Haushaltssperre

← Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses (13.12.2022)

Sitzung gesamt Öffentlich Stand 08.12.2022

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Gostenhof Marcus König Personal- und Organisationsausschuss Ferienausschuss Schule & Bildung Verkehr & Mobilität Haushalt & Finanzen Sicherheit & Ordnung Soziales & Gesundheit Digitalisierung & Verwaltung Kultur, Sport & Freizeit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Sitzungsunterlagen

Sitzung des Personal- und

Organisationsausschusses

13.12.2022

Inhaltsverzeichnis

Sitzungsdokumente Tagesordnung -öffentlich- 3 Nachreichung Öffentlich 4 Vorlagendokumente TOP Ö 3 Bericht zur Familienkassenreform Bericht PA/096/2022 5 Umorganisation_PA_4-1 PA/096/2022 8 * TOP Ö 3.1 Personalbericht, Berichtsjahr 2021 Bericht Ref.I/II/055/2022 11 Personalbericht Ref.I/II/055/2022 14

TAGESORDNUNG

Sitzung

Sitzung des Personal- und Organisationsausschusses

Sitzungszeit

Dienstag, 13.12.2022, 15:00 Uhr

Sitzungsort

Rathaus, Fünferplatz 2, Großer Sitzungssaal

TAGESORDNUNG

Öffentliche Sitzung

3. Bericht zur Familienkassenreform Bericht

Hier: Umorganisation in der Personalabrechnung (PA/4-1) ab PA/096/2022

01.01.2023

Riedel, Harald

  1. Genehmigung der Niederschrift der Sitzung vom 18.10.2022,

öffentlicher Teil

Stadt Nürnberg - Rathausplatz 2 - 90403 Nürnberg

An die Mitglieder des Personal- und Organisationsausschusses

E-Mail: obm@stadt.nuernberg.de

Internet: www.nuernberg.de

Datum: 05.12.2022

NACHREICHUNG

ZUR SITZUNG

DES PERSONAL- UND ORGANISATIONSAUSSCHUSSES AM 13.12.2022

Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

im Nachgang zur bereits zugestellten Einladung/Tagesordnung übermittle ich die Unterlagen zu

Öffentliche Sitzung

3.1 Personalbericht; Basisdaten und Fakten zum Berichtsjahr 2021 Bericht

Riedel, Harald

Mit freundlichen Grüßen

Abbildung 1

Marcus König Oberbürgermeister

ÖÖ 33

Berichtsvorlage PA/096/2022

Beratung Datum Behandlung Ziel

Personal- und Organisationsausschuss 13.12.2022 öffentlich Bericht

Betreff:

Bericht zur Familienkassenreform

Hier: Umorganisation in der Personalabrechnung (PA/4-1) ab 01.01.2023

Anlagen: Umorganisation_PA_4-1

Bericht:

Mit dem Gesetz zur Beendigung der Sonderzuständigkeit der Familienkassen des öffentlichen Dienstes im Bereich des Bundes vom 08.12.2016 (BGBl I S. 2835) wurden die Zuständigkeit und die Struktur der Familienkassen des öffentlichen Dienstes neu geregelt. Aufgrund der Gesetzesänderung hat die Stadt Nürnberg ab 01.03.2022 auf die Sonderzuständigkeit verzichtet und offiziell an die Bundesagentur für Arbeit (BA) abgegeben.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage PA/096/2022

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Auf die Ausführungen im beiliegenden Bericht wird verwiesen.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage PA/096/2022

ÖÖ 33

Personal- und Organisationsausschuss vom 13.12.2022

Bericht zur Familienkassenreform

Hier: Umorganisation in der Personalabrechnung (PA/4-1) ab 01.01.2023

I. 1. Ausgangsituation

Mit dem Gesetz zur Beendigung der Sonderzuständigkeit der Familienkassen des öffentlichen Dienstes im Bereich des Bundes vom 08.12.2016 (BGBl I S. 2835) wurden die Zuständigkeit und die Struktur der Familienkassen des öffentlichen Dienstes neu geregelt. Aufgrund der Gesetzesänderung hat die Stadt Nürnberg ab 01.03.2022 auf die Sonderzuständigkeit verzichtet und offiziell an die Bundesagentur für Arbeit (BA) abgegeben.

2. Neuausrichtung

Die Aufgaben der Familienkasse wurden bisher durch folgende Stellen im Sachgebiet PA/4-1 wahrgenommen:

Stellen-Nr. Stellen-Wert Arbeitszeit
120.4155 E10 50%
120.4160 E9A 100%
120.4165 E9A 100%
120.4170 A8 100%

Durch die Abgabe der Kindergeldsachbearbeitung werden auf der einen Seite Kapazitäten auf diesen Stellen frei, auf der anderen Seite sind gerade in der Personalabrechnung in den letzten Jahren zusätzliche Aufgaben angefallen. Zukünftig werden sich noch weitere Herausforderungen stellen, die auch von den Mitarbeitenden der bisherigen Familienkasse bewältigt werden müssen:

Die Mitarbeitenden der bisherigen Familienkasse sind auch nach der Abgabe der Kindergeldsachbearbeitung weiterhin für die Prüfung und Gewährung von Besitzstandszulagen nach den verschiedenen Tarifverträgen (TVÜ-VKA, TVÜ-L, TVK bzw. NV-Bühne) auf Grundlage der regelmäßigen Mitteilungen von der Familienkasse der BA zuständig.

Für die Beamtinnen und Beamten sowie die Versorgungsempfänger und -empfängerinnen müssen die Ansprüche auf den Familienzuschlag ebenfalls nach wie vor geprüft und angeordnet werden.

Für die Bearbeitung der familienbezogenen Leistungen für Kinder ist zwingend die Meldung der Familienkasse der BA notwendig. Die (Änderungs-) Meldungen werden für das Staatstheater Nürnberg und die Stadt Nürnberg einmal monatlich durch die Familienkasse der BA über den sogenannten “Bezügestellenservice“ zur Verfügung gestellt. Neben dem eigentlichen Vollzug umfasst die Tätigkeit auch die Beantwortung von Anfragen aus Belegschaft und die Klärung von Abweichungen und Störfällen mit der BA.

Zusätzlich zu den verbleibenden besoldungs- und tarifvertragsrechtlichen Aufgaben ist geplant, dass die Sachbearbeitung des Zuschusses zu den Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträgen für Beamtinnen und Beamte während der Elternzeit auf die bisherigen Mitarbeitenden der Familienkasse übergeht. Diese Aufgabe wird bisher durch Mitarbeitende des Sachgebiets PA/4-2 „Abrechnungsservice“ erledigt. Um Schnittstellen zu reduzieren und den Prozess zu optimieren werden diese Aufgaben nun zu PA/4-1 verlagert.

Des Weiteren soll die Prüfung der Sachbearbeitung und Erfassung der Daten in SAP HCM in Zukunft primär durch die Mitarbeitenden im „4-Augen-Prinzip“ erfolgen. Bisher erfolgte dies ausschließlich durch die Sachgebietsleitung, die dadurch nun mehr Zeit für steuernde Aufgaben gewinnt.

Ebenfalls bei PA/4-1 angesiedelt ist der Bereich „Grundsatzsachbearbeitung“, hier sind bereits jetzt zusätzliche und umfangreiche Aufgabenstellungen zur Unterstützung zu erledigen. Dies bezieht sich sowohl auf die Vorarbeiten als auch auf die künftigen Aufgaben in der Umsetzung und Sachbearbeitung, wie z. B.  Mitarbeit im Projekt Langzeitarbeitszeitkonto (Wertguthabenvereinbarungen, Sabbatregelung),  Mitarbeit beim Fahrradleasing  notwendige Anpassungen zur Umsetzung der häufigen Änderungen im Bereich der Sozialversicherung (z. B. Änderung der Grenzwerte im Bereich der geringfügig Beschäftigten (u.a. Veranstaltungshilfskräfte), Anhebung der Geringfügigkeitsgrenze und der Grenzen für den Übergangsbereich („Midi-Job“) ab 01.10.2022 mit Übergangsregelungen bis 31.12.2023, was eine manuelle Überprüfung der Einzelfälle erfordert, Anpassung bei Erhöhung des Mindestlohns),  Mitarbeit im Projekt zur Einführung der elektronischen Personalakte (Einführung ab 2023)

In den letzten Jahren entwickelten sich die relevanten Leistungsmengen in der Personalabrechnung wie folgt:

2020 2021
2019
Personalbestand 11.689 12.052 12.299
Anzahl betreute Personalfälle 12.196 12.441 13.594
Kernstadt inkl. Eigenbetriebe
Anzahl betreute Abrechnungsfälle 17.752 17.636 18.169
Kernstadt, Eigenbetriebe, Kh, Th, KVÜ
Anzahl betreute Versorgungsfälle 3.797 3.761 3.708
Teilzeitquote 36,61% 4.279 37,74% 4.548 38,44 % 4.728
Anzahl an Teilzeitfällen
Anzahl Einstellungen 1.962 1.788 1.640
Anzahl WAS-Änderungen 2.262 2.545 2.491

Der oben dargestellte Personal- und Fallzuwachs verursacht neben der Zunahme der Arbeitsmenge im Abrechnungsservice auch im Sachgebiet PA/4-1 eine Aufgabenmehrung, da insgesamt mehr Fallkonstellationen bei der Grundsatzsachbearbeitung und an familienbezogenen Leistungen bearbeitet werden müssen. Im Hinblick auf die Abgabe der Familienkasse an die BA wurden für die Abteilung Personalabrechnung (PA/4) in der Vergangenheit keine zusätzlichen Stellen beantragt, obgleich der Zuwachs beim Aufgabenvolumen dies gerechtfertigt hätte.

Das Sachgebiet trägt ab 01.01.2023 den Titel „Grundsatzfragen, Zahlungsabwicklung, Familienbezogene Leistungen“.

3. Auswirkungen auf den Stellenplan

Die Stellen 120.4160 - 120.4170 übernehmen zukünftig die o. g. Aufgaben(-mehrungen) und bleiben in ihrem bisherigen Umfang erhalten. Aufgrund aktueller und noch erwarteter Aufgabenzuwächse, insbesondere im Bereich der Grundsatzsachbearbeitung, ist geplant, für eine Stelle der bisherigen Familienkasse im Jahr 2023 eine Stellenwertüberprüfung zu beantragen.

Die Stellen 120.4125 und 120.4155 (jeweils Sachbearbeiter/in, 0,50 VK, EGr. E10) werden saldoneutral unter der Stellenplan-Nr. 120.4125 zusammengelegt. Die Stellenplannummer 120.4155 entfällt zukünftig.

Für die oben genannten Stellen wurden neue Arbeitsplatzbeschreibungen erstellt, organisatorisch geprüft und neu bewertet. Veränderungen in der Wertigkeit der Tätigkeiten haben sich dabei nicht ergeben, sodass die Aufgabenanpassungen zu keinen Stellenwertänderungen führen.

II. Laufweg im DMS 〈Unterschriftenliste〉

III. Ref.I/II/POA

Nürnberg, 17.11.2022 Personalamt

(2581)

ÖÖ 33..11

Berichtsvorlage Ref.I/II/055/2022

Beratung Datum Behandlung Ziel

Personal- und Organisationsausschuss 13.12.2022 öffentlich Bericht

Betreff:

Personalbericht; Basisdaten und Fakten zum Berichtsjahr 2021

Anlagen: Personalbericht

Bericht:

siehe Vorlage

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.I/II/055/2022

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Der Bericht enthält Informationen u. a. zur Alters- und Geschlechtsverteilung städtischer Mitarbeiter/innen mit unterschiedlichen Sachbezügen. Maßnahmenvorschläge sind nicht enthalten.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

Stadt Nürnberg Berichtsvorlage Ref.I/II/055/2022

ÖÖ 33..11

Referat für Finanzen, Personal und IT

Personalbericht

der Stadt Nürnberg N

Basisdaten und Fakten zum Berichtsjahr 2021

Abbildung 2

Abbildung 3

Abbildung 4

Abbildung 5

Eckdaten des Personalberichts der Stadt Nürnberg

Die Zahlen beinhalten die Eigenbetriebe der Stadt Nürnberg.

Vollkraftstellen Ist Ist Veränderung gegenüber dem Vorjahr
2022 2021
(01.01.) (01.01.)
Anzahl der Vollkraftstellen 11.504,88 11.227,85 2,41%
Personalstand Ist Ist Veränderung gegenüber dem Vorjahr
2021 2020
(31.12.) (31.12.)
Personalstand (Beschäftigte) 12.299 12.052 247
Personalaufwand 590.766.367 574.787.236 € 15.979.131
Frauenanteil 55,37% 55,22% 0,15 Prozentpunkte
Teilzeitquote 38,44% 37,74% 0,70 Prozentpunkte
Altersdurchschnitt 45,40 Jahre 45,57 Jahre -0,17 Jahre
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter mit 705 705 687 687 18
ausländischer Staatsbürgerschaft
Schwerbehindertenquote 10,28% 10,35% -0,07 Prozentpunkte
Ausbildungsplätze 224 217 7
Krankheitsquote 6,21% 5,63% 8,54% 6,49% 5,95% 8,59% -0,28 Prozentpunkte -0,32 Prozentpunkte -0,05 Prozentpunkte
- insgesamt 6,21% 6,49%
- Kernverwaltung 5,63% 5,95%
- Eigenbetriebe 8,54% 8,59%

Personalstand

Impressum

Herausgeberin: Stadt Nürnberg Referat für Finanzen, Personal und IT Theresienstr. 7 Fotos: Stadt Nürnberg 90403 Nürnberg

Der Personalbericht für das Berichtsjahr 2021

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger, sehr geehrte Mitglieder des ehrenamtlichen Stadtrates, liebe Leserinnen und Leser, Im Bereich der Ausbildung ist erneut ein Anstieg zu verzeichnen. So haben im Jahr 2020 224 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung bei der Stadt Nürnberg begonnen, geder städtische Stellenplan, der den quantitativen wie genüber 217 im Vorjahr. Derzeit bildet die Stadtverwalauch den qualitativen (Stellenwerte) Rahmen für die tung in 27 unterschiedlichen Ausbildungsberufen Nachstädtische Personalwirtschaft darstellt, musste auch bei wuchskräfte aus. den Haushaltsberatungen im letzten Jahr wegen unabweisbarer Bedarfe erneut aufgestockt werden. Der Anteil der Nachwuchskräfte mit Migrationshintergrund beträgt im Einstellungsjahrgang 2021 rund 31%. Detaillierte Aussagen zu den Stellenschaffungen, finden Die vorhandenen statistischen Daten sind hier allerdings sich in diesem Bericht in der Rubrik „A1. Entwicklung der nur für Teilbereiche verfügbar und können nur auf frei- Vollkraftstellen“. Zum Stichtag 01.01.2022 werden hier williger Basis und anonymisiert erhoben werden. 11.504,88 Vollkraftstellen ausgewiesen, gegenüber 11.227,85 Vollkraftstellen im Vorjahr. Das bedeutet eine Für die Haushaltsjahre 2023ff. wurde im Rahmen der Steigerung um rund 280 Vollkraftstellen oder 2,41%. Haushaltsberatungen am 17. November 2022 ein Personaleinsparpaket im Umfang von knapp 500 Vollkraft- Die Ausweitung des Stellenplanes wird in diesem Jahr stellen bis 2026 beschlossen. Notwendig wurde dies von 4 Dienststellen dominiert, auf die rd. 39% aller Stel- durch die einerseits stark steigenden Aufwendungen lenschaffungen entfallen. Es sind dies das Jugendamt und die sich abzeichnende wirtschaftliche Rezession. (plus 40,76 Vollkraftstellen), das Referat für Schule und Umgesetzt werden soll die Maßnahme durch eine zu- Sport (plus 27,64 Vollkraftstellen), das Gesundheitsamt nächst begrenzte Wiederbesetzungssperre, die dann bis (plus 24,50 Vollkraftstellen) und der Eigenbetrieb Ser- 2026 in einen dauerhaften Stellenabbau münden soll. vicebetrieb Öffentlicher Raum mit 21,00 Vollkraftstellen. Dementsprechend werden auch die Stellenschaffungen in den Folgejahren stark eingeschränkt werden. Für Die größte Herausforderung im Bereich Personal wird in 2023 wurden nochmals 238,48 Stellen für dringende Beder nächsten Zeit sein, die neu geschaffenen Stellen mit darfe geschaffen. geeigneten Kandidatinnen und Kandidaten zu besetzen. Der Personalstand betrug zum Jahresende 2021 12.299 Kolleginnen und Kollegen und ist damit gegenüber dem Nürnberg, im November 2022 Vorjahr um 247 gestiegen.

