Haushaltssperre

← Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt) (12.10.2023)

Sitzung -gesamt öffentlich-

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Sitzungsunterlagen

Sitzung des Werkausschusses

NürnbergStift (NüSt)

- direkt im Anschluss an den

Sozialausschuss -

12.10.2023

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Vorlagendokumente TOP Ö 1 Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/013/2023 4 Geschäftsbericht 2022 NüSt/013/2023 8 TOP Ö 2 Entlastung für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt) Sitzungsvorlage NüSt/014/2023 62 TOP Ö 3 Nachtragswirtschaftsplan 2023 Sitzungsvorlage NüSt/016/2023 66 3_1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2023 NüSt/016/2023 70 Nachtragswirtschaftsplan 2023 NüSt/016/2023 75 TOP Ö 4 Wirtschaftsplan 2024 Sitzungsvorlage NüSt/015/2023 125 4_1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2024 NüSt/015/2023 128 Wirtschaftsplan 2024 NüSt/015/2023 132 TOP Ö 5 Betriebskostenabrechnung Heilig-Geist-Spital Berichtvorlage NüSt/017/2023 179 5_1 Sachverhalt Betriebskostenabrechnung im Heilig-Geist-Spital NüSt/017/2023 182

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Werkausschusses NürnbergStift (NüSt)

Sitzungszeit

Donnerstag, 12.10.2023, 10:30 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

1. Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs Gutachten

NürnbergStift (NüSt) NüSt/013/2023

Ries, Elisabeth

2. Entlastung für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs Gutachten

NürnbergStift (NüSt) NüSt/014/2023

Ries, Elisabeth

3. Nachtragswirtschaftsplan 2023 Gutachten

Ries, Elisabeth

4. Wirtschaftsplan 2024 Gutachten

Ries, Elisabeth

5. Betriebskostenabrechnung Heilig-Geist-Spital Bericht

Ries, Elisabeth

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 06.07.2023,

öffentlicher Teil

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 12.10.2023 öffentlich Gutachten

Rechnungsprüfungsausschuss 29.11.2023 öffentlich Gutachten

Stadtrat 13.12.2023 öffentlich Beschluss

Betreff:

Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)

Anlagen: Geschäftsbericht 2022

Sachverhalt (WerkA NüSt Ö, 12.10.2023):

Für den Schluss eines jeden Wirtschaftsjahres ist gem. § 20 Eigenbetriebsverordnung (EBV) ein Jahresabschluss (Anlage 1) aufzustellen, der aus der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung und dem Anhang besteht.

Der aufgestellte Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt wurde vom Rechnungsprüfungsamt der Stadt Nürnberg gem. § 25 Abs. 2 EBV geprüft.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. § 25 Abs. 3 EBV der Stadtrat für die Feststellung zuständig.

Sachverhalt (RprA Ö, 29.11.2023):

Der Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt wurde geprüft. Die örtliche Prüfung bei Eigenbetrieben baut nach Art. 106 Gemeindeordnung (GO) auf der Abschlussprüfung nach Art. 107 GO durch einen externen Abschlussprüfer mit auf. Gemäß einer kommunalrechtlichen Sonderregelung übernimmt das Rechnungsprüfungsamt beim NürnbergStift auch die Abschlussprüfung. Der aktuell beim Rpr in Prüfung befindliche Jahresabschluss wurde vom zuständigen Werkausschuss wie erforderlich begutachtet.

Für die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses ist der Rechnungsprüfungsausschuss zuständig, das Rechnungsprüfungsamt ist Sachverständiger (Art. 103 GO). Die Begutachtung der Feststellung wird empfohlen.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO für die Feststellung der Stadtrat zuständig.

Sachverhalt (Stadtrat Ö, 13.12.2023):

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss und dem Rechnungsprüfungsausschuss ist der Stadtrat für die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des NürnbergStifts zuständig.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Rpr

Gutachtenvorschlag (WerkA NüSt Ö 12.10.2023):

Der Jahresabschluss zum 31.12.2022 des Eigenbetriebs NüSt wird begutachtet.

Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs NüSt gem. § 25 Abs. 3 EBV.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2022 beträgt 45.491.780,12 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 2.806.030,57 Euro.

Gutachtenvorschlag (RprA Ö 29.11.2023):

Der Rechnungsprüfungsausschuss stimmt der örtlichen Prüfung des Jahresabschlusses 2021 des Eigenbetriebs NüSt zu. Die Prüfungsergebnisse werden vom Rechnungsprüfungsausschuss übernommen.

Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Die Bilanzsumme zum 31.12.2022 beträgt 45.491.780,12 Euro. Der Jahresfehlbetrag beträgt 2.806.030,57 Euro.

Beschlussvorschlag (StR Ö 13.12.2023)

Entsprechend der Gutachten des Werkausschusses und des Rechnungsprüfungsausschusses wird gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Jahresabschluss des Eigenbetriebs NüSt zum 31.12.2022 mit folgendem Ergebnis festgestellt:

  1. Die Bilanzsumme zum 31.12.2022 beträgt 45.491.780,12 Euro. 2. Die Gewinn- und Verlustrechnung schließt mit einem Jahresfehlbetrag von 2.806.030,57 Euro ab. 3. Der Jahresfehlbetrag wird auf neue Rechnung vorgetragen. 4. Der Beschluss über die Feststellung des Jahresabschlusses 2022 des Eigenbetriebs NüSt wird gem. § 25 Abs. 4 EBV öffentlich bekanntgegeben.

Abbildung 1

Geschäftsbericht

NürnbergStift

Geschäftsbericht

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

7 gedruckte Exemplare und digital im Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Stand: 01.09.2023

Inhalt

  1. Vorwort ...................................................................................................................................... 5 2. Lagebericht .............................................................................................................................. 5 2.1. Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ........................... 5 2.1.1. Rechtliche Grundlagen ................................................................................................. 5 2.1.2. Betriebliche Grundlagen ............................................................................................... 7 2.2. Geschäftsverlauf ............................................................................................................. 8 2.2.1. Jahresergebnis 2022 ..................................................................................................... 8 2.3. Belegungszahlen und Auslastung ............................................................................. 9 2.3.1. Belegungszahlen Gesamt ............................................................................................ 9 2.3.2. Heilig Geist Spital ......................................................................................................... 11 2.3.3. Geriatrische Reha ......................................................................................................... 11 2.3.5. Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS) .................................... 12 2.3.6. August-Meier-Heim (AHR) .......................................................................................... 13 2.3.7. Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ) ............................................................ 14 2.3.8. Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP) ........................................................... 15 2.3.9. Ambulante Pflege ......................................................................................................... 16 2.4. Vermögensplan ............................................................................................................. 16 2.5. Vermögenslage ............................................................................................................. 17 2.6. Finanzlage ...................................................................................................................... 18 2.6.1. Kapitalstruktur ............................................................................................................... 18 2.6.2. Investitionen .................................................................................................................. 19 2.6.4. Liquidität ......................................................................................................................... 20 2.7. Ertragslage ..................................................................................................................... 20 2.7.1. Plan-Ist Vergleich 2022 ............................................................................................... 20 2.7.3. Fünfjahresübersicht ..................................................................................................... 24 2.8. Voraussichtliche Entwicklung 2023 ........................................................................ 25 2.9. Chancen und Risiken .................................................................................................. 26 2.10. Unterzeichnung des Lageberichtes ......................................................................... 27 3. Jahresabschluss................................................................................................................... 28

3.1. Bilanz für dem Eigenbetrieb Nürnberg Stift .......................................................... 28 3.2. Gewinn- und Verlustrechnung .................................................................................. 30 4. Anhang .................................................................................................................................... 32 4.1. Bewertungsgrundlagen .............................................................................................. 32 4.2. Erläuterungen zur Bilanz ............................................................................................ 33 4.2.1. Anlagevermögen ........................................................................................................... 33 4.2.2. Vorräte ............................................................................................................................. 40 4.2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände ......................................... 40 4.2.4. Liquide Mittel ................................................................................................................. 41 4.2.5. Eigenkapital ................................................................................................................... 41 4.2.6. Sonderposten ................................................................................................................ 42 4.2.8. Rückstellungen ............................................................................................................. 43 4.2.9. Verbindlichkeiten .......................................................................................................... 45 4.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung ................................................... 47 4.4.1. Erträge ............................................................................................................................. 47 4.4.2. Personalaufwand .......................................................................................................... 48 4.4.3. Sachaufwand ................................................................................................................. 50 4.4.4. Finanzergebnis .............................................................................................................. 51 4.4.5. Jahresergebnis ............................................................................................................. 52 Wichtige Begriffe und Abkürzungen ........................................................................................... 53

1. Vorwort

Gemäß § 11 Abs. 2 der Betriebssatzung legt das NürnbergStift den Jahresabschluss und den zugehörigen Lagebericht für das Geschäftsjahr 2022 vor.

Der Jahresabschluss und der Lagebericht wurden entsprechend § 4 PBV i. V. m. § 9 WkPV bzw. § 11 WkPV erstellt.

Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) und den Rechnungsprüfungsausschuss beschließt der Stadtrat gemäß § 7 Abs. 1 Nr. 7 der Betriebssatzung die Feststellung des geprüften Jahresabschlusses, die Verwendung des Jahresergebnisses sowie die Entlastung der Werkleitung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Der Abschluss für das Geschäftsjahr 2022 führt die Anwendung der Vorschriften des Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetzes (BilRUG) fort, so dass die Vergleichbarkeit der Daten zum Vorjahr uneingeschränkt gegeben ist.

2. Lagebericht

2.1. Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

2.1.1. Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung, welche durch die Förderung der Altenhilfe, des öffentlichen Gesundheitswesens und der öffentlichen Gesundheitspflege im Rahmen der Unterhaltung von Seniorenwohn- und Pflegeeinrichtungen bestimmt sind.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und den 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststellenleiter. Durch Satzungsänderung im Werksausschuss am 10.02.2022 kann die die zweite Werkleitung seitdem aus zwei Personen bestehen.

Die Werkleitung war im Geschäftsjahr 2022 wie folgt besetzt:

1. Werkleitung Elisabeth Ries
2. Werkleitung Michael Pflügner bis 31.08.2022
fachlich-kaufmännische zweite Werkleitung Indira Schmude-Basic ab 01.06.2022
technisch-organisatorische zweite Werkleitung Dr. Barbara Sterl ab 01.09.2022

Der Werksausschuss war im Geschäftsjahr 2022 wie folgt besetzt:

Werkausschuss Name Partei Beruf
Vorsitzender Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadträtin Stadrat Stadtrat Stadträtin Stadtrat Stadträtin Stadtrat Vogel, Christian Alesik, Nicole Bälz, Claudia Heinemann, Rita Kasfiki, Eleni Seel, Catrin Bieswanger, Jasmin Härtel, Elke Liberova, Diana Penzkofer-Röhrl, Gabriele Friedel, Andrea Kahl, Alexander (ab 31.03.2022) Scherzer, Uwe (bis 13.02.2022) Yiyit, Lemia Feder, Michael Demir, Özlem Damm, Alexander SPD CSU CSU CSU CSU CSU SPD SPD SPD SPD Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen Bündnis 90 / Die Grünen AfD Die Linke Freie Wähler Bürgermeister Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Heilpraktikerin Altenpflegerin Fachärztin für Allgemeinmedizin Steuerberaterin Intensivkrankenschwester Gesundheits- und Kinderkrankenpflegerin Pädagogin Geschäftsführerin i.R. Hebamme Student Dragqueen Patientenvertreterin Bankkaufmann Altenpflegerin Apotheker

Aufgabe des NürnbergStift ist, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V und dem SGB XI sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach §111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt und abgeschlossen. Für den sogenannten „Rüstigen“ -

Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger zu vereinbaren. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wird.

2.1.2. Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS TP)

August-Meier-Heim (AHR)

Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Ambulanter Dienst (AMBD)

Geriatrische Rehabilitation (REHA)

Praxis für Ergotherapie (ERGO)

Im stationären Bereich und im Wohnbereich wurden lt. Versorgungsverträgen folgende Plätze bzw. Wohneinheiten angeboten:

Plätze
Einrichtung Pflegeheim Tagespflege Altenheim Wohnheim Reha Gesamt
AHS 254 18 0 0 0 272
AHR 139 42 0 0 181
AHJ 96 72 64 0 232
AHP 64 28 0 0 92
HSP 0 106 0 106
Reha 0 0 44 44
Gesamt 553 18 142 170 44 927

Facility - Aufgaben und Unterstützungsleistungen für die Pflege werden durch die NürnbergStift Service GmbH (NüStSG) erbracht. Der Betrieb der NüSt - eigenen Küche, die auf dem Gelände des August-Meier-Heimes verortet ist, wird durch die NüStSG sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt - Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSG überlassen. Wäscherei-Leistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.

2.2. Geschäftsverlauf

2.2.1. Jahresergebnis 2022

Im vom Stadtrat beschlossenen Wirtschaftsplan für 2022 wurde ein Jahresfehlbetrag -673.680 EUR veranschlagt. Das Geschäftsjahr 2022 schließt tatsächlich mit einem Jahresfehlbetrag in Höhe von 2.806.030,57- EUR ab und liegt damit um 2.132 TEUR unter den Wirtschaftsplanwert. Gegenüber dem Vorjahr verschlechtert sich das Ergebnis um 2.095 TEUR.

Eine Wirkung auf das Ergebnis 2022 ist wie im Vorjahr den Folgen der Corona-Pandemie zuzuschreiben. Den sich ergebenden Umsatzreduzierungen und den Kostenerhöhungen wurden Erstattungsmöglichkeiten nur noch für das erste Halbjahr 2022 eingeräumt. Die Erstattungsgrundlagen stellen die Einführungen des §150 SGB XI für Mindereinnahmen und Mehraufwendungen, sowie der Kostenerstattungs Festlegungen zur Testverordnung dar. Für NüSt wirkten in 2022 ertragsseitig und ggf. aufwandsseitig:

 für die Pflegebereiche 1.127.987,55 EUR aus Erstattungen für Mehrkosten,  für die Pflegebereiche 1.487.542,67 EUR Erstattungen aus Mindererlösen im Vergleich zum Referenzmonat Januar 2020,  Ausgleichszahlungen für die Corona bedingten Mindereinnahmen bei der Umlage der gesondert berechenbaren Investitionsaufwendungen 70.144,17 EUR,  für Testungen gem. Testverordnung 489.633 EUR.

Zusammenfassend ergeben sich für Erstattungen der Mindererlöse 1.558 TEUR und für Mehraufwendungen 1.128 TEUR. Die Mindererlöse im Bereich der gesondert berechenbaren Investitionskosten) wurden wie schon in den Vorjahren nur teilweise mit rund 70 TEUR erstattet. Weiterhin wirkte die Beibehaltung der ISO-Bereiche bis April 2022 erlösmindernd.

Ursachen für das negative Jahresergebnis sind:

 Entfall der Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege ab dem zweiten Halbjahr 2022“  die zusätzlichen nicht refinanzierten jährlichen Abschreibungen in Höhe von ca. 450 TEUR, die sich in der Folge des Immobilen-Verkaufs von St. Johannis ergaben,  nicht geplante Rückzahlungen für Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege 2020 in Höhe von 598 TEUR,  Rückstellungsentwicklung für Pensionen und Beihilfen in Höhe von ca. 587 TEUR  nicht geplante Kosten der Altersteilzeit in Höhe von 221 TEURO durch den Abschluss von acht neuen Altersteilzeitverträgen,

 die ggü. der Planung erhöhten Sachkostensteigerungen bei den Wirtschafts-, Verwaltungs-, Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf in Höhe von 1.234 TEUR,  hohe Krankheitsquoten bei Pflege- und Betreuungspersonal  die Erreichung einer durchschnittlichen Fachkraftquote von 56,46 % (Vorjahr 60,98 %), welche vor dem Hintergrund langfristiger Personalsicherung einerseits ein Erfolg ist, andererseits zu einer Erhöhung der in den Planansätzen hinterlegten Personalkosten führt.

2.3. Belegungszahlen und Auslastung

Einfluss auf die Leistungserträge haben im stationären Bereich die Belegungszahlen, die Bewohnerstruktur inklusive der Pflegegradverteilung, die Kundenstruktur und die Leistungsverteilung im ambulanten Bereich sowie die Vergütungssätze. Im ersten halben Jahr 2022 sind die Auswirkungen der Corona-Pandemie in der Auslastungsquote sichtbar.

In den nachfolgenden Übersichten werden die Leistungsdaten für das NürnbergStift gesamt sowie für die Einrichtungen dargestellt. Die Vergleichbarkeit zum Vorjahr ist hergestellt.

2.3.1. Belegungszahlen Gesamt

Belegungsdaten NüSt Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Tagespflege: - maximal belegbare Plätze Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze Rehabilitation: - maximal belegbare Plätze 18 553 142 170 44 18 553 142 170 44
insgesamt: - maximal belegbare Plätze/WE 927 927
Belegungstage (BT) Tagespflege: Pflege: Rüstig: Wohnen: Rehabilitation: 2.292 187.549 12.259 58.408 11.125 1.758 182.066 16.715 58.801 7.925
insgesamt 271.633 267.265
NürnbergStift gesamt:
Auslastungsgrad (in %) - maximal belegbare Plätze/WE 79,5

Für NüSt gesamt ist im Jahr 2022 eine leichte Steigerung in der gesamten Auslastung zu erkennen.

Bewohnerstr uktur 2022 Vorjahr
NüSt (a) Tagespfle (a) Pflege davon: BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
ge 2.292 9 0,8 1.758 7 0,7 68,1
187.549 514 69,0 182.066 499
ohne PG / noch nicht gestuft 53 0 0,0 248 1 0,1
Kurzzeitpflege 7.192 20 2,6 7.370 20 2,8
PG 1 8.447 23 3,1 8.112 22 3,0
PG 2 43.804 120 16,1 40.765 112 15,3
PG 3 PG 4 PG 5 (b) Rüstig (c) Wohnen (d) Rehabilitat insgesamt 61.075 42.117 24.861 167 115 68 22,5 15,5 9,2 58.302 40.506 26.763 160 111 73 21,8 15,2 10,0
12.259 34 4,5 16.715 46 6,3
58.408 160 21,5 58.801 161 22,0
ion 11.125 30 4,1 7.925 22 3,0
271.633 747,1 100,0 267.265 727 100,0

Unverändert gehen allerdings die Kostenträger bei der Kalkulation der Pflegesätze im stationären Bereich von einer Auslastung von 97 % aus, obwohl in der Realität die Auslastung deutlich darunterliegt. Dies hat die kritische Folge, dass sich daraus eine Unterdeckung, insbesondere für den Fixkostenteil, ergibt. Nachfolgend die Auslastungsquote für den stationären Bereich der letzten fünf Jahre.

Pflege gesamt

100,0% 95,0% 90,0% 85,7% 85,0% 79,6% 79,2% 79,2% 79,6% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2018 2019 2020 2021 2022

2.3.2. Heilig Geist Spital

Unsere Senioren-Wohnanlage Heilig Geist Spital war im Jahr 2022 mit einer Auslastungsquote von 100 % vollbesetzt.

Belegungsdaten HSP Bereich 2022 Vorjahr
Wohneinheiten (im Jahresdurchschnitt) Wohnheim: - maximal belegbare Plätze 106 106
Belegungstage (BT) Wohnheim 38.690 38.481
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 100,0 99,5

2.3.3. Geriatrische Reha

Belegungsdaten Reha Bereich 2022 Vorjahr
Plätze Rehabilitation
(im Jahresdurchschnitt) - maximal belegbare Plätze 44 44
Belegungstage (BT) Rehabilitation 11.125 7.925
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 69,3 49,2

In der Auslastungsquote der geriatrischen Reha sind die Auswirkungen durch die Corona Pandemie am stärksten zu sehen.

Reha Auslastungsquote

95,0% 91,3% 90,7% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 69,3% 70,0% 65,0% 60,0% 53,6% 49,2% 55,0% 50,0% 45,0% 40,0% 2018 2019 2020 2021 2022

2.3.5. Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

Belegungsdaten AHS Bereich 2022 Vorjahr
Plätze (im Jahresdurchschnitt) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Tagespflege - maximal belegbare Plätze Dauerpflege 18 254 18 254
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 272 272
Belegungstage (BT) Tagespflege: 2.292 1.758
Pflege: 79.811 77.530
insgesamt 82.103 79.288
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung: 84,5 81,6

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHS Auslastungsquote

100,0% 97,7% 93,8% 89,9% 90,0% 84,5% 81,6%

80,0%

70,0%

60,0%

50,0% 2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHS BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Tagespflege 2.292 10 2,8 1.758 7 2,2
(b) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 79.811 53 5.666 249 12.446 27.703 20.226 219 0 16 1 34 76 55 97,2 0,1 6,9 0,3 15,2 33,7 24,6 77.530 248 5.713 76 13.112 25.639 19.032 213 1 16 0 36 70 52 97,8 0,3 7,2 0,1 16,5 32,3 24,0
PG 5 13.468 37 16,4 13.710 38 17,3
insgesamt 82.103 228 100,0 79.288 220 100,0

2.3.6. August-Meier-Heim (AHR)

Belegungsdaten AHR Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 139 42 139 42
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 181 181
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 47.209 1.607 45.398 3.614
insgesamt 48.816 49.012
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 73,9 74,2

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHR Auslastungsquote

100,0% 95,0% 90,0% 83,0% 85,0% 82,6% 79,0% 80,0% 74,2% 73,9% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHR BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeitpflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 47.209 483 4.085 15.707 13.338 8.704 4.892 129 0 1 11 43 37 24 13 96,7 0,0 1,0 8,4 32,2 27,3 17,8 10,0 45.398 790 4.250 14.007 12.884 8.272 5.195 124 0 2 12 38 35 23 14 92,6 0,0 1,6 8,7 28,6 26,3 16,9 10,6
(b) Rüstig 1.607 4 3,3 3.614 10 7,4
insgesamt 48.816 134 100,0 49.012 134 100,0

2.3.7. Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Belegungsdaten AHJ Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze Wohnen: - maximal belegbare Plätze 96 72 64 96 72 64
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 232 232
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: Wohnen: 33.489 7.319 19.718 33.180 8.869 20.320
insgesamt 60.526 62.369
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 71,5 73,7

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt

Abbildung 2

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHJ BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 33.489 626 2.128 8.214 11.770 7.392 3.359 92 0 2 6 23 32 20 9 55,3 0,0 1,0 3,5 13,6 19,4 12,2 5,5 33.180 371 2.130 6.923 11.016 8.185 4.555 91 0 1 6 19 30 22 12 53,2 0,0 0,6 3,4 11,1 17,7 13,1 7,3
(b) Rüstig 7.319 20 12,1 8.869 24 14,2
(c) Wohnen 19.718 54 32,6 20.320 56 32,6
insgesamt 60.526 166 100,0 62.369 171 100,0

2.3.8. Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Belegungsdaten AHP Bereich 2022 Vorjahr
Plätze/Wohneinheiten (WE) (im Jahresdurchschnitt) Pflege: - maximal belegbare Plätze Rüstig: - maximal belegbare Plätze 64 28 64 28
insgesamt: - maximal belegbare Plätze 92 92
Belegungstage (BT) Pflege: Rüstig: 27.040 3.333 25.958 4.232
insgesamt 30.373 30.190
Auslastungsgrad (in %) Einrichtung 90,4 89,9

Nachfolgend wird die durchschnittliche Auslastungsquote der letzten fünf Jahre dargestellt.

AHP Auslastungsquote

97,4% 100,0% 97,1% 91,5% 89,9% 95,0% 90,4% 90,0% 85,0% 80,0% 75,0% 70,0% 65,0% 60,0% 55,0% 50,0% 2018 2019 2020 2021 2022

Nachfolgend die Darstellung der Bewohnerstruktur nach Pflegegradverteilung.

Bewohnerstruktur 2022 Vorjahr
AHP BT BewohnerØ in % BT BewohnerØ in %
(a) Pflege ohne PG / noch nicht gestuft Kurzzeit- & Verhinderungspflege PG 1 PG 2 PG 3 PG 4 PG 5 27.040 417 1.985 7.437 8.264 5.795 3.142 74 0 1 5 20 23 16 9 89,0 0,0 1,4 6,5 24,5 27,2 19 10 25.958 496 1.656 6.723 8.763 5.017 3.303 71 0 1 5 18 24 14 9 86,0 0,0 1,6 5,5 22,3 29,0 16,6 10,9
(b) Rüstig 3.333 9 11,0 4.232 12 14,0
insgesamt 30.373 83 100,0 30.190 83 100,0

2.3.9. Ambulante Pflege

In der nachfolgenden Grafik wird die im Jahresverlauf durchschnittliche Anzahl der Klienten dargestellt.

durchschnittliche Klientenzahl

2018 2019 2020 2021 2022

2.4. Vermögensplan

Da im Vermögensplan nur Einnahmen und Ausgaben, d.h. die auf monetären Vorgängen beruhenden Änderungen des Vermögens und der Schulden veranschlagt sind, die Bilanz hingegen den gesamten Vermögens- und Schuldenstand zu einem bestimmten Stichtag ausweist, ist ein direkter Vergleich der Planansätze mit den Bilanzposten nicht möglich. Aus diesem Grund werden folgende Planansätze den entsprechenden Veränderungen der Bilanzwerte zwischen zwei Bilanzstichtagen gegenübergestellt:

Ansatz im Vermögensplan 2022 EUR Veränderung des Bilanzwertes zwischen dem EUR

31.12.2021 und 31.12.2022

Investitionsausgaben 40.777.769 Zugänge Anlagevermögen 2.682.886

Tilgungsleistungen 781.988 Tilgung von Darlehensverbindlichkeiten 457.041

Ausgaben für Verluste 673.680 Jahresfelhlbetrag 2.806.031

Summe 42.233.437 5.945.958

Die im Jahr 2022 geplante Inbetriebnahme des neuen August-Meier-Hause erfolgte erst im April 2023. Aus diesem Grund liegen die Investitionsaufwendungen und die Tilgungsleistungen für Darlehen unter den Planwerten

2.5. Vermögenslage

In der nachfolgenden Übersicht wird die Vermögensstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2022 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung

Vermögensstruktur 31.12.2022 Vorjahr ggü. Vorjahr

TEUR % TEUR % TEUR %

Langfristige Aktiva

Anlagevermögen 32.526 71,8 31.979 70,3 546 1,7

Kurzfristig Aktiva

Vorräte 158 0,3 205 0,5 -46 -22,7 Forderungen aus Lieferungen 1.554 3,4 2.207 4,9 -653 -29,6 und Leistungen Forderungen ggü. Träger der 178 0,4 237 0,5 -59 -25,0 Einrichtung Forderungen aus öffentlicher 285 0,6 1.475 3,2 -1.189 -80,6 Forderung Sonstige 158 0,3 97 0,2 61 63,3 Vermögensgegenstände Liquide Mittel 10.321 22,8 9.228 20,3 1.092 11,8 Rechnungsabgrenzungsposten 92 0,2 64 0,1 27 43,1

Summe Aktiva 45.272 100,0 45.492 100,0 -220 -0,5

Die Bilanzsumme ist mit 45.271,5 TEUR um 220,3 TEUR niedriger als zum Vorjahr (45.491,8 TEUR).

Das Anlagevermögen beträgt planmäßig mit 32.525,6 TEUR rund 546,4 TEUR mehr als zum Vorjahr (31.979 TEUR), der Anteil an der Bilanzsumme beträgt 71,85 % (Vorjahr 70,30 %). Der Anteil des Umlaufvermögens (12.745,9 TEUR) liegt bei 28,15 % (Vorjahr 28,15 %). Der Rückgang bei den Forderungen beträgt stichtagsbedingt 1.901,3 TEUR, die Zunahme bei den liquiden Mitteln beträgt 1.092,3 TEUR und damit 11,8 %.

2.6. Finanzlage

2.6.1. Kapitalstruktur

In der nachfolgenden Übersicht wird die Kapitalstruktur der Bilanz zum 31.Dezember 2022 zusammengefasst und den entsprechenden Vorjahreszahlen gegenübergestellt.

Bilanzwert zum Veränderung
Kapitalstruktur 31.12.2022 TEUR % Vorjahr TEUR % gegenüber TEUR %
Langfristig Eigenkapital 18.647 41,2 20.720 45,5 -2.073 -10,0
Zuwendungen aus öffentlicher Förderung
- verwendet - noch nicht verwendet 815 0 1,8 0,0 956 0 2,1 0,0 -141 0 -14,8
Zuwendungen aus
nicht öffentlicher Förderung:
- verwendet - noch nicht verwendet 2.417 2.936 5,3 6,5 2.567 1.638 5,6 3,6 -150 1.298 -5,9 79,2
Verbindlichkeiten 6.636 14,7 7.094 15,6 -458 -6,5
Rückstellungen 7.851 17,3 7.046 15,5 805 11,4
Kurzfristig 2.818
Verbindlichkeiten 6,2 2.961 6,5 -143 -4,8
Rückstellungen 3.151 7,0 2.511 5,5 640 25,5
Summe Passiva 45.272 100,0 45.492 100,0 -220 -0,5

Auf der Passivseite beträgt der Werteverzehr im Eigenkapital insgesamt 2.073 TEUR. Die Veränderungen ist zum einem auf den auf den Jahresfehlbetrag 2022 in Höhe von 2.806,0 TEUR zurückzuführen und auf einer Grundstücksübertragung in Höhe von 732,9 TEUR.

Aus dem bilanziellen Vermögen der Stadt Nürnberg in das Betriebsvermögen des Eigenbetriebes NüSt ist ein Grundstück im Wert von 732.919 EUR übertragen worden für den Bau der neuen Zentralküche. Laut Stadtratsbeschluss vom 20.07.2022 wurde der Betrag als Kapitaleinlage bei NüSt bilanziert.

Die Sonderposten haben sich planmäßig um 291,8 TEUR verringert.

Die langfristigen Rückstellungen in Höhe von 7.851,4 TEUR umfassen die Pensionsrückstellungen, die Rückstellungen für Beihilfeleistungen, Altersteilzeit, Dienstjubiläen, Archivierung sowie die im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstückes St. Johannis verbundene Rückstellung aus zukünftigen Verpflichtungen aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg. Im Vergleich zum Vorjahr trat eine Erhöhung um 805,6 TEUR auf, die sich aus der Erhöhung der Pensionsrückstellungen (um 381,2 TEUR), der Altersteilzeitrückstellungen (um 221,0 TEUR), der Beihilferückstellung (um 205,3 TEUR), der Jubiläumsrückstellung (-2,3 TEUR) und der Archivierungsrückstellung (0,4 TEUR) ergibt.

Die Zunahme bei den kurzfristigen Rückstellungen um 639,9 TEUR ist begründet in der Bildung der Rückstellung für Corona Zahlungen aus dem Rettungsschirm des Jahres 2020 in Höhe von 597,8 TEUR. Die weiter bestehende Rückstellung für Großreparaturen wird über das Jahr 2020 hinaus im Hinblick auf den Instandhaltungsbedarf der Einrichtungen und unter Beachtung der Möglichkeiten des Art. 67 Abs. 3 EGHGB belassen.

Die kurzfristigen Verbindlichkeiten verringerten sich stichtagsbedingt um 143 TEUR im Berichtsjahr.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitute sind planmäßig getilgt in Höhe von 457,9 TEUR, die Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung erhöhten sich um 1.298,0 TEUR, die Verbindlichkeiten ggü. der Stadt Nürnberg erhöhten sich um 457,4 TEUR.

2.6.2. Investitionen

Das Investitionsvolumen im Jahr 2022 in Höhe von 2.682,9 TEUR beinhaltet Anlagen in Bau von 1.571,2 TEUR an, Grundstücke 732,9 TEUR, und Einrichtungen und Ausstattungen in Höhe von 186,3 TEUR. technische Anlagen 176,6 TEUR (Patientenrufanlage Haus 2 in AHS) und Betriebsbauten in Höhe von 15,9 TEUR.

Abbildung 3

Die Anlagen im Bau verteilen sich wie folgt

Sebastianspital (W-Lan Haus 1) 45.000,08 € August-Meier-Haus 944.847,21 € Johannis 6.448,42 € Platnersberg 564.127,09 € Zentrale (Zentralküche) 10.737,38 €

Summe 1.571.160,18 €

2.6.4. Liquidität

Die Zahlungsfähigkeit von NürnbergStift war im Betrachtungszeitraum jederzeit gesichert. Der durchschnittliche Bestand an liquiden Mitteln lag im Jahr 2022 bei 11.126 TEUR.

Abbildung 4

Der aktuelle Liquiditätsstatus zum 31.Juli 2023 liegt bei 1.164 TEUR. Der Rückgang der liquiden Mittel im Jahr 2023 liegt begründet an der Zwischenfinanzierung der zugesagten Fördermittel des bayerischen Landesamtes für Pflege in Höhe 9.9820 TEUR. Mit der Abnahme des August-Meier-Haus am 9. Januar 2023 wurde dieser Betrag NüSt in Rechnung gestellt. Für die Zwischenfinanzierung und die Deckung der laufenden Aufgaben wurde auch ein Betriebsmittelkredit bei der Stadt Nürnberg in Anspruch genommen, zum Stand 31.Juli 2023 beträgt dieser 4.770 TEUR.

2.7. Ertragslage

2.7.1. Plan-Ist Vergleich 2022

Das GuV Ergebnis endet mit einem Verlust von 2.806 TEUR. Gegenüber der Planung ist das eine Ergebnisverschlechterung um 2.132 TEUR.

Abbildung 5

Die ggü. der Planung positive Abweichung beim Zinsergebnis beträgt 99 TEUR, da die Fertigstellung des neuen August-Meier-Hauses sich verzögerte und erst mit der Übergabe am 9. Januar 2023 die Darlehen von NüSt übernommen wurden. In den Zinsaufwendungen in Höhe von 310 TEUR sind Aufwendungen für Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 123 TEUR und BilMoG Zinsen für Rückstellungen in Höhe von 151 TEUR enthalten.

Das Ergebnis aus öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung beläuft sich 2022 auf 35 TEUR und ist damit rund 29 TEUR besser als geplant. Bei diesen Positionen stehen sich erfolgswirksame Auflösungen von Verbindlichkeiten aus öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung und entsprechende Betriebsaufwendungen sowie die Neutralisierung der Abschreibungen für gefördertes Anlagevermögen gegenüber.

Das neutrale Ergebnis in Höhe von 64 TEUR ist rund 30 TEUR besser als geplant. Den neutralen Erträgen für Abrechnungen/Korrekturen aus vorangegangen Geschäftsjahren in Höhe von 804 TEUR stehen Aufwendungen in Höhe von 741 TEUR gegenüber. In den periodenfremden Aufwendungen sind nicht geplante Rückzahlungen für den Corona Rettungsschirm in Höhe von 598 TEUR enthalten, die nach Prüfung durch die zuständige Pflegekasse zurückbezahlt werden mussten.

Eine differenzierte Betrachtung der Erträge wird in der nachfolgenden Tabelle aufgezeigt.

Betriebserträge Veränderung
2022 WPL zum WPL
TEUR TEUR absolut in %
a Leistungserträge davon: Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung Erträge aus stationärer Pflegeleistung 31.946 184 25.184 35.643 287 27.007 -3.697 -103 -1.823 -10,4 -35,9 -6,7
Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege 1.082 1.945 -862 -44,3
Erträge aus ambulaten Pflegeleistungen Erträge aus Rüstigenbereich Erträge aus Wohnen Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation 1.148 809 782 2.757 1.245 1.050 810 3.300 -97 -241 -28 -543 -7,8 -23,0 -3,4 -16,4
b sonstige Erträge 8.533 5.428 3.105 57,2
davon: Zuweisungen / Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798 2.808 -9 -0,3
Kostenausgleich Versorgungslasten 1.105 1.105 0 0,0
Erträge aus Vermietung und Verpachtung Erstattung Dienstleistungen und Gestellungs- 584 570 14 2,4
kräfte von NüStSG 364 373 -9 -2,4
weitere Erträge 3.681 572 3.109 543,7
Betriebserträge insgesamt 40.479 41.070 -592 -1,4

Die Leistungserträge in Höhe von 31.496 TEUR liegen mit 3.697 TEUR unter den geplanten Erträgen, diese beinhalten die Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen. Deutlich sind hier in allen Bereichen die Auswirkungen der Corona Pandemie zu sehen, die Auslastung 2022 erreichte insgesamt nur 79,7 % (WPL. 90,1 %).

Die sonstigen Erträge erhöhten sich zum WPL um 3.105 TEUR auf 8.533 TEUR. Ursache sind die Ausgleichszahlungen aufgrund der Corona Pandemie in Höhe von 2.866 TEUR und Erstattungen für Testungen in Höhe von 490 TEUR, die im WPL 2022 nicht geplant waren.

Die Betriebsaufwendungen liegen mit 1,708 TEUR über den Planansatz von 41.372 TEUR.

Betriebsaufwendungen Veränderung
2022 WPL zum WPL
TEUR TEUR absolut in %
a Personalaufwendungen 28.892 28.548 344 1,2
b Sachaufwendungen 12.347 10.946 1.401 12,8
davon:
Lebensmittel Wasser, Energie, Brennstoffe Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf Betreuungsbedarf Pflege-/Med.- therapeutischer Bedarf Zentrale Dienstleistungen Wartung und Instandhaltung Steuern, Abgaben, Versicherungen Mieten, Pachten, Leasing Abschreibungen auf Forderungen sonstige ordentliche Aufwendungen 95 1.309 5.412 1.068 98 1.071 485 1.164 839 512 43 251 76 1.295 4.955 514 79 867 483 1.098 865 510 20 184 19 14 456 555 19 204 2 66 -27 3 23 66 25,3 1,1 9,2 108,0 24,7 23,5 0,5 6,0 -3,1 0,5 115,0 36,0
c Abschreibungen auf Anlagevermögen 1.842 1.878 -37 -2,0
(ohne Förderung)
Betriebsaufwendungen insgesamt 43.081 41.372 1.708 4,1

Ursache für die ggü. der Planung erhöhten Personalkosten (28.892 TEUR) in Höhe von 344 TEUR sind die Veränderungen bei der Pension- Beihilfe und Altersteilzeitrückstellungen.

