Beschlussvorlage Gh/007/2022
Beratung Datum Behandlung Ziel
Gesundheitsausschuss 10.11.2022 öffentlich Beschluss
Betreff:
Verfügungsfonds der Techniker Krankenkasse (TK) zur Umsetzung von Angeboten und
Maßnahmen der geschlechtersensiblen Prävention, insb. der Jungen- und
Männergesundheit in Nürnberg / Zwischenbericht zur Bestands- und Bedarfserhebung
Anlagen: Diversity-Check Sachverhalt Faktenblatt Männergesundheit
Sachverhalt (kurz):
Die Genderperspektive gewinnt in der Gesundheitsversorgung, -förderung und -prävention zunehmend Beachtung. Die Notwendigkeit einer geschlechtsbezogenen Gesundheitsförderung ergibt sich aus den Tatsachen, dass Männer im Schnitt fünf Jahre früher als Frauen sterben, bei vielen Erkrankungen Männer benachteiligt sind und ein risikobehaftetes Verhalten zeigen, dass die Gesundheit beeinträchtigt. Bisher gibt es in Nürnberg nur vereinzelt spezifische Maßnahmen zur Primärprävention und Gesundheitsförderung für Jungen und Männer, die zudem nicht miteinander abgestimmt, wenig vernetzt und koordiniert sind. Aus diesem Grund wurde der Aufbau einer Koordination Jungen- und Männergesundheit im Gesundheitsamt in der Stadt Nürnberg durch den Fachausschuss beschlossen.
Seitens der Techniker Krankenkasse (TK) wird nun zusätzlich ein Verfügungsfonds für das Gesundheitsamt der Stadt Nürnberg (Gh) ab 01.01.2023 i.R.d. PrävG in Aussicht gestellt. Vor allem freie Träger, Vereine und Verbände haben so die Möglichkeit, geschlechtersensible Projekte in i.A. der Stadt Nürnberg umzusetzen, die zu 90% von der TK finanziert werden. Den Eigenanteil i.H.v. 10% trägt die beantragende Einrichtung. Der Verfügungsfonds wird jährlich bei der TK beantragt. Projekte können stets im jeweiligen Jahr realisiert werden. Koordiniert wird dies durch die kommunale Koordination Jungen- und Männergesundheit im Gh, die ebenso von der TK mitfinanziert wird.
Darüber hinaus wird in der beigefügten Sachverhaltsdarstellung auch ein Einblick in die bisherigen Ergebnisse der Bestands- und Bedarfserhebung der Koordinierung Jungen- und Männergesundheit gegeben.
- Finanzielle Auswirkungen:
Noch offen, ob finanzielle Auswirkungen Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
(→ weiter bei 2.)
Nein (→ weiter bei 2.)
Ja
Kosten noch nicht bekannt
Kosten bekannt
Gesamtkosten € Folgekosten € pro Jahr
dauerhaft nur für einen begrenzten Zeitraum
davon investiv € davon Sachkosten € pro Jahr
davon konsumtiv € davon Personalkosten € pro Jahr
Stehen Haushaltsmittel/Verpflichtungsermächtigungen ausreichend zur Verfügung?
(mit Ref. I/II / Stk - entsprechend der vereinbarten Haushaltsregelungen - abgestimmt, ansonsten Ref. I/II / Stk in Kenntnis gesetzt) Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
2a. Auswirkungen auf den Stellenplan:
Nein (→ weiter bei 3.)
Ja
Deckung im Rahmen des bestehenden Stellenplans
Auswirkungen auf den Stellenplan im Umfang von Vollkraftstellen (Einbringung und Prüfung im Rahmen des Stellenschaffungsverfahrens)
Siehe gesonderte Darstellung im Sachverhalt
2b. Abstimmung mit DIP ist erfolgt (Nur bei Auswirkungen auf den Stellenplan auszufüllen)
Ja Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich:
- Diversity-Relevanz:
Nein Kurze Begründung durch den anmeldenden Geschäftsbereich: Ja sh. Anlage
- Abstimmung mit weiteren Geschäftsbereichen / Dienststellen:
RA (verpflichtend bei Satzungen und Verordnungen)
Beschlussvorschlag:
Der Bericht wird zustimmend zur Kenntnis genommen. Die Beantragung von Geldern aus dem Verfügungsfonds wird befürwortet.