Der Frauenanteil in der Stadtverwaltung ist mit 55,37% abermals leicht gewachsen. Bei der Beschäftigung schwerbehinderter Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist im Vergleich zum Vorjahr ein leichter Rückgang zu verzeichnen (von 10,35% am 31.12.2020 auf 10,28% am 31.12.2021). Die gesetzliche Quote von 5% wird jedoch Harry Riedel weiterhin um mehr als das Doppelte überschritten. Referent für Finanzen, Personal und IT

Diese Publikation kann jederzeit im Ratsinformationssystem und auf der Homepage des Referats für Finanzen, Personal und IT eingesehen und heruntergeladen werden:

www.stadtfinanzen-verwaltung.nuernberg.de

Inhaltsverzeichnis

A Stellenplan

A.1 Entwicklung der Vollkraftstellen (Stadt Nürnberg inkl. Eigenbetriebe)

A.2 Entwicklung und Vergleich der Vollkraftstellen und des Personalstands

A.3 Verteilung der Beschäftigtengruppen auf die Geschäftsbereiche, Referate und Eigenbetriebe

A.4 Aufteilung der Vollkraftstellen nach Fach- und Berufsgruppen

A.5 Differenzierung der Vollkraftstellen nach Qualifikationsebenen, Besoldungsgruppen und

Entgeltgruppen

A.6 Führungsebenen

B Personal- und Versorgungsaufwendungen

C Personalstand

C.1 Personalrecruiting

C.2 Personalstruktur

C.3 Teilzeitbeschäftigung

C.4 Personal nach Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen (Stand 31.12.2021)

C.5 Führungsebenen (Stand 31.12.2021)

C.6 Alterstruktur der städtischen Beschäftigten

C.7 Ausländische Beschäftigte

C.8 Ausbildung

C.9 Schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2019-2021)

C.10 Krankheitsquote, Fehlzeiten

C.11 Anmerkungen aus der Gleichstellungsstelle

A. Stellenplan

Der Stellenplan enthält alle für den Aufgabenvollzug bereitgestellten Stellen, unabhängig davon, ob sie besetzt sind oder nicht. Er bildet den quantitativen Rahmen für die Personalwirtschaft. Außerdem enthält der Stellenplan Angaben darüber, wie viele Stellen in den einzelnen Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen jeweils zur Verfügung stehen. Im Gegensatz zum Stellenplan gibt der Personalstand Auskunft über die tatsächlich vorhandenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.

Der Stellenplan für die bei der Stadt Nürnberg tätigen Beamtinnen/Beamten und Tarifbeschäftigten ist Teil des Haushaltsplans (Art. 64 BayGO). Er wird ergänzt durch verschiedene Stellenübersichten.

Die folgenden Auswertungen basieren auf den Stellenplanangaben für die Stadtverwaltung einschließlich der sechs Eigenbetriebe „Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt Nürnberg“, „NürnbergStift“, „Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg“, „Frankenstadion Nürnberg“, „NürnbergBad“ und „Servicebetrieb Öffentlicher Raum“. Die Zahlen beinhalten auch die Stellen für die als Gestellungskräfte bei der NürnbergStift Service GmbH und für die beim JobCenter eingesetzten städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Generell unberücksichtigt bleibt das Personal des Klinikums (seit 01.01.1998 selbständiges Kommunalunternehmen) und des Staatstheaters Nürnberg (wurde zum 01.01.2005 in eine Stiftung übergeführt). Stichtag ist – soweit nichts anderes vermerkt – jeweils der erste Januar.

A.1 Entwicklung der Vollkraftstellen (Stadt Nürnberg inklusive Eigenbetriebe)

(einschließlich der Schaffungen zum jeweiligen Haushaltsjahr;

ohne die dem Staatstheater und dem Klinikum zugewiesenen Beamten)

Vollkraftstellen Schaffungen Einzüge Stellenveränderung
11.504,88 293,27 -16,24 277,03
11.227,85 319,58 -19,17 300,41
10.927,44 190,09 -14,97 175,12
10.752,32 374,67 -12,30 362,37
10.389,95 226,69 -32,38 194,31
10.195,64 219,94 -17,11 202,83
9.992,81 164,68 -42,05 122,63
9.870,18 76,75 -- 76,75
9.793,43 380,32 -47,44 332,88
9.460,55 227,56 -66,37 161,19
9.299,67 544,02 -42,70 501,32

Einflussfaktoren auf die Entwicklung der Vollkraftstellen (VK)

Stadtratsbeschluss insgesamt 293,27 Vollkraftstellen, davon vollständig gedeckte Schaffungsanträge 54,85 Vollkraftstellen, Schaffungen für Kinderbetreuung 30,50 Vollkraftstellen, Schaffungen für den Bereich Bildung 0,75 Vollkraftstellen, Schaffungen für gesetzliche und unabdingbare Stellenbedarfe 14,49 Vollkraftstellen, Schaffungen wegen Corona: aktuelle Maßnahmen zur Pandemiebekämpfung 27,50 Vollkraftstellen, Maßnahmen zur Eindämmung der Folgen 6,00 Vollkraftstellen, Schaffungen für Digitalisierungsbedarfe 34,27 Vollkraftstellen, Schaffungen für Mobilitätspakt/Klimaneutralität 23,50 Vollkraftstellen, Schaffungen für Zukunftsinvestitionen/neue Einrichtungen 18,00 Vollkraftstellen, Schaffungen in der Kategorie veränderte Stadtgesellschaft/gestiegene Fallzahlen 48,73 Vollkraftstellen, sonstige Be-

darfe 33,68 Vollkraftstellen, ohne Kategorie 1,00 Vollkraftstellen

Stadtratsbeschluss insgesamt 319,58 Vollkraftstellen, davon vollständig gedeckte Schaffungsanträge 23,96 Vollkraftstellen, Schaffungen für Kinderbetreuung 35,51 Vollkraftstellen, Schaffungen für Schule und Bildung 29,51 Vollkraftstellen, Schaffungen für gesetzliche und unabdingbare Sonderbedarfe (Notfälle) 16,88 Vollkraftstellen, Schaffungen wegen Corona: aktuelle Maßnahmen 2021 25,51 Vollkraftstellen, Folgen 15,00 Vollkraftstellen, Schaffungen für Digitalisierungsbedarfe 101,28 Vollkraftstellen, Schaffungen für Mobilitätspakt / Klimaneutralität 23,84 Vollkraftstellen, sonstige Bedarfe 20,90 Vollkraftstellen, Schaffungen aufgrund von Nachreichungen 17,24 Vollkraftstellen; außerdem Schaffungen für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürnberg im Umfang von 9,95 Vollkraftstellen Stadtratsbeschluss insgesamt 190,09 Vollkraftstellen, davon vollständig gedeckte Schaffungsanträge 81,05 Vollkraftstellen, Schaffungen für Kinderbetreuung 55,00 Vollkraftstellen sowie für Schule und Bildung 10,75 Vollkraftstellen, Schaffungen für unabdingbare Sonderbedarfe - "Notfälle" 33,38 Vollkraftstellen, außerdem Schaffung von 4,91 Vollkraftstellen für den Eigenbetrieb Stadtentwässerung und Umweltanalytik und von 5,00 Vollkraftstellen für den Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Stadtratsbeschluss insgesamt 374,67 Vollkraftstellen, davon vollständig gedeckte Schaffungsanträge 70,49 Vollkraftstellen, Schaffungen aufgrund gesetzlicher Anforderungen bzw. für den Kommunalen Außendienst 25,41 Vollkraftstellen, Schaffungen zur Kinderbetreuung 84,78 Vollkraftstellen sowie für Schule und Bildung 20,19 Vollkraftstellen, Schaffungen für die Flüchtlingsarbeit 7,75

Vollkraftstellen, Sonderpaket „Wachsende Stadt“ 15,32 Vollkraftstellen, Sonderpaket „Digitalisierung“ 62,00 Vollkraftstellen, Stellen ohne Sonderstellung 88,73 Vollkraftstellen (Doppelpersonalhaushalt 2019/2020) Stadtratsbeschluss insgesamt 226,69 Vollkraftstellen, davon Stellendeckel 33,79 Vollkraftstellen, vollständig gedeckte Schaffungsanträge 72,18 Vollkraftstellen, Schaffungen aufgrund gesetzlicher Anforderungen bzw. für den Kommunalen Außendienst 62,83 Vollkraftstellen, Schaffungen zur Kinderbetreuung 21,25 Vollkraftstellen sowie für Schule und Bildung 36,64 Vollkraftstellen

Stadtratsbeschluss insgesamt 218,94 VK, davon Stellendeckel 23,02 VK und Sonderpaket zum

Stellendeckel 24,00 VK (Sonderpaket umfasst Stellenbedarfe für Bewerbung zur Kulturhauptstadt

Europas, Betreuung anstehender Kulturgroßprojekte, Sanierung Delfinlagune, Sonderpaket Jugend-

amt, Umsetzung Bundesmeldegesetz, Sicherheitsmaßnahmen Rathausbereich, Personalausstat-

tung Jugendtreff „Diana“)

Stadtratsbeschluss insgesamt 164,68 VK, davon Stellendeckel 21,69 VK; Sonderpaket zum Stel-

lendeckel 49,75 VK (inkl. 15,75 VK für Flüchtlingsarbeit); Nachtrag Projekt Werk-/ Sonderverträge

8,04 VK

  1. Nachtragshaushalt 2015 (76,75 VK) (Stadtratsbeschluss vom 28.10.2015)

Stellendeckel 60 VK; Stadtratsbeschluss 350,94 VK, Nachtragshaushalt 29,38 VK (Stellenbedarf

aufgrund steigender Flüchtlingszahlen, Bereinigung Stellenplan 2015)

Stellendeckel 42 VK; Nachtragshaushalt "Neukonzeption dezentrale Dienst-/Werkverträge“

Stellendeckel 20 VK; BKPV-Gutachten ("Tranche 2" mit 295,69 VK)

Die im Berichtszeitraum neu geschaffenen 293,27 Voll- Referat IV (Schule und Sport) kraftstellen verteilen sich wie folgt: Die 27,64 Vollkraftstellen des Referats für Schule und Sport verteilen sich wie folgt: 17,00 Vollkraftstellen ent- Jugendamt fallen auf das Schul-IT-Management, 7,00 Vollkraftstel- Von den 40,76 Vollkraftstellen des Jugendamtes entfal- len auf die Übernahme des Betriebs der Sport- und len 23,76 Vollkraftstellen auf die Kinderbetreuung in Eventhalle am Tillypark. Die restlichen 3,64 Vollkraft- Kitas (davon 23,50 Vollkraftstellen auf Fachpersonal stellen verteilen sich auf unterschiedliche Bereiche und 0,26 Vollkraftstellen auf Sachbearbeitung Beschaf- beim Referat für Schule und Sport. fungswesen). 5,00 Vollkraftstellen wurden geschaffen, um Kita-Leitungen von Verwaltungsaufgaben zu ent- Gesundheitsamt lasten (Umsetzung der Richtlinie des Bayerischen Staatsministeriums für Familie, Arbeit und Soziales zur Von den 24,50 Vollkraftstellen für das Gesundheitsamt Gewährung eines Leitungs- und Verwaltungsbonus zur wurden 20,50 Vollkraftstellen für die Sachbearbeitung Stärkung von Kitas). Weitere 4,00 Vollkraftstellen wur- im Rahmen des Paktes „Öffentlicher Gesundheitsden aufgrund der Personalbemessung für das Jahr dienst“ geschaffen. Jeweils 1,00 Vollkraftstellen entfal- 2022 geschaffen. Außerdem werden jeweils 2,00 Voll- len auf a) die Stärkung der Öffentlichkeitsarbeit, b) die kraftstellen für die Jugendsozialarbeit an Schulen und Sicherstellung der Verfügbarkeit der IT-Infrastruktur, für die Sicherstellung der zentralen Essensversorgung den Datenschutz und die Datensicherheit beim Gein kommunalen Kitas zur Verfügung gestellt. Die übri- sundheitsamt, c) die Verwaltungsunterstützung der Leigen 4,00 Vollkraftstellen verteilen sich auf die unter- tung des Gesundheitsamts und d) die Einrichtung einer schiedlichsten Bereiche des Jugendamtes. Doppelspitze beim Gesundheitsamt (Betriebswirtschaftliche Leitung).