Die größte negative Abweichung ggü. der Planung ist bei den Sachkosten in Höhe von 1.401 TEUR zu verzeichnen. Die größten Abweichungen sind in den Positionen:  456 TEUR Wirtschaftsbedarf (bezogene Leistungen für Reinigung, Wäscherei, Betriebsdienst und Gartenpflege aufgrund inflationären Preissteigerungen),  555 TEUR Verwaltungsbedarf,  204 TEUR Med.-therap. Bedarf,  66 TEUR Wartungs- und Instandhaltungsaufwand,  19 TEUR Betreuungsbedarf,

In den sonstigen ordentlichen Aufwendungen in Höhe von 251 TEUR sind Fortbildungskosten (154 TEUR), Wertberichtungen auf Forderungen (57 TEUR), und die Aufwendungen für Mitgliedschaften in Verbänden (28 TEUR) enthalten.

2.7.3. Fünfjahresübersicht

Nachfolgend wird das Ergebnis in der Übersicht der vergangenen fünf Jahre dargestellt.

Erfolgsvergleich IST 2021 TEUR IST 2020 TEUR IST 2019 TEUR IST 2018 TEUR
Leistungserträge Sonstige Erträge 31.946 8.533 29.231 12.401 30.115 10.654 31.851 3.942 30.779 3.874
Betriebserträge 40.479 41.637 40.768 35.793 34.653
Personalaufwendungen Sachaufwendungen Abschreibungen auf AV (ohne Förderung) 28.892 12.347 1.842 27.878 12.294 1.859 27.675 11.897 1.879 25.542 10.533 1.893 23.489 10.763 1.455
Betriebsaufwendungen 43.081 42.031 -400 41.451 -683 37.968 -2.175 35.707
Betriebsergebnis -2.602 -1.054
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7 310 1 245 1 258 0 228 6 273
Finanzergebnis -302 -244 -257 -228 -266
Erträge aus öffentlicher und nicht- öffentlicher Förderung Abschreibungen auf Sachanlagen und immaterielle Vermögens- gegenstände und sonstige Aufwen- dungen im geförderten/bezuschussten Bereich 1.666 1.631 1.240 1.180 965 961 565 586 404 293
Ergebnis aus öffentlicher und 35
nichtöffentlicher Förderung 60 4 -21 111
Neutrale Erträge Ertrag Verkauf AHJ Aufwand Baulandsbeschluss AHJ Neutrale Aufwendungen 804 741 88 215 94 133 129 41 63 10.873 2.600 107
Neutrales Ergebnis 64 -127 -40 88 8.229
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806 -711 -976 -2.336 7.021
Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag ohne Effekt Verkauf AHJ -1.252

Die Leistungserträge sind im Jahr 2022 rund 2.715 TEUR höher als im Vorjahr, in dieser Position sind deutlich die Auswirkungen durch die Corona Pandemie zu sehen.

Die Veränderung bei den sonstigen Erträgen beruht auch auf die Corona Pandemie, hier sind die Erträge Corona Ausgleich und aus Testungen enthalten. In den Jahren 2020 – 2022 betrugen diese:

2020 5.912.975,46 € 2021 6.690.094,94 € 2022 3.175.307,76 €

Die größte Steigerung innerhalb der Sachkosten ist im Wirtschaftsbedarf mit 514 TEUR erkennbar und beruht auf Preissteigerungen bei den bezogenen Leistungen der Service GmbH. Die Aufwendungen für den Pflege-Med.-therapeutischen Bedarf sind ggü. dem Vorjahr rund 664 TEUR gesunken.

Der um den Verkauf von AHJ bereinigte Jahresverlust beträgt 1.252 TEUR.

Auf die Ursachenanalyse des Jahresfehlbetrages 2022 wird auf die vorherige Ziffer 2.7.1 verwiesen.

2.8. Voraussichtliche Entwicklung 2023

Das Wirtschaftsjahr 2023 wurde mit einem Jahresverlust in Höhe von -2.667 TEUR geplant. Die Hochrechnung geht zum jetzigen Zeitpunkt von einem Verlust in Höhe von 5,967 TEUR aus. Die massive Planabweichung ist begründet in folgenden:

 anhaltende hohe Krankheitsquote insbesondere bei Pflege- und Betreuungskräften,

 Entwicklung der Belegung und ihre Auswirkung auf die Erlöse, durch den Pflegekräftemangel ist die Erreichung der geplanten Belegung im Jahresdurchschnitt gefährdet. So liegt die durchschnittliche Belegung in den ersten sieben Monaten mit 87,3 % deutlich unter der geplanten,

 Personalkostensteigerung auf Grund des neuen Tarifvertrages, dieser sieht für das Jahr 2023 einen steuer- und abgabenfreien Inflationsausgleich für jeden Mitarbeiter in Höhe von 2.560 Euro vor. Im WPL 2023 wurde das in dieser Höhe nicht berücksichtigt, geplant wurde mit einer Personalkostensteigerung von 3 %,

 fehlende Rechnungen im Energiebereich, hier fehlen uns seit März 2023 die Rechnungen unseres Versorgers, wodurch wir die Anträge im Energie Rettungsschirm nur unvollständig stellen können, nicht einschätzbare Rückerstattungen aus dem Energierettungsschirm,

 Mit den steigenden Kosten für Lebensmittel, Energie und Personal steigt der Aufwand der bezogenen Fremdleistungen für die Küche, Reinigung, Betriebsdienst und Wäscherei.

 gesteigerter unkalkulierbarer Instandhaltungsaufwand, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS in Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden, die Kostenschätzung geht von ca. 105 TEUR aus,

 Bewertung der Rückstellungen zum 31.12.2023, insbesondere der Personalrückstellungen für Pensionen, Beihilfen, Urlaub und Gleitzeit.

Vor dem Hintergrund der kritischen Sachkostenpreisentwicklung, die in dieser Dynamik in den Pflegesätzen des ersten Halbjahres nicht abgebildet waren, wird sich der Jahresfehlbetrag zwangsläufig erhöhen. Ferner sind die Personalengpässe hinsichtlich der allgemein angespannten Lage auf dem Pflegemarkt aus eigener Kraft für NüSt nicht kompensierbar.

Positiv ist das Ergebnis der diesjährigen Vergütungsverhandlungen, die deutlich über der geplanten Erhöhung von 3,5 % liegt. Das abgeschlossene Verhandlungsergebnis zum 1. Juli 2023 beinhaltet in den einzelnen Standorten eine Budgeterhöhung bei einer Vollbelegung von:

 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See 9,69 %  August-Meier-Haus allgemeine Pflege: 5,22 %  August-Meier-Haus Geronto 9,71 %  August-Meier-Haus Pflegoase 19,28 %  Senioren Wohnanlage St. Johannis 10,38 %  Senioren Wohnanlage Platnersberg 10,76 %

Mit Inbetriebnahme des August-Meier-Hauses steigt die Belegung in dieser Einrichtung kontinuierlich an. Im März 2023 sind wir mit insgesamt 137 Bewohnerinnen umgezogen, Ende August leben bereits 158 Bewohner in unserer neuen Einrichtung. Wir rechnen, dass diese volle Belegung weiterhin anhalten wird, da die Bewerberlage sehr gut ist.

Die geplante Eröffnung der Tagespflege zum 1. August 2023 mit 16 Plätzen musste aufgrund eines Wasserschadens verschoben werden, für die Nachtpflege mit 8 Plätzen fehlt uns immer noch der Versorgungsvertrag.

2.9. Chancen und Risiken

Eine umfassende Pflegereform ist vorerst ausgeblieben und die finanziellen Risiken für die Pflegeheimträger bleiben weiterhin unkalkulierbar. Das führt zu zunehmenden Insolvenzmeldungen insbesondere bei großen Pflegekonzernen in privaten Trägerschaft.

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, dem die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplätzen hinterherhinken wird. Bereits jetzt sind Pflegeplätze in Nürnberg sehr rar und die Situation wird sich weiter verschärfen.

Das NürnbergStift muss diesem Sachverhalt entgegenwirken und wird perspektivisch weitere Pflegeplätze aufbauen. Mit der Inbetriebnahme des neuen August-Meier-Haus zum 1. April 2023 in der Regensburger Str. bieten wir seitdem an diesen Standort 158 stationäre Pflegeplätze an, zuvor waren es 138 Plätze. Ende August 2023 sind wir bereits vollbelegt, da die Bewerberlage sehr gut ist rechnen wir hier mit einer dauerhaft sehr guten Auslastungsquote. Auch ist die Fachkräfteqewinnung in unserem neuem AMH problemlos.

Im Stadtteil Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (geplant ist das dritte Quartal 2026) werden wir dann 122 vollstationären und 14 teilstationäre Pflegeplätze anbieten. Die Baumaßnahme wurde im Werksausschuss am 09. März 2023 vorgestellt Dies bedeutet eine deutliche Erhöhung zu den jetzigen 96 vollstationären Plätzen.

Auf dem NüST eigenen Grundstück am Platnersberg planen wir den Bestand in den nächsten Jahren baulich zu erweitern und zu sanieren.

Die direkte Folge dieser Investitionen ist, dass in den kommenden Jahren Abschreibungs- und Mietbelastungen auf NüSt zukommen werden, die nur durch eine gute Auslastung der neuen Einrichtungen aufzufangen sind. Von entscheidender Bedeutung wird dabei sein, ob es gelingt, dem Personalmangel erfolgreich zu begegnen, damit bestehende Plätze auch betrieben werden können.

Aus diesem Grund setzt NüSt viel Energie und Ressourcen in die Aktivitäten zur Personalgewinnungund Bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für unsere Pflege- und Betreuungskräfte. Eine wesentliche Säule der Personalgewinnung bildet weiterhin die Ausbildung. Erfreulicherweise ist es gelungen die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern, sodass ab September voraussichtlich 15 von 16 Absolventinnen im NürnbergStift als Fachkräfte beginnen werden.

Das neue PeBeM bietet eine große Chance für Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsichtlich der Personalentwicklung- und Qualifizierung. Das NüSt hat bereits ein Steuerungsteam gebildet das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in Senioren-Wohnanlage St. Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyse- und Strukturierung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP-Unterstützung.

Ferner ist die Gewinnung aus dem Ausland weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell beschäftigen wir bereits sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran. Gegenwärtig wird das Arbeitsprofil eines*r Integrationsbeauftragtens*n entwickelt. Geplant ist, dass eine erfahrene Pflegekraft des NüSt diese Aufgaben übernimmt und somit eine gelingende Integration für die Pflegekräfte aus anderen Ländern sicherstellt.

2.10. Unterzeichnung des Lageberichtes

Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften des HGB und der WkPV erstellten Lagebericht vor und unterzeichnet diesen.

Nürnberg, den 01.09.2023

Elisabeth Ries Dr. Barbara Sterl Indira Schmude-Basic

Erste Werkleiterin technisch-organisatorische fachlich-kaufmännische Zweite Werkleiterin Zweite Werkleiterin

3. Jahresabschluss

3.1. Bilanz für dem Eigenbetrieb Nürnberg Stift

A k t i v s e i t e Vorjahr EUR EUR
A. Anlagevermögen: I. Immaterielle Vermögensgegenstände II. Sachanlagen: 1. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten 2. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten 3. Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten 4. Technische Anlagen 5. Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 6. Fahrzeuge 7. Geleistete Anzahlungen und Anlagen 96.908,00 96.908,00 28.013.906,81 798,67 0,00 627.335,00 912.978,29 4.233,00 2.868.415,21 32.427.666,98 1.000,00 157.555,18 0,00 157.555,18 1.554.377,56 (0,00) 177.914,41 (0,00) 285.319,37 (285.319) (0,00) 157.970,78 (0,00) 0,00 2.175.582,12 10.320.727,95 92.062,34 142.427,00 29.030.361,81 798,67 0,00 502.242,00 959.737,29 6.969,00
im Bau 1.335.613,01 31.835.721,78
III. Finanzanlagen B. Umlaufvermögen: I. Vorräte: 1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. 2. Unfertige Leistungen II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände: 1. Forderungen aus 1.000,00 204.921,52 0,00 204.921,52
Lieferungen und Leistungen, 2.207.250,44
davon mit einer Restlaufzeit
von mehr als einem Jahr (0,00)
2. Forderungen an Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit 237.151,12
von mehr als einem Jahr (0,00)
3. Forderungen aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit 1.474.517,83
von mehr als einem Jahr. (0,00)
4. Sonstige Vermögensgegenstände, davon mit einer Restlaufzeit 96.713,69
von mehr als einem Jahr. (0,00)
5. Umsatzsteuer III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten. D. Rechnungsabgrenzungsposten: 0,00 4.015.633,08 9.228.420,18 63.656,56
Summe A k t i v s e i t e 45.491.780,12
P a s s i v s e i t e Vorjahr EUR EUR
A. Eigenkapital: I. Stammkapital II. Kapitalrücklagen III. Gewinnvortrag / Verlustvortrag IV. Jahresüberschuss, -fehlbetrag B. Sonderposten aus Zuschüssen und Zuweisungen zur Finanzierung des Sachanlagevermögens 1. Sonderposten aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2. Sonderposten aus nicht-öffentlichen Fördermitteln für Investitionen C. Rückstellungen: D. Verbindlichkeiten: 1. Verbindlichkeiten aus 620.000,00 23.168.615,04 -2.335.866,19 -2.806.030,57 18.646.718,28 814.591,00 2.416.553,00 3.231.144,00 11.002.581,28 11.002.581,28 760.282,26 (739.114,65) 7.079.158,45 (464.112,19) 549.395,48 (549.395,48) 0,00 (0,00) 2.936.589,80 (2.936.589,80) 434.237,78 (434.237,78) 596.548,80 6.822,58 12.363.035,15 28.023,86 620.000,00 22.435.696,04 -1.625.139,63 -710.726,56 20.719.829,85 955.888,00 2.567.072,00 3.522.960,00 9.557.059,60
Lieferungen und Leistungen, davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 3. Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 4. Verbindlichkeiten aus öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; nicht - öffentlicher Förderung davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 5. sonstige Verbindlichkeiten davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr; 6. Verwahrgeldkonto 1.144.909,41 (1.123.741,80) 7.537.037,32 (464.652,39) 91.995,61 (91.995,61) 0,00 (0,00) 1.638.563,34 (1.638.563,34) 448.885,86 (448.885,86) 792.175,26
7. Umsatzsteuer F. Rechnungsabgrenzungsposten: 7.697,07 11.661.263,87 30.666,80
Summe P a s s i v s e i t e 45.491.780,12

3.2. Gewinn- und Verlustrechnung

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2022 EUR Vorjahr EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 24.712.353,60 4.946.986,74 56.304,06 2.230.289,74 22.376.044,49 4.573.465,92 62.658,78 2.218.667,19
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten 6.279.267,25 9.116.084,71
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 2.525.859,93
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge 9. Personalaufwand: a)Löhne und Gehälter b)Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 10.Materialaufwand: a)Lebensmittel b)Wasser, Energie, Brennstoffe c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing 0,00 46.032,55 249.114,12 41.318.761,26 0,00 5.330,41 1.114.563,57 41.992.675,00
22.125.098,14 6.767.297,21 95.460,18 1.308.897,13 7.649.173,94 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 21.276.598,51 6.601.600,62 70.655,00 1.361.620,17 7.712.249,74 482.266,41 684.113,10 518.377,14 38.707.480,69
Zwischenergebnis 1.537.131,43 3.285.194,31
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift 2022 EUR Vorjahr EUR
Übertrag Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a)Abschreibungen auf immaterielle Vermögens- gegenstände und Sachanlagen b)Abschreibungen auf Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 3.285.194,31 600.000,00 367.082,36 872.958,28 2.166.200,76 37.344,87 1.157.877,54
22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 991.403,13 -4.040.921,74 484.998,51 -3.752.297,60
Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen 29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses: -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 -467.103,29 1.070,00 244.693,27 -243.623,27
-2.806.030,57 -710.726,56
Auf neue Rechnung vorzutragen -2.806.030,57
Verlustausgleich Behandlung des Jahresüberschusses:
Auf neue Rechnung vorzutragen -710.726,56
gegen Gewinnvortrag gegen Kapitalrücklage

4. Anhang

4.1. Bewertungsgrundlagen

Der Jahresabschluss des NürnbergStift berücksichtigt für das Wirtschaftsjahr 2022 die Vorschriften der Pflege - Buchführungsverordnung (PBV) vom 22. November 1995 (BGBl. I S. 1528), zuletzt geändert durch Artikel 1 der Verordnung vom 21.12 2016 (BGBl. I S. 3076) und die Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), in der Fassung nach § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707). Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Anlagen- und Fördernachweise entspricht den Vorgaben der PBV und WkPV. Gemäß § 4 Abs. 1 und § 11 Abs. 2 PBV sind bestimmte Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), Art. 24 Abs. 5 Satz 2, Art. 28 und Art. 67 des Einführungsgesetzes zum Handelsgesetzbuch (EGHGB) sowie die Regelungen des BilRUG vom 17.07. 2015 angewandt worden.

Der Jahresabschluss berücksichtigt grundsätzlich die bisherigen Ansatz- und Bewertungsvorschriften, einschließlich der Anpassungen aus dem BilMoG und BilRUG.

Die Gliederung der Bilanz, der Gewinn- und Verlustrechnung sowie des Anlagenspiegels entsprechen den Vorgaben des HGB mit den Regelungen des BilRUG vom 17.Juli 2015. Die „Erhaltenen Anzahlungen“ wurden, wie in den Vorjahren praktiziert, dem Passivposten „Sonstige Verbindlichkeiten“ zugeordnet.

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb seit 01.01.1999 organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Liquide Mittel valutieren zum Nennwert.

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2022 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.7.0-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). Weitere Erläuterungen hierzu unter Ziffer XXX.

Die Sonderposten aus Investitionszuschüssen werden entsprechend der Stellungnahme IDW HFA a/1984 i.d.F. v. 1990 gebildet und nach Maßgabe der Nutzungsdauer der finanzierten Vermögensgegenstände aufgelöst.

Mittelbare Versorgungszusagen gegenüber der Arbeitnehmerschaft bestehen bei der Bayerischen Versorgungskammer (BVK), München. Auf eine Bilanzierung der mittelbaren Pensionsverpflichtungen wurde in Ausübung des Wahlrechts nach Art. 28 Abs. 1 Satz 2 EGHGB verzichtet. Die Altersversorgung durch die BVK wird über Beiträge finanziert. Als Beitrag werden 4,8 % des zusatzversorgungspflichtigen Entgelts erhoben. Die Altzusagen werden über Umlagen finanziert. Die Höhe des Umlagesatzes beträgt 3,75 % (Vorjahr:

3,75 %) der entsprechenden Löhne und Gehälter. Darüber hinaus wird jährlich ein vom Arbeitgeber zu tragender Zusatzbeitrag in Höhe von 4,0 % erhoben.

Die sonstigen Rückstellungen werden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung nach der voraussichtlichen Inanspruchnahme in Höhe des Erfüllungsbetrags gebildet.

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeiträgen angesetzt.

Veränderungen der Bewertungsmethoden wurden nicht vorgenommen, somit ist die Vergleichbarkeit mit den Vorjahresbeträgen gegeben.

4.2. Erläuterungen zur Bilanz

4.2.1. Anlagevermögen

Die immateriellen Vermögensgegenstände beinhalten Software und Lizenzen, welche ausschließlich von NüSt bis zum 31.12.2022 entgeltlich beschafft wurden. Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Der Ansatz des Sachanlagevermögens erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten. Anschaffungskostenminderungen werden abgesetzt. Es kommt ausschließlich die lineare Abschreibungsmethode zur Anwendung, wobei für bewegliche Anlagegüter bei der Anschaffung die zeitanteilige Jahresabschreibung berücksichtigt wurde. Die Abschreibungssätze richten sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer bei den Wohnbauten und den Betriebsbauten liegt zwischen 40 und 58 Jahren. Die betriebsgewöhnliche Nutzungsdauer der Außenanlagen sowie der Geschäftsausstattung richtet sich nach den amtlichen steuerlichen Afa-Tabellen und der Afa Tabelle für das Gesundheitswesen.

Die Beteiligungen wurden zu Anschaffungskosten bewertet.

Das Anlagevermögen veränderte sich durch Investitionen in Höhe von 2.682,9 TEUR und planmäßige Abschreibungen in Höhe von 2.136,5 TEUR

Die Entwicklung des Anlagevermögens ergibt sich aus dem Bruttoanlagespiegel als Bestandteil des Anhangs.

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Die Finanzierungsarten des Anlagevermögens bestimmen sich durch Finanzierungsschlüssel:

Finanzierungsart Finanzierungsschlüssel
Eigenkapital Darlehen öffentliche Förderung Kommune öffentliche Fördeung Land nicht öffentliche Förderung 1,84,81,90 8,50,78,98 2,31,75,95 15,30,58,92 11,45,74,94

Die Finanzierungsschlüssel (FSL) sind nachfolgend definiert.

FLS Einrichtungsart Finanzierungschlüssel
1 reine Pflege (Bereich SGB XI) Eigenkapital
2 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Kommune
8 reine Pflege (Bereich SGB XI) Darlehen
11 reine Pflege (Bereich SGB XI) nicht öffentliche Förderung
15 reine Pflege (Bereich SGB XI) öffentliche Förderung Land
30 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Land
31 gemischte Einrichtung - Pflege öffentliche Förderung Kommune
46 gemischte Einrichtung - Pflege nicht öffentliche Förderung
50 gemischte Einrichtung - Pflege Darlehen
54 gemischte Einrichtung - Pflege Eigenkapital
58 gemische Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Land
74 gemische Einrichtung - nicht Pflege nicht öffentliche Förderung
75 gemische Einrichtung - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune
78 gemische Einrichtung - nicht Pflege Darlehen
81 gemische Einrichtung - nicht Pflege Eigenkapital
90 andere Einrichtungen - nicht Pflege Eigenkapital
92 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Land
94 andere Einrichtungen - nicht Pflege nicht öffentliche Fördeurng
95 andere Einrichtungen - nicht Pflege öffentliche Förderung Kommune
98 andere Einrichtungen - nicht Pflege Darlehen

Anbei der Anlagen-und Fördernachweis nach § 4 PVB.

76,897

00,809.69

00,679.22 45,172.351 63,334

00,533.726

18,609.310.82

etrewhcubtseR

:dnatS( dnatsdnE

00,0

00,0

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00,0

69,343.5

03,277.3

89,590.32

15,392.11

58,035.87

99,583.28

47,653.05

47,653.05

35,199.82

91,182.53

21,399.27

77,145.51

83,740.61

00,000.021

14,117.381

85,352.361

90,472.316

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30,262.183.2

89,311.323.53

RUE

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34,017

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed dnatseb

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negnubierhcsbA

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2202.21.13

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00,840.62 31,675.851 31,879.082

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00,603.64 18,942.255.1 18,486.935.2 00,0

00,742.32 34,379.383 34,185.345

00,924.82 28,600.674 28,948.646

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RUE

00,0

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00,0

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35,199.82

16,045.72

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83,132.32

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14,117.381

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hcan

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dnatseb

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netuabsbeirteB tim ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG.1.1 24,809.033.11 19,080.223.9 00,0

netuabnhoW tim ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG

netuaB enho ethceR ehcielgskcütsdnurg dnu ekcütsdnurG

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LSF

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LSF 00,0

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LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF

LSF 93,635

LSF

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LSF 00,0

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LSF 00,641.097 65,608.354.2 00,0

LSF 00,369.88 42,489.841

LSF 00,0

LSF 00,414.241 28,534.405

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LSF 00,248.339.4 37,407.088.3 00,0

LSF 00,565.831 92,023.123

LSF

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LSF 00,0

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LSF 00,0

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.2 82,262

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52,658.62

31,405.782

60,232.681 70,521

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60,910.721.44

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00,0

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86,127.571

52,110.571

52,110.571

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2202.21.13

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00,0

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00,175.2

00,332.4

12,184.27 34,814.426.2 15,212.898.2 24,008.38 00,0

00,158.52 90,123.751 34,033.942 66,425.31 00,0

37,450.332

25,421.921 57,883.947.1 29,634.843.2 53,871.46 00,0

24,954.631.2

24,049.090.2

serhaj

RUE

muz

)tSüN(

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 21,401.887.2 00,0

00,0

00,0

00,0

19,075

00,004.7 00,004.7

00,000.2 00,000.2

37,826.2 37,826.2

07,806.3 07,806.3

53,905.58

10,212.51 10,954.51

00,006.21 00,006.21

16,866.54 16,093.25

12,802.53 70,721.63 41,157.11 00,0

58,339.07 63,518.07

23,792.46 70,211.46

63,108.54 63,534.15

52,658.62 52,658.62

31,405.782 31,405.782

31,233.681 60,232.681 70,521

62,284.063 93,305.063 78,052.1 00,0

93,327.216.5

23,182.661.24

08,518.795.14

RUE

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

19,075

00,000.1

90,113.08

53,874.29

12,514.868.2

61,547.385.6

40,495.256.67

59,114.149.57

RUE

beirtebnegiE"

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

94,841

52,232

86,127.571

52,110.571

52,110.571

RUE

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

79,598.51

79,598.51

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

ned

rüf

00,0

00,0

00,0

00,0 83,737.01 17,375.96

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 12,496.411 27,813.768.2

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 25,374.86 57,141.443.2

89,753.83-

89,753.83- 08,224.065.1 03,930.662.1

lessülhcssgnureiznaniF

RUE

-mU

red gnulkciwtnE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,821.3 90,727.952

37,592.681

56,989.666.2

56,989.666.2

81,061.175.1

gnaguZ

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

19,075

00,000.1

00,004.7

00,000.2

37,826.2

07,806.3

53,874.29

10,954.51

00,006.21

16,093.25

12,878.74

58,369.07

23,443.46

63,534.15

52,658.62

31,405.782

31,753.681

62,457.163

10,316.533.1

86,064.275.6

01,034.541.47

85,735.334.37

-sgnafnA 00,0

dnatseb

RUE

hcan

siewhcannegalnA

eguezrhaF enho negnuttatssuA dnu negnuthcirniE.1.5 00,201.435 29,433.418.1 53,871.46

uaB mi negalnA dnu negnulhaznA etetsieleG.1.7 21,401.887.2 00,0

netsopznaliB

negömrevegalnA

:negalnaznaniF

eguezrhaF

.II

tmaseG

emmuS

LSF

LSF

LSF 90,113.08

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF

LSF 00,0

LSF 00,28

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,734.8 70,096.72 41,157.11

LSF 00,0

LSF 92,311.582 22,990.316.2 24,008.38

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,597

LSF 00,0

LSF 00,0

LSF 00,848.4 63,785.64

LSF 00,386.97 34,746.961 66,425.31

LSF 00,0

.III

.A

.6 00,151.4 16,932.84

Anbei Fördernachweis öffentliche Förderung

00,0

00,449.81

00,295.418

00,846.597

etrewhcubtseR

:dnatS( dnatsdnE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,941.86

21,864.124.2

39,813.353.2

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

2202.21.13

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed dnatseb

RUE

negnubierhcsbA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

muz

serhaj

RUE

)tSüN(

00,0

00,0

00,0 00,539.031 39,383.222.2 24,418.370.3 15,251.57 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 00,009.91 48,663.072 48,619.953 00,0

00,0 00,009.91 48,663.072 48,619.953 00,0

00,0

00,0

00,0 00,942.011 47,576.785.1 47,470.914.2 00,0

00,0 00,942.011 47,576.785.1 47,470.914.2 00,0

00,0

red gnulkciwtnE

RUE

-mU negnubierhcsbA -sgnafnA dnatsdnE gnagbA negnubierhcsuZ

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,687

00,687

00,363.01

00,892.141

00,539.031

serhaj

RUE

beirtebnegiE"

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,687.75

53,143.463 48,228.492 15,251.57 00,0

53,143.463 53,579.963 00,0

21,071.082.2

39,383.222.2

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,390.78

21,060.632.3

39,669.841.3

RUE

ned

rüf

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-

RUE

gnuredröF

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

ehciltneffö

red gnulkciwtnE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

RUE

-mU gnaguZ -sgnafnA )2202.21.13

-

siewhcanredröF2

00,0

00,0

00,0 39,669.841.3 .2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0 53,579.963

00,0 53,579.963 eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad.2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,848.4 48,479.982 15,251.57

00,0 48,619.953

00,0 48,619.953 negalnA ehcsinhceT.1.4 -sbeirteB ni :retnurad.2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,056.96 48,662.092 00,0

00,0

00,0

00,0 47,470.914.2

00,0 47,470.914.2

00,0

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

91,390.78

21,060.632.3

39,669.841.3

dnatseb

RUE

-snegömreV

-dnurg dnu ekcütsdnurG.1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,051.127 47,429.796.1 00,0

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS

netsopznaliB

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad.2.7 00,0

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad.2.1 00,051.127 47,429.796.1 00,0

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

netuaB enho 00,056.96 48,662.092 00,0

eguezrhaF

negalna -suA dnu negnuthcirniE.1.5 enho negnuttats 00,848.4 53,721.563 00,0

tmasegsni

netuab

:retnurad 00,846.597 24,661.872.2 15,251.57

.III

.A

.6 negnulhaznA etetsieleG.1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

Anbei Fördernachweis nicht öffentliche Förderung

00,0

00,480.11

00,355.614.2

00,964.504.2

etrewhcubtseR

:dnatS(

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,772.17

39,462.233

39,462.233

62,611.921

62,611.921

15,990.151.4

73,228.970.4

dnatsdnE

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

45,656.52

45,656.52

45,656.52

45,656.52

rüf emhantnE negnubierhcsuZ

egnägbA -stfähcseG sed negnuhcub -stfähcseG sed

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

negnubierhcsbA

2202.21.13

serhaj

RUE

muz

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

red gnulkciwtnE

RUE

-mU negnubierhcsbA -sgnafnA

)tSüN(

"tfitSgrebnrüN

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,838.6

00,161.03

00,161.03

00,746.351

00,908.641 19,966.859.3 73,192.584.6 45,656.52

00,908.641

00,846.611 54,461.974.3 54,161.319.5

00,846.611 54,461.974.3 54,161.319.5

serhaj

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,934.46

74,067.723 39,483.024

74,067.723 39,483.024

62,611.921 62,611.921

62,611.921 62,611.921

50,901.320.4

19,966.859.3

beirtebnegiE"

dnatseb

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,163.28

15,256.765.6

73,192.584.6

dnatsdnE

ned

RUE

rüf

-

gnuredröF

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

45,656.52

45,656.52

45,656.52

45,656.52

gnagbA negnubierhcsuZ

RUE

ehciltneffö-thcin

etrewsgnuffahcsnA

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

-stfähcseG sed negnuhcub

serhaj RUE

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

€ 00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

red gnulkciwtnE

-

RUE

-mU

siewhcanredröF

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

00,821.3

00,821.3 19,918.705.6

00,821.3

00,821.3 74,319.244

00,821.3 74,319.244

gnaguZ

RUE

00,0

00,0

00,0

00,0

00,0

37,826.22

41,163.28

62,611.921 negalna -suA dnu negnuthcirniE .1.5 enho negnuttats 00,021.88

62,611.921

50,181.095.6

19,918.705.6

54,161.319.5

54,161.319.5

-sgnafnA )2202.21.13

dnatseb

RUE

-snegömreV

-dnurg dnu ekcütsdnurG .1.1 ethceR ehcielgskcüts 00,943.713.2 54,218.595.3

.II emmusnehcsiwZ netsoP red emmuS

eguezrhaF -sbeirteB ni :retnurad .2.5 ,negalnaneßuA ni ,netuab etrewtseF dnu s'GWG 00,021.88

netsopznaliB

negalnA ehcsinhceT .1.4 -sbeirteB ni :retnurad .2.4 -neßuA ni dnu netuab 00,0

.2.7 dnu .6 ,.2.5 ,.2.4 ,.2.1

uaB mi negalnA dnu -sbeirteB rüf :retnurad .2.7 00,0

negömrevegalnA

negalnaneßuA dnu -dnurg dnu ekcütsdnurG

netuabsbeirteB tim netuabsbeirteB :retnurad .2.1 00,943.713.2 54,218.595.3

netuabsbeirteB ni 00,0

negalnaznaniF

netuabnhoW tim -dnurg dnu ekcütsdnurG

ednätsnegeg :negalnahcaS

elleiretammI

netuaB enho 00,0

eguezrhaF

tmasegsni

netuab

:retnurad 00,964.504.2 73,228.970.4 45,656.52

.III

.A

.6 negnulhaznA etetsieleG .1.7 00,0

.3 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.2 ethceR ehcielgskcüts 00,0

.II

.I

4.2.2. Vorräte

Die Bestände wurden zum Bilanzstichtag körperlich aufgenommen. Bewertet wurde der medizinische und pflegerische Bedarf nach der FIFO-Methode. Der restliche Lagerbestand wurde nach Anschaffungskosten einzeln bewertet. Die in der Bilanz zusammengefassten Vorräte gliedert sich wie folgt:

Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe 2022 EUR Vorjahr EUR
a b c Medizinischer / Pflegerischer Bedarf - Inkontinenzartikel - Sonstiges Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf 13.916,26 49.196,32 93.127,91 1.314,69 10.636,43 74.396,00 116.025,92 3.863,17
insgesamt 157.555,18 204.921,52

4.2.3. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zum Nennwert angesetzt. Aus dem Prüfbericht des BKPV über die überörtliche Prüfung der Jahre 1999 – 2009 wurde die Anregung der TZ 5 zur Werthaltigkeit von Forderungen ab Abschlussjahr 2013 aufgenommen und in den Folgejahren fortgeschrieben. D.h., im Jahresabschluss 2022 wurden Einzelwertberichtigungen teilweise bis zu 100 % und Pauschalwertberichtigungen nach Beachtung der EWB im Wesentlichen mit 2,5 % auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen vorgenommen.

Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.554,4 TEUR entfallen 945,9 TEUR auf Pflege-/Krankenkassen, Sozialhilfeträge und 543,6 TEUR auf Selbstzahler. Der Rückgang in Höhe von 652,8 TEUR auf 1.554,3 TEUR (Vorjahr 2.207,2 TEUR) beruht auf den Rückgang der sonstigen Forderungen in Höhe von 826,4 TEUR. Im Vorjahr war hier ein Grundstücksverkauf an SÖR in Höhe von 803 TEUR ausgewiesen.

Unter den Forderungen an Träger der Einrichtung in Höhe von 177,9 TEUR werden Forderungen an die Stadt Nürnberg ausgewiesen.

Die zum 31.12.2022 ausgewiesene Forderungen aus öffentlicher Förderung in Höhe von 285,3 TEUR setzt sich zusammen aus Forderungen für Corona Testungen des Jahres 2022 (233,5 TEUR), der Forderung der solitären Tagespflege (36,7 TEUR) und der Forderungen aus PPZ-Aktivitäten (15,1 TEUR).

Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen:

Sonstige Vermögensgegenstände 2022 EUR Vorjahr EUR
Forderungen an Mitarbeiter 4.776,03 5.461,15
Debitorische Kreditoren Sonstige Forderungen 3.776,47 149.418,28 2.512,93 88.739,61
insgesamt 157.970,78 96.713,69

4.2.4. Liquide Mittel

Die liquiden Mittel haben sich im Vergleich zum Vorjahr um 1.092,3 TEUR erhöht.

Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2022 EUR Vorjahr EUR
Kassenbestand Guthaben bei Kreditiinstituten 33.297,20 10.287.430,75 37.655,98 9.190.764,20
insgesamt 10.320.727,95 9.228.420,18

4.2.5. Eigenkapital

Der Werteverzehr im Eigenkapital beträgt insgesamt 2.073 TEUR im Geschäftsjahr 2022. Der im Geschäftsjahr 2022 ausgewiesene Verlust beträgt 2.806.030,57 Euro.

Gemäß Stadtratsbeschluss vom 14.12.2022 wurde der Jahresfehlbetrag 2021 in Höhe von 710.726,56 EUR auf neue Rechnung vorgetragen.

Von der Stadt Nürnberg an NürnbergStift ist das Grundstück in der Raudtener Straße mit der Flurnummer 193/154 mit einem Verkehrswert von 732.919,00 EUR übertragen worden.

Die Übertragung erfolgte zum 01.08.2022 über die Erhöhung der Kapitalrücklage, ein Zahlungsmittelabfluss fand nicht statt. Die in Anlagevermögen gebundene Kapitalrücklage erhöhte sich dementsprechend auf 24.316.435,12 EUR.

