quellenangaben und ggf. Bildunterschriften. | |
| Projektes | ||
| Finanzierung | Finanzierung | Achtung: Finanzierung laut ursprünglichem (!) Fördervertrag angeben. Gesamt-Finanzvolumen des Projekts: Angabe des Gesamtbudgets des Projekts über die gesamte Laufzeit. Bei nationalen oder internationalen Partnerschaften nur den Anteil für die Stadt Nürnberg ausweisen. EU-Fördermittel: Angabe in welcher Höhe EU-Mittel für die Stadt Nürnberg zur Verfügung stehen/standen. |
Fördermittel des Landes Bayern: Angabe in welcher Höhe Landesmittel für die Stadt Nürnberg zur Verfügung stehen/standen. Fördermittel des Bundes: Angabe in welcher Höhe Bundesmittel für die Stadt Nürnberg zur Verfügung stehen/standen. Kofinanzierung durch die Stadt Nürnberg: Angabe in welcher Höhe finanzielle Mittel durch die Stadt Nürnberg zum Projekt beigetragen werden/wurden, z. B. durch Abstellung von Personal, Mietkosten, etc. Sonstige Kofinanzierung: z. B. Teilnehmergebühren, private Mittel, etc.
Formular zur Abfrage für Erasmus+ Akkreditierungen
EU-Projekte der Stadt Nürnberg
im Jahr 2023
Hinweis: Bitte beachten Sie zum Ausfüllen dieses Formulars unbedingt den Leitfaden, der die einzelnen Punkte nochmal genauer beschreibt und Unterschiede definiert.
| Projektname | [Bitte ausfüllen] | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| Projektzeitraum (laut | von | [Bitte ausfüllen] | bis | [Bitte ausfüllen] | |||
| Mittelanforderung) | |||||||
| Zeitraum der | von | [Bitte ausfüllen] | bis | [Bitte ausfüllen] | |||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Projektnummer | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| (laut Mittelanforderung) | |||||||
| Nummer der | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Akkreditierung | |||||||
| (laut Fördervertrag) | |||||||
| Dienststelle(n) | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Antragsteller/in | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Ansprechpartner/in in der Dienststelle (bitte mindestens eine/n Ansprechpartner/in angeben) | Ansprechpartner/in in | Name: | [Bitte ausfüllen] | ||||
| der Dienststelle | Telefon: | [Bitte ausfüllen] | |||||
| (bitte mindestens eine/n | |||||||
| E-Mail: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Ansprechpartner/in | |||||||
| angeben) | Name: | [Bitte ausfüllen] | |||||
| Telefon: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| E-Mail: | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| Projektpartner | Lead-Partner | [Bitte ausfüllen] | |||||
| deutsche | [Bitte ggfs. ausfüllen] | ||||||
| internationale | [Bitte ggfs. ausfüllen] | ||||||
| EU-Förderprogramm | [Bitte ausfüllen] | ||||||
| (ggfs. auch Prioritätsachse | |||||||
| und Förderaktion) |
| Zielgruppe (Mehrfachankreuzung möglich) | ☐breite Öffentlichkeit ☐Schülerinnen und Schüler ☐Auszubildende ☐Lernende in der Weiterbildung ☐Lehrpersonal ☐Verwaltungspersonal ☐Menschen mit Migrationshintergrund (EU und Nicht-EU) ☐Geflüchtete ☐Multiplikatoren ☐Erwerbslose ☐Erwerbstätige ☐Unternehmen ☐Sonstige: [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] [Bitte ausfüllen] | |
|---|---|---|
| Inhalt | ||
| (Richtwert 1000 Zeichen) | ||
| Zitat | ||
| seitens | ||
| Projektdurchführende/r | ||
| oder -teilnehmer/in (mit | ||
| Name) | ||
| (Richtwert 200 Zeichen) | ||
| Zielsetzung | ||
| (Richtwert 500 Zeichen) | ||
| Website/Social Media |
Zielgruppe
(Mehrfachankreuzung
möglich)
| Fotos und/oder Logos | [Bitte ausfüllen] |
|---|---|
| des Projektes | |
| (bei Dateien größer als 50 | |
| MB bitte | |
| Datenaustauschserver | |
| verwenden) |
| Finanzierung in € (laut Fördervertrag) | Gesamt-Finanzvolumen | [Bitte ausfüllen] | € | |
|---|---|---|---|---|
| des Projekts | ||||
| EU-Fördermittel | [Bitte ausfüllen] | € | ||
| Fördermittel des Landes Bayern | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Fördermittel des Bundes | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Kofinanzierung durch die | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € | ||
| Stadt Nürnberg | ||||
| Sonstige Kofinanzierung | [Bitte ggfs. ausfüllen] | € |
Finanzierung in €
(laut Fördervertrag)
Leitfaden zur Abfrage für Erasmus+ Akkreditierungen
EU-PROJEKTE DER STADT NÜRNBERG
IM JAHR 2023
- LEITFADEN ZUM AUSFÜLLEN DES FORMULARS FÜR
ERASMUS+ AKKREDITIERUNGEN–
| Die grauen Flächen des Formulars können nicht verändert werden! | ||
|---|---|---|
| Projektname | Vollständiger Titel des Projekts | |
| Projektzeitraum | Projektzeitraum | Laufzeit der Mittelanforderung 2023 (in der Regel 01.06.2023 bis 31.08.2024) |
| Zeitraum der | Laufzeit der Akkreditierung | |
| Akkreditierung | ||
| Projektnummer | Nummer der Mittelanforderung 2023 | |
| Nummer der | Nummer der Akkreditierung laut Fördervertrag | |
| Akkreditierung | ||
| Dienststelle(n) | Dienststelle(n) | Dienststelle, die die Erasmus+ Akkreditierung durchführt bzw. koordiniert, ggfs. mehrere Dienststellen, falls mehr als eine Dienstelle beteiligt ist/war. |
| Antragsteller/in | Person, Unternehmen bzw. Einrichtung, die die Erasmus+ Akkreditierung Förderantrag eingereicht hat. | |
| Ansprechpartner/in in der | Wer kann bei Bedarf Auskunft über das Projekt geben? (Bitte maximal 2 Ansprechpartner/innen nennen) | |
| Dienststelle | ||
| Projektpartner | Projektpartner | Alle teilnehmenden Projektpartner der Aktivitäten 2023 ausweisen, ggfs. auch internationale Partner. |
| EU-Förderprogramm | Welches Förderprogramm von Erasmus+ wird/wurde genutzt? (Bitte so genau wie möglich) | |
| Zielgruppe | An wen richtet/e sich das Projekt? Wer profitiert/profitierte direkt von dem Projekt? Es kann mehr als eine Zielgruppe angegeben werden, z. B. bei Schülerinnen und Schülern mit Migrationshintergrund. | |