Eigenbetrieb Servicebetrieb Öffentlicher Raum Stellenpool Für den Servicebetrieb Öffentlicher Raum wurde Stel- Auf den gesamtstädtischen Stellenpool entfallen 7,50 lenkapazität im Umfang von 21,00 Vollkraftstellen zur Vollkraftstellen für Digitalkoordinator/innen, 5,00 Voll- Verfügung gestellt. Davon entfallen 10,00 Vollkraftstel- kraftstellen für Krankheitsvertretungen und 3,00 Volllen auf die Umsetzung der im Mobilitätsbeschluss für kraftstellen für Werkstudierende, in Summe somit die Stadt Nürnberg (siehe Ferienausschuss vom 15,50 Vollkraftstellen. 27.01.2021) festgesetzten Ziele. Je 2,00 Vollkraftstellen wurden a) für die Neustrukturierung der Straßenrei- Stadtplanungsamt nigung sowie b) für die Bewältigung der Aufgabenmeh- Zum Haushalt 2022 wurden 10,56 Vollkraftstellen für rung, die sich aus der Ausweitung von Besiedlungsgedas Stadtplanungsamt geschaffen. Sie verteilen sich bieten ergibt, geschaffen. auf die unterschiedlichsten Bereiche der Dienststelle. Je 1,00 Vollkraftstellen entfallen a) auf die Umsetzung Ein Schwerpunkt ist nicht auszumachen. und den Betrieb von IT-Projekten, b) auf den Anlagenunterhalt (Schwerpunkt Graffiti), c) auf das Konzept Verkehrsplanungsamt Baum, d) auf die Prüfung und Begleitung von Wieder- Von den 9,50 Vollkraftstellen des Verkehrsplanungsherstellungen nach projektbezogenen Baumaßnahmen amts wurden 8,50 Vollkraftstellen für die Erledigung der der Telekom (Glasfasererschließung), e) auf die digiim Zusammenhang mit dem Mobilitätsbeschluss für die tale Unterstützung des baulichen Unterhalts inkl. Doku- Stadt Nürnberg anfallenden Aufgaben geschaffen. mentation und f) auf die Entfernung stilllgelegter Kraft- (zum Mobilitätsbeschluss wird auf den Hinweis beim fahrzeuge (sog. Rotpunktfahrzeuge) von öffentlichen Servicebetrieb Öffentlicher Raum verwiesen). 1,00 Flächen. Vollkraftstellen wurden zur Bewältigung der Aufgaben- Von den restlichen 1,00 Vollkraftstellen entfallen je- mehrungen im Bereich der Verwaltung zur Verfügung weils 0,50 Vollkraftstellen auf die Personalbewirtschaf- gestellt. tung und auf den Aufgabenbereich Abbruch-, Räumungs- und Schadstoffbeseitigungsmaßnahmen. Hochbauamt Für das Hochbauamt wurde Stellenkapazität im Um- Amt für Informationstechnologie fang von 9,25 Vollkraftstellen zur Verfügung gestellt. Von den 17,00 Vollkraftstellen für das Amt für Informa- Jeweils 2,00 Vollkraftstellen entfallen a) auf die Beartionstechnologie entfallen 3,00 Vollkraftstellen auf den beitung von ÖPP-Maßnahmen sowie b) auf die bau- WLAN-Ausbau sowie 1,00 Vollkraftstellen auf die Koor- fachliche Begleitung (bei Anmietungen) und Projektentdination des WLAN-Ausbaus beim Jugendamt. Kapazi- wicklung (bei Anmietungen und Maßnahmen). Die übtät im Umfang von je 2,00 Vollkraftstellen wurde für den rigen 5,25 Vollkraftstellen entfallen auf die ver- Ausbau der IT-Anwenderbetreuung und den Ausbau schiedensten Bereiche beim Hochbauamt. der Modulbetreuung für die Migration nach S/4HANA zur Verfügung gestellt. Die übrigen 9,00 Vollkraftstellen Sozialamt verteilen sich auf die unterschiedlichsten Bereiche Von den 8,32 Vollkraftstellen für das Sozialamt entfalbeim Amt für Informationstechnologie. len 3,22 Vollkraftstellen auf die Umsetzung der Reform des Vormundschafts- und Betreuungsrechts und 2,00 Eigenbetrieb NürnbergStift Vollkraftstellen auf die Umsetzung der UN-Behinder- Die 16,00 Vollkraftstellen für das NürnbergStift vertei- tenrechtskonvention. Die übrigen 3,10 Vollkraftstellen len sich wie folgt: 14,00 Vollkraftstellen wurden für Pfle- verteilen sich auf das Kundencenter Wohngeldstelle gehilfskräfte mit 1-jähriger Ausbildung zur Verfügung und die Verwaltung der Obdachlosenobjekte (je 1,00 gestellt. 1,00 Vollkraftstellen entfallen auf den Control- Vollkraftstellen), den Aufgabenbereich Zuschusswesen lingbereich des NürnbergStift. Weitere 1,00 Vollkraft- und Vertragsmanagement (0,50 Vollkraftstellen), den stellen wurden für eine weitere Pflegedienstleitung im Hausservice im Nachbarschaftshaus Gostenhof (0,35 August-Meier-Heim geschaffen. Vollkraftstellen) und auf Verwaltungskapazität für den Behindertenrat (0,25 Vollkraftstellen).

Amt für Stadtforschung und Statistik Personalamt Für das Amt für Stadtforschung und Statistik wurden Für das Personalamt wurde Stellenkapazität im Uminsgesamt 8,26 Vollkraftstellen geschaffen. Davon wer- fang von 5,50 Vollkraftstellen geschaffen, davon 4,00 den 8,00 Vollkraftstellen für die Wahrnehmung der Auf- Vollkraftstellen für die Abteilung Personalservice, 1,00 gaben als örtliche Erhebungsstelle für Nürnberg und Vollkraftstellen für die Abteilung Dienstaufsichtliche An- Fürth für die im Jahr 2022 stattfindende Haushaltsbe- gelegenheiten, Disziplinarsachen und Versorgung und fragung (Zensus) zur Verfügung gestellt. Die restlichen 0,50 Vollkraftstellen für Projektentwicklungen mit 0,26 Vollkraftstellen entfallen auf die Geschäftstelle Grundsatzcharakter. SIKURS Amt für Kommunikation und Stadtmarketing (SIKURS ist ein Programm zur Erstellung kleinräumiger Bevölkerungs- und Haushalteprognosen) Es wurde Stellenkapazität im Umfang von 5,30 Vollkraftstellen zur Verfügung gestellt. Davon entfallen 1,50 Ordnungsamt Vollkraftstellen auf die Weiterentwicklung des Content- Für das Ordnungsamt wurden zum Haushalt 2022 6,89 Management-Systems Imperia und den Ausbau der Vollkraftstellen geschaffen. Davon wurden 4,50 Voll- Infrastruktur, 1,30 Vollkraftstellen auf die Weiterentkraftstellen für die Bewältigung des derzeit laufenden wicklung der Social Media-Redaktion, je 1,00 Vollkraft- Führerschein-Pflichtumtauschs zur Verfügung gestellt. stellen auf das Projektmanagement für Digitalisierungs- Je 1,00 Vollkraftstellen entfallen auf die Aufgabenberei- und Öffentlichkeitsarbeitsprojekte im Online-Büro soche Allgemeines Ordnungsrecht und Verwaltung Vete- wie auf die Weiterentwicklung der Online-Redaktion rinäramt. Außerdem wurde die Stelle der juristischen und 0,50 Vollkraftstellen auf das Reputationsmanage- Mitarbeit für die Dienststellenleitung um 0,39 Vollkraft- ment. stellen aufgestockt. Bei weiteren 3 Dienststellen wurden zwischen 4,00 und Zentrale Dienste 5,00 Vollkraftstellen geschaffen. Es sind dies das Referat für Umwelt und Gesundheit (4,50 Vollkraftstellen), Für die Zentralen Dienste wurden 6,50 Vollkraftstellen der Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters (4,00 Vollfür die Erweiterung der Hausverwaltungseinheit Kulturkraftstellen) und das Amt für Digitalisierung und Pro- Soziales-Verwaltung geschaffen. zessorganisation (4,00 Vollkraftstellen) insgesamt 12,50 Vollkraftstellen. Museen der Stadt Nürnberg Die 5,50 Vollkraftstellen verteilen sich wie folgt: 4,00 Die übrigen 42,79 Vollkraftstellen verteilen sich auf 25 Vollkraftstellen entfallen auf die Einrichtung eines weitere Dienststellen. neuen Medien-/Recherchezentrums sowie die Neukonzeption der Dauerausstellung im Doku-Zentrum, 1,00 Vollkraftstellen auf die Neukonzeption der Dauerausstellung im Stadtmuseum im Fembo-Haus und 0,50 Vollkraftstellen auf das „Haus des Spiels“ im Pellerhaus.

A.2 Entwicklung und Vergleich der Vollkraftstellen und des Personalstands

Vorbemerkung: sind in der folgenden Tabelle die bei PA für das Produkt Bereits zum Haushaltsjahr 2013 wurde der Stellenplan „Stellenplanteil B und Nachwuchskräfte“ ausgewiesein einen Teil A und einen Teil B aufgeteilt. Im Teil A nen 172,44 Vollkraftstellen. finden sich die Planstellen, die zur Aufgabenerfüllung benötigt werden und im Stellenschaffungsverfahren im Ebenso wie die Anzahl der Vollkraftstellen wurde auch Rahmen der Haushaltsberatungen zu diesem Zweck der Personalstand ohne die Beschäftigten des Klinigeschaffen wurden. Der Teil B des Stellenplans enthält kums und des Staatstheaters, aber einschließlich der Planstellen, die früher aus personalwirtschaftlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Eigenbetriebe er- Gründen überplanmäßig zur Verfügung gestellt worden mittelt. Außerdem beziehen sich alle Personalstände waren. Er wird vom Personalamt bewirtschaftet. jeweils auf die Zahl der vollbeschäftigten wie auch teilzeitbeschäftigten Personen. Soweit nichts anderes ver- Seit der Umstellung auf den Produkthaushalt zum merkt ist, werden die zu ihrer Ausbildung beschäftigten Stichtag 01.01.2014 werden die Planstellen den defi- Personen (Anwärter/innen, Auszubildende, Praktikannierten Produkten zugeordnet. Für die Ermittlung der ten/ Praktikantinnen) und die nebenberuflich bzw. ge- Gesamtzahl der Vollkraftstellen wird daher neben den ringfügig Beschäftigten nicht vom Personalstand er- Stellen aus dem Stellenplan Teil A nur noch ein Teil der fasst. Stichtag der folgenden Zahlen ist grundsätzlich Stellen aus dem Teil B des Stellenplans, nämlich die der 1. Januar (Vollkraftstellen) bzw. der 31. Dezember sog. dauerhaften personalwirtschaftlichen Zuweisun- des vorangegangenen Jahres (Personalstand). Durch gen (Stellenplannummern xxx.91xx) im Umfang von die wegen der Umstellung auf den Produkthaushalt ge- 53,81 Vollkraftstellen und beim Amt für Allgemeinbil- änderten Ansätze sind die Zahlen bis 2013 mit denen dende Schulen sowie beim Amt für Berufliche Schulen ab 2014 nicht vergleichbar. die Krankheitsvertretung für Lehrkräfte im Umfang von 36,27 Vollkraftstellen berücksichtigt. Bei der Betrachtung der Tabellen ist zu berücksichtigen, dass in der Zahl der Vollkraftstellen die zum Außerdem sind in der Gesamtzahl die geschäftsbe- 01.01.2022 neu geschaffenen Stellen bereits enthalten reichs-/referatsübergreifenden Ansätze (99,60 Voll- sind. Aufgrund haushaltsrechtlicher Bestimmungen kraftstellen) und in der Zahl für 2017 zusätzlich 12,80 können die zum 01.01. eines Kalenderjahres neu ge- Vollkraftstellen enthalten, die wegen fehlender Überlei- schaffenen Vollkraftstellen erst nach der Genehmigung tungsbeschlüsse noch nicht in die Entgeltgruppensys- des Haushalts im Laufe des ersten Halbjahres besetzt tematik des TVöD überführt werden konnten und des- werden. Das Personal für die „neuen“ Stellen ist daher halb im Stellenplan noch nach den alten Vergütungs-/ in den nachfolgenden Tabellen noch nicht berücksich- Lohngruppen ausgewiesen wurden. Nicht enthalten tigt.

Vollkraftstellen Personalstand Beamtinnen und Beamte Tarifbeschäftigte
Personalstand Personalstand
11.332,44 12.299 3.082 9.217
11.063,41 12.052 3.052 9.000
10.767,00 11.689 3.002 8.687
10.591,47 11.407 2.943 8.464
10.231,32 11.188 2.928 8.260
10.036,86 10.945 2.911 8.034
9.835,04 10.681 2.847 7.834
9.632,66 10.336 2.853 7.483
9.340,77 10.193 2.842 7.351
9.299,67 9.957 2.796 7.161

Gegenüber dem letzten Berichtszeitraum hat sich Der Vergleich des Personalstandes mit der Zahl der nach dieser Tabelle die Zahl der Vollkraftstellen um Vollkraftstellen kann als Indikator für den Umfang der 269,03 erhöht. Die Differenz zum Wert auf Seite 5 Teilzeitarbeit bei der Stadt Nürnberg dienen. (plus 277,03 Vollkraftstellen) beruht auf den unterschiedlichen Werten für den Stellenplan Teil B beim Personalamt (2022 um 8,00 Vollkraftstellen höher als 2021). Der Personalstand ist um 247 Personen gestiegen.

A.3 Verteilung der Beschäftigtengruppen auf die Geschäftsbereiche, Referate und Eigenbetriebe

Vollkraft- stellen Personal- stand Beamtinnen Tarif- beschäftigte nachrichtlich
und Beamte
Personalstand Personalstand dauerhafte personal- wirtschaftliche Zuwei- sungen
178,85 192 57 135 0,00
600,60 656 236 420 4,92
598,97 883 39 844 8,06
778,86 743 460 283 3,27
713,65 723 270 453 4,06
488,68 695 70 625 5,43
1.867,44 2.121 1.410 711 4,77
2.620,91 2.997 212 2.785 13,39
653,26 607 112 495 4,72
235,97 232 93 139 0,44
2.495,65 2.450 123 2.327 4,75
insgesamt 11.232,84 12.299 3.082 9.217 53,81

Die Tabelle zeigt die Verteilung der Vollkraftstellen In der Zahl der Vollkraftstellen sind die dauerhaften perbzw. der Beschäftigten auf die Geschäftsbereiche und sonalwirtschaftlichen Zuweisungen enthalten, beim Referate entsprechend der organisatorischen Zuord- Referat für Schule und Sport zusätzlich 36,27 Vollkraftnung der Dienststellen. Stichtag ist der 01.01.2022 stellen für Krankheitsvertretungen bei Lehrkräften. (Vollkraftstellen) bzw. der 31.12.2021 (Personalstand). Letztere sind jeweils direkt den einzelnen Schulen zu- Beamtenanwärter/innen und Auszubildende sind nicht geordnet und daher hier nicht separat ausgewiesen. berücksichtigt.