Anfangsstand 01.01.2022 Zugänge Abgänge Umbuchung Endstand 31.12.2022
Stammkapital Kapitalrücklagen Gewinn-/Verlustvortrag Jahresergebnis Eigenkapital 620.000,00 22.435.696,04 -1.625.139,63 -710.726,56 20.719.829,85 732.919,00 € - 2 .806.030,57 € - 2 .073.111,57 € - € - 710.726,56 € 710.726,56 € - € 620.000,00 € 23.168.615,04 € - 2 .335.866,19 € - 2 .806.030,57 € 18.646.718,28 €

4.2.6. Sonderposten

Gemäß § 5 Abs. 2 PBV sind „Vermögensgegenstände des Anlagevermögens, die mit öffentlichen Fördermitteln oder sonstigen Zuwendungen Dritter angeschafft oder hergestellt worden sind, auf der Aktivseite der Bilanz mit dem Bruttowert anzusetzen. Auf der Passivseite der Bilanz sind die bereits zweckentsprechend verwendeten Fördermittel oder Zuwendungen als Sonderposten gesondert auszuweisen, vermindert um den Betrag der bis zum jeweiligen Bilanzstichtag angefallenen Abschreibungen auf die mit diesen Mitteln finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.“

Die Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (Fördermittel des Landes: FSL 15, 30, 58, 92; Fördermittel der Stadt Nürnberg: FSL 02, 31, 75, 95) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus öffentlichen Fördermitteln für Investitionen 2022 EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 955.888,00 1.097.186,00
(a) Zuführung 0,00 0,00
(b) Auflösung 141.297,00 141.298,00
- Abschreibungen (141.297,00) (141.298,00)
- Anlagenabgänge zu RBW (0,00) (0,00)
Stand zum 31.12. 814.591,00 955.888,00

Die Entwicklung des Sonderpostens aus nicht öffentlichen Fördermitteln für Investitionen wird in der nachfolgenden Tabelle dargestellt. Er entspricht den Restbuchwerten der mit diesen Mitteln (nicht öffentliche Förderung: FSL 11, 46, 74, 94) finanzierten Vermögensgegenstände des Anlagevermögens.

Entwicklung des Sonderpostens aus nichtöffentlichen Fördermitteln für Investitio 2022 nen EUR Vorjahr EUR
Stand zum 01.01. 2.567.072,00 2.703.899,00
(a) Zuführung 3.128,00 29.244,54
- Anlagenzugänge (inkl. Umfinanzierung) (3.128,00) (0,00)
- sonstiges (0,00) (0,00)
(b) Auflösung (153.647,00) 166.071,54
- Abschreibungen (153.647,00) (166.071,54)
- sonstiges (0,00) (0,00)
Stand zum 31.12. 2.416.553,00 2.567.072,00

4.2.8. Rückstellungen

Die Rückstellungen haben sich im Berichtsjahr 2022 wie folgt entwickelt.

Langfristige Rückstellungen Stand zum 01.01.2021 EUR Verbrauch EUR Auflösung EUR Zuführung Zinseffekt EUR Stand zum 31.12.2022 EUR
Pensionsverpflichtungen Pensionsähnliche Beihilfeverpflichtungen 3.599.392,87 542.533,00 2.879,66 46.663,00 87.480,48 1.572,00 322.274,71 258.488,00 149.264,56 -4.909,00 3.980.572,00 747.877,00
Altersteilzeit 190.726,32 30.440,11 249.432,06 2.055,00 411.773,27
Summe Personalrückstellungen 4.332.652,19 79.982,77 89.052,48 830.194,77 146.410,56 5.140.222,27
Dienstjubiläen Archivierung Abgang Grundstück AHJ Baulandbeschluss 83.740,00 29.471,73 2.600.000,00 2.340,00 5.174,43 5.489,30 84,43 81.400,00 29.871,03 2.600.000,00
Summe sonstige Rückstellungen 2.713.211,73 7.514,43 0,00 5.489,30 84,43 2.711.271,03
Summe langfristige Rückstellungen 7.045.863,92 87.497,20 89.052,48 835.684,07 146.494,99 7.851.493,30
Kurzfristige Rückstellungen
Urlaub Überstunden Leistungsentgelte 788.781,72 360.063,85 300,00 788.781,72 321.368,19 300,00 38.695,66 845.516,03 328.919,94 5.966,07 845.516,03 328.919,94 5.966,07
Summe Personalrückstellungen 1.149.145,57 1.110.449,91 38.695,66 1.180.402,04 0,0 1.180.402,04
Erstellung des Jahresabschlusses örtliche Prüfung überörtliche Prüfung Ausstehende Rechnungen Großreparaturen Instandhaltung Rettungsschirm 2020 Corona Prämie 2022 Corona 47.324,00 10.817,00 24.289,78 425.636,21 765.311,92 0 88.671,20 47.324,00 10.817,00 11.430 370.609,77 55.026,44 47.918,00 10.817,00 424.099,76 597.820,28 23.188,00 47.918,00 10.817,00 12.859,78 424.099,76 765.311,92 0 597.820,28 23.188,00 88.671,20
Summe sonst. Rückstellungen 1.362.050,11 440.180,77 55.026,44 1.103.843,04 0,00 1.970.685,94
Summe kurzfristige Rückstellungen 2.511.195,68 1.550.630,68 93.722,10 2.284.245,08 0,00 3.151.087,98
insgesamt 9.557.059,60 1.638.127,88 182.774,58 3.119.929,15 146.494,99 11.002.581,28

Die Pensionsrückstellungen werden durch ein versicherungsmathematisches Gutachten belegt. Dieses wurde für den Abschluss 2022 durch die Stadt Nürnberg mit der Unterstützung der Software HPR (Version 6.0.8.2-Kommunal, Testierung vom 28.08.2018) eigenverantwortlich erstellt. Die Ausfertigung erfolgte nach alter (in komprimierter Form) und neuer Berechnungsmethodik unter Anwendung der Artikel 7 - 9 des Gesetzes zur Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und zur Änderung handelsrechtlicher Vorschriften vom 11.03.2016 (veröffentlicht BGBl. I, 2016, Nr. 12 vom 16.03.2016). In beiden Gutachten sind folgende Grundlagen einheitlich zur Anwendung gebracht worden:

 Bewertung mit dem HGB Teilwertverfahren  Trend der zukünftigen Gehaltssteigerungen 2,5%  Rentendynamik 1,75%  Finanzierungsendalter ist die Regelaltersgrenze nach Geburtsdatum  Fluktuation 0%  Berechnungsgrundlage Richttafeln Heubeck 2018 G.

Die Abweichung beider Gutachten liegt in der Anwendung der für die Diskontierung der Altersversorgungsverpflichtungen heranzuziehenden durchschnittlichen Marktzinssätze, die von der Deutschen Bundesbank veröffentlicht werden. Nach alter Methodik werden Zinssätze herangezogen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren, ermittelt aus 7 Geschäftsjahren, ergeben (Wahlrecht gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB – bisher). Diese betrugen zum 31.12.2022 1,44 %. Im Gutachten des Vorjahres wurde mit 1,35 % kalkuliert.

Nach neuer Methodik ergeben sich die Zinssätze aus 10 Geschäftsjahren. Die in beiden Gutachten ermittelten Gesamtpensionen belaufen sich auf 15.295.493 EUR (alte Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 7 Jahre) bzw. 14.632.496 EUR (neue Methodik – durchschnittlicher Zinssatz der letzten 10 Jahre). Der Unterschiedsbetrag beläuft sich auf 662.547 EUR.

In der Pensionsrückstellung werden nur passivierungspflichtige Rückstellungen für „Neuzusagen“ (Rechtsanspruch ab dem 01.01.1987) gebildet. Bei Verpflichtungen für laufende Versorgungsleistungen oder Anwartschaften auf Versorgungsleistungen aufgrund einer unmittelbaren Zusage nach beamtenrechtlichen Grundsätzen oder tarifvertraglichen Vereinbarungen, für den die Berechtigten ihren Rechtsanspruch bereits vor dem 01.01.1987 erworben haben, wurde das Wahlrecht zur Passivierung nicht in Anspruch genommen. Der Bestand an passivierungspflichtigen Pensionsansprüchen zum 31.12.2022 beträgt nach neuer Bewertungsmethodik lautet 3.980.572 EUR.

Der Unterschiedsbetrag aus der Berechnung mit dem 10-Jahresdurchschnittsatz und dem 7-Jahresdurchschnittsatz beträgt bei den passivierungspflichtigen Pensionsrückstellungen 327.835 Euro zum 31.12.2022. Zum Jahresabschluss 31.12.2022 wurde die Pensionsrückstellung mit einem Zinssatz von 1,78 % berechnet. Im Vorjahr wurde mit einem Zinssatz von 1,87 % gerechnet, der Effekt aus der Zinsänderung beträgt 81.845 Euro.

Die Beihilferückstellung wird durch ein versicherungsmathematisches Gutachten durch die Stadt Nürnberg belegt. Analog zum Pensionsgutachten wurde als Berechnungsmethode das Teilwertverfahren angewandt und die Diskontierung der Rückstellung nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (2022: 1,44 %, Vorjahr: 1,35 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Für diese Rückstellung sind die neuen Regelungen zum Marktzinssatz nicht anwendbar. Der Berechnung liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde, eine Berücksichtigung von Fluktuation erfolgte nicht. Für die Anpassung der laufenden Beihilfen wurde ein Wert von 3 % pro Jahr angesetzt.

Das versicherungsmathematische Gutachten für die Altersteilzeitrückstellung ist durch die Stadt Nürnberg erstellt worden. Durch den Neuabschluss von sieben neuen Altersteilzeitverträgen im Jahr

2022 erhöhte sich die Rückstellung zum 31.12.2022 um 248 TEUR auf 400,2 TEUR. Für eine bestehende Sabbatregelung beträgt der Rückstellungswert zum 31.12.2022 11,5 TEUR. Die Diskontierung der Rückstellung wurde nach den von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten, durchschnittlichen Marktzinssätzen (gebildet aus 7 Geschäftsjahren; 2022 1,44 %, Vorjahr :1,35 %) vorgenommen, welche sich für eine pauschal angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren ergeben. Als Gehaltstrend wurde eine Steigerung von 1,75 % pro Jahr angenommen. Auch diesem Gutachten liegen die Richttafeln Heubeck 2018 G zugrunde. Die Sozialversicherungsbeiträge ergeben sich aus den aktuell anzusetzenden Sätzen für Arbeitgeber, inklusive Aufstockungsbetrag zur gesetzlichen Rentenversicherung. Als Bewertungsverfahren wurde IDW mit Abfindungscharakter (Verlautbarung IDW RS HFA 3 n.F.) angewendet.

Zur Berechnung der Rückstellungen für noch nicht abgegoltene Urlaubsansprüche wurden für die einzelnen Personalgruppen die durchschnittlichen Jahrespersonalkosten je Vollkraft, abzgl. enthaltener Bestandteile für Zeitarbeit, angesetzt. Die für die Berechnung der Rückstellung notwendige Anzahl der durchschnittlichen Ist-Arbeitstage sind für 2021 mit 220 Tagen definiert. Zum 31.12.2022 bestanden Urlaubsansprüche in Höhe von 2.854 Tagen, im Vergleich zum Vorjahr mit 4.076 Tagen sind es 1.222 Tage weniger.

Die bestehenden Rückstellungen für Archivierungskosten und Dienstjubiläen wurden zum 31.12.2022 fortgeschrieben.

Bei der Bewertung der Urlaubs- und Überstundenrückstellungen wurde ein Gehaltstrend von 3,0 % berücksichtigt.

Zum 31.12.2022 wurde für 8.509 Überstunden eine Rückstellung gebildet. Dies ist ein Aufbau im Vergleich zum Vorjahr (8.028 Stunden) um 481 Stunden.

Die örtliche Prüfung des Jahresabschlusses wird durch das örtliche Rechnungsprüfungsamt durchgeführt. Die Prüfung des Jahresabschlusses 2022 erfolgt im Jahr 2023. Die Rückstellung ergibt sich aus der Verwaltungskostenerstattung. Die überörtliche Prüfung erfolgt durch den Bayerischen Kommunalen Prüfungsverband (BKPV). Die letzte Prüfung umfasste die Jahre 2016 bis 2019 und wurde größtenteils verbraucht. Für die Bildung der neuen Rückstellung erfolgte eine Neubewertung des Erfüllungsbetrages auf Basis der in Rechnung gestellten Prüfungskosten. Die Diskontierung erfolgte für die Restlaufzeit von 2 Jahren entsprechend mit dem von der Deutschen Bundesbank vorgegebenen Zinssatz in Höhe von 0,75%.

Die In Vorjahren gebildete Aufwandsrückstellung für Großreparaturen wurde beibehalten und beträft zum Stichtag 31.12.2022 unverändert 765 TEUR ausgewiesen. Diese beinhaltet für AHS 420 TEUR für die Fassaden- und Dacherneuerung, für AHJ 240,5 TEUR für die Dacherneuerung und für AHP 104,8 TEUR für die Dacherneuerung.

Die betrifft auch die aus dem Jahr 2018 gebildete Rückstellung für ungewisse Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit dem Verkauf des Grundstücks St. Johannis, welche mögliche Verbindlichkeiten aus dem Baulandbeschluss der Stadt Nürnberg (Stand Oktober 2018) abdecken soll. Diese Rückstellung wurde beibehalten, da derzeit dieser Vorgang nicht abgeschlossen ist.

4.2.9. Verbindlichkeiten

Der Verbindlichkeitsspiegel zum 31.12.2022 stellt sich wie folgt dar:

Bilanzposten Restlaufzeit Restlaufzeit Restlaufzeit
bis zu 1 Jahr Zwischen 1 und 5 Jahren von mehr als 5 Jahren insgesamt
EUR EUR EUR
aus Lieferungen und Leistungen 739.114,65 21.167,61 760.282,26
gegenüber dem Träger der Einrichtung 549.395,48 549.395,48
gegenüber Kreditinstituten 464.112,19 1.710.665,07 4.904.381,19 7.079.158,45
aus öffentlicher Förderung aus nichtöffentlicher Förderung Sonstige Verwahrgelder Umsatzsteuer 0,00 2.936.589,80 434.237,78 596.548,80 6.822,58 0,00 2.936.589,80 434.237,78 596.548,80 6.822,58
insgesamt 5.726.821,28 1.710.665,07 12.363.035,15

Unter den Verbindlichkeiten gegenüber dem Träger der Einrichtung wird der Saldo des Kontokorrentkontos zur Stadt Nürnberg in Höhe von 447,0 TEUR und Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 102,4 TEUR ausgewiesen.

Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten kreditorische Debitoren (215,2 TEUR), die abzuführende Lohnsteuer aus Dezember 2022 (199,2 TEUR), erhaltene Anzahlungen (14,2 TEUR), Verbindlichkeiten ggü. Mitarbeitern (5,0 TEUR und sonstige Verbindlichkeiten (0,8 TEUR).

Es bestehen keine Haftungsverhältnisse nach § 251 HGB.

Sonstige Verpflichtungen ergeben sich aus Leasingverträgen für Pkw des Ambulanten Dienstes mit einer Laufzeit bis 2025 sowie der Zentrale auch mit einer Laufzeit bis 2025 (jährliche Leasingraten für 13 Pkw 24 TEUR brutto).

Weiterhin sind die zwischen dem NürnbergStift und der NürnbergStift Service GmbH geschlossenen Verträge (Raum-und Gerätemietvertrag, Werkvertrag und Dienstleistungsvertrag) auf unbestimmte Zeit abgeschlossen und mit einer Kündigungszeit von 3 Monaten zum Quartalsende von beiden Seiten kündbar. Der Vertrag zu Beratungs- und Unterstützungsleistungen mit der Firma Schwan & Partner ist auf unbefristete Zeit abgeschlossen und kann aktuell mit einer Kündigungsfrist von 1 Monat von beiden Seiten gekündigt werden.

4.4. Erläuterung zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.4.1. Erträge

Die Leistungserträge beinhalten alle Leistungen aus den unmittelbaren pflegerischen Leistungen und berechnen sich aus Pflegeleistungen, Erträge aus Unterkunft und Verpflegung und den gesondert berechneten Investitionskosten. Im Jahr 2022 stellen Sie sich wie folgt dar:

2022 TEUR
Erträge aus teilstationärer Pflegeleistung Erträge aus stationärer Pflegeleistung Erträge aus Leistungen der Kurzzeitpflege Erträge aus ambulaten Pflegeleistungen Erträge aus Rüstigenbereich Erträge aus Wohnen Erträge aus der geriatrischen Rehabilitation Summe Leistungserträge 184 25.184 1.082 1.148 809 782 2.757 140 23.450 1.071 1.056 1.037 793 1.684 44 1.734 11 92 -228 -11 1.073
31.946

erung orjahr

in %

31,4 7,4 1,1 8,7 -22,0 -1,4 63,7 9,3

Unter den Umsatzerlösen nach § 277 Abs. 1 HGB in Höhe von 6.279 TEUR sind als größte Positionen zu nennen die Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege (2.686 TEUR), Erstattungen für Corona Testungen (490 TEUR), Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für Versorgungsansprüche (1.105 TEUR), periodenfremde Umsatzerlöse (804 TEUR), Erträge aus Vermietung und Verpachtung (584 TEUR) und Erstattungen der NüSTSG für Gestellungskräfte 282 TEUR).

Bei den Zuweisungen und Zuschüssen für Betriebskosten in Höhe von 2.798 TEUR sind die Erstattung PAFF (1.041 TEUR), Erstattungen Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz (360 TEUR), Mietzuschuss Heilig-Geist-Spital (388 TEUR), Fördermittel für das Pflege-Praxis Zentrum (235 TEUR), Mutterschaftsgeld (227 TEUR) und Eingliederungszuschüsse/Erstattung ATZ (212 TEUR) zu nennen.

Unter den anderen aktivierten Eigenleistungen werden im Jahr 2022 46 TEUR Erträge aus aktivierten Personalkosten der bei Nürnberg Stift angestellten Architekten für die Neubauten ausgewiesen.

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 249 TEUR sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (183 TEUR), Spenden (36 TEUR), Erträge aus der Änderung von Wertberichtigungen (29 TEUR) und sonstige Erträge (1 TEUR) enthalten.

Die im Berichtsjahr 2022 ausgewiesenen Erträge aus der öffentlicher und nicht öffentlicher Förderung von Investitionen in Höhe von 1.300 TEUR beinhalten zwei große Einzelspenden:

 800 TEUR für den Neubau der Tagespflege im neuen August-Meier-Haus durch die „Fritz – und

 500 TEUR durch die Stiftung Laurusstern für den anstehenden Neubau und die Sanierung der

Senioren-Wohnanlage Platnersberg.

Da diese Spenden im Berichtsjahr 2022 noch nicht verbraucht wurden, wurden Sie den Verbindlichkeiten aus nicht öffentlicher Förderung zugeführt.

4.4.2. Personalaufwand

Der Personalaufwand besteht aus

Personalaufwand 2022 EUR Vorjahr EUR
a Löhne und Gehälter 22.125.098,14 21.276.598,51
b - Gesetzliche Sozialausgaben - Altersversorgung - Beihilfen und Unterstützungen Sozialabgaben und Altersversorgung 4.062.503,39 2.430.478,88 274.314,94 6.767.297,21 3.996.582,98 2.516.013,30 89.004,34 6.601.600,62
insgesamt 28.892.395,35 27.878.199,13

Nach § 285 Nr. 7 HGB verteilen sich die durchschnittlich 2022 beschäftigten Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer wie folgt auf die Funktionen:

Personalgruppe 31.03.2022 30.06.2022 30.09.2022 31.12.2022 2022
00 Leitung 01 Pflegedienst Pflegefachkräfte Pflegehilfskräfte Betreuungskräfte nach §43 SGB XI Betreuungshilfskräfte 4,00 176,00 156,00 44,00 22,00 48,00 54,00 7,00 3,00 6,00 11,00 4,00 174,00 159,00 44,00 21,00 47,00 52,00 7,00 3,00 6,00 11,00 3,00 178,00 159,00 40,00 22,00 45,00 51,00 7,00 2,00 6,00 11,00 5,00 177,00 168,00 41,00 20,00 44,00 51,00 7,00 3,00 6,00 11,00 4 176,25 160,50 42,25 21,25
02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 46,00 52,00 7,00
05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 2,75 6,00 11,00
insgesamt 531 529,00

Der Zuwachs der Personalkosten ist wie schon im Vorjahr im Wesentlichen durch die Auswirkungen der Corona-Pandemie begründet. Dies sind Reaktionen auf die erhöhten Hygiene-Maßnahmen, das Ausbruchsgeschehen bei Bewohnenden und Mitarbeitenden, durch die Abdeckung über Arbeitszeiterhöhungen, Einsatz von Zeitarbeit und zusätzlichen Unterstützungskräften sowie durch Zahlung der Prämien.

Entsprechend der Tarifeinigung vom 25.10.2020 erfolgte zum 01.04.2022 eine Erhöhung der Tabellen-

entgelte für die Beschäftigten nach dem TVöD-V, TVöD-B und TVöD-E um durchschnittlich 1,8 %, mindestens aber um 50 Euro (Quelle: Mitteilung aus dem Personalbereich 024/A vom 15.04.2021).

Die Entwicklung der Personalaufwendungen, der Vollkraft-Zahlen und der durchschnittlichen Personalaufwendungen je Vollkraft - gegliedert nach Personalgruppen - des Eigenbetriebes NürnbergStift zeigen nachfolgende Tabellen:

Entwicklung des Personalaufwandes
Personalgruppe/Aufwandsart 2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 553.504,94 21.444.342,20 1.170.916,67 2.973.887,94 226.212,32 162.901,28 362.140,38 20.666.503,26 1.356.952,70 2.989.603,57 223.373,59 189.010,63 191.364,56 777.838,94 -186.036,03 -15.715,63 2.838,73 -26.109,35 52,8 3,8 -13,7 -0,5 1,3 -13,8
06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 09 nicht zurechenbare Personalkosten 477.931,85 361.243,32 1.521.454,83 385.338,84 352.354,06 1.352.922,10 92.593,01 8.889,26 168.532,73 24,0 2,5 12,5
insgesamt 28.892.395,35 27.878.199,13 1.014.196,22 3,6
darin enthalten:
Aufwand für Versorgungsempfänger 991.314,95 980.435,31
Pensionsrückstellungen 319.395,05 493.942,87
Urlaubsrückstellungen Altersteilzeitrückstellungen 28.856,58 218.991,95 -332.213,47 68.641,70
Überstundenrückstellungen Aufwand für Beihilfen Rückstellungen für Leistungsentgelt Aufwand für Zeitarbeit 35.429,48 211.825,00 5.666,07 1.442.067,36 27.440,30 72.375,00 0,00 1.529.511,94

Bereinigt man die Personalaufwendungen um die Buchungen für Rückstellungen, Versorgungsempfänger und Zeitarbeit (Tabelle oben: Positionen „darin enthalten“), so ergeben sich folgende Kennzahlen:

Entwicklung der Personaldaten (ohne Rückstellungen, Versorgungsempfänger, Zeitarbeit)
2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung absolut in %
Personalaufwand bereinigt (EUR) Vollkräfte (VK) durchschnittliche Personalauf- wendungen je Vollkraft (EUR / VK) 25.638.848,91 405,09 63.291,73 25.038.065,48 420,16 59.591,74 600.783,43 -15,07 3.699,99 2,4 -3,6 6,2

Die Erhöhung der (bereinigten) Personalaufwendungen in Höhe von 600,8 TEUR begründet sich aus der Tarifanpassung, Entwicklung der Entgeltgruppen und der Personalstruktur.

Die Entwicklung der Vollkräfte (VK) stellt sich wie folgt dar:

Entwicklung der Vollkräfte (VK)
Personalgruppe/Aufwandsart 2022 VK Vorjahr VK Veränderung absolut in %
00 Leitungen der Einrichtungen 01 Pflegedienst 02 Hauswirtschaftlicher Dienst 03 Verwaltungsdienst 04 Technischer Dienst 05 Sonstige Dienste 06 Sozialdienst, Ergotherapie 07 Med.-technischer Dienst 4,03 312,92 28,82 40,55 4,83 2,27 6,59 5,08 3,93 324,23 35,20 38,89 4,30 2,49 6,00 5,12 0,10 -11,31 -6,38 1,66 0,53 -0,22 0,59 -0,04 2,5 -3,5 -18,1 4,3 12,3 -8,8 9,8 -0,8
insgesamt 405,09 420,16 -15,07 -3,6

4.4.3. Sachaufwand

Der Materialaufwand im Berichtsjahr 2022 in Höhe von 9.053,5 TEUR setzt sich zusammen aus Roh, Hilfs- und Betriebsstoffen in Höhe von 3.560,5 TEUR und Fremdleistungen in Höhe von 5.493,1 TEUR. Die Veränderungen zum Vorjahr stellen sich dar:

Materialaufwand 2022 Vorjahr Veränderung
Lebensmittel Wasser, Energie, Brennstoffe Wirtschaftsbedarf Verwaltungsbedarf Betreuungs-, Med. - therap. Bedarf EUR EUR
95.460,00 1.308.897,00 5.411.763,61 1.068.217,97 1.169.192,33 70.655,00 1.361.620,17 4.897.930,12 971.294,69 1.843.024,93 24.805,00 -52.723,17 513.833,49 96.923,28 -673.832,60
insgesamt 9.053.530,91 9.144.524,91 -90.994,00

Die Veränderungen im Wirtschaftsbedarf in Höhe von 513,8 TEUR beruhen auf gestiegenen Kosten bei den Fremdleistungen Küche (242,1 TEUR), Fremdleistungen Betriebsdienst (86,6 TEUR), Hausverbrauchsmittel (85,5 TEUR), Fremdleistungen Wäscherei (36,6 TEUR) und den Fremdleistungen HWD (22,5 TEUR).

Die positiven Veränderungen im Betreuungs, Med.- therap. Bedarf in Höhe von 673,8 TEUR beruhen auf dem pflegerischen Verbrauchsmaterial in Höhe von 498,9 TEUR und sonstigen Aufwendungen in

Höhe von 206,7 TEUR. Begründet ist dies durch einen Rückgang der Corona bedingten Hygieneaufwendungen.

Unter den im Berichtsjahr ausgewiesenen Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen in Höhe von 485,1 TEUR werden unverändert die Verwaltungskostenerstattung (VKE) und Aufwendungen für erbrachte Leistungen des IT-Bereiches der Stadt Nürnberg ausgewiesen. Die VKE beinhaltet städtische Overheadkosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, statistisches Amt, Referate, etc.) und die zentralen Leistungen der Querschnitts-Dienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr) und wird auf Basis einer geschätzten Inanspruchnahme ermittelt. Ein großer Teil der Verwaltungskostenerstattungen an den Träger wird von den Kostenträgern als spezifischer Aufwand nicht anerkannt und ist daher nicht über die Pflegesätze refinanziert.

Die Veränderungen bei den Steuern, Abgaben und Versicherungen sind begründet auf gestiegenen Zahlungen an den Pflegeausbildungsfonds in Höhe von 120,4 TEUR.

2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung EUR
Steuern Abgaben Versicherungen 44.753,46 762.517,56 31.248,33 27.998,33 631.473,98 24.640,79 16.755,13 131.043,58 6.607,54
Summe 684.113,10 154.406,25

Unter der Position Mieten, Pacht und Leasing in Höhe von 512 TEUR ist die Miete für die Senioren- Wohnanlage Heilig-Geist-Spital enthalten. Für Letztere erfolgt unter der GuV-Position „Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten“ ein Ausgleich.

Die im Berichtsjahr 2022 angefallene Aufwendungen für Instandhaltung und Instandsetzung in Höhe von 1.164 TEUR bewegten sich auf Vorjahresniveau (1.158 TEUR),

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind im Berichtsjahr 2022 mit 991,4 TEUR um 506,5 TEUR höher zum Vorjahr. In dieser Position sind Rückzahlungen für den Corona Rettungsschirm 2020 in Höhe von 597,8 TEUR enthalten.

4.4.4. Finanzergebnis

2022 EUR Vorjahr EUR Veränderung
Zinsen und ähnliche Erträge Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.296,00 309.536,26 1.070,00 244.693,27 6.226,00 64.842,99
Finanzergebnis 243.623,27 58.616,99

Die Zinserträge in Höhe von 7,3 TEUR (Vorjahr: 1,1 TEUR) enthalten Erträge aus der Abzinsung von Rückstellungen. Die Zinsaufwendungen in Höhe von 302,4 TEUR (Vorjahr: 4,9 TEUR 244,7 TEUR) enthalten 151,4 TEUR aus der Aufzinsung von Rückstellungen.

4.4.5. Jahresergebnis

Der im Geschäftsjahr 2022 ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 2.806.030,57 Euro wird vorgeschlagen auf neue Rechnung vorzutragen. Unterzeichnung des Jahresabschlusses Die Werkleitung des NürnbergStift legt den nach den geltenden Vorschriften der PBV, des HGB und der WkPV erstellten Jahresabschluss vor und unterzeichnet diesen gemäß § 245 HGB.

Nürnberg, den 01.09.2023

Elisabeth Ries Dr. Barbara Sterl Indira Schmude-Basic

Erste Werkleiterin technisch-organisatorische fachlich-kaufmännische Zweite Werkleiterin Zweite Werkleiterin

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AfA Absetzung für Abnutzung

AGPflegeVG Gesetz zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung AHJ Senioren - Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren - Wohnanlage Platnersberg AHR August - Meier - Heim AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AHS TP Tagespflege im Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMH August – Meier- Haus AK Anschaffungskosten AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung

BGBl. Bundesgesetzblatt

BilMoG Bilanzrechtmodernisierungsgesetz BiLRUG Bilanzrichtlinie - Umsetzungsgesetz BKPV Bayerischer Kommunaler Prüfungsverband BT Berechnungstag(e) BKT Beköstigungstag (e)

cbm Kubikmeter

C&S Computer und Software GmbH DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation

EGHGB Einführungsgesetz zum Handelsgesetzbuch

ERGO Praxis für Ergotherapie EUR EURO

Fl.-Nr. Flur-Nummer

FSL Finanzierungsschlüssel

GO Gemeindeordnung

GuV Gewinn- und Verlustrechnung GVBl. Gesetz- und Verordnungsblatt GWG Geringwertige Wirtschaftsgüter

HfM Hochschule für Musik

HGB Handelsgesetzbuch HSP Senioren - Wohnanlage Heilig - Geist - Spital HWD Hauswirtschaftlicher Dienst

IDW Institut der Wirtschaftsprüfer

KGr. Kontengruppe

kWh Kilowattstunde

MPBetreibV Medizinprodukte - Betreiber – Verordnung

NüSt NürnbergStift

NüStSG NürnbergStift Service GmbH

o.A. ohne Angabe

PBV Pflege-Buchführungsverordnung

PAF Pflegeausbildungsfonds / Generalistische Ausbildung PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfWG Pflege-Weiterentwicklungsgesetz PeBem Personalbemessungs PpSG Pflegepersonal-Stärkungs-Gesetz

qm / m² Quadratmeter

REHA Geriatrische Rehabilitation

RBW Restbuchwert(e) rd. rund

SAP Systeme, Anwendungen, Produkte in der Datenverarbeitung

SGB V Sozialgesetzbuch - Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch - Soziale Pflegeversicherung SoPo Sonderposten

TEUR Tausend EURO

TVöD Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst

ü.T. über Tausend

U/V Unterkunft und Verpflegung

VK Vollkraft

VKE Verwaltungskostenerstattung

WE Wohneinheiten

wbg wbg Nürnberg GmbH WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan

Z NürnbergStift Zentrale

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 12.10.2023 öffentlich Gutachten

Rechnungsprüfungsausschuss 29.11.2023 öffentlich Gutachten

Stadtrat 13.12.2023 öffentlich Beschluss

Betreff:

Entlastung für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NürnbergStift (NüSt)

Sachverhalt (WerkA NüSt Ö 12.10.2023):

Der Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt wurde nach Art. 107 Gemeindeordnung (GO) sowie § 25 Abs. 2 Eigenbetriebsverordnung (EBV) vom Rpr geprüft und freigegeben.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Werkausschuss ist gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat für die Entlastung zuständig.

Sachverhalt (RprA Ö 29.11.2023):

Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Nach Durchführung der örtlichen Rechnungsprüfung empfiehlt der Rechnungsprüfungsausschuss dem Stadtrat, für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt die Entlastung zu erteilen.

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.

Sachverhalt (StR Ö 13.12.2023):

Die örtliche Prüfung ist seit der Änderung der GO zum 01.08.2004 auch Grundlage für die Entlastung (Art. 102 Abs. 3 GO).

Nach erfolgter Begutachtung durch den Rechnungsprüfungsausschuss ist für die Entlastung gem. Art. 102 Abs. 3 GO der Stadtrat zuständig.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Rpr

Gutachtenvorschlag (WerkA NüSt Ö 12.10.2023):

Der Werkausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Entlastung für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Gutachtenvorschlag (RprA Ö 29.11.2023)

Der Rechnungsprüfungsausschuss empfiehlt dem Stadtrat die Entlastung für den Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO.

Beschlussvorschlag (StR Ö 13.12.2023)

Der Stadtrat erteilt für den mit Stadtratsbeschluss vom 13.12.2023 festgestellten Jahresabschluss 2022 des Eigenbetriebs NüSt gem. Art. 102 Abs. 3 GO die Entlastung.

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 12.10.2023 öffentlich Gutachten

Stadtrat 25.10.2023 öffentlich Beschluss

Betreff:

Nachtragswirtschaftsplan 2023

Anlagen: 3_1 Sachverhalt Nachtragswirtschaftsplan 2023 Nachtragswirtschaftsplan 2023

Sachverhalt (kurz):

Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2023 wird dieser Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Nachtrags-Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2023, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II

Rpr

Gutachtenvorschlag (Werkausschuss NüSt):

Vom Werkausschuss (NüSt) werden begutachtet: a) der Wirtschaftsplan 2023, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, für den Eigenbetrieb NürnbergStift b) Verpflichtungsermächtigungen 2023 in Höhe von 106.198 EUR c) Kreditaufnahmen für Investitionen in 2023 in Höhe von 23.997.152 EUR d) einen Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben 2023 in Höhe von 6.794.899 EUR

Beschlussvorschlag (Stadtrat):

Vom Stadtrat werden beschlossen: a) der Wirtschaftsplan 2023, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, für den Eigenbetrieb NürnbergStift b) Verpflichtungsermächtigungen 2023 in Höhe von 106.198 EUR c) Kreditaufnahmen für Investitionen in 2023 in Höhe von 23.997.152 EUR d) einen Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben 2023 in Höhe von 6.794.899 EUR

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 12.10.2023

Nachtrags-Wirtschaftsplan 2023

1. Vorbemerkung

Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2023 wird dieser Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Nachtrags- Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2023, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

2. Erfolgsplan

Der geänderte Erfolgsplan 2023 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 1.999.259 Euro ab, das Ergebnis verschlechtert sich demnach um 3.299.942 Euro.

Nüst Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Aufwendungen 41.591.508 43.422.830 45.399.272 1.976.443 4,6%
Erträge 38.752.650 40.756.088 39.332.879 -1.423.208 -3,5%
Betriebsergebnis -2.838.858 -2.666.742 -6.066.393 -3.399.651 -8,0%
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710 0,0%
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7%

Begründung

Folgende Faktoren beeinflussen die gestiegenen Aufwendungen erheblich:  Die Personalkosten im Jahr 2023 sind mit 28.152.317 Euro deutlich gegenüber der Wirtschaftsplanung gestiegen. Hintergrund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft.  Der Rückgang der Kosten in der Essenversorgung resultiert aus der gesunkenen Belegung gegenüber der Planbelegung 2023. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in den ersten Monaten des Jahres 2023 konnte die geplante Belegung nicht erreicht werden.  In der WPL 2023 wurde mit hohen Energiekosten aufgrund des „Ukrainekriegs“ geplant. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen im Dezember 2022 (Strom und Gaspreisbremse) wurden diese Kosten in der Hochrechnung angepasst. Aktuell fehlen uns für 2023 immer noch die Rechnungen unseres Energieversorgers, so dass wir derzeit keine Aussage über die möglichen Erträge aus dem

Energierettungsschirm Pflege treffen können. Erstattet wird die Differenz der Energierechnungen zum Referenzmonat März 2022.  Der Wirtschaftsbedarf in der Hochrechnung ist 252.263 Euro höher gegenüber der Wirtschafsplanung. Begründet ist dies an den höheren Fremdleistungskosten für Wäscherei, Betriebsdienst, Recycling, Entsorgung und Reinigung aufgrund der gestiegenen Inflation. Insbesondere sind hier auch die gestiegenen Personalkosten der Service-GmbH ein Kostentreiber. Zusätzlich fallen seit Januar 2023 Kosten für das Gebäudemanagement für das neue August-Meier-Haus an in Höhe von rund 265.000 Euro an. Das komplette Gebäudemanagement wurde im ÖPP Vertrag an die Fa. Reisch beauftragt und wird in dieser Höhe nicht refinanziert werden, da es über den finanzierten Schlüsseln der Pflegesätze liegt.  Im Verwaltungsbedarf des Jahres 2023 sind Personalkosten für Zeitarbeit in der Verwaltung und Beratungskosten enthalten. Die Zeitarbeit ist eine ungeplante Folge aus Krankheitsausfällen.  Die Instandhaltungskosten aus der Hochrechnung liegen 217.976 Euro gegenüber der Wirtschaftsplanung. Aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen ist in 2023 bereits ein hoher unkalkulierbarer Instandhaltungs- und wartungsaufwand angefallen, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden. Für das neue AMH fallen 336.343 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagementvertrags an. Aufgrund des ÖPP-Vertrages werden jährlich diese Kosten auf Rücklagekonten gesammelt und erst bei Bedarf verwendet. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert, da man hierbei davon ausgeht, dass bei einem neuen Heim noch keine hohen Instandhaltungskosten entstehen. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Erhaltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das alte AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Diese Bestandsverwertung des alten AHR Gebäudes kostet uns finanzielle und personelle Ressourcen in der Zentrale, generiert aber auch zusätzliche Vermietungserträge für NüSt und ist gesamtstädtisch positiv zu betrachten.

