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OBERBÜRGERMEISTER An den Oberbürgermeister
il. 7 2021
der Stadt Nümberg / /// 1 . Mai Rathausplatz 2 / -----------------------------/..................Nr.......
Iß i 3 - — Nürnberg, 05.05.2021
90403 Nürnberg (JL' m Zur Zur Stellungnahme t Alexandra Thiele / Inga Hager Kts. 4 Antwort vor Absen dung vorlegen 5 Antwort zur Unter z.w.V. schrift vorleqen Antrag:
Aktive Einflussnahme auf das Binnenklima Nürnbergs durch kleinmaßstäbliche
Anpassungsmaßnahmen - Versiegelung unter Park-Bänken stoppen.
Sehr geehrter Herr Oberbürgenneister,
Nürnberg besetzt Platz 5 der Rangliste der 50 am stärksten versiegelten Großstädte Deutschlands.
Wie bekannt, hat insbesondere der Versiegelungsgrad maßgeblichen Einfluss auf die Aufheizung der Städte. Deshalb gilt, wo immer es möglich ist, Flächenversiegelungen zu venneiden oder rückgängig zu machen. Allerdings ist zu beobachten, dass in Grünflächen im Stadtgebiet unterhalb von ,klassischen4 Park-Bänken Beton gegossen wird.
Letztes Jahr wurde unnötigerweise, z.B. unter allen Holzbänken, die am oberen Süßheimweg entlang des Westfiriedhofs stehen, versiegelter Boden geschaffen. Insgesamt über 100 qm. Bisher lebendiger Boden musste ohne Not Stein und Beton weichen. Jeder Quadratzentimeter zählt.
Die kaum emeuerbare, wertvolle Ressource Boden ist zu schützen. In einer Hand voll Boden existieren mehr Lebewesen als Menschen auf der Erde. Böden spielen eine zentrale Rolle für unser Klima.
Weitere Beispiele wie mit Boden in Nürnberg umgegangen wird, finden sich am Nelson-Mandela- Platz, im neuen „Quelle-Park“ und am neuen Platz um das Beethoven-Denkmal: Betonbänken, bei denen der gesamte Bodenbereich versiegelt ist, wird der Vorzug gegenüber den ,klassischen4 Sitzbänken aus Holz gegeben.
Kurzfristig mögen Reinigungsarbeiten erleichtert, Reinigungskosten im Moment reduziert werden. Langfristig jedoch dürften die ökologischen Folgekosten, die mit jeder weiteren Versiegelung entstehen, solche Einsparungen zunichte machen.
Eine Stadt ist Vorbild und trägt mit positiven Beiträgen zur Bewusstseinsbildung bei.
Wir stellen daher folgenden Antrag:
-
Die Stadt verzichtet auf die Versiegelung von Flächen unterhalb von „klassischen“ Parkbänken.
-
Die Verwaltung prüft, wo Entsiegelung unter den Parkbänken zeitnah möglich ist.
-
Die Stadt installiert nur noch Sitzbänke, bei denen eine freie Fläche unter der Sitzfläche
vorhanden ist. Steinbänke werden nachteilig behandelt bzw. werden untersagt.
- Die Verwaltung zeigt klimafreundliche Alternativen auf, für die Erfüllung des Wunsches nach
sauberen Schuhwerk und „matschfreien“ Untergrund nach Regenfall vor den Bänken.
Cf / M
^ fD Alexandra Thiele Inga Hager Stadträtin Die Guten Stadträtin ÖDP