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Faktenblatt Männergesundheit

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Soziales & Gesundheit

Maschinell extrahierter Text. Verbindlich ist das Originaldokument.

JANUAR 2022

Daten und Fakten zur Männergesundheit in Deutschland

Demografie und Lebenslagen

Demografie

sind Männer [1].

83,4 Jahren. Für das Geburtsjahr 2060 wird männlichen Neugeborenen ein durchschnittliches Alter von 86,2 Jahren prognostiziert (weibliche Neugeborene: 89,6 Jahre) [2; 3].

Alleinlebende

Altersgruppe der 25- bis 45-Jährigen auf [4].

Geburten

Kindern [5].

sind sie durchschnittlich 3 Jahre älter als Frauen, die bei der Geburt des ersten Kindes im Durchschnitt 30,2 Jahre alt sind [6].

Pflege

Pflegeleistungen haben, sind 37,7 Prozent Männer. Mehr als drei Viertel (3,3 Millionen) aller Pflegebedürftigen werden zu Hause versorgt [7].

Erwerbstätigkeit und Gesundheit

[8].

Skelett-Systems (23,4 Prozent), Verletzungen und Vergiftungen (14,4 Prozent) und psychische Erkrankungen (14,2 Prozent) [9].

stark gesundheitsgefährdend wahr (Frauen: 18,6 Prozent) [10].

nur bei Unfällen in der Freizeit waren es mit 117.000 mehr. Männer verletzen sich insgesamt häufiger (395.000) als Frauen (336.000) bei Unfällen [11].

Erwerbsfähigkeit [12].

liegt in Deutschland bei 53,2 Jahren (Frauen: 52,1 Jahre). Häufigster Grund für einen Rentenzugang wegen verminderter Erwerbsfähigkeit bei Männern sind psychische Störungen (35,3 Prozent), gefolgt von Krebserkrankungen (14,0 Prozent) sowie Erkrankungen des Herz- Kreislauf-Systems (13,2 Prozent) [12].

Gesundheitsverhalten

Gesundheitskompetenz

voll und ganz zu (Frauen: 40,2 Prozent) [13].

oder ausreichende Gesundheitskompetenz. Rund 61 Prozent der Männer (Frauen: rund 57 Prozent) haben Schwierigkeiten, Gesundheitsinformationen zu finden, zu verstehen, zu beurteilen und zu nutzen [13].

Menschen insbesondere mit der Beurteilung von Gesundheitsinformationen Schwierigkeiten: hier weisen nur 23,7 Prozent der Männer eine hohe Gesundheitskompetenz auf (Frauen: 26,2 Prozent). In der Gruppe der Menschen mit niedriger Bildung oder niedrigem Sozialstatus weisen lediglich 17 bis 18 Prozent in Bezug auf die Beurteilung von Gesundheitsinformationen eine hohe Gesundheitskompetenz auf [13].

Früherkennungsuntersuchungen (Check-up)

Check-up zur Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Nierenerkrankungen und des Diabetes mellitus regelmäßig in Anspruch [14].

ihnen die Empfehlung der Krankenkassen zur Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen (KFU) bekannt ist. 40 Prozent der Männer ab 35 Jahren berichten, die Krebsfrüherkennungsuntersuchungen regelmäßig in Anspruch zu nehmen (Frauen ab 20 Jahren: 67,2 Prozent). Dabei ist zu beachten, dass Männern und Frauen z. T. unterschiedliche Krebsfrüherkennungsuntersuchungen ab unterschiedlichen Alterszeitpunkten zustehen. Bei Männern ist bis zum Alter von 69 Jahren eine deutliche Zunahme der regelmäßigen Teilnahme an Krebsfrüherkennungsuntersuchungen zu beobachten. In der Altersgruppe der 60 bis 69jährigen Männer nehmen 58,5 Prozent Krebsfrüherkennungsuntersuchungen in Anspruch (Frauen: 76,0 Prozent) [15].