| Inhalt (Richtwert 1000 Zeichen) | Kurze Beschreibung des Projekts und der Aktivitäten in 2023 (Teilprojekte, durchgeführte Mobilitäten und Teilnehmendenzahlen etc.) | |
| Zitat (Richtwert 200 Zeichen) | Kurzes Zitat seitens einer/eines Projektverantwortlichen oder einer/ eines Projektteilnehmerin/s zum Projekt. Bitte geben Sie auch den Namen an. | |
| Zielsetzung | Welche Ziele sollen erreicht werden/wurden erreicht? | |
| (Richtwert 500 Zeichen) | ||
| Website/Social Media | Link(s) zu Website und/oder Social Media des Projekts | |
| Fotos und/oder Logos des | Bei Dateien größer als 50 MB bitte Datenaustauschserver verwenden. Bitte mit Quellenangaben und ggf. Bildunterschriften. | |
| Projektes | ||
| Finanzierung | Finanzierung | Achtung: Finanzierung laut Bewilligung (!) angeben. Gesamt-Finanzvolumen des Projekts: Angabe des Gesamtbudgets für die Mobilitäten aus der Mittelanforderung 2023. Sollte es keine weiteren Fördermittel außer den EU-Fördermitteln geben, ist der Betrag identisch mit den EU-Fördermitteln. |
Inhalt
(Richtwert 1000 Zeichen)
Zitat
(Richtwert 200 Zeichen)
EU-Fördermittel: Bitte geben Sie die bewilligten Zuschüsse für die Mobilitäten aus der Mittelanforderung 2023 an. Sollten Sie 2023 keine Mittel angefordert haben, tragen Sie bitte null Euro ein. Dieses Vorgehen hat zwei Vorteile: Zum einen müssen Sie keinen zusätzlichen Aufwand betreiben, um die Zahlen der einzelnen Mobilitäten o. ä. zu ermitteln, sondern können einfach die Zuschusshöhe 2023 angeben. Und zum anderen lassen sich die Mittel so eindeutig abgrenzen, auch wenn die Mobilitäten jahresübergreifend durchgeführt werden. Fördermittel des Landes Bayern: Angabe in welcher Höhe Landesmittel für die Stadt Nürnberg zur Verfügung stehen/standen. Fördermittel des Bundes: Angabe in welcher Höhe Bundesmittel für die Stadt Nürnberg zur Verfügung stehen/standen. Kofinanzierung durch die Stadt Nürnberg: Angabe in welcher Höhe finanzielle Mittel durch die Stadt Nürnberg zum Projekt beigetragen werden/wurden, z. B. durch Abstellung von Personal, Mietkosten, etc. Sonstige Kofinanzierung: z. B. Teilnehmergebühren, private Mittel, etc.
Ref.VII/011/2024
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ausschuss für Recht, Wirtschaft und 25.09.2024 öffentlich Bericht
Arbeit
Betreff:
Nachbericht: "Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?" - eine lokale Kampagne zur
Europawahl 2024
Anlagen: Diversity-Check Sachverhalt
Bericht:
Der Bericht zeigt auf, wie im Rahmen der ersten lokalen Kampagne "Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?" die Menschen über das Wahldatum der Europawahl am 9. Juni 2024 informiert und zur Wahlbeteiligung motiviert wurden. Mit Herabsenkung des Wahlalters auf 16 Jahre kam der Zielgruppe jugendlicher Erstwählerinnen und Erstwähler besonderer Fokus zu. Die Kampagne zeichnete sich nicht nur durch Präsenz im öffentlichen, sondern auch im digitalen Raum aus. Die Kampagne schaffte wichtige Mehrwerte für die künftige Europaarbeit der Stadt Nürnberg.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Ziel der Kampagne "Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?" war es, eine möglichst breite Öffentlichkeit anzusprechen. Damit ist eine Diversity-Relevanz gegeben (siehe Anlage).
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Diversity-Check Stadt Nürnberg
| Nr. | Prüffragen | Begründung / Bemerkungen | Bewertung | |||
|---|---|---|---|---|---|---|
| 1. | In welcher Weise wirkt sich das Vorhaben nach Einschätzung der Verwaltung auf unter- schiedliche Personen- gruppen aus? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 2. | Auf welchen nach den Diversity-Dimensionen differenzierten Daten, Informationen oder Schätzungen basiert das Vorhaben? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 3. | Kann das Vorhaben zur Gleichberechtigung / Gleichstellung und Chancengleichheit bei- tragen? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| 4. | Welche Auswirkungen auf bestimmte Perso- nengruppen sind mit dem Einsatz öffentli- cher Mittel zu erwar- ten? | relevant teilweise relevant nicht relevant | ||||
| Gesamt- relevanz | relevant teilweise relevant nicht relevant |
Nachbericht: „Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?“ – eine lokale
Kampagne zur Europawahl 2024
Sachverhalt
1. Europawahl 2024
Vom 6. bis 9. Juni 2024 fand in der Europäischen Union die zehnte Direktwahl zum Europäischen Parlament statt. In Deutschland wurde am Sonntag, 9. Juni 2024 gewählt. Die Europawahl findet alle fünf Jahre statt. Insgesamt waren 720 Sitze im Europäischen Parlament neu vergeben worden. 96 davon besetzen deutsche Abgeordnete.
In Deutschland sind sowohl deutsche Staatsangehörige als auch EU-Bürgerinnen und -Bürger wahlberechtigt. Zur Europawahl 2024 wurde das Wahlalter erstmals bundesweit auf 16 Jahre herabgesetzt. Die Wahl wurde als Listenwahl durchgeführt, wobei jede Wählerin oder jeder Wähler eine Stimme vergeben konnte.
Bei der Wahl am 9. Juni 2024 waren in Nürnberg rund 394 000 Menschen potentiell wahlberechtigt, darunter befanden sich rund 20 000 junge Menschen, die zum ersten Mal bei einer Europawahl teilnehmen konnten. Rund ein Viertel von Ihnen waren am Wahltag unter 18 Jahre. In den vergangenen Jahren war die Wahlbeteiligung bei der Europawahl niedriger als bei anderen Wahlen in Deutschland. In Nürnberg lag sie bei der vorherigen Wahl 2019 bei 58,7 Prozent. Im Jahr 2024 stieg die Wahlbeteiligung um 1,3 Prozentpunkte auf 60,0 Prozent. Bundesweit lag die Wahlbeteiligung bei 64,7 Prozent (zum Vergleich 2019: 61,4 Prozent).
