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Antrag Wärmeversorgungskonzept für Nürnberg - Kommunale Wärmeplanung

Anlage · 03.05.2023 · PDF ansehen · Originaldokument im RIS ↗

Marcus König SPD-Stadtratsfraktion Christine Kayser Energie & Versorgung Umwelt & Klima

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

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SPD Stadtratsfraktion | Rathaus j 90403 Nürnberg OBERBÜRGER'meTster

An den Oberbürgermeister

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der Stadt Nürnberg . Marcus König

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Rathaus 90403 Nürnberg

Nürnberg, 19. Dezember 2022 Antragsteller: Grob, Kayser

Wärmeversorgungskonzept für Nürnberg - Kommunale Wärmeplanung

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,

die Stadtverwaltung Nürnberg will 2035, ganz Nürnberg bis 2045 klimaneutral sein. Dabei ist die Dekarbonisierung des Wärmebereichs ein zentraler Baustein für das Erreichen der städ­ tischen Klimaschutzziele, denn die Wärmeversorgung macht mit den größten Anteil des ge­ samten Endenergiebedarfs aus. Ziel ist es den Wärmebedarf der Gebäude mittels Energie­ effizienzmaßnahmen drastisch zu reduzieren und gleichzeitig den verbleibenden Bedarf effi­ zient und umweltfreundlich aus erneuerbaren Energien zu erzeugen. Damit sichern und de­ cken wir den zukünftigen Wärmebedarf für Gebäudebeheizung, Warmwasserbereitung aber auch für industrielle Prozesse.

Stand der Dinge will der Bund zusammen mit den Ländern eine verpflichtende städtische Wärmeplanung vorschreiben. Aus Konnexitätsgründen müsste dies auch mit einer entspre­ chenden Förderkulisse einhergehen.

Auch aus unserer Sicht ist die kommunale Wärmeplanung aufbauend auf einem Gebäudeund Wärmekataster ein geeignetes Instrument, welches zum Gelingen und Steuern der Wär­ mewende erforderlich ist. Sie ist die Grundlage für den konzeptionellen Aus- und Umbau der städtischen Energienetze. Die Leistungsfähigkeit der Stromnetze muss ebenfalls berücksich­ tigt werden, da allein der ausnahmslose Einsatz von Wärmepumpen nicht die Lösung sein wird. Zwingende weitere Voraussetzung werden energieeffiziente Neubauten der weiterhin wachsenden Stadt und energetische Sanierungen der vorhandenen Gebäudestrukturen so­ wie die effizientere Energieverwendung für industrielle Prozesse sein. Die gegenwärtigen Versorgungsstrukturen und Bedarfe müssen deshalb analysiert und für die zukünftige Wär­ meversorgung der Stadt zusammen mit der N-ERGIE sowie den ansässigen Wirtschaftsun­ ternehmen entwickelt werden.

Nach unserer Auffassung bildet das ausgebaute Fernwärmenetz der N-ERGIE dafür das inf­ rastrukturelle Rückgrat, sofern die Wärme mit C02-neutralen Energieträgern erzeugt wird. Geothermie, Biomassekraftwerke und die Abwärme und der Aufbau von Nahwärmenetzen sollten ergänzend einbezogen werden.

Die SPD-Stadtratsfraktion fordert daher ein zukunftsfähiges Wärmeversorgungskonzept für Nürnberg unter Beteiligung der N-ERGIE auszuarbei­ ten. U.U. ist die Akquise von Fördermitteln möglich. Hilfestellung kann das Kompetenz- Zentrum „Kommunale Wärmewende“ in Halle (Saale), welches vom Bundesministerium

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STADTRATSFRAKTION

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für Wirtschaft und Klimaschutz und der dena eingerichtet wurde, geben. Dieses vergibt der­ zeit Impulsförderungen für die Erarbeitung von Bestands- und Potenzialanalysen, sowie Konzept-/Zielszenarien und Handlungsstrategien. Vor diesem Hintergrund stellt die SPD folgenden

Antrag:

Die Verwaltung

wende für Nürnberg.

nung. Dazu sollte sie Fördermittel beim Kompetenzzentrum „Kommunale Wär­ mewende“ für Bestands- und Potenzialanalysen, sowie Konzept-ZZielszena­ hen und Handlungsstrategien beantragen.

Bestandteile der kommunalen Wärmeplanung. Die Analyse, das Konzept so­ wie die vorgeschlagenen Maßnahmen werden dem Rat bis spätestens 2024 zur Beschlussfassung vorgelegt. Die N-ERGIE wird in den Arbeitsprozess -als einer der maßgeblichen Akteure- angemessen eingebunden.

rechtssicher und verbindlich in die Bauleitplanung integriert werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

( L'i c-Uj f v-"'

7 Christine Kayser Fraktionsvorsitzender Stadtrat Stadträtin

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