Beilage U-Bahnhof Eberhardshof:
Barrierefreie Zugänge zum Fußgänger-Tunnel von Nord nach Süd
Mit Antrag vom 20.05.2022 bittet die SPD-Stadtratsfraktion um einen Bericht zu:
den Planungen und Fortschritten am derzeit geschlossenen Zugang zur U-Bahn an der süd-westlichen Seite des U-Bahnhofes Eberhardshof.
dem zukünftig neu geschaffenen Zugang von „The Q“ im Detail mit Fokus auf das Thema Barrierefreiheit.
der Nordseite dieses Zugangs unter Berücksichtigung des stark wachsenden Stadtteils Muggenhof (auch hier der Fokus auf das Thema Barrierefreiheit).
Durch die laufende Generalsanierung der U-Bahn-Station Muggenhof ist der Bahnhof Eberhardshof auf keinen Fall aus dem Fokus geraten. Sowohl bauliche Erneuerungen an Bahnsteigkante, Gleis und Technikräumen als auch technische Erneuerungen an Trink- und Löschwasserleitungen und Neuinstallation des BOS-Funks helfen den Bahnhof Eberhardshof für die zukünftigen Aufgaben zu wappnen.
Die U1 verläuft im Stadtteil Eberhardshof-Muggenhof ebenerdig. Querungen der Fürther Straße mit der U-Bahn in Mittellage sind in diesem Bereich nur an den Unterführungen für die unterirdischen U-Bahnzugängen möglich.
Durch die Baumaßnahme der GERCHGROUP an „The Q“ wurde der südwestliche Durchgang vorübergehend geschlossen.
Die Baumaßahmen an „The Q“ haben mit den Abrissarbeiten begonnen. In diesem Zuge wurde die südliche Fahrbahn der Fürther Straße gesperrt, was auch die Schließung des südwestlichen Unterführungszuganges zur Folge hatte. Nach Rücksprache mit dem zuständigen Planungsbüro wird dieser Zugang mindestens bis Wiedereröffnung der Fürther Straße (Juli 2023) geschlossen bleiben. Eine Eröffnung des neu geschaffenen Zugangs ist mit Baufertigstellung von „The Q“ im Jahr 2024 geplant.
Die Ausstattung des von „The Q“ neu geschaffen Zugangs beinhaltet eine Festtreppe, zwei Fahrtreppen (Rolltreppen) und einen Aufzug. Die Barrierefreiheit des Zugangs dient der Beziehung „Tiefgarage – Oberfläche“ und umgekehrt. Ein barrierefreies Erreichen des U-Bahnsteiges Eberhardshof ist auf dieser Seite nicht möglich, da sich hier kein Aufzug befindet und technisch auch nicht nachgerüstet werden kann.
Aktuell ist die Barrierefreiheit des nordwestlichen Unterführungszugangs nicht gegeben, da hier lediglich eine Festtreppe vorhanden ist. Aufgrund der Voruntersuchungen wurde festgestellt, dass das Nachrüsten einer Fahrtreppe wegen der zu geringen Aufgangsbreite nicht möglich ist. Dagegen ist das Nachrüsten eines Aufzuges wohl möglich. Die Kosten dafür würden in einer Größenordnung von ca. 1.000.000 Euro liegen. Nachdem dieser Zugang nicht dem U-Bahnzugang dient und sich auf der nordöstlichen Seite bereits in ca. 200 m Entfernung ein Aufzug als barrierefreier U-Bahnzugang befindet, ist eine Förderung im Rahmen des GVFG nicht möglich. Eine ausreichende Finanzierung ist dafür bisher nicht vorhanden.