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← Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt) (29.02.2024)

231212 AHP WerkA Workshop Ergebnisse H

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

AHP_Workshop Ergebnisse

hier: definiertes Baufeld, Funktionsschemata, konkretisierte Zielvorgaben

Die Unterlagen wurden von NüSt und H/EV-1 im Rahmen von Workshops erarbeitet (Termine: 26.10.2023 u. 17.11.2023).

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

INHALTSVERZEICHNIS

1. definiertes Baufeld

2. Funktionsschemata

3. konkretisierte Zielvorgaben

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

1. DEFINIERTES BAUFELD (STRUKTURKONZEPT)

Eine Zonierung des Außenbereiches erfolgte:

- ÖFFENTLICH, HALBÖFFENTLICH UND PRIVAT

ÖFFENTLICH

Vorbereich für Öffentlichkeit

Den Zonen des Außenbereiches wurden verschiedene

Nutzergruppen zugeschrieben:

- ÖFFENTLICH: Vorbereich für Öffentlichkeit

- HALBÖFFENTLICH: Garten für Besucher u. Bewohner

- PRIVAT: Demenzgarten

Abbildung 1

Die Funktionen wurden den Baukörpern zugeordnet:

- PFLEGENEUBAU (Allg. Pflege, Hospiz- u. Demenzpflege)

Parken

Konferenzraum im Quartier, ggf. weitere Nutzungen)

Folgende Nutzungen können optional im Bestand untergebracht werden:

Einkleideraum, Umkleide D / H, Hausmeister, Gartengeräteraum, Archiv

(Alternative Unterbringung in Büros des Pflegeneubaus, in Form von

Schrankwänden ist zu prüfen), Bettenlager, Dekolager

g

n u Technik: Technikflächen können teilweise im Bestand untergebracht werden

HALBÖFFENTLICH

Garten (Besucher u. Bewohner)

n n e rT Adressbildung/Zugänglichkeit wurde festgelegt:

PRIVAT

Demenzgarten

- HAUPTEINGANG

- ANLIEFERUNG

BETREUTES WOHNEN

=> Haupteingang und Ver-/Entsorgung sind räumlich zu trennen. => Zufahrt Sanitäter in unmittelbarer Nähe zum Haupteingang.

BEZUG BESTAND UND NEUBAU

- Westflügel (EG): Verbindung Bestand u. Neubau möglich

- Ostflügel (EG): Trennung Bestand und Neubau

- zusätzlich wettergeschützte Verbindung (Bestand und Neubau) gewünscht

- In den OG ist keine bauliche Verbindung erforderlich (entwurfsabhängig)

ORIENTIERUNG ÖFFENTLICHKEITSWIRKSAMER

NUTZUNGEN ZUM PARK U. HAUPTEINGANG:

- Café

- Quartiers- und Veranstaltungsräume

- Friseur und Fußpflege

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

2. FUNKTIONSSCHEMATA

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

FUNKTIONSSCHEMA ERDGESCHOSS

VER- UND ENTSORGUNG

VERWALTUNGSRÄUME UND ZUGEORDNETE FUNKTIONEN QUARTIERSRÄUME

REINIGUNG
WÄSCHE R.
WÄSCHE/U.
MÜLL
GETRÄNKE
PUTZR. PAN
E G NR E R L CAFE VERMIETUNG U E F P QUARTIER S S NR IR S U F F NR STUHLLAGER - Zentrale Anordnung MEHRZWECKR. - Nähe zum Haupteingang - ein Zugang von Außen zu den Quartiersräumen QUARTIER wäre wünschenswert R U E S IR F E G E L F P S S U F NR CAFE VERMIETUNG QUARTIER
NR
NR MEHRZWECKR. QUARTIER

P

. AUFENTHALT VERWALTUNG INKL. 1x PDL

W

C + TEEKÜCHE ohne Konferenzraum im Quartier u. Quartiersmanager

HAUPTEINGANG

G N A F P M E FOYER S- RR EE ITG RA AN UA QM
K S O IK
WC BESUCHER

(Ver-/Entsorgung und Haupteingang)