Frauen ab 50 Jahren Anspruch auf einen Stuhltest oder eine Darmspiegelung (Koloskopie). 41,5 Prozent der anspruchsberechtigten Männer geben an, innerhalb der letzten zwei Jahre einen Stuhltest in Anspruch genommen zu haben (Frauen: 42,5 Prozent). Eine Koloskopie innerhalb der letzten 10 Jahre wurde von 53,4 Prozent der berechtigten Männer in Anspruch genommen (Frauen: 58,7 Prozent) [16].

Bewegung

Gesundheit. Das Risiko an koronarer Herzkrankheit, Bluthochdruck, Schlaganfall, Diabetes Typ 2 zu erkranken, ist für bewegungsaktive Personen deutlich geringer. Bewegungs- und Sportaktivitäten bewirken darüber hinaus eine Steigerung des Wohlbefindens, eine Verbesserung der geistigen Leistungsfähigkeit und eine Verringerung der Sturzgefährdung bei älteren Menschen [14].

5 Stunden mäßig anstrengende Ausdaueraktivitäten oder mindestens 1,25 bis 2,5 Stunden körperlich anstrengende Ausdaueraktivitäten auszuüben sowie zusätzlich an mindestens zwei Tagen in der Woche Aktivitäten zur Muskelkräftigung [17].

Stunden pro Woche einer Ausdaueraktivität wie z. B. Radfahren nachzugehen [18].

Woche ihre Muskeln durch Krafttraining oder auch Yoga. Etwa ein Viertel (24,7 Prozent) der Männer (Frauen: 20,5 Prozent) betreibt sowohl Ausdauer- als auch Krafttraining [19].

Ernährung

verzehren. Der Anteil von Männern mit täglichem Obst- und Gemüseverzehr ist in der mittleren und unteren Bildungsgruppe (21,2 Prozent bzw. 23,1 Prozent) niedriger, als jener in der obersten Bildungsgruppe (29,9 Prozent) [18].

Gewicht

(Frauen: 50 Prozent). Im höheren Lebensalter sinkt der Anteil normalgewichtiger Männer und Frauen [18].

(BMI ≥ 25 kg/m²). Von Adipositas (BMI ≥ 30 kg/m²) ist fast ein Fünftel (18,3 Prozent) der männlichen Bevölkerung betroffen (Frauen: 18,0 Prozent) [20].

Gesundheitliche Risiken und Erkrankungen

Alkoholkonsum

Hauptstelle für Suchtfragen (DHS), bei maximal 24 g reinem Alkohol pro Tag. Dies entspricht etwa 0,25 l Wein oder 0,5 l Bier. Bei größeren Mengen spricht man von riskantem Alkoholkonsum. An mindestens zwei Tagen pro Woche sollte ganz auf Alkohol verzichtet werden [21].

als in der mittleren und oberen Bildungsgruppe [22].

[22].

konsumieren [18].

Zigarettenkonsum

zu rauchen. Der Anteil von Nicht-Rauchern und Nicht-Raucherinnen steigt mit dem Alter an [24].

höher als in der mittleren und unteren Bildungsgruppe [18].

Illegale Drogen

(25,0 Prozent) an, dass sie jemals illegale Drogen (inkl. Cannabis) konsumiert haben [24].

Männer (8,9 Prozent) als Frauen (5,3 Prozent) geben an, in den letzten 12 Monaten Cannabis zu sich genommen zu haben, wobei der Konsum in der Altersgruppe der 18- bis 20-Jährigen mit 24,3 Prozent am höchsten ist [24].

Medikamentenkonsum

Deutschland aus. Ein Drittel der Medikamentenabhängigen sind Männer [25].

verordnet. Dies trifft unter anderem auf Psychopharmaka zu. Sie erhalten eher Mittel mit Wirkung auf körperliche Störungen, beispielsweise des Herz-Kreislauf-Systems und des Stoffwechsels [25; 26].

Psychische Gesundheit

Gesundheitszustand (körperlich sowie psychisch) als gut oder sehr gut ein [27].