Mit der Kampagne „Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?“ setzte die Stadt Nürnberg im Vorfeld der Europawahl 2024 ein besonders deutliches Zeichen für Europa und für die Demokratie. Sie mobilisierte die Stadtgemeinschaft, gemeinsam für Europa einzutreten.
2. „Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?“
Nürnberg liegt im Herzen Europas, ist Zuhause für Europäerinnen und Europäer, pflegt europäische Partnerschaften und Netzwerke und profitiert von Innovation, Vielfalt und Kreativität. Gerade in der heutigen Zeit, mit Blick auf den russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine, darf die Europäische Union als kein selbstverständliches Friedensprojekt angesehen werden.
Vor diesem Hintergrund führte die Stadt Nürnberg eine eigene Kampagne zur Europawahl 2024 durch. Die parteineutrale Kampagne hatte zum Ziel, eine möglichst breite Öffentlichkeit über das Wahldatum der Europawahl zu informieren und zur Wahlbeteiligung zu motivieren. Gleichzeitig konnte sich die Stadt Nürnberg sichtbar als proeuropäische Kommune positionieren und nachhaltig die Bedeutung europäischer Themen auf lokaler Ebene und im Alltag ihrer Bürgerinnen und Bürger aufzeigen. Zielgruppe der offiziell am 17. April 2024 durch Oberbürgermeister Marcus König im Rahmen einer Pressekonferenz gestarteten Kampagne waren alle wahlberechtigten Nürnbergerinnen und Nürnberger, mit besonderem Fokus auf die Erstwählerinnen und Erstwähler. Um eine möglichst breite Gruppe von Menschen zu erreichen, verfolgte die Kampagne einen ganzheitlichen Ansatz: Digitale und analoge Elemente wurden kombiniert und boten so Beteiligungsmöglichkeiten für Bürgerinnen und Bürger, Unternehmen, Organisationen, und
öffentliche Einrichtungen. Die Beteiligungsmöglichkeiten wurden von verschiedenen Akteuren der Stadtgesellschaft genutzt – vom Nachbarschaftshaus Gostenhof über die noris inklusion gGmbH bis hin zur Bundesagentur für Arbeit. Multiplikatoren wie laut! Nürnberg oder regionale Influencerinnen wurden zur zielgruppenspezifischen Kommunikation gezielt angefragt und haben sich aktiv eingebracht.
Zu den Kernelementen der Kampagne zählten:
a) Spots in allen VAG-Bussen und -Bahnen im Stadtgebiet (09.05.-09.06.2024); analoge und digitale CityLights-Plakate im Stadtgebiet (28.05.-10.06.2024), Plakate in städtischen Gebäuden mit Publikumsverkehr, Großtransparent am Rathaus (15.05.- 10.06.2024):
Bei den Spots in den VAG-Bussen und -Bahnen kann von 16 Millionen erzeugten Kontakten, bei den 32 analogen City-Light-Postern (CLP) von 5,7 Millionen Kontakte ausgegangen werden. Den Dienststellen der Stadt Nürnberg und den Nürnberger Schulen wurden insgesamt 275 Plakate zur Verfügung gestellt.
b) Veranstaltungen und Aktivitäten der Stadt Nürnberg sowie nicht-städtischer Akteure, etwa der Industrie- und Handelskammer Nürnberg für Mittelfranken, der Relevanzreporter Nürnberg gUG oder des Bayerischen Jugendrings, rund um das Thema Europawahl wurden in einem zentralen online Veranstaltungskalender gebündelt. Zusätzliche nicht-öffentliche Angebote bestanden zum Beispiel für Lehrkräfte, Schulklassen und Jugendgruppen. Ab Februar 2024 wurde das Thema Europawahl auf Veranstaltungen platziert. Das Europabüro der Stadt Nürnberg mit EUROPE DIRECT Nürnberg organisierte 18 eigene Veranstaltungen und nahm an 19 weiteren Veranstaltungen teil. Insgesamt
wurden damit knapp 9.000 Menschen erreicht, ein Drittel davon sind der Zielgruppe der erstwählenden 16- bis 25-Jährigen zuzuordnen.
Zusätzlich wurden dem Europabüro der Stadt Nürnberg mit EUROPE DIRECT Nürnberg 17 weitere Veranstaltungen nicht-städtischer Akteure gemeldet und im zentralen Veranstaltungskalender gebündelt.
Daneben wurden 16 Kommunen, Schulen, Vereine und Unternehmen in ganz Mittelfranken auf Nachfrage mit Broschüren- und/oder Promomaterial unterstützt. Für das vom Europabüro erstellte Pub-Quiz wurden von Schulen und Jugendeinrichtungen für die Gewinnerinnen und Gewinner insgesamt 45 Überraschungstüten mit EU- Informations- und Promomaterial angefragt. Bilder:1
1 Bilder von links nach rechts: Flashmob der Nürnberger Symphoniker in der Plobenhofstraße (30. April 2024), laut! Nürnberg auf dem Hauptmarkt (27. April 2024), Europafest in Schwaig b. Nürnberg (5. Mai 2024), Workshop „Die EU & Du“ (17. April 2024), Europa-Café in der Plobenhofstraße (30. April 2024), Europatour auf dem Hauptmarkt (27. April 2024), Staatsminister Eric Beißwenger beim Europa-Empfang der Stadt Nürnberg (30. April 2024), Gesamtpersonalversammlung der Stadt Nürnberg (14. Mai 2024), Ludwig- Erhard-Berufsschule Fürth (10. April 2024).
c) Social Media: Unter dem Hashtag #NürnbergWähltEuropa wurden kurze Aufrufe zur Wahlbeteiligung in Video- oder Bildformat verbreitet (etwa „Ich wähle Europa, weil …“ / „Die Europawahl ist wichtig, weil…“ / „Dank der EU, kann ich...“). Den Auftakt machte Herr Oberbürgermeister Marcus König, gefolgt von Frau Bürgermeisterin Prof. Dr. Julia Lehner sowie Herrn Bürgermeister Christian Vogel und allen Referentinnen und Referenten der Stadt Nürnberg. Lokale und regionale Akteure und Persönlichkeiten beteiligten sich ebenfalls. Die städtische Kampagne konzentrierte sich auf Instagram, war jedoch für weitere Plattformen (facebook, LinkedIn, etc.) adaptierbar.