Nicht berücksichtigt wurden verzeichnen waren bzw. Stellen aus dem Pool für Digi-  die Stellen, die für gesamtstädtische Zwecke aus- talkoordinatoren/innen anderen Dienststellen zugeteilt gewiesen wurden (zentrale Ansätze, insgesamt wurden, errechnet sich per Saldo eine Erhöhung von 99,60 Vollkraftstellen), 68,28 Vollkraftstellen (11,37%).  die beim Personalamt unter dem Produkt „Stellen- Referat für Finanzen, Personal und IT planteil B und Nachwuchskräfte“ ausgewiesenen Stellen (insgesamt 172,44 Vollkraftstellen). Hierbei Beim Referat für Finanzen, Personal und IT ist ein Zuhandelt es sich um Stellen, die im gesamtstädti- wachs von 31,58 Vollkraftstellen (4,43%) zu verzeichschen Interesse und/oder aus sozialen Erwägun- nen. Der Grund sind die Stellenschaffungen zum Hausgen zentral bei PA bewirtschaftet werden. halt 2022. Referat für Umwelt und Gesundheit In fast allen Geschäftsbereichen/ Referaten und bei den Eigenbetrieben sind im Vergleich zum Vorjahr zum Zum Zuwachs beim Referat für Umwelt und Gesund- Teil erhebliche Zuwächse zu verzeichnen. Hier machen heit von 38,23 Vollkraftstellen (plus 7,82 % im Versich die Stellenschaffungen zum Haushalt 2022, von gleich zum Vorjahr) tragen hauptsächlich die beim Gedenen alle Bereiche in unterschiedlichem Maße profi- sundheitsamt geschaffenen Personalkapazitäten im tieren, bemerkbar. Eine Ausnahme bildet nur der Ge- Umfang von 24,50 Vollkraftstellen bei, darunter 20,50 schäftsbereich des Oberbürgermeisters, der einen Vollkraftstellen für den Pakt „Öffentlicher Gesundheits- Rückgang aufweist. dienst“. Referat für Jugend, Familie und Soziales Die Bereiche mit den nominal und/oder prozentual Insgesamt wurden im Bereich des Referats 52,19 Vollgrößten Veränderungen sind der Geschäftsbereich des kraftstellen geschaffen. Zum größten Teil handelt es Oberbürgermeisters, das Direktorium Bürgerservice, sich um Stellenschaffungen für das Jugendamt. Da Digitales und Recht, das Referat für Finanzen, Persodem Stellenplan für den Referatsbereich im Berichtsnal und IT, das Referat für Umwelt und Gesundheit, das zeitraum auch Stellen entnommen wurden, errechnet Referat für Jugend, Familie und Soziales, das Plasich im Vergleich zum Vorjahr per Saldo ein Plus von nungs- und Baureferat und die Eigenbetriebe. Nachfol- 42,94 Vollkraftstellen (plus 1,64 %). gend wird auf einige Besonderheiten in den genannten Planungs- und Baureferat, Geschäftsbereichen und Referaten eingegangen: Beim Planungs- und Baureferat (plus 34,16 Vollkraftstellen, plus 5,23 % zum Vorjahr) machen sich eben- Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters und Direkfalls die Stellenschaffungen zum Haushalt 2022 betorium Bürgerservice, Digitales und Recht merkbar. Die meisten Stellen in diesem Bereich wurden Der Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters weist beim Stadtplanungsamt (plus 10,56 Vollkraftstellen), im Vergleich zum Vorjahr einen Rückgang um 28,74 beim Verkehrsplanungsamt (plus 9,50 Vollkraftstellen) Vollkraftstellen (13,84%) aus. Der Hauptgrund ist, dass und beim Hochbauamt (plus 9,25 Vollkraftstellen) gezum 01.05.2021 das Rechtsamt aus dem Geschäftsbe- schaffen. reich des Oberbürgermeisters herausgelöst und dem Eigenbetriebe Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht zuge- Die Stellenschaffungen zum Haushalt 2022 sind auch ordnet wurde (insg. 45,08 Vollkraftstellen aus Stellender Grund für den Zuwachs bei den Eigenbetrieben plan RA Teil A und dauerhafte personalwirtschaftliche (plus 38,35 Vollkraftstellen, plus 1,54%). Vor allem die Zuweisungen). Geschaffen wurden im Geschäftsbe- Schaffungen für das NürnbergStift (16,00 Vollkraftstelreich des Oberbürgermeisters insgesamt 14,81 Volllen) und den Servicebetrieb Öffentlicher Raum (21,00 kraftstellen. Vollkraftstellen) schlagen hier zu Buche. Für den Bereich des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht wurden neben den bereits erwähnten Im Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters, im Planeu zugeordneten Stellen des Rechtsamts zum Haus- nungs- und Baureferat, im Wirtschafts- und Wissenhalt 2022 insgesamt 18,39 Vollkraftstellen geschaffen. schaftsreferat und bei den Eigenbetrieben übersteigt Außerdem wurden der Dienststelle Digitalisierung und die Zahl der Vollkraftstellen die der Beschäftigten. Prozessorganisation 7,50 Vollkraftstellen für Digitalkoordinatoren/Digitalkoordinatorinnen zentral stellenplanmäßig zugeordnet. Da im Bereich des Direktoriums im Berichtszeitraum gleichzeitig auch Stelleneinzüge zu

Ein Grund ist auch hier, dass die zum 01.01.2022 neu geschaffenen Vollkraftstellen in der obigen Tabelle bereits enthalten sind, das Personal für diese Stellen aber noch nicht. Insoweit wird auf die Ausführungen auf Seite 9 verwiesen. Außerdem waren zum Stichtag 01.01.2022 in den genannten Bereichen weitere Stellen unbesetzt.

Nach wie vor sind die meisten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Geschäftsbereichen der Referate IV (Schule und Sport) und V (Jugend, Familie und Soziales) sowie bei den Eigenbetrieben beschäftigt.

A.4 Aufteilung der Vollkraftstellen nach Fach- und Berufsgruppen

Folgende Stellen waren zum Stand 01.01.2022 im Stel- Kurz erklärt: lenplan keiner Fach- oder Berufsgruppe zugeordnet Als Fach- bzw. Berufsgruppe bezeichnet man eine und blieben in den nachfolgenden Tabellen daher un- Gruppe von Berufen mit bestimmten gemeinsamen (Tätigkeits)Merkmalen. Im Beamten- und im ehemali- berücksichtigt: gen Angestelltenbereich spricht man von Fachgrup-  172,44 Vollkraftstellen, die beim Personalamt unter pen, im ehemaligen Arbeiterbereich von Berufsgrup- „Stellenplanteil B und Nachwuchskräfte“ ausgewiepen. sen sind.  64,48 weitere Vollkraftstellen. Hierbei handelt es sich zum überwiegenden Teil um dauerhafte perso- Von den insgesamt 11.504,88 Vollkraftstellen entfallen nalwirtschaftliche Zuweisungen aus dem Stellen- 2.961,48 Vollkraftstellen (25,74%) auf Beamtinnen und planteil B. Beamte und 8.543,40 Vollkraftstellen (74,26%) auf Tarifbeschäftigte. Die Anteile haben sich im Vergleich Die übrigen Stellen waren den Fach- und Berufsgrupzum Vorjahr (Beamtinnen und Beamte 2.945,26 Vollpen wie folgt zugeordnet: kraftstellen / 26,23%, Tarifbeschäftigte 8.282,58 Vollkraftstellen / 73,77%) zugunsten der Tarifbeschäftigten verschoben.

Aufteilung der Vollkraftstellen nach Fachgruppen

Beamtinnen und Beamte Tarifbeschäftigte
Vollkraftstellen Anteil Vollkraftstellen Anteil
857,25 29,35% 2.100,12 31,16%
164,31 5,63% 984,51 14,61%
1.301,22 44,55% 247,96 3,68%
20,00 0,68% 171,97 2,55%
11,00 0,38% 321,72 4,77%
1,00 0,03% 2.295,60 34,06%
454,75 15,57% 85,80 1,27%
10,50 0,36% 73,27 1,09%
9,00 0,31% 0,00 0,00%
91,62 3,14% 458,63 6,81%
2.920,65 100,00% 6.739,58 100,00%

Fachgruppen

Allgemeiner Verwaltungsdienst Technischer Dienst Lehrkräfte und Dozenten Verwaltungstechnischer Dienst Betriebstechnischer Dienst Sozialdienst Feuerwehr Medizinischer/Veterinärdienst Kommunale Wahlbeamte Sonstige Dienste

insgesamt

Aufteilung der Vollkraftstellen nach Berufsgruppen

Tarifbeschäftigte
Vollkraftstellen Anteil
113,00 7,03%
127,96 7,96%
226,35 14,08%
259,50 16,14%
467,77 29,09%
67,48 4,20%
105,50 6,56%
240.17 14,94%
insgesamt 1.607,73 100,00%

Durch die Zuordnung der neu geschaffenen Stellen zu Die Berufsgruppen mit den größten Abweichungen den einzelnen Fach- und Berufsgruppen verschieben zum Vorjahr sind die Berufsgruppen Bau (plus 0,14 sich die prozentualen Anteile der Vollkraftstellen. Einen Prozentpunkte), Metall (plus 0,57 Prozentpunkte ), Gargewissen Anteil machen auch die zum Haushalt 2022 tenbau/Landwirtschaft/Holz (plus 0,43 Prozentpunkte), vorgenommenen Stellenanpassungen (Ausweisung Kfz/Verkehr (minus 0,28 Prozentpunkte), Gesundheitsvon ehemaligen Stellen für Beamtinnen und Beamte dienst (minus 0,12 Prozentpunkte) Elektro (minus 0,24 als Stellen für Tarifbeschäftigte und umgekehrt) aus. Prozentpunkte) und Sonstige Berufsgruppen (minus Außerdem waren wegen unrichtiger Zuordnung zu den 0,57 Prozentpunkte). Bei der Berufsgruppe Reinigung Fach- bzw. Berufsgruppen bei verschiedenen Planstel- ergibt sich nur eine minimale prozentuale Veränderung. len Berichtigungen vorzunehmen. Bei den Fach- und Berufsgruppen ergeben sich im Vergleich zum Vorjahr Im Beamtenbereich stellen die Lehrkräfte nach wie vor zum Teil erhebliche Abweichungen. die größte Gruppe, gefolgt vom Allgemeinen Verwaltungsdienst und der Feuerwehr. Bei den Tarifbeschäf- Im Beamtenbereich gibt es größere Verschiebungen in tigten sind die meisten Stellen den Fachgruppen „Soziden Fachgruppen Allgemeiner Verwaltungsdienst (plus aldienst“, „Allgemeiner Verwaltungsdienst“ und „Tech- 0,35 Prozentpunkte), Technischer Dienst (plus 0,41 nischer Dienst“ sowie der Berufsgruppe „Reinigung“ Prozentpunkte), Lehrkräfte und Dozenten (minus 0,22 zugeordnet. Prozentpunkte), Betriebstechnischer Dienst (minus 0,10 Prozentpunkte), Feuerwehr (minus 0,26 Prozentpunkte) und Sonstige Dienste (minus 0,15 Prozentpunkte).

Bei den Tarifbeschäftigten gibt es größere Veränderungen zum Vorjahr in den Fachgruppen Allgemeiner Verwaltungsdienst (plus 0,81 Prozentpunkte), Lehrkräfte und Dozenten (minus 0,26 Prozentpunkte), Verwaltungstechnischer Dienst (minus 0,36 Prozentpunkte), Betriebstechnischer Dienst (minus 0,16 Prozentpunkte), Sozialdienst (minus 0,73 Prozentpunkte) und Sonstige Dienste (plus 0,66 Prozentpunkte).

Bei den übrigen Fachgruppen im Beamtenbereich und bei den Tarifbeschäftigten ergeben sich nur kleinere (unter 0,10 Prozentpunkte) oder gar keine Veränderungen.

A.5 Differenzierung der Vollkraftstellen nach Qualifikationsebenen, Besoldungsgruppen und

Entgeltgruppen

Vorbemerkung: Die beim Personalamt unter „Stellenplanteil B und Bei der nachfolgenden Differenzierung nach Nachwuchskräfte“ geführten Stellen (Beamtenbereich Qualifikationsebenen, Besoldungs- und Entgelt- 27,72 Vollkraftstellen, Beschäftigte TVöD VKA 129,72 gruppen ist zu beachten, dass doppelt bewertete Vollkraftstellen, Sozial- und Erziehungsdienst 15,00 Stellen bei der höheren Besoldungs-/Entgeltgruppe Vollkraftstellen) und die geschäftsbereichs-/referatsberücksichtigt wurden. übergreifenden Ansätze (Beamtenbereich inklusive der Beamtenstellen beim Klinikum und beim Staatstheater insgesamt 28,09 Vollkraftstellen, Beschäftigte TVöD VKA 97,60 Vollkraftstellen) wurden in den folgenden Tabellen nicht berücksichtigt.

Differenzierung nach Qualifikationsebenen (Beamtinnen und Beamte)

Besoldungs- ordnung B/ Wahlbeamtinnen und -beamte Qualifikations- ebene 4 (vormals: höherer Dienst) Qualifikations- ebene 3 (vormals: gehobener Dienst) Qualifikations- ebene 2 (vormals: mittlerer Dienst) Qualifikations- ebene 1 (vormals: einfacher Dienst)
Vollkraft- Anteil Vollkraft- stellen Anteil Vollkraft- stellen Anteil Vollkraft- stellen Anteil Vollkraft- stellen Anteil
stellen
17,00 0,58% 1.210,85 41,30% 1.039,58 35,46% 654,83 22,34% 9,50 0,32%
19,00 0,65% 1.202,90 41,27% 1.027,65 35,26% 655,74 22,50% 9,50 0,32%
18,00 0,62% 1.189,09 41,17% 1.019,54 35,30% 652,48 22,59% 9,00 0,31%
16,00 0,56% 1.185,30 41,52% 1.004,57 35,19% 640,02 22,42% 9,00 0,31%
15,00 0,53% 1.174,46 41,30% 1.012,19 35,59% 633,27 22,27% 9,00 0,31%
17,00 0,60% 1.167,13 41,35% 996,43 35,30% 632,00 22,39% 10,00 0,36%
17,00 0,61% 1.136,02 40,94% 984,11 35,47% 627,48 22,62% 10,00 0,36%
17,00 0,62% 1.134,21 41,35% 960,90 35,03% 620,71 22,63% 10,00 0,37%
21,00 0,77% 1.128,81 41,32% 961,72 35,20% 610,50 22,34% 10,00 0,37%
19,00 0,69% 1.139,12 41,16% 1.003,71 36,26% 595,85 21,53% 10,00 0,36%

Der Vergleich der absoluten Zahlen der Jahre 2021 und dass sich insgesamt per Saldo eine Erhöhung um 2022 zeigt größere Veränderungen bei den Beamten- 11,93 bzw. 7,95 Vollkraftstellen ergibt. stellen der Qualifikationsebenen 3 (plus 11,93 Vollkraftstellen) und 4 (plus 7,95 Vollkraftstellen). Rückgänge in der Qualifikationsebene 3 sind zum Beispiel in folgenden Geschäftsbereichen und Referaten Die Zuwächse beruhen zum Teil darauf, dass ehema- in unterschiedlichem Umfang zu verzeichnen: lige Stellen für Tarifbeschäftigte nun mit Beamtinnen/Beamten besetzt sind und deshalb entsprechend  im Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters anzupassen waren. Daneben wurden zum Haushalt  im Referat für Finanzen, Personal und IT 2022 auch einige Beamtenstellen der Qualifikationse-  im Referat für Schule und Sport benen 3 und 4 geschaffen bzw. in geringem Umfang Stellen in die Qualifikationsebenen 3 und 4 gehoben. In In der Qualifikationsebene 4 ergibt sich ein Rückgang verschiedenen Geschäftsbereichen/Referaten hat sich z. B. beim Referat für Finanzen, Personal und IT sowie in den Qualifikationsebenen 3 und 4 die Zahl der Be- bei den Eigenbetrieben. amtenstellen im Vergleich zum Vorjahr verringert, so

Bei den Stellen in der Qualifikationsebene 1 handelt es sich zum einen um Stellen für Messgehilfen/ Messgehilfinnen beim Amt für Geoinformation und Bodenordnung (9,00 Vollkraftstellen), die restlichen 0,50 Vollkraftstellen sind im Geschäftsbereich der 2. Bürgermeisterin verortet.

Anmerkung: Das Direktorium Bürgerservice, Digitales und Recht ist organisatorisch im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters verortet. Aus Gründen der Übersichtlichkeit werden die auf das Direktorium entfallenden Stellen in den nachfolgenden Übersichten jedoch gesondert ausgewiesen.