BESTAND

zur Haupterschließung (Bettenaufzug) - Stiftungsverwaltung

- die Transportwege sind möglichst kurz zu halten - Konferenzraum im Quartier (Verortung beim Eingang LIV)

- Betreutes Wohnen / Personalwohnen

Haupteingang

LAGERRÄUME

Abbildung 2

TECHNIK

ZENTRALER FUNKTIONSBEREICH EG in geeigneter Weise im Pflege-

n e d u e b r a ta u t s u ä n c d h l B ic e h s e ta B n e d d z a u r f i n fü te r g T r e ie c r h e n n i k-

VERWALTUNG WC/PFLEGEBAD

f P lä la c n h u e n n g w , i u r n d t e d r u r B c e h t e e i i l n ig e u k n o g n d k e re r te ALLGEMEINE RÄUME GRUPPENBEZOGENE RÄUME Fachplaner, verbindlich festgestellt

E D IE L K N IE UMKLEIDE MÄNNER
UMKLEIDE FRAUEN HAUS- MEISTER GERÄT

E ARCHIV BETT DEKO und bleibt insofern indikativ. PERSONALRÄUME EZ

FRISEUR/FUSSPFLEGE EZ_R

NEBENRÄUME DUBLETTE

TECHNIK/LAGER

MÖGL. NUTZUNGSVERSCHIEBUNG IN DEN BESTAND ERSCHLIESSUNG

FUNKTIONSBEZUG

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

DIENSTZIMMER / TABLETTENRAUM

FUNKTIONSSCHEMA 1. OBERGESCHOSS (zentrale Anordnung, Einsehbarkeit der Flure, Gemeinschaftsbereiche und der Haupterschließung) VOLLSTATIONÄRE PFLEGE – DEMENZPFLEGE:

.B A T DIENST- ZIMMER

GRUPPE 1_DEMENZPFLEGE GRUPPE 2_DEMENZPFLEGE

EZ INKL. VORRAUM U. NASSZELLE 1 2 3 4 5 6 7 8 9 .W EZ R AKTIVITÄT GEMEINSCHAFT S U A H DUBLETTE 1 2 UNR. - Unreinräume sind den Gruppen zugeordnet (mit kurzen Entsorgungswegen innerhalb einer Gruppe, Gerüche beachten) AUSSENZONE - Aktivitätsräume müssen nicht zusammen liegen (TERRASSE / LOGGIA / BALKON) EZ INKL 1 . VORRAU 2 M U. NAS 3 SZELLE 4 5 6 7 8 9
EZ INKL 1 . VORRA 2 UM U. NAS 3 SZELLE 4 5 6 7 8 9

DUBLE

EZ R 1 2 AKTIVITÄT

GEMEINSCHAFT

AUSSENZONE (TERRASSE / LOGGIA / BALKON)

EZ R 1 2

DUBLE

.W

AKTIVITÄT

S U A H

E

UNR.

(mit kurzen Entsorgungswegen innerhalb einer Gruppe, Gerüche beachten)

LEGENDE:

VERWALTUNG WC/PFLEGEBAD

DEMENZGARTEN - Pflegemittel in unmittelbarer Nähe ALLGEMEINE RÄUME GRUPPENBEZOGENE RÄUME

P -W P U C, LAG. TZM.

M ITTEL

FRISEUR/FUSSPFLEGE EZ_R

Die Anordnung des Demenzgeschosses an anderer Stelle im Gebäude mit Anordnung des

Demenzgartens auf der Dachterrasse ist grundsätzlich denkbar, jedoch nicht die priorisierte Lösung der Bauherrin. Aktuelle Erfahrungen von NüSt zu Demenzgärten auf Dachterrassen stellen diese NEBENRÄUME DUBLETTE Lösung als abstimmungs-, kosten- und planungsintensiv heraus. Die vorhandene Bautiefe der Bestandsgebäude ermöglicht voraussichtlich keinen Rundweg. PFLEGE THERAPIE TECHNIK/LAGER

