Sachverhalt: Die Europäische Metropolregion Nürnberg geht beim Klimaschutz voraus
– Bericht über die Aktivitäten der Stadt Nürnberg im Forum Klimaschutz und
nachhaltige Entwicklung
Der Klimaschutz ist eine der größten globalen Herausforderungen der Zukunft und kann nur im gemeinsamen Austausch und in enger Kooperation gelingen. An diesem Punkt setzt das Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg an. Aktuell wird der gemeinsame Klimapakt 2030plus weiterentwickelt und mit Hilfe eines eigenen Fonds werden Klimaschutzprojekte in der Metropolregion umgesetzt. Mit der Auszeichnung als „Unterstützer im Team Energiewende Bayern“ durch die Regierung von Mittelfranken erfährt das Forum einen weiteren Aufschwung.
1. Forum für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung
Bereits am 16.09.2010 fand die Auftaktsitzung des Forums für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg statt. Initiiert wurde das Gremium vom Umweltreferat der Stadt Nürnberg, das seitdem in Person des Referenten und seit 2020 durch die Referentin für Umwelt und Gesundheit die Geschäftsführung übernommen hat und dieses erfolgreich koordiniert und inhaltlich sowie fachlich leitet. Das Forum ist ein Zusammenschluss aus Vertreterinnen und Vertretern von Gebietskörperschaften, Wirtschaft, Wissenschaft und verschiedenen Institutionen und ein Beispiel für gelungene Zusammenarbeit auf unterschiedlichen Ebenen. Mit seinen starken Netzwerken und derzeit ca. 130 Mitgliedern leistet das Abbildung 1: Treffen des Forums im Sommer 2023 in Ansbach Bildquelle: Thomas Müller - Regierung von Mittelfranken Forum einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz in der Metropolregion Nürnberg und unterstützt die Energiewende auf regionaler Ebene schlagkräftig. In der Metropolregion Nürnberg arbeiten 23 Landkreise und elf kreisfreie Städte partnerschaftlich zusammen. Die Geschäftsstelle des Forums arbeitet eng mit dem politischen Sprecher, dem Neumarkter Oberbürgermeister Thomas Thumann, sowie dem fachlichen Sprecher Rainer Kleedörfer, dem Leiter Unternehmensentwicklung/ Beteiligungen der N-ERGIE Aktiengesellschaft, zusammen. https://klimaschutz.metropolregionnuernberg.de/
2. Die Initiativkreise im Überblick
Die Themen Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung überspannen ein weites Feld. Das Forum Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung versteht sich als koordinierendes Gremium. Konkrete, operative Themen finden sich in den Initiativkreisen wieder. Diese sind:
Der Initiativkreis der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager Seit Sommer 2015 existiert der Initiativkreis der Klimaschutzmanagerinnen und Klimaschutzmanager im Rahmen des „Forums Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung“ der „Europäischen Metropolregion Nürnberg“ in dem 42 Kommunen, Landkreise und Gemeinden vertreten sind. Außerdem beteiligen sich an dem Initiativkreis eine Arbeitsgemeinschaft, die Regierungen von Mittel- und Oberfranken, der Bezirk Mittelfranken sowie drei Bistümer der katholischen Kirche und die Evangelisch-Lutherische Kirche Bayern.