Differenzierung nach Besoldungsgruppen

Beamtinnen und Beamte
Vollkraft- stellen Wahl- beamte B3 B2 A16 A15 A14 A13/ A14 A13 A12 A11 A10 A9/ A10 A9 A8 A7 A6/ A7 A6 A5/ A6 A5 A4/ A5
47.62 1,00 2,00 4,00 0,17 7,80 2,00 4,20 9,01 6,63 2,00 4,40 3,91 0,50
204,37 1,00 3,75 11,79 8,40 20,65 4,75 15,00 24,58 10,80 29,00 19,70 28,97 24,48 1,50
39,76 1,00 3,00 2,00 3,00 1,00 1,00 3,78 3,00 7,00 6,84 5,23 2,41 0,50
479,46 1,00 1,00 1,00 4,00 2,00 3,00 9,00 11,21 19,75 34,00 3,00 146,00 131,50 113,00
245,46 1,00 4,00 10,00 2,00 22,34 9,00 34,38 57,44 9,76 46,15 3,53 22,35 21,01 2,50
55,88 1,00 1,00 2,00 4,84 2,10 7,00 2,00 8,00 10,81 7,00 5,00 1,00 3,00 1,00 0,13
1.340,46 1,00 24,00 226,50 5,00 755,78 134,00 26,00 141,43 1,00 6,00 1,00 6,00 8,50 4,25
196,48 1,00 1,00 2,00 1,00 1,00 2,05 14,96 23,78 7,08 93,50 3,00 31,91 4,00 10,20
104,53 1,00 3,00 8,00 7,00 9,83 6,15 20,15 27,71 6,00 8,50 2,50 2,00 2,69
100,57 1,00 3,00 6,00 3,00 6,90 7,00 10,00 19,26 5,45 16,50 2,00 6,46 5,00 9,00
117,17 5,00 1,00 5,00 7,00 4,00 10,00 20,20 18,27 8,72 17,62 2,98 8,00 6,76 2,62
insgesamt 2.931,76 9,00 2,00 6,00 44,75 285,13 39,67 841,30 186,95 165,10 355,82 92,81 238,90 181,21 251,93 194,89 26,80 0,50 9,00

Die höchste Zahl an Beamtenstellen weisen der Geschäftsbereich des 3. Bürgermeisters und das Referat für Schule und Sport auf. Ursache sind die Feuerwehrbeamten (am 01.01.2022: 454,75 Vollkraftstellen) und die verbeamteten Lehrkräfte an den städtischen Schulen (am 01.01.2022: 1.263,86 Vollkraftstellen).

Die 3 Bereiche mit den größten Veränderungen in absoluten Zahlen sind die Geschäftsbereiche des Oberbürgermeisters inkl. des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht (plus 8,81 Vollkraftstellen), das Referat für Finanzen, Personal und IT (minus 12,38 Vollkraftstellen) und das Planungs- und Baureferat (plus 11,10 Vollkraftstellen). Die Zuwächse im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters beruhen zum einen auf der Schaffung von Stellen für Beamte beim Rechtsamt im Umfang von 2,39 Vollkraftstellen, zum anderen darauf, dass Planstellen, die bisher mit Tarifbeschäftigten besetzt waren, nun mit Beamtinnen und Beamten besetzt sind und entsprechend anzupassen waren.

Der Rückgang bei den Beamtenstellen im Referat für Finanzen, Personal und IT beruht im Wesentlichen darauf, dass zahlreiche Stellen, die bisher mit Beamten besetzt waren, nun mit Tarifbeschäftigten besetzt sind und entsprechend anzupassen waren.

Auch beim Planungs- und Baureferat sind die bereits erwähnten Stellenanpassungen der Grund für den Zuwachs bei den Beamtenstellen.

Prozentual betrachtet liegen die Veränderungen bei allen Geschäftsbereichen/Referaten unter 0,50%. Am höchsten sind sie bei den drei bereits genannten Geschäftsbereichen/Referaten und betragen beim Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters inkl. des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht plus 0,30%, beim Referat für Finanzen, Personal und IT minus 0,42% und beim Planungs- und Baureferat plus 0,38%.

Differenzierung nach Entgeltgruppen (ohne Sozial- und Erziehungsdienst)

Tarifbeschäftigte (ohne Sozial- und Erziehungsdienst)
Vollkraft- stellen AT E 15 E 14/15 E 14 E 13 E 12 E 11 E 10 E 9C E 9B E 9A E 8 E 7 E 6 E 5 E 4 E 3 E 2UE E 2 E 1
130,06 4,00 3,00 7,96 18,30 12,78 2 7 , 5 3 1 4 , 9 0 2 , 1 0 7 , 4 1 3 , 0 0 1 8 , 3 0 3 , 7 8 1 , 0 0 6,00
396,23 1,00 3,00 21,63 12,30 7,75 20,00 14,10 44,75 20,54 101,66 106,32 4,78 29,94 8,46
537,50 2,00 10,00 12,35 52,27 6,64 37,04 38,93 20,60 107,71 16,10 31,46 52,05 40,53 56,60 24,43 2,34 26,45
299,40 1,00 1,00 1,00 3,00 6,62 0,77 4,00 15,81 7,90 17,59 71,00 53,47 38,52 30,27 42,70 1,50 3,25
465,31 2,00 4,00 13,61 31,60 12,74 57,86 83,27 10,61 76,32 20,69 38,96 44,26 11,89 22,21 29,35 2,00 3,94
411,31 16,47 4,51 18,78 30,51 20,87 34,50 11,89 8,46 21,00 21,45 14,06 49,30 32,75 24,73 74,44 22,02 5,57
495,74 1,00 3,00 35,50 32,15 2,00 19,26 103,79 6,11 16,30 15,75 38,13 29,73 63,33 105,98 2,73 0,50 20,48
598,90 1,00 4,00 16,50 12,51 5,00 19,00 28,59 152,10 43,15 22,45 71,43 58,48 8,10 51,06 12,77 7,33 85,43
546,90 2,00 6,00 20,00 40,22 116,52 144,70 40,50 7,50 45,06 21,95 49,20 10,85 19,82 19,58 1,50 1,00 0,50
134,96 2,00 3,00 13,97 8,11 16,75 15,52 3,50 13,50 12,00 13,72 17,89 4,50 7,50 2,00 1,00
2.037,49 3,00 6,00 16,00 30,28 84,34 113,45 46,80 41,10 107,24 173,39 198,45 128,52 326,49 151,48 377,50 160,39 11,50 48,56 13,00
insgesamt 6.053,80 16,00 56,47 5,51 149,70 290,06 282,07 481,84 420,00 274,08 500,03 398,32 628,84 539,70 542,46 512,78 540,68 196,58 11,50 194,18 13,00

Die meisten Tarifbeschäftigten finden sich bei den Eigenbetrieben und hier wiederum beim Servicebetrieb Öffentlicher Raum.

Die 3 Bereiche mit den nominal und prozentual gesehen größten Zuwächsen zum Vorjahr sind der Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters inkl. des Direktoriums Bürgerservice, Digitales und Recht (31,31 Vollkraftstellen, 0,54%), das Referat für Finanzen, Personal und IT (43,96 Vollkraftstellen, 0,75%) und das Referat für Umwelt und Gesundheit (35,00 Vollkraftstellen, 0,60%).

Ursache für den Zuwachs im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters ist die für die zugeordneten Dienststellen neu geschaffene Stellenkapazität für Tarifbeschäftigte im Umfang von über 30,00 Vollkraftstellen.

Auch beim Referat für Finanzen, Personal und IT und beim Referat für Umwelt und Gesundheit sind Stellenschaffungen die Hauptursache für den Stellenzuwachs bei den Tarifbeschäftigten. Ein weiterer Grund ist, dass Planstellen, die bisher mit Beamtinnen und Beamten besetzt waren, nun mit Tarifbeschäftigten besetzt sind und daher entsprechend anzupassen waren.

Differenzierung nach S-Entgeltgruppen (Sozial- und Erziehungsdienst)

Tarifbeschäftigte (Sozial- und Erziehungsdienst)
Vollkraft- stellen S 18 S 17 S 16 S 15 S 14 S 13 S 12 S 11B S 11A S 11 S 10 S 9 S 8B S 8A S 8 S 7 S 6 S 5 S 4 S 3 S 2
1,17 0,20 0,97
21,71 4,00 3,69 0,78 11,74 1,50
2,88 1,78 0,60 0,50
14,99 0,31 0,50 1,00 9,43 3,75
31,24 0,89 20,35 10,00
1.825,53 22,00 39,18 26,00 138,04 116,01 86,00 96,53 132,34 5,00 59,00 144,06 679,30 85,72 196,35
1,83 1,00 0,83
0,44 0,26 0,18
3,50 3,00 0,50
insgesamt 1903,29 22,31 45,72 26,00 143,11 116,01 86,00 111,23 171,15 5,00 59,00 145,56 690,13 85,72 196,35

Betrachtet man die Veränderungen zum Vorjahr, so ergibt sich folgendes Bild:

Im Geschäftsbereich des Oberbürgermeisters ergibt sich im Vergleich zum Vorjahr ein Rückgang um 0,06% (minus 0,58 Vollkraftstellen), im Geschäftsbereich der 2. Bürgermeisterin ein Rückgang um 1,14% (minus 3,27 Vollkraftstellen). Zuwächse sind im Referat für SchuIe und Sport (plus 1,33 Vollkraftstellen, plus 0,07%) sowie im Referat für Jugend, Familie und Soziales (plus 25,95 Vollkraftstellen, plus 1,36%) zu verzeichnen.

Wie bereits im Vorjahr sind die größten nominalen Veränderungen im Referat für Jugend, Familie und Soziales zu finden (plus 25,95 Vollkraftstellen). Dieses verzeichnet mit 1,36% auch den höchsten prozentualen Zuwachs, allerdings finden sich dort auch mit Abstand die meisten nach S-Entgeltgruppen bewerteten Vollkraftstellen (mehr als 1.800 Vollkraftstellen).

Differenzierung nach P-Entgeltgruppen (Pflegekräfte)

Tarifbeschäftigte (Pflegekräfte)
Voll- kraft- stellen P 16 P 15 P 14 P 13 P 12 P 11 P 10 P 9 P 8 P 7 P 6 P 5/P 7 P 5
6,50 3,00 3,50
337,49 6,99 1,00 18,00 2,00 11,00 17,00 14,00 267,50
insgesamt 343,99 6,99 1,00 21,00 2,00 11,00 20,50 14,00 267,50

Nach P-Entgeltgruppen bewertete Stellen gibt es bei der Stadt Nürnberg nur beim Gesundheitsamt (6,50 Vollkraftstellen) und beim Eigenbetrieb NürnbergStift (337,49 Vollkraftstellen).

Im Vergleich zum Vorjahr ist ihre Zahl beim Gesundheitsamt gleich geblieben.

Beim Eigenbetrieb NürnbergStift erhöhte sich die Stellenkapazität im Pflegebereich zum 01.01.2022 um 14,99 Vollkraftstellen. Der Grund sind Stellenschaffungen in entsprechendem Umfang.

A.6 Führungsebenen

Bei der Stadt Nürnberg einschließlich der sechs Eigen- und „Servicebetrieb Öffentlicher Raum“, jedoch ohne betriebe „Stadtentwässerung und Umweltanalytik Nürn- die Lehrkräfte in Schulen, waren zum Stand 01.01.2022 berg“, „NürnbergStift“, „Abfallwirtschaftsbetrieb Stadt im Stellenplan ausgewiesen: Nürnberg“, „Frankenstadion Nürnberg“, „NürnbergBad“

Abteilungsleitungen/ Bereichsleitungen Qualifikationsebene 3 Abteilungsleitungen/ Bereichsleitungen Qualifikationsebene 4 insgesamt
52 122 174
53 122 175
58 113 171
64 113 177
62 115 177
58 113 171
59 113 172

Soweit Bereichsleiterinnen und Bereichsleiter die Funktionen einer Abteilungsleitung wahrnehmen, sind sie in In der Qualifikationsebene 4 hat sich die Zahl der Abder obigen Tabelle entsprechend berücksichtigt. teilungs-/Bereichsleitungen trotz des Zugangs aus der QE 3 nicht verändert. Dies beruht darauf, dass eine Die Zahl der Abteilungsleitungen/Bereichsleitungen der Stelle beim Amt für Migration und Integration, die bisher Qualifikationsebene (QE) 3 hat sich um 1 vermindert. als Abteilungs-/Bereichsleitung ausgewiesen war, nun Der Grund ist, dass insgesamt 1 Stelle beim Standes- einer anderen Führungsebene zuzurechnen ist. Somit amt (seit 01.05.2021 eine Abteilung des Bürgeramts bleibt die Gesamtzahl per Saldo unverändert. Mitte), die bisher als Abteilungsleitung/Bereichsleitung in der QE 3 ausgewiesen war, zum Stichtag 01.01.2022 der QE 4 zuzurechnen war

B Personal- und Versorgungsaufwendungen

Die Personal- und Versorgungsaufwendungen sind ins- Die Zuführungen zu den Pensionsrückstellungen für akgesamt um 6,2 Mio. € gegenüber dem Vorjahr gesun- tive Mitarbeiter/-innen fielen gegenüber dem Vorjahr um ken, gegenüber der Planung wurden sogar 11,8 Mio. € 1,4 Mio. € geringer aus, was sich im normalen Schwanweniger aufgewendet. Bei den Personalaufwendungen kungsbereich bei den Pensionsrückstellungen der Stadt für aktive Mitarbeitende liegt der Wert um 16,0 Mio. € Nürnberg bewegt. über dem Vorjahreswert, jedoch um 11,1 Mio. € unter Die Zuführungen zu den Beihilferückstellungen für Akdem Planwert 2021. Bei den Versorgungsaufwenduntive fielen gegenüber dem Ist des Vorjahres deutlich gegen entstanden nur geringfügige Abweichungen gegenringer aus (-4,3 Mio. €). Grund für diesen Rückgang waüber dem Plan 2021 in Höhe von -0,7 Mio. €, gegenüber ren verringerte Verhältniswerte von „ausgezahlten Beidem Vorjahr war die Abweichung mit -22,2 Mio. € jedoch hilfen für Versorgungsempfänger zu ausgezahlten Vererheblich. sorgungsbezügen p.a.“. Dies ist für die Beihilferückstel- Personalaufwendungen: lungen relevant, da sich die Beihilferückstellungen als Im Bereich der Personalaufwendungen sind insbeson- prozentualer Anteil (mittels obiger Verhältniswerte) von dere Mehraufwendungen gegenüber 2020 bei den Be- den Pensionsrückstellungen errechnen. zügen und Vergütungen i. H. v. 15,1 Mio. € entstanden. Versorgungsaufwendungen: Der Anstieg gegenüber 2020 ist auf die Tariferhöhung Die Versorgungsaufwendungen beinhalten überwiegend bei den Arbeitnehmern (+1,4 % ab April 2021), die Be- Zuführungen zu Rückstellungen für Pensionen und Beisoldungserhöhung bei den Beamten (+1,4 % ab Januar hilfen für Versorgungsempfänger. Die Zuführung zu den 2021) sowie auf Stellenschaffungen zurückzuführen. Pensionsrückstellungen verringerte sich um 10,3 Mio. € Insgesamt blieben die Aufwendungen für Bezüge und gegenüber dem Vorjahr. Die Verringerung der Zufüh- Vergütungen jedoch um 7,25 Mio. € unter der dem Plan- rung in 2021 gegenüber dem Jahr 2020 hängt mit den wert für 2021. Bei der Ermittlung dieses Planwertes wur- unterschiedlichen Versorgungssteigerungen der Jahre den u.a. die Stellenschaffungen für 2021 berücksichtigt. 2020 und 2021 zusammen (+3,2 % in 2020, +1,4 % in Die neu geschaffenen Stellen konnten jedoch nicht voll- 2021). ständig besetzt werden. Zudem waren gegenüber der Bei den Zuführungen zu den Beihilferückstellungen für Planung 2021 geringere Aufwendungen bei Dozenten die Versorgungsempfänger gab es einen deutlichen und Praktikanten zu verzeichnen, was auf die Corona- Rückgang gegenüber dem Vorjahreswert (-12,1 Mio. €). Maßnahmen in 2021 zurückzuführen war. Hier macht sich bemerkbar, dass die Verhältniswerte Die Position „Sonstige Rückstellungen für Aktive“ bein- von „ausgezahlten Beihilfen für Versorgungsempfänger haltet im Wesentlichen die Veränderungen bei den zu ausgezahlten Versorgungsbezügen p.a.“, die maß- Rückstellungen für Altersteilzeit und den Rückstellungen geblich für die Höhe der Beihilferückstellungen sind, in für nicht angetretenen Urlaub. Bei den Arbeitnehmer/in- 2021 deutlich zurückgegangen sind. nen wurden in 2021 mehr ATZ-Verträge wirksam, Betrachtet man noch einmal die Zuführungen zu den dadurch stiegen die Erträge für Neutralisationen um 0,8 Pensions- und Beihilferückstellungen für aktive Mitarbei- Mio. €. Bei den Urlaubsrückstellungen wurde per Saldo ter und Versorgungsempfänger zusammen, mussten in 2021 eine Zuführung in Höhe von 1,2 Mio. € verbucht hierfür gegenüber dem Vorjahr 28,0 Mio. € weniger und (Vorjahr: 1,0 Mio. €) auch gegenüber dem Plan 2021 9,3 Mio. € weniger aufgewendet werden.

