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Sachverhalt Zuschüsse SenA

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Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sachverhalt:

Zuschüsse des Seniorenamtes 2024

- Übersicht zu den Erhöhungsanträgen für das Jahr 2024 und systematische Umstel-

lung innerhalb der Förderung der Hospizarbeit

Z315900001 – Seniorennetzwerke (SNW) und Quartiersstrukturen

In der Sitzung des SozA vom 26.04.2018 wurde der sukzessive Ausbau weiterer Seniorennetzwerke beschlossen. Die dafür notwendigen Finanzmittel werden zum jeweiligen Haushalt durch die Verwaltung beantragt. Für 2024 sind insgesamt 20 SNW und 2 Kristallisationszentren (kleinräumige soziale Treffpunkte) mit einer Fördersumme von 673.522 € (einschl. Dynamisierung des Personalkostenanteils von 8 %) beantragt. Der in der Corona-Pandemie teilweise ausgesetzte Ausbau der SNW über das gesamte Stadtgebiet, wird in 2024 regulär fortgeführt. Im Rahmen der Quartiersstrukturen sind auch die beiden bestehenden Projekte „Wohnzimmer im Stadtteil“ mit jeweils 7.500€ zu sehen.

Darüber hinaus sind in der beantragten Summe die Trägerbudgets im Umfang von 253.399 € (einschl. Dynamisierung des Personalkostenanteils von 8 %) entsprechend Beschluss des Sozialausschusses vom 13.10.2011 enthalten.

Antrag: 926.921€ bisheriger Zuschuss 2023: 830.000 € fachliche Empfehlung: 927.000 € Haushaltsplanentwurf: 927.000 €

Z315900002 – Angehörigenberatung e.V.

Die Angehörigenberatung e.V. setzt sich seit der Gründung 1986 für die Belange pflegender Angehöriger von gerontopsychiatrisch erkrankten Menschen in Nürnberg ein. Mit dem Pflegestützpunkt der Stadt Nürnberg arbeitet die Angehörigenberatung seit dessen Gründung 2011 eng zusammen. Hier wurden 180.000 Euro (einschl. Dynamisierung des Personalkostenanteils von 8 %) beantragt.

Antrag: 180.000 € bisheriger Zuschuss 2023: 168.686 € fachliche Empfehlung: 180.000 € Haushaltsplanentwurf: 180.000 €

Z315900003 - Städtische Förderung der Hospizarbeit in Nürnberg – Förderung der Ko-

ordinierung des Nürnberger Hospiz- und Palliativnetzwerks (HPVN) ab 2024

(1) Ausgangssituation

Die Begleitung und Betreuung sterbender Menschen ist eine gesellschaftspolitische Aufgabe, für die die Stadt Nürnberg im Rahmen ihrer Pflicht zur kommunalen Daseinsvorsorge Verantwortung trägt. Daher fördert die Stadt die wertvolle Tätigkeit der Hospizdienste in Nürnberg: Der Diakonieverein Mögeldorf erhält seit dem Jahr 2000 städtische Fördergelder, das Hospizteam Nürnberg e.V. seit dem Jahr 2008. Die Hospizförderung ist dabei Bestandteil des Teils der freiwilligen Förderung durch das Seniorenamt, der sich nicht auf die Entwicklung sozialraumbezogener Altenhilfe- und Versorgungsstrukturen bezieht (siehe Sozialausschuss-Vorlage „Neuausrichtung der Altenhilfe“ vom 13.10.2011).

Insgesamt gefördert wird seit 2011 entsprechend der ehrenamtlich geleisteten Stunden in der Hospizarbeit mit einer gedeckelten Höchstfördersumme von 15.000 € pro Jahr.

(2) Systematische Umstellung innerhalb der Förderung

Das Förderverfahren soll nach den folgenden Rahmenbedingungen bzw. Kriterien weiter ausdifferenziert werden: Die Höhe der Förderung bemisst sich bislang an der Zahl der ehrenamtlich geleisteten Einsatzstunden, die mit 1 € pro Stunde bezuschusst werden. Als Bewilligungsgrundlage dient der an die Bayerische Stiftung Hospiz gestellte Förderantrag mit den entsprechenden Angaben. Dieses bisherige Förderverfahren entsprechend der ehrenamtlich geleisteten Stunden in der Hospizarbeit wird beibehalten, jedoch mit maximal 6000€ Zuschuss, je für die beiden bestehenden Zuwendungsempfänger. Sollte einer der beiden den Maximalbetrag von 6000€ für ehrenamtlich geleistete Stunden in der Hospizarbeit nicht ausschöpfen, wird die nicht ausgeschöpfte Differenz an den zweiten Geförderten gegeben, entsprechend dessen Anzahl ehrenamtlich geleisteter Stunden, die über den Anspruch auf 6000€ Förderung hinausgehen.