Die Anpassung der betrieblichen Erträge ist nachfolgend begründet durch:  Die Nachfrage nach Plätzen im Rüstigenbereich ist schlechter als im WPL 2023 angenommen, was zu einer Abweichung der Erlöse von 75.504 Euro gegenüber der Planung führt. Insgesamt ist der Bereich rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfrage in den letzten Jahren, so dass wir schon vorsichtiger geplant hatten. Allerdings ist die Nachfrage nach Rüstigenplätzen stärker gesunken als angenommen. Wir werden hier den Versorgungsvertrag anpassen, um ihn der sinkenden Nachfrage anzupassen.  Die Tagespflege im AHS hat eine geringe Auslastung als ursprünglich in 2023 geplant. Leider verzögert sich die Eröffnung der Tagespflege im AMH zum 1. August 2023 aufgrund eines Wasserschadens. Wir werden die fehlenden Erlöse daraus Fa. Reisch in Regress stellen. Die Nachtpflege ist hiervon auch betroffen, hier fehlt uns allerdings immer noch der Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen. Wir sind der erste Anbieter in Bayern mit dem Angebot der Nachtpflege, und die Pflegekassen verzögern hier den Abschluss eines Versorgungsvertrages.  Die Erträge in der vollstationären Pflege liegen 837.552 Euro in der Hochrechnung unter dem Plan-

ansatz. Ursache ist hier die hohe Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal, was eine Auswirkung der Corona Pandemie ist. Seit der 2. Jahreshälfte ist ein Anstieg in der Auslastung zu erkennen. Sehr positiv ist die Entwicklung im neuen AMH. Hier liegt mittlerweile eine Vollauslastung vor. Die Vergütungsvereinbarungen der im Juli 2023 verhandelten Pflegesätze lagen zum Zeitpunkt der Hochrechnung noch nicht vor und konnten daher noch nicht berücksichtigt werden. Da wir deutlich besser verhandelt haben als wir in der Prognose berücksichtigt haben, wird sich dies positiv in der Ertragssituation ab dem 3. Halbjahr 2023 widerspiegeln.  Die Situation im ambulanten Dienst im Wirtschaftsjahr 2023 ist von der auffälligen Krankheitsquote und der langen Fahrzeiten durch sehr viele langfristige Baustellen beeinflusst. Momentan können deutlich weniger Patienten behandelt werden, so dass wir hier mit 214.510 Euro Erlösen weniger rechnen gegenüber der Planung.  In der Reha rechnen wir mit 903.480 Euro weniger Erlösen gegenüber der Planung. Grund ist hier die niedrige Auslastung im 1.Quartal 2023 aufgrund der hohen Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal. Auch stellen wir fest, dass die uns zugewiesenen Patienten älter und kränker sind als früher und viele Patienten aufgrund ihres schlechten Gesundheitsstandes die Reha abbrechen müssen und ins Klinikum zurückverlegt müssen.  In den Zuschüssen ist ein Sondervermögen der Stadt Nürnberg in Höhe von 104.000 Euro enthalten, welches für den Heizungsausfall im AHS Haus 1 eingesetzt wird.  In den Nebenerlösen finden sich Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus Ergotherapie Praxis, Verrechnungen für Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung, Erträge aus Vermietung und Verpachtung und Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und Verwaltungsleistungen. Der Anstieg der Nebenerlöse ist begründet aufgrund der geplanten Vermietung des Bestandsgebäudes von AHR an das Sozialamt zum 1. Oktober 2023.

Auslastung

Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 wurde wie folgt angepasst.

AHS Vollstat. Pflege AHR (Altbau) Vollstat. Pflege AMH (Neubau) Vollstat. Pflege AHJ Vollstat. Pflege AHP Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 128,00 158,00 111,00 91,00
Auslastung WPL 96,00% 98,00% 89,00% 80,00% 97,00%
Auslastung NPL 93,01% 99,00% 94,00% 72,74% 91,79%
AHS Tagespflege AMH Tagespflege AMH Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Auslastung WPL 72,00% 78,00% 72,00%
Auslastung NPL 64,65% 66,65% 49,94%
AHJ Wohnen HGS Wohnen REHA Vollstationär AMBD Pflege
Kapazität 64,00 106,00 44,00 120,00
Auslastung WPL 84,00% 95,50% 115,00
Auslastung NPL 94,27% 100,00% 85,00% 100,00

3. Vermögensplan

Der geänderte Vermögensplan weist für das Jahr 2023 einen Finanzbedarf von 43.825 TEUR aus. Der ggü. der Planung höherer Finanzbedarf ist begründet in dem höheren Verlust und resultiert aus:

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 36.761
Darlehenstilgungen 1.097
geplanter Verlust 5.967
Finanzbedarf 2023 43.825

Die Investitionen sind vorgesehen für:

 Neubau August-Meier-Haus 35.753 TEUR  Neubau Zentralküche 34 TEUR,  Modernisierung der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 500 TEUR,  Ersatzbeschaffungen 474 TEUR.

Für Darlehenstilgungen sind 1.097 TEUR eingeplant.

Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 5.967 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Finanzplan

Dem Finanzplan, der die Jahre 2023 bis 2027 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen.

Im Jahr 2023 wurden planmäßig die kreditähnlichen Rechtsgeschäfte für das August-Meier- Haus in Höhe von 23.997 TEUR übernommen.

Für die Jahre 2024 bis 2027 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.

5. Verpflichtungsermächtigung

Die Baumaßnahmen im Sebastianspital/Rückbau Fritz-Hintermayr-Haus wurden aufgrund personeller und finanzieller Ressourcen in der Planung verschoben, so dass die Verpflichtungsermäßigungen für alle geplanten Investitionen von 144.924 TEUR (Wirtschaftsplan 2023) auf 106.198 TEUR (Nachtrags-Wirtschaftsplan 2023) reduziert wurden. 36.761 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen das Wirtschaftsjahr 2023, 69.437 TEUR die Jahre ab 2024.

6. Maßnahmen

Die erhebliche prognostizierte Ergebnisverschlechterung erfordert aktives Gegensteuern. Leider sind etliche Faktoren nicht durch NüSt steuerbar, wie z.B. die fehlenden Energierechnungen, der Wasserschaden in der neuen Tagespflege im neuen AMH und der Abschluss des Versorgungsvertrages für die Nachtpflege im neuen AMH. Wir gehen jedoch davon aus, dass nachfolgendes zu einer Ergebnisverbesserung führt, was in der Prognose noch nicht exakt abbildbar war.

 Erstattungen für gestiegene Energiekosten aus dem Energie Rettungsschirm Pflege  abgeschlossene Pflegesatzverhandlungen zum 1. Juli 2023

Darüber hinaus wurden von uns folgende Maßnahmen eingeleitet bzw. weitergeführt.

 Seit September wird in der Pflege keine teure Zeitarbeit mehr eingesetzt.  Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist Inhalt in jedem Monatsgespräch mit den Einrichtungsleitungen.  Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden die schon durchgeführten Gespräche mit Rückkehrern aus Krankheiten intensiviert werden mit dem Ziel der Verbesserung der Arbeitsplatzsituation.  Im AMH werden zusätzliche pflegerische Hilfsmittel beschafft.  Für das AHS erhielten wir die Genehmigung für den Antrag an der Teilnahme zum Umgang mit psychischen Belastungen in der Pflege.  Führungskräfte erhalten gezieltes Coaching.  Personalkosten werden gezielt durch das Controlling überwacht.  Im ambulanten Dienst streben wir durch Sanierungsmaßnahmen die gezielte Anbietung von Leistungen im häuslichen Umfeld an mit dem Ziel, die Erlöse pro Klient deutlich zu steigern.  In der Reha stehen wir seit Monaten intensiv im Austausch mit dem Klinikum mit dem Ziel, kurzfristig die Ertragssituation zu steigern und langfristig über die Zukunft der Reha zu entscheiden. Kurzfristig wollen wir das Platzangebot in der Reha auf 30 Plätze reduzieren und die daraus gewonnene Kapazität der Pflege zuzuordnen.

NürnbergStift

Nachtrags-Wirtschaftsplan

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

digital, inkl. Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Inhaltsverzeichnis

1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 4

1.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................................... 4 1.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................................ 5

2 Erfolgsplan ...................................................................................... 6

2.1 Ausgangslage ............................................................................................................. 6 2.2 Begründung ................................................................................................................ 7 2.3 Auslastung ................................................................................................................ 10 2.4 Ergebnis NüSt Gesamt ............................................................................................. 10 2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ........................................................... 14 2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................................ 17 2.8 Kassenkredit ............................................................................................................. 22 2.9 Maßnahmen .............................................................................................................. 22

3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen .................................... 24

3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See ...................................................... 24 3.2 August-Meier-Haus .................................................................................................. 25 3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis ......................................................................... 28 3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg .................................................................... 29 3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital .............................................................. 30 3.6 Ambulante Dienste ................................................................................................... 31 3.7 Geriatrische Reha ..................................................................................................... 32

4 Vermögensplan ............................................................................. 33

5 Investitionsplan ............................................................................. 34

5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen .................................................................. 34 5.2 Verpflichtungsermächtigungen ................................................................................ 40

6 Fünfjahresübersicht ...................................................................... 40

6.1 Erfolgsplan ............................................................................................................... 40 6.2 Finanzplan ................................................................................................................ 45

7 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 46

8 Stellenplan ..................................................................................... 48

Vorwort

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i.V. mit § 2 Abs. 1 WkPV und den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung legte das NürnbergStift den Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan für das Geschäftsjahr 2023 vor.

Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) am 13.10.2022 wurde dieser vom Stadtrat festgestellt. (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

Aufgrund der prognostizierten erheblichen Ergebnisverschlechterung für das Jahr 2023 wird diese Nachtrags-Wirtschaftsplan vorgelegt (§ 13 Abs 1. und § 14 Abs.2 WKPV).

1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

1.1 Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.06.2022 zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und der zwei 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststelleneiterinnen in der Doppelspitze.

Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.

1.2 Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

August-Meier-Haus (AMH)

Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Ambulante Dienste (AMBD)

Geriatrische Rehabilitation (REHA)

Praxis für Ergotherapie (ERGO)

August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6 Verwaltung NüSt

Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service GmbH (NüStSG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.

2 Erfolgsplan

2.1 Ausgangslage

Der geänderte Erfolgsplan 2023 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.966.683 Euro ab, das Ergebnis verschlechtert sich demnach um 3.299.942 Euro.

Nüst Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Aufwendungen 41.591.508 43.422.830 45.399.272 1.976.443 4,6%
Erträge 38.752.650 40.756.088 39.332.879 -1.423.208 -3,5%
Betriebsergebnis -2.838.858 -2.666.742 -6.066.393 -3.399.651 -8,0%
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710 0,0%
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7%

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, dem die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplätzen hinterherhinken wird. Bereits jetzt sind Pflegeplätze sehr rar und die Situation wird sich weiter verschärfen. Dem muss das NürnbergStift entgegenwirken und perspektivisch weitere Pflegeplätze aufbauen. Daher werden die angefangen Bauprojekte weiter voran getrieben und weitere Aktivitäten angegangen.

 Das neue August-Meier-Haus wurde am 01. April 2023 in der Regensburger Str. in Betrieb genommen und bietet 158 stationäre Pflegeplätze (vorher: 138 Plätze), 18 Plätze in der Tagespflege und 8 Plätze für Nachtpflege. Alle 158 Betten sind bereits belegt und ausreichend Pflegepersonal ist vorhanden.  Im Stadtteil St. Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (geplant ist das dritte Quartal 2026) können 122 vollstationäre und 14 teilstationäre Pflegeplätzte (bisher 96 vollstationäre Bewohnerplätze) angeboten werden.  Ebenfalls werden die Planungen zur Senioren-Wohnanlage Platnersberg, die federführend durch das Hochbauamt realisiert werden, fortgesetzt. Eine Sanierung und Erweiterung des Bestands ist beabsichtigt.  Für den Neubau der an die Service GmbH vermieteten Küche wurde das Grundstück in der Raudtener Straße in Nürnberg, Altenfurt durch die Stadt an NüSt übertragen. Derzeit läuft die Planungsphase.

 Gegenwärtig leidet die Altenpflege unter akutem Personalmangel und Kostendruck. Aus diesem Grund setzt NüSt ganze Energie und Ressourcen in Aktivitäten zur Personalgewinnung und -bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungskräfte.  Außerdem stellt NüSt die Ausbildung im besonderen Fokus. Die Ausbildung ist auf zwei Standorte konzentriert. Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern. Das bedeutet 15 von 16 Absolventen werden voraussichtlich als Fachkräfte im September in den Einrichtungen beginnen.  Ebenfalls ist die Gewinnung von ausländischen Fachkräften und damit einhergehenden Weiterentwicklung der Willkommenskultur im NüSt weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell werden sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran beschäftigt und das Arbeitsprofil eines/r zukünftige Intergrationsbeauftragtens/r entwickelt.  Seit dem Juli 2023 gilt das neue Personalbemessungsverfahren in der Pflege. Das neue PeBeM bietet eine große Chance für die Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsichtlich Personalentwicklung und –Qualifizierung. Das NüSt hat bereits ein Steuerungsteam gebildet das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in Senioren-Wohnanlage St. Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyse- und Strukturierung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP-Unterstützung.

2.2 Begründung

Folgende Faktoren beeinflussen die gestiegenen Aufwendungen erheblich:

 Die Personalkosten im Jahr 2023 sind mit 28.152.317 Euro deutlich gegenüber der Wirtschaftsplanung gestiegen. Hintergrund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft.  Der Rückgang der Kosten in der Essenversorgung resultiert aus der gesunkenen Belegung gegenüber der Planbelegung 2023. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in den ersten Monaten des Jahres 2023 konnte die geplante Belegung nicht erreicht werden.  In der WPL 2023 wurde mit hohen Energiekosten aufgrund des „Ukrainekriegs“ geplant. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen im Dezember 2022 (Strom und Gaspreisbremse) wurden diese Kosten in der Hochrechnung angepasst. Aktuell fehlen uns für 2023 immer noch die Rechnungen unseres Energie Versorgers, so dass wir derzeit keine Aussage über die möglichen Erträge aus dem Energierettungsschirm Pflege treffen können. Erstattet wird die

Differenz der Energierechnungen zum Referenzmonat März 2022.  Der Wirtschaftsbedarf in der Hochrechnung ist 252.263 Euro höher gegenüber der Wirtschafsplanung. Begründet ist dies an den höheren Fremdleistungskosten für Wäscherei, Betriebsdienst, Recycling, Entsorgung und Reinigung aufgrund der gestiegenen Inflation. Insbesondere sind hier auch die gestiegenen Personalkosten der Service-GmbH ein Kostentreiber. Zusätzlich fallen seit Januar 2023 Kosten für das Gebäudemanagement für das neue August-Meier-Haus an in Höhe von rund 265.000 Euro an. Das komplette Gebäudemanagement wurde im ÖPP Vertrag an die Fa. Reisch beauftragt und wird in dieser Höhe nicht refinanziert werden, da es über die finanzierten Schlüssel der Pflegesätze liegt.  Im Verwaltungsbedarf des Jahres 2023 sind Personalkosten für Zeitarbeit in der Verwaltung und Beratungskosten enthalten. Die Zeitarbeit ist eine ungeplante Folge aus Krankheitsausfällen.  Die Instandhaltungskosten aus der Hochrechnung liegen 217.976 Euro gegenüber der Wirtschaftsplanung. Aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen ist in 2023 bereits ein hoher unkalkulierbarer Instandhaltungs- und wartungsaufwand angefallen, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden. Für das neue AMH fallen 336.343 Euro an auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagement Vertrag an. Aufgrund des ÖPP Vertrages werden jährlich diese Kosten auf Rücklagen Konten gesammelt und erst bei Bedarf verwendet. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert, da man hierbei davon ausgeht, dass bei einem neuen Heim noch keine hohen Instandhaltungskosten entstehen. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Haltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das alte AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Diese Bestandsverwertung des alten AHR Gebäudes kostet uns finanzielle und personelle Ressourcen in der Zentrale, generiert aber auch zusätzliche Vermietungserträge für NüST und ist gesamtstädtisch positiv zu betrachten.

Die Anpassung der betrieblichen Erträge ist nachfolgend begründet durch:

 Die Nachfrage nach Plätzen im Rüstigen Bereich ist schlechter als im WPL 2023 angenommen, was zu einer Abweichung der Erlöse von 75.504 Euro gegenüber der Planung führt. Insgesamt ist der Bereich rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfragen in den letzten Jahren, so dass wir schon vorsichtiger geplant hatten. Allerdings ist die Nachfrage nach Rüstigen Plätzen stärker gesunken als wir angenommen hatten. Wir werden hier den Versorgungsvertrag anpassen, um Ihn der sinkenden Nachfrage anzupassen.  Die Tagespflege im AHS hat eine geringe Auslastung als ursprünglich in 2023 geplant. Leider verzögert sich die Eröffnung der Tagespflege im AMH zum1. August 2023 aufgrund eines Wasserschadens. Wir werden die fehlenden Erlöse daraus Fa. Reisch in Regress stellen. Die Nachtpflege ist hiervon auch betroffen, hier fehlt uns allerdings immer noch der

Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen. Wir sind der erste Anbieter in Bayern mit dem Angebot der Nachtpflege und die Pflegekassen verzögern hier den Abschluss eines Versorgungsvertrages.  Die Erträge in der vollstationären Pflege liegen 837.552 Euro in der Hochrechnung unter dem Planansatz. Ursache ist hier die hohe Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal, was eine Auswirkung der Corona Pandemie ist. Seit der 2. Jahreshälfte ist ein Anstieg in der Auslastung zu erkennen. Sehr positiv ist die Entwicklung im neuen AMH. Hier liegt mittlerweile eine Vollauslastung vor. Die Vergütungsvereinbarungen der im Juli 2023 verhandelten Pflegesätze lagen zum Zeitpunkt der Hochrechnung noch nicht vor und konnten daher noch nicht berücksichtigt werden. Da wir deutlich besser verhandelt haben als wir in der Prognose berücksichtigt haben, wird sich dies positiv in der Ertragssituation ab dem 3. Halbjahr 2023 widerspiegeln.  Die Situation im ambulanten Dienst im Wirtschaftsjahr 2023 ist von der auffälligen Krankheitsquote und der langen Fahrzeiten durch sehr viele langfristige Baustellen abhängig. Momentan können deutlich weniger Patienten behandelt werden, so dass wir hier mit 214.510 Euro Erlösen weniger rechnen gegenüber der Planung.  In der Reha rechnen wir in der mit 903.480 Euro weniger Erlösen gegenüber der Planung. Grund ist hier die niedrige Auslastung im 1.Quartal 2023 aufgrund der hohen Krankheitsquote bei unserem Pflegepersonal. Auch stellen wir fest, dass die uns zugewiesenen Patienten älter und kränker sind als früher und viele Patienten aufgrund ihres schlechten Gesundheitsstandes die Reha abbrechen müssen und ins Klinikum zurück verlegt müssen.  In den Zuschüssen ist ein Sondervermögen der Stadt Nürnberg in Höhe von 104.000 Euro enthalten, welches für den Heizungsausfall im AHS Haus 1 eingesetzt wird.  In den Nebenerlösen finden sich Erstattungen von Mitarbeitenden für Unterkunft und Verpflegung, Erträge aus Ergotherapie Praxis, Verrechnungen für Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung, Erträge aus Vermietung und Verpachtung und Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und Verwaltungsleistungen. Der Anstieg der Nebenerlöse ist begründet aufgrund der geplanten Vermietung des Bestandsgebäudes von AHR an das Sozialamt zum 1. Oktober 2023.

2.3 Auslastung

Das Wohn- und Platzangebot für den Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 wurde wie folgt angepasst.

AHS Vollstat. Pflege AHR (Altbau) Vollstat. Pflege AMH (Neubau) Vollstat. Pflege AHJ Vollstat. Pflege AHP Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 128,00 158,00 111,00 91,00
Auslastung WPL 96,00% 98,00% 89,00% 80,00% 97,00%
Auslastung NPL 93,01% 99,00% 94,00% 72,74% 91,79%
AHS Tagespflege AMH Tagespflege AMH Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Auslastung WPL 72,00% 78,00% 72,00%
Auslastung NPL 64,65% 66,65% 49,94%
AHJ Wohnen HGS Wohnen REHA Vollstationär AMBD Pflege
Kapazität 64,00 106,00 44,00 120,00
Auslastung WPL 84,00% 95,50% 115,00
Auslastung NPL 94,27% 100,00% 85,00% 100,00

2.4 Ergebnis NüSt Gesamt

Die Nachtrags-Wirtschaftsplanung für 2023 endet mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 5.966.683 Euro und ergibt eine Verschlechterung von 3.299.942 Euro gegenüber dem Wirtschaftsplan 2023. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 39.322.879 Euro, Aufwendungen in Höhe von 45.399.272 Euro und einem neutralen Ergebnis von 99.710 Euro.

Nüst Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Personal- aufwendungen 27.399.009 26.924.607 28.152.317 1.227.710 4,6%
Essensversorgung 2.893.808 3.590.090 3.462.997 -127.093 -3,5%
Energie und Wasser 1.308.897 2.596.657 1.807.701 -788.956 -30,4%
Wirtschafsbedarf 2.692.663 2.582.839 2.835.102 252.263 9,8%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 817.861 671.554 669.307 -2.247 -0,3%
Verwaltungsbedarf 935.639 421.699 776.811 355.112 84,2%
Zentrale Dienste 516.380 521.585 518.607 -2.978 -0,6%
Pachten, Mieten, Leasing 512.113 513.097 519.654 6.557 1,3%
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 866.435 871.259 966.085 94.826 10,9%
Instandhaltung, Wartung 1.165.237 1.536.705 1.754.681 217.976 14,2%
Abschreibungen 2.173.904 2.801.930 3.438.209 636.279 22,7%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309.563 390.806 497.802 106.996 27,4%
Summe betriebliche Aufwendungen 41.591.508 43.422.830 45.399.272 1.976.443 4,6%
Erlöse Rüstige 599.095 610.339 534.835 -75.504 -12,4%
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 544.839 495.289 -49.550 -9,1%
Erlöse vollstationäre Pflege 29.309.042 30.637.010 29.799.458 -837.552 -2,7%
Erlöse Wohnheime 782.165 798.411 808.586 10.175 1,3%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.147.809 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2%
Erlöse Reha stationär 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4%
Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 717.662 699.010 1.159.587 460.577 65,9%
Nebenerlöse 3.169.637 2.435.087 2.621.724 186.637 7,7%
Summe betriebliche Erträge 38.752.650 40.756.088 39.332.879 -1.423.208 -3,5%
Betriebsergebnis -2.838.858 -2.666.741 -6.066.393 -3.399.651 127,5%
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7%

Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern. Anbei der geänderte Erfolgsplan für 2023:

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 24.712.353,60 4.946.986,74 56.304,06 2.230.289,74 6.279.267,25 28.762.097,80 5.511.205,20 50.821,00 3.055.660,96 2.299.213,47 26.679.585,72 5.409.299,11 86.140,74 3.142.786,37 2.518.413,78
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 3.052.644,39 2.831.962,91
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 7. Andere aktivierte Eigenleistungen 8. Sonstige betriebliche Erträge Zwischensumme 0,00 46.032,55 249.114,12 41.318.761,26 0,00 0,00 2.016,85 42.733.659,67 0,00 62.567,25 38.636,36 40.769.392,25
9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter b) Sozialabgaben, Altersversorgung und sonstige Aufwendungen 10.Materialaufwand: a) Lebensmittel b) Wasser, Energie, Brennstoffe c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme 22.125.098,14 6.767.297,21 95.460,18 1.308.897,13 7.649.173,94 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 22.092.307,78 6.647.350,01 83.806,02 2.596.657,29 7.551.791,44 493.602,97 841.878,88 513.097,03 40.820.491,42 22.548.680,16 6.415.193,89 99.450,00 1.807.700,77 8.497.907,24 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19
Zwischenergebnis 1.537.131,43 1.913.168,25 -539.813,94
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR
Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 1.913.168,25 20.000,00 311.087,00 20.000,00 2.801.830,33 100,00 1.536.705,00 161.555,71 -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87
Zwischensumme -4.040.921,74 -4.189.104,04 -4.933.827,50
Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 -2.275.935,79 0,00 390.806,14 -390.806,14 -5.473.641,44 4.759,80 497.801,66 -493.041,86
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30

2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen

Pflegebereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 544.839 495.289 -49.550 -9,1%
Erlöse vollstationäre Pflege 29.309.042 30.637.010 29.799.458 -837.552 -2,7%
Summe 29.579.070 31.181.849 30.294.747 -887.102 -2,8%

Der neuen Planung der Erträge aus vollstationären Pflegeleistungen für das Jahr 2023 beruhen auf den Ist zahlen der ersten vier Monate des Jahres 2023 und der erwarteten Auslastung bis zum Jahresende. Ferner werden die bisherigen Pflegegradverteilungen sowie das bayrische Pflegegradmix berücksichtigt. Aufgrund der schlechten Auslastungssituation liegen die Erträge in der vollstationären Pflege 837.552 Euro unter der ursprünglichen Planung. Seit der 2. Jahreshälfte ist ein Anstieg in der Auslastung zu erkennen. Sehr positiv ist die Entwicklung im neuen AMH. Hier liegt mittlerweile eine Vollauslastung vor. Die im Juli 2023 verhandelten Pflegesätze konnten noch nicht berücksichtigt werden.

Die Tagespflege im AHS hat eine geringe Auslastung als ursprünglich in 2023 geplant. Leider verzögert sich die Eröffnung der Tagespflege im AMH zum1. August 2023 aufgrund eines Wasserschadens. Die Nachtpflege ist hiervon auch betroffen, hier fehlt uns allerdings immer noch der Versorgungsvertrag mit den Pflegekassen. Die Erträge in der teilstationären Pflege liegen 49.550 Euro unter dem Planansatz von 2023.

Ambulante Leistungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.147.809 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2%

Die Situation im ambulanten Dienst ist im Wirtschaftsjahr 2023 von der auffälligen Krankheitsquote und der langen Fahrzeiten durch sehr viele langfristige Baustellen abhängig. Momentan können deutlich

weniger Patienten behandelt werden, so dass wir hier mit 214.510 Euro Erlösen weniger rechnen gegenüber der Planung.

Rüstigen Bereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Erlöse Rüstige 599.095 610.339 534.835 -75.504 -12,4%

Die Nachfrage nach Plätzen im Rüstigen Bereich ist schlechter als im WPL 2023 angenommen, was zu einer Abweichung der Erlöse von 75.504 Euro gegenüber der Planung führt. Insgesamt ist der Bereich rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfragen in den letzten Jahren.

Wohnheimbereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Erlöse Wohnheime 782.165 798.411 808.586 10.175 1,3%

Geriatrische Rehabilitation

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Erlöse Reha stationär 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4%

In der Reha rechnen wir in aktuell mit 903.480 Euro weniger Erlösen gegenüber der Planung. Grund ist hier die niedrige Auslastung im 1.Quartal 2023 aufgrund der Corona Situation und der hohen Krankheitsquote.

Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 717.662 699.010 1.159.587 460.577 65,9%

Im Einzelnen fallen darunter die:  Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten  Zuschuss Miete Stiftung HSP  Fördermittel PPZ  PpSG-Erstattungen

Die positive Veränderung beruht auf das Sondervermögen der Stadt Nürnberg welches für die Heizungserneuerung im AHS Haus 1 eingesetzt wird und der Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten für das neue Augus-Meier-Haus.

Nebenerlöse

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Nebenerlöse 3.169.637 2.435.087 2.621.724 186.637 7,7%

Folgende Posten sind in den Nebenerlösen enthalten:  Erstattungen von Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Verpflegung  Erträge aus der Praxis Ergotherapie und die Verrechnungen für die Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung  Erträge aus „Vermietung und Verpachtung“ (inkl. geplante Neuvermietung AHR an das Sozialamt für die Unterkunft von Flüchtlingen)  Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und „Verwaltungsleistungen“  Sonstige, z.B. Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für in Vorjahren begründete Versorgungsansprüche

Der Anstieg der Nebenerlöse ist begründet aufgrund der geplanten Vermietung des Bestandsgebäudes von AHR an das Sozialamt zum 1. Oktober 2023.

Neutrales Ergebnis

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710

In der Position sind folgende Sachverhalte zu finden:

 Periodenfremde Aufwendungen  Verrechnung Verkaufserlöse Anlagevermögen  Erträge aus der nachberechneten Leistungen aus früheren Geschäftsjahren  Zweckgebundene Spenden

2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen

Personalaufwand

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Personal- aufwendungen 27.399.009 26.924.607 28.152.317 1.227.710 4,6%

Die Personalkosten im Jahr 2023 sind mit 28.152.317 Euro deutlich gegenüber der Wirtschaftsplanung gestiegen. Hintergrund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft, der in dieser Höhe in der Planung für das Jahr 2023 nicht berücksichtigt war.

Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und die sonstigen Personalkostenerstattungen.

Essensversorgung

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Essensversorgung 2.893.808 3.590.090 3.462.997 -127.093 -3,5%

Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird Sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen.

Obwohl die Kosten für den Beköstigungstag von 12,60 Euro (1.07.2022) auf 14.60 Euro (01.07.2023) deutlich gestiegen sind, fallen 127.093 Euro niedrigere Kosten ggü. der Planung an. Dieser Rückgang resultiert aus der niedrigeren Belegung gegenüber der Planbelegung 2023. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in den ersten Monaten des Jahres 2023 konnte die geplante Belegung nicht erreicht werden.

Energie und Wasser

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Energie und Wasser 1.308.897 2.596.657 1.807.701 -788.956 -30,4%

In der Planung 2023 wurde mit hohen Energiekosten aufgrund der durch den Krieg in der Ukraine ausgelösten Gasmangellage geplant. Aufgrund der gesetzlichen Regelungen im Dezember 2022 (Strom und Gaspreisbremse) wurden diese Kosten nun angepasst. Ferner wurde im neuen AMH mit einem Gasaufwand geplant, obwohl das Gebäude über Erdwärme beheizt wird. Aktuell fehlen uns für 2023 immer noch die Rechnungen unseres Energie Versorgers, so dass wir derzeit keine Aussage über die Erstattungen aus dem Energierettungsschirm Pflege treffen können.

Wirtschafts-, Pflegebedarf, Verwaltungsbedarf und zentrale Dienste

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Wirtschaftsbedarf 2.692.663 2.582.839 2.835.102 252.263 9,8%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 817.861 671.554 669.307 -2.247 -0,3%
Verwaltungsbedarf 935.639 421.699 776.811 355.112 84,2%
Zentrale Dienste 516.380 521.585 518.607 -2.978 -0,6%
Summe 4.962.543 4.197.678 4.799.827 602.149 14,3%

Der neue geplante Wirtschaftsbedarf ist 252.263 Euro höher gegenüber der ursprünglichen Planung. Begründet ist dies an den höheren Fremdleistungskosten für Wäscherei, Betriebsdienst, Recycling, Entsorgung und Reinigung aufgrund der gestiegenen Inflation. Insbesondere machen sich hier auch die gestiegenen Personalkosten der Service-GmbH bemerkbar. Zusätzlich fallen seit Januar 2023 Kosten für das Gebäudemanagement für das neue August-Meier-Haus an in Höhe von rund 257 TEUR an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden.

In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese beinhalten städtische Kosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet.

Pachten, Miete, Leasing

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Pachten, Mieten, Leasing 512.113 513.097 519.654 6.557 1,3%

In dieser Kostenposition sind im Nachtragshaushalt keine großen Veränderungen ggü. der ursprünglichen Planung.

Steuern, Abgaben, Versicherungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Beiträge, Versicher- ungen, Steuern 866.435 871.259 966.085 94.826 10,9%

In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Wirtschaftsplan 2023 waren hierzu ursprünglich 588.179 Euro enthalten, im Nachtrags - Wirtschaftsplan sind hier nun 672.629 Euro berücksichtigt, was einer Kostenerhöhung von 84.470 Euro entspricht.

Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Instandhaltung, Wartung 1.165.237 1.536.705 1.754.681 217.976 14,2%

Die Instandhaltungskosten liegen 217.976 Euro höher gegenüber der ursprünglichen Wirtschaftsplanung. Aufgrund Instandhaltungsstaus und des damit verbundenen schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen ist in 2023 bereits ein hoher unkalkulierbarer Instandhaltungs- und wartungsaufwand angefallen, so ist aktuell die Heizungssteuerung im AHS Haus 1 ausgefallen und muss vor der Heizperiode ausgetauscht werden. Für das neue AMH fallen 322 TEUR an auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagement Vertrag an. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Haltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das alte AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Diese Bestandsverwertung des alten AHR Gebäudes kostet uns finanzielle und personelle Ressourcen in der Zentrale

Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.

Abschreibungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Abschreibungen 2.173.904 2.801.930 3.438.209 636.279 22,7%

Der Abschreibungsaufwand für das neue AMH war im Wirtschaftsplan 2023 mit 843.000 Euro hinterlegt. Im Nachtrags-Wirtschaftsplan sind hier jetzt 1.007.016 Euro angesetzt, dies erklärt die Steigerung des Abschreibungsaufwands.

Im Abschreibungsaufwand fällt wieder eine zusätzliche Abschreibung in Höhe von 450.000 Euro für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude in St. Johannis an. Die gesamte Afa für das Gebäude in Johannis beläuft sich auf rund 633.850 Euro. Grund hierfür ist die verkürzte Abschreibungsdauer auf die Restlaufzeit der Nutzungsdauer des Gebäudes. Diese zusätzlichen Kosten werden nicht refinanziert über die gesondert gerechneten Investitionskosten.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Zinsen 309.563 390.806 497.802 106.996 27,4%

Der Zinsaufwand für das neue AMH war im Wirtschaftsplan 2023 mit 158.636 Euro hinterlegt. Im Nachtrags-Wirtschaftsplan sind 252.000 Euro angesetzt, dies erklärt die Steigerung des Zinsaufwands.

Jahresergebnis

Die Veränderung im Jahresergebnis stellt sich wie folgt dar:

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7%

Das negative Ergebnis der Nachtrags - Wirtschaftsplanung 2023 in Höhe von -5.966.683 Euro ist gekennzeichnet von der inflationären Steigerung im Energie-, Material- und Lebensmittelbereich.

Zusätzlich beeinflussen die Nachwirkungen der Corona-Pandemie das Jahresergebnis stark negativ, beispielsweise Belegungseinschränkungen, Ertragseinbußen, Mehraufwänden und Überlastung von Pflegepersonal. Durch die Überlastung der Mitarbeitenden gibt es eine anhaltende hohe Krankheitsquote. Die Ausfallzeiten der Pflege- und Betreuungskräfte mussten daher häufig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden.

Weitere Sachverhalte in 2023, wie der Inflationsausgleich in Höhe 2.560 Euro pro Arbeitnehmer, die deutliche Tariferhöhung in der Service-GmbH, die hohen Instandhaltungskosen aufgrund von nicht vorhersehbaren Schäden (z.B. Heizungsausfall AHS), und der hohe Abschreibungsaufwand in St. Johannis belasten das Ergebnis noch weiter.

Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung, da der Bau des neuen Heimes sich verzögert und der Abschreibungsaufwand für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude noch zu tragen ist. Zusätzlich ist aufgrund des Instandhaltungstaus bei den alten und baufälligen Gebäuden und Anlagen zu rechnen mit erhöhten Instandhaltungsaufwendungen in den nächsten Jahren zu rechnen.

2.8 Kassenkredit

Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 , der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Aufgrund der Anpassung im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 errechnet sich ein Betrag in Höhe von 6.794.898,71 Euro (1/6 von 40.769.392,25 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 6,79 Mio. Euro festgesetzt werden.

2.9 Maßnahmen

Die erhebliche prognostizierte Ergebnisverschlechterung erfordert aktives Gegensteuern. Leider sind etliche Faktoren nicht durch NüSt steuerbar, wie z.B. die fehlenden Energierechnungen, der Wasserschaden in der neuen Tagespflege im neuen AMH und der Abschluss des Versorgungsvertrages für die Nachtpflege im neuen AMH. Wir gehen jedoch davon aus, dass nachfolgendes zu einer Ergebnisverbesserung führt, was in der Prognose noch nicht exakt abbildbar war

 Erstattungen für gestiegene Energiekosten aus dem Energie Rettungsschirm Pflege,  abgeschlossene Pflegesatzverhandlungen zum 1. Juli 2023.

Darüber hinaus wurden von uns folgende Maßnahmen eingeleitet bzw. weitergeführt.

 Seit September wird keine teure Zeitarbeit mehr eingesetzt in der Pflege.  Die aktuelle wirtschaftliche Situation ist Inhalt in jedem Monatsgespräch mit den Einrichtungsleitungen.  Im Rahmen des betrieblichen Gesundheitsmanagements werden die schon durchgeführten Gespräche mit Rückkehrern aus Krankheiten stärker geführt werden mit dem Ziel der Verbesserung der Arbeitsplatzsituation.  Im AMH werden zusätzliche pflegerische Hilfsmittel beschafft.  Für das AHS erhielten wir die Genehmigung für den Antrag an der Teilnahme zum Umgang mit psychischen Belastungen in der Pflege.  Führungskräfte erhalten gezieltes Coaching.  Personalkosten werden gezielt durch das Controlling überwacht.  Im ambulanten Dienst streben wir durch Sanierungsmaßnahmen die gezielte Anbietung von Leistungen im häuslichen Umfeld an mit dem Ziel, die Erlöse pro Client deutlich zu steigern.  In der Reha stehen wir seit Monaten intensiv schon im Austausch mit dem Klinikum mit dem Ziel, kurzfristig die Ertragssituation zu steigern und langfristig über die Zukunft der Reha zu entscheiden. Kurzfristig wollen wir das Platzangebot in der Reha auf 30 Plätze reduzieren und die daraus gewonnene Kapazität der Pflege zuzuordnen.