Abbildung 6

Abbildung 7

Abbildung 8

C Personalstand

Das Jahr 2021 war nach wie vor im Hinblick auf die Bewältigung der Corona-Pandemie mit besonderen Rah-  Personalrecruiting menbedingungen in der Personalarbeit sehr herausfor-  Geschäftsbereiche sowie Fach-/Berufsgruppen dernd. In kürzester Zeit mussten Personalbedarfe insbe-  Geschlecht sondere im Gesundheitsbereich sowie im Bereich Bür-  Arbeitszeit (Vollzeit/Teilzeit) gerservice (Neustruktur im Geschäftsbereich Direkto-  Entgeltform rium Bürgerservice, Digitales und Recht mit BAM und  Führung MI) gedeckt werden. Erfahrungen und Zahlen aus dem Bereich Personalrecruiting und auch Marketing sind da-  Alter her anders als in den Vorjahren zu bewerten. Aktuelle  Ausländische Beschäftigte Entwicklungen wie der Ukrainekonflikt und die daraus  Nachwuchskräfte folgende Energiekrise werden gravierende Auswirkun-  Schwerbehinderte Beschäftigte gen in den kommenden Jahren haben.  Krankenstandquote, Fehlzeiten Wie bisher werden in den kommenden Jahren die Bewältigung des demografischen Wandels, die fortschrei- Die Zahlen basieren dabei auf einer Auswertung zum tende Digitalisierung und die damit verbundene Qualifi- Stichtag 31.12.2021. zierung sowie die Bindung des Personals im Fokus der Personalarbeit stehen.

Die Betrachtung der Personalstruktur erfolgt im folgenden Bericht nach verschiedenen Kriterien, Merkmalen oder Zuordnungen. Analysiert wurde der Personalbestand der Stadt Nürnberg dabei für 2021 nach den folgenden Gesichtspunkten:

C.1 Personalrecruiting

Mit der Einführung des neuen Online-Bewerbermana-

gementsystems („BeeSite“) ermöglicht die Stadt Nürn-

berg seit Ende 2019 Online-Bewerbungen und bietet

Bewerbenden einen schnelleren, transparenteren und

umweltfreundlicheren Recruiting-Prozess an.

Von den insgesamt im Jahr 2021 eingegangenen

20.744 Bewerbungen (Vorjahr: 22.275) entfallen ca.

30 % auf die Jobfamilie „Verwaltung allgemein“. Im Vor-

jahr war es hier nur knapp ein Viertel. Dahinter folgt, wie

bereits 2020, die Jobfamilie „Erziehung und Sozialar-

beit“ mit erneut einem Zehntel an Bewerbungen. Dahin-

ter folgen die beiden Jobfamilien „Gymnasium“ und

„Haushandwerk und Facility Management“ mit jeweils

fast einem Zwanzigstel.

Die Bewerbenden nehmen das System sehr gut an,

was man an der gestiegenen Anzahl von 24.172 Bewer-

bungen bei insgesamt 1.059 Stellenbesetzungsverfah-

ren („Vakanzen“) im Jahr 2021 sehen kann. Davon sind

rund 6.000 Bewerbungen intern und rund 18.000 Be-

werbungen von extern eingegangen.

Insgesamt wurden im Jahr 2021 1.640 Einstellungen

mit neuen Mitarbeitenden bei der Stadt Nürnberg voll-

zogen.

Im Vergleich zu 2020 waren damit ca. 8,5 % mehr Be-

werbungen und ca. 25 % mehr Stellenbesetzungsver-

fahren im Personalrecruiting zu bewältigen. Die Bewer-

bungen liegen dabei bei einer monatlichen Anzahl zwi-

schen 1.500 bis maximal 2.400 Bewerbungen.

Das bereits angekündigte Reporting-Tool in der
BeeSite wurde 2022 eingeführt. Hier sollen künftig wich-
tige und neue qualitative sowie quantitative Erkennt-
nisse für den Bewerbungsprozess und die Stellenbeset-
zungsverfahren geliefert werden können, z. B. welche
Akquisekanäle für welche Jobfamilien erfolgreich sind
und wie zielgruppenspezifische Employer Branding 1-
und Rekrutierungsmaßnahmen weiterentwickelt wer-
den können. Aktuell wird eine Reihe von definierten
Kennzahlen im Tool programmiert und voraussichtlich
bis Ende 2022 zum Testen für das Personalamt vorlie-
gen.

Die Anzahl eingeladener Bewerber und Bewerberinnen

zum Vorstellungsgespräch lag dabei bei knapp 23 %.

Der Anteil an Bewerberinnen lag bei knapp 50 %.

C.2 Personalstruktur

Am 31.12.2021 waren bei der Stadt Nürnberg 12.299 Das Plus „nach Köpfen“ im Umfang von 247 Personen (31.12.2020: 12.052) Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Vergleich zu 2020 ist hauptsächlich auf die Erfüllung beschäftigt. Dieser Personalstand umfasst alle voll- und neuer gesetzlicher Aufgaben im Gesundheitsbereich teilzeitbeschäftigten Beamtinnen und Beamten sowie bei der Bekämpfung der COVID-19-Pandemie und die Tarifbeschäftigten. Ausstattung des Bürgerservices der Stadtverwaltung mit zusätzlichem Personal zurückzuführen. Nicht im Personalstand enthalten sind die zu ihrer Ausbildung beschäftigten Personen (Anwärterinnen/Anwärter, Auszubildende, Praktikantinnen/Praktikanten), beurlaubte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Mitarbeitende, die sich bereits in der Freistellungsphase der Altersteilzeit befinden, da diese nicht mehr aktiv beschäftigt sind.

1 Zielgruppenspezifische Markenwerbung für die Arbeitgeberin Stadt Nürnberg.

Personal nach Geschäftsbereichen, Beschäftigtenstatus, Geschlecht und Arbeitszeit

Bei den einzelnen Geschäftsbereichen bzw. Eigenbetrieben waren die Berufsgruppen bzw. Männer und Frauen in folgendem Umfang vertreten:

Personal- stand Beamtinnen und Beamte Tarifbeschäftigte
Männer Frauen Männer Frauen
Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit
192 25 3 8 21 42 7 43 43
656 95 12 73 56 82 11 193 134
883 12 4 13 10 130 189 150 375
743 444 7 6 3 165 17 53 48
723 129 13 82 46 218 17 117 101
695 29 5 16 20 205 44 165 211
2.121 514 107 347 442 205 92 121 293
2.997 65 11 68 68 327 169 997 1.292
607 40 9 29 34 207 40 110 138
232 54 6 23 10 58 5 43 33
425 12 2 1 4 257 39 53 57
535 3 0 2 2 51 36 166 275
424 4 1 3 2 385 8 17 4
90 0 0 0 0 47 14 11 18
976 39 9 26 13 735 33 56 65
Gesamt 12.299 1.465 189 697 731 3.114 721 2.295 3.087

Personal-

stand

Am 31.12.2021 waren demnach bei der Stadt Nürn- des Geschlechts erfolgt dabei nach Frau/ Mann/ Diberg 3.082 Beamtinnen und Beamte (davon 920 in vers2. Teilzeit) und 9.217 Tarifbeschäftigte (davon 3.808 in Teilzeit) beschäftigt. Der Anteil der weiblichen Beschäftigten am Personal betrug damit 55,37 % und ist damit erneut leicht Differenziert nach Geschlecht sind dies 6.810 Mitar- gestiegen (2020: 55,22 %, 2019: 55,09 %, 2018: beiterinnen (davon 3.818 in Teilzeit) und 5.489 Mit- 54,46 %, 2017: 54,0 %). arbeiter (davon 910 in Teilzeit). Die Differenzierung

2 2021 waren keine Personen mit dem Merkmal „Divers“ bei der Stadtverwaltung beschäftigt.

Personal nach Fach- bzw. Berufsgruppen und Geschlecht

Die Beamtinnen und Beamten sowie Tarifbeschäftigten können entsprechend ihrer Tätigkeit und Qualifikation sogenannten Fach- bzw. Berufsgruppen zugeordnet werden. Der allgemeine Verwaltungsdienst umfasst dabei weiterhin den größten Bereich. Aus dieser Kennzahl resultiert auch die vielmals veröffentlichte Aussage, dass gut jede/r Vierte bei der Stadt Nürnberg in der allgemeinen Verwaltung arbeitet.

Personalstand Männer Frauen
Fach- / Berufsgruppen
Allgemeiner Verwaltungsdienst 3.403 1.093 2.310
Technischer Dienst 1.118 655 463
Lehrkräfte und Dozentinnen/Dozenten 1.763 730 1.033
Verwaltungstechnischer Dienst 178 136 42
Betriebstechnischer Dienst 387 287 100
Sozial- und Erziehungsdienst 2.721 479 2.242
Feuerwehr 513 499 14
Medizinischer/Veterinärdienst 109 11 98
1.738 1.450 288
Kommunale Wahlbeamte 9 5 4
Sonstige Dienste 360 144 216
Gesamt 12.299 5.489 6.810

C.3 Teilzeitbeschäftigung

Die Stadt Nürnberg setzt, als attraktive Arbeitgeberin im Wettbewerb stehend, schon seit vielen Jahren mit ihrer Personalpolitik auf Familienfreundlichkeit. Die bei der Stadt Nürnberg angebotenen vielfältigen Möglichkeiten der Teilzeitbeschäftigung werden sehr gut angenommen.

In der Auswertung sind alle Teilzeitbeschäftigungen enthalten, bei denen die individuelle Arbeitszeit weniger als die regelmäßige Arbeitszeit von 39 Wochenstunden (Tarifbeschäftigte) bzw. 40 Wochenstunden (Beamtinnen und Beamte) beträgt.

Entwicklung der Voll- und Teilzeitbeschäftigungen (2017 - 2022)

Jahr Vollzeit Teilzeit Teilzeitquote
2021 7.571 4.728 38,44 %
2020 7.504 4.548 37,74 %
2019 7.410 4.279 36,61 %
2018 7.322 4.085 35,81 %
2017 7.274 3.914 34,98 %

Der Trend der vergangenen Jahre setzt sich weiter mit einem Anstieg der Teilzeitquote auf 38,44 % fort.

Entwicklung der Voll- und Teilzeitbeschäftigungen nach Geschlecht (2017 - 2021)

Jahr Vollzeit Teilzeit
Männer Frauen Männer Frauen
2021 4.579 2.992 910 3.818
2020 4.532 2.972 865 3.683
2019 4.496 2.914 754 3.525
2018 4.483 2.839 712 3.373
2017 4.451 2.823 694 3.220

Erkennbar ist der gleichbleibende Anteil der Männer als Überblick über abgeschlossene Vereinbarungen zu auch der Frauen mit Teilzeitbeschäftigung, wobei sich Homeoffice gibt es seitens der Personalverwaltung die Quote in 2021 analog 2020 auf ca. 19 % Männeran- nicht mehr. teil und ca. 81 % Frauenanteil eingependelt hat. Eine signifikante Veränderung der Anträge auf Teilzeitbe- Betrachtet man jedoch die Zahlen an ausgegeben Softschäftigung während der COVID-19-bedingten Arbeits- token seitens der städtischen IT, wurde vielen Mitarbeisituation zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist bei tenden die Möglichkeit zur flexiblen Arbeit von zuhause der Stadt Nürnberg nicht festzustellen. aus ermöglicht.

In 2021 wurde die Abwicklung von Homeoffice (An- Im Jahr 2020 und 2021 wurden 5.369 Token ausgegetrags- und Genehmigungsverfahren) dezentralisiert, so- ben, in 2021 allein waren es 1.488 Token. dass seither die Geschäftsbereiche bzw. Dienststellen eigenverantwortlich gemäß den grundsätzlichen Regelungen der Rahmendienstvereinbarung Flexible Arbeitsformen Homeoffice organisieren. Einen zentralen

C.4 Personal nach Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen (Stand 31.12.2021)

Besoldungsgruppen aller Beamtinnen und Beamten und Verteilung auf Frauen und Männer sowie Teilzeitquote:

Personal- stand Männer Frauen Teilzeitquote Männer Teilzeitquote
Frauen
Besoldungs- Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit 2021 Vorjahr Vorjahr
2021
gruppen
A5 3 3 0 0 0 0% 0% 0% 0%
A6 58 21 3 27 7 13% 20% 21% 13%
A7 224 152 6 31 35 4% 2% 53% 52%
A8 258 191 4 29 34 2% 2% 54% 48%
A9 277 193 7 68 9 4% 4% 12% 14%
A10 291 118 13 86 74 10% 9% 46% 46%
A11 297 118 26 64 89 18% 16% 58% 61%
A12 165 78 13 42 32 14% 14% 43% 42%
A13 636 244 43 178 171 15% 13% 49% 46%
A14 586 195 62 97 232 24% 24% 71% 70%
A15 229 112 11 60 46 9% 8% 43% 40%
A16 42 30 0 11 1 0% 3% 8% 9%
B2 5 3 1 0 1 25% 20% 100% 100%
B3 2 2 0 0 0 0% 0% 0% 0%
B5 3 0 0 3 0 0% 0% 0% 0%
B6 3 3 0 0 0 0% 0% 0% 0%
B8 2 1 0 1 0 0% 0% 0% 0%
B10 1 1 0 0 0 0% 0% 0% 0%
Gesamt 3.082 1.465 189 697 731

Personal-

stand

Knapp 50 % der Beamtinnen und Beamten gehören den Besoldungsgruppen A13, A14 und A15 an, wobei hier die Berufsgruppe der Lehrkräfte stark vertreten ist.