In den 90 Tagen vor der Europawahl wurden über den Instagram-Kanal des EUROPE DIRECT Nürnberg 16.908 Konten erreicht, wovon 789, zum allergrößten Teil Nicht- Follower, interagiert haben. Auch auf der nicht primär genutzten Plattform Facebook konnten die Content-Interaktionen gesteigert werden. Unter dem Hashtag #NürnbergWähltEuropa wurden auf Instagram 159 Beiträge gepostet, durchschnittlich rund 23 Beiträge pro Woche.
Die gesteigerte Reichweite ist, neben einer eigenen erhöhten Postingfrequenz, insbesondere auch auf die Beteiligung anderer Akteure zurückzuführen. Neben städtischen Accounts (wie der durch KoM betreute @nuernberg_de IG-Account) nutzten insbesondere Hochschulen, Schulen, Unternehmen und auch lokale Influencerinnen den Hashtag und/oder die bereitgestellten Social Media-Vorlagen im Kampagnendesign. Insbesondere qualitativen Mehrwert brachte der Instagram- Wettbewerb #wirwählenmit, bei dem sich junge Menschen mit Bild- oder Videobeiträgen mit der Frage auseinandersetzten, warum die Europawahl wichtig ist. Verlost wurden Interrail-Tickets, die es zwei Nürnbergerinnen nun ermöglichen, die Vorzüge Europas zu „erreisen“. Bilder:2
2 Accounts von links nach rechts: @marcuskoenignbg, @julia.lehner_buergermeisterin, @vogel_chr, @europedirectnuernberg, @nuernberg_engagiert, @annather_story, @noris.inklusion, @kulturwerkstatt_auf_aeg, @europedirectnuernberg.
d) Eigene Veröffentlichungen in Form eines Handzettels mit den wichtigsten Informationen zur Europawahl, einem Veranstaltungsflyer, einem Infosheet für EU-Bürgerinnen und EU-Bürger und einem Pub-Quiz ergänzten das breite Informationsangebot der europäischen Institutionen. Das Material war auf der Website oder im Europabüro mit EUROPE DIRECT Nürnberg (Theresienstraße 9, 4. Stock) zu erhalten.
e) Auf der zentralen Website europa.nuernberg.de wurden während der siebenwöchigen Kampagnenlaufzeit von 17. April bis 9. Juni 2024 insgesamt knapp 9.000 Besuche registriert und knapp 2.000 Downloads getätigt. Im Vergleich zum normalen Dienstbetrieb von vor einem Jahr stellt dies eine deutliche Steigerung dar; hinsichtlich der Besuche ein Plus von 347 Prozent, hinsichtlich der Downloads ein Plus von 720 Prozent. Das Informationsangebot umfasste neben den Grundlagen zur Europawahl konkrete Informationen zum Wählen in Nürnberg, eine Toolbox für Lehrkräfte und Multiplikatoren, eine Seite zur Kampagnenbeteiligung sowie Informationen zur Wahl in Englischer und in Leichter Sprache.
3. Die Kampagne in Zahlen
8.666 1.976 37
Veranstaltungs- Downloads
Veranstaltungen
gäste
16.908 erreichte
Konten auf Instagram
8.810 Website-
besuche
2.918 analog
21,7 Millionen
erreichte
Plakatierungskontakte
junge
durch VAG und CLP
Menschen
10 zentrale
Wahlaufrufe
der
Stadtspitze
4. Fazit
Die Kampagne „Nürnberg wählt Europa. Wählst du mit?“ setzte ein klares Zeichen für die Demokratie. Sie lebte von der Mitwirkung unterschiedlicher Akteure aus der Breite der Stadtgesellschaft im analogen sowie im digitalen Raum. Durch ihren ganzheitlichen Ansatz wurden Menschen unterschiedlicher Zielgruppen angesprochen. Es kann daher ein sehr positives Fazit zu Ablauf und Mehrwert der Gesamt-Kampagne gezogen werden.
Unabhängig von der tatsächlich gestiegenen Wahlbeteiligung ist die Kampagne bereits durch die erhöhte Aufmerksamkeit für europäische Themen und die Arbeit des Europabüros der Stadt Nürnberg mit EUROPE DIRECT Nürnberg als äußerst gewinnbringend zu bewerten. Die Anfragen und Beteiligungen in und um Nürnberg zeigten, dass das Interesse daran, die Europäische Union vor Ort sichtbar zu machen, auch über die Stadtgrenze hinaus, vorhanden ist. Der Bedarf eines zentralen EU-Ansprechpartners für Bürgerinnen und Bürger sowie Multiplikatoren in der Region hat sich wieder bestätigt. Das Unterstützungsangebot wurde insbesondere von Schulen und der Jugendarbeit aber auch zivilgesellschaftlichen Vereinen rege genutzt. Viele nicht-städtische Akteure in und um Nürnberg haben im Vorfeld der Europawahl eine klar pro-europäische Stellung bezogen. Unternehmen, Behörden und Vereine wiesen innerhalb ihrer Zielgruppen auf den Wirkungsbereich der Europäischen Union und die Relevanz der eigenen Stimmabgabe hin. Viele Aktionen fanden unter dem Slogan #NürnbergWähltEuropa statt. Einige Aktionen nutzen einen eigenen zielgruppenspezifischen Slogan. Das grundsätzliche Anliegen der Kampagne, eine möglichst breite Öffentlichkeit über das Wahldatum der Europawahl zu informieren und zur Wahlbeteiligung zu motivieren, wurde umgesetzt.
Das europäische Engagement der Stadt Nürnberg wurde außerdem in gemeinsamen Aktionen mit der Bayerischen Staatskanzlei (Stopp der EUropaTour Bayern und Besuch von Staatsminister Eric Beißwenger) und dem Deutschen Städtetag (vgl. dessen Website) verdeutlicht sowie gegenüber der Europäischen Kommission und dem Europäischen Parlament sichtbar gemacht. Diese so gestärkte Sichtbarkeit der Stadt Nürnberg als engagierte pro-europäische Kommune wird künftig als wichtiger Grundpfeiler für die kommunale Europaarbeit dienen, ihre Interessensvertretung untermauern, um auch mittelund langfristige Mehrwerte zu verstetigen.