Folgende Ziele verfolgt der Initiativkreis: Netzwerk für den konkurrenzfreien Ideen- und Erfahrungsaustausch zu Projekten und zu Themen des Klimaschutzes Entwicklung von gemeinsamen Projektideen und Veranstaltungen Bündelung der Kompetenz im Bereich Klimaschutzmanagement Meinungsbildung und Ausarbeitung von politischen Stellungnahmen
Ein konkretes Beispielprojekt des Initiativkreises ist die CO2-Challenge: Über einen Zeitraum von zwei Wochen bietet diese jeden Tag eine neue Aufgabe, um CO am jeweiligen 2 Tag und auch langfristig darüber hinaus einzusparen. Dafür werden konkrete Möglichkeiten der CO - 2 Einsparung für alltägliche Lebensbereiche gegeben. Eine social-media-Kampagne begleitet die Challenge. Die bereits 2015 ins Leben gerufene CO -Challenge 2 wurde im November 2019 vom Bundesumweltministerium (BMU) mit dem Preis der „Klimaaktiven Kommune 2019“ ausgezeichnet und 2021 zum Leitprojekt der Metropolregion ausgerufen. https://co2challenge.net/ Abbildung 2: Leitmotiv der CO2- Challenge im Jahr 2023 Bildquelle: Katharina Funk – Stadt Erlangen
Der Initiativkreis Erneuerbare Energien Der Initiativkreis Erneuerbare Energien bringt Projekte in den Bereichen Solarenergie und Biomasse in der Metropolregion Nürnberg voran. Das Hauptprojekt im Bereich Solarenergie ist der Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung, der 2021 gegründet wurde. Ein weiterer Schwerpunkt dieses Arbeitsgebietes ist der Anbau von Energiewäldern und die energetische Verwertung von Reststoffen, insbesondere Biomasse. Hierzu finden regelmäßig Fortbildungsveranstaltungen statt.
Der Initiativkreis Nachhaltige Wärmesysteme In der Metropolregion Nürnberg sind umfangreiche Kompetenzen für nachhaltige Wärmesysteme vorhanden. Dazu gehören Wärmenetzbetreiber mit langjährigen Erfahrungen in Heizkraftwerken, Anbieter von Kraftwärmekopplung, Anlagen und Systemen, beratende und planende Ingenieurbüros sowie Anlagenbetreiber (Contractoren). Der Initiativkreis Nachhaltige Wärmesysteme fasst die metropolitanen Kompetenzen zusammen, baut diese systematisch aus, macht sie nach außen hin besser sichtbar, beteiligt sich an der politischen Diskussion und fördert so den Einsatz von sinnvollen Technologien in der Metropolregion Nürnberg.
Der Initiativkreis Sektorkopplung Die Metropolregion Nürnberg strebt eine kombinierte Mobilitäts- und Energiewende an, um den Mobilitätswandel aktiv zu gestalten und die im regionalen Klimapakt vereinbarten Ziele zu erreichen. Dabei ermöglicht und unterstützt die Koppelung beider Sektoren die jeweilige Transformation. Wasserstoff soll dabei eine verbindende Funktion zukommen und die Erreichung folgender regionaler Zielsetzungen ermöglichen: Die Elektromobilität kann sich erst auf den gesamten Straßen- und Schienenverkehr ausweiten, wenn die batterie-elektrische Mobilität durch die brennstoffzellenelektrische Mobilität für “weite“ und „schwere“ Anwendungen erweitert wird. Grüner Wasserstoff soll eine zentrale Rolle als Zwischenspeicher für fluktuierende, erneuerbare Energiekapazitäten einnehmen und gleichzeitig die Sektorenkopplung zur Mobilität ermöglichen. In der Metropolregion Nürnberg sollen neue Wertschöpfungsketten zur Produktion, zum Transport und zur Nutzung von grünem Wasserstoff geschaffen werden.
Der Initiativkreis Wohnen und Energie In der Metropolregion Nürnberg ist der wesentliche Anteil des Endenergieverbrauchs dem Sektor Gebäude zuzuordnen. Bis zu 70% werden im Wärmesektor verbraucht, hinzu kommt ein erheblicher Stromverbrauch für die Gebäudetechnik, wie Beleuchtung, Lüftung und
Klimatisierung und andere Infrastrukturanlagen. Ziel dieses Initiativkreises ist die Steigerung der energetischen Sanierungsquote von Wohngebäuden. Der Initiativkreis hat sich im Jahr 2015 neu gegründet und führt u.a. Veranstaltungen zur Sanierung von Mehrfamilienhäusern durch.