3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen

3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AHS Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 8.106.226 8.419.138 8.687.536 268.398 3,2%
Essensversorgung 1.126.923 1.396.994 1.337.086 -59.908 -4,3%
Energie und Wasser 414.123 668.839 437.000 -231.839 -34,7%
Wirtschaftsbedarf 892.707 829.745 923.047 93.302 11,2%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 258.570 208.931 191.013 -17.918 -8,6%
Verwaltungsbedarf 104.624 47.068 109.435 62.368 132,5%
Zentrale Dienste 12.791 14.382 149.625 135.244 940,4%
Pachten, Mieten, Leasing 49.823 50.189 49.920 -269 -0,5%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 334.670 336.801 351.730 14.929 4,4%
Instandhaltung, Wartung, 384.475 272.800 644.000 371.200 136,1%
Abschreibungen 969.834 955.758 973.334 17.576 1,8%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 134.592 123.293 123.293 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 12.789.358 13.323.937 13.977.020 653.084 4,9%
Erlöse Rüstige 0 0 0 0
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 316.033 293.538 -22.495 -7,1%
Erlöse Vollstat. Pflege 13.290.693 13.716.008 13.306.168 -409.840 -3,0%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 135.810 119.270 322.558 203.288 170,4%
Nebenerlöse 523.672 301.922 329.798 27.876 9,2%
Summe Erlöse 14.220.203 14.453.233 14.252.062 -201.171 -1,4%
Betriebsergebnis vor Umlage 1.430.845 1.129.296 275.041 -854.254 -75,6%
Umlagen 1.422.518 1.311.794 1.051.178 260.616 19,9%
Betriebsergebnis nach Umlage 8.387 -182.498 -776.136 -593.638 -325,3%
Neutrales Ergebnis -416.493 0 27.320 -27.320 -
Gesamtergebnis -408.105 -182.498 -748.816 -620.958 -340,3%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHS mit einem negativen Gesamtergebnis 748,816 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 620.958 Euro schlechter. Gründe sind hier:

 Die Auslastungsquote liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 90,4 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 96 %. Dadurch liegen die Erlöse der teilstationären 22.495 Euro und der vollstationären Pflege 409.840 Euro unter dem Planansatz.  Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 6,4 % (Vorjahr 4,5 %). Aufgrund der schlechten Bausubstanz liegt der Instandhaltungsaufwand in der Hochrechnung 371.200 Euro über dem Planansatz. Ferner muss im nicht mehr benutzten Fritz-Hintermeier-Haus das Dach provisorisch gerichtet werden, da es einsturzgefährdet ist.

 Die Personalkosten liegen rund 268.398 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden.  Die aus dem Iran rekrutierten sechs Mitarbeiter können noch nicht voll eingesetzt werden in der Pflege, im Schnitt dauert dies bis zu einem Jahr aufgrund des Anerkennungsverfahrens und nicht genügender Deutschkenntnisse.  Das im AHS angesiedelte Schwimmbad ist weiterhin nicht kostendeckend, obwohl wir die Miete angepasst haben aufgrund der gestiegenen Energiekosten.

3.2 August-Meier-Haus

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AMH mit einem negativen Gesamtergebnis 1.487.555 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 139.041 Euro schlechter. Gründe sind hier:

 Die Übernahme des Gebäudes erfolgte am 9. Januar 2023, aber erst Ende März 2023 konnten wir mit insgesamt 137 Bewohnerinnen in das neue AMH umgezogen. Ende August leben bereits 158 Bewohner in unserer neuen Einrichtung, aufgrund der guten Bewerberlage rechnen wir bis zum Jahresende weiterhin mit einer sehr guten Auslastungsquote.  Die geplante Eröffnung der Tagespflege zum 1. August 2023 mit 16 Plätzen musste aufgrund eines Wasserschadens verschoben werden, für die Nachtpflege mit 8 Plätzen fehlt uns immer noch der Versorgungsvertrag.  Die Personalkosten liegen rund 455. 318 Euro höher ggü. der Planung. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft, welcher höher ist als der Planansatz von 3 %.

AMH Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 4.206.041 4.626.297 5.081.612 455.316 9,8%
Essensversorgung 571.114 751.383 793.123 41.740 5,6%
Energie und Wasser 414.483 992.270 371.664 -620.607 -62,5%
Wirtschaftsbedarf 598.688 772.733 604.859 -167.875 -21,7%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 105.320 95.374 144.237 48.863 51,2%
Verwaltungsbedarf 89.913 24.456 44.722 20.265 82,9%
Zentrale Dienste 11.006 10.271 85.364 75.093 731,1%
Pachten, Mieten, Leasing 5.687 6.057 6.338 281 4,6%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 174.709 193.466 216.849 23.383 12,1%
Instandhaltung, Wartung, 210.449 712.425 542.985 -169.440 -23,8%
Abschreibungen 162.896 834.302 1.032.140 197.838 23,7%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.577 161.026 261.945 100.919 62,7%
Summe betriebliche Aufwendungen 6.575.883 9.180.061 9.185.838 5.777 0,1%
Erlöse Rüstige 76.113 3.453 1.751 -1.702 -49,3%
Erlöse teilstationäre Pflege 228.807 201.751 -27.055 -11,8%
Erlöse Vollstat. Pflege 6.486.461 7.766.122 8.039.303 273.181 3,5%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 54.708 51.952 47.487 -4.465 -8,6%
Nebenerlöse 245.337 112.674 67.576 -45.098 -40,0%
Summe Erlöse 6.862.619 8.163.008 8.357.867 194.859 2,4%
Betriebsergebnis vor Umlage 286.736 -1.017.053 -827.970 189.083 -18,6%
Umlagen 1.085.801 331.461 716.709 385.248 116,2%
Betriebsergebnis nach Umlage -799.065 -1.348.514 -1.544.679 -196.166 14,5%
Neutrales Ergebnis -6.661 0 57.125 57.125 -
Gesamtergebnis -792.404 -1.348.514 -1.487.555 -139.041 -10,3%

 Im Energieaufwand ist die im August 2023 angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt.

Der Neubau des August-Meier-Hauses erfolgte in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP). Die Auftragsvergabe an den privaten Bieter Reisch GmbH & Co. KG beinhaltete eine 25-jährige Beauftragung im Gebäudemanagement. In der nachfolgenden Tabelle werden die jährlichen Kosten dargestellt, die von NüST ab Januar 2023 zu tragen waren, obwohl das Gebäude von uns erst ab April 2024 benutzt werden konnte. Nachfolgend die Nachtrags-Wirtschaftsplan 2023 veranschlagten Kosten hierzu.

Leistung in EUR Kosten 2023
Monatlich Jährlich
Fremdleistungen infrastrukturelles Gebäudemanagement (AMH) 7.926,68 79.266,80
Fremdleistungen technisches Gebäudemanagement (AMH) 4.769,47 47.694,70
Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (AMH) 544,28 6.531,39
Fremdleistungen Betriebsdienst (AMH) 3.865,27 38.652,70
Fremdleistungen Recycling/Entsorgung (AMH) 1.070,16 12.841,86
Fremdleistungen Glas- und Sonderreinigungen (AMH) 2.011,73 24.140,77
Sonstige Fremdleistungen Wirtschaftsbedarf (AMH) 1.238,15 14.857,77
Sonstige Versicherungen (AMH) 696,86 8.362,37
Wartung Baukonstruktion AMH 3.429,28 41.151,39
Wartung technische Anlagen AMH 7.363,76 88.365,07
Instandhaltung Betriebsgebäude (AMH) 9.819,80 113.600,32
Instandhaltung technische Anlagen (AMH) 6.599,38 79.192,56
Summe 49.334,82 554.657,70

Die bezogenen Leistungen in Höhe von 257 TEUR werden im Wirtschaftsbedarf ausgewiesen und sind in dieser Höhe nicht über die Pflegesätze refinanziert. Der darin enthaltene Wartungs- und Instandhaltungsaufwand in Höhe von 327 TEUR wird ebenfalls nicht in dieser Höhe über die gesondert berechneten Investitionskosten refinanziert. Die bezogenen Leistungen in Höhe von 224 TEUR werden im Wirtschaftsbedarf ausgewiesen und sind in dieser Höhe nicht über die Pflegesätze refinanziert. Der darin enthaltene Wartungs- und Instandhaltungsaufwand in Höhe von 322 TEUR wird ebenfalls nicht in dieser Höhe über die gesondert berechneten Investitionskosten refinanziert. Da unsere liquiden Mittel für die Zwischenfinanzierung der Fördermittel vom Landesamt für Pflege in Höhe von 9.980TEUR nicht ausreichten, mussten wir einen Betriebsmittelkredit bei der Stadt Nürnberg aufnehmen, zum Stand 31.Juli 2023 beträgt dieser 4.770 TEUR. Ferner ist zu berichten, dass die AOK Pflegekasse und der Bezirk Mittelfranken erst nach drei Monaten Ihre Zahlungen leisteten, obwohl pünktlich die neuen Vergütungsvereinbarungen vorlagen.

3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis

AHJ Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 3.535.281 3.300.596 3.428.969 128.372 3,9%
Essensversorgung 578.235 742.421 619.700 -122.721 -16,5%
Energie und Wasser 212.627 397.751 338.000 -59.751 -15,0%
Wirtschaftsbedarf 427.121 361.850 475.604 113.755 31,4%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 85.390 54.786 62.524 7.738 14,1%
Verwaltungsbedarf 84.130 18.486 31.373 12.888 69,7%
Zentrale Dienste 10.100 9.700 67.620 57.920 597,1%
Pachten, Mieten, Leasing 4.519 5.071 5.329 258 5,1%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 143.538 142.599 146.425 3.826 2,7%
Instandhaltung, Wartung, 129.281 159.000 190.500 31.500 19,8%
Abschreibungen 677.439 674.789 673.806 -983 -0,1%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.619 9.329 9.329 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 5.895.280 5.876.378 6.049.179 172.802 2,9%
Erlöse Rüstige 358.713 469.139 396.877 -72.262 -15,4%
Erlöse Vollstat. Pflege 5.392.216 5.023.249 4.565.422 -457.828 -9,1%
Erlöse Wohnheime 238.208 258.912 264.586 5.674 2,2%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 55.715 53.869 54.035 166 0,3%
Nebenerlöse 89.902 50.391 64.687 14.295 28,4%
Summe Erlöse 6.134.754 5.855.561 5.345.606 -509.955 -8,7%
Betriebsergebnis vor Umlage 239.474 -20.817 -703.574 -682.756 3279,8%
Umlagen 1.038.906 562.727 784.758 222.031 39,5%
Betriebsergebnis nach Umlage -799.432 -583.544 -1.488.331 -904.788 155,1%
Neutrales Ergebnis 262.876 8.632 8.632
Gesamtergebnis -536.556 -583.544 -1.479.699 -896.156 153,6%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHJ mit einem negativen Gesamtergebnis 1.479.666 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 896.156 Euro schlechter. Gründe sind hier:

 Der von der WBG geplante Neubau verzögert sich, so dass wir hier für den verbliebene Nutzung des Gebäudes mit Instandhaltungsaufwendungen zu rechnen ist.  Die Personalkosten liegen rund 128.372 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden.  Die Erlöse Rüstige liegen 72.262 Euro unter dem Planansatz 2023 aufgrund des Rückgangs der Nachfrage nach diesen Plätzen. Viele Wohnungen können aufgrund der schlechten baulichen

Substanz nicht mehr vermietet werden. Derzeit werden einige baulich ertüchtigt für die Vermietung an Personal und Mitarbeiten im FSJ.  Die Auslastungsquote in der stationären Pflege liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 71,5 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 80 %. Dadurch liegen die Erlöse der vollstationären Pflege 457.828 Euro unter dem Planansatz. In AHJ haben wir viele Doppelzimmer, die allerdings aufgrund Ihres schlechten Zuschnitts nur noch als Einzelzimmer benutzt werden können.  Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 6,5 % auf Vorjahresniveau (6,8 %).

3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg

AHP Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 2.907.183 2.648.992 2.892.801 243.808 9,2%
Essensversorgung 431.790 497.216 502.746 5.530 1,1%
Energie und Wasser 135.315 268.325 238.000 -30.325 -11,3%
Wirtschaftsbedarf 332.966 280.557 332.352 51.795 18,5%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 73.697 74.899 72.266 -2.632 -3,5%
Verwaltungsbedarf 51.604 19.627 21.291 1.664 8,5%
Zentrale Dienste 6.664 6.877 37.669 30.792 447,8%
Pachten, Mieten, Leasing 8.846 9.216 9.034 -182 -2,0%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 91.447 93.617 121.232 27.615 29,5%
Instandhaltung, Wartung, 83.639 138.050 104.811 -33.239 -24,1%
Abschreibungen 160.917 163.347 162.720 -627 -0,4%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.898 3.758 3.758 0 0,0%
Summe betriebliche Aufwendungen 4.296.966 4.204.481 4.498.681 294.200 7,0%
Erlöse Rüstige 161.379 137.746 136.207 -1.539 -1,1%
Erlöse Vollstat. Pflege 4.113.565 4.131.631 3.888.565 -243.066 -5,9%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 17.427 10.491 12.839 2.348 22,4%
Nebenerlöse 90.317 49.515 32.412 -17.103 -34,5%
Summe Erlöse 4.382.688 4.329.383 4.070.022 -259.361 -6,0%
Betriebsergebnis vor Umlage 85.722 124.902 -428.659 -553.561 -443,2%
Umlagen 551.899 415.831 417.324 1.493 0,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -466.177 -290.929 -845.983 -555.054 190,8%
Neutrales Ergebnis -16.556 0 14.075 14.075 -
Gesamtergebnis -482.733 -290.929 -831.908 -540.979 185,9%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für AHP mit einem negativen Gesamtergebnis 831.908 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 540.979 Euro schlechter. Gründe sind hier:  Die Personalkosten liegen rund 243.808 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der

durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft. Aufgrund der hohen Krankheitsquote in der Pflege musste Zeitarbeitspersonal eingesetzt werden.  Die Auslastungsquote in der stationären Pflege liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 89,2 % deutlich unter der geplanten Auslastungsquote von 97 %. Dadurch liegen die Erlöse der vollstationären Pflege 243.066 Euro unter dem Planansatz. Im oberen Stockwerk können aufgrund der baulichen Situation nur Pflegebedürftige mit maximal Pflegegrad 2 betreut werden, was zu einer schwierigen Belegungssituation führt.  Die Krankheitsquote liegt in diesem Zeitraum bei 5,4 % unter dem Vorjahresniveau (6,1 %).

3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital

HGS Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 155.725 138.754 154.213 15.459 11,1%
Essensversorgung 0 0 0 0 -
Energie und Wasser 132.236 268.500 215.758 -52.742 -19,6%
Wirtschaftsbedarf 83.664 98.550 91.000 -7.550 -7,7%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 3.145 2.200 2.950 750 34,1%
Verwaltungsbedarf 10.985 13.025 12.195 -830 -6,4%
Zentrale Dienste 3.173 2.900 4.870 1.970 67,9%
Pachten, Mieten, Leasing 405.356 403.673 406.373 2.700 0,7%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 21.594 26.550 22.020 -4.530 -17,1%
Instandhaltung, Wartung, 193.784 114.050 221.910 107.860 94,6%
Abschreibungen 20.995 23.051 19.100 -3.951 -17,1%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 -
Summe betriebliche Aufwendungen 1.030.658 1.091.253 1.150.390 59.137 5,4%
Erlöse Wohnheime 543.958 539.500 544.000 4.500 0,8%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 388.162 400.123 388.163 -11.960 -3,0%
Nebenerlöse 91.355 65.700 91.970 26.270 40,0%
Summe Erlöse 1.023.475 1.005.323 1.024.133 18.810 1,9%
Betriebsergebnis vor Umlage -7.183 -85.930 -126.257 -40.327 46,9%
Umlagen 70.997 15.337 46.646 31.309 204,1%
Betriebsergebnis nach Umlage -78.180 -101.267 -172.903 -71.636 70,7%
Neutrales Ergebnis 12.878 0 -10.050 -10.050 -
Gesamtergebnis -91.058 -101.267 -182.953 -81.686 80,7%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für HGS mit einem negativen Gesamtergebnis 182.953 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 81.686 Euro schlechter. Ursache ist der ggü. der

Planung höhere Instandhaltungsaufwand von 107.860 Euro.

3.6 Ambulante Dienste

AMD Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 1.293.813 1.274.300 1.390.944 116.644 9,2%
Essensversorgung 0 0 0 0 -
Energie und Wasser 0 0 0 0 -
Wirtschaftsbedarf 21.968 16.200 22.870 6.670 41,2%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 24.188 20.400 25.680 5.280 25,9%
Verwaltungsbedarf 25.048 4.800 7.925 3.125 65,1%
Zentrale Dienste 4.367 4.900 21.011 16.111 328,8%
Pachten, Mieten, Leasing 17.274 17.500 17.522 22 0,1%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 34.762 28.593 45.577 16.984 59,4%
Instandhaltung, Wartung, 5.869 22.830 13.600 -9.230 -40,4%
Abschreibungen 8.957 3.500 8.750 5.250 150,0%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 -
Summe betriebliche Aufwendungen 1.436.245 1.393.023 1.553.880 160.857 11,5%
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.176.746 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2%
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 0 0 0 0 -
Nebenerlöse 35.352 0 150 150 -
Summe Erlöse 1.212.098 1.321.536 1.107.176 -214.360 -16,2%
Betriebsergebnis vor Umlage -224.147 -71.487 -446.703 -375.217 524,9%
Umlagen 153.773 62.099 98.924 36.825 59,3%
Betriebsergebnis nach Umlage -377.920 -133.586 -545.627 -412.042 308,4%
Neutrales Ergebnis 79.794 0 8.500 8.500 -
Gesamtergebnis -298.126 -133.586 -537.127 -403.542 302,1%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für den ambulanten Dienst mit einem negativen Gesamtergebnis 537.127 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 403.542 Euro schlechter. Dies liegt begründet an:

 Die Personalkosten im Jahr 2023 liegen rund 116.644 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft.  Aufgrund der hohen Krankheitsquote können weniger Klienten betreut werden als geplant. Die Erlöse liegen daher in der Hochrechnung mit 214.510 Euro unter dem Wirtschaftsplan.

 Wir haben uns daher beim bayerischen Springermodell beworben, um Krankheitsausfälle besser abdecken zu können.

3.7 Geriatrische Reha

Reha Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023
in Euro in %
Personalaufwendungen 2.338.394 2.541.322 2.625.454 84.132 3,3%
Essensversorgung 163.503 174.443 208.390 33.948 19,5%
Energie und Wasser 0 0 0 0 -
Wirtschaftsbedarf 114.683 85.150 121.404 36.254 42,6%
Pflegebedarf und soziale Betreuung 134.145 177.200 154.900 -22.300 -12,6%
Verwaltungsbedarf 20.514 14.200 22.900 8.700 61,3%
Zentrale Dienste 4.081 4.000 44.634 40.634 1015,8%
Pachten, Mieten, Leasing 3.792 2.000 6.600 4.600 230,0%
Beiträge, Versicherungen, Steuern 3.241 4.200 4.800 600 14,3%
Instandhaltung, Wartung, 21.021 28.850 26.500 -2.350 -8,1%
Abschreibungen 28.414 13.700 24.800 11.100 81,0%
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 636 0 0 0 -
Summe betriebliche Aufwendungen 2.832.424 3.045.065 3.240.382 195.318 6,4%
EZurlwöseeis uRneghean s, tZautisocnhäürsse, Fördermittel, 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4%
Auflösung Sonderposten 0 0 0 -
Nebenerlöse 91.482 0 26.300 26.300 -
Summe Erlöse 2.848.694 3.709.855 2.832.675 -877.180 -23,6%
Betriebsergebnis vor Umlage 16.270 664.790 -407.707 -1.072.498 -161,3%
Umlagen 349.196 412.979 287.518 -125.461 -30,4%
Betriebsergebnis nach Umlage -332.926 251.811 -695.225 -947.036 -376,1%
Neutrales Ergebnis 135.877 0 -3.400 -3.400 -
Gesamtergebnis -197.049 251.811 -698.625 -950.436 -377,4%

Der Nachtrags - Wirtschaftsplan 2023 endet für die Reha mit einem negativen Gesamtergebnis 698.625 Euro und ist damit ggü. der Planung 2023 um 950.436 Euro schlechter. Dies liegt begründet an:

 Die Personalkosten im Jahr 2023 liegen 84.132 Euro höher als der Planansatz von 3 %. Grund ist der durch die Tarifverhandlung vereinbarte Inflationsausgleich in Höhe von 2.560 Euro. pro Vollzeitkraft.  Die Auslastungsquote liegt im Zeitraum Januar bis Juli 2023 mit 84,1 % deutlich unter der geplanten Auslastung 95,5 %. Dadurch liegen die Erlöse mit. 903.480 Euro unter dem Planansatz.  Die vom Klinikum Nürnberg berechneten ärztlichen Kosten können von uns nicht gesteuert

werden, da unabhängig von der Auslastung die ärztliche Betreuung sichergestellt werden muss.

4 Vermögensplan

Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2023, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der geänderte Vermögensplan weist für das Jahr 2023 einen Finanzbedarf von rund 43.825 TEUR aus. Der ggü der Planung höhere Finanzbedarf ist begründet in dem höheren Verlust und resultiert aus:

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 36.761
Darlehenstilgungen 1.097
geplanter Verlust 5.967
Finanzbedarf 2023 43.825

Die Ausgaben für das aktivierungspflichtige Anlagevermögen werden wie folgt finanziert:

Finanzierung TEUR
Innenfinanzierung 1.085
Außenfinanzierung 35.676
Summe 36.761

In der Außenfinanzierung in Höhe von 35.676 TEUR sind veranschlagt:  23.997 TEUR kreditähnliche Rechtsgeschäfte für das neue AMH  9.980 TEUR Fördermittel nach PflegVG für das neue AMH  1.595 TEUR Zuwendungen Dritter (AMH, AHP und Sonstiges)  104 TEUR Zuschüsse der Stadt Nürnberg für die Modernisierung der Heizungssteuerung in AHS

Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)

Der neue geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2023 in Höhe von -5.966.683 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.

Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)

Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand. Eine Neuaufnahme von Darlehen war planmäßig im Jahr 2023 aus der Übernahme des AMH vorgesehen. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.097 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2023 finanziert werden.

5 Investitionsplan

5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen

Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Nachtrags

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2022 NT WPL 2023 2024 2025 2026 spätere Jahre
Gesamtkosten 115.197 6.744 2.254 36.761 2.092 12.000 14.440 40.905
Finanzierung 115.196 7.584 2.189 36.761 2.092 12.000 14.440 40.130
davon: 0
Innenfinanzierung 15.274 6.584 1.689 1.085 1.577 1.264 2.925 150
Außenfinanzierung 99.922 1.000 500 35.676 515 10.736 11.515 39.980
Deckungslücke 0 -840 65 0 0 0 0 775

Das im Januar 2023 übergebene August-Meier-Haus ist mit 35,8 Mio. Euro im Nachtrags- Wirtschaftsplan enthalten.

Für das Vorhaben Zentralküche wurde ein Grundstück (Raudtener Straße in Langwasser) gefunden und an NüSt zum 01.08.2022 mit einem Verkehrswert in Höhe von 733 TEUR übertragen. Die ursprünglich im Wirtschaftsplan 2023 veranschlagten 222 TEUR konnten aufgrund von Personalmangel nicht umgesetzt werden, das Vorhaben wird in der bisherigen Höhe mit angepasster zeitlicher Folge im Investitionsplan dargestellt. Für 2023 leitet sich nur noch ein Investitionsvolumen von 34 TEUR Euro (für Kampfmittelvorerkundungen, artenschutzrechtliche Prüfung, Baugrundgutachten) ab, wobei diese Aufwendungen am Jahresende als Anlagen im Bau stehen bleiben. Aus dem Kernhaushalt der Stadt Nürnberg erhält NürnbergStift Investitionszuschüsse in Höhe von 1 Mio. Euro, welche nach

Bauvorschritt zur Verfügung stehen.

Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Senioren-Wohnanlage Platnersberg sind mit Unterstützung des Hochbauamtes im Jahr 2023 Ausgaben in Höhe von 500 TEUR im Investitionsplan verankert, im ursprünglichen Wirtschaftsplan waren 800 TEUR vorgesehen. Hierfür erhält das NürnbergStift Investitionszuschüsse aus dem Kernhaushalt der Stadt Nürnberg in Höhe von 10 Mio. Euro, welche nach Baufortschritt zur Verfügung stehen.

In der Wiederbeschaffung von verschiedensten Anlagegütern finden sich zum Teil die hohen Instandhaltungskosten wieder, welche aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen entstehen. Hier wird im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 etwa 474 TEUR veranschlagt. Im ursprünglichen Wirtschaftsplan 2023 waren hier 370 TEUR vorgesehen, Grund für die Erhöhung ist der Ausfall der Heizungssteuerung in AHS, welche mit 104 TEUR veranschlagt wird.

Im Nachtrags – Wirtschaftsplan 2023 ist der Rückbau des Fritz Hintermayr Haus und Neubau im Sebastianspital nicht mehr enthalten, da dieses Projekt nicht mehr weiterverfolgt wird.

Auf den folgenden Seiten wird das Investitionsprogramm (Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) zum Finanzplan 2023 fortgeschrieben.

August-Meier-Haus

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2022 NT WPL 2023
Gesamtkosten 43.213 6.515 945 35.753
davon:
Grundstücke 5.503 5.503
Außenanlagen 1.109 1.109
Technische Anlagen 6.485 6.485
Einrichtung u. Aussstattung 1.200 0 1.200
Gebäude 28.916 1.012 945 26.959
davon:
Finanzierung 43.213 6.515 945 35.753
Innenfinanzierung 8.156 6.515 945 696
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 696
sonstige Eigenmittel 7.460 6.515 945
Außenfinanzierung 35.057 35.057
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen
für Tilgungsleistungen
Investitionszuschüsse der öffentlichen Hand, Fördermittel nach PflegVG 9.980 9.980
Zuwendungen Dritter für Investitionen 1.080 1.080
Kreditähnliche Rechtsgeschäfte 23.997 23.997
davon Übernahme KFW Darlehen 18.960 18.960
davon Bay. Landesamt Darlehen 5.037 5.037
Deckungslücke 0 0 0 0

Neubau Zentralküche

vorh. lfd. GJ NT WPL spätere

in TEUR Insg. 2024 2025 2026

Jahre 2022 2023 Jahre

Gesamtkosten 13.000 69 744 34 222 1.500 1.500 8.930

davon:

Grundstücke 733 733

Einrichtung u. Aussstattung 428 428

Gebäude 11.839 69 11 34 222 1.500 1.500 8.502

Finanzierung 13.000 69 744 34 222 1.500 1.500 8.930

davon:

Innenfinanzierung 1.848 69 744 34 222 779 0 0

Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen

sonstige Eigenmittel 1.848 69 744 34 222 779

Außenfinanzierung 11.151 0 721 1.500 8.930

Zuschüsse des Trägers

für Investitionen 1.000 500 500

für Tilgungsleistungen 0 Darlehen von Kreditinstituten

10.151 0 221 1.000 8.930

Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Modernisierung/Sanierung Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2023 WPL 2024 2025 2026 2027 spätere Jahre
Gesamtkosten 54.000 725 500 800 10.000 10.000 10.000 21.975
davon:
Einrichtung u. Aussstattung 3.463 3.463
Gebäude 50.537 725 500 800 10.000 10.000 10.000 18.512
Finanzierung 54.000 725 500 800 10.000 10.000 10.000 21.975
davon:
Innenfinanzierung 450 0 0 300 0 0 150 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 450 300 150
Außenfinanzierung 53.550 1.500 500 500 10.000 10.000 9.850 21.200
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 10.000 9.500 500
Zuwendungen Dritter für Investitionen 5.000 1.500 500 500 500 500 500 1.000
Darlehen von Kreditinstituten 32.250 9.000 3.050 20.200
Sonstige Darlehen (KfW) 6.300 6.300
Deckungslücke 0 -775 0 0 0 0 0 775

Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis (Gebäude - Anmietung, Invest Ausstattung)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2022 NT WPL 2023 2024 2025 2026 spätere Jahre
Gesamtkosten 2.600 0 0 0 0 0 2.600 0
davon:
Einrichtung u. Aussstattung 2.600 0 2.600
Finanzierung 2.600 0 0 0 0 0 2.600 0
davon:
Innenfinanzierung 0 0 2.600
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 2.600 0 2.600
sonstige Eigenmittel 0
Außenfinanzierung
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Pauschale für die Wiederbeschaffung Anlagevermögen

in TEUR NT-WPL 2023 2024 2025 2026
Gesamtkosten 474 1.070 500 340
Einrichtung u. Aussstattung 259 870 460 300
Immatrielle Vermögensgegenstände 215 200 40 40
Finanzierung 474 1.070 500 340
davon:
Innenfinanzierung 355 1.055 485 325
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 355 1.055 485 325
Außenfinanzierung 119 15 15 15
Zuschüsse des Trägers für Investitionen 104
Zuwendung Dritter für Investitionen 15 15 5 15
Deckungslücke 0 0 0 0

5.2 Verpflichtungsermächtigungen

in TEUR 2023 2024 2025 2026 2027 ff. Insgesamt
Neubau August-Meier-Haus 35.753 35.753
Bau der Zentralküche 34 222 1.500 1.500 8.930 12.186
Neubau und Modernisierung Platnersberg 500 800 10.000 10.000 31.975 53.275
Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis 0 0 0 2.600 0 2.600
Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen 474 1.070 500 340 0 2.384
Summe 36.761 2.092 12.000 14.440 40.905 106.198

Die Baumaßnahmen im Sebastianspital/Rückbau Fritz-Hintermayr-Haus wurden aufgrund personeller und finanzieller Ressourcen in der Planung verschoben, so dass die Verpflichtungsermäßigungen für alle geplanten Investitionen von 144.924 TEUR (Wirtschaftsplan 2023) auf 106.198 TEUR (Nachtrags- Wirtschaftsplan 2023) reduziert wurden. 36.761 TEUR der Verpflichtungsermächtigungen betreffen das Wirtschaftsjahr 2023, 69.437 TEUR die Jahre ab 2024.

6 Fünfjahresübersicht

6.1 Erfolgsplan

Nachfolgend die Übersicht über die Entwicklung der Jahresfehlbeträge (ohne Sondereffekte) entsprechend § 6 Nr. 2 WkPV:

Nüst Gesamt(cid:10) in Euro Ergebnis 2022 Hore 2023 WPL 2024 Prognose 2025 Prognose 2026 Prognose 2027
Jahresergebnis -2.806.031 -5.966.683 -1.999.259 -943.894 -1.243.117 -1.754.788

Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensitutation aus den genannten Gründen verschlechtert sich das prognostizierte Jahresergebnis von 2.667 TEUR auf 5.697 TEUR. Auch für die weiteren Jahre können keine ausgeglichenen Jahresergebnisse erzielt werden.

In der Prognose für die Jahre 2025 – 2026 sind nachfolgende Prämissen enthalten:  Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine noch zu verhandelnde Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an.  deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten Sanierungsmaßnahmen.  Im Jahr 2026 fallen Kosten für den Umzug in Johannis an.  Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können wir voraussichtlich ab Mitte 2026 weniger Plätze dort anbieten.

Es wird angestrebt, über kontinuierliche Vergütungsverhandlungen, dem Investitionsfortschritt, Maßnahmen zur Personalgewinnung und –Bindung, Stabilisierung der ‚Belegungsrate auf hohem Niveau und der weiteren Umsetzung des Restrukturierungsprogramms wieder zu einem ausgeglichenen Ergebnis zu kommen.

In der nachfolgenden Tabelle wird der fünfjährige Erfolgsplan dargestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 24.712.353,60 28.762.097,80 26.679.585,72 32.221.840,72 33.638.495,94 34.773.650,82 37.438.810,34
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.946.986,74 5.511.205,20 5.409.299,11 6.399.616,60 6.591.605,10 6.949.353,25 7.133.033,85
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 56.304,06 50.821,00 86.140,74 96.375,00 99.266,25 132.244,24 165.311,56
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 2.230.289,74 6.279.267,25 3.055.660,96 2.299.213,47 3.142.786,37 2.518.413,78 3.648.432,13 2.894.935,34 3.757.885,09 2.981.783,40 4.570.621,65 3.071.236,91 5.336.740,30 3.163.374,01
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 3.052.644,39 2.831.962,91 2.305.235,12 2.374.392,18 2.445.623,94 2.518.992,66
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 46.032,55 0,00 62.567,25 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 249.114,12 2.016,85 38.636,36 8.250,00 8.497,50 354.064,35 9.015,00
Zwischensumme 41.318.761,26 42.733.659,67 40.769.392,25 47.574.684,92 49.451.925,47 52.296.795,15 55.765.277,73
9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter 22.125.098,14 22.092.307,78 22.548.680,16 23.418.406,42 24.120.958,61 25.494.587,37 26.589.924,99
b) Sozialabgaben, Altersversorgung 6.767.297,21 6.647.350,01 6.415.193,89 7.244.969,70 7.462.318,79 7.868.188,35 8.196.774,00
und sonstige Aufwendungen
10.Materialaufwand:
a) Lebensmittel 95.460,18 83.806,02 99.450,00 109.406,73 112.688,93 116.069,60 119.551,69
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.308.897,13 2.596.657,29 1.807.700,77 1.791.611,33 1.845.359,67 1.800.720,46 1.781.742,08
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 7.649.173,94 7.551.791,44 8.497.907,24 9.365.324,00 9.646.283,72 10.085.672,23 10.533.742,40
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 493.602,97 841.878,88 513.097,03 40.820.491,42 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19 533.229,47 1.123.096,91 527.049,76 44.113.094,32 535.000,00 1.156.789,82 742.861,25 45.622.260,79 540.000,00 1.176.493,51 1.491.178,85 48.572.910,38 550.000,00 1.197.238,32 2.239.985,02 51.208.958,49
Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 1.913.168,25 20.000,00 311.087,00 20.000,00 2.801.830,33 100,00 1.536.705,00 161.555,71 -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87 3.461.590,60 500.000,00 552.461,00 500.000,00 3.660.491,86 19.500,00 1.594.392,70 247.372,95 3.829.664,68 500.000,00 569.034,83 500.000,00 3.110.306,62 20.000,00 1.492.224,48 254.794,14 3.723.884,78 500.000,00 586.105,87 500.000,00 3.271.409,69 20.000,00 1.411.491,22 262.437,97 4.556.319,24 500.000,00 603.689,05 500.000,00 3.531.409,69 20.000,00 1.442.235,95 270.311,10
Zwischensumme -4.040.921,74 -4.189.104,04 -4.933.827,50 -4.969.296,52 -4.308.290,41 -4.379.232,99 -4.660.267,69
Zwischenergebnis -2.503.790,31 -2.275.935,79 -5.473.641,44 -1.507.705,91 -478.625,73 -655.348,21 -103.948,45
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 -2.275.935,79 0,00 390.806,14 -390.806,14 -5.473.641,44 4.759,80 497.801,66 -493.041,86 -1.507.705,91 0,00 491.552,71 -491.552,71 -478.625,73 0,00 465.268,67 -465.268,67 -655.348,21 0,00 587.768,78 -587.768,78 -103.948,45 0,00 1.650.839,57 -1.650.839,57
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30 -1.999.258,62 -943.894,40 -1.243.116,99 -1.754.788,02
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30 -1.999.258,62 -943.894,40 -1.243.116,99 -1.754.788,02

6.2 Finanzplan

Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2023) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.