Für die Stadt Nürnberg im Herzen Europas, Zuhause für Europäerinnen und Europäer und Profiteurin europäischer Partnerschaften ergab sich, dass ihren Bürgerinnen und Bürgern erstmals im Rahmen einer groß angelegten Kampagne die Ziele und der Mehrwert der Europäischen Union aufgezeigt wurden. Die daraus neu entstandenen oder intensivierten Verbindungen zu anderen Akteuren stellen dabei für die Stadt den größten Mehrwert dar. Einen Mehrwert, den es auch in den herausfordernden Zeiten über die Europawahl hinaus zu nutzen gilt.
WiF/012/2024
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ausschuss für Recht, Wirtschaft und 25.09.2024 öffentlich Bericht
Arbeit
Betreff:
Leerstand: Umnutzung von Gebäuden und Flächen
hier: Antrag BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 21.11.2023
Anlagen: Antrag BÜNDNIS 90/Die Grünen vom 21.11.2023 Sachverhaltsdarstellung
Bericht:
Das Ansehen Nürnbergs als Wohn-, Wirtschafts- und Industriestandort ist ausgezeichnet. Dies zeigt sich zum einen anhand der weiterhin hohen Nachfrage sowohl nach Gewerbeflächen für das klassische Gewerbe, für Handwerksbetriebe und für Industriebetriebe, als auch nach modernen Büroflächen. Zum anderen steigt stetig der Bedarf an Wohnraum. Um die Attraktivität Nürnbergs langfristig sichern zu können, sind ausreichend Flächen notwendig - für Wohnen und für Gewerbe.
Durch Umnutzung ehemals gewerblich genutzer Fächen können Wohnraum und Quartiere mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden, die Wohnen und Arbeiten auf engem Raum zusammenführen. Klassisches Gewerbe kann - anders als Büro - hier jedoch nicht angesiedelt werden. Daher verschärft jede Umwandlung von Gewerbeflächen die angespannte gewerbliche Flächensituation erheblich und wirkt sich nachteilig auf die Attraktivität Nürnbergs als Standort für Unternehmen aus.
Die Vorlage gibt einen Abriss über die verschiedenen Herausforderungen bei der Gewerbeflächenentwicklung in Nürnberg sowie über die Potenziale und Risiken von Umnutzungen.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Es werden keine Personengruppen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Alter, Religion oder anderer personenbezogener Merkmale bevorzugt oder benachteiligt.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Ref. VI
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FRAKTION B’ 90/DIE GRÜNEN, RATHAUSPLATZ 2, 90403 NÜRNBERG BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
Stadtratsfraktion Nürnberg
An den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Rathausplatz 2 i! Marcus König 90403 Nürnberg Rathaus Tel: (0911) 231-5091 90403 Nürnberg gruene@stadt.nuernberg.de Bus: Linie 36, 46, 47 (Rathaus) :ll! U-Bahn: Linie 1 (Lorenzkirche)
Nürnberg, 21.11.2023
Leerstand: Umnutzung von Gebäuden und Flächen
Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
jj Nürnberg ist ein attraktiver Wohn-, Wirtschafts- und Industriestandort. Wir haben einen stabilen i Arbeitsmarkt und eine dynamische wirtschaftliche Lage und möchten, dass das auch in Zukunft so bleibt. IT m Besorgt sind wir allerdings über den Leerstand bei Gewerbe- und Büroflächen, vor allem im Bestand und
■
:■ auch nach Neuerstellung1. Teilweise werden diese jahrelang nicht bezogen oder Flächen erst gar nicht bebaut. Um dem entgegenzuwirken, schlagen wir eine Umnutzung von Beispielsweise könnten auf m versiegelten Flächen öffentliche Grünflächen entstehen, um die Entsiegelung weiter voranzutreiben m oder in leeren Bestandsgebäude soziale Einrichtungen wie Kitas einziehen, um dem Mangel an Betreuungsplätzen entgegenzuwirken. Konkrete Beispiele wären das ehemalige Galeria-Kaufhof- Gebäude in der Innenstadt, das ehemalige Areal des Real an der Virnsberger Straße oder das Siemensgebäude in Röthenbach, Colmberger Straße.
Wir stellen deshalb zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:
ill Die Verwaltung berichtet I
-
über ungenutzte Büro- und Gewerbeflächen, I
-
über mögliche anderweitige Nutzungsmöglichkeiten, z. B. für die Wohnbebauung, bzw. gibt eine
Potenzialanalyse hierzu ab, * • inwieweit frühere Strukturanalysen für Gewerbegebiete aus heutiger Sicht angewendet werden ü können,
1 Statista: Leerstandsquote von Büroflächen in Nürnberg bis 2023 oder auch Immobilienzeitung: In Nürnberg m stehen Neubaubüros leer (iz.de) m m
ui J HB . .......
über die aktuelle Zahl der Bauanträge, auch als Indikator für die Nutzung von Gewerbeflächen.
Mit freundlichen Grüßen
/ / ' /t / !c/^</L /
Cengiz Sahin Marc Schüller Stadtrat stellv. Fraktionsvorsitzender
Leerstand: Umnutzung von Gebäuden und Flächen
Sachverhaltsdarstellung:
1. Konstante Nachfrage nach Gewerbeflächen und Immobilien
Nürnberg genießt als Wirtschaftsstandort ein ausgezeichnetes Ansehen. Die Nachfrage nach Gewerbeflächen und -immobilien liegt trotz der jüngsten Krisensituationen weiterhin auf einem hohen Niveau. Bereits der im Jahr 2020 im Stadtrat vorgestellte Masterplan Gewerbeflächen verdeutlichte jedoch, dass die Nachfrage das Angebot an Gewerbeflächen in Nürnberg deutlich übersteigt und in Zukunft nur bedient werden kann, wenn die Aussagen des Masterplans beachtet und die Handlungsempfehlungen bzw. Maßnahmen umgesetzt werden. Bestätigt wird dies durch die Ergebnisse der drei bereits durchgeführten Strukturanalysen in den Gewerbegebieten Kleinreuth b. Schweinau im Jahr 2020, Schafhof/Klingenhof im Jahr 2022 und Sandreuth im Jahr 2023, in deren Rahmen u.a. das begrenzte Flächenangebot immer wieder von den ansässigen Unternehmen insbesondere im Zusammenhang mit Erweiterungsbedarfen angesprochen wurde.