Der Initiativkreis Zukunftsfähige Immobilien (IZI) Er hat zum Ziel den energie- und ressourceneffizienten Betrieb von Nichtwohngebäuden in der Metropolregion Nürnberg voranzubringen. Hierzu vernetzt IZI Technologie- /Serviceanbieter, Immobilieneigentümer, Facility Management, Wissenschaft, Kommunen und Verbände, bringt diese auf themenspezifischen Veranstaltungen zusammen und initiiert Aktivitäten und Projekte. Inhaltliche Schwerpunkte liegen u. a. in den Bereichen Smart Buildings, Klimaneutralität im Nichtwohngebäudesektor, Energieeffizienz bei Gesundheitsund Pflegeeinrichtungen sowie Betrachtung betriebsrelevanter Energieaspekte bei der Gebäudeplanung / Building Information Modeling (BIM).
Der Initiativkreis Faire Metropolregion Der Initiativkreis besteht seit 2015 und hat erreicht, dass die Metropolregion Nürnberg 2017 als erste Fairtrade Metropolregion in Deutschland ausgezeichnet wurde. Außerdem konnte die Förderung von Personalkapazität zur Umsetzung von Initiativen in Kommunen bei Servicestelle Kommunen in der Einen Welt erfolgreich beantragt werden. Mit dieser Kapazität wurde 2018 die "Entwicklungsagentur Faire Metropolregion Nürnberg" gegründet, die bei der Geschäftsstelle der EMN angesiedelt ist. Inhaltliche Schwerpunkte sind die Umsetzung des „Pakts zur nachhaltigen Beschaffung“ der Metropolregion Nürnberg, regelmäßige Fortbildungen und Beratungen für die Gebietskörperschaften zur nachhaltigen Beschaffung, die Organisation eines "Fair Trade Gipfels" für die Region sowie die Umsetzung der Nachhaltigkeitscharta in den Strukturen der Metropolregion Nürnberg.
Der Initiativkreis Entwicklungszusammenarbeit Afrika Die Metropolregion Nürnberg hat ihre Nachhaltigkeitscharta explizit auf die Agenda 2030 bezogen. Sie bekräftigt darin ihren Willen, „den Wandel hin zur Nachhaltigkeit im Rahmen ihrer Möglichkeiten voranzutreiben.“ Mehr noch, sie sieht sich explizit als „Teil der Weltwirtschaft, der Weltkultur und des Weltklimas!“ Ein wichtiges Handlungsfeld zur Erreichung der in der Agenda 2030 verankerten globalen Nachhaltigkeitsziele ist die partnerschaftliche Zusammenarbeit und der Austausch zwischen Akteuren aus dem Globalen Norden und Süden. In der Metropolregion Nürnberg sind bereits eine Vielzahl an Akteuren in diesem Bereich aktiv: Allein in Mittelfranken gibt es etwa 340 Unternehmen mit Wirtschaftskontakten oder Niederlassungen in afrikanischen Ländern. Ein dichtes Netz an zivilgesellschaftlichen
Organisationen pflegt Kooperationen auf dem afrikanischen Kontinent, ebenso zahlreiche Hochschulen. Hinzu kommen immer mehr Kommunen, mit entwicklungspolitischen Aktivitäten zusammen mit Städten und Gemeinden aus Afrika.