Mittelverwendung Prognose Euro Euro WPL 2024 Euro Prognose 2025 Euro Prognose 2026 Euro Prognose 2027 Euro
1. 36.761.365 2.092.200 12.000.000 14.440.000 19.150.000
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken 26.959.000
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten
Außenanlagen 1.109.000
Technische Anlagen 6.485.000
Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.459.000 869.900 460.000 2.900.000 200.000
Fahrzeuge
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 534.365 1.022.000 11.500.000 11.500.000 18.930.000
Immaterielle Vermögensgegenstände 215.000 200.300 40.000 40.000 20.000
2. Darlehenstilgung 1.097.147 1.244.747 1.253.624 1.202.642 1.211.804
3. Mehrung sonstiger Aktiva 0 0 0 0 0
(Guthaben bei Kreditinstituen)
5. Minderung sonstiger Passiva 0 0 0 0 0
(Verbindlichkeiten)
5. Jahresfehlbetrag 5.966.683 1.999.259 943.894 1.243.117 1.754.788
Summe 43.825.195 5.336.205 14.197.518 16.885.759 22.116.592
Mittelherkunft Nachtrags- WPL 2023 Euro WPL 2024 Euro Prognose 2025 Euro Prognose 2026 Euro Prognose 2027 Euro
1. Abschreibungen 2.845.009 3.108.031 2.541.272 2.685.304 2.927.721
Abschreibungen auf Anlagevermögen 3.416.673 3.660.492 3.110.307 3.271.410 3.531.410
Erträge auf Auflösung von Sonderposten -571.664 -552.461 -569.035 -586.106 -603.689
2. Zuschüsse vom Land 9.980.000
2. Zuschüsse Stadt Nürnberg 10.000.000 1.000.000
3. Zuschüsse von Dritten 1.595.000 515.000 515.000 505.000 515.000
4. Jahresüberschuss
5. Kreditaufnahmen für Investitionen 23.997.152 221.000 10.000.000 18.280.000
6. Mehrung sonstiger Passiva 4.408.034 1.713.175 920.246 2.695.455 393.871
(Erhöhung Kapitalrücklage)
(Betriebsmittelkredit Stadt Nürnberg) 4.408.034 1.713.175 920.246 2.695.455 393.871
(Rückstellungen, Verbindlichkeiten)
7. Minderung sonstiger Aktiva 1.000.000 0 0 0 0
(Forderungen, Vorräte)
(Guthaben bei Kreditinstituten) 1.000.000
Summe 43.825.195 5.336.206 14.197.518 16.885.759 22.116.592

7 Darlehensverbindlichkeiten

Zum 31.12.2023 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 29.866.925 Euro gerechnet. Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:

Lfd Nr. Nr. Darlehen Nr. Nennbetrag in EUR Stand zum 31.12.2021 in EUR Stand zum 31.12.2022 in EUR Aufnahme 2023 in EUR Zinsen 2023 in EUR Tilgung 2023 in EUR Stand zum 31.12.2023 in EUR
1 540506 925.724,63 172.574,17 152.163,99 367,56 20.461,24 131.702,75
2 540508 911.260,17 201.320,94 182.325,76 217,22 18.995,18 163.330,58
3 230001 3.000.000,00 2.160.000,00 2.100.000,00 79.021,50 60.000,00 2.040.000,00
4 240001 3.000.000,00 1.499.984,00 1.392.840,00 12.021,28 107.144,00 1.285.696,00
5 240002 1.990.390,04 0,00 0,00 0,00 0,00
28 250001 1.245.000,00 871.500,00 747.000,00 5.011,12 124.500,00 622.500,00
6 540600 215.908,38 172.100,98 168.971,88 0,00 3.129,10 165.842,78
7 540601 170.398,30 140.763,94 138.647,20 0,00 2.116,74 136.530,46
Summe AHS 11.458.681,52 5.218.244,03 4.881.948,83 96.638,68 336.346,26 4.545.602,57
Lfd Nr. Nr. Darlehen Nr. Nennbetrag in EUR Stand zum 31.12.2021 in EUR Stand zum 31.12.2022 in EUR Aufnahme 2023 in EUR Zinsen 2023 in EUR Tilgung 2023 in EUR Stand zum 31.12.2023 in EUR
8 540114 117.597,13 44.732,33 43.373,36 107,59 1.362,37 42.010,99
9 540117 108.138,23 41.203,54 39.954,02 99,10 1.252,64 38.701,38
10 540119 7.106,96 2.748,86 2.666,84 6,61 82,23 2.584,61
11 540511 306.775,13 125.777,85 119.642,35 0,00 6.135,50 113.506,85
12 540513 567.533,99 244.039,61 232.688,93 0,00 11.350,68 221.338,25
13 540516 797.615,33 358.927,03 342.974,73 0,00 15.952,30 327.022,43
Summe AHR 1.904.766,77 817.429,22 781.300,23 213,30 36.135,72 745.164,51
14 540101 153.387,56 16.212,07 13.575,53 108,30 2.657,68 10.917,85
15 540102 30.677,51 6.005,75 5.513,01 40,41 496,45 5.016,56
16 540108 73.626,03 26.137,25 25.400,99 0,00 736,26 24.664,73
17 540112 141.218,82 42.376,52 40.348,38 247,00 2.040,74 38.307,64
18 540113 42.948,52 11.349,53 10.643,60 91,05 712,09 9.931,51
19 540501 674.905,28 214.565,17 199.907,07 490,59 14.694,77 185.212,30
20 540507 690.244,04 144.951,27 131.146,39 0,00 13.804,88 117.341,51
21 540512 306.775,13 125.777,85 119.642,35 0,00 6.135,50 113.506,85
22 540514 674.905,28 290.209,38 276.711,28 0,00 13.498,10 263.213,18
Summe AHJ 2.788.688,17 877.584,79 822.888,60 977,35 54.776,47 768.112,13
23 540116 121.431,82 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
24 540502 306.775,13 113.506,84 107.371,34 0,00 6.135,50 101.235,84
25 540503 460.162,69 179.463,33 170.260,07 0,00 9.203,26 161.056,81
26 540504 199.403,83 81.755,51 77.767,43 0,00 3.988,08 73.779,35
27 540515 536.856,48 241.585,55 230.848,43 0,00 10.737,12 220.111,31
Summe AHP 1.624.629,95 616.311,23 586.247,27 0,00 30.063,96 556.183,31
29 542000 18.960.000,00 0,00 0,00 18.960.000,00 141.010,01 476.494,12 18.483.505,88
30 542001 5.037.151,89 0,00 0,00 5.037.151,89 111.179,33 163.330,55 4.873.821,34
AMH: Kreditähnliche Rechtsgeschäfte 23.997.151,89 0,00 0,00 23.997.151,89 252.189,34 639.824,67 23.357.327,22
Gesamtsumme 41.773.918,30 7.529.569,27 7.072.384,93 23.997.151,89 350.018,67 1.097.147,08 29.972.389,74

8 Stellenplan

Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird nun auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Die besetzten Stellen der Beamte sind unverändert ggü. der ursprünglichen Planung in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.

Besoldungs- gruppe Zahl der Stellen (VK) 2023 insgesamt Zahl der Stellen (VK) 2022 insgesamt Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2022
sonstige Beamte 5,72 7,72 7,64
B2 1,00 1,13
A12 1,00 1,00 1,00
A11 1,00 1,00
A10 1,96 1,96 1,75
A9/A10 1,00 1,00 1,00
A7 0,76 0,76 0,76
A6/A7 1,00 1,00 1,00
Insgesamt 5,72 7,72 7,64

In der nachfolgenden Tabelle sind die tariflich Beschäftigte ausgewiesen: Seit dem 01.06.2022 sind planmäßig zwei Stellen mit der Position der zweiten Werkleitung besetzt. ggü. der ursprünglichen Planung in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Entgeltgruppe Zahl der Stellen (VK) 2023 Zahl der Stellen (VK) 2022 Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2022
Allgemein 150,40 154,35 128,76
15UE 2,00
15 0,00 1,00 1,00
14 3,00 3,00 1,90
13 3,08 3,08 1,37
12 2,00 2,00 2,00
11 8,00 8,00 6,48
10 6,50 6,50 5,75
9C 4,00 4,00 1,86
9B 13,53 13,53 12,63
9A 12,50 12,50 9,36
8 6,81 6,56 3,61
7 14,30 11,50 11,07
6 3,50 3,00 2,00
5 6,00 6,00 2,19
4 1,00 1,00 1,00
3 3,18 3,18 2,43
2UE 11,50 11,50 5,47
2 36,50 45,00 46,05
1 13,00 13,00 12,59
Sozial- und Erziehungs dienst 0,50 3,50 4,60
S 17 0,26
S 15 0,18
S 12 3m25 3,00 3,66
S 11B 0,50 0,50 0,50
Pflege 338,49 337,49 306,36
P14 7,99 6,99 7,72
P13 1,00 1,00
P12 18,00 18,00 14,72
P10 2,00 2,00 2,00
P8 11,00 11,00 10,29
P7 17,00 17,00 10,91
P6 14,00 14,00
P5/P 7 267,50 267,50 260,72
Gesamt 489,39 495,34 439,72

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AMH August-Meier-Haus AHR August-Meier-Heim AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung H Hochbauamt HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro NüSt NürnbergStift NüStSG NürnbergStift Service GmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 12.10.2023 öffentlich Gutachten

Stadtrat 25.10.2023 öffentlich Beschluss

Betreff:

Wirtschaftsplan 2024

Anlagen: 4_1 Sachverhalt Wirtschaftsplan 2024 Wirtschaftsplan 2024

Sachverhalt (kurz):

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i.V.m. § 2 Abs. 1 der Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen (WkPV) legt das NürnbergStift den Wirtschaftsplan, bestehend aus dem Erfolgs-, Finanz- und Vermögensplan, für das Geschäftsjahr 2024 vor. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschaftssplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Ref. I/II

Rpr

Gutachtenvorschlag (Werkausschuss NüSt):

Vom Werkausschuss (NüSt) werden begutachtet: a) der Wirtschaftsplan 2024, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, für den Eigenbetrieb NürnbergStift b) Verpflichtungsermächtigungen 2024 in Höhe von 69.657.000 EUR c) Kreditaufnahmen für Investitionen in 2024 in Höhe von 0 EUR d) einen Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben 2024 in Höhe von 7.930.000 EUR

Beschlussvorschlag (Stadtrat):

Vom Stadtrat werden beschlossen: a) der Wirtschaftsplan 2024, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, für den Eigenbetrieb NürnbergStift b) Verpflichtungsermächtigungen 2024 in Höhe von 69.657.000 EUR c) Kreditaufnahmen für Investitionen in 2024 in Höhe von 0 EUR d) einen Höchstbetrag der Kassenkredite zur rechtzeitigen Leistung von Ausgaben 2024 in Höhe von 7.930.000 EUR

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 12.10.2023

Wirtschaftsplan 2024

1. Vorbemerkung

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i. V. mit § 2 Abs. 1 WkPV legt das NürnbergStift den Wirtschaftsplan für das Geschäftsjahr 2024, bestehend aus dem Erfolgs-, Vermögens- und Finanzplan, vor. Er wurde entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV erstellt. Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

2. Erfolgsplan

Der Erfolgsplan 2024 schließt mit einem negativen Ergebnis in Höhe von 1.999.259 Euro ab.

Nüst Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Aufwendungen 41.591.508 43.422.830 45.399.272 1.976.443 4,6% 48.420.782
Erträge 38.752.650 40.756.088 39.332.879 -1.423.208 -3,5% 46.422.273
Betriebsergebnis -2.838.858 -2.666.742 -6.066.393 -3.399.651 -8,0% -1.998.509
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710 0,0% -750
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7% -1.999.259

Ausgangslage

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, demgegenüber wird die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplätzen hinterherhinken. Bereits jetzt sind Pflegeplätze sehr rar und die Situation wird sich weiter verschärfen. Dem muss das NürnbergStift entgegenwirken und perspektivisch weitere Pflegeplätze aufbauen.

Daher werden die angefangenen Bauprojekte weiterentwickelt.

 Das neue August-Meier-Haus wurde am 01. April 2023 in der Regensburger Str. in Betrieb genommen und bietet 158 stationäre Pflegeplätze (vorher: 138 Plätze), 18 Plätze in der Tagespflege und 8 Plätze für Nachtpflege. Alle 158 Betten in der stationären Pflege sind bereits belegt und ausreichend Pflegepersonal ist vorhanden.

 Im Stadtteil St. Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (geplant ist das dritte Quartal 2026) können 122 vollstationäre und 14 teilstationäre Pflegeplätzte (bisher 96 vollstationäre Bewohnerplätze) angeboten werden.  Ebenfalls werden die Planungen zur Senioren-Wohnanlage Platnersberg, die federführend durch das Hochbauamt realisiert werden, fortgesetzt. Eine Sanierung und Erweiterung des Bestands ist beabsichtigt.  Für den Neubau der an die Service GmbH vermieteten Küche wurde das Grundstück in der Raudtener Straße in Nürnberg, Altenfurt durch die Stadt an NüSt übertragen. Derzeit läuft die Planungsphase.  Gegenwärtig leidet die Altenpflege unter akutem Personalmangel und Kostendruck. Aus diesem Grund setzt NüSt seine ganze Energie und Ressourcen in Aktivitäten zur Personalgewinnung und -bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungskräfte.  Außerdem stellt NüSt die Ausbildung in einen besonderen Fokus. Die Ausbildung ist auf zwei Standorte konzentriert. Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern. Das bedeutet, 15 von 16 Absolventen werden als Fachkräfte im September in den Einrichtungen beginnen.  Ebenfalls ist die Gewinnung von ausländischen Fachkräften und damit einhergehender Weiterentwicklung der Willkommenskultur im NüSt weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell werden sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran beschäftigt und das Arbeitsprofil eines zukünftigen Integrationsbeauftragten entwickelt.  Seit dem Juli 2023 gilt das neue Personalbemessungsverfahren in der Pflege. Das neue PeBeM bietet eine große Chance für die Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsichtlich Personalentwicklung und –qualifizierung. Das NüSt hat ein Steuerungsteam gebildet, das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in der Senioren-Wohnanlage St. Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyseund Strukturierung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP- Unterstützung.

Herausforderungen 2024

Neben den bevorstehenden zeit- und kostenintensiven großen Baumaßnahmen, dem Kampf gegen den Fachkraftmangel und der neuen gesetzlichen Personalbemessung gibt es weitere Herausforderungen, welche im Wirtschaftsplan 2024 berücksichtigt wurden.

 Personalkostensteigerungen durch die hohe tarifliche Einigung im April 2024.  Erhebliche Steigerung bei den Sachkosten, vor allem im Bereich Lebensmittel und Energie, und den bezogenen Fremdleistungen.

 Gestiegener schlecht kalkulierbarer Instandhaltungsaufwand aufgrund des Instandhaltungsstaus und den damit verbundenen schlechten Zustand der Gebäude und Anlagen.  Verzögerung von Baumaßnahmen an unseren Standorten in Johannis und Platnersberg und der Zentral Küche.  Hohe Ausfallzeiten bei Pflege- und Betreuungskräften.  Umsetzung eines neuen Personalschlüssels.  Schaffung der IT-Infrastruktur für die Umsetzung der Telemedizin und Telematik.  Weiterer Ausbau des WLAN-Netzes in den Einrichtungen.  ERP-Systemwechsel von SAP R/3 zu SAP S/4 HANA.

Diese Aufgaben erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2024 abzubilden ist.

3. Vermögensplan

Der Vermögensplan weist für das Jahr 2024 einen Finanzbedarf von 5.336 TEUR aus.

Dieser Finanzbedarf resultiert aus

Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 2.092
Darlehenstilgungen 1.245
geplanter Verlust 1.999
Finanzbedarf 2024 5.336

Die Investitionen sind vorgesehen für:

 Neubau Zentralküche 222 TEUR,  Modernisierung der Senioren-Wohnanlage Platnersberg 800 TEUR,  Ersatzbeschaffungen 1.070 TEUR.

Für Darlehenstilgungen sind 1.245 TEUR eingeplant.

Der ausgewiesene Fehlbetrag in Höhe von 1.999 TEUR ist auf neue Rechnung vorzutragen.

4. Finanzplan

Dem Finanzplan, der die Jahre 2023 bis 2027 umfasst, liegt das ausgewiesene Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt der weiteren Entscheidungen des Werkausschusses sowie dann ggf. des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen.

Für 2024 sind keine Kreditaufnahmen für Investitionen vorgesehen.

Für die Jahre 2024 bis 2027 geht NürnbergStift davon aus, dass in diesen Jahren weiterhin Fehlbeträge ausgewiesen werden.

5. Verpflichtungsermächtigungen

Aus dem Investitionsprogramm leiten sich Verpflichtungsermächtigungen in Höhe von 69.657 TEUR für die Zentralküche, den Neubau und die Sanierung des Platnersberges und der Beschaffung der Einrichtung für die von der WBG gebaute Einrichtung in Johannis ab.

6. Kassenkredit

Für das Jahr 2024 errechnet sich ein Betrag von 7.930.000 Euro (ein Sechstel von 47.574.684,92 Euro). Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 7,93 Mio. Euro festgesetzt werden.

NürnbergStift

Impressum

Herausgeber:

NürnbergStift,

ein Eigenbetrieb der Stadt Nürnberg

Auflage:

digital, inkl. Ratsinformationssystem

Gestaltung:

NürnbergStift

nuest@stadt.nuernberg.de

www.nuernbergstift.de

Inhaltsverzeichnis

1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen ..... 5

1.1 Rechtliche Grundlagen ............................................................................................... 5 1.2 Betriebliche Grundlagen ............................................................................................ 6

2 Erfolgsplan ...................................................................................... 7

2.1 Ausgangslage ............................................................................................................. 7 2.2 Herausforderungen für 2024 ...................................................................................... 8 2.3 Parameter .................................................................................................................... 9 2.4 Auslastung .................................................................................................................. 9 2.5 Ergebnis NüSt Gesamt ............................................................................................. 10 2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen ........................................................... 13 2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen ................................................ 17 2.8 Kassenkredit ............................................................................................................. 22

3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen .................................... 23

3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See ...................................................... 23 3.2 August-Meier-Haus .................................................................................................. 24 3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis ......................................................................... 26 3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg .................................................................... 27 3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital .............................................................. 28 3.6 Ambulante Dienste ................................................................................................... 29 3.7 Geriatrische Reha ..................................................................................................... 30

4 Vermögensplan ............................................................................. 30

5 Investitionsplan ............................................................................. 31

5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen .................................................................. 31 5.2 Verpflichtungsermächtigungen ................................................................................ 36

6 Fünfjahresübersicht ...................................................................... 36

6.1 Erfolgsplan ............................................................................................................... 36 6.2 Finanzplan ................................................................................................................ 41

7 Darlehensverbindlichkeiten ......................................................... 42

8 Stellenplan ..................................................................................... 45

Wichtige Begriffe und Abkürzungen ................................................. 45

Vorwort

Gemäß § 11 Abs. 1 der Betriebssatzung i.V. mit § 2 Abs. 1 WkPV und den Vorschriften der Eigenbetriebsverordnung legt das NürnbergStift den Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan für das Geschäftsjahr 2024 vor.

Der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan 2024 berücksichtigt die Ausführungen entsprechend den §§ 2, 3, 4 und 6 WkPV vom 3. März 1998 (GVBl. S. 132, BayRS 861-3-I), zuletzt geändert durch § 5 der Verordnung vom 5. Oktober 2007 (GVBl. S. 707).

Nach Begutachtung durch den Werkausschuss (NüSt) ist der Wirtschafts-, Vermögens- und Finanzplan vom Stadtrat festzustellen (§ 7 Abs. 1 Nr. 5 der Betriebssatzung).

Für die Wirtschaftsplanung 2024 wurden die Änderungen aus dem BilRUG (Bilanzrichtlinie- Umsetzungsgesetz) wie u.a. den Ausweis von Umsatzerlösen, die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung (GuV) sowie die Änderung aus dem Pflegestärkungsgesetz II hinsichtlich der Umstellung auf Pflegegrade fortgeführt.

Die Wirtschaftsplanerstellung 2024 ist von zahlreichen Faktoren beeinflusst.

Erhebliche Kostensteigerungen im Personalbereich und im Sachkostenbereich (vor allem im Energieund Lebensmittelbereich) sowie hohe Instandhaltungskosten durch teilweise alte und baufällige Gebäude sind zu berücksichtigen. Die neue Personalbemessung ist eine große Chance aber auch eine Herausforderung für die Gesamtorganisationsentwicklung hinsichtlich Personalentwicklung und -Qualifizierung. Dem Personalmangel muss durch viel Energie und Ressourcen entgegengewirkt werden. Eine zentrale Rolle hierbei spielt die interne Ausbildung von Pflegefachkräften und die Gewinnung von Pflegepersonal aus dem Ausland. Die Digitalisierung im NüSt ist weiter voranzutreiben, beispielsweise durch den Ausbau des WLANs in den Einrichtungen und Umstellung des ERP-Systems (Neueinführung SAP S4/HANA). Außerdem sind die eingeleiteten Baumaßnahmen an den Standorten Platnersberg und Raudtener Straße weiter zu entwickeln.

Für die vielfältigen Aufgaben, Herausforderungen und Vorgaben müssen ausreichend Kapazität und Ressourcen zur Verfügung stehen.

1 Geschäft, Rahmenbedingungen und allgemeine Grundlagen

1.1 Rechtliche Grundlagen

Die im NürnbergStift zusammengefassten ambulanten, teil- und vollstationären Einrichtungen einschließlich der Nebenbetriebe sind öffentliche Einrichtungen der Stadt Nürnberg. Das NürnbergStift ist als Eigenbetrieb organisiert und wird als Sondervermögen verwaltet (§ 1 WkPV).

Gemäß § 3 der Betriebssatzung verfolgt das NürnbergStift ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung.

Zuständige Organe für das NürnbergStift sind der Oberbürgermeister, der Stadtrat, der Werkausschuss und die Werkleitung (§ 4 der Betriebssatzung). Die Werkleitung setzt sich seit 01.06.2022 zusammen aus der Referentin für Jugend, Familie und Soziales als 1. Werkleiterin und der zwei 2. Werkleiterinnen mit der gleichzeitigen Funktion als Dienststelleneiterinnen in der Doppelspitze.

Aufgabe des NürnbergStift ist es, die bestmögliche und bedarfsgerechte Versorgung der älteren Bevölkerung durch ambulante, teilstationäre und vollstationäre Hilfen nach dem auf Landesebene seit 01.08.2008 geltenden Pflege- und Wohnqualitätsgesetz (PfleWoqG), dem seit 01.10.2009 auf Bundesebene geltenden Wohn- und Betreuungsvertragsgesetz (WBVG), dem SGB V, dem SGB XI, dem SGB XII sowie den Pflegestärkungsgesetzen I bis III sicherzustellen.

Der Betrieb der Einrichtungen ist privatrechtlich geregelt. Mit den Vertretern der Krankenkassen wird die Vergütung nach § 111 SGB V für die Geriatrische Rehabilitationseinrichtung vereinbart. Für die Pflegebereiche werden die Entgelte mit den Vertretern der Pflegekassen und dem überörtlichen Sozialhilfeträger nach § 85 SGB XI verhandelt. Für den Rüstigen-Bereich sind die Pensionssätze mit dem überörtlichen Sozialhilfeträger entsprechend §§75 ff SGB XII vereinbart. Die Entgelte für die Wohnheime werden durch NüSt festgesetzt. Die Vergütung der ambulanten Pflegeleistungen und der hauswirtschaftlichen Versorgung erfolgt gemäß § 89 SGB XI nach dem Vertrag, der auf Landesebene zwischen den Vertretern der Leistungserbringer und den Vertretern der Pflegekassen, der sonstigen Sozialversicherungsträger und den Sozialhilfeträgern abgeschlossen wurde.

1.3 Betriebliche Grundlagen

Im Eigenbetrieb NürnbergStift sind folgende Einrichtungen zusammengefasst:

Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See (AHS)

August-Meier-Haus (AMH)

Senioren-Wohnanlage St. Johannis (AHJ)

Senioren-Wohnanlage Platnersberg (AHP)

Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital (HSP)

Ambulante Dienste (AMBD)

Geriatrische Rehabilitation (REHA)

Praxis für Ergotherapie (ERGO)

August-Meier-Heim (AHR), Haus 5 & 6 Verwaltung NüSt

Facility-Aufgaben, Unterstützungsleistungen für die Pflege sowie der Betrieb der NüSt eigenen Küche im August-Meier-Heim werden durch die NürnbergStift Service GmbH (NüStSG) sichergestellt. In diesem Zusammenhang werden NüSt-Mitarbeiterinnen und -Mitarbeiter (insbesondere aus dem Küchen- und Betriebsdienstbereich) über einen Gestellungsvertrag der NüStSG überlassen. Wäschereileistungen werden vollständig von einer Fremdfirma erbracht.

2 Erfolgsplan

2.1 Ausgangslage

Die Versorgung pflegebedürftiger Menschen in Nürnberg steht vor großen Herausforderungen. Das Nachfragepotential wird weiter stetig wachsen, dem die Angebotsentwicklung an stationären Pflegeplätzen hinterherhinken wird. Bereits jetzt sind Pflegeplätze sehr rar und die Situation wird sich weiter verschärfen. Dem muss das NürnbergStift entgegenwirken und perspektivisch weitere Pflegeplätze aufbauen. Daher werden die angefangenen Bauprojekte weiterentwickelt.

 Das neue August-Meier-Haus wurde am 01. April 2023 in der Regensburger Str. in Betrieb genommen und bietet 158 stationäre Pflegeplätze (vorher: 138 Plätze), 18 Plätze in der Tagespflege und 8 Plätze für Nachtpflege. Alle 158 Betten sind bereits belegt und ausreichend Pflegepersonal ist vorhanden.  Im Stadtteil St. Johannis baut die WBG eine neue Pflegeeinrichtung. Mit der Anmietung durch NüSt (geplant ist das dritte Quartal 2026) können 122 vollstationäre und 14 teilstationäre Pflegeplätzte (bisher 96 vollstationäre Bewohnerplätze) angeboten werden.  Ebenfalls werden die Planungen zur Senioren-Wohnanlage Platnersberg, die federführend durch das Hochbauamt realisiert werden, fortgesetzt. Eine Sanierung und Erweiterung des Bestands ist beabsichtigt.  Für den Neubau der an die Service GmbH vermieteten Küche wurde das Grundstück in der Raudtener Straße in Nürnberg, Altenfurt durch die Stadt an NüSt übertragen. Derzeit läuft die Planungsphase.  Gegenwärtig leidet die Altenpflege unter akutem Personalmangel und Kostendruck. Aus diesem Grund setzt NüSt ganze Energie und Ressourcen in Aktivitäten zur Personalgewinnung und -Bindung durch Projekte zur Verbesserung der Arbeitsbedingungen für Pflege- und Betreuungskräfte.  Außerdem stellt NüSt die Ausbildung im besonderen Fokus. Die Ausbildung ist auf zwei Standorte konzentriert. Sehr erfreulich ist, dass es gelungen ist, die ersten Generalistinnen für das NüSt zu begeistern. Das bedeutet 15 von 16 Absolventen werden als Fachkräfte im September in den Einrichtungen beginnen.  Ebenfalls ist die Gewinnung von ausländischen Fachkräften und damit einhergehenden Weiterentwicklung der Willkommenskultur im NüSt weiterer Bestandteil der Personalrekrutierung. Aktuell werden sechs Pflegefachkräfte aus dem Iran beschäftigt und das Arbeitsprofil eines zukünftigen Intergrationsbeauftragten entwickelt. Seit dem Juli 2023 gilt das neue Personalbemessungsverfahren in der Pflege. Das neue PeBeM bietet eine große Chance für die Gesamtorganisationsentwicklung insbesondere hinsichtlich

Personalentwicklung und –Qualifizierung. Das NüSt hat bereits ein Steuerungsteam gebildet das alle diesbezüglichen Aktivitäten im Gesamtbetrieb initiiert, unterstützt und steuert. Die Etablierung der Arbeitsprofile der Pflegeassistenz ist in allen Häusern erfolgreich umgesetzt. Die ersten Aktivitäten hinsichtlich der selbstständigen Dienstplanung durch die Pflegeteams sind in Senioren-Wohnanlage St. Johannis gestartet. Im August-Meier-Haus sind die Maßnahmen zur Prozessanalyse- und Strukturierung hinsichtlich der Arbeit in den Wohngemeinschaften initiiert und werden begleitet. Das PPZ plant mit Team am Platnersberg eine Testung zur Ausfallmanagement durch die APP-Unterstützung.

2.2 Herausforderungen für 2024

Neben den intensiven, sowohl zeitlich als auch großen kostentechnischen, Baumaßnahmen, der Kampf gegen Fachkraftmangel und der neuen gesetzlichen Personalbemessung gibt es weitere Herausforderungen, welche im Wirtschaftsplan 2024 berücksichtigt wurden.

 Personalkostensteigerungen durch die hohe tarifliche Einigung im April 2024.  Erhebliche Steigerung bei den Sachkosten, vor allem im Bereich Lebensmittel und Energie, und den bezogenen Fremdleistungen.  Gesteigerter schlecht kalkulierbarer Instandhaltungsaufwand aufgrund des Instandhaltungsstaus und den damit verbundenen schlechten Zustand der Gebäude und Anlagen.  Verzögerung von Baumaßnahmen an unseren Standorten in Johannis und Platnersberg und der Zentral Küche.  Hohe Ausfallzeiten bei Pflege- und Betreuungskräften.  Umsetzung eines neuen Personalschlüssels.  Schaffung der IT-Infrastruktur für die Umsetzung der Telemedizin und Telematik.  Weiterer Ausbau des WLAN-Netzes in den Einrichtungen.  ERP-Systemwechsel von SAP R/3 zu SAP S/4 HANA.

Diese Aufgaben erfordern einen erheblichen personellen und finanziellen Aufwand, welcher im Wirtschaftsplan 2024 abzubilden ist.

Zusätzlich ist bei der Geriatrischen Reha mit einem erheblichen Risiko aufgrund der Abhängigkeit zum Klinikum zu rechnen. Das NüSt muss die sehr hohen ärztlichen und medizinischen Kosten tragen. Diese Kosten können nicht gesteuert werden und fallen unabhängig vom Auslastungsgrad an. Teilweise entstehen noch weitere zusätzliche Kosten, wie beispielwiese nicht therapiefähige Patienten, die nach kürzester Zeit wieder in die Kliniken eingeliefert werden müssen und hohe Transportkosten. Jeder Transport eines Patienten ins Klinikum wird durch NüSt getragen, wie der Transport für medizinische Untersuchungen oder Rücküberweisungen.

2.3 Parameter

Die Wirtschaftsplanung für 2024 enthält folgende wesentliche Parameter:

 Die Erträge im Rüstigen Bereich sind rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfrage in den letzten Jahren.  In den Personalkosten für 2024 ist die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Vorgabe des Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Kosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 8 % angenommen. Dieser setzt sich aus einem Sockelbetrag von 200,00 Euro und einer Tarifsteigerung in Höhe von 5,50 % zusammen.  Die Preise für Energie und Wasser für 2024 sind aktuell schwer abschätzbar. Es wurden daher die Werte aus der Hochrechnung 2023 angesetzt. Beim August-Meier-Haus ist die im August 2023 angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt.  Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistung durch die Service-GmbH enthalten. Die Löhne und Gehälter erhöhen sich um 1. Januar 2024 um 3,85 %. Außerdem wird über eine Einmalzahlung diskutiert (Inflationsausglich bzw. Sonderzahlung). Die Kosten für Reinigung und Betriebsdienst sind um 4,50 % gegenüber 2023 gestiegen. Der Preis pro Beköstigungstag liegt bei 15,00 Euro und ist damit 5,63 % höher als 2023.  Bei den Sachkosten wurde eine Inflation in Höhe von 3,00 % angenommen.  Die neue Personalbemessung wurde bereits in der Planung 2024 berücksichtigt. Die neuen Funktionsstellen (PDL, Hygiene, Geronto, Qualität) sind in der Personalplanung angerechnet.  Gegenüber dem Jahr 2022 sind die Instandhaltungskosten um 37,34 % höher.  Durch die Inbetriebnahme des neues AMH im April 2023 sind die Abschreibungskosten 56,65% gegenüber dem Jahr 2022 höher.  Wegfall der Erstattungen aus dem Corona Rettungsschirm Pflege.  Die Planung erfolgte ohne den Einsatz von Zeitarbeitskräften.

2.4 Auslastung

Das Wohn- und Platzangebot für den Wirtschaftsplan 2024 setzt sich wie folgt zusammen:

AHS Vollstat. Pflege AMH Vollstat. Pflege AHJ Vollstat. Pflege AHP Vollstat. Pflege
Kapazität 254,00 158,00 111,00 88,00
Belegung in % 98% 98% 97% 98%
Geplante Bewohner 249,90 154,84 108,00 86,50
AHS Tagespflege AMH Tagespflege AMH Nachtpflege
Kapazität 18,00 16,00 8,00
Belegung in % 83% 78% 75%
Geplante Bewohner 15,00 12,50 6,00
HGS Wohnen REHA Vollstationär AMBD Pflege
Kapazität 106,00 44,00
Belegung in % 100% 95%
Geplante Bewohner/Patienten 106,00 42,00 115,00

Bei der stationären Pflege (AHS, AMH, AHJ, AHP) ist mit insgesamt 599,24 belegten Plätzen und einer Auslastungsquote von 98,01 % in 2024 geplant. Die Tages- und Nachtpflege ist im AMH rund um die Uhr an 366 Tagen im Jahr 2024 geöffnet. Die Tagespflege (AHS, AMH) plant mit einer Auslastung von 27,50 Bewohnern und die Nachtpflege (AMH) mit 6,00 Bewohnern. Der Wohnbereich St. Johannis ist aufgrund des schlechten Zustands nicht mehr vollständig nutzbar und wird daher nur mit einer Auslastung von 84,38 % geplant. Das entspricht einer Bewohnerzahl von 54. Beim Heilig-Geist-Spital wird von einer Vollbelegung von 106 Wohnungen ausgegangen. Im Ambulanten Dienst ist die Versorgung von 115 Klienten vorgesehen. In der Geriatrischen Reha wird im Schnitt mit 42 Patienten geplant. Das ergibt eine Quote von 95,45 % in der Auslastung.

2.5 Ergebnis NüSt Gesamt

Für das Wirtschaftsjahr 2024 ist ein negatives Ergebnis in Höhe von 1.999.259 Euro geplant. Dieses resultiert aus Erträgen in Höhe von 46.422.273 Euro, Aufwendungen in Höhe von 48.420.782 Euro und einem negativen neutralen Ergebnis von 750 Euro. Im Vergleich zum Geschäftsjahr 2022 ergibt sich eine Verbesserung von 806.772 Euro.

Nüst Gesamt(cid:10) in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Personal- aufwendungen 27.399.009 26.924.607 28.152.317 1.227.710 4,6% 29.829.056
Essensversorgung 2.893.808 3.590.090 3.462.997 -127.093 -3,5% 4.328.672
Energie und Wasser 1.308.897 2.596.657 1.807.701 -788.956 -30,4% 1.791.611
Wirtschafsbedarf 2.692.663 2.582.839 2.835.102 252.263 9,8% 3.222.639
Pflegebedarf und soziale Betreuung 817.861 671.554 669.307 -2.247 -0,3% 728.560
Verwaltungsbedarf 935.639 421.699 776.811 355.112 84,2% 496.528
Zentrale Dienste 516.380 521.585 518.607 -2.978 -0,6% 568.180
Pachten, Mieten, Leasing 512.113 513.097 519.654 6.557 1,3% 527.050
Beiträge, Ver- sicherungen, Steuern 866.435 871.259 966.085 94.826 10,9% 1.156.549
Instandhaltung, Wartung 1.165.237 1.536.705 1.754.681 217.976 14,2% 1.600.393
Abschreibungen 2.173.904 2.801.930 3.438.209 636.279 22,7% 3.679.992
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 309.563 390.806 497.802 106.996 27,4% 491.553
Summe betriebliche Aufwendungen 41.591.508 43.422.830 45.399.272 1.976.443 4,6% 48.420.782
Erlöse Rüstige 599.095 610.339 534.835 -75.504 -12,4% 566.396
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 544.839 495.289 -49.550 -9,1% 1.148.181
Erlöse vollstationäre Pflege 29.309.042 30.637.010 29.799.458 -837.552 -2,7% 34.752.712
Erlöse Wohnheime 782.165 798.411 808.586 10.175 1,3% 789.100
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.147.809 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2% 1.355.828
Erlöse Reha stationär 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4% 3.851.221
Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 717.662 699.010 1.159.587 460.577 65,9% 960.384
Nebenerlöse 3.169.637 2.435.087 2.621.724 186.637 7,7% 2.998.452
Summe betriebliche Erträge 38.752.650 40.756.088 39.332.879 -1.423.208 -3,5% 46.422.273
Betriebsergebnis -2.838.858 -2.666.741 -6.066.393 -3.399.651 127,5% -1.998.509
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710 -750
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7% -1.999.259

Entsprechend § 3 Abs. 1 Satz 2 WkPV ist der Erfolgsplan mindestens wie die Gewinn- und Verlustrechnung zu gliedern.

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 24.712.353,60 26.679.585,72 32.221.840,72
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.946.986,74 5.409.299,11 6.399.616,60
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 56.304,06 86.140,74 96.375,00
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 2.230.289,74 6.279.267,25 3.142.786,37 2.518.413,78 3.648.432,13 2.894.935,34
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 2.831.962,91 2.305.235,12
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 46.032,55 62.567,25 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 249.114,12 38.636,36 8.250,00
Zwischensumme 41.318.761,26 40.769.392,25 47.574.684,92
9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter 22.125.098,14 22.548.680,16 23.418.406,42
b) Sozialabgaben, Altersversorgung 6.767.297,21 6.415.193,89 7.244.969,70
und sonstige Aufwendungen
10.Materialaufwand:
a) Lebensmittel 95.460,18 99.450,00 109.406,73
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.308.897,13 1.807.700,77 1.791.611,33
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 7.649.173,94 8.497.907,24 9.365.324,00
11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19 533.229,47 1.123.096,91 527.049,76 44.113.094,32
Zwischenergebnis 1.537.131,43 -539.813,94
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR
Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87 3.461.590,60 500.000,00 552.461,00 500.000,00 3.660.491,86 19.500,00 1.594.392,70 247.372,95
Zwischensumme -4.040.921,74 -4.933.827,50 -4.969.296,52
Zwischenergebnis 25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme -2.503.790,31 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 -5.473.641,44 4.759,80 497.801,66 -493.041,86 -1.507.705,91 0,00 491.552,71 -491.552,71
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806.030,57 -5.966.683,30 -1.999.258,62
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich -2.806.030,57 -5.966.683,30 -1.999.258,62

2.6 Erläuterungen zu den betrieblichen Erträgen

Pflegebereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 544.839 495.289 -49.550 -9,1% 1.148.181
Erlöse vollstationäre Pflege 29.309.042 30.637.010 29.799.458 -837.552 -2,7% 34.752.712
Summe 29.579.070 31.181.849 30.294.747 -887.102 -2,8% 35.900.893

Der Planung der Erträge aus vollstationären Pflegeleistungen für das Jahr 2024 liegen den Auslastungszahlen und bisherigen Pflegegradverteilungen sowie dem bayrischen Pflegegradmix zugrunde. Die zum 01.07.2023 verhandelten neuen Vergütungsvereinbarungen für pflegebedingten Aufwand, Unterkunft und Verpflegung ohne Vergütungszuschläge für PPsG und Investitionskosten zeigen im Ergebnis für die vollstationären Einrichtungen folgende Steigerungsraten:

AHS : 9,79 % AMH allgemeine Pflege : 6,25 % AHH Geronto : 8,95 % AMH Pflegeoase : 8,95 % AHJ : 9,74 % AHP : 8,97 %

Für die weitere Anpassung der Vergütungssätze zum 01.07.2024 wird nach dem neuen Personalbemessungsverfahren verhandelt. Dadurch ist es möglich eine deutlich höhere Personalausstattung mit Pflege- und Betreuungskräften als bisher zu vereinbaren. Insbesondere können besondere Personalbedarfe (z.B. PDL, Hygienefachkraft, Gerontofachkraft und Qualitätsmanagement) zusätzlich verhandelt werden.