Die aktuellen Zahlen belegen die schwierige Situation und zeigen, dass die Strukturanalysen nichts von ihrer Aktualität verloren haben und weiterhin handlungsleitend sein müssen. So erreichten die Wirtschaftsförderung Nürnberg seit Jahresbeginn 2024 mehr als 40 Standortanfragen aus verschiedensten Branchen. In den letzten vier Jahren gingen alleine im Bereich des klassischen Gewerbes Standortanfragen im Umfang von rund 82 ha ein. Bei diesen Anfragen handelt es sich i.d.R. nur um Unternehmen, die auf dem freien Markt nicht fündig werden und auf die Unterstützung der Wirtschaftsförderung angewiesen sind. Die tatsächliche Anzahl an flächensuchenden Betrieben ist demnach deutlich höher. Stellt man diesen Zahlen die Summe von 12 ha an Gewerbeflächen gegenüber, die derzeit am Markt verfügbar sind bzw. realistische Entwicklungschancen aufweisen, wird das Ungleichgewicht mehr als deutlich, gleichwohl Grundstücksnachfragen nicht zwingend mit tatsächlichen gewerblichen Aktivitäten verbunden sein müssen.
Auch als Standort für büronutzende Dienstleistungsunternehmen ist Nürnberg - allen Herausforderungen der Assetklasse Büro zum Trotz - sehr gefragt: So lag der Flächenumsatz bei Bürovermietungen 2023 in Nürnberg bei 102.000 m² und damit um 8,3 % höher als im Vorjahr (94.000 m²). Damit hat sich Nürnberg dem bundesweiten Trend rückläufiger Büroflächenumsätze eindrucksvoll entgegengestellt. Ähnlich verhält es sich bei der Leerstandsquote bei Büroimmobilien: Während diese in den meisten anderen Städten 2023 gestiegen ist, ging sie in Nürnberg im Vorjahresvergleich zurück, von 6,1 % auf 5,8 %.
Aus der Bauantragsstatistik der Bauordnungsbehörde können leider keine Rückschlüsse auf die konkrete Nutzung von Gewerbeflächen gezogen werden. Dies liegt daran, dass aufgrund der Vielzahl an Begriffen im Betreff von Anträgen (Praxis, Laden, Lager, Betriebsstätte, Hotel etc.) eine Selektion nach spezifischem Gewerbe kaum möglich ist.
2. Gewerbeflächenentwicklung
Die Zahlen verdeutlichen: Nürnberg hat weiterhin eine starke Position im Standort-Wettbewerb. Um diese langfristig zu sichern und Arbeits- und Ausbildungsplätze sowie lokale Wertschöpfungsketten am Standort zu erhalten, ist ein bedarfsgerechtes Angebot an Büroflächen und an Flächen für das klassische Gewerbe, Handwerk, Produktion und Industrie entscheidend. Die Gewerbeflächenentwicklung steht allerdings vor verschiedenen, teils gravierenden Herausforderungen. Grundsätzlich ist eine deutlich sensiblere und differenziertere Sichtweise auf die insbesondere in Bezug auf produzierendes Gewerbe, Handwerk und Industrie schwierige Gewerbeflächensituation am Standort Nürnberg, auf die an die jeweilige
Branche geknüpften unterschiedlichen Bedürfnisse der Unternehmen sowie auf die weitreichenden Auswirkungen bzw. Konsequenzen von gewerblichen Umnutzungen notwendig. Ein wichtiger Aspekt hierbei ist der Unterschied zwischen Gewerbeflächen u.a. für
klassisches produzierendes Gewerbe und Industrie auf der einen Seite und Büroflächen auf der anderen Seite.
Im Gegensatz zu den klassischen Gewerbenutzungen sind Büronutzungen nicht auf Flächen in Gewerbegebieten angewiesen, sondern finden sich aufgrund ihrer Verträglichkeit mit Wohnen häufig auch in Mischgebieten wieder. Dieser Unterschied ist für das Verständnis der verschiedenen Herausforderungen und Konfliktpotenziale enorm wichtig. Folgend werden Herausforderungen im Zusammenhang mit der Entwicklung von Gewerbeflächen und Büroflächen dargestellt, die derzeit im Vordergrund stehen.
2.1 Gewerbeflächen: Hoher Anteil privater Eigentümer und Restriktionen als Mobilisierungshindernisse
Die Mobilisierung und Vermarktung der gewerblichen Potenzialflächen in Nürnberg (minderoder ungenutzte Gewerbeflächen in den Gewerbe- und Industriegebieten) erweist sich in vielen Fällen als sehr schwierig. Im Rahmen der Erarbeitung des Masterplan Gewerbeflächen wurde im Jahr 2020 eine umfassende Potenzialflächenanalyse durchgeführt, die u.a. mittels Eigentümerbefragungen und mit Blick auf verschiedene Projektentwicklungen stetig aktualisiert wird. Wie eingangs erwähnt, sind nur 12 ha der insgesamt ca. 70 ha an unbebauten bzw. mindergenutzten Potenzialflächen derzeit am Markt verfügbar. Die Flächen sind zum Großteil in privater Hand (ca. 88 % der gewerblichen Potenzialflächen) und eine Bereitschaft der Eigentümerinnen und Eigentümer zum Verkauf an Gewerbebetriebe oder Projektentwickler mit Schwerpunkt Gewerbe ist derzeit kaum vorhanden. Hinzu kommt: Gewerbeflächen werden immer mehr zum Spekulationsobjekt in der Hoffnung auf renditestärkere Nutzungen, insbesondere Wohnnutzungen. Das starke Wachstum der Einwohnerzahl Nürnbergs in den vergangenen Jahren hat zu einem massiven Anstieg bei der Nachfrage nach Wohnraum geführt. Immer wieder treten deshalb Flächeneigentümer, Projektentwickler und Investoren an die Stadt Nürnberg heran mit Konzepten für eine wohnbauliche Nutzung von Gewerbeflächenpotenzialen und dem damit verbundenen Begehren, die jeweilige Fläche in eine Wohnbaufläche oder Mischgebietsfläche umzuwandeln. Darüber hinaus stehen oftmals verschiedene Entwicklungshemmnisse und/oder Restriktionen wie interne Konflikte in Eigentümergemeinschaften, ökologische Probleme, Altlasten oder spekulative Interessen einer (zeitnahen) Mobilisierung der Flächen entgegen. Das Ergebnis dieser Situation sind ungenutzte Gewerbeflächen, die den vielen suchenden Unternehmen nicht zur Verfügung stehen und fälschlicherweise als fehlende Nachfrage interpretiert werden. Nicht jedes „leer“ scheinende Gewerbegrundstück ist auch verfügbar.