BAD

ERSCHLIESSUNG

DIREKTER ZUGANG

GRUPPENBEZOGENE RÄUME

BLICKBEZUG

FUNKTIONSBEZUG

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

FUNKTIONSSCHEMA 2. + 3. OBERGESCHOSS DIENSTZIMMER / TABLETTENRAUM

(zentrale Anordnung, Einsehbarkeit der Flure, VOLLSTATIONÄRE PFLEGE – WOHNGRUPPEN ALLGEMEIN: Gemeinschaftsbereiche und der Haupterschließung)

.B A T DIENST- ZIMMER

GRUPPE 1 u. 3_VOLLSTATIONÄRE PFLEGE_WOHNGRUPPEN ALLGEMEIN GRUPPE 2 u. 4_VOLLSTATIONÄRE PFLEGE_WOHNGRUPPEN ALLGEMEIN

EZ INKL. VORRAUM U. NASSZELLE 1 2 3 4 5 6 7 8 9 .W EZ R GEMEINSCHAFT S U A H DUBLETTE 1 2 3 UNR. - Unreinräume sind den Gruppen zugeordnet (mit kurzen Entsorgungswegen innerhalb einer Gruppe, AUSSENZONE Gerüche beachten) (TERRASSE / LOGGIA / - Aktivitätsräume müssen nicht zusammen liegen BALKON) EZ INKL 1 . VORRAU 2 M U. NAS 3 SZELLE 4 5 6 7 8 9
EZ INKL 1 . VORRAU 2 M U. NAS 3 SZELLE 4 5 6 7 8 9
EZ R 1 2 3 GEMEINSCHAFT .W S U A H
DUBLE TTE
AUSSENZONE (TERRASSE / LOGGIA / BALKON)
EZ R 1 2 3
DUBLE TTE

.W

GEMEINSCHAFT

S U A H

UNR.

AUSSENZONE (mit kurzen Entsorgungswegen innerhalb einer Gruppe, (TERRASSE / LOGGIA / Gerüche beachten) BALKON) - Aktivitätsräume müssen nicht zusammen liegen

LEGENDE:

VERWALTUNG WC/PFLEGEBAD

des Dienstzimmers ALLGEMEINE RÄUME GRUPPENBEZOGENE RÄUME

P- P U WC, LAG TZM.

P

F

L

E

G

E -

.

PERSONALRÄUME EZ

M

IT

T

E

L

FRISEUR/FUSSPFLEGE EZ_R

NEBENRÄUME DUBLETTE

PFLEGE THERAPIE

BAD TECHNIK/LAGER

ERSCHLIESSUNG

GRUPPENBEZOGENE RÄUME DIREKTER ZUGANG

BLICKBEZUG

FUNKTIONSBEZUG

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

FUNKTIONSSCHEMA 4. OBERGESCHOSS

VOLLSTATIONÄRE PFLEGE – HOSPIZPFLEGE:

(das Hospiz muss separat für sich funktionieren)

DIENSTZIMMER / TABLETTENRAUM GRUPPE 2 u. 4_VOLLSTATIONÄRE PFLEGE_WOHNGRUPPEN ALLGEMEIN

(zentrale Anordnung, Einsehbarkeit der Flure, Gemeinschaftsbereiche und der Haupterschließung)

.B A T DIENST- ZIMMER

PDL EZ R INKL. VORRAUM U. NASSZELLE

ENTSPANNUNG

/T FR A HE M C SM NIZ IEN MH EO GW 7 8 9 10

.W S U A H

AUSSENZONE

(DACHTERRASSE) Hinweis: Bettenbreite Türen, Schleppkurven sind - G z e u m s e ä i t n z s lic c h h a z f u ts r b A e u re ß i e c n h z e o s n e des A (T

U

S

S

E

N

Z

O

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E

ER

R

A

SS

E

/

LO

G

G IA / z u beachten. -geeignete Anbindung an das Geschoss BALKON)

möglich sein Betten muss möglich sein

LEGENDE:

VERWALTUNG WC/PFLEGEBAD

ALLGEMEINE RÄUME GRUPPENBEZOGENE RÄUME

PERSONALRÄUME EZ

FRISEUR/FUSSPFLEGE EZ_R

P- PU WC, LAG TZM.