Ambulante Leistungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.147.809 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2% 1.355.828

NüSt plant 2024 die Neuaufstellung des ambulanten Dienstes und rechnet mit Verbesserungen bei den Umsatzaussichten. Insbesondere soll sich die Situation durch den Ausbau der Tagespflegeangebote und der Ausschöpfung der Leistungen pro Patient im ambulanten Dienst positiv verbessern. Im Planansatz wurde eine Steigerung der Leistungsvergütung im Schnitt um 5,37 % ab April 2024 angenommen. Die Basis bilden die neu verhandelten Vergütungssätze.

Rüstigen Bereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Erlöse Rüstige 599.095 610.339 534.835 -75.504 -12,4% 566.396

Die Erträge im Rüstigen Bereich sind rückläufig aufgrund der sinkenden Nachfrage in den letzten Jahren.

Wohnheimbereich

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Erlöse Wohnheime 782.165 798.411 808.586 10.175 1,3% 789.100

Der Wohnheimbereich im St. Johannis ist aufgrund des schlechten Zustands nicht mehr vollständig nutzbar. Daher liegt die Auslastung nur bei 84,38 % (siehe Gliederungspunkt 2.2.1.) Die Erlöse im Heilig-Geist-Spital steigen leicht an. Bei einem Mieterwechsel wird die Miete um 10 % pro Wohnung erhöht.

Geriatrische Rehabilitation

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Erlöse Reha stationär 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4% 3.851.221

Der Planung der Erträge für das Jahr 2024 wurden die im Gliederungspunkt 2.2.1 dargestellten Auslastungszahlen zugrunde gelegt. Ab dem 01.10.2023 wird ein Tagessatz in Höhe von 247,97 Euro als Bewertungsgrundlage angenommen. Von 01.10.2024 ist mit einem Satz pro Tag in Höhe von 256,52 Euro geplant. Das entspricht einer Steigerung um 3,45 %.

10/2022 bis 09/2023 10/2023 bis 09/2024 10/2024 bis 12/2024
10/2023 bis 09/2024 10/2024 bis 12/2024
Tagessatz in EUR 239,70 247,97 256,52
Tagessatz in EUR 247,97 256,52
Steigerung in % 2,29 3,45 3,45
Steigerung in % 3,45 3,45
Belegung Patienten Tagessatz in EUR Tage Erlöse 2024 in EUR
Tage
Januar 2024 42 247,97 31 322.856,48
31
Februar 2024 42 247,97 29 302.027,03
29
März 2024 42 247,97 31 322.856,48
31
April 2024 42 247,97 30 312.441,76
30
Mai 2024 42 247,97 31 322.856,48
31
Juni 204 42 247,97 30 312.441,76
30
Juli 2024 42 247,97 31 322.856,48
31
August 2024 42 247,97 31 322.856,48
31
September 2024 42 247,97 30 312.441,76
30
Oktober 2024 42 256,52 31 333.995,03
31
November 2024 42 256,52 30 323.221,00
30
Dezember 2024 42 256,52 31 333.995,03
31
Gesamt 366 3.844.845,80
366

Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Zuweisungen, Zu- schüsse, Fördermittel, Auflösung SoPo 717.662 699.010 1.159.587 460.577 65,9% 960.384

Im Einzelnen fallen darunter die:  Erlöse aus der Auflösung von Sonderposten  Zuschuss Miete Stiftung HSP  Fördermittel PPZ und Fördermittel Dritter  PpSG-Erstattungen

Nebenerlöse

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Nebenerlöse 3.169.637 2.435.087 2.621.724 186.637 7,7% 2.998.452

Folgende Posten sind in den Nebenerlösen enthalten:  Erstattungen von Mitarbeiter/innen für Unterkunft und Verpflegung  Erträge aus der Praxis Ergotherapie und die Verrechnungen für die Leistungen Telefon- und Fernsehbenutzung  Erträge aus „Vermietung und Verpachtung“ (inkl. geplante Neuvermietung AHR an das Sozialamt für die Unterkunft von Flüchtlingen)  Inanspruchnahme von „Gestellungskräften“ und „Verwaltungsleistungen“  Sonstige, z.B. Kostenausgleich der Stadt Nürnberg für in Vorjahren begründete Versorgungsansprüche

Neutrales Ergebnis

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Neutrales Ergebnis 32.828 0 99.710 99.710 -750

In der Position sind folgende Sachverhalte zu finden:

 Periodenfremde Aufwendungen  Verrechnung Verkaufserlöse Anlagevermögen  Erträge aus der nachberechneten Leistungen aus früheren Geschäftsjahren  Zweckgebundene Spenden

2.7 Erläuterungen zu den betrieblichen Aufwendungen

Personalaufwand

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Personal- aufwendungen 27.399.009 26.924.607 28.152.317 1.227.710 4,6% 29.829.056

Der Berechnung der Personalaufwendungen (Pflege naher Bereiche) liegen die im Gliederungspunkt 2.4 dargestellten Auslastungszahlen zugrunde. Bei der Verteilung der Pflegegrade wurde sowohl die bisherige Verteilung als auch der bayrische Pflegegradmix berücksichtigt. Es liegen im WPL 2024 428,65 VK zugrunde. In den Personalkosten für 2024 ist die Tarifsteigerung mitberücksichtigt. Nach Vorgabe des Ref. I/II wurde für die Entwicklung der Personalkosten ein durchschnittlicher Steigerungssatz von 8 % in die

Planung einbezogen. Dieser setzt sich aus einem Sockelbetrag in Höhe von 200,00 Euro und einer Tarifsteigerung in Höhe von 5,50 % zusammen. Bestandteil der Personalaufwendungen sind auch die Aufwendungen für die Mitarbeiter/innen, die im Rahmen eines „Gestellungsvertrages“ an die NüStSG überlassen werden. Den Aufwendungen für aktive Kräfte stehen in gleicher Höhe die Kostenerstattungen der NüStSG an das NüSt gegenüber. Die Personalkostensteigerung für das Jahr 2024 im Bereich der NüStSG beträgt 3,85 %. Zusätzlich wird über Sonderzahlungen diskutiert. Der hier ausgewiesene Personalkostenaufwand ist gekürzt um die PAF-Erstattungen und die sonstigen Personalkostenerstattungen.

Essensversorgung

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Essensversorgung 2.893.808 3.590.090 3.462.997 -127.093 -3,5% 4.328.672

Die gesamte Speisenproduktion (inkl. Einkauf) wird von der NüStSG erbracht und in deren Wirtschaftsplan veranschlagt. Bei NüSt wird Sie als Fremdleistung Küche angegeben. Getränke und Sondernahrung (z.B. Nahrungsergänzungsmittel) werden direkt von den NüSt - Einrichtungen beschafft und als Lebensmittelaufwand ausgewiesen. Die Kosten für Versorgung der Bewohner mit Lebensmittel sind um 5,63 % gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Der Preis pro Beköstigungstag liegt bei 15,00 Euro. Die Gründe sind die bereits erwähnten Tarifsteigerungen bei der Service-GmbH und die gestiegenen Energie- und Lebensmittelpreise.

Energie und Wasser

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Energie und Wasser 1.308.897 2.596.657 1.807.701 -788.956 -30,4% 1.791.611

Die Preise für Energie und Wasser für 2024 sind aktuelle schwer abschätzbar. Es wurden daher die Werte aus der Hochrechnung 2023 angesetzt. Gegenüber dem Jahr 2022 sind diese jedoch deutlich gestiegen aufgrund der erheblichen Preissteigerungen. Beim August-Meier-Haus ist die im August 2023 angeschlossene PV-Anlage zur Gewinnung von Strom mitberücksichtigt.

Wirtschafts-, Pflegebedarf, Verwaltungsbedarf und zentrale Dienste

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Wirtschaftsbedarf 2.692.663 2.582.839 2.835.102 252.263 9,8% 3.222.639
Pflegebedarf und soziale Betreuung 817.861 671.554 669.307 -2.247 -0,3% 728.560
Verwaltungsbedarf 935.639 421.699 776.811 355.112 84,2% 496.528
Zentrale Dienste 516.380 521.585 518.607 -2.978 -0,6% 568.180
Summe 4.962.543 4.197.678 4.799.827 602.149 14,3% 5.015.907

Im Wirtschaftsbedarf sind die Fremdleistungen durch die Service-GmbH inkludiert. Die Kosten für Reinigung und Betriebsdienst sind um 4,50 % gegenüber 2023 gestiegen. Des Weiteren fallen zusätzliche Kosten für das Gebäudemanagement in Höhe von rund 265.000 Euro für das neue August- Meier-Haus an, welche in dieser Höhe nicht refinanziert werden. Die soziale Betreuung in den Einrichtungen steigt gegenüber dem Wirtschaftsjahr 2023. Durch die Corona Situation wurde auf Veranstaltungen für Bewohner im Jahr 2022 komplett verzichtet. Durch die Beendigung der Corona Pandemie wird der soziale Betreuungsaufwand auf dem üblichen Niveau in 2024 geplant. In den zentralen Diensten sind Kosten für die IT-Infrastruktur und die Verwaltungskostenerstattung (VKE) an den Träger Stadt Nürnberg enthalten. Diese beinhalten städtische Kosten (z.B. Stadtrat, Rathäuser, Referate) und zentrale Leistungen von Querschnittsdienststellen (z.B. DIP, PA, Rpr). Diese werden unabhängig von der tatsächlichen Inanspruchnahme pauschaliert umgelegt und an NüSt weiterverrechnet. In 2024 werden hierfür 397.641 Euro angesetzt.

Pachten, Miete, Leasing

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Pachten, Mieten, Leasing 512.113 513.097 519.654 6.557 1,3% 527.050

Die Kostenpositionen wurden im Vergleich zum Vorjahreswert angepasst und fortgeschrieben.

Steuern, Abgaben, Versicherungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Beiträge, Versicher- ungen, Steuern 866.435 871.259 966.085 94.826 10,9% 1.156.549

In der Position Beiträge, Versicherungen und Steuern sind die Kosten für die Umlage an den Pflegeausbildungsfonds (PAF) Bayern enthalten. Im Jahr 2024 sind hierfür Kosten in Höhe von 822.641 Euro geplant.

Aufwendungen für Instandhaltung und Wartung

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Instandhaltung, Wartung 1.165.237 1.536.705 1.754.681 217.976 14,2% 1.600.393

Die Instandhaltungskosten sind ein erheblicher Kostenfaktor bei NüSt. Aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen wird in 2024 mit einem hohen Instandhaltungs- und Wartungsaufwand in Höhe von 1.600.393 Euro gerechnet. Für das neue AMH fallen hier 336.343 Euro auf der Grundlage des abgeschlossenen Gebäudemanagement Vertrags an. Diese Kosten werden in dieser Höhe nicht über die gesondert berechneten Investitionserlöse refinanziert. Durch die Verzögerung beim Bau des neuen Heimes in St. Johannis entstehen zusätzliche finanzielle Aufwendungen, durch die betriebsbereite Haltung des alten Gebäudes. Weiterhin muss das AHR Gebäude ertüchtigt werden für die angedachte Vermietung an das Sozialamt. Die Wartungsaufwendungen beinhalten Aufwendungen für abgeschlossene Wartungsverträge technischer Anlagen und Pflegeverträge für Software.

Abschreibungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Abschreibungen 2.173.904 2.801.930 3.438.209 636.279 22,7% 3.679.992

Im Abschreibungsaufwand 2024 in Höhe von 3.679.992 Euro sind neu die Aufwendungen für das neue AMH enthalten. Ebenfalls fällt wieder eine Abschreibung in Höhe von 450.000 Euro für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude in St. Johannis an. Die gesamte Afa für das Gebäude in Johannis beläuft sich auf rund 633.850 Euro. Grund hierfür ist die verkürzte Abschreibungsdauer auf die Restlaufzeit der Nutzungsdauer des Gebäudes. Die zusätzlichen Kosten werden nicht refinanziert.

Zinsen und ähnliche Aufwendungen

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Zinsen 309.563 390.806 497.802 106.996 27,4% 491.553

Im Zinsaufwand 2024 sind neu die Zinsen für die Finanzierung des Neubaus August-Meier-Haus enthalten.

Jahresergebnis

Die Veränderung im Jahresergebnis stellt sich wie folgt dar:

in EUR Ergebnis 2022 WPL 2023 Nachtrags- WPL 2023 Abweichung Nachtrags- WPL zu WPL 2023 WPL 2024
Ergebnis -2.806.031 -2.666.741 -5.966.683 -3.299.942 -123,7% -1.999.259

Das negative Ergebnis im Nachtrags-Wirtschaftsplan 2023 in Höhe von -5.966.683 Euro ist gekennzeichnet von der inflationären Steigerung im Energie-, Material- und Lebensmittelbereich. Zusätzlich beeinflussen die Nachwirkungen der Corona-Pandemie in den ersten Monaten des Jahres 2023 das prognostizierte Jahresergebnis stark negativ, beispielsweise Belegungseinschränkungen, Ertragseinbußen, Mehraufwänden und Überlastung von Pflegepersonal. Durch die Überlastung der Mitarbeitenden gibt es eine anhaltende hohe Krankheitsquote. Die Ausfallzeiten der Pflege- und Betreuungskräfte mussten daher häufig durch teureres Zeitarbeitspersonal ausgeglichen werden. Weitere Sachverhalte in 2023, wie der Inflationsausgleich in Höhe 2.560 Euro pro Arbeitnehmer, die deutliche Tariferhöhung in der Service-GmbH, die hohen Instandhaltungskosen aufgrund von nicht vorhersehbaren Schäden (z.B. Heizungsausfall AHS), und der hohe Abschreibungsaufwand in St. Johannis belasten das Ergebnis noch weiter. Das Ergebnis im Wirtschaftsplan 2024 in Höhe von -1.999.259 EUR wird stark durch die ansteigenden Personalkosten aufgrund von Tarifsteigerungen beeinflusst. Ebenfalls belasten die hohen Instandhaltungskosten für die Gebäude und Anlagen das Ergebnis stark. Zum Beispiel sind die vertraglich geregelte Gebäudemanagementkosten in AHM in Höhe von rund 610.000 Euro nicht in dieser Höhe refinanziert. Im AHJ entstehen weiterhin Kosten für Instandhaltung, da der Bau des neuen Heimes sich verzögert und der Abschreibungsaufwand für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude noch zu tragen ist. Zusätzlich ist aufgrund des Instandhaltungstaus bei den alten und baufälligen Gebäuden und Anlagen zu rechnen mit erhöhten Instandhaltungsaufwendungen in den nächsten Jahren zu rechnen. Weiterhin sind die Energiekosten aktuell schwer abschätzbar und sind daher mit dem gleichen hohen

Wert, wie in 2023 berücksichtigt. Zusätzlich steigen die IT-Infrastrukturkosten, durch die SAP S/4Hana Einführung und die Kostenumlage der Stadt Nürnberg.

2.8 Kassenkredit

Nach § 7 Abs. 2 WkPV soll der festgesetzte Höchstbetrag eines Kassenkredites für die Kassenführung einer Einrichtung ein Sechstel der im Erfolgsplan vorgesehenen Erträge bei den Nummern 1 bis 8 , der Gewinn- und Verlustrechnung nicht übersteigen. Für das Jahr 2024 errechnet sich ein Betrag von 7.929.114,15 Euro (ein Sechstel von 47.574.684,92 Euro. Zur Absicherung der rechtzeitigen Leistung von Ausgaben und für Unwägbarkeiten soll der Höchstbetrag der Kassenkredite auf 7,93 Mio. Euro festgesetzt werden.

3 Erfolgsplan der einzelnen Einrichtungen

3.1 Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See

AHS Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 8.106.226 8.419.138 8.687.536 268.398 3,2% 9.526.835
Essensversorgung 1.126.923 1.396.994 1.337.086 -59.908 -4,3% 1.697.171
Energie und Wasser 414.123 668.839 437.000 -231.839 -34,7% 600.000
Wirtschaftsbedarf 892.707 829.745 923.047 93.302 11,2% 994.650
Pflegebedarf und soziale Betreuung 258.570 208.931 191.013 -17.918 -8,6% 215.063
Verwaltungsbedarf 104.624 47.068 109.435 62.368 132,5% 43.040
Zentrale Dienste 12.791 14.382 149.625 135.244 940,4% 149.114
Pachten, Mieten, Leasing 49.823 50.189 49.920 -269 -0,5% 50.136
Beiträge, Versicherungen, Steuern 334.670 336.801 351.730 14.929 4,4% 378.520
Instandhaltung, Wartung, 384.475 272.800 644.000 371.200 136,1% 458.376
Abschreibungen 969.834 955.758 973.334 17.576 1,8% 941.525
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 134.592 123.293 123.293 0 0,0% 115.015
Summe betriebliche Aufwendungen 12.789.358 13.323.937 13.977.020 653.084 4,9% 15.169.445
Erlöse Rüstige 0 0 0 0 0
Erlöse teilstationäre Pflege 270.028 316.033 293.538 -22.495 -7,1% 432.132
Erlöse Vollstat. Pflege 13.290.693 13.716.008 13.306.168 -409.840 -3,0% 15.335.730
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 135.810 119.270 322.558 203.288 170,4% 123.668
Nebenerlöse 523.672 301.922 329.798 27.876 9,2% 297.215
Summe Erlöse 14.220.203 14.453.233 14.252.062 -201.171 -1,4% 16.188.745
Betriebsergebnis vor Umlage 1.430.845 1.129.296 275.041 -854.254 -75,6% 1.019.300
Umlagen 1.422.518 1.311.794 1.051.178 260.616 19,9% 875.043
Betriebsergebnis nach Umlage 8.387 -182.498 -776.136 -593.638 -325,3% 144.257
Neutrales Ergebnis -416.493 0 27.320 -27.320 - 0
Gesamtergebnis -408.105 -182.498 -748.816 -620.958 -340,3% 144.257

Die Pflegeinrichtung Sebastianspital am Wöhrder See wurde mit einer Auslastungsquote von 98 % in der vollstationären Pflege und 83 % in der Tagespflege geplant, das geplante Ergebnis in AHS endet positiv mit 144 TEUR.

Das im AHS angesiedelte Schwimmbad ist weiterhin nicht kostendeckend, obwohl wir die Miete angepasst haben aufgrund der gestiegenen Energiekosten.

3.2 August-Meier-Haus

AMH Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 4.206.041 4.626.297 5.081.612 455.316 9,8% 5.809.636
Essensversorgung 571.114 751.383 793.123 41.740 5,6% 984.650
Energie und Wasser 414.483 992.270 371.664 -620.607 -62,5% 87.000
Wirtschaftsbedarf 598.688 772.733 604.859 -167.875 -21,7% 917.488
Pflegebedarf und soziale Betreuung 105.320 95.374 144.237 48.863 51,2% 179.621
Verwaltungsbedarf 89.913 24.456 44.722 20.265 82,9% 27.671
Zentrale Dienste 11.006 10.271 85.364 75.093 731,1% 89.281
Pachten, Mieten, Leasing 5.687 6.057 6.338 281 4,6% 6.239
Beiträge, Versicherungen, Steuern 174.709 193.466 216.849 23.383 12,1% 365.092
Instandhaltung, Wartung, 210.449 712.425 542.985 -169.440 -23,8% 366.324
Abschreibungen 162.896 834.302 1.032.140 197.838 23,7% 1.346.422
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 25.577 161.026 261.945 100.919 62,7% 264.137
Summe betriebliche Aufwendungen 6.575.883 9.180.061 9.185.838 5.777 0,1% 10.443.560
Erlöse Rüstige 76.113 3.453 1.751 -1.702 -49,3% 0
Erlöse teilstationäre Pflege 228.807 201.751 -27.055 -11,8% 716.049
Erlöse Vollstat. Pflege 6.486.461 7.766.122 8.039.303 273.181 3,5% 9.732.635
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 54.708 51.952 47.487 -4.465 -8,6% 51.429
Nebenerlöse 245.337 112.674 67.576 -45.098 -40,0% 38.874
Summe Erlöse 6.862.619 8.163.008 8.357.867 194.859 2,4% 10.538.988
Betriebsergebnis vor Umlage 286.736 -1.017.053 -827.970 189.083 -18,6% 95.428
Umlagen 1.085.801 331.461 716.709 385.248 116,2% 607.145
Betriebsergebnis nach Umlage -799.065 -1.348.514 -1.544.679 -196.166 14,5% -511.717
Neutrales Ergebnis -6.661 0 57.125 57.125 - 0
Gesamtergebnis -792.404 -1.348.514 -1.487.555 -139.041 -10,3% -511.717

Das neue August-Meier-Haus wurde mit einer Auslastungsquote von 98 % in der vollstationären Pflege, 78 % in der Tagespflege und 75 % in der Nachtpflege geplant, das geplante Ergebnis in AMH endet negativ mit 511 TEUR.

Der Neubau des August-Meier-Hauses erfolgte in Form einer öffentlich-privaten Partnerschaft (ÖPP). Die Auftragsvergabe an den privaten Bieter Reisch GmbH & Co. KG beinhaltete eine 25-jährige Beauftragung im Gebäudemanagement. In der nachfolgenden Tabelle werden die jährlichen Kosten dargestellt.

Leistung in EUR Kosten 2023 WPL 2024
Monatlich Jährlich
Fremdleistungen infrastrukturelles Gebäudemanagement (AMH) 7.926,68 95.120,10 97.973,70
Fremdleistungen technisches Gebäudemanagement (AMH) 4.769,47 57.233,69 58.950,70
Fremdleistungen Haus- und Gebäudereinigung (AMH) 544,28 6.531,39 6.727,33
Fremdleistungen Betriebsdienst (AMH) 3.865,27 46.383,30 47.774,80
Fremdleistungen Recycling/Entsorgung (AMH) 1.070,16 12.841,86 13.227,12
Fremdleistungen Glas- und Sonderreinigungen (AMH) 2.011,73 24.140,77 24.864,99
Sonstige Fremdleistungen Wirtschaftsbedarf (AMH) 1.238,15 14.857,77 15.303,50
Sonstige Versicherungen (AMH) 696,86 8.362,37 8.613,24
Wartung Baukonstruktion AMH 3.429,28 41.151,39 42.385,93
Wartung technische Anlagen AMH 7.363,76 88.365,07 91.016,02
Instandhaltung Betriebsgebäude (AMH) 9.819,80 117.837,60 121.372,73
Instandhaltung technische Anlagen (AMH) 6.599,38 79.192,56 81.568,34
Summe 49.334,82 592.017,86 609.778,41

Die bezogenen Leistungen in Höhe von 265 TEUR werden im Wirtschaftsbedarf ausgewiesen und sind in dieser Höhe nicht über die Pflegesätze refinanziert. Der darin enthaltene Wartungs- und Instandhaltungsaufwand in Höhe von 336 TEUR wird ebenfalls nicht in dieser Höhe über die gesondert berechneten Investitionskosten refinanziert.

3.3 Senioren-Wohnanlage-St. Johannis

AHJ Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 3.535.281 3.300.596 3.428.969 128.372 3,9% 3.390.370
Essensversorgung 578.235 742.421 619.700 -122.721 -16,5% 782.390
Energie und Wasser 212.627 397.751 338.000 -59.751 -15,0% 326.000
Wirtschaftsbedarf 427.121 361.850 475.604 113.755 31,4% 534.291
Pflegebedarf und soziale Betreuung 85.390 54.786 62.524 7.738 14,1% 62.092
Verwaltungsbedarf 84.130 18.486 31.373 12.888 69,7% 55.135
Zentrale Dienste 10.100 9.700 67.620 57.920 597,1% 67.732
Pachten, Mieten, Leasing 4.519 5.071 5.329 258 5,1% 5.489
Beiträge, Versicherungen, Steuern 143.538 142.599 146.425 3.826 2,7% 158.617
Instandhaltung, Wartung, 129.281 159.000 190.500 31.500 19,8% 226.594
Abschreibungen 677.439 674.789 673.806 -983 -0,1% 666.781
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 7.619 9.329 9.329 0 0,0% 9.167
Summe betriebliche Aufwendungen 5.895.280 5.876.378 6.049.179 172.802 2,9% 6.284.658
Erlöse Rüstige 358.713 469.139 396.877 -72.262 -15,4% 394.435
Erlöse Vollstat. Pflege 5.392.216 5.023.249 4.565.422 -457.828 -9,1% 5.229.346
Erlöse Wohnheime 238.208 258.912 264.586 5.674 2,2% 242.402
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 55.715 53.869 54.035 166 0,3% 52.333
Nebenerlöse 89.902 50.391 64.687 14.295 28,4% 97.034
Summe Erlöse 6.134.754 5.855.561 5.345.606 -509.955 -8,7% 6.015.551
Betriebsergebnis vor Umlage 239.474 -20.817 -703.574 -682.756 3279,8% -269.108
Umlagen 1.038.906 562.727 784.758 222.031 39,5% 660.313
Betriebsergebnis nach Umlage -799.432 -583.544 -1.488.331 -904.788 155,1% -929.420
Neutrales Ergebnis 262.876 8.632 8.632
Gesamtergebnis -536.556 -583.544 -1.479.699 -896.156 153,6% -929.420

Die Senioren-Wohnanlage St. Johannis wurde mit einer Auslastungsquote von 97 % in der vollstationären Pflege und 84 % im Bereich Wohnen geplant, das geplante Ergebnis in AHJ endet negativ mit 929 TEUR. Im Jahr 2024 fällt erneut die Sonderabschreibung in Höhe von 450.000 Euro für das bereits verkaufte Grundstück und Gebäude in St. Johannis an. Die gesamte Afa für das Gebäude in Johannis beläuft sich auf rund 633.850 Euro. Grund hierfür ist die verkürzte Abschreibungsdauer auf die Restlaufzeit der Nutzungsdauer des Gebäudes, dieser zusätzliche Abschreibungsaufwand wird nicht refinanziert über die gesondert gerechneten Investitionskosten.

3.4 Senioren-Wohnanlage St. Platnersberg

AHP Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 2.907.183 2.648.992 2.892.801 243.808 9,2% 2.991.074
Essensversorgung 431.790 497.216 502.746 5.530 1,1% 584.269
Energie und Wasser 135.315 268.325 238.000 -30.325 -11,3% 235.500
Wirtschaftsbedarf 332.966 280.557 332.352 51.795 18,5% 316.921
Pflegebedarf und soziale Betreuung 73.697 74.899 72.266 -2.632 -3,5% 69.006
Verwaltungsbedarf 51.604 19.627 21.291 1.664 8,5% 20.689
Zentrale Dienste 6.664 6.877 37.669 30.792 447,8% 37.671
Pachten, Mieten, Leasing 8.846 9.216 9.034 -182 -2,0% 9.305
Beiträge, Versicherungen, Steuern 91.447 93.617 121.232 27.615 29,5% 124.090
Instandhaltung, Wartung, 83.639 138.050 104.811 -33.239 -24,1% 120.601
Abschreibungen 160.917 163.347 162.720 -627 -0,4% 161.557
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 12.898 3.758 3.758 0 0,0% 3.758
Summe betriebliche Aufwendungen 4.296.966 4.204.481 4.498.681 294.200 7,0% 4.674.442
Erlöse Rüstige 161.379 137.746 136.207 -1.539 -1,1% 171.961
Erlöse Vollstat. Pflege 4.113.565 4.131.631 3.888.565 -243.066 -5,9% 4.455.001
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 17.427 10.491 12.839 2.348 22,4% 11.513
Nebenerlöse 90.317 49.515 32.412 -17.103 -34,5% 22.693
Summe Erlöse 4.382.688 4.329.383 4.070.022 -259.361 -6,0% 4.661.168
Betriebsergebnis vor Umlage 85.722 124.902 -428.659 -553.561 -443,2% -13.274
Umlagen 551.899 415.831 417.324 1.493 0,4% 353.527
Betriebsergebnis nach Umlage -466.177 -290.929 -845.983 -555.054 190,8% -366.802
Neutrales Ergebnis -16.556 0 14.075 14.075 - 0
Gesamtergebnis -482.733 -290.929 -831.908 -540.979 185,9% -366.802

Die Senioren-Wohnanlage-Platnersberg wurde mit einer Auslastungsquote von 98 % in der vollstationären Pflege geplant, das geplante Ergebnis in AHJ endet negativ mit 367 TEUR.

3.5 Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital

HGS Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 155.725 138.754 154.213 15.459 11,1% 159.246
Essensversorgung 0 0 0 0 - 0
Energie und Wasser 132.236 268.500 215.758 -52.742 -19,6% 215.758
Wirtschaftsbedarf 83.664 98.550 91.000 -7.550 -7,7% 91.899
Pflegebedarf und soziale Betreuung 3.145 2.200 2.950 750 34,1% 3.024
Verwaltungsbedarf 10.985 13.025 12.195 -830 -6,4% 13.318
Zentrale Dienste 3.173 2.900 4.870 1.970 67,9% 5.018
Pachten, Mieten, Leasing 405.356 403.673 406.373 2.700 0,7% 406.835
Beiträge, Versicherungen, Steuern 21.594 26.550 22.020 -4.530 -17,1% 22.569
Instandhaltung, Wartung, 193.784 114.050 221.910 107.860 94,6% 225.785
Abschreibungen 20.995 23.051 19.100 -3.951 -17,1% 17.156
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 -
Summe betriebliche Aufwendungen 1.030.658 1.091.253 1.150.390 59.137 5,4% 1.160.607
Erlöse Wohnheime 543.958 539.500 544.000 4.500 0,8% 546.698
Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 388.162 400.123 388.163 -11.960 -3,0% 388.163
Nebenerlöse 91.355 65.700 91.970 26.270 40,0% 103.170
Summe Erlöse 1.023.475 1.005.323 1.024.133 18.810 1,9% 1.038.031
Betriebsergebnis vor Umlage -7.183 -85.930 -126.257 -40.327 46,9% -122.576
Umlagen 70.997 15.337 46.646 31.309 204,1% 33.246
Betriebsergebnis nach Umlage -78.180 -101.267 -172.903 -71.636 70,7% -155.822
Neutrales Ergebnis 12.878 0 -10.050 -10.050 - -9.250
Gesamtergebnis -91.058 -101.267 -182.953 -81.686 80,7% -165.072

Die Senioren-Wohnanlage-Heilig-Geist-Spital wurde mit Vollbelegung geplant, das bedeutet, dass alle 106 Wohnungen durchgängig belegt sind. Weiterhin ist die Warteliste für eine Wohnung an diesem Standort lang. Das geplante Ergebnis in HGS endet negativ mit 165 TEUR.

3.6 Ambulante Dienste

Abw. Nachtrags -

Nachtrags -

AMD Ist 2022 Plan 2023 WPL zu Plan 2023 Plan 2024

WPL 2023

in Euro in %

Personalaufwendungen 1.293.813 1.274.300 1.390.944 116.644 9,2% 1.474.614 Essensversorgung 0 0 0 0 - 0 Energie und Wasser 0 0 0 0 - 0 Wirtschaftsbedarf 21.968 16.200 22.870 6.670 41,2% 23.451 Pflegebedarf und soziale Betreuung 24.188 20.400 25.680 5.280 25,9% 26.322 Verwaltungsbedarf 25.048 4.800 7.925 3.125 65,1% 8.123 Zentrale Dienste 4.367 4.900 21.011 16.111 328,8% 21.011 Pachten, Mieten, Leasing 17.274 17.500 17.522 22 0,1% 17.560 Beiträge, Versicherungen, Steuern 34.762 28.593 45.577 16.984 59,4% 45.577 Instandhaltung, Wartung, 5.869 22.830 13.600 -9.230 -40,4% 10.354 Abschreibungen 8.957 3.500 8.750 5.250 150,0% 7.933 Zinsen und ähnliche Aufwendungen 0 0 0 0 - 0

Summe betriebliche Aufwendungen 1.436.245 1.393.023 1.553.880 160.857 11,5% 1.634.944

Erlöse ambulante Pflegeleistungen 1.176.746 1.321.536 1.107.026 -214.510 -16,2% 1.355.828 Zuweisungen, Zuschüsse, Fördermittel, Auflösung Sonderposten 0 0 0 0 - 0

Nebenerlöse 35.352 0 150 150 - 150

Summe Erlöse 1.212.098 1.321.536 1.107.176 -214.360 -16,2% 1.355.978

Betriebsergebnis vor Umlage -224.147 -71.487 -446.703 -375.217 524,9% -278.967

Umlagen 153.773 62.099 98.924 36.825 59,3% 86.464

Betriebsergebnis nach Umlage -377.920 -133.586 -545.627 -412.042 308,4% -365.431

Neutrales Ergebnis 79.794 0 8.500 8.500 - 8.500

Gesamtergebnis -298.126 -133.586 -537.127 -403.542 302,1% -356.931

Der ambulante Dienst wurde mit einer Versorgung von 115 Klienten geplant und endet negativ mit 357 TEUR.

3.7 Geriatrische Reha

Reha Ist 2022 Plan 2023 Nachtrags - WPL 2023 Abw. Nachtrags - WPL zu Plan 2023 Plan 2024
in Euro in %
Personalaufwendungen 2.338.394 2.541.322 2.625.454 84.132 3,3% 2.699.885
Essensversorgung 163.503 174.443 208.390 33.948 19,5% 278.183
Energie und Wasser 0 0 0 0 - 0
Wirtschaftsbedarf 114.683 85.150 121.404 36.254 42,6% 145.294
Pflegebedarf und soziale Betreuung 134.145 177.200 154.900 -22.300 -12,6% 165.898
Verwaltungsbedarf 20.514 14.200 22.900 8.700 61,3% 19.647
Zentrale Dienste 4.081 4.000 44.634 40.634 1015,8% 44.634
Pachten, Mieten, Leasing 3.792 2.000 6.600 4.600 230,0% 13.000
Beiträge, Versicherungen, Steuern 3.241 4.200 4.800 600 14,3% 4.800
Instandhaltung, Wartung, 21.021 28.850 26.500 -2.350 -8,1% 26.500
Abschreibungen 28.414 13.700 24.800 11.100 81,0% 29.361
Zinsen und ähnliche Aufwendungen 636 0 0 0 - 0
Summe betriebliche Aufwendungen 2.832.424 3.045.065 3.240.382 195.318 6,4% 3.427.202
EZurlwöseeis uRneghean s, tZautisocnhäürsse, Fördermittel, 2.757.212 3.709.855 2.806.375 -903.480 -24,4% 3.851.221
Auflösung Sonderposten 0 0 0 - 0
Nebenerlöse 91.482 0 26.300 26.300 - 20.800
Summe Erlöse 2.848.694 3.709.855 2.832.675 -877.180 -23,6% 3.872.021
Betriebsergebnis vor Umlage 16.270 664.790 -407.707 -1.072.498 -161,3% 444.819
Umlagen 349.196 412.979 287.518 -125.461 -30,4% 258.393
Betriebsergebnis nach Umlage -332.926 251.811 -695.225 -947.036 -376,1% 186.426
Neutrales Ergebnis 135.877 0 -3.400 -3.400 - 0
Gesamtergebnis -197.049 251.811 -698.625 -950.436 -377,4% 186.426

Die geriatrische Reha wurde mit einer Versorgung von 42 Patienten geplant, was einer Auslastungsquote von 95,45 % entspricht. Die vom Klinikum Nürnberg geplanten Kosten können von uns nicht gesteuert werden, da unabhängig von der Auslastung die ärztliche Betreuung sichergestellt werden muss.

4 Vermögensplan

Im Vermögensplan sind einerseits alle voraussehbaren Ausgaben des Geschäftsjahres 2024, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens, den Tilgungsleistungen sowie der Höhe des im Geschäftsjahr zu deckenden Verlustes ergeben, und andererseits die vorhandenen und zu beschaffenden Deckungsmittel und die notwendigen Verpflichtungsermächtigungen enthalten (§ 4 Abs. 1 WkPV). Der Vermögensplan weist für das Jahr 2024 einen Finanzbedarf von rund 5.336 TEUR aus. Dieser Finanzbedarf resultiert aus:

Ausgaben TEUR
Aktivierungspflichtiges Anlagevermögen 2.092
Darlehenstilgungen 1.245
geplanter Verlust 1.999
Finanzbedarf 2024 5.336

Die Ausgaben für das aktivierungspflichtige Anlagevermögen werden wie folgt finanziert:

Finanzierung TEUR
Innenfinanzierung 1.577
Außenfinanzierung 515
Summe 2.092

In der Außenfinanzierung sind 515 TEUT veranschlagt aus Zuwendung von Dritten und Spenden.

Deckung der Verluste (§ 4 Abs. 1 Nr. 3WkPV)

Der geplante Jahresfehlbetrag des Geschäftsjahres 2024 in Höhe von -1.999.259 Euro soll auf neue Rechnung vorgetragen werden und wird im „Verlustvortrag“ ausgewiesen.