2.2 Büroflächen: Neue Anforderungen an den Unternehmensstandort
Ein wichtiges Thema sind sich verändernde und komplexer werdende Anforderungen an Bürostandorte. Gesucht werden Objekte, die auf dem neuesten energetischen Standard sind, eine attraktive soziale Infrastruktur aufweisen, ein modernes Mobilitätsmanagement erlauben und die vor allem die Möglichkeit für neue und flexible Raumkonzepte (Orte für Kreativität, Inspiration und Begegnungsflächen, konzentrationsfördernde Rückzugsorte für ungestörtes Arbeiten etc.) bieten. Die starke Nachfrage nach derartigen modernen Büroobjekten zeigen die hohen Vorvermietungsquoten, die in Nürnberg in verschiedenen Neubauprojekten, wie beispielswiese der Marienzeile, den SEETOR Offices, dem Campus Marienberg, den Entwicklungen auf dem Kohlenhofareal oder dem Projekt The One in Thon erreicht wurden bzw. werden.
Diese Objekte stellen jedoch nicht das Gros der Büroflächen in Nürnberg dar, im Gegenteil: Der Anteil älterer Büroimmobilien (älter als 20 Jahre) liegt in Nürnberg bei rund 74 % bis 80 %, das entspricht etwa 3 Mio. bis 3,2 Mio. m² Bürofläche. Mit einer umfassenden Revitalisierung
können viele dieser Flächen wieder marktfähig gemacht werden. Das Projekt des Evangelischen Campus Nürnberg am Rathenauplatz ist hierfür ein hervorragendes Beispiel. Die dafür erforderlichen Maßnahmen sind jedoch oftmals langwierig und kostenintensiv. Teilweise lassen die in die Jahre gekommenen Bürogebäude einen Umbau allerdings auch nicht zu.
3. Potenziale und Risiken bei Umnutzung von ungenutzten Büro- und Gewerbeflächen
Neben der schwierigen Gewerbeflächensituation ist auch der Wohnungsmarkt in Nürnberg seit Jahren sehr angespannt. Die Situation hat sich durch die aktuellen Zinssteigerungen, die hohen Energie- und Materialpreise sowie den Fachkräftemangel nochmals spürbar verschärft. Haushalte geringer und zunehmend auch mittlerer Einkommen haben wachsende Schwierigkeiten, bezahlbaren Wohnraum zu finden. Neben dem Wohnungsneubau liegt der Fokus deshalb auch auf der Weiterentwicklung des Bestands. Wie bereits dargestellt, stehen immer häufiger Gewerbe- und Büroflächen im Fokus, um Umnutzungen von vermeintlich nicht nachgefragten Flächen in Wohnen voranzutreiben.
In konkreten Einzelfällen können solche Umnutzungen sinnvoll sein, da im Rahmen solcher Entwicklungen neuer Wohnraum und Quartiere mit hoher Aufenthaltsqualität geschaffen werden können, die Wohnen und Arbeiten auf engem Raum zusammenführen. Als Beispiele können hier die Neustrukturierung des ehem. Quelle-Versandzentrums an der Fürther Straße, die Wohnbauentwicklung auf der Westseite des ehem. Siemens-Standorts an der Von-der- Tann-Straße genannt werden oder der SEETOR City Campus an der Ostendstraße.
Eine Umnutzung gewerblicher Flächen in Wohnraum bzw. in gemischte Quartiere ist allerdings von vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Zu beachten sind hier u.a. die bauplanungsrechtlichen Voraussetzungen sowie die baulichen Gegebenheiten und Möglichkeiten des Objekts. Eine ganz entscheidende Rolle spielen darüber hinaus die angrenzenden Nutzungen, insbesondere mit Blick den bereits dargestellten Unterschied zwischen klassischen Gewerbeflächen und Büroflächen. Sinnvolle Optionen für Umnutzungen können z.B. monostrukturell genutzte Bürokomplexe in Solitärlagen oder Bürogebäude in der Innenstadt sein.
Bestehende Gewerbegebiete hingegen dürfen nicht durch Umwandlung in Wohnraum „angeknabbert“ und damit in ihrer Funktionsfähigkeit und hinsichtlich Erweiterungsmöglichkeiten für die dort ansässigen Betriebe eingeschränkt werden. Dies gilt insbesondere für die Ränder der Gewerbegebiete. Gerade bei Gewerbegebieten mit einem hohen Anteil an klassischem Gewerbe, Handwerksbetrieben, Industrie oder Logistik haben ins Gewerbegebiet eindringende Fremdnutzungen einen stark negativen Einfluss auf das bestehende Gebiet und dessen Strukturen. Neben dem direkten Verlust von nachgefragten Gewerbeflächen kann die Konsequenz eine Veränderung der Gewerbegebietsentwicklung sein, was insbesondere bei kleineren Standorten zum „Kippen“ des gesamten Gewerbegebiets führen kann. Die Folge ist, dass der Standort für die bereits ansässigen, aber auch für ansiedlungsinteressierte Unternehmen unattraktiv wird. Das liegt vor allem an den Einschränkungen bei Emissionen (z.B. Lärm und Licht), die sich aufgrund der Nähe zu den dann in direkter Nachbarschaft befindlichen schutzbedürftigen Nutzungen ergeben. Auch wenn die Emissionen bei Produktionsunternehmen in den letzten Jahren durch technische Möglichkeiten erheblich reduziert werden konnten: Verarbeitendes Gewerbe und Industrie sind auf Freiheitsgrade bei Emissionen angewiesen. Fehlen diese, werden Unternehmen von einer Ansiedlung oder Erweiterung abgehalten.
Grundsätzlich strebt die Stadt Nürnberg die funktionsgemischte Stadt der kurzen Wege im Sinne der Leipzig-Chartas I und II an, also die kluge Mischung von Wohnen, Arbeiten und Freizeit. Dieser Ansatz kommt aber insbesondere da an seine Grenzen, wo die Störungen aus Gewerbebetrieben aller Art eine Mischung mit Wohnen unmöglich machen. Gebiete für derartige störende Betriebe sind für die Stadtentwicklung aber wertvoll und wichtig und dürfen daher nicht leichtfertig aufgegeben oder gefährdet werden.