Bei den Beamtinnen und Beamten der zweiten Qualifizierungsebene (A5 bis A8) dominiert der Feuerwehrvollzugsdienst gefolgt vom Verwaltungsdienst. Den Besoldungsgruppen B5 bis B10 gehören die berufsmäßigen Stadträte und Stadträtinnen, die Bürgermeister und Bürgermeisterin sowie der Oberbürgermeister an.

Entgeltgruppen der Tarifbeschäftigten im Verwaltungsdienst und Verteilung auf Frauen und Männer sowie Teilzeitquote:

Personal- stand Männer Frauen Teilzeitquote Männer Teilzeitquote Frauen
Entgelt- gruppen Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit 2021 Vorjahr 2021 Vorjahr
E1 51 0 13 2 36 100% 100% 95% 91%
E2 408 5 93 19 291 95% 96% 94% 93%
E2 UE 12 0 0 4 8 0% 0% 67% 73%
E3 409 214 32 72 91 13% 7% 56% 62%
E4 577 471 42 25 39 8% 14% 61% 63%
E5 529 255 31 100 143 11% 9% 59% 61%
E6 623 399 23 87 114 5% 3% 57% 56%
E7 539 182 12 197 148 6% 5% 43% 43%
E8 622 261 24 191 146 8% 6% 43 44%
E9a 384 193 19 73 99 50% 9% 58% 56%
E9b 570 174 69 128 199 28% 29% 61% 62%
E9c 274 73 12 97 92 14% 11% 49% 44%
E10 370 134 30 80 126 18% 18% 61% 57%
E11 441 161 56 109 115 26% 25% 51 50%
E12 274 126 33 53 62 21% 20% 54% 52%
E13 311 83 37 74 117 31% 34% 61% 61%
E14 155 54 14 41 46 21% 23% 53% 55%
E15 72 35 3 14 20 8% 8% 59% 54%
E15 UE 10 9 0 1 0 0% 0% 0% 0%
Außer- tariflich3 10 3 3 2 2 50% 50% 60% 0%
Gesamt 6.641 2.832 546 1.369 1.896

 Entgeltgruppen der Tarifbeschäftigten weiterer Dienstleistungsbereiche und Verteilung auf Frauen und Männer sowie Teilzeitquote in Pflege- und Betreuungseinrichtungen:

Entgelt- gruppen Personal- stand Männer Frauen Teilzeitquote Männer Teilzeitquote
Frauen
Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit 2021 Vorjahr 2021 Vorjahr
P5 163 10 13 36 104 57% 50% 74% 73%
P7 139 14 8 77 40 38% 37% 37% 37%
P8 10 2 0 4 4 0% 0% 50% 56%
P10 3 1 0 2 0 0% 0% 0% 0%
P11 1 0 0 1 0 0% 0% 0% 0%
P12 18 6 0 9 3 0% 0% 25% 17%
P13 1 0 0 1 0 0% 0% 0% 0%
P14 6 0 0 4 2 0% 0% 33% 14%
Gesamt 341 33 21 134 153

Personal-

stand

3 Die Kategorie „Außertariflich“ umfasst z. B. Dienststellenleitungen, die aufgrund arbeitsrechtlicher Vertragsgestaltung analog E15 UE vergütet werden.

 im Sozial- und Erziehungsdienst:

Personal- stand Männer Frauen Teilzeitquote Män- ner Teilzeitquote Frauen
Entgelt- Vollzeit Teilzeit Vollzeit Teilzeit 2021 Vorjahr 2021 Vorjahr
gruppen
S2 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S3 252 19 7 123 103 27% 29% 46% 47%
S4 62 0 2 22 38 100% 100% 63% 64%
S6 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S7 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S8A 922 107 49 348 418 31% 31% 55% 53%
S8B 155 20 27 34 74 57% 44% 69% 69%
S9 53 6 1 27 19 14% 14% 41% 50%
S10 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 33%
S11 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S11A 4 1 0 2 1 0% 0% 33% 25%
S11B 224 25 20 55 124 44% 31% 69% 68%
S12 127 16 16 25 70 50% 47% 74% 74%
S12UE 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S13 70 3 0 39 28 0% 14% 42% 38%
S13UE 1 0 0 0 1 0% 0% 100% 100%
S14 116 12 7 29 68 37% 39% 70% 68%
S15 137 19 15 46 57 44% 43% 55% 56%
S16 23 1 0 11 11 0% 50% 50% 50%
S16UE 0 0 0 0 0 0% 0% 0% 0%
S17 40 8 1 19 12 11% 18% 39% 33%
S18 23 7 0 8 8 0% 0% 50% 47%
26 5 9 5 7 64% 27% 58% 19%
Gesamt 2.235 249 154 792 1.040

Personal-

stand

Gesamtübersicht aller Tarifbeschäftigten und Beamtinnen und Beamten:

Gesamt Männer Frauen Teilzeitquote Män- Teilzeitquote Frauen
ner
Vollzei t Teilzeit Vollzeit Teilzeit 2021 Vorjahr 2021 Vorjahr
alle Tarifbe- schäftigten 9.217 3.114 721 2.295 3.087 19% 18% 57% 57%
Beamtinnen und Beamte 3.082 1.465 189 731 697 11% 11% 49% 50%
Gesamt 12.299 4.579 910 3.026 3.784

alle Tarifbe-

schäftigten

Beamtinnen und

Beamte

Die Teilzeitquote am Anteil der Frauen und Männer in den jeweiligen Besoldungs- bzw. Entgeltgruppen hat sich im Vergleich zum Vorjahr nicht signifikant verändert.

4 Sonstige nebenberufliche Vergütung, z. B. nebenamtliche Lehrkraft, Wasseraufsicht bei NüBad.

C.5 Führungsebenen (Stand 31.12.2021)

Führungsebene Anzahl Männer Frauen Frauen- quote Teilzeit-
quote
9 5 4 44 % 0% 0%
46 34 12 26% 24%
25 13 12 48% 12%
34 14 20 59% 21%
35 20 15 43% 17%
153 87 66 43 % 30 %
568 239 329 58 %
35 %
Gesamt 870 412 458 53% 31%

C.6 Altersstruktur der städtischen Beschäftigten

Entsprechend der demografischen Entwicklung der Bevölkerung liegt auch bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Stadt Nürnberg mit Eigenbetrieben das Durchschnittsalter weiterhin bei über 45 Jahren. Das Durchschnittsalter am 31.12.2021 liegt rechnerisch bei 45,40 Jahren und ist damit wieder leicht gesunken. Wie die folgende Übersicht zeigt, ist das Durchschnittsalter der Beschäftigten in den letzten vier Jahren trotz stufenweiser Anhebung des Renteneintrittsalters bis 2029 relativ konstant geblieben. Ein wichtiger Beitrag für diese Entwicklung dürfte die eigene Ausbildung von Nachwuchskräften bei der Stadt Nürnberg sein.

Durchschnittsalter in Jahren
2021 45,40
2020 45,57
2019 45,75
2018 45,83
2017 45,67

C.7 Ausländische Beschäftigte

Weder im Rahmen des Einstellungsverfahrens noch bei Die Staatsangehörigkeit von Bewerberinnen und Beder Beschäftigung stellen Abstammung und Herkunft werbern sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern wird (z. B. ein Migrationshintergrund) einer Bewerberin bzw. regelmäßig als persönliches Datum erfasst. Die Zahl eines Bewerbers bzw. von Mitarbeiterinnen und Mitar- der ausländischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bei beitern ein zulässiges Differenzierungskriterium dar. der Stadt Nürnberg ist 2021 im Trend der letzten Jahre Die Erfassung derartiger Merkmale durch die Arbeitge- weiter gestiegen. ber ist deshalb nicht zulässig. Eine SAP-gestützte Auswertung des Migrationshintergrunds ist deshalb nicht möglich. Unverändert gibt es nach Auskunft des Deutschen Städtetags auch keine valide statistische Datenbasis über den Anteil von Beschäftigten mit Migrationshintergrund bei den kommunalen Arbeitgebern.

Summe Quote insgesamt EU-Staaten Nicht-EU-Staaten
Männer Frauen Männer Frauen Männer Frauen
2021 705 5,73 % 226 479 119 226 107 253
2020 687 5,70% 222 465 126 230 96 235
2019 608 5,20% 198 410 119 192 79 218
2018 544 4,77% 195 349 123 184 72 165
2017 486 4,34% 171 290 110 150 61 140

Seit 2014 erfolgt im Rahmen der Einstellung neuer Mitarbeitender (inklusive NüSt) eine anonymisierte Abfrage zum Migrationshintergrund auf freiwilliger Basis.

Aufgrund der pandemiebedingten Anpassungen im Recruiting wurden 2021 viele Einstellungen ohne persönlichen Kontakt durchgeführt. Die Verwendung der Fragebögen zum Migrationshintergrund war deshalb häufig nicht möglich, da die Anonymität dann nicht mehr sichergestellt gewesen wäre.

Die Auswertung der vergleichsweise wenigen Rückmeldungen ergab folgende Ergebnis:

Einstellungsjahr Beschäftigte Beschäftigte keine Anteil mit
mit Migrations- ohne Migrations- (auswertbaren) Migrations-
hintergrund hintergrund Angaben hintergrund
2021 89 174 15 32,0%
2020 179 314 33 34,0%
2019 205 446 32 31,5%
2018 188 445 18 29,7%
2017 164 390 18 29,6%

Bei den Nachwuchskräften inklusive Pflegeberufe bei NüSt sowie Praktikanten und Praktikantinnen ergibt sich ein ähnliches Bild:

Einstellungs- jahrgang Rückläufe Nachwuchskräfte (eindeutige Angaben) Davon mit Migrationshintergrund Anteil mit Migrations hintergrund
2021 380 117 30,8%
2020 272 78 28,7%
2019 370 134 36,2%
2018 383 130 33,9%
2017 368 112 30,4%

Die Stadt Nürnberg ist sich ihrer gesellschaftlichen Vorbildfunktion beim Thema „Interkulturelle Öffnung der Verwaltung“ bewusst. Zudem stellt die gezielte Ansprache von Menschen mit Migrationshintergrund im Rahmen des Ausbildungsund Arbeitgebermarketings eine gute Möglichkeit dar, dem zukünftigen Fach- und Arbeitskräftemangel zu begegnen.

C.8 Ausbildung

Nachwuchsförderung durch Ausbildung einigen Bereichen, beispielsweise in der städtischen IT, bei der Stadtentwässerung und Umweltanalytik sowie Die Stadt Nürnberg ist einer der größten Ausbildungsbei den städtischen Bädern, bereits ein spürbarer Manbetriebe in Nordbayern und nach der Landeshauptstadt gel eingetreten ist. Gleichzeitig steigt der Bedarf an München der zweitgrößte kommunale Ausbildungsbe- Nachwuchskräften in verschiedenen Berufen seit mehtrieb in Bayern. Die Stadtverwaltung bildet derzeit in 27 reren Jahren kontinuierlich. Hier eröffnet sich ein Spanunterschiedlichen Ausbildungsberufen (duale Ausbilnungsfeld, dem das Personalamt u. a. durch eine weidung, duales Studium und Vorbereitungsdienst/ Refetere Intensivierung des Ausbildungsmarketings begegrendariat) Nachwuchskräfte aus. Die größte Zahl an net. Ausbildungsplätzen findet sich im Bereich der Verwaltungsberufe. Es wird auf zahlreichen Ausbildungs- und Berufsmessen in der Metropolregion für die vielfältigen Ausbil- Seit Herbst 2021 werden außerdem neue technische dungsangebote geworben. Auch die Akquise an den Duale Studiengänge u. a. in der Fachrichtung Bauinge- Nürnberger Schulen ist sehr stark intensiviert worden. nieurwesen und Elektrotechnik in Kooperation mit der In diesem Zusammenhang werden den Schülerinnen TH Nürnberg angeboten. In Kooperation mit der OHM und Schülern sowie deren Eltern zahlreiche Informa- Professional School, der Technische Hochschulen tionsformate zur Berufsorientierung (Unterrichtsbe- Nürnberg, bietet die Stadt Nürnberg seit 2020 den Massuch, Infoabende bzw. Informationsveranstaltungen, terstudiengang Public Management zur Weiterqualifi- Betriebserkundungen, Schüler- und Studienbasare zierung im Verwaltungsbereich an. etc.) geboten. Seit 2021 findet zwei- bis dreimal jährlich

Ausbildungsmarketing der digitale Berufsinformationsabend der Stadt Nürn-

berg mit ausführlichen Informationen zu den städti- Die Gewinnung und Bindung von qualifizierten und moschen Ausbildungsangeboten statt. tivierten Nachwuchskräften sind die gegenwärtigen und zukünftigen zentralen Herausforderungen für den Aus- Für junge Menschen stellt die Recherche im Internet bildungsbereich. Die Stadtverwaltung steht nicht nur mit zwischenzeitlich die Hauptinformationsquelle bei der der Privatwirtschaft in Konkurrenz, sondern auch die Berufsorientierung dar. Daher liegt der Fokus im Ausbil- Kommunen untereinander stehen zunehmend in Wett- dungsmarketing der Stadt Nürnberg klar im Onlinebebewerb um geeignete Nachwuchskräfte. Erschwerend reich. Die Bereitstellung der Inhalte erfolgt auf unserer kommt hinzu, dass die Anzahl qualifizierter Bewerbungen in den letzten Jahren stetig zurückging, so dass in

Hauptseite www.ausbildung.nuernberg.de auch auf dungsmarketing laufend den richtigen Mix zwischen allweiteren Ausbildungsportalen wie z. B. www.ausbil- gemeinen und spezifischen Maßnahmen finden und auf dung.de, www.aubi-plus.de oder www.azubiyo.de. Dar- die unterschiedlichen Zielgruppen ausrichten. Die Maßüber hinaus wird mit Ausbildungsvideos, Broschüren, nahmen werden kontinuierlich auf ihre Wirksamkeit hin Flyern und mit Anzeigen in Printmedien geworben. geprüft und stetig an neue Anforderungen angepasst. Um die Gewinnung von ausreichend qualifiziertem Nachwuchs zur Deckung der städtischen Bedarfe auch zukünftig sicherstellen zu können, muss das Ausbil- .

Ausbildungsverhältnisse

Im Jahr 2021 haben 224 Nachwuchskräfte ihre Ausbildung angetreten:

Einstellungen in 2019 2020
Ausbildungs- 2017 2018 2021
verhältnisse
ges. weibl. ges. weibl.
ges. weibl. ges. weibl. ges. weibl.
Verwaltungs- 99 57 97 56
97 63 98 57 98 70
berufe
gewerbliche 27 8 36 4
22 6 26 9 35 12
Berufe
technische 19 2 28 8
9 5 26 5 21 4
Berufe
16 6 14 10 18 11 19 10
Pflege 23 17
33 31 35 26 34 26 37 29
PiA (alt: OptiPrax) 47 38
Gesamt 177 111 199 107 197 104 217 107 224 141

Die Ausbildung wird zukünftig bedarfsorientiert durch- Für die Ausbildungsjahrgänge ab 2023 hat der Stadtrat geführt. Dadurch eröffnen sich bei bestandener Qualifi- zudem eine unbefristete Übernahme bei bestandener kations- bzw. Abschlussprüfung beste Übernahmecha- Prüfung und persönlicher Eignung für alle Auszubildenncen für die Nachwuchskräfte. den beschlossen. Im Zuge dessen wird die Anzahl an Ausbildungsstellen an den jeweiligen Bedarf entsprechend angepasst.

