Haushaltssperre

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Antrag der Wählergemeinschaft Die Guten e.V. vom 10.06.2023

Anlage · 26.07.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Marcus König

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

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An den Oberbürgermeister der Stadt Nürnberg Marcus König GUTEN Rathausplatz 2 / 90403 Nürnberg OBERBÜRGERMEISTER StRin Alexandra Thiele

1 3. JUKI 2022 Wählergemeinschaft Die Guten e.V. /........Nr.......... www.die-guten.de 1 3 Zur Stellungnahme alexandra. thiele@die-guten. de

I\\ Zur

1 4. iRts. 4 Antwort vor Absen- 4 2 dung voriegen 5 Antwort zur Unterz1w3y> schrift verlegen Nürnberg, den 10.06.2022

Antrag:

Jeder Tropfen zählt. Sammlung und Verwertung von Speiseölen und -fetten

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

im

die kreisfreien Städte Fürth und Erlangen führten von 2018 bis 2021 in ausgewählten Stadtteilen gemeinsam mit der „Jeder Tropfen zählt” GmbH aus Thalmässing ein vom Bundesumweltmi­ nisterium gefordertes Pilotprojekt zur Sammlung und Verwertung von Speiseölen und -fetten durch.

Den beteiligten Haushalten wurde eine 1,2 Liter fassende, grüne Plastikflasche zur Verfügung gestellt, in der die Bürgerinnen Ölreste aus Konserven, ranzig gewordenes Öl oder übriggeblie­ benes Bratfett sammeln konnten. Die gefüllten Flaschen konnten dann an eigens hierfür aufge­ stellten Automaten zurückgegeben werden. Die Betreuung der Automaten, an denen die Bürger*innen jeweils auch neue Sammelflaschen beziehen konnten, erfolgte durch die „Jeder Tropfen zählt” GmbH.

Die Pilotphase war erfolgreich. Ziel war es, jährlich 0,7 Kilogramm Speisefett oder -öl pro Bürgerin zu sammeln. In manchen Stadtteilen wurde bereits ein Wert von 0,6 Kilogramm pro Kopf erreicht. Das zeigt, dass das System angenommen wird. In beiden Städten wird die Samm­ lung nun sukzessive auf das gesamte Stadtgebiet ausgedehnt.

Warum ist dieses Projekt auch für die Stadt Nürnberg sinnvoll?

Sinnvoll ist die Sammlung aus vielerlei Gründen. Als hochenergetischer Sekundärrohstoff kann das Altspeisefett, nach entsprechender Aufbereitung in einer Recyclinganlage, zu besonders klimaschonendem Bio-Kraftstoff werden. Biodiesel hat eine über 90 % verbesserte CÖ2-Anrechung im Vergleich zu herkömmlichem Diesel. Aus einer Flasche des nicht mehr verzehrbaren Lebensmittels kann Treibstoff erzeugt werden, der für ca. 20 Kilometer Fahrt reicht.

Weitere positive Nebeneffekte sind die Entlastung kommunaler Infrastruktureinrichtungen:

genden Verstopfungen in den Abwasserleitungen, die mit hohem Aufwand und Frischwasser frei gespült werden müssen. Ein Kilogramm Altspeisefett in der Kanalisation kann bis zu 40.000 Liter Frischwasser kontaminieren.

Fettablagerungen hohe Säuberungskosten, die auf die Einwohnerinnen umgelegt werden

DIE GUTEN stellen zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden Antrag:

ein Austausch mit den Nachbarkommunen stattgefunden hat und berichtet über dessen Inhalt.

Nürnberg gleichermaßen flächendeckend eingeführt werden kann.

Entscheidungsgrundlage dienen soll.

Mit freundlichen Grüßen

Alexandra Thiele, Stadträtin

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