UNR. . PFLEGE-

MITTEL NEBENRÄUME DUBLETTE

TECHNIK/LAGER

PFLEGE THERAPIE (mit kurzen Entsorgungswegen innerhalb einer ERSCHLIESSUNG BAD Gruppe, Gerüche beachten)

Dienstzimmers

BLICKBEZUG

GRUPPENBEZOGENE RÄUME FUNKTIONSBEZUG

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

3. KONKRETISIERTE ZIELEVORGABEN

FÜR OBJEKTPLANUNG UND FREIANLAGENPLANUNG

Der Pflegeneubau muss eigenständig für sich funktionieren und muss alle für die Pflege relevanten Bereiche beinhalten.

Es soll ein neuer Auftakt am Platnersberg entstehen mit einer Höhenorientierung in nördlicher Richtung (gute Belichtung, wenig Verschattung), der Neubaukörpers ist im Bereich des bestehenden Footprints des Bestandes zu verorten und städtebaulich mit dem Bestandsgebäude als Einheit zu betrachten (städtebauliche Gesamtkonzeption mit größtmöglichem Bestandserhalt). Die Baukubatur des Neubaus soll den Bestand harmonisch ergänzen.

Besondere Sensibilität ist im Umgang mit den Naturräumen erforderlich. Unversiegelte Vegetationsflächen in artenschutzrechtlich sensiblen Bereichen sollen weitestgehend erhalten werden. Ausreichender Abstand zu Naturdenkmälern u. Eremitenbäumen ist einzuhalten.

Bereiche, die für die Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden sollen, sind als solche kenntlich zu machen (Öffnung Baukörper, Gestaltung der Außenanlage).

Die unterschiedlichen Funktionsbereiche müssen klar ablesbar sein (Adressbildung: Pflegeneubau, Betreutes Wohnen, Stiftungsverwaltung, Ver- und Entsorgung, Quartiersräume).

Eine klare Zonierung der äußeren Erschließungsbereiche ist erforderlich. Die Verkehrswege für den Fahrzeugverkehr sind zu minimieren die Erschließung (Fußgänger, PKW, Fahrrad, Sanitäter, Ver- und Entsorgung) muss unabhängig voneinander und konfliktfrei funktionieren. Störungen durch Fahrzeugbewegungen in Aufenhaltsbereichen sind zu vermeiden.

HOSPIZPFLEGE (1 GRUPPE)

ALLG. PFLEGE (2 GRUPPEN)

ALLG. PFLEGE (2 GRUPPEN)

Dachterrasse (Hospiz)

Demenzgarten/Dachterrasse

DEMENZPFLEGE

(2 GRUPPEN) Demenzgarten

Platnersberg 1, Seniorenwohnanlage Platnersberg, Generalsanierung und Neubau

KONKRETISIERTE ZIELEVORGABEN (KONKRETISIERUNG SONDERZONEN)

1.) HORIZONTALE ERSCHLIESSUNG (FLURZONEN):

- Aufweitungen (Begegnungs-/Ruhezonen/Sitzgelegenheiten)

- Keine Sackgassen

- Orientierungsmöglichkeiten

Flächenanteile der Begegnungszonen sind Teil der VF und begründen dabei eine Abweichung von den von ZD benannten Flächenanteilen.

Alle Abweichungen von den Planungskennwerten (ZD) sind kenntlich zu machen und zu begründen!

Abbildung 3

2.) VERTIKALE HAUPTERSCHLIESSUNG

- Durchlässigkeit zum Innenhof

- Verknüpfung aller Ebenen inkl. angrenzender Außenzonen

- Hell/Licht/Öffentlichkeit

- Besondere Bestands u. Geländebedingungen

- Im Neubau sind 2 Aufzüge vorzusehen, in beiden Aufzügen muss der Bettentransport möglich sein

(vgl. Raumprogramm: Platz für ein Pflegebett mit Begleitperson).

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