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Benchmarking 2022 SozA 20231012 ppt

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Sozialausschuss Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sozialausschuss am 12.10.2023

SHA | Benchmarking 2022

Abbildung 1

Einleitung

 Benchmarking  Umfangreicher Kennzahlenvergleich und qualitativer Austausch zur Entwicklung in den Städten  Vertiefte Bearbeitung von Fokusthemen, Veröffentlichung des nächsten Fokusberichts „Senioren“ vss. Ende 2023  Jährlicher Monitoringbericht, aktuell zu den Entwicklungen in 2022

 Auswirkungen der Covid19-Pandemie  aufnahmefähiger Arbeitsmarkt nach Wegfall der Coronamaßnahmen  Nachwirkungen durch Verlängerung Sozialschutzpakete (insb. Anerkennung der tatsächlichen Kosten der Unterkunft)  Krieg in der Ukraine  Große Herausforderungen durch Unterbringung, Versorgung und Integration der Geflüchteten aus der Ukraine seit Februar 2022  Thematisierung der Einflüsse in den einzelnen Leistungsbereichen  Rechtskreisübergreifend: dämpfende Wirkung auf durchschnittliche Fallkosten durch kostengünstige bzw. kostenlose Unterbringung in Privathaushalten und Gemeinschaftsunterkünften

Einleitung

Exkurs: Aktuelle Wohnsituation und Kosten der Unterkunft (KdU) bei Geflüchteten aus der Ukraine  Anerkannte laufende Bedarfe für Kosten der Unterkunft: im Bezug von SGB II-Leistungen (Bürgergeld) Stand 06/2023: • 2.993 von 3.233 Bedarfsgemeinschaften (92,6 %), zum Vergleich: bei allen BG 93,2 % im Bezug von SGB XII-Leistungen (HLU/GSiAE) Stand 09/2023: • 701 von 824 Bedarfsgemeinschaften (85,1 %), zum Vergleich: bei allen BG 96,5 %  Unterbringung in Gemeinschaftsunterkünften Stand 09/2023: 576 Geflüchtete aus der Ukraine, davon 566 als sog. Fehlbeleger  Wohnungssuchend bei der Wohnungsvermittlung Stand 09/2023: 898 Haushalte mit Fluchthintergrund Ukraine (1.781 Personen)

Einwohnerentwicklung

Abbildung 2

 Größter prozentualer Einwohnerzuwachs unter den Vergleichsstädten  Bedingt hauptsächlich auf Zuzüge von Geflüchteten aus der Ukraine

Transferleistungsquote

Abbildung 3

Anmerkung: München hätte die niedrigste Quote, liefert aber keine Daten zum AsylbLG

 Nach Niedrigwert in 2021 nun wieder deutlicher Anstieg wegen Zugängen aus der Ukraine (SGB II und SGB XII) und anderen Ländern (Asylbewerberleistungen)  Nürnberg mit im Vergleich der Städte immer noch sehr gutem Wert (etwa wie 2018), aber hoher Anteil an Beziehenden von Wohngeld und Kinderzuschlag hier nicht berücksichtigt => viele Bürgerinnen und Bürger in Nürnberg knapp über Transferleistungsbezug

Grundsicherung für Arbeitsuchende (SGB II)

Abbildung 4

 Aufwuchs nur aufgrund der Geflüchteten aus der Ukraine, ohne diese wäre die Dichte nach 2021 erneut gesunken  Deutlicher Zuwachs bei den Bedarfsgemeinschaften mit Alleinerziehenden/Kindern

(inkl. Daten vom Bezirk Mittelfranken)

Hilfe zum Lebensunterhalt HLU

Abbildung 5

Abbildung 6

 Nach Jahren erstmals wieder Steigerung  Deutlich geringere Steigerung der Auszahlungen im Vorjahresvergleich  Zugänge ausschließlich durch Geflüchtete aus der Ukraine  Kostengünstige bzw. kostenlose Unterbringung der Geflüchteten aus der  Kein Anspruch auf SGB II bei Bezug Ukraine einer ukrainischen Altersrente, aber Altersgrenze für Grundsicherung im Alter  Keine Krankenversicherungsbeiträge bei noch nicht erreicht Geflüchteten aus der Ukraine

(inkl. Daten vom Bezirk Mittelfranken)

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung GSiAE

Abbildung 8

Abbildung 7

 Erhebliche Dynamisierung der  Deutlich geringere Steigerung der Steigerungsraten durch Zugänge von Auszahlungen im Vorjahresvergleich Geflüchteten aus der Ukraine in der  Kostengünstige bzw. kostenlose Grundsicherung im Alter Unterbringung der Geflüchteten aus der  Besonders deutliche Steigerung des Ukraine Anteils von LB über 65 Jahre mit  Keine Krankenversicherungsbeiträge bei ausländischer Staatsangehörigkeit Geflüchteten aus der Ukraine

(inkl. Daten vom Bezirk Mittelfranken)

Hilfen zur Gesundheit HzG

Abbildung 9

 Außergewöhnlich hoher Anstieg aufgrund der Zugänge durch Geflüchtete aus der Ukraine  In Nürnberg mit + 72,6 % höchster Anstieg der Städte in den alten Bundesländern  In Nürnberg nahezu Versechsfachung des Anteils der 65- bis unter 70-Jährigen  durch Verjüngung evtl. zunächst Verringerung der durchschnittlichen Aufwendungen  bei weiterem Verbleib im Leistungsbezug in der Zukunft Verteuerung zu erwarten

Asylbewerberleistungsgesetz

Abbildung 10

 Geflüchtete aus der Ukraine hier nicht mehr relevant (Stichtagsbetrachtung 31.12.2022) => Steigerungen wegen neu zugewiesener Personen aus anderen Herkunftsländern  Bei Berücksichtigung der Personen in ANKER-Zentren (hier nicht von Kennzahl erfasst) läge Nürnberg über dem Mittelwert.

Vielen Dank für Ihre Aufmerksamkeit.

Amt für Existenzsicherung und Volker Wolfrum soziale Integration – Sozialamt Dietzstr. 4 +49 (0)9 11 / 2 31-23 25 90443 Nürnberg volker.wolfrum@stadt.nuernberg.de

Abbildung 11

https://benchmarking-grossstaedte.de

Wohnungsnotfallprävention

Abbildung 12

 Teilweise keine Datenlieferungen durch die Städte  Dichten sind im Vergleich zu den Coronajahren wieder gestiegen, haben aber die Vorpandemiewerte noch nicht erreicht

SGB II – Kosten der Unterkunft

Abbildung 13

 Deutlich gestiegene Kosten für Unterkunft und Heizung in allen Städten  Steigerung der allgemeinen Miet- und Heizkosten  steigende Zahl an Neumietverträgen (Flucht Ukraine)  Sozialschutzpaket => die tatsächlichen Kosten waren zunächst anzuerkennen

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