Symptomatik betroffen zu sein (Frauen: 8,8 Prozent). Insbesondere Männer der unteren Bildungsgruppe (13,4 Prozent) berichten häufiger von depressiven Symptomen als Männer der oberen Bildungsgruppe (3,4 Prozent) [27].

ist mit 7,8 Prozent gut halb so hoch wie der Anteil der Frauen (15,4 Prozent), die dies angeben [28].

oder psychiatrische Leistung in Anspruch genommen zu haben (Frauen: 12,7 Prozent) [16].

Chronische Erkrankungen

andauerndes gesundheitliches Problem vorliegt (Frauen: 51,9 Prozent) [27].

(8,2 Prozent). Bei beiden Geschlechtern steigt die Häufigkeit der Erkrankung mit dem Alter stark an [27].

(COPD) als Frauen (6,5 Prozent). Bei beiden Geschlechtern sind Menschen der unteren Bildungsgruppe häufiger betroffen (Männer: 8,6 Prozent und Frauen: 9,4 Prozent) als der oberen Bildungsgruppe (Männer: 3,5 Prozent und Frauen: 3,4 Prozent) [27].

(7,0 Prozent) als bei Frauen (9,1 Prozent) [27].

Allergie betroffen sind. Männer geben dies mit 27,0 Prozent seltener an als Frauen (34,7 Prozent) [27].

Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Männer (Frauen: 178.600) versterben jährlich an Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems. Davon versterben ca. 39.930 Männer (Frauen: 33.530) an einer chronisch ischämischen Herzkrankheit, rund 13.440 Männer (Frauen: 21.860) an einer Herzinsuffizienz, 25.920 Männer (Frauen: 18.360) an einem Herzinfarkt und rund 15.720 Männer (Frauen: 20.920) an einem Schlaganfall* [29; 30].

im Krankenhaus behandelt, 145.690 Männer (Frauen: 52.530) wegen einer chronisch ischämischen Herzkrankheit, 242.110 Männer (Frauen: 245.140) wegen einer Herzinsuffizienz, 143.200 Männer (Frauen: 69.200) wegen eines Herzinfarktes und etwa 164.350 Männer (Frauen:148.830) wegen eines Schlaganfalles [31].

Erkrankungen. Rund ein Drittel (32,8 Prozent) der Männer (Frauen: 30,9 Prozent) gibt an, in den letzten 12 Monaten von Bluthochdruck betroffen gewesen zu sein [32]. 70,7 Prozent der Männer geben an, dass ihr Blutdruck in den letzten 12 Monaten von medizinischem Fachpersonal kontrolliert wurde (Frauen: 81,0 Prozent) [16].

Hypertonie, Fettstoffwechselstörungen, Diabetes mellitus (Zuckerkrankheit) sowie Zigarettenkonsum, mangelnde körperliche Bewegung und starkes Übergewicht [14].

* In der ab 2022 gültigen ICD-11 (Internationale statistische Klassifikation der Krankheiten und verwandter Gesundheitsprobleme) wird Schlaganfall zu den neurologischen Erkrankungen und nicht mehr zu den Herz-Kreislauf-Erkrankungen gezählt.

Krebserkrankungen

Neuerkrankungen liegt für Männer bei etwa 265.200 (Frauen: 232.700). Die häufigste Krebserkrankung bei Männern ist Prostatakrebs. Jährlich erkranken in Deutschland 65.200 Männer neu daran. Lungenkrebs ist mit rund 35.290 Neuerkrankungen pro Jahr die zweithäufigste Krebserkrankung bei Männern, gefolgt von Darmkrebs mit rund 33.920 neu diagnostizierten Krankheitsfällen [33; 34; 35; 36].

und 109.640 Frauen versterben jährlich an bösartigen Neubildungen. Das entspricht mehr als einem Viertel (ca. 26 Prozent) aller Todesfälle bei Männern (Frauen: ca. 22 Prozent). Die häufigste Krebstodesursache bei Männern ist Lungenkrebs, gefolgt von Prostata- und Darmkrebs [29; 30].

Quellen

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