FRAKTION DER CHRISTLICH-SOZIALEN UNION IM STADTRAT ZU NÜRNBERG
CSU-Stadtratsfraktion Rathausplatz 2 90403 Nürnberg Wolff’scher Bau des Rathauses Zimmer 58 Herrn Oberbürgermeister Rathausplatz 2, 90403 Nürnberg f Telefon: 09 11/231 - 2907
Dr. Ulrich Maly here A JOR, Telefax: 09 11/231 -4051
Rathausplatz 2 [OBERRN Trennen E-Mail: csu@stadt.nuernberg.de . Li MEISTER www.csu-stadtratsfraktion.nuernberg.de 90403 Nürnberg 06 Aus 2014
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Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister,
wir nehmen Bezug auf das beigefügte Schreiben vom 08.05.2014, des Servicebetriebs Öffentlicher Raum.
In diesem Schreiben nimmt Herr Bürgermeister Vogel für die Verwaltung wie folgt Stellung zu unserer mündlichen Anfrage im Werkausschuss am 28.04.2014:
"Im Rahmen des Sparpakets 2003 hat der Stadtrat am 20.11.2002 die Anpassung der Anliegeranteile an die Maximalwerte der Mustersatzung des Bayer. Gemeindetages beschlossen. Die Beitragssätze wurden daraufhin in der Straßenausbaubeitragssatzung insbesondere bei Maßnahmen mit relativ hohen Vorteilen für die Anlieger mit den Höchstwerten von 80 % anlässlich einer Satzungsänderung am 09.04.2003 festgeschrieben. Erwähnen möchte ich noch, dass alle Großstädte die Beitragsfähigkeit von Baumaßnahmen sowohl für die Verbesserung als auch für die Erneuerung von öffentlichen Verkehrsflächen in ihren Satzungen verankert haben" (siehe Anlage).
Das Straßenausbaubeitragsrecht ist zweifelsohne eine komplexe Materie, die in vielen Fällen Abgrenzungsstreitigkeiten zwischen betroffenen Bürgern und Kommunen nach sich zieht. Die Kritik der Bürgerschaft an dem Abrechnungsverfahren in den letzen Monaten zeigt jedoch, dass die Transparenz nicht gewährleistet ist. Die Sorgen der Bürger über unverhältnismäßig hohe Abrechnungsbeiträge, die an die Verwaltung und an die Stadtratsfraktionen herangetragen wurden und werden, müssen ernst genommen werden.
In diesem Kontext ist es aus unserer Sicht erforderlich sich mit der Frage zu beschäftigen, welche Möglichkeiten auf Grundlage der aktuellen Haushaltslage der Stadt bestehen, die Straßenausbaubeitragsatzung zu verändern. Gibt es Ermessenspielräume in der konkreten Umsetzung? Welche Auswirkung hat dies für die städtischen Finanzen?
Die Masse der Bescheide laut Bericht im letzten SÖR-Werkausschuss ist unter 200.- € und damit verdächtig nahe an der Unwirtschaftlichkeit. Dazu kommen eine ganze Reihe von Einzelbescheiden mit sehr hohen Summen, die in Einzelfällen zu wirtschaftlichen Problemen der Eigentümer führen können. Alle diese Effekte sollten bei der Gesamtbetrachtung offen dargestellt werden, um evtl. eine bürgerfreundlichere Handhabungen zu ermöglichen ohne den Haushalt wirtschaftlich zu sehr zu belasten.
2/1- A14080500-KAG.doc
Vor diesem Hintergrund stelle ich daher für die CSU Stadtratsfraktion zur Behandlung im zuständigen Ausschuss folgenden
Antrag:
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Die Verwaltung aktualisiert die derzeitige Straßenausbausatzung und die geltenden Vollzugshinweise unter Berücksichtigung des Antrags der CSU Stadtratsfraktion vom 10.02.2014 „Erhöhung der Transparenz...“.
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Es wird berechnet, was ein Verwaltungsakt kostet und ab welchen Beträgen der Aufwand die eingeforderten Mittel im Einzelfall übersteigen. Unter Abzug dieser Kleinbeträge aus den Gesamterträgen ist darzustellen, wie Verwaltungskosten und mehrjähriges Mittel an Erträgen sich gestalten.
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Die Verwaltung berichtet auch, welche Summen dauerhaft uneinbringlich oder langfristig gestundet sind.