Sofern neue Hospizeinrichtungen hinzukommen und Ansprüche haben, wird die den bestehenden Einrichtungen zugedachte Förderung nach entsprechenden „Marktanteilen“ (Verhältnis der Einsatzstunden) gekürzt.

Der übrige Betrag in Höhe von 3000€ aus der gesamten Höchstfördersumme von 15.000€ ist ab 2024 für die Förderung der Koordinierung des Nürnberger Hospiz- und Palliativnetzwerks (HPVN) vorgesehen, die das Hospiz-Team Nürnberg e.V. inne hat.

Netzwerkpartner des Nürnberger Hospiz- und Palliativnetzwerks (HPVN) sind an der Hospiz- und Palliativversorgung Beteiligte, die ihre Mitwirkung am HPVN Nürnberg erklärt haben. Derzeit zählt das Netzwerk knapp 45 Mitglieder. Das HPVN Nürnberg ist ein Instrument partnerschaftlicher Zusammenarbeit aller an der Versorgung Beteiligten. Im HPVN Nürnberg arbeiten Ehrenamtliche und Hauptamtliche verschiedener Berufsgruppen in einem integrativen Ansatz zusammen. Ziel des Hospiz- und Palliativversorgungsnetz (HPVN) in Nürnberg ist es, gemeinsam abgestimmt, die seelsorgerische, pflegerische und medizinische Versorgung und Begleitung schwerstkranker Menschen an Ihrem Lebensende zu verbessern, Menschen in der Trauerarbeit zu begleiten, Ängste zu nehmen und das Recht auf Selbstbestimmung zu erhalten.

Die Koordination des HPVN kann gleichzeitig im Rahmen der Förderrichtlinie des GKV-Spitzenverbandes gemäß § 39d Abs. 3 SGB V unterstützt werden. Die städtische Förderung in Höhe von 3000 € ab 2024 durch das Seniorenamt für die Netzwerkkoordination des HPVN ermöglicht es der Hospiz Akademie e.V. zukünftig, eine Förderung in gleicher Höhe gemäß § 39d Abs. 3 SGB V durch die Landesverbände der Krankenkassen und Ersatzkassen zu beantragen.

Antrag: 15.000 € bisheriger Zuschuss 2023: 15.000 € fachliche Empfehlung: 15.000 € bei teilweiser Umstellung des Förderzwecks Haushaltsplanentwurf: 15.000 €

Z315900006 - Zuschuss an den Verein zur Förderung des Dialogs der Generationen als Herausgeber des Magazins 66.

Als Herausgeber des Seniorenmagazins 66 übernimmt der Verein die Aufgabe Altersbilder in der Öffentlichkeit zu verändern und ist wichtiger Bestandteil einer soz.-kulturellen Infrastruktur für die Senioren der Stadt Nürnberg (entsprechend Vorjahr um 2.500 € aufgrund HHK Konsolidierung 2016 reduziert).

Antrag: 10.000 € bisheriger Zuschuss 2023: 7.500 € fachliche Empfehlung: 7.500 € Haushaltsplanentwurf: 7.500 €

Z315900008 – Zuschuss an Helfende Hand International e.V (HeHanI)

Der Anteil und Hilfebedarf älterer Menschen mit Migrationshintergrund, die in Nürnberg leben nimmt zu. Um kulturell vertraute Begleitung und Unterstützung älterer Menschen mit Zuwanderungsgeschichte sowie muttersprachliche Beratung und Hilfe für pflegende Angehörige aus der Zielgruppe sicherzustellen, empfiehlt sich ab 2024 erstmalig eine kommunale institutionelle Förderung für den Verein HeHanI. HeHanI hat in dem Bereich mit einem großen Kreis geschulter internationaler Angehörigentutor*innen und ehrenamtlicher Helfer*innen ein Alleinstellungsmerkmal.

Antrag: 10.000 € bisheriger Zuschuss 2023: 0 € fachliche Empfehlung: 10.000 € Haushaltsplanentwurf: 0 €

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