Ausgaben für Tilgungsleistungen (§ 4 Abs. 1 Nr. 2 WkPV)

Die Planzahlen enthalten den derzeitigen Darlehensbestand. Eine Neuaufnahme von Darlehen ist im Jahr 2024 nicht geplant. Die Tilgungsleistungen in Höhe von 1.245 TEUR für die Verpflichtungen aus Krediten sollen vollständig über refinanzierte Abschreibungen des Jahres 2024 finanziert werden.

5 Investitionsplan

5.1 Darstellung der Investitionsmaßnahmen

Für Ausgaben für aktivierungspflichtiges Anlagevermögen (§ 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) sind im Jahr 2024 Investitionen in Höhe von rund 2.092 TEUR vorgesehen.

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2023 WPL 2024 2025 2026 2027 spätere Jahre
Gesamtkosten 115.418 8.998 36.761 2.092 12.000 14.440 19.150 21.975
Finanzierung 115.416 9.773 36.761 2.092 12.000 14.440 19.150 21.200
davon: 0
Innenfinanzierung 8.019 813 1.085 1.577 1.264 2.925 355 0
Außenfinanzierung 99.937 1.500 35.676 515 10.736 11.515 18.795 21.200
Deckungslücke 0 -775 0 0 0 0 0 775

Für das Vorhaben Zentralküche wurde ein Grundstück (Raudtener Straße in Langwasser) gefunden und an NüSt zum 01.08.2022 mit einem Verkehrswert in Höhe von 733 TEUR übertragen. Das Vorhaben wird in der bisherigen Höhe mit angepasster zeitlicher Folge im Investitionsplan dargestellt. Für 2024 leitet sich ein Investitionsvolumen von 222 TEUR Euro (für Kampfmittelvorerkundungen, artenschutzrechtliche Prüfung, Baugrundgutachten, Durchführung ÖPP-Verfahren) ab, wobei diese Aufwendungen am Jahresende als Anlagen im Bau stehen bleiben.

Für die infrastrukturelle Weiterentwicklung der Senioren-Wohnanlage Platnersberg sind mit Unterstützung des Hochbauamtes im Jahr 2024 Ausgaben in Höhe von 800 TEUR im Investitionsplan verankert. Hierfür erhält das NürnbergStift Investitionszuschüsse aus dem Kernhaushalt der Stadt Nürnberg in Höhe von 10 Mio. Euro, welche nach Baufortschritt zur Verfügung stehen.

Für die Wiederbeschaffung von verschiedensten Anlagegütern werden etwa 1.070 TEUR für das Wirtschaftsjahr 2024 veranschlagt. In diesem Betrag finden sich zum Teil die hohen Instandhaltungskosten wieder, welche aufgrund des schlechten Zustands der Gebäude und Anlagen entstehen.

Nachfolgend wird das Investitionsprogramm (Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV) zum Finanzplan 2024 fortgeschrieben.

Neubau Zentralküche

in TEUR Insg. vorh. lfd. GJ WPL 2025 2026 2027 spätere

Jahre 2023 2024 Jahre

Gesamtkosten 13.000 813 34 222 1.500 1.500 8.930 0

davon:

Grundstücke 733 733

Einrichtung u. Aussstattung 428 428

Gebäude 11.839 80 34 222 1.500 1.500 8.502 0

Finanzierung 13.000 813 34 222 1.500 1.500 8.930 0

davon:

Innenfinanzierung 1.848 813 34 222 779

Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen

sonstige Eigenmittel 1.848 813 34 222 779

Außenfinanzierung 11.151 721 1.500 8.930

Zuschüsse des Trägers

für Investitionen 1.000 500 500

für Tilgungsleistungen 0 Darlehen von Kreditinstituten 10.151 221 1.000 8.930 0

Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Modernisierung/Sanierung Senioren-Wohnanlage Platnersberg (Ersatzneubau)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2023 WPL 2024 2025 2026 2027 spätere Jahre
Gesamtkosten 54.000 725 500 800 10.000 10.000 10.000 21.975
davon:
Einrichtung u. Aussstattung 3.463 3.463
Gebäude 50.537 725 500 800 10.000 10.000 10.000 18.512
Finanzierung 54.000 725 500 800 10.000 10.000 10.000 21.975
davon:
Innenfinanzierung 450 0 0 300 0 0 150 0
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 0
sonstige Eigenmittel 450 300 150
Außenfinanzierung 53.550 1.500 500 500 10.000 10.000 9.850 21.200
Zuschüsse des Trägers
für Investitionen 10.000 9.500 500
Zuwendungen Dritter für Investitionen 5.000 1.500 500 500 500 500 500 1.000
Darlehen von Kreditinstituten 32.250 9.000 3.050 20.200
Sonstige Darlehen (KfW) 6.300 6.300
Deckungslücke 0 -775 0 0 0 0 0 775

Neubau Senioren-Wohnanlage St. Johannis (Gebäude - Anmietung, Invest

Ausstattung)

in TEUR Insg. vorh. Jahre lfd. GJ 2023 WPL 2024 2025 2026 2027 spätere Jahre
Gesamtkosten 2.600 0 0 0 0 2.600 0 0
davon:
Einrichtung u. Aussstattung 2.600 2.600
Finanzierung 2.600 0 0 0 0 2.600 0 0
davon:
Innenfinanzierung 0 2.600
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 2.600 2.600
sonstige Eigenmittel 0
Außenfinanzierung
Deckungslücke 0 0 0 0 0 0 0 0

Pauschale für die Wiederbeschaffung Anlagevermögen

in TEUR lfd. GJ 2023 WPL 2024 2025 2026 2027
Gesamtkosten 474 1.070 500 340 220
Einrichtung u. Aussstattung 259 870 460 300 200
Immatrielle Vermögensgegenstände 215 200 40 40 20
Finanzierung 474 1.070 500 340 220
davon:
Innenfinanzierung 355 1.055 485 325 205
Einnahmen erwirtschafteter Abschreibungen 355 1.055 485 325 205
Außenfinanzierung 119 15 15 15 15
Zuschüsse des Trägers für Investitionen 104
Zuwendung Dritter für Investitionen 15 15 15 5 15
Deckungslücke 0 0 0 0 0

5.2 Verpflichtungsermächtigungen

in TEUR 2024 2025 2026 2027 2028 ff. Insgesamt
Bau der Zentralküche 222 1.500 1.500 8.930 0 12.152
Neubau und Modernisierung Platnersberg 800 10.000 10.000 10.000 21.975 52.775
Neubau Senioren Wohnanlage St. Johannis 0 0 2.600 0 0 2.600
Pauschale für Wiederbeschaffung Anlagevermögen 1.070 500 340 220 0 2.130
Summe 2.092 12.000 14.440 19.150 21.975 69.657

Die Verpflichtungsermächtigungen betragen insgesamt 69.657 TEUR für alle geplanten Investitionen. 2.092 TEUR betreffen davon das Wirtschaftsjahr 2024, 67.565 TEUR die Jahre ab 2025.

6 Fünfjahresübersicht

6.1 Erfolgsplan

Nachfolgend die Übersicht über die Entwicklung der Jahresfehlbeträge (ohne Sondereffekte) entsprechend § 6 Nr. 2 WkPV:

Nüst Gesamt(cid:10) in Euro Ergebnis 2022 Nachtrags- WPL 2023 WPL 2024 Prognose 2025 Prognose 2026 Prognose 2027
Jahresergebnis -2.806.031 -5.966.683 -1.999.259 -943.894 -1.243.117 -1.754.788

Nach § 3 Abs. 3 WkPV soll der Erfolgsplan ausgeglichen sein. Aufgrund der Belegungssituation in Verbindung mit dem Zustand der Gebäude, der laufenden und weiter anstehenden Baumaßnahmen sowie der Ertrags- und Kostensitutation bleibt es dabei, dass für das Jahr 2024 kein ausgeglichenes Jahresergebnis erzielbar ist. Diese Situation ist auch in den Folgejahren derzeit nicht abwendbar. In der Prognose für die Jahre 2025 – 2026 sind nachfolgende Prämissen enthalten:

 Im AMH rechnen wir aufgrund des guten Starts für die nächsten Jahre weiterhin mit einer sehr hohen Auslastung.  Im Jahr 2025 entfällt die zusätzliche Afa für den Standort Johannis, allerdings fällt eine noch zu verhandelnde Nutzungsentschädigung für das Grundstück an die WBG an.  deutliche Steigerung der Erlöse im ambulanten Dienst ab dem Jahr 2025 durch die eingeleiteten

Sanierungsmaßnahmen.  Im Jahr 2026 fallen Kosten für den Umzug in Johannis an.  Durch den teilweisen Neubau am Standort AHP können wir voraussichtlich ab Mitte 2026 weniger Plätze dort anbieten.

Es wird angestrebt, über kontinuierliche Vergütungsverhandlungen, dem Investitionsfortschritt, Maßnahmen zur Personalgewinnung und –Bindung, Stabilisierung der ‚Belegungsrate auf hohem Niveau und der weiteren Umsetzung des Restrukturierungsprogramms wieder zu einem ausgeglichenen Ergebnis zu kommen.

In der nachfolgenden Tabelle wird der fünfjährige Finanzplan dargestellt.

Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
1. Erträge aus ambulanter, teilstationärer und vollstationärer Pflege sowie aus Kurzzeitpflege, sonstige Leistungen 24.712.353,60 28.762.097,80 26.679.585,72 32.221.840,72 33.638.495,94 34.773.650,82 37.438.810,34
2. Erträge aus Unterkunft und Verpflegung 4.946.986,74 5.511.205,20 5.409.299,11 6.399.616,60 6.591.605,10 6.949.353,25 7.133.033,85
3. Erträge aus Zusatzleistungen und Transportleistungen 56.304,06 50.821,00 86.140,74 96.375,00 99.266,25 132.244,24 165.311,56
4. Erträge aus gesonderter Berechnung von Investitionskosten gegenüber Pflegebedürftigen 4a.Umsatzerlöse nach § 277 Absatz 1 HGB 2.230.289,74 6.279.267,25 3.055.660,96 2.299.213,47 3.142.786,37 2.518.413,78 3.648.432,13 2.894.935,34 3.757.885,09 2.981.783,40 4.570.621,65 3.071.236,91 5.336.740,30 3.163.374,01
soweit nicht in den Nummern 1 bis 4 enthalten
5. Zuweisungen und Zuschüsse zu Betriebskosten 2.798.413,20 3.052.644,39 2.831.962,91 2.305.235,12 2.374.392,18 2.445.623,94 2.518.992,66
6. Erhöhung/Verminderung des Bestands an unfertigen Leistungen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
7. Andere aktivierte Eigenleistungen 46.032,55 0,00 62.567,25 0,00 0,00 0,00 0,00
8. Sonstige betriebliche Erträge 249.114,12 2.016,85 38.636,36 8.250,00 8.497,50 354.064,35 9.015,00
Zwischensumme 41.318.761,26 42.733.659,67 40.769.392,25 47.574.684,92 49.451.925,47 52.296.795,15 55.765.277,73
9. Personalaufwand: a) Löhne und Gehälter 22.125.098,14 22.092.307,78 22.548.680,16 23.418.406,42 24.120.958,61 25.494.587,37 26.589.924,99
b) Sozialabgaben, Altersversorgung 6.767.297,21 6.647.350,01 6.415.193,89 7.244.969,70 7.462.318,79 7.868.188,35 8.196.774,00
und sonstige Aufwendungen
10.Materialaufwand:
a) Lebensmittel 95.460,18 83.806,02 99.450,00 109.406,73 112.688,93 116.069,60 119.551,69
b) Wasser, Energie, Brennstoffe 1.308.897,13 2.596.657,29 1.807.700,77 1.791.611,33 1.845.359,67 1.800.720,46 1.781.742,08
c)Wirtschafts-/Verwaltungs-/Betreuungs-/Med.-therap. Bedarf 7.649.173,94 7.551.791,44 8.497.907,24 9.365.324,00 9.646.283,72 10.085.672,23 10.533.742,40
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
11.Aufwendungen für zentrale Dienstleistungen 12.Steuern, Abgaben, Versicherungen 14.Mieten, Pacht, Leasing Zwischensumme 485.071,23 838.519,35 512.112,65 39.781.629,83 493.602,97 841.878,88 513.097,03 40.820.491,42 487.141,33 933.478,86 519.653,95 41.309.206,19 533.229,47 1.123.096,91 527.049,76 44.113.094,32 535.000,00 1.156.789,82 742.861,25 45.622.260,79 540.000,00 1.176.493,51 1.491.178,85 48.572.910,38 550.000,00 1.197.238,32 2.239.985,02 51.208.958,49
Zwischenergebnis 15.Erträge aus öffentlicher und nicht-öffentlicher Förderung von Investitionen 16.Erträge aus der Auflösung von Sonderposten/Verbindlichkeiten 18.Aufwendungen aus der Zuführung zu Sonderposten/ Verbindlichkeiten 20.Abschreibungen: a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und b) Abschreibungen auf Forderungen und sonstige 21.Aufwendungen für Instandhaltung und Instand- setzung 22.Sonstige betriebliche Aufwendungen 1.537.131,43 1.300.000,00 329.738,66 1.335.949,12 2.136.459,42 43.005,56 1.163.843,17 991.403,13 1.913.168,25 20.000,00 311.087,00 20.000,00 2.801.830,33 100,00 1.536.705,00 161.555,71 -539.813,94 500.000,00 571.663,77 533.620,00 3.416.672,85 21.536,26 1.749.644,29 284.017,87 3.461.590,60 500.000,00 552.461,00 500.000,00 3.660.491,86 19.500,00 1.594.392,70 247.372,95 3.829.664,68 500.000,00 569.034,83 500.000,00 3.110.306,62 20.000,00 1.492.224,48 254.794,14 3.723.884,78 500.000,00 586.105,87 500.000,00 3.271.409,69 20.000,00 1.411.491,22 262.437,97 4.556.319,24 500.000,00 603.689,05 500.000,00 3.531.409,69 20.000,00 1.442.235,95 270.311,10
Zwischensumme -4.040.921,74 -4.189.104,04 -4.933.827,50 -4.969.296,52 -4.308.290,41 -4.379.232,99 -4.660.267,69
Zwischenergebnis -2.503.790,31 -2.275.935,79 -5.473.641,44 -1.507.705,91 -478.625,73 -655.348,21 -103.948,45
Gewinn- und Verlustrechnung für den Eigenbetrieb NürnbergStift Ergebnis 2022 EUR WPL 2023 EUR Nachtrags WPL 2023 EUR WPL 2024 EUR Prognose 2025 EUR Prognose 2026 EUR Prognose 2027 EUR
25.Zinsen und ähnliche Erträge 27.Zinsen und ähnliche Aufwendungen Zwischensumme 7.296,00 309.536,26 -302.240,26 0,00 390.806,14 -390.806,14 4.759,80 497.801,66 -493.041,86 0,00 491.552,71 -491.552,71 0,00 465.268,67 -465.268,67 0,00 587.768,78 -587.768,78 0,00 1.650.839,57 -1.650.839,57
29.Jahresüberschuss / Jahresfehlbetrag -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30 -1.999.258,62 -943.894,40 -1.243.116,99 -1.754.788,02
nachrichtlich Vorschlag zur Verwendung des Jahresergebnisses Auf neue Rechnung vorzutragen Verlustausgleich -2.806.030,57 -2.666.741,93 -5.966.683,30 -1.999.258,62 -943.894,40 -1.243.116,99 -1.754.788,02

6.2 Finanzplan

Gemäß § 6 WkPV enthält der fünfjährige Finanzplan - das erste Planungsjahr ist das laufende Geschäftsjahr (2023) - eine nach Jahren gegliederte Übersicht über die Entwicklung der Ausgaben und Deckungsmittel des Vermögensplanes und eine Übersicht über die Entwicklung der Jahresergebnisse. Den Ausgaben nach § 4 Abs. 1 Nr. 1 WkPV (alle vorhersehbaren Ausgaben, die sich aus Änderungen des Anlagevermögens ergeben) liegt ein Investitionsprogramm zugrunde. Die geplanten Ausgabepositionen stehen unter dem Vorbehalt des Planungs- und Baufortschrittes der einzelnen Maßnahmen in Verbindung mit notwendigen Kreditmittelbereitstellungen sowie durch die Beschlusslage des Werkausschusses.

Mittelverwendung Prognose Euro Euro WPL 2024 Euro Prognose 2025 Euro Prognose 2026 Euro Prognose 2027 Euro
1. 36.761.365 2.092.200 12.000.000 14.440.000 19.150.000
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Betriebsbauten einschließlich der Betriebsbauten auf fremden Gründstücken 26.959.000
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte mit Wohnbauten einschließlich der Wohnbauten auf fremden Grundstücken
Grundstücke und grundstücksgleiche Rechte ohne Bauten
Außenanlagen 1.109.000
Technische Anlagen 6.485.000
Einrichtungen und Ausstattungen ohne Fahrzeuge 1.459.000 869.900 460.000 2.900.000 200.000
Fahrzeuge
Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 534.365 1.022.000 11.500.000 11.500.000 18.930.000
Immaterielle Vermögensgegenstände 215.000 200.300 40.000 40.000 20.000
2. Darlehenstilgung 1.097.147 1.244.747 1.253.624 1.202.642 1.211.804
3. Mehrung sonstiger Aktiva 0 0 0 0 0
(Guthaben bei Kreditinstituen)
5. Minderung sonstiger Passiva 0 0 0 0 0
(Verbindlichkeiten)
5. Jahresfehlbetrag 5.966.683 1.999.259 943.894 1.243.117 1.754.788
Summe 43.825.195 5.336.205 14.197.518 16.885.759 22.116.592
Mittelherkunft Nachtrags- WPL 2023 Euro WPL 2024 Euro Prognose 2025 Euro Prognose 2026 Euro Prognose 2027 Euro
1. Abschreibungen 2.845.009 3.108.031 2.541.272 2.685.304 2.927.721
Abschreibungen auf Anlagevermögen 3.416.673 3.660.492 3.110.307 3.271.410 3.531.410
Erträge auf Auflösung von Sonderposten -571.664 -552.461 -569.035 -586.106 -603.689
2. Zuschüsse vom Land 9.980.000
2. Zuschüsse Stadt Nürnberg 10.000.000 1.000.000
3. Zuschüsse von Dritten 1.595.000 515.000 515.000 505.000 515.000
4. Jahresüberschuss
5. Kreditaufnahmen für Investitionen 23.997.152 221.000 10.000.000 18.280.000
6. Mehrung sonstiger Passiva 4.408.034 1.713.175 920.246 2.695.455 393.871
(Erhöhung Kapitalrücklage)
(Betriebsmittelkredit Stadt Nürnberg) 4.408.034 1.713.175 920.246 2.695.455 393.871
(Rückstellungen, Verbindlichkeiten)
7. Minderung sonstiger Aktiva 1.000.000 0 0 0 0
(Forderungen, Vorräte)
(Guthaben bei Kreditinstituten) 1.000.000
Summe 43.825.195 5.336.206 14.197.518 16.885.759 22.116.592

7 Darlehensverbindlichkeiten

Zum 31.12.2024 wird mit Darlehensverbindlichkeiten in Höhe von 28.727.642,95 Euro gerechnet. Eine Übersicht über den voraussichtlichen Stand der Darlehensverbindlichkeiten (ohne Kassenkredite) gibt nachfolgende Aufstellung:

Lfd Nr. Nr. Darlehen Nr. Nennbetrag in EUR Stand zum 31.12.2022 in EUR Stand zum 31.12.2023 in EUR Zinsen 2024 in EUR Tilgung 2024 in EUR Stand zum 31.12.2024 in EUR
1 540506 925.724,63 152.163,99 131.702,75 316,37 20.512,43 111.190,32
2 540508 911.260,17 182.325,76 163.330,58 217,22 18.995,18 144.335,40
3 230001 3.000.000,00 2.100.000,00 2.040.000,00 76.747,50 60.000,00 1.980.000,00
4 240001 3.000.000,00 1.392.840,00 1.285.696,00 11.078,41 107.144,00 1.178.552,00
5 240002 1.990.390,04 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
28 250001 1.245.000,00 747.000,00 622.500,00 4.139,63 124.500,00 498.000,00
6 540600 215.908,38 168.971,88 165.842,78 0,00 3.129,10 162.713,68
7 540601 170.398,30 138.647,20 136.530,46 0,00 2.116,74 134.413,72
Summe AHS 11.458.681,52 4.881.948,83 4.545.602,57 92.499,13 336.397,45 4.209.205,12
Lfd Nr. Nr. Darlehen Nr. Nennbetrag in EUR Stand zum 31.12.2022 in EUR Stand zum 31.12.2023 in EUR Zinsen 2024 in EUR Tilgung 2024 in EUR Stand zum 31.12.2024 in EUR
8 540114 117.597,13 43.373,36 42.010,99 104,17 1.365,79 40.645,20
9 540117 108.138,23 39.954,02 38.701,38 95,97 1.255,77 37.445,61
10 540119 7.106,96 2.666,84 2.584,61 6,41 82,43 2.502,18
11 540511 306.775,13 119.642,35 113.506,85 0,00 6.135,50 107.371,35
12 540513 567.533,99 232.688,93 221.338,25 0,00 11.350,68 209.987,57
13 540516 797.615,33 342.974,73 327.022,43 0,00 15.952,30 311.070,13
Summe AHR 1.904.766,77 781.300,23 745.164,51 206,55 36.142,47 709.022,04
14 540101 153.387,56 13.575,53 10.917,85 81,99 2.678,99 8.238,86
15 540102 30.677,51 5.513,01 5.016,56 36,69 500,17 4.516,39
16 540108 73.626,03 25.400,99 24.664,73 0,00 736,26 23.928,47
17 540112 141.218,82 40.348,38 38.307,64 234,33 2.053,41 36.254,23
18 540113 42.948,52 10.643,60 9.931,51 84,84 718,30 9.213,21
19 540501 674.905,28 199.907,07 185.212,30 453,83 14.731,53 170.480,77
20 540507 690.244,04 131.146,39 117.341,51 0,00 13.804,88 103.536,63
21 540512 306.775,13 119.642,35 113.506,85 0,00 6.135,50 107.371,35
22 540514 674.905,28 276.711,28 263.213,18 0,00 13.498,10 249.715,08
Summe AHJ 2.788.688,17 822.888,60 768.112,13 891,68 54.857,14 713.254,99
23 540116 121.431,82 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
24 540502 306.775,13 107.371,34 101.235,84 0,00 6.135,50 95.100,34
25 540503 460.162,69 170.260,07 161.056,81 0,00 9.203,26 151.853,55
26 540504 199.403,83 77.767,43 73.779,35 0,00 3.988,08 69.791,27
27 540515 536.856,48 230.848,43 220.111,31 0,00 10.737,12 209.374,19
Summe AHP 1.624.629,95 586.247,27 556.183,31 0,00 30.063,96 526.119,35
29 542000 18.960.000,00 0,00 18.483.505,88 136.430,95 639.507,89 17.843.997,99
30 542001 5.037.151,89 0,00 4.873.821,34 126.732,01 147.777,88 4.726.043,46
AMH Kreditähnliche 23.997.151,89 0,00 23.357.327,22 263.162,96 787.285,77 22.570.041,45
Rechtsgeschäfte Gesamtsumme 41.773.918,30 7.072.384,93 29.972.389,74 356.760,32 1.244.746,79 28.727.642,95

8 Stellenplan

Der am 01.10.2005 in Kraft getretene Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) verzichtet zugunsten eines einheitlichen Beschäftigungsbegriffes auf die bisher übliche Unterscheidung zwischen Angestellten und Arbeitern. Mit Inkrafttreten der neuen Entgeltordnung zum 01.01.2017 wird nun auch die Bezeichnung „Tarifliche Beschäftigte“ umgesetzt. Die Darstellung erfolgt nun in einer Tabelle und verknüpft die bisherigen Tarifgruppen mit den neuen. Seit dem 01.06.2022 bis zum 30.09.2023 sind planmäßig zwei Stellen mit der Position der zweiten Werkleitung besetzt. Die besetzten Stellen der Beamte sind in der nachfolgenden Tabelle aufgeführt:

Die Stelle der ersten Werkleiterin wird bei Ref. V ausgewiesen.

Besoldungs- gruppe Zahl der Stellen (VK) 2024 insgesamt Zahl der Stellen (VK) 2023 insgesamt Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2023
sonstige Beamte 4,26 4,26 4,30
A12 1,00 1,00 1,00
A11
A10 1,00 1,00 1,00
A9/A10 1,00 1,00 1,04
A7 0,26 0,26 0,26
A6/A7 1,00 1,00 1,00
Insgesamt 4,26 4,26 4,30

In der nachfolgenden Tabelle sind die tariflich Beschäftigte ausgewiesen:

Entgeltgruppe Zahl der Stellen (VK) 2024 Zahl der Stellen (VK) 2023 Zahl der tatsächlich besetzten Stellen (VK) am 30.06.2023
Allgemein 162,51 159,38 135,18
AT 1,00 1,00 1,00
15 1,00 1,00 1,00
14 3,00 3,00 2,90
13 2,37 2,08 2,37
12 2,00 2,00 2,00
11 8,50 8,50 7,34
10 8,04 6,96 7,04
9C 4,00 4,00 2,94
9B 13,53 13,53 12,32
9A 12,50 12,50 8,67
8 6,81 6,81 4,02
7 14,50 14,50 9,57
6 3,50 3,50 2,00
5 5,50 5,50 2,19
4 1,00 1,00 1,00
3 2,50 2,50 2,28
2UE 11,50 11,50 6,60
2 47,76 46,00 47,76
1 13,50 13,50 12,18
Sozial- und Erziehungsdienst 7,69 4,19 5,38
S 17 0,26 0,26 0,26
S 15 0,18 0,18 0,18
S 12 6,75 3,25 4,44
S 11B 0,50 0,50 0,50
Pflege 344,23 338,49 329,98
P14 7,99 7,99 7,72
P13 1,00 1,00 1,00
P12 18,00 18,00 13,13
P10 2,00 2,00 2,00
P8 11,00 11,00 10,77
P7 17,00 17,00 10,40
P6 14,00 14,00 11,72
P5/P7 273,24 267,50 273,24
Gesamt 514,43 502,06 470,54

Wichtige Begriffe und Abkürzungen

AHJ Senioren-Wohnanlage St. Johannis AHP Senioren-Wohnanlage Platnersberg AMH August-Meier-Haus AHR August-Meier-Heim AHS Pflegezentrum Sebastianspital am Wöhrder See AMBD Ambulante Dienste AVPflegeVG Verordnung zur Ausführung des SGB XI Soziale Pflegeversicherung BGr. Besoldungsgruppen DIP Amt für Digitalisierung, IT und Prozessorganisation EGr. Entgeltgruppen EUR Euro GJ Geschäftsjahr GuV Gewinn- und Verlustrechnung H Hochbauamt HSP Senioren-Wohnanlage Heilig-Geist-Spital KGr. Kontengruppe KUGr. Kontenuntergruppe Mio. EUR Millionen Euro NüSt NürnbergStift NüStSG NürnbergStift Service GmbH PAF Pflegeausbildungsfonds PflegeVG Pflege-Versicherungsgesetz PfleWoqG Pflege- und Wohnqualitätsgesetz PSG I, II, III Pflegestärkungsgesetze rd. rund REHA Geriatrische Rehabilitation SGB V Sozialgesetzbuch – Gesetzliche Krankenversicherung SGB XI Sozialgesetzbuch – Soziale Pflegeversicherung TEUR Tausend Euro TVöD Tarifvertrag öffentlicher Dienst VGr. Vergütungsgruppe wbg Wohnungsbaugesellschaft Nürnberg WkPV Verordnung über die Wirtschaftsführung der kommunalen Pflegeeinrichtungen WPL Wirtschaftsplan

Berichtsvorlage

Beratung Datum Behandlung Ziel

Werkausschuss NürnbergStift (NüSt) 12.10.2023 öffentlich Bericht

Betreff:

Betriebskostenabrechnung Heilig-Geist-Spital

Anlagen: 5_1 Sachverhalt Betriebskostenabrechnung im Heilig-Geist-Spital

Bericht:

Ergänzend zum ausführlichen Bericht über das Angebot des betreuten Wohnens im Heilig-Geist- Spital in der Sitzung des Werkausschuss NüSt vom 04.05.2023, wird im Folgenden über die Entwicklung der Betriebskosten informiert.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage NüSt/017/2023

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Aufgabe des NüSt ist es, älteren, pflegebedürftigen Nürnbergerinnen und Nürnbergern eine gute Pflege und Lebensqualität im Alter entsprechend ihrer unterschiedlichen Lebensituationen bieten zu können.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA und DiP (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage NüSt/017/2023

zur Sitzung des Werkausschusses (NüSt) vom 12.10.2023

Betriebskostenabrechnung im Heilig-Geist-Spital

S a c h v e r h a l t

1. Ausgangslage

Ergänzend zum ausführlichen Bericht über das Angebot des betreuten Wohnens im Heilig-Geist- Spital in der Sitzung des Werkausschuss NüSt vom 04.05.2023 wird im Folgenden über die Entwicklung der Betriebskosten informiert. Das NürnbergStift ermittelt die Betriebskosten für alle Nutzer*innen des Heilig-Geist-Spitals. Unterstützt wird der Eigenbetrieb hierbei durch die Nürnberger Firma Blumenstock Immobilienmanagement und das Unternehmen Brunata Metrona (für die Ablesung der Zählerstände und Zusammenstellung der Verbräuche). Aufgrund wiederkehrender Nachfragen einzelner Mieterinnen bzw. Mieter wurden in den vergangenen Jahren wiederholt Informations- und Aufklärungsgespräche geführt und Nebenkosten erläutert. Zuletzt erfolgte im Juli 2023 ein ausführliches Informationsschreiben an alle Mieter*innen des betreuten Wohnens, in welchem über die Entwicklung der Kosten informiert und Schwankungen in einzelnen Posten aufgeklärt wurden. Daneben wurde den Fragestellern ausführlich und mit Unterstützung des Rechtsamts, das die Rechtmäßigkeit der Abrechnung bestätigte, schriftlich geantwortet. Künftig wird ferner nach Versand der Abrechnungen eine Mietersprechstunde zu den Betriebskosten angeboten, in welcher Fragen geklärt werden können.

2. Gesamtentwicklung

Der Blick auf die vergangenen Jahre zeigt, dass die Höhe der Betriebskosten in den zurückliegenden Jahren weitgehend konstant blieb (vgl. Abbildung 1). So lag die Gesamtsumme der umlagefähigen Betriebskosten im Jahr 2021 auf annähernd gleichem Niveau wie im Jahr 2018. Angesichts einer deutlichen Kostensteigerung und allgemeinen Preisentwicklung in vielen Bereichen ist dies eine erfreuliche Entwicklung. Die umlagefähigen Gesamtkosten von zuletzt 258.999,22 Euro im Jahr 2021 umfassen nicht diejenigen Kostenpositionen, die ausschließlich für die Gaststätte entstehen. Um die Wohnungsmieterinnen und –mieter und z.B. die Verwaltungseinheiten nicht mit Betriebskosten der Gaststätte zu belasten, werden solche Positionen direkt mit der Gaststätte verrechnet (z.B. Wartungsgebühren für Kühlräume, Dunstabzug, Kaminkehrer). Zusätzlich werden z.B. Müllgebühren für den Abfall der Gaststätte direkt an die Gaststätte verrechnet. Ansonsten werden die Betriebskosten im Wesentlichen nach dem jeweiligen Flächenanteil der Nutzerin/ des Nutzers aufgeteilt. Alle Nutzer gemeinsam haben eine Fläche von 7.447,78 m² (Stand: 2021). Die persönliche Wohn- bzw. Nutzfläche wird dann mit dem jeweiligen Flächenanteil an den Kosten beteiligt. Zwei Ausnahmen hiervon gibt es: Die Hausmeisterkosten sowie die Kosten für den Winterdienst wurden bislang gemäß gültigem Mietvertrag nach Einheit verteilt. Hier wird NüSt eine Änderung des Umlageschlüssels vornehmen und auch diese Positionen nach jeweiligem Flächenanteil abrechnen.

Abbildung 1:

Entwicklung der umlagefähigen Betriebskosten im Heilig-

Geist-Spital

300.000,00 € 265.771,23 € 257.324,54 € 257.161,93 € 258.999,22 € 250.000,00 €

200.000,00 €

150.000,00 €

100.000,00 €

50.000,00 €

0,00 € 2018 2019 2020 2021

Die Gesamtkosten setzen sich aus folgenden Einzelpositionen zusammen:  Hausmeister  Kabelgebühren  Feuermelder  Gebäudereinigung  Abfallgebühren  Feuerlöscherprüfung  Winterdienst  Schädlingsbekämp-  Notstrom-Batterieanlage fung  Heizkosten/Wasser/Ka-  Grundsteuer nal  Straßenreinigung  Brandmeldeanlage  Niederschlagsgebühren  Aufzugkosten  Gebäudeversicherung  Allgemeinstrom, bzw. Beleuchtung

Die Positionen Hausmeister, Gebäudereinigung, Winterdienst, Heizkosten/Wasser/Kanal, Allgemeinstrom bzw. Beleuchtung, Aufzugskosten und Notstrom-Batterieanlagen wurden den Mieter*innen im Juli 2023 ausführlich schriftlich erläutert. Vorhandene Schwankungen innerhalb einzelner Kostenpositionen konnten klar auf eine Verminderung oder Erhöhung des Leistungsumfanges zurückgeführt werden. Innerhalb der Position Hausmeisterkosten wurde ein Abrechnungsfehler festgestellt, der mittels Gutschrift bei der nächsten Betriebskostenabrechnung ausgeglichen wird. Im Rahmen dieser Sachverhaltsdarstellung wird im Weiteren noch ein Blick auf die Heizkosten geworfen.

3. Entwicklung der Position Heizung/ Kalt- und Warmwasser

Die Entwicklung der Kosten für Heizung, Kalt- und Warmwasser stellt sich wie folgt dar:

Abbildung 2:

Heizung, Kalt- und Warmwasser

160.000,00 € 136.678,54 € 134.290,89 € 140.000,00 € 12 127.847,11 € 120.000,00 €

100.000,00 €

80.000,00 €

60.000,00 €

40.000,00 €

20.000,00 €

0,00 € 2018 2019 2020 2021

Wie die Übersicht zeigt, sind die Kosten seit 2019 rückläufig. Diese Entwicklung korrespondiert mit dem Verbrauch bzw. der Menge an Wärmelieferung der letzten Jahre:

Abbildung 3

Wärmelieferung in MWh

1.200,00 1.085,22 1.072,21 1.026,45 1.000,00

800,00

600,00

400,00

200,00

0,00 2018 2019 2020 2021

Die Ursachen für den Rückgang des Verbrauchs um 5,4% seit 2019 können vielfältig sein: verändertes Heizverhalten, weniger kalte Tage im Winter oder auch die durch NürnbergStift vorgenommenen Verbesserungen im Bestand. Hierzu zählt der Einbau von neuen Fenstern in einigen Wohneinheiten. Durch den Einbau zusätzlicher Wärmezähler werden ferner Verbräuche inzwischen ausreichend differenziert erfasst. Umgelegt wurden und werden nur die Mietkosten für die Zähler, nicht die Kosten für den Einbau oder die Erarbeitung des Zählerkonzepts.

In der Abrechnung für Heizung/ Warm-und Kaltwasser ist unter der Position „Kaltwasser“ im Übrigen nicht das Gießwasser für den Garten enthalten. Bezahlt wird dies vielmehr vom Vermieter NürnbergStift (inkl. Gerätemiete). Das Rechtsamt der Stadt Nürnberg wies jedoch darauf hin, dass Gartenpflegekosten inklusive Kosten für Gartenwasser umlagefähig sind, sofern die Flächen nicht der Öffentlichkeit gewidmet sind. Da die Flächen im Heilig-Geist-Spital keiner öffentlichen Widmung unterliegen, ist es Kulanz des NürnbergStifts, die Kosten für das Gartenwasser nicht auf die Mieter*innen umzulegen.

4. Zusammenfassung und Ausblick

Die Betriebskosten im Heilig-Geist-Spital bewegen sich seit 2018 bis einschließlich 2021 auf relativ gleichbleibendem Niveau - trotz allgemeiner Preissteigerungen in vielen Bereichen. Die Abrechnung für das Jahr 2022 liegt noch nicht vor, sodass jüngste Preisentwicklungen noch nicht Gegenstand der Berichterstattung sind. Die ausführlichen Information vom Juli 2023 über die Zusammensetzung der Abrechnung, die in Abstimmung mit dem Rechtsamt der Stadt Nürnberg erstellt wurde, dienen den Mieterinnen und Mietern hinlänglich zur Aufklärung. Ein zwischenzeitlich erneut eingegangener Katalog mit Nachfragen (Eingang bei NüSt am 10.08.2023) bezieht sich auf die immer gleichen Aspekte, die bereits ausführlich und nach geltender Rechtsprechung beantwortet und ausgeführt wurden. Weitere Erläuterungen werden daher nicht erfolgen. Die Stiftungsverwaltung der Heilig-Geist-Spital-Stiftung hat als Gebäudeeigentümerin eine Neuvermessung des gesamten Ensembles beauftragt, um aktuelle Plangrundlagen auch für weitere Maßnahmen zu schaffen. Die Messergebnisse liegen zwischenzeitlich vor und werden geprüft. In Abstimmung mit der Stiftungsverwaltung, dem Hochbauamt und dem Liegenschaftsamt muss nach Abschluss dieser Prüfung ggfs. eine Korrektur der Mietverträge hinsichtlich der jeweiligen Wohn-/Nutzflächen vorgenommen werden. Die ggfs. veränderte Fläche wird dann auch Grundlage für den jeweiligen Betriebskosten-Anteil bilden.

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