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Die Verwaltung prüft gemeinsam mit den zuständigen Stellen des Freistaates Bayern, inwieweit sich der Begriff der „Verbesserung“ in den rechtlichen Grundlagen auf tatsächliche Nutzungsverbesserungen hin konkretisieren lässt. Lediglich technische Verbesserungen — wie z.B. die Verwendung eines anders zusammengesetzten Unterbaus von Gehwegen - 'sind aus Bürgersicht keine Maßnahmen die eine Abrechnung rechtfertigen.
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Die Verwaltung prüft, inwieweit in Nürnberg eine Herabsetzung der prozentualen Bürgeranteile in der Straßenausbaubeitragssatzung möglich ist und berichtet über die Konsequenzen auf den städtischen Haushalt.
Sebastian Brehm Fraktionsvorsitzender
2/2- A14080500-KAG.doc
NÜRNBERG
Stadt Nürnberg : SÖR - Rathausplatz 2 - 90403 Nümberg Stadt Nürnberg 850 —Servicebetrieb Öffentlicher Stadtratsfraktion der SPD Raum Nürnberg z. Hd. der Vorsitzenden Frau Stadträtin Anja Prölß-Kammerer Rathausplatz 2 90403 Nürnberg
Stadtratsfraktion der CSU z. Hd. des Vorsitzenden Herrn Stadtrat Sebastian Brehm Rathausplatz 2 SÖRMWL 90403 Nürnberg Herr Christian Vogel Erster Werkleiter Stadtratsfraktion Bündnis 90/Die Grünen Rathausplatz 2 z. Hd. des Vorsitzenden 80402 Nürnberg Herrn Stadtrat Achim Mletzko Zimmer-Nr. 41 Rathausplatz 2 Tel.: +49(07911 /2 31-50 11 90403 Nümberg Fax: +49(0)911 /2 31-50 38 bm@stadt.nuernberg.de www.sper.nuernberg.de Ausschussgemeinschaft FDP/FW/ÖDP/Piraten Rathausplatz 2 Sprechzeiten: 90403 Nürnberg nach Vereinbarung
Öffentliche Verkehrsmittel: U-Bahnlinien 1 und 11 08.05.2014 Haltestelle Lorenzkirche Werkausschuss vom 28.04.2014 Buslinien 46 und 47 TOP 2 "Aufhebung der Straßenausbaubeitragssatzung” Haltestelle Rathaus Sparkasse Nürnberg BLZ 760 501 01 Sehr geehrte Frau Kollegin, Kto.-Nr. 10 268 989 sehr geehrter Herr Kollege, IBAN: DE76 7605 0101 0010 2689 89 Swift (BIC) SSKNDETTXXK wie in der Sitzung des Werkausschusses SÖR am 28.04.2014 zugesagt, übersende ich Ihnen eine Zusammenstellung über die jeweiligen Kosten- Werkleitung Eigenbetrieb: Christian Vogel anteile der Anlieger nach den Straßenausbaubeitragssatzungen aller bay- Marco Daume, Ronald Höfler erischen Großkommunen über 100.000 Einwohner. Aus Gründen der Vorsitzender des Werkausschusses: Dr. Ulrich Maly, Oberbürgermeister Übersichtlichkeit beschränkt sich die Matrix auf die am häufigsten zur Abrechnung gelangenden Erschließungsanlagen.
Servenheiieb Älfeniichen Rum Im Rahmen des Sparpakets 2003 hat der Stadtrat am 20.11.2002 die An- Rurnberg passung der Anliegeranteile an die Maximalwerte der Mustersatzung des Bayer. Gemeindetages beschlossen. Die Beitragssätze wurden daraufhin Selte 1 von2
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in der Straßenausbaubeitragssatzung insbesondere bei Maßnahmen mit «2 vr? relativ hohen Vorteilen für die Anlieger (Anliegerstraßen) mit den Höchstwerten von 80% anlässlich einer Satzungsänderung am 09.04.2003 festgeschrieben.
Erwähnen möchte ich noch, dass alle Großstädte die Beitragsfähigkeit von Baumaßnahmen sowohl für die Verbesserung als auch die Erneuerung von Öffentlichen Verkehrsflächen in ihren Satzungen verankert haben.
Mit freundlichen Grüßen
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Christian Vogel Erster Werkleiter
Anlage Matrix "Anliegeranteil der nach KAG beitragsfähigen Straßenbaukosten für wichtige Teileinrichtungen in Prozent"
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