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← Sitzung des Verkehrsausschusses (01.12.2022)

Bericht

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Gostenhof Fürther Straße Verkehrsausschuss Muggenhof Wöhrd Werderau St. Leonhard Wöhrder See Doos Soziales & Gesundheit Rad- und Fußverkehr Digitalisierung & Verwaltung

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

Berichtsvorlage Vpl/062/2022

Beratung Datum Behandlung Ziel

Verkehrsausschuss 01.12.2022 öffentlich Bericht

Betreff:

Auswahl eines Modellstadtteils für das Projekt "Fußgängerfreundliche Stadtteile"

Bericht:

In der AfV-Sitzung am 07.07.2022 wurde die Fußverkehrsstrategie für Nürnberg beschlossen. Gleichzeitig wurde die geplante Vorgehensweise zur Auswahl eines Modellstadtteils für das Projekt "Fußgängerfreundliche Stadtteile" vorgestellt. Im Nachgang der Sitzung hat die Verwaltung, wie angekündigt, die Mitgliedervereine der AGBV dazu aufgefordert, ihr Interesse als Modellstadtteil zu bekunden.

Erfreulicherweise haben sich fünf Stadtteile für das Projekt beworben. Zwei von diesen, Höfles und Werderau, müssen vorerst zurückgestellt werden, da sie die aufgestellten Kriterien der dichten Bebauung mit einer hohen Nutzungsmischung nicht erfüllen. In diesen Fällen wäre die angestrebte Übertragbarkeit der modellhaften Durchführung auf die als nächstes anstehenden Stadtteile innerhalb des Rings der B4R nicht gewährleistet.

Der Bürgerverein Gostenhof-Kleinweidenmühle-Muggenhof und Doos e.V. hat sein Interesse im Rahmen mit einem Projekt „Fürther Straße“ bekundet. Die Fürther Straße wird im Zusammenhang mit der Radvorrangroute in Kooperation mit der Stadt Fürth beplant. Eine Teilnahme am Projekt "Fußgängerfreundliche Stadtteile" ist damit nicht zielführend.

St. Leonhard wäre strukturell gut für das Modellprojekt geeignet, weist aufgrund der Barrierewirkung der umliegenden Verkehrstrassen jedoch teils eigenständige Problematiken auf, die sich nicht auf alle anderen Stadtteile innerhalb des Bundesstraßenrings übertragen lassen. Auch liegen bereits erste Erkenntnisse zum Fußverkehr im Stadtteil vor. Daher ist geplant, St. Leonhard als ersten Stadtteil nach dem Modellprojekt auf Fußgängerfreundlichkeit zu untersuchen.

Das erste Modellprojekt "Fußgängerfreundliche Stadtteile" soll im Vereinsgebiet des VV Wöhrd e.V. stattfinden. Wöhrd weist eine breite Vielfalt hinsichtlich der Nutzungen und der soziodemographischen Zusammensetzung der Bevölkerung auf. Durch die Nähe zum Naherholungsgebiet Wöhrder See, den zahlreichen Bildungseinrichtungen, Nahversorgern und der Gastronomie werden zahlreiche Fragestellungen des Fußverkehrs abgedeckt. Die Verwaltung konnte auf Einladung dem Vereinsvorstand und seinen Mitgliedern das Projekt diesen Sommer bereits vorstellen.

Nach den ersten Vorbereitungen 2022 soll das Projekt 2023 starten.

  1. Finanzielle Auswirkungen:

Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

(→ weiter bei 2.)

Nein (→ weiter bei 2.)

Ja

Kosten noch nicht bekannt

Kosten bekannt

Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr

dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum

davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr

davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr

Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?

(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:

Nein (→ weiter bei 3.)

Ja

Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans

Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)

Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt

2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)

Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:

  1. Diversity-Relevanz:

Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja Vom Modellprojekt "Fußgängerfreundliche Stadtteile" profitieren insbesondere die schwächeren Verkehrsteilnehmenden, Kinder, Senioren, Mobilitätseingeschränkte, und die, die viel zu Fuß unterwegs sind.

  1. Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:

RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)

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