3. Der Klimapakt und das Projekt Klimapakt 2030plus der Metropolregion
Bereits im Jahr 2012 beschloss der Rat der Metropolregion Nürnberg den ersten Klimapakt zur Verringerung der Treibhausgase und aktualisierte ihn 2017 grundlegend. In regelmäßigen Endenergie- und Treibhausgasbilanzen werden die Treibhausgas-Emissionen ermittelt. Hierbei wird deutlich, dass wir mit dem bisherigen Tempo die notwendigen Ziele zur Klimaneutralität des Freistaates Bayern und der Bundesregierung verfehlen werden. Deswegen ist der nächste Schritt, den Klimapakt der Metropolregion mit ihren Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern und Landräten weiterzuentwickeln und als verbindliches politisches Zielpapier in allen Kommunen zu implementieren. Deswegen hat jüngst das interdisziplinäre Projekt „Klimapakt2030plus – Energiewende in der Metropolregion Nürnberg“ seine Arbeit aufgenommen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) mit 4,6 Millionen. Bei dem Projekt geht es in den kommenden viereinhalb Jahren darum, das Energieversorgungssystem in der Region über alle Sektoren hinweg umzubauen, effizienter zu vernetzen und schnellstmöglich von fossilen Energieträgern unabhängig zu machen. Neben der schrittweisen Umstellung auf regenerative Energiequellen wollen die Projektbeteiligten auch die energetische Gebäudesanierung in der Region beschleunigen. Das Vorhaben wird im „Klimapakt2030plus“ sowohl technologisch als auch auf politischer und zivilgesellschaftlicher Ebene vorangetrieben. Es ist notwendig, die Energieverbräuche von den fossilen Energieträgern zu entkoppeln, und dies auch als eine Chance für die Wertschöpfung in der Region zu verstehen. Kommunen und Energieversorger erhalten mit dem „Klimapakt2030plus“ dafür gezielte, wissenschaftliche Unterstützung: Mit dem im Projekt entwickelten „Simulationstool Energieflüsse“ können sie künftig Strom- und Wärmeflüsse sowie die Knotenpunkte der Elektromobilität in ihrem Gebiet sektorübergreifend modellieren, den Effekt neuer Anlagen für Erzeugung oder Speicherung erproben sowie systematisch Synergien über die eigenen Verwaltungsgrenzen hinaus erschließen. Außerdem sollen zahlreiche Schulungs-, Beratungsund Beteiligungsformate für Bürgerinnen und Bürger, Planungsverantwortliche und Unternehmen die regionale Energiewende ankurbeln und sie auf große zivilgesellschaftliche
Füße stellen. Bis Ende 2027 soll so ein partizipativ erarbeiteter Transformationsfahrplan für die Metropolregion entstehen.
Abbildung 3: Die Projektpartner beim Kick-Off-Termin zum Projekt Klimapakt 2030plus im Sommer 2023 Bildquelle: Bianca Pircher
Partnerorganisationen aus Forschung, Politik und Zivilgesellschaft des Projektes sind die ENERGIEregion Nürnberg e.V., der Energie Campus Nürnberg, die Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg, die Hochschule Coburg, die HafenCity Universität Hamburg, die Julius-Maximilians-Universität Würzburg sowie als Koordinationsstelle die Geschäftsstelle der Metropolregion Nürnberg. Die zentralen Handlungsfelder des Projektes für die nächsten viereinhalb Jahre sind:
- Erneuerung des Klimapaktes der Metropolregion als politisch-strategischer Leitfaden für
alle Städte und Landkreise des Gebietes.
- Aufbau eines ambitionierten, interkommunalen Lenkungsgremiums, das die Energiepolitik
in der Metropolregion Nürnberg abstimmt und vorantreibt.
- Aufbau einer fundierten Datenbasis, mit der die Endenergie- und Emissionsbilanz in der
Metropolregion zu Beginn und Ende des Projektes präzise ausgewertet werden kann.
- Entwicklung eines Simulationsmodells, mit dem die Energieflüsse (Strom & Wärme) in der
gesamten Metropolregion abgebildet sowie alle Veränderungen, z.B. durch neue Energieanlagen, Nahwärmenetze oder Speichertechnologien erprobt und evaluiert werden können.
- Systematische Vernetzung der Stadtwerke, Energieversorger, Energiegenossenschaften
und Netzbetreiber, die im Gebiet der Metropolregion tätig sind.
-
Durchführung von interdisziplinären Transformationskonferenzen zur Energiewende.
-
Entwicklung und Erprobung der Toolbox „Beschleuniger Wohngebäudesanierung“ sowie
diverser Beratungs- und Netzwerkformate zur energetischen Gebäudesanierung, insbesondere für private Wohnhäuser und öffentliche Gebäude.
-
Initiierung von Modellexperimenten in der (inter-)kommunalen Energieversorgung.