4. Umnutzungen in den letzten Jahren
In der jüngeren Vergangenheit wurden bzw. werden derzeit alleine mit den Standorten der ehem. Bundesbranntweinmonopolverwaltung an der Erlenstegenstraße, dem ehem. Coca- Cola-Areal an der Ostendstraße, dem ehemaligen Porsche-Areal an der Dresdener Straße, dem ehem. Akzo Nobel-Areal an der Lochnerstraße und dem Gewerbegebiet Mühlhof mehr als 82 ha ehemals gewerblich genutzte Flächen in Wohnbauflächen bzw. gemischt genutzte Quartiere umgewidmet. Dies entspricht dem Umfang an den eingangs erwähnten Anfragen nach Gewerbeflächen alleine im Bereich des klassischen Gewerbes innerhalb den letzten vier Jahre und ist größer als das derzeit vorhandene gewerbliche Flächenpotenzial. Viele weitere Umnutzungsanfragen werden im Moment bearbeitet.
Solche Umnutzungen schaffen zwar neuen Wohnraum, verschärfen allerdings die angespannte gewerbliche Flächensituation erheblich. Wie dargestellt, sind hierbei vor allem das klassische Gewerbe, Handwerksbetriebe und die Industrie betroffen, die auf solche Flächen angewiesen sind. Werden solche Standorte umgenutzt, sind sie im Stadtgebiet nicht einfach ersetzbar und gehen dauerhaft verloren. Mittel- bis langfristig wirken sich solche Entscheidungen negativ auf Nürnbergs Position im Standort-Wettbewerb aus - mit möglichen Auswirkungen auf Arbeits- und Ausbildungsplätze, die lokale Wertschöpfung und auf die Gewerbesteuereinnahmen. Vor diesem Hintergrund ist eine vorausschauende Flächenpolitik notwendig, die alle Belange berücksichtigt und einen Mangel nicht durch Vergrößerung des Mangels an anderer Stelle zu lösen versucht. Viel wichtiger ist der Abbau von Hemmnissen bei der Mobilisierung bzw. der Bereitstellung von Flächenpotenzialen sowie der Unterstützung von Nachverdichtungsmaßnahmen und der Förderung flächeneffizienter Bauvorhaben.
5. Schlussfolgerung
Das Ansehen Nürnbergs als Wohn-, Wirtschafts- und Industriestandort ist ausgezeichnet. Dies zeigt sich anhand der weiterhin hohen Nachfrage sowohl nach Gewerbeflächen für das klassische Gewerbe, Handwerksbetriebe und Industrie als auch nach modernen Büroflächen. Gleichzeitig steigt der Bedarf an Wohnraum. Um die Attraktivität Nürnbergs auch langfristig sichern zu können, sind deshalb ausreichend Flächen notwendig - für Wohnen sowie für produzierendes Gewerbe, Industrie, Logistik, Handel und Büronutzungen.
Anmerkung zur Diversity-Relevanz Es bestehen keine Anhaltspunkte, dass diese Maßnahme bestimmte Personengruppen, beispielsweise unterschiedlichen Geschlechts, verschiedener ethnischer Herkunft, mit Behinderungen, unterschiedlichen Alters, sozialer Lage bevorteilt oder benachteiligt. Das Vorhaben ist damit nicht Diversity-relevant. Die Maßnahme hat weder diskriminierende Auswirkungen noch erschließt sie Potenziale für Gleichberechtigung bzw. Gleichstellung und Chancengleichheit.
Referat VII
Beschlussvorlage Geo/008/2024
Beratung Datum Behandlung Ziel
Ausschuss für Recht, Wirtschaft und 25.09.2024 öffentlich Beschluss
Arbeit
Betreff:
Berufung der Vorsitzenden sowie eines ehrenamtlichen Mitglieds des
Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg nach der Verordnung über die Gutachterausschüsse, die Kaufpreissammlungen und die
Bodenrichtwerte nach dem Baugesetzbuch (Gutachterausschussverordnung - BayGaV)
Anlagen: Entscheidungsvorlage
Sachverhalt (kurz):
Erstmalige Berufung von Frau Dr. Kuttruff als Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg.
Wiederberufung von Herrn Hümmer als ehrenamtlichen Gutachter in den Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage Geo/008/2024
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Durch die Kriterien zur Auswahl der ehrenamtlichen Mitglieder werden keine Personengruppen aufgrund von Geschlecht, Herkunft, Religion oder anderer personenbezogener Merkmale benachteiligt.
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Stadt Nürnberg Beschlussvorlage Geo/008/2024
Beschlussvorschlag:
Dem Vorschlag aus der Entscheidungsvorlage folgend, wird Frau Dr. Silvia Kuttruff erstmals als Vorsitzende des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg berufen. Für weitere 4 Jahre wird Herr Frank Hümmer als ehrenamtlicher Gutachter nach § 2 Abs. 4 BayGaV in den Gutachterausschuss berufen.
Entscheidungsvorlage
Die Berufungszeit von Herrn Frank Seidler als Vorsitzender des Gutachterausschusses für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg endet am 15.08.2024 mit Beginn der Freistellungsphase seiner Altersteilzeit.
Als Nachfolgerin und neue Vorsitzende wird Frau Dr. Silvia Kuttruff, Leitende Verwaltungsdirektorin, vorgeschlagen. Frau Dr. Kuttruff hat seit 06. September 2024 die Leitung des Amtes für Geoinformation und Bodenordnung inne.
Gemäß § 2 Abs. 4 BayGaV muss dem Gutachterausschuss ein Bediensteter der zuständigen staatlichen Vermessungsbehörde angehören. Mit Beschluss des Ausschusses für Recht, Wirtschaft und Arbeit vom 15.11.2020 wurde dementsprechend Herr Frank Hümmer, Ltd. Vermessungsdirektor, in den Gutachterausschuss berufen.
Nachdem die Berufungsdauer nach vier Jahren endet und eine wiederholte Berufung nach § 3 Abs. 3 BayGaV möglich ist, wird vorgeschlagen, Herrn Frank Hümmer als ehrenamtlichen Gutachter nach § 2 Abs. 4 BayGaV ausschließlich für die Ermittlung der Bodenrichtwerte sowie der in § 193 Abs. 5 BauGB genannten sonstigen für die Wertermittlung erforderlichen Daten für weitere vier Jahre in den Gutachterausschuss für Grundstückswerte im Bereich der kreisfreien Stadt Nürnberg zu berufen.
Herr Hümmer stimmt einer erneuten Berufung zu.