C.9 Schwerbehinderte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (2019–2021)

§ 154 SGB IX (Sozialgesetzbuch IX) verpflichtet alle öf- Die Stadt Nürnberg überschreitet die Pflichtquote fentlichen und privaten Arbeitgeber auf wenigstens 5 von 5 v.H. seit vielen Jahren. Der Anteil der von v.H. der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu schwerbehinderten Menschen bei der Stadt Nürnbeschäftigen. berg besetzten Arbeitsplätze ist im Jahresdurch-

schnitt in den letzten beiden Jahren geringfügig auf

10,28 v.H. in 2021 gesunken. Trotzdem bleibt die Stadt Nürnberg eine attraktive Arbeitgeberin für schwerbehinderte Menschen:

Jahr 2019 2020 2021
Quote in 10,61 10,35 10,28
v.H.

Die Entwicklung der Arbeitsplatz- und Beschäftigtenzahlen stellt sich hierbei – jeweils angegeben zum Stichtag des 31.12. eines Jahres von 2019 - 2021 – wie folgt dar:

Stich- Arbeits- plätze Beschäfti- gungssoll Anzurechnende Beschäftigte v.H.- Satz unbe- setzte Plätze Abgabe
tag
31.12
Anzahl +Mehrfach- =Plätze
anrechnung
2019 10.947 547 1.075 66 1.141 10,42 -,- -,-
2020 11.343 567 1.078 74 1.152 10,16 -,- -,-
2021 11.516 576 1.105 81 1.186 10,30 -,- -,-

Arbeits-

plätze

Beschäfti-

gungssoll

Anzurechnende Beschäftigte

v.H.-

Satz

unbe-

setzte

Plätze

Die nach § 156 SGB IX für die Ermittlung der Aus- Ausführliche Informationen können dem jährlichen Begleichsabgabe zu berücksichtigenden Arbeitsplätze richt über die Beschäftigungssituation schwerbehinderentsprechen nicht den tatsächlichen Beschäftigtenzah- ter Menschen bei der Stadt Nürnberg im Personal- und len. Nicht gezählt werden zum Beispiel Auszubildende, Organisationsausschuss vom 18.10.2022 entnommen kurzfristig Beschäftigte oder Beurlaubte, solange für werden. diese eine Vertretung eingestellt ist sowie Stellen, auf denen Beschäftigte mit weniger als 18 Stunden wöchentlich beschäftigt werden.

C.10 Krankheitsquote, Fehlzeiten

Entwicklung der Fehlzeiten

Krankenstandquote Fehltage Personalstand
Krankenstandquote Fehltage Personalstand
2021 6,21% 278.746 12.299
6,49% 285.492 12.052
2019 6,51% 277.988 11.689
2018 6,39% 265.979 11.407
2017 6,46% 263.806 11.188

Erfasst sind alle Krankheits-/Fehltage aller Beschäftig- die Krankenstandquote bei 7,46% (2020: 7,91 %, 2019: ten (Tarifbeschäftigte und Beamtinnen und Beamten, 7,80%, 2018: 8,31%, 2017: 7,29%). ohne Nachwuchskräfte) auf der Basis von 365 Kalen- Die Krankenstandquote ist zwar entgegen dem bundesdertagen eines Jahres. weiten Trend bei der Stadt Nürnberg stabil bis leicht Aufgrund der körperlichen Anforderungen (z. B. Heben rückläufig, liegt aber auch weiterhin deutlich unter der und Tragen schwerer Gegenstände, Arbeiten im Freien, Krankenstandquote, die für Kommunen mit über Lärm- oder Hitzebereich) fallen die krankheitsbedingten 500.000 Einwohnern vom Deutschen Städtetag ermit- Fehlzeiten im ehemaligen Arbeiterbereich höher aus, telt wurde. als in anderen Beschäftigungsbereichen. Vor diesem Das seit den 1990er Jahren bestehende und beständig Hintergrund zeigt die Auswertung der Fehlzeitenstatisweiter entwickelte betriebliche Gesundheitsmanagetik „erwartungsgemäß“, dass die Krankenstandquote in ment des Personalamts leistet einen wesentlichen Beider Kernverwaltung mit 5,63 % niedriger liegt als bei trag zu der vergleichsweise guten Situation bei den den Eigenbetrieben mit 8,54 %, bei denen ein Großteil krankheitsbedingten Fehlzeiten der Stadt Nürnberg. der Arbeiterinnen und Arbeiter beschäftigt ist. Den Kosten dieses Angebots stehen erhebliche Effekte Die jährlich von der AOK im Rahmen des Betrieblichen bei der Vermeidung von Personalkosten für Vertre- Gesundheitsmanagements zur Verfügung gestellten tungskräfte sowie bei der Vermeidung von Störungen statistischen Informationen zeigen aber auch eine deut- des Dienstbetriebs und des Betriebsklimas in den städliche und beständig zunehmende Zahl der Muskel-Ske- tischen Dienststellen und Eigenbetrieben gegenüber. lett-Erkrankungen, Erkrankungen des Kreislaufsystems Im Hinblick auf die gestiegene Lebensarbeitszeit trägt sowie Erkrankungen aus dem psychischen Formenkrei- es auch dazu bei, krankheitsbedingtes Frühausscheises bei den „typischen“ Verwaltungsberufen. Insgesamt den aus dem Arbeitsleben zu vermeiden und dadurch ist die Krankenstandquote in der Kernverwaltung (2020: erfahrene Kräfte länger im Dienstbetrieb zu halten. 5,95%) und bei den Eigenbetrieben (2020: 8,59%) – Im Berichtsjahr 2021 ist es gelungen, viele der bisheritrotz Corona-Pandemie und der fortschreitenden demogen Präsenzangebote auf digitale Formate umzustelgraphischen Entwicklung in der Belegschaft – im Verlen. Unter Einhaltung eines strengen Hygienekonzepts gleich zum Vorjahr gesunken. war es zudem möglich, die gut etablierten und sehr be- Interkommunaler Vergleich und betriebliche Ge- liebten Betrieblichen Gesundheitswochen im Sommer

sundheitsförderung 2021 in einem Mix aus Präsenz- und Online-Angeboten

durchzuführen. Auch wenn es zukünftig wieder mehr Der Deutsche Städtetag hat zuletzt für 2021 eine Kran- „Normalität“ und Präsenz geben wird, so will das Bekenstandquote von 7,28% in den unmittelbaren Mittriebliche Gesundheitsmanagement an erfolgreichen gliedsstädten des Deutschen Städtetages ermittelt Onlineformaten festhalten und zukünftig sowohl Prä- (2020: 7,46%, 2019:7,33%, 2018: 7,44%, 2017: senz- als auch Digitalangebote machen. 6,96%). Für Kommunen der Größenklasse I (mehr als 500.000 Einwohner/innen), zu der die Stadt Nürnberg gehört, lag

Zusätzliche Angebote der Personalberatung für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte, mit betrieblicher Sozialberatung, Supervision und Coaching runden das Präventionsangebot der Stadt ab und tragen zusätzlich zur Zufriedenheit, Motivation und Gesundheit der Belegschaft bei.

C.11 Anmerkungen aus der Gleichstellungsstelle

Frauenanteil bei der Stadtverwaltung Die Differenzierung nach Geschlecht bei den Mitarbeitenden mit einem genehmigten Homeofficeplatz zeigt je- Der Anteil der Mitarbeiterinnen ist leicht gestiegen von doch, dass dieses Instrument zur Vereinbarkeit von Pri- 55,22 % (Ende 2020) auf 55,37 % (Ende 2021). vatleben und Beruf von beiden Geschlechtern (Frauen:

Frauen- und Männerdomänen 50,70 % und Männer 49,30 %) in Anspruch genommen

wird und der Prozentsatz der Männer, die dieses Ange- In der Stadtverwaltung sind weiterhin deutliche gebot in Anspruch nehmen, im Vergleich zum Vorjahr um schlechtsspezifische Berufseinteilungen erkennbar. mehr als 5 % gestiegen ist (2020: 43,72 %). Mehr als doppelt so viele Frauen (67,88 %) als Männer (32,12 %) sind im Allgemeinen Verwaltungsdienst, dem Beschäftigte nach Besoldungs- und Entgeltgruppen größten Bereich der Stadtverwaltung tätig. Der Anteil der Die geschlechtsspezifisch geprägte Struktur im Besol- Männer im Sozial- und Erziehungsdienst ist gegenüber dungs- und Entgeltsystem bleibt auch im Jahr 2021 redem Vorjahr (17,8 %) leicht gesunken. Dort arbeiten lativ unverändert. etwa 4,5 Mal so viele Frauen (82,40 %) wie Männer (17,60 %). Im Bereich Technischer Dienst liegt die Auf- Die Zahl der Personen mit einer B-Besoldung ist im Verteilung Ende 2021 bei 41,41 % Mitarbeiterinnen zu gleich zum Vorjahr von 17 auf 16 Beschäftigte gesunken. 58,59 % Mitarbeiter, was einen leichten Anstieg des Die Anzahl der Frauen liegt weiterhin bei fünf. Darunter Frauenanteils im Vergleich zu 2020 bedeutet. befinden sich die 2. Bürgermeisterin und drei berufsmäßige Stadträtinnen, die seit Mai 2020 im Amt sind. Es ist

Arbeitszeitreduzierung

als sehr positiv zu werten, dass weiterhin eine paritäti- Aus der Begrifflichkeit „Teilzeitbeschäftigung“ geht leider sche Besetzung auf der Führungsebene der Geschäftsnicht hervor, wie viele Wochenarbeitsstunden gearbeitet bereiche und Referate mit jeweils vier Frauen und Mänwird. Hier wäre eine differenzierte Auswertung nach un- nern gegeben ist. terhälftig, halbtags und vollzeitnah wünschenswert. In den beiden obersten Besoldungsgruppen A15 und Die Gesamt-Teilzeitquote ist im Berichtsjahr um 0,7 % A16 ist der Anteil der Beamtinnen von 41,22 % auf von 37,74 % auf 38,44 % gestiegen. Von den Teilzeitbe- 43,54 % gestiegen. schäftigen sind allerdings nur 19,25 % männlich. Eine Bei den Tarifbeschäftigten sind in der obersten Entgeltweitere Differenzierung nach Geschlecht zeigt, dass von gruppe E15UE neun Männer und eine Frau eingruppiert. 6.810 Mitarbeiterinnen 3.818 (2021: 56,06 % zu 2020: In E15 ist der Frauenanteil von 49,30 % um etwa 2 % auf 55,34 %) und von 5.489 Mitarbeitern 910 (2021: 16,58 47,22 % gesunken. In E14 liegt der Anteil der Frauen mit % zu 2020: 16,03 %) in Teilzeit arbeiten. 56,13 % geringfügig über der Frauenquote von 55,76 %

Homeoffice vom Vorjahr. Außertariflich werden sechs Männer und

vier Frauen bezahlt. Die Befürchtung, dass vor allem weibliche Beschäftigte Pandemiebedingt durch die Mehrfachbelastung aus Be- Der Gesamtanteil der Männer in der Entgeltgruppe S18 treuung der Kinder und des Homeschoolings ihre Arbeits- (entspricht E12) des Sozial- und Erziehungsdienstes ist zeiten reduzieren würden, wird durch die Zahlen bei der im Vergleich zu 2020 um etwa ein Prozent auf 30,43 % Stadt Nürnberg nicht bestätigt. Es ist denkbar, dass das gesunken. Damit liegt die deutliche Überrepräsentanz Angebot des „Corona-Homeoffice“ es vielen Mitarbeiten- der Männer in dieser Spitzen-Entgeltgruppe S18 noch den ermöglichte, auch bei geschlossenen Schulen und weit über dem sogar leicht gesunkenen Gesamtanteil Kitas den Dienstbetrieb aufrecht zu erhalten. Im Rahmen der Männer, die nach TVöD-SuE bezahlt werden von der Pandemie richtete die IT sogenannte Tokenlösungen 18,03 % (2020: 18,38 %). ein, mit denen Beschäftigte über private Endgeräte von zu Hause auf die städtischen PCs zugreifen konnten. In 2020 und 2021 wurden 5.369 Token ausgegeben; Daten wie Geschlecht oder Arbeitszeiten wurden nicht hinterlegt.

Frauen in Leitungsebenen

Die Frauenquote auf der Führungsetage der Dienststel- Die Möglichkeit, das sogenannte „Corona-Homeoffice“ len- und Schulleitungen ist im Jahr 2021 von 29,58 % auf in Anspruch zu nehmen, haben viele Beschäftigte ge- 33,80 % angestiegen. Die Differenzierung nach Schullei- nutzt und geschätzt. Insbesondere ist im Jahr 2021 der tungen und Verwaltungsdienststellenleitungen zeigt, Anteil der Männer, die Homeoffice genutzt haben, im dass im Verwaltungsbereich die Frauenquote bei 26,09 Vergleich zum Vorjahr angestiegen. Auch aus der An- % liegt und damit um etwa 4 % angestiegen ist im Ver- fang 2021 bei der Stadtverwaltung durchgeführten Vägleich zu 2020 (21,74 %). Dadurch wurde ein ähnliches ter- und Mütterbefragung ging klar hervor, dass eine Niveau wie im Jahr 2019 erreicht (26,53 %). Diese Zah- Ausweitung der genehmigten Homeofficeplätze erlen zeigen, dass Frauen noch nicht entsprechend ihrem wünscht wird. Gesamtanteil von 55,37 % in den obersten Führungseta- Die Umsetzung der Handlungsempfehlungen aus dieser gen angekommen sind. Befragung ist eine der vielen Maßnahmen aus dem

Fazit Gleichstellungsaktionsplan 2021-2023. Diese und wei-

tere Maßnahmen zielen darauf ab, aktiv gegen Rollen- Die Personalsituation bei der Stadtverwaltung Nürnberg stereotypen vorzugehen, festgefahrene Strukturen aufspiegelt weiterhin die bestehenden geschlechterspezifizubrechen und damit ein deutliches Zeichen für eine geschen und stereotypischen Arbeitsteilungen und Rollenschlechtergerechte Stadtverwaltung und eine gezuweisungen unserer Gesellschaft wider. Ein positiver schlechtergerechte Stadtgesellschaft zu setzen. Lichtblick in diesem Zusammenhang ist daher das Signal, das die Stadtspitze mit der paritätisch besetzten Referent*innenbank in die Stadtverwaltung und Stadtgesellschaft sendet. Zudem ist der Anstieg des Frauenanteils in der Führungsetage der Dienststellen- und Schulleitungen positiv anzumerken. Dennoch entspricht dieser Anteil bei weitem nicht dem Gesamtanteil an weiblichen Beschäftigten. Im Kontext der Corona-Pandemie standen viele Eltern und insbesondere Mütter auch im Jahr 2021 vor enormen Herausforderungen: Die Schließung von Schulen und Kindertageseinrichtungen stellte die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf vor eine Zerreißprobe. Homeoffice und Homeschooling sind nur bedingt vereinbar und eben diese unrealistische Erwartung ist ein Indikator für die stillschweigend erbrachte, unbezahlte Sorgearbeit, die überproportional von Frauen geleistet wird. Bereits überwunden geglaubte Rollenfestlegungen wirken sich im Übrigen gleichzeitig auch negativ auf Männer aus und halten sie davon ab, neue geschlechtergerechte Wege zu gehen.

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