-
Konzeption des bestmöglichen Transformationspfades Energiewende samt eines sozial-
ökologischen Leitfadens als konkreter, gemeinsamer Handlungsplan für die Kommunen der Metropolregion.
Das Referat für Umwelt und Gesundheit der Stadt Nürnberg begleitet und unterstützt das Projekt inhaltlich in seiner Funktion als Geschäftsführung des Forums.
4. „unser klimafonds“ der Metropolregion Nürnberg
Im Jahr 2021 wurde auf Initiative des Forums der Verein „Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion Nürnberg e.V.“ ins Leben gerufen. Der Fonds soll zusätzliche Mittel für die Umsetzung von Projekten und Maßnahmen für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung generieren und somit die schnellere Erreichung der Ziele des Klimapakts unterstützen. Der Satzungszweck des selbstlos tägigen Vereins zielt auf die Förderung von Projekten auf dem Gebiet der EMN ab. Die Projekte dienen der Reduzierung von Treibhausgasen und dem Umweltschutz und stehen im Einklang mit den Globalen Zielen der Vereinten Nationen (Sustainable Development Goals, SDGs). Als gemeinnützigem Verein gehören dem Klimafonds Mitglieder aus Kommunen, andere gemeinnützige Vereine sowie Fördermitglieder unter anderem aus Unternehmen. Der Vorstand setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern der Kommunalpolitik und der Kommunalverwaltungen zusammen.
Abbildung 4: Logo des Fonds für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Metropolregion Nürnberg
Die Finanzierung der Fonds-Fördermittel wird durch Mitgliedsbeiträge, Drittmittel (Fördermittel), freiwillige Zahlungen und Spenden von Privatpersonen, Unternehmen und kommunalen Gebietskörperschaften erreicht. So wurde mit dem Klimafonds ein Instrument geschaffen, das Kommunen und weiteren Akteuren in der Metropolregion Nürnberg helfen soll, den Klimaschutz zu beschleunigen. Bisher hat der Fonds 28 Städte, Gemeinden und Landkreise sowie zwei gemeinnützige Vereine als ordentliche Mitglieder. Zusätzlich hat der
Verein dreizehn Fördermitglieder, darunter namhafte Unternehmen, wie z.B. 1. FC Nürnberg, SpVgg Greuther Fürth, DATEV, Nürnberger Messe, Neumarkter Lammsbräu, der Umweltbank und weitere.
Aktuell wird der erste besonders öffentlichkeitswirksame Kick-Off für Herbst 2023 vorbereitet. Damit einher gehen neue Spendenkampagnen für konkrete (kommunale) Projekte. Die Mittelvergabe an die Projekte obliegt einem von den Mitgliedern gewählten neunköpfigen Vergabebeirat, bestehend aus kommunalen Spitzen, Metropolregionsvertreterinnen und vertretern und gemeinnützigen Organisationen. Unter anderem ist der Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Mitglied des Vergabebeirates. Der Vergabebeirat wird alle zwei Jahre neu gewählt. https://unser-klimafonds.de/
5. Unterstützer im Team Energiewende Bayern
Am 22.06.2023 ernannte die Regierung von Mittelfranken das Forum für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung der Europäischen Metropolregion Nürnberg zum offiziellen „Unterstützer im Team Energiewende Bayern“. Die Auszeichnung fand im Rahmen der 46. Sitzung des Forums im Ansbacher Schloss statt. Die vom Bayerischen Wirtschaftsministerium ausgezeichneten Unterstützer sind eine aktive Gruppe von Vorreitern, die die Energiewende in Bayern mit aller Kraft vorantreiben. Die Auszeichnung ist eine Anerkennung der intensiven Klimaschutzarbeit des Forums der letzten Jahre und stärkt die Vernetzungsstrukturen Abbildung 5: Urkundenübergabe durch Thomas Müller, des Gremiums. Sachgebietsleiter Landes- und Regionalplanung an der Regierung von Mittelfranken an Britta Walthelm, Geschäftsführerin des Forums für Klimaschutz und nachhaltige Entwicklung Bildquelle: Tomas Müller - Regierung von Mittelfranken